In eigener Sache: Interview mit der Freien Welt

6. April 2010 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik, Wissenschaft

In der Internetzeitung „Freie Welt“ ist ein Interview mit mir erschienen. Vom Ökologismus über Fragen der strategischen Grundausrichtung des Umweltschutzes bis hin zu Verschwörungshteorien werden eine Menge Themen angesprochen, die auch für alle Leser von Science Skeptical interessant sein könnten. Ich bitte, eventuelle Kommentare zu den Inhalten und Thesen direkt bei der Freien Welt zu posten.

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13 Kommentare
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  1. Sehr geehrter Dr.Peter Heller,
    Ein ganz und gar überzeugendes und lehrreiches Interview. Ich habe es verschlungen. Ich muss einfach einige Stichpunkte unterstreichen:

    -- Das Versagen der Berufsjournalisten
    -- Die politische Instrumentalisierung der Forschung
    -- der Kampf um die Interpretationshoheit über Forschungsergebnisse
    -- der Ökologismus als fundamentalistische Religion
    -- ein sich selbst organisierendes System aus Ökoaktivisten, einigen Wissenschaftlern, politischen Strömungen und den Medien.
    -- Auftragsforschung als zentrales Werkzeug
    -- warum sich viele Wissenschaftler gerne korrumpieren lassen
    -- der Unterschied zwischen Studien und wissenschaftlichen Arbeiten
    -- der Mangel an Aufklärung und der fehlende Wille
    -- wie ein angemessenes Verständnis von Umwelt- und Klimapolitik eigentlich aussehen sollte
    -- Umwelt-Lobbyismus

    Die ökologistisch orientierten Umweltaktivisten bilden im Gegensatz zu den Lobbyisten der Wirtschaft einen monolithischen und unisono agierenden Block. Sie sind daher bei weitem die aggressivste und einflußreichste Gruppe unter den Interessenvertretern.

    Aber ja!

    Eine Verschwörung gibt es nicht, weder auf der einen, noch auf der anderen Seite. Es gibt nur sich selbst organisierende Netzwerke in einer komplexen und dynamischen Gesellschaft …

    Das ist es!

    Die Verschwörungstheoretiker auf Seiten der Skeptiker wie auf Seiten der Alarmisten verwechseln oft solche Netzwerke mit geplanten und gesteuerten Komplotten.

    Das ist es!

  2. Lieber multiverus,

    ja das Interview ist große Klasse. Ich lade Sie herzlich zur schon laufenden Diskussion auf „Frei Welt“ ein, wo einige Diskutanten eher Mißfallen an dem Interview finden.

    Beste Grüße B.

  3. Da die auf „Freie Welt“ wohl was gegen meine Links haben, stell‘ ich meinen Kommentar auch hier mal ein.

    Konnte ich mich mit der vorsichtigen Formulierung aus obigen Interview noch einverstanden erklären:

    „Kernenergie oder Gentechnik sind beispielsweise mit Risiken verbunden. Aber beide können so weiterentwickelt werden, daß diese Risiken immer geringer werden oder vielleicht sogar ganz verschwinden.“

    …denn mit den Nuklear-Kraftwerken der neuesten Generation gehen die „Risiken“ à la Tschernobyl gegen NULL!
    Doch bei den Antworten zur Gentechnik wird mir regelrecht schlecht, ob der Jubelpatronage…

    Den Befürwortern sei dringend das Buch „Saat der Zerstörung“ empfohlen!
    Für den Anfang tun’s auch zwei Artikel des gleichen Autors.

    mfg

  4. Lieber Zyniker,

    ob Ihnen persönlich bei den Antworten zur Gentechnik schlecht wird, ist mir letztendlich egal.
    Mit den verschwörungstheoretischen Schriften von Herrn Engdahl, werden Sie mich jedenfalls nicht bekehren können.

    Beste Grüße B.

  5. @ Zyniker

    Ich habe jetzt die beiden Artikel des Autors gelesen und mich auch selbst noch ein wenig weiter informiert. Haupttenor des Autors scheint zu sein, dass durch genmodifizierte Pflanzen und Tiere eine Monopolstellung der Konzerne (vor allem Monsanto) entsteht, weil diese die als einzige vertreiben können. Eine Argumentation, der ich nicht ganz folgen kann. Schließlich ist niemand gezwungen, die Produkte dieses „bösen Weltkonzerns“ zu kaufen oder auszusähen. Es wir ja keinem Landwirt verboten, weiterhin konventionelles Saatgut einzusetzen.

    Dieser wird auch nur auf Genmais, Soja oder Baumwolle zurückgreifen, wenn sich dadurch für ihn ein wirtschaftlicher Vorteil ergibt. Oder glauben Sie ernsthaft, dass ein Konzern die Bauern zwingen kann, seine Produkte zu verwenden?

    Und zu den angeblichen Gesundheitsschäden durch genmodifizierte Produkte ist doch eigentlich nur zu sagen, dass es eben bislang keine einzige methodisch saubere Arbeit gibt, in der solche aufgezeigt werden konnten. Und manchmal wird von den Forschern wohl auch sehr kreativ mit Daten umgegangen, um zum richtigen Ergebnis zu kommen (An welchen anderen Forschungszweig erinnert mich das nur?).

    Können Sie sich noch an den Fall aus Österreich erinnern. Dort hatten doch auch Forscher in einer vom österreichischen Ministeriums für Gesundheit, Familie und Jugend in Auftrag gegebenen Studie herausgefunden, dass genverändertes Futter zu Unfruchtbarkeit bei Ratten führen soll. Auch der von Ihnen zitierte Autor F. William Engdahl hat diese Studie besprochen:

    Studie der österreichischen Regierung bestätigt: GVO-Getreide bedrohen Gesundheit und Fruchtbarkeit!

    Ein offiziell im Auftrag der österreichischen Regierung durchgeführter Langzeitversuch an Mäusen hat bestätigt, dass die Fütterung der Tiere mit gentechnisch verändertem (GVO-) Mais zu einer ernsthaften Beeinträchtigung der Fruchtbarkeit oder Fortpflanzungsgesundheit führen kann. Das Ergebnis bestätigt die Resultate mehrerer (nicht so umfangreichen) Studien, die in den vergangenen Jahren in Russland und andernorts durchgeführt worden sind, und die allesamt auf die verborgenen Gefahren der GVO in der Ernährung von Mensch und Tier hingedeutet hatten.

    Greenpeace forderte damals aufgrund der Studie gar den Verbot von genveränderten Substanzen in Europa:

    Neue Studie: Gen-Mais beeinträchtigt Fruchtbarkeit von Mäusen

    Langzeitstudien zur Gentechnik gibt es bislang nur wenige. Eine wurde am Dienstag in Wien präsentiert und vom österreichischen Gesundheitsministerium veröffentlicht. Sie zeigt, dass mit Gen-Mais gefütterte Mäuse eine signifikant beeinträchtigte Fruchtbarkeit aufweisen…

    „Das Ergebnis dieser Studie ist ein weiterer Beweis für die Risiken genmanipulierter Pflanzen“, sagt Ulrike Brendel, Gentechnikexpertin von Greenpeace. „Die Risikobewertung von Gen-Pflanzen in der EU reicht nicht aus und muss dringend reformiert werden. Bis dahin dürfen keine genmanipulierten Pflanzen mehr in Umlauf gebracht werden.“

    Allerdings wurde schnell klar, dass die Forscher wohl vor allem ein paar Statistiken gebeugt hatten, um zum gewünschten Ergebnis zu kommen. Die Studie wurde jetzt vom Auftraggeber zurückgezogen.

    Österreich zieht Studie über Langzeitfolgen von gentechnisch verändertem Mais zurück

    …Bereits im Oktober 2009 hatte die österreichische Regierung auf einer Sitzung des „Ständigen Kommittees für die Warenkette und Tiergesundheit“ bei der EU-Kommission erklärt, dass es den mit der Studie beauftragten Wissenschaftlern nicht gelungen sei, eine „zufriedenstellende statistische Auswertung der Daten“ vorzulegen. Eine solche Auswertung werde von den österreichischen Ministerien, welche die Studie in Auftrag gegeben hatten, auch nicht mehr erwartet.

    Ein knappes Jahr zuvor hatte das Komittee die damals aktuell veröffentlichte Studie erörtert und war zu dem Schluss gekommen, dass die Daten keine Schlussfolgerungen in Bezug auf den untersuchten gv-Mais -- eine Kreuzung aus den beiden Maislinien NK603 und MON810 -- zuließen. Österreich hatte damals zugesagt, die statistische Auswertung der Daten überprüfen zu lassen. ..

    Die Furcht vor genveränderten Pflanzen beruht vor Allem auf wissenschaftlich nicht begründeten Ängsten. Die darf man als Einzelperson natürlich haben. Nur sollten politische Entscheidungen auf rationale Argumente und nicht auf diffuse Bedenken begründet sein.

  6. @Bibliothekar
    Vielen Dank für die „Einladung“. Ich lese dort natürlich mit. Falls (falls!) ich zu der Diskussion etwas sinnvolles beitragen kann, werde ich es tun.
    MfG.

  7. Ich stell‘ noch mal meine Antwort von „Freie Welt“ vorab!

    @ Rudolf Kipp

    Auch ich bin grundsätzlich dafür, daß die Menschheit ihrer eigentlichen Bestimmung nachgeht… ; frei nach 1. Mose 1,28 – was natürlich auch Gentechnik einschließt!

    Was aber Engdahl für seine Buch alles an Dokumenten(jeweils als Anhang der Kapitel) ausgegraben hat, gibt mir zum jetzigen Zeitpunkt jedoch sehr zu denken! Denn z.Z. gilt in dieser Branche lediglich das Verdrängungsprinzip der allg. bekannten Landwirtschaft, nur um die Taschen einiger weniger füllen!
    U.a. widmet der Autor ein ganzes Kapitel den Hintergrundinformationen zum Fall des Biochemiker Árpád Pusztai.

    Gockel-Suche

    Meine Lösung für die Ernährung der Menschen wäre eine staatliche Forschungseinrichtungen(eingebettet ins Landwirtschaftsministerium) die auch die kulturellen Gewohnheiten des jeweiligen Volkes berücksichtigen, frei nach dem Motto:
    „Was der Bauer nicht kennt, das frißt er auch nicht!“

    Diese Institutionen sollten sich nicht nur um den Erhalt, sondern auch um die Weiterentwicklung von heimischen Pflanzen und Nutztieren bemühen, basierend auf den neuesten Forschungsmethoden.
    Damit könnte jeglicher privatisierender Gewinnsucht ein Riegel vorgeschoben werden.

    Weiter geht’s…

    Und ich weiß ja nicht wie es ihnen geht Herr Kipp, doch alleine wenn ich nur Monsanto höre, rebelliert mein Gedächtnis schon aufgrund des Selbsterhaltungstriebs.
    Dieses Plutokraten-Pack, was sich hinter dieser Firma verbirgt, hat durch die „ruhmreiche“ U$-Armee halb Vietnam unter einem Teppich aus Agent Orange begraben lassen, und sieht – wie die U$-Regierung – bis zum heutigen Tage keine Veranlassung Wiedergutmachung zu leisten…
    In „Saat der Zerstörung“ können Sie das sehr gut dokumentierte „Drehtüren-Prinzip“ zwischen U$-Regierung und den großen U$-Firmen nachlesen, was anschaulich aufzeigt, warum das auch in Zukunft so bleiben wird!

    Und wie weit man schon in Indien damit ist, „niemand BRAUCHT, keiner MUSS“, deren Produkte verwenden, zeigt die dortige Entwicklung!

    mfg

  8. Für die Mitlesenden sei am Beispiel Pusztai der Stand der Kontroverse um seinen „Fall“ hier einmal sehr informativ und unaufgeregt als mehrteiliger Beitrag dargestellt.

    http://www.transgen.de/aktuell/archiv/336.doku.html

    Beste Grüße B.

  9. @ Zyniker

    Ich glaube nicht, dass der Hass auf einen Konzern ein wirklich guter Ratgeber für eine nüchterne Entscheidungsfindung ist. Und wenn Sie jeden Konzern boykottieren wollen, der einmal Waffen oder ähnliches produziert hat, oder noch immer produziert, dann wird die Produktauswahl auch in Deutschland eng.

    Von Ihrer Idee, alles was die Ernährung und die Landwirtschaft angeht von einer staatlichen Institutoion zenral steuern zu lassen, halte ich absolut gar nichts. Eine solche Art von Steuerung hatten wir in Deutschland bereits mehr als einmal. Ich hätte auch ehrlich gesagt von Ihnen nicht erwartet, dass Sie in solch wichtigen Bereichen von Bürokraten bestimmen lassen wollen, was nun gut oder schlecht sein soll.

    Und wenn Sie das Thema Lobbyismus ansprechen. Dagegen ist ja erstmal nichts einzuwenden. Selbstverständlich versuchen Firmen ihre Interessen bei ihrer jeweiligen Regierung durchzusetzen. Das macht jeder Konzern so und das machen auch die NGOs so. Letztendlich sind es wohl wir Bürger, die bei jeder Wahl der Regierung zu zeigen haben, was wir von deren Entscheidungen halten.

    Sollte das mit dem Gesetz in Indien stimmen, wäre das ein scharfer Eingriff in die Redefreiheit. Man dürfte dann keine Kritik mehr üben, für die es wissenschaftlich keinen Halt gibt. Aber so weit ich weiß haben die Inder ja auch noch ein Parlament, das dem zustimmen müsste.

    Obwohl Indien sehr schlechte Erfahrungen mit unbegründeter Kritik gemacht hat (man denke an die absurden Geschichten über angebliche Massenselbstmorde von Farmern) ist ein Eingriff in die Redefreiheit durch nichts zu rechtfertigen.

    Aber was hat das damit zu tun, ob genveränderte Pflanzen sinnvoll sind oder nicht? Sämtliche postulierten Gefahren entbehren jeglicher Grundlage. Da werden potenzielle Minimalrisiken aufgeblasen und als ein wahrscheinlich eintretender Fall dargestellt. Seriös ist ein solches Gebaren ganz bestimmt nicht. Das ist keine Aufklärung, sondern Desinformation und Volksverdummung.

  10. Sehr geehrter Hr. Kipp

    Was meine ganz persönliche Skepsis an ein oder mehreren U$-Unternehmen anbelangt – mittlerweile bereichert um deren hier agierende „Vasallen-Regierung“ –, dürfen Sie sich eines gewiss sein…,
    (kleiner Tip: gleich zur Karte auf Seite 42 gehen, die in S. 41 wie folgt überschrieben ist:
    „Wie die folgende Karte zeigt, ist der gesamte Kontinent von amerikanischen Vasallen und tributpflichtigen Staaten übersät, von denen einige nur allzu gern noch fester an Washington gebunden wären.“
    )

    „Merke Dir eins: HASS ist kein guter Ratgeber, er trübt den Verstand.“
    Al Pacino in „Der Pate Teil III.“

    Und um Ihnen kurz auf zu zeigen woraus sich meine Zweifel speisen, erzähle ich Ihnen kurz wie alles begann – was nunmehr wohl über 20 Jahre her sein muß. Alles begann mit einer Übersetzung eines Artikels aus der „New York Times“, vom 21.08.1931, worin ein damaliger Generalmajor von seinen ganz persönlichen Eindrücken der U$-Army berichtete:

    „Ich half 1903, Honduras für die amerikanischen Fruchtfirmen zu öffnen. Ich half 1914 Mexico, und speziell Tampico, die Ölinteressen zu sichern. Ich half, aus Haiti und Kuba einen netten Platz zu machen, wo die Jungs von der National City Bank Geld verdienen können. Ich half ein halbes Dutzend zentralamerikanischen Republiken für die Wall Street weichzukopfen. Ich half 1909-1912, Nicaragua für die internationale Bank Brown Brothers zu säubern. Ich öffnete die Dominikanische Republik 1916 für die amerikanischen Zuckerfirmen. In China beschützte ich Standard Oil. Rückblickend denke ich, dass ich Al Capone einige Tipps hätte geben können. Er betrieb seine Erpressungsgeschäfte in 3 Distrikten, ich arbeitete in drei Kontinenten.“

    Der Verfasser dieser Zeilen, war ein gewisser Smedley Butler, dessen weitere Einlassungen Sie hier im Original mit weiterführenden Links finden. Dass diese eindeutigen Aussagen für die weitere Entwicklung in der menschl. Historie leider keinerlei Relevanz besassen, muß nicht weiter betont werden. Es ging nahtlos mit dem „War & Peace-Projekt“ des Council on Foreign Relations weiter.

    Darüber befand Herman Kahn vom „Hudson Institute“ im Jahre 1971…

    „Wir haben Ihnen gezeigt, wie die USA England und alle anderen Länder der Geschichte, die versucht haben, ein Imperium zu errichten, in die Tasche gesteckt haben. Wir haben die größte Abzocke aufgezogen, die es je gegeben hat.“

    …nachdem er erfuhr, wie Zahlungsbilanzdefizite der USA genutzt werden können, um andere Länder auszubeuten. Das und vieles mehr finden Sie Online in Michael Hudsons „Super-Imperialism“(Seite 10), worin er die amerikanischen Finanzmanipulationen der Nachkriegszeit beschreibt, als atemberaubend hohe Schulden des US-Finanzministeriums im Verein mit chronischen Handelsdefiziten dazu benutzt wurden, um das zu tun, was sich kein anderes Land leisten konnte, einfach weil der Dollar Weltreservewährung war und die Sicherheit aller anderen Länder von der Militärmacht der USA abhing. Ihnen blieb nichts anderes übrig, als mit ihren Handelsüberschüssen von vielen hundert Milliarden Dollars Schatzbriefe des US-amerikanischen Finanzministeriums zu kaufen, was – wie Hudson gegenüber Kahn betont hatte – diese Länder zwang, amerikanische Kriege und andere Abenteuer zu finanzieren, die den Ländern, die diese US-Schatzbriefe kauften, auch noch zum Schaden gereichten.

    Doch die Gier der U$-Plutokraten war mit dem gesagten noch nicht gestillt. In neuerer Aufmachung fuhren sie mit ihren Plünderungen fort, wie John Perkins(s.u.) in 2005 veröffentlichte Erfahrungen bezeugen.
    http://www.eco-world.de/scripts/basics/eco-world/service/literatur/basics.prg?a_no=427

    Da brauchte es letzten Jahres nur noch der Doku. „Monsanto, mit Gift und Genen“, und natürlich das Buch Engdahls, um eins und eins zusammen zu zähen, um zu meinen Überlegungen zu kommen.

    Was Ihre Sorge um die von mir bevorzugten „Bürokraten“ betrifft, kann ich Sie beruhigen – ich denke da eher an Justus von Liebig und seinesgleichen…; natürlich von der staatl. Gemeinschaft unterstützt(so wie Energie-, Wasserversorgung und öffentl. Transportmittel) – denn das nenne ich Grundversorgung an der sich kein parasitärer Schmarotzer gütlich tuen sollte!!!

    mfg

  11. Nun gut, Zyniker,

    ich denke Sie haben es mal wieder geschafft eine Diskussion mit Verschwörungstheorien tot zu schmeißen, wohl wissend, daß hier kaum jemand die Zeit finden wird den Berg an Fakten und deren konstruktivistische Interpretationen auseinander zu dividieren, um sie in die richtige Ordnung zu bringen. Schade.

  12. @ Zyniker

    Auf Ihre Darstellung der USA als Imperialistische Krake, die die ganze Welt unterjochen möchte, gehe ich mal nicht weiter ein. Das, denk ich, nicht Thema hier.

    Mich wundert allerdings, wie Sie glauben können, dass eine staatlich finanzierte und gelenkte Organisation von Wissenschaftlern etwas anderes produzieren könnte, als das was die Auftraggeber, also der Staat und die Politik, einfordern.

    Gerade mit unseren diversen Instituten zur Erforschung des Klimawandels haben wir doch hervorragende Beispiele dafür, wie das von statten geht. Oder sehen Sie die sttatlich in Auftrag gegebenen Studien zur machbarkeit der „Erneuerbaren Energien“. Oder die Verlautbarungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE), denen weniger an der korrekten Wiedergabe wissenschaftlicher Ergebnisse, als vielmehr an der Unterstützung einer politischen Agenda gelegen ist. Wenn Sie weiter in der Geschichte zurück gehen möchten, dann finden Sie auch staatlich wissenschaftlich produzierte „Beweise“, dass der Sozialismus die einzig gerechte Staatsform darstellt. Noch etwas vorher war die Eugenik staatlich geförderte Lehrmeinung.

    Wenn wir in der Wissenschaft ideologiefrei zu neuen Erkenntnissen kommen wollen, dann bedarf es eben keiner staatlich alimentierten, und dementsprechend abhängigen, Wissenschaft.

  13. @ Bibliothekar

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil! (Sehr geehrter Hr. Kipp, Was meine ganz persönliche Skepsis…)
    Da aber nun mal nicht sein kann, was (in Deiner eigenhändig zusammen gebastelten kleinen Welt?) nicht sein darf, kommt halt nur Verschwörung in Betracht. 😉

    @ Kipp

    Auf Ihre Darstellung der USA als Imperialistische Krake, die die ganze Welt unterjochen möchte, gehe ich mal nicht weiter ein. Das, denk ich, nicht Thema hier.

    Gut erkannt, denn die Hinweise sollten Ihnen ja auch nur aufzeigen, daß ich vor der Verkündung meines (derzeitigen) Standpunkts auch die Hintergründe recherchiere… – und aus diesem Grund selbst gegenüber den heutzutage (a)gierenden „Klima-Wandel-Panik-Modellierer“ ebenfalls keinen HASS verspüren kann.

    Warum? Nun, das sind für mich schlicht und einfach nur armselige Opportunisten, niedere Schleimer, die mit Hilfsdiensten für genau jene Plutokraten-Kaste ihr jämmerliches Dasein bestreitet, die in den obigen Beispielen gleichfalls im Hintergrund tätig ist: die Geldhäuser der Wall-Street, City of London!

    Wenn wir in der Wissenschaft ideologiefrei zu neuen Erkenntnissen kommen wollen, dann bedarf es eben keiner staatlich alimentierten, und dementsprechend abhängigen, Wissenschaft.

    Mit dem Hinweis auf „Justus von Liebig“ wollte ich an die grundlegenden Zeiten erinnern die dazu führten… Denn hegte noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts weltweit irgend eine Person die Absicht Chemie zu studieren, war eine gründliche Kenntnis der deutschen Sprache die Voraussetzung!!!

    Diese Entwicklung kam denn auch nicht von ungefähr. Sie fußte auf einem modernen, souveränen und demokratischen Staat, der in den 44 friedlichen Jahren seines Bestehens zu einem der dynamischsten und fortschrittlichsten Staat der Welt wurde. Er verfügte über ein integres, absolut unbestechliches, alles in allem fähiges Beamtenwesen, eine unabhängige, nur der Gerechtigkeit verpflichtete Justiz, ein effektives Bildungssystem und eine moderate Steuergesetzgebung – in Freiheit und Demokratie! Vergl. „Preußen -- und die Wurzeln des Erfolges“.

    Und bevor jetzt wieder… Wer, wen oder was der Bevölkerung als obersten Grüßaugust(ine) – als allg. wählbares Subjekt – vorsetzt wird, ist mir völlig schnurz – aber eine(r) wird’s wohl machen müssen! 😉

    Verglichen mit diesem Deutschland mag die Bananen Republik Deutschland wohlhabender erscheinen, politisch ist sie eher eine Dritte-Welt-Diktatur, siehe Pelzig vs. Dolata & der Pharmareferent.

    Warum solche Tatsachen seit Jahrzehnten hauptsächlich im Kabarett-Programm behandelt werden, oder spät Abends in den 3. Programmen der „öffrelis“ als Dokus über die Bildschirme flimmern; und in der Presse recht spärlich besprochen werden?

    1. Hier sitzt für den Bildschirm benutzenden Urnen-Pöbel ganz offensichtlich seinesgleichen als Statist mit im Saal und darf unter einigem Gejohle, samt rhythmischer Handbewegungen, Schallgeräusche erzeugen, die seinen Unmut kanalisieren. Ihm bleibt dann der feste Glaube, daß „die haben’s aber denen da oben jetzt gezeigt“, und wartet so, derart „ruhig“ gestellt, auf neue Belustigungen.

    2. Die schreibende Zunft ist mit dem hausieren von steuerträchigen „only bad news are good news“ unserer Volks(ZER)treter zu beschäftigt, als daß sich diese Griffelwetzer & Tastenklimpererauch noch um Wahrheiten und deren Hintergründe kümmern können.

    mfg

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