Hoffest auf dem Ökohof

14. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Ernährung, Gesundheit, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Windkraft

vlcsnap-2015-09-14-11h16m35s129Ich war gestern mal wieder mit dem Rad im Bremer Blockland unterwegs. Dort gibt es seit einigen Jahren einen Biohof mit Ferienwohnungen, Bio-Eiscafe, Spielplatz, Kunstausstellungen und Erlebnis-Ökostall. Autos strengstens verboten. Dazu schreibt der Biohof auf seiner Internetseite:

Anreise

Sehr geehrte Gäste, die Zufahrt zu unserem Hof und unserem Café mit einem Kfz ist ausschliesslich mit einer Ausnahmegenehmigung der Polizei Bremen erlaubt! Mieter unserer Ferienwohnungen bekommen diese Genehmigung von uns nach Anreise.

Gesten war dort Hoffest und wie es sich für den richtigen Öko gehört reist der mit Kind und Kegel klimaneutral mit Auto an, um dann Bioeis zu genießen und sich Biokühe anzuschauen. Ein neues Klein-Windrad gab es über dem Ökostall auch zu bewundern. Die Landpartie des NDR und ein Fernseh-Team von Radio Bremen waren auch schon vor Ort. Hier einige Impressionen.

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3 Kommentare
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  1. Die Fahrräder mit Anhänger waren zu erwarten, aber die im Wiesenrand parkenden Autos waren alle keine Kleinwagen. Das passt zur Meldung heute früh im SWR (Schulanfang).. Eine Lehrerin beschwerte sich über die Anliefrung per SUV ins Halteverbot der Schule mit Ausstieg auf der Fahrerseite.Der so behütet angelieferte Nachwuchs ist bestimmt überwiegend besonders wertvoller grüner Nachwuchs, oft sieht man es an Kleinigkeiten sofort. Beim Hoffest dann Ausstieg in die Wiese, Ein Städter liebt das samt kotendem Hund. Wichtig ist aber das Aushängeschild Bio/Öko. Manchmals bekomme ich Anwandlungen wie Onkel Heinz.

  2. Eine Lehrerin beschwerte sich über die Anliefrung per SUV ins Halteverbot der Schule mit Ausstieg auf der Fahrerseite.Der so behütet angelieferte Nachwuchs ist bestimmt überwiegend besonders wertvoller grüner Nachwuchs,

    Gibt es inzwischen schon eine Begriff zu: „Generation Rücksitz“, die allmorgendliche Verkehrsgefährdung vor schulischen Einrichtungen und anderen Kindertagesstätten bis Sekundarstufe II.

    Das tägliche Bild: Eilige Mütter auf dem Weg zum Job, alternativ zum Nagestudio.

    Lea -- Mareike und Björn-Torben werden wahlweise in oder gegen die Fahrtrichtung, meistens gleichzeitig, so dass die Fahrbahn für den Restverkehr auf die Breite [cm] nach Gleichung X6 + V250d = 0 reduziert wird, für den Tagesrestzeitraum familienklimaneutral entsorgt. Die dabei -- bis zur schulischen Einrichtung -- zurückgelegte Wegstrecke beträgt im Median <1km, erkennbar an den Drehzahlen der laufenden Motoren im Kaltstartmodus. Verständlich die Sorge der Eltern, die teilweise 17-jährigen Küken könnten ansonsten mit Frischluft oder außerschulischen Sozialkontakten kontaminiert werden.
    Undenkbar, dass diese Pionierersatzbataillone -- wie ich damals -- vor dem Unterricht noch eine Kippe rauchen könnten.

    Wahrscheinlich werden aus diesem Grund gerade so viele kontrastreich wehrfähige junge Männer importiert. Es geht dabei wohl weniger um die Rentenlücke, als um eine Legion etrangere …

  3. Das nennt sich Helikoptereltern. Ist in der Tat ein Problem. Die Parken direkt vor den Kindergärten und Grundschulen die Straße, Zuwege und Rettungswege zu. Besonders vor Waldorf-Kindergärten/ Schulen zu beobachten. Der Nachwuchs verhält sich später auch so. Ein Atomkraft Nein Danke Aufkleber auf dem Auto darf natürlich nicht fehlen.

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