NDR/ Markt berichtet: Nun ist es möglich Elektrofahrzeuge in der Nacht mit Solarstrom zu betanken!

17. Juli 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Gesundheit, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik

vlcsnap-2018-07-17-12h04m51s932Ein Handwerker aus Hannover hat in drei seiner Firmenwagen einen Elektromotor eingebaut. Diese betankt er laut NDR/ Markt in der Nacht mit Solarstrom. Sehen Sie selbst.

Wie macht er das?

A. Die Sonne scheint dort auch in der Nacht!?

B. Er betankt den Firmenwagen über einen Solarakku, der am Tag geladen wurde? Ein solcher ist aber nicht zu sehen, nur das Stromkabel zum PV-Dach.

C. Der Sonnenstrom kommt aus dem Morgenland?

D. Es handelt sich um Fake News?

E. Die Mitarbeiter der Markt-Redaktion sind einfach so schusselig, dass ihnen der Fehler nicht aufgefallen ist? Oder er ist ihnen aufgefallen und der Redakteur sagte, komm, dass sehen wir nicht so genau, dass senden wir einfach so? Ist ja für den guten Zweck.

Es stellt sich die Frage, wie ein Handwerksbetrieb seine Firmenwagen auf den Firmengelände mit Solarstrom betanken kann, wenn die Tagsüber, wenn die Sonne scheint, betrieblich unterwegs sind? Vor allem im Winterhalbjahr.

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19 Kommentare
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  1. Es ist der tiefe Glaube der Ökos an Wunder. Der heilige Solarius schlüpft mit ein „wenig“ Verlust in einen Akku, dem er in der Nacht (zweiter Umwandlungsverlust) wieder entfleucht und die Autos eben nächtens mit Solarenergie betankt. Der Naturstromspeicher in Gaildorf ist auch so ein „grünes Wunderwerk“ Clever sind diese Betrüger am Strommarkt allemal.
    Wenig clever sind die Bürger, die sich das gefallen lassen und die teursten Strompreise für unsicheren Flatterstrom bezahlen.
    Wie das finanziell, vor allem für die Volkswirtschaft aussieht, rechnet keiner. Wunder waren schon immer teurer und Wallfahrtsorte wahre Goldgruben.

  2. 1. Schickt doch mal ne Mil an den NDR und fragt nach.
    =================================
    2. Oder direkt ne Mail an den Dachdecker.
    mail@ewaldbedachungen.de
    ===========================
    3. Übrigens habe ich ein Interview gefunden mit diesem Dachdecker Heinz Jörg Ewald
    https://www.dachbaumagazin.de/interview-die-solarwelle-ist-nicht-mehr-zu-stoppen/
    ==================================

  3. #3, 3. Und da sind sie wieder die „ausreichend für 100 Haushalte“. Die Öko-Durchschnittslüge, gepuffert durch konventionelle Kraftwerke, die man sonst heftig bekämpft. Ich möchte keiner der 100 Haushalte sein. An wenigen Tagen im Überfluss kochen, natürlich nur am Tag, nachts bereits am Tropf des Netzes der dummen übrigen Bürger und im Winter und oft auch sonst am „Puffernetz“ gleich 24 h. Sind diese Leute so dum mit wenig physikalischen Kenntnissen, oder nur so dreist den dummen Zahlern auch noch das Fell über die Ohren zu ziiehen.Nur eine Partei macht den Unfug nicht mit. Alle anderen sehen keine Alternative zur Energiewende!

  4. @ G. Scholzen 17. Juli 2018 13:05

    1. Schickt doch mal ne Mil an den NDR und fragt nach.

    Nee, Meldungen sollten schon vom Redakteur nachvollziehbar gestaltet sein. Mit einer Rückfrage ist es da bei einem Massenmedium nicht getan.

    3. Übrigens habe ich ein Interview gefunden mit diesem Dachdecker Heinz Jörg Ewald
    https://www.dachbaumagazin.de/interview-die-solarwelle-ist-nicht-mehr-zu-stoppen/

    Das war ein hilfreicher Link … auch wenn da nicht erkennbar ist, wie die Autos mit Solarstrom fahren. Daraus:

    In der täglichen Praxis mit Leiteraufbau und Material ist der Radius der Blei-Gel-Batterien mit 35 - 40 km allerdings am unteren Limit, weshalb die Fahrzeuge bald auf Lithium-Ionen-Batterien umgerüstet werden. Ich bereue den Kauf trotzdem nicht, denn mir war es wichtig, die E-Auto-Entwicklung voranzubringen. Außerdem sind die Öko-Transporter natürlich tolle Werbeträger, die beim Kunden gut ankommen.

    Klartext: Kostentechnisch trägt sich die Lösung nicht, und lediglich durch Randeffekte können als Rechtfertigung herhalten.

    Wie sehen Sie vor diesem Hintergrund die Kürzungen
    der Einspeisevergütung im EEG?

    Die Regierung will meiner Meinung nach den Fortbau der PV-Anlagen in Deutschland auf ein Minimum reduzieren. Das ist die Lobbyarbeit der Energiekonzerne: Die haben Angst um ihre Vormachtstellung.

    Die Energieversorger haben selbst große Sparten für PV. Es müsste also deren Interesse sein, weiterhin hohe Garantievergütungen zu beziehen. Es erscheint nur allzu wohlfeil, die üblichen Verdächtigen anzuklagen.

    Dabei ist der naheliegendste Grund doch der: Warum sollten überhaupt Dritte die Produktion von Solarstrom subventionieren und Mittel umverteilen?

    Trotzdem bin ich mir sicher, dass die Solarwelle nicht mehr zu stoppen ist: Die Anlagen sind günstig
    wie nie zuvor und werden sich auf kleinen Dächern auch weiterhin lohnen.

    Wenn sie sich selbst ohne Kostenbeteiligung Dritter selbst tragen, mag man dagegen keine Einwände vorbringen. Aber davon sind wir doch meist weit entfernt.

  5. Der neue Akku soll in der Stadt vollgeladen rund 100 km reichen. Also jeden Tag neu vollladen, über Nacht. Mut seinem Solarstrom vom eigenen Firmendach. ☺

  6. Mit ner starken Lampe vom Netz gespeist über den Krähenspiegeln ?

  7. Das geht doch ganz einfach. Der Sonnenstrom wurde im e.on Solarcloud zwischengeparkt
    https://tinyurl.com/e-on-solarcloud

  8. @ Realist 17. Juli 2018 21:41

    Sollte das nun ein Witz sein, oder ist das ernst gemeint?

  9. #7,8 Es ist kein Witz sondern Realität in Utopia Germania. Ich wurde von E.On angeschrieben und soll auch für die Cloud geworben werden. Die rechtwidrig durchgezogenen 2. Wende bei der Kernenergie wurde ohne wesentlichen Widerstand geschluckt. Jetzt blasen die „Energiekonzerne“ selbst die Posaunen der Energwende. Wenn es nicht in erster Linie um das Volksvermögen, das Anlagevermögen von Ländern und Kommunen, also von uns Bürger ginge, sollte man den Energieriesen den selbst mit herbeigeführten wirtschaftlichen Tod wünschen. Die Vorstände der „Grünstromhändler“ haben aber persönlich keine Nachteile. Richtigen Strom 365 x 24 zu erzeugen ist schon fast anrüchig. Luftnummern mit Windtrom verdienen schon fast das Bundesverdienstkreuz und wer immer noch nicht weis, dass es nachts dunkel wird, hat eben mehr als einen „Schatten“.

  10. Eine Lösung hätte ich noch parat. Kohlestrom ist genau genommen auch Sonnenstrom. Die Pflanzen haben ja zuvor Sonnenenergie und Nährstoffe in Kohlenstoff umgewandelt. 100% Bio.

  11. PS

    CO2 habe ich dabei noch als Pflanzennährstoff vergessen.

  12. PPS

    Mit Biogas würde das aber funktionieren. Anstatt der PV-Module müsste sich der Dachdecker dann aber einen Biogasreaktor zulegen und auf Biogasfahrzeuge umrüsten. Wäre aber nicht so gut für sein Geschäftsmodell mit PV-Dächern.

  13. Biogas ist die dümste und schlechteste Lösung. In Millionen Jahren haben die Pflanzen gelernt (Evolution), daß 2 % der Sonnenenergie in Biomasse eingelagert, zur Arterhaltung reichen. Bei Futterpflanzen, haben die Menschen etwas dazu gezüchtet.Diese geringe Menge Energie von riesigen Flächen wird mit vielt Diesel mit großen Traktoren und Maschinen gehegt und gepflegt und siliert. Dann wird daraus Biogas und jede Menge Flüssigdünger -- fürs Grundwasser? Bis zum Strom werden dann noch einmal etwa 40 % der Anbaufläche in Kühlluft verwandelt. Das Biogasblockhheizkraftwerk funktioniert nur im Winter mit Wärmeabgabe an Haushalte. Ich wohne neben so einer Anlage. Einen Vorteil hat PV, kein Gestank und keinen Lärm, leider nur bei Sonne!
    Wenn der Dachdecker aber auch noch auf den Pachtmarkt rückt, können sich Milchbauer, sich die eigene Fläche nicht mehr leisten. Aber Planwirtschaft ist doch herrlich und aus der DDR haben wir doch soviel darüber gelernt und sogar eine gelernte Planwirtschaftlerin als kanzlerin bekommen.

  14. Oder der Dachdeckermeister tauscht einfach Sonnenstrom am Tag, gegen Biogasstrom in der Nacht. Ist aber als Satire von mir gemeint. 😉

    Biogasstrom aus Sonnenblumen. Oder er fährt mit Sonnenblumenöl.

  15. PS

    Oder er schafft sich 6 E-Fahrzeuge an. 3 Stehen am Tag zum Laden auf dem Hof. Die anderen 3, die Tags zuvor geladen wurden im Einsatz. 😉

  16. Ja 6 Fahrzeuige, damit drei rumstehen. Das ist wie im Energiepark der „Energiewende“. Wir brauchen drei Energieerzeuger, die sich gegenseitig Konkurenz machen, damit einer eventuell liefern kann. Sonne kann leider nicht immer, gibt halt die Nacht und Nebel und Schnee und ein paar Wolken. Der Wind ist ein launischer Bursche. Die Holänder entwässerm schon lange nicht mehr mit Wind. Mit dieser Energie wären sie rein zufällig schon ein paar mal abgesoffen, bei 7 m unter dem Meer.
    Merkt eigentlich noch ein Wähler was da für ein Unfug abgeht?
    Und dann das heilige CO2, was uns und die Welt umbringt. Wie ist der „Saudumme Footprint“ der Dachdecker- Karren“., falls irgend ein saudummer Grüner das ausrechnen will?

  17. F. Er speist seinen Solarstrom tagsüber EEG-gefördert ins öffentliche Netz und lädt die Elektro-Autos nachts aus dem öffentlichen Netz. Das dann „Solarstrom“ zu nennen ist ein im heutigen Medienjargon wohlgelittener Etikettenschwindel, den grünlastige Journalisten unkritisch übernehmen..

  18. @anorak

    Nachts aus dem öffentlichen Netz gibt es aber keinen Solarstrom. Selbst nicht, wenn er Ökostrom bezieht. Aus der Steckdose kommt der Strommix in der Nacht, also überwiegend Kohlestrom. Journalisten haben zudem, wie der BGH gerade bestätigt hat im öffentlich rechtlichen TV einen Bildungsauftrag und wahrheitsgetreu zu berichten. Also keine Fake News.

  19. PS

    Bundesverfassungsgericht natürlich.

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