Klimaangst und Klimaschutz. Man fürchtet um die zukünftigen Generationen und vermeidet Plastik und fährt Rad!

30. Januar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

12 Kommentare
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  1. Ich fürchte nur wenig: z.B. unwissende törichte Politiker, die Stromrechnung, den Black Out und den Gashahn von Putin. Wenn die Industrie aus dem Land gejagt ist, jede Wertschöpfung weg ist, dann können die Arbeitslosen dem Klima zuschauen und dem steigenden Wohlstand im Rest der Welt. Wer braucht 80 Millionen Deutsche? Die Deutschen hassen Deutschland ohnehin, also ist ihnen auch geholfen.

  2. Climate Change Gets a New Language… Again

    The New Language of Climate Change
    Scientists and meteorologists on the front lines of the climate wars are testing a new strategy to get through to the skeptics and outright deniers.

    By BRYAN BENDER January 27, 2019

    PHOENIX—Leading climate scientists and meteorologists are banking on a new strategy for talking about climate change: Take the politics out of it.

    That means avoiding the phrase “climate change,” so loaded with partisan connotations as it is. Stop talking about who or what is most responsible. And focus instead on what is happening and how unusual it is—and what it is costing communities.
    […]
    That was a main takeaway at the American Meteorological Society’s annual meeting this month, where top meteorologists and environmental scientists…
    […]
    The hope is to persuade the small but powerful minority that stands in the way of new policies to mitigate climate change’s worst long-term effects—as well as the people who vote for them—that something needs to be done or their own livelihoods and health will be at stake.
    The new language taking root is meant to instill this sense of urgency about what is happening in ways to which everyday citizens can relate—without directly blaming it on human activity…
    […]
    “Is it humans or is it not? We really need to get beyond that,” Bernadette Woods Placky, an Emmy award-winning meteorologist who directs the Climate Matters program at Climate Central, told me.
    […]
    “They see it firsthand,” Robert Mark Simpson, a professor of geography at the University of Tennessee at Martin, told me. “There is a sort of acknowledgment that the climate is changing. They just don’t think humans are that impactful. [They think blaming humans is] a conspiracy to overthrow the U.S. economy.”
    […]
    I asked Grandy that question. He believes recognition is just Step One and hopes that once doubters see climate change as the dire threat it is, it will be easier for them to get on board with the only solutions believed to be able to rein it in: phasing out fossil fuels and scaling back our carbon footprint.
    After all, he said, climate change “is happening whether they like it or not. If they ignore it, it is still going to happen.”

  3. In all diesen Postulaten klingt immer wieder durch, dass niemand weiss, wovor er eigentlich Angst haben sollte. Die Temperatur kann es nicht sein, sonst würden die Klima-Ängstlichen schon lange auf ihre Ferien im warmen Süden verzichten.

    Auf die Frage, was sie gegen den Klimawandel tun, hört man von fast allen, dass sie weniger das Auto benutzen, mehr Rad fahren. Indirekt geben sie damit zu, dass sie an jetzigen Zustand des Klimas mitschuldig sind, weil sie sich eben bis jetzt nicht eingeschränkt haben. Grundsätzlich erwartet jeder, dass die „Anderen“ etwas tun für den Klimaschutz, dass sich andere einschränken und dass vor allem die „Politik“ etwas tut. Wir wissen allerdings, dass die Politik nur Verbote und Steuern als Lenkungsinstrumente kennt, die wiederum nur für andere schmerzliche Eingriffe bedeuten, nicht für sie selbst.

  4. Oder anders ausgedrückt, die Klima-Junkies wollen und können nicht von der Nadel lassen, die Politik und die Anderen sollen es irgendwie richten. Aber bitte nicht per eigener Einschränkungen. Und deshalb wählt man die grüne Spaßpartei und ein rundum Sorglosparket.

  5. Beten hilft gegen solche Ängste. Die Gebete der gegen die Klimaerwärmung demonstrierenden Schulkinder wurden jedenfalls erhört. Aktuelle Meldung bei Spiegel online: Arktische Kälte: Bis minus 34 Grad -- Teile der USA rufen Katastrophenfall aus. Vielleicht hilft ja auch Beten wenn wir endlich aus der schlimmen Kohle- und Atomkraft ausgestiegen sind und im Winter bei Windflaute und langen Nächten ganz grün und rot mit ökologisch reinem Gewissen nachhaltig erfrieren dürfen..

  6. Angstmache war schon immer ein Mittel der Religionen, um die Gläubigen bei der Sache zu halten. Angst dient der Machterhaltung.

  7. Fragt sich, ob der Tagesspiegel hier nur die klimagläubigen Antworten zeigt, und skeptische weggefiltert hat, oder von vorn herein nur Leute befragt hat die so aussehen als glaubten sie daran. Es fällt zB auf dass alle Interviewten Frauen sind, die in der Tendenz wohl eher zur grünen Weltanschauung neigen.

  8. #2 Krishna Gans

    „And focus instead on what is happening and how unusual it is—and what it is costing communities.“

    Das erinnert mich an meine Kindheit. Meine Ferien im August verbrachte ich häufig auf dem Land. Mir fiel auf, dass der Pfarrer häufig über die Sünden der Menschheit und die Strafe Gottes Hagel und Sturm predigte. Die Bauern saßen auf der Empore und schliefen. Sie waren müde von der harten Feldarbeit und kannten sich mit dem Wetter gut aus. Gott gönnte ihnen eine Stunde Ruhe und anschließend ging’s zum Frühschoppen in die nächste Wirtschaft. Und heute? Das Wetter hat sich nicht geändert, aber die Menschen. Traktor und Mähdrescher erleichtern die harte Feldarbeit, die bessere Wettervorhersage ermöglicht bessere Planung. Da geht die eigene Erfahrung über das Wetter verloren. Man verlässt sich mehr auf die Nachrichten in Funk, Fernsehen und Twitter. Die Kunst, Nachrichten als Realität oder Propaganda einzuordnen, geht dabei langsam verloren.

  9. In einem Gespräch mit einem siebzigjährigen gebürtigen Thüringer und entschiedenen Windkraftgegner (Dipl. Ingeneur) verblüffte er mich. Er erklärte mir, dass die Bevölkerung unter dem SED-Regime gelernt habe, den Reden der Regierung nicht zu trauen und zwischen den Zeilen zu lesen. Vielleicht befreit ein etwas Propaganda-resistenterer Osten bald den Westen Deutschlands von diesem kollektiven grundlosen Vertrauen in den gesunden Menschenverstand unserer verblendeten Mainstreampolitik.Nun ja, die Wahrheit im Klimakrieg stirbt zuerst, die Hoffnung stirbt zuletzt.

  10. @P.Berberich #8
    Tricksen, täuschen, verschleiern = Stasi Methoden 😀
    So arbeitet die AGW Mafia auch, die ja auch „kirchliche“ Nuancen in ihrer Methodik hat.

  11. @C.W #6 die 18-jährige Maja aus Kleve nach dem Freitag-Klimaschülerstreik im Radio-Interview: „ich habe mehr Angst vor dem Klima als vor den Lehrern…“ drohten wohl auch Konsequenzen -- einige Lehrer verstehn das ja, traun sich nicht usw. (passt natürlich auch in die laufende Schuleschwänzen-thread. Anm. zu Tom „sich selbst bestärkenden Kommentatoren Kreis“ -- mal im Rahmstorf-Forum vergleichen wenn’s z.B. gegen Krueger geht 🙂
    @ K.G. #10 für die Zufallsbesucher: „AGW“ hier ungleich Arbeitsplatzgrenzwerte -- „Anthropogenic Global Warming” u.a. Glossar zu finden auf klimaskeptiker.info. Kapitel mit links zu wiss. Arbeiten über die Venus ist cool :- Atmosphäre der Venus besteht zu etwa 96,5% aus Kohlendioxid (CO2).

  12. @ S.Kaula #5: die Zynik teile ich gerne, Donald Trump auch 🙂
    Ich frage mich auch hinsichtlich der anderen auf diesem Blog laufenden threads -- Greta Schuleschwänzen -- was in der Lehrerschaft los ist?
    Klar -- nicht jeder hat die intellektuellen Voraussetzungen, Zeit und Lust, -- noch mal so’n bisschen Thermodynamik, Hauptsätze und so was -- sich mit diesem Phänomen „Klimapanik“ auseinanderzusetzen.
    Kann man nicht schlüssige „Panik-entschärfende“ Botschaften zum Nachdenken rüberbringen?
    Das Beispiel Venus und Mars wäre doch ganz nett -- beide haben annähernd gleiche gigantische Mengen CO2 in der Atmosphäre. Die Venus als Paradebeispiel für das fürchterliche CO2 extrem heiss, der gute Mars scheusslich kalt…

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