„Klimafakten“ von Rezo und Stefan Rahmstorf werden auf youtube zerlegt!

26. Mai 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Rezo

Video von JasonHD zum Zerstörungsvideo des „Influencers“ Rezo

Video eingebettet aus youtube.

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14 Kommentare
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  1. Rezo und die 90+ arbeiten für Ströer:
    https://www.stroeer.de/fileadmin/de/Digitale_Werbung/Werbemedien/Produkte/One_Pager/Video/Stroeer_TubeOne_OnePager.pdf

  2. Danke für die Info. Noch ein bezahlter Lobbyist also.

  3. Eine Million Zuseher auf diesen Schreihals hereingefallen.

  4. Hallo, es gibt doch noch kluge Leute, die sachlich argumentieren und auf den bisherigen Klimaverlauf hinweisen.
    Aufklärung in Sachen Geologie-Erdgeschichte tut Not, ebenso in Sachen Klimageschichte.
    Nochmals: Der Wahrheitsgehält naturwissenschaftlicher Untersuchungsergebnisse wird nicht durch Mehrheiten bestimmt.
    Ein Wissenschaftler kann eine Wahrheit gefunden haben und alle übrigen sind dagegen….es gibt dafür genügend Beispiele….

  5. Na, den rethorische Trick, jemanden persönlich zu diskreditieren, ohne etwas zum Thema zu sagen, den beherrscht der Autor aber auch sehr gut. Siehe den (mehrmals angeführten) Flug nach Bangladesh, den Rezo nicht einmal selbst gemacht hat. Aber so etwas sei verziehen -- so wie man bei Beatrix von Storch halt nicht immer weiß, welcher „Joke“ gewollt und welcher nicht gewollt ist.
    Natürlich gibt es Leute, die mit Klimaforschung und Forschungsgeldern ihren Lebensunterhalt verdienen. Da werden auch immer menschliche Fehler auftreten. Das bestreite ich ebenso wenig wie, dass es vor >4.000Jahren auch schon einmal wärmer war.
    Schaue ich mir aber die erste verlinkte Quelle an, sehe ich am Ende zur „Jetzt-Zeit“ gerade einen stark ansteigenden Peak. Müsste der sich nicht langsam einmal abflachen, wenn es sich um einen normalen Temperaturausschlag handeln sollte? Das ist doch eine sehr wichtige Frage -- oder?

    Interessant finde ich die „JasonHD“-Grafik zu den Wirbelstürmen. Denn da scheinen sich Zählweise und Wertung auch zu unterscheiden:
    http://www.klima-warnsignale.uni-hamburg.de/wp-content/uploads/2013/01/Kasang.pdf
    oder :
    2010: Zahl der Hurrikane hat sich verdoppelt
    2017: Es fehlt nur der Statistik-Beweis

    Es mag bei Rezo eine Quelle der Versicherungswirtschaft als ungeeignet erscheinen. Aber wenn (wie auch oben in den Quellen) Intensitäten und Wassermengen der Stürme ausgewertet werden, spielen die Geldsummen der Schäden ebenso keine Rolle wie die Frage, ob da Menschen wohnten oder Infrastruktur zerstört wurde. Darf ich also die Argumentation von „JasonHD“ in dieser Sache in Frage stellen?

    Auch seine dritte Quelle finde ich schon interessant:

    Die globalen Temperaturen lagen auch im Referenzzeitraum 1961 bis 1990 schon höher als zu vorindustrieller Zeit. Verglichen mit der Zeit vor dem 19. Jahrhundert sei die Erde deshalb um 0,8 Grad wärmer geworden, so die WMO. Heute liegt die Erdtemperatur bei etwa 14,2 Grad Celsius. Über die Ursache des Anstiegs herrscht Einigkeit unter den Experten. Den Großteil macht demnach die Zunahme der Treibhausgase Kohlendioxid, Methan und Lachgas aus, die aus der Verbrennung von fossilen Energierohstoffen und aus der Landwirtschaft stammen. … Darin kommen sie zu dem Ergebnis, dass die menschgemachten Treibhausgase die Temperatur um zirka 1,2 Grad nach oben trieben, natürliche Ursachen um 0,2 Grad, der Sulfatstaub sie dagegen um 0,4 Grad senkte.

    Da wird also schon so einiges beachtet, bei den Auswertungen.

    Unsaubere Argumentation?
    Natürlich sterben auch die Korallen nicht nur wegen einer einzigen Ursache. Nur für seine Behauptung, dass es Gegenden gäbe, wo gar keine Korallen sterben (oder sich sich prächtig vermehren), gibt es keinen Nachweis -- keine Quelle. Im besten Fall meiner Suche wurde von verlangsamten Wachstum berichtet. Und bei den Mikroorganismen, die das Max-Planck-Inst. untersucht hat, lese ich in der Quelle:

    Die Black Band Disease ist eine der vermutlich häufigsten Krankheiten in tropischen Riffen. Die Hauptursache sind saisonal bedingte hohe Wassertemperatur.

    Moment -- Temperatur und Korallensterben -- war da nicht etwas … ?

    Auch der Vorwurf der durch die WKA getöteten Insekten hat so, wie ihn „JasonHD“ formuliert, in Geschmäckle. Denn dass lt. Quelle die Modellrechnung umstritten ist und die Bewertung schwierig -- das bleibt unerwähnt.

    Über die vielfältigen Ursachen des Artensterbens kann man sicher diskutieren -- über die Tatsache an sich doch nicht mehr. Da ist der Vorwurf des rethorischen Tricks irgendwie auf der falschen Seite. Denn die Behauptung, alle Tier und Pflanzenarten hätten die Temperaturschwankungen der vergangenen tausenden Jahre überlebt, ist doch wohl offensichtlich falsch.
    In der gezeigten CO2-Grafik vor die Entstehung er ersten Primaten zurückzugehen, macht nicht viel Sinn. Aber diesen komischen Haken zur „Jetzt-Zeit“, auf den wird nicht eingegangen, obwohl er mehr als auffällig ist? Und die Argumentation mit den menschengemachten 3% ist irreführend -- denn das ist der Nettozuschlag jährlich und der Summiert sich -- siehe Quelle auf 104ppm seit 1750 zu den ca. 280ppm, die im natürlichen Kreislauf vorhanden sind /waren. Ist das nicht etwas völlig anderes?

    Mir will nicht so richtig in den Kopf, wieso das massenhafte Verbrennen von fossilen Primärenergien, die in der Erdentwicklung ja mühevoll gebunden wurden im Laufe von Millionen Jahren so gar keinen Einfluss auf die Klimaentwicklung haben soll. Zu den Zeiten, als dieser Kohlenstoff gebunden wurde, gab es weder Menschen auf der Erde, noch ein Klima, was dem Menschen zuträglich gewesen wäre. Jetzt setzen wir diese Energie /den Kohlenstoff wieder frei und es soll keine Auswirkungen haben?!?

    „Steuer, auf die Luft, die wir atmen“?!? Da sollte man sich doch mal besser informieren. Die Steuer soll auf fossile Energieträger bzw. auf das bei der Verbrennung freiwerdende CO2 erhoben werden und so den Verbrauch fossiler (oft importierter) Ressourcen verringern. Klingt natürlich deutlich weniger marktschreierisch, ist aber durchaus sinnvoll -- auch ganz ohne CO2-Klimadebatte.

    Übrigens ist der Verweis auf die hohen Strompreise der „nichtprivilegierten Endkunden“ auch nur die halbe Wahrheit (wenn überhaupt). Denn die Industriestrompreise sind recht günstig in Deutschland für Firmen, die die Kosten auf die Bevölkerung abwälzen können. Aus irgend einem Grund wird das gern vergessen, ebenso wie die Änderungen des EEG oder die Ausgleichmechanismusverordnung von 2009, die den Normalbürgern größere Lasten aufbürden und immer mehr Kosten in die EEG-Umlage packen.
    Die Vergütungen für die Betreiber der EE-Stromerzeugungsanlagen nehmen nur noch einen recht kleinen Teil ein und selbst dieser wird ab ca. 2027 sinken, wenn die teuersten PV-Vergütungen auslaufen.

    Da sind wir auch schon beim interessanten Argument, dass die Energiewende eine gigantische Reichtumsverteilung von unten nach oben sei. Wir zahlen jährlich Milliarden an Importkosten für Erdöl, Erdgas und Steinkohle. Die Gewinne fließen an Empfänger in Ländern, die wir nicht immer als demokratisch bezeichnen und ermöglichen mit diesem Geld Firmen in Deutschland aufzukaufen.
    Auch die großen Energiekonzerne in Deutschland sind meines Wissens nach nicht gerade für eine Werteverteilung von oben nach unten bekannt. Durch dezentrale Energieerzeugung (erst Recht mit EE) entsteht dagegen eine Wertschöpfung in Deutschland -- selbst wenn man einräumt, dass heute dank verfehlter Politik kaum noch Photovoltaikmodule in Deutschland gefertigt werden.
    Der PV- oder Windradbetreiber zahlt brav in Deutschland seine Steuern. Die Steuerquote der Energie- und Mineralölkonzerne in Deutschland ist dagegen nicht so dolle …
    Also stellen wir doch einfach unsere Energiegewinnung auf „nichtfossil“ um, um die Wertschöpfung im Inland zu erhöhen und die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern. Laufende Investitionen sollten gerade im Energiesektor sowieso passieren. Ganz ohne Klimaangst. Ganz ohne Hysterie und ganz ohne einseitige Betrachtung, die man „JasonHD“ zumindest ebenso wie Rezo vorwerfen kann.

  6. Windräder töten Milliarden Insekten -- aber ist das schlimm?

    Laut DLR-Berechnung werden in Deutschland jeden Tag von April bis Oktober Milliarden Insekten an Windkraftanlagen getötet. Dabei ermittelten die Autoren für das Jahr 2017, dass die Rotoren der rund 31.000 Windenergieanlagen eine Fläche von ungefähr 158 Millionen Quadratmetern bestrichen. Dies führt sie zu der Aussage, dass während der Insektenflugsaison etwa acht Millionen Kubikkilometer Luft durch die Anlagen wehen.
    Ein Milliarden-Gemetzel Tag für Tag

    Ein Kubikkilometer Luft enthalte etwa neun Kilogramm Insekten, so die Forscher weiter, davon überlebten rund fünf Prozent die Begegnung mit den Windkraft-Rotoren nicht. Rund 1.200 Tonnen von ihnen fielen pro Jahr rechnerisch den Windrädern zum Opfer. Das entspreche fünf bis sechs Milliarden Heuschrecken, Bienen, Wespen, Zikaden und Käfer an jedem Tag der warmen Saison.

    Ist ja nicht schlimm…..

    Es wäre völlig an den Haaren herbeigezogen, eine nennenswerte Gefährdung von Insektenpopulationen durch Windräder abzuleiten“, sagte Lars Lachmann vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). Allein in deutschen Wäldern würden jährlich 400.000 Tonnen Insekten von Vögeln gefressen.

  7. Die Autoren der Untersuchung machen selbst darauf aufmerksam, dass sie nicht genau sagen könnten, wie sehr sich die Verluste auf die Insektenpopulation auswirken. Auch könnten sie keine Vergleiche zu anderen potenziellen Ursachen für die rückläufige Insektendichte wie den vermehrten Einsatz von Pestiziden, die Urbanisierung oder den Klimawandel ziehen.

    Nur damit das bei der evtl. aufkeimenden Windrad-Insekten-Debatte nicht vergessen wird. Ansonsten ist die „Zerlegung des Videos von Rezo“ wohl eher ausgefallen. Ohne dass ich dabei den Hinweis auf Unsauberkeiten oder Vereinfachungen ignorieren will.

  8. Ihr meint das wirklich ernst oder? Da wird nichts zerlegt, es ist eher peinlich. Aber verliert bloß nicht den Glauben an eure Sache. Es ist zumindest kein Verbot der Meinungs- und Pressefreiheit vor Wählen wie AKK es als Antwort vorgeschlagen hat 🙂

  9. @#5

    Der PV- oder Windradbetreiber zahlt brav in Deutschland seine Steuern.

    Das kann er auch, denn die Subventionen für seine Anlagen sind erheblich höher als die Besteuerung.

  10. Sebastian Herp schrieb am 28. Mai 2019 13:52:

    Ihr meint das wirklich ernst oder? Da wird nichts zerlegt, es ist eher peinlich.

    Vielleicht ist es ja genauso ein „Spass“ wie die Empfehlung von „Eine kleine CO2 Horror-Geschichte“ und Sie verstehen (genau wie ich) den Spass nur nicht …

  11. #8 Sebastian Herp

    „Es ist zumindest kein Verbot der Meinungs- und Pressefreiheit vor Wählen wie AKK es als Antwort vorgeschlagen hat.“

    Aber es ist eine Geschäftstätigkeit. Muss eigentlich ein „Influencer“ Einkommensteuer zahlen oder ist es ein Ehrenamt?

  12. P. Berberich:

    Aber es ist eine Geschäftstätigkeit. Muss eigentlich ein „Influencer“ Einkommensteuer zahlen oder ist es ein Ehrenamt?

    Wie ist das in diesem Kontext zu verstehen? Sind Menschen mit Einkommen nicht berechtigt ihre Meinung zu äußern?

    Non Nomen:

    Das kann er auch, denn die Subventionen für seine Anlagen sind erheblich höher als die Besteuerung.

    Wie hoch ist denn die Subvention einer typischen neuen Windkraftanlage? Und natürlich ist der kWh Preis höher als die Steuer. Was ist denn das für eine Aussage? Steuer zahlt man auf den Gewinn bei einer solchen Unternehmung.

    Marvin Müller:

    Vielleicht ist es ja genauso ein „Spass“ wie die Empfehlung von „Eine kleine CO2 Horror-Geschichte“ und Sie verstehen (genau wie ich) den Spass nur nicht …

    Kann gut sein.

  13. #12 Sebastian Herp:

    „Wie ist das in diesem Kontext zu verstehen? Sind Menschen mit Einkommen nicht berechtigt ihre Meinung zu äußern?“

    So wie ich das Geschäftsmodell „Influencer“ verstehe, vermittelt sie/er mit ihrem/seinem Video Werbung und erzielt dadurch Einnahmen. Die Höhe der Einnahmen richtet sich nach der Zahl der „Klicks“. Im Fall des Videos zur EU-Wahl war keine Werbung geschaltet. Es hat aber durch die große Zahl der Klicks seinen Bekanntheitsgrad stark erhöht. Dadurch erhöhen sich wohl die Einnahmen bei zukünftigen Videos. War wohl eine Win-Win-Situation zum richtigen Zeitpunkt. Dieses Geschäftsmodell ist nicht neu, sondern wird schon lange von vielen VIPs praktiziert.

  14. #13 Addendum:

    So gesehen bin ich auch ein „Influencer“.Ich erziele aber dadurch keine Einnahmen, sondern hoffe dass ich Steuern, Abgaben und unsinnige Ausgaben vermindern kann, die mir durch Bürokratie und Gesetzgeber aufgezwungen werden.

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