Oh Gott, wir werden Mainstream II: ZDF „heute-show“ vernichtend zur Energiewende

11. März 2014 | Von | Kategorie: Blog

KiloWatt The FuckWenn selbst der Staatsrundfunk auf den Trichter kommt, daß die Energiewende mit rationalen Argumenten nicht mehr zu fassen ist und folglich nur mit einer religiösen Verirrung erklärt werden kann, dann scheint es um das Projekt „Deutschland wird Erneuerbar“ wirklich schlecht zu stehen. Ich bin ja eigentlich kein Freund der meist seicht vor sich hin kalauernden „heute-show“, aber was die Macher der Sendung am letzten Freitag in Punkto Kritik am „Jahrhundertprojekt Energiewende“ abgeliefert haben, habe ich in dieser Deutlichkeit im Öffentlich-Rechtlichen noch nicht vernommen. Kein Zweifel, die Kritik an der Energiewende ist im Mainstream angekommen. O-Ton Oliver Welke zu den Ergebnissen der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zur Energiewende:

„Das ist offiziell, das haben die jetzt schwarz auf weiß, von deren Experten aufgeschrieben. Die Ökostrom-Förderung läßt den Strompreis immer weiter steigen, und führt zu weniger Klimaschutz.

(…) Jerder Deutsche hat im letzten Jahr 240 Euro für Ökostrom-Umlage gezahlt. Babys, Alte, jeder Deutsche. Insgesamt 21,8 Milliarden Euro, für Strom der an der Börse aber nur 2 Milliarden wert war. Das ist doch krank.“

Hier die Sendung zum nachsehen.

 

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7 Kommentare
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  1. OK, an der einen Stelle scheint da so etwas wie Einsicht aufzukommen. Es gibt aber noch die „Aufrechten“ bei den Öffentlich-Rechtlichen. Der WDR lässt seinen „Energieexperten“ Jürgen Döschner mal wieder von der Leine. Der darf dort bzw. auf tagesschau.de eine ziemlich wirre Aneinanderreihung von Zahlen als sogenannte Recherche „Schäden durch Atomkraft: Das Billionen-Dollar-Desaster“ zum besten geben. Heute Abend war dieser Unfug auch noch Teil eines Kommentars auf WDR5 zusammen mit anderem Schwachsinn.
    Das wirklich üble daran ist, dass der Inhalt dieser „Recherche“ heute früh im WRD-Hörfunk an exponierter Stelle Teil der Nachrichten war. Für den interessierten aber unbedarften Hörer errscheint das dann mit dem gleichen Wahrheitsgehalt wie das anschließende Fußballergebnis.

  2. Herberth Wehner sagte einmal: „Es ist mir egal wenn 10.000 die Wahrheit wissen, wichtig ist, daß 10 Millionen sie nicht wissen.“ Nach diesem Muster verfahren alle Ideologen, viele Medien und die überwiegende Mehrzahl der Politiker. Solange Lieschen Müller Information als Bringschuld ansieht und nicht kritisch selbst nachfragt, solange wird sich nichts ändern. Bei der „Energiewende“ ist, wie bei der Kernenergie, bereits so viel Desinformation im Volk, daß nur ein Black out und ein massiver Wohlstands-/Arbeitsplatzverluust die Bürger zum Aufwachen bringt. Das Aufwachen wird aber in jedem Fall zu spät kommen. Geschichte ist ein Vektor, an diessen Anfang man für einen „Neustart“ mit mehr Einsicht, nicht zurück kann. Dumm gelaufen werden unsere Enkel sagen, oder rechtzeitig mit guter Ausbildung ausgewandert.
    Das eigene Bein sägt man sich nur einmal ab. Links-grüner- Mainstream heißt die Säge.

  3. Früher hab ick die Heute-Show mal gerne geguckt……aber in den letzten Monaten wurde einem oft übel bei dem Gebabbel, daher verwundert mich jetzt diese Sendung enorm…..naja, vllt ne politische Vorgabe von Oben…..

    Gucken wir uns lieber die realen Dinge in Sachen E-Wende an….

    Seehofer will Ökostrom-Umlage auf acht Cent deckeln

    Bayern will den Stromkosten-Anstieg infolge der Energiewende durch einen radikalen Schnitt bremsen. Ministerpräsident und CSU-Chef Horst Seehofer will einen Deckel für die Ökostrom-Umlage durchsetzen. „Bei uns glaubt niemand ernsthaft daran, dass wir die Strompreise sonst halten können“, sagte Seehofer der „Süddeutschen Zeitung“.

    Werde dieser Deckel erreicht, soll die Förderung neuer Anlagen komplett eingestellt werden. „Etwa acht Cent wäre eine Zahl, über die man mal reden muss“, ergänzte Seehofer. Die EEG-Umlage beträgt derzeit 6,24 Cent je Kilowattstunde………..

    Tja, dann wäre wohl spätestens in 2 Jahren Ende im Gelände…..für nächstes Jahr rechnen wir mit zirka 7,2 Cent Umlage……und 2015 dürften die 8 Cent dann wohl erreicht sein.
    Apropos erreicht……..hat das dicke Erzengellein wohl wieder nix in Brüssel…

    Gabriel beißt in Brüssel mit Ökostromreform auf Granit

    Die Bundesregierung kommt im Tauziehen mit der EU-Kommission um die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) nicht voran. Der Blitzbesuch von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) am Montag bei EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia in Brüssel brachte keine greifbaren Ergebnisse. Deshalb sagte Gabriel ein für Donnerstag geplantes Treffen mit Vertretern aus Wirtschaft und Gewerkschaften ab.

    Tja, wenn man sonst immer den EU-Vorreiter spielt aber eine rein nationale Energiewende durchzieht, muss man sich nicht wundern, das die EU-Bürokraten irgendwann mal den Stinkefinger zeigen, die deutsche Wirtschaft wirds freuen…….oder auch nicht.

    Ich hatte mal versucht über den Blackout in Wolfsburg mehr raus zu kriegen…..es halten sich aber alle so ziemlich bedeckt, man such wohl immer noch die Ursachen………dafür hab ich aber das hier gefunden….

    „Schneller Kollaps“

    Was hat das Risiko nach oben getrieben?

    Drei entscheidende Faktoren: Die Liberalisierung des Strommarkts, die Energiewende und der daraus folgende Mix unterschiedlicher Stromerzeugungsarten sowie die Abhängigkeit von IT-Systemen. Der Stromhandel erhöht das Risiko, weil immer größere Strommengen von Region zu Region und somit durch die Netze geschickt werden. Zwar hat die physikalische Sicherheit im Netz Vorrang. Doch es gibt immer wieder Situationen, in denen zum Beispiel eine Leitung ins Ausland mit Exportstrom beschickt wird, obwohl das für die Stabilität nicht optimal ist. Dadurch sinken die Puffer, die im Krisenfall, beispielsweise dem plötzlichen Ausfall einer wichtigen Leitung oder eines wichtigen Kraftwerks, noch zur Verfügung stehen.

    Warum erhöht die Energiewende die Gefahr?

    Die stark schwankende Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenkraft erfordert ständiges Nachregeln. Auch hier hat die Stabilität zwar Vorrang. Die Netzbetreiber dürfen im Notfall Grünstromkraftwerke abschalten oder können fossile Kraftwerke dazu zwingen, am Netz zu bleiben. Die Zahl der Eingriffe ins Netz hat sich aber innerhalb kurzer Zeit von wenigen im Jahr zu mehreren pro Tag gesteigert. Jeder Eingriff ist eine mögliche Fehlerquelle. Stromhandel und Energiewende zusammen bringen das Stromnetz physikalisch an den Rand der Leistungsfähigkeit: Immer häufiger werden Leitungen mit mehr als 100 Prozent ihrer Kapazität ausgelastet.

    Gerade moderne IT-Systeme helfen doch, Schwankungen zu beherrschen.

    Solange die Systeme funktionieren, ist das auch so. Andersherum begeben wir uns dadurch in starke Abhängigkeit. Durch Hacker-Angriffe oder schwere Programmierfehler könnte die Stromversorgung lahmgelegt werden.

    Schönen Tach noch und allzeit eine Handbreit Strom an der Steckdose.
    H.E.

  4. Vielleicht ist Herr Welke ja auf eigene Faust zu weit gegangen? Heute jedenfalls war er live-Reporter bei einem Ballgekloppe -- sorry, Fußballspiel. Hat er das schon mal gemacht? Oder ein Rauswurf?

    Ich schaue praktisch nicht fern, daher bitte ich meine diesbezügliche Unwissenheit zu entschuldigen.

    Chris Frey

  5. nein er ist auch Sportreporter

  6. @ Chris Frey 12. März 2014 20:16

    Vielleicht ist Herr Welke ja auf eigene Faust zu weit gegangen?

    Ich denke, der hat Narrenfreiheit. Man muss ihn ja auch nicht ernst nehmen, denn das läuft doch unter Comedy.

    Leider ist der Inhalt des Zitates keine Comedy, sondern bitterer Ernst.

  7. Die Leutchens, die im März in Dresden mit dabei waren, können sich bestimmt noch an den Stand von „Vernunftkraft“ erinnern…….tja, nun sind se sogar schon inner WELT…..

    Deutsche kämpfen gegen den Windrad-Wahn

    Der Widerstand gegen Windräder wird zur Massenbewegung: Ein deutschlandweites Bündnis wehrt sich gegen den Bau neuer Anlagen – vor allem, wenn sie ausgerechnet in Naturschutzgebieten entstehen….

    Karl-Heinz Krummeck, Gründer und Sprecher des Verbandes, will mit der Eingabe beim Bundestag erreichen, dass Windräder nicht mehr zu den „privilegierten Bauten“ gezählt werden, die laut Paragraf 35 Baugesetzbuch bislang grundsätzlich überall errichtet werden dürfen.

    „Die Ausnahmeregelung des Privilegierten Bauverfahrens gemäß Paragraf 35 Baugesetz begünstigt heute einseitig die Großgrund- und Waldbesitzer zulasten der betroffenen Bürger“, heißt es in der Krummecks Begründung zur „Petition 49690 – Alternative Energiequellen“…..Karl-Heinz Krummeck, Gründer und Sprecher des Verbandes, will mit der Eingabe beim Bundestag erreichen, dass Windräder nicht mehr zu den „privilegierten Bauten“ gezählt werden, die laut Paragraf 35 Baugesetzbuch bislang grundsätzlich überall errichtet werden dürfen.

    Na dann, viel Glück Leutchens…..ick drück ganz fest die Daumen.
    Onkel Heinz……………mir drehts im Kopp

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