Lesetipp: Willkommen in der Planwirtschaft: Die Umlage für Erneuerbare Energien übersteigt den Börsenpreis

5. November 2012 | Von | Kategorie: Blog

Bei NovoArgumente ist ein Artikel von Werner Marnette erschienen, der sich kritisch mit der Energiewende auseinandersetzt. Marnette ist CDU-Politiker und war von 2008 bis 2009 in Schleswig-Holstein Minister für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr.

Die Überförderung der Erneuerbaren Energien im Rahmen der Energiewende sowie staatliche Eingriffe und Abgaben sind die Preistreiber beim Strom. Es war seit langem absehbar, dass die EEG-Umlage ausuferte und die Übertragungsnetzbetreiber die Umlage für Erneuerbare Energien für 2013 von gegenwärtig 3,5 auf 5,3 Cent pro Kilowattstunde anheben würden. Mit 5,3 Cent pro Kilowattstunde liegt der subventionierte Strompreisanteil jetzt sogar deutlich über dem Marktpreis an der Leipziger Börse von unter 5,0 Cent pro Kilowattstunde. Strom mit mangelhafter Verfügbarkeit (Wind, Sonne, …) wird somit höher bezahlt als der Strom aus konventionellen Kraftwerken mit ganzjähriger Verfügbarkeit. Da der Staat mitkassiert, erreicht die Umlage einschließlich der Mehrwertsteuer einen Wert von 6,3 Cent pro Kilowattstunde. Um diesen Anteil erhöht sich automatisch der Strompreis für den größten Teil der Stromverbraucher.

Die absoluten Belastungen aus den Erneuerbaren Energien liegen inzwischen bei cirka 16 Milliarden Euro pro Jahr, bei steigender Tendenz. Über 5 Milliarden Euro davon entfallen alleine auf die Photovoltaik, deren Beitrag zur Stromversorgung nur circa vier Prozent beträgt. Ein krasses Missverhältnis.

Doch ein Ende der Subventionen ist nicht absehbar, weil die Energiewende weiter auf den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien setzt, obwohl deren Stromerzeugungsanlagen auch in absehbarer Zeit nicht wettbewerbsfähig sind und kostenmäßig nicht im Markt bestehen können. Dies gilt auch für die Offshore-Windenergie, der wichtigsten erneuerbaren Energiequelle in der Zukunft. (Hier weiterlesen)

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57 Kommentare
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  1. ebd: „Obwohl ihr schon heute bekannt ist, dass die Erneuerbaren Energien nur cirka elf Prozent ihrer installierten Kapazitäten als gesicherte Leistung zur Verfügung stellen können, selbst wenn alle Offshore-Windprojekte realisiert sein sollten.“

    Marnette hat’s trotz kritischer Haltung nicht verstanden -- auch wenn er damit keineswegs alleine dasteht:

    Die sog. ‚gesicherte Leistung‘ bezeichnet in der konventionellen Stromwirtschaft die über die absehbare Jahreshöchstlast hinausgehende, kurzfristig aktivierbare Leistungsreserve im Kraftwerkspark. Es ist NICHT der Anteil der installierten Leistung bzw. Nennleistung der Erzeugung, der gesichert zur Verfügung steht.

    Woher kommen da nun Phantasieangaben wie zB 10% der installierten Leistung für diese Kennzahl zustande? Nun, es ist einfach das, was zu Zeiten der Jahreshöchstlast IM MITTEL von EE-Erzeugern beigesteuert wird. Machen wir die Vorgehensweise mal an einem fiktiven, simplifizierten Windenergie-Beispiel fest:
    In einem Jahr hat’s zum Zeitpunkt der Jahreshöchstlast gestürmt und da hatten wir dann 40% der installierten Windleistung. Und in drei anderen Jahren hatten wir zum Zeitpunkt der Jahreshöchstlast Flaute und so gut wie gar keine Windstrom-Produktion. Macht im Mittel über die vier betrachteten Jahre etwa 10% der installierten WEA-Leistung. Um diese mittlere Leistung reduziert sich zu diesen Zeitpunkten das Erfordernis an den konventionellen Kraftwerkseinsatz und damit steht diese konventionelle Kraftwerksleistung dann rechnerisch und regelkonform auf der Reserveseite der vor absehbarem Zufriff ‚gesicherten Leistung‘. Da haben wir dann also rechnerisch einen Zuwachs an Sicherheiten zu verzeichnen, obwohl uns in drei von vier Jahren mindestens eine geordnete -- oder ungeordnete -- Abschaltung von Verbrauchern droht.

  2. Trotz einiger kleinerer inhaltlicher Fehler ist der Artikel von Herrn Marnette in ganzer Länge lesenswert und zu empfehlen!

  3. Willkommen in der Planwirtschaft: Die Umlage für Erneuerbare Energien übersteigt den Börsenpreis

    ist doch jetzt bei über 5 Cent/kWh.

    Solarstrom kostet aus einer neuer PV-Anlage noch ab 3,86 Cent/kWh, da kann kein neues AKW oder neues Kohlehaftwerk mithalten in Deutschland.

    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/20180220_Ausschreibungen.html

    MfG

  4. #3 Udo Stemmer

    Solarstrom kostet aus einer neuer PV-Anlage noch ab 3,86 Cent/kWh, da kann kein neues AKW oder neues Kohlehaftwerk mithalten in Deutschland.

    Doch, sie können mithalten, und sie übertreffen sogar die PV-Anlage noch, bei Dunkelheit und zu wenig Lichteinfall.

  5. Hallo Herr Krumeg

    2016 sind genau 0 GW an Kohlekraftwerken NEU an das Netz gegangen in Deutschland.
    2017 sind genau 0 GW an Kohlekraftwerken NEU an das Netz gegangen in Deutschland.

    Noch schlimmer, sogar über -3 GW in dem Zeitraum haben sich vom Netz verabschiedet.

    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm?year=all&period=annual&type=inc_dec

    MfG

  6. Herr Krumeg schreibt:
    Doch, sie können mithalten, und sie übertreffen sogar die PV-Anlage noch, bei Dunkelheit und zu wenig Lichteinfall.

    Ist nur fraglich ob sich die Kohlekraftwerke bei Dunkelheit und zu wenig Lichteinfall refinanzieren können.
    Kommt ja noch die Windkraft und die bringt auch bei Dunkelheit und zu wenig Lichteinfall auch mal was an kWh, ab 3,80 Cent/kWh bei heutigen EEG-Sätzen.

    MfG

  7. #6 Udo Stemmer

    Ist nur fraglich ob sich die Kohlekraftwerke bei Dunkelheit und zu wenig Lichteinfall refinanzieren können

    Klar können sie, hatte ja bis vor der Einführung des EEG wunderbar funktioniert. Dank EEG haben wir ständig steigende Strompreise, eine doppeltes Strom-Erzeugungssysteme und endlose Diskussionen über Dunkelflaute, Speicher, bla bla bla…
    Alles war super gut, jetzt ist alles nur noch beschissen. Und es gibt Leute die sich keine PV Anlage leisten können, kein eigenes Dach haben oder die Dinger nicht am Balkon festschrauben können/dürfen.

    Wenn alles so toll ist, wieso brauchen wir dann das EEG noch?

  8. @ 7:
    Es ist sinnlos, mit Forentrollen diskutieren zu wollen.

  9. Herbert Frankel 23. März 2018 10:33
    Es ist sinnlos, mit Forentrollen diskutieren zu wollen.

    Herr Herbert Frankel,
    welche meiner genanten Zahlen oder Behauptungen ist den falsch ??????

    Wenn wir eine Blick auf Deutschland werfen so ist Solarenergie in Deutschland die billigste Stromquelle, aber nicht die einzige im Strommix.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/energiewende-solarenergie-ist-die-billigste-stromquelle-a-1199376.html

  10. @Stemmer

    Die billigte Stromquelle ist immer noch die freie Energie/ Energie aus dem Vakuum, der Magnetmotor und das Trichterrad. Einfach mal hier im Blog die Worte unter Suche eingeben. Ich habe mit den Bauplänen ein Riesengeschäft gemacht. 😉

  11. 7. Krumeg 23. März 2018 08:30
    Und es gibt Leute die sich keine PV Anlage leisten können, kein eigenes Dach haben oder die Dinger nicht am Balkon festschrauben können/dürfen.

    Jeden recht getan ist eine Kunst die niemand kann.

    Herr Krumeg,
    Wer kann sich den ein Kohlekraftwerk oder ein AKW leisten das für 5 bis 11 Cent das kWh abgibt ?

    Bei PV ist das Verhältnis über 1 zu 1.000.000 Leute die das können um mit PV was zu machen.

    Also Herr Krumeg,
    ein Großteil der Bevölkerung und Betreibe können sich kWh von der Sonne holen zu ca. 1/3 vom Netzstrompreis und die sollen das auch machen, da fallen ja für die wo keine PV haben auch keine EEG Kosten an wenn die Leute den PV Strom selber verbrauchen.

    Mal extrem gedacht.
    Alle EE-Erzeuger verbrauche ihren Strom selber und speisen nichts ins Netz ein, wie hoch ist da die EEG-Umlage die die anderen, ohne PV bezahlen müssen ?

    MfG

  12. Michael Krüger schreibt am 23. März 2018 17:48
    Die billigte Stromquelle ist immer noch die freie Energie/ Energie aus dem Vakuum, der Magnetmotor und das Trichterrad.

    Herr Michael Krüger,
    wie immer eben ein richtiger Fachmann auf den Gebiet der Energiegewinnung.
    Machen Sie die freie Energie/ Energie aus dem Vakuum, genau Ihr IQ, ich bin da zu dumm um das zu verstehen.

    Sie können sich in die Reihe von Herrn Heinz Eng einreihen der „kauft auch bei Ebay Atomstromfilter“ um nicht den EE-Strom zu verbrauchen.

    Herr Michael Krüger und Herr Heinz Eng, sind nun mal richtige Fachleute beim Strom, hab es verstanden.

    Ich werfe lieber noch eine PV aufs Dach, an die Wand oder ans Balkongeländer und bin mit weniger zufrieden, hab ja auch keine Ahnung von so Sachen wie „freie Energie“ oder „Atomstromfilter“.

    MfG

  13. @US # 12
    So Ökofreaks wie Sie haben grundsätzlich eines nicht: einen Ironie-Detektor, Sie leben fern der Realität und sind spaßbefreit bis zum geht nicht mehr. Eigentlich nur noch peinlich.

  14. @US
    Mal ’ne Frage, waren Sie schon mal mit einem Messgerät an einer gut aufgebauten Antenne ?

  15. Herr Krishna Gans,

    was ist ein „Messgerät“ und was ist eine „Antenne“ ???????

    MfG

  16. @US #15
    Armes Udo, ja was wohl ?

  17. #9
    Wie gesagt, es ist sinnlos, mit Forentrollen zu diskutieren.
    Mit spaßbefreiten geht es zudem gleich zweimal nicht (siehe #11, #14, #15). Noch nicht mal das kapiert. Herrje.
    „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit. Aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“ (Albert Einstein, angeblich).
    „Erklär mal einem Bekloppten, daß er bekloppt ist .“(Dieter Bohlen)

  18. Hallo Herr Herbert Frankel,

    Sie bringen gute, nein sehr gute Argumente und Quellenangaben.

    Wie das die Leute aus München so machen,
    System „Vogel-Strauß“
    Kopf in den Sand stecken und abwarten.

    MfG nach München

  19. Oder sei schlau, stell dich dumm. Daniela Katzenberger. Wobei im obigen Fall wohl eher gilt, sei dumm, stell dich schlau.☺

  20. #11 Udo Stemmer

    Alle EE-Erzeuger verbrauche ihren Strom selber und speisen nichts ins Netz ein, wie hoch ist da die EEG-Umlage die die anderen, ohne PV bezahlen müssen ?

    Das wäre schön, wird aber niemals geschehen, denken Sie an die teuren Windparks die sich ohne EEG nicht rechnen. Die EE-Erzeuger müssten dann in Dunkelflauten schön bitte bitte sagen um konventionell erzeugten Strom zu bekommen. Könnte man ihnen ja gegen fetten Aufpreis verkaufen.

    Ich bin dafür, Sie offensichtlich auch, also sind wir einer Meinung.
    Das freut mich doch, denn gemeinsam erreichen wir mehr.

  21. 19. Michael Krüger 24. März 2018 10:57
    Oder sei schlau, stell dich dumm. Daniela Katzenberger.

    Okay Sie sind bei Frau Katzenberger geistig unterwegs und Herr Herbert Frankel bei Dieter Bohlen, siehe Nr. 17.

    Frage,

    wer ist „Daniela Katzenberger“ ?????????

    MfG

  22. Hallo Herr Krumeg,

    zumindest haben Sie verstanden das die Leute die EE-kWh selber verbrauchen nichts von EEG-Topf bekommen und auch nicht ihren Nachbarn mit Umlagen belasten.

    Jetzt ist das ja so mit den Hochpreisigen EEG-Altanlagen, da gab es ja die Investitionsfreundlichen Gesetze vom CDU, CSU, SPD, FDP, Linke, Grüne für die 20 Jahre.

    Man hat jetzt 2 Möglichkeiten.

    1. Man wartet ab bis die Anlagen aus dem EEG fallen, ist bei den über 50 Cent/kWh bereits in einigen Jahren.

    2. Man nicht den Hochpreisigen EEG-Strom mixen mit dem heutigen EEG-Preisen von ab 3,80 Cent/kWh, so das der Durchschnittliche Kostenanteil beim kWh absinkt.
    Setzt aber voraus das PV und Wind zugebaut wird.

    MfG

  23. Das beste an der Geschichte ist das ich heutige PV-Anlagen schneller und besser rechnen als zu Zeiten wo es die 50 Cent gegeben hat.

    Die PV-Anlagenpreise sind um 70 bis 80% gefallen.
    Die Vergütung ist aber nur um ca. 50% gefallen, von 50 Cent/kWh auf ca. 25 Cent/kWh Netzbezugsvermeidung.

    Heute rechnet sich eine PV schneller bei den Leuten und Betrieben als vor 15 Jahren.

    MfG

  24. @Stemmer


    Heute rechnet sich eine PV schneller bei den Leuten und Betrieben als vor 15 Jahren.

    Tja, da ist die Katze aus dem Sack. Ihnen geht es nur ums Geld. War auch so beim Sonnenkönig Frank Asbeck mit Maserati und Schloss. Solarword ist nach der Abzocke jetzt pleite.

  25. Wer stemmt endlich einmal den Stemmer. Wer stopft dem grünen Breitmaulfrosch endlich das Maul, darf ich wegen PC nicht sagen. War gerade in Italien. Ganz wenig PV, noch weniger thermische Solar, Dichtes konventionlles Verteilernetz mit vielen Masten und Umspannstattionen. In Italien scheint doch die Sonne, sehen die das nicht? Oder sind nur die deutschen Ideologen energiepolitisch blind und bereits flächendeckend „gehirngewaschen“?
    Volatile Energiequellen stören nur Netze und schaden der Volkswirtschaft. Deshalb machen andere Länder das weitgehend nicht, oder greifen nur ein paar Millionen Subvention ab.

  26. Im vergangenen Jahr gingen neue PV-Anlagen mit knapp 410 Megawatt (MW) ans Netz in Italien, ein Plus von 37 Prozent gegenüber 2016.
    Die insgesamt installierte Solarstromleistung erreichte Ende Dezember 2017 19,7 GW.

    55 Prozent erneuerbar soll der italienische Strommix bis 2030 sein, beschloss die italienische Regierung im November 2017.
    Derzeit liegt der Anteil des Stroms aus Sonne, Wind und Biomasse bei 24 Prozent (ohne große Wasserkraft).

    MfG

  27. @US
    Wie gesagt, spaßbefreit, nix kapiert, sinnlos, eben ein Forentroll.

  28. #22 Udo Stemmer

    Es sollte niemand etwas aus dem EEG Topf bekommen, denn das EEG gehört abgeschafft. Es war ja dazu gedacht die EE Anlagen in der Anfangsphase zu fördern. Diese Phase haben wir ja bereits hinter uns gelassen, weil es ja so günstig ist PV Strom und Windstrom zu erzeugen. Wieso braucht es da noch Förderung?

    Man nicht den Hochpreisigen EEG-Strom mixen mit dem heutigen EEG-Preisen von ab 3,80 Cent/kWh, so das der Durchschnittliche Kostenanteil beim kWh absinkt.
    Setzt aber voraus das PV und Wind zugebaut wird.

    Wie kommen Sie auf 3,8 ct/kWh?
    Bundesnetzagentur:
    Im Jahr 2018 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüteten Stromeinspeisung 6,792 ct/kWh.

    Selbst wenn sich die Umlage halbiert (dividiert durch 2) und wie Sie schreiben der Zubau stattfinden muss und sich z.B verdoppelt (multipliziert mit 2) dann ändert sich die zu zahlende EEG Umlage Absolut um?
    Richtig überhaupt nicht! EEG Umlage Absolut / 2 x 2 = EEG Umlage Absolut
    Außerdem kommen ja noch Kosten hinzu die wegen der Einspeisung des Zappelstroms zu entrichten sind wie Speicher, Netzentgelte, Netzzubau …. Diese Kosten schlagen voll auf den Strompreis nieder, egal ob Sie jetzt eine tolle PV Anlage haben oder nicht.

  29. @Herbert Frankel #27
    Nicht nur ein Forentroll, sondern ein an extremer Logorrhoe leidender, mit einer extremen Geltungssucht gestrafter, armer kleiner Wicht.

  30. 28. Krumeg 24. März 2018 18:52
    Wie kommen Sie auf 3,8 ct/kWh?

    „EEG-Preisen von ab 3,80 Cent/kWh“ hab ich geschrieben in Nr.22.

    Bei Strom aus Windkraftanlagen geht es bei 3,80 Cent/kWh nach EEG los, siehe Bundesnetzagentur 20.02.2018.

    Bei Strom aus PV geht es bei 3,86 Cent/kWh nach EEG los, siehe Bundesnetzagentur 20.02.2018.

    MfG

  31. 25. Karl Reichart 24. März 2018 13:04
    War gerade in Italien. Ganz wenig PV, noch weniger thermische Solar,

    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart das mit der Kernkraft ist ja auch nix in Italien.

    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2011 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2012 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2013 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2014 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2015 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2016 in Italien.
    Ach und Übrigens Herr Karl Reichart 0 GW bei der Kohle an Zubau in 2017 in Italien.

    Und 2018 ????????? in Italien.

    #

    Neue PV-Anlagen mit knapp 410 Megawatt (MW) in 2017.

    #

    Der italienische Energiekonzern Enel mit Hauptsitz in Rom haben eben in anderen Ländern bessere Konditionen als im eigenen Land.

    In Mexiko nehmen die Italiener die größte PV-Anlage Lateinamerikas in Betrieb.
    754 MWp für ca. 650 Millionen US-Dollar = ca. 840 US-Dollar/kWp, mach ca. 680 €/kWp.
    Da kann kein AKW oder Kohlekraftwerk mithalten.

    http://bizzenergytoday.com/enel_mexiko_groesste_pv_anlage_lateinamerikas

    MfG

  32. 24. Michael Krüger 24. März 2018 12:30
    Tja, da ist die Katze aus dem Sack. Ihnen geht es nur ums Geld.

    Genau richtig Herr Michael Krüger es ist entscheidend wo ich und der Bürger und die Betriebe das kWh Strom am günstigsten herbekommt.

    Das ist Volkswirtschaftliches verhalten, nach der Preisgünstigsten Lösung zu suchen.

    Das mit der Reduktion vom CO2 und Luftschadstoffen ist nur ein Bonus den man noch dazu bekommt.

    MfG

  33. 28. Krishna Gans 24. März 2018 19:35
    Nicht nur ein Forentroll, sondern ein an extremer Logorrhoe leidender,

    Ein Herr Krishna Gans hat an 10. August 2017 00:02 bei Science Skeptical Blog geschrieben:

    Wer hier mit Zahlen kommt und Behauptungen aufstellt hat die zu belegen, nicht mehr, nicht weniger.

    Herr Krishna Gans,
    ich mach genau das was Sie vorderen, Behauptungen und Zahlen hinterfragen und belegen.

    z.B. Nr.25. von Karl Reichart mit seiner Italien Geschichte.

    Praktisch kein Zubau* bei den Kohlekraftwerken und bei PV geht wenigstens noch was.
    Auch hat Herr Karl Reichart in seinen grauen Zellen noch nicht registriert das die italienische Regierung im November 2017 die 55% beschlossen hat bis 2030 bei Strom.

    MfG

    * Betrachtet wurden Kohlekraftwerke größer 0,03 GW

  34. #30 Udo Stemmer

    Dann gibt es anscheinend 2 Bundesnetzagenturen in Deutschland. Ich glaube jetzt einfach mal der hier:
    Bundesnetzagentur:
    Im Jahr 2018 beträgt die Umlage zur Deckung der Kosten der nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vergüteten Stromeinspeisung 6,792 ct/kWh.
    Deren Angabe entspricht auch dem Trend der ständig steigenden Strompreise.

  35. @US #33
    Tatsächlich mal ein Link 😀

  36. @Stemmer

    Das mit der Reduktion vom CO2 und Luftschadstoffen ist nur ein Bonus den man noch dazu bekommt.

    Hmm, es geht also nur ums Geld. Und wenn nun neue/ andere Energien billiger sind als PV? Dann schwören Sie von PV ab?

  37. Udo Stemmer 25. März 2018 09:16

    z.B. Nr.25. von Karl Reichart mit seiner Italien Geschichte.

    Herr Reichart berichtete von seiner Italienreise seine Eindrücke. Na und?

    Praktisch kein Zubau* bei den Kohlekraftwerken und bei PV geht wenigstens noch was.
    Auch hat Herr Karl Reichart in seinen grauen Zellen noch nicht registriert das die italienische Regierung im November 2017 die 55% beschlossen hat bis 2030 bei Strom.

    Die konnte er nicht sehen, denn die sind nur in den Verlautbarungen und Beschlüssen. Manche Beschlüsse werden umgesetzt, manche nicht, manche werden umgesetzt und trotzdem die Ziele nicht erreicht:

    Die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten. Die 55% in D bis 2030 werden wohl nicht zu halten sein. Die 55% in I bis 2030 werden wahrscheinlich auch nicht zu halten sein. Denn das wäre ebenso ruinös für die italienische Wirtschaft: Zwar sind die Preise für WKA und PV deutlich gefallen, aber da sie so oder so keine gesicherte Leistung bereitstellen können, werden weiterhin die konventionellen Kraftwerke benötigt: Ein doppelter Kraftwerkspark trebt wie auch in D die Kosten nach oben.

  38. 37. Martin Landvoigt 25. März 2018 14:35
    Herr Reichart berichtete von seiner Italienreise seine Eindrücke. Na und?

    Und ich habe Herrn Reichart verraten das selbst in Italien seine Reiseeintücke nicht so zu den Zahlen und Entscheidungen passen.

    #

    37. Martin Landvoigt 25. März 2018 14:35
    Die konnte er nicht sehen, denn die sind nur in den Verlautbarungen und Beschlüssen. Manche Beschlüsse werden umgesetzt, manche nicht, manche werden umgesetzt und trotzdem die Ziele nicht erreicht:

    Erst informieren was so in dem Land zu dem Thema ab geht, dann in die Tastatur greifen.
    Ob Verlautbarungen und Beschlüsse eingehalten werden kann keiner sagen, deshalb erst mal einen Blick in die Vergangenheit werfen.
    Im vergangenen Jahr gingen neue PV-Anlagen mit knapp 410 Megawatt (MW) ans Netz in Italien, ein Plus von 37 Prozent gegenüber 2016.
    Die insgesamt installierte Solarstromleistung erreichte Ende Dezember 2017 19,7 GW in Italien.

    In Deutschland sind ca. 43 GWp am Netz bei ca. 82 Millionen Einwohnern.
    In Italien sind es knapp 20 Gwp am Netz bei ca. 60 Millionen Einwohnern.

    Mann muss auch berücksichtigen das man in Italien ca. 20 bis 40% höhere kWh Mengen raus hauen als in Deutschland.
    In Italien kommen bei einer Milchmädchenrechnung so ziemlich die selben kWh Mengen, gerechnet auf den Einwohner als in Deutschland.

    Italien ist nicht so schlecht aufgestellt bei PV wie Herr Karl Reichart in Nr 25 beschreibt.

    #

    37. Martin Landvoigt 25. März 2018 14:35
    Die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten. Die 55% in D bis 2030 werden wohl nicht zu halten sein.

    Ach so, die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten ?

    Aktuell sind wir bei ca. 40,2% in D von 1.1.2018 bis zum 25.3.2018 und bis 2020 haben wir noch etwas Zeit.

    https://www.energy-charts.de/ren_share_de.htm

    #

    37. Martin Landvoigt 25. März 2018 14:35
    Denn das wäre ebenso ruinös für die italienische Wirtschaft:

    Der deutschen Wirtschaft geht es doch „1A“ bei ca. 40% EE-Strom im Netz.

    #

    34. Krumeg 25. März 2018 11:25
    Dann gibt es anscheinend 2 Bundesnetzagenturen in Deutschland.

    Nein, nur mehr als eine Veröffentlichung und nur so am Rande, Ihre ist vom 16.10.2017.

    Ich schreib aber bereits in Nr. 30 das die Bundesnetzagentur das mit dem 3,80 Cent/kWh (EEG) am 20.02.2018 veröffentlicht.

    Nr. 22
    „EEG-Preisen von ab 3,80 Cent/kWh“

    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/20180220_Ausschreibungen.html

    Da steht doch das es ab 3,80 Cent/kWh los geht bei den EEG-Vergütungen bei der Windenergie an Land und bei PV ab 3,86 Cent/kWh

    Herr Krumeg,
    lesen und das auch verstehen, da bemerkt man das es ab 3,80 ct/kWh los geht beim EEG.

    MfG

  39. Udo Stemmer 25. März 2018 19:57

    Die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten. Die 55% in D bis 2030 werden wohl nicht zu halten sein.

    Ach so, die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten ?

    Aktuell sind wir bei ca. 40,2% in D von 1.1.2018 bis zum 25.3.2018 und bis 2020 haben wir noch etwas Zeit.

    Die beziehen sich auf die CO2 Reduzierung. Und seit 2009 haben wir keine Reduzierung erreicht und sind noch unter 35 %. Wenn wir das Tempo so fortschreiben, besteht keine Chance, 2030 diese Ziel zu erreichen.

    Der deutschen Wirtschaft geht es doch „1A“ bei ca. 40% EE-Strom im Netz.

    Das würde ich so nicht sagen. Wir haben bereits eine menge Mehrkosten durch die gehäuften Dispatch Maßnahmen. Die deutsche Energiewirtschaft war in der Vergangenheit gut aufgestellt. Nur darum haben wir bislang noch keinen großen Blackout zu verkraften, wie z.B. Süd-Australien. Aber ich befürchte sehr wohl schlimmeres, wenn der Anteil weiter erhöht wird.

    Wie es in Italien aussehen wird, wenn sich der EE-Anteil weiter erhöht, werden wir ja noch sehen.

  40. 39. Martin Landvoigt 26. März 2018 01:09
    Die beziehen sich auf die CO2 Reduzierung.

    Komisch ? Es geht doch in 37 immer nur um Strom, wo steht was von CO2 ?

    Nr. 37
    Die konnte er nicht sehen, denn die sind nur in den Verlautbarungen und Beschlüssen. Manche Beschlüsse werden umgesetzt, manche nicht, manche werden umgesetzt und trotzdem die Ziele nicht erreicht:
    Die 40% in D bis 2020 sind bereits nicht zu halten. Die 55% in D bis 2030 werden wohl nicht zu halten sein. Die 55% in I bis 2030 werden wahrscheinlich auch nicht zu halten sein.

    39. Martin Landvoigt 26. März 2018 01:09
    Nur darum haben wir bislang noch keinen großen Blackout zu verkraften, wie z.B. Süd-Australien.

    Weil in Südaustralien andere Klimatische Bedingung vorhanden sind, Stürme, Temperaturunterschiede, Überschwemmungen usw.

    Weil in Südaustralien andere Entfernungen überbrückt werden müssen für sehr wenige Stromabnehmer im Vergleich zu Deutschland.
    Also ein nicht so dichtes Stromnetz vorhanden ist. Fällt da mal eine oder zwei Leitungen aus weil ein Sturm einige Hochspannungsleitungen umlegt wir es dunkel in Südaustralien.

    So wie 9-2016 wo der schlimmste Sturm seit ca. 50 Jahren reihenweise Strommasten umgelegt hat und noch zusätzlich eine Trafo und Verteilerstationen überschwemmt wurden.

    https://netzfrauen.org/wp-content/uploads/2016/09/Sturm-760x412.jpg

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-gewitterstuermen-blackout-in-ganz-suedaustralien-14457555.html

    https://en.wikipedia.org/wiki/2016_South_Australian_blackout

    MfG

  41. @US #32

    Das ist Volkswirtschaftliches verhalten, nach der Preisgünstigsten Lösung zu suchen.

    Die Aussage wäre richtig, wenn es statt „preisgünstigsten“ „kostengünstigsten“ hieße. Was du aber in Wirklichkeit meinst ist „subventioniertesten“, und so st die Aussage grundfalsch. Denn Subventionen bedeutet hohe Kosten, die zahlt nur jemand anders.

  42. @US #38

    Der deutschen Wirtschaft geht es doch „1A“ bei ca. 40% EE-Strom im Netz.

    Der deutschen Wirtschaft geht es höchstens „2B“. Es könnte ihr 1A gehen, wenn einige politische Fehler korrigiert würden, einer davon die Energiewende. EEG sofort aussetzen würde das BIP voraussichtlich einen kleinen Satz nach oben machen und die Arbeitslosenquote entsprichend runterplumpsen lassen. Nicht enorm viel, aber spürbar.

  43. Udo Stemmer 26. März 2018 06:11

    Komisch ? Es geht doch in 37 immer nur um Strom, wo steht was von CO2 ?

    Die verbindlichen Ziele der Bundesregierung sind doch seit langem bekannt und häufig diskutiert. Und da ging es eben um 40% CO2-Emissionsreduktion bis 2020 und 55% bis 2030. Wenn nun bei Italien von 55 % EE Strom bis 2030 beschlossen wurde kann man schon fragen, was das soll? denn wenn der EE, bzw. NIE-Anteil steigt, führt das offensichtlich nicht zu einer entsprechenden Reduktion der CO2-Emission … warum also dieser Unsinn?

  44. Martin Landvoigt 26. März 2018 18:37
    wenn der EE, bzw. NIE-Anteil steigt, führt das offensichtlich nicht zu einer entsprechenden Reduktion der CO2-Emission … warum also dieser Unsinn?

    Beim Strom ist doch das CO2 von 760 g/kWh auf ca. 530 g/kWh im deutschen Strommix zurückgegangen, sind über -30%.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/grafik_fur_vorschauseite_jl_13062017.png

    Alle Emissionsquellen:
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/styles/800w400h/public/medien/361/bilder/2017_06_13_tt_thg_crf_plus_1a_details_final_wide.png?itok=aeGaV29M&c=54032953950108c3684db585d1b542ec

    MfG

  45. 41. anorak2 26. März 2018 11:20
    Was du aber in Wirklichkeit meinst ist „subventioniertesten“,

    Ich behaupte das in Deutschland kein einziges AKW am Netz wäre wenn es nicht Subventionen gegeben hätte und gibt.
    Bei den Kohlekraftwerken gab und gibt es ja auch jede Menge an Subventionen.

    Und mit Subventionen ist nicht nur Geld gemeint, auch die rechtlichen Sonderregelungen die die Kohlekraftwerke und AKWs vor Konkurrenz schützen.

    MfG

  46. Martin Landvoigt 26. März 2018 18:37
    Die verbindlichen Ziele der Bundesregierung sind doch seit langem bekannt und häufig diskutiert. Und da ging es eben um 40% CO2-Emissionsreduktion bis 2020 und 55% bis 2030.

    Komisch ? Es geht doch eigentlich um Strom und Kosten, wo steht was von CO2 ?

    Überschrift ist doch:

    Die Umlage für Erneuerbare Energien übersteigt den Börsenpreis

    Herr Martin Landvoigt,
    wenn Sie ein neues Fass auf machen, das mit den CO2 dann sollten Sie das auch verraten über was Sie schreiben.

    Zumindest ist die Einschätzung von Herr Karl Reichart in Nr. 25 im Bezug auf Italien und PV vollkommen daneben.

    Er schreibt ja selber in Nr. 25

    Wer stopft dem grünen Breitmaulfrosch endlich das Maul,

    Da müssen aber dann auch richtige Argumente kommen von Herr Karl Reichart, da reichen Urlaubseindrücke nicht aus.

    Die Pro-Kopf kWh die von PV kommen ist in Italien so ca. in der Größenortung von Deutschland und die Italiener wollen beim Strom auf 55% auf EE-Quellen umsteigen.

    Gut mit Kohlekraftwerken und AKWs hat es ja in den letzten 7 Jahren nichts an Zubau gegeben und auch 2018 wird vermutlich nichts kommen.
    Bei PV geht noch was in Italien in 2018.

    Übrigens hat in Italien eine Abstimmung über die Kernkraft gegeben.

    Sprachen sich nicht beim Referendums zur Atomkraft ca. 94 Prozent gegen die Kernkraft auf, oder haben meine grauen Zellen bereits nachgelassen.

    Kernkraft ist Tot, nein Maustot.

    MfG

  47. #46 US:
    „Kernkraft ist Tot, nein Maustot.“
    Oh je, der Udo Forentroll braucht einen Arzt. Kann ihm einer helfen?

  48. @US #45

    Ich behaupte das in Deutschland kein einziges AKW am Netz wäre wenn es nicht Subventionen gegeben hätte und gibt.
    Bei den Kohlekraftwerken gab und gibt es ja auch jede Menge an Subventionen.

    „Haltet den Dieb“

    Beide Behauptungen sind unwahr. Aber selbst wenn sie wahr wären, wäre das keine Rechtfertigung für die EEG Subventionen, denn 2 mal Unrecht gibt nicht Recht.

  49. Die Mythen um die Atomsubventionen sind ein Dauerbrenner der grünen Sekte, weil Solarlobbys und Greenpeace nicht müde werden, die freie erfundenen Zahlen gebetsmühlenartig immer wieder herunterzubeten. Dadurch werden sie aber nicht richtiger. Die übliche grüne Propagandatechnik eben. Zahlen verdrehen, frisieren und dann die Sau mit ganz viel Gebrüll immer wieder durch alle Dörfer treiben, bis jeder denkt, da müsse ja was dran sein.

    Ich behaupte das in Deutschland kein einziges AKW am Netz wäre wenn es nicht Subventionen gegeben hätte und gibt.

    Die Atomindustrie selbst wurde überhaupt nicht gefördert. Was die Bundesregierung ausgegeben hat, waren über Jahrzehnte verteilt ca. 20 Milliarden für Grundlagenforschung in der Kerntechnik. Das ist Staatsaufgabe bei einer so zentralen Energieform und Grundlagenforschung zählt auch nicht zu Subventionen.

    Verglichen mit den tatsächlichen Subventionen der EE sind das sowieso peanuts. Das wird dort in mehr als einem Jahr verbrannt. Deren Gesamtsubventionen, und das sind bei den EE wirklich welche, dürften eher an das 10-fache der Atomgrundlagenforschung ausmachen und jedes Jahr erhöht sich dieser Faktor um 1.

    http://www.kernenergie.de/kernenergie-wAssets/docs/fachzeitschrift-atw/2011/atw2011_0809_weis_forschungsfoerderung_1956-2010.pdf
    https://www.novo-argumente.com/artikel/das_maerchen_vom_subventionierten_atomstrom

  50. #49:
    Udo Forentroll wird das nicht tangieren, wage ich vorherzusagen.

  51. Udo Stemmer 26. März 2018 19:41

    Auch wenn ich ihren Argumenten in der regel widerspreche, so liegt das nicht an Ihrer Person oder einem Reflex, sondern an den simplen Fakten. Tatsächlich tragen sie Argumente in einer durchaus akzeptablen Form vor und verdienen m.E. nicht den Vorwurf Forentroll. Aber zum Argument:

    Beim Strom ist doch das CO2 von 760 g/kWh auf ca. 530 g/kWh im deutschen Strommix zurückgegangen, sind über -30%.

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/377/bilder/grafik_fur_vorschauseite_jl_13062017.png

    Zum Einen einen Dank für den Beleg ihrer Behauptung. Aber was sagt das aus? Wir haben zwischen 1990 bis 2009 überwiegend Bereinigungseffekte der DDR-Abwicklung und den Technischen Fortschritt. Die NIE gab es nur zu einem Bruchteils des Booms der erst 2009 in vollem Umfang fahrt aufnahm. Es ist darum unseriös, diese Reduktionen der Emission auf dem Konto der NIE zu buchen.

    Gemäß Quelle lag 2009 die Strominlandsverbrauch bei 584 g CO2/kWh im Jahr 2016 wird dies auf 580 g CO2/kWh geschätzt. Ich erkenne hier keine signifikante Reduktion in der Zeiten des Zubaus der NIE. Der Trick über den Handelssaldo günstiger Zahlen zu suggerieren ist fadenscheinig. Denn wenn wir überschüssigen Strom verschleudern, dem eben nicht eine entsprechende Nachfrage gegenüber steht, kann man das wohl kaum als Erfolg feiern.

    Damit ist meine Behauptung gut belegt …

    Alle Emissionsquellen:
    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/styles/800w400h/public/medien/361/bilder/2017_06_13_tt_thg_crf_plus_1a_details_final_wide.png?itok=aeGaV29M&c=54032953950108c3684db585d1b542ec

    Auch das bestätigt das Bild: Praktisch keine Wirkung durch starken NIE-Zubau zu erkennen.

  52. @Martin Landvoigt #51
    Zu den Forentrolls gehört auch jemand, der sich in zig Threads, egal wie alt diese sind und wie un-aktuell, quasi zwangsneurotisch überall einklinken, seine Duftmarke setzen muss mit Kommentaren, deren Belegkraft in der Regel nicht vorhanden ist.
    Von daher ist US auch in meinen Augen ein Troll, und Herbert Frankel schreibt und äußert das ganz richtig.

  53. Hallo Herr Krishna Gans,

    ein kleiner Rückblick 5, 10, 15 oder 20 Jahre und die Glaubwürdigkeit und Wahrheitsgehalt der damaligen Aussagen zu überprüfen ist immer mal angesagt.

    Auch in 10, 20 oder 30 Jahren wird es Leute geben die sich über Aussagen der Klimaleugner oder die Klimarealisten ihre Meinung bilden und feststellen was den eingetreten ist.

    Zumindest ist bei den Erneuerbaren Energien ein weltweiter Siegeszug zu beobachten.

    Bei der Kernkraft wurde ja bereits in den 1950er, 1960er Jahren ein Atomstromanteil von ca. 80% vorhergesagt und heute, nach 50, 60 Jahren sind wir bei ca. 13% beim Strommix.

    Ab 1956 gab es die Deutsche Atomkommission (DAtK) und die haben das mit den 80% ausgegeben.
    Es wurde der Bau von fünf Atomkraftwerken beschlossen.
    Bis 1960 sollten 80 % des deutschen Energiebedarfs durch Atomkraft gedeckt werden.

    Die Deutsche Atomkommission war an der Subventionierung von Atomkraftwerken beteiligt.
    Die DAtK vertrat den Grundsatz, dass die Privatwirtschaft ein Drittel, der Staat zwei Drittel der Kosten tragen sollte.
    Das wurde auch bei den Kernkraftwerken Gundremmingen A (Bayern), Lingen (Niedersachsen) und Obrigheim (Baden-Württemberg) so gemacht.

    MfG

  54. Lumpi 27. März 2018 12:31

    Die Atomindustrie selbst wurde überhaupt nicht gefördert. Was die Bundesregierung ausgegeben hat, waren über Jahrzehnte verteilt ca. 20 Milliarden für Grundlagenforschung in der Kerntechnik. Das ist Staatsaufgabe bei einer so zentralen Energieform und Grundlagenforschung zählt auch nicht zu Subventionen.

    Korrekt! Die Forschungsförderung der LWR -- und das sind die einzigen wirtschaftlichen aktiven Reaktoren -- beliefen sich auf nur 7,83 Mrd. €

    Grundlagenforschung für Fusionsreaktoren und schnelle Brüter kann man hier nicht einrechnen, denn diese wurden aus technischen und politischen Gründen nie kommerziell genutzt.

    Verglichen mit den tatsächlichen Subventionen der EE sind das sowieso peanuts. Das wird dort in mehr als einem Jahr verbrannt.

    Weit weniger als einem halben Jahr!
    Wenn man die Forschungsförderung für Batterietechnik und aller möglicher Forschungsvorhaben der NIE einrechnet, sekundäre Kosten durch Netzausbau und Redispatch, weitere Umlagen etc. kommt man auf weit höhere Beträge als die EEG-Umlage. Vor allem, wenn man so kumuliert wie die KKW-Gegner das tun.

    http://www.kernenergie.de/kernenergie-wAssets/docs/fachzeitschrift-atw/2011/atw2011_0809_weis_forschungsfoerderung_1956-2010.pdf
    https://www.novo-argumente.com/artikel/das_maerchen_vom_subventionierten_atomstrom

    Die Artikel sind zwar schon etwas älter, aber liefern gute Hintergrund-Informationen. Immerhin gab es seit 2011 auch keine Kosten mehr bezüglich der Reaktoren.

    Seit dem ist aber die Diskussion um Endlagerung und Rückbau neu entfacht worden, die sich zu echten Kostentreibern stilisierten. Egal ob Endlagersuche oder Asse, die Kosten sind m.E. zu über 90% nicht von einem sachlichen Bedarf, sondern von einer politisch motivierten Kostentreiberei verursacht.

  55. @ Udo Stemmer 27. März 2018 17:15

    Die Deutsche Atomkommission war an der Subventionierung von Atomkraftwerken beteiligt.
    Die DAtK vertrat den Grundsatz, dass die Privatwirtschaft ein Drittel, der Staat zwei Drittel der Kosten tragen sollte.
    Das wurde auch bei den Kernkraftwerken Gundremmingen A (Bayern), Lingen (Niedersachsen) und Obrigheim (Baden-Württemberg) so gemacht.

    Gibt es dazu Quellen? Ich habe nichts dazu gefunden.

  56. @US #53

    Du hast nicht mal die Theorien drauf die in deinen Kreisen gängig sind. Hier ist deine Quelle:

    https://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/atomstrom-mit-304-milliarden-euro-subventioniert

  57. wg. Udo Forentroll: Gerne wiederhole ich, daß es sinnlos ist, sich mit Forentrollen auseinanderzusetzen. Aber jeder ist seiner Zeit und Muse eigener Herr. Wer glaubt, sich mit fruchtlosen „Diskussionen“ die Zeit vertreiben zu müssen, bitte weiter so. Wer aber Dieter Bohlen zustimmt („Erklär‘ mal einem Bekloppten, daß er bekloppt ist.“) kann es auch lassen.

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