Heiligabend im Bremer Blockland

24. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel

Auch ohne Schnee, winterlich schön.

24-12-2015

UPDATE 25.12.2015: Der Acker-Senf (normale Blütezeit Mai-Oktober) blüht am 25.12.2015 gelb, weiß und sogar lila. Ein Zeichen des Klimawandels und für künftige Winter ohne Eis und Schnee?

25-12-2015

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13 Kommentare
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  1. Wirklich schön und als Seefahrer aus dem Allgäu kann ich die Bilder nachempfinden. Selbst auf 1000 m höhe, Bergbauernhof 4 Höfe, meist mit viel Schnee aufgewachsen, habe ich andere Weihnachtsbilder im Kopf. Jetzt gehe ich gleich als Weihnachtsmann zu jungen Familien und versuche irgendwas von Tradition und Werten weiter zu geben.
    War den ganzen Tag in Hemdsärmeln draußen, werde aber den Teufel was tun und von Klimawandel reden

  2. Nur Ackersenf blüht gelb. Weiss- oder lilablühende Gründüngerpflanzen sind Öirettichsorten, ebenfalls Gründünger.

  3. @Juergen Meier

    Ölrettich blüht weiß und lila. Wusste ich noch nicht. Also eine Kreuzblütenmischung aus Acker-Senf und verirrten Öl-Rettich weiß, lila wurde da offensichtlich gesät.

  4. Was sollen diese Bilder sagen?
    Frühling im Winter?; Das gabs schon öfter.
    Zu finden zu Hauf im INet. Was ist daran seltsam?
    Baumblüte im Januar. Schnee im Juli, alles schon dagewesen!
    Ich wundere mich mit welchen Werten man uns konfrontiert,
    mit 0,11°C, das hinter dem Komma, ist nur der Messfehler.
    !

    Selbst schon quer durch die Alpen gefahren auf der Suche
    nach Schnee. Das war aber schon in den 70ern, alles klar?
    Freiluftsport-Anhänger. 😉 ; = halt nicht Halle, oder Fitnessstudio.

    Fazit: Netter Winter bis jetzt, allerdings Erkältungsgefährdet.
    Denke da kommt noch was, ein Monat versetzt. Das würde
    meinen Erfahrungen-Beobachtungen entsprechen.
    Kann mich aber täuschen; Wetter ist Chaos, dieses Chaos ist
    Klima; Klima ist nicht vorhersagbar, definitiv! Also noch alles drin.

    Mit besten Wünschen noch etwas Restfest, und ein gutes
    hinüberkommen in`s neue Jahr.

    fazit

  5. Ja, ja die Statistiken. Die NASA hält es mit Vorbildern wie Goebbels: traue nur den eigenen (manipulierten) Statistiken.
    Der wärmste Heiligabend seit je in NY. Dank der Homogenisierung der Temperaturdaten von 2010 und 2012. Hansens alte Daten von 2001 zeigen eine andere Wirklichkeit: 63 grad F. Laut Real Science…
    Na ja, wir hatten den wärmsten Tag, den wärmsten Monat und das wärmste Jahr 2015. Und 195 Staaten in der Welt machen absolut nichts dagegen. Schöne Zwischentage wünscht sibbe aus Finnland…

  6. Kalt wird es die nächsten Tage, ab Silvester in’s neue Jahr rein.
    Damit wenigstens ein paar Schädlinge im Boden erfrieren 😀
    (Die Tauben bauen hier bereits Nester, die Armen)

  7. @ Krishna

    Naja, siehe hier: http://www.science-skeptical.de/blog/frueher-schnee-in-deutschland/0014652/#comment-1464496 scheint der von mir angesprochene Mittelweg zu werden, bereits in der Kurzfrist wird sich über Skandinavien das Hochdruckgebiet, jedoch bleibt der Atlantik als Gegenspieler zu stark, das Hoch rückt dann gen Russland bzw. Karasee und entweder bekommen wir es dann mit einer südlichen Westlage zu tun (was nicht schlecht wäre endlich mal Wetteraction mit knackigen Rücklagen an dem die Kaltluft angezapft werden kann) oder die Tiefs bleiben vor GB hängen und wir landen auf der Vorderseite (wobei Bodenah Kaltluft aus Osten einfließen sollte) und der Großteil des Landes schaut blöd in die Röhre bei Werte von 1 bis 5 Grad, Glück hat hier wohl definitiv der Nordosten der wenigsten ein Streifschuss sehr kalten Hohenlüft abekommt.

    Anyway, jedenfalls besser als dieser vermurkste Dezember mit seiner grausamen Südwest-Null-Action-Kacke

  8. @KG #6

    Damit wenigstens ein paar Schädlinge im Boden erfrieren

    Laut 1001 Presseseiten macht den Insekten ein harter Winter nichts aus, schließlich sind sie in unseren Breiten seit Jahrmillionen an Kälte angepasst. Stress haben sie in Wintern mit häufigen Wechseln zwischen mild und kalt.

  9. Nach kalten Wintern gibt es nicht weniger Insekten. Die Mücken in Skandinavien, Sibirien und Alaska überleben ja auch und werden im Sommer zur Plage.

    Und richtig, ab den nächsten Wochenende soll es winterlich kalt werden. Mir persönlich reichen da aber 1-2 Wochen Kälte. Einmal richtig Schlittschuhlaufen, dazu bedarf es bei uns nur einer Woche Dauerfrost auf den überschwemmten Wiesen und dann ab in den Frühling.

  10. Blattläuse und Pilze z.B. sind keine Frost-Fans.
    Daher sprach ich von Schädlingen und nicht von Insekten.

  11. So, nachdem das sentimentale Weihnachtsgeduldel endlich wieder vorbei ist, kann ick mich wieder um die ernste Dinge des Lebens kümmern……nämlich den alltäglich Energiewendewahnsinn.
    (Sorry Micha, hätte gerne in Deinem E-Wendethreat gepostet, den haste aber schon dicht gemacht, wegen einschlägig bekannten Vollidioten).

    Miss“ Niederrhein-Magarine“ hat wieder mal brutalst möglich zugeschlagen….

    Klimaschutz: Hendricks kritisiert massiven Anstieg der Stromexporte

    Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sorgt sich um Deutschlands CO2-Bilanz. „Unsere Klimaschutzfortschritte beim Ausbau der erneuerbaren Energien werden leider durch die anhaltend hohe Produktion von Kohlestrom zum Teil zunichtegemacht“, sagte die SPD-Politikerin SPIEGEL ONLINE. „Das liegt an den Überkapazitäten bei Kohlekraftwerken und den damit verbundenen Stromexporten auf Rekordniveau.“

    Laut aktuellen Zahlen der AG Energiebilanzen hat Deutschland 2015 mehr als 50 Milliarden Kilowattstunden Strom in andere Länder exportiert, so viel wie noch nie. Die Menge entspricht dem Jahresverbrauch von knapp 14,3 Millionen Drei-Personen-Haushalten und gut einem Drittel der gesamten Stromerzeugung aus Braunkohle in Deutschland. Bereits in den vergangenen Jahren waren die deutschen Stromexporte stark gestiegen. ………

    Keine Ahnung was diese inkompetente Dame zu diesen Aussagen bewogen hat, wo doch ihre E-Wende-Fachabteilung abgewandert sind….hätte se mal vorher bei der Bundesnetzagentur nachgefragt, wie es denn tatsächlich mit den fiesen Kohlekraftwerken steht……würde se jetzt wenigstens schamvoll im Boden versinken.

    Bundesnetzagentur kritisiert langsamen Ausbau

    Allein für das Hoch- und Herunterfahren von Kraftwerken zur Sicherung der Netzstabilität seien im ersten Halbjahr 2015 rund 250 Millionen Euro angefallen -- mehr als im gesamten Vorjahr. Bis zum Jahr 2020 könnte die Milliardengrenze für die jährlichen Kosten des sogenannten Redispatch überschritten werden. „Das ist ein deutliches Signal, dass wir mit dem Netzausbau schneller vorankommen müssen“, sagte Homann……

    Die von der Netzagentur gebuchte Kraftwerkskapazität für den Winter 2015/2016 hat sich im Vorjahresvergleich auf 7,5 Gigawatt mehr als verdoppelt. Allein für das Vorhalten der Kraftwerke -- zum Beispiel in Österreich -- bekommen die Betreiber rund 190 Millionen Euro………

    Und hätte die Dame mal konkret nachgefragt, dann wüsste sie auch…….das bei der Bundesnetzagentur Stilllegungsanträge von 70 Kraftwerken mit einer Gesamt-Erzeugerkapazität von 14.400 MW Leistung vorliegen…..weil die Dinger schon heute dauerhaft unwirtschaftlich laufen.
    Geht aber nicht…..weil ja bekanntlich Nachts nich nur die Katzen grau sind, sondern auch die Sonne grad am Arsch der Welt rumlungert….und der Wind, das himmliche Kind, grad Party am anderen Ende der flachen Welt macht.

    Die Dame also…..die bisher nur mit a bisserl Geld rumspielen durfte…

    Oskar Lafontaine holte sie 1998 als Staatssekretärin ins Finanzministerium, wo sie bis 2007 blieb, als sie die Verwaltung der Finanzen ihrer Partei übernahm.

    macht heute den Energieexperten…….und der Spiegel nimmt dat Gesabbel, wie immer janz jerne auf…… um weiterhin die Klimapanik schön am Köcheln zu halten.

    Wer solche Magarine in leitenden Posten hat….brauch keine Taliban mehr….denn schneller könnten die unsere Infrastruktur auch nicht kaputt machen.
    Onkel Heinz…………..2016 wird grausam….und das nich nur bei der Energiewende.

  12. Na, da kommt noch etwas:

    Starke Stürme sind normal im Nordatlantik, zumal im Winter. Derzeit jedoch braut sich Besonderes zusammen.

    Der Luftdruck werde dort in den kommenden Stunden auf rund 920 Millibar absacken, berichten Wetterdienste -- ein Extremwert, Durchschnitt sind etwa tausend. Entsprechend kräftig saugt die Region Luft an.
    Zwei benachbarte riesige Tiefdruckgebiete dürften den Windvorhersagen zufolge auf Hunderten Kilometern Breite auf Hurrikanstärke beschleunigen. Besonders Island muss sich wappnen, aber auch Großbritannien muss mit kräftigem Sturm rechnen.

    Seefahrer sollten die Region umfahren. Im Nordatlantik seien 15 Meter hohe Wellen zu erwarten, melden die Wetterdienste. Auf hoher See drohen Monsterwellen, das sind Extremwogen, die sich doppelt so hoch aufbauen wie der mittlere Seegang.

    Die interkontinentale Umlagerung der Luftmassen hat erstaunliche Folgen: Wie eine gigantische Drehtür schaufelt das Tiefdruckgebiet entgegen dem Uhrzeigersinn milde Luft aus Süden Tausende Kilometer übers Meer nach Norden.
    Die Folge: Der Nordpol erwärmt sich auf über null Grad -- mitten im tiefsten Winter, wenn kein Sonnenstrahl die Eisregion erreicht. Normalerweise herrschen dort zum Jahresende minus 30 Grad. Im Januar und Februar wird es gewöhnlich noch erheblich kälter.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/sturm-im-nordatlantik-nordpol-so-warm-wie-suedkalifornien-a-1069829.html

  13. Schöne Stimmungsbilder und eine angeregte Diskussion in den Kommentaren, vielen Dank, echt interessant hier. 🙂 Bei all dem Durcheinander in der heutigen Situation legt man besser die Ohren an und lässt die steife Briese erstmal vorbei rauschen. Beste Grüße aus der ältesten Stadt Deutschlands!

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