In eigener Sache: Novo 105 (März/April 2010) erscheint am 4. März

1. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Internes

Pünktlich zum ersten März, dem meteorologischen Frühlingsbeginn, konnte ich heute die neueste Novo-Ausgabe mit dem Leitthema „Aufbruch nach vorn!“ in die Hand nehmen. In diesem Heft erklärt uns Josef Reichholf, ob denn die Natur „fortschrittlich“ ist. Dominic Lawson wertet das Ergebnis von Kopenhagen als Beleidigung der menschlichen Intelligenz und das Kopenhagen-Manifest, das wir hier schon im Original veröffentlicht haben, gibt es nun auch in deutscher Fassung. Das Thema „Fortschritt“, ob in technischer, gesellschaftlicher oder wirtschaftlicher Hinsicht, zieht sich wie ein roter Faden durch die meisten Texte.  Mit der Rolle der Wissenschaften angesichts politischer Verführungen setzen sich Günter Ropohl („Forschung und mentale Prostitution“) und Frank Furedi („Experten – Totengräber der mündigen Gesellschaft?“) mit gewohnt spitzer Feder auseinander. Und Günther Keil beschreibt die Absurditäten deutscher Technologiepolitik.

Einen Seitenhieb auf das „fliegende Auto“ konnte er sich dabei nicht verkneifen. Tja nun, nur wenige Seiten später erläutere ich dann, warum ich eine Menge von fliegenden Autos erwarte und unter welchen Aspekten die Verkehrssysteme der Zukunft entstehen werden (es macht Spaß, auch mal nicht über die Klimadebatte zu schreiben). Wobei ich wahrscheinlich unter dem „fliegenden Auto“ etwas völlig anderes verstehe (ein Fluggerät, das wie ein Auto zur Verfügung steht), als Herr Keil (ein Auto, das fliegt). Aber lesen Sie am besten selbst…Erstverkaufstag: 04.03.2010.

 

 

(Diese kleine Kaufempfehlung sei erlaubt, denn es wird sich nicht in meinem Geldbeutel auswirken, wenn Sie zugreifen. Das Projekt Novo ist nur durch ehrenamtliche Arbeit der Autoren möglich.)

Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung der Autogyro GmbH, Hildesheim

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13 Kommentare
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  1. Der Kaufempfehlung kann ich mich voll und ganz anschließen. Als regelmäßiger Leser von Novo möchte ich noch anmerken, das ich das aktuelle Heft für besonders gelungen, sowohl in der Themenauswahl, als auch in der Qualität der Texte, halte.

  2. Obwohl ich erst beim 5. Artikel der Zeitschrift angekommen bin, kann ich die Aussagen meiner Vorgänger nur bestätigen. Bei der Themenvielfalt , der Qualität und der zu erwartenden Nachdenktiefe Ist Novo ohnehin seit Jahren mein Favorit.
    Bin schon ganz gespannt auf Ihren Artikel Herr Heller.

  3. @ Bibliothekar:

    Obwohl mein Artikel nichts mit der Klimadebatte zu tun hat, wäre ich für ein kurzes Statement dankbar.

    Was muß ich da hören bzw. lesen (bei Readers Edition): Knöchel gebrochen? Sie auch? Willkommen im Club…Ich bin zumindest so weit wieder fit, daß ich über die CeBIT humpeln kann. Ihnen daher auch gute Besserung.

  4. @ Peter Heller

    Ein Statement zu ihrem Novo-Artikel gebe ich sehr gerne ab, wenn ich bis dahin vorgedrungen bin. Um ehrlich zu sein als Nicht-Naturwissenschaftler interessieren mich die Themen neben dem Klimahype oft noch mehr.

    Ja, es war ein sehr glatter Winter dieses Jahr. Ich wünsche Ihnen einen guten und schnellen Heilungsfortschritt und danke sehr für ihre netten Genesungswünsche. Ich bin leider noch in der Phase Liegegips und hüpfe in sehr überschaubaren Kreisen auf Krücken umher.

  5. @ Peter Heller

    Wie versprochen einige Bemerkungen zu ihrem, empfehlenswerten Beitrag in der aktuellen Novo.

    Voraussetzen möchte ich, daß Mobilität, Individualverkehr und die Robustheit dieser Systeme für meine Frau und mich als Berufspendler einen ganz besonderen Stellenwert haben.
    Ohne die Möglichkeit dies individuell in die eigene Verantwortung übernehmen zu können, würden wir mit den zur Verfügung stehenden öffentlichen Linienverbindungen unsere beruflichen Verpflichtungen nicht im erforderlichen Zeitfenster wahrnehmen können. Das heißt im Umkehrschluß, daß erst die Möglichkeiten des Individualverkehrs uns die lebenswertsteigernde Entfernung unserer privaten Lebenswelt vom beruflichen Mittelpunkt ermöglichte. Die Robustheit dieser, auf zwei Fahrzeuge aufgebauten Mobilität, hat sich schon mehrfach bewährt, auch wenn unerwartete oder angekündigte Störereignisse eintraten.

    Ich stimme ihnen somit voll zu, daß der Individualverkehr eine enorme Bedeutung im Mobilitätsverhalten einer Bevölkerung hat und somit auch eine entsprechende Förderung und Aufmerksamkeit verdient.
    Gerade hier im ländlichen Bereich ist die individuelle Möglichkeit der Fortbewegung mit einem Fahrzeug für viele die einzige Möglichkeit einigermaßen frei die Lebensgeschicke auf einem gewissen Niveau und unabhängig von fremder Hilfe zu meistern. Dies trifft im besonderen Maße auf betagte Bürger zu, deren Möglichkeiten Wege zu Fuß zu erledigen oft stark oder völlig eingeschränkt sind. Für sie bedeutet Mobilität persönliche Freiheit und Unabhängigkeit. Sie wissen die Vorteile des punktgenauen Vorankommens sehr zu schätzen.

    Nicht die Verteufelung des Individualverkehrs aus ökologistischen Gründen sondern die intensive Förderung dessen, bedeuten für mich Fortschritte. Deshalb würde ich Innovationen auf dem Gebiete des Individualverkehrs stets begrüßen und seien es „Fliegende Autos“, wie in ihrem Artikel.

  6. @ Bibliothekar:

    Vielen Dank für die netten Worte und die ausführliche „Renzension“. Es ist immer hilfreich, ein solches Feedback zu bekommen.

    Tja, die „fliegenden Autos“ sind ein Mem mit viralem Charakter. Sie lassen einen nicht mehr los, sobald man einmal näher darüber nachgedacht hat.

    P.S.: Die Online-Debatte „Aufbruch nach vorn!“ zum Kopenhagen-Manifest hat begonnen. Man darf auf die Antwort des Sprechers der Deutschen Umweltstiftung gespannt sein…

  7. Schon allein für den Artikel Günter Ropohls „Forschung und mentale Prostitution“ lohnt sich der Kauf des ganzen Heftes.
    In solcher Klarheit habe ich die gefährliche Situation des modernen, politisierten Wissenschaftsbetriebes, noch nicht dargestellt bekommen. Ich hoffe der Artikel wird später auch online Verfügbar sein.

  8. @ Bibliothekar #7

    Der Artikel ist ab heute auch online verfügbar:

    Forschung und mentale Prostitution
    Wissenschaften sind verführbar. Gerade deshalb ist ihre Unabhängigkeit so wichtig.
    Von Günter Ropohl

    [jetzt geht der Link]

  9. @Rudolf Kipp
    Del Link zu Novo klappt nicht, da gehlt was…

  10. Vielleicht klappt es so besser

    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo105_40/

  11. @Rudolf Kipp
    Danke -- so geht’s

  12. @ Peter Heller

    Hast Du das schon gesehen? The Martin Jetpack! Ich will auch so ein Ding.

  13. Ja, kenn ich.

    Ich zweifle noch am Markterfolg. Das Ding ist sicher sehr laut und sehr ineffizient. Ob es sicher ist und sich einfach bedienen läßt?

    Ich dachte da eher an so etwas:

    Fahrendes Flugzeug

    Oder den alten Williams X-Jet (ein fliegender Segway). Unverständlich, daß dieses Projekt nicht weiterverfolgt wurde.

    Youtube-Video

    Wikipedia-Eintrag

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