Mojib Latif: Klimakatastrophen und atomare Störfälle

16. März 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Klimawandel, Wissenschaft

Nach dem verheerenden Erdbeben in Japan und den atomaren Störfällen in japanischen Kernreaktoren meldet sich nun der Klimaforscher Mojib Latif zu Wort. In einem ARD-Interview vom 15.03.2011 (in der Sendung Brisant) äußerte sich der Klimaforscher zu möglichen Wetterextremen und Klimakatastrophen in Deutschland, die zu atomaren Störfällen führen könnten.

Video: Mojib Latif

Befragt zu den Störfällen in den japanischen Kernreaktoren äußert der Klimaexperte Latif:

„Man kann sich ein Szenarium vorstellen, wo wir vier bis sechs Wochen extreme Hitze, extreme Trockenheit haben, alleine das würde schon dazu führen, dass die Flüsse sehr wenig Wasser führen und damit auch sehr wenig Kühlflüssigkeit. Dann könnte man sich noch überlegen, dass hinterher dann extreme Niederschläge fallen, die Böden, die ohnehin trocken sind können das alles gar nicht mehr aufnehmen, es kommt zu großflächigen Überschwemmungen und das ganze kann wirklich in einen Blackout, in einen Stromausfall führen, auch in ganz Europa …“

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10 Kommentare
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  1. Mal eine Frage zur Videoeinbindung. Das sollte normalerweise mit [youtube= …] (unter HTML) funktionieren. Die Vorschau tut es auch, aber im Blog wird das eingebundene Video nicht angezeigt.

    Über die visuelle Menüleiste funktioniert die Einbindung irgendwie auch nicht, wenn man dort den Link eingibt.

    [Das einbinden von Videos ist nach jedem WordPress Update geändert worden. Ich mache es immer so, dass ich uner „HTML“ den Embed-Code von Youtube einkopiere. Vielleicht etwas umständlch, klappt aber immer. Rudolf Kipp]

  2. Stark, ganz grosses Kino Herr Latif!

  3. Latif ist sowiso der größte Klimalobbyist überhaupt.

  4. Kein Gedankengang scheint zu abstrus, um nicht eine Verbindung zum Klimawandel herzustellen. Auf der Klimazwiebel ist eine neue Diskussion im Gange, wo der Behauptung der India Daily nachgegangen wird, dass das Auftauen des Permafrostbodens eine Instabilität der Erdkruste auslöst, was wiederum häufiger Erdbeben auslösen könnte.

    Zur Ehrenrettung der Klimazwiebel, niemand dort nimmt diese These ernst und Hans von Storch fragt sich: „Wann wird das Erdbeben in Japan, und der dazugehörige Tsunami, dem Klimawandel zugeschrieben werden?“ Die Frage ist berechtigt, ich bin auch gespannt wann sich erste Stimmen hierzulande melden, die dies behaupten.

  5. @Latif Hater

    Sorry, aber haben Sie nix Konstruktiveres beizutragen?

  6. …alleine das würde schon dazu führen, dass die Flüsse sehr wenig Wasser führen und damit auch sehr wenig Kühlflüssigkeit

    Genau. Bei uns in der Schweiz sind die Atom-Kraftwerke Beznau und Mühleberg mit dem Wasser der Aare gekühlt. Sollte tatsächlich die Aare austrocknen (ein verdammt grosser Fluss), dann haben wir ein Problem. Aber vorher sterbe ich, weil mir ein abgefallener Flügel einer Windmühle auf den Kopf fällt.

    Das einzige, was ausgetrocknet ist, ist das Hirn von Herrn Latif. Und das seiner Anhänger.

  7. Und man darf dabei ja nicht vergessen, dass so eine Dürre schlagartig kommen würde quasi wie ein umgekehrter Tsunami . Absolut unvermittelt!

  8. Jaja, wo wir gerade so schön bei globaler Überhitzung sind, die Jungs hier hätten jetzt bestimmt nix dagegen:

    Sendai und der Nordwesten Chinas

    Grüße an Huenten vom Klimablog, wo ich mir mal die Links „ausgeborgt“ habe.

    Onkel Heinz………den wichtigsten Hype immer im Auge

  9. Na, wenn das das schlimmst mögliche Szenario ist, dann muss uns ja nicht bange sein. Viel Fantasie scheint Latif nicht mobilisieren zu können. Nicht mal ein läppisches Erdbeben der Stärke 6.0 ist ihm eingefallen, das wäre doch in Deutschland möglich. …. ach richtig, dann kann er ja die Klimatrommel nicht schlagen!

  10. Ein weiterer Klimaexperte meldet sich zu Wort.

    „Ich habe stets gesagt, dass es nicht erstaunlich ist, wenn sich herausstellt, dass es Leben auf dem Mars gegeben hat, aber Kapitalismus und Imperialismus dorthin gelangt sind und den Planeten zugrunde gerichtet haben“, zitiert Reuters Chávez’ Rede anlässlich des Internationalen Tages des Wassers, der am 22. März begangen wird.

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