Mieterbund protestiert gegen CO2-Steuern und -Umlagen!

13. Juli 2019 | Von | Kategorie: Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure

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Der Mieterbund befürchtet, dass die in Folge einer CO2-Bepreisung steigenden Heizkosten auf die Mieter abgewälzt werden. Mieterbund-Präsident Lukas Siebenkotten sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, die dadurch entstehenden Kosten dürften nicht auf die Mieter umgelegt werden.

Schon jetzt sind die Mieten vor allen in Ballungszentren und Großstädten aufgrund des Wohnungsmangels so hoch, dass viele Geringverdiener und Sozialschwache sich Wohnungen dort nicht mehr leisten können. Steigen die Warmmieten durch eine CO2-Bepreisung weiter an, dann können viele Mieter diese nicht mehr tragen, da sie hier in Vorleistung treten müssen. Denn die CO2-Umlage auf Heizkosten, etc. wird nicht vom Wohngeldamt, Sozialamt, oder jobcenter getragen und allenfalls erst im Nachhinein wieder als „Prämie“ vom Staat ausgezahlt. Und auch das nicht bedrafsgerecht, sondern als einmalige Pauschale, die jeder bekommt. Vor allen Sozialschwache, die in schlecht gedämmten Wohnungen wohnen, werden also drauf zahlen müssen.

Dazu ein Beispiel aus Bremen:

Blumenthal ist ein armer Stadtteil im etwas abseits liegenden nördlichen Teil Bremens. Rund 650 Euro bezahlte eine Frau mit zwei Kindern dort Anfang 2016 an Kaltmiete – zu hoch, wie das Jobcenter Bremen zunächst meinte. Denn laut einer Verwaltungsanweisung der grünen Sozialsenatorin Anja Stahmann lag der damalige Richtwert für einen Dreipersonenhaushalt bei lediglich 507 Euro Miete im Monat. Für einzelne teurere Wohnlagen, etwa im beliebten Bremer „Viertel“ (eine Hochburg der Grünen), wären die Richtwerte um 10 bis 20 Prozent höher. Nicht aber für Blumenthal. Aufgestellt wurden diese Richtlinien in Bremen, weil hier ein Mietspiegel fehlt. Nachdem die Frau klagte erklärte das Sozialgericht Bremen die in Bremen bis 2017 geltenden Richtwerte für Mieten, die von der grünen Sozialsenatorin festgesetzt wurden, für nicht realistisch. Der Entscheidung kommt laut Gericht eine „grundsätzliche Bedeutung“ zu, da sich eine „erhebliche Anzahl an Streitigkeiten vor dem Sozialgericht Bremen“ um diese Mietobergrenzen drehe – etwa 200 Klagefälle sind betroffen. Der Anwalt der Klägerin, Fabian Rust, erklärte: „Leistungsberechtigte haben einen Anspruch darauf, dass sie menschenwürdig wohnen können.“ In Bremen sei nun „über sieben Jahre eine rechtswidrige Verwaltungsanweisung umgesetzt worden“. Rust stellt auch das neue Konzept infrage, das in Bremen seit 2017 gilt und durch die Hamburger Firma „F+B“ erstellt wurde. Auch hierzu seien bereits einige Klageverfahren anhängig. Bernd Schneider, Sprecher der Bremer Sozialsenatorin, erklärte, dass das Ressort diese Ansicht nicht teilt. Das Jobcenter Bremen hat als Beklagte Berufung eingelegt.

Fazit: Die gestiegenen Kaltmieten werden heute schon vielfach auf Weisung der Sozialbehörden nicht erstattet. Zusätzliche CO2-Abgaben auf Heizkosten werden also auch nicht erstattet werden. Schon gar nicht bedarfsgerecht.

Aber zurück zur CO2-Bepreisung. Der Gedanke: Ein CO2-Preis soll dabei helfen, eigene und internationale Klimaschutzziele Deutschlands zu erreichen. Nach Einschätzung von Experten könne er vor allem im Verkehr und beim Heizen etwas bewirken. In der zweiten Septemberhälfte will die Bundesregierung ein Paket festzurren, das sicherstellt, dass wenigstens das Klimaschutzziel für 2030 – nämlich 55 Prozent weniger Treibhausgase als 1990 – erreicht werden.

Die Forderung: Tanken und Heizen mit Öl und Gas muss teurer werden, um das Klima zu retten. Das fordern nach den Grünen, den Klimafolgenforschern vom PIK, dem Club of Rome und dem Umweltbundesamt und der Umweltministerin nun auch die Wirtschaftsweisen. Der Liter Benzin und Heizöl soll dabei schrittweise von in etwa 10 Cent pro Liter auf 40 Cent pro Liter durch eine zusätzliche CO2-Abgabe im Preis angehoben werden. Das wird vor allen all diejenigen treffen, die in günstigen und schlecht gedämmten Wohnungen wohnen und alte Autos fahren, die viel Sprit verbrauchen. Ebenso wird es Pendler und Bewohner auf dem Land treffen, die auf das Auto, oder Taxi angewiesen sind.

Klimaschutz wird hier also zu Lasten der Sozialschwachen betrieben, die sich dann beim Heizen und in ihrer Mobilität einschränken müssen. Es ist eine Illusion, dass eine CO2-Pauschale, die am Jahresende zurück gezahlt wird den Heizbedarf einer kostengünstigen, aber schlecht gedämmten Wohnung abdecken wird, oder die Spritkosten von Pendlern und Bewohnern die auf dem Land leben und auf ein Auto angewiesen sind.

Die CO2-Bepreisung ist eine Idee der Wohlstands-Eliten und wird diese nicht berühren. Treffen wir es wie immer die Armen.

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28 Kommentare
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  1. „Mieterbund befürchtet, dass höhere Heizkosten zu höheren Heizkosten führen.“

    Was sagt das über die Intelligenz des Mieterbundes aus?

  2. was sind „Klimaziele“ oder sogar „Klimaschutzziele“ Senkungsmengen von Treibhausgasen oder Senkungen des postulierten Anstiegs globalen Mitteltemperatur? Dazu habe ich dem Chef des Sachverständigenrats Prof. Schmidt heute die folgende Mail geschrieben: Sehr geehrter Herr Prof. Schmidt,

    „Die Zeit“ fasst Ihr und Ihrer Kollegen Gutachten so zusammen:
    „Eine CO2-Steuer sei ein schneller Weg zu den Klimazielen im Jahr 2030, heißt es in einem Gutachten, das die sogenannten Wirtschaftsweisen an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) übergeben haben. Die Steuer müsse aber regelmäßig angepasst und die Einnahmen allein für den Klimaschutz verwendet werden.“

    Daraus ist zu entnehmen, dass Sie wirklich glauben, dass deutsche CO2 Emissionen, bzw. deren Absenkung, irgendeinen erkennbaren Einfluss auf das „Weltklima“ -- darstellbar an den vermuteten Änderungen der globalen Mitteltemperatur, haben könnten.

    Dem ist nicht so, denn nimmt man die schlimmstmöglichen Parameter an, die das IPCC in seinen Projektionen unterstellt, und geht von der aktuellen sog. Equilibrium Climate Sensitivity (ECS) des IPCC mit 3,2 ° C bei CO2 Verdopplung aus, dann würde- falls Deutschland seine Emissionen innerhalb eines Jahres von ca. 900 Mio t absenkte, also völlig dekarboniserte, die (nur postulierte Erwärmung) um ganze 0,000653 °C (Kelvin), irgendwann in ferner unbekannter Zukunft, geringer ausfallen. Ihr Kollege Prof. Rahmstorf vom PIK berechnet seinerseits den Einfluss Deutschlands, falls keinerlei Änderung der Emissionen stattfinden, mit 0,05 °C zusätzlicher Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts.

    Damit ist also keines der Pariser- und der daraus abgeleiteten deutschen „Klimaschutzziele“ auch nur im Ansatz zu erreichen, denn keiner dieser Werte ist auch nur nachweisbar.

    Nachweisbar ist nur, dass kein Land außerhalb der EU unseren ambitionierten „Klimaschutz“-Zielen folgt. Allein China erhöht seine Emissionen jährlich um ähnliche Beträge, wie wir sie insgesamt emittieren. Niemand wird sich daher -auch in Zukunft nicht- dem deutschen Sonderweg anschließen. Ihre Armutsvermeidungsstrategie ist denen allemal wichtiger, als jede „Klimarettungspolitik“; unabhängig von Lippenbekenntnissen.

    Bitte beantworten Sie daher meine folgenden Fragen:

    1. Wie kommen Sie und Ihre Kollegen zu der Behauptung .. Eine CO2-Steuer sei ein schneller Weg zu den Klimazielen im Jahr 2030?
    Besteht das „Klimaziel 2030“ allein in der Senkung der CO2 Emissionen, unabhängig von deren unerkennbaren Wirkung (s.o.)- vorausgesetzt die Treibhaushypothese stimmt?
    2. Das Grundgesetz sieht vor, dass alle staatlichen Gesetze, Gebote, Verbote, etc. etc. dem Gebot der Verhältnismäßigkeit zu folgen haben. Inwieweit haben Sie und Ihre Kollegen, dieses Gebot bei Ihrer Empfehlung (Forderung) berücksichtigt?
    Unseres Erachtens nach sind Aufwand zum erwartbaren Ertrag (s.o.) völlig unverhältnismäßig zueinander und wären damit grundgesetzwidrig.

    Ich danke für eine schnelle Rückäußerung und verbleibe mit freundlichen Grüßen
    Ihr
    Michael Limburg
    Vizepräsident EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie)
    Tel: +49-(0)33201-31132
    http://www.eike-klima-energie.eu/

  3. @Limburg

    Das ist den Leuten dort egal. Die planen ganz andere Dinge damit.

    Ich frage mich auch, wer die CO2-Abgabe auf die Heizkosten zahlt, wenn nicht die Mieter? Der Vermieter dann? Bei entsprechend schlechter Dämmung seiner Wohnungen dann so viel, dass der die Wohnungen leer stehen lassen muss?

    Das sind aber weise und vorausschauende Leute die uns da beraten und ihr Wissen kund tun.

  4. @Michael Krüger
    1. Als erstes wird verboten dass die Heizkosten -- zuerst anteilig, dann völlig -- auf die Miete umgelegt werden kann.
    2. Deren Auftrag war mir auch völlig klar. Jedoch habe ich noch eine geringe Hoffnung, dass mein Hinweis auf die grundgesetzlich zwingend erforderliche Verhältnismäßigkeit bei denen Nachdenken auslösen wird.

  5. @Limburg

    1. Als erstes wird verboten dass die Heizkosten — zuerst anteilig, dann völlig — auf die Miete umgelegt werden kann.

    Was ich nicht glaube, da vonovia und Co. dagegen klagen werden. Somit wird die Abgabe bei den Mietern hängen bleiben. Die dürfen dann für jeden Einzelfall, wo die Sozialbehörden die Heizkosten nicht erstatten wollen, vor den Sozialgerichten klagen, oder dürfen aber eben selbst zahlen.

  6. Wir haben unserem Haus vor Jahren bereits Vollwärmeschutz verpasst. Wir haben 17 m² Thermische Solarkollektoren mit 1700 l Pufferspeicher, Erdgas Brewnnwertheizung und zwei vermietete Wohnungen. Die Wohnungen haben alle Wärmemengenzähler.. Wenn in der Nebenkostenabrechnung die verursachten Kosten einmal nicht mehr weiter berechnet werden dürfen, sind wir komplett im Sozialismus gelandet. Bleibt nur noch der „Lastabwurf“ Im Winter, wenn die Abrechnung naht, wird die Heizung abgedreht, Solar liefert dann auch kein WW mehr. Ich empfehle Tichys Einblick zu lesen. Der steht der ganze Irrsinn deutscher Politik auf wenigen Seiten.

  7. Der Mieterbund befürchtet, dass die in Folge einer CO2-Bepreisung steigenden Heizkosten auf die Mieter abgewälzt werden

    Das sind doch Nebenkosten, warum sollte die Heizung von jemand anderem als dem Mieter bezahlt werden?

    Fazit: Die gestiegenen Kaltmieten werden heute schon vielfach auf Weisung der Sozialbehörden nicht erstattet. Zusätzliche CO2-Abgaben auf Heizkosten werden also auch nicht erstattet werden. Schon gar nicht bedarfsgerecht.

    Steile These, wie immer unbelegbar und auch recht unwahrscheinlich.

    Die Forderung: Tanken und Heizen mit Öl und Gas muss teurer werden, um das Klima zu retten.

    Korrekt. CO2 Emissionen müssen mit einem Preis versehen werden. Das Geld dafür muss zu 100% wieder zurück an die Bürger. Wer unterdurchschnittlich viel CO2 Ausstoß verursacht bekommt so Geld raus, wer überdurchschnittlich viel CO2 verursacht zahlt drauf. Dadurch entsteht eine Verschiebung hin zu effizienteren bzw. CO2 freien Techniken. Fertig.

    Warum sollte das unsozial sein? Warum werden wild Beispiele konstruiert wo jemand ohne Geld mehr als den Durchschnitt an CO2 Ausstoß verursacht? Das sind absolute Ausnahmen und etwas das durch so eine Steuer auch nicht mehr gefördert wird. Fertig.

    @Limburg:
    wieder so ein EIKE Klassiker, der die bekannte Skeptiker Mathematik anwendet um ein Scheinargument zu erschaffen. Kleiner Tipp, wenn man es auf den Bürger herunterrechnet, dann sind es noch weniger Grad Ändernung und dann lässt sich noch leichter fantasieren man müsse ja gar nichts tun 😉

    @Karl Reichhart:

    Wenn in der Nebenkostenabrechnung die verursachten Kosten einmal nicht mehr weiter berechnet werden dürfen, sind wir komplett im Sozialismus gelandet.

    Jupp, das fordert der Mieterbund wie das aussieht. Ich bin kein Vermieter, aber gibt es Anreize die eigenen Wohnungen zu sanieren, so dass die Heizkosten sinken? Oder ist es momentan so, dass es dem Vermieter egal sein kann, weil zahlt ja alles der Mieter? Wenn letzteres, dann sollte man das ändern. Denn ein Mieter kann ja schlecht selbst tätig werden, außer durch Umzug in eine dann günstigere Wohnung, weil weniger CO2. Massenumzüge dürften auch nicht gerade CO2 neutral sein 😉

    Ich empfehle Tichys Einblick zu lesen. Der steht der ganze Irrsinn

    Ich habe es mal entsprechend gekürzt. Bitte, Danke.

    Ihr macht euch alle in die Hose wegen etwas, das es noch gar nicht hierzulande gibt und in anderen Ländern funktioniert. Vermutlich kommt gleich wieder so eine Antwort von Michael Krüger, dass der böse Mob uns Opfer dann schon alle fertig machen wird oder so was. Mei mei … wenn man jemanden Alarmist nennen darf, dann euch „bloß keine Änderungen“ Herren.

  8. @SH #7

    Ich bin kein Vermieter, aber gibt es Anreize die eigenen Wohnungen zu sanieren, so dass die Heizkosten sinken?

    Läuft unter Modernisierung und wird anteilig auf den Mieter umgelegt 😀

    Als Modernisierungsmaßnahmen, die eine Mieterhöhung rechtfertigen, gelten:

    Maßnahmen, die Primär- oder Endenergie sparen, beispielsweise der Einbau von Solaranlagen oder eine bessere Dämmung.
    […]
    Ist die Modernisierungsmaßnahme schließlich durchgeführt, kann der Vermieter acht Prozent der Modernisierungskosten dauerhaft auf die Jahresmiete umlegen

    Der Mieter kann den Maßnahmen aber widersprechen.

  9. Es ist eine Illusion, dass eine CO2-Pauschale, die am Jahresende zurück gezahlt wird den Heizbedarf einer kostengünstigen, aber schlecht gedämmten Wohnung abdecken wird, oder die Spritkosten von Pendlern und Bewohnern die auf dem Land leben und auf ein Auto angewiesen sind.

    Warum? Wenn jede Tonne konsequent versteuert wird, dann gibt es bei 180€ pro Tonne 1951€ pro Bürger zurück. Bei einer 100 m² Wohnung mit 100 kWh pro m² Heizbedarf im Jahr steigt der Preis bei Heizöl Nutzung (3,2 Tonnen CO2) um 576 €. Selbst wenn da ein Single leben würde, deckt das alles ab, wenn der Rest des Konsums nicht gar so ausufert.

    Ich habe das Gefühl ihr geht davon aus, dass man irgendwie hunderte € mehr im Jahr an Steuern zahlt aber nur 50€ ausbezahlt bekommt. Richtig?

  10. @Krishna:

    Läuft unter Modernisierung und wird anteilig auf den Mieter umgelegt

    Das war nicht ganz die Frage. Die Frage war, ob der Vermieter denn einen Anreiz hat eine Modernisierung durchzuführen und damit die Nebenkosten des Mieters zu senken? Reichen die 8% der Modernisierungskosten um die Modernisierung zu bezahlen oder kann es dem Vermieter egal sein, ob der Mieter halt mehr Nebenkosten zahlt weil das Haus schlecht isoliert ist und mit Heizöl geheizt wird?

  11. @Herp

    Mal ehrlich, Sie haben mal wieder von den Dingen von denen Sie sprechen keine Ahnung. Ihre Wohnung finanziert Ihr Papa und sie arbeiten anscheinend auch nicht, weil Sie dazu keine Stellung beziehen. Vermutlich erwerbsunfähig? Ihr Hobby auf Ihrer Webseite geben Sie ja auch mit Schlafen etc. an. Dazu werden Sie aber eh nicht Stellung beziehen.

    Und die Kosten der Unterkunft und die Heizkosten werden von jobcenter, Sozialamt und Wohngeldamt bei CO2-Zuschlägen nicht erstattet. Ich selbst musste wegen nicht berücksichtigter Kosten mehrfach vor dem Sozialgericht klagen. Und habe zuletzt gewonnen.

    Aktuell dauert es 1 Jahr bis Wohngeldanträge in Bremen bearbeitet sind! Klagen vor dem Sozialgericht mindestens genauso lange.

    Und die Leute werden zwangsläufig irgendwann auf die Straße gehen und protestieren und Sie werden dann vermutlich eines der ersten Opfer sein. Ist aber nur eine Prognose.

  12. #9 Sebastian Herp

    „Bei einer 100 m² Wohnung mit 100 kWh pro m² Heizbedarf im Jahr steigt der Preis bei Heizöl Nutzung (3,2 Tonnen CO2) um 576 €. Selbst wenn da ein Single leben würde, deckt das alles ab, wenn der Rest des Konsums nicht gar so ausufert.“

    Ihre Rechnung ist unrealistisch. Im Durchschnitt der vergangenen 35 Jahre hat meine Familie pro Person 1,3 t CO2 für Heizung und WW und 2 t CO2 für el. Strom und Verkehrsmittel emittiert. Sie gehen von 1951/180 = 10,8 t pro Person aus. Wenn ich meine Familie als Durchschnittsfamilie betrachte, muß die Differenz 10,8-1,3-2 = 7,5 t pro Person aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, öffentliche Hand und anderen Bereichen stammen. Wie wird der Gesetzgeber diese Emissionen besteuern?

  13. PS

    Ach so, Wohnen und Soziales sind in Bremen bei den GRÜNEN. Deshalb sieht es da auch so schlimm aus.

  14. @SH

    Ich habe das Gefühl ihr geht davon aus, dass man irgendwie hunderte € mehr im Jahr an Steuern zahlt aber nur 50€ ausbezahlt bekommt. Richtig?

    Wie sonst könnten damit Steuersenkungen für die Oberschicht finanziert werden?

  15. @SH #10
    Je mal von Google gehört ?
    Hausisolierung Förderung

  16. @Michael Krüger:

    Mal ehrlich, Sie haben mal wieder von den Dingen von denen Sie sprechen keine Ahnung. Ihre Wohnung finanziert Ihr Papa und sie arbeiten anscheinend auch nicht, weil Sie dazu keine Stellung beziehen.

    Jetzt drehst du komplett durch, oder?

    Vermutlich erwerbsunfähig? Ihr Hobby auf Ihrer Webseite geben Sie ja auch mit Schlafen etc. an. Dazu werden Sie aber eh nicht Stellung beziehen.

    Nanana, nicht immer von sich selbst auf andere schließen. Was sollen diese fehlgeleiteten Attacken mit Blödsinns-Behauptungen? Versuchst du mich zu provozieren damit ich irgendwas blödes zu deiner Situation sage? Netter Trollversuch dann.

    Und die Leute werden zwangsläufig irgendwann auf die Straße gehen und protestieren und Sie werden dann vermutlich eines der ersten Opfer sein. Ist aber nur eine Prognose.

    Du drehst am Rad, es kommen eigentlich nur noch Beschuldigungen und wilde Vermutungen gegen Leute, die dir nicht passen. Und dann immer diese Gewaltfantasien einer kommenden Revolution bei ich Opfer sein werde. Per Ferndiagnose würde ich jetzt sagen: Wahnvorstellungen.

    @P. Berberich:

    Sie gehen von 1951/180 = 10,8 t pro Person aus.

    Korrekt. Wenn jede Tonne konsequent besteuert wird, dann sind das in etwa 10,8 Tonnen pro Person.

    Wenn ich meine Familie als Durchschnittsfamilie betrachte, muß die Differenz 10,8-1,3-2 = 7,5 t pro Person aus Industrie, Handel, Dienstleistungen, öffentliche Hand und anderen Bereichen stammen. Wie wird der Gesetzgeber diese Emissionen besteuern?

    Genau so wie dich, durch den Kraftstoff-/Brennstoffverbrauch. Bei importierten Produkten muss entsprechend die bei Produktion und Lieferung ausgestoßene CO2 Menge als Grundlage angesetzt werden.

    @anorak2:

    Wie sonst könnten damit Steuersenkungen für die Oberschicht finanziert werden?

    Ah ja … #facepalm

    @Krishna:
    Gut, wenn sich das für den Vermieter lohnt, dann müssten ja auch die Mieter etwas davon haben. Wo ist also das Problem?

  17. @Herp

    Ich sehe mich bestätigt. Sie sind erwerbsunfähig wegen psychosomatischr Beschwerden. Ihren Fotos sieht man das auch an. Damit hat sich die Diskussion für mich mit Ihnen erledigt, da Sie nicht Herr Ihrer Sinne sind.

  18. Wenn die Mieter wüssten, dass von der Kaltmiete meist die Hälfte schon wieder als Einkommensteuer des Vermieters beim „Freund“ Staat landet, gäbe es wohl einen mittleren Aufstand. Würde man bei Mietobjekten den EkSt-Satz halbieren, könnten die Mieten um 25% sinken. Erzählt natürlich keiner.

    Erstrecht kein „Linker“ oder „Grüner“ oder einer der anderen Bolschewisten.

    Ebensowenig, dass die Lohnnebenkosten auch und KOMPLETT der Arbeitnehmer verdienen muss, wie auch seinen Urlaub und anteilig sein Krank. Es gibt keine Arbeitgeberanteile, nur politisch verschleierte Zahlungen der Arbeitnehmer via den Arbeitgeber an all die saugenden staatsparatisären „Ämter“.

    Der Krug geht solange zum Brunnen…., kann nicht mehr allzulange dauern.

    Vermutlich wirds diesmal nicht so friedlich wie `89 ablaufen. Manche sollten sich schon mal vom Kinderzimmer bei Mutti verabschieden und nach Mordkorea um Asyl bitten.

  19. @SH #16

    Gut, wenn sich das für den Vermieter lohnt, dann müssten ja auch die Mieter etwas davon haben

    Der Mieter hat also was davon, wenn er mehr Miete zahlt ?
    Steht es denn in Relation zur Heizkosteneinsparung, so er denn eine hat ?

  20. @Michael Krüger:

    Ich sehe mich bestätigt. Sie sind erwerbsunfähig wegen psychosomatischr Beschwerden. Ihren Fotos sieht man das auch an. Damit hat sich die Diskussion für mich mit Ihnen erledigt, da Sie nicht Herr Ihrer Sinne sind.

    Jetzt spinnt er total 😉

    @Horst Schlemmer:

    Wenn die Mieter wüssten, dass von der Kaltmiete meist die Hälfte schon wieder als Einkommensteuer des Vermieters beim „Freund“ Staat landet, gäbe es wohl einen mittleren Aufstand. Würde man bei Mietobjekten den EkSt-Satz halbieren, könnten die Mieten um 25% sinken. Erzählt natürlich keiner.

    Jetzt fragen wir uns alle mal schnell was für eine tolle Wohnung du vermietest damit du über den Freibetrag kommst 😉

    Den Rest deines Kommentar ignoriere ich mal. Gute Nacht.

    @Krishna:

    Der Mieter hat also was davon, wenn er mehr Miete zahlt ?

    Wenn die Miete um den gleichen Betrag steigt wie die Heizkosten sinken, dann würde auch entsprechend weniger CO2 Steuern gezahlt werden.

  21. Er lebt wieder eine manische Phase aus. Einfach ignorieren, würde ich da vorschlagen.

  22. Sprich nur für dich selbst. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt 😉

  23. Jupp, trifft alles zu. Danke für die Selbstdiagnose.

  24. Ist schon irgendwie beängstigend, wenn man so von aussen zuschaut, wie sich ein grosses Land wie Deutschland mit zunehmender Geschwindigkeit selbst zerstört. Zuerst der Irrsinn mit der Energiewende, die ohnehin eine Utopie ist, dann der künstlich erzeugte Dieselskandal und dessen Folgen, und jetzt noch so einen Schwachsinn namens CO2 Steuer. Und das alles in der Überzeugung, man könne damit wirklich irgend einen Furz am Weltklima ändern. Ich sehe vor meinem geistigen Auge Aliens, die dieses Schauspiel von weit her beobachten und sich dabei kaputt lachen, vorallem ab gewissen Herpen…ähhh….Herren.

  25. Es ist beängstigend von außen zuzuschauen was manche Internetkommentatoren für eine merkwürdige Wahrnehmung haben. Wir lachen uns alle ein wenig kaputt, über die Dinge, die in solchen Kreisen hier behauptet werden.

  26. @Herp

    Dass Energiewende, Diesel“Skandal“ und CO2 Steuer real sind, wollen Sie ja wohl kaum abstreiten. Was soll daran merkwürdig sein? Merkwürdig ist doch nur der Glaube, dass damit die Welt gerettet werden soll.

  27. @Champ Bauer:
    Wenn ich behaupte Wikinger seien auf Dinosaurier geritten, dann sind sowohl Wikinger als auf Dinosaurier real. Willst du dann etwa behaupten meine Aussage wäre merkwürdig? 😉

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