Klimaschützer in Aktion: Warum niemand mehr die Grünen wählt?!

6. Mai 2017 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses, Ökologismus

vlcsnap-2017-05-06-12h54m36s781Ich esse Salat aus biologischen Anbau, der wird nicht mit Gülle gedüngt und Kühe sind Mist, kein Mensch braucht Milch und meine Hunde werden vegan ernährt und mein Auto wird auch nur für kurze Wege genutzt! Und überhaupt, Landwirte sind blöd, schlau bin nur ich!

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60 Kommentare
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  1. Na dann mal nach „Coal Roller“ auf Youtube suchen … das ist der Grund warum die Menschheit irgendwann mal untergehen wird 😉

    Die Grünen sind harmlos.

    P.S.: Kurze Strecken und Auto? Man sollte es tunlichst nur für lange Strecken und natürlich immer mit möglichst vielen Leuten drin benutzen … zum Bioladen wird selbstverständlich gelaufen oder geradelt.

  2. Was machen denn die Hunde auf dieser Wiese? Sie entledigen sich doch sicher der Gülle, die nach der Verdauung der veganen Mahlzeit entsorgt werden muss.

  3. Keine Angst, die Grünen wollen doch nur die Bevölkerung in die Vergangenheit katapultieren, vor der industriellen Revolution: Da geht man wieder zu Fuß in den Bioladen…

    Der grosse Hunger: 1600 bis 1700
    Ein Bericht aus der Zeit in die uns die Grünen dieser Welt zurückzudatieren wollen
    (von Jörg Siebert, Amateurhistoriker)
    Wir müssen wissen: Laut „ Klimahockeystock gab es weder die Mittelalterliche Warmzeit noch die kleine Eiszeit: Es gibt im Prinzip keine Geschichte vor 1945…“

    Das Leben muss für einen großen Teil der Bevölkerung den 1690-ger Jahren in Groß-Schweden, vor allem aber in Finnland und Estland-Lettland wie ein Alptraum gewesen sein. Das Klima war ungewöhnlich kühl. 1691- 1693 – in fast allen Teilen Groß-Schweden gab es Ernteausfälle, noch schlimmer wurde es 1696 wo der Frost schon früh kam und einen großen Teil der Ernte zerstörte. Aber auch in Nordschweden, Dalarna und sogar in den Mälaren (Gebiet rund um Stockholm.) Natürlich wurden Versuche unternommen, die unvermeidliche Hungersnot zu verhindern: ein großes Problem, vor allem weil Schwedens König sich als ein König einer Großmacht verstand. Mit einem einer Großmacht gebührenden Bürokratie. Die gefüttert werden muss: Auch in solchen Zeiten.
    Die hungernden Bauern denen man noch die Aussaat nahm versuchten das Brotgetreide mit Rinde von der Birke zu strecken aber der harte Winter war kalt und es war schwierig, die Rinde von den Bäumen zu entfernen. Man aß auch die Schalen vom Getreide und Graswurzeln, plünderte die Lagerbestände von Getreide in Pfarrhäusern (welches verboten war und vielen den Kopf kostete) und die Vorräte der Krone. 1697 wurde eine halbe Million Scheffel Getreide aus Livonia (Lettland und Estland = die Aussaat der Bauern…) nach Stockholm importiert. Von dem die (hungernde) Bevölkerung (Stockholms) nur aus Hörensagen wussten…

    Der Hunger trieb die Menschen aus ihren Heimatgemeinden. Viele wanderten durch die Straßen der Hauptstadt auf der Suche nach Nahrung, denn die große Menge an importierten Getreide war wohl mehr als ein Gerücht. , In den umliegenden Gemeinden Stockholm hat man laut Aufzeichnungen in diesen Jahren viele toten Bettler gefunden. Zumindest in Södermanland, oft waren es Kinder. Die ihr Haus verließen als die Eltern verhungert waren.
    In der Zeit zwischen 1690 und 1700 starb die hälfte der Bevölkerung Estlands, ein drittel der Bevölkerung Finnlands und fast de gesamten Bevölkerung im schwedischen und finnischen Lappland.
    Immerhin:
    Der schwedische Adel durfte ab 1698 nur noch 7 Gerichte zum Dinner servieren.
    Nobel ging die Welt zugrunde…
    Anstatt froh zu sein dass wir jetzt fast in der ganzen Welt keine Hungernot mehr haben, will die Klimakirche uns zurück in die Vorindustrielle Geschichte katapultieren…
    Zur Erinnerung: -- Pommern och Wismar waren Bestandsteil von Grosschweden… seit 1648.

  4. Was machen denn die Hunde auf dieser Wiese?

    Das Schlimme ist, solche Ökos sehe ich jeden Tag im Bremer Blockland und in den Borgfelder Wümmewiesen. Reisen mit ihren SUV aus der Stadt an mit 3 Hunden, um die schöne Kulturlandschaft zu genießen (Wiesen Weiden, LSG, NATURA2000-Gebiet) und beschweren sich dann, wenn das Landwirt seinen Mist auf die Weiden fährt.

    Ohne Milchbauern gäbe es diese Kulturlandschaften, Wiesen und Weiden und LSG und NATURA2000-Gebiete nicht. Diese bieten einen Lebensraum für bedrohte Arten, wie Kiebitz, Weißstorch, Rohrweihe, div. Enten und Gänse, Grau- und Silberreiher, etc..

    Und die Hunde lassen diese Ökos dort vielfach unangeleint rumlaufen und in die Gegend kacken und Vögel und Rehe jagen. Vermutlich bekommen die Hunde dann noch Rindfleisch vom Biobauern um die Ecke. Die 3 Hunde fressen bestimmt 3 kg Fleisch pro Tag, da kann die Dame noch so viel Biosalat essen! Und der wird auch nicht mit Kompost gedüngt! Dort kommen auch Phosphatdünger und Mineraldünger, etc. zum Einsatz!

    Und man merkt gleich Salatfressen macht nicht glücklich und anscheinend aggressiv. Solche Leute beteiligen sich aber gerade an Friedensmärschen!

  5. 1. Sebastian Herp

    „Die Grünen sind harmlos.“

    Man muss unterscheiden zwischen den Grünen als politische Partei und dem „Grünen“ als Wähler. Der „Grüne“ als potentieller Wähler ergibt sich aus folgenden soziologischen Entwicklungen: immer Menschen ziehen in die Städte, immer weniger Menschen sind dank Energieüberfluss, Automatisierung, ausgebauter Infrastruktur usw. in den produktiven Zweigen der Wirtschaft beschäftigt. Die „Realos“ der Grünen Partei kennen diese Zusammenhänge und wollen nicht die Kuh „umbringen“, sondern nur „melken“. Sie verstehen sich nur als Korrektiv der Gesellschaft. Die „Ideologen“ wollen die Gesellschaft total umkrempeln. Sie sind nicht harmlos. Solange sie innerhalb der Partei keine Mehrheit finden, ist die Grüne Partei „harmlos“.

  6. #4

    Solche Leute beteiligen sich aber gerade an Friedensmärschen!

    Dann sind das aber keine grünen Parteimitglieder. Richtige Grüne sind für Kriegseinsätze.

  7. Ist das Video nun echt oder gestellt? Allein, dass ich das nicht erkennen kann, zeigt bereits, dass eine Gruppe von Zeitgenossen so ziemlich Grün-verstrahlt sind, dass man ihnen derartigen Unsinn zutraut.

  8. @ Michael Krüger 6. Mai 2017 19:09

    Und die Hunde lassen diese Ökos dort vielfach unangeleint rumlaufen und in die Gegend kacken und Vögel und Rehe jagen.

    Wenn man wildernde Hunde einfach abschießt, ist das Geschrei sicher sehr groß.

  9. @Landvoigt

    Das Video ist kein Fake. Das erlebe ich tagtäglich im Bremer Blockland und in den Borgfelder Wümmewiesen. Die lassen ihre Hunde frei im Burtgebiet rumlaufen. Und 3 Borderkollis haben dort auch schon mal ein Reh gejagt. Gleichzeitig reisen sog. Vogelbeobachter von weit her an und unternehmen Vogelexkursionen in dem Gebiet! Und was dort erst am Vatertag los ist!

  10. PS

    Und die Biolandwirte bieten für die Öko-Klientel mittlerweile auch Spaß und Halligalli auf den Höfen an, mit Bioeis, Kunst und begehbaren Stall und Spielplatz. Autos auf der Deichstraße sind verboten, nur Deichscheininhaber dürfen dort fahren. Gestern standen dort auf den Hof 15 Autos.

  11. PPS

    Ach so und die Ökos, die zum Biohof auf dem Deich, ohne Deichschein fahren, fahren auch nicht 30 kmh, sondern fallen durch eine besonders aggressive Fahrweise zwischen den Radfahrern auf. Auf der Deichstraße haben sogar einige dieser Autofahrer geschrieben, Radfahrer sind Dummköpfe!

  12. Die wohl scheinheiligste Ansammlung von Bürgern sind grüne Wähler und Parteimitglieder.Pseudoreligiös erzwingen sie sich die Deutungshoheit über fast alle Lebenslagen. Leider lässt sich die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung diese Anmaßung gefallen.Leider kann man dem der Natur kenntnislos entwöhnten Städtbewohner viel „GRÜN“ erzählen, jede Stimme zählt.Leider haben die Landbewohner überproportional die Folgen zu tragen. Wald weg für Windkraft, Wiesen und Blumen weg für Biogas, Geld weg für EEG -- Zulage und Netzausbau, Rest-Wiesen weg für Hundescheiße und statt gutem ÖPNV fallen die veralteten Regionalexpress reihenweise aus. Daß wir auf dem Land weniger Schulabbrecher, weniger Kriminelle und weniger sozial Zerrüttete haben, zählt nicht.Nur Wähler zählen, egal ob krank an Kopf, Leib, oder Psyche. Selbst die einst großen „Volksparteien“ haben gemerkt wo die Wähler wohnen, was diese wollen, wie man sie ködern und weiter verdummen kann. Der „Ländliche Raum wird geopfert“, kein Wahlprogramm kümmert sich um ihn. Der grüne SUV-Fahrer unterscheidet sich aber in der Rücksichtslosigkeit kaum von anderen, schwarz sind die meisten ohnehin.

  13. Die Frau ist unheimlich -- unheimlich aggressiv und dumm. Ob Sie irgendwie mit den Grünen in Verbindung steht? Keine Ahnung -- aber mit Ihrem

    „Ich esse Salat aus biologischem Anbau!!!!“

    „, würde ich meinen: Durchaus möglich.

    Da die Dame so vulgär ausfällig wurde, meine ich abschließen und ganz allgemein jeden von uns betreffend: „Verdammt scheisse, wenn man lange nicht ordentlich gefickt wurde!!!“ 🙂

  14. @ Hartmut

    Das ist spekulativ. Es könnte genauso gut Dummheit sein.

  15. @Hartmut

    Glaube ich eher nicht. Ich treffe diese Leute jeden Tag in den Wümmewiesen. Die leiden an Industriehass und deutschen Selbsthass und versuchen sich selbst zu kasteien und gleich mit die ganze 1 Welt.

    Was mir übrigens erst jetzt aufgefallen ist, dass Video scheint aus dem Winter zu stammen. Woher um Gottes Willen kommt da der Biosalat der Dame?

  16. @Hartmut…..
    stimmt…ein frisch gefi….tes Eichhörnchen sieht glücklicher aus.

    Eigentlich, bei rechtem Lichte besehen, ham sich meine Eingeweide, mein schwaches Nervenkostüm und sogar der innere Pittbull bisher strikt geweigert, sich dieses Video im halbwegs nüchternden Zustand…..reinzuwürgen, scheisse…nun hab ick es doch getan.

    Fazit…..
    -die Dame ist Laktose-Intollerant (was den Produzenten gleich mit einbegreift)
    -um ihren Salat auch wirklich biologisch produzieren zu können, kackt Sie und ihre Hunde selber drauf.
    -Zu viel Grünzeug im Magen, macht dumm inne Rübe.
    Und zum Thema „alte Jungfern“…….jibbet auch dat passende Gedicht.
    https://de.wikisource.org/wiki/Alte_Jungfern

    Alte Jungfern.

    Schon freuen sich aufs Paradies
    Die Reichen und die Armen.
    Nur alter Jungfern soll gewiß
    Auch das sich nicht erbarmen.

    Au weh! Sie kamen schon zu spät
    In diesem Jammerleben,
    Und werden, wie die Sage geht,
    Auch dort nicht viel erheben.

    Sie haben’s Maul umsonst gespizt!
    Dort freyet man nicht wieder,
    Und zwischen beiden Stühlen sizt
    Das arme Korpus nieder.

    Aber, selbst verhärmte alte Damen……könnte man es zutrauen, ein Kind aus biologischem Anbau…..nachhaltig geworfen zu haben…..da das verwöhnte Gör, trotz Belehrung, doch noch den Strom aus der Steckdose bezieht….lädt die dekadente Dame ihren Frust auf´s Bäuerlein ab, denn sein Grünzeuchbiokraftwerk…..ist Schuld an der ideologischen Verblödung des ihrigen, eigenen Fleisches.
    Möge Gott gnädig mit Ihr sein……und Sie im Himmel….zu den anderen „Grünen“ stecken, auf das die Hölle…..nicht völlig VERBLÖDET.
    AMEN

    Onkel Heinz…..sorry, verklagt doch meinen Pittbull, ich war nie hier

  17. Übrigens…….als Relation zu einer dekadenten, verwöhnten Köterrasse…..is meine Mama nach Kriegsende noch Kartoffeln klauen gewesen um überhaupt noch etwas zwischen die skorbidgefährdeten Zähne zu kriegen…..ein Fettauge auf der Rübensuppe war wertvoller als ein Perserteppich, ein Stück Butter auf den Schwarzmarkt, das Tafelsilber wert…..-HUNGER-…..tagtäglich in Berlin Steine kloppen bei 2 Scheiben Brot und max. 25 Gramm Butter, da weiß der geneigte Hungerleider, was echtes Elend ist.

    Gott sei Dank war bei ihrer Mutter ein russischer Offizier (Professor) zwangs-einquartiert…..so das wenigstens die seelisch/unterleibskörperliche Grausamkeit unterblieb.

    Dekadenz und globaler Handel…..macht manch Hirn…..zur grünen Güllegrube.
    So….jetzt aber janz schnell in den Zwinger, bevor die maaslos großen Gitter drohen.

    Onkel Heinz……..die Tage sind am Schwersten, 3 Tage vor dem Ersten

  18. Das es irgend welche überdrehte Personen gibt, ist wohl kaum zu vermeiden. Es bliebe harmlos, wenn es derartige Einzelfälle gibt, die man mit Schulterzucken abtun kann. Häufen sich aber derartige Einzelfälle und sind sie Ausdruck eines Trends, -- wie auch die überraschend geringen Stimmverluste der Grünen in SH zeigen -- so kann man eine Sorge über die Zukunft nicht leicht unterdrücken.

  19. Klimaschützer in Aktion: Warum niemand mehr die Grünen wählt?!

    Die Bürger in Schleswig-Holstein haben ein deutliches Votum abgegeben:
    Drittstärkste Partei blieben die Grünen mit 12,9 Prozent.
    Die FDP, die auf 11,5 Prozent zulegte.
    Die AfD erreichte 5,9 Prozent.

    Da haben die Grünen im Land der Windräder ca. 13 % erreicht.

    Gruß

  20. immerhin wenigstens minus 0,3 % oder in Zahlen ~4450 Wähler weniger, trotzdessen dort auch 16 jährige wählen durften und dem beliebten Herrn Habeck.

  21. Das gute Ergebnis der Grünen und FDP in SH liegt an Habeck und Kubiki, die dort sehr beliebt sind.

  22. Wer schreibt mal einen Artikel zu diesem Mist:

    https://www.eon-solar.de/solarcloud
    http://www.energie-experten.org/hersteller/eon/solarcloud.html

    a la „Stromsparen in der Stromcloud“ -- Sparen im Sinne von „für schlechte Zeiten zurücklegen“

    Ich zitiere mal aus der Zeitschrift „energiespektrum“ 04 2017, Seite 15:
    „Diesen überschüssigen Strom können die Kunden als Stromguthaben in der Solar Cloud speichern……Wenn eines Tages die Kinder groß sind und das Haus verlassen, brauchen sie in der neuen Wohnung auch Strom, soviel steht fest……Mit der Solar Cloud können sie dann das Guthaben verbrauchen, das die Eltern in der Vergangenheit mit der PV-Anlage aufgebaut haben.“

    Ist das nicht geil? ein Konto, auf dem ich kWh für später aufheben kann, wenn sie teurer sind! Die Grünen Trickbetrüger sind einfach genial. Warum fällt ehrlichen Menschen sowas nicht ein? Ich höre schon Schäuble in die Hände klatschen vor Freude über die Abgeltungssteuer für angesparte kWh, die nach Jahren auf dem Koto wegen gestiegener Strompreise plötzlich mehrfach soviel Wert sind.

  23. @F. Strobel #22

    Wer schreibt mal einen Artikel zu diesem Mist:

    Selbst ist der Mann 😀
    Geht, als Gastbeitrag 😀

  24. Solar-Cloud ?
    Wolke 7 für Abzocker 😀
    Bei so vielen Clouds (=Wolken) kommt bald kein Sonnenschein mehr durch 😉

  25. Mal sehen, morgen setzte ich das mal rein. Heute war das Wetter zu schön.

  26. Passt hier zwar eigentlich nicht hin…rein zur Info—- lief gerade in der Timeline bei Facebook
    Stefan Rahmstorf

    Michael Krüger ist seit vielen Jahren Profi im Klimaleugnergeschäft. Er weiß, womit er beim Laien Zweifel wecken kann; er weiß aber auch, dass das Unsinn ist, was er behauptet. Wem die Zukunft unserer Kinder nicht einfach egal ist, dem empfehle ich dringend, sich aus wissenschaftlich seriösen Quellen zu informieren und sich nicht veräppeln zu lassen.

    Beste Grüße

    ES

  27. -Das einzige „Klimawandelgeschäft“, das mir geläufig ist, ist das taschendiebische Gebaren der Solar- und Windkraftbetreiber, deren Treiben sogar noch gesetzlich durch die EEG gedeckt wird.

    -Ein Wissenschaftler, der nach wie vor mit der Vokabel „Leugner“ um sich schmeißt hat die wissenschaftliche Basis wider besseren Wissens verlassen und arbeitet als Demagoge.

    -Wenn er sich dann u. U. antwortend auf den s. g. 97% „Konsens“ beruft, von dem er dank Literaturkenntnisse wissen müsste, wie er zustande gekommen ist hat die Grenze zur Lächerlichkeit weit überschritten und sich noch weiter von den Pfaden der Wissenschaftlichkeit entfernt. Eigentlich ist er nur ein armer Tropf. den es, wie sein Kollege Marotzke einst treffend formulierte, „argumentativ aus der Kurve getragen hat“. Quelle

  28. Ich denke, dass es ehrenwert ist, auch Meinungsgegnern -- hier Stefan Rahmstorf -- mit Respekt zu begegnen und jenen ehrenwerte Absichten zu unterstellen. Allerdings macht jener das uns schon sehr schwer …

  29. @Schulze

    lief gerade in der Timeline bei Facebook
    Stefan Rahmstorf

    Link?

    Also, ich berufe mich immer auf nachprüfbaren Fakten. Ich habe selbst in dem Bereich gearbeitet, kenne die Leute und die Manipulationen. Und als Frührentner stelle ich für diese Leute offensichtlich eine Bedrohung dar? Klar doch. 😉

  30. @Landvoigt

    Herrn Rahmstorf geht es darum sein Image als Klimakoryphäe auszubauen und Anerkennung zu bekommen. Früher war er eines der Kinder mit dem niemand spielen wollte. War wirklich so. Bedauerlich.

  31. @Martin Landvoigt #28
    Wer sich Respekt verschaffen will, verhält sich respektvoll und äußert sich nicht so ehrabschneidend.wie er es seinen Meinungsgegnern grundsätzlich angedeihen läßt..
    Letztendlich muß man sich Respekt verdienen, davon ist Ihr „Schutzbefohlener“ sehr weit entfernt, er verspielt ihn regelmäßig.

  32. @ Martin Landvoigt #28

    Schellnhuber und Rahmstorf haben in ihrem populärwissenschaftlichen Buch „Der Klimawandel“ 1. Auflage Menschen die ihren wissenschaftlichen Thesen skeptisch gegenüberstehen als Leugner tituliert. Das ist in einem Buch das den Klimawandel als Thema hat unnötig. Es gehört da gar nicht rein.
    Sorry, aber so etwas kann ich nicht ehrenwerte Absicht unterstellen.

  33. #22

    Die Grünen Trickbetrüger sind einfach genial.

    Das ist aber e.on. Die Grünen sind daran nur sehr sehr indirekt beteiligt, indem sie die Subventionstatbestände geschaffen haben, auf deren Basis solche Modelle florieren.

  34. Es wird ja denjenigen, die sich in trauten Kreisen bewegen und alles entgegenstehenden Ansichten verteufeln, schnell der Vorwurf der Filterblase gemacht. Aber ist der Vorwurf alleine schon eine gültige Anklage? Oder Stichwort Verschwörungstheorie: Der behauptete Konsens rechtfertige die Marginalisierung der Abweichler !?

    Die rationale Antwort ist das Verlassen einer substanzlosen Metaebene und Konzentration auf Fakten:

    1. Ein numerisch zuverlässig bestimmbarer Zusammenhang zwischen CO2-Emissionen und Erhöhung der Erdmitteltemperatur (Klimasensitivität) gibt es nicht!

    2. Die bekannten Klimamodelle bilden weder Vergangenheit noch Gegenwart zuverlässig ab und lassen keine belastbaren Aussagen über die Zukunft zu

    3. Die bislang vorgeschlagenen und durchgeführten Maßnahmen zur Senkung der CO2-Emissionen haben sich als sehr teuer und ineffetiv erwiesen. Die Energiewände fällt unter die Rubrik: Viel Lärm um nichts.

    Ausgehend von nur dieser kleinen Auswahl von Fakten lässt es erstaunen, dass Rahmstorf in Ignoranz einfach nur rumpöbelt. Ich wüsste nicht, wie man das respektieren könnte, denn es ist nicht einfach eine Gegenmeinung, sondern argumentfreie Ideologie.

  35. @Martin Landvoigt #34

    Ausgehend von nur dieser kleinen Auswahl von Fakten lässt es erstaunen, dass Rahmstorf in Ignoranz einfach nur rumpöbelt. Ich wüsste nicht, wie man das respektieren könnte, denn es ist nicht einfach eine Gegenmeinung, sondern argumentfreie Ideologie.

    Das passt jetzt aber so garnicht zu Ihrer #28

  36. Krishna Gans 13. Mai 2017 12:43

    Das passt jetzt aber so garnicht zu Ihrer #28

    Wo ist da ein Widerspruch?

    28: Allerdings macht jener das uns schon sehr schwer …

    34: Ich wüsste nicht, wie man das respektieren könnte,

    Denn helfen Sie mir doch einfach: Wie können Sie das respektieren?

  37. Warum die Grünen ihren Zenit überschritten haben, schrieb ich schon 2013:

    Da die Ideologie der Ökologisten eine totale Ideologie ist, können keine alternativen Modelle, Lebensentwürfe, Wahrheiten, geduldet werden.

    So etwas geht nicht mit Überzeugungsarbeit, sondern nur mit Zwang und dazu braucht man den Staat. Damit begehen die GRÜNEN einen Weg den alle Offenbarungsbewegungen nehmen. Am Anfang geht es ihnen um Werbung, Anhänger sollen gewonnen werden. Da Macht noch keine Option ist, geht es hauptsächlich darum, die Dynamik des Aufbruchs zu erhalten und so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Da derartige Gebilde fragil sind, immer vom Verfall bedroht, beginnen sich Institutionen innerhalb der Bewegung zu bilden, die deren Bestand sicher stellen. Mit der Zeit spielt die Werbung eine immer kleinere Rolle und die Institutionen die Hauptrolle. Sie übernehmen die Macht und versuchen diese mit Hilfe des Staates weiter auszubauen. Dies ist bereits geschehen und nur vor diesem Hintergrund wird es verständlich, wieso nun nicht mehr der Aspekt des Werbens im Vordergrund steht, sondern die Absicht die Gegner der eigenen Weltanschauung zu zerstören. Nicht deren Leib und Leben wie in früheren Zeiten, aber mit Vernichtung der wirtschaftlichen Basis.

    Ich will es noch mal mit anderen Worten wiederholen: Nicht mehr die Werbung für die Sache steht im Vordergrund, sondern die Vernichtung des Gegners. Damit ist aber keine nennenswerte Vermehrung der Anhängerschaft zu erreichen, bestensfalls Mitläufertum.

    Das Überleben der Grünen wird davon abhängen, ob es ihnen gelingt, sich in eine pluralistische Gesellschaft einzugliedern, dass heißt, der Ökologismus müsste so angepasst werden, dass er nicht mehr totalitär ist. Den christlichen Kirchen ist dieser Prozess gelungen, aber auch deswegen, weil sie sich aufs Individuum beschränken konnten. Das funktioniert ja beim Ökologismus nicht, die Kernaussage ist ja, dass alle mitmachen müssen, da sonst die Katastrophe eintritt.

  38. @Martin Landvoigt #36
    Nicht zusammen passen ≠ Widerspruch, aber in #28 fordern Sie Respekt für R. ein, auch wenn es schwer fällt,
    in #34 wissen Sie nicht, wie man R. respektieren könnte.
    Das ich R. nicht respektieren kann habe ich bereits in #31 dargelegt.

  39. @ Quentin Quencher 13. Mai 2017 13:33

    Die Betrachtung war bereits 2013 Hellsichtig, aber bislang konnten sich die Grünen erstaunlich gut halten. Immerhin haben sie die SH Wahlen nahezu ohne Stimmeinbußen überstanden, sondern sie haben in weiten Teilen über die Medien eine Deutungshoheit.

    Spätestens aber, seit sie die Natur- und Landschaftszerstörung voran treiben, haben sie die innere Legitimation verloren. Sie sind quasi zu Zombies geworden.

  40. #32

    kann ich nicht ehrenwerte Absicht unterstellen

    letzter Absatz als mögliches Originalzitat von Rahmstorf vielleicht eher was psychotisches?
    So erklären Forscher die Pause der Erderwärmung
    „Ich hoffe, aus dieser Episode lernen Wissenschaftler, Medien und Öffentlichkeit, von Interessengruppen lancierte Klimaskeptiker-Thesen künftig kritischer zu hinterfragen.“
    64 z.T. heftige Kommentare; Heinz Eng hat in irgendeinem Beitrag hier ja bestätigt, dass die „Subventionen“ für die Klimaskeptiker z,B. via Einloggen per Amazon sinnvoll sind 🙂

  41. #40 einfach spitze dieser Kommentar:
    „Forscher sagen: Den Klimawandel gibt es trotzdem.“
    Selbstverständlich gibt es den Klimawandel, hat es schon immer gegeben! Wer um Himmels Willen bestreitet denn das?
    33 likes 🙂

  42. Was mich stets verblüfft ist die Struktur der medialen Darstellungen. Normalerweise müsste man erwarten, dass rational die Thesen dargelegt werden und die Argumente dazu diskutiert und geprüft werden. So aber finde ich es nicht.

    Das Argument dagegen ist, dass das breite Volk, im Besonderen die Aktivisten, Journalisten und entscheidenden Politiker, mit der Sachproblematik überfordert wären. Und auch einige Fachwissenschaftler erwecken den Eindruck, völlig überfordert zu sein. Darum werden Meldungen völlig anders lanciert. Es werden zumeist wilde Behauptungen ohne solide Quellenverweise produziert, oft mit dem anonymen Hinweis auf irgend welche ‚Forscher‘ oder ‚Wissenschaftler‘.

    Schließlich wird mit einem gebetsmühlenhaft behaupteten Konsens eine recht plumpe Propagandabotschaft über die Kanäle gepustet. Wichtig ist, die Botschaft der kommenden Klimakatastrophe zu verbreiten und ‚Leugner‘ zu bekämpfen seien. Mit Wissenschaft und Rationalismus hat das alles nichts mehr zu tun.

  43. Gestern sinngemäß von einem Ex-Grünen (Oswald Metzger) aufgeschnappt: »Es gibt in Deutschland drei politische Hauptströmungen: 1. Die Konservativen, 2. Die Sozialisten, 3. Die Liberalen. Die Ökologisten sind nicht selbstständig und immer in Verbindung mit 1-3.« (sinngemäß, da beim Zappen im TV aufgeschnappt und vergessen welcher Sender). Das finde ich eine interessante These.

  44. @ Quentin Quencher 15. Mai 2017 07:43

    Ich fand Oswald Metzger zwar auch ganz interessant, da ich auch wirtschaftsliberal denke, aber dieser These kann ich nicht folgen. Vielmehr ist jede Gruppierung oder Identifikation mit Hauptströmungen eher künstlich. Die meisten Menschen finden sich nicht wirklich in einer Partei wieder, da die Skalen der Politikfelder noch nicht mal eindimensional sind.

    Wenn ich wirtschaftsliberal sage, dann meine ich vor allem die Stärkung der Marktkräfte im Sinne des idealen Marktes. Dieser existiert aber stets nur in Abstrichen, da viele Faktoren, wie eingeschränkte Transparenz und Marktmacht das Konzept immer wieder in Frage stellen. Ich bin dafür, entsprechend soziale Ordnungspolitik soweit einzusetzen, um die Bedingungen dem idealen Marketes anzunähern. Da spielt dann aber Ermessen eine rolle. Völlig entfesselte Märkte ohne Ordnungspolitik halte ich für schädlich, aber auch eine Marktregulierung, die den Markt mehr als nötig einschränkt.

    So hier auch: Die FDP hat mit ihrer Unterstützung des EEG den Anspruch der Wirtschaftsliberalität verraten. Wer ist dann noch Liberal? Wen sollte ich dann wählen? … und das nur in einem von vielen Politikfeldern.

  45. Oswald Metzger ist ein neoliberaler Kotzbrocken, Zyniker und schleimiger Anpasser. Dem geht es nur um seine Karriere, und dann noch diese neoliberale Deppenideologie dabei. Und der abstoßende Dialekt noch dazu.

  46. @anorak2
    Und deswegen sind seine Gedanken oder Überlegungen abzulehnen? Ich habe ja nicht gesagt, dass man diesen Politiker mögen muss.

    Der Punkt ist doch, und das ist mir zumindest eine Überlegung wert, dass der Ökologismus als eigenständige politische Strömung, seiner Meinung nach, sich nicht selbst trägt. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht Personen gibt, die den Ökologismus quasi über andere politische Überzeugungen stellt.

  47. @QQ #46

    Und deswegen sind seine Gedanken oder Überlegungen abzulehnen?

    Man muss ihn nicht als originellen Denker darstellen. Er hat keine eigenen Gedanken, sondern plappert nur nach.

    dass der Ökologismus als eigenständige politische Strömung, seiner Meinung nach, sich nicht selbst trägt.

    Um ganz ehrlich zu sein, ist mir der Sinn der Aussage nicht klar. Wir haben doch mindestens eine ökologistische Partei, bei der das der Hauptinhalt ist. Andere definierende Inhalte hat sie nicht.

  48. @anorak2

    Freilich haben wir eine Partei die sich den Ökologismus verschrieben hat, zumindest scheint es so, und fast alle anderen Parteien sind davon infiziert. Aber welchen fruchtbaren Boden wachsen diese deren Überzeugungen? Ich hatte ja schon sehr früh, als die meisten noch glaubten, die grüne Ideologie sei unbedingt politisch links, darauf hingewiesen, dass erhebliche konservative Elemente darin vorkommen.

    Vielleicht ist aber alles auch ganz anders. Peter Heller hatte ja mal auf die Wirkmächtigkeit des ersten Fotos von der Erde, welches vom Mond aus aufgenommen wurde, hingewiesen. Die Erde erscheint zart und verletzlich. Dazu noch die Globalisierung, dass Informationen in Echtzeit praktisch an jeden Platz der Welt gleichzeitig vorhanden sind. Migrantenbewegungen und und und. Kriege, auch wenn sie fern sind, finden praktisch im Wohnzimmer statt, Katastrophen ebenso. Die Menschheit rückt gewissermaßen zusammen.

    Es entsteht ein Gefühl der Endlichkeit der Ressourcen, des Raumes welcher zur Verfügung steht. Und wie diese „gefühlte räumliche Nähe“ zu andern Ländern emotional verarbeitet wird, ist noch nicht ausreichend betrachtet worden. Vor diesem Hintergrund hat die Überlegung einer Nachhaltigkeit, oder die von natürlichen Kreisläufen, einen gewissen Reiz, sie bietet eine gedankliche und emotionale Lösung vor der Verunsicherung der gegenwärtig empfunden Welt.

    Wohlgemerkt, der gegenwärtig empfunden Welt. Wobei wir das Thema Wirklichkeit und Realität streifen, was ja auch in Debatte über den Postmodernismus berührt. Ich halte diesen Gegensatz zwischen Moderne und Postmoderne sowieso für überspitzt dargestellt, es sind nur zwei Dinge die immer nebeneinander existieren. Selbst nebeneinander im Individuum. Entscheidend ist nur, welches von beiden uns zum Handeln und zu Entscheidungen drängt. Und hier ist meine Beobachtung: sowohl als auch! Und auch das war schon immer so. Ein Ende der Moderne sehe ich nicht, auch nicht etwas Neues im Postmodernismus, es ist nur eine neue Bezeichnung für etwas schon immer Dagewesenes.

    Ich schweife ab, das ist aber notwendig, weil Stimmungen und Befindlichkeiten, wie Überzeugungen, nie isoliert auf ein Phänomen betrachtet werden können. In der Naturwissenschaft ist das notwendig und macht Sinn, wenn es darum geht die Phänomene zu ergründen und zu verstehen. Und hier ist meine Kritik an der Moderne die, dass sie suggeriert, dass mit der Beschreibung von einzelnen Phänomenen suggeriert wird, es wäre ein Weg zum Verständnis der Welt im allgemeinen, und der des Menschen im Besonderen, gefunden worden.

    Genau so laufen aber die Diskussionen über den Klimawandel oder dem Ökologismus immer ab, weshalb ich mich hier auch ein wenig aus der Debatte zurück gezogen wurde, sie geht aus meiner Sicht von falschen Voraussetzungen aus. Jedenfalls was die Wirkmächtigkeit für politisches Handeln betrifft, was ja ein Reaktion auf Befindlichkeiten und Überzeugungen ist. Und die sitzen meist tiefer, haben mit Identität und Selbstverständnis zu tun.

    Und wenn ich hier ansetze, bei der Identität und dem Selbstverständnis, dann bietet der Ökologismus nur sehr eingeschränkte Erklärungsmöglichkeiten. Er ist zwar eine Ideologie die mit naturwissenschaftlichen Argumenten arbeitet, auch gewissermaßen eine Art Ersatz- oder Begleitreligion darstellt, und bedient somit das Bedürfnis nach Zugehörigkeit (Stichwort Kreisläufe) ist aber auf reale oder imaginäre Phänomene ausgerichtet. Selbstverständnis und Identität werden dabei bestenfalls am Rande berührt. Natürlich sagt der Öko von sich, dass er ein Öko sei, wie der BVB-Fan eben ein BVB-Fan ist. Was aber sagt der Öko oder BVB-Fan wenn er sich anderen, fremden, Menschen vorstellt? Er nennt seinen Namen, den Ort seiner Herkunft oder den in dem er lebt und vielleicht noch seinen Beruf. Sprich: Die Selbstbeschreibung hat mit seiner Verwurzelung zu tun, der Familie, den Ort und das Tun.

    Der Konservatismus, der Sozialismus, teils der Liberalismus beschützen oder bedrohen (je nach Sichtweise) die Basis der Verwurzelung, sie wirken daher identitär. Kann das der Ökologismus? Eine Ideologie die in meinen Augen eher eine Art philosophische Betrachtungsweise der Welt darstellt? Das sind so die Fragen und Gedanken die mir nach dem Spruch von Oswald Metzger durch den Kopf gehen. Freilich ist das noch unausgegoren und deswegen ist dieser Kommentar auch so lang geworden, weil ich der Faszination eines Gedankens erlegen bin, und nun forsche, was denn daran dran sein könnte.

  49. @anorak,

    wenn Sie jemanden als „neoliberal“ beschimpfen, dann ist das ein Kompliment für denjenigen, heißt es doch, daß er kein so verbohrter Marxist ist wie Sie! 😉

  50. #42 M.L.

    Das Argument dagegen ist, dass das breite Volk, im Besonderen die Aktivisten, Journalisten und entscheidenden Politiker, mit der Sachproblematik überfordert wären…

    sehr interessanter Aspekt dazu in der immerhin zugelassenen Kommentarfunktion
    Klimawandel in Ghana: Totope -- ein Dorf versinkt im Meer -- „…Dieser Beitrag steckt voller Unwahrheiten…“
    wohl eher wie in #42 zitiert _überfordert_

  51. @Quentin

    Ökologismus wirkt genauso identitär, weil es eine Ideologie ist. Die philosophische Betrachtungsweise spielt keine Rolle, weil konservativ, sozial oder liberal genauso philosophische Betrachtungsweisen sind. Bei konservativ ist es die Entwicklungs- bzw. Veränderungsgeschwindigkeit und bei sozial vs. liberal ist es die Verteilung von Verantwortung.

  52. @oxybenzol

    Letztlich ist fast alles Ideologie, wenn man will. Aber Identität hat auch mit Verwurzelung zu tun und die ist sehr komplex und lässt sich selten über das Hilfsmittel Ideologie beschreiben. Außer bei Nihilisten natürlich. Ich persönlich glaube ja, dass es immer innere Widersprüche im Individuum gibt, die zwischen der persönlichen Verwurzelung und der Ideologie des Weltbildes. Der Mix dann, das ist das Individuum, so wie es Außenstehende wahr nehmen. Das Selbstbild ist meist noch mal anders.

  53. anorak2 17. Mai 2017 05:25

    Oswald Metzger ist ein neoliberaler Kotzbrocken, Zyniker und schleimiger Anpasser. Dem geht es nur um seine Karriere, und dann noch diese neoliberale Deppenideologie dabei. Und der abstoßende Dialekt noch dazu.

    Persönliche Meinungen sind zu weiten Teilen von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dennoch frage ich mich, in wie weit beleidigende Äußerungen wirklich sinnvoll und zulässig sind.

    Im übrigen glaube ich, dass deine Urteile hier schlicht falsch sind. Metzger hätte weit besser Karriere machen können, wenn er weiter im grünen Mainstream geschwommen wäre.

  54. Quentin Quencher 17. Mai 2017 06:47

    Der Punkt ist doch, und das ist mir zumindest eine Überlegung wert, dass der Ökologismus als eigenständige politische Strömung, seiner Meinung nach, sich nicht selbst trägt. Was natürlich nicht heißt, dass es nicht Personen gibt, die den Ökologismus quasi über andere politische Überzeugungen stellt.

    Wenn man meint, dass die Grundlage des Lebens in einer modernen Gesellschaft letztlich in der Ökonomie wurzeln, dann ist Ökologismus eine unausgegorene Ideologie, die an sich nicht hinreichend kläre, was denn die Leitlinien der Wirtschaftspolitik sind, sondern nur Randbedingungen ohne intrinsische Priorisierung liefern kann.

  55. KlimaskeptikerThese 18. Mai 2017 23:02

    sehr interessanter Aspekt dazu in der immerhin zugelassenen Kommentarfunktion
    Klimawandel in Ghana: Totope — ein Dorf versinkt im Meer — „…Dieser Beitrag steckt voller Unwahrheiten…“
    wohl eher wie in #42 zitiert _überfordert_

    Danke für den Hinweis. In der Tat wirkt das Ganze als Beleg schlechten Journalismus.

    Es ist bekannt, dass nicht zuletzt durch die steigenden Bevölkerungszahlen die Grundwassernutzung weltweit kritisch wird. Im Besondern in küstennahen Gegenden drückt natürlich dann auch Salzwasser nach. Das hat alles noch nicht mit dem Klimawandel zu tun. Wenn es um steigende Meeresspiegel geht, ist bekannt, dass dies keineswegs global uniform ist, sondern lokal große Abweichungen mit unterschiedlichen Faktoren hat.

    Eine wilde Behauptung, dass der (menschengemachte) Klimawandel da den ausschließlichen oder überwiegenden Einfluss hätte, bedürfte den Beleg mit Fakten. So wäre der Verweis auf eine Pegelmessung und deren Verlauf über die letzten Jahrzehnte zwingend erforderlich. Ebenso die Regenmengenstatistik im Einzugsgebiet des Voltas und dessen Nutzung durch einen Vergleich mit den Mengen, die ins Meer münden. Ich vermute, dass durch den Klimawandel sogar mit höheren Niederschlägen im Mittel zu rechnen ist, die jedoch Dürrejahre nicht ausschließt. Aber ducht die höhere Nutzung des Wasser vermute ich, dass weniger Wasser am Mündungsgebiet ankommt. Würde ich nun eine Reportage zum Thema machen, wären das mit Sicherheit Punkte, die ich recherchieren würde.

    Statt dessen hier das Wiederkauen eines wohlfeilen Narrativs ohne Faktenbezug ein Beitrag zur Sammlung ‚Fake News‘.

  56. @ML #53

    Persönliche Meinungen sind zu weiten Teilen von der Meinungsfreiheit gedeckt. Dennoch frage ich mich, in wie weit beleidigende Äußerungen wirklich sinnvoll und zulässig sind.

    Ich habe ihn nicht beleidigt. Metzger ist eine der abstoßendsten Erscheinungen der gesamten deutschen Politik, irgendwie muss man das doch ausdrücken.

    Im übrigen glaube ich, dass deine Urteile hier schlicht falsch sind. Metzger hätte weit besser Karriere machen können, wenn er weiter im grünen Mainstream geschwommen wäre.

    Metzger war während seines bisherigen Lebens in 4 Parteien und hat überall herausgehobene Ämter angestrebt. Gewechselt ist er jeweils genau dann, wenn er damit scheiterte. Daraus folgt glasklar: Politische Inhalte sind ihm wurscht, es geht ihm nur um sein persönliches Fortkommen. So jemand ist in der Politik überflüssig wie ein Kropf.

  57. @ anorak2 21. Mai 2017 07:03

    Ich habe ihn nicht beleidigt. Metzger ist eine der abstoßendsten Erscheinungen der gesamten deutschen Politik, irgendwie muss man das doch ausdrücken.

    Wir teilen ja oft Ansichten und bin oft versucht, bei deinen Postings zu applaudieren. Hier aber nicht. Denn wenn man jemanden für mies hält, muss man das noch lange nicht sagen. Aber man darf vieles sagen. Manchmal sind es die Detailes in den Formulierungen. Z.B. könnte man das auch so formulieren:

    Metzger wirk auch mich abstoßend. Auch im Kontext des niedrigen Niveaus der gesamten deutschen Politik.

    Dann hättest du es m.E. klar gesagt, was du denkst. Ich selbst halte ihn allerdings nicht für so abstoßend, sondern eher für vernünftig. Was aber sonst so im Politikzirkus mitmischt … da fällt mir manchmal die Zurückhaltung schwer.

    Gewechselt ist er jeweils genau dann, wenn er damit scheiterte. Daraus folgt glasklar: Politische Inhalte sind ihm wurscht, es geht ihm nur um sein persönliches Fortkommen. So jemand ist in der Politik überflüssig wie ein Kropf.

    Zum Einen ist das Völkchen, das in der Politik mitmischt, vor allem ohne Studienabschluss, gar nicht so selten.

    Metzger war Mitglied in drei Parteien. Von 1974 bis 1979 gehörte er der SPD an.

    In den 5 Jahren hat er da keine Spuren hinterlassen -- von herausgehobenen Positionen konnte ich da nichts finden.

    Bekannt war er mir als Grüner mit wirtschaftliberaler Agenda. Da war er von von 1987 bis 2007 Mitglied von Bündnis 90/Die Grünen. Zum einen ist da ein Bruch zwischen 79 bis 87. Das wirkt nicht so sehr wie ein typischer Karrierist. Zum anderen wer mir recht früh aufgefallen, dass er mit den Grünen ansonsten recht wenig gemein hatte. Das er es dennoch 20 Jahre dort ausgehalten hat, müsste man als besonderen Akt der Treue werten.

    Seit April 2008 ist er Mitglied der CDU.

    War mir vorher nicht bekannt. Aber ich dachte ohnehin, dass er da besser hinpasst, zumal die CDU viele Grünen-Anliegen vertritt, wirtschaftspolitisch aber nicht so antiliberal eingestellt ist.

    Auf mich wirkt er so, als hätte er eine klare Ausrichtung, die er aber gelegentlich korrigieren musste. Für mich völlig normal. Ich erkenne in seiner Geschichte keine auffälligen Mängel. Aber es ist auch nicht verwunderlich, dass er sehen muss, wo er sein Geld verdienen kann … und das gilt wohl für alle Politiker.

  58. Metzger:

    Der Finanzexperte, der schon länger wegen seiner wirtschaftsliberalen Ansichten bei den Grünen kritisiert und zuletzt heftig von CDU und FDP umworben worden war, hatte vor dem jüngsten Bundesparteitag im „Stern“ erklärt, viele Sozialhilfeempfänger sähen ihren Lebenssinn darin, „Kohlenhydrate oder Alkohol in sich hineinzustopfen, vor dem Fernseher zu sitzen und das Gleiche den eigenen Kindern angedeihen zu lassen“. Eine von der Grünen-Spitze geforderte Entschuldigung hatte er abgelehnt.

    Quelle SPON

  59. @ML #57

    Aber es ist auch nicht verwunderlich, dass er sehen muss, wo er sein Geld verdienen kann …

    Man sollte ihm Berufsverbot erteilen und auf HartzIV setzen, dann kann er mal erleben wie die Leute leben über die er so herzieht.

  60. Ich finde diese Seite immer lächerlicher. Dies ist kein Forum, wo man „skeptisch“ diskutieren kann. Die Frau im Video ist total „durchgeknallt“. Ich finde, dass ist eine unmögliche Art. Aber dieses Video zu nehmen, um wieder Stimmung gegen die Grünen zu machen ist genau so unmöglich. Ich wähle nicht grün, aber mich schockiert mittlerweile diese Seite. Ich würde sachlich mit dem netten Herrn diskutieren wollen. Als Chemiker kann ich sagen, dass wir massive Umweltprobleme durch die Landwirtschaft haben. Aber daran sind natürlich nicht die Landwirte allein Schuld. Die Folgen für Mensch, Gesundheit und Ökologie sind kaum kalkulierbar. FAKT ist, wir müssen verantwortungsvoll mit unserer Umwelt, unseren Ressourcen und unseren Lebensgrundlagen umgehen und intelligente Lösungen finden. Und dazu zählen natürlich auch die Tiere. Niemand braucht mir erzählen, dass ein stück Fleisch aus tierquälerischer Haltung gesundheitsfördernd ist. Abgesehen davon finde ich es nicht vertretbar so etwas zu kaufen. Ich habe auch meinen Fleisch-/ Milchkonsum stark einschränkt. Aber wenn ich diese hochwertige Lebensmittel kaufe, dann aber Verbandsware und regional im Hofladen um die Ecke. Und dafür zahle ich. Und nur weil ich über mein Verhalten nachdenke, bin ich KEIN Grüner. Ich suche den Dialog und höre mir immer alle Seiten an. Wäre doch schön, wenn man gemeinsam Lösungen finden würde.

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