Landraub durch Erneuerbare Energien

25. April 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft

abb80_72dpi_rgbDie Energiewende fordert Land, viel, viel Land zur Deckung unseres Energiebedarfes über sogenannte Erneuerbare Energien. Auch Landraub genannt. Denn dieses Land geht der Nahrungsmittelproduktion, der Nutzholzgewinnung, der Nutzung als Siedlungsfläche und der Nutzung als Naturraum und Erholungsraum unwiderruflich verloren. Schon heute werden rund 20% der Fläche von Deutschland zur Energiegewinnung aus Erneuerbaren Energien genutzt, bei nur etwas über 10% Anteil der Erneuerbaren Energien am Endenergieverbrauch Deutschlands (siehe Bild links). Im einzelnen sieht die Bilanz so aus.

Deutschland hat 35,7 Millionen ha Fläche.

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Auf 11,4 Millionen ha Fläche wächst Wald. Rund 50% des Holzertrages des deutschen Waldes werden zur Erzeugung von Bioenergie genutzt. D.h. nahezu die halbe Waldfläche Deutschlands, also etwa 5 Millionen ha werden zur Erzeugung von Bioenergie aus Holz genutzt.

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11,9 Millionen ha werden als Ackerland genutzt. Auf rund 2.1 Millionen ha Fläche (ca. 20% der Ackerfläche) werden Energieplanzen wie Raps und Mais angebaut.

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Rund 26.000 Windkraftanlagen sind in Deutschland installiert. Der Großteil davon Onshore, nur einige hundert Anlagen Offshore. Die brachten einen Ertrag von 86 Milliarden kWh im Jahr 2015. Der Flächenverbrauch für Windkraft Onshore liegt gemäß Agentur für Erneuerbare Energien bei 415.185 kWh/ha. Die 26.000 Windkraftanlagen beanspruchen somit 0,2 Millionen ha Fläche. Im Durchschnitt haben wir bei 26.000 Windkraftanlagen bereits in Abstand von rund 3,5 km eine Windkraftanlage stehen.

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Rund 40 GWp Anlagenleistung sind in Deutschland an Photovoltaik installiert. Die brachten einen Ertrag von 38 Milliarden kWh im Jahr 2015. Gemäß Agentur für Erneuerbare Energien liegt der Flächenverbrauch für Solarenergie bei 1.465.263 kWh/ha. Die 40 GWp Anlagenleistung beanspruchen somit 0,03 Millionen ha Fläche. Da die Photovoltaik die teuerste der Erneuerbaren Energien ist und die mit den größten Ausfallszeiten und die EEG-Förderung in den letzten Jahren stark zurück gegangen ist, ist der Ausbau/ Zubau in den letzten drei Jahren nahezu auf Null zurückgegangen.

Die Bilanz

20%Deutschland

Zusammen ergibt das eine Fläche von über 7 Millionen ha Fläche, umgerechnet fast 20% der Landfläche Deutschlands, die bereits heute zur Erzeugung von Energie durch Erneuerbare Energien genutzt wird. Damit können gerade mal ca. 10% des heutigen Endenergieverbrauchs Deutschlands gedeckt werden.

2xDeutschland

Um 100% des Endenergieverbrauchs Deutschlands, mit dem heutigen Mix aus Erneuerbaren Energien zu decken, wäre also die zweifache Fläche Deutschlands notwendig. Ein Vorhaben, was nicht gelingen kann, wie leicht ersichtlich ist.

Will man Deutschlands Energiebedarf komplett über Erneuerbare Energien decken, so geht das also nur über einen Ausbau der Windkraft und der Photovoltaik und mit dem Bau gigantischer Speicherkapazitäten für die Ausfallzeiten. Denn die Biomasse ist viel zu flächenintensiv und die nutzbaren Anbau-Flächen nahezu ausgeschöpft. Der Nachteil bei Wind und Sonne ist, dass der Wind nicht bedarfsgerecht weht und die Sonne nicht bedarfsgerecht scheint und diese hohe Ausfallszeiten haben. Somit sind gigantische Speicherkapazitäten von Nöten, wie Pumpspeicher/ Stauseen und Gaskarvernen (bei Power-to-Gas).

Wind-Grid-3,5kmSchon heute haben wir in Deutschland im Durchschnitt im Abstand von rund 3,5 km eine Windkraftanlage stehen, bei nur 2% Anteil der Windkraft am Endenergieverbrauch Deutschlands.

Wind-Grid-500mWenn 100% des Endenergieverbrauchs Deutschlands über Windkraft gedeckt werden würden, hätten wir entsprechend den heutigen Verhältnissen im Abstand von ca. 500 m eine Windkraftanlage über ganz Deutschland verteilt stehen. Hinzu kommen die notwendigen Speicherkapazitäten, wenn der Wind nicht weht.

Würde man den Endenergieverbrauch Deutschlands über Photovoltaik/ Solarthermie decken wollen, so kommt man immerhin noch auf 1,7 Millionen ha Landfläche. Das sind 5% der Landfläche Deutschlands. Das entspricht in etwa der halben, heutigen Siedlungs- und Verkehrsfläche von Deutschland, die komplett mit Photovoltaik überdeckt werden müsste. Hinzu kommen die notwendigen Speicherkapazitäten, wenn die Sonne nicht scheint, wie in der Nacht und im Winter. Zudem ist Photovoltaik die teuerste der Erneuerbaren Energien und diejenige mit den größten Ausfallzeiten.

Alles im allen ist die Energiewende ein gigantisches Vorhaben, das immense Flächen und Ressourcen verschlingt und Billionen an Euro kosten wird und das nicht einmalig, sondern stetig, zur Aufrechterhaltung einer gigantischen und damit störanfälligen Infrastruktur aus Erneuerbaren Energien. Das sollte man bei der Energiewende immer vor Augen haben.

Ich bin mir aber ziemlich sicher, ein Politologe, Soziologe, oder Ökonome aus einer Agentur für Erneuerbare Energien, oder einem Ökoinstitut wird Ihnen erklären, dass das alles gar kein Problem ist. Berechnungen, die das untermauern können, werden dann aber nicht kommen. Man muss nur ganz, ganz fest daran glauben, dann wird das schon was mit der Energiewende, ganz bestimmt.

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56 Kommentare
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  1. @Micha
    Passend zu Deinem Artikel kann ick den Artikel von Thilo Spahl inner NOVO empfehlen…..der unseren Grünlingen wahrscheinlich keine Freudentränen hervorlocken wird.

    Energie für Afrika

    Nach den McKinsey-Prognosen wächst die Erzeugung aus Gas von 28 TWh (Terawattstunden) im Jahr 2010 auf 710 TWh in 2040, Kohle würde von 225 auf 371 ansteigen, Wasser von 92 auf 256, Solar von Null auf 127, wobei das Wachstum vor allem nach dem Jahr 2030 zu erwarten sei, wenn die Solarzellen effizient genug geworden sein soll.

    Jup…..die Warmisten werden vor Wut an die Decke gehen…..und der klimatische Retterbeitrag der doofen Deutschen…..wird mehr als nur aufgefressen.

    Schon heute leiden angeblich Milliarden Menschen unter den Folgen des Klimawandels, hören wir immer wieder: Stürme, Hitze usw. Die Belege dafür sind von zweifelhafter Qualität. Eine andere Aussage lautet: Noch heute leiden vier Milliarden Menschen tagtäglich unter den Folgen unzureichender Energieversorgung. Diese Tatsache ist vollkommen unzweifelhaft und das Leiden ein vielfältiges. Energiearmut führt unmittelbar zu unzureichender Wohnqualität, Ernährung, Gesundheit, Bildung, Mobilität. Sie führt auch zu einer gering ausgeprägten Fähigkeit, sich vor Naturkatastrophen und Wetterextremen zu schützen. Und letztlich auch zu weniger Naturschutz. Wo achtmal so viel Land gebraucht wird, um die gleiche Menge Getreide zu erzeugen, und statt fossiler Energieträger Holz verheizt wird, braucht man sich über die Abholzung von Wäldern und den Rückgang der Artenvielfalt nicht zu wundern.

    Deshalb sitzen die allermeisten Klimaschreihälse auch in der USA und in Europa…..dekadent bis in die letzte Haarwurzel…..übersieht man das Elend auf der Welt gerne mal……Hauptsache man kann sich als GUTER fühlen.

    H.E.

  2. Kein Volk der Erde marschiert so geschlossen in seine eigene Deindustrialisierung wie die Deutschen. Durch die Medien ebenso geschlossen eingeschworen, machen die das ohne auch nur einen Unfug nach dem anderen zu hinterfragen. Heute ein Bericht bei NANO im TV zu Sonnenenergie in Marokko. Interessanter Bericht, ich kenne die Gegend, aber kein kritisches Hinterfragen dort und natürlich kein Wort zur völlig unterschiedlichen Struktur und Aufgabenstellung Morokko und Deutschland. ENBW bietet in seiner neuesten Hauspostille die alten Nachttstromspeicherheizungen als moderne Stromspeicher für EE-Strom an! Gibt es bei ENBW keine Ingenieure mehr, die den Ideologen solche „Lügenblättchen“ verbieten. Aber der heilige Kretschmann gibt die Linie vor und die CDU kriecht zu Kreuze für die Koalition. Auch dort keine Ingenieure mehr mit Rückgrat. Noch gibt es genügend Profiteure für Wahlerfolge, aber Energie ist ein naturwissenschaftliches Ding, da gehen den Ideologen irgendwann die Lichter, oder das Geld aus. Ich würde auf Geld und Licht wetten.

  3. 100% durch Wind geht nicht, nicht einmal, wenn wir das Gebiet von D an Kap Horn transferieren 😉
    Dem gehirngewaschenen Teil der deutschen Michel kann man das aber solange im GEZ Propandafernsehen erzählen, bis sie es glauben.

  4. Frage an den Autor: Von welcher IWES Seite stammen die 40.000 Windräder?
    Laut https://www.wind-energie.de/infocenter/statistiken/deutschland/windenergieanlagen-deutschland waren es Ende 2015 25.980 Windräder.

    Die knapp 26.000 sind auch schon eine Zumutung.

    Installierte Leistung an Land laut https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm 40.99 GW

    S.M.K

  5. @S. Michael

    http://windmonitor.iwes.fraunhofer.de/windmonitor_de/1_wind-im-strommix/1_energiewende-in-deutschland/5_Ausbau_der_Windenergie/

    Richtig, da habe ich falsch abgelesen. Die dünne Linie zeigt dort auch etwa 26.000 WEA. Danke.

  6. @Micha:
    Schau mal hier 😀

  7. So, habe die Zahlen zur Windkraft gerade korrigiert.

    Deutschland hat 357.000 km^2 Fläche und 26.000 WKA. Macht 14 km^2 pro WKA, also rund 3,5 km x 3,5 km.

    Windkraft deckt aber nur 2% des Endenergieverbrauches der BRD. Bei 100% Haben wir also das 50-fache an WKA.

    Also 1.3 Mio WKA. Und 0,3 km^2 pro WKA, also rund 500 m x 500 m.

  8. @Krishna

    Aus Deinen Link:

    55.240 WKA für 1/4 des Stromverbrauchs.

    Der Stromverbrauch in der BRD liegt bei etwa 1/4 des Endenergieverbrauches.

    Danach ergeben sich dann 4 x 4 x 55.240 WKA = 0.9 Mio. WKA. Und 600 m x 600 m pro WKA. 😉

  9. Die neue Informationsgesellschaft. Es gibt Quellen, aus denen die Wahrheit zu erfahren wäre. Passt die Wahrheit nicht zur Denke… so what, nehmen wir halt eine andere. Dabei würde einfaches Schulwissen mit einem Dreisatz weiterhelfen. Wenn 80 Mio Menschen 600 Twh pA verbrauchen und eine Solarfarm 1 MWh pA leistet, wieviel……….. halt, es fehlen die Elemente Tageszeit/Jahreszeit und Wetterlage. Egal, was herauskommt ist wichtig, nicht wann !
    So erklären sich dann Sensationsmeldungen:“ Strom aus EE billiger als aus FE, Strom aus EE deckt gesamten Tagesbedarf der BRD“
    Passt zu meinen Erfahrungen mit meiner Brauchwassererwärmung per Solarpanele. Im Sommer können 20 Leute am Tag warm duschen, im Winter keiner. Die Menschen wollen belogen werden, mich eingeschlossen. Dabei hätte ein einfacher Rückblick auf den vergangenen Winter gereicht, den Verkäufer Lügen zu strafen. So bin ich mit meiner Anlage nach 10 Jahren immer noch im Soll und die nächsten Reparaturen stehen an. Höchstwahrscheinlich habe ich bis jetzt weniger fossile Energie eingespart, als die Anlage in der Herstellung verbraucht hat.
    Dazu fällt mir immer wieder der geniale Erklärer Prof. Harald Lesch aus Alpha Centauri ein. Zuschauer würden ihn immer mal wieder fragen, wann endlich die Wissenschaft Reisen mit Lichtgeschwindigkeit und die Antigravitation möglich machen wird, denn bei Perry Rhodan gibt es das doch schon sehr lange…….

    Tja, man muss nur die richtigen Quellen befragen, dann klappt das schon.

  10. WBGU hat wieder zugeschlagen

    Die Wucht der derzeitigen Urbanisierungsdynamik und ihre Auswirkungen sind so groß, dass sich weltweit Städte, Stadtgesellschaften, Regierungen und Internationale Organisationen diesem Trend stellen müssen. Ein „Weiter so wie bisher“, würde ohne gestaltende Urbanisierungspolitik zu einer nicht-nachhaltigen Welt-Städte-Gesellschaft führen. Nur wenn Städte und Stadtgesellschaften ausreichend handlungsfähig werden, können sie ihre Kraft für eine nachhaltige Entwicklung entfalten: In den Städten wird sich entscheiden, ob die Große Transformation zur Nachhaltigkeit gelingt. In diesem Buch werden die Erfolgsbedingungen dafür diskutiert.

    aus der Zusammenfassung zum HG 2016

    Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte….

    wichtig:

    Hinweis zur geschlechtsneutralen Formulierung: In diesem Gutachten werden bei allen Bezeichnungen, die auf Personen bezogen sind, abwechselnd die weibliche und die männliche Form verwendet.

    Wie sollen sich die Menschen behausen, wo können sie sich niederlassen, wie nahe dürfen ihnen die Nachbarn rücken?

    Zweitens verlangen planetarische Krisen wie Erderwärmung, Ressourcenknappheit, soziale Disparität und Vertreibung viel raschere und tiefere Interventionen durch öffentliche und private Entscheiderinnen als die Leipzig-Charta vorschlägt.

    >Bis spätestens 2070 alle fossilen CO2-Emissionsquellen in Städten durch emissionsfreie Alternativen ersetzen
    >Bis 2030 Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle sichern (SDG 7)
    >Stadtentwicklung so ausrichten, dass Energienachfrage begrenzt wird

    mir ist schlecht….

    vielleicht sollten die Jungs/Mädchen vom WBGU auch mal unsere Neuansiedler fragen, bis 2030 stellen sie locker die Mehrheit:

  11. Ich habe eine Frage.

    Gibt es irgendwo Kostenanalysen bez. Wartung der einzelnen Energieträgern, Analysen zur Ausfallsicherheit? Der Gedanke ist: Eine Turbine, ein Heizkessel (mit was auch immer) eines größeren Kraftwerkes steht einem Äquivalent von Hunderten oder Tausenden Windrädern oder PV-Einheiten gegenüber. Fällt ersteres aus, ist das gravierend, fällt eine Windmühle aus, mag das versorgungsstrategisch besser sein, klingt aber eher nach ökonomischem Wahnsinn, wenn man ein Getriebe/Generator mit angenommener ähnlicher Ausfallsicherheit (Was vermutlich eine sehr optimistische Annahme ist) vergleicht. Diese dezentrale Produktion müsste doch ein Heer an Wartungstechnikern erzeugen, deren wertschöpfende Arbeit (Wartung/Reparatur) im Vergleich zu einem Großkraftwerk absurd gering ist (Anfahrt, Arbeitszeit im Vergleich zu wieder verfügbarer Leistung).

  12. @PeterD

    Dazu gibt es natürlich keine Kostenanalysen. Wind und Sonne schicken bekanntlich keine Rechnung.

    Windparks Offshore werden aber ständig gewartet. Mit Hubschraubern und Pilot-Schiffen.

    Die WKA bei mir in Bremen, vor allem die Altanlagen, werden auch ständig von Monteuren bestiegen. Die fahren dazu mit Kleinbussen vor und klettern in der Anlage hoch, oder nutzen den Fahrstuhl.

    Brennt eine WKA, kann man die nur abbrennen lassen. Defekte Getriebe müssen auch komplett erneuert werden.

    PV-Anlagen kann man auch nur abbrennen lassen. Und die reinigen sich nicht von selbst. Auf den Stalldächern und Hallendächern der Bauern bei uns ist die Neigung zu gering, so dass Schnee darauf liegen bleibt. Und Vogelkot geht auch nicht einfach ab.

  13. @ Michael Krüger:

    Danke. Habe es mir fast gedacht. Wenn man länger darüber nachdenkt, kommt da immer mehr und mehr dazu. Klingt alles irgendwie so sinnvoll, als würde Microsoft bei einem Update jeweils einen IT-Fachmann an jeden Standort, wo ein Windowssystem installiert ist schicken, um das händisch vorzunehmen.

  14. @Micha & PeterD
    Betriebskosten als Werttreiber von Windenergieanlagen – aktueller Stand und Entwicklungen

    Und dazu die passenden Graphiken
    Achtung, es sind vier, zum Blättern jeweils in die Graphik klicken.

  15. PS
    Solaranlagen:
    Photovoltaik Betriebskosten

    Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage geht es nicht nur um die reinen Anschaffungskosten. Photovoltaikanlagen verursachen auch während des Betrachtungszeitraums (meist 20 Jahre) laufende Kosten. Diese müssen in die Analyse der Wirtschaftlichkeit einbezogen werden. Für eine grobe Schätzung kann man von Betriebskosten in Höhe von rund 1 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr ausgehen. Das wären dann also bei derzeitigen Preisen zwischen 170 und 250 € pro Kilowatt peak und Jahr.

  16. @Krishna Gans:

    Danke. Gelesen. Sehr interessant. Also ohne Subventionen nicht marktfähig, von den versteckten Standbykosten, theoretischen Speichern und zusätzlichem Netzausbau gar nicht zu sprechen. Alles eine große ABM. Naja, besser, als Löcher graben und wieder zuschütten. Ist nicht so langweilig und geht nicht auf den Rücken.

  17. @ 11 Zur Ausfallsicherheit von konventionellen Kraftwerken gibt es jahrelange Erfahrungen. Auch sie werden regelmäßig gewartete und haben ihre planmäßigen Wartungsperioden. Die Ausfälle bei Windenergieanlagen und Fotovoltaik resultieren fast ausschließlich aus den Witterungsabläufen, d.h. wenig oder kein Wind oder wenig oder keine Sonne. Deshalb lohnt es sich erst gar nicht, weitere ökonomische Betrachtungen anzustellen. Sie sind für die Energieversorgung einfach nicht geeignet, was in diesem Forum schon längst mehrmals festgestellt wurde.

  18. Krishna Gans sagt # 15

    Bei der Betrachtung der Wirtschaftlichkeit einer Photovoltaikanlage geht es nicht nur um die reinen Anschaffungskosten. Photovoltaikanlagen verursachen auch während des Betrachtungszeitraums (meist 20 Jahre) laufende Kosten. Diese müssen in die Analyse der Wirtschaftlichkeit einbezogen werden. Für eine grobe Schätzung kann man von Betriebskosten in Höhe von rund 1 bis 1,5 Prozent der Anschaffungskosten pro Jahr ausgehen. Das wären dann also bei derzeitigen Preisen zwischen 170 und 250 € pro Kilowatt peak und Jahr.

    @Krishna Gans

    Da muss ich aber einen guten Griff getan haben.

    Meine erste kleine Anlage ist 1992 mit Siemens Modulen ans Netz gegangen.

    Die wurde zwar nur mit 850 kWp prognostiziert, die macht die aber heute auch noch.
    Und an Wartung oder sonst was kann ich mich nicht erinnern.

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass vor 8 Jahren die Anlage erweitert wurde, und ein größerer Wechselrichter nötig wurde, ohne dass der Alte nicht mehr funktioniert hätte.

    MfG

  19. Diehl,
    für die 1992er Dinger bekommen Sie aber keine Kohle mehr?
    Oder haben Sie schon die intelligenten Wechselrichter, die automatisch an die Behörde melden? 😉

  20. @Hans Diehl #18
    Da fallen mir spontan 2 (+1) gängige Vergleiche ein:
    Glück -- Verstand
    Dümmster Bauer -- Kartoffeln

    Paßt wie der berühmte Arsch auf den noch berühmteren Eimer 😀

  21. Ach Diehlchen;

    Sie erinnern an frühere Stammtisch- Brüder, Dampfplauderer !

    Jeder hatte das schnellste Auto, bei ein paar war es dann auch noch
    so sparsam, dass sie regelmäßig Benzin ablassen mussten, weil es
    ihnen sonst den Tank zerrissen hätte.
    Solches Geschwätz ist nur im Suff zu ertragen; Ihres ebenso!

    Daran erinnern erinnern Ihre Absonderungen leider fortwährend.

    Werden sie reich, und glücklich mit Ihrem Ökostrom. Verschonen Sie
    uns aber bitte mit Ihrem Gelaber. Oder soll ich es anders sagen?; Bitte gerne!

    „Doof bleibt doof, da helfen keine (Öko-) Pillen“.

  22. # 18 Diehl

    Da muss ich aber einen guten Griff getan haben.
    Meine erste kleine Anlage ist 1992 mit Siemens Modulen ans Netz gegangen.

    In meiner Nachbarschaft hat einer Module seit 1994 auf dem Dach, auch Siemens.
    Da kommt kein einziges Watt mehr raus, Die Dinger sind restlos Schrott, aber alle.

    Diehlchen ist nicht nur ein ausgewiesener MOE Experte, sondern ein riesiger Glückspilz noch dazu.

  23. G. Weber sagt #22
    In meiner Nachbarschaft hat einer Module seit 1994 auf dem Dach, auch Siemens.
    Da kommt kein einziges Watt mehr raus, Die Dinger sind restlos Schrott, aber alle.
    Diehlchen ist nicht nur ein ausgewiesener MOE Experte, sondern ein riesiger Glückspilz noch dazu.

    Das kann mit Sicherheit nicht an den Modulen liegen

    MfG

  24. @Diehl 23
    Natürlich nicht 😀

  25. @Diehl

    Ein alter Artikel von mir zu PV-Modulen auf Fehmarn nach 20 Jahren 1989-2009

    https://klimakatastrophe.wordpress.com/2009/05/18/solar-klarwerk-auf-fehmarn-%E2%80%93-zustand-der-solarmodule-nach-20-jahren/

  26. @Diehl

    PS

    Sie züchten doch Brieftauben direkt neben Ihren PV-Anlagen …. In Fehmarn sind die PV-Module auch mit Möwen-Shit bekackt. 😉

  27. PPS

    Möwen-Kaka überall

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2009/05/solar-klaerwerk-fehmarn06.jpg

  28. Herr Diehl,

    Ziehen Sie sich einfach mal wieder „Koyaanisqatsi“ und „2001 Odysee im Weltraum“ rein. Setzen Sie sich mit Ihren Enkeln abends in den Garten und grillen eine Bratwurst oder Tofuwurst, Sorry, Marshmellows ist ja nicht erlaubt, ist ja übler Amidreck. Sprechen Sie mit Ihren Enkeln über die Natur (Winnetou-Lagerfeuerromantik kommt bei Ökos immer gut rüber). Erzählen Sie ein bischen über Ihren selbstlosen Kampf in Sachen Sonnenreligion, so wie mein Urgroßvater über Verdun und alles wird gut. Lassen Sie sich nicht von den Ketzern vom Weg abbringen. Einen 68er kann nichts erschüttern. Schon gar nicht Verstand oder Rechnen.

    Ein 63er. Mfg

  29. @Opa Diehl-Münchhausen

    Die wurde zwar nur mit 850 kWp prognostiziert, die macht die aber heute auch noch.
    Und an Wartung oder sonst was kann ich mich nicht erinnern.

    Der Pittbull hat jarnich so viele Hände um sich alle Taschen zuhalten zu können.
    Betreibst Du Monitoring?
    Machst Du jährliche Vergleiche mit den Referenzananlagen in Deinem Versorgungsgebiet?
    Reinigst Du Deine Anlage?…..und was ist mit der Alterung….zirka 1-2% Verlust pro Jahr……und wenn Du die Anlage vor 8 Jahren erweitert hast, wie willst Du feststellen, dat die alten Module immer noch die selbe Leistung auf Trapez kriegt?

    Nu mal ehrlich…willste die anwesend Leser für blöd verkaufen oder ist Deine Brille bloß so schlecht?

    Onkel Heinz……………bei uns heißt dat lokale Blättchen auch nicht umsonst….“Lügenrudi“.

  30. #23 Hans im Glück

    Das kann mit Sicherheit nicht an den Modulen liegen

    Nee is klar, die Module waren Top, nur das Wetter war 22 Jahre lang Sche...e.

  31. Heinz Eng sagt # 29

    Ja mein lieber Herr Eng, ich habe natürlich die Spezialisten im Hause.
    Die können Ihnen für jedes einzelne Modul sozusagen eine Ultraschalluntersuchung machen.

    Haben Sie schon mal was von Elektrolumineszenz gehört.

    Wenn nicht, dann schauen Sie mal hier.

    http://www.photovoltaikbuero.de/

    MfG

  32. @Opa Diehl

    Ok….Deine Anlage scheint kein Totalausfall zu sein…..trotzdem bleibt meine Frage nach dem Vergleich mit den Referenanlagen im Versorgungsgebiet.
    Also, Butter bei de Fische…..wie viel Prozent bringt Deine Anlage noch, im Vergleich zu den Referenzangaben?

    H.E.

  33. Heinz Eng  sagt # 32
    @Opa Diehl
    Ok….Deine Anlage scheint kein Totalausfall zu sein…..trotzdem bleibt meine Frage nach dem Vergleich mit den Referenanlagen im Versorgungsgebiet.
    Also, Butter bei de Fische…..wie viel Prozent bringt Deine Anlage noch, im Vergleich zu den Referenzangaben?
    H.E.

    @ Heinz Eng
    In 1992 hatten wir in unserem Versorgungsgebiet eine der ersten Anlagen, deshalb ist ein direkter Vergleich schwer möglich.
    MfG

  34. @Opa Diehl

    Heute….nicht 1992.
    Sach mal…..was versteht Dein Sohn von Monitoring?
    Installierte Leistung, erbrachter Energieertrag im Jahr…..im Verhältnis zu einer Referenzanlage im Versorgungsgebiet….wat is da so schwer dran?

    H.E.

  35. Ich will nur wissen, wie wird der Ertrag der 1992er Anlage vom Ertrag der späteren Ergänzung zwecks Umlagezahlung getrennt.
    #19 Diehl ?

  36. #31 Diehl

    Haben Sie schon mal was von Elektrolumineszenz gehört.

    Wenn nicht, dann schauen Sie mal hier.

    http://www.photovoltaikbuero.de/

    Und wozu soll der Blödsinn gut sein, außer den kleinen PV-Besitzer abzuzocken und windigen Typen das Geld an den Hals zu werfen?
    Der tut ohnehin den größten Teil seines „Ertrages“ jetzt zum Steuerberater schaffen, anstelle der paar Euro die er vorher im Lohnsteuerhilfeverein abgedrückt hat, der den Jungunternehmer ja jetzt nicht mehr die Einkommensteuererklärung machen darf.
    Selbst schuld könnte man natürlich auch sagen.

    Ein Blick auf die Leistungsangabe am Wechselrichter sollte doch wohl reichen, oder?

    Aber mit Dummheit läßt sich schon immer die meiste Kohle machen.

  37. @G. Weber

    scheint ja eine fehleranfälligen Technologie zu sein, wenn man die regelmäßig von einem Experten begutachten lassen muss.

  38. Günter Heß sagt # 37
    scheint ja eine fehleranfälligen Technologie zu sein, wenn man die regelmäßig von einem Experten begutachten lassen muss.

    @ Herr Heß, wie kommen Sie denn auf regelmäßig begutachten zulassen??
    Es ging doch darum, dass der Herr Eng gefragt hat woher ich weiß, dass meine Anlage nach über 20 Jahre noch so gut in Schuß ist.
    Begutachten lassen die Betreiber mit der genannten Technologie, kurz bevor die Garantie abläuft, oder wenn mal ein Hagelschauer übers Land gezogen ist..

    MfG

  39. Cool der Ansatz, statt des Anteils am Stromverbrauch jetzt bei den stromerzeugenden EE-Anlagen das Verhältnis zum Endenergieverbrauch darzustellen! Da fällt der schlechte Wirkungsgrad von fossilen und kerntechnischen Anlagen zur Stromerzeugung gar nicht mehr auf! Respekt!
    Auch der Ansatz von Zahlen aus 2013 ist taktisch nicht unklug! Ebenso eine Darstellung in TWh, wo doch die Energiebilanzen meist in PJ (Pentajoule) oder SKE (Steinkohleeinheiten) verfasst sind. Aber sind ja eh alles nur Statistiken …

    Fakt ist, dass deutlich mehr Wärmeenergie als Strom „endverbraucht“ werden. Natürlich kann man die Frage stellen, wie der Anteil der EE beim Endenergieverbrauch aussähe, wenn generell mit einer Wärmepumpe aus einer kWh Strom 3-4 kWh Wärme erzeugt würden. Oder wenn ein E-Auto statt mit 50-90kWh „End“-Energie aus fossilen Kraftstoffen (grob angesetzt 10kWh/Liter Kraftstoff) nur 15-20kWh Strom aus erneuerbaren Stromerzeugungsanlagen verbraucht würden -- muss man aber nicht!

    Denn der Nachteil der Fotovoltaik und der Sonne ist ja, dass sie „nicht bedarfsgerecht scheint und diese hohe Ausfallszeiten haben“. Strom wird halt vor allem tagsüber verbraucht und nachts scheint nun einmal keine Sonne …
    Ja, man kann jede Tatsache immer von verschiedenen Seiten besehen.

    Ja man kann sich mit der geballten Macht der hier vertretenen Foristen dagegen aussprechen, dass PVA >10Jahre störungs- und wartungsfrei laufen und heutige PV-Module 20Jahre Leistungsgarantie besitzen -- ändert aber nichts an den Tatsachen.

  40. @Opa Diehl
    Ähm…..meine Frage #34 steht noch im Raum…..wie isses denn nun?

    H.E.

  41. Ein Raunen geht durchs deutsche Öko-Proletariat…….die in Brüssel ham es sich doch tatsächlich gewagt, ATOM zu sagen.

    Warum Europa plötzlich die Atomkraft wiederentdeckt

    „Mit neuen Reaktoren und frischem Geld will die EU-Kommission die Kernenergie reaktivieren. Die Pläne sorgen für heftigen Streit in Brüssel – und offenbaren ein Fiasko der Energiepolitik.

    Die weitgehenden Finanz- und Technologiepläne der EU-Kommission für neue Atomkraftwerke haben ihren Ursprung ganz offensichtlich in der zunehmenden klimapolitischen Verzweiflung der Brüsseler Exekutive. Zwar wird auf einer internationalen Klimakonferenz in Bonn dieser Tage von Umweltpolitikern erneut die Zuversicht verbreitet, die Erderwärmung in diesem Jahrhundert auf unter zwei Grad Celsius halten zu können.

    Doch nachdem auf der Weltklimakonferenz von Paris im vergangenen Dezember das Klimaziel sogar noch auf 1,5 Grad verschärft wurde, herrscht auf Fachebene inzwischen eine ausgeprägte Ratlosigkeit darüber, wie solche Werte überhaupt noch erreichbar sein sollen.

    Jup, so gehts einem, wenn man als vorreitender toter Gaul auch noch die Planübererfüllung proklamiert, obwohl schon dat alte Plansoll….ein ökonomischer Hirnfurz war, der auf die blöden Vorhersagen gewisser Computerspielsüchtiger beruhte.
    Dumm nur, das die Realität sich so garnich an den bürokratischen Vorgaben einer weltfremdem Kommision halten will,…… los , stop, schaaade.

    Da wahre Wahrheit hinter dieser Meldung ist aber eine ganz anderer……..Resteuropa hat wohl endlich geschnallt, das der deutsche Sonderweg mit Vogelschredder und Co. klimatisch und versorgungstechnisch irgendwie eine totale Sackgasse geworden ist. Nun endlich ham die Fuzzis in Brüssel die Nase voll vom deutschen Wahn, mittels Bäumekuscheln und Pusteblumen blasend….den Globus retten zu können.
    Natürlich fühlt sich jetzt der deutsche Sack Reis von fiesen Atomtodlobbyistenschweinen umgeschubst….aber wie das schon bei seinem chinesischen Kollegen niemanden auf der Welt interessiert…..zeigt uns jetzt auch die EU….den Klimastinkefinger.

    Vor einer gewissen Zeit, als Gabriel einen kurzen Ausflug ins echte Leben unternommen zu haben scheinte, hatta ja schon festgestellt, das der Rest der Welt uns wegen der spinnerten Energiewende auslacht, nu solla mal nich so tun als ob er es nicht geahnt hätte, das die EU irgendwann mal die windige Reißleine ziehen könnte.

    Fazit, die Energiewende ist schon gescheitert….nun muss es nur noch jemand unseren Regierungszwergen sanft beibringen.
    Onkel Heinz……….für mich der beste Treppenwitz des Jahres 2016

  42. Terroristischer Anschlag auf das Kohlekraftwerk Schwarze Pumpe in der Lausitz……durch 2000, aus ganz Europa angekarrten Vollidioten (deren Klimabilanz wahrscheinlich erschreckend war)……..Gegenwehr der einheimischen Bevölkerung und KW-Mitarbeiter als Nazi-Mob verunglimpft und die üblichen Verdächtigen bejubeln diesen Vorgang wieder mal……Deutschland, Land der Bekloppten und Bescheuerten.

    http://www.rbb-online.de/wirtschaft/thema/braunkohle/beitraege/protestaktion-gegen-braunkohle.html

    http://www.lr-online.de/nachrichten/Tagesthemen-Spontandemo-gegen-Aktionen-von-Klimaschutz-Aktivisten-in-der-Lausitz;art307853,5469485

    „Wir haben unsere politischen Ziele erreicht. Das wir so einfach die Schienen besetzten konnten, zeigt die politische und moralische Schwäche der Kohleindustrie“

    Der Aktivisten-Sprecher Müller widersprach dieser Darstellung auf Anfrage von rbb|24: „Nachweisbare Angriffe von Aktivisten auf Security und Polizei gab es meiner Meinung nach nicht.“ Die Überwindung der Zäune hätte man in Kauf genommen, um den Kohlenachschub unterbrechen zu können. Das Anliegen sei so wichtig, dass es diese Gesetzesübertretung rechtfertigte.

    Tja….dann hätte ick als Kraftwerksbetreiber zum Schutz seines Kraftwerkes…..wohl auch mal das Gesetz übertreten dürfen und die gesammelte Bande an Öko-Terroristen mittes Wasserwerfer vom Gelände treiben dürfen….gleiches Recht für alle.

    Das Bergbauunternehmen Vattenfall beklagt inzwischen nach ersten Inspektionen massive Schäden an der besetzten Tagebautechnik in der Grube Welztow-Süd. Nach Auskunft von Vattenfall-Sprecher Thoralf Schirmer sei auch Leittechnik betroffen.

    Und ganz nebenbei wird erwähnt…..

    Schwarze Pumpe versorgt die nahen Städte Spremberg in Brandenburg und Hoyerswerda in Sachsen mit Fernwärme.

    Dies war also nicht nur ein terroristischer Anschlag auf die nationale Stromversorgung sondern auch auf die Wärmeversorgung zweier Städte…….

    Und ja, wenn ihr Spinner es wieder wagt zu uns in die Lausitz zu kommen, nehme ich ein paar Tage Urlaub und organisiere die Gegendemo……versprochen, diesmal machen wir es euch nicht so einfach.

    H.E……………….angepisst wie schon lange nicht mehr

  43. „Das wir so einfach die Schienen besetzten konnten, zeigt die politische und moralische Schwäche der Kohleindustrie“

    Was für ein bizarrer Schwachsinn 🙂

  44. „…politische und moralische Schwäche der Kohleindustrie…“

    Wie war das früher mal? „…faulender, parasitärer, sterbender Kapitalismus….“? -- Die Parolen klingen gleich. Und gleich scheint auch die geistige Armut…

  45. Oftmals reicht der Blick übern Tellerrand…..oder besser gesagt, Reisen bildet.

    Als wir in China auch mal den Dreischluchtenstaudamm besucht haben, mussten wir durch eine Sicherheitsschleuse ala Flughafen……und überall standen bewaffnete Uniformierte (die gute alte Kalaschnikow) herum. Die Chinesen scheinen willig und in der Lage zu sein ihre Infrastruktur zu schützen, wir Deutschen dagegen….ach lassen wir das lieber.

    Ich glaube, hätte man ein paar tausend Kohlekumpel und deren Sympatisanten gestattet, sich mit geeigneten Werkzeug zum Schutz ihrer Arbeitsstätte ……das Tagebaugelände und den Kraftwerkszaun zu besetzen………wäre ein Shitstorm durch die Medien gegangen, der sich gewaschen hätte.

    „Konzernknüttel hindern „friedliche Umweltaktivisten“ am friedlichen Zerstören von Tagebautechnik…..oder so ähnlich.

    Vattefall glaubte mit „Deeskalierungsmassnahmen“ diese Truppe durchgeknallter Vollidioten von schlimmeren abhalten zu können, Pustekuchen…..und die Staatsanwaltschaft versteckte sich auch feige hinter Paragraphen-Hengste…..obwohl ja nun auch dem allerletzten Entscheider klar sein müsste, das dieses Öko-Terroristen grundsätzlich auf Randale und Zerstörung aus sind.

    Der einzig wahre Versager in diesem Trauerspiel war der Staat…..der sich sowas bieten lässt, der sowas zulässt….oder sogar absichtlich weggesehen hat.
    Wäre mal gespannt……was in Polen passieren würde, wenn diese dusselige Rasselbande dort ähnliches probiert hätte.

    Statt dessen keimt in mir ein Verdacht auf…..von wegens…..“Im Auftrag von XYZ*“……..
    *(XYZ…..beliebige Behörde oder Amt eintragen)
    Naja…..Linke und Grüne dürfen halt ungestraft im Lande hausen wie die Vandalen, das ist die wahre Massege hinter diesen unseeligen Ereignissen.
    Onkel Heinz…….immer noch am Kotzen

  46. @Heinz

    Lass sie doch, diese „Ökos“. Die sägen an ihren eigen Ast, merken es aber nicht einmal.

    Die Dänen kennen übrigens bei „Klimaschützern“ keinen Spaß, siehe Kopenhagen Dez. 2009.

    Die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen fand vom 7. bis 18. Dezember 2009 statt. Proteste und Demonstrationen im Umfeld der Konferenz führten zum bisher größten Polizeieinsatz der dänischen Geschichte. Insgesamt wurden rund 2000 Demonstranten festgenommen und inhaftiert nachdem es zu ….

  47. @Heinz

    PS

    Was meinst Du was in Deutschland los wäre, wenn die Polizei wie die Dänen die Barrikaden der „Klimaschützer“ zwangsräumen würde???

    Die Polizei muss hier mit denen verhandeln, darf sich nicht provozieren lassen, obwohl die „Klimaschützer“ ständig provozieren und hinterrücks mit Steinen und Raketen schmeißen/ schießen und die Demonstanden möglichst, ohne anzufassen wegtragen.

    Dann schreien die Demonstranden noch „Polizeigewalt“ und die Presse berichtet über die knüppelnde Polizei. Macht die Polizei natürlich alles grundlos, weil sie böse ist. Nicht weil sie die Ordnung aufrecht erhalten will.

    Mein Vater stand damals 70er an der Front und wurde mit Pflastersteinen beschmissen und es wurde gedroht meinen Bruder und mich zu entführen. An der Uni hingen gar Flugblätter, a.u. mit meinen Vater als Zielperson aus. Das Plakat hat mein Vater noch.

    So läuft das hier seit Ende der 60er Jahre.

  48. Wir haben Staatsfeinede mitten unter uns. Im Parlament und der Regierung. Sie wollen eine andere Gesellschaft, das ist aber eine, die uns nicht mehr mit Wohlstand ernährt. Die Medien hätscheln diese Staatsfeinde. Da sollte einmal ein Präsident wie dieser aus Anatolien hart durchgreifen. Wenn unsere Wähler den ganz großen Betrug am eigenen Volk gespannt haben, dann werden die Zahlen für die Lügenparteien, denen der SPD folgen.

  49. @Karlchen
    Nix Staatsfeinde….nur Typen, die ihre Seele verkauft haben…um sich persönlich zu bereichern, deswegen hacken sie auch so vehement auf die AfD ein, weil die sicher geglaubten Listenplätze plötzlich ims Schwinden kommen.
    Denen geht der Arsch auf Grundeis…….für die Säcke geht es um die wirtschaftliche Existenz….nix gelernt, parteipolitisch nach o ben gehurt und nun plötzlich in ihrer Existenz bedroht…….schon allein das reicht aus, mein Kreuzerli 2017 bei der AfD zu machen.
    Stiefmutter muss wech….egal wie…und ihr Hofstaat genauso.
    Was wir danach kriegen, wissen wir nicht……aber was wir grad haben, ist an Blödheit nicht zu übertreffen.
    Ich mag niemanden..der für das Finanzkapital den Sklaven spielt.

    Onkel Heinz……Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel

  50. Gibt es die Grafik „Anteil erneuerbarer Energien am ENDenergieverbrauch“ auch für die Jahre 2014 und 2015?

  51. Energiewendewahnsinn Mai 2016

    Wie aus gutem Biogas plötzlich böses Biogas wurde

    In wenigen Tagen wird über die Novelle des EEG debattiert. Die Förderung für Biogas-Anlagen könnte wegfallen und viele Bauern ruinieren. Großen Anteil an dieser Entwicklung trägt Sigmar Gabriel.

    Wie ham uns die Energiewendlinge immer so schön vorgekaut……..die EEG währe lediglich ne Art Anschubfinanzierung…und eines schönen Tages wird das Zeuch von ganz alleine tragen….Pustekuchen, all dieser grüne Müll wird ewiglich am Rockzipfel von Stiefmutter Staat hängen.

    „Können wir bitte aufhören, Fortschritt auszubremsen?“

    Robert Habeck: Wir sind in Schleswig-Holstein in einer völlig anderen Situation als im Rest der Republik. Wir haben letztes Jahr 100 Prozent erneuerbare Energien erreicht, bauen weiter aus und wollen 300 Prozent bis 2030. …

    Ja nee is klar, rein rechnerisch ham se vllt 100% Wackelstrom produziert……aber wahrscheinlich keine Minute allein mit dem Güllestrom überlebensfähig geblieben.
    Janz lustig ist aber folgender Satz….

    Aber im letzten Jahr hat in Schleswig-Holstein ein Gerichtsurteil alle Planungsgrundlagen zerschlagen und den Konsens im Land zerstört. Das Gericht sagt, der Bürgerwille dürfe keine Rolle spielen für die Entscheidung, wo ein Windrad aufgestellt werden darf und wo nicht. Theoretisch durften also nach dem Urteil überall im Land Windkraftanlagen entstehen.

    Jup, der Bürger….alle 4 Jahre auch „Wähler“ genannt, hat gefälligst die Fresse zu halten und den idiotischen Spass, gefälligst ohne zu murren zu bezahlen.
    Kennt jemand dieses Gerichtsurteil….und könnte dat hier mal verlinken?

    EU will Deutschland in zwei Strompreiszonen teilen

    Die EU-Kommission droht Deutschland nach Informationen der „Welt am Sonntag“ mit der Zerschlagung in zwei Strompreiszonen. Strom wäre dann in Süddeutschland deutlich teurer als im Norden.

    Hintergrund der Überlegungen sind jahrelange Verzögerungen beim Ausbau der deutschen Stromnetze. Der in die Nachbarländer überfließende Überschussstrom sei „eine Quelle politischer Konflikte und behindert die Integration der west- und osteuropäischen Strommärkte“, heißt es in Brüssel. Am Jahresende möchte die Kommission Pläne für eine Marktordnung präsentieren, in der auch der Zuschnitt von Preiszonen angesprochen wird.

    Ist doch schon seit Jahren meine Rede……Liberalisierung der Energiemärkte EU-weit, beißen sich nun mal mit dem deutschen Vorreiter-Sonderweg namens Energiewende.

    Auch im Bundestag kursieren nach Informationen der „Welt am Sonntag“ bereits Prognosen der Bundesnetzagentur, denen zufolge die Leitungsverbindungen frühestens 2025 fertiggestellt sein werden. Grund für die Verzögerung ist ein neues Gesetz, das den Vorrang von Erdkabeln vorschreibt. Die bisherigen Trassenplanungen der Netzbetreiber, die hauptsächlich auf Freileitungen basieren, müssen deshalb von Neuem begonnen werden.

    Ach ja, Energiepolitik kann was so Schönes sein, wenn die von einer KITA Krabbelgruppe freihand im Sandkasten geplant wird und das auch noch Gottes Segen, von den weltlichen Vertretern des einzig Wahren…..von den Kanzeln, von oben herab verkündet wird.

    Wir sind am Arsch

    Onkel Heinz…………wenn das Stromnetz erst mal so intelligent wie Claudia Roth oder der Erzengel ist, sind wir alle Probleme los……ich investieren jetzt mein Geld in Kerzenhersteller

  52. interessant die Aussage eines bayrischen Feuerwehrmannes,dass der viele Schlamm von den Maisfeldern stammt.
    Müsste man die Toten also der „Energiewende“ zurechnen ?

    Oder die Opfer des Sandsturmunfalles 2011 auf der A 19, der durch ein Maisfeld verursacht wurde ?

  53. Das ist falsch.
    Die 26.000 Windkraftanlagen beanspruchen somit 0,2 Millionen ha Fläche.

    14m Turmdurchmesser ( reicht für eine 6MW-Anlage ) + 50m² Stellplatz für Servicefahrzeuge ergeben 250m² Fläche.

    26 000 x 250m² = 6,5km² oder 650 ha die Landwirtschaft oder Waldbau entzogen werden, mehr nicht.

    26 000 x 6MW = 156 GW, da aber nur ca. 2000h jährlich durchschnittlich Vollast geliefert wird, kernkraftwerke etwa 6000h entspricht das ca. 36 großen Kernkraftswerkblöcken.

    PS..

    Ein Kernkraftwerk mit 2 Blöcken wie Phillipsburg hat einen Flächenbedarf von 0,87km², 18 Anlagen also 15km², mehr als doppelte entsprechender Windkraftjahresarbeit.

    Speicherung bei Windkraft,? Weniger Flächenbedarf als die derzeitigen aufgelassenen undn aktiven Braunkohlegruben und der Wismut-Uran-Brachen.

  54. @Wolle vom dummen Schaf

    Ohh….tolle Rechnung, der erste Fehler sind schon mal die 6 MW-Anlagen, denn in Schwachwindgebieten werden bevorzugt 2-3 MW-Anlagen mit größeren Flügeln gebaut um auch bei schwächeren Wind a bisserl Strom erzeugen zu können.
    50 m2 Stellplatz….geil und wie kommt das Servicefahrzeug dort hin?…fliegen….beamen?

    2000 Volllaststunden….jup, träum weiter.
    Speicherung….welche denn?
    Power to Gas?….des Erdgasnetz vergewaltigen oder doch eigene unterirdische Speicher bauen?
    Pumpspeicherwerke?….guck Dir mal den Flächenbedarf von Goldistal an und von den Dingern bräuchten wir mehrere Hundert Stück…..
    Die Tatsache, das Du mit einen Taschenrechner und den Grundrechenarten umgehen kannst, beweist noch lange nicht, das Du auch dem logischen Denken mächtig bist.
    Ham die Grünen schon wieder ihre Propaganda-Abteilung aktiviert….oder fürchtet ein Windbaron um seine Gewinne?

    Onkel Heinz…………..ach Menno…..(den Rest verkneif ick mir)

  55. Geht doch:

    The Danish government has announced a new proposal to resolve the problem of the renewable energy tax (PSO) which the EU believes to be illegal and which has become markedly more expensive for businesses and citizens than planned. Climate and Energy Minister Lars Christian Lilleholt will cancel all coastal wind turbines which were agreed to be built in 2012 and promises to replace them with a new offshore wind farm in 2025. “When I think back on the energy agreement from 2012, it was a mistake that agreed to build the coastal wind turbines,” he said.

    Denmark Cancels All Coastal Wind Farms, Delays New Builds Until 2025

    Man wird wach 😀

  56. Landraub durch Erneuerbare Energien ?????????????

    Zumindest beim Strom ist das Thema Flächenbilanz keines, da sehen ja genügend Dach und Fassadenflächen zur Verfügung um ca. gesamten Strombedarf der BRD zu decken (in kWh).

    Der Nettostromverbrauch in D ist so um 600 TWh im Jahr (600.000.000.000 kWh/a)
    1 kWp PV bring bei der Verwendung von Dächern in Ost, Süd, Westausrichtung und die Südfassaden ca. 800 kWh/Jahr.
    600.000.000.000 kWh/a / 800 kWh/a = 750.000.000 kWp müssten im Deutschland installiert werden.
    Für 1 kWp werden ca. 7 m² Fläche benötigt.
    750.000.000 kWp * 7m² = 5.250.000.000 m² (5.250 km²) reichen aus um Deutschland, zumindest rechnerisch mit Strom zu versorgen.

    Wie hoch ist nun eigentlich der Flächenbedarf der besehenden Gebäude in Deutschland?
    Statistisches Bundesamt 2014, Gesamte Siedlungs- und Verkehrsfähigen ca. 48.600 qkm.
    Statistisches Bundesamt 2014 ca. 25.000 qkm (Gebäude und Freiflächen)
    Wie groß sind jetzt eigentlich nur die reinen Gebäudeflächen?
    Da habe ich nichts vernünftiges gefunden.
    Ich vermute das so 20 bis 30 % der 25.000 qkm auch tatsächlich mit Gebäuden bebaut sind und die benötigten ca. 5.250 qkm auch bereits vorhanden sind.

    Man kann aber nicht jedes Dach oder jede Fassade nutzen, Denkmalschutz, Beschattung usw. aber die Vorhandenen Gebäude reichen so in etwas aus die Jahresstrommenge aus PV zu erzeugen.

    Strom nur aus PV zu machen macht auch keinen Sinn, da müssen auch noch einige Windräder und die anderen EE- Geschchten mit an den Start.

    Für die Dunkelflaute muss man eben noch Gas oder Öl im BHKW umwandeln in Wärme und Strom.
    Nicht nur einfach verbrennen im Gas oder Öl-Brenner, da hat man ja nur die Wärme.

    mfg

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