Neue Energiestudie: „Der Tod der Peak-Oil Hypothese“

25. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Ökologistische Mythen

Seitdem in Deutschland die Hysterie um einen durch Menschen verursachten Klimawandel mit der letzten Veröffentlichung des Klimaberichts des IPCC im Jahr 2007 seinen Höhepunkt erlebt hatte, glauben heute immer weniger Leute in unserem Land daran, dass wir durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas die Temperaturen auf der Erde bedrohlich ansteigen lassen.

Dieser Meinungsumschwung in der Bevölkerung sollte eigentlich auch Auswirkungen auf die Akzeptanz der sogenannnten Erneuerbaren Energien haben. Schließlich war das Schlüsselargument, warum wir unsere Energieversorgung möglichst schnell auf deutlich teurere und zudem in der Produktion vom Wetter abhängige Arten der Erzeugung umstellen müssen, der ansonsten unvermeidlich eintretende Klimakollaps.

Aber auch nachdem die vermeintliche Bedrohung des Globalklimas in der Bevölkerung und offensichtlich auch in weiten Kreisen der Politik nicht mehr als herausragendes Problem wahrgenommen wird, hält man an den Zielen, unser Land in absehbarer Zeit beinahe vollständig mit NIEs (Neuen Ineffizienten Energien) zu versorgen, unbeirrt fest. Lediglich die Begründung dafür hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heute ist das Hauptargument für die „große Transformation“ unserer Energieversorgung nicht mehr der drohende Klimakollaps, sondern die Endlichkeit der fossilen Energieträger.

Bedrohung durch Peak-Oil ersetzt den Klimawandel

Das Schlagwort der Bewegung lautet „Peak-Oil“. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, von dem an die Produktion von Öl auf der Erde geringer ausfällt, als die Nachfrage. Von dem Punkt an, so die gängige Sichtweise, wird das Öl (und analoges gilt für Gas oder Kohle) zunehmend teurer werden. Dieser Preisanstieg bei der Energie soll schließlich zu einem Zusammenbrechen der Industriegesellschaften führen. Das alles gilt als absolut unvermeidbar, so die alarmistische Sichtweise, wenn wir nicht möglichst bald gegensteuern.

Dieses Weltbild hat in Deutschland bislang dazu geführt, dass durch den Ausbau der NIEs zumindest die Strompreise in ungeahnte Höhen geklettert sind. Und ein Ende der Preisspirale nach oben hin ist nicht abzusehen. Schließlich soll das politische Ziel, Deutschland im Jahr 2020 mit mindestens 35% „Erneuerbaren“ zu versorgen, unbedingt erreicht werden.

Der Tod von Peak-Oil

Doch das dieser Entwicklung zugrunde liegende Bild muss möglicherweise nach einer Untersuchung der Citygroup gründlich revidiert werden. Nach der Studie „Das Wiederaufleben der nordamerikanischen Öl-Produktion und der Tod der Peak-Oil Hypothese“ (Resurging North American Oil Production and the Death of the Peak Oil Hypothesis) wird vor allem die Förderung von „unkonventionellem“ Öl und Gas dazu führen, dass das Ende der Fahnenstange bei den fossilen Rohstoffen noch lange nicht erreicht, ja noch nicht einmal in Sichtweite ist.

„Der Glaube daran, dass die globale Ölproduktion ihr Maximum erreicht hätte, oder dass der Höhepunkt unmittelbar bevor stehen würde, hat dabei geholfen, den Ölpreis in den letzten 10 Jahren immer weiter ansteigen zu lassen. Das Wiederaufleben der US-Gasproduktion auf Werte, die über dem bisherigen Maximum in den 70ern liegen, und die USA zur Nummer eins beim Ausbau der Gasproduktion gemacht hat, ist ein Resultat der Technik des hydraulischen Aufbrechens (Fracking), welche bei Schiefergas-Lagerstätten im ganzen Land angewendet wird. Die gleichen Firmen nutzen jetzt die gleiche Technologie bei Schiefer-Öl-Lagerstätten, mit Ergebnissen die ähnlich vielversprechend aussehen, wie in frühen Stadien der Schiefergas-Revolution.“

„The belief that global oil production has peaked, or is on the cusp of doing so, has helped to fuel oil’s more than decade-long rally. The resurgence of US gas production to well over its 1970s peak and into the number one slot globally over the last seven years is a result of hydraulic fracturing – fracking – techniques being applied to shale gas reserves across the US. The same companies are now using the same techniques on shale oil reserves, with results that in many cases look as promising as the early stages of the shale gas revolution.“

Die Vorhersagen der Ölproduktion in den Nicht-Opec-Staaten der Internationalen Energieagentur (IEA). Seit 2009 zeigt der Trend nach oben. (Angaben im Millionen Barrel pro Tag)

 

Diese Entwicklung zeigt einen Aspekt der Geschichte der Menschheit ganz deutlich auf, der von den Untergangspropheten immer gerne übersehen wird. Die Fähigkeit zur Erforschung und Entwicklung neuer Technologien. Immer dann, wenn Menschen glaubten, dass der bisherige Weg unmittelbar in die Sackgasse, oder schlimmer, in den Untergang führen würde, wurden die Prediger des nahen Endes von technologischen Neuerungen überrascht.

Untergangspropheten übersehen regelmäßig die Fähigkeit zur Weiterentwicklung

So wurden etwa im New York gegen Ende des 19. Jahrhunderts Stimmen lauter, die vor dem drohenden Kollaps durch die immer größer werdende Menge an Pferdemist warnten. Spätestens in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts sollte die Stadt meterhoch unter den Ausscheidungen der Tiere begraben sein. Das es nicht dazu kam liegt daran, dass die rasante Entwicklung des Automobils das Pferd ziemlich schnell überflüssig machte.

Dieses Beispiel macht zwei Punkte deutlich. Zum einen, dass technologischer Fortschritt jede Projektion einer momentanen Entwicklung n die Zukunft sehr schnell völlig wertlos machen kann. Und zum anderen, dass es uns in aller Regel schlicht nicht möglich ist vorherzusagen, welche technischen Neuerungen die Zukunft für uns bereit hält.

So wie das Beispiel vom Schiefergas und Schieferöl uns zeigt, dass durch den menschlichen Erfindungsreichtum sämtliche Prognosen über die Energieversorgung der Zukunft über einen längeren Zeitraum völlig unsinnig sind, so sehr ist der Leitgedanke der Nachhaltigkeit, der unsere politischen Entscheider dazu bringt, unsere heutige Gegenwart so auszurichten, dass unser jetziges Tun und Handeln nachfolgende Generationen nicht negativ in ihren Entwicklungsmöglichkeiten beeinflusst, ebenso völlig unsinnig.

Der Irrglaube der „Nachhaltigkeit“

Die Realität ist, dass wir schlicht nicht wissen können, welche Möglichkeiten unseren Nachfahren zur Verfügung stehen werden. Wenn man aus der Vergangenheit eine Lehre ziehen kann, dann die, dass es aufgrund technischer Neurungen immer wieder zu Entwicklungen kam, aufgrund derer das davor gültige (oftmals fatalistische) Bild der Zukunft vollständig revidiert werden musste.

Es besteht kein Grund anzunehmen, dass die Entwicklung der Gas- und Ölförderung, welche in den USA zu einer Revolution auf dem Energiemarkt geführt hat, nicht auch in anderen Ländern ganz ähnlich verlaufen wird. Damit verliert das Gespenst eines baldigen Endes der fossilen Energieträger vollständig seinen Schrecken. Die Menschheit hätte somit sehr viel Zeit gewonnen, um Formen der Energieerzeugung zu entwickeln, die wirklich eine Alternative zu den bestehenden Strukturen darstellen.

Der Hype um die „Erneuerbaren Energien“ wird in einigen Jahrzehnten wohl als ein skurriles Zwischenspiel angesehen werden, angetrieben von einer hysterischen Menschheit, die mal wieder das Ende der Welt aufziehen sah. Bei dieser Rückbetrachtung wird Deutschland eine Sonderrolle einnehmen. Und zwar als das Land, welches am längsten und mit dem meisten Nachdruck weiterhin geglaubt hatte, man könnte ein Industrieland vollständig mit Energie aus Wind und Sonne und mit dem, was der heimische Acker hergibt, versorgen.

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273 Kommentare
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  1. Peak Oil wahr schon immer ein dämliches Argument für die Energiewende. Bei der Stromerzeugung spielt Öl quasi keine Rolle und zu Heizungswecken ist es sicher mittelfristig durch Gas zu ersetzen. Öl spielt eigentlich nur bei der Mobilität eine führende Rolle. Da wird der weltweite Bedarf sicher ansteigen (hoffentlich, den das wäre ein gutes Zeichen für die Verbesserung der Lebensumstände). Ob die jetzt verwertbaren unkonventionellen Reserven eine Entspannung beim Preis bringen werden, wird sich erst noch zeigen. Ernsthafte Alternativen zu Öl (ausser vielleicht Gas bei Autos oder Kernkraft in der Schifffahrt) sind bei der Mobilität mittelfristig nicht in Sicht.
    Peak Gas hat sich schon seit ein paar Jahren erledigt. Für Peak Kohle zu predigen, habe ich noch nicht gehört. Es gibt also, da sich das mit dem CO2 wohl erledigt hat, auch keinen spirituellen Grund mehr für die NIEs noch irgendetwas zu bezahlen, die Umweltvernichtung durch Bioenergie zu dulden oder die Landschaftsverschandelung durch Windräder und Solarparks noch länger zu tolerieren. Dass das sowieso ziemlich nutzlos war, dürfte umso offensichtlicher werden, je mehr die religiösen Argumente dafür wegfallen.
    Das Thema der Zukunft muss einfach sein, wie wir aus den eingegangenen Verpflichtungen zum Aufbau der NIEs mit möglichst geringem Schaden herauskommen und wie wir mittel- bis langfristig wieder zu einer Akzeptanz von neuen Energieerzeugungsformen, wie z.B. dem LFTR kommen.

  2. Die Frage, was den Klimawandel und Peak Oil betrifft, wurde im Text ja schon deutlich erörtert, was aber ein wenig zu kurz kommt, ist die Alternative. Sollen wir das Fracking, wie in den USA betreiben, sodass wir bald unser Wasser aus den Hähnen abfackeln können, wo ganze Landstriche durch hoch toxische Substanzen verseucht werden? Wenn wir die Lebensgrundlage der zukünftigen Generation opfern, dann werden sie nicht mehr viel zum Entwickeln haben, wir können nicht um jeden Preis die Ressourcen plündern und nach uns die Sintflut.

    Ohne die ganzen Subventionen würde sich Atomstrom niemals rentieren, weil die Folgekosten der Entsorgung und Lagerung viel zu teuer wären, auch die Versicherung der AKW’s würde Unsummen verschwenden, sodass wir heute vermutlich mit der Entwicklung bedeutend weiter wären. So lange wir den Strom subventionieren, auf die eine oder andere Art, wird sich kaum etwas ändern.

    Ich bin für Umweltschutz zur Sicherung der Lebensgrundlage der Folgegeneration aber gegen Klimaschutz und Verschendung von Steuermitteln durch Subventionen.

  3. Oje, lieber Axel,
    die Märchenstunde ist doch was für kleine Kinder!
    „Ganze Landstriche verseucht“! Mensch, dasist doch primitive Greuelpropaganda!
    Weisst übrigens, dass die PV-Herstellung und der Betrieb insgesamt mehr Uweltschäden anrichtet als Gas?
    Weiss, dass die Förderung der Neodym-Erze für die Windrad-Generatoren TATSÄCHLICH ganze Landstriche verseucht?

    Gar nichts wird geopfert, wenn wir das Gas holen, im Gegenteil! Denn mit dem Gas können wir ein Umfeld schaffen, das die bestmöglichen Entweicklungschancen für die kommenden Generationen sicherstellt. Ihre Lebensgrunlagen finden unsere Enkel dann schon selbst. So war das schon immer.
    „Die Ressourcen“ gibt es überhaupt nicht. Unsere Enkel werden ganz andee Ressourcen nützen als wir. Das ist genau so wie wir ganz andere Resosurcen nutzen als unsere Großeltern.

    Und, bitte: Nuklearstrom wird nicht subventioniert:
    1. Die Endlagerung ist bereits bezahlt, das Geld liebt auf Abruf bereit, viele Milliarden, die die Betreiber angespart haben.
    2.KEIN industrieller Großbetrieb ist unbegrenzt haftpflichtversichert. Wieso willst denn ausgerechnet NUR die KKWs versichern?
    Die BASF in Ludwigshafen ist der grösste Chemiekomplex der Welt, einfach gigantisch. Wenn die mal abfackelt, dann ist das weitais schlimmer als Fukushima, in jeder Hinsicht. Die BASF hat aber auch nur die Extremus-Versicherung, Schadensdeckungssumme 2 Milliarden. Meinst, das reicht?
    Denk‘ mal an Seveso, oder an Bhopal! Das waren konventionelle Chemieunfälle und jeder war weitaus schlimmer als Fukushima oder gar Harrisburg. Über Tschernobyl brauchen wir ja nicht zu reden, das war ein russischer Bombenbrüter, ein Militär-Reaktor, der nebenbei Strom erzeugt hat. Unvergleichlich zu unseren Reaktoren. Aber Seveso hat genau so Land unbewohnbar gemacht, in Bhopal sind viel mehr Menschen ums Leben gekommen als durch Tschernobyl.
    Also, erst Denken, erst Fakten studieren, dann Meinung bilden!

  4. @ Alex #2

    Ihre Frage, ob wir als Alternative Fracking wie in den USA betreiben sollten, würde ich deutlich mit ja beantworten. Die Gruselgeschichten über brennende Wasserhähne in den USA stammen hauptsächlich aus dem Film „Gasland“, der im Umgang mit den Fakten alles andere als neutral einzuordnen ist. So wie etwa bei den brennenden Wasserhähnen. Dort hat sich herausgestellt, dass dieses Phänomen auch schon vor dem Fracking in dieser Gegend aufgetreten ist. Und auch von dem Vorwurf, es würden massiv „gefährliche“ Chemikalien in den Untergrund gebracht, lässt sich bei näherem Hinsehen nicht erhärten. Im Spiegel war vor kurzem von einer aktuellen Studie zu lesen, in der gefunden wurde, dass das Fracking bei sachgemäßer Durchführung zu keiner Gefährdung des Grundwassers führt.

    Bei der Kernkraft bin ich ebenfalls nicht Ihrer Meinung. Diese hat nämlich niemals Subventionen für die Stromerzeugung erhalten. Es hat Förderung von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten gegeben. Das ist aber gerade eine der Kernaufgaben der Förderung durch eine Nation. Und wie Tritium bereits schrieb, sind die Kosten für die Erkundung eines Endlagers und auch für die Endlagerung selbst bereits im Strompreis enthalten. Das hat auch der ehemalige Umweltminister Gabriel genau so gesagt. Und der dürfte wohl nicht verdächtig sein, als Lobbyist der Atomindustrie zu fungieren.

    Auch das DIW, welches ebenfalls eher auf der grünen Seite des politischen Spektrums einzuordnen ist, kommt zu dem Schluss, dass bei ungünstigster Berechnung, also wenn man alle Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf den Strompreis aufschlagen würde, die Kernkraft bislang mit 1-1,2 Cent/KWh „subventioniert“ worden wäre (Ich bin darauf hier eingegangen). Aber wie gesagt, der Begriff „Subvention“ ist hier irreführend, weil es sich um Forschungsförderung gehandelt hat.

    Über eine Sache muss man sich hier glaube ich im Klaren sein. Eine Energieerzeugung ohne irgendwie geartete Eingriffe in die Natur wird es niemals geben. Im Rahmen einer Rsiko- und Kosten-Nutzen-Analyse sollte man sich daher für solche Methoden entscheiden, welche die geringste Gefahr für Mensch und Umwelt bei gleichzeitig tragbaren Kosten beinhaltet. Und dabei schneiden sowohl die Kernkraft, und auch Gas besser ab, als die NIEs.

    Die momentane Deutsche Haltung („Wasch mich, aber mach mich nicht nass.“) ist jedenfalls für die Planung der zukünftigen Energieversorgung absolut nicht geeignet.

  5. liebe Freunde Fracking löst Erdbeben aus ,durch das spülen der Bohrung wird das Grundwasser verseucht.
    Woher das ich das weiß,arbeitet mal so wie ich bei einer Bohranlage und setzt euch nicht vorm PC und schaut
    einmal was wirklich los ist auf der welt.

  6. @ROM boh

    liebe Freunde Fracking löst Erdbeben aus ,durch das spülen der Bohrung wird das Grundwasser verseucht.

    Das gilt natürlich auch für Tiefen-Geothermieprojekte, zum Ausbau der EE. Nur dort wird das Problem verschwiegen, bzw. klein geredet. Bzw. es wird gesagt das Fracking löst kleinere Spannungen in der oberen Erdkruste, so dass größeren Beben -- gerade durch das Fracking -- vorgebeugt wird. Zudem sollte man bedenken, dass eine Gas/Ölbohrung energetisch viel ertragreicher ist, als eine Tiefen-Geothermiebohrung. Woher das ich das weiß? Ich habe einige Kollegen, die an Tiefen-Geothermieprojekte arbeiten.

  7. @ROM boh

    Nachtrag.

    Beben durch Fracking können auch nur an Orten ausgelöst werden, wo bereits Spannungen in der Erdkruste vorhanden sind. Also in seismisch aktiven Regionen. Die wenigsten Gas/Ölbohrungen liegen in seismisch aktiven Regionen. Gerade die Tiefen-Geothermiebohrungen liegen aber in solchen Regionen.

  8. @ ROM boh

    Fracking kann, genau wie Bergbau oder konventionelle Bohrungen zu „Setzungen“ des Gebirges, und damit zu leichten Erdbeben“ führen. Ich bin selbst in einer Bergbauregion groß geworden und habe das Phänomen „live“ erlebt. Wie ich weiter oben bereits schrieb, bei der Energieerzeugung kommt es immer zu Beeinträchtigungen von Natur und Umwelt. Das ist bei Stauseen so, das ist bei Windkaraftwerken so und eben auch bei der Kohle, Gas, Öl- und Uran-Förderung. Die Frage ist nur, wie groß sind die (Umwelt-)Kosten und wie groß ist der Nutzen. Der bisherige Nutzen in den USA besteht in der Halbierung der Stromgestehungskosten seit 2008 (und manche werden es auch als einen Nutzen ansehen, dass es sich inzwischen in den USA kaum noch rentiert, Kernkraftwerke zu errichten).

    Dass die „Verseuchung des Grundwassers“ eine oft gehörte Befürchtung ist, die aber in der Realität gut zu verhindern ist, war kürzlich noch im Spiegel zu lesen. Wenn Sie hier über andere Erfahrungen aus erster Hand verfügen, wie Sie andeuten, dann wäre es schön wenn Sie uns hier an einem konkreten Fallbeispiel teilhaben lassen könnten.

    MfG,
    Rudolf Kipp

  9. liber alex,

    Ohne die ganzen Subventionen würde sich Atomstrom niemals rentieren, weil die Folgekosten der Entsorgung und Lagerung viel zu teuer wären, …

    wie oben schon erwähnt, wurden und werden die kosten für entsorgung und lagerung schon bezahlt. politisch bedingte kosten (endlagermoratorium) dürfen sie allerdings nicht den energieversorgen anlasten. weiterhin ist zu berücksichtigen, dass durch die übereilte und technisch völlig unsinnige abschaltung der kkw’s auch einnahmen verlohren gehen, welche eben auch für die endlagerung verwendet werden sollten.

    diese zusatzkosten sind rein populistisch bedingt!

    Ich bin für Umweltschutz zur Sicherung der Lebensgrundlage der Folgegeneration aber gegen Klimaschutz und Verschendung von Steuermitteln durch Subventionen.

    dieser aussage kann ich, und ich denke auch das gros der hier aktiv schreibenden, bedingungslos unterschreiben.

    lg
    micha

    ps:
    falls sie jetzt mit der asse und den wassereinbrüchen argumentieren sollten…

    diese wassereinbrüche sind zum einen nix neues und zum anderen ist dieses wasser mit salz gesättigt. es besteht also keine gefahr, das sich die asse einfach ‚auflöst‘

  10. oh gott
    die rechtschreibung in #9 bitte ich mal wieder zu entschuldigen 🙂

  11. Peak oil gibt es nicht, interssant, sicher gibt es auch keine endliche Resourcen und unsere Erde ist ohne Limit.
    Gas freaking ist harmlos, die im Film haben mal wieder übertrieben. Und der Krieg im Irak dient einzig und allein Massenvernichtungswaffen zu finden. Ums liebe Öl kann es nicht gehen da USA einen nie gekannten Ölboom erlebt.
    Hallo lieber Schreiber das kann ja nur aus einer Ecke kommen, Öl-Lobby.

    Aber trotzdem sehr interssant und amüsant der Artikel.

  12. #11
    Bitte genau lesen:

    Die Menschheit hätte somit sehr viel Zeit gewonnen, um Formen der Energieerzeugung zu entwickeln, die wirklich eine Alternative zu den bestehenden Strukturen darstellen.

    Zwischen 20 Jahren und 200 Jahren besteht eben doch ein wesentlicher Unterschied…

  13. @Steinzeit

    Jojo, die Steinzeit ist ja auch mangels Steine zuende gegangen und die Bronzezeit erlag dem selben Schicksal………..und wir werden hier allesamt von EXXON, ersatzweise EON bezahlt.
    Langsam gefällt mir der Ausdruck….“Schlechtmensch“ für meinereiner immer besser………..liegt wohl daran, das ich schlecht auf solche Leute zu sprechen bin, die hier regelmäßig ihre grünen Worthülsen absondern.

    PS. Für Steinzeit biste aber kommunikationstechnisch echt gut ausgerüstet in Deiner Erdhöhle, gelle.
    H.E.

  14. @ Steinzeit # 11.

    ‚Peak Oil‘ gab es, wie vom Club of Rome vorhergesagt?
    Wann denn?
    Tatsache ist, dass die ‚Peak Oil‘-Prognose nun eine Generation her ist.
    Und Tatsache ist, dass wir den vorhergesagten ‚Peak Oil‘ NICHT erlebt haben. Ganz im Gegenteil: Die Vorräte an fossilen Brennstoffen sind nicht weniger geworden, sondern sie haben sich seitdem VERVIELFACHT!
    Nach allen bisherigen Erfahrungen ist die Erde tatsächlich praktisch ohne Limit. Lange bevor wie auch nur in die Nähe eines echten ‚Peak Oil‘ kommen werden, werden wir das Öl gar nicht mehr brauchen, weil wir neue Energiequellen erschlossen haben, Fusion zum Beispiel. Das gilt auch für andere Stoffe. Können Sie mir auch nur ein einziges Beispiel dafür nennen, dass je ein Rohstoff zu Ende ging?

    Gas fracking (‚Freak‘ ist was ganz anderes!) ist eine Bergbaumethode und nicht der Gottseibeiuns. Auf jeden Fall immer noch sehr viel umweltfreundlicher als der Abbau von Seltenen Erden für Windräder oder die Entsorgung der hochgiftigen Abfälle der PV-Produktion.

    Und Sie glauben tatsächlich an den Krieg ums Öl?
    Das zeigt nur, dass Sie auch hier einfach nicht genug wissen. Hier ein paar Fakten:
    1. Nach dem Kuweit-Krieg war Saddam Hussein schon nicht mehr Herr seines Öls, das unterlag nämlich einem Embargo. saddam durfte nur vorher von der UN genehmigte Mengen verkaufen, um humanitäre Güter, also Lebensmittel etc. zu kaufen. Das geld für das Öl bekam er gar nicht, das wurde auf einem Sperrkonto geparkt mit dem die Rechnungen für die genehmigten Importe bezahlt wurden. Der meiste Teil dieses Öls ging über russische Zwischenhändler in die USA.
    Die USA hatten also absolut keinen Grund, einen Krieg um dieses Öl zu führen, da sie es sowieso bekamen und da Saddam Hussein sowieso beim Ölverkauf gar nichts bestimmen konnte.
    2. Nach dem Krieg wurden die irakischen Ölfelder von der neuen, souveränen irakischen Regierung versteigert; grosser Gewinner waren die Chinesen. US-Firmen waren weit abgeschlagen und haben heute auf die irakische Ölförderung so gut wie keinen Einfluss.

    Wie können Sie denn diese Fakten mit Ihrem Glauben vereinbaren?
    Sie haben die Wahl.
    Sie können anfangen, selbst zu denken und sich ein echtes, logisches und realistisches Bild der Welt machen, unbeeinflusst von primitiver linksgrüner Propaganda, oder Sie können Ihr Gehirn weiterhin damit betäuben, dass alles, was nicht in Ihr Glaubensbild passt, nur Lügen der Öl- und Atomlobby sind. Dann bleiben Sie weiter in Ihrer ganz persönlichen Steinzeit stecken.

  15. ‚Peak Oil‘ in der Realität:

    Zum neunten Mal in Folge stiegen im Jahr 2008 die weltweiten Erdölreserven auf nunmehr 182,2 Milliarden Tonnen, was gegenüber Vorjahr einem Zuwachs von 0,8 Prozent entspricht. In etwa demselben Verhältnis, nämlich 0,9 Prozent, wurden die Fördermengen im Vergleich zu 2007 ebenfalls weiterhin erhöht. Der Verbrauch hingegen sank erstmals seit 1991, während die Raffineriekapazität im Jahr 2008 bedarfsorientiert erneut erweitert wurde.

    Diese Entwicklungen bestätigen in einem längerfristigen Vergleich den Trend: Seit 1990 betrug der Zuwachs bei den Ölreserven mehr als das 57-fache der Bedarfssteigerung. Genauso sehen die Tendenzen beim Erdgas aus: Der weltweite Reservenzugang seit 1990 überstieg den Verbrauchszuwachs ebenfalls um mehr als 57 Mal. Allerdings kann dieser Energieträger gegenüber Vorjahr nicht nur eine Erhöhung bei den Reserven und der Förderung vorweisen, sondern auch beim Verbrauch.

  16. Meines Wissens (und Quelle) nach war es ein gewisser M. King Hubbert (1903-89), der 1956 in einem Aufsatz (Nuclear Energy and Fossil Fuels in: Drilling and Prodution Practice, Washington, American Petroleum Institute, S. 7-25), so etwas wie „peak oil“, d.h. den Wendepunkt der Ölförderung für das Jahr 1970 vorhergesagt hatte.

    Das betraf aber ausschließlich die USA und lag nicht an den natürlichen Ölvorkommen der USA, sondern daran, dass die Regierung diese Ölvorkommen in den USA aus strategischen Gründen als Reserve betrachtete und nicht weiter angreifen wollte.

    Auch für den Rest der Welt stimmten Hubberts Ankündigungen auf der ganzen Linie nicht; so sollte für Libyen der Rückgang der Ölproduktion schon 1970 eintreten; im Iran 1974; in Rumänien 1976; in Brunei 1979; in Russland 1987 usw.

    Schon lange vor Hubbert, nämlich 1933, hatte Erich Zimmermann (1888-1961, World Resources and Industries, New York, Harper & Brothers) diese Denkweise ebenfalls sehr einfach und grundlegend widerlegt. Es gebe keine natürlichen Rohstoffe, sagte er:

    „Rohstoffe sind eine recht dynamische, funktionale Vorstellung. Es gibt sie nicht, sie werden. Sie ergeben sich aus dem dreieinigen Zusammenwirken von Natur, Mensch und Kultur. Die Natur setzt zwar Grenzen, aber der Mensch und seine Kultur sind weitgehend für den Anteil an der physikalischen Totalität verantwortlich, die dem Menschen verfügbar ist.“

    Kurz gesagt: „Wissen ist die Mutter aller Ressourcen“.

    Ein Jahrhundert zuvor formulierte es der Begründer der Gütertheorie nach der „Österreichischen Nationalökonomie“, Carl Menger, so:

    „Die fundamentale Situation ist folgende: Die Natur präsentiert die Erde als immense solide Kugel chemischer Elemente. Sie hält außerdem in Verbindung mit diesen chemischen Elementen eine unglaublich große Menge an Energie vor. Wenn gegenüber diesem massiven Beitrag der Natur motivierte menschliche Intelligenz steht -- die Art motivierter menschlicher Intelligenz, die in einer freien, kapitalistischen Gesellschaft so ungeheuer ermutigt wird durch die Aussicht, ein substantielles persönliches Vermögen als Resultat fast jeden bedeutsamen Fortschritts zu verdienen, kann es kaum Zweifel über das Ergebnis geben: Dem Menschen wird es gelingen, den Anteil der natürlichen Ressourcen mit Güterchatrakter zunehmend zu erweitern; d.h., es wird ihm gelingen, zunehmend das Angebot nutzbarer, erreichbarer natürlicher Ressourcen zu vergrößern.“

  17. @ Carl M :
    1. Ist Carl M. ein Nick für Carl Menger? 😉
    2. Menger hat völlig recht.
    Noch nie wurde eine Ressource erschöpft. Die ständige Erweiterung der Ressourcen ging dabei Hand in Hand mit zunehmendem Wohlstand, zunehmender Bevölkerung und zunehmender Lebensqualität.

    Glücklicherweise erleben wir, dass die Bevölkerungszunahme ganz von selbst einen Sättigungsgrad erreicht. Reiche Völker wachsen nicht mehr. Wir müssen uns aber auch im klaren sein, dass wir in den Industrieländern genau so eine Bevölkerungsexplosion hatten wie wir sie heute in Schwellenstaaten erleben.

  18. Tritium,
    das ist es, noch machte die Menschheit eine Ressource alle. Bei diesem Satz fällt jeder AGWler rückwärts um, weil seine Weltanschaung ja darauf basiert.

    Hader blockt ab und letztens hat Ketterer bei Eike einfach die Diskussion beendet. Er sollte mir nur eine Ressource nennen, die alle wurde und er sagte die Gäue 😉

    Das sagte Vahrenholt „…weil die fossilen Ressourcen endlich sind“ , wie auch Voß und Ranga.
    Eigentlich sagen das auch Skeptiker.
    Ich frage mich warum. Ich dachte bisher immer, nur der Osten wäre ideologisiert. Hier machte der Osten eine Ausnahme, da müssen meine Ostlehrer wohl die Gütertheorie von Menger gelesen haben. 😉
    Lenin sagte Sowjetunion + Elektrifizierung= Kommunismus , deswegen redete im realen Sozialismus niemand von begrenzten Ressourcen, nach der Weltrevolution hätten sie ja alle gehabt 😉
    Also war es Genscher Anfang der 70er, der diese Ideologie einführte in die Bundesrepublik und keiner hat es gemerkt.

    Zur Widerlegung der Überbevölkerung reicht ein Taschenrechner und Google. Z.B. würde die Weltbevölkerung in jedem Kontinent mit 150 bis 900 Personen je Km^2 wohnen können und die Nahrungsmittel könnten dort auch noch produziert werden. Mit 7 Mrd. leben nur 47 Personen auf dem Km^2. In Afrika werden sie zum Hungern gezwungen und leben mit durchschnittlich 20 Personen auf dem Km^2.
    Selbst 35 Mrd. wären kein Problem aber dazu wird es nicht kommen, wenn den Entwicklungsländern eine normale wirtschaftliche Entwicklung erlaubt würde- das war auch der einzige Satz, den Ranga gegenüber Voß äußerte, der ok war 😉
    Jetzt muß man nur noch überlegen, wer diese Entwicklung seit 100 Jahren blockiert hat in den ehemaligen Kolonien.

  19. #11 steinzeit

    Gas freaking ist harmlos, die im Film haben mal wieder übertrieben.

    nicht übertrieben sondern gelogen 🙂

    brennende wasserhähne gab es schon vor dem fracking, einfach weil das grundwasser mit natürlichem methan angereichert war und ist!
    und wenn du dich informieren würdest, dann würdest du merken das sehr viele der ach so giftigen chemikalien, welche beim fracking verwendet werden, sogar in lebensmitteln ,die du in jedem supermarkt kaufen kannst, enthalten sind!

  20. @ W. Rassbach:
    In einem länger zurück liegenden Beitrag habe ich mal einige Beispiele für den Wandel von Ressourcen gezeigt.
    Ich denke, das passt so gut hierher, dass ich es mal kopiere:

    Nachwachsende Rohstoffe
    Die Eibe war einst ein ‘strategischer’ Rohstoff, unersetzlich und knapp. Denn ihr Holz war besser als jedes andere zur Herstellung von Bögen geeignet (Die Bögen, mit denen man Pfeile verschiesst).
    Deshalb war der Baum streng geschützt und wurde ‘nachhaltig’ bewirtschaftet. Auf unbefugtes Fällen stand die Todesstrafe! Nur hochbezahlte Spezialisten durften einen Baum fällen, die beim Hieb möglichst wenig Holz zerstörten.
    Doch das Schiesspulver machte die Sorge obsolet. Der einst ‘unersetzliche’ Baum dient nun den späteren Generationen, für die er so sorgsam gehegt wurde, nur noch als Friedhofsdekoration.

    Abfälle
    Die Bergleute des Mittelalters, die im Erzgebirge Zinn schürften, hassten ein Mineral, das mit dem Zinnerz vergesellschaftet war. Sie nannten es ‘Wolfert’, weil es beim Verhütten das Zinn ‘wie ein Wolf fraß’, also die Ausbeute verminderte.
    Was sie davon förderten, kippten sie auf die Halden.
    Jahrhunderte später fand man heraus, was das war: Wolframit ist ein Erz des Wolframs, eines Metalls mit einzigartigen Eigenschaften. Stähle, die mit ihm legiert werden, behalten ihre Festigkeit auch noch bei hohen Temperaturen. Dadurch konnte die Fertigungsgeschwindigkeit der spanenden Metallbearbeitung, bei der das Werkzeug selbst sehr heiss wird, um ein mehrfaches gesteigert werden. Die wolframhaltigen HSS- und WIDIA-Stähle (“Schnellstahl”) sind für die moderne Industrie unverzichtbar, sie schneiden noch, wenn sie glühen und jeder andere Stahl längst weich würde. Wolfram ist ein ‘strategisches’ Metall, dessen Fehlen die Industrie eines Landes lahmlegt — noch 1945 schickte das Deutsche Reich U-Boote nach Japan, um von dort das unverzichtbare Wolfram zu importieren!
    Die einstigen Abfallhalden der mittelalterlichen Bergleute wurden zu wertvollsten Wolframquellen der frühen Industrialisierung, ihre Bedeutung überstieg die des früher geförderten Zinns bei weitem!

    Unersetzliche Rohstoffe
    Reiner Graphit kommt natürlich nur an einem einzigen Ort vor, in einigen Minen in England. Er war knapp, und er war kriegswichtig, denn mit seiner Hilfe konnten besonders glatte und runde Kanonenkugeln für die Royal Navy gegossen werden.
    Deshalb wurden die unersetzlichen Vorräte vom Staat bewirtschaftet, die Minen standen unter militärischer Bewachung und nur das nötigste wurde entnommen, damit auch in Zukunft noch die Linienschiffe der Navy ihren Gegnern überlegen sein könnten.
    Nun, Graphit ist heute ein billiges Massenprodukt, das in unbegrenzten Mengen und einer viel besseren Qualität synthetisch hergestellt wird und die RN schiesst nicht mehr mit Vorderladerkanonen und Vollkugeln, sondern mit Lenkraketen.

    Vorsorge für die Zukunft
    Eine einfache Rechnung zeigt, dass Großstädte, deren Einwohner mit Pferdefuhrwerken versorgt werden, eine bestimmte Grösse nicht überschreiten können, weil der Punkt erreicht wird, an dem die Pferdefuhrwerke, die den Pferdemist abtransportieren müssen, mehr Mist erzeugen, als sie wegschaffen können.
    Diese Rechnung machte im 19. Jahrhundert einige Furore, zeigte sie doch das ‘Ende des Wachstums’ der urbanen Zentren an.
    Zur Vorsorge für kommende Generationen wurden Pläne für grosse Kanalsysteme entworfen, mit denen der Pferdemist abtransportiert und ausgeschwemmt werden sollte.
    Dank der Eisenbahn und des Automobils erledigte sich dies allerdings sehr bald.

  21. #20. Tritium

    moin Tritium,

    das ließe sich beliebig fortführen. Und wenn wir uns mal vor Augen führen, dass der Großteil der Erdoberfläche, nämlich der Meeresgrund, so gut wie unerforscht ist, dann können wir nur erahnen, was da an Rohstoffen noch schlummert. Wir wissen mehr über das Universum als über unsere Ozeane.

    karl.s

  22. # 21:
    Auf dem Meeresgrund lagert zum Beispiel ein geradezu unerschöpflicher Vorrat an Methan, viel mehr Brennstoff als in allen Kohle- Öl- und Gaslagern auf dem Festland.
    Das schöne daran ist, dass die Vorräte nicht monopolisiert werden können.

    Es bedarf nur wenig Phantasie, um vorherzusahen, dass diese Vorräte ausgebeutet werden, sobald es sich lohnt.

    Dazu, wie auch zur Förderung von Manganknollen etc. braucht es High-tech-Equipment. Deutschland ist aber eine führende Nation im Bau von Bergbau- und Bohrausrüstung (Ja, tatsächlich. Telweise ist das ein Spinoff der Kohlesubventionierung) sowie dem Bau von U-Booten und Spezialschiffen.
    Wir sind also geradezu dazu prädestiniert, dieser Zukunftssparte die Werkzeuge zu liefern, so, wie wir einmal früher die besten Kernkraftwerke der Welt bauten.
    Das ist eben der grundlegende Unterschied zwischen dumpfer linearer Fortschreibung des Jetzt (> „Peak Oil! wir werden alle sterben!“) und kreativer Vorausschau: Ich sehe zum Beispiel (und dazu gehört eigentlich überhaupt keine Phantasie, das ist alles heute schon grundsätzlich Stand der Technik) Flotten von autonomen Erntedrohnen, die den Meeresgrund abweiden und Gas zu wartenden Schiffen oder unterseeischen Sammelterminals leiten. Wenn wir mit guter Politik ein gutes gesellschaftliches Klima aufbauen können, wird auf diesen U-Drohnen ‚Made in Germany‘ stehen. Diese Chance für unsere Enkel offen zu halten, ist die besten Vorsorge für die Zukunft, die sich denken lässt. Tatsächlich ist es sogar die einzige.

  23. Moin, moin, ihr „Ressourcenschänder“,

    wenn ich so Leute höre, die da schon von der „zweiten Erde“ faseln, die man ja nicht im Kofferraum habe (selbst der von mir sehr geschätzte Peter Sloterdijk übernahm einmal diese Floskel), dann zweifle ich an deren Verständnis von der Masse der Erde und der Geologie.

    Um sich einmal über die Dimensionen klar zu werden, um die es hier geht und für jeden, der noch über ein gewisses Maß an Vorstellungskraft verfügt, als Vorgabe: der mittlere Erddurchmesser beträgt ca. 12.735 Km.

    Das tiefste Bohrloch befindet sich mit über 12 Km in Russland; das, was einmal die „tiefste Bohrung“ werden sollte, wurde bei etwas über 10 Km in der Oberpfalz abgebrochen. Nachweislich graben die Menschen überall auf den 149.000.000 Km2 Fläche der Erde punktuell nach allerlei Mineralien; in Südafrika hat man sich dabei so um die 4 Km eingeschaufelt.

    Man zeichne mit einem Zirkel einen Kreis mit Radius 6,4 cm auf ein Blatt Papier und erhält folglich einen 12,8 cm Kreisdurchmesser. Die Linie die ihn umschreibt, dürfte im Verhältnis um ein mehrfaches dicker sein, als es menschliche Buddelei bisher vermochte in die Erdkruste vorzudringen.

    Ergo: was dort alles noch auf Entdeckung wartet, enthält sich noch der anthropogenen Schaffenskraft.

    Vom Einfangen von Asteroiden als Rohstoffquelle in ca. 500 Jahren ganz zu schweigen.

  24. Hier mal ein paar interessante Einblicke in die damalige PR-Arbeit des Club of Rome (Die Presse.com):


    Wie PR eine „Bombe im Taschenbuchformat“ kreierte

    Hinter der Veröffentlichung der „Grenzen des Wachstums“ steckte eine riesige PR-Maschine: Die Zuspitzungen in der Medienarbeit beeinflussten die Reaktionen stark.

    (…)Diese gigantische Wissenschafts-PR-Maschine – wohl die größte seit dem Apollo-Programm der Nasa – hatte durchschlagenden Erfolg: Weltweit wurde groß über die „Grenzen des Wachstums“ berichtet.

  25. @ W.Rassbach

    Zur Widerlegung der Überbevölkerung reicht ein Taschenrechner und Google

    Man kann auch ein ganz reales Beispiel anführen:
    Abgesehen von den Küsten ist Australien so trocken und heiss wie der Sahel.
    Im Sahel herrscht Armut und Hunger.
    Im Outback Australiens weiden 100 Millionen Schafe und 25 Millionen Rinder, Wolle und Fleisch sind wichtige Exportartikel, die Bevölkerung lebt in Wohlstand und Sicherheit.

  26. Die meisten medialen Reaktionen fielen allerdings negativ aus: Die „New York Times“ bezeichnete das Buch als „hohl und irreführend“, in „Newsweek“ war von „unverantwortlichem Unsinn“ die Rede, „Der Spiegel“ titelte mit „Weltuntergangs-Vision aus dem Computer“, und „Die Zeit“ sprach von einer „Bombe im Taschenbuchformat“.

    Das war vor 40 Jahren. Heute sieht das mit den Medien anders aus.
    Die Medien als sozialer Akteur funktionieren unwidersprochen nachhaltig im Sinne des CoR.

    Und ausgerechnet die FDP hat diese Gehirnwäsche veranlasst.
    FDP und Marktwirtschaft: Die Lebenslüge der „Liberalen“

    Menke-Glückert war es auch, der den vierten Teil „Umweltpolitik“ der „Freiburger Thesen“ formulierte, die auf dem Bundesparteitag vom 25. bis 27. Oktober 1971 beschlossen wurden.

    In diesen Thesen sind bereits die Forderungen enthalten, deren Fatalität erst heute -- nach 40 Jahren – im Bewusstsein des Volkes ankommt.

    ■Festlegung von Umweltkonventionen
    ■Schaffung von Messmethoden, Registrierverfahren und Kontrollen
    ■Schaffung eines internationalen Gerichtshofes, der die Einhaltung der Konventionen überwachen soll
    ■Verbot des Warenverkehrs von Produkten, die sich den Konventionen nicht fügen
    ■Keine Rücksichtnahme auf Nachbarländer, die andere Maßstäbe beim Umweltschutz anlegen
    ■Ausschluss von Krediten und Bürgschaften für Unternehmen, denen Umweltkonformität nicht zugesprochen wird


    Wenn nun Rainer Brüderle – grammatisch wie inhaltlich eigenwillig – auf dem Dreikönigstreffen ausruft: „Fürchtet Euch nicht! Die FDP kann nur einer besiegen: Das ist wir selbst“, dann wird die FDP sich fragen müssen, ob sie es nicht tatsächlich selbst gewesen ist, die sich als liberale Partei k.o. geschlagen hat. Sie müsste bilanzieren, ob überhaupt noch Mutige in den eigenen Reihen zu finden sind, die bereit wären, zur Entrümpelung von Planwirtschaft und Wiederbelebung der eigenen liberalen Prinzipien von Freiheit, Bürgerrechten und Marktwirtschaft.

  27. Maxeiner & Miersch heute in der WELT:

    In Schiefergestein steckt Öl ohne Ende
    Amerika ist derzeit der am schnellsten wachsende Ölproduzent der Welt. Möglich macht das eine umstrittene Art der Energiegewinnnung.

    (…) Sagen wir mal so: Derjenige, der mit seinem Geld auf unaufhörlich steigende Ölpreise wettet, sollte vorsichtig sein. Und auch Wachstumskritiker, die ihre Nachhaltigkeits-Szenarien auf dem baldigen Ende des „billigen“ Öls aufbauen, könnten sich noch wundern.

    Schuld daran sind mal wieder die Ingenieure: Genau wie beim plötzlich in riesigen Mengen produzierten „Schiefergas“, könnten demnächst auch gigantische Mengen von „Schieferöl“ aus dem Gestein gepresst werden. Das zeigt ein Blick auf die USA: Dort steigt die Produktion von Schieferöl so rasant an, dass sie mühelos die nachlassenden konventionellen Quellen ausgleicht.

  28. #23. Carl M.

    Vom Einfangen von Asteroiden als Rohstoffquelle in ca. 500 Jahren ganz zu schweigen.

    Hallo Carl,

    ich würde drauf wetten, dass wir dazu gar keine 500 Jahre bräuchten. Der Mond ist auch noch da und dürfte ähnliche Vorkommen an Erzen und Mineralien und was sonst noch unter seiner Oberfläche verbergen, wie die Erde. Und Transportsysteme sollten, sofern dort tatsächlich abgebaut werden soll, dann auch kein unüberwindliches Hindernis mehr darstellen. Das ist jetzt ein bißchen oT, aber ich bin sowieso der Meinung, dass der Mensch dazu bestimmt ist, das Weltall zu kolonisieren und die vorhandenen Ressourcen für sich zu nutzen.

    gruß
    karl.s

  29. Bekanntgabe des Matt Ridley-Preis für Umwelt Ketzerei

    Seine Familie hat Land für Windmühlen verpachtet. Das tut ihm leid, aber die Windmühlen können nichts dafür.
    Er spendet 8500 Pfund für den besten Ketzerartikel gegen die „heiligen Kühe“ der Umweltbewegung 😉

  30. #26. W. Rassbach

    Sie müsste bilanzieren, ob überhaupt noch Mutige in den eigenen Reihen zu finden sind, die bereit wären, zur Entrümpelung von Planwirtschaft und Wiederbelebung der eigenen liberalen Prinzipien von Freiheit, Bürgerrechten und Marktwirtschaft.

    Hallo Herr Rassbach,

    ich bin mir sicher, diese Mutigen gibt es. Es bleibt nur die Frage, ob diese Mutigen soviel Einfluss gewinnen können, um den Stall auszumisten, oder aber alternativ und in letzter Konsequenz dann tatsächlich eine neue „saubere“ liberale Partei gründen, die die von Ihnen genannten liberalen Prinzipien auch wirklich vertritt. Die Hoffnung stirbt aber bekanntlich zuletzt 😉

    gruß
    karl.s

  31. #28
    Also

    dass der Mensch dazu bestimmt ist, das Weltall zu kolonisieren

    scheint mir ehrlich gesagt ein bißchen unwahrscheinlich. Dann hätte derjenige, der das bestimmt hat, die anderen Planeten (mal abgesehen vom Rest des „Weltalls“) etwas näher heranrücken dürfen, damit wir überhaupt eine Chance haben, lebend hinzukommen (das Überleben dort ist dann noch ein größeres Problem).

    Mond -- OK, Asteroiden -- glaube ich auch gern, aber beim Mars kommen schon die Fragezeichen, und danach beginnt die große Weite des Raums. Irgendwann sind die physikalischen Grenzen dessen, was der Körper aushält, erreicht.

    (Entschuldigung, daß ich am Ende schon klinge wie Dennis Meadows leibhaftig…)

  32. OT, Fluminist,

    nur so als Gedankenexperiment (in ca. 500 Jahren): Antriebe, die eine Geschwindigkeit von 20 -- 25 % der Lichtgeschwindigkeit erlauben (physikalisch nicht unmöglich); wieviele Lichtjahre sind bewohnbare Exoplaneten in der Milchstraße entfernt? 20, 30, 50? Bei 50 Lichtjahren ist das Raumschiff 200 Jahre unterwegs, bei 20 rund 80 Jahre; Stichwort: Mehrgenerationen-Raumschiffe, die dritte, vierte Generation erreicht das Ziel. Gedankenexperiment? Sicher, aber ein realitisches, das von einem deutschen Astronauten stammt (SPIEGEL aus den 90er Jahren, finde ich jetzt nicht).

    Übrigens, als Analogie dazu: Wie lange hat die Menschheit gebraucht, um alle Südsee-Inseln zu kolonisieren? Für die damaligen Menschen und Generationen einem Kosmos änhlich.

  33. OT!
    @Carl M.

    Mehrgenerationen-Raumschiffe, die dritte, vierte Generation erreicht das Ziel.

    Die zweite Generation schaut aber ganz schön blöd aus der Wäsche… 200 Jahre ohne Meuterei schaffen die wenigsten Staatsgebilde auf der Erde.

    als Analogie dazu: Wie lange hat die Menschheit gebraucht, um alle Südsee-Inseln zu kolonisieren?

    Das hat vielleicht länger gedauert, aber die bloße Überfahrt von einer Insel zur anderen dauert auch im Segelkatamaran keine drei Generationen.

    Ich will ja auch nicht an solchen Phantasien herumkritteln, nur scheinen sie mir, wie gesagt, wenig realistisch. Man ist durch SF so sehr an den Gedanken an galaktische Reisen gewöhnt, daß man sich die endlose Öde des leeren Raums zwischen den Sternen nicht immer richtig vor Augen hält. Jedenfalls scheint es mir nicht der richtige Ansatz, den Blick in die lebensfeindliche und ferne Leere gerichtet zu halten, wenn wir an der uns umgebenden Welt noch so viel zu entdecken haben (z.B. in den Abgründen des Meers oder -- für die humanistischer Gesinnten -- der Massenseele).

  34. Hallo Leute,

    Fragen:
    Wieso können wir nicht die Welt ernähren?
    Wie funktioniert unser Geldsystem?
    Wer weiß wie man Saatgut herstellt?
    Es ist für mich völlige Utopie was hier geschrieben wird. Ich lebe im Hier und Jetzt.
    Auf meinen paar Hektar wächst sehr viel (manchmal wenig ist halt Wetter abhängig) Ja Internet ist auch zu uns Hinterwäldlern vorgedrungen.

    Aber immernoch amüsant , wenn ich auch so manchen Schreiber empfehlen würde Gemüse anzubauen, so kann man das Hier und Jetzt auch mal erleben.

  35. Hallo Steinzeit

    Ich bin ein Kind vom Lande, vom Feld bis zum Plumsklo ist mir das alles noch bekannt, einschließlich der alten Konservierungsmethoden.
    Im Gegensatz zu den verwöhnten grünen Altbaubewohnern könnte ich mich auch ganz gut alleine durchs Leben schlagen.
    Eins vergisst Du aber leider…………Du musst Deinen Besitz auch verteidigen können, wenn dann die Horden hungriger Städter auf Nahrungssuche gehen bei einer möglichen Krise……….bist Du dazu bereit?

    Grau ist alle Theorie……am Ende setzen sich nur die Starken durch.
    MfG

  36. #31. Fluminist

    scheint mir ehrlich gesagt ein bißchen unwahrscheinlich. Dann hätte derjenige, der das bestimmt hat, die anderen Planeten (mal abgesehen vom Rest des “Weltalls”) etwas näher heranrücken dürfen, damit wir überhaupt eine Chance haben, lebend hinzukommen (das Überleben dort ist dann noch ein größeres Problem).

    Meine Fantasie kennt da keine Grenzen 🙂 Es werden sicherlich noch XXX Jahre ins Land gehen, aber eines Tages, wenn auf der Erde auch der letzte Fleck erforscht ist, dann wird es den Menschen weiter hinaustreiben. Die Technik dazu wird man entwickeln. Es ist mir schon klar, dass da kaum vorstellbare Herausforderungen warten. Aber ich bin mir sicher, dass es so kommen wird. Aber wie gesagt, ich habe eine „blühende“ Fantasie diesbezüglich 🙂

    karl.s

  37. #32. Carl M.

    Stichwort: Mehrgenerationen-Raumschiffe, die dritte, vierte Generation erreicht das Ziel. Gedankenexperiment?

    schade, dass ich das nicht erleben darf. Ich wäre mitgeflogen! Ich weiß, das ist ein bißchen verrückt, aber mich fasziniert das einfach 🙂 ich kann nix dafür.

    karl.s

  38. @ Steinzeit:
    Ich habe Ihnen auf Ihren ersten Beitrag mit # 14 eine vernünftige, sachliche Antwort gegeben, obwohl Sie agressiv, überheblich und beleidigend („Öllobby“!) waren.
    Ich zeigte Ihnen, dass von ‚Peak Oil‘ überhaupt keine Rede sein kann und dass der Mensch noch nie eine Ressource verbrauchte und dann ratlos und mit leeren Händen da stand.
    Ich wies Sie darauf hin, dass ‚Fracking‘ zwar Schäden anrichten, dass aber Windräder und Solarmodule mindestens ebenso grosse Umweltschäden verursachen (Und natürlich ebenfalls Ressourcen verbrauchen)
    Ich nannte Ihnen einige Fakten, welche Ihre These, dass der 3 Irakkrieg (Der mit der Gefangennahme Saddam Hussiens endete) wohlkaum ein Krieg ums Öl gewesen sein kann, weil die USA infolge des Kriegs die Kontrolleüber das irakische Öl verloren!
    Nun, in ihrem zweiten Beitrag ignorieren Sie dieses Dialogangebot völlig.
    Statt dessen schwafeln sie von Geldsystem und Welternährlung, was absolut nicht zum Thema gehört und wozu sie auch nichts sagen, sondern eben nur schwafeln.
    Sie erklären, dass Sie alles, was andere hier sagen, für utopischen unfug halten, begründen dies jedoch in keiner Weise. Das ist billig und disqualifiziert Sie als ernst zu nehmenden Diskutanten. Nebenbei ist es natürlich wieder eine ziemliche Frechheit, denn Sie wollen damit wohl ausdrücken, dass Sie wissender und klüger wären als Ihre Kontrahenten hier.
    Lassen Sie sich gesagt sein: Das ist keineswegs der Fall. Bis jetzt hinterlassen Sie den Eindruck eines einfältigen, sich selbst überschätzenden Schwätzers, der zwar einen festen Glauben hat, aber keinen Grips.
    Nun kann es mir persönlich egal sein, wie Sie sich blamieren, dennoch möchte ich Ihnen raten: Zeigen Sie uns entweder durch einen klugen Beitrag, dass Sie, entgegen dem bisherigen Eindruck, intellektuell in der Lage sind, hier mit zu halten oder hören Sie auf, uns weiter mit Ihrem Geschwafel zu langweilen.

  39. #37

    schade, dass ich das nicht erleben darf. Ich wäre mitgeflogen! Ich weiß, das ist ein bißchen verrückt, aber mich fasziniert das einfach 🙂 ich kann nix dafür

    ich auch!

    🙂

  40. #39. michael m.

    moin micha,

    dann sind wir schon zwei 😉 so, jetzt Schluss mit oT.

    karl.s

  41. Hallo Tritium
    immer noch sehr amüsant.
    Setzlinge werden im warmen gezogen. Es gibt Lichtkeimer, aber auf jedenfall brauchen die Setzlinge wärme(Ernergie)
    Dann müssen bis zur Frucht gedüngt werden (wieder Öl). Die Frucht muss dann zum Markt gebracht werden (wieder Öl)
    Wenn Sie Ernährung und Ernergie trennen, dann sind Sie der Unwissende. Und wenn Sie Öl und unsere Agrarwirtschaft trennen sind Sie sogar Ahnungslos.
    Zum Krieg: Powell sagte vor der UN es gehe hier um Massenvernichtungswaffen, es wurden keine gefunden.
    Um was ging es, um die Terroristen warum hat das Powell nicht gesagt?
    Gas Freaking (It’s freaking me out): Waren Sie schon mal in Wyoming?
    Teersande.Waren Sie schon mal in Alberta?
    Ich denke ein kluger Artikel muss nicht immer zur Wirklichkeit passen. Eine schöne Grafik ebenso nicht
    Zum Geld: Unsere jetzigen Schulden, müssen wir irgendwann bezahlen. Mit Güter und Dienstleistungen
    Güter= Rohstoffe+Ernergie+Arbeitskraft für all die schulden werden wir ganz schön viel Rohstoffe+Öl oder Gas etc. finden müssen.

    Hallo Heinz,

    ich bin nicht naiv, aber gegen so viele kann man sich nicht schützen.
    Wir werden teilen müssen.
    Gruss
    Steinzeit

  42. Steinzeit,
    mögen Sie das?

    Genscher machte keinen Hehl aus dem eigentlichen Ziel seiner Umweltpolitik: „Die Unfähigkeit zum Teilen überwinden“.

    Um die jedem Zwangs-Teilen innewohnende Enteignung zu tarnen, wurde das ganze verkauft unter dem Etikett „Wachstum durch Schrumpfung – small is beautiful“.

  43. Tritium,
    leider verstehe ich die FDP nicht mehr. Je mehr ich weiß, umso mehr weiß ich, dass ich nichts weiß 😉

    FDP in Bedrängnis: Die umweltpolitische Wurzel der liberalen Identitätskrise

    Es war zu spät. Der ökologisch-systemische Entscheidungsprozess war institutionell zementiert, in das fertige Öko-Haus zogen die Grünen ein. Seitdem ist die FDP heimat- und ratlos.

    Wenn sie überleben will, dann muss die FDP diesen hermetischen ökologisch-systemischen Entscheidungsprozess wieder aufbrechen, damit man Demokratie wagen, mindestens versuchen kann. Mit ein bisschen Mut, Logik und naturwissenschaftlichen Kenntnissen wäre das leicht zu schaffen. Die aufgeklärten Wähler würden es ihr danken

    .

    Und Häfele verstärkte diese Heilsbotschaft mit dem Argument, durch Vermeidung von CO2 vor verhängnisvollen Wirkungen auf das Klima zu schützen, eine Idee, die vor ihm schon Sacharow in die Welt gesetzt hatte.

    Die CO2 Religion wurde schon 1969 erfunden, von der FDP, nach Sacharow?

    Genscher machte sofort nach seinem Amtsantritt 1969 das Thema „Umweltschutz“ zum Herzstück der inneren Reformen. „Umweltschutz“ war bis dahin ein Begriff, der in Deutschland gar nicht existierte. Später brüstete sich Genscher, das Wort wäre bis 1972 in keinem deutschen Lexikon zu finden gewesen. Heute nun ist kein Schritt mehr möglich, der nicht mit der Messlatte „Umweltschutz“ überprüft wird, um für „gut“ oder „schlecht“ befunden zu werden.

    Neuer FDP-Vorsitzender: Ein Günstling der CO2-Religion

    „Philipp, wie hältst Du’s mit der CO2-Religion?“

    Ideologische Parteien haben wir mehr als genug, auf eine liberale Partei warten sehr viele Bürger.

    Neue FDP-Führung: Von Freundlichen und Sauertöpfischen

    Noch sind sie nicht am Ziel, denn nur 4,2 Prozent der Bürger sind bereit, für den größten aller Weltuntergänge, den CO2-Untergang, mehr zu zahlen, bedauerte PIK-Professor Edenhofer am 11. Februar 2009 in Berlin bei den Zwei-Grad-Unternehmern, die die Rettungsboote schon vollgepackt haben mit erneuerbaren bunten Weltrettungsperlen und Abnehmer brauchen.

    FDP und Marktwirtschaft: Die Lebenslüge der „Liberalen“

    Nun offenbart sich das Zwitterwesen der FDP. Bundesvorsitzender Philipp Rösler will sie als Partei der Marktwirtschaft verkaufen, dabei ist sie seit Amtsantritt Hans-Dietrich Genschers 1969 längst zur ersten planwirtschaftlichen Umweltpartei Deutschlands geworden.

    Das ist ja ein Trauerspiel, die FDP hat die grünen Fesseln erfunden und der Bundesrepublik angelegt.

  44. @Steinzeit

    ich bin nicht naiv, aber gegen so viele kann man sich nicht schützen.
    Wir werden teilen müssen.

    Erst kommt das Fressen, dann die Moral
    Meine Mudda hat als junge Frau Steine gekloppt (Trümmerfrau) bei 2 trockenen Bemmen am Tag.
    Ihre Mutter hat nach und nach den ganzen Hausstand uff´n Schwarezmarkt vertickt um irgenwie an was Essbaren zu kommen, während andere plündernd übers Land gezogen sind und Kartoffeln und anderes Zeuch von den Äckern zu klauen.
    Wäre die damalige Besatzungsmacht nicht gewesen, hätten sich wohl die hungernden Deutschen gegenseitig die Köppe eingeschlagen.
    Wir sind eine Generation die Hunger nicht mehr kennt (bis auf ein paar kranke Freiwillige), einen Hunger der an den Gedärmen nagt, einen Hunger der Dich wahnsinnig machen kann, einen Hunger der Deine Persönlichkeit verändert, wer kann da schon einschätzen wie man selber reagiert?
    Moral…….ham wa alle wenn die Plautze voll ist, ansonsten macht der Selbsterhaltungstrieb etwas aus Dir, was dem Tierreich näher ist als der Zivilisation.

    Weiterhin darf ich Dich an die Notstandsgesetze erinnern, wo Dir Papa Staat alles nehmen kann wenn er will, deshalb halte ich Deine Aussage noch naiver als den Rest den Du so von Dir gibst.

    Wenn es auch viele Gutmenschen verleugnen, der Mensch ist ein Wolf im Schafpelz, ein Raubtier das gerade eben mal satt und faul in der Gegend rumlungert aber jederzeit Sprungbereit ist um seine Existenz zu sichern.
    Gut, manche mögen sich in ihrem Schicksal ergeben und phlegmatisch den Tod erwarten………die Starken dagegen werden alles unternehmen um sich und ihrer Horde das Weiterleben zu ermöglichen.

    MfG
    H. E.

  45. #43 W.Rassbach

    Tritium,
    leider verstehe ich die FDP nicht mehr.

    Mir scheint, man muß ein bißchen vorsichtig sein, die Aussagen von Hanna Thiele zu wörtlich zu nehmen. Das Unverständnis ergibt sich vielleicht nur aus ihrem besonderen Blickwinkel.

    Die CO2 Religion wurde schon 1969 erfunden, von der FDP, nach Sacharow?

    Eben solche Schlüsse, die da nahegelegt werden, erscheinen mir höchst unplausibel. 1969 und noch geraume Zeit danach war von Klimaerwärmung keine Rede, höchstens ein paar zerstreute Professoren haben am Klima herumgeforscht und eher eine kommende Eiszeit vorhergesagt.

    Die gängige Katastrophe der Zeit war der „stumme Frühling“, dann kam der Atomwaffentod durch NATO-Nachrüstung, dann das Waldsterben, das Ozonloch, der Rinderwahn und erst dann die Klimakatastrophe.

  46. ‚Umweltschutz‘ war ursprünlich Willy Brandts Politik.
    Er propagierte 1961 den ‚Blauen Himmel über der Ruhr‘, damit nahm es seinen Anfang.
    Er hatte, wie man an dem alten Artikel sieht, sehr gute Gründe. ‚Umweltschutz‘ (Das Wort sagt es! ‚Umwelt‘ ist ein anthropzentrischer Begriff!) wurde von ihm als Schutz der Umwelt DES MENSCHEN, also als Menschenschutz verstanden, erst später pervertierte der Begriff zu einem Schutz der Umwelt VOR dem Menschen -- was ja überhaupt keinen Sinn macht, denn ohne Menschen gibt es gar keine ‚Umwelt‘.

  47. Hallo Heinz,

    immer die gleiche Antwort Gewalt ist bestimmt nicht naiv. Krieg ist keine Lösung.

    George Carlin -- Extreme Human Behaviour

    Die den Planet retten wollen
    George Carlin -- Saving The Earth

    kann ich nur empfehlen mal auf Youtube anzusehen. Bitte erst ansehen, dann meckern.
    Er kann das soviel besser ausdrücken. Ein bisschen englisch muss man verstehen.

    Letzte Grüsse
    Steinzeit

  48. #46. Tritium

    Umweltschutz im ursprünglichen Brandt´schen Sinne ist per se ja auch völlig in Ordnung. Ich erinnere nur an die Umweltsünden a´la DDR. Heute ist so etwas undenkbar, und das ist -- finde ich -- auch gut so. Nicht gut ist die Vereinnahmung dieses ursprünglichen Umweltgedankens durch als Umweltschützer getarnte Ideologen und Gaia -- Fans, die die Menschen an sich als Krebsgeschwür ansehen und in letzter Kosequenz das Krebsgeschwür selbstverständlich gern wegoperiert sehen würden. Das ist die eigentliche Pervertierung.

    karl.s

  49. Guten Tag!

    Eine kleine Frage am Rande, falls ein Chemiker mitliest: Was bitte bedeuten genau(!) die ppm -- Angaben beim atmosphärischen CO2? [Die eigene Suche mit Buch und google war leider erfolglos.]
    „ppm“ ist ja nur eine einheitenlose Verhältnisgröße; es kann sich also um ein Massen-, Volumen- oder Stoffmengen-Verhältnis handeln. Auch der Begriff „Konzentration“ (Volumenbezug) ist ähnlich mehrdeutig.
    Dank + Gruß!

  50. #49
    ppm = parts per million = Teilchen pro Million Teilchen
    Es handelt sich also um ein Stoffmengenverhältnis.
    1 ppm CO2 heißt: unter 1 Million Luftmolekülen ist ein CO2-Molekül.

  51. Vielleicht noch als Ergänzung:
    Bei Gasen verwendet man das Volumenverhältnis ppm(v).
    Das widerspricht nun nicht dem, was Fluminist sagte, denn Gase entahlten stets, unabhängig vom Stoff, die gleiche Anzahl Teilchen pro Volumeneinheit.
    1 ppm würde also auch heissen: 1 Liter pro 1 Million Liter.
    1 Million Liter ist ein Würfel von 10 x 10 x 10 Metern.

  52. Bedanke mich! 🙂

  53. Fluminist,

    kann ich Genscher wörtlich nehmen?

    O-Ton Genscher: „Schöpferischer Einfallsreichtum war nötig, um Verhalten und Verhaltensgewohnheiten zu verändern. Freilich musste zur konkreten Zielsetzung – wie immer – etwas andereshinzukommen, wenn nicht alles ungezügelt scheitern sollte. Es mussten zahlreiche Rechtsänderungen sorgfältig vorbereitet werden, marktwirtschaftliche Instrumente wirksam eingesetzt werden.“

    Da liegt der Hase im Pfeffer. Genscher hat mit der Schaffung der Umweltverwaltung dem Riesen „Marktwirtschaft“ tausendfache Fesseln angelegt, so wie die Liliputaner es mit Gulliver taten. Innerhalb dieser Fesselung allerdings kann sich die Wirtschaft dann pseudomarktwirtschaftlich gewisse Vorteile und Freiräume teuer erkaufen.

    Häfele hat damals die CO2 Religion zur Bestätigung der Kernkraft benutzt, seltsam nur, dass er damals dazu meinte das Klima zu schützen.

  54. #53
    Von wann stammt denn das Genscher-Zitat? (Es bezieht sich jedenfalls nicht auf CO2, Klima oder sonst eine spezielle Katastrophe, sondern allgemein um die Umsetzung des Umweltschutzgedankens, der ja an sich -- als Verbesserung der Lebensumstände für die Menschen -- nicht unbedingt negativ zu sehen ist.)

    Und wann genau war „damals“ in

    Häfele hat damals die CO2 Religion zur Bestätigung der Kernkraft benutzt

    gewesen?

    Das sind echte, ehrlich gemeinte Fragen, keine rhetorischen Kopfnüsse! Die Sache scheint mir nämlich vielschichtiger zu sein als nur eine Zuweisung des schwarzen Peters, wer denn nun den ganzen Ökologismus zu verantworten habe.
    Da war der Umweltschutzgedanke seit den frühen 60er Jahren, dann hat sich die FDP (die ja in ihrer Not manchmal eigenartige Entscheidungen trifft, wie wir wissen) der Sache angenommen, vielleicht um Profil zu gewinnen, und später kam aus der Konkursmasse der 68er-Kommunarden + Sympathisanten eine antiliberalere, dogmatisch links verortete Gegenbewegung dazu, die die ökologische Causa für sich in Anspruch nahm und in ihrem eigenen Sinne uminterpretierte; die Früchte haben wir jetzt.

    Es geht mir gar nicht darum, die FDP irgendwie reinzuwaschen, sondern die Wurzeln der heutigen Ökoreligion angemessen differenziert zu sehen. Und vor allem kann ich mich wirklich nicht daran erinnern, vor den späten 90er Jahren irgendwo etwas davon in Politik und Medien gehört zu haben, daß die Erdtemperatur bald ins Höllische hinüberkippt und wir wegen Kohlendioxids daran schuld sind.
    Vielleicht habe ich das nur verpaßt, aber an die anderen Schreckensmeldungen kann ich mich noch ganz gut erinnern.

  55. @Steinzeit

    Dein pazifistischer Zweckoptimismus ist schon bewundernswert, war ich doch damals als junger Thälmannpionier genauso.
    Schwerter zu Flugscharen, Frieden schaffen mit immer weniger Waffen, Wandzeitungen gegen den NATO-Doppelbeschluss und der festen Meinung, sobald die aggressiven Vertreter des militärisch-industriellen-Komplexes von diesen Planeten gefegt sind werden wir alle in Friede, Freude, Eierkuchen solidarisch miteinander zusammenleben.
    Diese Meinung hatte ich genau bis zu den Tag, als ich einberufen wurde in die Nationale Volksarmee um den Frieden zu sichern.
    Dort wurde uns dann beigebracht, wie wir unsere Brüder jenseits der deutschen Grenze so effektiv und präzise wie möglich umbringen können, weil sie ja die Vertreter des verabscheuungswürdigen Imperialismus sind.

    Als Philosoph für Arme sehe ich die Welt brutalstmöglich realistisch und den Menschen als solchen sowieso.
    Guck Dir dieses Jahr einfach mal zum ersten Mai eine deutsche Großstadt Deiner Wahl an, linke und rechte Spinner bekämpfen sich gegenseitig und gemeinsam diese Schweinestaat, jede Menge verletzte Bullen, jede Menge zerstörten Eigentum.
    Guck Dir die religiösen Fanatiker aller Konfessionen an, Katholiken gegen Protestanten, Sunniten gegen Schiiten, Moslems gegen Juden und Christen………….nur darum welcher Gott der Bessere ist oder wer die Worte Gottes besser umsetzt.
    Oder guck Dir militante Tierschützer/Retter an, auch denen ist die Gewalt an Sachen und Menschen nicht fremd um ihre hehren Ziele durchzusetzen.
    Wenn wir ganz ehrlich sind, brauchen wir einfach nur auf unser Umfeld achten, Häusliche Gewalt, sexuelle Gewalt gegen Kinder und Frauen, Gangs die prügelnd durch die Großstädte ziehen oder die schnöde Prügelei in den Diskotheken…….im Prinzip der ganz normale Alltag im Lande.
    Und nun überlege mal woher das herrührt?
    Gier, Eifersucht, Machtbesessenheit, Neid, Langeweile…….daraus folgend Wut und Hass und die endgültige Endladung durch Gewalt.

    Willst Du das ändern, dann musst Du die Gene des Menschen ändern…….was ja unsere Erziehungsstaat ja nun schon seit Jahrzehnten völlig sinnlos versucht.
    Frag mal in tausend Jahren wieder nach, vllt hat sich bis dahin die Menschheit evolutionär weiterentwickelt und den Aggressionstrieb ad Akta gelegt………..bis dahin sind die tollen Pläne der Friedensstifter solange Makulatur, solange Dir ein wildfremder Mensch in der U-Bahn aus nichtigen Gründen die Rübe einschlägt.

    How, ick habe gesprochen.
    MfG
    Onkel Heinz…….durch gesellschaftliche Entwicklungen zum Realist geworden

  56. @Admin
    Ich habe auf die Fragen in #54 selbst Antworten (o.ä.) gegeben, aber der Beitrag kommt irgendwie nicht durch den Spam-Filter. Ist das ein Antitrollmechanismus (eigene Fragen zu beantworten ist ja ein beliebter Troll-Trick)?

  57. #53,54 @W.Rassbach
    Na, hab ich selbst eben etwas gestöbert. Der „O-Ton Genscher“ ist laut Quellenangabe nach seinem Beitrag zur Gedenkschrift für den am 19. Sept. 1999 verstorbenen Staatssekretär Dr. Günter Hartkopf zitiert, also sicher nicht vor diesem Datum verfaßt und daher zu einem Zeitpunkt, als die CO2-Hysterie gerade am größten war, im Rückblick über die vorhergehenden Jahrzehnte geschrieben; inwieweit das (selbst wenn korrekt zitiert) tatsächlich die Programmatik von 30 Jahren vorher wiedergibt, ist zumindest fraglich.

  58. #53,54 @W.Rassbach (Teil 2)
    Für die Ausage

    Und Häfele verstärkte diese Heilsbotschaft mit dem Argument, durch Vermeidung von CO2 vor verhängnisvollen Wirkungen auf das Klima zu schützen, eine Idee, die vor ihm schon Sacharow in die Welt gesetzt hatte.

    gibt Hanna Thiele keine Quellenangaben; man müßte ihr da also vertrauen. Aus den oben genannten Gründen scheint mir eine Verbindung zwischen seiner Nuklearberatertätigkeit für die Bundesregierung 1967-1972 mit den in den 90er Jahren aufgekommenen Klima/CO2-Theorien aber nicht glaubhaft.

  59. (@Admin: so, in zwei Stücken und etwas gekürzt ging’s)

  60. @Flumi

    ….für den am 19. Sept. 1999 verstorbenen Staatssekretär Dr. Günter Hartkopf zitiert, also sicher nicht vor diesem Datum verfaßt und daher zu einem Zeitpunkt, als die CO2-Hysterie gerade am größten war,…..

    ….in diesem Zusammenhang könnte vielleicht auch der Artikel von Hanna Thiele (novo magazin) interessant sein:

    Die deformierte Gesellschaft

    …..Dieses Vakuum haben zum Teil neue Wertegeber besetzt – selbst ernannte Weltverbesserer, die ihr eigenes Raster für Gut und Böse entwickelt haben und ein ganz eigenes Bild von „Schöpfung“ und „Schöpfungsfeinden“ teilen. Eine Grundlage ihres Weltbildes bildet die von Dennis L. Meadows 1972 im Auftrag des „Club of Rome“ herausgegebene Studie zur Weltwirtschaft mit dem Titel Die Grenzen des Wachstums. In seinem Sinne sind sie angetreten, die Gesellschaft umzugestalten. Im tieferen Sinne zielen sie auf eine Weltherrschaft der Bürokraten ab.

    Federführend dieses Projekt mit angestoßen hat der mittlerweile verstorbene Staatssekretär Günter Hartkopf, FDP-Mitglied seit 1957. Er agierte als beamteter Staatssekretär im Bundesinnenministerium unter den Ministern Hans-Dietrich Genscher (FDP), Werner Maihofer (FDP), Gerhart Baum (FDP), Jürgen Schmude (SPD) sowie wenige Monate unter Friedrich Zimmermann (CSU). Anfangs war Umweltschutz für Hartkopf ein Nebenthema. Seine Aufgabe bestand darin, die Maschinerie der Bonner Umweltgesetzgebung zu „ölen“. Doch Hartkopf entwickelte daraus bald die Passion, den Umweltschutz zum allgemeingültigen und allgegenwärtigen Lenkungsapparat auszubauen.

    Im Jahre 1969 wurde Hartkopf die Leitung der neu geschaffenen umweltpolitischen Abteilung im Bundesinnenministerium übertragen. Sein Name wurde in der Industrie zum Synonym für außerordentlich lästige behördliche Aktivitäten. Hartkopfs Vorstellung war es, den wissenschaftlichen Sachverstand auf zweierlei Weise für die Entscheidungsträger zu erschließen: In einer neuen „Bundesanstalt für Immissionsschutz“ sollten einerseits Naturwissenschaftler neue Expertisen entwickeln. Andererseits sollte ein „Bundesamt für Umweltschutz“ den Forschern administrativ zuarbeiten. 1974 wurden diese Vorstellungen mit der Gründung des Umweltbundesamtes zusammengeführt. Hartkopf zielte auf eine „ökologische Wende“ ab: Die Wirtschaft sollte an die Kette gelegt und das Volk umerzogen werden. Wachstum und Wohlstand wurden Grenzen gesetzt und die Brotkörbe höher gehängt. Die Bürger wurden angehalten, die Gürtel enger zu schnallen……

  61. @Tim Hardenberg #60
    Das ist in der Tat interessant. Irgendwie hätte ich bei diesem Thema aber ein besseres Gefühl, wenn nicht die ganze Information darüber immer aus der Feder von Frau Thiele stammte; sie scheint sich wirklich sehr dafür zu engagieren, eine (oder die) Verbindung der FDP mit der Idee staatlich verordneten Umweltschutzes ins allgemeine Bewußtsein zu bringen.
    Wie ordnet sich diese Kampagne in ihre Vita

    Hanna Thiele trat 1982 der FDP bei und ist derzeit [2006] u.a. Mitglied im Arbeitskreis Energie der Landesfachausschüsse Wirtschaft und Umwelt sowie im Bundesfachausschuss Umwelt der FDP-Bundestagsfraktion.

    ein? Könnte es nicht sein, daß sie aus einer Unzufriedenheit mit ihrer aktuellen Situation in der FDP heraus die Historie ein bißchen einseitig deutet?

  62. #61 Fluminist

    hier mal was dazu aus einer anderen Feder.

    Ein Auszug daraus

    K.WEST: Spontan würde man beim Thema Umweltschutz vermutlich denken, dass es von einer Graswurzelbewegung groß gemacht worwurde. In Deutschland, so lese ich in Ihrem Buch, sei der Umweltschutz am 7.11.69 im Innenministerium Genschers erfunden worden.

    RADKAU: Die einzelnen Aktionslinien der Umweltpolitik waren längst da. Aber es ist schon erstaunlich, in welchem Maße der integrative Begriff »Umwelt« von der sozial-liberalen Regierung in Umlauf gebracht worden ist. Lange bevor die Presse darauf ansprang. Der Spiegel bringt seinen ersten Titel zum Thema erst im Herbst 1970 und stellt es so dar, als hätten die Deutschen den Umweltschutz ver pennt. Tatsächlich hatten die Spiegel-Redakteure diese Entwicklung verschlafen. Denn zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland schon massenhaft Aktivitäten in diese Richtung. Doch herkömmliche Naturschützer waren eher konservativ, ein Milieu, mit dem die intellektuelle Elite nichts anfangen konnte.

    K.WEST: Wodurch wurde »Umwelt« politikfähig?

    RADKAU: Indem das altmodische, muffige und spätromantische Thema plötzlich frisch und neu als USA-Import herüberkam, international und modern.

    K.WEST: Unter Richard Nixon wird 1970 die amerikanische Umweltbehörde eingerichtet. Nicht, weil Nixon etwa überzeugt gewesen wäre, dass man den Umweltschutz stärken müsse, sondern weil er vom Scheitern der Amerikaner in Vietnam ablenken wollte. Ohne derartige Steigbügelhalter wäre die Bewegung vermutlich nicht das, was sie heute ist?

  63. Guten Abend!

    Zum CO2 nochmal. (Ich weiß, daß es im Grunde langweilig ist.) Erstmal danke für die Erläuterung (#50,51 Fluminist, Tritium); meine Kenntnisse zu Gemischen idealer Gase liegen leider über 40 Jahre zurück; also V_i / V = n_i / n.
    Diese rund 400 ppm sind in der Öffentlichkeit überhaupt nicht präsent; vielleicht auch wegen der unterschwelligen Stilisierung als „Giftgas“ usw. Das findet man sogar in Schulbüchern: So wird das Lüften der Räume mit einer Verdrängung von O2 durch ausgeatmetes CO2 begründet. 🙁

    Vielleicht sollte man gelegentlich darum bitten, die Teilchen der Luft „abzuzählen“: 1, 2, 3, …. und bei 2500 (hoffentlich richtig geschätzt) darf dann laut gerufen werden: CO2!! -- und weiter zählen… Grundschule, ich weiß. 🙂 mfG

  64. #61 Fluminist

    hier mal was aus einer anderen Feder 😉

    K.WEST: Spontan würde man beim Thema Umweltschutz vermutlich denken, dass es von einer Graswurzelbewegung groß gemacht worwurde. In Deutschland, so lese ich in Ihrem Buch, sei der Umweltschutz am 7.11.69 im Innenministerium Genschers erfunden worden.

    RADKAU: Die einzelnen Aktionslinien der Umweltpolitik waren längst da. Aber es ist schon erstaunlich, in welchem Maße der integrative Begriff »Umwelt« von der sozial-liberalen Regierung in Umlauf gebracht worden ist. Lange bevor die Presse darauf ansprang. Der Spiegel bringt seinen ersten Titel zum Thema erst im Herbst 1970 und stellt es so dar, als hätten die Deutschen den Umweltschutz ver pennt. Tatsächlich hatten die Spiegel-Redakteure diese Entwicklung verschlafen. Denn zu diesem Zeitpunkt gab es in Deutschland schon massenhaft Aktivitäten in diese Richtung. Doch herkömmliche Naturschützer waren eher konservativ, ein Milieu, mit dem die intellektuelle Elite nichts anfangen konnte.

    K.WEST: Wodurch wurde »Umwelt« politikfähig?

    RADKAU: Indem das altmodische, muffige und spätromantische Thema plötzlich frisch und neu als USA-Import herüberkam, international und modern.

    K.WEST: Unter Richard Nixon wird 1970 die amerikanische Umweltbehörde eingerichtet. Nicht, weil Nixon etwa überzeugt gewesen wäre, dass man den Umweltschutz stärken müsse, sondern weil er vom Scheitern der Amerikaner in Vietnam ablenken wollte. Ohne derartige Steigbügelhalter wäre die Bewegung vermutlich nicht das, was sie heute ist?

  65. #Admin

    bitte #64 wieder löschen, ist doppelt!

    Danke
    karl.s

  66. Nun, lieber nLeser, solche Verdünnungen sagen nicht viel.
    Schon sehr wenig Zyankali kann dich umbringen.
    Und schon sehr wenig zusätzliches CO2 in geschlossenen Räumen bringt deine Atemregulierung durcheinander. Der Atemreflex wird nämlich nicht durch zu wenig Sauerstoff ausgelöst -- das merkt dein Körper gar nicht! -- sondern durch eine zu hohe CO2-Konzentration im Blut.
    Interessant, nicht wahr? Wennst Cyan einatmest, blockiert das den Sauerstofftransport, du erstickst innerlich. Aber da du normal weiter atmest und das CO2 dadurch abgeführt wird, merkst von dem ganzen Ersticken gar nichts, da geht einfach ganz sanft die Jalousie runter.

    Was nun die Wirkung des CO2 als Klimagas betrifft, ist selbst die geringe Konzentration von enormer Wirkung wegen der Schichtdicke der Atmosphäre.
    Beschrieben wird das von der Lambert-Beer Gleichung.
    Die Licht- bzw. Strahlungsmenge, die durch geht, ist abhängig von der Konzentration des Absorbers und der Schichtdicke. Zu beachten ist dabei, dass die ‚Extinktion‘ niemals völlig vollständig ist: Wenn auf 1 Meter Schichtdicke die Hälfte der Strahlung absorbiert wird, dann wird im zweiten Meter wieder die Hälfte der noch vorhandenen Strahlung absorbiert usw, also: 1/2 + 1/4 + 1/8 + 1/16 usw.
    Praktisch sagt man dann, dass bei 99,9% Absorption nichts mehr durch geht.
    Nun hab‘ ich mal ausgerechnet, wie dick die Luftschicht sein muss, um alle Wärmestrahlung zu absorbieren, die in den CO2-Banden liegt. Das ist erstaunlich wenig. Ich hab die konkrete Zahl nicht mehr parat und bin zu faul, das jetzt zu berechnen, aber das sind nur ein paar Meter! So gesehen ist die CO2-Konzentration der Atmosphäre sehr hoch, denn es geht wirklich NICHTS durch!
    Wenn das CO2 erhöht wird, ändert das am ‚Nichts geht durch‘ natürlich grundätzlich gar nichts, denn weniger als nichts kann ja nicht durchkommen. Nur durch eine ‚Bandenverbreiterung‘ am Rand des Absorptionsspektrums kann es zu ganz minimaler Mehrabsorpton kommen.
    Viel wesentlicher ist eigentlich, dass die Absorption näher am Boden stattfindet. Unten wird’s also wärmer, oben kälter -- aber auch das spielt sich nur in den alleruntersten Schichten ab.

    Überlegt man die Konsequenzen daraus, ergibt sich:
    Wenn’s unten , direkt über dem Boden, wärmer wird und oben kühler, dann
    -- Fördert das die Konvektion, eine sehr mächtige Energietransportmöglichkeit.
    -- Nimmt die wärmere Bodenluft mehr Wasserdampf auf.
    Und da setzt meine grundlegende Kritik an:
    Wenn wärmere Luft mit mehr Wasserdampf durch heftigere Konvektion nach oben getragen wird, kann das nicht nur dazu führen, dass Wärme sogar schneller abtransportiert (und dann letztendlich ins All gestrahlt wird) als bei weniger CO2, sondern es fördert auch enorm die Wolkenbildung, wenn wärmere, feuchtere Luft rascher in kältere höhere Bereiche aufsteigt. Wolken sind aber ganz tolle Reflektoren mit enormer Kühlwirkung!
    Wir haben also ganz offensichtlich schon zwei sehr plausible und sehr effektve NEGATIVE Rückkopplungseffekte! Beide sind nur schlecht in der Realität untersucht, die Wolkenbildung wird ja noch gar nicht richtig verstanden. Deshalb kann man diese äusserst wichtigen Rückkopplungen auch nicht modellieren.
    Und genau deshalb sind die IPCC-Modelle schlicht für die Tonne!

  67. Danke lieber Tritium, daß Sie so ausführlich auf meine Laienfragen eingehen! Darf ich diese Gelegenheit beim Schopfe packen: Was halten Sie von der Hypothese, daß (zumindestens in den mittleren Breiten) die wohl recht wetterwirksame Wolkenbildung möglicherweise im Zusammenhang steht mit einer durch das das Sonnenmagnetfeld / die Sonnenaktivität modulierten (hochenergetischen) kosmischen Strahlung? Dank + Gruß!

  68. @karl.seegert #62
    Danke für den Hinweis! Das hier ist auch eine interessante Stelle:

    K.WEST: Sie behaupten, keine Bewegung sei so geschichtsblind wie die Umweltbewegung. Haben Sie dafür eine Erklärung?

    RADKAU: Durch unzulängliche Geschichtsbilder sind vitale Wurzeln der Umweltbewegung zeitweise gekappt worden. In der deutschen Öko-Szene gab es eine große Angst, beim Nationalsozialismus zu landen, wenn man sich auf die Suche nach der eigenen Tradition macht.

    Mein Unbehagen bei Hanna Thiele ging übrigens weniger von der Rolle der FDP im Umweltschutz allgemein aus, sondern daher, daß sie behauptet oder impliziert, daß Kohlendioxid und Klima in dieser Kombination vor 40 Jahren in der Politik irgendeine Rolle gespielt hätten. Dafür habe ich noch keinen unabhängigen Beleg gesehen.

  69. #67. nLeser

    Lieber nLeser,

    hier mal was zu Deinem angefragten Thema. Finde ich zumindest gut erklärt. Habe das auf C-O`s Klimazwieback gefunden.

    gruß
    karl.s

  70. @Tritium #66
    Das ist ja mal eine interessante Sichtweise. Es wird doch von Journaille & Politeska zur Verstärkung des rhetorischen Effekts immer betont, daß es sich bei CO2 & Co nicht nur um „Treibhausgase“, sondern um „hochaktive Treibhausgase“ handelt. Jede hochaktiver, umso schneller geht es natürlich in Sättigung, und dann gibt es keinen zusätzlichen „Treibhauseffekt“ mehr.
    Hoffentlich stimmt die Rechnung mit den paar Metern!

  71. #68. Fluminist

    Mein Unbehagen bei Hanna Thiele ging übrigens weniger von der Rolle der FDP im Umweltschutz allgemein aus, sondern daher, daß sie behauptet oder impliziert, daß Kohlendioxid und Klima in dieser Kombination vor 40 Jahren in der Politik irgendeine Rolle gespielt hätten. Dafür habe ich noch keinen unabhängigen Beleg gesehen.

    Sehe ich ähnlich. Co2 und Klimahype starteten erst so richtig durch, als das Angstpotential „kalter Krieg“ mit dem Abgesang des Ostblocks ausgelutscht war. Da mußte dann was neues her, und das mußte ein ähnliches Angstpotential bieten, also mindestens den Weltuntergang durch Überhitzung.

    karl.s

  72. Lieber nLeser:

    Ganz zweifellos kann hochenergetische Strahlung Kondensation auslösen und daher auch Wolken bilden.
    Diesen Effekt nutzt man in der Nebelkammer zur Sichtbarmachung von radioaktiver Strahlung.

    Siehe auch hier

  73. Hoffentlich stimmt die Rechnung mit den paar Metern!

    Ich rechne das noch mal und stelle es hier ein.

  74. Wenn ein großer Teil der westeuropäischen intellektuellen Elite vor 100 Jahren der eugenischen Theorie zur Lösung der Zivilisationsprobleme erlegen war, warum soll das nicht Ende der 60er ahre wieder passiert sein?

    Hier eine Meinung eines Nichtparteimitgliedes der FDP

    Ihre Einladung zitiert einen Passus aus den „Freiburger Thesen zur Gesellschaftspolitik“ von 1971. Diese „Freiburger Thesen“ sind für einen klassischen Liberalen — bei allem schuldigen Respekt — ein Dokument des Grauens: Viele programmatischen Weichen sind so gestellt, dass sie von den zentralen Positionen des Liberalismus wegführen, und sie verraten einen bestürzenden Mangel an theoretischer Durchdringung seiner Grundlagen. Dieser Eindruck wiederholt sich betrüblicherweise in dem „Hamburger Manifest für einen sozialen Liberalismus“, das mir vor wenigen Tagen zugänglich wurde: Da wird gefordert, geplant, reguliert, verboten und umverteilt, wie es schönste sozialdemokratische Tradition ist. Es fehlt jeder Blick dafür, dass die eingestreuten Beteuerungen, Freiheit habe Vorrang, in krassem Gegensatz zu den übrigen programmatischen Äußerungen stehen, welche fast allesamt auf Freiheitseinschränkungen hinauslaufen. Hier ist die erste Todsünde des real existierenden Liberalismus mit Händen zu greifen: die unzulängliche intellektuelle Aneignung liberaler Grundprinzipien. Ich will in aller Kürze versuchen, Ihnen diese Grundprinzipien so in Erinnerung zu rufen, dass sich die Umrisse einer Politik abzeichnen, die das Attribut der Liberalität zu Recht für sich beanspruchen darf.

    CO2 1968

    Der vorgebliche russische Dissident Andreij Sacharow hat schon 1968 (!) in dem Manifest “Wie ich mir die Zukunft vorstelle” eine weltweite Umweltsteuer von 20 Prozent des Nationaleinkommens gefordert. Sacharow hatte bis 1968 nach eigenen Angaben Zugriff zu sowjetischen Geheimarchiven. Geradezu unglaublich erscheint es, dass Sacharow sogar erwähnte, dass der Mensch über CO2 die Erde erwärmt. Wörtlich heißt es: “Kohlensäuregas aus Kohleverbrennung verändert die hitzereflektierenden Eigenschaften der Atmoshäre. Früher oder später wird das bedrohliche Ausmaße annehmen.”

    Da gibt es sicherlich noch mehr Quellen. Vorgeblich finde ich da richtig, die Auslandsabteilungen der Ostgeheimdienste beschäftigten sich hauptsächlich mit dem Export der Revolution.

    Der unglaubliche undemokratische WBGU hat sich gar nichts Neues ausgedacht, alles alte Gedanken über die Erlangung der Macht über den Fortbestand der Menschheit. Schellnhuber ist eingewiesen worden in bestehende Pläne? Die Frage ist von wem?

  75. Tritium,

    gegen eine Theorie ,befördert von Al Gore, die für 5 Jährige plausibel ist, käme diese Rechnung gut an, sie wäre auch von 5 Jährigen erfassbar 😉

  76. Hier mal die Berechnung:

    Zuerst muss man sich klar machen, dass nur die 15 µm-Bande des CO2 interessant ist, alle anderen Absorptionsbanden liegen in Bereichen, in denen entweder keine nenneswerte Strahlung auftritt oder in denen andere Banden das CO2 überlagern:
    http://en.wikipedia.org/wiki/File:Atmospheric_Transmission.png

    Man erkennt dass der CO2-Peak an der Flanke der Wasserabsorption die Transmission der Atmosphäre bei ca 15 µm bestimmt. Schon das Bild zeigt: Da geht nichts durch, der ‚abgeschnittene‘ CO2-Peak zeigt, dass da eine ‚Übersättigung‘ der Atmosphäre vorliegt, es ist viel mehr CO2 in der Luft, als benötigt wird um alle IR-Strahlung zu absorbieren.
    Interessanterweise ist es gar nicht leicht, den molaren Extinktionskoeffizienten zu finden!

    Nur bei einem Kritiker der AGW, Hug, wird man fündig: e = 20,2 m2 mol-1 (n3 = 667 cm-1)

    Das heisst, bei einer Wellenzahl von 667 = 15 µm absorbiert 1 Mol (Das entspricht näherungsweise 24 Liter) CO2 pro m3 (Das entspricht wederum ca. 24.000 ppm) so viel Strahlung, dass noch gerade der 1 x 10^-20,2 te Teil durchkommt („Transmission“)
    Das heisst, da geht absolut nichts durch!

    Setzt man nun die tatsächlichen Konzentrationen ein, ergibt sich für 290 ppm (‚Vorindustrieller Wert‘) eine Transmission von 0,57. Also wird im Peakmximum schon nach 1 Meter Weglänge durch die Luft rund die Hälfte der 15 µm-Strahlung absorbiert!
    Könnten wir in diesem Wellenlängenbereich sehen, dann würden Gegenstände in wenigen Metern Entfernung schon in einer Art dichtem Nebel verschwinden, weil ihr Licht nicht zu uns durchdringt!
    Die Analogie zum Nebel ist auch hilfreich, um sich vor Augen zu führen, dass diese scheinbar phantastische Wirkung des CO2 durchaus zu unserer Alltagserfahrung passt: In richtig dickem Nebel ist ja auch eigentlich nur sehr, sehr wenig Wasser pro m3 Luft enthalten, trotzdem wird die Sicht ganz radikal reduziert. Kleine Menge > Grosse Wirkung!

    Weitere Details kann man sich besser aus dem Papier von Hug holen: http://www.klimamanifest-von-heiligenroth.de/hug030607.htm

    Die Konsequenzen kurz gefasst:
    1. Eine Steigerung des CO2 über den ’natürlichen‘ Wert hat nur wenig Auswirkungen auf die IR-Absorption. Zusätzliche Absorption findet nur in sehr geringem Maß an den Peakflanken statt.
    2. Eine sehr wesentliche Änderung ergibt sich vor allem bodennah, in wenigen bis zu vielleicht 100 Metern. Dort wird der Erwärmungsgradient deutlich verschoben, unten, drekt am Boden, wird es wärmer, oben kühler.

  77. #76. Tritium

    Ganz vereinfacht ausgedrückt:

    heißt das also konkret, dass CO2 durchaus Atmosphärenwirksam in dem Sinne ist, dass ihm tatsächlich eine „wärmende“ Wirkung zugesprochen werden kann. Allerdings ist der Grad der möglichen „Erwärmung“ durch CO2 aufgrund der Sättigung der Atmosphäre begrenzt. Um alarmistische Werte zu erreichen, sind daher zusätzliche sogenannte Rückkopplungen notwendig, die allerdings eher theoretischer, denn tatsächlich vorhandener Natur sind.
    Richtig so?

    karl.s

  78. Lieber Herr Seegert #77,

    Ja. Es ist gerade entscheidend für den “planetaren Treibhauseffekt” wie wir ihn auf der Erde beobachten, dass die optische Dichte der Erdatmosphäre in charakteristischen Wellenlängenbereichen größer 1 ist.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  79. #78. Günter Heß,

    Lieber Herr Heß,

    danke für die Bestätigung. Ich glaube, ich habe das für mich jetzt einigermaßen verstanden.

    Noch ein schönes Wochenende.

    karl.seegert

  80. Hier mal für den geneigten Leser eine -- wie ich finde -- gelungene Abhandlung zu den von mir in #77. angesprochenen Rückkopplungen.

  81. @ Karl seigert
    Ja schöner Artikel von David Evans und von Chris Frey übersetzt, der im Grunde den Rahmen absteckt innerhalb der Physik der Atmosphäre.
    Bin mal gespannt was die Fraktion auf EIKE zu sagen hat, die der Kühltheorie von Ermecke bzw. der Schwerkrafttheorie von Nikolov und Zeller anhängen.
    Grüße
    Günter Heß

  82. Der Tod der Peak-Oil Hypothese
    Bildzeitungsüberschrift besser Peak-Oil Hypothese entkräftet verschoben wie auch immer. Eine Hypothese wird nicht getötet. Eine Hypothese wird verworfen oder durch eine bessere ersetzt.
    Bedrohung durch Peak-Oil ersetzt den Klimawandel
    Seit wann kann eine Hypothese eien Bedrohung sein, sie kann immer nur Gegenstand wissentschaftlicher Forschung sein.
    Ist wissentschaftliche Forschung bedrohlich?
    Der Irrglaube der “Nachhaltigkeit”
    Der Öl-und Gasboom muss herhalten damit die Nachhaltigkeit ein Irrtum ist.
    USA föderte mal weit über 10 gar 11 Mil Barrel jetzt sind es knapp über 6 Mil Barrel. Ist da ein Boom?
    Peak-Oil muss nun auch noch für höher Strompreise herhalten, oder war es doch das Abschalten AKW’s.
    Eine Grafik zeigt nun auch noch das alle Zahlen revidiert werden müssen und der Non-Opec Öl Supply besser den je ist.
    Und wenn das so ist müssen wir ja auch nicht Kriege ums Öl führen oder.
    Alle Auge bitte auf um uns in der Welt findet tagtäglich der Kampf um Resourcen statt. Und ich bin es satt halbwissentschaftliche Artikeln mit reiserischer Überschrift zu begegnen nur damit in Google ja auch der Artikel gefunden wird. Bestenfalls dient der Artikel dazu ein paar zu überzeugen das der Klimawande respektive das Klima noch garnicht in der Gänze verstanden wird. Und der Einfluß des Menschen noch überhaupt offen ist. Das müsste aber jeden wisschaftliche arbeiten Menschen ohehin klar sein. Und das hier der Block . science-skeptical.de/blog
    heißt und ist habe ich mir mehr Niveau erhofft. Aber eine klein Provaktion und schon werden die üblichenTotschlagargumente aufgeführt
    1. Die Steinzeit hat nicht mangels Steine geändet
    2. Der Pferdemist
    3 Noch nie wurde eien Resource völlig ausgebeutet
    4 In der Erdkruste stegt noch viel mehr
    bis hin zum Asteroiden einfangen
    He Leute wir müssen jetzt Antworten finden!
    Ich war in Wyoming, das ist jetzt Bergbau den man sieht. Ihr müsste euch das mals von oben ansehen.
    Jeder mit ein bisschen Grund will jetzt ans Schiefergas.
    Das passt auch zu der Fernsehwerbung wo sich dann ein Ing. hinstellt und alle schomal vorbereitet das wir sicher und Umweltfreundlich an das Gas kommen (Lobby-Arbeit vom Feinsten) wohlgemerkt im Deutschen Fernseh.
    Das erinnert mich immer wieder an Buy One get One Free.
    Und dann wird sich hier argumentiert wer den Begriff Umwelt und überhaupt Umweltschutz iniziiert hat.
    Bis dahin
    Bleibt Science Sketical

    Steinzeit der zweite

  83. Lieber Herr Seegert,
    Entschuldigung für den Fehler beim schreiben ihres Namens.
    Grüße
    Günter Heß

  84. #83. Günter Heß

    Lieber Herr Heß,

    macht gar nix 🙂

    gruß
    karl.seegert

  85. @Steinzeit #82

    Bestenfalls dient der Artikel dazu ein paar zu überzeugen das der Klimawande respektive das Klima noch garnicht in der Gänze verstanden wird. Und der Einfluß des Menschen noch überhaupt offen ist.

    ….sollte das der Fall sein, hätte der Artikel bereits sein Ziel erreicht. Allerdings geht es nicht darum, irgend jemanden zu „überzeugen” (so etwas entspricht eher dem Vorgehen von ökologistischen Predigern), als vielmehr, zu informieren und dadurch zum „Selberdenken” anzuregen.

  86. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Öl ohne Ende

    Bundesbürger, die derzeit eine Tankstelle anfahren, reiben sich spätestens an der Kasse die Augen: So teuer war der Sprit noch nie. Das scheint all jene zu bestätigen, die an das baldige Ende des fossilen Zeitalters glauben. „Der Ölpreis kennt nur eine Richtung, und die zeigt nach oben“, heißt das allgemeine Mantra. Der Konsument ergibt sich in sein Schicksal, schließlich scheint hier die klassische Marktwirtschaft am Werke: Ein immer knapperes Gut wird nun mal immer teurer. Schon seit langem gilt als beschlossen, dass der „Peak Oil“ in diesen Jahren erreicht ist, also die maximale Förderrate der weltweiten Erdölproduktion. Von diesem Gipfel, so lautet ein scheinbares Naturgesetz, kann es mit der Produktion nur noch bergab gehen.

    Dachten wir auch. Doch dann sauste eine Untersuchung des globalen Finanzdienstleister Citigroup in unsere Mailbox…..

  87. # 77:
    Wie Herr Heß schon sagte:
    Genau so ist es.
    Allerdings sollte vielleicht ein wichtiger Punkt näher erläutert werden:
    Man kann sich die Wirkung des CO2 wie Vorhänge vor einem Fenster vorstellen, Zieht man der ersten zu, wird es sehr viel dunkler. Beim zweiten wird es noch dunkler, aber da er nur das Restlicht dämpft, das durch den ersten fällt, ist die absolute Wirkung sehr viel schwächer, der dritte bewirkt noch weniger usw.
    Nun ist de Sitution aber so, dass bereits das natürliche‘ CO2 so wirkt wie dutzende von Vorhängen übereinander, da geht kein Licht durch, abgesehen von ein paar sehr kleinen Lichtstrahlen an den Rändern.
    Verdoppelt man nun die Anzahl der Vorhänge, ändert das praktisch gar nichts, nur die verstohlenen Lichtstahen, die sich am Rand noch ganz schwach durchmogelten, werden ein bisschen mehr abgefangen.
    Man kann das auch berechnen und kommt auf eine Heizwirkung von ca. 3 Watt/m2.
    Damit könnte man dem CO2 aber bei einer Verdoppelung höchstens(!) 1 ° Celsius mehr zuschreiben, was natürlich geradezu langweilig ist.

    Nun sehen wir uns aber mal das Energieflussbild der Atmosphäre an:

    Energiefluss

    Die Warmisten leben davon, dass sie eine positive Rückkopplung in Form von zusätzlichem Wasserdampf einführen, der das enster zum All weiter schliessen soll.
    Aber was ist mit den anderen Mechanismen?
    Wenn die Konvetion, also das Aufsteigen warmer Luft, durch den angesprochenen grösseren Temperaturgradienten um 17% zunimmt, sind die 3 zusätzlichen Watt wieder weg.
    Wenn die Evapotranspiration (Wasser, das auf der Oberfläche verdampft, entzieht sehr viel Energie, Wenn es oben wieder kondensiert, wird diese Energie wieder freigesetzt) nur um 4% zunimmt, sind die 3 Watt auch wieder ausgeglichen -- und dass mehr Wasser verdampfen wird, ist ja sogar eine der Grundthesen der Warmisten!
    Wenn die Wolendecke um 4% zunimmt, werden schon mehr als 3 Watt gar nicht erst bis zum Boden gelangen, wieder ist das CO2 kompensiert- und dass verstärte Wasserverdampfung fast zwingend auch zu mehr Wolken führt, ist offensichtlich.
    Das sind drei sehr mächtige und höchst plausible NEGATIVE Rückkopplungen, die dem CO2 entgegen wirken!
    Es ist für mich sehr viel plausibler, anzunehmen dass das System sich selbst stabilisiert und die negativen Rückkopplunegn überwiegen. Warum? Weil wir noch leben!
    Wenn das System so instabil wäre, dass es durch so geringfügige Anstösse wie das anthropogene CO2 schon aus den Fugen gerät und ein ‚Runaway‘ einsetzt, mit sich ständig selbst hochschaukelnden positiven Rückkopplungen, dann wäre das in der langen Erdgeschichte schon irgendwann mal geschehen. Das IPCC behauptet aber, das vorindustrielle Kilima sei so stabil wie ein Hockeysstick gewesen! ;-).
    Nichts konnte es aus der Ruhe bringen, keine Vulkanausbrüche, keine Sonneneruptionen, keine Veränderung der Bahnneigung.
    Genau damit schiesst sich das IPCC aber selbst ins Knie! Denn das zeigt, wie robust das System ist!

  88. @ Steinzeit:

    …habe ich mir mehr Niveau erhofft

    Ich -- in Bezug auf Sie -- nicht. Sie haben schon mit Ihren ersten Beiträgen gezeigt dass Sie nicht diskutieren und nicht argumentieren können und das bestätigt sich.

  89. @Steinzeit

    Na, ist das Pazifistenfass schon ausgelutscht?
    Machen wa jetzt das nächste auf?

    He Leute wir müssen jetzt Antworten finden!

    Hihi…..der obige Artikel ist doch die Antwort, wat willste mehr?
    Und wenn das Zeuch zu ende geht, lutschen wir eben das Methan vom Meeresgrund……irgendsoein Ingi wird auch dafür die passende Technik entwickeln.
    So, und dann bringen wir allen Völkern den selber Wohlstand wie wir ihn haben, anschließend gehen die Geburtenraten zurück……..und schon is Mutter Erde wieder zufrieden.

    Janz einfach mein Freund und dat ohne „die Überbevölkerung“ mittels Ausrottung minderwertiger Völker bekämpfen zu müssen.
    WIR MÜSSEN DOCH WAS TUN…………stimmt, ick geh arbeiten um meinen Lebensunterhalt zu verdienen.
    Sorry mein Kleiner, da musste hier aber ein paar größere Geschütze auffahren um hiesiger Leugner aus die Reserve zu loggen, *grins*

    Onkel Heinz…..in Wochenendstimmung, Dank Xavier Naidoo

  90. #87. Tritium

    Danke für Deine ausführliche und „Bildhafte“ Erklärung 🙂

    karl.s

  91. #86. Tim Hardenberg

    Besonders auch den letzten Satz finde ich sehr treffend.

    Wir lernen : Die Energie-Zukunft ist keineswegs so ausgemacht, wie wir in Deutschland das gerne hätten.

  92. #82. Steinzeit

    ach Steinzeit, was bitte willst Du uns eigentlich kundtun. Du kommst sehr unstrukturiert daher, schmeißt wild ein paar Brocken in die Gegend und denkst vielleicht auch noch, besonders schlau zu sein. Warum habe ich bei Leuten wie Dich immer das Gefühl, dass ihr fremdgesteuert seid? Das Niveau ist immer verblüffend ähnlich niedrig.

  93. Lieber Herr Tritium #87,

    bei den Wolken haben sie Recht die ändern den Energiefluss über die Systemgrenze.

    Aber sie schreiben:

    „Wenn die Konvetion, also das Aufsteigen warmer Luft, durch den angesprochenen grösseren Temperaturgradienten um 17% zunimmt, sind die 3 zusätzlichen Watt wieder weg.
Wenn die Evapotranspiration (Wasser, das auf der Oberfläche verdampft, entzieht sehr viel Energie, Wenn es oben wieder kondensiert, wird diese Energie wieder freigesetzt) nur um 4% zunimmt, sind die 3 Watt auch wieder ausgeglichen — und dass mehr Wasser verdampfen wird, ist ja sogar eine der Grundthesen der Warmisten!“

    Konvektion und Evapotranspiration sind interne Energieflüsse innerhalb des Erdsystems, die führen zu einer anderen Temperaturverteilung können aber die Veränderung eines Energieflusses über die Systemgrenze hinweg nicht kompensieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  94. Herr Heß,
    Sie haben zwar grundsätzlich recht, aber Konvektion und Evapotranspiration heben die Energie durch die bodennahe CO2-Barriere kilometerweit nach oben.
    Sie bewirken damit grundsätzlich eine Abkühlung am Boden und eine Erwärmung der höheren Atmospärenschichten, was genau entgegengesetzt zur CO2-Wirkung ist.
    Man könnte das mit einem Turm vergleichen, bei dem neben der Treppe(CO2) bis zur halben Höhe zusätzlich ein Fahrstuhl (Konvektion) eingebaut ist; durch den Fahrstuhl können mehr Leute schneller zur Spitze gelangen, auch wenn auf dem letzten Stück alle die Treppe nehmen müssen.
    Und wenn ich mehr Energie nach oben zum ‚offenen Fenster‘ bringe, wird auch mehr abgestrahlt.

  95. Guten Abend, Herr Eng!

    Gestatten Sie eine rein private, neugierige Frage?. (Es geht mich natürlich nullnix an und hat auch mit Diskussionsthema kaum zu tun)

    … war ich doch damals als junger Thälmannpionier genauso … bis zu den Tag, als ich einberufen wurde in die Nationale Volksarmee

    Meinten Sie „Jungpionier“ oder junger „Thälmannpionier“ und, zweitens, bei welcher Waffengattung waren Sie?
    Solche martialischen Töne sind mir, schon aus dem Wehrdienst LSK/LV der siebziger Jahre, nicht mehr erinnerlich. mfG

  96. @nLeser
    Erst war man „Junger Pionier“ dann Thälmannpionier……..und dann FDJ´ler

    In der GST-Zeit durften wir ja schon das Robben bis zum Horizont und zurück erlernen, da fing der Mist schon an.
    Während der NVA-Zeit war ich ja nur „Kutscher“………aber musste den Polit-Unterricht trotzdem über mich ergehen lassen.
    Dort wurde uns der Feind in allen schillernden Farben vorgestellt, anschließendes Schießtraining inklusive.
    Blöd nur, das die Hälfte der Kompanie Westverwandtschaft hatte…..ergo zog die Indoktrination leider nicht so, wie gewollt.

    Das und ähnliches war wohl der Grund, warum September/Oktober 1989 an uns plötzlich keine Waffen mehr ausgeteilt wurden und uns die Offiziere in Ruhe gelassen haben………die hatten Angst, das wir die Knarren in die andere Richtung gedreht hätten.
    Propaganda ist das eine, Menschen die diesen Mist noch glauben, das andere………..so wie es jetzt auch den EE und den Klimawandel ergeht, kaum jemand mag den Mist noch glauben.
    Hoffe, genug Infos rausgelassen zu haben.
    H.E.

  97. Danke für die Schilderung, Heinz Eng! Mir sind diese Politveranstaltungen langweilig in Erinnerung und (bei den ausgebufften Elektronikern als Soldaten) bezüglich „Westfernsehen“ usw. auch wirkungslos. Von den Offizieren wurde man schließlich in Ruhe gelassen. Vergleiche zu heute (Brot und Spiele?) kann man wohl kaum ziehen; die Zeiten sind zu verschieden. Gruß!

  98. Guten Morgen Tritium!

    Bevor Ihr Geduldsfaden reißt, noch eine letzte 🙂 Frage wg CO2 und so. Darf man Ihre Ausführungen (insbesondere #76 und #78, auch im Zusammenhang mit dem Artikel von Evans oder Diskussionen bei Vahrenholt) soweit vereinfachen, daß die elementaren physikalischen Prozesse duchaus bekannt und garnicht strittig sind? Daß der eigentliche / sachliche Knackpunkt (ohne so kommuniziert zu werden) in der Sensitivität (sagt man so? oder Rückkopplung?) liegt?
    Laienhaft: Muß man sich die partiellen Ableitungen T'( c, … ) oder T“( c, … ) angucken (anhand Meßreihen natürlich) für die verschiedenen Kandidaten, wobei CO2 wohl nicht die „besten Karten“ hat? mfG

  99. Auch guten Morgen, 🙂

    Ja, völlig richtig, so könnte man auf jeden Fall meinen Standpunt beschreiben:
    Ich ‚leugne‘ keineswegs, dass CO2 klimawirksam ist und es geht auch überhaupt micht um die Physiik. Die ist einfach und bekannt. Es geht um die Rückkopplungen, die nach Ansicht der Warmisten zu einer Klimasensitivität führen die sehr viel grösser ist als die der direkten CO2-Wirkung (‚Klimasensitivität‘ ist eine Kenngrösse, die ausdrückt, wie gross die Temperaturerhöhung bei Verdoppelung des CO2-Gehalts wäre).
    Die isolierte Klimasensitivität des CO2 lässt sich leicht brechnenen, sie liegt bei höchstens 1 °C. Das IPCC nimmt, soweit ich weiss, 1,2 °C an.
    Aber dann verlassen wir die Physik und tauchen ins rückgekoppelte Chaos und da ist alles möglich. Da kann mehr CO2 sogar zu einer Abkühlung führen, wenn man ‚Kann‘ im Sinn von ’nicht grundsätzlich verboten‘ benutzt.
    Die Warmisten nehmen stare positive Rückkopplungen an und schwacje negative und nur deshalb ommen sie zu alarmistischen Prognosen -- die isolierte Wirkung des CO2 liegt innerhalb des ‚Grundrauschens‘ des Klimas und ist bedeutungslos.
    Dazu ein paar Beispiele für die irrtümer des IPCC, die schon jetzt offen zu Tage traten:

    Wunderschön illustriert die Prognose der zunehmenden Wirbelstürme die Gefahren einer zu simplen Einschätzung: Wenn die Meeresoberfläche sich erwärmt, sollte es aufgrund der bekannten Entstehungsmechanismen von Hurricans zu mehr Stürmen kommen. Tatsächlich trat aber mit zunehmender Erderwärmung euin weiteres Phänomen auf, die sogenannten ‚Scherwinde‘, die Sturmzellen schon in der Entstehungsphase störten. Die Folge ist, dass mehr Erwärmung zu weniger Stürmen führt!

    Akuell sehen wir die Warmisten wie begossen Pudel da stehen, weil die euopäischen Winter entgegen der Vorhersage „Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“ durchaus knackig kalt bleiben.

    Abstrakter ist der fehlende ‚hot spot‘ in der tropischen Troposphäre, den die IPCC-Klimamodelle vorhersagten und der sich partout nicht zeigen will. Das deutet auf einen sehr zentralen und sehr fundamentalen Fehler in diesen Modellen hin.

    Beachte: Stets wurden die Warmisten ‚eiskalt‘ erwischt, stets fanden sie NACHER kluge Erklärungen. Aber das kann auch jeder Kaffeesatzleser auf dem Jahrmarkt. Es bestätigt wieder mal, wie schwierig Prognosen sind, wenn sie die zukunft betreffen 😉

    Meine fundametale Kriti ist also insgesamt zweiteilig:
    1. Ich bin der Meinung, dass höchst plausible negative Rückkopplungen beinahe negiert werden während positive in der Wirkung übertrieben werden (Bis hin zum ‚Runaway‘).
    2. Ich finde, wer das Verhalten eines komplexen, nichtlinearen, rückgekoppelten Systems aufgrund der Änderung eines einzigen Parameters für die nächsten 100 Jahre prognostizieren will, ist kein Wissenschaftler, sondern ein Scharlatan.
    Da stimmt mir übrigens das IPCC sogar zu:
    “In climate research and modeling, we should recognize that we are dealing with a coupled non-linear chaotic system, and therefore that the long-term prediction of future climate states is not possible.”
    IPCC, Third Assessment Report 2001

  100. nLeser schrieb am 4. März 2012 07:01

    Darf man Ihre Ausführungen (insbesondere #76 und #78, auch im Zusammenhang mit dem Artikel von Evans oder Diskussionen bei Vahrenholt) soweit vereinfachen, daß die elementaren physikalischen Prozesse duchaus bekannt und garnicht strittig sind?

    Da müssen Sie strittig etwas genauer definieren. Wenn Sie das im Sinne von Evans meinen („Die seriösen skeptischen Wissenschaftler stimmten immer mit den Klimawissenschaftlern der Regierung über die direkten Auswirkungen des CO2 überein.“) -- dann ist das wohl so. (Allerdings müssen Sie damit vorsichtig sein, Sie werden damit schnell zum Alarmisten abgestempelt).
    Wenn Sie allerdings wissen wollen, ob da noch jemand anderer Meinung ist, dann können Sie bei Singer mal das Spektrum der anderen Meinungen nachlesen: „climate deniers are giving us skeptics a bad name“ Ein paar besonders schöne Beispiele für diese Positionen finden Sie bei Eike, sowohl in den Artikeln und besonders in den Kommentaren. (Wobei ich neulich postiv überrascht von der Übersetzung des Evans Artikels war. wenn jetzt Herr Frey auch noch den Singer Artikel hinterherschiebt und mal ein wenig reflektiert, was er früher so übersetzt hat und wie schön das teilweise in Singers denier-Kategorien passt -- dann würde ich glatt meine Meinung revidieren …)

  101. achgut.com (Peiser):

    Todesanzeige für „Peak Oil“

    Das Konzept, das in den Neunzigerjahren das Salon-Geschwätz dominierte – „Peak Oil” – ist irrelevant geworden. Das sagen die Rohstoff-Spezialisten der Citigroup und vielleicht wären politische Entscheidungsträger wohlberaten, diese Ergebnisse genauer zu betrachten…..

  102. Lieber MM,

    Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie Sie es fertig bringen, absolut nichts zu sagen, was irgendwie mit der Sache an sich zu tun hätte 🙂

  103. Tritium schrieb am 4. März 2012 11:33

    Lieber MM,

    Ich bin immer wieder fasziniert davon, wie Sie es fertig bringen, absolut nichts zu sagen, was irgendwie mit der Sache an sich zu tun hätte

    Was ist denn in diesem Falle die Sache an sich? Muss irgendwas anderes sein, als die Frage von nLeser, auf die ich eingegangen bin.

    Oder meinen Sie ernsthaft, ich hätte nichts geschrieben, was mit seiner Frage zu tun hätte?

  104. meinen Sie ernsthaft, ich hätte nichts geschrieben, was mit seiner Frage zu tun hätte?

    Ja, natürlich.

    Darf man Ihre Ausführungen (insbesondere #76 und #78, auch im Zusammenhang mit dem Artikel von Evans oder Diskussionen bei Vahrenholt) soweit vereinfachen, daß die elementaren physikalischen Prozesse duchaus bekannt und garnicht strittig sind?

    Da Sie auf MEINE Ausführungen (Um die es ausschliesslich geht) mit keinem Wort eingehen und statt dessen davon schwafeln, was irgenwelche andere doch für extremistische ‚Denier‘ sind und was irgenwelche andere Ihrer Meinung nach tun sollten und welche Abgründe sich doch auf der Webseite XY auftun, haben Sie absolut nichts zur Sache an sich (Physik, Chaostheorie, Möglichkeiten und Grenzen der Modellierung und Prognose…) beigetragen.

    Wenn ich mir dazu einen kleinen Exkurs erlauben darf:
    -- Möglicherweise sind Sie einfach nicht in der Lage, da intellektuell mit halten zu können, werden aber von Ihrem Mitteilungsdrang gezwungen, irgend etwas abzusondern.
    -- Möglicherweise ist es ein gezielter Versuch, die Diskussion in unsachliche Zwistigkeiten und Grabenkämpfe abzulenken, also eine Troll-Taktik.
    -- Möglicherweise glauben Sie tatsächlich, dass ‚Parteihörigkeit‘ entscheidender ist als die sachliche Erörterung und dass man sich gefälligst eine Schublade zu suchen habe, um dort hinein zu kriechen. Dann verwechseln Sie allerdings Naturwissenschaftler mit Fans von Fußballvereinen.

    In jedem Fall ist es höchst unergiebig und kontraproduktiv, Sie wahrzunehmen, weshalb ich auch, um diesen Strang nicht weiter zu vermüllen, unseren kleinen Exkurs ins Abseits hiermit beende.

  105. Tritium schrieb am 4. März 2012 12:59

    Da Sie auf MEINE Ausführungen (Um die es ausschliesslich geht) mit keinem Wort eingehen

    Oh, dass es hier ausschließlich um Ihre Ausführungen geht, ist mir doch tatsächlich entgangen. Wie konnte ich es nur wagen, da etwas breiter zu denken. Muss mir doch mal einen entsprechenden Tunnelblick zulegen …

    (Für die anderen: Ich habe mich gefragt, wie denn nLeser überhaupt auf die Frage kommen könnte. Meine einzige Erklärung war, dass er da vorher irgendwo gelesen hat, dass die Dinge strittig wären. Um also tritiums Ausführungen zu untermauern und um es nLeser zu erlauben, evtl. vorher gehörte Dinge richtig einzusortieren, habe ich meine Anmerkung gemacht. Schließlich stolpert man heute noch oft genug über Leute, die anderer Meinung als Tritium sind, was die elementaren physikalischen Prozesse angeht …)

  106. Lieber Herr Marvin Müller,
    danke, daß Sie sich so um mein Seelenheil sorgen (#100). Aber, ganz unter uns: Durch eine Disposition zur Autonomie + Interesse an Mathematik, Naturwissenschaften und Geschichte sehe ich, nach einer sehr langer Erfahrung mit religiösen, politischen oder ideologischen Welt-Rettungs-Systemen, diese „Stürme“ recht gelassen. Letztendlich werden wir Menschen weitermachen in unserer Erfolgsgeschichte. Dazu sind wir von Natur aus verdammt -- ausgestattet mit einem unzerstörbaren Freiheitsdrang und einem irrsinnigen Überschuß an Gehirntätigkeit. Ich wünsche Ihnen alles Gute!

  107. #106. nLeser

    Letztendlich werden wir Menschen weitermachen in unserer Erfolgsgeschichte. Dazu sind wir von Natur aus verdammt — ausgestattet mit einem unzerstörbaren Freiheitsdrang und einem irrsinnigen Überschuß an Gehirntätigkeit.

    Guten Morgen nLeser,

    das haben Sie aber schön ausgedrückt 🙂 und sehe ich genau so.

    gruß
    karl.s

  108. Ach Tritium

    diese Studie passt halt in Ihr Weltbild.
    Für wirklich Interssierte die sich rund ums Thema Öl informieren wollen, bietet das BGR „Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe“ fundiertere Daten rund um Rohstoffe (Öl-Gas) als eine zugegeben fundiert wirtschaftlich orientierte Citgroup Einschätzung. Gas-Boom yep, Öl-Boom nep. Rein rechnerisch ist das waschen der Teersande Erngieverschwendung. Der Ernergieeinsatz ist immens.
    Eigenwerbung stinkt ja nicht gelle Tritium.
    Und nochmal: Aus Welchem Grund wurde der IRAK angegriffen? Diese Antwort bleiben Sie mir bis jetzt schuldig.
    Was ist Ihre persönliche Einschätzung und bitte nicht wieder:
    1. Nach dem Kuweit-Krieg war Saddam Hussein schon nicht mehr Herr seines Öls, das unterlag nämlich einem Embargo. saddam durfte nur vorher von der UN genehmigte Mengen verkaufen, um humanitäre Güter, also Lebensmittel etc. zu kaufen. Das geld für das Öl bekam er gar nicht, das wurde auf einem Sperrkonto geparkt mit dem die Rechnungen für die genehmigten Importe bezahlt wurden. Der meiste Teil dieses Öls ging über russische Zwischenhändler in die USA.
    Die USA hatten also absolut keinen Grund, einen Krieg um dieses Öl zu führen, da sie es sowieso bekamen und da Saddam Hussein sowieso beim Ölverkauf gar nichts bestimmen konnte.
    2. Nach dem Krieg wurden die irakischen Ölfelder von der neuen, souveränen irakischen Regierung versteigert; grosser Gewinner waren die Chinesen. US-Firmen waren weit abgeschlagen und haben heute auf die irakische Ölförderung so gut wie keinen Einfluss.

    Als letztes. Ich denke es wird sich schon weit before die Ressourcen ausgeht um die selbige gekloppt.
    Die Einstellung wechseln wir halt zu einer ander teile ich nicht. Doch bei der Kernfusion. Aber bitte hier realistisch bleiben mit der Zeitschiene.

    Gruss
    hab noch Steine übrig

  109. Juten Morgen, „der mit den Steinen wirft“.

    Rein rechnerisch ist das waschen der Teersande Erngieverschwendung. Der Ernergieeinsatz ist immens.

    Hmm, ick hab mal Google angeworfen aber irgendwie keine Zahlen für Deine Behauptung gefunden, kannste dat mal beweisen, wat de hier in den Raum gestellt hast?
    Reine Kapitalistenlogik, ick produziere ohne Subventionen nix, was mich mehr kostet als am Ende das Produkt auf den Markt an Preisen einbringt.
    Aber da wa schon mal beim Thema sind, haste unfreiwillig einen tollen Aufhäger geliefert.

    Für mehr Klimaradikalismus!
    Is schon was Älter aber zeigt uns ganz toll wie die Grünlinge geistig ticken.

    Der notwendige Klimaradikalismus beruft sich also nicht auf unmenschliche, finanzpolitisch waghalsige oder öko-autoritäre Fantasien, sondern ist der ehrlichste und direkteste Weg zur Abkehr vom Fossilismus und der an ihn geketteten Politik…….
    -harte Sanktionen gegen Kanada
    -Klima-Schmuddelkind
    -Schmuddelkind-Kampagne
    -„Klimazölle“
    ….Erst wenn der Ruf ruiniert ist (bzw. ruiniert wird), sieht Kanada wohl ein, dass Kyoto nicht irgendein kleines Protoköllchen war, sondern ein – zwar ineffektiver aber – ungemein wichtiger erster Meilenstein der Weltrettung.
    -„Koalition der Ignoranten“

    Na mein Freund, biste nu von „Klimaretter“, „Klima der Gerechtigkeit“ oder Greenpeace……….naja, eigentlich interessiert mich das nicht wirklich aber Deine Argumentation lässt schon mal tief blicken.

    Sammel schon mal die Steine, die wirste demnächst für Deine nachhaltige Erdhöhle brauchen, wenn Du dann endlich die Konsequenzen aus Dein Gebabbel ziehst.
    MfG

  110. Ach Heinz

    noch ist der Teersandsprit nicht durch den Bundesttag.

    Also Steine einpacken.
    Gruß

  111. Steinzeit,
    diese Studie macht Ihnen ja wirklich zu schaffen. 😉

    Klammern Sie sich nur an Ihr Weltbild, es will Ihnen doch keiner wegnehmen.
    Sie sollten aber zur Kenntnis nehmen, dass Shale Gas Boom und Teersande gänzlich ohne Subventionen auskommen, dazu noch die Energiepreise seit 2008 halbiert in den USA und sogar in den USA die CO2 Emmisionen um 7% senkten. Letzteres ist zwar unwichtig aber noch gibt es ökologistisch eingerichtetes massenhysterisches Zwangsdenken. Letztlich wird auch in England davon nur eins bleiben. Matt Ridley sagte, das größte Windrad sollte stehen bleiben, als Denkmal für den Wahnsinn der Menschheit 😉

    The winds of change

    Hinweis, Sie sind falsch eingewiesen, natürliche Ressourcen werden nie alle oder ist sowas schonmal passiert?

  112. So, Tritium, da Steinzeit ja so ein Genie in Sachen Historie ist, übernehme ich mal; es ist zwar OT, aber es muss sein:

    Klar, beim Irak ging es darum (wahlweise ankreuzen): Das Öl, George Junior will seinen Vater rächen, Kreuzzug gegen den Islam.

    Dass der Irak Massenvernichtungswaffen besessen hat und einsetzte, dürfte doch bekannt sein. Und dass sich Saddam jahrelang weigerte, sich der UN-Inspektion zu stellen, wohl auch.

    Also zu den Fakten:

    Der amerikanische Kongress hat den US-Präsidenten im Herbst 2002 in einer Resolution (Public Law 107 -- 243 -- Authorization for Use of Military Force Against Iraq Resolution of 2002) ermächtigt, das Saddam-Regime mit militärischer Gewalt zu beseitigen. Es gab in dieser Resolution nicht nur einen Grund (Massenvernichtungswaffen), sondern 22 Gründe. Die Resolution wurde in beiden Kammern des Kongresses mit großer Mehrheit verabschiedet. Im Repräsentantenhaus mit 296 zu 133 Stimmen und im Senat mit 77 zu 23 Stimmen.

    Alle führenden Repräsentanten der Demokraten stimmten für diese Resolution. Das sagte die jetzige Aussenministerin Hillary Clinton zur Begründung ihrer Ja-Stimme:

    “It is clear, however, that if left unchecked, Saddam Hussein will continue to increase his capacity to wage biological and chemical warfare, and will keep trying to develop nuclear weapons. Should he succeed in that endeavor, he could alter the political and security landscape of the Middle East, which as we know all too well, effects American security.”

    In den deutschen Medien war es natürlich nur ein „Bush-Krieg“; wie es nur den Texanern im Blut liegt. Unterschlagen wird, dass auch Billy-Boy nicht der Friedensengel war (und an Bushs Stelle wohl genau so gehandelt hätte).
    Ein paar Sätze aus der “State of the Union Adress” von Präsident Bill Clinton aus dem Jahre 1998:

    “Together we must also confront the new hazards of chemical and biological weapons, and the outlaw states, terrorists and organized criminals seeking to acquire them. Saddam Hussein has spent the better part of this decade, and much of his nation’s wealth, not on providing for the Iraqi people, but on developing nuclear, chemical and biological weapons and the missiles to deliver them. The United Nations weapons inspectors have done a truly remarkable job, finding and destroying more of Iraq’s arsenal than was destroyed during the entire gulf war. Now, Saddam Hussein wants to stop them from completing their mission. I know I speak for everyone in this chamber, Republicans and Democrats, when I say to Saddam Hussein, ‘You cannot defy the will of the world’, and when I say to him, ‘You have used weapons of mass destruction before; we are determined to deny you the capacity to use them again.’”

    Was war der Irak unter Saddam? Ja, ein Konzentrationslager über der Erde und ein Massengrab darunter.

    Well done, Marines

  113. @ Steinzeit # 108:

    hab noch Steine übrig

    Argumentativ sind das allenfalls Wattbäuschchen. Nicht der Rede wert, tut mir leid.

    Und passen Sie auf Ihr Glashaus auf.

  114. @Onkel Heinz #109

    Für mehr Klimaradikalismus!

    ….mit dem Klima-Wachtturm in der Hand – unbeirrt rufen Gerechtigkeitsapostel wie die AusgeCO2hlt-Sekte das „Ende des Kapitalismus” aus:

    Unsere Perspektive: Energiedemokratie

    Der Kampf für eine gerechte Gesellschaft muss konkret werden und der Energiesektor ist das fossil-atomare Herz des Kapitalismus.

    Ein weiteres Beispiel lupenreiner ausgeCO2hlter Dreckspropaganda:

    RWE ist der dreckigste Energiekonzern Europas.

    Dazu passt dann auch dass der RWE-Manager Dr. Fritz Vahrenholt mit seinem klimaskeptischen Buch „Die kalte Sonne“ den Klimawandel in dem Maße relativiert, dass wir uns noch ruhig Zeit lassen können und die Bild titelt „Die CO2-Lüge. Stoppt den Wahnwitz mit Solar- und Windkraft“. Das Ziel dieser ideologischen Mobilmachung im wissenschaftlichen Deckmäntelchen ist es den Prozess der Energiewende deutlich abzubremsen, um so Marktanteile für den Monopolisten RWE zu erhalten. Dagegen hilft nur praktischer Widerstand, eine konsequentere Fortführung der Energiewende und die Abwicklung von RWE, bei der die Gesellschaft nicht auf den Kosten sitzen bleibt.

    „Dagegen hilft nur praktischer Widerstand”.

    What next? Bomben auf Neurath? Vielleicht können ja für die Vorarbeiten schon mal die Castorschotterer einspringen, fürs Strommasten umsägen finden sich sicher noch’n paar abgehalfterte RAF-Opas, die den selbsternannten „Energiedemokraten” mit Rat und Tat zur Seite stehen können.

    ….und je mehr radikalisierte nützliche Idioten hinzugewonnen werden, umso lauter wird das Gezeter nach der Abschaffung des bösen Kapitalismus ….da werden sich auch die Ewiggestrigen freuen, neue Verbündete auf dem „Weg zum Kommunismus” an ihrer Seite zu wissen.

    ……ach ja, noch was: „Steinzeit” – der Name ist Programm.

  115. @Steinchen

    Wat nu, haste ein paar belastbare Zahlen für den Energieverbrauch bei der Teersand-Ölproduktion oder nicht?
    Ach übrigens „Steine“ ……..eignen sich auch ganz toll um verärgerte Bundesbürger ein Ventil für ihrer Aggressionen bezüglich Strompreisanstieg zu geben………….die Zielscheiben auf so manch Dach ist einfach zu groß und zu verlockend.

    Ach übrigens……bevor die Überreste der schnöden Kaggevergaser als Dünger auf die Felder darf, muss das Zeuch erstmal thermisch desinfiziert werden…..bei 70°C, aber da fließen ja Subventionen, ansonsten würde sich der Scheixx nicht lohnen.
    H.E.

  116. #114

    Der Kampf für eine gerechte Gesellschaft muss konkret werden und der Energiesektor ist das fossil-atomare Herz des Kapitalismus.

    Das stellt die Tatsachen gerade auf den Kopf. Die allgemeine Verfügbarkeit fossilen Kraftstoffs mit hoher Energiedichte hat einen wesentlichen Beitrag zum individuellen Wohlstand und zur Demokratisierung im 20. Jahrhundert geleistet. Weil Otto Normal ebenso mit dem Auto hinfahren kann, wo er will, und sogar Flugreisen um die Welt machen kann, ist er nicht mehr Mensch zweiter Klasse wie früher, als die Herrschaft mit dem Sechsspänner spazierenfuhr und die große Mehrheit einmal im Jahr zur Kirmes in die nächste Stadt laufen durfte.

    Wenn demnächst Benzin unerschwinglich und Energie generell Mangelware wird, wenn wieder der Großgrundbesitz für Wind- und Bakterienfarmen der wirtschaftliche Grundfaktor wird, dann werden wir uns mit der Demokratie wieder so schwer tun wie das 18. Jahrhundert.

  117. Das ist doch mal ne Antwort.
    Die USA entscheidet wer Angegriffen wird.
    Vor allem warum,wann,wie und womit.
    Gruß an alle hier
    es ist doch nur BLABLA

    @Heinz
    http://altenergysources.webs.com/oilshaletarsands.htm
    Energy returned on energy invested EROI

  118. @116

    Komplett richtig. Wir teilen die gleiche Angst vorm versiegen der Ölquellen.
    Nur ich glaube nicht an eine Studie nur weil Sie im Netz überall zu finden ist.

    Gruß

  119. @Flumi

    Die allgemeine Verfügbarkeit fossilen Kraftstoffs mit hoher Energiedichte hat einen wesentlichen Beitrag zum individuellen Wohlstand und zur Demokratisierung im 20. Jahrhundert geleistet.

    …das gleiche gilt für die Energieerzeugung aus Kernkraft. Trotzdem ist der Chip in den Köpfen der meisten Leute drin, „den gierigen Atommultis käme es doch NUR auf Maximalprofite an” – das gelte natürlich genauso für die „Kohle- und Ölmultis”! Dass jene bisher in entscheidender Weise zur Erhöhung des Lebensstandards jedes einzelnen Bürgers beigetragen haben, wird dabei konsequent ausgeblendet. Bezeichnenderweise kommen dieselben Leute jedoch nie auf die Idee, ebensolche Vorwürfe an die Adressen der NIE-Erzeuger und -profiteure zu richten.

    Das zeigt, wie sich die jahrelange ökologistische Gehirnwäsche durch Politik, Bildung und willfährige Medien auf die Wahrnehmungsfähigkeit einer ganzen Gesellschaft ausgewirkt und zu kollektivem Tunnelblick geführt hat.

    Weil Otto Normal ebenso mit dem Auto hinfahren kann, wo er will, und sogar Flugreisen um die Welt machen kann, ist er nicht mehr Mensch zweiter Klasse wie früher, als die Herrschaft mit dem Sechsspänner spazierenfuhr und die große Mehrheit einmal im Jahr zur Kirmes in die nächste Stadt laufen durfte.

    …..genau das ist den Eliten offenbar der größte Dorn im Auge: dass der Pöbel heute in gleicher Weise Lebensqualitäten wie z.B. individuelle Mobilität genießt wie die Elite – die sich durch fast nichts mehr – nicht einmal mit Statussymbolen – vom Pöbel abheben kann (jeder Fliesenlegermeister kann heute Cayenne oder Q7 fahren) und sogar noch dieselben Straßen benutzen muss wie der Pöbel.

  120. #117

    Gruß an alle hier
    es ist doch nur BLABLA

    …..das typische Troll-Geschwafel, wenn man eigentlich nix zu sagen hat.

  121. @Steinchen #117

    Aha…..von 1,5 : 1 bis hin zu 7:1 ist also der Erntefaktor……..na dann rechne mal durch, wie das bei Biosprit und Bio-Gas ist, dann wird Dir richtig übel.
    Naja, das eine sind Genossenschaften mit Großtechnik und Mega-Düngereinsatz und dat andere umweltversauende Kapitalistenschweine, man biege sich die Welt zurecht, wie sie einem gefällt.
    Mach ruhig…….die Welt dreht sich weiter, trotz euch grünen Bessermenschen.

    H.E.

  122. @Tim

    Ihhgittigitt, da kommen in mir Erinnerungen auf, so wie die kleinen Klimarebellen mit einen demokratischen Staat umspringen wollen, hat das so ein Geschmäckle von „Kauft nicht beim Juden“ oder „nieder mit dem menschenverachtenden Imperialismus“………..

    Nun ja, zumindest ist die Solarindustrie dermassen am jammern, das die ZEIT sich zu einem ergiebigen Lobbyistenartrikel hinreißen liess.

    Brüder, zur Sonne, zur Neuheit!

    Voigt hat lange für eine Einspeisevergütung gekämpft, die jedem mit einer Photovoltaikanlage ermöglicht, seinen Sonnenstrom zu garantierten Festpreisen zu verkaufen. Er schrieb Papiere, saß auf Podien und ging zum Lunch mit Politikern. Als sich immer mehr Solarvereine für kommunale Einspeisevergütungen einsetzten, gründete er 1996 Solon, gemeinsam mit Mitgliedern des sozialistischen Ingenieurkollektivs Wuseltronik, die von Kreuzberg aus gegen die großen Stromkonzerne kämpften.

    Schön wenn se freimütig zugeben wie die Sache damals gelaufen ist. Ganz lustig wird aber folgender Satz….

    Aber das ist eine verlorene Schlacht, meint Voigt. Aus ihm, dem langhaarigen Öko, der zwei Jahre lang im Baumhaus lebte, um gegen die Frankfurter Startbahn West zu demonstrieren, ist ein Unternehmer geworden, der im braunen Bentley durch Berlin fährt.

    Was dem Asbeck sein Maserati ist dem Voigt sein Bentley…………….vom Öko zum Kapitalisten, der wie alle anderen die Konkurrenz bekämpft (RWE und co.) um sich selber die fette Kohle in die eigene Tasche zu häufeln.
    Tja, und nun basteln se an Speicherlösungen mittels Akku, um demnächst auch damit noch dicke Knete zu machen, natürlich ökosozialistisch abgenickt von Typen die von Technik auch keine Ahnung haben.
    Kein Wunder also, das unsere geliebte Heimat so vor die Hunde geht….
    H.E.

  123. @Onkel Heinz

    ….so so, Herr Voigt möchte also mit Younicos »die erneuerbaren Energien in ein neues Marktmodell überführen«.

    Allzeit bereit

    Für die Regelung von Netzen haben wir Natrium-Schwefel-Batterien (NaS-Batterie) vorgesehen. Sie verfügen über eine hohe Speicherkapazität und können ihre volle Leistung in Sekundenschnelle zur Verfügung stellen. Dadurch ist diese Technologie besonders geeignet, die erneuerbaren Energien zu unterstützen. Hinzu kommt, dass Natrium und Schwefel auf der Erde ausreichend vorhanden sind. Das macht ein Versorgungssystem mit dezentralen erneuerbaren Energien ohne konventionelle fossile Kraftwerke zukünftig in großem Maßstab möglich.

    ….lange net mehr so gelacht.

    sozialistisches Ingenieurkollektiv Wuseltronik

    …hi hi, VEB Wuseltronik, der Name sagt ja bereits alles. Kompetenz bis in die letzte Ritze, das sieht man schon auf der „Unternehmenswebsite”.

    Lies doch auch mal den interessanten Artikel von Calimero:

    E-Opel darf nicht sterben!

    …..Also bisher haben wir in die Pleite gewirtschaftete US-Bauherren, heulende Heizungsbauer mit nicht nachhaltig genug gefördertem Geschäftsmodell, die Subventionskonkurrenz der Autoschmiede und bankrottierende deutsche Fotovoltaiker. Nebenbei noch ausgenommene deutsche Stromkunden -- aber die zählen ja nicht -- bluten sie doch für eine grüne Sache.

    So ist das wohl, wenn man Wirtschaft lenken will. Nie macht man alles richtig, und irgendwer ist immer der Dumme.
    Richtig dämlich wird es aber, wenn man nicht nur lenken, sondern etwas auf ein neues Zukunftsziel hin ausrichtet, auf welches der Markt der Milliarden Teilnehmer von selbst partout nicht kommen will. Das könnte man dann z.B. Energiewende nennen, oder „zukünftige Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern“.

    Dazu „fördere“ man Unsinn, wie teure Zufallsenergie, bis er der Wirtswirtschaft und deren Kunden zu den Ohren rauskommt. Anschließend erst mache man sich Gedanken, wie man den Kram wieder passend in die Landschaft bekommt, und brüte so lustige Sachen aus, wie die, einfach mal ungefragt ein skandinavisches Land überfluten zu wollen. Sollte das in absehbarer Zeit nicht durchsetzbar oder technisch möglich sein, fange man an, das fehlende Groß-Wasserspeichervolumen durch Millionen private Elektroautos zu ersetzen….

  124. #122. Heinz Eng

    Geplant sind zehn Megawatt Windanlagen und ein Megawatt Photovoltaik; vor allem aber drei Megawatt Natrium-Schwefel-Batterien, die den Wind- und Solarstrom speichern.

    Hallo heinz,

    ein Auszug aus deinem verlinkten Artikel in der „Zeit“. Hast Du schon mal was von Natrium-Schwefel-Batterien gehört?
    Ich kann mir jetzt nix so richtiges darunter vorstellen.

    Gruß
    karl.s

  125. Hier wundert mich noch nichts über abiotische Ölentstehung gelesen zu haben.

  126. @Onkel Heinz

    ….noch wat aus’m Haus des Bentleyfahrers.

    Wir wollen endlich CO2-frei sein!

    Am 2. Juli 2009 haben wir unsere Energieautonome Republik Younicos proklamiert. Bei diesem Staatsakt haben wir nicht nur unsere Netzunabhängigkeit erklärt, sondern auch den Beginn eines neuen, CO2-freien Zeitalters eingeleitet. Denn unser Staatsziel ist es, erneuerbaren Energien zum Durchbruch zu verhelfen – indem wir effiziente Speicher ans Netz bringen und damit eine Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Energien ermöglichen.

    ….na denn, Herr Voigt: schon mal das Atmen einstellen….. und vor allem: Net mehr so viel koksen!

  127. @Carl M.

    Ich wollte seine Einschätzung, nicht die von Hillary oder Bush oder des gesamten Representantenhaus.
    Well done.
    Für Dich die Frage:
    Was ist der Unterschied zwischen 10000 toten Amerikanischen Soldaten und 10000 irakische Zivilisten.
    Immer noch well done
    Als Anmerkung. I love America.

  128. #123. Tim Hardenberg

    Lies doch auch mal den interessanten Artikel von Calimero:

    E-Opel darf nicht sterben!

    wirklich klasse Artikel, insbesondere auch der Absatz

    Könnte es eventuell sein, dass man bei GM schon neuere Pläne der Bundesregierung vorzuliegen hat, nach denen hierzulande eine Mischförderung aus Abwrackprämie für Verbrennungsmotor-Fahrzeuge plus einer quersubventionierten Garantievergütung für den Strombezug von E-Autos angedacht sein soll? Vielleicht irgendwelche Gelder, die man bei der Solarförderung jetzt einzusparen gedenkt?

    Denkbar wäre hier ja alles. Energiewende muss ja sein, Träume dürfen sich nicht als solche entpuppen und Blasen nicht platzen. Auch wenn CO2 nun nicht mehr sakrosankt ist, und Peak Oil auch noch abgesagt wird …

    karl.s

  129. @Karlchen.S #124

    Den Manne kann geholfen werden…..
    http://de.wikipedia.org/wiki/Natrium-Schwefel-Akkumulator

    Eine Natrium-Schwefel-Zelle, abgekürzt NaS, ist ein wiederaufladbarer Akkumulator, eine sogenannte Sekundärzelle. Gegenüber anderen Akkumulatortypen werden statt eines flüssigen Elektrolyten ein fester Elektrolyt und flüssige Elektroden eingesetzt und für den Betrieb werden hohe Betriebstemperaturen im Bereich von 270 bis 350 °C benötigt. Sie zählt damit zu der Gruppe der Thermalbatterien. Obwohl dieser Akkutyp schon Ende der 1970er Jahre entwickelt wurde, erlangten Natrium-Schwefel-Akkumulatoren, primär aufgrund des aufwändigen Temperaturmanagements, bis auf Spezialbereiche keine weitreichende wirtschaftliche Bedeutung.

    Joo, und mit 120 -226 Wh/Kg Speicherkapazität ist dat ja nun auch kein Akku der mich aus dem Sofa reißt…..

    Wird diese für den Betrieb nötige Heizenergie der Selbstentladung zugerechnet bzw. die Heizleistung dem Akkusystem entnommen, liegt eine hohe Gesamtselbstentladung vor. NaS-Akkus eigenen sich daher nur zum kurzfristigen Speichern von Energie……

    Empfindlich gegen Tiefenentladungen, Lade/Entladezyklen abhängig von Entladetiefe, benötigte Heizenergie………ehrlich gesagt nicht dat gelbe vom Ei, weswegen sich diese Dinger auch net großflächig durchgesetzt haben, Plus dem Risiko das mal dat geile Natrium in die Umwelt gelangt………dann noch etwas Wasser und Du hast ein nettes Feuerchen.

    Übrigens, war diese Firma nicht eine Tochter von SOLON?
    H.E.

  130. #129. Heinz Eng,

    Danke Heinz für Deine schnelle und ausführliche Antwort. Ich glaube, da hat Bentley-Fahrer Voigt wohl auf das falsche Pferd gesetzt!

    Übrigens, war diese Firma nicht eine Tochter von SOLON?

    hier die Antwort.

    Let the fossils rest in peace“, lasst die Fossilen in Frieden ruhen – so lautet das Motto der jungen Firma Younicos draußen in Adlershof. Ein Fossil ist der rührige Physiker und Arztsohn Alexander Voigt aus dem Hessischen gemessen an Lebensjahren noch nicht. Im Gegenteil! Ein wacher und kluger Kopf von 46 Jahren, der etwas bewegen und verändern will. Aber sehr erfahren im Geschäft mit den Erneuerbaren und der Sonne ist er schon. Als Mitbegründer der Berliner Solon 1997 und deren CEO von 2001 bis 2006 sowie Mitgründer der Q-Cells AG hat er mitbekommen, dass man selbst in anerkannten Wachstumsfeldern beim Wachsen stolpern kann. Nun sitzen sie mit 30 ihrer 40 Mitarbeiter noch unter dem solarzellengespickten Dach des supermodernen, imposanten Solon-Gebäudes, aber sie sind eine unabhängige AG, erst 2008 mit Privatkapital gegründet.

    und großspurig tönt man dort

    Das Projekt Graciosa

    Graciosa, „die Liebliche“, ist die zweitkleinste der Azoren-Inseln und hat etwa 4.500 Einwohner. Die Versorgung der Azoren-Insel Graciosa mit erneuerbaren Energien ist das erste Projekt, dessen Realisierung in unserem Inselteststand in Adlershof vorbereitet wird. Dort haben wir die elektrische Versorgung der Insel im Maßstab 1:3 nachgebaut. Hier werden auf Basis von hochaufgelösten Messdaten der Insel – Windgeschwindigkeit, Solarstrahlung und Lastkurven – Erzeuger und Verbraucher in Echtzeit simuliert, um so die künftige Energieversorgung der Insel maßstabsgetreu zu erproben.

    Ab 2011 soll die Realisierung des Projekts beginnen. Wenn das Projekt 2012 abgeschlossen ist, wird kein Öltanker mehr die Insel auf seiner Route anfahren müssen. Mit einer Mischung aus Wind- und Solarenergie, ergänzt durch Energiespeichersysteme und ein Backup-System, das mit vor Ort erzeugtem Pflanzenöl betrieben werden soll, kann die Insel Graciosa künftig ihre eigene Energie CO2-frei erzeugen.

    Mit dem Projekt Graciosa treten wir den Beweis an, dass eine stabile Energieversorgung, die auf regenerativen Energien beruht, schon heute umsetzbar und über die Lebensdauer wirtschaftlich ist.

    wir werden das mal verfolgen.

    gruß
    karl.s

  131. @admin

    HILFE, irgendwie ist meine Antwort auf #129. Heinz im Nirvana verschwunden.

    karl.s

    [Keine Ahnung, warum der Spam-Filter manchmal so reagiert. Ich habe den Kommentar jetzt freigeschaltet. MfG, Rudolf Kipp]

  132. @admin

    meine Antwort auf #129 is auch wech!

  133. @admin #132

    …..schmeiß den versenkten Beitrag weg, ich sehe gerade, dass Karl Seegert parallel und quasi identisch geantwortet hat.

  134. Ganzer Artikel hier
    http://www.3sat.de/page/?source=/hitec/142766/index.html

    Dudley Herschbach, Nobelpreisträger, Chemie:
    „Es gab bereits sorgfältige Untersuchungen aller Moleküle, die im kommerziell geförderten Erdöl vorkommen. Da gibt’s Moleküle, die eindeutig biologischen Ursprungs sind, aber auch welche, die mit Sicherheit nicht biologischer Natur sind. Solche Analysen beantworten die Frage nicht. Außerdem -- Wenn das Öl in der Tiefe ohne biologische Prozesse entsteht -- auf dem Weg nach oben gibt es Bakterien, die sich vom Öl ernähren. Wir wissen, dass Bakterien in vielen Kilometern Tiefe vorkommen. So könnten biologische Spuren so oder so ins Öl gelangen.“

    Bei allen Zweifeln an dieser Methode, auch im Westen liegen viele Ölfelder nahe brüchiger Gebirgszonen. Wenn es bereits offiziell heißt, dass die Weltreserven zurückgehen und Ölkonzerne weiter Milliarden für immer geringere Mengen Öl investieren -- weshalb geht bis heute kein westlicher Ölkonzern zumindest eine Forschungs-Kollaboration mit den russischen Forschern ein?

    Sind wir auf SchieferGas-Öl angewiesen? Und Nochmal muss diese Umweltverschandelung sein?
    Das Thema ist vielsichtiger als diese nur in eine Richtung zielende Citgroup These.

    Gruß
    Steinzeit
    hab immer noch Steine (ein paar behalt ich aber für mein Glashaus)

  135. Der Preis in Deutschland hat gegenüber dem britischen um vier Euro je Megawattstunde zugelegt, gegenüber dem skandinavischen sogar um sechs Euro

    .

    Die Energiewende wirkt.

  136. @Steinchen

    Hmm, Deine Aversion gegen dat Öl in allen Ehren, haste schon mal mitbekommen was die Erneuerbaren zukünftig an Resource verschlingen werden?
    Ach übrigens, mit Erdgas kann man auch jede Menge feiner Sachen machen, einfach mal die anwesenden Chemiker befragen.

    PS. Hmmm, kann es sein das Du hier ein Fass nach dem anderen aufmachen willst, von abiotischem Öl hat nämlich von uns keiner gelabert und auf den Rest gehst Du auch nicht sehr intelligent ein.
    H.E.

  137. @Carl.M

    „Ich sehe in jedem Bereich der Energiewende preistreibende Effekte“, sagte Hildegard Müller, Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, dem „Handelsblatt“. Die Energiewende werde „die Bürger über viele Jahre finanziell in die Verantwortung nehmen“.

    EEG-Umlage, Netzausbau, Speicher, Smart-Grid samt 19% Märchensteuer, joooo dat wird uns noch verdammt teuer zu stehen kommen.
    Wieder ein kritischer Artikel, die häufen sich langsam janz schön in den Medien…….ob dat an der „kalten Sonne“ liegt?
    MfG

  138. #131. Danke Herr Kipp 🙂

  139. Wieder ein kritischer Artikel, die häufen sich langsam janz schön in den Medien……

    Hallo Heinz,

    da bin ich mir sehr sicher -- und dies in breiter Themenfront. So zum Beispiel häufen sich die Berichte über den berühmt-berüchtigen Speerkassierer, der bekommt im TV-Boulevard so langsam die Prominenz eines Schuldnerberaters und Gerichtsvollziehers. Dann die exotischen Meldungen: Mutter und Tochter noch gerade gerettet -- in Meck-Pomm. Was war passiert? Der Betrieb eines abgasdefekten bezinbetriebenen Notstromgerätes hätte die beiden beinahe eingeschläfert (natürlich in einem Haushalt, wo der Strom gesperrt war).

    Dann im Rotfunk WDR, regionales TV-Fenster: Tatsächlich ein Bericht über Strom-Mikroausfälle in einem Alu-Walzwerk; O-Ton des Betriebsleiters: Diese Vorfälle häufen sich, Walzstraße stoppt, ein Ausfall kostet schlicht 10.000 Euronen. Verlautbarung der Bundesnetzagentur: Am Netzbetrieb kann das nicht liegen (natürlich nicht 😉 ).

    Das sind für mich langsam Frontberichte, die an die Nachkriegszeit erinnern.

  140. @Heinz Eng

    Jetzt reichts. Hier geht es doch um Öl oder?
    Der Titel ist “Der Tod der Peak-Oil Hypothese”
    Verzeihung oder geht es nur um Selbstbweihräucherung. Es ist also so wie wir es sagen. Selbst mal denken!
    Informieren Sie sich über Öl. Ich hab keine Aversion gegen Öl, nur gegen den alt bekannten Satz Drill Baby Drill nur eben anders verpackt. Mal kurz nachdenken täte hier gut und Tschüss.

    Grüsse an die Ahnungslosen

    Ja ich weiß besser Bescheid und bin zumindest informiert

  141. Upps, so schreibt man „Sperrkassierer“

  142. Wieder ein kritischer Artikel, die häufen sich langsam janz schön in den Medien…….ob dat an der “kalten Sonne” liegt?

    Nö.
    Einfach am Hype-Cycle
    Die Energiewende bewegt sich ins Tal der Enttäuschungen und das wird sogar noch Fahrt aufnehmen. Sollte die Verfassungswidrigeit des EEG auch nur in Teilen bestätigt werden (siehe heutige Nachrichten) könnte es sogar zu einem ziemlich freien Fall kommen. Denn dann wird das ganze Modell zwangsläufig in der Diskussion von Grund auf in Frage gestellt.
    Die ‚kalte Sonne’ist nur ein Symptom. Allerdings ein sehr bemerkenswertes 🙂
    Aber dieses Buch erschien, weil die Zeit dafür reif war.

    Nebenbei: Das stabile Plateau der Produktivtät kann natürlich überlall liegen, auch nahe der Nullinie. Entscheidend ist tatsächlich die gedämpfte Sinusschwingung als stets wiederkehrendes Muster der öffentlichen Wahrnehmung.

  143. Ja ich weiß besser Bescheid und bin zumindest informiert

    Sicher, sicher,….*Kopfstreichel*
    Und jetzt geh‘ doch zum Spielen bitte in den Off Topic.

  144. Der Schuldige ist auch schon gefunden 😉

    Die Politik ist dem Ausstieg nicht gewachsen

    Töpfer der heimliche Führer der Energiewende 😉
    Erst wenn sie besoffen sind, halten sie die Wende für möglich;-)
    Ein PSW im Schwarzwald, kann denen mal jemand sagen, dass wir Deutschland zur Badeseenlandschaft ausbauen müssen 😉 Wohin bauen wir die anderen tausend Badewannen?
    Die Thüringer Wald Stromleitung solls sein, wenn sie fertig ist, wird auch nur ein Gas KW runtergefahren, wenn der Windstrom zufällig in Bayern ankommt 😉

  145. #142. Tritium

    Nebenbei: Das stabile Plateau der Produktivtät kann natürlich überlall liegen, auch nahe der Nullinie.

    Das Produktivitätsplateau der NIE`s wird wohl tendenziell sehr nahe der Nullinie liegen, wenn das Tal der „Tränen“eines Tages mal durchschritten sein sollte. Mehr als eine Nische, vielleicht auch zwei, werden diese Technologien nicht besetzen. Das kann sogar ein Sägewerkarbeiter an einer Hand abzählen 😉

    karl.s

  146. @Rassbach #144

    …kann denen mal jemand sagen, dass wir Deutschland zur Badeseenlandschaft ausbauen müssen….

    …. vielleicht steigt ja monte mare als Investor mit ein….

  147. @Steinchen

    Ohh, gibste schon auf?
    Geben Deine Hochglanzkataloge von GP und sonstigen nix anderes mehr her?
    Hast Du nicht mit abiotischen Öl angefangen, wovon hier nirgendswo die Rede war?

    Ick bin ooch informiert, Drill Baby drill, und zwar bei Geothermie.
    Rate mal wat die da an Zeuch reinpumpen, wenn die wärmetragenden Gesteinsschichten nicht porös genug sind um genügend Energie absaugen zu können?

    Tja, guck der Realität ins grausame Angesicht, wenn was in der Erde schlummert, holen wir es auch hoch…….da können sich alle Grünlinge auf den Kopp stellen und mit den Beenen Fliegen fangen, es wir trotzdem gemacht.
    In der Lausitz wird nach Öl gebohrt und demnächst das Kupfer hochgeholt, selbst wenn ein paar fanatische West-Import-Demonstranten kurz mal ne´ Welle machen, es passiert trotzdem.
    Wenn die USA gedenken sich energetisch unabhängig zu machen, dann machen die dat auch, wenn China gedenkt sich weiterhin alle 10-12 Tage ein Kohlekraftwerk hinzupappen, dann machen die dat einfach……und wenn dagegen ein paar dekadente deutsche Grünbesudelte protestieren……..dann interssiert es keine Sau auf der Erde.
    Ihr nehmt Euch unheimlich wichtig, weil das wahrscheinlich den einzigen Sinn in Euren erbärmlichen und gelangweilten Leben bringt, ihr seid wie die Zeugen Jehovas, lästig und immer bestrebt andere Menschen bekehren zu müssen.

    Sorry, ick will weder religiös noch ökologisch bekehrt werden, merkt Euch* das endlich !

    *) alle Weltenretter, Klimawandelhyper, fachfremde Energiewendlinge + sonstige Irre

    Und Tschüß, drück erstmal die Schulbank und dann sammel noch ein paar Jahrzehnte Lebenserfahrung, dann darfste hier auch mal dick auf die Kagge hauen.

    Habe die Ehre
    Heinz Eng

  148. @Rassbach #144

    Wat für geiler Artikel beim Ciecero, Hut ab.

    Eine Anfrage von Cicero an den in dieser Sache zuständigen Bundesumweltminister, ob die Erneuerbare-Energien-Umlage den Strompreis künftig noch weiter in die Höhe treiben werde, beantwortete dessen Pressesprecherin wie folgt: „Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass Ihre Fragen an Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen nicht beantwortet werden.“ Begründung? Fehlanzeige.

    Hihi, der muss wohl heimlich bei uns mitlesen und Tritiums Aufstellung (EEG-Vorhersagen seit 2005) gefunden haben, nun trauen se sich nicht mehr konkrete Ausssagen zu machen, weil se sowieso IMMER danebenliegen.

    „Komplexitätsfalle“

    Tja meine Damen und Herren, wenn Ethikkommissionen aus Soziologen und Pfaffen was beschließen, ist ja wohl jeden klar, das die Energiewende im unfinanzierbaren Chaos enden wird, weil diesen Leuten einfach jegliche Fachkenntnis abgeht und weil diese Leute auf Studien gehört haben, dessen Hersteller sehr oft das Blaue vom Himmel heruntergesponnen haben (siehe Norwegen als Speicherland).

    Jeder hat sein kleines Schärflein beigetragen um sich anschließend der nötigen Aufträge versichert zu sein, einige haben direkt in die Gesetzgebung (EEG) mit ihren gierigen Wurschtfingern rumgerührt………..aber niemand hat gefragt wer das ganze energetische Elend am Ende finanzieren soll, nöööö, argumentativ hat man sogar die bekämpft, die diesen Schrott am Ende realisieren sollen, die Energiewirtschaft.

    Nu stehen se vor ihrem E-Wende-Scherbenhaufen und wissen nicht wie sie es dem Volk verklickern sollen, das diese Menschen am Ende für diese „Idee aus dem Irrenhaus“ dann 50 -100 Cent/kWh für ihren Strom blechen müssen.

    Seit 2008 prädige ick dat schon, seit 2008 konnte jeder halbwegs intelligente Mensch dieses Chaos vorhersehen……..und?
    Die kleine rotzgrüne Minderheit hat sich durchgesetzt und der Rest des obrigkeitshörigen Dummvolkes zahlt jetzt die Rechnung für etwas, das nie funktionieren wird.
    Ach wozu reg ich mich eigentlich uff, es kommt wie es kommen muss, nur möchte ich dann nicht in der Haut einiger gewisser Mitmenschen stecken, wenn es zum großen Knall kommt.
    H.E.

  149. Heinz,
    da habe ich auch einen Kommentar hinterlassen, sie scheinen aber noch darüber zu beraten, ob sie ihn veröffentlichen können, bisher taten sie es aber ich wage mich auch immer weiter vor 😉

  150. Hallo Heinz,

    genau USA und China können das, Russland auch. Deutschland eben nicht, du Schlaumeier. Du bist halt typisch deutsch. In Deutschland gibt es kein Nenneswerten Ressourcen(Vergleich USA China Russland, geschweige Arabischer Raum). Du hast Lebenserfahrung, leider die falsche. Eigentlich biste ein Snop (schriebt man das so)
    In good old Germany brauchen wir Atomkraft. Wenn man hier nicht sofort gegen die Ernergiwende schreibt ist man linkgrünradikal. Das ist eben deutsche Überheblichkeit. Dann werden die Marines gelobt oh mann oh mann. Man musste für Saddam gleich ne ganze Armee schicken um den loszuwerden.

    Just smart enough to run the machine.

  151. Joo, RWE bricht der Gewinn ein und meine „Lieblingsfreunde“ von Juwi ham den Staatsanwalt an der Backe.

    Die Öko-Industriellen

    Die Bauernsöhne Matthias Willenbacher und Fred Jung schufen die Firma Juwi, einen Projektentwickler für Ökostrom-Kraftwerke. Gemeinsam profitieren sie von der Energiewende, mit dem Umsatz aber wachsen auch die Probleme. …..

    …Die Politik fragt sich, ob Konzerne aus der Öko-Branche gefördert werden müssen, die Bürger klagen über zu viele Windräder. Und nicht jeder der neuen Mitarbeiter ist ein Musterknabe. Einer aus Erfurt etwa soll mit Geld bei Genehmigungen nachgeholfen haben. Juwi bestreitet das, bestätigt aber die jüngsten Ermittlungen.

    Während man ständig das Mantra der „gierigen Energiekonzerne“ herunterbetet, backt man seine eigenen Brötchen schon mit Milliarden.
    Zur Erinnerung, die Jungs haben auch das Energiekonzept 100% EE für Baden-Würtenberg geschrieben, das dann am Ende in leicht abgewandelter Form der SPD in Hessen zum Sieg verhelfen sollte.
    Ach übrigens, Schmiergelder an Kommunen oder Einzelpersonen sind Gang und Gäbe bei den windigen Typen, am Ende zerfetzt es meist ganze Dörfer, die einen gewinnen und die anderen dürfen dann 20 Jahre lang die Miefquirle ertragen.
    H.E.

  152. Absolute Lesepflicht……….da hat sich eine fleissige Bürgerinitiative viel Arbeit gemacht und Unfälle der ach so tollen Biogasanlagen gesammelt.

    Ergebnis Internetrecherche zum Thema Unfälle und Störfälle in Biogasanlagen: Stand 7. November 2011

    Ein paar kleine Beispiele gefällig?

    2005.11.10 Zeven 4 Tote, ein Schwerverletzter -- hochgiftiges Gemisch aus Ammoniak, Schwefelwasserstoff und Kohlendioxid hatte sich in großer Menge gebildet.
    2007.04.12 Feuchtwangen Biogasanlage explodiert – 2 Schwerstverletzte
    2007.06.15 Jöhlingen Verpuffung in Biogasanlage – zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden
    2008.05.22 Kogel Brand in Biogasanlage – Ort knapp an der Katastrophe vorbeigeschrammt
    2009.03.31 Wettringen Explosion in Biogasanlage – 1 Mann schwer verletzt
    u.s.w.

    Diverse Explosionen, Umweltschäden durch ausgelaufenes Subtrat bis hin zum Fischsterben, versautes Grundwasser…….bei derartig unsicheren Anlagen wäre bei einen KKW ein Mediensturm erster Vergütigung durch unsere Systempresse geschosssen.
    Ja, sowas passiert wenn Energielaien Dank Subventionen mit was rumhantieren, das kreuzgefährlich ist, die Landschaft versaut und Menschenleben kostet.
    Energiewende, ick hör Dir trapsen
    H.E.

  153. @Steinchen

    In Deutschland gibt es kein Nenneswerten Ressourcen

    Kohle (Stein/Braun)?
    Geschältes Gas?

    Ick weiß ehrlich gesagt nicht wat Du willst?
    Meierst Dir einen mit Öl ab und gurkst ansonsten irgenwo zwischen den Reihen rum das es nur so kracht.
    Also mal Butter bei de Fische, wie stellste Dir die zukünftige Energieversorgung Deutschlands vor……bitte konkret und kein Zitat aus üblichen Papers der allerüblichsten Verdächtigen.
    MfG

  154. #151. Heinz Eng

    Q-Cells fährt dramatische Verluste ein

    Hallo Heinz,

    das große STERBEN geht weiter! Das war es wohl mit Q-Cells. Bei einem Umsatz von rund einer Milliarde ein operativer Verlust von 720 Millionen. Das ist gigantisch. Den ganzen Beitrag hier.

    karl.s

  155. #152. Heinz Eng

    jo Heinz, sehr interessant. Auch wenn ich vom WWF eigentlich nichts halte, hier mal für den interessierten Leser eine gute Studie von dem Verein zu Biogasanlagen.

    karl.s

  156. Steinzeit verrate uns doch, wer dich auf Patroullie geschickt hat 😉

  157. @Heinz Eng

    Manchmal hat mein regionales „Ist mir Wurscht Blatt“, der Lügen Rudi, ein paar gute Nachrichten zu vermelden.

    http://tinyurl.com/7372k2p

    Die Energiewende wirkt.

    http://tinyurl.com/6lrh4g7

    Varus

  158. Hallo Heinz

    Jetzt malst Du ein Bild, Deutschland -Resourcenland. Bleib doch in Deiner Ecke.
    Ernegiemix ist das was er sagt eben ein mix. Dazu gehören Atomstrom, Wasserkraft (Off-Shore) Solar, Kohle, Gas, Öl.
    Die Eneuerbaren immer nur zu verdammen ist überheblicher Leichtsinn. Bei Schiefergas haben schon die grossen Ölfirmen ihre Finger drin und werden dafür sorgen das der Supply ok ist aber nicht der Preis. Wie schon die OPEC sagt ein Preis zwischen 80-100 Dollar pro Barrel ist OK. Deutschland kann niemals in dieser Liga mitspielen. Wir sollten Öl einsetzen wo es unersetzbar ist, aber es nicht verbrennen. Und technologien Sterben lassen sind die Deutsche doch gewohnt, man könnte dochmals aus seiner Ecke kommen und gegenüber neuem Aufgeschlossen sein.
    Sich über Exporte zu definieren kann schnell in die Hose gehen.
    Als kleiner Typ haste mal ne Weltkarte (sorry Du hast bestimmt ne Kugel) Schon mal verglichen. USA CANADA,RUSSLAND,CHINA. In dieser Liga an Resourcen kann BRD niemals mitspielen.
    Letztes kleines Problem URAN ist auch nicht ganz leicht zu bekommen. Immer dran denken USA möchte sich Ernergieunabhängig machen, Deutschland kann es nicht.

    Gruss

  159. In Deutschland gibt es kein Nenneswerten Ressourcen

    Sagen wir es so. Die Ressource wird zielgerichtet immer weiter reduziert.
    Die einzige Ressource, die zählt, steckt nämlich in den Köpfen der Menschen. Und da hatte Deutschland mal die grössten Ressourcen der Welt. Mit den Faschisten begann der Niedergang dieser rssource, nach dem Krieg hatte Deutschalnd den rang der wissenschaftlichen Weltspitze verloren.
    Doch es blieb noch genug, um aus den Trümmern zumindest im Westen eine der erfolgreichsten und auch erfinderischsten Nationen der Welt aufzbauen.
    Die wird aber gerade systematisch zugrundegerichtet; Ein gesellschaftliches Klima, in dem Industrie und Innovation pfuibäh ist, in dem Forscher und Ingenieure als höchst verdächtige und gefährliche Leute angesehen werden, die mehr schaden als nutzen, ein Land, in dem Gen- und Nukleartechnik, ‚Chemie‘ insgesamt, Phasrmazie sowieso und überhapt alles, was neu ist als Übel betrachtet werden, raubt sich selbst aus, schafft sich selbst ab.
    Wer glaubt, wir wären auf begrenzte natürliche Fundstücke angewiesen und es gäbe keinen technologischen Fortschritt mehr, ist ganz einfach ungebildet, dumm und ahnungslos.

  160. @Onkel Heinz

    Absolute Lesepflicht……….da hat sich eine fleissige Bürgerinitiative viel Arbeit gemacht und Unfälle der ach so tollen Biogasanlagen gesammelt.

    ……in dieser Branche ist wohl noch viel mehr Kagge am Dampfen….. oder anders gesagt, dat is nur „die Spitze des (Sch)Eis(s)bergs”.

    Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Biogas-Erzeuger

    KIEL. Haben Biogasanlagen im Norden Gewässer und Böden verseucht? Die Kieler Staatsanwaltschaft hat gegen etliche Landwirte und Geschäftsführer von Unternehmen in den Kreisen Segeberg und Rendsburg-Eckernförde Verfahren eingeleitet. „Wir ermitteln wegen des Verdachts der Gewässer- und Bodenverunreinigung sowie des unerlaubten Betreibens der Anlagen“, sagt Oberstaatsanwältin Birgit Heß.

    Im Kern geht es um den Brennstoff. Die tonnenschwere Mais-Silage wird offenbar oft nicht sachgerecht gelagert. Die Folge: Gefährliche Sickerwässer, darunter säurehaltige Gärsäfte, treten in großen Mengen aus den Maisbergen aus, die sich teilweise bis zu zehn Meter hoch auftürmen. Gelangen die Sickersäfte in Bäche oder Seen, steigt die Konzentration organischer Stoffe. Sauerstoff wird verzehrt, Fische ersticken, es kommt zu einem massenhaften Wachstum von Bakterien und zur Bildung von Faulschlamm. Gefahr droht auch dem Grundwasser. Nach Informationen der Deutschen Presseagentur wurden im Kreis Segeberg bereits erhöhte Nitrat- und Phosphor-Werte festgestellt……

  161. @Onkel Heinz (OT)

    …kannste mir sagen, warum ick bei „Steini” dieses Bild nich aus’m Kopp krieg?

  162. Noch ’ne Randnotiz zum Thema „Biogasanlagen”:

    Deutschland muss Getreide importieren


    Der Boom der erneuerbaren Energien hat erhebliche Folgen für die deutsche Lebensmittelversorgung. Da immer mehr Bauern Mais für Biogasanlagen anpflanzen, sei Deutschland erstmals seit 25 Jahren auf Getreideeinfuhren angewiesen, berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ). Die Erntemenge liegt knapp unter dem Bedarf in Deutschland. Neben der veränderten Strategie der Landwirte hatte auch die schlechte Witterung 2011 erheblichen Einfluss auf den Ernteertrag.

    Energiemais bringt höhere Gewinne

    Die Bauern setzen zunehmend auf den Anbau von Mais. Denn dieser ist für sie lukrativer, als etwa Weizen oder Roggen. „Wir haben eine zunehmende Verdrängung von Getreide durch Mais für Biogasanlagen“, sagte der Agrarstatistiker Georg Keckl der „FAZ“. Die Bevölkerung merke gar nicht, wie viel Geld über den Strompreis in die Landwirtschaft geht, so der Experte vom niedersächsischen Landesamt für Statistik.

  163. #161
    Oder wie wär’s damit? Der Schachweltmeister konnte wenigstens zwei zusammenhängende Sätze formulieren.

  164. 161.Tim Hardenberg 6

    Jetzt wird es richtig deutsch. Ist das ein Bild´von Deiner Familie, dann wird ich mich aber schämen.
    Deine Mutter passte glaub ich nicht drauf.

    Gruß

  165. @Tim #161

    Nöö, da liegste Falsch, denn der Fototyp beliebt noch mehr undefiniteres Gelaber von sich zu geben.

    @Steinchen

    Ach Kleener, in meiner Ecke hat man schon längst die Möglichkeiter allerlei machbaren Alternativenergien bis zur Wirtschaftlichkeitsberechnung durchgekaut, mit Studien belegt die nicht unter 20.000 Euro zu haben waren, mit anschließenden Dämpfern überschwenglicher Vorstellungen….und am Ende siegte der Kaufmann.

    Wenn man nicht, oder unzureichend am Nabel der staatlichen Förderung hängt, dann muss sich das Projekt selber rechnen, denn es nützt nix ne tolle Anlage zu haben und jedes Jahr Miese einzufahren.

    Weißt Du, auf der einen Seite muss man sich das Gelaber von Energiewendlingen anhören, die schon die Dollarscheine in den Augen blitzen haben, auf der anderen Seite wird man von den „Atomkraft wir machen dich Platt“ Typen als Atomlobbyist in die Ecke gestellt, dann kommt der Nachwuchs der in der Schule Physik und Mathematik abgewählt hat und erzählt mir wie man gefälligst dezentral den Konzernen auf die Nase kloppen kann, allesamt unterstützt von Öko-Insituten wo maximal der Hausmeister wat von Strömlingen versteht und die sowieso erklärte Kern/Gen-Gegner sind…………und alle sagen mir, wie ick meinen Job zu machen habe.

    Wo war bisher denn unser Problem in der Energiewirtschaft?
    Hat doch alles prima funktionert, billige Kohle von sonstwoher, Kernbrennstoffe aus sicheren Demokratien, gemischte Gaslieferungen aus DE, Europa, Russland und Öl wurde ausser bei Notstromanlagen nicht zur Stromgewinnung genutzt………..wat sollte dann die Hektik?
    Fukushima als gefundenes Fressen für Wahnsinnige, Umbau der Energiewende von den nächsten Wahnsinnigen, Industriemilliardäre die durch reine Subventionen fett geworden sind, Netze die am Rand der Katastrophe arbeiten, Preise die Otto-Normalo die Tränen in die Augen treiben………und Du labberst hier weiterhin Zeuch zusammen, das kein Zusammenhang besitzt.
    Hee, jahrzehntelang hat die Sowietunion ihren Atomkraftwerkspark mit deutschen Uran betrieben, da lungert also noch so einiges rum, wenn man dann unbedingt will……..das Argument ist schon mal Null und Nichtig.

    So Alder, was ausser etwas Kapitalismuskritik haste denn nun wirklich zu bieten, ausser Off-Shore-Wasserkraft?
    H.E.

  166. @Tritium
    Now we are talking. Aber bitte nicht die geistigen Fähigkeiten anderer Völker unterschätzen. (by the way a common mistake from those fucked up germans who think grammar is the only fucking problem we have)
    When you dicover that you are riding a dead horse, the best strategy is to dismount

  167. #157 Varus

    Die Energiewende wirkt.

    jo, wer will schon im kalten Zimmer sitzen 😉 So etwas ist aber auch immer ein erstes Anzeichen dafür, dass die Energiepreise ein noch akzeptiertes Niveau gerade überschreiten bzw. schon überschritten haben!

    gruß
    karl.s

  168. *Lacht*

    Steinzeit, troll dich in den Off Topic.
    Hier unter Erwachsenen bist du falsch.

  169. #159 Tritium

    Die wird aber gerade systematisch zugrundegerichtet; Ein gesellschaftliches Klima, in dem Industrie und Innovation pfuibäh ist, in dem Forscher und Ingenieure als höchst verdächtige und gefährliche Leute angesehen werden, die mehr schaden als nutzen, ein Land, in dem Gen- und Nukleartechnik, ‘Chemie’ insgesamt, Phasrmazie sowieso und überhapt alles, was neu ist als Übel betrachtet werden,

    und Unternehmer oder Unternehmen erst mal. Per se in rot-grünen Augen alles Raffkes und und Profitgierige Ausbeuter und Blutsauger. Aber dass das Unternehmertum die Grundlage unseres Wohlstandes ist, wird schnell und gern vergessen.

    karl.s

  170. @Varus
    Aus verständlichen Gründen ist mein Bedauern bezüglich Megasolarpark nicht allzu hoch.
    Holz……feste Biomasse, eins der dicken Standbeine unserer Energiewende, bloss blöd wenn dat Holz plötzlich selber Beine kriegt und im Ofen heimischer Schlaumeier landet, weil denen die Mineralölsteuer einfach übern Kopp gewachsen ist.

    Apropos Solarpaddel……
    Jinko heizt Preiskampf auf deutschem Solarmarkt an

    Chinesische Solarhersteller werden den deutschen Markt bald noch mehr als bisher dominieren: Der Billigheimer Jinko fürchtet die Kürzung der Solarförderung nicht im geringsten -- und glaubt, dass die Gesetzesänderung Unternehmen wie Solarworld das Genick brechen wird……
    …“Wir können die Förderkürzung problemlos kompensieren“, sagte Jinko-Vorstand Arturo Herrero der FTD. „Unser Geschäft in Deutschland wächst auch 2012.“….
    Nach Schätzungen kamen nur rund 15 Prozent der 2011 installierten Solaranlagen von deutschen Herstellern.

    Ich beglückwünsche unsere chinesischen Genossen zu ihrem Erfolg, der imperialistischen deutschen Konkurrenz die Langnase gezeigt zu haben.
    Und für einheimische Blöde………..da sind se, die vielen tollen Arbeitsplätze die uns die Energiewendlinge versprochen haben, fraglich ist nur, ob das Finanzamt auch bis China die Pendlerpauschale zahlt.

    Ups, ick war nie hier.
    H.E.

  171. ….ach du liebes bisschen…. Steini, geh lieber wieder mit deinen beiden Brüdern spielen.

  172. #162. Tim Hardenberg

    Die Bevölkerung merke gar nicht, wie viel Geld über den Strompreis in die Landwirtschaft geht, so der Experte vom niedersächsischen Landesamt für Statistik.

    ne, das kann ich mir schon vorstellen. Otto Normalverbraucher weiß ohnehin nicht, wie, was und wieviel im Agrarsektor subventioniert wird. Dazu aber nochmals diesen Link zu einer WWF Studie,

    aus der das genau hervorgeht

    Die von den Stromkunden über die Vergütungssätze des EEG gezahlten Subventionen für den Anbau von Biomasse liegen dabei in spektakulärer Höhe von bis zu 3.000 € pro Hektar. Ein hoher Anreiz für Investoren.

    Für 1.000 kw elektrische Leistung müssen rund 550 ha mit „Energiepflanzen“ angebaut werden.

    karl.s

  173. Auf Wiedersehen

    betreibt ruhig weiter euren geistigen inzest. Ich hoffe es war nur geistiger Natur.

  174. Heinz,

    Immer wenn Deutschland sagte, es hätte nicht genug Ressourcen, gab es bald darauf Krieg:
    Wilhelm wollte einen ‚Platz an der Sonne‘ und baute dafür eine Kriegsflotte, die ihm nichts nutzte,
    Adolf meinte, ohne ‚Lebensraum im Osten‘ könne das Volk nicht überleben und forderte daher ‚Kanonen statt Butter‘.
    Wenn die Ökos davon labern, wir müssten die Importabhängigkeit überwinden und um jeden Preis nationale Lösungen finden, graust es mir. Da kommt die braune Quelle hoch, aus der sie einst gekrochen sind. Vor allem, wenn diese ’nationale Autarkie‘ so ganz locker mit der Okkupation Norwegens(Wasserkraft) und Nordafrikas(Desertec) kombiniert wird.

    Selbstverständlich könnten wir autark werden, keine Frage. Aber für eine Handelsmnation ist das einfach absurd. Übrigens machen wir aus jedem €, den wir für Rohstoffimporte ausgeben, Exportwaren im Wert von 5 €.

    Aber kommen wir noch mal auf Kaiser Willem. Der hatte auch so eine Vision, ein Projekt, mit dem er die Nation besoffen machte: Seine geliebte Flotte. Gab auch NGOs, die ihn unterstützten, insbesonders der ‚Flottenverein‘, der z. B. die Mode der Matrosenanzüge für die Kinder propagierte.
    Der baute also Schlachtschiffe, deren Kosten Deutschland an den Rand des Ruins brachte, natürlich für die Sicherung der Zukunft, also ‚damit unsere Kinder auch noch so leben können wie wir‘.

    Kritisch war im Fall der Fälle die Versorgung mit Salpeter, denn den gab’s nur in Chile und die See wurde von den Dreadnoughts der Royal Navy beherrscht. Ohne Salpeter aber kein Schiesspulver, kein Sprengstoff. Die Streitkräfte hatten nur Vorräte für ein paar Monate (Deshalb glaubten auch die Soldaten, sie wären ‚Weihnachten wieder zuhaus‘ -- Deutschland musste schnell gewinnen weil die Munition nicht weit reichte).
    Wilhelms ’starke Flotte‘ sollte eine Küstenblockade durch die Engländer unmöglich machen. Womit sein Flottenschef Tirpitz aber nicht rechnete, war die Fernblockade; Die Briten sperrten nicht die Häfen Deutschlands, sondern das Seegebiet zwischen Schottland und Norwegen, die deutsche Flotte war also in der Nordsee eingesperrt. Dagegen halfen Wilhelms Pötte nicht. Der Weg nach Chile war versperrt.

    Dennoch führte Deutschland 4 Jahre Krieg und alles mögliche wurde knapp, aber nicht das Schiesspulver.
    Warum?
    Weil Deutschland auf seine Ressource ‚Wissen‘ zurück griff!
    Das Haber-Bosch-Verfahren lieferte unbegrenzte Mengen Ammoniak, der mit dem Ostwald-Verfahren in unbegrenzte Mengen Salpetersäure umgesetzt werden konnte. Der BASF-Standort Oppau und die neuen Leuna-Werke wurden zum Herz des Kriegs.
    Die ungleich teurere Kriegsflotte dagegen, die für speziell diese Aufgabe mit gigantischen Anstrengungen und einer besipiellosen Medienkampagne aufgebaut worden war (und die auch noch eine der Hauptursachen für den Ausbruch des Kriegs war!), rostete in Wilhelmshaven nutzlos vor sich hin, bis sie sich nach der Kapitulation in Scapa Flow selbst versenkte.
    So geht’s, wenn Ideologen planen.
    Und so können Ingenieure und Forscher Ressourcen aus dem Nichts schaffen.

  175. @karlchen #172

    …danke für den Link, Karl. Hier ist nochmal ein Auszug aus der Studie:

    3.4 SUBVENTIONEN PRO HEKTAR BIOMASSEANBAU

    Eine Biogasanlage mit einer elektrischen Leistung von 500 kW erzielt eine jährliche Vergütung von durchschnittlich 750.000 Euro. [23] Zum Betrieb der Anlage werden – je nach Substrateintrag und jährlich Betriebsstunden – rund 200 Hektar Ackerfläche benötigt. [24] Legt man die Vergütung für den Strom auf die benötigte landwirtschaftliche Fläche um, so wird jeder Hektar über das EEG mit bis zu 3.000 Euro subventioniert. [25] Der durchschnittliche Wert der Zahlungsansprüche pro Hektar aus der ersten Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU liegt hingegen in Deutschland bei 339,05 Euro. [26]

  176. # 174 Respekt
    Jetzt geh ich in den OFF-Topic.
    Hier die letzte kleine Schlussbemerkung:
    OPPAU wurde dem Erboden gleichgemacht. Geistige Fähigkeiten konnten es nicht schützen, weil von Anfang an falsch eingesetzt.

    Lach Grins Smile
    Gruß an Tritium

  177. @Steinchen

    betreibt ruhig weiter euren geistigen inzest. Ich hoffe es war nur geistiger Natur.

    Ohhh, schmollt jetzt der Kleine oder sind Dir jetzt meine Fragen zu kompliziert geworden, weil se etwas über Oil-Dingens hnausragen?
    Oder haderst Du gar mit Deinem Schicksal, immer noch nicht ernst genommen zu werden?

    Geistige Inzucht………….schon mal was von Spiegelneuronen gehört?
    Schon mal davon gehört das Menschen mit der selben Lebenserfahrung und technischen Jobs abseits jeder Ideologie in etwa ähnlich ticken?
    Schon mal gemerkt das hier keine alten Tattergreise nahe der Demenz rumlungern, sondern Fachleute die voll fett im Berufsleben stehen?
    Kannst Du Dir vorstellen, das hiesige Anwesende anhand ihrer Berufs- und Lebenserfahrung dat Geschriebene auf Logik überprüfen und nicht jeden Mist blind glauben, nur weil da „Institut“ davorsteht?
    Wer sich verbal mit Skeptikern prügeln will, sollte schon a bisserl mehr Substanz mitbringen, unter Umständen können daraus nämlich ganz possirliche Diskussionen entstehen, aus die Du Dich leider gerade leise weinend verabschiedet hast.
    Nun ja, Deine Entscheidung………..falls Tim nicht doch zufällig mit den Schuss ins Blaue einen Blattschuss erzielt hat.
    Schönes Fantasieleben noch.
    H.E.

  178. oooch, nicht mal das hast kapiert:
    Oppau explodierte lange nach dem Krieg, 1921, weil geistige Kräfte fehlten: Man soll nicht versuchen, festgebackenes Ammoniumnitrat mit Dynamit zu ‚lockern‘.

    Übrigens wäre es Öko-Logik gewesen, nach dieser und weiterer Katastrophen (Texas City etc.) sofort auf die weitere Nutzung dieser Technik zu verzichten, da sie viel zu gefährlich und unbeherrschbar ist. Leider sind aber auch 5 Milliarden Menschen auf der Welt auf Ammoniak und Salpeter als Düngemittel angewiesen.

    So, nun troll dich.

  179. @Tritium #178

    Man soll nicht versuchen, festgebackenes Ammoniumnitrat mit Dynamit zu ‘lockern’.

    In der englischsprachigen (aber nicht der deutschsprachigen) Wikipedia steht dazu kurioserweise

    it was not known at the time that ammonium nitrate was explosive

    was mir nicht plausibel erscheint, da man schon mit rudimentären Chemiekenntnissen darauf kommen müßte. Oder liege ich da wieder falsch?

  180. @ Fluminist:
    Also ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das keiner gewusst haben soll.
    Ausserdem wurde Ammonal (Ammonnitrat + Al) wie ich gesehen habe, schon 1900 patentiert.

    Ich habe mal gehört, in Oppau hätten sie sonst Ammonsulfat gemacht und das regelmässig lockergesprengt. Dann wäre auf das Nitrat umgestellt worden und sie hätten einfach ohne zu denken die alte Gewohnheit beibehalten. Was weiss denn ein Feuerwerker oder der Lagerleiter von so was?
    Möglicherweise haben sie aber auch vorher was anderes als Dynamit genommen. An sich ist so ein hochbrisanter Stoff für diese Aufgabe ja falsch, ein langsamer Sprengstoff, zum Beispiel gewöhnliches Schwarzpulver, wäre besser geeignet. Mit Schwarzpulver dürfte es aber so gut wie unmöglich sein, Ammonsalpeter zu zünden, der braucht eine heftige Initialladung!
    Und was macht so ein Feuerwerker, wenn grad kein langsamer Stoff zur Hand ist? ‚Nehmen wir eben ein bisschen Dynamit!‘

  181. Ammoniumnitrat explodiert soweit ich weiß durch thermische Auslösung nicht bzw. schwer, sondern zersetzt sich nur
    Gut möglich dass man die Einwirkung einer Initialexplosion bisdahin noch nicht erprobt hatte.
    Zudem ist Ammoniumnitrat in Sprengstoffen immer nur das Oxidationsmittel, das mit Diesel, Aluminiumpulver oder anderem vermischt wird. Daher kann man denken, dass reinesAmmoniumnitrat ohne Reduktionsmittel nicht explosiv ist.

  182. Deutsches Wiki

    Eine Versuchsreihe der BASF führte zu der Erkenntnis, dass die Mischung von Ammonsalpeter mit mindestens 45 Prozent Ammonsulfat nicht mehr explosiv sei und sich als Dünger eigne. Die Mischung wurde in den Silos jedoch steinhart und musste vor dem Versand mit Hilfe kleiner Sprengladungen portioniert werden. Dies war seit dem Ende des Krieges etwa 20.000 Mal ohne Probleme durchgeführt worden. Die Untersuchungskommission der BASF kam zu dem Schluss, dass vor dem Unglück das angestrebte Mischungsverhältnis vermutlich nicht erreicht wurde, weil die damaligen Qualitätskontrollen nicht mit der notwendigen Genauigkeit durchgeführt werden konnten. So kam es zur Explosion, auf die eine verheerende Kettenreaktion folgte. Die Menge des Düngemittelgemisches betrug 4500 Tonnen und entsprach der Explosivkraft von ungefähr ein bis zwei Kilotonnen TNT.

    Obs stimmt, sollte mal ein Chemiker erklären.
    H.E.

  183. #173. Steinzeit

    und Tschüß

  184. #174. Tritium

    Die ungleich teurere Kriegsflotte dagegen, die für speziell diese Aufgabe mit gigantischen Anstrengungen und einer besipiellosen Medienkampagne aufgebaut worden war (und die auch noch eine der Hauptursachen für den Ausbruch des Kriegs war!), rostete in Wilhelmshaven nutzlos vor sich hin, bis sie sich nach der Kapitulation in Scapa Flow selbst versenkte.

    Immerhin gab es eine „Alibi“ -- Seeschlacht vor dem Skagerrak, in dem dppelt so viel Tonnage der Briten versenkt wurde, als eigene Verluste zu beklagen waren. Für diese eine größere Seeschlacht, von ein paar weiteren Gefechten mal abgesehen, war die Flottenrüstung (Überwassereinheiten) allerdings wirklich arg übertrieben. Letztendlich war das auch mit der Grund, späterhin mehr auf U-Boote zu setzen.

    karl.s

  185. Wer sich mal so richtig gruseln möchte. Im Phoenix, Unter den Linden, geht es darum: Übereilt oder überfordert? Warum stockt die Energiewende? Zu Gast sind:
    Claudia Roth (Bundesvorsitzende Bündnis90/Die Grünen)
    Michael Fuchs (Stellv. Vorsitzender CDU/CSU-Bundestagsfraktion)
    Moderation: Christoph Minhoff

  186. ‚#180 Nep es war ein von Ihnen so gelobter Mann der Wissenschaft
    Der hat auch so wie Sie gedacht alles zu Wissen, nur weil ein bisschn Chemie und Kenntnise der Mathematik hatte.
    Wieviele viele Wissenschaftler als unterhaltsame Rechenaffen gehalten werden, keine Ahnung.
    Die Ottonormalverbraucher (z.B mich) beeindruckt das nicht. Sie müssen schon politisch werden. Ein kurzen Anflug hatten Sie ja schon.
    @Heinz
    Mit LIes das mal und das und Die Energiewende wirkt schon und wir sind alle Gestandene Leute im Berufsleben
    Ha! Damit beeindruckt man ! Leere Sätze.
    Änderungen bleieben wie immer den Geisteswissenschaftlern vorbehalten.
    Mangels Mut und Unkenntnis des Normalmenschen bleiben die Natruwissenschftler im Eflenbeinturm und frönen dem Gedanken nach ich habs doch besser gewusst.

    Gruss
    Steinzeit

  187. #186

    bleiben die Natruwissenschftler im Eflenbeinturm

    Na dann locken Sie uns doch bitteschön einmal heraus mit irgendwelchen konkreten und nachvollziehbaren Gedanken zum Thema.

    Bisher werfen Sie hier nur schwammige Brocken in die Arena, und wenn sich andere Kommentatoren dann die Mühe machen zu versuchen, diese irgendwie zu verstehen und darauf zu antworten, machen Sie sich darüber lustig.

    Also wer sitzt denn nur hier im Elfenbeinturm, bzw. im selbstgegrabenen Kommunikationsloch?

  188. Immerhin gab es eine “Alibi” — Seeschlacht vor dem Skagerrak, in dem dppelt so viel Tonnage der Briten versenkt wurde, als eigene Verluste zu beklagen waren.

    Doch Vorsicht:
    Tonnage zählt im Grunde gar nichts. Sieger ist, wer das Schlachtfeld behauptet. Das waren die Briten!
    Denn die deutsche Kriegsmarine zog sich zurück und wagte keine ‚Ausflüge‘ mehr. Die Nordsee war von da an ein britisches Gewässer.

  189. Liebes Steinzeit,
    wann tun Sie uns den Gefallen, Ihr Versprechen wahr zu machen und sich endlich zu trollen?
    Merken Sie denn nicht selbst, dass Sie hier nicht mit halten können? Sie stören mit Ihrem Geschwurbel nur die Gespräche Erwachsener und Geduld hat auch einmal ein Ende.

  190. #187
    Alle hier Spielen sich den gleichen Ball zu. Das ist langweilig. Hier im Blog ist eben inzucht
    Sie müssen raus und mir dem Normalbürger erklären das mit der Energiwende ist nicht der weißeit letzter Schluß.
    Oder sagen es handelt sich hier gar um die CO2-Lüge, eine Weltweite Zwangsteuer. Ich sehe in den Medien keine Skepiker. Trauen Sie sich.
    @Tritium
    Jetzt halt mal die Luft an, Du Erwachsener Mensch.
    Alle Kriege werden mit unseren Steuern bezahlt.
    Gruß und Kuss
    Vielleicht bis im Mai in FRA bei der Occupy

  191. #190

    Steinzeit, es reicht jetzt wirklich mit Ihrem dämlichen Geplärre. Gehn Sie Teletubbies gucken oder zurück in Ihre Buddelkiste mit Förmchen spielen. Dieser Blog ist definitiv für Sie nicht geeignet. Also haun Sie endlich ab, verabschiedet haben Sie sich ja schon zweimal. Belassen sie es endlich dabei und gehen Sie anderen Leuten auf den Sack.

  192. @Quentin #185

    Wer sich mal so richtig gruseln möchte. Im Phoenix, Unter den Linden, geht es darum: Übereilt oder überfordert? Warum stockt die Energiewende?

    …..das übliche flache Dampfgeplapper unserer grünen Plattitüdenmamsell. Besonders peinlich wird’s bei 31:50:

    Roth: „….dass wir den Strom, den wir z.B. in Süddeutschland…. aus politisch-ideologischen Gründen…. [laber rhararber]…..über Jahre verhindert worden ist…. bräuchten wir aber diesen Strom….. [laber rhararber]….. und deshalb brauchts Netze…. von den Netzen….ich hoffe, ich sag jetzt die richtigen Zahlen….sind grade mal 200 nochwas km gebaut….. brauchts aber über 1100….1200….”

    Fuchs: „4000”

    Roth: „….ja gut, da kammer aber…. muss mer…. bei 4000…. da kammer drüber streiten….. ja ja… aber mer braucht nich immer nur neu…..sondern mer kann auch…. nee, nee, nee…. man muss…. man muss ….man kann auch bestehende Trassen…. äh, äh….mal benutzen….so, woran liegts?…. [laber rhararber]….. wenn die Netzbetreiber nich in der Lage sind, das so zu wuppen….. [laber rhararber]…. und wenn es… es gibt auch Gründe, ne Erdverkabelung, die teurer is als ne Nicht-Erdverkabelung…..man muss es ambitioniert wollen….. [laber rhararber]….. das Erneuerbare Energiengesetz ist eines der erfolgreichsten Energiegesetze, weltweit! Weltweit!….. über 50 Länder hamms übernommen…..das hat tatsächlich dem Einstieg in die Erneuerbaren…. und noch a mal, ich will das, weil wir den Klimawandel was ent-ge-gen-set-zen-müs-sen…..”

    …..und weiterer Sprechdurchfall dieser Netzspezialistin.

    Die Argumentation von Fuchs fand ich im wesentlichen ganz vernünftig, er hat zumindest die grotesk-planwirtschaftliche Situation richtig geschildert.

  193. Hi Timmy
    Teletubbies sind ok, aber noch schöner ist es hier zu spielen
    #192 Sagt einiges über Sie aus, wahrscheinlich merken Sie das nochnichteinmal
    Irgendein Doffbacke (ich) reizt Sie ein bisschen und schon er abhauen.
    Immernoch amüsant
    Viel Spaß noch mein Kleiner

  194. @Steinchen

    Ha! Damit beeindruckt man ! Leere Sätze.

    Ach lass mal mein Kleiner, ick pass mir nur Deinen Niveau an.

    @Tim&Tritium
    Lass mal den Kleenen, der will doch bloss spielen, ick finds lustig.

    H.E.

  195. das Erneuerbare Energiengesetz ist eines der erfolgreichsten Energiegesetze, weltweit! Weltweit!….. über 50 Länder hamms übernommen

    Hat irgendwer schon mal eine Liste dieser Länder zu Gesicht bekommen?

    Mal ganz davon abgesehen, dass kein einziges Land den Atomausstieg ‚übernommen‘ hat. China geht da übrigens einen anderen Weg ‚weg von der Kohle‘:

    China stellt erstes im Inland entwickeltes Kernkraftwerk vor
    Das erste in China entworfene Kernkraftwerk der dritten Generation wird bereits im Jahr 2013 im Bezirk Putian in der Provinz Fujian vorgestellt.

    Die Anlage werde einige verbesserte Funktionen von Kernkraftwerken der dritten Generation haben, einschließlich einer kleineren Größe, kürzeren Bauzeit und eines höheren Sicherheitsniveaus.
    Ziel der neuen Technologie sei es, die Evakuierungszone für Notfälle einer kerntechnischen Anlage abzuschaffen, sagte er. Die Bauzeit werde voraussichtlich von derzeit 50 Monaten auf 30 bis 40 Monate verkürzt.
    „In naher Zukunft können Atomkraftwerke direkt neben Städten gebaut werden“, sagte er. Die neue Anlage soll ein Kernkraftwerk mit 100.000 Kilowatt* und sehr niedrigen Kosten sein.
    Der Atomunfall in Japan vor etwa einem Jahr verstärkte die weltweite Nachfrage nach sichereren Kernkraftwerken. Viele Länder arbeiteten derzeit an Kerntechnik der vierten Generation, sagte Chen..

    *Also ein sehr kleiner, ‚dezentraler‘ Typ, nur 1/10 der Leistung üblicher LWR. Dadurch wird die Kühlung im Notfall sehr viel einfacher. Ich nehme an, dieser reaktor ommt nach Abschaltung mit reiner Passivkühlung, ohne Pumpen, aus und das ist das Kernstück der ‚verbesserten Sicherheit‘.
    China scheint da auf dem selben Weg zu sein wie bei seinen Kohlekraftwerken: Klein, modernes, neues Design unter Berücksichtigung des aktiuellen Stands der Technik (Auch die chinesischen Kohlekraftwerke haben eine sehr guten Wirkungsgrad und sind State of the Art!), für Serienfertigung optimiert. Dadurch wird auch der Netzausbau euinfacher, weil die Wege kürzer sind und nicht so grosse Leistungen übertragen werden müssen. Das ist für ein Land im Aufbau und noch schwacher Infrastruktur, aber grossen Entfernungen ein gesundes Konzept, finde ich.
    Bei uns, dicht besiedelt, mit kurzen Wegen, wären so kleine Blöcke nicht besonders klug. Aber in China, ohne flächendeckendes Netz, ist es vielleicht wirklich klüger, für zehn Städte zehn Kraftwere zu bauen statt ein grosses, zentrales.

  196. @Heinz
    auf mein Niveau, bitte bitte las Dich nicht so tief fallen.
    Jetzt wo ich aufgeflogen bin, hat extrem lang gedauert.
    Muss ich mir halt ein anderen Blog mit Pseudo-Intellektuellen suchen.
    Wiki:
    Der Begriff Intellektueller (lat intellegere – verstehen) bezeichnet im Allgemeinen eine Person, die – meist aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit – wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist.

    Häufig wird die Bezeichnung, sofern auf die Ausbildung bezogen, irrtümlich synonym mit Akademiker gebraucht.

    Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind intellektuelle Menschen solche, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindlichen Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial.

    Bye

  197. @ Tim #192

    Da hast Du aber tapfer durch gehalten -- Respekt. Ich habe es nicht so lange ertragen.

  198. Der Begriff Intellektueller (lat intellegere – verstehen) bezeichnet im Allgemeinen eine Person, die – meist aufgrund ihrer Ausbildung und Tätigkeit – wissenschaftlich oder künstlerisch gebildet ist.

    Häufig wird die Bezeichnung, sofern auf die Ausbildung bezogen, irrtümlich synonym mit Akademiker gebraucht.

    Für die Soziologie (Joseph Schumpeter folgend) sind intellektuelle Menschen solche, die zu reden und zu schreiben verstehen und mit ihrer Kritik öffentlich Dinge zur Sprache bringen, die an sich außerhalb ihrer eigenen Sachkompetenzen und Verantwortungsbereiche liegen. Ihre Erfolgschance beruht auf der Legitimitationsfähigkeit durch in der jeweiligen Gesellschaft verbindlichen Grundwerte und liegt vor allem in ihrem Störpotenzial.

    tja, du hättest beim lesen deiner worte eigentlich zur selbsterkenntnis kommen müssen …
    aber vielleicht bist du auch nur das, was du anderen hier unterstellst: ein pseudo-intellektueller

  199. @all
    Danke!
    Ihr habt mir jede Menge Stoff geliefert.
    Und Ihr habt alle richtig erkannt ich hab keinen blasen Schimmer.

    @Tritium
    Nenn Dich mal lieber Engelsgeduld

    Blogische Grüsse
    Ihre persönliche Steinzeit

  200. @Quentin #197

    …..aber der Eimer ist fast voll geworden.

  201. @Tim
    Ihhhhgitttt, das Claudia……..liebe Deutsche, wählt nie und nimmer die Grünen, dann könnt ihr euer Geld gleich komplett abliefern an die Solarfuzzis.
    Claudia hat aber ganz toll eine Vokabel gelernt….Energieeffizienz……….sparen, Energiesparfonds für die Armen, die die Grün erst in die Armut treiben……….wäre se doch bloss bei ihre Tonscherben geblieben, neeee die musste unbedingt in die Politik.

    Das Claudia, abseits jeder Realität (wie unser Kleiner hier) hat sich sowas von zum Obst gemacht, das ich immer noch kämpfe, geh ich uff´n Zylinder oder in den Keller zum Ablachen, wer die noch wählt sollte auch gleich seinen Geisteszustand prüfen lassen.

    Der Reporter und auch der CDU Mensch waren klasse informiert (lesen die hier heimlich mit ?), das Roth war dermassen Abseits, das Grün eigentlich nur noch für „Klapsmühle“ steht.

    Danke Tim, diese Sendung zeigt uns, wie Grün tickt, wie Grün die Armen in Deutschland vernichten will, wie Grün an eine Vorreiterrolle glaubt, die auf der Welt keine Sau mehr interessiert………Grün halt, da werden Sie garantiert nicht geholfen.
    Wer sich noch ein Restwert an gesunden Menschenverstand bewahrt hat, der wählt KEIN Grün.
    Ende der Ansage, ab sofort ist jedes Brechmittel giftgrün zu kennzeichen.

    H.E.

  202. @Onkel Heinz

    …ick hab bloss noch drauf gewartet, dass sich die Claudi die Gummimaske runterzieht (wie Fantomas) ….und der Töpfer zum Vorschein kommt.

  203. @Quentin #185
    Was Herrn Minhoff betrifft so ist er einer der wenigen Journalisten der für ein öffentlichen Sender sehr provokative Fragen stellt objektiv bleib zumal er einer der wenigen war der vehement für die Verlängerung der deutschen AKW -Laufzeiten eintrat. Wenn ich mich erinnere gabt bei unter den Linden ein Gespräch zwischen Bärberl Höhn und Herrn Fuchs, da erwähnte er den Deal zwischen Bayern und Österreich zweck´s Ökostrom . Bei Herrn Fuchesich das Gefühl , bleibt

    Varus

  204. #190 Steinzeit

    Sie müssen raus und mir dem Normalbürger erklären das mit der Energiwende ist nicht der weißeit letzter Schluß.

    Na wat denkst Du denn wat wir hier machen?
    Im privaten Umfeld erklären wir den Menschen den Unfug der Energiewende, viele hier sind in den Kommentarbereichen der Medien unterwegs, viele wichtige Personen lesen inzwischen bei uns mit, unsere Verbreitung vermehrt sich von Woche zu Woche……. das sind unsere bescheidenen Mittel um uns gegen die mediale Supermacht zu wehren.

    Wat denkste denn was die DDR-Widerständler 30 Jahre vor der Wende gemacht haben………sind für ihre Überzeugung in den Knast gewandert……..heute wird man nur noch als Mensch zur Unperson gemacht, was so manchen zum Selbstmord getrieben hat.
    Und Du?,…. laberst den ganzen Müll ungeprüft, unreflektiert nach und unterstützt auch noch dieses menschenverachtende System der absichtlichen Verarmung breiter Bevölkerungsschichten………schäm Dich.
    Nun jut, dat kann man zur Not Deiner kindlichen Naivität zuschreiben aber langsam wird es Zeit das Du Dich mal intensiv mit der so-genannten Energiewende beschäftigst, ansonsten wird sogar Onkel Heinz jetzt langsam ungehalten.

    Lerne endlich selbstständig zu denken, lerne die Grundlagen der Elektrotechnik………setzt Dich verdammt noch mal auf den Hosenboden, ansonsten fang auch ich an, Dich zu ignorieren.
    MfG
    Onkel Heinz……..hat auch seine Grenzen

  205. Immernoch amüsant

    Steinzeit, ist Ihnen noch nie der Gedanke gekommen, dass jemand, der es ‚amüsant‘ findet, zu trollen und wie ein kleines Kind zu quengeln und zu stören, nur um sich daran zu erfreuen, dass andere dadurch verärgert werden, zweifellos ein ernsthaft gestörtes Sozialverhalten an den Tag legt?
    Wissen Sie, dass man Ihr Verhalten psychologisch gewöhnlich als Hilferuf eines zutiefst unglücklichen, innerlich vereinsamten und sozial gestörten Menschen interpretiert?
    Sie sollten mal mit einem Psychotherapeuten über Ihre Probleme reden. In Ihrem eigenen Interesse. Denn wer es ANSTREBT, abgelehnt und beschimpft zu werden, ist schlicht und einfach krank.

  206. @Tim

    Ick hab mir, trotz Kotztüte vor dem Gesicht, die Sendung bis zum Schluss angesehen………….die Grünen haben sich Dank „das Claudia“ gerade selbst demontiert.
    Jut, für Ihr Aussehen kann se nix, dat hat was mit den Genen zu tun (ups, Sarrazin?) aber das absolut schwachsinnige Gelaber hat se enttarnt………Labertussi auf Freigang, offener Vollzug……….der Fuchs hat se argumentativ an die Wand gestellt…….und Sie?
    Als Angehöriger würde ick mit dem Mitschnitt zum Amt gehen und se entmündigen lassen……..aber in Deutschland darf sowas auch noch Politik machen, wüüüürg.
    Jeden weiteren Gedanken wage ich mich ab jetzt nicht mehr zu äussern, damit der Verfassungsschutz nicht eingreifen muss.
    Wer treibt die Vernichtung der Industrienation Deutschland als Vorreiter voran, die grünen Vaterlandsverräter.
    How, ick hab mich ausgekotzt.
    H.E.

  207. @Tritium #205

    wahrscheinlich durfte er als Kind nicht oft genug mit seiner Eisenbahn spielen. Am besten ist es, wenn alle Teilnehmer diesen Idioten solange konsequent ignorieren, bis er verschwindet oder vom Blogbetreiber entfernt wird. Jedes erneute Ansprechen wird der Troll dafür nutzen, um uns erneut mit seinem kranken Geschwafel vollzusabbern.

  208. @Onkel Heinz

    ….ja, ja, die Claudi, des is schon a Pfundsmäd’l, gelle?

  209. #196 Steinchen die Labertasche

    Muss ich mir halt ein anderen Blog mit Pseudo-Intellektuellen suchen.

    Ick bin Pöbel, ick bin intellektueller Breitstrahler, ick muss im Dienst 1000 Parameter für meine Entscheidungen berücksichtigen, also ein Punkt den Du nie erreichen wirst bei den Scheuklappen, die Dir eng an der Birne stehen.
    Als Vorgesetzter muss man nicht jede Einzelheit im Kopp haben aber man ich muss den Überblick über das Große und Ganze behalten………ja mein Kleiner…….10.000 Euro sind für mich Peanats, hier gehts um Entscheidungen für die nächsten 30-50 Jahre.
    Naja…treib Dich wegen mir in FRA rum und mach einen auf Occopy, ernst nimmt Dich deswegen trotzdem keiner, bei den billigen Ami-Quatsch-Nachbau.
    Leg das kommunistische Manifest endlich weg, ansonsten macht der realexistierende-Exossi Dich mal so richtig argumentativ platt, wie ne Flunder nach der Straßenwalze.
    Ach geh, lass Dir mal die sozialistischen Windeln wechseln, dat stinkt nämlich langsam zum Himmel, bei den Quark den Du „Argumente“ nennst.
    Viel Spass morgen im Kindergarten.
    H.E.

  210. @Tritium
    Lässt Du auch Langeweile gelten. Wie ich das Ertrage? Eine kleine Brise Ironie, ein kleiner Schuß Selbstbewußtsein („he kleener Selbstüberschätzung“), ein großer Schluck der der Erkenntnis ein kleines unbedeutendes Wesen in einem Spiralarm der Michlstraße zu sein. Blog’s haben leider eien Pro-Tendenz.Contra(henten) werden zuweile rüde rausgebloggt. bis hin zu radikalisierender Zusammenballung.
    #1 Ist eine Bestätigung, guter Artikel. Ich denke genauso.
    #2 Ist sowas wie ein Contra
    #3 Bang „Mensch, dasi st doch primitive Greuelpropaganda!
    Argument 1 und 2
    1 Wir haben das Endlager schon bezahlt (Von welchem Endlager ist hier die Rede?)
    2 Wenns die BASF nicht macht warum sollten es die anderen machen
    Und Umweltschutz ist doch Menscheschutz habe ich hier im Blo gelernt (Smile “ Wenn auch nach Brandt#schen Sinn“)
    #4 Perfekt, ohne emotinal zu werden. Kleiner Kritikpunkt. Das mit dem Endlager ist immer noch ohne Namen
    #5&6
    Hier geht es darum zu zeigen , dass man mitsprechen kann und auch Erfahrungen praktischer Art vorweisen kann.
    Wenn auch in der alt bekannten Manier “ Ich hab eine Freund der hat einen freund…“
    #7 Wow hier kennt einer alle Seismische Regionen und alle Bohrungen
    Bitte teile, dann werden wir beide Steinreich
    Ich überspringe nun ein paar #
    #11 Der kleine Vollidiot, keine Ahnung will aber mitreden
    Den gibt es in fast jedem Blog (Häckeln für Linskhänder ausgeschlossen)
    12#Musste ich ignorieren, war leider ein ernstgemeintes Gesprächsangebot
    13#Der Super endlich „Der Standardsatz gegen die Anhänger einer Theorie
    14# ein Versuch mich zu beg sorry christianisieren.
    Wobei Kirche hier garnicht so schlecht ist. Irgendwie ist beides Peak -Oil als auch Nicht-Peak-Oil mehr eine Religion als eine These. Beide Lager schenke sich wirklich nichts.
    16# M.King Huppert nicht zu kennen Ts Ts. Kleiner Trost. ich kannt Ihn auch nicht bis vor einer Woche.
    19# Es gibt Humor
    34# Ich wieder, „Ach, Der Vollidiot kommt vom Land“
    etc. wo. Ich könnte hier noch leicht rechtsradikale Tendenzen rauslesen. Bitte nicht auf diesen Satz eingehen, mir wirds langsam langweilig:)
    Hallo Heinz
    Entscheidungen für nächste 30 bis 50 Jahre?
    Geh Spielen mit den Erwachsenen!
    Der Atomkonsens, wielange hatte der nochmal unter Schwarz/Gelb Bestand?
    Wie schon einmal erwähnt ich bin nicht vom Fach, aber diese Frage schafft der Vollidiot vom Land

    Blogische Grüsse
    an die wriklichen Schreiber dieser Seite

  211. Annmerkung der Redaktion:
    Ich korrigiere nicht meine Rechtschreibfehler!

  212. @Admin

    Bitte Kommentar 203 löschen, da ist wohl einiges an Text verloren gegangen.

    Varus

  213. #195. Tritium

    Hat irgendwer schon mal eine Liste dieser Länder zu Gesicht bekommen?

    moin Tritium,

    ne, ich habe intensiv danach gesucht, weil mich das auch interessiert, aber nichts dazu gefunden. Ich halte das daher für eine rein propagandistische Zahl, sozusagen als Erfolgsgradmesser fürs EEG. Auch wenn jemand anderes sich vielleicht daran orientiert oder orientiert hat, 1:1 hätte es ohnehin niemand übernommen.

    gruß
    karl.s

  214. Claudia ist sehr schwer zu ertragen. Aus ihren Äußerungen geht hervor, sie kann kaum ihre eigene Ideologie überblicken 😉

    Vahrenholt wollte eine neue Erklärung für die NIEs, Claudia hat sie, sie will das Klima retten 😉

    Öfter mal was Neues 😉

  215. @Rassbach

    Vahrenholt wollte eine neue Erklärung für die NIEs, Claudia hat sie, sie will das Klima retten

    …so wie sie auch in anderen Fragen stets höchste Kompetenz beweist!

  216. ich habe durchgehalten 😉 mehr geht nicht 😉

  217. @>Provo-Klamotte #210

    So mein Freund, nun haste alles menschenmögliche versucht die hier anwesenden Mitstreiter auf die Palme zu bringen und es hat trotzdem nicht geklappt, was ein Pech auch.

    Abschließende Bemerkung meinereiner, Dank erwiesener Nullaussagentaktik Deinerseits stelle ich hiermit jeden weiteren Kommunikationsversuch mit Dir ein.
    Habe die Ehre und winke, winke
    H.E.

  218. #4
    Guten Tag Herr Kipp
    Und an alle anderen bitte das geht nur an Herrn Kippert

    „Aussage: Über eine Sache muss man sich hier glaube ich im Klaren sein. Eine Energieerzeugung ohne irgendwie geartete Eingriffe in die Natur wird es niemals geben. Im Rahmen einer Risiko- und Kosten-Nutzen-Analyse sollte man sich daher für solche Methoden entscheiden, welche die geringste Gefahr für Mensch und Umwelt bei gleichzeitig tragbaren Kosten beinhaltet. Und dabei schneiden sowohl die Kernkraft, und auch Gas besser ab, als die NIEs.“

    Die Kosten-Nutzen-Analyse für Atomkraft ist eindeutig. Die Risiko Abschätzung entzieht sich meiner Vorstellungskraft. Die Zeiträume der Endlagerung sind für mich nicht Abschätzbar.
    Mehrere Tausendjahre gar 100000 Jahre haben wir dann Unterirdisch ein Risiko.
    Ganz abgesehen von der aktuellen Situation des Standortes für ein Endlager. Ich persönlich lebe lieber ohne Atommüll unter meinen Füssen.
    Es ist ein Dilemma, nennt man Namen und Ort des Endlagers gibt es auch schon die Gegner.
    Ich kann sie verstehen und teile die Sorge.
    Mir fehlt der Glaube an die Wissenschaft. Können Sie sich noch erinnern?
    Ein Super-Gau kommt alle Million Jahre vor?
    Die Wissenschaft hat damals übersehen, oder sollte ich sagen das Risiko falsch abgeschätzt.
    Tschernobyl: Eins hochdekorierter Wissenschaftler plus Reaktor- Mannschaft hat Fehlentscheidungen getroffen (Errare humanum est)
    Fukushima: Eine tektonische Plattenbewegung löst ein Tsunami aus (kann man solche Naturereignisse vorhersehen?
    Auch hier liegt das Dilemma in der Risikoabschätzung. Die Auswahl des Standortes
    Grüsse

  219. Heinz,
    jetzt versteht man langsam, wer ihn auf Patroullie geschickt hat. Lange dachte ich, das waren die Manifestversteher, nein, es waren die Erdeversteher 😉
    Würde zu gerne wissen, wie der Text aussieht, der so ein Gewirre im Kopf anrichtet 😉

  220. Heinzchen Eng saß in Ecke
    Argumentierte fein
    Das Steinzeit gar nichts checke
    Nur er fiel darauf rein
    Müll Müll Müll
    Rief Heinzchen laut
    Auf ihn mit Gebrüll
    Schrien alle ganz vertraut

    Komm Heinz lass Gutsein

  221. @ Admins:
    Wird Zeit, diesen kranken Spammer zu entsorgen.

    Zitat Knigge:

    …Ebenfalls unerwünscht sind ständige Wiederholungen des gleichen Inhalts, Unfug sowie unsinnige Texte. Bitte berücksichtigen Sie, dass sich Ihre Kommenare stets auf die zugehörige Meldung beziehen sollen.

  222. @Rassbach

    Hihi………die Fraktion der „Atomkraft ick mach dir Platt“-Typen mal wieder………wie immer eigentlich, die Klimakatastrophe ist dann das zweite Standbein, damit sie anschließend ihre kruden Thesen unters Volk jubeln können.
    Bloss blöd, das er hier seine Milchzähnchen völlig umsonst reingeschlagen hat, denn wir sind ökologisch ungenießbar.
    Naja, Ökohysteriker kommen und gehen, deswegen geht weder dieser Blog , noch die Welt unter.
    MfG
    H.E.

  223. He Heinz

    musst Du Dich gerade von Deine schweren Entscheidungen erholen?
    Du weißt schon die mit den 1000 Parametern.
    Oder hat mal wieder ein Kaufmann Dir ein millionenschweres Projekt abgelehnt?

    Aber jetzt wirklich, Du bist witzig.

    Grüsse
    Übrigens das Wort Troll hab ich erst hier gelernt (Ist der Wortstamm trollig?)

  224. @ Herr Rassbach, # 218

    Ich schlage Sie für die noch zu prägende ScienceSceptical-Tapferkeitsmedaille vor:

    Der Rothfront-Orden

  225. Der Rothfront-Orden

    aber am langen Band mit grünen Ohrenstöpseln 😉

  226. @CarlM

    Der Rothfront-Orden………ein kiffendes Windrad????

    Duck und wech

  227. Hey Timmy

    Du fehlst noch!
    Bitte Bitte las die anderen nicht hängen, ihr gehört doch zusammen.
    Grüsse

  228. @Admin

    Die Erwachsenen wollen unter sich bleiben/spielen
    (Huah! er abhauen schnell
    Vertrollen soll er sich)
    Darf ich noch ein bisschen spielen? Bitte!

    Grüsse

  229. Achtung……nur für Erwachsene

    „Die Entscheidung für den Bau von Atomkraftwerken ist gefallen“

    Ich habe zwei Zahlen als Argument: Die Amerikaner zahlen für 1000 Kubikmeter gefördertes Schiefergas weniger als 90 Dollar. Polen zahlt für die selbe Menge Importgas mehr als 500 Dollar an Gasprom. Diese Unterschiede wirken sich auf die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie eines Landes aus. Aber in Europa tauscht man sich zwischen den Regierungen nicht gerne aus über Vertragsinhalte und Preise. Unser Lieferant ist dagegen nicht so zimperlich.

    Wat man nich so alles findet in solche Artikel…tsssss

    @All
    Habt ihr letzte Zeit auch so ein Rauschen im Ohr?
    H.E.

  230. 229. Heinz Eng

    Habt ihr letzte Zeit auch so ein Rauschen im Ohr?

    jo Heinz, ganz fürchterlich, aber nicht unangenehm 😉

    karl.s

  231. 1,2 1,2 Test Test
    Haaallllo ?
    Ihr fehlt mir!
    Jetzt wo euch Polen recht gibt, könnt Ihr doch wieder spielen!
    Bitte!
    Steinzeitchen

  232. Alle sitzen in ihrer Ecke.
    Schön auf die linksgrünradikalen einschlagen. Dabei mal glatt vergessen dass es Schwarz/gelb war die den Ausstieg beschloss. Eine Wahl verloren und schon umgeknickt. Im Forum ein spiegelneuronisches Bild, Fähnchen im Wind.
    Alle Blog#s gleich. Alle Enden mit dem Fremdwortgeschülze und Sich an den Händchen halten. Ringelpitz zum anfassen. Der Konsens „Wir haben es besser gewusst“. Nun wer die Gesellschaft so betrachtet muss sich nicht wundern im Umfragetief zu stecken.

  233. Ist das der Thorsten mit „neuem“ Nick ?
    Der stresst ja maßlos -- gibt’s da nicht so einen Order, wo der besser aufgehoben ist ?

  234. Heinz,

    Ende des Monats wissen wir mehr zur Menge des Schiefergases. Da muß unser Georg Clooney der Unweltszene die Abzocke neu begründen 😉

    90 statt 500 ist ja krass.
    der ist auch nicht schlecht:

    Europa muss jetzt sparen -- die Amerikaner drucken einfach Geld.

  235. @Krishna

    Ach lass mal, gibt Schlimmeres…………
    Jeder blamiert sich so gut wie er kann, ick find aber die Disziplin hier bewundernswert, *grins*

    Liebe Grüße
    Onkel Heinz…….E-O

  236. Ich habe hier bei science-skeptical.de ca.20 Blog’s gelesen.
    Immer diesselben (handvoll) Protagonisten, die immer die gleiche Sau durch Dorf treiben. Das nenne ich geistigen Inzest. Manchmal bei Themen die offensichtlich nichts mit der Ernergiewende im entferntesten zu tun haben.
    Neue Leser werden frei nach dem Motto behandelt“ Bist Du nicht für uns, dann bist Du gegen uns“. Und dann diese Zusammengehörigkeitsgefühl stärkende Bloggen, mir wurde so richtig übel. Das alles hat Fachistische Züge.
    Neue Anhänger erwarten vielleicht ein spur mehr (Welt)-Offenheit.
    Tritium Deine (Landser)-Seeromatik kannst Du mir echt ersparen.
    Heinz ich bin wer, das beeindruckt vielleicht Frau und Kind. Beim Enkel wäre ich schon nicht mehr so sicher.
    Dann Zeitangaben 30-50 Jahre. Denkmal nach Heinz und stell Dir vor Du hättest das 1923 gebloggt. Du hättest glatt eine Weltkrieg nicht miteinkalkuliert. Ein Begriff der Dir Bekanntvorkommen wird „Besserwisser“.
    Dann der Versuch mich über den Admin rauzubloggen. Ja Ja die Polizei wirds richten.
    Nochmal Danke fürs Material
    Meine Lektüre „Über die Dummheit“

    Ein paar sind hinzugekommen
    Punktum

  237. Ein durchschnittlicher Haushalt zahlt zur Förderung der erneuerbaren Energien etwas mehr als zehn Euro im Monat. Viel mehr sollte es nicht werden, so dass wir jetzt alle Einsparmöglichkeiten nutzen müssen.

    Finden Sie es gerecht, dass eine zur Miete wohnende Durchschnittsfamilien mehr als 120 Euro im Jahr bezahlen muss, um dem Eigenheimbesitzer die Solaranlage zu finanzieren?

    Alle Umfragen zeigen, dass die Deutschen dazu bereit sind, weil es sich um eine Investition in die Zukunft unserer Energieversorgung handelt.

    http://www.bmu.de/presse/artikel_und_interviews/doc/print/48436.php

    Hmm, die Umfragen will ich sehen, wahrscheinlich in einigen Eigenheimsiedlungen durchgeführt.

    Warum haben Polen, Tschechien, Frankreich, USA, Brasilien, Russland und China die Zeichen der Zeit nicht erkannt und halten an der Atomkraft fest?

    Jedes Land muss seine Entscheidung selbst treffen. Aber ich weiß aus vielen Gesprächen, dass die Welt mit höchster Aufmerksamkeit auf die Energiewende in Deutschland schaut. Das Interesse ist riesengroß, und wenn ein Industrieland wie Deutschland die Wende schafft, dann wird das seine Strahlungskraft entfalten, da bin ich ganz sicher.

    Hmm, irgendwie kommen die einfach nicht von der Kernkraft weg.

    H.E.

  238. Was ist schon Claudia Roth gegen Sarah Maria Deckert.

    Was geschah am 11. März 2011?
    Dabei unterscheidet sich nach den Recherchen von Ekkehard Sieker die Explosion in Block 3 völlig von der aus Block 1. Arnold Gundersen beobachtet über Reaktor 3 einen hellen Blitz, der weit in die Höhe reicht. Im Gegensatz zur relativ flachen, chemischen Explosion aus Reaktor 1 wird in Block 3 viel mehr Energie freigesetzt. Es besteht der Verdacht, dass es sich hier nicht mehr nur um eine rein chemische, sondern um eine nukleare Explosion handelt. Es kommt zur prompten Kritikalität, zur kurzzeitigen Freisetzung von nuklearer Energie.

  239. @Rassbach #238

    da stimmt der Link nicht.

  240. @Rassbach #238

    Was ist schon Claudia Roth gegen Sarah Maria Deckert.

    Wat is schon Sarah Maria Deckert gegen dat fesche blonde Mädsche von Okkupai Köln – janz sischer Atmosphährenfoscherin oder sojar Expeddin für Pladdentektonik – die uns hier janz jenau erklären tut, wie dat mit Fukushima so war.

    5:03 min. Durchhalten, auch wenn’s weh tut.

    Und Amerika hat sich auf die Fahne geschrieben, bis 2020 / 25 das weltweite Wetter zu kontrollieren….. und dieses Alleminium in der Atmosphäre dient dazu, die Wolken in Verbindung mit HAARP zu beschleunigen und damit schleunigst einen Krieg auszulösen….. und niemand wird merken, dat da überhaupt ’n Krieg war….. das ist hochgefährlich….. der Amerikaner sacht ja auch isch will den 3. Weltkrieg… und das wird er auch zusammen mit dem Israeli machen……. wenn man sich alleine HAARP nimmt, die können mit HAARP jedes Erdbeben der Welt auslösen und es ist …. Japan ist eine kriegerische Aktion gewesen, das Erdbeben in Fukushima ist durch HAARP entstanden…. und die Amerikaner sagen, wir können durch HAARP und durch diese Tsunamis ….diese Stürme auf jedes Land der Welt schicken.

    …..jo, der Ami und der Israeli…. die maachen die janze Welt kapott….. und keiner merkt’s.

  241. Ach Tim……………wegen Dir muss ick jetzt den Eimer gegen die Badewanne austauschen.
    ick hab genau 20 Sekunden ausgehalten, Weltverschwörungen liegen mir immer so dolle uff´n Magen, gerade wo ick mir meine selbstgekochten legger Spagetti reingezogen habe.

    Kopfschüttel…und wech…..da entschuldigt nicht mal die Haarfarbe.
    H.E.

  242. Der in # 238 erwähnte Schwachsinn lief vorgestern im Fernsehen -- und das bei Arte!
    http://www.arte.tv/de/Fukushima—Die-Wahrheit-hinter-dem-Super-GAU/6391506.html
    J.H.

  243. @Onkel Heinz

    ’Tschuldigung, ick schick dir morgen ’ne Regentonne, die reicht länger.

  244. #242. Jürgen Hartung

    aus dem Link

    Nahezu reflexartig setzte die Maschinerie des Abwiegelns, der Beschwichtigung und der Verschleierung ein, versuchten Betreiber, Regierung und Aufsichtsbehörden das wahre Ausmaß der Katastrophe herunterzuspielen. Erst mit wochenlanger Verzögerung gestanden die Verantwortlichen ein, dass es einen atomaren Unfall gegeben hatte, der die Dimension der Katastrophe von Tschernobyl vielleicht sogar übertrifft. Doch ist das ganze Ausmaß der nuklearen Apokalypse überhaupt bekannt?

    kann man auch so sehen:

    Nahezu reflexartig setzte die Maschinerie der Empörung, des Aufbauschens, des Alarmismus ein, versuchten Anti Atom Aktivisten aller Coleur, Regierung und NGO´s das wahre Ausmaß hochzuspielen und von der eigentlichen Katastrophe, dem Erdbeben und dem anschließenden Tsunami abzulenken und in Menschenverachtender Weise zum Zwecke der eigenen Profilierung, ausschließlich den Fokus auf die AKW`s zu legen.

    Das Ergebnis ist bekannt. Deutschland schnappte kollektiv über und machte sich einmal mehr mit dem irrationalen Atomausstieg international lächerlich.

    karl.s

  245. Tim Hardenberg,

    Wat is schon Sarah Maria Deckert gegen dat fesche blonde Mädsche von Okkupai Köln

    dat Mädsche hat einfach nur Angst, die Hose geschtrische voll oder zu ville Kölsch getrunke 😉

    Hier der Link zur Nuklearexplosion 😉 #238
    Was geschah am 11. März 2011?
    Das ist der Artikel zum Arte Film.

    Heinz,
    ob Bildzeitung oder Cicero, das ist in Deutschland egal, die Grenzen des Wachstums sagen uns, bleibt stehen und wartet auf die zuvor stehengebliebenen 😉

  246. Bezüglich Fukushima Daiichi eine kompetente Übersicht: http://www.kernenergie.de/kernenergie/documentpool/Service/024reaktorunfall_fukushima.pdf mfG

  247. Ich hab mal dem Cicero meine Sicht dargelegt. Mal sehen ob das durch die Administration geht.

    „Über 19.000 Menschen sterben, Hunderttausende werden obdachlos. Diese Naturgewalt, sie wäre schon Katastrophe genug gewesen. Doch das größte anzunehmende Unglück ist an diesem Tag ein anderes. Das Erdbeben und der Tsunami vom 11. März 2011 zerstören die Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi,“

    Da werden erst die Opfer benannt, dann gegen die materiellen Schäden eines havarierten KKW aufgewogen und -- für zu leicht befunden.
    Wenn das die öffentliche deutsche Auffassung von Humanität, Emphatie und Moral ist, brauchen sich die Deutschen über ihr bescheidenes Image im Ausland nicht wundern. Mich wundert dann auch nicht mehr die Möglichkeit von Genozid durch KZ,Vergasung und Zwangsarbeit von dem keiner wußte.

    Ich bin gespannt.

  248. Hallo Karl
    da hab ich gleich mal mitgemacht:

    „Über 19.000 Menschen sterben, Hunderttausende werden obdachlos. Diese Naturgewalt, sie wäre schon Katastrophe genug gewesen. Doch das größte anzunehmende Unglück ist an diesem Tag ein anderes. Das Erdbeben und der Tsunami vom 11. März 2011 zerstören die Reaktoren des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi“
    Vieviele Menschen hätten sterben müssen, damit die Folgen des Tsunamis das ‚größte anzunehmende Unglück‘ geworden wäre?

  249. Hier mal ein Artikel zu den Perspektiven russischer Energiewirtschaft. peak oil weiter nicht in Sicht 😉 Schon mal einer was von matrix oil gehört?

    karl.s

  250. matrix oil

    Öl, das in einer Matrix (Trägermaterial) steckt. ‚Tight oil‘ oder ’shale oil‘. Durch Fracking schafft man ihm einen Weg nach oben.

  251. #250. Tritium

    also in etwa so wie „shale Gas“. Danke Dir.

    karl.s

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  253. Ich hätte mich von dem Artikel ja beeindrucken lassen, wenn ich nicht schon seit langer Zeit intensiv in das Thema eingetaucht wäre..

    Zur Sache..

    Peak Oil ist Tot , schreibt der Autor, und verweist dabei genussvoll auf die für mindestens 200 Jahre reichenden Vorräte der Green river Formation. Doch damit geht er den leider vereinfachenden Meldungen der Energieunternehmen auf den Leim, die damit und im übrigen auch mit Statistiken auf die ich gleich noch zu sprechen komme, der Komplexität der Zusammenhänge nicht gerecht werden..

    Um es hier noch einmal kurz und bündig zu formulieren…

    Peak Oil beschreibt den Zeitpunkt zu dem mit keiner Methode, mehr die den Markt erreichende Ölmenge gesteigert werden kann und danach abzusinken beginnt.

    Für Amerika war dieser Zeitpunkt zb. 1972 erreicht, und das obwohl danach die Anzahl der Probebohrungen regelrecht explodierte um den Rückgang auszugeichen. Das ist schon mal Fakt. mit politischen Beschlüssen hat das nicht zu tun. Aber zurück zur hochgelobten Greenriver Formation, in der in etwa so viel Öl existiert, wie in einem Torf, Steinkohle..

    Äh.. Kein ÖL ? Nein kein Öl.. In der Greenriverformation ist richtiger Weise tatsächlich eine gigantische Menge an Kohlenwasserstoffen gebunden. Dieses ist seit Jahrzehnten bekannt. Doch das macht es nicht zu Öl.

    Was wir dort finden ist KEROGEN, eine vorstufe Zum Öl, das entweder nicht warm genug oder nicht lange genug in der Erde war um freundlicher weise zu Öl zu werden. Kerogen ist in der Konsistenz mit Braunkohle vergleichbar, jedoch mit schlechterem Brennwert.. Eine unangenehme Sache im Tank.

    Und nun kommt es.. Sollten wir daraus Öl machen wollen, hat die Industrie dennoch Verfahren entwickelt. die sogenannten INSITU verfahren, bei denenn noch im Boden ein ganzer Kubikkilometer Kerogen, elektrisch auf 300-400 Grad Celsius erhitzt wird… für 3 Jahre… Dafür wird freundlicher Weise zunächst ein Kohlekraftwerk gebaut mit 1,2 Gigawatt Leistung. Die Berechnungen erwarten dennoch einen energetischen Gewinn von 3:1, im unterschied zu historischem Öl von 100:1 und heute bei Tiefseebohrungen von 17:1.

    Ein Gewinn immerhin möchte man meinen . Also alles gut ?

    Nein so leicht leider nicht. Denn der EROEI, (energie return on energie invested), berechnet nur die zur Fördermethode notwendige Materialbereitstellung und deren Energieverbrauch.. Doch die Ölarbeiter müssen zudem in Wohnungen wohnen, auf Strassen zum Einkaufen Fahren und brauchen Schulen, Krankenhäuser und und und…

    man kann nur Schätzen, doch diese Schätzungen besagen dass eine technische Zivilisation zum Selbsterhalt Energiequellen benötigt, die im Schnitt mindestens einen EROEi von 5:1 also einen Nettogewinn von 4 erreichen.. Mehr also als uns die Greenriver Formation geben könnte. Zudem ist die Förderung oder Umwandlung derart Langsam, dass wir nur sehr sphährlich Öl am Markt erhalten würden… ich erinnere darann, dass es beim Peak Oil um die menge Öl geht, die den Markt erreicht. Nicht um die Reserven ( nicht ressourcen) im Boden. Wie bei einer Gartenparty also, bei der man zwar hundert Bierfässer aber nur einen Zapfhahn besitzt.. Laaaaange Gesichter….

    Ähnliche Fehlinformationen schwirren auch zum thema Frackinggas durch den Ähter..

    hier gibts gute Informationen von Geologen.. mal zum nachdenken.. oder gerne um mir zu wiedersprechen oder mich zu wiederlegen… (was hier gerne einige möchten , nehme ich bei dem allgemeinen Tenor hier an… 😉 )
    http://www.peak-oil.com/2012/11/what-the-frack/

    Und dann noch zu einem Kommentar weite oben.. Dort wurde erwähnt, dass Jahr für Jahr höhere Ölreserven gemeldet werden.. Was also soll der Unfug von wegen Peak Oil ?

    Diese Meldungen sind sagen wir mal mathematisch korrekt. Jedoch werden Sie der Sache nicht gerecht.

    BP´s Statisiken zb. Zeigen ebenfals ein Anwachsen der Reserven.

    Um das zu verstehen muß man wissen wie diese Reserven erstellt werden.. Vereinfacht läuft es so, dass die Geologen abschätzen wie viel Öl im boden ist. Die P1 Reserve ist der Wert, der mindestens mit fast 100% Wahrscheinlichkeit im Boden steckt.. Damit rechnet der Ölkonzern und beginnt die Förderung nur dann, wenn dieser Wert eine Wirtschaftlichkeit aufweist. Doch es wurde auch eine P2 Reserve Ermittelt. diese liegt in der Regel ca. 50% höher und ist der Wert von dem die Geologen annehmen dass er mit der höchsten Wahrscheinlichkeit im Boden als Reserven gefördert werden kann. P3 ist die Ölmenge die mit viel glück zu holen ist.

    In die BP Statisik und andere wird fast immer nur die P1 !!! Reserve eingetragen zum Zeitpunkt des Fundes. Wenn dann im laufe der Jahre (15-25) Jahre sich erweist, dass die P2 Reserve wie angenommen richtig war, dann wird dieser Wert nach dieser Zeit, zeitversetzt in die Statistik eingetragen….. Jedoch nicht zum Zeitpunkt des Auffindens, sondern ca 10-25 Jahre Zeitversetzt.

    Dadurch lässt sich ein Trend nur noch dann korrekt ablesen, wenn man die neuen Funde ZURÜCKDATIERT, und erhält so den korrekten Trend beim Auffinden von Öl. Es zeigt sich dann, dass die Angeblich immer noch steigenden Reserven in Wahrheit seit ca 1980 zurückgehen. Höhepunkt der Funde war vor ca. 45 Jahren, heute finden wir nur noch gut ein drittel dessen was wir aktuell und weiter exponentiell steigend verbrauchen…

    Werte mitforisten. Wer sich tiefer in die Materie einarbeitet ist zu recht alarmiert. Denn es siht in Wahrheit nicht danach aus, das Öl aus Fracking, Natural Gas Liquids, Teersanden und Ölschiefer , alleine oder in der Summe, noch länger als 10-15 Jahre den seit 2006 nicht mehr wachsenden Öl markt aus konventionellen Ölquellen, der dann bereits schrumpfen wird (4-5% pro Jahr ) werden auffangen können.

    Peak Oil ist alles andere als tot, auch wenn manche der Prognosen der Peak Oiler pessimistisch waren, so ist Peak Oil , der konventionellen cruide -- Oil reserven offiziell 2006 eingetreten und die Unkonventionellen Öle sind nichts als die Kunst die letzen Brocken aus dem Topf zu wischen.

    Ich bin auf Ihre Antworten gespannt . Doch tun sie mir vorher den Gefallen und Googeln nach folgenden Schlagworten:

    ÖL Rückdatierung, Schieferöl Chrisoph Senz, what the Frack peak-oil.com.

    ich bin gespannt, ob mein Beitrag hier stehen bleibt..

    PS ich würde mich gerne wiederlegen lassen… Peak Oil ist wahrhaftig kein rosiges Scenario, und auch ich würde gerne entspannt in die Karibikk fliegen … auch in 20 Jahren noch…

  254. @Tom Schülke #253
    Will auf ihr Peak-Oil Szenario nicht weiter eingehen. Nur eine kleine Anmerkung. Sie reden von der Green River Formation und weisen zu Recht darauf hin, das dort Kerogen gefunden wird und kein Öl. Soweit ich informiert bin wird daraus kein Öl gemacht und es wird auch nicht zu den Oilreserven gerechnet. Was an jetzt förderbaren Vorkommen gerechnet wird und auch schon gefördert wird ist Tight Oil häufig auch Shale Oil genannt. Bitte nicht mit Oil Shale (Kerogen) verwechseln. Einen guten Überblick gibt dieser Artikel
    .

  255. Tom Schülke,
    ich bin erst seit kurzer Zeit ins Thema eingetaucht und ich habe für mich herausgefunden, dass Peak Oil eine ideologische Kategorie ist, von Ökologisten erfunden, uns umzuerziehen, frei nach marxistischen Mustern.

    Wenn es nur um die Karibik geht, das ist auch in 20 Jahren noch möglich.

    Die Reichweite des Gesamtpotentials der Öl- und Gasvorräte (aus heutiger Sicht) ergibt sich aus der Division der Vorräte durch den derzeitigen Weltölverbrauch von 5,6 Mrd. t SKE und den Weltgasverbrauch von 3,1 Mrd. t SKE (2006). Daraus resultiert eine Reichweite von 140 Jahren für Erdöl und von 260 Jahren für Erdgas.

    Reichweite fossiler Rohstoffe

    Ich denke, in 140 Jahren werden die Leute nicht mit Öl in die Karibik fliegen, vor 140 Jahren wussten die Leute auch nicht, wie du heute in die Karibik fliegst.

    Es werden aber ständig neue konventlionelle Lagerstätten gefunden. Sieht man an der Verteilung der Krisen und Kriegen. Sudan, Mali, Syrien, gesamtes östliches Mittelmeer ….

    In den USA liegt der Gaspreis bei 90$ statt 600$ bei uns. Der Bürger bezahlt dort auch nur 8 uscent für die KWh.
    Ich fühle mich ausgeplündert 😉

  256. @Tom Schülke
    Interessantes Posting. Viel kann ich erstmal dazu nicht sagen (fachlich nix), aber einiges fällt mir doch schon auf.

    Peak Oil beschreibt den Zeitpunkt zu dem mit keiner Methode, mehr die den Markt erreichende Ölmenge gesteigert werden kann und danach abzusinken beginnt.

    Weil die verfügbaren Methoden weiterentwickelt werden (können) — wie wir es beim Fracking erlebt haben — und bisher nicht erschliessbare Lagerstätten plötzlich unerwartet doch erschliessbar werden könnten (z.B. submaritim), oder überhaupt unerwartet Lagerstätten gefunden werden könnten, kann sich der Zeitpunkt schlagartig nach hinten verschieben kann. Niemand kann also mit Gewissheit ausschliessen, dass dieser Zeitpunkt nicht zukünftig erneut nach hinten verschoben werden muss. Sie schrieben ja lustiegerweise sogar von einem Peak-Oil anno 1972. Was ist Peak-Oil wert, wenn dieser fiktive Punkt immer wieder verschoben werden muss?

    Zum EROEI: Sie haben bedacht, dass das natürlich von den erzielbaren Weltmarktpreisen abhängt, zwischen beiden also eine Korrelation besteht?

    Bin Ihrem Link gefolgt. Dort wird den angenommenen 100 (96) Jahre Gasreserven in den USA eine Schätzung durch die EIA von 25 Jahren entgegengestellt. Die EIA ist eine Behörde. Klar, das die versucht, die schlechtest mögliche Zeitperspektive herauszufinden. Als Hüter der Wahrheit würde ich die aber nicht sehen.

    Sie schreiben:

    Es zeigt sich dann, dass die Angeblich immer noch steigenden Reserven in Wahrheit seit ca 1980 zurückgehen.

    Hm. Wahrheit? Ist das nicht ein bisschen dick aufgetragen? Sagen wir mal so: es ist glaubhaft, dass durch entsprechende Schätzungen und Bewertung diesen Schluss ziehen kann. Aber als Wahrheit würde ich das nicht nennen, sondern als Standpunkt, über dessen Berechtigung man streiten kann.

  257. @Tom Schülke
    Sehen Sie! Auf der von W.Rassbach verlinkten Seite findet man solche Feststellungen wie diese:

    Im ersten Fall wird für Öl häufig auf eine Definition zurückgegriffen, die sich nur auf die bestätigten Reserven bezieht. Diese Definition stammt aus der Bankenwelt und dient dem Anleger- und Gläubigerschutz. Sie wird häufig verwendet, ist aber für die Beantwortung der Frage, wie lange die Ölvorräte reichen, nicht geeignet.

    Mir scheint, auf dieser Schiene surfen Sie. Ich finde das zwar nicht völlig unberechtigt. Nur — allein auf diese pessimistische, das schlimmst mögliche annehmende Perspektive setzend, werden sie keine wirklich realistische Abschätzung der Zukunft unserer fossilen Energiereserven gewinnen.

    Worse-Case-Abschätzungen sind berechtigt, Most-likely- oder best-case-Abschätzungen aber ebenso.

  258. #253

    …schreibt der Autor, und verweist dabei genussvoll auf die für mindestens 200 Jahre reichenden Vorräte der Green river Formation

    Wo soll der Autor das denn bitteschön getan haben?

  259. Hallo Zusammen,

    vielen Dank zunächst für die Antworten… Ich werde Ihre Meinung in Ruhe betrachten um mir erstmal ein Bild zu machen.. Dann dazu ausführlicher..

    gruß

    Tom Schülke

  260. Für mich, wie für grüne müsste dies eine gute Nachricht sein.

    „Diese Entscheidung ist richtungsweisend. Was wir der Welt vermitteln ist, dass wir in Lateinamerika von jedem Unternehmen, das hierher kommt, um unsere Bodenschätze zu fördern, verlangen, dass es denselben Umweltschutz- und Gesundheitsmaßgaben folgt, wie sie das in ihrem Ursprungsland tun.“

    Gute Neuigkeiten – nicht für Texaco

    Die Welt scheint sich zu wehren.
    Chevron muß bezahlen, Frau Kirchner ist clever.
    Ecuador hat sich von den IWF Schulden wegen Immoralität der erzwungenen Verschuldung befreit.
    Busch und Blair als Kriegsverbrecher in Kuala Lumpur verurteilt…
    Merkel muß aufpassen 😉

    ein guter Anfang 😉

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