Klimaerwärmung ist größte Sorge bei weltweiter Umfrage. Klimaangst-Therapie in Schweden!

12. Februar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

ScreamDas Pew Research Center hat in 26 Ländern eine Umfrage durchgeführt, um zu sehen, welche Bedrohungen für die Menschen am größten sind. Die Menschen wurden zwischen Mai und August 2018 befragt. In der Hälfte der Länder wird von den Menschen als größte Bedrohung die Klimaerwärmung genannt, lediglich in Polen wird Russland als Bedrohung an erster Stelle genannt.

Die Klimaerwärmung sei die größte Bedrohung, dass sagen die Menschen in Kanada, Deutschland, Spanien, Schweden, Großbritannien, Mexiko, Argentinien, Brasilien, Kenia, Südkorea und ganz knapp in Australien. Für 67 Prozent aller Befragten ist die Klimaerwärmung die größte Bedrohung, 2013 in einer vorhergehenden PEW-Befragung waren es nur 53 Prozent.

Anhänger der rechten und konservativen Parteien sind allesamt weniger von der Bedrohung durch eine Klimaerwärmung überzeugt als Anhänger der Linken und Grünen.

Schaut man sich Deutschland und Frankreich an, dann fällt auf, wie sich die Bedrohungsempfindungen national doch sehr unterschiedlich äußern. In Frankreich war Anfang des letzten Jahres das Bedrohungsgefühl vor IS-Anschlägen noch besonders groß. Das gaben 87 Prozent an, in Deutschland waren es nur 68 Prozent, wo die meisten schon mit 71 Prozent die Klimaerwärmung nannten. Deutschland ist damit bei der Klimaangst weltweit ganz vorne, wie schon beim Waldsterben und Ozonloch.

In Schweden gibt es staatlich geförderte Therapien und Kurse für den Umgang mit der Klimaangst.

Klimaangst ist die Angst vor der Klimaveränderung und das Gefühl der Machtlosigkeit diese aufhalten zu können. Für die Betroffenen von Klimaangst, ist ihre Angst aber sehr real und überschattet oft den gesamten Alltag. In Schweden gibt es deshalb mittlerweile Kurse, die sich einerseits mit der Angst selbst auseinandersetzen und versuchen diese zu therapieren. Andererseits wird den Teilnehmern auch gleich beigebracht, wie sie ihre eigene CO2-Bilanz verbessern können, um dem Klimawandel entgegen zu wirken. Deshalb werden auch vom Staat lokale und regionale Projekte zur Verringerung der Treibhausgasemissionen unterstützt.

Selbes passiert natürlich auch in Deutschland. Institute für Klimafolgenforschung die ihre düsteren Klimaszenarien an die Wand mahlen werden zunächst mit stattlichen Mitteln unterstützt, um die Klimaangst zu schüren, anschießend werden dann lokale und regionale Projekte zur Verringerung der Treibhausgasemissionen ins Leben gerufen und ebenfalls von stattlicher Seite unterstützt. Eins sich selbst verstärkender Kreislauf.

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11 Kommentare
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  1. Vor der Trockenlegung eines Sumpfes muss man die Frösche befragen. Die Quaken am lautesten dort, wo noch ausreichend Sumpf ist. Wer und wieviele wurden befragt? Natürlich betrifft der Klimawandel die Menschen. Aber wo? Wer kann sofort Abhilfe schaffen? Natürlich nur in hoch technisierten Industriestaaten mit billiger Energie im Überfluss. Wir wollen aber ideologisch deren Vorsprung abschaffen und zurück zum Ökonomaden auf der grünen Wiese. Dann werden ganz schnell die Transferzahlungen des bescheuerten Pariser Abkommens nicht mehr machbar sein. Wir landen alle auf der Ökowiese und dann sortiert Darwin die Idioten aus.
    Alleine wegen der Zahl werden da viele Chinesen übrig bleiben. Die Klima- und Öko-Angsttreiber werden weg sein.Ich dann auch, wegen Verfallsdatum, nicht wegen falscher Weltsicht.

  2. Eine reine Fake-Umfrage. Ich kenne hier kaum jemanden, der die Klimaerwärmung als das #1-Problem sieht. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass in Mexiko(!), Argentinien, Brasilien, Kenia(!) die Mehrheit(!) der Bevölkerung die Klimaerwärmung(!) als das Problem #1(!) sieht? Genau Null.

  3. #2
    Vielleicht nicht nur AfD Medien konsumieren!?

  4. Ein paar Beispiele für AfD Medien wären doch hilfreich gewesen. Also nur wieder Schwachsinn von der Thomsenschwalbe.

  5. „Das Pew Research Center hat in 26 Ländern eine Umfrage durchgeführt, um zu sehen, welche Bedrohungen für die Menschen am größten sind.“

    Bei einer Umfrage ist es sehr wichtig zu wissen, welche Fragen gestellt wurden. Ich nehme an, dass die Frage hieß: Welche Bedrohung für die Menschheit halten Sie für die größte? Da die wenigsten mangels Wissen und Zeit eine Analyse durchführen konnten, sagen die Befragten das, was sie in den „Main-Stream-Medien“ hören. Wenn man die Frage stellen würde, welche Bedrohung halten Sie für Ihr Leben und das Ihrer Nächsten am größten, wäre die Antwort wohl viel differenzierter. Im Übrigen kann man diese Frage nicht durch eine Umfrage beantworten.

  6. Ich sehe als größte Bedrohung die soziale Spaltung, den Niedergang von Werten und den gesellschaftlichen Zerfall und die zunehmende Rücksichtslosigkeit. Genau was die IL und Antifa wollen. Also die sog. Klimaretter. Mittlerweile denke ich mir aber, bring it on. Trenne meinen Müll nicht mehr, werfe Müll in die Gegend, trete gegen Autos die Flucht- und Rettungswege an Badeseen, etc. blockieren, schubse Leute, die mir im Weg stehen, oder drängeln bei Seite. Recht des Stärkeren. Irgendwann bin ich dann der King. 😉

  7. Was sind denn AfD-Medien?
    Ich dachte immer, nur die Sozialneiddemokratie hätte eine eigene Medienholding.

  8. Butter ist Klima-Killer Nr 1

    meint der SWR

  9. Und klimafreundliches Gemüse am besten. Ich frage mich immer, warum die Veganer von der IL und Ende Gelände so ungesund aussehen? Meist blass und unterernährt und völlig ausgezehrt.

  10. PS

    Bei den psychosomatischen Krankheiten wie Ängsten und Depressionen und Verhaltensstörungen scheint diese Klientel auch besonders betroffen zu sein. Wenn ich mich so in meinen Bekanntenkreis umschaue.

  11. @ #8 und auf Platz 3 Käse :- suche
    In dieser Studie ist der Klimawandel auf Platz 4.
    Vielleicht kann man Greta und andere doch primär für Schmetterlinge, Bienen und Hummeln engagieren?

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