Maulkorb für kosmische Strahlen?

25. Juli 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Was mich in der Klimadebatte zu einer skeptischen Haltung führt, ist nicht zuletzt die Abwesenheit von Unsicherheit auf Seiten der Alarmisten und Klimaschützer. Man ist nicht nur überzeugt, die Erde würde sich bei einer weiteren Erhöhung der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre im gegenwärtigen Tempo um einen nicht mehr tolerierbaren Betrag erwärmen. Man glaubt auch fest daran, durch eine deutliche Reduzierung anthropogener Emissionen diese Erwärmung auf jeden Fall vermeiden zu können.  Der so definierte Erfolg einer Verminderung von Kohlendioxid-Emissionen wird nicht in geringster Hinsicht in Zweifel gezogen.

Der atmosphärische Treibhauseffekt (Atmosphäreneffekt) determiniert in dieser Weltsicht die Temperaturen der bodennahen Luftschichten auf Zeitskalen von einigen Jahrzehnten in einem Ausmaß, wie dies bekannte natürliche Prozesse des Wandels nicht leisten.

Seit nun 13 Jahren, ausgehend von der Veröffentlichung „Einfluß kosmischer Strahlen auf das Klima der Erde“ im Jahr 1998 in den Physical Review Letters propagiert der dänische Physiker Henrik Svensmark seine als Svensmark-Effekt bekannte Hypothese, nach der die gängige Vorstellung von den klimawirksamen Faktoren zumindest unvollständig ist und um einen weiteren wichtigen Prozeß erweitert werden muß.

Und der kann in aller Kürze wie folgt beschrieben werden:

Energiereiche kosmische Strahlung (ein Strom geladener Teilchen, die wahrscheinlich vor allem bei Supernova-Explosionen freiwerden) trifft auf die Erdatmosphäre und erzeugt dort einen Schauer sekundärer Teilchen. Darunter befinden sich auch Elektronen, die wiederum Moleküle wie Wasser und Schwefeldioxid in der Atmosphäre dabei unterstützen, sich zu größeren „Klumpen“ zusammenzuballen. Solche Molekülcluster dienen als Kondensationskeime für Wolken. Wolken wiederum, die auf diese Weise in den unteren Schichten der Troposphäre entstehen, kühlen den Erdboden ab, da sie einfallendes Sonnenlicht zu einem großen Prozentsatz wieder in den Weltraum reflektieren.

Die Menge an kosmischen Teilchen, die die Erde überhaupt erreichen, hängt mit dem solaren Magnetfeld zusammen. Nimmt dessen Stärke zu, wird die Erde besser abgeschirmt. Weniger kosmische Teilchen bedeuten weniger Wolken und damit eine Erwärmung der bodennahen Luftschichten. Sinkt dagegen die Intensität des Magnetfeldes unserer Sonne, können mehr energiereiche Teilchen eine Zunahme der Wolkenbildung und damit eine Abnahme der Temperatur  hervorrufen.

Die Intensität des solaren Magnetfeldes schwankt durchaus auf Zeitskalen von Jahren und Jahrzehnten. Es verbindet sich nun eine ganz entscheidende Frage mit dieser Hypothese: Stimmt der Ansatz? Können durch kosmische Strahlung erzeugte schnelle Elektronen in der Troposphäre die Wolkenbildung in einem nennenswerten Ausmaß verstärken? Nennenswert genug, um auf der gleichen Zeitskala eine ähnliche Änderung der Temperatur der bodennahen Luftschichten hervorzurufen, wie der Atmosphäreneffekt?

Diese Frage soll durch das sogenannte CLOUD-Experiment am europäischen Kernforschungszentrum CERN bei Genf beantwortet werden. Die Ergebnisse der entsprechenden Versuchsreihen stehen offenbar kurz vor ihrer Veröffentlichung. Jedenfalls äußert sich der Generaldirektor des CERN, Rolf-Dieter Heuer, in einem Interview mit der Welt wie folgt:

Welt Online: Mit großer Spannung werden auch die Ergebnisse des so genannten Cloud-Experiments erwartet, bei der die Bildung von Wolken erforscht wird. Diese Ergebnisse könnten doch für das Verständnis des globalen Klimawandels wichtig sein?

Heuer: Es geht hier in der Tat darum, die Wolkenbildung besser zu verstehen. In der Natur gibt es sehr viele Parameter, die das beeinflussen – unter anderem die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit, Verunreinigungen und auch die Höhenstrahlung. Beim Experiment „Cloud“ geht es darum, den Einfluss der Höhenstrahlung auf die Wolkenbildung zu untersuchen. Die dafür genutzte Strahlung kommt aus dem Beschleuniger. Und in einer Experimentierkammer kann unter kontrollierten Bedingungen erforscht werden, wie die Tröpfchenbildung von der Strahlung und Schwebstoffen abhängt. Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Ich habe die Kollegen gebeten, die Ergebnisse klar dazustellen aber nicht zu interpretieren. Damit würde man sich sofort in die hochpolitische Arena der Klimawandeldiskussion begeben. Man muss sich darüber klar sein, dass es sich bei der Höhenstrahlung nur um einen von sehr vielen Parametern handelt.

Einige Blogs haben dieses Interview bereits aufgegriffen und kritisieren die Ausführungen Heuers als unzulässiges Redeverbot für die beteiligten Forscher (s. EIKE, Nigel Calder).

Ich sehe das anders. Und möchte Pierre Gosselin ausdrücklich beipflichten. Es ist von Vorteil, wenn auch der Generaldirektor des CERN die Klimadebatte als „hochpolitisch“ charakterisiert und keinesfalls von einer „längst entschiedenen wissenschaftlichen Frage“ spricht. Und es ist eben genau nicht die Aufgabe von Grundlagenforschung, in so einer Debatte Position zu beziehen und den Versuch zu unternehmen, politische Implikationen zu determinieren.

Viele Skeptiker kritisieren seit Jahren genau dieses Verhalten der alarmistischen Wissenschaftler. Man darf dieses nicht kopieren, will man seine Unterscheidbarkeit von den Alarmisten auch in der Herangehensweise an eine mit wissenschaftlichen Erkenntnissen verknüpfte Fragestellung nicht verlieren und die berechtigte Kritik nicht selbst marginalisieren.

Die Äußerungen Heuers deuten nach meiner Interpretation auf einen erfolgreichen Verlauf des Experimentes im Sinne Svensmarks hin. Und das könnte in der Tat verheerend für die gegenwärtige Klimapolitik sein. Sowohl die Sicherheit hinsichtlich der künftigen Entwicklung des Klimas, als auch die Sicherheit hinsichtlich eines Erfolges der Vermeidungsstrategie wären dahin.

Der Svensmark-Effekt könnte zu einer Abkühlung führen, obwohl die Emissionen weiter steigen. Er könnte aber auch zu einer starken Erwärmung beitragen, trotz erfolgreich etablierter Vermeidungsstrategie. Er könnte im ungünstigsten Fall sogar eine nicht mehr tolerierbare Verminderung von Temperaturen bedeuten, wenn in großem Umfang der Kohlendioxid-Gehalt der Atmosphäre gesenkt wird. Kurz: Er könnte sich als der nicht zu beeinflussende natürliche Faktor herausstellen, der die Entwicklung des Klimas in den kommenden Jahrzehnten ganz unabhängig von politischen Maßnahmen bestimmt.  Und somit letztere völlig sinnlos macht.

Aber das ist noch nicht sicher. So ist eben Forschung. Im Gegensatz zu dem, was manche Alarmisten glauben, ein ständiges Ringen um Erkenntnis ohne je endgültige Sicherheiten erlangen zu können. Die Interpretation des CLOUD-Experimentes jedenfalls wird schon vorgenommen werden. Hier und in anderen Blogs. Ausreichend lautstark, um sich Gehör zu verschaffen. Das weiß auch Herr Heuer. Er hat daher keinen Maulkorb erlassen, sondern die Tür zu einer intensiven und ergebnisoffenen Diskussion offengelassen. Dafür an dieser Stelle mal ein Lob.

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66 Kommentare
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  1. Danke, guter Artikel.

    Auch wenn ich mich sonst kaum um die „Klimawissenschaft“ kümmere, das können andere besser als ich, so bin ich doch diesmal recht gespannt was bei dem CLOUD-Experiment heraus gekommen ist. Wann ist denn mit der Veröffentlichung zu rechnen?

  2. HalloHerr Heller.
    Genau richtig. Ein Messergebnis muss zunächst neutral beschrieben werden.
    Ausserdem sollte man es vor der Interpretation ausreichendreproduzieren. Frei nach dem alten Motto. Eine Messung ist keine. Zweimal reproduziert vielleicht und Dreimal reproduziert gerade so genug.
    Hat man die Unsicherheiten abgeschätzt und kommuniziert, kann ja immer noch herauskommen, dass alle Interpretationen
    auf die Atmosphäre voreilig wären. Immerhin ist es ein Laborexperiment, sozusagen eine experimentelle Simulation, wie eben Computer numerisch simulieren. Es werden schon zuviele Computersimulationen bibelähnlich interpretiert als wären sie Realität. Da brauchen wir nicht auch noch Laborexperimente, die vorschnell als Realität interpretiert werden.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  3. @Peter Heller

    Lieber Herr Heller,
    zu Ihrem ersten Absatz: ich glaube, so sind die meisten Klimaskeptiker zu Klimaskeptikern geworden. Wenn ich so die letzten 14, 15 Jahre Revue passieren lasse, möchte ich noch hinzu setzen, das mich die ARROGANZ der Klima-Alarmisten abgestoßen hat, die mir in der Anfangsphase bei harmlosen, interessierten Fragen entgegengeschlagen ist (das mögen Wissenschaftler wie Sie nicht so erlebt haben).

    Ihrer Wertung der Äußerung des CERN-Generaldirektors, Rolf-Dieter Heuer, möchte ich -- Sie mögen mir verzeihen -- teilweise widersprechen. Ich stimme Ihnen zwar zu, wenn Sie schreiben

    es von Vorteil ist, wenn auch der Generaldirektor des CERN die Klimadebatte als „hochpolitisch“ charakterisiert und keinesfalls von einer „längst entschiedenen wissenschaftlichen Frage“ spricht.

    aber damit::

    Und es ist eben genau nicht die Aufgabe von Grundlagenforschung, in so einer Debatte Position zu beziehen und den Versuch zu unternehmen, politische Implikationen zu determinieren.

    treffen Sie leider daneben. Denn es geht doch gar nicht um die politische Interpretation der Ergebnisse dieses Experimentes! Es geht um die wissenschaftliche Präsentation, auf die der CERN-Generaldirektor versucht Einfluss zu nehmen. Das hat der tschechische Physiker Luboš Motl in seinem Blog The Reference Frame sehr deutlich erkannt !

    Auch Ich halte es für indiskutabel, daß wissenschaftliche Ergebnisse kastriert werden sollen, nur weil die Politik sich wissenschaftsfern FESTGELEGT hat.

    Ich schliesse ich mich also den kritischen Blog-Beiträgen und insbesondere(!) Luboš Motl an. Er führt das Problem -- wie ich finde gekonnt auf den Punkt. Jedenfalls habe ich diesen Blogartikel teilweise übersetzt und selbst einen Blogartikel dazu geschrieben.

    Es passiert selten, daß ich mit einer Schlussfolgerung Ihrerseits nicht einverstanden bin. Aber hier ist es der Fall.

    Mfg
    Multiverus alias Climateobservator

  4. Der Pittbull kann sie förmlich riechen…..die A-A in der Hose des Herrn Direktors. 🙂

    Die eigentliche Frage ist doch, sind kosmische Teilchen in der Lage Wolken zu machen…………wäre dem nicht so, würde sicherliche schon heute ein triumphierendes Geheul erklingen…..tut es aber nicht.

    Ergo……..Schadensbegrenzung im Vorfeld……..wir wollen ja net das die schöne CO2 These den Bach lang runter geht, wie sollte man denn sonst die tolle Transformation noch begründen?
    Sicherlich bekommt das PIK7 erstmal die Ergebnisse unter der Hand, damit sie genug Zeit haben um sich dann allerlei Ausreden und Ausflüchte ausdenken zu können, schätze mal das Herr R. schon entsprechende Worthülsen im Handschuhfach hat.

    Wuff

  5. zu Günter Heß 25. Juli 2011 21:14:
    Sehe ich genau so. In einem ersten paper ausschließlich saubere Meßergebnisse mit dem entsprechenden Drumherum (Setup, Messbedingungen, Fehlerrechnung) zu veröffentlichen ist das Beste (und Klügste) was man bei so einem politisch aufgeladenem Thema machen kann. Interpretationen und Modellierungen sind immer leicht angreifbar, ein Fakt aber ist ein Fakt ist ein Fakt, da müssen erst einmal Fehler in der Messung selbst nachgewiesen werden und das ist erfahrungsgemäß bei sauber ausgeführten Messungen schwer.
    Interpreten werden sich noch in ausreichendem Maße finden….
    Hut ab vor Herrn Heuer, einmal seine Mitarbeiter so zu zügeln und dann auch noch öffentlich dazu zu stehen- das kann nicht jeder.

    Freundliche Grüße,
    Frank Hill

  6. Guter Artikel,
    ich bin genau so überzeugt von der Richtigkeit der Entscheidung Prof. Rolf-Dieter Heuer´s die Ergebnisse ohne Interpretation zu veröffentlichen. Ich denke es steckt keine Angst dahinter, eher denke ich die Ergebnisse sind derart sicher und belastbar, dass man die Interpretation den anderen überlässt, um sie später mit den Fakten auszubremsen oder zu bestätigen. Wie Herr Heß meiner Ansicht nach richtig beschreibt, wird in der Klimawissenschaft schon zu viel aus zu wenig interpretiert ohne ordentliche Daten und Fakten.

    @Multiverus
    Warum das Feld der Spekulation und Interpretation den Alarmisten abnehmen, warum nicht die Daten selbst ohne Interpretation für sich sprechen lassen? Alles andere wäre der Versuch mit der Brechstange, Luboš Motl ist so ein Brechstangen-Typ, ich denke aber die Zeit wird zeigen daß die Brechstangentaktik nichts bringt.

  7. Lieber Herr Heller,

    danke für diesen Artikel! Ganz ähnlich wie Multiverus in #3 kann ich ihm ebenfalls nur teilweise zustimmen. Natürlich wäre es kontraproduktiv, wenn jeder gleich hinaus posaunt, was ihm so durch den Kopf geht.

    Andererseits habe ich die Befürchtung, dass man versuchen wird, das Ergebnis im Sinne von AGW umzudeuten. AGW hat gigantische Finanzmittel zur Verfügung, und Beispiele dieser Art gab es im vorigen Jahrhundert weiß Gott genug. Können Sie das ausschließen? Natürlich wird sich irgendwann die Wahrheit ohnehin durchsetzen, aber mit einer solchen Propaganda würde sich der Schaden zuvor ja noch potenzieren.

    Wenn sicher gestellt ist, dass genau dies nicht passieren kann, stimme ich Ihren Ausführungen vorbehaltlos zu!

    Freundliche Grüße Chris Frey

  8. Guten Abend!

    Mein Eindruck ist zwiespältig. Vielleicht hat man, blöder Vergleich, eine handschriftliche Notiz von Jesus zur Bergpredigt in der Hand und möchte vor der Veröffentlichung tausendprozentig sicher gehen, weil man ringsum schon die Sicherungshebel „knacken“ hört. 🙂 Gruß

  9. @ multiverus, #3

    Ich wußte ja gar nicht, daß Sie so einen schönen Blog betreiben. Habe den „Klimazwieback“ gleich mal in unsere Linkliste aufgenommen.

    (Schade eigentlich, warum schreiben Sie nicht hier? Es spricht nichts dagegen, bei kontroversen Themen Rede und Gegenrede gleichzeitig zur Debatte zu stellen.)

    Zum Thema: Ich habe ein wenig das Gefühl, in die Aussage Heuers wird viel zu viel hineininterpretiert. Wenn das CLOUD-Experiment tatsächlich Ergebnisse im Sinne Svensmarks liefern sollte, wäre es eine schöne Möglichkeit, den Alarmisten zu zeigen, wie man seriös mit Hypothesen und experimentellen Bestätigungen umgeht. Warum sich diese Chance verbauen? Ich befürchte, wenn das Ergebnis so ist, wie wir uns das wünschen, daß dann gleich wieder zahllose Skeptiker in Jubelgeschrei ausbrechen, die alaramistischen Thesen wären jetzt endgültig widerlegt. Das sind sie nämlich auch dann nicht. Wie Herr Heß oben richtig schreibt, muß so ein Ergebnis erst einmal in Ruhe geprüft und bestätigt werden. So und nicht anders funktioniert Wissenschaft nun einmal.

    Und dann ist es auch noch wichtig, was man aus CLOUD über Ausmaß und Zeitskala des Svensmark-Effektes lernen kann. Vielleicht nämlich nicht allzu viel. Deswegen rate ich: Ball flach halten.

    Wissenschaftler, die sich einer politischen Inanspruchnahme verweigern, sind grundsätzlich zu unterstützen. Aus so einer Verweigerung immer gleich den Schluß zu ziehen, man wolle irgendeiner „falschen“ Seite (welche auch immer das dann ist) keine Munition liefern, ist mir zuviel Verschwörungstheorie.

  10. @Karl Rannseyer,
    ich verstehe, welches Problem Sie sehen, ich verstehe auch welches Problem Herr Heller anspricht . Und wenn es das wäre, hätte ich auch keine Einwände. Nur erkennen Sie- pardon -- offensichtlich die Schwere von Heuers Verbot nicht (gilt übrigens auch für den Poster Frank Hill).

    Wenn Sie schreiben,

    ich bin genau so überzeugt von der Richtigkeit der Entscheidung Prof. Rolf-Dieter Heuer´s die Ergebnisse ohne Interpretation zu veröffentlichen

    … dann frage ich mich, wie Sie das anstellen wollen. Dazu dürften nur zusammenhanglose Zahlen veröffentlicht werden. Sowie auch nur die kleinste Beziehung zwischen diesen Zahlen hergestelt wird, handelt es sich um eine Interpretation!

    Muss ich hier wirklich erklären, was unter dem Begriff Interpretation zu verstehen ist??? Interpretation im allgemeinen Sinne ist das Verstehen oder die Deutung einer zugrunde gelegten Aussage. Ohne zu interpretieren, ist kein Verständnis möglich, und Verständnis ist Voraussetzung, um zu Erkenntnissen zu gelangen.

    Sie müssen z.B. den Regeln der Formalen Logik und der Formalen Semantik folgen — und also interpretierten Sie !!!Wir (Menschen) können die Natur überhaupt nur verstehen, indem wir interpretieren, einordnen, Werte zuweisen. Anderfalls könnten wir keine Ordnung in unsere Beobachtungen bekommen. Sprache ist Interpretation. Um wissenschaftliche Ausarbeitungen anzufertigen, kommen Sie um die Anwendung der menschlichen Sprache in schriftlicher Form nicht herum. Und schon wieder interpretieren Sie !

    Gegen all dieses hat der CERN-Direktor ein Verbot ausgesprochen !!!

    Damit wäre solch eine Prasentation, an der Dr.Kirby im März diesen Jahres teilgenommen hat, verboten. Um Forschungsergebnisse zu präsentieren, muß man sprechen, muß man Grafiken zu hilfe nehmen. Und dies ist BEIDES Interpretation -- und also lt. Heuer verboten.

    Gleichfalls ist damit Kirby und seinen Mitarbeitern wissenschaftliche Korrespondenz betreffs der Ergebnisse verboten, denn zu diesem Zweck muß man sich der Sprache bedienen -- und Sprache ist Interpretation. Ebenso wissenschaftliche Ausarbeitungen, denn diese bestehen ja nicht nur aus unkommentierten Zahlenkolonnen, sondern werden sprachlich verbunden. Jede Form von Sprache aber ist Interpretation und also verboten.

    Einem Wissenschaftler die Interpretation im Rahmen seines Fachgebietes, im Rahmen seines Untersuchungsgegenstandes untersagen zu wollen, ist so ziemlich die schwerste Keule, die man auffahren kann !!!

    Muß ich Ihnen all das als Nicht-Wissenschaftler sagen ? Das kann doch nicht wahr sein !

  11. @Peter Heller, #9
    Ich bedanke mich. Wenn Sie genügend Qualität in meinen Artikeln sehen (um hier bei Science Skeptical Blog zu erscheinen), bin ich gerne dazu bereit, hier unter dem Pseudonym „Climateobservator“ zu schreiben. … (Readers Edition käme für mich aufgrund des Publikums nicht in Frage, lieber lasse ich hier meine Artikel ggf. durch Fachleute kritisieren, denn dann LERNE und VERSTEHE ich mehr)

    Ich wende mich dann mal an den Webmaster …

    Wenn ich gelegentlich hier kontrovers schreibe, dann weil ich verstehen will, und dazu ist es notwendig, daß Risiko in Kauf zu nehmen, auf zu dünnes Eis zu geraten. Im Gegensatz zu Autoren, die unter dem eigenen Realnamen schreiben (die ggf. die eigenen beruflichen Interessen wahren müssen), kann ich mir das so besser leisten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Multiverus alias Climateobservator

  12. Spitze Multiversus, bitte bitte bringe deine Artikel auch hier. Als Anfang würde ich gerne den da sehen: UN-Sicherheitsrat: Weltfrieden bedroht durch klimatisches Charakteristikum? Das ist auch so ein ungeheuerlicher Vorgang, der auch hier noch nicht an würdiger Stelle besprochen wurde.

  13. Prof. Heuer verhält sich gegenüber seinen Mitarbeitern nicht korrekt. Er interpretiert das Forschungsergebnis vorab sehr wohl mit seiner Aussage, dass viele Parameter die Wolkenbildung beeinflussen. Das stimmt zwar, aber damit relativiert er das Forschungsergebnis und gibt den AGW`lern und Umwelt- und Klimapolitikern vorab schon Gelegenheit Gegenargumente zu formulieren, und jede Menge Munition um das Cloud-Experiment als wenig aussagekräftig hinzustellen.

    mfG

  14. Ich glaube, Multiverus und auch Herr Czichy, Sie schießen da mit Kanonen auf Spatzen.

    Herr Heuer verbietet seinen Mitarbeitern doch gar nichts. Er möchte nur vermeiden, daß in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung seiner Organisation Grundlagenforschung politisch instrumentalisiert wird.

    Und da hat er Recht. Das wäre nicht akzeptabel und aus Sicht des CERN ein Fiasko. Und es ist eine schallende Ohrfeige eines Forschers mit Berufsehre gegenüber zahllosen alarmistischen Arbeiten und Veröffentlichungen, in denen das anders gehandhabt wird.

    Ich nehme mal als Beispiele NASA-GISS (Hansen, Schmid) oder auch das PIK. Heuer will vermeiden, daß sein Institut sich in eine ähnliche Richtung entwickelt. Es ist eben unwürdig, wenn sich ein Hansen demonstrierend vor Kohlekraftwerke stellt. Und ebenso unwürdig ist ein Rahmstorf, der denkt, er müsse unsere Regierung in energiepolitischen Fragen anleiten (lassen). Heuer stellt sich auch schützend vor seine Mitarbeiter, soll denn denen dasselbe „Schicksal“ widerfahren?

  15. @ multiverus, #11:

    Wenn Sie genügend Qualität in meinen Artikeln sehen (um hier bei Science Skeptical Blog zu erscheinen…

    Du meine Güte, sind wir so toll? Hier schreibt doch sogar der Heinz Eng mit den vielen Punkten….Sorry, Herr Eng…das….war….ein….Spaß…den ich mir…………..nicht……….ver…kneifen……konnte. 😉 Immerhin sind es ja keine Kipp-Punkte…………………………..

    (Nein, ich habe nichts getrunken und auch keinen Joint geraucht.)

    Sie sind herzlich eingeladen, multiverus, unter welchem Pseudonym auch immer. Einige von uns verwenden Klarnamen (ich bspw.), andere nicht. Wird alles akzeptiert, kein Problem. Schreiben Sie eine Mail an die Administration. Alles weitere ergibt sich.

  16. @Peter Heller #14
    … ich glaub, ich habe da ne Idee, das müßte das ganze auf das richtige maß bringen. Schreib ich heute abend etwas dazu.
    Wenn das so sein sollte, wie Sie es einschätzen, dann wäre dagegen nichts zu sagen.

  17. @Heller

    Hehe, unser Doktorchen beweißt ja sogar Humor…….Hut ab. 🙂

    Ansonsten gebe ich Ihm vollkommen recht, wer wat zu sagen hat, kann dat hier auch ruhig machen, bewerten tun das dann die Leser. Bisher lag eigentlich noch kein Artikel von uns derart daneben, das er hätte vollkommen verrissen werden können, also trau Dich einfach Multiverus……..immerhin darf auch der Pittbull hier weiterhin sein Unwesen treiben.

    Tja Rudolf, hätten wir beide nicht gedacht, das Deine Internetauftritt einmal so hervorragend bewertet wird und eine so hohe Qualität besitzt, das manch anderes Genie sich nicht mehr traut, seinen Texte hier einzustellen.

    Trotz Onkel Heinz……oder auch genau wegen Onkel Heinz……..sei mal dahin gestellt.

    Heinz Eng…….ein breites Grinsen auf den Lippen……der Tag fängt ja schon lustitsch an

  18. @ Heinz

    es gibt in Literatur einen Schreibstil, der nennt sich Bewustseinstrom, auch John Dos Passos hat diesen Stil ausgiebig genutzt, und in seiner USA-Trilogie dafür teilweise ganz auf Interpunktion verzichtet.

    Du siehst, Du bist in allerbester Gesellschaft. Und da es irgendwo auch eine ausgleichende Gerechtigkeit geben muss, nutzt du eben jetzt die Pünktchen, die Dos Passos meinte unterschlagen zu müssen.
    😉

  19. @Multiverus alias Climateobservator 🙂

    Trau Dich, trau Dich …

    zu #10 -- ich schreib da jetzt mal nicht so viel dazu, nur soviel das ich #14 von Herrn Heller voll unterstütze, lasst uns doch erst einmal abwarten was die Leute vom CERN zu vorzuweisen haben.

  20. So gut ich weiß, jedes Ergebnis in der Wissenschaft wird interpretiert. Wir wollen dadurch einen Bezug auf die Kernprobleme gewinnen, da die Wissenschaft keine abstrakte Sache für sich ist. Diese Vorgehensweise ist mit der Motivation verbunden und folglich wir wollen mit der Wissenschaft unsere Weltanschauung untermauern.
    Ich bin möglicherweise etwas paranoid, aber mit diesem Verbot sehe ich eine Gefahr, dass man für politisch-inkorrekte Untersuchungen in CERN das Geld streichen könnte. Schließlich haben wir eine Finanzkrise-so könnte man als Scheingrund argumentieren. Des weiteren muss man beachten, dass gigantisches Geld auf das Spiel ausgesetzt wäre, falls man AGW Theorie widerlegt hätte. Laut EIKE geht es um Kosten von 76 Billionen Dollar während der nächsten 40 Jahren. Das ist ein Big Deal für die Industrie und Bürokratie, von diesen unsere Politiker abhängig sind.

  21. @ Casper #20

    Ja, man kann die Angst förmlich riechen, die aus diesem Maulkorb strömt. Was aber jetzt der genaue Grund dieser Angst ist, da können wir nur spekulieren. Deshalb auch mein Vorschlag: Abwarten!

  22. @Literatur-Karlchen

    Cooool, gib dem Ding einen Namen und schon sieht dat ganze net mehr so behindert aus. 🙂

    Sachverhalte, die der Figur selbstverständlich sind, werden nicht genannt und müssen vom Leser selbst rekonstruiert werden.

    Ergo sind meine Pünktchen die Aufforderung an den Leser, die Lücken mit Selbstgedachtem zu füllen, oder als optische Hervorhebung mir wichtig erscheinenden Tatsachen…………oder auch ein Hinweis auf die Sprunghaftigkeit meiner Denkprozesse, die teils multitastingartig durch meinem Bewusstsein geistern.

    Ich nenn das jetzt einfach mal „Bewusstseinssprungstrom“………..und hab hoffentlich wieder alle Lacher auf meiner Seite.

    Dumm kann man sein, man muss nur immer die passende Ausrede parat haben, gelle.

    Onkel Heinz……..mit noch besserer Laune

  23. @Onkel Heinz

    Ähämm, zu meinem großen bedauern bin ich nicht ganz so belesen wie Quentin, den ich für seine Kenntnisse auch sehr bewundere, John Dos Passos war mir bis eben auch völlig unbekannt. Schick mal schön die Blumen an den Quentin, der hat ´se verdient, nich ich 🙁

  24. @Der falsche Karl

    Uuuuups……….aber mal ehrlich, auch Dir hätte ick dat Literatur-Dingens zugetraut……..muss wohl irgendwie in der Zeile verrutscht sein, da Du gleich nach Quentin gepostet hast.

    Am Ende ist das ja eh wurscht, denn dieser Blog strotzt ja nur so vor lauter Intelligenzbestien………da traue ich jedem auch alles zu………ausser meinereiner, aber dat steht auf einem anderen Blatt unbeschriebenen Papiers.

    Blümchen hiermit an Super-Quentin verschickt………..muss ja alles seine Ordnung ham, gelle.

    Onkel Heinz……auch lesen will gelernt sein. 🙂

  25. @ Heinz

    …ausser meinereiner

    Nein, das stimmt nicht. Nehmen wir mal als Beispiel das Handwerk. Das gibt es Lehrlinge, Gesellen, Meister usw.. Wenn einer in einem Fach Geselle ist, heißt das nicht automatisch, das er das in einem anderen Gewerk auch ist. Gleiches gilt für Meister. Die sind es eben nur in ihrem Gewerk, in einem anderen wissen sie möglicherweise nicht einmal so viel wie ein Lehrling des andern Gewerkes. Von den Fertigkeiten ganz zu schweigen.

    Um bei diesem Beispiel zu bleiben, ich würde mir nie erlauben irgendetwas in Bezug auf Elektrotechnik oder ähnlichem zu schreiben, höchstens nachlesen und zitieren, dafür fehlt mir ganz einfach das Grundwissen und die Fertigkeiten. Da bin ich dann weniger als ein Lehrling und muss Dir aufmerksam lauschen, wenn ich etwas lernen will.

    Ich habe dies deswegen so ausführlich beschrieben, weil es auch auf ein Problem hinweist, über was wir hier ständig diskutieren. Nämlich, dass sich fachfremde „Experten“ zu Dingen äußern, von denen sie keine große Ahnung haben und besser erst einmal eine Schnupperlehre bei den Meistern machen sollten. Stichwort Ethikkommission. Wenn ein Theologe, sicherlich ein Meister seines Fachs, sich aber über die Energieversorgung äußert, dann muss man dies eben nicht besonders würdigen.

  26. @Quentin

    Genau, das macht aus diese Plattform hier aus, viele verschiedene Spezialisten tragen ihr Schärflein dazu bei um Wissen zu vermitteln oder Unwissen zu bekämpfen………..oder noch schlimmer, staatlichen Unsinn anzuprangern.

    Jeder macht also das, was er am besten kann……..auch wenn dann der Schreibstil Einzelner zu wünschen übrig lässt, *grins*.

    Deshalb bin ick vor einigen Jahren auch zum Skeptiker geworden, weil sich gewisse Thesen und Ideen nicht mit meinem reichhaltigen Erfahrungsschatz gedeckt haben…………und als gebranntes Ossi-Kind ist man wahrscheinlich eh etwas empfindlicher für die Worte zwischen den Zeilen.

    PS. Sorry, gelegentliches Klönen abseits des Themas dient der intersozialen Kommunikation zwecks Gedankenaustausch abseits akademischer Angelegenheiten………….auf gut Deutsch…….Blödquatschen tut der Seele gut.

    Gilt natürlich in erster Linie nur für Onkel Heinz……….

  27. @Onkel Heinz

    ….. und als gebranntes Ossi-Kind ist man wahrscheinlich eh etwas empfindlicher …..

    ….. und vor allem ein ganzes Ende misstrauischer beim Empfangen großer kluger Botschaften von selbsternannten Weltenrettern!

  28. Liebere Multiverus #10,
    ich verstehe ihre Aussage.
    Ich denke aber entscheidend ist,
    Ob ein Naturwissenschaftler im Rahmen
    der Randbedingungen und Unsicherheiten
    seines Experimentes oder Untersuchung
    schlussfolgert, oder ob er mit seinen
    Interpretationen unseriös darüber
    Hinaus geht. Gegen das zweite schützt
    Das CERN seine Mitarbeiter
    Grüße
    Günter Heß

  29. Also, nachdem durch einen Computerabsturz mein fast fertiges Posting im Nirvana verschwunden ist, bevor ich es abschicken konnte, muß ich jetzt noch mal anfangen. Ächz …

    Ich will meine Postings #3 und #10 zu einem Abschluss bringen. (Wen es langweilt , … bitte weiterblättern)

    Ich habe darüber gegrübelt, wie es sein kann, daß diese Äußerung des CERN-Generaldirektors:

    (1A) Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Ich habe die Kollegen gebeten, die Ergebnisse klar dazustellen aber nicht zu interpretieren.

    eine derart kontroverse Bewertung erfährt. Einerseits die Gruppe Nigel Calder, Lubos Motl, EIKE, climateobservator (huch, das bin ja ich), Czichy etc., die hier einen Maulkorberlass und Behinderung der Auswertung der Experiment-Ergebnisse befürchtet (#3, #10, #13, #20). Andererseits die Gruppe Peter Heller, Pierre Gosselin, Günter Heß, Frank Hill, Karl Rannseyer, die dieses im Gegenteil sogar begrüßt und keinerlei Anlaß zur Sorge sieht (#2, #5, #6, #9, #14)

    Wie kann das sein? Das muß doch Ursachen haben?! Also, zumindest für mich habe ich das aufgelöst. Den Schlüssel sehe ich (natürlich) in obigen Einlassung des CERN-Generaldirektors: sie ist nämlich gar nicht so eindeutig, wie sie erscheint !

    A) Es ist nicht sicher, ob Rolf-Dieter Heuers Äußerung vollständig und korrekt in der WELT veröffentlicht wurde,
    B) Es ist nicht sicher, wie Rolf-Dieter Heuer diese seine eigene Äußerung selbst versteht und anwenden will,
    C) es besteht ein weiter Spielraum, was er unter „interpretieren“ erstanden wissen wollte.

    Es könnte also sein, daß Rolf-Dieter Heuer tatsächlich folgendes gesagt, oder zumindest gedacht hat:

    (1B) Die Ergebnisse werden in Kürze veröffentlicht. Ich habe die Kollegen gebeten, die Ergebnisse klar dazustellen aber über den für die Auswertung des Experimentes notwendigen Rahmen hinaus nicht zu interpretieren.

    Diese Summe von aufeinander aufbauenden Spekulationen A), B), C), 1A), 1B) erklärt die Kontroverse. Es ist eine Kette aufeinander aufbauender Unsicherheiten. Die Kontroverse ist keine, sondern spiegelt nur die Bandbreite wieder. Die Befürworter liegen mit Ihrer Einschätzung ebenso im Rahmen, wie die scharfen Kritiker. So siehts aus.

    Die Gruppe der Befürworter geht (in meinem Verständnis) ganz klar von Fall (1B) aus. Das liegt im Rahmen des Möglichen.

    Die Gruppe der scharfen Kritiker nimmt (1A) ziemlich wörtlich. Auch das liegt im Rahmen des Möglichen.

    So läßt sich einordnen, dass beide Gruppen eine berechtigte Position im Rahmen des großen Spekulations-Spielraumes vertreten. In diesem Spielraum bleibe ich weiter mißtrauisch gegenüber diesem deutschen CERN-Generaldirektor, Deutschland ist schliesslich das Land der Klimahysteriker, niemand kann sagen, ob Rolf-Dieter Heuer sich nicht doch als U-Boot der Klima-Alarmisten erweisen wird.

    ABER: im Sinn des großen Ganzen ist zu hoffen, daß Günter Heß, Peter Heller, Pierre Gosselin und Co Recht behalten mögen. Wenn nicht können, wir ja immer noch jammern.

  30. @Peter Heller #9
    Zum Thema: das könnte durchaus eine Einschätzung mit dem richtigen Augenmaß sein, die Sie in diesem Posting abgegeben haben !

  31. @Quentin #12
    Mach ich, ist im werden. Ich warte auf die Antwort vom Webmaster. Bin gespannt.

  32. @Peter Heller #14

    Herr Heuer verbietet seinen Mitarbeitern doch gar nichts. Er möchte nur vermeiden, daß in einer wissenschaftlichen Veröffentlichung seiner Organisation Grundlagenforschung politisch instrumentalisiert wird.

    Wollen wir es hoffen. Ihr Wort in das Ohr des CERN-Generaldirektors !!! …. möge die Kraft mit ihm sein …. äh … gehört jetzt hier nicht her … hat mich gerade akustisch ein Jedi-Ritter gestreift.

  33. @Peter Heller #15
    …. da wollte ich mal höflich sein, und schon gehts nach hinten los. Hab ein bisschen Over-Understatement geübt 😉

    Die Sache ist im Werden …

  34. @Karl Rannseyer #19
    Ist klar, habe gegrübelt, siehe mein Posting #29.

  35. @Quentin #21
    Genau -- Abwarten heißt die Devise! Zu weitere Spekulation hab ich auch keine Lust mehr. Was der CERN-Generaldirektor plant in Bezug auf das CLOUD-Experiment muß die Praxis erweisen.

  36. @Günter Hess #28
    Hab ich verstanden. Sie sind der Eggsch-pedde *). Trotzdem bin ich mit meinem fundierten Halbwissen selbsttätig auf die messerscharfe 😉 Idee mit Punkt (1B) in meinem Posting #29 gekommen. Ist das nichts?

    *) Experte auf schwäbisch.

  37. @ multiverus

    #34 & 29 …alles eine Frage der Interpretation … 😉

  38. Hallo Herr Multiverus,
    ich bin jetzt für das CERN nicht mehr Experte wie sie. Ihre Zusammenfassung der Positionen ist sehr lehrreich und zeigt, wie man im Dialog Erkenntnisse gewinnen kann.
    Und ihre Befürchtungen sind genau das was einige politisierende „Klimaforscher“ meiner Meinung nach tun. Punktuelle Untersuchungen und statistische Resultate werden über die Randbedingungen und Unsicherheiten und über das eigene Fachgebiet hinaus unzulässig interpretiert.
    Vermeintlich plausible Erklärungen zusammengesetzt aus begrenztem Schul- und Seminarwissen, ersetzen die gründliche Schlussfolgerung, die sich eng an Daten, mühsam Schritt für Schritt voran bewegt. Spektakuläre Durchbrüche bleiben bei der zweiten Methode eher aus. Mit der Methode freie Interpretation erhalten sie heutzutage mediale Aufmerksamkeit, mit der Methode seriöse Naturwissenschaft nicht.
    Aber sie haben Recht, wir müssen hoffen, dass der CERN-Direktor ein klassisch ausgebildeter Naturwissenschaftler ist, der sich der Naturwissenschaft und nicht seiner politischen Meinung verpflichtet fühlt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  39. Hallo Herr Multiverus,
    ein kleiner Hinweis von mir. Das Wort Experte betrachte ich heutzutage als medial diskreditiert.
    Da laufen so viel vermeintliche Experten herum, dass ich schon mal sage:
    Eigentlich ist Experte heutzutage für einen Menschen eine Beleidigung und ich möchte nie einer sein.
    Irgendwie zu Lohnschreiber oder Brotgelehrter verkommen. Denn niemand weis wie jemand Experte wird, ist ja keine Ausbildung. Es ist eher so, dass sich der Journalist eben einen „Experten“ nach Gusto sucht.
    Aber das ist jetzt mit einem Augenzwinkern geschrieben.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  40. Hallo Multiverus,
    Eggsch-pedde betrachte ich dann eben als Kompliment.
    Danke.
    Wir unterscheiden uns hier von den Experten und bezeichnen uns in Zukunft als
    schkeptische Eggsch-pedden. Schwäbisch müssen sie nochmal ran.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  41. @Günter

    Ick bevorzuge da lieber den Begriff „Fachmann“…………bei „Experte“ krieg ich immer Sodbrennen, vor allem wenn solche Leute nicht mal den Beruf/Studium erlernt haben, wo sie in den Medien den Dingens raus hängen lassen.

    Also Günter, alter Physiker………Onkel Heinz hat da mal ein paar ganz dämliche Fragen bezüglich Wolken.
    (Gibt gerade eine selbst für den Pittbull zu aggressive Dis. bei EIKE)

    1.) Warum fallen Wolken eigentlich nicht runter, insbesondere Nachts?
    ( bestehen ja aus Wasser oder Eiskristalle, schwerer als Luft )

    2.) CO2 soll ja nach gängiger AGW-These im Bereich von 15µm vor sich hin strahlen, die wohl einer Temperatur von -53 °C entsprechen………warum kann der Boden darunter trotzdem bis zu minus 80°C auskühlen?

    Logger gefragt, aber trotzdem sehr ernst gemeint.
    MfG
    Heinz Eng

  42. Netter Artikel mit einer interessanten Idee dahinter.
    Die momentanen Messungen deuten ja eher darauf hin, dass sich das Magnetfeld der Erde abschwächt, ja sogar vor einer umkehr steht. In welchen Zeiträumen dieses geschieht bleibt aber abzuwarten. Demnach müsste sich unsere Erde dann ja weniger erwärmen, da mehr Wolken entstehen müssten… Wie bitter für die Klimaexperten(-fachmann 😉 ), denn dann treten ihre Vorhersagen, die nur auf Computersimulationen beruhen, wahrscheinlich nicht ein 😉
    MfG

  43. @Günter Heß, #40
    Das haben Sie richtig erkannt 😉

    @Onkel Heinz #41
    Sodbrennen … geht mir ähnlich … wenn ich an diese ganzen Greenpeace-„Experten“ denke, die die öffentlich-rechtlichen (Irren)Anstalten als maßgeblich präsentieren. Ging mir besonders bei der Atomdebatte auf den Keks.

  44. @Multi

    Langsam geht mir das alles auf den Sack………nun beteiligt sich unserer DWD so richtig an dem Klimahype.

    Deutschland wird immer wärmer

    Man mag es beim Blick aus dem Fenster nicht so recht glauben, doch das Klima in Deutschland wird immer wärmer – und die erste Hälfte des Jahres 2011 bestätigt für die Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) diesen Trend. Die ersten sechs Monate waren zu warm, zu trocken, zu sonnig.

    Ick muss mal meine eigene Temperaturstatistik mit Zahlen auffüllen……..aber von Jan. -- März is da noch nich zu sehen, von der katastrohalen Hitze in Deutschland.

    Was mich bei dieser Meldung besonders ankotzt………..so gefroren wie diesen Mai hab ick noch nie in im Mittelmeerurlaub, seid den letzten Jahren.

    Ehh Leute, wen wollt ihr hier eigentlich noch verarschen?

    Onkel Heinz……muss wohl an Dauer-Fieber leiden

  45. Weil ick gerade so richtig sauer bin…….ihr Klima“experten“……….

    Verlust historischer Wetterdaten erschwert Klimaforschung

    Norwich -- Nichts ist für die Klimaforschung wichtiger als Daten. Doch nur 20 Prozent aller weltweit gesammelten Wetteraufzeichnungen sind der Wissenschaftlergemeinschaft zugänglich. Das hat die Studie einer spanischen Forschergruppe ergeben. Die restlichen 80 Prozent der unersetzlichen Informationen seien nicht digitalisiert, berichten Manola Brunet von der Universitat Rovira i Virgili in Spanien und Phil Jones von der University of East Anglia in Großbritannien im Fachmagazin „Climate Research“.

    LOL…….also beweist ihr anhand von gerade mal 20% aller jemals gesammelten Daten, das wir heute eine unsägliche Überhitzung der Erde haben……….ach ich vergass ja die ollen Baumstubben, die ab 1960 auch nicht mehr der gefühlten Temperatur folgen wollten………….langsam wirds Lächerlich…….auch wenn gleich wieder ein gewisser Herr zur Verteidigung der Klimafolgeforscher auftauchen wird.

    PS. Meine Daten für die ersten 6 Monate sagen da was ganz anderes, liebes DWD……..und da ja sonst auch trendmäßig ein Thermometer für einen Radius von 1200 Km Gültigkeit hat, sehe ich meine Messung auch als Referenz für Deutschland an.

    So, Zahlen folgen in Kürze
    H.E.

  46. Kürzlich ging ich an einer Talsperre spazieren, die ich aus der Kindheit gut kenne. Dort wird seit 1967 Temperatur und Niederschlag gemessen. Die Daten hängen da in einem Schaukasten. Mit Abstand wärmstes Jahr seither dort war nicht 2010, 2009, 2008, 2007…sondern 1968.

  47. So, ick mach mal ernst, hier die Temperaturdurchschnitte Jan. -- Jun. ab 2000

    2000…..11,2
    2001…… 9,4
    2002…..10,9
    2003…… 9,6
    2004…… 9,4
    2005…… 9,6
    2006…… 8,6
    2007…..12,3
    2008…..11,2
    2009…….9,4
    2010…….8,0
    2011…..10,1

    Das Jahr 2011 zeige, dass der Erwärmungstrend in Deutschland und der Welt ungebrochen ist.

    Stimmt, mit Brechen war da ja noch was…………..wo is mein Eimer.

    PS. Seid 2007 gehen die Jahresdurchschnittstemperaturen Deutschlands (oder meiner Messung) kontinuirlich runter.

    PPS. na, neue Temperaturkorrekturmethode gefunden???……..denn meine sind roh und unverblümt geblieben…….jeht ja auch nur um den Trend…….

    Onkel Heinz………kennen wir ja schon vom GISS, gelle

  48. Hallo Heinz,

    Du fragst:
    1.) Warum fallen Wolken eigentlich nicht runter, insbesondere Nachts?
    ( bestehen ja aus Wasser oder Eiskristalle, schwerer als Luft )
    2.) CO2 soll ja nach gängiger AGW-These im Bereich von 15µm vor sich hin strahlen, die wohl einer Temperatur von -53 °C entsprechen………warum kann der Boden darunter trotzdem bis zu minus 80°C auskühlen?

    So richtig bin ich da nicht der Fachmann. Es gibt eine Kondensationshöhe. Die Wolke ist ein dynamischer Prozess. Es fallen ständig Tröpchen, die unter einer Höhe verdampfen. Nur wenn sie groß genug werden regnet es oder es schneit. Und es werde ständig neue Tröpfchen auskondenisert.
    Was wir sehen ist, dass eine Wolke in der Höhe schwebt, aber der Vorgang ist dynamisch.

    Das mit den minus 53°C ist nur ein Mittelwert. Wir haben eine dreidimensionale Temperaturverteilung und alles hängt auch von den lokalen Eigenschaften ab. CO2 strahlt aus allen Höhen in alle Richtungen. Der Boden kann auf minus 83°C auskühlen, weil er auch direkt abstrahlt.
    Grüße
    Günter

  49. Hallo Günter

    Tja, die Wolken haben mich noch bis in die Nacht verfolgt, weswegen ich mich doch noch a bisserl schlauer gemacht habe.

    Tröpfchen sinken wegen ihrer geringen Größe – ungefähr 1 bis 15 μm oder 0,001 bis 0,015 mm – sehr langsam. Weil ihr Durchmesser klein ist, ist ihre Reynolds-Zahl kleiner als 0,1. Es liegt daher eine laminare Strömung vor. Die Sinkgeschwindigkeit wächst nach dem Gesetz von Stokes mit dem Quadrat des Durchmessers. Ein Tröpfchen mit einem Durchmesser von 20/1000 mm sinkt etwa 1 cm pro Sekunde. Die Sinkgeschwindigkeit kann Werte bis zu 15 cm/s erreichen.Sie ist ein rein aerodynamischer Wert. Zu unterscheiden davon ist die Fallgeschwindigkeit. Sie ergibt sich aus der Differenz der Geschwindigkeit des Auf- oder Abwindes und der Sinkgeschwindigkeit. Weil die Geschwindigkeit der Auf- und Abwinde viel größer ist als die Sinkgeschwindigkeit der Tröpfchen, ist der Anteil der Sinkgeschwindigkeit meist unerheblich. Da Wolken häufig durch konvektive Aufwinde entstehen, fallen sie nicht, sondern bleiben auf gleicher Höhe oder steigen auf (zum Beispiel der Cumulus). In Regenwolken sind die Tropfen wesentlich größer (bis 3 mm) und somit ist auch die Fallgeschwindigkeit höher (bei 1 mm-Tropfen ca. 1,8 m/s). Für diese Tropfengröße gilt die Berechnung nach Stokes nicht mehr. Die Tropfen nehmen eine widerstandsarme Form an. Ist ein Schwellenwert überschritten, sodass der Aufwind das Sinken nicht mehr ausgleichen kann, beginnt es zu regnen. Im Falle des Hagels treten sehr starke Auf- und Abwinde auf, welche die Hagelkörner mehrmals aufsteigen und wieder absinken lassen, wobei deren Durchmesser Schicht für Schicht wächst.

    Joo, diese Erklärung reicht mir aus, nu weiß ich warum mir die Wolken nicht auf den Kopp fallen. Eins haben aber die Wiki-Klima-Kontrollettis anscheinend übersehen:

    Diese Wolkendecke reflektiert aber auch die terrestrische Ausstrahlung zu einem bestimmten Anteil zurück auf den Erdboden. In einer klaren Nacht wird es folglich wesentlich kälter als in einer bedeckten Nacht, da die terrestrische Wärmestrahlung ins Weltall entweicht und kaum durch den in der Atmosphäre enthaltenen Wasserdampf zurückgehalten werden kann.

    Ich dachte immer, Wassertropfen können keine IR-Strahlung reflektieren…………..nun das, jetzt bin ich endgültig verwirrt.

    Sorry all, alle paar Monate bekomme ich den Flitz mich intensiver mit der AGW-These zu beschäftigen, weil mein kleines Laiengehirn immer noch nicht den gewaltigen „Einfluss“ des vor sich hin strahlenden CO2 akzeptieren will.

    Sach mal Günter, tut dat böse CO2 in den unteren Luftschichten seine absorbierte Energie nicht im überwiegenden Masse durch Anstoßen an O2 oder N2 abgeben und dadurch deren kinetische Energie erhöhen (Temperaturanstieg)?

    MfG
    Heinz Eng

  50. Au Backe
    New NASA Data Blow Gaping Hole In Global Warming Alarmism

    „The satellite observations suggest there is much more energy lost to space during and after warming than the climate models show,“ Spencer said in a July 26 University of Alabama press release. „There is a huge discrepancy between the data and the forecasts that is especially big over the oceans.“

    Hmmm, wenn ich das mit meinem Gimp-Englisch und dem Google-Übersetzer richtig verstanden habe, geht mehr Wärme wech als uns die Klima-Modelle weißsagen wollten.
    Anscheinend scheint an den Thesen/Berechnungen was dran zu sein, die dem CO2 eine viel kleinere Klimasensitivität zuweisen, als uns PIK7 samt IPCC weiß machen wollen.

    Jut, der kleine Pittbull ist ja bei diesem Thema ja nur Lehrling…….also sollte hier mal ein Meister weiter übernehmen.

    Onkel Heinz…….Pittbull mit Instinkt

  51. @Onkel Heinz

    New NASA Data Blow Gaping Hole In Global Warming Alarmism

    Du sollst doch nicht immer bei dem Verschwörerverlag luschern, tststs …

  52. Roy Spencer hat da was neues

    On the Misdiagnosis of Surface Temperature Feedbacks from Variations in Earth’s Radiant Energy Balance

    hört sich spannend an, eventuell kann Herr Müller uns, die wir des Englichen nicht so mächtig sind, dieses Paper etwas näher bringen.
    So ich muß jetzt in´s Haus und dem Keller den „letzten“ Schliff geben, Wände stellen und isolieren usw. Vorbereitungen für die Treppeninstallation. Als Häuslebauer lernt man unweigerlich dazu, hätte nie gedacht mal mit ´nem Latthammer umgehen zu können wie mit nem Schrauben“zieher“.

  53. @Keller-Karl

    Das hat Dir der Teufel verraten……………oder Du warst selber heimlich gucken, Du Latthammer-Schelm. 🙂

    Ob Kipp oder KOPP………wichtig ist die IN-formation…….die man natürlich nie so ernst nehmen sollte, wie man auch seine Suppe nicht so heiß löffelt, wie gekocht.

    Gespannt bin ick aber trotzdem wie ein Flitzebogen……..ist dat etwa dat globale Thermostat, dat mal so einfach angesprungen is?
    Oder is das einer der vielen natürlichen Klimadingens……die man immer noch am Rumforschen vor sich hat?

    Oder hat Gott einfach nur den Ventilator eingeschaltet………..lassen wir uns mal überraschen, wer diese Forschungsergebnisse als erstes in die NOGO-Tonne tritt.
    Ansonsten viel Spass bei Deinem Häusle, ist dat bei euch derzeit ooch so schweinekalt wie bei uns?

    Onkel Heinz…….diesen Juli kannste voll in den Skat drücken, echt man

  54. @Onkel Heinz

    …ist dat bei euch derzeit ooch so schweinekalt wie bei uns?

    Weiss nich, bin immer nur im Keller, nein ok, lauschige 16 Grad C und momentan kein Regen, ansonsten kann ich die schønen Tage dieses Sommers bislang an beiden Hænden abzæhlen, und meine Fingeranzahl bewegt sich im weltweiten Durchschnitt 😉

  55. Hallo Heinz,
    Danke für die Aufklärung mit den Wolken.
    Es gibt kein böses CO2. Entscheidend beim planetaren Treibhauseffekt ist nur simpel, dass Treibhausgase und Wolken dafür sorgen, dass aus der Höhe abgestrahlt wird. Dadurch kann es an der Oberfläche wärmer bleiben. Wieviel davon CO2 ausmacht steht nicht fest. Wie die Energie in der Troposphäre transportiert wird ist egal.. Absorptionslänge, Ausdringtiefe und Stöße (Stoßlänge) gehören für den Treibhauseffekt zusammen, deshalb wird für einen Teil des Spektrums auch erst aus größeren Höhen emittiert.
    Allerdings hätten wir ohne Stöße keinen Treibhauseffekt wie wir ihn kennen, denn ohne Stöße wäre die Absorption „gesättigt“ im Sinne der Spektroskopie. Das verwechseln leider auch Einige und tröten das als Pseudoargument durch die Blogosphäre.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß
    P.S. „Sättigung“ heißt für einen Spektroskopiker was anderes als für den Klimaforscher

  56. Was ist denn jetzt los? Neue Töne in der Medienlandschaft?

    ARTE TV zeigte heute abend diese hervorragende Dokumentation:

    „Das Geheimnis der Wolken” mit Henrik Svensmark, Jan Veizer und Nir Shaviv.

    „…..Die Existenz des Treibhauseffekts wird zwar nicht in Abrede gestellt, aber immer mehr Wissenschaftler setzen ihn mit den natürlichen Mechanismen in Beziehung, die sich in Zeit und Raum vollziehen. Geologen, Astronomen und Paläoklimatologen betrachten die Klimaentwicklung über 500 Millionen Jahre hinweg. Ihrer Meinung nach muss die globale Erwärmung in Kenntnis der in jüngster Zeit erforschten komplexeren Beziehungen untersucht werden. Lars Oxfeldt Mortensen beleuchtet in seiner Wissenschaftsdokumentation diese internationale Forschung am Rande des gegenwärtigen Konsenses über die globale Erwärmung….”

    Unbedingt ansehen!

    @admin, vielleicht kann man dieses fünfteilige Video hier einstellen?

  57. @ Tim

    der Film ist eine Wiederholung, lief letztes Jahr schon mal. Aber trotzdem immer wieder sehenswert, habe ihn deshalb mal bei RapidShare hochgeladen: Das Geheimnis der Wolken.

  58. @Quentin

    danke Quentin. Hab gesehen, dass das eine Wiederholung vom letzten Jahr ist – ich kannte diese Doku noch nicht (….wahrscheinlich wie viele andere auch).

    Ich finde, es ist ein gutes Zeichen, dass ARTE mitten in dem grotesken Klimakatastrophengedröhne mit dieser Wiederausstrahlung Gegenpositionen bezieht – ebenso wie die WELT mit der Veröffentlichung des Artikels von Günter Ederer „Die CO2-Theorie ist nur geniale Propaganda” vom 4. Juli 2011.

    Auszug aus einem Kommentar von NOZ-News:

    …..Klimawandel wird niemand leugnen. Den hat es seit Anbeginn der Erde gegeben und wird es immer noch geben, wenn die Menschen längst ausgestorben sind. Klima ist nicht statisch, sondern ändert sich fortwährend. Hier geht es um den anthropogenen (von Menschen erzeugten) Klimawandel. Diese These ist weltweit widerlegt. Nur Deutschland und Nutznießer des Zahlmeisters halten daran fest. Dabei geht es nicht um Klimawandel, sondern um die heutige Politik, die immer neue Bereiche erfindet, um Geld aus den Taschen der Bürger zu saugen. Wir leben in einer ÖKO-Diktatur! Wo kämen wir hin, wenn Einige eigenständig denken, urteilen und veröffentlichen dürften? Wir sollen gefälligst glauben, was Medien 24 Stunden und Klimaapostel vorbeten.

    Wenn kein Einhalt geboten wird, dann werden die Klimahysteriker einen dreißigjährigen Krieg vom Zaune brechen. Die darin eingesetzten Waffen: Ökologischer Fußabdruck, EEG, Öko-Soli und Ökosteuer……

  59. Über das CLOUD-Experiment kann man erst reden und diskutieren, wenn gesicherte Daten mit allen Versuchsbedingungen vorliegen. Eine Garantie dafür sind die vielen Mitarbeiter an diesem Experiment. Dass ein solches Experiment überhaupt ermöglicht wurde, ist angesichts der tagespolitisch für abgeschlossen erklärten Klimadiskussion schon erstaunlich. Eine vorschnelle Interpretation der Ergebnisse durch CERN-Mitarbeiter könnte dazu führen, dass weiterführende Untersuchungen von politischer Seite abgewürgt werden könnten. Es ist doch so, dass die Richtung der Ergebnisse schon vorab zu erwarten war und deshalb das Experiment zur Bestätigung durchgeführt wird.

    Es ist dringend geboten, dass die Grundlagenforschung nicht zur „Politisierenden Wissenschaft“ wird und damit auf die Stufe von IPPC und PIK abrutscht. In diesem Sinn müssen die Äusserungen von Professor Heuer verstanden und gewürdigt werden.

  60. Sorry…ich weiß nicht, ob es nicht schon längst zur Debatte stand:
    Nachdem ich die TV-Sendung über Hendrik Svensmark und sein Klimamodell gesehen hatte, bekam ich noch zwei weitere Hinweise zur Bildung biogener Aerosole:

    Dissertation „Beiträge zur Klärung der biogenen Partikelbildung über borealen Nadelwäldern“
    http://www.ak-hoffmann.chemie.uni-mainz.de/pdf/publika/Joerg%20Spanke.pdf

    Boreale Nadelwälder können das Klima abkühlen:
    http://www.heise.de/tp/blogs/2/118294

  61. PS:
    Vielleicht existieren beide Modelle nebeneinander, gleichzeitig…kosmische Strahlung und biogene Partikelbildung durch borealen Nadelwald, wodurch sich die Wolkenbildung potenzieren würde? Zumal beide Phänomene in den unteren Wolkenschichten beobachtet werden…

  62. Hinweis
    http://www.thegwpf.org/science-news/3699-cern-experiment-confirms-cosmic-rays-influence-climate-change.html

  63. achgut.com (Maxeiner):

    Cloud-Experiment am Cern oder: Ein Loch ist im Treibhaus

  64. Ja, danke nLeser und Tim Hardenberg. Anthony Watts hat das Thema ja auch bereits aufgegriffen, ebenso wie EIKE. Es wird sich in den kommenden Tagen durch die Blogosphäre ziehen.

    Nun denn, der Kirby-Artikel liegt hinter einer Paywall, ich komme also nicht dran. Und leider bin ich im Moment beruflich so beschäftigt, daß ich keine Zeit dafür erübrigen kann. Vielleicht aber mag sich ein anderer Autor hier (Rudolf?, Quentin?, Climateobservator?) dem Thema annehmen. Wichtig genug ist es.

  65. @ Peter

    Ich würde dieses wirklich wichtige Thema gerne jemand anderem überlassen, denke Rudolf oder Climateobervator sind da bestens geeignet. Fühle mich nicht sicher genug auf dem Parkett.

  66. @Tim Hardenberg, #63
    Sehr ausführlicher, die ganze Story noch mal Revue passieren lassender und allgemeinverständlicher Artikel, den Dirk Maxeiner da veröffentlich hat. Zeit nehmen zum durchlesen !!!

    @Peter Heller, #64
    Das Thema halte ich für so wichtig, daß es auch nicht schaden kann, wenn sich dem hier bei Science Skeptical mehr als einer annehmen würde ! Wenn ich dazu etwas beginnen sollte, melde ich mich vorab per mail (rudolf, quentin, peter). Ggf. kann man ja da gegenseitig unterstützen und Informationen austauschen -- etwa ins deutsche übersetzte Texteteile der CERN-Artikel.

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