Leseempfehlung zum Jahrestag der EHEC Epedemie: „Antibiotika: Wo ist der Skandal?“

8. Mai 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Ökologistische Mythen

Kennen Sie den Begriff „FUD“? Er bedeutet „fear, uncertainty and doubt“, also Angst, Unsicherheit und Zweifel. Der Begriff beschreibt eine Strategie unliebsame Konkurrenz auszuschalten, indem man sie durch eine Medienkampagne negativ darstellt. Und zwar dadurch, dass man Angst vor deren Produkten macht, die Verbraucher verunsichert und ganz allgemein Zweifel an den Erzeugnissen der ungeliebten Konkurrenten zu sähen versucht.

Nichts Neues beim Staatsrundfunk

Dieser Begriff kam mir heute wieder in den Sinn als ich im Auto unterwegs im Deutschlandfunk das Magazin „Umwelt und Verbraucher“ hörte. Dort gab es den üblichen Mix, wie man ihn in einer solchen Sendung im Staatsrundfunk erwarten würde. Ein Thema war der Umstand, dass Frankreichs neuer Präsident Hollande angekündigt hat, den Kernreaktor Fessenheim abzuschalten. Die Redaktion war dafür.

Ein weiterer Themenblock wurde der jüngsten Publikation der neuen „Grenzen des Wachstums“ des Club of Rome gewidmet. Dem Verein, der ganz in Tradition der Zeugen Jehovas seit 1972 den nahenden Weltuntergang ausruft und den Termin bei jeder Neuberechnung weiter nach hinten verschieben muss. Aktuell wird der Beginn des Endes der Menschheit auf 2052 datiert. Natürlich war in dem Bericht kein Wort davon zu vernehmen, dass „Die Grenzen des Wachstums“ von 1972 vor allem für seine zahllosen grandios gescheiterten Prognosen bekannt geworden ist.

EHEC – Auf der Suche nach dem „richtigen“ Schuldigen

Diese Meldungen waren jedoch, schließlich handelt es sich beim DLF um einen öffentlich-rechtlichen Sender, genau so zu erwarten gewesen. Und auch der Beitrag, der für mich am heutigen Tag den größten Aufreger darstellte, ist eigentlich nur ein weiteres Beispiel dafür, welches Bild der Welt in unseren Staatsmedien verbreitet werden darf und welches nicht. Aber er ist ein besonders perfides Beispiel. Es ging dabei um die EHEC-Epedemie im letzten Jahr und um die vermeintlich Schuldigen am Ausbruch der Seuche.

Erinnern wir uns zurück. Vor einem Jahr stieg sprunghaft die Zahl an Infektionen mit einem besonders aggressiven EHEC-Bakterium an. Insgesamt erkrankten fast 4.000 Menschen, davon 855 schwer. 53 Menschen starben und bei vielen weiteren Fällen führte die Erkrankung zu völligem Nierenversagen. Die Betroffenen sind also, wenn sie keine Spenderniere finden, ein Leben lang auf die Dialyse angewiesen. Das ganze hätte also (gewiss zu Recht) zum größten Lebensmittelskandal in der Geschichte der Bundesrepublik werden können.

Hätte deshalb, weil sich nachdem man zunächst versucht hatte die Ursache bei der industriellen Erzeugung von Gurken und Tomaten auszumachen, ein als vorbildlich eingestufter Biobetrieb als Quelle für die tödlichen Keime identifiziert werden konnte. Eine wahrscheinliche Ursache, nämlich eine im Brunnenhaus installierte Personaltoilette, schaffte es kaum in die Medien. Stattdessen schob man die Schuld dem Erzeuger des Saatguts zu, einer Firma aus Ägypten. Da störte es auch niemanden, dass Samen der gleichen Charge in vielen anderen Betrieben in ganz Europa angebaut worden waren, ohne dass es zu einem vergleichbaren Krankheitsausbruch gekommen war. Hauptsache die heile Bio-Welt war wieder in Ordnung.

Antibiotikaresistenz durch Massentierhaltung? FUD!

Was ich heute jedoch beim DLF Verbraucher- und Umweltmagazin hören musste, ist nach dem erfolgreichen unter den Teppich kehren im letzten Jahr, als die nächste Stufe der Desinformation anzusehen. Nämlich die Suche nach  politisch genehmeren Schuldigen. Und die waren laut Deutschlandfunk die konventionelle Landwirtschaft gemeinsam mit der bösen Globalisierung. Als Gipfel der Faktenresistenz wurde in dem Beitrag noch vermeldet, dass der EHEC-Keim in der Massentierhaltung entstanden sein musste, was schließlich auch seine multiple Antibiotika-Resistenz erklären würde.

An dieser Aussage ist gleich mehreres falsch oder zumindest irreführend. Erstens gibt es dafür, dass die Massentierhaltung für das Entstehen des aggressiven EHEC-Typs verantwortlich ist, nicht den geringsten Beleg, zweitens stellte die Antibiotikaresistenz in diesem Fall kein Problem dar, weil Antibiotika bei der Behandlung gar nicht zum Einsatz kommen und drittens existiert auch der Zusammenhang zwischen multiresistenzen Keimen und der industriellen Landwirtschaft lediglich in den Köpfen der Bio-Protagonisten.

Von eben diesem konstruierten Zusammenhang handelt der Artikel, den ich Ihnen hier empfehlen möchte. Von dem immer erfolgreicheren Versuch, die Entstehung von resistenten Keimen der industriellen Landwirtschaft in die Schuhe zu schieben. Einer, wie der Autor eindrucksvoll darstellt, klassischen FUD Kampagne.

Hier ein paar kurze Auszüge, verbunden mit einer Empfehlung, den gesamten Artikel (hier: „Antibiotika: Wo ist der Skandal?“)  zu lesen:

Der Antibiotikaeinsatz bei Nutztieren macht seit Oktober 2011 Negativ-Schlagzeilen. Der langjährige Eifer verschiedener Gruppen, der modernen Tierhaltung große Gesundheitsrisiken für die Menschen zu unterstellen, erntete wieder Erfolg. Die letzten Etappen diese Eifers waren 2010 das Buch „Tiere essen“ von Jonathan Safran Foer1 und die PR um die sogenannte Antibiotika-Studie aus NRW im November 20112. Das sind aber nur die jüngsten Stationen in den seit über 100 Jahren andauernden Bemühungen, jeder Form der Erzeugung und Verarbeitung von Lebensmitteln im industriellen
Maßstab dramatische Gesundheitsgefahren zu unterstellen.

(…) Wer keine in Preis, Qualität, Nutzen und Geschmack wirklich überzeugenden Produkte hat, tut sich mit Umsatzsteigerung außerhalb der Fangemeinde schwer. Hilfsweise kann man die Konkurrenz und deren Produkte schlecht machen, so auf Umsatzzuwächse spekulieren. Ziel einer solchen „FUD-Strategie“ (Fear, Uncertainty and Doub“) ist es, beim Verbraucher Furcht, Ungewissheit und Zweifel über die Produkte und die konventionellen Landwirtschaft zu streuen: „Wenn ihr diese Produkte kauft, werdet ihr krank, verbreitet Krankheiten, Gefahren und Elend auf der Welt“.

(…) Statistiken oder Studien verleihen einem FUD den Anschein von Wissenschaftlichkeit. Nun kann man eine Studie nehmen, den unangenehmen Teil der Ergebnisse mit einer Menge nutzloser Informationen überdecken und die Statistik so verpacken, so verfälschen, dass der üblicherweise gehetzte Leser die Verpackung für den Inhalt hält. Der FUD ist geglückt, der FUD ist nicht mehr einfangbar, jede Kritik daran wird als Bösartigkeiten weggefiltert.

(…) Die Entstehung von Resistenzen ist bekannt: z.B. wo Medikamente falsch angewendet werden, wo Menschen in unhygienischen Verhältnissen leben, wo Schwerkranken ihr Weiterleben nur der Medizin und einer ständigen Medikamententherapie verdanken, schon alle Antibiotika verabreicht wurden und sich immer mehr Resistenzen im Laufe der Krankengeschichte entwickeln, wo sich vorgeschwächte Menschen immer wieder Keimen aussetzen (z.B. Sex), u.a.. Hier ist das Haupt-„Labor“ für die Resistenzentwicklungen, nicht in Ställen, da leben die Sündenböcke. Resistenzen sind damit verbunden, nicht mit dem Fleischkonsum, da sind Rohkostesser mitunter stärker gefährdet25. Es gibt keine Nutztiere mit langer Krankengeschichte.

 

 

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16 Kommentare
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  1. Danke Herr Kipp für den interessanten Artikel. Wieder einmal bestätigen unsere gleichgeschalteten Medien, wessen Kind sie sind. Sie fühlen sich nicht dazu verpflichtet, ausgewogen und ohne Wertung zu berichten, wie es eigentlich sein sollte. Nein, die öffentlich rechtlichen Medien geben 1 : 1 die Meinung ihrer Dienstherren nach dem Motto wieder, es kann nicht sein, was nicht sein darf! Volksverblödung pur.

    karl.s

  2. Produziert der romantische Gärtnerhof Bienenbüttel wieder? Das Kernkraftwerk Krümmel nebenan wurde ja wohl stillgelegt. Selbst einer alten Plaudertasche bleibt da die Spucke weg. mfG

  3. Merkwürdig ist, dass eine Industrienation halsüberkopf aus der wohl „nachhaltigsten“, da dauerhaft verfügbaren Energiegewinnung mittels Kernkraft aussteigt, obwohl -entgegen aller prognostizierten Horrorszenarien, wie z. B. im Rasmussen Report, in der Deutschen Risikostudie Kernkraftwerke (DSR) in der Studie der Gesellschaft für Reaktorsicherheit GSR (1979, 1989) -- der „Ernstfall“ von Fukushima KEINEN EINZIGEN TOTEN aufgrund ionisierender Strahlung verursacht hat, auf der anderen Seite eine Form der landwirtschaftlichen Produktion in den Himmel lobt, die nachweislich in 2011 allein durch einen einzigen, unprovozierten Unfall 53 TOTE UND TAUSENDE VERLETZTE produziert hat (Dunkelziffer unbekannt).

    Die Berichterstattung in den Medien ist da nur das Spiegelbild einer komplett schizophrenen Gesellschaft.

  4. Ich kann mich der Empfehlung, den Text von Georg Keckl zu lesen, nur anschließen.

  5. Klasse Artikel. Ich hätte ganz ähnliche Worte gewählt:

    Dort gab es den üblichen Mix, wie man ihn in einer solchen Sendung im Staatsrundfunk erwarten würde.

    … Club of Rome gewidmet. Dem Verein, der ganz in Tradition der Zeugen Jehovas seit 1972 den nahenden Weltuntergang ausruft und den Termin bei jeder Neuberechnung weiter nach hinten verschieben muss.

    Und auch der Beitrag, der für mich am heutigen Tag den größten Aufreger darstellte, ist eigentlich nur ein weiteres Beispiel dafür, welches Bild der Welt in unseren Staatsmedien verbreitet werden darf und welches nicht.

    Höchst interessant ist, was in dem verlinkten Artikel der Ärztezeitung (betreffs Brunnenhaus mit Personaltoiletten) konstatiert wird:

    Dazumal gehen Experten davon aus, dass der epidemische Serotyp längt seinen Platz in der Umwelt gefunden hat: In Zukunft bräuchte es keine Sprossensamen mehr für einen erneuten Ausbruch. Der renommierte EHEC-Fachmann Professor Helge Karch von der Uni Münster hatte bereits während der Hochphase der Epidemie vermutet, dass der Keim in der Umwelt angekommen ist. Dort werde er sich nun einnisten.

    Also eine ideale Basis, um jeden ursächlichen Zusammenhang mit „biologischer“ Landwirtschaft dauerhaft zu verschleiern. Diese Strategie demonstriert der DLF in eindrücklicher Weise:

    … ist nach dem erfolgreichen unter den Teppich kehren im letzten Jahr, als die nächste Stufe der Desinformation anzusehen. Nämlich die Suche nach politisch genehmeren Schuldigen. Und die waren laut Deutschlandfunk die konventionelle Landwirtschaft gemeinsam mit der bösen Globalisierung. Als Gipfel der Faktenresistenz wurde in dem Beitrag noch vermeldet, dass der EHEC-Keim in der Massentierhaltung entstanden sein musste, was schließlich auch seine multiple Antibiotika-Resistenz erklären würde.

    Sakrosankt sei die „biologische“ Landwirtschaft, alles übel kommt von der konventienellen Landwirtschaft.

  6. Hmmmmm, das war doch ein Betrieb in der Nähe von Hamburg!

    Damit ist der Fall klar: Austretende Strahlung des Kerkraftwerks Krümmel hat zu einer Mutation geführt, die die Keime so gefährlich machte!
    Voila, die Lösung heisst Atomausstieg, dann gibt es auch keine gefährlichen Keime mehr!

  7. Hallo,
    zu den oben genannten Problemen gibt es zwei interessante WEB- Seiten:
    http://www.animal-health-online.de/lme/
    ..man beachte auch die „Top Stories“ auf der rechten Seite-
    und:
    http://www.animal-health-online.de/lme/
    …das ist die von Udo Pollmer.
    Beide sind für Mitmenschen, die die Schnauze voll von BIO- und Ökolügen haben, hochinteressant.
    Gruss

  8. zu #7:
    es muss natürlich bei Udo Pollmer heissen:
    http://www.euleev.de/
    Sorry
    Gruss

  9. Verbraucher-Organisationen haben ein Image zu vermarkten, so wie eine Ministerin angeblich die Verbraucher schützt, aber eher Panik vor google verbreitet, als Produkthaftung und Regress, als besten Verbraucherschutz zu realisieren.
    Im Frühjahr 2011 infizierten sich 4321 Menschen, mit einer Vorliebe für biologische Rohkost, an Sprossen aus verseuchtem Bioanbau mit einem Virus und erkrankten schwer.
    50 Personen erlagen ihrer Infektion mit EHEC.
    900 Personen bleiben voraussichtlich lebenslänglich geschädigt, müssen wegen Nierenschäden zum Teil regelmäßig zur Blutwäsche (Dialyse).
    Die enormen medizinischen Kosten sind der Solidargemeinschaft aller Krankenversicherten einfach – lautlos -- zu gefallen, denn eine Produkthaftung bzw. ein Schadenersatz – wie z.B. in den USA – brauch kein Deutscher Biobauer zu befürchten.
    Solche Gesetze zur Verantwortlichkeit des Anbieters werden in Deutschland vermieden, stattdessen werden Kontroll-Behörden geschaffen! Und wenn diese, solche Probleme nicht verhindern können, dann werden noch mehr Behörden zum Kontrollieren geschaffen!
    Dieser „Systemfehler“ wird tunlichst nicht erkannt, der Schädigende braucht kein Gericht fürchten, muss nichts beweisen und auf eigene Rechnung kontrollieren, denn dass macht ja der Staat.
    Kommt es aber zum Versagen, erfolgt eine seltsame Hilfe, wo die Geschädigten in dem EHEC-Skandal, plötzlich nicht mehr die Infizierten sind, sondern die Erzeuger von lebensgefährlichen Produkten wird von Politikern geholfen.
    Die EU hat den Biobauern sofort mit 227 Mio. € ihre Intelligenz geldwert gezeigt, damit Erzeugern von, wie im „Sprossen-Fall“ lebensgefährlichen „Bio-Lebensmitteln“, für den Absatzrückgang zu entschädigen, weil die noch nicht erkrankten Bio-Verbraucher vorsichtiger wurden.

  10. @ Hans Maier #9:

    Die EU hat den Biobauern sofort mit 227 Mio. € … für den Absatzrückgang zu entschädigen, weil die noch nicht erkrankten Bio-Verbraucher vorsichtiger wurden.

    Klar auf den wesentlichen Punkt gebracht!
    Wie bei der ‚Energiewende‘ ist Deutschland zu einem Selbstbedienungsladen in den Händen der Öko-Lobby geworden, es herrschen Zustände wie in einer Bananenrepublik!

  11. Hallo, sehr geehrter Herr Rudolf Kipp, (Sie sind wirkliche ein fleißiger Schreiber)
    hiermit “ eine im Brunnenhaus installierte Personaltoilette,“
    haben Sie für die EHEK-Epidemie den Nagel auf den Kopf getroffen. Auch mit der völlig richtigen Erkenntnis dass diese ganze Epidemie weder sachlich noch informationsbezogen von den „Behörden“ angemessen behandelt wurde!

    Nach den Analysen der Uni Münster -- ich habe selbst mit ihnen telefoniert -- alle Proben durften die gar nicht annehmen --
    handelt es sich in diesem Fall EINDEUTIG NICHT um einen Tierkeim, sondern um einen MENSCHLICHEN Fäkalkeim,
    gehört übrigens zu den Bakterien (Escherichia Coli), nicht zu den Viren, die es da (Dickdarm =Colon) natürlich auch gibt.
    Warum passte das den Behörden nicht:

    Das Sammeln und „unschädlich“ machen (Kanalisation, Klärwerk) von MENSCHLICHEN Fäkalien ist per Gesetz verpflichtende öffentliche Aufgabe (Gemeinden etc.), ebenso,
    wie die hygienische Überwachung (Gesundheitsamt) des Trinkwassers als wichtigste Reinfektionsquelle im Kreislauf pathogener Darmkeim zurück zu Mensch, nicht nur öffentlicher Wasserversorgung, sondern auch z.B. aller privater Trinkwasserbrunnen. Der Besitzer hat eine Meldepflicht, wobei ihm ja ausserhalb öffentlicher Wasserversorgung gar nichts anderes übrig bleibt als ein privater Trinkwasserbrunnen.

    Die EHEC-Epidemie war also nichts anderes als eine Lücke in dem Kreislauf MENSCHLICHE Kanalisation, Klärwerk und Trinkwasserüberwachung, alle öffentlich Pflichten.
    Selbstverständlich gehört dazu und das passiert systematisch,
    dass unzureichend oder GAR NICHT GEKLÄRTES menschliches „Abwasser“ zu „Bewässerungszwecken“ auf Gemüseanbauflächen verwendet wird.
    Man ist froh darüber, denn Kläranlagen sind teuer und werden teilweise kubikmeterweise abgerechnet, da kann man als chronisch defizitäre Gemeinde viel Geld sparen. Übliche Formulierung für solche Umwegklärung ist „Regenwasserentlastungsanlage“.

    Bei dieser Sachlage war die Behördliche Aufklärungsstrategie vorgegeben.

    Was nicht gemessen wird, existiert nicht!

    Einer Zeitungmeldung bei Frankfurt konnte man entnehmen, dass sich ein Klärwerkbetreiber sogar öffentlich beklagt hat,
    dass in seinem Klärwerk KEINE Analysen durchgeführt worden sind, obwohl im Bachabfluss diese Kläranlage der EHEC-Keim eindeutig identifiziert wurde.
    Was nicht gemessen wird, existiert nicht.
    Man empfahl allerdings, den Anwohnern dieses Baches nicht nur vorübergehend sondern für alle Zeit auf das Trinken dieses Wassers oder auch zur Salatzubereitung zu verzichten. Baden sei ebenfalls nicht zu empfehlen,
    aber wer wird denn so streng sein.

    Menschliche Darmkeime, die auch das Grundwasser erreichen.
    Ein Test wird auch bei der gesetzlich geregelten Trinkwasserkontrolle NICHT durchgeführt..
    Was nicht sein darf …..

    Wissen Sie jetzt, warum ich mich über die staatlich verordnete Klimarettung so aufrege?

    mfG

  12. Vielleicht ist die wild wuchernde Bürokratie (in Sachen Öko, Klima, Verbraucher, Gesundheit, Ernährung pipapo) inzwischen strukturell überfordert oder inkompetent bei Gefahrenlagen. In Thüringen sollen vor Wochen entsprechende Bakterien im Trinkwasser gefunden worden sein. Vermutlich harmlos das ganze, interessant eher der Hühnerhaufen drumrum und abschließende Info darf man wohl knicken. -- Das sollte man im Hinterkopf haben, wenn mal wirklich die Kacke dampft. mfG

  13. OT
    In Ostdeutschland sind Tausende Schulkinder durch das Mittagessen einer bestimmter Cateringfirma erkrankt, die bisherigen Mitteilungen sind gewohnt diffus und leise. Falls hier ein Insider mitliest: Bitte die Antenne ausfahren. Danke!

  14. @nLeser #13

    Welche „Cateringfirma” ist denn in der Lage, Einrichtungen in vier verschiedenen Bundesländern zu beliefern?

    McDonalds?

  15. Entschuldigung für die sicher ungenaue Bezeichnung und ich kann nur wiederholen: Die Informationslage ist trotz der enormen Dimension unklar / widersprüchlich / sehr dünn, von daher meine Bitte.

  16. @ Tim Hardenberg #14

    Welche „Cateringfirma” ist denn in der Lage, Einrichtungen in vier verschiedenen Bundesländern zu beliefern?

    Sodexo

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