Juhuuuuuu … NASA-GISS mit neuen Rekord der Globaltemperatur

16. Januar 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Die Temperaturen der NASA für das Jahr 2014 sind raus. Ein neuer nie da gewesener Rekord seit Anbeginn der Messungen im Jahre 1880 wird in Kürze von der Weltpresse und den Klimaschützern unter frenetischen Beifall verkündet werden. Im Jahr 2014 wurde eine Temperaturanomalie zum Referenzwert der Jahre 1951-1980 von sage und schreibe +0.68°C von der NASA ermittelt. Damit wurde der alte Rekord von +0,66°C aus dem Jahre 2010 um 2/100 °C überboten. Herzlichen Glückwunsch zu diesen neuen Rekord an die NASA. Jetzt, ja jetzt haben wir den Salat. Das Klima geht endgültig den Bach runter.

GISTEMP2014

P.S.: Monatsmittelwerte (grau) und der gleitende Jahresmittelwert/ 12-Montsmittelwert (rot). Dieser lag zur Jahreswende 2009/2010 am höchsten und leicht über den aktuellen Jahresmittelwert.

NASA-GISS-2014

UPDATE 17.01.2015

Temperaturentwicklung nach NASA-GISS seit 1998. Wo bleibt der sich beschleunigende Temperaturanstieg?

NASA-GISS-2014b

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186 Kommentare
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  1. @ Michael Krüger

    Tja, die Wahrheit tut den Klimaskeptiken sicher weh…!

    Und nun? Erkennen die Klimaskeptiker an, dass die seit Jahren gepredigte angebliche Temperaturabkühlung eine großbe Fehleinschätzung war oder versucht man wieder mit Verschwörungstheoriemethoden irgendwelche Gründe an den Haaren herbeizuziehen warum die Messungen aller großen Institute falsch sein müssen???

    Ich bin mal gespannt wie man hier jetzt herumeiert…! 😉

  2. „Jetzt, ja jetzt haben wir den Salat. Das Klima geht endgültig den Bach runter.“

    Einsicht wäre jetzt angebrachter als Zynik!

  3. Ojeh, wir werden alle gekocht! Nun wird sich der UN-Sicherheitsrat zusammensetzen, die Pariser Klimakonferenz wird vorgezogen, und alle Länder werden sich nun ganz schnell auf Kimaschutzmaßnahmen einigen.

    Natürlich nicht! Das Spiel geht weiter wie gehabt, und nichts passiert. Außer vielleicht, dass ein paar Gemüter hochkochen, die sich aber angesichts der wirklichen Probleme der Menschen immer lächerlicher machen.

  4. @Quentin
    Was fällt jetzt mehr unter die Rubrik „Folter“ , das Kochen von Erdbewohnern wg CO2 oder Thorstens -- wg Sperrung unerwünschten -- Beiträge ?
    Ich tendiere (!) zu Thorstens Büttenreden 😀

  5. @ Torsten Sefert. Das Thema ist eigentlich viel zu ernst, um mit solchen Kommentaren weiter zu machen. Es gab schon viel größere KlimaSchwankungen, solche die Hochkulturen in Warmphasen hervorbrachten und solche die die Seefahrt der Wickinger nicht mehr gut gelingen liesen. Das war natürlich eine Kaltphase. Das enste ist der Umgang gewisser „Wissenschaftsinstitute und Politiker mit Daten und der Festlegung auf Ursachen. Angesichts gigantischer Energietransfers in der Natur, natürlicher Produktion von Gasen und Stäuben wird ein menschengemachtes Problem daraus gemacht, eine Energiewende als notwendiges Rettungsmodell konstruiert, kurz ein Geschäftsmodell jenseits von Physik und Volkswirtschaft oder Ökonomie. Ob man über 2/100 lachen, weinen, triumphieren soll, oder sich am besten pessimistisch die Kugel gibt sei jedem selbst überlassen.

  6. @Thorsten

    “Jetzt, ja jetzt haben wir den Salat. Das Klima geht endgültig den Bach runter.”

    Einsicht wäre jetzt angebrachter als Zynik!

    Herr Kamps, falls Sie es noch nicht gemerkt haben, ich machen mich über die Klimaschützer und deren Temperaturanstieg im 1/100°C-Bereich lustig. Ich warte schon darauf, dass Morgen im ZDF und der ARD-Tagesschau die Weltuntergangsszenarien präsentiert werden. Rahmstorf wird sich auch spätestens am Montag im TV und/ oder in seinem Blog zu Wort melden und uns einen neuen Hockeystick präsentieren. Wetten?

  7. Ach Torsten, ich bin zerknirscht, traurig und ein Stück weit betroffen. Rahmsdorf und der Ipcc hatten ja schon immer soooo recht. Wir werden nun wegen unserer Uneinsichtigkeit alle sterben. Aber ich bin ein wahrer Mann und sehe dem Tod gefasst ins Auge.

  8. Dabei hatten wir nicht mal ein El Nino Jahr. Da wird dann erst richtig schön, wie Gavin Schmidt in der NYT meint:

    Gavin A. Schmidt, head of NASA’s Goddard Institute for Space Studies in Manhattan, said the next time a strong El Niño occurs, it is likely to blow away all temperature records

  9. @Gerhard Straten #8
    Dabei sind wir nur ganz knapp an einem El Niño vorbei geschrammt… 😀
    Kann dann soo wild auch nicht mehr werden 😀

  10. Ich sehe, man gibt hier Zynik den Vorrag vor Einsicht!

    1 Grad Erwärmung wird bagatellisiert, wohlwissend dass es bei einem Grad nicht bleiben wird…!

    Es werden andere Warmzeiten angeführt die Hochkulturen hervorgebracht haben, wohlwissend dass es global seit mindestens 5000 Jahren nicht mehr so warm war wie heute, wohlwissend dass die Ursachen andere waren und wohlwissend dass die heutige Erwärmung noch weiter gehen wird…

    Es würde ja zuerst einmal genügen anzuerkennen, dass das jahrelange Gerede der Klimaskeptiker, es würde gar nicht wärmer, ein Irrtum war…! Dann wäre ja schon mal viel gewonnen! Was wurden Menschen von Klimaskeptikern verspottet, die darauf hinwiesen dass die Klimaerwämung ungeachtet des „Rauschens“ weitergeht…!

    Aber Einsicht ist in diesem Forum hier wohl nicht zu erwarten!

  11. Da ist den Klimaforschern sicher ein Stein vom Herzen gefallen… wurde die Erklärungsnot doch von Jahr zu Jahr dringlicher.

    Aber so wie ich das Thema verstehe, muss man sowieso nur lange genug warten und ex post den richtigen Zeitraum auswählen -- schon passt die Realität ins Modell. So geht Wissenschaft. Von Vorteil ist dabei natürlich auch, dass Klimaveränderungen Zeiträume beanspruchen, die weit über der Lebenszeit eines Forschers liegen; die eigene Arbeit ist damit letztendlich nicht falsifizierbar (Jüngste Aussage von Latif im Spiegel: 2020 geht’s dann richtig los mit der Erwärmung; den Tag und die Uhrzeit hat er allerdings nicht genannt, muss wohl vorher noch mal den Computer anschmeissen).

    Wie man so etwas als Basis für politische Entscheidungen heranziehen kann, muss man nicht wirklich verstehen. Dabei wäre es so viel billiger und schneller, sich die Karten legen zu lassen oder eine Münze zu werfen.

  12. Nur zur Erinnerung:

    So einen Unsinn haben Klimaskeptiker Jahr für Jahr gepredigt…:

    http://www.wahrheiten.org/blog/2011/08/11/gefuehlte-intensitaet-der-klima-luege-es-wird-immer-enger/

  13. @ F.Alfonso:

    Niemandem fällt ein Stein vom Herzen denn die Klimaerwärmung ist ein sehr ernstes Problem! Nur ist es einfacher etwas dagegen zu tun wenn die Gegenschwätzer als solche entlarvt sind!

    Wenn es immer mehr Rekordhitzejahe in Folge gibt braucht man entgegen Ihrer Aussage keinen richtigen Zeitraum auszuwählen! Egal von welchem Basisjahr Sie ausgehen -- es wird global wärmer…!

    Aber natürlich ist mir klar dass Sie ausgehend von 2014 wieder von einer globalen Abkühlung sprechen werden wenn es 2015 und 2016 keine neuen Temperaturrekorde gibt…! So haben Klimaskeptiker schon immer „argumentiert“! Nur katapultieren Sie sich mit diesem Geschwätz zunehmend selber ins Abseits!

  14. Egal von welchem Basisjahr Sie ausgehen — es wird global wärmer…!

    Auf den Beleg für diese Aussage bin ich ja mal gespannt.

  15. @Torsen Sefert. Ein Grad, oder 2 Hunderstel? Das spielt beim Angstmachen doch keine Rolle. Wichtig ist, daß Angst beim geplagten Bürger herauskommt und er dann „begründet“ sich gerne melken, bevormunden und reglementieren läßt. Wenn es irgendwo wärmer wird, trockener wird, wo anders nasser und kälter, dann wanderten in der Erdgeschichte Flora und Fauna, starben aus, paßten sich an. Bei 7 Mrd. geht das Wandern nicht mehr, also müßte man stabile Häuser, Wasserreservoirs und Deiche bauen. Aber doch nicht Photozellen und Windräder und dabei eine Grundlage unseres Wohlstandes vernichten!!! Jetzt läuft die neueste „Horrorhitzewelle“ schon in allen Tickern und das PIK wirft wohl erst am Montag wieder den Riemen auf die Orgel. Wer vom Staat bezahlt wird, arbeitet nicht am WE, es sei denn er hat einen gesellschaftlich so wenig nützlichen Job wie Polizeibeamter, Krankenschwester oder Soldat. Klimaretter das ist doch was ganz anderes! Da verblassen Bergretter und Bergdoktor, die Gletscher gehen eh den Bach runter.

  16. Man darf über dem Ganzen natürlich nicht vergessen, daß das GISS-Daten sind. Deren Globaltemperaturkurve hat sich über die Zeit beträchtlich gewandelt: 2012 war die größte Erwärmung in diesem Jahrhundert mit einer globalen Erwärmung seit 1960 um 0.2 Grad höher als nach den „neuesten“ Daten. Diese Kurve war wohl James Hansens letzter „Stinker“ und ist heimlich in der Versenkung verschwunden. Mittlerweile (2014) ist die GISS-Globaltemperaturkurve wieder auf das Niveau der älteren Daten zurückgefallen. Und das alles war aus denselben Daten „mit hoher Genauigkeit“ abgeleitet.

    Nur stimmen die GISS-Daten nicht mit denen des Hadley-Centre überein und auch nicht mit den Satellitendaten. Diese zeigen wie bekannt im Gegensatz zu den GISS-Daten einen Stop der Erwärmung seit der Jahrtausendwende, und 2014 fällt überhaupt nicht aus dem Rahmen.

    Was ist nun die wahre „Globaltemperatur“?

    MfG

    G.Wedekind

  17. @Torsen

    “Jetzt, ja jetzt haben wir den Salat. Das Klima geht endgültig den Bach runter.”

    Einsicht wäre jetzt angebrachter als Zynik!

    Ja offensichtlich geht nichts den Bach runter. Es passiert ja nichts Schlimmes.

  18. @Torsen Sefert

    Niemandem fällt ein Stein vom Herzen denn die Klimaerwärmung ist ein sehr ernstes Problem!

    Denen fällt vielleicht ein Stein vom Herzen, weil sie es für den Moment noch so darstellen können, dass sie nicht die Deppen vom Dienst sind.

    es wird global wärmer…

    Unser letzter Sommer war recht kühl, was mir nicht gefallen hat. Dafür waren die letzten beiden Winter einschl. des jetzigen sehr milde. Ich fühle mich damit viel wohler als im „normalen“ deutschen Winter, der Natur tut es augenscheinlich auch gut, wir sparen Heizkosten, viele wetterabhängige Branchen können weiterarbeiten. Wo ist also das Problem?

  19. @Torsen Sefert #10

    „… dass es global seit mindestens 5000 Jahren nicht mehr so warm war wie heute …“

    Es gab Klimaoptima mit 2 -- 4 Grad Celcius höheren Temperaturen als heute in der Römerzeit und im Mittelalter.
    Werden die ausgeblendet oder gab es die Römer und das Mittelalter vor 5000 Jahren, was mir neu wäre -- ups.

  20. @Thorsten

    Gibts doch nicht Herr Kamps, da legen Sie extra wieder eine Nachtschicht ein, wegen dem GISS-Rekord von 2/100°C? Nochmals, seit 1998 ist die Globaltemperatur im 1/100°C-Bereich angestiegen, also nicht auflösbar in der Genauigkeit. Wo bleiben denn die bis zu +6°C global, die bis zum Jahrhundertende kommen sollen? Nichts davon ist zu sehen. Das ist der Standpunkt der Klimaskeptiker.

  21. @Michael Krüger #20

    Nichts davon ist zu sehen. Das ist der Standpunkt der Klimaskeptiker.

    Nur einer Teilmenge. Einer anderen Teilmenge ist es völlig Latte, ob irgendein virtueller Mittelwert zufällig wärmer oder kälter wird. Die Bringschuld der Klimaalarmisten ist zu belegen, dass

    1. Daraus Katastrophen folgen
    2. Die Menschheit Verursacher sei
    3. Die Entwicklung aufhaltsam sei
    4. Der Versuch des Aufhaltens mehr Nutzen als Schaden produziert

    Keine der Aussagen 1. -- 4. wird durch Verweis auf einen Temperaturverlauf belegt, egal wie er aussehen mag. Deswegen kann man die Diskussion darüber als irrelevant ignorieren.

  22. @anorak2

    Ich finde es von den Klimaschützern albern immer neue Rekorde im 1/100°C-Bereich zu verkünden und damit die globale Erwärmungskatastrophe belegen zu wollen. Ich habe gerade dem Artikel eine weitere Abbildung beigefügt, die belegt, dass kein sich beschleunigender Klimawandel statt findet. Aber Leuten wie Thorsten kann man einfach nicht klar machen, dass Temperaturrekorde im 1/100°C-Bereich und das nur alle paar Jahre keine Katastrophe bringen.

  23. So bin nur gekommen…..

    PS: Ich als „Alarmist“ sehe die Dinge wie zuvor, war doch klar, dass man nahe den Rekorden geht oder drüber, wenn PDO auf warm wechselt und ENSO nicht auf kalt steht, ist ja auch logisch weil die Temperaturen auch seid 1998 weiter gestiegen ist, spielt sich die natürliche Variabilität halt auf höheren Niveau ab.

    Für die meisten Alarmisten halt keine wirkliche Überraschung, dass es quasi zwangsweise so zu erwarten war. Deswegen scheitern ja die ganzen Skeptiker daran.

    PS: Micheal

    Ein 199798 El-Nino würde heute ein GISS-Abweichung Jahresabweichung von rund 0.9K bedeuten

    ….. um wieder zu gehen

  24. @Christian

    Wir haben zur Zeit positive ENSO, PDO und AMO-Werte. Das ist natürlich auch zu berücksichtigen.

  25. @ Micheal

    Die ENSO ist so schwach positiv, dass kaum Effekt hat, aufjedenfalls unable to explain 0.08K alone. PDO hat seinen Impact gehabt, sieht man schön in den SSTa-Daten wo das Jahr glatt mal die Rekorde zerpulvert hat die zuvor waren,siehe auch die Barkeley-Reihe: http://static.berkeleyearth.org/memos/Global-Warming-2014-Berkeley-Earth-Newsletter.pdf

    AMO ziemlich irrelevant, da der interne Anteil kaum von geforced Anteil zu trennen ist. Zumal da kaum AMO-Signaländerung statt gefunden hat, siehe auch: http://www.esrl.noaa.gov/psd/data/correlation/amon.us.long.data

    Untern Strich war die AMO sogar weniger positiv als 2012 und 2013, also wenn dann gegenüber den Vorjahr leicht eher negativen Effekt

  26. Ach jeh, diese Temperaturcharts sind doch nichts weiter wie sinnlose Schwanzvergleiche.

  27. PS:

    Ist doch komisch oder, 1997/1998 war die AMO, PDO und ENSO stark positiv, trozdem landen wir in 2014 weit(immerhin rund fast 0.1K) über diesen Vergleichwert wo die internen Antriebe vollgaß auf Warm standen. Die Skeptiker-Seite hat es bis heute nicht geschafft mir eine brauchbare These zu geben, warum solche Jahre wie 2014 wärmer sind als beispielweise 1998. Mit den antropogenen Forcing habe ich zur keiner Zeit das Problem bei geringer positiver Wirkung von nat. Variabilität ein neues Rekordjahr zu zeigen, komisch bei den ganzen Hiatus gerede.

    Gruss

  28. @ Christian:

    Die Skeptiker-Seite hat es bis heute nicht geschafft mir eine brauchbare These zu geben

    Müssen wir auch nicht. Lesen Sie sich noch einmal in Ruhe anorak2 in #21 durch:

    Die Bringschuld der Klimaalarmisten ist zu belegen, dass

    1. Daraus Katastrophen folgen
    2. Die Menschheit Verursacher sei
    3. Die Entwicklung aufhaltsam sei
    4. Der Versuch des Aufhaltens mehr Nutzen als Schaden produziert

    Belegen Sie bitte jeden dieser Punkte. Dann mag die Temperaturkurve für die Diskussion relevant sein. Vorher nicht.

    Tatsächlich sind es zwei Dinge, die die Klimapolitik begründen. Und dies sind nicht PDO oder ENSO, sondern schlicht Ausmaß der Erwärmung (als Basis für die spekulativ angenommenen Katastrophen) und deren Geschwindigkeit (als Basis für die Notwendigkeit raschen und umfassenden Handelns). Die Temperaturanomalie zeigt eigentlich nur, daß beide Bedingungen derzeit nicht gegeben sind.

  29. @Christian

    warum solche Jahre wie 2014 wärmer sind als beispielweise 1998

    Nicht in allen Datensätzen der Globaltemperatur. RSS und UAH haben im Jahre 1998 das Maximum.

    http://woodfortrees.org/plot/uah/mean:12/plot/rss/mean:12

    Die Bodenstationen wurden mit der Zeit zudem stark ausgedünnt und vor allem von der NASA am Ende hoch korrigiert. Ich habe dazu schon zahlreiche Artikel geschrieben. Ich vertraue deshalb mehr auf die Satellitendaten.

  30. @ Peter Heller,

    Ich bin kein Firlefanz-Klimaaktivist, mich interresiert einfach Null ob und wieviel wirtschaftlicher Schaden enstehen kann/wird. Also:

    Zu 1: Interresiert mich nicht
    Zu 2: Aus dem physikalischen Aspekt ja, aus menschlicher Sicht nein, wie vermeiden es ja gerne alle bis zum Schluss runterzuspielen.
    Zu 3: Der Antropogene Anteil an der Klimaveränderungen ließe sich durch Klimaschutz tatsächlich eingrenzen (aufhalten nicht, der einiges an Erwärmung durch die Aerosole, welche dann auch nicht mehr da sind, in der Pipeline liegt)
    Zu 4: Auch das interresiert mich nicht und ist an sich dämlich, da man nicht weiß, ob dadurch positive Sekundärentwicklungen enstehen, ist halt nunmal so, Fortschritt kostet Geld und an sich egal wohin man es tut, weg ist es so oder so, wenn man vorran will.

    Natürlich muss die Skeptiker-Seite eine Alternative bieten, wenn man also die Co2-Erwärmung widerlegen möchte, muss man halt die resultierenden „Fehler“ mit einer neuen These belegen können. Ansonsten ist das reine Augenwischerei und so dämlich wie die Frage nach Gott oder kein Gott. Also kann man sich vielleicht mal auf den physikalischen Aspekt beschränken, anstatt immer firefanz über Politik und Wirtschaft zu reden? Oder ist man hier am falschen Platz dafür, wie gesagt, wenn Sie eine alternative Theorie haben die sich nachweisen lässt bin ich gerne bereit darüber zu reden aber solange nur politisches Bla die Diskussion bestimmt, werd ich hier sicher nix wertvolles beitragen wollen.

  31. Hallo Micheal,

    Stimmt, nur dürfen sie 3x raten warum das so ist! Ich könnte ihnen 3 Grunde liefern.. aber sie sollen selbst einmal nachdenken, was UAH und RSS eigentlich genau messen und wo!

    Kleiner Tipp:

    http://climexp.knmi.nl/ps2pdf.cgi?file=data/irss_tlt_0-360E_-90-90N_n.eps.gz

    Zum Rest:

    Jaja, die bösen Bodendaten und die guten Satdaten, welche ebenso zig mal „Adjustet“ (sieht man wunderbar aus den Differenzen zwschen UAH/RSS) werden müssen, weil die Messinstrumente im Orbit der Drift ausgesetzt sind, genauere Messinstrumente gebaut werden und zu den alten kalibriert werden müssen und Annahmen über ein Modell geschmissen werden um ein Temperaturwert zu erzeugen. Ja, die Satdaten sind wirklich soooo viel besser..

  32. @ Christian:

    Natürlich muss die Skeptiker-Seite eine Alternative bieten, wenn man also die Co2-Erwärmung widerlegen möchte,

    Wollen wir das? Also ich zumindest mal nicht. Ich halte den anthropogenen Einfluß auf das Klima für politisch irrelevant. Man mag Klimaforschung als Wissenschaft interessant finden. Entscheidend für unsere Kritik ist aber, was die Politik daraus macht. Entscheidend ist auch, warum Klimaforscher glauben, die Politik determinieren zu müssen.

    Wir haben das Problem mit Leuten wie Ihnen hier öfter. Ihre Erwartungshaltung an Klimaskeptiker erfüllen wir nicht. Das ist aber nicht unser Problem. Ihre Vorurteile sind Ihre Sache, nicht meine.

  33. Hall Herr Heller,

    SIe schreiben

    “ Entscheidend für unsere Kritik ist aber, was die Politik daraus macht. Entscheidend ist auch, warum Klimaforscher glauben, die Politik determinieren zu müssen.“

    Der Blog heißt,“ science skeptical“ also würde ich eine wissenschaftlich motivierte Diskussion erwarten und keine politische, mich tangiert die politische Ebene weniger, da hier Klimawandel meisten nur als Instrument genutzt wird, aber würde man nicht Klima nutzen, dann halt was anderes, war doch in der Vergangenheit immer so, warum sollte ich diesmal was anderes erwarten? In diesen Sinne ist eine politische Diskussion ziemlich überflüssig, gar trivial für mich.

    Damit fasse ich das mal so auf, dass sie mir nahe legen, nicht auf diesen Blog zu verkehren. Ist okay für mich, nun weiß ich wenigstens diese Blog ordentlichen einzuordnen. Danke.

    Gruss

  34. Man sollte sich vielleicht öfter klarmachen, dass es eine Globaltemperatur nicht gibt, auch wenn der Begriff so etwas suggeriert. Wir reden da über einen Mittelwert, der über eine grosse Menge von mehr oder weniger genau gemessenen Daten gewonnen wird. Bei der Größe der Erde gibt das überhaupt nur einen Sinn seit seit Ende des 19ten Jahrhunderts genug Messwerte zur Verfügung stehen. Angaben zu früheren Zeiten sind spekulativ und bestenfalls mehr oder weniger überzeugend.
    Seit 1979 gibt es nun Messungen über die mittlere Troposphäre und bei aller Kritik an der Messgenauigkeit sind diese Werte am ehesten dazu geeignet uns Auskunft über das Temperaturverhalten unseres Planeten zu geben. Die beiden Messreihen, die es da gibt, zeigen für 2014 leider keinen Rekord. Aber wenn man einen aus den Messwerten, die über der Landoberfläche (30%) in 2m Höhe aus ziemlich ungleich verteilten Stationen gewonnen werden und dann mit Messungen der Oberflächentemperaturen der Weltmeere (70%) verrechnet werden, errechnen kann, dann ist das doch Grund zum Feiern, auch wenn es nur ein paar hundertstel Grad sind.
    Man muss ja nicht immer Wissenschaftler sein, sondern ein bisschen Spass an der Sache gehört auch dazu und wenn man dann noch Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit generieren kann, dann ist das um so besser.

  35. Das ist doch nur ein scheinheiliges, leicht zu durchschauendes, Getue, Christian:

    Ist okay für mich, nun weiß ich wenigstens diese Blog ordentlichen einzuordnen. Danke.

    Ich traue Ihnen genügend Fähigkeit zum Textverständnis zu. Sie kennen unsere Argumentation, wollen aber lieber an einem lieb gewonnen Feindbild fest halten. Ihre ganze Argumentation beruht auf nichts anderes, als dass Sie versuchen das in Ihnen lebendige Feindbild zu bestätigen, und wenn das dann irgendwann nicht mehr klappt, dann behaupten Sie, dass hat mit Skeptikern hier nichts zu tun, das ist ja Politik. Als ob man dies trennen könnte.

  36. @ Gerhard

    Größtenteils Zustimmung im ersten Absatz, vor 1900 wirds tatsächlich schwierig, warum dort die Unsicherheit (Siehe Crutemp4) enorm wird, andere Indikatoren wie Eis, Fauna und Flora sprechen jedoch auch für eine Erwärmung, also so leicht lässt sich die Erwärmung nicht wegreden.

    Zum zweiter Absatz:

    Die Erde hat eine Temperatur von rund 15 Grad oder 288K warm , RSS misst eine mittlere Temperautur von 271K das macht eine Differenz von 17 Grad.

    Wenn wir nun von einer feuchdiabtetischen Schichtung ausgehen misst RSS für die Troposphäre irgendwo zwischen 2,4km -- 5,6km Höhe bei diese Temperatur, dass heißt auch, dass die Satdaten von den Bodendaten divergieren können und neben statistisch zeigt sich auf physikalisch eine Stärkere Reaktion der Satdaten auf El-Nino als die Bodendaten, was nicht wunderlich ist, da ja querr durch die Troposphäre gemesen wird, also auch die Konvektion starker reindrückt. Deshalb erhält man für RSS beispielweise viel stärke Antworten auf El-Nino als in den Bodendaten.

    Der andere Teil ist, dass RSS streng genommen die Werte als Output über ein Model generiert, da viele Werte über Annahmen laufen, siehe auch: http://data.remss.com/msu/weighting_functions/weighting_function_tlt_tmt_tts_tls_read_me.txt

    Dort steht dann folgendes drinnen:

    „We have assumed a surface emissivity of 0.90 for land, and have
    used a comprehensive sea surface model to calculate the surface
    properties for ocean, assuming a wind speed of 8 m/s. The low
    emissivity for the nadir and near nadir views for ocean scenes
    decreases the surface weight and moves the peak of the weighting
    function several hundred meters lower.“

    Also auch vieel Modelanahmen. Ob da die Bodenwerte so schlecht gegen sind? Nunja ich weiß nicht, aber man hat halt unterschiede Produkte, unterschiedliche Höhen etc. Eines negiert eben das andere nicht, auch wenn das hier gerne gesagt wird.

    Gruss

  37. @ QQ

    Welches Feindbild? Dazu müsste von Ihnen eine Bedrohung ausgehen, aber diese kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Natürlich kann man politisch Neutral sein, insofern man konzeptuell fähig ist, den Wutschaum durch Politik zur Seite zu wischen und zu sagen, who cares?

    Es hat ja alles Gründe, ich schreibe heute viel, weils draußen pisst und in Glotze eh nix kommt und kein Bock hab nen MMO oder dergleichen zu zocken und ich es hält amüsant finde hier zu lesen, bisher war ich der Annahme das der wissenschaftliche Anstrich im Blog fehle, weil Wutschaum-Fraktion, nun wo Heller es deutlich gemacht hat, ist mir klar, dass dies ein Irrtum war, den es ist gar nicht gewollt, da es hier mehr um die Politisch-Wirtschaftliche Interaktion geht, also soory by the way.

    Besten Gruß

  38. @Christian #30

    Ich bin kein Firlefanz-Klimaaktivist, mich interresiert einfach Null ob und wieviel wirtschaftlicher Schaden enstehen kann/wird.

    Das ist aber worum es geht. Wir führen hier keine Glasperlen-Diskussion über abgehobene akademische Detailfragen, sondern über sehr einschneidende politische und gesellschaftliche Maßnahmen, und deren Rechtfertigung bzw. -- wie viele meinen -- deren Fehlen. Die Beweislast liegt bei den Befürwortern dieser Maßnahmen, denn sie bürden anderen Menschen eine große Belastung damit auf. Das kann man nicht einfach so schubbilubbi machen weil man gerade Spaß dran hat, das muss begründet werden. Und zwar je einschneidender die Maßnahmen, umso wasserdichter muss die Begründung lauten.

    Konkret besteht die Beweislast in jedem einzelnen der von mir gelisteten 4 Punkte (die ich auf Anfrage gern ausführlich begründe). Sie sind logisch mit UND verkettet. Das heißt: Wenn nur ein einziger dieser Behauptungen nicht zufriedenstellend belegt werden kann, sind sämtliche Maßnahmen der sog. „Klimapolitik“ illegitim und gehören sofort gestoppt.

    Im Moment ist die Situation leider die, dass keiner dieser Punkte nur ansatzweise belegt ist, die sog. „Klimapolitik“ aber trotzdem auf breiter Front durchgeführt wird. Sie ist damit von A -- Z illegitm. Der Triumph über irgendwelche Temperaturkurven beseitigt diesen Legimationsmangel in keinster Weise, und deshalb müssen wir darauf zurückkommen.

    [Ich quote der Übersichtlichkeit halber die originalen Behauptungen wieder rein]

    1. Daraus Katastrophen folgen

    Zu 1: Interresiert mich nicht

    Das ist schlecht, denn dieser Punkt muss mitbelegt werden, sonst bleibt die „Klimapolitik“ illegitim. Wenn kein schlimmes Unheil droht, wieso soll die Menschheit dann überhaupt Anstrengungen übernehmen, darauf Einfluss zu nehmen?

    2. Die Menschheit Verursacher sei

    Zu 2: Aus dem physikalischen Aspekt ja, aus menschlicher Sicht nein, wie vermeiden es ja gerne alle bis zum Schluss runterzuspielen.

    Gefragt sind nicht Statements, sondern Belege und logische Schlüsse.

    3. Die Entwicklung aufhaltsam sei

    Zu 3: Der Antropogene Anteil an der Klimaveränderungen ließe sich durch Klimaschutz tatsächlich eingrenzen (aufhalten nicht, der einiges an Erwärmung durch die Aerosole, welche dann auch nicht mehr da sind, in der Pipeline liegt)

    Gefragt sind nicht Statements, sondern Belege und logische Schlüsse. Die Aussage ist in der Form wischiwaschi, der Unterschied zwischen „eingrenzen“ und „aufhalten“ ist konstruiert. Die von den Alarmisten geforderten Maßnahmen müssen einen messbaren Unterschied machen -- egal welche Vokabel du dafür benutzt -- sonst sind sie nicht hinreichend legitimiert.

    4. Der Versuch des Aufhaltens mehr Nutzen als Schaden produziert

    Zu 4: Auch das interresiert mich nicht und ist an sich dämlich, da man nicht weiß, ob dadurch positive Sekundärentwicklungen enstehen, ist halt nunmal so,

    Ob dich das interessiert ist nicht wichtig. Der Beleg muss geliefert werden, um die einschneidenden Maßnahmen zu legitimieren. Wir können den Punkt nicht überspringen. Die „Sekundärentwicklungen“ als mögliche Schadwirkungen waren hier auch nicht gefragt, das ist ein esoterischer Öko-Gedanke. Die gemeinten Schadwirkungen sind die enormen wirtschaftlichen Belastungen der „Klimapolitik“, die wir recht gut abschätzen können.

    Fortschritt kostet Geld und an sich egal wohin man es tut, weg ist es so oder so, wenn man vorran will.

    Aber nicht alles, was Geld kostet, ist Fortschritt. Dass die sog. „Klimapolitik“ tatsächlich ein Fortschritt sei, und uns „voran“ bringt, ist erst zu belegen. Ein Vorschlag, wie der Beleg aussehen könnte, steht oben. Wurde aber bisher nicht geliefert, weder von dir, noch von anderen Forenteilnehmern, noch von der Politik oder den Aktivisten insgesamt. Sie führen aber die strittige und unserer Ansicht nach schädliche Politik bereits durch, und das betrachten wir daher als illegitim.

    Natürlich muss die Skeptiker-Seite eine Alternative bieten, wenn man also die Co2-Erwärmung widerlegen möchte,

    Nein, die Beweislast liegt bei den Befürwortern der belastenden gesellschaftlichen Einschnitte.

  39. @ Anorak

    Ihr Beitrag ist mir zu lang und ich könnte ohnehin diese politische Dimension nicht adiquat beantworten, dafür müsste mich das auch wirklich interresieren. Machen wir es doch einfach ein wenig kürzer:

    Meiner Meinung nach..

    … brauchen wir kein Klimaschutz, da der Mensch am besten funktioniert, wenn er an seine Grenzen gehen muss, desto schädlicher der Klimawandel, desto doller die Anstregung der Menschen, desto wahrscheinlicher positive Randentwicklungen

    … brauch man keine Angst vorm Klimawandel haben, man siehe nur die globale Wirtschaftpolik der Zentralbanken mit ihren quantitativ easing, macht mir aktuell mehr Sorgen als der schlimmste Klimawandel.

    …. macht die Politik eh nur was, was sie von ihren Lobbies aufgedrückt bekommt, der Wissenschaftler hat da wenig zu melden.

    … ist es unsinnig die „green Techs“ als Teufelwerkszeug hinzustellen, da eben auch die Möglichkeit besteht, dass das ordentlich Geld spart, rational sollte man also Vorsorgeschutz betreiben, aber die Menschen stehen einfach mehr drauf wenns richtig kracht, mal sehen was das Klimaexperiment am Ende rausbring, irgendwie freue ich mich schon.

    Das ist halt meine Meinung. Zu allen anderen, was für die Gesellschaft am beste wäre kann ich gar nix sagen, ist irgendwie auch schwer für Millionen von Menschen zu sprechen…

    Ich weiß nicht, ob sie damit leben können, aber ich sehe das numal so und obwohl ich das so sehe, werd ich mit den „Alarmist“ Terminus belegt, was mir ja eh scheißegal ist, aber lustig irgendwie schon 🙂

  40. @Christian

    Ich kann Ihnen genau sagen, warum ich Temperaturmessungen von Satelliten aus bevorzuge. Schauen Sie mal hier.

    http://www.science-skeptical.de/blog/strahlungstranfer-und-treibhauseffekt-seit-1906-sind-die-physikalischen-grundlagen-gelegt/0013037/

    http://www.science-skeptical.de/blog/spektroskopie-atmosphaerischer-treibhausgase/0013062/

    Funktioniert alles hervorragend. Im Gegensatz zu den Bodenstationen, deren Standortbedingungen sich ständig ändern und deren Zahl stark abgenommen hat.

  41. @Christian

    PS

    Was u.a. mit den Bodenstationswerten gemacht wird können Sie hier nachlesen:

    http://www.science-skeptical.de/blog/local-cooling-to-local-warming/006631/

    http://www.science-skeptical.de/blog/wie-die-nasa-die-arktis-warmrechnet-und-die-globaltemperatur-zum-steigen-bringt/003815/

  42. @Christian

    PPS

    Im Übrigen, wie Sie hier auftreten kaufe ich Ihnen nicht ab, dass Ihnen die globale Erwärmung egal ist, sondern glaube eher, dass Sie ein überzeugter Klimaschützer sind.

  43. Christian #30,

    Zu 3: Der Antropogene Anteil an der Klimaveränderungen ließe sich durch Klimaschutz tatsächlich eingrenzen (aufhalten nicht, der einiges an Erwärmung durch die Aerosole, welche dann auch nicht mehr da sind, in der Pipeline liegt)

    Dann ist das große „2° Klimaziel“für Sie Wissenschaft und legitim?

  44. Ach Micheal,

    Ihre Verliebheit zu den Satdaten in allen Ehren, aber irgendwie an der Realität vorbei, weder Satdaten noch Bodendaten sind hervorragend, nur sollte man halt Wissen was da so gemessen wird, also wenn wir von der Bodennahen Temperatur sprechen, können sie Satdaten als Rohdaten genauso nur Nährung hernehmen wie Bodendaten für die Satdaten. Aber unabhängig davon ist halt mal so, dass Skeptiker dahin rennen wo gerade der kleinste Trend zu finden ist, beispielweise war bis Anfang der 2000s die Satdaten von RSS verpönt, weil die einen viel zu steilen Anstieg zeigen (klar da sehr El-Nino-Sensitiv) und nun ist halt andersherum, dass verpönte RSS bzw. auch UAH sind nun die „Bringer“ da durch die Neutral/La-Nina-Lastige Lage nach den 90s natürlich ein geringer Trend gezeigt wird, bis dann bei der nächten größeren El-Nino-Phasen dann RSS/UAH wieder böse sind, da sie die Bodendaten überholen. Hab das Spiel schon mitgemacht, genauso wird das wieder sein.

    Gerade diese Sensivtät gegenüber den El-Nino hatte eben dafür gesorgt, dass wir bei RSS Anfangs eine krassere Erwärmung gemessen hatten als in den Bodendaten und nun revidiert sich das.

  45. @ Micheal

    Sie können doch glauben was sie wollen, schließlich kaufe ich ihnen auch nicht ab, skeptisch zu sein. Insofern beruht das ganze auf Gegenseitigkeit, einigen wir uns also darauf, das ich ein Klimaaktivist bin und sie kein Klimaskeptiker, dass macht zumindestens die Rollenstellung einfacher 🙂

  46. @Christian #36
    Die Modelle, die hinter den MSU-Messungen stehen sind sicher komplex und ich kann das auch nicht werten. Man sollte sich aber nicht der Vorstellung hingegen, dass das bei Thermometern ca. 2m über dem Boden anders wäre. Es stellt sich da z.B. schon die Frage, ob die atmosphärische Schichtung nachts- und tagsüber die Gleiche ist und ob ich da auch das Gleiche messe. Da fliessen auch viele theoretischen Überlegungen ein.
    Die Angabe einer Zahl für eine Globaltemperatur ist m.E. ziemlich gewagt aber die Tatsache, dass die Temperaturabweichung bei den unterschiedlichen Messsystemen ziemlich parallel laufen, zeigt dass man wohl auf dem richtigen Weg ist.

  47. Rassbach,

    Das Ziel “ 2 Grad“ ist zumindestens nicht Naturwissenschaftlich und eher auf ein Ökonomisches Modell berechnet, für mich also nicht wirklich relevant. Obs legetim ist, kann ich auch nicht sagen, sowas sollte eigentlich die Gesellschaft als gesamtes legetimieren.

    Mag sein, dass ich mich hier irre, ich hab bisher bezüglich alles zum Thema 2 Grad bla weggeklickt da mich das weniger interresiert

  48. @ Christian, #39:

    …. macht die Politik eh nur was, was sie von ihren Lobbies aufgedrückt bekommt, der Wissenschaftler hat da wenig zu melden.

    Die Wissenschaftler, die wir meinen, agieren als Lobbyisten.

    Meiner Meinung nach..

    … brauchen wir kein Klimaschutz, da der Mensch am besten funktioniert, wenn er an seine Grenzen gehen muss, desto schädlicher der Klimawandel, desto doller die Anstregung der Menschen, desto wahrscheinlicher positive Randentwicklungen

    Das paßt zu dem bisher hier von den Autoren vertretenem Spektrum. Etwas randständig, aber immer noch passend.

  49. @ Christian:

    Noch eine Ergänzung: Wenn Sie hier aufschlagen und nicht wirklich wissen, was Sie erwartet, könnten Sie statt Vorurteile zu pflegen auch den Punkt „Über uns“ im Menü anklicken und sich erst einmal einlesen.

    Alles andere, das haben Quentin und Michael Krüger schon richtig erkannt, wäre scheinheilig.

  50. @ Gerhard,

    Deshalb schrieb ich ja auch, dass weder Satdaten noch Bodendaten „perfekt“ sind, GISS hat seinen Interpolations-Bias (in beide Richtungen), RSS deckt keine Antarktis ab, UAH läuft instabil zu RSS und bekommt die Instrumenten-Drift nicht in den Griff, Hadcrut4 hat nen Coverage-Bias, ebenso JMA und NCDC.

    Die besten Produkte sind derzeit für mich:

    RSS und Hadcrut4 nach Cowtan and Way (2013)

    Gruss

  51. Heller,

    Bereits nachgeholt und sorry nochmal das ich das nicht zuvor gemacht habe, aber das zeigt mir, dass ich wahrscheinlich hier wenig Spaß haben werde, da sich die Schwerpunkte meiner Wichtigen Themen (Beispielweise den Impact der ENSO auf die Klimasensvität dekadischer Schätzungen) mit die der ihren, wahrscheinlich weniger kreuzt als ich erstmal annahm.

    Besten Gruß

  52. Christian #50
    Vielleicht sind sie ja vom Fach. Ich komme ja mehr von der politischen Seite und beschäftige mich nur soweit mit Klimawissenschaft, dass ich nicht alles glauben muß. Cowtan und Way hat nun soviele methodische Fehler, dass selbst ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass man das einfach ignorieren kann. Wenn das nicht zur Suche nach einer relevanten Erwärmung im letzten Jahrzehnt+ gepasst hätte, dann wäre das wohl auch ignoriert worden.

  53. @ Gerhard,

    Wo sind den genau die Methoden Fehler? Wäre mir nun wirklich neu, dass das Kriging nur murks erzeugt. Auch das Argument der Erwärmung verstehe ich nicht, dass sieht man bei GISS, sowie in den Satdaten, dass die Arktis sich extrem erwärmt hat, nur muss man eben die Satdaten auf „Portable“ zu den Bodendaten machen, da Satdaten auch gewisse Wetterlagen nicht ordentlich messsen können aufgrund ihrer hohen Messhöhe, beispielweise Inversionswinter, wo es Erdbodennah kalt ist und in den Bergen bzw. oben warm und Sonnig, sowas bekommen die Satdaten eben nicht hin.

    Auf der anderen Seite benutzt Barkeley Earth (was ja ziemlich Indipendent sein soll) Kriging-Verfahren um eine modifizierte Version von HadSST3 zu bekommen.

    Siehe auch: http://static.berkeleyearth.org/memos/Global-Warming-2014-Berkeley-Earth-Newsletter.pdf ziemlich weit unten bei „Details“

    Gruss

  54. bitte post aus spam befreien

  55. Ich habe mal mit den GISS-Jahreswerten auf meinem PC einige Trendtests durchgeführt (also getestet, ab wann es lt. GISS-Werten keinen signifikanten Trend mehr gegeben hat).

    Ergebnisse:
    1) Von 1997 bis einschließlich 2014 gibt es keinen signifikanten Trend. Seit 17 Jahren gibt es (auch nach GISS) keine Erwärmung!
    2) Lässt man das Jahr 2014 weg, so erhält man ebenfalls ab 1997 keinen signifikanten Trend. D.h. vor einem Jahr waren es 16 Jahre ohne Erwärmung.

    Schlussfolgerung:
    Obwohl nach GISS das Jahr 2014 relativ warm war, hat sich die Zeitdauer ohne globale Erwärmung um ein weiteres Jahr verlängert.

  56. @Christian #53
    Das jetzt im Detail zu diskutieren führt wohl etwas weit vom Thema weg. Ich müßte mich auch erst wieder einlesen. Nur kurz sind die verwendeten UAH-Daten die, von denen Spencer sagt, dass sie am unsichersten sind. Ich frage mich, warum man nicht die Daten vom DMI verwendet? Da ist natürlich nichts mit extremer Erwärmung. Oder was ist für sie extrem?
    Im Grunde ist das Ganze aber irrelevant, denn auch im Cowtan und Way Datensatz haben wir keine statistisch signifikante Erwärmung in den letzten 17 Jahren.
    Man sollte überhaupt mal öfter auf statistische Modelle gucken. Nach NOAA ist die Wahrscheinlichkeit, dass 2014 das wärmste Jahr war 48%. Das ist nach IPCC-Sprech “more unlikely than likely”.

  57. Hmmm nunja, DMI ist kein Messwert, sondern Reanalyse und NW-Model, ERA-Reanalysis halt und sieht so für die Arktis aus:

    http://climexp.knmi.nl/data/ierai_t2m_0-360E_70-90N_n_mean1_anom_30.png

    Oder macht auf 70N-90N rund 1-1,.5K Temperaturanstieg seid 2000

    Siehe auch Anmerkung von DMI selbst:http://ocean.dmi.dk/arctic/documentation/arctic_mean_temp_data_explanation_newest.pdf

    Auch das wird der Signifkanz stimmt nicht, da Skeptiker gerne einfachste Dinge vergessen, nämlich der Trend im Grunde ein „Selection Bias“ weil der Trend aus der Stichprobe aus den Gesamtzusammen gerissen ist. Trend-Schätzer sind sehr anfällig bei „Außreißern“ am Anfang der Reihe und da die Grundgesamtheit ignoriert wurde, kommt es zu ein Fehlschätzung beim Schätzer. Du lässt ja deinen Trend auf 1998 beginnen und dieses Jahr stellt ein Sigma-Event (glaub sogar Sigma3) in der Gesamtreihe gegenüber den Trend da und das wiederum versaut dir dein Schätzer.

    Das siehst du simpel anfolgenden

    Wir nehmen den Trend aus 1981-1998 und von 1998-2015

    http://woodfortrees.org/graph/gistemp/from:1981/to/plot/gistemp/from:1981/to:1998/trend/plot/gistemp/from:1998/from/trend

    Siehst du den fetten Jumb zwischen den beiden Trendlienien, dass kommt daher, weil du auf einen Sigma-Event startest

    Und jetzt mal dazu noch den Gesamttrend:
    http://woodfortrees.org/graph/gistemp/from:1981/to/plot/gistemp/from:1981/to:1998/trend/plot/gistemp/from:1998/from/trend/plot/gistemp/from:1981/to/trend

    Nüchtern lässt sich feststellen, dass schlichtweg ein „Selection Bias“ den Trendschätz seid 1998 versaut.

    Sinnvoller Verfahren ist beispielweise ein 5y Low-Pass-Filter rauszuhauen:

    http://climexp.knmi.nl/data/ihad4_krig_v2_0_0_mean1_anom_5yr_low-pass_box.png

    Von keiner nennenswerten Temperaturerhöhung kann man dann ab 2005 sprechen und da ist es auch nicht so verwunderlich, da es von 2005 vermehrt zu La-Nina und einer PDO-Kaltphase kam.

  58. @Christian #57
    Ich habe nun mal keine Standardmesswerte aus der Arktis, damit komme ich auch notwendigerweise nicht zu wirklich endgültigen Ergebnissen.
    Ich beziehe mich nicht auf ein Startdatum 1998 sonder auf die Analysen von Phil Jones und Judith Curry und die gehen von Anfang 1997 aus. Das ist zwar von 2012 aber da werden die paar hundertstel bis jetzt auch nichts gerissen haben.
    Ich gucke mich lieber ein bisschen bei den Fachleuten um, bevor ich mich auf einen Datensatz beziehe, der meiner Meinung entgegen kommt.

  59. Wie man bei „Climate etc.“ (Judith Curry) nachlesen kann, ist es völlig bedeutungslos, ob wir ein 2/100 Grad-Rekord haben oder nicht, er ändert absolut nichts an der Tatsache, dass die gemessene Erderwärmung inzwischen fast 0,3 Grad hinter allen Klimamodellen hinterherhinkt, was für mich ein extremer Hinweis auf deren miserable wissenschaftliche Qualität ist.

  60. @Bert Robel #59

    dass die gemessene Erderwärmung inzwischen fast 0,3 Grad hinter allen Klimamodellen hinterherhinkt, was für mich ein extremer Hinweis auf deren miserable wissenschaftliche Qualität ist.

    Kann man auch so wissen. Die Klimawissenschaft ist weit davon entfernt, ein vollständiges und widerspruchsfreies theoretisches Modell des Weltklimas entwickelt zu haben. Was auch immer diese Algorithmen da rechnen, sie können es nicht auf der Basis einer korrekten Beschreibung der Klimazusammenhänge tun, weil dieses Wissen derzeit nicht vorhanden ist.

    Außerdem: Selbst wenn eines Tages ein vollständiges theoretisches Klimamodell vorliegen sollte (was das Ziel der Forschung ist), könnte dieses Modell nichtdeterministisch sein, d.h. eine Vorhersage wäre selbst dann unmöglich und bliebe es für alle Zeit.

  61. @ Gerhard

    Es ist egal, ob kruz vor oder am Startpunkt dein Sigma-Event, dein Schätzer geht vor die Binsen, da nicht representativ für die Grundgesamtheit. Zu dem anderen: Kurze Trend können bei dieses Varianz die wir messen kaum Signifkant sein, dafür ist die interne klimatische Variabilitat zu groß, deshalb ist es so Banane die Trends auf solch kurzen Zeitraumen zu erstellen, selbst Klimamodelle zeigen (nicht im Mittelwert) in ihren Ensembles lange Phasen von nicht signifkanter Erwärmung

    Nehmen wir doch das ACCESS1-0 model unter einen extremen Klimawandel-Szenario, also RCP8.5 was ungefähr einen Temperatur-Anstieg von 5 Grad bis 2100 bedeutet.

    Sieht dann so aus: http://climexp.knmi.nl/data/icmip5_tas_Amon_mod_rcp85.0_0-360E_-90N_n_mean1_anom_30.png

    Nun sehen wir uns der Periode 2024-2040 an:
    http://climexp.knmi.nl/data/icmip5_tas_Amon_mod_rcp85.0_0-360E_-90N_n_mean1_anom_30_2024:2040.png

    Das Model weißt für diese Periode einen negativen Trend von -0.02K/y auf

    Wie du siehst, schließen sich flache Trends oder negative Trend unter Global Warming nicht aus, weil eben die interne Varianz so stark aufdrückt auf kürzere Zeitskalen

    Gruss

  62. Nachtrag,

    Beim zweiter mal nachsehen, habe ich dann gemerkt, dass wohl ein Breitengrad-Fehler(weil mich die Varianz doch im Nachhinein verdutzt hat) vorlag und nicht die Globalen Werte dastellte, soory, sollte zwar nicht vorkommen, aber passiert eben, wenn man nur ein Mensch ist.

    Damit zur Korrektur: (also Global)

    Bis 2100

    http://climexp.knmi.nl/data/icmip5_tas_Amon_mod_rcp85.0_0-360E_-90-90N_n_mean1_anom_30.png

    No Warming verkürzt sich jetzt auf 2027-2038

    http://climexp.knmi.nl/data/icmip5_tas_Amon_mod_rcp85.0_0-360E_-90-90N_n_mean1_anom_30_2027:2038.png

    Conclusion bleibt gleich:

    Die interne Varianz ist zu hoch um auf kurzen Zeitskalen immer stetige Temperaturzunahme zu haben

  63. @Chritian
    Großer Humbug den sie hier lostreten,

    Wenn sie dem (Klima-)System auf die Schliche kommen wollen, sprich „warum macht es was anderes als die K-Wissenschaft erwartet“, dann müssens als erstes die bisherigen Irrtümer gründlich untersuchen. Versuchens das mal und sie werden schnell entdecken, dass dieselbe Forschungsgruppe immer denselben Humbug präsentiert. Danach versuchens mal mit Logik, die sie in einer Schlussfolgerung zusammen fassen.

    Und bedenkens bitte
    Erst wenn alle Mosaiksteinchen sich zu einem widerspruchfreien Bild zusammensetzen lassen dürfen sie davon ausgehen, dass ihre Theorie wohl stimmen dürfte (ab hier wird es zu Wissen). Doch bisher passt so gut wie nix zusammen.

  64. zu # 63, sorry für den Vertipper, @Christian

  65. ftp://soest.hawaii.edu/coastal/Climate%20Articles/Rahmstorf_2007%20Sea%20level%20exceeding%20model.pdf

    @Christian #61

    sie schreiben:

    „Es ist egal, ob kruz vor oder am Startpunkt dein Sigma-Event, dein Schätzer geht vor die Binsen, da nicht representativ für die Grundgesamtheit. Zu dem anderen: Kurze Trend können bei dieses Varianz die wir messen kaum Signifkant sein, dafür ist die interne klimatische Variabilitat zu groß, deshalb ist es so Banane die Trends auf solch kurzen Zeitraumen zu erstellen, selbst Klimamodelle zeigen (nicht im Mittelwert) in ihren Ensembles lange Phasen von nicht signifkanter Erwärmung.“

    Da stimme ich zu.
    Aber wenn sie Rahmstorf heißen und im Mainstream veröffentlichen schaffen sie es mit 16 Jahre Trends ins Science Magazin. Es kommt halt immer darauf an im richtigen Club zu sein. Da klappt es dann auch mit dem Peer-Review besser.
    Da ist dann schon mal das Bild einer relativ schnellen Erwärmung gesetzt, auch wenn es wie sie schreiben Banane ist solche Trends überhaupt zu erstellen, für ihre Karriere als Klimaforscher ist das dann schon hilfreich.

  66. Herr Heß,

    Hä? Lesen können sie schon oder? Ich könnte in keiner Zeile entnehmen das eine Signifkante Attribuation von Herrn Rahmstorf vorgenommen wurde, er hat, wie ich es genauso täte, mögliche Gründe für zu dieser Zeit schnelleren Anstieges der Temperaturen gegenüber den Projektion angeben, dazu wurden 3x Möglichkeiten von Rahmstorf aufgestellt:

    Gehen wir doch mal Punkt für Punkt durch:

    Man konstantierte:

    „The global mean surface temperature in-crease (land and ocean combined) in both theNASA GISS data set and the Hadley Centre/Climatic Research Unit data set is 0.33°C forthe 16 years since 1990, which is in the upperpart of the range projected by the IPCC.“

    Man stellte also erstmal fest, dass der 16 Jahres-Trend im oberen Bereich der IPCC-Projektion lag. Dann schrieb man:

    “ Giventhe relatively short 16-year time period con-sidered, it will be difficult to establish the reasons for this relatively rapid warming, althoughthere are only a few likely possibilities.“

    Ein komplett richtiger Satz, 16 Jahre sind zu wenig um genau zu sagen, warum man im oberen Projektionsbereich liegt, jedoch grenzen sie es auf einige Möglichkeiten ein.

    Diese Möglichkeiten werden folgt beschrieben:

    „The first candidate reason is intrinsic variability within theclimate system.“

    Also die internen Klimaschwankungen, also die selbe Erklärung wie das heutige Abflachen

    „A second candidate is climateforcings other than CO2: Although the con-centration of other greenhouse gases has risenmore slowly than assumed in the IPCC scenarios, an aerosol cooling smaller than expectedis a possible cause of the extra warming“

    Auch das ist eine Möglichkeit, dass beispielweise die Projektion des Forcings zu schwach war und folglich man im oberen Band der Projketion sich wiederfindet

    „A third candidate is an underestimation of the climate sensitivity to CO2(i.e., model error)“

    Auch das wäre Möglich und alle 3x genannten Grunde sind exakt die gleichen, für die derzeitige Model-Divergenz. Eigentlich ist das Paper ein gutes Beispiel wie Wissenschaft ihre eigenen Prognosen hinterfragt, obgleich ob die Projektion zu warm oder zu kalt ist.

    Also was ist eigentlich ihr Problem, außer das sie eine menschliche Abneigung gegen Rahmstorf haben?

  67. @Christian #66

    Ich habe keine menschliche Abneigung gegen Rahmstorf, er ist sicher ein hervorragender Hochschullehrer.
    Mich stört die Methode 16 Jahre Trends zu benutzen, um zu bestimmten Schlussfolgerungen zu kommen.
    Das stört mich bei „Skeptikern“ wie man oft auf EIKE lesen kann, aber auch in der Mainstream-Klimawissenschaft wie man an dem Science-Paper sieht.

    Diese drei Möglichkeiten die in dem Paper angeführt werden können sie für einen beliebigen Zeitraum anführen.
    Es lassen sich sogar noch mehr Möglichkeiten finden.
    Es ist schon wie sie beschrieben haben Banane.

    Warum also werden solche beliebigen Möglichkeiten die immer gelten als Naturwissenschaft veröffentlicht?

    Wenn aber ein Skeptiker vergleichbares tut, wird er in die Ecke der „Nichtwissenschaft“ gestellt. Wir sehen hier massiven „Mainstream“-Bias.

    Denn zum Schluß wird in dem Artikel ja gefolgert:

    Overall, these observational data underscore the concerns about global climate change. Pre- vious projections, as summarized by IPCC, have not exaggerated but may in some respects even have underestimated the change, in particular for sea level.

    Genau das geben eben die Daten bei 16 Jahre Trends nicht her meins Erachtens. Solche Schlussfolgerungen sind eine Überfrachtung eines statistischenErgebnisses.

    Daran sieht man auch den Mainstream-Bias. Wenn ein Skeptiker schreibt, dass der Hiatus der 16 Jahre seit 1998 zeigen könnte, dass das IPCC übertreibt wird er als Klimaleugner beschimpft.

    Beide die Klimaforscher und der Skeptiker haben aber nur das gleiche gemacht. Beide haben nichtsignifikante Trends und zu kurze Zeiträume für unzulässige Schlussfolgerungen missbraucht.

  68. @Christian #61
    Wir verstehen uns irgendwie falsch. Ich wende ich einfach nur dagegen, wenn behauptet wird, wir hätten im Moment eine nennenswerte globale Erwärmung. Das geben die Daten einfach nicht her und deshalb ist es auch unredlich, die Öffentlichkeit damit zu beunruhigen oder mich zu verärgern, denn ich hätte es gerne wärmer.
    Das das kein Trend ist sondern nur eine Momentaufnahme, ist ein ganz anderes Thema. Auch wenn sich das jetzt in der Zukunft sogar abkühlt und das für die nächsten 30 Jahre, sagt das nichts für die weitere Zukunft. Das zeigt uns die Vergangenheit.
    Nun haben wir durch die Zunahme von Treibhausgasen sicher eine Situation, wo man sich die Klimaentwicklung ansehen sollte. Man sollte aber auch ehrlich genug sein zuzugeben, dass unsere Wissenschaft da im Moment eher spekuliert als wirklich belastbare Theorien zu haben. Sonst muß man eben damit leben, dass man ständig auf diese Phantasiemodellergebnisse hingewiesen wird und die skeptischeren Teile der Öffentlichkeit sich ein Lachen nicht verkneifen können.

  69. Hallo Herr Heß,

    Sie schreiben:

    „Diese drei Möglichkeiten die in dem Paper angeführt werden können sie für einen beliebigen Zeitraum anführen.
    Es lassen sich sogar noch mehr Möglichkeiten finden.
    Es ist schon wie sie beschrieben haben Banane.“

    Das ist richtig, aber man muss schon nach Magnitude sortieren, die ENSO beispielweise ist auf solchen Zeitskalen der Treiber schlechthin, aber damit ist ja nicht nur ENSO gemeint, sondern vie PDO, AO bzw. NOA etc. Kann natürlich auch schreiben, das irgendwas unbekanntes das verursacht hat, nur bringt mich das null komma null weiter, da ich nicht berücksichtigen kann, dass ich nicht kenne und ergo auch seine Wirkung nicht kenne.

    Sie schreiben:

    „Warum also werden solche beliebigen Möglichkeiten die immer gelten als Naturwissenschaft veröffentlicht?“

    Weil man wohl kaum die ENSO leugnen kann, genauso wenig kann man leugnen, dass falsche Imputs falsche Resultate hervorbringen können oder falsche Sensivität, falsche Ergebnisse, insofern ist das eigentlich ein wissenschaftlicher Prozess. Schwachsinn ist halt, nur einen Trend zu setzten ohne plausible Begründung anzugeben, wie das Praktisch oft auf den Skeptiker Blogs zu finden ist.

    „Wenn aber ein Skeptiker vergleichbares tut, wird er in die Ecke der “Nichtwissenschaft” gestellt. Wir sehen hier massiven “Mainstream”-Bias.“

    Nunja du Frage ist unter welche Konditionen, wenn der Skeptiker natürlich einfach sagt und beispielweise kein peer review zulässt, wäre Nichtwissenschaft eben auch richtig, falls publiziert ist die Aussage erstmal gleich der anderen publizierten Aussagen.

    Sie schreiben weiter:

    „Denn zum Schluß wird in dem Artikel ja gefolgert:“

    Und? Die Arbeit zeigt ja, dass die Messwerte über der Projektion liegen, möglichweise durch natürliche Variabilität, durch andere GHGs, durch Fehler in der Sensvität, es ist also legitim daraus ableiten zu wollen, dass die Projektion nicht übertrieben war, was insofern wahr ist, weil die Messwerte ja oberhalb der Projektion liegen, was ich zwar auch für unglücklich formuliert halte aber noch legitim ist, anders wäre es, wenn er geschrieben hätte, dass die Projektion den Klimawandel untertreibt, diese Aussage wäre durch die eigenen vorgetragen Argumenten nicht haltbar.

    Siehe auch RB Skeie (2014) welche folgendes sagen:

    „The analyses show a significant contribution of internal variability on a multi-decadal scale to the global mean temperature change.“

    Diese Aussage ist eben auch nur haltbar, wenn Ihre Forcing-Annahme richtig ist, stellt sich also im nachinein raus, dass das Forcing verschätzt wurde, dann ist deren Ergebniss ebenso wieder in Frage zu stellen.

    Du schreibst:

    „Daran sieht man auch den Mainstream-Bias. Wenn ein Skeptiker schreibt, dass der Hiatus der 16 Jahre seit 1998 zeigen könnte, dass das IPCC übertreibt wird er als Klimaleugner beschimpft.“

    Das ist auch richtig so, nämlich sollte der Skeptiker sagen, das IPCC könnte übertreiben, weil… und nicht das IPCC übertreibt, nämlich, dass ist bis zum heutigen Tag nicht eindeutig nachweisbar und belegbar.

    Du schreibst:

    „Beide die Klimaforscher und der Skeptiker haben aber nur das gleiche gemacht. Beide haben nichtsignifikante Trends und zu kurze Zeiträume für unzulässige Schlussfolgerungen missbraucht.“

    Kann ich nicht erkennen, siehe deine eigene Verlinkte Arbeit von Rahmstorf, er folgert nicht, dass das IPCC untertreibt, sondern das seine Ergenisse einer Übertreibung eher auschließen. Der gewöhnliche Skeptiker geht her und sagt, dass IPCC übertreibt. basta

    Deshalb bin ich an diesen Punkt diskonform, den beide machen nicht das gleiche

    Gruss

  70. @ Gerhard,

    Das genau ist doch das Problem zwischen Wissenschaft und Gesellschaft, die Menschen kapieren einfach nicht, dass auf „momentan“ Zeitskalen es immer möglich ist, dass kaum Erwärmung von statten geht.

    Gibt doch ein ganz simpeln Test, nehmen sie sich beispielweise die Varianz der GISS-Temperatur Reihe, erzeugen sie 10.000 Zufallszahlen in Grßenordnung dieser Varianz und hauen sie beispielweise ein gleit. 10 Jahrestrend rüber, wollen sie wissen was der sagt?

    Hier mal das Ergebniss (nach Standartabweichung des Trendes.)

    +- 0.017K/y

    Das heißt, selbst wenn die Erwärmung durch Treibhausgase 0.17K per Jahrzent beträgt, kann es vorkommen, dass 10 Jahre keine Erwärmung messen, es kann aber auch sein, dass wenn die Treibhausgase die Erde rund 0.17K im Jahrzent erwärmen, dass Jahrzent sich aber um 0.34K erwärmt. Und das ist wenn der Trend im Standartbereich liegt, außerhalb aber auch möglich, gäbe es unter antropogener Erwärmung sogar die Möglichkeit einer Abkühlung.

    Also nochmal, das eine schließt das andere einfach nicht aus und gerade das auf kurzen Zeitskalen kann man nix beurteilen, dass jetzige ausbleiben einer starken Erwärmung kann bedeuten, dass die Wirkung der Treibhausgase überschätzt ist aber es muss es nicht bedeuten, da dass alles in Rahmen der natürlichen Schwankungsbreite unseren Klimas liegt,

    Gruss

  71. @Christian #70
    Sie haben da vollkommen recht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Klimawissenschaftler, die von AGW überzeugt sind, oft jede Chance nutzen um die Öffentlichkeit von der Erwärmung zu überzeugen aber andererseits Skeptiker anpissen, die nur mal vorsichtig äussern, dass es ja schon eine zeitlang nicht mehr wärmer geworden ist. Wenn diese aufgrund von statistischen Analysen von einer neuen kleinen Eiszeit o.ä. ausgehen, dann kann man sie sicher in die nicht so wissenschaftliche Ecke stellen. Das gilt aber auch für die entgegengesetzte Argumentation.
    Für eine Argumentation aus der Funktionsweise des Klimas heraus, fehlen uns einfach die notwendigen Kenntnisse und die Sichtweise, dass ein Faktor wie die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre der entscheidende Faktor ist, ist einfach albern. Das mag es zwar länger nicht gegeben haben, aber völlig neu ist das auch nicht.

  72. Christian #47,

    gestern hatte ich schon geantwortet, ist aber verloren gegangen.

    Das Ziel ” 2 Grad” ist zumindestens nicht Naturwissenschaftlich und eher auf ein Ökonomisches Modell berechnet, für mich also nicht wirklich relevant. Obs legetim ist, kann ich auch nicht sagen, sowas sollte eigentlich die Gesellschaft als gesamtes legetimieren.

    Es wird doch der Anschein erweckt, als wäre es Naturwissenschaft, weil ein Physiker das 2° Ziel als valide physikalisch begründet darstellt und darauf ist doch sämtliche Propaganda abgestellt. Der Kerl heißt Schellnhuber und hat die Lizenz zu Lügen?

    Hajo Lange sagt dagegen, die Physik kann keinesfalls die 2° Klimazielformel bestätigen, der hat aber keine Lizenz.

    bitte bei hajolange.de unter Laienfragen nachlesen.

    Die Weltjahresdurchnittstemperatur als Schätzeisen sagt gar nichts aus, auch wenn sie seit climategate hiding the decline weniger verfälscht wird.

    Keiner ist in der Lage alle Klimafaktoren richtig einzuschätzen, da ist es Betrug vom angeblichen Physiker nur CO2 anzuklagen und uns abzukassieren?

    Mag sein, dass ich mich hier irre, ich hab bisher bezüglich alles zum Thema 2 Grad bla weggeklickt da mich das weniger interresiert

    sollte man nicht wegklicken, weil es die Begründung für unsere Ausplünderung ist , nicht die geglätteten Temp. Kurven, die sind nur Ablenkung oder Schwanzvergleich, wie einer treffend sagte.

    (Sorry, war am WE etwas faul…..hier isser. H.E.)

  73. bitte post im spam befreien

  74. Hi Gerhard

    Sie schreiben:

    „Sie haben da vollkommen recht. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Klimawissenschaftler, die von AGW überzeugt sind, oft jede Chance nutzen um die Öffentlichkeit von der Erwärmung zu überzeugen aber andererseits Skeptiker anpissen, die nur mal vorsichtig äussern, dass es ja schon eine zeitlang nicht mehr wärmer geworden ist. “

    AGW ist keine Überzeugung, sondern physikalischer Fakt. Glauben spielt null komma null die Rolle, die einzige Frage ist, wie groß am Ende der Effekt ist, jeder der also behauptet, dass Treibhausgase keine Wirkung auf die Temperatur haben, ist einfach Dumm. Aber ich gehe mal davon aus, dass sie das anders gemeint haben.

    Zu den Skeptikern:

    Ja, warum werden diese den auch angepisst, siehe hier: http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Meteorologe-findet-Diskussion-um-Klimaschutz-laecherlich-id32569342.html

    Ich verstehe diese Arroganz dieses Meteorologen nicht, er tut so, also wenn beispielweise die Leute vom DWD zu Dumm sind und kommt in keinen moment auf die Idee das dieses Zeuch was er da redet berücksichtigt wird. Aber das ist ein anderes Thema, was sie ansprachen, da wie vorher schon gesagt, gibts auch keine Grund zur Entwarumung nur weils ne zeitlang nicht rausgeht, dass liegt im Bereich der klimatischen Schwankungen, erweitert man den Test den ich oben gemacht habe, dann dürfte nach 20 Jahren „Null-Erwärmung“(also wirklich 0,000000) oder „Abkühlung“ (wenn nicht mit Forcing oder Vulkanen erklärt werden kann) der Zeitraum sein, wo man langsam in den konfidenten Bereich kommt wo man definitiv davon reden könnte, dass der antropogene Teil am Klima überschätzt wird (das betrifft ausschließlich die Bodenwerte, Satdaten weisen noch eine viel höhere Schwankunsbreite auf)

    Du schreibst:

    „Wenn diese aufgrund von statistischen Analysen von einer neuen kleinen Eiszeit o.ä. ausgehen, dann kann man sie sicher in die nicht so wissenschaftliche Ecke stellen. “

    Sind wir doch praktisch schon drin, die Zirkulation hat ganu ähnliche Züge angenommen, beispielweise die polaren Outbreaks auf der NH, die war auch typisch für die LIA, hinzu kommt, dass die LIA mehr als Sonne war, sie war auch vorallem durch Vulkane geprägt, was die Varianz von sehr warmen Jahren und sehr kalten Jahren in der LIA erklärt.

    Du schreibst:

    „Für eine Argumentation aus der Funktionsweise des Klimas heraus, fehlen uns einfach die notwendigen Kenntnisse und die Sichtweise, dass ein Faktor wie die Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre der entscheidende Faktor ist, ist einfach albern. Das mag es zwar länger nicht gegeben haben, aber völlig neu ist das auch nicht.“

    Und das ist falsch für diese Zeiträume wo wir leben und welche wir betrachten, Milankovic, beispielweise spielt sich in viel höheren Zeitskalen ab oder Kontinentalverschiebung. Und unter derzeitigen* Verhältnissen sind die Treibhausgase der entscheidene Faktor.

    * Oberhalb dekadischer Temperaturen

  75. @Christian #73
    Dass AGW oder überhaupt der Einfluss der Biosphäre auf das Klima ein physikalischer Fakt ist, bestreitet eigentlich keiner, den ich kenne. Manche argumentieren sicher das AGW eher eine Abkühlung ist, aber die müssen sicher sehr viel erklären. Aber es geht ja eigentlich um die die Grössenordnung und da ist es nichts mit physikalischem Fakt nach unserem Kenntnisstand.
    Über Kontinentalverschiebung und Milankovic-Zyklen brauchen wir nicht zu reden, das spielt sicher bei den Zeitspannen über die wir uns unterhalten keine Rolle.
    Änderungen in der Zirkulation (Atmosphäre und Ozeane) mit grösseren klimatischen Änderungen hat es immer gegeben. Denken sie nur an die Interstadiale während der letzten Eiszeiten. Warum wir jetzt in einem Interglazial sind, kann keiner zufriedenstellend beantworten und dass die Treibhausgase der entscheidende Faktor sind ist sehr zweifelhaft. Dass sie ein wichtiger Faktor sind steht zwischen uns wohl nicht zur Diskussion.
    Herr Hager sieht das wohl auch nicht anders und unter Meteorologen ist das auch nicht selten. Was die Messtechnik angeht, ist sicher bei den Meteorologen, wenn das für klimatische Überlegungen verwendet werden soll, einiges im Argen. Der DWD hört das sicher nicht so gerne.

  76. Gerhard,

    Der Rest überspringen wir mal und gehen dahin:

    „Herr Hager sieht das wohl auch nicht anders und unter Meteorologen ist das auch nicht selten. Was die Messtechnik angeht, ist sicher bei den Meteorologen, wenn das für klimatische Überlegungen verwendet werden soll, einiges im Argen. Der DWD hört das sicher nicht so gerne.“

    Ja, aber verschwiegen wird, dass die Maxtemperaturen höher sind aber die Min Temperaturen niedriger, im Mittel gleich sich das ganze aus. Aber selbst wenn, sowas wird in den Datenreihe berücksichtigt, deswegen muss man doch überhaupt erst homogenisieren, ansonsten könnte man sich das sparen, gerade die frühen Wetterstationen, welche am Stadtrand gebaut wurden und dann wuchs die Stadt und die Temperatur wurde automatisch durch die größere urbane Fläche herum größer, sowas muss homogenisiert werden. Macht man das nix, erhält man mitunter Mülldaten. Außerdem ist hier die Frage, wem soll ich mehr glauben, einen Menschen (Subjekt) oder der Natur (Objekt) und die Naturveränderung sind wohl unverkennbar, dass das Argument wohl kaum zieht, dass die Erwärmung auf falsche Messwerte zurückzuführen ist.

    Ansonsten siehe auch mal hier: https://www.ncdc.noaa.gov/cdo/f?p=519:1:0::::P1_STUDY_ID:14189

  77. @Christian #73

    AGW ist keine Überzeugung, sondern physikalischer Fakt.

    ad 1: Man kann zwar den Temperaturverlauf messen, aber um einen Trend zu beschreiben muss man vorher noch zwei Festlegungen machen: Das betrachtete Zeitfenster und den Glättungsfaktor. Ohne diese beiden Angaben ist die Aussagen undefiniert. Es gibt durchaus Zeitfenster, für die die Aussage falsch ist.

    ad 2: Wie auch immer der beobachtete Trend sein mag, Kausalitäten sind derzeit nicht hinreichend verstanden, um einzelne Ursachen als Fakt bezeichnen zu können.

    jeder der also behauptet, dass Treibhausgase keine Wirkung auf die Temperatur haben, ist einfach Dumm.

    Die Menschheit hat sicher eine Auswirkung auf das Weltklima -- niemand bestreitet das -, aber die sog. Treibhausgase -- unterstellt sie wirkten -- sind nur einer von mehreren Einflüssen. Wir wissen nicht, wie groß der Saldo aller menschlichen Einflüsse ist. Er könnte z.B. unter der Messbarkeitsschwelle liegen. Wir wissen auch nicht, ob er positiv oder negativ ist. Sie könnten z.B. insgsamt kühlend wirken -- selbst unterstellt die sog. Treibhausgase wirkten erwärmend. All diese Zusammenhänge sind derzeit nicht hinreichend erforscht, um darüber endgültige Aussagen der obigen Art zu treffen.

  78. @Christian #76
    Der Link geht bei mir nicht. Dass man die meteorologischen Daten vor allem, wenn sie lange Zeiträume abdecken, homogenisieren muß, ist schon klar. Darüber, wie man das am sinnvollsten macht, gibt es aber ziemliche Differenzen.
    Zu dem Thema ganz allgemein ist ein Interview der NASA mit James Hansen , auf das Pierre Gosselin gestern verwiesen hat, ganz erhellend.

  79. Noch mal zur Erinnerung: Sebastian Vehlken über Computersimulation in der Klimaforschung:

    In den Modellen sind teilweise Annahmen drin, die gar nicht physikalisch validierbar sind. Also künstliche Faktoren. Parametisierungen ohne Ende. Da gibt es keine empirische Datenbasis dafür.

  80. @ Anorak

    „ad 2: Wie auch immer der beobachtete Trend sein mag, Kausalitäten sind derzeit nicht hinreichend verstanden, um einzelne Ursachen als Fakt bezeichnen zu können.“

    So ein Quatsch, soory. Was genau ist den nicht bewiesen? Sogar die Veränderung in den einzelnen Banden der spektralen Rückstrahlung ist gemessen worden und entspricht den Model-Anahmen. Ist doch schlecht pure Weigerung von ihnen dies anzuerkennen, gleichsam implizieren Sie damit, dass die Sonnenaktivität ebenso keinen Effekt auf die Temperatur hat, warum sollte auch, schließlich ist Korrelation keine Kausalität.

    „Die Menschheit hat sicher eine Auswirkung auf das Weltklima — niemand bestreitet das -, aber die sog. Treibhausgase — unterstellt sie wirkten — sind nur einer von mehreren Einflüssen. Wir wissen nicht, wie groß der Saldo aller menschlichen Einflüsse ist. Er könnte z.B. unter der Messbarkeitsschwelle liegen. Wir wissen auch nicht, ob er positiv oder negativ ist. Sie könnten z.B. insgsamt kühlend wirken — selbst unterstellt die sog. Treibhausgase wirkten erwärmend. All diese Zusammenhänge sind derzeit nicht hinreichend erforscht, um darüber endgültige Aussagen der obigen Art zu treffen.“

    Na wenn alles so unklar ist wie Sie schreiben, warum funktionieren Klimamodelle nährungsweise ganz gut? Oder warum kann keiner eine ordentliche Alternative geben? Es reicht nicht aus, nur zu sagen, könnte unbekanntes sein, dass könnte gilt es nachzuweisen. Weil es könnte auch das Spagetti-Monster sein, dass die Globale Erwärmung verursacht, könnte ja sein. Und natürlich wissen wir ob er positiv oder negativ ist, eben positiv, außer man bezieht das Spagetti-Monster mit ein, dann könnte er tatsächlich negativ sein, aber dazu gilt es das Spagetti-Monster nachzuweisen.

  81. die Trendlinie ab 2005 ist klimatologisch überflüssig, sie sagt nichts und wäre zu entfernen.

    Was man aber auch bei den NASA Daten sieht ist, dass der Trend momentan ca. 0,1°C/Dekade beträgt, also beinahe eine Stagnation.
    Andere Reihen stagnieren beinahe über 20a auf hohem Niveau und entscheidend ist dabei nur, dass alle Klimamodelle immer weiter von der Realität abweichen, da nützt den Alarmisten auch das milde 2014 Jahr nichts, denn es war ja in etwa gleich warm wie die wärmsten Jahre davor.

  82. @ QQ

    Genau, dass ist doch das was uns in der Klimafrage weiterhilft, dein verkürztes Zitat gibt eben nicht wieder was die eigentliche Aussage ist, nämlich das gerade durch Modelle die Wissenschaft aufmerksam gemacht wird, dass hier was nicht verstanden sein könnte und weiterer Forschung bedarf besteht, also ein positiver Effekt und kein negativer.

    Das man die Daten nicht valideren kann versteht sich von selbst, weils keine Daten bisher dazu gab.

    Aber genau das ist, wogegen sich die Leute sperren, sie wollen genaue Aussagen übers Klima, aber kein Modelle, nur geht es halt nur über Modelle, ansonsten kann man sagen: Sitzen wirs einfach aus.

  83. @ Sylke

    „Andere Reihen stagnieren beinahe über 20a auf hohem Niveau und entscheidend ist dabei nur, dass alle Klimamodelle immer weiter von der Realität abweichen, da nützt den Alarmisten auch das milde 2014 Jahr nichts, denn es war ja in etwa gleich warm wie die wärmsten Jahre davor.“

    Das stimmt eben so nicht, die Temperatur weißt von Model-Mean ab und der Mean der Modelle ist faktisch frei von Variabilität. Richtig ist, dass die Temperatur am unteren Rand der Modell-Ensembles liegen, also in Rahmen der Projektion.

  84. Wen interessiert denn noch das Wetter?
    Keine Sau…….und dem „Schwanzlängenvergleich“ von Quentin sollte man noch eins hinzufügen……eine zunehmende Spaltung der deutschen Gesellschaft…..die sich auch nicht mehr durch angekündigte Attentate auf besorgte Bürger herunterspielen lässt.

    Negative Folgen des AGW….gibbet tatsächlich, denn unser Betriebsergebnis für 2014 ist enorm eingebrochen, weil die milden Winter uns das Geschäft versaut haben…….aber als Mieter bin ick glücklich, ne fette Heizkostenrückzahlung entgegennehmen zu dürfen.

    Und mal ehrlich……wer blickt eigentlich wirklich durch bei der ganzen Harmonisierung……die uns speziell NCDC (NOAA) und vom GISS (NASA) jährlich um die Ohren hauen…..?

    Ich glaub euch kein Wort mehr……..ich hab eigene Temperaturaufzeichnungen, ätsch.
    Onkel Heinz…….der ökoindustrielle Komplex dreht langsam durch

  85. @Christian

    Das stimmt eben so nicht, die Temperatur weißt von Model-Mean ab und der Mean der Modelle ist faktisch frei von Variabilität. Richtig ist, dass die Temperatur am unteren Rand der Modell-Ensembles liegen, also in Rahmen der Projektion.

    Oje Christian, immer noch hier? Rahmstorf sieht das übrigens ganz anders. Bei ihm liegen die Messungen in der Mitte, bzw. am oberen Rand der Szenarien. Wie auch immer, die Temperatur steigt nicht so, wie angenommen.

  86. @83,

    nein, über 90% aller Modell Ensemble Läufe liegen knapp oder weit über dem realen Verlauf, für einzelne Regionen (Tropen) sogar noch eklatanter. Wenn heute noch mehr behauptet, diese Modelle würden eh so halbwegs passen, der ist in AGW wohl blind verliebt 🙂

  87. @ 86

    Und? Genau dafür ist doch ein Ensemble da, sonst bräuchte man es nicht, wichtig ist allein, dass die Modelle im Hindcast (wenn also die Imputs richtig gestellt werden) mit den Mean der Ensemble zu den Observations liegt. Im Forecast kann man das nicht erwarten und war bisher auch nicht so, siehe: http://www.nature.com/ngeo/journal/v7/n3/full/ngeo2105.html und http://3.bp.blogspot.com/-ng9NwfRTl50/Uw9Vn7eV_oI/AAAAAAAAFQE/9MZiN168pzo/s1600/Schmidt14Fig1.png

    Ja, ich stimme zu man muss wirklich blind sein um die Architektur von Model-Projektion und deren Aussage nicht zu verstehen.

  88. @ Heinz

    Wenn erwachsene sich unterhalten, gehen die Rebellen wie Sie normalerweise auf die Straße oder?

  89. @ Christian

    ansonsten kann man sagen: Sitzen wirs einfach aus.

    Ja, das wäre das Vernünftigste. Alles andere führt nur zur Selbstzerstörung, weil wissenschaftliche Modelle zweckentfremdet wurden und ihnen gewissermaßen prophetische Eigenschaften angedichtet werden.

    Ein Modell welches dabei hilft zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu kommen, wird ähnlich einem Architekturmodell dafür verwendet, dem wissenschaftlichen Laien eine Idee nahezubringen. Wie der Architekt mit seinem Modell versucht seine Idee zu verkaufen, versuchen die Klimaschützer die wissenschaftlichen Modelle dazu zu benutzen, ebenfalls eine Idee zu verkaufen.

    Also, was steht im Vordergrund beim Wesen der Modelle: Der Verkaufserfolg oder die Wissensmehrung? Freilich werden die Klimaforscher sagen, bei uns steht die Wissensmehrung im Vordergrund, es sind ja wissenschaftliche Modelle. In der Praxis aber werden sie zweckentfremdet dazu benutzt, etwas zu verkaufen. Nicht unbedingt von den Klimaforschern, jedenfalls nicht von allen, doch von einer Gruppe von interessensorientiert Menschen, gemeinhin Lobbyisten genannt. Dazu gehören die Liebhaber der Nachhaltigkeit oder Klimaschützer oder der Öko-Industrielle-Komplex.

    Ich denke Du solltest noch mal darüber nachdenken, was Modelle für einen Zweck haben, und was sie leisten können dafür. Und zwar in dieser Reihenfolge.

  90. @ Micheal

    Was Ramhstorf sieht oder meint zu sehen ist doch völlig Wurst, who cares? Es zeigt sich nunmal, dass wir eher am unteren Rand der Ensemble liegen (was die CIMP5-Projektionen angeht, wie es wie den anderen aussieht, keine Ahnung) und ob er meint die liegen im oberen Bereich oder nicht (wobei ich hierfür das Ziatat von ihnen vermisse) ist lang wie breit, weil Meinungen zählen nix, Wissenschaft ist keine Demokratie wo man mal abstimmt ob es Gravitation gibt oder nicht, sondern wenn man eine Meinung hat, dann hat man die nachzuweisen. Ganz einfach.

  91. ich weiß zumindest, dass Klimamodelle nicht funktionieren können. Aus ganz einfachen Gründen: sie können natürliche Klimaschwankungen nicht berechnen, wie auch, wenn bis dato kein Mensch ausreichend genau verstehen kann, wie denn das globale oder regionale Klima im Zeitraum von Dekaden bis Jahrhunderten schwankt. Die paar heillos trivialen Paramater (Stellschrauben) wie Insolation, Vulkane, Aerosole können hilfreich sein, um gewünschte Simulationen zu erzeugen.
    Das kapitale Versagen der Modelle wird aber am deutlichsten, wenn man die Graphiken im IPCC Report dazu her nimmt. Der 100a Verlauf (Hindcast) ist eine Flatline mit +/-0,1°C°!!! Zappeln, ein völlig stabiles Klima über 150a, wenn man die AGW Einflüsse und explosive Vulkanausbrüche eliminiert. Das dieser Schwachsinn nicht jedem auch noch so AGW fanatischen Laien sofort ins Auge sticht, liegt eben an blinder Verliebtheit bzw. völliger Ahnungslosigkeit.

  92. @ QQ

    „Ich denke Du solltest noch mal darüber nachdenken, was Modelle für einen Zweck haben, und was sie leisten können dafür. Und zwar in dieser Reihenfolge“

    Ja, die Frage kann ich mit einer Gegenfrage beantworten, schaffen wir es den überhaupt ohne Modelle das Klima einigermaßen zu klären und zu prüfen ob man möglichweise neue Mechanismus endeckt hat? Meine Antwort wäre ja, ihre Antwort mag nein sein. Jedoch sind beide Antworten nicht representativ. Ferner ist es so, dass die Forschung allgemein zu wenig Geld bekommt, wenns nach mir gehen würde, sollte der Etat für alle Forschungen (auch nicht Green-Techs) also ganz allgemein angehoben werden. Brauch man sich ja nur zu Augen führen, was das Aufrechterhalten des Finanzsystems kostet, welches ja auch so Alternativlos ist.

  93. @Christian
    Ach mein Lieber…….ich spiel gerade mit meinen Modell-Auto und versuche mich in Euch Modellhörigen hineinzuversetzen…..und was sacht euch heute eure computergenerierte Glaskugel…….Weltuntergang?

    Niedlich, wie erwachsene Menschen doch an ihren Super-PC hängen…..wo anders nennt man das …..“Süchtig“…..bei euch, Wissenschaft.
    H.E.

  94. Silke,

    „Das kapitale Versagen der Modelle wird aber am deutlichsten, wenn man die Graphiken im IPCC Report dazu her nimmt. Der 100a Verlauf (Hindcast) ist eine Flatline mit +/-0,1°C°!!! Zappeln, ein völlig stabiles Klima über 150a, wenn man die AGW Einflüsse und explosive Vulkanausbrüche eliminiert. “

    So ein Blödsinn habe ich selten gelesen, dass rührt daher, dass Sie am den Mean der Modelle schauen, welcher strikt jede modelierte Klimavasriabilität unterdrückt, im Grunde liegt sogar der Verdacht nahe, dass die Modelle sogar eine leicht zu hohe Variabilität berechnen. Die Standartabweichungen der einzelnen Modelle ist teilweise sogar höher als wir messen, also gucken sie einfach mal nach…

  95. So, letzter Kommentar für heut, muss heut noch Kneipentour 🙂

    Heinz:

    „Ach mein Lieber…….“

    Ja?

    „ich spiel gerade mit meinen Modell-Auto und versuche mich in Euch Modellhörigen hineinzuversetzen“

    Wenn Sie sich in hineinversetzen wollen, dass setzen Sie sich erstmal ins Modell-Auto, aber Vorsicht, beachten Sie das der Maßstab des Modelles nicht zu klein ist und sie auch reinpassen.

    …..und was sacht euch heute eure computergenerierte Glaskugel…….Weltuntergang?

    Naja, kann man so sagen, meine sieht die ersten Salafistischen Nachrichten: https://www.youtube.com/watch?v=4cXY0KnDgBE

  96. @Christian #80

    So ein Quatsch, soory. Was genau ist den nicht bewiesen?

    Die Klimawissenschaft steckt insgesamt noch in den Kinderschuhen. Es gibt keine universelle Klimatheorie (also sowas sie die Newtonschen Gesetze oder die Relativitätstheorie des Klimas). Daran wird noch gearbeitet. Ob und wann mal so eine Theorie aufgestellt werden wird, weiß derzeit niemand. Das heißt übersetzt, man kennt lange lange lange nicht die Mechanismen, die auf die Veränderungen des Weltklimas Einfluss nehmen, und wie sie genau zusammenwirken. Man weiß nicht einmal, wie die Eiszeiten entstehen, und wodurch ihr Ende ausgelöst wird. Wenn man den Wechsel zwischen den großen Grundzuständen des Erdklimas nicht einmal kennt, ist es ziemlich vermessen zu meinen, die genauen Ursachen einzelner Winzi-Mini-Zacken des Klimageschehens auf einzelne Ursachen zurückführen zu können. Davon kann keine Rede sein.

    Na wenn alles so unklar ist wie Sie schreiben, warum funktionieren Klimamodelle nährungsweise ganz gut?

    Die Leute, die sich damit auskennen, sagen dass sie nicht stimmen. Aber das ist einerlei, auch eine falsche Theorie kann zufällig richtige Vorhersagen machen. Aber schon das Wort „Theorie“ ist zuviel des Lobs, es gibt ja keine Klimatheorie. Das ist unfundierte Rumrechnerei im Nebel. Die eigentliche Klimawissenschaft findet nicht in Rechenzentren statt.

    Oder warum kann keiner eine ordentliche Alternative geben? Es reicht nicht aus, nur zu sagen, könnte unbekanntes sein, dass könnte gilt es nachzuweisen. Weil es könnte auch das Spagetti-Monster sein, dass die Globale Erwärmung verursacht, könnte ja sein.

    Wenn man etwas nicht weiß, sollte man das sagen und nicht Pseudo-Antworten in die Welt setzen. Nichtwissen ist der Default-Zustand jeder Wissenschaft und keine Schande.

    Es könnte übrigens auch sein, dass es sich einfach nur um Eigendynamik des Gesamtsystems handelt. Die fieberhafte Suche nach „Ursachen“ könnte dann fehlgeleitet sein.

    Und natürlich wissen wir ob er positiv oder negativ ist, eben positiv,

    Nein das wissen wir nicht. Wir können die Größe des Gesamt-Einflusses der Menschheit weder messen noch berechnen. Wir vermuten aus theoretischen Erwägungen, dass er nicht Null ist, aber könnte trotzdem winzig klein sein, und er könnte auch negativ sein. Die Tatsache dass das Klima sich in dieser oder jener Richtung bewegt bedeutet nicht, dass der Mensch monokausaler Verursacher ist. Das menschliche Signal ist im Gesamtgeschehen nur ein Faktor unter vielen. Wenn die natürlichen Wirkungen stärker sind als das bisschen menschliches Zutun, können sie auch in die entgegengesetzte Richtung wirken.

    aber dazu gilt es das Spagetti-Monster nachzuweisen.

    Die Argumentation mit dem Ausschlussprinzip wäre nur dann zulässig, wenn die Wissenschaft alle möglichen Einflüsse auf das Klimageschehen und deren Wirkmechanismen genau kennen würde. Dann könnte man zu Recht den Schluss ziehen: „Wir haben alles andere ausgeschlossen, was übrig bleibt muss die Ursache sein.“

    Die Wissenschaft ist aber Lichtjahre davon entfernt, die Mechanismen zu durchschauen. Das Ausschlussverfahren ist daher unlogisch. Es kan hunderte und tausende Einflussfaktoren auf das Klima geben, von denen die Wissenschaft bisher nichts weiß, weil sie sie noch nicht theoretisch untersucht hat. Das ist im Moment der Forschungsstand.

  97. was zum lesen: On the Biases Caused by Omissions in the 2014 NOAA State of the Climate Report

  98. Mittlerweile sind es 97 Kommentare. Beim wirklichen lesen, schaff ich es lediglich bis zur 15 weil das Thema echt ermüdend ist und dann immer das Gerede von einer Globaltemperatur. Im Grunde genommen müssten all jene, die dieses Wort in den Mund nehmen, sofort disqualifiziert werden!

  99. @Christian

    Nasa climate scientists: We said 2014 was the warmest year on record… but we’re only 38% sure we were right

    „Quelle“

  100. Krishna Gans schrieb am 19. Januar 2015 11:49

    @Christian

    Nasa climate scientists: We said 2014 was the warmest year on record… but we’re only 38% sure we were right

    “Quelle”

    Daily Mail/David Rose als Quelle? Wirklich? Dann doch lieber die Oiginalquelle: „NOAA/NASA: Annual Global Analysis for 2014„, Folie 5:

    NOAH
    probability of warmest year
    2014 ~48%
    2010 ~18%
    2005 ~13%
    2013 ~6%
    1998 ~5%

    NASA
    probability of warmest year:
    2014 ~38%
    2010 ~23%
    2005 ~17%
    1998 ~4%

    Dann kann man die 38% auch besser einordnen …

  101. @Marvin Müller #100
    Bemerkt, dass ich Quelle in „“ gesetzt habe ?? 😀
    Wen’s wirklich interessiert, der geht in die Tiefe -- hat doch bei Ihnen prima geklappt, wie ich sehe 😀

  102. Wem nützt das Klimageschrei?

    Das reichste Prozent hat mehr als der Rest der Welt

    Laut der Studie verfügte das reichste Prozent der Weltbevölkerung im Jahr 2009 noch über 44 Prozent des Vermögens, im vergangenen Jahr 2014 waren es bereits 48 Prozent.

    Eine weitere Statistik zeigt, dass das Vermögen der 80 reichsten Menschen sich zwischen den Jahren 2009 und 2014 verdoppelt hat. Sie besäßen damit genauso viel wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen, so der Bericht.

    Ist es das, was Schellnhuber als große Transformation anstrebt?
    Ups…ich muss wech….
    H.E.

  103. @ Krishna

    Denken sie das interresiert mich? Der Unterschied zwischen 2010 und 2014 ist so klein und ohnehin nicht signifikant, da selbst bei gleichbleiben Klima jeder El-Nino einen potenziellen Rekord verursachen kann. Interresant ist für mich allein, dass 2014 dies unter neutralen Bedienungen geschafft hat (La-Nina-Tendenz am Anfang des Jahres, El-Nino-Tendenz gegen Ende).

    Wie ich hier schon anführte wird der Rekord auf den SST-Link zur PDO und scheinbar wieder steigenden Forcing (OHC deutet das an) zurückzuführen sein. Aus dem Jahr 2014 kann man einfach viel lernen, z.b das ein El-Nino wie 97/98 wohl GISS bis an 0.9K Jahresabweichung führen könnte, also gleich mal rund 0.3K mehr als noch 1998.

    Da hätte auch GISS kein Rekordjahr werden müssen und minimal kühler bleiben können als 2010, da Lernpotenzial wäre das gleiche.

    Gruss

  104. @#Heinz Eng #102
    Man sollte sich vielleicht auch mal klar machen, dass mit 45.000 Euro Jahresverdienst zu den Top 1% der Weltbevölkerung gehört und dass man so knapp unter unserer Armutsrate immer noch zu den Top 13% zählt.

  105. @103,

    genau das und solche ähnlichen Klamotten sind ja das erschreckende an der heutigen Klimadebatte.

    Erstens bildet sich jeder Pfarrer oder Greanpeace Aktivist ein, Klimaforscher zu sein, nur weil er sich seit geraumer Zeit für diese Wissenschaft mehr oder weniger laienhaft interessiert.

    Zweitens vermitteln einige „echte“ Klimatologen falsche Aussagen oder zumindest viel zu oberflächliche.

    So ist es überhaupt nicht klar, dass ein sg. El Nino Ereignis unbedingt zu einer höheren globalen Tm führen muss, als ein La Nina Jahr.
    Es ist ua, auch entsetzlich dämlich was z.B ein Rahmstorf und andere von sich gegeben haben indem sie die Stagnation der Tmglobal auf ein „Schwächeln“ der Sonne zurück führen wollten, teilweise zumindest.
    Jeder Laie kann sich mal ansehen, wie das aussieht, hier z.B:
    https://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_ip-klimawandel/klimasystem/antriebe/2-2-5_1_solarkonstante

    Nun, man betrachte mal so von 1500 bis 2000. Ein Anstieg auf ein Jahrtausendhoch an Insolation, am Boden gut 1,3W/m² mehr und seit einigen Jahren geht dieser Wert wieder leicht zurück. Jeder Mittelschüler hat längst erkannt, dass z.B die Sommer der NHK nicht am 21. Juni am wärmsten sind, wo die Insolation am stärksten wäre, sondern aus bekannten Gründen erst einige Wochen später, oder das Eis um den Pol erst um Mitte Sept. sein Minimum erreicht.
    Es sollte eigentlich jedem sofort klar sein, dass eine anhaltend erhöhte Insolation auf Dekaden bzw. Jahrhunderte gesehen auch eine weitere globale Erwärmung begünstigt, das System ist eben relativ träge, insbesondere die Ozeane und diese absorbieren und speichern ja einen Großteil der Sonnenstrahlung.

    Leider ist die ganze Klimadebatte so was von im Keller angekommen, dass sich sogar Leute wie dieser eitle Pfau Rahmstorf hinreißen lassen, kompletten Schwachsinn zu behaupten und den allermeisten anderen fällt dieser Unfug gar nicht auf, weil sie selbst zu blöde sind um zu erkennen, ja schlicht zu wissen, dass wegen einiger Jahre etwas weniger Insolation noch lange keine Abkühlung erfolgen muss, ja nach ein wenig Überlegen klar wird, dass es wie nach dem 21.06 durchaus noch weiter wärmer werden muss, auch wenn die Insolation langsam wieder sinkt.

    Außerdem haben die meisten leider schon wieder vergessen, was den CO2 alleine „kann“. Die Wissenschaft geht von ca. 0,7-1,1°C bodennaher Erwärmung aus, bei einer Erhöhung von 300 auf 600ppm in der Atmosphäre, sagen wir genau 1°C.
    Die möglichen Feedbacks lassen wir derweilen mal völlig beiseite, auch die negativen.
    Nun, die Erhöhung bis ca. 1940 war bei CO2 marginal, die Erwärmung seit dem Ende der LIA bis dahin aber genau so stark, wie jene ab ca. 1970 bis 2000 bzw. heute. Diese natürliche Klimavariation geht in den hintcast Modellen fast völlig unter, weil sie eben extrem IR Forcing getrimmt sind und nichts weiter können.
    Der gesamte Anstieg von ca. 100ppm ist immer erst 1/3 von einer Verdopplung, also so 0,3°C, mit Berücksichtigung der Trägheit vielleicht 0,1-0,2°C seit dem Ende der LIA. Da die politische verseuchte und total verblödete AGW Lobby jedoch den Großteil der gesamten Erwärmung (über 90%) auf AGW trimmen möchte, kommen die Feedbacks ins Spiel, welche dann aber bis heute schon alleine um 0,8°C oder das ca. 5 fache des alleinigen CO2 Wirkung ausmachen. Fantastische Wissenschaft! Und genau diese willkürlichen Phantasien drücken sich bestens in den gegenwärtigen, sau teuren Spielereien mit den Großrechnern wieder. Klimamodelle gefüttert von Schafen im Wolfspelz.

    Deshalb und aus vielen anderen Gründen ist diese Klimadiskussion für mich mittlerweile ein entarteter Wahnsinn geworden, wo jeder Laie vom anderen etwas abschreibt oder Phrasen diverser „Experten“ kopiert und damit die Foren verseucht, ohne dabei zu wissen, wie wenig man selbst weiß und wie vorlaut man geworden ist.

  106. @ Sylke

    Hab gar nicht weiter als bis zum zur ihren Link gelesen, die dortigen Angabe sind selbst kalibriert an unseren falschen Beobachtungen, der daraus implizierte Text dannach ist also für die Tonne, da die Sonnen einfach nicht so variabel war wie der Link es darstellt. Wissenschaft ist ein wenig träge und es dauert bis sich Erkentnisse durchgesetzt haben und anerkannt werden, vorallem Erkentnisse dieser Dimension. Das Gute ist, der Herr der die Fehler endeckt hat ist selber eher Richtung „Skepzismus“ als das Argument Alarmist zieht da nicht. Und schließ mich da ganz seinen Worten an, schlechte Wissenschaft hat immer aufgedeckt zu gehören

    Das alles hatten wir bereits hier: http://www.science-skeptical.de/blog/off-topic-arena/0012574/ #144

    Anseids davon bekommen sie einen Konflikt mit der DTR, diese müssten sie Erklären, kann durch solares Forcing nicht erklärt werden, da der Wirkmecheanismus exakt umgekehrt ist. Zusätzlich ist es unmöglich mit den solaren Forcing den Anstieg des Energiegehaltes der Meere zu erklären, selbst wenn wir von einen ziemlich heftigen Lag (60y für 0-2000m) ausgehen. Wenn wir kosmische Strahlung als Treiber der unteren Wolkendecke eingestehen würden, dann wir noch eine viel stärkere falsifizierung der solaren Ursache

    Am Ende haben sie nix vorzuweisen, sie können weder die DTR erklären, sie können den Energieanstieg nicht erklären. In Gegensatz zu ihnen, kann die Klimawissenschaft dies leisten.

    Aber ich bin guter Dinge, dass sie das auch mal kapieren werden

  107. „Nun, die Erhöhung bis ca. 1940 war bei CO2 marginal, die Erwärmung seit dem Ende der LIA bis dahin aber genau so stark, wie jene ab ca. 1970 bis 2000 bzw. heute. “

    Bla Bla Bla, Deep Ocean Recovery + extrem regional BC-Forcing + interne Variabilität, bezieht man die interne Variabilitat, anhand von der ENSO kann, kann man diese Periode sehr gut darstellen, also im Einklang mit den radiativen Forcing. Wenn sie das nicht können ist das ihr Problem, die Klimawissenschaft bring es recht brauchbar hin.

    Gruss

  108. PS:

    Aber ich verstehe sie schon, wenn man gefangen in der solaren Hysterie ist, kommt es eben oft zum „Confirmation Bias“. Keine Sorge, diese Phase hatte ich auch früher, also ich noch geglaubt hatte, der Klimawandel durch den Menschen ist ein Fake. Aber mit der Zeit steigt das Wissen und Verständnis der Physik dahinter und man sieht immer mehr den Murks welchen die Skeptiker-Szene abzieht.

    Aber wie gesagt, es gibt Hoffnung, man kann Idiologie gegen Offenheit und der Physik eintauschen.

  109. @ Heinz Eng: Als altem Lem-Kenner sollte einem da doch „Vom Nutzen des Drachen“ in den Sinn kommen… 😉
    Für alle anderen von Wikipedia:
    „Vom Nutzen des Drachens: Auf dem Planeten Abrasien lebt ein riesiger, einer Bergkette ähnelnder Drache, dessen Bewegungen Teile der Anrainerstaaten unbewohnbar machen. Die Bevölkerung des Planeten hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Drachen durch Fütterungen („Export“ von Nahrungsmitteln) milde zu stimmen. Bei Recherchen vor Ort erfährt Tichy, dass die gesamte Wirtschaftsordnung nur auf den Drachen ausgerichtet ist, obwohl von ihm faktisch keine Gefahr ausgeht, da der Drache ohne Fütterung eingehen würde. Am Ende der Geschichte steht die Aussage, der Drache sei für die Abrasier zum Prinzip und zu einer Art Staatsräson geworden.“

    😀

  110. @Christian

    Nur mal zur Info, Sylke Mayr ist Meteorologin am ZAMG, soweit ich weiß. Und was sind Sie?

  111. @ Micheal,

    Ein Meteorologe ist nicht gleich ein Klimaforscher, Klimawissenschaften sind Interdisziplinär und diese Vermessenheit und Deutunghohheit welche manche Meteorologen (nur weil sie Wetter kennen) kotzt mich ehrlich an. Schauen sie doch mal was man im Studium (Meteorologie) über Klimatolgie lernt, wau meistens 1 Modul oder anders 4 Kredits.(Und Klima ist ein wenig mehr als reines Wetter) Na wenn das für sie ein Experten ausmacht?! Dann ok!

    Entscheident ist einzig und allein, ob man dann auch einschlägig in diese Richtung arbeitet, ansonsten hat man in Klimatologie etwa gleich viel Ahnung wie jeder Laie, welcher sich freizeitmäßig damit auseinder setzt..

    Also meine Frage, in welche Fachbereich arbeitet den Frau Mayr den in der Klimatologie, auf der anderen Seite wird hier auf Rahmstorf eingedroschen, jedoch kann er vorweisen, dass er auch mit der Materie vertraut ist, aber eben auch nur dort was sein Forschungsfeld betrifft.

    Also was soll ich von Frau Mayr halten, wenn sie mir mit falschen Solardaten (sehr konfident) kommt? Etwa das sie Up to Date in den Klimawissenschaften ist? Ne, soory auf solche Leute welche sich mit ihrer Referenz aufplustern falle ich nicht mehr rein, Stichwort „Auhority-Bias“

    Gruss

  112. PS:

    Um das nochmal mit Nachdruck zu sagen:

    Ich zweifle nicht ihre Kompetenz als Meteorologin an, aber ich wehre mich dagegen, dass die meisten Meteorologen meinen, nur weil sie Meteorologie studiert haben wären sie Experten für Klima und wüssten es besser. Sei dem so, gilt dies nachzuweisen! Also wo sind die Studien von Frau Mayr, wo sie ihre Argumente veröffentlicht hat.

    Was ich bisher sehe ist, dass Frau Mayr immer von angeblichen „Problemen“ der Klimawissenschaften berichtet, die sich kontär zu publizierten Wissenschaft verhalten.

    Beispiel?

    „Diese natürliche Klimavariation geht in den hintcast Modellen fast völlig unter, weil sie eben extrem IR Forcing getrimmt sind und nichts weiter können.“

    Das ist bestenfalls Unkenntnis und schlimmstenfalls eine dreißte Lüge, nur weil der IPCC in ihren Berichten den Model-Mittelwert gegenüber den Observations stellt, heißt das nicht, dass die Modelle keine interne Variabilität berechnen. Die Wahrheit ist (und das kann jeder selbst überprüfen) das die Modelle eine ähnlich starke, teilweise sogar stärkere interne Variabilität erzeugen als das gemessene Klima hergibt.

    Noch eins?

    „Der gesamte Anstieg von ca. 100ppm ist immer erst 1/3 von einer Verdopplung, also so 0,3°C, mit Berücksichtigung der Trägheit vielleicht 0,1-0,2°C seit dem Ende der LIA. “

    Völliger Nonsens, kein Modell rechnet so, weil neben Co2 auch Co-Emission entstehen, auch beispielweise BC oder über Waldbrände OBC. Der antropogene Faktor beschränkt sich eben nicht auf Co2, dieser ist multiple, sowohl erwärmend als auch kühlend. Soll Sie sich doch mal die BC Disposition des frühen 20. Jhd in den Grönland Eiskernen ansehen oder beispielweise das hier:: http://www.nature.com/news/how-soot-killed-the-little-ice-age-1.13650 (und da gibts zuhauf Arbeiten drüber)

    Also was soll ich von der Frau halten, wenn sie völligen Nonsens labert?

  113. PPS:

    Auch bitte ich um Nachweiß wer Silke Mayr beim ZAMG sein soll.

    Laut Mitarbeiter Liste: http://www.zamg.ac.at/cms/de/topmenu/kontakt/mitarbeiterliste gibt es dort keine Silke Mayr. Aber ich werd mal am ZAMG nachfragen.

    gruss

  114. Test, eigentliches Posting funktioniert nicht…

  115. Kommentar geht nicht, was soll das?

  116. lieber Laie Christian,

    da sie offensichtlich nicht wissen, was Klimatologie bedeutet und nicht die geringste Ahnung über die Meteorologie haben, welche natürlich die einzige Wissenschaft ist, welche sich seit je her klimatologisch beschäftigt, werde ich ihnen gutmütigst noch ein paar Kleinigkeiten mit auf ihren fanatischen Weg geben, damit sie in Zukunft vielleicht ein wenig bescheidener ihre Frechheiten und banalen Dummheiten als Anonymos in Foren lallen.

    „Interdissziplinäer“ ja eh, wie ich schrieb, jeder Pfarrer oder Greenpeace Aktivist nennt sich heute Klimaexperte. Weniger streng sind es Ozeanographen (Rahmstorf), Mathematiker, theoretische Physiker etc, welche heute (seit einigen Jahren rest) im Rahmen der Klimatologie publizieren und zum Teil sogar erfolgreich, wenn es um die Zitate und peer Review Veröffentlichungen in diversen Fachzeitschriften geht.

    Was allen fehlt, welche von der grundsätzlichen Wissenschaft der Meteorologie wenig bis gar keine Ahnung haben ist, dass sie die Zusammenhänge nicht verstehen, nicht kennen, nicht berücksichtigen und zum Teil dermaßen schwachsinnige Ansätze erfinden, wo jede Meteorologin, jeder Meteorologe nur noch den Kopf schütteln kann oder resigniert bzw. sich in die dümmliche Debatte einmischt. Klimatologie ist nun man eine Sache der Meteorologie, denn nur in dieser Wissenschaft wird vom Anbeginn der Ausbildung alles relevante der Physik der Atmosphäre erlernt. Das betrifft in erster Linie die Strahlungsphysik im System Erde Atmosphäre, die Dynamik der Luft wie der Flüssigkeiten, die Synoptik und die mehr oder weniger auch stochastischen Veränderungen im Klimasystem. Ohne best möglichem Verständnis von der Dynamik des Systems (Meteorologie) wird man niemals ein Klimatologe, auch wenn sich das heute einige einbilden. Was glauben sie eigentlich, sie ???

    Was wissen sie eigentlich über die Variationen in der Solarkonstanten bzw. der Insolation auf der Oberfläche? Nichts oder? Wie können sie als offensichtlicher Laie beurteilen, welche Studien die „besseren“ sin und welche die mangelhaften? Glauben sie im ernst, dass alles was im IPCC Einzug findet, das Weiße vom Ei sein soll? Haben sie noch immer nicht verstanden, dass der gesamte IPCC Prozess ein Politikum ist mit einer klaren Vorgabe, wo die Grundlagenforschung mit den Stiefeln getreten wird. Haben sie das wirklich noch immer nicht verstanden, sie laienhafter Ideologe, sie krampfhafter Gläubiger?

    Am Ende kopieren sie sich fragwürdige bis völlig haltlose Phrasen gewisser AGW Fanatiker heraus und versuchen damit eine kleine Kompetenz vorzutäuschen. Das mag ihnen im Falle völlig naiver Laien gelingen, für mich sind sie nichts weiter als ein Schwätzer, der von der Physik der Atmosphäre, der Meteorologie und der Klimatologie keine Ahnung hat und es ist immer das Gleiche, die Laien sind die eifrigsten Schwätzer, wohl weil sie einmal im Leben eine Ausbildung genießen durften, welche ihnen erlaubt, die Deutsche Sprache zu verstehen und Klimaalarmismus nachzulabern. Gratuliere, sonst haben sie genau gar nichts drauf, Herr Ober Laie!

    Was meinen sie eigentlich mit: Konflikt mit der DTR? Sie meinen wenn, dann wohl DLR. Auf meiner Tastatur sind T und L doch weit getrennt, aber in ihrem Falle verzeihen wir sogar diesen Nonsen, weil sie eh nur Abschreiben und vom Ganzen nichts verstehen, ja nicht mal verstehen wollen….:-)

    [xx Aus dem Spam befreit xxx]

  117. vielleicht geht der Kommentar im Split und Christian, ich bin momentan weder bei der ZAMG beschäftigt noch nennt man mich Sylke, ok?

  118. Was wissen sie eigentlich über die Variationen in der Solarkonstanten bzw. der Insolation auf der Oberfläche? Nichts oder? Wie können sie als offensichtlicher Laie beurteilen, welche Studien die „besseren“ sin und welche die mangelhaften? Glauben sie im ernst, dass alles was im IPCC Einzug findet, das Weiße vom Ei sein soll? Haben sie noch immer nicht verstanden, dass der gesamte IPCC Prozess ein Politikum ist mit einer klaren Vorgabe, wo die Grundlagenforschung mit den Stiefeln getreten wird. Haben sie das wirklich noch immer nicht verstanden, sie laienhafter Ideologe, sie krampfhafter Gläubiger?

    Am Ende kopieren sie sich fragwürdige bis völlig haltlose Phrasen gewisser AGW Fanatiker heraus und versuchen damit eine kleine Kompetenz vorzutäuschen. Das mag ihnen im Falle völlig naiver Laien gelingen, für mich sind sie nichts weiter als ein Schwätzer, der von der Physik der Atmosphäre, der Meteorologie und der Klimatologie keine Ahnung hat und es ist immer das Gleiche, die Laien sind die eifrigsten Schwätzer, wohl weil sie einmal im Leben eine Ausbildung genießen durften, welche ihnen erlaubt, die Deutsche Sprache zu verstehen und Klimaalarmismus nachzulabern. Gratuliere, sonst haben sie genau gar nichts drauf, Herr Ober Laie!

    Was meinen sie eigentlich mit: Konflikt mit der DTR? Sie meinen wenn, dann wohl DLR. Auf meiner Tastatur sind T und L doch weit getrennt, aber in ihrem Falle verzeihen wir sogar diesen Nonsen, weil sie eh nur Abschreiben und vom Ganzen nichts verstehen, ja nicht mal verstehen wollen.

  119. jetzt ist der erste Teil endgültig verloren, ich hasse diese Seite bzw. die Technik, kein Mensch kann nachvollziehen, warum einige texte einfach nicht ankommen und dabei habe ich mich so bemüht, diesem „Christian“ ordentlich vorzuführen, sogar ohne Beleidigungen etc…Schade, was ist los mit dieser Plattform, echt mühselig.

  120. hahaha, Christian, typisch Laie:

    http://www.nature.com/news/how-soot-killed-the-little-ice-age-1.13650

    Da sieht man wieder, wie schnell Amateure auf jeden Dreck reinfallen, der auf irgendwelchen „passenden“ Seiten im Web auftaucht.
    Jeder, der auch nur ein wenig vom Fach ist, ist auch klar, das Änderungen der GWL solche Klimavariationen auslösen und nicht geradezu spastisch simulierte Schmetterlingsschläge dazu in der Lage sind. Sie verstehen einfach nicht von allem und deshalb glauben sie auch jeden Unfug, der im Web ihr Glaubensbekenntnis stützt.

    Das es nicht nur CO2 ist, welches die Strahlungsbilanz ausmacht, haben sie richtig erkannt, aber das sie glauben, ich würde das nicht selbstredend wissen, zeugt wieder nur von ihrer Einfältigkeit.

  121. @ Sykle # 117

    „Was meinen sie eigentlich mit: Konflikt mit der DTR?“

    Grundwissen, DTR = Diurnal Temperature Range

    „Was wissen sie eigentlich über die Variationen in der Solarkonstanten bzw. der Insolation auf der Oberfläche? Nichts oder?“

    Genau, schließlich gibt es ja keine Atmosphäre zwischen Boden und Sonne, aber natürlich kann man den Boden ebenso vernachlässigen, ebenso den Einstrahlungswinkel. Oh man Sie sind mir eine..

    „Wie können sie als offensichtlicher Laie beurteilen, welche Studien die “besseren” sind und welche die mangelhaften? “

    Schonmal von Scattering gehört, die meisten Skeptiker nicht, nach der Logik der meisten Skeptiker dürfte der Himmel nicht blau sein. Ergo eiskalt, Wissen und Verständnis der physikalischen Vorgänge, dann erkennt man auch die Fehler in Arbeiten bzw. welche Anahmen inkorrekt sind. Geht beispielweise bei der AMO los und endet bei den Leute, die mit lineare Fits den antropogenen Klimawandel „nachstellen“ wollen,

    „Glauben sie im ernst, dass alles was im IPCC Einzug findet, das Weiße vom Ei sein soll? Haben sie noch immer nicht verstanden, dass der gesamte IPCC Prozess ein Politikum ist mit einer klaren Vorgabe, wo die Grundlagenforschung mit den Stiefeln getreten wird. Haben sie das wirklich noch immer nicht verstanden, sie laienhafter Ideologe, sie krampfhafter Gläubiger?“

    Who cares? ich lese genug Publikation und sotiere den Mist sytematisch aus, ich brauch kein IPCC um zu wissen, dass der antropogene Klimawandel mitunter stark sein kann. Ganz ehrlich gesagt, lese ich den IPCC-Bericht nur, wenn ich lese, dass vermeindliche Fehler gefunden wurden, dann prüf ich nach und stelle fest, die meisten können einfach nicht lesen und den Kontext richtig interpretieren.

    Insofern können sie mir gerne krampfhaften Glauben unterstellen, ist nur die Schwäche ihren Arguments

    „Am Ende kopieren sie sich fragwürdige bis völlig haltlose Phrasen gewisser AGW Fanatiker heraus und versuchen damit eine kleine Kompetenz vorzutäuschen.“

    Sie sprechen viel aber bringen wenig, wenn alles so haltlose Phrasen sind, ist es doch eine Leichtigkeit diese zu widerlegen, zieren sie sich nicht, da würd ich nämlich gerne sehen.

    “ Das mag ihnen im Falle völlig naiver Laien gelingen, für mich sind sie nichts weiter als ein Schwätzer, der von der Physik der Atmosphäre, der Meteorologie und der Klimatologie keine Ahnung hat und es ist immer das Gleiche, die Laien sind die eifrigsten Schwätzer, wohl weil sie einmal im Leben eine Ausbildung genießen durften, welche ihnen erlaubt, die Deutsche Sprache zu verstehen und Klimaalarmismus nachzulabern. Gratuliere, sonst haben sie genau gar nichts drauf, Herr Ober Laie!“

    Es ist mir egal, was Sie denken oder was sie von mir halten, es ist bedeutungslos, da Ihr Glaube keine Physik negiert oder haben sie schon ein Apfel vom Baum nach oben fliegen sehen, weil jemand meinte, es gäbe sowas wie „Anziehungskraft“ nicht?

    Wie gesagt, es juckt mich nicht, da ich in Gegensatz zu Ihnen gar kein Problem habe, dass 20/21 Jahrhundert ordentlich und physikalisch sinnvoll zu modelieren. Ich warte immer noch auf ihre Solar-Model, da nur Ansatzweise das leistest, was ein GCM mit den antropgenen Forcing hinbekommt. Auch hier brauchen sie sich nicht zieren, ich lasse mich gern ein besseren belehren.

    „“Christian” ordentlich vorzuführen, “

    Das machte man schon immer, wenn die eigene Position zu schwach ist, sie können mich gerne vorführen, ich wäre dazu bereit aber sind sie es?

    Besten Gruß

  122. Sylke:

    „Jeder, der auch nur ein wenig vom Fach ist, ist auch klar, das Änderungen der GWL solche Klimavariationen auslösen und nicht geradezu spastisch simulierte Schmetterlingsschläge dazu in der Lage sind. Sie verstehen einfach nicht von allem und deshalb glauben sie auch jeden Unfug, der im Web ihr Glaubensbekenntnis stützt.“

    Nein, was sie nicht sagen, als nächsten kommen sie mir noch damit das es polare stratospherische Erwärmungen in der Arktis gibt und was die Wave-Pattern in diesen Zusammenhang eigentlich fürn Sinn haben.Oder noch besser sie fragen mich nach den Unterschied zwischen einen Split und ein Displacement. Oder mit der NAO, gerade für Europa bis ins Ural nicht zu verachten.

    Oh man ey, bei ihren Argumenten wünscht man sich ordentliche WLA, dass die Dumpfheit auch mal auftauen kann

  123. Sylke,

    Haha, typisch Meteorologe.

    Weiß nicht mal, dass Ruß auf Schnee und Eisflächen die Albedo senkt 🙂

  124. Christian schreibt:

    Grundwissen, DTR = Diurnal Temperature Range

    völlig belanglos in all diesen Fragen.

    Was wissen sie eigentlich über die Variationen in der Solarkonstanten bzw. der Insolation auf der Oberfläche? Nichts oder?”

    Genau, schließlich gibt es ja keine Atmosphäre zwischen Boden und Sonne, aber natürlich kann man den Boden ebenso vernachlässigen, ebenso den Einstrahlungswinkel. Oh man Sie sind mir eine.

    Änderungen der Insolation sind unabhängig vom Boden oder der Luft darüber, wir reden ja (wenn man kein Laie ist) von der Sonne…

    Schonmal von Scattering gehört, die meisten Skeptiker nicht,

    Was maßen sie sich an, Laie? Sie können nicht mal zwischen kritischen Argumenten und skeptischen Verschwörertum unterscheiden.

    nach der Logik der meisten Skeptiker dürfte der Himmel nicht blau sein.

    Was interessiert die „Logik“ diverser Dummköpfe hier, sie weichen aus, wie zu erwarten.

    ich lese genug Publikation und sotiere den Mist sytematisch aus, ich brauch kein IPCC um zu wissen, dass der antropogene Klimawandel mitunter stark sein kann. Ganz ehrlich gesagt, lese ich den IPCC-Bericht nur, wenn ich lese, dass vermeindliche Fehler gefunden wurden, dann prüf ich nach und stelle fest, die meisten können einfach nicht lesen und den Kontext richtig interpretieren.

    Ach, sie als Pfarrer, oder was sind sie denn?

    Sie sprechen viel aber bringen wenig, wenn alles so haltlose Phrasen sind, ist es doch eine Leichtigkeit diese zu widerlegen, zieren sie sich nicht, da würd ich nämlich gerne sehen.

    Was nützt es dem Blinden, wenn man ihm Bilder zeigt, hmmm?

    Wie gesagt, es juckt mich nicht, da ich in Gegensatz zu Ihnen gar kein Problem habe, dass 20/21 Jahrhundert ordentlich und physikalisch sinnvoll zu modelieren.

    Das sagen alle, die keine Ahnung haben, wovon sie hier reden. Niemand kann das Klima der Zukunft modellieren. Das steht sogar in allen IPCC Reproten, sie lesen aber eher nur die Zusammenfassungen für politische Geldeintreiber oder die Propagandaschriften von Greenpeace Proleten etc.

    Ich warte immer noch auf ihre Solar-Model, da nur Ansatzweise das leistest, was ein GCM mit den antropgenen Forcing hinbekommt.

    Wenn sie Diagramme richtig lesen würden, wäre ihnen längst bekannt, dass es zwischen solarer Änderung und Zunahme an IR Inbalanz zwischen 1800 und 2000 um die gleiche Größenordnung geht. Inklusive Schnee/Eis Feeback etc. ist die Insolationsänderung sogar weit gewichtiger, aber ihre Propagandaseiten wissen das gut zu verstecken und da sie selbst keine Ahnung, keine Ausbildung dahingehend haben, wissen sie eben nichts davon.

  125. Christian weiter:

    Haha, typisch Meteorologe.
    Weiß nicht mal, dass Ruß auf Schnee und Eisflächen die Albedo senkt

    Wie kommen sie auf die Idee, mir so etwas zu unterstellen? Hoffen sie damit, bei anderen Laien Applaus zu finden, oder was treibt sie zu solchen Diffamierungen an? Typisch Laie sag ich nur, primitive Unterstellungen posten, mehr geht wohl nicht.

  126. Sylke,

    „völlig belanglos in all diesen Fragen.“

    Damit durchgefallen und damit gezeigt, dass sie weder verstanden was der GHG-Effekt macht, was die Sonne macht und was die Wolken machen. Das ist so fundamental.

    Sie scheiden damit leider aus, wer die DTR als belanglos bezeichnet der disqualifiziert sich selbst für alles rund ums Klima. Wenn nichtmal das kapiert wurde, ist alles Zeitverschwendung.

    Also Tschös

  127. Sylke,

    Sie schrieben: „hahaha, Christian, typisch Laie:“

    Ich schrieb es lediglich um. Ich kann nix dafür, wenn ich ihre Argumente gegen Sie einsetze. Sie müssen erst Denken und dann schreiben, dass klappts auch besser mit den Gesprächen.

  128. PS:

    Aber ist eh egal, wer DTR im klimatischen Zusammenhang zur antropogenen aber auch solaren Erwärmung als belanglos bezeichnet, dem ist nicht zu helfen.

    Insofern, danke für nichts

  129. @ all, falls es überhaupt noch interessiert,

    dieser user Christian ist ja so ein klassischer Fall. Nicht ganz dumm und ein wenig interessiert, aber eben doch nackter Laie. Ich kann schon nachvollziehen, warum man in so einer Situation nicht anders kann, als den AGW Wahn zu hofieren.

    Die AGW Lobby ist ja nicht dämlich. Ihr Vorgehensweise lässt sich grob so zusammenfassen:

    Man unterdrückt natürliche Klimavariationen bis zur „Flatline“ Bekannt sind M.Mann oder Marcott et al usw., wo das ganze Holozän nur noch T Variationen von wenigen 1/10°C zeigt, die Studien sind kurz populär, nach weiterer Verifikation aber alle haltlos, weil auch mangelhafte statistische Methoden angewendet werden, um möglichst kleine natürliche Variationen darzustellen und überzogen dramatische anthropogene Klimaeinflüssen.

    Da alle Modelle im Hintcast total versagen, wenn man ohne „Hockeysticks“ auskommen muss, werden dann die anderen, teils extrem schwammigen und meist ebenso haltlosen Ideen eingebaut. Die (heute in den Reihen eh fast weg homogenisierte) Abkühlung von 1940 bis 1970 ca. wird über „global diming“ versucht zu erlären, also die Aerosol Geschichte, die aber so was von zweifelhaft ist, weil alleine schon der Vergleich mit dem Anstieg der Teilchen und dem T Verlauf jedem halbwegs kritischen Menschen zeigt, dass es diese nur zum kleinen Teil gewesen sein könnten.

    Die Erwärmung aus der kältesten Zeit der letzten 10.000a, der LIA, wird von den AGW Fanaten künstlichst als fast rein anthropogen dargestellt. Klimatologisch und vom Hausverstand her ein Alarmsignal, aber auch das ist den IPCC Hörigen Nachäffern völlig egal.

    Das Ganze hat ja Konzept. „Rules of the Game“ nennt sich die IPCC Marketing Propaganda Schrift, welche seit Climategate auch jedermann zugänglich ist. Leider lesen das nur wenige, sie haben wohl Angst oder „keine Zeit“ um sich das anzusehen. ich sage dazu nur: alles was zwischen 1930 und 1945 dahingehend über Medien vermittelt wurde, klingt vergleichsweise harmlos.

    Jeder halbwegs gebildete Mensch weiß, dass mehr IR aktive Moleküle eine Erwärmung der Oberfläche bewirken und etwas weiter fachkundige Menschen wissen auch, dass es weit weniger sein könnte und mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich unter dem liegt, was die AGW Lobby samt Nachäffern so aggressiv behauptet. Mit+ 1K in 100a lässt sich halt nichts bewegen, kein Drama keine Katastrophen, keine Klimaangst, nichts, also kein Geld zu machen. Das wars eigentlich und heute, in einem Klimaoptimum, wo es so langsam so mild wird, wie es über 2/3 des Holozäns war, quasseln die Alarmisten Proleten über Wetterkatastrophen und Billionen an Schäden, welche diese schöne milde Klimaoptmimum anrichten soll. Betrug, Gaunerei und der Pöbel fällt zum Großteil drauf rein. Das erinnert mich wieder an die dunklen Zeiten vor rund 80 Jahren, leider wahr!

  130. @Christian

    A lot of the AGW alarm is over more extreme hot weather, but “if models have replicated the mean temperature and yet underestimated the nighttime warming this means their maximum temperature trends have been larger than observed trends in maximum temperatures.” The DTR trends and the failure of the models indicate that fewer extreme hot weather events are actually to be expected due to increased CO2.

    Diurnal Temperature Range (DTR)

  131. @ Krishna

    Na Gott sei Dank haben sie das mit der DTR geschnallt, muss ehrlich sagen, dass ich Sie scheinbar unterschätzt und Sylke überschätzt hatte aber das ist ne andere Geschichte und vorbei. Auf ihre Verlinkung komme ich morgen nochmal zurück, imho bin ich froh, dass wenigstens sie die Bedeutung von der DTR erkannt haben.

    Gruss

  132. @ Sylke

    Wieder viel bla bla und ihre Agenda, tuen Sie sich ein gefallen und lesen sie vielleicht mehr Rekonstruktionen als nur Mann oder Macott. Nochmal keiner kann was dafür, dass sie sich nur so geringfügig damit beschäftigen.

  133. Mann-o-Mann was ist denn hier wieder los? Ich suche mal die verschollenen Kommentare und werde die gleich freischalten.

    @Christian

    Zu Sylke Mayr muss man Ihnen vielleicht mitteilen, dass diese kritisch bei EIKE kommentiert. Also eigentlich gar nicht so weit weg von Ihrer Position ist. Es macht daher also keinen Sinn sich gegenseitig zu zerfleischen. Ist jedenfalls meine Meinung.

  134. @Sylke Mayr

    Und Sie rufe ich wieder zur Mäßigung auf. Man kann Kommentare auch ohne Beleidigungen verfassen. Also in Zukunft berücksichtigen! Ich habe keine Lust das alles zu moderieren.

  135. @Christian

    Also meine Frage, in welche Fachbereich arbeitet den Frau Mayr den in der Klimatologie, auf der anderen Seite wird hier auf Rahmstorf eingedroschen, jedoch kann er vorweisen, dass er auch mit der Materie vertraut ist, aber eben auch nur dort was sein Forschungsfeld betrifft.

    Ja dann bin ich auch Klimatologe a.D., wenn Sie Rahmstorf das zugestehen. Rahmstorf hat ein Diplom in Physik. Habe ich auch. Rahmstorf hat sich spezialisiert in Ozeanographie. Ich auch. Nebenbei habe ich noch Physik der Atmosphäre im Hauptstudium belegt und in den marien Geowissenschaften/ marine Geophysik gearbeitet (u.a. Klimaarchiv PANGAEA). Letzteres hat Rahmstorf nicht. Er hat nur mehr veröffentlicht, da er länger tätig ist und nicht im Vorruhestand ist. Ich kenne aber keinen Klimaschützer, der mir Kompetenz zugestehen würde. So ist das.

  136. Rahmstorf hat auch schon Stellung bezogen:

    “Obviously, a single year, even if it is a record, cannot tell us much about climate trends,” said Stefan Rahmstorf, head of earth system analysis at the Potsdam Institute for Climate Impact Research in Germany. “However, the fact that the warmest years on record are 2014, 2010 and 2005 clearly indicates that global warming has not ‘stopped in 1998,’ as some like to falsely claim.”

  137. @Micha

    . Ich kenne aber keinen Klimaschützer, der mir Kompetenz zugestehen würde. So ist das.

    Kann ja auch nicht, denn es herrscht ein Glaubenskrieg.
    Die einen glauben, das Ihre Klimagötter die reine Wahrheit predigen……und die anderen sind nur ekelhafte Ungläubige, die mit allen Mittel bekämpft werden müssen……..und wenn ein findiger Mensch nicht nochmal nachgerechnet hätte, würde auch ich heut noch glauben, das im Spinat ganz viel Eisen drin ist.

    Amen…..ersatzweise, Heil Dir Gaia.
    Duck und wech……die derzeitige Hitze ist ja unerträglich.
    H.E.

  138. @Gerhard…#104

    Man sollte sich vielleicht auch mal klar machen, dass mit 45.000 Euro Jahresverdienst zu den Top 1% der Weltbevölkerung gehört und dass man so knapp unter unserer Armutsrate immer noch zu den Top 13% zählt.

    Naja…..die meinte ich eigentlich nicht, denn die sollen ja zukünftig per großer Transformation die globale Klimakatastrophe aufhalten…..ich meinte eher die hier:

    Der diskrete Landeplatz der Super-Reichen

    ingebettet zwischen hohen Bergen im Süden der Schweiz befindet sich ein Spielplatz der Milliardäre, der als Flughafen daherkommt. In den Wintermonaten füllt sich der Flughafen Sion, der auch von der Schweizer Luftwaffe genutzt wird, mit den Geschäftsflugzeugen und Hubschraubern der Super-Reichen. Sie werden von der Aussicht angezogen, einige der exklusivsten Ski- Orte Europas von hier aus in nur 50 Minuten Autofahrt erreichen zu können….

    Die unerwartete Aufgabe des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank in der vergangenen Woche und die anschließende Aufwertung des Schweizer Frankens wird Karrer zufolge den Verkehr kaum beeinflussen. Nutzer von Privat-Jets würden sich selbst um einen 10-prozentigen Anstieg der Kosten kaum Sorgen machen -- besonders nicht in einer Zeit, in der die Kerosin-Preise einbrechen.

    Weißt Du, ick hab ja nix gegen Reichtum…..aber das uns eine Schell 7 beständig einhämmern will, das wir kleinen Leute doch zum Schutz des Klimas unseren Urlaubsflüge einstellen sollen…..oder unsere Verbrauchsverhalten an den Macken der Natur anpassen müssen……kommt mir dann, bei derartigen Meldungen, doch mal die eine oder andere Tasse kalten Kaffees hoch.
    Wenn 80 Menschen auf der Welt, 50% des Weltvermögens in ihren Griffeln halten…..stimmt irgendwat nich, Geld ist Macht….mit Geld kann man sich Politiker kaufen, mit viel Geld kann man ganze Staaten zugrunde richten…..wer also sagt mir, das Geld nich auch den AGW erfunden hat…..damit zu den vielen Geld, noch viel mehr Geld dazu kommt?
    Blah blah…..alles nur dumme Verschwörungstheorien……aber als offiziell anerkannte Blog-Behindertenquote, darf ick auch mal so vor mich hin spinnen, gelle.
    Teile und Herrsche……bloß blöd, das immer nur icke teilen soll…..
    H.E.

  139. Ups, Link vergessen
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/flugplatz-sion-im-wallis-das-diskrete-schweizer-drehkreuz-der-super-reichen-13380852.html

    H.E.

  140. @Heinz

    Kann ja auch nicht, denn es herrscht ein Glaubenskrieg.
    Die einen glauben, das Ihre Klimagötter die reine Wahrheit predigen……und die anderen sind nur ekelhafte Ungläubige, die mit allen Mittel bekämpft werden müssen

    Find ich auch immer wieder erstaunlich, wie Klimaschützer Geowissenschaftler mit den selben Kompetenzen einmal zum Klimatologen erheben und einmal zum bezahlten Leugner. Klimaschützer-Laien, die vom Klima keine Ahnung haben teilen die Kategorien ein und das anhand der „Gesinnung“. Beste Beispiel Thorsten und Vennecke. Die wissen genau, wer die richtigen Klimatologen sind und welches die bezahlten Leugner sind. So konnte es kommen, dass Rahmstorf zu deren Idol erhoben wurde.

  141. @ Micheal,

    „Ich kenne aber keinen Klimaschützer, der mir Kompetenz zugestehen würde. So ist das.“

    Nunja, würde ich schon, bloß ich seh von Ihnen halt meisten auch nur den 0815-Standart, also (für mich) sinnentlertes gegenfeuern, sobald irgendwas aus der „Mainstream WIssenschaft“ kommt, wirkt halt auf mich kindisch und eher ein contra Indikator zu Kompetenz, wobei ich einfach ihre Motivation dahinter nicht verstehe, ich könnt mich auch über die „Kalte Sonne“ oder „EIKE“ fast jeden Tag auskotzen, aber ist mir a, zu kindisch und b, steht es der eigenen Entwicklung entgegen (weil Zeitverschwendung).

    Insofern verstehe ich Sie einfach nicht. Denken sie zurück an ihren Deutschland Temperatur-Eintrag. Ganz ehrlich? Wayne, dass Jahr 2014 an sich hat einfach keine Implikation fürs Klima, statt das sie beispielweise hier zeigen würden, dann ein Jahr 2014 aus statistischer Sicht zwar selten aber unter der derzeitigen „Klima (also respektiv zu 1981-2010) durchaus im Bereich der natürlichen Variabilität liegt (man kann durchaus hier mal ein Noise-Model erstellen) kommen sie mit einen gleitenden Mittel obgleich sie natürlich Wissen, dass die anderen Aussagen statistisch ebenso wahr sind.

    Dann kommen sie noch mit solchen Sätzen:

    „Zudem ist seit dem Jahr 2000 die Temperatur in Deutschland, im Gegensatz zum CO2-Gehalt der Atmosphäre, nicht wesentlich angestiegen.“

    Da Frage ich mich, warum sie meinen, dass es unbedient sein müsste, schauen sie sich einfach die SD der Deutschland-Temperatureihe an, auf so eine kurzen Zeitskala bei so einer hohen SD, spielt Co2 einfach eine untergeordnete Rolle, da dieser Effekt eher klein und sich erst mit +t beginnt zu kumulieren. Soll heißen, wenn sie Co2 als Signal nehmen und die natürliche Variabilitat als Noise (vorallem via Atmosphärischerer Zirkulationsmuster) ist ihr Signal immer gering, wenn auch der Beobachtunszeitraum gering ist.

    Das ist eben was mich manchmal an ihrer Kompetenz zweifeln lässt, ich würde sie daher gerne bitten, mich eines besseren zu belehren.

    Gruss

  142. Micheal,

    „Zu Sylke Mayr muss man Ihnen vielleicht mitteilen, dass diese kritisch bei EIKE kommentiert. Also eigentlich gar nicht so weit weg von Ihrer Position ist. Es macht daher also keinen Sinn sich gegenseitig zu zerfleischen. Ist jedenfalls meine Meinung.“

    Das Problem ist hierbei, dass ich meine zu erkennen, dass hier Idiologische Borniertheit vorliegt. Da muss ich ganz einfach sagen, Wissenschaft ist nicht Bildzeitung oder Süddeutsche, den was dort steht unterliegt der medialen Bias welche vorallem nach Prämisse der Sensationsgeilheit geht. Über inhaltliche Fehler in der Berichterstattung wohl wir gar nicht reden, reichts meistens nachgücken bei der Primärquelle und schwubs sieht man, dass der Journalist die Aussagen eines Forschers/Forschers anderes interpretiert als die Forscher selbst, hab da schon eine lustige Sachen gelesen, da steht in der Primärquelle unlikely und beim spiegel würde dann daraus, möglicherweise. Gut, aber ich schweife ab..

    Der Punkt ist, wenn jemand folgt behauptet:

    Ziatat Frau Mayr:

    „Die Erwärmung aus der kältesten Zeit der letzten 10.000a, der LIA, wird von den AGW Fanaten künstlichst als fast rein anthropogen dargestellt. “

    Der lügt entweder oder hat offensichtlich keine Ahnung, den wenn man sich querr durch die wiss. Literatur ließt, bekommt man eben eine andere Antwort, nämlich Long-Respone aus orbtialen Parameter, niedrige Sonnenakvität, erhöhte Vulkanaktivität, zwar auch antropogene Faktoren aber habe diesbezüglich wenig konfidenz dafür gefunden.

    Daher muss ich leider zurückweisen, dass die Gute Frau und Ich uns in der Position der Argumente auch nur ansatzweise in der Nähe befinden.

    Gruss

  143. Nachtrag:

    In # 142 habe ich mich verlesen, ich dachte, es geht darum wie es zur LIA kam.

    Also die Korrektur:

    Stimmt auch so nicht, das Klimasystem befand sich aufgrund der höhen vulkanischen Aktvität ohnehin auf einen gewissen Recovery-Modus(+solar), gerade die Ausbrüche um Ende des 19.Jhd und deren korrespondierende recovery kann einiges der Erwärmung pre 1940 erklären. Dannach dürfte erst das menschliche Wirken richtig dominant sein.

    Gruss

  144. PS:

    Mal schnell in nen simplen Klimamodel geschmissen gibt für die Erwärmung bis 1940 rund 0.2K allein über Vulkan-Recover und Solar, dürfte aber nochmal via ENSO was draufkommen, insofern die Abschätzung des Vulkanisches und solares Forcing und ENSO richtig.

  145. PS: Nicht das es zu missverständiss kommt, ich rede von der Periode um Anfang um 1900 bis 1940. Kann also keine rede sein, dass hier fast nur antropogener Anstieg war, nach Model schauts eher Richtung 50/50 aus.

  146. @Chrisian #145
    Haben sie sich mal das Multi-Model-Mean nach RCP 8.5 in den CMIP5-Läufen angesehen? Da haben sie von 1910 bis gut 1930 überhaupt keinen Zusammenhang mit den GISS-Temperaturdaten. Von Mitte der 30ger bis Mitte der 50ger läuft es wieder völlig auseinander. Dann geht es halbwegs bis es seit 2005 wieder nichts miteinander zu tun hat. Kommen sie mir nicht Fehlermargen oder Streuungsbreiten der Modelle. Sie können unter Klimawissenschaftlern das gerne diskutieren, wie sie wollen aber ich verlange von einer Wissenschaft, die der Politik eine Richtung geben möchte, klare belastbare Aussagen und nicht ein Bündel von Graphen, die man je nach Laune so oder so interpretieren kann.

  147. Das Problem ist hierbei, dass ich meine zu erkennen, dass hier Idiologische Borniertheit vorliegt. Da muss ich ganz einfach sagen, Wissenschaft ist nicht Bildzeitung oder Süddeutsche, den was dort steht unterliegt der medialen Bias welche vorallem nach Prämisse der Sensationsgeilheit geht.

    Ja, und der Christian macht mir den Eindruck das wissenschaftliche Arbeiten per Mehrheitsbeschluß verabschiedet werden.
    Nur weil die Mehrheit etwas skandiert, ist es noch lange nicht richtig. Wir sehen im Moment so viele Scheinwissenschaften und sie beziehen alle ihr Geld weil sie mit der Apokalypse hantieren. Dort liegt die ideologische Borniertheit und auch die Geilheit nach Sensation.
    Heute retten wir das Klima und Morgen die ganze Welt!

    Ein paar Prognosen:

    Es wird keinen E-auto hype geben.
    Die Energiewende wird auf ganzer Linie scheitern und Deutschland deindustrialisieren.
    Das Öl wird langfristig noch billiger.
    Mangels totalitärer Strukturen bekommen die AGW Apologeten keine Möglichkeit das Klima zu schützen.
    Mit grüner Gentechnik wird die Ernährung der Welt gewährleistet und die Überbevölkerungs Apologeten auf den Scheiterhaufen der Geschichte bannen.
    Der moralische Zeigefinger wird immer stumpfer.
    Der freie Markt wird siegen.

  148. @Heinz Eng #138
    Ist mir schon klar. Ich reagiere auf solche Zahlen bloß immer allergisch. Wenn von 1% der Weltbevölkerung gesprochen wird und es dann um gut 80 Milliardäre geht. Aber ich glaube mit der Thematik sind wir hier völlig OT.

  149. Gerhard,

    „Haben sie sich mal das Multi-Model-Mean nach RCP 8.5 in den CMIP5-Läufen angesehen? Da haben sie von 1910 bis gut 1930 überhaupt keinen Zusammenhang mit den GISS-Temperaturdaten. Von Mitte der 30ger bis Mitte der 50ger läuft es wieder völlig auseinander.“

    Ist nicht verwunderlich, stellt der Model-Mean eben eigentlich nur den radiativen Response da, deshalb ist ja auch das Ensemble interresant, den dort hat jedes Model seine interne Variabilität. Nochmal, der Mean ist frei von interner Variablität.

  150. @Christian #149
    Ist ja lustig, was das Model-Mean so darstellt. Ich dachte immer man sollte da etwas von der zu erwartenden klimatischen Entwicklung ablesen können. Ist das vielleicht erst so, wenn ich mir ein genehmes Modell heraussuche? Aber ich glaube, wir lassen das lieber. Ich sehe keine Verständigungsmöglichkeit.

  151. Gerhard,

    Das Problem ist, dass die Modelle keine einheitliche interne Variabilität produzieren, sodass es sich größtenteils kompensiert, am Ende bleibt im Mean nur der radiatve Anteil. Anders gesagt, wenn sie den Mean betrachten, zerstören sie die eigentliche Funktion (also die interne Berechnung des Klimas im Model. Der Mean ist nur eine vereinfachte Darstellung der Modelle. Da können sie gleich ein EBM schreiben, dass sieht ganz ähnlich wie der Mean der Modelle aus oder siehe:

    https://fbcdn-sphotos-b-a.akamaihd.net/hphotos-ak-xap1/v/t1.0-9/1381554_537311579676350_1965339682_n.jpg?oh=473f9e3856c17c28dabd4a9c116aa4e7&oe=55258A38&__gda__=1433075985_8d73e140c5c614cc3c23c324641f39ae

    Anzumerken ist, dass mein Model mit einer geringeren Sensvität performed ist, dass sieht man am Ende sowieso Anfang der 60s, liegt daran, das der Slow-Response in Multi-Model stärker sein sollte und das die Zeitkonstanten meiner Boxen nicht direkt vergleichbar ist, mit dem was ein komplexes Model macht.

    Die Ähnlichkeit ist stark, letztenendes kann ich mein EBM auch zu höheren Sensvität zwingen, dann ist die Überstimmung noch stärker.

    Gruss

  152. Ansonsten gerne hier eingeladen (weil das nochmal auszufüren wäre sinnlos): https://troyca.wordpress.com/2014/09/03/cmip5-processing-on-github-with-another-comparison-of-observed-temperatures-to-cmip5-model-runs/

    (Kommentar 3)

  153. @Christian #151
    Was erzählen sie da eigentlich? Das Multi-Model-Mean einer Reihe von Durchläufen und unterschiedlicher GCMs ist doch nicht mit einem Energiebilanzmodell vergleichbar. Das ist doch bestenfalls ein 1-Dimensionales Modell und dient ganz anderen Zwecken als ein GCM. Natürlich bezog ich mich auf die Modellierung der Temperatur. Diese ist aber bei weitem nicht unbhängig von anderen Klimaereignissen, die ein GCM modelliert. Wenn das nur nur angereicherte EBMs wären, dann könnte man ja die ganze Klimamodellierung als Basiscurriculum für angehende Programmierer betrachten.

  154. @ Gerhard,

    Natürlich nicht, es geht darum, dass eine Reihe unterschiedlicher Läufe (welche Unabhängig voneinder ihre interne Variabilität erzeugen) sich größtenteils aufheben, weswegen der Mean so flach ist und keine Variation zeigt und sich bestens mittels Box-Model darstellen lässt, weil letztenendes das nicht viel anderes übrig bleibt als eine Forcing getrimmter Response.

    Sie sprechen ja genau das an, weswegen ich immer auf das Ensemble verweise, da dort sich abspielt, was die Modelle so treiben, der Mean sagt mal wenig über die interne Berechnung der modelierten Variabilität aus, ergo man blendet die eigentliche Funktion aus.

    „Diese ist aber bei weitem nicht unbhängig von anderen Klimaereignissen, die ein GCM modelliert. “

    Natürlich nicht, habe ich auch nie behauptet.

    „Wenn das nur nur angereicherte EBMs wären, dann könnte man ja die ganze Klimamodellierung als Basiscurriculum für angehende Programmierer betrachten.“

    Ich denke sie haben immer noch nicht verstanden worauf ich mit diesen Beispiel hinaus wollte oder?

    Gruss

  155. PS:

    Sie Fragen:

    „“Haben sie sich mal das Multi-Model-Mean nach RCP 8.5 in den CMIP5-Läufen angesehen? Da haben sie von 1910 bis gut 1930 überhaupt keinen Zusammenhang mit den GISS-Temperaturdaten. Von Mitte der 30ger bis Mitte der 50ger läuft es wieder völlig auseinander.”“

    Und das ist nunmal die Antwort, der Model-Mean kann dies nicht leisten, wie auch?

  156. #147. netseal

    Heute retten wir das Klima und Morgen die ganze Welt!

    Der ist gut 😉

    karl.s

  157. Gerhard,

    Mal ganz davon abgesehen, dass sowohl Forcing als auch Temperatur-Daten ordentliche Unsicherheit haben

    Gruss

  158. @156
    Stammt vom Satieriker Andreas Rebers

  159. Kleiner Hinweis für die Leute, die meinen….die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben….

    Absturz der Überflieger

    Die negativen Auswirkungen der Existenzängste und des Publikationsdrucks auf die Qualität von Wissenschaft wurde auch jüngst in einer Umfrage im Kontext der Petition “Perspektive statt Befristung” hervorgehoben, die im vergangenen Jahr mehr als 25.000 Unterschriften für eine Verbesserung der Lage der Nachwuchsforscher sammeln konnte. Nur 19 Prozent der 1700 Teilnehmer der Umfrage stimmte nicht der These zu, dass unsichere Beschäftigungsverhältnisse wissenschaftliches Fehlverhalten fördern. Von den restlichen 81 Prozent gaben wiederum 41 Prozent an, diesen Zusammenhang von Befristung und Fehlverhalten schon einmal selbst erlebt zu haben.

    Ups……der Stich ins Wespennest…….gleich kommen die schweigenden Lämmer und werden sich lauthals über diese, meine Frechheiten…..beschweren.
    Viel Spass noch…..und ja, ick hab immer noch meine eigenen Temperaturdaten, ätsch.
    H.E.

  160. The Guardian meldet, dass Al Gore meldet, so Axel Bojanowski per Twitter:

    Kuriose Aussage von Al Gore in #Davos: „Wetterextreme 100mal häufiger als vor 30 J“. Warum gab es 5 UN-Klimaberichte? http://www.theguardian.com/environment/2014/jan/24/climate-change-al-gore-davos-haiyan-sandy?CMP=share_btn_tw</blockquot

  161. @ 154 ff

    tja, dass erinnert mich wieder mal an diverse Forecaster im TV und sonst wo, welche sich als Meteorologen fühlen und anhand der Wettermodell Ensembles langfrist Prognosen versuchen. Das Ensemble Mean wird gerne missbraucht, um den Wettertrend für die kommenden 14 Tage zu prognostizieren.
    Leider (oder zum Glück) ist es freilich so, dass das Wetter niemals nach dem E. Mean verläuft, oft völlig abweichend, wo sogar die Ausreißer nach oben wie nach unten (z.B T 850hPa) die einzelnen Läufe von meist 20-30 an der Zahl durchbrechen und der weitere Verlauf nach einmaligem Abweichen vom „Mean“ so oder so ein ganz anderer wird, da sich ja die Anfangszustände wieder völlig geändert haben. Das Ensemble Mean ist also meist nach wenigen Tagen nicht mal mehr für Wahrscheinlichkeitsaussagen brauchbar, dennoch wird es so praktiziert, von Idioten.
    Gleiches gilt freilich für alle GCM´s, auch wenn es dabie nicht um das Wetter, aber um den mittleren Zustand der Atmosphäre geht. Völlig sinnlos einen Cent auf die Means dieser Simulationen zu setzen, kein einzelner Lauf kann stimmen und das Mittel aus vielen falschen Läufen macht es nur für jene besser, die von der Dynamik genau nichts verstanden haben.
    Für ein globales Mittel der T kann man dennoch gewisse Trends ableiten, aber das war es dann auch schon. Regionale Klimamodelle sind nichts weiter als teure Spielerein an Großrechnern und ganz dumm wird es, wenn man diversen Entscheidungsträgern rein drückt, man sollte Investitionen auf Grund dieser Modelle planen. Klatsche auf den Kopp!

  162. @ Sylke

    Die erste Hälfe stimme ich ausdrücklich zu.

    Die zweite Hälfte:

    Und da liegt genau der Logik-Bias, da wie beim Wettermodell in komplexerer Weise das Enselble die möglichen Entwicklungen rechnet, manche Modelle rechnen bei hohen Emissionen auch mit geringen Sensvitäten, andere haben extrem hohe Sensivitäten, was wiederum zum Großteil am Cloudfeedback liegt. Betrachtet man das Mittel der Modelle unterdruckt es nunmal sowohl die kleinen als auch hohen Sensivitäten einzelner Modelle inklusive deren internen Klimavariabilität. Wie in der Skeptiker-Szene ja gängig ist, wird das Mean der Modelle genommen und gesagt die Modell sind alle falsch und das wiederum ist eben falsch.

    Zusätzlich sei erwähnt, dass in Gegensatz zu den Wetter Modellen keine Real-Time Assimilation von Daten gibt. Und da ist eben das Logik Bias, es kann genauso gut Möglich sein, dass der Mean der Modelle bei nächsten nachziehen in den Hindcast wieder zutrifft, allein weil die Imput-Forcing falsch projektiert sind, trifft beispielweise in den Modellen beim Solar-Forcing zu, welches im Forecast zu hoch ist, die Modelle müssen also schonmal ein kleinen positiven Bias gegenüber der Observation haben.

    Man erwartet ja auch vom Wettermodel nicht, dass es unter projektierten Daten besserer rechnet als ein Wettermodell mit Real-Time Assimilation

    „Großrechnern und ganz dumm wird es, wenn man diversen Entscheidungsträgern rein drückt, man sollte Investitionen auf Grund dieser Modelle planen. Klatsche auf den Kopp!“

    Ehrlich? Wie hoch ist den die Summe, mit rund 15 Millarden werden in Deutschland ingesamt die Forschung und Bildung gefördert. Wau, sehr teuer, dass erinnert mich ein wenig an Pegida und in diesen Sinne auch eine abgeleite Form dazu:

    Treffen sich ein Finanzhai, ein Steuerzahler und ein Forscher um über die Verteilung von Steuergeldern zu reden, zu Verfügung stehen 15. Millarden, der Finanzhai nimmt 14 Millarden und sagt zum Steuerzahler, Vorsicht, der Forscher will deine Millarde Steuern verschwenden.

  163. @ Christian:

    Vorsicht, der Forscher will deine Millarde Steuern verschwenden.

    1. handelt es sich bei den GCM`s Modellieren meist nicht um Klimaexperten, also keine Klimaforscher und
    2. ist wirklich jede Milliarde raus geschmissenen Geld, solange man nicht mal annähernd auf plausible Ergebnisse hoffen darf.

    Wie ich schrieb, sau teure Spielerei. 1/10 davon würde reichen, solange man dermaßen im Dunkeln tappt. Leider wollen aber die politischen Kräfte, dass „Ergebnisse“ geliefert werden und so wird aus diesen in den Kinderschuhen steckenden Versuchen ein Programm, ein Hype, eine Katastrophe und alles weitere kennen wir eh. Politikum auf Kosten der Grundlagenforschung. Hatten wir schon öfters, in allen Bereichen, in der Klimatologie ist das alles aber relativ neu. So wird es eben noch ne Zeit lang dauern, bis wirklich jeder Trottel kapiert, was für ein Schmarren das Ganze ist.

    Sie sind ja offensichtlich nicht ganz uninformiert, wie viel sie verstanden haben, ist dennoch eine andere Frage.
    Wissen sie warum ein Klimamodell, welches das Klima für das kommende Jahr nicht vorhersagen kann, geeignet sein könnte, das Klima in 100a über einen Zeitraum von gemittelten 10a vorherzusehen? Hmmm?

  164. 1. Gibt es sowieso keine Klimaexperten, da Klima zu Interdisziplinär um ein Experte darin zu sein, in ein Teilbereich sicher.
    2. Fragt sich wer definiert was Plausibel ist, für mich sind die Ergebnisse plausibel, bezogen zum State of Art, das Problem ist weniger die Wirkung der Treibhausgase, sondern einerseids der starke unterschiedliche Cloud-Response und die interne Variablität verglichen zu gemessen Variablität. Merkt man, wenn man die ein Teil der Interanual Variability (der gemessenen) aufträgt. Siehe auch: http://www.ysbl.york.ac.uk/~cowtan/applets/nbox/nbox.html

    „Wie ich schrieb, sau teure Spielerei. 1/10 davon würde reichen, solange man dermaßen im Dunkeln tappt. Leider wollen aber die politischen Kräfte, dass “Ergebnisse” geliefert werden und so wird aus diesen in den Kinderschuhen steckenden Versuchen ein Programm, ein Hype, eine Katastrophe und alles weitere kennen wir eh. Politikum auf Kosten der Grundlagenforschung. “

    Bla Bla Bla, irgendwie kommts mir immer so vor, als wenn sie Wetter in Klimamodellen nicht von langfristen Wandel unterscheiden können, dass sieht man doch schon bei Wettermodellen, versagen oft auf regionaler Scale, aber kann man z.b auf Globaler Ebene reativ gut gebrauchen, denn der Bias wird kleiner. Wenn wir dann noch ein radiativ induzierten Klimawandel vorliegen haben, kommt noch der Zeitfaktor hinzu. Aber ich vergönne ihnen ihre Meinung.

    „So wird es eben noch ne Zeit lang dauern, bis wirklich jeder Trottel kapiert, was für ein Schmarren das Ganze ist.“

    Jaja, sie schreiben immer so viel, aber bringen keine Evidenz. Für sie ist ja vornehmlich die Sonne(im Sinne von solaren Schwankungen) der Treiber, aber blenden Dinge wie diese aus: http://www.leif.org/research/swsc130003p.pdf

    (Kommen sie mir nicht mit, ich falle auf einzelne Paper rein, ich kann ich zig Rekos der solaren Aktvität zeigen, welcher konträr zur ihren Link zum ZAMG stehen)

    Genau deshalb wirken sie auf mich wie jemanden der im Wald steht und Bäume sucht. Und von daher, wer einfach mal ein Statement nett, statt zu ignorieren, den wir sind nicht auf nen Kirmes wo ich rede wie mir die Nase lang ist.

    „Sie sind ja offensichtlich nicht ganz uninformiert, wie viel sie verstanden haben, ist dennoch eine andere Frage.“

    Welch Erkentnis, der Satz ist irgendwie Überflüssig finden sie nicht? Das ist so wie: Offensichtlich verdienen Sie Geld, wie viel jedoch ist die andere Frage

    „Wissen sie warum ein Klimamodell, welches das Klima für das kommende Jahr nicht vorhersagen kann, geeignet sein könnte, das Klima in 100a über einen Zeitraum von gemittelten 10a vorherzusehen? Hmmm?“

    Ernst gemeinte Frage? Es bestärkt noch mehr, dass zu zu Wetter-fixiert sind. Eines der besten Beispiel ist z.b ENSO, dessen Impact auf einer Zeitreihe mit der Länge der Zeitreihe abnimmt, da sich kühler und warmer Modus abwechseln, jedoch mit der Einschränkung zur PDO wo wir eine Wirkung bis über Dekadischer Ebene messen. Nehmen wir den den arktischen Dipol hinzu, haben wir hier krasse Effekte auf die WIntertemperatur (auch etwas was die letzten Jahre die Erwärmung gebremst hat), den die erhöhte meridonaliserte Strömung im Winter erlaubt Schneeflächen sich weiter südlich zu etablieren (vorallem auf Eurasien), während eine astreine zonale Strömung bei der Schneefläche ein klaren Riss macht, geschätzer Effekt ist hier übringens rund mehre Zentel Grad in den Wintermonaten, zwar ist dadurch auch die innere Arktis warm aber wird überkompensiert. Auch hier sieht das ganze sehr „random“ aus, da zuviele Faktoren einwirken, Wellenamplfikation aus der Troposphere, Schwankung in der Sonnenaktvität mit QBO-Link, eventuell auch rückgehende polare Eisfläche. Aber hier auch bisher kein Long-Memory Effekt feststellbar. Gilt für die NAO in Gewissen maße auch, wobei hier die Frage bleibt, wirkt sich das meridonal overtuning auswirkt und ob diese (in Modellen ja abnehmend vorhergesagt) durch eigene Antriebe gesteuert wird oder ob sie atmosphärisch geforced ist, für beides gibt es Argumente. Gleiches gilt für AMO, wo die definitiv eher AMV heißen sollte. Andere Variabilität durch beispielweise orbitale Parameter spielt auf höheren Zeitskalen.

    Wir haben also erstmal sehr sehr viel Rauschen, der antropogene Effekt (wie als in Respresentativ Pathways, RCP) beschrieben würden) würde ein erstmal langsamen ansteigen, später etwas schneller, nahelegen. Wir haben also den Fall das auf kurzen Zeitskalen das Wetter dominiert und auf „längeren“ das antropogene Signal. Anders gesagt, dass Versagen eines Modelles auf Jahres-Sicht sagt nichts über die Gesamtheit des antropogene Klimawandels aus, da dieser auf solchen Zeitskalen zu klein ist um sichtbar zu sein. Deshalb überraschen solche Jahre wie 2014 auch, selbst wenn wir in einen Dauerhaften La-Nina-Zustand fallen läuft der antropogene Teil darunter weiter und nach ner Zeit werden auch La-Nina-Jahre zu Rekordjahren.

    Aber ich weiß, alles Einbildung eines „Laien“

  165. PS:

    “ Deshalb überraschen solche Jahre wie 2014 auch, “

    Gemeint war,“ auch nicht“

  166. PPS:

    Zum Punkt NAO sollte man noch erwähnen, dass diese logischweise eine starke Connection zum arktischen Dipol hat

  167. Hallo Christian,

    Ihre hier vehement vorgetragene Gewissheit unsere derzeitige Wissenschaft mit der zwar enorm wachsenden Rechnerleistung sei in der Lage für 90 Jahre in die Zukunft das Verhalten mehrerer gekoppelter jeweils höchstkomplexer Systeme (Atmosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre, Geosphäre), die zudem teilweise nicht linear sondern chaotisch funktionieren (z. B. Wetter, Klima) und in vielen Bereichen in großem Umfang unverstanden sind, mit großer Sicherheit richtig vorherzusagen, ist mir unter wissenschaftlichen Gesichtspunkten vollkommen unverständlich und ist für mich nur noch aus einer dem religiösen Glauben ähnliche Geisteshaltung (die aber scheinbar wissenschaftsbasiert ist) nachzuvollziehen. Allein im Bereich der Systeme und Abläufe der Biosphäre, von denen ich selbst ein gewisses Verständnis habe, ist der Anteil des Unverstandenen um einige Größenordnungen höher als der Anteil des Wissens. Dies dürfte in den anderen Großsystemen kaum anders sein. Auf einer solchen Basis langfristige Szenarien/Prognosen zu erstellen und daraus politisch radikale Vermeidungsstrategien abzuleiten ist für mich in höchstem Maße unverantwortlich bzw. dient ausschließlich dazu bestimmte ideologische Vorstellungen durchzusetzen. In Deutschland kann man die überaus negativen Folgen davon z. B. im Elektrizitätssektor jeden Tag besichtigen. Einer solchen Geistes-/Glaubenshaltung ist energisch entgegenzutreten, um größtmöglichen Schaden abzuwenden.

  168. Hallo Bert,

    Welche Gewissheit, dass ist eine Unterstellung die ich begründet haben möchte. Ist es doch gerade die Chaotic auf die meine Argumente aufgebaut ist, deshalb sieht es in kleineren Zeiträumen stark verrauscht aus. Und Wissenschaft ist nunmal ein Prozess und keine Regierungsform, sie erneuert sich ständig selbst. Wenn alles so klar ware, wie sie behaupten, dass ich behaupte, bräuchte man nicht mehr reden ob das Klima weniger oder stark sensitiv zur anthropogenen Emission ist

    Ich rede immer in State of Art, kann also auch in paar Jahren anders aussehen, muss aber nicht. Der Verweis azf die hochkomplexen Systeme ist ebenso dämlich, als wenn das eine neue Erkentniss ware und in der Klimaforschung gänzlich unbekannt, an diese Stelle sollte man anstatt zu labern mal schauen was diesbezüglich alles so publiziert wird.

    Der Rest ist für mich uninterresant, was Politik und Gesellschaft machen ist doch deren Sache, aber die Politik als Alibi zu nehmen um die Wissenschaften zu diskreditieren, zeugt nicht von Interrese am Klima, sondern ist und bleibt politisch motiviert.

    Gruss

  169. @Christian

    Welche Folgen Rahmstorfs-Szenarien und die des IPCC haben können, können Sie hier nachlesen:

    Wissen Sie, Herr Rahmstorf, ich persönlich tue alles, um meiner Verantwortung gerecht zu werden. Ich fahre kein Auto, ich besitze ein paar Schuhe, eine Hose, fast alle meine Möbel kommen aus dem Sperrmüll, ich konsumiere so wenig, wie möglich, ich habe den 7 Milliarden Erdenbürgern keine weiteren Kinder hinzugefügt usw. Aber ich fürchte sehr, dass die wirklich Verantwortlichen absolut alles daransetzen werden, den globalen Status Quo um jeden Preis zu erhalten, ich habe dahingehend jeden Glauben und alle Hoffnung fahrenlassen. Und dennoch schätze ich Ihre, und die Arbeit Ihrer Berufskollegen ganz ausserordentlich, denn Sie tun selbst in dieser schier ausweglosen Lage genau das, was zu tun ist und das ist es, was meiner Ansicht nach im Leben zählt: Aufrecht und ohne doppelten Boden das zu tun, was zu tun ist. Meinen Respekt für Sie und auch für Mister Obama. Keep up the good work!

    Da werden gutgläubige Ökos zum Verzicht und zu Klimamissionaren erzogen, auf Basis von Szenarien.

  170. @ Micheal

    So a Geschmarre, soory. Sie nehmen eine Person und verallgemeinern völlig, sie legen ja nichtmal eine ordentliche Stichprobe hin, ob oben zitiertes der Regelfall ist. Die Frage sei, ob das Überhaupt ernst gemeint ist oder Satire, aber behandeln wir es so als wäre es ernst:

    Völlig bescheuert, da Klimaschutz wenn überhaupt auf globaler Ebene Sinn macht, als Einzelbürger dies zu tun ist neben Sinnlos aber auch ziemlich Lebenseinschränkend aber ist eher typisch aus der Ökobewegung und hat weniger mit Klimawandel zu tun, die flennen auch wegen jeder Plastik-Tüte. Aber gut ich kann das tolerieren, wenn er so leben möchte, dann ok. Der Sinn sollte auch nicht sein, zurück ins Mittelalter zu gehen, sondern sinnvollerweise auch Ökonomisch wie Ökologisch sinnvolle Technologien zu entwickeln, diese vorgestellte Erziehung dieser Person ist jedenfalls keinesfalls zu favorisieren ist, auch sollten sie diese Unterstellung gegenüber Rahmstorf und den IPCC mit ein Zitat belegen (beispielweise das kein Auto mehr gefahren werden darf oder nur eine Hose besessen werden darf) ansonsten bleibt es ihr übliches Blub.

    Ansonsten ist ihr Argument nicht Stichhaltig, den es ist wahrscheinlicher, dass die Szenarien hier von der Person instrumentalsiert werden. Das ist etwa das gleiche wie Terroristen irgendwas instrumentalisieren müssen um es vor sich selbst zu rechtfertigen.

  171. Auch nervt mich zusehens, diese hirnverbrannte Verallgemeinerungs-Orgie, nur weil ich hohe Sensivitäten mit durchaus potenziellen Ökonomischen Schäden nicht ausschließen kann, heißt das lange nicht, dass ich ein Öko sei, ich werde deswegen trozdem in Sommer wieder durch Finnland touren und weil ich viel rumtoure heißt das in Umkehrschluss nicht, dass ich eine hohe Sensivität ausschließe.

    Also was soll immer dieses Schwarz/Weiß-Denken?

  172. # Bert Robel

    Sie haben wunderbar in wenigen Sätzen dargestellt, warum sämtliche AGW-Modelle inklusive sonst noch sovieler Szenariendurchläufe und Parametervariationen bestenfalls zum Beweis dienen können, dass sie keinerlei statistische „Power“ besitzen. Das Ergebnis ist für Handlungsempfehlungen völlig wertlos, weil in so einer Situation eben auch das genaue Gegenteil des erhaltenen Ergebnisses mit gleicher Wahrscheinlichkeit wahr sein kann (also es wird kälter statt wärmer).

    Die von Ihnen genannte, dem „religiösen Glauben ähnliche Geisteshaltung“ sehe ich dagegen als ein verifizierbares „forcing“ in dieser Art von Wissenschaft an. Hilft nichts, müssen wir durch, bis die milliardenteuren Spielchen mangels Wohlstand ein Ende haben.

    H. Hoffmeister

  173. Christian:

    1. Gibt es sowieso keine Klimaexperten, da Klima zu Interdisziplinär um ein Experte darin zu sein, in ein Teilbereich sicher.

    Es kann nicht schaden, wenn man über die Physik der Atmosphäre bestens bescheid weiß, also Meteorologie und die Klimatologie war bisher ein Fach der Meteorologie, aus verdammt guten Gründen.

    Bla Bla Bla, irgendwie kommts mir immer so vor, als wenn sie Wetter in Klimamodellen nicht von langfristen Wandel unterscheiden können, dass sieht man doch schon bei Wettermodellen, versagen oft auf regionaler Scale, aber kann man z.b auf Globaler Ebene reativ gut gebrauchen, denn der Bias wird kleiner.

    hahaha, ha, Wetter auf globaler scale, Danke der Abend ist gerettet…typisch Lai 🙂 🙂 🙂

    Wenn wir dann noch ein radiativ induzierten Klimawandel vorliegen haben, kommt noch der Zeitfaktor hinzu. Aber ich vergönne ihnen ihre Meinung.

    Das ist auch gut so, denn meine Meinung hat Hand und Fuß. Sie glauben, nur weil eine radiativ induzierte Erwärmung mal da ist, wird diese, so lange dieses bestehen bleibt oder sogar höher wird, auch weiterhin das globale Klima erwärmen. Kann sein, kann aber auch ganz anders kommen.

    Jaja, sie schreiben immer so viel, aber bringen keine Evidenz. Für sie ist ja vornehmlich die Sonne(im Sinne von solaren Schwankungen) der Treiber, aber blenden Dinge wie diese aus: http://www.leif.org/research/swsc130003p.pdf
    (Kommen sie mir nicht mit, ich falle auf einzelne Paper rein, ich kann ich zig Rekos der solaren Aktvität zeigen, welcher konträr zur ihren Link zum ZAMG stehen)

    Ich zeige nur, dass es eklatante Unterschiede dazu gibt, ich selbst kann nicht beurteilen, welche all dieser Studien und alle sind relativ jung, auch die auf der ZAMG Seite, nun die glaubwürdigsten sind. Beim IPCC Prozedere braucht man aber freilich ein möglichst glattes Holozän (marcott et al, hahaha) und eine möglichst geringe solare Schwankungsbreite. Das hat schon jeder kapiert, dachte ich.

    Eines der besten Beispiel ist z.b ENSO, dessen Impact auf einer Zeitreihe mit der Länge der Zeitreihe abnimmt, da sich kühler und warmer Modus abwechseln, jedoch mit der Einschränkung zur PDO wo wir eine Wirkung bis über Dekadischer Ebene messen

    Ja, dass wäre eine naheliegende Vermutung, zeigt aber nur, wie wenig sie verstehen. Eine einzige stark positive od. negative ENSO Phase könnte das Klima, sofern gleichzeitig andere negative wie positive „Verstärker“ zusammenkommen, nachhaltig verändern, über viele Dekaden und mehr..

    Nehmen wir den den arktischen Dipol hinzu, haben wir hier krasse Effekte auf die WIntertemperatur (auch etwas was die letzten Jahre die Erwärmung gebremst hat),

    ohja, der arktische Dipol…bitte versuchen sie am Boden zu bleiben, kann speziell ihnen nicht schaden…

    den die erhöhte meridonaliserte Strömung im Winter erlaubt Schneeflächen sich weiter südlich zu etablieren (vorallem auf Eurasien),

    Ach wirklich, dolle Theorie, leider haltlos. Sie können ua. bei Hess&Brezwsky nachsehen, dass es so um 1960 bis 1980 mehr meridionale Lagen über Europa gab, damals waren die Winter einen Hauch streger als heute und es lag mehr Schnee. Das sind alles natürliche Änderungen der Häufigkeiten gewisser GWL und meridionale Lagen haben die letzten Dekaden eher abgenommen, was bei einer polwärts verstärkten Erwärmung auch zu erwarten wäre.

    Auch hier sieht das ganze sehr “random” aus, da zuviele Faktoren einwirken, Wellenamplfikation aus der Troposphere, Schwankung in der Sonnenaktvität mit QBO-Link, eventuell auch rückgehende polare Eisfläche. Aber hier auch bisher kein Long-Memory Effekt feststellbar.

    wie auch, wenn man das erst seit wenigen Dekaden ausreichend gut beobachten kann. Der abrupt einsetzende Rückgang der arktischen Meereisfläche könnte übrigens zum Großteil natürlich gewesen sein, was dann aber auch Folgen für Vieles weitere hat. Aber ich weiß, davon wollen AGW Propheten nichts wissen.

    Gilt für die NAO in Gewissen maße auch, wobei hier die Frage bleibt, wirkt sich das meridonal overtuning auswirkt

    Hören sie doch auf all diesen Quatsch nachzulabern. Wir am Institut lachen über diese seltsamen Versuche der Alarmisten, „zu kalte“ Winter auf der NHK zu erklären. Overtuning, jaja, solche Leute mit so blühender Phantasie sind sich getuned oder gedopt 🙂

    und ob diese (in Modellen ja abnehmend vorhergesagt) durch eigene Antriebe gesteuert wird oder ob sie atmosphärisch geforced ist, für beides gibt es Argumente. Gleiches gilt für AMO, wo die definitiv eher AMV heißen sollte. Andere Variabilität durch beispielweise orbitale Parameter spielt auf höheren Zeitskalen.

    Danke, wär hätte das gedacht. muahaha.
    So langsam sollte ihnen doch dämmern, dass man vom Klima viel zu wenig verstanden hat, um irgendwelche Zukunftsprognosen zu wagen. Sie und viele andere haben nicht verstanden, dass die interne Klimavariabilität auch nachhaltige Klimaänderungen induzieren kann, es müssen in der Dynamik des Systems nur ein paar Faktoren zufällig zusammenkommen und wir haben zumindest über Dekaden starke Klimaänderungen. So von 1975 bis 2000 war das auch so, von den Alarmisten wird das aber wieder rein auf AGW bzw. auch global brightening gemogelt. Auch wesentliche längere Abkühlungsphasen sind möglich, trotz IR Forcing. Über viele Jahrhunderte wohl kaum, aber es ist nicht mal annähernd sicher, ob die Jahre 2100.2010 wärmer sein werden, als die letzte Dekade.

    Anders gesagt, dass Versagen eines Modelles auf Jahres-Sicht sagt nichts über die Gesamtheit des antropogene Klimawandels aus, da dieser auf solchen Zeitskalen zu klein ist um sichtbar zu sein.

    Sie verstehen nicht, oder fallen auf die Ausflüchte der Modellierer rein. Wenn heutige Modellläufe das Klima in zwei Jahren in groben Zügen für die einzelnen, großflächigen Regionen nicht berechnen kann, dann kann dieses Modell auch kein Jahr danach richtig erfassen. Das hat nichts mir Wetter zu tun, richtig! Wenn ein Modell, die internen Schwankungen nicht erkennt, kann es keine Prognosen liefern. Man bildet sich teilweise ein, diese interne Varaibilität wäre per se immer nur so ein Gezaplle um einen Mittelwert und der globale T Trend wird dadurch schlimmstenfalls über einige Jahre „verzerrt“, das ist allerdings eine höchst naive Milchmädivorstellung

    Aber ich weiß, alles Einbildung eines “Laien”

    ja, ein interessierter Laie, der brav gelernt oder kopiert hat, aber eben wenig verstanden, Laie eben.

  174. Sylke,

    „hahaha, ha, Wetter auf globaler scale, Danke der Abend ist gerettet…typisch Lai 🙂 🙂 :-)“

    Satz nicht verstanden, ich rede davon ein Wetter Model für die Global Scale herzunehmen und da sinkt der Bias eben gegenüber ein einfach Gitterpunkt 🙂 typisch nicht verstehen

    „Das ist auch gut so, denn meine Meinung hat Hand und Fuß. Sie glauben, nur weil eine radiativ induzierte Erwärmung mal da ist, wird diese, so lange dieses bestehen bleibt oder sogar höher wird, auch weiterhin das globale Klima erwärmen. Kann sein, kann aber auch ganz anders kommen.“

    Trivial, es kann immer anders kommen, es geht um die Eingrenzung von möglichen Entwicklungen

    „Ja, dass wäre eine naheliegende Vermutung, zeigt aber nur, wie wenig sie verstehen. Eine einzige stark positive od. negative ENSO Phase könnte das Klima, sofern gleichzeitig andere negative wie positive “Verstärker” zusammenkommen, nachhaltig verändern, über viele Dekaden und mehr..“

    Trivial, da Selbstverständlich, ich bezog mich auf unsere Messwerte diese geben dieses Szenario nicht her um allein die Klimaentwicklung zu erklären, GHGs bleiben immer substanzieller Bestandteil

    „ohja, der arktische Dipol…bitte versuchen sie am Boden zu bleiben, kann speziell ihnen nicht schaden…“

    Ohje, ihnen würden Denken mal zu Gute kommen, z.b welche Zirkulation so in MWP vermutet werden.

    „Ach wirklich, dolle Theorie, leider haltlos. Sie können ua. bei Hess&Brezwsky nachsehen, dass es so um 1960 bis 1980 mehr meridionale Lagen über Europa gab, damals waren die Winter einen Hauch streger als heute und es lag mehr Schnee. Das sind alles natürliche Änderungen der Häufigkeiten gewisser GWL und meridionale Lagen haben die letzten Dekaden eher abgenommen, was bei einer polwärts verstärkten Erwärmung auch zu erwarten wäre.“

    Habe nie etwas anderes gehauptet, bitte mit Zitat diese Behauptung bestätigen, ich schrieb diese nämlich im Kontext der Saisonal Variability

    „wie auch, wenn man das erst seit wenigen Dekaden ausreichend gut beobachten kann. Der abrupt einsetzende Rückgang der arktischen Meereisfläche könnte übrigens zum Großteil natürlich gewesen sein, was dann aber auch Folgen für Vieles weitere hat. Aber ich weiß, davon wollen AGW Propheten nichts wissen.“

    Wäre naheliegend, könnte einseids Response zu starken Overtuning während der 90s sein, andererseids der „shift“ von vermehrt zonal zu meridonal. Komsich und das obwohl ich AGW Prophet bin.

    „Hören sie doch auf all diesen Quatsch nachzulabern. Wir am Institut lachen über diese seltsamen Versuche der Alarmisten, “zu kalte” Winter auf der NHK zu erklären. Overtuning, jaja, solche Leute mit so blühender Phantasie sind sich getuned oder gedopt “

    Auch hier sind sie mal wieder nicht auf der Höhe, dass zeigt ihr Schlussatz, es geht schlicht um die (A)MOC, sehr naheliegend auch UV_Response via solar variability.

    „Danke, wär hätte das gedacht. muahaha.“

    Wenn Sie im Wald stehen und den Baum suchen, wundert mich nicht, dass sie das vorher nicht gedacht haben

    „So langsam sollte ihnen doch dämmern, dass man vom Klima viel zu wenig verstanden hat, “

    Hab ich irgendwo geschrieben: „Klima ist verstanden“ ??

    „Sie und viele andere haben nicht verstanden, dass die interne Klimavariabilität auch nachhaltige Klimaänderungen induzieren kann, es müssen in der Dynamik des Systems nur ein paar Faktoren zufällig zusammenkommen und wir haben zumindest über Dekaden starke Klimaänderungen.“

    Nein, nun wird aber verrückt 🙂 Kann doch gar nicht wahr sein 🙂 Man stelle sich nur vor, die MOC säuft ab und der NAC transportiert viel weniger Energie gen Arktis und Teile von Europa und Arktis beginnen sich abzukühlen, oh nein, mehr Eis mehr Schnee, was könnte da nur die Folge sein 🙂

    „. So von 1975 bis 2000 war das auch so, von den Alarmisten wird das aber wieder rein auf AGW bzw. auch global brightening gemogelt. “

    Habe ich etwas anderes behauptet? Wir haben in den Zeitraum (und das sagt dir auch jedes Model) erstmal kleine Vulkan-Recover-Phasen, ENSO-Response und in Europa eine extreme zonale Zirkulation. Soweit mir bekannt ist der Modeltrend in dieser Periode auch geringer als der reale Trend.

    „Auch wesentliche längere Abkühlungsphasen sind möglich, trotz IR Forcing. “

    Natürlich, genau mein Reden, deshalb ist es ja so lächerlich, dass die Skeptiker wegen ein „Hiatus“ die Wirkung der Treibhausgase bezweifeln, schön das wir uns da einig sind.

    „Sie verstehen nicht, oder fallen auf die Ausflüchte der Modellierer rein. “

    Wirklich?

    „Wenn heutige Modellläufe das Klima in zwei Jahren in groben Zügen für die einzelnen, großflächigen Regionen nicht berechnen kann, dann kann dieses Modell auch kein Jahr danach richtig erfassen. “

    Kann man so nicht sagen, kommt auf S/N (Signal/Noise) an. Wenn wir beispielweise einen von GHGs induzierten Temperaturanstieg von 6K bis 2100 erleben, ist es unerheblich, was das Modell in einzelnen Jahren tut, da später das Signal dominiert. Das heißt, dass Modell kann auch 20 Jahre daneben rechnen (Aufgrund interner Variabilit) und am Ende des Simmulationszeitraumes dennoch mit den Messwerten übereinstimmen. Der Rest ist Kinderkacke, selbst wenn wir das Erdklima zu 100% verstehen, werden die Modelle immer noch nicht rechnen können, denn dazu müssten wir externe Variablen wie Sonnenaktvität ebenso 100% verstanden haben und deren Aktivität exakt voraussagen können, können wir das nicht, können wir auch obwohl wir alle Prozesse des Erdklimas verstanden haben, trozdem nicht das Wetter genau für 1 Jahr vorhersagen, da der kleinste Imput-Bias für solche Zeiträume massive Auswirkungen haben kann.

    „Wenn ein Modell, die internen Schwankungen nicht erkennt, kann es keine Prognosen liefern. “

    Falsch und Richtig. Kommt alles darauf an, was du betrachtest, wenn wir in den nächten 80 Jahren 6K über GHGs generieren, ist die interne Schwankung (insofern keine massive Gegenkopllung stattfindet) insignifkant.

    “ Man bildet sich teilweise ein, diese interne Varaibilität wäre per se immer nur so ein Gezaplle um einen Mittelwert und der globale T Trend wird dadurch schlimmstenfalls über einige Jahre “verzerrt”, das ist allerdings eine höchst naive Milchmädivorstellung“

    Bitte differenzieren, den es gibt träge Interne Antriebe, schnelle, sau schnelle und etwas langsamere. Sie können aber z.b die schnellen internen Responses (NAO, ENSO oder MJO etc) nicht als Naiv abtuen.

    „ja, ein interessierter Laie, der brav gelernt oder kopiert hat, aber eben wenig verstanden, Laie eben.“

    Naja was soll man dazu sagen, wohl bekommts.

  175. So nun ist aber gut “ Der Schwanzvergleich“ dürfte abgeschlossen sein. Entweder kommen sie jetzt mit konkreten was sich auch auf unsere Messdaten bezieht oder Sie lassen es bitte, den „hätte“ „könnte“ usw. ist völlig trivial und einfach Zeitverschwendung für uns beide (wuhuhu wer hat den längsten).

    Da sie ja überzeugt sind, dass die Schwankung der Sonnenaktvität der Hauptreiben des Klimawandels ist, bitte ich um einen Nachweiß.

    Danke

  176. Nochmal hierauf zurück:

    „“. So von 1975 bis 2000 war das auch so, von den Alarmisten wird das aber wieder rein auf AGW bzw. auch global brightening gemogelt. ”“

    https://troyca.files.wordpress.com/2014/09/observedandmodeled15yr_thumb.png?w=635&h=566

  177. noch was,

    Im Alpenraum gibt es ja ua. dieses HISTALP Projekt mit etlichen hoch qualitativen Langzeitreihen, alle homogenisiert.

    Auch für diesen Raum gibt es Klimamodelle, welche eben in die GCM`s „genestet“ sind. Jetzt zeigen diese Modelle z.B für den alpinen Raum und zwar für den meteorologischen Winter (1. Dez- 28 Feb.) eine weitere Erwärmung bis 2040-2070 von ca. 2,5°C (gegenüber 61-90).

    https://www.zamg.ac.at/cms/de/images/klima/bild_ip-klimawandel/klimazukunft/alpenraum/4-3-1_3_klimazukunft_Alpenraum

    Die Realität zeigt, nur für den Winter wohlgemerkt, ein ganz anderes Bild. Die T der alpinen Stationen sind seit 30a um ca. 1K fallen, im linearen Trend, seit 45 Jahren ist die alpine Wintererwärmung genau Null, völlig konträr zu allen Modelläufen.

    Auch die Schneedaten zeigen seit fast einem halben Jahrhundert eher nach oben (außer ganz tiefe Tallagen), was max. Schneehöhe, kumulierte Schneefälle und Tage mit Schneebedeckung betrifft.

    Durch Ignoranz dieser Fakten sehen einige „Forscher“, meist Wichtigtuer aus der Geographie, den Wintersport samt Olympiaden und künstlicher Beschneiung bereits ab 2020 in höchster Gefahr.
    Solche Idioten und andere AGW Fanatiker glauben wohl, das Klima wird sich demnächst mit riesen Sprüngen an die Modelle anpassen. Besser wäre es freilich, die gegenwärtigen Modelle so weit zu verbessern, dass sie wenigstens die Klimavergangenheit inkl. Gegenwart halbwegs korrekt wiedergeben können und den bestehenden Schrott vor Veröffentlichung beschützen. Kann ja sein, dass gewisse „Entscheidungsträger“ zu dummen Entscheidungen ermutigt werden…

  178. Christian, zu 175,

    ich bin nicht überzeugt, dass das Jahrtausendhoch an Insolation der stärkste Klimatreiber der letzten 200a war oder ist.

    Einige Studien, wie die von mir verlinkte zeigen eben zwischen LIA und Ende 20. Jhdt. ein Forcing von ca +1,3W/m² (bereits auf die Oberfläche integriert) und viele andere eben um Welten weniger, 0,2-0,4W/m². Wie gesagt, kann ich nicht bewerten, was realer sein könnte. Auch die „Erklärungen“ dazu sind bestenfalls schwammige Meinungen ohne faktische Verifikationsmöglichkeiten.

    Sind es tatsächlich über 1W/m², kann man damit fast die gesamte Erwärmung seit der LIA erklären, freilich inklusive den Feedbacks wie Schnee/Eis Albedo, Wasserdampf etc…Das ein Teil ab der 2. Hälfte des letzten Jhdts. höchstwahrscheinlich auch AGW bedingt ist, habe ich ja nie bestreiten versucht.

    Da man jedoch davon ausgehen kann, dass die Erwärmung aus der kältesten Zeit der letzten gut 10.000a, der LIA bis ca. 1940 zu beinahe 100% auf natürliche Ursachen zurück zu führen ist und diese macht rund 50% aus, wäre es doch eher wahrscheinlich, dass die Schwankungen der sg. Solarkonstanten auf dekadischen bis 100a Zeitskalen doch deutlich größer sind, als es die CO2 Fanaten mit Gewalt in die IPCC Reporte rein pressen…

  179. @ Sylke

    177:

    Zu der ersten Hälfte: (ihr gesetzer Link funktioniert nicht)

    Ist nicht recht verwunderlich, da wir im Winter den höhsten Impact der NAO/AO haben. Angesichts dessen und dessen außergewöhnlicher Phase Anfang der 90s würde ich persönlich keine Freundensprünge der Temperatur erwarten, dafür ist ME zu sensitiv gegenüber der NAO im Winter

    Dann:

    „Auch die Schneedaten zeigen seit fast einem halben Jahrhundert eher nach oben (außer ganz tiefe Tallagen), was max. Schneehöhe, kumulierte Schneefälle und Tage mit Schneebedeckung betrifft.“

    Schauen sie sich die Frühjahr/Sommer/Herbstdaten an, gleiches haben wir in Eurasien ab Herbst/Winter, was angesichts den sich zurück ziehenden Meereis zu erwarten ist, Modelle sollten das nur mit direkter Parametrisierung hinbekommen, da sie selbst ein riesen Bias bei der Sommereisfläche haben (viel zu konservativ). Im Frühjahr/Sommer haben wir halt das Gegenteil, auch in den Alpen.

    Wo wir dann wieder bei Der Problemstellung „Global“ vs. Regional bzw. analog Gitterpunkt sind. Beispielse ist in GFS der Fehler in der Globalen Anomalie (im Forecast) deutlich kleiner, als auf einen Gitterpunkt oder einer einzelner Region.

    „Durch Ignoranz dieser Fakten sehen einige “Forscher”, meist Wichtigtuer aus der Geographie, den Wintersport samt Olympiaden und künstlicher Beschneiung bereits ab 2020 in höchster Gefahr.“

    Der Rest hat keine Antwort verdient da unsachlich

  180. Sylke,

    #178

    Leider kann ich ihren Link nicht öffnen, aber ich denke mal das es um ihre Verlinkung zum ZAMG geht?

    Zum ersten Absatz:

    Nunja, generell erstmal Zustimmung, möglich ist natürlich alles. Aber ich wüsste nicht (z.b von dem was ich verlinkt habe) was daran schwammig sein soll, wenn Leute wie Svaalgard in den Orginaldokumenten unterschiedliche Bewertungen der Sonnenfleckengruppen findet und nachweisen. Ich bitte sie daher, einfach mal Wertneutral (also unabhängig Ihrer eigenen Befindlichkeit) dies hier zu lesen: http://www.leif.org/research/The-Effect-of-Weighting-in-Counting-Sunspots-and-More.pdf und dann immer noch der Meinung sind, dass dies eine schwammige Meinung sei. Ich werde ihre Meinung natürlich akzeptieren, aber hätte gerne eine Begründung, warum gefundene Fehler in Orginal-Dokumenten der frühen Beobachter „schwammig“ sein soll.

    Zum 2. Absatz

    Insofern Richtig, ja aber sie müssen auch so ehrlich sein, dass viel der Erwärmung der des frühen 20. jhd großteils auch Vulkanischer Aktivität(multiple Klimawirksame Ausbrüche ab 1880) und dere Recover-Effekt kommen könnte, des vor 1880 war es wohl auch ein wenig wärmer.

    Letzer Absatz:

    Nicht vekehrt, aber sie unterschätzen substanziell alle dokumentierten Vulkanausbrüche, wenn wir natürlich, mehr als nur Solar Aktvität (also auch Vulkane) definieren, würde ich bis 1940 insoweit zustimmen, dass der größte Anteil wohl eher aus natürlicher Quelle stammt.

    Aber sehe ich da nicht den Widerspruch zum IPCC? (AR4)

    Results from climate models driven by estimated radiative forcings for the 20th century (Chapter 9) suggest that there was little change prior to about 1915, and that a substantial fraction of the early 20th-century change was contributed by naturally occurring influences including solar radiation changes, volcanism and natural variability.“

    Ließt sich für mich doch ein wenig anders, als 100% Mensch die Ursache

    Gruss

  181. @ Sylke

    Bevor sie jetzt bemäkeln, Laie bla bla, mir ist bewusst, dass ich hier (vorallem bezogen auf NAO) eine Starke Verallgemeinung nutze, mir ist bewusst, dass unter zonalen Grundmunster verschiedene GWL enstehen können. In bin also mir der Bedeutung bewusst, da es durchaus Konsiquenzen bewusst, dass über die NAO (weil nur Dipol-Index) wenig direkte Aussagen gemacht werden können, ob nun eine WW oder NWZ (und ja es gibt noch viele weitere Möglichkeiten). vorliegt.

    Das wiederum hat starke Implikation für Nord sowie Südalpenraum (ja natürlich auch weiter, aber das Topic ging gen Alpen und Schnee)

  182. Ist der Alleinunterhalter C…… endlich weg,
    Man traut sich fast nicht mehr hierher, da man förmlich überspühlt wird;
    Und das von einem Einzigen!

    Romane lese ich gerne, auf der Couch, in einem Buch. Wissenschaftliches
    gerne am Tisch, wo ich mir Notizen machen kann, um dann wo weiter zu
    suchen. Aber bei dieser Flut von C….. haut es mir den Schalter raus. Nach
    181 Beiträgen weiß man nicht mehr, mit was er eigentlich angefangen hat.
    Höchstens nur noch, er hatte auf alles eine, nein sogar mehrere Antworten.

    Kann man eigentlich solchen Beitragssammlern nicht die Schranken weisen?
    Ich lass jetzt nicht den Hund von der Leine, nein ich will „meinen“ Frieden.
    Nur eines fällt mir zu diesem Zeitgenossen noch ein; „Teile und hersche“.
    Das scheint seine Berufung zu ein.

    Bis irgendwann wieder.

  183. Ne, bin schon noch da, nur ohne Antwort von Sylke kommt auch nix mehr hier von mir, da sonst ziemlich öde.

    „Kann man eigentlich solchen Beitragssammlern nicht die Schranken weisen?“

    Jo, wäre dafür, hat aber erstens der Betreiber zu entscheiden und andererseids wäre es ja ein lupenreiner Akt der Meinungsvielfalt 🙂

    „Höchstens nur noch, er hatte auf alles eine, nein sogar mehrere Antworten.“

    Na, nun sowas aber auch, stimmt man hat bezüglich den Klimawandel nur eine Meinung zu haben und damit nur eine Antwort zu geben, weil das Thema ja auch soooo einfach ist, dass eine Antwort für alles genügt 🙂

    Grüßle und bis irgendwann 🙂

  184. Aus wissenschaftlicher Sicht ist ein einziger Maximalwert ohne jede Aussagekraft für die Extrapolation in die Zukunft. Wenn schon, sind die Werte der letzten, sagen wir mal 50 Jahre, statistisch zu mitteln.

    Nachdem, was uns die Koryphäen der Klimaerwärmung wie Schellnhuber, Rahmstorf, Gabriel, Trittin oder Merkel schon alles an hanebüchenem Unsinn versucht haben einzutrichtern, bin ich mittlerweile zu einem ausgewiesenen Skeptiker geworden.

    Es kommt nicht darauf an, was ist, sondern darauf, was die Leute glauben, was man sie glauben macht.
    Es kommt nicht darauf an, was wir messen, sondern wie wir messen und wie wir mit Korrekturfaktoren umgehen.

  185. „Es spielt keine Rolle, was wahr ist, es kommt nur darauf an, was die Leute als wahr glauben… Man ist das als was einem die Medien schildern. [Greenpeace] wurde ein Mythos und eine Mythen erzeugende Maschine“.
    (Paul Watson zitiert von Dixy Lee Ray in ihrem Buch „Environmental Overkill“, 1990)

  186. Never would have thunk I would find this so ineplidnsabse.

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