Klimaflüchtlinge: Mann aus Kiribati beantrag mit seiner Familie Asyl in Neuseeland

18. Oktober 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel

KlimafluechtlingeDie Angst vorm Klimawandel treibt so manch kuriose Blüten. Gerade ist der neue Weltklimabericht erschienen und malt noch erschreckendere Szenarien zum Meeresspiegelanstieg aus. So verwundert es auch nicht, dass jetzt ein Mann aus Kiribati mit seiner Familie Asyl in Neuseeland beantragt. Er fordert als Klimaflüchtling anerkannt zu werden, da seine Insel infolge des Klimawandels vom Untergang bedroht sei.

Das stellt die Zuwanderungsländer vor einen Gewissenskonflikt, wie Spiegel-Online aktuell berichtet. Soll man die angeblichen „Klimaflüchtlinge“ ins Land lassen, oder nicht?

Vor wenigen Jahren noch hat die Uno wiederholt vor Flüchtlingsströmen aufgrund des Klimawandels gewarnt. Bis 2010 könnten 50 Millionen Menschen wegen der Erderwärmung auf der Flucht sein, erklärten das Uno-Umweltprogramm (Unep) sowie die Universität der Vereinten Nationen (Unu) 2005. Die „Prognosen“ bewahrheiteten sich allerdings nicht. In den angeblich vom Klimawandel bedrohten Regionen nahm die Bevölkerung nicht ab, sondern zu. Die vorhergesagten Klimakatastrophen blieben bislang aus. Inzwischen hat die Uno ihr Internetseite mit den fehlerhaften „Prognosen“ gelöscht, wie Spiegel-Online berichtet.

Jetzt muss die Uno den „Irrtum“ nur noch den potentiellen Klimaflüchtlingen erklären.

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15 Kommentare
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  1. Gestern Abend den Artikel im Spiegel gelesen 🙂 Ich hatte es dort schon ins Forum geschrieben: Ich bin der Meinung, dass es zukünftig keine Ausnahme mehr bleibt und die Anzahl der „Klimaflüchtlinge“ zukünftig ansteigen wird. Daher finde ich es gut, dass das Thema diese mediale Aufmerksamkeit erhält! Gruß, Maria

  2. Da die Landfläche von Bangla Desh trotz des steigenden meeresspiegels deutlich zugenommen hat, sollten die Klimaflüchtlinge wohl am besten dort hin evakuiert werden.

    Im übrigen hat sich Tuvalu durch eine Hurrican kürzlich enorm vergrössert.
    Da ich als CO2-Sau ja an diesem Hurrican mitschuldig bin, werde ich bei der Botschaft von Tuvalu beantragen, dass mir ein angemessenes Stück von diesem Neuland überschrieben wird, sozusaggen als Gewinnausgleich.

  3. @Tritium

    Ich habe mit dem Gedanken gespielt in Österreich, oder der Schweiz Klimaasyl zu beantragen. Denn ich wohne direkt im Überschwemmungsgebiet der Nordsee. Ohne Deiche wäre bei mir mehrfach im Jahr Land unter. Und wenn erst Grönland abschmilzt und der Meeresspiegel um 7 Meter steigt … 😉

  4. @ Herr Krüger,
    ich hätte einen besseren Vorschlag, damit Sie in Ihrer Region bleiben können: ziehen Sie um nach Südschweden, denn dort sinkt seit Jahrtausenden und auch heute noch der Meeresspiegel, weil sich dieser Teil des fennoskandischen Schildes als Spätwirkung des Abschmelzen des Gletschereises der letzten Eiszeit noch immer hebt (und das wohl auch noch viele Jahrtausende tun wird). Dort sind Sie sicher !
    Gruß H. Hoffmeister

  5. Anliegend zum Artikel noch dieses Video

  6. Der Mann hat vor allem deshalb in Neuseeland Asyl beantragt, weil seine dortige Arbeitsgenehmigung abgelaufen ist .
    Es ist wohl schon lange Zeit her, dass er den Ozean um Kiribati mit eigenen Augen gesehen hat .

    Ab und zu vergessen eben diese „professionellen“ Rechercheure und Journalisten des Spiegel ein paar unwichtige Kleinigkeiten in ihrer Schreiberei. Offenbar entwickelt sich aber die dortige Redaktion in den letzten Jahren zu einer Brutstätte von Demenz.

  7. @ Michael Krüger

    „Ich habe mit dem Gedanken gespielt in Österreich, oder der Schweiz Klimaasyl zu beantragen.“

    Ich gewähre Ihnen Klimaasyl in meinem Gartenhaus. Das liegt mehrere Hundert Meter über NN und das wird noch einige Jahrhunderte trocken bleiben bis es vom Meer erreicht wird….

    Als Gegenleistung erwarte ich dass Sie für mich Brennholz hacken, den Garten pflegen und gelegentlich auf meine Kinder aufpassen…!

  8. …und gelegentlich auf meine Kinder aufpassen…!

    Soso, ein Klimaschweinchen, das rücksichtslos die knappen Ressourcen der Erde durch ungehemmtes Bevölkerungswachstum ausbeutet!
    Wahrscheinlich sogar Warmduscher!
    Das sind mir die richtigen!

  9. @Thorsten

    Ich dachte Sie hätten sich hier inzwischen verabschiedet?

    Ich gewähre Ihnen Klimaasyl in meinem Gartenhaus. Das liegt mehrere Hundert Meter über NN und das wird noch einige Jahrhunderte trocken bleiben bis es vom Meer erreicht wird….

    Als Gegenleistung erwarte ich dass Sie für mich Brennholz hacken, den Garten pflegen und gelegentlich auf meine Kinder aufpassen…!

    Nein Danke. Auf Ihre 4 Kinder, Frau und/ oder Verwandtschaft (Tobias, Simon, Fenja, Henry, Marius, Sigrid) und die sonstige Bagage kann ich gerne verzichten.

  10. Das Gericht hat ausdrücklich die ernste Situation des Klimaflüchtlings anerkannt! Aber die aktuelle Rechtsprechung lässt noch kein Asyl aufgrund anthropogener Klimaveränderungen zu. Es ist also eine folgerichtige rechtskonforme juristische Entscheidung, nicht mehr und nicht weniger. Das ändert aber nichts an der dramatischen Situation in vielen Regionen dieser Welt! Neuere Studien belegen indes noch einen schnelleren und höheren Meeresspiegelanstieg als vom IPCC vorausgesagt. Also kein Grund für ihre Häme, Herr Krüger!

    „Nein Danke. Auf Ihre 4 Kinder, Frau und/ oder Verwandtschaft (Tobias, Simon, Fenja, Henry, Marius, Sigrid) und die sonstige Bagage kann ich gerne verzichten.“

    Sie sind nur noch peinlich und liegen wieder voll daneben…! 😉 Ich habe 3 Kinder, dies nur zur Info! Und die haben wirklich schönere Namen…!

  11. Wie Spiegel-Online heute berichtet hat das Gericht in Neuseeland den Asylantrag des Manns aus Kiribati abgelenht.

    Ein Mann aus dem Pazifik-Inselstaat Kiribati ist mit seinem Versuch gescheitert, als erster Klimaflüchtling der Welt anerkannt zu werden. Ein Gericht in Neuseeland befand, die von Ioane Teitiota vorgebrachten Argumente seien „nicht überzeugend“. Der 37-Jährige hatte gegen eine bevorstehende Abschiebung geklagt, weil seine Heimatinsel durch den steigenden Meeresspiegel bedroht sei.

    Was dem Mann die Argumentation vor Gericht wohl erschwert haben dürfte ist der Umstand, dass der Meeresspiegel gemessen an den Pegeln in Kiribati überhaupt nicht ansteigt.

    FANNING-B
    CHRISTMAS ISLAND
    CHRISTMAS ISLAND II

  12. Neuere Studien belegen indes noch einen schnelleren und höheren Meeresspiegelanstieg als vom IPCC vorausgesagt.

    Neuer Studien belegen indes die Existenz des Flying Spaghetti Monsters:
    http://www.venganza.org/category/evidence/page/5/

    auch in Finland wurde es gesichtet, siehe unten auf der Seite:
    http://www.venganza.org/category/evidence/page/3/

    Das Gericht hat ausdrücklich die ernste Situation des Klimaflüchtlings anerkannt

    Vielleich hatte DIESER Richter im Gegensatz zu JENEM Richter:
    http://www.science-skeptical.de/blog/gute-fledermaeuse-schlechte-fledermaeuse/0011092/#comment-403823
    ja Aktien der Solar- und Windindustrie.

  13. „Was dem Mann die Argumentation vor Gericht wohl erschwert haben dürfte ist der Umstand, dass der Meeresspiegel gemessen an den Pegeln in Kiribati überhaupt nicht ansteigt.“

    Nein, ganz im Gegenteil! Das Gericht hat die mehr als ernste Situation anerkannt und ausdrücklich gewürdigt!

  14. Der Mann mag sich ja in einer „ernsten Situation“ befinden

    Das wirtschaftliche Umfeld sei in Kiribati womöglich weniger attraktiv als in Neuseeland, schrieb Richter John Priestley in seinem Urteil.

    Aber dies ist eben nicht einem steigendem Meeresspiegel geschuldet. Wie auch, wenn dieser gar nicht ansteigt. Und zu allem Überdruss hat sich die Fläche Kiribatis in den letzten Jahren auch noch vergrößert…
    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0341816201001357

  15. @Thorsten

    Neuere Studien belegen indes noch einen schnelleren und höheren Meeresspiegelanstieg als vom IPCC vorausgesagt. Also kein Grund für ihre Häme, Herr Krüger!

    Welche Studien denn?

    http://www.kaltesonne.de/?p=13786

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