Leise rieselt der Schnee

26. Oktober 2010 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses, Schnee und Eis

Die Alpen haben bereits bis in die Täler eine geschlossene Schneedecke und die Zugspitze mehr als einen Meter Schnee. So die aktuellen Meldungen.
Normal für die Jahreszeit, wenn auch der Oktober in Deutschland in diesem Jahr mit regional 7-9 Grad Durchschnitt deutlich unter dem Mittel liegt.

Doch um so lauter rieseln derzeit die Meldungen vom kommenden Jahrhundert- nein, Jahrtausendwinter aus den Medien.

Eine Bitte vorweg: Haken sie das Thema ab. Das ganze ist der übliche Medienrummel um .nichts.

Was, sie zweifeln?

Angefangen hat es im September mit Pressemitteilungen, dass sich Russland und die USA auf harte Winter vorbereiten müssen. Nun, vorbereitet sein sollte man eigentlich immer, egal, was die Propheten vom Turm blasen. Und Fakt ist nun mal, dass es immer größere Teile der Bevölkerung immer härter trifft, da sie einfach kein Geld für Heizung, ausreichend Nahrung und Kleidung besitzen.

Diese Woche hat die Zeitung mit den großen bunten BILDchen das Thema aufgegriffen und verbreitet, dass auf Grund der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko und der Chemiebelastung des Ozeans der Golfstrom geschwächt werden könnte, was zu deutlich niedrigeren Temperaturen in Europa führen würde.

Andere behaupten das sei völliger Quatsch (womit sie recht haben) und bringen das bereits alte Lied vom schmelzenden Arktiseis, was den Golfstrom zum versiegen bringen könnte.
Auch das ist, bezogen auf den kommenden Winter, einfach nur Käse.

Bevor ich zur eigentlichen Prognose der kommenden Jahreszeit komme, muss ich erst mal die genannten möglichen Ursachen einer Kältewelle auseinander nehmen.

Bei der Bekämpfung des Ölteppichs wurden zwar mehr als 7,5 Millionen Liter der Chemikalie Corexit eingesetzt, um den Ölteppich aufzulösen. Jeder kann sich aber gerne ausrechnen, welche homöopathischen Mengen das im Verhältnis zur transportierten Wassermenge des Golfstrom sind, also lassen wir das…
Diese Behauptung ist durch keine wissenschaftliche Studie irgendwie gedeckt, so Mojib Latif (IFM-Geomar) in der „Bild“. Die Aussagen dieses Klimawissenschaftlers sind häufig umstritten, jedoch war er einer der ersten, die offen von langfristig stagnierenden oder sinkenden Temperaturen in Europa auf Grund veränderter Meeresströmungen sprach.

Die zweite These ist zunächst nicht von der Hand zu weisen, da einige Studien eine solche Möglichkeit näher untersucht haben und nachweisen konnten, dass die Salinität (Salzgehalt) als ein Faktor an den Meeresströmungen beteiligt ist.
Diese Studien stellen jedoch lediglich Möglichkeiten einer zukünftigen Entwicklung dar, und bisher wurden keine signifikanten Veränderungen des Golfstromes festgestellt (Latif).

Ein Blick auf die Wasseroberflächentemperaturen des Nordatlantik zeigt denn auch, dass hier aktuell eher mehr Wärme vorhanden ist wie in den vergangenen Jahren.
Link
Letztlich gilt: Die Wetterlage an einem Ort bestimmt die Temperaturen und damit schlussendlich auch das Klima, nicht umgekehrt (Darüber vielleicht mehr in einem folgenden Artikel).
Auch diese Variante der Meldung ist also nichts als Panik-mache.

Aber wie wird denn nun der Winter?

Tja, liebe Leute, tut mir ausgesprochen Leid, aber Prognosen sind nun mal schwierig (besonders, wenn sie die Zukunft betreffen). Sie erinnern sich?

Möglich, dass diese Vorhersagen eintreffen. Auch die Langfristvorhersagen der NOAA gehen für Mitteleuropa von Temperaturen unter dem Mittel aus. Es ist eine statistische Modellvorhersage, die bestimmte bekannte Indizien des vorangegangenen Wettergeschehens für eine Prognose nutzt.
Dem widerspricht die Tatsache, dass schon geringe räumliche Verschiebungen der vorhergesagten Wetterlage lokal genau das Gegenteil eintreffen lassen können. Wärme und Kälte liegen oft nahe beieinander.

Und bekannt ist auch, dass auf einen kalten Winter in Deutschland oft ein zweiter, selten jedoch ein dritter folgt.

Die allgemeine Zirkulation der nördlichen Atmosphäre hat sich in den vergangenen Jahren von einer überwiegend zonalen auf eine meridionale Strömung umgestellt. Eine solche führt zu ausgeprägteren Extremen in mittleren Breiten, die ich so bereits für 2010 vorhergesagt hatte.

Es ist ganz einfach so, dass eine verringerte Westdrift die Hochs und Tiefs über Tage stationär werden lässt. Warme Luft auf der Vorderseite eines Tiefs schaufelt dann wochenlang heiße Luft aus subtropischen Gebieten weit nach Norden, die erst strahlenden Sonnenschein und zunehmende Hitze, aber auch Gewitter bringt, während auf der Rückseite Kälte und starke Dauerniederschläge agieren. Beides haben wir zu spüren bekommen.
Hält diese Strömung auch im Winter an, wird es wieder Gebiete geben, die sehr mild davonkommen, während sich woanders (überwiegend im kontinentalen Bereich) die Kälte festsetzt.

Vieles spricht dafür, dass dieser Wechsel zwischen den Oszillationstypen in langjährigen Zyklen verläuft (NAO, AO), aber keine Regel ohne Ausnahme.

Also, es wird wärmer oder kälter. Das hängt vom Wetter ab.

Es grüßt
Euer Wetterfrosch

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30 Kommentare
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  1. [Edit. Bitte bleiben Sie sachlich. RK]
    Mit pseudowissenschaftlchen quasi meteorologischen Scheinfakten völlig am Thema vorbei.
    Wir sprechen uns nach diesem Jahrhundert-Winter (Kälte) wieder.

  2. Lieber Mercur,
    schön, dass Sie sich so kompetent zu Wort melden. Wenn Sie sich jetzt noch dazu hinreißen könnten, die dämlichen, nichtssagenden Inhalte zu benennen und die pseudowissenschaftlichen quasi meteorologischen Scheinfakten wissenschaftlich zu widerlegen, würden wir uns sehr freuen.
    OfG

  3. Wenn der Hahn kräht auf dem Mist………….

    Achtung Wetterfrosch, die Planeten fliegen wieder tief………ausserdem, was geht uns Deutschland an, irgend eine Ecke auf der Erde wird bestimmt wieder zu warm sein um den globalen Mittelwert wieder in schwindelerregende Höhen zu treiben.

    Im Namen meiner Heizkostenabrechnung hoffe ich inständig, das dieser Winter mild und luschig wird…….werde mal zum Astrologen gehen und gucken wie die Planeten gerade stehen.

    PS. Mal unter uns Pastorentöchter……..hat sich schon wieder ein V…. eingeschmuggelt?

    MfG
    Heinz Eng

  4. Eine Bitte vorweg: Haken sie das Thema ab. Das ganze ist der übliche Medienrummel um .nichts.

    Ich würde ja begrüßen, wenn Ihre Bitte erfüllt werden würde. Aber ich bezweifle, dass das passieren wird. Die erste Vorschau auf die kommenden Kommentare zu einem knackig kalten Winter (so er denn wie letztes Jahr eintritt) liefert Herr Eng ja freundlicherweise bereits (und damit meine ich nicht seinen Kommentar zu den Heizkosten, die wünsche ich mir auch niedrig) …

  5. Ahh, Herr Superkorrekt begibt sich in die Niederungen der Skeptiker um seine Meinung kund zu tun, welch Ehre für uns Unbedarfte.
    In vortrefflicher Weise wird Herr Eng zurechtgewiesen aber gar hinterlistig Kommentar #1 geflissentlich übersehen, dient er doch der eigenen Agenda.

    Man, hier geht es für Otto-Normal um wichtige Fragen…….soll ich noch rechtzeitig Brennstoff in überhöhten Mengen bunkern, soll ich im Schneearmen Flachland jetzt teure Winterreifen kaufen oder mal 3 Tage das Auto stehen lassen, soll die Kommune übermäßig Salz lagern oder reichen die gewöhnlichen Mengen….u.v.m.?

    Wenn Ihnen das Niveau hier zu niedrig ist, weil es sich auch Normalbürger wagen hier ihre Kommentare abzugeben, dann gehen Sie doch endlich wieder zu Herrn Hoffmann oder sonstigen Pro-AGW-Selbstbeweihräucherern und geilen sich dort über den unwissenden Pöbel auf.

    Erst erzählen uns die „Klimaforscher“ das es in Deutschland keine harten Winter mehr geben wird, jetzt plötzlich sollen die Winter aufgrund der globalen Erwärmung immer kälter werden und unsereins kann bloss noch ungläubig mit offenen Mund vor sich hin starren und sich am Kopf kratzen.

    Ich bin gewöhnlich ein lieber netter Kerl, aber wenn mir einer aus dem weißen Turm auf arroganter Art und Weise zu verstehen gibt das ich mich gefälligst nicht zu äussern haben, dann mache ich genau das Gegenteil.
    Immer daran denken, die hart arbeitenden Steuerpöbel ermöglichen Dank Schaffung des nationalen Bruttosozialproduktes erst Leuten wie Ihnen an irgendetwas rumzuforschen.
    Im Gegensatz zu Ihnen werden Fehler die wir machen sofort abgestraft, wenn wir eine falsche Entscheidung treffen dann kann es für Firmen das Aus bedeuten……..bei Ihnen dagegen bleiben falsche Prognosen ohne Folgen, man hatte halt noch zu wenig Daten oder sonstigen Quatsch.

    Also Sie Genie, wie wird dieser Winter für Deutschland, wird ja wohl nicht schwer sein zu berechnen wenn die Klimaforschung selbst ins Jahr 2100 hineingucken kann?

    H.E.

  6. Heinz Eng:

    gar hinterlistig Kommentar #1 geflissentlich übersehen, dient er doch der eigenen Agenda.

    Zu #1 ist in #2 alles gesagt -- ich bin auch kein Fan von substanzloser Kritik.

    wenn mir einer … auf arroganter Art und Weise zu verstehen gibt das ich mich gefälligst nicht zu äussern haben, dann mache ich genau das Gegenteil.

    An wen geht denn dieser Vorwurf jetzt, an Wetterfrosch oder an mich? Ich habe mich lediglich seiner Meinung angeschlossen … Und nachdem Sie klarmachen, dass Sie sich von mir nicht den Mund verbieten lassen (was ich gar nicht vorhabe), kommt folgender schöner Satz:

    … gehen Sie doch endlich wieder zu …

    Ich kann Ihnen versichern, auch ich lasse mir von Ihnen nicht den Mund verbieten, auch wenn Sie das (im Gegenteil zu mir) wollen.

    Also Sie Genie, wie wird dieser Winter für Deutschland, wird ja wohl nicht schwer sein zu berechnen wenn die Klimaforschung selbst ins Jahr 2100 hineingucken kann?

    Wenn ich auch nur die leiseste Idee hätte, wie Sie auf die Idee kommen, ich könnte sowas, dann würde ich diesen Irrtum ja ausräumen. Aber so …

    (Mehr sage ich dazu nicht, dieser Kommentar kann auch gern gelöscht werden, wenn es ein abgleiten der Diskussion verhindert)

  7. Hallo MM,
    dein #4 kann man leider so oder so, oder wie ich, gar nicht verstehen. Unser HE versteht es eben anders, als Du es gemeint hast 😉
    Also alle wieder runter kommen und hoffen, dass der Winter nicht al zu kalt wird. (Hab diesen Monat schon Heizkosten gespart, obwohl es viel zu kalt [und kälter als letztes Jahr] bei uns ist) 😉

  8. @Müller

    Eine Bitte vorweg: Haken sie das Thema ab. Das ganze ist der übliche Medienrummel um .nichts. (Wetterfrosch)…….Ich würde ja begrüßen, wenn Ihre Bitte erfüllt werden würde. Aber ich bezweifle, dass das passieren wird.Die erste Vorschau auf die kommenden Kommentare.. liefert Herr Eng ja freundlicherweise bereits…

    Hmm, mein Kommentar Nr. 3 bezog sich auf Merkur….was Sie daraus konstruiert haben ist ja wohl deutlich für jedermann zu erkennen, oder sehe ich hier nur Flöhe husten?

    Statt sich über den unflätigen Merkur aufzuregen, fangen Sie mal wieder bei mir an, der Eng ist ja etwas blöde, der kriegt das eh nicht mit…oder was?
    Wenn ich eine Laus im Pelz habe, dann muss ich mich eben kratzen und das ist somit eben geschehen.

    Ansonsten, um des Friedens Willen und diesen Thread nicht weiter zu stören werde ich klein beigeben und die Gusche halten.

    Schönen Tag noch.

    H.E.

  9. Leute, nicht gegenseitig provozieren.
    #4 MMüller
    Bitte konkret sagen, was Ihnen am Kommentar von HE nicht gefällt. Ansonsten ist die Kritik Substanz-los und unterscheidet sich nicht wesentlich von #1…
    @H.Eng
    Ok, jetzt tief Luft holen und dann freue ich mich schon auf Deine nächsten Kommentare. Läuse sind lästig, sollten uns aber nicht von der eigentlichen Sache abbringen-.
    mfg Wetterfrosch

  10. @Wetterfrosch

    Ok, habe tief eingeatmet und mittels Zigarette die am Hungetuch nagende energieintensive Industrie unterstützt, bin also wieder die Ruhe selber (scheixx Nikotinsucht).

    @MM

    Wenn ich auch nur die leiseste Idee hätte, wie Sie auf die Idee kommen, ich könnte sowas, dann würde ich diesen Irrtum ja ausräumen. Aber so …

    Aufgrund meiner tiefer gehenden Analysen Ihrer Beiträge bei EIKE muss ich davon ausgehen das Sie zumindestens jemand kennen der lesen und schreiben, ähmm rechnen kann.
    Aufgrund Ihres sicherlich gut ausgebauten AGW-Netzwerkes dürfte es Ihnen also ein leichtes sein hier eine Wetterprognose für Nov. 20010 bis Febr. 2012 (um wieder auf das Thema zurück zu kommen) abzugeben.

    Nach erfolgreichen Abschluss dieses Winters können wir dann vergleichen wie nahe Ihre Prognose der Wetter-Realität kommt (aber bitte nicht so blamieren wie das Met Office der letzten 3 Jahre) um daraufhin auf Ihre Kompetenz schließen zu können.

    Kennen Sie das Ding mit dem Wald?
    So wie mein rein ruft………..

    MfG
    Heinz Eng

  11. #4 MMüller
    Bitte konkret sagen, was Ihnen am Kommentar von HE nicht gefällt. Ansonsten ist die Kritik Substanz-los und unterscheidet sich nicht wesentlich von #1…

    Ich weiss nicht genau, wo sie da eine Kritik gesehen haben, aber vielleicht haben ja doch alle schon den letzten Winter vergessen. Da lief die Diskussion doch immer etwa wie folgt:

    Ich musste heute 3m Schnee schippen, also gibts kein GW.

    Den darauf folgenden Hinweis Wetter/Klima hat Herr Eng dann freundlicherweise hier vorweggenommen:

    irgend eine Ecke auf der Erde wird bestimmt wieder zu warm sein um den globalen Mittelwert wieder in schwindelerregende Höhen zu treiben

    Ich würde mich freuen, diese Art Diskussionen nicht wieder erleben zu müssen, bin da aber pessimistisch. Mehr wollte ich nicht sagen, keine Ahnung, warum da gleich alle explodieren.

  12. #11 M.Müller
    Sehen Sie, wenn Sie diesen Diskussionsgegenstand

    irgend eine Ecke auf der Erde wird bestimmt wieder zu warm sein um den globalen Mittelwert wieder in schwindelerregende Höhen zu treiben

    gleich genannt hätten, wäre über die Sache und nicht ad hominem diskutiert worden.
    Niemand kann wissen, wo Ihnen gerade ein Schuh drückt.

  13. @ M.Müller
    Zur Sache (und ihrem Problem mit Herrn Eng): Faktisch jedes besondere Wetterereignis wird heute weltweit über den Newsticker gegeben und meistens ein Statement abgegeben in der Form von „wenn auch kein direkter Bezug zum Klimawandel hergestellt werden kann, reiht sich das Ereignis xy sehr gut in den Trend zu (warm, kalt, nass, trocken, ….) Ereignissen ein.“
    Und da wundern Sie sich noch, wenn andere den Spieß umdrehen?

    Amüsant festzustellen, dass für die Klimapropheten das Jahr 2010 schon im August als das heißeste (nach NASA GISS) in die Geschichte eingegangen ist.
    Es geht mir hier nicht darum, über ein paar bedeutende Hundertstel zu streiten, aber falls La Niña im kommenden Jahr richtig die Zähne zeigt, kann es auch schnell das kälteste des neuen Jahrtausends werden. Und dann?
    Was ich einfach damit sagen will -- man soll den Tag nicht vor dem Abend loben.
    Wichtig, und amüsant dabei, dass Mitteleuropa von diesem globalen Trend wohl abgekoppelt ist. Nach einer warmen Dekade folgten nun bereits 3 kühlere Jahre. Tendenz fallend. Wetter und Wetterlage bestimmen die Temperaturen vor Ort, nicht ein globaler Mittelwert.
    Das lokale Wetter ist schon immer von beträchtlichen Schwankungen gekennzeichnet. Wenn es sich 30 Jahre hübsch an einen Trend hält, heißt das nicht, dass es im folgenden Jahr nicht ganz anders kommen kann.
    Deutschland hat zum Beispiel 30 Jahre eine verstärkte zonale Strömung zu spüren bekommen. Damit stiegen die Temperaturen merklich an, was im wesentlichen auf milde Luftmassen und mehr Globalstrahlung zurückzuführen ist.
    Jetzt, wo die Strömung lediglich wieder zum alten Muster zurückkehrt, wird natürlich mächtig geschwurbelt. Dass kann ja nur mit der globalen Erwärmung zusammenhängen, Kipppunkt, Eisschmelze, Golfstrom, blablabla.
    Dabei wird völlig vergessen, dass diese Wechsel zwischen zonalen und meridionalen Zuständen die Regel sind. Und meridionale Winde führen bei uns im Mittel eben zu stärkeren Schwankungen und etwas mehr Bewölkung und damit niedrigeren Temperaturen.
    Das schließt doch Effekte durch THG in keiner Weise aus. Nur muss man fairer Weise schon zwischen natürlicher Variabilität und THG-Forcing unterscheiden lernen.
    mfG

  14. Ich musste heute 3m Schnee schippen, also gibts kein GW.

    Ist genau so sinnvoll wie

    Winter ade
    Nie wieder Schnee?

    In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
    Wegen dieses so genannten Treibhauseffekts wird es in Mittel- und Nordeuropa künftig mehr Westwindlagen geben. Das hätte wiederum regenreiche und noch mildere Winter zur Folge.

    Quelle: SPON
    Merken Sie was?

  15. @MM

    Jaja, Wetter und Klima………läuft es schlecht für die Hyper dann ist das schnödes Wetter, läuft es gut wie dieses Jahr Juli dann sind das garantiert die brutalen Auswirkungen des menschenverursachten Klimawandels, so ungefähr?

    2 kalte Winter in Deutschland haben noch nichts zu sagen, halb Europa, Asien und Amerika im Schneechaos haben nichts zu sagen, Eiseskälte bei der Fussball-WM in Südafrika haben nichts zu sagen, Schnee im australischen Frühling hat nichts zu sagen, Rekordkälte in Südamerika hat nichts zu sagen….ist ja alles nur Regional und hat rein garnix mit Klima zu tun, ich weiiissss.

    Da matschen wir uns doch lieber ein paar globale Temperaturen zusammen indem wir dann auch noch die Stationszahlen auf 1100 reduzieren, da rechnen wir uns für fehlende Stationen (ganze Nationen) einfach mal ein paar imaginäre Daten aus, da sagen wir abwechselnd warme oder kalte Winter für Deutschland vorraus, da versühlen wir ein paar Rohdaten da, da korrigieren wir ein paar USA-Daten dort……………und schon schmilzt der Nordpol in ungeahnter Geschwindigkeit vor sich hin.

    Soweit der mediale Klimawandel wie er sich für mich persönlich darstellt und auch den meisten Menschen in meinen Umfeld.

    Bricht man alles auf den kleinsten gemeinsamen Nenner heruntern, haben Sie da ein paar ärmliche Watt/m2 bei Erhöhung der CO2 Konzentration um das doppelte und stochern ansonsten im seichten Sumpf der Vermutungen herum.
    Mittels selektierter Baumringdaten wird uns dann noch ein toller Hockyeschläger präsentiert, der uns beweisen soll das es niemals nimmer wärmer seit der Invasion gewisser Elefanten in den Alpen war als heute.

    In diesen Zusammenhang darf man auch Ihr überproportionales Interesse an Beck werten, denn wenn auch nur ein Quentchen seiner Thesen der Wahrheit entsprechen würde, hätten die lieben Berufshyper das nächste Problem……..deswegen nimmt man ja auch lieber Eisbohrkerne als reale Messungen, gelle.

    Mangini……weltweite Sedimentkerne……..Bohrlochmessungen……..Baumstubben unter zurückweichenden Gletschern, historische Wetteraufzeichnungen….alles bloss „regionale Aussreißer“ und nicht relevant für die heutigen bezahlten Klimaforscher, es kann nicht sein was nicht sein darf.

    Klima ist die Gesamtheit von Wettereinflüsse an einem Ort über einen bestimmten Zeitraum (willkürlich auf 30 Jahre festgelegt)……..also hat WETTER sehr wohl einen Einfluss, denn es ist das zukünftige Klima.

    Jaja, Skeptiker sind Flachweltdenker die allesamt von bösen Konzernen finanziert werden um die wahren Geistesgrößen dieser Zeit am Mahnen zu hindern.
    Nur blöd für Hyper, die doofen Skeptiker wollen einfach nicht wegsterben, es kommen einfach viel zu viel neue dazu (wie ich seit 2005), die Internetarbeit für die Verteidiger des einzig wahren Glaubens kommen einfach nicht zur Ruhe. (mein Mitleid)

    So, das mal als Zusammenfassung für Sie………..wenn ich explodiere sieht das ganz anders aus, denn müsste bei jeden zweiten Wort der Piep-Ton kommen, so aber habe ich gerade mal etwas die Stimme angehoben.

    Inzwischen ist das Vertrauen zur aktuellen Klimaforschung in sich zusammengebrochen und solange Ihr es nicht schafft den Pachauri endlich los zu werden, wird sich daran auch grundlegend nichts mehr ändern, selbst wenn die zehnfache Anzahl an Auftragsschreibern hyperventilierend durch alle skeptischen Blog dieser Welt humpeln würden.

    Bei der zukünftigen Energieversorgung weiß ich was uns von Instituten, Experten und Regierungen für Unsinn erzählt wird, beim AGW muss ich mich leider mangels Wissen und Erfahrung auf andere Skeptiker verlassen.

    Wenn Sie dann ausgebockt haben, können Sie sich ja mal zivilisiert äußern ohne gleich wieder Ihre typisch subtilen Anspielungen aus dem “ Rhetorikbaukasten“ hervor zu kramen.

    Einen wunderschönen Mittwoch Abend noch, Herr Müller.

    H.E.

  16. Zum Thema passt auch eine Studie von Solanki et al. den „Environmental Research Letters“ 04/2010 .
    Hier eine Veröffentlichung dazu.

    Trotz des Trends zur globalen Erwärmung drohen in Mitteleuropa und Großbritannien in den nächsten Jahren möglicherweise häufiger klirrend kalte Winter. Zu diesem Ergebnis kommt eine (…) veröffentlichte Studie deutscher und britischer Forscher, wie die Max-Planck-Gesellschaft in München mitteilte. Als Ursache vermuten die Wissenschaftler die derzeit niedrige Sonnenaktivität.

    Demnach besteht eine Korrelation zwischen der NAO und der Sonnenaktivität, wer hätte das gedacht…
    könnte, möglicherweise…
    Es kann passieren, dass nur GB den Schneejoker zieht und wir im Januar in der Sonne sitzen, auch umgekehrt ist natürlich alles möglich!

  17. @Wetterfrosch

    …….und stochern ansonsten im seichten Sumpf der Vermutungen herum…….
    …..Als Ursache vermuten die Wissenschaftler die derzeit niedrige Sonnenaktivität…….

    Jaja, ich sagte es bereits

    H.E.

  18. Hallo zusammen,

    hier kommt mal etwas von einem Nichtklimawissenschaftler: Die Frage nach dem kalten kommenden Winter wurde vor einiger Zeit schon mal auf WUWT gestellt, und man bat um Abgabe von (fundierten) Stimmen. Ich habe mir erlaubt, da folgendes zu schreiben:
    Sieht man sich die Karten der Abweichung der Wassertemperatur im Nordatlantik von einem Mittelwert an, fällt auf, dass das Wasser um Grönland und überhaupt im Norden wärmer, in Mittleren Breiten dagegen kühler als dieser Mittelwert ist. Wärmeres Wasser wird dann erst wieder in den Subtropen angetroffen. Mit anderen Worten: Der absolute Temperaturgegensatz der Wassertemperatur ist in den mittleren Breiten deutlich abgeschwächt, während er weiter südlich viel stärker ist. Der Hauptemperaturgegensatz zwischen hohen und tiefen Breiten liegt also deutlich weiter südlich als bisher. Da die Temperatur des Untergrundes immer auch der Westwindzone seinen Stempel aufdrückt, müsste also auch der Westwindgürtel in diesem Winter weiter südlich liegen mit der Folge, dass die atlantischen Warmluftmassen ins Mittelmeer zielen und nicht zu uns. Dies würde jedoch tatsächlich häufig kalte und auch schneereiche Witterung bei uns bedeuten.
    Als Nichtfachmann darf ich auch Folgendes sagen: Mir ist in diesem Herbst ein absonderliches Verhalten von Vögeln und Eichhörnchen aufgefallen, das ich in dieser Form lange nicht mehr gesehen habe. Aus diesem Grunde wette ich auf einen sehr kalten Winter!

    Es darf gerne gelacht werden!

    Chris Frey

  19. Lieber Herr Müller,
    legen wir doch mal die Maßstäbe an den Deutschen Wetterdienst an.
    Der DWD schreibt in seiner Pressemitteilung vom 27.4.2010 http://tinyurl.com/2gym2od:

    2009 brachte zwar keine neuen Rekorde -- hat den Erwärmungstrend der vergangenen Jahrzehnte aber klar bestätigt … und das Jahrzehnt 2000 bis 2009 in Deutschland -- und auch weltweit -- die wärmste Dekade seit Beginn flächendeckender Messungen war..

    Selbstverständlich kann statistisch gesehen auch eine annähernd konstante Dekade oder ein warmes Jahr einen Erwärmungstrend nicht bestätigen. Das zu behaupten ist naturwissenschaftlich und mathematisch gesehen falsch und grober Unfug. Das lernen Physik- und Chemiestudenten spätestens im 2. Semester.

    Naturwissenschaftlich korrekt kann man nur sagen, dass auch eine annähernd konstante Dekade, wie wir sie laut HadCrut haben, laut GISS nicht haben, statistisch gesehen einem langfristigen Erwärmungstrend nicht widerspricht. Bestätigen tut sie ihn aber nicht.

    Korrekte Formulierungen sind aber das Zeichen für gute Naturwissenschaft.

    Ich finde solche Formulierungen vom DWD, peinlich für das naturwissenschaftliche Grundniveau in Deutschland und für eine Organisation die vor allem Naturwissenschaftler beschäftigt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  20. @ Chris Frey
    Eine Frage von Nichtklimawissenschaftler zu Nichtklimawissenschaftler:
    Und was, wenn die (gut beobachtete) Verlagerung der warmen Wassermassen von der Luftströmung initiiert ist?
    Also, weil die Luftströmung anders verläuft (meridional), wird mehr Wärme in subpolare Bereiche befördert, dafür ist es in mittleren Breiten überwiegend kühler und die Grenze zum subtropischen Bereich verläuft weiter südlich…
    mfG

  21. Wetterfrosch schrieb 27. Oktober 2010 17:23:

    #11 M.Müller
    Sehen Sie, wenn Sie diesen Diskussionsgegenstand

    irgend eine Ecke auf der Erde wird bestimmt wieder zu warm sein um den globalen Mittelwert wieder in schwindelerregende Höhen zu treiben

    gleich genannt hätten, wäre über die Sache und nicht ad hominem diskutiert worden.
    Niemand kann wissen, wo Ihnen gerade ein Schuh drückt.

    Da unterlag ich dann wohl einer Fehleinschätzung. Herrn Engs Kommentar enthielt zwei auf den Winter bezogene Aussagen, ich habe eine ausgeschlossen und gedacht, es wäre dann klar, dass ich die andere meinte. Ich werde mir in Zukunft etwas mehr Mühe geben.

    Bezug nehmend auf folgende zwei Zitate:

    Wetterfrosch schrieb 27. Oktober 2010 17:35

    @ M.Müller
    Zur Sache (und ihrem Problem mit Herrn Eng): Faktisch jedes besondere Wetterereignis wird heute weltweit über den Newsticker gegeben und meistens ein Statement abgegeben in der Form von “wenn auch kein direkter Bezug zum Klimawandel hergestellt werden kann, reiht sich das Ereignis xy sehr gut in den Trend zu (warm, kalt, nass, trocken, ….) Ereignissen ein.”
    Und da wundern Sie sich noch, wenn andere den Spieß umdrehen?

    Günter Heß schrieb am 27. Oktober 2010 21:00:

    Lieber Herr Müller,
    legen wir doch mal die Maßstäbe an den Deutschen Wetterdienst an.

    Ich weiss nicht, wo ich Verwunderung zum Ausdruck gebracht habe. Ich bin jedoch kein Fan von „kuck mal, die machen das, also machen wir das auch“. Und ich diskutier auch gern darüber, ob ein Statement falsch oder richtig ist, egal, von wem es kommt. Mehr sage ich jetzt nicht dazu, wir werden ja im Frühjahr sehen, ob mein Pessimismus angebracht war. Die Vorschau auf das kommende, die es in den letzten Kommentaren gab, hat diesen Pessimismus noch vergrößert.

  22. @Müller

    Man o man, Sie eiern jetzt aber mal richtig durch die Reihen, viele Worte und keinerlei Aussagen.

    Was hat mein :

    irgend eine Ecke auf der Erde wird bestimmt wieder zu warm sein um den globalen Mittelwert wieder in schwindelerregende Höhen zu treiben

    mit Ihren:

    Ich musste heute 3m Schnee schippen, also gibts kein GW.

    zu tun? Ausser mir explizit zu unterstellen das ich Wetter und Klima nicht unterscheiden könnte?

    Erst einen Strohmann aufbauen und dann den unverstandenen Intellektuellen spielen, dessen fade Andeutungen niemand in der Lage ist richtig zu Interpretieren, sorry diese Art von Taktik ist mehr als durchsichtig.
    Eigentlich ist der Kernpunkt Ihrer Intervention hier, möglichst nicht über das Thema zu reden…….ein weiterer kalter Winter könnte vllt ja noch mehr Menschen über den AGW nachdenken lassen und das soll doch bitteschön nicht sein.
    Also wird schon mal im Vorfeld abgewunken und behauptet das kalte Winter keinen Einfluss auf die globale Erwärmung hat, da ja die globalen Temperaturen ganz anderes aussagen.

    Vorwärtsverteidigung um zukünftige „Schneeschippenbemerkungen“ schon im Vorfeld lächerlich zu machen, gelle.

    Und, wie wird denn nun der diesjährige Winter, darf ich aufgrund Ihrer Argumentationsängste davon ausgehen das es ein harter Winter wird?

    H.E.

  23. „Und, wie wird denn nun der diesjährige Winter, darf ich aufgrund Ihrer Argumentationsängste davon ausgehen das es ein harter Winter wird?“

    Ich geh mal davon aus, dass die Nächte diesen Winter länger sind, also die Nächte des letzten Sommers

  24. so ein extrem-kalter winter wäre meinem
    selbstisolationsprojekt zuträglich gewesen ):

  25. @falsch

    Mich deucht, manch anderen Zeitgenossen täte selbstgewählte Isolation, gar Askese die verkorksten Hirnwindungen wieder in des Sonnen Bahn zu lenken.
    Schizophrenie?…..Wenn Wohlstand, Wohlstandshass gebärt!

    Kleine Verneigung vor Ihrer Verdeh-Prosa, liegt mir gelegentlich auch im Tippfinger, ohne Schlussendlich doch den Weg ins Cyberfenster Eingang zu finden.

    MfG
    Heinz (siehts nicht immer so) Eng

  26. @Martin

    Ich geh mal davon aus, dass die Nächte diesen Winter länger sind, also die Nächte des letzten Sommers

    Und somit möchte ich auf mein erstes verbales Machwerk (#3) hinweisen, dessen einem gewissen Herrn so arg aufs Gemüt geschlagen ist:

    Wenn der Hahn kräht auf dem Mist………….

    Und wenn das wieder so ein schweinkalter Winter wird, dreh ich dem Vieh den Hals um.-):

    MfG
    Heinz Eng

  27. Cool
    H.E. hat uns zum Hähnchenessen eingeladen 🙂

  28. Lieber Chris Frey,
    die Beobachtung deiner Umgebung täuscht dich nicht.
    Sogar die Bauhöfe/Strassenmeistereien horten, zwar keine Nüsse aber Salz

    …Mir ist in diesem Herbst ein absonderliches Verhalten von Vögeln und Eichhörnchen aufgefallen, das ich in dieser Form lange nicht mehr gesehen habe. Aus diesem Grunde wette ich auf einen sehr kalten Winter!
    Es darf gerne gelacht werden!
    Chris Frey

    Ich beobachte meinen Nussbaum und die Sammler schon lange.
    Vor jedem sehr kalten, nicht unbedingt langen Winter trägt er unverhältnismäßig viele Nüsse.
    Er ist schwer geschädigt und trug die letzten zehn Jahre recht wenig Nüsse (max. 5 Liter).
    Jetzt ist die Saison vorbei und es sind locker 15-20 Liter.
    Selbst die Vögel knacken heuer die Nüsse direkt unter dem Baum, trotz der Katzen.
    Und die Eichhörnchen fingen damit auch sehr früh schon auf dem Baum an.
    Das ist wirklich absonderlich…
    Da wir die Natur in ihrer Komplexität nicht verstanden haben, sollten wir auf ihre kleinen Zeichen achten und nicht diesen Spinnern glauben, die sowieso keine klaren Aussagen treffen bzw. für jede Änderung eine plausible Erklärung finden.
    Oder kann mir jemand die tatsächliche Ursache für El Nino und La Nina erklären?

    Es wird NICHT gelacht werden!

  29. @Frosti

    Ahh, ein Mensch mit feiner Beobachtungsgabe, toll das es sowas noch gibt.

    Unter unseren Nussbaum scharen sich die Meisen und Spatzen und ich bin als Naturfreund ständig damit beschäftigt die Nüsse die auf den Beton geknallt sind zu zerknacken.

    Ja, auch mein privates Haustier, mein Hund hat früher als gewöhnlich mit dem Fellwechsel begonnen, kann ein Zeichen sein, muss es aber nicht….lassen wir uns einfach überraschen.

    Augen auf und anständig Brennstoff lagern, dann überstehen wir auch diesen Winter.

    MfG
    Heinz Eng

  30. Da wir die Natur in ihrer Komplexität nicht verstanden haben, sollten wir auf ihre kleinen Zeichen achten und nicht diesen Spinnern glauben, die sowieso keine klaren Aussagen treffen bzw. für jede Änderung eine plausible Erklärung finden.

    In diesem Satz verstricken Sie sich aber gewaltig.
    Die „Spinner“ achten sehr wohl auf kleine Zeichen der Natur. Und sie projizieren daraus auf die Zukunft, nur etwas wissenschaftlicher, wie Sie das vielleicht bei Zugvögeln oder Früchten tun.
    Wenn die „Vorhersagen“ dann nicht zutreffen, liegt das eben daran, dass, wie Sie richtig feststellen, die Natur in ihrer Komplexität nicht vollständig verstanden ist.
    Genau genommen gibt das Modell auch keine Vorhersage heraus, sondern Wahrscheinlichkeiten für des Eintreten bestimmter Zustände. Auf das Wetter bezogen also warm/kalt bzw. feucht/trocken. Mehr ist zum heutigen Zeitpunkt überhaupt nicht möglich.
    Wenn da mehr herein interpretiert wird, unterscheidet sich das Ergebnis nicht wesentlich von einer Glaskugelvorhersage.
    Das sollte die Kernaussage meines Beitrages sein.
    Wenn (sonst seriöse) Forscher sich dazu hinreißen lassen, mehr zu interpretieren als es die Daten hergeben, erweisen sie der Wissenschaft keinen Dienst.
    Und den Auftraggebern (Bürger, Politiker, Wirtschaft, Straßenmeisterei…) auch nicht.

    Wenn die Straßenmeistereien jetzt z.B. mehr Salz ordern als im vergangenen Winter, ist das vernünftig, denn wird das Streugut erst mal knapp und teuer, ist ein Nachordern teurer als Vorsorge (auch auf die Gefahr hin, zu viel bestellt zu haben). Die Einbeziehung des Orakels sollte das Letzte sein, was man dabei berücksichtigt…
    MfG

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