Kachelmann über Klimaschwachmaten, zur Hitze, über Klimatote und Waldbrandgefahr!

27. Juni 2019 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel

55 Kommentare
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  1. Keine psychologische Ferndiagnose von Kachelmann gewagt? Seltsam 😉

  2. @Herp

    Doch. Herr Kachelmann macht das extra so, um die Leute zu erreichen. Anders schaut sich das keiner an. Oder was würden Sie attestieren? Rezo macht das weitaus extremer. Bällebad, etc..

  3. Gäbe es allerdings bei den Weltuntergangs-Propheten von @rahmstorf bis @terliwetter weniger schneidende Arroganz und papsteske Unfehlbarkeitshybris, würden diese Sorgen für Menschen, die nicht ihr Geld mit dem Ruf verdienen, dass das Ende nahe sei, nachvollziehbarer wirken.
    […]
    Das Anstrengende ist, dass die potsdämlichen Doomsday-Sirenen einfach mal behaupten, dass Sie schon alles ganz genau wüssten. Das ist sehr unwahrscheinlich, auch in 20 Jahren wird man mehr wissen als heute. Trotzdem muss man engagiert gegen den Klimawandel kämpfen.
    […]
    Ich habe vor vielen Jahren Mojib Latif getroffen und fand ihn wunderbar. Er hat damals an das https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html … geglaubt und das ist legitim. Heute weiss man, dass das völliger Unsinn war, weil zunehmende Meridionalisierung der Wetterlagen auch tiefen Winter erlaubt.
    https://twitter.com/Kachelmann/status/1144210184723664901

    Der Bursche hat bei mir einige Sympathie Punkte 😀

  4. Stefan Rahmstorf: „Wir verlieren die Kontrolle über das Klimasystem“

    Als hätten wir die je gehabt, total verblödet !

  5. doch!!! @4, wir können sogar bestimmen ob es 2, oder 1,5 grad warm wird. Schellnhuber hat es doch gesagt! und unsere Führerin auch. Dann muss es stimmen und überhaupt, die Meerheit (!) der „Wissenschaftler“, nein sogar der Lesch sagt es, dann muss es stimmen, ihr müsst einfach nur glauben und Buße tun, Ökosteuer zahlen. Dann klappt es auch mit dem Klima.

  6. Diese Typen im von uns finanzierten PIK sind an Hybris und Arroganz nicht zu übertreffen. Der Schweizer spricht Klartext zu Leuten, die man wegen Unwissen sonst nicht erreicht. Was Schwachsinn ist, kapiert aber jeder Idiot. @ K G genau richtig, wer hat in den letzten paar Millionen die Kontrolle über das System gehabt? Wenn der Papst über den Kntrolverlust über seine Dogmen klagen würde, daran ginge die Welt nicht unter. Wenn ein Schichtführer in einer Leitwarte eines Kernkraftwerkes einen Konztollverlust befürchten müsste, wäre das System falsch. (In Tschernobyl war das ganze System der Sowjetunion falsch, das vergessen immer unsere Atomgegner, die sonst gerne alten sozialisten Gesellschaftmodellen anhängen.
    Also lieber Prof. Dr. Rahmsdorf gewinnen Sie die Kontrolle über Sonnenaktivität und neigung der Erdachse zurück. Sie müssen es nur „Mutti“ erklären, so wie Ihr Vorgänger, die macht dann das Achsekontrollgesetz und Strahlenkontrollgesetz daraus. Dumm, dümmer, grün, deutsch…….

  7. @ G B Als alter Seemann spreche ich immer gerne von der Meerheit. Fläche, Tiefe, Masse, „Inhalt“ usw. lassen schwer übertreffen. Mehrheiten sagen hingegen nichts über die Richtigkeit einer Aussage aus. Scheiße muss gut sein, Millionen Fliegen können nicht Irren. 97 % Auch nicht?
    97% aller Wissenschaftler weltweit sind davon überzeugt, dass die Klima-Erwärmung menschengemacht ist. FAKE. Die Untersuchung, die das belegen soll, ist selbst ein Fake.
    Der Dozent P. Daran von der Universität lllinois/Chicago begleitete 2008 die Studentin Margaret Zimmermann bei einer Studie, mit der im Auftrag der AGU (American Geophysical Union) bei US-Naturwissenschaftlern untersucht werden sollte, wie sie zur »Klimafrage« stehen. Es wurden an 10.257 Naturwissenschaftler Fragebögen versendet, die bezüglich des Klimas nur zwei Fraqenhatten:
    1. Glauben Sie, dass die mittlere Temperatur im Vergleich zu dem Niveau von 1800 allgemein gestiegen, gefallen oder gleich geblieben ist?
    2. Glauben Sie, dass menschliche Aktivitäten ein wesentlicher Faktor sind, die zur Änderung der mittleren Temperatur beitragen?
    Auf diesen naiven Fragebogen antworteten nur 3146 Wissenschaftler. Die Antworten waren jedoch nicht wunschgemäß. In ihrer Not, dem (bezahlenden) Auftraggeber AGU eine ge_nehme Antwort zu liefern, nahmen Daran und Zimmermann eine nachträgliche Änderung des Verfahrens vor. Sie filterten so lange bis 79 Wissenschaftler von ursprünglich 3146 übrig blieben, von denen tatsächlich 77 die beide Fragen bejahten. Das waren die 97,4 Prozent, die sofort mit großem Trara von der AGU den internationalen Medien serviert wurden und die bis heute herumgeistern.
    Auch dass als Reaktion auf die »97-Prozent«-These 31.478 US-Naturwissenschaftler, darunter viele mit Doktortitel, an den US-Präsidenten eine Petition schickten mit der dringenden Bitte, keinesfalls Verträge zu unterschreiben, die das C02″Dogma anerkennen, wurde kaum von den Medien oder der Politik aufgenommen. Schon im Jahre 2007 hatte Professor Kepplinger von der Uni Mainz zum Thema »Klimawandelkonsens« geforscht. Im Sender 3SAT sagte er dazu am 29.07.2007:
    »Es gibt jeweils ein Drittel Warner, ein Drittel Neutrale und ein Drittel Skeptiker. Die Warner präsentieren sich jedoch wesentlich offensiver, sodass irrtümlich der Eindruck entsteht, die Skeptiker seien eine kleine, versprengte Gruppe Unverbesserlicher. Dieser Eindruck ist jedoch falsch.«
    Wenn wissenschaftliche Daten so selektiv von Politikern und Medien genutzt werden, und dabei sogar dem dubiosesten „Dogma“ (der 97-Prozent) noch der eindeutige Vorzug gegeben wird, muss die Frage erlaubt sein, welche Interessen sich dahinter verstecken. Wir leben offenkundig in einer Diktatur der Dummen ISBN googeln

  8. Als häufiger Geniesser des australischen Sommers kann ich Kachelmann nur recht geben. Da macht es mir nichts aus, bei 30°C in einer Stadt spazieren zu gehen, bei über 40°C im Busch unterwegs zu sein oder an einem schattigen Platz im Freien zu sitzen. In Australien ist die Luft so trocken, dass man bei normaler Bewegung auch nicht übermässig ins Schwitzen kommt, die Hautfeuchtigkeit wird beim leichtesten Windhauch sofort abgeführt und kühlt damit die Haut.
    Ganz anders ist es in Singapur, wo man wegen der hohen Luftfeuchtigkeit schon bei 28°C unerträglich schwitzt.

    Ein Luftzug hilft, die Körperwärme von der Hautoberfläche abzuführen.

  9. @BP #8
    Und dennoch gibt es „Spezialisten2, die da meinen, es ist besser in seiner eigenen Suppe vor sich hin zu dünsten 😀
    Hat schon recht, der Jörg, da medial dazwischen zu kloppen.

  10. Sowohl Kachelmann als auch Rahmstorf verraten nicht wie lange die momentane Hitzewelle andauert. Was sagt die Siebenschläfer-Regel?

    Echter“ Siebenschläfertag ist darum eigentlich der 7. Juli und nicht der heute so benannte 27. Juni. Meteorologen sprechen daher lieber von einer Siebenschläferphase.
    Warum ist die Siebenschläfer-Regel so zuverlässig?
    Der genaue Verlauf des Jetstreams ändert sich ständig, nur im Hochwinter oder Hochsommer bleibt er oft ein paar Wochen relativ konstant. In der Siebenschläferphase – Ende Juni, Anfang Juli – hat der Jetstream häufig seinen Verlauf für den Sommer gefunden.

    Quelle
    Wenn ich Herrn Rahmstorf richtig verstehe, gibt es ab 2030 keine Sieben-Schläfer-Regel mehr, da dann der Verlauf des Jetstreams über das ganze Jahr konstant ist.

  11. @Berberich

    Zur Wetterlage hat Kachelmann etwas in der ersten 2 Minuten erzählt, die sind bei SPON zu sehen. Oder hier:

    https://www.facebook.com/spiegelonline/videos/j%C3%B6rg-kachelmann-gibt-tipps-zur-hitzewelle/2383898664966535/

  12. Kachelmann sagt die erste Juliwoche ist zu 2/3 entscheidend für den Sommer.

  13. Übers aktuelle Wetter hier mehr:

  14. Lt Kachelmann gilt die „Siebenschläfer-Regel“ eh nicht, wichtig ist die erste Juli Woche.

  15. Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass Juni-Temperatur-Rekorde im Mittel so alle 70 Jahre auftreten (1947, 2019). Den letzten (vom Mittwoch) habe ich gut überstanden und den nächsten werde ich wohl nicht erleben.
    Kachelmann bewegt sich in seinen Kommentaren im Rahmen dessen was er beobachtet, während der Experte aus Potsdam sich im Rahmen seiner Phantasien bewegt.

  16. Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass Juni-Temperatur-Rekorde im Mittel so alle 70 Jahre auftreten (1947, 2019).

    Wie kommst du darauf?

    https://showyourstripes.info/stripes/EUROPE-Germany--1881-2018-DW.png
    Ja, es war früher auch mal warm in Deutschland, aber nunja, die Grafik spricht für sich.

    Oder hier für Juni. Von wegen 70 Jahre.
    https://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihen/zeitreihen.html?nn=480164

  17. #16 Sebastian Herp

    „Ja, es war früher auch mal warm in Deutschland, aber nunja, die Grafik spricht für sich.“

    Mit so einer Falsch-Farben-Grafik kann man alles darstellen. Photonen im blauen Spektral-Bereich haben eine höhere Energie als die im roten. Irgendwann landet man im IR. Es wird kälter.

  18. die Grafik spricht für sich

    Sie zeigt die Absicht dessen der sie gestaltet hat. Die Wahl von feuerroten Alarmfarben, und/oder extremes aufzoomen der Hochachse sind Standards der Klimafolklore.

    Hier der Verlauf der Globaltemperatur über 150 Jahre in Pastellfarben und ohne Offset.

    https://www.americanthinker.com/legacy_assets/articles/assets/Global%20Warming%203.png

    Das wirkt gleich viel weniger bedrohlich gell.

  19. Falsche URL, ich meinte diese

    https://static.skepticalscience.com/pics/Mean-Temp-1.jpg

  20. #15 Gustav

    „Es ist irgendwie beruhigend zu wissen, dass Juni-Temperatur-Rekorde im Mittel so alle 70 Jahre auftreten (1947, 2019). Den letzten (vom Mittwoch) habe ich gut überstanden und den nächsten werde ich wohl nicht erleben.“

    Sie vermischen mehrere Dinge: (1) Tages-Maximal-Temperaturen, (2) Monatsmittelwerte (3) Trockenheit.

    Tages-Maximal-Temperaturen sind das geringste Problem. Herr Kachelmann hat einige Ratschläge gegeben. Wenn man nicht arbeiten muss, kann man auch baden gehen (Optimale Badewannen-Temperatur für Babies 37 °C). Die Monats-Mittelwerte im Juni korrelieren meist stark mit der solaren Einstrahlung verbunden. So beträgt für die Säkularstation Potsdam (1937-2018) im Juni die Korrelation zwischen Globalstrahlung (GlbStr) und Tagesmittel-Temperatur 75%, zwischen GlbStr und Tagesmaximum-Temperatur 82% und zwischen GlbStr und Niederschlagsmenge -52%.
    Nähert man die Zeitreihen durch eine Parabel an, erhält man folgendes Bild: Die Globalstrahlung im Juni hat von 1937 (222 W/m²) bis etwa 1970 abgenommen (211 W/m²) und nimmt nun wieder zu (2018 228 W/m²). Die Niederschlagsmenge hat von 1893 (1,8 mm/Tag) bis etwa 1970 (2,3 mm/Tag) zugenommen und nimmt seitdem wieder ab (2018 2,1 mm/Tag). Bisher kann man also nicht ausschließen, dass der zeitliche Verlauf von Globalstrahlung und Niederschlag durch natürliche Schwankungen verursacht wird. Der zeitliche Verlauf der Temperatur ist im Bereich 1893-2018 immer zunehmend: 1893 15,8 °C 2018 17,0 °C.

  21. Nähert man die Zeitreihen durch eine Parabel an, erhält man folgendes Bild: Die Globalstrahlung im Juni hat von 1937 (222 W/m²) bis etwa 1970 abgenommen (211 W/m²) und nimmt nun wieder zu (2018 228 W/m²).

    Interessant. Haben wir dafür eine Referenz und was ist die Ursache?

  22. @Lutz Herrman #21
    Die Tagesheizleistung wird durch die Sonne erbracht, Ursache und Wirkung, dazu, wolkenloser Himmel, lange Sonnenscheindauer reichen aus, die Temperaturen in die Höhe zu treiben.
    Gehst du ein paar Gerade runter nach Süden, ist die Heizleistung stärker und die Temperaturen entsprechend höher, aushaltbar durch geringe RF

  23. @21 Lutz Herrmann

    Referenz: PIK-Potsdam
    Den Datensatz finden Sie auch auf meiner Webseite.als zip-Datei
    Ursache: weniger Aerosole in der Atmosphäre Mittel-Europas.

  24. Ursache: weniger Aerosole in der Atmosphäre Mittel-Europas.

    Sehe ich auch so.

  25. Oder es ist Einstellungsvoraussetzung, strunzenblöde zu sein wie @bzberlin

    Passendes Bild
    Quelle

    Irgendwie muß man ihn mögen 😀 😀

  26. PS
    besserer Link

    Wenn man zu dumm für den Beruf ist, gibt es „Hitzebrände“. Durch die kollektive Bescheuerung in Medienhäusern setzt sich dann in der Bevölkerung der Eindruck fest, dass die Hitze irgendwas mit diesen Bränden zu tun hätte. in Wahrheit: Trocken+Feuer.

  27. #16, #20
    Es geht um den Hitzerekord (gemessene maximale Temperatur in Deutschland). Der sollte nach Medienberichten vom 24.06.2019 am Mittwoch 26.06. geknackt werden.
    Bisherige Rekorde für Deutschland
    Allzeit-Hitzerekord 40,3 °C, gemessen 7. Juli und 5. August in Kitzingen
    Junirekordtemperatur 38,5 ° C, gemessen 27., 28. Juni 1947 in Bühlertal

    Zum neuen Rekordwert (vom Mittwoch)
    https://www.dwd.de/DE/presse/pressemitteilungen/DE/2019/20190628_deutschlandwetter_juni_news.html
    (Leider sehr unübersichtlich. Rekordwert nicht explizit angegeben.)

    Coschen, südlich von Eisenhüttenstadt und Bad Muskau, südöstlich von Cottbus, registrieren am 26. jeweils 38,6 °C.

    Das sind gerademal 0,1°C mehr als vor 72 Jahren in Bühlertal. Beeindruckend ist das nicht. (Kann sein dass ich etwas übersehen habe, aber es ist mir zu blöd Berichte von DWD-Wetterexperten zu lesen)

  28. #27 Gustav

    „Es geht um den Hitzerekord (gemessene maximale Temperatur in Deutschland).“

    Mir sind nur maximale Tagestemperaturen einzelner Wetterstationen bekannt. Die von einer Wetterstation gemessene Temperatur hängt von den näheren Umgebungsbedingungen bei der Wetterstation ab. Es wird zwar versucht die Umgebungsbedingungen der Wetterstationen anzugleichen, aber dies gelingt nicht perfekt. Insbesondere sind historische Messungen schwer zu adjustieren. Ein Beispiel hierfür sind die Messungen der Wetter-Station Hohen-Peißenberg.
    Die Mess-Fühler sind nicht der direkten Sonnen-Einstrahlung ausgesetzt. Insofern geben die Messungen nicht die reale Welt wider. Die Rekordwerte sind wohl viel größer.

  29. Addendum zu #28

    Die Rekordwerte sind wohl viel größer.

    Um eine Vorstellung davon zu bekommen, habe ich bei der Säkular-Station Potsdam die Zeitreihe der Bodentemperaturen (13 Uhr) in 2 cm Tiefe analysiert. Rekordwert: 11.7.2010 56,1 °C, Platz 2 4.7.1976 55,8 °C. Der höchste Wert im Juni 2019 war bisher der 26. mit 40,2 °C.

  30. @P. Berberich:

    Mit so einer Falsch-Farben-Grafik kann man alles darstellen. Photonen im blauen Spektral-Bereich haben eine höhere Energie als die im roten. Irgendwann landet man im IR. Es wird kälter.

    Ah ja, was glaubst du denn was dargestellt wird? Gleiche Farben, gleiche Temperatur. Eine Spalte ein Jahr. Rot = warm, blau = kalt. An deiner Antwort sieht man, dass der Drang alles falsch verstehen zu wollen wirklich groß ist bei manchen 😉

    @anorak2:

    Hier der Verlauf der Globaltemperatur über 150 Jahre in Pastellfarben und ohne Offset.

    Da ist ein Fehler in der Grafik, bitte verwende beim nächsten Mal doch bitte Kelvin und ebenfalls bis runter zur 0. Dann wirklich es noch flacher. Nur so kann sich ein Skeptiker alles wirklich schön reden 😉

    @Gustav:

    Das sind gerademal 0,1°C mehr als vor 72 Jahren in Bühlertal. Beeindruckend ist das nicht. (Kann sein dass ich etwas übersehen habe, aber es ist mir zu blöd Berichte von DWD-Wetterexperten zu lesen)

    Diese Aussage spricht auch für sich irgendwie. Fällt dir nicht auf, dass sich höhere Temperaturen häufen? Es gab auch früher heiße Tage, aber eben nicht so oft.

  31. #30 #16 Sebastian Herp

    „Ah ja, was glaubst du denn was dargestellt wird? Gleiche Farben, gleiche Temperatur. Eine Spalte ein Jahr. Rot = warm, blau = kalt.“

    Naturwissenschaft ist eine quantitative Wissenschaft. In der Grafik fehlt die Beschriftung der Zeitachse und die Zuordnung der Farben zu Temperaturen. Eine solche Grafik halte ich für reine Panikmache, eines Naturwissenschaftlers für unwürdig.

  32. Rahmstorf ist ein neurotischer Klima Chauvinist, Kachelmann hat völlig Recht.

  33. @SH

    Da ist ein Fehler in der Grafik, bitte verwende beim nächsten Mal doch bitte Kelvin und ebenfalls bis runter zur 0

    Bitte sehr bitte gleich

    https://pbs.twimg.com/media/DpdIpfQX4AAUYi7?format=jpg&name=small

    Dann wirklich es noch flacher. Nur so kann sich ein Skeptiker alles wirklich schön reden

    Man kann deine deinem Groschen live beim fallen zusehen.

    Dass man nur durch Wahl der Darstellungsparameter etwas schön oder schlechtreden kann, ist genau der Punkt dieser Grafiken. Die sind nur als Lehrstücke gemacht worden, um das zu demonstrieren.

    Was du lernen musst: Die von dir gepostete Grafik ist genau so durch Farbwahl zum schlimm aussehen hingedreht, nur ist es dort nicht in aufklärerischer Absicht, sondern manipulativ. In den Medien wird der gleiche Trick verwendet.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2018/01/ARD_Wetter_vor_Acht_20161201_Schwanke_waermstesJahr_2016.jpg

  34. #33 anorak2

    „In den Medien wird der gleiche Trick verwendet“

    Siehe z. B. Ein Bild lügt mehr als 1000 Worte
    .

  35. @P. Berberich:

    Eine solche Grafik halte ich für reine Panikmache, eines Naturwissenschaftlers für unwürdig.

    Es handelt sich auch nicht um eine Naturwissenschaftsgrafik. Das ist eine simple Visualisierung der Temperaturdaten um den Verlauf selbiger klar zu machen.
    https://showyourstripes.info/

    Es ändert sich nichts am Inhalt, wenn man Zahlen daneben schreibt.

    Einen EIKE Artikel verlinken, der auf einen Tichy Artikel verweist? Das ist wirklich die Krone des Skeptikertums 😉

    @anorak2:

    Man kann deine deinem Groschen live beim fallen zusehen.

    Dass man nur durch Wahl der Darstellungsparameter etwas schön oder schlechtreden kann, ist genau der Punkt dieser Grafiken. Die sind nur als Lehrstücke gemacht worden, um das zu demonstrieren.

    Ok, und was ist dein Argument? Dass die Grafiken der pösen „Alarmisten“ irreführenderweise die Anomalie benutzen bzw. die Anomalie auf das Farbspektrum zwischen z.B. blau und rot aufteilen statt die absolute Temperatur in Kelvin?

    Was du lernen musst: Die von dir gepostete Grafik ist genau so durch Farbwahl zum schlimm aussehen hingedreht, nur ist es dort nicht in aufklärerischer Absicht, sondern manipulativ. In den Medien wird der gleiche Trick verwendet.

    Nö, das ist es nicht. Das kommt dir nur so vor, weil es dir irgendwie nicht passt. Das sieht weder „schlimm“ aus, noch ist es ein Trick.

  36. @SH

    Ok, und was ist dein Argument? Dass die Grafiken der pösen „Alarmisten“ irreführenderweise

    Dass die Alarmisten die Interpretation der Daten nicht dem Betrachter überlassen, sondern durch Wahl von Ausschnitt, Skalierung und Färbung von den vielen möglichen Interpretationen (darunter auch harmlose) eine einzige bereits unterschwellig in die Grafik legen und so als einzige überhaupt „zulassen“. Das ist subtil manipulativ.

    Das sieht weder „schlimm“ aus, noch ist es ein Trick.

    Du hast eine Grafik gepostet, in der sich am Ende die Rottöne häufen -- ohne Legende, ohne Erklärung was das bedeuten soll. Rot wird als Warnfarbe eingesetzt und farbpsychologisch zur Aufmerksamkeitserregung und Erzeugung von Dringlichkeit eingesetzt. Natürlich ist das Absicht der Erzeuger der Grafik, und es ist ein psychologischer Trick.

    https://graf1x.com/wp-content/uploads/2014/09/color-psychology-meaning-emotion-poster.jpg

    https://de.wikipedia.org/wiki/Warnfarbe

  37. Natürlich ist das Absicht der Erzeuger der Grafik, und es ist ein psychologischer Trick.

    Und das ändert was genau an den Daten? Mehr warme Jahre in der jüngeren Vergangenheit … das ist die Information dieser „Stripes“ Darstellung. Ich habe das jemandem entgegen gebracht, der dachte es ist nur alle 70 Jahre mal kurz warm.

  38. @SH

    Und das ändert was genau an den Daten?

    1. In der Grafik kommen keine Daten vor. Es ist eine Interpretation, ohne überhaupt offenzulegen wovon. Das trifft auch auf die TV-Grafik mit Karsten Schwanke zu.

    2. Solche Interpretationen sind auch dann manipulativ, wenn die Daten irgendwie beschriftet werden.

    Mehr warme Jahre in der jüngeren Vergangenheit …

    Na und, das ist doch völlig egal. Die Grafik suggeriert unterschwellig, dass es hochwichtig und besorgniserregend sei, ohne zu begründen warum eigentlich. Man kann es genauso als nebensächlich und harmlos interpretieren, aber die Ersteller der Grafik wollen diesen Gedanken gar nicht erst aukommen lassen.

  39. Ich staune, dass der Spiegel das ungestraft bringen kann / darf:Die Arktis brennt

    Am nördlichen Polarkreis wüten ungewöhnlich heftige Großfeuer auf enormen Flächen -- und das schon seit Wochen. Allein im Juni bliesen die Brände 50 Megatonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre.

    Der nördliche Polarkreis ist nicht gerade für seine hohen Temperaturen bekannt, doch seit Wochen wüten in der Region ungewöhnlich heftige Flächenbrände. „Die jüngsten Brände waren in Bezug auf ihre Dauer und Intensität ungewöhnlich“, teilte Mark Parrington vom Europäischen Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) auf Anfrage mit. Zwar habe es auch schon vorher Flächenbrände in der Arktis gegeben, aber nicht in dieser Intensität.

    Dass gerade im Juli und August immer wieder Flammen am nördlichen Polarkreis auflodern, ist nicht ungewöhnlich

    Immerhin staunt der Autor, dass es da ohne Hitzewelle brennen kann.

    Also korrelieren Hitze und Brände doch nicht zwingend, wie allenthalben in der Presse kolportiert wird.

    Besonders spaßig an der Story ist ja, das es gerade Prof. Quaschning ist, der ja Hitze mit Waldbränden zwingend in Verbindung bringt, diesen Tweet in seine Timeline haut und sich damit selbst widerspricht, wie auch Rahmstorf, der in#s gleiche Horn stößt 😀
    Eigentlich ein gefundenes Fressen für Kachelmann, dessen Sprüche zu Rahmstorf ich hierl eider technisch nicht verlinken kann. (lesbar nur am Handy)

  40. PS:

    Für Deutschland besonders relevant ist #7. Fast alle Waldbrandindizes nutzen explizit die max. Temperatur, mit der die Brandgefahr positiv korreliert. Der beste Prediktor ist relative Luftfeuchte -- die ja bei gegebener Wasserdampfmenge in der Luft durch Temperaturanstieg absinkt.

    Quelle
    Dem guten Mann ist auch noch nicht aufgefallen, dass es auch feucht/warme und trocken/kalte Luft gibt.
    Vielleicht findet er ja mal einen satten Waldbrand im Regenwald, bei 38°C und 98% RF 😀

  41. Hier kann man einen früheren Thread zwischen ihnen verfolgen 😀

  42. #35 Sebastian Herp

    „Einen EIKE Artikel verlinken, der auf einen Tichy Artikel verweist? Das ist wirklich die Krone des Skeptikertums“

    Und wie bewerten Sie diesen Artikel von Hans-Dieter Schmidt, der bereits am 24.Juni 2019 bei EIKE veröffentlicht wurde?

    Bemerkungen zur Hitzewelle Ende Juni 2019

  43. @Krishna Gans:
    Wenn Sie den ECWMF Wissenschaftler Mark Parrington zitieren, dann sollten Sie aber die ganze Story bringen:

    This extreme wildfire activity can indeed be partly explained by information recently provided by the Copernicus Climate Change Service (C3S – also implemented by ECMWF) showing high temperatures and dry conditions. C3S recently announced that June 2019 was the hottest on record; this is especially noticeable in the parts of Siberia where wildfires are raging, where temperatures were almost ten degrees higher than the 1981–2010 average.

    https://atmosphere.copernicus.eu/cams-monitors-unprecedented-wildfires-arctic

    Hier steht explizit „Hohe Temperaturen“, und zwar 10 Grad über dem langjährigen Mittel. Wo ist Ihrer Ansicht Herr Quaschning fehlgeleitet?

  44. @AndyH #43

    Hier steht explizit „Hohe Temperaturen“, und zwar 10 Grad über dem langjährigen Mittel.

    Nur weil das da steht ist es nicht unbedingt richtig.
    Was sind denn in Sibirien oder Alaska 10° über dem langjährigen Mittel ?

    “But temperatures in the Arctic have been increasing at a much faster rate than the global average, and warmer conditions encourage fires to grow and persist once they have been ignited.”

    Das ist der Jahresverlauf der arktischen Temperaturen Stand heute.

    Wenn es lange genug nicht geregnet hat, dann hat man Dürre, die ist aber unabhängig von der Temperatur, Feuer brennt auch bei niederen Temperaturen, wenn es trocken ist.
    An Südfrankreichs Küste nahe den Seealpen (Menton) brennen die Wälder auch nach längerer regenfreier Zeit, und dabei kann es sogar sehr schwül-warm sein, also Temperaturen 30°C ± 1 -- 2° und einer rel. Luftfeuchtigkeit Richtung 80-90% -- kenne ich aus eigener Erfahrung, habe länger da gelebt und war dort mehrfach i Sommerurlaub und bestaunte die Wasser tankenden Canadairs (Löschflugzeuge).

  45. #44 Krishna Gans

    „Was sind denn in Sibirien oder Alaska 10° über dem langjährigen Mittel ?“

    Sibirien und Alaska sind riesige Gebiete. Man muss da schon genauer Ort und Zeitraum der extrem hohen Temperaturen angeben,
    z.B. nach gistemp 1200_ERSSTv5 Sakha Republic 67°N 127 °O, Juni-Mittel 2019 Anomalie 4,4°C (Temperatur 12 °C) oder 63°N, 117 °O Anomalie 3,9 °C (Temperatur 17 °C).

  46. @P. Berberich #45
    Das sieht jetzt nicht nach d e r Hitze aus, die mit Bränden in Zusammenhang zu bringen ist.
    Darüber hinaus steht im Text ja explizit „Arktische Temperaturen“ -- den Graph dazu habe ich verlinkt.

  47. Wenn weite Teile der Medien „Hitze“ und „Dürre“ als Synonyma verwenden, sollte man wenigstens einen Disclaimer bei naturwissenschaftlichen Themen applizieren, dass die Redaktion nicht (mehr) in der Lage ist, grundlegendste Dinge zu verstehen und generell nicht bei Trost ist.

    […]
    Die Dummheit vieler Journalisten, Dürreschäden zu „Hitzeschäden“ umzudichten, hat einen ernsthaften Einfluss auf die kollektive Verdeppung im Land beim Thema. Abschaffung naturwissenschaftlicher Bildung fällt uns allen auf die Füsse.

    Quelle
    😀

  48. 5-4-3-2-1…bis ein Wurstmedium oder potsdämlicher Experte mitteilen wird, es sei „die Hitze“ auf Grönland, die das macht. Nein. Es ist immer: Dürre+Depp=Feuer.

    Quelle

  49. Wieso Wälder auch im Winter brennen

    Waldbrandwetter, darunter stellt man sich Dürreperioden mit mehr als 30 Grad Celsius vor, ausgetrocknete Flussläufe, welkende Vegetation, staubige Wälder, sengende Hitze. Und dann steht plötzlich in der Silvesternacht bei klirrender Kälte der Jochberg in Flammen. Kalte Füße und brennende Wälder, wie geht das denn zusammen?

    Dürfte lt. Rahmstorf ja überhaupt nicht gehen… 😀

  50. Gerne vermutet, „Selbstenzündung“ bei Hitze durch Glasscherben , aber nicht den Tatsachen entsprechend:
    Keine Waldbrände durch Scherben

  51. @AndyH #43
    Ich denke, Qua t schning ist hinreichend widerlegt, oder ?

  52. So, es ist genug Zeit vergangen und Gras drüber gewachsen, Kachelmann im Urlaub, und schon schlägt Rahmstorf hinterrücks zu:
    Hitze, Brände, Kachelmann
    Ich habe da mal folgendes gepostet:

    Ich habe längere Zeit in Menton, Süd-Frankreich gelebt und erlebt, was Schwüle ist. Temperaturen um mindestens 30°C, relative Luftfeuchte gefühlte 90% (tatsächlich wohl weniger), dazu Sonnenschein, blauer, nicht klarer, aber blauer Himmel, über mehr als eine Woche.
    Schwitzen ohne Ende, keine Verdunstung, die Erfrischung bringen konnte, kam man aus dem Badewannenwasser Mittelmeer, ebenfalls keinerlei Verdunstung, keine Erfrischung. Da ist auch nirgends etwas abgeregnet, weil die Luft zu feucht war, auch in den direkt angrenzenden Ausläufern der Seealpen nicht, denn kein Wind war da, der u. U. die Luft die Hänge hochwehen konnte.

    Um auf Kachelmann zu kommen, hat er, soweit ich das teilweise mitbekommen habe, zuerst und nur gegen die Medien gewettert, die, im Gegensatz zu Ihrer Aussage

    Der erste Teil stimmt natürlich insofern, als Hitze alleine keine Waldbrände erzeugt (aber das behauptet auch niemand),

    genau das behauptet haben, teilweise in dicksten Überschriften.

    Klar, es gibt auch Selbstentzündung, feuchtes Gras / Heu, das falsch gelagert wird, oder auch Stallmist, Geflügelkot, die durch Gärung bei falscher Lagerung eine Hitzeentwicklung produzieren und den Flammpunkt erreichen

    Den letzten Punkt habe ich wegen SR Tweet über den Brand in Spanien angefügt, weil den ja die Hitze ausgelöst hat…

  53. PS Außerdem hat er jetzt unterschwellig doch den Hiatus eingestanden:

    Denken Sie allein an die globale Mitteltemperatur: die steigt durch unsere Emissionen um knapp 0,2 °C pro Jahrzehnt. Natürliche Schwankungen, z.B. durch El-Niño-Ereignisse, können größer sein – und die lassen sich (anders als die Wirkung von CO2) eben nicht vorhersagen. Daher kann die Erwärmung auch mal 15 Jahre fast stagnieren, oder eben doppelt so schnell verlaufen – ohne dass wir diese Schwankungen im Voraus vorhersagen könnten.

    😀
    Quelle

  54. @52 Krishna Gans
    Lange Rede, kurzer Sinn: So wie ich den Beitrag von Herrn Rahmstorf verstanden habe, sind sich Rahmstorf und Kachelmann doch einig: Die Trockenheit ist für die Waldbrände verantwortlich.

  55. @P.Berberich
    Nur,dass Rahmstorf Hitze und Trockenheit gleichsetzt, was nicht grundsätzlich richtig ist.

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