Merkels Energiewende: Extrem teuer, aber direkt in die Sackgasse

28. Juni 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Gastbeitrag Dr. Günter Keil

Der ideologisch begründete, von allen anderen Industrieländern als schwer verständlich angesehene radikale Umbau der deutschen Energiewirtschaft, der einen massiven Ausbau der Wind- und Solarstromerzeugung sowie der Stromerzeugung mit Biogas mit dem Ziel der Zurückdrängung von Kohle und Kernkraft anstrebt, wird bereits seit mehreren Jahren verfolgt. Dieses wegen seiner Widersprüche zur Physik, der zahlreichen und unverständlichen schweren Versäumnisse und der absehbaren Unbezahlbarkeit unerreichbare Ziel wird zur Ausschaltung störender Einflüsse des freien Marktes mit immer neuen Gesetzes-Instrumenten der Planwirtschaft verfolgt, wobei die derzeitige konservativ-liberale Bundesregierung seltsamerweise die Energiepolitik der Grünen übernommen hat. Mit der im März 2011 überstürzt beschlossenen und nur politisch motivierten Stilllegung von 8 Kernkraftwerken und damit dem Wegfall eines wichtigen Teils der nicht vom Wetter und vom Tageslicht abhängigen Stromversorgung wurde die bereits kritisch gewordene Situation noch zusätzlich verschärft.

Die Regierung war schon lange von allen renommierten Fachleuten und Institutionen vorgewarnt. Kein einziges der heute immer größer werdenden Probleme war unvorhersehbar.

Und sie hat den dramatischen Kurswechsel von 2011 ohne jede Vorwarnung und Konsultation der stark betroffenen und geschädigten Nachbarländer exekutiert – eine Rücksichtslosigkeit, die sich vermutlich noch rächen wird.

Die im Herbst 2010 verkündete Energiewende hatte tatsächlich das Jahr 2050 als Planungshorizont. Keine Nation dieser Welt hat jemals etwas auch nur annähernd Absurdes in ihrer Wirtschafts- oder Energieplanung vorgelegt. Mittlerweile beträgt die Haltbarkeit deutscher energiepolitischer Ankündigungen bis zu ihrer Änderung nur noch Monate.

Die deutsche Energiepolitik in den vergangenen eineinhalb Jahren gleicht einer Fieberkurve. Ihre schnellen Kurswechsel sind für die Wirtschaft schlimm genug. Was dabei aber leider unverändert beibehalten blieb, sind ihre fundamentalen Fehler aus der Vergangenheit: Die planwirtschaftlichen und damit stets zu hohe Kosten verursachenden staatlichen Maßnahmen, die unter dem Sammelbegriff „Erneuerbare Energien-Gesetz“ bekannt sind. Und die Reihe dieser Fehler wird konsequent verlängert.

Die Regierung zappelt jetzt in den selbst gelegten Fallstricken. Die durch ihre Fehler verursachten Probleme werden noch durch neue und stets planwirtschaftliche Fehlentscheidungen zu verzögern versucht, was nur neue Schäden hervorruft und immer das gleiche Resultat ergibt: Die Risiken steigen weiter und die Stromverbraucher müssen es bezahlen.

Die unten präsentierte Liste der Fehler ist vermutlich bereits unvollständig, wenn Sie diesen Artikel lesen.

Die Grundfehler der Energiewende

Der Kern des Kurses der Regierung ist das Erneuerbare Energien-Gesetz (EEG). Es weist vier grundsätzliche Fehler auf, die sich durch die strikte Durchsetzung und Ausweitung dieses Gesetzeswerks in eine Bedrohung des Standorts Deutschland verwandelten, ohne der Umwelt zu helfen :

Die unverständliche Fokussierung des EEG auf die Stromerzeugung ignorierte den Sektor Wärmeversorgung sowohl bezüglich der dort umgesetzten Energiemengen als auch bezüglich der Importabhängigkeit der dort eingesetzten, überwiegend fossilen Energieträger. Dessen verspätete Einbeziehung (Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Wärmebereich) war von abrupten Änderungen der Förderung bis hin zu vorübergehenden Stops gekennzeichnet, die die Heizungsbranche einem unberechenbaren Wechselbad aussetzten und die dringend notwendige Modernisierung bremsten. Stagnation auf niedrigem Niveau ist das Ergebnis. Die Milliardensubventionen wurden an diesem für Deutschland wichtigsten Energiesektor vorbei gelenkt – und dies dazu noch mit erheblichen volkswirtschaftlichen Kollateralschäden im Sektor der Stromwirtschaft, dem das EEG eigentlich dienen sollte.
Das Ziel, bei der Stromerzeugung von fossilen Energieträgern wegzukommen, wurde mit einer falschen Förderungspolitik angegangen: Man wählte bestimmte Techniken dafür aus, anstatt Einsparziele für die Energieträger vorzugeben und die Wahl der dafür geeigneten Techniken bzw. deren Weiterentwicklung dem industriellen Wettbewerb zu überlassen. Damit schuf man Förderreservate für bestimmte Techniken, von denen sich die für das sonnenarme Deutschland weitgehend ungeeignete Photovoltaik als ein finanzielles Fass ohne Boden bei gleichzeitigem äußerst geringem Nutzen erwies – außer für China. Als ebenso ungeeignet für die Stromversorgung eines Industrielandes erwies sich auch die unzuverlässige Windkraft.
Der Grundidee, der das EEG dienen sollte, nämlich die Umwelt zu schützen, wurde es nur ganz am Beginn dieser Entwicklung gerecht. Jede Energietechnik, auch die “grünen”, deren Potenzial in die Leistungsregion von Hunderten von Megawatt oder darüber ausgebaut wird, wird damit zwangsläufig zu einer von Umweltschützern stets verdammten „Großtechnologie“ – mit allen zugehörigen Nachteilen wie Flächenverbrauch und Verlust an Biodiversität (Energiepflanzen), Rohstoffverbrauch, Umweltbelastungen durch schädliche chemische Emissionen (Photovoltaik) oder Lärmbelastungen (Windkraft); von der Landschaftsverschandelung gar nicht zu reden. Man hat am Ende nur alte Umweltprobleme gegen neue, problematischere ausgetauscht.
Das EEG hatte von Anfang an planwirtschaftliche Tendenzen, die sich mit den extrem zunehmenden Subventionen für die ausgewählten „Erneuerbaren“ zur Umwandlung des ehemals marktwirtschaftlich ausgerichteten Energiesektors in einen von Planwirtschaft gefesselten Sektor auswuchsen. Diese Planwirtschaft wird von der Regierung weiter ausgebaut. Mit den zwangsläufigen Folgen, die eine Planwirtschaft kennzeichnen: Verschwendung in Milliardenhöhe; starke Energiekostensteigerung („Energiearmut“), Verlust der Wettbewerbsfähigkeit, Abwanderung der Industrie, am Ende Arbeitslosigkeit.

Die Regierung will bis 2030 die Stromerzeugung aus „Erneuerbaren“ auf 50% bringen und bis 2050 auf 80%. Allerdings ist selbst eine auch nur teilweise sichere Versorgung des Landes mit Wind- und Solarstrom nicht möglich. „Die Stromeinspeisung sämtlicher Photovoltaik- und Windkraftanlagen kann zeitweise nahe null Prozent liegen, während hohe Einspeiseleistungen von mehr als 50 Prozent der installierten EE-Kapazitäten (= Erneuerbare Energien) nur an 5 bis 10 Prozent der Jahresstunden erbracht werden“, stellte der Bundesverband Energie und Wasserwirtschaft BDEW in seinem Monitoringbericht Ende 2011 nüchtern fest. Deshalb wird jetzt die gesamte Stromversorgung doppelt aufgebaut: Mit einem gewaltigen Anteil der „Erneuerbaren“ und dazu ein mindestens 80 % der gesamten Stromnachfrage abdeckendes Netz von Kohle- und Gaskraftwerken. Stromimporte müssen dann die restliche Lücke ausfüllen. Zudem muss das Übertragungsnetz enorm ausgebaut werden, weil die meisten Windräder leider im Norden stehen, wo ihr Strom nicht gebraucht wird. Durch Offshore-Windparks werden es noch mehr.

Die Liste der Versäumnisse und Fehleinschätzungen wird immer länger

Die Regierung hat erst vor kurzem begriffen, dass von Anfang an – das heißt bereits seit Einführung des EEG – riesige Stromspeicher zum Ausgleich der systembedingten starken Schwankungen des eingespeisten Wind- und Solarstroms erforderlich gewesen wären, die es aber nicht gab und die es auch innerhalb der kommenden 15-20 Jahre nicht geben kann. Damit war ein Ausgleich dieser Schwankungen von vornherein ausgeschlossen. Kraftwerke mussten das übernehmen. Und die dafür geeignetsten sind Kernkraftwerke. Sie arbeiten nicht nur CO2-frei, sie waren und sind konstruktionsbedingt die mit Abstand schnellsten Regler im Netz, die mit ihrer großen Leistungsregelungs-Kapazität („Lastfolgefähigkeit“) schnelle Schwankungen am besten ausgleichen konnten. Die Regierung schaltet sie jetzt entschlossen ab – und stellt nun verblüfft fest, dass sie für die damit früher erfolgte Stabilisierung des Netzes heute keinen Ersatz bekommen kann. Neue Kohle- und Gaskraftwerke sollen das nun – unter Opferung der Klimaschutz-Ziele – übernehmen. Sie sollten auch die gefährliche Versorgungslücke schließen, die durch die abgeschalteten und noch stillzulegenden Kernkraftwerke entstand.

Aber wiederum hat man zu spät begriffen, dass auch das nicht funktioniert. Denn der im EEG festgelegte Vorrang für die Einspeisung des “grünen” Stroms zwingt die Kohle- und Gaskraftwerke zu einem ständigen Hoch- und Herunterfahren ihrer Leistung, was nach Abschätzung des BDEW zu einer Nichtauslastung von 40 % führen wird. Unter diesen Bedingungen werden alle Investitionen in solche Kraftwerke unrentabel – sie unterbleiben deshalb.

Auf diese Weise führt das EEG nicht nur zu einem immer größer werdenden Bestand an Wind- und Solarstromerzeugern, deren Stromerzeugung man immer seltener voll nutzen kann, das EEG verhindert zugleich die Errichtung konventioneller Kraftwerke als der einzig verbliebenen Möglichkeit zur Stabilisierung des Netzes. So wurde aus einem ursprünglich gut gemeinten Förderprogramm ein Monstrum, das absehbar die zuverlässige Versorgung des Landes mit elektrischer Energie beenden und grosse Schäden anrichten wird.

Die Reaktion der Regierung: Nicht etwa das Abstellen der Ursache – das ist der im EEG gesetzlich festgeschriebene Vorrang für “erneuerbaren” Strom – , sondern Überlegungen zu einer weiteren Subvention: Investitionszuschüsse für unwillige Kraftwerks-Investoren – und selbstverständlich die Überwälzung der Kosten auf die Verbraucher. Abermals Planwirtschaft statt Marktwirtschaft.

Dazu passt auch der neue Plan der Regierung, die fällige Stilllegung unrentabler Kohle- und Gaskraftwerke per Verordnung zu verzögern und zu verbieten. Dies sind sowohl Altanlagen, die sich am Ende ihrer typischerweise 40-jährigen Lebensdauer befinden, mit schlechten Wirkungsgraden und entsprechend hohen Emissionen, als auch jüngere Kraftwerke, die durch den EEG-bedingten Abschaltungszwang unrentabel geworden sind. Wie bei allen anderen planwirtschaftlichen Eingriffen der Regierung wird man auch hierbei die Zusatzkosten, die man den Kraftwerksbetreibern für den unrentablen Weiterbetrieb bezahlen muss, den Verbrauchern aufbürden.

Die EU-Kommission bekämpft die deutsche Energiepolitik
Schon seit mehr als einem Jahr kritisiert der deutsche Energiekommissar Günther Oettingen die deutsche Energiepolitik auf das Schärfste. Mehrfach warnte er vor den bedrohlichen Folgen der hohen Energiesteuern für die Wirtschaft. Die extreme EEG-Förderung der Photovoltaik im sonnenarmen Deutschland kommentierte er mit sarkastischen Vergleichen und forderte ihren Abbau.

Im Mai 2012 bereitete die Kommission einen Doppelschlag gegen die deutsche Energiepolitik vor:

Die neuen Emissionszertifikate-Handel-Beihilfeleitlinien der EU verschärfen für Deutschland die Förderungsmöglichkeiten für den Bau von Kohle- und Gaskraftwerken. Investitionszuschüsse i.H.V. 15% dürfen nur noch bei vollständiger Umsetzung der CCS-Technologie (Abtrennung und Speicherung des CO2) gewährt werden. Deutschland hat aber die CCS-Richtlinie bisher nicht umgesetzt und kann das auch gar nicht mehr, seit der Bundesrat das Gesetz zur CO2-Speicherung abgelehnt und Vattenfall daraufhin sein Pilotprojekt in Jänschwalde abgebrochen hat. Damit werde das im Energiekonzept 2010 verankerte Kraftwerks-Förderprogramm faktisch unmöglich gemacht, sagte BDEW-Chefin H. Müller.

Damit nicht genug: In einem Entwurf eines Strategiepapiers spricht sich die Kommission dafür aus, dass die Förderprogramme der EU-Staaten für den Ausbau von Sonnen- und Windstrom so schnell wie möglich auslaufen sollen. Insbesondere seien dadurch die Energiekosten für viele Menschen zu sehr angestiegen. Außerdem sollen die nationalen Fördersysteme einander angeglichen werden. Damit wäre das EEG und damit der zentrale Antriebsmechanismus der Energiewende in Frage gestellt – weshalb Berlin dagegen ist.

Die NRW-Ministerpräsidentin Kraft forderte die Regierung auf, sicherzustellen, dass die EU-Kommission staatliche Subventionen für die energieintensiven Industrien genehmigt, was keineswegs sicher ist. Andernfalls fürchte sie schleichende Arbeitslosigkeit in NRW.

Kohlekraftwerkes in Werdohl-Elverlingsen. Bildquelle: Wikipedia

 

 

Deutschland kehrt zur Kohle zurück
Der Ausstieg aus der Kernenergie, die einen großen Teil der Grundlast-Stromversorgung lieferte, bedeutete unausweichlich deren Ersatz durch andere Grundlastkraftwerke, und das sind in Deutschland allein Kohlekraftwerke. Dass dies der Preis für die Energiewende sein würde und wegen der dann wieder steigenden CO2-Emissionen auch ein Ende der sogenannten Klimaschutz-Politik, war der Regierung klar. Sie bemüht sich intensiv um Neubauten und plant sogar, die Stilllegung von fossilen Kraftwerken zu verhindern (siehe oben).

Der Leiter des dem Bundesumweltministerium BMU unterstellten Bundesumweltamts Jochen Flasbarth erklärte jedoch dazu Anfang Juni 2012, es gebe „keinen Bedarf für neue Kohlekraftwerke“. Im BMU war man „verstimmt“.

Begleitet wird die Kohle-Renaissance in Deutschland vom Rezessions-bedingten Verfall der Preise für Emissionszertifikate (7 Euro pro Tonne CO2, damit 60% unter dem Niveau von 2011) wodurch Kohle in ganz Europa wieder attraktiv wird. Für den Bau neuer Kohlekraftwerke muss sich die Regierung allerdings neue Subventionsmodelle einfallen lassen, nachdem Brüssel bei den Investitionshilfen die rote Karte zeigte (s.o.). Man wird das Übliche tun: Den Strompreis weiter erhöhen.

Man hat auch den Widerstand der Bürger unterschätzt.
Die Bürger haben gelernt, dass sie recht wirksam unliebsame Entwicklungen in ihrer Umgebung verhindern können. Genau diese Fähigkeiten setzen sie seit einiger Zeit gegen nahezu alle Projekte ein, die jetzt zu wesentlichen Teilvorhaben der Energiewende ernannt worden sind:

Die Errichtung von neuen Pumpspeicherwerken, von Windkraftanlagen , von Hochspannungs-Freileitungen, von Freiflächen-Photovoltaikanlagen, auch von Umrichterstationen zum Anschluss von Offshore-Windparks. Eine weitreichende Niederlage erlitt die Berliner Regierung mit ihrem Gesetzesvorstoß, der es ermöglichen sollte, in Kraftwerken abgetrenntes CO2 zunächst versuchsweise in ehemaligen Gasspeichern zu lagern. Der Bundesrat lehnte es ab und will auch nicht den Vermittlungsausschuss anrufen. Bereits vor der Bundesrats-Abstimmung hatte es massive Proteste gegeben: „Stoppt das CO2-Endlager“ stand auf ungezählten Autoaufklebern im Raum Flensburg und massenweise in friesischen Vorgärten, an der Nordseeküste in Schleswig-Holstein und Niedersachsen brannten Mahnfeuer. Greenpeace zeigte sich übrigens über das Abstimmungsergebnis im Bundesrat erfreut.

Die Risiken werden bedrohlich
Die Regierung hat eine unheilvolle und die Sicherheit der Stromversorgung unterminierende Kombination zweier Fehlentscheidungen zu verantworten:

Sie hat das Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG) unverändert beibehalten, womit der damit gesetzlich gesicherte Vorrang für die Einspeisung von Wind- und Solarstrom bei dessen unvermindert starkem weiterem Ausbau immer mehr zu massiven Störungen im Stromnetz führt. Und sie hat diese prekäre Situation durch die Abschaltung von 8 Kernkraftwerken nochmals extrem verschärft. Damit fehlt jetzt ein erheblicher Anteil an Wetter- und Tageslicht-unabhängiger Grundlast-Stromerzeugung und gleichzeitig auch noch eine wichtige Regelungskapazität gegen Einspeisungsschwankungen, die gerade die Kernkraftwerke boten.

Im Winter 2011/2012 gab es deswegen bereits zwei sehr ernste Situationen, bei denen ein Blackout gerade noch mit drastischen Notmaßnahmen verhindert werden konnte. Für den kommenden Winter rechnet man mit einer noch ernsteren Situation. Über die Folgen eines flächenweiten Stromausfalls, der dann mehrere Tage andauern würde, macht sich anscheinend noch niemand Gedanken.

Deutschland ist durch eine Kette fast unglaublicher Fehler und Unterlassungen in diese fatale Situation gebracht worden: Erst die Verabschiedung des EEG ohne jegliche Absicherung gegen die extremen Schwankungen der Stromeinspeisung durch Speicher – die man nicht hatte und deshalb “vergaß” – und dazu auch noch ohne die Möglichkeit, den in Norddeutschland erzeugten Windstrom durch das vorhandene Übertragungsnetz nach Süddeutschland zu transportieren. Diese Unterlassung führte zu einer Zweckentfremdung von Gas- und sogar von Kohlekraftwerken als “Lückenbüßer”-Kraftwerke, die wegen der gesetzlich erzwungenen Grünstromeinspeisung ständig herauf- und heruntergeregelt werden mussten – und damit unrentabel wurden. Nicht genug damit erfolgte noch die hektische Stillegung der Kernkraftwerke, womit bei dem aus den o.e. Gründen unterbleibendem Neubau von konventionellen Kraftwerken, der im Übrigen noch Jahre dauern würde, die Sicherheit der Stromversorgung bei steigenden Stromkosten weiter abnimmt.

Die steigenden Risiken für die Bevölkerung und für die Wirtschaft werden unten beschrieben.

Weil die sehr viel ernsteren Auswirkungen dieser Politik erst noch kommen werden und der politische Widerstand noch gering ist, muss mit einem Festhalten an der Energiewende bis zum Zeitpunkt des Eintretens größter und unbeherrschbarer Probleme gerechnet werden, die dann nicht mehr durch das Umverteilen der angerichteten Schäden provisorisch repariert werden können.

Planwirtschaft statt Marktwirtschaft
Von vielen Autoren der Wirtschaftspresse ist bereits harte Kritik daran geübt worden, dass im Energiesektor immer mehr marktwirtschaftliche Grundprinzipien, die bisher den Erfolg der Industrienation Deutschland herbeiführten, von der Regierung missachtet und durch politisch motivierte Verletzungen dieser Prinzipien ersetzt werden.

Diese planwirtschaftliche Tendenzen, die sich mit den extrem zunehmenden Subventionen für die ausgewählten „Erneuerbaren“ zur Umwandlung des ehemals marktwirtschaftlich ausgerichteten Energiesektors in einen von Planwirtschaft gefesselten Sektor auswuchsen, kennzeichnen heute die Energiepolitik. Mit den zwangsläufigen Folgen, die eine Planwirtschaft kennzeichnen: Verschwendung ; starke Energiekostensteigerung (mit der Folge der neuen „Energiearmut“- s.u.); großer verspäteter Aufwand für das Beheben von Defiziten, die durch das jahrelange Ignorieren von zentralen Voraussetzungen für eine derartige Umgestaltung des Elektrizitätssystems entstanden sind (fehlende Speicher, unzureichendes Netz, fehlende konventionelle Kraftwerke als Sicherheit); Verwandlung des erhofften Nutzens in eine Bedrohung (Vertreibung der energieintensiven Industrie, Blackouts); Ärger mit den Nachbarländern wegen des Missbrauchs ihrer Stromnetze als Abladeplatz für wetterbedingte Stromüberschüsse; technologischer Rückstand und der Verlust von Kompetenzen auf den nicht vom EEG begünstigten Feldern.

Diese EEG-verursachten Probleme wurden durch das plötzliche Abschalten von 7 Kernkraftwerken nochmals erheblich vergrößert. Zudem gab Deutschland damit seine bisherige Rolle als Exporteur von Grundlaststrom, mit dem das europäische Verbundnetz versorgt und stabilisiert wurde ohne Abstimmung mit den Nachbarländern auf.

Die durch die Fehler der Regierung verursachten Probleme werden noch durch neue und stets planwirtschaftliche Fehlentscheidungen zu verzögern versucht, was nur neue Schäden hervorruft und immer das gleiche Resultat ergibt: Die Risiken steigen weiter und die Stromverbraucher müssen es bezahlen.

Die Liste dieser Verstöße gegen die Marktwirtschaft ist bereits lang:
1. Das EEG, also die Zwangssubventionierung unwirtschaftlicher und auch technisch ungeeigneter Methoden der Stromerzeugung – verbunden mit dem Zwang, den so erzeugten Strom vorrangig ins Netz einzuspeisen und seinen Weiterverkauf notfalls noch zusätzlich zu bezahlen

2. Entschädigungs-Verpflichtung für die Nicht-Produktion eines Wirtschaftsgutes – s. §12 EEG.

3. Die mit Angstszenarien begründete Stilllegung einer großen Grundlast-Stromerzeugung (Kernkraft) mit der Folge von Preissteigerungen – auch im Ausland – und Versorgungsengpässen.

4. Gewaltiger, teurer Ausbau der Stromnetze, der ohne die Fehlentscheidung der Bevorzugung unzuverlässiger und durch starke Leistungsspitzen gekennzeichnete Erzeugungstechniken – s. Punkt 1 – überhaupt nicht notwendig wäre.

5. Entlastung von energieintensiven Produktionen von den durch die EEG-Fehlsteuerung verursachten Strompreiserhöhungen – und deren Überwälzung auf die übrigen Verbraucher.

6. Geplante neue Subventionen, um weitere Folgen der Fehlsteuerung durch das EEG und den Kernkraftausstieg zu bekämpfen: Der Einspeisungszwang von Wind- und Solarstrom ins Netz macht die jetzt benötigten neuen Kohle- und Gaskraftwerke unrentabel, weshalb sich Investoren zurückhalten. Die Bundesnetzagentur empfiehlt daher, über Subventionen für den Kraftwerksneubau „nachzudenken“ Deshalb hat die Bundesregierung einen Investitionskostenzuschuss für neue fossile Kraftwerke im Zeitraum 2013-2016 in Aussicht gestellt. Die EU will das jedoch verhindern – siehe oben “Die EU bekämpft die deutsche Energiepolitik”.

Die vermutliche Reaktion der Regierung: Den Kraftwerksbauern höhere Strompreise garantieren und diese wieder über Umlagen den Verbrauchern aufbürden.

7. Geplante Verordnung zur Verzögerung bzw. zum Verbot der Stilllegung unrentabel gewordener Kohle- und Gaskraftwerke – mit der leider üblichen Kostenüberwälzung.

8. Stromspeicher werden im Ausland gesucht – so die per Seekabel teuer anzuschließenden Pumpspeicherwerke Norwegens – weil nicht benötigter, überschüssiger Windstrom zwischengespeichert werden muss. Fördermittel fließen in neue Speicherprojekte. Ohne die Fehlsteuerung durch das EEG hätten die vorhandenen Pumpspeicherwerke weiterhin ausgereicht.

9. Durch die Energieeinsparverordnung werden Hausbesitzer zur energetischen Sanierung und Nachrüstung gezwungen. Auch wenn sie das nicht wünschen. Sie dürfen die Kosten auf die Mieter umlegen.

10. Für Neubauten ist bereits die Installierung der sog. intelligenten Stromzähler vorgeschrieben. Ein Zwang für alle Verbraucher, diese Geräte anzuschaffen, ist angesichts der die Bürger bevormundenden Energiepolitik zu erwarten.

11. In Baden-Württemberg wurden Hausbesitzer bereits gesetzlich verpflichtet, bei einer Modernisierung ihrer Heizungsanlage eine anteilige Versorgung durch „Erneuerbare Energie“ sicherzustellen.

12. Der staatliche Geldregen für Energiewende-Reparaturmaßnahmen lockt nun auch weitere Interessenten hervor: Auf der Energiespeicher-Konferenz IHRES in Berlin wurde ein Einspeisegesetz á la EEG auch für Energiespeicher, die das Netz stabilisieren sollen, gefordert. Auch Investitionszuschüsse seien geeignet.

13. Die zunehmende Energiearmut auf Grund unbezahlbarer Stromrechnungen hat zu Überlegungen des neuen Umweltministers Altmeier geführt, staatliche Stromkostenzuschüsse einzuführen.

Dazu gibt es bereits deutliche Stellungnahmen: „Im Energiesektor bewegen wir uns langsam, aber sicher auf eine komplette Planwirtschaft zu“, warnte der CDU-Wirtschaftspolitiker Michael Fuchs. „Ein System zunehmender staatlicher Eingriffe ist marktwirtschaftlich nicht sinnvoll und für den Verbraucher nicht bezahlbar“, erklärte BDEW-Hauptgeschäftsführerin Hildegard Müller.

Die Regierung hat sich erpressbar gemacht
Je mehr Engpässe durch die Fehlplanung der Energiewende auftreten, um so mehr Gelegenheiten bieten sich, die Regierung – oder auch deutsche Netzbetreiber – erfolgreich zur Kasse zu bitten. Es begann mit dem akut drohenden Netzzusammenbruch im Februar 2012. Stundenweise mussten die Netzbetreiber Strom zu horrenden Preisen im übrigen Ausland einkaufen, um einen Systemzusammenbruch zu verhindern. So musste die EnBW Transportnetze AG am 9.2. um 4:45 Uhr vom Netzbetreiber Swissgrid in der Schweiz eine „Notreserve“ von 300 Megawatt Stromleistung anfordern und dafür mit 3000 Euro pro Megawattstunde einen Preis bezahlen, der um das Fünfzigfache über dem normalen Strombörsenpreis lag.

Die zweite offensichtlich erfolgreiche Aktion startete der niederländische Netzbetreiber Tennet, der die neuen Offshore-Windparks – ein Kernstück der Energiewende – an das norddeutsche Stromnetz anschließen muss, aber jetzt angeblich Finanzschwierigkeiten hat.

Tennet hatte eine Idee: In einem Brief an den Bundeswirtschaftsminister schlug man vor, dass es „vor weiteren Aufträgen für den Anschluss von Offshore-Windparks bei der Haftung neue Regelungen geben müsse“. Weiter wörtlich: „Wo Versicherungen nicht mehr einspringen, muss eine „Sozialisierung der Schäden“ (!) ermöglicht werden“. Treffender kann man es nicht ausdrücken.

Die unausgesprochene Drohung, den Anschluss der Windparks weiter zu verzögern, zeigte die erwünschte Wirkung: Ausgerechnet das FDP-geführte Bundeswirtschaftsministerium, das mit der Marktwirtschaft offenbar nichts mehr im Sinn hat, legte einen Entwurf für eine entsprechende Verordnung vor, mit der die Haftungskosten letztendlich per Umlage den Verbrauchern aufgepackt werden sollen. Also das mittlerweile übliche Verfahren.

Es gibt eine weitere Gefahr für die Energiewendeplaner: Durch die vom privilegierten EEG-Strom erzwungenen Drosselung der Kohle- und Gaskraftwerke wird jedes Neubauprojekt unrentabel und unterbleibt. Schlimmer noch: Auch bestehende Kraftwerke werden durch den privilegierten EEG-Strom unwirtschaftlich und die legt ein Betreiber in einer normal funktionierenden Marktwirtschaft konsequenterweise still. Einen ersten Paukenschlag dazu löste der staatliche norwegische Energiekonzern Statkraft Mitte Februar 2012 mit der Mitteilung aus, dass der Betrieb seines 2009 von E.on übernommenen Gaskraftwerks Emden „nach und nach eingestellt“ werde und Statkraft auf den geplanten Neubau eines Gaskraftwerks am gleichen Standort verzichtet. „Das Kraftwerk ist nicht mehr profitabel“, erklärte Statkraft-Vorstandsmitglied Asbjorn Grundt gegenüber Reuters. Gegen den Bau eines neuen 430-MW-Gaskraftwerks sprächen zum einen die hohen Gaspreise, zum anderen „sei zu befürchten, dass die Anlage infolge der verstärkten Einspeisung von Wind- und Solarenergie nicht voll ausgelastet wäre“. Dadurch gebe es zu wenig Spitzenlastzeiten für das Gaskraftwerk – die typische Betriebsweise derartiger Anlagen. Grundt weiter: „Eine Investitionsentscheidung kann es nicht geben, wenn das Risiko besteht, dass die Stromerzeugung der Anlage eingedämmt wird“.

Auch andere grosse Energiekonzerne haben erklärt, dass sich der Bau von Gaskraftwerken in Deutschland derzeit nicht lohne. So erklärte der Energieversorger E.on Mitte Mai, dass man für 2013 plane, die Gaskraftwerke Irsching 3 in Oberbayern, Staudinger 4 in Hessen und Franken 1 in Nürnberg stillzulegen. Die Summe dieser Kraftwerkskapazitäten einspricht einem Kernkraftwerk. Die bayerische Energiepolitik sah eigentlich vor, die Kapazitäten der Gaskraftwerke um 3000 – 4000 MW auszubauen. Die Landesregierung sah daher die Ankündigung „mit Sorge“. Wirtschaftsminister Zeil forderte vom Bund eine schnelle Entscheidung, „wie man das Bereitstellen von Erzeugungskapazitäten seitens E.on honorieren könnte“ – also subventionieren. Weiterhin „dürften emissionsrechtliche Vorschriften nicht zu Stilllegungen führen“; ein Schlag gegen die Umweltschützer.

Das führt zum nächsten Problem: Ohnehin sind etliche ältere, unmoderne Kraftwerke fällig zur Stilllegung. Diese vollkommen logische und auch absehbare Entwicklung ruiniert die Pläne der Regierung, die zum Stopfen der durch die KKW-Abschaltung aufgerissenen Versorgungslücke auf wesentlich mehr Kohle- und Gaskraftwerke setzt. Die unwilligen Kraftwerksbetreiber und Nicht-Investoren können sich nun ruhig zurücklehnen und die Angebote der verzweifelten Regierung abwarten. Und schon setzt dort der bekannte Handlungsmechanismus ein: Man diskutiert über „neue Mechanismen und ein anderes Marktdesign für die Strompreisfindung“. Eine Option seien „Kapazitätsmechanismen“. Im Klartext: Mit einer zusätzlichen Vergütung sollen Investitionen für die „Vorhaltung von Erzeugungsleistung“ – also den Bau von dann teilweise stillstehenden Kraftwerken, die bei Engpässen einspringen können – angeregt werden. Und auch der nach dem bau unrentable betrieb muss subventioniert werden. Die EU ist leider gegen Investitionshilfen – s.o. Also wird man es über höhere garantierte Strompreise regeln.

Auch der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft BDEW gibt der Regierung gute Ratschläge zur Lösung des Dilemmas mittels Planwirtschaft: Man müsste die am Ende ihrer im Durchschnitt 40-jährigen Lebensdauer stillzulegenden Altkraftwerke unbedingt weiter betreiben – natürlich erst nach erforderlichen Reparaturen, Nachrüstungen und Modernisierungen. Dies könnte „bei entsprechenden ökonomischen Rahmenbedingungen“ – also Subventionen – „einen substanziellen Beitrag zur Deckung des Bedarfs an Kraftwerkskapazität liefern“. Wer das dann bezahlen darf, ist klar.

Ein erhebliches Druckmittel besitzen auch die Übertragungsnetz-Betreiber, die – wie Tennet gerade vorführte – den entscheidenden Engpass für die Durchleitung des in Norddeutschland erzeugten, überflüssigen Windstroms nach Süddeutschland mit einem riesigen Neubauprogramm beheben sollen. Und so bald weitere Verzögerungen und Kostensteigerungen eintreten, wird man auch hier die Hand aufhalten.

Nicht zu vergessen: Die Nachbarländer, denen Deutschland vermehrt nicht benötigten und die Netzstabilität störenden Wind- und Solarstrom in deren Stromnetze einleitet, beginnen sich zu wehren. Polen drohte bereits die Drosselung dieser unerwünschten Einspeisungen an, die nicht einmal mehr mit Zuzahlungen der deutschen Seite toleriert werden können.

Deutschland ist jedoch noch auf Jahre hinaus auf den Missbrauch der benachbarten Stromnetze als Puffer für seinen überflüssigen grünen Strom angewiesen. Die Alternative wäre selbstverständlich die Abschaffung des EEG. Aber das muss offenbar um jeden Preis – und das ist hier ganz wörtlich zu nehmen – vermieden werden.

Weitere Drohungen sind bereits erkennbar: Die ostdeutschen Länder fordern eine Entlastung von den Netzkosten, die ihnen durch die Abgabe ihres enormen, aber dort überhaupt nicht benötigten Windstroms entstehen. Die süddeutschen Länder sollen das bezahlen.

Hafenstädte wünschen Beihilfen für ihre Hafenanlagen, die für den Aufbau der Offshore-Windparks auszubauen sind. Die zur Sicherung der Stabilität des riesigen Nieder- und Mittelspannungsnetzesdringend erforderliche, aber bisher unterbliebene Nachrüstung der Photovoltaikanlagen mit elektronischen Regeleinrichtungen wird erhebliche Kosten verursachen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit wie stets in der EEG-Umlage ihren Niederschlag finden werden.

Diese Liste verlängert sich im Monatsrhythmus.

Die Kostenlawine rollt
Neben der in jedem kommenden Winter drohenden Blackout-Gefahr stellen die stetig und unabwendbar ansteigenden Kosten der Energiewende – insbesondere der Haushalts-Strompreis – die größte politische Gefährdung dar. Die Regierung versucht verzweifelt, die energieintensive Industrie von den existenzgefährdenden Zusatzkosten (z.B. den steigenden Netzkosten) zu entlasten – und wälzt sie zusätzlich auf die Bürger.

Eine deutliche Warnung gab es mehrfach im Jahre 2011 von EU-Energiekommissar Günther Oettinger: Hohe Energiekosten gefährdeten nicht nur den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern auch den sozialen Frieden, wenn ein Teil der Menschen die Stromrechnung nicht mehr bezahlen könne. “Ich bin überrascht, wie gedankenlos die Entwicklung der Strompreise hingenommen wird“, sagte Oettinger. Deutschland zähle weltweit zu der Spitzengruppe bei den Strompreisen. Steuern, Abgaben und Umlagen summieren sich hier beim Strompreis auf 45,1 Prozent.

Die Medien haben das Thema bereits aufgegriffen: Das Handelsblatt titelte am 23.5.2011 “Merkels Strompreislüge”: Die Bundeskanzlerin hatte im Juni 2011 erklärt: “Unternehmen wie Bürger müssen auch in Zukunft mit bezahlbarem Strom versorgt werden.” Und sie versprach, dass die Ökostrom-Umlage bei 3,5 Cent / kWh stabil gehalten werde. Aktuell liegt sie bei 3,59 Cent. Michael Fuchs, in der Unionsfraktion für Wirtschaftspolitik zuständig, rechnet mit 4,5 Cent und mehr.

Prof. Helmut Alt von der FH Aachen wies allerdings darauf hin, dass diese Zahlen „verniedlicht“ wurden, da es Nettobeträge ohne die Mehrwertsteuer sind. Aus der Zahl 3,5 Cent/kWh werden dann bereits 4,13 Cent/kWh.

Das wird wohl nicht reichen: Der riesige Stromnetz-Ausbau und der ebenfalls gewaltige Ausbau der Offshore-Windkraft haben noch gar nicht richtig begonnen und der weitergehende Zubau der Photovoltaik kommt noch hinzu. Ferner werden alle oben beschriebenen planwirtschaftlichen Maßnahmen nur weitere Kosten verursachen. Der Hauptteil der Wende-Kostenwelle steht also erst noch bevor.

Falls der beabsichtigte Zubau an konventionellen Kraftwerken überwiegend mit Gaskraftwerken erfolgen sollte, die von manchen Politikern im Gegensatz zu Kohlekraftwerken als bedingt umweltfreundlich angesehen werden, würde der Stromerzeugungspreis auf Grund der hohen Gaspreise zwischen 15 und 20 Cent / kWh liegen und damit 3 bis 6-mal höher als der Gestehungspreis des heute erzeugten Grundlaststroms, berechnete Prof. Alt. Darin seien die Kosten für den Ausbau des Netzes noch nicht enthalten.

Die durch das EEG veranlassten Subventionen würden nach Schätzungen im Jahre 2012 vermutlich 14,1 Milliarden Euro erreichen – nach 11,76 Mrd im Jahre 2011. McKinsey schätzt, dass allein 2020 die Stromverbraucher Kosten von 21,5 Mrd Euro tragen müssen, die nur durch den Umstieg auf erneuerbare Energien verursacht werden. Insgesamt verursache die Energiewende von 2011 bis 2020 Kosten von 175 Mrd Euro. Das Karlsruher Institut für Technologie schätzt, dass der Strompreis durch die Kosten der Energiewende bis 2025 gegenüber heute um 70 Prozent steigen wird.

Der Koordinator Energiepolitik der Unionsfraktionen Thomas Bareiß meinte besorgt und hilflos: “Die Strompreise werden zur Achillesferse der Energiewende. Wir müssen sie so gestalten, dass sie bezahlbar bleiben. Die Belastung darf nicht einseitig bei den Privatverbrauchern landen.” Wie man Strompreise „so gestalten“ kann, dass sie niemand mehr wehtun, verriet er nicht.

Das Gegenteil ist der Fall, denn: “Die Hauptlast tragen die privaten Haushalte“, sagte dazu McKinsey-Experte Thomas Vahlenkamp.

Eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft hat ergeben, dass arme Haushalte mit 1% ihrer verfügbaren Einkommen relativ zehnmal mehr für die Subvention von Sonnen- und Windstrom zahlen als reiche mit 0,1%. “Die derzeitige Finanzierung der Energiewende ist unsozial”, stellte die auftraggebende Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) fest. Wegen unbezahlter Rechnungen wurde bereits 2010 600.000 Haushalten der Strom abgeschaltet, sagte Mieterbund-Chef Lukas Siebenkotten. “Preisanstiege von rund 15 Prozent für Strom und Gas in den vergangenen zwei Jahren machen Energie für viele Haushalte unbezahlbar”, sagte NRW-Verbraucherzentrale-Chef Klaus Müller der Welt am Sonntag. “10 bis 15 Prozent der Bevölkerung kämpfen damit, die Energiekosten zu finanzieren. Früher war Energiearmut ein Randproblem, doch mittlerweile ist es für viele ein Alltagsproblem geworden.” Die steigende Energie-Armut sei alarmierend. INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr sprach von einem „unkontrollierten Kostenanstieg, der nicht länger hinnehmbar sei, weil er die Akzeptanz der Energiewende in der Gesellschaft untergrabe“.

Jetzt begreift es die Regierung als Problem. Die Presse meldete am 4.6.2012, dass die Regierung Geringverdiener vor den steigenden Kosten der Energiewende schützen wolle. “Strom darf nicht zum Luxusgut werden. Der Staat ist da gefordert, Hilfen anzubieten“, erklärte dazu Merkels neuer Umweltminister Altmaier. Aber bereits zwei Wochen darauf ruderte er wieder zurück: “Altmeier lehnt Beihilfen für Arme ab”, wurde in den Nachrichten mitgeteilt. Anscheinend hatte er gemerkt, dass offizielle Stromkostenbeihilfen für Arme den Ruf der Energiewende als Strompreistreiber bestätigen würden. Nun soll es statt dessen Energieberatungen für alle geben. Wie das einer bereits von der Stromversorgung abgetrennten Familie helfen soll, wurde nicht erklärt. Das Energiearmuts-Problem wird sich somit weiter verstärken.

Typisch für die Regierung: Nicht die Ursache des Problems anpacken, die hohen Steuern, Abgaben und Umlagen, die den Strom so teuer machen, sondern mit Ersatzhandlungen Zeit gewinnen.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung nimmt in der Tat ab:
Nach einer repräsentativen Umfrage von TNS Emnid sind 41 % der Deutschen nicht willens, für „erneuerbare Energien“ mehr zu zahlen als bisher – in Ostdeutschland sind es sogar 52 %.

Auch die Industrie leidet unter den Stromkosten, die laut H.-J. Kalkhoff, Wirtschaftsvereinigung Stahl, “..hier höher sind als in fast allen anderen Ländern.” Die Aluminiumhütte Voerdal wurde dadurch bereits in die Insolvenz getrieben. “Die De-Industrialisierung Deutschlands hat bereits begonnen“, stellte EU-Energiekommissar Günther Oettinger fest.

Deutschlands Strom- und Gaskunden drohen zudem nach einem Gerichtsurteil Preiserhöhungen an einer weiteren Front: Das Oberlandesgericht Düsseldorf hat entschieden, dass die Bundesnetzagentur in der Vergangenheit den Anlagenwert der deutschen Strom- und Gasnetze zum Nachteil der Netzbetreiber zu niedrig kalkuliert habe. Nun drohen Schadensersatzzahlungen für entgangene Netzentgelte, und zwar rückwirkend. Wer das am Ende zu zahlen hat, ist klar.

Das Urteil des Auslands ist vernichtend

Es war dem World Energy Council (das größte internationale Netzwerk der Energiewirtschaft) vorbehalten, am 10. 10. 2011 das Ergebnis einer internationalen Expertenbefragung zur deutschen Energiewende zu präsentieren; eine Befragung, die die deutsche Regierung besser selbst durchgeführt hätte, und zwar rechtzeitig vor der Verkündung ihrer dramatischen Politikänderung. Grundlage der Ergebnisse sind Antworten aus den Rückläufen aus 21 Länderkomitees des World Energy Council, darunter 14 aus Europa.

Die wesentlichen Ergebnisse sind:

► Nur 38% der Experten trauen Deutschland zu, einzelne Ziele – und zwar verspätet
– zu erreichen.

► Bis 2020 erwarten 76% der Experten eine Schwächung der Wirtschaftskraft Deutschlands.

► Auch nach 2020 erwarten 48% eine solche Schwächung.

► 71% der Befragten erwarten Preissteigerungen für Strom im eigenen Land !

► Knapp zwei Drittel – 62% – der Befragten sehen erhöhte Gefahren für
die Versorgungssicherheit Europas.

► 81% der befragten Länder lehnen den deutschen Weg als Vorbild für die Welt ab.

► Keiner der Experten hält es für vorstellbar, dass sein Land den
deutschen Politikansatz vollständig übernehmen könnte.

► 62% können sich vorstellen, einzelne Elemente der
Energiewende zu übernehmen. 33% kein einziges Element.

Dieses Gutachten der internationalen Energieexperten ist vernichtend.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Naturschützer geraten in die Zwickmühle
Im Anfangskapitel „Die Grundfehler…“ wurden schon unter Ziff. 3 die erheblichen Beeinträchtigungen der Umwelt durch die Auswirkungen des massiven Ausbaus der sog. erneuerbaren Energien aufgezählt. Die ursprüngliche Idee, damit der Umwelt etwas Gutes zu tun, wurde durch den flächenfressenden Gigantismus der grünen Techniken und die zwangsläufig dadurch entstehenden Umweltprobleme ad absurdum geführt.

Gerade die Naturschützer müssen jetzt mit Schrecken diese Folgen zur Kenntnis nehmen: Neben dem sehr erheblichen Flächenverbrauch, den alle grünen Energietechniken wegen ihrer sehr geringen Leistungsdichte (erzeugte Kilowatt pro Quadratmeter) aufweisen, werden Biotope zerschnitten, Monokulturen nebst Dünger- und Pestizideinsatz lassen die Tierwelt verarmen, Windmühlen gefährden Vögel und Fledermäuse, Hochspannungstrassen – auch solche mit Erdkabeln – erfordern breite Schneisen, große Windparks werden neuerdings bevorzugt in Wäldern errichtet und die Verschandelung der Landschaft ist in vielen Regionen brutal geworden. Bürgerinitiativen kämpfen energisch gegen den Bau aller neuen Pumpspeicherkraftwerke, wie zum Beispiel die in Atorf/Südschwarzwald von den Schluchseewerken geplante Großanlage. Der Schwarzwaldverein als Interessenvertreter der Bevölkerung hatte in den Anhörungen kritisiert, „die Region dürfe nicht bloß das Objekt für energiewirtschaftliche Ausbeutung werden.” Die Vertreter des EVU räumten ein, daß sich die Landschaft deutlich verändern werde, “da werde man sich sicher erst dran gewöhnen müssen.” Naturschützern müssten bei derartigen Äußerungen die Ohren klingen.

Wer zudem auch noch ein Menschenfreund ist, wird die Lärmemissionen der Windanlagen, den Elektrosmog durch Hochspannungsleitungen, die Brandgefahren der Photovoltaik und die Unfälle bei der Errichtung der diversen Anlagen mit ins Kalkül ziehen müssen.

Das einzige Ziel, das die im BUND und im NABU organisierten Natur- und Umweltschützer erreicht haben, ist der Kernkraftausstieg. Ihr weiteres Ziel, den Neubau von Kohlekraftwerken zu verhindern, die der BUND Klimakiller nennt, ist bereits gescheitert. Dennoch halten diese Verbände unbeirrt an dieser Forderung fest.

Zusätzlich greift der BUND eine der wichtigsten Maßnahmen an, die die Regierung zur Schonung der energieintensiven Industriebetriebe vor den gefährlich steigenden EEG-Umlagekosten getroffen hat: Die „besondere Ausgleichsregelung“ im EEG. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weiger forderte, „bei der EEG-Umlage alle Befreiungen und Sonderregeln für die Industrie zu überprüfen und dann entweder zu streichen oder auf wenige Sonderfälle zu beschränken“. Seine Begründung: Für das „Gelingen der Energiewende“ sei es nötig, „dass alle an ihren Kosten beteiligt sind und nicht die einen für die anderen zahlen“.

Hier wird mit falschen Karten gespielt: Herr Weiger weiß genau, dass seine gut klingende Forderung nach einer gerechteren Verteilung der Kosten bei ihrer Verwirklichung der Energiewende den Todesstoß versetzen würde. Denn der dann eintretende Exodus der energieintensiven Industrie, der z.T. schon begonnen hat, würde durch die davon hervorgerufene Protestwelle von Industrie, Kommunen und Gewerkschaften die Regierung hinweg fegen. Sie musste diese Kosten auf die Bürger überwälzen, in der Hoffnung auf Zeitgewinn, weil deren Protest vermutlich erst etwas später eine gefährliche Stärke erreichen wird. Wie man aber jetzt schon sieht, ist auch diese Hoffnung unberechtigt.

Die Regierung hat auch gar keine andere Wahl als den möglichst massiven Zubau von Kohlekraftwerken, der in den Planungen den Zubau der teuren Gaskraftwerke weit übersteigt. Diese Kohlekraftwerke werden gebaut, egal wie viele Windräder und Photovoltaikanlagen auch in Deutschland stehen werden. Was jetzt noch bleibt, sind die massiven Umweltprobleme durch die Energiewende – und diese nehmen kontinuierlich weiter zu. Der Naturschutz befindet sich auf der Verliererstraße.

Die durch die selbst verursachten Fehler und Schäden in die Enge getriebene Regierung ist nun offenbar zu der Ansicht gekommen, dass sie keine Rücksicht mehr auf die inzwischen nur noch lästigen Naturschützer nehmen darf: Am 15.6.12 berichtete die Presse, dass Wirtschaftsminister Rösler „Naturschutzregeln aushebeln will, damit Stromautobahnen zügiger als bisher gebaut werden können“. Rösler zur FAZ: „Darüber müssen wir mit der EU reden. Es geht vor allem um die Fauna-Flora-Habitat sowie die Vogelschutz-Richtlinie. Da müssen wir ran“. Jedem Beteiligten müsse klar sein, dass auf die Herausforderungen der Energiewende auch unbequeme Antworten zu geben seien. „Uns wäre bereits geholfen, wenn wir zum Beispiel beim Durchqueren von Schutzgebieten einen Teil der EU-Regeln auf Zeit außer Kraft setzen könnten“, sagte der Minister. Er versäumte allerdings zu erklären, was nach der erfolgreichen Zerschneidung eines Schutzgebietes die Wiederinkraftsetzung der Regeln noch helfen soll.

Er, Rösler, müsse sich aber zunächst mit Umweltminister Altmeier einigen, „der dem Naturschutz eine sehr hohe Bedeutung beimisst“.

Einen derart offenen Angriff auf den Naturschutz hat es bisher noch nicht gegeben. Man muss Rösler, der sich hier als entschlossener Vollstrecker der original rot-grünen Energiewendepläne aufführt, sogar danken, denn er zwingt nun auch den organisierten Naturschutz zu einer klaren Haltung. NABU-Präsident Olaf Tschimpke nannte Röslers Vorschläge auch sofort „weltfremd und inakzeptabel“. Rösler wolle „mutwillig verlässliche Rahmenbedingungen und jegliche Planungssicherheit für das Gelingen der Energiewende zerstören“ und „setzt die gesellschaftliche Akzeptanz für die benötigten Energieinfrastrukturen aufs Spiel“.

Starke Worte, aber seltsamerweise nur auf diese eine den Naturschutz beim Trassenbau beeinträchtigende Absicht bezogen. Kein Wort zu den viel größeren Natur- und Umweltschäden, die der riesenhafte Ausbau der „Erneuerbaren“ anrichtet; stattdessen das wiederholte, nicht sehr überzeugende Beschwören des „Gelingens der Energiewende“ – genau wie beim BUND (s.o.). Die großen Naturschutzverbände haben sich somit auf zwei für die Regierung äußerst wichtige Elemente der Energiewende eingeschossen, schrecken aber vor einer umfassenden kritischen Betrachtung zurück.

Es bleibt die Frage: Will man weiterhin aus politischen Erwägungen die Augen vor den massiven Beeinträchtigungen für die Natur verschließen, oder erinnert man sich an seine Prinzipien und seine Aufgaben ?

Der politische Widerstand nimmt zu
In den Regierungsfraktionen regt sich bereits deutliche Kritik – siehe das Kapitel zur Planwirtschaft. Gänzlich unerwartet ist jedoch ein neuer, sehr ernst zu nehmender Gegner für die Merkel´sche Energiewende aufgetreten: Bundespräsident Joachim Gauck warnte anlässlich der Eröffnung der “Woche der Umwelt” in Berlin davor, die Energiewende per Planwirtschaft umzusetzen.

“Es wird uns nicht gelingen, allein mit planwirtschaftlichen Verordnungen. Schon gar nicht mit einem Übermaß an Subventionen“, sagte er. Damit nannte er die zwei größten Schwachpunkte der Energiepolitik beim Namen. Wirtschaftsminister Rösler nutzte diese Gelegenheit, um eine Reform der Ökostromförderung zu fordern, deren Kosten die Bürger über den Strompreis zahlen müssten.

Ebenfalls kritisierte er, dass die konventionellen Kraftwerke durch den Einspeisevorrang für Ökostrom bei viel Wind und Sonne zu oft heruntergefahren werden müssten. Eine Wirkung derartiger Äußerungen ist bislang nicht erkennbar; möglicherweise von ihm auch gar nicht angestrebt.

Interessant war die anschließende reflexartige Kritik der SPD am Bundespräsidenten. Ihr Umweltexperte Michael Müller verstieg sich dabei zu der interessanten Aussage, Gauck habe “mit seiner Ost-Mentalität Angst vor der Planwirtschaft”. Diese scheint Herr Müller hingegen gut zu finden und er bestätigt damit unfreiwillig, dass die Energiewendepolitik tatsächlich weitgehend auf Planwirtschaft angewiesen ist. Präsident Gauck kann diese Kritik, die seine Meinung bestätigt, ungerührt hinnehmen. Schließlich weiß jeder, dass er ca. 40 Jahre Planwirtschaft, die die DDR unausweichlich in den Ruin trieb, direkt erlebt hat – und anschließend 22 Jahre westliche Marktwirtschaft. Wenn es also Leute gibt, die diesen Unterschied kennen und beurteilen können, dann die Ostdeutschen.

Außerdem scheint es die SPD-Kritiker nicht zu beeindrucken, welche Fehlsteuerungen und milliardenschwere Geldverschwendung die bisher einzige in Westeuropa praktizierte Planwirtschaft anrichtet: Die EU-Landwirtschaftspolitik.

Gauck hat die beiden Sargnägel von Merkels Energiewende auf den Kopf getroffen. Sein Mut, das offen auszusprechen, dürfte die zahlreichen Gegner dieser Energiepolitik ermutigen.

Wann kommt das Ende ?
Betrachtet man die bereits heute spürbaren und die unausweichlich noch eintretenden Auswirkungen, dann handelt es sich um ein mit gleichermaßen höchsten wie irrealen Ansprüchen garniertes Projekt, das bei ausreichend langer Durchführung die Bürger ohne jede nützliche Gegenleistung ausplündern und den Standort Deutschland gegenüber seinen Konkurrenten jeglicher Wettbewerbsfähigkeit berauben wird.

Die Frage ist, wie groß der durch die Planwirtschaft angerichtete Schaden erst werden muss, wie viele Familien die Energiearmut noch treffen muss, wann die Energiewende-Heuchelei insbesondere bei den ehemals die Marktwirtschaft hoch haltenden Parteien aufhört und wie viele Industriebetriebe erst das Land verlassen müssen, bis eine Regierung die Notbremse zieht.

Dr. Ing. Günter Keil, St. Augustin, im Juni 2012

Einige kleine persönliche Anmerkungen zur Thematik seien Onkel Heinz noch gestattet.

Das was einschlägig als “Energiewende” tituliert wird, ist nichts anderes als das sinn- und planlose Verteilen von Zufallsstromerzeugern in der Landschaft, um sich 20 Jahre lang die staatliche garantierte Rendite zu sichern. Ob nun der kleine Häuslebauer, eine klamme Kommune oder inzwischen schon E.ON und RWE, läuft es immer nach einem Prinzip ab, wir klatschen mit mehr oder weniger Aufwand kleine bis gigantische Zufallsstromerzeuger in die Gegend, schließen diese dann noch am nächstmöglichen Punkt ans Stromnetz an und lassen anschließend alle Fünfe gerade sein. Schnell noch einen Vertrag mit den zuständigen Netzbetreiber abschließen und geduldig darauf warten, das regelmäßig die Einspeisegebühren eintrudeln und das war es dann schon in groben Zügen. Was nun mit diesen Strom passiert, wie die Energiewirtschaft das noch händeln soll, das interessiert diesen Investor nicht mehr die Bohne, denn er weiß ja, das der Gesetzgeber die Netzbetreiber zwingt, sich damit herumzuärgern.

Wir sollten nicht vergessen das die EE-Gesetze von strammen EE-Lobbyisten, getarnt als MdB, durch den Bundestag geprügelt wurden, die den Klimaschutz nur als Vorwand verwendeten,  sich neue Geschäftsfelder zu erschließen. Wahrscheinlich nahmen diese Damen und Herren die GEZ zum Vorbild, wo der Bürger auch für eine Leistung bezahlen muss, ob er diese nun nutzt oder nicht. Das eigentlich wirklich perfide an den EEG ist, das man ohne Umweg über staatliche Subventionen direkt beim Bürger abkassieren kann und dann mittels Medien den Verursacher der steigenden Strompreise schön bei der  Energiewirtschaft verortet.

Wie der Artikel des Herren Günter Keil aufschlussreich aufzeigt, wird uns die so-genannte “Energiewende” gigantische Geldmengen kosten und ist technisch wie auch physikalisch ein Desaster, das diese Tatsachen bisher immer noch nicht bis zur Politik und den kleinen Bürger durchgedrungen ist, kann nur an eins liegen.

Bildungsnotstand…….und damit komme ich dann Schlussendlich auch auf das schöne Zitat, das Herr Limburg bei EIKE ans Ende des Artikels gesetzt hatte, dem nichts mehr hinzu zu fügen ist.

Heinz Eng

 Dietrich Schwanitz deutscher Anglist, Literaturwissenschaftler und Buchautor brachte in seinem Buch : “Bildung, alles was man wissen muss” die allgemeine Meinung unserer Eliten zu den Naturwisschaftlichen Fächern in die kurze Formel: “Kenntnisse in Mathematik und Naturwissenschaften gehören nicht zur Bildung”

Zur erst erschienen bei EIKE am 27.06.2012

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329 Kommentare
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  1. Wie versprochen und Dank der Genehmigung, hier nun der Artikel…….ne Menge Stoff, der sich aber lohnt.

    MfG
    Onkel Heinz……….uff, ick muss wech

  2. Alles palettti. Nur zur Info: Nur zur Info- der Vorspann samt Schwanitz Zitat wie auch die Überschrift stammen von der EIKE Redaktion.
    mfG
    M. Limburg

  3. Korrektur, alles stammt von G. Keil, nur der einsame * am Ende bezog sich auf unseren Teaser (Anreißer). Nun steht er recht verloren da rum!
    mfG

  4. Tach Herr Limburg.

    Übrigens: An die Passagiere der Titanic werden nun die Schöpfeimer verteilt.

    Die Gebrauchsanweisung wird gleich mitgeliefert, sie lautet: „Energieverbrauch SENKEN, SENKEN, SENKEN!” (am besten auf Null !!!).

    Eine ganze Armada von kleinen Helferlein, Klima-, Energie- und Umweltberatern wird seit Jahren aufgeboten, um mit bergeweisen Tipps und klugen Ratschlägen das blöde und sinnlos Energie verplempernde Volk endlich auf Linie zu bringen. Angefangen vom „Statt heizen dicke Socken und Pulli anziehen!” bis zum Appell zum Licht ausknipsen (…..und wenn’s denn unbedingt hell sein muss, dann aber Verwendung von Energiesparlampen statt „stromfressenden Glühbirnen”) wird allerorten die komplette Liste der Energiespar-Plattitüden runtergeleiert.

    So können Sie bereits ganz einfach dadurch, dass Sie nur in dem Raum in dem Sie sich aufhalten Licht brennen lassen, einiges sparen. Schließlich brennen in vielen Haushalten die unterschiedlichsten Lampen, obwohl sich niemand in den betreffenden Zimmern befindet. Zusätzlich können Sie im Bereich `Wäsche waschen` so einiges an Energie sparen. So ist es empfehlenswert, eine Waschmaschine nur dann laufen zu lassen, wenn diese auch wirklich voll ist. Besitzt Ihr Gerät noch dazu eine zeitliche Steuerung, dann können Sie Ihre Waschmaschine so einprogrammieren, dass diese immer dann läuft, wenn der Strom am günstigsten ist. Dieses Waschverhalten rechnet sich sehr schnell und hinterlässt so manchen Euro in Ihrem Geldbeutel. Zudem müssen aufgrund der verbesserten Leistungen der Waschmaschinen heutzutage kaum mehr Wäschestücke auf 90 Grad gewaschen werden. Verzichten Sie also darauf, denn auch dadurch sparen Sie kostbare Energie. Ebenso können Sie bei Ihrer Heizung den Geldbeutel schonen. So hilft es tatsächlich schon, wenn Sie die eingestellte Temperatur nur ein Grad herunterstellen. Zudem sollten Sie daran denken, dass zum Beispiel ein Abstellraum nicht unbedingt beheizt werden muss. Des Weiteren trägt eine gute Außendämmung ebenfalls dazu bei, dass die Wärme vermehrt im Inneren und die Kälte außerhalb Ihres Hauses gehalten wird. Ein weiterer großer Einsparbereich ist das Wasser. So können Sie getrost den Hahn zudrehen, während Sie sich beispielsweise mit Duschgel einseifen oder die Zähne putzen. Auch das Gießen mit Regenwasser hilft Ihnen immens dabei, Wasser zu sparen. Doch auch die vielen elektronischen Geräte, die sich in jedem Haushalt befinden, sind regelrechte `Energiefresser`. So zahlt es sich wortwörtlich aus, wenn Sie zum Beispiel den Fernseher ausschalten, wenn Sie nicht im Raum sind. Ebenso sollten Sie sich nicht auf den Bildschirmschoner Ihres Computers verlassen, denn wenn Sie nicht an eben diesem sitzen, können Sie den PC auch schlichtweg ausschalten.
    Mithilfe dieser Tipps können Sie nicht nur Energie, sondern ebenfalls viel Geld sparen.

    Quelle: 88Energie – Das Energie & Umwelt-Magazin

    Obwohl man also in bester und wohlmeinendster Absicht dem tumben Volk aufzuzeigen versucht, dass es neben der Rettung des Weltklimas auch noch „so manchen Euro” sparen kann (…..den man dann zum Bezahlen der saftig erhöhten Miete der ökologisch korrekt gedämmten Wohnung noch dringend brauchen wird), bleibt trotz alledem der größte Teil der Leute eigenartig verstockt und besteht weiterhin hartnäckig auf ungesund heller Beleuchtung, warmen Stuben, der Benutzung spritschluckender CO2-Schleudern und dem Gebrauch unnützer elektrischer Apparate.

    So wird das nix, liebe Klimaretter und Energiewender!
    Hier müssen drastischere Maßnahmen her, wenn die Energiewende gelingen soll. Reckt eure Köpfe mal gaaanz weit gen Osten, dann könnt ihr es sehen, das leuchtende Beispiel gelebter Transformation:

    Nordkorea – Vorbild der Klimapolitik

    Nordkorea. Ein Land, das viel zu oft unterschätzt, ja manchmal sogar belächelt wird. Aber sehen wir uns die Praxis an. Nordkorea hat es als eines der wenigen Länder der Welt geschafft, tatsächlich in Sachen Klimapolitik eine Vorreiterrolle zu spielen. Während andere Staaten auf internationalen Klimakonferenzen noch heiße Luft predigen und Verhandlungsziele angeben, die nicht mehr als der berühmte Tropfen auf dem heißen Stein sind, revolutionierte das kleine Land in Ostasien seine Wirtschaft schon vor mehr als zehn Jahren und schaffte es innerhalb kürzester Zeit, seinen CO2-Ausstoß um knapp 2/3 zu senken….

    Wie ist nun die Erfolgsgeschichte Nordkoreas bei der Klimapolitik zu erklären? Nordkorea hat ganz einfach Nägel mit Köpfen gemacht. Staatsoberhaupt Kim Jong-Il spielte dabei eine führende Rolle. Er hat die Klimapolitik ab Mitte der 90er zu seiner persönlichen Aufgabe gemacht. Kim Jong-Il war damals völlig klar, dass in Sachen CO2-Ausstoß auch Nordkoreas Wirtschaft und die Industrie in die Verantwortung genommen werden müssen. Eine radikale Verkleinerung des stark CO2-verursachenden Industriesektors in Nordkorea um sageundschreibe die Hälfte trug zu einem großen Teil zum Erfolg des Landes bei. Zudem verzichtete der Staat fast vollständig auf CO2-emittierenden Transportverkehr im Außenhandel und erweiterte sein kohlendioxid-sparsames Militärwesen um ein Vielfaches. Die nordkoreanische Armee besteht zum größten Teil aus einfachen Soldaten. Man verzichtet so auf umweltschädliche moderne Militärtechnologie. Die Nahrungsproduktion in Nordkorea wurde darüber hinaus verringert, um schädliches Methan von Bauernhöfen zu vermeiden.

    Alles in allem hat es Nordkorea geschafft, eine rundum nachhaltige Klimapolitik zu vollenden, an der sich die westlichen Industrieländer ein Beispiel nehmen sollten.

    So, jetzt bitte mal – wie Nordkorea – Sargnägel mit Köpfen machen, aber dalli! Um die Energiewende und die damit verbundene Große Transformation gelingen zu lassen, sollte u.a. folgendes ab sofort VERBOTEN werden:

    Das Heizen in Wohnräumen. Wozu gibt’s Wollsocken und dicke Pullis?

    PCs und vor allem das schädliche Internet (über das die Klimawissenschaftsleugner und Energiewendesaboteure und die Büttel der Öl- und Kohlelobby ihre Lügen und Hetze verbreiten)

    Elektrische Rasierapparate. Man kann Seifenschaum und Rasierpinsel benutzen oder sich ’n Bart stehen lassen (…..machen die frommen Salafisten schließlich auch so!)

    Nächtliche Straßenbeleuchtung. Das ist Verschwendung! Der klimabewusste Bürger schläft nachts.

    Überhaupt jegliche Form elektrischer Beleuchtung. Das ist überflüssiger Luxus. Außerdem ist Kerzenlicht viel romantischer! (Grillbriketts sind jedoch verboten, da sie klimaschädliches CO2 in die Luft pusten!)

    E-Herde, Mikrowellen und sonstige Stromfresser zur Essenszubereitung. Rohkost ist gesünder! Klimaschädigender Fleischkonsum muss bestraft werden!

    Auto fahren und womöglich noch mit dem Flugzeug in der Luft herum fliegen. Fahrrad fahren und laufen ist viel gesünder, vor allem für die Dicken (über ein Verbot von McDonalds wird später entschieden)!

    Damit können mit Sicherheit so ETLICHE GIGABYTE gespart werden, gelle Herr Özdemir?

    Außerdem sollte nun endlich mal das Ausatmen von klimaschädlichem CO2 besteuert werden! Diese zusätzlichen Einnahmen (…..natürlich in mindestens dreistelliger Milliardenhöhe !!!) könnten nutzbringend in den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien fließen und damit zum Gelingen der Energiewende beitragen.

    (Das waren nur ein paar erste Anregungen…. die Liste darf ergänzt werden!)

    …..habe fertig……. knurr & wech

  5. DDR: Energie verwenden -- nicht verschwenden!
    Wer erkennt den feinen Unterschied? :)

  6. Lieber Herr Limburg
    Sorry, bin heut etwas im Streß.
    Ich werde heute noch eine gepfefferte persönliche Bemerkung zu diesen Artikel machen, so das am Ende ihr toller Teaser nicht mehr so einsam und verlassen dahinvegetieren muss.

    Achtung, da kommt dann ein echter “Onkel Heinz”………naja, dat meiste kennen se ja schon von meinen Kommentaren auf Ihren Blog.

    Verstohlen vor sich hingrinsend….
    Heinz Eng

  7. Holger Krawinkel, Leiter des Fachbereichs Energie beim Verbraucherzentrale Bundesverband, im Gespräch mit Dow Jones:

    Verbraucherschützer wollen Energiewende über Steuern finanzieren

    BERLIN-- Weg von der Belastung aller Stromverbraucher, hin zur Finanzierung aus dem Steueraufkommen -- so soll aus der Sicht der Verbraucherschützer künftig die Energiewende bezahlt werden. Um den immer teureren Ausbau der erneuerbaren Energien zu finanzieren, könne die Bundesregierung zum Beispiel den Solidaritätszuschlag erhöhen, sagte der Leiter des Fachbereichs Energie beim Verbraucherzentrale Bundesverband, Holger Krawinkel, im Gespräch mit Dow Jones. Bei einer Finanzierung aus dem Staatshaushalt werde die Politik viel sorgfältiger darauf achten, dass die Kosten nicht ausufern……

    “Die EEG-Umlage ist eine Art Schattenhaushalt geworden”, so Krawinkel. Der Verbraucherschützer erwartet, dass die Umlage im kommenden Jahr drastisch auf rund fünf Cent klettert. Gingen in den kommenden Jahren die ersten großen Offshore-Windparks ans Netz, drohe ein weiterer Anstieg auf sechs bis sieben Cent. Krawinkel schlägt deshalb vor, die Umlage auf dem heutigen Stand einzufrieren.

    Chancen für eine billigere Energiewende lasse die Politik fahrlässig außer Acht, klagte Krawinkel. So zum Beispiel bei Stadtwerken und ihren Verteilnetzen: “Es gibt bei über 800 Verteilnetzbetreibern ein riesiges Rationalisierungspotenzial, wenn man Netze zusammenlegen würde”, betonte der Verbraucherschützer. Stattdessen fordern die kommunalen Versorger gebetsmühlenartig mehr Geld für den Netzausbau. “Da werden Besitzstände verteidigt”, so Krawinkel….

  8. Die Akademie der Künste will KLIMAGIFT vermeiden!

    Energiewende in der Akademie der Künste

    Berlin, 27. Juni 2012. Die Akademie der Künste richtet sich nachhaltig aus. Mit dem unabhängigen Ökostromanbieter naturstrom als Partner stellt sie zum 1. Juli ihren gesamten Stromverbrauch in Höhe von jährlich rund drei Mio. Kilowattstunden auf zertifizierten Grünstrom um. 1.500 Tonnen des Klimagifts CO2 werden auf diese Weise pro Jahr vermieden.

  9. @ nLeser #5

    Meinste den Verein?

  10. So, Onkel Heinz hat noch seinen persönlichen Senf zum Artikel hinzugefügt, die anschließenden Beschwerden bitte ausschließlich an mich richten, denn damit hat der Autor, Dr.Keil nix zu tun.

    Grins und wech
    Onkel Heinz……..nutzt jede Gelegenheit

  11. Hier wird schon die nächste Strophe der traurigen Arie von der Energiwende besungen: http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/usa-befreien-sich-aus-umklammerung-der-oelscheichs-800000-deutsche-koennen-strom-nicht-bezahlen/
    mfG
    M.L.

  12. Lieber Heinz,

    Zwei Ergänzungen:

    Das eigentlich wirklich perfide an den EEG ist, das man ohne Umweg über staatliche Subventionen direkt beim Bürger abkassieren kann

    Das perfideste daran ist, dass hiermit ein Schattenhaushalt geschaffen wurde, der vollkommen von der Regierung kontrolliert, aber nicht in den Büchern geführt wird.
    De facto sind die EEG-Umlagen ja staatliche Subventionen. Eigentlich müssten sie daher im Bundeshaushalt als Posten geführt und in die Bilanz eingerechnet werden. Doch durch den Kunstgrff der direkten Zahlung vom Bürger zum Subventionsempfänger wurde dies umgangen. Das ist verfassungswidrig:
    GG, Art 110
    (1) Alle Einnahmen und Ausgaben des Bundes sind in den Haushaltsplan einzustellen;

    Hitler hat übrigens einen ganz ähnlichen Trick angewendet, um seine Rüstung zu finanzieren: MEFO-Wechsel

    Bildungsnotstand…

    Da ist der Notstand:
    Schüler sehen NS-Regime und DDR nicht als Diktatur
    Nur die Hälfte der deutschen Schüler begreift das Dritte Reich als Diktatur, nur etwas mehr als ein Drittel erkennt die DDR als Zwangsstaat

    Eigentlich bräuchte man ja da gar kein weiteres Wort zu verlieren, der Artikel sagt alles selbst.
    Aber jetzt sag’ mal: Wir, die noch den Kalten Krieg erlebt haben, waren doch in politischer hinsicht viel gebildeter und interessierter als diese Generation -- da schliesse ich sogar ausdrücklich die DDR ein. Die haben zwar unerträglichen Unfug serviert, aber doch den Schülern klar gemacht, dass es wichtig ist, sich mot Politik und Geschichte zu befassen und dass man mit Hilfe kritischer Analysen eine Menge durchschauen und erklären kann.
    Liegt das ignorante Desinteresse dieser Generation am (bewusst?) schlechten Angebot oder an einer gesellschaftlichen Dekadenz, die Demokratie und Freiheit nie in echter Gefahr sah?

  13. oops, Link:
    Schüler sehen NS-Regime und DDR nicht als Diktatur

  14. @Tritium
    Grins….ick hätte jetzt eigentlich Mecker erwartet………

    Die Spitze der staatliche Perversion ist ja, das man auch noch ganz toll Steuern mit der EE-Gerümpel konfiszieren kann.
    Beim Bau, Gewerbesteuern……und vor allem ganz fett 19% Märchensteuer auf den EE-Preis…und der Normalbürger freut sich noch, weil er glaubt, damit dat Klima zu retten.
    Mal davon abgesehen wie man zur These des menschengemachten Klimawandels steht, sollte doch inzwischen jeden Idioten in Deutschland klar geworden sein, das wir global ein Fliegenschiss sind, das unsere CO2-Kürzungen innerhalb von Tagen/Wochen von anderen Nationen sofort wieder aufgefressen werden.

    Vorreiter……in die Apokalypse ………….das ist Deutschland und Europa, undemokratische Bürokraten zerren uns in den Abgrund, mit den festen Glauben, ihnen könnte nix passieren.
    Deutschland hat inzwischen knapp 16 Millionen zugewanderte Mitbürger, deren Mentalität noch nicht so verweichlicht ist wie der wohlstandsverwöhnte Rotweingürtel-Spießer…..wahrscheinlich müssen irgendwann mal Russlanddeutsche das übernehmen, was eigentlich unsere Aufgabe wäre…………..

    Egal, die Gesellschaft wird kippen, das steht fest wie das Amen in der Kirche.

    Onkel Heinz………ist seelisch vorbereitet

  15. Hallo @moosgeist #9

    Wo hast Du diese hübschen Zukunftsbilder her? (Sind mir leider nicht erinnerlich; verdrängt, vergessen?)
    Ich wollte nur den Unterschied zur heutigen universellen Grundschwingung SPAREN andeuten: Es hieß nicht (sinnlos) Sparen um jeden Preis, sondern eher ökonomisch “Energie verwenden -- nicht verschwenden”.
    Irgendwie festigt sich mein Eindruck, daß die DDR wirtschaftlich so beschissen aufgestellt war, daß niemand in seinen wüstesten Fieberträumen auf die Idee gekommen wäre, intakte Kernkraftwerke abzuschalten usw. Wenn man so will: Ein verquertes Kompliment an das Wohlstandswunderland.

  16. @Tritium

    Bezüglich Bildung…..
    In der POS (Polytechnischen Oberschule) war Politik zwar ein Thema……..aber uns wurde wenigstens noch Mathe und alle anderen Naturwissenschaften beigebracht, nicht ohne auch einen gewissen Leistungsdruck auszuüben.
    Ick kann zwar meinen Namen immer noch nicht tanzen, habe aber die 10. KLasse mit 1 abgeschlossen.

    Tja, und da wir ja auch Westfernsehen glotzen konnten, waren die Vergleichsmöglichkeiten gegeben und dat in beiden Propaganda-Richtungen.
    Jetzt fehlt der Vergleich, jetzt retten wir nur noch den Planeten, sämtliche Parteien, Medien, Lehrer und andere erzählen den selben Müll, kein Wunder also, das Kinder heute derartig einseitig erzogen werden……das ganze hat System.
    Je bekloppter man den Pöbel bildungstechnisch belässt, umso besser ist er mittels Medien lenkbar……….

    Onkel Heinz…..Dankbar für seine Ausbildung

  17. Wo hast Du diese hübschen Zukunftsbilder her?

    Zukunft?
    Ach was!
    Das ist ein alter Bekannter, der Kohlenklau!
    Was sagt uns das über die Zukunft?
    Damals gab es dann kurze Zeit später die Kohle nur noch auf Marken und noch etwas später gar nicht mehr.

  18. @ nLeser #17

    Sind mir leider nicht erinnerlich; verdrängt, vergessen?

    Na, dem kann abgeholfen werden.
    Wie wäre es hiermit ,
    oder damit
    und hier ein strammer Jungpionier.
    Du siehst, vergessen und verdrängen hilft nix, die Vergangenheit hat bereits wieder begonnen.
    Also blicken wir getrost in die Zukunft.

  19. Michael Limburg schrieb am 28. Juni 2012 18:12

    Hier wird schon die nächste Strophe der traurigen Arie von der Energiwende besungen: …

    Ja, wirklich traurig. Steht da doch unter anderem folgendes:

    Effizientere Motoren und erneuerbare Energieträger
    Bis 2020 wird fast die Hälfte des Rohöls, das in Amerika verbraucht wird, auch dort gefördert werden, veranschlagt die US-Energiebehörde Energy Information Administration (EIA). Bis 2035 könnten Öllieferungen aus dem Nahen Osten nach Nordamerika „fast nicht mehr existent sein”, hatte gar die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) vor kurzem vorhergesagt. Die Nachfrage werde wegen effizienterer Automotoren und des wachsenden Angebots von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen sinken.

    Die Tage gab es auf Arte einen Film von 2008 mit dem Titel “Mit Vollgas in die Hungerkrise” (http://www.arte.tv/de/2315586.html), in dem es unter anderem um die Biosprit-Produktion in den USA und deren Auswirkungen ging. Das wurde damals schon als ganz scön drastisch beschrieben, was da abging. Wenn das seit dem noch zugenommen hat (und in Zukunft noch mehr zunehmen wird) …

  20. @Marvin Müller #19
    Man kann nur hoffen, dass sich die zweite Satzhälfte des Opec-Zitats

    Die Nachfrage werde wegen effizienterer Automotoren und des wachsenden Angebots von Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen sinken

    auf irgendwelche Weiterentwicklungen im Biospritbereich (2te Generation Ethanol o.ä) bezieht. Der Zeithorizont bis 2035 lässt das vermuten. Sollten die Opec aber der Meinung sein, dass es noch eine massive Ausweitung der jetzigen Lebensmittelvernichtung gestützt durch immer weitere Subventionen gibt, dann geht die Nachfrage wohl eher mangels Kaufkraft zrück.

  21. @Onkelchen … Aus Deinem Zusatz

    Das eigentlich wirklich perfide an den EEG ist, das man ohne Umweg über staatliche Subventionen direkt beim Bürger abkassieren kann und dann mittels Medien den Verursacher der steigenden Strompreise schön bei der Energiewirtschaft verortet.

    Ich hab mal ein wenig rumgerechnet. Zahlen kommen aus Wiki bzw aus meinen alten Stromrechnungen.

    Strompreis 1998 -- 17,14 Ct/kWh
    davon waren 12,91 Ct für Erzeugung, Transport und Vertireb
    Strompreis 2012 -- 25,74 Ct/kWh
    davon sind 14,05 Ct für Erzeugung, Transport und Vertireb
    Also eine moderate Steigung bei Erzeugung, Transport und Vertrieb.

    Die Abgaben aber sind von 24,7% (1998) auf 45,4% gestiegen, Tendenz steigend (erinnert mich an Hr. Hellers Artikel über den Benzinpreis). Das einzige, was sich die Energiewirtschaft gönnt, sind höhere Grundgebühren (RWE 1998 -- ca 50 € — 2012 -- ca. 92 €).

    Alle, die mal wieder über die grossen vier meckern, bekommen von mir genau diese Zahlen vor den Latz geknallt

  22. Wenn die OPEC glaubt, Biosprit werde eine zunehmende Rolle spielen, ist das deren Problem.
    Es sagt absolut nichts über den Weg aus, den die USA tatsächlich gehen werden.
    Derzeit sind sie gut im Geschäft, was bei ihren Agrarüberschüssen auch nicht verwundert. Insbesonders wird Ethanol aus Mais gemacht; hier sind die USA die weltgrössten Produzenten. Ethanol ersetzt etwa 7 -- 8% des Benzins.
    ABER:
    Die Ethanolpläne sind von 2005. Inzwischen hat das neue Erdgas alles durcheinander gewirbelt (und das neue Erdöl erscheint bereits am Horizont) und ich sehe eher eine zunehmende Zahl von Fahrzeugen mit Erdgasantrieb und ein Auslaufen des Biofuel-Programms. Es gibt schliesslich bessere Verwendungen für Mais als ihn zu verbrennen.

    Letzteres gilt natürlich auch für Deutschland! Die Vernichtung von Lebensmitteln zur Energiegewinnung ist pervers und zeigt sehr schön, wie wahnsinnig das ‘Erneuerbare’-Konzept insgesamt ist.

  23. Hiho Martin
    Vielen Dank für Deine Rechenkünste……..erspar ick mir dat wenigstens.
    Aber selbst da gibbet noch ne perfide Steigerung, nämlich die versteckten Kosten der Energiewende.

    Im Transport……..steckt zunehmend immer mehrl EEG mit drin, der nötige Netzausbau um all die dezentral in die Landschaft geklatschten Zufallsstromerzeuger ans Stromnetz anzuschließen und die übergeordneten Netze auszubauen/verstärken.
    Aus gut unterrichteten Kreisen (hihi, keine Kunst als Insider) weiß ich, das die Margen beim Stromhandel teilweise bei unter einen Cent angekommen sind…..bis hin zu 0,1 Cent/kWh bleiben dann dem Händler noch übrig, geschuldet des harten Wettbewerbes, Dank Liberalisierung der Energiemärkte.
    Tja, und wenn dann die tollen “intelligenten Zähler” kommen, steigen die Grundgebühren auch erstmal ein schönen Satz nach oben………..und das passiert, weil Papa Staat das so will (Energiewirtschaftsgesetz).

    Und die Preisdaumenschraube zieht sich immer fester, mal sehen wann der Stromkunde endlich vor Schmerzen aufheulen wird.
    Onkel Heinz……….wo is nur wieder mein Kübel abgeblieben

  24. Marvin,
    das ist ja ein grauenhafter Propagandafilm. Hoch lebe der Neomalthusianismus mit sozialistischer Prägung!
    Haben Sie Angst bekommen?
    Die Weltretter bekommen Angst vor ihrer eigenen Weltrettungspolitik?
    Die Transformation hat begonnen? Was denken Sie?

  25. @Onkel Heinz

    …….wo is nur wieder mein Kübel abgeblieben

    Reicht dieser hier?

  26. @Tritium #17
    Frappant — behutsam aktualisiert, ließe sich das Kohlenklau-Spiel ohne weiteres wieder zur Volksaufklärung ab dem Vorschulalter einsetzen.

    @moosgeist
    Der Wattfraß ist ja wirklich putzig. Vielleicht merken BUMi & Co ja noch, daß sie die Sache mit der Energiewende bisher viel zu sauertöpfisch und bierernst betrieben haben. Mit dem Bild des im Triumph herumgetragenen aufgespießten Wattfraßes könnten sie gewiß die Herzen erobern. Wie hieß es noch gleich — “…wir können viel von der DDR lernen…”

  27. @Flumi

    “…wir können viel von der DDR lernen…”

    …..oder noch passender, auf sächsisch: „…..von der DDR lernen heißt siechen lernen!”

  28. W.Rassbach schrieb am 29. Juni 2012 09:38

    Marvin,
    das ist ja ein grauenhafter Propagandafilm.

    Hmm, da denke ich mal, an einem Argument ist was dran (dem Argument, das Spekulation mit Lebensmitteln und die Umwandlung in Biosprit zu hohen Preisen und damit zu HUnger führen) -- und dann kommen Sie und erzählen, das sei grausame Propaganda? Ich bin verwirrt …

    Die Weltretter bekommen Angst vor ihrer eigenen Weltrettungspolitik?

    Wo tauchte denn in dem Film ein Weltenretter auf, der Angst vor seiner eigenen Weltrettungspolitik bekam? Haben Sie einen anderen Film gesehen als ich?

  29. @Tim #25

    Naja, von Zwölfe bis Mittag dürfte der Behälter reichen……….aber gerade mal so, *grins*

    Onkel Heinz………isst deswegen schon weniger

  30. Ach Marvin,
    natürlich ist da was dran.Nur kann man die Probleme nicht mit mehr Geld an die Beamten der Uno lösen.

    Die Politik der UNO,WWF,Greenpeace und aller grünen neomalthusianischen Verbände, einschließlich der roten Garden erzeugt Hunger, der nicht sein müsste.

    Afrika braucht eine bessere Landwirtschaft und Freiheit vor diesen Ganoven, die nur die Bodenschätze ausbeuten und Wildreservate bauen.

    Solche Idioten wollen die Erde retten und töten Menschen, das ist krank. Alles mit dem pseudowissenschaftlichem Hintergrund Grenzen des Wachstums.

  31. @MM, W. Rassbach:

    Wäre nett, wenn ihr ARTE-Filme bei ARTE diskutieren würdet.
    Hier geht es um die deutsche Energiewende und nicht um Afrika-Politik.

  32. Im Interesse gelegentlicher Leser wiederhole ich gern meinen Wunsch nach einer zeitweisen Sendepause!

  33. Tritium schrieb am 29. Juni 2012 16:30

    @MM, W. Rassbach:

    Wäre nett, wenn ihr ARTE-Filme bei ARTE diskutieren würdet.
    Hier geht es um die deutsche Energiewende und nicht um Afrika-Politik.

    Hmm, hier gings Kübel, Bildung, Diktaturen, Pioniere, Wattffraß, … Warum werde eigentlich immer ich angepißt wegen angeblichen Off-Topic-Kommentaren …

  34. @ 4. Tim Hardenberg

    Danke für die Einstellung einer Wimpern klimpernden Figur, die völlig Vernunft und Sachverstand frei vorführt, was in Rhetoriktrainings geleistet wird. Diese Fähigkeit, überzeugend flüssig und Schein-schlüssig vorzutragen ist das Rüstzeug, die trainierte Grund-Ausstattung, nicht nur des Exemplars namens Özdemir, das ist generell.
    Ich hab ja nun schon oft genug behauptet, dass man viel zu naiv ist, wenn man denen die sich in der Politik entwickelt haben, unterstellt sie hätten etwas, was dem entspricht, was sie und glauben machen wollen. Das ist definitiv nichts als eine erschütternde Selbsttäuschung, die sich kaum einer einzugestehen traut, zu erkennen und zu akzeptieren, welche Figuren in welche Funktionen schlüpften.
    Da wir keinen kritischen, intelligenten Journalismus haben oder kennen, fällt das auch nicht weiter auf.
    Sie dürfen aber sicher sein, das ist in allen Parteien und bei fast allen Politikern exakt das gleiche Muster. Wenn Sie sich das gestrige Verhalten dieser Figuren vergegenwärtigen, empfehle ich Ihnen mal den Unterschied von Zuhältern, Freiern und Prostituierten als Milieu-Unterschied zur Normalbevölkerung zu definieren.

  35. @Hans Meier

    Sie dürfen aber sicher sein, das ist in allen Parteien und bei fast allen Politikern exakt das gleiche Muster.

    …..obzwar… es da schon individuelle Abweichungen gibt…. z.B. unser aller Fußball-Mutti

  36. Lieber nLeser

    Dein Wunsch ist durchaus nachvollziehbar, dat dumme ist aber, die Welt dreht sich trotz Urlaubszeit weiter.
    Andersrum, wo ist dat Problem in Zeiten von Smartphones und iPads?………in jeden Land gibbet kostenlose WLan-Punkte, wo man sich schnell mal die neuesten Infos mittels moderner Technik holen kann.
    Nun gut, oder man erlegt sich mit vollem Bewusstsein selber einer freiwilligen Nachrichtensperre auf, wie ick dat mache um die Birne auszulüften, dann hat man aber nach ein paar Stunden das gesammelte Material hier ausgewertet, wenn man wieder reinguckt nach dem Urlaub.

    Daher, Sendepause wird es hier nie geben, höchstens eine etwas geringer Zugriffszahl.
    MfG
    Heinz Eng

  37. Ihr wisst ja alle, das Onkel Heinz ein intellektueller Breitstrahler ist, der versucht in größeren Dimensionen zu denken.

    Derzeitiges Hauptthema ist ja der Ausverkauf Deutschlands im Rahnmen des ESM-Vertrages und den anhängigen Klagen beim Bundesvervassungsgericht.
    Im Prinzip wird für die “Idee Europa” alles geopfert was uns bisher lieb und teuer war, unsere Ersparnisse und die Zukunft unserer Kindeskinder. Ähnliche Parallene sehe ich bei der Energiewende, der so-genannten, denn der panikartige Umbau unserer Stromversorgung erfreut besonders einen Player, die Banken.
    20 Jahre Zinsgarantie, ermöglicht durch die gesetzlich verordneten Zwangseinspeisevergütungen, erfreut doch jeden Zocker im Höchstmass.
    Die so-genannte EURO-Rettung gilt insbesondere den Banken, die sich bis zur Halskrause verzockt haben….einschließlich der Nationen, die jahrzehntelang Dank europäischer Ausgleichszahlungen einen auf dicker Hose gemacht haben.

    Interessant in dieser Hinsicht, das sämtliche User-Kommentare in den Online-Medien von Welt bis Zeit eine Euro-Kritik an den Tag legen, die Ich bis vor Kurzem nicht für möglich hielt.

    Lange Rede, kurzer Sinn……der werte Leser sollte sich in dieser Hinsicht mal besonders mit zwei Herren beschäftigen, Herr Steinmeier (SPD) und Herr Trittin (Grüne)…….die beiden, die bei den letzten Bilderbergtreffen teilgenommen haben.

    Einfach mal googeln nach deren Aussagen zum ESM und zur Energiewende, da wird einem mal so richtig übel.

    Inzwischen hat die deutsche Bevölkerung schlagartig begriffen, was dat mit dem tollen Bürokraten-Europa so auf sich hat……..nun müssen wir den Bürger nur noch zeigen, wat es mit der angeblichen Energiewende auf sich hat, damit auch in dieser Hinsicht endlich mal die wahre Absicht dahinter offenbart wird.

    Es kann natürlich auch sein, dat sich Onkel Heinz jetzt einfach nur etwas zusammenspinnt, was vllt garkeinen Zusammenhang besitzt………..ergo werde ich natürlich die nachfolgende Prügel auch wegstecken wie ein Mann.
    Überzeugt mich bitte vom Gegenteil, damit ich endlich wieder ruhiger schlafen kann, bitte, bitte, bitte…….

    Onkel Heinz……ernsthaftes Gesicht am Montag

  38. Hmm, wohl ein zu heißes Eisen……na eben nicht, mach ick weiter wie bisher.

    Und die Kostendaumenschraube zieht sich wieder ein Sück fester…

    Bürger sollen für Offshore-Probleme mitzahlen

    Bis 2030 sollen 15 Prozent des Strombedarfs durch Windmühlen in Nord- und Ostsee gedeckt werden. Doch die Netzanbindung kommt nicht voran. Das könnte jetzt auch die Bürger einiges kosten……..

    Die Verbraucher sollen Schadenersatzkosten für Verzögerungen bei der Netzanbindung von Windparks über den Strompreis mittragen. Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) und Umweltminister Peter Altmaier (CDU) legten am Montag entsprechende Reformvorschläge für die Haftungsregelungen vor, um die schleppende Anbindung der See-Windparks zu beschleunigen. …..

    Nicht genug das Deutschland keinen Plan hat, wie denn die Energiewende aussehen soll, nicht genug das jedes Bundesland für sich alleine herumplant bis der Arzt kommt, nicht genug das Mutti unbedingt die Nordsee mit Vogelschredder vollpappen will……….nöö, wir sollen auch noch für die Dummheit der Beteiligten mitblechen.

    Bei nicht rechtzeitiger Anbindung kann ein Offshore-Windpark ab dem elften Tag künftig einen Schadenersatz in Höhe von 90 Prozent der entgangenen Ökostromvergütungen bekommen.

    Sach mal, wollen die uns verarschen oder nur an unsere Ersparnisse?
    Sollen wir am Ende mehr für EE-Strom zahlen der nicht produziert wird als für den, der schon jetzt unser Leitungsnetz belastet?

    Ach, ein kleines Schmankerle hab ich noch…….
    Aufgrund der neuen VDE AR-N 4105 sollen ja auch alte Solaranlagen-Wechselrichter umgerüstet werden, nun ratet mal, wer wahrscheinlich diese Kosten zahlen darf?

    Wälzung der Kosten für die Umrüstung von EEG-Anlagen zur Wirkleistungsreduzierung ab einem Frequenzbereich von 50,2 Hz (Pflicht zur Umrüstung für EEG-Anlagen, voraussichtlich zunächst nur für PV-Anlagen, folgt aus einer noch zu erlassenden Verordnung auf Grundlage des EnWG) je zur Hälfte über die Netzentgelte und die EEG-Umlage; bei fehlender Mitwirkung der Anlagenbetreiberinnen und -betreiber bei der Umrüstung Reduzierung des Vergütungsanspruchs

    Ach so, natürlich dürfen wir auch dann blechen, wenn wegen EE-Überangebot die Solaranlagen eingedrosselt werden müssen….

    Entschädigungszahlungen bei Maßnahmen des Einspeisemanagements: ab dem 1. Juli 2012 Anpassung der Rechtslage für Anlagen mit Inbetriebnahme vor dem 1. Januar 2012 an Rechtslage für Anlagen mit Inbetriebnahme ab dem 1. Januar 2012

    Wer jetzt noch behauptet, das die NIE ja am Ende die Stromkosten langfristig senken werden, den erkläre ich hiermit zum Vollidioten.
    Würg und wech
    H.E.

  39. Ups, Linke vergessen….
    http://www.clearingstelle-eeg.de/eeg2012/aenderung1
    H.E.

  40. @Onkel Heinz #38

    Sach mal, wollen die uns verarschen oder nur an unsere Ersparnisse?

    ….ich würde sagen: beides.

    Ein Volk, das sich derart geduldig am Nasenring rumführen lässt, hat wohl auch nix besseres verdient.

  41. @struppiger Tim

    Einen popeligen Großflughafen kriegen se schon nich gebacken, das Megaprojekt “Energiewende” ist das blanke Chaos…….aber ganz Europa mittels Geld des deutschen Sparers retten wollen, wer regiert eigentlich dieses Land?

    Apropos Rösler, der ist in den letzten Tagen echt tief gesunken in meiner Gunst, erst sein dümmliches Gelaber zum ESM und nun dieser Müll mit der Haftungsregelung, ham se den nun auch endlich den Hirnfresser angesetzt?
    Wir streben alternativlos den Untergang entgegen……….ersatzweise einen europaweiten Bürgerkrieg.
    Onkel Heinz……..es werden harte Zeiten kommen

  42. @Onkel Heinz

    Apropos Rösler, der ist in den letzten Tagen echt tief gesunken in meiner Gunst…

    …..dazu ’ne interessante Betrachtung von Zettel:

    Marginalie: Was demnächst auf Ihrer Stromrechnung stehen wird. Eine ausbaufähige Idee des Wirtschaftsministers

  43. @Onkel Heinz

    ….apropos ESM: Alternativlos

    …..Die höchsten Organe der deutschen Nachkriegsdemokratie haben hiermit unwiderruflich und unkündbar Rechte an eine neu geschaffene supra-nationale und nicht gewählte Institution übertragen. Und das nicht etwa nach einer langen, ausführlichen, öffentlichen Debatte, sondern in Hinterzimmern der Regierungschefs ausgekungelt und mit aller Gewalt der außergrundgesetzlichen Instrumente, Abgeordnete zu disziplinieren. Die Bevölkerung wird mit einem Stakkato von Katastrophenszenarien und Gipfeldramatik ruhig gestellt. Die politische Klasse ersetzt sachbezogene Diskussion, Rede und Gegenrede durch die Kanonisierung einer idealistischen “Freude schöner Götterfunken”-Rhetorik, die Skeptiker und Andersdenkende als reaktionäre Feinde (Godwin mitgedacht) entlarvt und sich immer unverhohlener einen europäischen Zentralstaat als Ziel setzt, der die Selbstbestimmung der europäischen Nationen zugunsten eines von einer Elite gelenkten Kollektivs auf den historischen Müll werfen soll….

  44. achgut.com (Peiser):

    Das Milliardengrab des deutschen Sonnenwahns

  45. Lieber Leser und Stromkunden………aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen (hihi) kann ick für 2013 bekanntgeben, das wohl die Preissteigerungen beim Strom mindestens bei 2 Cent/kWh brutto liegen dürfte.

    Die Branche rechnet intern mit einer EEG-Zwangsabgabe von 5 Cent/kWh netto und zusätzilch die Umlage laut § 19 (Netzgebührenumlage Energieintensive Industrie) mit wenigstens 0,2 + die zu erwartende Nachberechnung für 2012.
    Weiterhin ist anzunehmen, das die Durchleitungsgebühren der Übertragungsnetzbetreiber steigen werden, Summen sind leider noch nicht bekannt, die werden meist erst gegen Oktober veröffentlicht.

    Dies ist eine vorläufige vorsichtige Schätzung der Kostensteigerung, interessant dagegen, das die Börsenpreise für 2013 recht stabil geblieben sind und wahrscheinlich keine zusätzliche Strompreiserhöhung auslösen werden.

    Ergo, sind die Preissteigerungen für 2013 einzig und allein der Energiewende geschuldet.
    Vielen Dank an…….Politik und NIE-Lobbyisten.
    H.E.

  46. achgut.com (Peiser):

    Deutscher Energie-Sozialismus: „Wir kämpfen hier um unsere Existenz”

    Trotz der beschlossenen Kürzung der Photovoltaik-Förderung werde die Umlage für erneuerbare Energie von heute 3,59 auf etwa 10 Cent pro Kilowattstunde steigen, sagte das Mitglied der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission „Energie der Zukunft“ am Freitag in München. Die in Aussicht gestellte Begrenzung auf 3,5 Cent sei „völlig unrealistisch“, denn „irgendwer in der Volkswirtschaft wird diese 300 Milliarden aufbringen müssen“.

  47. achgut.com (Röhl):

    „Strompreis bleibt fest!“ Neues vom Öko-Voodoo

    …..Eine Spitzenleistung der Desinformationsabteilung des öko-industriellen Komplexes schaffte es neulich sogar auf die Titelseite meiner lokalen „Niederelbe-Zeitung“. Headline: „Studie: Strompreis bleibt fest“.

    Schon das Wörtchen „bleibt“ ist in diesem Zusammenhang eine semantische Meisterleistung, die freilich nur bei leicht dementen Lesern ankommt. Alle anderen erinnern recht gut, dass ihre Stromrechnung seit Jahren immer höher ausfällt, seit 2005 um mehr als 40 Prozent. Für letztgenannte Gruppe wird in der Unterzeile der NEZ auch gleich sanft gegengerudert: „Verbraucher müssen wegen Steuern und Netzentgelten dennoch mehr zahlen.“ Im Kleingedruckten ist dann wieder zu lesen: „Der Atomausstieg führt nach Berechnungen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) nur zu einem leichten Anstieg an der Strombörse.“

    Wie jetzt? Noch mal zum Mitschreiben: der Strompreis bleibt stabil, steigt aber. Marxistische Dialektik? Öko-Voodoo?

    …..wie war das doch gleich: „Es wird kälter, weil es wärmer wird!”….. und das Volk zieht sich morgens die Hosen mit der Kneifzange an….

  48. #47
    Längerfristig rechnen die Anhänger “erneuerbarer” Energiequellen ja mit einem Sinken des Strompreises (weil Wind und Sonne keine Rechnung schicken).
    Der Strom wird immer billiger, nur kostet er eben mehr, das ist doch eigentlich ganz logisch. Soviel Billigkeit hat eben ihren Preis.

    Nach dem volksetymologischen Stammprinzip der neuen deutschen Rechtschreibung (die uns auch Kuriosa wie Gräuel und behände beschert hat) müßte man wohl richtiger “Energiewähnde” schreiben.

  49. Der Kurswechsel beginnt zaghaft:

    Umweltminister zweifelt an Zielen der Energiewende

    Man beachte die Doppeldeutigkeit:
    Zweifelt er am Erreichen der Ziele oder an den Zielen selbst?

    Bundesumweltminister Altmaier (CDU) ist nicht davon überzeugt, dass alle Ziele der Energiewende erreicht werden können. “Es stellt sich die Frage, ob es wirklich gelingt, den Stromverbrauch bis zum Jahre 2020 um zehn Prozent zu senken. Wenn wir das noch irgendwie schaffen wollen, dann bedarf das riesiger Anstrengungen”, sagte er der Zeitung “Bild am Sonntag”. Womöglich werde es deutlich weniger Elektroautos geben als bislang angenommen.
    Altmaier räumte Fehler in der Vergangenheit ein. So habe es “Prognosen zur Höhe der Strompreise gegeben, die dann revidiert werden mussten”. Außerdem sei nicht jedem der “Koordinierungsbedarf” bei der Energiewende klar gewesen. “Diese Fehler müssen wir jetzt korrigieren.”

    Na, ich bin gespannt, wie diese ‘Korrektur’ aussehen wird…

  50. @Tritium

    Na da scheint ja jemand hier und bei EIKE mitzulesen……..hihi.

    Der Lack is ab, die Lobbyisten gehen reihenweise Pleite, die Fehlkonstruktion ist selbst für den Dümmsten im Lande immer offensichtlicher……….jut das unsere Regierungszwerge das langsam auch mal merke(l)n.

    Gut das Mutti den Rötti rausgeworfen hat, denn der hätte sich lieber die Zunge abgebissen als solch ein Statement abzuliefern, es wird interessant in den nächsten Wochen.
    H.E.

  51. @TRitium

    Hihi…..die “Süddeutsche” ist da noch ein Zacken schärfer unterwegs.

    Altmaier zweifelt an Röttgens Energiewende-Zielen

    Dann wird Altmaier noch deutlicher: “Da sind Fehler gemacht worden. Diese Fehler müssen wir jetzt korrigieren.” Er habe sich als Umweltminister vorgenommen, keine neuen Vorhersagen in die Welt zu setzen, von deren Realismus er nicht überzeugt sei………

    Altmaier befürchtet auch, dass der Atomausstieg zu starken Preiserhöhungen führen könnte. “Wenn wir nicht aufpassen, dann kann die Energiewende zu einem sozialen Problem werden”, so Altmaier. Die Frage der Bezahlbarkeit von Energie sei aus den Augen verloren worden……..

    Nun ja, einige scharfe Untertöne die einem eventuell ein freudiges Lächeln abringen könnten, wäre wir energietechnisch nicht schon bei 1 min nach 12.
    Die Fördergrenze für Solarstrom wurde ja auf 52 GW gedeckelt……..wat aber schon heute über jede technischen Schmerzgrenze hinausgeht, unsinnige Pläne des Off-Shore Windausbaus sind eigentlich auch sofort zu stoppen, denn weder ausreichend Leitungskapazitäten noch nennenswerten Speicher ham wa heut in Deutschland.

    Die einzig technisch sinnvolle Massnahme hier und heute wäre…….der Cut, der sofortige Stop des sinnlosen Ausbaus mit ZUfallstromerzeugern, dies wird aber nicht passieren, da die NIE-Lobbyisten dann schreiend durch Deutschland rennen würden und um Mordio zu brüllen.
    Wir sind dazu verdammt, mit sehenden Auge in die Katastrophe zu schlittern, um das zu erkennen, braucht man nicht einmal ein Modell auf den Supercomputer.
    H.E.

  52. @Onkel Heinz

    …..denn weder ausreichend Leitungskapazitäten noch nennenswerten Speicher ham wa heut in Deutschland.

    ….wobei die Schaffung der „nennenswerten Speicher” doch bereits auf Hochtouren läuft, wie der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. auf seiner Website mitteilen lässt:

    Wie und wo lade ich mein Auto auf?

    Die Vision ist klar und deutlich: Elektroautos sollen zukünftig ein unverzichtbarer Teil der neuen Energiewelt werden. Denn in dieser Welt geht es nicht mehr nur um Energieerzeugung, sondern auch um deren Speicherung und Wiedereinspeisung ins Netz. Durch seinen Speicher fügt sich das Elektroauto ideal in dieses neue Paradigma ein.

    In Zeiten hoher Stromerzeugung, zum Beispiel bei hohen Windstärken oder intensiver Sonneneinstrahlung, kann es mit seiner Batterie Energie speichern. Die „Betankung“ mit Strom aus erneuerbaren Energien kann dabei außerdem einen wichtigen Beitrag zur CO2-Reduktion leisten.

    ….klar, die vielen Millionen Elektrowägelein, die all die umerzogenen deutschen Öko-Kleinfußabdrücker bald ihr Eigen nennen werden, lassen das Speicherproblem auf geniale Weise verschwinden: Weht kein Wind und scheint keine Sonne, dann ab an die Steckdose und den Akku leer nuckeln lassen. Gibts dann gerade mal wieder zuviel von dem Zufallsstrom, den sonst keine Sau haben will, dann darf der Akku auch wieder aufgeladen werden….

    Dieser Brüller in Breitwand wird eigentlich nur noch von den Schildaer Bürgern übertroffen, die einst Licht in Säcken in ihr fensterloses Rathaus trugen….. Chapeau!

  53. @Struppi
    Verzeih mir bitte, das ich gerade in einen Lachkrampf ausbreche……….

    Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.

    Will natürlich auch was von den Happen abbekommen, den die so-genannte Energiewende verspricht, eben ein schnöder Lobbyist der die Dollarzeichen in den Augen hat, lecker Umsätze auf Kosten der Bürger, Freifahrtschein für Gierige.

    Blöd nur, das der neue Umweltminister schon folgendes erkennen musste….

    Womöglich werde es deutlich weniger Elektroautos geben als bislang angenommen.

    Und ja, wer ist eigentlich so blöd, die max. möglichen Ladezyklen seine schweineteuren E-Mobil-Akkus auch noch der Energiewende zu opfern?
    Oder ist da jetzt auch noch ein E-Auto-Akku-EE-Gesetz geplant um die Fahrzeugbesitzer ausreichend zu entschädigen?
    Sorry, für mich sind das die letzten Zuckungen vor dem Zusammenbruch……….den Endsieg müssen jetzt die E-Mobil-Volkstürmlinge bringen……während sich der größte Teil der Beteiligten gerade die Kugel gibt.
    Die sind so blöd, das sie von den Schweinen gebissen werden………ach übrigen, müssen ja wieder die dummen Netzbetreiber die verstärkte Infrastruktur in die Erde pappen, damit ganze Strassenzüge den E-Auto-Wendeakku spielen können.

    Onkel Heinz…..mein Zwerchfell schmerzt

  54. Lustig sind die Reaktionen auf Altmaiers Aussagen:

    Wer ist schuld, wenn der Strom teurer wird?

    Gabriel, SPD:
    Gabriel warf der Bundesregierung vor, Probleme bei der Umsetzung der Energiewende durch immer neue Subventionen lösen zu wollen. Mal für Speicher, mal für Gaskraftwerke, mal für Netzintegration – was jedoch weder die Bürger noch die Industrie bezahlen könnten.
    “Ich halte das inzwischen neben dem Euro für die größte Gefahr für den Wirtschaftsstandort Deutschland”, warnte Gabriel. “Wir brauchen ein neues Marktdesign, das die Addition von Subventionen beendet.”

    Wie Gabriel die Probleme OHNE Subventionen lösen will, ohne die ‘Energiewende’ sofort zu stoppen, sagt er allerdings nicht. opposition kann ja soooo schön sein….

    Trittin, Grüne:
    Ohne ehrgeizige Maßnahmen zur Energieeinsparung und zur Steigerung der Energieeffizienz kann nach Einschätzung Trittins der Umbau der Energieversorgung in Deutschland nicht gelingen. Union und FDP aber blockierten, wenn es etwa um niedrigere Verbrauchsobergrenzen für Kraftfahrzeuge gehe, und verhinderten zudem ein ambitioniertes Klimaschutzziel für Europa.
    Er hat also auch kein Rezept, denn durch sparen wird Strom ja in der Produktion nicht billiger.
    Und was die Verbrauchsobergrenzen von KFZ mit dem Strompreis zu tun haben sollen, wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben.

  55. @Tritium

    ….Grüne Politiker zeichnen sich ja meistens durch eine ganz besondere Energie-Kompetenz aus. Nicht nur unser „Mr. 160 Byte”. So wusste auch Energieexpertin Claudia Roth schon vor zwei Jahren:

    „Mit Verlaub, mit Atomenergie kann man im Winter nicht heizen.”

    Quelle: Guckst du hier

  56. @Tritium

    Jaja, die Energieexperten der SPD und CDU………

    Tritt ihn

    Anschließend absolvierte er ein Studium der Sozialwissenschaften an der Georg-August-Universität Göttingen, das er als Diplom-Sozialwirt beendete.

    Der dicke Erzengel

    1982 begann Gabriel an der Georg-August-Universität Göttingen in den Fächern Germanistik, Politik und Soziologie ein Lehramtsstudium (Sekundarstufe II), an dessen Ende 1987 das Erste Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien stand.

    Einträge in Wikipedia.

    Sorry, wenn die beiden ihr Maul aufreissen, kommt am Ende immer Unfug bei raus…….weder von Wirtschaft noch von Energie ne Ahnung, nur auswendig gelernte Vokabeln am Babbeln.
    Energieeffiziens und Sparen……….ersetzt immer noch kein Speicher, denn auf der anderen Seite wollen wir ja den Verkehr elektrifizieren, wat uns am Ende zeigt, wat die beiden Pappnasen wirklich drauf haben…nämlich nix weiter als ihre Ideologie.
    NULL PLAN aber aus den Kellerritzen Dummsprech versprühen, dat ham wa gerne.
    Eigentlich fehlt nur noch der grüne GByte-Typ und das Trio infernale wäre komplett.
    H.E.

  57. @Struppi

    “Man sollte uns auch nicht für blöder verkaufen, als wir im Schnitt sind.”

    Dieeee perfekte Beschreibung ihrer Selbst…..hoffentlich macht niemand den Versuch bei den Grünen den durchschnittlichen IQ zu ermitteln, ich wage garnet weiter zu denken……..

    Duck und wech
    H.E.

  58. Ahh, da wir gerade so von blasenwerfenden Labertaschen sprechen…ick hab da noch einen.

    Hubert Weiger BUND Chef

    Von 1967 bis 1971 studiert er Forstwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und an der ETH Zürich mit Abschluss als Diplom-Forstwirt. 1976 legte er die Große Forstliche Staatsprüfung (Staatsexamen) ab. In seiner Dissertation mit dem Titel Experimentelle Untersuchungen in nordbayerischen Nadelwaldbeständen über den Wasserhaushalt und den Stickstoffaustrag nach Stickstoffdüngungen, mit der er 1986 an der Universität München promovierte, behandelte er forsthydrologische und bodenkundliche Auswirkung von Stickstoffeinträgen in Waldökosysteme.

    Dieser sah sich auch mal wieder gezwungen seinen Müll zur Energiewende bei der “Welt” abzuladen…

    BUND geht Energiewende nicht schnell genug voran

    Die Regierung mache bei der Energiewende inhaltlich zu wenig, kritisierte Weiger. Beispielsweise gebe es bei der Netzplanung “erhebliche Defizite”. Der Umweltverband beklagte die fehlenden Beratungsangebote vor allem für einkommensschwache Haushalte. Um diese Lücke zu schließen, forderte Weiger mehr Geld für Energieberater und karitative Einrichtungen, die diese ausbilden sollen. Als Größenordnung nannte er eine halbe Milliarde Euro. Das flächendeckende “Nicht-Wissen” in allen Bevölkerungsschichten führe dazu, dass beim Energieverbrauch nicht eingespart werde…….
    Auch beim Atomausstieg verlangt der Umweltverband mehr Fortschritte…..

    Aha, der deutsche Bundesbürger ist einfach zu blöd Strom zu sparen, deswegen kriegt er nach Plan des BUND einen Energieberater auf den Hals, der Ihn das mal richtig beibiegt, lol.
    Der Anteil der Privathaushalte am gesamten Nettostromverbrauches liegt wohl bei knapp 25%……..na da werden wir aber jede Menge reissen, wenn wir diesen um vllt 1-2 % senken können……ergo, die nächste Stimme, die aus ihrem F-Bunker heraus den Wendeendsieger simuliert.

    Unterdessen verzeichnete der Umweltverband im vergangenen Jahr einen neuen Rekord bei seinen Unterstützern. Mit insgesamt 464.000 Mitgliedern und Förderern habe der BUND im Jahr 2011 den höchsten Stand in seiner Verbandsgeschichte erreicht, sagte Weiger. Auch die Einnahmen konnte die Organisation noch einmal steigern. 2011 verfügte der Verband über 17 Millionen Euro, drei Millionen mehr als im Jahr zuvor.

    Ganz toll wie Deutschland am Verblöden ist, wer solchen Leuten Spendengelder hinterherwirft, sollte dann aber beim kommenden Blacky auch schön sein Maul halten.
    Naja…….jede Mengen Idioten im Lande die den Schuss immer noch nicht gehört haben, man muss halt nur ganz fest an den Endsieg glauben, ………weil man ja leider fachlich keine Ahnung hat.

    Onkel Heinz……sind die denn alle bekloppt?

  59. @ Onkel Heinz #58

    sind die denn alle bekloppt?

    Wie heißt es doch so schön:
    Selig sind die Bekloppten, denn sie brauchen keinen Hammer mehr.

  60. @Onkel Heinz

    …… Hubert Weiger, ein weiterer „Fachmann”, der mit Sprechblasen und Worthülsen um sich wirft und bereits „Unter den Linden” seine Kompetenz als ausgewiesener Klimaexperte bewiesen hat:

    Weiger: „Dass wir immer schon mal Klimawandel hatten, das bestreitet ja niemand.”

    Weiger: „Klima hat ja nichts zu tun mit Wetter!”

    Weiger: „Da ist nicht nur CO2 beteiligt, da ist Wasserstoff in der Atmosphäre dabei.”

  61. @Struppi

    Was mir gerade so eingefallen ist, dazu hatte ick 2008 schon einen Artikel geschrieben.

    Der BUND hat da eine tolle Idee…

    Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: ‘Es gibt nur eine angemessene Antwort auf die steigenden Energiekosten: der Energieverbrauch muss runter. Gerade einkommensschwache Haushalte, die am meisten unter den hohen Kosten leiden, müssen in die Lage versetzt werden, durch einen effizienteren Energieverbrauch Energie zu sparen. Anstatt einen Teil der Stromrechnung zu bezahlen, muss die Bundesregierung das Energiesparen entschlossen fördern.’ Sozialtarife entlasteten Haushalte nur kurzfristig. Längerfristig förderten sie jedoch den Energieverbrauch und damit die Belastungen durch hohe Energiepreise. Das sei weder klimapolitisch noch sozialpolitisch verantwortbar.”

    Fazit, den Typen ist vier Jahre lang nix neues eingefallen aber verkaufen dat als brandneue Idee………..das Internet vergisst nie und ick schon garnet.
    Mein Fazit damals…..

    Seien Sie dem “BUND” nicht gram, wenn Sie frierend und im Dunkeln die einsamen Winternächte überstehen müssen, Sie retten mit dieser Großtat immerhin das Klima. Das sollte für diese kleinen Lebenseinschränkungen doch mehr als fair sein, meinen Sie nicht auch?

    Im Leben sieht man sich immer ein zweites mal.
    H.E.

  62. Zettels Meckerecke:

    Energiewende -- Nach der kollektiven Besoffenheit kommt jetzt der Katzenjammer

    Der Wahnwitz dessen, was damals auf den Weg gebracht wurde, war einer Minderheit von vornherein klar. In diesem Blog konnten Sie immer wieder davon lesen; beispielsweise in der Serie “Deutschland im Öko-Würgegriff”. Ausgezeichnete, fachlich detailliertere Artikel zu diesem Thema findet man im deutschen Sprachraum vor allem im ScienceSkepticalBlog. Jetzt aber erreicht die Nachricht endlich die breite Öffentlichkeit….

  63. Endlich Aufklärung, wie das mit den erneuerbaren Energien zu verstehen ist:

    The Pythagoras Conference is an international “Think Tank” created by 50 of the world’s most sought after experts and speakers in:

    New Physics, Renewable Energy, Exopolitics, New Science,
    Archeaology, Cosmic Cultures, Social Science & Bio Economics,
    Consciousness Studies, Astropaleology, and Metaphysics,
    just to name a few…

    They came together for 3 days, in a unified common mission of creating real change for the “Future of Humanity” and to give YOU, the public, the TRUTH.

  64. Der mediale Flächenbrand gegen die so-genannte Energiewende nimmt zunehmend an Fahrt auf, jetzt beim FOCUS Nr. 25/2012.

    Die große Illusion

    Ein Jahr nach der Energiewende steht Angela Merkels Projekt vor dem Scheitern. Die Bürger scheuen die horrenden Kosten, die Wirtschaft fürchtet einen Blackout….

    Als eine Allparteienkoalition unter dem Druck des Fukushima-Unfalls die Energiewende verkündete, gab es einen heimlichen Konsens: Über Geld reden wir später. Das funktioniert nicht mehr. Gut ein Jahr nach dem verordneten Ausstieg aus der Kernkraft bricht die Bereitschaft der Deutschen dramatisch ein, für den Weg ins grüne Paradies der Windparks, Solarfelder und Energiemaisplantagen Jahr für Jahr mehr Geld auszugeben.

    Der staatliche Machbarkeitsrausch könnte das wirtschaftspolitische Profil der Union ruinieren, fürchtet Michael Fuchs, ebenfalls Unions-Fraktionsvize und einflussreicher CDU-Wirtschaftspolitiker: „Im Energiesektor bewegen wir uns langsam, aber sicher auf eine komplette Planwirtschaft zu. Wir müssen verdammt aufpassen.“

    Dass die Bürger genervt reagieren, darf keinen Politiker verwundern. Schon in den vergangenen Jahren erlebten die Deutschen kräftige Preiserhöhungswellen – noch lange vor dem Marsch ins Wunderland der sauberen Energie.

    Wann die nötigen Leitungen kommen, ob sich die benötigten Speicher in absehbarer Zeit realisieren lassen, kann derzeit niemand seriös sagen. „Das sind Autobahnbrücken ohne Autobahnen“, spottet Energiewende-Kritiker Schlarmann über das Stückwerk……u.s.w.

    Insgesamt eine volle Breitseite gegen diesen Irrsinn, der sich da Energiewende schimpft, nur eine Frage müssen sich die Medien gefallen lassen……….warum in gottes Namen, habt ihr nicht schon vor Jahren mal anständig recherchiert, warum heult ihr erst jetzt mit den Wölfen, wo die Sachlage nun für jeden sichtbar auf der Hand liegt?
    Bis auf rühmliche Ausnahmen, wie Herr Wetzel von der WELT, hat man bei Euch vom kommenden Desaster weder was gehört noch gelesen, jetzt wo das Kind bereits im Brunnen liegt, ist es eigentlich eh schon viel zu Spät.

    Ok, wie würde jetzt ein Optimist sagen……besser spät als nie.
    H.E.

  65. ……….warum in gottes Namen, habt ihr nicht schon vor Jahren mal anständig recherchiert, warum heult ihr erst jetzt mit den Wölfen, wo die Sachlage nun für jeden sichtbar auf der Hand liegt?

    Die haben recherchiert! Sie schreiben immer genau das, was die Leute lesen wollen.
    Vielleicht will die Politik ja nun auch solche Berichte sehen, damit sie eine Wende der Wende einleiten können?!?

  66. #64. Onkel Heinz

    Ok, wie würde jetzt ein Optimist sagen……besser spät als nie.

    genau Heinz, ich als “Berufsoptimist” sage das auch :-) Mal schauen, wie lange unsere “Medial gesteuerte Kanzlerin” braucht, um zurückzurudern. Ich gehe ganz fest dv. aus, dass die Medien von diesem Thema nicht mehr ablassen werden und der Druck im Kessel permanent steigt!

    karl.s

  67. Karl und Martin

    Naja, das ist ja das Problem, bei der letzten “Klimatagung” in Petersberg hat ja Mutti und auch Altmaier noch ganz toll mit der deutschen Energiewende angegeben, obwohl se schon wussten, das dat Ding ein Schuss in den Ofen ist.

    Ergo frage ich mich, ham se beim Kongress gelogen oder verarschen se uns gerade?
    H.E.

  68. Sie wahren das Gesicht.

    Hatte mich vor 2 Monaten für eine PV Anlage interessiert, durchrechnen lassen usw. Es war ein ehrlicher und guter Bekannter von mir. Das Ergebniss: bei meinem Stromverbrauch (wegen Eigenverbrauch) und den bis dahin noch nicht aktuellen Einspeisevergütungen, hätte ich ein Verlustgeschäft gemacht. Ich habs nun nicht mehr mit den jetzt gültigen Vergütungen durchgerechnet, aber es wird nicht anders aussehen.
    Fazit: für kleine Dachanlagen (und wenig Eigenverbrauch) ist das PV Geschäft schon Tod (solang man einen ehrlichen Verkäufer hat).
    Ich denke mal, dass es mit dem Wind nicht anders werden wird.

  69. Hihi, ein kleines Schmankerle zum Nachmittag.

    Modulklau in Solarparks im großen Stil

    Die Polizei in Ostdeutschland warnt vor Diebstählen von Solarmodulen in Solarparks. So bezeichnete ein Polizeisprecher in der “Mitteldeutschen Zeitung” die Diebstähle als regelrechte Serie. Die Polizei in Anklam (Vorpommern) berichtete von einem Fall, bei dem insgesamt rd. 350 Module im Wert von 300 000 € entwendet wurden. Die Täter besuchten den Park bereits viermal. (al)

    So kann man natürlich auch die zukünftigen Entsorgungskosten sparen, einfach alles vorher klauen lassen.
    Grins und wech
    H.E.

  70. #67. Onkel Heinz,

    Heinz, die verbreiten reinen Zweckoptimismus und hoffen wahrscheinlich auf ein Wunder ;-)

    karl.s

  71. #69. Onkel Heinz

    die Umfrage auf der von Dir verlinkten Seite spricht ja auch für sich :-) !

    Umfrage

    Zukunft Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

    Was muss passieren?
    EEG möglichst schnell abschaffen!
    80%
    Vergütung stärker und schneller absenken!
    20%
    Nur Einspeisevorrang abschaffen!
    0%
    Aktuelle Regelung beibehalten!
    0%
    Vergütung zu gering, muss erhöht werden!
    0%

    karl.s

  72. Apropos Gesicht wahren………der erste kleine Stromversorger spricht Tacheles.

    Neues enQu-Produkt: „Steuern mit Strom“

    Ab dem 01.01.2011 ist enQu nicht mehr hauptsächlich Stromversorger mit den Nebenfunktionen, die Netzentgelte und Steuern durchzureichen. Durch die sich abzeichnende erhöhte EEG-Umlage wird enQu hauptsächlich Steuer- und Abgabeneintreiber mit der Nebenfunktion der Strombelieferung.

    „Deswegen musste auch keine neue Produktlinie entwickelt werden. Die Summe aus Stromsteuer, Konzessionsabgabe, Umlage für das Gesetz zur Förderung der erneuerbaren Energien, Mehrkosten nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz ist ganz von alleine über die Preiskomponenten geklettert, die von enQu beeinflussbar sind“, stellt Geschäftsführer Fey ironisch fest.

    Während andere Steuereintreiber vom Staat verbeamtet und für ihre Tätigkeit bezahlt werden, stellt es sich für Stromversorger wie enQu anders dar: Sie erhalten nicht nur nichts, Sie tragen auch das volle Ausfallrisiko, wenn Sie keinen Erfolg haben.

    Ist zwar schon vom 01.01.11 aber mir bisher noch nicht bekannt gewesen. (Dank an Ökowatch)
    Tja, teilweise liegen die Gewinnmargen der Stromhändler nur noch zwischen 0,1 -- 1,0 Cent/kWh……….der Wettbewerb ist hart und die Kunden gucken immer mehr, wo se noch a Happen billiger kommen.
    Steuer und Abgabeneintreiber………und wenn man dann noch so ein popeliges Verteilnetz besitzt, kriegt man dann auch noch Prügel von der Bundesnetzagentur und vom Wutbürger, der plötzlich keine Versorgungsleitungen mehr auf seinem Grundstück haben will.
    Der Job ist nur noch ein Hauen und Stechen und als Mitarbeiter ist man nur noch Blitzableiter für verärgerte Bürger da……Dank Liberalisierung und Energiewende.
    So, wieder mal Frust abgelassen, ick brauch wenigstens mein Gesicht nicht zu wahren.

    Onkel Heinz……so ist dat reale Leben eben

  73. @ Karl Seegert #66

    Ich gehe ganz fest dv. aus, dass die Medien von diesem Thema nicht mehr ablassen werden und der Druck im Kessel permanent steigt!

    Ich denke der nächste sprunghafte “Druckanstieg” kommt im Herbst, wenn verkündet wird, wohin sich die Einspeisevergütung im nächsten Jahr bewegt.

    Die jetzigen Aussagen unserer Kanzlerin halte ich für klassische Schönwetter-Statements, damit die Harmonie auf dem Gipfel bloß nicht gestört wird. Die Aussagen Altmaiers vom letzten Wochenende finde ich da schon interessanter. Schließlich wird er sich kaum mit diesem zentralen Thema so in die Öffentlichkeit wagen, ohne vorher mit seiner Chefin Rücksprache gehalten zu haben.

  74. #71 k.Seegert
    Die EEGler scheinen hier viel mitzulesen.
    Kaum eine halbe Stunde später sieht es so aus:

    Umfrage

    Zukunft Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG)

    Was muss passieren?
    EEG möglichst schnell abschaffen!
    73%
    Vergütung stärker und schneller absenken!
    7%
    Nur Einspeisevorrang abschaffen!
    0%
    Aktuelle Regelung beibehalten!
    13%
    Vergütung zu gering, muss erhöht werden!
    7%

    aber immer noch eine klare Ansage. Schade dass die Stimmenanzahl nergends steht

  75. Schade dass die Stimmenanzahl nergends steht

    #71: 5 Stimmen
    4
    1
    0
    0
    0

    #74: 30 Stimmen
    22
    2
    0
    4
    2

    Bei so kleinen Stichproben machen natürlich ein paar Stimmen schon einen gewaltigen Unterschied.

  76. #73. Rudolf Kipp

    Die Aussagen Altmaiers vom letzten Wochenende finde ich da schon interessanter. Schließlich wird er sich kaum mit diesem zentralen Thema so in die Öffentlichkeit wagen, ohne vorher mit seiner Chefin Rücksprache gehalten zu haben.

    sehe ich auch so. Irgendwie hat man sich wohl darauf geeinigt, der Bevölkerung jetzt zu verklickern, dass die sog. “Energiewende” nicht nur teuer, sondern sehr teuer wird. Gestern las isch das bei uns in der OZ so:

    Berlin (OZ) -- Die Energiewende fordert ihren Preis: Mieter und Hauseigentümer müssen sich auf drastisch steigende Strompreise einstellen. Grund ist eine Erhöhung der Umlage für den Ausbau erneuerbarer Energien um mehr als 50 Prozent. Nach Plänen der schwarz-gelben Bundesregierung soll die Abgabe ab Oktober von bislang 3,59 auf 5,50 Cent pro Kilowattstunde Strom steigen.

    Entsprechende Überlegungen bestätigte der CDU-Bundestagsabgeordnete und Haushaltsexperte Eckhardt Rehberg der OZ.

    Nach Berechnungen des Bundes der Steuerzahler (BdSt) kämen damit auf einen Vier-Personen-Haushalt im Jahr 2013 durchschnittliche Mehrkosten für Strom in Höhe von 120 Euro zu — allein aufgrund der Energiewende. Voraussetzung: Die bisherige Umlage bleibt stabil. Nach der geplanten Erhöhung müssten diese Zahlen nochmals deutlich nach oben korrigiert werden. „Die Umstellung von Atom, Öl und Kohle auf Sonne, Wind und Wasser kostet Steuerzahler und Verbraucher wesentlich mehr als bislang zugegeben“, so Verbandspräsident Reiner Holznagel. „ Wir müssen den Menschen endlich reinen Wein einschenken und sagen, dass es nicht nur teurer, sondern dass es viel teurer wird“, assistiert Rehberg.

    Zuvor hatten bereits Äußerungen von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) und Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) für Aufsehen gesorgt. Der Umbau der Energieversorgung müsse „mit Augenmaß“ geschehen, so Rösler. Altmaier hatte sogar das Erreichen zentraler Ziele der Energiewende bezweifelt.

    Holznagel erklärte, die beiden Bundesminister bereiteten die Öffentlichkeit auf den geplanten Preisschock vor. „Sie bilden die Vorhut und den Blitzableiter.“ Noch 2011 hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zugesagt, die Umlage für erneuerbare Energien werde nicht über 3,5 Cent steigen. Holznagel: „Ihr dürfte inzwischen klar sein, dass diese Aussage nicht zu halten ist.“

    Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) sagte, er kenne noch keine Pläne für eine Anhebung der Energie-Umlage. „Bisher hat die Bundesregierung immer den Eindruck erweckt, dass wir eine solche Erhöhung nicht brauchen“, sagte er der OZ. Das alles zeige jedoch, wie unvorbereitet die Bundesregierung auf die Energiewende war. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) rechnet vor, dass Produzenten von Solarenergie für seit 2000 erzeugten Solarstrom Subventionen in Höhe von 100 Milliarden Euro zustehen. Ansprüche, welche die Rechnungen der Kunden entsprechend erhöhen. „Und der Löwenanteil davon ist erst noch zu zahlen“, sagte Manuel Frondel vom RWI. Seiten 2 und 4

    Man denkt, wenn man reinen Wein einschenkt, dann steigt die Akzeptanz. Das Gegenteil wird jedoch eintreten.

    karl.s

  77. #74./75 Martin u. Rudolf

    dann haben ja in einer halben Stunde ca. 25 Leute abgestimmt! Ist ja geil :-)

    karl.s

  78. “Erneuerbare” schaffen Arbeitsplätze.(Anzeige im Link aus #69 gefunden):

  79. @ Karl Seegert #76

    Man denkt, wenn man reinen Wein einschenkt, dann steigt die Akzeptanz.

    Ich glaube eher, dass wir jetzt die Halse nach der Wende erleben und dieses Manöver (wie bei jedem großen Schiff) rechtzeitig vorher angekündigt und eingeleitet werden muss.

  80. Landratte: Sie meinen sicher eine Patenthalse? :)

  81. @ nLeser

    Joop…

    Als Patenthalse wird eine unbeabsichtigte Halse bezeichnet, auf die weder Schiff noch Mannschaft vorbereitet sind (…) Meistens geht einer Patenthalse ein Fahr- oder Steuerfehler voraus.

  82. @Rudolf
    Geiler Cartoon……dat leider ein Fehler intus hat…….dat Mutti überlebt.

    Ups….ich war das net, das war mein böser Drilling.
    Wer bin ich eigentlich….und wenn ja, wie viele…..
    E-O, H.E., Onkel Heinz

  83. Nachhaltigkeitstraining für zukünftige Bundeskanzlerinnen
    ;-)

  84. Zu teuer, zu langsam, zu unsicher
    Geht der Ökowende schon die Energie aus?

    Gerade mal zwei Monate ist Peter Altmaier im Amt -- und hat in den vergangenen Tagen mit spektakulären Interviews für eine Menge Verwirrung gesorgt: Wenn Deutschland sein ehrgeiziges Ziel, die Energiewende, wirklich erreichen wolle, so der neue Bundesumweltminister, dann bedürfe es “riesiger Anstrengungen”. Bei “maybrit illner” verteidigte der Minister seine Arbeit und seine Äußerungen.

    Ick hab die Sendung leider nicht gesehen aber dat Video ist ja im Link mit drin, wenn ick zeit hab, werde ick mir mal die 64 min reinziehen.
    MfG

  85. Zur Sendung:

    Die Dame von der EWS hat ja enorm angegeben, wie Sauber und Süss ihr Strom wäre…….ja ne is klar, Wasserkraftstrom aus Norwegen.

    http://www.ews-schoenau.de/fileadmin/content/documents/sauberer_Strom/Stromherkunft/EWS_Kraftwerke.pdf

    Sorry, der übliche Ökostrom-Verkäufer-Trick um sich ganz toll einen grünen Anstrich zu verpassen, obwohl dieser Strom nie und nimmer physisch in Deutschland ankommt.
    Stromrebellen…….würden ja deutschen Solarstrom nehmen, aber dann würden die Preise für den Endkunden mindestens doppelt so hoch sein, so rebellisch ist komischerweise niemand.

    Toll wie sich manche die Welt schönlügen.

    H.E.

  86. Zettel hat die Sendung auch gesehen:

    Zettels Meckerecke: “Zu teuer, zu langsam, zu unsicher”. Eine gespenstische Debatte bei Maybrit Illner

    An der Oberfläche war es eine muntere Diskussion, die da gestern bei Maybrit Illner unter dem Titel “Zu teuer, zu langsam, zu unsicher -- Geht der Ökowende schon die Energie aus?” stattfand. Es wurde kontrovers diskutiert; es gab sogar mit Wolfram Weimer einen Kritiker der “Energiewende” unter den Gästen.

    Und dennoch war es eine gespenstische Debatte.

    Man stritt über die Probleme dieser “Wende”; darüber, ob man sie nicht vielleicht ein wenig verlangsamen sollte. Aber niemand, auch nicht Weimer, sprach die zentralen Fragen an: Warum eigentlich soll Deutschland aus der Atomkraft “aussteigen”? Wie kommt es, daß Deutschland weltweit die einzige Industrienation mit einer gut ausgebauten Atomindustrie ist, die das tut? Was macht denn diese deutsche Besonderheit aus? Was rechtfertigt sie? ()

  87. @Rudolf
    Was der Altmaier so von sich gegeben hat, zerstörte meine Hoffnung nun endgültig, das wieder etwas Realität in die Energiewende einzieht.
    Wenn der Bürger nur genug Strom einspart, kann er logger die Preiserhöhungen kompensieren….blah, blah.
    Palmer labert was von max. 20 Preiserhöhung bis 2020……..wo wir wohl schon 2013 7-8% mehr blechen müssen, und dann oh Wunder, soll der Strompreis wieder sinken……blah, blah.
    Nach der Frage nach den STROMSPEICHERN verkündete er ganz stolz, das seine Stadtwerke sich elektrische Heizpatronen in die Kessel schraubt um bei überschüssigen Windstrom WÄRME zu erzeugen……..blah, blah.
    Madam “Norwegischer Wasserstrom” geht dann auch noch mit einer Studie des DLR hausieren, die schon damals nicht das Papier wert war, auf die es gedruckt wurde, dafür will se aber dezentral ganz viel Windkraft im eigenen Ländle aufbauen, dezentrale Speicher ….Akkus für Solaranlagen…….blah, blah.

    Einzig Kurth und der Publizist waren stellenweise zu ertragen, wurden aber viel zu oft überschrien oder abgewürgt.

    Fazit………wir sind sowas von am Arsch.
    H.E.

  88. @Onkelchen
    Eines hast du noch vergessen.
    Wir müssen Gaskraftwerke bauen, obwohl sie unrentabel sind. Leider wurde hier nicht gefragt, wer die bezahlen soll UND unsere lieben Freunde aus Polen sollen uns mit ihren Kohlekraftwerken aushelfen ….

  89. Heinz,
    Du hast sowas von Recht. Wir werden noch Anweisung bekommen, das Licht mit Eimern ins Haus zu tragen.
    Über die Dame von der Dezentralenklimafrontflanke rede ich mal nicht, das ist mir zu peinlich…..

    Der Palmer ist aber putzig, die Pläne für kleine bis große GuDs liegen auf Halde, aber die Investoren wollen die nachhaltige Gewinnerwartungszusicherungsversprechung der Nachhaltigen abwarten und die Politik arbeitet nicht!!!
    Die Backups werden doch gebraucht!!! Die Grünen erwecken aber den Anschein, diese Backups werden nicht mehr lange gebraucht. Wenn aber die nicht gebauten wegen erwarteten Verlusten nicht gebaut werden, müssen ja die jetzigen am Netz hängenden doch auch Verluste schreiben?

    Es ist ein Teufelskreis ;-) Hoffentlich merkt keiner den Betrug.

    Palmer bekommt auch ein Bienchen von Mutti, er hat gesagt, schön theatralisch, aber wir haben wegen dem Klimawandel keine Zeit !!!!

    Altmaier ist ahnungslos, er muß nur die Klimaangst hochhalten, weil sich Deutschland an der Klimafront Ende des Jahres wahlwirksam an die Spitze setzen will ;-)

    Jetzt ist da ja Platz, USA, Kanada, Japan sind ja nicht mehr dabie ;-)

  90. #87

    Nach der Frage nach den STROMSPEICHERN verkündete er ganz stolz, das seine Stadtwerke sich elektrische Heizpatronen in die Kessel schraubt um bei überschüssigen Windstrom WÄRME zu erzeugen…

    Tja, die Sache mit dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik geht irgendwie nicht in die Köpfe hinein. Die physikalischen Kenntnisse reichen meistens ja nur bis zu einem großzügigen Aufaddieren installierter Leistungen. Aber daß eine Kilowattstunde Wärme und eine Kilowattstunde Strom zwei paar Stiefel sind, das glauben einem manchmal nicht einmal (allerdings grünbebrillte) Naturwissenschaftler der softeren Art (denke an Bio u. dgl.).

    Vielleicht kann man den Unterschied einer zu “Ernährungsbewußtsein” (bewußte Magen-Darm-Tätigkeit?) erzogenen Bevölkerung durch passende Analogien näherbringen, z.B. 1000 Kalorien Pommes =|= 1000 Kalorien Rohkostsalat?

    Aber daß es bei der Energieversorgung eben auch um Entropie geht, ist natürlich schon ein subtiler Punkt. Manche können ja schon nicht begreifen, daß die elektrische Energie laufend in demselben Maße ins Netz eingespeist werden muß wie sie benötigt wird und daß man deshalb eben nicht ein paar Gigawatt extra liefern kann, nur weil gerade der Wind weht. Oder daß auch die beste Hochspannungsleitung keinen Strom direkt aus dem sonnigen Süden ins dunkle Herz Deutschlands transportieren kann.

    Früher konnte man da noch mit Analogien argumentieren wie dem Unterschied zwischen Bargeld und Forderungen, damit konnten die meisten noch etwas anfangen. Aber beim Geld kennt sich ja mittlerweile auch keiner mehr aus.

  91. @All

    Diese Energiewende wird zu Grunde gehen, und zwar aufgrund Physik und Kosten.

    Während uns Klimaforscher mit “bewiesener” Physik den Klimawandel beibiegen wollen, stört im Gegensatz die Physik bei der Energiewende und wird durch Glauben ersetzt.
    Palmer und “der KLimawandel wartet nicht”………Deutschland hat einen Anteil von 3% am weltweiten Ausstoß an CO2……wenn wir uns komplett abschalten oder Pfiffi ne Wurscht macht, ist das das selbe fürs Klima, wenn man dann an die Phrophezeihungen der Warmaholics glauben mag.
    Deutschland fühlt sich als Nabel der Welt………und ist im Grunde genommen nur der Pickel am Arsch der Supermächte.
    Hauptsache wir fühlen uns überlegen, bis uns die Realität mal wieder brutalst möglich aus unseren Träumen reisst.
    MfG
    Mahlzeit
    H.E.

  92. #87. Onkel Heinz

    Was der Altmaier so von sich gegeben hat, zerstörte meine Hoffnung nun endgültig, das wieder etwas Realität in die Energiewende einzieht.

    Hallo Heinz, Du erwartest doch wohl nicht wirklich, dass sich der Altmaier hinstellt und der Öffentlichkeit verkündet, die ganze sogenannte “Energiewende” ist vorn ArXXX.. ;-) zumal er ja nächstes Jahr auch wiedergewählt werden will!! Nein, ich glaube der weiß sehr wohl wo der Hammer hängt, darf das aber natürlich nicht äußern und muß weisungsgemäß Zweckoptimismus verbreiten.

    Die wichtigste Botschaft aus der Runde ist doch aber, ES GIBT KEINE LÖSUNG! und daher wird sich, trotz der anhaltenden Phrasendrescherei, das Thema “Energiewende” über kurz oder lang erledigen :-)

    gruß
    karl.s

  93. @karl.s

    und daher wird sich, trotz der anhaltenden Phrasendrescherei, das Thema “Energiewende” über kurz oder lang erledigen

    …..das Thema wird sich nicht erledigen, solange keine Versorgungssicherheit gewährleistet ist und weiterhin (vor allem im Hinblick auf das kommende Winterhalbjahr) die Gefahr großflächiger Blackouts besteht. Deshalb sollte in Politikerköpfen schleunigst die Erkenntnis reifen, dass ein weiteres NIE-in-die-Landschaft-pappen diese Gefahr Tag für Tag vergrößert. Und dass man mit dem hartnäckigen Ignorieren dieser Tatsachen in grob fahrlässiger Weise gegne den Wählerauftrag verstößt, Schaden von Land und Volk abzuwenden. Da hilft auch ein ständiges Herunterleiern des Mantras „Aber die Mehrheit der deutschen Bevölkerung will die Energiewende!” nicht weiter.

  94. Lieber Herr Fluminist#90,
    Sie schreiben:
    “Aber daß eine Kilowattstunde Wärme und eine Kilowattstunde Strom zwei paar Stiefel sind, das glauben einem manchmal nicht einmal (allerdings grünbebrillte) Naturwissenschaftler der softeren Art (denke an Bio u. dgl.).”
    Mag ja sein, aber wir sollten nicht auf einem so hohen Roß sitzen,
    Wenn ich mir die Äußerungen der Gruppe B auf EIKE anschaue.
    Die schreiben auch ganz stolz, dass der Treibhauseffekt gegen den 2. Hauptsatz verstößt.
    Wo ist der Unterschied?
    Das ist kein Argument. Eine politische Debatte findet immer mit verschiedenen Grundlagenwissen auf beiden Seiten statt.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  95. #93. Tim Hardenberg

    Tim, ich hätte mich anders ausdrücken sollen :-) mit “das Thema Energiewende” meinte ich natürlich “die Energiewende” selbst. Diese wird sich über kurz oder lang erledigen. Ansonsten hast Du natürlich Recht.

    gruß
    karl.s

  96. Und der nächste kleine Kostensteigerungsgrund……der aufgrund der neue Systemstabilitätsverordnung auf uns zukommt, die Nachrüstung aller bestehenden solaren Wechselrichter, zirka 310.000 Altanlagen in Deutschland.
    Der ganze Spass wir wohl 190 Millionen Euro kosten, die dann wieder der doofe Stromkunde zu tragen hat.
    Eine Hälfte werden auf die Netzentgelte aufgeschlagen, die andere Hälfte tragen wir dann über die EEG.

    Dazu noch ein schöner Kommentar von Wilfried Heck-.……

    Anmerkung zum 50,2 Hertz-Problem: Generatorspannung und Netzfrequenz verhalten sich proportional zu einander. Mit steigender Generatorspannung (bei Entlastung) steigt zugleich die Netzfrequenz. Bei Überlastung des Generators sinken beide. Entlastung mit Anstieg der Generatorspannung entsteht durch Rückspeisung oder Einspeisung anderer Stromerzeuger im Netz, beispielsweise von Wind- und Solargeneratoren. Sie lassen Netzspannung und Frequenz ansteigen. Weil aber die Spannung im weitverzweigten Netz an jedem Zählpunkt einen anderen Wert hat, kann sie nicht als Bezugswert zur Netzüberwachung/Generatorsteuerung herangezogen werden, sondern nur die Frequenz. Im Vergleich zur Spannung ist sie nämlich unabhängig von der Ausdehung des Netzes an jedem Punkt identisch. ‘Unabhängig von der Ausdehnung des Netzes’ bezieht sich hier in seiner Tragweite auf das europäische Verbundnetz mit der einheitlichen 50 Hertz-Frequenz, welche dazu dient, alle Generatoren phasensynchron rotieren zu lassen. Steigt aufgrund hoher Wind- und Solarstromeinspeisungen die deutsche Netzfrequenz/Spannung an und in Nachbarländern wie Polen und Frankreich nicht, dann kommt es zu erheblichen, u.U. gefährlich hohen Ausgleichsströmen a) über begrenzt leistungsfähige Netzkupplungen mit der Folge von kaskadenartig laufenden Abschaltungen samt Inselbildung und b) zu fremdgesteurten Einflußnahmen auf die Kraftwerke von Nachbarländern. Polen und Niederlande wehren sich bereits mit der Errichtung von transformatorischen Querreglern [1] [2] [3], Querregler welche dem deutschen Netz eine gleich hohe Spannung vortäuschen und so unliebsame und unerwünschte Stromflüsse aus Deutschland verhindern. Keine billige, aber eine wirksame Lösung. Querregler sind hier vergleichbar mit den in Europa abgeschafften Grenzschranken bzw. mit Einfuhrkontrollen. Motto: Deutschland soll gefälligst selber sehen, wie es mit den unnützen Solarstrommengen klar kommt. Erinnert im Umkehrschluss irgendwie an die gegenwärtigen Forderungen der deutschen Solarindustrie nach Einfuhrbeschränkungen für unerwünschte Massenware von Solarmodulen aus China. Mit seiner unausgegorenen, unabgestimmten und EEG-getriebenen Energiewende betreibt Deutschland über den europäischen Netzverbund seine politisch weitreichende Hegemonialpolitik über Europa. Viele Millionen teure Querregler samt den dafür notwendigen Schaltanlagen für grenzüberschreitende Leitungen sind immerhin ein Mittel der Hegemonialpolitik zur Schaffung von Arbeitsplätzen für die deutsche Industrie -- zu verbuchen als wirtschaftlicher EEG-Gewinn.

    Tja, diese Tatsache kennen viele Fachleute der Energiewirtschaft……dat interessiert aber keine Sau in Deutschland, denn wir pappen Tag für Tag immer mehr dieser Zufallsstromerzeuger in die Landschaft, als ob es kein Morgen gibt.
    Der einzige unterschied wird sein, das wir uns bald nicht mehr bei unseren europäischen Nachbarn mit unseren Überschüssen austoben können, wat dann zu Abschaltungen/Drosselung der NIE führen wird, wat wir dann auch noch bezahlen dürfen über die EEG-Zulage.
    Tolle Energie-Zukunft, muss ick schon sagen.
    H.E.

  97. Ach übrigens…..falls jemand wissen will warum der Netzausbau nicht vorangeht……der BUND steht mal wieder auf der Bremse.

    http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/120710_bund_klima_energie_netzentwicklungsplan_stellungnahme.pdf

    Fazit……wir ballern noch viele tolle Windmühlen in den Süden unserer Republik und brauchen deswegen viel weniger Leitungen im Lande, das dabei diesen so-genannten Umweltschutzverband die Umwelt völlig schnurz ist, ist kaum noch erwähnenswert. Tja und wie immer, sind mal wieder die Netzbetreiber die Doofen, egal wat se machen oder planen, wird es eh wieder von irgendjemand verrissen, der sich einbildet die einzig wahre Erkenntnis mit Löffeln gefressen zu haben.

    Hurra Deutschland, dat einzige was sich hier wendet, ist mein Mageninhalt.
    H.E.

  98. #97. Onkel Heinz

    Ach übrigens…..falls jemand wissen will warum der Netzausbau nicht vorangeht……der BUND steht mal wieder auf der Bremse.

    Hallo Heinz,

    dieser Spagat des BUND muß doch sowas von weh tun :-) . Auf der einen Seite prangert man den geplanten Netzausbau wegen der Eingriffe in die Natur (Flächenverbrauch) ab, aber auf der anderen Seite tut man nichts gegen die Verspargelung der Landschaft, einschließlich neuerdings der Wälder! Das zeigt aber deutlich das Grunddilemma der grünen NGO´s.

    karl.s

  99. Auf “Kalte Sonne” gefunden.

    Mittlerweile gehen die gestiegenen Zusatzkosten der Energiewende an die Substanz der mittelständischen Unternehmen. Die Textilveredlung Drechsel hat jetzt die Zahlung der EEG-Umlage kurzerhand eingestellt:

    Die Textilveredlung Drechsel GmbH (TVD) zahlt keine EEG-Umlage mehr. Die erste Mahnung hat das mittelständische Unternehmen vom Energieversorger Stadtwerke Bochum bereits erhalten. „Wir sind bereit zu kämpfen und die Sache notfalls bis vor das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe zu bringen“, sagt Bernd Drechsel, geschäftsführender Gesellschafter bei TVD. „In den vergangenen Jahren ist die EEG-Abgabe dramatisch gestiegen und sie soll noch weiter steigen. Energieintensive Unternehmen wie wir haben überhaupt keine Planungssicherheit mehr.“ Es gibt Hinweise auf eine Erhöhung der Umlage auf 5 Cent pro KWh ab 2013.

    Quelle: tvd.de

    Ich bin mal gespannt, ob die das tatsächlich durchziehen. Ich drücke die Daumen!

  100. Und die nächste Klatsche für unsere Regierungszwerge……


    Abrechnung mit “Pfadfindern”

    Die Politik hat die Energiewende vergeigt. Das ist der Tenor des “Bayerischen Wirtschaftstags 2012″. Eon-Chef Johannes Teyssen, der frühere bayerische Wirtschafts- minister Otto Wiesheu und ein Wissenschaftler kritisieren die Bundes- regierung scharf.
    Hart ins Gericht mit den Protagonisten der Energiewende ging der Physiker Professor Gerd Ganteför von der Universität Konstanz. Fast schon genüsslich nahm er den Umstieg auf erneuerbare Energien auseinander: Anhand vieler Zahlen stellte er dar, dass die Energiewende in dieser Generation gar nicht gelingen könne. Allein um die Jahresleistung eines einzigen Kern- oder Kohlekraftwerks durch Biomethan zu kompensieren, müsse man auf 4000 Quadratkilometern Energiepflanzen anbauen. Ziemlich unrealistisch. Erst recht, wenn Deutschland die Umstellung im Alleingang vorhabe, sagt Ganteför. Und sowieso, wenn die Weltbevölkerung weiter so wächst und weiter einen solchen Energiehunger hat. Der Physiker kam zu dem vernichtenden Schluss: “Ein Umstieg auf erneuerbare Energien ist nach heutigem Stand der Technik nicht machbar und nicht bezahlbar.”

    Teyssen machte aus seiner Abneigung gegen die Eile, mit der vor einem Jahr nach dem Reaktor-Unglück von Fukushima das Ende der Kernenergie in Deutschland betrieben wurde, keinen Hehl. “Wie Pfadfinder sind alle eifrig und begeistert in eine rosige Zeit aufgebrochen”, sagte er. Ein Seitenhieb gegen die -- um im Bild zu bleiben -- “Oberpfadfinderin” Angela Merkel. Dabei ist die Bundeskanzlerin doch Physikerin und war einst als Bundesumweltministerin auch für Reaktorsicherheit zuständig.

    …”Wir haben zu früh auf Menge gesetzt und hätten erst in die Forschung gehen sollen”….

    Der ganze Artikel ist eine volle Breitseite, in Deutlichkeit kaum noch zu übertreffen, selbst von mir nicht.

    Ein Satz hab ick noch, von Wilfried Heck……

    Jeder will Strom erzeugen und die Kilowattstunde teurer verkaufen, als er selber bereit ist, dafür zu bezahlen -- das Grundprinzip des EEG.

    H.E.

  101. #100. Onkel Heinz

    moin Heinz,

    klasse Artikel :-) und ich kann mich immer nur wiederholen, vor noch nicht allzu langer Zeit wären solche Artikel in den Medien de facto unmöglich. Mittlerweile predigen wohl nur noch stramm grüne Kampfblätter das Hohelied des AWG u. der sogenannten “Energiewende”. Ich bin mal gespannt, wie unsere “Oberpfadfinderin” auf die wachsende Kritik reagiert.

    gruß
    karl.s

  102. @Karlchen

    Naja, für den strammen Öko-Besudelten sind das nur die letzten Zuckungen der Atom/Konzern-Lobby um die tolle Energiewende abzuwürgen, jahrzehntelange Indoktrination kannste mit ein paar Zeitungsartikeln nicht so einfach aus den Hirnen herausschmeissen, dazu braucht es wahrscheinlich erst mal ein paar Blackys.

    Das Land der Dichter und Denker brauch wohl erst ne kalte Dusche, von alleine fällt der Dreck nämlich nicht ab.
    Onkel Heinz……heute hat der Pessimist die Oberhand

  103. #102. Onkel Heinz

    jahrzehntelange Indoktrination kannste mit ein paar Zeitungsartikeln nicht so einfach aus den Hirnen herausschmeissen, dazu braucht es wahrscheinlich erst mal ein paar Blackys.

    ist schon so, es wird seine Zeit brauchen. Und soviel Glück wie im letzten Winter werden wir nicht immer haben! Ein richtiger Blackout ist m.E. nur eine Frage der Zeit. Diese Hasardspielerei mit der Netzstabilität kann nicht ewig gutgehen.

    karl.s

  104. zum Thema passt auch gut dieser Artikel auf EIKE.

  105. Kommt der Prophet nicht zum Berg, muss eben der Berg zum Propheten…..

    Industrie soll ihren Stromverbrauch anpassen

    Was zunächst bizarr klingen mag, hat durchaus seinen Sinn: Deutsche Unternehmen sollen Geld bekommen, wenn sie bei knappem Stromangebot -- etwa bei Windflaute -- ihre Produktion drosseln oder gar stoppen……

    Für die deutsche Energiewende ist die Steuerung des industriellen Stromverbrauchs jedoch sinnvoll und wirtschaftlich attraktiv. Bis zum Spätsommer soll eine Abschaltverordnung vorliegen, heißt es nun aus dem Wirtschaftsministerium. Zum Jahresbeginn 2013 könnte diese in Kraft treten. Zugleich räumt das Ministerium aber auch ein, dass das Thema “sehr komplex” sei -- was man in der Praxis wohl so interpretieren darf, dass es auch deutlich länger dauern kann.

    Und dreimal darf der geneigte Leser gerne raten, wer denn am Ende diese Abschaltungen bezahlen muss???

    Richtitsch……..der werte Leser selber……über seine Stromrechnung.
    Naja, inzwischen bezahlen wir Strom der nicht erzeugt wird, inzwischen bezahlen wir die EEG-Ermäßigung der Industrie, inzwischen zahlen wir die Befreiung der Industrie von den Netzgebühren……..da können wir auch noch für die temporale Abschaltung der Industrie blechen, dat macht den Kohl nun auch net mehr fett.

    Die Energiewende ist ein Flickenteppich der Superlative, dessen Flicken wir janz alleine zahlen dürfen……und die EE-Lobbyisten lachen sich bis zum Zusammenbruch weiterhin in ihr feistes Fäustchen.

    Wie sagt man so schön, grün hebt……….bei mir aber leider nur den Mageninhalt.
    Mahlzeit
    Onkel Heinz……..schon vor dem Essen satt

  106. @Nachtrag

    Ähm, inzwischen mehren sich die Anzeichen, dat keine Sau irgendeinen Speicher bauen kann und will, deswegen versuchen se jetzt nach jeden Strohhalm zu grapschen, den irgendjemand in die Luft geworfen hat.
    Dat Dingens endet in einem Desaster……….wie der EURO auch.
    H.E.

  107. #105./106. Heinz Eng

    Der Energiebedarf von zweieinhalb Großkraftwerken können in den Industriebetrieben in Deutschland für eine Stunde gefahrlos abgestellt werden, heißt es bei der Forschungsstelle für Energiewirtschaft in München.

    Hallo Heinz,

    eine Stunde, ich bin schwer beeindruckt :-) und wat ist bei mehrtätiger Windflaute bei gleichzeitigem bedeckten Himmel? Hab mir sagen lassen, dass das vor allem im Winter gar nicht so selten vorkommen soll. Oh man, oh man, denen muß wirklich der ArXXX schon auf Grundeis gehen, wenn das jetzt die Rettung sein soll. Heinz, Du hast Recht, das endet in einem Desaster.

    karl.s

  108. #105

    Deutsche Unternehmen sollen Geld bekommen, wenn sie bei knappem Stromangebot — etwa bei Windflaute — ihre Produktion drosseln oder gar stoppen……

    Immerhin hat der Wahnsinn Methode: die Inhaber von Windrädern werden für das Nichtproduzieren von Strom bezahlt, wenn die Netzkapazität nicht ausreicht (ist ja nicht ihre Schuld…), die Industrie wird für das Nichtproduzieren von Gütern bezahlt, wenn kein Strom da ist (ist ja nicht ihre Schuld…) usw. Es ist nur eine folgerichtige Anwendung des Prinzips, nach dem schon seit Jahrzehnten Bauern von der EWG/EG/EU für das Nichtproduzieren von Lebensmitteln bezahlt werden.

    Imaginäres Geld für imaginäre Leistung.

    Das geht ja alles eine Weile ganz gut, solange nicht jemand mit wirklicher Produktion dazwischenfunkt: deshalb die Forderung nach Strafzöllen für Importe aus China. Wäre ja noch schöner, wenn die mit billigen und immer besseren Gütern unsere schöne, so minutiös ausgefeilte Nichtwirtschaft aushebeln dürften…

  109. Achtung……vor dem Lesen die nötigen Sicherheitsgurte anlegen und bei schwacher Konstitution auch gleich die Kotztüte bereit legen.

    „Die Regierung muss endlich von der Bremse runter“

    Grünen-Fraktionschefin Renate Künast fordert strengere Klima-Auflagen und höhere Strompreise für Großkunden. Für die Politikerin steht fest: Schwarz-Gelb hat viel Zeit bei der Energiewende verplempert. ….

    Wir müssen uns in Europa für minus 30 Prozent CO2 bis 2020 einsetzen. Das schafft sanften Druck auf andere Mitgliedstaaten. Wir brauchen eine Effizienzkampagne: nicht nur für Autos und Kühlschränke, sondern auch für die Produktionsprozesse. Ein Klimaschutzgesetz muss bei Verkehr, Wärme und Strom scharfe Vorgaben machen, um einen Innovationsschub auszulösen.

    Ähm, wer mich kennt, weiß was mir gerade bei diesen Worten durch den Kopp schießt…….sanfter Druck, scharfe Vorgaben,……Europa macht den Vorreiter in den Feudalismus und Deutschland ist der große Führer…ähm, Vorbild…..ähm Lachnummer.

    Auch den Zeitgeist muss man schubsen. Wir Grüne werden ab Herbst 2013 in der Regierung Ernst machen mit der Energiewende.

    Ick gloobe, die werte Dame leidet an Größenwahn oder will die Wahl überhaupt nicht gewinnen, trotzdem Danke für die Warnung, werd ick doch ab nächstes Jahr die Grünen noch herzhafter bekämpfen, wie es jetzt schon der Fall ist.

    Würg und wech, und dat schon Montag früh……..wie grausam soll die Woche denn noch werden?
    H.E.

  110. Falscher Weg … nicht bekämpfen, machen lassen. Dann wird nämlich klar wer es verbockt hat, sonst finden die Grünen wieder andere Schuldige

  111. Die finden IMMER welche, die schuld sind.

    Zum Beispiel beim Biogas. Zuviel Mais? Aber doch nicht wegen UNS, sagt Bärbel Höhn. Wir wollen doch was ganz anderes:
    Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, plädierte gegenüber der F.A.S. Zeitung für „Änderungen im Fördersystem“ der Bioenergie. Sie schlug vor, die Gewinnung von Biomasse aus Wildkräuterwiesen stärker zu fördern. „Die Zukunft der Bioenergie heißt Blumenwiesen statt Mais“, sagte Höhn.

    Blümchen und Bienchen, die grüne Idylle…
    Bärbel Höhn glaube ich sogar, dass sie an solche Biedermaier-Märchen selber glaubt.

  112. Hm, wenn sie aber selbst an der Regierung sind müssen sie auch beweisen, dass sie es besser können. Dem Rest der Analyse stimme ich allerdings zu, auch dann werden die Grünen einen anderen Schuldigen präsentieren (wollen). Ich glaube allerdings, dass ihnen das deutliche schwerer fallen dürfte.

    Und zum Thema Wiesen fällt mir ein Projekt der Uni(?) Kassel ein. Die holten aus Biomasse (in dem Fall Gras) glatt das Doppelte an Energie raus was konventionelle Biomasseanlagen erreichen. Allerdings indem sie sehr wenig Strom erzeugen und die Biomasse zu Trockenpellets für den Wärmemarkt machen.

  113. Irgendwie hat es den Link zerlegt

  114. #111. Tritium

    Sie schlug vor, die Gewinnung von Biomasse aus Wildkräuterwiesen stärker zu fördern. „Die Zukunft der Bioenergie heißt Blumenwiesen statt Mais“, sagte Höhn.

    Lieber Gott, lass Verstand regnen :-)

    karl.s

  115. @Tritium

    Die höhnische Bärbel……..hat noch nie was von Energiedichte gehört, denn Mais hat fast die Höchste, Fleischabfälle sind dann noch a Stück besser.
    Wenn Grüne ihre eigene Energiewende net verstehen……….ich such mir schon mal ne Stelle, wo ich zukünftig meine Erdhöhle basteln kann.

    Wahrscheinlich ist die Aufnahmebedingung, um den Grünen beitreten zu dürfen……..ein Intelligenzquotienten eines Schlucks Himbeerbrause, ersatzweise einer einzelnen Ameise zu besitzen.
    Jetzt fehlt nur noch Mister Gigabyte und zusammen kommen se wenigstens an einen Affen, intelligenzmäßig ran.

    UND dat will uns mal regieren, brech…….
    Onkel Heinz………wo gibs eigentlich noch Blumenwiesen in Deutschland?

  116. @Onkel Heinz

    wo gibs eigentlich noch Blumenwiesen in Deutschland?

    …..ähmm, hier zum Beispiel!

  117. @110 Helium

    Falscher Weg … nicht bekämpfen, machen lassen. Dann wird nämlich klar wer es verbockt hat, sonst finden die Grünen wieder andere Schuldige

    Hmm, würdest Du das auch bei einen Erschießungskommando sagen?
    Lassst se mal machen, die werden schon sehen, wat se davon haben…………..tja, nützt mir aber nachher nix mehr, wenn ick 1,80 m tief liege…..oder im Erdloch hause.
    Würdest Du einen schizophrenen Insassen einer Nervenheilanstalt etwa die Leitung der Anstalt anvertrauen?

    Siehste……..schwarz/gelb haben schon jede Menge Unsinn gemacht, eins kann ick Dir aber versichern, rot/grün kann und wird das um Längen toppen.
    Ne, Die Partei, “Grüne/Blöd 90″ muss dahin wo sie hingehört………anständig an der 5% -Hürde scheitern…….dann hat auch die alte Scherbe Zeit sich wieder hingebungsvoll um Ötzi die Gigabyte-Schleuder zu kümmern, das Berliner Faltenluder kann dann mal das Bügeleisen benutzen und der Typ, der ständig getreten werden will…………..kann sich dann für sein Abgeordnetengehalt eine vollautomatische Arschtrittmaschiene besorgen und seinen eigenen Wohlstands-Schauvinismus aus den Leib treten lassen.
    Sorry, wenn man die 4 Hanseln der zukünftigen Führungsriege der “Grünen/Würg mich 89″ so anguckt…….müsste man als Wähler eigentlich Schmerzensgeld bekommen, nur weil die auf den Wahlzettel stehen.

    Mal im Ernst….oder Kurt….oder Otto, wir haben einfach nicht das Geld um nochmals 4 Jahre zu verschwenden und ick viel zu wenige Hanfseile, ergo dürfen die nie wieder an die Macht……ansonsten mach ich mich endgültig vom Agger.
    MfG
    Onkel Heinz………ich mag Grün, solange es als Pflanze vor sich hinwächst

  118. @Tritium
    Naja…..Autobahn is ja sowas von Nazi, dat geht ja nu garnich, die blöden Hunde hätten da bloss einen Solarpark hinpappen müssen und schon hätten alle Umwelt-Scheinschutz-Brüllmichel schön die Fresse gehalten.

    Schmetterlinge im Bauch…….und den IQ dieser possierlichen Tierchen im Kopp, währenddessen hacken die EE-Lobbyisten ein Stück weit Wald für ihre Vogelschredder wech, hurra.
    Umweltschützer sind wie die drei Affen…sobald da EE drauf steht, sehen se nix, hören se nix und sagen schon garnix.
    Wer schützt uns eigentlich vor den Umweltschützern?
    Hmm, mal nachdenken….
    H.E.

  119. Ups…falscher Fehler, #118 galt natürlich den struppigen Tim und seiner Modelleisenbahn.
    War der Urlaub wenigstens schön?
    Onkel Heinz……hat Dich schon vermisst

  120. @Onkel Heinz

    ….Struppi… nix Tritium!

  121. @Onkel Heinz

    …..jo, Urlaub war leider zu kurz für’n Abstecher in die Lausitz. Dafür mal 4 Tage Hochsommer, wie es sich im Juli in Mitteleuropa gehört….. is woll leider schon wieder zu Ende?

  122. Es mag heute keinen politischen Nährwert mehr haben, aber um 1960 rum (vermutlich im Zusammenhang mit der forcierten Kollektivierung der Landwirtschaft) grassierte in Ostdeutschland die russische Idee von Rinderoffenställen (hier also erfriederenden Tieren im Winter). Nach ein oder zwei Jahren baute man die natürlich wieder zu. Wobei die LPG Bauern mit ihren Genossenschaften wirtschaftlich relativ selbständig waren.

  123. @Tim

    Naja, vorige Woche hatte ick dienstlich voll zu tun mit der Hitze, irgendwie mag meine Technik dieses Wetter nicht.
    Ansonsten, vergiss den Wetterbericht und kontrollieren alle paar Stunden den Wetterradar um nich nass zu werden oder beim Kacken vom Blitz getroffen zu werden.
    MfG

  124. @nLeser

    grassierte in Ostdeutschland die russische Idee von Rinderoffenställen…..

    ….jo, daran kann ich mich noch erinnern….. war lustig im Sommer, da konnten die Kühe rauskucken….. im Winter dann nich mehr, da sin se reihenweise erfroren…… na ja, so zimperlich darf mer net sein bei der Durchsetzung einer großen Idee…. bissi Schwund is schließlich immer…..

  125. #117

    kann man so sehen, nur leider leider ist schwarz/gelb grad auch dabei das voll in die scheisse zu reiten, und so lange es nicht voll in der scheisse ist, wird sich daran auch nichts ändern. nur werden sie dann, wenn es dazu kommt von den grünen die schuld zugeschoben bekommen. also macht es aus energiepolitischer sicht keinerlei unterschied ob man die grünen ran lässt oder nicht. aus meiner persönlicher sicht ist es dann aber so, dass dann für sehr viele menschen die wahren verantwortlichen klar zu sehen sein werden.

    ich respektiere allerdings durchaus auch andere meinungen, denn prognosen sind bekanntlich schwierig, vorallem wenn sie die zukunft betreffen.

  126. Da ja unser Tritium schon fleissig auf WO kommentiert, papp ick mal den Artikel auch hier rein.

    Unser weibliches Wunderkind…..uns Claudi vom DIW hat da ne Idee.

    Großbanken sollen die Energiewende mitfinanzieren

    Der Staat hilft den Banken in der Krise, nun sollen sie Gegenleistung erbringen: Die Institute müssen sich stärker an der Finanzierung der Energiewende beteiligen, fordern führende Ökonomen…..

    ….Andernfalls könne das Geld für die Energiewende knapp werden, schreiben die Expertinnen Claudia Kemfert und Dorothea Schäfer. Das Kernproblem der Energiewende ist die hohe Anschubfinanzierung. “In jüngster Zeit mehren sich die Anzeichen, dass Banken sehr zögerlich Kredite vergeben”, schreiben die Forscherinnen.

    Nun ja, von “führenden Forschern” beim DIW zu sprechen, hat in Anbetracht der linken Tatsache, das dieses Institut mit besonders lächerlichen Studien aufwartet, ein gewisses Geschmäckle.
    Anschubfinanzierung….bis in die Unendlichkeit und weiter oder so, denn wenn die letzten Windmühlen und Solarpaddel dann endlich unsere Landschaft verunstaltet haben, müssen die Ersten schon wieder ersetzt werden, dat is nun mal so, wenn das Fass ohne Boden in der Luft hängt.

    Tja, der einzige Makel an dieser Idee……wir Stromkunden zahlen dann die tollen Zinsen, die die Banken damit verdienen…..unser und unsere Enkel ein Leben lang, Energiewende sei Dank.
    H.E.

  127. @Helium

    Ick hab Dir schon richtig verstanden, im Prinzip ist es ja derzeit völlig wurscht, welcher Teil der “Ökologischen Einheitsbrei-Partei” gerade am Ruder ist, denn allesamt wollen schnellstmöglich die Karre in den Dreck fahren.
    Bei der Wahl zwischen Pest und Cholera bleibt uns Deutschen ja eh kaum eine “Wahl”, also müssen wir geduldig warten bis es kracht.
    Naja, vllt klappt dat ja diesen Winter schon wenn wir Glück….ähm Pech haben, dann ist nämlich das große Muffensausen bei allen Politzwergen angesagt.
    MfG
    H.E.

  128. #115. / #116. Tim und Heinz

    Der Vorschlag vons der Bärbel war bestimmt nicht abgesprochen mit dem BUND. Das gibt Ärger ;-)

    Das BUND-Projekt „Blumen- und Schmetterlingswiesen“ stellt Menschen in den Mittelpunkt, die auf ehrenamtlicher Basis für den Erhalt der Biodiversität eintreten. Zu diesem Zweck sollen Wiesenbotschafter ausgebildet und anschließend in Kleingruppen als Multiplikator für Arten und Lebensräume aktiv werden. Durch begleitende Öffentlichkeitsarbeit soll die Bevölkerung, insbesondere Kinder, über die heimischen Kostbarkeiten informiert werden. Die Ehrenamtlichen werden auch in diesem Bereich unterstützt und qualifiziert.

    Insbesondere sollen in diesem Projekt auch die Landwirte selbst für das Thema sensibilisiert werden. Selbst Landwirte, die extensives Grünland bewirtschaften, wissen oft nicht, wie groß ihr Beitrag zur Artenvielfalt, Heimatidentität und Tourismus ist. Im Projekt möchte der BUND diese Leistungen honorieren und die artenreichsten Blumenwiesen medienwirksam auszeichnen. Der BUND greift dabei die Idee der erfolgreichen Wiesenwettbewerbe in anderen Bundesländern und dem benachbarten Ausland auf.

    Wiesenbotschafter, der Irrsinn kennt keine Grenzen :-)

    karl.s

  129. @Karlchen

    Hihi, war dat jetzt Gedankenübertragung?
    Ick hab mal geguckt, welche Fläche gebraucht wird für 1 KW installierter Biogas-Leistung.

    0,5 Hektar bei Maissilage und 0,8 -- 1,2 Hektar bei Grünland…….Peng Ei weg. Dat heißt also, bei Umstellung der Biogasproduktion auf lustige Blumenwiesen brauchen wir dann auch noch die doppelte Fläche und dat im stark besiedelten Deutschland.
    Nun ja, das ältliche grüne Auslaufmodell (Bärbelchen) hatte es ja noch nie mit dem Rechnen, dafür aber mit besonders lautem Auftreten in jeder Talkshow. Prinzipiell muss man sowieso davon ausgehen, wenn eine grüne Führungskraft wat Technisches labert, ist es eh von vorn bis hinten erstunken und erlogen.
    Für mich besteht da nur eine Frage……sind die wirklich so unwissend oder ist dat volle Absicht?

    Mfg
    H.E.

  130. #115

    Die höhnische Bärbel……..hat noch nie was von Energiedichte gehört, denn Mais hat fast die Höchste, Fleischabfälle sind dann noch a Stück besser.

    Ne ne die liegt schon richtig, darfst ja die in der Wiese lebende Fauna nicht vergessen, die treibt den Energieanteil hoch :-)

  131. # 128:

    …Wiesenbotschafter…

    Die schönen bunten Wiesen, die man bis vor kurzem sah, waren das Produkt der Stillegungsprämien und der Jägerschaft:
    Da die Stillegungsprämien günstige Pachtbedingungen ermöglichten, wurde viel Flächen von Jägern gepachtet, um daraus Wildäcker zu machen, das heisst, mit entsprechenden Saatmischungen (Lupine, Klee, Sonnenblume, Buchweizen etc.) eine ganzjährig attraktive Weide für Wildtiere zu schaffen. Das diente dem Artenschutz, der Vorbeugung von Verbissschäden und als Ablenkungsfütterung um Wildschäden in Kulturen zu vermeiden.
    Dank der hohen Gewinnaussichten für die subventionierten ‘Energiepflanzen’ kann die Jägerschaft nicht mehr bei Pachtvergaben mithalten, die Wildäcker kommen unter den Pflug und werden zu Maisfabriken.
    Für Bodenbrüter, Insekten, Hasen Co bieten die nichts, nur die Sauen fühlen sich darin wohl und geschützt. Im Winter, wenn der Mais weg ist, schält das Wild wieder den Wald und die Förster rufen nach gnadenlosem Abschuss um das Holz zu retten.

    Tja, das hat es mit den bunten Feldern und Wiesen auf sich. Sagt der BUND natürlich nicht gern, weil Jäger sozusagen seine Erbfeinde sind. Lieber klatscht er Beifall, wenn die Natur ‘ideologisch korrekt’ für NIE zerstört wird.

  132. @karlchen #128

    Wiesenbotschafter, der Irrsinn kennt keine Grenzen

    Sag mir, wo die Schmetterlinge sind!

    Wertvolle Landschaften sollen wertgeschätzt und erhalten, die Freude und das Wissen darüber erlebbar werden. Um die Lebensräume und Arten zu schützen, sind sachkundige Multiplikatoren gefragt, die als Botschafter für diesen Lebensraum aus der Region kommen und für die Region handeln.

    ….nee klar, Rheinland-Pfalz als Muster- und Vorzeigeland für Natur- und Artenschutz. Die Realität sieht aber leider etwas anders aus.

    Wind im Wald. Das hat Zukunft, gelle? Nicht nur in Rheinland-Pfalz hat man das geschnallt:

    Leitfaden Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen in Nordrhein-Westfalen

    Veranlassung und Ziele

    Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat sich das Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß deutlich zu reduzieren. Dies bedeutet notwendigerweise eine Steigerung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Dabei wird insbesondere der Windenergie eine bedeutende Rolle zukommen, ohne deren effizienteren Ausbau die Klimaschutzziele in Nordrhein-Westfalen nicht erreicht werden können…..

    ….Der Windenergieerlass 2011 hebt das seit 2005 bestehende grundsätzliche Tabu, auf Waldflächen Windenergieanlagen zu errichten, auf. Waldflächen zählen, wie bereits bis zum Jahre 2005, zu den Bereichen, deren Geeignetheit im Rahmen einer Einzelfallprüfung festzustellen ist.

    Der Windenergieerlass 2011 trägt damit einerseits dem technologischen Fortschritt in der Entwicklung von Windturbinen Rechnung. Moderne Windenergieanlagen können seit Jahren wirtschaftlich in Wäldern betrieben werden, da sie mit Nabenhöhen von mehr als 100 Meter die windreichen und zugleich turbulenzarmen Zonen hoch über den Baumkronen technisch zu erschließen vermögen.

    …..und da Vogelschredder auch hin und wieder mal zum Abbrennen neigen (wobei dann herumfliegende Rotorblätterteile durch die die in diesem Fall ungebremste Anlage zur zusätzlichen Gefahr werden können), kann man das dann wohl zu Recht zynisch als „Natur- und Artenschutz in höchster ökologistischer Vollendung” bezeichnen.

    httpv://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=I2NscsOj2AY&NR=1

    Steimke: Windrad brennt

    Bei einem Feuer auf einem Windrad kann nicht ausgeschlossen werden, dass sich die Flügel lösen – und die Flugbahn, die sie dann bei starkem Wind einschlagen, gilt als unkalkulierbar…….

    Die Feuerwehr der Samtgemeinde Hankensbüttel ist durch Seminare auf brennende Windräder vorbereitet worden. Doch zu löschen gibt es in solchen Fällen nichts – kontrolliertes Abbrennen ist angesagt……

    „Das Windrad rotiert weiter und stellt eine potenzielle Gefahr dar“, sagte Rodewald. „Wir haben keine Eingriffsmöglichkeit.“ Die Straße Steimke-Wettendorf müsse daher gesperrt bleiben, „bis die Anlage steht“. Zwar habe sich der Maschinenkopf aus dem Wind gedreht, doch drohten bei einem Wechsel der Windrichtung erneut Überdrehzahlen wie am Vormittag. „Dann“, so Rodewald, „können die Flügel gegen den Turm prallen und zersplittern.“

    ….und das ganze Szenario stelle man sich in einem ausgedehnten Wald im Hunsrück, bei sommerlicher Hitze und höchster Waldbrandstufe vor.

    KONTROLLIERTES ABBRENNEN IST ANGESAGT. BINGO!

    …..jo, Karlchen, der Irrsinn kennt keine Grenzen.

  133. …..upps, beim zweiten Video hat das mit dem Einbetten net geklappt.

    2. Versuch:

    httpv://www.youtube.com/watch?feature=endscreen&v=I2NscsOj2AY&NR=1

  134. ….nee, funktioniert auch net. Hier ist der Link zu youtube.

  135. Aus gegebenen Anlass……..der Blacky in Indien nimmt immer größere Dimensionen an.

    Neue Strompanne erfasst Norden und Osten Indiens

    Einen Tag nach einem gigantischen Stromausfall in Indien verschlimmert sich die Lage weiter. Außer im Norden brach auch im Osten des Landes das Stromnetz zusammen, wie der Chef der nördlichen Netzgesellschaft bestätigte…………….

    http://derstandard.at/1342948168551/Erneut-massiver-Stromausfall-in-Indien

    Nach Angaben des Energieversorgers PSOC war das Netz vermutlich überlastet, weil einige Staaten mehr Strom abgerufen hatten, als ihnen zustand. Aus Regierungskreisen verlautete, die Ursachen seien wahrscheinlich Engpässe bei der Kohleversorgung der Kraftwerke sowie Probleme im Netz.

    Jaja, da hätten Windmühlen garantiert die Kohlen aus den Feuer geholt……Energiearmut mal anerscher, die Südländer brauchen eben im Sommer den meisten Strom, da würde sogar Photovoltaik a bisserl mehr Sinn machen als in Deutschland.
    Zumindest kann man mal gucken wie es aussieht, wenn ein paar hundert Millionen Menschen ohne Strom dastehen.
    H.E.

  136. @ Heinz Eng #126

    Hallo Onkel Heinz,

    Tja, der einzige Makel an dieser Idee……wir Stromkunden zahlen dann die tollen Zinsen, die die Banken damit verdienen…..unser und unsere Enkel ein Leben lang, Energiewende sei Dank.

    Genau das ist ja die von den Ökodioten so gepriesene Nachhaltigkeit. Das poplige Volk soll blechen bis zum letzten Cent, damit das grüne Gesocks sich und seinen Ur-Ur-Ur-Ur-Ekeln noch einen flotten Lenz machen können.
    Dies Typen vom Stamme NIMM wissen immer nur, wie sie das Geld der Anderen ausgeben können.

    schöne Grüße aus dem Moos

  137. #132. Tim Hardenberg

    Vogelschredder zerstören natürlich nicht die Landschaft (aus BUND Sicht), ein paar Ferienhäuser aber schon

    Feriendörfer zerstören Landschaft

    Innenentwicklung der Orte statt Flächenfraß

    Das Moseltal bildet gemeinsam mit den angrenzenden Hunsrück- und Eifelhöhen eine faszinierend schöne Landschaft. Sie wird geprägt einerseits durch das tief in den Schieferfels eingeschnittene Moseltal und die Randhöhen mit ihren fantastisch weiten Blickbeziehungen. Zusätzlich gibt die reich gegliederte Kulturlandschaft mit den idyllischen Weinorten der Region einen unverwechselbaren Charme. Diese Faktoren sind eine bedeutende Grundlage für den Tourismus als einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren.

    Doch nun droht die touristische Erschließung die einzigartige Landschaft zu zerstören. Feriendörfer schießen wie Pilze aus dem Boden. In den letzten Jahren wurden bereits über 1.200 Häuser in folgenden Projekten realisiert:

    karl.s

  138. In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zu dem Schluss, dass Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann. Im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energieressourcen wie der Photovoltaik, der Solarthermie und der Windenergie verbrauche Bioenergie mehr Fläche und sei häufig mit höheren Treibhausgasemissionen und Umweltbeeinträchtigungen verbunden. Zudem konkurriere Bioenergie potenziell mit der Herstellung von Nahrungsmitteln. Vorrang solle der Einsparung von Energie sowie der Verbesserung der Energieeffizienz gegeben werden.

    sind sie jetzt alle durchgeknallt oder ist das der geordnete Rückzug. Die Leopoldina war doch für ihr 25 Mio. Häuschen schön linientreu ?

  139. @Bächlein #138

    oder ist das der geordnete Rückzug….

    ….nee, höchstens der ungeordnete….

  140. Hier mal die komplette Stellungnahme der Leopoldina zur Bioenergie.

    karl.s

  141. Die Leopoldina gibt nur scheinheiliges Gequatsche von sich, eine Art Müllverbreitungsanlage teure gekauft.

  142. Tja Leute, die Solarlobby gibt nicht auf, im Gegenteil….

    Sonnenstrom selbst genutzt -- die solare Revolution

    Heizen mit Photovoltaik
    Eine weitere Nutzungsmöglichkeit für die Überschüsse besteht ganz banal im Verheizen. Auch eine Kombination von Batteriespeicher und Elektroheizung ist möglich. Um die Überschusswärme möglichst gut thermisch nutzen zu können, wird ein Wärmespeicher benötigt. Grafik 4 zeigt ein entsprechendes Solarsystem mit Batterie und Puffer-Wärmespeicher für Trinkwasser und Heizungswärme. Eine Regelung sorgt dafür, dass Strom von der Photovoltaikanlage in erster Linie selbst verbraucht wird und damit teuren Netzstrom einspart. Lässt sich der Strom nicht zeitgleich selbst verbrauchen, speichert das System die Überschüsse in einer Batterie zum späteren Eigenverbrauch oder spart bei der Heizungsanlage über einen Heizstab im Wärmespeicher Brennstoffe ein. Damit lassen sich die ins Netz eingespeisten Überschüsse deutlich reduzieren.

    Tja und im Winter kann dann der Solarbesitzer richtig toll fossile Brennstoffe sparen, wenn fingerdick der Schnee auf der Anlage liegt.
    Das bestechende an dieser Idee, der örtliche Netzbetreiber wird ein Stück weit von seinen “Netzgebühren” abgeschnitten, weswegen er wohl diese auf noch weniger Kunden verteilen muss, was dann diese Kosten auch explodieren lässt, nebenbei geht der Kommune ein Stück Konzessionabgabe flöten und Papa Staat die Mehrwertsteuer.
    Wenn also Sonne brennt ist dat, örtliche Stadtwerk unwichtig……aber im Winter darf es dann bitteschön wieder voll den Solaranlagen-Stromkunden mit Strom beliefern, geil.

    Apropos sinkende Preise der Solaranlagen…..dat dürfte bald ein Ende haben, denn wenn China schon seine Produzenten finanziell unter die Arme greift, weswegen ja die deutsche Solarindustrie auch vor der WTO klagt, dann dürfte die Fahnenstange nach unten bald erreicht werden.

    Die Solarlobby lässt nix unversucht um auch noch den letzten Häuslebauer eine Solaranlage aufzuquatschen…..wenns irgendwie geht, können ja ruhig 200 GW in Deutschland rumlungern, wenn es nach Herrn Quaschning geht.
    Stöbert ruhig mal auf seiner Seite rum, Visionen über Visionen……..ob da noch der Arzt hilft?
    H.E.

  143. Der Schornsteinfeger als Energiespion reicht wohl nicht mehr aus…..

    Ramsauer warnt vor „Energiepolizei“

    Bundesbauminister Peter Ramsauer (CSU) hat vor überzogenen Anforderungen an Hauseigentümer im Zuge der Energiewende gewarnt. Das Bundesumweltministerium sei darauf aus, in der Novelle der Energieeinsparverordnung (EnEV) für Behörden ein Betretungsrecht in Privathäusern zu verankern, um die Einhaltung von Energiestandards zu kontrollieren. „Das ist eine Energiepolizei“, kritisierte Ramsauer am Donnerstag in Berlin. „Das ist mit mir nicht zu machen.“

    Jaja, das Umweltministerium mal wieder, will wohl noch mehr Beamte haben, will wohl noch mehr unsere privaten Rechte einschränken, will den totalen Überwachungsstaat um das Klima zu schützen.
    Währenddessen wird im Amt für Arbeittschutz immer mehr rationalisiert und Stellen abgebaut, wozu soll man auch Menschen schützen…..die versauen ja eh nur dat Klima.

    Das Umweltbürokratiemonster wächst und wächst und wächst…..hat inzwischen seine schmierigen Tentakel in fast allen Lebensbereichen des Bürgers verhakt, würgt die Industrie in immer stärkeren Maße, maßt sich an den unmündigen Bürger immer mehr Rechte zu nehmen……langsam reicht es, meine Damen und Herren.

    Wenn ick mal gelegentlich durchs Land fahre und die vielen alten Häuschen so sehe, ohne Isolierung und neue Fenster, dann kann ich mir leicht ausrechnen, das die teilweise sehr alten Besitzer wohl demnächst die Hütte verkaufen müssen, weil se einfach nicht das Geld haben, die Energiewende aus eigener Tasche zu bezahlen.

    Kalte Enteignung durch das Umweltbürokratiemonster mit der fadenscheinigen Ausrede, unbedingt das Weltklima ganz alleine schützen zu müssen.

    Wer schützt uns eigentlich vor dem Umweltministerium?
    H.E.

  144. Tja, Onkel Heinz “Wer schützt uns eigentlich vor dem Umweltministerium?”. Ich denke mal, daß es, rein aus der biologischen Evolution heraus, doch irgendwelche Schmerzgrenzen oder Lebenserhaltungsreflexe geben muß. Bloß passieren dann leider unvorhergesehene Dinge.

  145. #143. Heinz Eng

    Der Schornsteinfeger als Energiespion reicht wohl nicht mehr aus…..

    moin Heinz,

    scheint wohl so. Es ist immer das gleiche System, desto weiter der “Endsieg” in immer unerreichbarere Entfernungen sich verfleucht, desto schriller wird der Ton und desto kruder die Methoden. Geschichte wiederholt sich ;-) Wer braucht eigentlich ein Umweltministerium? Ich nicht!

    karl.s

  146. @Karlchen S.

    Ach ja, der Irrsinn der EE geht in eine neue Runde………nun fangen auch schon die Naturschutzverbände an, sich die Windkraft schön zu lügen.

    http://www.wind-ist-kraft.de/windkraft-pro-und-kontra/
    Gefördert durchs Umweltministerium aufgrund eines Beschlusses des deutschen Bundestages…………geil, wie weit die Windkraftlobby schon die dreckigen Finger in allerhöchsten Kreisen hat und damit kräftig rumrührt.

    “Der Wald ist etwas ganz Besonderes. Aber wie in anderen Kulturlandschaften gibt es auch im Wald mehr oder weniger wertvolle und empfindliche Bereiche.”

    FAZIT: Bei sorgfältiger Prüfung der Umweltwirkungen können auch im Wald genügend Standorte gefunden werden, welche keine oder hinnehmbare Beeinträchtigungen der Tierwelt und des Naturhaushaltes verursachen. Natürliche oder naturnahe Wälder oder solche, die ein harmonisches Landschaftsbild prägen, müssen freigehalten werden.

    Jau, minderwertige Wälder……..werden dann noch ein Stück minderwertig, scheiß doch uff die Viecher, die heut kaum noch ohne Risiko von einer Waldinsel zur nächsten kommen.
    Während sich die großen Player wie RWE und EON aufs Meer und Gigaanlagen konzentrieren, gehen die kleinen Lobbyisten auf die letzten inländischen Freiflächen los um ihren Schrott aufstellen zu können.
    Währenddessen jubelt oder heult, je nach Förderung, die Solarlobby über neue Rekordzahlen und die Energiebauern über tolle Maiserträge………und Speicher sind immer noch nicht in Sicht.

    Ähhmm, nun ja, ick tippe mal das die Solarlobby ein Gesetz durchdrückt , wo dem Häuslebauer mit Solardach auch noch der Akku im Keller über EE-Umlagen/Netzgebühren finanziert wird…….wollen wir wetten .!?

    Es gibt Tage, da hab ick keine Lust mehr, die Karre fährt doch eh gegen die Wand, warum also noch hingucken.
    H.E.

  147. Hoffentlich kommt bei der Einteilung der Wälder der echte deutsche, nordische Rassemischwald gut weg ;-)
    Ich empfehle ein ÖkoInstitut zur Erforschung des Selbigen ;-)

  148. @Onkel Heinz #146

    …..nee klar, und der Bundesverband Windenergie bietet dazu auch gezielt Seminare an:

    Wind im Wald -- Regionalplanung, Projektierung und Akzeptanz

    Das Seminar vermittelt Ihnen, welche Kriterien für die Beurteilung eines Wald-Standortes wichtig sind. Sie werden in der Lage sein, geeignete Waldstandorte einzuschätzen und wissen, was bei der Grundstückssicherung zu beachten ist. Sie erfahren mehr über den forstrechtlichen Ausgleich und erhalten einen Einblick in die speziellen Probleme des Genehmigungsverfahrens und wie man mit ihnen umgehen kann.

    ….parallel dazu müssen natürlich Landschafts- und Artenschutz weiter aufgeweicht werden, um die Gewinne der Windindustrie nicht zu gefährden.

    Leitfaden Rahmenbedingungen für Windenergieanlagen auf Waldflächen in Nordrhein-Westfalen

  149. #146 / #148.

    Heinz und Tim,

    dazu passt ganz aktuell das Geplärre unseres FDP Vorreiters Rösler. Er will mal eben die Umweltauflagen für ein paar Jahre aushebeln, damit der Ausbau der Stromnetze vorankommt. Ich komme mir vor, wie in einer Bananenrepublik, wo Gesetze einen An- und Ausschalter haben ;-) . Und, ob Stromtrassenbau oder Windmühlen im Wald, unsere sonst ach so “besorgten” grünen NGO`s zeigen hierbei, was sie wirklich mit Umwelz- und Naturschutz am Hut haben, nämlich nix.

    karl.s

  150. zu #149.

    irgendwie ist der Text im Link wech. Dieser Link ist besser.

  151. Donnerwetter!

    Die GRÜNEN meinen, ihr Herz für den Gemeinen Deutschen Stromkunden-Deppen entdecken zu müssen! Da kommt das Prinzip „Haltet den Dieb!” gerade recht, gelle?


    Schwarz-Gelb treibt EEG-Umlage in die Höhe

    Wie stark wird die Umlage für die Erneuerbaren Energien 2013 steigen? Darüber wird in diesen Tagen viel spekuliert. Konkrete Zahlen werden erst im Oktober bekanntgeben. Doch schon jetzt ist klar: Ein erheblicher Teil des Anstiegs geht auf die üppigen Befreiungen der Industrie zurück, zulasten der Privathaushalte. Die Bundesregierung muss jetzt die Reißleine ziehen und unberechtigte Privilegien abschaffen.

    Das von Rot-Grün im Jahr 2000 eingeführte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat sich als Motor der Energiewende erwiesen….

    …..als „Motor der Energiewende”, da schau her!

    Ehrlicher wäre zwar „…..als üppig sprudelnde Geldquelle für Energiewendegewinnler” …..aber damit erhält man wohl leider keine Wählerstimmen beim zahlenden Pöbel.

  152. @Donnerwetter! #151

    Die Bundesregierung muss jetzt die Reißleine ziehen und unberechtigte Privilegien abschaffen.

    Ganz recht, z.B. das Privileg, den Strom aus seiner Solarzelle oder seinem Windrad ins Netz einspeisen zu dürfen, ob er nun gebraucht wird oder nicht, und dafür besonders belohnt zu werden. Oder das Privileg, Windräder ins Weite (z.B. ins Meer) zu stellen und dann für hypothetisch gelieferten Strom vom Netzbetreiber entschädigt zu werden, weil dieser noch keine passende Strippe gezogen hat.

    Andererseits ¨unberechtigte Privilegien¨: billigere Energie für Industrieproduktion hält die Produkte für den Verbraucher bezahlbar und die Produktion international konkurrenzfähig. Wer hier von unberechtigten Privilegien faselt und von Abschaffung schwärmt, hat von Wirtschaft keine Ahnung oder strebt absichtlich den Ruin des Landes an oder beides. Anders kann man das nicht erklären, oder?

  153. #151. / #152.

    Tim und Flumi,

    man merkt, das Wahljahr 2013 rückt immer näher und da bringt man sich schon mal in Position, wenn auch reichlich populistisch und inhaltlich am Thema vorbei. Aber von den Grünlingen war und ist auch nix anderes zu erwarten als ideologische Phrasendrescherei.

    Alzheimer im fortgeschrittenen Statidum haben die Typen auch. Beschweren sich, dass sinkende Börsenpreise die EEG Umlage erhöhen, dabei hams den EEG-Blödsinn selbst verzapft!

    Besonders widersinnig: Sinkende Börsenpreise erhöhen die EEG-Umlage. Denn die Ökostrom-Erzeugenden erhalten über das EEG die Differenz zwischen Verkaufserlös des Stroms und den tatsächlichen Erzeugungskosten. Fällt der Börsenpreis um ein ct/kWh erhöht das die Umlage um etwa eine Milliarden Euro.

    Aber was interessiert mich mein Geschwätz von gestern, natürlich nix ;-)

    karl.s

  154. @ Karl:
    Von wegen sinkende Börsenpreise!
    Sie sind gestiegen!
    Den Beweis liefern die Grünen selber:
    SIND DIE ERNEUERBAREN SCHULD AN STEIGENDEN STROMPREISEN?
    Die Grafik gleich auf der ersten Seite zeigt:
    2002 betrug der Börsenpreis etwas über 2 Cent/kWh
    2011 lag er bei etwa 5 Cent/kWh.
    Eine Preissteigerung von 150% in 9 Jahren liegt natürlich weit über der Inflation, ist also eine echte Steigerung. Mindestens 2 Cent/kWh kann man wohl mit Fug und Recht als Zusatzkosten des EEG auf die Rechnung schreiben, da ja ausser dem NIE-Ausbau in diesem Zeitraum keine gravierenden Änderungen stattfanden. Wirklich bemerkenswert ist die Chuzpe, mit der die Grünen gleich unter dieser glasklaren Grafik frech das gegenteil behaupten: “Erneuerbare senken den Börsenpreis”.
    Offenbar muss man grenzdebil sein, um grüne Propaganda auch nur einen Moment lang zu glauben.

  155. #153 karl

    Stell dir mal den spass vor, wenn cdu/csu/fdp auf die “dumme“ idee kommen würden und diesen “makel“ per gesetz abschaffen wollten… ;)

  156. #154

    Lol, die grafik hab ich mir gleich mal aufm smartphone gespeichert.

    Ich freu mich jetzt schon, wenn ich die dem nächsten gläubigen unter die nase reiben kann :D

    Rofl

  157. Apropos Grafik……
    Da hab ick oooch eene gefunden.
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/8/86/Strompreisentwicklung-BRD_2000-2010.png

    Und dann noch diese Aussage

    In Diskussionen wird häufig das Handelsvolumen an der EEX kritisiert. Am Terminmarkt, an dem Erzeugungs- und Vertriebsmengen langfristig preislich gesichert werden, wurden 2008 1.319 TWh[5] gehandelt (zum Vergleich: Stromverbrauch in Deutschland ca. 530 TWh[6]). Am Spotmarkt betrug das Handelsvolumen an der EEX 89 TWh.[7] Der an der Börse ermittelte Preis wird aber meist auch für die überwiegende Anzahl der außerbörslichen Kontrakte übernommen.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Strombörse

    Naja, beim Stromhandel hab ick nun nicht so die Ahnung…….da wäre ein Kaufmann wohl besser geeignet zum erklären.

    H.E.

  158. Nochmal zur Strompreisentwicklung.

    1999 führte Deutschland die Stromsteuer ein, Anfangs 0,77 Cent bis dann 2003 auf 2,05 Cent/kWh
    2007 stieg die Umsatzsteuer (MwSt) von 16 auf 19%
    2008 hatte wir ja eine tolle Weltwirtschaftskrise, an der auch die Strompreise/Energiepreise durch den gewaltigen Anstieg der Ölpreise mächtig stiegen.

    Leider habe ich keine Übersicht über den Anstieg der Netzgebühren, die ja aufgrund der Ausbaumassnahmen im Zuge der Energiewende auflaufen.

    Ergo, lügen die Grünen sich selber in die Taschen, denn ein fetten Brocken am Strompreis staubt Papa Staat mit ab.
    1998 war der Anteil Steuern, Abgaben und Umlagen bei 24,5 % und im Jahre 2012 schon bei 45,4 %……..aber auf die bösen Energiekapitalisten rumhacken, wo se den meisten Unsinn selber in Gang gesetzt hatten, verlogene Partei, dat.
    H.E.

  159. Wer hat sich auf die Fahnen geschrieben die Energiewende zu meistern?………dat Umweltministerium.
    Tja liebe Mitleser, dieses Ministerium scheint sich aber irgendwie selber auf den Füssen zu stehen….

    Strengere Grenzwerte beim Elektrosmog gefährden Energiewende

    Wegen der Furcht vor Elektrosmog hat das Bundesumweltministerium die Grenzwerte für den Netzwertausbau verschärft. Das verzögert nun den Bau neuer Leitungen……….

    Das Umweltministerium habe mitgeteilt, die Verschärfung sei “nicht durch neue Erkenntnisse hinsichtlich der Wirkung elektromagnetischer Felder” ausgelöst, sondern soll die Akzeptanz neuer Leitungen steigern. Homann befürchtet dagegen, dass die Bürger eher verunsichert

    So, nachdem sich mein Zwerchfell etwas erholt hat……wir ham zwar keine wissenschaftlichen Erkenntnisse aber Angst, das der Bürger Angst hat.
    Mein täglich Blödsinn gib mir heute, Danke liebes BMU.
    H.E.

  160. So, eine kleine nette “Gute-Nacht-Geschichte” hätt ick noch uff die schnelle.

    Gigantischer Kraftwerksausbau in den Golfstaaten

    Das Programm für Lebensmittelsicherheit in Katar wirft ein Schlaglicht auf die ehrgeizigen Pläne der Golf-Staaten zum Ausbau ihrer Strom- und Wasserversorgung. „In den nächsten acht Jahren werden die Staaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) bei anhaltendem Wachstum zusätzliche Elektrizitätskapazitäten von 71.000 Megawatt aufbauen müssen“, sagt Angus Hindley, Research Director des angesehenen Fachmagazins „Middle East Economic Digest“ (MEED).

    Beim Ausbau ihrer Stromversorgung gehen die Staaten dabei unterschiedliche Wege: Die VAE wollen für 20 Milliarden Dollar vier Atomkraftwerke von einem Konsortium unter Führung des südkoreanischen Konzerns Korea Electric Power Corp (Kepco) bauen lassen und haben gerade ein Uran-Lieferabkommen mit Australien abgeschlossen. Dagegen setzt Katar verstärkt auf erneuerbare Energien……

    Ich tippe mal, das eine oder andere Kohle/Gaskraftwerk wird da auch noch zu kommen.
    Bisher starrt ja alles gebannt auf China und Indien…….und die Golfstaaten wachsen ungerührt vom europäischen Klimawahn weiter und weiter und weiter.

    Europa und seine bekloppte Klimaschutz-Strategie mit bewussten “Todsparen” wird diesen Kontinent langsam aber sicher aus den Analen der Geschichte als Wirtschaftskraft streichen.
    Vllt spielen wir ja dann das Bio-Agraländle um die reichen Staaten mit Essbaren zu versorgen, dat wir dann mit Eselskarren bis an die Grenze bringen.
    Oh man, hoffentlich muss ich das nicht mehr miterleben.
    H.E.

  161. @Heinz Eng #160
    Wir habe doch noch irgendwie Gasreserven, deren Förderung uns zu gefährlich scheint. Andere sehen das wohl anders. Mal sehen wie unsere alternativ betriebenen Truppen eventuellen Begehrlichkeiten entgegentreten wollen. Erlebe ich wohl nicht mehr, aber irreal ist das nicht.

  162. #157 heinz
    guck ma hier: Eine Wende zum Besseren? Herausforderungen der Energiepolitik für die Elektrizitätsversorgung

    da ist u.a. ein recht anschauliches kapitel über die preisbildung am deutschen strommarkt bei.

    und auch noch was von unserem herrn heller ;)

  163. #162. michael m.

    moin micha,

    diese Seite ist auch ganz gut zum Verständnis der Energiepreisbildung. Das bla bla zum EEG einfach überlesen ;-)

    Lediglich 13 Prozent des Stromes werden an der EEX umgeschlagen. Die restlichen 87 Prozent stammen aus direkten Lieferverträgen zwischen Stromerzeugern und -abnehmern. Dabei wird auch oft der Begriff OTC-Handel verwendet, was für „Over The Counter“ steht und übersetzt bedeutet: über den Ladentisch. Diese Verträge werden außerbörslich geschlossen und haben eine mittel- bis langfristige Laufzeit.

    Der Börsenpreis hat also eher einen geringen Einfluss auf die Gesamtstromkosten.

    karl.s

  164. #159. Heinz Eng

    Strengere Grenzwerte beim Elektrosmog gefährden Energiewende

    moin Heinz,

    wenn das alles nicht so furchtbar dämlich und traurig wäre, könnte man sich glatt “totlachen” :-) Soviel Dilettantismus auf einen Haufen ist ja kaum noch auszuhalten.

    karl.s

  165. @Karlchen

    Naja, ick hab mich gestern Abend vor Lachen nicht mehr halten können……..wenn man denkt es kann nicht mehr schlimmer kommen, ist da immer noch das Umweltministerium.

    Und ab Morgen darf dann kein elektrisch Licht mehr benutzt werden, es könnte ja sein, das sich ein Deutscher sogar vor seinen eigenen Schatten fürchtet. (passgerechte Studien liegen schon in den Schubladen)

    Einziger noch möglicher Ausweg aus diesen Dilemma……..der große Knall am Elektrohimmel, temporäre Hungersnöte, abschneiden der Bevölkerung von ihrem technischen Spielzeug, tagelanger Ausfall der staatlich grünkontaminierten Medien……und ein anschließendes Erwachen des fettgefressenen Wohlstands-Überdruss-Deutschen aus seinen Albtraum der Allmachtsphantasie.

    Nee fette und überfressene Katze jagd auch keine Mäuse mehr.

    Onkel Heinz…….wer hier nicht durchdreht, ist selber schuld

  166. Beitrag von ZETTEL:

    Deutschland im Öko-Würgegriff (32): Die Energierevolution frißt ihre Kinder

    Heute findet ein “Energiewende-Treffen” zwischen Wirtschafts­minister Rösler, Netzbetreibern und Vertretern der norddeutschen Bundesländer statt. Das Thema ist der “stockende Ausbau von sogenannten Offshore-Windparks”. Das heutige ZDF-Morgenmagazin hat sich ausführlich mit dem Thema befaßt……</blockquote

  167. Mein Lieblings-Umweltschutzverein Deutschlands……..BUND hat wieder mal ne neue Idee.

    Abwrackprämie

    BUND fordert Abwrackprämie für Stromfresser

    Umweltschützer und Branchenverbände für erneuerbare Energien haben Abwrackprämien für Stromfresser gefordert. Das solle Anreize dafür schaffen, Geräte mit hohem Energiebedarf wie etwa alte Kühlschränke auszumustern, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND), des Bundesverbandes Erneuerbare Energien (BEE) und der Deutschen Unternehmensinitiative Energieeffizienz (DENEFF).

    BUND………Lobbyist der EE-Industrie und der Hauhaltsgerätehersteller, fordert also vom Steuerzahler, nun auch noch per Abwrackprämie die notleidende Konsumgüterindustrie zu unterstützen, so weit-so mies.

    Zur Info……präzisere Schätzungen gehen davon aus, das der Nettostrompreis für 2013 um 2,7 -- 3,0 Cent/kWh steigen wird, natürlich zuzüglich Märchensteuer.
    Unsicherheitsfaktor wird der wahre Wert der EE-Umlage und die Netzgebühren der vorgelagerten Netze sein….aber dat wissen wir dann wohl erst im Oktober genauer.
    Hurra…….wir kommen schon bald an die magische 30 Cent-Linie…..und das, wo die Energiewende noch nicht einmal richtig angefangen hat.
    Kühlschränke werden dann eh nicht mehr gebraucht, dat bisserl Fressen können sich ja die Armen aus den Mülltonnen der Supermärkte fischen.

    H.E.

  168. #167. Heinz Eng

    BUND fordert Abwrackprämie für Stromfresser

    moin Heinz,

    wenn Blödheit Pickel schlagen würde, dann würde der BUND wie ein Streuselkuchen umherlaufen :-) Die Jungs haben voll einen an der Waffel. Aber so ist das im Leben. Ist erst einmal eine Subvention per Gesetz zum Leben erweckt, zieht diese unweigerlich nachgelagerte Subventionen nach sich, um Verwerfungen der ersten Subvention aufzufangen. Auf die Idee, dass vielleicht die erste Subvention wieder abgeschafft werden könnte und sich damit das Problem allein erledigt, kommen diese Dummdödel natürlich nicht.

    gruß
    karl.s

  169. Hier ein weiterer interessanter Artikel zu den Energiekosten

    Die öffentliche Diskussion der Energiewende hat eine neue Richtung eingeschlagen. Schuld an den steigenden Strompreisen in Deutschland seien auf einmal nicht mehr die Milliardenkosten für den Bau von Solar- und Windparks, Biomasse-Anlagen und Stromnetzen. Schuld sei jetzt “die Industrie”, die sich durch geschicktes Lobbying eine Vielzahl von finanziellen Entlastungs-, Kompensations- und Ausnahmeregelungen erschlichen habe und sich damit aus der Solidargemeinschaft des “nationalen Gemeinschaftswerks” Energiewende verabschiedet hat.

    Auf diese Argumentationslinie hat sich die Lobby der Ökostrom-Branche verständigt, nachdem sie durch die ungebremste Kostenentwicklung zuletzt immer stärker unter Druck geraten war. Ihr neues Credo: Nicht die absolute Höhe der Kosten sei das Problem, sondern nur ihre ungerechte Verteilung.

  170. Solidargemeinschaft des “nationalen Gemeinschaftswerks” Energiewende

    Ist man selber schuld, wenn man hier die Sprache des Untiers heraushört? Auch

    ungerechte Verteilung

    deutet auf den Geist, der hier dahintersteht. Mit Verteilen ist noch nie etwas geschaffen worden.

  171. @Flumi

    Mit Verteilen ist noch nie etwas geschaffen worden.

    …..doch, gleiche Armut für Alle (….na vielleicht net gerade für alle, aber doch für die meisten).

  172. #170. / #171

    Tim und Flumi,

    …..doch, gleiche Armut für Alle (….na vielleicht net gerade für alle, aber doch für die meisten).

    dann gibts wieder so etwas wie hier auf Zuteilung. Würde dann heute “Bundesbezugskarte für dringendst notwendige Ernährungs- und Energiekontingente” oder so ähnlich heißen.

    karl.s

  173. #172

    … dann gibts wieder so etwas wie hier auf Zuteilung.

    Das ist schon toll: Schweineschlachtfett, Butter, Margarine, Käse, Quark, Speiseöl, Woche für Woche vorgezählt — kleinteiligstes Mikromanagement, bei dem jedem Bürger klar wird, wie sorglich sich Vater Staat um sein Wohlergehen im kleinsten Detail kümmert. So ähnlich (nur computerisiert und daher prinzipiell noch stärker detaillierbar) darf man sich wohl die NIE-Stromzuteilung per Smart Grid vorstellen.
    Z.B. bekommt jeder Stromkunde per Email einen Plan, ob und wann er Wäsche waschen, Essen kochen, Licht einschalten usw. darf.

    Dennoch bleibt der Kunde König:

    Auf Wunsch des Verbrauchers kann, soweit verfügbar, auf die Käseabschnitte Quark in doppelter Menge abgegeben werden.

    (Gilt für unsere Qualitätsmedien noch heute!)

  174. #173. Fluminist

    Auf Wunsch des Verbrauchers kann, soweit verfügbar, auf die Käseabschnitte Quark in doppelter Menge abgegeben werden.

    Und für unsere vegetarischen- und veganischen Freunde gibt es dreifach Tofu, weil voll öko. Wer fein brav ist, wird nämlich belohnt. Dies hier habe ich gerade im Klimaforum auf wetteronline gefunden. Besser kann man den Wahnsinn nicht auf den Punkt bringen!

    karl.s

  175. Von den Deutschen lernen heißt siegen lernen!

    WELTWOCHE: Der grün-industrielle Komplex

    Der von Windkraft- und Solaranlagen teuer erzeugte Strom ist auf dem Markt praktisch wertlos und bringt der Umwelt mehr Nach- als Vorteile. Eine mächtige Öko-Lobby sorgt in der Schweiz dafür, dass trotzdem Milliarden investiert werden. Die Rechnung werden unsere Kinder zahlen…..

    ….wer hat’s erfunden?

  176. Mein täglich Energiewahnsinn gib mir heut……

    Gaskraftwerke werden zur Last

    „Gaskraftwerke hängen uns wie ein Klotz am Bein“, klagt ein Energiemanager in diesen Tagen. Der Seufzer lässt aufhorchen. Denn eigentlich sind die emissionsarmen Gaskraftwerke die Lieblinge von atomausstiegswilligen Politikern, gleich nach Windrädern und Solarmodulen. Die Versorger jedoch halten sich mit neuen Investitionen zurück, erste Werke werden abgeschaltet. Jürgen Tzschoppe, Chef der deutschen Tochter des staatlichen norwegischen Energiekonzerns Statkraft, sagt es etwas gewundener. „Wir sehen derzeit keine Marktsignale für den Aufbau zusätzlicher Gaskraftwerkskapazitäten in Deutschland.“………….

    Der Rollenwechsel der Gaskraftwerke vom Hätschel- zum Stiefkind hat zwei Gründe: Es gibt zurzeit zu viel Strom aus Wind- und Sonnenenergie in Europa, der zum Teil sogar kostenlos über die Grenzen gedrückt wird. Zudem ist Erdgas zu teuer für viele Kraftwerksbetreiber.

    Tja, sowat passiert wenn Ethik-Kommissare eine Energiewende beschließen ohne den Deliquenten zu berücksichtigen.
    Allgemeiner deutscher Konsens…….wir sind ab sofort Öko und wenden zum Wohle Gajas die Energie………..und wenn die Energiewirtschaft wagt zu maulen, gibbet mediale Prügel bis se endlich einknicken oder genervt abwinken.

    Hurra, die Physikabwähler sind in der Überzahl……….na mal sehen, wann uns das soziologische Großexperiment mit einen lauten Knall um die Ohren fliegt.
    H.E.

  177. Heinz,
    gibt es denn eine belastbare Größe über den Verbrauch von GuDs, die als backup laufen? Die führen immer nur Gaspreise und Fehlstunden wegen EE an. Ich stelle mir noch zusätzlich einen gehörigen Mehrverbrauch/ KWh infolge von hoch-und runterfahren vor.

    Der Elektroing. gestern speist seine Hauptgrundüberzeugung aus eingesparten fossilen Brennstoff durch EE.

  178. Ich stelle mir noch zusätzlich einen gehörigen Mehrverbrauch/ KWh infolge von hoch-und runterfahren vor.

    Eine Abschätzung ist hier zu finden: CO2-Vermeidung durch „Erneuerbare“ Energien?

    Daneben gibt es eine Reihe von Studien, am bekanntesten ‘Bentek’, die übereinstimmend das selbe sagen: Wind und Solar sparen unter dem Strich gar nichts.

  179. #177, #178
    In diesem Zusammenhang ist auch eine neue Studie von Valentino et al interressant. Sie versuchen die Emissionen der unregelmässig betriebenen Backup-Kraftwerke zu modellieren. Die Studie basiert auf Daten einen Energierversorges in Illinois und dreht sich daher hauptsächlich um Kohlekraftwerke. Es steht aber auch ein bisschen was über Gaskraftwerke drin. Der Abstract lautet:

    ABSTRACT: This paper discusses the environmental effects of incorporating
    wind energy into the electric power system. We present a detailed emissions
    analysis based on comprehensive modeling of power system operations with
    unit commitment and economic dispatch for different wind penetration levels.
    First, by minimizing cost, the unit commitment model decides which thermal
    power plants will be utilized based on a wind power forecast, and then, the
    economic dispatch model dictates the level of production for each unit as a
    function of the realized wind power generation. Finally, knowing the power
    production from each power plant, the emissions are calculated. The emissions
    model incorporates the effects of both cycling and start-ups of thermal power
    plants in analyzing emissions from an electric power system with increasing
    levels of wind power. Our results for the power system in the state of Illinois
    show significant emissions effects from increased cycling and particularly startups
    of thermal power plants. However, we conclude that as the wind power penetration increases, pollutant emissions decrease
    overall due to the replacement of fossil fuels.

    Ihre Ergebnisse waren für sie wohl nicht so zufriedenstellend. Sie Schliessen daher mit der Bemerkung:

    At the same time, there is likely to be a
    shift toward faster and more flexible thermal generation, such as
    gas turbines, that can efficiently respond to changes in wind
    power output. This is an area for potential improvement in the
    analysis, and the consideration of expansion and retirements of
    thermal power plants is likely to lead to greater emissions
    reductions due to wind power.

    Diese flexiblere Reaktion kann m.E. nur mit reinen Gasturbinen erreicht werden und die sind immerhin min. 15% weniger effizient als GuD-Kraftwerke. Bin mal gespannt auch Valentino at al’s nächste Analyse. Da wollen sie das Thema wohl angehen.

  180. Jetzt ist die Katze aus dem Sack. Stromendverbraucher soll für Ausfälle der offshore -- Windpark- und Netzbetreiber haften!
    Siehe dazu hier.

    karl.s

  181. @karl.seegert #180
    Und selbst der unschuldige Wortlaut zeigt, welch seltsame Vorstellungen von Stromerzeugung in den Köpfen herumgeistern:

    [...] Verordnungsentwurf des Bundeswirtschaftsministeriums [...]
    Der legt fest, welche Entschädigung einem Windparkbetreiber wann zusteht, falls der erzeugte Strom nicht abtransportiert werden kann.

    So, als könnte man Strom quasi auf Halde produzieren und nachher abtransportieren. Nee, nee, liebe Leute, wenn kein Netzanschluß da ist, kann auch kein Strom erzeugt werden (es sei denn, man schließt den Generator kurz: wäre zwar blöd, aber wer weiß, was den Erneuerbaren alles einfällt)!

  182. hier mal ein interessanter Artikel zu Politikern und Medien in Bezug auf die Energiewende. Wirklich lesenswert!
    karl.s

  183. #181. Fluminist

    (es sei denn, man schließt den Generator kurz: wäre zwar blöd, aber wer weiß, was den Erneuerbaren alles einfällt)!

    in der Beziehung sind die erneuerbaren Subventionsabzocker sehr kreativ. Die Lobbymaschinerie läuft da voll auf Hochtouren! Es wird sicherlich eine “passende” Lösung geben ;-)

    karl.s

  184. hier mal ganz aktuell auf Financial Times

    Das schmutzige Geheimnis der Energiewende

    ……………….Wir sollten also wenigstes ehrlich sein -- in Zeiten, in denen Armeen von Vertretern und “Beratern” von Enercon, Repower oder den vielen obskuren Solardienstleistern durchs Land ziehen. Es geht nicht um ein höheres Ziel oder einen guten Zweck. Das ist die Story, die bei Bürgerversammlungen erzählt wird. Es geht ums Geld.
    Genauer gesagt: um richtig viel Geld für richtig wenige, Geld, das sich Betreiber, Investoren, Verpächter und Hersteller aufteilen. 16,4 Mrd. Euro betrug die EEG-Umlage 2011, im kommenden Jahr sollen es 20 Mrd. sein. Die Gemeinden werden mit Steuerversprechen geködert (oder gespalten), die oft nicht eingehalten werden. Bedenken oder Einwände werden auf diese Weise einfach weggekauft…………………

    Ich bin beeindruckt, dieser Artikel läßt an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig.

    karl.s

  185. Energiewende, dezentral, bürgernah, Konzernlos alternativlos……..blah, blah, blah.

    Munich Re kauft Windparks

    Der weltgrößte Rückversicherer hat sich drei britische Windparks zugelegt. Auch größere Investitionen in Stromnetze sind möglich…………..
    Mittelfristig plant das Münchener Unternehmen in diesen Bereich 2,5 Mrd. € zu stecken.

    Kann ja nicht angehen das nur unsere bösen Energiekonzerne Geld verdienen mit den neuen tollen ineffizienten Energiewunder.

    Tennet will Netz nicht verkaufen

    Auf einen Artikel, demzufolge die Versicherer Allianz und Munich Re das Tennet-Hochspannungsnetz übernehmen wollen, äußerte sich eine Sprecherin von Tennet wie folgt: „Tennet erwägt nicht, das deutsche Netz zu verkaufen.” , so berichtet die “Financial Times”…….

    Die Müncher Rück…..sind das nicht auch die Leutchens, die eine äusserst freundschaftliche Beziehung zum PIK pflegen?
    Ach ja, während Neokommunisten von der Volkstromerzeugung träumen, machen die Finanz-Säcke schon mal ihre zukünftigen Gewinne klar, na klar doch.
    Klimawandelgebrabbel……..wem nützt es?
    H.E.

  186. #184 @Karlchen

    Wenn Sie also das nächste Mal ein Windrad sehen, denken Sie nicht: Das ist schön oder hässlich. Oder sauber oder störend. Denken Sie einfach: Glückwunsch! Da ist jemand verdammt reich geworden.

    Echt süffisant der letzte Satz……..-.dafür umso aggressiver die Kommentatoren, wie ertappte Diebe die sich nun rechtfertigen müssen, jaja…..so sind se halt, die Energiewendekriegsgewinnler.

    H.E.

  187. @Onkel Heinz

    Denken Sie einfach: Glückwunsch!

    …..deshalb ist ja der unbedingte Glaube an die „vom Menschen verursachte Erderwärmung” und die dadurch notwendige Große Transformation (alternativlos !!!) so wichtig. Wahrhaft Gläubige denken nicht, sie glauben einfach, tun Buße…… und vor allem stellen sie keine dummen Fragen.

  188. #187. Tim Hardenberg

    und vor allem stellen sie keine dummen Fragen.

    vor allem nicht diese: cui bono?

    karl.s

  189. Karl Seegert hat den Link in #184 zwar schon mal gepostet, aber doppelt hält besser:

    Das schmutzige Geheimnis der Energiewende

    Diese neuen Wendegeschichten erzählen vor allem von Geld. Von friesischen Bauern, bei denen ein Ferrari zwischen Traktor und Schlepper steht und die sich jeden Morgen fragen, ob sie ihr Feld, auf dem Windräder stehen, noch pflügen sollen oder nicht.

    Oder von einer bekannten deutschen Kanzlei, die einen zweistelligen Millionenbetrag in Sonnenparks investiert hat, einen Teil der Summe schön als Sonderabschreibung geltend machte und nun händeringend überlegt, wie sie die Hunderttausende, die jeden Monat hereinkommen, steuerlich schonend gestaltet.

    Oder von dem bayerischen Landwirt, der auf das große, glitzernde Solarzellenkleid seiner Scheunen zeigt und grinsend sagt: “Das sind jetzt 20.000 Euro pro Monat.” ….

    Für uns ständige „ScienceSkeptiker” ist das ja alles nix Neues, aber Gelegenheitsmitleser sowie alle dach- und ackerlosen Stromkunden sollten diesen Artikel unbedingt lesen.

  190. Danke Tritium,

    man könnte sagen, dass die ca 1000h pa der EEs nichtmal für 1000h “eingesparter Laufzeit der konventionellen KW entsprechend Brennstoff spart. KKW sowieso nicht , die anderen konventionellen KW haben durch hoch. und runterfahren ihrer Leistund entsprechenden Mehrverbrauch.

    Eigentlich ist das auch ohne Physikstudium begreifbar und logisch. Warum komme ich mit dem Argument nicht weiter?
    Das kann nur eine Art Blockade im Gehirn sein. Wenn es ein “Studierter” zu begreifen scheint, beendet er sofort die Diskussion. Ich denke, er will die Konsequenzen nicht wahrhaben, weil es schlimm sein Weltbild verletzt, das ihm ein Leben lang eingeimpft wurde.
    Ich werde halt nicht mehr widersprechen, wenn so ein ideologischer Unsinn erzählt wird. Ich werde beäugt, wie ein Idiot. Dabei weiß ich nur, ich muß irgendwie der Gehirnwäsche entgangen sein.

  191. #189. Tim Hardenberg

    sowie alle dach- und ackerlosen Stromkunden sollten diesen Artikel unbedingt lesen.

    moin Tim,

    und das dürfte der überwiegende Teil der Bevölkerung sein. Der Artikel bringt es wirklich auf den Punkt. Es geht ums Geld, um nichts anderes. Denn, wenn z.Bsp. Umweltschutz ernst gemeint wäre, dürften solche Landschaftsverschandelungen, wie wir sie derzeit erleben müssen, gar nicht vorkommen. Aber das interessiert diesen Abzockern einen feuchten Kehricht. Die Sache ist voll aus dem Ruder gelaufen. Hier hilft eigentlich nur eines: den Geldhahn abdrehen! Was politisch gewollt war, kann auch nur die Politik wieder revidieren. Und solche Artikel helfen, entsprechenden Druck auf die Politiker aufzubauen!

    karl.s

  192. Endlich mal zwei gute Nachrichten……..

    Ein Kohle-Koloss soll die Energiewende sichern

    RWE bringt westlich von Köln das größte Braunkohle-Kraftwerk der Welt ans Netz – inmitten der deutschen Energiewende. Ein Widerspruch? Mitnichten, sagen Firmenmanager und Politiker…….

    Der “Wirkungsgrad” der neuen Kraftwerke, also das Verhältnis von Brennstoff-Einsatz und Stromproduktion, ist mit 43 Prozent weltweit unerreicht, freut sich RWE-Chef Terium: “Gäbe es die Olympischen Spiele für Stromerzeugung, dann wäre dies eine klare Goldmedaille.”

    Das Großkraftwerk, das rund 13 kleinere Alt-Kraftwerke im rheinischen Revier ersetzen soll, sei um gut ein Drittel klimafreundlicher und effizienter als die Vorgängermodelle und stoße im Saldo 6 Millionen Tonnen weniger Treibhausgas Kohlendioxid aus. Das Kraftwerk ist 170 Meter hoch und belegt eine Fläche von 52 Fußballfeldern.

    Gott sei Dank konnte wenigstens dieses Kraftwerk rechtzeitig vor dem Winter in Betrieb gehen, jetzt stellt sich für mich die Frage, wie hoch die Gesamtleistung der 13 Altkraftwerke war…….

    “Die Ökostrom-Umlage ist verfassungswidrig”

    Die Textilindustrie klagt gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz. Das wichtigste Instrument zur Durchsetzung der Energiewende in Deutschland steht juristisch offenbar auf tönernen Füßen………….

    …Der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie hat jetzt vor drei deutschen Landgerichten Klage gegen das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eingereicht….

    …”Auf Deutschland rollt eine unkalkulierbare Kostenlawine zu”, begründete Wolf-Rüdiger Baumann, Hauptgeschäftsführer des Verbandes das juristische Vorgehen. Die EEG-Umlage habe bereits heute zu Zahlungsverpflichtungen von mehr als 200 Milliarden Euro geführt: “Diese Subventionsmaschine muss gestoppt werden.”

    na da drück ick doch mal ganz fest die Daumen und bewundere nebenbei auch den Mut des Textilverbandes, schön das endlich mal jemand den Anfang gemacht hat.
    Dat die EE-Industrielobby jetzt natürlich aufschreit wundert mich nu jarnich…….die hatte die letzte Jahre wohl genug Fettlebe auf Kosten der einfachen Stromkunden, wird Zeit dat man die wieder soweit zurückschrumpft, wie dat vor Scheer und Genossen war.
    Wenn schon unsere Regierungszwerge nicht in der Lage sind den völlig ausser Rand und Band gelaufenen Zubau der NIE zu deckeln, dann muss halt mal der Mittelstand mit der Faust auf den Tisch kloppen.

    Gibt es doch noch Hoffnung in diesen unseren schönen Land?
    H.E.

  193. @karlchen

    Denn, wenn z.Bsp. Umweltschutz ernst gemeint wäre, dürften solche Landschaftsverschandelungen, wie wir sie derzeit erleben müssen, gar nicht vorkommen.

    …..wobei die „Landschaftsverschandelungen” wohl noch der „harmlosere” Aspekt bei der Schaffung des Schönen Neuen Wind-Sonnen-und-Biogas-Paradieses sind. Weit schlimmer ist, dass es sich um Umweltzerstörung brutalster Art handelt.

  194. #192 Und noch eine Nachricht:

    Niebel fordert Verkaufsstopp für Biosprit E10

    15.08.2012 · Mit Dirk Niebel hat erstmals ein Mitglied der Bundesregierung einen Verkaufsstopp für Biosprit gefordert. Der Entwicklungsminister sieht einen gefährlichen „Konflikt zwischen Tank und Teller“. Grund sind global steigende Nahrungsmittelpreise.

    Rein in die Kartoffeln, raus aus den Kartoffeln … erst Zwangsverkauf, dann Verkaufsverbot. Manchmal hat man den Eindruck, unser Leben ist zu kostbar, um seine Gestaltung ausgerechnet Polikern zu überlassen.

  195. @Onkel Heinz #192

    Gott sei Dank konnte wenigstens dieses Kraftwerk rechtzeitig vor dem Winter in Betrieb gehen….

    …..jo, Neurath ist endlich in Betrieb, aber die linksradikalen Bekloppt_Innen der „AusgeCO2hlt”-Sekte blasen bereits zum Sturm auf den neuen bösen „Klimakiller”:

    Ankettaktion auf Hambachbahn

    Nachdem gestern bereits 90 Aktivist_innen für über 10 Stunden das Kohlezugfahren auf der Hambachbahn durch eine Sitzblockade verhindert haben, haben sich heute morgen drei Aktivisten an den Schienen angekettet. Die Kampagne ausgeCO2hlt und das Klimacamp erklären sich solidarisch mit den Aktivisten.

    Einer der drei angeketteten Flachpfeifen, die sich selbst „Aktivist_Innen” nennen, war der nette kleine Clumsy, der natürlich auch gleich per Pressemitteilung (PDF zum Download) der Welt treuherzig seine edlen Beweggründe mitteilen muss. Natürlich will er auch gleich den ganzen Kapitalismus abschaffen, klar!

    Clumsy, einer der Festgeketteten begründet seine Teilnahme an dieser Aktion so:

    „Unserem Planeten und den darauf lebenden Spezies läuft die Zeit davon. Doch obwohl die Anzeichen des Kollaps unserer Ökosysteme unübersehbar sind, werden nicht die nötigen Konsequenzen daraus gezogen. Anstatt sofort aufzuhören fossile Energieträger zu verbrennen werden mit immer extremeren Methoden die letzten Reste aus der Erde gepresst. Das wird sich auch nicht ändern, solange Gesellschaften existieren, die auf Herrschaft und Ausbeutung basieren.“

    Dass sich die „Büttel des Schweinesystems” auch noch erdreistet haben, die angeketteten Weltklimaretter von den Gleisen zu holen und – wie mit Kriminellen üblich – erstmal in Gewahrsam zu nehmen – findet Peter Singer, Sprecher der Gruppe Die Linke im Braunkohlenausschuss, dann überhaupt nicht mehr lustig:

    Peter Singer sagte am 9. August 2012 um 09:31:

    Liebe Aktivisten,

    eine sehr mutige Aktion. Fassungslos lese ich gerade in der Kölnischen Rundschau, dass die Aktivisten dem “Staatsschutz” vorgeführt wurden. Ein bezeichnendes Bild der Herrschaftsverhältnisse. Meine Solidarität gilt den Betroffenen. RWE rüstet auf, halten wir dagegen.

    …..und morgen wird geschottert, Genossen!

    Wir werden den Kapitalistenschweinen von RWE schon zeigen, wo der Hammer hängt!

  196. Wir werden den Kapitalistenschweinen von RWE schon zeigen, wo der Hammer hängt!

    … gleich neben der Sichel

  197. Die Gehirnwäsche in Deutschland ist perfekt. Es wird bis 15 Jahre dauern dies vorsichtig wieder aufzulösen ;-)

  198. Altmaier kündigt 10-Punkte-Programm an

    Comedy in Reinstform Altmaier nehme ich ab, dass er seinen Schwachsinn glaubt.
    Man muß aber mit dem Klammerbeutel gepudert worden sein, wenn mann das glaubt. Der Riege der ExUmweltminister nehme ich das auch ab, nur bei Kernphysikerin Merkel glaube ich das nicht.

    Merkel ist z.Z. in Kanada bei Harper. Als Vasall von Obama nahm er sich auch die Freiheit, Kyoto zu kündigen.
    Aber er spart brav.
    Wie kommt nun Altmaier wieder auf das untergehende Schiff Klimaschutz????

    Neben der Energiewende wolle er den Klimaschutz wieder stärker in den öffentlichen Fokus rücken, sagte Altmaier am Donnerstag in Berlin bei der Vorstellung seines politisches Programms als Minister. „Das Thema Klimaschutz ist für mich ein Herzensanliegen“, sagte er.

    Nach 20 Jahren Gehirnwäsche kettet sich nur eine handvoll wohlmeinender Idioten an der Schiene an, hofft er, dass wir uns alle an den Schienen der Bundesbahn anketten?

    Dann wollte er sich vor 2 Monaten noch um die Asse kümmern. Hier kann er als Schildbürger in die Geschichte eingehen.

    Am Freitag wird Altmaier das marode Atommülllager Asse bei Wolfenbüttel besuchen, um sich über einen drohenden massiven Verzug bei der Bergung radioaktiver Abfälle zu erkundigen. „Wir dürfen solche offenen Wunden in der Natur nicht einfach hinnehmen, vor allem wenn sie von Menschen verursacht worden sind.“

    Die offenen Wunden sind höchstens in den Köpfen entstanden ;-)

    ER will also in etwa soviel strahlenden Medizinabfall aus der Asse holen, wie im Deckgebirge drüber vorhanden ist.
    Ich schmeiß mich weg vor lachen.

    Kleiner Tipp, alleine das Matterhorn übertrifft mit seinem strahlenden Granit die Asse. Sind die Schweizer schon auf die Idee gekommen, das Matterhorn einzugraben?

    Heute nennt er sein 10 Punkte Programm, mal sehen, was so ein unnötiger U Minister in gut zwei Monaten für unser Vaterland so gearbeitet hat, vermute, es wird wieder comedy vom Feinsten werden.

  199. Natürlich, das Allerwichtigste, was Deutschland jetzt braucht, ist eine flächendeckende Invasion von Erneuerbaren Energieberatern (Neue Nachhaltige Arbeitsplätze !!!), dann ist die Energiegerechtigkeit wieder hergestellt und alle Leute sind zufrieden….. Geht’s eigentlich noch ‘ne Nummer dümmer?

    Altmaier stellt Zehn-Punkte-Programm vor

    Angesichts hoher Strompreise stellte Altmaier eine kostenlose Energieberatung für alle in Aussicht. „Unser Ziel ist es, dass alle Bürger kostenlos eine gute Energieberatung erhalten“, sagte er den Zeitungen der Essener WAZ-Gruppe. „Das würde auch Menschen mit einem geringen Einkommen zugutekommen.“

  200. Geht’s eigentlich noch ‘ne Nummer dümmer?

    Nee, 1 altmaier ist schon mächtig gewaltig ;-)

    ein Beitrag dazu ist wohl auch im Mülleimer ;-(

  201. #198

    Angesichts hoher Strompreise stellte Altmaier eine kostenlose Energieberatung für alle in Aussicht.

    Kostenlos: d.h. finanziert durch eine angemessene, auf den Strompreis aufgeschlagene Umlage.

    Wieder ein Problem ruckzuck erledigt, das ist Kompetenz.

  202. #194. Fluminist

    „Konflikt zwischen Tank und Teller“

    auch “Essen auf Rädern” genannt ;-)

    karl.s

  203. @Rassbach

    Nu isser frei, der Spam……*grins*

    H.E.

  204. @ Tim Hardenberg #198

    dass alle Bürger kostenlos eine gute Energieberatung erhalten

    Ham wer doch schon. In der Schule heitß das schlicht und ergreifend “Religionsunterricht”.

  205. Die Angestellten der Firma sind auch nicht mehr das, was sie mal waren ;-)

  206. @Bächlein #198

    Dann wollte er [Altmeier] sich vor 2 Monaten noch um die Asse kümmern. Hier kann er als Schildbürger in die Geschichte eingehen.

    …..vielleicht sollte er sich stattdessen mal ein wenig mehr Sorgen um Herfa-Neurode machen.

    Der giftigste Ort der Welt ist in Nordhessen

    Wer den giftigsten Ort der Welt sucht muss nicht weit reisen: Er liegt in Nordhessen. In der Untertagedeponie Herfa-Neurode. Allein die dort gelagerte Menge Arsen könnte die gesamte Menschheit töten.

  207. Mit Blick auf die Furcht vor steigenden Strompreisen erklärte Altmaier, es dürfe durch die Energiewende keine “schwerwiegenden sozialen Verwerfungen” geben. Haushalten, insbesondere auch einkommensschwachen, solle durch kostenlose Energieberatung geholfen werden. So könne hier über 30 Prozent an Strom gespart werden. “Das wäre eine Möglichkeit, steigende Strompreise auszugleichen.” Die Kosten der Energiewende seien nicht fix, sondern würden stark von ihrer Umsetzung abhängen. Durch eine effiziente Gestaltung ließen sich Kosten in zweistelliger Milliardenhöhe sparen, sagte Altmaier.

    aus´m http://www.spiegel.de/politik/deutschland/energiewende-peter-altmaier-stellt-zehn-punkte-plan-vor-a-850463.html

    Und ich habe es eben nebenbei bei phönix gesehen.

    Ist Effizienz der neu Euphemismus von Verzicht?

    Nicht das ich demnächst Wurst bestelle und Käse bekomme.

  208. Tim,
    Arsen und Quecksilber strahlen nicht, da muß man sich nicht kümmern.

    10 Punkte ?

    das ist ja ein typisch sozialistischer Plan. Das Teuerste sind drei zusätzliche Unterabteilungen, das bedeutet auch drei zusätzliche Klimaschutzscharführer für Energiewende, Klimaschutz und Bürgerbeteiligung.

    Alti hat wohl mehr gekocht in den letzten zwei Monaten, mit seiner Ankündigung ist er nicht weitergekommen.

  209. Nicht das ich demnächst Wurst bestelle und Käse bekomme.

    Wasser und Brot!

  210. #199
    Na ja, einige von Altmeiers 10 Punkten lassen sich bei geeigneter Interpretation gar nicht so schlecht an:

    4. Naturschutz und Gewässerschutz voranbringen

    Also keine Windräder in Naturschutzgebiete und Augen auf bei den Biogasanlagen! (Aber es kann natürlich auch umgekehrt gemeint sein: Natur- und Gewässerschutz einschränken, wo die Energiewende es erfordert.)

    6. Schutz vor elektromagnetischen Feldern verbessern

    Also kein Ausbau des Hochspannungsnetzes in Siedlungsnähe!

    7. Diskussion über unkonventionelle Erdgasvorkommen (Fracking) verantwortlich gestalten

    Also nicht so sehr auf die Panikmacher hören!

    9. Lehren aus Rio: Neue Wege in der Europäischen und Internationalen Umweltpolitik

    Also den absurden deutschen Alleingang beenden!

    Aber wie bei politischen Absichtserklärungen üblich ist der 10-Punkte-Plan so schwammig, daß man zu seiner Umsetzung fast alles mögliche (oder z.B. nichts) tun könnte.

  211. @nLeser #209

    Wasser und Brot!

    ’n Schlückchen Wasser ist völlig ausreichend! Das Getreide wird für Biosprit gebraucht!

  212. #209 nLeser

    Wasser und Brot!

    oder “Brot und Spiele”

    karl.s

  213. #210. Fluminist

    Zitat aus dem Handelsblatt

    Altmaier gab am Donnerstag ein Motto aus: „Mit neuer Energie, das ist mein Leitmotiv für meine Arbeit als Minister.“ Er sei überzeugt, dass die Energiewende jetzt schon irreversibel sei. Daraus könne ein Projekt werden, dass Deutschlands Position in der Welt auf über 30 Jahre sichere, dem Klimaschutz mehr nütze als alle internationalen Abkommen und zudem ein Exportschlager werden könnte.

    So richtig überzeugt scheint mir der Alte maier aber nicht zu sein, sonst würde er seine ohnehin vagen Aussagen nicht noch im Konjunktiv tätigen. Ja, ja, es könnte aber auch ganz anders kommen :-) .

    karl.s

  214. @karl.seegert

    Er sei überzeugt, dass die Energiewende jetzt schon irreversibel sei. Daraus könne ein Projekt werden, dass Deutschlands Position in der Welt auf über 30 Jahre sichere, dem Klimaschutz mehr nütze als alle internationalen Abkommen und zudem ein Exportschlager werden könnte.

    Das ist Realsatire:
    “schon jetzt irreversibel” heißt: bleibende volkswirtschaftliche Schäden schon bevor die Energiewende richtig begonnen hat,
    “Deutschlands Position in der Welt auf über 30 Jahre”: als Außenseiter, der sich mit ideologischer Unbeirrbarkeit ins wirtschaftliche und politische Abseits manövriert,
    “dem Klimaschutz mehr nütze als alle internationalen Abkommen”: denn nix ist mehr als absolut nix,
    “ein Exportschlager”: als willkommene Lachnummer für die anderen Länder, die ja sonst auch nicht viel zu lachen haben (weniger lustig allerdings für unsere Netznachbarn, an die wir die Instabilitäten unserer Stromversorgung direkt exportieren).

  215. Hier die ersten Kommentare zum 10 Punkte Plan vom Alten maier.

    Die Regierung ist Gefangene ihrer überstürzten Energiewende. Dem von Beginn an falsch konstruierten Anreizsystem folgend, verstrickt sich die Koalition zusehends in Widersprüche. Das ist Ergebnis der damals von der deutschen Politik wie folgt definierten Ausgangslage: Die Wende müsse sofort kommen, weil eine Reaktorkatastrophe wie nach dem Tsunami in Japan auch hierzulande drohe. Und die Wende müsse rasch den Ausstoß von Kohlendioxid stoppen, damit Deutschland andere Länder bei der Rettung des Weltklimas mitreiße. Wer seinerzeit vor den Kosten einer solchen energiepolitischen Kehrtwende für die heimische Industrie, die mittelständische Wirtschaft und private Stromverbraucher warnte, wurde als Atomlobbyist verunglimpft.

    In dieser Stimmungslage konnten die energetischen Einsparziele nicht ehrgeizig genug und die Förderung von hiesigen Photovoltaikanbietern und Windparkbetreibern nicht hoch genug sein. Inzwischen ist die Eurozone um einige Krisenerfahrungen reicher, und deutsche Politiker und heimische Stromkunden sind um einige Illusionen ärmer. Denn die Energiewende kostet viel Geld, und kein Land folgt Deutschland ins energiepolitische Nirwana. Mehr als Herumdoktern am perfiden Fördersystem für erneuerbare Energie traut sich auch der neue Umweltminister Peter Altmaier (CDU) nicht zu. Also subventionieren weiterhin Mieter und Hartz-IV-Empfänger über die Stromrechnung die Solardächer von Villenbesitzern, zur Freude der chinesischen Solarzellenhersteller.

  216. schon jetzt irreversibel

    Joo, dat is ja dat perfide an den EEG……erst die Gier der Deutschen wecken und gleichzeitig selber vorsorglich den Rückweg für 20 Jahre abschneiden, Scheer und Genossen haben damals bei den EEG ganze Arbeit geleistet.

    Es gibt wohl schon über eine Millionen Solaranlagen in Deutschland…….jede, aber auch absolut jede Regierung würde unweigerlich aus den Amt geschmissen, wenn se die Einspeisegebühren killen würden.
    Millionen potentielle Wähler ist eine Manövermasse, die insbesonders Rot-Grün verwenden kann um ihre Ziele durchzusetzen.
    Rein taktisch gesehen sitzen wir gerade in Stalingrad fest………ab jetzt gehts abwärts bis zum bitteren Ende, bis uns Blacky beweist das man Physik nicht abwählen darf, selbst wenn die Kirchen dat so wollen.

    Wir sind am Arsch………wie dat Onkel Heinz immer so gerne zu sagen pflegt.
    H.E.

  217. achgut.com (Reiger):

    Energiewende: Woher der Strom tatsächlich kommt

  218. @Tim

    Toller Artikel dat…..hat mich gleich wieder zum Suchen animiert, *grins*

    Andree Böhling, Energie-Experte bei Greenpeace………wird dann in anderen Artikel auch gerne mal als Klimaexperte benannt, erstellt also Studien die die Energiewende betreffen.
    Qualifikation…….keine Ahnung, nix im Netz zu finden, ausser….
    http://de.linkedin.com/pub/andree-Böhling/11/1a1/9b

    Energy Campaigner bei Greenpeace e.V………..Energie-Kämpfer?

    Andree Böhling: Hermann Scheer war ein Visionär, ein Umdenker im Sinne einer zukunftsverträglichen Energieversorgung. Wegen seines Engagements vor allem für die Solarenergie wurde er ja auch der Solarpapst genannt. Als Bundestagsabgeordneter hat er sich allergrößte Verdienste um den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland und das Erneuerbare-Energien-Gesetz erworben. Den Alternativen Nobelpreis 1999 hat er völlig zu Recht erhalten.

    http://www.greenpeace.de/themen/energie/presseerklaerungen/artikel/hermann_scheer_der_visionaer_der_energiewende_ist_tot/

    Muss man noch mehr sagen……ich glaube nein.
    Dat sind also die Leutchens, die uns wenden wollen……na Prost Mahlzeit.
    H.E.

  219. @Onkel Heinz #218

    ….. „Energie-Experte”, so so! Hier ist noch eine von seinen „Expertisen”:

    „Die großen Energieversorger haben die Energiewende in den vergangenen zehn Jahren verschleppt. Sie haben nicht auf Erneuerbare gesetzt und werden mit ihren alten Technologien jetzt zum Auslaufmodell. Jetzt die Energiewende für alle Probleme -- ob höhere Kosten oder Jobverluste -- in Haftung zu nehmen, ist für die Konzernspitzen natürlich schön einfach, dann sind sie nicht verantwortlich. Aber es stimmt einfach nicht. Sie haben ihre Probleme zum größten Teil selbst verschuldet und gehören dadurch kurzfristig zu den Verlierern der Energiewende“, erläutert Greenpeace- Energieexperte Andree Böhling das anhaltende Interesse der Energiekonzerne an der Atomkraft.

  220. #218. / #219. Tim und Heinz

    ist schon erstaunlich, wieviel Müll so ein Einzelner, angeblicher “Exerperte” zusammenschreiben kann. Lieber Gott, lass Hirn regnen und gib dem GreenpiXXer was ab davon :-)

    karl.s

  221. Gott, lass Hirn regnen

    Es wird wohl eher auf die pädagogische Methode numero zwo hinauslaufen: Lernen durch Schmerz, sehr viel Schmerz.

  222. @Karl #220
    Naja, GreenpiXXer und Hirn ………:-D :-D :-D …… warum muss ich dabei bloss an diese bösartigen Hirn-Skelette aus Mars Attacks! denken? Vielleicht weil pure Hirnmasse wenig Einfluss auf die Bösartigkeit von Gedanken hat?
    ;-D

  223. achgut.com (Ederer):

    Weg mit dem EEG und diesem Wirtschaftsminister!

    Ein Hoffnungsschimmer von einem Hauch von Marktwirtschaft tauchte auf, als der FDP-Fraktionsvorsitzende Rainer Brüderle in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ schrieb: „Das EEG muss weg“ – jenes Gesetz, das die Planwirtschaft in Deutschland einführte und zugleich die größte Umverteilung von unten nach oben staatlich organisiert, indem Kapital-, Land- und Großdachbesitzern fernab von Markt und Vernunft Einkommen garantiert werden…….

  224. Zeigt sich da etwa ein Zipfelchen von Vernunft?

    Rufe nach einem Sofort-Stopp von E10 werden lauter

    Berlin -- Öko-Rückenwind für Dirk Niebel: Auch Umwelt- und Verbraucherschützer fordern ein sofortiges Ende des Biosprits E10. «Angesichts der weltweiten Getreideknappheit macht so ein Schritt Sinn», sagte Greenpeace-Agrarexperte Martin Hofstetter der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

    Auch der Bund für Umwelt und Naturschutz in Deutschland (BUND) ist für einen Verkaufsstopp. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen erklärte, die E10-Einführung sei gescheitert….

  225. Tim Hardenberg #224,
    dass ist nicht Vernunft, sondern Panik! Die Geister, die sie (die Grünbexxxsten) riefen, werden sie jetzt
    nicht mehr los. Die bei der Erderwärmung beschworenen “kipping points” lauern in der Realität im sozialen und ökonomischen Bereich.
    Es gibt bald mehr Blasen als Stecknadeln. Und wenn der Bär anfängt mit steppen, wird wie im alten Österreich, das
    “Laternisieren” wieder in Mode kommen.
    Nicht jedes Geschäftsmodell ist “nachhaltig”.

  226. Noch einmal zu #177,#178 W.Rassbach, Tritium
    Gerade bei WUWT gefunden. Ist eine Stellungnahme eines britischen Ingenieurs gegenüber dem Parlament. Der geht von 25% Leistung der Windmühlen gegenüber ihrer max. Kapazität aus. Das heisst dann, dass 75% Backupkapazität von nöten ist. Wenn die von Gaskraftwerken erbracht wird, dann geht das nur mit reinen Gasturbinen und nicht mit GuD-Kraftwerken. Gastkraftwerke erzeugen 0,6 To. Co2 pro MGWh, GuD-Kraftwerke 0,4 To. Co2 pro MGWh. 0,6 To*0,75 ergibt 0,45 To CO2 pro MGWh bei Windmühlen mit Gasturbinen Backup gegenüber 0,4 To CO2 bei reinem GuD-Betrieb.

  227. Ich habe mal ein paar Links ausgegraben, die sich mit der tatsächlichen Brennstooffverbrauch bei Wind- und Solar-Backup gbeschäftigen.
    Leider in Englisch -- Ersraunlicherweise beschäftigt sich in Deutschland nämlich niemand damit. Öhhmmm, naja, erstaunlich wäre es eigentlich, wenn es jemand tun würde, denn das wäre ja Ketzerei.

    The hidden fuel costs of wind generated electricity.
    …Based on the German situation with 23 GW of installed wind power, we show that it becomes doubtful whether wind energy results in any fuel saving and CO2 emission reduction.
    -
    Basiert auf der deutschen Windkraft-Situation mit 23 GW Nennleistung zeigen wir, dass es zweifelhaft ist ob die Windenergie überhaupt Brennstoff spart und die CO2 Rmissionen reduziert.

    Wind energy in the Irish power system.
    …The data shows that the reduction of CO2 emissions is at most a few percent, if gas fired generation is used for balancing a 30% share of wind energy.
    …Die Daten zeigen, dass bei einem Windstromanteil von 30% höchstens einige wenige Prozent CO2 eingespart werden können wenn Gaskraftwerke zum ausregeln verwendet werden.

    Ein sehr ausführlicher Bericht, der viele technische Details erläutert und einbezieht:
    Wind Power And CO2 Emissions
    …the extremely small additional CO2 emissions reduction … is achieved at a huge additional capital cost.
    Die extrem geringen CO2-Einsparungen werden nur durch ausserordentlich hohe zusätzliche Kosten erzielt.
    Seiter kommt der Autor zu dem Schluss, dass die Brennstoffersparnis viel grösser wäre, wenn statt des Windkraft-Ausbaus die konventionellen Kraftwerke modernisiert würden.

    Das zeigt:
    Sämtliche Untersuchungen, die über die Milchmädchenrechnung ‘Eingespeiste NIE in % = Brennstoffersparnis in %’ hinaus gehen und mit realen Daten arbeiten, bestätigen voll und ganz meine eigenen Schlussfolgerungen in
    CO2-Vermeidung durch „Erneuerbare“ Energien?:

    Wind und Sonne sparen kein Gramm CO2 und auch keine fossilen Brennstoffe. Was erreicht wurde, wäre auch durch die weitere Modernisierung der konventionellen Kraftwerke erreicht worden, dann aber OHNE die enormen Kosten für die NIE-Subventionen.

  228. @struppiger Tim

    „Die großen Energieversorger haben die Energiewende in den vergangenen zehn Jahren verschleppt……

    Ick kann den Schwachsinn einfach nicht mehr hören, während Jedermann seine ZUfallsstromerzeuger sinn- und planlos in die Gegend pappen darf, ham wir ganz anderen Müll am Hals……

    Der Anstoß zu einer Liberalisierung des Energiemarktes erfolgte auf europäischer Ebene. Bereits in den achtziger Jahren entwickelte die Europäische Kommission eine legislatorische Grundkonzeption zur Verwirklichung des europäischen Energiebinnenmarktes. Die EU-Binnenmarktrichtlinien Elektrizität und Gas bauten auf diesem Konzept auf und bezweckten vornehmlich die Verwirklichung eines wettbewerbsorientierten Marktgeschehens.

    Die EU-Richtlinie 96/92/EG zum Elektrizitätsbinnenmarkt wurde mit dem novellierten Energiewirtschaftsgesetz des Jahres 1998 in nationales Recht umgesetzt. Das EnWG verfolgt seither die Öffnung des Marktes für leitungsgebundene Energie. Die staatlich eingerichteten Gebietsmonopole waren damit abgeschafft. Mit einer Neuregelung des Energiewirtschaftsgesetzes erfolgte 2003 die Umsetzung der EU-Richtlinie 98/30/EG zum Erdgasbinnenmarkt.

    Noch im selben Jahr wurden auf europäischer Ebene die neuen Richtlinien 2003/54/EG und 2003/55/EG zur Verwirklichung des Erdgas- bzw. Elektrizitätsbinnenmarktes beschlossen. Mit diesen Beschleunigungsrichtlinien verfolgte der europäische Gesetzgeber die Absicht, die Liberalisierung im Energiebereich und die Schaffung von einheitlichen Wettbewerbsbedingungen auf dem Energiebinnenmarkt weiter voranzutreiben. Anders als die Binnenmarktrichtlinien überlassen die Beschleunigungsrichtlinien dem Mitgliedstaat nicht mehr die Wahl zwischen einem verhandelten oder regulierten Zugang zum Netz. Vielmehr wurde der regulierte Netzzugang als einzig mögliche Umsetzung europäischen Rechts festgelegt.

    Das novellierte Energiewirtschaftsgesetz vom 07.07.2005 setzt die europäischen Richtlinien zum Elektrizitäts- und Gasbinnenmarkt in nationales Recht um.

    Bundesnetzagentur

    Und weil wir Typen von der Energiewirtschaft ja so´ne gierigen Haie sind……..

    Ziel der Anreizregulierung sind Anreize zu mehr Effizienz und frühzeitige Kostensenkungen für die Kunden.

    Im Gegensatz zu wettbewerblich organisierten Märkte besteht im Bereich der Energienetze kein Eigeninteresse der Unternehmen, die Kosten zu senken und Kostensenkungen an die Kunden weiterzugeben, um gegenüber anderen Unternehmen Vorteile in Form von Gewinnsteigerungen und Marktanteilserhöhung zu realisieren.

    Mit der Anreizregulierung werden den regulierten Unternehmen Anreize gegeben, eigene Anstrengungen zu unternehmen, ihre Effizienz zu steigern.

    Anreizregulierung

    …..muss halt Papa Staat dafür sorgen, das wir jedes Jahr 1,25% der beeinflussbaren Kosten einsparen MÜSSEN.
    Tja, dummerweise beschließt die BNA ihre Regeln und Gesetze schneller als die Softwareindustrie ihre neuen Programme basteln kann, ein Irrenhaus ist ein Scheißdreck dagegen……….aber die Energiewende sollen wir dann auch noch irgendwie ratifizieren, manchmal könnt ick nur noch schreien.

    H.E.

  229. Dass kein Anreiz für Kostensenkungen bestand, ist schon richtg.

    Die Stadt- und Überlandwerke, im Besitz der Kommunen und Landkreise, waren regelrechte Goldscheixxer für die Kämmerer und nicht zuletzt komfortable Pfründe für abgehalfterte Lokalpolitiker, deren Freunde, Vereinskameraden usw. , für die Posten und Pöstchen geschaffen wurde, ein Küngelsumpf ohnegleichen. (Naja,die kommunale Müllabfuhr war ähnlich ‘effizient’).
    Slebstverständlich bekam auch zu diesen Zeiten die Industrie Billigtarife, nicht zuletzt weil die ja Gewerbesteuer und Arbeitsplätze brachte. Das war auch vernünftig, keine frage, doch es ging -- wie heute die EEG-Befreiung -- zu Lasten der Stromrechnung für die kleinen Leute, der Privathaushalte. Daran hat sich also gar nicts geändert, nur dass es jetzt im Bundesmaßstab abläuft. Großverbraucher konnten damals, nebenbei bemerkt, auch schon die Anbieter frei wählen, nur für die Kleinkunden bestand Anschlusspflicht an die öffentlichen Monopolanbieter.
    Heute gibt es konkurrierende private Anbieter. Aber der Geldscheixxer ist nicht abgeschafft. Heute heisst er Ökosteuer + MwSt und EEGUmlage, ersteres für den Finanzminister, letzteres Geschenke für die Stammwählerschaft…

  230. @TRitium #229

    Vollkommen richtig, nur das damals noch die Grundtarife vom Wirtschaftsministerium genehmigt werden musste, also mussten die Versorger auch ne Begründung für die Höhe des Strompreises liefern….und glaub mir, die Behörde war da echt kleinlich.
    Seien wir mal ehrlich, die meisten Stadtwerke haben jede Menge quersubventioniert, Pflichtaufgaben der Kommunen konnten so gegenfinanziert werden, Schwimmbäder, Personennahverkehr und sonstiges.
    Nun aber ist das mehr oder weniger verboten, so das sich die Kommunen das Geld woanders herholen müssen…..oder gewisse freiwillige Aufgaben aufgeben mussten.
    Linke Tasche, rechte Tasche………..funktioniert so nicht mehr, nun halten ganz andere Leute die Hand auf.

    Einige Regionalnetzbetreiber bezeichnen sich inzwischen als “Entsorger”…..die nur noch die Wind/Sonnenströmlinge wegschaffen müssen und die Händler…….sind eine Art von Gebühreneinzugszentralen für Papa Staat, denn knapp 46 % der Einnahmen gehen ja gleich wieder wech.
    Im Prinzip war ja die Liberalisierung keine schlechte Sache für den Kunden…….dumm nur das durch EE-Planwirtschaft diese nun konterkariert wird.

    Wir sind mehrfach am Arsch
    H.E.

  231. #222. C-O

    warum muss ich dabei bloss an diese bösartigen Hirn-Skelette aus Mars Attacks! denken? Vielleicht weil pure Hirnmasse wenig Einfluss auf die Bösartigkeit von Gedanken hat?
    ;-D

    moin C-O,

    Du hast mich überzeugt, Hirn allein reicht nicht ;-)

    karl.s

  232. zum Thema “Backup Kraftwerke” in der SZ

    Berlin -- Die Bundesregierung will den Bau neuer Kohle- und Gaskraftwerke nicht weiter bezuschussen. Die Förderung, die im vorigen Jahr zusammen mit dem Atomausstieg beschlossen worden war, werde ‘nicht weiter verfolgt’, heißt es in der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Energiepolitikers Oliver Krischer. Das Förderprogramm -- Volumen: 500 Millionen Euro -- sollte helfen, Engpässe in der Stromerzeugung zu verhindern. Allerdings habe die EU-Kommission die Regeln für solche Investitionsbeihilfen verschärft, heißt es nun. Die Grünen begrüßten die Abkehr. Es sei nicht zu erklären, ‘warum mit Millionen Euro neue klimaschädliche und unflexible Kohlekraftwerke gefördert werden sollen’, so Krischer. miba

  233. Die Folgen der deutschen Energiewende……..treffen nun halb Europa.

    Kraftwerke dürfen breiter abgeregelt werden

    Elf mitteleuropäische Übertragungsnetzbetreiber testen seit diesem Monat Netzstabilisierungsmaßnahmen in größerem Stil.

    Wie der ÜNB Amprion (früher RWE) erst heute mitteilte, läuft seit 1. Juni in der mitteleuropäischen ÜNB-Kooperation TSC der Probebetrieb der “Multilateralen Abhilfemaßnahmen” (MRA). Das Neue daran ist demnach auf Basis einer gemeinsamen Probebetriebs-MRA-Vereinbarung, dass die ÜNB die Verlagerung von Kraftwerkseinspeiseleistung (Redispatch) nicht nur im eigenen Land und einem Nachbarland in die Wege leiten können, um Netzengpässe zu beheben, sondern in allen erforderlichen TSC-Mitgliedsländern. ……………………………
    Hintergrund ist die steigende schwankende Stromeinspeisung aus erneuerbaren Quellen, die die Netzstabilität herausfordert. (geo)

    Nun jut, die Meldung ist schon was älter, vom 21.Juni…….aber man kann ja nicht alles wissen, besser gesagt im Radar haben (Dank an Wilfried Heck).
    Auf gut Deutsch……die europäischen Netzbetreiber machen Nägel mit Köppen um den temporalen “Mehrstrom” noch irgendwie ins Ausland zu quetschen, inwieweit dort noch Strompreise zu erzielen sind…keine Ahnung…….zumindest dürfte das Deutschland auch noch ne Stange Geld kosten.
    Dieses Geld ist dann wie immer, per EEG-Umlage vom kleinen Mann am Ende der Nahrungskette zu bezahlen, denn die Einspeiser bekommen immer die staatlich garantierte Einspeisegebühr…..egal ob nutzvoll oder nutzlos.

    Nun soll mal noch jemand sagen das sich die Energiewirtschaft nicht kümmert, nun wissen wir auch wie dat mit den tollen Nettoexportzahlen so funktioniert, die uns die grün-Gutis immer so schön unter die Nase reiben.

    Egal, der deutsche Stromkunde kann ja sparen und wenns geht auch noch Strom-Soli zahlen…….wir sind extrem leidensfähig, wenns um die gute Sache geht, juhuuu.
    H.E.

  234. Manchmal sind es die klitzekleinen Meldunge, die ein wirklich in Wut bringen…….

    Dafür geben die Politiker Tausende aus

    BILD liegt exklusiv der druckfrische Bundeshaushalt 2013 vor. Der Entwurf geht im Herbst in den Haushaltsausschuss, soll im November vom Bundestag verabschiedet werden……

    Umweltminister Peter Altmaier (CDU) will auf seinem Bonner Amtssitz ein Solardach für 930 000 Euro installieren

    Dat, meine sehr geehrten Leser und Leserinnen ist an perversität eigentlich nicht mehr zu toppen, wat uns dat “mindestens 141 Kilo Dickerchen” da aufhalst.
    Dat Umweltministerium das sich einen zweiten Amtssitz in Bonn leistet, lässt sich vom Steuerzahler eine Solaranlage bezahlen, die dann der Stromkunde 20 Jahre lang auch noch abbezahlen darf, wir blechen also doppelt und dreifach, damit andere den Vorzeigeöko spielen dürfen.

    BERICHT AUS BONN

    Ein klares Bekenntnis zu Bonn gab der neue
    Bundesumweltminister Peter Altmeier gestern in seinem Bonner Dienstsitz
    ab. “Ich bekenne mich ganz unzweideutig zum Berlin-Bonn-Gesetz”, sagte
    er. Er werde in Bonn genau so zu Hause sein, wie in Berlin und kündigte
    an, vornehmlich in der sitzungsfreien Zeit in Bonn zu sein und hier
    Abteilungsleiter-Besprechungen und -Sitzungen abzuhalten. “Ich setze
    mich dafür ein, den Standort Bonn weiterhin mit Leben zu erfüllen und
    werde alles dafür tun, dass diese Lösung auch auf Dauer tragfähig sein
    wird”, sagte er weiter……..

    Als Minister will Altmeier auch den UNO-Standort Bonn stärken: “Wir
    haben in Bonn fast 1000 Beschäftigte, das ist eine Bereicherung für die
    Stadt Bonn und Deutschland. Ich verstehe mich auch als
    Interessenvertreter und möchte die Initiative meines Vorgängers Norbert
    Röttgen fortführen.” Aktuell bewirbt sich die Bundesrepublik
    Deutschland mit Bonn um den Sitz des Green Climate Fund. Das Projekt
    hatten Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel und der ehemalige
    Umweltminister Norbert Röttgen angestoßen.

    Wann schaffen unsere korrupten Politiker endlich die Anti-Korruptionrichtlinien der UNO, die Deutschland sogar mit unterschrieben hat, endlich mal zu ratifizieren?
    Bananenrepublik Deutschland, wer gut schmiert, der gut fährt………….aua, meine arme Tischkante muss schon wieder leiden.

    Onkel Heinz………nicht amüsiert

  235. Apropos “Verlogen”……

    Umweltminister ist besorgt über zuviel Windenergie

    Umweltminister Altmaier ist über den rasanten Anstieg bei der Windenergie an Land besorgt. Beim Tempo des Ausbaus erneuerbarer Energien will der Minister bremsen, um ein Überangebot zu verhindern…..

    Hintergrund sei, dass die Bundesregierung in ihrem Energiewendeplan mit neuen Windanlagen von 46 Gigawatt Leistung bis 2020 kalkuliere, während die Ausbaupläne der 16 Bundesländer sich auf einen Zubau von 97 Gigawatt summieren würden. Bei Solaranlagen hatte die Bundesregierung im Juni eine Obergrenze von 52 Gigawatt eingeführt. Danach läuft die Förderung aus.

    Jaja….aber schnell noch uff sein Zeitsitz ne Solaranlage für 930.000 Euronen hinpappen, für mich zumindest hat dat ein gewisses Geschmäckle.
    Auch übrigens “Energieeffizent”……..bevor man dem Pöbel mit Sparen erzieherisch an die Kandarre nimmt, sollte man selber mal Vorbild sein und das unnötige Bonner Büro schließen und somit klimaversauende Flüge vermeiden, wenn es denn überhaupt noch um den Klimawandel geht.
    H.E.

  236. Verlogen Teil 2…….
    Uns Energiekommissar bei den EU-Beklopptokraten, Oettinger hat ne neue fixe Idee……

    Beamte sollen verbotene Glühbirnen aufspüren

    Bürokratiewahnsinn: Lampen mit Leuchtfaden gelten als Energiefresser. Ab September ist ihr Verkauf in Deutschland verboten. Kontrolleure sollen das Verbot überwachen, fordert EU-Kommissar Oettinger.

    Ahh, die Lampen-Stasi oder auch Leuchtfadengestapo……….um den thumben deutschen Energieverschwender mittels schwedischer Gardinen, erzatzweise Prügelstrafe die Glühlampe zu vergällen………aber, bevor dieser verlogene EU-Bekloppten-Stall dat Maul zu sehr auffreisst, sollten se sich erstmal selber an die verschenderische Nase grabschen….

    Der Wahnsinn des Wanderzirkus

    Als weltweit einziges Parlament leistet sich das EU-Abgeordnetenhaus Sitze in verschiedenen Ländern. Einmal pro Monat pendeln die Parlamentarier zur Plenarwoche von Brüssel nach Straßburg -- für jährlich 200 Millionen Euro. Von Alexandra Burck……

    “Die vier Gebäude in Straßburg werden nur rund 50 Tage im Jahr genutzt. Die restliche Zeit werden sie beheizt und bewacht. Sonst nichts…..
    “In Brüssel würde das Parlament im Schatten einer technokratischen Bürokratie stehen und, eingereiht in eine Vielzahl dort ansässiger Institutionen, seine mediale Sichtbarkeit einbüßen”, gibt der Bayer zu bedenken.

    Abgesehen von den sinnlosen Kosten………denken die denn nicht mal an ihren eigenen Klimaschwindel?
    Wer ständig vom Untergang der Welt labert, sollte doch wenigstens selber Vorbild sein………..aber neeeeee, jede Menge CO2 in die Luft blasen.

    Irrenhaus EU……….und ick bin schon ganz heiser vom Schreien…….hört dat denn nie uff?
    H.E.

  237. @Onkel Heinz

    Beamte sollen verbotene Glühbirnen aufspüren

    Bürokratiewahnsinn: Lampen mit Leuchtfaden gelten als Energiefresser. Ab September ist ihr Verkauf in Deutschland verboten. Kontrolleure sollen das Verbot überwachen, fordert EU-Kommissar Oettinger.

    Ahh, die Lampen-Stasi oder auch Leuchtfadengestapo……

    ….dazu noch ein interessanter Kommentar:

    Verbot der Woche: Glühbirnenmissbrauch

    …..Das Kabinett in Berlin hat inzwischen auf die Mahnungen reagiert. Die Regelung, dass Händler Restbestände an alten Lampen weiter verkaufen dürfen, gehöre auf den Prüfstand, hieß es aus CSU-Kreisen. Im Zuge der Umsetzung des Energieausstiegs-Konzeptes der Koalition müsse auch zu drastischen Maßnahmen gegriffen werden, um Glühbirnenmissbrauch durch Ewiggestrige zu verhindern.

    “Da steht die Glaubwürdigkeit der Politik auf dem Spiel”, sagte ein Mitarbeiter des Umweltministeriums. Es gehe nicht an, dass viele ehrliche Lampennutzer sich für viel Geld sparsame Sparleuchten angeschafft hätten, notorische Lichtsünder aber unbehelligt weiter Kohlendioxid in die Atmosphäre blasen könnten. Hier sei Bundesinnenminister Friedrich gefordert, mit der schnellen Aufstellung einer speziellen Lampenpolizei gegenzusteuern.

    Regelmäßige Razzien bei auffällig gewordenen Graumarkt-Glühbirnen-Händlern und in verdächtigen Haushalten, aber auch monatliche Pflichtbesuche von Energieberatern zur Haushaltskontrolle, wie sie Umweltminister Peter Altmaier plant, könnten hier “nachhaltig das Klima ändern”. Nach dem Willen von Altmaier sollen die Pflicht-Energieberatungen kostenlos sein, also von der Gemeinschaft der Steuerzahler finanziert werden. Dabei sollen Arbeitslose als Stromsparhelfer die Haushalte besuchen. Altmaier sagte, die Zahl der freiwilligen Helfer der Lampenpolizei müsse “massiv ausgeweitet” werden. Womöglich könnten auch Rentner als ehrenamtliche Energieberater gewonnen werden.

  238. @verdunkelter Struppi

    Ähmm, mich deucht, die Umsatzzahlen diverser Lampenhersteller erfüllen nicht die Erwartungen der Aktionäre……..also ist es der EU ein wahre Wonne, die Glühlampendaumenschraube ein Stück weit fester zu zurren….oder so ähnlich.

    Langsam aber sicher wird es lächerlich…….insbesondere ist gerade Deutschland immer wieder im Focus der EU-Fuzzis , dat Deutschland, dat mal so nebenbei ganz Europa finanztechnisch aus den Dreck, den selbstverschuldeten zerrt, soll auch noch uffpassen, dat die eigenen Staatssklaven ja nich die Direktive zum xx Jahresplan des Zentralkommitäs der vereinigten Beklopptokraten aller Euroländer missachten.
    Ich fordere eine 110 %íge Planerfüllung beim Ausrüstungsstand der privaten Haushalte mit Quecksilberverseuchte Sparfunzeln, zum Wohle des Weltklimas und zur Ehre der Ökologistischen Einheitsbreipartei Doitschlands.

    Hoch lebe Genossin “Mutti”…..dreimal hoch……..
    Onkel Heinz………man kann garnet so viel fressen, wie man nachher wieder den Kübel missbrauchen müsste.

  239. Ich empfehle eine freiwillige Selbstkennzeichnung, z.B. ein grüner Sticker mit Energiesparlampe. Die Nichtträger müssen mit plötzlichen Hausdurchsuchungen rechnen ;-)

    Halt, Kinder müssen ausgenommen werden
    Gesundheitsgefahr – Energiesparlampen im Kinderzimmer (0)

    Nicht nur von zerbrochenen Energiesparlampen gehen Gesundheitsgefahren aus, auch in Nutzung befindliche Lampen bergen nicht nur problematische Inhaltsstoffe, auch ist der Elektrosmog enorm hoch.

    Krebserregende Substanzen wie Phenol, Tetrahydrofuran und Alkylbenzole gasen in erheblichem Umfang aus eingeschalteten Energiesparlampen aus.

    Sind Energiesparlampen gesundheitsgefährdend? – ZDFzoom über “Giftiges Licht” (0)

    Jedes bisschen Quecksilber macht ein bisschen dümmer”, weiß Chemiker Gary Zörner und rät entschieden davon ab, sich Energiesparlampen in die Wohnung zu hängen.

    Was hat Öttinger in der Wohnung hängen?
    Ein Teufelskreis ;-)

  240. Was hat Öttinger in der Wohnung hängen?

    Ich muß doch bitten, meine Herren, auch 55 °C noch etwas Anstand zu wahren!

  241. Öko-Logik: Quecksilber, ja bitte!

    Die Stiftung Warentest rät:

    Keine Panik

    Wer eine Energiesparlampe kauft, hilft sogar, die Umwelt von Quecksilber zu entlasten: Da entsprechend weniger Strom produziert werden muss, sinkt der Ausstoß von Quecksilber aus den Kraftwerksschornsteinen.

    ….noch Fragen?

  242. @240 nLeser

    Sorry, dat ist der menschengemachte Klimakoller………der hat uns dat Hirn ausgedörrt und dementsprechend sind auch unsere verbalen Auswürfe……wir sind absolut unschuldig, Pionierehrenwort.
    Ups

  243. …..hi hi, endlich mal ’ne kreative Recycling-Idee auf SPON (paul4711):

    Fachgerechte Entsorgung von Energiesparlampen

    1. Defekte Glühlampe in ein gepolstertets Kuvert geben
    2. Kuvert mit Klebeband rundum luftdicht verkleben
    3. Mit dem Hammer den Inhalt des Kuverts zertrümmern
    4. Aufkleber drauf, Die Empfängeradresse lautet

    Europäische Union,
    Rue de la Loi 130,
    1049 Bruxelles, Belgien

    5. Absenderadresse auf dem Kuvert ist nicht nötig
    Un nun: macht alle mit!

  244. @Timmi

    Ähmm, warum kleckern, wenn man auch klotzen kann?

    Ick empfehle da die “Greenpeace-Methodik”………medienträchtig ein paar LKW-Ladungen vor der EU-Zentrale abkippen……und alle Hintereingänge versperren, hach wäre das lustig….
    Ups, nich meine Idee, Copyright bei Greenpeace.

    H.E.

  245. Natürlich sind Grüne Wortgirlanden wichtiger als die unfreundliche Realität.

    Die Grünen am giftigsten Ort der Welt… in Herfa-Neurode

    Die Grünen zeigten sich beeindruckt vom verantwortungsvollen Umgang mit den hochgiftigen Substanzen in der Untertagedeponie. „Natürlich steht die Müllvermeidung für uns als Grüne an erster Stelle. Wir sind uns aber bewusst, dass eine Produktion vollständig ohne Abfälle auch bei größten Anstrengungen in absehbarer Zeit nicht möglich ist. Deshalb ist es wichtig, mit den nicht recyclingfähigen Resten verantwortungsvoll umzugehen, um unsere Umwelt zu schützen und den nachfolgenden Generationen möglichst wenig Altlasten zu hinterlassen“, betonte Klose während der Diskussion.

    …..möglichst wenig Altlasten hinterlassen, so so …..tja, liebe Grünen, die hochgiftigen Quecksilberabfälle aus Millionen alter Energiesparschrottlampen wären zu 100% VERMEIDBAR, gäbe es nicht das schwachsinnige EU-Glühlampenverbot, mit dem der europäische Energieverschwender-Pöbel nachhaltig zum ökologisch korrekten Verhalten erzogen werden soll. Wie wärs, wenn ihr mal DAGEGEN a bisserl protestieren würdet?

    …..und leider ist Herfa-Neurode wohl doch nicht soooo sicher, wie grünbesudelte Bessermenschen gern glauben.

    Der giftigste Ort der Welt ist in Nordhessen

    Wer zum giftigsten Ort der Welt will, ruckelt in einem vergitterten, abgegriffen wirkenden Lastenaufzug in die Tiefe. Nirgendwo lagern so viele hochgiftige Abfälle wie in der Untertagedeponie (UTD) Herfa-Neurode in Nordhessen. Hier liegen mittlerweile 2,75 Millionen Tonnen Müll, in dem vor allem Arsen, Dioxin, Furan, Zyanid oder Quecksilber enthalten ist. Allein die Menge Arsen würde reichen, um die gesamte Menschheit zu töten…..

    …..Das Kalibergwerk Werra dehne sich östlich des Standortes der Untertagedeponie weiter aus. Und von dort drohe die größte Gefahr für ein Salzbergwerk: “Auf der thüringischen Seite des Bergwerkes dringen bis zu 50.000 Kubikmeter Wasser im Jahr ein”, sagt Woth und beruft sich auf Angaben eines Thüringer Ministerialbeamten. Weil es eine unterirdische Verbindung zu den hessischen Abbaufeldern und der Deponie gebe, bestehe die Möglichkeit, dass auch in die UTD Wasser eindringen könnte Die Abfälle müssten dann ausgelagert werden”., warnt Woth.

    …..Auslagern, super Idee….. ab nach Indien mit dem Zeuchs!

  246. @Onkel Heinz

    Ick empfehle da die “Greenpeace-Methodik”…..

    …..ähmm, „Greenpeace-Methodik”, wohl eher so wie damals bei der „Brent Spar”?

    Nein, ignorant sind sie nicht, diese selbsternannten “Aufklärer” von Greenpeace. Sie haben nur ein Verhältnis zur Wahrheit, das demjenigen des Barons Münchhausen ähnelt.

    Zu den bizarrsten Umfrage-Ergebnissen, die ich jemals gelesen habe, gehört es, daß Greenpeace zu den drei Institutionen gehöre, denen die Deutschen das meiste Vertrauen entgegenbringen -- nach dem ADAC und dem Roten Kreuz, vor der Diakonie und der Caritas.

    Bis 1995 habe ich Greenpeace zwar nicht besonders vertraut, es aber doch für eine seriöse Organisation gehalten. Mein Bild hat sich grundlegend geändert, als herauskam, wie sich Greenpeace in der “Brent Spar”-Affäre verhalten hatte…..

    Weiterlesen bei ZETTEL…..

  247. #241. Tim Hardenberg

    ….noch Fragen?

    moin Tim,

    ne, keine Fragen mehr. Weiterer Kommentar erübrigt sich auch. Der Rat von Stiftung Warentest spricht für sich. Verstand war dabei mit Sicherheit ausgeschalten :-)

    karl.s

  248. Na ratet mal, wer’s schon immer gewußt hat:

    „Wir waren immer gegen E10“, behauptet Renate Künast. Die Fraktionsvorsitzende der Bundestags-Grünen sagt, der Anbau von Lebensmitteln müsse Vorrang haben. Alle staatlichen Anreize für den Maisanbau sollten abgeschafft werden. Diese Positionierung ist nicht so einfach mit Künasts früherer Politik in Einklang zu bringen. Es waren nämlich SPD und Grüne, die 2003 den Biokraftstoffen zu ihrem ersten Boom in Deutschland verhalfen. Reiner Biodiesel und reines Bioethanol wurden damals von Steuern befreit.

    Das unbekümmerte Umschreiben der Geschichte, ohne an der festen ideologischen Ausrichtung Schaden zu nehmen, haben die Grünen bei (theoretisch) George Orwell und (praktisch) Väterchen Stalin gelernt. Wenn man das mal intus hat, kann man getrost drauflosschwätzen, da kann einem nichts mehr passieren.

  249. Bioenergie-Bauern die Ölscheichs von morgen

    wer sagte Das 2004?

    - Berlin -- Landwirtschaftsministerin Renate Künast (Grüne) setzt angesichts steigender Ölpreise auf den Ausbau von Bioenergie. Bauern könnten die “Ölscheichs von morgen” werden, wenn das Potenzial nachwachsender Rohstoffe in Deutschland stärker genutzt würde, sagte Künast bei Vorlage des Ernteberichts.

    die “liebe Renate”

  250. Wir waren immer gegen E10“, behauptet Renate Künast

    Damit hat sie sogar recht, da brauch nix umgeschrieben werden.

    Klimapolitik sieht anders aus
    Dabei kann Ethanol grundsätzlich klima- und umweltverträglicher sein als Benzin rein aus Erdöl. Sinnvoller als die Beimischung ist aber die Förderung von reinen Biokraftstoffen.

    Quelle: http://www.gruene-bundestag.de/themen/verkehr/chaos-bei-der-e10-einfuehrung/seite-1.html

  251. #250 Stimmt — rein formal gesehen. Das ändert aber nichts daran, daß die großen Befürworter von Biokraftstoffen plötzlich ihr Herz für die hungernde Menschheit entdeckt haben.

    Das ganze dient nur als warnendes Beispiel für diejenigen, die meinen, daß Deutschland durch das Scheitern ökologischer Wandelträume vom Ökologismus geheilt werden könnte. Nein, das wird so nicht gehen, dazu ist der Ansatz zu breit aufgestellt. Was auch immer schiefgeht oder ins Zwielicht gerät, ist kein Problem, denn mit der richtigen Gesinnung kann man ebenso lautstark und überzeugt auch wieder das Gegenteil vertreten. Die einzige Richtung ist Vorwärts.

  252. @Flumi

    Die einzige Richtung ist Vorwärts.

    ….und immer streng nach der Devise:

    WO WIR SIND, IST VORN….. WENN WIR HINTEN SIND, IST HINTEN VORN.

  253. Und die Energiewende-Preisspirale dreht sich weiter, immer weiter…noch ein Stück weiter…

    Selbstverpflichtung der Kraftwerksbetreiber

    Gemäß dem BDEW-Selbstverpflichtungs-Entwurf legen Kraftwerksbetreiber Anlagen nicht still, wenn sie von den Netzbetreibern als systemrelevant identifiziert worden sind.

    Voraussetzung dafür soll sein, „dass dem Betreiber die hieraus resultierenden direkten und indirekten Mehrkosten erstattet werden“, zitiert das Handelsblatt aus dem ihm vorliegenden Entwurf des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Die Betreiber der in Kaltrserve oder Betrieb befindlichen Anlagen wollten sich außerdem verpflichten, Anlagen in Kaltreserve technisch zu ertüchtigen, wobei ihnen auch die direkten und indirekten Kosten der technischen Aufrüstung erstattet werden müssen…….

    Und nun meine Lieben, ratet mal wer diese Kosten auch noch erstatten wird???
    Richtitsch……..wir doofen Stromkunden.

    Tja, wat passiert wenn stark subventionierter Solarstrom zwangsweise ins europäische Ausland gequetscht wird?
    Wir versauen den örtlichen Energieversorgern die Preise….

    Schweiz klagt über deutsche Stromschwemme

    Die Schweizer Elektrizitätsunternehmen verlieren jährlich 100 Mio. Franken,” beziffert Rohrbach den Schaden. Allerdings handle es sich hierbei nur um eine Schätzung, so Rohrbach weiter, es gehe jedoch um “sehr viel Geld”. Schuld daran sei der stark subventionierte Solarstrom aus Deutschland, der besonders über die Mittagszeit in gewaltigen Mengen ins Netz eingespeist werde und den Strommarkt stark verzerre. Der Strompreis bricht Rohrbach zufolge europaweit ein. “Früher konnten wir unseren Strom über Mittag noch zu sehr guten Preisen verkaufen,” beklagt sich auch Samuel Leupold, Leiter Handel und International der BKW. “Diese Zeiten sind aber leider vorbei”. (sg)

    Ähmm, immer daran denken, wir Deutsche bezahlen den Solarwahn über die EEG-Umlage, selbst wenn der überflüssige Sonnenstrom zu Null ins Ausland geprügelt wird und dort die Preise versaut.
    Es lebe der solare Sozialismus.

    Ähmm, kommen dann irgendwann auch noch Kompensationsforderungen aus den europäischen Ausland, so ne Art Gewinnausfallausgleichszahlungs-EE-Umlage für notleidenen Stromversorger in Europa?
    Nachhaltig gegen die Wand…..funktionrt nur im deutschen Land.

    H.E.

  254. Wichtig!

    Wat passiert, wenn man mal nach seinem alter EGO gackelt?
    Man findet verloren geglaubte Schätze wieder.

    Wiederaufbau von Übertragungsnetzen nach Großstörungen.

    @struppiger Tim, dat empfehl ick Dir mal besonders……Du weißt schon warum….

    grins und wech

    H.E.

  255. @Onkel Heinz

    …danke für den Link, hab’s mir gerade reingezogen.

  256. #254. / #255.

    moin Heinz und Tim,

    Wiederaufbau von Übertragungsnetzen nach Großstörungen.

    spannende Lektüre!

    Aber wie verhält es sich denn mit den tausenden und abertausenden Vogelschreddern und Krähenspiegeln? Wirken die nicht einem geordneten Netzwiederaufbau entgegen? Für mich als energetischen Laien ;-) ergeben sich da massive Probleme.

    karl.s

  257. @Karlchen
    Hmm, eigentlich dürfte nicht allzuviel passieren.
    Einspeiser über 100 kW Leistung sind per se und Gesetz abschaltbar, also alle WKA und Großsolarspiegelanlagen.
    Deshalb werden die wohl erst wieder von den entsprechenden Netzbetreibern zugeschaltet, wenn sich dann die elektrotechnische Anspannung wieder gelöst hat.

    Da die Lasten ja erst nach und nach wieder ans Netz gepappt werden, sollten die Dach-Krähenspiegel der eigenen Heime auch nur gering prozentual Einfluss ausüben…….und des Nächtens sowieso als nutzloser E-Schrott ohne Einfluss bleiben.
    Fazit, meiner eigenen unmaßgeblichen Meinung nach, dürften die fähigen Mitarbeiter an den Schaltstellen der Elektromacht, damit nicht allszusehr negativ belastet werden.
    How, ick habe gesprochen.
    H.E.

  258. #257 Heinz Eng

    danke für die prompte fachmännische Beantwortung :-)

    karl.s

  259. @Fluminist #251

    …dazu ist der Ansatz zu breit aufgestellt.

    Ist er das wirklich?
    Handelt es sich nicht eher um eine eher kleine Schar an entscheidenden Stellen im Filz von Staat, Medien und NGOs; und das nicht nur in Deutschland, die sich ihre „politische Legitimation“ mit Slogans wie: „Die Sonne schickt keine Rechnung“ und „Atomkraft ist böse“ herleiten?
    Abgesehen von der moralischen Verlogenheit Künasts Aussage ist der ganze Biomassequatsch Unfug. Egal ob aus Mais, oder sonst etwas.
    Viele werden noch nicht einmal den Unterschied zwischen Zucker und Futtermais kennen, obwohl es dem der wirklich Hunger hat bestimmt egal ist, oder Subventionsmillionengräber wie SunDiesel®.

    @Heinz Eng #257
    Und egal ob produziert wird oder nicht, bezahlt wird ja trotzdem.

  260. @Peter Patzig #259
    Da hatte ich mich wohl nicht ganz klar ausgedrückt. Mit der breiten Aufstellung hatte ich nicht so sehr die personelle Basis gemeint (die ist bei politischen “Bewegungen” oft überraschend klein — wobei allerdings die Bevölkerung im ganzen mittlerweile das Ökoeinmaleins fehlerfrei und gedankenlos aufsagen kann), sondern mehr die thematische. Kohlendioxid, Radioaktivität, Hunger in der Welt, Naturschutz, Demokratiedefizit, wohlmeinende Diktatur, gerechte Verteilung, Kampf gegen Konzerne, gegen Globalisierung, für globalen Klimaschutz, etc. etc.: bei so einem weitgefächerten Betroffenheitsportfolio findet sich immer etwas Passendes, egal wofür oder wogegen man sich gerade aussprechen will. Die Tatsache, daß ziemlich offensichtliche Interessenkonflikte zwischen diesen Themen bestehen, ist daher gar kein Nachteil, sondern führt bei hinreichender Dreistigkeit geradezu zur Möglichkeit immer recht zu behalten.

    Sollte Merkels Energiewende also ein Versuch sein, die Grünen auf der Ökospur links zu überholen und ihnen so den Wind aus den Segeln zu nehmen, so wird auch das scheitern. Die Grünen haben genug Aspekte in ihrem Repertoire, unter denen der Ökologismus der anderen ganz verkehrt und kontraproduktiv erscheint. Die Grünen haben als Protestpartei angefangen, und über diesen Schatten können und wollen sie einfach nicht springen.

  261. @Flumi #251

    Was auch immer schiefgeht oder ins Zwielicht gerät, ist kein Problem, denn mit der richtigen Gesinnung kann man ebenso lautstark und überzeugt auch wieder das Gegenteil vertreten. Die einzige Richtung ist Vorwärts.

    …..Genau! ….. Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

    Und dank Verena Huber aus dem schönen Südtirol gibt’s jetzt auch noch das dazu passende flotte Liedgut, das sich allerbestens auch als Energiewende-Hymne für Deutschland eignet. Das Mitsingen, Klatschen und Schunkeln ist ausdrücklich erwünscht!

    Vorsicht, kann Tinnitus auslösen !!!

    Verena Huber alias Bobby (http://www.bobby.bz) hat dieses Lied in Zusammenarbeit mit der SEL AG realisiert, um schon die Kleinsten in ihrem Heimatland Südtirol mit dem Thema ENERGIE vertraut zu machen und sie dafür zu sensibilisieren. Als umweltfreundlicher Energieversorger möchte die SEL AG einen wichtigen Beitrag zum rücksichtsvollen Umgang mit der Umwelt und somit zum Gemeinwohl der Südtiroler Bevölkerung leisten und auf die Umweltthematik hinweisen. Jeder Südtiroler kann zum aktiven Umweltschutz beitragen. Dies soll bereits im Kindesalter angeregt werden.

  262. Ich habe das schon so verstanden.
    Der Ökologismus ist nur der Knochen für die Masse um von den wahren Schauplätzen des politischen Spiels abzulenken.
    Es ist auch egal welche Partei(mitglieder) und hier meine ich ausdrücklich nur die, die sich in Positionen des Entscheidungsträgers befinden lenken alle in die selbe Richtung. Hier geht es nicht darum jemanden rechts oder links zu überholen.
    Spätestens nach dem Abstimmungsverhalten im Bundestag, sollte das jedem klar geworden sein.
    Und das EEG ist hier in D ein besonders krasser Auswurf des Ökologismus.

    Bobby, Bobby da fällt mir nur ein: Swing tanzen verboten!

  263. @Tim

    erste Abmahnung mein Herr, bei wiederholter Einstellung von perversen Videos droht ansonsten die Höchststrafe……..Federn und Füsse…..ick muss wohl nich mehr andeuten. :-)
    Oh mein Gott, geht dat eigenlich noch tiefer mit uns und der Kultur?
    Sollen unsere Kinder einen nachhaltigen Hörschaden samt Öko-Trauma bekommen oder sind die Macher nur noch ein Stück weit mehr verblödeter als ein Dreijähriger?

    DDR…ick hör dir sogar schon akustisch trapsen.
    Würg und janz weit wech.
    H.E.

  264. #263. Heinz Eng

    Heinz, ich habe bis 38 Sekunden durchgehalten. Länger war nicht möglich, sonst hätte mein Blutdruck Extremwerte erreicht. Wer denkt sich denn soon ScheiXX aus?

    karl.s

  265. @karlchen & Onkel Heinz

    …..wenn man meint, schlimmer ging es nimmer, dann hat mer sich leider getäuscht. Dat is noch lange net die Spitze der nach oben offenen Verblödungsskala….. hier kommt die nächste Stufe akustischer Grausamkeit, gepaart mit ökosozialistischer Liebeslyrik (…..ick nehm jetzt mal die 2. Abmahnung vom Onkel Heinz in Kauf):

    Deutschland sucht den Klimastar…… hier isser: Marcel Garbusinski !!!

    Achtung Mädels, jetzt unbedingt die XXXXL-Kübel bereithalten, die werden gleich randvoll!

    ……lieber Dieter Bohlen, bitte bitte hilf!

  266. @Tim

    Sach mal………..Du hast Dir hiermit gerade einen bitterbösen Blick eingehandelt, fühl Dich wenigsten mies……tu wenigsten mal so.

    Ich habs 42 sek. durchgehalten….Melodie geklaut,, Text zusammengestümpert……..phonetisch, wenn man es ganz eng sieht, ein verschreibungspflichtiges Brechmittel.
    Warnhinweis……..unbedingt Schuhe aus, damit die Fußnägel Platz haben sich nach oben rollen zu dürfen.

    Taube sind klar im Vorteil.
    H.E.

  267. @Onkel Heinz

    …….schäm !!! ……Flasche leer, Kübel voll….. habe fertig!

  268. @Tim
    Ok…….wenigstens die Einsicht haste, denn diese Woche bleibt mir die Flucht ins geistige Delirium leider aus dienstlichen Gründen versperrt, ergo………reiß Dir zusammen, meine Tastatur sieht eh schon ziemlich angegriffen aus.
    trotzdem Grins und wech
    H.E.

  269. Welt.de fasst eine DENA-Studie zusammen. Erwartbar waren die Greenpeace-Kommentare

  270. #265. / #266.

    Tim und Heinz,

    Bobby hatte ja wenigstens noch Stimme ;-) aber bei unserem Marcilein geht das ja schon völlig in die Hose. Und dann der Text dazu, no comment! Der geneigte Leser möge bitte selber hören, aber Vorsicht, wer nicht ne klitzekleine masochistische Ader in sich hat, kann durchaus Schaden nehmen ;-) Gib mir nen XXL Kübel!

    karl.s

  271. #269. Helium

    moin Helium,

    sehr interessanter Artikel. GreenpiXX hat Recht, die Studie ist ein Angriff auf das EEG ;-) nur nicht in dem Sinne wie von den GreenpiXXern gemeint. Denn bei “nüchternder” Betrachtung der Studie, ohne jeglichen ideologischen Schmus, ist die Studie doch ein Offenbarungseid, welcher nur einen Schluss zulässt: Die gesamte sogenannte “Energiewende” gehört auf den Müllhaufen und um weiteren Schaden abzuwenden, sofort und rigoros einkassiert!

    Die Studie wird noch für heiße Diskussionen sorgen, da bin ich mir sicher.

    karl.s

  272. @Helium

    So, ick hab mal kurz die Studie überflogen, im Prinzip haben die Jungens all das übernommen, wat ick ja nun schon seit Jahren babbel.
    Ok, Spass beiseite………das meiste ergibt sich aus rein logischen Erwägungen von selbst, denn wer die Studien und den Marschbefehl des BUM kennt, weiß dat dat so kommen muss.
    Der Herr Wetzel hat die Ergebnisse der Studie sehr schön zusammengefasst und das nötigste zur Erklärung im Artikel beschrieben, dem brauch ick also nix hinzuzufügen.

    Lustitsch dagegen wieder dieser ominöse “Energieexperte” von Greenpaeace -Andree Böhling- mit dem ick mich ja schon etwas ausführlicher beschäftigt hatte und der erstmal seine Qualifikation nachweisen sollte, bevor er so große greene Töne spuckt.

    Greenpeace ist auch deshalb so angepisst, weil se ja mit Plan B eine eigene Studie unters Volk gejubelt hatten, die damals (27.08.2009) schon offensichtlicher Schrott war.

    Raus aus der Kohleverbrennung: Mit Kohle sind die Klimaziele nicht zu erreichen. Zwar wird der Ausstieg etwas mehr Zeit benötigen als der Verzicht auf Atomkraft. Doch 2040 ist das letzte alte Kohlekraftwerk vom Netz. Erdgas und Kraft-Wärme-Kopplung dienen als Brückentechnologien, bis die Erneuerbaren Energien die Versorgung komplett abdecken können. Neue Kohlekraftwerke zu bauen, ist uneffizient, überflüssig und klimaschädlich.

    Tja liebe Deutsche, dat passiert wenn man glaubt das die so-genannten “Umweltschutzorganisationen” von Stromversorgung irgendeine Ahnung hätten, ausser selber Öko-Strom zu verticken, das passiert wenn grüne NGO die eigentliche Umwelt aus die Augen verloren haben, das passiert, wenn gewisse Green-Dingens zu reinen Medienkonzernen verkommen sind.
    Ick würd jetzt nicht direkt von “Lügen” sprechen, ich belass es mal netterweise bei “technisch Unfähig”……..im Zusammenhang mit diesen NGO´s.
    Die Einschläge kommen immer dichter.
    H.E.

  273. Andree Böhling ist Politologe

  274. @Helium

    Mein Dank wird Dir auf ewig hinterherschleichen…………endlich hab ich den Typen am elektrischen Schlawittchen.
    Tolle Arbeit mein Freund…Danke, Danke und nochmals Danke.

    Liebe Grüße
    H.E.

  275. #273. / #274.

    Helium und Heinz

    Politik und Sozialwissenschaften hat der gute Mann also studiert. Nicht dass ich was gegen diese Studienrichtung hätte, aber mit Energiekompetenz scheint mir das doch eher weniger zu tun zu haben, um es mal vorsichtig auszudrücken. Hier wird ganz klar Wissen durch Ideologie und Phrasedrescherei ersetzt.

    karl.s

  276. Aua!
    [ Böhling ] …[sic!]Nach seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Büro des Bundestagsabgeordneten Axel Berg (SPD)

    Dr.Axel Berg wir erinnern uns, einer der „Väter“ des EEG, Vorsitzender der deutschen EUROSOLAR…

  277. @karl.seegert #275

    mit Energiekompetenz scheint mir das doch eher weniger zu tun zu haben

    Nun ja, es kommt eben darauf an, was man unter “Energiekompetenz” versteht. Hier ist es wohl die Art von Kompetenz, mit der sich auch die zur Vorbereitung der “Energiewende” eingerichtete Ethikkommission ausgezeichnet hat.
    Man darf das nicht unterschätzen, denn diese Kompetenz ist sehr wirklich (im Sinne von wirksam). Sie ist ein Element der Dekadenz in einer technisch hochentwickelten und zivilisierten Gesellschaft, die diese Technologie als gegeben annimmt und ihre Grundlagen ignoriert, die es meint sich leisten zu können, an dem Ast, auf dem sie sitzt, herumzukritisieren und Sägeexperimente durchzuführen.
    Diese Art von Energiekompetenz unterscheidet sich von der etwa Onkel Heinz’ und seiner Kollegen wie die Nahrungskompetenz einer Rokokodame, die über einem Täßchen eine Spur zu süßen Kakaos ihr Näschen rümpft, von der eines Bauern, der weiß, wo die Grundnahrungsmittel herkommen.

    Man braucht sich ja (aus derselben Ankündigung #273) nur anzuschauen, wer über die Folgen von Tschernobyl diskutiert:

    Der Supergau und seine Folgen für die Welt:
    Zum 25. Jahrestag der Katastrophe von Tschernobyl
    Dr. Erhard Eppler, ehemaliger Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit
    Dr. Erhard Eppler [...] studierte Deutsch, Englisch und Geschichte und arbeitete bis 1961 als Gymnasiallehrer. [...]
    Anschließend Podiumsdiskussion mit Erhard Eppler, Rebecca Harms, Europaabgeordnete der GRÜNEN, Juri Durkot, ukrainischer Journalist aus Lemberg, Walter Mossmann, Liedermacher und Autor

    Das sind gewiß kompetente Leute, im sozial-musischen Bereich, aber wohl kaum hinsichtlich einer Bewertung der Folgen radioaktiver Strahlung. (Das unfreiwillige Experiment der Zone von Tschernobyl wird vielleicht noch interessante und überraschende Einsichten bringen, sollte es gelingen, die wissenschaftliche Untersuchung ideologiefrei zu halten.)

  278. Und somit schließt sich der Kreis……des Öko-Filzes, man sollte darüber mal einen Artikel schreiben, aber wenn man in diesen Sumpf erstmal richtig anfäng rumzugraben, dürfte wohl der halbe Bundestag dabei sein.

    Stellen wir einmal fest:
    Böhling war wissenschaftlicher Mitarbeiter eines SPD-Bundestagsabgeordneten, der seinerseits bis 2009 stellvertretender energiepolitischer Sprecher dieser Partei war, der aber auch gleichzeitig beim EE-Lobbyverband “EUROSOLAR” ehrenamtlich Vorsitzender der Sektion Deutschland ist.

    Berg ist Rechtsverdreher und Polititologe, und hat seine Fingerchen in allerlei anderen EE-Verbänden mit drinne…
    http://www.axel-berg.de/aemter_und_mitgliedschaften.htm

    Ein Lobbyist zieht den Nachwuchs heran, der dann anschließend bei Greenpeace die grobe “Energie-Experten-Kelle” schwingt und in dieser Funktion verstärkte Aufmerksamkeit von den Medien bekommt, die natürlich nicht hinterfragen, welche Qualifikation dieses Früchten eigentlich besitzt um den Experten raushängen lassen zu dürfen.

    Tja liebe Leser…..dat ist gerade mal ein ! Fall, den wir rein zufällig etwas tiefer analysiert haben, zeigt er uns aber wie tief eigentlich die Politik mit den so-genannten NGO verbandelt ist, in diesen Fall kann man sogar fast behaupten, Böhling ist der verlängerte Arm der SPD und die wiederum ist der verlängerte Arm der Solarindustrie.

    Langsam wundert mich die so-genannte Energiewende kein bisschen mehr………folge der Spur des Geldes.

    H.E.

  279. @Flumi #277

    Nun ja, es kommt eben darauf an, was man unter “Energiekompetenz” versteht. Hier ist es wohl die Art von Kompetenz, mit der sich auch die zur Vorbereitung der “Energiewende” eingerichtete Ethikkommission ausgezeichnet hat….

    …..in der endlich auch richtige Energiefachleute wie Kardinal Reinhard Marx und Bischof Ulrich Fischer zu Wort kamen. Letzterer reagierte auf solch blöde Anfragen wie: “Was haben Sie da eigentlich verloren, machen Sie doch erst mal Ihre Arbeit in der Kirche! Sollten Sie sich nicht auf Ihre geistlichen Aufgaben konzentrieren?” folgendermaßen:

    “Langer Marsch”

    “Ich finde diese Berufungen geschickt, weil es hier nicht nur um technische Fragen geht. Wir machen aus einem Streitthema eine Zukunftsaufgabe für Deutschland”, erklärt Fischer sein Engagement in der Kommission.

    Seit 30 Jahren ist der evangelische Theologe in der Umweltbewegung aktiv. Der konziliare Prozess und die Bewahrung der Schöpfung sind ökumenische Stichworte der 1980er Jahre. Die gesamte deutsche Anti-AKW-Bewegung wäre ohne ihre christlichen Grundlagen kaum denkbar gewesen. “Franziskus in Gorleben” war 1979 ein Taschenbuch-Klassiker der erwachenden Umwelt- und Öko-Bewegung.

    Bis heute sind die wöchentlichen Gebetskreise ein fester Bestandteil der Anti-Castor-Proteste. Die Saat der christlichen Umweltbewegung scheint nun endlich aufzugehen.

    “Es ist für mich ein langer Marsch durch die Institutionen. Ich befürchte aber, dass ohne die Katastrophe von Fukushima der Marsch noch sehr viel länger gewesen wäre”, meint Ulrich Fischer.

    …..Gott mit uns!…… die Kirchen als Steigbügelhalter für den Ökosozialismus! Warum zum Teufel kommt mir das so bekannt vor?

    Und „Langer Marsch” hab ick auch schon mal irgendwo gehört…..

  280. @gedimmter Onkel Heinz #238

    Ich fordere eine 110 %íge Planerfüllung beim Ausrüstungsstand der privaten Haushalte mit Quecksilberverseuchte Sparfunzeln, zum Wohle des Weltklimas und zur Ehre der Ökologistischen Einheitsbreipartei Doitschlands.

    …..dazu nochmal wat zur Quecksilber-Planerfüllung aus der Sozialistischen Ökorepublik Norderney:

    In dem Video wird die Firma Lightcycle Retourlogistik und Service GmbH genannt. Auf deren Website findet man über die besonderen Gefahren durch Energiesparlampen u.a. folgendes:

    Energiesparlampe kaputt? Was bei einem Lampenbruch zu tun ist.

    Energiesparlampen enthalten technisch bedingt eine sehr geringe Menge an Quecksilber. Aber es gilt: Bei normalem Gebrauch geht von Energiesparlampen keinerlei Gesundheitsgefährdung aus.

    Vor, während und nach dem Betrieb kann kein Quecksilber austreten. Die einzige Möglichkeit, bei der Verbraucher in Kontakt mit Quecksilber geraten können, ist das sehr unwahrscheinliche Szenario eines Lampenbruches. Da Quecksilber bei Raumtemperatur verdampft, würde es in diesem Fall langsam in die Raumluft abgegeben. Die dabei auftretenden Konzentrationen sind aber sehr gering und liegen deutlich unterhalb der in Deutschland geltenden Grenzwerte. Durch zwei einfache Maß- nahmen – eine sofortige und ausreichende Lüftung und die anschließende Beseitigung der Scherben – kann eine Gesundheitsgefährdung sicher ausgeschlossen werden.

    …..um es nochmal zu verdeutlichen:

    Diese unverschämte Bagatellisierung über eines der gefährlichsten Gifte liest man auf den Webseiten von „Recyclingfachleuten”, die – natürlich ökologisch korrekt – mit einem Klimamobil und dem Schlachtruf „Mayday, Mayday – Die Erde hat Fieber!“ missionierend durch die Schulen ziehen:

    Lightcycle goes on s’cooltour!

  281. @Tim

    Und wer hats bezahlt?

    Lightcycle ist ein nicht gewinnorientiertes Unternehmen, welches 2005 als Rücknahmesystem für LED- und Gasentladungslampen von führenden Lichtherstellern gegründet wurde…….

    Als weiteren Service verwaltet Lightcycle die Garantiegesellschaft Lampen der „OSRAM AG, Philips GmbH und andere GbR“ und bietet ein Rücknahmesystem für Leuchtenhersteller an.

    Im Prinzip ist dat ein ganz schnödes Rücknahmesystem nach ElektroG § 6, Absatz 3 das durch die Verursacher (Lampenhersteller) seit 2005 auf die Beine gestellt werden musste, ansich also ein ganz normaler Vorgang.

    Dat perfide ist aber wieder mal, das diese Firma als Entsorger………..mal so richtig fett Werbung schiebt für eben diese Lampenhersteller und dat mit Mitteln der Indoktrinierung von Kindern, wie ekelhaft ist dat denn.

    Nun ja, wenn man sich dann die “Agenturen” anguckt, die daran beteiligt sind….wundern einem überhaupt nix mehr.
    http://www.medianet-bb.de/DE/Medianet_Member/Zum-Goldenen-Hirschen-Berlin-GmbH/

    Zum goldenen Hirschen wurde 1995 gegründet und gehört laut Handelsblatt-Umfragen unter Marketingentscheidern zu den besten und kreativsten Kommunikationsagenturen Deutschlands.

    Oder die hier….
    Ressourcenmangel.GmbH

    Tja, da kommt dat ja auch genau richtig, das ab 12.01.09 eingeführte EU-Richtlinie zum stufenweisen Verbot der Glühlampen.
    Schön, wenn man live und in Farbe die Werdegänge lobbyistengesteuerter EU-Gesetze beobachten kann, denn ne normale Glühlampe kann man ohne Skrupel in den Hausmüll werfen und gut isses.
    Klimawandel als Verkaufsargument……………
    H.E.

  282. @Onkel Heinz

    Nun ja, wenn man sich dann die “Agenturen” anguckt, die daran beteiligt sind….wundern einem überhaupt nix mehr.

    Zum goldenen Hirschen wurde 1995 gegründet und gehört laut Handelsblatt-Umfragen unter Marketingentscheidern zu den besten und kreativsten Kommunikationsagenturen Deutschlands.

    …..ja, die Hirschen-Leute sind raffinierte, gerissene Marketingstrategen, die genau wissen, wie sich Propaganda erfolgreich (…..und vor allem NACHHALTIG) als DIE WAHRHEIT verkaufen lässt.

    Der totale Kontrollverlust.

    Wenn Lenin recht hat und Wissen Macht bedeutet, heißt das: Revolution! Die komplette Umkehrung der Kommunikationsmacht. Sie geht endgültig weg von den großen, festen Organisationen hin zu sich spontan bildenden Schwärmen. Das bedeutet aber auch: Ein zunehmender Kontrollverlust über meine Marke, meine Firma, mein Projekt, meine Partei und zum Teil auch über mich selbst.

    Quelle: PDF zum Download

  283. @Tim

    Ick hab mir mal dat “Die Wahrheit 1995″ durchgelesen………und etwas gefunden, wat mich zum schmunzeln gebracht hat, denn es trifft auch auf mich irgendwie zu, zumindest meine große Fresse im Netz.

    Die Wahrheit über…………..ist, das wir eingebildet und größenwahnsinnig sind.

    Anders übersteht man wahrscheinlich 7 Jahre Kampf gegen den Wahn wohl auch net unbeschadet, *grins*

    Onkel Heinz…..Hang zur Selbsterkenntnis

  284. achgut.com (Röhl):

    Altmaier/Harksen. Anlageexperten im Systemvergleich

    …..In Cuxhaven, wo die Off-shore-Industrie ihre größten Scheinblüten treibt, gab Merkels treuester Wendehals Versprechungen ab, welche die von Harksen locker übertrafen. Er sei sich sicher, so Altmaier, „dass wir es in zehn bis zwanzig Jahren schaffen, eine günstige und attraktive Stromversorgung sicherzustellen.“ Bis zum Jahr 2020 würde der Strom aus Solar- und Windenergieanlagen rund 35 Prozent betragen, „bis 2040 sogar 80 Prozent“ („Elbe-Weser aktuell“). Dass die Existenz von fliegenden Teppichen wahrscheinlicher ist als derlei Annahmen, hat sich mittlerweile bis in die letzte Redaktion herumgesprochen, mit Ausnahme der „taz“.

    Weil Altmaier aber, genau wie Harksen, ein ausgebuffter Bursche ist, prägte er auf seiner Reise durch die windige Nordmark vorsorglich den schlauen Spruch: „Wir müssen die Energiewende als Gemeinschaftsprojekt begreifen.“ …..

  285. @Onkel Heinz #283

    Anders übersteht man wahrscheinlich 7 Jahre Kampf gegen den Wahn wohl auch net unbeschadet, *grins*

    …..nee, soviel Schnaps gibbed ja gar nich.

  286. @Timmi the Dogmanager

    Ich hasse Einheitsbrei, ick hasse Ersaufen im eigenen Saft………ick brauche Herausforderungen, ick brauche Redeschlachten, irgendwie will mein Hirn mit wenigsten 3 unterschiedlichen Themen gleichzeitig ausgelastet sein, is schon irgendwie komisch, dat.
    Negativ daran is, ick kann mich nich lange genug mit einen Thema beschäftigen um mal wieder ein vernünftigen Artikel zu zimmern, zu sehr schweifen die Gedanken in die weite Welt hinaus.

    Das, muss man leider irgendwie anerkennen, liegt wohl ein Stück weit am eigener Wahn, kein Wunder wenn man sich jahrelange mit Vollidioten und Fanatikern prügelt, da färbt wohl doch so einiges ab.
    Hmmm, liegt wohl am Ende an der verkürzten Lebenserwartung……ne Kompensation für zukünftig verlorene Zeit.

    Wo is die Aktion?
    Onkel Heinz………mit gleichnamigen Haustier, *grins*

  287. ftd: Chef der NRW-CDU zur Energiewende:
    Erst die Arbeit, dann die Umwelt

    Kanzlerin Angela Merkel droht ein Richtungsstreit in der CDU über ihren Kurs in der Wirtschaftspolitik. Die mächtige nordrhein-westfälische Union verlangt ein Umsteuern in der stockenden Energiewende und fordert einen Vorrang für Arbeitsplatzsicherung. “Wir haben uns angewöhnt, alles, was mit Ökologie zu tun hat, ethisch zu überhöhen”, kritisierte NRW-Landeschef Armin Laschet. “Der mit viel Moralin intonierten Öko-Überheblichkeit muss die CDU den Wert der Arbeit entgegensetzen”, sagte er der FTD. “In der Abwägung muss die Sicherung von Arbeitsplätzen vorgehen.”…..

  288. Hallo Tim #287

    Aus Deiner Quelle:

    ….
    „Es ist nicht moralisch, die Solarenergie zulasten von Industriearbeitsplätzen oder zulasten von Menschen mit geringen Einkommen zu subventionieren.“
    ….
    Laschet warnte vor einer Abwanderung der Chemie- und Metallindustrie und verlangte mehr Marktwirtschaft in der Energiepolitik.
    ….
    „Die Vorstellung, dass der Staat plant, wie hoch im Jahr 2050 der Anteil regenerativer Energien sein soll, ist geradezu absurd. Wir operieren mit Planzahlen für eine Zeit in 38 Jahren und wissen nicht einmal, wie in 38 Tagen der Zustand unserer Währung ist.“
    ….

    Recht hat er, der Laschet

    meint der Moosgeist

  289. Ich hab Laschet immer für den besseren (gegenüber Röttgen) gehalten,
    auch in anderen Belangen.

    Natürlich ist es jetzt für die “Merkel”- CDU etwas schwierig Fraktur zu reden.
    Aber notwendig ist es.

  290. #287. -- #289.

    moin Männer,

    ich kenne zwar den Laschet nicht und kann ihn daher nicht beurteilen. Aber das, was er sagt stimmt natürlich. Ich denke mal, er trifft damit auch voll den Nerv vieler CDU Mitglieder, die mit dem “offiziellen” Merkelschen Kurs nichts anfangen können.

    gruß
    karl.s

  291. Mein täglich Solar-Wahn gib mir heute…….
    Wat passiert, wenn der Platz für die flächenfressenden Zufallsstromerzeuger knapp wird?
    Richtitsch……….man überlegt jetzt ob man die Solarparks auch noch auf Seen und Teiche platziert.

    Zweiter Anlauf für den Solar-See

    Auf die Umsetzung des Projekts „Solar-See“ in Babenhausen auf dem Baggersee der Hardt KG waren rasch Schatten gefallen, weil die Kosten sich nicht mehr mit den von der Politik eingeleiteten Kürzungen der Förderung dieser alternativen Energiegewinnung deckten. Doch jetzt sieht sich Andreas Bludau durch eine Eigenentwicklung wieder auf der Sonnenseite.
    Seit November schwimmt bereits eine Solaranlage auf zwei Pontonfeldern nahe dem Westufer im insgesamt rund 15 Hektar großen See. „Die Test-Anlage hat den harten Winter gut überstanden. Nun sehen wir weiter“,

    Ach ja, was dem einen seine Investition und Gewinnerwartung ist, haben dann andere mit überhöhte Kosten wieder auszubaden.

    PV-Anlagen und die Situation eines kommunalen Netzes am Beispiel der Stadtwerke Löffingen

    Wohlbemerkt, für die Abnahmelast in diesem Bereich alleine würde ein Netztrafo mit 250 kVA ausreichen mitetwa jährlichen Verlusten von ca. 6.000 kWh. Durch die PV-Einspeisung alleine an dieser Stelle, lasten sich dieStadtwerke rd. 100.000 kWh Verlustenergie mehr auf.Fazit: Bevor auf dem neuen Bauhof weitere Sonnenträume keimen, sind die dafür technischen Grundlagen zu
    schaffen. Neubau einer neuen Trafostation im Bauhof. Mehrkosten schätzungsweise 200.000 €, geht aber zu
    Lasten der Stadtwerke und ist vorsteuerabzugsfähig.Die Kürzung der Einspeisevergütung für PV-Anlagen war wichtig und richtig. Einen vollwertigen und umfänglichenNetzbetrieb kann von dieser Energieform nicht erbracht werden. Mit einer Jahresbenutzungsdauer von ca. 900Std. müssen die restlichen 7.860 Stunden mit konventioneller Erzeugung erbracht werden.Löffingen hat bei einer Höchstlast von ca. 3,5 MW zum Jahresende 2011 eine PV-Einspeiseleistung von knapp 5MW. Das ist deutlich mehr als die eigene Höchstlast und -- ein weiter so -- erzwingt für die Stadtwerke, für nur wenige Stunden pro Jahr, hohe Investitionen zur verlustreduzierten Rückspeisung in das vorgelagerte Netz zubetreiben. Spannungsspitzen und Netzflicker durch hohe Wechselrichterleistungen verkürzen die Lebensdauer unserer Netzbetriebsmittel (Trafos und Kabel) und erzeugen für die Stadtwerke weitere, zusätzliche Kosten.Das wäre hoch unwirtschaftlich und letztlich nur dazu dienlich, einzelne, persönliche Profitinteressen zu Lastender Allgemeinheit zu bedienen. Außerdem würde uns ein Verbrauchsrückgang wie 2009 massiv treffen, denndas Ortsnetz müsste wieder Transportaufgaben zur Rückspeisung übernehmen, ist dazu nicht geeignet und einentsprechender Ausbau wäre für die Stadtwerke wirtschaftlich nicht verkraftbar.

    Ja ihr lieben Leut, alles glotzt bloss auf die großen 4 Konzerne und die ÜB-Netzbetreiber aber den eigentlichen Solarwahn müssen am Ende die Kleenen an Ende der Energienahrungskette ausbaden.
    Dat ist gelebte Solarpraxis, temporal höhere Solareinspeisung als das Netz am Tag der Höchstlast überhaupt selber verbraucht (Kunden), dummerweise muss aber das Verteilnetz auf diese kurzzeitige Mittagsstromversorgung aufgebohrt werden, denn per Gesetz ist der Netzbetreiber dazu gezwungen.

    Diese ungesteuerte Energiewende ist ein technisches und wirtschaftliches Desaster, das uns ne Menge Geld kostet und zusätzlich die Versorgungssicherheit versaut.

    Blacky, ick hör Dir janz laut trapsen.
    H.E.

  292. Nachtrag.
    Ups, Link für den zweiten Absatz vergessen.
    Sorry.
    H.E.

  293. @karlchen #290

    ich kenne zwar den Laschet nicht und kann ihn daher nicht beurteilen….

    Moin Karlchen,

    ….schau Dir doch mal dieses Video an (Christoph Minhoff im Gespräch mit Laschet und Broder).

  294. Effizienz-Illusion. Ein interessanter Artikel in der Welt-Online zum Thema Energieeffizienz!

    Der geplatzte Traum vom Energiesparen

    Die Politik dringt darauf, dass wir Öl und Strom immer effizienter einsetzen. Doch Wissenschaftler sagen: Maßnahmen wie Glühbirnenverbot und Hausdämmung helfen so gut wie gar nicht beim Energiesparen. Von Daniel Wetzel

    karl.s

  295. #293. Tim Hardenberg

    Danke Tim.

    karl.s

  296. NOVO-Argumente:

    Energiesparlampen: Keine großen Leuchten
    Von Christoph Lövenich

  297. Na endlich, die energieintensive Industrie muckt auf.

    Energieintensive Industrien fordern mehr Effizienz bei der Energiewende

    Die Energieintensiven Industrien in Deutschland wenden sich dagegen, dass ihren Unternehmen der schwarze Peter für die Kosten der Energiewende zugeschoben wird. Kneer sagte: „Der Grund für die Kostenexplosion bei den erneuerbaren Energien liegt nicht in den Entlastungen für die energieintensiven Industrien, sondern im Systemfehler des EEG, der zu unkontrolliertem Wachstum der erneuerbaren Energien führt………………

    IM SYSTEMFEHLER DER EEG………..eine Blase wie viele anderen Blasen der letzten Zeit, nur um noch mehr Geld im Umlauf zu bringen, Geld das uns kleinen Sparern aus den Rippen geschnitten wird, damit die armen notleidenden Banken auch für die nächsten 20 Jahre ihre garantierten Zinseinnahmen kriegen.
    Der Staat als mafiöse Struktur, die EEG die Schutzgelderpresssung von gaaaanz oben und wer hats erfunden?
    Duck und wech
    H.E.

  298. WAT fordere ick schon die ganze Zeit?

    Den großen Cut……..Baustop für neue Miefquirle und Krähenspiegel……bis hier endlich mal die Netze soweit nachgekommen sind und endlich auch genügend Speicher da sind um den nutzlosen ZUfallsstrom irgendwie sinnvoll nutzen zu können.
    Nun hat das auch Herr Brüderle von der FDP gefordert und der Aufschrei all derer die mit den Quatsch Gewinn machen oder sich noch Gewinn erhoffen…….war gewaltig.

    Grüne attackieren Brüderle wegen Öko-Energie-Moratorium

    Aus Sicht der Grünen ist es nichts anderes als eine Kampfansage: Am liebsten wäre es FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle, wenn zunächst mal gar keine Solar- und Windkraftanlagen mehr gebaut würden. So steht es in einem Papier, das die Fraktion für ihren Vorsitzenden erstellt hat. Da “ein Moratorium nur zusätzliche Anlagen betreffen könnte”, sollen die Betreiber außerdem mit einer Sonderabgabe belegt werden, heißt es weiter in dem liberalen Papier. ……..

    Führende Grünen-Politiker aus den Ländern gehen nun zum Gegenangriff über. “Der FDP-Vorschlag ist der dümmste vorstellbare”

    Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke bezeichnet die Überlegungen Brüderles als “absurd” und sprach von einem “staatlich verordneten Wirtschaftsvernichtungsprogramm”

    …..”staatlich verordneten Wirtschaftsvernichtungsprogramm”…………das begann genau an dem Tage, als gewisse Lobbyisten es geschafft haben die EE-Gesetze durch den Bundestag zu drücken, werte Frau Lembke.
    Hier paart sich unbeschreiblich viel Dummheit mit lobbyistischen Eigenintresse auf Knochen und Brieftaschen der einfachen Bevölkerung……man sollte sich genau diese Schreihälse mal gut merken,……..
    H. E.

  299. #298. Heinz Eng

    Grüne attackieren Brüderle wegen Öko-Energie-Moratorium

    moin Heinz,

    das Gekeife war ja zu erwarten, rüttelt Brüderle doch an den Grundfesten der grünen Lobbyarbeit. Geht ja nun nicht, dass die Geldumverteilungsmaschine einfach ausgeschalten wird, wo kämen wir dahin ;-) . Die Lemke kann nix dafür, die hat null Ahnung. Ich kann auch beim besten Willen nichts finden, was sie denn für den Posten als Wirtschaftsministerin qualifizieren würde, außer grünes Parteimitglied zu sein, was an sich aber ein Ausschlusskriterium ist :-)

    karl.s

  300. Heinz,

    …..”staatlich verordneten Wirtschaftsvernichtungsprogramm”…………das begann genau an dem Tage, als gewisse Lobbyisten es geschafft haben die EE-Gesetze durch den Bundestag zu drücken

    da muß ich widersprechen, es begann vor langer Zeit, nämlich um 1970, als weltweit diese neue Agenda eingeführt wurde.
    In Deutschland übernahm dies das Dreigestirn Genscher, Menke-Glückert und Hartkopf. Diese führten eine sozialistische Umweltbürokratie ein, die Alles möglich macht.

    Wenn Brüderle das EEG modifiziert, ändert sich gar nichts. ER müsste den verhängnisvollen Fehler seiner Parteigenossen damals zugeben. Da er dies nicht macht, ist er auch nur ein grüner Betrüger und Verdummer?

    Wundert mich alles nicht. Westerwelle kann den nächsten unnötigen Krieg in NO nicht abwarten. Die Gelben sind die Grünsten und die neuen Militaristen.

  301. @Karlchen

    Tja mein Freund, inzwischen begreifen die ersten Politiker, selbst wenn sie die NIE für ne gute Sache halten, dat man jetzt langsam mal die Notbremse reinhauen muss. Gerade und vor allem jetzt….wo die einzelnen Bundesländer nun schon anfangen sich gegenseitig übertreffen zu wollen bem Ausbau der EE, und alle wollen se mehr exportieren als dat eigene BL im Jahr an Strom verbraucht…….da frag ich mich, wohin denn noch?
    Die Energiewende frist gerade ihre Kinder mit Haut und Haaren, jeder will aber noch bis zum endgültigen Zusammenbruch Tatsachen schaffen und hofft, das der Bürger diesen Müll endlos weiter bezahlen wird.

    Die Tage der “absoluten Vorrangeinspeisung der NIE” sind gezählt, denn bald wird dies nicht mehr zu halten sein, weil nun mal der Rest der Energiewirtschaft auch nur den Strom produzieren darf, der gerade gebraucht wird.
    Tja, irgendwann kann man den Bürger nicht mehr verklickern, warum er immer mehr für Strom bezahlen soll, der NICHT produziert werden konnte……..soweit geht selbst der vergrünste Sympathisant nicht mehr mit.

    Per Subvention wurde eine Industrie hochgezogen die man jetzt mit allen unsinnigen Mitteln versucht bis in aller Ewigkeit weiter am Leben zu erhalten…….tja, dumm nur das die Physik irgendwie was dagegen hat.
    MfG
    H.E.

  302. @Rassbach

    Nun ja, der Dreck reicht schon ne Weile zurück……aber die Politik ist ja bekanntermassen stark vergesslich, wenn es darum geht alte Fehler zuzugeben.
    Is ja wie mit der SPD, die in ihren damaligen Fortschrittswahn 1956/57 beschlossen haben die Kernkraft in Deutschland durchzudrücken……….und jetzt die vehementesten Gegner dieser Technologie geworden sind.
    Der derzeitige grüne Einheitsbrei in Regierung und Opposition ist ein Selbstläufer geworden, der sich unweigerlich und unwiederuflich zu einen politisch/wirtschaftlichen Super-Gau entwickeln wird.
    Man muss aber einer Partei auch die Möglichkeit geben alte Fehler zu korrigieren………wenn se das dann mal ernst meinen würden damit.
    MfG
    H.E.

  303. @Onkel Heinz #298

    Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke bezeichnet die Überlegungen Brüderles als “absurd” und sprach von einem “staatlich verordneten Wirtschaftsvernichtungsprogramm”

    ….ja sischer, die gute Frau Lemke, die hat’s grad nötig, „Haltet den Dieb” zu grölen.

    Der “GRÜNE Wahnsinn” der Energiewende Waldrodung für Windkrafträder !!

    O-Ton Eveline Lemke (ab 2:44):

    „Wenn wir diese Energiewende nich hinkriegen und der Welt nich zeigen können, wie man Klimawandel gestaltet in der Energiewirtschaft, dann kann sich keiner was abkucken – Doitschland ist Vorreiter, wir wollen, dass sich die Welt abkuckt, wie das geht, das Klima zu schützen. Ohne das Klima zu schützen, wird’s hier keine Artenvielfalt mehr geben.

    Klar Frau Lemke, brutale Abholzung der Wälder im Hunsrück zur Rettung des Weltklimas….. und das Ganze dient natürlich der Erhaltung der Artenvielfalt !!! Öko-Logik in Höchstform.

    ….bääääh, iiigitt, jetzt seh ick schon doppelt!

  304. #301. Heinz Eng

    Per Subvention wurde eine Industrie hochgezogen die man jetzt mit allen unsinnigen Mitteln versucht bis in aller Ewigkeit weiter am Leben zu erhalten…….tja, dumm nur das die Physik irgendwie was dagegen hat.

    jo Heinz, das Problem bei den Subventionen ist ja grundsätzlich, dass diese marktwirtschaftliche Prinzipien aushebeln und in der Regel weitere Subventionen nach sich ziehen. Die Verwerfungen der ersten Subvention müssen ja irgendwie wieder geradegerückt werden, meint man. Aber genau das funktioniert ja eben nicht. Mittlerweile ist der Subventionssumpf soweit ausgedehnt, den wieder trockenzulegen würde heißen, sämtliche Dämme einzureißen, sprich: alle Subventionen zu streichen. Da aber Subventionen in allererster Linie politisch motiviert sind, werden wir wohl lange warten können, bis das freiwillig geschieht. Da wird wohl erst einmal was richtig in die Grütze gehen müssen. Aber wir sind ja auf dem besten Wege dahin. Insoweit besteht schon noch Hoffnung :-)

    karl.s

  305. Nachtrag zu #303

    Eine solcher Lebenslauf genügt heute in Deutschland, um „Minister für Wirtschaft und Energie” eines Bundeslandes werden zu können. Die Frage nach hinreichender Kompetenz dürfte damit beantwortet sein.

    …..na immerhin hat das Parteibuch die richtige Farbe.

  306. #303. Tim Hardenberg

    Klar Frau Lemke, brutale Abholzung der Wälder im Hunsrück zur Rettung des Weltklimas….. und das Ganze dient natürlich der Erhaltung der Artenvielfalt !!! Öko-Logik in Höchstform.

    Hallo Tim,

    da sieht man mal, welch geistige Tiefflieger eine Ideologie so nach oben spült. Außer Spesen ist bei der Dame doch noch nix gewesen. Aber da ist sie ja bei den Grünen nicht alleine. Wenn ich mir die Truppen da so anschaue, wird mir schlecht. Mich graust es, wenn diese Pappnasen es 2013 tatsächlich schaffen, an die Macht zu kommen. Dann gute Nacht Marie.

    karl.s

  307. @karlchen

    Mich graust es, wenn diese Pappnasen es 2013 tatsächlich schaffen, an die Macht zu kommen. Dann gute Nacht Marie.

    ….dabei wollen sie doch nur unser Bestes!

    „Heute retten wir Doitschlaaand….. und morgen die gaaanze Welt!”

    ….jawoll, die Marschrichtung stimmt! …..die „Chips” sind drin …..auch bei unseren Kleinsten.

  308. Lieber Arm ab, als arm dran

    ;-)

    Psyop ist geil. Gestern Abend bei Jauch sagte Prof.Spitzer, Medien machen dumm.

    Dann der Philosoph Precht, er diskutierte mit Hirnforscher Hüther „Macht lernen dumm?“

    Wenn ich Ingo Juknat richtig deute, muß die Frage mit “ja” beantwortet werden und das Schöne dabei ist, der Ingo merkt es nicht ;-)

    Wundt,Pavlov und Skinner sei Dank ;-)

  309. #307. Tim Hardenberg

    ….dabei wollen sie doch nur unser Bestes!

    „Heute retten wir Doitschlaaand….. und morgen die gaaanze Welt!”

    ….jawoll, die Marschrichtung stimmt! …..die „Chips” sind drin …..auch bei unseren Kleinsten.

    wieder mal; früher HJ, dann FDJ und jetzt ÖDJ (ökologische Deutsche Jugend)
    UND ALLES NUR ZU UNSEREM BESTEN. Komisch nur, dass das schon zwei mal voll in die Hose gegangen ist. Aber gut, wer zwei schafft, schafft auch drei.

    karl.s

  310. Broder sagte es auch gut:

    Mein Opa war in der Waffen SS, mein Papa in der Nationalen Volksarmee und ich trenne Müll

  311. Uns Ötti macht mal wieder Randale……

    EU: Konzessionsabgabe ist Wegelagerei

    Beim 7. Deutschen Energiekongress in München sagte er, wenn Deutschland “ständig” bei der EU Anträge für Ausnahmen vom Beihilfeverbot stelle (um Industrie und Gewerbe von der Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz zu entlasten), “dann frage ich zurück: Warum senkt Deutschland nicht seine staatlichen Lasten auf Strom?” So sei es fragwürdig, den für notwendig erachteten Netzausbau gerade in den Verteilnetzen mit der Konzessionsabgabe zu belegen. Oettinger fasste zusammen, die “Konzessionsgebühr” (!) sei – so wörtlich – eine “legitime, demokratische Form der Wegelagerei“. …………………….

    Na janz toll für die Kommunen, wenn die Konzessionsabgaben wegfallen, reisst dat ein schönes Loch im Haushalt, dat dann bestimmt über andere Wege wieder gestopft werden muss.
    Linke Tasche, rechte Tasche………am Ende zahlts der Bürger trotzdem wieder.
    H.E.

  312. 937 Millionen Euro
    Staat verdient an Ökostrom-Förderung eine Milliarde Euro

    Die Ökostromumlage spült dem deutschen Staat fast eine Milliarde Euro pro Jahr in die Kasse. Seit 2003 hat sich die Umsatzsteuer auf die Umlage des Erneuerbare-Energie-Gesetzes mehr als verzehnfacht. Zahlen müssen das ausschließlich die Privatverbraucher. ………….

    Der Bund verdient an der Ökostromförderung durch das Erneuerbare-Energie-Gesetz (EEG) fast eine Milliarde Euro pro Jahr. Das geht aus der Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine schriftliche Anfrage der Linken-Bundestagsfraktion hervor, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ vorliegt. Demnach hat sich die Umsatzsteuer auf die EEG-Umlage für private Haushalte von 2003 bis 2012 auf 937 Millionen Euro mehr als verzehnfacht.

    Tja, eine Frage der “Linken”…….dumm nur, das diese Partei im Chor der Energiewende-Fan-Parteien immer fleißig mitgesungen hat, wenn es darum ging, diesen Unsinn auch noch zu beschleunigen.
    Aber egal………..937 Millionen Euro, die der Staat auf eine Zwangsumlage erhebt…nix Neues, denn auf die 2,05 Cent Stromsteuer kassiert er ja auch noch Märchensteuer.

    Wir hams doch…..oder darf es noch a bisserl mehr sein?
    H.E.

  313. Langsam wird die Betonwand öffentlich sichtbar, gegen die die ‘Wende’ kracht:

    Selbst Strombetreiber warnen nun vor dem Blackout
    Der aktuelle “Energiewende-Index” fällt besorgniserregend aus: Die deutschen Stromnetzbetreiber glauben offenbar selbst nicht mehr, dass sie die Stromversorgung noch lange stabil halten können

  314. lol

    Bundesregierung zieht Verbot zurück
    Nachtspeicheröfen dürfen bleiben

    Nachtspeicherheizungen, die bis 2020 ausgemustert werden sollten, dürfen einem Bericht zufolge nun doch weiter betrieben werden. Die neue Energieeinsparverordnung (EnEV) kippe das 2009 eingefügte Verbot, berichtete die “Wirtschaftswoche” unter Berufung auf die beteiligten Bundesministerien. Weil bis 2020 doppelt so viel erneuerbare Energie vorhanden sein dürfte wie heute, würden die Geräte als Speicher für den Überfluss gebraucht

    guckst du hier:

  315. das ist toll #314 … nur wird das nicht viel bringen, solang nicht intelligente stromzähler eingeführt sind, und es sei bemerkt, wieder NT eingeführt wird. die meisten stromanbieter haben den nämlich gar nicht mehr.

    aber es zeigt mal wieder den ganzen irrsinn sehr schön

  316. @Micha
    Ups……Dein Hinweis is mir doch glatt durch die Finger geflutscht.

    Jaa, weil die Nachtspeicheröfen den bösen Kohlekraftwerken in der Nacht eine stabilere Fahrweise gestatteten, waren sie der erklärte Lieblingsfeind unser grünen Rotzlöffel.
    Schon vor einigen Jahren hab ich denen schon erzählt, das sie sich nach diesen Dinger in der Zukunft noch die Finger lecken werden, nur das sie nicht mehr “Nacht”-Speicheröfen heißen, sondern EE-gesteuerte Lastsenken.
    Dat funktioniert aber nur, wenn das energieintensive Smart-Grid aufgebaut worden ist…………..na dann viel Spass beim Wettergesteuerten E-Heizen im Winter……….

    Onkel Heinz…….und wieder eine eingetroffene Vorhersage

  317. #316

    heinz, dein letzter satz ging mir auch haargenau so durch den kopf :D

  318. @Micha

    Ach weißt Du, den Rest lernen se auch noch…….besonders lächerlich zu bemerken bei Argumentationen gegen neue Pumpspeicherwerke………es KÖNNTE ja mal Kohlestrom dort abgelagert werden, deshalb sind se abzulehnen.

    Zurücklehnen und totlachen ……..bis zum Knall, mehr bleibt uns eh nich übrig.
    H.E.

  319. Also ohne das onkel heinz… :D

  320. @Micha
    Gelegentlich gefriert mir das Blödeln mitten in der Fresse……wenn dann Onkel Heinz in den Spiegel guckt, hat er anschließend ganz vergessen, wat er eigentlich stänkern wollte.

    Ups….ich muss wech
    H.E.

  321. heinz, ich hab vor kurzen bei uns im kaufland einen vertreter gesehen, welcher an seinem stand ‘hightech’-heizgeräte verkaufen wollt.
    sah aus wie ein nachtspeicherofen, fühlte sich an wie ein nachtspeicherofen, war aber keiner (dank fehlender nachttarife)

    falls der ma wieder da steht mach ich ma ein foto und stells hier ein :)

  322. @Micha

    Da haste aber Glück gehabt, bei uns im Kaufland stehen immer nur die Typen mit den grün-weißen Staubsaugern rum.
    Grins und wech
    H.E.

  323. @Onkel Heinz #322

    …..also bei mir umme Ecke stehn immer die hier.

  324. @Wachturmfreier Struppi
    Mal unter uns Klosterbrüdern…….es gibt Tage, da beneide ich diese Menschen, janz ehrlich.
    Die Lebensbedienungsanweisung in der Hand, feste Regeln, fester Glaube…….kaum gequält von Wissen oder gar Selbstzweifel…….ein geistig gemütliches Leben, mit der Gewissheit einen guten Ausgangs.
    Denken tut bisweilen ziemlich weh………manchmal hasse ich es.
    H.E.

  325. #324. Heinz Eng

    Die Lebensbedienungsanweisung in der Hand, feste Regeln, fester Glaube…….kaum gequält von Wissen oder gar Selbstzweifel…….ein geistig gemütliches Leben, mit der Gewissheit einen guten Ausgangs.

    passt 1 : 1 auf die Glaubensbrüder aus der Gemeinde der AGW-Katastrophen und EEG Jünger :-)

    karl.s

  326. so, das thema speicher hat sich wohl auch erledigt ;)

    Vattenfall betreibt etwa die Hälfte der Pumpspeicher-Kraftwerke in Deutschland – bislang sind das die einzigen nennenswerten Energiespeicher. Das Geschäft brummt angesichts der schwankenden Stromproduktion aus Wind und Sonne, oder?

    Im Gegenteil. Die Wirtschaftlichkeit hat sich leider dramatisch negativ entwickelt. Es ist eine paradoxe Situation entstanden: Wir brauchen Speicher, um die Fluktuationen der erneuerbaren Energien ausgleichen zu können. Aber das heißt noch lange nicht, dass sich der Betrieb lohnt. Früher haben Pumpspeicher nachts billigen Strom genutzt, um Wasser nach oben zu pumpen und es bei höheren Preisen zur Mittagszeit aus den Speicherseen abzulassen und damit Strom zu produzieren.

    Und das funktioniert nicht mehr?

    Jetzt lohnt sich das immer weniger, denn Solarstrom kommt zur Mittagszeit ins Netz und drückt die Preise. Bei kräftigem Wind ist die Situation ähnlich.

    Könnte es sogar dazu kommen, dass Sie bestehende Speicherkraftwerke stilllegen?

    Ich sehe derzeit nicht, wie wir vor dem Hintergrund dieser Entwicklung längerfristig die Wirtschaftlichkeit aus eigener Kraft wieder herstellen können. Modernisierungen, größere Investitionen und Reparaturen – das alles kostet viel Geld. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob und wie wir alle unsere Pumpspeicher weiter betreiben können.

    guckst du hier:

  327. #326. michael m.

    Ich sehe derzeit nicht, wie wir vor dem Hintergrund dieser Entwicklung längerfristig die Wirtschaftlichkeit aus eigener Kraft wieder herstellen können. Modernisierungen, größere Investitionen und Reparaturen – das alles kostet viel Geld. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob und wie wir alle unsere Pumpspeicher weiter betreiben können.

    moin micha,

    dem können wir doch abhelfen durch eine Pumpspeicherumlage :-) wird auf der Stromrechnung auch separat ausgewiesen. Das ist ganz wichtig wegens der Transparaenz ;-)

    karl.s

  328. @Micha

    Funktioniert unser Strommarkt überhaupt noch?

    Nur bedingt. Die Basis unseres liberalisierten Strommarkts bricht langsam weg. Das Wachstum der subventionierten erneuerbaren Energien führt dazu, dass der Anteil des Stroms, dessen Preis im freien Handel gebildet wird, schrumpft. Wir müssen uns dringend die Frage stellen: Wie könnte der Strommarkt der Zukunft aussehen, so dass er noch funktioniert und wir kein gewaltiges Problem mit der Versorgungssicherheit bekommen.

    Nun ja, seit dem auch Vattenfall sein ÜB-Netz endlich los geworden ist, haut es in die selbe Kerbe wie alle anderen Konzerne. Hier und da etwas grüne Farbe drauf………nett in die Kamera gelächelt……..und unten wird gar lustig, auf Kosten der kleinen Versorger, die Subventionsgeldmaschine mit NIE fleissig weiter gefüttert.

    Allesamt ein verlogenes Pack.
    Onkel Heinz ……nicht amüsiert

  329. @ michael m #326

    Nu aber mal halblang :)

    Die PSW wurden bislang mit billigem Nachtstrom aufgeladen und künftig mit billigen Mittagsstrom –so er denn da ist-. Dem PSW ist das sch..? egal.

    Anders sieht das bei Vattenfall aus. Die haben auch geschnallt, dass die Ökoselige Regierung Erpressbar ist und will lediglich auch ein Stück vom EEG-Kuchen haben.

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