Neu bei Novo: Thilo Spahl über den Frieden auf den Feldern

1. März 2015 | Von | Kategorie: Blog, Ernährung, Gentechnik, Ökologismus, Ökologistische Mythen

novo_logoAuf NovoArgumente Online kommentiert Thilo Spahl den Konflikt zwischen Ideologie und Rationalität am Beispiel der Politik der Bundesregierung auf dem Gebiet der Grünen Gentechnik:

Ende letzten Jahres zog das Bundesforschungsministerium ein Fazit aus 25 Jahren biologischer Sicherheitsforschung mit über 300 Forschungsprojekten. Über 60 Hochschulen und Forschungseinrichtungen waren an den Projekten beteiligt. Das Fazit lautet: Gentechnisch veränderte Pflanzen bergen nicht mehr und nicht weniger Risiken als konventionell gezüchtete.

Auf Basis dieser umfassenden Vorarbeit sollte es der Bundesregierung leicht fallen, in der Auseinandersetzung um die Zulassung gentechnisch veränderter Getreidesorten Position zu beziehen. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Umweltministerium, hat in einem Interview in der Printausgabe der FAZ am 11. Februar verraten, wie diese Position aussieht. Man sei sich einig, dass ein nationales Anbauverbot der richtige Weg sei.

Hier geht es zum vollständigen Artikel: Gentechnik: Frieden auf den Feldern

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12 Kommentare
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  1. Leuten die unter Flugangst leiden, können mit seriösen Statistiken oder Untersuchungen nicht von ihrer Angst befreit werden. Es nützt nichts, ihnen zu sagen, dass das Fliegen sicherer ist als Autofahren oder eine Schiffspassage. Sie haben eine Phobie und werden diese nur durch eine Therapie überwinden. Wikipedia dazu:

    Zur Behandlung von spezifischen Phobien, zu denen auch die Flugangst zählt, eignet sich unter anderem die Konfrontation mit angstauslösenden Reizen im Rahmen einer Verhaltenstherapie.

    Wie aber könnte die Verhaltenstherapie bei der Genetechnikphobie aussehen. Momentan haben wir ja die Situation, dass die Phobiker meinen, die anderen therapieren zu müssen.

  2. Hallo Herr Quencher,

    dass sehe ich auch genauso und wo soll man die 1 Mio. Therapeuten für die derzeit 20 Mio. zu therapierenden hernehmen. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass die Menschen recht behalten, die meinen, dass eine Verhaltensänderung erst nach einem Voll-Crash des jetzigen Systems möglich sein wird.

  3. Sehr informativer Beitrag zum Gen-Apfel bei Ludger Weß:

    Obwohl also alle Forderungen der Anti-Gentechnik-Lobby erfüllt sind – keine „Kontaminationsmöglichkeit“, keine Auskreuzung, weder Fremdgene noch neue Eiweiße im Produkt und klare Kennzeichnung – tut das der Hysterie keinen Abbruch, ganz im Gegenteil. Hintergrund ist die Furcht, die Äpfel könnten die Konsumenten an “Gentechnik im Essen” gewöhnen. Die Äpfel wären das „Einfallstor” für die gefürchtete „Akzeptanz“ in der Bevölkerung.

    Arctic Apples – Neues aus der „Frankenstein-Küche“

  4. Da sollten unsere „Experten“ doch einmal den Bericht „Leckeres Gift“ lesen. Eine schöne Auflistung natürlicher Gifte in Nahrungsmitteln:

    http://www.tagesspiegel.de/wissen/lebensmittel-leckeres-gift-seite-2/4616986-2.html

    Da läuft der Biobauer Amok und die Ökoschar wird sich wohl durch „Heilfasten“ dezimieren.

  5. @Sonnenanbeter #4
    Wie gut, dass das Leben auf der Anpassung basiert und damit die Evoltuion als Sinn des Leben in den Mittelpunkt stellt.
    Würde das Leben auf dem Vorbeugeprinzig als auf den Anpassungsprinzip basieren, dann wäre das Leben an sich und die Evoltuion im Allgemeinen nicht denkbar.

  6. Würde das Leben auf dem Vorbeugeprinzig als auf den Anpassungsprinzip basieren, dann wäre das Leben an sich und die Evoltuion im Allgemeinen nicht denkbar.

    Feuer wäre von Cro magnon Ökologen aufgrund seiner Risiken verboten worden. Land- und Viehwirtschaft sowieso.
    Kain hätte Abel trotzdem erschlagen, aber aus anderen Gründen.

  7. @FK9 Pilot #6
    Und den Menschen hätte es erst gar nicht geben dürfen, weil dieser ja an sich der Schuldige an der unbefleckten Natur ist.

  8. #6 FK9 Pilot,

    ein Blick in die Vergangenheit:

    http://www.gustloff-online.de/landwirtschaft/landwirtschaft.htm

    Mfg

  9. Liebe Diskutanten,

    sie mögen das noch ironisch kommentieren können, da sie wahrscheinlich persönlich nicht von den Konsequenzen betroffen sind. Für Pflanzen-Molekuarbiologen sieht die Sache leider völlig anders aus. Das Lachen ist vielen Kollegen schon lange vergangen. Zu einflußreich sind die Gentechnikgegner geworden und haben ihresgleichen erfolgreich in Institutionen und Ämtern installiert. Da interessieren keine Fakten oder wissensbasierte Erkenntnisse aus der Forschung, es herrscht die reine Ideologie, die nach unten konsequent „durchregiert“ wird und das hat konkrete Konsequenzen für diejenigen, die in diesem Bereich beruflich unterwegs und damit abhängig sind (Job und/oder Forschungsgelder). Warum hört man denn so wenig Protest von Seiten der angesehenen Fachleute oder Verbände bis hin zu den NobelpreisträgerInnen, die es besser wissen? Warum ist Herr Jacobsen, jetzt emeritiert, einer der Wenigen, die öffentlich deutlich Worte finden? Der Rest schweigt still nach dem Sankt-Florians-Prinzip und arbeitet mit gentechnisch-veränderten Pflanzen nur noch „zu Forschungszwecken“ respektive zum „Erkenntnisgewinn“, danach werden die transgenen Pflanzen wieder vernichtet… Aber selbst dass ist den Hardcore-GVO-Gegnern noch nicht genug… die möchten diese Technik am liebsten ganz verbieten und daran arbeiten die -excellent- vernetzten Anti-GVO-Lobbys kontinuierlich weiter…
    Erst kippt man den Posten des europäischen Scientific Advisers, um sich selbst als „unabhänige Instanz“ bei der EU-Kommision anzubieten und nun versucht man das Ganze auf der nationalen Ebene ebenfalls umzusetzen
    (s. Herrn Jacobsens Kommentar beim DAGV:
    http://www.deutscherarbeitgeberverband.de/aktuelles/2015_02_16_dav_aktuelles_gentechnik.html)

    Parallelen zu Atomkraft-Ablehnung und „erneuerbaren Energie“-Irrsinn sind m.E. nicht zufällig…

  10. sie mögen das noch ironisch kommentieren können, da sie wahrscheinlich persönlich nicht von den Konsequenzen betroffen sind.

    …manchmal erträgt man den Wahnsinn halt nur noch mittels Sarkasmus.

    Parallelen zu Atomkraft-Ablehnung und “erneuerbaren Energie”-Irrsinn sind m.E. nicht zufällig…

    Absolut! Alles die gleiche Agenda.

  11. # HUM
    Leider sind auch wir betroffen. Es fängt mit den Strompreisen an, geht über die Unterbindung der freien Meinungsäusserung weiter, gipfelt zur Zeit in einer Verbots- und Gebotshysterie und hat mit der „Transformation“ noch gar nicht begonnen.
    Tja, wir (ich) haben sie nicht gewählt, aber wen soll ich denn wählen, wenn ich für eine technikaffine Gesellschaft bin?

    Sie mögen das erste „Opfer“ sein, aber wir alle werden früher oder später an der Reihe sein.

    Problem: „Grünkern“ versteht das nicht und die Mitläufer sind harmoniebedürftig.

  12. Absolut! Alles die gleiche Agenda.

    natürlich, nachzulesen in der Agenda 21

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