Klimaquatsch mit Prof. Lesch & Rahmstorf bzgl. AfD-Klima-Quiz!

5. April 2019 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

33 Kommentare
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  1. Ich kann es mir jetzt nicht verkneifen.
    Wer kennt Lesch, Rahmstorf, Schellnhuber, usw. -- die ganze Welt!
    Wer glaubt diesen Leuten ?
    Fast die ganze Welt!
    ========================
    Wer kennt Michael Krüger?
    So gut , wie niemand!
    Wer glaubt Michael Krüger?
    Seine Apostel!

    Nichts für ungut, aber mit dieser Strategie ist kein „Blumentopf“ zu gewinnen !

  2. Dann sagen Sie mal, wie die Pötte zu gewinnen sind?

  3. @EO #1

    Wer glaubt diesen Leuten ?
    Fast die ganze Welt!

    Naja nicht so ganz. Die mächtigste Nation der Welt hat zB einen Klimaketzer zum Präsidenten gewählt. Daselbst wird Schellnhuber als „verrückter deutscher Professor“ bezeichnet, der die Welt beherrschen will -- Der Stoff billiger Horrorfilme :).

  4. Herrlich, da habt ihr es den Professoren aber gezeigt. Ihr glaubt wirklich, dass ihr im Recht seid und die Unsinn erzählen … das ist einfach bestes Popkornkino 🙂

  5. @SH #4 Fakt ist dass Schellnhuber politische Forderungen erhebt, die er mit „Wissenschaft“ begründet. Polemik beiseite gibt es dagegen zwei fundamentale Einwände:

    1. Ist das nicht Wissenschaft. Wissenschaft beschreibt die Natur, sie gibt keine Anweisungen, Aufforderungen, politische Empfehlungen und nimmt nicht politisch Partei.

    2. Ist das nicht Demokratie, sondern Technokratie und ist damit verfassungsfeindlich.

  6. @Herp

    Habe gerade mal in Ihren verweisten Blog und bei Twitter bei Ihnen vorbei geschaut. Wirklich traurig. Hass gegen Trump, gegen die AfD, gegen die CDU/ CSU, gegen Klimaskeptiker, etc.. Und Sie dürften so in den 30ern sein. Vermutlich arbeitslos, bei der Einstellung in Bayern.

  7. Der Lesch hat zu dem Thema nix publiziert und kann auch nichts korrekt wiedergeben.
    Er hat sich also selbst außerhalb des Diskurses gestellt.
    Dann darf er auch verulkt werden.

  8. Hass gegen Trump

    Verschwörungstheorien nicht zu vergessen. Alles aus der Konserve. Nix eigenes.
    „Get a job, get a life!“, möchte man da zurufen.

  9. Ihr seid echt süß. Geht raus spielen, das Wetter ist schön.

  10. „Get a job, get a life!“, möchte man da zurufen.

    Genau richtig. Her Herp verbaut sich selbst die Zukunft. Hass ist keine Lösung. Spätestes, wenn er keine Rente in 30 Jahren bekommt, wird er merken, was er alles falsch gemacht hat.

    @Herp

    Geht raus spielen, das Wetter ist schön.

    Mach ich. Ich habe mir ein PV-Modul bei eBay gerade gekauft mit 150 Wp (Monokristallin) (90€). Schließe ich gerade auf den Balkon an meinen Akku an. Mit Laderegler, Wechselrichter, Entladungsschutz, etc.. Mal schauen, was das so bringt, vor allem in der Nacht und bei schlechten Wetter.

  11. Lesch und Rahmstorf, offensichtlich „Koryphäen“ auf dem Gebiet der Klimaforschung. Vielleicht sollten Forscher die sich mit dem Thema Klima auseinander setzen mal veröffentlichen wieviel Geld sie für Ihr Forschungsgebiet bekommen und von wem. Ich wette das würde viel Licht in diese offensichtlich einseitige Forschung bringen und auch beweisen das Ergebnisse anders aussehen wie meist veröffentlicht. Auch würde es zeigen wie diese Forschung von statten geht.
    Und den Halbgott „Greta Thunberg“ so empor zu heben wie es Rahmstorf macht ist aus meiner Sicht nicht seriös.
    Gott sei Dank gibt es Meinungs -und Redefreiheit und echte Klimaforscher beschäftigen sich ebenfalls mit dem angeführten Thema. Übrigens sollte man vorsichtig sein was Herrn Lesch angeht, der scheint nämlich unter Verfolgungswahn zu leiden, so wie er sich neulich jungen Menschen gegenüber gegeben hat in einem Gymnasium am Tegernsee, auch nicht wirklich seriös Kinder zu bedrohen nur weil man denkt die hätten nichts besseres zu tun als seinen verschissenen Laptop zu hacken. Das nenne ich mal erbärmlich und gestört.

  12. Lesch ist Astrophysiker.
    Dessen Publikationen sind Lichtjahre weit weg von der Klima“forschung“, sowohl methodisch als auch fachlich.

  13. @Michael Krüger:
    Deine Vorstellungskraft ist ja hinlänglich bekannt. Vielleicht können deine Fantasiestrahlen das Solarpanel mit ausreichend Energie versorgen 🙂

  14. Vielleicht sollten Forscher die sich mit dem Thema Klima auseinander setzen mal veröffentlichen wieviel Geld sie für Ihr Forschungsgebiet bekommen und von wem

    Der Lesch ist kein Klimaforscher, sondern Astrophysiker.
    Der hat bloß eine Meinung.

  15. Mein TV läuft jetzt über Satellit mit PV. Falls demnächst mal der Strom wegen der Energiewende ausfallen sollte, kann ich TV sehen und auch mein Notebook mit eigenen Strom betreiben.

  16. Warum sollte demnächst der Strom ausfallen? Prophetische Fähigkeiten zusätzlich zur Gabe Personen bzw. Gruppen einschätzen zu können? 😉

  17. @Herp

    Weil der neulich erst in Bremen ausgefallen ist? Ich hatte hier im Blog berichtet. So Sat-TV funktioniert jetzt mit PV, dann fahr ich mal bei den Wetter/ Klimawandel los und lass den Akku vollladen.

  18. @SH

    Warum sollte demnächst der Strom ausfallen?

    Die Kohlekommission schlägt vor, bis 2022 12GW und bis 2030 weitere 20GW Kraftwerke abzuschalten. Die Bundesregierung beabsichtigt, dies umzusetzen. Ersatz schlägt die Kommission nicht vor.

    https://www.rbb24.de/wirtschaft/beitrag/2019/01/kohlekommission-sitzung-berlin-abschlussbericht1.html

    Die Bundesregierung hat ebenfalls keine Pläne für Ersatzkraftwerke, der zuständige Minister versteht nicht einmal das Problem.

    https://twitter.com/bmu/status/1112672150958280704

    Prophetische Fähigkeiten zusätzlich zur Gabe Personen bzw. Gruppen einschätzen zu können?

    Ich besitze das prophetische Wissen, dass Strom aus Kraftwerken kommt, und ohne Kraftwerke kein Strom fließt. Ommmmmmm *Lotussitz einnehm*

  19. @Michael Krüger:

    Weil der neulich erst in Bremen ausgefallen ist? Ich hatte hier im Blog berichtet.

    Und das war ein Stromausfall „wegen der Energiewende“? Aha … ich dachte wir hätten das geklärt. Scheinbar ist die Fehlinterpretation deinerseits recht beständig 😉

    @anorak2:

    Die Kohlekommission schlägt vor, bis 2022 12GW und bis 2030 weitere 20GW Kraftwerke abzuschalten. Die Bundesregierung beabsichtigt, dies umzusetzen. Ersatz schlägt die Kommission nicht vor.

    Warum sollte eine Kohlekommission Ersatz vorschlagen?

    Die Bundesregierung hat ebenfalls keine Pläne für Ersatzkraftwerke, der zuständige Minister versteht nicht einmal das Problem.

    Der Umweltminister ist zuständig für die Energieversorgung? Man lernt nie aus. Ich dachte das wäre der Job von Peter Altmaier und ggf. noch der Job des Vizekanzlers respektive des Finanzministers.

    Ich besitze das prophetische Wissen, dass Strom aus Kraftwerken kommt, und ohne Kraftwerke kein Strom fließt. Ommmmmmm *Lotussitz einnehm*

    Genau und regenerative Kraftwerke sind keine Kraftwerke in deiner verrückten Welt. Alles klar.

  20. Die Kohlekommission schlägt vor, bis 2022 12GW und bis 2030 weitere 20GW Kraftwerke abzuschalten. Die Bundesregierung beabsichtigt, dies umzusetzen. Ersatz schlägt die Kommission nicht vor.

    Wieder mal in die Skeptikerfalle getappt … er behauptet was und man argumentiert dagegen, obwohl es gar nicht nötig gewesen wäre. Natürlich hat die Kommission sogar Ersatz vorgeschlagen, den naheliegenden: Gaskraftwerke zusammen mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren.

  21. @SH

    Warum sollte eine Kohlekommission Ersatz vorschlagen?

    Du meinst, um die Folgen ihrer Vorschläge müssen sie sich nicht kümmern, das ist ein Problem Anderer Leute?

    Der Umweltminister ist zuständig für die Energieversorgung?

    Du meinst, es ist ein Zuständigkeitsproblem?

    Genau und regenerative Kraftwerke sind keine Kraftwerke in deiner verrückten Welt.

    Die einzigen „regenerativen“ Kraftwerke die normale Wärmekraftwerke ersetzen könnten, wären „Biomasse“ und Wasserkraft. Aber die Menge ist etwas happing: Die wollen insgesamt 45GW abschalten. So schnell kann der Wald gar nicht nachwachsen, und irgendwelche Täler für riesige Wasserkraftwerke besitzt Deutschland nicht.

    Natürlich hat die Kommission sogar Ersatz vorgeschlagen, den naheliegenden: Gaskraftwerke

    Du hast nicht sehr genau gelesen. Das Wort „Gaskraftwerke“ kommt zwar im Abschlussbericht vor, aber während für die Abschaltung genaue Jahreszahlen und Gigawattangaben drinstehen, stehen im Kapitel „Versorgungssicherheit“ (immerhin gibt es ein solches Kapitel) Überschriften wie „Monitoring“ und „Prüfung“. Was drinstehen müsste um tatsächlich Versorgungssicherheit zu garantieren -- und nicht nur mit dem Begriff rumzuhubern -- wären Sätze wie „bis 2022 sind 12 GW Erdgaskraftwerke schlüsselfertig zu errichten“. Stehen sie nicht.

    Das heißt übersetzt: Die Kommission empfiehlt, im Vollgas Kohlekraftwerke abzuschalten, und hinterher zu gucken ob was schiefgelaufen ist. Wenn ja soll korrigiert werden, falls das dann noch geht. Vielen Dank auch.

    zusammen mit dem weiteren Ausbau der Erneuerbaren.

    Das kann nur Wind und Solar bedeuten, da verlässliche Stromerzeuger aus den oben genannten Gründen flachfallen. Also Pustekuchen.

  22. Selbst wenn es einen konkreten Vorschlag zu Gaskraftwerken gäbe, wäre der doch bis 2030 gar nicht mehr umzusetzen. Da müssten sich doch jetzt bereits zumindest die konkreten Genehmigungsverfahren für die angedachten Anlagen und Standorte im Endstadium befinden damit die Dinger möglicherweise bis 2030 fertig wären. Vermutlich würde es selbst dann nicht klappen.

    Konkret wird es wohl darauf hinauslaufen, dass man dann 2030 alles abschaltet, was durch Kohle- und Kernkraftwerke aus dem Ausland ersetzt werden kann. So geht Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

  23. @ F.A. #20 Ihr macht Euch unnötig Sorgen. Das ist alles durchgerchnet. Das wird im Netz gespeichert. Wir schaffen das. Wir werfen einfach jede Last die nicht aus EE beliefert werden kann ab. Schon haben wir 100 % EE. Daß es dann keinen Industreiestandort Deutschland mit gut betahlten Arbeitsplätzen mehr gibt, ist halt die logische Folge. Grüne gut bezahlte Staatsbedienstete ziehen ja Strom aus der Steckdose und gutes Gehalt noch aus der Staatskasse. Da sie rechtzeitig Physik, Mathematik und Chemie für Ihr Schmalspurstudium Sozial…. abgewählt haben, rechnen Sie auch nicht mit dem Ende der Fahnenstange.

  24. Konkret wird es wohl darauf hinauslaufen, dass man dann 2030 alles abschaltet, was durch Kohle- und Kernkraftwerke aus dem Ausland ersetzt werden kann. So geht Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

    Na klar -- ist ja auch naheliegend bei >50TWh Stromexportüberschuss in 2018. Es wird sicher auch keine EE-Kapazität mehr zugebaut bis 2030 -- oder?

    Lustigerweise sind die Einnahmen trotz der gesunkenen Menge gestiegen -- wegen gestiegener Börsenpreise. Steigende Preise fördern dann allerdings wieder neue Investitionen. War es nicht so in einer Marktwirtschaft?

    „Experten“ aus der Lobbyecke des BDEW warnen aber schon einmal vor einer Unterdeckung. Ich staune jedes Jahr, wie gut die Energieversorgung funktioniert bei jetzt fast 40% EE-Stromanteil im deutschen Netz. Wo doch die gleichen Experten noch vor wenigen Jahren prophezeiten, mehr als 5% „Zappelstrom“ könne das Netz gar nicht verkraften …

    Interessiert ja heute auch gar keinen mehr, dass wir bis ca. 2004 regelmäßig Netto-Importeur („Abhängigkeit“) waren und sich damals keine Sau dafür interessiert hat. Nicht genug gesicherte Kraftwerksleistung?

    Ich lache mich schlapp, wenn ich gleichzeitig lese /höre, wie den Stadtwerken Knüppel zwischen die Beine geschmissen werden bei kleinen Gas-KW oder BHKW. Das Märchen von den unstetigen EE wird sicher hier auch noch eine Weile erzählt. Als ob es je mit einer einzelnen Kraftwerksart gelungen wäre, die Nachfrage nach el. Energie bedarfsgerecht abzudecken. Dazu brauchte es schon immer einen abgestimmten Kraftwerkspark und Regeleingriffe.

    So, wie hier gern mal jeder Stromausfall den EE zugerechnet wird, verliert die Diskussion leider schnell an Glaubwürdigkeit. Sei es ein Defekt im Umspannerk in Bremen oder eine Kabelbeschädigung bei Bauarbeiten in Berlin. Da ist der Hr. Krüger nicht zimperlich bei seinen Hiobs-Botschaften zu „Black-Outs“

  25. @Joe #22

    Na klar — ist ja auch naheliegend bei >50TWh Stromexportüberschuss in 2018.

    Diese Tonnenideologie ist eine Milchmädchenrechnung. Das Problem mit wetterabhängiger Stromerzeugung ist nicht dass man nicht große Mengen Energie produzieren könnte, sondern dass sie zur falschen Zeit anfallen und wegfallen wenn man sie braucht.

    Es wird sicher auch keine EE-Kapazität mehr zugebaut bis 2030 — oder?

    Gegen die Unstetigkeit hilft keine große Menge.

    Lustigerweise sind die Einnahmen trotz der gesunkenen Menge gestiegen — wegen gestiegener Börsenpreise.

    Die tatsächlichen Produktionskosten kann man nicht an dieser „Strombörse“ ablesen, weil die subventionierten Erzeuger einen Teil ihrer Kosten auf anderem Wege ersetzt kriegen.

    Steigende Preise fördern dann allerdings wieder neue Investitionen. War es nicht so in einer Marktwirtschaft?

    Nein. Dass jemand Reibach macht, bedeutet nicht dass es volkswirtschaftlich sinnvoll ist. Die Mafia macht zB jede Menge Profit, ohne irgendetwas Nützliches zu produzieren. Sie sind reine Schmarotzer. So ist auch die EEG-geförderte Stromproduktion.

    Ich staune jedes Jahr, wie gut die Energieversorgung funktioniert bei jetzt fast 40% EE-Stromanteil im deutschen Netz.

    Du hast nicht aufgepasst, was hier die Kritik ist. Windräder und Solarzellen gefährden nicht die Stromversorgung, solange es „Backup-Kraftwerke“ in ausreichender Kapazität gibt. Es ist zwar ne teure und nutzlose Übung -- und das kritisieren wir -- aber eine Blackout-Gefahr geht davon nicht aus.

    Wenn jetzt die „Backup-Kraftwerke“ ersatzlos abgebaut werden sollen, ist das ein anderer Schnack. Dann droht Blackout.

    Das Märchen von den unstetigen EE wird sicher hier auch noch eine Weile erzählt.

    Bestreitest du dass die Stromproduktion von Windrädern mit dem Wind schwankt, und von Solarzellen mit dem Sonnenschein?

    Als ob es je mit einer einzelnen Kraftwerksart gelungen wäre, die Nachfrage nach el. Energie bedarfsgerecht abzudecken.

    Nur mit Gas- oder Ölkraftwerken könnte das gelingen, es wäre nur unnötig teuer. Man deckt daher soviel wie möglich mit den billigen Großkraftwerken auf Kohle- oder Nuklearbasis ab. So hat jede der beiden Komponenten einen Sinn: Die eine fährt die Lastkurve ab, die andere senkt die Kosten.

    Auf Windräder und Solarzellen trifft keins von beiden zu: Sie sind nicht fähig, die Lastkurve abzufahren, sie können nicht dauerhaft Strom produzieren, und sie erhöhen die Kosten. Sie haben also überhaupt keinen Sinn.

  26. @anorak2:

    Du meinst, um die Folgen ihrer Vorschläge müssen sie sich nicht kümmern, das ist ein Problem Anderer Leute?

    Siehe andere Antwort von mir. Die Kommission hat natürlich etwas vorgeschlagen. Strohmann ich höre dich trapsen.

    Du meinst, es ist ein Zuständigkeitsproblem?

    Du schreibst der zuständige Minister versteht das Problem nicht und verlinkst auf den Umweltminister, der nicht zuständig ist.

    Die einzigen „regenerativen“ Kraftwerke die normale Wärmekraftwerke ersetzen könnten, wären „Biomasse“ und Wasserkraft. Aber die Menge ist etwas happing: Die wollen insgesamt 45GW abschalten. So schnell kann der Wald gar nicht nachwachsen, und irgendwelche Täler für riesige Wasserkraftwerke besitzt Deutschland nicht.

    Gaskraftwerke und regenerative Kraftwerke wie PV und Wind können das sehr wohl abdecken. Es ist auch davon auszugehen, dass der Ausbau bis 2038 so weit vorangeschritten ist, dass Speicher tatsächlich Sinn machen und ebenfalls eingesetzt werden. Wenn das deine Vorstellungskraft übersteigt, ist das nicht mein Problem.

    während für die Abschaltung genaue Jahreszahlen und Gigawattangaben drinstehen, stehen im Kapitel „Versorgungssicherheit“ (immerhin gibt es ein solches Kapitel) Überschriften wie „Monitoring“ und „Prüfung“. Was drinstehen müsste um tatsächlich Versorgungssicherheit zu garantieren — und nicht nur mit dem Begriff rumzuhubern — wären Sätze wie „bis 2022 sind 12 GW Erdgaskraftwerke schlüsselfertig zu errichten“. Stehen sie nicht.

    Da steht schon etwas mehr drin, aber es sind nur Empfehlungen überall. Welch Überraschung.

    Das heißt übersetzt: Die Kommission empfiehlt, im Vollgas Kohlekraftwerke abzuschalten, und hinterher zu gucken ob was schiefgelaufen ist. Wenn ja soll korrigiert werden, falls das dann noch geht. Vielen Dank auch.

    Sie empfiehlt vieles, aber nicht „hinterher zu gucken ob was schiefgelaufen ist“.

    Das kann nur Wind und Solar bedeuten, da verlässliche Stromerzeuger aus den oben genannten Gründen flachfallen. Also Pustekuchen.

    Was ist so schwer an dem Wort „zusammen“ zu verstehen? Gaskraftwerke ausbauen und den Strom den Erneuerbare liefern müssen diese Kraftwerke schon mal nicht bereitstellen. Bis 2030 soll der Brutto-EE-Anteil auf 65% steigen. Bleiben noch 35% für Gaskraftwerke bzw. die dann noch laufenden Kohlekraftwerke. Das ist erstmal eine höhere Auslastung der Gaskraftwerke als bisher. Und eine Abschaltung der Kohlekraftwerke bzw. ein Plan dazu, gibt Sicherheit bei den Investitionen in andere Technologien. Genau wie das beim Umstieg auf die Elektromobilität wäre … mit einer klaren Ansage ab wann keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden, können sich die Hersteller von Autos darauf einstellen was passiert. Ohne das müssen sie sich auf alle Eventualitäten einstellen.

    @F. Alfonzo:

    Selbst wenn es einen konkreten Vorschlag zu Gaskraftwerken gäbe, wäre der doch bis 2030 gar nicht mehr umzusetzen. Da müssten sich doch jetzt bereits zumindest die konkreten Genehmigungsverfahren für die angedachten Anlagen und Standorte im Endstadium befinden damit die Dinger möglicherweise bis 2030 fertig wären. Vermutlich würde es selbst dann nicht klappen.

    Es ist von beschleunigten Verfahren die Rede. Bis 2030 soll sich der EE-Anteil auch nochmal verdoppeln. Wenn es möglich ist von 150 TWh auf 300 TWh in 11 Jahren mit Wind, Solar, etc zu kommen, dann wird es wohl auch möglich sein ein paar Gaskraftwerke zu bauen.

    Konkret wird es wohl darauf hinauslaufen, dass man dann 2030 alles abschaltet, was durch Kohle- und Kernkraftwerke aus dem Ausland ersetzt werden kann. So geht Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

    2030 ist nicht das Abschaltdatum und gut, dass deine Vorhersagen hier stehen. Wie ich von anorak2 gelernt habe, machen Skeptiker ja keine Vorhersagen und wenn doch, dann sind sie fehlgeleitet 😉

  27. Es ist von beschleunigten Verfahren die Rede. Bis 2030 soll sich der EE-Anteil auch nochmal verdoppeln. Wenn es möglich ist von 150 TWh auf 300 TWh in 11 Jahren mit Wind, Solar, etc zu kommen, dann wird es wohl auch möglich sein ein paar Gaskraftwerke zu bauen.

    Jo, vor allem in Deutschland… wir sind ja bekannt dafür Großprojekte unbürokratisch und effizient umzusetzen. Ich gehe jede Wette ein, dass am 1. Januar 2030 nicht ein einziges (!) neues Kraftwerk am Netz hängt.

    Nebenbei hat auch niemand Lust die zu bauen weil es ein gigantisches Verlustgeschäft wäre. Tendenziell kämpfen die Betreiber im Moment ja eher um die Erlaubnis, ihre Gaskraftwerke abschalten zu dürfen. Da müsste die Politik also erst mal ein neues Subventionsmonster erschaffen, damit überhaupt im Entferntesten jemand mit dem Gedanken spielt, irgendwo ein neues Kraftwerk zu bauen.

    Und die Zappelstromanlagen können Sie auch verzehnfachen ohne auch nur am Kern des Problems zu kratzen.

    Da werden einfach völlige Luftnummern zusammengesponnen die mit der Realität nichts zu tun haben.

  28. @SH #24

    Gaskraftwerke und regenerative Kraftwerke wie PV und Wind können das sehr wohl abdecken.

    Atom-, Kohle-, Gas-, Öl- und Wasserkraftwerke können sich gegenseitig ersetzen. Zwei davon stehen auf der Tabuliste der Ökoreligion, für Talsperren gibt es keine freien Täler, Öl kommt aus einer Reihe anderer Gründe wohl nicht in Frage, bleibt Erdgas. Dass die das können ist schon klar, aber es müssen schlüsselfertig gebaute Kraftwerke sein. Hypothetische Kraftwerke oder Absichtserklärungen schaffen keinen Strom heran.

    Wind und Photovoltaik können kein dagegen reguläres Kraftwerk ersetzen. Die gehören gar nicht in die Diskussion. Dass du die überhaupt erwähnst, zeigt schon dass du nicht das Einmaleins des Themas begriffen hast.

    dass Speicher tatsächlich Sinn machen und ebenfalls eingesetzt werden

    Du hältest es für eine verantwortungsvolle „nachhaltige“ Politik, mutwillig extrem wichtige Infrastruktur zu zerdeppern, in der vagen Hoffnung dass bald ein technisch-ökonomisches Wunder passiert? Meine Fresse.

    Wenn das deine Vorstellungskraft übersteigt, ist das nicht mein Problem.

    Das Problem ist hier nicht die Phantasie, sondern Verantwortungslosigkeit. Es geht nicht an dass die Regierung das Wohlergehen der gesamten Bevölkerung für die Hirnwichsereien einiger Ökoschwaben und vage Hoffnungen riskiert.

    Sie empfiehlt vieles, aber nicht „hinterher zu gucken ob was schiefgelaufen ist“.

    Bis gestern wusstest du noch nichtmal was da drin steht, und hast es anscheinend bis heute nicht gerafft. Meinste ich hab mich nicht gründlich informiert und nachgedacht, ehe ich vor Blackouts gewarnt habe?

    Da steht drin, dass man nach den ersten, schon recht heftigen Abschaltungen mal prüfen soll. Nachher, nicht vorher. Dabei wäre die einzig sichere Methode, wenn man schon so doof ist den halben Kraftwerkspark über die Wupper zu schmeißen, den Ersatz vorher betriebsfertig im Gewerbegebiet stehen zu haben. Alles andere ist ein Vabanquespiel auf Kosten der Bevölkerung.

    Was ist so schwer an dem Wort „zusammen“ zu verstehen? Gaskraftwerke ausbauen und den Strom den Erneuerbare liefern müssen diese Kraftwerke schon mal nicht bereitstellen.

    Wind und Solar sind irrelevant für die Versorgungssicherheit. Ihr kombinierter Output kann jederzeit auf fast Null fallen. Die einzige Möglichkeit, Blackout sicher zu vermeiden, ist deshalb, konventionelle Erzeugungskapazität in voller Höhe der maximal möglichen Nachfragelast vorzuhalten. Egal wieviele Solarzellen und Windmühlen du aufstellst, daran wird sich nie etwas ändern. Daraus folgt zwingend: Für jedes einzelne abgeschaltete Gigawatt muss ein Gigawatt eines neuen Kraftwerks zugebaut werden. Sonst Blackout.

    Bis 2030 soll der Brutto-EE-Anteil auf 65% steigen. Bleiben noch 35% für Gaskraftwerke bzw. die dann noch laufenden Kohlekraftwerke.

    … ist deswegen die Rechnung eines unter Dyskalkulie leidenden Milchmädchens.

  29. Früher gab es wenige Dumme, ein paar hoch Intelligente, und eine breite Mitte normal Intelligenter mit guter Auffassungsgabe und Grundfähigkeiten wie richtig Sprechen, Lesen, Schreiben, Verstehen und Rechnen zu können. Heute ist das Segment der einstmals Dummen durch geistig Behinderte ersetzt, die breite Mitte nehmen die Dummen ein, und nur eine geringe Minderheit hoch Begabter ist geblieben.

    Anzahl der Dummen nimmt zu

  30. Herr Herp könnte sich jamaldie VBG-Studie zu Gemüte führen:

    u.a.:
    „7) Windenergie trägt praktisch nicht zur Versorgungssicherheit bei.
    8) Windenergie erfordert fast 100 % planbare Backup-Technik“
    Aus:
    Windenergie in Deutschland und Europa
    Status quo, Potenziale und Herausforderungen
    in der Grundversorgung mit Elektrizität
    Teil 1: Entwicklungen in Deutschland seit 2010
    Thomas Linnemann, Guido S. Vallana

  31. sorry… VGB heisst das richtig 🙂

  32. Wenn der flächendeckende Blackout da ist, besuchen wir alle den Herp und erklären es ihm nochmal gaaanz langsam.

  33. @MK Ich häng mich hier mal rein weil es mit Medien zu tun hat. Die drehen derzeit noch durcher als bisher schon. In der Zeit wird rhetorisch gefragt ob wir „ökoautoritäres Durchregieren“ brauchen.

    https://www.zeit.de/kultur/2019-04/klimawandel-generationenkonflikt-schuelerproteste-schock-erwachsene/seite-2

    Und der RBB macht derzeit ein Wochenthema draus, wie angeblich das Klima im Jahr 2100 wird.

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/klimawandel-berlin-brandenburg-zukunft-szenario-2100.html

    Über die Motive der „Klimaskeptiker“ wird ein Psychologe befragt

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/Klima-skeptiker-leugner-psychologe-klimawandel-interview.html

    Vielleicht könnt ihr für den Blog was draus machen.

    https://www.rbb24.de/panorama/thema/2019/klimawandel/beitraege/Klima-skeptiker-leugner-psychologe-klimawandel-interview.html

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