Hendricks scheidet als Bundesumweltministerin aus

8. März 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Politik

HendricksDie Liste der SPD-Minister in der neuen Bundesregierung soll morgen offiziell verkündet werden. Sicher ist aber schon, dass Außenminister Sigmar Gabriel dem künftigen Kabinett nicht mehr angehören wird. Und auch die bisherige Umweltministerin Barbara Hendricks ist in der bisherigen Bundesregierung nicht mehr vertreten.

Hendricks bestätigte, dass sie aus dem Kabinett ausscheiden wird. „Ich werde der neuen Bundesregierung nicht angehören“, sagte sie der „Rheinischen Post“. Sie sei dankbar, dass sie die vergangenen vier Jahre als Bundesumwelt- und Bauministerin dem Land, seinen Menschen und ihrer Partei habe dienen dürfen und gehe mit einem „guten Gefühl“ aus dem Amt.

Nach Informationen der „Rheinischen Post“ wird die frühere nordrhein-westfälische Wissenschaftsministerin und derzeitige SPD-Generalsekretärin in dem Bundesland, Svenja Schulze, als Nachfolgerin gehandelt. Schulze ist Mitglied der Arbeiterwohlfahrt, der IG Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE), im Naturschutzbund Deutschland (NABU) und im Verein Slowfood. Sie ist Mitbegründerin des Netzwerkes „Frauenzeiten“.

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64 Kommentare
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  1. Als Vogelscheuche wäre sie doch noch zu gebrauchen.
    http://thumulla.com/home/kein_verstand.html

    Carsten

    Heilung durch Arbeit

  2. Für Furore sorgte Hendricks bereits in den 80er-Jahren, als sie im Streit mit einem CDU-Politiker ihre Zigarette auf dessen Hand ausdrückte. Seitdem hat sie ihren Spitznamen weg: „Burning Barbara“. Was mich auch immer gewundert hat, dass Sie als starke Raucherin so gegen NOx und Feinstaub und Dieselfahrzeuge gewettert hat, wo wir derzeit die geringsten Feinstaubwerte seit der Nachkriegszeit haben und NOx weitaus weniger schädlich als Feinstaub. NOx ist nur ein Reizgas, Feinstaub in schlechtesten Fall krebserregend.

  3. Selten eine so gute Nachricht gehört und selten eine so inkompetente Person auf einem Posten gesehen wie Frau Hendricks als Umweltministerin, die verbissen den wichtigsten Nährstoff allen Lebens bekämpft, das CO2!

  4. Das 2°C-Ziel hat sie vom PIK und Herrn Schellnhuber übernommen, der ja jetzt auch zurücktritt.

    Eine einfache Rechnung genügt übrigens um die Klimaschutzpläne der Umweltministerin und deren Absurdität aufzuzeigen. Auf der Erde leben ca. 7.500 Mio. Menschen, in der BRD nur ca. 80 Mio. Also ca. 1/90 stellt die deutsche Bevölkerung. Deutsche emittieren in etwa doppelt so viel CO2 wie der Durchschnitt. Sind wir bei etwa 1/40 der CO2-Emissionen. Die Global-Temperatur soll bis zum Jahrhundertende bis zu 6°C ansteigen. Also max. 6°C/40 = 0,15°C Anteil Deutschlands am Klimawandel bis 2100. Wenn man Deutschland ausradiert, kann man also max. 0,15°C am Klimawandel bis 2100 verhindern. Man gibt aber hunderte von Milliarden bis Billionen € in Deutschland aus, um die CO2-Emissionen in Deutschland nur um einige Prozent zu reduzieren, ohne jegliche messbare Wirkung aufs Weltklima. Zumal unsere Kohlekraftwerke in China wieder aufgebaut werden.

  5. Mit großer Freunde habe ich heute im Autoradio diese Nachricht vernommen. Die Lücke die sie hinterlässt, ersetzt sie vollkommen. Ob wir noch mehr giftig streitlustige Amazonen brauchen, bezweifle ich. Mit wenig Freude habe ich in der gleichen Radiosendung die Meldung über 6.000 Tote durch Stickoxyde von Frau Kratzberger vom Umweltbundesamt gehört. Es ist mir neu, daß Leiter von Bundesbehörden für Ideologie, Angstmache und Volksverhetzung zuständig sind.

  6. Bei der UBA-Untersuchung handle es sich um eine epidemiologische Studie, also um eine Untersuchung des Risikos für die Bevölkerung, nicht einen Überblick über einzelne Fälle. „Diese Studien ermöglichen keine Aussage über ursächliche Beziehungen“, betonte das UBA, „liefern jedoch zahlreiche konsistente Ergebnisse über die Zusammenhänge zwischen negativen gesundheitlichen Auswirkungen und NO2-Belastungen.“

    Die Ursache ist unbekannt, der Täter aber ausgemacht.

  7. Rainer Baake hat offenbar auch schon das Handtuch geworfen. Kriegen wir deshalb eine Wende in der Energiewende? Ich glaub eher nicht.
    Was mich grad jetzt umtreibt ist die Meldung, dass Frequenz gesteuerte Uhren, europaweit ca 5 Minuten nachgehen. Als Ursache wird von Entso- E ein Streit zwischen Serbien und Kosovo über Stromlieferungen angegeben. Ich glaub ja nicht, dass die anderen Länder im Verbundnetz diese Lücke nicht ausgleichen könnten, trotz immer weiterer Abschaltungen von regelbaren Kraftwerken in Deutschland. Bleibt die Frage der Bezahlung des Ausgleichs. Aber es gibt doch sicher Verträge für Lieferungen über die angeschlossenen Ländergrenzen, oder? In der heutigen Freien Presse steht, dass die Frequenz bei 49,996 Hz liegt. Wie lange braucht man, um die Uhren 5 Minuten nachgehen zu lassen? Wer weiß hier mehr? Irgendwie werd ich das Gefühl nicht los, wieder mal ordentlich verarscht zu werden.

  8. #5 K.R.

    Frau Kratzberger

    Kraut :-
    #8 R.P.: die etwas verzweifelt klingende -Mitteilung der entsoe erklärt einiges. Wie kann man wohl die „gestohlenen“ 113 GWh kostenmäßig beziffern?

  9. Als Ursache wird von Entso- E ein Streit zwischen Serbien und Kosovo über Stromlieferungen angegeben. Ich glaub ja nicht, dass die anderen Länder im Verbundnetz diese Lücke nicht ausgleichen könnten

    Gut erkannt. Es fehlt schlicht und einfach an Regelkraftwerken im europäischen Verbundnetz und in den Regelzonen. Und Regelkraftwerke sind keine PV- und WKA.

    Die Regelleistung, auch als Reserveleistung bezeichnet, gewährleistet die Versorgung der Stromkunden mit genau der benötigten elektrischen Leistung bei unvorhergesehenen Ereignissen im Stromnetz. Dazu können kurzfristig Leistungsanpassungen bei regelfähigen Kraftwerken durchgeführt werden, schnell anlaufende Kraftwerke (z. B. Gasturbinenkraftwerke) gestartet oder Pumpspeicherkraftwerke eingesetzt werden. Alternativ können bestimmte Stromkunden mit Laststeuerung vom Netz getrennt werden.

    Von diesen Regelkraftwerken haben wir derzeit nicht genug, aber der Abfall der Netzfrequenz ist auch noch nicht so kritisch, dass man ein Teil des Netzes abtrennen müsste.

  10. #Rolf

    In der heutigen Freien Presse steht, dass die Frequenz bei 49,996 Hz liegt. Wie lange braucht man, um die Uhren 5 Minuten nachgehen zu lassen? Wer weiß hier mehr?

    Bisschen gerechnet .. ohne Gewähr ^^
    Sollten Uhren in 4 Monaten (120 Tage) 5 Minuten nachgehen, wird die Frequenz bei 49,9132 Hz liegen.
    Um bei einer Frequenz von 49,996 Hz die Uhren 5 Minuten langsamer laufen zu lassen, benötigt man 2600 Tage,
    Sollte die Frequenz am untersten Wert von 49,90 Hz liegen, dann gehen die Uhren in 45 Tagen 5 Minuten nach.

  11. Sollte die Frequenz am untersten Wert von 49,90 Hz liegen, dann gehen die Uhren in 45 Tagen 5 Minuten nach.

    sollte 105 Tage heissen

  12. #11 &12 Martin: Sicher kann man im laufenden Betrieb die Frequenz nicht über einen längeren Zeitpunkt auf 3 Stellen hinter dem Komma stabil halten. Also nimmt man die Summe der Messwerte geteilt durch deren Anzahl. Da kann man leicht auch noch ein paar Zahlen anfügen. Deine Rechnung ist trotzdem interessant. Man kennt das Problem, will oder kann es aber nicht lösen. Wenn der Michael Krüger recht hat, mach ich mir richtig Sorgen um die Versorgungssicherheit. Kommt der schwarze Knall mit allen schlimmen Konsequenzen oder versucht man eine elegantere Wende in der Sackgasse? Ein Offenbarungseid soll jedenfalls unbedingt vermieden werden.

  13. Herr Michael Krüger,
    hat mal wieder PV- und WKA als Übeltäter ausgemacht bei der Unterschreitung der Netzfrequenz.

    PV ist es Grundsätzlich egal ob bei 49 oder bei 51 Herz einspeisen aus technischer Sicht ist das kein Thema, geht immer über einen Wechselrichter und der mach die Herz die man möchte, entweder feste 50Hz oder die Frequenz ist Netzgeführt.
    Bei den Windkraftanlagen gehen auch die meisten über einen Wechselrichter ins Netz.
    Da kann man wenn gewünscht auch die 50 Hz fest fortgeben am Wechselrichter.

    Nur die Kraftwerke mit den Generatoren haben das Problem das wenn mehr Leistung aus dem Netz gezogen wird die Drehzahl abnimmt, in Konsequenz auch die Frequenz.

    Bei der Energieumwandlung mit einem Wechselrichter, so wie bei PV oder auch bei den HGÜ-Leitungen in Wechselstrom kann man die 50 Hz konstant durchlaufen lassen, wenn das gewünscht wird.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    Der Serbische Übertragungsnetzbetreiber EMS warf dem Netzbetreiber aus dem Kosovo KOSTT vor, sich seit Mitte Januar nicht an die gemeinsamen Standards der Europäischen Übertragungsnetze gehalten zu haben.
    Das Unternehmen habe ohne Erlaubnis mehr als 100 Gigawattstunden Leistung aus dem Europäischen Netz gezogen.
    Das serbische Unternehmen EMS überwacht Stromerzeugung und -Nachfrage in der Regelzone Serbien-Montegegro-Mazedonien.

    #

    8. Rolf Pietzsch schreibt am 8. März 2018 16:51
    Was mich grad jetzt umtreibt ist die Meldung, dass Frequenz gesteuerte Uhren, europaweit ca 5 Minuten nachgehen.

    Uhren die Netzfrequenz gesteuert sind stammen in der Regel aus dem letzten Jahrtausend.
    Heute sind mit sicher über 99,5% aller Uhren mit einem Quarz als Taktgeber ausgestattet.

    MfG

  14. # 14 Udo:

    PV ist es Grundsätzlich egal ob bei 49 oder bei 51 Herz einspeisen aus technischer Sicht ist das kein Thema, geht immer über einen Wechselrichter und der mach die Herz die man möchte, entweder feste 50Hz oder die Frequenz ist Netzgeführt.
    Bei den Windkraftanlagen gehen auch die meisten über einen Wechselrichter ins Netz.
    Da kann man wenn gewünscht auch die 50 Hz fest fortgeben am Wechselrichter.

    Nur die Kraftwerke mit den Generatoren haben das Problem das wenn mehr Leistung aus dem Netz gezogen wird die Drehzahl abnimmt, in Konsequenz auch die Frequenz.

    Danke Udo, das hab ich soweit verstanden. Wenn du mir jetzt noch erklärst, wie man PV oder Windmühlen in der Stromerzeugung hochfährt, wenn im Netz mehr verlangt wird, bin ich zufrieden. Beim Kraftwerk wird der Dampfregler vor der Turbine weiter aufgefahren, dadurch sinkt der Kesseldruck und es wird mehr Feuer gemacht, wodurch sich die Drehzahl wieder erhöht, mal vereinfacht.
    Das nennt man Regelenergie, mal vom Schwungmasseneffekt von Turbine und Generator abgesehen. Wie geht das jetzt bei PV oder WKA genau?

  15. @US #14

    Uhren die Netzfrequenz gesteuert sind stammen in der Regel aus dem letzten Jahrtausend.
    Heute sind mit sicher über 99,5% aller Uhren mit einem Quarz als Taktgeber ausgestattet.

    Ist doch wurscht, von wann die sind, es gibt sie noch reichlich, unser Herd ist aus diesem Jahrtausend und ist trotzdem netzgesteuert, und prinzipiell ist dagegen auch nichts einzuwenden (gewesen).
    Z. Z. haben wir immer noch einen Nachlauf von 345 Sek.

  16. Bitte Post aus Filter befreien, danke !

  17. 15. Rolf Pietzsch 9. März 2018 15:59
    Danke Udo, das hab ich soweit verstanden. Wenn du mir jetzt noch erklärst, wie man PV oder Windmühlen in der Stromerzeugung hochfährt, wenn im Netz mehr verlangt wird, bin ich zufrieden.

    Das Netz verlangt immer mehr Energie, Leistung wie die Erneuerbaren bereitstellen.
    Gab doch noch keinen Tag oder Stunde wo ein Überschuss von den EE-Quellen vorhanden waren.

    Die Energiespeicher (Kohle, Gas usw.) bringen den Rest, so ist das bereits seit über 15 Jahren geregelt.

    Übrigens Herr Rolf Pietzsch,
    klassische Regelenergie können natürlich auch Erneuerbare bereitstellen, wenn gewünscht.
    Der Gesetzgeber hat aber nur die Vorgabe gemacht wenn man Energie aus der Natur ernten kann dann soll das ins Stromnetz und zwar zeitgleich.

    Mal ein Beispiel wie man was mit Regelenergie machen möchte im Erneuerbaren Energie Bereich.

    https://www.elektrotechnik.vogel.de/wasserbatterie-fuer-die-energiewende-a-692067/

    So wie ich das Geschäftsmodel verstehen wollen die mit Regelenergie, Stromeinkauf bei günstigen Preisen und verkaufen bei hohen Preise ein Geschäft machen.
    Das EEG ist nur noch eine Randerscheinung.

    Übrigens Herr Krishna Gans, Bürgerendscheit mit 57% Zustimmung.
    Sieht, nach Bürgerwillen, gut aus für die die Landschaft verschandelnden Monster.

    MfG

  18. Ach, einer ? 😀

  19. #17:

    Übrigens Herr Rolf Pietzsch,
    klassische Regelenergie können natürlich auch Erneuerbare bereitstellen, wenn gewünscht.
    Der Gesetzgeber hat aber nur die Vorgabe gemacht wenn man Energie aus der Natur ernten kann dann soll das ins Stromnetz und zwar zeitgleich.

    Also ich hab das irgendwie anders gelesen: Es gibt eine Vorrangeinspeisung für Wind und Sonne und dazu zusätzlich Subventionen dafür. Kraftwerke, die Regelenergie bereitstellen, müssen sich „anpassen“.
    Ihre Wasserbatterie hat mich natürlich beeindruckt, 70MWh für fünf Stunden (ich glaub da stimmt mit der Dimension was nicht). Dagegen ist das PSW Goldisthal mit 1060MW für ca 6 Stunden natürlich ein Zwerg, aber das ist auch Technik aus dem vorigen Jahrhundert. Wie viele Wasserbatterien gibt es denn schon?

  20. 19. Rolf Pietzsch 9. März 2018 16:49
    Wie viele Wasserbatterien gibt es denn schon?

    Das mit der „Wasserbatterie“ ist doch erst mal ein „Test“ so hab ich das verstanden.
    Die werden da auch mit Sicherheit noch Lehrgeld zahlen, dass ist auch klar.
    Auch ist nur die „Wasserbatterie“ nicht die alleinige Lösung wenn wir mal über 70 oder 80% EE-Strom im Netz haben, ist eben nur eine von einer ganzen Reihe von Möglichkeiten die man hat.

    Wenn das Teil mal 2 oder 3 Jahre läuft dann wird man sehen ob man das an anderen Standorden auch machen kann.

    Dagegen ist das PSW Goldisthal mit 1060MW für ca 6 Stunden natürlich ein Zwerg.

    Nur dumm das der Stromüberschuss ca. 200 km nach Goldisthal übertragen werden müsste und dann wieder ca. 200 km zurück zum schwäbischen Gaildorf.
    Also wenn Gewinne anfallen die beim Eigentümer von PSW-Goldisthal bleiben, so in Gaildorf wo auch die Windräder stehen.

    Man muss wenn an was speichern möchte die Speicher in der Fläche verteilen.

    MfG

  21. Das Pumpspeicherwerk Goldisthal wurde nach einer Bauzeit von sechs Jahren, 2003 in Betrieb genommen.
    Die Baukosten sind ca. 623 Millionen Euro.
    Speicherkapazität: 8.500 Mwh sind ca. 733 €/kWh.
    Heutige Baukosten (Fertigstellung 2017, ein + von ca. 30%) so um die 950 €kWh.

    Speicherkapazität in Gaildorf ca. 70MWh
    So dürfte die „Wasserbatterie“ 2017 max. 66 Millionen Euro kosten um auf die selben kWh Baukosten wie das PSW-Goldisthal zu kommen.

    Baukosten der gesandten Anlage in Gaildorf etwa 80 Millionen Euro incl. der Windkraftanlagen.

    Was kosten die 3 Windenergieanlage mit je ca. 3,4MW ?

    Das sind wir bei 3 bis 4 Millionen Euro/Stück, macht dann für alle 3 ca. 10.000.000 €.

    Das kWh Speicher in Goldisthal kostet weniger als die „Wasserbatterie“ in Gaildorf, ist aber hauptsächlich dem Umstand geschuldet das Goldisthal von den geringeren Baukosten vor ca. 15 bis 20 Jahren profitiert.

    Wird ein PSW in der Größe von Goldisthal und eine „Wasserbatterie“ heute gebaut sind die Speicherkosten ziemlich gleich für das kWh Speicher (+-10%).

    Die Pumpspeicher sind aber ein Auslaufmodel.
    Bei Goldisthal hat das kWh Speicher 2003 ca. 733 €/kWh gekostet und soll sich über 40 Jahre Refinanzieren.

    Heute 2018 kostet das kWh Akkuspeicher so ca. 500 €/kWh
    http://greenakku.de/Batterien/Lithium-Batterien/Pylontech-LiFePO4-Speicherpaket-48V-12kWh::1391.html?MODsid=0fr3pbou0e3dr93p0utgfvm5m3

    Da die Baukosten für die Pumpspeicher ja steigen und die Akkupreise fallen ist klar das der Neubau von Pumpspeicher und auch die „Wasserbatterie“ keine Zukunftsoption sind, nur in sehr speziellen Fällen wird man da was machen können mit Pumpspeicher oder „Wasserbatterie“.

    MfG

  22. #22: Ja is gut jetzt, soweit runterziehen wollt ich das Niveau hier auch nicht. Der Blog heißt schließlich science skeptical. Bastel du weiter an deinen Speicherlösungen aus dem Legoland Baukasten und wenn was fertig ist ohne „wäre, könnte, dürfte“ usw. kannste dich bei mir privat melden unter r.pietzsch@t-online.de. Vielleicht könnte ja eine tolle Geschäftsidee draus werden. Daran arbeiten allerdings schon viele.

  23. @ Udo Stemmer 9. März 2018 19:31

    Heute 2018 kostet das kWh Akkuspeicher so ca. 500 €/kWh

    Das ist eine irrelevante Größe, im Besonderen wenn diese nackt ohne Steuerelektronik, Casing und Installation gerechnet wird … und natürlich ohne Berücksichtigung der Ladezyklen. Ihre Website rechnet die nakten Batteriekosten sogar vor:

    https://greenakku.de/Batterien:::7.html

    Preis der Speicherung je kWh : 0,14 € -- 0,30 € … und das zusätzlich zu den Strom-Herstellkosten (Börsenpreis rund 3 ct /kWh) Das es sich in Einzelfällen für den Verbraucher dennoch rechnen kann, liegt vor allem an den Steuern und Abgaben und den Netzentgelten. Aber das ist eine Verzerrung der wahren Kostenstruktur. Denn die Netzentgelte deken die zum Großteil Infrastrukturkosten ab, die ohnehin entstehen und die Steuern und Umlagen dienen diversen Finanzierungsbedarfen -- würden ggf. wegfallen, würde die Allgemeinheit um so mehr zahlen.

  24. @Stemmer

    Und wenn Sie es erst mal selbst geschafft haben sich mit PV, WKA und Akkus und Wasserbatterien selbst zu versorgen, dann melden Sie das. Vorher alles nur Schall und Rauch.

  25. 24. Martin Landvoigt 10. März 2018 11:07
    Das ist eine irrelevante Größe, im Besonderen wenn diese nackt ohne Steuerelektronik, Casing und Installation gerechnet wird … und natürlich ohne Berücksichtigung der Ladezyklen.

    Herr Martin Landvoigt,
    das die Größe von ca. 500€/kWh irrelevant ist ist ja auch klar.
    Die 500 €/kWh ist ja ein Einzelhandelspreis für ca. 10kWh.

    Pumpspeicher Goldisthal oder der „Wasserbatterie“ sprechen wir vom MWh und GWh Bereich.

    Was passiert wenn man eine Akku im größeren technischen Größenordnung baut, wird das kWh teurer oder günstiger zum Einzelhandelspreis von einem 10 kWh Speicher ?

    Steuerelektronik, Casing und Installation, deshalb besteht doch bereits ein Preisvorteil zum Pumpspeicher Goldisthal von ca. 230 €/kWh und das reicht locker, selbst bei einer Kleinanlage mit 10 oder 20 kWh.
    Herr Martin Landvoigt, erst lesen, dann die Zahlen verstehen, dann was schreiben.
    733€/kWh – 500€/kWh = 233€/kWh die man noch für das drum herum verwenden kann.

    Bei Berücksichtigung der Ladezyklen muss ich das natürlich rechnen, das ist auch klar.

    Steuern und Abgaben und den Netzentgelten sind beim Pumpspeicher Goldisthal oder bei der „Wasserbatterie“ oder bei einem Akku-Großspeicher doch immer die gleichen.

    Dumm nur das beim Pumpspeicher man hoffen muss das sich in den nächsten 40 Jahren die Karten im Stromsektor nicht neu gemischt werden.
    Der Akku muss sich ja in unter 10 Jahren bezahlt machen.

    Dumm nur das beim Pumpspeicher die Planung und Errichtung bereits 15 bis 20 Jahre dauert.
    Bei einem kleine Akkuspeicher geht das in 1 bis 4 Wochen und bei einem Großspeicher unter 100 Tage.

    MfG

  26. @ Udo Stemmer 10. März 2018 12:41

    Steuern und Abgaben und den Netzentgelten sind beim Pumpspeicher Goldisthal oder bei der „Wasserbatterie“ oder bei einem Akku-Großspeicher doch immer die gleichen.

    Wenn ein EVU einen Großspeicher betreiben will, dann ist für ihn der Referenzpreis der mittlere Börsenpreis (ca. 3ct.) . Wenn ein Endverbraucher eine Anlage betreiben will, ist der mittlere Bezugspreis der E von rd. 30 ct/kWh.

    Für einen Endverbraucher ist das in der Regel ein fettes Verlustgeschäft. Für die EVU kann es nur wirtschaftlich sein, wenn es auch einen Umsatz gibt. So ist z.B. im Tag-Nacht-Zyklus das Geschäft für PSKW früher durchaus gegeben, aber wenn durch die PV-Anlagen der Mittagsbedarf gedeckt wird, und nachts nicht mehr produziert wird, fällt das Geschäftsmodell weg. Denn für einen Monat oder gar ein halbes Jahr zu speichern, heißt, das man in dieser Zeit nur Kosten hat, aber keinen Umsatz generiert. Darum werden sogar abgeschriebene PSKW unwirtschaftlich.

    De Energiewende ist der wirtschaftliche Tod für die Stromspeicher.

  27. Herr Krüger, wir sind durchaus des Lesens kundig und können selber die Nachrichten lesen. Sie brauchen uns das nicht noch einmal vorzukauen! Oder hat dieser Ihr Artikel irgendeinen Wert der über das hinausgeht was man sonst überall in den Medien liest?

  28. 27. Martin Landvoigt 10. März 2018 16:00
    De Energiewende ist der wirtschaftliche Tod für die Stromspeicher.

    Das ist ja auch meine Meinung, das man bei der Energiewende nichts großartig an Speichern braucht, zu minderst die Großspeicher so wie Goldisthal braucht keiner.

    27. Martin Landvoigt 10. März 2018 16:00
    So ist z.B. im Tag-Nacht-Zyklus das Geschäft für PSKW früher durchaus gegeben, aber wenn durch die PV-Anlagen der Mittagsbedarf gedeckt wird, und nachts nicht mehr produziert wird, fällt das Geschäftsmodell weg.

    Kleinspeicher bei den PV-Leuten rechnen sich natürlich wenn die Akkupreise noch etwas fallen.
    Der Speicher wird ja jeden Tag eingesetzt, gebraucht.
    In jeder Nacht kommt ja nichts von PV und einige kWh werden ja auch nach Sonnenuntergang gebraucht im Haus oder Betrieb.
    Da ist die Nutzung jeden Tag gegeben, das kann man sich leicht ausrechnen ab wann sich das rechnet.

    Im nächsten Schritt wird der Akku nicht nur im Keller stehen sondern auch auf 4 Rädern zu finden sein.
    Wenn heute bereits E-Autos mit ca. 100kWh im „Tank“ zu haben sind ist klar das man da auf 20, 30, oder 40 kWh zugreifen möchte zuhause.

    Gibt ja bereits die ersten Bestrebungen zum bidirektionales Laden.

    MfG

  29. @Bernd J / Thorsten #28

    Herr Krüger, wir sind durchaus des Lesens kundig und können selber die Nachrichten lesen. Sie brauchen uns das nicht noch einmal vorzukauen!

    Dann hättest Du aber nicht die Möglichkeit, Deinen unmaßgeblichen Senf dazu geben zu können. 😀

  30. 24. Martin Landvoigt 10. März 2018 11:07
    Preis der Speicherung je kWh : 0,14 € — 0,30 € … und das zusätzlich zu den Strom-Herstellkosten (Börsenpreis rund 3 ct /kWh)

    Gibt natürlich auch noch günstigere Speicher, der soll ca. 10 Cent/kWh kosten.
    https://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/tesvolt-gewerbespeicher-knacken-10-cents-speicher-kosten-4722.html

    In z.B. 3 Jahren wenn PV-Anlagen aus dem EEG fallen sind die Speicherkosten mit Sicherheit unter 10 Cent/kWh.
    Da machen die Leute das was auch Herr Eng, Herr Krüger und einige andre vorderen und beglücken die anderen Stromkunden nicht weiterhin mit PV-Strom.

    Da wird aus der abbezahlten PV die kWh teilweise in den Stromspeicher geschoben und der Bürger kommt auf einen Durchschnittsstrompreis von 10 bis 15 Cent/kWh.

    MfG

  31. @US #29

    das man bei der Energiewende nichts großartig an Speichern braucht

    Doch. Wenn man konventionelle Kraftwerke abschalten will, braucht man Speicher. Wenn man das nicht will, ist es keine Energiewende, sondern nur eine megateure Symbolhandlung. Mit Speichern wäre es zwar noch viel viel teurer, aber immerhin eine tatsächliche „Wende“.

    Bisher ist der politische Wille der Ökse auch tatsächlich eine Abschaltung von Kraftwerken, insofern sind sie immerhin konsistent. Doof, aber konsistent. Wenn du das nicht willst, vertrittst du hier nicht den typischen Mainstream-Öko sondern irgendwas anderes.

    zu minderst die Großspeicher so wie Goldisthal braucht keiner.

    Bezogen auf den Speicherbedarf einer rein wind- und solarbetriebenen Stromversorgung ist Goldisthal winziminipippifax.

  32. 32. anorak2 11. März 2018 08:30
    Wenn man konventionelle Kraftwerke abschalten will, braucht man Speicher.

    1. Es werden ja auch in Zukunft noch konventionelle Kraftwerke an Start sein, nur weniger und vermutlich andere, z.B. Gas, BHKW, Kraftwärmekopplung usw.

    2. Das abschalten konventionelle Kraftwerke zieht sich ja über Jahrzehnte, so wie das abschalten der AKWs auch. Das geht relativ geräuschlos über die Bühne.

    3. Mit Speicherung wird man was macht müssen wenn mal über 70% EE-Strom im Netz ist, das ist klar, entscheiden ist doch wer den bezahlt.
    Die Frage ist ja noch nicht abschließenden beantwortet ob man überhaupt über die 70 bis 80% EE-Strom gehen möchte.
    Großspeicher so wie das Pumpspeicher Goldisthal zahlt der Stromkunde.
    Kleinspeicher, auch die auf 4 Rädern zahlt der Bürger selber und belaste nicht seinen Nachbarn damit ist eben eine politische Entscheidung was man möchte.

    4. Man wird auch nich herumkommen das man EE-Anlagen abschaltet, wenn die Nachfrage im Netz keiner ist als die von EE angebotene, bereitgestellt Leistung.
    EE-Anlagen lassen sich innerhalb vom Bruchteil eine Sekunde abschalten.

    5. Auch wird man nicht um eine Verschiebung von EE-kWh in andre Berichte z.B. Gas, Wärme, E-Autos usw. herumkommen.

    6. Auch ein flexibler Strompreis, nach Angebot und Nachfrage ist ein Baustein mit dem man einige GWh schieben, verschieben kann.
    Da lassen sich die Bürger und Betriebe was einfallen wie man von Preisunterbietungen profitieren kann.

    usw.

    usw.

    usw.

  33. @US #33

    Du verstehst was falsch. Du scheinst davon auszugehen, dass die „Energiewende“ irgendwie ein Selbstläufer sei, denn nur unter dieser Voraussetzung machen deine Einlassungen irgendeinen Sinn.

    Das ist sie aber nicht. Die „Energiewende“ ist ein politisches Projekt, das es überhaupt nur gibt weil der deutsche Gesetzgeber das so beschlossen hat. Und was aus ihr in der Zukunft wird, hängt nur von einer einzigen Bedingung ab: Was die Politik in Zukunft beschließt. Da wir beide nicht zukünftige politische Schwenks vorhersagen können, kann auch niemand von uns vorhersagen, was mal aus der „Energiewende“ wird.

    Ich beschreibe und bewerte hier nur die Optionen, die unsere Politik hat:

    WENN Gesetzgeber und Regierung die „Energiewende“ volle Dröhnung wollen, bedeutet das ersatzlose Abschaltung aller konventionellen Kraftwerke (in welchem Zeitrahmen auch immer). Und das bedeutet entweder Anschaffung von enorm großen Speichern, oder das bewusste Riskieren eines Stromausfalls.

    WENN Gesetzgeber und Regierung die „Energiewende“ nur als Symbolpolitik wollen (das ist der Status Quo), dann können sie die konventionellen Kraftwerke laufen lassen und Speicher werden nicht gebraucht. Allerdings werden dann auch keine Windräder und Solarzellen gebraucht, sie sind dann nur ein teurer Fuchsschwanz an der Antenne.

    Eine dritte Option ist nicht im Angebot. Stromimport als Lückenbüßer evtl., aber der ist nur eine Variante der zweiten Option unter anderer Bezeichnung.

  34. @Stemmer

    Mal ein Vorschlag. Warum schalten wir nicht gleich alle Kraftwerke ab, auch PV und Wind. Dann ist die Energiewende gelungen. Auch keine Verschandelung der Landschaft durch WKA und PV mehr. Ging vor 120 Jahren doch auch ganz ohne Strom. Und heute auch noch bei den Amish.

  35. @ Udo Stemmer 11. März 2018 08:19

    Gibt natürlich auch noch günstigere Speicher, der soll ca. 10 Cent/kWh kosten.
    https://www.energie-experten.org/experte/meldung-anzeigen/news/tesvolt-gewerbespeicher-knacken-10-cents-speicher-kosten-4722.html

    Das ist zunächst ein Werbeversprechen. Aber glauben wir mal, dass dem so ist. Was bedeutet das:

    Stellen wir uns vor: Wir haben eine Industrieanlage von 750 kWp, die eine große PV Anlage der neuesten Generation hat. Diese sollte eine kleine Bürostadt versorgen. Wenn sie diese Anlage über das EEG vermarkten bekommen sie 8,84
    ct die kW/h wenn sie sie selber Nutzen -- kenne ich nicht die Regeln, ob da auch noch weitere Abgaben erforderlich sind. D.h. Wenn sie alternative Bezugskosten haben, die über diesem Satz zzgl. der Installation der Abrechnung liegen, dann lohnt sich der Einsatz. Wenn sie darüber hinaus diese Energie zu 10 ct/kWh speichern, ist der Grenzkostensatz bereits bei
    18,84 ct die kW/h. Und da wird es schon sehr eng, denn das Gewerbe rechnet ohne MwSt.

    Weil aber durch längere Dunkelflauten nicht sichergestellt ist, dass eine derartige Lösung hinreichend sichere Versorgung garantieren kann, benötigt die Stromversorgung einen Anschluss der EVU mit entsprechend hohem Anschlusswert. Selbst wenn sie diesen im Best Case nicht nutzen, fallen nich unerhebliche Kosten dafür an, die sie dazu kalkulieren. Das reduziert die Wirtschaftlichkeit weiterhin erheblich. Immerhin hat das Verfahren erhebliche Risiken.

    So gilt die Rechnung wohl vermutlich nur im günstigsten Fall, wenn also keine Entladung unter 60 % statt findet. Wurde dann aber auf die volle Kapazität umgelegt? Kann die Rechnung auch dann funktionieren, wenn sie nicht ständig -- also auf Tagesbasis -- geladen und entladen wird? Stellen wir uns vor, da lagert im Durchschnitt der Strom 3 Monate. In dieser Zeit macht die Anlage mit dieser Kapazität keinen Umsatz. Es fällt mir schwer zu glauben, dass da eine seriöse Kalkulation auf nur 10ct kommen kann.

    Warum sollte sich ein Betreiber darauf einlassen?

    Für EVUs macht das natürlich gar keinen Sinn, denn für sie sind die Opportunitätskosten der mittlere Börsenpreis von 3 ct.

    In z.B. 3 Jahren wenn PV-Anlagen aus dem EEG fallen sind die Speicherkosten mit Sicherheit unter 10 Cent/kWh.

    Dann können sie sicher darauf Wetten abschließen. Ich tue es nicht.
    Aber wer sollte dann in eine heute unwirtschaftliche Technologie investieren, wenn er damit rechnet, dass die Preise in Zukunft deutlich fallen?

    Da wird aus der abbezahlten PV die kWh teilweise in den Stromspeicher geschoben und der Bürger kommt auf einen Durchschnittsstrompreis von 10 bis 15 Cent/kWh.

    Also: Sie rechnen damit, dass der überschüssige Strom zum Preis Null oder unwesentlich darüber angesetzt wird? Ich sehe vor allem Prozessprobleme und glaube nicht an einen weiteren Preisverfall.

  36. @Udo….#18
    Deine „Wasserbatterie“ is nix weiter als ne Öko-Mogelpackung.

    1.Schön am Foto zu sehen, wie immer mehr Wald für den Dummfug gefällt werden muss.
    2. Zustimmung der Bevölkerung…ich zitiere mal aus Wiki: „In diesem stimmten 25,2 % der Wahlberechtigten für das Projekt, 19,3 % lehnten es ab“……..tolle Zustimmungswerte, muss man schon mal hervorheben, gelle.
    3. Im Grunde genommen nix weiter als ein Mini-Pumpspeicherkraftwerk mit draufgepappten Windrad als Pseudo-Öko-Projekt. Hätte man das Windrad weggelassen, hätte die Bevölkerung höchstwahrscheinlich die Zustimmung dazu versagt.
    4. Wie üblich bei Öko-Quark….“““Aufgrund seiner Pionierfunktion und dem Demonstrationscharakter für weitere ähnliche Projekte wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 7,15 Mio. Euro gefördert.““““………dahin verschwinden also unsere sauer verdienten Steuergelder.

    Da erst 2018 die Rohrleitungen und das Krafthaus errichtet werden, gibbet noch keinerlei Betriebserfahrungen zwecks Wirtschaftlichkeitsberechnung……ausserdem ist Dein Jubel dahingehend schizophren…..weil Du im selben Zuge Goldistal als großes PSW extrem madig machst.

    Fazit…….Sturm im Wasserglas……schwafeln um des schwafelns Willen…..aber unwichtig im Rahmen der „Nationalen Energiewendeendsiegschlacht“.
    Geh bei den „Klimarettern“ spielen und verschone uns vor diesen Bullshit.
    H.E.

  37. Wie teuer ist die Wasserbatterie?

    wird das Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit mit 7,15 Mio. Euro gefördert.

    Es geht also um eine Nennleistung von 13, 6 MW. Diese soll auch bis zu 5 Stunden nach einer Flaute noch geliefert werden. Eine Kostenkalkulation für die kWh habe ich nicht gesehen. Aber unter der Annahme, dass 7,15 Mio. Euro nicht die Hälfte der Kosten ausmachen. müssten praktisch nach dieser Quelle 1,2 Mio pro MW-Nennleistung Standard-Windrad Nabenhöhe von > 140 m angesetzt werden. Nicht eingeschlossen sind darin die baulichen Maßnahmen für den Wasserspeicher und Steuerungstechnik, oder Batteriepufferung.

    Aber damit hätten wir noch immer keine Grundlast-Fähigkeit. Wir bräuchten weiterhin Backup-Kraftwerke.

    Bezüglich der 30 Sek. Umschaltzeit: Ich gehe davon aus, dass Batterien diese Zeit überbrücken müssten. Sind die hier ebenfalls geplant? Wie sieht es also mit den Gesamkosten aus?

  38. 22. Udo Stemmer 9. März 2018 19:31
    „Was kosten die 3 Windenergieanlage mit je ca. 3,4MW ?
    Das sind wir bei 3 bis 4 Millionen Euro/Stück, macht dann für alle 3 ca. 10.000.000 €.“

    Schnelldenker Herr Martin Landvoigt schreibt am 12. März 2018 17:16
    „Aber unter der Annahme, dass 7,15 Mio. Euro nicht die Hälfte der Kosten ausmachen. müssten praktisch nach dieser Quelle 1,2 Mio pro MW-Nennleistung Standard-Windrad Nabenhöhe von > 140 m angesetzt werden.“

    Mal eine Dumme Frage an Herr Martin Landvoigt,
    kann das sein das 3,4MW * 3 Stück * 1,2 Mio = ca. 12 Mio ist

    4 Millionen Euro/Stück * 3 Stücke auch bei ca. 12 Mio landet.

    MfG

  39. @ Udo Stemmer 12. März 2018 18:10

    22. Udo Stemmer 9. März 2018 19:31
    „Was kosten die 3 Windenergieanlage mit je ca. 3,4MW ?
    Das sind wir bei 3 bis 4 Millionen Euro/Stück, macht dann für alle 3 ca. 10.000.000 €.“

    Danke für den Hiweis, dass die Zahlen für die nackten Anlagen bereits geliefert worden waren. Bei der Menge des Geschriebenen kann man ja den Überblick verlieren. Interessanter ist allerdings der o.g. Gesamtkostenansatz:

    Baukosten der gesandten Anlage in Gaildorf etwa 80 Millionen Euro incl. der Windkraftanlagen.

    Das heißt, dass eine Überbrückung für 5 Stunden rund 70 Mio Euro kosten würde? Und sind da die Battereipuffer für die 30 sec. Umschaltzeit auch drin?

    Was sagt da unser Schnellmerker dazu? Wer sollte das bezahlen? Wie sollte so was wirtschaftlich sein?

    Im Grunde ist es eine Bestätigung, dass Speicherlösungen unbezahlbar sind, egal, von welcher Seite man es auch sieht.

  40. 38. Martin Landvoigt 12. März 2018 17:16
    Bezüglich der 30 Sek. Umschaltzeit: Ich gehe davon aus, dass Batterien diese Zeit überbrücken müssten.

    Was wollen Sie den in den 30 Sek. Überbrücken ?
    Wenn die 30 Sek. um sind ist von Pumpen- auf Turbinenbetrieb umgestellt, so hab ich das verstanden und eine Batterie braucht man doch da nicht beim Pumpspeicher.

    40. Martin Landvoigt schreibt am 13. März 2018 19:27
    Und sind da die Battereipuffer für die 30 sec. Umschaltzeit auch drin?

    1. Wo haben Sie den in dem Projekt mit der „Wasserbatterie“ was mit einem Batteriepuffer gefunden ?

    2. Für was braucht man den Batteriepuffer in den 30 Sekunden vom Umschalten von Pumpenbetrieb zu Turbinenbetrieb ?

    Das Pumpspeicherwerk und dazu zähle ich auch die „Wasserbatterie“ hat ja 3 Betriebszustände.

    A. Niedriger Börsenstrompreis = Wasser nach oben pumpen, Pumpen EIN (Netzstromentnahme)
    B. Normaler Börsenstrompreis = Anlage komplett AUS (weder Bezug noch Lieferung)
    C. Hoher Börsenstrompreis = Wasser ablassen über die Turbinen, Turbinen EIN (Netzeinspeisung)

    Der übergang von geringen Börsenstrompreis zu hohen Börsenstrompreis dauert ja Tage, Stunden, zumindest min. 15 Minuten und wenn man mal 15 Minuten liegen lässt (nicht ausnutzt) den Preisunterschied geht die Welt auch nicht unter.

    Also Herr Martin Landvoigt für was braucht ein Pumpspeicherwerk einen Batteriepuffer ?

    MfG

  41. 38. Martin Landvoigt 12. März 2018 17:16
    Das heißt, dass eine Überbrückung für 5 Stunden rund 70 Mio Euro kosten würde?

    Was wollen Sie den überhaupt 5 Stunden lang überbrücken ?

    Ich verstehe das erst mal so das man die Pumpspeicherleistung 5 Stunden lange abgeben kann bis die Oberbecken trocken sind.

    Wir nur 50% der Leistung verkauft dann eben 10 Stunden lange und wenn man nur 20% abgibt dann eben ca. 24 Stunden lange, Überbrückt soll doch da nichts werde, ist ja kein Inselsystem.
    Sonder ein Netzausgleichssystem.
    Das man auch in der Flaute 5 Stunden was bei einen hohen Börsenstrompreis Rückspeisen kann und bei niedrigen oder noch besser negativen Börsenstrompreis was einlagern kann.

    Das Geschäftsmodel ist doch relativ einfach.
    Die aktuellen Preise für die Windkraft sind so um die 4 Cent/kWh an Vergütung nach EEG.

    Börsenpreis ist aber nur 2 Cent/kWh dann pumpt man mit dem Netzstrom das Wasser nach oben und speist seinen Wind-Strom für 4 Cent ein ins Netz.

    Ist der Börsenpreis aber bei 6 Cent/kWh dann drücken die Wasserturbinen kWh ins Netz und die Windkraftanlagen speisen auch ein für 6 Cent/kWh Wind-Strom ins Netz.

    MfG

  42. 39. anorak2 schreibt am 15. März 2018 07:32
    @Joe #33 hatte mit der Tageszeit argumentiert.

    Das passt doch so ziemlich zusammen, oder ist nachts zwischen ca. 20:00 und ca. 8:00 Schulbetrieb?
    Von ca. 8:00 bis ca. 16:00 Uhr da fallen doch die meisten kWh in der Schule an und das ist auch das Zeit Fenster wo die PV was raus-haut an kWh.

    #

    39. anorak2 schreibt am 15. März 2018 07:32
    Genau. Dann sollte aber auch niemand so tun er erzeuge „seinen eigenen Strom“ oder sowas.

    Falsch Herr anorak2,
    Wenn die PV Strom raus-haut und auch zeitgleich in der Schule Strom verbraucht wird ist das der eigene Strom, unabhängig davon ob er erst übers EEG-Verrechnet wird oder nicht.

    #

    Bei einer heutigen PV speist die Schule ein kWh ein für ca. 12 Cent und bezieht dann wieder ein kWh für ca. 25 Cent

    39. anorak2 schreibt am 15. März 2018 07:32
    „Wieder die Vermischung von Kosten und Preisen. Herr schmeiß Hirn vom Himmel. Ick erklär dir det nich, du wirst doof sterben müssen.“

    Wo sind nun die Kosten und die Preise nicht korrekt für die Schule ?
    Ich zahle heute ja auch nur ca. 24 Cent/kWh + Grundgebühr.
    Die Grundgebühr hat man ja immer unabhängig ob man eine PV hat oder nicht.
    Beim einspeisen bei PV-Keinanlagen gibt’s auch nur um die 12 Cent/kWh, wo sind da Kosten und die Preise nicht korrekt ?

    #

    39. anorak2 schreibt am 15. März 2018 07:32
    Das ist Stuss. Das Kraftwerk speist für 3 Cent/kWh ein. Wenn deine Angabe 12 Ct/kWh für Solarstrom stimmt (unterstelle ich mal), dann ist der 4 mal so teuer.

    Welches neue Kraftwerk speist den für 3 Cent/kWh ein, vermutlich der AKW-Neubau in England ?
    Selbst wenn das alte abbezahlte Kraftwerk für 3 Cent/kWh einspeist kommt noch die Netzdurchleitung drauf, sind bereits ca. 10 Cent/kWh bis das kWh beim Kunden ist.

    Herr anorak2,
    die 12 Cent/kWh sind die Einspeisevergütung die man bekommt bei klein PV-Anlagen, nicht die Herstellungskosten, das sind so ca. 10 Cent.
    Vergleicht man ihr altes Kraftwerk mit meiner alten PV-Anlage so ist das kWh an der eigen Steckdose für 1 bis 2 Cent und das kWh aus ihren Kraftwerk kostet ca. 10 Cent/kWh.

    Ist alles ohne EEG, Steuern gerechnet, die kann man auch noch darf rechnen bei PV und beim Strom aus dem Kraftwerk, nur die Differenz von 8 bis 9 Cent bleibt immer bestehen.

    39. anorak2 schreibt am 15. März 2018 07:44
    Wir könnten also einen Endpreis von ca. 23 Ct/kWh haben, wenn die doofe Photovoltaik und die doofen Windräder nicht ungebeten Teuerstrom einspeisen würden. Die Mehrkosten von ca. 7 Cent sind überflüssig, und an ihnen sind nur PV und Windräder schuld, die wir unnötig zusätzlich zahlen und die wir für eine stabile Stromversorgung nicht brauchen können.

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb weltweit mehr Geld in Erneuerbare Stromerzeugung gesteckt wird als in Konventionelle Stromerzeugung.
    Vermutlich können die Leute weltweit nicht rechnen, Sie aber.

    Dann verstehe ich auch nicht weshalb in Deutschland bei der Konventionelle Stromerzeugung ein Rückgang von ca. -2,5 GW an Kraftwerksleistung in 2017 zu sehen ist.

    Dann verstehe ich auch nicht weshalb in Deutschland bei den erneuerbaren ein Zubau von ca. +8 GW an Kraftwerksleistung in 2017 zu sehen ist.

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb in England das kWh aus einem AKW ca. 11 Cent kostet und von einem Windrad nur ca. 5,5 Cent.

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb in Deutschland bei PV-Großanlagen bereits für 3,86 Cent/kWh den Strom ins Netz schieben können und man das bei neuen Kohlekraftwerken nicht schafft.

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb in Deutschland bei OnShore Wind 3,80 ct/kWh ausreichen die kWh ins Netz zu schieben, und man das bei neuen Kohlekraftwerken nicht schafft.

    MfG

  43. Übrigens anorak2,

    die PV1 = 0 W/kWp, PV2 bringt bereits 54 W/kWp jetzt um 6:32 Uhr bei mir zuhause.

    Ist eben nicht so wie Herr Eng immer meint das nur die 1000 Volllaststunden gesetzt sind bei PV, man hat an 3500 bis 4000 Stunden im Jahr PV-kWh zur Verfügung.

    Aktuell ist auch der Hausverbrauch zu 100% mit PV gedeckt, sind ja noch sehr ginge Vorbräuche die abgedeckt werden müssen, ist ja noch kein andere im Haus unterwegs.

    MfG

  44. @US #43/#44

    Wenn die PV Strom raus-haut und auch zeitgleich in der Schule Strom verbraucht wird ist das der eigene Strom, unabhängig davon ob er erst übers EEG-Verrechnet wird oder nicht.

    Nee dann hängt die Schule am Stromnetz und schmarotzt nebenher ein bisschen von den anderen Stromkunden. Wenn sie keinen Solarstrom einspeisen würde, hätte sie ja auch Strom.

    Wo sind nun die Kosten und die Preise nicht korrekt für die Schule ?
    Ich zahle heute ja auch nur ca. 24 Cent/kWh + Grundgebühr.

    Die egoistische Perspektive der EEG-Schmarotzer interessiert nicht. Entscheidend ist: Gäbe es das EEG nicht, könnte die Schule überhaupt keinen Solarstrom verkaufen, schon gar nicht zu derart hohen Preisen.

    Das Kraftwerk speist für 3 Cent/kWh ein. Wenn deine Angabe 12 Ct/kWh für Solarstrom stimmt (unterstelle ich mal), dann ist der 4 mal so teuer.

    Welches neue Kraftwerk speist den für 3 Cent/kWh ein,

    Das sind die Stromgestehungskosten bestehender Kohle- oder Atomkraftwerke in D. Die von ihnen erzielten Preise sind nur geringfügig höher.

    kommt noch die Netzdurchleitung drauf,

    Natürlich, die kommen ja bei jeder Stromerzeugungsart drauf. Entweder du betrachtest sie also immer, oder du lässt sie immer weg. Sie mal einzurechnen und mal nicht ist wieder deine sinnfreie Äpfel-Schraubenschlüssel-Vergleichsmethode, von der ich etwas angenervt bin.

    die 12 Cent/kWh sind die Einspeisevergütung die man bekommt bei klein PV-Anlagen, nicht die Herstellungskosten, das sind so ca. 10 Cent.

    Mein Fehler, dann sind die Stromgestehungskosten „nur“ 3 mal so hoch wie beim Kraftwerk. Angesichts deiner permanenten Vermischung von Gestehungskosten, Einspeisevergütungen und Endpreisen war das aber eine lässliche Sünde und ändert auch an der Stichhaltigkeit meiner Grundargumentation nichts.

    Vergleicht man ihr altes Kraftwerk mit meiner alten PV-Anlage so ist das kWh an der eigen Steckdose für 1 bis 2 Cent

    Nochmal: Die egoistische Sicht der EEG-Schmarotzer interessiert uns nicht. Natürlich findet ihr Absahner es geil, dass ihr uns andere abzocken könnt. Wieso sollen wir Abgezockten das aber geil finden?

    Hier ist was mich interessiert:

    Deine unerwünschte PV-kWh hat bei dir (nach deiner obigen Angabe) Gestehungskosten von 10 Ct, du verkaufst sie ins Netz ungebeten für 12 Ct, dazu kommen Leitungskosten, Handelsspanne und Steuern, und bei mir kommt sie für 30 Cent an.

    Gäbe es kein Gesetz, das dir das ermmöglichen würde, käme meine Kilowattstunde aus einem Kohlekraftwerk für 3 Cent, dazu kämmen wieder Leitungskosten, Handelsspane und Steuern, und mein Endpreise wäre sowas wie 22 -- 23 Pfennig. Die Differenz von 7 Cent schmeiße ich Leuten wie dir in den Rachen, ohne dass ich was davon habe. Das will ich nicht.

    und das kWh aus ihren Kraftwerk kostet ca. 10 Cent/kWh.

    Ja incl. Leitungskosten, die bei dir ja auch draufkommen, wo du sie aber nicht dazuaddierst und überhaupt nicht disktutierst, du Torfnase.

    Dann verstehe ich aber nicht weshalb weltweit mehr Geld in Erneuerbare Stromerzeugung gesteckt wird als in Konventionelle Stromerzeugung.

    Weil die Öko-Ideologie nicht nur in Deutschland politischen Einfluss ausübt, sondern in vielen anderen Ländern auch EEG-ähnliche Subventions-Projekte ins Leben gerufen wurden wie bei uns. Und zwar mit der gleichen ideologischen Rechtfertigung wie bei uns.

    Vermutlich können die Leute weltweit nicht rechnen,

    So ist es

    Sie aber.

    Nu

    Dann verstehe ich auch nicht weshalb in Deutschland bei der Konventionelle Stromerzeugung ein Rückgang von ca. -2,5 GW an Kraftwerksleistung in 2017 zu sehen ist.

    Worauf beziehst du dich hier, und was hat das mit dem Thema zu tun?

    Dann verstehe ich auch nicht weshalb in Deutschland bei den erneuerbaren ein Zubau von ca. +8 GW an Kraftwerksleistung in 2017 zu sehen ist.

    Das ist dagegen leicht zu beantworten: Subventionen ziehen Subventionsabgreifer an. Das EEG ist so konstruiert dass permanent neue Investitionen in Wind & Solar getätigt werden, indem es den Investoren risiko- und leistungslose Profite auf Kosten der Allgemeinheit verspricht. Das ist genau was seine Befürworter damit erreichen wollten. Und das funktioniert.

    Ob das Konstrukt der Allgemeinheit nutzt oder schadet, ist den Befürwortern des EEG egal, weil es denen um „höhere Werte“ geht, oder was sie fälschlich dafür halten. Den Absahnern ist es sowieso egal, denen geht’s nur um ihren Reibach. Das Allgemeinwohl ist aber mein Thema. Deins nich so, wie wir alle wissen.

    bringt bereits 54 W/kWp jetzt um 6:32 Uhr bei mir zuhause.

    Dass Solarzellen manchmal Strom produzieren wird nicht bestritten. Das ist nicht Gegenstand der Debatte.

  45. @Stemmer

    Mal eine Frage. Warum brauchen Sie überhaupt Strom aus PV? Sie und Anhängerschaft können doch ganz ohne Strom leben, wie noch die Amish heute in den USA. Mit Pferd, Kutsche, Flug, Öllampen, Kerzen, Kamin, Holzofen, Holzhäusern, etc.. Die brauchen keine Elektrizität und Verbrennungsmotoren.

    Und eine weitere Frage. Was haben Sie persönlich zur Energiewende beigetragen? Versorgen Sie sich schon autark mit PV-Strom, auch in der Nacht?

  46. Übrigens anorak2,

    PV1 = 103 W/kWp,

    PV2 =89 W/kWp jetzt um 12:15 Uhr bei mir zuhause, Himmel voller Wolken.

    MfG

  47. @Stemmer

    Gut, aber was wollen Sie jetzt mit all den PV-Strom? Wenn es auch ganz ohne Strom und PV geht, wie bei den Amish. Die Leute mit PV-Strom zwangsversorgen? Auch wenn die den jetzt gar nicht brauchen? Denn der Wind weht auch gerade sehr stark.

  48. Michael Krüger,
    wenn Sie nach dem System Amish leben möchte ist das doch auch OK.

    Ich lebe nach dem System Strom kommt aus der Steckdose.

    Die verbrauchte Strommenge ist aus Erneuerbaren zu 100% und die werden irgendwo ins Netz zeitgleich eingespeist.
    Eine Teilmenge kommt von den einen PV Anlagen zu eine unschlagbar günstigen Preis.

    MfG

  49. 45. anorak2 17. März 2018 10:58
    Nochmal: Die egoistische Sicht der EEG-Schmarotzer interessiert uns nicht. Natürlich findet ihr Absahner es geil, dass ihr uns andere abzocken könnt. Wieso sollen wir Abgezockten das aber geil finden?

    Man hat es doch selber in der Hand ob man bei den Abzockern oder bei den abgezockten ist, um in Ihren Sprachgebrauch zu bleiben.

    45. anorak2 17. März 2018 10:58
    Wenn sie keinen Solarstrom einspeisen würde, hätte sie ja auch Strom.

    Die Schulen mit PV nutzen Netzstrom und die Schulen ohne PV nutzen auch Netzatom.

    Die Leute mit PV nutzen Netzstrom und die Leute ohne PV nutzen auch Netzatom.

    45. anorak2 17. März 2018 10:58
    Das Kraftwerk speist für 3 Cent/kWh ein.

    Das sind die Stromgestehungskosten bestehender Kohle- oder Atomkraftwerke in D. Die von ihnen erzielten Preise sind nur geringfügig höher.

    Na dann bringen Sie mal eine Geschäftsbericht von einem Kohle- oder Atomkraftwerke wo die ca. 3Cent/kWh stehen.

    Bei den AKWs in der Schweiz stehen ca. 5 Cent/kWh als Herstellungskosten in den Geschäftsberichten, Seite 11 unten, da wird ihnen geholfen Herr anorak2.

    https://www.kkl.ch/fileadmin/seiteninhalt/Dateien/Publikationen/Geschaftsberichte/2015_geschaeftsbericht.pdf

    45. anorak2 17. März 2018 10:58
    Worauf beziehst du dich hier, und was hat das mit dem Thema zu tun?

    Und was hat der erste Beitrag mit der Vogelscheuche mit dem Thema zu tun?

    Nr.1 „Als Vogelscheuche wäre sie doch noch zu gebrauchen.“

    Der Rückgang von ca. -2,5 GW an Kraftwerksleistung in 2017 ist der Rückgang in Deutschland was an AKW und Konventionelle Kraftwerksleistung abgenommen hat in 2017.

    Die +8 GW ist der Zunahme aller Erneuerbaren Kraftwerksleistung in Deutschland.

    Hier sehen Sie den Zubau, Rückbau von der Kraftwerksleistung in Deutschland über die Jahre.
    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

    45. anorak2 17. März 2018 10:58
    Das Allgemeinwohl ist aber mein Thema.

    Und du entscheidet was für alle gut und was schlecht ist, hab es verstanden.

    So wie die auch der Meinung bist das alle die Leute weltweit nicht rechnen können die bei „Erneuerbare Energien“ Investieren.

    Was sagen den die Wirtschaftsweisen und die könne zumindest rechnen und haben auch das Allgemeinwohl im Auge.
    Der Chef-Wirtschaftsweise Christoph M. Schmidt wünscht sich von einer neuen Großen Koalition mehr Mut beim Klimaschutz.

    https://www.nrz.de/wirtschaft/wirtschaftsweiser-fordert-von-groko-mutigeren-klimaschutz-id213488797.html

    MfG

  50. #50 Udo Stemmer

    Man hat es doch selber in der Hand ob man bei den Abzockern oder bei den abgezockten ist, um in Ihren Sprachgebrauch zu bleiben.

    Können Sie sich vorstellen dass es Leute gibt die, selbst wenn sie wollten, nicht zu den „Abzockern“ gehören können?
    Hilfestellung: Diese Leute schaffen es nicht die Voraussetzungen für PV Anlagen zu erfüllen.
    Na, klingelt’s?
    Was sollen diese Leute mit Ihrem Satz anfangen?

  51. Hilfestellung: Diese Leute schaffen es nicht die Voraussetzungen für PV Anlagen zu erfüllen.

    Welche Leute können oder können nicht die Voraussetzungen erfüllen um beim EEG-System mitzuspielen ?

    Nr. 50
    Man hat es doch selber in der Hand ob man bei den Abzockern oder bei den abgezockten ist, um in Ihren Sprachgebrauch zu bleiben.

    Herr Krumeg,

    Das mit den „abzocken“ hat Herr anorak2 in Nr. 45 gebraucht und ich bin in seinen Sprachgebrauch geblieben, seht auch so in 50.

    Ich finde nicht das jenem der sein Geld oder das von der Bank nimmt und im EE-Bereich einsteigt jemanden abzockt, kann ja jeder machen.

    Ich finde das RWE, E.on und EnBV abgezockt haben, 2009 noch 23 Milliarden nur an Gewinn den deutschen Michel abgezockt.

    Da konnte keiner der Deutschen sich ein Kohlekraftwerk mal so eben hinstellen, bei z.B. PV geht das.

    MfG

    PS
    Übrigens anorak2
    Übrigens Herr Krumeg

    Heute 11:01 Uhr Schneefall (vollkommen bedeckter Himmel) und Schneehöhe am Boden ca. 8 bis 10cm.

    PV1 = 124 W/kWp

    PV2 = 67 W/kWp

    Herr Eng ist ja auch der Meinung das man bei Schnee, Schneefall nichts von der PV kommt.
    Man muss die nur steiler aufstellen wenn man eine Rundum Stromlieferung haben möchte, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

    Gerade wird das Mittagessen gekocht auf dem E-Herd, da entlaste ich auch in der Dunkelflaute das Netz um ca. 30 bis 50% (Schätzung) und vollkommen ohne Akku.

    PV bringt eigentlich jeden Tag was an kWh nur in verschiedenen Größenortungen.
    Bei Bewölkung in sehr geringen Mengen, da muss dann eben die Anzahl der PV-Module zunehmen und die gewünscht Menge an kWh zu erhalte.

  52. 11:32 Uhr
    PV1 = 136 W/kWp
    PV2 = 81 W/kWp

  53. @Stemmer

    Michael Krüger,
    wenn Sie nach dem System Amish leben möchte ist das doch auch OK.

    Ich lebe nach dem System Strom kommt aus der Steckdose.

    Ah so. Gutmenschentum ist ein Abfallprodukt egoistischen Handelns. Sie möchten also Strom aus der Steckdose haben und vor allem PV-Strom, nicht aus Nachhaltigkeit, oder zum Wohle der Menschheit, sondern zur Befriedigung Ihrer gutmenschlichen Bedürfnisse.

    Dann wäre das ja geklärt. Und ich dachte es ginge Ihnen um Nachhaltigkeit. Da ist das Model der Amish ihren überlegen.

  54. 11:32 Uhr
    PV1 = 136 W/kWp
    PV2 = 81 W/kWp

    Und die Amish würden dazu sagen, ja und? Was haben wir davon. Macht das unser Leben nachhaltiger? Denn Strom brauchen wir nicht, folglich auch keine PV-Module. Und die Kohlekraftwerke laufen unterdessen weiter und exportieren den Strom nach Österreich, Niederlande, Frankreich und die Schweiz. Die schalten daraufhin ihre klimafreundlichen Gaskraftwerke ab und importieren deutschen Kohlestrom. Also bringt der PV-Strom auch da nichts.

  55. #52 Udo Stemmer

    Ich finde nicht das jenem der sein Geld oder das von der Bank nimmt und im EE-Bereich einsteigt jemanden abzockt, kann ja jeder machen.

    Das können Sie sich vielleicht nicht vorstellen, aber es gibt Leute die können sich keine PV Anlage leisten, und Geld von der Bank schon drei mal nicht. Es soll auch Leute geben die kein eigenes Dach haben.
    Davon haben Sie aber wahrscheinlich noch nieeee etwas gehört.

  56. @US #52

    Welche Leute können oder können nicht die Voraussetzungen erfüllen um beim EEG-System mitzuspielen ?

    Alle die nicht eigenes Land oder Dach und zusätzlich ein paar Tausender flüssig haben.

    Das ist aber nur ein Nebenaspekt. Entscheidend ist, dass man Räuberei nicht damit rechtfertigen kann, dass je jeder Räuber werden könne. Räuberei funktioniert nur, wenn es eine Minderheit bleibt, und es Menschen gibt die ausgeraubt werden.

    Ich finde nicht das jenem der sein Geld oder das von der Bank nimmt und im EE-Bereich einsteigt jemanden abzockt, kann ja jeder machen.

    Die Abzocke besteht darin, dass EEG-Absahner ihre Ware zu einem Preis weit über dem Marktwert dieser Ware verkaufen, und dass die Abnehmer keine Wahl haben als sie zu dem Mondpreis abzunehmen. Das ist son bisschen wei bei der Mafia, nur mit dem Unterschied dass die Mafia illegal ist während beim EEG der Gesetzgeber auf der Seite der Abzocker steht.

    Dass angeblich „jeder“ zum Abzocker werden kann macht es nicht legitim, abgesehen davon stimmt es nicht.

    Ich finde das RWE, E.on und EnBV abgezockt haben, 2009 noch 23 Milliarden nur an Gewinn den deutschen Michel abgezockt.

    Gewinne für den freien Verkauf einer nachgefragten Ware zu einem fairen Preis sind keine Abzocke, sondern normaler Kapitalismus. Du erkennst den Unterschied zum EEG?

  57. @MK #54

    Udo Stemmer ist kein Waldundwiesenöko, mit gutmenschlichem Verzicht oder der Rettung der Welt hat er hier noch nie argumentiert. Die Amish-Rhetorik trifft daher nicht auf ihn zu. Er nimmt einfach nur die Privilegien mit, die die Gesetzeslage Leuten wie ihm leider aufdrängt. Ansonsten ist er vor allem rücksichtslos und merkberfreit. Gesellschaftliche, soziale oder wirtschaftliche Nachteile für andere Leute versteht er nicht, bzw. leugnet sie, und im Zweifel findet er das ganz in Ordnung so Hauptsache ihm geht’s gut.

  58. @US #52

    Man muss die nur steiler aufstellen wenn man eine Rundum Stromlieferung haben möchte, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

    Um die Stromausbeute zu maximieren, müsste man sie eigentlich immer orthogonal zum Sonnenstand ausrichten und für eine entsprechende Nachführung sorgen. Das wiederum erhöht den Flächenverbrauch und damit die Stromgestehungskosten.

  59. 55. Michael Krüger schreibt am 18. März 2018 12:23
    Die schalten daraufhin ihre klimafreundlichen Gaskraftwerke ab und importieren deutschen Kohlestrom. Also bringt der PV-Strom auch da nichts.

    Doch, der PV-Strom kostet mich nur 1 bis 2 Cent/kWh und der Bürger möchte weder die Stromversorgung von Deutschland sicherstelle noch die Stromversorgung von ganz Europa, dass bekommen andere bezahlt.

    56. Krumeg 18. März 2018 12:24
    Es soll auch Leute geben die kein eigenes Dach haben.

    Ein bekannter hat auch kein eigenes Dach und macht PV-Projekte bis 750kWp.

    Der Entwickelt PV-Projekte auf z.B. alten Bauschuttdeponien und verkauft die Projekte dann an Investoren und lässt sich selber da einige kWp zuschreiben.

    Der hat erst ende 2017 ein Projekt wieder durchgezogen und das wurde auch noch 2017 fertiggestellt (ca. 740kWp) und 2018 kommt eine weitere kleine PV auf der selben Deponie auch über 700kWp.

    Da kosten den die kWp die er bekommt für die Projektentwicklung keinen einzigen Euro.

    57. anorak2 18. März 2018 12:47
    Alle die nicht eigenes Land oder Dach und zusätzlich ein paar Tausender flüssig haben.

    Man braucht kein eigenes Land und auch keine paar Tausender um sich bei EEG-Projekten zu beteiligen.
    Das Geld werfen einen die Baken ja bereits hinterher zu einen Zinssatz der unter der Strompreissteigerung ist.

    Kurzentschlossene solle sich einfach mal 2 oder 3 Mini PV-Platten an das Balkongeländer machen, das geht auch unter Tausend Euro.

    57. anorak2 18. März 2018 12:47
    Die Abzocke besteht darin, dass EEG-Absahner ihre Ware zu einem Preis weit über dem Marktwert dieser Ware verkaufen, und dass die Abnehmer keine Wahl haben als sie zu dem Mondpreis abzunehmen.

    Anorak2,
    erzeugen Sie einfach einen Teil vom Strom selber, so wie ich, dann haben Sie auch einen Durchschnittlichen Strompreis von 15 bis 20 Cent/kWh und die Welt ist in Ordnung.
    Oder beteiligen Sie sich an EEG-Projekten und mit den Einnahmen können Sie die Belastungen auf der Stromrechnung ausgleichen.

    57. anorak2 18. März 2018 12:47
    Gewinne für den freien Verkauf einer nachgefragten Ware zu einem fairen Preis sind keine Abzocke, sondern normaler Kapitalismus.

    Wo gab oder gibt es den den freien Strommarkt in Deutschland, versuchen Sie mal jemand anderen Strom zu verkaufen.

    Seit 2002 haben die Energieriesen mehr als 100 Milliarden Euro Gewinn erzielt.
    In Zeitraum 2002 bis 2009 hätten sich die Erträge versiebenfacht.
    2010 hätten die Unternehmen im ersten Halbjahr 15 Milliarden Euro Gewinn erzielt, steht in der Studie der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlands.
    RWE, das die Gewinne der Stromerzeugung getrennt benennt, erreiche eine Rendite auf das eingesetzte Kapital von 26,6 Prozent (2009).

    Der Chef der Monopolkommission, Justus Haucap, sagte der Frankfurter Rundschau:
    „Die enormen Gewinne überraschen nicht. Es gibt keinen funktionsfähigen Wettbewerb bei der Energieerzeugung in Deutschland, das wurde durch die Laufzeitverlängerung für die Kernkraft noch einmal verfestigt.“

    58. anorak2 18. März 2018 12:53
    Er nimmt einfach nur die Privilegien mit, die die Gesetzeslage Leuten wie ihm leider aufdrängt.

    Jeder sollte sich nach geltender Rechtslage verhalten, auch VW.
    Jeder kann was machen bei EEG, keiner ist ausgeschlossen.

    59. anorak2 18. März 2018 13:15
    Um die Stromausbeute zu maximieren, müsste man sie eigentlich immer orthogonal zum Sonnenstand ausrichten und für eine entsprechende Nachführung sorgen.

    So ein Quatsch, das ist vor 5 oder 10 Jahren ein Thema gewesen das mit der optimalen Ausrichtung.
    Nachführung ist heute auch Quatsch, Mehrkosten von ca. 50% Ertragssteigerung von 20 bis 30%.
    Dann gleich 50% mehr Module verbauen und auch 50% Mehrertrag einfahren und das mit der Wartung von der Nachführung hat sich erledigt bei eine festinstalation.

    Heute sind die PV-Module so günstig das man die so drauf macht das am Morgen und an Abend wenn die Sonne tiefer steht auch was kommt, also steilerer Aufstellung, bei der Eigenstromnutzung.
    Auch eine Ost, Süd-Ost, West und Süd-Westaufstellung ist angesagt.

    Im Sommer und um die Mittagszeit ist ohnehin genügend PV-Strom vorhanden.
    Eine Optimierung des Ertrags am Abend und an Morgen und in den Wintermonaten ist angesagt.

    Ich hab ja keine Ost + Westausrichtung, nur nach Süden bei den alten PV-Anlagen, aber die Aufstellung ist bei ca. 50° relativ steil, so das der Schnee nicht so leicht liegen bleiben kann.

    Die optimale Ausrichtung ist nicht entscheiden, sonder das die PV auch bei Bewölkung und im Winter was zum Eigenverbrauch beitragen kann, also möglichst große Flächen mit PV-Modulen belegen.

    PV1 = 0 W/kWp
    PV2 = 22 W/kWp

  60. @Stemmer

    Kurzentschlossene solle sich einfach mal 2 oder 3 Mini PV-Platten an das Balkongeländer machen, das geht auch unter Tausend Euro.

    Habe ich unterm Außenfenster/ Südseite. PV-Module mit integrierten Akku und LED-Leuchten. Im Dez./ Jan. haben die nur ein paar Minuten am Tag geleuchtet. Im Sommer leuchten die ein paar Stunden. Sollten Sie vielleicht selbst mal testen, um zu sehen, wann bei Ihnen PV-Strom-Sperrstunde ist.

  61. PS

    Und Herr Stemmer ich speise meinen PV-Strom nicht für 9 Cent/ kWh ins Netz ein. Ich verbrauche den selbst.

  62. Hier gings doch um die schöne Barbara, übrigens Kettenraucherin….
    Durch das Inhalieren des Rauches EINER Zigarette nimmt der Körper genausoviel Feinstaub auf, als wenn man EIN Jahr an einer vielbefahrenen Strasse lebt.
    https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.experte-zweifelt-studien-an-der-mann-der-in-sachen-feinstaub-die-falsche-botschaft-hat.3a9154cf-1fae-4c34-8d00-2f4b65e57070.html

  63. Michael Krüger 18. März 2018 17:46
    Und Herr Stemmer ich speise meinen PV-Strom nicht für 9 Cent/ kWh ins Netz ein. Ich verbrauche den selbst.

    Das ist doch das einzige vernünftige was man machen kann, selbst bei 12 Cent/kWh EEG-Vergüdung wird man auf die EG-Vergüdung verzichten und die kWh selber verbrauchen.
    Nur wenn wes gar nicht anders geht dann, wird man den Rest ans Netz weitergeben.

    #

    Herr Michael Krüger,
    sind Mini PV-Anlagen so zwischen 250Wp bis 1000 Wp für Sie unwirtschaftlich, einfach nicht machen.

    Übrigens, der Ertrag in Dez./ Jan spielt bei den Mini PV keine Rolle, muss sich ja nur übers Jahr rechnen, soll ja keine Insel-Stromversorgung sein.

    MfG

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