Inseln der Stabilität

8. April 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Kohle

Beim Anblick der fraktal anmutenden Strukturen eines großen Chemiewerkes stellt sich mir unweigerlich die Frage, ob man denn immer ganz genau weiß, in welchem Rohr welches Produkt fließt oder fließen sollte. Im Verlauf der Jahrzehnte gehen schließlich Dokumente und Pläne verloren, Betriebszustände werden umgestellt, das Personal ändert sich. Bei der Rundfahrt durch die Anlage, die mit mehr als 500 Hektar viel zu groß für einen Rundgang ist, konnte der Vertreter des Unternehmens angesichts dieser Anmerkung sein Schmunzeln nicht verbergen. Ja, so räumte er ein, Informationsverluste dieser Art geschähen durchaus – und nicht einmal selten. Wenn niemand mehr da sei, von den alten Hasen, in deren Köpfen die erforderlichen Kenntnisse noch steckten, dann bliebe oft nur eine Möglichkeit: Man müsse die Leitungen abgehen, um zu sehen, woher sie kommen und wohin sie führen.

Die verwirrende Komplexität einer modernen chemischen Großproduktion scheint mir eine nützliche Metapher für das vielbeschworene „Smart Grid“ zu sein. Für das „intelligente Stromnetz“, das sowohl als notwendige wie auch als hinreichende Vorbedingung des von vielen herbeigesehnten „Zeitalters der NIEs“ gilt. Denn seine Komplexität hinsichtlich der statischen Infrastrukturen wie auch hinsichtlich der dynamischen Zustandsänderungen spottet jeder Beschreibung. Und wer sich gelegentlich Problemen wie den einleitend geschilderten gegenübersieht, hat einen Blick für die Risiken einer solchen Struktur. Folgerichtig haben die Manager des Chemiewerkes eine kluge Entscheidung getroffen. Sie koppeln sich ab und stellen ihren Strom in Zukunft selbst her.

Salz geht in die Anlage hinein. Auf eine durchaus spektakuläre Art und Weise. Gewonnen in einem Salzstock, gelöst in Wasser zu einer hochprozentigen Lauge, fließt es über eine unterirdische Pipeline direkt in die Tanks, Reaktionsräume und Destillationskolonnen, ohne jemals das Tageslicht zu sehen. Einige petrochemische Erzeugnisse (Ethylen, Propylen, Phenol und weitere) werden hinzugefügt. Über eine lange Kette entstehen aus diesen Ausgangsmaterialien hochwertige chemische Produkte. Grundstoffe für Kosmetika und Pharmazeutika, Harze und Lösungsmittel sowie eine breite Vielfalt von Kunststoffen. Dinge, die unser Leben einfacher, bequemer und schöner machen. Dinge, deren wahrer Wert vielleicht erst dann erkannt wird, wenn sie auf einmal nicht mehr zur Verfügung stehen.

Die Anlage ist ein technisches Wunderwerk. Denn sie erzeugt nahezu keine Abfälle mehr. Alles, was im Laufe der Produktion an Zwischenprodukten anfällt, wird ebenfalls wieder bearbeitet und in die Abläufe zurückgespeist. Auch das Klärwerk der Fabrik ist vom feinsten. Man hegt und pflegt eine Vielzahl von Bakterien, durch deren Mitwirkung das dem naheliegenden Fluß entnommene Wasser diesem sauberer wieder zugeführt wird, als es entnommen wurde.

Für all dies benötigt man Strom. Richtig viel Strom. So in etwa 600 GWh beträgt der jährliche Bedarf. Das ist grob gerundet ein Tausendstel der bundesdeutschen Stromproduktion. Ein ganzes Tausendstel. Für nur eine große Produktionsstätte. Das sollte man wissen, wenn man sich über die Zukunft unserer Versorgung mit Elektrizität Gedanken macht. Diese Republik ist keine Ansammlung von Einfamilienhäusern im Grünen. Sondern aus energetischer Sicht immer noch und vor allem eine Ansammlung von Produktionsstätten aller Art. Mit gelegentlich eingestreutem Wohnraum.

Die Manager des Chemiewerkes sehen die Zukunft ihrer Anlage nicht in der Anbindung an einen europaweiten, vielleicht auch noch Nordafrika umfassenden Verbund vieler volatiler Quellen elektrischer Energie. Sie werden den Vertrag mit ihrem derzeitigen Versorger nicht verlängern. Auf dem Gelände des Werks entsteht gerade ein modernes, hocheffizientes Gaskraftwerk, in dem neben Erdgas auch der bei der Produktion anfallende Wasserstoff verbrannt wird. Hinsichtlich des kommenden Ausbaus der Produktion ist zusätzlich ein Steinkohlekraftwerk bereits projektiert, beantragt und genehmigt. Die thermische Energie beider Quellen kann ebenfalls vor Ort genutzt werden, was den gesamtenergetischen Wirkungsgrad dieses Konzeptes enorm steigert. Und die unmittelbar benachbarte Aluminiumhütte freut sich auch.

In Zeiten, in denen Energieversorger glauben, Autos bauen und Mobilitätsdienstleister werden zu müssen (Elektromobilität), in denen Autobauer ihre Zukunft im Energiemarkt sehen (Gasmotoren für BHKW’s), in solchen Zeiten baut die Grundstoffindustrie eben lieber eigene Kraftwerke. Ganz gleich ob Stahl oder Zement, ob Kautschuk oder Keramik, ob Glas oder Kunststoffe, viele sind bereits eigenständig und viele andere werden es bald sein. So könnte daher die Zukunft unserer Stromversorgung tatsächlich aussehen: Ein chaotisches, wenig verläßliches „Smart Grid“, unter dem der Privatmann leiden muß, ist durchsetzt von vielen Inseln der Stabilität einer autarken Industrie. Ich bin nicht sicher, ob diese sich abzeichnende Entwicklung ausreichend wahrgenommen wird.     

Ein weiteres Schmunzeln entlockte meinem Gesprächspartner der Hinweis auf die gegenwärtige Diskussion über Kernenergie. Ob man sich, so meine kleine Spitze, bei Bürgern, bei Verbänden und in der Verwaltung schon einmal Gedanken über das Schadenspotential eines abstürzenden Flugzeuges gemacht hätte. Auch im Management der Chemiefabrik war man sich nicht sicher, ob die entsprechende Zerstörung der eigenen Anlage im Vergleich zu der eines Kernkraftwerkes nicht vielleicht die größere Katastrophe sein könnte. Aber, so gab man mir zum Abschied mit, es bestehe ein großer Unterschied zwischen der chemischen Produktion und der Kernkraft. Die Zwischenprodukte, die in der ersteren während der Produktion anfielen und bei einem Unglück die Umwelt verseuchen würden, seien eben schon im Ersten Weltkrieg als Kampfmittel eingesetzt worden. Und nicht erst im Zweiten.

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37 Kommentare
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  1. Inseln der Stabilität.
    Man kann es nicht treffender ausdrücken.

    Das neue Gaskraftwerk erreicht eine elektrische Leistung von 163 Megawatt. Im umliegenden Landkreis sind stolze 292 Megawatt Windleistung installiert, worüber das Lokalblatt regelmäßig mit großer Begeisterung berichtet. Man darf annehmen, daß die Leitung des Chemiewerks zwar davon Kenntnis hat, sich aber auf diese angeblich so moderne Form der Energiegewinnung klugerweise doch nicht abstützen möchte.

    Der niedersächsische Ministerpräsident sagte bei der Grundsteinlegung: „Energie muss sicher, sauber und bezahlbar sein.“

    Nach allem Anschein hat die Leitung des Chemiewerks Zweifel, daß Windstrom sicher, sauber und bezahlbar ist. Es bleibt zu hoffen, daß der Ministerpräsident davon irgendwie auch noch erfährt.

  2. Die richtig großen Unternehmen können sich natürlich ein eigenes Kraftwerk hinstellen, oder bestehende modernisieren. Dem Mittelständler mit seinem hundert oder zweihundert Beschäftigten bietet sich diese Möglichkeit nicht. Der, und seine Mitarbeiter, sind auf Gedeih und Verderben der Energiepolitik ausgeliefert.

    Der Hinweis, dass die Chemieindustrie ihre große Sünde schon im ersten Weltkrieg begangen hat, Kernwaffen aber neueren Datums sind, demzufolge den Menschen als Bedrohung eher bewusst sind, ist vielleicht etwas locker daher gesagt, doch im Grunde wahr. Wenn man sich die Geschichte der Chemischen Industrie anschaut, so stellt man fest, es wurden Verfahren gesucht, die einen großen Nutzen für die Menschheit brachten

    „Technische Chemie ist derjenige Theil der angewandten Chemie, welcher die chemischen Grundsätze der Fabriken, Manufakturen, Künste und Handwerker, und ihre vortheilhafte Anwendung auf diese lehrt.“ (Handbuch der technischen Chemie, Band 1, von Johann Friedrich Gmelin, 1795)

    Man darf sich wirklich fragen, wie sich das Bewusstsein über die Nutzung der Kernspaltung entwickelt hätte, wenn es den Zweiten Weltkrieg nicht gegeben hätte, oder die Kernwaffen nicht eingesetzt worden wären. Ich hatte ja schon mal einen Vergleich mit Atom und Feuer vorgenommen, vielleicht wäre es besser gewesen, unter den hier beschriebenen Gesichtspunkten die Chemische Industrie mit der Nutzung der Kernspaltung zu vergleichen.

  3. @ Erb:

    Kompliment. Sie haben sofort erkannt, um welches Werk es sich handelt. Das hätte ich nicht erwartet. Im Text findet sich kein Hinweis, da ich nicht über einzelne Unternehmen, sondern lieber über das Gesamtbild diskutieren möchte. Richtig ist auch, daß McAllister den Grundstein für das Gaskraftwerk gelegt hat und man davon ausgehen kann, daß er gleiches auch für das Kohlekraftwerk durchführen wird. Sie sind hervorragend informiert. Super.

    @ Quencher:

    Ihr Hinweis auf den Mittelstand ist sehr wichtig. Oft sind mittelständische Industriebetriebe räumlich konzentriert angesiedelt. Ich erwarte daher für die kommenden Jahre entsprechende Zusammenschlüsse, durch die sich mehrere Betriebe gemeinsam kleinere thermische Anlagen von jeweils einigen hundert MW Leistung teilen werden.

  4. Betr. Insel der Stabilität
    Können die Stromselbsterzeuger oder die Betriebe, die gemeinsam ein Kraftwerk betreiben würden, den Strom nutzen, ohne irgendwelche Steuern und Abgaben?

  5. Hallo Peter,

    da hast Du meinen alten Arbeitgeber besucht. Das Werk ist allein wegen seiner Größe schon sehr beeindruckend. Und ein interessantes Beispiel, dass sich „gute Natur“ und „böse Chemie“ nicht ausschlißen müssen. Schließlich besteht der größte Teile des Geländes aus Günflächen, auf denen sich Hasen und Rehe sehr wohl fühlen.

    Gut dass Du nicht erwähnt hast, dass das Gebäude in dem Phosgen (Giftgas aus dem 1. Weltkrieg) ein „Reaktor“ ist (allerdings ein chemischer Reaktor). Ich glaube die meisten Menschen wollen gar nicht wissen, dass der Grundstof aus dem z.B. ihre Matrazen hergestellt werden so böse Substanzen (in einem Prozessschritt) beeinhaltet.

    Gleich nebenan befindet sich ein sehr beeindruckendes (und mit vielen Millionen Forschungsgeldern gefördertes) Forschungszentrum für Carbon-Faser-Kunststoff Technologieen (CFK-Valley). Nur schade dass die Industrien, welche diese Kohlefasern herstellen bald nicht mehr in Deutschland zu finden sein werden. Deren Produktion ist einfach zu energieintensiv. Jüngstes Beispiel ist SGL-Carbon, die ihr Produktionswerk für Kohlefasern für das geplante BMW Elektrofahrzeug aus Kostengründen in die USA verlegt hat. Zusammen mit (zunächst) 80 hochquaifizierten Arbeitsplätzen.

  6. @Peter Heller

    …..eine nützliche Metapher für das vielbeschworene “Smart Grid” zu sein. Für das “intelligente Stromnetz”, das sowohl als notwendige wie auch als hinreichende Vorbedingung des von vielen herbeigesehnten “Zeitalters der NIEs” gilt….

    ………sehr guter Artikel, Herr Heller…….. Hi hi…. „Smart Grid”. Klingt jedenfalls ungeheuer fortschrittlich. Prädikat: „Ideologisch wertvoll”.

    Achtung, auch lesenswert: achgut.com (Wagner):

    Der grüne Ingenieur

    ……Auch die Fahrradproduktion stellt ein beachtliches Segment unserer Wirtschaft dar. Trotzdem ist es noch nicht dazu gekommen, dass jemand behauptet hätte, man könne das Flugzeug durch ein fliegendes Fahrrad ersetzen.

    Genau das aber verfolgen die Grünen mit dem, was sie in der Energiefrage anstreben……

  7. Da schau her, Rudolf, das wußte ich nicht. Die Welt ist doch manchmal ein Dorf.

    In der Tat ist die Anlage ein Naturparadies. Die Tiere und Pflanzen dort können sich weitgehend ungestört ausbreiten. Die Rehe bspw. müssen gezielt bejagt werden, damit die Populationen nicht unbegrenzt wachsen. Wobei man darauf hinwies, daß eigentlich keine Gefahr bestünde, sollten sich Rehe in den einzelnen Produktionsbereichen tummeln. Vögel sind die größeren Risiken.

    Auf das Thema der Carbonfasern sollte man auch noch eingehen. Ist vielleicht einen weiteren Artikel wert. In dem Werk werden ja auch Harze für CFK-Produkte hergestellt. Einmal mehr zeigt sich hier, daß der Strombedarf der Industrie steigen wird, und nicht sinken. Und daß derartige Zukunftsfelder bei uns nur dann abgedeckt werden können, wenn der Strompreis sinkt. Und nicht, wenn er steigt…

  8. @Heller

    Ja, so räumte er ein, Informationsverluste dieser Art geschähen durchaus – und nicht einmal selten. Wenn niemand mehr da sei, von den alten Hasen, in deren Köpfen die erforderlichen Kenntnisse noch steckten, dann bliebe oft nur eine Möglichkeit: Man müsse die Leitungen abgehen, um zu sehen, woher sie kommen und wohin sie führen.

    Au ja, davon kann ich ganze Arien singen………..spätestens wenn eine Firma von einer größeren geschluckt wird oder ausgegliedert wird, gehen jede Menge Informationen und Pläne verloren und wenn man dann aus Rationalisierungsgründen die „Alten“ mit 55- 57 Jahren aus diesen Firmen wirft……….weil die neuen Cheffs nur Zahlen und Bilanzen im Kopp haben………..verliert diese Firme verdammt viel , was man am Ende nur mühsam ersetzen kann.

    Diese Republik ist keine Ansammlung von Einfamilienhäusern im Grünen. Sondern aus energetischer Sicht immer noch und vor allem eine Ansammlung von Produktionsstätten aller Art. Mit gelegentlich eingestreutem Wohnraum.

    Das ist das geistige Grundsatzproblem unserer grünen Bessermenschen, der geistige Horizont geht über das eigene Eigenheim nicht mehr hinaus und von Produktion und solchen Sachen hat man eh keine Ahnung.
    Genau diese Einstellung kann man bei einigen „Besuchern“ hier immer wieder feststellen und wenn man dann konkret anhand dieses kleinen Eigenheimes eine eigene Vollversorgung berechnet haben möchte, ziehen sie sich leise weinend in ihr stilles Kämmerlein zurück.

    Ich hätte konkrete Pläne im Rucksack……..die sogar funktionieren würden………..nur wären die Investitionen bei weit über 50.000 Euro und gegenüber den Strompreisen heutiger Anbieter kann sich solch eine Anlage nie amortisieren.

    Zum technischen Unwissen kommt noch das buchhalterische dazu und solche Leute wollen eine ganze Nation energetisch umkrempeln, da kann einem ja nur Angst und Bange werden.

    Der Eigenbau des Kraftwerkparkes der oben genannten Firma sehe ich als Notwehrmassnahme an, denn so eine gigantische Fabrik lässt sich nun mal nicht so einfach an einen anderen Standort verlegen.

    PS. Ich stelle mir gerade die Fläche des Waldes vor, die diese Firma bräuchte um mit nachwachsenden Rohstoffen ihre Kraftwerke zu betreiben……wäre bestimmt ne lustige Rechnung.

    Heinz Eng

  9. Hallo Herr Heller,
    interessanter Ausweg für die Industrie, aber kein Gütesiegel für Deutschland, das ja eigentlich für seine gute Infrastruktur und stabile Stromversorgung bekannt ist.
    Ich komme gerade von meinem ausgedehnten Morgenspaziergang zurück. Da geht es auf eine Anhöhe am Rande des Ruhrgebietes. Wenn ich zurücklaufe und übers Ruhrgebiet blicke.
    sehe ich 3 Windturbinen und 5 Kraftwerke. Es sind die Kraftwerke und die produktiv arbeitenden Menschen in der Industrie auf dem der Wohlstand unseres schönen Industrielandes beruht. Diese produktiv arbeitenden Arbeiter und Ingenieure brauchen stabil Strom rund um die Uhr. Das sichert dann unseren Wohlstand un den unserer Nachkommen. Auch die Gehälter der „großen Transformatoren“ und Auguren aus den Folgenforschungsinstituten werden von diesen produktiv arbeitenden Menschen verdient und bezahlt.
    Meiner Meinung nach werden die Interessen der Menschen in diesem Lande die produktiv in der Industrie arbeiten nicht ausreichend in der öffentlichen Meinung vertreten. Ich bin mal gespannt wann die Gewerkschaften und die „Arbeiterpartei“ SPD das merken.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  10. @Heller

    Eine kleine Korrektur hätte ich da aber……….Deutschland hat einen Stromverbrauch von 600 TWh……….dieses Chemiewerk 0,6 TWh…..wären am Ende 0,1 %………vom Gesamtstromverbrauch Deutschlands.
    Wir wollen doch gewissen Leuten keinen Anlass zum meckern geben, gelle.

    Onkel Heinz………gelegentlicher Krümelkacker

  11. @ Eng:

    Grrmpff, es war halt schon spät gestern. Da ist eine Null irgendwie verloren gegangen. Text korrigiert, danke für den Hinweis.

  12. …. und unsere Grüne Plattitüdenmamsell weiß natürlich wieder alles besser:

    «Der Kampf gegen die Atomkraft kennt keine Grenzen»

    Nachdem Deutschland die sieben ältesten AKW wegen Fukushima ausgeschaltet hat, muss es doch schon jetzt Atomstrom importieren.

    (Roth:) Das ist falsch. Wir sind der grösste Stromexporteur Europas. Das heisst, wir haben einen grossen Überschuss. Aber der Strom wird europäisch gehandelt, und je nachdem, wie hoch der Preis an der Börse ist, kommt dann eben auch mal Importstrom aus Frankreich zu uns. Sogar das Umweltbundesamt vertritt die Auffassung, dass man sofort neun AKW stilllegen könnte und immer noch genug Strom hätte.

  13. @ Heller

    Oft sind mittelständische Industriebetriebe räumlich konzentriert angesiedelt. Ich erwarte daher für die kommenden Jahre entsprechende Zusammenschlüsse, durch die sich mehrere Betriebe gemeinsam kleinere thermische Anlagen von jeweils einigen hundert MW Leistung teilen werden.

    Soweit die Mittelständler sich in Gewerbegebieten angesiedelt haben, was ja sehr oft der Fall ist, könnte dieses Szenario gut eintreten. Aber vielleicht kann man den Faden noch ein wenig weiter spinnen. Ein Gewebe- oder Industriegebiet könnte um Ansiedlung von neuen Betrieben mit dem Argument werben, dass man nicht auf die öffentliche Stromversorgung angewiesen ist, da ein eigenes Kraftwerk existiert.

    @ Heß

    Ich bin mal gespannt wann die Gewerkschaften und die „Arbeiterpartei“ SPD das merken.

    In der Tat, eine spannende Frage. Dazu müssten die sich von den Grünen lösen und sich ihrer Wurzeln besinnen. Wenn das geschieht, dann können die Schwarzen mit den Grünen gemeinsame Sache machen und einer Wiedergeburt der SPD als Volkspartei steht nichts im Wege. Doch wo sind die Leute die ein entsprechend neues Programm ausarbeiten könnten? Ich sehe da niemand.

  14. @ Quentin Quencher

    Leider kann nicht nur der Mittelstand nicht so ohne weiteres auf eine eigene Stromversorgung zurückgreifen. Das können z.B. auch die Unternehmen nicht, deren Betriebsstätten notwendigerweise dezentral über die gesamte Republik verteilt sind, wie z.B. die Mobilfunkbetreiber.

  15. @Quencher

    Vielleicht haben es die Gewerkschaften schon gemerkt.
    Aus den Westfälischen Nachrichten:

    Düsseldorf -- Die Gewerkschaften in Nordrhein-Westfalen fordern, das umstrittene Kohlekraftwerk Datteln zügig weiterzubauen. Das Kraftwerk müsse so schnell wie möglich ans Netz, «anstatt es zu einer weiteren Industrieruine verkommen zu lassen», verlangten der Deutsche Gewerkschaftsbund, die IG Metall und die IG Bergbau, Chemie, Energie am Freitag.

  16. Fernsehen bildet………..aber nicht so wie sich es die Macher erträumt haben.

    Da gibt es die tolle Reality-Show wo Immobilienmakler diverse Wohnungen und Häuser an den Mann/Frau bringen wollen. Von der Studentin die unbedingt Altbau mit schönen hohen Decken wünscht über Künstler, Geschäftsleute den die 200 m2 Wohnfläche immer noch zu mickrig ist…………jede Art der Abstufung ist dabei.

    Tja……nur eins habe ich während den Sendungen (die ich zwangsweise mitgucken muss ) noch nie gehört oder gesehen…………..die Frage nach den „Energiepass“…….irgendwie scheint das keine Sau zu interessieren.

    Oder die beliebten Sendungen wo Tierärzte die armen Viecher mit modernster Technik das Leben verlängern………da mal schnell Röntgen, da eine Computertomographie und schlimmsten Falls auch eine Operation bei mitlaufenden Röntgengerät………die haben zwar eine Bleiweste an aber trotzdem dürfte da jede Menge Strahlung rumhirschen.

    Hmm, ham die noch nix von japanischen Super/Mega-Gau´s gehört?

    Tja lieber Tierliebhaber…………bitte ganz genau die Transformation unserer Energiespargesellschaft im Auge behalten…………denn Tierhaltung kommt da nicht drin vor weil das eine unnütze Energie und Ressourcen -- Verschwendung ist.
    Auch Liebhaber große Wohnungen und Häuser………gebt acht, ihr verbraucht mehr als euch zusteht……wenn es nach den Direktor des PIK geht.
    Wer bis 2050 80 -- 95% CO2 einsparen will, sollte sich auch Gedanken darüber machen wie das realisiert wird.
    Tja, das dürfte dann auch das aus für Villen und Wohnungen über 100 m2 bedeuten………oder per Strafzahlung noch teurer werden.

    Der Treppenwitz ist aber, das gerade diese Leute überdurchschnittlich bei den Grünen-Wählern zu finden sind.

    Herr Heller, ist so eine kleine „Zukunftsvision“ nicht mal etwas für Sie?
    Welche Einschnitte würde es für den Deutschen geben, wenn wir die „Transformation“ wirklich hart durchziehen?

    MfG
    Heinz Eng

  17. Hallo Heinz,
    die machen immer nur Gesetze die relativ sparen, sonst müsste man ja neben Energiesparlampen auch die Anzahl der Energiesparlampen pro Wohnung rationieren. Der absolute Energieverbrauch wird weiter steigen, aber wir werden nur noch Geräte mit dem Label „Energieeffizent“ in der Wohnung oder in der Garage haben. Zum Beispiel einen Hybrid-SUV der statt 20 Liter auf 100 km energieeffizient nur 18 Liter auf 100 km verbraucht. Was sinken wird ist also nicht die CO2-Emission, sondern das Sparguthaben, das eine hartarbeitende und leistungsbereite Bevölkerung angespart hat. Das ist ja immer das Ziel der Umverteilungspolitiker.
    Grüße
    Günter

  18. Hallo Heinz,
    nun guck mal da.
    Der Gabriel in der FAZ online:

    Die SPD bleibt die letzte Partei, die nicht schnellstmöglich aussteigen will?
    Wir müssen so schnell wie möglich aussteigen. Aber ich bin gegen Augenwischerei. Es hilft keinem, wenn wir Atomstrom importieren, weil bei uns die Voraussetzungen nicht geschaffen wurden. Und wir müssen über die sozialen Aspekte reden: Ist es gerecht, dass Leute in Mietwohnungen über einen sehr hohen Strompreis die Solardächer der Hausbesitzer bezahlen?

    Oder die Pelletheizungen, die unsere Luft mit Feinstaub belasten.
    Und weiter:

    Setzt sich Schwarz-Gelb zu wenig für Interessen der Industrie ein?
    Leider ja. Ich habe in der großen Koalition in Brüssel vereinbart, dass die energieintensive Industrie, die im internationalen Wettbewerb steht, durch den CO2-Handel nicht überfordert wird. So lange, wie im Rest der Welt nicht gleiche Bedingungen herrschen. Die Bundesregierung lässt es durch Untätigkeit zu, dass dieses Versprechen nicht eingehalten wird. Es ist ja nicht so, dass wir dadurch CO2 einsparen. Die Emissionen werden dann zwar nicht bei uns ausgestoßen, dafür aber in Brasilien. Das hilft auch dem Klima nicht.

    Hat da einer was gelernt, oder nutzt er nur die Orientierungslosigkeit der Bundesregierung?
    Vielleicht könnte ja Gabriel bald einen Gastkommentar hier schreiben.
    Grüße
    Günter

  19. @ Günter Heß

    Ja schon nicht schlecht was da so ´rüber kommt von der „Rampensau“ bin nur gespannt wie weit er diesen Eiertanz treiben kann.
    Und nun da die Grundlage für die Zahlungen an die Öko-Fonds weggefallen sind stellen die angepixten gar die Zahlungen ein, jaja, wer andern eine Grube gräbt …
    Ich lach mich schlapp, auf den Aufschrei aus der Öko-Ecke bin ich jetzt schon gespannt.

  20. @Karl Rannseyer

    Der bayrische Umweltminister überholt die Grünen doch gerade

  21. @Günter

    Die SPD weiß überhaupt nicht mehr, was in der Gesellschaft los ist. Sie droht zum Geronto-Verein von alten, strukturkonservativen Funktionären und einer wegsterbenden Arbeiterklientel zu werden. Sie hat keine Tuchfühlung mehr zur jungen Generation. Ihr fehlt das intellektuelle Fundament und die programmatische Erneuerung, die eine Partei zukunftstauglich macht.

    Dazu brauchen die erst wahltechnisch einen auf die Nase, eh die dat begreifen.

    Wer Öko will, wählt Grün………das sollten se endlich mal begreifen……….aber das Berufspolitiker nicht mehr wissen was im Volk los ist…………ist ja nun nix neues mehr.

    Onkel Heinz………will keine ÖED (ökologische Einheitspartei Deutschlands)

  22. ef-magazin (Timm):

    Dystopie: Deutschland wird eine grüne Republik

    Ein Traum erfüllt sich, Deutschland wird von der klimaschädlichen Industriegesellschaft befreit. Im Konsens aller Parteien beendet Deutschland als erste Nation in Europa das Zeitalter des Kapitalismus und schließt Unternehmen sowie Betriebe, die nur eines kannten: Profitmaximierung!

    Im Konsens aller Parteien verschwindet die deutsche Industriegesellschaft von der Bildfläche. Regierung und Parlament verständigten sich über einen Ausstieg, der unmittelbar und sofort vorgenommen wird. Angeordnet wurde die Schließung sämtlicher Flughäfen in Deutschland, eine Massnahme, die besonderts von den GRÜNEN begrüßt wurde…..

  23. @Günter Heß

    Der bayrische Umweltminister überholt die Grünen doch gerade

    wo, rechts oder links 😉 , spass beiseite, hab nix mitgekriegt davon, bin ´n bischen weit ab vom Schuß …
    Omg, habe gerade das Video mit Söder gesehen, meine Frau hat dazu nur gemeint “ Das wirkt wie das Narrenschiff, gibt´s da keinen der denen mal die Realität erklärt? Die sind ja alle gleich.“ Ich muß dazu sagen, meiner Frau geht der ganze Zirkus an ihrem süßen Hintern vorbei, Sie hat das Thema schon lange für sich abgehakt und fragt nur manchmal ob´s was neues gibt. Naja, wolln mal sehen ob der das bis zur nächsten Wahl durchhält oder ob die sich genau so schnell wieder um 180º drehen, unglaubwürdig sind die so oder so.

  24. @ Günter Heß #17

    Hallo Herr Heß,

    Stichwort “Sparguthaben”
    Stand 2007

    Deutsche besitzen mehr als neun Billionen Euro
    Die Deutschen haben offenbar kräftig gespart. Das Vermögen der privaten Haushalte in Deutschland summiert sich auf mehr als neun Billionen Euro, wie der Bundesverband deutscher Banken am Donnerstag in Berlin mitteilte.
    4,5 Billionen Euro an Geldvermögen haben die Deutschen laut Verband auf Sparkonten, in Wertpapieren oder Lebensversicherungen angesammelt.
    Das Immobilien- und Sachvermögen liege bei etwa 4,8 Billionen Euro.
    Quelle

    Wenn davon 1 -- 2 Billionen in Sach-Investitionen oder via bedarfsabhängige Kosten umgewandelt werden könnten, blieben auf dem Wege der unterschiedlichsten Steuern (z.B. MwSt, ÖkoSt usw.) in den klebrigen Finger des Fiskus eine kräftige 3 stellige Milliardensumme hängen. Da lohnt es sich schon mal dem Bürger die Klimakeule überzubraten.

    meint der Moosgeist

  25. @Moosgeist
    Hallo Herr Moosgeist,
    Ich bin schon lange gespannt wie lange es dauert bis wir Deutschen merken, dass dieses Sparguthaben der Deutschen für den Klimaschutz und den Euro- Rettungsschirm die Manövriermasse sind.
    Übrigens, was halten sie von folgendem Geschäftsmodell. Man kaufe Atomstrom in Frankreich, wenn er günstig ist, also der Wind weht, pumpe ihn in ein Pumpspeicherwerk und verkaufe ihn als Ökostrom nach Deutschland, wenn kein Wind weht. Müßte sich doch für unsere Nachbarn glänzend rechnen.
    Grüße
    Günter Heß

  26. Günter Heß #25

    Hallo Herr Heß,
    das funzt doch jetzt schon, allerdings ohne dass auch nur 1 Ampere hin- und herüber fließt, Völlig unabhängig von einem Kabel nach Norwegen. Wäre doch nur ein unnötiger Umweg. Das Medium nennt sich Zertifikat.
    feixt der Moosgeist

  27. @Peter Heller

    Die Instalation einer eigenen sicheren Energieversorgung für die deutsche Industrie, ein Armutszeugnis für den Staat und die Verantwortlichen Ministerien. In der Konsequenz aber durchaus gewollt und am Ende sogar politisch korrekt, da ja die dezentralisierung nicht nur das Ziel Grüner Traumtänzer, nein inzwischen auch offizielle Linie der Bundesregierung ist.
    Ich bin gespannt wann die ersten Häuslebauer sich in der näheren Umgebung von großen outarken Industriebetrieben ansiedeln und um Anschluß an deren sichere Energieversorgung bitten.

  28. Neues vom Morgenspaziergang:
    Die drei Windräder stehen still

  29. Schiefergas – Energie der Zukunft?

    Ende der ideologischen Energiepolitik?

    Auch in der ideologisch aufgeheizten Energiepolitik dürften sich die Koordinaten verschieben. Politiker, die bisher aus Furcht vor NGOs und Medien das Mantra einer Energiewirtschaft ohne Kohlenstoffausstoß predigen, könnten ihre unrealistischen Visionen einer durch erneuerbare Energiequellen versorgten Welt schon bald in den Papierkorb befördern. Denn weder schöne Sonntagsreden noch fragwürdige Untergangsszenarien dürften auf Dauer der Überzeugungskraft eines überreich vorhandenen und vielfältig nutzbaren Energieträgers wie Erdgas standhalten können.

  30. @ Tim Hardenberg

    ich habe auch die Hoffnung, dass die Atomhysterie in Deutschland uns zu einem vernünftigen Umgang mit dem Thema Scheifergas-Exploration zwingt. Allerdings bringen sich in den Regionen in Deutschland, in denen die Vorkommen liegen bereits diverse Bürgerinitiativen dagegen in Front. Das war allerdeings auch vorhersehbar.

    Unterstützung bekommen diese Gruppen jetzt aus der Forschung, wenn auch nur eingeschränkte:

    Methan-Verunreinigungen
    Gasbohrungen machen Trinkwasser explosiv
    (…)Die Entdeckung eines Teams von Umweltwissenschaftlern befeuert die Debatte um die Gefahren jetzt erneut: Wird verstärkt nach Erdgas gebohrt, kann dadurch die Trinkwasserqualität in der betroffenen Region abnehmen.

    (…)Die Wissenschaftler maßen deutlich erhöhte Werte des Kohlenwasserstoffs Methan im Brunnenwasser, wenn in einem Umkreis von einem Kilometer um die Wasserquelle nach Schiefergas gebohrt wurde,
    (…)Nicht bestätigten können die Umweltwissenschaftler hingegen die Befürchtungen, dass auch Salze und Teile der Flüssigkeit, die zum Fracking benutzt wird, ins Trinkwasser gelangen.

  31. @Rudolf Kipp

    …..Allerdings bringen sich in den Regionen in Deutschland, in denen die Vorkommen liegen bereits diverse Bürgerinitiativen dagegen in Front.

    Bürgerinitiativen sind oft dahingehend sinnvoll, wenn verhindert werden sollte, dass unsinnige und teure Projekte mit Brachialgewalt an der Bevölkerung vorbei und in Windeseile durchgeprügelt werden. Ich glaube, das „gewöhnliche Volk” ist dabei oftmals viel klüger als sein Ruf als „Stammtischbrüder”, wenn es um die Interessen seiner Gemeinschaft oder seiner Region geht. Deshalb ist eine sachliche, ideologiefreie Aufklärung der Leute besonders wichtig – wäre schön, wenn wir mit unseren Aktivitäten ein wenig dazu beitragen könnten.

  32. Oh, bitte genau hinschauen.

    Das mit dem „Methan im Trinkwasser“ bezieht sich ausschließlich auf Brunnenwasser. Wer in Deutschland bezieht sein Trinkwasser denn noch aus einem eigenen Brunnen?

  33. @ Peter Heller

    Wer in Deutschland bezieht sein Trinkwasser denn noch aus einem eigenen Brunnen?

    Ich kenne mindestens einen, jede Trinkwasserentnahme aus dem Grundwasser wird über so genannte Brunnen gewonnen.
    Heißen auch Trinkwasserbrunnen.

  34. @Peter Heller,

    da hab ich mich wohl etwas unklar ausgedrückt – ich meinte mit der „Sinnhaftigkeit” eher solche Bürgerinitiativen, die sich gegen Landschaftsverspargelung, gigantische HGÜ-Trassen nach Norwegen, Popp-sche Speichermeere und ähnliche NIE-periphere Geniestreiche richten.

  35. @ Rannseyer:

    Betonung auf eigenem.

    Das „brennende Wasser“ aus dieser bekannten Doku wurde eben nicht von einem Wasserversorger aufbereitet, sondern von dem Nutzer selbst aus der Erde geholt. Das ist der Punkt.

    Ich glaube nicht, daß es in Deutschland noch sehr viele Menschen gibt, die nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen und daher Selbstversorger sind.

  36. @ Peter Heller

    Ich glaube nicht, daß es in Deutschland noch sehr viele Menschen gibt, die nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen und daher Selbstversorger sind.

    Das Sie sich da mal nicht irren, gerade im ländlichen Bereich von M.-V. gibt es so einige kleine Dörfer wo noch jeder seinen eigenen Brunnen hat -- gut da wird´s wohl weniger Gas geben aber auch in Niedersachsen haben noch diverse kleinere Orte kein öffentliches Trinkwassernetz und eigene Brunnen.
    Wobei ich verstehe worauf Sie aus sind, die Panikmache vor dem „brennenden Wasser“ ist natürlich wieder genau im Schema der „German Angst“, man suche sich etwas was durchaus positiv für die Zukunft des Landes sein kann und schon kommen die „Experten“ und Bedenkenträger um der ganzen Sache einen negativen touch zu verpassen und den Nutzern ein schlechtes Gewissen zu machen, am besten noch bevor es Nutzer gibt.

    Die dort gemessenen Konzentrationen bildeten eine „potentielle Explosionsgefahr“

    potentiell bedeutet ja nichts weiter als eventuell, möglich, also wieder einmal rein spekulativ …

  37. @Nachtrag zu #34

    Bürgerinitiativen treiben natürlich besonders dann abstruse Blüten, wenn sie von LinksGrünen Gutmenschen durchideologisiert und im Sinne der Großen-Transformations-Propaganda instrumentalisiert werden:

    Protest in Müllrose: Region lehnt CO2-Verpressung ab

    Bei einer Protestaktion auf dem Marktplatz der märkischen Kleinstadt Müllrose demonstrierten heute über 300 Bürger gegen die geplante Verpressung des Klimagiftes Kohlendioxid (CO2) aus den Lausitzer Kohlekraftwerken des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall in Ostbrandenburg. Die erste Kundgebung, der im Herbst 2010 gegründeten Bürgerinitiative gegen die CO2-Verpressung Müllrose, bezeichnete der Vorsitzende Roland Krampski als „vollen Erfolg“. Die Menschen in der Region lehnen die umstrittene CCS-Technologie (Carbon-Capture and Storage) vehement ab.

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