Handys, Schimmel und einige offene Fragen

17. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Politik

Das Umweltbundesamt hat die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2010“ vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.
Das sollte auch in Hinblick auf Frage 16 beachtet werden:  Hier haben satte 87 % der Befragten eine bessere Wärmedämmung von Häusern als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ für den Klimaschutz eingestuft.  Zweifellos spielt die Dämmung in der Tat eine große Rolle für den Energieverbrauch der Republik.  Nur: Die im Energiekonzept der Bundesregierung bereits vorgesehene Umwandlung aller Altbauten in Null-Emissions-Gebäude würde Dämmmaßnahmen nach sich ziehen, die die Schimmelanfälligkeit dieser Gebäude massiv erhöhen würden, einer Gefahr, der sich viele Bürger anscheinend gar nicht bewusst sind.  Insbesondere Eigentümer mit begrenzten finanziellen Mitteln müssten sich hier Sorgen machen, denn billige Dämmmethoden sind meist schimmelanfälliger.

Auch Frage 14 ist aufschlussreich.  So geben bei der Aussage „Um mit dem Klimawandel und anderen Umweltproblemen klar zu kommen, brauchen wir vor allem ein hohes Wirtschaftswachstum. Denn die dafür notwendigen Maßnahmen kosten viel Geld“ immerhin 27 % an, dass sie dieser Aussage voll und ganz zustimmen.  Weitere 47 % stimmen ihr eher zu. Bei der Aussage „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn dadurch die Wirtschaft in einzelnen Bereichen belastet wird“ sind es aber noch mehr: Hier stimmen 37 % „voll und ganz“ und 45 % eher zu.  Obwohl auf eine mögliche Belastung der Wirtschaft hingewiesen wird, erscheint diese Art der Fragestellung ziemlich allgemein.

Man kann sich vorstellen, dass die Antworten anders ausgefallen wären, hätte die Frage gelautet:  „Die Politik müsste viel stärkeren Druck auf die Wirtschaft ausüben, um eine klimaverträgliche Produktionsweise zu erreichen, auch wenn ich dadurch meinen Arbeitsplatz verliere“.

Einen Begriff wie „die Wirtschaft“ zu verwenden, ist ebenfalls problematisch.  Die Wirtschaft, das ist auch der Dachdecker um die Ecke, auch der örtliche Supermarkt und das Umzugsunternehmen, nicht nur der Vorstand von Siemens.  Wären alle, die sich für mehr Eingriffe aussprechen bereit, auf Mobilität, Südfrüchte, Baumwolle und günstige Mieten zu verzichten?  Und würde das der Umwelt wirklich helfen?  Gerne wird vergessen, wie sehr sich der Zustand von Boden, Wasser und Luft in den letzten Jahrzehnten verbessert hat.  Zum Teil ist durch Gesetze und Regeln auf diese Verbesserungen hingewirkt worden.  Vor allem aber haben Wohlstands- und Wirtschaftswachstum die hierfür notwendigen Maßnahmen ermöglicht.

Studie beim Umweltbundesamt herunterladen

ebenfalls erschienen auf „oekowatch.org“

(Bildquelle: Benjamin Klack/pixelio.de)

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23 Kommentare
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  1. Hierzu paßt vielleicht auch diese Umfrage der „Stiftung für Zukunftsfragen“:

    http://www.stiftungfuerzukunftsfragen.de/en/research/current-research/forschung-aktuell-227-31-jg-16112010.html#c1586

    Die ebenfalls ein widersprüchliches Bild hinsichtlich des Umweltbewußtseins der Bevölkerung aufzeigt.

    Vor allem die Tatsache, daß der Ökologismus immer weniger Rückhalt in der Bevölkerung hat und daß die Angst vor dem Klimawandel schmilzt, macht Hoffnung.

  2. Herr Heinzel,

    sehr richtig, Schimmelpilz-Gifte spielen in der Betrachtung von Grünmenschen eine geringe bis gar keine Rolle. Vermutlich weil es sich dabei ja um Naturstoffe handelt und die können ja per Definition nicht schlecht sein. Dass Mutter Natur ihre pflanzlichen, bakteriellen und mykotischen Kinder teilweise mit Giftstoffen höchster Toxizität ausstattet scheint dieses Bild nicht weiter zu stören.

    Und nicht nur beim Schimmel in Gebäuden stellen grünbeseelte Gutmenschen auf stur. Auch Mykotoxine bei Nahrungspflanzen stellen ein großes Problem dar. Dabei kann man den Gehalt an Pilzgiften bei vielen Nutzpflanzen mit relativ einfachen Mitteln senken, wie etwa durch den Einsatz von Fungiziden oder den Anbau von genmodifizierten Pflanzen, wie etwa beim Mais:

    Mais ist häufig mit Schimmelgiften belastet, und die werden von Pilzen, namentlich von Fusarien gebildet. Und von diesen Schimmelgiften ist bekannt, dass sie das Immunsystem massiv schädigen. Nicht nur im Tierversuch, sondern auch beim Menschen…

    …Eine ganz einfache Möglichkeit das Risiko zu senken, wäre der Anbau des umstrittenen Gen-Maises. Der enthält nur ein Zehntel an Gift wie herkömmlicher Mais. Das hängt damit zusammen, dass der Gen-Mais den Blattläusen nicht bekommt und die übertragen nämlich die Fusarien. (Quelle: dradio-Mahlzeit)

  3. Lieber Herr Kipp,
    hier als Information:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Mykotoxin

    Ich denke aber, man muss zwei Dinge unterscheiden. Zunächst der Befall von Getreide mit Pilzen am Halm, da helfen vermutlich Gentechnik oder Fungizide und der Befall von Getreide im Lager, da könnte Biogetreide sogar günstiger sein, wegen den vermutlich kleineren Lagermengen.
    Das gute ist ja, dass wir heutzutage verschimmeltes Getreide in Biogasanlagen weiter verarbeiten können.
    Dreifaches Bio sozusagen.

    Biogetreide, Bioschimmel, Biogas.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  4. Herr Heß,

    ich würde noch eine dritte Kategorie hinzufügen. Und zwar den Schimmel in den Biotonnen. Ich weiß nicht, ob es Untersuchungen gibt welche Unmengen Pilzsporen und -gifte sich jeder Bundesbürger dadurch im Jahr einfährt. Es wäre mal interessant zu wissen, wie groß die Zahl etwa der Allergiefälle durch diese Belastung ist.

    Ich bin ohnehin der Meinung, dass man die Zunahme der Allergien (Heuschnupfen, Hausstaub etc.) recht gut mit der verbesserten Gebäudeisolierung und dem damit einhergehenden höheren Gehalt an Schimmelsporen und -Giften, sowie an Milben-Exkrementen, erklären könnte.

  5. Lieber Herr Kipp,

    Einverstanden

    Biogetreide, Bioschimmel, Biogas, Biotonne, Biogülle

  6. @ Günther Heß,

    OK, das mit dem Zählen übe ich noch… Wobei ich Ihren Punkt, dass Bioanbau weniger Schimmel bei der Lagerung wegen geringeren Menge bedeutet in letzter Konsequenz nicht ganz schlüssig finde. Es kommt da vor allem darauf an, wie trocken das Getreide geerntet und gelagert wird. Und gerade hier hat die industrielle Landwirtschaft eindeutige Vorteile durch Trocknungsanlagen, die etwa direkt nach der Ernte dazwischen geschaltet werden. Auch hat heute jeder größere Betrieb seine Getreidesilos mit mit solchen Anlagen ausgestattet. Das ganze ist allerdings erst rentabel, wenn der Betrieb eine gewisse Größe überschreitet. Die einfache Formel, das kleine Mengen die Handhabung erleichtern gilt hier gerade nicht.

  7. Lieber Herr Kipp,

    das ist natürlich auch richtig.

  8. So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).

    Vielleicht liegt das ja einfach daran, dass 64% noch keine Probleme mit Schimmel in Gebäuden hatten. Die Frage geht ja um eine konkrete Belastung. Und da halte ich ehrlich gesagt die 64% für niedrig, da wäre eine höhere Zahl wünschenswert.
    Auf der anderen Seite — wieviele Menschen können heutzutage noch von sich behaupten, dass sie frei von potentiellen Belastungen durch Handies und Funkmasten sind. Die Technik ist doch heute allgegenwärtig…

  9. wieviele Menschen können heutzutage noch von sich behaupten, dass sie frei von potentiellen Belastungen durch Handies und Funkmasten sind.

    Ach nee, welche Forschung sagt uns dat denn wieder?????
    Das einzige was mich an Handys (Mobiltelefone) nervt sind dessen Besitzer und die ständige Erreichbarkeit und Ortbarkeit durch die Polizei/Staatsmacht/sogenannte Freunde.

    Dagegen ist Schimmel in den Behausungen wirklich, nachweisbar Auslöser für allerlei Krankheiten, teilweise lassen sich Häuser nur noch abreissen weil absolut nicht mehr zu sanieren.
    Angefangen von Baupfusch bis hin zu falschgemeinten Energiesparversuchen durch das Unterlassen von Lüftung der Räume……..solcherart Häuser machen krank………..schaden am Ende duch exorbitante Kosten unser Gesundheitswesen und fressen am Ende die bisserl Energiesparkosten mehrfach auf.

    Handys dagegen können Leben retten und wer die Dinger nicht mag…….kauft sich halt keins oder zieht gleich in den Urwald, mir egal.

    die allgegenwärtige Technik…….ja Herr Müller, erlaubt auch Ihnen sich öffentlich gegen die allgegenwärtige Technik aufzuregen, denn ohne Internet wären auch Sie darauf angewiesen sich auf öffentliche Plätze zu stellen um den Bürger eines Besseren zu belehren.

    Für grüne Zecken ist Technik dann sinnvoll, wenn Sie mittels Hilfe dieser verabscheuungswürdigen Technik ihre Demos organisieren, mittels modernster Verkehrsinfrastruktur innerhalb kürzesten zu jeden Demo-Ort innerhalb Europas kommen und dann mittels Internet Ihre großen Erfolge feiern können samt Medien auch den dümmsten Bundesbürger von ihrer verkorksten Idee überzeugen können.

    Ohne Technik….gäbe es keine Grünen……..und niemand der sich für diese Typen interessieren würde.

    Lachen musste ich bei den letzten Castorproteste im Osten………lausig kalt, ein Haufen Schnee und schon war es selbst den härtesten Berufsdemonstranten zu blöde sich auf die eisigen Schienen den Arsch abzufrieren.

    Schönwetterdemonstranten…………tja und derzeit treten die „Auswirkungen der globalen Erwärmung“ europaweit auf, lahmgelegter Flug/Bahn/Autoverkehr………..und das nun schon das dritte Jahr in Folge, und ja……..Wetter ist doch Klima……..man muss nur lange genug die Wetteraufzeichnungen sammeln.

    In diesem Sinne………Otto-Normal fasst sich bei jeglicher Erwärmungs-Medien-Brabbelei eh nur noch an den Kopp, während er mittels Schneeschieber oder Eiskratzer schon wieder dessen Folgen bekämpfen muss.

    PS………und eins freut mich besonders…….die netten Solaranlagen auf den Dächern gutbetuchter Hausbesitzer (angeblich die Zukunft unserer Stromversorgung) sind den gesamten Dezember zugeschneit……..wie schon Jan/Febr dieses Jahres auch…..dürfte wohl die erwartete Knete am Ende nicht mal mehr die Zinsen tilgen.

    Bloss gut für uns Deutsche………Atom/Kohlestrom kommt immer, egal wie die Wetterkapriolen auch sein mögen und mittels Erdgas sind auch unsere verschimmelten Behausungen noch etwas Wärmer als Ausserhalb.

    PPS……….Tja, Obdachlose wären sicherlich froh, wenn doch endlich mal die versprochene Erwärmung kommen würde, genauso mittellose Rentner, Hartzer, Alleinstehende mit Kindern…………die Dank EEG-Zwangsabgaben imer weniger in Ihrer Kasse haben.

    Ein Märchen bricht leise weinend in sich zusammen, nur die Berufs-Erwärmungspropheten merken immer noch nix und labern weiterhin ihren Klima-Müll (er) in die Internet-Welt hinaus.
    Möge Ihnen der Weihnachtsmann doch endlich mal das richtige Geschenk machen, die Rute.

    H.E.

  10. Auf der anderen Seite — wieviele Menschen können heutzutage noch von sich behaupten, dass sie frei von potentiellen Belastungen durch Handies und Funkmasten sind. Die Technik ist doch heute allgegenwärtig…

    Ach nee, welche Forschung sagt uns dat denn wieder?????

    Was ich sagen wollte, ist eher der letzte Teil. Mobilfunktechnik (Masten, Telefone, Wlan, Dect-Telefone) ist allgegenwärtig, kaum jemand kann sagen, dass er nicht irgendwo im Einflussbereich von Funk lebt. Die anzahl der leute, die sich dann Sorgen machen könnten, ist also viel größer und man kann dem ganzen auch kaum ausweichen. Ich wollte kein statement zur gesundheitlichen Wirkung des ganzen abgeben.
    Schimmel auf der anderen Seite — da hat der einzelne in der oftmals Einfluss drauf.

  11. Guten Abend Herr Müller.

    Was ich sagen wollte, ist eher der letzte Teil.

    Sie drücken sich des öfteren sehr kryptisch aus und werden deshalb wohl auch genau so oft mißverstanden.

    MfG
    Karl Rannseyer

  12. Sehr geehrter Herr Müller,
    1. die „Gefährlichkeit“ des Mobilfunkes wird seit ca. 20 Jahren intensiv untersucht (UNO, EU).
    Das einzige Egebnis, was mir bekannt ist, dass man warme Ohren bekommt !
    2. die „Gefährlichkeit“ genveränder Pflanzen wird seit 20 Jahren untersucht (EU):
    Dieser Tage gelesen, nach 300 Mio Euronen, Ergebnis: Nichts !!
    Ich rate zum Studium des Buches „Die Angsttrompter“ von Heinz Hug.
    Da gehen selbst einem „Studierten“ zig Kronleuchter auf , bei der Verarsche durch Industrie und Politik !!!
    Am besten kann kann man den Menschen Angst machen mit Dingen die sie nicht fühlen oder sehen können.
    Aber wer liest noch naturwissenschaftlich angehauchte Bücher ?

    Der nachdenkliche

    P. Ihle

  13. @Karlix

    Stimmt, bei M&M versteh ich fast immer nur altägyptisch……..äh, Bahnhof.

    @Müllerix

    … Mobilfunktechnik (Masten, Telefone, Wlan, Dect-Telefone) ist allgegenwärtig, kaum jemand kann sagen, dass er nicht irgendwo im Einflussbereich von Funk lebt. Die anzahl der leute, die sich dann Sorgen machen könnten, ist also viel größer und man kann dem ganzen auch kaum ausweichen…

    Diese ganze liebe Technik dient vor allem einem, der Kommunikation……..sozialen Netzwerken, Lebensrettung, Terminabsprachen, Freizeitbeschäftigung, Arbeit von zu Hause aus, Eheanbahnung und vieles mehr.
    Diese Technik ist inzwischen zu einem Grundbedürfnis dieser Gesellschaft geworden, was also interessieren mich da ein paar esotherische Spinner/eingebildete Stromsensitive die darin eine gefühlte Gefahr sehen die sie niemals (ausser Placeboeffekt) beweisen können.

    Schimmel dagegen ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung die nicht so einfach von der Hand zu weisen ist und nicht immer ist der Mieter/Hausbesitzer Schuld an schimmelige Behausungen/Biotonnen oder anderen Errungenschaften unserer Ökogesellschaft die unserer Gesundheit eher schadet als nützt.

    Naja, Gefahren kann man sich auch einbilden, wie die globale Erwärmung auch zu plötzlichen Kipp-Punkten führen kann, die dann anschließend den Planeten in eine Eiszeit reissen könnte.

    Wie würde Obelix jetzt sagen?

    Die spinnen, die Römer (Klimaforscher).

    MfG
    Heinz Eng

  14. Diese ganze liebe Technik dient vor allem einem, der Kommunikation…

    Schimmel dagegen ist eine ernstzunehmende Gesundheitsgefährdung die nicht so einfach von der Hand zu weisen ist und nicht immer ist der Mieter/Hausbesitzer Schuld an schimmelige Behausungen/Biotonnen oder anderen Errungenschaften unserer Ökogesellschaft die unserer Gesundheit eher schadet als nützt.

    Naja, Gefahren kann man sich auch einbilden,

    Ich habe mal etwas zusammengestrichen, aber ich habe am geschriebenen erst mal nichts auszusetzen. Vielleicht lesen Sie mit der Aussage im Hinterkopf nochmal meine #8. In der habe ich im wesentlichen nichts weiter gesagt, als dass die Prozentzahlen der Umfrage vielleicht nur eine Frage der Betroffenheit sind. Wenn jemand noch nie ein Schimmelproblem hatte, warum sollte er sich dann dadurch bedroht fühlen? Wenn allerdings jemand des öfteren Artikel über Gefährdungen durch Funk liest und dann ständig von Funkquellen umgeben ist, dann kann er sich dadurch auch bedroht fühlen.

    Und irgendwie ist es mir schleierhaft, warum Sie der Meinung sind, mir die Gefährdung durch Schimmel als reales Problem verdeutlichen zu müssen. Ich habe doch geschrieben, dass ich die 36% schon für sehr bedenklich halte. Wenn wirklich jeder dritte schon mit Schimmel in Gebäuden konfrontiert worden sein sollte, dann halte ich das für bedenklich …

  15. @Müller

    -….Vielleicht liegt das ja einfach daran, dass 64% noch keine Probleme mit Schimmel in Gebäuden hatten….
    -….wieviele Menschen können heutzutage noch von sich behaupten, dass sie frei von potentiellen Belastungen durch Handies und Funkmasten sind…..
    -- Wenn allerdings jemand des öfteren Artikel über Gefährdungen durch Funk liest und dann ständig von Funkquellen umgeben ist, dann kann er sich dadurch auch bedroht fühlen.

    Der Einfachhalber mach ich auch mal den Copy & Paste-Typen.

    Hmm, das eine hört und liest man irgendwo (nix Studien) und fühlt sich bedroht , beim anderen dagegen gibt es konkrete, nachweisbare Erkrankungen, angefangen über Atemwegs-/bis hin zu Allergieerkrankungen.

    Sie setzten also gefühlte Gefahren den echten Gefahren gleich……….kein Wunder also, das Sie auch so vehement den AGW verteidigen.

    PS. Derzeit besteht eher die Wahrscheinlichkeit sich aufgrund der Wetterbedingungen bei einen Sturz das Genick zu brechen als durch Handystrahlen den Verstand zu verlieren.
    UND TROTZDEM GEHEN DIE MENSCHEN WEITERHIN AUF DIE STRASSE.

    Schönen Tag noch, und falls wir uns bis dahin nicht mehr lesen…….einen guten Rutsch ins neue Jahr (bitte ohne gebrochene Knochen 🙂 )

    MfG
    Heinz Eng

  16. @Hein Eng:
    Aber: Schimmel ist doch BIO :-))
    Und elektromagnetische Strahlung kommt aus der Iehks-Physik.

  17. @Theo

    Ein elektromagnetisches Feld ermöglicht erst das Leben auf dieser Erde……..erzeugt von einem drehender Eisenkern im Erdinneren, wie ein überdimensionierter Dynamo, dieses Schutzfeld.
    Die Atmosphäre ist ständig statisch aufgeladen, unser Körper funktioniert mit elektrischen Signalen……..also eine völlig natürlich Energieform……..ok, Wechselfelder wurden erst durch den Menschen erfunden.
    Kernkraft……es gab mal vor ein paar milliönchen Järchen natürliche, Wassermoderierte Kernreaktoren……also hat Mutter Natur/Gott/Gajia auch die erfunden……..na und erst die Kernfusion…….Quelle alles Lebens, der Wärme auf diesen Planeten………auch ganz natürlich.

    Im Gegnsatz dazu hat Mutter Natur auch die stärksten Gifte erfunden im Laufe der Evolution….die Menschen schon in geringsten Dosen zu Bioabfall verarbeiten können……..Ergo ist Mutti Natur weder Gut noch Böse……..nur der Mensch ist inzwischen zu blöd geworden eine echte Risikoabschätzung durchzuführen.

    Inzwischen werden die paar Bakterien im klinisch reinen Haushalt mittels aggresiver Putzmittel der Garaus gemacht……..damit die am Ende auch schön resistent werden (siehe Keime in Krankenhäusern)…………….meine Oma sagte immer, Kinder müssen Dreck fressen um Gesund zu bleiben……….und mich plagt bis heute keine Allergie (ausser gegen grüne Bessermenschen)…….nun aber fürchtet sich der moderne Großstadtmensch vor alles und jeden……und bewirkt mit seiner übertriebenen Hygiäne das genaue Gegenteil………….sein luxuriöser Körper hat es nie gelernt eine Abwehr gegen die natürliche Umwelt aufzubauen.

    Dank luftdicht vepackter Häuser ohne Zwangslüftung und einen übertriebenen Energiesparfimmel holt sich der Neumensch die nächsten toxische Endprodukte ablagernden Probleme ins Heim…….Schimmel……..gegen den sein verwöhnter Körper keinerlei Abwehr aufbauen konnte in seiner Kindheit.

    Und so schließt sich der Kreis…… wenn der Mensch sich weigert an seine natürliche Umwelt anzupassen…….wird ihn diese Umwelt den dicken Finger zeigen…….und unsere Krankenkosten ins Unermessliche steigern.

    Am Ende ist auf diesen Planeten alles Bio/Geo (sogar Arsen)…………nur haben wir es verlernt damit vernünftig umzugehen.

    PS. Trotz mehrfacher Versuche konnte ich mich an den Geschmack der „Sandtörtchen“ nicht wirklich gewöhnen. 🙂

    MfG
    Onkel Heinz

  18. Hmm, das eine hört und liest man irgendwo (nix Studien) und fühlt sich bedroht , beim anderen dagegen gibt es konkrete, nachweisbare Erkrankungen, angefangen über Atemwegs-/bis hin zu Allergieerkrankungen.

    Sie setzten also gefühlte Gefahren den echten Gefahren gleich…

    Es ist wirklich einfach nur noch traurig, dass Sie es trotz zweifacher näherer Erklärung immer noch nicht lassen können, mir Dinge zu unterstellen, die ich gar nicht getan habe. Das ist echt ganz schlechter Stil. Ich spare mir daher jetzt einfach mal die Erklärung, warum ich da nichts gleichgesetzt habe. Sie würden das eh nur wieder nehmen und irgendwie verdrehen.

  19. Ach Müllerchen

    Mit Ihnen zu reden bedeutet der Versuche einen Pudding an die Wand zu nageln, oder einen Politiker auf sein Aussagen von vorgestern festzunageln.
    Am Ende stellt sich heraus, das Sie nie hier gewesen sein KÖNNTEN, ich mich also nur Aufgrund einer eingebildeten Kritik Ihrerseits zu Wort gemeldet haben KÖNNTE und Sie sich wiederum durch mich missverstanden gefühlt haben KÖNNTEN, weil die Aussagen Ihreseits ja auch ganz anders interpretiert werden KÖNNTEN (von Rannseyer angedeutet)…………und am Ende fragt sich der geneigte Leser……..hä, von wat labern die Beiden eigentlich?

    OK, dann zum Kern der Dinge, die Umfrage des Bundesumweltamtes.

    So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden

    Frage, wieviel Handys gibt es in Deutschland…….70….80….100 Millionen?
    Nach dem Auto des Deutschen zweites Lieblingskind, jeder nutzt diesen Gebrauchsgegenstand völlig selbstverständlich (Frauen besonders gern und lange) und dann macht ein Amt ne Umfrage und plötzlich fühlen sich vieele Menschen bedroht durch diese Technik?

    An diesen Punkt sollten wir uns eigentlich über den Unsinn der Fragestellung des Amtes unterhalten und den Vergleich mit der gelebten Realität ziehen…………..am Ende KÖNNTE sich herausstellen, das man diese Umfrage getrost wegen groben Unfugs in die nächst beste Rundablage werfen KÖNNTE um dann wieder sein Tagesgeschäft nach zu gehen.

    Wenn Sie auch nichts von dem verstanden haben was ich geschrieben habe, macht nix……..sind wir schon Zwei.

    MfG
    Heinz Eng

  20. 19.Heinz Eng schrieb am 29. Dezember 2010 08:38:

    Ach Müllerchen

    Mit Ihnen zu reden bedeutet der Versuche einen Pudding an die Wand zu nageln…

    Was Sie hier an die Wand nageln wollen, sind Ihre seltsamen Interpretationen des von mir geschriebenen. Dass die nicht an der Wand bleiben, liegt einfach Ihrer abwegigen Interpretation und überrascht mich nicht wirklich.

  21. Herr Müller (-Lüdenscheid? 😉 ),

    Was Sie hier an die Wand nageln wollen, sind Ihre seltsamen Interpretationen des von mir geschriebenen. Dass die nicht an der Wand bleiben, liegt einfach Ihrer abwegigen Interpretation und überrascht mich nicht wirklich.

    wie Sie schön bemerkten, kann man Ihre Beiträge sehr wohl in Ihrem Sinne richtig interpretieren oder auch fehl interpretieren.
    Das liegt dann aber wohl eher nicht an dem der interpretiert sondern an dem der sich so unklar auszudrücken pflegt dass man ihn interpretieren muss um eventuell einen so oder so gearteten Sinn Ihrer Äußerungen eventuell für sich erfassen zu können.
    Sollten Sie an einem Interpretationsbefreiten Meinungsaustausch interessiert sein, liegt es letzten Endes wohl doch an Ihnen, sich um eine etwas klarere „Aussprache“ zu bemühen und das geistige Nuschel abzulegen.
    Mit freundlichem Gruß
    Karl Rannseyer

  22. Ach Müllerchen

    Meine Interpretation in ganzen Worten:

    Ihr erster Beitrag zu diesem Thema deutete an, das aufgrund der schieren Anzahl der Geräte (Handys, Sendetürme, W-Lan) sich die Menschen von dieser Technik bedroht fühlen könnten!

    Ich wiederum finde nicht, das mich diese Technik bedroht und das diese Bedrohung nur von interessierten Kreisen als Ente durch die Medien gejagt wird.
    Die selbe Ente, wie Foodwatsch und sein jährliches Uran im Trinkwasser oder Greenpeace mit seiner regelmäßigen Sommerlochpanik mit dem Gift im Obst………….alles nix weiter um den Bürger mal wieder medienträchtig zu ängstigen.
    Deutschland hat die strengsten Umweltnormen und Grenzwerte…….die in beiden Fällen eingehalten werden, die aber die beiden Panik-Meldungs-Institutionen nicht im geringsten interessiert…..irgendwas wird beim verängstigten Bürger schon hängen bleiben………..so ein Unterbewusstsein soll ja verdammt nachtragend sein, gelle.

    Autofahren ist potentiell gesundheitsgefährdend und führt gelegentlich sogar um Ableben der Fahrzeuginsassen……….und, juckt dat wem?

    Dat Umweltamt macht eine zweifelhafte Umfrage, Herr Heinzel stellt dessen Bewertung als Artikel hier in den Blog und ein Herr Müller fühlt sich genötigt seine besorgte Anteilnahme mit den „Besorgtfühlern“ von sich zu geben.

    Guter Mann, ich habe Sie zu 108 % richtig verstanden…………..leider bin ich für rhetorische Tricks unempfänglich, als Vorgesetzter muss ich mir täglich dumme Ausreden anhören………..und Ihr Rumgeeier ist fast Hollywood-Reif…………oder üben Sie schon für ein politisches Amt……..oder sind Sie gar Politiker von Jugend an?

    Dann würde ich zumindestens das „geistige Genuschel“ in die richtige Schublade ablegen können…….ich liebe Schubladen und Aktenschränke…..da kann man alles Unnöte für immer verstauen, man weiß das es da ist aber man muss nie wieder rein sehen.

    So Herr Müller, Sie sollten die Worte „Könnte, würde, eventuell, vielleicht“ aus Ihren Wortschatz streichen……dann besteht sogar die unwahrscheinlich Möglichkeit, das ich Sie sogar mal richtig verstehe.

    MfG
    Heinz Eng

  23. Hallo,

    vielleicht ist in diesem Zusammenhang auf der “Leitfaden gesünder Wohnen,” vom Umweltbundesamt interessant.

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