Junk-Science: Bio-Lebensmittel verursachen Autismus und Diabetes!

13. Februar 2013 | Von | Kategorie: Blog

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Die Gegner der grünen Gentechnik vergessen häufig die statistische Binsenweisheit, dass Korrelationen nicht zwangsläufig auch Kausalität bedeuten. So werden Zusammenhänge behauptet, die nicht der Realität entsprechen. Der Biologe Kevin M- Folta dreht den Spieß einfach mal um.

Die meisten Zeitgenossen halten „biologische“ Anbautechniken für natürlich und sicher. Es gibt aber einige Aspekte, die man dabei beachten sollte. Die meisten heute gängigen Bio-Pflanzen haben sich genetisch erst während der vergangenen 100 Jahre entwickelt und selbst „vererbte“ Varianten wurden erst vor relativ kurzer Zeit gezüchtet. Es existieren keine Langzeitstudien, und Pflanzen produzieren bekanntermaßen eine breite Palette toxischer Bestandteile.

Was noch schlimmer ist: biologisch kultivierte Pflanzen werden in hochgradig künstlichen Umgebungen angebaut. Anstatt sie in naturbelassenen Böden wachsen zu lassen, werden den Äckern in hohem Maß Kompost und Mist hinzugefügt. Die hohen Gehalte an Stickstoff und Kohlenstoff verändern auf dramatische Weise deren genetische Entwicklung, was zu noch nie dagewesenen Mustern führt. Van Dijk et al. (2012) [1] fanden dramatische Unterschiede in der genetischen Entwicklung zwischen konventionell und biologisch angebauten Kartoffeln, wobei die Bio-Kartoffeln einen höheren Anteil von stress induzierten Genen aufwiesen. Bislang wurden noch keine Langzeitstudien durchgeführt, die die Auswirkungen dieser unnatürlichen Gen-Entwicklung untersuchen.

Es ist eindeutig, dass dies beim Menschen Krankheiten hervorruft. Der erste Graph unten zeigt die Verkaufszahlen biologischer Nahrungsmittel. Der zweite Graph zeigt die zunehmende Zahl autistischer Kinder und der untere Graph zeigt die Entwicklung bei Diabetes. Die Ergebnisse sind ziemlich deutlich.

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51 Kommentare
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  1. Die Bio-Branche hat doch erst gestern im ZDF zur Primetime ihr Desaster erlebt.
    Erstaunliche Erkenntnisse…..so komplett gegen den gefühlten Mainstream.
    http://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/wie-gut-ist-billig-bio-28507406.bild.html

    War aber für vernünftig Denkende schon immer klar.

  2. loool

    find ich gut

  3. Niedersachsens Schulen sind jetzt gentechnik-frei!

    ….Die neue Regierung in Hannover ist stolz darauf, dass sie Niedersachsen gentechnik-frei gemacht hat, auch die Schulen und öffentlichen Einrichtungen. Das Leitbild der schulischen Erziehung ist nun offenbar der unmündige, folgsame grüne Spießbürger….

  4. Tim, die haben es hinter sich 😉

    Immanuel Kant:
    “Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Anleitung eines anderen zu bedienen.”

  5. @ Tim Hardenberg #3

    ojeujeujeu

    Wer hätte das gedacht?
    Dürfen jetzt in Hannover und dem sonstigen Niedersachsen nur noch reinrassige blonde und blauäugige Kinder zur Schule gehen? Wie steht das jetzt mit „Mischehen“ in Niedersachsen aus?
    Naja, wenn ich mir so die Wurzeln der „Grünen“ betrachte, war das ja irgendwie zu erwarten.
    Aber wie wollen sich diese „Genfreikämpfer“ eigentlich fortpflanzen? Jede Zeugung ist ja schließlich auch ein Gentransfer. Ohne frische Gene verkrüppeln (geistig und körperlich) diese „Rassereinen“ letztendlich. naja, irgendwie sind die es ja schon, wenn ich mir so einige Gestalten dieser Couleur anschaue.

    fragt der Moosgeist

  6. Ein sehr schönes Beispiel, das zeigt, wie wenig man sich durch korrelierte Kurven zu Schnellschlüssen verleiten lassen darf (das klassische Schulbeispiel ist der Vergleich der Geburtenrate mit der Zahl der Störche Mitte des 20. Jahrhunderts).

    Bißchen off-topic und trotzdem aktuell: Ist es nicht auffällig, daß wir zwar seit Jahrzehnten eine Fleischkatastrophe nach der anderen durch die Presse gemangelt kriegen (Fischwürmer, BSE, Schweinepest, Vogelgrippe, Dioxinfutter, jetzt umetikettiertes Pferdefleisch), aber der Fall, bei dem tatsächlich viele Menschen zu Gesundheitsschäden kamen (EHEC), durch die ach so gute Bio-Rohkost verursacht wurde?

  7. @ Fluminist:
    Bei den Doixin-Eiern gab es zwei Fälle. Beides mal ‚Bio‘-Erzeuger.

  8. Die aktuelle Debatte um „Pferdefleisch“ in Fertiggerichten, ohne eindeutige Deklaration, macht auf ein zugrunde liegendes Phänomen, bei Nahrungsmitteln und Ernährungs-Verhalten aufmerksam.
    Man könnte zwar kalauern, „ob Wild, Lamm, Pute oder Stute, ob Rind oder Schwein, nur lecker zubereitet muss es sein“.
    Aber damit kommt man der Realität, die sich aus dem Verzehr von Nahrungsmitteln unter Menschen entwickelt, die Ackerbau und Viehzucht betreiben, um den Hunger und Bedarf an Nahrungsmitteln zu stillen, nur von der Seite näher, was – als Nahrung genießbar ist.
    Die andere Seite ist wohl beeinflusst, mit welchen Nahrungsmitteln wir in dieser oder jener Tradition und Kultur aufwachsen. Wie wir als Kinder mit unserem Essverhalten gegen, oder im Einvernehmen mit Eltern und Umgebung Aktionsmöglichkeiten zur Ernährung erwerben. Also welche Bedeutung wir den Lebensmitteln zuordnen, was wir für Wertigkeiten, für Vorlieben und Abneigungen wir persönlich kultivieren.
    Die Einflüsse aus Religion, was und wie geschlachtet als sündenfrei erlaubt zu essen sei, oder welche Tiere, bzw. überhaupt keine, spielen auch noch mit und zeigen, dass dieses Thema offensichtlich schon eine sehr lange Tradition vorzuweisen hat.
    Sachliche Rationalität sieht sich bei diesem Thema mit emotionaler Haltung konfrontiert, mit Reaktionen und Argumenten, die den materiellen Nahrungsmitteln, immaterielle Werte aus Überzeugungen attestieren. Ein Themenfeld auf dem charismatische Theorien und nüchterne Forscher mit einander streiten.
    Wobei ein erheblicher Teil der Esser dem Bauchgefühl mehr vertraut, als einer nüchternen Rationalität, welche Wirkung und welche Folgen Lebensmittel tatsächlich im Verzehr bewirken.
    Falls man das Glück hat, sich auch auf die rationalen Sichtweisen einlassen zu können, das unsere Nahrungsmittel durch Züchtung und Intensivierung der Anbaumethoden, mit den jeweils vorhandenen Möglichkeiten, zu mehr Ertrag und gewünschten Eigenschaften, zu einem Teil unserer Kultur geworden sind, ist man einen Denk-Schritt weiter. Kann sich zum Beispiel bei den aktuellen Entwicklungen „auf dem Laufenden halten“, sich seine eigenen Vorlieben an essbarem erhalten und entspannt bleiben.
    Was aber für „geistige Klimmzüge“ unternehmen all jene, die eine abgeklärte Rationalität nicht selbst entwickeln können, deren Potenzial nicht eine solche Reife erwerben kann oder gibt es die nicht auch? Offensichtlich spiegelt ihr Aktionismus, sind ihre öffentlichen Aktionen und Proteste auch ihr innerer Befindlichkeitszustand den sie äußerlich darstellen.
    Das Bild des „Suppenkaspers“ der trotzig rebelliert, drängt sich nicht zufällig auf, es enthüllt auch Stimmigkeiten, präsentiert sogar einen persönlichen Charakter.
    Der kann als Querulant rückwärtsgewandt sein, als missionarischer Bewahrer oder ästhetischer Eiferer in Erscheinung treten, als zwanghafter Kämpfer in eigener Mission despotisch, oder als entspannter Genussmensch ohne sich durch Probleme zu profilieren, mit Mut zur konstruktiven Ratio, der es sich gutgehen lässt.

  9. Zum Pferdefleisch:

    Das ‚Essverbot‘ in Deutschland ist ein Relikt der christlichen Missionierung. Für etliche Germanenstämme hatte das Pferd kultische Bedeutung, ebenso der Verzehr des Fleischs. Und das musste natürlich verteufelt werden.

    Tatsächlich ist Pferdefleisch geschmacklich und vom Nährwert her ausgezeichnet. Es gibt keinen Grund, es nicht zu essen. Der einzige ‚Skandal‘ liegt also darin, dass das Fleisch falsch deklariert war, kein Verbraucher wurde irgendwie körperlich gefährdet.

    Durch einen Bekannten, der Pferdewirt ist, erfuhr ich von einem recht florierenden deutschen Pferdezuchtbetrieb, der Arbeitspferde (Kaltblüter) züchtet, die in Ost- und Südeuropa in der Landwirtschaft eingesetzt werden. Offenbar sind sie dort immer noch rentabler als Traktoren.
    Bei der Ausbildung (Die Pferde werden ‚fertig‘, also ausgebildet verkauft) findet eine rigorose Auswahl statt, denn Ausbildungsstunden sind teuer und dumme Pferde kosten dann zu viel Geld. Also wandern sie in den Schlachthof. Nur die klugen und geschickten ‚dürfen‘ dann für den Rest ihres Lebens auf dem Feld arbeiten, bis auch sie der Metzger holt. Für das Fleisch gibt es übrigens genug Abnehmer, nicht nur in Frankreich.

  10. Es klingt jetzt sehr off-topic, aber da dieser Blog bekanntlich Science Skeptical heißt und nicht ausschließlich nur eine anti-alarmistische Sicht bezüglich Klimaveränderungen thematisiert, bitte ich um den geschätzten Input der Mitdiskutanten zu einem Thema, welches in den letzten Tagen in den Medien regelrecht ge-hyped wird.

    Ich vermute – und man darf mich zerreißen, wenn ich doch nur Flöhe husten höre – dass dieses Thema durchaus in Verbindung mit den allgegenwertigen, ökologistischen Zielen und der zugehörigen öffentlicher Meinungsmanipulation stehen könnte.

    Medienhypes lassen bei mir die Alarmglocken klingeln – meine kritische Einstellung zum angeblich menschengemachten Klimawandel entwickelte sich erst im Jahre 2003, einem Jahr mit einem extrem heißen Sommer in Deutschland – und extrem heiß gekochten Alarmmeldungen in Presse und Politik, im Vorgriff auf einen angeblich bevorstehenden Hitzetod des Planeten, den es mit Verzicht und Abgaben zu verhindern galt. All das stank nach Propaganda und wer Propaganda benötigt hat meist etwas zu verbergen, bzw. etwas an Tatsachen zu verdrehen. Vor allem aber hat derjenige, der Propaganda nutzt Partikularinteressen durchzusetzen, welche den objektiven Interessen einer Mehrheit meist diametral entgegenstehen. Im heißen Sommer 2003 googelte ich erstmalig und eigentlich völlig Intentionslos den Begriff „Klimalüge“…

    Aber -- nachdem ich jetzt abschweifte- von den großen Problemen der Menschheit zu einem aktuellen, regional begrenzten Hype, der mich ein wenig neugierig gemacht hat.

    Der Hype reicht nur von Rumänien bis Ikea, von Lidl bis Aldi und selbst Schellnhuber und Rahmsdorff können ihn nicht allein über den Klimawandel erklären -- wenn sie könnten, sie würden es sicher. Man ahnt es vielleicht, es geht um unsere preisgekrönte Lasagne -- die, welche im Jahre 2010 die Silbermedaille im Springreiten gewann.

    Die Presse überschlägt sich doch förmlich mit Meldungen zu einem, die gesamte Fleischbranche – vom Halal-Döner bis zur Hackfleischpizza -- überschattenden Skandal. Zumindest wird eingeräumt, dass (noch) keine Gesundheitsgefahr besteht, Spuren von verarbeiteten Veterinären, bzw. ihres Armentariums fand man nur in Einzelfällen. Der Skandal ist also nicht eine Gefährdung der Gesundheit, aber neudeutsch das so genannte „Misbranding“, die falsche Auszeichnung, die lebensmitteltechnische Titelanmaßung.

    „Skandal“ bedeutet doch in aller Regel, dass dunkle Machenschaften der bitterbösen Industrie ein monetäres Interesse eben dieser befriedigen sollen. Da frage ich mich doch, warum jemand mit Profitmaximierungsinteresse über die Beimengung des im Vergleich zu Schweine- und Rindfleisch teuren Rohstoffs „Pferdefleisch“ seine Herstellkosten erhöht, und das noch in Mengen, die in den einschlägigen Veröffentlichungen zumeist als „Spuren von Pferdefleisch“ charakterisiert werden…

    Spuren also nur. Wer hat ein Interesse daran, den Holsteiner an der Lasagne sozusagen vorbeitraversieren zu lassen. Was nützen solche Hufspuren irgendeiner Industrie auf dem Wege der Herstellungskette. Und wie weist man überhaupt „Spuren“ nach. Das Angebot eines solchen Spurennachweises und die Methode findet man z.B. hier: http://tinyurl.com/bro6bxc .

    Nun handelt es sich bei der dort erwähnten real-time PCR um eine extrem sensitive Methode, mit der bereits wenige DNA – Stränge – hier einer unerwünschten Spezies -- in der Wurst nachgewiesen werden können. Es reicht zumeist buchstäblich, dass irgendwo im Prozess der Herstellung ein Equide neben der Verpackungsstraße gewiehert hat, um mittels PCR nachweisbare Spuren zu hinterlassen. Die Methode ist bekannt aus der Kriminaltechnik. Für den „genetischen Fingerabdruck“ reichen wenige Hautzellen.

    Da überall nur von „Spuren“ die Rede ist kann man zumindest von einer Verunreinigung ausgehen – aber handelt es sich tatsächlich um einen Skandal und Falschdeklarierung?

    Können die „Spuren“ nicht auf kleinere Kontaminationen, ggf. durch die speziesübergreifende Benutzung von Instrumentarien bereits im Schlachthof zurückzuführen sein -- mir wäre es neu, dass Schlachthöfe in Osteuropa nur auf Paar- oder Unpaarhufer spezialisiert sind – für den PCR-Nachweis wäre es ausreichend.
    Man glaube nicht, dass gründliches Waschen der Mordwaffe die Kriminaltechnik vom Nachweis des genetischen Fingerabdrucks abhalten könnte. Wie bemerkt, das Verfahren ist hochsensitiv, und selbst Mumien können ihre Herkunft vor diesem Verfahren selbst nach 3000 Jahren nicht verbergen.

    Wird hier etwas skandalisiert, was vielleicht nur Verunreinigungen im Milligramm Bereich darstellt? Ich kann es nicht abschließend sagen. Ich sehe nur qualitative Analysen, keine Angaben zu Mengen.

    Und wem würde die Skandalisierung etwas nützen? Welchen Bestrebungen spielt sie in die Hände? Wer hat etwas gegen „industrielle Fleischproduktion“ und Produkte im Niedrigpreissegment.

    Gibt es da neben den Energiewendern und Grillfleischwendern nicht noch andere, z.B. „Agrarwender“ denen ein Skandal nebst Nachfrageeinbruch im Fleischsegment nicht geradezu Munitionskisten liefert? Hört man nicht ständig etwas vom „Greening der Landwirtschaft“?

    EU Agrarkommissar Ciolos gestern in der Neuen OZ: „Wir nehmen für uns in Anspruch, dass wir die Agrarwende suchen. Das Motto muss lauten: Mehr mit weniger.“ Notwendig seien nachhaltige Produktionsmethoden. „Ziel kann also nicht sein, kurzfristig hohe Erträge zu erzielen und das Maximale aus den Böden herauszuholen“, so der Agrarkommissar. Überlebensfähig sei nur eine Landwirtschaft, die Grund und Wasser dauerhaft schütze. Heute beginnt in Brüssel eine erneute Verhandlungsrunde der EU-Landwirtschaftsminister über die Agrarreform.“ (…) und weiter: „Er verteidigte vehement den in der neuen Finanzperiode von 2014 bis 2020 vorgesehenen EU-Agraretat in Höhe von rund 373 Milliarden Euro. Das sind etwa 40 Prozent des gesamten EU-Budgets (…)

    Und auch die ausgewiesene ökologistische Front ist im Boot: http://tinyurl.com/ag39rbf

    Wirklich Skandal – oder nur propagandistische Vorbereitung weiterer ökologistischer Zwangsmaßnahmen nach üblichem Schema: Problem schaffen auf welches der vorgefertigte Lösungsansatz zutrifft, Agenda durchziehen – und wieder einen Bereich „transformiert“?

    Skandal – oder gelenkte Presseente?

    Ich weiß es nicht.

  11. @Testpilot

    Ne neue Sau(ersatzweise ein Hottehüh) muss her, damit man sie anschließend durch die Villenviertel der grünen Solardachbesitzer jagen kann.

    Uran im Trinkwasser, Spuren von Dingsda im Happypappi……und nirgends liest man ein Maßeinheit oder Werte, wie doll denn dat Hottehüh die Lasange hüpfen lässt.
    Obdachlose meckern, weil se nach kostenloser Lasangne wieher könnten, ein CDU Männlein futtert als Beweis, dat Pferd im Teig auch legger schmecken kann, ne Lasagne….und wurde nachher nie mehr gesehen……ein Shitstorm geht durch deutsche Lande, das jedem aufgeblähten Hunger-Negerkind , die Fliege aus den kargen Mundwinkel entfliehen lässt.

    Mutti Mutti, ick will ein Pudding…….halts Maul, Du weißt doch ganz genau, das Opas Knie nicht mehr eitert.

    Genauso ernst nehm ich die gerade ablaufende Kampagnen der Systemmedien um den Deutschen endlich das Fleischessen abzugewöhnen. Dat schlimme daran ist, dat die Typen, die sich auch vor einer Stromleitung oder den Sendemast fürchten, sofort in den Bioladen rennen um sich mit Torfu einzudecken.
    Wer verarscht werden will…..nimmt dies auch dankbar an.
    Onkel Heinz……..ick hab noch ne Tüte Köttbullar im Tiefkühler……..ick weiß also, wat heut mein Abendbrot wird, hoffentlich hüpfen die nachher nicht aus der Pfanne. 🙂
    Onkel Heinz 2……..wird Zeit, das so manch Mitbürger erfährt, was echter Hunger ist

  12. @FK 9 Pilot

    interessanter Ansatz, bei den Nachrichten über Spuren von Pferdefleisch in IKEA-Köttbullar stutzte ich einen Augenblick ohne weiter darüber nachzudenken. Wäre schlimm wenn sich diese Spuren wirklich nur durch Kontamination winziger Mengen herausstellt. Denn dann gäbe es kein halten mehr und alles kann dann in Frage gestellt werden. Ich weiß auch nicht mehr ob jemals eine Mengenangabe über den Pferdefleischanteil gemacht wurde.

  13. ich habe mal von 6% im Fleischinhalt einer Lasagne gehört, also im Verblödungsstrahler gesehen

  14. @Andreas Baumann

    na immerhin mehr wie eine Spur, 6% sind natürlich auch nicht die Welt, bei Kalkulationen mit 1/1000 Cent und unter Vorraussetzung das das eingesetzte Pferdefleisch billig genug war könnte bei wirklich großen Produktionszahlen (Millionen) eine Gewinnmaximierung möglich sein. Es bleibt aber Spekulation.

  15. Der ORF schreibt unter anderem folgendes

    8. Februar: Die britische Lebensmittelaufsichtsbehörde (FSA) teilt mit, neuen Untersuchungen zufolge enthielten als Rindfleischlasagne gekennzeichnete Produkte bis zu 100 Prozent Pferdefleisch. Erste Spuren führen laut FSA zu einem französischen Hersteller, der Fleisch unter anderem aus Rumänien bezieht.

    15. Februar: … Die französischen Behörden machen in der Firma Spanghero im Südwesten des Landes einen Hauptverantwortlichen des Skandals aus und nennen konkrete Zahlen. Demnach bezog Spanghero über sechs Monate verteilt in 25-Kilogramm-Packungen 750 Tonnen Pferdefleisch aus Rumänien. Das Pferdefleisch war auf Zollpapieren auch als solches ausgezeichnet, wie von dem zypriotischen Zwischenhändler ausgestellte Rechnungen zeigen.

    Von diesen 750 Tonnen Pferdefleisch verkaufte Spanghero rund 200 Tonnen weiter. Rund 550 Tonnen wurden an eine Fabrik des französischen Tiefkühlherstellers Comigel in Luxemburg geliefert -- ausgezeichnet als Rindfleisch aus der EU. Aus diesen 550 Tonnen fertigte Comigel schließlich mehr als 4,5 Millionen falsch ausgezeichnete Fertigprodukte. Diese gingen an mindestens 28 Firmen in 13 europäischen Ländern.

  16. Daher also weht der Wind

    Fleisch muss wieder Luxusgut werden

  17. Der ORF schreibt unter anderem folgendes

    Hmmm, interessant. Die tatsächlich interessanten Mengen sind aber nur in wenigen Produkten (Spaghero) aufgetreten (der Quelle nach). Ansonsten scheint es sich um reine DNA Nachweise mit unbekannten Mengen zu handeln.

    Ein einzelnes schwarzes Schaf? Der Rest Kontamination? Oder tatsächlich ein Skandal? Ich weiß es nicht. Jedenfalls sehe ich keinen ökonomischen Sinn in einer Beimengung vergleichsweise teuren Pferdefleisches.

    Ich bin offen gegenüber neuen Erkenntnissen.

  18. FK 9 Pilot schrieb am 26. Februar 2013 21:52

    Ein einzelnes schwarzes Schaf? Der Rest Kontamination? Oder tatsächlich ein Skandal? Ich weiß es nicht. Jedenfalls sehe ich keinen ökonomischen Sinn in einer Beimengung vergleichsweise teuren Pferdefleisches.

    Wieso ist es kein Skandal, wenn es nur ein einzelnes schwarzes Schaf ist? Die Briten hielten das z.B. wohl für einen Skandal, weil ihnen Pferd statt Rind serviert wurde und das der Hersteller Findus auch etwa zu 12 Tage vor dem Rückruf wusste.
    Und warum denken Sie, dass das Pferdefleisch teuer war? Wenn der fransösische Händler das umetikettiert hat -- ist dann nicht eher anzunehmen, dass er das billig gekauft und teuer verkauft hat?

  19. Der Rheinische Sauerbraten

    Das Originalrezept mit Fleisch vom Pferd

    Schauen Sie Alfred Biolek und Jürgen Becker in der WDR Kochshow „Alfredissimo“ bei der Zubereitung eines Rheinischen Sauerbratens vom Pferd zu.

  20. @ Marvin Müller

    Natürlich ist es eine Sauerei. Wenn ich Rind kaufe möchte, will ich auch Rind haben. Doch da es wohl keine minderwertige Qualität war, also auch gesundheitlich unbedenklich, ist diese Falschmünzerei eben eine Sauerei aber kein Skandal. Ein Vorfall dem man nachgehen muss, der aber keinesfalls so aufgebauscht gehört wie es derzeit geschieht.

  21. @Quentin #20

    ….hi hi, und wenn ich bei IKEA ein BILLY-Regal, Kiefer, bestelle, isses natürlich auch ’ne Sauerei, wenn sich herausstellt, dass es aus Eichenholz ist.

  22. @ Tim

    Im Prinzip ja. Ich will das haben als was es beschrieben ist. Um bei dem Beispiel Regal zu bleiben. Sollte ich zum Beispiel vorhaben sollte dies mit einer Holzbeize zu behandeln, aus dekorativen Gründen, dann habe ich die falsche Beize und das Ergebnis ist nicht befriedigend. Das hat überhaupt nichts damit zu tun, ob etwas höher oder minderwertig ist. Der Verkäufer kann ja schließlich nicht wissen, was ich damit vor habe. Hier geht es um Prinzip.

    Mich juckt es nicht ob ich Pferd in der Pfanne habe, oder Rind, habe mich einige Jahre in Südostasien rumgetrieben und von Hund bis angebrütete Enteneier so gut wie alles verspeist. Trotzdem will ich wissen was es ist.

  23. @Quentin

    …..hab schon verstanden, worum es Dir geht. Nur, um bei dem IKEA-Beispiel zu bleiben, es wird ein Geschrei erhoben, als ob das gelieferte Regal aus Pappmaché gewesen wäre. Und das ist schlichtweg lächerlich und absurd und lenkt auf bewährte „Haltet-den-Dieb”-Weise von wirklichen Problemen ab.

  24. Aber Hallo.

    Nur weil die Untertanen „Ihrer Majestät“ geruhen kein Fleisch vom Pferd essen zu wollen, wird hier bei uns ein Skandal inszeniert. Mensch, merkt denn hier keiner, dass damit nur von einer weit größeren Sauerei abgelenkt werden soll? In Deutschland bahnt sich nämlich seit einiger Zeit ein neuer, landesweiter BIO-Betrugs-Skandal an, der das Image der BIO-Kamarilla in völlig neuem Licht erscheinen lassen wird.
    Das dürfte wohl auch der Grund sein, warum der Gaul so laut wiehern soll.

  25. Was auch immer das Motiv für die Umettikierung war, es dürfte sich kaum um einen Dauerschwindel gehandelt haben. Das gibt bei den Preisen von Pferde- und Rindleisch, wie FK 9 Pilot schon anmerkte, einfach keinen Sinn. Das Ganze ist aber hervorragend geeignet, den internationalen Lebensmittelhandel zu diskreditieren und der ist nun mal einer ganzen Reihe von Leuten ein Dorn im Auge. Da sind die Locavoren, die es einfach für schlecht halten, wenn andere mal was exotisches wollen oder ihre Lieblingsfrüchte zu jeder Jahreszeit und dann die ‚Es ist alles viel zu billig Leute‘, die Leuten mit kleinem Einkommen einfach keine gute Ernährung gönnen. Zuletzt gibt es wohl auch noch die, die sehen, dass ein globaler Handel mit Lebensmitteln perspektivisch das Hungerproblem lösen und regionale Störungen durch Missernten weniger bedrohlich machen könnte. Die wollen einfach nicht, dass 10 Milliarden Menschen oder mehr auf diesem Planeten leben können. Da wird so ein Fehlverhalten natürlich bis zum Letzten ausgebeutet und sicher auch ausgenutzt, das mann man mit modernen Methoden immer Spuren von etwas finden kann.
    Ob das über den Betrug hinaus Irgendjemandem geschadet hat, ist dann auch egal. Auch bei Ehec ist so berichtet worden, dass das Ursprungsland der Sprossen wohl noch jedem im Gedächtnis ist, nicht aber der Verlauf der Kontamination.

  26. @Moosi…alter Haudegen

    Ich umgehe den Bioskandal konsequent, indem ich im Supermarkt kein Artikel kaufe, wo irgendsoein Biosiegel drauf gepappt ist.
    Ich kaufe konventionell……denn dat Zeuch hat mich schon seit einem halben Jahrhundert gut ernährt……wenn ick mich umbringen will, such ick mir ein Hochhaus oder paar anständige Schienen, fress aber kein Bio.

    Joo, mögen die Grünen einen Bauchkrampf nach den anderen kriegen, dann wissen se wenigsten, das Religion Leiden schafft.
    Eh Alder, als Kind hab ick die Erdbeeren direkt von der Pflanze gefuttert….samt Dreck der dran war…….ick hab auf dem Komposthaufen gespielt, ick hab Sandtörtchen gefuttert (aus dem Sandkasten)……und lebe immer noch, da bringt mich ein Stück Pferd auch net um. Naja….die Pferdesalami war mir persönlich zu trocken, da hat a bisserl das Fett gefehlt aber dat is ja reine Geschmackssache.
    Ähhmmmm, wer einmal beim Schlachtefest frisches Wellfleisch gefuttert hat, weiß wat der Industrieersatz im Supermarkt für ein billiger Ersatz ist.
    Onkel Heinz….ick könnt schon wieder Grillen.

  27. Ähmm Skandal……liegt wohl eher an den freien Grenzen Europas……dat man ungestraft Fleisch tausende Kilometer durch die Gegend kutschen kann.
    Beim Privat-PKW wollen se uns die Klima-Daumenschraube anziehen, bis das Weiße aus den Augen quillt…….aber Fleisch können wir ruhig per LKW von Rumänien bis nach GB kutschen, dat macht ja kein CO2, die Dinger laufen ja mi Luft und Liebe.

    Bäh, Europa will Klimavorreiter sein……und hat nich mal seine Pferde im Griff, ick lieg vor Lachen schon wieder vor dem Gefrierschrank….und meinen Köttbullar.
    Mahlzeit
    H.E.

  28. Gerhard Straten schrieb am 26. Februar 2013 23:33

    Was auch immer das Motiv für die Umettikierung war, es dürfte sich kaum um einen Dauerschwindel gehandelt haben. Das gibt bei den Preisen von Pferde- und Rindleisch, wie FK 9 Pilot schon anmerkte, einfach keinen Sinn.

    Kennt denn jemand Zahlen? Der Zeit-Artikel stellt einen 4-fachen Preis von Rind gegenüber Pferd in den Raum. Das klingt für mich nach einem lohnenden Geschäft.

  29. http://www.rossfleischversand.de/shop/index.php?cPath=18&osCsid=e98d9b297087673753e9a6d14e1093fb

    zum selbst „kaufen“

  30. @Marvin Müller #28
    Selbst wenn sich das auf die Dauer gelohnt hat, dann wird wird man diesen Kriminellen irgendwann das Handwerk legen. Das Problem besteht doch darin, dass eigentlich keiner einen Schaden hat. Man merkt es nicht einmal. Wenn ich an einen Fiat einen Stern nagele, dann werde ich wohl kaum einen Abnehmer finden, der mehr dafür bezahlt. Man könnte aber vielleicht Pferdelasange auf den Markt bringen, die statt 1.98 Euro 1.78 Euro kostet. Wird wohl nicht als realistisch angesehen. Deshalb betrügt man lieber. Wenn man sich ein bisschen Zeit nimmt, erstellt man so eine Lasange für 1.58 Euro, mit Rinderhack aus dem Supermarkt. Man hat dann ein richtiges Geschäft gemacht und vielleicht noch eine interessante Freizeitbeschäftigung gefunden. Aber nichts gegen Granulat, alle haben halt nicht die Zeit.

  31. @Testpilot #10

    Wird hier etwas skandalisiert, was vielleicht nur Verunreinigungen im Milligramm Bereich darstellt? Ich kann es nicht abschließend sagen. Ich sehe nur qualitative Analysen, keine Angaben zu Mengen.

    Und wem würde die Skandalisierung etwas nützen?

    Es geht nicht um die Mengen, es geht nicht um eine „Gefährdung”…… es geht nur ums Prinzip und die damit erzielbare Aufheizung des „Volkszorns”: „Das darf nicht sein!”„Das gehört verboten!”…. na, klingelt’s?

    Ich sag nur: „Fracking”.

  32. @Moosgeist
    Ahh, langsam versteh ick Deine Anspielung zum Bio-Skandal.

    Foodwatch fordert mehr Transparenz

    Im Skandal um möglicherweise falsch deklarierte Eier hat die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch die Informationspolitik der Behörden scharf kritisiert. Es sei „nicht hinnehmbar“, dass den Verbrauchern offensichtlich über Jahre nicht mitgeteilt worden sei, dass falsch deklarierte Eier im Handel seien, sagte Foodwatch-Lebensmittelexpertin Anne Markwardt im ARD-„Morgenmagazin“. Die Kunden hätten deshalb vermutlich „zuviel bezahlt für Eierprodukte, die nicht den Vorgaben entsprachen“……..
    --
    Nach Angaben von Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) laufen die Ermittlungen bereits seit 2011 und sind noch nicht abgeschlossen.

    Der Chef des Niedersächsischen Geflügelwirtschaftsverbandes Wilhelm Hoffrogge scheint ebenfalls in den Skandal verwickelt zu sein……Der Landwirt ist dem Bericht zufolge außerdem Vizepräsident des Zentralverbandes der Deutschen Geflügelwirtschaft.

    Stör Dich jetzt nicht an Footwatch, aber dieser Artikel war halbwegs das Ausführlichste, wat zum Thema zu finden ist.

    Seit 2011 wird schon ermittelt……..und erst jetzt kommt sowas ans Tageslicht, sag mal, pennen die denn alle?
    Bloss nicht am Image von Bio kratzen…..nun ham wa endlich die Bürger so weit, mehr Geld für nix auszugeben und nun sowas, tssss.
    Ach übrigens Bio……wer selber mal Ackerbau und Viehzucht betrieben hat, weiß das dat Zeuch oftmals nicht so Perfekt aussieht wie es der Käufer gerne wünscht. Kartoffeln ham nun mal kleine Flecken oder Dellen, Gurken sind krumm wie Hanne, Möhren kommen manchmal als Zwillinge zur Welt, Äpfel ham a bisserl Schorf dran…….ist halt alles Natur.
    Dumm nur, das der Handel derartiges Grünzeug nicht abnimmt, weil der verwöhnte Bio-Kunde ja trotzdem das perfekte Aussehen des konventionellen Gemüse ham will, dat Auge isst ja schließlich mit.
    Dadurch aber, muss der Biobauer einen großen Teil seiner Erzeugnisse an die Viecher verfüttern oder wegschmeißen, welch ein Hohn.
    Bio is nix weiter als ein Modetrend für Menschen, denene Placebos ausreichen um sich moralisch gut fühlen zu können……mein täglich Blendwerk gib mir heute, dafür zahl ich dann auch gerne den Bio-Ablass/Aufschlag und gut isses.
    Kein Wunder also, das sowas auch Betrüger auf den Plan ruft……diese Klientel zu bedienen, dumm nur, wenn dann wirklich mal einer genauer hinguckt.
    MfG
    H.E.

  33. @Heinz Eng #32
    Ob Bio Lebensmittel oder Öko-Energiewende…alles der gleiche Blender- und Betrugsverein…;)

  34. @Hofmann
    Dat dumme ist, die Umfragewerte der Grünen liegt schön stabil bei 15%…….es gibt halt viel zu viele Menschen, die an Placebos glauben möchten. Dafür ist die SPD auf 28% runtergerutscht……wahrscheinlich fühlt sich deren Klientel etwas verarscht von den Sozis, weil da nix soziales mehr drin ist, ini dieser Partei-Mogelpackung.
    Wat aber am allerschlimmsten ist, weit über 30% der deutschen Wahlberechtigten wollen garnich mehr wählen gehen, weil se sich von keiner einzigen Partei mehr vertreten fühlen…..und wat die CDU gerade mit der Familie macht, wird auch denen ihre angestammten Wähler vergraulen.

    Tja, wer immer nur auf die Meinug von lautstarken Minderheiten hört, muss sich nicht wundern, wenn sich die eigentlichen Stammwähler mit Grausen abwenden.
    H.E.

  35. #34
    Wie wahr, wie wahr, Hr. Heinz Eng..aber wer soll es den Nichtwähler übel nehmen, dass er kein Interesse mehr an einen politischen Ökosozialistischen Einheitsbrei hat?!
    Aus Mangel an politischer Parteien-Programmvielfalt (Wahlmöglichkeiten) stirbt der deutsche Politzikus den langsammen Tod der Wahlfreiheit.

  36. @ Heinz Eng #32

    Hallo Heinz,

    Im Skandal um möglicherweise falsch deklarierte Eier

    Allein schon diese Aussage „möglicherweise falsch deklariert“ von Foodwatch ist skandalös. Damit soll offensichtlich mal wieder den Handelsketten der „Schwarze Peter“ zugeschoben werden. Nichts „möglicherweise“, die Eier wurden vorsätzlich von sog. BIO-Erzeugern selbst in betrügerischer Absicht als „BIO“ gekennzeichnet.

    Es geht bei diesem Skandal, auch wenn „grünlastige Verbraucher-Verarschungs-Organisationen“ das gerne anders sehen wollen, garnicht darum, dass konventionelle Betriebe verbotenerweise das Kennzeichen „0 = Ökologische Erzeugung“ verwendet haben könnten, die verfügen nämlich garnicht über dieses Kennzeichen, weil es an den Erzeugerbetrieb mit der entsprechenden Legebetriebsnummer gebunden ist. Diese bundesweit im Visier der Staatsanwaltschaft befindlichen BIO-Legebetriebe haben die für diese Betriebe geltenden Höchstzahlen der Legehennen je Quadratmeter Bodenfläche aus reiner Profitgier und in qualifizierter Absicht um ein teilweise 2 – 4 Faches überschritten, d.h. auf einer Fläche für max. 1000 Legehennen sollen diese ÖKOLOGISCHEN Erzeuger mal locker 2000 bis 4000 Hennen halten, was natürlich für die Gesundheit der Hennen äußerst zuträglich ist. Dagegen ist Käfighaltung die reinste Reha-Kur. Und das alles über Jahre hinaus unter der angeblich so strengen Kontrolle für BIO-Landwirte und –Erzeuger.

    Ach ja, da ist auch noch das Futter für diese BIO-Hennen. Wenn diese Eier als BIO bzw. ÖKO deklariert werden ist es mit Voraussetzung, dass auch das Futter aus Ökologischem bzw. biologischen Anbau stammt. Da aber BIO/ÖKO-Getreide oder Hülsenfrüchte recht teuer sind –was ja letztlich auch den hohen Preis für die Eier rechtfertigen soll- sollen diese BIO-Kriminellen tonnenweise billige unkontrollierte Ramsch-Importe verfüttert haben. Naja, die eigenen Ackerflächen braucht man ja für Bio-Gas/–Sprit oder wird teuer verpachtet.

    Irgendwie habe ich langsam das Gefühl, dass diese ganze BIO- und ÖKO-Blase sich immer mehr in Richtung Kriminelle-Vereinigung entwickelt.

    meint der Moosgeist

  37. @Moosi
    Danke alter Freund, bezüglich der Eier hab ick mich auch noch nicht so tief in die Materie eingelesen.
    Naja, ick hab schon genug mit dem Energiewendewahn zu tun…….da ist es immer ganz schön, wenn andere Leute die anderen ÖKO/BIO-Themen näher unter die Lupe nehmen.

    EEG -- Schutzgelderpressung
    BIO -- Placebo mit kriminellen Hintergrund
    Politiker -- vllt die Paten?

    Ups, ick hab nix gesagt
    H.E.

  38. @all

    Mal subsummierend für mich:

    1. Es gab wohl wenige, einzelne Hersteller, die im größeren Stil Pferdefleisch beigemengt haben, wobei mir die kommerzielle Rationale (und damit das kriminelle Motiv) unklar bleibt -- wie gesagt: Pferdefleisch ungleich Billigfleisch.

    2. In der Mehrzahl der Fälle dürften es eher (ggf. unvermeidbare) Kontaminationen sein, die mit hochsensitiven Nachweismethoden gefunden wurden. Hier behaupte ich: Man würde auch Mäuse- DNA im Fleisch finden, da Nager aus fleischverarbeitenden Betrieben sicher nicht auszuschließen sind. Und auch menschliche DNA („Menschenfleisch“) würde man finden, der ein oder andere Metzger dürfte sich gelegentlich in den Finger schneiden.

    Skandal? Wohl kaum. Wohl eher wurden wieder größere Mengen Lebensmittel entsorgt, die trotz Pferde, Mäuse und Schmeisfliegen DNA noch essbar gewesen wären.

    So am Rande: Der Biosprossenreaktor, der im medialen Schatten von Null Strahlentoten und 3 Leichtverletzten in Fukushima, hierzulande 53 Tote und über 4400 Schwerverletzte forderte ist noch am Netz…aber das ist ein anderes Thema.

  39. @Testpillot
    Im Großen und Ganzen hast Du es erfasst.
    Der eigentliche Skandal hinter dem Skandal ist folgendes……besonders mit dem Wissen das fast 1 Mrd. Menschen hungern müssen……das man diese Lebensmittel einfach vernichtet.
    So wie ich es bisher verstanden habe, sind diese Hottehüh-Fertiggerichte hygenisch einwandfrei und unbdenklich für die menschliche Ernährung (also nicht mehr E-Zeuch drin als sonst auch)……also sollte man doch den Verbraucher entscheiden lassen.

    Ab ins Sonderregal…….Schild davor mit der Aufschrift „Achtung, kann Spuren von ernährungstechnisch unbedenklichen Pferdefleisch enthalten“ und dann den Sonderpreis auf 1 Euro gesetzt und gut isses.
    Tja, und dann kann man das Zeuch immer noch in die Biogasanlage kippen, wenn es keiner haben möchte.

    Hatten wir nicht erst vor Kurzem die Disskusion, dat der Deutsche zu viele Lebensmittel wegwirft?
    Ähmm, mit den Bio-Eiern die keine sind, würd ick genauso verfahren…..als schnöde Bodenhaltung umettikitieren und angemessenen tieferen Preis dranpappen und ab in den Laden, die Preisdifferenz muss dann halt der betrügerische Hersteller tragen, selber Schuld.
    Vllt bin ich auch nur zu Naiv……..oder zu praktisch veranlagt……….muss wohl daran liegen, das ick damals stundenlang angestanden habe um billiges Freibankfleisch zu kaufen, da der Verdienst meiner Mutter zu DDR-Zeiten mehr als jämmerlich war.

    Kopfkratz und wech
    H.E.

  40. Kann man Probleme einfach aufessen? Ja man kann.

    Liebe Gemeinde, liebe Esser

    nun ist es an der Zeit einige abschließende Worte zu verlieren um die Welt doch noch zu retten.
    Ein Skandal jagt den anderen. Die Medien müssen in unermüdlicher Arbeit die Vergehen, ja sogar die Verbrechen am Esser aufdecken. Alle Kontaminierungsversuche der imperialistischen Agrarindustrie wurden bisher aufgedeckt, aber wie lange kann das noch gut gehen.
    Die Zeit ist reif für den sortenreinen Fleischwolf in allen Fleischereien und Fleischtheken dieser unserer einen Welt. Eine Überwachungsindustrie steht bereit. Die rassenreine Wolfung wird als zusätzliches Qualitätsmerkmal artgerechter Tiervermahlung eingeführt und lupenrein kontrolliert. Kampf dem nicht sorterein verwendeten Sehnenschneider, der Knochensäge und Zerlegerhandschuh. Labore aller Länder vereinigt euch heisst das Gebot der Stunde. Wenn schon Fleisch dann auch Spurenfrei. Fragen wie, „ist mein Rinderhack auch Schweinefrei“?
    oder ist das „halb und halb“ auch wirklich halb und halb werden der Vergangenheit angehören. Das gemischte Gulasch sollte in Zukunft nur mit exakt angegebenen Mischungsverhältniss verkauft werden dürfen.
    Kann Hirschsalami auch Spuren vom Reh enthalten wenn diese in Schweinedärme gefüllt wurde?
    Genau hier fängt der Betrug schon an. Genau so wenig ist es kein Kavalliersdelekt mehr, wenn Glücksbringer wie Hufeisen oder der vergessene Sack Hornspäne die Tiefkühllasagne prall und dick aussehen lassen. Selbst bei der berittenen Truppe ist man verärgert über soviel Sarkasmus.
    Der alte Kampfspruch “ diese Schweine würden für Profit sogar Pferde töten“ gewinnt eine neue Qualität.
    Auch der Begriff “ Schweinesystem“ ist als Reinheitsgebot der Verhausschweinung nicht aus der Luft gegriffen.
    Der Kampf gegen die Kontaminierungsindustrie muss jetzt gleichzeitig an allen Fronten unbarmherzig fortgeführt werden.
    Der Ruf wie “ erst wenn das letzte Flusspferd eure Leberwurst bereichert, werdet ihr merken dass man auch Hirsebrei essen kann“ oder “ Kampf dem Seepferdchenverseuchten Fischstäbchen“ sollte Richtschnur unseres gemeinsamen Kampfes sein.
    Das aufpappen von „bio“ ist kein Allheilmittel mehr um den unmündigen Esser das Produkt zu erklären. Aufklärung heist, dem Esser glaubhaft zu vermitteln, dass nur das mit „bio“ gekennzeichnete Stück Pappe aus dreimal recykelten ex-Klopapier Karton beweist, dass die sich darin befindlichen Produkte mit Naturverpackung und rote Beete Stempel wirklich biologischen Ursprungs sind. Nur das erklärt das „bio“ richtig . Konventionelle Eier und sämtliche andere Lebensmittel also müssen Kunstprodukte der Agrarlobby sein.
    Die vollkommende Kontrolle ist Garant gegen die Kontaminisierung unserer essbaren Welt.
    Wir müssen jedes Tier, ja sogar jedes Pferd und Ponny und jedes Getreidekorn dieser Welt lückenlos kontrollieren um den Weg in eine Bio-Welt zu finden, die die Welt so noch nicht gesehen hat.
    Selbst Bio-Bauern zweifeln, angesichts iher teilweise selbstverschuldeten Lebensweise, ob nicht auch sie schon der Kontaminierung selbst anheim gefallen sind, die Übertragung auf ihre Produkte ist jedenfalls nicht ausgeschlossen sollte das heimliche Naschen am Discounter nicht unterbleiben. Bio-Inquisiteure könnten den vom rechten Weg helfen. Wer trägt schon gern Bio-Gummistiefel aus Naturkautschuck die auch noch obendrein fair gehandelt wurden, der unfair gehandelte Bio-Lehm für Stallung und Haus war teuer genug. Der neu erstarkte Stand der Maisbarone und ihre weithin sichtbaren Trutzburgen aus Beton und grünem Plastik zeigt aber erste, wenn auch nur zaghafte Veränderungen, hin zu einem, dem Bauernstand angemessenen Bild einer mittelalterlichen Kulturlandschaft.
    Der Öko-Nährstand gewinnt an Bedeutung und zeigt eine nie dagewesene Erdverbundenheit. Zusammen mit der neuen und altneuen Energieadelsgesellschaft kann sogar der Kampf gegen die Raubritter des Lichts und der Windmüllerknappschaft gewonnen werden.
    Nicht selten sind leider immer noch gegenseiteige Kontaminierungsvorwürfe im engesten Familienkreis von führenden Bio-Pionieren. Alles ist schlimmer als man es sich erdacht hatte möchte man sich fragen,
    aber wir lassen uns nicht weiter verwirren, das „bio“ wird siegen.

  41. @Große #40
    Janz großet Kino….
    Brüder zur Sonne zur Biofreiheit….Hurra, Hurra, Hurra.

    Mit sozialistischen Gruß
    Ex-FDJ´ler
    Genosse H.E………nicht zu verwechseln mit Genossen E.H.

  42. #36

    Diese bundesweit im Visier der Staatsanwaltschaft befindlichen BIO-Legebetriebe haben die für diese Betriebe geltenden Höchstzahlen der Legehennen je Quadratmeter Bodenfläche aus reiner Profitgier und in qualifizierter Absicht um ein teilweise 2 – 4 Faches überschritten, d.h. auf einer Fläche für max. 1000 Legehennen sollen diese ÖKOLOGISCHEN Erzeuger mal locker 2000 bis 4000 Hennen halten, was natürlich für die Gesundheit der Hennen äußerst zuträglich ist.

    nicht unbedingt 😉
    bei mir in der ecke gibt es einen der eiererzeuger…
    der hat überspitzt gesagt in deutschland eine hand voll biohühner und den großteil der eier lässt er in seinen polnischen legebaterien erzeugen, um sie dann zurück nach brandenburg zu karren…

    zumindest nach aussage der dorfbewohner 😉

  43. Ist Sarkasmus ansteckend?

    Nahrungsmittelkettenreaktion

    Auf einem transsilvanischen Bauernhof sollen angeblich Pferde entdeckt worden sein, die als Kühe verkleidet in eine französische Metzgerei transportiert werden sollten. Dort sollten sie als Schweine umgeschminkt und dann zu Hühnerfrikassee verarbeitet werden. Diese Darstellung hat sich als Ente erwiesen.

  44. @43 Moosi

    Ick hau mir wech…..dat ist dat Beste, wat ick zu der ganzen Eierei bisher gehört hab……da wiehert sich jedes Hottehüh zu Tode, um sich dann als Lasangne an den Urheber zu rächen.

    Boah eh, ick dacht ick wär der Einzige mit dem Teller bunte Knete im Kopp……andere sind noch besser.
    H.E.

  45. #43. moosgeist

    Ist Sarkasmus ansteckend?

    moin moosi,

    ja, geile Nummer 🙂

    karl.s


  46. Biokost mit Weichmachern

    Forscher finden hohe Werte von gesundheitsschädlichem Bisphenol A in Bio-Gewürzen und Milchprodukten

  47. @ michael m. #46

    Hallo Micha,

    da warst Du schneller. Sei’s drum.

    Aus Deinem Link

    Der Weichmacher Bisphenol A stört den Hormonhaushalt und fördert wahrscheinlich auch Übergewicht und Diabetes. Jetzt zeigt sich, dass diese in Kunststoffen enthaltene Chemikalie auch dort lauern kann, wo man sie nicht erwartet, nämlich in Bio-Milchprodukten, frischem, ökologisch angebautem Gemüse und Bio-Gewürzen. Das zumindest zeigt eine Studie von US-Forschern. Sie hatten untersucht, ob eine Ernährung mit frisch zubereiteter Biokost die Belastung von Erwachsenen und Kindern durch den Weichmacher verringern kann. Das Ergebnis verblüffte selbst die Wissenschaftler. Denn nach fünf Tagen Biokost hatten die vermeintlich gesund ernährten Probanden bis zu hundertfach höhere BPA-Werte im Urin als im Durchschnitt der Bevölkerung üblich.

    Die Schlinge um den Hals der Bio-Hysterie zieht sich immer enger zusammen. Da hilft es auch nichts, dass ÖR-Medien durch Verharmlosung und Verschweigen versuchen die entsprechende Berichterstattung zu unterlaufen bzw. zu verhindern. Mittlerweile gibt es genügend Schlupflöcher, durch die sich die Wahrheit Bahn bricht. Auch die Mund zu Mund Propaganda tut offensichtlich ihr Übriges. In meinem Bekanntenkreis ist die Euphorie der „BIO-Freunde“ nahezu bei NULL gelandet. Die fühlen sich jetzt, durch die sich häufenden „Schreckensmeldungen“, irgendwie verarscht und belogen. Und das ist auch gut so.

    schöne Grüße aus dem Moos

  48. zu #47

    sorry das hier ist der Originallink

  49. #47. moosgeist

    Die Schlinge um den Hals der Bio-Hysterie zieht sich immer enger zusammen. Da hilft es auch nichts, dass ÖR-Medien durch Verharmlosung und Verschweigen versuchen die entsprechende Berichterstattung zu unterlaufen bzw. zu verhindern.

    jo moosi, ich denke mal, da wird uns nach und nach noch die eine oder andere Überraschung ins „Haus flattern“. Bio hat, genau wie alle anderen Erzeugungsformen seine Daseinsberechtigung, ich bin ja liberal, aber diese ideologische Überhöhung hin zum BIO-Kult ist einfach nur zum Kotzen. Der „Lack“ ist angekratzt, bald platzt er ab 😉

    karl.s

  50. @ karl.seegert #49

    Der “Lack” ist angekratzt, bald platzt er ab

    Und was kommt zum vorschein?
    Der alte braune Rost, der so mühselig und penibel mit grüner Farbe übertüncht wurde.
    Ist das nicht schön, dass wir endlich wieder sehen können, welcher Schrott uns da untergejubelt werden soll?

    fragt sich der moosgeist

  51. #50. moosgeist

    Ist das nicht schön, dass wir endlich wieder sehen können, welcher Schrott uns da untergejubelt werden soll?

    so ist es.

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