In eigener Sache: Abstimmung „Autor der Freiheit“

12. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Internes

Auf den Seiten der Friedrich-Naumann-Stiftung findet offensichtlich monatlich die Wahl zum „Autor der Freiheit“ statt. Diese Abstimmung war mir bislang vollkommen unbekannt. Umso größer meine Überraschung, als ich feststellte, zu den aktuell Nominierten zu gehören. Man hatte mich darüber nicht informiert.

Nun bin ich durchaus ein Freund wettbewerblichen Denkens, aber da meine Mitnominierten auf ihren jeweiligen Webseiten nicht zur Wahl ihrer selbst aufgerufen haben, möchte ich das auch nicht tun.

Zumal die Konkurrenz von hoher Qualität ist. Mit Ulf Poschardt wurde ein Profi, ein Leitartikler der „Welt“ ausgesucht. Sein Beitrag „Es lebe die Solidarität“ wirft ein Licht auf den Mißbrauch eines wichtigen Prinzips durch politische Ideologien. Thomas Apolte hat mit „Von Quotengerechtigkeit, Gender-Mainstreaming und anderen Glaubensbekenntnissen“ ein sehr intelligentes Stück über den kleinen Unterschied zwischen den Geschlechtern abgeliefert.

Tja, von mir wird der Text „Das Ende der Ökozone?“ durch die Jury empfohlen. Ein kleiner Kommentar, der nach meiner eigenen Einschätzung nicht unbedingt herausragenden Charakter aufweist – um es mal vorsichtig auszudrücken.

Auf jeden Fall aber ist allein die Nominierung schon ein schöner Erfolg für Science Skeptical. Das ist nicht nur eine Anerkennung für mich, sondern für alle Autoren hier. Wir werden zunehmend wahrgenommen und gelesen.

(Das zeigen übrigens auch die in letzter Zeit stark steigenden Zugriffszahlen. Ob mir das so recht ist, muß ich noch entscheiden.)

Ich würde mir eine hohe Beteiligung unserer Leser an der Abstimmung wünschen. Ganz egal, ob Sie nun meinen Text wählen, oder den eines der anderen Nominierten: Dieser Aufruf soll die Aktion an sich unterstützen. Es wird die Mitarbeiter der Friedrich-Naumann-Stiftung freuen, wenn viele Stimmen abgegeben werden. Bis zum 31. März ist noch Zeit, sich zu beteiligen. 

Wenn man mich übrigens fragt, welchen Text ich selbst nominiert hätte, dann natürlich „Das IPCC aus der Sicht eines Zukunftsforschers“ (der ist allerdings schon zu alt für die aktuelle Abstimmung). Mein bislang gelungenstes Stück – mit der geringstmöglichen Zahl an Kommentaren (nämlich Null). Da sieht man, wie man als Autor manchmal am Geschmack seiner Leser vorbeischreiben kann…

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6 Kommentare
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  1. Ich habe für Thomas Apolte gestimmt, die anderen beiden Texte sind ebenfalls sehr gut, am liebsten hätte ich mich für alle drei ausgesprochen. Meine Wahl fiel auf Apolte, da hier sehr anschaulich geschildert wurde, wie durch die Bekämpfung von vermeintlichen Ungerechtigkeiten durch das Mittel einer Quote neue Ungerechtigkeiten entstehen. Letztlich an Symptomen herumgedocktert wird, ohne richtig zu verstehen, was die Ursachen der Symptome sind.

    Nach Abgabe meiner Stimme wurde ein Graphik angezeigt, die mir deutlich machte, dass ich mich wieder einmal in einer Minderheit wieder finde.

    39 % Ulf Poschardt
    18 % Thomas Apolte
    44 % Peter Heller

    Aber egal, alle drei haben den Preis verdient.

  2. Glückwunsch zur Nominierung Herr Heller!
    Diese hat sicher auch etwas mit der Qualität Ihrer vorangegangenen Artikel zu tun. Ihre „Enttäuschung“ über die mangelnde
    Reaktionsfreudigkeit auf “Das IPCC aus der Sicht eines Zukunftsforschers” kann ich schlicht nachvollziehen, man reisst sich den A…. auf und -- nichts, keine Reaktion, verdammte Axt. Jaaha, aber -- und da könnte der man sich sagen , -Der war einfach perfekt.-, dem ist einfach nichts hinzuzufügen und wer von uns spielt gern den Claqueur. So gesehen, aber ich weiß, ein danke wäre auch schön 🙂 .
    Ich hab kurz überlegt ob ich die Quote jetzt versauen sollte, nö nö, das sieht gut so aus wie es ist.
    MfG
    Karl Rannseyer
    P.S. 🙂

    30 % Ulf Poschardt

    19 % Thomas Apolte
    51 % Peter Heller

  3. Ich hab’s immer geahnt, hier wird noch was ganz besonderes ‚draus.
    Glückwunsch und…

    weiter geht’s.

    MfG

  4. @Heller
    Glückwunsch zur Nominierung.

    (Das zeigen übrigens auch die in letzter Zeit stark steigenden Zugriffszahlen. Ob mir das so recht ist, muß ich noch entscheiden.)

    Hmm, kann mich da mal jemand aufklären, wie die jetzt steigen?

    Aber bei einem kann ich Ihnen zu 100% zustimmen, ab einer bestimmten Zugriffszahl werden wir zur Bedrohung…….und darum verschärftes Angriffsziel für Leute die dringest ihre Agenda durchbringen wollen.

    So gesehen…………finde ich es trotzdem gut wenn möglichst viele Menschen hier vorbeischauen und sich eine andere Sicht der Dinge holen, die unsere Systemmedien so nie bieten werden.

    Heinz Eng

  5. @ Heinz Eng

    und darum verschärftes Angriffsziel für Leute die dringest ihre Agenda durchbringen wollen

    Das was hier bei Science-Skeptical geschrieben und kommentiert wird, wird bereits sehr beobachtet. Ich hatte mich in eine Diskussion in der Klimazwiebel eingebracht, worauf sich eine Diskussion über den Blog hier entwickelte. Das war zwar noch recht harmlos, doch kann ich mir auch gut vorstellen, dass in Zukunft die die diesem Blog missgünstig gegenüber stehen, ihre Propagandamaschinerie in Gang setzen um Science-Skeptikal zu stigmatisieren. Das hätte dann auch Auswirkungen auf unsere Diskussionskultur hier, da man beim Schreiben ja auch immer seine Kritiker im Hinterkopf hat.

  6. Apropos Beobachtung…….wo man nicht alles den lieben Herrn Heller findet:
    Guckst Du hier

    Dieses Energiekonzept hat der Physiker Dr. Peter Heller unter die Lupe genommen. Im Science-Skeptical Blog kommt er zu folgenden Schlüssen: „Das Energiekonzept der Bundesregierung…erfordert eine Ausrichtung des Bedarfs am Angebot. Man hat sich als Verbraucher in Zukunft danach zu richten, wann denn der Energieversorger Strom im Angebot hat – und wann nicht…

    Hut ab……….leise still und heimlich…………mehr sag ich jetzt nicht.

    Onkel Heinz…………..es gibt doch noch Zeichen und Wunder

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