Mojib Latif im Jahre 2000: Winter ade! Nie wieder Schnee?

8. Januar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Seefels

In Deutschland gehören klirrend kalte Winter der Vergangenheit an: „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagte der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie im April 2000 bei SPON.

Und nun das, die Alpen versinken im Schnee, in vielen Skiorten wurden die Pisten wegen Lawinengefahr und Schneemassen gesperrt, die Leute sitzen in den Skiorten fest und vielerorts wurde der Ausnahmezustand ausgerufen. Um 4 Meter Schnee liegen in einigen Skiorten. In Österreich sind tausende Urlauber eingeschlossen. Autos versinken förmlich im Schnee. Die Meterologen melden für die kommenden Tage weitere Schneefälle. In den Alpengebieten können bis zu zwei Meter Neuschnee hinzukommen. Zahlreiche Straßen sind bereits gesperrt, die Lawinengefahr ist groß. In einigen Regionen in Bayern fiel am Montag der Schulunterricht aus. In vielen Gebieten kommen die Räumdienste angesichts der Schneemassen nicht hinterher. Es drohen weitere Schneefälle mit Unwetterpotenzial, sagt der Deutsche Wetterdienst.

Der Alpenraum kämpft noch immer gegen die Schneemassen des vergangenen Wochenendes – und wappnet sich gleichzeitig für weiteren Neuschnee. Denn vor allem im Süden und Osten Bayerns schneit es schon wieder. In der Jachenau im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen herrscht immer noch Ausnahmezustand. Seit Samstag ist der Ort am Walchensee wegen der starken Schneefälle von der Außenwelt abgeschnitten.

In Oberbayern fällt in vielen Regionen der Unterricht an den Schulen aus. Die Landkreise Miesbach und Bad Tölz-Wolfratshausen schließen ihre Schulen bis einschließlich Freitag. Das hat es seit Jahren nicht mehr gegeben, erklärt das Kultusministerium. Für den Landkreis Miesbach bleibt der Katastrophenfall laut Landratsamt unverändert bestehen.

Und auch im bayerischen Bahnverkehr kommt es weiterhin zu Behinderungen. Der nasse, klebrige Schnee bleibe vor allem in den Bäumen hängen und beschädige Oberleitungen, sagt Michael-Ernst Schmidt, Pressesprecher der Bahn in Bayern. „Außerdem müssen die Gleise oft per Hand freigeschaufelt werden, vor allem im Oberland“, sagt Schmidt.

Besonders schlimm hat es außerdem Österreich getroffen – etwa Salzburg, Tirol und Vorarlberg. Hier wird die Lawinengefahr in den Alpen immer größer. In weiten Teilen des Landes herrschte oberhalb der Waldgrenze die zweithöchste Warnstufe. Bis Freitag wird mit bis zu anderthalb Metern Neuschnee gerechnet. In der Steiermark hat’s in den vergangenen Tagen mehr geschneit als sonst im gesamten Januar. Hier trifft sich die Landesregierung am Nachmittag zu einer Krisensitzung. In der Region sind etwa 2.000 Menschen von den Schneemassen eingeschlossen, unter ihnen auch viele Urlauber.

Heinz Wilding, Bürgermeister Hohentauern in der Steiermark, betont, dass die Versorgung in der Region bisher noch sichergestellt ist. Der Supermarkt sei zwar fast schon leer gekauft. Aber: „Wir haben Landwirte, die Brot backen, Butter und Käse machen. In Niederösterreich ist die Lawinen-Gefahr so hoch, dass das Skigebiet am Hochkar komplett evakuiert werden musste. In den Bergen Tirols liegen verbreitet eineinhalb bis drei Meter Schnee, vereinzelt sogar rund vier Meter. Im Skigebiet Sölden liegen bis zu vier Meter Schnee. Rekordmengen für Anfang Januar, die bisher nie gemessen wurden!

Die heftigen Schneefälle sorgen im Alpenraum weiter für Beeinträchtigungen. Der bayerische Landkreis Miesbach hat den Katastrophenfall ausgerufen. Tirol in Österreich bereitet sich auf die höchste Lawinenwarnstufe vor.

Video eingebettet aus youtube:

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91 Kommentare
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  1. Schnee auch in Süditalien

  2. Die Hitze im Sommer war der Klimawandel.
    Das hier ist bloß Wetter.

  3. Die Angst-Trompeter sollten endlich den Unterschied zwischen Wetter und Klima einsehen. Es wird eben ein trockener Sommer als apokalyptischer Vorbote der Vernichtung des Weltklimas gerne herangenommen. Es geht um Propaganda zur Erlangung politischer Macht. Wir müssen nicht das Klima vor der Zivilisation schützen, sondern die Zivilisation vor den Folgen eines Klimas. Als Seemann weiß ich, es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung. 3 Tage eingeschneit auf dem Bergbauernhof im Allgäu auf 1000 m war in meiner Kindheit normal. 3 Km zu Fuß, per Ski, oder Fahrrad, tägliche sportlich gesunde Übung. Nicht mit dem SUV zum Kindergarten und mit Bio-Chips und schlechter Erziehung fettgefüttert.
    Klimawandel gibt es seit Beginn der Erde, ganz heftig schon lange vor dem Menschen. Die menschlichen Stellschrauben sind winzig, die detschen Schräubchen sind davon noch eine Nummer kleiner. Groß sind nur die deutsche Aufregung und ideologische Gehirnwäsche der Bürger.
    Die Niderländer haben steigende Wasserstände schon früh als „Landraub“ erkannt und Deiche gebaut. Große Teile des Staatsgebiets liegen bis zu 7 m unter dem Meeresspiegel, bzw. was so bezeichnet wird. Das sieht bei den Malediven schon wieder anders aus. Es muß nicht immer das Wasser steigen, es kann auch das Land absinken. So etwas kommt deutschen NGO’s nicht in den Sinn, Sie leben z.T. ja von den Angst-Trompeterreien, egal ob Wetter, Klima, Umweltgifte oder Strahlung..

  4. Latif‘s Winteraussage sei angeblich so nicht gefallen, bezw. aus dem Zusammenhang gerissen. Kennt jemand das Originalzitat?

  5. @Jeschke

    Latif hat das so gesagt. Im TV hat er immer vom gezinkten Würfe erzählt, wobei die 6, also Winter mit viel Eis und Schnee immer weniger fallen.

    2013, nach einigen kalten Wintern, die wir hatten, korrigierte er sich dann zu:

    „Es wird 2050 oder 2100 in der Tat keine kalten Winter mehr geben, falls die mittleren Temperaturen dann um mehrere Grad höher liegen sollten.“

  6. @Jeschke #4

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html

    Ist zwar 1. April 2000 datiert, aber der Artikel sieht nicht nach Aprilscherz aus.

    @MK #5

    Es wird 2050 oder 2100 in der Tat keine kalten Winter mehr geben, falls die mittleren Temperaturen dann um mehrere Grad höher liegen sollten.

    Das ist fast eine Tautologie. „Wenn es wärmer wird, wird es wärmer.“ Mal sehen ob man Herrn Latif 2050 in eine Talkshow einlädt, um seine damalige Prognose zu diskutieren. Er ist dann 96.

  7. Es glaubt doch hier nicht ernsthaft irgendjemand, dass vorhergesagt wurde es würde in den Alpen oder in Alpenähe nie wieder schneien, oder? Auch wenn es 5 Grad wärmer wird, wird es in den Alpen noch schneien, es ist ja nicht so als ob diese Region den ganzen Winter nur knapp unter 0 Grad liegt.

    Braucht jemand eine Erinnerung was „Skeptiker“ (abseits von Perpetuum Mobile Vorwürfen) so vorhergesagt haben oder aktuell vorhersagen? 🙂

  8. Ich glaub‘ ich hab wieder einen Herpes Schub.

  9. @Herp #7
    Guck mal hier 😀

  10. @Herp

    Schellnhuber hat auch behauptet der Himalaya würde bis 2035 schmelzen. Und Latif hat uns Ende der 90er 20 kalte Winter prognostiziert Dank schwacher NAO.

  11. https://www.br.de/klimawandel/schnee-schneehoehen-berge-alpen-klimawandel-100.html?fbclid=IwAR1KrhNAWJL9NQZjFisVwHhWLmTnsHNjuAzj_iPoEI2QNkHy5ZuSdC_16Sc

    Bericht vom 2.1.2019 -- !!!!

    „Weniger Schnee
    Abschied vom weißen Winter

    Leise nieselt’s, kein Schnee: Es ist wärmer geworden in Bayern -- und das vor allem im Winter und besonders in den Bergen. Schon jetzt gibt es messbar weniger Schnee. Werden unsere Winter grün? Und was bedeutet das für die Skigebiete? „

  12. #11
    Das habe ich doch in einem anderen Thread vorgestern verlinkt.
    Ist schon ein Witz dieser Artikel angesichts von bis zu 4,5 Meter Schnee, Tendenz steigend.,,

  13. Die Schnee Story scheint ihren Ursprung nicht bei Latif zu haben.

    Der hat wohl nur abgekupfert.

  14. Krishna Gans schrieb am 8. Januar 2019 13:09

    Schnee auch in Süditalien

    Vor einem Jahr haben Sie noch vernünftiger reagiert, da schrieben Sie „Mein Gott, es ist Winter und ein See ist zugefroren *kopfschüttel*
    Bei uns waren gestern 6°C und Regen und Herr Krüger fabuliert wie jedes Jahr beim entferntesten Anzeichen von Winter etwas von „Winter mit starkem Frost und viel Schnee“. Irgendwie ist hier gerade „Murmeltierjahr“ …

  15. @E.O.
    Guck mal in #9, wo der Link hin führt.

  16. @K.G.

    Ja, schon Ok -- ich schaue nun mal nicht in jeden Link -- schon gar nicht, wenn er nichtssagend ist.

  17. @Marvin Müller #14
    Eigentlich habe ich nur eine Info vermittelt, ohne Ausrufungszeichen, und Süd Italien und Schnee ist ja jetzt auch im Winter nicht alltäglich, im Gegensatz zur Wümmewiese….

    Bei uns war auch Regen und um die 6°C bei weniger schwachen NNW Wind, mittlerweile auf N gedreht.

  18. @E.O. #16
    Ein Link als Erwiderung auf Herp kann nicht „nichtssagend“ sein 😀

  19. @Marvin

    Nachdem in höheren Lagen tagelang kräftige Schneefälle für meterhohe Neuschneemengen gesorgt haben, brachten starke Schneefälle nun auch Chaos in die sächsischen Mittelgebirgen. Der Deutsche Wetterdienst warnt mit einer Unwetterwarnung vor starken Schneefällen. So könnten bis Donnerstagabend 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee im Erzgebirge fallen. Bereits in der vergangenen Nacht gab es 15 bis 20 Zentimeter Neuschnee. Dadurch könnte es zu Schneebruch an den Bäumen sowie zu starken Verkehrsbehinderungen kommen.

    Und Rekordschneehöhen für Anfang Januar in den Alpen, welche bisher nie gemessen wurden!

  20. PS

    Und Herr Rahmstorf ist glaube ich wieder auf Skiurlaub in den Alpen. In den letzten Jahren hat er dort noch dem Schnee nachgetrauert und das er zukünftig wohl nicht mehr Skifahren/ Skitanzen könne.

  21. @Krishna

    Der Regen zieht halt von Norden nach Süden durch und so kommen im Erzgebirge und den Alpen immer wieder neue Schneemassen an. Jetzt redet auf einmal keiner mehr von Trockenheit. Auch hier sind die Flüsse wieder randvoll.

  22. Nachdem sich Sturmtief „Benjamin“ am Dienstag vor allem an der Nordseeküste bemerkbar gemacht hat, gibt es heute an der Ostseeküste eine Sturmflut. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hatte Pegelstände bis zu 1,30 Meter über Normal erwartet. Kurzzeitige Spitzen darüber sind nicht ausgeschlossen.

    In Wismar überschwemmte die Sturmflut Teile der Stadt. Aktuell liegt der Pegelstand dort bereits bei 1,30 Meter über Normal, wie ein Pressesprecher der Stadt mitteilte. Am Morgen liefen der Schiffbauerdamm und ein daneben liegender Parkplatz mit Wasser voll. Die Polizei sperrte die betroffenen Bereiche ab.

    Auch einige Straßen der Lübecker Altstadt wurden überflutet. Betroffen seien insbesondere die Bereiche Obertrave und Bauhof,+ sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Der Pegelstand habe um 9 Uhr um 1,13 Meter über dem mittleren Wasserstand gelegen. Das BSH prognostizierte in der Lübecker Bucht im Laufe des Tages Pegelstände von bis zu 1,40 Metern über dem mittleren Wasserstand.

  23. Wir haben Winterwetter, keinen Notstand

    Der Wintereinbruch in Süddeutschland bringt Massen an Neuschnee, es kann auch die nächsten Wochen Schneerekorde geben. Kein Problem, meint Jörg Kachelmann. Manchmal ist Wetter eben nur Wetter.

  24. Heavy snow will return occasionally, says Dr Viner, but when it does we will be unprepared. “We’re really going to get caught out. Snow will probably cause chaos in 20 years time,” he said.

    Genau das ist so ziemlich der Punkt
    Was meinerseits nichts über einen Trend aussagen soll, ob die „Kein Schnee mehr“ Aussage richtig oder falsch ist, tendiere aber eher zu falsch.

  25. Michael Krüger schrieb am 9. Januar 2019 11:33:

    @Marvin

    Nachdem in höheren Lagen .. sächsischen Mittelgebirgen … Neuschnee im Erzgebirge
    … Und Rekordschneehöhen für Anfang Januar in den Alpen, welche bisher nie gemessen wurden!

    Ich mag ja als Flachländler falsche Vorstellungen haben, aber Schnee in den Bergen ist für mich Normal. Was für mich nicht normal ist, sind ständige Plussgrade und kein Schnee im Winter im Flachland, vor allem, wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen -- davon sind wir momentan meilenweit entfernt. Und der Winter ist auch gerade erst mal einen Monat alt -- sollte man diese Art von Abrechnung nicht eher am Ende des Winters machen, damit man gerade nicht über Wetter redet?

  26. „Wir sehen, dass in den vergangenen 66 Jahren eine geschlossene Schneedecke von 1 cm oder mehr in

    Hamburg 12x
    Berlin 16x
    Köln 4x
    Frankfurt 11x
    München 25x

    gemessen wurde. Wie hoffentlich auch schon allgemein bekannt ist, ist also weiße Weihnachten im Tiefland eher die Ausnahme. Selbst in München gibt es im Schnitt der vergangenen 66 Jahre also höchstens alle 3 Jahre weiße Weihnachten. In der Kölner Innenstadt ist es schon immer ein sehr seltenes Ereignis“

    https://wetterkanal.kachelmannwetter.com/der-grosse-weihnachtswetter-rueckblick-seit-1950/?fbclid=IwAR14sboC2eXFU1GZrMl7fwNws6ulkpHE0QQLh2KqoNyAquxT6gt6A7H8KBA

    Ja, der Kachelmann kennt sich aus -- wir sollten vielleicht doch der Statistik mehr glauben, als der gefühlten Vergangenheit!

  27. The mini ice age starts here
    By David Rose for The Mail on Sunday -- Created: 23:15 GMT, 9 January 2010

    The bitter winter afflicting much of the Northern Hemisphere is only the start of a global trend towards cooler weather that is likely to last for 20 or 30 years, say some of the world’s most eminent climate scientists.

    Zwar schon genau 10 Jahre alt, der Artikel, aber…. 😀

  28. @Marvin

    wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen — davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Ja erzählen Sie mal, wie viele Jahre in den 80ern war das im flachen Norden der Fall?

    In den 90ern waren die Winter besonders kalt und Latif versprach uns 20 kalte Winter infolge einer schwachen NAO.

    Ich war zwischen Anfang/ Mitte der 70er bis 1990 jedes Jahr Anfang Januar für einige Wochen in den Alpen. Ich kann mich nur an ein Jahr erinnern, wo es solche Schneemassen wie jetzt in den Alpen Anfang Januar gab. Aber nur für 1-2 Tage.

  29. @Marvin

    Die Winter der 90er waren im Norden viel kälter, als die der 80er. Mitte der 90er habe ich als Praktikant am AWI in BHV gearbeitet. Da war der Fischereihafen zugefroren und auf der Weser trieben dicke Eisschollen am AWI vorbei Richtung Nordsee. Da kam auch Latif mit seinen 20 kalten Wintern wie Kai aus der Kiste.

    In den Alpen sitzen jetzt Leute fest und müssen notversorgt werden Lebensmitteln, etc..

  30. @MM #25

    Was für mich nicht normal ist, sind ständige Plussgrade und kein Schnee im Winter im Flachland

    Es gab noch nie einen einzigen schnee- und frostfreien Winter in Norddeutschland.

    Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln

    Die Winter 2009/10, 2010/11, 2012/13 waren z.B. ziemlich kalt und schneereich.

    PS welche Berge im Flachland? 🙂

    davon sind wir momentan meilenweit entfernt. Und der Winter ist auch gerade erst mal einen Monat alt

    Der Winter 2018/19 hat in Norddeutschland noch gar nicht begonnen. Wir sind witterungstechnisch noch im Spät-Spät-Spät-Spät-Spätherbst.

    sollte man diese Art von Abrechnung nicht eher am Ende des Winters machen, damit man gerade nicht über Wetter redet?

    Gute Idee. http://www.winterchronik.de/ Da kannst du bis dahin aber schonmal dein lückenhaftes Gedächtnis über die vergangenden Winter auffrischen.

  31. anorak2 schrieb am 9. Januar 2019 13:06:

    PS welche Berge im Flachland?

    Flachlandbewohner haben ihre eigene Definition für Berg. Da wird ein 30m Hügel schonmal als Berg bezeichnet …

    Aber gut, ich gebe mich geschlagen, Wir haben jetzt also starken Frost und viel Schnee.Ist zwar hier alles noch grün draussen, aber das bilde ich mir sicher nur ein …

  32. Wir haben jetzt also starken Frost und viel Schnee.

    Vielleicht hab ich mich ja unklar ausgedrückt, also nochmal: Der Winter 2019 hat noch gar nicht begonnen. Er wird aber bald beginnen. Wir werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit irgendwann zwischen Januar und März Schnee und Frost bekommen, wieviel oder wie wenig weiß ich nicht. Aber ohne is nich. Ich wär ja der erste der sich ein Loch in den Bauch freuen würde, wenn der Winter mal ausfiele, aber das gab es noch nie.

  33. In Österreich wird jetzt das Militär eingesetzt, um bis zu 3m Schnee von den Hausdächern zu entfernen. Und die Berghütten werden teils evakuiert. In den nächsten Tagen soll noch mehr Schnee kommen.

    @Marvin

    Wir hatten Benjamin. Zog über den Atlantik zu uns. Normal für diese Jahreszeit. An der Ostsee gab es eine Sturmflut. Nass und windig. Im Erzgebirge und den Alpen ging der Regen als Schnee nieder und das in Massen. Rekordschneemengen sind die Folge.

    Aber es war ja so trocken seit Mai. Redet keiner mehr von.

  34. Das sagt der Sepp dazu

  35. Die im Sommerhalbjahr verdunstete Feuchtigkeit muß ja bei Abkühlung irgendwo hin.

  36. anorak2 schrieb am 9. Januar 2019 14:04:

    Wir haben jetzt also starken Frost und viel Schnee.

    Vielleicht hab ich mich ja unklar ausgedrückt, also nochmal: Der Winter 2019 hat noch gar nicht begonnen.

    Das hindert aber Herrn Krüger nicht daran, ihn schon mal als Argument gegen das Statement „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“ aufzufahren. Gefühlt sind wir uns darüber einig, dass
    * der Winter noch gar nicht richtig begonnen hat
    * wir keinen starken Frost und viel Schnee haben
    und trotzdem arbeiten Sie sich an meiner Anmerkung ab, die genau darauf hinwies. Schon etwas seltsam …

  37. Ich glaube das der gefühlte Winter, so wir uns mit Marvin Müller einig sind, noch garnicht „richtig begonnen hat.
    Das heist, Winter ist eine gefühlte Wettererscheinung die Flachländer und Alpenbewohner unterschiedlich interpretieren.
    Man sollte auch darauf hinweisen das der gute Mojib höchstwarscheinlich geogrphische Besonderheiten wie z.B Gebirge in seiner Orakelei ausgenommen hat.
    Winter findet also, wenn auch nur gefühlt, nicht im Flachland statt. Rasante Schlittenfahrten von 30 m Bergen auf denen die Gletscherschmelze schon vor der letzten Eiszeit stattfand sind dann doch nicht „richtig “ Winter.
    Irgendwie ist das alles verwirrend.

  38. @MM #36

    Einer von uns beiden steht aufm Schlauch. Nimm mal dein Klosterfrau Melissengeist. 🙂

    * Der Winter hat in Süddeutschland sehr wohl begonnen,
    * Es schneit dort kräftig.
    * Auf diese beiden Fakten bezieht sich der Artikel.
    * Letzten Winter gab es auch in Norddeutschland ordentlich Schnee und Frost.
    * Es gibt nicht den geringsten Grund anzunehmen, dass dieser Winter in Norddeutschland schnee- und frostfrei sein wird.
    * Wer das aktuelle Wetter -- sei es letzten Sommer oder diesen Winter oder sonstwas -- als „nie dagewesen“ oder „Vorboten der Klimakatastrophe“ wahrnimmt, tut das ausschließlich weil er von den Medien blödgequatscht wurde. Die sagen das nämlich den lieben langen Tag. Ohne diese Berieselung fändest auch du das aktuelle Wetter absolut unauffällig.

  39. @Marvin

    Das Winterwetter hat doch Einzug im Erzgebirge und in den Alpen gehalten. Oder sehen Sie das anders? Im Norden haben wir eh um Weihnachten und Neujahr eher norddeutsches Schmuddelwetter Dank der positiven NOA und den Tiefs, die über den Atlantik nach Norddeutschland ziehen. Daher auch Benjamin mit der Sturmflut. In den Mittelgebirgen und vor allen den Alpen beginnt der Winter halt ein bisschen früher. Und wie gesagt, dort werden derzeit Allzeitschneerekorde gemessen. Ich habe das in den 70ern und 80ern in den Alpen nur einmal so Anfang Januar erlebt. Das war Ende der 80er in Seefeld. 2m Schnee an einem Tag mit Schneewehen. Die Autos auf den Parkplätzen im Ort waren 2m hoch im Schnee eingeweht. Die mussten dann ausgegraben werden. Ebenso musste man zum Haus Zuwege alle paar Stunden neu freigraben.

  40. @PsG

    Der kleine Mojib ist in den 60ern in Hamburg groß geworden.

    Er meint das er dort immer im Schnee gespielt hat, genau wie Marvin. Erzählt er in jedem 2. Interview.

    An die Sturmflut 62 in Hamburg, dass typische Schmuddelwetter erinnert sich Mojib aber nicht.

    Weiße Winter, vor allem um Weihnachten und Neujahr waren schon immer die Ausnahme im Norden.

    Ansonsten wären meine Eltern seit den 60ern nicht jedes Jahr mit uns in die Alpen gefahren.

  41. Wahrscheinlichkeiten für Weiße Weihnachten

    München 44%
    Hof 66%
    Frankfurt 30%
    Düsseldorf 38%
    Leipzig 33%
    Bremen 11%
    Rostock 13%
    Flensburg 12%

    Übrigens der gesetzliche Feiertag mit der größten Wahrscheinlichkeit für Schnee ist …… Ostern.

  42. @MK
    Sehe ich genau so. Seit die Menschen es sich leisten konnten, größere Strecken in relativ kurzer Zeit und ohne große Strapazen hinter sich bringen, sind sie zu den Winterferien in die Gebirge gereist. Und das nicht nur in Deutschland.
    Strenge und schneereiche Winter sind nun mal aufgrund des vorherschenden Wetters seltener als das Schmuddelwetter das bis weit in den Süden reicht.
    Das Auflesen von Knochen belebt aber zum Glück jede Diskusion.

  43. CFSv2 mit Salto rückwärts: Januar 2019 nun kalt in Europa! Weitet sich die Schneekatastrophe aus?

    Das experimentelle Langfristmodell CFSv2 der amerikanischen Wetterbehörde NOAA hat heute einen Salto rückwärts bei den Prognosen für die Temperaturen im Januar 2019 in Europa gemacht, nämlich von „warm“ auf „kalt“.

    Auszug am Ende:

    Da werden manche – nicht nur – in Europa durch „Arctic Outbreaks“ mehr Schnee bekommen als ihnen lieb ist…

  44. Dachlawine auf Norwegisch Sorry, leider mit Werbung, von GMX

  45. @KG

    es scheint sich bei dem dort Gezeigten und Eingefrorenen gefühlt um eine ältere Mojib-Version zu handeln.

  46. Vielleicht sollte mal jemand von den Webmastern hier drüber schauen, um das Seitenladenproblem zu beheben.
    Wenn ich das richtig sehe, steht bei mir ewig „statixx.facebook.com“ wird gelesen, und das dauert.
    Finde hier aber auf den Seiten nix von „facebook“, das geladen werden müsste…

  47. staticxx.facebook.com ist das Einec vergessen, und verbinden mit „wikio.de“ ist auch lahm.

  48. @P.Große #46
    Sorry, steh auf der Leitung…

  49. Bin runter vom Schlauch 😀 😀

  50. @Marvin

    Gerade Schnee-Katastrophen-Brennpunkt in der ARD zur besten Sendezeit. Nix mehr mit Dürre.

    @Krishna

    Weiß ich auch nicht, woran das mit der Ladezeit liegt. Bei mir laden die Beiträge schnell, die Kommentarleiste langsam. Im Handy läd der gar nicht die Kommentarleiste.

    Vielleicht bremst das BKA, da ich einen Hackerblog aufgemacht habe. 😉

  51. Vllt. kann ja jemand mal die Admins kontaktieren ?

  52. Hab gerade an Rainer geschrieben.

  53. Michael Krüger schrieb am 9. Januar 2019 17:49:

    Er meint das er dort immer im Schnee gespielt hat, genau wie Marvin.

    Wo erzähle ich sowas? Zitieren Sie doch einfach mal oder lassen Sie diese Unterstellungen.

    Was ich hingegen geschrieben habe ist meine Vorstellung von einem Winter mit starkem Frost und viel Schnee. Und davon ist für mich weit und breit nichts zu sehen. Ich habe auch hier keinen Kommentar gesehen, der behaupten würde, wir hätte starken Frost und viel Schnee ausserhalb der Berglagen.

  54. Für Herrn Krüger scheint der aktuelle Schnee in den Bergen ein Beweis dafür zu sein, dass das mit dem Klimawandel nur Quatsch ist. Und natürlich hebt das auch die Dürre im Sommer auf 🙂 großartige Show hier! Wenn ich Zeit habe mache ich euch eine Liste mit verrückten Skeptiker-Vorhersagen. Mal sehen, ob ihr euch daran genau so abarbeiten könnt…

  55. @SH #55

    Und natürlich hebt das auch die Dürre im Sommer auf

    Es widerlegt das Medien-Narrativ. Jede Hitzewelle wird als letztendlich-schlagender-endgültiger Beweis der Klimakatastrophe präsentiert, Kälteeinbrüche werden als „nur Wetter“ abgetan. Die doppelten Standards sind offensichtlich.

    verrückten Skeptiker-Vorhersagen

    Die Kritik ist ja nun gerade, dass man zukünftiges Klima nicht vorhersagen kann.

  56. @MM #54

    meine Vorstellung von einem Winter mit starkem Frost und viel Schnee

    Das ist eine Klischeevorstellung, aber nicht die Realität. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen auch in den kältesten Wintermonaten über 0 Grad, was kennzeichnend ist für ozeanisches Klima, das in der gesamten Norddeutschen Tiefebene herrscht. Selbst im nordöstlichen Teil Deutschlands, wo das Klima stärkere kontinentale Einflüsse zeigt als im Nordwesten, sind die Durchschnittswerte langjährig über 0C.

    https://en.wikipedia.org/wiki/Hamburg

    https://en.wikipedia.org/wiki/Berlin

    Schnee- und Frostperioden kommen zwar fast jedes Jahr vor, werden aber ausgeglichen durch Phasen mit milderen Temperaturen. Anders wären diese Durchschnittswerte ja nicht zu erreichen. Durchgehende Frostwinter kommen zwar vor, aber sind eine Seltenheit. An einen Winter durchgehend ohne Frost kann ich mich nicht erinnern, das gab es mW noch nie.

    Und davon ist für mich weit und breit nichts zu sehen.

    In vergangenen Jahren sehr wohl, dieses Jahr wird es auch noch kommen.

  57. In vergangenen Jahren sehr wohl, dieses Jahr wird es auch noch kommen.

    Im Raum München fängt es gerade an. Mitte / Ende Januar, wie fast jedes Jahr. Das ist auch nach meinem subjektiven Eindruck nichts wirklich Außergewöhnliches. Es schneit zwar in manchen Jahren auch schon zur Weihnachtszeit, aber i.d.R. bleibt der Schnee dann nicht länger als einen Tag liegen.

    Das einzige was jedes Jahr extremer wird ist die Berichterstattung über das Wetter, gefüttert von den Spinnern vom PIK, die jede Abweichung vom Jahresmittel als Vorboten der Apokalypse hochjazzen.

  58. #57 Anorak2:

    „Das ist eine Klischeevorstellung, aber nicht die Realität. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen auch in den kältesten Wintermonaten über 0 Grad, was kennzeichnend ist für ozeanisches Klima, das in der gesamten Norddeutschen Tiefebene herrscht.“

    Die ältesten Temperaturaufzeichnungen im GHCN-Netzwerk stammen von den Stationen Berlin/Tegel/Dahlem (ab 1701) und De Bilt, NL (ab 1706). Die Januar-Temperaturen in °C im 30 Jahre-Mittel können Sie folgender Tabelle entnehmen:
    Zeit-Int.;Berlin;de Bilt;NL
    1701-1730; -0,7;0,3; de Bilt 1706-1730
    1731-1760; 0,5;1,2
    1661-1790; -1,6;0,1
    1791-1820; -2,7;0,0
    1821-1850; -3,2;0,0
    1851-1880; -0,6;1,6
    1881-1910; -1,4;1,2
    1911-1940; -0,3;2,2
    1941-1970; -1,4;1,3
    1971-2000; 0,4;2,8
    2001-2017; 0,5;3,5

    Die kältesten Januar-Durchschnitts-Temperaturen lagen natürlich sehr wohl darunter. Der kälteste Januar war 1823 in de Bilt mit -7,2 °C und in Berlin mit -12.5 °C. Ursache war wohl ein Vulkan-Ausbruch.

  59. @Marvin

    Was ich hingegen geschrieben habe ist meine Vorstellung von einem Winter mit starkem Frost und viel Schnee.

    Die halt falsch ist. Wie bei fast jedem Normalbürger. Wie auch bei Herrn Latif und Rahmstorf. Die Ausnahmen, wie kalte Winter mit viel Schnee bleiben in Erinnerung, wie der vor 40 Jahren in Norddeutschland, die mit Schmuddelwetter hingegen nicht. Es sei denn es gibt Sturmfluten wie 62 und 76.

    Das machen sich die Klimaforscher zur Nutze. Die sagen dann, sie erinnern sich doch bestimmt noch an die Winter ihrer Jugend, die waren viel schneereicher, etc. und alle werden zustimmend nicken.

    Schaut man sich die Tabellen mit Schneehöhen an, so stellt man fest, dass früher es zu Weihnachten etc. nicht signifikant häufiger weiß war, als heute. Im Winter vor 40 Jahren lagen auch nur 30-50 cm Schnee im Mittel und keine Metern am Schnee im Norden. Das waren nur die Schneewehen, die so hoch waren.

  60. Hier mal die Schneehöhen im Norden von vor 40 Jahren:

    https://klimakatastrophe.files.wordpress.com/2009/01/schnee1978-79.jpg

  61. Und hier noch die Eislauftage in Bremen der letzten 55 Jahre.

    http://www.science-skeptical.de/wp-content/uploads/2018/02/Eislauftage-Bremen.png

    Gemäß Bremer Eisverein. Die liegen immer noch bei 10 Tagen im Winter.

    Fragt man die Bremer, sie erinnern sich bestimmt, früher konnte man viel häufiger Schlittschuhlaufen in Bremen, so werden auch alle zustimmend nicken. Wenn überhaupt konnte man da 1 Tag mehr pro Winter schlittschuhlaufen.

    Und früher hatte ich auch noch Eisblumen am Fenster. Das waren noch Winter.

  62. Hinzu kommt natürlich noch, dass der kleine Mojib und kleine Marvin einen anderen Blickwinkel auf den Schnee hatten, bei 1,20 cm Körpergröße.

  63. @PB #59

    Die kältesten Januar-Durchschnitts-Temperaturen [Anm.: im 18. und 19. Jahrhundert] lagen natürlich sehr wohl darunter.

    Das mag wohl sein, aber ich gehe davon aus dass Michael Müllers Gedächtnis nicht bis 1701 zurückreicht. Meins definitiv nicht.

  64. s/Michael/Marvin/

  65. #64 anorak2:

    „Das mag wohl sein, aber ich gehe davon aus dass Michael Müllers Gedächtnis nicht bis 1701 zurückreicht.“

    Deshalb und weil das Gedächtnis oft trügt macht man Messungen. Hier ist die Zeitreihe von Berlin für Jan 1701-2017 und hier für de Bilt NL für 1706-2017.

  66. @PB Was vor 300 Jahren war, interessiert hier aber nicht. Es geht um die „gefühlte Erinnerung“ der heute Lebenden, die Marvin Müller beschwört und meint heute sei alles ganz anders als er sich erinnert, sich dabei aber offensichtlich irrt.

  67. @67: anorak2

    „Gefühlte Erinnerung“ und „gefühlter Klimawandel“ der heute Lebenden sind keine Basis für Entscheidungen.

  68. @PB #68

    Natürlich nicht, Energiepolitik sollte sichere und billige Energieversorgung als oberste Ziel haben, und nicht die vage Hoffnung das Weltklima um 0,01 Grad abzukühlen. Es sind aber nunmal die medial geschürten Emotionen, mit denen diese absurde Vorstellung begründet wird. Ich halt es daher für hilfreich, Gläubigen immer wieder deutlich zu machen, dass sie von den Medien an der Nase herumgeführt werden. Dass es ein absurder Schildbürgerstreich ist, die Industriepolitik eines ganzen Landes am Ziel der Wetterbeeinflussung auszurichten (einer mikroskopisch winzigen noch dazu), sollte man aber auch immer wieder klarmachen.

  69. @Anorak#69 Wer diese Worte nicht nachvollziehen kann, sollte weiter so wählen, wie bisher. Wer dann aber irgendwann in Anlehnung an Wahlen von 1933 und Resultate von 1945 bemerken sollte, daß wieder alles weggewählt wurde, weil das Staatsziel schon falsch war und er wieder einem „Stürmer“ oder einem „Neuen Deutschland“ aufgesessen ist, der sollte sich nicht bei denen beschweren, die rechtzeitig gewarnt haben und den richtigen Anorak angezogen haben.Klimawandel gibt es, einige werden den Anorak auch ausziehen müssen, schwimmen lernen, Bergsteigen usw.. Nein mit Völkerwanderungen lässt es sich bei 7 Mrd. Menschen stark steigend nicht mehr lösen. Mit Technologie und UN ohne NGOs wohl schon noch.

  70. anorak2 schrieb am 10. Januar 2019 14:53:

    Es geht um die „gefühlte Erinnerung“ der heute Lebenden, die Marvin Müller beschwört und meint heute sei alles ganz anders als er sich erinnert, sich dabei aber offensichtlich irrt.

    Ich habe doch schon reingeräumt, dass ich mich geirrt habe. Wir haben jetzt gerade starken Frost und viel Schnee. Dass mein Thermometer Plusgrade zeigt und es draussen grün ist, halluziniere ich einfach. Da habe ich auch kein Problem wahlweise auch noch einzuräumen, dass
    * ich früher gar nicht schlittschulaufen oder rodeln war
    * oder es früher fürs Schlittschulaufen auf den Flüssen keinen Frost brauchte
    * oder ich ohne Schnee rodeln war
    Sie können es sich gerne aussuchen.

    Alternativ könnten Sie auch genau lesen, was ich schreibe. Sie interpretieren Dinge in das von mir geschriebene, die gar nicht drin stehen. Vielleicht zuviel Melissengeist getrunken?

  71. @Marvin

    Ihr Verständnis von Winter war:

    Was für mich nicht normal ist, sind ständige Plussgrade und kein Schnee im Winter im Flachland, vor allem, wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen — davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Wie gesagt, Ihre Erinnerung trügt Sie da. In den 80ern waren die Winter in Norddeutschland nicht besonders kalt und mit viel Eis und Schnee gesegnet. Die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuflaufen war dort auch die Ausnahme und nicht die Regel im Norden. Und auf Flüssen Schlittschuhlaufen konnte man da schon mal gar nicht. Auch auf der Wümme und der Ochtum bei Bremen konnte man da nicht Schlittschuhlaufen. Schon gar nicht auf der Weser, die war 1947 zuletzt zugefroren, vor den Weservertiefungen. Und die Elbe im Osten war erst recht nicht zugefroren. Schon wegen der Salzeinleitungen jener Zeit. Der Rhein im Westen war auch nicht gefroren. Wenn dann sind Sie in den 80ern höchstens auf einen Bachlauf Schlittschuhlaufen gewesen.

  72. @MM #71 Redest du absichtlich an mir vorbei? Du schreibst die ganze Zeit etwas, was hier niemand bestreitet. Es ist aber bedeutungslos, das hab ich in mehreren Postings erklärt. Nu is auch jut.

  73. Übrigens:

    Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen den aktuellen Schneemassen in den Alpen und dem Klimawandel nicht aus.

    Man könnt’s fast für einen Aprilscherz halten.

  74. Die Meldung vom PIK lautet bei Schneemangel oder fehlendem Schnee folgendermaßen:

    Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen den aktuellen fehlenden Schnee in den Alpen und dem Klimawandel nicht aus.

  75. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) schließt einen Zusammenhang zwischen Wetter und gefühlter Klimawandelforschung auf Grund des Klimawandels nicht aus.
    Der Zusammenhang zwischen Klimawandel und Klimafolgenforschung ist Wetter.
    Die Wetterbedingte Klimafolgenforschung ist gefühlter Klimawandel.

  76. @anorak

    Gemäß PIK sind die warmen Ozeane infolge der globalen Erwärmung und die daraus resultierenden Verdunstung also an der jetzigen „Schneekatastrophe“ in den Alpen schuld.

    Vorher war es doch das schmelzende Meereis in der Arktis, wenn ich mich recht erinnere?

    Blöd nur, der Nordatlantik woher die Tiefs wie Benjamin kommen war im Herbst besonders kühl.

    https://data.giss.nasa.gov/tmp/gistemp/NMAPS/tmp_GHCNv3_ERSSTv5__1200km_Anom903_2018_2018_1951_1980_100__180_90_0__2_/amaps.png

    Am PIK sitzen echte „Experten“.

  77. PS

    Und der Rahmstorf redet doch immer davon das der Golfstrom schwächelt und dem Kälteloch im Nordatlantik vor Grönland als Beleg dafür.

    Nun die 180°-Kehrtwende. Nein, da ist ist nicht mehr kalt im Nordatlantik bei Grönland und Island, woher unsere Tiefs kommen, es ist dort heiß und die Tiefs bringen uns deshalb mehr Feuchtigkeit, die in den Alpen abschneit. 😉

  78. @MK Die drehen sich das immer so wie es passt. Jedes irgendwie auffällige Wetterereignis wird als Bestätigung für „menschengemachten Klimawandel“ interpretiert, und sie haben für jede denkbare Wettervariante eine fertige Erklärungsschablone in der Schublade, in der „Klimawandel“ irgendwie vorkommt.

    Logische Widersprüche im Detail mal beiseite, ist das ein klassisches Beispiel für eine nicht-falsifizierbare Behauptung, und damit für Pseudowissenschaft.

  79. Liegengebliebene LKW bedeuten nie, dass es zuviel geschneit hat oder #Schneechaos herrscht, sondern dass jemand aus welchen Gründen auch immer zu Unrecht keine Schneeketten dran hat. Ist in vielen zivilisierten Ländern im Winterhalbjahr Pflicht (dabei zu haben&anlegen zu können).

    Quelle

    Nichts, was in den letzten 100 Jahren nicht 20-30 Mal vorgekommen wäre. Das Aufbegehren der Einheimischen hängt auch mit der Angst vor Stornierungen durch die Piefke zusammen, die durch ihre durchgeknallten Medien 1 falsches Bild bekommen, was da gerade an „#Schneechaos“ passiert

    Quelle

    Die Ausagen der „Betroffenen“

  80. Gleich aber wieder Brennpunkt in der ARD.

    Und in der Tagesschau haben sie gezeigt, dass das Militär in Deutschland und Österreich zur Hilfe eilt.

    Ich bin der Meinung in den Alpen gibt es sowas vielleicht alle 10-20 Jahre.

  81. Achso zum PIK fällt mir noch ein, war ja so trocken im Sommer, da die Atmosphäre über die sich erwärmenden Ozeane so viel Feuchtigkeit aufgenommen hat. Und Rahmstorf ist vermutlich wieder auf Skiurlaub in den Alpen und auch eingeschneit.

  82. Bei Kachelmann-Wetter gibt es eine interessante Seite über Schneehöhen.

  83. anorak2 schrieb am 10. Januar 2019 18:37:

    @MM #71 Du schreibst die ganze Zeit etwas, was hier niemand bestreitet.

    Da habe ich wohl noch mehr halluziniert und mir z.B. eingebildet, sie hätten geschrieben, ich würde mich offensichtlich irren. Oder dass Herr Krüger mir meine Kindheit erklären will…

  84. @MM #84

    Neue Trendsportart Extreme Zeitraubing? Du diskutierst nicht inhaltlich, sondern taktisch. Du attackierst Behauptungen die niemand gemacht hat, verdrehst die Äußerungen anderer, ignorierst Richtigstellungen und bereits vorgebrachte Argumente, und verfehlst das Thema. Nervt etwas.

  85. Soweit ich Prof. Kirstein, da gibt es einige sehr interessante Beiträge bei YouTube, richtig verstanden habe, gibt es „das“ Klima eigentlich in der bisher verstandenen Form gar nicht, sondern „Klima“ setzt sich aus Millionen von Wetterdaten, weltweit gemessen über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren (!), zusammen und stellt damit letztendlich lediglich eine Computerprognose hinsichtlich der weiteren Entwicklung dar. Klimaschutz ist damit im klassischen Sinne nicht möglich.
    Diese CO2 Hysterie erscheint angesichts des sich stets ändernden „Klimas“ auf der Erde (zur Zeit der Kambrischen Explosion vor rund 450 Millionen Jahren und da hatte der Mensch ganz ganz sicher keinerlei Anteil dran, lag der Wert über 4 x höher als heute) wieder mal nur ein Versuch, den Steuerzahlern weltweit das Geld aus der Tasche zu ziehen. Da werden Milliarden für irgendwelchen Unsinn ausgegeben, der eh nichts bringt, anstatt mit diesen Geldern z. B. den Menschen in Afrika Zugang zu sauberem Wasser zu verschaffen oder ähnlich wichtige Dinge in dieser Richtung zu unternehmen. Das ist aber nicht wirtschaftlich im Sinne von Profit. Hat irgendjemand schon mal den Kontinentaldrift mit in diese ganze Klimadebatte eingebracht? Mal abgesehen vom Brexit bewegen sich die britischen Inseln vom Kontinent Europa weg. Jährlich zwar nur ein paar Zentimeter, was sich allerdings aufsummiert. Damit trifft dann der Golfstrom, der an der Westküste der Briten vorbei läuft, irgendwann in einem anderen Winkel auf den Nordpol. Gut, wenn der wegschmilzt passiert nicht viel in Sachen Meeresspiegel. Die Eisbären sterben deswegen auch nicht aus, die haben schon ganz andere Sachen überlebt. Und wenn man dann heute liest, dass irgendeiner von einem Potsdamer Institut die Schneefälle in den Alpen auf den Klimawandel zurückführt und dies mit der Erderwärmung begründet…. Einstein hat schon gesagt: „Es gibt zwei Dinge die unendlich sind, das Universum und die Dummheit des Menschen. Nur bin ich mir beim Universum nicht sicher…“

  86. Echt jetzt? Eine blöde Aussage aus einem 20 Jahre alten Interview muss recycelt werden? Da geht den „Skeptikern“ wohl die Luft aus…

  87. von Billerbeck: Warum auf einmal so viel Schnee in Bayern und Österreich?

    Schwanke: Das lässt sich relativ leicht und einfach beantworten. Wir haben eine nordwestliche Strömung, feuchte Luftmassen kommen vom Nordatlantik und prallen seit ungefähr anderthalb Wochen regelmäßig immer wieder auf die nördlichen Alpen. Und dort stauen sich die Wolken und es schneit einfach sehr viel. Wir haben Januar.

    https://www.deutschlandfunkkultur.de/metereologe-zu-massivem-schneefall-winterwetter-oder.1008.de.html?dram:article_id=437853

    Iss nicht so kompliziert…

  88. @Erdinger #87

    ? Eine blöde Aussage aus einem 20 Jahre alten Intervie

    Es liegt in der Natur der Sache, dass Voraussagen erst mit zeitlichen Abstand falsifiziert werden können.

  89. PS … Aber manchmal ist der zeitliche Abstand kürzer…

    Weniger Schnee
    Abschied vom weißen Winter
    Leise nieselt’s, kein Schnee: Es ist wärmer geworden in Bayern -- und das vor allem im Winter und besonders in den Bergen. Schon jetzt gibt es messbar weniger Schnee. Werden unsere Winter grün? Und was bedeutet das für die Skigebiete?

    Der Bayrische Rundfunk erst letzte Woche

    LOL

  90. #88 Erdinger

    „Iss nicht so kompliziert…“

    Bei KachelmannWetter findet man Schneerekorde in verschiedener Deutscher Wetterstationen. Für Januar 2019 ist noch kein Schneerekord zu finden.

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