Neue Studie: Ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien ist der vom Menschen verursachte Klimawandel!

25. April 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Plauderecke, Politik, Ressourcenverknappung, Wissenschaft

In einer aktuellen Studie legen Colin Kelley von der University of California in Santa Barbara und seine Kollegen nahe, dass ein Grund für den Bürgerkrieg in Syrien der vom Menschen verursachte Klimawandel ist! Stefan Rahmtorf untermauert das in der aktuellen Ausgabe des Umweltmagazins zeozwei der taz.

Zwischen 2006 und 2010 herrschte im Nahen Osten und Syrien eine Dürre „und bildete damit vielleicht den Zündfunken, der zum offenen Krieg führte“, sagt Richard Seager, Klimatologe am Columbia University’s Lamont-Doherty Earth Observatory, welcher an der Studie mit beteiligt war. Die Forscher betonen weiter: „Eine Dürre kann zu verheerenden Konsequenzen führen, wenn sie auf eine bereits verletzliche Gesellschaft trifft“. Bereits in den 1950er, 1980er und 1990er Jahren traten in dieser Region starke Dürren auf, doch keine viel so heftig aus, wie die zwischen 2006 und 2010. Modellrechnungen sprechen dafür, dass diese Dürre nicht alleine durch natürliche Faktoren hervorgerufen worden ist, sondern der von Menschen verursachte Klimawandel eine entscheidende Rolle spielt und damit wesentlich zum Syrienkonflik beigetragen hat.

Seit Beginn des letzten Jahrhunderts wurde es rund um das Mittelmeer trockener. Der Weltklimarat IPCC prognostiziert, dass mit der fortgesetzten Erderwärmung die Austrocknung des Nahen Ostens voranschreitet, was angesichts der wachsenden Bevölkerung die Spannungen vor Ort weiter verstärken dürfte.

Dies sieht auch Stefan Rahmstorf so. In der aktuellen Ausgabe Umweltmagazins zeozwei der taz untermauert er die Ergebnisse der Studie und betont, dass die Dürren der letzten 25 Jahre im Nahen Osten und Syrien nur mit Hilfe des anthropogenen Klimawandels erklärt werden können und diese sehr wahrscheinlich entscheidend zum Bürgerkrieg beigetragen haben. Der WBGU (Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen) in dem Stefan Rahmstorf vertreten ist teilt diese Auffassung, betont Stefan Rahmstorf in zeozwei.

Na, dann herzlich willkommen „Klimaflüchtlinge“ aus Syrien, dem Nahen Osten und Mittelmeerraum. Wir in der ersten Welt haben durch unsere CO2-Emissionen den Bürgerkrieg in Syrien und eure Dürren und Konflikte mit verursacht und müssen jetzt büßen.

UMF

UMF: Unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Hamburg und Bremen

Bericht im Spiegel TV – Magazin vom 19.04.2015

http://www.spiegel.tv/filme/magazin-vom-19042015/

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17 Kommentare
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  1. Apropos taz, Malte Kreuzfeld, der von der taz, wundert sich was er auf der »Braunkohle-Demo« zu sehen bekommt:

    „Wir sind auf dem besten Weg, Deutschland zum Agrarstaat zu machen“, sagt Vattenfall-Betriebsrat Heinze bei #Braunkohle-Demo. Ernsthaft.
    https://twitter.com/MKreutzfeldt/status/591970728825720832

    Mit @IGMetall-Mütze gegen Wind und Solar: Auch das gibt’s auf der #Braunkohle-Demo zu sehen. #elektrisierenDE
    https://twitter.com/MKreutzfeldt/status/591972143136661504

    Sieht irgendwie interessant aus, dieses Foto.

  2. Modellrechnungen sprechen dafür, dass diese Dürre nicht alleine durch natürliche Faktoren hervorgerufen worden ist, sondern der von Menschen verursachte Klimawandel eine entscheidende Rolle spielt

    Modelle sind anthropogene Konstrukte, der Beweis für ihre Übereinstimmung mit der Realität auf globaler und regionaler Ebene steht bis heute aus. Es handelt sich um reine Spekulation.

  3. @Ben Palmer

    Die Klimaforschung ist überwiegend eine Konjunktivwissenschaft, also Spekulation. Mit dem Konjunktiv werden Möglichkeiten für die Medien als Tatsachen verkauft. Da diese Möglichkeiten nicht falsifizierter sind, sind sie im Grunde auch keine naturwissenschaftlichen Ergebnisse.

    Deshalb steht ja auch im Artikel:

    Zwischen 2006 und 2010 herrschte im Nahen Osten und Syrien ein Dürre “und bildete damit vielleicht den Zündfunken, der zum offenen Krieg führte”, sagt Richard Seager, Klimatologe am Columbia University’s Lamont-Doherty Earth Observatory, welcher an der Studie mit beteiligt war.

    Das könnte stimmen, aber auch falsch sein. Nachweisen kann das niemand.

  4. @Quentin Quencher

    Kam auch gerade in der Tagesschau, die Pro-Braunkohle Demo und Sigi will an seinen Plänen, Abgaben für alte Kohlekraftwerke festhalten. Das wird spannend.

  5. Noch ein Nachtrag. Die neuste Ausgabe des Umweltmagazin zeozwei kam übrigens gestern raus, ist auf Altpapier gedruckt und kostet 5,50€. Der Rahmstorf-Artikel umfasst zwei halbe Seiten, daher habe ich das Magazin nicht gekauft. Es waren sowieso nur zwei Exemplare im Zeitschriftenladen vorhanden. Die zwei Seiten habe ich im Laden gelesen.

  6. @Micha

    Seit Beginn des letzten Jahrhunderts wurde es rund um das Mittelmeer trockener. Der Weltklimarat IPCC prognostiziert, dass mit der fortgesetzten Erderwärmung die Austrocknung des Nahen Ostens voranschreitet, was angesichts der wachsenden Bevölkerung die Spannungen vor Ort weiter verstärken dürfte.

    Es ist ein alter Hut, dass es in diesen Gebieten mal trockner, mal feuchter ist, schon die diversen Schichten der Besiedlung von Troja z. B. belegen diesen Wechsel mit vielen zeitlichen Lücken, die Archäologen und assoziierte Forscher auf diesen Umstand zurück geführt haben.
    Und nun kommt Rahmstorf um die Ecke und faselt von AGW. Wie lächerlich ist das denn wieder mal.

  7. @Krishna

    Dazu muss man sagen, dass Rahmstorf diesmal das Thema „nur“ wieder aufgegriffen hat. Die Sahara ergrünt unterdessen aber wieder. Schon zur Zeit der Pharaon gab es Dürren und Fluten. Alles gut dokumentiert. Und im frühen Holozän war das nicht anders. Mal ganz zu schweigen zu den Eiszeiten und Zwischeneiszeiten.

  8. @Micha #7
    Ich erinnere nur an den Mittelmeer Monsun.

    Unser nacheiszeitliches Klima ist längst nicht so stabil wie gemeinhin behauptet wird. Dafür liefern deutsche Geowissenschaftler nun neue Belege. Sie untersuchten Meeresablagerungen aus dem nördlichen Roten Meer und fanden heraus, dass die heute sehr trockene Region noch vor einigen tausend Jahren durch eine lange Feuchtperiode -- ein monsunartiges Wettersystem -- geprägt war. Ein klimatisches Szenario, das bei anhaltendem Treibhauseffekt zukünftig erneut auftreten könnte.

    Der letzte Satz ergibt dann Sinn, wenn man zu diesen Monsun Zeiten einen verstärkten Treibhaus Effektt nachweisen könnte 😀

  9. Nachtrag:
    Eine weitere Quelle, mit einem interessanten letzten Satz:

    „Aber vielleicht geben unsere Befunde ja Anlaß, eingehender über Klimamodellierungen und Messergebnisse zu diskutieren. Dies auch deshalb, weil wir festgestellt haben, dass es offenbar eine Wechselwirkung zwischen dem Wettergeschehen im Nahen Osten und dem über dem Nordatlantik gibt. Im Nahen Osten regnet es immer dann besonders viel, wenn die Luftdruckschaukel zwischen Azorenhoch und Islandtief eine bestimmte Konstellation annimmt.

  10. Is There an Elephant in the Living Room? Or Did Manmade Climate Change Cause Syria’s Civil War and the Rise of ISIS?

    Rebutting the claim: Did Human-Caused Climate Change Lead to War in Syria?

  11. @Micha
    Hihi….bei derart beknackten Thesen, stell ick mal eine absurde Gegenthese auf…….ein paar Leute wollen uns glauben lassen, das unser Lebensstil und Energieverbrauch für das Unglück der Welt verantwortlich ist……und ein paar beknackte, nützliche Idioten stimmen immer fröhlich mit ein….

    Princeton-Studie als Warnung an Europa: USA sind keine Demokratie mehr

    Eine aktuelle Studie der Universität Princeton kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: Die USA sind keine Demokratie mehr, weil politische Entscheidungen nicht mehr den Wünschen der Bürger, sondern den Interessen einer kleinen Wirtschafts-Elite dienen……

    „Unsere Analyse zeigt, dass die Mehrheit der Amerikaner tatsächlich wenig Einfluss auf die Politik ausübt, die von der Regierung betrieben wird. Natürlich genießen die Amerikaner das Wahlrecht, die Freiheit der Rede und die Versammlungsfreiheit. Doch wir glauben: Wenn die Gesetzgebung von mächtigen Wirtschafts-Organisationen und einer kleinen Gruppe von einflussreichen Amerikanern dominiert wird, dann ist die Behauptung Amerikas, eine demokratische Gesellschaft zu sein, ernsthaft gefährdet.“

    Ganz besonders in den USA sitzen die lautesten Klimaschreihälse…..denen unsere Klimadackel praktisch aus der Hand fressen…..und egal, was dabei auch raus kommt…….der einfache Bürger zahlt, ob nun für die Energiewende, Öko-Design-Richtlinien, Kunststoffkondomisierte Häuser, CO2-Abgaben…..damit sich eine steinreiche Minderheit dermaßen dumm und dämlich verdienen darf, das sie meinten…….die Welt gehöre ihnen und wir wären bloß schnöde Schachfiguren, mit den man beliebig umspringen kann.

    Um demnächst werden sie dann auch noch behaupten, das fiese Erdbeben im Himalaja……ist auch eine Folge des Klimawandels……wahrscheinlich weil die Gletscher wegschmelzen und die Berge leichter geworden sind….und nun gen Himmel streben….oder ähnlicher Schwachsinn.

    PS. Wenn ick im TV oder Radio das Wort „Klimawandel“ höre……..schaltet sich mein Gehirn automatisch zum Selbstschutz…..AB.
    Onkel Heinz……..Verarsche auf der ganzen Linie

  12. @Heinz

    Die Ökologisten geben uns, aufgrund unseres Lebenswandels, immer gerne mit die Schuld für Not und Armut in der 3. Welt und rufen dann zu Spenden auf. Wir sollen für unsere Sünden spenden und Flüchtlinge aufnehmen, wovon viele Wirtschaftsflüchtlinge sind. Viele junge Männer, wenig Alte, Frauen und Kinder. Das Problem, die Ökologisten selbst nehmen aber keine Flüchtlinge bei sich zu Hause auf. Dafür wird bei uns die Eislaufhalle umfunktioniert und Polizeiwachen und Containerwohnheime gebaut. Erst laut schreien, wir haben durch unsere CO2-Emissionen den Bürgerkrieg in Syrien mit verursacht und müssen daher Flüchtlinge aufnehmen, aber dann selbst keinen Beitrag dazu leisten. Im PIK ist doch noch viel Platz (ein Palast) und Rahmstorf hat doch ein großes Haus.

  13. Behaupten kann man viel.

    Ich kann auch behaupten, dass neueste Hochrechnungen ergeben haben, dass die Bevölkerung sich im Raum Nordafrika in den letzten 2-3 Jahrzehnten mindestens verdreifacht hat. Und die daraus resultierende Not vieler junger Menschen, die keine Perspektive haben, zu gewalttätigen Auseinandersetzungen führt.
    Ich kann auch behaupten, dass die in Nordafrika oft und viel angewendete vorgeburtliche Diagnostik gerne auch zur Bestimmung des Geschlechts des Kindes genutzt wird, was dazu führt, dass viele Mädchen gar nicht erst das Licht der Welt erblicken. Was zu einem extremen Überschuß an Jungen, den heutigen jungen Männern, geführt hat. Was das Gewaltpotential jeder Gesellschaft nachweislich erhöht.
    Ich kann sogar behaupten, dass die Arbeit der Prospektoren zu enormen Funden an Bodenschätzen in der Region, die bis Asien reicht geführt hat, und nun ein Hauen und Stechen um diese Ressourcen gegonnen hat.
    Für alle diese Behauptungen würde ich mit Sicherheit sehr leicht untermauernde Studien finden.
    Es ist also nur eine Frage des Standortes, welche Sichtweise ich, oder Stefan Rahmstorf, bevorzuge, bzw. bevorzugt.
    Der Herr Rahmstorf bevorzugt bekanntermaßen jeden Standort, von dem aus die westlichen Industrienationen in einen möglichst schlechtem Licht erscheinen. Ich glaube, das hat eher mit wirtschaftlichen Erwägungen, allenfalls noch mit Psychologie zu tun. Mit Wissenschaft hat es am wenigsten zu tun.
    Prof. Rahmstorf erweist der Wissenschaft mal wieder einen Bärendienst.
    Heute mag er davon profitieren, aber wie wird man sich in Zukunft an ihn erinnern?

  14. Ich warte darauf, bis der Aufstieg der Nazis auf schlechtes Wetter zurückgeführt wird. Hat vielleicht jemand gerade ein Klimadiagramm zwischen 1925 und 1933 zur Hand? Ich ahne Korrelationen..

  15. Syrischer Bürgerkrieg wegen des menschengemachten Klimawandels….

    Wenn Peter-Scholl-Latour diesen Mist wüsste, der gute Alte würde sich im Grabe rumdrehen

  16. Science Sceptical Blog hinterfragt die „Wissenschaft“?
    Ihr spekuliert über Spekulation, „Wissenschaft“, Betrug, usw. und baut eure Thesen genauso auf wie die, gegen die ihr euch richtet, kommt zu den entgegengesetzten „Ergebnissen“.
    Und dass die, die ihr als „Ökologisten“ bezeichnet nur Attrappen sind, ignoriert ihr.
    Und dass im Grunde alle „Ergebnisse“ der „Wissenschaft“ auch auf Spekulation beruhen auch.
    (Ein kurzer Exkurs in die Wissenschaftstheorie: Das naturwissenschaftliche Experiment untersucht den möglichst reinen Fall, der aber in der echten Welt nicht vorkommt, und versucht daraus Rückschlüsse zu ziehen. Das Experiment prüft ob aus der Annahme A das Resultat B folgt. Ob A wahr ist, ist unerheblich. Und wenn man jetzt sagt, das ist falsch, denn aus A folgt C und nicht B, hat man noch lange nicht die „Wissenschaft“ kritisiert!)
    Im Grunde ist die „Wissenschaft doch nur ein Handel mit Wahrscheinlichkeiten.

    Naja, ich hab euch schon genug belästigt und werde deshalb jetzt zu Framstag gehen und mein Geld sinnlos für Superschnäppchen und Bier ausgeben.

  17. Den Faktencheck zu dieser Legende findet man hier
    http://euanmearns.com/drought-climate-war-terrorism-and-syria/

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