Kein großer Plan

29. März 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energiewende

Gastbeitrag von Steffen Hentrich

Mit “Die Energiewende, ein großer Plan” betitelt der Mikrobiologe Alexander S. Kekulé in seiner Kolumne für die Welt seinen Verriss der Subventionierung erneuerbarer Energieträger. Über Jahre hinweg hat die EEG-Förderung die einheimischen Hersteller träge und blind für den Wettbewerb gemacht, wofür sie jetzt die Quittung in Form übermächtiger Konkurrenz aus Fernost bekommen. Aber nicht nur die deutschen Hersteller müssen sich der ausländischen Konkurrenz geschlagen geben, sondern das ganze Land hat sich mit einer Energiewende übernommen, für die zwar der politische Wille, nicht aber die technologische und ökonomische Realität existiert. Nach Ansicht Kekulés kann die Energiewende nur gelingen, “wenn wir uns eingestehen, dass die dafür erforderlichen Technologien noch gar nicht existieren.” Aus dieser Erkenntnis zieht der Autor dann drei Konsequenzen: Forschung und Entwicklung müssen staatlich gesteuert und massiv subventioniert werden, die Energiewende soll eine europäische Aufgabe werden und das ganze muss zur zentralen Steuerung in die Hände eines “Bundesministeriums für Umwelt und Energie” gegeben werden. Lässt sich das Versagen des Energieplanes tatsächlich mit noch mehr Planung lösen?

Das Dilemma der deutschen Energiewende beweist, wie wenig Lösungspotential in der staatlichen Planung steckt. Staatliche Förderung kann gerade nicht die Erfordernisse eines Umbaus der Energiewirtschaft lösen. Niemand kann am Reißbrett die notwendigen Innovationen für einen wirtschaftsverträglichen Umbau der Energieversorgung entwerfen, weil dazu mehr gehört als eine Handvoll neuer Technologien zu entwickeln. Auch die effizienteste Solarzelle löst das Problem der Netzintegration nicht, ebenso wenig wie der leistungsfähigste Windpark den Transport überschüssigen Stroms erleichtert. Kein Forschungsmanager ist in der Lage unbeeinflusst von den Begehrlichkeiten der Subventionsempfänger rein nach rationalen Kriterien stets die ausreichende Menge an Fördermitteln an die richtigen Adressaten auszuzahlen. Forschung wird bekanntlich so betrieben, dass auch zukünftig die Fördermittel reichlich sprudeln, nicht aber der Marktbedarf befriedigt wird. Gerade weil kein ausreichender Bedarf vom Markt signalisiert wird, sind viele Ideen auf Subventionen angewiesen. Unternehmen brauchen kostensparende Lösungen, keine Beweise, dass irgendetwas technisch möglich ist, koste es was es wolle. Die Koordinationsfunktion des Marktes, auf dem durch Preise signalisiert wird, ob sich Forschungsinvestitionen lohnen oder nicht, kann keine staatliche Behörde leisten, auch wenn sie man sie mit noch so vielen Experten ausstattet. Forschungsbürokraten lassen sich zu leicht durch eindrucksvolle Zahlen und technologische Höchstleistungen beeindrucken, Parameter, die im energiewirtschaftlichen Gesamtzusammenhang meist von geringer Bedeutung sind. Spitzenleistungen an der einen Stelle führen zu Problemen in anderen Bereichen, doch die Forschungssubventionen sind für diese Koordinationsaufgabe gänzlich ungeeignet. Zudem hat die Energiewirtschaft es in der Vergangenheit gezeigt, dass sie sehr wohl in der Lage ist mit Innovationen den zunehmenden Energiehunger der Gesellschaft zu befriedigen. Erst jetzt beginnt sie zu scheitern, weil der Staat ihr nicht mehr die Aufgabe der Energieversorgung überlässt, sondern sie mit allerlei Zusatzaufgaben überlastet und die Investitionen in die falschen Verwendungen lenkt. Die Folgen sind offensichtlich. Mehr subventionierte Forschung und Entwicklung wird nichts bringen, wenn man die Anreize zum Einsatz der Innovationen nicht wieder durch echten Wettbewerb gerade rückt.

Eine europäische Integration der Energiewende ist tatsächlich bitter nötig, denn dauerhaft werden unsere Nachbarn die Folgen der Fehlplanung der deutschen Energiepolitik nicht ausbaden wollen. Der Ersatz deutscher Kernenergie treibt die Strompreise unserer Nachbarn hoch und deutsche Windparks und Solaranlagen überlasten auch die Netze im Ausland. Wollen wir nicht bald mit unserer Energiepolitik und auch unserer Stromversorgung isoliert dastehen, müssen wir schleunigst davon ablassen, unsere europäischen Nachbarn als unsere energiewirtschaftlichen Wasserträger ansehen. Doch das bedeutet nicht unsere Vorstellungen von einer Energiewende nach Brüssel zu tragen, in der Hoffnung als Musterknaben willfährige Nachahmer zu finden, sondern die Realitäten der Energiewirtschaft einzusehen und uns auf das wirtschaftlich und technisch Machbare zu beschränken. Hier dürfte weniger tatsächlich mehr sein.

Ebenso illusorisch wie der Erfolg einer staatlichen Forschungsstrategie dürfte die Hoffnung auf die Allmacht eines energie- und umweltpolitischen Superministeriums sein. Kein noch so machtvolles Ministerium kann die Gesetze der Physik überwinden, an denen die Energiewende zu scheitern droht. Schon heute ist das energiewirtschaftliche Chaos in detaillierten Gesetzen lückenlos geregelt. Ebenso wie bei der Forschungspolitik wird man auch in einem Bundesministerium für Umwelt und Energie mit einer Energieplanwirtschaft scheitern. Seit wann wird eine Behörde leistungsfähiger, wenn sie sich noch mehr Aufgaben aufhalst? Wieso soll die Energiepolitik in den Dienst der Umweltpolitik oder umgekehrt gestellt werden? Es ist ja gerade das Problem der Energiewende, dass man mit Energiepolitik Umweltpolitik betreiben will, statt sich auf die Kernaufgaben der Umweltpolitik zu beschränken. Statt dort regulierend einzugreifen, wo die Umweltprobleme auftreten, bei den Schadstoffemissionen und der Freisetzung von Treibhausgasen, verzettelt man sich schon seit Jahren mit technischen Standards und Technologieauflagen, die bestenfalls sehr indirekt und zudem oft nur mit hohem Aufwand zu Emissionsminderungen führen. Gerade die Förderung der erneuerbaren Energieträger hat gezeigt, dass keines der ökologischen Versprechen eingelöst werden konnte. Ökostrom reduziert allein deshalb keine Treibhausgasemissionen, weil er die Preise für Emissionszertifikate reduziert und anderswo zu Mehremissionen einlädt. Ein Blick hinter die Kulissen der Ökobilanzen der erneuerbaren Energien zeigt, dass der hohe Preis von Wind-, Solar- und Biostrom nur die Maske einer erheblichen Ressourcenverschwendung und Naturzerstörung ist. Weil aber schon heute im Umweltministerium mehr Energiepolitik als Umweltschutz betrieben wird, fällt auch die Umwelt der Energiewende zunehmend zum Opfer. Naturzerstörung, tote Vögel, überdüngte Biomassefelder und konventionelle Kraftwerke, deren ineffizienter Einsatz als Reservekraftwerke alsbald droht mit Luftreinhalteauflagen zu kollidieren, zeichnen kein gutes Bild von den ökologischen Verheißungen der Energiewende. Echte Umweltpolitik würde sich um die Umwelt kümmern und dafür die richtigen Rahmenbedingungen setzen, den Rest aber den Märkten überlassen. Politiker reden zwar gern darüber, dass Umwelt seinen Preis hat, doch statt sich darauf zu beschränken die Umweltverschmutzungen mit eben diesem zu versehen, wird mittels Feinsteuerung der Märkte gleich das ganze Preisgefüge verzerrt. Ob dabei der Umwelt tatsächlich geholfen ist, steht immer weniger im Mittelpunkt der politischen Bemühungen?

Kekulés Drei-Punkte-Plan, so räumt der Autor selbst ein, sein eigentlich “kein planbarer Prozess, sondern ein Abenteuer mit unbekannten Herausforderungen.” Ein Abenteuer mit unbekannten Herausforderungen, das mag stimmen, denn niemand weiß genau auf welche Art von Katastrophe die Neuauflage der Planwirtschaft hinausläuft. Doch der Ausgang dieses Prozesses ist angesichts historischer Erfahrungen mit staatlichen Plänen und dem bisherigen Ergebnissen der Energiewende ziemlich sicher nichts, auf das man seine Hoffnungen setzen sollte.

Der Artikel ist zuerst im Blog des liberalen Instituts der Friedrich Naumann Stiftung erschienen.

 

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223 Kommentare
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  1. Sie haben meine Genehmigung, wenn Sie so freundlich sind und in ihrem Text aus dem „lieberalen Institut“ ein Liberales Institut machen. So lieb sind wir dann doch nicht, auch wenn wir die Guten sind.

  2. Her Hentrich,
    ist dieser Deindustrialisierungswahn nun das Ergebnis der Freiburger Thesen, von Genscher und seinen Genossen um 1970 in die Welt gesetzt?

    Sie haben damals diese Umweltbürokratie als zweiten „Blutkreislauf“ der bestehenden noch liberalen Bürokratie verpasst.Nun, nachdem die dazugehörige Ökopropaganda wirkt, hat sie sich selbstständig gemacht?

  3. Herr Hentrich,
    das r ist ein Flüchtigkeitsfehler, die Frage ernst gemeint. Ich kenne auch die Geschichte der FDP nicht genau aber diese Thesen sehe ich als groben Fehler an.

  4. Herr Rassbach, ich habe damals noch als Käse im Schaufenster gestanden, wie meine Mutter immer so schön zu sagen pflegt. Die Freiburger Thesen waren sicher nicht der liberale Wurf, den manche von uns sich erträumen, aber sie beinhalten dennoch nichts, was zwangsläufig auf die heutige Art der energiepolitischen Planung hinaus läuft. Man sollte in Parteiprogramme nicht mehr hineininterpretieren, als sie für die Realpolitik an Bedeutung haben. Politik, die nicht so etwas wie die Energiewende auf dem Reißbrett entwirft, würde sich in Teilen selbst überflüssig machen, was den Trend zur staatlichen Übersteuerung der Wirtschaft ausreichend erklärt. Ich mache Politikern daher aus ihrer eigenen beschränkten Handlungslogik gar keinen besonderen Vorwurf. Was dagegen kritikwürdig erscheint, ist die Naivität mit der Intellektuelle diesem Theater die Absolution erteilen. Sie bieten die Vorlagen, anhand derer die Wähler der Politik das durchgehen lassen.

  5. @Steffen
    Ups….is mir dat jetzt aber peinlich……aber es musste schnell gehen, ist doch dieser Artikel viel zu wichtig als nur im Kommentarbereich verlinkt, unterzugehen.

    @Rudolf
    Danke das Du die Endversion fertiggestellt hast, bin heut etwas im Streß.

    MfG
    Onkel Heinz

  6. Hallo Herr Hentrich,

    danke für den guten Artikel!

    Die Energiewende kann nur gelingen, wenn wir uns eingestehen, dass die dafür erforderlichen Technologien noch gar nicht existieren, meint unser Wissenschaftskolumnist.

    heißt der fettgedruckte Einleitungssatz des Originalartikels.

    Da stell sich mir doch die Frage, muß die Energiewende denn überhaupt gelingen oder besser, soll die Energiewende überhaupt gelingen? Ich sage nein, da die NIE (Neue ineffiziente Energien), niemals zu akzeptablen Preisen, qualitativ und quantitativ die Energieversorgung sicherstellen können.

    Ansonsten gebe ich Ihnen in allen Punkten Recht, bis auf

    Statt dort regulierend einzugreifen, wo die Umweltprobleme auftreten, bei den Schadstoffemissionen und der Freisetzung von Treibhausgasen, verzettelt man sich schon seit Jahren mit technischen Standards und Technologieauflagen, die bestenfalls sehr indirekt und zudem oft nur mit hohem Aufwand zu Emissionsminderungen führen.

    Ist die Freisetzung von Treibhausgasen (vordergründig wohl CO2 gemeint) wirklich ein Problem? Ich sehe das eher als ein Problem in den Köpfen der Klimaalarmisten an, die allein schon beim Wort CO2 „Herzflimmern“ bekommen. Für jeden anderen „Normalo“ sollt das aber doch kein Problem darstellen.

    Gruß
    karl.seegert

  7. Herr Hentrich,
    kann ja sein, dass Genscher im vorauseilendem Gehorsam nur Deutschland von Ruß und Schwefel befreien wollte, hat auch was liberales. Aber er hat mit seinen Leuten jahrelang mit UBA und NGOs ein bürokratisches Korsett angefertigt, die genau den heutigen Zustand ermöglichte. Mit dem Waldsterben wurde es auch erfolgreich ausprobiert.

    Tolle Ergebnisse, die Rußpartikel sind durch Nanopartikel ersetzt und das Waldsterben wurde 2003 von Künast für beendet erklärt. Hat sich da die FDP überflüssig gemacht?

    Da haben wir noch nicht von der wirkenden Propaganda geredet, die parallel verbreitet wurde.“Kann es in einer begrenzten Welt unbegrenztes Wachstum geben.“ Diese schwachsinnige Frage, die auf einer fröhlichen Verwechslung beruht, wirkt nachhaltig in Deutschland. Wobei sich Deutschland vom Wort nachhaltig befreien sollte.Es ist eine Schande, dass Ideologen wie Meadows und Rifkin in Ehren empfangen werden in Deutschland aber was soll es , sie passen gut zur CO2 Lüge.

    Ich bin nur auf der Suche nach einer Partei, die folgendes möglich macht:

    „….dass man sich für die einzige soziale Utopie einsetzt, zu deren Realisierung keine totalitäre Machtentfaltung, sondern nur die Kraft des Arguments nötig ist: für die Utopie einer Gesellschaft freier Individuen. Und das ist eine Gesellschaft, in der nur eine einzige Sache erzwungen wird, nämlich der Verzicht darauf, anderen gewaltsam seinen Willen aufzuzwingen.

    Diese liberale Utopie zeichnet sich vor anderen Utopien dadurch aus, dass sie keine Opfer in der Gegenwart verlangt, für die der Lohn erst in einer fernen Zukunft winken würde.

    Sie ist vielmehr eine Utopie, die mit jedem kleinen, in ihrem Geiste unternommenen Schritt der Zwangsverminderung das drückende Los der Menschheit leichter macht. Sie ist mit anderen Worten die einzige Utopie, die keine Utopie ist — oder, im Studentenjargon von 1971 ausgedrückt: „Freiheit ist machbar, Herr Nachbar!“

    Rolf W. Puster: Die beiden Todsünden des real existierenden Liberalismus

  8. @Rassbach
    Dein berechtigte Kritik an der FDP in allen Ehren aber ich glaube kaum das der „junge“ Steffen Hentrich dafür die Schuld trägt.
    So wie ich seine bisherigen Artikel verstanden habe, ist er mit dem derzeitigen Zustand der FDP und deren Führung auch nicht sehr glücklich.
    Es geht doch erstrangig darum, die bescheuerte Energiewende mit den jetzt schon erkennbaren sozialen Verwerfungen entschieden entgegenzutreten und da ist Onkel Heinz jeder selberdenkende Mitstreiter willkommen.
    Hier gehts nicht um die einzelne Partei an sich, denn die haben allesamt ihre früheren Ideen verraten, hier gehts darum endlich die Notbremse zu ziehen, bevor sich Deutschland energetisch vollends zum Affen macht.

    Es geht um nichts Geringeres als um unseren Wohlstand und Deutschland als Industriestandort, welche beides hochgradig gefährdet sind, wenn wir so weiter moscheln wie bisher.
    Vllt schreibst Du diesbezüglich mal einen Artikel und schickst den an Rudolf, dann können wir uns allesamt mal anständig zu auskotzen.

    MfG
    Onkel Heinz………….Blick auf das Wesentliche.

  9. @Karlchen S.

    Ist die Freisetzung von Treibhausgasen (vordergründig wohl CO2 gemeint) wirklich ein Problem? Ich sehe das eher als ein Problem in den Köpfen der Klimaalarmisten an, die allein schon beim Wort CO2 “Herzflimmern” bekommen. Für jeden anderen “Normalo” sollt das aber doch kein Problem darstellen.

    Weißt Du, im Prinzip denken wir ja hier alle so ähnlich, aber gegen den AGW und der „Energiewende“ gleichzeitig anzugehen, ist ein Zweifrontenkrieg den wir nicht gewinnen können.
    Wenn Du draussen mit jemanden diskutierst und damit anfängst das der AGW Quatsch ist und folglich die Energiewende genauso Unfug…….dann macht Dein Gegenüber den Kopp zu und ist für kein Argument mehr zugänglich.
    Nenn es wegen mir „Vahrenhold-Taktik“ der kleinen Schritte……….zu allererst den beknackten Ausbau der NIE ausbremsen, denn dat Klima macht ja eh wat es will, da ham wa noch Zeit und den Planeten auf unserer Seite.
    Zumal sich die Energiewendlinge ein zweites Standbein mit den „endlichen Vorräten“ der Fossilen aufgebaut haben, fällt die Klimaproblematik als Argument eh hinten runter.
    Sieh die kleine Passage mit den „Klimagas“ als notwendiges Übel an, ohne den Dir sonst keine Sau mehr zuhören würde, ist nicht schön aber trotzdem derzeit Pflicht um nicht gleich als Leugner in die Ecke geschubst zu werden.
    Ganz ohne Kompromis gehts halt derzeit nicht, leider.
    MfG
    H.E.

  10. #9. Heinz Eng

    Sieh die kleine Passage mit den “Klimagas” als notwendiges Übel an, ohne den Dir sonst keine Sau mehr zuhören würde, ist nicht schön aber trotzdem derzeit Pflicht um nicht gleich als Leugner in die Ecke geschubst zu werden.
    Ganz ohne Kompromis gehts halt derzeit nicht, leider.

    Hallo Heinz,

    war auch gar nicht „böse“ gemeint 🙂 stach halt aus dem sonst sehr guten Artikel so ein bißchen heraus. Ja, Du hast da schon irgendwie Recht, fällt halt schwer, das zu akzeptieren.

    gruß
    karl.s

  11. Statt dort regulierend einzugreifen, wo die Umweltprobleme auftreten, bei den Schadstoffemissionen und der Freisetzung von Treibhausgasen, verzettelt man sich schon seit Jahren mit technischen Standards und Technologieauflagen, die bestenfalls sehr indirekt und zudem oft nur mit hohem Aufwand zu Emissionsminderungen führen.

    Hentrich versetzt sich an dieser Stelle in die Denkweise der Klimakreationisten, um aufzuzeigen, daß diese selbst innerhalb ihrer eigenen Weltsicht zu falschen Entscheidungen kommen.

    Mir ist schon oft aufgefallen, daß diese Art der Argumentation nicht immer verstanden wird. Klug ist sie dennoch.

    @ Rassbach:

    Steffen Hentrich ist ganz sicher nicht verantwortlich für Dinge, die die FDP vor 40 Jahren beschlossen hat. Noch ist es ihm möglich, dafür eine Erklärung abzugeben. Denn jedwede Erläuterung hat die genauen Umstände und die genaue Bedeutung der Beschlüsse in ihrem damaligen politischen, gesellschaftlichen, ökonomischen und technischen Rahmenbedingungen zu betrachten. Einfach etwas in das Heute zu transportieren und in heutigem Umfeld zu interpretieren ist wenig zielführend. Parteitagsbeschlüsse sind schließlich keine biblischen Fundamentalaussagen.

    Ein Beschluss, der heute dasselbe transportieren soll, wie damals, würde heute völlig anders formuliert. Wo Sie Ökologismus erkennen, kann man aus meiner Sicht ebensogut ein Plädoyer für den technischen Fortschritt -- beispielsweise hin zur Kernenergie -- hineinlesen. Wo Sie eine Attacke auf die Wirtschaft sehen, kann man aus meiner Sicht auch eine Hinwendung zum Mittelstand und die Problematisierung industrieller Monopole erkennen. Ich denke, an der Thieleschen Verschwörungstheorie festzuhalten, ist wenig nützlich. Parteitagsbeschlüsse sind kontextsensitiv, sie sind reaktiv. Sie definieren nicht die Zukunft (oder versuchen eine solche zu erschaffen), sondern Handlungsmaximen für die jeweilige Gegenwart. Und die war eben Anfang der 1970er eine völlig andere, als heute.

    Richtig ist natürlich, daß die FDP zur letzten Bundestagswahl mit einer Programmatik angetreten ist, die sowohl den Nachhaltigkeitsgedanken, als auch die Energiewende enthielt. Das könnte man kritisieren und es ist der FDP ja auch um die Ohren geflogen -- ohne allerdings verstanden worden zu sein. Eine direkte Verbindung zwischen diesem Programm und dem von vor 40 Jahren gibt es aus meiner Sicht nicht.

  12. SPON: Ökobilanz von Röttgen und Co.

    Achtung, diese Politiker sind umweltschädlich!
    Von Alexander Neubacher

    Sie sind vom Amts wegen immer die Guten: Umweltminister handeln grundsätzlich in bester Absicht. Schade nur, dass ihre Aktionen manchmal genau das Gegenteil bewirken. Ein kritischer Blick auf die Ökobilanz unserer obersten Umweltschützer.

  13. #12

    haha
    hab ich gleich mal per skype weiterverteilt 😛

  14. #11. Peter Heller

    Mir ist schon oft aufgefallen, daß diese Art der Argumentation nicht immer verstanden wird. Klug ist sie dennoch.

    Guten Morgen Herr Heller,

    man lernt halt nie aus 😉 Wenn ich den Artikel unter dieser Prämisse lese, macht es tatsächlich Sinn. Danke für den Hinweis.

    Gruß
    karl.seegert

  15. 12./13. Tim u. Micha

    Polens Ministerpräsident Tusk hat deshalb recht mit seiner Überlegung, das Umweltministerium sei verzichtbar und gehöre abgeschafft. Insbesondere der Kampf gegen den Klimawandel ist zu wichtig, um ihn dem Umweltminister zu überantworten, der seine vornehmste Aufgabe darin sieht, die Subventionen für die Photovoltaik zu verteidigen, eine Technik, die für besonders viel Geld besonders wenig CO2 einsparen hilft.

    Schlechte Umweltpolitik schadet der Wirtschaft und den Verbrauchern -- und am allermeisten der Umwelt selbst.

    moin Männer,

    wo er Recht hat, hat er Recht. Auch wenn das in Polen tatsächlich umgesetzt werden sollte, müssen wir uns keine Gedanken machen. Was in Deutscheland erst einmal installiert ist, hat Bestandsschutz. Bevor bei uns das Un-MInisterium abgeschafft wird, wird Schelli eher zum Klimaskeptiker 🙂

    karl.s

  16. Meine Empfehlung: Besuchen Sie das http://liberalesinstitut.wordpress.com/ und sehen Sie sich das umfangreiche Textangebot an! mfG

  17. Bevor bei uns das Un-MInisterium abgeschafft wird, wird Schelli eher zum Klimaskeptiker

    In solchen Fällen muss ich immer ans ehemalige Post,inisterium denken.
    Als das aufgelöst wurde, ging genau EIN Mitarbeiter: Der Postminister.
    Auch die Waldschadenskomission ist ein netter Präzedenzfall, denn das Waldsterben wurde zwar für beendet erklärt (ausgerechnet von Frau Künast, einer Grünen!), nicht jedoch die Arbeit der Komission, obwohl inzwischen jedermann zugibt, dass die Methoden untauglich und die Ergebnisse unsinnig sind:
    Noch immer produziert sie Jahr für Jahr gar erschröckliche Waldschadensberichte, welche dokumentieren, dass der deutsche Wald todkrank ist und immer kränker wird.

  18. Herr Heller,

    für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, dass die jetzige Generation weder für die Schandtaten der Urgroßväter noch der Großväter noch der Väter moralisch verantwortlich zu machen ist.

    Natürlich hat auch Steffen Hentrich keine Verantwortung für irgendwelche Beschlüsse alter FDP Kader. Mir kommt es auch nicht auf diese Beschlüsse von vor 40 Jahren an, die aus dem damaligen Zeitgeist entstanden. Habe doch oben gesagt, dass sie wahrscheinlich von Dennis Meadows damals überwältigt waren und sofort die Welt retten wollten.
    Aber auch schon damals war es für einen normal logisch denkenden Menschen nicht schwer, diese Grenzen des Wachstum Argumente als das zu entlarven, was sie sind. Grenzenloser Schwachsinn. Jeden Tag höre ich selbst von Professoren, besonders Ökoprofessoren, den Satz oder Frage:
    .”Kann es in einer begrenzten Welt unbegrenztes Wachstum geben.”

    Ich kann auch nichts dafür, dass diese Propaganda für mich kein Problem war, weil ich wahrscheinlich das Glück hatte,einen guten Mathelehrer gehabt zu haben, der mit uns schon anfang der 70er in der 12. Klasse diesen Grenzen des Wachstums Schwachsinn als Dummenfang entlarvt hat.Passte gut in die 12. Klasse. Seit damals wusste ich aus der Differentialrechnung, Wendepunktberechnung, dass weder die Bevölkerung exponentiell wachsen kann, noch einzelne wirtschaftliche Prozesse. So sind sie halt , die logistischen Funktionen.

    Solange dies nicht als Propaganda und Schwachsinn erkannt wird, geht der Ökowahmsinn in Deutschland weiter.

    Nicht die Beschlüsse der Freiburger Thesen fallen uns heute auf die Füße,sondern die realen Überbleibsel :
    UBA, Ökoinstitute, NGOs, BMU….

    Danke an Tusk, er sagt, was ich meine:

    Nach seiner Wiederwahl im vergangenen Herbst dachte Polens Ministerpräsident Donald Tusk darüber nach, das Umweltministerium abzuschaffen. Er wolle nicht beim Umweltschutz sparen, sagte Tusk, ganz im Gegenteil. Sein Ziel sei, das Ökothema dort zu verankern, wo es hingehört: in den Ressorts für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Technologie.

    Kann ein Biologe(z.B.Matt Ridley 😉 ) Gefahren nicht besser abschätzen als ein Ökobürokrat?
    Kann ein Entwicklungsingenieur Gefahren nicht besser abschätzen als ein Ökobürokrat?
    Ich behaupte jeder Mensch beachtet mögliche Gefahren , setzt Ressourcen schonend ein und will die Welt nicht vernichten.

    Uns soll aber kollektiv eingeredet werden, auf uns muß eine höhere Vernunft in Gestalt von Ökoexperten, dummen Besserwissern und wohlmeinenden Vollidioten aufpassen. Möglichst noch ungewählt über unseren Fortbestand bestimmen, Sozialismus in grün halt. Das kenne ich schon, will ich nie mehr haben.

    Diese Beamten in den vor langer Zeit geschaffenen Ökoeinrichtungen haben nun mal eine unangenehme Eigenschaft, in erster Linie arbeiten sie nur für ihre Unabkömmlichkeit und das unabhängig von ihrem Bewusstsein wirkenden Überlebensinstinkten.

    Tusk sagt es , sie müssen weg, die Ökoburschen wissen es noch nicht aber sie sind überflüssig.
    Der Sozialismus hat schließlich auch aufgehört zu existieren, ohne dass wir ihm nachgewiesen haben, dass die führende Rolle der Arbeiterklasse ideologischer Schrott ist.

    So ein wohlmeinender Umweltbürokrat wird Ihnen auch niemals einen LIFTER genehmigen, das geht für ihn nicht.

    Der FDP sind die Liberalen weggelaufen, weil sie nicht den Mut hat , so eine Forderung aufzustellen. Da ich die CDU nicht mehr wählen werde, warte ich auf eine solche politische Kraft.

  19. Guten Tag Herr Rassbach!

    So sind sie halt , die logistischen Funktionen

    Dem muß ich leider die persönliche Erfahrung entgegenstellen, daß auch (gute) Mathematiker oder Ingenieure diesem Wahn verfallen -- also eher in technische Glasperlenspielchen verfallen als die ganze Richtung real zu sehen. mfG

  20. nLeser,

    Dem muß ich leider die persönliche Erfahrung entgegenstellen, daß auch (gute) Mathematiker oder Ingenieure diesem Wahn verfallen — also eher in technische Glasperlenspielchen verfallen als die ganze Richtung real zu sehen. mfG

    Na und?

  21. @Rassbach

    Der Leidensdruck ist in Deutschland immer noch nicht groß genug, leider.
    Aber lass mal, nun bekommt NRW das was es gewählt hat, sozusagen die Strafe Gottes.

    Umweltminister Remmel will Windräder im Wald erlauben

    NRW-Umweltminister Johannes Remmel will Wälder abholzen lassen, um Windräder zu bauen. Pro Windkraft-Anlage müssen mindestens 3000 Quadratmeter „entwaldet“ werden. Bis 2020 soll der Anteil der Windenergie in NRW von vier und 15 Prozent erhöht werden. Angeblich stehen private Investoren Schlange…….

    Naja, so kommen die Grünen wenigstens doch noch zu ihren „Waldsterben“, nur anders als gedacht…..hihi, sogar selber ausgelöst. Sollten hier Leser aus aus NRW dabei sein, so muss ich leider zu meinen Bedauern mitteilen, das ich meine Schadenfreude einfach nicht zurückhalten kann.
    Kommt nach Brandenburg, fahrt an die Ost/Nordsee und guckt euch schon mal in aller Ruhe an, wie bald auch eure Heimat aussehen wird.
    Jedes Bundesland macht jetzt ganz alleine seine Energiewende, alle spielen weiter das lustige Pyramidenspiel/Schneeballsystem und der Letzte wird es bezahlen, ersatzweise macht das Licht aus.

    Die Energiewende wirkt……hurra…..und wir werden alles bezahlen, die EEG, die Leitungen, das Smart Grid und die Speicher…….

    Warum der Strompreis immer weiter steigt

    Die aktuellen Erhöhungen der Strompreise sind offenbar noch keine Folge der Energiewende. Stattdessen ist der Grund in der Erhöhung der Netzentgelte und in strategischen Überlegungen der Stromversorger zu suchen, meldet das Vergleichsportal Verivox. Die Kosten, die durch die Energiewende nach der Atomkatastrophe in Japan entstehen, seien in den Strompreisen noch nicht enthalten. Ohnehin seien die Strompreise für private Verbraucher bereits seit zwölf Jahren stetig angestiegen.

    Nun ja, hier lügt sich Verivox etwas selber in die Tasche, denn die steigenden Netzkosten sind direkt der Energiewende und den Ausbau der NIE geschuldet.
    Nun ja, jetzt schiebt jeder jedem die Schuld in die Schuhe……aber im Endeffekt wird uns dieser panikartige, völlig planlose Umbau unserer Elektro-Infrastruktur dermassen viel Geld kosten, das wir wohl noch 3x Griechenland retten könnten, natürlich bezahlt vom Strommichel, die EE-Lobbyisten und Banken wollen ja noch ein gehöriges Stückchen vom großen Kuchen abhaben.

    Ich kann es einfach nicht mehr hören, wie sich Verbände und die Politik gegenseitig in die Tasche lügen, die wissen was auf uns zu kommt……………die Sozialhilfe wird es schon richten, gelle.
    H.E.

  22. @nLeser

    Dem muß ich leider die persönliche Erfahrung entgegenstellen, daß auch (gute) Mathematiker oder Ingenieure diesem Wahn verfallen — also eher in technische Glasperlenspielchen verfallen als die ganze Richtung real zu sehen. mfG

    Leider muss ich Dir hier völig recht geben, der kollektive Wahnsinn ist inzwischen auch bei einen Teil der Techniker angekommen.
    MfG

  23. #20. W.Rassbach

    Na und?

    warum so gereizt?

    nLeser meint doch nur, dass auch ein „guter“ Mathelehrer nicht davor gefeit ist, einer Ideologie, trotz besseren Wissens, zu folgen.

    Wo ist das Problem?

    karl.s

  24. @ Rassbach:

    So ein wohlmeinender Umweltbürokrat wird Ihnen auch niemals einen LIFTER genehmigen, das geht für ihn nicht.

    Das ist mir völlig klar.

    Der FDP sind die Liberalen weggelaufen, weil sie nicht den Mut hat , so eine Forderung aufzustellen. Da ich die CDU nicht mehr wählen werde, warte ich auf eine solche politische Kraft.

    Auch das ist richtig. Ich sehe aber in der FDP den Trend, wieder liberal sein zu wollen. Röslers Rede auf dem Dreikönigstreffen fand ich einen guten Anfang, sein Kampf gegen die Solarsubventionen (der natürlich mit einem Kompromiß endete -- aber so ist das eben in der Demokratie) und auch die klare Haltung in der Frage der Schlecker-Insolvenz machen Hoffnung. Ich denke, die FDP findet so langsam wieder in die Spur zurück.

    Unterschätzt mir den Rösler nicht, liebe Leute, der kann was…

  25. nLeser,
    das war nicht böse gemeint, ich habe es nur mißverstanden. Ohne (gute) wäre es für mich ok.Ein guter Mathematiker überblickt sein Rechenumfeld und macht Abschätzungen, um Fehlschlüsse zu vermeiden.

    Die wohlmeinden Vollidioten vermute ich beim Wuppertal Institut, hier ein paar Kostproben:

    Die Zahlen legen nahe, dass in der Außer-Haus-Verpflegung -- sei es in Schule, Kindergarten, Universität, Krankenhaus, Pflegeheim, Betriebskantinen oder in der Gastronomie -- ein nachhaltiges Wirtschaften einen großen Einfluss auf Ressourcenschonung und Klimaschutz sowie Ernährungsstile in Deutschland haben könnte.

    Im Ergebnis zeigt sich, dass eine (vorübergehende) Strompreiserhöhung für private Haushalte in Höhe von rund 0,5 bis 1 Cent pro kWh als voraussichtliche Obergrenze des Preiseffekts eines beschleunigten Atomausstiegs angesehen werden kann, wenn bis spätestens 2020 vollständig aus der Nutzung der Kernenergie ausgestiegen wird. Ein solcher maximaler Anstieg entspräche etwa 2 bis 4 % des derzeitigen durchschnittlichen Haushaltsstrompreises. Längerfristig, d. h. über 2020 hinaus ist es möglich, dass ein beschleunigter Kernenergieausstieg gegenüber einem schnelleren Ausstieg sogar zu niedrigeren Strompreisen führt.

    In der deutschen Systemgastronomie beeinflusst McDonald’s als Marktführer mit, wie nachhaltig sich die Menschen ernähren. McDonald’s hat begonnen, eine Nachhaltigkeitsstrategie mit definierten Aktivitätsfeldern und Zielen zu entwickeln und umzusetzen.

    Ziel dieser Studie war, Szenarien zu entwickeln, die Wege zum Aufbau einer kohlenstoffarmen und ressourcenschonenden Wirtschaft bis zum Jahr 2050 beschreiben.

    Im Zusammenhang mit dem Bedarf an kritischen Metallen durch neue grüne Technologien stellen sich jedoch Fragen einer Problemverlagerung und eines neuen „Ressourcenfluchs“ in fragilen Entwicklungsländern.

    Lifestyle und Nachhaltigkeitsrelevanz bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen: Empirische Erhebung und wissenschaftliche Analyse der Ergebnisse einer Online-Befragung

    Die Anpassungsstrategie der Bundesregierung richtet sich darauf, die Verwundbarkeit gegenüber Auswirkungen des Klimawandels zu mindern und die Anpassungsfähigkeit der natürlichen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Systeme zu stärken.

    Hier wird neben Silizium gegenwärtig insbesondere Cadmiumtellurid (CdTe) eingesetzt. Daneben werden für den zukünftigen Einsatz Gallium-Arsenid, Indiumphosphid und weitere Stoffe diskutiert, die teilweise deutlich höhere Wirkungsgrade versprechen.
    Eine Reihe dieser Stoffe ist als toxikologisch bedenklich einzustufen, das gilt ebenfalls für eine einige weitere Einsatzstoffe wie etwa Blei in den verwendeten Loten. Die Verwendung dieser Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten ist daher in der EG-Richtlinie 2002/95/EG (RoHS) geregelt. Die Photovoltaik wird jedoch bisher nicht von der RoHS erfasst. Vor diesem Hintergrund soll daher diskutiert werden, ob eine Einbeziehung der Photovoltaik unter den Geltungsbereich der RoHS geboten erscheint oder nicht.

    Na dann, unser neues Politbüro macht sich Gedanken und legitimiert eine verblödete Politik.

  26. Herr Heller,

    Unterschätzt mir den Rösler nicht, liebe Leute, der kann was…

    die FDP wird , wenn sie so weitermacht, ab der nächsten Wahl vom Zugang der Medien abgeschnitten. Seine Rede auf dem DreiKönigstreffen war gut “ Vergleich Meadows und Konsorten mit Zeugen Jehovas“ aber von der grünlinken Presse ignoriert.

    Herr Rösler sollte Verbindung mit seinem polnischen Kollegen aufnehmen und einen Frontalangriff auf die Ökobürokratenhülse vereinbaren. Haben sie gelesen? Tusk hat das überlegt, also haben sie den gleichen Umweltbürokratensalat.

  27. Das Wuppertal Institut ist voll mit Studien, die die Welt nicht braucht, bei den meisten werden zur Ressourcenschonung zarte Steuern empfohlen. Die Kennen ihre Auftraggeber gut, da lacht das Herz eines Beamten, da wird er bis zur Rente gebraucht.

    Dass sie wie die Funktionäre der ddr ticken in ihrem Machtwahn, sieht man am letzten, Sonnenpaddel sind zwar hochgiftig, aber sie überlegen, ob sie in die EU Richtlinie aufgenommen werden 😉

    Für die Investoren. Irgendwann entscheiden sie dann, es ist hochgiftiger Paddelmüll und dann wirds teuer 😉 Arsen im Trinkwasser ist dann nicht mehr lustig, für die Feuerwehrleute ist es bei einem Brand jetzt schon nicht lustig 😉

  28. OT und nur der Genauigkeit halber, lieber Herr Rassbach,

    Ohne (gute)Ein guter Mathematiker überblickt sein Rechenumfeld

    Gemeint waren keine Mathelehrer, sondern diplomierte und promovierte Mathematiker, Physiker oder Techniker. Brutal: Wenn jemand über, meinetwegen, Quantenphysik promoviert wurde, muß man ihm deswegen noch lange kein Wort in Sachen Kernenergie glauben -- traurig. mfG

  29. @W.Rassbach #26

    die FDP wird , wenn sie so weitermacht, ab der nächsten Wahl vom Zugang der Medien abgeschnitten

    Die Presse, oder vor allem die öffentlich-rechtlichen Journalisten, werden nicht auf Dauer einen Trend verhindern können. Und hier hat sich auch schon einiges getan, dies nicht aus meinem Mund, sondern Winfried Kretschmann beklagt sich:

    ihn erfülle mit großer Sorge, dass die Energiewende zunehmend negativ kommentiert werde.

  30. Schon mal von dem ökologistischen Begriff „Negawatt“ gehört? Das ist die Nicht-Erzeugung von Strom. Ein solch bizarres Konzept wird hier in der taz vorgestellt. Ein Highlight der kruden „Logik“:

    Um diesem Dilemma zu entkommen, denkt man daran, Kraftwerke schon allein dafür zu bezahlen, dass sie bereitstehen, selbst wenn sie nicht laufen – einfach um die Investitionen zu ermöglichen. Ist ein solcher Kapazitätsmarkt aber solide konzipiert, werden die Anbieter von Erzeugungsleistung mit Anbietern von Abschaltkapazitäten im Preiswettbewerb stehen.

    Mir fehlen die Worte ob soviel geballtem Stuss von einem „Träger“ des sogenannten „Deutschen Solarpreises“.

  31. Der amerikanische Physiker und Energievordenker Amory Lovins prägte dafür bereits 1989 den Begriff „Negawatt“. Im Deutschen kennt man die Bezeichnungen „Einsparkraftwerk“ und „Least-Cost Planning“.

    Amory Lovins ist cool, auf den haben wir in Deutschland noch gewartet

    „Es wäre katastrophal für uns, wenn wir eine Quelle sauberer, billiger, reichlicher Energie entdecken würden aufgrund dessen, was wir damit tun könnten. Wir müssen nach Energiequellen suchen, die uns keinen Überschuß an konzentrierter Energie bieten, mit der wir Unheil für die Erde und für uns gegenseitig anrichten könnten“. (Amory Lovins, in Mother Jones, November/Dezember, 1977)

    Na , das hätten wir dann langsam mal erreicht und idealerweise machen sie die back ups auch noch teuer, alles klar auf der Andrea Doria 😉

    Es ist grausig in einer Zeit, wo Wissen und Technik exponentiell anwachsen, sind in D bei den MPs die Pfarrer, Lehrer und Ökonomen in der Überzahl.

  32. bin ich im spam verschwunden, da liege ich richtig 😉

  33. @ C-O:
    ich seh‘ den Tag kommen, wo wir überall auf Teufel komm raus im Sommer Heizlüfter laufen lassen, nur um die Prämie zukassieren, die wir bekommen, wenn wir sie bei Stromknappheit abschalten 😉

    (Schön dezentral und alles in Bürgerhand, LOL!)

  34. Der sogenannte Kapazitätsmarkt ist schon seit längerem im Gespräch, spätestens seit der
    Studie für den „Bundesverband Neuer Energieanbieter“ vom Sep.2011
    . Im Zeit-Blog „Grüne Geschäfte“ wurde das auch schon mal besprochen. Und auch hier bei uns hatte ich das schon mal erwähnt.

    Ich bin heute Mittag zufällig an einer Glotze vorbei gelaufen, da lief im Phönix die Übertragung der heutigen Bundesratssitzung. In dem Moment sprach gerade Winfried Kretschmann, und wenn ich mich nicht täusche, dann erwähnte er auch den Kapazitätsmarkt und beklagte, das Bundesminister (Rösler oder Röttgen?) auf entsprechende Forderungen nach einem Plan diesbezüglich, noch nichts unternommen hätten. Ich muss mal schauen, ob ich diese Sendung noch nachträglich runter laden kann.

  35. Beim Lesen der aktuellen Wirtschaftswoche hat mir der Artikel „Bosse gegen Bosse“ den Blick auf einen anderen Aspekt der Energiewende eröffnet. In dem Artikel geht es um die Positionierung der deutschen Großindustrie im BDI zur Energiewende mit dem Ergebnis, daß sie mehrheitlich begrüßt und als positiv bewertet wird. So wird die Energiewende von Siemens, Bahn, Henkel, Telekom, Rittal, Post, Munich Re, Hochtief, VW und anderen sehr begrüßt. Hinzu kommen noch Unentschiedene, wie Bayer, Daimler, EADS. Bei den Skeptikern finden sich die Energiekonzerne und BASF.

    Für mich nun die Frage, ist so der Kampf gegen die Energiewende überhaupt zu gewinnen, wenn sie solche Unterstützer hat? Hier läuft doch ein gigantisches Investitionsprogramm, bezahlt vom Steuerzahler und über die Energierechnungen von allen Bürgern. Die, die schon immer verdienten, verdienen nun mit unserem Geld, dank grüner Träume. Nicht nur die Energiewende stellt sich unter diesem Gesichtspunkt für mich anders dar, sondern zeigt mir offen, daß der von den Fundamentalisten geforderte Systemwechsel oder zumindest der Wechsel der Protagonisten gründlich schief laufen wird.

    Einzig neu ist die Zwangsbeteiligung der Bevölkerung an der Finanzierung der Grünbemäntelung für Großkonzerne, die eigentlich der Politik aufzeigen sollten in welches Absurdistan diese sich begeben will. Die begeisterten, nützlichen Idioten mit ihren bunten Plakaten werden wieder mal von Ihren Kindern gefressen werden und werden sich unter diesen Vorraussetzungen ihre grünen Dezentralisierungsträume wohl sicher abschminken müssen. Für die Politik zeigt sich abermals die Nützlichkeit des Klingelns mit dem Subventionstöpfchen und die alten Verbündeten werden auch die Neuen sein. Fragt sich nur, wie lange das wohl gut gehen wird.

    Beste Grüße B.

  36. Zur drohenden Energie-Planwirtschaft, der Idee eines sogenannten „Kapazitätsmarktes“ (was hat das mit „Markt“ zu tun?) übte das Bundeskartellamt schon im Sommer vorigen Jahres immer noch gültige Kritik an der Regierung: Bundeskartellamt warnt vor Planwirtschaft
    Und am 24.2.12 erschien in der Frankfurter Allgemeinen ein Artikel zur Öko-Planwirtschaft Ein bisschen naiv erschien mir dort diese Aussage:

    Die beiden deutschen „Energieminister“ wollen den Anstieg der grotesken Überförderung der Solarindustrie dämpfen. Hierfür gebührt dem Umweltminister Röttgen (CDU) und dem Wirtschaftsminister Rösler (FDP) Lob. Der Dank der Stromkunden ist ihnen sicher, denen für die Förderung des Ökostroms jährlich 12 Milliarden Euro über die Stromrechnung vom Konto abgebucht werden.

    Am 9.März legte die Frankfurter Allgemeine noch nach: Arbeiten am Energieplan.

    Leider ist kaum zu erwarten, daß der deutsche Durchschnittsmichel intelligent genug ist, die Zusammenhänge zu erkennen. Vordergründigem Ärger folgend, straft er mit der FDP lieber eine der wenigen Gruppierung ab, welche seine finanzielle Ausplünderung durch die Windkraft- und Photovoltaik-Mafia wenigstens etwas dämpfen könnte.

  37. Ich habe die Passage von Kretschmanns Rede im Bundesrat, als es um die Kapazitätsmärkte ging, herausgesucht und auf Youtube eingestellt. Die Probleme erkennt er schon recht deutlich, doch die Lösung die ihm vorschwebt bedeutet, dass alles nur noch teurer wird.

  38. Putzig , die Lehrer führen uns in die Zukunft 😉 Umständlich die erneuerbaren zufälligen Spitzen erklärt.
    Man braucht für einen Übergang back ups 😉 er sagt nicht, bis Speicher da sind.

    Lehrer , Pastoren und Soziologen sagen, Rösler hats gesagt, jetzt muß er es auch machen, wer es bezahlt, soll die Regierung sagen.

    Ganz einfach, man braucht dazu nur einen Bekloppten Investor 😉

    Oder lässt den bekloppten deutschen Michel bezahlen 😉

    Hilfe, der glaubt das wirklich 😉

    Erich Mielke fällt mir da ein, warum nur ?

    „Ich habe das doch alles für euch gemacht, ich liebe doch, ich liebe doch euch alle „

  39. Demokratie halt.

  40. die EE drücken die Spitzen runter, köstlich, dann sind EEs zufällig arbeitende PSW, dem Lehrer müsste gesagt werden, dass die 1,4 GW im Schwarzwald nicht reichen, er braucht noch knapp tausend dazu, mindestens 😉

    Meine MPin (Pastorin)sagt auch, wir bauen ein PSW, um das Speicherproblem zu lösen. Gibt es schon dezentrale MiniPSW- immer wenn die Badewanne abgelassen wird? Dazu MiniGUDs und einen kleinen MiniHochofen 😉

  41. Mini-Hochofen … Da war doch was?

  42. @ Quentin Quencher #37

    Hallo Quentin,

    das ist ja grauenhaft, was dieser Kretschmann da zusammenfaselt. Weiß dieser Sabbelkopp überhaupt wovon er redet bzw. um was es eigentlich geht? Er verlangt „Kapazität“ und bietet einen Spucknapf als Lösung an.

    Mir kommt dieser Kerl vor wie der berüchtigte Bauernschmuser, der dem schwäbischen Bäuerlein eine Melkmaschine mit Ratenzahlung aufschwatzt und die einzige Kuh im Stall gleich als Anzahlung mitnimmt, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass das Bäuerlein jetzt aber für mehr Milchproduktion sorgen muss, damit er seine ausstehenden künftigen Raten auch bezahlen kann.

    Das ist so typisch für diese Ökodioten: Den Leuten große Haufen vor die Tür kacken und dann dreist und gottesfürchtig nach Papier klingeln.

  43. Das ist der Typ Lehrer, der sein EFH mit dem 30 cm Lineal nachmisst und für die fehlenden 2 cm Geld zurück haben will.
    Aber er trifft den Zeitgeist, wenn noch nicht mal ein 30 jähriger Informatiker den Unsinn seiner Sonnenpaddel begreift und sagt aber irgendwas müssen wir tun, es reicht nicht für 7 Mrd Leute.

    Ich frage ihn , hast du das Gefühl, dass die Asiaten keinen Platz mehr haben und bald zu uns kommen? Sagt er aber auch die Afrikaner vermehren sich zu sehr, und kommen.

    Ich sage, hast du schonmal einen Taschenrechner in die Hand genommen, und die Bevölkerungsdichten dort nachgerechnet? Er, nein, das brauche ich nicht, es steht doch in der Zeitung.

    Für die Jungs wird Politik gemacht, die wollen betrogen werden, vielleicht zeigt er mir mal seinen Kreditvetrag für seine Paddel, ich ahne Schlimmes .

  44. #18
    Hallo Herr Rassbach,
    jetzt kann ich mir einen längeren Beitrag sparen, Sie haben mir aus der Seele geschrieben. Der FDP würde es gut tun, sich von dem Klima- und Ökowahn zu distanzieren; ich würde sie wieder wählen.

  45. @n-Leser #39
    Demo-Was?

  46. Ich kann moosgeist nur zustimmen. Ein grauenhaftes Gefasel, was dieser überforderte Kretschmann da von sich gibt. Immerhin dämmert dem Herrn wenigstens, dass die NIE unstetig anfallen, er gebraucht tatsächlich dieses Wort und versucht keine ökologistische Pseudometapher.

    Nachdem sich Kretschmann gewunden zur Notwendigkeit von Gaskraftwerken für einen fiktiven „Kapazitätsmarkt“ bekannt hat, beklagt er sich:

    „Es ist uns bei der Energiewende in der Diskussion mit der Bundesregierung zugesagt worden vom Bundesminister Rösler, daß er sich darum kümmern wird, daß es solche Kapazitätsmärkte geben wird ….“

    Beinahe verzweifelt fragt er:

    „da muss doch mal endlich was geschehen?!?“

    Welch ein Illusionist. Gaskraftwerke werden von der Wirtschaft gebaut oder eben nicht gebaut. Wenn die Politik irgendwelche Rahmenbedingungen vorgibt, ist das immer noch keine Garantie, das diese Kraftwerke gebaut werden. Für mögliche Investoren muss sich das finanziell lohnen, und zwar dauerhaft. Wenn politische Manöver zu fürchten sind, welche die Erträge aus dem Betrieb wieder abgraben, dann wird sich kein Investor auf dieses Abenteuer einlassen, egal wie die Rahmenbedingungen sind.

    Tja, werter Herr Kretschmann, das ist der Unterschied zwischen grün-ökologistischer Fantasie und der wirtschaftlichen, physikalischen und energietechnischen Realität.

  47. @moosgeist #42

    das ist ja grauenhaft, was dieser Kretschmann da zusammenfaselt. Weiß dieser Sabbelkopp überhaupt wovon er redet bzw. um was es eigentlich geht? Er verlangt „Kapazität“ und bietet einen Spucknapf als Lösung an.

    ….he moosi, das war doch der falsche Kretschmann.

    Der richtige ist DER HIER (der redet auch nicht ganz so dämlich daher):

  48. Sehr lesenswerter Artikel von Vera Lengsfeld auf achgut.com:

    Die Rückkehr des Freiheitssinns

    Die Unfreiheit wächst: 22 Jahre nach dem Mauerfall ist es Zeit für eine neue liberale Bewegung.

    …. Es gibt jene in unseren sogenannt freiheitlichen Gesellschaften, die die Freiheit nur so lange mögen, wie sie zu den Resultaten führt, die ihnen in den Kram passen. Trifft dies nicht mehr zu, werden sie zu deren ärgsten Feinden.

    Und es gibt jene, die sagen, der Liberalismus habe sich überlebt, weil seine Ideen etabliert seien. Zumindest in der westlichen Welt sind Meinungs-, Versammlungs-, Koalitionsfreiheit, Freizügigkeit, eine freie Presse, Freiheit der Berufswahl und Chancengleichheit gewährleistet. In Deutschland hält es deshalb keine einzige grosse Partei mehr für notwendig, sich für individuelle Freiheit und Eigenverantwortung, für den Schutz von Eigentum und Privatsphäre, für freie Märkte und gegen jede Form staatlicher Privilegierung einzusetzen.

    Die Freiheitsopportunisten und die Freiheitsindifferenten dominieren.

    Längst sind alle Parteien dabei, in einem sozialdemokratisch-etatistisch-ökologischen Konsens zu verschmelzen. Seit der «Euro­rettung» wird beispielsweise in Deutschland eine Einheitsfrontpolitik gemacht – genannt Allparteienkonsens. Der Konformitätsdruck dieser Politik dehnt sich nach und nach auf alle Politikfelder aus…..

  49. #44.G. Bleckmann ,

    Der FDP würde es gut tun, sich von dem Klima- und Ökowahn zu distanzieren; ich würde sie wieder wählen

    .

    Natürlich, es würde aber allen Ökogläubigen gut tun, wieder das eigene Gehirn einzuschalten um selbst festzustellen, welches Wachstum grenzenlos ist und welches nicht.

    Die „Nachhaltigen“ haben sich aber schon in die kleinste bürokratische Nische eingefilzt und werden schwer zu entfernen sein. Die Angst vor dem Untergang der Zivilisation sitzt tief. Wenn die grünrote Journaille so weitermacht, rufen die Massen bald wieder …wir wollen den… oder …unseren….

    Wenn aber auch die Hälfte der Skeptiker schon an die Gefahr der Überbevölkerung und die Endlichkeit der Ressourcen glaubt, sehe ich da wenig Chancen.

    Das sind die grundlegenden Angstmacher, deshalb sagen die Ökospinner ja auch ruhig, selbst wenn der Klimawandel nicht schlimm ist, machen wir das Richtige…hoffnungslos…

  50. #46. C-O

    Gaskraftwerke werden von der Wirtschaft gebaut oder eben nicht gebaut

    genau, und deswegen bewegt sich auch nichts in punkte Gaskraftwerke auf dem Gelände des ehemaligen KKW in Lubmin. Vorgesehen war, nachdem Dong Energy sein geplantes Kohlekraftwerk nicht weiter verfolgt hat, 2 Gaskraftwerke zu bauen. Aber nichts rührt sich! Wie Du schon schreibst, befehlen kann man es nicht. Für das Unternehmen muß sich die Investition rechnen, das ist das a und o, nichts weiter.

    karl.s

  51. #48. Tim Hardenberg

    auch diesen Absatz finde ich äußerst treffend formuliert

    Nur zwanzig Jahre nach dem grandiosen Sieg der Freiheit über die bis an die Zähne bewaffneten Diktaturen in Osteuropa scheint das Gedächtnis an die Unfreiheit verblasst. Die instinktiv richtige Entscheidung der Bürger Osteuropas für die Freiheit wurde ihnen von vielen linken Weltverbesserern übelgenommen. Die Entsorgung von «Idealen» wie einer gerechten Kollektivgesellschaft und einem durch Vergesellschaftung befreiten Menschen, die von den totalitären Diktaturen des letzten Jahrhunderts benutzt wurden, um ihre Macht zu zementieren und sie moralisch unangreifbar zu machen, schmerzt die Kämpfer für das irdische Paradies noch heute. Sie wollen nicht wahrhaben, worin die entscheidende historische Zäsur der friedlichen Revolution besteht: in der Abkehr von der Politik der Gewalt und der Macht der Statuseliten.

    Der Liberalismus hat sich mitnichten überholt, das sehe ich genauso. Hoffen wir mal, dass sich in absehbarer Zeit wieder eine liberale Kraft (Partei) findet, die die liberalen Ideen wieder offensiv vertritt und nicht dem allgemeinen Ökokonsens anhängt, der ja letztendlich genau das Gegenteil von Liberalismus ist.

    karl.s

  52. @karl.s #51
    Schon, aber ich verstehe nicht, woher Frau Lengsfeld zum Schluss ihren Optimismus holt. Den Glauben an die Kraft des Liberalismus halte ich für ein bisschen zu kurz greifend. Der Liberalismus ist vielleicht ein Gegenbewegung, ich sehe aber nicht, wie er ideologisch-etatistischen oder gar neo-religioöse Weltanschauungen wirklich überwinden soll. Es wäre ein wirklicher Entwicklungsschritt in der Intelligenz der Menschen notwendig. Aber das ist wohl auch nur eine Illusion. Wolfgang Thüne schreibt in diesem EIKE-Artikel was ich denke:

    „Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden in seinen Grundstrukturen nicht verändert. Auch die Aufklärung hat aus dem Menschen kein rationales, von Vernunft gesteuertes Wesen gemacht. Dies weil sofort der Aufklärung die Romantik und dieser das „Zeitalter der Ideologien“ folgte und damit der selbstherrliche Hang, fiktive Weltbilder zu verabsolutieren und für allein seligmachend zu deklarieren. Vor allem ist der Mensch ein triebgesteuertes „Herdentier“ geblieben, das sich gerne einem „Hirten“ unterordnet, seinem Schutz anvertraut und ihm folgt.“

    Eigentlich hatte ich einst angenommen, daß das „dunkle“ Mittelalter mit Aberglauben und Hexenverbrennung durch das Zeitalter der Aufklärung dauerhaft überwunden und der durchschnittliche Mensch rationaler und verständiger geworden sei. Doch der aufkommende grüne Ökologismus, die in tragende tiefe(!) Irrationalität hat mich im Lauf der letzten 20, 25 Jahre eines Besseren belehrt.

  53. Uups, der Link zum EIKE-Artikel fehlte: Klimapolitik – der lange Marsch in die Unfreiheit

  54. Wer die Medien in der Hand hat, hat die Macht. Von dort kam die Ökologische Gehirnwäsche.

  55. Energie als Zukunftsthema – Brandenburg als Labor

    Wenige Tage bevor Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) am Mittwoch eine Regierungserklärung zur Energiestrategie der Landesregierung abgibt, hat er die Energiefrage als „das zentrale weltweite Zukunftsthema“ bezeichnet. Brandenburg nannte er auf auf einer Fachkonferenz der SPD in Wildau am Wochenende als „Zukunftslabor“…….

    Und wir Brandeburger sind die Versuchskarnickel, die Laborraten…………..die Doofen, die es am Ende wieder mal ausbaden sollen. Gestern und heute hat unser überregionaler Netzbetreiber 50Hertz wieder mal die Windpanik, knapp 10.000 MW Windströmlinge die einen Abnehmer suchen, die andere Kraftwerke platt drücken die selbst die KWK mal wieder an die Wand drückt, so sieht schon heute die energietechnische Realität aus.

    Die Energiewende ist ein riesiges Fass ohne Boden, ein Flickwerk an Massnahmen das ein finanzielles Loch nach dem anderen hinter sich her zieht.

    Ick habs euch gesagt, vor Jahren schon……..erst kommen die NIE, dann müssen wir unsere Netze in gewaltigen Dimensionen ausbauen, dann will keiner mehr teure Ausgleichskraftwerke bauen, dann sollen die Bürger und die Industrie an den schwankenden Angebot von Vogelschredder und co. angepasst werden und am Ende bezahlen wir auch ganz fein die Großspeicher, die noch benötigt werden.
    Nicht genug damit das Deutschland gerade ein Experiment nationaler Dimensionen auf äusserst wackeligen Füssen durchführt, wo es im Kleinen noch nicht einmal ein Referenzobjekt dafür gibt…….nein, in altdeutscher Manier sollen gefälligst auch unsere europäischen Nachbarn herhalten, damit der große Plan, damit die „Transformation der Blöden“ auch den Rest Europas in den Abgrund ziehen kann.

    Und warum das ganze?
    Klima????Die Fossilen, die uns gerade alle gehen???
    China schert sich ein Dreck um ihren CO2 Ausstoß und die USA zeigen uns, wie man mit Shalegas auf die eigenen billigen Füsse kommt.
    Ne, Deutschland ist das Labor der Gierigen, die mal gucken wollen, wie weit man ein Volk verarschen kann bis es explodiert……. und unsere Politiker………..sind die willigen Helfer so manch einer Industrielobby, denen die Dollarzeichen schon aus dem Arsch kleckern.
    Schönen Tach noch, liebe Mit-Laborratten.
    Packungsbeilagenhinweis……..Das Lesen von Zeitungen kann zu erhöhten Blutdruck führen.
    H.E.

  56. das Deutschland gerade ein Experiment nationaler Dimensionen auf äusserst wackeligen Füssen durchführt, wo es im Kleinen noch nicht einmal ein Referenzobjekt dafür gibt

    Genau das zeigt, was wirklich dahinter steckt, nämlch nicht die Energie für morgen, sondern die Anzocke von heute.
    Jeder vernünftige Planer probiert erst im kleinen Maßstab.
    Wie es die Chinesen tun:
    Die bauten nicht gleich das ganze Land um, die richten ‚Sonderwirtschaftszonen‘ ein, in denen sie Konzepte testen.
    Wenn Brandenburg das ‚Labor‘ sein soll, dann ist es Unfug, gleichzeitig in ganz Deutschland das gleiche zu tun!
    Jeder Techniker weiss das. ‚Labor‘ heisst: ‚Ich weiss noch nicht, wie es genau funktionieren soll‘.
    Da ist es doch Wahnsinn, kopfüber ins trübe Wasser zu springen!

    Neee, das macht nur sinn, wenn es gar nicht um die Energieversorgung geht. Dieser hektische Ausbau beruht nur af einer gesicherten Erkenntnis: Dass das Abkassieren von garantierten Subventionen ein gutes Geschäft ist.

  57. Das ist nur ein Weg, an das Ersparte der Deutschen ranzukommen, für 5 Bill. bekommt man alle möglichen Ideen.
    Alles führt zur Deindustrialisierung.
    In den USA kostet Gas nur ein Fünftel, das wird den Weltmarkt durcheinanderbringen. Ganze US Werke ziehen heimwärts, ein ganzes Ammoniakwerk ist von Chile unterwegs…

    Hans Olaf Henkel unzensiert

    Der ehemalige BDI-Präsident Hans-Olaf Henkel erklärt in einem Interview, dass heute bereits alle wissen, dass der Euro und damit verbunden seine Rettung gescheitert ist. Dennoch wage es niemand über echte Alternativen zu reden.

    Bei der Rettung Europas sind nicht wir Deutschen federführend, sondern die Franzosen. Die Deutschen haben nur eine Mitläuferrolle. Merkel lässt sich von Sarkozy an der Nase herumführen, mit fatalen Konsequenzen. Eine Wirtschaftsregierung wollte Merkel nie. Doch Sarkozy konnte ihre Meinung ändern. Merkel wollte auf keinen Fall eine Finanztransaktionssteuer einführen. Doch dank Sarkozy hat sie da nachgegeben. Merkel wollte anfangs auch Griechenland nicht helfen. Doch unsere Kanzlerin hatte Paris klein beigegeben. Merkel wollte den Defizitsündern in der EU das Stimmrecht entziehen lassen. Doch Sarkozy sagte Nein. Das sind nur einige Beispiele, die zeigen wer der Mann im Haus ist. „So kann man klar und deutlich sehen, dass jedes Mal, wenn eine französische Forderung auf dem Tisch lag, diese zuerst von uns abgelehnt wurde, um danach angenommen und umgesetzt zu werden“, zeigt sich Henkel ernüchtert.

    Es wird Zeit, dass die Deutsche Elite endlich aufwacht und über Alternativen für den Euro diskutiert. Henkels Alternativen sind 1.) Nordeuro, das heißt, nur Länder wie Deutschland, Österreich, Holland und Finnland sollen im Euro bleiben und 2.) Verstaatlichung der maroden Banken.

  58. Heinz,
    geht das schon wieder los, immer kriegen die Berliner (Brandenburger) das Beste ab? 😉

    Will Platzek seinen Minigasunwandler aufblasen? Wir eifern der Platzek Methode nach, mein Arbeitsplatz, mein Kampfplatz für den Frieden , nee, für die Kühlung der armen Erde 😉

  59. Daniel Wetzel ist ein fleißiger und sachkundiger Beobachter der Ernergiewende. Sein neuester Laborbericht aus der Anstalt hier.

  60. @Carl M
    Ja, sehr bezeichnender Artikel, eine „schöner“ Kontrast zu der Stotter-Rede des grünen Regierungschefs Kretschmann (siehe Quentins Posting #37). Die Energiekatastrophe nimmt ihren Lauf. Gaskraftwerke werden stillgelegt, nicht gebaut:

    RWE etwa legte gerade sein Gaskraftwerk Werne-Stockum teilweise still. Die Blöcke waren für 3500 Betriebsstunden im Jahr ausgelegt, doch 2011 waren die Anlagen kaum 500 Stunden am Netz. Anderen Betreibern geht es nicht anders: Statkraft stellte sein Gaskraftwerk in Emden ab, Advanced Power legte Pläne für ein Großkraftwerk in Brandenburg auf Eis.

    Neubaupläne gibt es keine mehr. „Ohne zusätzliche Investitionsanreize werden uns in naher Zukunft konventionelle Kraftwerke fehlen, die für eine sichere Stromversorgung unverzichtbar sind“, warnt Sven Becker, Chef des Stadtwerke-Konsortiums Trianel. (…) Energieexperten der Investmentbank Goldman Sachs sagen den Beginn des Kraftwerksterbens schon für Frühjahr 2013 voraus. Bis 2015 könnten Kraftwerke mit 16.000 Megawatt Leistung abgeschaltet werden. Denn da mehr als die Hälfte der konventionellen Anlagen älter als 40 Jahre ist, lohnten sich bei den wenigen Einsatzstunden keine Instandhaltungs- und Ersatzinvestitionen mehr.

    Zertifikatehandel verschärft die Situation:

    Erschwerend kommt hinzu, dass die Betreiber ab 2013 verpflichtet sind, Emissionszertifikate für den Ausstoß von CO2 zu ersteigern. Insgesamt gehe mehr gesicherte Leistung vom Netz, als durch erneuerbare Energien hinzukomme, heißt es in der Studie mit dem Titel „The capacity crunch coming in Germany“. Folge: Die Großhandelspreise für Elektrizität dürften in den kommenden zwei Jahren um rund 30 Prozent steigen.

    Die ökologistischen Weltverbesserer schaffen es sogar Pumpspeicherwerke in die Unwirtschaftlichkeit zu treiben:

    Dabei werden nun ausgerechnet auch noch solche Kraftwerke unwirtschaftlich, die für die Energiewende eigentlich unverzichtbar sind: Die als Zwischenlager für Ökostrom höchst notwendigen Pumpspeicherkraftwerke können sich nur noch schlecht refinanzieren, weil das große Solarstrom-Aufkommen am Mittag den Strompreis gerade in solchen Stunden senkt, in denen die Stausee-Kraftwerke bislang ihr Geld verdienten.

    Bezeichnend die Hilf- und Ahnungslosigkeit der grün-ökologischen Klasse in Person des grünen Regierungschef Kretschmann: „da muss doch mal endlich was geschehen?!?” Mängelverwaltung durch einen bürokratisch-fiktiven „Kapazitätsmarkt“ — was ist das anderes als die Bankrotterklärung ökologistischer Irrwege?

    Ob der ökologistischen Anfeindungen verliert nur leider die konservativ-liberale Politik die Lust überhaupt etwas zu regeln:

    Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU), die jüngst versucht hatten, an der EEG-Systematik etwas zu ändern, wurden von den Lobbyisten des ökologisch-industriellen Komplexes sogleich als „Feinde der erneuerbaren Energien“ verunglimpft, die in Wahrheit nur die „Rolle rückwärts ins Kohle- und Atomzeitalter“ wollten. In der Politik dürfte deshalb niemand mehr Lust haben, die fällige Grundsatzfrage nach der Zukunftstauglichkeit des EEG zu stellen.

  61. @C-O #60

    Davon rede ich doch die ganze Zeit…….die deutsche Energiekarre rast gerade auf eine Mauer zu, die von Öko-Betonköpfen gebildet wird.
    Tja………es wird das Auto UND die Betonköpfe erlegen, und ick kann aus den Überresten noch irgendwie eine Energieversorgung zusammenbasteln.
    Juhu…..Deutschland hat den Verstand abgeschaltet und wir sind hier höchstens ein paar „Rufer in der Wüste“.

    Es ist zum Verzweifeln
    Onkel Heinz………ein Stück weit pessimistisch

  62. @Heinz
    weiss ich doch. aber man kann das immer wieder aufs neue festmachen am galoppierenden irrsinn der ökologistischen Mafia.

  63. Vor einiger Zeit ging eine Meldung durch den Blätterwald, eine Python hat einen Alligator gefressen und ist dabei geplatzt. Genauso verfressen und maßlos benimmt sich die NIE-Branche, die kriegen den Hals auch nicht voll genug und drohen dabei, an der eigenen Gier zu verrecken. Auf Teufel komm raus werden neue Kapazitäten ausgebaut, ohne dass das Gedärm vorhanden wäre diese Beute zu verdauen.

  64. @Quentin

    …..nee, platzen werden die leider net, eher so!

  65. SWR Landesschau RP: NABU warnt vor Windparkbau neben Schutzgebiet (Video)

    Heftige Proteste gegen einen geplanten Windpark gibt es bei Ellern im Hunsrück. Die Windkraftanlge gefährde Fledermausarten im angrenzenden Schutzgebiet des Soonwaldes, warnt der Naturschutzbund NABU. Trotzdem hat die Rodung der Waldflächen begonnen.

  66. Soso, ‚intelligente Netze‘ sollen es also richten. Dabei ist die Intelligenz unseres derzeitigen Übertragungs- und Verteilnetzes doch völlig ausreichend -- beispielsweise weisen bereits 18 lfd. Meter handelsübliches Aluminium-Stahl-Freileitungsseil schon ab Werk eine höhere Fachkompetenz auf als ein Durchschnittspolitiker, der was von der Energiewende erzählt.

  67. Unser Daniel Wetzel hat recherchiert, was Heinz Eng in Kommentar # 55 angeprochen hat.

    Die Energiewende schafft Arbeit ohne Netz und doppelten Boden.

  68. Wenn ich Herrn Wetzel richtig verstehe, waren a) Atom und b) Wetter die Ursachen. Oder?

  69. @ Wolfgang Flamme #66

    Dafür sind aber die 18 lfd. Meter handelsübliches Aluminium-Stahl-Freileitungsseil nicht in der Lage, mit Inbrunst an eine Sache zu glauben. Damit sind sie natürlich völlig ungeeignet, bei der Energiewende eine nennenswerte Rolle zu spielen…

  70. #66

  71. #66

    Looooool, das is ma ne geile beschreibung

  72. Ich möchte noch einmal zurück zu der Bundesratssitzung kommen. Hannelore Kraft hatte einen Vorschlag mit dem Namen „Masterplan Energie“ in ihrem Redebeitrag eingebracht, worauf sich dann die Debatte entzündete, auf der auch Kretschmann sprach.

    Phönix hat von dieser Debatte nur in Ausschnitten berichtet, doch was sie brachten, habe ich mitgeschnitten, oder besser gesagt, nachträglich mittels OTR-Recorder aufgenommen. Für diejenigen die es interessiert, diesen Mitschnitt habe ich auf Rapidshare hochgeladen, dort kann er von nun an rund 30 Tage runter geladen werden (Downloadlink). Es werden Redebeiträge von Hannelore Kraft, Winfried Kretschmann, Norbert Röttgen, Mathias Platzeck und Reiner Haseloff gezeigt. Natürlich spürt man bei Kraft und Röttgen den Wahlkampf, dennoch interessant was die da von sich geben. Man hat wirklich den Eindruck, die, alle, wollen die Bürger für dumm verkaufen. Besonders schön waren die Klagen von Hannelore Kraft. Ein paar Zitate:

    Es gibt bis heute kein umfassendes Konzept, wie wir eine sichere bezahlbare Energieversorgung […] erreichen können.

    Und es fiel ein Begriff: Investitionsattentismus! Und zwar einerseits von denen die Energie produzieren, weil sie sagen, ob wir noch neue Kraftwerke bauen, hängt natürlich von den Rahmenbedingungen ab, die sind für uns nur schwer einzuschätzen, wir wissen nicht wie sich die Energiepreise entwickeln, wir erleben ein Hüh-und-Hot in der Energiepolitik, haben keine vernünftige Grundlage, wir wissen nicht […] wie wir Planungssicherheit für den großen Bereich der Energieversorgung erziehlen sollen.

    Und gleiches gilt für die Industrieunternehmen […] auch diese überlegen sehr wohl, welche Investitionen sie überhaupt tätigen können. Weil sie große Sorgen haben, dass was den Standort NRW oder Deutschland angeht, unklar ist, ob sie in Zukunft an diesem Standort noch wettbewerbsfähig produzieren können, oder ob wir, im Vergleich zu anderen europäischen Standorten weiter zurück fallen, in ungünstige Wettbewerbsbedingungen kommen, denn jeder weiß, heute geht es im Wettbewerb der Kosten weniger um die Personalkosten, sondern zunehmend um die Frage: Wie entwickeln sich die Energiepreise.

    An diesem Punkt dachte ich, jawoll, willkommen in der Realität. Doch wie sich wohl jeder denken kann, von Realitätssinn keine Rede. Krafts, wie Kretschmanns Klagen sind ja richtig, wir haben es mit einem energiepolitischen Dilettantismus zu tun, doch deren Schlussfolgerung, man müsse den Ausbau der NIE beschleunigen, oder in Form von Kapazitätsmärkten weitere Kosten der Bevölkerung und der Industrie aufzubürden, um wieder Wettbewerbsfähiger werden zu können ist ja noch hirnrissiger. Ach so, was Attentismus ist, da habe ich auch erst einmal nachschauen müssen. Tja, Kretschmanns Gründerzeit war, wie wir das schon vor einem Jahr gesehen haben, in Wirklichkeit nur ein Hirngespinst.

    Neben all den Dingen die bei dieser Veranstaltung eigentlich nur zum Heulen waren, gab es auch was zum lachen. So sagte Mathias Platzeck:

    Und ich bitte sehr herzlich, insbesondere mit Blick auf das Thema „Große Konversionsflächen,“ die gerade im Osten Deutschlands noch zur Verfügung stehen, diesen wichtigen Zweig, um den Klimawandel gestalten zu können, diesen vorliegenden Anträgen […] ihre Zustimmung zu geben.

    Das hat der am 30. März gesagt, ich hätte es sonst für einen Aprilscherz gehalten.

  73. Ups, bei „Masterplan Energie“ ist ein falscher Link. Der hier ist richtig.

  74. Danke Quentin, aber das ist ja einfach nur noch schmerzhaft, das Ausmaß an (parteiübergreifend) geschlossener Realitätsverweigerung.

    When you find yourself in a hole, STOP DIGGING!

    Aber Vernunft steht ja gar nicht mehr zur Debatte -- nirgendwo. Stattdessen lauten die progressiven Vorschläge, das Graben sorgfältiger zu planen, koordinierter zu graben, cleverer zu graben, verstärkt zu graben, ökonomischer zu graben, vernetzter zu graben, vorausschauender zu graben, intelligenter zu graben …

    Was passiert denn eigentlich? Wir finanzieren mit erheblichen Förderungen die ziemlich wahllose Substitution von fossilen Brennstoffen durch regenerative Erzeugung. Wir substituieren damit fast nur Brennstoff und so gut wie keine Kraftwerke, weil eine bedarfsgerechte regenerative Erzeugung erst recht nicht finanzierbar wäre. Wir brauchen also weiterhin fossile Kraftwerke, nur daß insbesondere der flexibelste Teil dieses Kraftwerksparks mit deutlich geringerer Auslastung betrieben werden muß. Die zugehörigen Investitions- und Verfügbarkeitskosten verteilen sich also notgedrungen auf weniger Betriebsstunden und damit steigen die Stromgestehungskosten aus solchen Anlagen entsprechend an.

    Und das ist letztlich der zusätzlich erforderliche Preis für eine weiterhin gesicherte Stromversorgung, den wir Verbraucher werden zahlen müssen. Ob wir das auf Gewerbe, Kommunen, zusätzliche Investitionsanreizfonds, EEG-Vergütungsänderungen, Masterpläne, Marktanreizprogramme, Integrationsbeihilfen, ‚Negawatt‘ (die hirntote taz) oder sonstwie abwälzen spielt überhaupt keine Rolle, denn sie alle werden ohne Ausnahme die daraus entstehenden Kosten (oder Opportunitätskosten) letztendlich vom Verbraucher einfordern oder an ihn weiterreichen müssen.

  75. Hier mal ein interessanter Artikel zur Talkshow vom 38.03. im HR Fernsehen.

    Ein Auszug daraus:

    Aber auch Frau Kemfert wurde durch den Lapsus von Frau Scheel zunehmend hilfloser und machte mit ihrer Antwort zum Volatilitätsproblem des Windes alle Punkte, die sie zuvor bei sachunkundigen Zuschauern vielleicht noch einsammeln konnte, wieder zunichte. Ihr logische Argumentation hierzu „wir brauchen Ökoenergie, weil wir uns das vorgenommen haben“ ist nicht mehr kommentierbar. Die folgenden Ausführungen entsprachen ebenfalls dem Niveau von Frau Scheel. Zum Spitzenlastausgleich sagte sie kühn „er ist technisch machbar“ und Frau Scheel warf noch kühner ein „100 prozentig machbar“. Tatsächlich machbar? Vahrenholt schüttete schließlich die notwendigen Eimer Wasser in diesen vernebelnden und unheilbare Kopfschmerzen bereitenden Wein der beiden Damen.

    karl.s

  76. @Carl.M
    Danke für Deinen Hinweis auf den WELT- Artikel.

    Das deutsche Stromnetz kommt offenbar auch nach Ende der kalten Jahreszeit sehr schnell an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Nach Informationen von „Welt Online“ konnte die Netzstabilität in Norddeutschland am vergangenen Mittwoch nur mit Hilfe drastischer Maßnahmen gerade noch aufrechterhalten werden.

    Hier nun offenbart sich die eigentliche Schwäche unserer Energiewende, die zu 100% dazu verurteilt ist in einer Katastrophe zu enden.
    Wenn man sich mal die Schizophrenie derselben genüsslich vor Augen halten möchte, darf sich mal etwas auf der Öko-Propagandaplattform des Meterologen Hartmut Graßl rumtreiben, aber Vorsicht, wer eine schwache Konstitution hat, sollte nicht ohne Arzt die Seite durchstöbern.

    Bestandsaufnahme, was ist diese so-genannte Energiewende hin zu den NIE eigentlich?
    Staatlich subventionierte Gier.
    Hochtief kauft weitere Offshore-Rechte

    Der Baukonzern Hochtief weitet sein Offshore-Geschäft aus. Nach eigenen Angaben hat der Konzern die Rechte an den Nordsee-Windparks North Sea Windpower 4 bis 7 vom Projektentwickler Enova erworben…..
    Im Februar hatte die Essener Hochtief AG, weltweit fünftgrößter Baukonzern, mit Ventizz Capital Partners das Joint Venture gegründet, beide Partner halten an der neuen Gesellschaft namens „Hochtief Offshore Development Solutions S.à.r.l.“ je 50 Prozent.

    Tja, und dann hocken noch solche Firmen wie Siemens und ABB in den gierigen Startlöchern, denn diese Firmen liefern die tollen Komponenten zum Netzausbau bis hin zum Gaskraftwerk.

    So, und nun drehen wir die Medaille mal um……
    Repower schreibt Kraftwerk Brunsbüttel ab

    Der Schweizer Konzern Repower sieht seine Investitionen in das Kohlekraftwerksprojekt Brunsbüttel als verloren an. Damit kehrt der größte Investor dem Kraftwerksprojekt der Südweststrom AG den Rücken……

    „Eine Realisierung des Projekts, an dem Repower mit 36 % beteiligt ist, erscheint angesichts der energiepolitischen Rahmenbedingungen in Deutschland in absehbarer Zeit nicht realistisch.“

    Ein Neukraftwerk nach dem anderen stirbt, das Rückrat der Energiewirtschaft schrumpft wie ein 96 jähriger Senior, die konventionellen Standbeine unserer Stromversorgung weichen auf wie ein Blatt Papier im Regen………aber wir glauben ja gaaaanz fest daran, das unsere Regierungszwerge schon wissen, wat se da machen.

    Während also jeder Dödel mit zu viel Geld oder mittels Kredit irgendwo im Lande seine NIE-Anlage hinpappen darf, sterben die bisherigen Energieversorger schneller als es uns lieb sein könnte.
    Da die Bundesrepublik im vorrauseilenden Gehorsam die Liberalisierung der Strommärkte in vollster Konsequenz durchgezogen haben, ist unserer Narrenrepublik natürlich fast jeder Einfluss auf die Energieversorgung beraubt worden.
    Es ist schon ein Jahrhundertwitz, wenn der ÜB-Netzbetreiber TenneT (Staatsunternehmen) erstmal das niederländische Parlament befragen muss um sein Kapital aufstocken zu dürfen, damit in Deutschland der NIE-Wahn in die nächste Runde gehen kann.

    Fazit….Als Laborleiter erkläre ich das Experiment als Gescheitert und lasse den Versuchsaufbau abbauen und wegwerfen.
    H.E.

  77. Apropos Land der Bekloppten und Bescheuerten……

    Wäre es nicht schon schlimm genug das eigene Land zu ruinieren, kann man ruhig noch einen drauf setzen, indem man unsere europäischen Nachbarn auch noch versucht auf den erneuerbaren Sack zu gehen.

    Stress mit Cattenom

    In Deutschland läuft der Atomausstieg, in Frankreich regieren die Atomfans. Nun bekommt die Bundesregierung Druck von den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland, sich für die Stilllegung des grenznahen Pannen-AKW Cattenom einzusetzen. Doch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) wollen sich in Paris offenbar keinen Ärger einhandeln. Die Politiker in Mainz und Saarbrücken sind sauer.

    Joo, und wenn wir gerade so schön beim „erneuerbaren Blitzkrieg“ sind, kacken wir den Polen im Osten auch noch anständig auf den Abtreter.

    Protest gegen polnische Atomkraft-Pläne

    Atomkraftgegner haben am Mittwoch etwa 50.000 Unterschriften gegen den geplanten Bau von Atomkraftwerken in Polen übergeben. Mitarbeiter der polnischen Botschaft in Berlin nahmen Kopien der Listen entgegen.

    Nach Angaben der Umweltorganisation BUND Brandenburg sicherten sie zu, die Einwände der Bundesbürger zu prüfen und zu beantworten. An der Aktion beteiligten sich auch Mitglieder des Potsdamer Anti-Atom- und Klimabündnisses und der Bürgerinitiative „Atomkraftfrei leben in der Uckermark“. Am Mittwoch endete in Deutschland die Einspruchsfrist gegen das polnische Atomprogramm. …..

    Zwergenaufstand der Blöden, deren Oberblöde auch noch in den Landesregierungen sitzen……und wieder muss sich Onkel Heinz ganz dolle fremdschämen für diese Bagage.
    Langsam geht mir als weltoffenen Bürger dieses Landes der bekloppte „Nationalgrünsozialismus“ uff´n Sack, geht mir die grüne Selbstherrlichkeit, in alter Tradion deutscher Dummheiten, voll uff die Ketten………lernen die deutschen Eliten denn nie aus der Geschichte?
    Ja liebe Leser, das deutsche „Energie-Großexperiment“ wird europaweite negative Auswirkungen haben, wir haben praktisch halb Europa schon heute den „Energiekrieg“ erklärt, wenn man mal ganz ehrlich zu sich selber ist.

    Onkel Heinz……..schämt sich mal wieder für seine Landsleute

  78. #76. Heinz Eng

    Wenn man sich mal die Schizophrenie derselben genüsslich vor Augen halten möchte, darf sich mal etwas auf der Öko-Propagandaplattform des Meterologen Hartmut Graßl rumtreiben, aber Vorsicht, wer eine schwache Konstitution hat, sollte nicht ohne Arzt die Seite durchstöbern.

    moin Heinz,

    das ist wirklich unterirdisch, was Graßl & Co. da ablassen. Du hast Recht, da brauchst starke Nerven und ne starke Konstitution bei so viel Bullshit 😉

    gruß
    karl

  79. Vielleicht stünde an manchen Stellen besser eine resolute und lebenserfahrene Klofrau?

  80. @ Heinz Eng
    Danke fürs Info 😉
    Stromnetz geht plötzlich auf Alarmstufe „gelb“

    Vergangene Woche kam es zu einem brenzligen Vorfall im Stromnetz. Die Ampel des „Real-time Awareness und Alarm Systems“ der Netzbetreiber schaltete auf „gelb“. Nur Notmaßnahmen retteten den Betrieb.


    Es gibt ein schöner Spruch in deutscher Sprache:
    WER NICHT HÖREN WILL, MUSS FÜHLEN!

  81. @Onkel Heinz #76

    das Rückrat der Energiewirtschaft schrumpft wie ein 96 jähriger Senior,

    …..sozusagen der Energie-Jopi-Heesters. Dann dauert dat aber noch 12 Jahre bis zum endgültigen Abnippeln.

    12 Jahre?….. hatt’n wa in Toitschland so’n Zeitplan nich schon mal ???

  82. Heinz,
    diese Klimaretter Seite ist wohl das heimliche Propagandaministerium?
    Grassl und Hohmeyer einfach unfassbar unterirdische Experten.

    Dass auf einem begrenzten Planeten Wirtschaftswachstum nicht unbegrenzt sein kann, ist auch dem einfachsten Gemüt klar.

    An dieser Propaganda hängen sie alles auf.

    Der Hohmeyer sagte noch letzten September, PSW brauchen wir nicht , wir haben solar und sollten die vorhandenen norwegischen PSW nutzen -unfassbar blöde

  83. @Caspar
    Bitte schön….und liebe Grüße ins Nachbarland und seht zu das ihr eure Phasenschieber an den nationalen Koppelstellen schnell fertig bekommt……….ansonsten dürft ihr in Polen im schlimmsten Fall auch „Mit-Fühlen“.

    @Tim
    12 Jahre……hihi, dat geht bei weitem schneller, wo doch jetzt jedes Bundesland deutscher Meister im Ausbau der NIE werden will., am Ende ist zumindest mein „Masterplan“……warme Decken, Taschenlampen+Kerzen, Notstromaggregate und Nahrungsmittelreserven für mehrere Wochen.

    @Rassbach
    Jaja, der Hohn-Müller, immer ein guter Grund zum Lachen in den Keller zu gehen.
    Eins versteh ick aber bei den Klimarettern nicht, da dokumentieren se fein säuberlich den Irrsinn der so-genannten Energiewende und ziehen immer noch nicht die richtigen Schlüsse daraus.
    Liegt dat nur an der fachlichen Inkompetenz oder doch schon an völliger Verblödung???…….hmm, muss ick mal drüber nachdenken.
    Duck und wech
    H.E.

  84. Der Nächste macht das Licht aus!

    Odersun hat Insolvenzantrag gestellt.

  85. #81. Tim Hardenberg

    12 Jahre?….. hatt’n wa in Toitschland so’n Zeitplan nich schon mal ???

    Jo Tim, hatten wir schon mal so vor 70-80 Jahren. Und am Ende will es wieder keiner gewesen sein, hat keiner was gesehen, hat keiner was gewußt.

    karl.s

  86. @79 nLeser
    Klofrau…….
    Du wirst lachen, ick hab in meinem langjährigen Arbeitsleben (ein Raunen geht durch die Leserschaft) sogar mal temporal, aushilfsweise Klomann gespielt.
    Schon damals ging mir ein Stück weit der Glauben an die Menschheit verloren, waren es doch besonders die feinsten Pinkel der Gesellschaft, die uff Klo mal so richtig die Sau raus gelassen haben.
    Weiter Pikanterie………es waren im Durchschnitt immer die Damen-Zylinder, die am Ende der Veranstaltung dreckiger waren als die Pedanten der Herren, ok mit den ekligen Details möchte ich den werten Leser nach dem Mittagessen nicht unbedingt behelligen.
    Ach übrigens, ist dann mal ein sanitäres Prachtstück für mich unreparierbar kaputt gegangen, hab ich weder den Dorfpfarrer, noch den Grundschullehrer und schon garnet den Wahlkreisabgeordneten angefordert……….da gab nur eine Lösung……..den Fachmann für sanitäre Angelegenheiten, den Installateur für Wasser, Gas und Scheixxe .

    Ach könnte ich doch wenigstens halb so schön schreiben wie Peter Heller, würden meine Memoiren jede Bestzellerliste sprengen.
    Grins und wech.
    Onkel Heinz…….Klofrauen sind die besten Menschenkenner

  87. @Rassbach #82

    Grassl und Hohmeyer einfach unfassbar unterirdische Experten.

    Dass auf einem begrenzten Planeten Wirtschaftswachstum nicht unbegrenzt sein kann, ist auch dem einfachsten Gemüt klar.

    ….hi hi, der olle Freud lässt grüßen….. jawohl, es bedarf ausgesprochen schlichter Gemüter, um diese Plattitüde zu verinnerlichen und nachzubeten.

  88. Calimeros Rumpelkammer:

    Das virtuelle Dunkel

    Na, gestern auch brav das Licht ausgeknipst? Für eine Stunde und ’nen guten Zweck?

    Was heißt hier „hä?“? Gestern war doch wieder Earth Hour! Energiesparfunzel für ’ne Stunde stromlos machen und stattdessen Bio-Kerzen anzünden -- auf dass es nie wieder warm werden möge! Für den Weltfrieden! Und Mutter Gaia, die grundgütige!

    Nicht mitbekommen? Dabei haben sich doch schon im letzten Jahr weltweit 1,8 Milliarden Menschen daran beteiligt -- (laut WWF jedenfalls). Na und dieses Jahr sollte doch alles noch viel doller werden! Rekordbeteiligung in Deutschland -- meldet der Focus. Über 130 Städte wollten diesmal mittun und ein deutliches Zeichen setzen. Aber sowas von…

    …..na ja, ’n paar Bremser und Verweigerer gibt’s immer:

    Brandenburg hat natürlich wieder mal gar nicht mitgemacht. Renitente Ostler!

    ….Onkel Heinz, daran bist bestimmt wiedermal du allein schuld….. pfui, schäm dich !!!

  89. dafür bekommen die Brandenburger flächendeckend KackeKW an die Backe und Gastanks bis zum Horizont dazu noch 1 Fledermausschredder pro Quadratkilometer, dann haben sie es geschafft 😉

  90. Tim Hardenberg,

    nicht nur die einfachsten Gemüter glauben den Schwachsinn, auch viele Skeptiker glauben an Boulding.
    Vahrenholt glaubt auch daran und Kemfert auch, deswegen wurde sie in die Glaubensgemeinschaft des CoR aufgenommen.

    Wer in Ostdeutschland ein bißchen in der schule aufpasste, glaubt nicht daran, während es in Westdeutschland zu den angeborenen Grundüberzeugungen gehört, wenigstens seit 1970

    Wer glaubt, in einem physikalisch begrenzten System für immer wachsen zu können, ist entweder ein Idiot, oder ein Ökonom. Kenneth Boulding …

    Na, wer möchte ein Idiot sein?

  91. Wer glaubt, in einer unbegrenzten Welt der Erkenntnis gäbe es Grenzen des Wachstums, ist entweder ein Idiot oder ein Grüner. Oder beides, so wie ein weisser Schimmel.

    Ist von mir, aber ich beanspruche kein Copyright.

  92. Dabei haben sich doch schon im letzten Jahr weltweit 1,8 Milliarden Menschen daran beteiligt — (laut WWF jedenfalls).

    Also das glaub‘ ich. Dürfte etwa der Menge Menschen entsprechen, die keinen Stromanschluss haben.

  93. Bezüglich „Earth Hour“, da ist uns ein Land um einiges voraus, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

  94. @Onkel Tim

    ….Onkel Heinz, daran bist bestimmt wiedermal du allein schuld….. pfui, schäm dich !!!

    Naja….wir hatten zum 31. ja ne Menge Wind, wenn wir dann alles abgeschaltet hätten, wären ja unserer Versorger wieder mal echt in Schwulitäten gekommen.
    Tja, manchmal machen die Laborratten eben doch etwas, was die Laboranten vorher nicht mit einberechnet hatten.
    WWF………..Umweltkonzern mit weit über 500 Millionen Euro Umsatz/Spendengeldern…………sorry, solch Typen würd ick aus dem Haus jagen, wenn se wagen würden bei mir um Knete zu betteln.
    PS…….natürlich kurz gefolgt vom Medienkonzern Greenpeace……..die ich genauso wenig leiden kann.
    Ick hab die nich gewählt, ergo sollen se mir von der Pelle bleiben, sonst werd ick mal echt ungemütlich.
    H.E.

  95. #91. Tritium

    Wer glaubt, in einer unbegrenzten Welt der Erkenntnis gäbe es Grenzen des Wachstums, ist entweder ein Idiot oder ein Grüner. Oder beides, so wie ein weisser Schimmel.

    Das trifft es auf den Punkt 🙂

    karl.s

  96. @Tritium

    Wer glaubt, in einer unbegrenzten Welt der Erkenntnis gäbe es Grenzen des Wachstums, ist entweder ein Idiot oder ein Grüner. Oder beides, so wie ein weisser Schimmel.

    ….. oder wie Onkel Albert mal festgestellt hat:

    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

  97. Nachtrag zum Zitat in #96:

    Rat will Quecksilber verbieten – nur nicht in Energiesparlampen

    Der Rat der Umweltminister hat das Verbot von Quecksilber gefordert, zunächst in Anwendungen, für die alternative Technologien verfügbar sind, langfristig für alle Produkte. Ausnahmen soll es jedoch für Energiesparlampen geben.

    Ein Element des PSE wird par ordre de mufti verboten, genial! Gilt jedoch nicht, wenn’s der Guten Sache und der Rettung der Welt dient.
    In der Geschlossenen Psychiatrie sitzen Leute für weniger.

    Q.E.D.

  98. #93. Quentin Quencher

    Bezüglich “Earth Hour”, da ist uns ein Land um einiges voraus, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

    ja, sehr vorbildlich die Nordkoreaner und Nordkoreanerinnen 😉 Aber unsere „geliebte große Vorsitzende“ wird selbstverständlich alles daran setzen, dass auch wir Teutschen in absehbarer Zeit dem großen Vorbild in nichts nachstehen.

    karl.s

  99. @karlchen

    …..und Herr Töpfer wird dann endlich Bundesglücksminister.

  100. Bezüglich “Earth Hour”, da ist uns ein Land um einiges voraus, aber wir sind auf dem besten Weg dahin.

    Ach ja… gestern war ja wieder die alljährliche Reichsverdunklungsnacht zum Zwecke der Volksaufklärung…

    Dabei haben sich doch schon im letzten Jahr weltweit 1,8 Milliarden Menschen daran beteiligt — (laut WWF jedenfalls).

    Die Information dürfte richtig sein. Neben irgendwelchen nützlichen Idioten, die in spätrömischer Dekadenz leben, beteiligen sich doch regelmäßig einige Länder mit vorbildlicher Klimaschutzpolitik daran. Hierzu gehören u.a.:

    Tadschikistan
    Niger
    Malawi
    Eritrea
    Guinea-Bissau
    Liberia
    Sierra Leone
    Burundi
    Äthiopien
    Demokratische Republik Kongo

    Man hört sogar, dass diese Heldennationen solche Veranstaltungen unregelmäßig, auch in eigener Regie planen und durchführen und sich als die wahrhaften Vorbilder einer nachhaltigen Gesellschaft erweisen, die den Kapitalismus ablösen soll….

    Ansonsten scheinen sich bei uns Deutschen ja schon wieder so einige Stereotypen einzuschleichen:

    In Deutschland läuft der Atomausstieg, in Frankreich regieren die Atomfans. Nun bekommt die Bundesregierung Druck von den Ländern Rheinland-Pfalz und Saarland, sich für die Stilllegung des grenznahen Pannen-AKW Cattenom einzusetzen. Doch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) wollen sich in Paris offenbar keinen Ärger einhandeln. Die Politiker in Mainz und Saarbrücken sind sauer.

    scheint dem bekannten „Fall Gelb“ nachemfunden, während:

    Atomkraftgegner haben am Mittwoch etwa 50.000 Unterschriften gegen den geplanten Bau von Atomkraftwerken in Polen übergeben. Mitarbeiter der polnischen Botschaft in Berlin nahmen Kopien der Listen entgegen.

    wohl den „Fall Weiss“ einläuten soll. In Gliwice sollte man jedenfalls höllisch aufpassen, dass nicht demnächst einige, als polnische „Atomwissenschaftler“ getarnte, deutsche NGO Aktivisten ionisierende Strahlung freisetzen und verkündet wird, dass „Polen heute Nacht zum ersten Mal unser eigenes Territorium auch mit bereits regulär erzeugtem Atomstrom beliefert hat“ .

    Ach ja… Wissen die Norweger eigentlich inzwischen von den deutschen Pumspeicherwerken in ihren Fjorden, oder ist das Unternehmen Weserübung mittlerweile so bankrott, wie Q-Cells? Jedenfalls ist ein historisch ähnliches deutsches Unternehmen (damals hatte man es komischerweise noch mit Schwerem Wasser) in Rjukan gescheitert…

  101. @Pilot

    Tja, und wieder wird ein deutsches Unternehmen zu Grabe getragen, das sich zu lange auf fette Subventionen ausgeruht hat.

    Solarzellenproduzent Q-Cells schlittert in die Pleite

    Ein weiteres deutsches Unternehmen wird Opfer der Krise der Solarbranche. Der hochverschuldete Solarzellenhersteller Q-Cells will am Dienstag Insolvenz beantragen -- ein Sanierungskonzept ist gescheitert. 2200 Mitarbeiter bangen nun um ihre Jobs…………..
    Die 1999 gegründete Firma beschäftigt nach eigenen Angaben 2200 Mitarbeiter, davon 500 in Malaysia.

    Ich gebe zu, das mir die Arbeiter und Angestellten dieser Firma leid tun, jetzt stempeln gehen zu müssen………..aber Dank Energiewende entlassen ja RWE und E.on auch kräftig Mitarbeiter………und da hört man von unseren grünnationalen Führern auch kein weiteres Bedauern.
    Joo, die Energiewende wirkt……….massiver Arbeitsplatzabbau, der auch den immer höher steigenden Strompreisen geschuldet ist.
    Zumindest haben die EEG-Jubelperser bald noch ein Argument weniger um uns die industrielle Abschaffung Deutschlands schmackhaft zu machen……..Arbeitsplätze.
    Ick hab garnicht so viel Hände, um mir alle Taschen zuhalten zu können.
    H.E.

  102. #97, unsere Ökopriester müssen über viele toxikologische Dinge entscheiden. Hier die Priester vom Wuppertal Institut müssen noch über Sonnenpaddel entscheiden. Da sie eine Gute Sache sind, können sie doch gar nicht giftig sein?

    Hier wird neben Silizium gegenwärtig insbesondere Cadmiumtellurid (CdTe) eingesetzt. Daneben werden für den zukünftigen Einsatz Gallium-Arsenid, Indiumphosphid und weitere Stoffe diskutiert, die teilweise deutlich höhere Wirkungsgrade versprechen.
    Eine Reihe dieser Stoffe ist als toxikologisch bedenklich einzustufen, das gilt ebenfalls für eine einige weitere Einsatzstoffe wie etwa Blei in den verwendeten Loten. Die Verwendung dieser Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten ist daher in der EG-Richtlinie 2002/95/EG (RoHS) geregelt. Die Photovoltaik wird jedoch bisher nicht von der RoHS erfasst. Vor diesem Hintergrund soll daher diskutiert werden, ob eine Einbeziehung der Photovoltaik unter den Geltungsbereich der RoHS geboten erscheint oder nicht.

    So sind sie die Ökos, wie die Kommunisten, immer wollen sie alleine entscheiden, wer über die Wupper gehen muß.

  103. @Heinz Eng

    Das musst du viel dialektischer sehen, mit den Grünen Arbeitsplätzen. Letztere entstehen an den (ehemaligen) Standorten von Q-Cells, RWE, E.on und anderswo -- jedenfalls bei den örtlichen Arbeitsagenturen. Wo wären wir denn hingekommen, wäre das Gespenst Vollbeschäftigung in Deutschland irgendwann Wirklichkeit geworden -- da hätte die ganze deutsche Transferleistungsindustrie ja bald nix mehr zu tun gehabt -- ich hör die Nachtigall schon trapsen: Senkung der AV-Beiträge, Senkung der Steuern -- wer will denn sowas wie mündige Bürger, die ihren Lebensunterhalt alleine bestreiten können, die kann man bei der nächsten Wahl gar nicht mit einem Blockflötenkonzert der Wohltaten ködern! Und was bei RWE und E.on wegfällt ensteht in den Verwaltungsräten der Lokalversorger neu: Man kann ja ausgediente Lokalpolitiker mit Mitte 70 wohl kaum in die Beschäftigungslosigkeit entlassen!

  104. Heinz,
    die Kuhzells sind besser als EnnBW, die haben 846 Mios Miese gemacht und nur noch 40 Mios auf dem Konto. Sieht nicht nur für Aktionäre schlecht aus auch für die Anleger, da dürften nochmal mehrere 100 Mios den Besitzer gewechselt haben aus ihren grünen Ökofonds.
    Hier werden nur noch Kartons mit chinesischen Paddeln rumgefahren. Dank 9 Mrd.KfW Krediten , wird das noch ne weile gehen. In der RoHS sind sie nicht drin, demzufolge auch nicht als Gefahrgut gekennzeichnet 😉

    #100

    Wissen die Norweger eigentlich inzwischen von den deutschen Pumspeicherwerken in ihren Fjorden, oder ist das Unternehmen Weserübung mittlerweile so bankrott, wie Q-Cells? Jedenfalls ist ein historisch ähnliches deutsches Unternehmen (damals hatte man es komischerweise noch mit Schwerem Wasser) in Rjukan gescheitert…

    Letztmalig fand ich die großdeutschen vorhandenen PSW in Norwegen bei Hohmeyer auf klimaretter im sept.2011, seitdem ist eigentlich Ruhe im Karton, oder gibt et da noch unterirdische Kavernen aus alter Zeit? Das WunderPSW???

  105. Tritium;

    Wer glaubt, in einer unbegrenzten Welt der Erkenntnis gäbe es Grenzen des Wachstums, ist entweder ein Idiot oder ein Grüner. Oder beides, so wie ein weisser Schimmel.

    das ist perfekt, ich schätze aber, die wenigsten begreifen, um was es geht. Macht bedeutet, auch die menschliche Erkenntnis zu begrenzen.Wenn das in der Bronzezeit gelungen wäre 😉

    Wer glaubt, in einem physikalisch begrenzten System für immer wachsen zu können, ist entweder ein Idiot, oder ein Ökonom. Kenneth Boulding …

    Folgt daraus, Ökonom Boulding ist ein Idiot? Sind dann die Mehrzahl der Deutschen Ökonomen?
    Oder sind die Idioten nachhaltig?

    Ich kann das Wort bald nicht mehr hören 😉

  106. @Karlchen S. #75

    Nich das de denkst ick hab Dir vergessen……..hatte aber erst jetzt Zeit das bei EIKE verlinkte Video anzugucken.
    Ok, Vahrenhold war unschlagbar und das Kempfert hat bei mir einen zwiespältigen Eindruck hinterlassen………aber…………Frau Scheel hat ja wohl voll den Vogel abgeschossen.

    Biografie
    Geboren am 31.12.1956 in Aschaffenburg, evangelisch, verheiratet, 2 Kinder
    Magisterabschluss in Pädagogik, Soziologie und Psychologie
    Seit 1983 Mitglied bei den Grünen

    Joo, wie man ganz gut erkennen kann, ein absoluter Energiedingens-Profi……..so hat se auch dahergelabert, würg.

    Naja, wie es sich für einen vernünftigen Grünen gehört, geht man natürlich in die Wirtschaft.

    Christine Scheel wechselt in den Vorstand der HSE

    Der Aufsichtsrat der HEAG Südhessische Energie AG (HSE) mit Sitz in Darmstadt hat am Mittwoch Christine Scheel zum neuen Vorstandsmitglied bestellt. Der entsprechend den Empfehlungen des Corporate Governance Kodex auf drei Jahre angelegte Vertrag von Christine Scheel läuft vom 1. Februar 2012 bis zum 31. Januar 2015.

    Tja, und wat macht eine Dame in einer Talkshow, die von Technik Null Schimmer hat?
    Lobbyismus vom Feinsten, mit Sprüchen die Sie anscheinend bei „Klimaretter“ und Co. geklaut hat, für eine Firma die sich Dank Subventionen ganz toll energiegewendet hat.

    HEAG Südhessische Energie AG (HSE)

    Wir verändern die Energieerzeugung – Kilowatt für Kilowatt. Dafür bauen wir die regenerative Energieerzeugung kontinuierlich aus und investieren bis 2015 rund 1,1 Milliarden Euro. Schwerpunkt unserer Investitionen ist Windenergie, aber wir setzen auch auf Sonnenenergie und Bioenergie. Gleichzeitig erarbeiten wir Lösungen für die neue dezentrale Energieversorgung mit erneuerbaren Energien, die die bisherige zentrale Energieversorgung mit Großkraftwerken langfristig ablösen wird

    Joo, dat nenn ick mal richtig grün gewaschen………….ISMIRÜBEL

    Apropos Sendung, am Ende sagte Frau Kempfert einen Satz, der sich unlöschbar in meine Birne eingebrannt hat……

    „Die Energiewende hat noch garnicht angefangen, der eigentliche Streßtest kommt erst 2015, wenn die nächsten KKW vom Netz gehen.“

    OK, da irrt die gute Frau etwas……….erstens.) zahlen wir Bürger schon heute kräftig drauf für eine Energiewende, die angeblich noch nicht mal angefangen hat, und zweitens.) kommt der Knall schon viel früher, weil die Neubauten von konventionellen Kraftwerken leider gerade den Bach lang runter gehen.

    Wenn also solche Leut_Innen an der Spitze von Wirtschaftsunternehmen sind, muss man sich um den folgenden Zusammenbruch nicht mehr sorgen………..denn der kommt unwiderruflich, wie das Amen in der Kirche.
    Ich habe fertig, Flasche leer.
    Onkel Heinz………….schon wieder ne blutige Stirn, ick sollte mal die Tischkante polstern.

  107. @Rassbach #102

    ….. noch was zur RoHS-Richtlinie:

    Gift auf dem Dach

    Diese Richtlinie 2002/95/EG zur Beschränkung gefährlicher Stoffe soll die Verbreitung von schädlichen Chemikalien eindämmen, in erster Linie in der Wegwerfelektronik. Insbesondere verbietet sie Blei in Lötverbindungen. Die Grenzwerte für Quecksilber, Blei, Kadmium sowie weitere Stoffe und Verbindungen enthalten allerdings Ausnahmen, zum Beispiel für Leuchtstofflampen – und für Solarzellen.

    Allianz gegen Kadmium

    Diese Ausnahme ist den Vertretern der „Non-Toxic Solar Alliance“ ein Dorn im Auge. In dem Verein haben sich zahlreiche Hersteller zusammengeschlossen, natürlich nur solche Unternehmen, die auf Siliziumtechnologie setzen und damit ohne Kadmium auskommen. Die Allianz, die sich im Gründungsprotokoll als Interessenvertretung der unterzeichnenden Firmen zu erkennen gibt, fordert von der EU eine Rücknahme der Ausnahme in der RoHS-Richtlinie.

    Das wäre das Ende von Kadmiumtellurid in Solarzellen und wohl auch das Ende des Aufstiegs von First Solar. Die gescholtene Firma wähnt hinter dem Verein einen Angriff der Konkurrenz aus rein kommerziellen Interessen und wehrt sich mit einem Aufgebot an Lobbyisten in Brüssel und Berlin, die Werbung für Kadmiumtellurid machen sollen. Ihr wichtigstes Argument: Wenn man auf die preisgünstigen Kadmiumtellurid-Module verzichtet, bei denen sich die Kosten schneller als bei anderen amortisieren, sei Sonnenstrom nicht konkurrenzfähig zu Kraftwerksstrom. Und was immer zieht: Arbeitsplätze.

    ….und etwas über Kadmiumtellurid:

    …..Einer der größten Hersteller, die Bonner Solarworld, wirft mehreren Konkurrenten vor, ein „hochgiftiges Schwermetall weltweit zu verteilen“, wie ihr Kommunikationschef, Milan Nitzschke, der Berliner Zeitung sagte. Die Solarindustrie laufe Gefahr, ihren Ruf, saubere Energie zu liefern, zu verspielen. Grund für die scharfe Kritik ist der Einsatz von Cadmiumtellurid bei einigen Solarfirmen.

    Die chemische Verbindung aus dem hochgiftigen Schwermetall Cadmium und der ebenfalls toxischen seltenen Erde Tellur wird vor allem von First Solar verbaut. Die US-Firma verwendet den Stoff für ihre sogenannten Dünnschicht-Module. Gefahr bei Hausbrand Die Dünnschichtmodule von First Solar erbringen zwar etwas weniger Leistung als die herkömmliche Technik, dafür liegt ihr Preis deutlich darunter. Am Markt sind sie höchst erfolgreich und weltweit im Einsatz. Auch in Deutschland sind tausende Anlagen mit First-Solar-Modulen aufgebaut. Neben First Solar und einigen kleineren Firmen arbeitet der weltgrößte Solarzellenhersteller Q-Cells aus Sachsen-Anhalt mit Cadmiumtellurid. Die Q-Cells-Tochter Calyxo will noch 2009 mit der Serienproduktion von Dünnschichtzellen beginnen, in denen der Stoff enthalten ist.

    Wie gefährlich ist also Cadmiumtellurid (CdTe)? Fest steht: Die Bestandteile sind extrem toxisch. Das herausgelöste Cadmium aus wenigen First-Solar-Modulen würde ausreichen, einen Menschen bei Einnahme über den Mund zu töten -- dies legen Tierversuche nahe. Allerdings: Als CdTe ist das Cadmium eine feste Verbindung mit dem Tellur eingegangen und dadurch wesentlich ungefährlicher. Dennoch heißt es bei einem Informationsdienst der Uni Würzburg, Cadmiumverbindungen seien „gesundheitsschädlich bei Berührung mit der Haut, beim Einatmen und Verschlucken“….

    First Solar recycelt alte Dünnschichtmodule im garantiert schonenden Verfahren des Schredderns.

    „Nachhaltige Recyclingkonzepte der Photovoltaikindustrie”

  108. @FK9 Pilot

    Mal kurz abseits vom Thema, ich guck jetzt mal ganz kurz, ganz dolle neidisch……..Fliegen…selber Fliegen, wird wohl bei mir ein unerfüllter Traum bleiben, Heul.

    Liebe Grüße
    Onkel Heinz

  109. @Onkel Heinz #106

    Magisterabschluss in Pädagogik, Soziologie und Psychologie
    Seit 1983 Mitglied bei den Grünen

    ….wat willste, is doch für die Grünen das übliche: die vor Kompetenz platzende Fachfrau, die sicher auch bald in die Ethikkomission gewählt wird. Kannst dich vielleicht noch an die 80-er Jahre erinnern, wo die Grün_Innen noch so aussahen wie heute die PIRATEN und strickend im Bundestag saßen….. tja, sie kannten eben schon immer die alte Regel: „Dumm strickt gut”.

  110. #86. Heinz Eng

    Onkel Heinz…….Klofrauen sind die besten Menschenkenner

    das ist wohl war 😉 ich versuche mir das gerade vorzustellen, Heinz als Klofrau 🙂

  111. #106. Heinz Eng

    Christine Scheel freut sich über die Wahl des Aufsichtsrates: „Die HSE als Modell der Energiewende entspricht voll meiner Philosophie. Der Wechsel von der Politik an die Spitze des Unternehmens ist eine konsequente Fortsetzung meines Engagements für eine nachhaltig-regenerative Energiepolitik mit dem übergreifenden Ziel des Erhalts unserer natürlichen Lebensgrundlagen für die nachfolgenden Generationen. Im Mittelpunkt meines Handelns wird das erfolgreiche Unternehmen mit seinen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen, das sich klar auf das Thema Nachhaltigkeit konzentriert.“
    Christine Scheel wird das in dieser Form neue Ressort Nachhaltigkeit verantworten. Zu ihren Aufgaben gehören das Nachhaltigkeitsmanagement, regenerative Energien, Energieeffizienz, Medienarbeit, Compliance und die Repräsentation des Unternehmens, insbesondere auch gegenüber Verbänden und Organisationen sowie den Stakeholdern.
    „Nach meinem jahrelangen politischen Einsatz für die Energiewende freue ich mich, mein Wissen jetzt in deren praktischen Umsetzung zu nutzen,“ begründet die Aschaffenburger Abgeordnete ihren Wechsel zur HSE. „Regenerative Energiegewinnung und Energieeffizienz werden die Grundpfeiler der nachhaltigen Energiewirtschaft der Zukunft sein“.

    was für ein Gesülze, aber der fett markierte Satz schlägt alles, Frau Scheel und „Wissen“, ha, ha, ha 🙂

    karl.s

  112. #106. Heinz Eng

    Apropos Sendung, am Ende sagte Frau Kempfert einen Satz, der sich unlöschbar in meine Birne eingebrannt hat……

    “Die Energiewende hat noch garnicht angefangen, der eigentliche Streßtest kommt erst 2015, wenn die nächsten KKW vom Netz gehen.”

    der Satz von Frau Professor hat es aber auch in sich

    „wir brauchen Ökoenergie, weil wir uns das vorgenommen haben“

    Wenn das keine Begründung ist, weiß ich aber auch nicht mehr 😉

  113. # 107

    der link zu Kadmiumtellurid ist ja ganz nett…. aber Tellur ist eindeutig der 6 Hauptgruppe zuzuordnen. und ist damit KEINE seltene Erde

  114. @Tim
    „Dumm strickt gut”.
    Ihhhhgittt, solch ein Lügenmaul würd ick mir nich mal mit Vollschutz auf den Bauch binden, sollte die einen Mann haben, hat der mein vollstes Mitleid….oder auch nicht.

    @Karl
    Sülze…….krieg ich nich mal mit Remouladensoße runter, entsprechend auch das verbale Equivalent nicht.

    Onkel Heinz als Klo-Mann……..Alder, wenn Snobs abgefüllt sind wie ein Fass Hasseröder, dann erlebste mal den wahren Charakter solcher Leute.
    Ick könnte Dir Geschichten erzählen, da kräuseln sich Dir nicht nur die Nackenhaare.

    Deshalb auch meine „Philosophie für Arme“………der Mensch ist im Prinzip ein aufrecht gehender haarloser Affe, dessen Urtriebe nur mühsam vom Bewusstsein unterdrückt werden.
    PS. Die zahlreichste Kundschaft bei Dominas sind ausgerechnet Menschen, die im Alltag an der Spitze der Hierarchie der Arbeitswelt stehen……….und sexuelle Befriedigung in Erniedrigungen empfinden, die sie sonst ihren Angestellten entgegenschleudern.
    Ups………….wer die Mensch wirklich kennt, weiß was Tiere für angenehme Lebewesen sind.
    Onkel Heinz…………Mist, meine Frau kommt schon wieder mit der Peitsche, ich war unartig……..wie immer.
    Grins und wech…………sorry, der 1.April is ja schon vorbei….so ein Mist aber auch

  115. # 83 @ Heinz Eng
    Unsere Länder unterscheiden sich von einander, sind aber mit Energienetzen verbunden. Die Überlastung in der polnischen Stromnetz hat sich bei Stettin bemerkbar gemacht:

    Sieci przesyłowe w Czechach, Polsce, krajach Beneluksu oraz w części Francji są „PRZECIĄŻONE DO GRANIC WYTRZYMAŁOŚCI” ponieważ są zmuszone do zaabsorbowania wielkiej ilości energii produkowanej w Niemczech na farmach wiatrowych i kierowanej do silnie uprzemysłowionych rejonów południowych Niemiec.

    Die Stromnetze in Polen, Tschechien und in Beneluxländer werden bis an ihre Grenzen belastet, da sie als Umleitungsnetze ausgenutzt werden. Der Grund dafür ist, dass es zu wenig Stromnetze in Deutschland gibt, damit man mit ihnen den aus Norddeutschland überschüssigen Strom nach Süddeutschland weiter leiten kann.

  116. @Helium

    aber Tellur ist eindeutig der 6 Hauptgruppe zuzuordnen. und ist damit KEINE seltene Erde

    …..hmm, hab da von „Seltenen Erden” nix gelesen, es geht ja eher um die Frage, ob die Toxizität des Kadmium auch in Verbindung mit Tellur existiert. Was bei der Prozedur des „Schredderns” beim Recycling der Module mit der Verbindung CdTe passiert, entzieht sich meiner Kenntnis, aber z.B. im Brandfall kann die chemische Verbindung durch hohe Temperaturen m.E. durchaus aufgelöst werden. Dann läge Cd wieder in seiner hochgiftigen atomaren Form vor…… (mitlesende Chemiker, bitte mich zu korrigieren, wenn ich da falsch liege.)


    Gefahr durch Cadmiumtellurid bei Bränden

    Besonders bei Bränden sei die Gefahr groß, dass CdTe freigesetzt würde und dass die Verbindung bei Temperaturen über 1.100° C gelöst würden. Das Cadmium geriete als Cadmiumdampf bzw. mit dem Brandstaub in die Luft und hätte extremes Gefährdungspotenzial.

  117. @Casper

    Unsere Länder unterscheiden sich von einander, sind aber mit Energienetzen verbunden. Die Überlastung in der polnischen Stromnetz hat sich bei Stettin bemerkbar gemacht:

    Ick weiß, unbekannter Freund…ick weiß.

    Ohne des grünen Atomfeindes „Polen“ hätte das deutsche Übertragungsnetz schon längst die Hufe gerissen, das dann anschließend deutsche Grünlinge die Polen auch noch fertig machen wollen…….ist mir persönlich extrem peinlich.

    Aus diesen Grunde kann ich mich auch nur stellvertretend für die grünen Entgleisungen gewisser Deutscher beim polnischen Volk entschuldigen…….mir persönlich ist dieses altdeutsche Recht-Gehabe echt peinlich.

    Bleibt Standhaft…….Ihr musstet in den letzten 100 Jahren schon genug leiden.
    MfG
    Heinz Eng

  118. @Onkel Heinz

    Mist, meine Frau kommt schon wieder mit der Peitsche, ich war unartig……..wie immer.

    ….und bitte die „Gebrauchs-Anweisung” net vergessen.

  119. Der Hinweis zum Te geht auf einen Artikel der Berliner Zeitung zurück, siehe oben; vielleicht verursacht durch „Tellur“. Zeitung halt. mfG

  120. z.B. im Brandfall kann die chemische Verbindung durch hohe Temperaturen m.E. durchaus aufgelöst werden. Dann läge Cd wieder in seiner hochgiftigen atomaren Form vor……

    Ja, das stimmt schon.
    Telluride der Übergangsmetalle sind, wie die sehr nahe verwandten Sulfide, sehr schlecht lösliche Verbindungen. Was sich aber nicht löst, wirkt auch nicht giftig.
    Allerdings wird Cadmiumsulfid schon durch mässig schwache Säuren aufgelöst, weshalb ‚Cadmiumgelb‘ in der Keramikindustrie als Glasurfarbstoff nicht mehr verwendet werden darf. Beim Tellurid dürfte es ähnlich sein.
    Auf jeden Fall sind Telluride jedoch, wie die Sulfide, hitzeempfindlich, wenn Sauerstoff dazu kommt. Dies nutzt man beim ‚Rösten‘ sulfidischer Erze um sie in die Oxidform zu überführen. Macht man das mit CdTe, wird mit Sicherheit Cadmiumoxid frei, als Rauch, und das Zeug ist wirklich sehr giftig. Daneben ist aber auch Tellur als ‚Giftig‘ eingestuft. Also ohne Atemschutz und Ganzkörperkondom geht da beim Löschen nichts!

  121. @Tritium

    danke für die Erläuterung, so hatte ich das auch vermutet.

  122. SPON zur Q-Cells Insolvenz:

    Das Ende der deutschen Solarzelle

    ….Firmen wie Q-Cells, die auf den Standort Deutschland gesetzt haben, waren schon seit Jahren chancenlos, sie haben nur den Wettbewerb lange nicht in voller Härte gespürt. Denn durch die Solarförderung explodierte in den Jahren 2009 bis 2011 die Nachfrage. Sie wuchs so schnell, dass auch Firmen, die im Wettbewerb ins Hintertreffen gerieten, noch immer große Mengen ihrer Zellen loswurden.

    Bildlich gesprochen waren Firmen wie Q-Cells in einem Zustand, wie er oft in Zeichentrickfilmen dargestellt wird: Eine Figur läuft über den Abgrund und schwebt für eine Weile in der Luft -- bis sie merkt, dass der Boden unter ihr verschwunden ist. Dann stürzt sie krachend ab….

  123. @ Heinz Eng

    In der Tat wollen unsere Grüne den gleichen Schxxx bauen wie in Deutschland -- unter anderem das OZE Gesetz durchsetzen. Sie scheinen für junge Generation attraktiv zu sein, da sie sich als anti klerikal darstellen, aber es geht hier um ein politisches Rot-Grün Gemisch. Was aber dahinter steckt, kann man nur bei Profiportalen nachlesen, die sich mit polnischer Industrie befassen. Bei Maßmedien sind diese Details nicht zu bekommen.

  124. Neues von der Kaggevergaserfront:

    Toxisches Substrat fließt in Oetternbach
    An die hundert Kubikmeter Gärmasse gelangen aus Biogasanlage ins Gewässer

    Detmold (sk). Mehrere hundert Kubikmeter Gärsubstrat sind am Freitag nach dem Störfall in einer Biogasanlage an der Brokhauser Straße in den Oetternbach gelangt. Es dürfte Jahre dauern, bis sich das Gewässer wieder regeneriert, meinen Experten……

  125. #124

    tim, das is doch nix neues…
    es gab auch schon bauern, welche aktives gärsubstrat auf ihre felder gekippt ham…

    die dachten wohl, gülle ist gülle

  126. @Lieber Casper
    Sicherlich sind auch in Polen die einen oder anderen Grün-Extremisten unterwegs, doch die Polen an sich können sich in Deutschland angucken, wie man eine Ideologie ganz toll an die Wand fahren kann.
    Wahrscheinlich wird Deutschland ein negatives Beispiel geben, wie man es nicht machen sollte………zur Warnung an andere Völker.
    MfG
    Onkel Heinz

  127. # 124 Hallo, Herr Hardenberg und hallo auch an die Diskutanten der CdTe, GaAs und Hg -- Gefährlichkeit:
    Ich würde die Risiken, die von chemischen Stoffen ausgehen, nicht als Argument gegen die NIE´s verwenden, auch wenn die Ökologisten bei giftigen Stoffen mit zweierlei Maß messen. (Die übertriebenen Forderungen, sieht man schon am geplanten Pb-Verbot in Loten(!) oder auch daran, dass selbst Borax, ein Stoff den zigtausende Menschen Jahrzehnte lang als Flussmittel z.B.für Emaillearbeiten genutzt haben, mit dem Symbol einer „strahlenden Lunge“ versehen ist -- was hier bedeutet: kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen!) Auch die Actinide also U-, Pu- und (weniger) Th-Verbindungen sind giftig. CO, das in konventionellen Kraftwerken entsteht ebenfalls, oder V2O5 bei der Erdölverbrennung
    Habe ich mir jetzt den Mund verbrannt? Oh Gott! Dann wird ja Quecksilber aus meiner Amalgamplombe freigesetzt!
    JH

  128. @ Heinz Eng

    Ich lebe derzeit in Deutschland, komme ich ab und zu nach Polen. Ich wünsche mir, dass beide Länder nicht zu Schaden kommen werden. Neophyten, Vollidioten und Lobbyisten gibt es an beiden Seiten der Oder. Uns rettet die Tatsache, dass der polnische Klima -- Negoziant (Herr Korolec) kein Wissenschafter ist, sondern ein Jurist. Er betrachtet die Konsequenzen des Klimapakets aus der juristischen Seite. Ihm waren auch die Lücken im Gesetz aufgefallen. So kann man sich zumindest formal verteidigen. Letztendlich haben wir vor dem Eu-Gerichtshof gewonnen 😉
    Wir Polen sind erfinderisch und versuchen immer wieder die Gesetze umzugehen. So verbrennt man in einem Ofen die Biomasse mit Kohle mit, um die CO2 Emissionskosten mit grünen Zertifikaten auszugleichen. Es lohnt sich dabei die Biomasse aus Russland zu importieren, obwohl dies ein reiner Unsinn ist…

    MfG
    Casper

  129. Tja, und wieder wird ein deutsches Unternehmen zu Grabe getragen, das sich zu lange auf fette Subventionen ausgeruht hat.

    Irgenwie sollte man eine Liste mit den insolventen Solarfirmen erstellen. Natürlich mit Datum, Anzahl betroffene Arbeiter und nicht zuletzt dem hinterlassenen Schuldenberg.

  130. #123. Casper

    Hallo Casper,

    ich kann mich da Heinz in #126 nur anschließen. Und ich kann mir bei bestem Willen nicht vorstellen, dass bei Euch die Grünen den gleichen Einfluss haben werden wie in Deutschland. Lasst bloß Eure schöne Landschaft nicht auch noch verspargeln mit diesen Ungetümen von Vogelschreddern. Ich konnte mich vor nicht allzu langer Zeit selbst davon überzeugen, wie schön es doch ist, durch eine Landschaft zu fahren, in der man nicht an jedem Punkt am Horizont so ein grünes Götzensymbol stehen sieht. Bei Stettin über die Grenze bis in die Masuren kaum ein Windrad! Das ist leider in Deutschland bis auf weiteres nicht mehr möglich.

    gruß
    karl.s

  131. #129. T. Mollet

    Hier mal was dazu im Focus Money

    Interessant sind vor allem die Kommentare!

    karl.s

  132. „Ohne Kapitalismus Kernkraft geht es besser!“

    Die Energiewende scheitert immer wieder ein bißchen mehr. Zettel hat dazu wieder einen interessanten Beitrag.

    Lesenswert auch der Leserkommentar dazu, der darauf hinweist, wer an den immer häufigeren Nahezu-Blackouts „wirklich“ schuld ist: nicht der Wendewahn, nein, nein, sondern die Kapitalisten-Sündenböcke natürlich!

  133. PS zu #132
    Zitat aus Zettels Raum:

    Wie immer bei Katastrophen verketten sich „unglückliche Umstände“. Am vergangenen Mittwoch kam hinzu, daß etwa zeitgleich mit der geschilderten Lage auch noch das AKW Brokdorf vom Netz ging, weil Defekte entdeckt worden waren. Zusammen bewirkte dies, daß zwei Leitungen der Ost-West-Trasse zusammenbrachen.

    Soviel zum Thema „Atomkraftwerke sind überflüssig; nach dem Abschalten ist nichts passiert“. Erinnert immer an den alten Witz vom Dachdecker, der vom Hochhaus fällt und bei jedem Stockwerk, an dem er vorbeikommt, sagt: na bisher ist es gutgegangen.

  134. @Jürgen Hartung #127

    Ich würde die Risiken, die von chemischen Stoffen ausgehen, nicht als Argument gegen die NIE´s verwenden,

    ….nee is klar, Herr Hartung, das ist ja auch überhaupt nicht notwendig, da sich die NIEs zunehmend auf allen Ebenen selbst ad absurdum führen, einschl. ihrer Propaganda, die zwar noch immer sehr nachhaltig funktioniert, da sie gezielt mit der Atomangst der Deutschen, der Angst vor der „Klimakatastrophe”, dem ständigen Hütchenspieler-Versprechen, viel Geld damit zu verdienen und natürlich der unentbehrlichen CO2-Gebetsmühle operiert, aber dennoch immer einfacher zu durchschauen ist.


    Beispiel:
    Die Zukunft ist dezentral (Firmenwerbung von WIRSOL)

    Heute bestimmen wir die Zukunft unserer Erde: Wenn wir versagen, bleibt für die Welt unserer Kinder nur noch Gluthitze, Wüste, Hunger, Durst.

    Aber die Energiewende ist keine Utopie. Sie ist längst gelebte Wirklichkeit. Jeder kann mitmachen! Das Zeitalter großer Kraftwerke und rauchender Schornsteine ist vorüber. Heute kann aus fast jedem Dach einfach und unkompliziert ein sauberes und sicheres Kleinkraftwerk werden. Jeder Einzelne kann seine Energie selbst produzieren. Völlig ohne CO2. Jede Solaranlage ist ein Mosaikstein für eine saubere Zukunft und ein gemäßigtes Klima. Und Sie verdienen Geld damit.

    Aber es ist doch ein recht gutes Beispiel dafür, wie von den Ökos immerzu mit zweierlei Maß gemessen wird: Wenn es um solch edle und hehre Ziele wie die „Rettung des Weltklimas”, die „Überwindung des Kapitalismus” und die großartigste Leistung in der gesamten Menschheitsgeschichte, DIE DEUTSCHE ENERGIEWENDE, geht, werden alle diesbezüglichen Sauereien totgeschwiegen, geleugnet oder auf Null runtergequatscht: Gifte in Solarmodulen, Vergiftung von Böden durch marode Biogasanlagen, brutale Vernichtung von wertvollen Wäldern und bedrohten Arten durch Vogelschredder, gesundheitsschädliche Schimmelpilze in Wohnhäusern durch Zwangsdämmungsirrsinn, giftiges Quecksilber in Energiesparfunzeln…… (lässt sich beliebig weiter fortsetzen) …

    …..aber Gnade Gott, irgendwo werden ein paar Mikrosievert Strahlung über dem Grenzwert gemessen, in einem Gebäude zwei Asbestfasern gefunden oder im deutschen Frühstücksei „tödliches Dioxin” gefunden….. dann fangen Künast & Co und die gesamte Klimarettersekte sofort an zu hyperventilieren und GREENPEACE wird angehalten, seine Öko-Racheengel zu entsenden…..

    …..insofern sollte doch jedes Beispiel willkommen sein, das diesen Öko-Irrsinn entlarvt und aufzeigt, wo er schleunigst hingehört: auf den Müllhaufen der Geschichte.

  135. @Timmi
    Ick gloobe, wir ham in Deutschland ein ganz anderes Problem, von höchster Stelle sozusagen.

    Deutschland verhindert Kampf gegen Korruption

    Im ersten Teil des Berichts bemängelt die Greco erneut die mangelnde Bereitschaft Deutschlands, das Strafrechtsübereinkommen über Korruption zu ratifizieren. Es sieht eine strenge Bestrafung von Abgeordnetenbestechung vor. Deutschland hat das Übereinkommen bereits im Jahr 1999 und das Zusatzprotokoll im Jahr 2003 unterzeichnet, seitdem drücken sich jedoch alle Regierungskoalitionen beharrlich um eine Ratifikation. …..

    Nach der vorigen Evaluierungsrunde im Dezember 2009 war die Greco zu dem Schluss gekommen, dass Abgeordnete und andere Amtsträger den deutschen Regelungen zur Korruptionsbekämpfung nur in „eingeschränkter Form unterliegen“. Weiter hieß es damals: „Dies könnte in der breiten Öffentlichkeit den Eindruck erwecken, dass für Teilbereiche der deutschen Gesellschaft nicht dieselben Regeln gelten wie für den Rest der Bevölkerung.“

    Weißt Du, sonst setzt die Bundesregierung im vorauseilenden Gehorsam jeden Müll um der aus Brüssel kommt, geht es aber an die eigene Brieftasche mauern se bis der Arzt kommt.
    Tja, und weil das an Frechheit noch nicht reicht……..versucht man die paar kritischen Abgeordneten, die sich nicht den Fraktionszwang unterwerfen, Mundtot zu machen.

    Lammert steht zu den Abweichlern

    Bundestagspräsident Norbert Lammert lehnt die Einschränkung des Rederechts im Bundestag ab. Die war von Union, SPD, FDP und Grünen gefordert worden, nachdem Lammert in den Euro-Debatten auch Abgeordnete zu Wort kommen ließ, die von der Parteilinie abwichen…..
    Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) beschied den Vertretern von vier der fünf Fraktionen im Ältestenrat kühl, dass er für die von ihnen gewünschte Einschränkung des Rederechts für Abgeordnete mit abweichender Meinung keinen Bedarf sehe. So lautete es nach der vertraulich tagenden Runde.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her……..kein Wunder das die Lobbyisten in Deutschland die Sau raus lassen können und wir Bürger diesen ganzen Unsinn am Ende artig bezahlen dürfen.
    Und hier mein Freund, liegt der wahre Hund der Energiewende vergraben………wer am besten schmiert, kriegt auch die fettesten Aufträge und unsere werten Politzwerge können dafür nicht einmal belangt werden.

    H.E.

  136. @Onkel Heinz

    „Teilbereiche der Gesellschaft”
    is doch ’ne charmante Umschreibung für diese Bande.

    Der Fisch stinkt vom Kopf her……..kein Wunder das die Lobbyisten in Deutschland die Sau raus lassen können und wir Bürger diesen ganzen Unsinn am Ende artig bezahlen dürfen.

    Apropos: „Fisch stinkt vom Kopp aus” (Trittin als „Klimabestimmer” is zwar schon a bissi Mottenkiste, aber sonst passt’s noch).

  137. Nachtrag zu #134

    …..noch’n Beispiel, wie Krähenspiegelfelder (sprich „Solarkraftwerke”) zu heiler Naturromantik verklärt werden:

    Natur und Energie im Einklang

    Unsere Solarkraftwerke schaffen Lebensraum in mitten einer durch intensive Landwirtschaft geprägten Kulturlandschaft. Gesäumt von dichten Hecken verschwinden die Solarkraftwerke für das menschliche Auge nahezu komplett. Ein bunter Mix aus Naturgräsern und Wiesenbewuchs um die Anlagen und unter den Solarmodulen vervollständigt das Bild.

    99 Prozent der Naturflächen bleiben auch nach der Errichtung der Solarkraftwerke erhalten. Für die Tier- und Pflanzenwelt entsteht ein wertvoller, ungestörter Lebensraum. Seltene Wildkräuter, Insekten und Vögel können unter den Solarmodulen ihren Entwicklungszyklus abschließen. Pflanzen können ausblühen und aussamen, Tiere können ihren Nachwuchs aufziehen.


    Wunderschön!
    Wo das Häslein röhrt und der Fuchs brünstig singt….. da möchte man sich doch glatt unterhaken und „Kein schöner Land” anstimmen….

    ….. und ich brauch schon wieder mal den Kübel.

  138. #137. Tim Hardenberg

    Wunderschön! Wo das Häslein röhrt und der Fuchs brünstig singt….. da möchte man sich doch glatt unterhaken und „Kein schöner Land” anstimmen….

    Das hast Du aber schööön ausgedrückt. Erst singen, dann koXXen 🙂

    karl.s

  139. @karl #138

    …..nee, für heute reicht’s, der Struppi hat mir schon zweimal auf’n Teppich gekotzt.

  140. Herr Hardenberg, #134,137, ich bin voll Ihrer Meinung! Gute Besserung für Struppi.
    Freundliche Grüße JH

  141. danke Herr Hartung!

    Dem Struppi geht’s schon wieder besser.

  142. Interessantes Fundstück von achgut.com:

    Gutachten der TÜV Süd Industrie Service GmbH

    Biogasanlagen – Planen , Errichten, Betreiben (PDF zum Download)
    Dr. Wolfram Geuder / 2. Erfahrungsaustausch Biogasanlagen / 2. Dezember 2010 / 2

    ….mit einer Liste von dokumentierten Störfällen in Biogasanlagen. Zusammenfassend heißt es dazu:

    Nach einer Untersuchung der BG Chemie wiesen 80% der geprüften Anlagen bedeutsame Mängel auf!

    …..alles BIO, oder was?

  143. Wenn das WAMSR funktioniert haben die rotgrünen Ideologen ein Problem mit ihrer Endlagerhysterie 😉

    Das Endlager(200MWe) produziert nebenbei noch für 7,1 Mrd.$ Strom, Lagerung statt 100tausenden Jahren jetzt 100eJahre.????
    Es wird per Bahn gelifert und steht neben den KKW .
    Die Abfälle weltweit reichen für die Stromversorgung der Welt bis 2083 😉

  144. @ W. Rassbach:
    Früher oder später wird sich diese oder eine sehr ähnliche Idee zweifellos durchsetzen.
    Warum?
    Weil das Zeug (die nuklearen Reststoffe -- ‚Abfall‘ kann man ja nicht dazu sagen) da sind! Da liegt einfach Geld auf der Strasse!
    Das Konzept ist ja auch in den Grundzügen nicht neu und sogar praktisch erprobt. Es geht also nur noch um die kostengünstigste bzw. gewinnversprechendste Art der Umsetzung.
    Tatsächlich war das auch schon immer klar. ich musste innerlich stets grinsen, wenn ich sah, wie die Grünen mit allen Mitteln jede Art von Endlagerung sabotierten, denn damit haben sie den weitsichtigeren Kreisen in Wirtschaft und Wissenschaft, die schon immer wussten, dass das kein Abfall, sondern wertvoller Rohstoff ist, in die Hände gearbeitet. Denn Kernkraft hat Zukunft!

    (Ganz nebenbei: Es gibt auch noch riesige Lager von abgereichertem Uran (Depleted Uranium, DU), ‚Abfälle‘ der Anreicherungsanlagen für Brennstäbe und Nuklearwaffen, die eigentlich viel zu schade dazu sind, sie als pamzerbrechende Munition zu verschiessen. Auch die lassen sich vollständig verbrennen:

    3000 Year Fuel Supply: Depleted Uranium / 3000 Jahre Energieversorgung: Abgereichertes Uran
    This is a photo of an existing stockpile of depleted uranium at Paducah, Kentucky. The U.S. has 700,000 metric tons of this nuclear waste. Using this as fuel for our reactor, it represents a 3000 year national energy reserve.
    Traveling Wave Reactors can convert these 36,000 cylinders of “waste” to ~$100 Trillion of electricity.

    Dies ist ein Foto des DU-Lagers in Paducah, Ky. In den USA lagern 700.000 Tonnen dieses Abfalls. Wird er als Brennstoff für unseren Reaktor verwendet, repräsentiert er eine nationale Energieversorgung für die nächsten 3000 Jahre.
    Wanderwellen-Reaktoren können daraus Elektrizität im Wert von 100 Billionen US$ (100.000 MilliardenUS$) erzeugen.

  145. #142. Tim Hardenberg

    Nach einer Untersuchung der BG Chemie wiesen 80% der geprüften Anlagen bedeutsame Mängel auf!

    Hallo Tim,

    nun stelle Dir mal vor, diese Häufung von Unfällen und-/oder der hohe Prozentsatz von Mängeln würde bei herkömmlichen Kraftwerken festgestellt werden. Nicht auszudenken das Gegagger der grünen Weltverbesserer und Ihrer Speerspitzen, Greenpixx und Co.!

    karl.s

  146. #143 Das kommt eben dabei heraus, wenn man Studenten Kerntechnik studieren läßt.

    Daß ausgerechnet spaltbares Material von denselben, die uns gelehrt haben benutzte Teebeutel nicht als Abfall, sondern recyclingfähigen Altwertstoff zu bezeichnen und zu betrachten, „Atommüll“ genannt wird, kann doch nur Kopfschütteln hervorrufen. Wenn man sich nicht vor Augen hält, daß es dabei nicht um die Sache geht, sondern um ideologische Propaganda.

  147. hm, also mir ist das konzept noch sehr unklar. abgesehen von flüssigsalzreaktor steht da nicht viel. weitere informationen sind grad nicht zugänglich. bis jetzt ist das ganze für mich eher ne luftnummer, denn es wärmt bereits bekanntes wieder auf. die homepage ist auch sehr dürftig. schade eigentlich, wär bestimmt mal ne abwechselung vom alltag gewesen mal wieder nen neues reaktorkonzept zu sehen.

  148. @ Helium:
    Naja, was wirklich neues brauchts ja auch nicht. Der Flüssigsalz-Kleinreaktor mit natürlicher Umwälzkühlung ist Stand der Technik.
    Dass die jungen Leute ein bisschen trommeln, ist ihr gutes Recht und das, was für eine Lizensierung wichtig ist, ingenieurtechnische Lösungen zur Kostensenkung, praktischem Sicherheitsdesign etc. ist für uns eigentlich recht belanglos, weil wir uns ja nur über das grundsätzliche Konzept unterhalten, dessen Machbarkeit wir aufgrund eines sachkundigen Urteils voraussetzen.

  149. *schmunzel

    das mag sein, ich hatte mir nur persönlich mehr davon versprochen. reicht ja wenn ich mich beruflich mit alten krücken wie siedewasser-, druckwasser- oder candureaktoren rumschlagen muss

  150. @Rassbach #143

    Wenn das WAMSR funktioniert haben die rotgrünen Ideologen ein Problem mit ihrer Endlagerhysterie

    …. bei kerngedanken.de gibt es dazu auch noch ein Video (siehe unten) und anschließend eine Zusammenfassung für diejenigen, die der englischen Sprache nicht vollends mächtig sind (vom 24. 11. 2011).

    Radioaktive Sandwiches und geschmolzenes Salz

    Seit den 1990er Jahren wird jährlich die so genannte TED-Konferenz abgehalten (die Abkürzung TED steht für Technology, Entertainment und Design). Um dort reden zu können, sind langwierige Anmeldungen nötig, die Kosten liegen zwischen 3.000 und 6.000 US-Dollar. Es geht aber auch günstiger wie die TEDx-Konferenz zeigt. Die Ideen, die dort präsentiert werden, sind aber keineswegs schlechter.

    Im Rahmen der so genannten TEDx-Konferenz können zum Beispiel Schulen oder Geschäfte, Bibliotheken oder Gemeinschaften aller Art eine TED-Konferenz abhalten. Eine solche wurde letzte Woche auf Atomic Insights vorgestellt. Zwei junge Universitätsabsolventen stellten dort ein interessantes Konzept vor, um dem radioaktiven Abfall Herr zu werden. Zunächst an dieser Stelle das Video, anschließend eine kurze Zusammenfassung…..

  151. Tritium,
    das ist mir klar, die Chinesen haben ihre Möglichkeiten auch von 79 Jahren auf 3000 Jahre erweitert.

    In den USA werden die Castoren wihl aber noch eine Weile auf der Platte stehen bleiben, weil selbst die genehmigten 2 KKW sich gegenwärtig nicht rechnen. ShaleGas Revolution nennen die es. Ein GUD kostet ca 900$/ KWh, während ein KKW ca. 5000$ je KWh kostet.

    Es wäre ganz einfach in Deutschland. Die alten KKW könnten der Reihe nach abgeschaltet und rückgebaut werden. Finanzierung über die bisherigen Rücklagen ca.30 Mrd.,,wenn sie noch da sind 😉

    Parallel werden LIFTER neu gebaut und WAMSR betrieben, das würde sich selbst mit Gewinn tragen?

  152. Quo Vadis CDU?

    Röttgens Schattenkabinett:
    DIW-Expertin Kemfert soll Energieministerin werdenDie Energie-Ökonomin sprach viel von „Potenzial“, vom Ausbau des Netzes, von „Smart Grids“ und „Öko-Cities“. Die Energiewende könne Nordrhein-Westfalen auch neue Arbeitsplätze bringen. Bislang seien 24.000 Beschäftigte im Bereich der erneuerbaren Energien in NRW tätig – von 390.000 bundesweit -, das Potenzial für 40.000 Jobs sei aber da.

  153. @ W. Rassbach:
    Statt der sinnlosen NIE’s könnte jedes Jahr ein neues, sicheres und sauberes KKW ans Netz gehen. Im Lauf einer Generation wären wir das Land mit der effizientesten, umweltschonendsten, zuverlässigsten Elektrizitätsversorgung Europas.
    Wir könnten einheimischen Brennstoff verwenden (Im Erzgebirge liegt noch genug!), wir wären unsere Altabfälle los, wir wären auf dem anspruchsvollen Maschinen- und Kraftwerksbau-Markt wieder als Eperten gesucht und hätten für unsere Kinder wirklich etwas getan.

    Ich könnte mir übrigens gut vorstellen, dass die KKW’s vom Staat betrieben werden sollen. Wenn ich an die Bayernwerk AG denke, die eine 100%-Tochter des Freistaats war, so hat sie effizient und verantwortungsvoll gearbeitet -- und jedes KKW hat jeden Tag 1 Million Mark in die Staatskasse gespült, pro Bürger im Jahr 180 Mark, die dieser an Steuern sparte UND eine zuverlässige und billige Stromversorgung!
    Es war übrigens nicht zuletzt die vorbildliche Stromversorgung, die half, aus dem rückständigen Bayern nach dem Krieg das heutige High-Tech-Land zu machen. Aber da hatten wir noch keinen Stoiber und schon gar keinen Seehofer *seufz*….

  154. Na toll , der Club of Rome wird Energieminister in Deutschland. Wie können Irre, die Wachstum verhindern wollen, für die Zukunft Deutschlands arbeiten?

    Rick Perry criticises UK initiative to influence US climate sceptics

    Auf wen hat Perry jetzt eine Wut, er ist vom FCO überredet worden und hat den Wissenschaftlern vertraut?

    Griechenland: Ist alles in Wahrheit ganz anders?

    Steht hinter dem Milliardenpoker zur Rettung Griechenlands nicht nur die Angst um die Zukunft des Euro, sondern noch ein ganz anderer Plan? Im Boden unter dem Gebiet von Epanomi nahe der nordgriechischen Stadt Thessaloniki liegen nachweislich gewaltige bislang ungenutzte Kohlenwasserstoffvorkommen: Erdgas im Wert von mehr als 300 Milliarden Euro. Allein dieses Gasfeld reicht aus, um die Schulden Griechenlands auf einen Schlag zurückzuzahlen. Vor dreißig Jahren wurde das Gasfeld gefunden, angebohrt – und wieder versiegelt. Es ist allerdings nicht das einzige Feld: Vor den Küsten von Kreta, Rhodos und in zypriotischen Gewässern gibt es angeblich ebenfalls Gas- und Ölvorkommen. Erstaunlicherweise haben weder die EU, noch der Internationale Währungsfonds oder die Troika beim Schuldenpoker jemals mit Griechenland über die gewaltigen fossilen Brennstofflager gesprochen. Dabei geht es doch um gewaltige Summen. Wieso also wird Athen dazu gezwungen, den Rentnern die Bezüge zu kürzen und die Mindestlöhne zu senken, während die Gas- und Ölfelder mit keinem Wort erwähnt werden? Die Antwort könnte nun ein mit Spannung erwartetes Verfahren der Athener Staatsanwaltschaft liefern. Lesen Sie, was bislang in keiner deutschen Zeitung gestanden hat.

    Die würden doch die mühsam nach oben getrieben Energiepreise, wie in den USA, wieder zu Boden knallen lassen und die Ökoidiotische Wende wäre endlich zu Ende.

    Dazu wird gerade beraten. Im östlichen Mittelmeer sind das auch noch Israel, Libanon und Zypern, die Europa versorgen könnten und nebenbei könnte Griechenland seine Schulden bezahlen und den Griechen würde es trotzdem besser gehen.

    Oder wird nach einem Weg gesucht die Griechen auszuschließen?

  155. Tritium,
    heute hatte ich einen Anruf von einer EnergieDeutschlandServiceAgentur , sie wollten mir einen Vorschlag machen. Ich sagte gerne,ich nehme aber nur reinen KKW Strom mit einer Garantie, dass keinerlei Wind-und Solarstrom dabei ist.
    Das Mädchen sagte, ja, garantiert kein Atomstrom, ich sagte ,nee umgekehrt, sie sagte, gib et nich, ich sagte Tschüß 😉

  156. achgut.com (Röhl):

    Energiewende verzweifelt gesucht! In Indien

    …..Das ahnungslose Hochjazzen der Merkelschen Energiewende durch ihre Medien-Partisanen ist bestenfalls die Phantasterei von Leuten, welche in ihrer Kindheit nicht mal mit dem Kosmos-Baukasten „Der kleine Elektromann“ gespielt und auf diese Weise wenigstens eine Ahnung davon gewonnen haben, was es mit Volt und Watt, Ampère und Ohm so auf sich hat. Schlimmstenfalls ist das Abschalten!-Gedöns die altbekannte Leier linker und rechter Biokohlköpfe – historisch schon von Petra Kelly und Baldur Springmann intoniert -, welche seit den 1970ern eine tiefe Sehnsucht eint – die nach der Abschaltung der Bundesrepublik als florierende Industrie- und Exportnation.

    Morgenthau mit Öko-Siegel, das war immer der Traum der Vollkornschrate.

  157. #130 @karl.seegert
    Lieber Karl,
    Unsere Lobbyisten schlafen nicht , was die Windkraftanlagen angeht…
    MfG
    Casper

  158. #157 Casper

    Lieber Casper,

    dann hoffen wir mal, dass „Eure“ Lobbyisten nicht so erfolgreich sind. Es täte mir echt leid, wenn die schöne Landschaft genauso mit Vogelschreddern zugepappt wird, wie hier in Deutschland.

    gruß
    karl.s

  159. Das neue Negativ-Ranking der Deutschen Schutzgesellschaft für Wertpapierbesitz (DSW) ist recht aufschlussreich. Der Spiegel schreibt darüber:

    Wie schon 2010 wird das Negativ-Ranking von einer Firma dieser Branche angeführt: dem Solaranlagenanbieter Conergy. 99,6 Prozent seines Kapitals hat verloren, wer vor fünf Jahren Aktien des Unternehmens kaufte.

    Zwei der größten drei Verlierer des Vorjahres, die Solarfirmen Solon AG und QCells, sind mittlerweile insolvent. Auch der höchste Neueinsteiger der Liste der größten Kapitalvernichter, Phoenix Solar, stammt aus dem Geschäft mit der Sonne: Rang fünf belegt die Firma, die 90,9 Prozent des Investitionsvolumens ihrer Anleger verbrannte. Die starke Präsenz von Unternehmen aus der Energiebranche zeigt laut DSW deutlich, dass Branchen, die „am Subventionstropf der Regierung“ hängen, keine gute Anlageoption sind.

    Im Handelsblatt wird DSW-Hauptgeschäftsführer Tüngler so zitiert: „Wer in den vergangenen Jahren in der Liste oben rangierte, hat leider danach oft den Löffel abgegeben“

  160. Habe hier gerade zufällig was im TV gezappt noch nicht ganz geguckt, weil spät .
    Aber einiges war ganz lustig

    http://on3.de/#/element/6893/mittwoch-11-april-2012-on3-suedwild-aus-schweinfurt-wdh

  161. Also bei uns in der Schweiz nimmt die Energiewende langsam Form an:

    Recherchen des Blattes zufolge schlägt Leuthard dem Bundesrat den Bau von 5 bis 7 solcher Gaskraftwerke vor. Das letzte dieser Werke soll in Betrieb genommen werden, wenn im Jahr 2035 voraussichtlich das letzte AKW vom Netz geht.

    Mit den Gaskraftwerken sollen jährlich rund 20 Terawattstunden Strom produziert werden, die nicht durch erneuerbare Energieträger geliefert werden können

    Nebenbei sei erwähnt, dass die KKW derzeit rund 25 TWh einspeisen, sprich 80% des Stromes aus Kernkraftwerken soll durch Gaskraftwerke ersetzt werden. Dies ist aber natürlich nicht ganz gratis:

    Um die Stromversorgung nach dem Atomausstieg sicherzustellen, sind bis 2050 Investitionen in das Stromnetz in der Höhe von 4,2 bis 13,3 Milliarden Franken notwendig. Dies geht aus einem vertraulichen Bericht des Bundesamts für Energie hervor, aus dem die Zeitung «Der Sonntag» zitiert.

    Gemäss dem Bericht rechnet das Bundesamt mit einer Erhöhung der Netzgebühren für Haushalte um 30 bis 90 Prozent. Ein Durchschnittshaushalt würde über die Stromrechnung jährlich zwischen 135 und 406 Franken mehr Netzgebühren zahlen müssen.

    Man beachte das nur die Netzgebühren schon soviele Kosten verursachen, hinzu kommen noch die Kosten für Gaskraftwerke.

    Aber wir haben das grosse Glück wahrscheinlich noch darüber Abstimmen zu können. Mit dieser „Wende“ könnte die Abstimmung wohl positiv für neue KKW ausfallen…

  162. Die Verkehrswende wird kostspielig, schreibt das Handelsblatt über das Ergebnis eines Treffens von 42 Experten im Bundesverkehrsministerium. Nun, etwas anderes hätte mich auch gewundert, doch hellhörig wird man bei solchen Aussagen:

    Das Klimaziel erreichen wir nicht allein durch Technologien“, sagt Wolfgang Schade, Verkehrsexperte beim Fraunhofer-Institut in Karlsruhe. Er hatte in der Runde Mitte März Szenarien skizziert. Ein Drittel des Ziels sei nur über neues Verhalten zu erreichen. Nötig sei „ein Bündel von Maßnahmen“.

    „Die freie Fahrt für freie Bürger dürfte auch der Vergangenheit angehören,“ wie völlig richtig das Handelsblatt schlussfolgert.

  163. Frage in die Runde: Warum beten wir hier diese „Wende“ -- Euphemismen nach? Läßt sich das nicht klarer ausdrücken, als Harakiri, Kollaps, Absturz oder meinetwegen Kommunismus? Begriffe gehören zum politischen Spielzeug.

  164. @ Quentin #162

    Den Begriff „Verkehrswende“ kannte ich noch gar nicht. Dabei liegt er natürlich auf der Hand und im Energieszenario der Bundesregierung werden ja auch Einsparungspläne auf diesem Sektor genannt.

    Allerdings glaube ich, dass jede Bundesregierung, sobald sie an des Deutschen liebstes Kind Hand anlegt eine gewaltige Bauchlandung hinlegen wird. Wenn egal welche Regierung den Deutschen das Autofahren aus einem „Gemisch aus Geboten, Verboten, Anreizen und Abgaben“ offensichtlich verteuern oder deren Mobilität merklich einschränken würde, wäre das wohl deren vorerst letzte Aktion in Regierungsverantwortung.

    Man kann uns Deutschen ja offensichtlich so ziemlich jeden Blödsinn verkaufen. Nur, wenn es ans Portemonnaie geht wird der Deutsche grantig, wenn es aber an sein Auto geht, dann wird er richtig ungehalten.

  165. Also die Wende der DDR war die Abschaffung der DDR.
    Die Wende des Verkehrs führt dann zur Abschaffung des Verkehrs?

    Naja, nicht ganz. Apparatschiks haben noch Dienstwagen, Besserverdiener schicke, von Geringeverdienern subventionierte E-Mobile, die aus China importiert werden.

  166. @Tritium

    Naja, nicht ganz. Apparatschiks haben noch Dienstwagen, Besserverdiener schicke, von Geringeverdienern subventionierte E-Mobile, die aus China importiert werden.

    ….aua, so viele Hanfseile gibt’s ja gar net.

  167. …Hanfseile…

    Bist ja ein verkappter Öko! Stehst auf CO2-Neutral?

  168. ….. hi hi, besser als ’n verkappter Öko is auf alle Fälle ’n VERKLAPPTER Öko.

  169. OT
    Es soll wohl schon klimaneutrale Kuhställe geben. Vergessen, ob man dabei gentechnisch oder chemisch vorgeht (Methan und so). Auch über den giftigen Wasserdampf müßte man mal nachdenken. Es bleibt noch viel zu tun. 🙂

  170. Merkel soll polnische Blockade lösen

    Im Streit um die Verschärfung der europäischen Klimapolitik hat der Chef des Umweltbundesamts (UBA) Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aufgefordert, sich um die Blockadehaltung Polens zu kümmern. „Der Konflikt ist auf der Ebene der Umweltpolitik allein nicht mehr zu lösen“, sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Montagsausgabe). Dies müsse auf höherer Ebene, der der Staats- und Regierungschefs, angegangen werden, forderte Flasbarth. Statt wie bisher um 20 Prozent sollen die Kohlendioxidemissionen nach dem Willen von 26 der 27 EU-Mitgliedstaaten um 25 Prozent (gegenüber 1990) gesenkt werden. Nur Polen sperrt sich dagegen. Die EU-Umweltminister beraten dem Bericht zufolge in dieser Woche über den Konflikt. Flasbarth äußerte zwar angesichts der kohlelastigen Stromerzeugung Verständnis für die polnische Position: „Wir müssen mit Polen gemeinsam Lösungen suchen, die Klimaschutzziele zu erhöhen.“ Der Innovationsdruck müsse aber für alle Staaten bestehen bleiben. Den zum Vorjahr auf weniger als sieben Euro je Tonne halbierten CO2-Preis hält Flasbarth für zu niedrig. Er sei ein Beleg dafür, dass das Klimaschutzziel nicht ambitioniert genug war, sagte er der „FAZ“.

  171. Liebe Polen, haltet durch !!!! 😉

    Ich liebe Polen 😉

    Hier ist ein Linke, da kann man schön nachlesen, wo „das“ herkommt .

    http://www.ecofascism.com/index.html

  172. Von wegen Blockadehaltung. Eher leistet Polen Widerstand gegen die EU-Klimadiktatur.

    Ist schon komisch. Einst schauten die Freiheitssuchenden in der DDR nach Osten, nach Polen, auf die Solidarnosc, und schöpften Mut und Hoffnung, daß Widerstand gegen Diktaturen erfolgreich sein kann.

    Und heute sitzen wir im vereinigten Deutschland und schauen wieder auf Polen, wieder auf den Widerstand, diesmal gegen die EU-Diktatur. Ist es verwunderlich, daß man damit Hoffnung verbindet? Dass die EU-Klimadiktatur nicht den dauerhaften Sieg davontragen wird?

    (nur so ein Gedanke)

  173. #172. C-O

    Und heute sitzen wir im vereinigten Deutschland und schauen wieder auf Polen, wieder auf den Widerstand, diesmal gegen die EU-Diktatur. Ist es verwunderlich, daß man damit Hoffnung verbindet? Dass die EU-Klimadiktatur nicht den dauerhaften Sieg davontragen wird?

    (nur so ein Gedanke)

    guter Gedanke!!! Die Vernunft wird sich durchsetzen, da bin ich mir sicher.

    karl.s

  174. bezüglich der enerhiewende zeigen uns die umweltschützer beispielhaft an japan, das es auch ohne die pöse kernkraft geht 😉


    Unterdessen will die Regierung zwei heruntergefahrene Kernreaktoren im Atomkraftwerk Oi in der Provinz Fukui wieder in Betrieb nehmen, doch die umliegenden Provinzen haben noch nicht ihre Zustimmung gegeben. Die beiden Reaktoren sind die ersten, die seit der Atomkatastrophe von Fukushima vom Staat für sicher erklärt worden sind. Ohne sie drohen nach Meinung der Regierung in einigen Teilen des Inselreiches im Sommer Stromausfälle, was Umweltschützer jedoch bestreiten.

    dümmer gehts immer…

  175. und unser neuer Präsi

    Gauck will mehr Macht für Brüssel

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,828166,00.html

  176. @Andreas Baumann

    Früher hat man sich an Moskau gewendet, heute an Brüssel… 😆

  177. Bonner General-Anzeiger:

    Solarindustrie in der Krise -- Planwirtschaft

    …..Mit einem Vielfachen des Preises für normalen Strom wurden die Verbraucher in Deutschland für das Nischenprodukt anfänglich belastet. Auch wenn die Vergütung seither stetig sinkt -- Privatleute, Unternehmer und öffentliche Einrichtungen wie Schulen nageln angesichts nach wie vor guter Renditen Dächer und Freiflächen mit Solarmodulen zu. Die Kosten trägt die Allgemeinheit. Die Strompreise steigen rasant. Mehr als 100 Euro zahlt ein Durchschnittshaushalt in Deutschland heute pro Jahr für die Förderung alternativer Energien, Tendenz steigend. Viele Menschen können ihre Stromrechnung nicht mehr bezahlen, die Verbraucherzentralen warnen bereits vor einer „Energiearmut“.

  178. Willkommen in der Armut, Genossen!

    KE w nowelizacji zaproponowała nowe minimalne stawki podatku, a kraje UE same miałyby zdecydować, czy wolą np. zmniejszyć opodatkowanie benzyny, czy też zwiększyć opodatkowanie diesla. Minimum dla benzyny nie zmieniłoby się (359 euro za 1000 litrów), a dla diesla stopniowo by rosło (z obecnych 330 euro/1000 litrów do 412 euro w 2018 r.). Stawka akcyzowa dla LPG miałaby wzrastać stopniowo z obecnych 125 euro/1000 kg do 500 euro/1000 kg w 2018 roku.

    Benzin wird wegen CO2 Steuer in der Höhe von 330€/1000 Liter konstant besteuert. Das gleiche betrifft Diesel, allerdings wird sich die Quote allmählich von 330€/ 1000 Liter (derzeit) bis 412€/1000 Liter (in 2018) ändern. Flüssiggas (sehr populär in Polen) wird ebenfalls besteuert; von heutiger Quote von 125€/1000 Liter bis 500€/1000 Liter (in 2018)
    Haltet mich fest, denn ich werde verrückt fluchen: Kurwa, niech EU szlag trafi!!!

  179. Tja, die Brüsseler wissen, wie man sich einschleimt:
    Man muss den nationalen Politikern Geld geben, entweder durch’Fördergelder‘ -- aber da muss man eigenes Geld, das man vorher abkassiert hat, hergeben -- oder durch das Versprechen einer neuen Steuer -- dazu braucht man den Landespolitikern nur die Ausrede zu überlassen, dass es ja die böse EU ist, die die Steuer will, und nicht sie selbst. So eine Vorlage nehmen die mit Freude, die ist wie Bargeld!

  180. Dann gehen die Industrie und ganzes Leben in den Arsch! Wollen unsere Eurokraten einen totalen Bürgerkrieg in allen Ländern der EU? Sind sie total bekloppt? Mann, ich fasse es nicht wie dies zu Stande gekommen ist!!!

  181. Frage am Rande: Gibt es Brüssel überhaupt; klingt wie Bielefeld?

  182. Tatsächlich ist Brüssel so etwas wie ein Phantom.
    Es wird immer dann beschworen, wenn man dem Volk etwas unangenehmes aufzwängen will.
    Dass Brüssel aber nur so viel kann, wie die Natonalstaaten zubilligen, wird ausgeblendet. Genau so wie die Tatsache, dass die EU-‚Regierung‘ keine wirkliche demokratische Legitimation hat.

  183. Tritium, kurz in Stichworten:
    Glühbirnenverbot -- Gabriel (noch als BUM-Vorturner) war klar, geht national wohl nicht durch (Bundestag) -- also ab nach Brüssel -- dankbar aufgenommen als europäische Klimaschutz-Initiative -- Richtlinie erlassen, die national umgesetzt werden muss -- nun von allen EU-Staaten.

    So geht Demokratie heute.

  184. @Carl M.

    Glühbirnenverbot — Gabriel (noch als BUM-Vorturner) war klar, geht national wohl nicht durch (Bundestag) — also ab nach Brüssel

    …..apropos Glühlampen und Brüssel: Andreas Rebers (2010)

  185. Ich habe mal Caspers Zitat #178 aus der Motoryzacja mit google übersetzt und leicht(!) berichtigt:

    Kommission in dem Änderungsantrag vorgeschlagenen neuen Mindest-Steuersatz und die EU würde sich selbst entscheiden, ob sie wie reduzierte Besteuerung von Benzin oder Diesel Steuererhöhung vorziehen. Das Minimum (35,9 Cent pro Liter) für Benzin würde sich nicht ändern, für Diesel würden es aber schrittweise wachsen (von derzeit 33 Cent / Liter bis auf 41,2 Cent / Liter in 2018). Der Verbrauchsteuersatz für Flüssiggas würde schrittweise von derzeit 12,5 Cent / kg auf 50 Cent / kg im Jahr 2018 steigen.

    Kurwa, niech EU szlag trafi!!!

    Na na, Casper, nicht fluchen 😀 hilft auch nicht weiter :-C

    Tritium #179

    … dazu braucht man den Landespolitikern nur die Ausrede zu überlassen, dass es ja die böse EU ist, die die Steuer will, und nicht sie selbst.

    Das ist kein Zufall, sondern von der Politik systematisch über Jahrzehnte herbeigeführt worden.Das fortwährende Loblied auf die Europäische Union (was auch unser „wunderbarer“ neuer Bundespräsident gerade singt), führt uns in die EUdSSR. Mit Verweis auf Brüssel können diejenigen, die wir wählen, sich vor jeder Verantwortung drücken. Und diejenigen, die in Brüssel entscheiden, können sich faktisch bequem vor der Verantwortung gegenüber den Bürgern drücken. Sie kungeln und vertreten stattdessen die Interessen von Lobbyverbänden aus Wirtschaft und Industrie.

    Ein „Hoch“ auf die Diktatur mit dem Mäntelchen „repräsentative Demokratie“.

  186. dazu braucht man den Landespolitikern nur die Ausrede zu überlassen, dass es ja die böse EU ist, die die Steuer will, und nicht sie selbst.

    Das ist ein System, was die Politik über Jahrzehnte allmählich installiert hat. Das bürokratische Monstrum Brüssel ist nicht über Nacht entstanden und wächst und wächst. Es produziert Verordnungen, Erlasse und Gesetze unter dem Einfluss von Lobbyverbänden aus Industrie und Wirtschaft und ist faktisch jedem Bürgerwillen entzogen. Diejenigen aber, die sich dem Bürgerwillen stellen müssen, die (nationalen) Politiker, die können sich nun bequem hinstellen und sagen, das sind nicht wir, das ist Brüssel, da können wir auch nichts machen.

    In besonders zynischer Weise ist das Spiel mit dem Glühlampenverbot so gelaufen. Und falls die Politik sich eventtuell zum Handeln genötigt sehen sollte wegen der Gefahren der Energie-„spar“-lampen, was wird da wohl kommen?

  187. Uups — mein voriges Posting war eine Antwort auf Tritium #179

  188. Das bürokratische Monstrum Brüssel ist nicht über Nacht entstanden und wächst und wächst

    Wer lässt es wachsen?

  189. Wie ‚Nachhaltige‘ ticken:

    „Warum wir Babyboomer Deutschland retten müssen“ -- Norbert Röttgen

    Ein lesenswerter Katechismus der Nachhaltigkeits-Ideologie, ihrer Methoden und ihrer Ziele. Einige Anmerkungen dazu:

    Es geht um eine Generationenpolitik, die die Gestaltungsspielräume künftiger Generationen – der Wählerinnen und Wähler von morgen, die heute noch nicht abstimmen können – zum Maßstab heutiger Entscheidungen macht. Das bedeutet: Unsere Freiheit muss sich an der Freiheit nachfolgender Generationen messen lassen.
    Das ist heute ein entscheidender Test für die Reife unserer Demokratie. Diesen Test erfolgreich zu bestehen, ist die wichtigste politische Herausforderung und Aufgabe meiner Generation

    Zu deutsch: Röttgen fordert die ‚Gestaltungsspielräume‘ zu beschneiden, mehr zu reglementieren, die Bürger zu entmündigen, ihre politische Einflussnahme zu beschneiden, ihre wirtschaftlichen Entscheidungen zu begrenzen und hat als Begründung die Frechheit, sich anzumaßen, ER hätte seine Legitimitation dazu von den ungeborenen der nachfolgenden Generationen, den „Wählerinnen und Wählern von morgen, die heute noch nicht abstimmen können“!
    Herr Röttgen hat ein sehr seltsames Demokratieverständnis, muss ich sagen, denn im Kern ist das, was er da sagt, schlicht und einfach verfassungsfeindlich. Dass die ‚Fürsorge für nachkommende Generationen‘ auch stets zu den bevorzugten Propagandamitteln nationalistischer, faschistischer und rassistischer Regimes gehörte, macht Angst. Wo ist da noch der Unterschied zu ‚Du bist nichts, dein Volk ist alles!‘?

    Dass er angesichts der aktuellen Solar-Pleiten dann aber so ein Geschwafel verbreite:

    Das Weltmarktvolumen für Umwelt- und Energietechnologien umfasst heute schon rund zwei Billionen Euro. Es wird sich allein in den nächsten zehn Jahren verdoppeln. Das prognostizierte Wachstum wird mehr als fünf Prozent jährlich betragen! Und Deutschland hat im internationalen Wettbewerb eine sehr gute Ausgangsposition: Wir haben mit rund 16 Prozent den relativ größten Weltmarktanteil an Umwelttechnologien, sind Exportweltmeister bei Umweltschutzgütern…

    Um die Zahlen etwas zu erläutern:
    Das Exportvolumen Deutschlands beträgt 1 Billion €. Der gesamte schöngerechnete Weltmarktvolumen für ‚Umwelt- und Energietechnologien‘ (man beachte die äusserst schwammige Formulierung, in die man alles mögliche packen kann!) soll 2 Billionen betragen und das soll unsere Zukunft sein.
    Die Zahl muss hinterfragt werden. Wir sollen von diesen 2 Billionen 16% haben. Steht doch da, oder?
    Das wären 320 Milliarden jährlich oder 1/3 unserer gesamten Exporte. Wir würden also mit ‚Umwelttechnologie‘ rund doppelt so viel Umsatz machen wie mit unserer Automobilsparte?
    Hmmm…Das statistische Bundesamt sagt: Im Jahr 2011 waren mit einem Anteil von 17,4 % Kraftwagen und Kraftwagenteile Deutschlands wichtigstes Exportgut. Auf Rang zwei und drei der wichtigsten Exportgüter folgen Maschinen (15,2 %) und chemische Erzeugnisse (9,5 %). Diese drei Branchen machen 42,1 % der deutschen Ausfuhren aus.
    ‚Umwelttechnologie‘ ist gar nicht ausgewiesen.. Die ist zu marginal für Statistiken.
    In der Wirtschaftswoche findet sie die Quelle für Röttgens ominöse Angaben:
    Deutschland ist Exportweltmeister bei Umwelttechnik
    Da steht:
    Deutschland konnte seine Position als Exportweltmeister in jüngster Zeit auch bei Umweltschutzgütern ausbauen und den Abstand zu den USA weiter vergrößern. Das geht aus eine bisher unveröffentlichten Studie des Bundesumweltministeriums hervor…Danach betrug der Welthandel mit potenziellen Umweltschutzgütern im Jahr 2006 rund 350 Milliarden Euro. Deutschland erreichte mit einem Exportvolumen in Höhe von 56 Milliarden Euro einen Welthandelsanteil von 16,1 Prozent
    Die ’16 Prozent“ sind also geklärt. Doch wo sind die 2 Billionen, Herr Röttgen? Da steht nur etwas von 0,35 Billionen und die Zahlen kommen noch ausgerechnet aus der Fälscherwerkstatt des BUM.
    Was da alles mit eingerechnet wurde, erhellt sich daraus, dass ‚Produkte der Mess-, Steuer- und Regeltechnik – zum Beispiel Geräte zum Messen der Wärmemenge‘ (Scinexx) als ‚Umwelttechnologie‘ in den Topf geworfen wurden. Da wird auch noch genauer erläutert:
    Potenzielle Umweltschutzgüter – wie Pumpen, Leitungen, Mess-, Steuer- und Regelgeräte – können Umweltschutzzwecken dienen, aber auch andere Funktionen erfüllen. Das Konzept der potenziellen Umweltschutzgüter geht zurück auf eine Konvention, die Forschungsinstitute in Zusammenarbeit mit dem Statistischen Bundesamt in den neunziger Jahren entwickelt haben und seitdem für Studien zur technologischen Leistungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft verwendet wird.

    Da kann man den Fälschern mal richtig bei der Arbeit zusehen! ‚Potentielle Umweltschutzgüter‘ sind also so was wie Ökostromzertifikate: Grüngewaschene konvetionelle Güter.zum Zweck der Volksverblödung!
    Real sieht der echte ‚Umwelttechnologie‘-Markt so aus: Die Solarindustrie ist ein IMportmarkt, deutsche Hersteller gibt es praktisch nicht mehr.
    Und der Windmarkt?
    Umsatz der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland: 6,4 Mrd. Euro
    Anteil der Windenergieanlagenhersteller in Deutschland am weltweiten Umsatz: 17,5 %
    Investitionen in Windenergieanlagen in Deutschland: 2,1 Mrd. Euro

    4,3 Milliarden wurde also im Export erlöst. das sind 0,4 Prozent unserer Gesamtexporte!
    Kein Wunder, dass Windanlagen in keiner Satistik geführt werden, was da produziert und exportiert wird, sind ganz einfach Peanuts. Und das soll unsere Zukunft sein?
    Aber vergleicht man diese Realität mit Röttgens Ausführungen, sieht man, wer hinter dem ach so besorgten Sprecher kommender Generationen wirklich steckt: Er ist ein dreister Lügner! Er suggeriert eine Scheinwelt, an die er doch im Ernst selbst nicht glauben kann, so dumm ist der nicht.

    Püh, das sollte eigentlich nur ein kleiner Hinweis werden, doch wenn man mal anfängt, im Sumpf zu suchen, findet man immer mehr Schmutz. Jetzt aber Schluss!

  190. achgut.com (Röhl):

    Wenn 3sat ein Licht aufgeht. Ein kleines

    Schön, dass ausgerechnet der öffentlich-rechtliche Sender 3sat das faktische Glühlampenverbot in der EU kürzlich hart attackierte. Indem er eine, durch viele Expertenaussagen gestützte, derart schockierende Gift-Bilanz der Energiesparlampe aufmachte, dass ich die einzigen beiden Pseudo-Ökofunzeln, die bei mir im Hausinnern brannten, stante pede rausdrehte und durch herkömmliche 60-Watt-Birnen ersetzte. Von welchen ich mir ein paar hundert Stück ins Regal gelegt habe, zum Glück. Denn die Energiesparfunzeln emittieren offenbar auch in intaktem Zustand schädliches Zeugs; nicht erst, wenn sie runterfallen und zerbrechen. Abgesehen davon, dass ihr Quecksilber schon bei der Herstellung Menschen kontaminiert…..

  191. Tja, langsam kommt es immer knüppeldichter….


    Kein Platz an der Sonne

    Die Pleiten von Q-Cells, Solon und First Solar werden in Deutschland nicht die letzten bleiben. Sie sind Folgen einer völlig verfehlten Subventionspolitik………

    Neben dieser problematischen Geldumleitung von arm zu reich fütterte die staatlich garantierte Einspeisevergütung eine Industrie an, die in wenigen Jahren explosionsartig wuchs. Plötzlich wurden aus kleinen Solarklitschen Weltmarktführer, ein Unternehmen nach dem anderen machte in Deutschland Solarfabriken auf. Bevorzugt natürlich in Ostdeutschland, wo es zusätzliche Subventionen abzugreifen gab.

    …Längst hatten die Grünen Unterstützung bekommen, die mit ihnen gegen Kürzungen stritt – eine kuriose Koalition von Sozialdemokraten, die aus ideologischen Gründen für weitere Förderung waren und auch von allen möglichen aus CDU und vor allem CSU, die erkannt hatten, wie stark ihre Wählerklientel finanziell von der Förderung profitierte (inklusive nicht weniger CSU-Abgeordneter mit Solardächern sowie Wind- oder Wasserrädern auf heimischen Grund)…..

    Wenn überhaupt Subventionen, dann muss schon mit dem Start das Ende der Zahlungen definiert werden, beziehungsweise der Abbaupfad der Förderung. Alles andere führt zu den Marktverzerrungen, die im Fall der Solarförderung überdeutlich zu sehen sind, aber auch in allen anderen Subventionsbranchen üblich sind.

    Joo, da sind se wieder, die Lobbyisten aller Parteien, entweder selber fett Knete abgreifen oder auf die betuchte Wählerschaft hoffend, die sich diese Krähenspiegel aufs Dach pappen zum eigenen Vorteil.
    Blöd nur…….wer auch nur halbwegs alle Tassen im Schrank hatte, der konnte den Irrsinn schon vor Jahren erkennen aber im Deutschland geben die Klügeren ja grundsätzlich nach………um den Blöden und Geldgeilen das Feld zu überlassen.
    Nu ham wa den Salat……..ein Haufen Sondermüll auf den Dächern und weder Speicher und Netze, die diesen Mittagsstrom auch irgendwie sinnvoll nutzen könnten.
    Die Solarblase ist geplatzt, die Windblase wird folgen……..aber wir vergrünten Deutschen denken ja immer noch, das wir die Guten ersatzweise die Weltklimaretter sind.

    Und morgen holen wir unsere 10 kWh per Tüte bei Aldi…….
    H.E.

  192. @Onkel Heinz #191

    …..na endlich kommt Leben in die Sülze!

  193. Ach wenn die FDP………….wenigstens einmal in ihren bescheidenen Leben das einhalten würden, was sie uns ständig versprechen.

    Zeil will Förderung von Öko-Strom abschaffen

    Dem bayerischen Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) gehen die aktuellen massiven Kürzungen bei der Solarförderung immer noch nicht weit genug. Der Liberale fordert einen kompletten Ausstieg aus der bisherigen Förderung der erneuerbaren Energien und stattdessen sogenannte ‚Grünstrom-Zertifikate‘ für Energieversorger. Nur so könne man die ‚auf Dauer unbezahlbaren‘ Kosten für den Ökostrom senken. Die Grünen werfen Zeil vor, damit endgültig die Axt an das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zu legen und die Energiewende abwürgen zu wollen…..

    Nun ja, für die Grünen ist Energiewende=sinnloser Ausbau der NIE, dat kennen wir schon, da wundern wir uns auch nicht weiter drüber.
    Aber die FDP, sollte doch schon lange begriffen haben das das Schneeballsystem „Energiewende“ nun langsam mal am Arsch ist, unsere Infrastruktur nachhaltig vernichtet und sogar ihrer eigenen Klientel die Luft zum wirtschaften beraubt, was soll also dieser halbherzige Vorstoß?
    Ende, Schluss und Aus, Deckel druff und nachgedacht………aber ein paar reiche Lobbyisten werden dann schon die nötigen Schmiergelder uff´n Tisch legen, so das die FDP umkippt wie alle Jahre zuvor.

    Ick kann dieses Lügenvolk in unseren Parlamenten einfach nicht mehr riechen, geschweige den hören……..und schon garnet ansehen.
    H.E.

  194. @Onkel Heinz

    ….am 13. Mai sind Landtagswahlen in NRW. Die PdV tritt zum ersten Mal mit an.

  195. @Tim

    Ich glaube, derzeit ist alles besser als die ökosozialistische Einheitspartei, die derzeit den Regierungsknüppel schwingt.
    So wie alle Politzwerge bei der „Energiewende“ lügen und betrügen, so hauen uns Merkel und Co. auch bei Europa und den ESM die Taschen voll, auf das wir Steueridioten am Ende bei den ganzen Schlamassel, die Suppe selber auslöffeln dürfen.
    Ich hab soooo ein Hals, dat glaubste garnich.
    H.E.

  196. Unsere linksgrünen Medien überschlagen sich geradezu mit den Meldungen von der französischen Präsidentenwahl. „Hollande gewinnt….“ heißt es da. Vorsprung auf Sarkozy gigantische, mindestens, 1%. Als Wermutstropfen wird noch das gute Abschneiden von LePen beklagt. Doch das alles interessiert mich nicht die Bohne. Ich möchte nur der grünen Kandidatin Eva Joly gratulieren. Gigantische 2% der Stimmen.

    Woher Daniel Cohn-Bendit, der für das Bündnis Europe Écologie/Les Verts im Europäischen Parlament sitzt, seinen Optimismus hat, ist wohl rätselhaft. Denn, er:

    regte derweil eine Volksabstimmung über die weitere Nutzung der Atomenergie an.

    Ach so, dieser Vorschlag ist schon mehr als einen Monat alt, sorry. Ob Cohn-Bendit dies heute Abend noch einmal vorschlagen würde?

  197. @Quentin

    Wie der Name schon sagt, C.-BANDIT, versucht der jetzt nach Deutschland auch die Franzosen in ein Agravolk umzuwandeln.
    Hmm, für welche Mächte macht der eigentlich die Drecksarbeit?
    Ups, kaufe ein E
    H.E.

  198. „Hilfe, Hilfe, man will mir meinen Maserati wegnehmen!”

    Solarworld-Chef: „Man will uns kaputtmachen“

    Frank Asbeck wirft der Regierung vor, tausende Jobs der Branche aufs Spiel zu setzen. Er befürchtet eine künftige Monopolstellung Japans.

    Der Chef des Solarkonzerns Solarworld, Frank Asbeck, hat der Bundesregierung vorgeworfen, vor den Energiekonzernen eingeknickt zu sein und mit der Förderkürzung in der Branche tausende Jobs aufs Spiel zu setzen. „Die Förderung sinkt zusätzlich um 30 bis 50 Prozent. So stark können wir die Kosten gar nicht mehr senken“, sagte Asbeck der „. Die Politik knicke vor der Energielobby von RWE, Eon, EnBW und Vattenfall ein. „Man will uns kaputtmachen. Unsere Gegner wollen die Solarenergie aufhalten, bevor es zu spät ist.“ …..

  199. Lustiger Artikel in ZEIT-ONLINE, Großbritannien hat erhebliche Probleme mit seiner „Energiewende.“ Am schönsten ist der letzte Satz:

    Doch am Ende werden die wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse für den Sieg von Schiefergas sorgen.

  200. Das deutsche grünsozialistische Märchen baut auf der Endlichkeit der Ressourcen auf, also ist die schöne grüne Ideologie in Gefahr.Die Journaille ahnt, da stimmt etwas nicht mit der frohen Zukunft mittels Energiewende. Die Ressourcen an Schiefergas waren aber schon 30 Jahre bekannt. Seitdem fördert man in den USA.

    Alleine mit dem Satz, Gas ist halb so schmutzig wie Kohle zeigt mir die Journaille, wie weltfremd sie argumentiert.
    Sie haben vergessen, dass deutsche Kohlekraftwerke nach grüner Agenda nur Reinstluft ablassen dürfen.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, alle Umweltministerien sollten verschrottet werden 😉

    In Peru sterben z.Z. wieder Delphine. Wer kommt dort im Fernsehen? Der Umweltminister !!! Das ist eine mittlerweile weltumspannende Ideologie. Der Umweltminister lässt untersuchen, ob die Delphine vor oder nach Beginn der Schiefergasförderung zu sterben anfingen. Real starben sie schon vor der ersten Bohrung. Vielleicht haben die Delphine aber ein ökologisch vorauseilendes Gewissen und fingen davor an zu protestieren 😉

    Dann ist es wirklich besser, dass die Oberhoheit über diese Untersuchung bei den ökologischen Geisteswissenschaften liegt. Was soll da ein Biologe ausrichten? Ein Ökologe weiß am Besten, was gut für uns ist 😉

  201. Apropos, wenn demnächst das Licht ausgeht, weiß ich wen ich zu danken habe.

    Erfolgreich gegen Kohlekraftwerke

    Der Einsatz gegen neue Kohlekraftwerke lohnt sich: Der BUND und seine Verbündeten haben inzwischen sechzehn Kraftwerke gestoppt, davon elf allein in den letzten drei Jahren. Und viele weitere Projekte stehen aktuell auf der Kippe.

    Der BUND ist politisch, an den Standorten und oft genug vor Gericht aktiv gegen geplante Kohlekraftwerke. Die meist jahrelangen Auseinandersetzungen brauchen einen langen Atem. Aber nur, wenn in Deutschland keine Kohlekraftwerke mehr ans Netz gehen, sind die Klimaziele zu erreichen. Bilanz bis jetzt: Pro Jahr bleiben dem Klima rund 80 Millionen Tonnen Kohlendioxid erspart.

    Der nach Spenden kleinste Umweltverein macht anscheinend den größten wirtschaftlichen Schaden.
    Na machte nixe, Strom kommt aus Dose, wozu brauchtst da Kern- oder Kohlekraftwerke.
    Und wenn wir Deutschland ganz abschalten, ham uns die Chinesen und Inder eben erst in einen halben Jahr Ausstoßtechnisch kompensiert.
    Deutschland schafft sich ab……….hoffentlich bleiben bis dahin genügend Bäume stehen……mit stabilen Ästen.
    Würg und……janz weit wech
    H.E.

  202. Apropos Kohlekraftwerke…….

    Solarboom drängt Kohlekraft ins Abseits

    Markt für neue Anlagen ist „mausetot“
    Kein Wunder, dass Pläne für weitere Kraftwerke immer tiefer in den Schubladen der Konzerne verschwinden. Dabei sollen Gas- und Kohlekraftwerke nach Vorstellung der Bundesregierung Atommeiler ersetzen. Daraus wird wohl nichts. „Die Energiewelt ändert sich derzeit komplett“, sagt Schmitz…….

    …..In anderen Worten: Niemand weiß, ob sich der Strom überhaupt verkaufen lassen wird. „Die Luft für Steinkohlekraftwerke wird dünner, die Jahresbenutzungsdauer ist extrem zurückgegangen“, sagt Schmitz.

    …Von dem ewigen Hin- und Her können die Kraftwerksbetreiber künftig wohl auch nur dann leben, wenn besonders zügig bereitgestellter Strom deutlich höher vergütet wird. Auch die reine Bereitstellung von Kraftwerksleistung müsse bezahlt werden, sagt Verbandsgeschäftsführer Schmitz. „Sonst werden viele Kraftwerke bald stillgelegt.“

    Und weils so schön war, noch einen oben drauf….

    Deutsche Unternehmen investieren Milliarden in neue Kraftwerke

    Die deutschen Energieunternehmen wollen rund 60 Milliarden Euro in neue Windparks, Gas- und Kohlekraftwerke investieren, um so den Atomausstieg abzufedern…….
    Das Engagement bei Wind-Anlagen auf See, Pumpspeicherwerken sowie bei Kohle- und Gaskraftwerken, werde derzeit aber teilweise gebremst durch Rechtsunsicherheiten, fehlende politische Rahmenbedingungen und durch Zweifel, ob sich Projekte rechnen, erklärte Müller……
    …Die Branche hadert eigenen Angaben zufolge zudem damit, dass noch ein klares Marktdesign fehlt, wie der künftige Energiemarkt aussehen soll. Da es einen Einspeise-Vorrang für Wind- und Solarstrom gibt, ist bei immer mehr Ökoenergie unklar, ob sich eine Milliardeninvestition in ein Gaskraftwerk rechnet.

    Also liebe Stromkunden, auf deutsch heißt dat für euch…….das auch der Kohlestrom schweineteuer wird und erst recht die Gaskraftwerke…….die ja eigentlich jetzt schon keine Sau mehr bauen will.
    Energiewende-Chaos……….unfähige Politik………rüpelnde NGO………..EE-Lobbyisten……..neue Stromnetze nicht in Sicht……….Speicher stehen auch noch in den Sternen………juhu, wir sind Weltmeister,……. „in Blödheit“.

    Onkel Heinz….lebt immer noch im Land der Bekloppten und Bescheuerten

  203. Germany Building 17 New Coal, 29 New Gas-Fired Power Stations

    Das ist die Liste dazu.

  204. Manchmal muss erst ein schlaues Institut ne Studie machen, damit offen sichtbare Realitäten auch mal beim Michel ankommen.

    Finanzierung der Energiewende ist unsozial -- EEG belastet vor allem Geringverdiener

    Die Kosten für die Energiewende sind unnötig hoch und sozial ungerecht. Der unkontrollierte Kostenanstieg ist nicht länger hinnehmbar und untergräbt die Akzeptanz der Energiewende in der Gesellschaft“, erklärt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der INSM.

    Toll, dazu muss ick bloß uff meine ständig ansteigende Stromrechnung gucken….janz ohne schlaue Professoren.
    Ach übrigens…..eneriewendebedingter Netzausbau kommt noch dazu, ach ja, Speicher kosten ja auch noch Geld, irgendwie müssen wir ja auch noch die Industrie schützen, teure Gaskraftwerke subventionieren, tolle SmartGrid-Systeme aus der eigenen Tasche bezahlen und wie ich den klammen Staat so kenne, ist doch bestimmt mal wieder ne Anhebung der Mehrwertsteuer drin.

    Also doch, Aldi und Strom in Tüten.
    H.E.

  205. Heinz,
    wir werden uns Spannungsabfalleimer zulegen und Spannungsabfälle sammeln 😉

  206. @Rassbach #203

    Tja, die Liste kannste schon mal abhaken.
    Pumpspeicherwerk Atorf ist gestorben, Datteln 4 wurde ja bisher auch schon erfolgreich bekämpft…….die tollen Off-Shore-Vogelschredder ringen mir höchstens noch ein mildes Lächeln ab und der Rest auf der Liste steht bestimmt bei den Umweltverbänden auf der Abschussliste oder bei den Bauherren auf der Unrentabilitätsliste.

    Ne mein Freund……wir sind am Arsch………dat ist inzwischen ein energetischer Zweifrontenkrieg geworden, die einen versuchen zu verhindern und die anderen ham kein Bock ihr Geld aus dem Fenster zu werfen, die deutsche so-genannte Energiepolitik steht genau heute, jetzt gerade, im Moment am Scheidepunkt des Irrsinns.
    Eigentlich müssten se ab Sofort eine Vollbremsung bei den NIE reinhauen, bis endlich mal der „kleine Rest“ rundherum klar/fertig ist………..dat trauen se sich aber nicht, weil die indoktrinierte Bevölkerung sofort im Rotweingürtel auf die Kuschelbarrikaden gehen würde.
    Wir sind verurteilt, demnächst im Dunklen zu sitzen…….wenn nicht noch ein politisches Wunder geschieht.

    Notstromaggregat, Kerzen, warme Decken, Campingkocher, Taschenlampen und Nahrungsmittelreserven für mindestens 2 Wochen……….einbruchshemmende Türen und Fenster und einen beissfreudigen Hund……….das nenn ick mal vernünftige Daseinsvorsorge.

    Onkel Heinz…….einsamer Rufer in der Vogelstrauss-Wüste

  207. Einsamer Rufer……anscheinend doch nicht ganz ungehört…

    Die bizarre Kleinstaaterei bei der Energiewende

    Die Energiewende verkommt in den Ländern zur Sehnsucht nach föderaler Autarkie. Die Landesväter wünschen sich ein Bundes-Energieministerium – allerdings aus sehr eigensüchtigen Gründen…..

    …..Der Ruf nach einem Energieminister klingt nach gesamtstaatlicher Verantwortung. Doch man sollte sich nicht täuschen lassen. Vor allem nicht im Falle Bayerns, das wie alle Bundesländer ein eigenes Energiekonzept hat. Untereinander vertragen sich die Konzepte keineswegs. Deutlich wie kaum ein anderes bekennt das bayerische, dass sich der Freistaat von der Stromproduktion im Norden und sogar von Importen unabhängig machen will.

    Hatte das Onkel Heinz nicht auch vor Kurzem im Programm?
    Die Energiewende verkommt zur einer verunglückten Veranstaltung in der komischen Oper, der Norden pappt die Nordsee mit Vogelschredder zu und der Süden will dann am Ende den tollen Windstrom garnet haben………….aber ein paar Tausend Kilometer Leitungen können wir ja trotzdem schon mal durch die Lande ziehen, gelle.

    Ethikkommissionen, Föderalismus, grüne NGO, geldgeile Lobbyisten aller Couleur und Mutti als unfähige Vorturnerin, ja liebe Mitbürger, die Primäre dieser Operette wird völlig unlustig im Desaster enden.
    Hmm, schon mal überlegen wo ick meine Erdhöhle buddeln werde.

    PS. Is euch auch so gruselig zumute?
    H.E.

  208. Unsere tägliche Strompreisspirale gib uns heute………

    30 Unternehmen wollen Preise anheben: Wo die nächsten Strompreiserhöhungen drohen

    Schon Hunderte Grundversorger haben seit Jahresbeginn den Strompreis angehoben. Die Erhöhungswelle ist noch nicht zu Ende. Die nächste steht kurz bevor.
    …Quer durch Deutschland steigen die Strompreise. „Insgesamt verteuert sich der Strombezug im ersten Halbjahr 2012 um durchschnittlich 3,5 Prozent“, erklärt Toptarif-Experte Daniel Dodt. „Je nach Haushaltsgröße können so zusätzliche Kosten von 20 bis 60 Euro, in manchen Regionen sogar von mehr als 150 Euro im Jahr entstehen.“…………..

    bleiben se sitzen, der Film geht gleich weiter…….

    Die EEG-Umlage soll abermals deutlich steigen

    Das „Handelsblatt“ berichtet unter Berufung auf das Umfeld der Netzbetreiber, die EEG-Umlage würde auf 4,8 bis 5,2 Cent pro Kilowattstunde Strom steigen. Derzeit beträgt die Abgabe 3,59 Cent. Die Netzbetreiber wollten die Angaben auf Anfrage des „Handelsblatts“ nicht bestätigen. Sie verwiesen darauf, dass die Entscheidung zur EEG-Umlage im Herbst getroffen werde. …..

    …..Kommt die Erhöhung, würde das die Bundesregierung in Erklärungsnot bringen, schreibt das „Handelsblatt“ weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im vergangenen Jahr zugesagt, die EEG-Umlage würde auf Dauer den Wert von 3,6 Cent nicht überschreiten.

    Und sie dreht sich munter weiter…..solange nicht endlich regierungsamtlich der EEG-Not-Aus-Schalter gedrückt wird, werden wir uns daran gewöhnen müssen………….wie war das nochmal, über 80% der deutschen Michels wollte ganz dringend die Energiewende………na bitteschön, da habt ihr se endlich.
    Dumm nur, das ihr es sein werdet die was zu wenden haben, den Euro 5 mal rum, um zu entscheiden für was ihr den noch ausgeben könnt.
    Ick hätte da noch ein paar miese Nachrichten für Häuslebesitzer…….aber aus Gründen der Endlichkeit jedes Nervenkostümes……..verkneif ick mir dat jetzt lieber.

    Mit den Hühnern ins Bett gehen, soll ja der Gesundheit zuträglich sein……..eventuell helfen auch Nachtsichtgeräte.
    H.E.

  209. #208. Heinz Eng

    …..Kommt die Erhöhung, würde das die Bundesregierung in Erklärungsnot bringen, schreibt das “Handelsblatt” weiter. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte im vergangenen Jahr zugesagt, die EEG-Umlage würde auf Dauer den Wert von 3,6 Cent nicht überschreiten.

    Ooch Heinz, hat der schon mal ihr Geschwätz/Gesülz von gestern interessiert? Wenn jemand mit einem Schraubgewinde im Hals umherläuft, dann ist das unsere Merkelin, so oft wie die sich schon gewendet und verdreht hat in der Vergangenheit. Ich bin mal gespannt was da als Ausrede herhalten muß.

    gruß
    karl.s

  210. Ich bin mal gespannt was da als Ausrede herhalten muß.

    Na, die FDJ-Lektion kann sie doch wohl immer noch aufsagen: Böse Kapitalisten…

  211. @ Heinz Eng # 208

    Aus gegebenem Anlass und weils so schön ist hier noch einmal der Kommentar von Tritium vom 25. Januar:

    Im Wandel der Zeit:

    2004
    Greenpeace
    http://www.greenpeace-aachen.de/archiv/energie/spiegel.php

    ….Danach bleiben die von den Stromkunden aufzubringenden Kosten für das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG-Umlage) auch bei weiterem Ausbau der Erneuerbaren Energien (EEG) gegenüber dem jetzigen Stand praktisch konstant.

    Die EEG-Umlage betrug 2004 0,51 Ct/kWh.

    2005
    Bundesumweltministerium
    http://www.heuersdorf.de/stpreis.pdf

    Der Anstieg der EEG-Umlage nimmt in Zukunft ab und wird einen Durchschnittshaushalt selbst bei sehr dynamischem Ausbau nicht mehr als 3 Euro pro Monat kosten. Ab Mitte des nächsten Jahrzehnts geht die EEG-Umlage wieder zurück.

    Die EEG-Umlage betrug 2005 0,69 Ct/kWh

    2006
    Ingenieurbüro für neue Energien
    http://www.ifne.de/download/zfe30_2006_2_Stromerzeugung_EE.pdf

    Insgesamt ist zu erwarten, dass die monatliche EEG-Umlage von heute etwa 0,54 Ct/kWh bis zum Jahr 2017 auf maximal 0,93 Ct/kWh ansteigt.

    Die EEG-Umlage betrug 2006 0,88 Ct/kWh

    2007
    Solarportal 24
    http://www.solarportal24.de/nachrichten_12479_verbraucher_sparen_mit_dem_eeg_mehr_ein_als_es_kostet.html

    Schon heute sparen die Verbraucherinnen und Verbraucher mit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz deutlich mehr Geld ein, als sie für das Förderinstrument zahlen. Das größere Stromangebot aus Wind, Wasser, Sonne Bioenergie und Erdwärme führt zu einem dämpfenden Effekt auf die Strompreise, so der Bundesverband Erneuerbare Energie BEE.

    Bundesumweltministerium
    http://www.bmu.de/klimaschutz/nationale_klimapolitik/doc/40550.php

    Durch die EEG-Novelle erhöht sich die EEG-Umlage auf den Strompreis etwas. Nach geltendem Recht wäre sie bis Jahr 2015 auf ein Maximum von etwa 1,4 ct/kWh angestiegen, danach sinkt sie wieder. Durch die jetzt beschlossene Novelle, die den Offshore-Windstrom besser vergütet, erwarten wir einen Wert von ca. 1,5 ct/kWh im Jahr 2015.

    Die EEG-Umlage betrug 2007 1,03 Ct/kWh

    2008
    Bundesumweltministerium
    http://www.erneuerbare-energien.de/inhalt/42786/40870/

    Trotz eines anhaltend kräftigen Anstiegs der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien von derzeit etwa 15 Prozent auf rund 30 Prozent im Jahr 2020 und rund 50 Prozent im Jahr 2030 steigen die von den Stromkunden aufzubringenden Mehrkosten (die so genannten Differenzkosten) nur noch bis etwa Mitte des kommenden Jahrzehnts leicht an. Mit einer EEG-Umlage von maximal 1,5 Cent/kWh liegt diese dann nur geringfügig über ihrem aktuellen Wert von etwa 1,2 Cent/kWh.

    Die EEG-Umlage betrug 2008 1,16 Ct/kWh

    2009
    Bundesverband Erneurbare Energien
    http://www.bee-ev.de/_downloads/publikationen/studien/2009/090318_IfnE-Studie_AEE-BEE-Ausbau-EEStrom2020.pdf

    Die EEG-Umlage …wird im Preispfad EE-Branche ihr Maximum bei rund 1,4 Ct/kWSh etwa 2013/2014 erreichen.

    Die EEG-Umlage betrug 2009 1,31 Ct/kWh

    2010

    Bundesumweltministerium
    http://www.solar-und-windenergie.de/blog/?tag=eeg-umlage-entwicklung-inder-zukunft

    Nachdem auch 2010 in den Medien immer wieder behauptet wurde, die Erneuerbaren Energien seien seit Jahren die wichtigsten Preistreiber der Strompreise, belegt jetzt eine Studie des BMU das Gegenteil. An der Untersuchung, waren unter anderen das Frauenhofer IWES und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt beteiligt.
    Die EEG-Umlage für 2011 wird sich nach einer aktuellen Studie des Bundesministeriums für Umwelt (BMU) rund 2,8 Cent betragen. Die Untersuchung beschäftigte sich mit “Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“ und sieht auch für die kommenden Jahre keine explodierende EEG-Umlage.

    Die EEG-Umlage betrug 2010 2,05 Ct/kWh und stieg 2011 auf 3,53 Ct/kWh

    Für 2013 ist eine Umlage von 3,66 — 4,74 Ct/kWh prognostiziert.

  212. @Rudolf
    Ohh Danke, an den Kommentar von Tritium hab ich auch schon gedacht, war nur zu faul zu suchen.
    Naja…….können wir ja bald um einen Beitrag erweitern…..so wie es gerade dunkelfinster aussieht.
    MfG
    Heinz Eng

  213. @ Heinz

    Ich habe Tritiums Beitrag mal etwas aufgehübscht und an prominenterer Stelle platziert.

  214. @213 Rudolf
    Danke, prima Idee. 🙂

    Und nun wieder ein Stück alltäglicher EE-Wahnsinn……..immer dran denken, Klimaschutz soll ja Umweltschutz sein….

    Panne in Rottaler Biogasanlage: „Zwei Flusskilometer biologisch tot“

    Ein Bedienungsfehler an einer Biogasanlage ist nach ersten Ermittlungen der Polizei die Ursache für ein massives Fischsterben in der Bina in Geratsdorf bei Massing (Landkreis Rottal-Inn). Weil eine Pumpe nicht rechtzeitig abgeschaltet wurde, gelangte laut vorläufiger Schätzung des Wasserwirtschaftsamtes über einen Regenwasserschacht zwischen 30 und 50 Kubikmeter Gärsubstrat in das Gewässer………

    „Das Substrat raubt den Fischen den Sauerstoff, die enthaltenen Giftstoffe verätzen zusätzlich die Kiemen“, erklärt Berger. Er nannte aber die Häufung von Gewässerverunreinigungen durch Zwischenfälle in Biogasanlagen im Kreis Rottal-Inn „sehr bedenklich“.

    Alles rein biologisch….gestorben, cool auch……Häufung von Zwischenfällen………liest man ja nicht oft in der gleichgeschalteten Systempresse, höchstens mal in einen kleinen Lokalblättchen.
    Tja, wenn wir die Fische nicht mittels Kleinwasserkraftwerke schreddern, dann vergiften wir die eben mit Gärsubstrat, Hauptsache „Energiewende“.
    Man o man, wenn ich daran denke welche brutale Auflagen Tankstellenbetreiber und sonstige Mineralölhändler und -Lager von den Wasserbehörden aufgebrummt bekommen und dann solche gewaltigen Schlampereien bei Öko-Strom-Erzeugern sehe, dann weiß ich wie bekloppt unsere Nation inzwischen geworden ist.
    Das Vergasen von Lebensmitteln zum Zwecke der Energieerzeugung ist ja schon moralisch grenzwertig, aber dann noch mit dieser vermeintlich „sauberen“ Art der Energieerzeugung rundherum die Natur zu schädigen, ist in meinen Augen Schizophren im Sinne des Erfinders.

    Sowas passiert, wenn Laien versuchen Strom zu erzeugen…….tolle Vorreiter sind wir, muss ick schon sagen.

    H.E.

  215. #214

    Schizophren im Sinne des Erfinders

    Man ist ja auch schon so weit, über die Einrichtung von Windradanlagen in Naturschutzgebieten nachzudenken, nach dem Motto „Schutz ist Schutz“ (auch die Natur muß Opfer bringen zu ihrem eigenen Schutz…). Dabei war die Idee der Naturschutzgebiete doch wohl eigentlich, einen Raum von menschlichem entwickelnden Eingriff freizuhalten; Kraftwerksanlagen passen da wirklich nicht dazu.
    Sowohl vom Flächenbedarf wie von den negativen Betriebsauswirkungen wäre es (für den „Schutz der Natur“) dann schon besser, Kernkraftwerke in Naturschutzgebiete zu stellen, aber da ginge natürlich schon beim bloßen Gedanken das Geheul los…

  216. #214. Heinz Eng

    Das Vergasen von Lebensmitteln zum Zwecke der Energieerzeugung ist ja schon moralisch grenzwertig

    das beschreibst Du aber noch schmeichelhaft, Heinz. Ich finde das schon im höchsten Maße abartig, zumal es ja keine zwingende Notwendigkeit dazu gibt!!!

    gruß
    karl.s

  217. #214. Heinz Enge

    das ist zwar schon ein bißchen älter, aber immer noch aktuell zum Thema Gefahrenpotential einer Biogasanlage!

    also, ich möchte da nicht in der Nähe wohnen!

    karl.s

  218. #217. soll natürlich Heinz Eng heißen und nicht „Heinz Enge“ 🙂 ich Dussel ich

  219. @ Fluminist:

    auch die Natur muß Opfer bringen zu ihrem eigenen Schutz…

    In Vietnam hiess es: „“Wir mussten das Dorf zerstören, um es zu retten.“
    Same procedure as every cruisade…

  220. @Karlchen

    #217. soll natürlich Heinz Eng heißen und nicht “Heinz Enge” 🙂 ich Dussel ich

    Mach Dir da mal keine Platte, dat Onkelchen sieht dat nich so „enge“.
    Namen sind doch eh Schall und Rauch…….und im Fabrizieren von Tip/Rechtschreibfehlern ist Onkel Heinz hier eh der ungeschlagene Meister aller Klassen. 🙂

    Grins und wech und GRILL……..
    Onkel Heinz ……hmm…….lecker fettes Schweinesteak……..hmmmm

  221. anbei mal paar schöne zitate aus einer ‚Power News‘ in der VGB | POWERTECH 4/2012 (Seite 36) hinsichtlich der ansichten diverser „forscher“ zur speicherproblematik.

    Energy Storage-Konferenz: Energiespeicher müssen effizienter und günstiger werden

    …“Es ist eine strategische Aufgabe für das Funktionieren der Energiewende, dass Speichertechnologien jetzt erforscht und anschliessend in die wirtschaftlich industrielle Anwendung gebracht werden“, erklärte Röttgen…

    Thermische Speicher sind absolut notwendig, um erneuerbare Energien effizient zum Wärmen und Kühlen nutzen zu können. Dies war Konsens in der letzten Diskussionsrunde des ersten Konferenztages zum thema thermische Energiespeicherung. Dabei müsse beachtet werden, das nicht eine Technologie allein alle Anforderungen abdecken könne -- für unterschiedliche Herausforderungen werden unterschiedliche Lösungen gebraucht. Wichtig sei es, sich vorab zu überlegen, wofür der Speicher überhaupt benötigt werde.

    Die von Prof. Dr. Olav Hohmeyer, Professor für Energie- und Ressourcenmanagement an der Universität Flensburg, am zweiten Konferenztag geleitete Diskussionsrunde „Large Scale Hydro Storage and European Grid Integration“ widmete sich im Besonderen Norwegen, das mit seinen großen Seen über 50 Prozent des europäischen Speicherpotenzials verfügt. Mit einer Speicherkapazität von rund 84 Terrawattstunden, die im Gegensatz zu anderen Speichertechnologien auch langfristig gespeichert werden können, präsentierte sich Norwegen als grüne Batterie Europas. Es sei nicht zielführend, nur in nationalen Lösungen zu denken -- es müsse vielmehr nach europäischen Lösungen gesucht werden, war ein Ergebnis der Session.

    PS: eine wertung lass ich mal bewusst weg 😉

    PPS: Röttgen = BUMI

  222. Ein Blick hinter die Kulissen der Ökobilanzen der erneuerbaren Energien zeigt, dass der hohe Preis von Wind-, Solar- und Biostrom nur die Maske einer erheblichen Ressourcenverschwendung und Naturzerstörung ist.

    PV-Strom ab 3,86 Cent/kWh nach EEG
    Windstrom ab 3,50 Cent/kWh nach EEG

    Ressourcenverschwendung, Ressourcenmenge, Ressourcenpreis ist ja im kWh-Abgabepreis mit enthalten und bei einem neuen AKW in Europa komm ich auf über 12 Cent/kWh wenn das in Betreibe geht.

    MfG

  223. Windstrom ab 3,50 Cent/kWh nach EEG
    Windstrom ab 3,80 Cent/kWh nach EEG

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