Öl und Benzin – der Faktencheck

4. April 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdöl, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Die Fahrt zur Tankstelle ist momentan für viele Menschen ein Ärgernis. Nur zielt die Wut der Autofahrer in die falsche Richtung. Das wundert nicht, angesichts des medialen Dauerfeuers, in dem die üblichen Verdächtigen in Nachrichtensendungen und Talkshows, in Berichten und Reportagen die üblichen Phrasen dreschen. Vom Ende des Ölzeitalters ist allerorten die Rede, von hohen Benzinpreisen als untrüglichem Signal der beginnenden Knappheit der „Droge“ Erdöl. Wahlweise wird auch auf die Ölkonzerne geschimpft, auf deren scheinbar unberechtigte Preistreiberei, die durch das Ausnutzen monopolartiger Strukturen erst möglich sei. Und das geschieht oft nur wenige Sätze später – man fragt sich, was denn nun stimmt. Würde das Öl tatsächlich knapp, dann wäre der Preisanstieg doch wohl begründet. Schließlich – gerade angesichts bevorstehender Wahlen – übertreffen sich Politiker und ideologisierte Claqueure jeder Färbung derzeit in populistischen Forderungen und Ratschlägen aller Art. Die Pendlerpauschale müsse erhöht, der Individualverkehr reduziert, die Energiewende beschleunigt und Biotreibstoff getankt werden. Nur als kleine Auswahl.

Tatsächlich ist nichts davon nachvollziehbar. Weder die Situationsbeschreibung, noch die Ideen zur Lösung eines Problems, das man zu sehen glaubt, ohne es wirklich zu erkennen.

Vor mir liegt die Studie „Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen“ der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) des Jahres 2006. Dieses Papier scheint nicht mehr zum Download zur Verfügung zu stehen. Es heißt darin auf Seite 16:

„Das verbleibende Potenzial an konventionellem Erdöl kann aus geologischer Sicht bei moderatem Anstieg des Erdölverbrauchs die Versorgung mit Erdöl über einen Zeitraum von etwa 10 bis 15 Jahren gewährleisten. Nach diesem Zeitraum muss infolge des zu erwartenden Rückgangs der Erdölförderung nach Überschreiten der weltweit maximal möglichen Förderung mit einer Versorgungslücke bei Erdöl gerechnet werden, die durch andere Energieträger oder Erdölsubstitute (aus Erdgas, Kohle oder Biomasse) ausgeglichen werden müsste.“

Nun wird diese Untersuchung durch das BGR jährlich durchgeführt. Die aktuellste Version von Ende 2011 enthält zur Frage der Verfügbarkeit von Erdöl die folgende Aussage:

„Für die nächsten Jahre kann aus geologischer Sicht bei einem moderaten Anstieg des Erdölverbrauchs die Versorgung mit Erdöl gewährleistet werden. Nach der als optimistisch anzusehenden BGR-Projektion könnte die globale Erdölförderung bis etwa 2036 gesteigert werden und 4,6 Mrd. t/a erreichen.“

In nur fünf Jahren hat sich damit ein möglicher „Peak Oil“ um fünfzehn Jahre nach hinten verschoben. Dies ist ein stabiler Trend in allen Prognosen dieser Art: Das erwartete Fördermaximum wandert schneller in die Zukunft, als die Zeit vergeht. Das erste Diagramm zeigt, warum das so ist. Bei nahezu gleichbleibender Produktion in den letzten Jahrzehnten steigt die Zahl der gesicherten Reserven immer weiter an. Die Erdölkonstante, die statische Reichweite, erhöht sich dadurch ständig. Lag sie 1980 noch bei etwa 30 Jahren (demzufolge hätten wir eigentlich schon seit zwei Jahren kein Benzin mehr), ist sie heute bei über 50 angekommen.

Oft kommt seitens der Peak-Oil-Vertreter an dieser Stelle das Argument, die Konstanz der Produktion wäre das eigentliche Problem. Viele der Reserven seien in Wahrheit nur mit hohem Aufwand und unter hohen Kosten zu erreichen. Die Ölförderung könne eben nicht mehr über das heute erreichte Niveau hinaus gesteigert werden. Das ist eine merkwürdige Argumentation. Warum sollte denn versucht werden, die Förderung zu erhöhen, wenn es keinen Bedarf gibt? Tatsächlich steigen die Ölreserven sogar doppelt so schnell, wie der Verbrauch (nachfolgende Abbildung – Leider enthält der „Ölverbrauch“ in den mir vorliegenden Daten von BP auch Biodiesel und Bioethanol, auf die der moderate Anstieg von etwa 1 Prozent pro Jahr wesentlich entfällt.). Und wenn es eine Konstante im Ölgeschäft tatsächlich gibt, dann die, daß nur gefördert wird, was man auch verkaufen kann.

Die Reserven, die heute schon zu marktfähigen Kosten förderbaren Vorkommen, machen nur einen Bruchteil des Erdöls aus, das uns zur Verfügung steht. In den Diagrammen sind von den unkonventionellen Vorkommen nur  geringe Mengen der kanadischen Ölsande enthalten. Vor allem hinsichtlich des Potentials von Schieferöl (nicht zu verwechseln mit „Ölschiefer“) gibt es noch keine belastbaren Aussagen. Alles, was ich dazu finden konnte, ist eine Studie des privaten Washingtoner Think Tanks „Institute for Energy Research“, in der man aus verschiedenen Quellen Ressourcen in einer Größenordnung von etwa 1.800 Milliarden Barrel allein für Nordamerika abgeleitet hat (Seite 15) – mehr als die globalen Reserven von derzeit etwa 1.500 Milliarden Barrel*. Darf man vermuten, dieses Öl würde im Boden belassen, wenn es jemand kaufen möchte? Wohl eher nicht.

Es gibt keine Verknappung, noch ist eine solche für die kommenden Jahrzehnte absehbar. Die BGR sieht das fast ganz richtig, in ihrer Energiestudie von 2011:

„Insbesondere die fortschreitende Technologieentwicklung im vergangenen Betrachtungszeitraum hat die Trennung in konventionelle und nicht-konventionelle Vorkommen unschärfer werden lassen.“

Ich würde weiter gehen. Eine solche Trennung ergibt keinen Sinn mehr. Das Gerede von einer bevorstehenden Verknappung des Öls entbehrt damit jeder Grundlage.

Trotzdem habe ich heute für 1,72 Euro pro Liter getankt. Das ist mehr, als ich im Laufe meines Autofahrerlebens bislang gewohnt war. Die dritte Abbildung zeigt: Es ist wohl mehr als zum historischen Höchststand des Jahres 1953. Moment mal, werden jetzt viele einwerfen, in den 1950er Jahren hat Benzin doch nur ein paar Pfennige gekostet. Stimmt natürlich, 1953 waren es im Jahresdurchschnitt etwa 37 Pfennig pro Liter. Aber diese 37 Pfennig waren damals so viel wert, wie heute 160 Cent. Das Diagramm ist mit den Daten zum Verbraucherpreisindex des statistischen Bundesamtes inflationsbereinigt. Die Spritpreise (Jahresmittelwerte) stammen vom ADAC und die jeweiligen Sätze für Mineralöl- und Umsatzsteuer kann man bei Wikipedia nachlesen. Für das Jahr 2012 sind die Monate Januar bis März berücksichtigt. Es wird deutlich, wer am Autofahrer wirklich verdient. Nicht die Ölmultis, sondern Wolfgang Schäuble.

Gerade mal 60-70 Cent kostet der Liter heutzutage. Das ist im Verlauf der Jahrzehnte nicht ungewöhnlich. Langfristig zeigt der Trend nach unten, von Schwankungen auf kürzeren Skalen überlagert. Die Rekordwerte entstehen, weil von jedem Liter der Staat mittlerweile fast einen Euro einkassiert. Der rote Bereich im Diagramm zeigt den Steueranteil.

Nichts ist es mit dem knappen Öl. Und Preiskartelle der Konzerne haben und hatten, wenn es sie denn gibt oder gab, nur Ausschläge von wenigen Cent hervorgerufen. Der Kostentreiber bei Benzin ist der Staat – und niemand sonst. Es hilft hier auch keine Energiewende, es hilft keine Erhöhung der Pendlerpauschale und schon gar nicht hilft eine Debatte über Unternehmensstrategien. Allein eine schnelle und substantielle Senkung der Steuerlast, der Mehrwert- und vor allem der Mineralölsteuer, könnte Entlastung bringen. Auch langfristig. Dieses Thema aber scheuen alle Parteien. Was nicht verwundert.

Unsere wirklichen Probleme mit dem Öl werden in zwanzig oder dreißig Jahren ganz andere sein. Nicht zu wenig wird es geben, sondern zu viel. Vor allem in Nordamerika, in den USA, in Kanada und in Mexiko. Angesichts des unaufhaltsamen technischen Fortschrittes haben sowohl Exxon, als auch BP analog zu den Analysten der Citigroup ihre neuesten Zukunftsszenarien gegenüber dem Jahr 2010 deutlich verändert. Die baldige Unabhängigkeit des nordamerikanischen Wirtschaftsraums von Importen ist nicht mehr hypothetisch, sondern wahrscheinlich. Es wird dann niemand mehr da sein, der ein Interesse daran hat, auch die Versorgung Europas aus politisch instabilen Regionen abzusichern. Die Navy wird sich fein heraushalten, wenn irgendein Potentat mal wieder die Straße von Hormus zu sperren droht. Ein neues Erdölzeitalter beginnt. Und wir sind nicht darauf vorbereitet.

*: Zahlen nach Hinweis des Lesers „Ketterer“ bei EIKE korrigiert. Da war mir doch glatt der „tausender-Punkt“ um drei Stellen verrutscht.

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83 Kommentare
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  1. Danke für diesen Beitrag.

    Ich habe gerade noch etwas dazu gefunden, eine Tabelle mit Waren und Dienstleistungen nach Kaufkraft nach Lohnminute. Da gibt es sicher noch aktuellere als diese hier, die mit dem Jahr 2007 endet. Für Normalbenzin (1 Liter) finden sich dort diese Angaben:
    1960: 14 Minuten
    1991: 4 Minuten
    2007: 6 Minuten

    Haushaltsstrom inkl. Grundgebühr hatte folgende Entwicklung:
    1960: 7 Minuten
    1991: 11 Minuten
    2007: 13 Minuten

    (1960 = 1,27 Euro, 1991 = 10,16 Euro, 2007 = 13,55 Euro (Schätzung)
    Ursprungsdaten: StBA, IAB, Institut der deutschen Wirtschaft Köln)

    Man sieht also, der Benzinpreis ist zur Kaufkraft des Normalverbrauchers gesunken, trotz exorbitant höheren Steueranteil. Währenddessen, wenn man die gleichen Kriterien anlegt, hat sich der Strompreis verdoppelt. Wo bleibt da der Aufschrei?

  2. Sorry, habe die Tabelle falsch gelesen, kann um die Uhrzeit schon mal vorkommen.

    Haushaltsstrom (200kWh) inkl. Grundgebühr hatte folgende Entwicklung:
    1960: 10 Stunden, 7 Minuten
    1991: 3 Stunden, 11 Minuten
    2007: 3 Stunden, 13 Minuten

    (kannst beide Postings löschen, Peter. Sie verwirren nur)

  3. Der hohe Steueranteil ist ein Ergebnis von Rot-Grün. Es gab zwei Kernprobleme. Problem 1: Das Rentensystem war dabei zu kippen. Es musste dringend neues Geld her. Das war das Problem der SPD. Problem 2: Die Grünen wollen gerne den Sprit bei damals noch 5 DM haben.

    Und das war die Lösung. Die Grünen konnten künstlich den Spritpreis erhöhen und die SPD hat ein Geldbeschaffungsmaßnahme gefunden.

    Und was der Staat einmal in seinen kalten toten Fingern hat, wird er niemals wieder los lassen. siehe Sektsteuer.

  4. Es ist sicher richtig, dass Peak-Oil überhaupt nicht in Sicht ist. Preistreiberei durch die Öl-Konzerne findet sicher statt, ist aber wohl eher zu vernachlässigen. Der Ölpreis hatte so um 1980 inflationsbereinigt einen Höchststand (spiegelt sich auch im Anstieg der Benzinpreise nach stetigem Rückgang in Herrn Hellers Grafik wider) und da sind wir wir im Moment fast wieder. Die Nachfrage nach Öl wird sicher durch den wachsenden Wohlstand in den Schwellenländern stark zunehmen. Sicher die Vorkommen sind da um das zu befriedigen. Die Frage ist nur, ob die Geschwindigkeit der Förderungsausweitung der Nachfrage folgen kann. Bei den Behinderungen, denen die Förderer heute ausgesetzt sind, bin ich da sehr skeptisch. Wie das 2030 oder später aussieht ist eine andere Frage, aber die nächsten Jahre würde ich nicht auf eine Entspannung beim Ölpreis setzen, selbst wenn unsere ZurückzurNaturfreunde uns vom Markt nehmen sollten.

  5. Der Ölpreis ist politisch. Der 1980er-Peak hatte absolut nichts mit der Förderung oder Verarbeitung zu tun, sondern war ein reiner Angstpreis. Auch der derzeitige Marktpreis des Rohöls ist den politischen Unruhen in den Nah-und Mitteloststaaten geschuldet. Er wird auch wieder sinken.
    Der Ölpreis ist auch deshalb unruhig weil sich gerade das Gewcht der Energieexporteure dramatisch verschiebt. Das Zeitalter des ‚Islamischen‘ Öls geht zu Ende. Nicht nur, weil Schweröl und Ölsand an Bedeutung zunehmen, sondern weil das Gas immer mehr das Öl verdrängt. Erdgas oder das leicht daraus gewinnbare Derivat Methanol sind exzellente Motorentreibstoffe und werden in diesem Bereich zunehmend Fuß fassen. Zu erwarten sind zukünftig also veniger volatile Preissprünge und ein mittlererer Preis für Treibstoffe, der auf niedrigem Niveau bleibt.

    Sehr richtig ist allerdings der Hinweis auf die amerikanische Autarkie und deren Folgen für die globale Sicherheitspolitik!
    Die US Navy ist Herrin der Meere, unbestritten, total, wie noch nie eine Marine vor ihr. Ihre Kampfkraft ist grösser als die nach ihr folgenden 15 Staaten zusammen. Bisher konnte Europa diesem Schirm vertrauen. Doch diese Bereitschaft wird nachlassen, und zwar umso mehr, als Europa sich selbst von den USA entfernt und vor allem umso mehr, als der Pazifik, die amerikanische Verbindung nach Asien, an Bedeutung gewinnt. Die USA hat Basen in Europa geschlossen, baut aber derzeit einen Kriegshafen mit ständiger Stationierunge eines Marineinfantrie-Korps in Australien aus! Daneben nimmt die Kooperation mit Indien zu, gemeinsame Manöver zeigen die deutliche Annäherung. Von den asiatischen Staaten wird dieses zunehmende Engagement überwiegend gerne gesehen, der erwachende Riese China ist ihnen unheimlich, ein Gegengewicht willkommen.
    Die Navy dient nun einmal nationalen Interessen der USA. Nur, wenn diese identisch sind mit unseren, wird die Streitmacht Amerikas auch uns schützen.
    Ist der US Fokus aber abgewendet, haben wir die Wahl:
    -- Wir könnten versuchen, von Mittelost-Öl unabhängig zu werden. Das klappt mit NIE aber nicht! Dazu wäre eine klassische Energiepolitik auf höchstem Niveau nötig, von der wir uns aber verabschiedet haben.
    -- Oder wir stehen vor der höchst unangenehmen Aufgabe, uns um die Sicherheit unserer Handelswege selbst kümmern zu müssen!
    Wie schaut’s da aus?
    Deutschland selbst kann gar nichts bewirken. Wir haben schlicht und einfach keine Marine, sondern nur ein paar Küstenschutzeinheiten.
    In der EU hat Großbritannien eine sehr respektable Flotte, mit den beiden in Bau befindlichen Supercarriern der Queen Elisabeth-Klasse sogar die Anwartschaft auf die globale Nr.2. Aber die Flottenpolitik Großbritannniens ist strikt transatlantisch, nicht europäisch, zudem ist das ambitionierte Programm brutal gekürzt worden.
    Es bliebe eine ‚EU‘-Streitmacht, die unter der Federführung Frankreichs stünde, mit Deutschland als Vasallen, einem Deutschland, das zahlen darf, das Soldaten stellt, das in französische Konflikte hinein gezogen wird und das nichts zu sagen hat.
    Ökologistische Politik führt also praktisch voraussichtlich zum genauen Gegenteil der Erwartungen: Militarisierung, hohe Ausgaben für Militärgerät, erhöhte Kriegs- und Konfliktgefahr, zunehmende Auslandseinsätze deutscher Soldaten, zunehmende aussenpolitische Abhängigkeit von der Nuklearmacht Frankreich, zunehmende Dominierung der EU durch Frankreich dazu. Dennoch wachsende Unsicherheit der Versorgung, eine zunehmende Randverlagerung Europas in der Weltpolitik. Man kann es auch ganz kurz sagen: Das ist der Weg in den Niedergang!

  6. Die USA ist schon unabhängig, es wird mehr exportiert(LNG) als importiert.
    Die Wirtschaft wächst-ShaleGas Revolution- und Deutschland schaut zu. Seit 10 Jahren hat sich der Strompreis verdoppelt, in den USA wirkt sich ShaleGas aus, seit 2008 hat sich der Strompreis auf 8 uscent halbiert.

    Die Nachhaltigen reden uns ein, die Förderung verteuert sich, dabei sorgen Entwicklungen dazu, dass ShaleGas fünfmal billiger ist als Gazprom Gas. Deutsche Ingenieure sind genauso weit wie usamerikanische, trotzdem werden die Rechte an ausländische Firmen vergeben, wer macht das?
    Der deutsche Michel wird durch die Weltrettung abgelenkt?
    Wir haben selbst Schiefergas.
    Die Griechen und alle Anrainer des Mittelmeeres haben Gas und Öl im Überfluss.
    Wer behindert die Griechen? Die?

    http://www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de/2012/03/39309/

    http://unzensiertinformiert.de/2011/06/griechenland-besitzt-unmengen-an-erdgas-und-erdol-darf-es-aber-nicht-fordern/

    Warum wurde Fischers Nabuco gestoppt?
    Das Mittelmeer könnte sich und Europa versorgen? Die Preise würden ähnlich der US Preise werden.

    In den USA beginnt Gas nicht nur Kohle zu verdrängen, sondern auch Kernenergie und Öl.
    Bald wird Kohle spottbillig, ich würde die dann kaufen und mit den vorhandenen Fledermausklopfern Hydrierwerke betreiben für Kraftstoff, bis Gas unter 100$ je 1000m^3 liegt?

    Unsere Energiepolitik fühlt sich an, wie eine Großplünderung des Volkes.
    Die Weltenergieversorgung stellt sich gerade um . Für mich hat der arabische Frühling nur mit der Hatz auf die Quellen des Mittelmeeres zu tun, wie kann ich den Anwohnern die xBill.$ an Öl und Gas abnehmen und möglichst die Deutschen dafür bezahlen lassen?
    Unsere Nachhaltigen sagen, die Welt schaut auf uns, wie wir unsere E Wende machen, dabei schauen die gar nicht, die lachen sich kaputt. So wei es jetzt läuft geht eher der Euro kaputt als der Dollar.

  7. Deutsche Ingenieure sind genauso weit wie usamerikanische

    Eine wenig bekannte Tatsache ist, dass deutsche Betriebe führend in der Herstellung von Bergwerks- und Bohrgerät sind. Da zählt ‚Made in Germany‘ noch was.

  8. Im Endeffekt bezahlen die Länder mit Handelsüberschuß die Defizitländer.

    Hat nun Rick Perry die richtigen CO2 Pferdeflüsterer angesprochen?
    http://www.guardian.co.uk/environment/2012/apr/03/rick-perry-climate-sceptic-policymakers

  9. @Quentin Quencher,

    warum wollen Sie Ihre Kommentare gestrichen haben – weil Sie sich einmal verguckt haben? Die von Ihnen verlinkte Tabelle bestätigt doch eindrucksvoll den Artikel:
    -- Von 1960 bis 1990 sind die Preise im Vergleich zum Lohn stark gesunken
    (um ca. 30% pro Jahrzehnt!). Der „Wohlstand“ ist entsprechen gewachsen!
    -- Von 1990 bis 2007 sind es nur noch unbedeutende 3-4% pro Jahrzehnt!
    -- Der absolute Preistreiber in dieser Zeit ab 1990 ist das Benzin!
    -- Neben den Energiekosten tragen die Dienstleistungen dazu bei, dass der
    „Wohlstand“ seit 1990 nicht mehr signifikant gestiegen ist, wobei sich die
    Abkopplung der Dienstleistungskosten von den anderen Preisen bereits im
    Zeitraum 1960-1990 gezeigt hat.

    MfG

  10. beschäftigt euch mal mit dem erntefaktor… (EROEI)
    so einfach ist die sache nicht !

  11. Tritium,

    deutsche Ingenieure beherrschen Fracking seit 60 Jahren, ich verstehe nicht, dass dies verschwiegen wird.
    Was haben die nur vor?
    http://www.erdoel-erdgas.de/

  12. @ Du:
    Für manche ist die Sache nicht einfach. Aber das liegt nicht an der Sache.
    Der ‚Erntefaktor‘ fliesst in den Preis ein und wenn es sich lohnt, dann stimmt die Rechnung. Angaben über ‚Reserven‘ beinhalten stets die Einschränkungen und Voraussetzungen: „Bei heutigen Preisen mit heutigen Techniken rentabel förderbare Nettomengen“.

    Es gibt allerdings Fälle, da sollte man die Energie, die zur Gewinnung gebraucht wird, kritisch betrachten:
    Bei Schweröl- und Ölsandraffination wäre es zum Beispiel am besten, wenn man Kernkraftwerke einsetzen würde, um das Öl ganz seinem ureigendsten Bestimmungszweck ‚Motortrreibstoff für mobile Anwendungen‘ zuzuführen, statt einen Teil zur Aufarbeitung zu verheizen.

  13. Eine sehr treffende gut recherchierte Analyse. Sie deckt sich mit den Berichten, die wir seit Jahren veröffentlichen. Wiederholung auf unserer Website dürfte nicht schaden. Dürfen wir sie übernehmen?
    mfG
    M. Limburg

  14. Hallo Herr Limburg,

    aber natürlich.

    Gruß, Heller

  15. @ich 5. April 2012 11:10

    beschäftigt euch mal mit dem erntefaktor… (EROEI)
    so einfach ist die sache nicht !

    Innerhalb der Religion der Ökologisten steckt dahinter eine Grundlüge, nämlich, dass die Förderung von Reserven und Ressourcen in Zukunft immer teurer wird.

    Wird sie aber nicht. Siehe Gaspreis USA statt 11-12 $ in Europa dort nur noch 2-3$, obwohl aus 3-5km Tiefe gefördert .
    Dank Erfindungsgeist der Menschen, auch deutscher Ingenieure, wird der Preis weiter fallen, entgegen der Prophezeiungen der Ökoreligion. Sieht man jetzt schön an der Ressource Kohle. Die Förderung in den USA geht dramatisch zurück, selbst bekannte Reserven werden im Boden bleiben.So war es immer in der Geschichte.
    Nur wohlmeinende religiöse Ökologisten konnten die Zukunft vorhersagen.Z.B. englische Ökologisten sagten vor 120 Jahren, wenn jeder Engländer ein Pferdefuhrwerk besäße, würden 1964 auf Englands Straßen 2m Pferdemist liegen.
    Und , liegt da was?

    Diese Ökofanatiker verschweigen das einzige exponentielle Wachstum dieser Welt, das Wissen und die Erfindungsgabe des Menschen.Deshalb können wir nicht mal sicher 10 Jahre in die Zukunft schauen, wir wissen nicht was in 10,20,30,50 oder 100 Jahren erfunden wird. Nur wenn es den Ökofanatikern gelänge, die Entwicklung anzuhalten, würden wir das können.

    Der Versuch, dies mit mittelalterlicher Technik zu tun, ist aber da. Er wird aber nicht gelingen. Die Ökofanatiker übersehen, dass der Zubau von schwach energiedichten alten Technologien endlich ist, in jeder Hinsicht, Fläche, Rohstoffe und Geld. Spätestens, wenn der Bürger den Strompreis nicht mehr bezahlen kann, wird Schluß sein.
    Ich glaube nicht , dass der Europäer 50 cent die KWh bezahlt und der Amerikaner nur, wie jetzt, 8 uscent.

    Malthus hatte die Grundidee für unsere Grundangst:

    „Ein Mensch, sagte er, der in einer schon occupirten Welt geboren wird, wenn seine Familie nicht die Mittel hat, ihn zu ernähren oder wenn die Gesellschaft seine Arbeit nicht nötig hat, dieser Mensch hat nicht das mindeste Recht, irgend einen Teil von Nahrung zu verlangen, und er ist wirklich zu viel auf der Erde. Bei dem großen Gastmahle der Natur ist durchaus kein Gedecke für ihn gelegt. Die Natur gebietet ihm abzutreten, und sie säumt nicht, selbst diesen Befehl zur Ausführung zu bringen.“

    Er dürfte widerlegt sein, wir haben jetzt 14mal soviele Menschen und seltsamerweise geht es Menschen in Ländern mit mehr als 200 Einwohnern je km^2 besser als in solchen mit unter 20 Einwohnern je km^2.

    Boulding

    „Wer glaubt, exponentielles Wachstum kann in einer endlichen Welt unendlich lange andauern ist entweder ein Verrückter oder ein Ökonom.“

    Es gibt weder exponentielles Bevölkerungswachstum noch exponentielles Wirtschaftswachstum. Beides wird stets durch bekannte Sättigungseffekte bergrenzt.

    Es gibt nur exponentielles Wachstum der Erkenntnis und Erfindung durch den Menschen.
    Dieses Wachstum sorgt für Wohlstand, nur die Ökokirche meint, dieses Wachstum zu begrenzen, weil sie wüssten, was das Beste für uns ist.

  16. Bliebe zu erwähnen, dass Kernenergie einen beispiellos guten Erntefaktor hat:
    Leichtwasser-Reaktoren schaffen zwar ’nur‘ den Faktor 15, aber die lassen ja 99% des Brennstoffs unbenutzt. Für den IFR (Integral Fast Reactor) wurde ein Faktor >900 berechnet. Das ist um ein vielfaches besser als sogar Wasserkraftwerke!

    Im Gegensatz dazu hat ‚Bio‘-Ethanol, wie er zwangsweise dem Benzin beigemischt werden muss, nur den Faktor 1, das heisst: Um 1,3 Liter Bioethanol herzustellen, wird 1 Liter Erföl gebraucht. Diese 1,3 Lter haben aber nur den Brennwert von 1 Liter Erdöl -- energetisch ein Nullsummenspiel.
    Kennt jemand ein Beispiel dafür, dass jemals ein Öko den Begriff EROI oder ‚Erntefaktor‘ im Zusammenhang mit Bioethanol benutzt hat?
    Natürlich nicht.
    Schon diese simple Feststellung genügt, um diese ganze ‚Bewegung‘ zu entlarven.

  17. Das Umweltministerium hat eine Studie „Langfristszenarien und Strategien für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland bei Berücksichtigung der Entwicklung in Europa und global“ veröffentlicht. Ich habe nicht die Absicht mich durch das ganze Papier zu arbeiten und habe mir nur mal die zu erwartende Preisentwicklung angeschaut (Seite 89 im pdf, Punkt 2.5, Seite 17 im Volltext). Dazu hier ein paar Zitate

    Hintergrund ist die Annahme der Energieprognose 2009, dass auch mittelfristig keine Verknappung von Rohöl zu befürchten seien, da „die Peak-Oil-Hypothese in die Kategorie statistischer Artefakte einzuordnen ist, die einer fundierten öko-nomischen Theorie entbehren.“ [EP 2010; S. 51).

    Wird eine Kons-tellation niedriger fossiler Energiepreise und geringer CO2-Preise, wie sie die Energieprog-nose 2009 unterstellt, vorgegeben, ist die zukünftige scheinbare Kostengünstigkeit der fossi-len Energieversorgung praktisch „vorprogrammiert.“

    Äußerst zurückhaltend bewegen sich dagegen die Brennstoffpreise für Kraftwerke in den Szenarien zum Energiekonzept der Bundesregierung. Bis 2030 ist kaum ein Anstieg festzu-stellen, erst danach steigen die Werte leicht. Daraus resultieren auch etwa konstante Strom-gestehungskosten fossiler Kraftwerke, die lediglich über die Kosten der CO2-Emissionsrechte einen gewissen Preisanstieg erfahren. Mit der Festlegung nur einer – zudem sehr gering steigenden – Energiepreisentwicklung werden so Relationen der Kosten von Energie aus fossilen Energieträgern zu den Kosten erneuerbarer Energien und zu den Kosten einer weiteren Effizienzsteigerung festgelegt, die in dieser Gewissheit so nicht gegeben sind. Das ist für eine energiepolitisch wichtige Untersuchung eine problematische Ausgangsbasis.

    Und was schließen wir daraus, genau das was auch beim Sprit passiert ist, Steuer, Abgaben, Preise für CO2-Certifikate werden erhöht.

    Wie gesagt, ich habe nur diesen oben erwähnten Absatz in der Studie gelesen, aber nach dem was ich da fand, klingen Worte in der Pressemitteilung wie blanker Hohn.

    Die Energiewende ist machbar -- und zahlt sich aus. Dies ist das zentrale Ergebnis einer umfangreichen wissenschaftlichen Untersuchung renommierter Forschungsinstitute, die das Bundesumweltministerium in Auftrag gegeben hatte. Der jetzt vorgelegte Abschlussbericht zeigt: Die mittel- und langfristigen Ziele, die sich die Bundesregierung im Rahmen der Energiewende gesetzt hat, sind wie geplant erreichbar. Sie beziehen sich auf den Ausbau der erneuerbaren Energien, die Energieeffizienz und den Klimaschutz. Zudem kommen die Institute zu dem Ergebnis, dass die erneuerbaren Energien langfristig deutlich kostengünstiger sind als eine auf Kohle, Öl und Gas basierte Energieversorgung.

    Bin mal gespannt ob sich ein paar Journalisten die Studie vornehmen und die Aussagen überprüfen, oder ob die nur wieder die Pressemitteilung wiedergeben. Besonders optimistisch bin ich da nicht, wahrscheinlich bleibt die Arbeit wieder bei den Bloggern hängen.

  18. @Quentin

    Hmm, irgendwas ist da faul im Staate Dänemark mit dieser Studie.
    Die Studie ist vom Dezember 2010……..und dat BMU macht ausgerechnet zum 05.04.2012 ne Pressemitteilung, als ob dat Ding brandneu wäre.

    Das durchzuackern wird ne Weile dauern, zumal ick dazu recht wenig Lust hab während den Feiertagen.

    MfG
    H.E.

  19. Ein Boykott kann nicht schaden. Es kursiert gerade eine Massenmail im Internet. Boykott Shell und Total.

    Das könnte die Ölmultis zumindest empflindlich stören:

    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/9850-benzin-bald-2-euro-boykott-shell-und-total

  20. Und was können denn diese Firmen dafür?
    Haben die denn die Steuern erhöht?
    Haben Shell und Total die Euro-Inflation mit 1 Billion frischem Geld angeheizt?

  21. @ Heinz

    Gemach, gemach, wir haben Ostern und da muss man sich nicht die Feiertage mit solchen Dingen wie dieser Studie versauen. Bei mir ist das etwas anderes, die Hälfte der Familie liegt mit Grippe im Bett, somit sind alle Planungen hinfällig. Und wenn ich nicht gerade Tee koche, oder Trost spenden muss, dann schaue ich eben ins Netz und was ich so finde.

    Beim sehr oberflächlichen querlesen und scrollen durch das Papier, ist mir ein Punkt immer wieder ins Auge gesprungen, da geht um sogenannte hypothetische Kosten, die der Klimawandel verursachen würde, und die nicht eingepreist wären. Also so etwas wie das hier auf Seite 158

    Die fehlende Nachhaltigkeit der konventionellen Energiewirtschaft zeigt sich heute sehr deutlich in den Folgewirkungen auf die Umwelt in Form von Landschafts- und Gesundheits- zerstörung, Luft- und Gewässerverschmutzung, Klimaschäden und globalen Konflikten um den Einfluss auf wichtige Rohstoffvorkommen. Eine erhebliche globale und regionale Bedeu- tung hat der Klimawandel bekommen, der mit dem Ausstoß von Kohlendioxidemissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger verbunden ist. Die erwarteten Folgen für das Klima, Wetterwirkungen und das Meer sind so dramatisch, dass deswegen ein zügiger Ausstieg aus der fossilen Energiewirtschaft vordringlich ist.

    Untersuchen haben gezeigt, dass Nichthandeln beim Klimaschutz am Ende teurer wird, als aktiv Klimaschutzmaßnahme umzusetzen [Stern 2007, Kempfert 2005]. Damit kommt der Reduktion der CO2-Emissionen eine besonders große Bedeutung zu, zumal die Kosten von Klimaschäden zum überwiegenden Teil nicht in betriebswirtschaftlichen Kalkulationen be- rücksichtigt werden müssen. Die noch nicht berücksichtigten Kosten, d. h. die geschätzten gesamten externen Kosten der heutigen Energiebereitstellung liegen nach besten Schätzun- gen voraussichtlich im Bereich von 70 bis 85 € pro Tonne CO2 [Krewitt/Schlomann 2006, Stern 2007]. Die derzeit vergleichsweise geringen Kosten aus dem Emissionshandel mit CO2-Kosten zwischen 10 und 20 €/t und von Energiesteuern sind ein erster, aber noch sehr unzulänglicher Schritt in die richtige Richtung. Der CO2-Vermeidungsbeitrag erneuerbarer Energien hilft daher in erheblichem Umfang, externe Kosten zu vermeiden, so lange diese nicht vollständig in den Energiepreisen fossil erzeugten Stroms internalisiert sind.

    Viel Spaß in NRW mit der Kempfert. Spaß beiseite. So wie ich es momentan sehe, funktioniert eine positive betriebswirtschaftliche Rechnung bezüglich der NIE nur, wenn man diese imaginären Kosten, die angeblich der Klimawandel verursacht, in die Kalkulation einbezieht. Das ist aber aus mehreren Gründen völliger Quatsch. Um ein einigermaßen gerechten Markt für die verschiedenen Marktteilnehmer zu erreichen, bräuchte man wirksame internationale Vereinbarung, sprich, ein globales Klimaschutzregime. Das ist nicht einmal in weiter Ferne zu sehen. Zweitens ist es noch völlig offen, ob ein entsprechend angenommener Klimawandel überhaupt solche Kosten verursacht, möglicherweise hat er sogar positive Auswirkungen und entstehen unterm Strich überhaupt keine Mehrkosten. Und drittens, möglicherweise haben ja auch Leute wie Vahrenholt recht, und die Rolle des CO2 ist viel geringer als von den Alarmisten befürchtet.

    Punkt 2 und 3 können wir außer acht lassen. Punkt 1 genügt, es wird kein internationales Klimaregime geben.

  22. @Quentin

    Na allererst wünsch ick Dir und Deiner Familie gute Besserung.
    Das derzeitige Oster-Sauwetter ist ja prima geeignet für Rotze aller Art, wo bleibt bloss die Erwärmung, wenn man die mal braucht.
    Nun ja, eine Studie von IWES und DLR bringt immer das Ergebnis, was der BUM sich erhofft……wenn ick nich ganz falsch liege, berücksichtigt die noch nicht den Panikausstieg von Mutti…….muss da aber nochmal genauer nachlesen……..und Speicher sind mir auch noch nicht untergekommen, hmmmmm.

    Aber mal was gaaaanz anderes……..was zum Lachen für alle.
    Was passiert wenn in DE die Solarindustrie gerade den Bach runter geht?
    Die Klimaschreihälse samt INternetauftritt geht dat Geld aus….

    Rettet klimaretter.info

    Journalismus kostet Geld, unabhängiger Qualitätsjournalismus sogar ein bisschen mehr. Deshalb ist der heutige Aufmacher von klimaretter.info schwarz: Das Nachrichtenportal zur Klima- und Energiewende braucht Geld -- Ihr Geld.

    Ich lass das mal jetzt unkommentiert………muss nämlich gerade in den Keller. 🙂

    Woran merkt man das Klimaschützer von Energieversorgung keine Ahnung haben?

    Pumpspeicherwerk Atdorf vor dem Aus

    Während die Energiewirtschaft die Notwendigkeit von Stromspeichern beschwört, spricht die Ökonomie gerade eine ganz andere Sprache. Wegen des Erfolgs der Solarenergie lässt sich in den Mittagsstunden kaum mehr nachts gespeicherter Atomstrom gewinnbringend an den Verbraucher bringen…..

    Tja, ohne Speicher keine Energiewende hin zu den NIE…….wenn die es nicht mal schaffen ein kleines Pumpspeicherwerk zu bauen, wo sollen denn die 40 -60 GW Speicher herkommen die wir bei einer NIE-Vollversorgung brauchen werden?

    Tja lieber Quentin……diese Schwierigkeiten konnte auch die nette Jubelstudie noch nicht berücksichtigen, so das ich davon ausgehe, dat die nicht das Papier wert ist, auf das se gedruckt wurde.

    MfG
    Onkel Heinz……..Mahlzeit

  23. @ Quentin Quencher #17 #21

    Hallo Quentin,

    habe mal kurz dieses Pamphlet quergelesen. Dabei fiel mir als Erstes dies ins Auge:

    Nachdem in Deutschland bis Ende 2010 bereits etwa 150 Mrd. Euro in Anlagen zur erneuerbaren Strom- und Wärmebereitstellung investiert wurden, kann das Investitionsniveau bei konsequenter Umsetzung der Energiewende in den nächsten Jahrzehnten jeweils auf etwa 200 Mrd. Euro ansteigen .

    D.h. nichts anderes, als dass p.a. 20 Mrd. € von den Verbrauchern (Strom/Wärme) aufzubringen sind. Das sind mal locker auf alle Bundesbürger (vom Säugling bis zum Greis) umgelegt ~2.400.- €, die da aufgebracht werden müssen. Woher das Geld kommen soll, wird aus naheliegenden Gründen nicht konkret vorexerziert.

    Dann dies noch:

    . Neben sehr großen ausländischen Speicherwasserkapazitäten bzw. potentiell auch Pumpspeicherkapazitäten (z. B. in Norwegen) kommt die chemische Speicherung von EE-Strom dafür infrage. Die Energieträger Wasserstoff und Methan sind in der Lage, die durch das fluktuierende EE-Angebot gesetzten Grenzen zu überwinden und jederzeit eine gesicherte Energieversorgung zu gewährleisten.

    Die alten ausgelutschten Kalauer. Pumpspeicher in Norwegen. -Mal eben ein anderes Land unter Wasser setzen, weil im eigenen Land nichts geht.-
    Ja und dann noch die hocheffiziente Umwandlung von Windstrom in Wasserstoff und Methan mit Einspeisung in ein bereits austariertes Erdgasnetz und anschließender Rückwandlung mittels nicht- bzw. kaum vorhandener Gas-Kraftwerke.

    Wie verzweifelt bzw. inkompetent muss so ein Umweltminister sein, wenn er so eine schon längst verworfene Studie jetzt wieder als ultima ratio an den Mann bringt.

    meckert der Moosgeist

  24. #19. Boykott

    Preistreiber sind nicht die Ölkonzerne, Preistreiber Nr. 1 ist und bleibt Vater Staat, auch wenn er dies über seine gleichgeschalteten grün-roten Medien natürlich anders darstellen läßt. Von daher ist es Quatsch, die Ölkonzerne zu boykottieren.

    karl.s

  25. #18. Heinz Eng

    Hmm, irgendwas ist da faul im Staate Dänemark mit dieser Studie.
    Die Studie ist vom Dezember 2010……..und dat BMU macht ausgerechnet zum 05.04.2012 ne Pressemitteilung, als ob dat Ding brandneu wäre.

    Das durchzuackern wird ne Weile dauern, zumal ick dazu recht wenig Lust hab während den Feiertagen.

    Hallo Heinz,

    das durchzuackern kannst Du Dir glaube ich sparen. Allein wenn ich das lese, zeigt das doch, dass diese Studie Schrott ist, da nicht mehr aktuell!

    5.6 Die Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken vergrößert den Druck auf den konventionellen Kraftwerkspark. Der sinkende Bedarf an Grundlastkraftwerken führt dazu, dass entweder nur Kernkraft- oder nur Braunkohlekraftwerke weiter als Grundlastkraftwerke betrieben werden können. Zudem wird es für KWK-Anlagen, die nicht nach KWKG vorrangig einspeisen, schwer, am Strommarkt wirtschaftlich zu bestehen. Die technische Fähigkeit von Kernkraftwerken zur EE-Integration ist in der Realität noch zu belegen. Gelingt dies, werden Neuinvestitionen für andere flexible Kraftwerke auf einen späteren Zeitpunkt verschoben. Die Reststrommengen der Kernkraftwerke können sich durch die im potentiellen Lastfolgebetrieb geringere Auslastung auf einen längeren Zeitraum erstrecken, als bislang im Energiekonzept der Bundesregierung vorgesehen ist. Der daraus resultierende zunehmende ökonomische Druck (geringe Auslastung konventioneller Kraftwerke, mögliche Verdrängung der KWK) macht abermals deutlich, dass die Vorrangregelung für die Einspeisung von EE beibehalten werden muss

    karl.s

  26. Sowohl Pressemitteilung als auch Studie ist wohl für Vollidioten gedacht. Das ist kein Konzept, das ist Utopia in Reinkultur.Man müsste es eigentlich eine verbrecherische Desinformation nennen?

  27. Ich denke ich habe gefunden was an der Studie faul ist. Auf der Seite des BMU ist folgendes nachzulesen:

    Im Rahmen dieses Vorhabens wurde im August 2009 ein erster Bericht („Leitszenario 2009“) veröffentlicht. Ein weiterer Zwischenbericht des o.g. Forschungsprojekts („Leitstudie 2010“) wurde am 22. Februar 2011 vom Bundesumweltministerium im Internet veröffentlicht. Dieser Zwischenbericht reflektiert allerdings wesentliche neue energiepolitische Entscheidungen der Bundesregierung nur zum Teil und ist daher nur begrenzt aussagefähig. Im Zuge der Weiterarbeit an dem Projekt sollen im Jahr 2011 die Zielstellungen des Energiekonzepts vom Herbst 2010 vollständig aufgegriffen werden. Ziel sind Szenarien, die aufzeigen, wie die im Energiekonzept beschlossenen energie- und klimapolitischen Ziele erreicht bzw. übertroffen werden können.

    Die Frankfurter Rundschau mutmaßte damals:

    Wider das Energiekonzept: Peinlich ist es, wenn eine selbst bezahlte Studie die Ziele des eigenen Hauses infrage stellt. Noch unangenehmer wird es, wenn es nicht gelingt, das brisante Dokument in der Schublade verschwinden zu lassen.

    So geschehen ist das jüngst im Bundesumweltministerium mit einer Untersuchung, die die Chancen einer schnellen grünen Energiewende optimistischer einschätzt als die Regierung – und damit den Nutzen einer Laufzeitverlängerung für die Atommeiler infrage stellt.
    […]
    Für die unbequeme Leitstudie war das wohl der vorletzte Auftritt. Einen Abschlussbericht soll es zwar noch geben. In ihrem Brief an die Grünen stellt Staatssekretärin Reiche aber trocken fest: „Das Projekt hat eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2011.“

    OK. Jetzt wissen wir mehr. Ein vorläufiges Konzept dieser Studie wurde schon Anfang 2011 vorgestellt, doch das entsprach nicht den Vorstellungen der Regierung in dieser Zeit. Das war ja noch vor Fukushima, offensichtlich.

    Nun hat sich einiges getan, in der Zwischenzeit ist man in der Regierung voll Gegenkurs der vorher vertretenen Meinung gegangen, somit kann nun auch eine Studie, die man anfangs nicht an die große Glocke hängen wollte, auf Seite Eins präsentieren und als große Zustimmung zum derzeitigen Kurs feiern. Damit machen die aber genau das, was die Opposition wollte, was eindeutig nicht dem Wählerwillen entsprach, und weswegen sie auch sicher nicht gewählt wurden.

    Ich will aber noch einmal auf das Peak-Öl kommen, weil das ja auch mit dem Artikel von Peter Heller hier zu tun hat. Da stellt man also in ein dunkelgrünen Studie fest, dass Peak-Oil als Statistisches Artefakt einzuordnen ist (Zitat in #17). Das wäre doch auch einmal ein gute Nachricht an die Autofahrer. Statt dessen wird immer von der Endlichkeit der Ressourcen gefaselt um die derzeitige Politik zu rechtfertigen. Gerade in diesem Punkt ist sie aber nun gerade nicht gerechtfertigt und gründet sich, ich will es noch einmal wiederholen weil es so schön ist, auf Statistische Artefakte.

  28. Hallo Leut’s

    Hier das Neueste aus dem Narrenkäfig

    Für eine erfolgreiche Energiewende empfiehlt ein Gutachten der Bundesregierung, die Verbraucher stärker zu belasten.

    “Frohe Ostern” wünscht der Moosgeist

  29. @moosgeist
    Sieht doch gar nicht so schlecht aus… im Kommentarbereich

  30. In den Kommentarbreichen sieht es von Tag zu Tag besser aus, nicht nur in der ‚Welt‘.
    Die Leute haben die Ökos satt.
    Das Problem ist nur, dass keine der Einheitsparteien das Potential dieses Überdrusses in der Bevölkerung bisher erkannt hat.

  31. @ Tritium #30

    Das Problem ist nur, dass keine der Einheitsparteien das Potential dieses Überdrusses in der Bevölkerung bisher erkannt hat.

    Wie sollten sie auch? Die leben doch mittlerweile völlig abgehoben und losgelöst in einer ganz anderen Sphäre. Das wird sich erst wieder ändern, wenn einige dieser Typen oder alle dieser „Eliten“ hörbar wieder auf dem Boden aufschlagen. Wenn wir Pech haben, ist es dann allerdings schon fast zu spät.

  32. @Moosi #28

    Hihi, Kommentarbereich deaktiviert…….des Bürgers Wut sucht sich immer mehr Bahn zu brechen.
    Tja, bei unseren werten Politikzwergen wird wohl erst das große Aufwachen kommen, wenn der aufgebrachte Lynchmob mit Forken und Hanfseilen hinter ihnen her rennt.

    Zu Ostern hatte ich wieder das Vergnügen mit allerlei Menschen der Hartz _ Klasse das Osterfeuer zu besuchen.
    Diese Menschen, den die Hoffnung genommen wurde, die ihren einzigen Freund im Alkohol sehen, deren Kinder schon heute teilweise kriminelle Energien entwickeln, wenn ick denen sage, das wir ja mit Armut das Klima schützen………kann ich jarnich so schnell weglaufen………

    Du weißt, ick bin verkappter Sozialist mit dem Präkariat im Auge…….wenn ick dann lese das unsere so-genannte Regierung gerne noch mehr die Konsum-Daumenschraube anziehen will, dann blitzt in meinen Augen etwas auf, das in gewissen Kreisen keiner gerne sieht.

    Hartzer, Arbeitslose, 400 Euro-Jobber, Billigste Leiharbeiter……………..Hauptleidensgenossen der „Energiewende“……wenn die mal aufstehen, dann geht das Land unter……….und diese Beklopptokraten Im Bundestag und auch in der EU wollen das einfach nicht sehen, nicht erkennen…………da steigt in mir einfach nur noch die blanke Wut hoch.

    Ausgerechnet zu Ostern setzen diese Verbrecher dann solche Meldungen in die Zeitung, Judas hätte seine wahre Freude dran.
    Würg und wech
    Onkel Heinz………….sprachlos

  33. @Heinz #32
    Man könnte auch sagen daß unsere „demkratisch gewählten“, regierenden „Volksvertreter“ zu NIE-Vertretern mutiert sind. Sie scheinen die Interessen des Volkes ähnlich mit Füssen treten zu wollen, wie in einer absolutistischen Monarchie, wo das Volk für die Prunkbauten der Herrschenden ähnlich bluten musste. Armut, was zählt das schon gegen Weltrettungsphantasien.

  34. Hab da mal eine Frage :warum jubelt die Welt wenn in Brasilins Küste in 4000m tiefe mit Hohen kosten und gefährlichen förderung Öl gefunden wurde ?warum muss man in Ölsande mit 80% energieverbrauch mit Wasserverschmutzung fördern? Warum haben die Ölscheichs an ÖLvoräten mit40% gelogen oder verrechnet?Warum macht USA Krieg ums ÖL?Warum geht man jetzt nun an den Nordpol um ÖL in schwieriegenden gebiete mit hoher Ingeneursleistung ans Werk?Warum Bauen gerade die Deutsche Bahn für die Scheichs Eisenbahn in die Wüste obwohl die Öl vorrätig haben? Warum bohrt und fördert man in jeden Winkel der Welt ,sogar diese löcher die man für unrentabel noch vor kurzen haltete?Warum Kauft der Chinese da wo Er kann Ölfunde auf? Kann das sein das das schon verzweiflungstaten sind um unsere Wirtschaft ein paar Jahre hinauszuzögern!

  35. @Andy #34
    Die Antwort auf ihre Frage ergibt sich eigentlich von selbst. Öl ist trotz aller „Verzweifelungstaten“ immer noch die kostengünstigste universell verwendbare Energieressource auf dieser Welt. Alle anderen Ressourcen brauchen eine Infrastruktur (wie Gas oder Strom) oder Transportkapazitäten (wie Kohle oder Gas). Bei Öl sind da die Probleme wegen der hohen Energiedichte und des unproblematischen Verhaltens bei normaler Temperatur und normalem Drucks am geringsten.
    Solange wir in einem Land mit guter Infrastruktur und hohem technnologischen Standard Öl aber noch zu Heizzwecken und sogar zur Stromerzeugung nutzen, sind die Probleme der Beschaffung aber eher noch im Rahmen.Mal sehen was die Zukunft da bringt.

  36. #30. Tritium

    Das Problem ist nur, dass keine der Einheitsparteien das Potential dieses Überdrusses in der Bevölkerung bisher erkannt hat.

    moin Tritium,

    genau. Daher verstehe ich auch nicht, dass die FDP diesen Umstand nicht als Rettungsanker nimmt und sich damit wieder in den zweistelligen Bereich beamt 🙂 Aber wahrscheinlich ist es tatsächlich so, dass der Großteil unserer „Volksvertreter“ die Bodenhaftung vollständig verloren hat und in einer eigenen virtuellen Welt rumwerkelt, getrieben von dem hehren Wunsch, nichts weniger als die Welt zu retten.

    karl.s

  37. @ Andy.
    Die Bohrtechnik hat Fortschritte gemacht, deshalb können nun Lagerstätten angezapft werden, die vorher unrentabel waren.
    In den USA können deshalb auch dank Fracking alte Ölvorkommen, die unrentabel waren, noch einmal genutzt werden.
    Bei den Ölsanden wird viel Energie verbraucht, aber nicht 80%. Eher 20. Und Wasserverschmutzung kann man mit Umweltauflagen verhindern.
    Mit ‚Verzweiflungstaten‘ hat das nichts zu tun.

    Aber eine gegenfrage: Was schlagen Sie als Alternative vor? Sind Sie ein Befürworter der Kernkraft?

  38. @Tritium Bin kein freund von Kernenergie ,weil allein der Abfall ein problem ist.Den genau die moderne Bohrtechnik hatt die Ölförderung nur hinausgeschoben und dank der Fracking in USA hatt schon viele Todesfälle der Bevölkerungen wegen Krebs gegeben.Auch der Energieverbrauch bei förderung des ÖL steigt tätig und liegt bei günstigsten fall bei den Scheichs bei 20% im ungüstigsten fall bei Ölsanden bei 80% ,von Teersanden sogar mit verlust die sogar auch mit einberechnet ,und steht auch mit in der Statistik . Das alles könnt ihr nachlese und ist keine erfindung von mir und das macht mir besorgenerregend.Nur die Politik sagt nicht die Wahrheit um Panik und verlorene Wahlen zu meiden.Denn Deutschland hatt schon den anfang gemacht in Erneuerbaren und nachhaltigen Energie zu gehen,und meine in die nächste Krise die sogar Wasser mit inbehaltet besser gerüstet ist.Bin auch kein Grüner nur man muss sich richtig erkundigen ,denn seit 2006 wurde die Ölpruduktion nicht erhöht im gegenteil mit 5% weniger Ölförderung pro Jahr ist sogar zu Lesen.

  39. Andy,
    wo liest du da nach?

  40. @Andy
    Zum Thema radioaktive Abfälle habe ich und ein Kollege an der Berufsmaturität eine Arbeit geschrieben. Es behandelt zwar nur die Situation der Schweiz, aber zeigt meiner Meinung nach gut, wie die radioaktive Abfälle sicher entsorgt werden kann.

  41. @ TMollet, Andy:
    man sollte vielleicht erwähnen, dass der Oklo-Reaktor als Versuchslabor zur Verfügung steht.
    Das war ein ’natürlicher‘ Leichtwasserreaktor, der vor ca. 2 Millarden Jahren lief und, wie heutigeReaktoren, auch Spatprodukte (‚Abfälle‘) erzeugte.
    Nun zeigte Bodenuntersuchungen aber, dass diese abfälle ganz ohne Sicherungsmassnahmen praktisch vollständig an Ort und Stelle blieben. In Jahrmillionen bewegten sich vor allem die Transurane nicht von der Stelle und das sogar obwohl ständig Wasser zu- und abfloss.
    Um Grunde würde es also genügen, eine 20 Meter tiefe Grube zu buddeln, alles rein zu kippen und eine Schicht Erde drüber zu schieben.

  42. Andy,

    ich weiß nicht, wer dir Angst macht. Sag ihm, er ist ein Trottel.

    US Schiefer Gas kostet $90 und europäisches konventionelles Gazprom Gas kostet $500 pro 1000 m^3.

    Die Kanadier mit ihren Teersanden 😉 die haben so viel, die verkaufen das Öl sogar, aber nur, weil sie den Weltölpreis unterbieten oder meinst du, die verschenken es?

    Die Regierung sagt tatsächlich nicht die Wahrheit, aber anders, als du denkst.

    Die Amerikaner bezahlen für ihren Strom auch nur 6-7 cent , wir 25 cent. Wenn wir endlich ein BioAgrarstaat sind, brauchst du keine Angst mehr zu haben 😉

    Wasser Krise ist ja noch schräger. Meinst du , es hört auf zu regnen? So einen Unsinn kannst du nur direkt vom Club of Rome haben. Die schwafeln auch solche Lügen, um Angst zu verbreiten. Den normalen Wasserkreislauf können die auch nicht anhalten. Wir verbrauchen kein Wasser, es ist ja noch da. Wir nutzen es, bevor es wieder ins Meer fließt und mit dem nächsten Regen zurückkommt.

    Du mußt dir nur merken, wenn einer nachhaltig sagt, will er dich übers Ohr hauen 😉

  43. „Das Zeitalter der Kerntechnik beginnt gerade erst“ -- Interview mit Dr. Klaus-Dieter Humpich

  44. @ Tritium

    man sollte vielleicht erwähnen, dass der Oklo-Reaktor als Versuchslabor zur Verfügung steht.
    Das war ein ‘natürlicher’ Leichtwasserreaktor, der vor ca. 2 Millarden Jahren lief und, wie heutigeReaktoren, auch Spatprodukte (‘Abfälle’) erzeugte.

    Kenne ich schon, aber der Platz war auf 16 Seiten(ohne Titelblatt quellen, Inhaltsverzeichnis) limitiert, so mussten wir irgendwo die Grenze ziehen was reinkommt 😉

  45. @ Andy:

    Nur ein Punkt:

    denn seit 2006 wurde die Ölpruduktion nicht erhöht im gegenteil mit 5% weniger Ölförderung pro Jahr ist sogar zu Lesen.

    Das ist falsch (durchschnittliche tägliche Produktion in Millionen Barrel, BP Statistical Review):

    2000: 74893
    2001: 74906
    2002: 74700
    2003: 77075
    2004: 80568
    2005: 81485
    2006: 81729
    2007: 81544
    2008: 82015
    2009: 80278
    2010: 82095

    Die kleinen Schwankungen zeigen die Konjunkturzyklen. Der Trend geht nach oben, es besteht ausreichend Potential für weiteres Wachstum.

    Was stimmt ist ein sinkender Bedarf in Europa. Haben Sie da vielleicht etwas falsch gelesen?

  46. Wasser ist ein teuerer Rohstoff siehe Indien , Nahost besser gesagt Israel zu nennen oder auch noch Afrika, wasser im sinne ist reichlich vorhanden aber nicht Süsswasser zu Ernährung und Anbau von Flächen.Nur noch eins was BP zeigt ,meinst du die zeigen wirklich ihre richtigen Zahlen?Nur noch ein beispiel im moment wird nur noch ein anteil an ÖL neu enteckt aber wir fördern 3-4 anteile an öl ,das heisst das wir vorkommen die wir in letzten zeit endeckten heute schon verbrauchen.Grosse felder an Erdöl zapfen wir gerade ,aber endecken nur noch kleine ,zb vor Brasilien wasda endeckt wurde verbrauchen wir in 2 monaten in der Welt und das erst in 10Jahren wegen vorarbeiten.Will hier kein Gespenst hervorholen ,aber wir müssen uns einstellen das Energie teuer wird und Wachstum kaum mehr standfindet. Denn 80% an Erdölprodutzenten sind in Staatshand und wir wissen das auch Staate rohstoffe vorenthalten können siehe China mit seltene Erden.Wenn man es genau sagen möchte ,der Staat der Rohstoffe besitzt gibt es nicht für billiges Geld her und sagen sich auch das meine nachkommen möchten auch noch was zu hinterlassen.Mit den wachstum mit aufstrebenden Länder wie China wollen aufholen und was brauchen die :ÖL,wenn die weiter so machen nach statistik werden sie 2022 das vierfache an ÖL verbrauchen als 2006,auch wenn unser verbrauch sinkt ,China frisst das wieder auf.

  47. @andy
    Haben Sie den Artikel gelesen? (Stichwort „Erdölkonstante)
    Ansonsten hat Herr Heller auch hier einen hervorragenden Artikel dazu geschrieben.

    Israel zeigt doch deutlich, wie man mit sehr wenig Wasser gut Landwirtschaft betreiben kann. Aber keine Angst, auch Sie können den technischen Fortschritt nicht aufhalten.

  48. @Mollet Israel macht nur mit Hoher energie verbrauch aus Salzwasser zu Süsswasser und Herr Heller zeigt auch nur die Statistik die zeigt das Erdöl gleichmässig vorhanden ist ,das ist so als würden wir kein Öl verbrauchen.Wir müssen nur sehen das Amerika ,England und Mexico schon im Peak sind und andere Länder bald nachziehen .Und die Länder dir noch reichlich Ölvorkommen haben sind im endeffekt Schurken staaten die unsicheren ausgang haben. Ein funke würde reichen und Erdölpreisse gehen in die Decke.Den erst 2008 als Spritpreisse stiegen war zb in USA die Gallon preisse das 3 fache gestiegen (weil wenig Steueranteile) konnten die Amerikaner ihre Schulden mit Immobilienschulden nicht mehr leisten und da fing der Teufel feuer und riss die Welt mit hinnein.

  49. @andy #46
    Sicher werden die Schwellenländer und nachfolgend auch die Entwicklungsländer die Nachfrage nach Öl und anderen Rohstoffen ankurbeln. Auch der Bedarf an Süsswasser wird zunehmen. Das ist aber weniger ein Ressourcenproblem als ein Verteilungsproblem. Was Rohstoffe angeht, sollten wir jetzt wirklich nutzen, was wir brauchen. Wenn wir sparen, nützt das folgenden Generationen nur wenig, denn irgendwann werden sie sicher mal knapp, wenn wir nicht Wege finden, sie zu ersetzen oder vielleicht in der Zukunft auch andere Planeten unseres Sonnensystems zu nutzen. Dafür müssen wir aber die Leistungsfähigkeit der ganzen Menschheit auf Touren bringen und dürfen uns nicht beschränken um den Untergang vielleicht um hundert oder mehr Jahre hinauszuschieben.

  50. @ Andy

    da fing der Teufel feuer und riss die Welt mit hinnein.

    Na ja, hierzulande fängt erst einmal die NIE-Branche Feuer. Hier weiß nämlich keiner mehr, wie die unrentablen Projekte finanziert werden sollen. Deshalb schreit der Kretschmann doch so nach den Kapazitätsmärkten. Also soll das Löschwasser der Steuerzahler, oder Stromkunde, bezahlen. Der hat dann aber immer weniger Wasser zur Verfügung um seinen Garten pflegen zu können.

    Das führt dann zu einer Abwärtsspirale, die alle erfasst. Ich habe auch ein Beispiel. Hier wurde ja schon einmal ein Gastbeitrag mit dem Titel: Windige Anleihen gebracht. Da gibt es News darüber: In impulse-online wird von einer Kreditklemme für Großprojekte vor allem in der NIE-Branche berichtet. Auch Windreich wird dabei genannt. Noch brisanter ist allerdings die Schilderung börse.ARD.de

    Verlockende Renditen?
    Eines der krassesten Beispiele für eine anfängliche Fehleinschätzung durch die Investoren ist sicherlich die im April 2011 ausgegebene Anleihe der Payom Solar AG (WKN: A1H3M9) mit einer Restlaufzeit von vier Jahren. Aktuell notiert sie bei 34 Prozent. Das entspricht einer jährlichen Rendite von 44,7 Prozent!

    Ähnlich sieht es bei der Windreich AG (WKN: A1H3V3) aus, die derzeit eine jährliche Rendite von knapp 30 Prozent bietet. So verlockend das auf den ersten Blick auch aussehen mag: Das sind Renditen, die für gewöhnlich auf eine drohende Pleite oder zumindest einen Zinsausfall hinweisen! Zur Erinnerung: Die eigentlich im März fällig gewordene Griechenland-Anleihe notierte vor der großen Umschuldungsaktion auf einem ähnlichen Niveau.

    Hätten wir nicht eine so dilettantische Energiewende gäbe diese Probleme nicht. So aber fängt der Teufel Feuer.

  51. Lieber Andy,
    Sie sollten sich wirklich erst einmal über ein paar Fakten informieren. Ihre Grundlagen sind nämlich völlig falsch.

    Wie kommen Sie denn darauf, Daten über wachsende(!) Ölreserven einfach zu ignorieren (‚meinst du die zeigen wirklich ihre richtigen Zahlen?‘) und statt dessen munter weiter substanzlos über Peak Oil zu phantasieren?
    Wie kommen Sie drauf, zu unterstellen, ‚Amerika‘ (Womit Sie wohl die USA meinen) hätte ‚im Peak sind‘ obwohl da gerade ein neuer, bisher noch unabsehbarer Förderboom beginnt, der die USA in Kürze völlig Öl-autark machen wird, genau so wie die USA innerhalb weniger Jahre Gas-autark wurden?

    Vor allem aber würde mich interessieren, was Sie für ein Rezept haben, um Ihre Ängste alternativ aufzulösen?
    Ich sag’s Ihnen, was es da gibt: Die USA haben zum Beispiel genug abgereichertes Uran (DU) auf Halde, um ihren Strombedarf für die nächsten 3000 Jahre preiswert, sauber und sicher mit Kernenergie zu decken.
    Die werden einen Teufel tun und ’sparen‘ oder ihr Land mit komischen Windrädchen zuzupflastern, für die es noch nicht mal die zwingend nötigen Speicher gibt. Das haben die nämlich nicht nötig. Wir übrigens auch nicht.

  52. @Andy
    Vorab ich bin kein Ernergie, Öl Experte. Hier im Forum gibt es ein grosses Expertenwissen. Hier kann man allerlei Fakten rund ums Thema Ernergie sammeln.
    Aber Du gibt selbst die Antwort zur Frage Ernergiesicherheit.

    Den erst 2008 als Spritpreisse stiegen war zb in USA die Gallon preisse das 3 fache gestiegen (weil wenig Steueranteile) konnten die Amerikaner ihre Schulden mit Immobilienschulden nicht mehr leisten und da fing der Teufel feuer und riss die Welt mit hinnein.

    Ist die Ernergie teuer bleibt weniger für Haus und Teller.
    Deshalb sind die besser kalkulierbaren Preise für Strom aus Kernkraft unverzichtbar.
    Nach mehr als 40 Jahren Peak-Oil kann man mit Fug und Recht behaupten, es wird wohl weitere 40 Jahre dauern oder sollte ich sagen 80…
    Gruß
    Steinzeit

    P.S
    Angst ist fehl am Platz. Zahlen, Daten Fakten sammeln ein Bild machen und dann entscheiden.

  53. @Tritium Was an neuen Erdölquellen neu enteckt werden sind nur noch kleine Felder ,aber was wir brauchen sind grosse felder die leider schon im gange sind oder erschöft sind wie in Mexico.Das letzte grosse Feld wurde schon 1968 enteckt und all die neuen sind wie gesagt kleine und teilweise in tiefe oder schwerwiegende felder die erst teilweise in 10Jahren oder bei hohen Ölpreiss lohnen.Denn auch Ölsande lohnen sich erst ab 80-90 Dollar ,deswegen sehe Ich auch den Ölpreiss kaum mehr unter 100 Dollar.Das wie in Amerika in jeden loch jetzt gebummt wird und damit es sich noch lohn wasser unter hohen druck nachgeführt ,was das heisst, kann sich jeder vorstellen das die Quelle bald erschöft ist.In Paris ist der sitz wo alle informationen zusammen kommen wieviel Öl noch vorhanden ist und der kommentar vom Präsitent war;WIR MÜSSEN RAUS AUS DEM ÖL BEVOR UNS DAS ÖL VERLÄSST.Hier war auch ein kommentar das wir wieder Kernkraftwerke bauen müssten das problem ist das in letzter zeit keine oder wenige ,aber viele alte Kernkraftwerke auf der welt haben.Das problem ist wir müssten im enteffekt jede woche 2 neue fertigstellen und das ist leider nicht möglich ,so viele firmen gibt es nicht um den bedarf zu decken.Der einzigste ausweg ist in erneuerbaren Energie zu gehen auch wenn es heute zu teuer schein zu sein ,aber wenn Öl teuer wird müssen wir dann es noch teuerer bezahlen in erneuerbaren zu gehen.

  54. @ Andy:

    Wenn Sie sich ein bißchen um Lesbarkeit Ihrer Texte bemühen würden, könnte man Sie besser verstehen.

    Vielleicht hilft Ihnen gegen Ihre Sorgen die einfache Feststellung, daß wir diese Debatte auch schon vor 80 Jahren, vor 50 Jahren oder vor 30 Jahren genau so hätten führen können. Sie hätten immer falsch gelegen.

  55. Lieber Andy.

    Sie haben meinen Rat nicht befolgt.
    Schade.
    Aber sicher können Sie mir erklären, wie Sie, statt der KKWs, jede Woche 10.000 Windräder bauen und aufstellen wollen, nebst einem Pumpspeicherwerk der Gigawatt-Klasse. Glauben Sie, dafür gäbe es genug Kapazitäten?

  56. @Heller Sorry das Ich beim schnellschreiben einige fehler unterlaufen sind,bin leider nicht der einzige .Das was ich anschreibe heisst nicht das wir heute oder morgen schwierigkeiten mit dem Öl bekommen aber spätenstens übermorgen im sinne gesagt.Wir müssen aber alle herausforderungen annehmen schneller aus dem Öl herauszukommen bevor uns alles um die Ohren fliegt und unsere Gesellschaft ausseinander bricht.Wann Peaköl eintrifft, können wir erst dann sagen wenn es nach Jahren geschehen ist.Man kann aber sagen das USA ,England und Mexico schon passiert ist ,wann es den der Rest der Welt geschehen wird ,ist noch nicht vorauszusehen.Warum es vor 50Jahren oder 30 Jahren schon solche Debatten gab ist ,das damals die Technologie so wie sie heute ist,damals noch nicht soweit waren ,aber irrgendwann ist die Technologie auch ausgereizt und zu riskant, dann kann es zu Umweltschäden kommen ,so wie es vor kurzen erst am Golf von Mexico.Das Ölvoräte in ihren sinne wachsen ist auch anzurechnen das Ölpreisse steigen und schwerwiegende Ölfelder auszupumpen dann auch lohnen.Bin aber kein Freund 2,00Eur an der Zapfsäule zu Zahlen ,wie viele hier auch.

  57. @ Andy:

    Ich will Ihnen mal ie Rechnung für die Elektrizitätserzeugung in Deutschland machen, zur vollständigen Umstellung auf Kernenergie und zur Umstellung auf Wind und Sonne. Für beides nehmen wir als Endpunkt 2050.

    Kernenergie:
    Wir müssten jährlich(!) zwei KKWs bauen. Durch die Serienproduktion werden die sehr viel billiger.
    Dann hätten wir 80 Stück und müssten in Zukunft nur noch eines pro Jahr bauen, um Ersatz zu schaffen.
    Es wäre auch möglich, sehr viel kleinere KKWs zu bauen, ie wirklich am Fließband gefertigt werden könnten, von denen bräuchten wir dann etwa 300 und könnten nebenbei auch noch mehrere hundert Städte (also alle unsere urbanen Zentren) mit Fernwärme versorgen.

    Das ist technisch auch von der Kapazität her überhaupt kein Problem. Auch finanziell nicht, es würde jährlich 10 Milliarden kosten, also genau so viel wie derzeit die Erneuerbaren. Aber die Kraftwerke würden sich selbst finanzieren, durch den billigen Strom, den sie liefern.

    Nun zur Alternative:
    Wir müssten jährlich 10.000 Windräder der 1 MW-Klasse bauen, zum Stückpreis von 750.000 €, zusammen also 7,5 Milliarden -- etwa genau so hohe Kosten also. Aber wir haben erst mal gar nicht so viel Platz. Am Ende wären es ja 400.000 Stück! Ausserdem müssen wir die alle 20 Jahre ersetzen! (Die Windräder auf See sogar alle 12 Jahre!)
    Das heisst, wir müssten schon ab 2030 jährlich ZUSÄTZLICH 10.000 Windräder bauen, ab 2050 jährlich 20.000! Das macht noch mal Kosten von 15 Milliarden.

    Jedoch sind diese Kosten nicht alles!
    Wir bräuchten Speicher. Technisch gibt es die noch gar nicht. Sie sind eigentlich reine Utopie. Aber wenn wir Pumpspeicher verwenden wollten, bräuchten wir mehr als 1000 Stück. Die kosten pro Stück mindestens 1 Milliarde, das wären zusätzliche Kosten von 25 -- 50 Milliarden pro Jahr.
    Gleichzeitig müssten wir, aus technischen Gründen aber auch unser Netz bis 2050 auf mindestens das 5-fache ausbauen, um den Strom zu den Speichern zu transportieren.
    Allein das würde den Strompreis um ca 35 Cent/kWh verteuern, denn jetzt sind die Netzkosten bei 7 Cent.

    Zusammen würde das für jeden Haushalt in Deutschland jährliche Mehrkosten von ca. 3500 € bedeuten.
    Ganz schön viel Geld, nicht wahr? Wahrscheinlich wäre es sogar noch deutlich mehr, denn vieles ist noch nicht eingerechnet.
    Doch wir hätten damit immer noch keine gute Stromversorgung, dieses System wäre höchst instabil.

  58. @Tritium Merke schon das Sie ein Freund der Kernenergie sind ,finde auch das Atom bisher ein übergangslösung ist. Nur wer will so wie in Deutschland neben ein Atomkraftwerk Wohnen oder besser gesagt ob man noch eine zulassung dafür bekommt.Musste gerade lesen das Japan gerade fast alle Atomkraftwerke schliessen oder es vorhaben,nur blöd dabei ist das die Japaner deswegen mehr auf Ölkraftwerke umstellen wollen ,was japaner wahrscheinlich nichts übrigbleibt.Wir sind erst am anfang in erneuerbaren Energie zu gehen und braucht deswegen viel Zeit und Geld ,und Deutschland als Erfinderland macht mit den Anfang.Meine meinung ist das ÖL unser Wohlstand brachte, Atomenergie die übergangstechnologie ,aber erneuerbare Energie die Zukunft um uns von abhängigen Öl von unsichere oder schurkenstaaten weg kommen ,denn wir müssen das meiste Öl importieren .

  59. @ Andy:
    Ich merke nur, dass Sie nicht rechnen können.

  60. @TRITIUM Das hatt mit Rechnen nichts zu tun nur kann man schneller Windräder bauen als Kernkraftwerke ,nur muss nur mal sehen das hier die meisten in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr wollen und muss deshalb die Demokratie Respektieren. Deshalb hab auch ich da oben geschrieben das es Zeit und Geld kostet in erneuerbaren zu gehen.Klar hast du recht das Speicher fehlen und sogar Stromnetze die erst geschaffen und aufgebaut werden müssen und wir Deutsche können da zeigen was wir können.

  61. @Andy
    Ich komme aus der Schweiz wir werden wahrscheinlich noch über den Atomausstieg abstimmen. Wie die öffentliche Meinung ist, würde ich nie aus Umfragen ableiten, selbst wenn sie als repräsentativ gelten, oder habe ich irgendeine Abstimmung in Deutschland verpasst, die sagt, dass die Mehrheit aus der sichersten Technologie zur Energieerzeugung aussteigen wollen?
    Ich denke nicht.

  62. @T.Mollet
    Wenn man sich mal die Ergebnisse von Umfragen zur Nutzung der Kernenergie aus den letzten ca. 20 Jahren anschaut zum Stichtag 31.10.2010, dann gab es über diese Zeit eine Zustimmung in Deutschland. Siehe hier.

    Erst die Naturkatastrophe in Japan wurde instrumentalisiert zu einer in Deutschland nie dagewesenen konzertierten Propagandaveranstaltung von grüner Politik plus linker/grüner Presse + Medien. Die Schweiz sollte sich, so gut es geht, davon nicht anstecken lassen, und Atomkraft rationaler beurteilen.

  63. @T.Mollet
    Volksentscheid ? In Deutschland ?
    Bewahre, wir leben hier in einer Demokratie !!
    🙂

  64. @ Tritium In Deutschland gab es noch keine abstimmung ,wird höchstens vielleicht in Bayer passieren so wie bei absimmung von Nichtrauchen in Öffentlichkeit. Nur wir Deutsche sind durch die Vergangenheit ein wenig befangen und deswegen sinsibler ,was uns schon bar mal geholfen hatt. Nur die letzte Wahl in Baden -Würtenberg hatt ein Grüner gewonnen und meine vielleicht auch wegen Atomkraftwerke ,genau in der zeit ist in Japan das Atomkraftunglück passiert.Franzosen dagegen sind offen für Atomkraftwerke. Nur eins ,ihr habt doch mehr in der Schweiz Wasserkraftwerke aus Geologischer lage ,warum bist Du nicht dafür, könntet doch auch da vorreiter werden ,denn ihr seit doch auch Tunnelbau Spezailisten.

  65. @Andy #60

    …..nur muss nur mal sehen das hier die meisten in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr wollen und muss deshalb die Demokratie Respektieren.

    …das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man es mit „Respektieren der Demokratie” erklären könnte, dass – nachdem die überwiegende Zahl der Deutschen 1943 auf die ihnen von Joseph Goebbels gestellte Frage „Wollt ihr den totalen Krieg?” lautstark ihr „Jaaaa“ geblökt hatten – der Irrsinn des 2. WK. fortgesetzt wurde.

    …..und wir Deutsche können da zeigen was wir können.

    …..ja klar, wir Deutsche….. darauf hat der Rest der Welt nur gewartet.

  66. @Andy
    Ich weiss nicht, was an unserem derzeitigen Strommix nicht gut sein soll, schliesslich kombinieren wir zwei der sichersten Technologien zur Energieerzeugung. Tatsächlich haben wir das Potential der Wasserkraft praktisch ausgeschöpft, ausbauen liessen sich nur noch Kleinwasserkraftwerke.
    Wofür soll ich sein Kernenergie? Definitiv…

  67. @ Andy:
    Wie die Energieversorgung in 2050 aussehen wird,werden die Menschen in 2050 entscheiden, nicht wir und jetzt.
    Sie wollen denen aber vorschreiben, dass sie zu machen haben, was Sie jetzt wollen. Sie MISSACHTEN also den Willen des Volks!
    Ausserdem hilft Ihnen der ‚Wille‘ absolut nichts, wenn die Möglichkeiten gar nicht da ist. Es gibt keine Speichertechnologie, nicht einmal theoretisch!. Sie wollen aber trotzdem schon mal anfangen. Das ist das Verhalten von Lemmingen, die über die Klippe stürzen: „Wie wir übers Meer schwimmen, wird sich zeigen, jetzt springen wir erst mal rein!“
    Ansonsten kann ich Ihnen (auch bei den Möglichkeiten und Grenzen der Wasserkraft) nur zum wiederholten Mal raten, sich doch bitte erst mal mit Zahlen und Daten zu befassen. Das ist dann aber auch der letzte Rat, den Sie von mir bekommen.
    Leben Sie wohl.

  68. Hier in #17 hatte ich auf eine Studie für das BMU hingewiesen, wo schon bei der erster oberflächlichen Sichtung klar war, dass da einiges faul daran ist.

    Bin mal gespannt ob sich ein paar Journalisten die Studie vornehmen und die Aussagen überprüfen, oder ob die nur wieder die Pressemitteilung wiedergeben. Besonders optimistisch bin ich da nicht, wahrscheinlich bleibt die Arbeit wieder bei den Bloggern hängen.

    Steffen Hentrich vom Liberalen Institut hat sich die Studie auch angeschaut und nach ökonomischen Kriterien kommentiert:

    Als Wirtschaftlichkeitsmaßstab versagt die BMU-Leitstudie somit allein methodisch auf ganzer Linie.

  69. @ Andy

    Klar hast du recht das Speicher fehlen und sogar Stromnetze die erst geschaffen und aufgebaut werden müssen und wir Deutsche können da zeigen was wir können.

    Aber wir Deutsche können zum Glück vorher nachrechnen.
    Im Schnitt liefert der Windstrom im Augenblick 7 GW bei installierten 30 GW. Rechnen wir mal 10 Tage landesweite Flaute mit nur 2 GW Windstrom, was laut offiziellen Windstromproduktionskurven durchaus vorkommen kann, dann müssen die Speicherseen anlaufen. Das noch nicht gebaute Hornberg 2 im Südschwarzwald kann 12 Stunden lang 1 GW liefern, bei bereits vor dem ersten Spatenstich ins astronomische gestiegenen Baukosten von 1,6 Milliarden Euro. 10 Tage lang 5 Gigawatt liefern heißt umgerechnet 100 Ober- und Unterseen bauen, macht lumpige 160 Milliarden Euro, wahrscheinlich noch teurer, denn jetzt schon finden sich kaum mehr günstige Stellen. Bis zum Jahr 2030 sind dann noch einmal 30 GW Windstrom Offshore geplant zusätzlich zu den jetzigen 30 GW Maximalleistung. Allein die Gleichspannungsstromleitungen kosten fast soviel wie die Windparks. Macht also nochmal 100 Ober und Unterseen. Im Binnenland soll auch noch fleißig gebaut werden, heißt noch mehr Speicherseen. Und dann sind wir endlich frei vom Fossilen und vom Atom. 😀 . Jedoch die Speicherseen haben selbst noch einen Energieverlust von 25 % beim Hochpumpen und wieder in Strom verwandeln. Die große Zahl Hochspannungsleitungen noch gar nicht gerechnet, ebenfalls die größeren Stromverluste wegen der weiteren Strecken, die der Strom hin und her und rauf und runter gejagd werden muss. Ich sage dir, das wird ein Projekt wie mit dem Bioethanol, wir laufen dann nur noch im Hamsterlaufrad, und das ist wohl der Sinn, wir sollen soviel arbeiten, wie die Zuckerrohrarbeiter in Brasilien für den Bioalkohol, dann kommen wir auch nicht mehr zum Nachdenken. Zum Glück haben wir dann genug Bioalkohol zum Trinken, denn Autofahren können wir uns dann auch nicht mehr leisten. Ach ja, ein Gutes hat es, wir haben dann genug Badeseen um unseren Kater zu kühlen und müssen auch nicht mehr soviel Natur pflegen, wenn alles zubetoniert und verspargelt ist.

  70. #62. C-O

    Erst die Naturkatastrophe in Japan wurde instrumentalisiert zu einer in Deutschland nie dagewesenen konzertierten Propagandaveranstaltung von grüner Politik plus linker/grüner Presse + Medien.

    das ist wohl war. Ich denke aber, dass jetzt mit einigem Abstand sich die Hysterie etwas gelegt hat, zumal ja augenscheinlich die „Atom-Katastrophe“ ausgeblieben ist. Ich wäre mal gespannt, wie sich die Umfragewerte heute darstellen.

    gruß
    karl.s

  71. #60. Andy

    nur muss nur mal sehen das hier die meisten in Deutschland keine Kernkraftwerke mehr wollen und muss deshalb die Demokratie Respektieren.

    wer bitte sagt, dass die meisten in Deutschland keine KKW`s mehr wollen? Da weißt Du mehr als ich 🙂

    karl.s

  72. #60. Andy

    klar hast du recht das Speicher fehlen und sogar Stromnetze die erst geschaffen und aufgebaut werden müssen und wir Deutsche können da zeigen was wir können.

    Vogelschredder, Speicher und Leitungen bauen sind keine herausragenden Ingenieurtechnischen Leistungen, derer man sich rühmen müßte. Das bringt sogar jedes dritte Welt Land zustande.

    karl.s

  73. @ Tim Hartenberg Sie sind auch einer von den gestrigen ,bin in der Generation wo man nach vorne schaut . Als wie Sie es so beschreiben hatte Adolf und Co Regierten, hatten die schon die Demokratie abgeschafft, da blieb den meisten nichts übrig als ja zu sagen ,denn da war dass motto war ,Friss oder Stirb.

  74. Hallo Andy,

    hier sind nicht ewig gestrigen am Werk. Z.b die Erdölkonstante (40 Jahre) gibt es diese schon.Wenn Sie mit ewig gestrigen sagen wollen Lebenserfahrung und Wissen, stimme ich zu. Und die „ewig gestrigen“ haben nur daran errinert. Hier sind auch genug Beispiele gegeben worden die zeigen, dass die erneuerbaren selbst Umweltschäden verursachen und teurer sind. Die Argumente sind ausgetauscht nun muss die Entscheidung fallen für oder gegen Kernkraft. Hier im Forum wird aber nicht entschieden wer die guten und wer die schlechten sind.

    MfG
    Steinzeit

  75. #73

    ,bin in der Generation wo man nach vorne schaut

    …..na wie schön für Sie.

  76. @ Tim Auch das war eine Diktaturstaat mit Motto ,Friss oder Stirb ,manchmal denk ich manche wollen hier die Alte Diktatur zurück,jedenfalls ich nicht.Lasst die Vergangenheit und schaut in die Zukunft ,keiner weiss wie die Zukunft aussieht,auf jedenfall nicht mit ÖL das endlich ist oder mit Atom damit müssen unsere nachfahren noch lange kümmern.Denn alles hatt ein mal ein ende ,nur die sich daran gewöhnt hatt,hatt schwierigkeiten umstellungen anzunehmen.

  77. Ach, Andy,
    langsam werden Sie peinlich: ‚Keiner weiss, wie die Zukunft aussieht ausser mir‘ ist nun wirklich das Ende jeder halbwegs vernünftigen Diskussion.

  78. @Andy #76

    ,manchmal denk ich manche wollen hier die Alte Diktatur zurück,jedenfalls ich nicht.

    …..was glauben Sie eigentlich, worauf wir zusteuern mit „Energiewende”, „Welt- und Klimarettung”, „ESM” und anderen Zwangsbeglückungsmaßnahmen? Sie haben hier bei SCIENCE SKEPTICAL die Möglichkeit, einen etwas anderen Blickwinkel zu erhalten, als aus den allgegenwärtigen Jubel-Medien, die uns ein putzig buntes Energie-Paradies voller lustig klappernder Windmühlen und blinkender Solardächlein versprechen. Also nutzen Sie diese Möglichkeit und lesen Sie die vielen fundierten und aufwändig recherchierten Artikel und Beiträge, vielleicht erweitert das ja Ihren Horizont und Sie kommen am Ende gar zu einer veränderten Sichtweise (die Ihnen jedoch hier sicher niemand aufzwingen will). 🙂

  79. Na, ich glaube der Andy ist ein Missionar. Der will hier nichts lernen, der ist nur erschrocken, daß es Menschen gibt, die eine völlig andere Sicht auf die Welt haben.

  80. @ andy

    OT:

    Nur eine persönliche Anmerkung: Bitte bemühen Sie sich um bessere Lesbarkeit Ihrer Texte. Nobody’s perfect, und die deutsche Rechtschreibung ist kompliziert und wir sind auch nicht im Deutschunterricht. Darum geht es mir aber nicht, sondern um die Groß- und Kleinschreibung. Es ist nun mal die Unsitte eingerissen, diese komplett zu ignorieren und alles klein zu schreiben. Ich finde das nicht gut, weil gleiche Wortwahl durch unterschiedliche Schreibweise völlig verschiedene Aussagen treffen können. Beispiel: „Sie ist gut zu Vögeln.“ kann mit anderer Schreibweise ganz etwas anderes heißen. Wenn alles klein geschrieben ist, ist der Leser gezwungen sich die wahrscheinlich richtige Aussage aus dem Kontext herzuleiten. Ich finde das unhöflich. Da dies aber nun mal, vor allen in Internetforen, weit verbreitet ist, will ich mich nicht weiter beschweren.

    Was aber gar nicht geht, manchmal die Groß- und Kleinschreibung beherzigen, dann aber wieder nicht. Und das manchmal innerhalb eines einzigen Satzes. Falls Sie sich so unsicher darin sind, dann schreiben Sie eben alles konsequent klein. Alles andere lässt nur darauf schließen, dass Sie Ihre Diskussionspartner gering schätzen. Und nicht nur das, es lässt auch auf mangelnde Sorgfalt ihrer eigenen Arbeit gegenüber schließen.

    Und noch ein Tipp: Nach jedem Satzzeichen kommt ein Leerzeichen. Das hilft auch die Lesbarkeit zu verbessern.

  81. Ich habe es noch in Erinnerung als sei es gestern gewesen, die Deutschen feierten Obama als den neuen grünen Messias. Doch davon ist nichts geblieben. Das neue Ölzeitalter bricht an, wie das Peter Heller schon mal so sagte. Im Handelsblatt wird berichtet:

    Auch die Vorkommen in Alaska und der Tiefsee, die Obama aus Rücksicht auf die Umweltschützer lange schonen wollte, sind nicht länger tabu. Der demokratische Präsident folgt längst Sarah Palin, der einstigen Ikone der Konservativen, die mit dem Schlachtruf „Drill, baby, drill“ für die weitgehende Ölautarkie der USA geworben hatte.

    Dank der Erschließung der neuen Vorkommen wird die US-Ölförderung bis 2020 um fast 20 Prozent auf 6,7 Millionen Barrel pro Tag steigen, schätzt die US-Energiebehörde EIA. Andere Experten halten zehn Millionen Barrel pro Tag für möglich; dann spielten die USA in einer Liga mit Saudi-Arabien.

  82. Gerade sehe ich auf n24 zwei Reportagen
    bis auf einige übliche sich wohl nicht zu verkneifen könnende Sachen, eigentlich ganz neutral

    http://www.n24.de/mediathek/motor-der-gesellschaft-deutschland-und-das-oel_1534986.html

    http://www.n24.de/mediathek/weltmacht-oel-die-usa-und-der-nahe-osten_1534996.html

  83. Schade, bin erst gerade auf diesen Beitrag gestoßen. Das hätte mich schon sehr interessiert, aber die Videos sind leider nicht mehr zu sehen.

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