Nachlese: Der Pakt mit dem Panda – ARD 22. Juni 2011

24. Juni 2011 | Von | Kategorie: Blog

Es war ein Glück, dass sich einer mit dem Format des Wilfried Huismann, an dieses Thema gewagt hat. Ohne dessen Reputation im Hintergrund, wäre der Film sicher nicht entstanden, oder zumindest nicht gesendet worden. So hat man ihn wenigstens auf einen so späten Sendeplatz gesetzt um, wie die Süddeutsche schreibt: „Kinder und Jugendliche vor 23 Uhr vor verstörendem Programm zu verschonen.“ Was aber auffällt, auch andere Quellen sprechen nun von diesem Film, vom Greenpeace-Magazin bis zur taz oder Spiegel, doch überall wird als großes Problem die Gentechnik genannt. Huismann kritisiert diesen Umstand an herausragender Stelle, doch ist das, meines Erachtens nach, nicht der wichtigste Punkt. Sondern das Greenwashing sich zum einträglichen Geschäft entwickelt hat.

Außerdem ist Gentechnik nicht der Grund für die Abholzung des Regenwaldes oder Quadratkilometer großer Monokulturen, sondern das diese Produkte als „aus nachhaltiger Produktion“ stammend dargestellt und vermarktet werden. Als Pflanzen die unseren Energiebedarf decken sollen. Das Problem ist also nicht die Gentechnik, sondern die Nachfrage nach Pflanzen, die man zur Erzeugung von grünen Energieträgern benutzen kann.

Aber, auch wenn man, wie ich, der Gentechnik eigentlich positiv gegenüber eingestellt ist, so zeigt dieser Film auch die Schattenseiten dieser Technik. Die in Argentinien verwendeten gentechnisch veränderten Sojakulturen, wurden so verändert, dass sie resistent gegenüber Giften sind, die konkurrierende Pflanzen abtötet, dem Soja aber nichts ausmacht. Das heißt, hier werden unter Zuhilfenahme von Gentechnik, nun mehr Gifte eingesetzt, als es im konventionellen Anbau wäre. Doch da das für eine gute Sache sein soll, hat man beim WWF großzügig darüber hinweg gesehen.

Wenn sich die öffentliche Kritik am WWF nun hauptsächlich dessen Zusammenarbeit mit Montsano & Co. konzentriert, dann ist dies auf jeden Fall zu kurz gesprungen.

Links:
Der Pakt mit dem Panda: in der ARD Mediathek

 

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35 Kommentare
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  1. „Montsano & Co…“

    ist weltweit hinsichtlich der Ernährung die umfassendste Verbrecherorganisation. Größer, als alle Mafia-Syndikate zusammen. Was diese Leute anrichten, ist jeder Laterne würdig, die sich in USA, in Südamerika, Asien und auch in Europa findet. Diese Laternen (wofür??) werden gefunden werden.

  2. @Quentin

    War ja wieder klar, das sich die detsche Volksseele wieder am Feindbild Nr. 2 abarbeitet, Montsano.

    Wat mir bisher viel zu kurz gekommen ist, auch bei den Kommentaren bei Sopiegel und Co., ist die absolute Menschenverachtung dieses Aristokratenclubs.
    Gerad das englische Königshaus hat in Indien die Tiger abgeballert wie wildgewordene Furien……….sich dann anschließend hinzustellen und vermeintlich die übriggelassenen Reste dieser Art schützen zu wollen…….ist an Frechheit nicht mehr zu überbieten.
    Der WWF ist direkt verantwortlich für die Vertreibung angestammter Bevölkerungsgruppen in Indien und anderswo……..der WWF ist der weichgespülte Nachfolger einer Kollonialmacht, deren weiterführende menschenverachtende Praktik der Unterdrückung „minderwertiger“ Menschen in den Entwicklungsländern zum Ziel hat.

    Jahrelang hat man bestritten das ein englischer Prinz Gründungsmitglied des WWF war……..nun lässt er sich auch noch ganz frech interviewen…….wollte der nicht auch als Virus wiedergeboren werden?

    500 Millionen Umsatz……..da stören dann auch die Killertrups dieses Vereins nicht weiter, die in Afrika böse Schwarze abgeballert haben.

    Ein Stück weit noch verlogener als Greenpeace………..mehr sach ich nich mehr dazu.

    H.E.

  3. Offtopic -- In eigener Sache

    Wegen eines Datenbankfehlers war es heute für einige Stunden nicht möglich, Kommentare zu posten. Gesendete Beiträge sind dabei im Datennirwana verschwunden. Ich konnte den Fehler jetzt beheben und möchte mich bei allen Lesern für die Unannehmlichkeiten entschuldigen.

    Damit so etwas in Zukunft nicht noch einmal passiert, werde ich die Datenbank auf einen anderen Server verschieben. Im Laufe der Umstellung könnte es eventuell kurzzeitig noch einmal zu kleinen Ausfällen kommen. Ich bitte das zu entschuldigen.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Rudolf Kipp

  4. Der WWF-Deutschland hat eine Diskussionsseite online gestellt, da sind bis gerade eben 1300 Kommentare abgegeben worden, überwiegend kritisch.

    Noch eine persönliche Bemerkung. In Kuala Lumpur, in einem Raucherzimmer im Flughafen, traf ich einen Marinebauingenieur, der in einigen asiatischen Ländern an verschiedenen Projekten mitgearbeitet hat. Wir sprachen über die Korruption in den Ländern Südostasiens. Ich hatte gerade ein paar üble Erfahrungen auf den Philippinen gemacht, da konterte er mit der Aussage, dass die Philippinen gegenüber Indonesien eine Sonntagsschule wäre.

    Deshalb muss ich auch immer schmunzeln, wenn von zertifizierten Tropenholz oder ähnlichem die Rede ist. Wenn örtliche Behördenvertreter einen eigenen Nutzen davon haben, dann kümmert die die Nöte ihrer Mitmenschen einen Dreck. Und wenn sich vielleicht ein lokaler Stamm nicht fügen möchte, dann schickt man auch schnell mal ein paar Killer vor, die dann Tatsachen schaffen. Davon muss der WWF nicht unbedingt etwas wissen, die örtlichen Auftraggeber werden sich hüten davon zu erzählen, doch er sollte die örtlichen Verhältnisse kennen, zumindest da wo er sich engagiert.

    Den eindringlichsten Eindruck hatte ich von dem Häuptling am Ende des Films, der offensichtlich nicht die geringste Ahnung hat, was auf ihn und sein Volk zukommt. Und das alles nur, weil sich mit zertifizierten Palmöl eine goldene Nase verdient werden kann.

  5. @ Rudolf

    Gesendete Beiträge sind dabei im Datennirwana verschwunden.

    ich habe 9 Emails für diesen Beitrag bekommen, allerdings ohne Inhalt. Betrifft etwa die Zeit zwischen 14 und 17 Uhr. Wenn das die verschwundenen Kommentare sind, dann würde ich einfach mal darum bitten, diese nochmals zu senden.

  6. @ Quentin

    Das waren automatisch generierte E-Mails, denke ich. Wenn Du keinen Inhalt bekommen hast, dann befürchte ich, dass die Daten tatsächlich weg sind.

  7. @Quentin

    Danke für den Link zur Diskussionsseite beim WWF.

    Gab gerade ein leckeren Hinweis auf noch mehr Sauereien, die Jungs dort haben da so einiges gesammelt.

    Alle wussten welchen Mist der WWF bisher gemacht hat……….aber erst ein deutscher Filmemacher musste das ins Fernsehen stellen, damit endlich mal was passiert.
    Naja, zumindestens dürften jetzt erstmal jede Menge Klein-Spender weglaufen……………sollte aber für den WWF Verschmerzbar sein………..haben ja noch genug Großspender aus der Industrie und Banken.

    Bin mal gespannt, wie die sich aus dieser Sache herausmogeln wollen…..vllt rollen ein paar Köppe und dann gehts munter weiter wie bisher.

    Aber eins ist schon heute sicher…….ihr „guter Ruf“ ist im Arsch………..und dat freut mich ganz besonders.

    H.E.

  8. Noch was Geiles:

    Grünspäne: Zu seinem 50. Jubiläum wird der WWF als intriganter Elite-Club demaskiert

    Das größte Paradoxon in der WWF- Historie lieferte jedoch Prinz Philip, der dem elitären WWF-Zirkel 15 Jahre lang als Schirmherr, Tür- und Börselöffner diente. Der Herzog von Edinburgh hatte noch 1961 auf einem Staatsbesuch in Indien an der Seite seiner Frau, Königin Elizabeth II., die Einladung zur Tigerjagd angenommen und sich stolz vor dem erlegten Tier fotografieren lassen. Die Verhinderung der Ausrottung der Tiger galt von Anfang an als eines der wichtigsten WWF-Anliegen, zum Kampagnengegenstand avancierte sie in den siebziger Jahren. Auch als Philip 1961 die Präsidentschaft des britischen WWF antrat, dachte er nicht daran, von Übersee- und Großwildjagden abzulassen. „Ist der Prinz eine Bereicherung oder eine Belastung?“, stellte man sich – laut Sitzungsprotokollen – oftmals die Frage, denn Philip weigerte sich lange beharrlich, von seinen Usancen abzurücken. Ein interner Schriftverkehr dokumentiert, dass er unter keinen Umständen mit der „lächerlichen“ League Against Cruel Sports, einer britischen Tierschutzaktivistengruppe, die sich vor allem gegen die Fuchsjagd starkmacht, in Verbindung gebracht werden wollte. Und auch generell keine Anti-Jagdlinie des WWF zu unterstützen gedachte. Doch sanfte PR-Strategen, die den Eindruck, beim WWF handle es sich vor allem um eine Gruppe „reicher Jäger“, zum Verschwinden bringen wollten, zeigten den späteren Präsidenten des WWF international (von 1981 bis 1996) in Folge vor allem auf Fotosafari.

    So siehts aus, wenn Prinzen wat mit Naturschutz machen………heute ist es dann Monsanto, der zum Erbsündenfall dieser Organisation geworden ist.

    Übrigens, der Artikel war vom 09.04.2011

    Onkel Heinz……..ist jetzt auch auf Jagd

  9. @ Heinz

    Eigentlich mag ich den Prinz Philip, zumindest ist er für seine Sprüche berüchtigt:

    1995 fragt er einen schottischen Fahrlehrer, wie er „die Schotten lange genug vom Alkohol abhält, um sie durch den Führerscheintest zu kriegen“.

  10. @Onkel Heinz
    Bei Tierschutznews.ch gibt es reichlich Lesestoff über den WWF und dessen Aktivitäten.

    http://tinyurl.com/6e9by3l

    Varus

  11. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Grüne Männchen

    Sie empfangen Ihr Fernsehbild durch eine Satellitenschüssel? Dann haben Sie Glück gehabt. Warum? Ganz einfach, weil sich in Deutschland nie eine Anti-Satellitenschüssel-Bewegung gebildet hat. Aber das hätte auch anders laufen können. Und zwar so: Eine Aktivistengruppe setzt das Gerücht in die Welt, Satellitenschüsseln seien gefährlich…..

    …..Die Hüter der Volksgesundheit nehmen die finsteren Satellitenschüsselkonzerne ins Visier. Überall im Land werden Satellitenschüsseln von den Häusern gerissen. Tausende wissenschaftliche Untersuchungen können aber keine Gefährdung nachweisen. Das hilft aber nichts. Die Grünen machen die Sache zum Wahlkampfthema, die CSU erklärt Bayern zur grünemännchenfreien Zone. Die Tatsache, dass überall in der Welt Millionen Menschen Satellitenschüsseln ohne Schaden benutzen, wird ignoriert…..

    …..Weil die Verwendung einer Satellitenschüssel so praktisch unmöglich wird, landet die Sache vor dem Verfassungsgericht. Und das urteilt: Es komme nicht darauf an, ob es die kleinen grünen Männchen nun gebe oder nicht. Es genüge, dass sie im Kopf der Betroffenen existieren.

    Nun kehren wir in die reale Welt zurück und tauschen das Wort “grüne Männchen” gegen “Grüne Gentechnik” aus. Dann entspricht unsere kleine Erzählung der Geschichte des deutschen Gentechnikgesetzes, das vom Bundesverfassungsgericht unter anderem mit dem Hinweis auf den “gesellschaftlichen Frieden” bestätigt wurde……

  12. Gerade eben eine Mail von YouTube erhalten:

    Hallo Ethan1video,

    Your video „Der Pakt mit dem Panda -- was uns der WWF verschweigt 3/3“, may have content that is owned or licensed by ARD. As a result, the video has been blocked on YouTube.

    Dieser Anspruch hat negative Auswirkungen auf deinen Kontostatus. Weitere Informationen zu den für dein Video geltenden Richtlinien findest du auf der Seite Urheberrechtshinweise.

    Mit freundlichen Grüßen
    Das YouTube-Team

  13. Der WWF behauptet

    Die Klimamafia wehrt sich ? Der lange Arm der Royals?

  14. @ W.Rassbach

    Ich habe keine Ahnung wer da dahinter steckt. Dass es die ARD ist, kann ich mir schlecht vorstellen. Aber möglich ist dies auch, doch wahrscheinlicher der WWF. Oder aber es ist eine automatische Suchmaschine seitens YouTube, mit der nach urheberrechtlich geschützten Inhalten gesucht wird. Habe aber keine Ahnung wie dies funktionieren sollte.

    Bei einem anderen Video von mir, habe ich einen Hinweis auf Videomanger-Seite: „Übereinstimmende Inhalte von Drittanbietern“ und weiter heißt es:

    Dein Video enthält möglicherweise folgende urheberrechtlich geschützte Inhalte:

    Visueller Content Verwaltet von:
    Sony Pictures Movies & Shows

    Was bedeutet das?

    Dein Video ist immer noch weltweit verfügbar. Gelegentlich können Anzeigen neben deinem Video geschaltet werden. Bitte beachte, dass sich der Status des Videos ändern kann, wenn der Videoinhaber seine Richtlinien ändert

    Dies betrifft einen kleinen Ausschnitt (44 Sekunden) aus dem Film „Und aus der Mitte entspringt ein Fluss.“

    Bei dem Pakt mit dem Panda steht im Videomanager:

    „Der Pakt mit dem Panda -- was uns der WWF verschweigt 3/3“, audiovisueller content Verwaltet von:
    ARD

    Dein Video ist weltweit gesperrt. Bitte beachte, dass sich der Status des Videos ändern kann, wenn der Videoinhaber seine Richtlinien ändert

    Dafür dass es sich um eine Suchmaschine handelt, spricht, dass nur der dritte Teil der Dokumentation gesperrt ist, die ersten beiden sind noch frei. Ich mache erst mal gar nichts und warte was bis morgen passiert, dann werde ich ggf. bei Herrn Huismann anfragen, ob er sich das erklären kann.

    In der ARD-Mediathek konnte ich den Film nicht mehr finden, dafür ein „Ein Streitgespräch zwischen dem WWF-kritischen Filmemacher Wilfried Huismann und Eberhard Brandes, dem Vorstand von WWF Deutschland über die Nähe der Naturschutzorganisation zur Agrarindustrie.“
    Der Pakt mit dem Panda: Wo steht der WWF? -- 06.07.2011

    Es gibt Momente, da sind einem die Piraten sympathisch.

  15. Ist schon seltsam, dies kommt immer öfter

    http://www.capitalresearch.org/2012/04/sustainability-the-slippery-watchword-of-the-worldwatch-institute/

    Forbidden -- Users from your country are not permitted to browse this site.

    Dies geht noch:

    http://naturecons.weebly.com/alternative-news.html

    Sites, auf denen man sich über “Sustainability” lustig macht, werden chinesisch gesperrt. 😉

  16. Tja Quentin, direkt beim WWF wird man dann fündig.

    Das Landgericht Köln hat am Mittwoch, den 18. April angeordnet, dass der WDR falsche Aussagen seines Films „Der Pakt mit dem Panda“ nicht wiederholen darf. Die einstweilige Verfügung erging an den WDR, der als produzierender Sender für den Film verantwortlich ist. Der WDR muss nun dafür sorgen, dass die falschen Vorwürfe gegen den WWF von keinem Sender oder der ARD-Mediathek wiederholt werden.

    http://www.wwf.de/wwfinformiert/

    Ick würd mal sagen, der Tiger fährt seine aristokratischen Krallen aus, die wollen ihren guten „Ruf“ nicht verlieren, mit den rechtlichen Kram müsst ihr euch mal auseinander setzen, da hab ick zu wenig Erfahrung.
    H.E.

  17. #15 na ja sowas ist nicht wirklich ein Schutz… Proxy aus nem anderen Land und schon funzt das

    “Sustainability”
    The Slippery Watchword of the Worldwatch Institute

    by Kevin Mooney

    Green Watch, April 2012 (view as PDF)

    -- “Ladies, put on your ‘No Entry’ signs!!!”

    That’s what the Roman Empress tells the vestal virgins in the Mel Brooks film comedy History of the World, Part 1. And it may as well be the message Robert Engelman, president of the Worldwatch Institute, conveys to women when he advises them to help the earth remain “sustainable.” Engelman and other green activists are serious. They think a growing world population is jeopardizing everyone’s health, decreasing their economic opportunities, and hurting the environment. Engelman advice: the best way for women to correct these dire conditions and promote global “sustainability” is to avoid reproducing.

    The idea that life on earth can be sustained by limiting the growth of the world’s population has been around for a long time. “The power of population is indefinitely greater than the power in the earth to produce subsistence for man,” wrote Thomas Malthus in his famous 1798 treatise An Essay on the Principle of Population. Malthus argued that population growth was harmful to the earth and a threat to human populations. His view continues to resonate today among the academics and political figures who are well-positioned to influence national and international public policies.

    In 1968 the American biologist Paul Ehrlich wrote The Population Bomb, a book that opens with this blunt proclamation:

    “The battle to feed all of humanity is over. In the 1970s, hundreds of millions of people will starve to death in spite of any crash programs embarked upon now. At this late date nothing can prevent a substantial increase in the world death rate…”

    Ehrlich’s doomsday scenario of an exploding world population predicted environmental catastrophe. He went on to found Zero Population Growth (ZPG), whose name described what was needed to prevent disaster. In 2002, perhaps because Ehrlich’s predictions were so spectacularly wrong, ZPG changed its name to Population Connection. The organization, based in Washington D.C., today claims 140,000 members. For the folks at Population Connection even a slight uptick in pregnancy rates is lamentable:

    “The global population has doubled from 3.5 billion, when ZPG was founded, to 7 billion today. Population growth rates have fallen around the world because of the success of voluntary family planning programs. But the global fertility rate is 2.5–still higher than the “replacement level” of 2.1 children per woman. At this rate, the world’s population will grow to 11 billion by 2050 and nearly 27 billion by 2100! “

    But Population Connection finds cause for hope when it notes that demographers anticipate that worldwide fertility rates will decline as long as “investments” are made in “family planning education and services.” Population Connection sees a possibility that “the population could peak at 8 billion in 2050 and begin to shrink thereafter. In fact, if this low-fertility projection comes true, the population in 2100 would be 6.2 billion–the same size that it was in the year 2000.”

    What will save the planet? In its mission statement, Population Connection declares that it “works to ensure that every woman around the world who wants to delay or end her childbearing has access to the health services and contraceptive supplies she needs in order to do so. Typically, when woman have access to affordable birth control, they have fewer children, regardless of income or educational levels.”

    The answer: increased government control over reproduction. Despite all the talk about “investments” and “access to services,” that’s what the Population Connection solution comes down to.

    Obama: “More Than One Way To Skin A Cat”

    For the sake of “sustainability,” UN agencies, nongovernmental organizations (NGOs), and environmental activists always demand government regulations and controls. As Chris Horner, a senior fellow with the Competitive Enterprise Institute, has astutely observed, “The issue is never the issue.” The marketing and the message change, but the endgame remains the same: government must intervene so life can be sustained.

    U.S. green groups and their transnational allies around the world constantly invoke “sustainability” and “sustainable development,” notes Bonner Cohen, a senior fellow with the National Center for Public Policy Research and author of The Green Wave (Capital Research Center, 2006). Indeed, sustainability is a central pillar of “Agenda 21,” the 800-page global warming blueprint adopted at the UN Conference on Environment and Development (UNCED) at Rio de Janeiro in June 1992.

    Consider the hazy language of sustainability in the Agenda 21 chapter on “Demographic Dynamics and Sustainability”:

    “The growth of world population and production combined with unsustainable consumption patterns places increasingly severe stress on the life-supporting capacities of our planet. These interactive processes affect the use of land, water, air, energy and other resources…. Population policy should also recognize the role played by human beings in environmental and development concerns. There is a need to increase awareness of this issue among decision makers at all levels and to provide both better information on which to base national and international policies and a framework against which to interpret this information.”

    Green Wave author Bonner Cohen notes that this sort of mind-numbing UN legalese has seeped into the administrative language of the EPA and other federal government agencies.

    Perhaps deliberately green activists have never defined their terms. “The lack of any clear understanding of what is and is not sustainable, bestows a huge amount of discretionary power in the hands of regulators and other government officials acting in accord with a term whose meaning is withheld from the public,” Cohen warns.
    This coming June, twenty years after the 1992 UN conference, Rio de Janeiro will again host thousands of UN delegates and activists who will come together over the issue of global warming. However, the participants at the “United Nations Conference on Sustainable Development” (informally called “Rio + 20”) will be couching their alarmist concerns in the vocabulary of sustainability.

    The change in terminology is significant, and it was signaled by none other than President Obama. After his party took a beating in the 2010 mid-term elections, Obama told reporters, “There’s more than one way to skin the cat.”

    The remark was sparked by Obama’s failure to get Congress to pass a cap-and-trade law regulating the production and use of fossil fuels. Instead, the President argued that emissions from greenhouse gases were so endangering the public health that the EPA must regulate them. As we now know, that conclusion is unwarranted. The EPA review process reaching this conclusion relied on a UN study whose findings were fabricated.

    The evidence for this came from the release of emails from the Climate Research Unit (CRU) at the University of East Anglia in Great Britain that showed politically motivated researchers gloating over how they had manipulated data to justify their global warming alarmism.

    As the “climate scandal” unfolded in the news, opinion polls registered a rising skepticism about claims that human activity is responsible for climate change. A 2010 Gallup poll showed 48 percent of Americans believed the seriousness of global warming was exaggerated, up from 31 percent in 1997. Forty-two percent of Germans feared catastrophic warming, down 20 points from 2006. Only twenty-six percent of Britons believed in man-made climate change. Figures like these are the likely reason why global warming alarmists have become so eager to change the terms of debate and discuss sustainability instead.

    The concept of sustainability first took off during the Clinton Administration. Charles Battig, president of the Piedmont Chapter of Virginia Scientists & Engineers for Energy & Environment (VA-SEEE), notes that in the 1990s “sustainability” joined “smart growth,” “comprehensive planning,” and “growth management” as code words cited by local, national and international agencies to justify government regulations and orders. These terms, says Battig, were popularized in a 1999 White House policy document, “Towards a Sustainable America,” released under President Clinton.

    The Obama administration is now codifying the concept. In June 2010, President Obama issued an executive order launching the Ocean Policy Initiative. It calls for imposing federal zoning rules on America’s waterways—rivers and bays, the Great Lakes, and ocean coastal waters—in the name of sustainability. A year later, in June 2011, the President issued another executive order creating the White House Rural Council, which is charged with directing government agencies to “enhance the federal engagement in rural communities.” The order, which no doubt will be used to regulate agriculture and land use, declares “strong sustainable rural communities are essential to winning the future and ensuring American competitiveness in years to come.”

    Last August the National Research Council (NRC) placed its seal of approval on the concept of sustainability when it issued a report laying out what it called an “operational framework for integrating sustainability as one of the key drivers within the regulatory responsibilities of the EPA.” (The NRC is administered by the National Academy of Sciences, the National Academy of Engineers and the Institute for Medicine.)

    The NRC report, known as the “Green Book” inside EPA, proposes the creation of a “sustainability impact assessment” that EPA regulators can use for rulemaking. NRC cites an Obama executive order (13514) defining sustainability as “to create and maintain conditions, under which humans and nature can exist in harmony, that permit fulfilling the social, economic, and other requirements of present and future generations.”

    Sustainability has become the latest slippery standard for letting government agencies monitor and regulate private sector decision-making. Free market advocates have good reason to worry.

    The Worldwatch Institute

    The Worldwatch Institute has been a leader in promoting the bogus standard of sustainability. Founded in 1974 by Lester Brown, an economist and farmer, the Institute claims it “was the first independent research institute devoted to the analysis of global environmental concerns.” Brown, who earned a degree in agricultural science from Rutgers University in New Jersey, has authored or co-authored over 50 books, including most recently World on the Edge: How to Prevent Environmental and Economic Collapse.

    In May 2001, Brown left the Worldwatch Institute to found the Earth Policy Institute (EPI), which is also committed to an “environmentally sustainable economy.” Unlike Worldwatch (2010 revenues: $3.4 million), which has a large bureaucracy, many research projects and a network of institutional contacts, EPI (2009 revenues: $800,000) seems to be Brown’s vanity project laying out his personal vision of “Plan B” for the world after the globe starts collapsing.

    “Our early 21st century civilization is in trouble,” says Brown in an EPI press release. “We need not go beyond the world food economy to see this. Over the last few decades, we have created a food production bubble…If we cannot reverse these trends, economic decline is inevitable. No civilization has survived the ongoing destruction of its natural support systems. Nor will ours.”

    Until recently, Worldwatch Institute has avoided publicity-seeking and has acted as a background provider and echo chamber, repeating and reinforcing the movement’s messages. Bonner Cohen notes that Worldwatch is one of over 4,000 environmentally active NGOs registered with the U.N. However, Cohen notes that such a large number of environmental NGOs does not guarantee a diversity of environmental opinion.

    “On the contrary, the predominant voice of the NGOs is one that speaks in terms of approaching environmental disaster…These organizations, especially the larger, well-funded ones, are superbly equipped to convince the public, government officials and the media that global action is urgently needed on whatever environmental issue the NGOs select.”

    Worldwatch, which is a 501 (c3) public charity has revenue of $2,731,749, according to the latest financial data from 2010. Right from its inception, the group has always been well-funded by large grant makers. It relied on $500,000 in initial funding from the Rockefeller Brothers Fund.

    Since 2000, Worldwatch has received at least $1,550,000 from the William and Flora Hewlett Foundation, $650,000 from David and Lucile Packard Foundation, $360,000 from the Blue Moon Fund and $315,000 from the (Ted) Turner Foundation, $300,000 from the Charles Stewart Mott Foundation, $200,000 from the Richard and Rhoda Goldman Foundation and $90,000 from the Wallace Global Fund.

    With sustainability the latest buzz-word, Worldwatch is raising its profile. Expect it to take a major role at the upcoming Rio summit. On April 11, the organization will release Moving Toward Sustainable Prosperity, the latest edition in its ongoing State of the World publication series. The book launch will take place at the Carnegie Endowment for International Peace.

    It is difficult to overstate the importance of Worldwatch’s network of more than 150 partners in 40 countries. They translate Worldwatch’s published work and present its findings to overseas government agencies and academic institutions.

    Ironically, Worldwatch may be more influential abroad than it is at home. During a recent talk at Princeton University’s Woodrow Wilson Center, Worldwatch president Robert Engelman implied that it’s hard to have a political conversation about sustainability because U.S. government leaders are not sufficiently participating in the environmental dialogue.

    “The real challenge is that the U.N. needs help,” he said. “The whole international process of talking about these critical issues needs help. It’s not enough to argue about the language of the document. We need to find ways to promote and sell the idea that these issues really matter. They matter to Republicans, to Democrats, and Independents. They matter to people in every country.”

    Engelman’s looks at the last one or two centuries of human history and he shudders. Referring to the passage of years, he told his audience that the upcoming U.N. Conference is not so much “Rio+20” but “Rio-Minus 200,000.”

    According to Engelman, humankind managed to live a sustainable life for most of our 200,000 years on earth. Only lately have we separated ourselves from sustainability.
    You might think the last 100 years or so has been a time of industrial development, increasing prosperity and the spread of democracy. But environmentalists like Worldwatch see an increase in climate change, distressing global consumption habits, and a growing population that threatens the sustainability of our planet and civilization. But the Rio+20 conference represents is an opportunity to “think about what sustainability really means.” He added: “When we approach a conference like Rio, we need to be thinking not just about reducing barriers to renewable energy in developing countries, but reducing barriers to sustainability in the United States.”

    Does Sustainability = One Child Per Family?

    In 1992 the “Rio Declaration on Environment and Development” offered up several “principles” that reflect the embarrassingly circular reasoning of sustainability advocates. Principal 8, for instance, declares: “To achieve sustainable development and a higher quality of life for all people, states should reduce and eliminate unsustainable patterns of production and consumption and promote appropriate demographic policies.”

    Economist Ron Ross observes that this kind of language is intended to create positive word associations while remaining vague and open-ended. “Clarity…is contrary to the objectives of the crusaders” Ross explains in a recent essay in the American Spectator magazine. “Global warming is too quantifiable in comparison to climate change. No one is quite sure what ‘climate change’ is or isn’t or how it can be measured. Sustainability is even more ambiguous than climate change and thus has more sustainability as a ruse.”

    Even the mainstream media is starting to notice the word-play. In a revealing interview with Reuters, Ambassador Andre Correa do Lago, Brazil’s top negotiator at the Rio+20 conference, has admitted that it is easier to promote environmentalist policies under the banner of sustainability.
    “Climate change is an issue that has very strong resistance from sectors that are going to be substantially altered, like the oil industry,” do Lago said. “Sustainable development is something that is as simple as looking at how we would like to be in 10 or 20 years.”

    Such sentiments obscure the extremist outlook of green activism, observes writer Robert Zubrin in a forthcoming book, Merchants of Despair: Radical Environmentalists, Criminal Pseudo-Scientists, and the Fatal Cult of Antihumanism (Encounter Books, 2012). Advocates of sustainability, Zubrin explains, are afraid the human species cannot take care of the earth. That’s why groups like Worldwatch continue to endorse population control policies like China’s one-child-per-family policy.

    “Had China not imposed its controversial but effective one-child policy a quarter-century ago, its population today would be larger than it presently is by 300 million—roughly the whole population of the United States today, or of the entire world around the time of Genghis Khan,” observes a recent Worldwatch paper. “A generation has come of age under the plan, which is the official expression of the Chinese quest to achieve zero population growth. China’s adoption of the one-child policy has avoided some 300 million births during its tenure; without it, the Chinese population would currently be roughly 1.6 billion—the number at which the country hopes to stabilize its population around 2050. Many experts agree that it is also the maximum number that China’s resources and carrying capacity can support…”

    “Environmentalists have two core beliefs which they preach everywhere,” observes documentary filmmaker Ann McElhinney. “It’s an untrue message but it’s very popular and very dangerous. Their belief is that there are too many people and there is not enough stuff to provide for all these people’s needs. This is the core of the sustainability creed. Both are very easily and provably wrong. Both are also never supported by any rigorous scientific evidence. There aren’t too many people, if anything the real crisis is too few people being born and a demographic nightmare emerging of an ageing population without sufficient young people working to support them.”

    She added: “In terms of scarce resources, environmentalists seem to get very excited and happy at the prospect of us running out of things. We are not running out of things. New discoveries of oil and natural gas for example mean we have hundreds and hundreds of years of fossil fuels to provide cheaply and reliably our energy needs.”

    McElhinney and her husband Phelim McAleer are the producers of a new documentary entitled: “Frack Nation,” which sets out to debunk the environmental myths that have been aimed against innovative drilling techniques such as “fracking.” Previously, they produced “Not Evil, Just Wrong,” a film that highlights how green activists prevent poor and vulnerable populations from having access to the bounty produced by modern science and industry.

    “The way I see it our problems are not sustainability issues but the anti-development, anti-human sentiments of environmentalist who cannot offer solutions to any of the world’s issues but instead always chant their favorite mantra,” McElhinney added.

    Obamacare: The Conservative Common Ground

    Economic libertarians and religious conservatives can find common ground when they see the point at which the population policies endorsed by the Worldwatch Institute merge with the practices filmed by Ann McElhinny. These policies and practices are obvious in places like China and Africa but they are becoming more apparent in the United States as well.

    Look at the healthcare policies of the Obama Administration. Recently promulgated regulations implementing the Patient Protection and Affordable Health Care Act (aka “Obamacare”) have alerted conservatives of all stripes to the threat posed by the advocates of sustainability. What may begin as environmentalist philosophizing about the dangers of population growth culminates in an attack on religious liberty.

    On January 20, the U.S. Department of Health and Human Services (HHS) reaffirmed a rule included in ObamaCare that requires almost all private health care plans to cover sterilization, abortifacients, and contraception. This means the overwhelming majority of faith-based organizations, including Catholic hospitals, universities, and service organizations, must include these provisions in any insurance programs they offer their employees.

    By imposing these restrictions on religious employers the Obama Administration has united conservative voters in a way that may not have been possible just a short time ago.

    As former Arkansas governor Mike Huckabee observed during his talk at the 2012 Conservative Political Action Conference (CPAC): “Morality matters even more than money. A nation that gives up its morality will willingly give up its money.”

    Cato institute health care analyst Michael Tanner phrases the matter a bit differently. Instead of fixating on contraception, Tanner urges Americans to challenge government intrusion on private decision making. “The problem with the contraceptive mandate is not the contraceptive part — it’s the mandate,” Tanner wrote in a February 2012 New York Post commentary.

    By contrast, the environmentalist left continues to lace its policies with self-righteous, moralistic rhetoric. “The conservative war on birth control is a war on women’s rights, and thus on the rights of all of us,” claims Brad Johnson, editor of ThinkProgress Green at the Center for American Progress Action Fund. “Human-made global warming is one of the most troubling symptoms of economic and social injustice around the planet,” Johnson adds.

    Engelman of Worldwatch concurs in finding the link between abortion and global warming. “Increasing women’s reproductive rights should be at the heart of the climate discussion, in the same basket as strategies like increasing energy efficiency and researching new technologies,” Engelman has said.

    Can social conservatives and limited government conservatives come together to challenge the green agenda? Regent University professor of government Charles Dunn thinks so. Every year Dunn hosts the “Reagan Symposium” on the conservative movement.

    “Reagan was able to weave these different coalitions together,” Dunn explained. “He understood the dominant tendency in all of them. Economic conservatism has a tendency toward capitalism and free-markets, and religious conservatives have a tendency toward orthodoxy.” The best hope now for the conservative movement is to have leadership that understands the “need for a little give and take,” he continued. “Social conservatives need the economic approaches of libertarians, but libertarians also need to understand that they can join with social conservatives to attain greater goals.”

    Dunn thinks the ball is “primarily in the court” of libertarians who need to accommodate social conservatives. But together he believes religious conservatives and libertarians can create a new “fusionism.”

    Dunn advises both sides to revisit the scholarship of the late Julian Simon, who would have turned 80 in February. In two powerfully reasoned books, The Ultimate Resource and The Ultimate Resource 2 Simon forcefully debunked the Malthusian thesis that expanding human populations are dangerous to the earth’s ecology.

    Simon argued that robust population growth is the solution to resource scarcity and environmental challenges. When human beings are permitted to innovate through free markets, they actually expand resources and boost environmental quality.
    Recently energy economist Robert Bradley gathered together some pithy Simon quotes as a tribute to his memory and his scholarship. They appear on his “Master Resource” blog. Some examples:

    1) “It’s reasonable to expect the supply of energy to continue becoming more available and less scarce, forever.”

    2) “Discoveries, like resources, may well be infinite: the more we discover, the more we are able to discover.”

    3) “The world’s problem is not too many people, but a lack of political and economic freedom.”

    In 1980 Simon made a famous wager with Paul Ehrlich, the author of the “Population Bomb.” Ehrlich wagered that the price for certain specified metals—copper, chromium, nickel, tin and tungsten—would rise by 1990 because an expanding population would deplete scarce resources. Simon thought the price of the metals would decline because resource scarcity would spur greater human innovation Ehrlich lost the bet and paid Simon the combined difference in the inflation-adjusted price of the metals.

    Conclusion

    Collectivists and statists will always favor government intervention in the economy even when their policies fail, Dunn, the Regent University professor, cautions, “With sustainability, the left is just repackaging old ideas. You get a new title and a new theme, and a new slogan. But the motives remain unchanged.”

    Julian Simon answered his critics in terms that are worth revisiting if there is to be a new fusionism between libertarian and religious conservatives.

    “I have written again and again that I believe that helping a couple get the number of children that couple wants is one of the great works of humanity,” he wrote. “And to the extent that governments do just that, I generally support their activities.

    It is only when they conduct a coercive or propagandistic population-control program under the false label of ‘family-planning’ that I do not support the activity; it then is a limitation of peoples’ liberties rather than an extension of their capacities.”

    Here again, Mel Brooks playing the part of King Louis XVI had the appropriate comment:

    -- “It’s good to be the King!!”

    GW

    Kevin Mooney is an investigative journalist for the Pelican Institute in Louisiana and a frequent contributor to Green Watch.

  18. Der Pakt mit dem Panda -- wie es wirklich war 😀

  19. …und wer nicht aus D kommen möchte: Proxify ist nur einer von vielen Rewebbern.

  20. Tja……und wieder ist der WWF im Fadenkreuz…..ist zwar schon etwas älter, aber zum Nachtreten immer noch ganz toll geeignet.

    „Die Rache des Elefantengottes“

    Doch der WDR-Film „Der Pakt mit dem Panda“ zeigte vor knapp einem Jahr, dass der Verband in vielen Bereichen auf ganz schmalem Grad wandert und dokumentiert die Verquickung von Geld- und Blutadel mit dem WWF. So rechtfertigt da der englische Prinz Philip die Jagd auf Tiere so: „Es muss ein Gleichgewicht zwischen den Arten hergestellt werden. Das kann man nicht der Natur überlassen. Indem man Raubtiere dezimiert, schützt man die Tiere.“ So sieht das wohl auch der König in Spanien -- selbst wenn der Elefant nicht zu den Raubtieren gehört.

    Dazu noch ein netter Kommentar eines Users……

    „Der WWF ist in Wirklichkeit keine Naturschutzorganisation. Der WWF dient lediglich als Steigbügelhalter der weltweit agierenden modernen Agrar-Großindustrie. Er vertritt deren Interessen. Das beste Beispiel ist die unsägliche Rolle des WWF bei der Anlage von riesigen Palmölplantagen in Asien und Südamerika. Der WWF schützt die Natur nicht. Er unterstützt deren Zerstörung. Kapiert das endlich.“

    Und jetzt, wo sie es endlich geschafft haben die Doku „Pakt mit dem Panda“ verbieten zu lassen, dürfte wohl bei einigen Interessierten wieder das Interesse steigen, sich mit denen mal etwas genauer auseinander zu setzen.

    PS. Hatte Prinz Phillip kurz vor der Gründung dieses Vereins nicht noch schnell einen Tiger abgeballert?
    Gibt es denn auf dieser Erde keinen ehrlichen Menschen mehr?
    Würg und brech
    H.E.

  21. @ Heinz #16

    Danke, das dürfte die Erklärung sein. Auch Huismann hat auf seiner Webseite darüber berichtet:

    Am 18. April 2012 erreicht der WWF beim Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung, wonach einige Behauptungen des Films nicht wiederholt werden dürfen- allerdings nur bis zu einer gerichtlichen Klärung. Der WWF behauptet, der Film enthalte eine Reihe von „Falschaussagen“; vor allem bestreitet er,dass er mit dem Genriesen MONSANTO kooperiert.Auch will der WWF dem WDR die Behauptung untersagen lassen, der WWF sei „in der Krise.“

    Ich denke mal, Wilfried Huismann hat mit mit dieser einstweiligen Verfügung ein bisschen Gratiswerbung für sein neues Buch bekommen: Schwarzbuch WWF: Dunkle Geschäfte im Zeichen des Panda
    oder hier, ein Video von Randomhouse

  22. Heinz Eng #16

    Hallo Onkel Heinz,

    Dein WWF-Link bringt eine Stellungnahme, die sich lediglich auf die Meinungen/Aktivitäten des WWF-DEUTSCHLAND in Verbindung mit dem beanstandeten Film bezieht.
    Der WWF-Deutschland ist eine rechtlich völlig unabhängige SdbR (Stiftung des bürgerlichen Rechts) siehe hier .
    Typischerweise wird ja dann auch in der Stellungnahme zu dem Film „Der Pakt mit dem Panda“ immer wieder der Bezug zu WWF-Deutschland hergestellt. Diese ganze Stellungnahme bezieht sich n.m.M. ganz geschickt nur auf das Verhalten des WWF-Deutschland, suggeriert aber, dass damit WWF-International und alle angeschlossenen WWF-Organisationen gemeint seien.
    Das Ganze sieht also ganz stark nach einem geschickten Etikettenschwindel, zumindest in der AgitProp, aus.

    meckert der Moosgeist

  23. Moin Moosi
    Ick gloobe, wir sollten uns mal wieder etwas näher mit diesen Verein beschäftigen, vor allem jetzt, wo se den Film verbieten lassen haben.
    Und wo fängt man da an?
    Erstmal bei den Finanzen.
    Einnahmen 2011…….50.707 Millionen Euro.
    Lustig daran ist, das eine „Nichtregierungsorganisation“ mal so eben 13,706 Millionen Euro an „Institutionellen Zuwendungen“ bekommen hat, auf Deutsch….EU- Knete, Bund, Länder, BUM, UBA…….und ein paar andere Steuergelder.

    Ausgaben 2011 ……54.899 Millionen Euro
    WWF Deutschland protz damit nur schlappe 5% Verwaltungsausgaben zu haben (knapp 3 Mille)………dat komische ist aber, das schon alleine die Personalkosten 10,8 Millionen Euro betragen, und ick zieh mir meine Hose auch immer mit der Kneifzange an, würg.

    Dat Beste am Schluss

    Mit Blick auf Deutschland fordert der WWF eine konsequente und engagiertere Umsetzung der beschlossenen Energiewende und der nationalen Biodiversitätsstrategie. Ziel muss es sein, den Umstieg auf regenerative Energie voranzutreiben und zugleich den Naturschutz mit hoher Priorität und Nachdruck zu verfolgen. „Wer weg will von Atom und Kohle, der kann nicht gegen jedes Windrad protestieren“, sagte Brandes. „Allerdings müssen auch für regenerative Energien an Land wie auf See Standorte ausgewählt werden, die möglichst wenige Auswirkungen auf die Natur verursachen. Darauf wird der WWF auch in Zukunft ein Auge haben.“

    Tja meine Feunde vom WWF, jetzt hat mal Onkel Heinz ein Auge auf euch, denn nix ist schlimmer als wenn euer Ruf den Bach lang runter geht, hängen ja auch knapp 171 Arbeitsplätze mit dran, gelle.
    Ups……da kommt mir so´ne Ideeeeeee
    Ich muss wech
    H.E.

  24. Greenpeace Jahresabschluss
    Leider nur von 2010, zeigt aber ähnliche Struckturen.

    Einnahmen 2010 …..47.7 Millionen Euro…….nach eigenen Angaben keine staatliche Zuwendungen.
    Ausgaben 2010…….43,3 Millionen ….davon 2,7 Mille Verwaltungskosten………komischerweise sind die Personalkosten für die 186 Leutchen auf 153 Vollstellen nicht mal im Ansatz im Jahresüberblick erkenntlich gemacht worden, dürfte sich aber ähnlich wie beim WWF um rund 10 Mille belaufen.
    So, mal beim BUND gucken
    Grins und wech
    H.E.

  25. @Heinz Eng #20
    Wie heißt’s so schön im Volksmund: „Von Kindern und Narren kann man die Wahrheit erfahren“. Wir dürfen Prinz Philip wieder einmal dankbar sein, daß er die Absurdität der Idee, die Natur schützen zu wollen, so klar auf den Punkt bringt:

    Es muss ein Gleichgewicht zwischen den Arten hergestellt werden. Das kann man nicht der Natur überlassen.

    Das kann nur meinen, wer von Natur überhaupt nichts verstanden, jedenfalls nicht Darwins „The Origin of Species“ gelesen hat… oder selbst das einfachste Räuber-Beute-Modell nicht einmal vom Hörensagen kennt… schöne ‚Ökologen‘ das…

  26. BUND Finanzen

    Gegen die anderen beiden ist dat ja ein ziemlich ärmlicher Verein.

    Einnahmen 2010 …..14 Millionen Euro
    Ausgaben 2010……..14 Millionen Euro.
    Anzahl der festangestellten Mitarbeiter und somit Lohnkosten……hab ick nix gefunden nur Verwaltungskosten von knapp 870 TEuro.

    NABU Jahresabschluss 2010

    Einnahmen 2010 ……24,1 Millionen Euro…..davon 2,6 Mille an Zuschüssen, deren Herkunft nicht näher bezeichnet wird
    Ausgaben 2010……….23,8 Millionen Euro
    Mitarbeiter : 115 Vollzeitäquivalente mit knapp 5 Mille Personalkosten.

    Alle 4 Verbände haben im Durchschnitt 450.000 -500.000 Mitglieder oder Förderer, bekommen auch noch Bußgelder, wovon der WWF den größten Happen abbekommt und der NABU am wenigsten.

    Man, unsere Umwelt muss ja glänzen wie ne Speckschwarte, nun frag ich mich eigentlich, wozu brauchen wir da noch das Umweltministerium, das Umweltbundesamt, Bundesamt für Naturschutz……und sämtlichen Lander-Umweltämter und Ministerien.
    Am Ende wieder das „Umweltbürokratiemonster“, das von allen Seiten auf uns eindrischt und uns fast der Luft zum Wirtschaften beraubt.
    Ihgitt, ick wühl da nich mehr weiter, mir is nämlich schon übel.
    H.E.

  27. @Flumi
    Naja, Prinz Philip hats nich so mit Darvin und Evolution……der glaubt ja an Wiedergeburt und will dann als tödlicher Virus wieder kommen, um ein Teil der Menschheit auszurotten.
    Auserdem und sowieso…….die müssen doch die Gebiete schützen, wo sollen denn sonst die Könige und Prinzen ihr Großwild schießen?
    Verlogenes Pack, dat.
    H.E.

  28. Schaut mal auf diese Facbook-Seite. Da findet ihr einen Link, den will ich hier nicht einstellen, doch dieser Download interessiert sicher den einen oder anderen.

  29. @Quentin
    Meinst Du den R.-scheck?

    Nochmals WWF

    Wie hoch sind die Verwaltungskosten?

    Bei uns gilt: ein notwendiges Minimum an Verwaltungstätigkeit für ein Maximum an Naturschutz. 2010/11 lag der Verwaltungskostenanteil des WWF Deutschland bei rund fünf Prozent. Unsere Verwaltungskosten decken wir in erster Linie aus den Erträgen der Vermögensverwaltung. Alle Zahlen haben wir detailliert im aktuellen Jahresbericht aufbereitet.

    Ähmm, erklärt mir Doofi mal, wohin die über 10 Millionen Euro Personalskosten gehören, die fressen ja auch am Ende an den eigentlichen Projekten……….oder hab ick hier ein Denkfehler?
    H.E.

  30. Bißchen Reklame zum oben erwähnten Schwarzbuch WWF, das aber im üblichen Buchhandel irgendwie nicht lieferbar ist.

  31. So lukrativ ist der WWF-Handel mit Persilscheinen

    Huismanns Reportage öffnet die Augen über die verborgenen Seiten dieser nach außen sich offen gebenden Naturschutzorganisation. Sie zeigt eine einflussreiche, im Schatten von Regierungen agierende politische Macht, die mit der Agrarindustrie zusammenarbeitet und den einheimischen Völkern in Kolonialherrenmanier zeigt, wo’s langgeht. Nach Lektüre dieses Buches ist der „Glaube an das Gute im Panda“ erschüttert.

  32. @Tritium

    ….beim Anklicken des Links zur ARD Mediathek (oben, im Artikel) wird dem Nutzer mitgeteilt:

    Diese Seite ist aufgrund interner Serverprobleme vorübergehend nicht erreichbar.

    Auf youtube gibt’s die Doku von Wilfried Huismann noch. Mal sehen wie lange.

  33. Es geht ums Geld, um viel Geld. Den WWF Deutschland kann man getrost als Mittelständisches Unternehmen betrachten, allerdings wäre dieser am freien Markt kaum wettbewerbsfähig. Von den ca. 51 Mio. Einnahmen gemäß Jahresabschluss zum 30.06.2011 fließen in die Projekte lediglich ca. 20,6 Mio., also schlappe 40 % von den Gesamteinnahmen. Erkleckliche 10,8 Mio. werden als Personalkosten ausgewiesen und 23,1 Mio. als sonstige Aufwendungen. Darunter fallen z.B. 2,9 Mio. „echte“ Verwaltungskosten, 6,1 Mio. Fördererbetreuung, ca. 9,4 Mio. Kampagnen- und Aufklärungsarbeit. Im Erläuterungsteil liest sich das dann so:

    Rund 84% aller Ausgaben flossen in die Projekte für den Natur- und Umweltschutz sowie die satzungsgemäße Kampagnen-, Bildungs- und Aufklärungsarbeit.

    Hört sich ja erst einmal gut an, entspricht aber nur bedingt der Wahrheit. Einzig die 20,6 Mio. sind relevant und die machen man gerade ca. 40% der Einnahmen aus. Der Rest ist und bleibt Verwaltungs- und Marketingaufwand, auch wenn es im Textteil des Jahresabschlusses verklausuliert daher kommt. Aber wer liest den Jahresabschluss schon genau? Dies auch als Antwort auf die #29. von Heinz, dem Salz in der Suppe 🙂

    karl.s

  34. Hihi, nach rund einem Jahr geht die Schlacht um den Panda in die zweite Runde.

    Nun hat der Journalisten Wilfried Huismann einen Verlag für sein Buch „Schwarzbuch WWF“ gefunden, der es sogar gedruck hat und wat macht WWF?
    Druck auf die Buchhändler ausüber um so doch noch den Verkauf zu verhindern.
    Lustigerweise hatte ich mir am Sonntag die FAS noch vor den Abflug gekauft und bin im Flieger kaum noch aus den Staunen raus gekommen.
    Wenn die Frankfurter Allgemeine dat druckt, will dat schon wat heißen………und heute hat dann auch noch Welt Online nachgelegt, cooool.

    Der WWF versucht den Verkauf eines Buches zu stoppen, das sich kritisch mit der Naturschutzstiftung auseinander setzt. Mehrere Buchhändler haben den Titel schon aus dem Programm genommen. Der WWF teilte mit, er wehre sich damit „gegen falsche Tatsachenbehauptungen“…….

    so in der FAZ, in der Welt klingt dat gleich noch ein Zacken schärfer….

    Huismanns Reportage öffnet die Augen über die verborgenen Seiten dieser nach außen sich offen gebenden Naturschutzorganisation. Sie zeigt eine einflussreiche, im Schatten von Regierungen agierende politische Macht, die mit der Agrarindustrie zusammenarbeitet und den einheimischen Völkern in Kolonialherrenmanier zeigt, wo’s langgeht. Nach Lektüre dieses Buches ist der „Glaube an das Gute im Panda“ erschüttert.

    Langsam geht diesen Aristokratenclub der Arsch auf Grundeis, wenn der gute Ruf nämlich den Bach runter geht, dann können se einpacken und die Mitbewerber auf den Markt der Öko-Besudelten werden bestimmt nicht traurig drüber sein, vllt hoffen se dann auf mehr Spendeneinnahmen.

    Nun jut, der Medienkonzern Greenpeace sollte sich lieber auch net zu früh freuen, ham se doch in der Vergangenheit auch schon genug Mist gebaut und ähnliche Methoden angewendet, nur das sie unliebsame Firmen mit einen gewaltigen Medientrubel einschüchtern……….ganz wie in guten alten sizilianischen Traditionen.

    Bin mal gespannt wie es weiter geht, noch ist der Kelch nicht an diese Umweltbetrüger vorbeigegangen……….ick hab ein Ooge druff, Pionierehrenwort.
    Onkel Heinz………wehe dem, der mein Wut heraus provoziert

    PS. Wer wirklich was spenden will, die örtlichen Tierheime freuen sich „tierisch“ drauf.

  35. achgut.com (Zeilmaker):

    Der WWF: unehrlich und ineffektiv

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