Nord-Holland verbietet weiteren Ausbau der Windkraft

5. September 2012 | Von | Kategorie: Blog

Die Provinz Nord-Holland liegt westlich des IJsselmeers. Aufgrund dieser Lage (die Nordsee im Westen, das IJsselmeer im Osten), ist dieser schmale Landstrich bestens geeignet, um dort Windkraftanlagen zu betreiben. Allerdings stellen die Windparks nach Ansicht der Provinzregierung eine so große Verschandelung der Landschaft dar, dass ein weiterer Ausbau jetzt gestoppt wurde. Von dem Verbot betroffen sind 20 geplante Neubauprojekte. Lediglich ein geplanter Windpark im Wieringermeer kann noch gebaut werden.

So wie es aussieht wird unser westlicher Nachbar mit mehr Verstand regiert, als wir es uns von den von uns gewählten Vertretern im Moment erhoffen können. Wie wenig sinnvoll der planlose Ausbau der wetterabhängig einspeisenden Produzenten ist, hat vor kurzem eine Studie aus den Niederlanden gezeigt. Dort hatte man gefunden, dass die reale Brennstoff-Einsparung und damit auch die Reduktion des CO2-Ausstoßes gerade mal 1,6% der Nennleistung von Windkraftanlagen beträgt.

Adding it all up, one must conclude that under the present conditions in the Netherlands a 100 MW (Megawatt) ’name plate‘ capacity wind development produces on average 23 MW because of the capacity factor. 4,6 MW (20%) of this has to be subtracted from the final net result because of initial energy investments. From the actual Statline production figures we know that 27% of this 23 MW = 6,17 MW represents the actual fossil fuel and CO2 savings. But from this figure we need to subtract the amount of energy invested in the construction works: 4,6 MW. The net total of fuel saving electricity provided by our windturbines therefore is 6,17 – 4,6 = 1,57 MW on average over the year. That is ~ 1,6% of the installed capacity. It makes wind developments a Mega money pit with virtually no merit in terms of the intended goal of CO2 emission reduction or fossil fuel saving.

Bildquelle: Centraal Bureau voor de Statistiek

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19 Kommentare
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  1. Es gibt auch noch eine ganze Reihe weiterer Untersuchungen zum effektiven Wirkungsgrad der NIE, die dieses Ergebnis voll und ganz bestätigen und es ist eigentlich auch ganz einfach, sich selbst davon zu überzeugen.
    Für mich und eigentlich jeden halbwegs vernünftig rechnenden Menschen ist klar:

    Wind- und Solarstrom spart weder Brnnstoffe noch vermindert er den CO2-Ausstoß, so lange konventionelle Kraftwerke die Zufallsproduktion ausregeln müssen. Jeder Zugewinn an Energie muss mit einem korrespondierenden Mehrverbrauch an anderer Stelle bezahlt werden.

    Aber ich fürchte, diese an sich so vernichtende Erkenntnis, die mit einem einzigen Schlag sämtliche Argumente pro NIE entkräftet, ist einfach zu ungeheuerlich, um Fuß zu fassen und zu wirken.
    Es ist einfach im vollsten Sinn des Worts un-glaublich, dass es so einfach sein soll, so unwiderlegbar, so endgültig, denn so etwas gibt es sonst nur in Märchen.
    Es braucht da wohl eine Generation, bis ein echter Paradigmenwandel vollzogen ist. denn dann ist es möglich, über diese Dummköpfe zu spotten, die das so offensichtliche nicht sahen -- eine Gnade der zeitgenössischen Gesellschaft, die sich so gern über ihre tumben Vorfahren mokiert und sich immens überlegen fühlt, ohne die Warnung zu beachten, die darin liegt: Wir heutigen sind in keiner Weise davor gefeit, uns genau so hoffnungslos zu blamieren wie Leute, die an eine flache Erde, Hexen oder die wunderbaren Segnungen eines Alkoholverbots glaubten.

  2. Es soll zwar Leute geben, die das schön finden und ein Gefühl der Erhabenheit verspüren, wenn sie über Landschaften voll mit Windrädern blicken. Die meisten finden die Dinger aber wohl eher störend und ab einer gewissen Menge auch unschön. Windkraftgegner argumentieren ja auch immer mit den Nachteilen dieser Dinger. Es sollen Vogelschredder sein, sie können krank machen, sie erfordern eine Unmenge von Höchstspannungsleitungen und anderes mehr. Warum fordert man von den Betreibern nicht mal ein, dass die Vorteile belegt werden. Die stellen diese Dinger ja nicht nur irgendwo in die Gegend, sondern lassen sich das auch noch von der Allgemeinheit bezahlen. Da wäre es doch das mindeste mal einzufordern, dass sie auch zweifelsfrei belegen, das dieser grossräumigen Belästigung auch ein Nutzen entgegen steht. Dass sie sich bei Wind drehen und dann Strom herauskommt, scheint den meisten Zeitgenossen völlig auszureichen, um keine Kritik anzumelden. Die Arbeiten, die zeigen, dass der Nutzen eher marginal ist oder sogar ein Schaden sein kann, müssen von sen Betreibern widerlegt werden und sie müssen nachweisen, wie gross der Nutzen ist. Dann kann man darüber reden, ob man die Dinger in Kauf nimmt und ob man bereit ist dafür zu zahlen. Das ist die Aufgabe unserer Politiker. Sie müssen die Windkraftbetreiber zwingen, den Sinn ihres tuns mal zu belegen. Ich habe noch von keinem Politiker auf entsprechende Fragen eine sinnvolle Antwort bekommen. Zu teuer, Probleme mit dem Naturschutz und Anderes das wird alles diskutiert aber nicht der belegbare Nutzen.

  3. Tritium,

    Aber ich fürchte, diese an sich so vernichtende Erkenntnis, die mit einem einzigen Schlag sämtliche Argumente pro NIE entkräftet, ist einfach zu ungeheuerlich, um Fuß zu fassen und zu wirken.

    20 Jahre Gehirnwäsche und Programmierung durch die Propagandaindustrie wirken leider heftig. Ein guter Bekannter spricht nicht mehr mit mir, weil ich über EE gelacht habe. Dabei sagte ich nur, schalte erst dein Gehirn ein, wenn du EE verteidigst. 900-1000h pa sind lächerlich, das Jahr hat 8760h und es gibt keine Speicher , er und Norwegen, die verhindern nur die Leitungen. Als ich sagte Norwegen ist eine Lüge, deren größter Speichersee hat 30qkm, reicht für einen dreiviertel Tag in D, war er eingeschnappt und hat mich wie einen Alien angesehen. Etwa so , wenn ich hier sage, Chemtrails sind real 😉

    Sind Chemtrails real?????

  4. @W.Rassbach

    „Sind Chemtrails real?????“

    Bitte gegenüber AGW-Jüngern keine Witze über Chemtrails, das kann ins Auge gehen.
    Auch wenn ich Ihr Erlebnis nachvollziehen kann, aber die Frage nach dem Chemtrails passt schon mal nicht.
    Denn im Zusammenhang mit der „menschgemachten Erderwärmung“ und deren Bewältigung glaubt der WWF fest an Chemtrails und outet sich in einer Zeitungsanzeige.
    Also ist definitiv davon auszugehen, dass Ihr Bekannter nicht nur an die menschgemachte Klimaerwärmung, sondern auch an Chemtrails glaubt obwohl das eigentlich ein Widerspruch ist.
    Guckst Du hier

  5. @.F. Strobel ,

    ich gehe davon aus, dass Chemtrails sehr real sind und seit 20 Jahren damit herumexperimentiert wird. Erst letzten Sonntag wurde bei uns der Himmel zugedeckt. Mein Vater, alter Segelflieger, machte mich auf eine Leewelle aufmerksam, zigarrenförmige Form am Himmel. Ich sagte zu ihm, schaue in einer halben Stunde hin. Dann kamen noch mehr dazu, die sich zum grauen Himmel verbreiterten und eine schöne dauerwellenartige Struktur bekamen, sah geil aus aber nicht natürlich 😉

    Ich glaube, wir werden demnächst umprogrammiert (Reuters) -- Planes or airships could carry sun-dimming materials high into the atmosphere for an affordable price tag of below $5 billion a year as a way to slow climate change, a study indicated on Friday.

    Soso, für 5 Mrd. wird der Klimawandel verzögert. Ein Schnäppchen, giftige Energiesparlampen und Konsorten wie NIEs kosten uns weit mehr 😉

    Was ist nun schlimmer, giftige ESL, 1% Benzol im Biosprit oder die Himmelssprüher mit einer Biomischung aus Barium, Aluminium und Strontium, garniert mit Polymeren?

    Bei den grünen Kommunisten kann man seine Todesart frei wählen 😉

    Chemtrails passt schon, Reuters ist ein Flagschiff der Propagandamaschine, WWF vom alten britischen Adel favorisiert, beginnen die Umprogrammierung. Bisher war Chemtrail Verschwörungstheorie, bald werden die Jünger sagen, wollten wir schon immer, so ein Luftbad in rettenden Chemikalien nehmen. Das bißchen Reizhusten vergeht 😉

  6. F.Strobel,

    hätte nicht gedacht, dass sich die Schweizer auch besprühen lassen. Ich dachte sie währen souverän. Hat da einer heimlich eine Kapitulation unterschrieben?

    Deutschland ist an die Alliierten gebunden, wenn die sprühen, dann sprühen sie.
    Sagt meine Tagesschau/Aktuelle Kamera

  7. chemtrails sind quatsch. mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

  8. Diese ‚Waschbrettwolken‘, Herr Rassbach, sind ein sehr natürliches Wetterphänomen.
    Da schiebt sich eine Front über eine Bodenzone.
    Es ist übrigens das untrüglichste Zeichen für eine kommende Wetterverschlechterung. Das zu wissen, hat mir schon oft geholfen 🙂

  9. Helium,
    klar , die WWF Werbung ist purer Zufall 😉
    Es wird demnächst noch mehr Artikel geben, die künstliche Wolken annehmbar erscheinen lassen.
    Ein 5 Mrd. Geschäft wird gut vorbereitet. PR /PsyOP

    Die Erde mit künstlichen
    Wolken zu kühlen, ist eine
    Lösung für morgen.Vielleicht.
    Was, wenn sie die Lösung
    von heute wären.

    guter Text, ich liebe künstliche Rettungswolken.
    Alles frei nach Edward Bernays.

  10. über diese art der beeinflussung des klimas wird schon mindestens ein jahrzehnt geredet, gemacht hat es keiner. und auch der rest der chemtrail-story ist einfach nur unsinn.

  11. naja silberjodid wird ja nun auch versprüht…

  12. jap, bei hagelgefahr, und welche konkrete beeinflussung des klimas und der menschlichen gesundheit lässt sich daraus nun konstruieren?

  13. und abregnen vor oder aufbestimmten Gebieten, gehe ich daher recht in der Annahme, dass es eine Wetterbeinflussung ist?

  14. und?

  15. was??…achso du gehst gerade davon aus, dass ich Chemtrails ala „es ist im Flugbenzin“ -- Anhänger bin. Nein halte ich auch für Unsinn.

    Russland und China haben Wetterbeinflussung und -- sagen wir mal die praktische Erforschung, besonders während der Zeit des Eisernenvorhangs betrieben, auch jetzt verwenden sie solche Methoden.

    Was ich sagen wollte….frei nach 007 … sag niemals nie

    Dafür haben sich schon zuviele Leute zum Thema geäußert, und da war nicht nur Wolkenbildung dabei auch Algen etc.

  16. Tritium ,
    hier ist so eine Waschbrettwolke , es gibt sie , sogar stationäre
    Da dürfte noch Haarp mit im Spiel sein, das ist aber kein VT.

  17. Nachtrag: auch unsere lieben MdBs sind da ja stetig am Geo-Engineering / Climate Engineering dran.
    http://www.bundestag.de/dokumente/analysen/2010/geo-engineering.pdf
    http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/099/1709943.pdf

    Für die Zukunft würde ich nichts ausschliessen, ausser die Vernunft siegt…….was unwahrscheinlich ist.

  18. @ W. Rassbach

    Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist hier Themen zu diskutieren, deren Wahrheitsgehalt niemand überprüfen kann und die deshalb im Internet auch nur in Verschwörungs-Theoretiker Kreisen behandelt werden. Chemtrails und Haarp gehören ganz eindeutig in diese Kategorie. Diskussionen zu diesem Themen sollten Sie lieber auf Seiten führen, auf denen solche Dinge besprochen werden. Es sei denn, Ihnen liegen belastbare Informationen zu diesen Themen vor (was allerdings meines Wissens nach bislang noch niemand zeigen konnte, obwohl es viele schräge Vögel im Internet gibt, die sich intensiv damit befassen).

  19. Herr Kipp,
    ich wollte bestimmt nicht über Chemtrail und Haarp diskutieren. Tritium sagte warum wird diese „so vernichtende Erkenntnis, die mit einem einzigen Schlag sämtliche Argumente pro NIE entkräftet, ist einfach zu ungeheuerlich, um Fuß zu fassen und zu wirken.“

    Ich sagte, die Ursache ist Gehirnwäsche, die das verhindert. VT Angst ist das Gleiche. Ich hätte kein Problem damit über Chemtrail und Haarp zu diskutieren oder über verfälschte Geschichte, es geht scheinbar nicht.

    Die tun es:

    14. Januar 1999
    PE 227.710/end A4-0005/99
    über Umwelt, Sicherheit und Außenpolitik
    Verfasser der Stellungnahme: Herr Olsson, Ausschuß für Umweltfragen, Volksgesundheit und Verbraucherschutz
    („Hughes“-Verfahren)
    Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten, Sicherheit und Verteidigungspolitik
    Berichterstatterin: Frau Maj Britt Theorin

    a) Einführung einer Ausbildung von Umweltschutzsoldaten mit dem Ziel, eine gemeinsame europäische Umweltbrigade aufzubauen;

    27. hält HAARP (High Frequency Active Auroral Research Project) wegen der weitreichenden Umweltauswirkungen für eine globale Angelegenheit und fordert, die rechtlichen, ökologischen und ethischen Auswirkungen von einem unabhängigen internationalen Organ untersuchen zu lassen, bevor weitere Forschungsarbeiten und Versuche stattfinden; bedauert die wiederholte Weigerung der Regierung der Vereinigten Staaten, einen Vertreter zu der öffentlichen Anhörung oder den folgenden Sitzungen seines zuständigen Ausschusses über die Auswirkungen des Forschungsprogramms über hochfrequente Strahlen (High Frequency Active Auroral Research Project -- HAARP), das gegenwärtig in Alaska durchgeführt wird, zu entsenden;

    28. fordert die STOA-Lenkungsgruppe (Scientific and Technological Options Assessment) auf, ihre Zustimmung zu geben, daß die wissenschaftlichen und technischen Beweise, die in allen vorliegenden Forschungsergebnissen über HAARP vorliegen, untersucht werden, um die genaue Art und das Gefährdungspotential, das HAARP sowohl für die lokale als auch für die globale Umwelt sowie für die Gesundheit der Menschen generell darstellt, zu ermitteln;

    29. fordert die Kommission auf, in Zusammenarbeit mit den Regierungen von Schweden, Finnland, Norwegen und der Russischen Föderation die Auswirkungen des HAARPProgramms auf die arktischen Gebiete Europas unter den Aspekten Umwelt und Gesundheit der Bevölkerung zu untersuchen und dem Parlament über die Ergebnisse zu berichten;

    HAARP -- Ein klimabeeinträchtigendes Waffensystem

    Am 5. Februar 1998 führte der Unterausschuß für Sicherheit und Abrüstung des Europäischen Parlaments eine Anhörung u.a. über HAARP durch. Vertreter der NATO und der USA waren eingeladen worden, nahmen jedoch an der Anhörung nicht teil. Der Ausschuß bedauert es, daß die USA keinen Vertreter entsandt hatten, der auf Fragen hätte antworten und die Gelegenheit nutzen können, zu dem vorgelegten Material Stellung zu nehmen.(22)

    HAARP, Forschungsprogramm für hochfrequente Strahlenforschung (High Frequency Active Auroral Research Project), wird gemeinsam von der Luftwaffe der USA und dem Geophysikalischen Institut der Universität Alaska, Fairbanks, durchgeführt. Auch in Norwegen laufen ähnliche Untersuchungen, ebenfalls in der Antarktis und auch in der früheren Sowjetunion.(23) HAARP ist ein Forschungsprojekt, bei dem mit einer bodengestützten Anlage mit einem Netz von Antennen, die alle mit einem eigenen Sender ausgestattet sind, Teile der Ionosphäre(24) mit starken Radiowellen erwärmt werden. Die erzeugte Energie heizt bestimmte Teile der Ionosphäre auf, was auch Löcher in der Ionosphäre und künstliche „Spiegel“ herbeiführen kann.

    HAARP ist für viele Zwecke einsetzbar. Durch Manipulation der elektrischen Eigenschaften in der Atmosphäre lassen sich gewaltige Kräfte kontrollieren. Wird dies als militärische Waffe eingesetzt, können die Folgen für den Feind verhängnisvoll sein. Durch HAARP läßt sich ein fest umrissenes Gebiet millionenfach stärker mit Energie aufladen als mit irgendeiner anderen herkömmlichen Energiequelle. Die Energie läßt sich auch auf ein bewegliches Ziel ausrichten, u.a. auf feindliche Raketen.

    Das Projekt ermöglicht auch eine bessere Kommunikation mit U-Booten und die Manipulation der globalen Wetterverhältnisse. Aber auch das Gegenteil, eine Störung der Kommunikation, ist möglich. Durch Manipulation der Ionosphäre kann man die globale Kommunikation stören, gleichzeitig bleiben die Kommunikationsverbindungen des Anwenders erhalten. Eine weitere Nutzungsmöglichkeit des Systems ist eine Röntgenaufnahme der Erde bis in eine Tiefe von mehreren Kilometern (erddurchdringende Tomographie), um Öl- und Gasfelder aufzuspüren, aber auch unterirdisch stationierte Militäranlagen. Eine weitere Nutzung des HAARP-Systems ist Radar, das über den Horizont blicken und Objekte in großer Entfernung erfassen kann. Dadurch lassen sich nähernde Objekte jenseits des Horizonts ausmachen.

    Seit den 50er Jahren führen die USA Atomexplosionen im Van Allen-Gürtel durch(25), um zu erforschen, welche Auswirkungen der entstehende elektromagnetische Impuls in so großer Höhe auf Funkverbindungen und die Wirkungsweise von Radaranlagen hat. Diese Explosionen erzeugten neue Magnetstrahlengürtel, die fast um die gesamte Erde liefen. Die Elektronen bewegten sich auf magnetischen Feldlinien und erzeugten ein künstliches Nordlicht über dem Nordpol. Durch diese militärischen Versuche entsteht die Gefahr, daß der Van Allen-Gürtel für lange Zeit schwerwiegend gestört wird. Das Magnetfeld der Erde kann sich über großen Gebieten ausweiten und Funkverbindungen unmöglich machen. Nach Aussagen amerikanischer Wissenschaftler kann es Hunderte von Jahren dauern, bis der Van Allen-Gürtel wieder zu seinem normalen Zustand zurückfindet. HAARP kann Veränderungen der klimatischen Bedingungen bewirken. Das System kann auch das gesamte Ökosystem beeinträchtigen, insbesondere in der empfindlichen Antarktis.

    Eine weitere schwerwiegende Folge von HAARP sind die Löcher in der Ionosphäre, die durch die nach oben gerichteten starken Wellen entstehen. Die Ionosphäre schützt uns vor einfallender kosmischer Strahlung. Es besteht die Hoffnung, daß die Löcher sich wieder schließen, aber die Erfahrungen mit den Veränderungen der Ozonschicht deuten in die entgegengesetzte Richtung. Die schützende Ionosphäre weist also große Löcher auf..

    HAARP ist wegen der umfassenden Auswirkungen auf die Umwelt eine globale Angelegenheit, und es ist zu bezweifeln, ob die Vorteile dieses Systems wirklich die Risiken aufwiegen. Die ökologischen und ethischen Auswirkungen müssen vor weiteren Forschungsarbeiten und Versuchen untersucht werden. HAARP ist der Öffentlichkeit fast nicht bekannt, und es ist wichtig, daß die Bevölkerung davon Kenntnis erhält.

    HAARP steht in Verbindung mit 50 Jahren intensiver Weltraumforschung für eindeutig militärische Zwecke, beispielsweise als Teil des „Kriegs der Sterne“, um die obere Atmosphäre und die Kommunikation zu kontrollieren. Solche Forschungsarbeiten sind als schwerwiegend umweltschädigend anzusehen, sie können unübersehbare Auswirkungen auf das Leben der Menschen haben. Niemand weiß heute mit Sicherheit, welche Auswirkungen HAARP haben kann. Der Geheimhaltung in der militärischen Forschung muß entgegengewirkt werden. Das Recht auf Öffentlichkeit und demokratische Kontrolle militärischer Forschungsprojekte und die parlamentarische Kontrolle müssen gestärkt werden.

    Eine Reihe internationaler Übereinkommen (Übereinkommen über das Verbot der militärischen oder sonstigen feindseligen Nutzung umweltverändernder Techniken, der Antarktis-Vertrag, der Vertrag über die Grundsätze zur Regelung der Tätigkeiten von Staaten bei der Erforschung und Nutzung des Weltraums einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper sowie das UNSeerechtsübereinkommen) lassen HAARP nicht nur unter humanen und politischen Aspekten, sondern auch unter rechtlichen Aspekten als äußerst zweifelhaft erscheinen. Der Antarktis-Vertrag schreibt vor, daß die Antarktis nur für friedliche Ziele genutzt werden darf.(26) Dies würde bedeuten, daß HAARP eine Verletzung des Völkerrechts darstellt. Alle Auswirkungen der neuen Waffensysteme müssen von unabhängigen internationalen Einrichtungen untersucht werden. Es sind weitere internationale Vereinbarungen anzustreben, um die Umwelt im Krieg vor unnötiger Zerstörung zu schützen.

    oder aus den Schlußfolgerungen

    11. betrachtet das ionosphärische Manipulationssystem des US-Militärs (HAARP), das in Alaska stationiert ist und einen Teil der Entwicklung und Anwendung elektromagnetischer Waffen für den externen und internen Bereich der Sicherheit ausmacht, als ein Beispiel einer höchst gefährlichen neuen militärischen Bedrohung der gesamten Umwelt wie auch der menschlichen Gesundheit, da dieses Projekt zum Ziel hat, zu militärischen Zwecken in den höchst sensiblen energetischen Bereich der Biosphäre einzudringen, obwohl die Konsequenzen dieses Vorgehens in keinster Weise abzusehen sind; fordert die Kommission, den Rat und die Mitgliedstaaten auf, Druck auf die US-Regierung, Rußland und jeden anderen in solche Aktivitäten verwickelten Staat auszuüben, damit diese Tätigkeiten eingestellt und ein umfassendes Abkommen gegen derartige Waffen geschlossen werden kann;

    Das ist schon ne Trachtentruppe, sie wollen Umweltsoldaten aber die USA sagen nicht was sie mit Haarp tun.

    Löcher in der Ionosphäre oder Bodenschätze an beliebigen Punkten der Erde in beliebiger Tiefe erkunden. Wollen wir wetten , dass an jeder Stelle des plötzlich ausgebrochenen arabischen Frühlings Öl und Gas im Boden ist?

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