Kretschmann ungeschminkt

26. April 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Innovationspolitik, Ökologismus, Politik, Wirtschaftsförderung

Eines muß man Winfried Kretschmann lassen: Er hat noch nicht die Sprache der Politik angenommen, in der man immer das, was man wirklich denkt, mit vielen Worten nicht ausdrückt. Stattdessen sagt er noch die ungeschminkte Wahrheit.  Der designierte Ministerpräsident des Autolandes Baden-Württembergs mag Autos nicht besonders. Schon gar nicht, wenn sie leistungsstark sind und einfach Spaß machen.

Baden-Württemberg soll weniger Autos bauen, so führt er im Interview mit der Bild am Sonntag aus. Wörtlich: „Weniger Autos sind natürlich besser als mehr.“ Denn noch mehr Autos wären, so einige Sätze später, „ruinös für den Planeten“. Oha! Die etwas mehr als 200.000 Menschen, die in Baden-Württemberg für die Automobilindustrie arbeiten, sind also in Wahrheit mit der Zerstörung der Erde befaßt. Und der Wohlstand, der auf diese Weise entsteht, der Familien ernährt, Kindern eine Zukunft ermöglicht, über den letztendlich unser Gemeinwesen mit all seinen Infrastrukturen, von Straßen bis hin zu Theatern, Schulen, Universitäten und den Gehältern auch grüner Ministerpräsidenten finanziert wird, der ist letztendlich nichts wert. Sagt Kretschmann. Weil er tatsächlich so denkt.

Tja, liebe Wähler in Baden-Württemberg: Das habt ihr gewählt. Es war euch vielleicht nicht klar, denn wer macht sich heutzutage noch die Mühe, Parteiprogramme wirklich intensiv zu lesen. Natürlich, öffentlich bekennen sich auch die Grünen immer und immer wieder zum Industriestandort Deutschland, zum Wohlstand, den es zu sichern und auszubauen gälte. In Wahrheit aber, und das kann nur erahnen, wer in die Tiefen ökologistischer Programmatik vorstößt, denken diese Leute ganz anders. Sie folgen auf dogmatische Weise dem GAG-Modell: Gene, Atome und Gase sollen den Zustand der Natur gefährden, sie seien daher böse und gehörten verboten. Da in einer modernen industrialisierten Zivilisation so ungefähr alles mit Genen, Atomen und Gasen zusammenhängt, stehen die Grünen den Produkten und den Technologien, die eine solche Gesellschaft hervorbringt, in unversöhnlicher Feindschaft gegenüber. Kretschmanns oben zitiertes Interview öffnet für einen kurzen Moment den unverdeckten Blick in das grüne Seelenleben. Oft wird dies nicht mehr geschehen, denn bald werden seine Berater aus jedem seiner Sätze eventuell verräterische Klarheiten herausfiltern. Aber nun, liebe Wähler in Baden-Württemberg, nun wißt ihr es. Kretschmann hat sich verplappert. Und tatsächlich einmal gesagt, was er wirklich denkt. Vergeßt es nicht.

Lassen wir die Entwicklung auf den Weltmärkten und die Exportchancen der deutschen Automobilindustrie für den Moment einmal unbeachtet. Denn neben der eigentlichen Herstellung der Fahrzeuge und der mit ihnen direkt verknüpften Dienstleistungen (Handel, Wartung, Finanzierung, Versicherung) weist der Individualverkehr noch eine andere, viel wichtigere Bedeutung auf. Erst der Zugang zu Mobilität ermöglicht es, Handel zu treiben. Und der Handel mit materiellen und immateriellen Gütern ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Dieser Zusammenhang ist evident und unauflöslich. Handel treibt nicht nur der Produzent, der darauf angewiesen ist, seine Ware zum Kunden zu bringen. Handel treiben beispielsweise auch der Berufspendler (mit seiner Arbeitskraft) und der Geschäftsreisende (mit Ideen und Konzepten). Und viele, viele Dienstleister, vom Einkaufszentrum bis zum Vergnügungspark, sind von Kunden abhängig, die sie individuell erreichen können. In jeder Statistik für jedes Land der Welt zeigt sich dieser Zusammenhang: Mehr Handel bedeutet mehr Wohlstand bedeutet mehr Verkehr bedeutet mehr Optionen für noch mehr Handel. Ein zentrales Charakteristikum grüner Politik ist der Glaube, man könne diese Verknüpfung aufbrechen und mehr Wohlstand durch (respektive trotz) weniger Verkehr schaffen. Oder besser: Ein zentrales Charakteristikum grüner Politik ist die entsprechende Behauptung, denn daran glauben werden auch bei den Grünen sicher nur die einfachsten Gemüter.

Obwohl 80 Millionen Deutsche auch 80 Millionen völlig unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse haben, sind die Grünen prinzipiell gegen jede Form der individualisierten und motorisierten Fortbewegung. Das zeigt nicht nur (endlich in aller Deutlichkeit) das Kretschmann-Interview. Dieses Motiv zieht sich tatsächlich durch ihre gesamte Programmatik im Bereich Verkehr. Was man noch so eben akzeptieren kann, ist der Massentransport nach Fahrplan durch Busse und Bahnen. Ein vermutetes Kollektivinteresse nach Nachhaltigkeit (das den Menschen eingeredet wird) und der Vermeidung potentieller (in der Regel phantasievoll erdachter) Risiken der Zukunft wird hier einmal mehr als höchster Wert definiert. Dem sich nicht nur die individuelle Freiheit der Gegenwart, sondern auch der Lösungsraum für Herausforderungen wie „Sicherung und Schaffung von Industriearbeitsplätzen“ unterzuordnen hat. 

Ein Ministerpräsident Kretschmann, liebe Wähler in Baden-Württemberg, will weniger Autos bauen, statt mehr. Und er kennt die Folgen, auch wenn er sie nicht klar benennt. Weniger Wertschöpfung in der Industrie, weniger Arbeitsplätze bei oft mittelständischen Zulieferern und den großen Konzernen, weniger Wohlstand, weniger Freiheit. Aus Angst vor Risiken habt ihr eine unmittelbare Gefahr für euer Industrieland gewählt. Vergeßt es nicht.

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37 Kommentare
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  1. Lieber Herr Heller,

    sie schreiben:

    „Obwohl 80 Millionen Deutsche auch 80 Millionen völlig unterschiedliche Mobilitätsbedürfnisse haben, sind die Grünen prinzipiell gegen jede Form der individualisierten und motorisierten Fortbewegung.“

    Das ist nicht ganz richtig. Die Grünen sagen nur sie sind dagegen, wenn man sie und ihre Wähler an denTaten misst sind sie nicht dagegen. In meinem privaten Umfeld kenne ich keinen Grünen-Wähler der aufs Auto, die Flugreise oder die große Wohnung verzichtet. Es sind also vermutlich Lippenbekenntnisse sowohl der Politiker als auch ihrer Wähler. Wasser predigen und Wein trinken..
    Die Grünen verkaufen an ihre Wähler ein grünes Gewissen, mehr nicht, und das hat Konjunktur, da immer weniger Menschen in Deutschland in der produktiven Industrie arbeiten und das Geld verdienen, das in unserem schönen Land verteilt wird. Die Grünenwähler beruhigen gerade ihr grünes Gewissen auf Kosten der zukünftigen Generationen, soie sind die wahren Egoisten, die vor dem realen Leben mit Risiken in ihre heile Wunschwelt flüchten.

    Wir bauen mittlerweise Windmühlen und Solarzellen, lassen aber die Straßen und unsere Infrastruktur und damit unser schönes Land verkommen.
    Ich weis das wir da sicher einer Meinung sind, ich mußte das aber mal sagen.
    Mit freundlichen Greüßen
    Günter Heß

  2. Und wieder ein Lehrer der denkt er könnte die Wirtschaft verstehen.

    Wenn ich mir sämtliche Lehrer in unserer Regierung und Parteiensystem betrachte………………dann weiß ich jetzt warum Deutschland so mies bei PISA abschneidet.

    „Es ist beruhigend, festzustellen, das die, welche uns regieren, eigentlich gar kein Volk brauchen“ (Dieter Hildebrandt)

    Onkel Heinz

  3. Lieber Herr Heß,

    ich beziehe mich auf die grüne Programmatik. Daß die meisten Anhänger der Grünen trotzdem auf das eigene Auto nicht verzichten wollen (und/oder können), zeigt einmal mehr auf, wie wenig realitätstauglich Ideologien sind. Bei den meisten Grünen kommt noch hinzu, daß sie diese Divergenz nicht einmal bemerken…

    Die Grünenwähler beruhigen gerade ihr grünes Gewissen auf Kosten der zukünftigen Generationen, sie sind die wahren Egoisten, die vor dem realen Leben mit Risiken in ihre heile Wunschwelt flüchten.

    So einen Satz hatte ich auch in der ersten Fassung des Artikels -- mit Betonung auf Egoismus (ich habe ihn dann gestrichen, weil meine Formulierung viel zu verschlungen war). Es ist für mich unbegreiflich, warum dieser Zusammenhang ebenfalls von kaum jemandem erkannt wird.

  4. Lieber Herr Heller,
    das ist eigentlich die menschliche Realität. Ich habe mal auf der Klimazwiebel vorgeschlagen, dass Klimakonferenzen nur noch im Internet statfinden. Da hatte man eben sofort die Ausrede, dass das schwierig sei, weil man „Face to Face“ effektiver arbeiten könne und dann müsse man eben eine Ausnahme machen. So hat halt jeder seine Ausrede gebastelt, warum gerade er nichts tu muss. Mein Vater sagt immer, das drei Liter Auto hat er schon in den 50er Jahren gefahren, den Lloyd. Damit ist doch im Grunde alles gesagt. Niemand will ein drei Liter Auto, sondern einen Daimler oder einen Porsche.
    Auch die Grünenwähler in Baden-Württemberg. Ich meine Heinz hat doch Recht, die ganze Welt möchte Daimler und Porsche fahren. da machen doch die Baden-Württemberger und die beiden Firmen etwas sehr richtig. Und dann kommt ein grüner Ex-KBler mit seinem Nils Holgerson und glaubt mit planwirtschaftlichen Elementen, der erfolgreichen Industrie etwas vorschreiben zu müsse. Warum muss man eigentlich das Schulsystem in Baden-Württenberg verbessern?
    Haben wir keine anderen Sorgen? Zum Beispiel den hunger in der welt bekämpfen, Arzneimittel entwickeln, etc
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  5. Die Kette Schlechtes Gewissen => Anprangern => Verbot, ist doch eine ureigenste Methode der grünen Wölfe im Schafspelz. Die Rettung Gaias kann nur im Kollektiv von statten gehen. Autofahren ist etwas sehr individuelles, genauso wir Stromverbrauch und die Ernährung. Hier wird gern der kollektivistische grüne Hebel angesetzt. Der Mensch soll eben nicht gleich viel wert sein, sondern gleich wenig.

    Beste Grüße B.

  6. Wenn man die Nichtwähler ein berechnet, wurden die Grünen von 15,8% der Wahlberechtigten gewählt. Das ist viel, keine Frage, doch bei weitem nicht so viel als das es den in den Medien vermittelte Eindruck rechtfertigen würde, die Zustimmung zu Kretschmann habe die Hälfte der Bevölkerung erreicht. Ich denke es hat noch nie jemand Ministerpräsident werden wollen der, gemessen an den Wählerstimmen, einen so geringen Rückhalt in der Bevölkerung hat.

    Viele, vielleicht die Mehrheit, glauben aber auch, dass Kretschmann nicht der typische Grüne ist. Zitiert er doch bei jeder Gelegenheit Hannah Arendt, singt im Kirchenchor und ist Mitglied in einem Schützenverein, wurde sogar schon mal Schützenkönig. Von so einem konnte man nicht glauben, dass er das Ländle umkrempeln möchte. Aber genau das hat er vor, insofern ist auch das Interview in der Bild am Sonntag aufschlussreich.

    Möglicherweise beginnt bereits eine Mythenbildung. Einen Grundstein dazu hat ausgerechnet Stefan Mappus gelegt indem er versuchte, Kretschmann aus seiner Partei rhetorisch herauszubrechen, wie die ZEIT berichtet.

    „Das ist ein ganz feiner Kerl“, sagt der Ministerpräsident in einer ruhigen Minute am Telefon. Wie oft habe er zu ihm gesagt: „Winfried! Du bisch kei Grüner.“

    Das erinnert mich doch daran, wie Helmut Schmidt wahrgenommen wurde. Wie oft bekam man den Satz zu hören: „Der ist ein guter Mann, nur in der falschen Partei“. Bei Schmidt könnte ich dem vielleicht noch zustimmen, bei Kretschmann nicht, der ist schon in der richtigen Partei.

  7. Lieber Herr Heller

    WIR MÜSSEN DOCH IRGENDWAS TUN!

    Um diesen einen Satz dreht es sich doch nur, dieser eine Satz ist die moralische Keule mit der Besserverdienende ihr schlechtes Gewissen beruhigen wollen, dieser eine Satz sorgte doch auch für den Wahlsieg in B-W.

    Es will doch niemand ernsthaft seinen mehr oder weniger hohen Lebensstandard aufgeben, also kompensiert man das damit, anderen Menschen stellvertretend vorschreiben zu wollen, was gut und böse für unseren „geschundenen“ Planeten ist.
    Da ne Solarzelle auf dem Dach, da ein teures Hybridauto, hier ein supertolles Haushaltsgerät das 3% Energie einspart……..gelegentlich greift man noch werbewirksam zu Radel um seiner hochanständigen Gesinnung öffentlich zu präsentieren………….und am Ende sitzen se trotzdem nur wieder in ihre Feng Shui optimierte Spießerbude vor dem 50 Zoll Breitwandflachbildschirm, um sich für die tägliche Gänsehaut medial die neuesten Katastrophen reinzuziehen.

    Die Grünen in B-W hat nicht in erster Linie Fukushima an die Macht gespült, nein es waren die skandalös einseitig berichtenden Medien, die wahrscheinlich schon den Plan für den Tag X in der Schublade hatten.
    Die von Gutmenschen durchseuchten Stimmungsmacher der öffentlich-rechtlichen Verwirranstalten hatten ihren Spass und der Bürger das dazu passende schlechte Gewissen.

    Ick zähl mir ja nu zu den (gut informierten) gemeinen Urnen-Pöbel dieser Nation, mein persönliches Umfeld ist noch geprägt von der Diskrepanz „reales Leben vs. Propaganda“ (DDR) und die allgemeine Meinung zielt wieder in eine Richtung………..“die verarschen uns doch schon wieder“…………denn wenn Medien überproportional häufig ein Thema beackern, muss ja wat faul sein im Staate Dänemark.

    Viel hilft viel…….Leitspruch dümmlicher Medienschaffender…….nur blöd das sie dem Volk damit dermassen tierisch auf den Sack gehen, das sie oft das Gegenteil erreichen, von dem was sie beabsichtigen.
    Sch(w)ein(e)grippe und Sarrazien waren Lehrbeispiele wie es tatsächlich im Lande aussieht, Politiker die sich daraufhin lieber von rot/grün durchseuchten Fernsehmachern indoktrinieren lassen, als mal in ihren Wahlbezirk dem Volk aufs Maul zu schauen, werden eben auch nie erfahren, was wirklich im Lande los ist.

    Ich bin froh darüber, das es ausgerechnet B-W erwischt hat, nun können die Grünen mal beweisen wat se uff´n Kasten haben…………vllt erleben wir dann mitten in Deutschland ein zweites Detroit und werden erst dann begreifen, das zu jeden Industriearbeitsplatz bis zu 2 Arbeitsplätze in der Dienstleistung gehören.
    Tja, und wenn der Staat pleite ist, dann können auch mal schnell die Löhne der verbeamteten Sesselpupser ausbleiben, einige Bundesstaaten der USA haben uns das ja schon mal vorbildlich vorgeführt.

    Wat mich aber bei diesen Gesindel am meisten uffregt (ganz wie Günter), das denen die Hungernden der Welt voll am Arsch vorbeigehen, das se lieber ihr Fressen in den Tank schütten als Hunger zu mildern, denn da krieg ich bei diesen scheinheiligen Baumkuschlern echt Ha……kreuze in den Oogen.

    ARD verweigert sich bis heute Spendenaufrufe für die geschundenen Tsunamiopfer zu veröffentlichen, Japan ist ja Reich, da brauchen wir dat ja nicht. Wenigsten die Privaten haben sich dann nach Tagen dazu durchgerungen, ob nun Anstand oder finanzieller Beteiligung an den Spenden, sei mal dahingestellt.

    Deutschland ist krank, krank an der Seele und krank im Kopp, dat Land gehört mal anständig uff dat Sofa gepackt und gründlichst therapiert.

    Politiker erstellen vor den Wahlen immer Leitsätze, fomulieren daraus dann Leitmotive, um daraus dann die Leitpolitik abzuleiten. Die Wähler sind dann meistens die Lei(t)dtragenden. (Willy Meurer)

    Heinz Eng

  8. Klar, ich bin auch dagegen, dass zu viele Autos fahren, die Strassen sind viel zu voll, freie Fahrt gibt es zu selten. Eine Lösung wäre, Führerschein nur für die Altersklasse 21…70. Mit weiterer Vergreisung Deutschlands sollte sich das Problem aber relativieren.

  9. Lieber Herr Heller,

    Bis zu einem gewissen Grad verstehe ich die Ablehnung der Grünen von unseren jetzigen Autos: sie sind zu laut, rußen zuviel, produzieren NOx, (CO2 ist unwichtig 😉 ), riechen nach Schwefelwasserstoffen, ihr grundlegendes Funktionsprinzip stammt aus dem vorigen Jahrhundert und sie sind nicht sehr energieeffizient.
    Wir brauchen bessere Autos!
    Vielleicht ergibt sich gerade jetzt die technisch/wirtschaftliche Möglichkeit für ein neues Konzept (E-Car), dann sitzen die Grünen (zufällig) an der richtigen Stelle.

    Gruß S.

  10. Vielleicht ergibt sich gerade jetzt die technisch/wirtschaftliche Möglichkeit für ein neues Konzept (E-Car), dann sitzen die Grünen (zufällig) an der richtigen Stelle.

    Wieso sollen E-Autos denn besser sein??? Da wird Schadstoffausstoß auch nur verlagert. Im unwahrscheinlichen Fall, dass sich E-Autos tatsächlich als besser erweisen, setzen sie sich ganz ohne staatliches Zutun am Markt durch, da bräuchten wir keine Politiker.

  11. @Heinz
    Ein wenig böse werd ich schon langsam mit dir. Du reagierst grundsätzlich sauer, wenn man ‚Menschengruppen‘ verallgemeinert. Aber am Ende tust Du es auch! Ich arbeite im öffentlichen Dienst, meine Freundin ist sogar Beamtin. Wir zählen angeblich zu den Besserverdienenden. Und dennoch sind wir keine grün-wählenden-sellepuper! Mittlerweile wählen wir sogar nicht mehr für unsere Überzeugung, sondern ehr nach dem Motto: ‚Wie verhindere ich, das ‚Grün‘ was zu sagen hat. Nein, wir sind, zumindest in unserer Verwaltung keine Minderheit, sehr viele denken und handeln so wie wir! OK, wir sind nicht B-W, aber doch sehr nah dran 😉
    Ausserdem, in jedem großen Betrieb gibt es eine Menge Sesselpuper, also auch bei uns … vieles was sauer aufstößt, hat aber nichts mit dem Willen der Angestellten (sorry, heisst ja ’nur‘ noch Beschäftigten) bzw Beamten zu tun, sondern ehr mit der ‚flexibilität‘ der Vorgesetzten und dem Gesetz zu tun!!

    So und nu weiter so, wir sollten uns einfach nichts mehr gefallen lassen …

  12. @ sempai, #9:

    1. Über Elektrofahrzeuge habe ich letztes Jahr mal was in der Novo geschrieben. Den Text werde ich hier noch einstellen, stay tuned.

    2. Der Sinn von Elektromobilität ist es ja, in Zukunft noch mehr Autos verkaufen zu können (wenngleich das vielleicht nicht unbedingt gelingt). Jedenfalls ist der Hintergedanke der FuE-Förderung in diesem Thema, die Angebotspalette zu erweitern. Kretschmann hat in seinem Interview nicht über alternative Antriebskonzepte gesprochen, die die vorhandenen ergänzen und in einem gewissen Umfang substituieren können. Er hat klar die Alternative zum motorisierten Individualverkehr im öffentlichen Verkehr gesehen und nicht etwa eine „Verbesserung“ oder „Änderung“ des IV gefordert. Er spricht von „weniger Autos“ und nicht von „anderen Autos“. Das ist der Punkt.

    3. Über die gesamte Kette betrachtet (also inklusive Produktion des Fahrzeuges und Bereitstellung der für den Betrieb erforderlichen Energie) sind Diesel- und Benzinfahrzeuge mit Abstand die energieeffizienteste Variante. Sonst hätten sie sich am Markt auch nicht durchgesetzt. Knapp dahinter rangieren Flüssiggasfahrzeuge und dann kommen die mit vollsynthetischen Treibstoffen (bspw. DME). Elektrofahrzeuge rangieren ganz am Ende des Feldes, ihre Marktnische ist die regelmäßige, langsame Fahrt über immer dieselben Distanzen bzw. Strecken über einen langen Zeitraum von Jahrzehnten (bspw. bestimmte Logistikdienstleistungen). Nur in diesem Segment gibt es sie noch (vor allem in den USA und in GB), weil sie sich nur in diesem Segment rechnen. Sie müssen einfach die „total cost of ownership“ betrachten, also die Aufwendungen über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeuges hinweg.

    Elektro-PKW werden aus meiner Sicht keine Nische für sich erobern können. „Von unten“ werden sie durch Mikromobilitätslösungen (ebenfalls elektrisch) bedrängt (Roller, Segway, Elektrofahrrad u.ä.), „von oben“ durch die herkömmlichen Benziner und Diesel. Eine Kombination aus Elektrofahrrad (oder -roller) und Benzin/Diesel-PKW wird für die meisten Menschen die optimale Mobilitätslösung sein, mit der man alle Anlässe, zu denen individuelle Mobilität erforderlich ist, abdecken kann. Ein Elektro-PKW (also ein „Roller mit Dach“) ist dann nicht mehr erforderlich.

  13. Lieber Martin

    Eins müsstest Du inzwischen schon bemerkt haben, ich provoziere gerne.

    Ich finds toll, das Du mir die Meinung geigst, denn ich kenne auch viele anständige Verwaltungsangestellte in meiner Stadt die ähnlich denken, aber im Wust der Vorschriften (die Dank EU noch dämlicher werden) schier ersticken.
    Eins ist aber leider Tatsachen, das Wahlergebnis in B-W…..und irgendjemand muss ja für die Grünen das Kreuz auf den Wahlzettel gemacht haben….nur wer?

    Rot-Grün in B-W bieten für Deutschland aber eine Chance………….das die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl wieder dort landen, wo sie hingehören……irgendwo bei 5%.

    Grüne brauchen wir nicht mehr um unsere Umwelt zu schützen, das machen inzwischen die Umweltämter mit einer schier überbordenden Vorschriften-Flut.
    Grüne und soziale Gerechtigkeit……..dazu gibts offiziell die Linke…..also da genauso nutzlos.
    Grüne und „alles dagegen“…….hat sich inzwischen auch schon verselbstständigt, der Bürger klagt und demonstriert gegen alles was ihm nicht passt…..selbst gegen Kinderlärm
    Grüne und Integration………….glühende Feministinnen die die Unterdrückung der Frau in einigen Kulturen hinnehmen wie Fliegen auf dem Kadaver…………….macht Grüne noch Unglaubwürdiger.
    Grüne und Energiedebatte………..Per Addition von Energiemengen irgendeine Machbarkeit beschwören………für mich als Profi die dümmste Sauerei dieser Partei.

    Summa Summarum……….eine Partei die nur noch einem Ziel dient…….dem Wähler das Gefühl zu geben, per Kreuzchen seine Urschuld am Elend …..(beliebiges einsetzen)……..ausreichend kompensiert zu haben.

    Ende der Durchsage………..ich gelobe Besserung……..nach meinem Urlaub, *grins*

    Onkel Heinz……..muss uffpassen, nicht selber zum Fanatiker zu mutieren

  14. @Günter Heß

    Die Grünenwähler beruhigen gerade ihr grünes Gewissen auf Kosten der zukünftigen Generationen, sie sind die wahren Egoisten, die vor dem realen Leben mit Risiken in ihre heile Wunschwelt flüchten.

    Es ist nicht verwunderlich, dass sich unter den Grünwählern eine ausgesprochen große Anzahl von Gutmenschen befindet, die zwar den Verzicht verlangen, jedoch für Andere. Ihnen genügt es, auf der Seite der „Guten” zu stehen, ihren eigenen Lebensstandard stellen sie jedoch nicht zur Disposition. Gerade an eine solche Klientel ist auch Werbung von Solarfirmen gerichtet, die einerseits ein fettes Geschäft (auf Kosten des dämlichen Restes) machen und als angenehmen Nebeneffekt noch zu den Weltenrettern gehören will…. Da wird’s einem doch warm ums Herz, gelle?

    Menschen erzählen:

     „Bei uns parkt die Sonne: Auf unserer Doppelgarage wurden 30 Solarmodule installiert. Das hat sich einfach angeboten, weil das Dach eine gute Südausrichtung hat. Jetzt erzeugen wir nicht nur Strom, sondern leisten durch die CO2-Ersparnis auch einen nachhaltigen Beitrag zum Klimaschutz -- und davon profitieren alle.“

    „Ich bin froh, dass meine Eltern sich bereits 2003 für eine Photovoltaikanlage auf unserer Scheune entschieden haben. Damit haben sie sich rechtzeitig eine zusätzliche Altersvorsorge gesichert. 2004 wurde die Anlage erweitert. Drei Jahre später hat auch das Dach der Garage Module bekommen. Mit einer erzielten Leistung von 30 bis 40 kWp amortisiert sich die gesamte Anlage schnell und spart jede Menge CO2. Das freut auch meine Eltern.“

    @Bibliothekar

    …..Der Mensch soll eben nicht gleich viel wert sein, sondern gleich wenig.

    Wie im China der 1960er Jahre unter Mao. Dort wurde es sogar offen ausgesprochen: „Kommunismus ist GLEICHE Armut für ALLE”. Auch die Konzepte für die „Große Transformation”….. ähhm „Kulturrevolution” waren ähnlich: Stahlwerke wurden abgeschafft, jeder Bauer hatte hinter der Hütte seinen kleinen Lehm-Hochofen, in dem er seine Löffel und Töpfe einzuschmelzen hatte, um sein Kilo Roheisen abgeben zu können, aus dem dann wieder Löffel und Töpfe gegossen wurden.

    Wie lauten die Grünen Energiekonzepte von morgen? Abschaffung der zentralen Energieversorgung – jedes Hausdach mit Sonnenpaddeln zupflastern, auf jeden Acker fünf Windmühlen pappen, in jeden Keller ein BHKW und natürlich alle Häuser auf Mieterkosten zu Null-Energie-Häusern totdämmen (…..am besten zu 100% mit Styropor verkleiden, das ist auch brandschutztechnisch und baubiologisch „sehr empfehlenswert”). Das einzig zentrale, das noch geduldet werden soll, sind die gigantischen neuen Hochspannungsleitungen, die unser Land zusätzlich schmücken sollen und die die vielen gelegentlich produzierten Strom-Puzzleteile dann zum Einlagern nach Norwegen schicken sollen (…..die blöden Norweger haben sich gefälligst damit abzufinden).

    @Onkel Heinz

    Viel hilft viel…….Leitspruch dümmlicher Medienschaffender…

    …..dat is ja auch das effizienteste Mittel von ideologischer Gehirnwäsche. Unablässiges Predigen derselben Sprüche, immer und immer wieder – seien sie auch noch so dämlich, hirnverbrannt und verlogen – irgendwann dringen sie selbst in die Köpfe derer ein, die beschlossen hatten, sich diesen Mist nicht anhören.

    Dass es eines der wichtigsten Machtmittel ist, die Medienhoheit zu besitzen und schamlos für seine politische Agenda zu nutzen, wusste schon die Bande der Honecker-Schergen. (Onkel Heinz, du erinnerst dich sicher noch an all die albernen Spruchbänder, wie „Geschlossen steht das Volk hinter uns im unermüdlichen Kampf gegen den imperialistischen Klassenfeind” und ähnliches verbales Feinstejakulat, das im Arbeiter-und-Bauern-Paradies DDR an den zerbröselnden, grauen Hausfassaden prangte.) Leider gab es damals noch kein Internet als Möglichkeit alternativer Meinungsäußerung, so dass man rotzfrech seine Lügenparolen ungehindert verbreiten konnte. Wirklich geglaubt haben diesen Schwachsinn wohl auch damals die wenigsten, trotzdem hat der Spuk fast 40 Jahre gedauert, bis den Leuten endlich der Kragen geplatzt ist und sie die rote Bande zum Teufel gejagt haben.

    So, und was haben wir heute? Nach der jahrelangen Weltklimaretter-Dauerberieselung mit der Mär von den gierigen, kapitalismus-hörigen Menschen, die böses CO2 in die Luft pusten, wodurch die Erde den Hitzetod sterben wird – was von braven Gutmenschen und kleinen Klimarettern überall willig nachgeplappert wird:

    „Was soll man dazu noch sagen, die Menschen zerstören sysematisch den Erdball. Der Mensch ist das größte Übel überhaupt , alles dreht sich nur um das Geld, da wo man einen Krieg braucht, wird einer gemacht, und natürlich bin ich absolut für den Atomausstieg und eine Energiewende. Es wird höchste Eisenbahn, darüber braucht man doch gar nicht mehr nachzudenken. Handeln, so schnell wie möglich. Es ist doch alles nur so schlimm geworden, weil der Mensch gierig ist und wo bleibt Ethik und Moral?!!! längst vergessen …

    Kommentar von „Verena”, Deutschland

    …..nun seit über einem Monat „dank Fukushima” mediales Dauerfeuer aus allen Rohren, auf allen Kanälen: „Atomkraft ist böse”… und schwupps, schon ist der alte Spruch wieder da: „Geschlossen steht das Volk hinter uns im unermüdlichen Kaumpf…..” behaupten nunmehr frech die LinksGrünen Weltenretter. Natürlich haben sie auch das Allheilmittel für die neue und gerechte grüne Welt parat, das da heißt: Verzicht, Abkehr vom Konsum, Mäßigung, Läuterung – sprich Ablasszahlungen für das gotteslästerliche Luxusleben (erzähl das mal ’nem Hartz4er) und natürlich unbedingter 100%-iger Glaube an die einzig mögliche Rettung der Welt durch die „Erneuerbaren” – also: ’ne lupenreine Öko-Religion. Da sich Erfinder und Prediger dieser Glaubensgemeinschaft wohl darüber einig sind, dass die meisten Leute bei diesem Glaubens-Unfug nicht freiwillig mitspielen werden, ist das Ganze unter Zwang durchzusetzen: Energiesparlampe und E10 sind nur ’n kleiner harmloser Vorgeschmack auf kommende grüne Maßnahmenkataloge.

    @adenosine

    Klar, ich bin auch dagegen, dass zu viele Autos fahren, die Strassen sind viel zu voll, freie Fahrt gibt es zu selten. Eine Lösung wäre, Führerschein nur für die Altersklasse 21…70.

    Bravo, adenosine, damit sind Sie bereits voll auf Linie. Was haben denn auch alte Säcke über 70 auf den Straßen zu suchen, die gehören doch längst ins Altersheim (oder abgeschafft)! In Zukunft freie Fahrt nur noch für Grüne Bürger, gelle?

  15. Was spricht eigentlich gegen Oberleitungen auf Autobahnen?

    Man muß ja nicht unbedingt die hohe Energiedichte der Kohlenwasserstoffe versuchen mit Akkus ersetzen zu müssen.

    lg
    m

    PS ja ist am Thema vorbei, aber trotzdem interessant

  16. @physiker

    Was spricht eigentlich gegen Oberleitungen auf Autobahnen?

    …..funktioniert im Individualverkehr nur hier.

  17. Was spricht eigentlich gegen Oberleitungen auf Autobahnen?

    Systemvorteil des Autos ist seine große Flexibilität. Die ginge verloren, wenn Autos auf Oberleitungen angewiesen wären -- man fährt ja nicht nur auf der Autobahn. Und wer soll das bezahlen (vom ästhetischen Apekt ganz zu schweigen)? Und was für Stangen müssten PKWs auf dem Dach haben bei Oberleitungen, unter die noch dicke LKWs und Busse passen müssten?

  18. Googelt mal nach Trolleybus

  19. @ Physiker

    Was spricht eigentlich für Oberleitungen auf Autobahnen?

  20. @physiker

    Einfach mal eine Betriebskostenberechnung und schon ist klar warum sich das nicht durchsetzen wird, es sei denn man rechnet Grün …

  21. „Erst der Zugang zu Mobilität ermöglicht es, Handel zu treiben. Und der Handel mit materiellen und immateriellen Gütern ist die Grundlage unseres Wohlstandes. Dieser Zusammenhang ist evident und unauflöslich.“
    This is precisely why they are going after it. They view this as „unsustainable“.

  22. Edenhofer is working on the „problem“ too:
    http://liberalesinstitut.wordpress.com/2011/04/27/klimapolitischer-selbstbetrug/

  23. @Tim

    Avaaz.org , ich glaube da sitzen Leute und versuchen da ´ne Mehrheit zu generieren

    Was soll man dazu noch sagen, die Menschen zerstören sysematisch den Erdball. Der Mensch ist das größte Übel überhaupt … …, weil der Mensch gierig ist und wo bleibt Ethik und Moral?!!! längst vergessen …

    Verena, Deutschland

    Verena Strassert, Deutschland5 Tagen

    und

    was soll man dazu noch sagen, die menschen zerstören sysematisch den erdball. der mensch ist das größte übel überhaupt… …, weil der mensch gierig ist und wo bleibt ethik und moral?!!! längst vergessen …

    judith, Deutschland5 Tagen

    oder

    Gemeinsam mit 100.000 Avaaz−Unterstützern aus ganz Deutschland habe ich einen Appell für einen schnellen Atomausstieg, den Umbau zu einer klimapolitisch zukunftsweisenden Energieversorgung und die Stärkung von Deutschlands Führunsgrolle bei den erneuerbaren Energien und dem Klimaschutz unterzeichnet.

    Henning Westermann, Deutschland1 Wochen

    Gemeinsam mit 100.000 Avaaz−Unterstützern aus ganz Deutschland habe ich einen Appell für einen schnellen Atomausstieg, den Umbau zu einer klimapolitisch zukunftsweisenden Energieversorgung und die Stärkung von Deutschlands Führunsgrolle bei den erneuerbaren Energien und dem Klimaschutz unterzeichnet.

    Andreas Kuch, Deutschland2 Wochen

    und

    •Gemeinsam mit 100.000 Avaaz−Unterstützern aus ganz Deutschland habe ich einen Appell für einen schnellen Atomausstieg, den Umbau zu einer klimapolitisch zukunftsweisenden Energieversorgung und die Stärkung von Deutschlands Führunsgrolle bei den erneuerbaren Energien und dem Klimaschutz unterzeichnet.

    Silke Breddermann, Deutschland1 Wochen

    ich hab dann aufgehört weiterzusuchen …

  24. @Karl

    ….vorformulierte Statements zum Nachplappern.

    Aber diese Rattenfänger erreichen leider jede Menge junge Leute, die allen Ernstes glauben, mit solchen Aktionen sinnvolle Beiträge für eine „bessere Welt” zu leisten.

  25. http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/04/rattenfaenger.jpg?w=186&h=186

  26. So´n schönes Bildchen von so´ner scheix Seite Wahnsinn, muß aufpassen wo ich die Bildchen her hole, ´tschuldigung 🙁

  27. Sehr lustich der nochnichimamt MP Kretschmann will weniger gebaute Autos im Ländle und der nächste Nachbar schreit hier

  28. Die Koalition scheint zu stehen und der Focus titelt

    Ideologie siegt über Sparsamkeit

    Interessant die Aussage von Kretschmann zu S21

    Nach der Verfassung müssen die Gegner ein Drittel der Wahlberechtigten mobilisieren, damit das ablehnende Votum bindend wäre. Das ist unwahrscheinlich, weil dafür eine Mobilisierung aller Grünen-Wähler vom 27. März bei weitem nicht ausreichen würde. Eine Hintertür lässt sich Winfried Kretschmann offen: Auch wenn die Volksabstimmung an dieser Hürde scheitern sollte, müsse bei einer Mehrheit gegen das Projekt dann über die politischen Konsequenzen diskutiert werden.

    Zu gut deutsch, egal was der Pöbel sagt, wir machen was wir wollen …

    Es ist ein ungutes Signal von Grün-Rot, das mit dem aufgeblähten Regierungsapparat nach außen gesandt wird, bevor überhaupt das Regieren beginnt: Im Zweifel siegen ideologische Erwägungen über Sparsamkeit.

  29. Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer, Autorin einer Kretschmann-Biografie, die in gut einer Woche erscheinen wird, und landespolitische Korrespondentin des „Badischen Tagblatts“ sagte in einem Gespräch in SWR2-Forum über die Bemerkung Kretschmanns „weniger Autos sind natürlich besser als mehr“

    Sie [diese Äußerung] entspricht aber sicher ganz und gar seiner Überzeugung

    ca. ab min. 17:00. Es ist also so wie Herr Heller schrieb, Kretschmann sagte wirklich was er denkt, es war mitnichten ein Versprecher. Auch wenn er später wieder zurück gerudert ist.

  30. Claudia Roth ruft die Deutschen zu Urlaubsreisen nach Tunesien auf.

    …..mit’m Fahrrad natürlich, damit das gleich mal klar is, ihr blöden Deutschen!!!

    Alles andere würde doch die CO2-Bilanz versauen und die Polkappen noch schneller abschmelzen lassen, gelle?

  31. @Tim
    Tunesien und Marokko waren bekannt dafür, das sich dort Damen sorgenfrei ihren Sex holen konnten, wenn sie in DE kein Schwein mehr angeguckt hatte.

    OK…….Claudia……….dann mach mal los.

    Das Thailand für Damen……………lässt Claudis Aufforderung in einem ganz anderen Licht erscheinen.

    Onkel Heinz………auch häßliche Frauen haben Bedürfnisse

  32. @Onkel Heinz

    o je, da muss sich die Claudi aber aufbrezeln.

  33. Kretschmann legt nach:

    „Ich erwarte von den Premiumherstellern, dass sie energie- und ressourcensparende Produktlinien schaffen. Die können durchaus ein wenig teurer sein, weil das die meisten Käufer dieser Limousinen verkraften. Vor allem aber sollten sich Daimler und Porsche in fünf Jahren als Mobilitätskonzerne verstehen. Und nicht mehr nur als Autofabrik.“

  34. Kretschmann und Grün-Rot am Ende?

    Ein Ministerpräsident, der nachträglich „kann“-Vorschriften verbreitet, ist fast schon am Ende.

    An „Stuttgart 21“ scheiden sich die Geister, und Koalitionen? Wir werden sehen …

  35. Kretschmann:

    Wenn ihr meint, es verschandele die Landschaft, ist das leider nicht zu ändern.

    Soviel zur Bürgerbeteidigung oder -partizipation. Das gilt nur so lange wie es einem nützt. Dem gläubigen Katholiken Kretschmann sollte man mal erklären man unter Pharisäertum versteht.

    Zum ersten hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, welches ist die Heuchelei.
    (Lukas 12/1)

  36. Kretschmann-Zitate: Der Regierungschef und das Auto:

    …über ein Tempolimit sagte er: „Was dem Ami die Waffen, ist dem Deutschen das Rasen.“

    „Nix.“ Das antwortete Kretschmann bei einer Veranstaltung der IHK am 13. Oktober auf die Frage, was er für den Ausbau der Straßen zu tun gedenke.

    23. September: „Ich bereue keinen Satz, den ich im Zusammenhang mit der Automobilindustrie gesagt habe. Auch nicht den Satz, der eine Riesendebatte ausgelöst hat: Weniger Autos sind besser als mehr Autos. Ich stehe hinter diesem Satz.“ Das sagte Kretschmann gegenüber den Stuttgarter Nachrichten.

  37. Pisa hat doch Ursachen, die liegen keineswegs bei den Kindern 😉

    Zu 90% fließt in Deutschland der Verkehr mit weniger als 130 Km/h. Wenn die Straße mal frei ist, möchten die grünen dies natürlich beschränken, auf ihren Horizont, der liegt im Jahr 1968 begründet.

    Künast wollte 30 für Berlin, hätte sich doch Kretschmann nur vor der Wahl geäußert 😉

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