Local cooling to local warming

17. Januar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

James Hansen, der Direktor des Goddard Institute for Space Studies (GISS) der NASA – das GISS stellt einen der wichtigsten Datensätze der Globaltemperatur zur Verfügung – hat es mal wieder geschafft. Mit der neusten Temperaturanpassung (Adjustierung) zeigen Orte, die vorher eine Abkühlung, oder eine stagnierende Temperatur zeigten, nun eine Erwärmung.

Hier einige Beispiele:

Bis vor kurzem zeigte sich in Teilen Südamerikas noch eine Abkühlung/ stagnierende Temperaturen (siehe Daten von August 2008, links). Jetzt wurde daraus eine Erwärmung (siehe aktuelle Daten, rechts).

Cali und Bogota (in Kolumbien), sowie Santa Cruz (in Bolivien) zeigen fallende Temperaturwerte/ stagnierende Temperaturen. Jetzt steigen die Temperaturen.

In Punta Arenas (im Süden Chiles), Asuncion (Hauptstadt von Paraguay) und Santiago del Estro (im Nordwesten Argentiniens) zeigt sich ein ähnliches Bild. Vorher fielen/ stagnierten die Temperaturen (links), jetzt steigen sie (rechts).

Im Süden und Westen Afrikas dasselbe Spiel. Vorher fielen/ stagnierten die Temperaturen (links), jetzt steige sie (rechts).

Hier die Messreihen aus Kapstadt, Durban (Südafrika), Harare (Simbabwe) und Libreville (Garbun).

In Teilen von Australien und Neuseelands ist ähnliches zu beobachten.

Im Osten Australiens (Darwin, Adelaide, Brisbane) und im Süden Neuseelands (Christchurch) zeigten sich vorher fallende/ stagnierende Werte (links), jetzt steigen sie (rechts).

Auch in der Arktis, in welcher sich der Klimawandel besonders schnell vollziehen soll, wurde kräftig nachgeholfen.

Zeigten Godthab Nuuk (Hauptstadt von Grönland), Reykjavik (Hauptstadt von Island) und Ostrov Dikson (im Nordwest Sibiriens) im August 2008 (links) noch fallende/ stagnierende Werte (insbesondere gegenüber den warmen 30er-40er Jahren), wurden nun steigende Werte daraus (rechts).

Die gezeigten Beispiele sind nur eine kleine Auswahl. Entsprechendes zeigt sich in vielen Temperaturzeitreihen. Die neuen Temperaturzeitreihen des GISS finden sich hier.

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20 Kommentare
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  1. Bei Klimaskeptiker wird anhand eingescannter Zeitungsausschnitte nachgewiesen, wie manipulativ die Hansen’sche posthume Absenkung arktischer Temperaturen in den 30er und 1940er Jahren ist. Die Schlagzeilen würden heute nahtlos in das herrschende AGW-Dogma passen.

  2. Mit wissenschaftlicher Datenerhebung hat das absolut nichts mehr zu tun.
    Es ist mir völlig gleichgültig mit welcher Begründung das geschah, es ist mir auch völlig gleichgültig wie viele Jubelperser dazu Beifall klatschen werden. Denn die zielgerichtete Manipulation ist offensichtlich.

    Vor allem aber, und da muss ich nun wirklich herzlich lachen, sind diese Adjustierungen ein klassisches, 100%iges und unbestreitbares Eigentor!

    Warum?
    Nun, wenn diese ‚Adustierungen‘ die Bandbreite der Messunsicherheiten widerspiegeln -- und genau das ist ja der Spielraum von Adjustierungen! -- dann zeigen die Beispiele höchst offensichtlich, dass die ganze ‚Klimaerwärmung‘ sich nur innerhalb der Bandbreiten des Messunsicherheiten bewegt und dass man gar nicht unterscheiden kann, ob es sich dabei um reale Effekte oder methodische Artefakte handelt.
    Gehen die Adjustierungen jedoch über die Bandbreite hinaus, dann sind die Daten nicht adjustiert, sondern manipuliert, sprich gefälscht worden.

  3. es ist mir auch völlig gleichgültig wie viele Jubelperser dazu Beifall klatschen werden

    Die neuen Temperaturzeitreihen werden von denen vermutlich als Erkenntnisgewinn bewertet. Langsam sterben auch die letzten Zeitzeugen aus. Oder es wird gesagt, die sind sowieso senil, da es früher, der einheitlichen Meinung der Klimaforscher nach, kälter gewesen sein muss.

  4. #2, 3

    Rein von der wissenschaftlichen Seite her hat Tritium natürlich vollkommen recht. Das sieht man aber nur, wenn man die alte Zeitreihe mit der neuen vergleicht, wie es hier geschieht. Von der GISS-Seite her wird das aber wohl eher wie eine klassische Orwellsche Vergangenheitsbewältigung betrieben werden; die alten Daten verschwinden im memory hole und aus den neuen werden hochsignifikante und schlagzeilenträchtige Erwärmungstrends ausgerechnet.

    Mit ein bißchen Doublethink sind das nur Korrekturen, so wie Trotsky auch von den alten Photos verschwinden mußte, weil nicht sein kann was nicht sein darf und ein Photo, das etwas offensichtlich Undenkbares und Falsches enthält, ja nie korrekt gewesen sein kann…

    Besonders interessant sind die im bei #1 angegebenen Link gezeigten Zeitungsausschnitte der 30er und 40er Jahre.

  5. Mit ein bißchen Doublethink sind das nur Korrekturen, so wie Trotsky auch von den alten Photos verschwinden mußte, weil nicht sein kann was nicht sein darf und ein Photo, das etwas offensichtlich Undenkbares und Falsches enthält, ja nie korrekt gewesen sein kann…

    Hin und wieder ist eben eine Retusche fällig. Wie auch bei König Ludwig II.

  6. Wieso wird denn — neben anderen Datensätzen — immer noch auf GISTEMP, die Datenbank von GISS, in wissenschaftlichen Papieren Bezug genommen? Wieso werden denn selbst auf AGW-fernen Webseiten wie wood4trees oder climate4you immer noch GISS-basierte Grafiken präsentiert? Diese Manipulationstechniken praktiziert GISS doch schon seit Jahren!

    Auf welcher organisatorischen und finanziellen Grundlage steht GISS eigentlich? Privat finanziert. Woher kommt das Geld? Wieso räumt denn die NASA bei GISS nicht langsam mal auf und setzt Hansen an die frische Luft? Da fühlt der sich doch am wohlsten.

    Das American Traditional Institute denkt schon mal in die richtige Richtung und prüft, inwieweit Hansen gegen den FOI-Act (Freedom of Information), gegen finanzielle Regeln, oder Verhaltensregeln der NASA verstösst.

    … seeking records detailing whether and how ‘global warming’ activist Dr. James Hansen of NASA’s Goddard Institute for Space Studies (GISS) has complied with applicable federal ethics and financial disclosure laws and regulations, and NASA Rules of Behavior.

  7. Danke für die gute Arbeit!

    Aber hier bitte ein „f“
    „Vorher vielen/ stagnierten“ (über Capetown)

  8. Hier habe ich was Interessantes zu historischen klimatischen Verhältnissen für den Zeitraum von 1500 bis 1800 gefunden. Sehr umfangreiche Datensammlung.
    http://mitglied.multimania.de/mili04/

  9. Insbesondere all jenen stillen Mitlesern, die bislang nur wenig Gelegenheit hatten, sich ausführlicher mit dem Thema „Klimawandel” auseinander zu setzen, sei hier ein hervorragender Artikel in der WELTWOCHE empfohlen, der einen umfassenden und anschaulichen Gesamtüberblick der derzeitigen Situation vermittelt:

    Geistige Warmluftfront

    Nur die Gemüter sind überhitzt: Das Geschwätz vom drohenden Kollaps des Weltklimas beruht auf fragwürdigen Annahmen und erzeugt falsche politische Handlungen.

    von Dirk Maxeiner

    Zuerst die gewohnte Nachricht: «In den Regionen um den Polarkreis hat ein bemerkenswerter Klimawechsel stattgefunden», heisst es in einem Schreiben der britischen Akademie der Wissenschaften (The Royal Society). «Mehr als 2000 Quadratmeilen Eisfläche zwischen 74 und 80 Grad nördlicher Breite, die bislang die Grönlandsee bedeckten, sind in den letzten zwei Jahren vollkommen verschwunden.» Die Kälte, die das Gebiet für Jahrhunderte in einen undurchdringlichen Eispanzer verwandelt habe, sei offenbar in kürzester Zeit höheren Temperaturen gewichen. Auch in Zentraleuropa registriert der Bericht alarmierende Zeichen für eine rasche Klimaerwärmung: «Alle Flüsse, die im Hochgebirge entspringen, haben aufgrund der abgetauten Schnee- und Gletscherwasser weite Regionen überschwemmt.»

    Und jetzt die ungewohnte Nachricht: Das zitierte Schreiben wurde am 20. November 1817 verfasst. Der Präsident der Royal Society schickte es der britischen Admiralität mit der Bitte um Entsendung eines Schiffes. Die Wissenschaftler wollten den dramatischen Klimaumschwung im Nordmeer erforschen. Auch in der Schweiz war das Klima in jenen Jahren nicht so, wie es sein sollte – die Bauern litten unter schlechten Sommern. Nach Ansicht vieler Eidgenossen war daran die technische Zivilisation schuld: Aufgebrachte Bürger rissen Blitzableiter von den Häusern herunter. Am 9. Juli 1816 berichtete die Neue Zürcher Zeitung über zahlreiche Fälle von «gewaltsamer Zerstörung» der als Unheilsbringer verdächtigten «Wetterableiter»…….

  10. #8 Super-Artikel! Der sollte an alle Haushalte verteilt werden.

  11. #8. Tim Hardenberg

    Der Maxeiner kann es, wie eigentlich immer, auf den Punkt bringen. Auch der Titel „Geistige Warmluftfront“ ist einfach nur Klasse 🙂

    karl.s

  12. LITERATURTIPP (O.T.):

    Maxeiner & Miersch

    Frohe Botschaften – Über den alltäglichen Wahnsinn

    Das Autorengespann Maxeiner und Miersch nimmt die Leser mit auf eine amüsante Besichtigungstour durch den deutschen Alltag. Sie erkunden das Lebensgefühl der Nation mit unverstellten Blick und gesundem Menschenverstand, beschreiben Ikonen und Fetische: Golden Retriever und Eisbär, Che Guevara und Pace-Fahne, Windrad und Waldorfschule, erogene und genfreie Zonen. Ihre Sicht auf gesellschaftliche Trends ist immer wieder verblüffend. Sie demontieren das statische Weltbild der Kulturpessimisten und Endzeitpropheten und streiten gegen staatliche Regulierungswut. Sie plädieren für Fortschritt und Wandel, und eine treffende Pointe ist ihnen allemal lieber als falscher Respekt. Mit ihren Zwischenrufen kündigen sie angriffslustig den ach so geliebten Konsens auf. Angst vor Risiko und Konflikten sowie die sture Wahrung alter Besitzstände sind Maxeiner und Miersch ein Graus – genau wie Humorlosigkeit. »Diese beiden Witzbolde riechen den Wind, den Sturm und die Flauten«, schrieb Wolf Biermann, »sie sind frech und dennoch tief.« »Sie zählen zu den renommiertesten Kolumnisten der Republik.

  13. #8:
    Es wäre vielleicht ergänzend zu bemerken:

    Am 30. Juli 1958 tauchte die USS ‚Skate‘, ein U-Boot*, am Nordpol in eisfreiem Wasser auf.


    Am 18, Mai 187 trafen sich drei(!) U-Bootze am Nordpol in eisfreiem Wasser.

  14. #12. Tritium

    Moin Tritium,

    hier mal ein alter Spiegelbericht aus 1954 zu den arktischen Eis- und Wetterverhältnissen in den 30igern

    man beachte das Fettgedruckte

    Das eifersüchtige Interesse der Sowjets für den Polraum entspringt zwei verschiedenen Quellen. Lückenlose Kenntnisse der polaren Wetterküche sind für sie von lebenswichtiger Bedeutung, seit es ihnen in den dreißiger Jahren gelang, die nörd- liche Schiffahrtslinie vom Weißen Meer durch das Karische Meer, das Nördliche Eismeer nach Wladiwostok ganzjährig offenzuhalten. Und: Die Strategen der US-Luftwaffe, die ihre Zirkelspitze in ge- schützte Stützpunkte an der grönländischen Westküste bohren, können mit einem Sechs- tausend-Kilometer-Radius sämtliche so- wjetischen Schwerindustrie-Zentren um- kreisen.

    karl.s

  15. Ein interessanter Vorgang, ein Spiegel-Artikel über Klimawandel, der komplett ohne das böse Wörtchen „CO2“ auskommt.

    Vulkanausbrüche stürzten Erde in Kleine Eiszeit

    Hungersnöte, Seuchen, Kriege -- die Kleine Eiszeit am Ende des Mittelalters traf besonders Europa. Forscher haben ermittelt, warum es so kalt wurde: Vulkane setzten eine fatale Kettenreaktion in Gang -- die sich jederzeit wiederholen könnte…….

    ….Jederzeit wären ähnliche Kältephasen möglich: Schon die Eruption des Pinatubo auf den Philippinen 1991 führte im Folgejahr zu einer weltweiten Abkühlung von immerhin knapp einem halben Grad. Drei Ausbrüche dieser Größe binnen weniger Jahre könnten Simulationen zufolge erneut eine lang anhaltende Kältephase auslösen -- womöglich eine Kleine Eiszeit.

    Lesenswert
    MfG
    Heinz Eng

  16. Mehr noch, Heinz:
    Der Artikel liest sich gerade so, als wäre die derzeitige Klimaerwärmung immer noch eine Rekonvaleszenzphase dieser Katastrophen, also der Weg zurück zum Normalzustand.

    Sieh mal hier:
    …Im Norden Kanadas und in Island fanden sie Pflanzenreste, die bislang unter Gletschern verborgen lagen. Zwischen 1275 und 1300 und um 1450 herum habe es ein regelrechtes Massensterben der Vegetation in den Polarregionen gegeben, berichten die Forscher. Vorrückende Gletscher hätten die Pflanzen daraufhin zugedeckt.
    Das heisst: VOR der Katastrophe war das eisfrei, so, wie es jetzt eisfrei zuwerden beginnt. Eisfrei ist also NORMAL! Die Gletscher sind eine Katastrophenfolge!

    Oder hier:
    Während der Kleinen Eiszeit sorgten weitere Vulkanausbrüche für besondere Kälteschübe: Der Ausbruch des indonesischen Tambora 1815 etwa verschmutzte jahrelang die Atmosphäre. 1816 ging als das „Jahr ohne Sommer“ in die Geschichte ein.
    Nicht der Beginn der Industrialisierung sorgte für eine Erwärmung des vorher ’normalen‘ Klimas. sondern die Katastrophe von 1815 sorgte für eine unnatürliche Abkühlung, die dann wieder langsam zum Normalzustand zurück kehrte.

  17. @Tritium

    Siehste, genau dat meinte ick damit……eigentlich komme ich aus den Staunen net mehr raus ob diesen Artikels.
    Aber lass mal, gleich taucht wieder einer auf, der uns das ganze Gegenteil davon erzählen wird.
    MfG
    H.E.

  18. #15. bis 17.

    Aber lass mal, gleich taucht wieder einer auf, der uns das ganze Gegenteil davon erzählen wird.

    Heinz und Tritium,

    jo, hier ist er 😉 . Es ist unstreitig, dass Vulkanausbrüche weltweit für einen Zeitraum X zu einer Abkühlung führen oder aber eine bestehende Kältephase verstärken können. Keineswegs sind besagte Vulkane Auslöser der sog. „Kleinen Eiszeit“, die ja nicht durchgängig kalt war. Um 1300 dürfte es sich dabei um das sog. Wolf -- Minimum und um 1450 um das sog. Spörer -- Minimum handeln.

    Hier wird versucht, die natürlichen Klimaschwankungen, die im Zusammenhang mit den Sonnenzyklen stehen, ad absurdum zu führen und diese Schwankungen einzig auf außerordentliche Ereignisse (Vulkanausbrüche) zu beschränken. Das ist durchsichtig!

    Vor allem der nachfolgende Text sollte aufhorchen lassen …..“bestätigt die vorherrschende Theorie“…….. Meines Wissens wurde es bisher lediglich vermutet, dass im Mittelalter Vulkanausbrüche vorgekommen sein sollen. Von vorherrschender Theorie kann m.E. gar keine Rede sein.

    Eine neue Studie aber bestätigt nun die vorherrschende Theorie, wonach Vulkanausbrüche die Ursache der Kleinen Eiszeit waren. Mehrere große Eruptionen in den Tropen im letzten Viertel des 13. Jahrhunderts hätten eine Klima-Kettenreaktion in Gang gesetzt, berichten Forscher um Gifford Miller von der University of Boulder in den USA im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“.

    gruß
    karl.s

  19. Die verlässlichsten Wettervorhersagen macht ja bekanntlich Punxsutawney Phil, das Murmeltier.
    Heute, am 2. Februar isses wieder mal so weit, da wird in dem kleinen Kaff in Pennsylvania die Sau, ähmm sorry, der Phil rausgelassen.

    Die Tierrechtsorganisation PETA macht sich nun langsam ernsthaft Sorgen!

    Seit 125 Jahren versammeln sich die Mitglieder des Murmeltiervereins jedes Jahr am 2. Februar bei Sonnenaufgang -- gewandet in Frack und Zylinder -- in dem Waldstückchen Gobbler’s Knob in der Nähe des kleinen Städtchens in Pennsylvania. Dann holt der Präsident des Vereins das Murmeltier Phil aus seinem Bau ans Tageslicht. Sieht dieser seinen Schatten und zieht sich erschrocken zurück, bleibt noch sechs Wochen Winter. Sieht er seinen Schatten nicht, soll der Frühling vor der Tür stehen. An den übrigen 364 Tagen des Jahres darf Phil sich dann wieder in seinem Verschlag in der Bibliothek von Punxsutawney ausruhen.

    Die Tierschutzorganisation Peta macht sich dennoch Sorgen um ihn. Zum einen finden sie, eine Bibliothek sei nicht die angemessene Umgebung für ein Murmeltier, er finde dort nie die Ruhe, die er in einem Erdloch bekäme. Noch schlimmer für Phil sei jedoch der Medienzirkus, der jährlich über Phil und Punxsatawney hereinbricht. Peta will Phil deshalb in Rente schicken. Ihr Vorschlag: Stattdessen könnte ja ein Roboter die Zeremonie künftig durchführen.

  20. Berner Zeitung: Wegen der Klimaerwärmung werden die Bergwinter kühler

    Wer denkt in diesen eiskalten Tagen schon an den Klimawandel. Manche wünschen sich vielleicht die milderen Winter, welche die meisten Klimamodelle für die Nordhemisphäre, von den hohen bis zu den mittleren Breiten voraussagen. Beobachtungen der letzten zwanzig Jahre bestätigen diese Trendrechnungen bis heute jedoch nicht.

    Die Bergwinter in der Schweiz sind jedenfalls nicht milder geworden, wie eine neue Studie von Meteo Schweiz zeigt. Zwar wurde es Ende der 80er-Jahre im Winter auf allen Höhenstufen wärmer. Doch seither zeigt der Trend im Hochgebirge in die andere Richtung. «Die Bergwinter sind in den vergangenen zwanzig Jahren 2 Grad kühler geworden», heisst es im Bericht.

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