Henrik Svensmark antwortet auf Kritik an seiner Theorie, dass die Sonne einen maßgeblichen Einfluss auf Klimaveränderungen hat

17. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien

Seitdem der frühere Hamburger Umweltsenator und jetziger Vorstandsvorsitzende der RWE-Sparte für “Erneuerbare Energien”, RWE Innogy, mit seinem Buch “Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet” die Klimadebatte in Deutschland neu angefacht hat, werden die von ihm vertretenen Standpunkte in weiten Teilen der Medien heftig diskutiert.

Was die Sache aus Sicht der Befürworter des menschengemachten Klimawandels wohl besonders brisant macht ist der Umstand, dass sich hier einer zu Wort meldet, der bislang selbst daran geglaubt hatte, dass der Mensch vor allem durch den Ausstoß von CO2 dem Klima irreparable Schäden zufügt. Man hat es also mit einem vom rechten Glauben abgefallen zu tun. und solche Menschen werden von den Vertretern einer Glaubensgemeinschaft zu Recht als besonders “gefährlich” angesehen.

So wundert es nicht, dass der Nestbeschmutzer Vahrenholt nun von vielen Seiten heftigen Angriffen ausgesetzt ist. Wobei auffällt, dass jene, die ihn kritisieren, sein Buch in aller Regel überhaupt nicht gelesen haben, und nach eigenem Bekunden auch nicht zu lesen gedenken.

Dabei sollten gerade die Umweltbewegten In Deutschland bei genauerem Hinsehen eigentlich erkennen, dass Vahrenholt mit seinen Positionen deutlich näher bei ihnen ist, als die von ihnen als zu bekämpfen eingestuften Skeptiker, in deren Lager sie Vahrenholt nun wähnen. Schließlich ist Vahrenholt genau wie sie davon überzeugt, dass der Mensch einen signifikanten Einfluss auf die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte hat (er spricht von 50 %). Zwar glaubt Vahrenholt, dass wir in den nächsten Jahrzehnten eher mit einer Abkühlung zu rechnenhätten, aber auch mit dieser Auffassung befindet er sich in “guter” Gesellschaft. Gleichlautendes hat schließlich auch der Kieler Klimaforscher Mojib Latif im Jahr 2009 auf einer UN-Klimakonferenz verkündet.

Aber es ist vermutlich ein anderer Punkt, der die versammelte Klimagemeinde so gegen ihren gefallen Bruder aufbringt. Und zwar die Tatsache, dass Vahrenholt der Sonne einen nicht unerheblichen Einfluss beim Klima zuweist. Und damit gerät er mitten in die Fronten einer Diskussion, die in der Lage ist, die etablierte Klimaforschung bis in die Grundfeste zu erschüttern. Konkret geht es dabei um die vom dänischen Physikers und Klimaforschers Henrik Svensmark aufgestellte Hypothese, dass Veränderungen der Sonnenaktivität Einfluss auf die Bewölkung auf der Erde und somit auf das Klima auf dem Planeten haben (Hier ein ausführlicher Hintergrundbericht). Sollte diese Theorie sich als zutreffend erweisen, wäre die von der IPCC-nahen Forschung vertretene These vom CO2 als dominantem “Klimatreiber” kaum noch zu halten.

So, oder so ähnlich mag auch der Astronom Florian Freistätter gedacht haben, als er in seinem Blog bei ScienceBlogs zu eienm Rundumschlag gegen Vahrenholt im Allgemeinen und die Sonne-Klima-Hypothese im Speziellen ausgeholt hat. Auch er räumt ein, Varenholts Buch nicht gelesen zu haben und dies auch nicht zu planen, ist jedoch der starken Überzeugung, dass es irgendwie nicht richtig sein kann so viel Öl und Kohle zu verbrennen und dass die Sache mit dem menschengemachten Klimawandel auf jeden Fall korrekt sein muss.

Zwar räumt Freistetter (dessen Beiträge zu Themen wo er wirkliche Expertise besitzt, nämlich der Astronomie, ich sehr gerne und vielfach mit Gewinn lese) ein, dass er kein Experte für Sonne, Klima oder kosmischer Strahlung sei, jedoch glaubt mit einer Sammlung an aktuellen Publikationen, welche Svensmark nicht unterstützen, eine Art Widerlegung fabrizieren zu können.

Nur sollte auch Herr Freistätter wissen, dass Wissenschaft keine Konsensveranstaltung ist, wo derjenige am Ende Recht hat, der die meisten Anhänger um sich versammeln kann. Am Ende zählen Messdaten und Fakten. Und was das angeht sind wir beim Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Klima noch ganz am Anfang.

Lesen Sie hier, was Henrik Svensmark auf der Seite “Die kalte Sonne” auf die Einwendungen Freistetters antwortet:

Prof. Henrik Svensmark, Danish National Space Center (Kopenhagen) zur Kritik an seinem Solarverstärker über die kosmische Strahlung: 

Einige Kritiker meiner Forschung, darunter offenbar auch Florian Freistetter scheinen zu glauben, dass die Physik ein demokratischer Prozess wäre, wobei man lediglich die Anzahl der Publikationen für und gegen eine Hypothese zählen müsse. Das ist natürlich Quatsch. Was wirklich zählt sind Hinweise aus Beobachtungen und Experimenten sowie der Erfolg von Falsifizierungsversuchen. Albert Einstein kommentierte 1931 die Schrift Hundert Autoren gegen Einstein richtigerweise wie folgt „Wenn ich Unrecht hätte, wäre einer genug“.

Die Hypothese dass kosmische Strahlung das Klima signifikant beeinflusst, stellt die momentan vorherrschende Hypothese der anthropogenen Treibhausgase als Hauptantrieb des Klimas ernsthaft in Frage. Es verwundert daher nicht, dass zahlreiche Autoren versuchen, meine Hypothese zu widerlegen. Im Grunde sollte ich mich sogar in gewisser Weise geehrt fühlen, dass sich so viele Kollegen mit dieser Überprüfung beschäftigen, obwohl doch nur ein einziger eindeutiger Gegenbeweis ausreichen würde, um die Hypothese zu den Akten zu legen. Meines Erachtens liegt noch immer kein derartiges Papier vor.

Freistetter suggeriert, dass sämtliche kürzlich veröffentlichten Publikationen zu dem Schluss gekommen wären, dass ich mit meiner Hypothese falsch liege. Dies zeigt jedoch nur, dass er sich in der Literatur der Klima-Physik überhaupt nicht auskennt. Dabei hat er bewusst selektiv Publikationen für seinen Bericht ausgewählt, die gegen meine Theorie argumentieren, während er Veröffentlichungen ignorierte, die meine Modelle stützten (siehe z.B. Kapitel 6 in “Die kalte Sonne”).

Freistetters Kritik gliedert sich in zwei Hauptthemen:

(1)   Die Frage, ob dokumentierte Änderungen in der Aerosol-Konzentration nach sogenannten „Forbush-Ereignissen“ und damit verbundenen kosmischen Strahlungs-Rückgängen mikrophysikalische Änderungen in den Wolken bewirken. Da dies nachweislich der Fall ist, können offensichtlich in ihrer Konzentration schwankende kleine Aerosole (3 Nannometer) zu größeren Kondensationskeimen heranwachsen (>50 Nannometer). Dies steht im krassen Gegensatz zu existierenden nummerischen Modellen. Zukünftige Experimente werden hoffentlich dabei helfen, diesen Widerspruch aufzuklären.

(2)   Die Interpretation des CLOUD-Experiments am Europäischen Kernforschungszentrum CERN.

Der Co-Autor meines Buches The Chilling Stars, Nigel Calder, ist bereits ausführlich in seinem Blog auf beide Vorwürfe eingegangen. Interessierten Lesern empfehle ich, dort nachzuschlagen.

Über Forbush-Ereignisse und die Fehler der Kritiker:
http://calderup.wordpress.com/2010/05/03/do-clouds-disappear/

Über den nachweisbaren Effekt von Forbush-Ereignissen auf das Wetter in Europa:
http://calderup.wordpress.com/2011/09/10/do-clouds-disappear-4/

Über die CERN-Resultate:
http://calderup.wordpress.com/2011/08/24/cern-experiment-confirms-cosmic-ray-action/

 

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35 Kommentare
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  1. @Rudolf
    Im Titel, Svensmark nur mit K, nicht mit CK.
    Habe das mal bei FF verlinkt.

    [Uuuups… Vielen Dank, ist berichtigt. RK]

  2. @Rudolf
    Mag sein, daß FF in Fachfragen kompetent ist, aber wer x Artikel über den Weltuntergang 2012 schreibt, um den Unsinn zu wiederlegen, das ganze auch noch dermaßen tierisch ernst nimmt, den lege ich unter Büttenredner ab, sorry, da ist mir der GHoffmann noch lieber und nicht so ein Pienzche’ wie dieser FF.

  3. Vahrenholt gerade im N3 Hamburg Journal:

    “Wenn die Leute feststellen, dass das CO2 nicht so einen großen Einfluss hat, wie bislang immer gesagt wurde, dann könnten sie sich abkehren von den “Erneuerbaren”. Dem wollen wir entgegenwirken (…)

    Wir als RWE sind der größte Investor in “Erneuerbare” in Deutschland, ja sogar in Europa (…)

    Wenn wir nicht wirklich die Dinge auf den Tisch legen, dann wird die Unterstützung für die “Erneuerbaren” erlahmen. Und das wollen wir nicht.”

    Dass Vahrenholts Motive ziemlich genau diese sind, ist mehr als plausibel. Allerdings glaube ich, dass auch er Probleme bekommen wird, den Geist, den er losgelassen hat, wieder in die Flasche zu bekommen. Warum sollten die Menschen in Deutschland die NIEs weiterhin unterstützen wollen, vor allem wenn sich abzeichnet welche Kosten und Probleme damit verbunden sind, wenn der bisherige Hauptgrund dafür, eine unumkehrbare Klimakatastrophe, überhaupt nicht vorhanden ist?

  4. Die Brisanz besteht doch darin, dass mit dem Ende der CO2-Bedrohungs-Lüge auch das Knappheitsargument für die “fassilen” aktuell wegbricht.

    “• Enough natural gas to meet US electricity demand for 575 years at current fuel demand for generation levels
    • Enough natural gas to fuel homes heated by natural gas in the United States for 857 years
    • More natural gas than Russia, Iran, Qatar, Saudi Arabia, and Turkmenistan combined.”

    http://oilprice.com/Energy/Natural-Gas/How-the-US-Shale-Boom-Will-Change-the-World.html

    Das mal unabhängig von der Frage, wie fossil oder erneuerbar Erdgas ist. Auf einem Saturnmond hat man solcherart Gas gefunden und nur Claudia Roth würde daran glauben, dass es aus herbgestürzten, inzwischen verwesten Milchstraßenbäumen enstand.

    Und: Auch Herr Vahrenholt wird ahnen: Wenn man Energie mal dauerhaft, effektiv und kompakt speichern kann, braucht man Windmühlen und Photovoltaik erst recht nicht mehr.

    Ich nehm mir jetzt ne nachhaltige Tüte Chips und lese noch ein paar wütende Kommentare zur “Kalten Sonne”. Das wird lustig. hihi

  5. Elias Canetti, Masse und Macht, Verfolgungsgefühl (S.23):

    … Der äußere Angriff auf eine Masse kann diese nur stärken. Die körperlich Auseinandergetriebenen zieht es um so kräftiger wieder zusammen. Der Angriff von innen dagegen ist wirklich gefährlich. Ein Streik, der irgendwelche Vorteile erzielt hat, bröckelt zusehends ab. Der Angriff von innen appelliert an individuelle Gelüste. Er wird von der Masse als Bestechung empfunden, als unmoralisch, da er ihrer klaren und sauberen Grundmeinung entgegenläuft. Jeder, der zu einer solchen Masse gehört, trägt auch einen kleinen Verräter ins sich, der essen, trinken, lieben und seine Ruhe haben will. Solange er diese Verrichtungen nebenher besorgt und nicht viel Wesens aus ihnen macht, lässt man ihn gewähren. Sobald er sich aber laut und vernehmlich macht, beginnt man ihn zu hassen und zu fürchten. Man weiß dann, daß er die Lockungen des Feindes gehört hat. …

    Ich habe mich noch nicht richtig mit dem Varenholt beschäftigt, nur die Phoenix-Sendung gesehen. Und da muss ich für mich feststellen, dass er eher ein Gegner für mich ist, denn ein Verbündeter.

    Aber, da er sich auf die Seite Svensmarks und anderen schlägt, und eine Klimakatastrophe nicht mehr erwartet, ist er natürlich auch mein Freund. Wenn die Grundlagen des Klimaalarmismus wegbrechen, verschwindet aber nicht gleichzeitig die Legitimation für die NIE, aus Sicht der Alarmisten. Schon seit einiger Zeit ist diese Begründung nur noch als Lippenbekenntnis zu vernehmen. Nachhaltigkeit ist sowieso die neue Begründung. Das ist aber ein sehr schwammiger Begriff, und wird nicht die gleiche Menge an Angst produzieren können, als es die Klimakatastrophe könnte.

    Interessant ist, was Varenholt zum Abtrünnigen machte. Es waren, so stellt er es jedenfalls dar, ökonomische Gründe. Seine Rendite stimmte nicht, deshalb musste er nachschauen, woran es lag und landete beim IPCC. Damit liegt er natürlich nicht falsch, doch es ist auch hier nur der halbe Weg beschritten. Die NIE lassen sich eben nicht ohne massive Eingriffe und Subventionen am Leben erhalten, und schaden damit der Volkswirtschaft. Geht der Vahrenholt in seinem Buch soweit, auch die finanziellen Nachteile der NIE zu benennen? Ich habe das Buch nicht gelesen, deshalb die Frage.

  6. @Quentin Quencher #5
    Varenholt sagt klar, dass die Windkraft eine finanzielle Belastung darstellen wird. Er will ja auch die Bevölkerung dafür sensibilisieren und hält eine Klimaargumentation, die falsche Vorhersagen macht, für kontraproduktiv. Im Hintergrund steht für ihn die langfristige Perspektive, die bei Verknappung dann die fossilen Brennstoffe zu teuer macht. Auch hält er die geringfügige Erwärmung, die er vom CO2 erwartet, nicht für wünschenswert. Kostenrechnungen gibt es in seinem Buch allerdings nicht und er widmet der Energiezukunft gerade man mal ca. die letzten 10 Seiten.

  7. @ Gerhard Straten

    Danke für die Info. Ein bisschen verunsichert bin ich trotzdem. Warum gehen Varenholt und Lüning so massiv in die Öffentlichkeit? Denen müsste doch eigentlich klar sein, dass sie damit das Grab für die NIE schaufeln, die sie doch zu retten vorgeben.

  8. #3, Rudolf Kipp

    Vahrenholt sagte im Hamburg Journal auch:
    Wir brauchen eine neue Begründung für die Erneurbaren Energien…
    Welche, das sagt er (noch) nicht. Bin gespannt.

    PS. Graßl war doch köstlich: “Über diesen Stuss äußere ich mich nicht..” Dabei sah er aus, als ob er seinen persönlichen CO2-Ausstoss unterdrücken wollte ;-)

  9. @Quentin Quencher

    „Ein bisschen verunsichert bin ich trotzdem. Warum gehen Varenholt und Lüning so massiv in die Öffentlichkeit? Denen müsste doch eigentlich klar sein, dass sie damit das Grab für die NIE schaufeln, die sie doch zu retten vorgeben.“

    Vahrenholt verdient mit seiner Technologie Geld, braucht dafür aber zu mindestens moderate Förderung. Fällt oder stagniert die Temperatur und der Förderungskuchen wird kleiner, sorgt er mit dafür, dass bei ihm als letztem gekürzt wird. Er hat verstanden wie man Szenarien benutzen muss. Nicht als Wirklichkeit, sondern als Möglichkeit gegen die man sich mit möglichst geringen Ressourcenverbrauch absichert.

    Er sichert sein Geschäftsmodell ab für Szenarien mit steigender Temperatur und für Szenarien mit fallender oder stagnierender Temperatur in den nächsten 15 Jahren.

    Grüße
    Günter Heß

  10. @ Carl M.

    Wir brauchen eine neue Begründung für die Erneurbaren Energien…
    Welche, das sagt er (noch) nicht. Bin gespannt.

    Scheint mir klar. Kosten, Umweltschutz und Ausstieg aus der Kernenergie.
    Auf die teure Photovoltaik und umweltfeindliche Biomassetechnologien verzichten und mit Gas und Wind den Ausstieg ermöglichen.

    Das ist der kostengünstigste Ausstieg aus der Kernenergie ohne Kohle zu benutzen.

    Grüße
    Günter Heß

  11. #9:

    Herr Hess,
    ich denke auch, dass Vahrenholt sich nicht als Partei, sondern als ‘honest broker’ (Bismarck sagte noch ‘ehrlicher Makler’ ;-) ) zu etablieren sucht.
    Schliesslich ist erkeineswegs frei von Interessen, auch sein Abgang bei RWE ist ja kein Abschied von der Szene in die er hineingewachsen ist.
    In Grunde ist er ein wahrer Lobbyist (Was die fanatisierten Ökologisten unter dem Begriff verstehen, ist ja ein Zerrbild): Er ist Insider sowohl in der Politik als auch im Management und der Wirtschaft und versucht, zu moderieren. Daraus kann ich jedoch niemendem, auch ihm nicht, einen Vorwurf machen.
    Sicher will er selbst nicht zu kurz kommen, sicher transportiert er Botschaften von Interessengruppen. Aber das Leben ist nicht Schwarz/Weiss, Diplomatie und Interessenausgleich unter möglichster Wahrung eigener Ziele sind normale, anerkannte und notwendige Werkzeuge des gesellschaftlichen Lebens. Nur totalitäre Betonköpfe wittern in so etwas ‘Verrat’. Ich sehe nur ein nützliches Gleitmittel für den gesellschaftlichen Konsens, auch wenn manchesmal durchaus kritikwürdiges damit verknüpft ist.
    Staaten halten sich Botschafter, Interessengruppen Lobbyisten. Vahrenholt ist ehrenwert.

  12. Lieber Herr Tritium,

    Genau. Vahrenholt ist meines Erachtens sich sogar treu geblieben.
    Er ist mit „Seveso ist überall“ als Umweltschützer gestartet. Im Grunde geht es mir genauso. Ich bin auch für Umweltschutz seit ich mich mit Naturwissenschaft beschäftige.
    Aber ich möchte auch sinnvolle Dinge tun, die im Jetzt wirken und nicht nur schöne Worte verkünden. Deshalb kommen die Grünen seit einiger Zeit für mich nicht mehr in Frage.
    Insofern ist Vahrenholt authentisch und sich treu geblieben. Er ist partei-politisch unabhängig und an der Sache orientiert. Das heißt jetzt übrigens nicht, dass ich mit seiner Meinung und seiner Analyse der Klimaproblematik oder der Energiepolitik übereinstimme. Bei einigen Punkten im Gegenteil da bin ich anderer Meinung, in einigen Punkten stimme ich überein. Seine Wortmeldung empfinde ich als wertvoll und wichtig.

    Er wird im Grunde von seinen Weggenossen angeprangert die den Umweltschutzgedanken für ihre politischen Zwecke missbrauchen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  13. @ Günter Heß #10

    Auf die teure Photovoltaik und umweltfeindliche Biomassetechnologien verzichten und mit Gas und Wind den Ausstieg ermöglichen.

    Das ist der kostengünstigste Ausstieg aus der Kernenergie ohne Kohle zu benutzen.

    Was mir bei der Argumentation Von Vahrenholt immer noch nicht so recht einleuchten mag ist, wie der Anteil von Windenergie sich in diesem Szenario rechnen soll. Bei Gestehungskosten von etwa 6 Cent/KWh für Gas und etwa 9 Cent/KWh für Wind sehe ich nicht, warum ich als Verbraucher Windstrom wollen sollte. Vor allem, wenn die Bedrohung durch den Klimawandel wegfällt.

    Und wenn ich jetzt noch die Kosten für Speicher, neue Leitungen und die Mehrkosten der konventionellen Kraftwerke aufgrund der Notwendigkeit eines Ausgleichs der unsteten Stromquellen einbeziehe, sieht die Rechnung für den Windstrom noch schlechter aus.

  14. Lieber Herr Kipp,

    sie schreiben:
    Vor allem, wenn die Bedrohung durch den Klimawandel wegfällt.

    Wieso sollte eine per Computermodell errechnete Bedrohung wegfallen.
    Selbst 10 Jahre weitere Stagnation der Temperaturanomalie würden da in den Veröffentlichungen des IPCC
    sicher nichts ändern. Um Kohle zu ersetzen und aus der Kernenergie auszusteigen finden sie ja auch ohne den Klimawandel Argumente. Schließlich hat Kohle auch noch eine schlechte SOx, NOx und Feinstaub-Bilanz.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  15. @ Günther Heß

    Schon richtig, auch nach Vahrenholt fällt die Bedrohung nicht weg, sondern ist lediglich weniger bedrohlich (50%). Aber wenn man von der Kernkraft und der Kohle weg möchte, dann bleibt einem als halbwegs bezahlbare, und vor allem verlässliche Alternative, doch noch das Gas zur Stromerzeugung.

    Am Beispiel der USA sehen wir momentan, das durch die Nutzung von billigem und vor Allem heimischen unkonventionellen Gas der Energiemarkt mächtig in Bewegung ist (How the US Shale Boom Will Change the World). Dadurch wird in den USA zur Zeit sogar der Bau neuer Kernkraftwerke auf Eis gelegt. Und das nicht aus irgendwelchen ideologischen Motiven, sondern weil das Gas dort mittlerweile günstiger ist, als die Kernkraft. Auch die Windkraft erlebt momentan in den USA alles andere als einen Boom (Wind power plug pulled in Illinois).

    Vielleicht fehlt mir da die Phantasie, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie man einen weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland weiterhin rechtfertigen kann, wenn die Globale Erwärmung als Rechtfertigung weiter an Boden verliert.

  16. Lieber Herr Kipp,

    kann vielleicht nicht, aber es wird gerechtfertigt werden.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  17. Zu #15 noch ein aktueller Bericht aus dem Spiegel:

    Umstrittene Gasförderung
    Neue Studie gibt Entwarnung für Fracking

    Die Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf (…)

  18. Björn Lomborg heute in der Welt:

    Grüne Technologie
    Das deutsche Energie-Experiment ist fehlgeschlagen

    Mit ihren milliardenhohen Subventionen für Solarenergie hat sich die Bundesregierung verkalkuliert. Andere Staaten sollten aus den Fehlern lernen.

  19. Lieber Herr Heß,

    Ihre Einschätzung liegt vermutlich näher an der Realität, als meine Hoffnung, dass der Hype um die Globale Erwärmung so langsam zu Ende geht. Ich glaube zwar, dass in Deutschland immer weniger Menschen wirklich an die Bedrohung glauben, aber die Medien und die Politik werden vermutlich weiter genauso agieren, wie sie das bislang getan haben. Um in Deutschland wirklich einen Wandel im Bewusstsein (und damit eventuell im Wahlverhalten) auszulösen bedarf es wohl eines anderen Faktors. Und der findet sich im Portemonnaie der Bürger. Wenn man dem Deutschen zu sehr ans Geld geht, wird dieser irgenwann anfangen Fragen zu stellen.

    Ich denke, dass aus diesem Grund auch von verschiedener Seite jetzt der Ausbau der Photovoltaik in Frage gestellt wird. Unsere Entscheider wissen, dass, wenn die Finanzielle Belastung zu groß wird, irgendwann die gesamte Energiewende auf der Kippe stehen wird. Und das möchte man jetzt (momentan allen voran Vahrenholt) nach Kräften verhindern.

    Herzliche Grüße,
    Rudolf Kipp

  20. So funktioniert der Atomausstieg anderswo (ganz ohne Subventionen und sogar mit fallenden Strompreisen):


    Electricity Declines 50% as Shale Spurs Natural Gas Glut: Energy

    A shale-driven glut of natural gas has cut electricity prices for the U.S. power industry by 50 percent and reduced investment in costlier sources of energy (…)

    Low gas prices drained the momentum from a resurging nuclear industry long before last year’s meltdowns at the Fukushima Dai-Ichi plants in Japan, said Paul Patterson, a New York City-based utility analyst with Glenrock Associates LLC. No applications to build new reactors have been filed with federal regulators since June 2009.

    Exelon, the largest U.S. nuclear operator, canceled plans last summer to boost capacity at two nuclear plants in Illinois and Pennsylvania after analyzing economic factors, Marshall Murphy, a spokesman for Chicago-based Exelon, said in an e-mail.

  21. Beim Kritik am Fracking fällt mir auf, dass vor “gefährlichen Chemikalien” gewarnt wird, ohne dass diese Stoffe im Detail genannt werden, obwohl sie zum Beispiel auf der Seite von Exxon-Mobil ziemlich detailliert stehen.
    Ich habe im Lauf der Jahre gelernt, hellhörig zu werden, wenn wie in diesem Fall bei den “Bioziden” der Verwendungszweck eine Gefährlichkeit belegen soll. Der Verwendungszweck sagt nichts über die chemische Klassifizierung noch über toxikologische Eigenschaften oder Umweltstabilität aus.
    Beim Fracking ist mit Bioziden Pentandial gemeint, dessen Strukturformel man schon mit rudimentären Chemiekenntnissen ansehen kann, dass es nicht sehr schwer abbaubar sein kann.

  22. Vielleicht fehlt mir da die Phantasie, aber ich kann mir nicht vorstellen, wie man einen weiteren Ausbau der Windenergie in Deutschland weiterhin rechtfertigen kann, wenn die Globale Erwärmung als Rechtfertigung weiter an Boden verliert.

    De facto kann man es nicht.
    Wenn nämlich moderne, hocheffiziente Gakraftwerke gebaut würden um die Kohe zu ersetzen, würde das mehr CO2 einsparen as alle Windrädchen zusammen.
    -- Die neuesten GuD haben 60% Wirkungsgrad bei Vollast.
    -- Methan ist der Kohenstoffärmste fossile Brennstoff, sehr viel Energie kommt von der Wasserstoffverbrennung, nur relativ wenig vom Kohenstoff.
    Als Backup sind solche modernen GuD zu teuer und zu ineffizient, aber ohne NIE könnten wir mit weniger Investitionen durch Gaskradftwerke mehr CO2 sparen als mit ihnen.
    Schon das führt die These ‘irgendwie sind NIE doch ganz nett’ ad abszurdum.

  23. Im österreicher ‘Kurier’ gibt Vahrenholt auch Auskunft über seine Motive:

    Umweltmanager: “Eigentlich eine gute Nachricht”
    Sie sagen die Klimakatastrophe aus Angst vor der Ernüchterung ab, wenn sie dann nicht kommt?
    Ja. Beim Waldsterben war das ja ähnlich, und die Menschen fühlten sich, als es nicht so kam, hinter die Fichte geführt. Ich gehöre keineswegs zu denen, die die Umweltpolitik und den Umbau bremsen wollen. Nein, wir müssen runter vom Co2, und wir müssen auch runter von den fossilen Energien, von Kohle, Öl und Gas, allein weil sie endlich sind. Nur: Das können wir ein bisschen vernünftiger machen als wir es im Augenblick betreiben. Heute verfallen wir in Hektik und machen in Deutschland den Weizen zu Bioethanol, oder bauen 50 Prozent der weltweiten Installationen an Fotovoltaik in einem Land, das eine Sonneneinstrahlung hat wie Alaska – nämlich Deutschland. Diese unkoordinierte Hektik ist nur begründet in der Angst: Wir sind schuld, wir könnten eine Klimakatastrophe auslösen. Wenn wir aber jetzt wissen, dass die Erderwärmung nicht zwei bis 4,5 Grad, sondern nur ein Grad ausmacht, haben wir Zeit gewonnen – das ist doch eigentlich eine gute Nachricht, oder?

  24. Vahrenholt:

    Nein, wir müssen runter vom Co2, und wir müssen auch runter von den fossilen Energien, von Kohle, Öl und Gas, allein weil sie endlich sind.

    na toll, er ist der Ideologie des CoR erlegen, was für ein Quatsch, noch nie war eine Ressource endlich.
    V. fühlt nur instintiv die bisherige Legende CO2 als übertrieben und hat Angst vorm “Wutbürger” wenn es dann mal rauskommt.

    Er will nur eine neue Erklärung für den gleichen Quatsch, EE sind nur die freiwillige Vernichtung von Geld zugunsten der Länder mit Handelsdefizit ;-)

  25. @ Tritium #23

    Das Interview im Kurier ist nicht schlecht. Auch hier macht Varenholt deutlich, dass er befürchtet, dass das inszenierte Katastrophenszenario über den Klimawandel die Energiewende gefährdet. Seine Argumentation ist in sich schlüssig, eigentlich müssten die Befürworter der NIE dankbar sein, zeigt er doch einen Ausweg aus der Argumentationssackgasse der Alarmisten. Dennoch wird er angefeindet und verleumdet. Auch hier hat er erkannt, wer hinter diesen Verleumdungen steckt:

    Der deutsche Umweltrat, der die Kanzlerin berät, hat zum Beispiel eine bemerkenswert offene Schrift gemacht, in der er die „große Transformation“ verlangt: Ein geändertes Konsumverhalten, ein geändertes Importverhalten, die nicht nachhaltigen Lebensstile müssen gesellschaftlich problematisiert werden. Um Zukunftsinteressen durchzusetzen, sollte dem Rat zufolge das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren durch eine Zukunftskammer erweitert werden, deren Zusammensetzung durch das Los ermittelt werden soll. Mit einem demokratischen Verfassungsverständnis hat das kaum noch etwas zu tun. Wenn ich es pointiert sagen soll: Diejenigen, die es nicht geschafft haben, andere gesellschaftliche Verhältnisse in Deutschland durchzusetzen, haben ein neues Thema. Und das Thema ist: Wie hat die Industrie auszusehen, wie sind die Bedürfnisse der Menschen auszurichten, wie können wir die Gesellschaft verändern.

    Es ist schon erstaunlich, dass da ein SPD-Mann kommen muss um dies in dieser Deutlichkeit zu sagen. Bei der CDU ist da Schweigen im Walde, die haben für mich abgewirtschaftet.

  26. Es ist schon erstaunlich, dass da ein SPD-Mann kommen muss um dies in dieser Deutlichkeit zu sagen. Bei der CDU ist da Schweigen im Walde, die haben für mich abgewirtschaftet.

    Allerdings ein SPD-Mann, der von seiner eigenen Partei angegiftet wird wie der Gottseibeiuns -- sie der unsäglich primitive Hetzartikel im ‘Vorwärts’.
    Vahrenholt ist leider NICHT die Stimme der SPD, die, darüber haben wir uns schon mehrfach unterhalten -- eigentlich im Interesse ihrer ureigenen Klientel strikt gegen die NIE auftreten könnte und sollte.
    Die CDU/CSU ist leider wirklich abgewirtschaftet, mit einer Kanzlerin, die sich als völlig prinzipienloser Wendehals jedem Trend an den Hals wirft,. den sie zu erkennen glaubt, nur um an der Macht zu bleiben, wird sich das auch nicht ändern.
    Allerdings wächst die innerparteiliche Opposition:
    …Den beteiligten Politikern missfällt der Modernisierungskurs der Union, sie möchten gerne den konservativen Markenkern der Partei wieder stärker herausgehoben sehen. Hintergrund für die Verunsicherung sind auch die Unions-Entscheidungen des vergangenen Jahres: Wehrpflicht abgeschafft, Hauptschule infrage gestellt, Atomausstieg beschlossen und Mindestlohn in Überlegung.
    Die Basis wisse nicht mehr, wo das konservative Wertefundament der CDU noch zu finden sei, erzählen Beteiligte.

  27. hier mal was ganz Aktuelles zum Thema Wolken. Interessant auch die Grafik 2, die, wenn ich mich nicht täusche, dem Temperaturverlauf (global) in dem Zeitraum aber sehr ähnlich sieht.

  28. # 27:
    Ob dies nun wirklich ein Effekt oder ein Artefakt ist (Was sind schon 1%?) , ist recht belanglos.
    Viel interessanter ist, dass man offenbar auf breiter Ebene wieder mit dem Denken beginnt, nach all der besoffen machenden CO2-Propaganda.
    Dass CO2 starke negative Rückkopplungseffekte induzieren kan, wie Lindzen es propagiert, ist so offensichtlich, dass ein talentierterer Schüler es nachvollziehen und ein naturwissenschaftlich gebildeter Mensch es leicht selbst erarbeiten kann.

    Tatsächlich ist es genau die Wolkenbildung und der Wasserkreislauf, der mich dazu brachte, die Hypothesen und Modelle des IPCC zu verwerfen. Es ist schön zu sehen, dass der Rest der welt langsam auch drauf kommt ;-)
    Der Paradigmenwechsel zeichnet sich nett ab.
    Solche Formulierungen waren bis vor kurzem noch undenkbar:

    Der Leiter der Forschungsgruppe an der Universität von Auckland, Roger Davies, gibt zu bedenken, dass die Datenreihe noch zu kurz ist, um aussagekräftig genug zu sein, aber es sei ein Hinweis, dass etwas Wichtiges vor sich gehe
    Hätte geheissen: ‘The science is settled! Das ist alles in den Modellen berücksichtigt und ändert nichts an der Rolle des CO2 als wichtigstem Klimamotor der die Erwärmung unaufhaltsam voranschreiten lässt!’

    “Eine kontinuierliche Reduktion hoher Bewölkung hätte damit einen bremsenden Einfluss auf eine eventuelle globale Erwärmung”
    Hätte geheissen: ‘An der fortschreitenden globalen Erwärmung gibt es dennoch keinen Zweifel, da der Wolkeneinfluss nur minimal und lokal den Trend etwas mildern könnte. Diese unbestätigte Wolkenhypothese darf nicht dazu führen, dass wir in unseren Anstrengungen im Kampf gegen den Klimawandel nachlassen!’

  29. Nanometer bitte nie mit Doppel-N schreiben!

  30. Sie sind mit der Klima Entstehung schon auf dem Richtigen weg!
    Sie müssen nur die Entstehung der Aerosolpartikel in Verbindung mit der Anziehungskraft der Erde setzen!
    Vergleiche sie die Bildung mit dem verhalten von Wasser in der Schwerelosigkeit!
    Frage: Was passiert mit einer geöffneten Flasche Wasser,in einer Raumstation bei fallendem Luftdruck!
    Antwort: Das Wasser wird solange sein Volumen vergrößern bis es in den Gasförmigen zustand übergeht!
    Bzw. es wird sich bis zur Atomaren Größe trennen!
    Die Entstehung des Wetter´s kommt vor der Entstehung unseres Klimas!
    Unser Wetter entsteht zentral und wird nur geringfügig durch andere Ereignisse Beeinflußt !
    R.Meister

  31. @karl.seegert wer nun Wasser auch noch zum Treibhausgas machen will,
    kann ich physikalisch nicht ganz ernst nehmen.
    Dass Wolken kühlen, lernt man schon im Kindergarten.
    Siehe unseren “Treibhaus-Juni”
    Das ändert nichts daran, dass sie im Gegensatz zu CO2
    zu “Gegenstrahlung” befähigt sind

  32. @ Dr. Paul #31

    1. Wolken können je nachdem ob sie hoch oder niedrig liegen entweder abkühlend oder erwärmend wirken.

    2. Beim Atmosphäreneffekt durch Wasserdampf geht es nicht um Wolken, sondern um gasförmiges, in der Atmosphäre gelöstes Wasser (Wasserdampf eben).

  33. #31. Dr. Paul

    @karl.seegert wer nun Wasser auch noch zum Treibhausgas machen will,
    kann ich physikalisch nicht ganz ernst nehmen.

    Wer sagt denn sowas?? Es geht bei Lindzen nicht um Wasser, sondern um Wasserdampf.

    karl.s

  34. ich glaube nicht, dass eine diskussion mit dem gewissen herrn dr. irgendetwas bringt. er hat eine missionarisches sendungsbewusstsein und ein profundes halbwissen …

    ich für meinen teil diskutiere sicher nicht mit ihm

  35. zu #32 und #33

    Bitte etwas freundlicher und denke Sie nicht, ich hätte noch nie was von Wolken gelesen,
    ich weis immerhin soviel, dass sie das Haupthindernis darstellen
    das “global earth energy budget” zu messen, trotz mehrerer Generationen von Satelliten!
    Aber es sollte den Blick nicht deshalb vernebeln, zu wissen,
    dass Wolken “netto” kühlen,
    das erinnert ja schon an des Kaisers neue Kleider,
    dass man das nicht sagen darf!
    Natürlich geht es auch wissenschaftlich “komplizierter”:
    so
    http://tinyurl.com/cz2kmuv
    oder so
    http://tinyurl.com/ozotag7

    Und unterstellen Sie mir auch nicht, ich könnte das wieder nicht von Wasserdampf unterscheiden.

    Fataler Tunnelblick ist es allerdings,
    den Wasserdampf aus dem gesamten gesetzmäßigen Wasserkreislauf herauszulösen
    und dann ein “Treibhausgas” daraus zu machen.
    Zu diesem Wasserkreislauf gehört zunächst die Verdunstung am Boden (kühlend)
    die Konvektionsförderung (kühlend)
    und dann schließlich trotz aller Freigabe der latenten Wärme in der Höhe,
    dann die Wolkenbildung (kühlend)

    Mit freundlichem Gruß

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