Klimawandel in Deutschland: 1990 Jahresmittelwert 10°C, 2016 Jahresmittelwert 10°C

7. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland gibt die monatlichen Mittelwerte der bodennahen Lufttemperatur in Deutschland wieder. Die Daten sind frei zugänglich und können mit einem Grafikprogramm ganz einfach dargestellt werden. Das habe ich einmal gemacht. Hier das Ergebnis für den Zeitraum Januar 1990 bis September 2016.

deutschlandtemperaturen-1990-sep2016b

Grau dargestellt sind die Monatsmittelwerte der Temperatur. Diese schwanken zwischen Winter und Sommer zwischen -3°C bis 22°C. Rot dargestellt sind die 12-Monatsmittelwerte, oder der gleitende Jahresmittelwerte der Temperatur. 1990 lagen wir bei rund 10°C und seit 2014 wieder bei rund 10°C im Jahresmittel. Im Sommer 1996 hatten wir den geringsten Jahresmittelwert mit 7,1°C und zur Jahreswende 2006/2007 den höchsten Jahresmittelwert mit 11,3°C. Ein beschleunigter Klimawandel, oder neue Jahresextremwerte sind seit 2006/2007 nicht zu verzeichnen. Also seit 10 Jahren. Derzeit liegen wir um über -1°C unter dem Rekord von 2006/2007. Klimawandelpanik ist also nicht angebracht.

UPDATE 14.10.2016

brd-temp-1990-sep2016UPDATE 15.10.2016: Klimawandel in meiner Stadt Bremen

bremen-temperaturen

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135 Kommentare
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  1. Ist schon bestialisch, wie erbarmungslos in DE der Klimawandel zuschlägt ! 😀

  2. Den Klimawandel gibt es seit Anbeginn. Die Evolution kam damit ganz gut zurecht. Ich komme nur nicht mit völkerrechtlichen Regularien zurecht, die den Klimawandel auf kleiner 2° C beschränken wollen. Jetzt kommen die dunklen Tage mit wenig Sonne, ich fordere vom „Welktklimarat“ ein entschiedenes Eintreten für wenigstens eine Stunde Sonne mehr. Wenn 2 Grad gehen, muß mit der gleichen Logik auch eine Stunde gehen, oder verkaufen wir den gleimten Bürgern einen Schraubenzieher des Universums der gar keine passende Arbeitsspitze hat? Wer profitiert von so einer gigantischen Lüge?


  3. Passend gerade hierzu

  4. Anbei der Hinweis, dass von den 2 Grad bereits ca. 1 Grad „verbraucht“ sind. Für das gerade eben verabschiedete 1,5 Grad Ziel verbleiben somit noch 0,41 … 0,73 Grad „Resttemperatur“. Wer will, kann auf EIKE unter: „Klimavertrag von Paris im Bundestag erreicht 100 % Zustimmung“, alle Details (auch den Temperaturverlauf seit 1750) nachlesen und -sehen.

  5. @Loti #3

    Man sollte sich den ewig lächelnden Ban Ki Moon an der Spitze einer Kolonne aus UN-Elektropanzern ausmalen, die auf dem Weg zur Besetzung saudischer Ölquellen mangels Ladesäulen im Wüstensand steckenbleiben, um die Irrationalität des Pariser Vertragswerks zu erkennen.

    Perfekt 😀

  6. Die Grafik vergleicht sehr schön Monatsmittelwerte der Temperatur, an die wir uns täglich anpassen müssen, mit Jahresmitteltemperaturen, vor denen wir uns ängstigen. Der Vergleich wäre noch aussagekräftiger, wenn die täglichen minimalen und maximalen Temperaturen mit der Jahresmitteltemperatur verglichen würden.

  7. „James, wieviel Grad haben wir im Haus?“
    „18 Grad, Mylord.“
    „James, wieviel Grad sind es draußen? “
    „Vier Grad, Mylord“
    „James, lassen Sie die restlichen vier Grad auch noch herein“

  8. Wenn die Kanzlerin das Problem mit der Erderwärmung (also mindestens. 2° Grad reduzieren)gelöst hat (wovon ich ausgehe),werde ich ihr vorschlagen eine Korrektur der Planetenbewegungen in Angriff zu nehmen (da legt ja auch noch so einiges im argen).Vorwärts immer,rückwärts nimmer!00

  9. Ich fordere die Aufrichtung der Erdrotationsachse um 10°, zumindest während der Wintermonate.
    Wir schaffen das!

  10. bei meinen eigenen aufgezeichneten Messdaten ergibt sich allerdings ein vollkommen anderes Bild für die Region Südlich von Stuttgart -- hier ist laut Messdaten ein extremer Klimawandel zu verzeichnen.

  11. Klimawandel fällt aus?
    Oh. Nee aber den Blödsinn hier mal hinterfragt.
    1. Wie kann 2016 schon ein vergleichbaren Mittelwert haben, wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist.
    2. Woher stammen die Zahlen? „Daten sind frei zugänglich und können mit einem Grafikprogramm“ ist ja wohl keine zitierfähige Quelle und Zahlen bearbeite ich mit einer Tabellenkalkulation.
    Diese offiziellen Zahlen geben auch anderes wieder. Mittlere Lufttemperatur
    1990:9,5°C, 2014:10.3°C, 2015:9,9°C
    3. Wieso wird die Auswertung bei 1990 willkürlich beendet. Damit das Ergebnis passt!
    z.B. 1980:7,6°C, 1970:7.7°C etc.
    4. Und entscheidend. Wieso sollte nur die mittlere Lufttemperatur nur der letzten 25 Jahre, selbst wenn sie um 10° schwankend nicht gestiegen wäre, solche Aussagekraft für das ganze Weltklima haben?

    Alles „sehr glaubwürdig“ 😉
    Aber, selbst wenn die Erde einer Hyperraumroute weichen muß, Panik ist nie angebracht, wenn man nur sein Handtuch hat.

  12. @hubert pfeiffer

    Dann stellen Sie das hier mal ein. Ich bin gespannt, denn die Wettersttation in meiner Nähe zeigt kein anderes Bild.

    @Tumirnix

    1. Wie kann 2016 schon ein vergleichbaren Mittelwert haben, wenn das Jahr noch nicht zu Ende ist.
    2. Woher stammen die Zahlen? …

    Tja, da kann ich dann auch nicht mehr weiter helfen, wenn man nicht weiß, wie man aus 12 Monatsmittelwerten Jahresmittelwerte bildet und wo man die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland mit google findet. Was soll man da noch machen.

  13. Ein paar Angaben zur Quelle wären schon hilfreich.
    Mit den Tabellen aus Wikipedia ergeben sich exakt die Zahlen von Tumimix. Schön wäre auch mal den Zeitraum seit 1900 oder 1950 so aufzubereiten. Besonders wenn man noch das gleitende 10-Jahremittel dazu darstellt.

  14. Nautilus schrieb am 11. Oktober 2016 20:10:

    Ein paar Angaben zur Quelle wären schon hilfreich.
    Mit den Tabellen aus Wikipedia ergeben sich exakt die Zahlen von Tumimix.

    Diese Zahlen finden Sie aber auch im Diagram hier -- 9,5° 1990 und 10,3° 2014. Das eigentlich lustige ist der Text zum Diagramm, der daraus rund 10°C 1990 und rund 10°C 2014 macht. Da verschwinden die .8°C Differenz im Rundungsrauschen.

  15. Der Hubert pfeifft es bereits von den Dächern. Der extreme Klimawandel ist über uns gekommen.

  16. @Marvin Müller #14
    Pingelich wie Sie sich immer geben sollten Sie Ihren Fehler selber finden. Aber so wie Sie es schreiben ist es schon recht lustig 😀

  17. Oder brauche ich eine neue Brille ?

  18. Krishna Gans schrieb am 11. Oktober 2016 23:33:

    Oder brauche ich eine neue Brille ?

    Keine Ahnung. Das würde ich vielleicht einschätzen können, wenn Sie doch mal hinschreiben, welchen Fehler ich gemacht haben soll.

  19. ich lese immer 8°C.

  20. Krishna Gans schrieb am 12. Oktober 2016 00:33:

    ich lese immer 8°C.

    Dann würde ich für eine Brille votieren. Da steht „die .8°C Differenz“ -- den Punkt überlesen Sie anscheinend.
    Zugegebenermassen ist das nicht die korrekte deutsche Schreibweise, die wäre 0,8°C. Aber wenn man ständig zwischen Deutsch und Englisch hin und her hüpfen muss, passiert das schonmal. Da Sie selbst ja auch regelmmäßig englische Texte lesen, sollte Ihnen die Schreibweise mit ‚.‘ statt ‚,‘ nicht so fremd sein, dass Sie nicht verstehen, was da steht. Vor allem nicht, wenn es die Differenz zwischen 9,5 und 10,3 sein soll. Da ist doch 0,8 eigentlich naheliegend …

  21. Marvin Müller schrieb am 12. Oktober 2016 00:47

    die Schreibweise mit ‚.‘ statt ‚,‘

    Hmm, jetzt hat der Editor nach dem Abschicken meinen Text verändert (den ersten einfachen Anführungsstrich mit einem Komma ersetzt). Das sollte sinngemäß „die Schreibweise mit Punkt statt Komma“ heissen …

  22. @Turmirnix #11
    Tja, da hat der Herr Krüger Sie böse erwischt; er hatte doch in holprigem Deutsch von „der gleitende Jahresmittelwerte der Temperatur“ geschrieben und dann wollen Sie noch quasi wissenschaftlich eine genaue Quellenangabe haben!?
    So läuft das hier aber nicht:

    1. Die grafische Darstellung ist bereits grenzwertig (Darstellung der Ordinate und Einheitenangabe nicht korrekt) und die Trennung von Zahlenwert und Einheit fehlt im Text. Aber gut; man muss dankbar sein für die Mühe, die Herr Krüger sich gibt und er schon darauf verzichtet hat, die Ordinate logarithmisch (dann selbstverständlich in Kelvin!) darzustellen.
    2. Der Titel „Klimawandel in Deutschland…“ ist heroisch gewählt, wenn nicht mal 27 Jahre dargestellt werden und die Definition von „Klima“ gemäß Wikipedia einen Beobachtungszeitraum von 30 Jahren erfordert. Insofern wäre zumindest ein gleitender Durchschnitt über 30 Jahre (mit den Daten ab 1961!) hilfreich gewesen.

    3. Nach Wikipedia für die „Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland“ ergibt sich ab 1961 für den Dekadenmittelwert ein Temperaturanstieg von ca. 0,3 K/Dekade. Ein zumindest linearer Fit der Daten aus der obigen Grafik hätte Entsprechendes vermutlich geliefert. Von einem Erstsemester in Ingenieurswissenschaften würde so etwas, glaube ich zumindest, auch heute noch erwartet.

    4. Bemerkenswert ist jedoch, dass Herr Krüger zumindest die Existenz des Klimawandels (in Deutschland) offensichtlich nicht negiert, da er „Ein beschleunigter Klimawandel…nicht zu verzeichnen.“ schreibt. D.h. wir haben seiner Meinung nach einen konstanten Klimawandel. Mehr kann ich den Daten über den genannten Zeitraum ebenfalls nicht entnehmen. Das deckt sich dann auch mit der Bemerkung von Marvin Müller #14 steht aber im Widerspruch mit der Blog-Überschrift… Was denn nun!?

    Schlussendlich: so ein Handtuch hätte ich auch gern!

  23. @ Müller, #14:

    Wenn man sich mal ansieht wie stark die Jahresmittelwerte schwanken, kann man die 0,8 Grad tatsächlich guten Gewissens „rausrunden“. Man müsste nur den Start- und Endpunkt der Zeitreihe leicht nach vorne oder hinten verschieben und könnte so locker auch eine „Abkühlung“ um den selben Faktor bekommen. Man kann zumindest aus diesen 25 Jahren Daten keine wie auch immer geartete signifikante Temperaturveränderung rauslesen, ohne sich lächerlich zu machen. Gut -- Klimaforscher können das, die sind da ziemlich schmerzfrei. Zumindest dann, wenn der angebliche Trend opportun erscheint.

    @ Harvey, #22:

    Ich gehe mal nicht davon aus, dass Herr Krüger diesen Artikel als seriöse, wissenschaftliche Arbeit ansieht (wobei es in Deutschland vermutlich Fachbereiche gibt, in denen sowas als Doktorarbeit durchginge, aber das ist wieder ein anderes Thema).

    Es ist aber ein netter Seitenhieb gegen die Zeitgenossen -- bspw. in Potsdam -- die angeblich mit seriöser Klimaforschung ihr Geld verdienen und trotzdem in jedem einzelnen Extremwetterereignis den Klimawandel verorten. Man kann nämlich nicht einerseits behaupten, dass der Stillstand der letzten 10 oder 20 Jahre als Zeitraum für eine Klimaanalyse zu kurz ist, und andererseits nach einem einzigen schneearmen Winter den Beginn der Klima-Apokalypse raustrompeten.
    Denn all die Punkte, die Klimaforscher an Krügers Artikel zurecht kritisieren könnten -- wie beispielsweise die zeitliche und räumliche Begrenzung -- scheinen für die selben Klimaforscher keine Rolle mehr zu spielen, sobald das Ergebnis zur eigenen Agenda passt. Was das dann noch mit Wissenschaft zu tun haben soll konnte mir bisher noch niemand vernünftig erklären.

  24. Oje, es zeigt sich mal wieder, Rechnen gehört auch nicht zu den Stärken der Klimaaktivisten.

    Hier mal die genauen Zahlen.

    1990.17 9.71
    2016.17 9.88

  25. @Mavin Müller
    Definitiv liegt es an der Brille, habe den Punkt tatsächlich übersehen, was auch daran liegt, dass de Schriftgröße, je nach vorher besuchte Seite variieren kann, minimal zwar nur, aber in dem Fall leider ausreichend.
    Klar ist 0,8 „logisch“ -- daher ja meine #16 -- wenn ich 8 lese 😀

  26. @Micha
    Kennste dat Ding schon?
    https://sehrgutachten.de/bt/wd8/049-16-extreme-wetter-und-naturereignisse-in-deutschland-in-den-vergangenen-20-jahren.txt

    MfG

  27. @F.Alfonzo #23

    Sie meinen also, dass Herr Krüger seinen Artikel nicht als seriös ansieht, sondern, dass dieser ironisch gemeint war? Das ist mir dann leider tatsächlich entgangen.
    Möglicherweise sollte er sich einen „WITZIG“-Stempel zulegen (Kenner des „Kängurus“ wissen, was ich meine… WITZIG!)? Diesen hätte er dann beispielsweise auch bei seinen Betrachtungen über die nicht sinkenden CO2-Emission in Deutschland an anderer Stelle unter Heranziehung des Referenzjahrs 2009 (Wirtschaftskrisenjahr) sinnvoll nutzen können, denn auch dies ist meisterhafte Ironie (oder extrem schwache „Wissenschaft“).

    Über die Zeitgenossen, die in jedem Extremwetterereignis einen Beweis für den Klimawandel sehen, weiß ich zu wenig. Wissenschaftlich fragwürdig ist dies auf jeden Fall. Dass in manchen Medien das gern aus Sensationslust so dargestellt wird, ist leider klar. Aber ob der Seitenhieb von Herrn Krüger so gemeint war? Wer weiß?

    Ihre Antwort an Herrn Müller, dass man die 0,8 K „herausrunden“ könnte, ist allerdings gewagt… Die zwei (Mess-)Punkte sagen einfach allein nicht viel aus.
    Aber dass durch die Daten der letzten 25 Jahre keine „signifikante Temperaturänderung“ nachweisbar wäre, ist sicher partiell falsch.
    „Nicht signifikant“ im Sinne von „bedrohlich“ für die Bevölkerung in Deutschland ist dabei vermutlich korrekt!
    Aber „nicht signifikant“ im Sinne der Statistik mit einer hohen Sicherheit der Aussage „die Temperatur
    in Deutschland ist den letzten 26, 30 oder 50 Jahren im Mittel angestiegen“ ist sicher falsch. Dies ändert sich auch nicht, wenn man den Zeitraum (von min. 25 Jahren) um ein paar Jahre nach vorn oder hinten verschiebt. Ein einfacher linearer Fit (alles andere scheint mir schwer begründbar) der Lufttemperaturen in Deutschland wird immer eine positive Steigung liefern.
    Damit ist zunächst nichts über die Ursachen oder Auswirkungen ausgesagt, sondern damit sind ausschließlich die Daten analysiert. Dass diese hinreichend genau von den Meteorologen erfasst wurden, setze ich dabei voraus.

    Das „Herauspicken“ von einzelnen Temperaturdaten aus einer Messreihe, so oder so, ist einfach nicht seriös! So wie ich morgens immer auf meiner analogen Personenwaage hopse (bzw. mittlerweile springe…), mich über ein kurzfristig angezeigtes Körpergewicht (bzw. -masse) von vor 20 Jahren freue und dann aus unerfindlichen Gründen trotzdem nicht in meine 20 Jahre alten Hosen passe… WITZIG!

    Angenehmen Tag noch!

  28. @Harvey #27

    Sie meinen also, dass Herr Krüger seinen Artikel nicht als seriös ansieht, sondern, dass dieser ironisch gemeint war? Das ist mir dann leider tatsächlich entgangen.

    Ich sehe F.Alfonzo #23 so, dass er meint, es ist kein wissenschaftliches Paper für ein wissenschaftliches Fachblatt.
    Das heißt aber nicht gleichzeitig, das Herr Krüger unseriös arbeitet, wenn er einen solchen Überblick präsentiert.

  29. @Krishna Gans #28

    Ich verstehe! Aber wenn ich ehrlich bin, ist mir immer noch nicht klar was die Kernaussage des „Überblicks“ sein soll!?
    „Klimawandelpanik ist also nicht angebracht.“? Okay, „Panik“ auf Zeitskalen von Jahrzehnten ist nicht opportun.
    Das beruhigt mich ungemein. Genau wie die Aussage: „Auf lange Sicht sind wir alle tot.“

  30. Jojo….so isses mit den diffusen Ängsten, der eine ist nur pöbelnder Dunkeldeutscher….der anderer Warner vor dem zukünftigen Hitzetod.

    Wenn dann endlich die Palmen am Ostseestrand wachsen, kann ick mir den Urlaubsflieger ans Mittelmeer sparen.
    Und janz besonders freu ick mich dann auf die Siesta……im Altenheim.
    H.E.

  31. Michael Krüger schriebb am 12. Oktober 2016 10:26:

    Oje, es zeigt sich mal wieder, Rechnen gehört auch nicht zu den Stärken der Klimaaktivisten. Hier mal die genauen Zahlen.

    1990.17 9.71
    2016.17 9.88

    Wer hat sich denn verrechnet? Ich habe in den Kommentaren hier niemanden gesehen, der einen Mittelwert für September 1989 -- August 1990 bzw. September 2015 -- August 2016 berechnet hätte, oder einen solchen Mittelwert irgendwie in Zweifel gezogen hätte.

  32. @Marvin

    Sie fühlen sich mit Klimaaktivist angesprochen?

    Also ich sehe kein 0,8°C Differenz, sondern 0,16°C zwischen Frühjahr 1990-2016.

  33. @Michael Krüger #12

    Tja, da kann ich dann auch nicht mehr weiter helfen, wenn man nicht weiß, wie man aus 12 Monatsmittelwerten Jahresmittelwerte bildet und wo man die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland mit google findet. Was soll man da noch machen.

    Statt mir die Quelle zu verlinken/zu nennen auf Google zu verweisen, disqualifiziert sie doch schon mal als „Ernst zu nehmenden Diskutanten“. 😉
    Wieso unterscheiden sich denn meine „gefundenen“ Werte des DWD von ihren hier behaupteten?

    Selbstverständlich ist ein Mittelwert berechnet aus 12 Monaten nicht vergleichbar mit dem aus 9 Monaten für 2016, wenn die Möglichkeit besteht, das sich der Klimawandel besonders in den kälteren Monaten widerspiegelt. Also, wie ist dann ihre math. Formel zur Berechnung der Vergleichbarkeit? Am besten aus allen Vorjahreswerten die Monate Okt.-Dez. ebenfalls weglassen. Haben sie das getan?

    @Nautilus #13
    habs auf Twitter mal getan.

    @Harvey #22

    wollen Sie noch quasi wissenschaftlich eine genaue Quellenangabe haben!?
    So läuft das hier aber nicht

    Das war mit bewusst 😉
    Und für das Handtuch muß du mal bei Arthur Dent oder Ford Prefect nachfragen und 42 als Antwort akzeptieren.

  34. ok, Tumirnix weiss also tatsächlich nicht, wie man 12-Monats-Mittelwerte berechnet. Kritisiert die Berechnung aber natürlich trotzdem. Amüsant. 🙂

  35. @F.Alfonzo
    In der Tat, da versagt mein „Grafikprogramm“ kläglich. Aber hier wird ja gar nix erklärt. Noch nicht mal wie in der Wissenschaft so üblich, die Quellen ordentlich zitiert.
    Such dir den passenden doch selber aus! 😉

  36. Steht doch im Text:

    Rot dargestellt sind die 12-Monatsmittelwerte, oder der gleitende Jahresmittelwerte der Temperatur.

    Also vermutlich ein simple moving average. Also der Mittelwert von 12 aufeinander folgenden Monaten, immer um einen Monat verschoben. Guckst du hier:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Gleitender_Mittelwert

  37. „also vermutlich“
    Selbst wenn die so ermittelten MW von 12 Monaten mathematisch korrekt mit dem MW der 9 Monaten diese Jahres (ohne mögliche Verzerrung) stimmen würde, bleibt, das in den vom Deutschen Wetterdienst für Deutschland veröffentlichten Jahresmittelwerten! die hier behauptete 10° Konstanz nicht auftaucht.
    Aber dann wird damit den Klimawandel gleich für die ganze Welt negiert? Lokales (Wetter)Phänomen aber globale Aussage.

    Ist aber auch ganz egal, da sowas ja nicht in Science oder Nature oder so publiziert wird, sondern eben hier in einem unbedeutenden Blog. „Impact factor“ = 0 😉

  38. Ja, und dann ist der (gleitende) 12-Monatsmittelwert (der Temperatur) im Allgemeinen auch nicht identisch mit dem gleitenden (Tages-)Jahresmittelwert der Temperatur. Also auch das „oder“ stimmt nicht in diesem Satz des Artikels. Aber das sind Feinheiten, die keinen beunruhigen sollten unter Berücksichtigung der sonstigen Qualitäten des „Artikels“!

    @Tumirnix #33

    Danke, schon klar, müsste ich auch mal wieder lesen; steht im Regal…

  39. Wirklich unglaublich, dass es Leute gibt, die nicht verstehen, wie man aus 12 Monatsmittelwerten einen gleitenden Jahresmittelwert bildet. 😉

    Jan-Dez, Feb-Jan, Mär-Feb, Apr-Mär, Mai-Arp, Jun-Mai, Jul-Jun, Aug-Jul, Sep-Aug, Okt-Sep, Nov-Okt, Dez-Nov, usw… und jeweils durch 12 teilen.

    Aber bei Klimaaktivisten wundert mich nichts mehr.

  40. @ Tumirnix, #37:

    Ich weiss nicht, warum Sie immer mit den 9 Monaten ankommen. Ich glaube Sie verstehen es immer noch nicht ganz. Jeder Datenpunkt der roten Linie bildet den Durchschnitt der vergangenen 12 Monate ab, also eines Jahres. Welche Verzerrung soll da abgebildet sein? Ein Jahr ist ein Jahr, egal ob man den Zeitraum Jan -- Dez betrachtet, oder den Zeitraum Okt -- Sep.

    Zu den Daten selbst kann ich nichts sagen. Ist mir auch egal, weil es m.E. -- wie bereits oben erwähnt -- völlig unerheblich ist, ob da am Ende 0.3 Grad mehr oder weniger rauskommen. Wer aus einer Zeitreihe mit dermaßen starken Schwankungen bei einer winzigen Differenz über 25 Jahre einen wie auch immer gearteten Trend rauslesen will hat sie nicht mehr alle.
    Wie gesagt, man muss sich bei diesen 25 Jahren nur den optimalen Start- und Endpunkt raussuchen und kann so eine beliebige Erwärmung oder Abkühlung um mehrere Grad konstruieren.

  41. Wirklich unglaublich, dass es Leute gibt, die nicht verstehen, wie man aus 12 Monatsmittelwerten einen gleitenden Jahresmittelwert bildet.

    …und das sind dann die Leute mit dem Masterplan für den Umbau unserer Energieversorgung. *schauder* 😉

  42. Um hier die Verwirrtheit von „Turmirnix“ aufzuklären kann ich folgende Fakten beisteuern.
    Vollständiger Name des Users:
    Turmirnix der 3. aus der Sternenmitte. Bewohner eines Planeten, welcher mit fast genau 9 irdischen Monaten um sein Zentragestirn kreist. Es ist deshalb für „Turmirnix“ unmöglich aus 12 Monatsmittelwerten ein 9-monatiges Jahr abzubilden.

  43. @P.Goße

    Frau Tumirnix hat ihren Namen verlinkt. Ich sag nur verstecke Kamera. Will ich doch hoffen.

  44. @Krueger

    wunderbar, danke für den Hinweis, dann past eins zum anderen

  45. @P.Große

    Und aus dem Grund werden Grafen, wie der von mir gezeigte, auch nie im TV erscheinen. Schade. 🙁

  46. @Michael Krüger #39

    Ich vermute mal, dass Sie nicht mich meinen, aber Ihre (rudimentäre) Beschreibung der Berechnung in #39 deckt sich mit meiner Vermutung aus #38; so berechnen Sie mitnichten den gleitenden Jahresmittelwert sondern nur den gleitenden 12-Monatsmittelwert (jeweils der (Luft-)Temperatur). Ein kleiner, aber feiner Unterschied, es sei denn, Sie sind (Bank-)Kaufmann von Beruf…
    Ist zwar nur eine geringe Abweichung, die hier keine Rolle spielt, jedoch möglicherweise lehrreich für Sie ist!?

    @F.Alfonzo #40

    Nach Ihrer Definition habe ich Sie dann wohl nicht mehr alle… Schade. Selbstverständlich können Sie aus den Daten einen Trend herauslesen!
    Wie bereits diskutiert: bei Zeiträumen kleiner als 30 Jahre verbietet es sich von „Klima“ zu reden, aber ich behaupte, dass Sie aus den Zahlen von Herrn Krüger über die gut 26 Jahre beliebige aufeinanderfolgende 20 (vollständige) Jahre auswählen können und die lineare Regression immer eine positive Steigung (sprich einen Trend) liefern wird. Das Ganze nennt sich übrigens Statistik und ist ein Teilgebiet der Mathematik…

    Wie auch immer: der existente Datensatz zurück in die Vergangenheit ist deutlich größer und wenn Herr Krüger seine kostbare Zeit opfern würde, um den Stichprobenumfang zu erweitern (sprich mindestens weitere zehn Jahre zurück gehen würde) und einen entsprechenden Fit bestimmen würde, wäre das Ergebnis evident.
    Aber ich prophezeie, dass er das (selbstverständlich aus Zeitmangel!) nicht tun wird.

  47. Also noch mal für die Spassvögel hier:
    1990 Jahresmittelwert 10°C, 2016 Jahresmittelwert 10°C lautet die Überschrift.
    Das heißt, ein Mittelwert aus den Monaten Jan-Dez 1990 wird ohne Diskussion mit einem MW aus den Monaten Okt-Sep 2015/2016 (oder Jan.-Sep. 2016?) gleichgesetzt. Dies erscheint mir Zweifelhaft, ob da nicht die kältesten Monate Jan., Feb. einen signifikanten Einfuß haben. Also wie ist der Wert für Okt-Sep 1989/1990?

    Dann wird einfach mal auf 10° gerundet, obwohl sich das entscheidende doch in den Nachkommastellen abbildet.

    Und statt ihrer Arroganz freien Lauf zu lassen, „Frau“ Krueger, warte ich immer noch auf die Angabe ihrer Zahlenquelle.
    Doch wohl nicht Wikipedia?
    Der DWD zeigt eine Grafik die jedenfalls überhaupt nicht zu den hier behaupteten konstanten 10° zu passen, vor allem wenn man das 30jähr. Mittel betrachtet. Das sieht ja fast schon exponentiell wachsend aus.

    Völlig unbeantwortet bleiben meine Fragen, warum nur bis 1990 zurück gerechnet wurde und vor allem, wieso aus diesen willkürlich herausgegriffenen Daten irgend eine Relevanz für das globale Klima aufscheinen sollte. (Klimawandelpanik ist also nicht angebracht.)

    Und nein, ich bin in keinster Weise ein „Klimaaktivist“. Mir missfällt nur wie hier mit „Scheinwissenschaftlichkeit“ Leute hinter die Fichte geführt werden sollen.

    So long, ihr „Anti-Klimaaktivisten“ 😉

  48. Ha ha, zur Ehrenrettung einer völlig Unbeteiligten. Ich hatte nur aus Spaß eine ausgedachte Adresse „http://blablabla.de“ eingetragen und dann leitet der Blödsinn zu einer tatsächlich existierenden Web-Präsenz weiter. 😉

  49. Nachtrag:
    @Michael Krüger #45

    Genial!!! Sie haben nur das „WITZIG!“ am Ende vergessen… WITZIG!

  50. @Krueger
    ich wage mal zu behaupten, dass der Graph im TV, angesichts fehlendem Verständnis völlig sinnlos wäre. Wie gerade Tunichtgut für die Spaßvögel eben wieder gepostet hat. Er/Sie hat es immer noch nicht begriffen. Da hilft nur noch Witzigkeit kennt keine Grenzen. Die Spanne Okt.-Sep. schließen nach Tumirnix die kalten Monate aus und ich gebs auf.

  51. @tumirnix

    aus Spaß eine Adresse ausdenken ist nun wirklich oberwitzig. Wie ist das erst, wenn man das selbige im vollem Ernst betreibt? Warum muss man sich hier so blamieren, ich versteh es nicht.

  52. @Tumirnix

    Ha ha, zur Ehrenrettung einer völlig Unbeteiligten. Ich hatte nur aus Spaß eine ausgedachte Adresse „http://blablabla.de“ eingetragen

    Schade Schätzelein, ich dachte da bahnt sich was zwischen uns an, wie man hier im Norden sagt. Im Gedenken an Tamme. 😉

    Sicher? Das passt eigentlich. Hohe Absätze kurze Hauptsätze und Sei schlau, stell dich dumm. 😉

    Sollten Ähnlichkeiten mit der von Dir verlinkten Person bestehen, ich stehe gerne zur Beratung bereit.

    krueger-michi@web.de

  53. @ Tumirnix:

    Das heißt, ein Mittelwert aus den Monaten Jan-Dez 1990 wird ohne Diskussion mit einem MW aus den Monaten Okt-Sep 2015/2016 (oder Jan.-Sep. 2016?) gleichgesetzt. Dies erscheint mir Zweifelhaft, ob da nicht die kältesten Monate Jan., Feb. einen signifikanten Einfuß haben.

    Also doch Satire. Aber gut gelungen, ich bin drauf reingefallen. 😉

    @ Harvey:

    Ach so, ich verstehe. Die Erwärmungshypothese ist natürlich schon richtig, nur das Sample ist falsch. Nämlich wahlweise zu groß (wenn man die „richtigen“ 20 Jahre auswählt, findet man einen Erwärmungstrend) oder zu klein (man müsste noch die zwei, drei Jahrzehnte vor 1990 hinzunehmen). Und die optimale Sample-Größe wird dadurch bestimmt, dass man alle verfügbaren Daten durch die Software jagt und das Zeitfenster sucht, in dem die lineare Regression eine möglichst große Steigung ausspuckt.

    Ja, so funktioniert das. Wenn es einen Nobelreis für cherry picking gäbe, er wäre den Klimawissenschaftlern auf Jahrzehnte sicher. 🙂

  54. @ F.Alfonzo #53

    Ich fürchte, Sie verstehen nicht, bzw. Sie verstehen nicht was ich meine…

    Machen wir es einfacher: Wenn Sie in der Lage sind, einen linearen Fit durch die Temperaturdaten (12-Monatsmittelwert oder Temperaturmittelwert ist mir schon einerlei) der Lufttemperatur in Deutschland ab dem Jahr 1960 zu finden, der mindestens 20 aufeinander folgende Jahre umfasst und eine negative Steigung aufweist, bekommen Sie Ihre Schale voll noblen Reis oder eine Kirsche…

    Oder aber: Sie haben damit den sicheren Beweis für den Erwärmungstrend (spätestens ab 1960)!

    Viel Glück!!!

    „Von größter Steigung finden“ war meinerseits nie die Rede… Können Sie aber ebenfalls gern machen.

    Ich weiß zwar nicht, ob Sie das beruhigt, aber ich bin (offensichtlich!) weit weg davon ein „Klimawissenschaftler“ zu sein.

    Falls Sie mich weiter nicht verstehen sollten: einfach nachfragen!

  55. @ Harvey:

    Machen wir es einfacher: Wenn Sie in der Lage sind, einen linearen Fit durch die Temperaturdaten (12-Monatsmittelwert oder Temperaturmittelwert ist mir schon einerlei) der Lufttemperatur in Deutschland ab dem Jahr 1960 zu finden, der mindestens 20 aufeinander folgende Jahre umfasst und eine negative Steigung aufweist

    Kann ich nicht, da haben Sie recht. Stellt sich nur noch die Frage, warum es unbedingt 20 Jahre sein müssen, und warum ausgerechnet ab 1960. Gibt es für diese Vorgaben eine sinnvolle Erklärung, oder passen sie einfach gut zu den Daten und dem erwünschten Ergebnis?

    Abgesehen davon bestreite ich auch nicht, dass es eine globale Klimaerwärmung gegeben hat. Sondern lediglich, dass sich das aus den Daten im Artikel ableiten ließe. Unabhängig davon -- wie schon geschrieben -- ob dieses Sample überhaupt dazu geeignet ist, irgendeine Klimahypothese zu testen. Sondern nur aufgrund der Daten selbst, auf mathematischer Ebene.

  56. Michael Krüger schrieb am 13. Oktober 2016 11:04:

    @Marvin

    Sie fühlen sich mit Klimaaktivist angesprochen?

    Nein. Wenn dem so gewesen wäre hätte ich gefragt, wo ich mich verrechnet habe. So ist aber die Frage immer noch offen, wo sich denn nun jemand verrechnet haben soll. Obwohl. Einen gibts, wie man an folgendem Zitat sieht:

    Also ich sehe kein 0,8°C Differenz, sondern 0,16°C zwischen Frühjahr 1990-2016.

    Erst sieht derjenige nicht, das 10,3 -- 9,5 0 = 0,8 ist und dann ist 9.88 -- 9.71 auch noch 0,16 statt 0.17. Und es ist auch nicht die Differenz zwischen „Frühjahr 1990-2016“, sondern zwischen den Mittelwerten von September 1989 — August 1990 bzw. September 2015 — August 2016. Interessanterweise die Kombination aus Mittelwerten, die die niedrigste Differenz hat.

    Und falls Sie Hilfe bei der Erklärung der 0.8 Differenz brauchen können Sie Herrn Gans fragen, der hat das sogar trotz fehlender Brille verstanden. (Aber der Einfachheit haber nochmal hier: Jahresmittelwert 2014 -- Jahresmittelwert 1990 — 10,3 -- 9,5 0 = 0,8)

  57. Tumirnix schrieb am 13. Oktober 2016 20:21:

    warte ich immer noch auf die Angabe ihrer Zahlenquelle. Doch wohl nicht Wikipedia?

    Mit den Daten aus Wikipedia kann man die von Herrn Krüger in #31 angegebenen „genauen“ Daten leicht reproduzieren. Gleitender Mittelwert, 12 Monate und 1990.17 bzw 2016.17 geben den Hinweis, dass die 6 Monate vor März 1990 und die 6 Monate beginnend im März 1990 in den Wert einfliessen. Das gleiche mit 2016. Das Ganze wird dann einfach als Mittelwert für 1990 bzw. 2016 verkauft und sorgt für entsprechende Irritiationen, die Herr Krüger dann freudig ausschlachtet.

  58. @Marvin Müller, #56
    Um’s klar zu stellen, eben weil es 0,8 war habe ich ihnen ja einen Tippfehler unterstellt, da gibt es nix zu verstehen, ich habe zugegebenermaßen den Punkt übersehen. So what ? Das ist kein Argument für nix.

  59. Krishna Gans schrieb am 14. Oktober 2016 01:53:

    @Marvin Müller, #56
    Um’s klar zu stellen, eben weil es 0,8 war habe ich ihnen ja einen Tippfehler unterstellt, da gibt es nix zu verstehen, ich habe zugegebenermaßen den Punkt übersehen. So what ? Das ist kein Argument für nix.

    Es war nur der Hinweis darauf, das andere (Sie in diesem Falle) die 0,8 als Differenz gesehen haben. Herr Krüger sagt, er sieht die nicht. Und daher habe ich ihn an Sie verwiesen, falls er Hilfe beim Finden braucht. (Es ist eigentlich total trivial, aber vielleicht bewegt Ihn der Hinweise ja nochmal zum genauer hinsehen. Dass er diese einfache Differenz nicht bilden können sollte, ist ja schwer vorstellbar …)

  60. @Marvin Müller #59
    Tatsächlich haben mir die Zahlen in Ihrem Kommentar vollauf genügt.

  61. Oje, Marvin regt sich mal wieder künstlich über meine Grafen und Zahlen auf. 😉

  62. Auch wenn sich die Verteidiger dieser These hier nur noch in Beleidigungen oder anzüglichen Angeboten (dankend abgelehnt Herr Krüger) ergehen, aber nicht eine meiner Fragen wirklich beantwortet wurde (noch nicht mal nach den Quellen der Zahlen!) kann ich mir natürlich jede weitere Diskussion sparen.

    Trotzdem nochmal der Hinweis, ein Jahresmittelwert für ein Jahr berechnet sich aus Werten ausschließlich aus diesem Jahr. Rein sprachlogisch. Somit kann es keinen 12 Monate umfassenden Jahresmittelwert für 2016 geben. Statt dessen wird hier der „Jahresmittelwert 1990“ unter dem gleichen Begriff „Jahresmittelwert 2016“ verglichen, ist aber der gleitender Mittelwerte der letzten 12 Monate bis jetzt ist. Das mag math. gerechtfertigt sein, aber erscheint mir zumindest sprachlich grob falsch. Denn danach gäbe es ja für jedes Jahr 12 Jahresmittelwerte. Daher meine Frage zum Jahresmittelwert 2016. Egal.

    Die viel wesentlichen Fragen, wie man aus diesen grob auf 10°C gerundeten Werten nur für Deutschland nur für 25 Jahre Aussagen bezüglich der Weltklimas ableiten kann, wird hier ja gar nicht erst angegangen.

    „Ein beschleunigter Klimawandel [ist] nicht zu verzeichnen. Klimawandelpanik ist also nicht angebracht.“

    Genau mit diese Aussage -- In Deutschland ist das Klima bei 10° konstant, also Klimawandel gestoppt oder war schon immer eine Lüge! -- wird dieser Text jetzt in diversen sozialen Medien kolportiert. (Wie vermutlich beabsichtigt?)

    Interessant auch, das die von mir verlinkte Grafik der Jahresmittelwerte von 1881 bis 2015 des Deutschen Wetterdienstes mit keiner Silbe diskutiert wird, obwohl sie sich von dem hier Dargestellten fundamental unterscheidet. Speziell das gleitende 30-jährige Mittel! Keine Erklärung, nichts.

    Und wenn ich schon nach den zugrunde liegenden Zahlen explizit frage, aber als Antwort „google doch selber“ bekomme, muß ich wohl die Wissenschaftlichkeit dieses „Werkes“ in genau diesem Sinne verstehen. 😉

    Also besteht hier kein wirkliches Interesse an einer Diskussion?

  63. Joo, janz schrecklich, wat das fiese Klima Deutschland bisher angetan hat:
    Im Jahr 2015 fiel weniger Niederschlag als im Vergleichszeitraum 1881-2015, insgesamt hat die
    Niederschlagsmenge seit 1881 jedoch um gut 10 % zugenommen

    Jup, deswegen müssen wir ja auch ganz dolle Wasser sparen.

    Die Mitteltemperatur ist in Deutschland seit 1881 um etwa 1,4 °C gestiegen.
    Weniger Eistage und a bisserl mehr Hitzetage, jaaaaanz schlimm dat.

    Sturmfluten : Anhand der ausgewerteten Pegel lässt sich weder für die Nordsee- noch für die Ostseeküste ein
    eindeutiger Trend ablesen.

    Na sowas aber auch….

    Hochwasser : Obwohl es im Betrachtungszeitraum mehrfach großflächige Hochwasserereignisse
    gegeben hat, ist kein signifikanter Trend abzulesen

    https://sehrgutachten.de/bt/wd8/049-16-extreme-wetter-und-naturereignisse-in-deutschland-in-den-vergangenen-20-jahren.txt
    Einzig die Münchner Rückversicherung jammert, weil bei steigenden Wohlstand auch mal etwas teurere Versicherungsschäden entstehen.

    Irgendwie will die Klimakatastrophe in Deutschland nicht in Gange kommen…..sacht der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages, weswegen sich ja die Klima-Fanatiker so dolle auf das Thermometer konzentrieren und der Tunnelblick dann den Rest ausblendet.

    Aber wie war das noch bei diffusen Ängsten…..Klima ja, Atomkraft ja, Monsanto liebend gerne…..nur bei der Flüchtlingsproblematik dürfen wir keine Angst haben……ansonsten kommt die Nazi-Keule.

    Onkel Heinz…..muss immer noch ans Mittelmeer, wenn er es mal (menschlich) warm haben will im Sommer

  64. Trotzdem nochmal der Hinweis, ein Jahresmittelwert für ein Jahr berechnet sich aus Werten ausschließlich aus diesem Jahr. Rein sprachlogisch. Somit kann es keinen 12 Monate umfassenden Jahresmittelwert für 2016 geben.

    Oje, auch das noch. 😉

    Wer hat nochmal den Kalender und die Monate festgelegt? Ein Jahr ist ein Jahr, ob von Jan-Dez, oder von Jul-Jun.

  65. PS

    1990 als Startjahr habe ich übrigens genommen wegen der deutschen Einheit.

    aber nicht eine meiner Fragen wirklich beantwortet wurde (noch nicht mal nach den Quellen der Zahlen!)

    Auch das noch:

    https://www.google.de/search?q=%22Zeitreihe+der+Lufttemperatur+in+Deutschland%22&ie=utf-8&oe=utf-8&client=firefox-b&gfe_rd=cr&ei=u60AWKisBNOo8wez-5bYAw

  66. Die viel wesentlichen Fragen, wie man aus diesen grob auf 10°C gerundeten Werten nur für Deutschland nur für 25 Jahre Aussagen bezüglich der Weltklimas ableiten kann, wird hier ja gar nicht erst angegangen.

    Hmm, mal ne Frage, wo steht das im Artikel?

  67. @Marvin Müller PS zu #60
    Wenn Sie natürlich innerhalb des Kommentars zwischen der Punkt und Komma Darstellung hin und her wechseln vereinfachen Sie die Lektüre natürlich nicht und dann was rabulieren über den Wechsel zwischen Englisch und Deutsch.

  68. Ok Herr Krüger, sie wollen nicht ernst genommen werden! Ein Kalenderjahr ist ein Kalenderjahr und der DWD berechnet aus den Monaten Jan-Dez den Jahresmittelwert. Sie gehen damit freier um, ungewöhlich aber lassen wir’s 😉

    Zur Quelle:
    welchen Link soll ich denn folgen?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitreihe_der_Lufttemperatur_in_Deutschland
    http://www.pci.tu-bs.de/agbauerecker/VorlesungSolarthermieUndWaermepumpen2014/Zeitreihe%20der%20Lufttemperatur%20in%20DeutschlandWikipedia2013.pdf
    https://www.openthesaurus.de/synonyme/Zeitreihe+der+Lufttemperatur+in+Deutschland
    https://www.amazon.de/Klima-Deutschland-Zeitreihe-Lufttemperatur-Ostwestfalen-Lippe/dp/1159095779
    etc…

    Seriöse Zahlen finde ich auf den ersten Google-Seiten so nicht, aber über Wikipedia bin ich zum DWD gekommen! Dort kann man sich alle möglichen Zahlen bequem für ihr „Grafikprogramm“ als CVS-Datei herunterladen.
    Und wie erklären sie nun die Diskrepanzen zu ihren Zahlen?

    Hmm, mal ne Frage, wo steht das im Artikel?

    Lesen sie ihren „Artikel“ doch noch mal aufmerksam durch. Nichts anderes als eine Aussage über das Klima kann man dort herauslesen. Oder diskutiert irgend jemand, ein wie auch immer gearteter Klimawandel sei auf Deutschland beschränkt?

    1990 als Startjahr habe ich übrigens genommen wegen der deutschen Einheit.

    Ha ha, der ist wirklich gut….

  69. @Tumirnix #68

    Oder diskutiert irgend jemand, ein wie auch immer gearteter Klimawandel sei auf Deutschland beschränkt?

    Klima ist zu aller erst mal Regional / Lokal.
    Wenn es am Weltklima was zu retten gäbe, was nicht der Fall ist, dann ist unser kleingeistiges Klima in Deutschland unbedeutend wie nur was, wir retten kein Klima, nicht mal unser eigenes, weil wir nicht allein auf der Welt sind, und weil uns das Wetter von außen in die Parade fährt, durch Luftströmungen, Hochdruck Gebieten, Tiefdruck Gebieten, Wolkenbedeckung, Wetterlagen. Da können wir ganz Deutschland zu spargeln, das hilft nicht im Geringsten.
    Was dem Klima helfen würde, wäre die Gülle von den Feldern weghalten, um die Überdüngung zu stoppen und dem natürlichen Pflanzenwuchs eine Chance geben.

  70. Ok Herr Krüger, sie wollen nicht ernst genommen werden! Ein Kalenderjahr ist ein Kalenderjahr und der DWD berechnet aus den Monaten Jan-Dez den Jahresmittelwert.

    Hmm, Sie meinen also ein gleitender Jahresmittelwert, wie von mir rot eingezeichnet, existiert also nicht und die letzten 3 Monate des Jahres würden den Jahresmittelwert von 2016 noch deutlich über 10°C anheben? So in etwa? 😉

    Lesen sie ihren „Artikel“ doch noch mal aufmerksam durch. Nichts anderes als eine Aussage über das Klima kann man dort herauslesen.

    Können Sie das mal genau zitieren? 😉

    1990 als Startjahr habe ich übrigens genommen wegen der deutschen Einheit.

    Ha ha, der ist wirklich gut….

    Tja, vorher hat die DDR halt in der DDR gemessen und ab 1990 der DWD in ganz Deutschland mir einheitlicher Methode. Ist schon lustig. 😉

  71. Michael Krüger schrieb am 14. Oktober 2016 10:41

    Oje, Marvin regt sich mal wieder künstlich über meine Grafen und Zahlen auf.

    Wenn ich mich aufrege, sieht das anders aus. Es ist doch nur der typische Krügersche Artikel mit dem darauf folgenden Versuch, einer Sachdiskussion aus dem Weg zu gehen und das ganze statt dessen auf die persönliche Schiene zu schieben. Wie nennen Sie das immer so schön „Stöckchen hinhalten“ …

  72. Nun hat Herr Krueger endgültig die Linie, genau genommen die rote Linie überschritten, die für die Klimaschaffenden, die Pingeligen und Klimarettungsbeauftragten unantastbar ist. Das ein Graf in Gestalt einer roten Linie soviel Wirbel erzeugt ist doch aller Ehren wert. Die Klimakatastrophe will einfach nicht kommen. Deshalb wird auch um jedes zehntel Grad gestritten und auch jeder fehlende Monat könnte ja noch die erwünschte Erwärmung bringen. Dabei ist der Oktober doch recht kühl gestartet.

  73. @P.Große #72
    Genau das ist der Punkt (Linie) -- rosinenpickend wir da Rosinenpicken vorgeworfen, nur weil’s nicht richtig wärmer wird, und Wortklauberei ob de „Jahresmittelwerts“.

  74. @ Krüger, #70:

    Hmm, Sie meinen also ein gleitender Jahresmittelwert, wie von mir rot eingezeichnet, existiert also nicht und die letzten 3 Monate des Jahres würden den Jahresmittelwert von 2016 noch deutlich über 10°C anheben? So in etwa?

    Sie können ja im Januar mal ein Update mit den Daten bis einschließlich September vornehmen. Dann haben wir 26 volle Jahre und Tumirnix ist happy. Oder auch nicht, denn ob der kommende Winter genauso mild wird wie die letzten beiden, wird man erst sehen müssen. Möglicherweise ergibt sich dann über die vollen 26 Jahre ein Abkühlungs“trend“. *kicher*

  75. ^^ sollte latürnich „Dezember“ heissen, nicht „September“. Jetzt hat er mich auch noch angesteckt. 🙂

  76. Ob man jetzt eine rote Linie einzeichnet oder nicht. Nimmt man die graue Kurve als Beobachtung stellt man fest, dass man in Deutschland in den letzten 25 Jahren keine Änderung beobachten kann die in irgendeiner Form von Bedeutung wäre.

  77. Dabei ist der Oktober doch recht kühl gestartet.

    Das erregt die Gemüter der Klimaaktivisten gerade noch weiter. 😉

  78. @Günter Heß #76
    Grau in Rot dargestellt, und die „Linie“ weg gelassen würde am Gesamteindruck nicht das Geringste ändern.
    Aber die kennen nur Graphen à la Rahmstorf, die am Ende immer nach oben schwingen, folglich muß alles Andere falsch sein oder getürkt. Hirn einschalten ist nicht, meist mangels Masse 😀

  79. @F.Alfonso #55

    Ich hatte geschrieben: mindestens 20 Jahre. Und meinetwegen auch vor 1960. Es ändert nichts; die Steigung ist immer positiv. Wie ich einem anderen „Artikel“ von Herrn Krüger ( http://www.science-skeptical.de/klimawandel/stefan-rahmstorf-macht-2014-zum-waermsten-jahr-der-letzten-500-jahre-in-europa-und-deutschland/0013230/ ) entnehmen konnte, ist er durchaus in der Lage, einen linearen Trend in seine Datensätze einzutragen und dann sogar noch einen Vertrauensbereich anzugeben (zweite Grafik von oben)!
    Wenn er dies ebenfalls für „seine“ Daten ab 1990 (davor sind die in der Ost-Zone alle unanpassbar/unkorrelierbar manipuliert gewesen… WITZIG!) täte, gäbe es einen gewissen Erkenntnisgewinn, aber der ist vermutlich nicht erwünscht. Und Herrn Heß und Herrn Gans müsste man damit dann schon gar nicht kommen…
    Und ja: das Sample ist geeignet, einen Trend zu erkennen!

    Schon klar: ca. 30 mK/Jahr Temperaturanstieg in Deutschland in den letzten mindestens 50 Jahren wird uns nicht gleich grillen, aber beispielsweise für die Bauern in der Oststeppe (Brandenburg/Mecklenburg-Vorpommern) und den Skitourismus in den deutschen Alpen könnte das auf absehbare Zeit zum Problem werden. Interessiert Sie jedoch sicher so wenig wie mich; sollen sie halt Oliven anpflanzen und zum Ski fahren ist es in Frankreich auch viel schöner (u. a. ist dort die Stromversorgung günstiger und stabiler!).

    Angenehmes kuschliges Wochende und weiter viel Spaß beim Auffinden von Datensätzen und Zeiträumen, die einen Temperaturanstieg in Deutschland „sicher“ widerlegen (wird aber leider langsam herausfordernd…)!

  80. @M. Krüger

    Haben sie vielleicht einen praktischen Link auf die Rohdaten und könnten sie ihn vielleicht zur Verfügung stellen.

  81. @Heß

    Hier die Werte der Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland :

    „Jahr“ „Monatsmittel“ „12-Monatsmittel“
    1990 2.4 9.69
    1990.08 2.5 9.6
    1990.17 5.74 9.71
    1990.25 6.9 9.49
    1990.33 7.4 9.48
    1990.42 13.9 9.63
    1990.5 15.2 9.49
    1990.58 16.7 9.41
    1990.67 18.3 8.73
    1990.75 11.8 8.69
    1990.83 10.2 8.67
    1990.92 4.5 8.3
    1991 0.8 8.16
    1991.08 1.5 8.37
    1991.17 -2.4 8.33
    1991.25 6.4 8.57
    1991.33 7.1 8.41
    1991.42 9.5 8.36
    1991.5 13.5 8.35
    1991.58 19.2 8.31
    1991.67 17.9 8.74
    1991.75 14.7 8.61
    1991.83 8.2 8.67
    1991.92 3.9 9.08
    1992 0.7 9.4
    1992.08 1 9.35
    1992.17 2.8 9.45
    1992.25 4.8 9.34
    1992.33 7.8 9.2
    1992.42 14.5 9.33
    1992.5 17.3 9.38
    1992.58 18.6 9.5
    1992.67 19.1 9.21
    1992.75 13.4 9.11
    1992.83 6.5 9.33
    1992.92 5.4 9.33
    1993 1.3 9.19
    1993.08 2.5 8.98
    1993.17 -0.7 8.71
    1993.25 3.6 8.61
    1993.33 10.4 8.72
    1993.42 14.6 8.3
    1993.5 15.6 8.46
    1993.58 16.1 8.5
    1993.67 15.8 8.54
    1993.75 12.2 8.77
    1993.83 7.8 8.56
    1993.92 0.4 8.39
    1994 3.2 8.42
    1994.08 3 8.85
    1994.17 -0.2 9.02
    1994.25 6.3 9.1
    1994.33 7.9 9.08
    1994.42 12.6 9.65
    1994.5 15.9 9.68
    1994.58 21.3 9.45
    1994.67 17.8 9.85
    1994.75 13.2 9.58
    1994.83 7.6 9.63
    1994.92 7.2 9.6
    1995 3.6 9.47
    1995.08 0.2 9.37
    1995.17 4.6 9.41
    1995.25 3.1 9.36
    1995.33 8.5 9.71
    1995.42 12.2 9.36
    1995.5 14.3 8.91
    1995.58 20.1 8.66
    1995.67 18.3 8.09
    1995.75 12.6 7.92
    1995.83 11.8 7.91
    1995.92 3 7.83
    1996 -1.8 7.93
    1996.08 -2.8 7.58
    1996.17 -2.2 7.48
    1996.25 1 7.34
    1996.33 8.4 7.13
    1996.42 11.2 7.25
    1996.5 15.6 7.2
    1996.58 15.9 7.22
    1996.67 17.1 7.74
    1996.75 10.9 8.14
    1996.83 9.2 7.98
    1996.92 4.5 8.1
    1997 -2.4 8.12
    1997.08 -2.6 8.22
    1997.17 4.1 8.44
    1997.25 5.8 8.67
    1997.33 6.4 8.55
    1997.42 12.7 8.51
    1997.5 15.8 8.89
    1997.58 17.1 9.31
    1997.67 19.8 9.33
    1997.75 13.7 9.26
    1997.83 7.7 9.46
    1997.92 4 9.57
    1998 2.2 9.63
    1998.08 2.4 9.57
    1998.17 4.3 9.31
    1998.25 5 9.28
    1998.33 8.8 9.36
    1998.42 14 9.16
    1998.5 16.5 9.06
    1998.58 16.4 9.07
    1998.67 16.7 8.75
    1998.75 13.3 8.78
    1998.83 8.7 8.79
    1998.92 1.6 8.78
    1999 1 8.67
    1999.08 2.6 8.88
    1999.17 0.4 8.93
    1999.25 5.4 9.22
    1999.33 8.9 9.24
    1999.42 13.8 9.4
    1999.5 15.2 9.5
    1999.58 19 9.38
    1999.67 17.2 9.67
    1999.75 16.8 9.65
    1999.83 9 9.75
    1999.92 3.5 9.82
    2000 2.2 9.97
    2000.08 1.1 9.66
    2000.17 3.9 9.69
    2000.25 5.2 9.45
    2000.33 10.1 9.58
    2000.42 14.6 9.8
    2000.5 17 9.88
    2000.58 15.3 9.86
    2000.67 17.6 9.72
    2000.75 13.9 9.64
    2000.83 10.6 9.39
    2000.92 6.1 9.37
    2001 3.1 9.15
    2001.08 0.9 9.42
    2001.17 2.3 9.51
    2001.25 4.2 9.33
    2001.33 7.1 9.49
    2001.42 14.4 9.3
    2001.5 14.3 9.02
    2001.58 18.6 9.05
    2001.67 18.6 9.27
    2001.75 11.8 9.37
    2001.83 12.48 9.46
    2001.92 3.8 9.41
    2002 -0.2 9.66
    2002.08 1.2 9.59
    2002.17 5 9.61
    2002.25 5.4 9.71
    2002.33 8.1 9.37
    2002.42 13.8 9.52
    2002.5 17.4 9.56
    2002.58 17.7 9.43
    2002.67 18.8 8.86
    2002.75 13.1 8.85
    2002.83 8.3 8.88
    2002.92 5.6 8.91
    2003 0.3 9.07
    2003.08 -0.3 9.19
    2003.17 -1.9 9.34
    2003.25 5.3 9.4
    2003.33 8.5 9.2
    2003.42 14.1 9.23
    2003.5 19.35 9.35
    2003.58 19.1 9.37
    2003.67 20.6 9.73
    2003.75 13.8 9.63
    2003.83 5.9 9.7
    2003.92 6 9.49
    2004 1.8 9.15
    2004.08 -0.1 8.96
    2004.17 2.4 8.78
    2004.25 4.1 8.79
    2004.33 9.3 9.14
    2004.42 11.6 8.99
    2004.5 15.3 8.93
    2004.58 16.8 9.11
    2004.67 18.4 8.82
    2004.75 14 8.78
    2004.83 10.1 8.78
    2004.92 4.2 8.88
    2005 1.1 8.97
    2005.08 2 9.08
    2005.17 -1 8.86
    2005.25 3.6 8.94
    2005.33 9.3 9.02
    2005.42 12.8 9.02
    2005.5 16.4 9
    2005.58 18 8.62
    2005.67 15.8 8.67
    2005.75 15 8.49
    2005.83 11 8.38
    2005.92 4.2 8.41
    2006 0.9 8.44
    2006.08 -2.6 8.77
    2006.17 -0.4 8.75
    2006.25 1.5 8.91
    2006.33 8 9
    2006.42 13.1 9.23
    2006.5 16.8 9.52
    2006.58 21.99 10.14
    2006.67 15.5 10.5
    2006.75 16.9 10.89
    2006.83 12.1 11.18
    2006.92 7 11.27
    2007 4.4 11.32
    2007.08 4.76 10.92
    2007.17 3.9 11.04
    2007.25 6.2 10.68
    2007.33 11.5 10.36
    2007.42 14.2 10.09
    2007.5 17.4 9.85
    2007.58 17.2 9.76
    2007.67 16.9 9.74
    2007.75 12.6 9.57
    2007.83 8.3 9.25
    2007.92 3.7 9.27
    2008 1.6 9.23
    2008.08 3.6 9.3
    2008.17 3.7 9.34
    2008.25 4.2 9.33
    2008.33 7.6 9.39
    2008.42 14.5 9.51
    2008.5 16.9 9.47
    2008.58 18 8.98
    2008.67 17.4 8.72
    2008.75 12.4 8.72
    2008.83 9.1 9.07
    2008.92 5.1 9
    2009 1.1 8.82
    2009.08 -2.2 8.82
    2009.17 0.5 8.93
    2009.25 4.3 9.13
    2009.33 11.8 9.05
    2009.42 13.6 9.24
    2009.5 14.8 9.18
    2009.58 18 9.06
    2009.67 18.7 8.98
    2009.75 14.7 8.97
    2009.83 8.2 8.71
    2009.92 7.4 8.44
    2010 0.3 8.57
    2010.08 -3.6 8.76
    2010.17 -0.5 8.59
    2010.25 4.2 8.4
    2010.33 8.7 8.39
    2010.42 10.4 8.17
    2010.5 16.3 7.84
    2010.58 20.3 8.22
    2010.67 16.7 8.34
    2010.75 12.4 8.4
    2010.83 8.1 8.64
    2010.92 4.8 8.93
    2011 -3.7 8.95
    2011.08 1 8.6
    2011.17 0.9 8.68
    2011.25 4.9 8.92
    2011.33 11.6 9.03
    2011.42 13.9 9
    2011.5 16.5 9.63
    2011.58 16.1 9.71
    2011.67 17.7 9.43
    2011.75 15.2 9.59
    2011.83 9.4 9.3
    2011.92 4.5 9.33
    2012 3.9 9.24
    2012.08 1.9 9.35
    2012.17 -2.5 9.41
    2012.25 6.9 9.28
    2012.33 8.1 9.22
    2012.42 14.2 9.28
    2012.5 15.5 9.08
    2012.58 17.4 8.93
    2012.67 18.4 9.08
    2012.75 13.6 8.52
    2012.83 8.7 8.52
    2012.92 5.2 8.32
    2013 1.5 8.33
    2013.08 0.2 8.51
    2013.17 -0.7 8.47
    2013.25 0.1 8.44
    2013.33 8.1 8.6
    2013.42 11.8 8.55
    2013.5 15.7 8.72
    2013.58 19.5 8.88
    2013.67 17.9 9.3
    2013.75 13.3 9.87
    2013.83 10.6 10.09
    2013.92 4.6 10.14
    2014 3.6 10.17
    2014.08 2.1 10.16
    2014.17 4.3 10
    2014.25 6.9 10.13
    2014.33 10.8 10.24
    2014.42 12.4 10.4
    2014.5 16.1 10.33
    2014.58 19.3 10.33
    2014.67 16 10.03
    2014.75 14.9 9.89
    2014.83 11.9 9.69
    2014.92 6.5 9.68
    2015 2.7 9.66
    2015.08 2.2 9.67
    2015.17 0.7 9.99
    2015.25 5.2 9.83
    2015.33 8.4 9.54
    2015.42 12.3 9.63
    2015.5 15.8 9.94
    2015.58 19.4 9.84
    2015.67 19.9 10.06
    2015.75 13 9.96
    2015.83 8.4 9.92
    2015.92 7.5 10.03
    2016 6.5 10.13
    2016.08 1 10.07
    2016.17 3.3 9.88
    2016.25 4 10.21
    2016.33 7.9 „NaN“
    2016.42 13.7 „NaN“
    2016.5 17 „NaN“
    2016.58 18.6 „NaN“
    2016.67 17.7 „NaN“
    2016.75 16.9 „NaN“
    2016.83 „NaN“ „NaN“
    2016.92 „NaN“ „NaN“
    2017 „NaN“ „NaN“

  82. Günter Heß schrieb am 14. Oktober 2016 20:18:

    @M. Krüger

    Haben sie vielleicht einen praktischen Link auf die Rohdaten und könnten sie ihn vielleicht zur Verfügung stellen.

    Diese weiter oben so ähnlich gestellte Frage beantwortete Herr Krüger mit: „Tja, da kann ich dann auch nicht mehr weiter helfen, wenn man nicht weiß, … wo man die Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland mit google findet. Was soll man da noch machen.“

    Mit den Daten aus dem Wikipedia-Artikel „Zeitreihe der Lufttemperatur in Deutschland“ kann man die von ihm hier in #24 angegebenen Zahlenwerte reproduzieren.

  83. @Harvey

    Es ändert nichts; die Steigung ist immer positiv.

    Na klaro. 😉

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2016/10/BRD-Temp-1990-Sep2016.png

    Sieht ganz nach Entscheunigung aus und nicht nach beschleunigten Klimawandel in Deutschland. 😉

    @Marvin

    Ich habe das so verstanden, dass Herr Heß nach den Rohdaten der Monatsmittelwerte und 12-Monatsmittelwerte gefragt hat?

  84. @Marvin Müller

    Ich habe nach einem praktischen Link gefragt, weil es den früher mal gab auf der DWD Seite wenn ich mich richtige erinnere.
    Ich hatte da ran einen schönen Zeitreihenfile gedacht wie es ihn für globale Zeitreihen gibt.
    Habe da aber nichts gefunden. Aus dem Wikipediaartikel kriegt man das nicht so einfach raus. Man muss die Zahlen im Prinzip abschreiben. Das ist ein bisschen antiquiert. Der Herr Krüger hat es ja anscheinend gemacht.

  85. @Michael Krüger

    Danke. Der Vergleich ist interessant. denn schaut man sich die globalen Zeitreihen an in diesem Zeitraum, dann beobachtet man einen Anstieg der Anomalie der Temperatur um etwa 0.6°C. In Deutschland in den absoluten Lufttemperaturen ist davon nichts zu sehen.

  86. @Micha #81
    Wenn du solche Tabellen hier postest ist es sinnvoll, die in de „Code -- Tag“ einzuschließen:
    Beispiel ohne -- aus deiner Tabelle:

    1990 2.4 9.69
    1990.08 2.5 9.6
    1990.17 5.74 9.71
    1990.25 6.9 9.49
    1990.33 7.4 9.48
    1990.42 13.9 9.63
    1990.5 15.2 9.49
    1990.58 16.7 9.41
    1990.67 18.3 8.73
    1990.75 11.8 8.69
    1990.83 10.2 8.67
    1990.92 4.5 8.3
    1991 0.8 8.16

    Beispiel mit
    <code>
    1990 2.4 9.69
    1990.08 2.5 9.6
    1990.17 5.74 9.71
    1990.25 6.9 9.49
    1990.33 7.4 9.48
    1990.42 13.9 9.63
    1990.5 15.2 9.49
    1990.58 16.7 9.41
    1990.67 18.3 8.73
    1990.75 11.8 8.69
    1990.83 10.2 8.67
    1990.92 4.5 8.3
    1991 0.8 8.16

    </code>
    Wird einfach besser lesbar und mann kann die Spalten besser auseinander haletn, zumal ja der „Tag“ ja als Feature oberhalb der Eingabe vorgesehen ist.

  87. @Michael Krüger #70

    Hmm, Sie meinen also ein gleitender Jahresmittelwert, wie von mir rot eingezeichnet, existiert also nicht und die letzten 3 Monate des Jahres würden den Jahresmittelwert von 2016 noch deutlich über 10°C anheben?

    Natürlich existiert ein gleitender Jahresmittelwert, es ist halt nur etwas anderes, als ein Jahresmittelwert für ein (Kalender)Jahr xxxx, hier z.B. 1990! Ob und welchen Einfluß die letzten 3 Monate haben werden, rechnen wir dann ganz entspannt am 1.1.2017 aus 😉
    Zitat vom DWD: „2016 zusammen mit 2006 wärmster September“ klingt doch schon mal viel versprechend.

    Können Sie das mal genau zitieren?

    Ja:

    Ein beschleunigter Klimawandel, oder…

    Klimawandelpanik ist also nicht angebracht

    Das heißt also, es gibt eine ausschließlich deutsche „Klimawandelpanik“ aufgrund „beschleunigten Klimawandels“ in Deutschland? Oder, sollte tätsächlich ein Klimawandel eingesetzt haben, macht der also an den dt. Grenzen halt?
    Begriffe wie „Klimawandel“ verstehe ich immer als Global gemeint, wenn nicht dabei steht, um welches Klein- oder Regionalklima es sonst gehen soll. Das Mikroklima für mein Usambaraveilchen auf der Heizung strebt übrigens auch mit der beginnenden Heizperiode Extremwerten zu. Da ist Panik vielleicht angebracht? 😉

    Tja, vorher hat die DDR halt in der DDR gemessen und ab 1990 der DWD in ganz Deutschland mir einheitlicher Methode.

    Oh, das war mir tatsächlich entgangen, das Wikipedia die Werte der Ex-DDR vor 1990 aus den Tabellen heraus gerechnet hat. Steht dort auch nirgends.
    Vielleicht ist es deswegen für wissenschaftliche Arbeiten äußerst verpönt (für Zeitschriftenartikel oft sogar explizit ausgeschlossen) solche Websites, graue Literatur,oder bloßes Hörensagen beim Smalltalk mit Herrn Prof xy beim Nachmittagskaffee in wiss. Artikel einfließen zu lassen.
    Und um so Unverständlicher, das sie sich weigern, ihre Datenherkunft endlich mal offen zu legen. Echt Wikipedia? Die „Dummis“ haben doch noch nicht mal den Jahresmittelwert 2016.

    vorher hat die DDR halt in der DDR gemessen

    Soll das heißen, das die Stasi da ihre Finger drin hatte, um das Jahressoll auf jeden Fall zu erfüllen? Oder frei nach dem Motto -Nü, wir haddn Damals ja nüscht- die armen DDRler haben Temperaturen mit dem feuchten Finger im Wind gemessen? Doch wohl kaum.

    Es gibt Daten, für jedes Land, Bundesland, Tages- Monats- Jahresmittel etc sogar für jede Wetterstation frei abrufbar. Bis 1881 rückwärts. Natürlich haben sich die Datenerhebung über die Jahre verändert, die Größe Deutschlands ja auch.
    Wenn sie die nicht nutzen wollen, kann ich ihnen auch nicht helfen…. 😉
    Für alle anderen: hier ist der FTP-Server

    Ich hatte ja schon in meinem 1, Post (#11) darauf verlinkt und nach den Diskrepanzen gefragt, bekam aber immer nur die „dumme Antwort google doch selbst“.
    Und genau so ernst nehme ich dann auch diesen *hüstel* „Artikel“. 😉

  88. @Tumirnix #87
    Dann werden Sie ja auch festgestellt haben, dass September 2016 die zweitmeisten Sonnenscheinstunden hatte (215,2), der höchste Wert stammt aus 1959 (263,9).
    Den „düstersten September gab es 2001 (73,7)

    Das heißt also, es gibt eine ausschließlich deutsche „Klimawandelpanik“ aufgrund „beschleunigten Klimawandels“ in Deutschland? Oder, sollte tätsächlich ein Klimawandel eingesetzt haben, macht der also an den dt. Grenzen halt?

    Naja, immerhin wollen wir ja unser Klima mit verspargelter Landschaft und sonstigen EE retten, oder ?

    Begriffe wie „Klimawandel“ verstehe ich immer als Global gemeint, wenn nicht dabei steht, um welches Klein- oder Regionalklima es sonst gehen soll.

    Wie „jeder“ das versteht, ist letztendlich jedem selbst überlassen, ansonsten spricht man ja auch vom „Globalen Klimawandel“ wenn man selbigen meint. Und weder dieser noch die Regionalen werden nicht einfach nur an Temperaturen fest gemacht, da gehören auch noch ein paar andere Beteiligte dazu, siehe dazu auch meinen entsprechenden Kommentar dazu.

    Nun, nach 1990 waren die Temperaturen der DDR und Teilen der BRD größtenteils „dank“ der „Abwicklung“ „luftverschmutzungsbereinigt“ -- hat wohl nix mit Stasi zu tun, auch nicht mit der Messtechnik.

  89. @Tumirnix #87
    Lesen Sie sich mal nochmal den Kommentar von Günter Heß #76 durch, dann können Sie Ihre ganze Kritik in die Tonne treten.

  90. #80 Günter Heß sagt:
    „Haben sie vielleicht einen praktischen Link auf die Rohdaten und könnten sie ihn vielleicht zur Verfügung stellen.“

    Vielleicht hilft Ihnen dieser Link weiter:
    http://www.dwd.de/DE/leistungen/zeitreihenundtrends/zeitreihenundtrends.html?nn=495662

  91. @P. Berberich

    Danke für den Link. Das ist aber auch nur der Januar. Ich hatte gehofft man findet eine einfache Zeitreihe
    (Monat, Wert), so dass man manuell nichts mehr bearbeiten muss, um die Zeitreihe darzustellen. Früher gab es beim DWD ein einfaches Excelfile da ging das relativ einfach. Das habe ich nicht mehr gefunden.
    Ausserdem wäre es auch interessant die Monatsanomalien für Deutschland zu haben.
    Bei globalen Datensätzen findet man sehr leicht Monatsanomalien und Jahresanomalien, absolute Temperaturen sind hingegen global sehr sparsam zugänglich.
    Nimmt man deutschlandwerte sind die Jahresmitteltemperaturen einfach zu finden, Anomalien oder Monatsmittelwerte schwieriger.

  92. Jetzt dreht es völlig ab, unser(e) Tumirnix. Man sollte ihn/ sie am besten in den glauben lassen, ansonsten könnte es schwerwiegende Folgen haben.

    Wie gesagt, der warme Sep. 2016 ist bei mir mit drin: Okt2015-Sep2016: 2016.25 10.21°C

    Und in der DDR? Naja, das Material, die Messtechnik war veraltet. Wetterdaten wurden vor allem vom Militär aufgezeichnet und über großen Teilen des Landes lag eine Dunstwolke aus Ruß und Feinstaub und Smog und „Sauren Regen“. Nun, deshalb habe ich als Startjahr 1990 genommen. Die BRD und der DWD haben ab dann die Wettermessungen übernommen.

    @P. Berberich

    Der Link hilft nicht weiter, da man dort nicht mit allen Monatsmittelwerten gleichzeitig arbeiten kann.

  93. @Tumirnix

    Im Artikel spreche ich übrigens vom Klimawandel in Deutschland. Warum sollte ich, wenn ich eine Zeitreihe der Temperatur von Deutschland darstelle, vom globalen Klimawandel sprechen? Das Klima ändert sich global auch nicht gleichmäßig, sondern in den Polarregionen am schnellsten und in den Tropen am langsamsten. Man spricht auch von Klimazonen.

  94. Roy Spencer beobachtet hier
    etwas ähnliches für den Cornbelt der USA und zeigt wie stark die Modelle von der Realität abweichen. Klimamodelle sind eben keine Vorhersagen lediglich Projektionen die möglicherweise eintreffen könnten, aber nicht eintreten müssen.

  95. #91: Günter Hess sagt:
    „Nimmt man deutschlandwerte sind die Jahresmitteltemperaturen einfach zu finden, Anomalien oder Monatsmittelwerte schwieriger.“

    Auf meiner Webseite kann man eine Datei SurfaceData. zip herunterladen ( http://www.gigapico.de/SurfaceData.zip ). In dieser zip-Datei gibt es eine Datei „DWD Deutschland air temperature mean monthly 201609.txt“, die die gewünschten Daten enthält.

  96. Hier finden sich Monatswerte und Tageswerte für etliche Wetterstationen in Deutschland.

    http://www.dwd.de/DE/leistungen/klimadatendeutschland/klimadatendeutschland.html

  97. Der CDC ftp Server ist schon ok, nur muß man da pfriemeln.

  98. @günther Heß

    Hier ein link des DWD, Tages-Monats-Jahres-Auswertungen.

  99. @Matthias B #98
    Danke für den guten Willen, hat aber nicht geklappt mit dem Link Einfügen

  100. Nächster Versuch
    http://sklima.de/datenbank_auswertung.php

  101. Was, in Deutschland gibt es keinen Klimawandel?
    Aber in Grönland schmelzen die Gletscher weg und die Küsten werden eisfrei?
    Ich finde das gut!

    Wie sagten wir damals in den 1980er Jahren (das Jahrzehnt mit den coolen Sprüchen)
    Freiheit für Grönland, weg mit dem Packeis.

  102. @P. Berberich Guido Scholzen, und Matthias B.

    Danke

  103. @Scholzen

    Grönland -- Das grüne Land

    http://www.veoh.com/watch/v20997036XqNEghRg

    Tja, die Wikinger haben schon vor 1000 Jahren auf Grönland Viehzucht betrieben und Getreide angebaut. Deren Brunnen und Höfe kommen unter dem „Ewigen Eis“ der Gletscher gerade zum Vorschein. Ist übrigens auch so in den Alpen. Dort kommen gerade Baumstämme und Pollen und Torf aus dem Mittelalter und der Römischen Warmzeit und den nacheiszeitlichen Klimaoptima des Holozäns zum Vorschein.

  104. @ Michael Krüger #83

    Was genau haben Sie an meiner Aussage: „mindestens über 20 aufeinander folgende Jahre“ nicht verstanden (in den Jahren ab 1990)!? Dann ist die Steigung immer positiv!

    Schön, dass Sie auch noch mal einen Graphen nachgelegt haben! Der Fit zwischen 2014 und 2016 beweist selbstverständlich eindeutig, dass der nicht vorhandene Klimawandel jetzt in Richtung Eiszeit geht, oder wie?

    „Entschleunigung“??? Was ist das denn?

    Bemerkenswerterweise liegen die Temperaturen ab ca. 2014 alle oberhalb des 26jährigen (bzw. 24jährigen) Trends ab 1990, d. h. sie erhöhen die Steigung des langfristigen Fits noch… Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man lachen ob Ihrer Argumentation! Sie erinnern mich irgendwie an die Volkswirte, die solange die Ableitung des Bruttosozialproduktes über der Zeit bilden bis irgendwas positiv ist.

    Ich habe mir mal die Freiheit genommen und Ihre in #81 dankenswerterweise angegebenen Daten (hat ja nur eine Woche gedauert, an diese heranzukommen…) ebenfalls aufgetragen; allerdings ohne die Monatsmittelwerte! Zusätzlich habe ich einen Fit anpassen lassen, der nicht 10pt dick dargestellt ist und das 95%-Konfidenzintervall angegeben:

    http://www.directupload.net/file/d/4511/hjhkrwxo_jpg.htm .

    Sie dürfen die Graphik gern überprüfen und auch hinter der Darstellung des Klimawandels IHRER Stadt (die Sie behalten können…) anhängen!

    Über den fast als „klimarelevant“ anzusehenden Zeitraum von 26 Jahren ergibt sich ein Anstieg von 26 mK/Jahr oder entsprechend 2,6 K/100 Jahre. Das Konfidenzintervall beweist, dass die Wahrscheinlichkeit, dass kein langfristiger Temperaturanstieg vorliegt, deutlich kleiner als 5% ist. De facto ist sie sogar kleiner als 1%.

    Aber mir ist schon klar, dass Sie das nicht von ihrem Standpunkt abbringen wird; wieso sollte man sich von Fakten verwirren lassen?

    Lieber werden halt weiter EINZELNE Jahre herausgesucht, die das Gegenteil der langfristigen statistisch signifikanten Realität in Deutschland belegen sollen.

    Ich schlage mal die Jahre 1995 und 2013 vor. Viel Spaß weiterhin dabei…

  105. @Harvey

    Ich dachte Ihnen als Klimaaktivist würde ein Licht aufgehen, wenn Sie die Daten selbst plotten. Anscheinend nicht. Der Trend 1990-heute liegt bei 0,20-0,25°C pro Jahrzehnt, der Trend 2000-heute bei nur noch 0,05-0,10°C pro Jahrzehnt. Der Trend der letzten 3 Jahre ist sogar stark negativ. Die Schwankungen im gleitenden Jahresmittelwert +-2°C zeigen eindeutig auf, dass es sinnlos ist einen linearen Trend aus 10, 20 oder 30 Jahren zu bilden. Jedes Jahr ändert sich die Trendlinie stark. Man benötigt mindestens 50 Jahre, um eine vernünftige Trendlinie zu erstellen. Und warum ist das so? Ja, genau, weil die Schwankungsbreite von Jahr zu Jahr so groß ist, im Gegensatz zu den langfristigen Temperaturänderungen. Langfristig bleibt es so bei Schwankungen um 10°C. Haben Sie es jetzt kapiert? Vermutlich nicht.

  106. PS

    Harvey, ich kann es Ihnen auch anschaulich erklären. Im Jahresgang schwankt der mittlere Pegel eines Meeres um +- 1-2 Meter. Und nun versuchen Sie daraus -- mit 27 Jahren -- einen Trend eine Trendlinie zu erstellen, um auf die Zukunft zu schließen. Viel Spaß dabei. Ihr 95%-Konfidenzintervall bringt Sie da auch nicht weit. Das ändert sich auch von Jahr zu Jahr.

  107. @Michael Krüger #105 und #106

    Zunächst: ich bin weder „Klimaaktivist“ noch „plotte“ ich selbst.

    Und ja, ich kapiere „es“ nicht, wenn ich Ihren Text lese.

    Also: Sie sagen, dass die Schwankungsbreite von Jahr zu Jahr so groß gegen die langfristige Temperatur-änderung ist, so dass es sinnlos ist, 10jährige, 20jährige oder 30jährige Zeiträume zu betrachten, um einen Trend zu erkennen!?

    Gleichzeitig argumentieren Sie aber mit 3(eigentlich 2!)jährigen und 16jährigen Trends gegen den länger-fristigen (26 Jahre) Trend? Da antworte ich (genauso schwachsinnig!): der Trend ab 2013 ist eindeutig stark ansteigend (positiv)…

    Sie behaupten, dass es sich um langfristige Schwankungen der Temperatur um 10 °C handelt. Allerdings ist der Mittelwert der Temperaturen von 1990 bis heute nur ca. 9,1 °C bis 9,2 °C (können Sie gern genauer berechnen…) wohingegen die letzten Jahre (ja, ja mit negativem Trend…) bei ca. 9,9 °C liegen.

    Dass es Schwankungen um 10 °C herum sind, postulieren Sie übrigens nur! Gibt es dafür irgend einen Beweis? Wenn Sie meinen, dass man 50jährige Zeiträume bräuchte, wieso behandelt ihr „Artikel“ dann nur 26 Jahre? Ja, schon klar, die Zonis konnten nicht richtig messen, aber weshalb haben Sie dann nicht den Trend für die alten Bundesländer über 50 Jahre o.ä. bestimmt und dann damit argumentiert? Ich hätte da einen Verdacht…

    Ihr Beispiel mit dem Meer „zur Veranschaulichung“ ist köstlich. Welcher Jahresgang? Ich kenne Tiden, die von zig Eingangsgrößen abhängen, knapp zweimal am Tag oszillieren und trotzdem sind die hydrologischen Institute in der Lage, einen mittleren Meerespiegel festzulegen. Das sind in Ihren Augen sicher auch alles Stümper, oder?

    Und noch eins: die gestrichelte Linie der Temperaturentwicklung Ihrer Pleitestadt ist nur der eingetragene Mittelwert und nicht der lineare Fit, oder? Ansonsten hätte ich ganz gern mal die Daten…

    Grüße aus dem Süden!

  108. @ harvey

    Ich hatte geschrieben: mindestens 20 Jahre. Und meinetwegen auch vor 1960. Es ändert nichts; die Steigung ist immer positiv.

    Wenn Sie sich da man nicht irren! Betrachten Sie einmal den Zeitraum von 1930 bis 1970. Mit den Giss-Daten werden Sie da einen zwar leicht positiven, aber einen nicht signifikanten Trend finden und innerhalb dieses Zeitraums viele negative Gleitende-30-Jahresmittel-Trends.

  109. @gevert #108

    Danke für den Hinweis! Er ist richtig, ich hatte mich leider missverständlich ausgedrückt!
    Gemeint war: einen Zeitraum von mindestens 20 Jahren in den Jahren 1990-2016 und ggf. Erweiterung des Betrachtungszeitraums (>20 a) bei Verwendung von mindestens 20 Jahren aus dem Zeitraum 1990-2016…
    Ich hoffe, es ist jetzt klarer, was ich meine!? Und der gesamte Betrachtungszeitraum sicher nicht länger als 100 Jahre zurück…
    Oder was ich eigentlich meine: offensichtlich ist die Durchschnittstemperatur der letzten drei Jahrzehnte höher als die Durchschnittstemperatur (über >10 a gemittelt) seit einigen hundert Jahre in Deutschland und der längerfristige Trend (>30 a-Mittelung) deutet auf eine weitere Erwärmung hin.
    Ich denke, das Ganze wird im Angesicht des ursprünglichen „Artikels“ von Herrn Krüger klarer…

    Aber wie geschrieben; leider schlecht von mir formuliert! Sorry!!!

  110. @Tumimix #33

    @Nautilus #13
    habs auf Twitter mal getan.

    Hab‘ ich natürlich auch :-))

  111. @Harvey

    Zunächst: ich bin weder „Klimaaktivist“ noch „plotte“ ich selbst.

    Und ja, ich kapiere „es“ nicht, wenn ich Ihren Text lese.

    Welch Wunder. Das haben alle Klimaaktivisten gemeinsam. 😉

  112. @ Harvey 17. Oktober 2016 18:44

    Also: Sie sagen, dass die Schwankungsbreite von Jahr zu Jahr so groß gegen die langfristige Temperatur-änderung ist, so dass es sinnlos ist, 10jährige, 20jährige oder 30jährige Zeiträume zu betrachten, um einen Trend zu erkennen!?

    Ich habe Krüger so verstanden, dass ein Trend so oder so gar keinen Sinn macht. Wenn man beliebige Zeiträume selektiert, kann man alles mögliche drin hinein deuten. Dass die Schwankungen zwischen den Jahren so groß sind, würde man als statistisches Rauschen markieren, aus denen man ein vermutetes Signal -- also einen funktionalen Zusammenhang -- herausfiltern kann. Das extrem ungünstige Signal-Rausch-Verhältnis zeigt aber, dass halbwegs gesicherte Aussagen nicht seriös möglich sind.

    Nun vermutet man, dass es Faktoren (Antriebe) gibt, die langfristige Wirkungen haben. Derer gibt es aber offensichtlich viele: Mehrere Ozeanische Zyklen, mehrere Sonnenzyklen und kosmische Strahlung, veränderte Bodennutzung und veränderte atmosphärische Zusammensetzung. Eine seriöse Faktorenanalyse ist wegen des Rauschen nahezu ausgeschlossen -- insbesondere, wenn man die jeweiligen Bestimmungsparameter der Einflussgrößen nur in einem weiten Bereich abschätzen kann.

  113. Nun vermutet man, dass es Faktoren (Antriebe) gibt, die langfristige Wirkungen haben. Derer gibt es aber offensichtlich viele: Mehrere Ozeanische Zyklen, mehrere Sonnenzyklen und kosmische Strahlung, veränderte Bodennutzung und veränderte atmosphärische Zusammensetzung.

    Wobei den größten Einfluss die vorherrschenden Wettersysteme haben. NAO und Omega-Wetterlagen, etc..

  114. Spaßig: 😀
    Krähenspiegel erhöhen die Temperatur 😀

    he PVHI effect caused ambient temperature to regularly approach or be in excess of 4 °C warmer than the natural desert in the evenings, essentially doubling the temperature increase due to UHI measured here. This more significant warming under the PVHI than the UHI may be due to heat trapping of re-radiated sensible heat flux under PV arrays at night. Daytime differences from the natural ecosystem were similar between the PV installation and urban parking lot areas, with the exception of the Spring and Summer months, when the PVHI effect was significantly greater than UHI in the day. During these warm seasons, average midnight temperatures were 25.5 + 0.5 °C in the PV installation and 23.2 + 0.5 °C in the parking lot, while the nearby desert ecosystem was only 21.4 + 0.5 °C.

    Quelle

    Teufel, Betzlebub 😀

  115. @Michael Krüger #111

    Mhm. D. h. für Sie besteht die (fast) restliche Welt aus Klimaaktivisten? Das hört sich pathologisch an.

    Aber gut. Kommt jetzt noch irgendwas Inhaltliches von Ihnen?
    Auswertung der Durchschnittstemperatur über einen klimarelevanten Zeitraum? Aussagen über Ihre Darstellung der Bremer Daten? Klärung des Widerspruchs: „keine Klimawandelpanik“ zu unzureichendem Datensatz? Ansonsten kann man Ihren „Artikel“ wohl einfach abhaken, oder? Selektiv Daten auswählen kann jeder…

    @Martin Landvoigt #112

    Ja, es ist nett, wenn die Kommentatoren hier versuchen zu interpretieren, was der Autor sagen wollte, aber es klärt leider den Sachverhalt nicht…

    Falls er das so gemeint habe sollte, ist es sicher nicht richtig. Weder ist das „Signal-Rausch-Verhältnis“ extrem ungünstig noch ist die Aussage richtig, „dass halbwegs gesicherte Aussagen nicht seriös möglich sind“. Die Auswertung von verrauschten Daten mit Hilfe der Statistik ist in vielen Bereichen der Wissenschaft und der Wirtschaft ein erprobtes Mittel….

    Der Hinweis auf andere Faktoren mag (kann ich nicht beurteilen!) richtig sein, aber dann würde ich auch die konkrete Darstellung einer Korrelation oder mehrerer Korrelationen zum Temperaturverlauf erwarten.

    Ansonsten bleibt wiederum nur die Quintessenz: Der „Artikel“ versucht mit Hilfe von Daten, die nicht statistisch signifikant sind, Dinge zu „beweisen“, die nach Datenlage am unwahrscheinlichsten sind. Tolle Leistung!

  116. @James Stewart, mein Freund Harvey #115
    In Ihren bisherigen Aussagen vermisse ich relevante bzw. signifikante Daten, die eine wie auch immer geartete Aussage Herrn Krügers widerlegt bzw. zeigt, inwiefern Sie recht haben. Sie verlustieren sich in Allgemeinplätzen, Pauschalurteilen ohne selbst irgend etwas Konstruktives, Belegbares beizutragen.Und wenn es um Trends geht, und wie lang dafür Datenreihen sein müssen.
    Aber schauen Sie mal hier:

  117. @Harvey

    Zunächst: ich bin weder „Klimaaktivist“ noch „plotte“ ich selbst.

    Ich hätte da einen passenden Freund für Sie Herr Hase Harvey:

    http://scienceblogs.de/primaklima/2016/05/03/sind-boni-zahlungen-an-banker-ethologisch-eigentlich-noch-zu-rechtfertigen/#comment-144334

    Und meine Erfahrung ist, es lohnt nicht mit hysterischen Klimaaktivisten zu diskutieren. Da kommt eh nicht mehr an, vor lauter Aufregung.

  118. @Krishna

    Es lohnt sich nicht mit Hasi Harvey zu diskutieren. Der selbst gewählte Name sagt schon alles. Vermutlich ein alter Bekannter, der Dampf ablassen will. Die können gar nicht anders.

  119. @Krishna Gans #116

    http://www.directupload.net/file/d/4511/hjhkrwxo_jpg.htm
    hatte ich doch schon angegeben!? Haben Sie oben mal ein wenig mitgelesen?
    Und wenn Sie eine konkrete Zahl brauchen: die vergangenen 50 Jahre!

    @Michael Krüger #117 und #118

    Ja, ich bin ganz aufgeregt, ob Ihrer Erkenntnisse, die so weltbewegend sind. Sagt Ihnen der Begriff „Projektion“ in der Psychoanalyse etwas?
    Zumindest möchten Sie offensichtlich nicht meine Fragen beantworten, oder!?

    Ich wünsche den Herren(?) noch einen schönen Abend!

  120. Sagt Ihnen der Begriff „Projektion“ in der Psychoanalyse etwas?

    Schlagen Sie mal unter Borderlinestörung nach. Das dürfte eher passen.

  121. @Michael Krüger #120

    Oh, dass tut mir leid für Sie, dann packen Sie mal lieber die Messer weg… Aber ich weiß schon, nicht jeder Borderliner verletzt sich selbst. Außerdem ist „Projektion“ nur ein Symptom, kein vollständiges Krankheitsbild wie „Borderlinestörung“.

    Mal weg von Ihren Problemen: beantworten Sie noch meine inhaltlichen Fragen (#107) oder nicht?
    Gute Besserung!

  122. @Harvey

    Jetzt haben Sie die Borderlinestörung auf mich projiziert. 😉

  123. @Michael Müller #122

    Sicher, sicher…
    Noch inhaltliche (blogrelevante…) Antworten?

  124. @ Harvey 19. Oktober 2016 15:46

    Ja, es ist nett, wenn die Kommentatoren hier versuchen zu interpretieren, was der Autor sagen wollte, aber es klärt leider den Sachverhalt nicht…

    Zum einen sehe ich in der Antwort Krügers eine Bestätigung meines Verständnisses, zum Anderen erklärt das eine Menge: Wenn man keinen sinnvollen Trend ermitteln kann, dann ist es auch nicht sinnvoll, einen solchen trotzdem zu fordern!

    Falls er das so gemeint habe sollte, ist es sicher nicht richtig. Weder ist das „Signal-Rausch-Verhältnis“ extrem ungünstig noch ist die Aussage richtig, „dass halbwegs gesicherte Aussagen nicht seriös möglich sind“. Die Auswertung von verrauschten Daten mit Hilfe der Statistik ist in vielen Bereichen der Wissenschaft und der Wirtschaft ein erprobtes Mittel….

    Ich hatte eingenommen, dass sie über ein wenig mehr Kenntnisse der Statistik verfügen, als derartig verträumte Allgemeinplätze. Natürlich ist eine Varianzanalyse und diverse anderer multifaktoriellen Analysen möglich. Allerdings liefern diese nur dann hinreichend verlässliche Ergebnisse, wenn die Anzahl der Freiheitsgrade sicher überschaubar ist, und wenn das Signal-Rausch-Verhältnis nicht derartig ungünstig ist.

    Merke: Statistik kann nicht zaubern, und wenn die Datenqualität eine seriöse Analyse nicht zulässt, sollte man sich nicht dazu hinreißen, irgend welche Analysen im Sinn von GiGo zu kolportieren.

    Der Hinweis auf andere Faktoren mag (kann ich nicht beurteilen!) richtig sein, aber dann würde ich auch die konkrete Darstellung einer Korrelation oder mehrerer Korrelationen zum Temperaturverlauf erwarten.

    Klartext: Sie wollen Magic, keine Wissenschaft.

    Ansonsten bleibt wiederum nur die Quintessenz: Der „Artikel“ versucht mit Hilfe von Daten, die nicht statistisch signifikant sind, Dinge zu „beweisen“, die nach Datenlage am unwahrscheinlichsten sind. Tolle Leistung!

    Das ist falsch. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Dieser überprüft lediglich, in wie weit die Behauptung eines beschleunigten Klimawandel oder neuer Jahresextremwerte anhand der Empirie in Deutschland nachvollziehbar ist.

  125. Das ist falsch. Haben Sie den Artikel überhaupt gelesen? Dieser überprüft lediglich, in wie weit die Behauptung eines beschleunigten Klimawandel oder neuer Jahresextremwerte anhand der Empirie in Deutschland nachvollziehbar ist.

    Richtig.

  126. @Martin Landvoigt #124

    Frage 1: Wer definiert wodurch was ein „sinnvoller Trend“ ist?
    Frage 2: Wie definiert sich eine Datenqualität, die eine seriöse Analyse nicht zulässt?

    Ich will keine Magie, sondern nur eine konsistente Darstellung…

    Ja, ich habe den „Artikel“ (leider) gelesen. Ein Problem des „Artikels“ ist, dass er am Anfang keinen
    Bezug auf irgendwelche Quellen bzw. zu untersuchende Hypothesen herstellt.
    Beispielsweise wird offensichtlich ein Klimawandel postuliert (über welchen Referenzzeitraum betrachtet?) dessen wesentliche Eigenschaft nämlich der Temperaturanstieg pro Zeiteinheit nicht genannt wird. Davon ausgehend wird dann das Ergebnis „kein beschleunigter Klimawandel“ durch Vergleich mit einer Durchschnittstemperatur 2006/2007 „abgeleitet“.

    Offensichtlich ist dies dann relevanter für Sie als beispielsweise eine einfache lineare Regression der präsentierten Daten 1990-2016!?

    Das Ganze wird mit einer (faktisch falschen, da gerundete Zahlen verwendet werden) Überschrift garniert, die den Klimawandel implizit negiert, aber bezüglich der gewählten Jahreszahlen selbstverständlich beliebig ist. Leider fehlt mir auch die Information ab wann „Klimawandelpanik“ denn nun eigentlich angebracht wäre!?

    @Michael Krüger #125

    Leider: nein! S.o.

    Entspanntes WE!

  127. @Harvey #126

    Leider fehlt mir auch die Information ab wann „Klimawandelpanik“ denn nun eigentlich angebracht wäre!?

    Überhaupt nicht. Dennoch wird sie betrieben, es gibt nahezu nichts mehr, woran der (menschgemachte) Klimawandel nicht schuld ist, und es gibt kaum noch Daten, an denen nicht im Sinne des AGW rumgeschraubt wurde, und statistisch getrickst wird ( Hockeystick ) oder auch: Ein Beispiel aus mehreren Ungereimtheiten aus der Trickkiste des Herren vom PIK Potsdam
    Ganz vorne dabei NASA GIS, NOAA, PIK Potsdam. Wegen CO2 versiegt der Golfstrom, Koralleninseln / Atolle saufen ab, die Küsten überfluten, die Arktis sollte eigentlich diesen Sommer schon eisfrei gewesen sein, und natürlich „verbrennen“ wir alle in der Hitze, das Nachfolgemem für „in der Hölle schmoren“.
    Nicht zu vergessen, dass es kälter wird, weil es wärmer wird, die Welt vertrocknet, die Wüsten weiten sich aus, die Welt wird überflutet und so weiter. Wenn man genauer hinguckt, so wie das hier im Blog gemacht wird muß man feststellen, dass davon nichts, aber auch gar nichts stimmt.

  128. Harvey, geben Sie doch einfach zu, dass IHNEN JEDER ZWEIFEL an einem menschen-gemachten Klimawandel suspekt ist. SIE sind zutiiiiiiiiiiiieeeeeeefst davon überzeugt, weil Sie all Ihnen wichtigenAutoritäten blind glauben. Jeglicher Zweifel auch nur in irgendeinem Punkt an der Richtigkeit der von den Mainstream-„Klimatologen“ vorausgesagten Prognose des katastrophalen Meeresspiegelanstiegs, der Zunahme von Extremwettetereignisses etc. wegen anthropogenen CO2 ist Ihnen vollkommen fremd. Klimaleugner sind grundsätzlich nicht so obrigkeitshörig und-gläubig sowie komplett phantasielos wie die dümmlichen Klimajünger des Mainstream, zu dem Sie gehören. Und merken Sie sich noch eins: die Entscheidung darüber, ob Ihr Glaubensinhalt sich wirklich bewahrheitet, werden wir erst in der Zukunft überprüfen können, z.B. ob die Meere tatsächlich einige Meter höher werden Ende dieses Jahrhunderts, und nicht schon jetzt, wie SIE sich darüber arrogant gebärden.

  129. @ Landvoigt, #124:

    Ich hatte eingenommen, dass sie über ein wenig mehr Kenntnisse der Statistik verfügen, als derartig verträumte Allgemeinplätze. Natürlich ist eine Varianzanalyse und diverse anderer multifaktoriellen Analysen möglich. Allerdings liefern diese nur dann hinreichend verlässliche Ergebnisse, wenn die Anzahl der Freiheitsgrade sicher überschaubar ist, und wenn das Signal-Rausch-Verhältnis nicht derartig ungünstig ist.

    Merke: Statistik kann nicht zaubern, und wenn die Datenqualität eine seriöse Analyse nicht zulässt, sollte man sich nicht dazu hinreißen, irgend welche Analysen im Sinn von GiGo zu kolportieren.

    Meine Rede. Leute die sich viel mit empirischen Analysen beschäftigen neigen halt dazu, die Aussagekraft ihrer Berechnungen zu überschätzen, und irgendwas lässt sich immer berechnen. Altbekanntes Problem. Es fällt nur auf, dass die Grenze zum Wahnsinn in den „Klimawissenschaften“ extrem ausgereizt wird.

    Harvey hat ja darauf hingewiesen, dass die selbe Methode auch in der Wirtschaft angewandt wird. Nun, stellen wir uns mal vor, es handelte sich hier nicht um Temperatur-, sondern bspw. um Preisdaten. Da käme doch niemand auf die Idee, hier auf einen signifikanten Trend -- egal in welche Richtung -- zu schließen. Jegliche Differenz über diese 25 Jahre kann alleine durch das Rauschen perfekt erklärt werden.

    Und wenn es in der Klimaforschung aufgrund der Komplexität des gesamten Systems keine andere Möglichkeit gibt als mit Schrottdaten zu arbeiten, stellt sich eben auch die Frage, ob eine lineare Regression hier die Methode der Wahl sein sollte.

  130. @Harvey

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/spurious-correlations-korrelationen-vs-kausaler-zusammenhang-a-968848.html

  131. @Krishna Gans #127

    Danke für Ihr Statement! Die von Ihnen aufgeführten Punkte mögen alle stimmen, aber das hat doch mit der Diskussion über die Durchschnittstemperatur in Deutschland nicht so viel zu tun, oder? Wann wird es denn in Deutschland „ungemütlich“? Deutliche Änderung der Vegetation, MIssernten durch Trockenheit, Schädlinge o.ä.? Gibt es da sinnvolle (Temperatur-)Zahlen?

    @Beobachter #128

    --

    @F.Alfonzo #129

    Ich muss mich leider wiederholen: Was sind denn „Schrottdaten“? Sind die falsch gemessen/manipuliert und/oder ist der Beobachtungszeitraum zu kurz? Mit „Rauschen“ können Sie eigentlich immer alles erklären bzw. wegdiskutieren. Die Statistik macht nur eine Wahrscheinlichkeitsaussage, die de facto nie zu 100% sicher sein kann. Aber wo ist die Grenze für eine vernünftige Annahme (Bestätigung der Hypothese)? Interessanterweise scheinen die „Schrottdaten“ dann aber noch gut genug zu sein, um „Artikel“ zu schreiben und darin Behauptungen aufzustellen!?

    @Michael Krüger #130

    Danke! Mhm, ich denke, ich habe es verstanden! Ihr Link ist zu obiger Diskussion so positiv korreliert wie dieser hier: Positive Korrelation…

  132. @Harvey #131
    Nö, was global gilt, gilt hier auch für De.
    Wenn man einigen „Klimaforschern“ aus Potsdam glaube sollte, stecken wir schon in diesem Dilemma.

  133. @Harvey

    Nö, Sie verstehen es nicht. Denn aus 27 Jahren Wetterrauschen können Sie keine CO2-Klima-Korrelation erstellen, noch andere Korrelationen. Sie glauben das aber. 😉

  134. @ Michael Krüger #133

    Woher glauben Sie zu wissen, was ich glaube!? Wenn dem so wäre, hätten Sie vermutlich Angst…

    ICH habe nirgends versucht, eine CO2-Korrelation mit dem Klima herzustellen. Auch andere Korrelationen habe ich nicht angegeben. Einzig eine lineare Regression IHRER Daten habe ich durchgeführt. Meine verschiedentlich oben gestellten Fragen haben Sie dafür nicht beantwortet.

    SIE hingegen schreiben auf Grund von „27 Jahren Wetterrauschen“ einen „wissenschaftlich“ unhaltbaren „Artikel“.
    Wir könnten beispielsweise sofort 1:1 um Geld wetten, dass die Lufttemperatur in Deutschland im Durchschnitt der nächsten drei Jahre oberhalb von 9,2 °C (Durchschnitt der letzten 27 Jahre) liegen wird. Leider ist dies aber aus verschiedenen Gründen nicht möglich.

    Da hier unten vermutlich so wie so niemand mehr mitlesen wird und Sie mittlerweile genug Aufmerksamkeit für ihr „Stöckchen“ bekommen haben, warte ich jetzt mal entspannt auf den nächsten fundierten „Artikel“ von Ihnen. Es/er kann nur besser werden (hoffe ich…)!

  135. @Harvey

    ICH habe nirgends versucht, eine CO2-Korrelation mit dem Klima herzustellen. Auch andere Korrelationen habe ich nicht angegeben. Einzig eine lineare Regression IHRER Daten habe ich durchgeführt.

    Nö, überhaupt nicht. Der gescheite Mann weiß, der CO2-Gehalt steigt derzeit logarithmisch an und daraus ergibt sich dann ein linearer Temperaturanstieg infolge des CO2-Anstieges, ohne Rückkopplungen. dT = 0.3 * 5,35 * ln (CO2(neu)/CO2(alt). Warum legen Sie also eine lineare Regression durch die 27 Jahre, wenn Sie nicht von einer solchen Annahme ausgehen? Was meinen Sie, warum ich einen gleitenden Jahresmittelwert als Trendlinie verwende? Eine solche Trendlinie geht von keinen Annahmen aus. Weder Linearität noch anderen Anstiegsverhalten.

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