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	<title>Kommentare zu: Kleiner Einwurf: Von Skeptikern und Alarmisten</title>
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	<description>Wissenschaft kritisch betrachtet</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:03:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: ups2009</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1412</link>
		<dc:creator>ups2009</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Feb 2010 18:23:44 +0000</pubDate>
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		<description>http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima

www.klima-ueberraschung.de 

http://www.autarkwey.com/azk/AZK5_Klimaluege/091107_AZK5_Klimaluege_NQ_neu.avi

Der Begriff Leugner ist, genau dass was die Mächtigen wollen. Mittels „engineering of consent“  alle Sichtweisen die dem Machtinteresse entgegenstehen vernichten! Absolut &amp; radikal per gezielte Liquidierung!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima" rel="nofollow">http://alles-schallundrauch.blogspot.com/search/label/Klima</a></p>
<p><a href="http://www.klima-ueberraschung.de" rel="nofollow">http://www.klima-ueberraschung.de</a> </p>
<p><a href="http://www.autarkwey.com/azk/AZK5_Klimaluege/091107_AZK5_Klimaluege_NQ_neu.avi" rel="nofollow">http://www.autarkwey.com/azk/AZK5_Klimaluege/091107_AZK5_Klimaluege_NQ_neu.avi</a></p>
<p>Der Begriff Leugner ist, genau dass was die Mächtigen wollen. Mittels „engineering of consent“  alle Sichtweisen die dem Machtinteresse entgegenstehen vernichten! Absolut &amp; radikal per gezielte Liquidierung!</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: moosgeist</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1317</link>
		<dc:creator>moosgeist</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Feb 2010 20:59:51 +0000</pubDate>
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		<description>#12
Hallo Herr Heller, 

diesen Ball nehme ich mal auf.
&lt;blockquote&gt;Ich bin an dieser Stelle, Moosgeist, auch nicht offen für Fakten. Sondern tatsächlich endgültig entschieden…. &lt;/blockquote&gt;
Das würde ja letztlich bedeuten, dass Sie für sich den Begriff “Skeptiker” im Sinne des Skeptizismus in Anspruch nehmen –wollen?-. Dann aber, dürfte es –wenn man den Gedanken fortspinnt-  auch kein „&lt;em&gt; endgültig entschieden &lt;/em&gt;“ geben. Denn ein Skeptiker in diesem Sinne ist jedem Faktum und jeder „Wahrheit“, jeder „Erkenntnis“  gegenüber skeptisch, in letzter Konsequenz auch gegenüber sich selbst. Damit würden Sie aber jenen Stimmen recht geben, die die sog. Skeptiker genau in dieser Ecke sehen wollen. Denn nicht ohne Hintergedanken haben die Alarmisten und Katastrophiker diesen Begriff für die Kritiker an der durchaus kritikwürdigen IPCC-gestützten Klimaforschung gewählt, weil der Schritt vom Skeptiker im Sinne von Skeptizismus zum „Leugner“ leichter zu bewerkstelligen ist. Die Praxis zeigt das täglich in der Diskussion.

Das kann aber nach meinem Verständnis so nicht sein. Skeptisch zu sein bedeutet expressis verbis nicht automatisch Skeptiker i.S. des o.G. zu sein. So, wie jemand der redet nicht unbedingt ein „Redner“, oder jemand der singt, kein „Sänger“ sein muss.  
Wir –zumindest für mich gesprochen- sind skeptisch im Sinne von Zweifel und Kritik an der mangelhaften Wissenslage und der daraus abgeleiteten Handlungsdoktrin. Um das zu verdeutlichen führe ich gerne den in der Jurisprudenz gängigen Begriff des „Beweises prima face“ an. Auf die Klimadebatte besonderes auf das Katastrophengeschrei der Alarmisten bezogen, könnte man es so ausdrücken:
***&lt;em&gt; Es ist nicht erforderlich gegenüber einer unbewiesenen Behauptung einen Gegenbeweis zu führen. Die Behauptung des AGW und der daraus resultierenden Katastrophe ist nicht bewiesen. Es handelt sich hier um eine Vermutung aufgrund vermeintlicher Indizien. Ein Teil dieser vermeintlichen Indizien fußt teilweise ebenfalls nur auf Vermutungen.
Der Versuch der AGW-Protagonisten und Alarmisten, hier einen Beweis prima face (des ersten Anscheins) zu führen, muss kläglich scheitern, weil auch andere Möglichkeiten mit ähnlicher oder gleicher Wahrscheinlichkeit in Betracht kommen.
Ein prima face Beweis (= Ersatz für einen echten Beweis) ist erst dann erbracht, wenn alle anderen Möglichkeiten &lt;strong&gt; eindeutig &lt;/strong&gt; ausscheiden, andernfalls verbleibt eine stinknormale Vermutung/Behauptung (Bestandteil der Jurisprudenz).
Dies wird in der ganzen Klimadebatte offensichtlich ständig übersehen.
Insofern ist die so geführte Debatte nur scheinbar eine wissenschaftliche Diskussion, eigentlich aber nur ein Streit um des Kaisers Bart.&lt;/em&gt;***
Einmal anders ausgedrückt, und für einen Techniker nachvollziehbar ist die Feststellung, dass der „Stand der Technik“ nicht gleichbedeutend mit den „anerkannten Regeln der Technik“ ist. Während das Erstere die neueste technische Errungenschaft  beschreibt, meint das Zweite die jn langer Praxis erprobte Anwendung. Anders herum bedeutet das aber auch, dass der vermeintliche Wissensstand einiger (weniger?) Wissenschaftler nicht anerkannter Stand der Wissenschaft schlechthin sein kann.

Schauen wir und doch mal die Alarmisten an. 
Ein Alarm wird ausgelöst, wenn der Schaden durch eine genau definierte Gefahr unmittelbar unabwendbar bevorsteht, oder gerade im Begriff ist sich zu verwirklichen. Es ist also eine &lt;strong&gt;sofortige&lt;/strong&gt; Aktion zwingend. Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber das Auslösen von Alarm in bestimmten Fällen mit Strafe bewehrt. 
Was passiert aber durch die sog. Klimaforschung und deren Protagonisten und Katastrophenprediger? Sie schreien „Alarm“ und wissen im Grund noch nicht einmal ob, was, wann und wo passieren wird. Da wird Action verlangt, oder Unterlassung, am besten gleich beides. Über das Was und Wie glaubt man sich einig, dabei übersieht man aber, das wohl das Eine das Andere aufhebt. Ist aber egal, Hauptsache man tut was und lässt was. 
Es wird Alarm geschrien weil es ein Klima gibt, das genau das tut was es schon immer getan hat, nämlich sich ändert/wandelt. Die Einen wollen das Klima schützen oder gar retten. Die Anderen wollen die Welt vor dem Klima schützen oder retten. Aber beide sind sich einig: „es muss was geschehen“. Und am lautesten schreien dann die, die sich einen Vorteil daraus erhoffen, oder die eigene Bestätigung ihrer „edlen Gesinnung“ erhoffen.

Ein Alarmist entwickelt einen Missionierungsdrang wie er sonst nur noch bei religiösen Fanatikern anzutreffen ist.  Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass dieser Typus im Wesentlichen dort auftritt wo die Kirche ihre Spuren hinterließ. Durch den Machtverlust der Kirche in Verbindung mit der Aufklärung und dem damit verbundenen Glaubensvakuum sind viele bereit sich einen Ersatz zu suchen, weil sie instinktiv einen Halt und eine Entschuldigung außerhalb ihrer geistig erfassbaren Sphäre suchen. Sie wollen sich einer vermeintlichen Kraft hingeben und Ihr zu Gefallen sein, um vor sich selbst ein wohlgefälliges Leben zu führen und dieses Ziel zu erreichen streben sie mit fanatischem Eifer an. Diese Phänomen ist nicht nur auf die „unteren“ Gesellschaftsschichten beschränkt, sondern findet sich auch in starkem Maße in der sog. akademischen „Elite“. Und genau von dort geht die Gefahr aus, weil dieser Bildungskreis sich anmaßend in die Vorbild- und Vordenkerfunktion manövriert. So haben sich auch in der Vergangenheit die verschiedenen Ideologien entwickelt und wurden unter das Volk getragen.
 Iim Grunde aber weisen alle das gleiche Strickmuster auf. Selbst die hierarchische Struktur bis in die untersten Ränge weist verdächtig viele Parallelen zum Original –der katholischen Kirche- auf.
Es liegt in der Natur von Ideologien, das unter deren Mantel sich eine Vielzahl von –Gewinnern  tummelt. 

Das erinnert mich an gewisse „Wanderprediger“ im Mittelalter, die in die Dörfer zogen und dort ihren „Heiligenschein“ blitzen ließen. Da kam dann so einer in ein Dorf und falls er nicht gerade eine Hexe ausfindig machen konnte, malte er einen Teufel an eine Hauswand und zwang alle Dorfbewohner unter Bedrohung der ewigen Verdammnis -bei nicht Teilnahme- diesen Teufel zu steinigen. Und zwar so lange, bis der Teufel nicht mehr zu sehen war. Ergebnis, Teufel war weg und Hauswand kaputt.  Anschließend  wurden alle Einwohner, die den Kinderschuhen entwachsen waren, um einen kräftigen Bußobulus erleichtert und das Predigerlein zog zufrieden von dannen. Auf dem Weg und außer Sichtweite zog sich der „fromme Mann“ feixend die Kutte aus und marschierte fröhlich in den nächsten Ort der eine „gute“ Herberge vorzuweisen hatte. Dort feierte er dann mit den „willigen“ Mägden mit Bier, Wein und einem üppigen Mahle die erfolgreiche Teufelssteinigung. Ja, so lässt es sich ungeniert leben. Man muss nur auf der „richtigen“ Seite stehen und dies auch lautstark deutlich machen.  

Mit diesem kleinen Beispiel aus dem MA will ich deutlich machen, dass nach meiner persönlichen Erfahrung eine gehörige Portion bigotter Verlogenheit zum Wesen des Alarmisten (Teufel an die Wand malen) gehört, gleichgültig aus welcher Bevölkerungsschicht diese Spezies sich rekrutiert.

Mal abgesehen davon, dass ein „globales Klima“ aus meiner Sicht die Ausgeburt eines kranken Hirns ist, so stellt sich die Frage, was soll da wie geschützt werden? Und warum? Seit Jahrtausenden schützen sich die Menschen vor den Auswirkungen des jeweiligen Klimas in ihren Regionen. Sie hatten auch immer wieder mit dem sich ständig ändernden Klima ihre „liebe Not“. Welches Klima ist denn das ideale, und wer bestimm das? 
Meine Skepsis ist ein Ausdruck von Zweifel und Kritik und nicht zuletzt von Verachtung und Spott an dem wer uns was  im Namen eines Klimaschutzes  unter die Weste jubeln will. Ich bin ein strikter Gegner jederart von Bevormundung durch Regierungsorgane,  die glauben unter dem Mäntelchen einer Vorsorge vor irgendwas und alles den Bürger entmündigen zu können. Derartige Machenschaften sind in totalitären Regimen angesiedelt, haben aber in einer Demokratie –in der wir NOCH leben- nichts verloren.  

Abschließend möchte ich noch einen Splitter aus einer schon länger zurückliegenden Diskussion hinzufügen von dem ich glaube, dass er nach wie vor aktuell ist:
***&lt;em&gt; Wie weitsichtig war noch der „Erfinder“ der sog. verbrieften Hypothekenkredite(CMOs), ehem. Geschäftsführender Direktor von Kidder Peabody, Gründer und Vorsitzender der „Chicago Climate Exchange“, Dr. Richard Sandor, als er schon 1992 gegenüber dem „Wall Street Journal“ äußerte:
„Luft und Wasser sind nicht mehr die freien Güter, wie sie in der Wirtschaft einmal als gegeben galten. Sie müssen als Eigentumsrechte neu definiert werden, damit sie effizient zugeteilt werden können.“
In 2004 machten dann seine Kumpels Al Gore und David Blood, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Goldman Sachs Asset Management, Nägel mit Köpfen in Form des Generation Investment Fund. &lt;/em&gt;*** 

schöne Grüße aus dem Moos</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>#12<br />
Hallo Herr Heller, </p>
<p>diesen Ball nehme ich mal auf.</p>
<blockquote><p>Ich bin an dieser Stelle, Moosgeist, auch nicht offen für Fakten. Sondern tatsächlich endgültig entschieden…. </p></blockquote>
<p>Das würde ja letztlich bedeuten, dass Sie für sich den Begriff “Skeptiker” im Sinne des Skeptizismus in Anspruch nehmen –wollen?-. Dann aber, dürfte es –wenn man den Gedanken fortspinnt-  auch kein „<em> endgültig entschieden </em>“ geben. Denn ein Skeptiker in diesem Sinne ist jedem Faktum und jeder „Wahrheit“, jeder „Erkenntnis“  gegenüber skeptisch, in letzter Konsequenz auch gegenüber sich selbst. Damit würden Sie aber jenen Stimmen recht geben, die die sog. Skeptiker genau in dieser Ecke sehen wollen. Denn nicht ohne Hintergedanken haben die Alarmisten und Katastrophiker diesen Begriff für die Kritiker an der durchaus kritikwürdigen IPCC-gestützten Klimaforschung gewählt, weil der Schritt vom Skeptiker im Sinne von Skeptizismus zum „Leugner“ leichter zu bewerkstelligen ist. Die Praxis zeigt das täglich in der Diskussion.</p>
<p>Das kann aber nach meinem Verständnis so nicht sein. Skeptisch zu sein bedeutet expressis verbis nicht automatisch Skeptiker i.S. des o.G. zu sein. So, wie jemand der redet nicht unbedingt ein „Redner“, oder jemand der singt, kein „Sänger“ sein muss.<br />
Wir –zumindest für mich gesprochen- sind skeptisch im Sinne von Zweifel und Kritik an der mangelhaften Wissenslage und der daraus abgeleiteten Handlungsdoktrin. Um das zu verdeutlichen führe ich gerne den in der Jurisprudenz gängigen Begriff des „Beweises prima face“ an. Auf die Klimadebatte besonderes auf das Katastrophengeschrei der Alarmisten bezogen, könnte man es so ausdrücken:<br />
***<em> Es ist nicht erforderlich gegenüber einer unbewiesenen Behauptung einen Gegenbeweis zu führen. Die Behauptung des AGW und der daraus resultierenden Katastrophe ist nicht bewiesen. Es handelt sich hier um eine Vermutung aufgrund vermeintlicher Indizien. Ein Teil dieser vermeintlichen Indizien fußt teilweise ebenfalls nur auf Vermutungen.<br />
Der Versuch der AGW-Protagonisten und Alarmisten, hier einen Beweis prima face (des ersten Anscheins) zu führen, muss kläglich scheitern, weil auch andere Möglichkeiten mit ähnlicher oder gleicher Wahrscheinlichkeit in Betracht kommen.<br />
Ein prima face Beweis (= Ersatz für einen echten Beweis) ist erst dann erbracht, wenn alle anderen Möglichkeiten <strong> eindeutig </strong> ausscheiden, andernfalls verbleibt eine stinknormale Vermutung/Behauptung (Bestandteil der Jurisprudenz).<br />
Dies wird in der ganzen Klimadebatte offensichtlich ständig übersehen.<br />
Insofern ist die so geführte Debatte nur scheinbar eine wissenschaftliche Diskussion, eigentlich aber nur ein Streit um des Kaisers Bart.</em>***<br />
Einmal anders ausgedrückt, und für einen Techniker nachvollziehbar ist die Feststellung, dass der „Stand der Technik“ nicht gleichbedeutend mit den „anerkannten Regeln der Technik“ ist. Während das Erstere die neueste technische Errungenschaft  beschreibt, meint das Zweite die jn langer Praxis erprobte Anwendung. Anders herum bedeutet das aber auch, dass der vermeintliche Wissensstand einiger (weniger?) Wissenschaftler nicht anerkannter Stand der Wissenschaft schlechthin sein kann.</p>
<p>Schauen wir und doch mal die Alarmisten an.<br />
Ein Alarm wird ausgelöst, wenn der Schaden durch eine genau definierte Gefahr unmittelbar unabwendbar bevorsteht, oder gerade im Begriff ist sich zu verwirklichen. Es ist also eine <strong>sofortige</strong> Aktion zwingend. Nicht ohne Grund hat der Gesetzgeber das Auslösen von Alarm in bestimmten Fällen mit Strafe bewehrt.<br />
Was passiert aber durch die sog. Klimaforschung und deren Protagonisten und Katastrophenprediger? Sie schreien „Alarm“ und wissen im Grund noch nicht einmal ob, was, wann und wo passieren wird. Da wird Action verlangt, oder Unterlassung, am besten gleich beides. Über das Was und Wie glaubt man sich einig, dabei übersieht man aber, das wohl das Eine das Andere aufhebt. Ist aber egal, Hauptsache man tut was und lässt was.<br />
Es wird Alarm geschrien weil es ein Klima gibt, das genau das tut was es schon immer getan hat, nämlich sich ändert/wandelt. Die Einen wollen das Klima schützen oder gar retten. Die Anderen wollen die Welt vor dem Klima schützen oder retten. Aber beide sind sich einig: „es muss was geschehen“. Und am lautesten schreien dann die, die sich einen Vorteil daraus erhoffen, oder die eigene Bestätigung ihrer „edlen Gesinnung“ erhoffen.</p>
<p>Ein Alarmist entwickelt einen Missionierungsdrang wie er sonst nur noch bei religiösen Fanatikern anzutreffen ist.  Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass dieser Typus im Wesentlichen dort auftritt wo die Kirche ihre Spuren hinterließ. Durch den Machtverlust der Kirche in Verbindung mit der Aufklärung und dem damit verbundenen Glaubensvakuum sind viele bereit sich einen Ersatz zu suchen, weil sie instinktiv einen Halt und eine Entschuldigung außerhalb ihrer geistig erfassbaren Sphäre suchen. Sie wollen sich einer vermeintlichen Kraft hingeben und Ihr zu Gefallen sein, um vor sich selbst ein wohlgefälliges Leben zu führen und dieses Ziel zu erreichen streben sie mit fanatischem Eifer an. Diese Phänomen ist nicht nur auf die „unteren“ Gesellschaftsschichten beschränkt, sondern findet sich auch in starkem Maße in der sog. akademischen „Elite“. Und genau von dort geht die Gefahr aus, weil dieser Bildungskreis sich anmaßend in die Vorbild- und Vordenkerfunktion manövriert. So haben sich auch in der Vergangenheit die verschiedenen Ideologien entwickelt und wurden unter das Volk getragen.<br />
 Iim Grunde aber weisen alle das gleiche Strickmuster auf. Selbst die hierarchische Struktur bis in die untersten Ränge weist verdächtig viele Parallelen zum Original –der katholischen Kirche- auf.<br />
Es liegt in der Natur von Ideologien, das unter deren Mantel sich eine Vielzahl von –Gewinnern  tummelt. </p>
<p>Das erinnert mich an gewisse „Wanderprediger“ im Mittelalter, die in die Dörfer zogen und dort ihren „Heiligenschein“ blitzen ließen. Da kam dann so einer in ein Dorf und falls er nicht gerade eine Hexe ausfindig machen konnte, malte er einen Teufel an eine Hauswand und zwang alle Dorfbewohner unter Bedrohung der ewigen Verdammnis -bei nicht Teilnahme- diesen Teufel zu steinigen. Und zwar so lange, bis der Teufel nicht mehr zu sehen war. Ergebnis, Teufel war weg und Hauswand kaputt.  Anschließend  wurden alle Einwohner, die den Kinderschuhen entwachsen waren, um einen kräftigen Bußobulus erleichtert und das Predigerlein zog zufrieden von dannen. Auf dem Weg und außer Sichtweite zog sich der „fromme Mann“ feixend die Kutte aus und marschierte fröhlich in den nächsten Ort der eine „gute“ Herberge vorzuweisen hatte. Dort feierte er dann mit den „willigen“ Mägden mit Bier, Wein und einem üppigen Mahle die erfolgreiche Teufelssteinigung. Ja, so lässt es sich ungeniert leben. Man muss nur auf der „richtigen“ Seite stehen und dies auch lautstark deutlich machen.  </p>
<p>Mit diesem kleinen Beispiel aus dem MA will ich deutlich machen, dass nach meiner persönlichen Erfahrung eine gehörige Portion bigotter Verlogenheit zum Wesen des Alarmisten (Teufel an die Wand malen) gehört, gleichgültig aus welcher Bevölkerungsschicht diese Spezies sich rekrutiert.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass ein „globales Klima“ aus meiner Sicht die Ausgeburt eines kranken Hirns ist, so stellt sich die Frage, was soll da wie geschützt werden? Und warum? Seit Jahrtausenden schützen sich die Menschen vor den Auswirkungen des jeweiligen Klimas in ihren Regionen. Sie hatten auch immer wieder mit dem sich ständig ändernden Klima ihre „liebe Not“. Welches Klima ist denn das ideale, und wer bestimm das?<br />
Meine Skepsis ist ein Ausdruck von Zweifel und Kritik und nicht zuletzt von Verachtung und Spott an dem wer uns was  im Namen eines Klimaschutzes  unter die Weste jubeln will. Ich bin ein strikter Gegner jederart von Bevormundung durch Regierungsorgane,  die glauben unter dem Mäntelchen einer Vorsorge vor irgendwas und alles den Bürger entmündigen zu können. Derartige Machenschaften sind in totalitären Regimen angesiedelt, haben aber in einer Demokratie –in der wir NOCH leben- nichts verloren.  </p>
<p>Abschließend möchte ich noch einen Splitter aus einer schon länger zurückliegenden Diskussion hinzufügen von dem ich glaube, dass er nach wie vor aktuell ist:<br />
***<em> Wie weitsichtig war noch der „Erfinder“ der sog. verbrieften Hypothekenkredite(CMOs), ehem. Geschäftsführender Direktor von Kidder Peabody, Gründer und Vorsitzender der „Chicago Climate Exchange“, Dr. Richard Sandor, als er schon 1992 gegenüber dem „Wall Street Journal“ äußerte:<br />
„Luft und Wasser sind nicht mehr die freien Güter, wie sie in der Wirtschaft einmal als gegeben galten. Sie müssen als Eigentumsrechte neu definiert werden, damit sie effizient zugeteilt werden können.“<br />
In 2004 machten dann seine Kumpels Al Gore und David Blood, der ehemalige Vorstandsvorsitzende der Goldman Sachs Asset Management, Nägel mit Köpfen in Form des Generation Investment Fund. </em>*** </p>
<p>schöne Grüße aus dem Moos</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peter Heller</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1277</link>
		<dc:creator>Peter Heller</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Feb 2010 22:45:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1277</guid>
		<description>Liebe Leute,

erst einmal vielen Dank für die fundierten und ausführlichen Reaktionen. Ich habe alles mit großem Interesse gelesen aber noch nicht alles wirklich verarbeitet.

Ich stelle mal etwas verkürzt fest, daß kaum jemand von Ihnen so simpel denkt, wie ich. Aber das Thema &quot;Verhältnis von Wissenschaft un Politik&quot; scheint ja schon der Knackpunkt zu sein. Ich muß gestehen, daß ich hier mit mir selbst noch nicht im Reinen darüber bin, wie dieses nun aussehen soll. Und deswegen darüber auch noch nichts geschrieben habe. Mit meinem obigen Text wollte ich eigentlich den Anstoß dazu liefern, die Thematik &quot;Alarmisten&quot; vs. &quot;Skeptiker&quot; auf einer viel oberflächlicheren Ebene zu debattieren.

Ich muß darüber noch nachdenken, für den Moment stelle ich aber fest, daß ich bei meiner einfachen Beschreibung (Skeptiker lehnt politische Maßnahmen ab, Alarmist fordert diese ein) bleibe. 

Ich bin an dieser Stelle, Moosgeist, auch nicht offen für Fakten. Sondern tatsächlich endgültig entschieden. Es gibt kein Fakt, daß mich davon abbringen könnte, &quot;Klimaschutz&quot; in Form von Anpassung zu leben, statt zu ihm in Form von &quot;Vermeidung&quot; gezwungen zu werden. Diese Frage habe ich für mich tatsächlich auf der Grundlage meines Staatsverständnisses entschieden. Und diese Entscheidung ist daher unabhängig von wissenschaftlichen Fakten. 
Und ich kenne eine Menge Alarmisten, für die das andersherum genau so gilt, die mir also eigentlich in dieser Beziehung sehr ähnlich sind.

Was für mich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen eben von Bedeutung ist, ist eine mögliche Antwort auf die Frage, wie weit die Anpassung gehen muß.

Ich finde auch nicht, Herr Heß, daß dies nun eine kritikwürdige Kategorisierung von Menschen ist. Ich bin ja nun als Mensch sehr viel mehr als nur die Summe meiner politischen Einstellungen. Von daher war mein Anspruch eher, Haltungen zu kategorisieren, und nicht Menschen. Ich finde, Haltungen sollte man kategorisieren, man  muß es sogar, denn es erleichtert die Identifikation von Gegnern und von Verbündeten. 

Aus meiner Haltung folgere ich beispielsweise, daß Leute wie von Storch oder die Pielkes, obwohl fest im wissenschaftlichen Mainstream verwurzelt und vom AGW überzeugt, eher meine Verbündeten sind. Wohingegen konservative amerikanische Moderatoren eher meine Gegner sind. Diese lehnen zwar auch die gegenwärtige &quot;Klimaschutzpoltik&quot; ab, reden aber gleichzeitig wahlweise einer an fundamentalen christlichen Glaubenssätzen ausgerichteten Lebensweise, der Evolutionstheorie, dem Kampf gegen Homosexualität und Abtreibung usw. das Wort, was meine Sache genau nicht ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leute,</p>
<p>erst einmal vielen Dank für die fundierten und ausführlichen Reaktionen. Ich habe alles mit großem Interesse gelesen aber noch nicht alles wirklich verarbeitet.</p>
<p>Ich stelle mal etwas verkürzt fest, daß kaum jemand von Ihnen so simpel denkt, wie ich. Aber das Thema &#8220;Verhältnis von Wissenschaft un Politik&#8221; scheint ja schon der Knackpunkt zu sein. Ich muß gestehen, daß ich hier mit mir selbst noch nicht im Reinen darüber bin, wie dieses nun aussehen soll. Und deswegen darüber auch noch nichts geschrieben habe. Mit meinem obigen Text wollte ich eigentlich den Anstoß dazu liefern, die Thematik &#8220;Alarmisten&#8221; vs. &#8220;Skeptiker&#8221; auf einer viel oberflächlicheren Ebene zu debattieren.</p>
<p>Ich muß darüber noch nachdenken, für den Moment stelle ich aber fest, daß ich bei meiner einfachen Beschreibung (Skeptiker lehnt politische Maßnahmen ab, Alarmist fordert diese ein) bleibe. </p>
<p>Ich bin an dieser Stelle, Moosgeist, auch nicht offen für Fakten. Sondern tatsächlich endgültig entschieden. Es gibt kein Fakt, daß mich davon abbringen könnte, &#8220;Klimaschutz&#8221; in Form von Anpassung zu leben, statt zu ihm in Form von &#8220;Vermeidung&#8221; gezwungen zu werden. Diese Frage habe ich für mich tatsächlich auf der Grundlage meines Staatsverständnisses entschieden. Und diese Entscheidung ist daher unabhängig von wissenschaftlichen Fakten.<br />
Und ich kenne eine Menge Alarmisten, für die das andersherum genau so gilt, die mir also eigentlich in dieser Beziehung sehr ähnlich sind.</p>
<p>Was für mich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen eben von Bedeutung ist, ist eine mögliche Antwort auf die Frage, wie weit die Anpassung gehen muß.</p>
<p>Ich finde auch nicht, Herr Heß, daß dies nun eine kritikwürdige Kategorisierung von Menschen ist. Ich bin ja nun als Mensch sehr viel mehr als nur die Summe meiner politischen Einstellungen. Von daher war mein Anspruch eher, Haltungen zu kategorisieren, und nicht Menschen. Ich finde, Haltungen sollte man kategorisieren, man  muß es sogar, denn es erleichtert die Identifikation von Gegnern und von Verbündeten. </p>
<p>Aus meiner Haltung folgere ich beispielsweise, daß Leute wie von Storch oder die Pielkes, obwohl fest im wissenschaftlichen Mainstream verwurzelt und vom AGW überzeugt, eher meine Verbündeten sind. Wohingegen konservative amerikanische Moderatoren eher meine Gegner sind. Diese lehnen zwar auch die gegenwärtige &#8220;Klimaschutzpoltik&#8221; ab, reden aber gleichzeitig wahlweise einer an fundamentalen christlichen Glaubenssätzen ausgerichteten Lebensweise, der Evolutionstheorie, dem Kampf gegen Homosexualität und Abtreibung usw. das Wort, was meine Sache genau nicht ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: moosgeist</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1269</link>
		<dc:creator>moosgeist</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 20:47:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1269</guid>
		<description>Tomislav #10

Den Skeptiker würde ich nicht unbedingt einem Agnostiker gleichstellen. Ein Skeptiker ist nach meinem Verständnis offen gegenüber Fakten und auch bereit seine Haltung zu überprüfen. 
Es würde ihn nicht umwerfen, wenn er auf Grund vorliegender Fakten zu einer anderen Meinung gelangt. Im Gegenteil, er würde darin eine Bestätigung seiner vorausgegangenen Haltung sehen.

Einem Alarmisten resp. fanatisch Gläubigen fehlt die Bereitschaft zur Überprüfung der Eigenen Haltung völlig. Er würde bei Vorliegen eindeutig anderslautender Fakten diese bis zum eigenen Zusammenbruch leugnen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Tomislav #10</p>
<p>Den Skeptiker würde ich nicht unbedingt einem Agnostiker gleichstellen. Ein Skeptiker ist nach meinem Verständnis offen gegenüber Fakten und auch bereit seine Haltung zu überprüfen.<br />
Es würde ihn nicht umwerfen, wenn er auf Grund vorliegender Fakten zu einer anderen Meinung gelangt. Im Gegenteil, er würde darin eine Bestätigung seiner vorausgegangenen Haltung sehen.</p>
<p>Einem Alarmisten resp. fanatisch Gläubigen fehlt die Bereitschaft zur Überprüfung der Eigenen Haltung völlig. Er würde bei Vorliegen eindeutig anderslautender Fakten diese bis zum eigenen Zusammenbruch leugnen.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Tomislav</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1268</link>
		<dc:creator>Tomislav</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Feb 2010 16:31:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1268</guid>
		<description>Die Unterscheidung von Skeptikern und Alarmisten ist eigentlich wie die Unterscheidung von Agnostikern und Gläubigen (bzw. dazu Verführten).

Irgendwann werden die Gläubigen vielleicht glauben, dass es keinen menschgemachten Klimawandel gibt oder dass soziale Gerechtigkeit nicht das gleiche Ergebnis/Einkommen sondern gleiche Chancen bedeutet. Was auch immer.  

Ein Agnostiker wird sich nie ändern und immer fragen: &quot;Wo ist der Beweis?&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Unterscheidung von Skeptikern und Alarmisten ist eigentlich wie die Unterscheidung von Agnostikern und Gläubigen (bzw. dazu Verführten).</p>
<p>Irgendwann werden die Gläubigen vielleicht glauben, dass es keinen menschgemachten Klimawandel gibt oder dass soziale Gerechtigkeit nicht das gleiche Ergebnis/Einkommen sondern gleiche Chancen bedeutet. Was auch immer.  </p>
<p>Ein Agnostiker wird sich nie ändern und immer fragen: &#8220;Wo ist der Beweis?&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Günter Heß</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1253</link>
		<dc:creator>Günter Heß</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 16:31:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1253</guid>
		<description>Lieber Herr Heller,
ich finde es gut, dass Sie ihre Definition der beiden Begriffe vorgestellt und diskutiert haben als Basis für die weitere Diskussion
Ich finde beide Begriffe unpassend, um Menschen einzuordnen und innerhalb der Klimadebatte zu kategorisieren. Denn beide Begriffe sind ja eigentlich eher negativ besetzt. Ein „Skeptiker“ wäre jemand der jeden Beweis oder Beleg anzweifelt und ein „Alarmist“ jemand der grundlos warnt.
Trotzdem gehört eine gesunde Portion Skepsis sowohl zur Wissenschaft als auch zum Kern unserer Demokratie. Oder was tun Wissenschaftler in einem „Peer-Review“. Oder was tun Parlamentarier, wenn Sie die Regierung in einem Untersuchungsausschuss kontrollieren. Auch die Warnung vor Gefahren gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Oder was tun Journalisten, wenn Sie Hinweise auf Missstände entdecken. Beides ist notwendig.  Entscheidend sind der politische Diskurs, der anschließend unabhängig erfolgen muss, und der demokratische Entscheidungsfindungsprozess.
Deshalb sollten wir an das Wesen unserer Demokratie denken und jede Meinung als das respektieren was sie ist, die Meinung eines gleichberechtigten Staatsbürgers.  An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass ich auf Internetseiten wie Realclimate , Rabett’s Run, PrimaKlima, Open Mind diesen Respekt vor anderen Meinungen in den Diskussionsbeiträgen vermisse. Aber das ist nur meine subjektive Beobachtung.
Das bringt uns dann zur eigentlichen Problematik zurück die in der Klimadebatte unterschwellig sichtbar wird, nämlich dass nicht legitimierte internationale Gremien und Organisationen ohne parlamentarische Kontrolle versuchen die Politik von souveränen Staaten zu beeinflussen.
In Deutschland beobachte ich die Tendenz zu einer Geisteshaltung, die im Grunde der Geisteshaltung des wissenschaftlichen Sozialismus entspricht. Das heißt eine kleine Gruppe von „elitären Fachleuten“ die nicht demokratisch gewählt ist, legt fest was richtig ist. Wobei ich elitär nur mit Auswahl gleichsetzen würde, nicht notwendigerweise mit Kompetenz.
Meines Erachtens haben Sie in ihrem Beitrag mit der Kategorie  „Skeptiker“ einen Menschen beschrieben, der Empiriker, Realist und Demokrat ist und andere Menschen mit ihren Meinungen respektiert.
Mit „Alarmisten“ haben Sie eher einen Menschen beschrieben, der an die jeweilige wissenschaftliche Erkenntnis glaubt und die von ihm akzeptierten oder definierten Meinungen und Interessen durchsetzen will.
Insofern sind ihre beiden Kategorien nicht komplementär und nicht geeignet Menschen zu charakterisieren. Wobei ich gestehen muss, dass ich Kategorien für Menschen ablehne.
Mit freundlichen Grüßen
Günter Heß</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr Heller,<br />
ich finde es gut, dass Sie ihre Definition der beiden Begriffe vorgestellt und diskutiert haben als Basis für die weitere Diskussion<br />
Ich finde beide Begriffe unpassend, um Menschen einzuordnen und innerhalb der Klimadebatte zu kategorisieren. Denn beide Begriffe sind ja eigentlich eher negativ besetzt. Ein „Skeptiker“ wäre jemand der jeden Beweis oder Beleg anzweifelt und ein „Alarmist“ jemand der grundlos warnt.<br />
Trotzdem gehört eine gesunde Portion Skepsis sowohl zur Wissenschaft als auch zum Kern unserer Demokratie. Oder was tun Wissenschaftler in einem „Peer-Review“. Oder was tun Parlamentarier, wenn Sie die Regierung in einem Untersuchungsausschuss kontrollieren. Auch die Warnung vor Gefahren gehört zu unserer Gesellschaft dazu. Oder was tun Journalisten, wenn Sie Hinweise auf Missstände entdecken. Beides ist notwendig.  Entscheidend sind der politische Diskurs, der anschließend unabhängig erfolgen muss, und der demokratische Entscheidungsfindungsprozess.<br />
Deshalb sollten wir an das Wesen unserer Demokratie denken und jede Meinung als das respektieren was sie ist, die Meinung eines gleichberechtigten Staatsbürgers.  An dieser Stelle möchte ich bemerken, dass ich auf Internetseiten wie Realclimate , Rabett’s Run, PrimaKlima, Open Mind diesen Respekt vor anderen Meinungen in den Diskussionsbeiträgen vermisse. Aber das ist nur meine subjektive Beobachtung.<br />
Das bringt uns dann zur eigentlichen Problematik zurück die in der Klimadebatte unterschwellig sichtbar wird, nämlich dass nicht legitimierte internationale Gremien und Organisationen ohne parlamentarische Kontrolle versuchen die Politik von souveränen Staaten zu beeinflussen.<br />
In Deutschland beobachte ich die Tendenz zu einer Geisteshaltung, die im Grunde der Geisteshaltung des wissenschaftlichen Sozialismus entspricht. Das heißt eine kleine Gruppe von „elitären Fachleuten“ die nicht demokratisch gewählt ist, legt fest was richtig ist. Wobei ich elitär nur mit Auswahl gleichsetzen würde, nicht notwendigerweise mit Kompetenz.<br />
Meines Erachtens haben Sie in ihrem Beitrag mit der Kategorie  „Skeptiker“ einen Menschen beschrieben, der Empiriker, Realist und Demokrat ist und andere Menschen mit ihren Meinungen respektiert.<br />
Mit „Alarmisten“ haben Sie eher einen Menschen beschrieben, der an die jeweilige wissenschaftliche Erkenntnis glaubt und die von ihm akzeptierten oder definierten Meinungen und Interessen durchsetzen will.<br />
Insofern sind ihre beiden Kategorien nicht komplementär und nicht geeignet Menschen zu charakterisieren. Wobei ich gestehen muss, dass ich Kategorien für Menschen ablehne.<br />
Mit freundlichen Grüßen<br />
Günter Heß</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wetterfrosch</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1251</link>
		<dc:creator>Wetterfrosch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:42:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1251</guid>
		<description>@Rudolf Kipp
&lt;blockquote&gt;Dabei scheinen die Menschen am liebsten denjenigen zu glauben, die möglichst düstere Schreckensbilder malen und zu einem Umkehren aufrufen.&lt;/blockquote&gt;
Das gilt sicher für so Typen der unteren Liga, die ihr Spielchen bei RE und anderen Blogs treiben.
Ich habe oben bereits den Übergang zum Glauben dargelegt, der da anfängt, wo das Wissen aufhört.
Sicher folgen viele Menschen diesem Weg, ich bin mir aber sicher, dass auch hierbei gewaltig übertrieben wird.
Was wirklich schlimm dabei ist (und auch noch von der herrschenden Kaste gewollt, da Mittel zum Zweck...) ist die allgemeine Lethargie, in die große Teile der Bevölkerung verfallen sind.
&quot;Das interessiert mich nicht, wir können nichts dagegen tun, die machen ja doch was sie wollen&quot; - das sind die schlimmen Ergebnisse aktueller &lt;del&gt;Gehirnwäsche&lt;/del&gt; (Bildungs-) Politik.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Rudolf Kipp</p>
<blockquote><p>Dabei scheinen die Menschen am liebsten denjenigen zu glauben, die möglichst düstere Schreckensbilder malen und zu einem Umkehren aufrufen.</p></blockquote>
<p>Das gilt sicher für so Typen der unteren Liga, die ihr Spielchen bei RE und anderen Blogs treiben.<br />
Ich habe oben bereits den Übergang zum Glauben dargelegt, der da anfängt, wo das Wissen aufhört.<br />
Sicher folgen viele Menschen diesem Weg, ich bin mir aber sicher, dass auch hierbei gewaltig übertrieben wird.<br />
Was wirklich schlimm dabei ist (und auch noch von der herrschenden Kaste gewollt, da Mittel zum Zweck&#8230;) ist die allgemeine Lethargie, in die große Teile der Bevölkerung verfallen sind.<br />
&#8220;Das interessiert mich nicht, wir können nichts dagegen tun, die machen ja doch was sie wollen&#8221; -- das sind die schlimmen Ergebnisse aktueller <del>Gehirnwäsche</del> (Bildungs-) Politik.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Wetterfrosch</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1250</link>
		<dc:creator>Wetterfrosch</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 13:26:36 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1250</guid>
		<description>Lieber Theobald Tiger,
ich gebe ihnen Recht in ihrem Anspruch an die Wissenschaft, wie sie sein &lt;em&gt;sollte&lt;/em&gt;. Ich habe dargelegt, wie sie sich &lt;em&gt;darstellt&lt;/em&gt;, und das nicht erst seit heute.
(Über den Anspruch der freien Wissenschaft sollte man tiefer nachdenken, vielleicht sogar in einem eigenen Artikel.)
Indes tun wir das beste, was wir tun können. Denn das Einzige, was dem Bürger, oder dem einzelnen Wissenschaftler bleibt, ist diesen ganzen Sumpf zu kontrollieren, Missstände anzuprangern und die Öffentlichkeit mit Hilfe engagierter Journalisten zu informieren.
Es gibt keinen Grund, zu resignieren. Und ich bin in keiner Weise unzufrieden mit der derzeitigen Situation, denn als Realist gehe ich davon aus, dass jeder Lügen wird und bestechlich ist, wenn man ihn nur lässt, bzw. wenn man ihn sogar dazu zwingt.
Skepsis und Kontrolle sind machtvolle Instrumente gegen Korruption und Lobbyismus, und deswegen fürchten die Ökologisten uns wie der Teufel das Weihwasser.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Theobald Tiger,<br />
ich gebe ihnen Recht in ihrem Anspruch an die Wissenschaft, wie sie sein <em>sollte</em>. Ich habe dargelegt, wie sie sich <em>darstellt</em>, und das nicht erst seit heute.<br />
(Über den Anspruch der freien Wissenschaft sollte man tiefer nachdenken, vielleicht sogar in einem eigenen Artikel.)<br />
Indes tun wir das beste, was wir tun können. Denn das Einzige, was dem Bürger, oder dem einzelnen Wissenschaftler bleibt, ist diesen ganzen Sumpf zu kontrollieren, Missstände anzuprangern und die Öffentlichkeit mit Hilfe engagierter Journalisten zu informieren.<br />
Es gibt keinen Grund, zu resignieren. Und ich bin in keiner Weise unzufrieden mit der derzeitigen Situation, denn als Realist gehe ich davon aus, dass jeder Lügen wird und bestechlich ist, wenn man ihn nur lässt, bzw. wenn man ihn sogar dazu zwingt.<br />
Skepsis und Kontrolle sind machtvolle Instrumente gegen Korruption und Lobbyismus, und deswegen fürchten die Ökologisten uns wie der Teufel das Weihwasser.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Rudolf Kipp</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1249</link>
		<dc:creator>Rudolf Kipp</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 12:47:43 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1249</guid>
		<description>Ich habe den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft eine alarmistische Grundeinstellung wesentlich weiter verbreitet ist, als eine, sagen wir, mehr entspannte. Das scheint so eine Art kulturelle Konstante zu sein. In vielen Zeiten hatten die Menschen Untergangsvisionen. Und eben auch Priester, die die Menschen davon erlöst haben, indem sie den Ausweg gezeigt haben. Dabei scheinen die Menschen am liebsten denjenigen zu glauben, die möglichst düstere Schreckensbilder malen und zu einem Umkehren aufrufen. Dass die Priester selbst davon am meisten profitieren, scheint dabei kaum jemanden zu interessieren.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe den Eindruck, dass in unserer Gesellschaft eine alarmistische Grundeinstellung wesentlich weiter verbreitet ist, als eine, sagen wir, mehr entspannte. Das scheint so eine Art kulturelle Konstante zu sein. In vielen Zeiten hatten die Menschen Untergangsvisionen. Und eben auch Priester, die die Menschen davon erlöst haben, indem sie den Ausweg gezeigt haben. Dabei scheinen die Menschen am liebsten denjenigen zu glauben, die möglichst düstere Schreckensbilder malen und zu einem Umkehren aufrufen. Dass die Priester selbst davon am meisten profitieren, scheint dabei kaum jemanden zu interessieren.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Theobald Tiger</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/kleiner-einwurf-von-skeptikern-und-alarmisten/001742/#comment-1247</link>
		<dc:creator>Theobald Tiger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Jan 2010 11:52:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=1742#comment-1247</guid>
		<description>@wetterfrosch&lt;blockquote&gt;Natürlich kann man Wissenschaft und Politik nicht völlig trennen.&lt;/blockquote&gt;
Doch. Muß man sogar.
Wo bliebe dann die Freiheit der Wissenschaft (und hier sind stets Natur- und keine Stammtischwissenschaften gemeint) , deren Ergebnisse a priori immer wertfrei sind.
Das entbindet den Wissenschaftler nicht von seiner moralischen Aufgabe (nicht &lt;em&gt;politischen&lt;/em&gt;), seine Ergebnisse auf Relevanz im  gesellschaftlichen Kontext zu prüfen und sogar notfalls auf deren Veröffentlichung zu verzichten.
&lt;blockquote&gt;Skeptiker zu sein, muss man sich leisten können.&lt;/blockquote&gt;
Eine Gesellschaft muß sich Wissenschaftler leisten können.

Im übrigen folge ich Ihnen in Ihrer realistischen Situationsbeschreibung in vollem Umfang, auch wenn wir mit diesem Status hochgradig unzufrieden zu sein haben. Indes sehe ich kaum einen Ausweg, weil trotz aller gelegentlichen Rufe nach &quot;weniger Staat&quot; genau die gegenteilige Tendenz vorherrscht. Je mehr eine Verwaltung, eine NGO oder ein Amt einem Wissenschaftler vorschreibt und -rechnet, was, woran und wie er zu forschen hat, desto größer wird die Schere zwischen Macht und Kompetenz.
Und auch der Wissenschaftler degeriert, weil er die moralische Schere im eigenen Kopf verlernt hat zu gebrauchen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@wetterfrosch<br />
<blockquote>Natürlich kann man Wissenschaft und Politik nicht völlig trennen.</p></blockquote>
<p>Doch. Muß man sogar.<br />
Wo bliebe dann die Freiheit der Wissenschaft (und hier sind stets Natur- und keine Stammtischwissenschaften gemeint) , deren Ergebnisse a priori immer wertfrei sind.<br />
Das entbindet den Wissenschaftler nicht von seiner moralischen Aufgabe (nicht <em>politischen</em>), seine Ergebnisse auf Relevanz im  gesellschaftlichen Kontext zu prüfen und sogar notfalls auf deren Veröffentlichung zu verzichten.</p>
<blockquote><p>Skeptiker zu sein, muss man sich leisten können.</p></blockquote>
<p>Eine Gesellschaft muß sich Wissenschaftler leisten können.</p>
<p>Im übrigen folge ich Ihnen in Ihrer realistischen Situationsbeschreibung in vollem Umfang, auch wenn wir mit diesem Status hochgradig unzufrieden zu sein haben. Indes sehe ich kaum einen Ausweg, weil trotz aller gelegentlichen Rufe nach &#8220;weniger Staat&#8221; genau die gegenteilige Tendenz vorherrscht. Je mehr eine Verwaltung, eine NGO oder ein Amt einem Wissenschaftler vorschreibt und -rechnet, was, woran und wie er zu forschen hat, desto größer wird die Schere zwischen Macht und Kompetenz.<br />
Und auch der Wissenschaftler degeriert, weil er die moralische Schere im eigenen Kopf verlernt hat zu gebrauchen.</p>
]]></content:encoded>
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