Ich habe soeben zugestimmt…

21. August 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Kohle, Politik

…und zwar dem “Energiepolitischen Appell“, der derzeit in den Medien hohe Wellen schlägt (Berichterstattung im Spiegel als Beispiel hier). Natürlich ist der Aufruf in vielerlei Hinsicht zu kritisieren. Die “erneuerbaren” Energien nicht nur als zukunftsfähig, sondern gleich als notwendig zu deklarieren, ist diskutabel. Und sicherlich eine Auffassung, die von vielen Lesern und von allen Autoren dieses Blogs im wesentlichen nicht geteilt wird.

Aber: Wenn man viele Menschen für eine Zustimmung zu einer solchen Resolution gewinnen will, ist ein Kompromiß niemals zu vermeiden. Ich gehe immer davon aus, daß niemand meine Meinung in vollem Umfang teilt – außer mir selbst. Ein Appell, dem ich mich in vollen Umfang anschließen könnte, hätte daher nur einen Unterstützer – und wäre wenig wirksam.

Für mich ist entscheidend, daß die Initiative von der Wirtschaft ausgeht, und damit von denjenigen, denen wir in erster Linie unseren Wohlstand zu verdanken haben. Von denjenigen, die auch in Zukunft die finanzielle Basis unseres Gemeinwesens beibringen müssen. Und außerdem stehen ein paar wirklich gute Ansätze in diesem Text:

  •  Werte dürfen durch staatliches Handeln nicht im Übermaß abgeschöpft oder gar vernichtet werden. Dies gefährdet weitere Investitionen.
  • Ein Abbau bürokratischer Hemmnisse ermöglicht Innovationen. Worin ich zwischen den Zeilen ein klares Bekenntnis für das Eingehen von Risiken lese. Und jeder, der das Vorsorgeprinzip auch nur indirekt ablehnt, hat meine Unterstützung.
  • Energie muß auch in Zukunft bezahlbar bleiben. Wobei ich sogar jedwedes Energiekonzept ablehnen würde, das nicht eine Verbilligung von Elektrizität und Primärenergie als Hauptziel definiert.
  • Ein klares Bekenntnis zu Kohle und Kernenergie. Neben den Kostenargumenten fällt mir dabei der Hinweis auf Wertvernichtung im Falle eines Ausstieges besonders positiv auf.

Wenn Politik die Kunst des wertebasierten Kompromisses zwischen unterschiedlichen Weltanschauungen ist, dann kann der Appell einen ersten Schritt zu einer Restaurierung der Ratio als Basis für politisches Handeln darstellen. Die reflexhafte, ideologisch motivierte Ablehnung der Initiative durch die üblichen Verdächtigen, von den Rotgrünen bis hin zu den ökologistischen Interessensverbänden, kann daher auch allein schon Grund genug sein, den Appell zu unterstützen. Auf der Webseite ist die Unterzeichnung durch Angabe von Name, E-Mail (wird nicht veröffentlicht) und Wohnort möglich.

Ich habe dies soeben getan. Und würde mich freuen, wenn viele Leser sich dem Aufruf ebenfalls anschließen.

Ein Diskussionsforum gibt es auf der Webseite leider nicht. Es kann daher gerne hier debattiert werden. Ich würde mich anbieten, die Ergebnisse einer solchen Diskussion gebündelt an die Meinungsführer hinter dem Appell weiterzuleiten.

 

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43 Kommentare
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  1. Gesülz! Jetzt, wo das Märchen vom CO2 tot ist, dieses nochmal aufzuwärmen ist kontraproduktiv. Als Ungläubiger begibt man sich in die Nähe der Industrie, was das bekannte Bestechlichkeitsargument wiederbelebt.
    Subventionen weg! — aber das hieße ja ideologiefreie Politik — wird es also nicht geben.

    Carsten
    --
    Ludwig Thoma, Der Vertrag
    http://de.wikisource.org/wiki/Der_Vertrag

  2. Es ist ein moderner Mythos den die Journalisten pflegen, dass die Chefs der Wirtschaftsunternehmen irgendwelche egoistischen Partikularinteressen vertreten.
    Ein modernes Unternehmen kann in unserer globalen Wirtschaftsordnung nur überleben, wenn es die Interessen zweier Gruppen in Einklang bringt. Die Interessen des Unternehmens und damit seiner Mitarbeiter, sowie die Interessen seiner Kunden. Bei Energieunternehmen ist das wohl das ganze Land.
    Menschen die in Unternehmen arbeiten, die Produkte produzieren müssen, um Geld zu verdienen wissen das. Bei Äußerungen von manchem Journalisten oder Politiker gewinne ich ab und zu den Eindruck, dass sie das entweder nicht wissen oder vergessen haben.
    Ich finde es deshalb gut, dass diese Unternehmen mit ihrer Meinungsäußerung an der politischen Willensbildung teilnehmen.
    Mit rückwärtsgewandter Politik hat das nichts zu tun. Es mag spät sein, scheint mir aber notwendig.
    Es ist typisch für unsere Medien, dass dann neben der Sachdiskussion sofort eine Diskussion über Zeitpunkt oder Art und Weise der Meinungsäußerung aufgemacht wird. Das zeigt, dass viele Medien nicht mehr sachorientiert informieren und diskutieren.
    Es ist im Interesse von uns Allen, dass wir auch in Zukunft preiswerte Energie mit hoher Dichte ständig zur Verfügung haben, um die Probleme der Menschen auf diesem Planeten zu lösen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  3. Alle Bestrebungen, die auf einen vernünftigen Energie-Mix basieren, das Ziel setzen Energie in einem gesunden Überfluß vorzuhalten und diese preisgünstig 24 Stunden täglich anzubieten, will ich gerne unterstützen und habe dies hiermit auch getan.

    Beste Grüße B.

  4. Lieber Herr Heller

    Es tut mir leid es so hart sagen zu müssen aber diese Initiative ist BULLSHIT.

    Die ökologische Ausrichtung unserer Energieversorgung ist richtig. Eneuerbaren und CO2-freien Energien gehört die Zukunft.

    Dieser Satz sagt alles wichtige dieser Initiative aus, denn die sogenannten Erneuerbaren werden NIE die Zukunft unserer Energieversorgung sein.
    Wir erdreisten uns zu behaupten das unser nachfolgenden Generationen zu blöd sind eine neue Technologie zu erfinden die unser Energieproblem auf Dauer lösen könnte.
    Nein, da pappen wir ineffektive Steinzeittechnologien mit mickriger Energiedichte in die Landschaft die auch noch gewaltige Energiespeicher benötigen (von denen noch keine in Sicht sind), bauen unnötig die Übertragungsnetze auf ein vielfaches des benötigten aus, nur um wetterabhängige Strömlinge extrem verlustbehaftet durch die Gegend zu karren.

    Norwegen als “die” Speicherlösung anzunehmen ist sowas von an den Haaren herbeigezogen das es mir als Fachkundigen die Gedärme umdreht.
    Hat sich mal ein einziger hier gefragt welche Kraftwerkskapazitäten eigentlich Norwegen hat?
    Hat sich ein einziger mal mit der tatsächlichen Realität der norwegischen Energieversorgung beschäftigt, weiß überhaupt jemand das Norwegen schon den Ausgleichshansel für dänischen Windstrom spielen muss?

    Beispiel:
    Laut SRU-Studie Szenario 2a/b sind Übertragungskapazitäten von 42-68 GW nach Norwegen geplant um deren Wasserspeicher als Ausgleich für unsere fluktuierenden Windströmlinge anzuzapfen……………..dann prüfe man einfach mal die Realität und knalle anschließen mit dem Kopf auf die Tastatur.
    Mit dem Stand von 2008 bestand die gesamte norwegische installierte Kraftwerkskapazität bei ACHTUNG !!!! bei 18,2 GW.

    Der nächste Schwachsinn gefällig?
    Jede Studie (BEE, SRU, BMU, Greenpeace, WWF) hat einen eklatanten Denkfehler intus, der mir jedes mal Lachkrämpfe entlockt………Basisjahr 2007……..Additionsstudien vom feinsten……………erkennt jemand die Falle?

    2007 war das windstärkste Jahr (Windindex bei 103) seid wenigstens 12 Jahren…….toll wenn man damit seine netten Statistiken puscht, aber leider abseits jeglicher Realität.
    Wenn ich schon etwas “simuliere” das auf zufälligen Wettererscheinungen beruht, dann muss ich mir auch die Arbeit machen und das Wind/Sonnenschwächste und das Wind/Sonnenstärkste Jahr (der letzten 50 Jahre) heraussuchen und damit meine “Simulation” fahren.
    Am Ende wäre das Ergebnis so verheerend das wohl niemand diese Studie akzeptieren würde.
    Laut DWD werden im Jahre 2050 auch die Sonnenstunden um bis zu 4 % abnehmen….da hab ich in diversen Studien auch nichts finden können………also brauchen wir noch mehr Sonnenpaddel.

    Weiterhin werden bei allen Studien die deutschen Netzausbaumassnahmen großzügig unter dem Tisch fallen gelassen und am Ende wird auch noch mit großzügigen Stromimporten rumgerechnet ohne auf die zukünftigen energetischen Verhältnisse der europäischen Nachbarn einzugehen.

    Nein, der “energiepolitische Appell” ist nichts weiter als die Hoffnung der deutschen Industrie (teile davon) auf Kosten der Allgemeinheit fette Aufträge zu erhalten um auch in der Zukunft die Gewinne zu generieren die man bisher gewohnt war.

    Die regenerative Energiewende ist nicht von heute auf morgen zu bewerkstelligen. Erneuerbare brauchen starke und flexible Partner. Dazu gehören modernste Kohlekraftwerke. Dazu gehört auch die Kernenergie, mit deren Hilfe wir unsere hohen CO2-Minderungs-Ziele deutlich schneller und vor allem preiswerter erreichen können als bei einem vorzeitigen Abschalten der vorhandenen Anlagen. Ein vorzeitiger Ausstieg würde Kapital in Milliardenhöhe vernichten – zu Lasten der Umwelt, der Volkswirtschaft und der Menschen in unserem Land.

    Klingt toll…..ist aber nur die Einsicht das ohne konventionelle Stromerzeuger das wunderbare “Öko-Land” Deutschland sofort im Dunkeln stehen würde. Inzwischen hat wohl auch der letzte Hinterwäldler begriffen, das man mit wetterabhängiger Energie keine Industrienation mit Strom versorgen kann.

    Sorry, von mir kriegen die definitiv keine Unterschrift.

    Heinz Eng

  5. Lieber Herr Eng,

    Inzwischen hat wohl auch der letzte Hinterwäldler begriffen, das man mit wetterabhängiger Energie keine Industrienation mit Strom versorgen kann.

    Das glaube ich nicht. Die Vorstellung, alles mit Wind und Sonne erledigen zu können, ist in der allgemeinen Öffentlichkeit wie auch in der Politik weit verbreitet.

    Es geht meines Erachtens mit diesem Appell darum, verhärtete Fronten aufzubrechen. Natürlich bin auch ich sehr skeptisch bzgl. der Möglichkeiten, die Wind- und Solarenergie bieten.

    Fundamentalopposition in irgendwelchen Blogs (also bspw. hier) zu betreiben, ist gut und schön und auch richtig. Aber wenn es um praktische Politik geht, ist Fundamentalopposition wenig hilfreich. Wenn wir von der Gegenseite verlangen, die Realitäten anzuerkennen, so müssen wir das auch tun. Windkraftwerke sind nun einmal in Deutschland Realität, ebenso wie die Solarpaneele auf den Dächern und das EEG. Es ist irreal zu glauben, man könne erreichen, daß all diese Dinge schnell wieder entfernt werden und daß in großer Zahl Kernkraftwerke der neuesten Generationen hier entstehen.

    Auch, wenn es vielleicht die klügste Lösung wäre.

    Es ist ebenso irreal zu glauben, irgendeine deutsche Regierung würde sich über kurz oder lang vom Klimaschutz verabschieden, auch wenn es vernünftig wäre.

    Wir müssen nach meiner Meinung auch Kompromisse eingehen, um ein Umfeld zu schaffen, in dem das Machbare zumindest möglich wird. Für die Politik stellt sich immer die Frage nach der richtigen Kommunikation.

    Wie also kommuniziert man das Festhalten an der Kernenergie so, daß die Ökologisten zunehmend nicht als Umweltschützer, sondern als tatsächlich fortschrittsfeindlich entlarvt werden können? Wie also kommuniziert man das Abrücken von verbindlichen CO2-Minderungszielen so, daß die Politik nicht öffentlich in Frage stellen muß, was sie über Jahre als richtig verkauft hat?

    Angela Merkel hat es letztens in einem Interview sehr klar ausgedrückt. Sie hält die Initiative der Wirtschaft für hilfreich, gerade vor dem Hintergrund der zu erwartenden Proteste der Kernenergiegegner. Ich erkenne darin die Bitte um Hilfestellung, ein Klima zu schaffen, in dem die Verlängerung der Laufzeiten nicht mehr ausreichend aufregt, um ein umfassendes Protestpotential zu schaffen. Es geht auch darum, den politischen Gegnern von der Rotgrünen Front ein Thema zu nehmen, mit dem sie mobilisieren können.

    Ich halte daher eine Strategie der evolutionären, langsamen und schrittweisen Weiterentwicklung der Politik für geboten. Revolutionen sind nicht von Vorteil, da sie in erheblichem Maße Gegenreaktionen hervorrufen können.

    Und diese evolutionäre Weiterentwicklung können wir als Skeptiker eben nur dann in unserem Sinne mitgestalten, wenn wir die Fähigkeit zum Kompromiß entwickeln und wirklich praktikable Vorschläge in die Debatte einbringen. Fundamentalopposition ist gut zur Entwicklung eines eigenen Standpunktes. Sie ist nicht hilfreich, will man wirklich gestalten. Das ist das Wesen meinungspluralistischer Demokratie.

    Eine Verlängerung der Laufzeiten ist aus meiner Sicht praktikabel, ebenso wie der Neubau effizienter Kohle- und Gaskraftwerke. In allen diesen Fällen kann man “CO2-Verminderung” ebenso kommunizieren, wie Preisstabilität und Versorgungssicherheit. Es ist schon viel erreicht, wenn diese drei Ziele als gleichrangig anerkannt und verankert werden, und nicht etwa “CO2-Verminderung” als das Oberziel den beiden anderen Aspekten vorangestellt wird.

    Es wird noch viele Jahre dauern, bis “CO2-Verminderung” endlich wieder als völlig nachgeordnet angesehen wird und die Laufzeitverlängerung eröffnet den Weg dahin, auch das Neubauverbot für Kernkraftwerke wieder rückgängig zu machen. Aber diese Zielstellungen erfordern kleine, machbare Schritte. Die einer nach dem anderen gegangen werden müssen. Vor diesem Hintergrund ist der “Energiepolitische Appell” aus meiner Sicht ein erster Schritt.

    Ganz sicher nicht mehr. Aber eine Basis, von der aus man in die richtige Richtung weitergehen kann.

  6. Der “energiepolitische Apell” zeigt IMHO ganz ausgezeichnet, dass es in der BRD keine Diskussion über den Sinn oder Unsinn einer CO2-orientierten Klimapolitik gibt, sondern dass diverse Interessengruppen das Vehikel CO2 verwenden, um ihre jeweilige Aganda zu plazieren. Beispiel: AKWs müssen gebaut werden, um CO2 zu sparen, gleichzeitig wird den Erneuerbaren ein Potential zugeschoben, dass sie nie haben werden, so lange ein Hochleistungsstromnetz, riesige Speicherseen und v.a. preiswerte und hochleistungsfähige Strommassenspeicher fehlen. Es verdienen bereits zu viele Gruppen an diesem Zirkus, als dass man mit einer klaren Initiative pro oder contra CO2 noch einen Stich machen könnte. Der Zug ist längst ohne CO2 unterwegs, CO2 ist lediglich das wohlfeile Emblem auf der Lok.
    Warum unterschrieb Ackermann? Ich denke, hier erhellt http://www.ngo-online.de/2005/02/22/gegen-atomausstieg/ ein wenig die Interessenlage der Dt. Bank. Und dergleichen kann man ad libitum fortsetzen. Hier geht’s um den simplen Satz “follow the money” und die obige Kampagne ist eine elegante Lobbyarbeit, um sowohl das Thema auf der Agenda zu halten als auch von Fördermitteln zu profitieren. Und man muss kein Grüner oder Linker sein, um Geldgier mit Inkompetenz argumentativ vereinen zu können.

  7. Lieber Herr Heller

    Und diese evolutionäre Weiterentwicklung können wir als Skeptiker eben nur dann in unserem Sinne mitgestalten, wenn wir die Fähigkeit zum Kompromiß entwickeln und wirklich praktikable Vorschläge in die Debatte einbringen. Fundamentalopposition ist gut zur Entwicklung eines eigenen Standpunktes. Sie ist nicht hilfreich, will man wirklich gestalten. Das ist das Wesen meinungspluralistischer Demokratie.

    Einspruch euer Ehren.

    Vorschläge habe ich schon genügend unterbreitet, interessiert aber die EE-Lobbyisten nicht im geringsten.

    Es geht derzeit einzig und allein um Rendite, die man Dank der unsäglichen EEG so herrlich generieren kann ohne sich um die Spätfolgen kümmern zu müssen.
    Ich kauf mir ein Windrad, papp das Ding auf mein Grundstück und das wars auch schon. Wie der Netzbetreiber anschließend das Ding an sein Netz bekommt ist seine Sache, wenn sein Netz dazu zu dünn ist, Pech gehabt, was geht mich das an ich krieg trotzdem meine Einspeisevergütungen, selbst wenn das Windrad sein Strom aus physikalischen Gründen nicht los wird.

    Das ist die Realität…….alles andere ist dummes Ökogelaber von Elektrolaien die nur Additionstasten auf ihren Taschenrechner besitzen.
    Ein logisch denkender Mensch würde zu dem Windrad nämlich gleich ein Speicher dazu bauen, als positiven Nebeneffekt könnte ich die Dimension der Anschlussleitung verkleinern und dem Netzbetreiber die Arbeit erleichtern.
    Nee, gibs ja keine Subvention für, dat überlassen wir dann mal lieber unseren Lieblingsfeinden…..den EVU, die von ihrem Geschäft sowieso keine Ahnung haben.

    Sie sind leider nicht auf meine Kritiken der Machbarkeitsstudien eingegangen, haben sie die nicht verstanden oder ignorieren sie absichtlich, das uns von höchster Stelle die Hucke vollgelogen wird?

    Politik der kleinen Schritte……falsch……..eine Woche Blackout in Deutschland hätte wohl die nachdrücklichste Änderung im Denken der thumben Masse ermöglicht.

    Naja, wurschteln wir mal so weiter, ein, zwei, drei Stromausfälle kann man ja noch auf das Betriebspersonal schieben, alles weiter lässt sich dann nicht mehr vertuschen.

    PS. Windvorzeigeland Dänemark hat inzwischen auch die Nase voll, die hängen nämlich seid Jahren auf 30% EE Anteil rum und gedenken das anscheinend nicht weiter zu erhöhen, zumal sie sowieso schon die höchsten Strompreise Europas aufweisen und Spanien gerät gerade in finanzieller Bredulie wegen ihren verschärften Solarquatsch……sollte uns das nicht zu denken geben?

    MfG
    Heinz Eng

  8. Klar, auch mir schmecken viele Formulierungen im Appell nicht und ich würde, wenn sie einzeln so zur Debatte stünden, diese auch niemals befürworten.

    In dieser vertrackten, energiepolitisch sehr wichtigen Frage, ist es aber wichtig eine vernünftige Gesprächsbasis zu haben. Dies geht nur mit kleinen Schritten und großzügigen Kompromissen. Es ist letzlich Keinem gedient, wenn durch Mehrheitsbildung unter Ausklammerung der Vernuft, einer Partei die Tür geöffnet wird und die andere Seite außen vor bleibt. Dies wissen die Verfasser des Appells und auch die Politik. Jeder möchte hier sein Gesicht wahren und notfalls als siegender Verlierer die Arena verlassen.

    Auch wenn die derzeitige Rhetorik, dies vehement verneint, würde auch eine Rot-Grüne Regierung nicht um einen vernüftigen Energie-Mix drum rum kommen, sollte sie jetzt die Entscheidung treffen sollen. Mit unvermeidbaren Zeitverschiebungen würde man sich entschuldigend aus der Affaire stehlen. In der Opposition hat man immer gut die Möglichkeit zum Poltern.

    Der Kompromiß wird wohl eher sein -- Energie-Mix plus erneuerbare Traumgebilde als heller Schein am Horizont. Das würde auch besser zur Finanzlage passen.

  9. @Bibliothekar

    Ich bin dem “Schleichen auf leisen Sohlen” überdrüssig.
    Ich bin mir nicht sicher ob dieser Appell das ist, was Ihr da hineininterpretiert, ich denke eher der ist genauso gemeint wie formuliert.
    Klimahyper warten ja sehnsüchtig auf eine Wetterkatastrophe damit die blöde Welt da draussen endlich mal den Klimawandel ernst nimmt……..und ich warte eben auf den Tag wo unser Stromnetz aus den Latschen kippt, wo ist da der Unterschied?

    Sorry, die Karre ist heute schon an die Wand gefahren, wenn einmal ein Techniker in einer Leitwarte rumtrieft oder gerade auf Klo ist, dann macht es Bumm und die Windmühlen stehen als das rum als das sie gebaut worden, als teuren Technikschrott. Vom Totalausfall unserer wichtigsten Infrastruktur mal völlig abgesehen, wird dies eventuell lehrreicher sein als wenn ich eine tausendseitige Studie über die diversen Fehler aller Machbarkeitsstudien schreiben würde.

    Ich ziehe ehrlich den Hut vor diesen Leuten, die trotz widrigsten Umständen unser nationales Stromnetz am Laufen halten, auch weil sie beim nächsten Blackout wieder den Kopf hinhalten müssen für eine völlig verfehlte Energiepolitik.

    Es macht keinen Spass mehr, die 100 prozentige Verblödung Deutschlands geht in großen Schritten voran und ich suche mir schon eine Fluchtnation…….bevor rotgrüne Politiker wieder von “Republikflüchtigen” labern.

    Deutschland 2010……… ich will gehen.

    H.E.

  10. Lieber Heinz Eng,

    selbst der grünste Grüne wird genau wissen, daß es ein 100% mit den derzeitigen Erneuerbaren in nächster Zeit nicht geben kann und trotzdem wird er sich hinstellen und verkünden, daß dies heute schon möglich ist. Nur so kann er seine Unterscheidbarkeit von den Anderen unter Beweis stellen und sich profilieren.

    Davon leben die Grünen, in letzter Zeit sogar recht gut. Sind sie einmal aus der Opposition in die politische Pflicht geraten, werden aus den Protestmonstern ganz schnell “praktische Realisten”, die sich auch mit klitzekleinen Erfolgen auf dem Weg ihrer Agenda zufrieden geben. Hamburg bietet ein gutes Beispiel hierfür.

    In der Energiepolitik werden in diesem Jahr die Karten neu gemischt. Das hätte auch eine rot-grüne Regierung getroffen. Die betroffene Wirtschaft hat ihren Einstieg in die Arena eben sanft mit diesem Appell gestartet, um so als möglichst gleichberechtigter Partner an der Diskussion mitzuwirken. Es geht doch hier auch nicht anders zu, als im Bundestag, wo man sich im Plenum heftig belöffelt und danach gemeinsam einen Saufen geht.

    Auch, wenn manche eine Deindustrialisierung Deutschlands und Europas bis zu einem gewissen Grade befürworten würden, glaube ich nicht daran, daß dies gestaltbar ist. Hier geht es mehr um ideologische Geplänkel und nicht um Realitäten. Schade ist nur die Vergeudung von vielfältigen Ressourcen dabei.

    Beste Grüße B.

  11. Der Appell mag einige wichtige Punkte ansprechen -- allein der Ansatz ist bereits falsch. Niemand außer einer Lobby, die immer stärker wird, zwingt uns jetzt und heute, auf biegen und brechen Milliarden in eine Technologie ohne infrastrukturielle Basis zu stecken, da einfach die Kausalkette (Erneuerbare sind die einzige Rettung der Zukunft, deshalb müssen wir verstärkt in sie investieren) nicht existent ist.
    Wenn obendrein effiziente Kraftwerke gezwungen werden, ihren hohen Wirkungsgrad politischen Zielen zu opfern, oder Strom über hunderte Kilometer durch verlusstbehaftete Leitungen gepresst wird um ihn grün zu färben, nein, da ist bei mir das Verständnis am Ende.
    Aber, ich will nicht meckern, ich möchte auch einen Vorschlag machen.
    Schafft das EEG ab, liebe Klimapolitiker, dann können wir gerne weiter reden.
    Wenn wirklich die Umweltfreundlichkeit und Effizienz zum bezahlbaren Preis auf lange Sicht Ziel der Energieversorger sein müssten, hätten wir schon gewonnen. Unter marktwirtschaftlichen Bedingungen hätten Wind und Sonne einen anderen Stellenwert, als ihnen heute zwangsweise zugedacht wird.
    Dass es eine Weiterentwicklung geben muss, ist keine Frage. Aber der eingeschlagene Weg trieft vor Lobbyismus, der und alle teuer zu stehen kommt, da er in Folge physikalischer und organisatorischer Ineffizienz immer auf den Taschen der Bürger liegen wird.
    Das über das EEG investierte Geld sehe ich als verloren, da dieses Gebäude von vorn herein ohne Fundament gebaut ist. Es muss einfach zusammenstürzen, wenn die wirklichen Stützen (Kernenergie und Kohle) zurück gefahren werden.
    Wenn man nicht gerade 2007 als Grundlage nimmt, und mal 2010 betrachtet, wo Windkraft über Wochen und Monate praktisch nicht verfügbar ist und die Sonne immer noch nicht gewillt ist, nachts zu scheinen (Dank an Herrn Eng für die Publikation der Quellen an anderer Stelle) , nützen auch noch so viele utopische Speicher in Norwegen und der Schweiz nichts (wo bekommen die eigentlich dann ihren Strom her?).
    Diese Erkenntnis scheint wieder anzukommen, und man versucht sich in Schadensbegrenzung.
    Vom wirtschaftlichen Standpunkt kann der Strommarkt nur funktionieren, wenn die Anbieter lokal selbst für die Kontinuität der Energie verantwortlich sind. Sich da auf andere zu verlassen, und gleichzeitig von Dezentralität zu labern, ist wirklich der Gipfel.
    Wenn wir es realistisch sehen, muss erst der Fall eintreten, dass a) diese Energie so teuer wird, dass sie keiner mehr haben will oder b) der Blackout eintreten, damit sich was bewegt.
    Wenn ein Thema in den Zähnen der Politik gelandet ist, wird es üblicherweise ausgesessen. Im Ergebnis sehe ich eher eine weitere Radikalisierung, da die Politik der kleinen Schritte keinesfalls geeignet ist, auf die angehäuften Probleme angemessen zu reagieren.
    Für einen Politiker, der in Versuchung ist, die Lage zu entschärfen (lösen kann er sie mit diesem Konzept nicht), mag der Gedankengang von Hern Heller akzeptabel sein. Womit die Misere letztlich nur hinausgeschoben wird und weitere Mittel verbrannt werden.
    Sorry, aber lieber ein Ende mit Schrecken, als…

    mfG Wetterfrosch

  12. Das ist alles sehr richtig und rational, lieber Wetterfrosch,

    aber der Politik das schöne Spielzeug des Zeitgeist-Eventismus, der ja diesen Lobbyismus hervorgebracht hat, auszureden kann nicht so leicht gelingen. Man tanzt um das goldene Kalb Nachhaltigkeit. Doch leider nicht nur aus Überzeugung, sondern auch, weil man meint, die Umstehenden werden applaudieren, wenn man die größte Opfergabe bringt.

    Solange dieser Zustand anhält, wird es schwierig eine robuste Energiepolitik oder sagen wir mal einen Energiezukunftsplan zu erarbeiten. Diese Entscheidungen kann man nicht der Politik allein überlassen. Es mag also nicht ganz unnütz sein, wenn die Wirtschaft versucht auf ihre Art, vorsichtig und sanft in das Tanzgeschehen einzugreifen. Sie muß am Ende mit allen politischen Konstellationen klar kommen oder untergehen.

  13. Das eigentliche Problem an dieser Initiative sind die Initiatoren.
    Industriebosse sind ja nun mal sowas von Pfui, die haben eh nur ihre Gewinne im Auge und sind sowieso per se das Grundübel der Gesellschaft, so die linke Denke.

    Millionen von Sozialpädagogen, Politwissenschaftler, Gleichstellungsbeauftragter, Integrationbeauftragter, Pflegepersonal, Arschabwischer ……und……und…….denken das zumindestens.
    Das aber die Industrie erstmal die Werte und Mittel schaffen damit diese unproduktiven Arbeitsplätze überhaupt bezahlbar sind, das wiederum vergessen diese Leute mal ganz schnell.
    Dazu noch die “fortschrittliche rot/grüne Lebenseinstellung” und schon wird alles abgelehnt was irgendwie nach Industrie riechen könnte, da ist es dann auch wurscht wenn ein Cheffe eines Obdachlosenvereins mit dem Diens-Maseratie rumprotzt, der Sozialstaat hat es ja ganz dicke.

    Tja, als Techniker mit logischen Denkvermögen steht man dann alleine da auf weitem Feld und Flur, weil einem niemand mehr geistig folgen kann oder will……man quatscht direkt mit der nächstbesten Wand und hat dann den selben intellektuellen Erfolg.

    Deutschland plant unter anderem die KWK auf 25% bis 2020 auszubauen, vernichtet aber im gleichen Zuge durch den Solarwärmezwang bei Gebäuden die Grundlage dafür, denn wenn ich nirgends die Wärme los werde, kann ich mir meine teure KWK-Anlage auch gleich sonstwohin schieben.
    Ähnlich wird es den Bioenergien ergehen, die dann nur noch zu laufen haben wenn gerade Wind und Sonne gelangweilt in der Gegend rumhängen, wer soll denn bei diesen Aussichten noch in diese Technik investieren?

    Die Karre läuft in vieler Hinsicht genau jetzt schon voll an die Wand, nur das das einfach niemand mehr hören will, selbst Herr Heller scheint bei meinen Ausführungen nur noch Bahnhof zu verstehen, leider.

    Laut Greenpeace brauchen wir schon heute kein einziges Kernkraftwerk mehr und haben deshalb Klage gegen unseren Bundeswirtschaftsminister eingereicht.


    Geenpeace-Energieexperte Tobias Münchmeyer erklärte, Brüderle breche deutsches Recht, nur um zu vertuschen, dass Atomkraft in Deutschland nicht mehr gebraucht werde.

    Greenpeace ENERGIE-EXPERTE Tobias Münchmeyer………….. Studium der Politikwissenschaft und Slawistik……….ist ja sowas von Experte, da gefriert einem glatt das Blut in den Adern.

    Deutschland hat abgewirtschaftet, weil rot/grüne Chaoten und Bessermenschen die Meinungshoheit errungen haben und mit Hilfe der NGO´s unsere Nation in den Abgrund treten, da nützt auch diese kleine Initiative nichts mehr.

    Ich gebe da Herrn Wetterfrosch in jeder Hinsicht Recht, lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende.

    PS. Zumindestens was die Integration von unwilligen Imigranten angeht, schiebt Herr Sarrazin mit Hilfe der Bild so einiges an, was so manchen die Zornesröte ins gutmenschliche Antlitz treiben wird.

    Vielleicht ist die Hoffnung auf Besserung noch nicht ganz im Keller, vielleicht.

    Heinz Eng

  14. Zitat Heinz Eng:

    Es macht keinen Spass mehr, die 100 prozentige Verblödung Deutschlands geht in großen Schritten voran und ich suche mir schon eine Fluchtnation…….bevor rotgrüne Politiker wieder von “Republikflüchtigen” labern.
    Deutschland 2010……… ich will gehen.

    Deutschland wird systematisch kaputtgemacht. Diese Politik ist nicht mehr auszuhalten. Das betrifft inzwischen alle Bereiche. Die zweite Lebenshälfte nochmal DDR — nein. Ich sehe zu, daß ich meinen Arsch hier rausbringe, ehe das schlüpft, was da ausgebrütet wird.

    Ich glaube auch nicht mehr, daß die Sklaven in Rom unterdrückte Sklaven waren. 99% waren Kriecher und gern Sklave. Daß in der DDR alle Widerstand geleistet hätten ist ein Märchen. Die meisten haben das System und damit ihre eigene Unterdrückung unterstützt.

    “Der Sklave will nicht frei werden. Er will Sklavenaufseher werden.” Gabriel Laub

    Carsten
    --
    Minuscule -- Night of Horror

  15. Lieber Herr Eng,

    …selbst Herr Heller scheint bei meinen Ausführungen nur noch Bahnhof zu verstehen, leider.

    Oh, ich denke doch, ich verstehe Sie sehr gut. Wir sind doch hier alle -- soweit ich das überblicken kann -- für die Abschaffung des EEG.

    Aber wie kann man das erreichen? Ich sehe im Moment keinen Weg. Man muß die Fakten nun einmal akzeptieren, ob sie uns nun gefallen, oder nicht. Für die breite Öffentlichkeit und für weite Teile der Politik ist die Situation doch einfach nur diese:

    1. Windräder existieren, in großer Zahl.
    2. Sie produzieren Strom.
    3. Und dieser wird in das Netz eingespeist und steht den Verbrauchern zur Verfügung.

    Es ist in den letzten Jahren viel Geld in den Ausbau der Windenergie geflossen, Unternehmen sind entstanden und gewachsen. Regional haben vor allem die Bundesländer im Norden von den Subventionen profitiert. Sie werden daher keinesfalls -- ganz gleich, welche Farbe jeweils regiert -- von der Windkraft abrücken.

    Aus meiner Sicht muß man die Themen “Kosten” und “Versorgungssicherheit” wieder in den Mittelpunkt der Debatte rücken. Und der erste Teilerfolg, für den im Moment ein Zeitfenster offen ist, ist die Verlängerung der Laufzeiten der Kernkraftwerke. Dies scheint mir aktuell wichtiger und lohnender, als der Kampf gegen das EEG. Und diese Ziele werden im Energiepolitischen Appell formuliert.

    Meine Zustimmung ist daher ein Kompromiß, orientiert an dem, was ich derzeit für machbar erachte. Aber das hatte ich ja oben schon dargestellt.

  16. @Thumulla:
    jetzt mal halblang. Meine Altvorderen sind 1954 aus der DDR verschwunden wie hunderttausend andere auch. Aber nicht jeder, der damals erfolglos protestiert hat und dort blieb, war ein Sklave. Wir Deutschen machen immer den gleichen Fehler: wenn wir ein Problem sehen und es nicht sofort gelöst bekommen (obwohl wir unseren Ärger unserem Abgeordneten überhaupt nicht mitteilen), dann wird der am Horizont vermutete Weltuntergang fabuliert. Wir machen uns selbst zu exakt den Sklaven, die wir bei anderen vermuten … obwohl weit und breit kein Diktator vorhanden ist. Oder sehen Sie hier einen … etwa Merkel oder der aktuelle übergewichtige SPD-Vorsitzende? Ohne Sklaven keine rechte, linke oder sonst eine Diktatur. Also googeln Sie mal nach den Reden von Joachim Gauck und ermächtigen Sie sich wieder, Bürger! Hoch mit dem Kreuz und zwar nicht dem, was Ihnen die Kirche aufdrückt, sondern jenem im eigenen freiheitlich-demokratischen Rücken. Wir brauen keine wirkliche Revolution, sondern jeder Bürger muss seinen Abgeordneten vom Ortsrat über den Gemeinderat, Stadtrat, Kreisrat, Landtag und Bundestag brieflich oder per eMail seine ablehnende Meinung äußern. Reden Sie mit IHREN Volksvertretern, denn diese sind UNSERE Angestellten. Solange Sie sich aber selbst kleiner machen, als Sie sind, schaffen Sie selbst exakt den virtuellen Diktator, den sie dann nicht mehr bekämpfen zu können scheinen. Machen Sie’s z.B. wie ich: gehen sie auf Bundeswahlleiter.de und sehen Sie in Ihrem Wahlkreis nach, mit wievielen Stimmen ihr Abgeordneter sein Bundestags-1.-Stimmen-Mandat erhalten hat. In meinem Wahlkreis hat der CDU-Kandidat lächerliche 3500 Stimmen Vorsprung. Trauen Sie sich selbst nicht zu, bis zur nächsten Bundestagswahl mit genügend Bekannten und Verwandten im Wahlkreis zu reden, um dem Herrn/der Frau beim nächsten Mal eine Abfuhr an der Urne zu erteilen?
    Also ich schon. Sagen Sie ihm das … knicken Sie nicht ein. Und wenn Sie sich ängstlich fühlen (Angst gehört zur Demokratie genauso wie der politische Wille, Einfluss als selbstverantwortlicher Bürger zu nehmen), dann machen Sie mal einen Kurzurlaub am Hambacher Schloss im Badischen. Da sehen Sie unsere demokratische Geschichte. Bedenken Sie, es sitzt rechnerisch eine winzige Minderheit am “Drücker”, aber der einzige Knopf im ganzen Laden sind wir!

  17. Lieber Herr Thumulla,

    Deutschland wird systematisch kaputtgemacht. Diese Politik ist nicht mehr auszuhalten. Das betrifft inzwischen alle Bereiche. Die zweite Lebenshälfte nochmal DDR — nein. Ich sehe zu, daß ich meinen Arsch hier rausbringe, ehe das schlüpft, was da ausgebrütet wird.

    Naja, ich finde nach wie vor: Uns gehts Gold. Und die Zukunft sieht auch ziemlich gut aus:

    Rekordaufschwung

    Ich kenne viele andere Länder. Und jedesmal, wenn ich wieder nach Hause komme, stelle ich fest, wie reich wir eigentlich tatsächlich sind. Wir sollten gestalten, nicht flüchten.

  18. @Heller
    >(….) für die Abschaffung des EEG.

    ja, dafür wäre ich auch. Allerdings reicht der alleinige Ruf nach Abschaffung nicht aus. Wer sich ein wenig mit der Energieversorgungsstruktur der BRD beschäftigt, kann sehr wohl Probleme erkennen. So ist aufgrund der wirtschaftl. Krise der Verbrauch gesunken, aber auch die Produktion. Wir haben noch einen etwa 7-10%igen Überschuss in der Stromproduktion, aber wenn der weiter so schmilzt wie bisher, sitzen wir in 5 Jahren als Netto-Importeur da. Gehen wir den aktuellen Weg in die Biogas- und Erdgas-Verstromung, dann werden wir in letzterem Fall weiter massiv von Putin abhängig und stützen die extrem demokratischen Verhältnisse in Moskau und Tschetschenien. Ist das clever? Ich sehe offen gesagt (noch) keine zeitnah verfügbare Alternative. Biogas aus braungrünen Algen wäre wohl eher realistisch als Fusionsreaktoren und Stromeinsparung ist auch nett, aber derzeit sehe ich vernünftigerweise außerhalb einer Laufzeitverlängerung von AKWs, dem massiven Investieren in Forschung für Strommassenspeicher und der Implementierung von Biogas-Anlagen sowie ggf. eine künftige Entwicklung hocheffizienter Windkraft-Off-Shore-Grossanlagen wenig Brauchbares.

    >Aber wie kann man das erreichen? Ich sehe im Moment keinen Weg.
    Also ich sehe das nicht als dramatisch an. Sie müssen lediglich einen 20-30minütigen Film produzieren, der die wesentlichen Inhalte folgender Publikationen beinhaltet:
    - CEESA-REPORT: Danish Wind Power Export and Cost
    - CEPOS: Wind Energy. The case of Denmark.
    - Frondel et al: Economic Impacts from the Promotion of Renewable Energy Technologies. The German experience
    - Istituto Bruno Leoni: Are Green Jobs real Jobs? The case of Italy
    - Greenpeace: Staatliche Förderungen der Atomenergie. Studie vom Forum ökologisch-soziale Marktwirtschaft im
    Auftrag von Greenpeace
    Einen schönen Vergleich finden Sie hier: http://www.iea.org/Textbase/npsum/ElecCostSUM.pdf
    Dann fügen sie den Volltext des EEG bei und machen einen hübschen kleinen Windows-MoviePlayer-Film, der am Beispiel einer großen gewerblichen PV-Anlage mit z.B. 20 MWpv-Leistung die Kosten der Anlage, den Umsatz an der Leipziger Strombörse und die Subventionen durch den Stromkunden explizit darstellt. Kernbotschaft: Lieber Stromkunde, für jeden Euro, den eine PV-Anlage gewerblich in Leipzig an der Strombörse in Leipzig verkauft, legt der Stromkunde 5-6 Euro oben drauf. Für den Euro Windkraft sind es “nur” 2 Euro. Und Sie, lieber Stromkunde, haben seit 2000 bis 2008 35 Mrd. Euro für PV-Subventionen bezahlt, Sie (und jeder dt. Stromkunde hier in diesem Forum und jeder dt. Leser auch) 52 Euro jedes Jahr (Tendenz steigend). Dazu kommt noch die Windkraft- und Biogassubvention und von der CO2-Zertifikate-Handelei will ich gar nicht reden.
    Das brennen Sie hübsch auf eine DVD, machen einen schönen Flyer dazu und werfen davon ihren Nachbarn ein Exemplar in den Briefkasten. Das macht dann hier jeder und schon verteilt sich das Teil off- und online. Und wenn sie ein paar hundert davon verteilt haben werden, was de fakto nur wenige hundert Euro für die Rohlinge kostet, spricht sich das herum. Sie können auch eine Website aufmachen und auf diese Page mit kurzen Radiospots die für 30 Sek. etwa 300 Euro kosten dürften, Werbung machen. Das bringt dann Hits auf die Page.
    Und sobald der Film “Church of Global Warming” voll auf Deutsch existiert, werde ich persönlich es exakt auf diese Tour tun. Also, Ärmel hochkrempeln, nach Software googeln, eine neue Soundkarte für den PC kaufen und schon kann es losgehen.

  19. Lieber Herr Heller

    Oh, ich denke doch, ich verstehe Sie sehr gut. Wir sind doch hier alle – soweit ich das überblicken kann – für die Abschaffung des EEG.

    Ist so nicht richtig, mir geht es eher darum den Menschen aufzuzeigen das wir uns mit der derzeitigen Energiepolitik auf eine absehbare Katastrophe zubewegen.
    Die ganzen tollen Windräder und Sonnenpaddel (Bioenergie ausgenommen) schmarotzen auf Kosten der Konventionellen herum aber ersetzen diese keinensfalls. Hier geht es um gesicherte Leistung und nicht um die Addition von Jahresarbeit, was anscheinend so gut wie niemand im Lande begriffen hat.
    Es werden Tatsachen geschaffen und die eigentlichen EVU haben diese kostenintensiv auszubaden, wo sind denn die tollen Speicher, wer baut denn die tollen Speicher und wer bezahlt die tollen Speicher am Ende?

    Selbst wenn man ökologisch denkt und handelt, sollte doch diese Frage erstmal oberste Priorität bekommen und nicht einfach so weitergewurschtelt wie bisher. Die Infrastruktur “Stromversorgung” ist schon heute in größter Gefahr, da nützen die schönsten Lobbyistenreden nichts mehr……nicht mehr und auch nicht weniger will ich damit ausdrücken.

    Was mich an Deutschland besonders aufregt ist die geistige Armut, ein Heer von Sozilogen/Politologen/Bewährungshelfern/Warzenbesprechern……… steht einer immer geringer werden technischen Elite gegenüber und das rächt sich jetzt.

    @upjohn
    Sorry, vergessen Sie es.
    Inzwischen ist der Klimawahn auch in der kleinsten Kommune angekommen (ich darf dessen Auswirkungen direkt miterleben), man zeigt mir jedesmal einen Vogel wenn ich versuche wieder etwas Realität ins Politikerhirn zu prügeln.
    Dank jahrelanger Manipulation durch linksgerichtete Medien, Dank Klimapeitsche der öffentlich/rechtlichen Radio/Fernsehlandschaft, Dank alt 68ér Lehrerpersonal in Schulen und Universitäten hat man es geschafft dem Deutschen sein eigenes Denken abzugewöhnen und jeden Mist zu glauben, den ihm vom Konsenswissenschaftler erzählt wird.

    Deutschland, ein Land zerfressen von Neid, durchdrungen von Blockwartmentalität mit einen Hauch esotherischem Wahnsinn geschlagen…..wo bitte sieht hier noch jemand eine Zukunft?

    PS. Herr Heller, es geht nicht immer um materielle Reichtümer…….ich gebe mich mit sehr wenig zufrieden……mir geht es um den Umgang miteinander und der lässt in diesen Lande letzte Zeit doch sehr zu wünschen übrig.

    MfG
    Heinz Eng

  20. Ich habe nicht behauptet, daß es den Menschen hier schlecht geht. Das haben sie ihrem Fleiß und ihren Erfindungen zu verdanken, nicht der Politik, ein Blick in die Geschichte beweist das schnell. Diese Demokratie funktioniert nicht. Ob man eine Einheitspartei hat oder mehrere gleichgeschaltete ist letztlich egal. “geh doch nach drüben” funktioniert auch nicht mehr, selbst wenn es sich als “geh doch nach Nordkorea” tarnt.
    Ein Haus voller Gimmicks verwechsle ich nicht mit persönlicher Freiheit.
    Man braucht sich nur mal alles zu vergegenwärtigen, was in Deutschland als Reform verkauft wird. Die Wehrpflicht brauchen wir beispielsweise um Zivildienstleistende zu rekrutieren und bleiben beim Grundgesetzverstoß, …
    Den Hühnern im Stall geht es auch gut. Die merken vielleicht nicht, was gespielt wird. Genau das meine ich. Die können jetzt auch versuchen, alle Stallabgeordneten abzuwählen. Das ist Theater fürs Volk.

    Carsten
    --
    “Jeder kann in Deutschland jede Meinung haben, nur muß er aufpassen, welche er in der Öffentlichkeit präsentiert.” Jack Pott

  21. Da ham wa den Salat!

    Bröckelnde Reihen bei Atom-Appell

    Die deutschen Maschinenbauer hingegen distanzieren sich von dem Appell zur Verlängerung der Atomkraftlaufzeiten. Sie kritisierten am Montag zugleich die Bundesregierung, die im Koalitionsvertrag eine Laufzeitverlängerung vereinbart hat. Die Maschinenbauer hätten sich darauf verlassen, dass der im Jahr 2000 beschlossene Atomausstieg auch eingehalten werde und ihre Investitionspläne darauf ausgerichtet, sagte der energiepolitische Sprecher des Branchenverbands VDMA, Thorsten Herdan, dieser Zeitung. Durch die Debatte über eine Laufzeitverlängerung seien praktisch alle Investitionen in neue Kohlekraftwerke gestoppt worden. „Viele hocheffiziente Ersatz-Kohlekraftwerke könnten schon viel weiter in der Planung sein“, bemängelte er. „Die Verlässlichkeit der Politik ist ein Problem, das nimmt uns Geschäft weg.“

    Ich nenne es die “Schlacht der Lobbyisten”……diejenigen die vom EE-Hype profitieren gegen die Truppe die auf billigen Strom angewiesen ist oder diesen produziert.
    Selbst die deutsche Wirtschaft ist derart zerrissen das jeder Ansatz von “Energierealität” sofort wieder in den Boden gestampft wird.
    Folge der Spur des Geldes……..oder frage dich “wem nutzt es” und schon erkennst du die Wahrheit, Klimawandel und Terrorismus reichen völlig aus um ganze Völker zu knebeln und sämtlich Menschenrecht aufzuweichen oder ganz abzuschafffen, reicht das noch nicht aus erfindet man noch schnell eine Pandemie oder einen Vulkanausbrauch und schon hat man alles im Sack.

    Wie ich schon in meinen ersten Kommentar geäussert habe…….der Appell ist Bullshit……..hier nun der Beweis.

    MfG
    Heinz Eng

  22. Guten Morgen, Nachtmützen!
    http://rss-video.net/die-sauerlandgruppe-terror-unter-falscher-flagge/

    Carsten
    --
    minuscule -- walnut

  23. @eng#19
    >Sorry, vergessen Sie es.
    >Inzwischen ist der Klimawahn auch in der kleinsten Kommune angekommen (ich darf dessen Auswirkungen direkt >miterleben), man zeigt mir jedesmal einen Vogel wenn ich versuche wieder etwas Realität ins Politikerhirn zu prügeln.

    na, na…. sooo schlimm ist es auch wie der nicht. Wir machen beide offenbar unterschiedliche Erfahrungen. In
    Schulbüchern wird zwar in der Tat der Klimablödsinn ebenfalls verkauft, aber mein Youngster berichtet mir davon,
    dass die meisten seiner Mitschüler den Quark nicht kaufen. Dass so mancher Politik-Dödel auf Lokalebene
    PV-Anlagen propagiert, ist an sich logisch. Die Gemeinden sind häufig pleite und benötigen jeden Cent an
    Gewerbesteuer. Analoges gilt für Windkraftanlagen. Dort haben Sie als Bürger nur zwei Möglichkeiten: entweder
    reden Sie mit ihren Nachbarn über den Subventionswahnsinn (was ich auch tue) und/oder sie machen sich konkret
    darüber schlau, wo die Gemeinde/Stadt Geld sparen kann, ohne idiotische Subventionstechnologie einzukaufen.

    >geht es um den Umgang miteinander und der lässt in diesen Lande letzte Zeit doch sehr zu wünschen übrig.

    Herr Eng, Frust schieben ist nett, aber was bringt Ihnen das? Wir Deutsche sind eine missgrähmige Bastlernation.
    Wir schneiden jeden, den wir kriegen können. Das haben wir immer schon gemacht ;). Aber ansonsten sind die
    Leute doch eigentlich ganz nett. Zumindest schien mir das beim letzten Schulfest so zu sein…..

  24. @22 Carsten

    Hätte mich auch gewundert, weil die sich so extrem auffällig dämlich angestellt hatten.
    Wasserstoffperoxid in rauen Mengen, sowas muss doch irgendjemand auffallen.

    PS. Wer wirklich irgendwelche Anleitungen sucht ist ja wohl kaum auf deutsche Server/Internetseiten angewiesen.
    PPS. Lahmlegen des komplette europäischen Luftraumes alleine aufgrund einen Computermodells eines einschlägig berüchtigten britischen Klimainstitutes…tssss, ich ziehe mir Morgens auch immer meine Jeans mit der Kneifzange an.

    H.E.

  25. Nochmal zu Sauerlandterroristen.
    Hier sein Interview vom Juli, zwei Monate vor der Verhaftung:
    http://www.stern.de/panorama/terrorverdaechtiger-fritz-gelowicz-interview-mit-einem-gefaehrder-597663.html
    http://alexdailynotes.blogspot.com/2007/09/terrro.html
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=14023
    Die Geheimdienste geben den Kontrollausschüssen keine Auskunft. Wie deutlich brauchen wir es noch? Gesetzgebung, Rechtsprechung und einiges andere stinken zum Himmel.

    Carsten
    --
    Dänen lügen nicht

  26. @23 upjohn

    Herr Eng, Frust schieben ist nett, aber was bringt Ihnen das? Wir Deutsche sind eine missgrähmige Bastlernation.

    Anscheinend müssen Sie nicht auf regionaler Ebene Arbeiten koordinieren?
    Ich sach Ihnen, da bekommen Sie es mit Behörden zu tun, dessen Namen Sie wahrscheinlich nicht mal kennen, dann noch der innerstädtische Filz samt Vetternwirtschaft und das Chaos ist perfekt.

    Wenn Sie dann noch ein “Baum” im innerstädtischen Bereich bei Tiefbauarbeiten beschädigen oder gar umwerfen bekommen Sie die geballte Macht der Umweltbesoffenen samt Behörde auf den Hals, die Strafe liegt übrigens bei bis zu 50.000 Euro/Baum, nur mal so am Rande.

    Versuchen Sie mal ein Stromkabel/Wasserrohr/sonstwas durch ein Biophärenreservat zu legen…………graue Haare ist das wenigste was Sie dabei bekommen.

    Alle wollen Strom, Wasser, Gas………aber niemand will die dafür nötigen Medienträger auf seinen Grundstück (samt Längsnetz), da ist man sich auch nicht zu schade erstmal eine Klage/einstweilige Verfügung einzureichen.

    Deutschland ist zu einem “Arbeitsverhinderungsstaat” verkommen, wo ein Frosch/Hamster mehr zählt als der Mensch………sorry, da müssen schon bessere Argumente kommen um mich vom Gegenteil zu überzeugen.

    MfG
    Heinz Eng

  27. Sehr geehrter Herr Eng,

    ich möchte nicht, dass Sie den Eindruck haben, Sie seien allein auf weiter Flur. Ich jedenfalls stimme Ihnen als nicht Naturwissenschaftler, der einfach nur die vier Grundrechenarten beherrscht -- mehr braucht man nicht -- vollkommen zu. Bis auf Ihre Inschutznahme der Bioenergie, die m.E. das Hungerproblem in der Welt verschärft und deshalb ethisch verwerflich ist.

    Ich möchte Ihnen allerdings etwas Hoffnung machen: Der Crash wird kommen.

    Einmal finanziell, weil der immer teure werdende Strom unsere Industrie in die Knie zwingen wird, was irgendwann einmal dazu führt, dass die Wirtschaftsbosse wieder zur Verantwortung zurückfinden. (Bis jetzt sind sie ja lediglich windige Anti-CO2-Profiteure.)

    Zweitens technisch: Früher oder später wird es vermehrt zu Zusammenbrüchen des Stromnetzes mit all seinen katastrophalen Folgen kommen, und die Menschen werden ihre öko-idiotischen Politiker zum Teufel jagen.

  28. Lieber Herr Vogel

    Bitte verstehen Sie das mit der Bio-Energie nicht falsch, die hatte ich nur aus einen Grund erwähnt, weil die nämlich in der Lage ist Grundlast zu fahren. (da kommt lediglich der Techniker bei mir durch)

    Ansonsten halte ich das Vergasen von Lebensmitteln zum Zwecke der ineffizienten Energieerzeugung genauso verwerflich wie Sie . Weiterhin ist der Energieaufwand, der Transportaufwand, der Dünger/Pestizidaufwand viel zu hoch und das eigentliche Verfahren viel zu ineffizient um wirklich eine großflächige Energieversorgung abzudecken.
    Weiterhin halte ich es für enorm gefährlich wenn sich Energielaien mit hochexplosiven Methangas, dessen Erzeugung, Weiterleitung und Verarbeitung beschäftigen, gerade die Brandschutz und Explosionsschutzanforderungen sind enorm.

    Der Crash wird kommen wie das Amen in der Kirche, nur wird man dann wieder kleine Techniker über die Klinge springen lassen, um nicht zugeben zu müssen das das System im Kern schon faul ist.
    Kann man nur hoffen, das man dann nicht gerade im Krankenhaus liegt, im Fahrstuhl steckt oder die Ampeln mitten im dicksten Berufverkehr ausfallen.
    Strom ist überlebenswichtig für unserer Gesellschaft, muss es denn erst Tote geben bis das auch der letzte dumme Öko begreift?

    MfG
    Heinz Eng

  29. Hallo Herr Vogels,

    ich bin hier der Fan von Biomasse und deren energetischer Nutzung. Sonst -- glaube ich -- teilt niemand meinen diesbezüglichen Optimismus.

  30. @ Peter Heller

    Wenn Biomasse, die als Abfall anfällt, wie z.B. Gemüseabfälle in der Küche und die Bioabfälle aus den Abwässern in Bioreaktoren verarbeitet wird, so dass Methan entsteht, so ist das gewiss nicht zu beanstanden. In unseren Kläranlagen hat man das schon vor Jahrzehnten gemacht. Mit dem Gas hat man die Betriebsgebäude geheizt.

    Wenn allerdings landwirtschaftliche Ressourcen, also die nun einmal auf der Erde begrenzte Ackerfläche, Düngemittel und knappes Wasser zur Bewässerung zur gezielten Erzeugung von Biomasse genutzt werden, damit sie zu Bioäthanol etc. verarbeitet wird, so tritt diese Rexssourennutzung in Konkurrenz zur Erzeugung von Nahrungsmitteln. Dies ist in meinen Augen angesichts der Tatsache, dass Hunderte von Millionen Menschen auf dieser Erde nach wie vor hungern, ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit.

  31. Natürlich, Herr Vogels.

    Ich denke da auch an die Nutzung von Biomasse der sog. “2. Generation”, also die Nutzung von Pflanzenabfällen. Oder auch an Mikroalgen. Ein schönes Beispiel finden Sie hier.

  32. @26#eng
    Sie haben recht, ich arbeite nicht regional, sondern für die Privatwirtschaft. Allerdings bin ich da durchaus
    ab und an mit leicht hinderlichen Regularien konfrontiert und bei entsprechenden Markteinführungsprojekten
    geht in der Tat 60-70% der Arbeitszeit für die Entwicklung legaler Umgehungsstrategien drauf. Witzigerweise
    hat sogar die undemokratisch legitimierte EU-Kommission durch ihre Gesetzgebung sogar vor kurzem die
    Arbeit in einem Nischenbereich erleichtert und deutsches “Sperr-Recht”, das auf Abschottzung gegen bestimmte
    EU-Konkurrenz gedacht war, netterweise niedergewalzt. Ich denke, uns unterscheidet aber ein relevanter Aspekt.
    Obwohl ich auch häufig von der Blockadehaltung gefrustet bin, empfinde ich das als Herausforderung. Kann es
    sein, dass Sie in der Sache bereits so viel Frust geschoben haben, dass Sie davon überrollt wurden? Falls ja,
    ist mein Rat, sich intellektuell davon abzugrenzen und die Blockaden als “Sache” zu interpretieren. Lassen Sie
    sich davon emotional nicht belasten. Dann fällt das leichter. Ein Mediziner kann sowas relativ leicht tun. Er lernt
    in der Ausbildung zwangsläufig, sich emotional nicht mit dem Patienten zu verbinden, sonst bringt ihn das um.
    Das mag für Außenstehende zynisch klingen, aber anders geht es nicht.
    Was Sie aus der vermutlichen Bauingenieursperspektive als Probleme anführen, glaube ich Ihnen auf’s Wort.
    Aber in diesen Fällen kann ich Ihnen keinen direkten Rat geben, weil das nicht meine Spielwiese ist. Da bin
    ich schlicht inkompetent. Ich kann Ihnen nur allgemein raten, sich davon geistig nicht auffressen zu lassen.
    Ich weiß sehr wohl, das ist leichter geschrieben als getan.

  33. @Vogels
    ich teile Ihren “Weltuntergangs-Optimismus” nicht wirklich. Zwar kann ein Blinder die wahren Ursachen
    der Banken-/Liquiditätskrise mit der potentiell massiven Bedrohung des Euro und des US-Dollars
    schnell recherchieren, aber ich glaube nicht, dass wir aktuell ein ernstes Energieversorgungsproblem
    haben. Die Klimadiskussion (globale Erwärmung) findet derzeit primär im öffentl.-rechtl. Bildungskanal
    (Phoenix, SAT1, ZDF) statt, während sich in der Politik die Angelegenheit von der CO2-Diskussion weg
    in Richtung künstlicher Energieverknappung verschoben zu haben scheint. Noch haben wir einen Strom-
    produktionsüberschuss von ca. 5-10%. Es ist klar, dass jetzt alle Greenies-Stromerzeuger wie blöd
    PV- und Windkraft bauen werden, um die Subventionen zu kassieren. Ebenso werden Gaskraftwerke
    aus dem Boden schießen. Aber die AKWs werden sicher längere Zeit weiter laufen, weil jeder Volltrottel
    (und damit meine ich explizit unsere hochintelligenten Umwelt- und Energiepolitiker von der CDU und
    CSU) sehen kann, dass keine einzige grüne Energie deren Lücke ersetzen kann. Dass wir in der BRD
    eine Menge aktives Agrarproduktionsland für Biogas umgewidmet haben, ist global gesehen idiotisch.
    Dass dies aber die Preise für Drittstaaten in Sachen Lebensmittel nicht wirklich tangiert, ist auch offen-
    sichtlich. Würden wir nämlich die landwirtschaftl. Produktion weiter laufen lassen, würde (wie derzeit
    üblich) die EU massiv weiter Lebensmittelexporte aus der EU hinaus subventionieren und genau das
    killt die Lebensmittelproduktion u.a. in Afrika oder Südamerika. Verknappen wir das Angebot künstlich
    dadurch, dass wir die eigenen Agrarüberschüsse in unsere eigenen Biogasanlagen stecken, verrin-
    gert das die Exportmenge und erhöht die Preise. Das aktiviert den von uns vorsätzlich ruinierten Markt
    in den Drittländern und deren Bauern produzieren dann wieder mehr.
    Chaos, wie es sich in den USA (Biogas durch Maiseinkauf in Mexiko) zeigt, oder Hungerkatastrophen
    wie auf Haiti, so die Leute Lehm-Fett-Gemische essen (Haiti hat nicht mal im Ansatz eine ausreichen-
    de eigene Landwirtschaft und zwar seit Jahrzehnten nicht) hängt nicht primär von unserem eigene
    Exportverhalten ab. Was wir allerdings endlich gesetzlich untersagen müssten, wäre die Spekulation
    mit Landwirtschaftsprodukten. Wir sollten das sofort in der BRD untersagen und es sollte uns absolut
    wurscht sein, ob uns die Amis folgen. Wenn die Deutschen hier aussteigen, ziehen die anderen nach,
    weil wir hier einer der entsprechenden Hauptspekulationsstandorte sind. Dann würden allerdings
    so manche EU-subventionieren Großbauernbetriebe etwas kreativer wirtschaften müssen. Das wäre
    mir aber ausgesprochen gleichgültig.

  34. @Upjohn

    Ach wenn es doch nur der Behördenwahn wäre, dann könnte man ja noch damit leben……nein, der einfache Bürger bringt einem gelegentlich dazu an seinem gesunden Menschenverstand zu zweifeln.

    Igittigitt, Stromleitungen in meinen Garten/Grundstück, die machen ja böse elektromagnetische Felder die krank machen, da muss ich doch gleich mal mittels Handy meinen Rechtsanwalt anrufen………

    Guck mal wie dolle ich letztes Jahr mit dem Wasser gespart habe, erzählt der leicht müffelnde Nachbar dem Spülwagenfahrer des örtlichen Wasserversorgers, der gerade dabei ist die Abwasserleitung mit Trinkwasser zu spülen, weil die Abwassermengen zu gering sind um die menschlichen Fäkalien plangerecht zur Kläranlage zu befördern………

    Guck mal, ich habe jetzt im Flur ne tolle Energiesparlampe…….die brauch so wenig Strom das ich die Lampe auch den ganzen Tag lang leuchten lassen kann..,………

    Es ist die menschliche Dummheit die mich gelegentlich an den Rand des Wahnsinn bringt……und wenn man sich die aktuellen Pläne unseres Bundesumweltministeriums so ansieht, könnte man schreiend aus seinem (mit gigantischer Vorschriftenwerken vollgepacktes) Büro rennen.

    Da immer die Ruhe zu bewahren ist doch gelegentlich unmöglich……zumal ich ne kleine cholerische Ader habe…..wenn ich nicht unzählige Hobbys hätte die mich ablenken würden, wäre ich wahrscheinlich auch schon als Patient bei einem Hirnklemptner angemeldet.

    Na egal, nur wer sich noch aufregen kann lebt wirklich intensiv………..zur Not kann man ja noch auswandern.

    MfG
    Heinz Eng

  35. @Heller#31
    Die Alternative mit den Mikroalgen halte ich auch für jene, die in Sachen Biogas am reizvollsten hierzulande
    sein dürfte. Man google z.B. nach Niedersachen und Novagreen. Da macht man Methan plus Biomasse aus
    diesen Algen. Wenn ich den Ausführungen dieser Firma im Netz glauben darf, benötigt eine 500 KW-Biogas-
    Anlage eine 0,5 Hektar-Anlage mit Trocknungssystem (Strom kann durch PV erzeugt werden). Ob allerdings
    alles so positiv aussieht, wie der Link meint, wird sich weisen:
    http://www.wigos.de/magazin/artikel.php?artikel=878&type=&menuid=199&topmenu=199
    Allerdings sitzt die Firma in Niedersachen und wie wir alle wissen, haben die Niedersachen so viel
    Schweine, dass wir alle in der Gülle ertrinken könnten. Warum also nicht die Schweine-Pupse nutzen ;)

  36. @eng#34
    Ja, das ist genau das Problem. Sie sind zu tief eingebunden in die Probleme, die fraglos existieren.
    Ihr Fehler ist jedoch, indirekt die Verantwortung zu übernehmen. Ihre Aufmerksamkeit fokussiert sich
    zu stark auf die Fehler Dritter. Das beeinflusst ihre Außenwahrnehmung und schiebt sie langsam aber
    sicher in eine Situation, aus der Sie sich nur schwer befreien können. Ausblenden ist hier notwendig,
    Herr Eng, sonst frisst einen das auf.
    Lassen Sie mich ein Gegenbeispiel aus meiner Spielwelt darlegen: ich persönlich bin mir ausgesprochen
    sicher, dass ein erheblicher Anteil von Patienten mit akuter lymphatischer Leukämie jene nur deshalb
    haben, weil diese eine indirekte Folge eines bestimmten Vitamin-Mangels darstellt. Ich habe mithin eine
    ganze Reihe von Patienten gesehen, die eine explizite AML-Diagnose hatten, mindestens einmal stamm-
    zelltransplantiert wurden und (wie bei dieser Erkrankung leider häufig) Rezidive entwickelten. In deren
    Folge stirbt man normalerweise irgendwann. Wurde exakt solchen Patienten in einer Privatpraxis ein
    wirklich lächerlich billiges Vitaminprodukt in hoher Dosierung rezeptiert, erholte sich das Blutbild binnen
    1 Woche (sic!) ohne jedwede weitere Intervention und diese nachweislich dokumentierte rezividfreie Zeit
    läuft und läuft und läuft. Läge ich mit meinem Verdacht richtig, würde möglicherweise ein nicht kleiner
    Teil der AML-Patienten an einem relativen Vitaminmangel leiden, der letztlich zu Störungen der Blutbildung
    und dem Bild einer AML führt. Trotzdem sehe ich häufig Leute genau deshalb sterben. Kann ich was
    daran ändern? Nein. Regt mich das auf? Ja. Hänge ich mich deswegen auf? Niemals. Ich kann Ihnen
    nur raten, sich abzugrenzen, sonst werden Sie wahnsinnig.

  37. @upjohn

    Ausblenden ist hier notwendig,
    Herr Eng, sonst frisst einen das auf.

    Sollte bei mir eine anklingende Phase des Wahns eintreten, wird dies mit einer leichten Überdosis mit Vitamin A.. (in flüssiger Form mit mindestens 40% Konzentration) zusammen mit einen guten Freund selbst therapiert.
    Vom gesundheitlichen Standpunkt her extrem böse für die Leber aber der anschließend eintretende Effekt beruhigt die Seele und den Geist.
    Als MS-Patient ist man Kummer gewöhnt…..einschließlich der begrenzten Restlebenszeit.

    Nix für ungut, der Teils tiefe verbale Griff ins Klo meinerseits ist auch eine Art der Gegenwartsbewältigung und ein Überdruckventil für angestauten Druck, zumal einigen Leuten gewisse Probleme einfach nur noch mit dem Holzhammer verdeutlicht werden können.

    PS. Leider habe ich bei ihren medizinischen Ausführungen fast nur Bahnhof verstanden……..nur das man mit neuen Wegen Erfolge erreichen kann, die die Einheitswissenschaft bis heute nicht erklären kann.

    PPS. Irgendwie sind wir vom Thema abgekommen……..ist aber auch mal ganz schön.

    MfG
    Onkel Heinz

  38. @upjohn

    Was Sie zur Biomasse schreiben und zu der verhängnisvollen Rolle der EU-Argrarexporte auf die Lebensmittelproduktion in der Dritten Welt, ist weitgehend richtig.

    Wenn Sie aber schreiben “Noch haben wir einen Stromproduktionsüberschuss von ca. 5-10% “, dann könnte das zu dem falschen Schluss führen, dass damit das eigentliche Problem angesprochen sei. Ist es aber nicht:

    Es geht bei der Gefahr, dass das Stromnetz zusammenbricht, überhaupt nicht um die geleistete elektrische Arbeit pro Jahr. Man darf nicht Arbeit mit Leistung verwechseln. Das entscheidende Problem ist, ob es immer in derselben Minute ein Gleichgewicht zwischen angebotener und nachgefragter Leistung im Netz gibt. Das macht ja die Stromversorgung so kompliziert und störanfällig.

    Und da wirken die Leistungsmengen von Solar- und Windkraftwerken wegen ihrer vollkommen unplanbaren zeitlichen
    Bereitstellungsfähigkeit als chaotischer Störfaktor, der jederzeit zum Entgleisen des Systems führen kann. Je größer der Anteil dieser Chaoskraftwerke im gesamten Kraftwerkpark wird, desto schwieriger wird es, bei hektischen Angebotsschwankungen durch Herauf- oder Herunterfahren der seriösen Kraftwerke für das notwendige Gleichgewicht zu sorgen. Ich bin ziemlich sicher, dass dann, wenn andere unvorhergesehene Faktoren hinzukommen wie z.B. der Ausfall eines Kraftwerks, einer wichtigen Leitungstrasse oder Stress durch extrem hohe Stromnachfrage, das Netz zusammenbrechen wird. Das kann katastrophale Folgen haben z.B. mit Toten im Straßenverkehr. Unsere verantwortungslosen Ökopolitiker spielen also mit der Förderung von Solar- und Windstrom russisches Roulette mit dem Leben der Menschen. Schande über sie!

  39. Das ganze wird übrigens heute Abend bei Hart aber Fair diskutiert. Auch in dieser Sendung wird auf die Verlängerung der Laufzeiten abgehoben, was auch ich als das Kernelement des Appells verstanden habe.

    Ich werde die Sendung noch anschauen, aber wenige Stunden danach im Flieger nach Mallorca sitzen. Und dann erst einmal ein paar Wochen offline sein. Viel Spaß bis dahin.

  40. Sorry, OT, aber leider kann man hier nicht direkt in Verbindung treten…
    @upjohn #36: Gibt es zu der AML-Geschichte einen Link? Interessiert mich ernsthaft, wenn es nicht (nur) um die antioxidative Wirkung der Tocopherole geht.

    #37 Lieber Heinz Eng,
    die Langzeit-Hochdosistherapie mit dem beliebtesten Antidepressivum zeitigt neben den internistisch bedeutsamen auch krasse soziale Nebenwirkungen. Dabei finde ich es immer schade, wenn sich ein denkender Kopf auf diese Weise aus der Bahn schießt, nur weil er die Schmerzen, die durch die Dummheit dieser Welt entstehen, nicht mehr ertragen kann.
    Erinnern Sie sich des Einstein-Sprechers über Weltall und Dummheit oder über die Weisheit der Antike: “Gegen Dummheit kämpfen Götter selbst vergebens”.
    Man muß nicht mit den Deppen spielen, weil die wirklichen Abenteuer im Leben nur im eigenen Kopf stattfinden. Andererseits macht es auch Spaß, für kurze Zeit, gratwandernd, in einem Deppen ein Lichtlein anzuzünden -- und das entschädigt. Der Rest sollte in die Tonne.
    Arrogant? Klar, warum nicht. Man muß nur dazu stehen.

  41. Lieber Herr Tiger

    Tja……entweder legt man sich auf die Couch und schluckt anschließend Pillen mit riesigen Nebenwirkungen……..oder man findet eine eigene Methode gelegentlich den Weltschmerz (und jede Menge privater Tiefschläge) mit legalen Drogen und dazu passender Musik (Enia….bis Rammstein) wieder aus den Breegen zu donnern.
    Um einen gewissen Gewöhnungs/Suchteffekt auszuschließen wird diese “Anwendung ohne Krankenschein” natürlich nur bei akuten Symptomen fällig, bei gewöhnlichen Unwohlsein reicht auch “Kopf auf Tastatur-Therapie”, ersatzweise “Kopf an die Wand-Therapie” wenn mal kein PC mit Internetanschluss vorhanden ist.

    Zum Schutz meiner Speiseröhre bin ich gerade bei der Entwöhnung des “Revers-Eating” , zumal auch langsam der Vorrat an Eimern bedenklich nachgelassen hat.

    Ich bin ein Stehaufmännchen, Deppen und allerlei dementer Unterarten können mich nicht lange aus dem Gleichgewicht bringen.

    Arrogant…….kann man gerne sein…..weil einfach keine gleichwertigen Gegner in Sicht sind die meine Thesen und Beweise widerlegen könnten.

    Schönen Abend noch
    Heinz Eng

  42. Wenn man viele Menschen für eine Zustimmung zu einer solchen Resolution gewinnen will, ist ein Kompromiß niemals zu vermeiden. Ich gehe immer davon aus, daß niemand meine Meinung in vollem Umfang teilt – außer mir selbst. Ein Appell, dem ich mich in vollen Umfang anschließen könnte, hätte daher nur einen Unterstützer – und wäre wenig wirksam.

    Für mich ist entscheidend, daß die Initiative von der Wirtschaft ausgeht, und damit von denjenigen, denen wir in erster Linie unseren Wohlstand zu verdanken haben. Von denjenigen, die auch in Zukunft die finanzielle Basis unseres Gemeinwesens beibringen müssen. Und außerdem stehen ein paar wirklich gute Ansätze in diesem Text [...]

    Dem kann ich mich nur anschliessen und habe natürlich unterschrieben. Es geht bei der Umstellung auf regenerative Energie auch nicht nur um den Kostenfaktor sondern auch um -- ich nenn es mal so -- Notwendigkeitsfaktor: die Frage ist nicht OB sondern WANN die Welt umstellt….und dabei ist ganz wichtig das man das Heft des Handelns in der Hand behält um Katastrophen zu vermeiden. Ich stelle lieber langsam, allmählich um im Laufe von 20-30 Jahren udn nehme eine möglicherweise mässige Unwirtschaftlichkeit in Kauf als das ich den Zeitraum weiter auf fossle und nukleare Energieträger setzt und plötzlich gezwungen bin, umzustellen (weil nämlich die Primärenergietäger “plötzlich” überraschend nicht mehr da sind.

  43. ach so, vergessen: ;)

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