Ich tanke Super Plus…

4. März 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Innovationspolitik, Politik, Wirtschaftsförderung

…obwohl mein Auto E10 problemlos vertragen würde. Denn Superbenzin mit 10% beigemischtem Bioethanol ist ein minderwertiges Produkt. Es enthält je Liter etwa 2% weniger Energie als das bisherige E5. Umgerechnet auf einen Preis von 1,50 Euro entspräche das einem Wertunterschied von 3 Cent. Hinzu tritt die oft unterschätze Komplexität einer analogen Verbrennungskraftmaschine. Wieviel man letztendlich von einem zwar teureren, aber klopffesteren Kraftstoff verbraucht, hängt neben dem Energieinhalt auch von der Einstellung des Motors und dem individuellem Fahrprofil ab. Es lassen sich kaum allgemeingültige Regeln aufstellen, aber mein Selbstversuch der vergangenen Woche, bei dem ich mehrere hundert Kilometer auf allen Straßenkategorien zurückgelegt habe, zeigte es eindeutig: Für mich lohnt sich Super Plus auch bei einer Preisdifferenz von 6 Cent pro Liter, wie sie an meiner Stammtankstelle besteht.

Die zwangsweise Einführung von E10 verdeutlicht einmal mehr, wie sehr sich Ziele wie Klimaschutz auf der einen und Effizienzsteigerung auf der anderen Seite widersprechen. Mit den NIEs jubelt uns die Politik genau das unter, was die Abkürzung besagt: Neue ineffiziente Energieträger, die nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt mehr belasten, als die konventionellen und hochentwickelten Technologien. Beim Bioethanol sind die Energiedichte (die nur etwa die Hälfte der herkömmlichen Benzins ausmacht) und die Art seiner Gewinnung zu berücksichtigen. In Deutschland beträgt die Leistungsdichte der Sonneneinstrahlung im Mittel etwa 114 Watt pro Quadratmeter. Nur etwa 2% davon werden durch die Photosynthese in pflanzliche Masse umgesetzt. Und von dieser wiederum wird nur die Frucht – und diese auch noch unvollständig – in nutzbaren Treibstoff überführt. Tatsächlich gelangen nur etwa 0,2 Watt pro Quadratmeter vom Acker in den Tank. Diese niedrige Leistungsdichte, in die Aufwendungen für Anbau, Pflege, Ernte und Transport noch nicht einmal einberechnet wurden, macht die Ineffizienz von Bioethanol aus. Und wegen dieser müssen riesige Monokulturen mit Weizen, Mais oder anderen Pflanzen mit hohem Zucker- oder Stärkegehalt zur Erzeugung nennenswerter Treibstoffmengen intensivlandwirtschaftlich bearbeitet werden. Natürlich, wenn ein Landwirt hier in Deutschland Brachland oder ein anderweitig bewirtschaftetes Feld für die Produktion von Bioethanol umwidmet, gefährdet dies unsere Nahrungsmittelversorgung und auch die anderer Länder nicht. Aber es sind Flächen, die der Umwelt erstens für eine freie Entfaltung nicht mehr zur Verfügung stehen und die zweitens einen enormen Stoffeintrag an Dünge- und Pflanzenschutzmitteln initiieren, den man doch eigentlich vermindern möchte. Und drittens reichen die heimischen Anbaumöglichkeiten bei weitem nicht aus, um auch nur 10% unseres Kraftstoffbedarfes im Verkehr zu decken. Es ist der länderübergreifende Handel mit Bioethanol, der global für folgenreiche preistreibende Verwerfungen sorgt.

Nun frohlocken die Klimaschützer allerorten: Ja, wir haben es doch immer gesagt. Klimaschutz ist eben nicht möglich, wenn wir im Prinzip so weiterleben wie bisher. Es geht nicht ohne Gängelung, ohne Regulierung und Verbote. Wenn man denn weniger Treibhausgase im Verkehrssektor ausstoßen möchte, dann ist der Verkehr zu reduzieren. Durch Zwang.

Das ist nicht richtig und zeugt nur von der Abwesenheit technischer Kompetenz in der veröffentlichten Meinung. Das Problem ist nicht die Vorgabe der EU, irgendwelche Emissionsminderungen zu erreichen. Das Problem ist die Vorschrift, diese konkret durch den Einsatz von NIEs erreichen zu müssen. Denn auf anderem Wege ginge es durchaus. Die Effizienz im Straßenverkehr, in den herkömmlichen Verbrennungskraftmaschinen, ist allein seit 1990 nach den Daten des Wirtschaftsministeriums (BMWI-Energiedaten) um 20% gestiegen. Verbrauchte die PKW-Fahrzeugflotte Deutschlands im Jahr 1990 noch durchschnittlich 9,4 Liter auf 100 Kilometern, so waren dies in 2008 nur noch 7,5 Liter. Trotz erheblich steigenden Verkehrsaufkommens sind daher die Emissionen aus dem Verkehr nicht nur nicht weiter gestiegen, sondern sogar leicht zurückgegangen, von 150 Millionen Tonnen im Jahr 1990 auf 144 Millionen Tonnen im Jahr 2010. Und der Einsatz von Erdgas (CNG) als Kraftstoff könnte bei gleichem Energieumsatz weitere 20% Kohlendioxid-Einsparung erbringen – ohne den Straßenverkehr durch Zwangsmaßnahmen beeinträchtigen zu müssen. Erdgas, von dem wir durch die neuen Möglichkeiten der Ausbeutung unkonventioneller Vorkommen gerade in Deutschland mehr als genug haben. Wenn man also das Klima unbedingt schützen will (vor was oder wem auch immer), dann gelingt das effektiv nur durch die Nutzung der Mechanismen wettbewerblicher Märkte und nicht durch deren Behinderung oder künstliche Lenkung. Es gelingt effektiv nur durch mehr Effizienz und nicht durch deren Verminderung auf der Basis strikter Emissionsvorgaben.

Ich tanke also Super Plus, obwohl mein Fahrzeug auch Super E10 akzeptieren würde. Weil es sich rechnet. Für mich und die Umwelt. Und eigentlich will ich auch kein E5. Sondern E0.

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75 Kommentare
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  1. Sehr präzise dargelegt. Ein weiterer Ablaßhandel im Namen der Klimareligion. Es fehlt jetzt nur noch ein wortmächtiger Luther, der den ganzen Spuk beendet und eine Reformation des Umweltgedankens ermöglicht….

    Abgesehen davon, verträgt auch mein guter alter Benz von ’95 ohneweiteres E10. So das Werk. Stutzig macht nur, daß bislang kein Hersteller solche Ratschläge schriftlich erteilen möchte und für die Langzeitfolgen gar haften will.

    Im eigenen Interesse und zum Wohle meines Autos habe ich schon vor vielen Jahren auf einen Urlaub verzichtet und das Geld in eine Umrüstung auf Gasbetrieb (LPG) investiert. Ergebnis: Ein ruhigerer Lauf und weniger Krach, sowie im Sommer gleicher Verbrauch wie Benzin (!) Nach Einsicht in das Innere des Motors (2,2 L) konnten keine Verbrennungsrückstände mehr festgestellt werden. Ein Motor wie neu. So tanke ich für den Startvorgang einmal im Monat 10 L Super. Der Betriebsstoff Gas kostete gestern 71 Cent/L. Bei einem Volumen von 70 L im Tank ein erhebendes Gefühl an der Kasse der Tankstelle. Ich find’s lustig.

    Möge E10 bis April 11 in den Tanks der Industrie verrotten und verfaulen. Es wäre wunderbar.

  2. Danke Herr Heller für ihre Aussagen zum passenden Zeitpunkt.

    Aufgrund dienstlicher Erfahrungen mit Erdgasantrieb rate ich aber auf jeden Fall zu werksmäßig umgerüstete Fahrzeuge, der nachträgliche Einbau ist leider nicht optimal.
    Höher Belastung der Ventile sind bei Erdgasbetrieb leider zu beobachten, wie auch bei meinen erdgasbetriebenen BHKW.
    Trotzdem bieten Erdgasfahrzeuge eine Alternative zum Benzinantrieb und Dank zukünftiger deutscher Edgasvorkommen auch sinnvoll um die Abhängigkeit von importierten Öl ein Stück weit unabhängiger zu verringern.
    Zu beachten ist aber der erhöhte Gewichtsaufwand für die Erdgasflaschen an Bord, denn diese müssen 200-250 bar abhalten können und wiegen schon mal 60 -- 80 Kg.

    Zum Bio-Sprit, da hat wohl die EU den Mitgliedsländern bis 2013 Zeit gegeben diesen Unsinn zu realisieren……warum Deutschland da wieder mal den Vorreiter spielen muss ist mir unverständlich.
    Nun steht die Politik vor einem selbstverschuldeten Scherbenhaufen, denn der Bürger leistet aktiv Widerstand um seine teure Investition zu schützen. Beispielgebend ist auch die Weigerung der Fahrzeugindustrie eine schriftliche Garantie abzugeben das die Motoren den „Gammelsprit“ auch schadlos verkraften……….aber der dumme Bundesbürger soll einfach auf Zuruf alles glauben was ihm serviert wird.

    Abstimmung mit den Füssen…..in diesen besonderen Fall mit dem „Gaspedal“…………das Stopschild des einfachen Mann/Frau für eine aus dem Ruder gelaufene Politikerkaste.

    MfG
    Heinz Eng

  3. Auch ich tanke nur den alten, jetzt teureren, Sprit. Eigentlich boykottiere ich alles wo Öko drauf steht. Und ich finde mich dabei nicht allein, denke der Öko-Trend hat seinen Zenit überschritten. Die Verbraucher werden zunehmend kritischer gegenüber derartigen Produkten.

    Passend dazu ein kurzer Beitrag heute in der FAZ.

    Die Bürger reagieren zunehmend allergisch gegen eine Politik, die ihnen im Namen des Klimas eine fragwürdige Zwangsmaßnahme nach der anderen aufdrückt. Schlimmer: Die den Klimaschutz vorschiebt, um Lobbyinteressen zu bedienen. Beim Biosprit geht es nicht um das Klima von morgen, sondern um die Subvention der Landwirte von heute.

  4. #Quentin

    Diesmal ham se sich aber ein dickes Ei gelegt………wie ich schon mehrfach erwähnte……………niemand vergeht sich an des Bürgers bestes Stück. Ist die Politik schon selber von den Mist überzeugt den sie uns tag täglich unterjubelt?
    Sind die schon dermassen abgehoben das sie nicht mehr sehen was im Land los ist?
    Wieviel Menschen müssen denn noch in U-Bahnen totgeprügelt werden, wieviel Bullen müssen noch vom linken Mob halb totgeschlagen werden, wieviele Umfragewerte will man noch geistig ausblenden um endlich zu begreifen das man trotz jahrzehntelanger Konditionierung immer noch nicht mit seinem Volk machen kann was man will?

    E10 wird zum Genickbrecher……….egal wie oft diese Typen noch „Sprit-Gipfel“ machen, vor allem jetzt wo sie erst Guti auf brutalster Art und Weisen aus dem Amt geprügelt hatten, das Mass ist endgültig voll.

    Onkel Heinz……mag keine Politik vom anderen Stern

  5. Beitrag zum Thema auf achgut.com: Humorbenzin

    „…Die Priester der Klimakirche haben das nun mal so festgelegt, daß jeder sein Brot stiften muß, um weiter autofahren zu können. Eine tolle Idee gegen Wohlstandsbauch, Erderwärmung und Aufklärungsfundamentalismus. Weniger essen, mehr laufen – und die Umwelt retten: unsere Regierung tut etwas für die Volksgesundheit. Das Volk kann allerdings froh sein, daß das Essen noch nicht ganz verboten wurde. Denn unsere Verdauungsprodukte sind natürlich eine Umweltbelastung sondergleichen; schon die damit verbundenen Gase greifen die Atmosphäre an. Übrigens entsteht auch beim Ausatmen CO2, das nur durch spezielle Strafzahlungen neutralisiert werden kann.

    Denn darum geht es ja: daß wir die Ablaßzettel einer übergeschnappten Staatsverwaltung kaufen. Der Umweltnotstand, den sie ständig ausruft, ist ja nur ein Trick, um die Notstandsmaßnahmen alternativlos erscheinen zu lassen. Wahn und Willkür herrschen sowieso, also sollte man ohne Widerrede gleich bezahlen: Biosprit und Dosenpfand, Wind- und Sonnensubvention und ab morgen von allem das Gegenteil plus 20 Prozent Gegenteilaufschlag für Spätmerker.”

  6. Aufklärungsarbeit im Internet ist gut. Aber es müssen politische Konsequenzen hinzukommen.

    Für die anstehenden Wahlen in diesem Jahr kann die Konsequenz nur lauten: Keine Stimme für die Klimarteien! Wer eine der Klimaparteien (CDU/CSU, SPD, FDP, Grüne, Kommunisten) wählt, macht sich der Mittäterschaft schuldig,

    der Mittäterschaft an der Zerstörung der wirtschaftlichen Leistungskraft unseres Landes,

    der Mittäterschaft an der Zerstörung der energieintensiven Industrie in Deutschland,

    der Mittäterschaft an der Zerstörung der Zuverlässigkeit und Bezahlbarbeit unserer Stromversorgung und an der bedingt vorsätzlichen Herbeiführung von Netzzusammenbrüchen und großflächigen Stromausfällen mit den entsprechenden Todesfällen,

    der Mittäterschaft an der Vergiftung der landwirtschaftlichen Nutzfläche und des Grundwassers durch intensive Monokulturen von „Energiepflanzen“,

    der Mittäterschaft an der Zerstörung der beruflichen Zukunft unserer Kinder und Enkelkinder,

    der Mittäterschaft an der Zerstörung der Hoffnung der Hungernden dieser Welt auf ein Ende des Hungers.

    Denn das ist klar: Biosprit ist angesichts des Hungers in der Welt ein Verbrechen gegen die Menschheit!

    Besser als eine Stimmabgabe für die Klimaparteien ist die Wahlenthaltung. Noch besser ist die Abgabe einer ungültigen Stimme. Und noch besser ist die Wahl einer wertkonservativen, aber nicht in den Klimakampf verstrickten Kleinpartei, wenn der Stimmzettel das ermöglicht.

  7. Besser als eine Stimmabgabe für die Klimaparteien ist die Wahlenthaltung. Noch besser ist die Abgabe einer ungültigen Stimme.

    Der schlechteste Kandidat profitiert von jeder nicht abgegebenen Stimme

  8. Ich schließe mich Herrn Gans an.
    Nicht wählen bei der Bundestagswahl ist keine gute Wahl.
    E10 nicht wählen an der Zapfsäule hingegen schon.
    Grüße
    Günter Heß

  9. Danke, lieber Peter Heller für die passenden Worte zum richtigen Zeitpunkt.
    Indes stelle ich mit Genugtuung fest, dass die betriebene Aufklärung im Vorfeld beim Bürger angekommen ist :)
    Zum Glück haben nicht alle Tankstellen den Wahn mitgemacht, und so besteht für viele noch die Möglichkeit, auf die Biobrühe zu verzichten und zum gleichen Preis Super zu tanken.
    Es ist für mich weniger die Effizienz, die mich zum zusatzärmeren Super E5 greifen lässt, sondern in erster Linie das Wissen um die Hintergründe des E10.
    Ich verstehe nicht, wieso aus den cristlichen Reihen nicht schon lange ein Aufschrei kam bei der Aktion „Brot in den Tank“. Der Zweck heiligt die Mittel, gelle?
    Dieses Zeugs wird immer eine Konkurren zu Nahrungsmitteln sein und bleiben, wenn es mit herkömmlichen landwirtschaftlichen Methoden erzeugt wird, und damit ist seine Produktion und Subvensionierung zutiefst unsozial und unmenschlich.
    Es ist ja auch nicht so, dass Deutschland beliebig Flächen zur zusätzlichen Produktion hätte. Vielmehr sind die „Stillegung von Flächen“ in der Vergangenheit ein Mittel gewesen, Geld in die Kassen der Landwirte zu spülen, denn stillgelegte Flächen waren sie nur im Sinne der Nahrungsmittelproduktion, ansonsten blühten jeher schon die Rapsfelder, so weit das Auge reichte.

    Mein 122PS Turbo-Golf würde diese Brühe schlucken, wenn auch mit einem Mehrverbrauch von 3% bei sparsamer Fahrweise, jedoch fast 1,5 Liter mehr bei straffer Fahrweise -- stolze 8,8 Liter statt 7,3. So weit ein nichtrepräsentativer Selbsttest. Was führ ein Ergebnis.

    Wer nur wenig fährt, dürfte die Folgen der Biobrühe im Tank wohl trotz Umbedenklichkeitserklärung seitens der gleichgeschalteten Mineral- und Fahrzeugindustrie wohl zuerst spüren. Denn wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin -- und die kleinen Helferchen in Gestalt alkoholsüchtiger Bakterien weden im Tank heimisch werden, früher oder später, und Ethanol zu Essigsäure verdauen. Die Brühe beginnt dann noch penetranter zu riechen, die Biomasse wird als zäher Schleim die Leitungen und Filter verstopfen und die aggresiven Stoffwechselprodukte das Material angreifen.
    Viel Spass $$$ also für die Werkstätten und Händler.
    Aber das testen ja bereits die Tanklager für uns 😉

  10. Der schlechteste Kandidat profitiert von jeder nicht abgegebenen Stimme

    Solange auch die Klimarealisten auf Grund dieser Argumentation bei Wahlen am Ende doch brav bei den Klimaparteien ihre Stimme abliefern, wird sich in Deutschland nichts ändern.

    Dann wird der Wahnsinn solange vorangetrieben, bis flächendeckende Stromausfälle die Regel geworden sind, bis auch der letzte Hochofen in Duisburg, die letzte Kupferschmelze in Hamburg, die letzte Reifenfabrik, die letzte Papierfabrik, die letzte Zementfabrik stillgelegt worden sind und sich nur noch die wirklich Reichen das Autofahren leisten können.

  11. Ich höre die ganze Zeit von E10 habe es selbst aber noch nie an einer Tankstelle gesehen, was vielleicht auch daran liegt, dass ich überweigend Autogas bei einem Opel-Händler tanke.

    Interessant dass so viele gegen E10 sind. Leute die gegen die Nutzung von Flächen für den Anbau von Pflanzen für Kraftstoffe sind werfen bestimmt auch selbst keine Lebensmittel weg. Mehr als die Hälfte der Lebensmittel landen auf dem Müll: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot.

    Vor der Einführung hat sich wohl keiner darüber Gedanken gemacht dass er mit E5 fährt, die zusätzlichen 5% Ethanol sollen jetzt so schlimm sein?

    Das klingt ja so als ob Benzin tanken umweltfreundlich und sozial ist. Es scheint egal zu sein dass es in fast allen Regionen in denen Öl gefördert wird diktatorische, korrupte und mächtige Regierungsformen gibt und die Arbeiter von Ölfirmen teilweise sehr schlechte Verhältnisse leben . Wenn die OPEC den Ölhahn zudreht wird es bei uns dunkel.

    Die katastrophalen Umweltzerstörungen rund um Ölfelder tauchen nur ab und zu in Medien auf, sind aber jeden Tag vorhanden.
    Wenige wissen dass bei der Erdölförderung z.B. radioaktive Stoffe entstehen die meistens unsachgemäss (z. B. im Meer entsorgt werden).
    E10 ist zu einem ungünstigen Zeitpunkt eingeführt worden, in dem die Benzinpreise sowieso schon hoch sind und die Autofahrer den Frust über ihre Abhängigkeit von Benzin und Diesel jetzt auf E10 auslassen.

    Der Satz „ich tanke Super Plus weil sich das für die Umwelt rechnet“ ist schon sehr merkwürdig…das ist so wie die Werbung: Kaufen Sie dann sparen Sie auch.

    Wer ist den der Gewinner vom E10 Boykott?

    Kann es die Mineralölindustrie sein? Der Anteil an verkauftem Benzin sinkt immerhin um 5% pro getanktem Liter E10.
    Blöderweise müssen sie aber bestimmte Quoten erfüllen sonst sind Strafzahlungen fällig. Das ist für die Gesellschaften aber kein Problem weil die sowieso in Form von höheren Benzinpreisen an die abhängigen Autofahrer weitergeleitet werden.

    So zahlt die E10 Verzicht-Zeche wieder der Autofahrer.

    Jammern hilft auch nicht weiter…der einzige Weg ist die Unabhängigkeit von Ölimporten- je schneller desto besser.

    Der Autor hat etwas falsch verstanden. E10 wird nicht zwangsweise eingeführt.
    Die EU- Kraftstoffrichtlinie von 2009 legt das Ziel fest, dass bis 2020 zehn Prozent der Energie im gesamten Transportsektor aus erneuerbaren Quellen stammen muss.

  12. @ralfo
    Benzin, egal ob Super, Diesel oder E10, und auch Gas tanken ist sicher weder unweltfreundlich und sozial. Es ist einfach für die meisten eine Notwendigkeit in unserer Gesellschaft. Diese Stoffe zu fördern, ist sicher kein Zuckerschlecken und findet sicher in einigen Ländern unter üblen Bedingungen statt. Das gilt auch für die Produktion von Ethanol. Wir sollten sicher alles dafür tun, dass sich weltweit die Bedingungen bessern und der Schaden für die Umwelt so gering wie möglich bleibt.
    Die Einführung von E10 ist eine Zwangsmassnahme, genauso, wie es eine Zwangsmassnahme ist, wenn sich wer eine neue Heizung installieren muss, weil seine alte zuviel Dreck an die Umwelt abgibt. Kaum einer, ausser vielleicht der Betroffene, wird da aber jammern, denn das ist zumutbar und es gibt Lösungen, die andere weniger belästigen.
    E10 verbessert aber die Umweltbilanz von Treibstoffen nicht (das können sie selbst in einschlägigen Veröffentlichungen von grünen NGOs nachlesen), selbst wenn man den Klimaschutz auf seine Fahne geschrieben hat, dann sind die Auswirkungen bestenfalls neutral, wahrscheinlich aber eher negativ. Auch von Importen wird uns das nicht unabhängiger machen.
    Es sollte einem spätestens jetzt jedem klar werden, dass hier eine Bürokratie, vielleicht in Verquickung mit Teilen der Agrarlobby und Anlegern, die möglichst risikofreie Profite suchen, versucht die soziale Marktwirtschaft zugunsten einer regulierbaren Planwirtschaft abzuschaffen.
    Das sollte schon allein Grund genug sein E10 zu boykottieren, solange es dazu die Möglichkeit noch gibt.

    G. v.d. Straten

  13. Noch ein link zu wuwt um vielleicht ein bischen sensibilität zu wecken, wo das alles hinführen kann.
    http://tinyurl.com/6dy8wpv

  14. @ ralfo:

    Im Gegensatz zu vielen anderen Kommentatoren bin ich nicht der Ansicht, daß die heimische Produktion von Bioethanol in Konkurrenz zur Nahrungsmittelversorgung steht. Das steht oben auch in meinem Text. Das Problem taucht erst dann auf, wenn wir Bioethanol importieren müssen. Die Menge, die für eine flächendeckende Einführung von E10 benötigt wird (ca. 2 Mio. t jährlich) ist etwa doppelt so hoch, wie das theoretische Potential der deutschen Bioethanol-Produktionsflächen. Anders ausgedrückt: Mit E5 haben wir unsere eigenen Möglichkeiten ausgeschöpft. Durch E10 müssen wir importieren. Und wir importieren zur Zeit aus Brasilien und den USA. Und das treibt die Nahrungsmittelpreise weltweit.

    Das ganze ist eine hochkomplexe Angelegenheit und nicht einfach mal eben in einem Blogartikel darstellbar. Es läßt sich kaum so einfach kommunizieren, daß es jeder ohne viel Vorkenntnis versteht. Biomasseanbau in Deutschland bedeutet weit überwiegend Biogas, da die hierfür in der Regel eingesetzte Maissorte bei uns gute Erträge liefert und technisch mit der höchsten Effizienz aller Biomassen in Biogas umgewandelt werden kann. Um Bioethanol wirtschaftlich darzustellen, eignen sich außerdem weit weniger Nutzpflanzen, als bei Biogas. Bioabfälle, Gülle und Klärschlämme, die ansonsten nicht genutzt würden, sind außerdem nur für Biogas geeignet und nicht für Bioethanol.

    Biogas aus Mais kann mit etwa 0,5 W/m2 Leistungsdichte auf dem Acker erzeugt werden, Bioethanol aus Zuckerrüben (wie oben überschlägig dargestellt) mit 0,2 W/m2. Bei der Nutzung von Mais oder Weizen für Bioethanol sind die Leistungsdichten noch geringer.

    Die Zuckerrübe stellt besondere Ansprüche an Böden und Klima (ebenso wie Mais). Unter landwirtschaftlichen Gesichtspunkten sind die drei wesentlichen Nutzpflanzen Zuckerrübe, Mais und Weizen in einer jährlich wechselnden Fruchtfolge einzusetzen, um ein Feld dauerhaft für die Bioethanol-Produktion einsetzen zu können. Das ist ein wesentlicher Faktor, der die heimische Anbaukapazität für Bioethanol begrenzt. Denn viele Flächen sind dafür schlicht nicht geeignet.

    Da bei der Bioethanol-Produktion auch Futtermittel erzeugt werden, steht diese nicht in Konkurrenz zu unserer heimischen Nahrungsmittelproduktion. Aber durch E10 sind wir eben gezwungen, auf dem Weltmarkt zuzukaufen. Da außerdem ausländische Anbieter (insbesondere aus Brasilien, aber bald auch aus Afrika und Südostasien) Bioethanol weit kostengünstiger anbieten können, als der freundliche Landwirt von nebenan, wird dadurch ein erheblicher Druck auf die heimische Produktion ausgeübt. Die Idee, unabhängig von Erdölimporten zu werden, läuft also völlig ins Leere.

    Ja, natürlich ist Erdöl in der Welt ungleichmäßig verteilt (im Gegensatz zu Kohle beispielsweise). Aber die besten Anbauflächen für Energiepflanzen sind es ebenso. NIEs ersetzen nur die eine Abängigkeit durch die andere.

    Und schließlich kenne ich die Gegenden in Deutschland, in denen in der norddeutschen Tiefebene Öl und Gas gefördert werden, sehr gut. Und ich versichere Ihnen, daß man dort keine Umweltschäden bestaunen kann. Es ist also auch kein Naturgesetz, daß die Ölförderung die Natur zerstört.

    Und schlußendlich: Ich will E0 für meinen Tank. Das steht aber auch schon oben.

  15. Ergänzung:

    Ich sehe gerade eine Ausarbeitung des Instituts für Technikfolgenabschätzung aus dem Jahr 2006, in der die heimischen Bioethanol-Potentiale weit höher eingeschätzt werden:

    http://www.itas.fzk.de/tatup/061/schm06a.htm

    Ich halte meine Schätzung von 1 Mio. Tonnen pro Jahr für realistischer. Aber vielleicht mag sich ja jemand in das Thema eingraben und dazu noch etwas schreiben. Ich habe im Moment nicht so viel Zeit.

  16. Die Monokulturen mit ihren Problemen über die man liest bei der Biogas und Bioethanolhersstellung, vor allem Mais gefallen mir nicht.. Ich finde deshalb aus Umweltschutzgründe und ästhetischen Gründen, dass wir das Konzept Biomasse in Deutschland nutzen gründlicher diskutieren und vorbereiten sollten. Mein Eindruck ist, dass wir dasselbe beobachten, was in den siebtiger Jahren die Umweltbewegung begründet. Politische und wirtschaftliche Massnahmen erzeugen Folgeschäden in der Umwelt, die man eindämmen und verhindern muss.
    Wir führen jetzt überstürzt Klimaschutzmassnahmen ein und stellen fest, dass es Folgeschäden in der Umwelt erzeugt die man eindämmen und verhindern muss.
    Wir brauchen deshalb einen ebenso kritischen Umgang mit Klimaschutzmassnahmen. Deshalb finde ich die Reaktion der Bürger gut., sie haben das Recht auf Aufklärung.

    Nur eine kleine Anmerkung. Wenn man Bioethanol dafür einsetzen möchte, um vom Erdöl unabhängiger zu werden, könnte man es ja auch zur Ethen-Herstellung benutzen.
    Hat jemand schon etwas gefunden, dass das überlegt wird. Es würde mich interessieren.
    Grüße
    Günter

  17. Wenn die OPEC den Ölhahn zudreht wird es bei uns dunkel.

    @Ralfo
    Mm. Sie meinen also, die haben uns in der Hand?
    Müssen wir jetzt auch Orangen anbauen, Baumwolle, Ölpalmen, Zuckerrohr, Reis…?
    Seit tausenden Jahren betreibt die Menschheit Handel, entsprechend der unterschiedlichen natürlichen Ressourcen.
    Dafür begeben sich alle zwangsläufig in gegenseitige Abhängigkeiten, und fahren gut damit.
    Und jetzt kommen die Gutmenschen daher und finden das ganz pöse?
    Aber viel Sonnenstrom aus Libyen, Algerien, Marokko holen, gelle? Werden die jetzt erst annektiert, oder was?
    Mensch, so naiv kann doch keiner sein.

    Es scheint egal zu sein dass es in fast allen Regionen in denen Öl gefördert wird diktatorische, korrupte und mächtige Regierungsformen gibt und die Arbeiter von Ölfirmen teilweise sehr schlechte Verhältnisse leben .

    Abgesehen mal davon, dass diese Verhältnisse nicht nur auf Öl fördernde Länder zutreffen,sondern im Kapitalismus die Regel sind, sollten sie mal ganz schnell überlegen, was mit den Arbeitern passiert, wenn diese Länder auf ihren Öl (nur mal theoretisch) sitzen bleiben würden. Für viele Länder ist es das einzige, was sie an handelbaren Ressourcen haben…

  18. Sehr geehrter Herr Heß,

    die Herstellung von Ethen aus Bioethanol wäre ziemlich unpraktisch. Wenn es eines Tages die Notwendigkeit geben sollte, auf biogen gebildete Stoffe zurückzugreifen, dann wird man im Fall des Ethens ganz einfach Mikroorganismen züchten, die Ethen-Biosynthese betreiben. Im günstigsten Fall hätte man hierbei lediglich einen Reaktor, den man kontinuierlich mit Biomasse füttern müsste.

    Das ist einfacher gesagt als getan, aber die Ethen-Biosynthese gibt es ja bereits, und das ist schon mal eine gute Basis.

  19. Hihi………Welt, Spiegel, Bild………überall wird über E10 geredet (meist negativ) und die Kommentarbereiche quellen über von verärgerten Bürgern. Verärgert auch deswegen, weil sie von der Regierung vorgeworfen bekommen das sie zu doof sind die Lobpreisungen zu würdigen und einfach nur zu faul sind sich zu informieren.

    Der Bürger weiß aber sehr wohl ob er das Zeuch in sein Auto füllen kann oder nicht………….er will den Dreck aber trotzdem nicht haben, den Sprit-Gipfel kann sich die Regierung einfach mal schenken.

    Bio-Sprit ums Klima zu schützen………..langsam machen sich immer mehr Leute Gedanken um den Klimawandel, langsam kommt Zweifel auf, langsam beginnt ein Umdenkprozess…………und das alles haben wir dem E10 zu verdanken, für Skeptiker also die beste Werbung die unsere Regierung je hätte machen können.

    Apropos Wahnsinn:

    Land grabbing
    Globale Jagd nach Ackerland

    Die Weltbevölkerung nimmt zu, fruchtbares Ackerland nimmt weltweit ab. In den letzten 20 Jahren hat sich die weltweit verfügbare Agrarfläche pro Kopf halbiert. Ölstaaten wie Saudi-Arabien, die wenig Agrarland, aber viel Geld haben, leiten eine neue Form des Kolonialismus ein: Sie erwerben oder pachten riesige Ackerflächen in Afrika und Asien.

    Einfach mal lesen wie ein Teil des Welthungers entsteht und noch von der EU gut geheißen wird.
    Nun fangen auch die Schwellenländer an die 3. Welt auszubeuten………..ham halt schon ne Menge dazu gelernt.

    H.E.

  20. @Onkel Heinz

    noch zwei Auszüge: Globale Jagd nach Ackerland

    „….Jan Prins‘ Gemüsefarm ist nur ein kleines Beispiel für einen Trend, der sich derzeit in vielen Ländern Afrikas und Asiens beobachten lässt. Ausländische Investoren sichern sich Ackerland, eine zunehmend knappe und damit kostbare Ressource, mit der sich sehr viel Geld verdienen lässt. In den vergangenen 20 Jahren hat sich die weltweit verfügbare Agrarfläche pro Kopf halbiert. Bis 2050 wird sie sich noch einmal halbieren. Lebensmittel werden knapp, die Preise steigen. Allein 2009 sind 100 Millionen Menschen zusätzlich zu Hungernden geworden…..

    ….Ramakrishna Karuturi hat ein Siegerlächeln und strahlend weiße Zähne. Man könnte ihn als Rosenkönig bezeichnen, 555 Millionen Rosen produziert er pro Jahr. Nun möchte er Agrarkaiser werden. Von der äthiopischen Regierung hat er 311.000 Hektar Ackerland gemietet -- eine Fläche, die fast so groß ist wie das Burgenland. Eine Win-win-Situation, sagt auch er. Die Äthiopier bekommen Kapital, Know-how, Arbeitsplätze und Devisen aus den Exporterlösen, er bekommt Land, Wasser und billige Arbeitskräfte. Ab 2013 rechnet er mit einem jährlichen Gewinn von 100 Millionen Dollar….”

    oh Mann, und wir retten weiter das Weltklima, indem wir Weizen und Zuckerrüben in den Tank kippen. Ich glaube nicht, dass der sog. „Benzingipfel” da ein Umdenken bewirken wird. Wahrscheinlich arbeiten bereits jede Menge Marketingexperten an einer neuen Strategie, dem Pöbel das E10-Dreckszeuch doch noch als Delikatesse schmackhaft zu machen.

    Mit dem eingesparten Geld können wir dann immerhin Jan Prins’ Gemüse und Ramakrishna Karutunis Rosen zu günstigen Preisen erwerben…… Is doch wat, oder?

  21. @Tim

    Ick habs noch fetter:

    Kraftstoffe aus Bioethanol gefährden die weltweite Ernährungssicherheit

    Seit die Bundesregierung und die EU die Beimischung von Bioethanol zu herkömmlichen Kraftstoffen beschlossen haben, orientiert sich der Preis für Zucker und Mais am Ölpreis. Dadurch sind die Nahrungsmittelpreise insbesondere für Menschen in vielen Entwicklungsländern explodiert. Seit Juli 2010 hat sich der Weltmarktpreis für Mais mehr als verdoppelt.

    „Jeder Autofahrer, der den E10-Kraftstoff tankt, trägt zu einer Verschärfung des weltweiten Hungers bei“.

    So und nicht anders sollten wir argumentieren, denn bei der Verträglichkeit dieses Sprits werden uns schon „Marketing-Berufslügner“ beibringen das unseren armen Autos nix passieren kann.

    Ach übrigens, was ich bei dieser ganzen Bio-Sprit- und Flächenverbrauchsdiskussion vermisse…….Bio-Gas, das ja dat selbe Zeuch verbrutzelt wie E10 (ok, Gülle kommt auch dazu)…………Laut Energiekonzept der Bundesregierung soll ja Bio-Gas in der Zukunft den Windflautenausgleichshansel spielen…….wieviel Fläche geht denn da noch für drauf?

    Heizen mit Weizen, Weizen im Tank, Weizen zu Bio-Gas……..und dann bettelt Weihnachten wieder mal „Brot für die Welt“ um Spenden……………….wer jetzt noch glaubt das Klimaschutz betrieben wird um mal in der fernen Zukunft die armen 3.Welt-Bewohner vor dem Wetter zu schützen, der hat den faschistischen „Ausrottungs-Wahn-Knall“ noch nicht gehört.

    Irgendwann haben Rote den Spruch „Soldaten sind Mörder“ geprägt……….wenn ich jetzt fies wäre, würde ich jetzt reimen……….“Wer E10 tankt ist ein Mörder“………..mach ich aber nicht.

    Onkel Heinz……..lasst uns den menschenverachtenden Charakter des Klimaschutzes jeden Menschen näher bringen

  22. @Heinz

    die gut geschulten AgitProp-Strategen wissen ziemlich genau, wo die Argumentation hinlaufen soll: Bürger dumm und kleinkariert, Mineralölkonzerne gierig und schamlos, politische Entscheidungsträger sorgenvoll und verantwortungsbewusst…. dieses Grundkonzept gilt es überzeugend zu vermarkten. Das Rahmenkonzept heißt „Große Transformation” – da passt der Kommentar von Reiner Vogels (EIKE Artikel, Kommentar #11) dazu:

    Selbsternannte „Pioniere des Wandels“ planen den Umsturz- Die Große Transformation in der Ev. Akademie Tutzing

    „….Die Bundesegierung selbst steht hinter dem Komplott der „Großen Transformation“, die auf eine Abschaffung der Demokratie und die Errichtung einer über der Verfassung stehenden Ökodiktatur abzielt.
    Der Anschlag auf die freiheitlich-demokratische Grundordnung wird nicht von irgendwelchen totalitär denkenden rechts- oder linksradikalen Idioten am Rande der Gesellschaft betrieben, sondern vom Machtzentrum unseres Staates selbst.”

    Und das Machtzentrum dieses Landes verfügt leider auch über die Medienhoheit. Dass aus Medien- und Erneuerbaren-Lobby-Interessen heraus gezielten Desinformation betrieben wird, wird leider von vielen nicht erkannt bzw. sogar noch als „Verschwörungstheorie” abgetan.

    Ach übrigens, was ich bei dieser ganzen Bio-Sprit- und Flächenverbrauchsdiskussion vermisse…….Bio-Gas, das ja dat selbe Zeuch verbrutzelt wie E10

    Zum Thema „Biogas” sollte es hier vielleicht mal ein eigenes Thema geben.

  23. noch ’n interessanter Artikel:

    E10: Diktatur an der Zapfsäule

  24. Selbstredend ist die Einführung von E10 eine Zwangsmassnahme! Die ist einzig und allein der Automobilindustrie geschuldet. Worum ging es eigentlich?

    Es ging darum, dass die Automobilhersteller den von der EU vorgeschriebenen Flottenausstoss von 120 Gramm/Km nicht hinbekommen haben. Da wären Strafzahlungen fällig geworden, man spricht davon, dass z.Bsp. VW 1 Milliarde Euro an Strafe hätte bezahlen müssen.

    Statt dessen machten die Automobilhersteller einen schmutzigen Deal mit der Politik und man einigte sich auf einen Flottenausstoss von 130 Gramm/Km bei gleichzeitiger zwangsweiser Einführung von E10. Die Hersteller haben also den schwarzen Peter an die Mineralölwirtschaft weitergegeben und damit auch an den Verbraucher!

    Die Politik hätte natürlich stattdessen auch ein allgemeines Tempolimit einführen können, aber oh weh, da droht der ADAC.

    Naja, scheint nicht ganz so einfach zu einfach zu sein gegensätzliche Interessen unter einen Hut zu kriegen.

    Ausser, ja ausser man würde aufhören CO2 als klimaschädlich zu betrachten. Was es ja auch in der Tat nicht ist.

  25. @ paydirt:

    Es ging darum, dass die Automobilhersteller den von der EU vorgeschriebenen Flottenausstoss von 120 Gramm/Km nicht hinbekommen haben.

    Erstens verkaufen die Hersteller das, was der Kunde will. Eine Reglementierung des Angebotes ist Planwirtschaft. Ist also Planwirtschaft das, was Sie sich unter „Klimaschutz“ vorstellen?

    Und zweitens sind solche Vorgaben offensichtlich nur mit einem mangelnden Verständnis von Technologie und Innovationsprozessen erklärbar. Wie es tatsächlich funktionieren kann, steht oben in meinem Artikel.

    Es ist eben nicht erforderlich, auf NIEs zu setzen, will man Emissionen reduzieren.

    Ich wundere mich ein wenig über die „one hit wonderboys“, die bei solchen Artikeln immer mal wieder auftauchen. Setzen immer nur einen, schnellen, unüberlegten und mit einer Provokation angereicherten Kommentar ab -- und verschwinden dann wieder. Werden Sie denn nun mit uns diskutieren, paydirt -- oder war es das schon wieder?

  26. E10 bleibt -- Mehr Informationen für Autofahrer

    „…Röttgen betonte, dass der Kraftstoff die Umwelt schone….”

    Zynisch und weltfremd! Außerdem hat unser tüchtiger Bundesumweltkanister damit seine Inkompetenz ein weiteres Mal eindrucksvoll bewiesen.

  27. Die ziehen es tatsächlich durch…………………………………….

    Der Tankwart muss das ungeliebte E10 retten

    „Wir sind der Überzeugung, dass die Tankstelle der Ort ist, an dem der Verbraucher Klarheit haben muss“, sagte Umweltminister Röttgen. Er verteidigte die Einführung des neuen Sprits als Beitrag zu mehr Klima- und Umweltschutz und geringerem Ölverbrauch.

    Ich bin überzeugt……..das es am Ende der Tankstellenpächter ausbaden muss und auch die Spritlieferanten. Meist schütten die nämlich den Bio-Sprit in den großen Tanks und in den kleinen lagert das Super E5………ratet mal welcher Sprit wie Sauerbier NICHT gekauft wird?
    Richtig, die olle Umweltplörre……und die Lieferanten mussen teilweise mehrfach am Tag kommen um den konventionellen Sprit nachzufüllen.

    Die wollen es einfach aussitzen………egal was der Bürger dazu sagt……lieber lassen sie den konventionellen Sprit zur Mangelware werden als ihre unsinnige Politik zu überdenken. Die haben groben Mist gebaut und sehen dat nicht ein, störrisch wie kleine Kinder bocken sie im Kanzleramt rum, der Bürger darf den Blödsinn dann wieder mal ausbaden, denn er ist beweispflichtig bei einem zukünftigen Motorschaden, obs wirklich die Pampe im Tank war die den Motor nebst Nebenaggregate zerlegt hat.

    Toll auch der ADAC……….haben sich aber schön kaufen lassen diese Typen, wenn ich Mitglied bei diesem Verein wäre, würde ich mit sofortiger Wirkung die Kündigung hinwerfen.

    Klima und UMWELTSCHUTZ………na klar doch, Monokulturen mit Bodenzerstörung und Wildschweinproblem, angeblich kommen ja 90% der Rohstoffe aus der EU (wer prüft das eigentlich)…….sind es eben „nur“ 10% den wir weltweit für das Abholzen der Urwälder verantwortlich sind…….was für ein Trost.

    Gaddafi……..ja ne is klar, beim Erdöl muss der Typ jetzt als Argument herhalten……….wo vor ein paar Tagen noch die EU-Umwelt-Tussi den Import von kanadischen Erdöl verbieten wollte, weil die Produktion desselben so dolle das Klima schädigt.

    Und am Ende haben wir als einzig übrigbleibende Argumemntation für Behördenwahn und Abzocke……..den angeblich menschenverursachten Klimawandel……..boa eh, in Griechenland hats gestern geschneit, muss ja echt schlecht stehen mit unseren Planeten (hätten die Winterreifen-Pflicht würden se nich so dumm auf den Straßen rumstehen).

    Was für mich als Wahlurnenpöbel aber am allerschlimmsten am E10-Desaster ist……….die derzeitige schwarz/gelbe Regierung, die sich schlimmer gebärdet als die Grünen selber.
    Eh Leute, für den Schrott hab ick aber nich mein Kreuz uff den Wahlzettel gemacht, wenn ich dümmliche Politik hätte haben wollen hätte ich Rot oder Grün gewählt.

    Pfui Deivel, schämt euch……..und lasst mich endlich mit dem Klimaquatsch in Ruhe……….kräht der Hahn auf den Mist, ändert sich dat Wetter oder bleibt wie es ist.

    Na dann lassen wir es mal drauf ankommen wer länger durchhält………der Drops ist noch lange nicht gelutscht ihr Pfeiffen.

    Onkel Heinz…………..schmeisst weiterhin kein Essen in den Tank

  28. Keine Einsicht. Nirgens.

    Gerade eben ist der Benzingipfel vorüber und es kam schlimmer als befürchtet. Es ist müßig alle die aufzuzählen, die sich nun gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben wollen. Nirgends der entscheidende Satz: Jawohl, wir haben Mist gebaut, der Ökosprit kommt wieder vom Markt. Nein, statt dessen soll es nun wieder einmal die „Aufklärung“ richten. Ziemlich verharmlosendes Wort für Propaganda.

    Zum Sprit selbst ist alles gesagt, die Zeitungen und Blogs sind voll davon. Sehr gelegentlich gibt es sogar Fürsprecher. Das will nichts heißen, manche finden auch positive Aspekte an Kopfschmerzen oder Zahnweh. Das Votum der Verbraucher ist eindeutig: Wir wollen das Zeugs nicht. Doch die Initiatoren dieses Desasters wollen dieses Votum nicht anerkennen. Stattdessen haben wir eine weitere Gängelung der Verbraucher.

    Aber auch das bringt mich noch nicht um den Schlaf, solange der andere Sprit noch angeboten werden darf, kann man ausweichen, muss hat mehr bezahlen. Das Spiel kennen wir ja schon, beim Strom zahlen wir ja auch die Windmühlen mit.

    Doch der Verbraucher, der Bürger und Wähler, fühlt seine Interessen immer schlechter vertreten, ja missachtet. Das muss und wird eine neue politische Bewegung hervorrufen. Die derzeitigen Akteure tun alles, dass dieses noch viel schneller geht. Die Entwicklungen in unseren Nachbarländern sprechen für sich. Bitte, meine lieben Politiker aller Parteien, macht nur weiter so, ihr sägt euch den Ast ab auf dem ihr sitzt!

  29. Lieber Herr Heller,

    ich gaube, Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden. Wie Sie da herauslesen, dass ich für Planwirtschaft sei, erschliesst sich mir nicht. Und provokativ ist allenfalls die Politik, die uns unsinnige Vorschriften unter dem Deckmantel eines angeblichen Klimaschutzes beschert.

    Nebenbei, bin auch kein „one hit wonderboy“, vielleicht schauen Sie mal freundlicherweise nach anderen Kommentaren, die ich hier geschrieben habe.

  30. @Heinz

    Die ziehen es tatsächlich durch…

    Schau mal hier,

    Als Energielieferant wird z. B. Biomasse zunehmend zum kostbaren Rohstoff, auch für Kraftstoffe. Besonders interessant im Rahmen der Diversifizierung von Kraftstoffen ist z. B. auch Erdgas bzw. Biomethan. Fahrzeuge mit entsprechenden Antrieben sind eine wichtige Alternative. Auch diese Entwicklung forciert die dena.

    und wer schmunzelt uns hier so freundlich ins entsetzte Angesicht?
    Das ist ganz bestimmt, ganz großes Indianer-Ehrenwort, keine Lobbyarbeit…
    Ehrenwort, da war doch noch was …?
    Wenn man den Kommentatoren in Deinem Link glauben schenken mag so wird sich der Benzinvergällte Alkohol als Ladenhüter durch die Erdtanks der Tanklager fressen und alle Regenwürmer und Ratten zum großen Besäufnis einladen :-)

    @paydirt

    ich gaube, Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.

    …denke ich auch.
    MfG
    Karl Rannseyer

  31. Lieber paydirt,

    ich gaube, Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden.

    Volltreffer. Ich nehme alles wieder zurück. Wie peinlich…ich hatte aus Ihrem Beitrag tatsächlich etwas anderes herausgelesen, als Sie wirklich geschrieben hatten. es war schon spät gestern, ich war müde und auf Krawall gebürstet. Sorry.

  32. Kein Problem Herr Heller,

    das kann jedem mal passieren.

    Mit freundlichen Grüssen

    paydirt

  33. @Karlchen

    Hmm, eins hat die Politik bisher völlig ausser acht gelassen…………Auto und Alkohol passen nun mal garnet zusammen.
    Wie soll ich mit soviel Alkohol durch eine Verkehrskontrolle der Volkspolizei kommen?
    Da wird doch dem Auto sofort wegen Alkohol unterm Steuer die Zulassung entzogen und eine behörlich angeordnete Entziehungkur unterzogen.

    Alkohol gehört ins Blut und nicht ins Benzin………….Basta

    Onkel Heinz………wo steht denn nur wieder mein Whisky rum, verdammt

  34. Ich habe zum Thema Alkohol im Tank/Motor noch eine Anmerkung. Kritiker von E10 sorgen sich darum, dass Motor, Leitungen und Dichtungen Probleme mit dem neuen Kraftstoff bekommen können. Befürworter werfen dann gerne ein, dass in anderen Ländern seit vielen Jahren ein deutlich höherer Anteil an Ethanol im Kraftstoff gängige Praxis sind.

    Das stimmt natürlich. In Brasilein etwa kann man reinen Alkohol tanken oder auch ein Gemisch mit 20-25% Ethanol im Benzin. Nur erwachsen daraus Probleme, die bis zum heutigen Tag noch nicht gelöst sind. Ich habe einige Jahre in der Entwicklung von Klebstoffen auf Basis von Polyurethan u.A. für Öl- und Kraftstofffilter gearbeitet. Einer meiner Kunden hatte auch eine Produktion in Brasilien und suchte händeringend nach einem Kleber für Kraftstofffilter mit Resistenz gegegen Ethanol (bis heute gibt es eine solche Lösung nicht). Bisher ist es nämlich so, dass die eingesetzten Filter sich vor Ablauf des Wartungsintervalls schlicht auflösen. in der Filterkartusche findet man dann das Filterpapier lose und teilweise aufgelöst.

    Wenn Ihnen also jemand erzählen möchte (mir ist das passiert), dass in anderen Ländern weit höhere Ethanol-Anteile erfolgreich eingesetzt werden, dann ist das nur die halbe Wahrheit. Die sich daraus eregebenen Probleme werden vielfach schlicht ignoriert.

  35. @ Heinz

    …wo steht denn nur wieder mein Whisky rum, verdammt

    ..na wenn das mal nich ´n Fall für die Polinalkrimizei iss …

    Es wird in nächster Zukunft mit vermehrtem aufkommen betrunkener Auto´s zu rechnen sein …

    ts,ts,ts

  36. @Karl

    …betrunkener Auto´s

    Es geht doch nix über ’ne sportliche Fahrweise. Allerdings geht‘s auch so.

  37. 08. März 2011

    Die Europäische Kommission droht den EU-Mitgliedstaaten mit verpflichtenden Energiesparzielen, wenn sie den Verbrauch in den kommenden Jahren nicht stark senken. Die Staaten hätten bisher zu wenig getan, um den Verbrauch wie beschlossen bis 2020 um 20 Prozent zu senken, sagte Energiekommissar Günther Oettinger am Dienstag während der Präsentation des Energieeffizienzplans der Kommission in Straßburg. Das aber sei Voraussetzung dafür, damit die EU ihre langfristigen Klimaschutzziele erfüllen könne…………………..

    Oettinger droht Staaten mit Energiesparpflicht

    Langsam aber sicher drehen die alle am Rad….ersatzweise durch.

    Kyoto wird einsam und leise vor sich hin sterben (ne, nicht die Stadt), Griechenland ist anscheinend mal wieder Zahlungsunfähig, alleine Deutschland schiebt 1,5 Billionen Euro Schulden vor sich her……………..und ein Öttinger will den Staaten drohen?
    Ich mag weder das Bier noch den Typ………..und eine CDU (Communistische (un)Demokratische Union) sollte sich schämen solche Leute in ihren Reihen zu haben. Naja, dank FDJ-Sekretärin am Ruder sinkt auch das letzte Schiff auf Grund………Titanik ick hör dir trapsen…………..die kommunistische Unterwanderung ist fast vollzogen und die paar konservativen Stänkerfritzen verlassen sowieso freiwillg das Boot (bitte jetzt kein Vergleich mit den Ratten, ich mag diese Tiere).

    Der Sozialistische Einheitsbrei der sich „Parteienlandschaft“ nennt ist doch nur noch ein schlechter Witz, aber euer E10 wird für euch noch zur „Schweine(pest)bucht, das versprech ich Euch.

    Denkt an den Pharmabetrug um die Schweinegrippe………trotz größter Anstrengungen eurerseits hat sich kein Schwein impfen lassen und ihr habt wieder jede Menge Steuergelder in die Privatindustrie versenkt…………Dank Lobbyismus direkt in der UNO .

    Eine EU, die sich bis heute nicht auf „einen“ Sitz einigen kann, die wöchentlich Völkerwanderung unternimmt, die sich 3 Standorte leistet, die sich mit immer fetteren Gehältern selbstversorgt……………..hat mir erstmal garnix mehr zu sagen.

    Lieber Herr Öttker…….äh Öttinger……….bevor sie ihren eigenen Sauhaufen in Brüssel nicht endlich mal aufgeräumt haben, ihre eigenen Gesetzesbrüche (Regenschirm oder so) zur Anzeige bringen……..solange sollten sie verdammt nochmal die europäischen Völker mit ihren Klimagedöhns in Ruhe lassen……..denn es könnte europaweit ein ähnliches Klima entstehen, wie das gerade in Nordafrika die Menschen zum Kochen bringt………

    Mahlzeit.

    Onkel Heinz…..schon vor dem Essen satt

  38. @ Tim „Taler“

    muhaha und dann der große Schluck ausser Pulle

  39. @ Heinz
    Immer wenn die aus der Bude wieder mit irgend einem Blödsinn um die Ecke kommen muß ich an den „Passierschein A38“ denken…

    Nur nicht ignorieren, keine Panik die wissen auch nicht was sie tun.
    MfG
    Karl R.

  40. Ach übrigens lieber Öttifant, wenn endlich die versprochene Erwärmung in Deutschland eingetroffen wäre, dann hätten wir die letzten Jahre nicht wie die Bekloppten heizen müssen und dann wäre unser Energieverbrauch auch im Rahmen der EU-Sparziele geblieben.
    An Ihrer Stelle würde ich erstmal das PIK aufforden endlich für warme Winter zu sorgen und Schnee per EU-Dekret zu verbieten.

    Ähh, was ist eigentlich aus dem noch kürzlichen EU-Vorhaben geworden die Standby-Schaltung zu verbieten?
    Sollte das nicht das eine oder andere Kernkraftwerk nutzlos machen?

    Shit, ich vergass ja ganz, das das tolle Smartgrid auf Großgeräte angewiesen sind, die auf den elekronischen Einschaltbefehl durch naheliegende Windmühlen wartet…………man o man……..da sollte dringend noch eine Kommision gebildet werden, die sich dieser Problematik auf bekannter Laien/Lobbyisten-Art annimmt.

    Wer die EU sein eigen nennt, braucht für passendes Gelächter nie wieder zu sorgen.

    Onkel Heinz……kommen die Bauchschmerzen jetzt vom Lachen oder ……von der EU?

  41. @Karlerix

    Ignorieren………….aber nicht doch, ganz genau beobachten………seit dem Glühlampenverbot sowieso.

    Onkel Heinz……….Augen auf im „Verkehr“

  42. @Rudolf

    Wenn man sich zum Thema „E10“ die freigeschalteten Online-Kommentare diverser gleichgeschalteter Medien so ansieht, haben wohl die Alkoholanteile im Sprit noch ganz andere Nebenwirkungen.
    Einem Autofahrer hat es wohl nach einem Jahr die Benzinpumpe eines bekannten Markenherstellers zerlegt (klang so ähnlich wie Busch), wohingegen der Autohersteller nur auf seinen Motor Garantie gegeben hat ,den Schmuddelsprit einfüllen zu dürfen. Zusätzlich zerfrissst dat Zeuch wohl ganz gerne mal den Lack………….auch kein schöner Anblick das.

    Trotzdem, und das sage ich noch mal in aller Deutlichkeit.…………ich will kein Weizen im Tank……brennt anständigen Weissen daraus oder backt damit kleine Brötchen-Rohlinge…………solange nur ein einziger Mensch auf der Welt (unfreiwillig) hungern muss, kommt mit dat Zeuch nicht in meine schnuckelige, hochbeinige, allradgetriebene Protzkarre für Arme (und Beine sowieso).

    Ende der Diskussion, das ist und bleibt Alternativlos……….Basta

    Onkel Heinz………..der CDU-Lack is ab.

  43. Tja Herr Eng,

    mit Ihren Bemerkungen zur EU haben Sie völlig recht. Heute morgen beim Lesen der Tageszeitung hat mich schier der Schlag getroffen, darin fand ich die Vorstellungen der EU Klima-Kommissarin Connie Hedegaard zum Thema „Roadmap for building a competitive low-carbon Europe by 2050“ niedergelegt.

    Um die Hedegaardschen Langfristziele zur Absenkung des CO2 Ausstosses bis 2050 zu erreichen, müsste die EU jährlich 270 Milliarden Euro ausgeben, d. h. in 40 Jahren insgesamt 11 Billionen Euro. Das ist eine schier unvorstellbare Summe!

    Frau Hedegaards Argumente für solch ambitionierte Ziele waren 1,5 Mio. „neue“ Arbeitplätze und dann natürlich der Vorteil der Bürger, durch das Absenken der CO2 Emissionen sauberere Luft atmen zu können.

    Wenn also nach Hedenberg CO2 ein Gift ist, dann frage ich mich, warum die EU noch nicht den sauren Sprudel verboten hat.
    Nun ja, ich hab ja schon seit geraumer Zeit den Eindruck, dass die Welt von Irren regiert wird.

  44. Da kann man Frau Hedegaards Werdegang nachlesen

    http://ec.europa.eu/commission_2010-2014/hedegaard/about/bio_en.htm

    Brutalstmöglichst qualifiziert für den Job als Klima-Kommsissarin wie ich finde.

  45. @paydirt

    Joo, die urplötzlich ins Amt gekommene Dame…….hatte ick mir schon vor ein paar Tagen zur Brust genommen.

    Wichtig für ein Amt (ob DE oder EU) ist anscheinend, das man von der Materie möglichst wenig oder am besten garkeine Ahnung hat……..siehe E10.
    Solchen Leuten können dann Lobbyisten alles einreden was Sie wollen, die glauben halt absolut jeden Müll……..solange er nur theatralisch gut genug vorgetragen wird.

    Apropos E10……..heute in der gedruckten BILD auf Seite 2 jede Menge Leserkommentare mit den Argumenten die ich hier schon mehrfach gepostet hatte (Essen im Tank) und BILD-Online eine Umfrage die zu 95% (118000 Abstimmunegen) den Bio-Sprit als absolutes Desaster bezeichnet und dessen Abschaffung fordert.

    Gestern war politischer Aschermittwoch, hab mir mal die Reden von Künast und Gysi angehört……..besonders bei Künast wollte sich meine rechte Hand ständig die Fernbedienung zwecks Abschaltung grapschen, harter Hund wie ich nun mal bin, hab ich die Dame aber trotzdem bis zum Schluss ertragen. Nix neues, das übliche Geschimpfe auf die Koalition und Bundesmerkel und ein Anflug von sozialem Gewissen, Gender-Gülle und Türken-Einschleimen……….ist halt nicht mehr zu holen bei „Grün“.

    Gysi wie er lebt und leidet….aber wenigstens lustig vorgetragen. Nur eins ist mir bis jetzt im Kopp hängen geblieben, „Rot-Grün waren die Türöffner“ für die unsozialen Gesetze in diesem Lande, Schwarz-gelb haben anschließend die Türe nur noch aufstoßen zu brauchen, das Ergebnis ham wa ja jetzt mit Gesundheitsreform, Hartz 4, Rente und den ganzen anderen Schrott, den wir heut auf den Hals haben.

    Was ich schon vor Tagen hier sagte………..der Deutsche lässt sich ja ne Menge gefallen……….aber wer sich mit dem Autofahrer anlegt, hat verloren.

    Das es ausgerechnet eine konservative Regierung ist die uns zwangsweise diesen Müll überhelfen will ist eigentlich das bezeichnende in diesen Land………..keine einzige Partei im Bundestag ist noch für den Bürger da, alle wurschteln irgendwelche Agenden ab, die sie anscheinend von Oben aufs Auge gedrückt bekommen haben.

    Fremdgesteuert………..oder das Hirn vor Amtsantritt abgegeben, anders kann ich mir diese menschenverachtende Verarsche in Deutschland und dem Bürokratiemonster „EU“ nicht mehr vorstellen.

    Onkel Heinz…………bleibt als Autofahrer Standhaft, kein ESSEN in den Tank

  46. Noch mal ganz ernsthaft……………der Biosprit-Wahn könnte am Ende auch in Europa zu Lebensmittel-Unruhen führen.

    HSBC Bank prognostiziert: Schwere Lebensmittelunruhen bald auch in Europa

    oder

    E10 treibt die Lebensmittelpreise

    Die Verbraucher in Deutschland müssen sich nach Ansicht der Ernährungsindustrie wegen der Einführung des Biokraftstoffs E10 auf stärker steigende Preise einstellen. „Wir haben die Sorge, dass die Konkurrenz auf den Anbauflächen weiter zunimmt und dass sich das auf die Preise auswirkt“, sagte Sabine Eichner, Geschäftsführerin der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie………………..

    ………….Auch die wachsende Zahl von Biogasanlagen und der damit verbundene Maisanbau stehe „in absoluter Konkurrenz zum Nahrungsmittelanbau“ und treibe die Pachtpreise nach oben. Als Folge würden zahlreiche Produkte seines Unternehmens teurer. Die gesamte Nahrungsmittelindustrie sei auch aufgrund steigender Weizenpreise gezwungen, die Preise auf breiter Front zu erhöhen. „Irgendwann in diesem Jahr muss der Dammbruch kommen“, prophezeite der Kühne-Chef……………

    Und am Ende kommt noch der Irrsinn die Verbrennung von Weizen in der heimischen Heizungsanlage finanziell zu fördern, sach mal spinnen die alle nur noch?

    Dem Hartzer will man das Lotto-Spielen verbieten und zur Grundaustattung gehört kein Fernseher mehr für diese Menschen zweiter Klasse……..nun verteuert man ihm noch exorbitant sein Essen und am Ende …………wird die unterbesetzte Polizei jede Menge zu tun bekommen.

    Mal ganz ehrlich liebe Politiker………ist das Dummheit oder volle Absicht?
    Wollt ihr es wirklich darauf ankommen lassen, wollt ihr absichtlich Aufstände provozieren, um dann den Notstandshammer rausholen zu können?

    Ist euch denn jetzt völlig der Lobbyisten-Schampus zu Kopfe gestiegen?

    Onkel Heinz…….versteht die Welt nicht mehr

  47. GREENPEACE: Was bringt E10 für die Umwelt?

    „Aus welchen Gründen auch immer die Autofahrer E10 meiden.

    SIE TUN AUF JEDEN FALL DAS RICHTIGE.
    Die Biokraftstoffrichtlinie sollte zurückgezogen werden.“
    (Wolfgang Lohbeck, Greenpeace)

  48. @Tim

    Pöhh, Greenpeace….hängt ihr Fähnchen nach dem Wind (der jetzt schnell zum Sturm werden könnte), den Typen glaub ich selbst dann nicht, wenn sie einmal in ihren Leben die Wahrheit sagen würden.

    Es war doch ihr großer Kampf gegen die Erderwärmung der den Scheiß erst ausgelöst hat, es ist doch ihr Kampf gegen Kohle und Kernkraft der andere dumme Menschen dazu animiert Lebensmittel in den Tank zu schütten, es ist doch Greenpeace die ökologischen (Nonsen)Landbau fordern, der nur halb so produktiv ist wie der Konventionelle und das Hungerproblem dieser Welt noch mehr vergrößert.

    Nee, die wollen jetzt nur Profit schlagen aus der allgemeinen Volksmeinung um dann am Ende noch erbarmungsloser ihre verrückten Thesen an den Mann zu bringen.

    Ich wäre dafür E10 UND Greenpeace abzuschaffen.

    Onkel Heinz…………..bei der Gurkentruppe versteh ich kein Spass

  49. @ Tim #47 & Heinz #48

    Nicht nur Greenpeace, auch BUND und die Grünen sind mittlerweile „voll gegen“ Biosprit. Wobei ich glaube mich erinnern zu können, dass eben diese Gruppen sich vor nicht allzu langer Zeit für mehr Treibstoff vom Acker eingesetzt haben.

    Bei den Grünen steht das eigentlich auch so in deren Energiekonzep (ich hatte hier schon mal was zu dem Thema geschrieben). Aber offensichtlich ist es für die Grünen wichtig, wer den Biosprit einführt und dass an jedem Fass Öko-Sprit ein Fair-Trade Logo klebt (aus dem Energiekonzept der Grünen)t:

    Die Nutzung von Biokraftstoffen muss an die Anwendung strenger, international vereinbarter und überprüfbarer Sozial- und Umweltstandards gebunden sein.

  50. So ist es halt, wenn Geld dort investiert wo die Renditen vom Wohlwollen der Subventionsgeber abhängen.

    Größter Wertvernichter war laut DSW für den Fünf-Jahreszeitraum bis zum vergangenen Jahr der Berliner Solarspezialist Solon. Das Unternehmen habe es geschafft, das Kapital seiner Aktionäre fast vollständig zu pulverisieren, sagte DSW-Hauptgeschäftsführer Ulrich Hocker. Wer vor fünf Jahren in das Unternehmen eingestiegen sei, habe mehr als 90 Prozent seines Kapitals verloren.

    Gefunden im Focus: Debakel mit Solaraktien

  51. Hihi, bevor dat hier zu ernst wird……..mal ne kleine Auflockerung.

    Schleswig-Holsteins Polizeiautos dürfen aus Angst vor Motorschäden nicht mit dem Biosprit E10 betankt werden. „Bevor wir unseren Fuhrpark komplett lahmlegen oder größere Reparaturen provozieren, gehen wir auf Nummer sicher“, sagte Landespolizeiamts-Sprecherin Jessica Wessel den „Lübecker Nachrichten“.

    Polizei darf Dienstwagen nicht mit E10 betanken

    Na dat wird aber aus Berlin ein fetten Rüffel geben, der arme Bullezeichef wird bestimmt bald den Hut nehmen müssen.

    Man o man, wat für eine Bananenrepublik.

    Onkel Heinz……lange net mehr so ville gelacht

  52. @Quentin

    Ein dreifaches Hihihihi, wie vorhergesagt platzt die nächste Blase mit einem großen Knall.

    Die Tatsache, dass sich unter den schlechtesten 50 Unternehmen der aktuellen „Watchlist“ mehr als ein halbes Dutzend Solarwerte – darunter die Branchengrößen Q-Cells (Platz 3), Conergy (6) und Solarworld (18) – befinden, deutet nach Einschätzung des Experten darauf hin, dass sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahren eine Blase entwickelt hat. Aus dieser Blase scheine angesichts der Diskussion um eine Ende der Subventionen in Deutschland und in anderen EU-Ländern nun die Luft zu entweichen.

    Ick höre die üblich Verdächtigen (Team-Thorsten) noch von „Anschubfinanzierung“ labern als ob es gestern war……….toll was passiert wenn man den Subventions-Stecker raus zieht und der Schrott mit einem lauten Knall in sich zusammenfällt.
    Noch mehr lachen würde ick, wenn besonders viele grüne Investoren ihr Geld in diese Aktien versenkt haben……dann trifft diese Pleite wenigstens mal die Richtigen.

    Onkel Heinz………..über mir lacht die Sonne und über Deutschland die ganze Welt

  53. @Rudolf

    Die Häkel und Strick-Partei, für die eine technisch/wissenschaftliche Ausbildung Teufelszeuch ist, für die ein Taschenrechner eine kapitalistische Erfindung für Krümelkacker ist, diese Partei also ist noch genauso weltfremd wie seid ihrer Gründung.

    Eins auf dieser Welt ist sicher, das diese Welt ungerecht ist und das man Zertifikate schneller fälschen/manipulieren kann als Joschka „nachhaltig“ aussprechen könnte, die notorischen Baum- und Multikulti-Kuschler werden nie aus iher Traumwelt emporkommen, wenn sie sich weiterhin die Welt zurechtschwindeln wie bisher.

    Grün…=…dumm geboren, nichts dazu gelernt und davon noch die Hälfte vergessen………..demnächst fordern die neben der Frauenquote auch ne Grünen-Quote in den Aufsichträten………….aber lassen wir das lieber, sonst artet das gedanklich bei mir wieder aus.

    Langsam merken die auch das mit ihrem Klimagedöhns keine Blümentöppe mehr zu gewinnen sind.
    Dumm nur das CDUSPDLinke auch der selben Schwachssinnsthese zur Vernichtung der deutschen Volkwirtschaft anhänglich sind, also besteht kaum noch Hoffnung dieses Land noch retten zu können.

    Zählt Öko-Terror in einigen Staaten als Asylgrund?

    Onkel Heinz……..ich muss raus hier

  54. hi hi…..

    Google: Suchbegriffe „E10” und „Schrott”: 83900 Einträge

  55. @ Heinz

    …demnächst fordern die neben der Frauenquote auch ne Grünen-Quote in den Aufsichträten…

    Das schöne ist, dass jeder noch so dummen Vorschlag in diese Richtung meist schon von irgendjemand vorgetragen wurde. Ich habe letztens im Radio ein Interview gehört in dem ein grüner Buchautor (Namen habe ich leider nicht mitbekommen) allen Ernstes gefordert hat, dass in den Parlamenten neben den gewählten Volksvertretern auch ein gewisser Anteil (er sprach von 10 Prozent) an Vertretern der „Zivilgesellschaft“ sitzen sollten. Wobei er mit Zivilgesellschaft ausdrücklich Vereine wie Greenpeace, Worldwatch etc. meinte.

    Ich habe mich nie ernsthaft mit Gedanken über Auswanderung beschäftigt, aber sollte es so weit kommen wäre das für mich eine deutlich interessantere Option…

  56. @Peter Heller #14

    Im Gegensatz zu vielen anderen Kommentatoren bin ich nicht der Ansicht, daß die heimische Produktion von Bioethanol in Konkurrenz zur Nahrungsmittelversorgung steht.

    Ich bin mit der Problematik nicht näher vertraut, und würde gerne mehr zur Quelle dieser Ansicht erfahren.
    Ich habe folgendes recherchiert:
    2007/8 hat sich der Importüberschuss bei Getreide in die EU schlagartig auf 7,7Mio t erhöht.
    In Deutschland stiegen die Einfuhren in diesem Zeitraum um 22%.
    http://www.uni-goettingen.de/de/document/download/e6920268e1dfcf1015754970f5a1026e.pdf/Vortrag_BChilla.pdf
    Die Landwirtschaftliche Nutzfläche blieb die vergangenen 5 Jahre annähernd unverändert, während der Anteil der Energiepflanzen in DL ansteigt. (Quelle: Statistisches Bundesamt)
    In der Tat ist es hier durch die Verflechtungen schwer zu durchschauen, aber ich möchte zu bedenken geben, dass wir nicht nur Ethanol, sondern zunehmend Biogas produzieren. Die Rohstoffe sind in erster Linie Produkte mit Futtermittelqualität, die gewinnbringend (weil subventioniert) zu NIEs gemacht werden, wären wir auf der anderen Seite immer mehr Futtermittel importieren. Seit 2007 wird weltweit mehr Getreide verbraucht, als produziert wird.
    Für die Nahrungsmittelkonkurrenz ist es unwesentlich, ob wir das Endprodukt oder den Rohstoff einkaufen.
    MfG

    [Dieser Beitrag wurde bereits am 06.03.2011 aufgegeben. Aus mir unbekannten Gründen ist er leider im Spam-Filter gelandet. Sorry, RK]

  57. @Rudolf

    Hatte Schellnhuber nicht schon so ne Idee?
    Von wegens zukünftiger Generation dessen Rechte zu wahren seien……………..Embryonen an die Macht……..oder wie soll man das werten?

    Auswandern……..aber wohin?
    Es sieht derzeit so aus als ob man absichtlich auf einen weltumspannenden Krieg hinarbeitet, da ein bisserl Hunger das ein paar gesteuerte „Volksaufstände“, da ein kleiner Drogenkrieg, woanders fetzten sich die Religionen………..bleibt doch nur noch der Mars übrig.

    Ganz ehrlich……..ich fürchte mich vor Morgen, die ganze Welt scheint gerade völlig durchzudrehen, wobei unserer „Volkvertreter“ einen großen Anteil daran haben….und das schlimme daran, ich kann darin einfach kein System mehr ausmachen, da versagt meine humanistische Weltanschauung und der gesunde Menschenverstand völlig.

    Onkel Heinz……..wars das jetzt?

  58. @Heinz

    Eins auf dieser Welt ist sicher, das diese Welt ungerecht ist und das man Zertifikate schneller fälschen/manipulieren kann als Joschka “nachhaltig” aussprechen könnte, die notorischen Baum- und Multikulti-Kuschler werden nie aus iher Traumwelt emporkommen, wenn sie sich weiterhin die Welt zurechtschwindeln wie bisher.

    ja klar, auf der Forumsseite der GRÜNEN Bundestagsfraktion wird grad wiedermal erklärt, wie dat eijentlich so is mit die pösen Leugner und Lobbyisten:

    BUND: Wer ist EIKE?
    09.03.2011 18:06:41

    (Auf der Seite das Wort „Klima” in die Suchmaske eintragen, da kommt man zu dem Beitrag).

    „EIKE: Europäisches Institut für Klima (Wandelleunger) und (Atom) Energie (Lobbyisten)

    Es gibt eine Vielzahl von Kohle-, Öl- und Autokonzernen, die ein massives Interesse daran haben den menschengemachten Klimawandel zu leugnen, zu verharmlosen und herunterzuspielen. Diese aggressive Lobby hat (nicht nur) in den USA jahrelang Kampagnen organisiert, kritische WissenschaftlerInnen bekämpft und verleumdet und Klimaschutzgesetze verhindert. Diese Lobby ist weltweit auch heute aktiv. EIKE -- das so genannte „Europäische Institut für Klima und Energie“ beginnt gerade in Deutschland seine Netzwerke aufzubauen……”

    Natürlich wird nicht versäumt, auch Fred Singer zu nennen: „ein pensionierter Meteorologe”.

    Das ganze Hetzpamphlet gegen EIKE, das an dümmlicher Diffamierung kaum noch zu toppen ist, kann man auf der Website BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein nachlesen.

    So kämpfen GRÜNE und BUND Seit‘ in Seit‘ tapfer gegen das Böse in der Welt….. wunderbar!

  59. @Onkel Heinz

    …..bleibt doch nur noch der Mars übrig…..

    ….wie willst’n da hinkommen….. mit E10 als Treibstoff??? Außerdem sind da auch wieder nur GRÜNE Männeken!

  60. Nachtrag zu #58

    …..ist allerdings lustig, ausgerechnet auf der GRÜNEN-Bundestags-Fraktions-Offene-Forum-Seite einen Eintrag wie diesen zu finden (Beitrag von xxxdoenerxxx zum Thema EU-Klimaschutzfahrplan 2050 : 270 Mrd. € jährlich):

    BITTE WACHT AUF!!! GRÜN HAT KEINE ZUKUNFT

    P.S.: Ich bin kein Liberaler,CDUler,Sozi,Kommunist,NAZI,Grüner oder sonst irgendwas. Ich bin 15. Und ich denke realistisch. Aber Realismus ist euch vollkommen fremd!!!

    Pfui aber auch, so’n Nestbeschmutzer!

  61. @Tim

    Siehste, die Grünen können einfach nicht begreifen das es da draussen noch Menschen gibt die ihren Denkapperat völlig unabhängig von Medien und Lobbyistengebrabbel einsetzen können.

    Ich bin damals, ganz alleine……….völlig unbedarft…………nur aufgrund widersprüchlicher Zeitungsmeldungen auf die Idee gekommen mal zu gucken was denn am AGW so dran ist.
    Irgendwann bin ich auf Ökologismus.de gestoßen, habe Fragen gestellt, dämliche Antworten von Hypern bekommen………weiter im Netz rumgewühlt……….und nun bin ich hier und bleibe es auch.

    OK, mein Job hat was mit Strom und Heizung zu tun………..und den dadurch geschuldeten Temperaturaufzeichnungen zwecks Prognosen…………..und wat soll ick sagen…………meine persönlichen Erfahrungen decken sich eben NICHT mit dem Klimagedöhns der grünen Menschenfeinde.

    Aber anscheinend ist ja sowieso jeder Mensch für diese grünen Nichtskönner verdächtig, der auch nur im weitesten Sinne mit Technik zu tun hat……….zumindestens fetzten sich dort im Forum auch so einige Leute gegenseitig, obwohl alle die Partei wählen wollen.

    Selbst unter Grünen sind sich nicht alle grün, schön das mal erfahren zu haben.

    Onkel Heinz…………hat trotzdem keine Hoffnung mehr für Deutschland

  62. @Onkel Heinz

    Siehste, die Grünen können einfach nicht begreifen das es da draussen noch Menschen gibt die ihren Denkapperat völlig unabhängig von Medien und Lobbyistengebrabbel einsetzen können….
    Ich bin damals, ganz alleine……….völlig unbedarft…………nur aufgrund widersprüchlicher Zeitungsmeldungen auf die Idee gekommen mal zu gucken was denn am AGW so dran ist.

    …und bei dir merkt man ziemlich schnell, dass du in der Sache Ahnung hast und deinen Denkapparat auch benutzt, besonders wenn du hier des öfteren den „Herbert Wehner” gibst, was diesen Blog sehr wohltuend belebt (!!!) – dat is jedenfalls meine Meinung.

    Bei mir war das ganz ähnlich, hab den AGW-Quatsch vor Jahren auch geglaubt – einfach nur deshalb, weil ich mich mit der Thematik net befasst hab. Ich hatte viele Jahre beruflich mit Windenergie zu tun und bin auch bis heute nicht prinzipiell gegen Wind- und Solartechnologie, wenn sie vernünftig eingesetzt wird (was jedoch – zumindestens in Deutschland – nicht der Fall ist).

  63. sorry, mein letzter Post sollte eigentlich hier rein.

  64. @ Tim

    …bin auch bis heute nicht prinzipiell gegen Wind- und Solartechnologie, wenn sie vernünftig eingesetzt wird…

    so wie hier?

  65. oder hier?

  66. Ok, Spass anne Seite ran. Da wo es schwierig ist eine gesicherte und günstige Energieversorgung zu liefern, zB. im Junglecamp, ähh falsch also im ernst also zB. auf oder in ganz doll unzugänglichen Gegenden quasi Wildnissen, wie in Deutschland nur von Rüdiger Nehberg gefunden, also so gänslich unzilivisiert ohne Strom, also da kann ich mir vorstellen das so eine Windmühle für den Ortsansässigen Eremiten Sinn macht zumindest wenn es weht. Wenn nicht kann er ja immer noch meditieren oder so tun als ob und dabei schlafen.
    Ich weiss jetzt auch wie Eremiten -- Nachwuchs aussieht.
    Ist ein gefundenes fressen für jeden Nehberg …

  67. @Karl

    so wie hier?

    ja klar. Funktioniert das auch bei Mädels mit Burka oder kriegst du da Ärger mit den Brüdern?

  68. @Tim

    Funktioniert das auch bei Mädels mit Burka oder kriegst du da Ärger mit den Brüdern?

    Scheixx auf die Brüder, aber das wirst Du nicht sehen bei ´nem echten Burkamädel, die würde gleich gesteinigt werden…

  69. @Karl

    also so gänslich unzilivisiert ohne Strom, also da kann ich mir vorstellen das so eine Windmühle für den Ortsansässigen Eremiten Sinn macht zumindest wenn es weht.

    ….. also wat so’n richtiger Erdlochbewohner is wie der grüne Aushilfsjesus Öff-Öff, der braucht zum Windmachen nich mal ’ne Windmühle.

  70. @ Tim

    ….. also wat so’n richtiger Erdlochbewohner is wie der grüne Aushilfsjesus Öff-Öff,

    ich krieg plötzlich das Bild nicht mehr aus´m Kopf …

  71. Irgendwie gleiten wir gerade etwas vom Thema ab…………aber wat solls, ins grüne treten kann ick auch noch a bisserl.

    Eure netten Anspielungen auf steinzeitliche Gebräuche bringt mich wieder darauf die Schizophrenie der „Grünen“ zu bewundern.
    Auf der einen Seite wollen sie Gendermäßig die Frauen in die Aufsichtsräte zwangs-hoch-prügeln und auf der anderen Seite spielen sie die großen Kulti-Multi-Kuschler.
    Ausgerechnet des Grünen liebste Kuscheltruppe aber behandelt seine Damenwelt wie Dreck, betrachten seine Frauen als Eigentum, die bei Verstöße gegen steinzeitliche Ehrbegriffe auch mal Ehrengemordet werden können………..tja, liebe Frau Künast, wat denn nu?
    Augen zu, nur um Wählerstimmen abzugreifen?
    Oder ist euer Gender-Mainstream-Gebrüll nur eine Welle um Wahlstimmen der deutschen Damenwelt zu ergattern?
    Wäre „Grün“ ne Einzelperson, wäre diese Tatsache wohl mächtig behandlungwürdig, einfach mal den Onkel Doktor mit dem dicken Sofa konsultieren……..oder gleich einweisen lassen.

    Einweisen……..sollte man auch den einen oder anderen Scheich……….da soll der Meeresspiegel um bis zu x,xx meter ansteigen und wat machen die ?
    Teure Kleckerburgen ins Meer spülen und Milliarden teure Grundstücke mit aufgesetzter Luxusherberge entstehen lassen, die dann auch noch von anderen dämlichen Millionären gekauft werden………….mensch Leute, AGW spült euch das alles wieder wech……wisst ihr dat nicht?

    Naja……entweder gibt dat nur noch Irre auf diesen Planeten oder wir unterliegen nur den kleinen Irrtum, das irgendwas dran wäre am menschengemachten Klimawandel.

    Onkel Heinz…………diese Welt ist nur noch im Suff zu ertragen

  72. Mir kommt die Pissbrühe nicht in den Tank, obgleich mein Auto es angeblich verträgt. Noch nicht mal dann, wenn ich wüsste, daß das stimmt.

    Ich habe nur keinen Bock, mitverantwortlich für [schnipp -gemeint ist „Hunger in der Welt“ -- ML], zu sein und jeder Deutsche sollte dem eigentlich folgen, aus bekannten Gründen -- mögen offizielle Zahlen über unsere Vergangenheit nun stimmen oder nicht.

  73. @Wölfchen

    Hihi……..die Mineralölgesellschaften machen jetzt wieder verstärkt den normalen Sprit…….weil der Biodreck in den Lagern wie Sauerbier rumlungert und keiner kauft den……………der Autofahrer hat entschieden……….und Mutti samt Regierungshobbyverein gucken blöd aus der Wäsche.

    Der Bürger verweigert sich, und das ist auch gut so………..genauso wird es auch anderen diktatorisch gelagerten Grünspechten ergehen, die denken man kann den kleinen Häuslebauer auch noch dat letzte Geld aus seinen löchrigen Taschen ziehen.

    Wirtschafts und Finanzkrise, halb Europa mit durchfüttern………..die denken wohl, dat Geld wächst uns aus den Socken…oder wie?

    PS. Hab gerade mal unseren örtlich Miefquirlpark bewundert……..noch ziemlich neu aber trotzdem stehen schon 2 von 12 Quirlen dumm und gelangweilt in der Gegend rum.
    Naja….richten se wenigstens keinen finanziellen Schaden mehr an……….auch gut.

    Onkel Heinz……………..in der Jauche bis Oberkante Unterlippe……..und findet trotzdem noch was positives.

  74. Zitat ARD-Morgenmagazin (2. August 2011, 8:17):

    „Die Bundesregierung droht den Mineralölkonzernen mit Geldstrafen, wenn sie nicht mehr E10 verkaufen.”

    Bedarf keines Komentares.

  75. Einen Aspekt sollte man auch nicht vernachlässigen, wie einem Bericht aus dem Handelsblatt zu entnehmen ist:

    Genauer hinsehen müssen Käufer von Gebrauchtwagen, die für E10 nicht geeignet sind. Denn sollten nachträglich Schäden wegen Falschtankens auftauchen, kann es rechtlich mit der Beweislage schwierig werden. Käufern solcher Autos ist deswegen zu raten, übers Tanken lückenlos Buch zu führen und die dazugehörigen Belege aufzuheben. Nur so können sie bei eventuellen E10-Schäden beweisen, dass sie selbst nie falsch getankt haben, um dann gegebenenfalls Ansprüche beim Verkäufer geltend zu machen.

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