Plauderecke 1

3. Juli 2012 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

Wie angekündigt ist hier die erste Ausgabe unserer Plauderecke. Hier ist Platz für alles, was  nicht in die Diskussionen zu den einzelnen Artikeln passt. Diskussionen zu anderen Themen, Hinweise auf andere Texte, Tipps an die Redaktion und und und…

Um diese erste Plauderecke direkt etwas mit Leben zu füllen, haben wir die OT-Beiträge und Diskussionen aus unserem aktuellen Artikel schon einmal hier her verschoben. Also dann, frohes Diskutieren, Hinweisen oder oder oder…

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212 Kommentare
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  1. @ Marvin Müller #18

    Das klingt in meinen Ohren eher wie eine Überbrückung …

    *Lach!*
    ALLES ist eine ‚Überbrückung‘, MM!

    Nach 20 Jahren müssen auch die Windräder abgerissen und neu gebaut werden, offshore sogar nach 12 Jahren.
    Oder leben Sie in einem Tarum, in dem Wind und PV. einmal installiert, nun mühe- sorg- und kostenlos liefern?
    Leider sieht das anders aus: JEDES Jahr müssten rund 7% des Bestands ausgetauscht werden. Diese laufenden Kosten allein sind astronomisch!
    Zudem werden wir nie 100% unseres Bedarfs mit dem Gas decken. Sagen wir 25%, dann haben wir eine sehr wichtige Energiequelle für 80 Jahre zur Verfügung.
    Das wäre schon viel mehr Energie als durch Wind und Sonne derzeit produziert wird (Wir sprechen ja von 25% des Gesamt-Gasverbrauchs, nicht von Kraftwerks-Gas für die Stromerzeugung allein.)
    Glauben Sie etwa, dass in 80 Jahren noch von Windrädern oder PV die Rede sein wird? Die sind dann längst vergessen, höchstens noch als Kuriosität erwähnt, weil man mit ihnen einst eine Überbrückungslösung versuchte.
    Aber die Gasquellen, die werden in 80 Jahren wohl immer noch liefern und Abnehmer finden, wobei durch modernere Technik wahrscheinlich noch weitaus grössere förderwürdige Reserven als heute zur Verfügung stehen werden.

    Und dann dürfen Sie natürlich nicht vergessen, dass einheimisches Gas tatsächlich weniger Energieimporte zur Folge hat, während Wind und PV überhaupt keine fossilen Brennstoffe einsparen

  2. @Tritium #25

    Wo schrieb ich denn irgendwas über Wind und Photovoltaik?

  3. @MM:

    Wo schrieb ich denn irgendwas über Wind und Photovoltaik?

    *Lach!*
    Da dachte ich doch wirklich einen Moment lang ‚Nanu, der MM sagt mal was, das in den Rahmen der laufenden Diskussion passt? Wil er wirklich mal diskutieren, statt zu provozieren und zu schwadronieren?‘
    Doch wie man gleich an Ihrem nächsten Beitrag sieht, sind Sie unverändert ein schwafelnder Troll geblieben.

  4. @Rainer Vogels #6
    Nur diese kleine Anmerkung:

    Das Glühlampenverbot z.B. ist ein politischen Geschenk für Osram und Co,

    Ich sehe das eher als eine politische Dienstleistung denn als Geschenk. Oder als „Kuhhandel“ zwischen Lobbyvertretern der Leuchtmittelindustrie und der europäischen „Klima“-Politik.

    @Tim Hardenberg #15

    Sollte die Förderung von unkonventionellem Gas aber zum ernsthaft diskutierten Thema werden, kannste sicher sein, dass das Große Deutsche Panik- und Angstorchester aus allen Rohren schießen wird….

    Meine Rede ! (#1)

  5. Lesetipp:Leicht OT
    http://www.bishop-hill.net/blog/2012/6/7/another-hockey-stick-broken.html

  6. @Tritium #25

    Nach 20 Jahren müssen auch die Windräder abgerissen und neu gebaut werden, offshore sogar nach 12 Jahren.
    Oder leben Sie in einem Traum, in dem Wind und PV. einmal installiert, nun mühe- sorg- und kostenlos liefern?

    Alle bisher an Land errichteten WKA wurden nach der Verwaltungsvorschrift DIN 45680 errichtet, welche bei den Frequenzen >30Hz bis 30Hz bis <100 Hz ist eine reale messbare Gegebenheit und die unmittelbaren sowie langzeitfolgen sind seit Jahren (insbesondere dem Bundesumweltamt) bekannt und haben letztendlich zur Novellierung der DIN 45680 geführt.

    Erhöhter Immissionsschutz am Arbeitsplatz und Energiewende sind allein zwei Argumente, warum nach fast einem Jahr die Norm immer noch nicht rechtskräftig ist.

    In England gibt es ein Gesetz, dass niemand in die Grundrechte eingreifen darf, aus diesem Grund müssen dort auch die 10 % berücksichtigt werden, die bei uns keinen Anspruch auf ausreichenden Schutz haben. Der Gesetzentwurf – Abstand, WKA über 150 m Gesamthöhe zur nächsten Wohnbebauung 3 km – steht vor der letzten Lesung im Oberhaus.

    In Portugal wurde von 2007 bis 2010 eine Familie in der Nähe eines Windparks regelmäßig untersucht und Tiere als Probanden auf den Hof gebracht. Die Erkrankung von Tier und Mensch wurde eindeutig für das Gericht belegt und die WKA in 320 m darf nicht mehr betrieben werden. Drei weitere WKA 600 m, 720m und 800 (und ?)m dürfen von 20.00 Uhr bis morgens 7.00 Uhr nicht mehr betrieben werden.
    Hierzulande hätten sich viele bemüht, den Anwohnern eine Bürgerbeteiligung aufzuschwatzen.
    http://www.aknw.de/fileadmin/user_upload/Gesetze/windenergie_erlass_11-07-01.pdf

    „1.4 Bürgerwindparks
    Bürgerwindparks sind Windfarmen, an denen sich die ortsansässigen Bürgerinnen
    und Bürger konzeptionell und finanziell beteiligen können. Die hiermit einhergehenden
    Mitsprache- und Profitmöglichkeiten sind häufig geeignet, anfängliche
    Skepsis gegenüber der örtlichen Windenergienutzung abzubauen und die
    Akzeptanz der Windenergienutzung allgemein zu erhöhen. Theoretisch kann
    sich eine Gemeinde selbst an einem Bürgerwindpark beteiligen. Sie sollte aber
    im Interesse der erhofften Akzeptanzsteigerung vorrangig ihren Bürgerinnen
    und Bürgern direkt diese Möglichkeit überlassen.
    Auch ist es denkbar, den Kreis der potentiell Beteiligten genau zu
    definieren und diesen etwa auf die von den tatsächlichen Auswirkungen der
    Anlagen vornehmlich betroffenen Bürger in der näheren Umgebung des Windparks
    zu beschränken.

    Wenn Personen oder Gruppen vor Ort beispielsweise im Rahmen eines Bürgerwindparks an den Gewinnen beteiligt werden, steigt die Toleranz für die Emissionen und landschaftlichen Veränderungen.“

    Anders Formuliert, „mit Speck fängt man Mäuse“.

    Es ist unredlich Bürgern wesentliche Informationen vorzuenthalten, sie mit Rendite zu locken und dieses letztendlich als Zustimmung für eine Energiewende zu werten. (Nach dem Motto die haben sich ja selbst beteiligt, die wollten es ja so.)

    Folgend Information ist auch keine Nebensächlichkeit

    http://www.umwelt-online.de/recht/luft/laender/by/bivv1.htm oder http://www.izu.bayern.de/recht/download/vollzug/lu_re_vzh_vbbimsch_1998_02_05.pdf

    „Personen, die mit dem Anlagenbetreiber im Zusammenhang mit der Errichtung und dem Betrieb der Anlage Rechtsbeziehungen unterhalten, sind innerhalb dieser Beziehungen keine Nachbarn (im Sinne des BImSchG). „

    Mit anderen Worten, Familien mit Bürgerbeteiligung (Beispiel Portugal) die in vergleichbarer Lage sind und durch die Immissionen einer Windkraftanlage krank werden, können nicht mehr vor Gericht klagen.
    Die Geringste Einlage liegt ungefähr bei 1000€.

    Im September 2009 schreibt das Bayerische STMUG „Aus Art. 10 Bay<UIG ergibt sich jedoch keine
    Pflicht zur aktiven Information der Öffentlichkeit über eventuelle Nachteile Einzelner aufgrund
    persönlicher Verhältnisse. „
    „Es ist nicht ersichtlich, dass die finanzielle Beteiligung von Bürgern an Windkraftanlagen oder die
    Werbung hierfür gegen Treu und Glauben verstößt, wenn hierbei nicht auf mögliche Belästigungen
    Einzelner aufgrund persönlicher Verhältnisse hingewiesen wurde.“

    Helga Hung

  7. Wo wir schon OT mit dem Glühlampenverbot sind, will ich auch noch ein wenig OT sein.

    Ich hasse solche Verbote (Glühlampen usw), aber bei der Glühlampe hat es meiner bescheidenen Meinung tatsächlich was für meinen Geldbeutel gebracht; die LED-Technik. Ich glaube nicht, dass diese Technik für den Hausgebrauch ohne Glühlampenverbot so weit wäre. Auch die Preise sind mitlerweile bezahlbar. Selbst das große blau-gelbe Möbelhaus bietet mitlerweile brauchbare LED Leuchtmittel an.
    Ein Beispiel:
    Ich hätte mir nie einen G10 Strahler für 10 Euro gekauft.
    Letztes Jahr hatte mein Supermarkt um die Ecke G10 Strahler (3 W, so hell wie ca. 40 Watt) für 10 Euro im ‚Angebot‘.
    Da hab ich mir mal eine gekauft, einfach so, zum testen. Ich war schon beeindruckt, wie gut mitlerweile die Lichtfarbe und Lichtstärke bei nur 3 W sind.
    In meinem Deckensturz leuchteten zu der Zeit 6 Strahler a 50 W, die hab ich nun gegen diese 3 W Teile ausgetauscht (kosten also 60 €). Die 50 W Lämpchen waren ca. alle 3 Jahre kaputt.
    Im Winter sind die Lampen 4 Stunden an, im Sommer leuchten sie 2 Stunden, also im Schnitt sinds 3 Stunden. Ob sich das alles Rechnet? Ich bezahl im Moment 21,55 Ct/kWh. Also schnell mal nachrechnen:

    6 * 50 * 3 * 365 / 1000 * 0.2155 = 70,80 €
    6 * 3 * 3 * 365 / 1000 * 0,2155 = 4,28 €

    Das hat sich ja schon in einen Jahr bezahlt gemacht.
    Deswegen tausch ich im Moment Stück für Stück die Glühlampen aus. ESL will ich wegen der ganzen Nachteile nicht haben.
    Für alle Pasivhausbesitzer … es entfällt hierdurch eine nicht zu unterschätzende Wärmequelle.

    Gruß Martin

    PS: Für den Keller, bzw für Räume, die kaum betreten werden, liegt im Keller ein lebenslanger Vorrat an Glühlampen bereit 😉

  8. Hallo Martin

    OT…..Beleuchtung gehört doch auch zum Effiziens-Gebabbel……..passt schon.

    Als erstet muss ick Dir widersprechen, eine 3 W LED Funzel ersetzt auf keinen Fall eine herkömmliche 40 W Glühlampe, da sprech ick aus Erfahrung.
    Ick hatte schon früh damit begonnen, die Leuchtmittel bei meinen Lampen zu wechseln, die lange brennen müssen.
    Anfangs die doofen ESL, die bei mir zum Beispiel im Bad wirklich alle 2 Monate durchgeknallt sind und im Flur meist auch nur max. ein halbes Jahr durchgehalten haben.

    Inzwischen habe ich die durch 7 und 8 W LED ersetzt, dessen Licht gefühlte 60 Glühlampen ersetzen können, nur mit den Unterschied, das die Preise immer noch Horror sind.
    19.99 Euro für 7 W E27 und 11,99 Euro für die 2-3 W Kerzenform-LED (Schnäppchenpreis)…..die Preise gehen auch schon mal bis knapp 35 Euro hoch, weil dann so ne kleine spielige Fernbedienung anbei gelegt ist.
    Der Sprung bei der Energieeinsparung von ESL zur LED ist bei weiten nicht so hoch, wie vormals zur Glühlampe…….der einzige Vorteil ist, das man sich keine Quecksilberbomben mehr in die heimischen vier Wände holt und das LED sofort mit voller Leuchtstärke arbeiten.
    Beide großen LED brennen inzwischen ein halbes Jahr bei mir rum, mal sehen wie lange die durchhalten werden……ach übrigens, der Kühlkörper im Lampensockel wird auch so heiß, das man die nach einer Stunde Brenndauer nicht mehr anfassen kann, ergo wird wohl die Ansteuer-Elektronik beizeiten abkacken.

    Onkel Heinz…..so, wieder zum Thema zurück

  9. Hallo Onkelchen

    Als erstet muss ick Dir widersprechen, eine 3 W LED Funzel ersetzt auf keinen Fall eine herkömmliche 40 W Glühlampe, da sprech ick aus Erfahrung.

    Ich sprach ja auch von einem G10 Strahler. Und da passt das schon.
    Sonst geb ich dir recht. Hab 3 gewöhnliche 60W Lampen gegen 10 W LED (3 Stück = 100 € (würg)) getauscht. Die sind aber nicht ganz so hell, passt aber. Da aber nun IKEA auch mäßig gute LEDs zu einem guten Preis anbietet, wird sich preislich überall was tun, denk ich. Ich werd diese Woche einfach mal ein paar IKEA-LEDs testen.

    Martin

  10. Tritium schrieb am 1. Juli 2012 23:39

    Da dachte ich doch wirklich einen Moment lang ‘Nanu, der MM sagt was, das in den Rahmen der laufenden Diskussion passt?

    Schön, dass Sie das erkannt haben.

    Will er wirklich mal diskutieren, statt zu provozieren und zu schwadronieren?’
    Doch wie man gleich an Ihrem nächsten Beitrag sieht, sind Sie unverändert ein schwafelnder Troll geblieben.

    Sie haben eine eigenartige Art, eine Diskussion anfangen zu wollen. Passt eher in die Kategorie „provozieren“ (unterstellen eine Menge Dinge, für die ich keinen Anlass gegeben habe) und „schwadronieren“ (wortreich, laut und lebhaft, unbekümmert, oft auch aufdringlich reden, von etwas erzählen). Und wenn ich dann darauf Hinweise, dass Ihre Auslassungen aber auch gar nichts mit dem zu tun haben, was ich geschrieben habe, kommt die Flucht nach vorn mit der Aussage, ich sei der Troll. Das wird langsam zum vertrauten Muster bei Ihnen. Es ist wesentlich einfacher, einfach mal einen Fehler einzuräumen. Fällt Ihnen kein Zacken as der Krone…

  11. @Tritium und Marvin
    Also Leute………nich so engstirnig.
    Marvin ist nun mal der kleine Nadelstich, der die faule Göre vom Sofa hochholt, daran muss man sich gewöhnen, wie es Onkel Heinz auch schon getan hat.
    Wenn hier jemand überhaupt kein Troll ist, dann Marvin……….er bohrt in Wunden, die wir zufällig aufgepult haben, er ist wörtlich ein Erbsenzähler…..na und?
    Er hilft uns, nich in der eigenen Suppe zu ersaufen……und dafür bin ick ihm dankbar.

    Ick weeß Tritium, an die Art und Weise muss man sich erstmal gewöhnen………aber so isser nun mal……so wie ick Polterkopp, wo sich auch die Meisten dran gewöhnt haben.
    Marvin is wichtig für diesen Blog, ist zumindest meine bescheidene Meinung.
    Onkel Heinz……..hätte ick vor ein paar Monaten auch noch net für möglich gehalten

  12. Lieber Heinz,
    ich habe nicht die Absicht, diesen Troll damit zu füttern, dass dieser Blog sich nun in eine Diskussion um seine Person verwandelt.

  13. Keiner versteht mich……
    H.E.

  14. Heinz Eng schrieb am 3. Juli 2012 09:34

    Keiner versteht mich……
    H.E.

    Es ist seit jeher eine beliebte Strategie, Dinge vom Tisch zu wischen, in dem man andere als Troll bezeichnet. Damit kann ich prima leben. Ich kann auch prima damit leben, dass meine Kommentare ignoriert werden. Irritierend wirds nur dann, wenn auf die persöhnliche Schiene abgedriftet wird, dann aber dem „Troll“ unterstellt wird, das beabsichtigt zu haben. Ich frage mich, wie das gehen soll. Den psychologischen Trick würde ich gerne mal kennenlernen…

  15. Mittlerweile geht’s in Deutschland zu wie auf Rudi’s Resterampe.

    Schwarz-Gelber Energie-Sozialismus

    Die Energiewende geht nur zäh voran -- und die Verbraucher sollen dafür bezahlen: Die Bundesregierung wälzt die Risiken des schleppenden Anschlusses von Windparks in Nord- und Ostee auf die Stromkunden ab. In Zukunft darf sich der Betreiber Tennet seine Kosten per “Haftungsumlage” von den Verbrauchern zurückholen, wenn das Unternehmen die Windparkbetreiber entschädigen muss, weil die Anlagen verspätet ans Netz gehen…..

  16. @Marvin

    Lagerdenken……..
    Ick weeß, das ich mich derzeit immer unbeliebter mache im eigenen Lager, aber……..

    Am Sonntag Mittag lief eine Wiederholung einer ARDNachtsendung, die das Thema Finanzen, ESM und solchs Zeuchs zum Thema hatte. Eins ist mir da besonders im Hinterkopp verblieben, ein Satz eines gewissen „Dirk Müller“ die sinngemäß folgendes ausdrückte.

    Wir sollten alle klugen Köpfe zusammenholen, alle sollten ihre Ideen zum Besten geben, selbst wenn diese im ersten Augenblick noch so abwegig klingen, nur dann besteht auch die Möglichkeit, die beste Idee zur Lösung unseres Problems auszuwählen.
    (ging um die Zukunft unserer Gesellschaft)

    Dat macht nachdenklich……besonders Onkel Heinz…….wir verschwenden einfach zu viel Zeit damit, uns gegenseitig zu verprügeln (sieht man leider bei EIKE sehr stark), anstatt wahre Überzeugungsarbeit zu leisten.
    Ok, es gibt auf der Seite der Ökobesudelten ein paar eigennützige Lobbyisten und jede Menge Blödmänner, die unreflektiert die Ideologie nachplappern, die ihnen eingetrichtert wurde.
    Ich erkenne aber auch an, das sich einige Menschen wirklich viele Gedanken über unsere Umwelt und Zukunft machen, die eventuell aber zu sehr den Mainstream verhaftet sind und zu wenige eigenes Wissen und Erfahrung einfließen lassen.
    Genau diese Leute will ick nicht unbedingt gleich mit der ersten Zeile vor den Kopp stoßen, ausserdem bin ich am Besten, wenn ick mich gepflegt streiten kann, denn dann ist man gezwungen sich argumentativ weiter zu entwickeln um den Gegner „schlagen“ zu können………oder eines seiner Argumente näher zu überdenken, die vllt nicht so abwegig sind.

    Kleine persönliche Anmerkung.
    Du solltest Deine Taktik auch mal etwas verbessern, nur immer Nadelstiche oder Seitenhiebe verteilen, stößt am Ende immer auf ein gewisses Maß an Gegenwehr….lass endlich mal etwas mehr durchblicken, wat man dann auch mal gepflegt diskutieren kann.
    MfG
    H.E.

  17. Onkelchen Heinz
    egal was du geraucht hast, ich will auch was davon haben!

  18. @Martin
    Nix weiter als reinen, unverfälschten Tabak…….keine Macht den Drogen………..wo steht bloss wieder die Pulle Whisky rum, menno….*grins*
    Onkel Heinz…….immer für ne Überraschung gut

  19. @Tim
    Joo, immer rin in die Wunde…….
    Ich sagte das schon mehrfach………..die Energiewende ist das sinn- und planlose Hinpappen von Zufallsstromerzeugern in die Landschaft…….und dat wir keinen Plan haben, beweisen uns unsere Politzwerge fast täglich.

    Zu DDR-Zeiten gab es mal einen Spruch..
    Meine Hand für mein Produkt

    Demnach müssten heute alle deutschen Politiker gefüttert werden, denn die liefern nicht mal mehr 3.Wahl, sonders nur noch Ausschuss.
    Naja, zum hirnlosen Abnicken von bescheuerten Gesetzen brauch man ja ooch keene Hände, gelle.
    Onkel Heinz………stellt sich gerade Händeloses Händeklatschen vor

  20. @Rudolf
    Klasse Idee dat…..

    Hiermit ein kleiner schelmischer Hinweis an die Redaktion…..

    Aus der Linkliste der Alarmisten kannste mal die „Klimakrise“ rauswerfen.

    Der Inhaber dieser Domain parkt diese beim Domain-Parking-Programm

    Ick gloobe, der Kleene hat jetzt wichtigers zu tun als Propoaganda zu schieben….*grins*

    Onkel Heinz…….ohhh, ick bin jetzt ein Stück weit enttäuscht

  21. Mit Nikotin und Alkohol
    Fühlt sich der Mensch besonders wohl
    Und doch macht ihn nichts so hin
    Wie Alkohol und Nikotin

    Eugen Roth

  22. @heraklit

    [Es ist] besser zu genießen und zu bereuen, als zu bereuen, dass man nicht genossen hat.“ -- Giovanni Boccaccio, Decamerone, 3. Tag, 5. Erzählung

    Und jetzt……..mein Leitspruch

    Lernen und Genießen sind das Geheimnis eines erfüllten Lebens. Lernen ohne Genießen verhärmt, Genießen ohne Lernen verblödet.“ -- Richard David Precht, Wer bin ich – und wenn ja, wie viele? Eine philosophische Reise, Goldmann, München 2007, ISBN 3-442-31143-8

    Onkel Heinz………..und ick steh zu meinen Sünden.

  23. @heraklit
    betreffs deines Postings #29 :

    Erste Infos zu Methanhydrat liefert Wikipedia. Die Tiefe, bis zu der Methanhydrat angetroffen wurde, scheint mir eher geologische und biologische denn physikalische Gründe zu haben.

    Methandhydrat soll durch den Stoffwechsel von Bakterien gebildet werden, es gibt aber auch thermische Bildung von Methanhydraten: Methan oder andere Kohlenwasserstoffe entweichen aus bestehenden Hydrat-Lagerstätten, zum Beispiel durch Temperaturerhöhung, und treten am Meeresboden aus, auf dem sie wieder zu Hydraten kristallisieren. Die thermische Bildung führt zu Lagerstätten mit hohen lokalen Hydrat-Konzentrationen.

    Eine Tiefenbegrenzung, unter der Methanhydrat nicht mehr stabil sein könnte, gibt es meines Wissens nach nicht. In den tiefsten Meeresregionen der Erde, den Gebieten mit den höchsten Drücken findet man kein Methanhydrat, weil hier kaum Methan zur Verfügung steht. Aber nicht, weil es dort nicht stabil wäre.


    Methanhydrat-Vorkommen

  24. Uih, da mach ich es mir gleich mal ein bisschen bequem und plauder drauf los:

    Gestern folgende Nachricht im Postfach: Studie der TU Berlin im Auftrag der vbw (Vereinigung Bayerische Wirtschaft): EEG kostet bis 2030 mehr als 300 Mrd. Euro, die EEG-Umlage wird auf 10 c/kWh steigen. So teuer hat sich noch keiner getraut, kein Wunder, dass niemand darüber schreibt.

    Ganz anders das Mittagsmagazin mit heute knapp 3 Minuten Gruselprogramm -- die Strompreise bleiben stabil. Der kleine Philosphie-Anfänger und Energieexperte von greenpeace Niklas Schinerl durfte auch mitspielen („die Erneuerbaren Energien haben soviel preisdämpfende Faktoren“), „Wind und Sonne sind gratis und unerschöpflich“, hat natürlich auch nicht gefehlt.

    Und dann mein Tageshammer, der diese Verblödung vielleicht ein bisschen erklärt: Über die Freie Journalistenschule Berlin bin ich auf Dr. Manfred Redelfs gestossen, der dort den Bereich Recherche unterrichtet. Redelfs ist Leiter der Rechercheabteilung einer Organisation, die für alles mögliche bekannt und berüchtigt ist, aber ganz sicher nicht für saubere journalistische Arbeit: Greenpeace

    Dr. Manfred Redelfs
    Leiter der Rechercheabteilung von Greenpeace
    Manfred Redelfs, Jahrgang 1961, hat in Hamburg, Washington, Berkeley und Oxford Politikwissenschaft und Journalistik studiert. Nach einem Volontariat beim Norddeutschen Rundfunk in Hamburg war er mehre Jahre als Journalist tätig und hat parallel über Recherchejournalismus in den USA promoviert.
    Seit 1996 leitet er die Rechercheabteilung von Greenpeace. Im Jahr 2000 hat er eine Professur für Politikwissenschaft in Hamburg und im Jahr 2005/2006 eine Professur in Journalistik in Leipzig vertreten. Derzeit ist er neben seiner Greenpeace-Tätigkeit Lehrbeauftragter an der Universität Hamburg, der Hamburg Media School, der Akademie für Publizistik und der Henri-Nannen-Schule. Als Gründungs- und Vorstandsmitglied engagiert er sich in der Journalistenorganisation „Netzwerk Recherche“.

  25. @Lentje

    …..einer Organisation, die für alles mögliche bekannt und berüchtigt ist, aber ganz sicher nicht für saubere journalistische Arbeit: Greenpeace…..


    Greenpeace Österreich hat jetzt übrigens herausgefunden, dass wir alle zu viel fressen und dass dadurch die Welt putt geht:


    Klimaratgeber Lebensmittel

    Der Beitrag zum Klimawandel wird in gCO2e gemessen: Gramm CO2-Äquivalent ist ein Maß dafür, wie viel die Herstellung eines Produkts durch die Summe der freigesetzten Gase zum Treibhauseffekt beiträgt.

    Wir essen den Planeten kaputt!

    Der Anteil der Ernährung am Ausstoß von Treibhausgasen kann 20 % betragen – bedingt durch Produktion, Transport, Lagerung und Verpackung.

    Durch den Umgang mit unseren Lebensmitteln können wir also viel verändern.

    Ein Kilogramm Käse setzt 8.350 gCO2e frei, ein Kilogramm Fleisch zwischen 3.000 und 13.300, Eier 1.950, Joghurt 1.240, Teigwaren 930, Brot 780 und Obst 460. Der teilweise Verzicht auf tierische Produkte ist wichtig.

    ….wat sagt’n eigentlich der Kannibale von Rotenburg dazu?

  26. @23.
    Ich meinte nicht Methanhydrat im Meer , sondern Schiefergas, was ja im wesentlichen Methan ist

  27. Hi Lentje

    Schön, mal wieder was von Dir zu lesen. *grins*

    Ach übrigens, wenn mich mal ein Vegetarier in der Kneipe wegen dem lecker Steak auf meinen Teller blöd anmacht, sag ich meist……..ich krieg ja hier in diesen Saftladen einfach kein MENSCHENFLEISCH………..was soll ich denn machen?

    Wat denkste, wie schnell der sich verpisst……….vor allem, wenn ick ihn angucke wie mein Steak.

    Ups, schon so spät
    Onkel Heinz…………die Heia ruft

  28. ….wat sagt’n eigentlich der Kannibale von Rotenburg dazu?

    Der ist voll ÖKO:
    denn er hat ja eine CO2-Quelle ausgeschaltet und ausserdem war das so richtig ethisch:
    Wenn sich ein Kannibale nur von Freiwilligen ernähren würde und ansonsten Fleisch und andere Qualprodukte ablehnen würde, wäre er dann in euren Augen vegan?

  29. # 28,
    Dazu, Tritium, fällt mir nur ein:

    Manchmal mag ich’s auch vegetarisch, sagte der Kannibale, und verspeiste einen Veganer.

  30. @Carl M

    …..und bitte beachten: Ein Kolbenfresser macht noch keinen Veganer.

  31. achgut.com (Eichler):


    Ein Schelmhuber, der Böses dabei denkt

    …..Ein das vatikanische Konzil kritisierender Papst wäre – egal zu welchem Thema – eine Meldung wert. Ebenso bemerkenswert wäre Kritik des vielfach als Klimapapst bezeichneten Klimatologen Hans Joachim Schellnhuber am Weltklimarat IPCC. Die findet sich auf S. N1 der Frankfurter Allgemeinen vom 4. Juli 2012. Angeblich denkt der Potsdamer Wissenschaftler über grundlegende Reformen des IPCC nach, wenn nicht sogar über seine Ablösung durch eine „schlagkräftigere, runderneuerte Nachfolgeorganisation.“ Einsicht?…..

    …..Die Frankfurter Allgemeine versäumt es leider zu erwähnen, dass Schellnhuber sich angesichts des Klimawandels mit dem Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) für eine „Große Gesellschaftliche Transformation“ ausspricht. Damit ist nichts anderes gemeint als ein maoistisch anmutendes Erziehungsprogramm für die Menschheit, eine totalitäre Unterordnung aller politischen Ziele unter das Oberziel Entkarbonisierung der Wirtschaft sowie ein Umbau der Demokratie mit einer Zukunftskammer, die per Veto in jegliche Politik eingreifen darf, sobald sie klimarelevant ist…..

    …..Wer nur irgendwie mit der DDR zu schaffen hatte, den erinnert die Schellnhubersche Argumentation an die “Wissenschaftlichkeit des Sozialismus”, die man bei ideologischen Abweichungen um die Ohren geschlagen bekam und die den Rahmen für ‘Demokratie’ bildete……

  32. Als aufmerksamer Leser Ihres Blogs sehe ich nur geringe Chancen, dass Ihre kritische Einstellung zur Energiewende Früchte tragen wird. Zu mächtig sind die Befürworter der Energiewende, egal aus welchen Gründen auch immer. Nachstehend der neueste Coup von Greanpeace, um die Deutschen einzulullen:

    Mit der Überschrift „Atomausstieg lässt den Strompreis kaum steigen“ wird in den Printmedien (nur dort?) als Beweis eine neue Studie des DIW (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung) herangezogen.

    Die Botschaft darin lautet laut Greenpeace: Der Ausstieg ist umweltverträglich machbar, und er ist bezahlbar.

    Da die Professorin Claudia Kemfert als profilierte Energieexpertin gilt, werden deren Zahlen aus der Studie als Beweis herangezogen: Danach wird der Großhandelspreis für elektrische Energie in den kommenden Jahren bei 5,1 Cent/KWh liegen. Dies ist exakt der gleiche Preis, wenn es bei der Laufzeitverlängerung ohne zusätzliches Bemühen zum Energiesparen geblieben wäre.

    Na toll, der nicht informierte Bürger wird selbstverständlich kein „gefährliches“ KKW haben wollen, wenn umweltfreundliche Energie fast zum Nulltarif zu haben ist. Wer zweifelt schon an einer so exponierten Wissenschaftlerin?

  33. @ Wilfried Jaschke:
    das geht nur so lange gut, bis das Faß überläuft.
    Die Leute haben es oft genug geglaubt, sind aber stets von ihrer Stromrechnung eines besseren belehrt worden.
    Die 3,5 Cent EEG-Umlage war ganz klar eine Schmerzgrenze, das war aus den Medien erkenntlich, die genau im Moment der Verkündung erstmals wirklich kritische Kommentare zum EEG machten, das war nochmehr in diversten Foren erkenntlich, in denen die Kommentatoren kein Blatt vor den Mund nahmen und die Verteidiger der NIE sehr kleinlaut wurden.
    Nächstes Jahr werden es 5 Cent und mehr. Das tut dann richtig weh, wenn man nur ein geringes Einkommen hat -- nicht nur den Hartzern, sondern auch der Friseuse mit 7 € Stundenlohn, der Oma mit der kleinen Rente, dem Arbeiter mit ein paar Kindern und Schulden bei der Bank (zumal auch sein Benzin teurer wurde, die Auflagen für sein Auto viel Geld kosteten usw.).
    Sie müssen bedenken, dass die Masse, wohl mehr als 90% der Wähler, eigentlich Energiewende-indifferent sind. Sie hatten nichts dagegen, dass die KKW’s weg sollten, aber sie haben eigentlich auch keine Angst davor. Sie sind gutmütig und zahlen auch was, wenn man ihnen einredet, es müsse sein.
    Aber wenn eine bestimmte Schmerzgrenze überschritten wird, dann werden sie auf einmal engagiert, vor allem, wenn noch ein paar passende Schlagzeilen sie dazu aufmuntern (Für die wird die BILD sorgen!).
    Und wenn sie erst mal wütend sind, dann ist es sehr schwer, sie wieder gnädig zu stimmen, denn weil sie an sich unscharf denken, fokussieren sie alles, was in ihnen nagt und unzufrieden macht, auf den neuen Feind. Und dann gnade den Ökos Gott!

    Natürlich ist die beherrschende Frage, wo die Schmerzgrenze denn genauer liegt. Frau Merkel meint, jetzt, bei 3,5 Cent. Deshalb hat sie versprochen, er würde nicht mehr teurer; natürlich nur, um den momentanen Zorn abzuwiegeln. Aber sie hat Angst! Sie weiss, dass das fass bis nahe zum Rand gefüllt ist und man mag sagen was man will, sie hat einen guten Instinkt.
    Auf Umfragen gebe ich ja nicht viel, aber dennoch ist das schon bemerkenswert:

    23,5.2012
    62 Prozent der Deutschen lehnen die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegte Umlage ab. Das ist das Ergebnis einer aktuellen bevölkerungsrepräsentativen Umfrage zur Energiewende der Unternehmensberatung PUTZ & PARTNER. 1.000 Bundesbürger wurden dazu befragt.
    „Wie unsere Umfrage weiter zeigt, ist immerhin knapp jeder dritte Befragte bereit, den Ausbau erneuerbarer Energien mit jährlich bis zu 100 Euro zu unterstützen. Dieser Beitrag ist jedoch nicht ausreichend, um die gegenwärtige EEG Umlage in Höhe von ca. 115 bis 150 Euro je Durchschnittshaushalt zu finanzieren“.

    17.06.2012
    Nur neun Prozent der Bundesbürger sind bereit, für die Energiewende mehr als 20 Euro pro Monat auszugeben. In einer Emnid-Umfrage für das Nachrichtenmagazin „Focus“ sagten zehn Prozent der Westdeutschen und vier Prozent der Ostdeutschen, sie würden für den Atomausstieg und den Ausbau der erneuerbaren Energien eine Belastung von mehr als 20 Euro akzeptieren. 48 Prozent der Deutschen wollen Mehrkosten bis maximal 20 Euro im Monat akzeptieren.

    Nach diesen Angaben ist die Schmerzgrenze ebenfalls bereits erreicht!

    Persönlich gebe ich der Energiewende noch ein Jahr, höchstens zwei. Im Topf ist bereits eine MENGE Druck!

  34. @Rudolf

    ….hmm, ich weiß nich…..aber kann man diesen Bereich nicht etwas anders nennen („Plauderecke” klingt m.E. arg nach „Kaffeekränzchen”, „Plüschsofa”) ?….. vielleicht eher sowas wie „Nebenschauplatz”, „Kammerbühne”…. oder so, mir fällt leider nix originelleres ein…..

  35. Umweltminister Altmaier -- ein Aussitzer wie er im Buch steht.

    Altmaier sucht ein Endlager.
    Die Methodik, die er benutzt, kennzeichnet ihn als farblosen Bürokraten und Aussitzer, eine Nullnummer. Das weniger, weil er -- typische Reaktion eines Bürokraten auf ein Problem -- erst mal eine Behörde gründen will, sondern wegen der weiteren Begleitumstände:

    Gorleben und Atommüll sind wahrlich keine Themen, mit denen Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) im kommenden Jahr in den Wahlkampf ziehen möchte.
    Spätestens bis zum Ende des Jahres will er daher die leidige Debatte über ein Endlagersuchgesetz beendet haben. „Ich werde alles tun, damit wir schnell zu einer Lösung kommen“, sagte Altmaier

    Aha -- der Wahlkampf muss bedient werden, das problem muss vom Tisch.
    Aber wie?

    Aus dem „ersten Entwurf“ für das Standortauswahlgesetz, der „Welt Online“ vorliegt, geht hervor, dass Altmaier ein neues „Bundesamt für kerntechnische Sicherheit“ errichten will. In der neu geschaffenen Bundesbehörde soll ein Institut für die Endlagerung radioaktiver Abfälle entstehen, dass für die „wissenschaftliche Erarbeitung der Entscheidungs- und Beurteilungsgrundlagen, die Festlegung der standortbezogenen Erkundungsprogramme und Prüfkriterien, die übrige Vorbereitung der Standortentscheidung“ zuständig ist.
    es wird also nicht nach einem Endlager gesucht, sondern eine Schwatzbude eröffnet, streng ‚wissenschaftlich‘ natürlich und so weitschweifig, dass sicherlich bis zur Wahl niemand in die Verlegenheit kommt, einen konkreten beschluss verteidigen zu müssen, denn das ganze ist erkennbar auf Ergebnislosigkeit angelegt.

    Das wird auch ganz klar gesagt:
    In dem Gesetzentwurf heißt es weiter, dass die Auswahl eines geeigneten Standorts bis zum Jahr 2027 abgeschlossen sein soll. Die dadurch entstehenden Kosten werden auf etwa zwei Milliarden Euro veranschlagt.
    Im Jahr 2027 ist kein heute Beteiligter noch politisch aktiv, die Behörde kann niemandem schaden. Die üppige finanzielle Ausstattung tut ein übriges. Wenn so viel Geld zu verteilen ist, kann man viele genehme Stimmen von ‚Wissenschaftlern‘ und ‚Experten‘ kaufen und niemand von denen hat Interesse daran, die Gans, die für ihn goldene Eier legt, zu schlachten, denn so lange es kein Endllager gibt, fliesst Geld!

    Das schönste aber, ein Lehrbuchbeispiel für politische Verantwortungslosigkeit, ist die zusätzliche Gründung einer Kommission, die ihren Senf dazu gibt, bequeme Pseudolegitimation und notfalls auch Sündenbock.
    Die Ankündigung ist eine ganz besondere Stilblüte, die selbst das Politsprech von SED-Parteitagen locker in den Schatten stellt:
    Der Gesetzentwurf Altmaiers sieht vor, ein „pluralistisch zusammengesetztes gesellschaftliches nationales Begleitgremium zur gemeinwohlorientierten Begleitung des Prozesses der Standortwahl“ einzusetzen.
    …Womit Herr Altmaier zeigt, dass er nur eine wandelnde Phrasendreschmaschine ist.

  36. Für alle die gerade den Sommer genießen
    ein Bonmot aus Quarks und Co:

    Wenn in Zukunft die Sommer wärmer werden und es längere regenfreie Perioden gibt.

  37. Der Al Gore Effekt schlägt wieder zu

  38. @Martin
    -Bereits nach dem Auftaktvortrag über Gesundheitsgefahren durch Hitzewellen klagten Hunderte Besucher über Unterkühlung
    -Mitten im Symposium zur Bedeutung von Dürreperioden für die Landwirtschaft in Brandenburg setzte der Dauerregen den Stromverteiler unter Wasser”
    -Kurz darauf habe man das Seminar dann endgültig abbrechen müssen -- nachdem eine Orkanbö zwei große Infotafeln über die Folgen trockener Hitzesommer in eine benachbarte Feuchtwiese geweht hatte.

    Hihi, daran werden die Klimabesudelten Angsthase bestimmt ne Weile nicht vergessen.

    Wenn’s am Siebenschläfer regnet, sind wir sieben Wochen mit Regen gesegnet.

    Komisch, das die olle Bauernregel immer noch recht zuverlässig funktioniert…….sollte doch schon heute, beim gewendeten Klima garnet mehr gehen….hmmm, Kopfkratz…
    Grins und wech
    H.E.

  39. Anscheinend ist ganz Deutschland zum Stammtisch verkommen.

    Deutsche halten Abgeordnete für überfordert

    Das Vertrauen ist schwer erschüttert: 81 Prozent der Bürger glauben, dass ihre Abgeordneten überfordert sind. Eine Mehrheit fürchtet, dass sich Politiker zu stark von Lobbyisten lenken lassen.

    Bürger haben desaströses Bild von Abgeordneten

    Das Image der wichtigsten Volksvertreter ist miserabel: Nur jeder vierte Bürger vertraut der Arbeit des Bundestags. Noch schlechter sind laut einer Umfrage des „Stern“ sogar noch die Ansichten über die Kompetenz der Politiker.

    -Auf die Frage, ob die meisten Abgeordneten ihre Arbeit engagiert und sachgerecht verrichten würden, antworteten zwei von drei Bürgern (66 Prozent) mit „Nein“.
    -81 Prozent meinen, die Abgeordneten seien überfordert.
    -Nach dem Eindruck von 75 Prozent der Deutschen üben Lobbyisten zu viel Einfluss auf politische Entscheidungen aus.
    -77 Prozent vertraten in der Umfrage die Auffassung, ein Abgeordneter solle generell nur seinem Gewissen folgen und von der Linie seiner Partei abweichen dürfen.

    Obwohl die Fragen sehr vorsichtig und ausgewogen formuliert wurden, war das Ergebnis selbst für die Meinungsforscher erschreckend. Naja, wer innerhalb von 59 sek. ein Meldegesetz durchwinkt, wer einen Lissabon-Vertrag durchwinkt ohne diesen halbwegs gelesen zu haben, wer Gesetze durchwinkt die immer öfters vom Verfassungsgericht gekippt werden müssen, wer sich dann auch per ESM selbst entmachtet, muss sich am Ende nicht wundern, das das eigene Volk langsam die Nase voll hat von seinen so-genannten Volksvetretern (Aussnahmen bestätigen die Regel).
    H.E.

  40. Meinst Du mit „Ausnahmen“ die sg. Linke? Stimmt meines Wissens gegen ESM und das finde ich garnicht gut.

  41. #39. Onkel Heinz

    Bürger haben desaströses Bild von Abgeordneten

    Hallo Heinz,

    interessant sind vor allem auch die sehr zahlreichen Kommentare, die die im Artikel gemachten Aussagen in etwa wiederspiegeln.

    gruß
    karl.s

  42. @nLeser
    Nöö, eher Politiker wie Vaatz, Schäfler und co.
    Ähmm, Du bist also der Meinung der ESM wäre eine gute Sache?
    Nur so aus Verständinsgründen nachgefragt, weil ick gleich ein fettes Ding los lasse.
    MfG

  43. Eurokrise und verniedlichte Missstände. …….

    IWF drängt Europa zum Komplettumbau

    Noch immer fehlen der Euro-Zone „grundlegende Werkzeuge“ zur Bewältigung der Schuldenkrise. Zu diesem Schluss kommt der Internationale Währungsfonds in seinem Jahresbericht. Die Experten fordern eine schnelle Umsetzung der Bankenunion -- und einen ersten Schritt in Richtung Euro-Bonds……

    Die auf dem Gipfel beschlossene Bankenunion muss dem Bericht zufolge schnell und vollständig umgesetzt werden. Zudem brauche die Währungsunion eine „größere zentralisierte Risikoteilung“. Dazu gehöre auch, eine „begrenzte, aber fortschreitende Form der Vergemeinschaftung von Schulden“. Dies sei etwa durch gemeinsame Staatsanleihen, sogenannte Euro-Bonds, möglich. Auch ein Schuldentilgungsfonds, den Deutschland bislang ablehnt, könnte laut IWF hilfreich sein…..

    So weit, so übel……..um aber zu verstehen um was es geht, sollte man sich anschließend die Analyse eines gewissen Herrn Sarrazin zu Gemüte führen.

    Geburtsfehler Maastricht

    Europa funktioniert nicht als Währungsunion. Deshalb sollte Deutschland aus dem Maastrichter Vertrag die Konsequenzen ziehen. Entweder wir schaffen den Euro wieder ab, oder wir leisten Finanztransfers nur noch in einem europäischen Bundesstaat. .. …

    Krieg und Frieden haben nichts mit der Währung zu tun
    Sechzig Prozent der Bürger Europas zahlen nicht mit dem Euro, und jene EU-Länder, die am Euro nicht teilnehmen, haben sich, gemessen an Wirtschaftswachstum und Beschäftigung, seit Beginn der gemeinsamen Währung durchschnittlich besser entwickelt als der Euroraum….

    Abstrakt gesprochen, sind Abweichungen in der internen gesellschaftlichen und politischen Governance der Euroländer das Problem. Sie bilden den Kern der Fehlentwicklungen im Euroraum.

    Die „Notwendigkeit“ einer Schulden- oder Transferunion entsteht aus dem Bestreben, die Nordländer für die durch freie politische Entscheidungen der Südländer entstehenden Finanz- und Vertrauenslücken zahlen zu lassen.

    Der wohl klarste Rechtsbruch war der ursprüngliche Bail-out Griechenlands durch die anderen Euroländer und der Beginn des Ankaufsprogramms von Staatsanleihen durch die EZB im Mai 2010. …u.s.w.

    Tja, während also die Euroländer schachern was das Zeug hält, blubbert ein gewisser Seehofer das er gerne den deutschen Länderfinanzausgleich gekippt hätte, weil er nicht einsehen mag, warum Bayern auch noch die Fettlebe anderer Empfangs-Bundesländer finanzieren soll.
    Ende Teil 1

  44. Paul Kirchhof zur Krise der EU
    Verfassungsnot!

    Die EU steckt in der Krise, weil Recht missachtet wurde. Und wir spielen weiter mit dem Feuer: Eine Instabilität des Rechts wiegt schwerer als eine Instabilität der Finanzen. Wer das nicht begreift, dem hilft auch keine Zentralgewalt mehr. ……..

    Der Unionsvertrag betont besonders die finanzielle Eigenverantwortlichkeit jedes Mitgliedstaates. Dadurch werden Anreize zu weiterer Verschuldung unterbunden und die Hoffnung aus der Welt geschafft, Staaten könnten neue Kredite aufnehmen, deren Zahllasten aber auf andere Länder überwälzen. Die Euro-Gemeinschaft verspricht und hat Erfolg, weil sie eine rechtlich gebundene Währungsunion ist. Die Bundesrepublik Deutschland hätte dem Vertrag über die Währungsunion nicht zugestimmt, wenn diese rechtlichen Sicherungen nicht vorher verbindlich vereinbart worden wären. Die Unabhängigkeit der EZB ist ein besonderes Anliegen, weil die Stabilitätsbereitschaft, auch Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen Staaten und Finanzinstitutionen sehr unterschiedlich sind…..

    Nun wird niemand diesen elementaren Rechtsverlust wollen. Wohl aber sind viele bereit, im Heute ein Stück des Weges in die weitere Illegalität voranzuschreiten, weil dieser Weg beachtliche Gewinne verheißt oder auch nur die Chance bietet, drohende Verluste auf andere zu verschieben. Wir spielen mit dem Feuer, wollen selbstverständlich niemals den großen Brand. Doch dieser droht ernstlich. Manche Euro-Mitgliedstaaten stehen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, weil das Recht missachtet worden ist.

    Der Anfang vom Ende begann mit dem Bruch der No-Bail-Out-Regel, was wir jetzt erleben ist ein sich immer schneller drehender Strudel des Geldes, der auch bald Deutschland in den Abgrund ziehen wird.

    Die deutsche Energiewende und die Einführung des Euros haben eins gemeinsam, sie sind eine komplette Fehlkonstruktion.
    So sehr ich hier auf den Blog auch den Zwangsoptimismus einiger Mitstreiter bewundere, so kann ich diesen von Tag zu Tag weniger teilen.

    Und ja, der kleine Bürger auf deutschen Strassen fürchtet sich um seine mickrigen Ersparnisse und Lebensversicherungen, denn er hat nicht die Möglichkeit sein Geld im großen Stil im „sicheren Ausland“ zu parken.
    Zum zunehmenden Unverständis derzeitiger Politik gesellt sich die handfeste Angst um die Existenzgrundlage und die Rücklagen fürs Alter, ich für meinen Teil kann dies ganz gut nachempfinden.

    Sorry, ick hab derzeit meine rosarote Brille verlegt…….man möge mir diese Schlamperei bitte verzeihen.
    H.E.

  45. Heinz,

    FDP-Haushaltsexperte Koppelin will neben Euro auch die D-Mark

    das ist sehr interessant. Koppelin sagt in diesem Interview, wenn die Bundestagsabgeordneten so klug wären und wüssten, was richtig wäre, säßen sie nicht im Bundestag , sondern im Vorstand einer großen Bank 😉

    Ist das nicht putzig? Nur wer klug ist , ist auch im Vorstand einer großen Bank 😉
    Große Banken hängen in GB und sonstwo, das kommt auch in Deutschland an, z.Z. im sg. Liborskandal. Sie waren so klug, ihre Kunden mit Zinsabsprachen zu betrügen, wahrscheinlich um mehr Geld ihrer Kunden im Casinoinvestment zu versenken, eine Art Spiel, wo auch (Lehmann) Vorstände von deutschen Landesbanken, die ja ansich schon klug sein müssten, von anderen Vorständen, die noch klüger sein müssen, Schulden und andere Ergebnisse von klugen Bakvorständen, in Form von Zertifikaten für den dummen Steuerzahler aufkauften, die sich dann sofort , ich will hoffen in CO2 freie Luft auflösten. 😉

  46. #45

    die sich dann sofort , ich will hoffen in CO2 freie Luft auflösten

    Der Unterschied zwischen einer Spielbank und einer Bank ist der, daß man bei einer Spielbank sein Geld hinträgt und, wenn man nicht sehr viel Glück hat, nie mehr wiedersieht … ähh …

  47. Geld verbrennen ist grundsätzlich CO2-frei, es sei denn, man zündet es an 😉

    Muss mal überlegen, ob ich mit dieser genialen Weisheit meine Hütte warm bekomme

  48. Auf dem Weg zur Energie der Zukunft:

    Am NIF (National Ignition Facility -- ‚Nationale Zündanlage‘, wenn man es wörtlich übersetzt) gelang ein bemerkenswerter neuer Weltrekord: Ein Laserstrahl mit einer Leistung von 500 Terawatt wurde gezündet. Eine unvorstellbare Energie, vor allem, wenn sie auf ein nur millimetergrosses Ziel fokussiert wird.
    NIF ist ein Hybrid, die Laserforschung dort dient überwiegend der militärischen Anwendung. Aber NIF ist auch das Labor von LIFE (Laser Induced Fusion Energy -- Lasergezündete Trägheits-Fusion). LIFE ist derzeit das am weitesten fortgeschrittene Kernfusionsexperiment mit dem Ziel eines kommerziellen Fusionskraftwerks. Denn die gewaltige Energie des Lasers ist imstande, im Ziel Kernfusionsprozesse auszulösen, die mehr Energie liefern als der Zündlaser verbraucht.
    Schon Ende dieses Jahres, also in wenigen Monaten, ist das entscheidende Experiment geplant, bei dem dieser Netto-Energiegewinn demonstriert wird. Das wäre noch kein Kraftwerk, aber dennoch die Geburtsstunde einer völlig neuen Energie-Ära.

    Laser Inertial Fusion Energy

    Am bemerkenswertesten finde ich, dass dieser wichtige Meilenstein in der deutschen Presse praktisch überhaupt keine Beachung findet. Das Dogma der NIE als ‚alternativloser‘ Energie der Zukunft hat die Köpfe so massiv vernagelt, dass die Realität einfach nicht wahrgenommen wird.

  49. @Tritium #48

    Schon Ende dieses Jahres, also in wenigen Monaten, ist das entscheidende Experiment geplant, bei dem dieser Netto-Energiegewinn demonstriert wird. Das wäre noch kein Kraftwerk, aber dennoch die Geburtsstunde einer völlig neuen Energie-Ära.

    Aufbruch in neue Dimensionen…..

    ….tja, da wird wohl der Club of Rome bald wieder den ollen Paul Ehrlich aus der Mottenkiste rauskramen müssen:

    „Der Gesellschaft billige, reichliche Energie zu geben ist das Gleiche wie einem idiotischen Kind ein Maschinengewehr zu geben“.

    (Paul Ehrlich zitiert von R. Emmett Tyrrell in „The American Spectator“, 6. September 1992)

  50. Was aus der Klimawandel-Krise wurde
    Von Andrew McKillop

    Zum Beweis, wie absurd die Klimakatastrophen-Denke war, können die vom 2009er Klimawandel-Quartett vorgeschlagenen undurchdachten Alternativen dienen. Man glaute wirklich, dass eine ökologische und auf Grüner Energie beruhende Gesellschaft bis 2035 entstehen könnte. Aber man zog nicht in Betracht, dass im Laufe einer solchen märchenhaften Transformation auch der Absatz von BMW-Autos, Boeing-Flugzeugen und französischen Kernkraftwerken betroffen wäre. Gleichzeitig sollte natürlich die Tiefwasserförderung von Öl und die Erschließung von Teersänden weitergehen, ja noch zunehmen. Der CO2-Handel, oder zumindest die CO2-Besteuerung, würde selbstverständlich ausgeweitet. Dann aber, nach 25 Jahren, wäre die Fahrrad fahrende Öko-Gesellschaft da. In historischen Zeiträumen gedacht, wäre das in einem einzigen Augenblick geschehen. Wie könnte Derartiges zustande kommen? Durch eine Art von Pol-Pot-Revolution in gedankenlosen Konsumgesellschaften?

    Ups…ich muss wech
    H.E.

  51. Hallo Tritium!

    Danke für die interessante Information; quasi Westfernsehen.
    Wie mag es nach der Zündung weitergehen.
    Und Was macht der ITER?
    Hoffe sehr den Anfang noch zu erleben (seit einem halben Jahrhundert inzwischen)!

    Gruß!

  52. ESM einfach erklärt 😉

  53. Hier ist noch ein Interessanter Artikel, leider auf Englisch, betreffend der Auswirkungen von Fukushima.

  54. Simens baut Windrädchen, China Kernkraftwerke

    Wie weit die deutsche Indusrie inzwischen herunter gekommen ist, zeigen diese beiden Meldungen:

    Siemens baut riesigen Windpark in Großbritannien
    Der deutsche Konzern soll einen Windpark für 2,5 Milliarden Euro errichten. Später sollen von dort rund zwei Millionen Menschen mit Strom versorgt werden.

    China will bis zu fünf AKW in Großbritannien bauen
    China erwägt einem Zeitungsbericht zufolge eine milliardenschwere Investition in den Bau von bis zu fünf Atomkraftwerken in Großbritannien. Das Volumen umfasse rund 35 Milliarden Pfund (rund 45 Milliarden Euro)

    Nachdem deutsche Investoren und Hersteller aus dem KKW-Geschäft in GB ausgestiegen sind, übernehmen die Chinesen den Markt.
    Das wäre vor 20Jahren noch undenkbar gewesen: China bekommt fette High-Tech-Aufträge, das deutsche Industrie-Flaggschiff bastelt an Low-Tech-Windrächen. Siemens, das war einmal (als ‚KWU‘ -Kraftwerksunion) der führende KKW-Hersteller, der ‚Mercedes‘ der Branche.
    Vorbei, abgewickelt, abgeschafft…
    Man sieht hier sehr deutlich die Kollateralschäden des ökologistischen Kurses: Der abgewürgte Binnenmarkt und die Anti-Atom-Stimmung haben auch den Exportmarkt ruiniert, Arbeitsplätze und Knowhow sowie technologischer Vorsprung sind weg. Ersatz gab es keinen, der so oft beschworene ‚Eportmotor‘ NIE produzierte trotzhorrender Subventionen nur Pleiten, der ‚gigantische 2,5-Milliarden Auftrag für den Windpark ist nur ein Trinkgeld gegenüber dem 20 x höhren entgangenem Umsatz der Kernkraft-Branche.

    Natürlich darf bei dem Jubelartikel über den tollen Siemens-Auftrag auch nicht die Beschwörungsformel fehlen: ‚2 Millionen Menschen werden mit Windstrom versorgt!‘.
    In den Kommentaren spiegelt sich die Skepsis, die Parole zieht nicht mehr: Genau NULL Meschen werden tatsächlich mit diesen Windrädern versorgt; die geplanten KKWs sichern die Versorgung!

  55. Kommen die Windräder noch nicht aus China, was ist da los?

  56. Hallo Tritium,

    bezüglich China und Kernkraft (Kernfusion) wollte ich schon vor einer Woche etwas schreiben, hatte aber leider keine Zeit. Aber bis morgen habe ich da auch noch was. Da tut sich einiges.

  57. Hallo Quentin,

    wirf auch da mal einen Blick drauf:

    Nuclear Power in China

    By around 2040, PWRs are expected to level off at 200 GWe and fast reactors progressively increase from 2020 to at least 200 GWe by 2050 and 1400 GWe by 2100.

    As of June 2010, official installed nuclear capacity projections were 70-80 GWe by 2020, 200 GWe by 2030 and 400-500 GWe by 2050. Following the Fukushima accident and consequent pause in approvals for new plants, the target is now more like 60-70 GWe by 2020.
    In December 2011 the National Energy Administration (NEA) said that China will make nuclear energy the foundation of its power-generation system in the next „10 to 20 years“, adding as much as 300 GWe of nuclear capacity over that period. Two weeks earlier the NDRC vice-director said that China would not swerve from its goal of greater reliance on nuclear power. The former head of the NEA said that full-scale construction of nuclear plants would resume in March 2012.

  58. Später sollen von dort rund zwei Millionen Menschen mit Strom versorgt werden.

    Dass Deutschland zurück in Richtung 19. Jahrhundert marschiert, lässt sich schon allein daran erkennen, dass Tagesschau & Co. längst dazu übergegangen sind, Maßeinheiten aus dem vormetrischen Zeitalter zu verwenden:

    Flächeneinheit: „Fußballfeld“ (1 FF ~ je nach Region 0,7 .. 0,75 Hektar)
    Leistungseinheit: „Haushalt“ (1 HH ~ 400 Watt)

    Als wichtige Faustformel der Zukunft darf man sich schon einmal die Faustformel
    20 Haushalte = 11 Pferdestärken merken..

  59. #55. nLeser

    Kommen die Windräder noch nicht aus China, was ist da los?

    zu einem guten Teil schon. Siehe hier

    karl.s

  60. @ nLeser #55
    @ karl.seegert #59

    Windräder von Siemens? Da war doch Ende 2011 was.

    Siemens Joint Venture mit Shanghai Electric für Entwicklung und Bau von Windturbinen sowie Projektplanung, Vertrieb und Service von Windenergieanlagen weltweit.
    Führung: Shanghai Electric Power.
    Beteiligung: Siemens ca. 45 – 48 %
    Ziel: Führende Stellung auf dem Weltmarkt.

    @ Tritium #54

    Du siehst, selbst das Rest-know-how geht flöten.

  61. Schluß mit der Jammerei, paar kreative Ideen bitte!
    Ich fang mal an: Historischer Abenteuerspielplatz Germania, originale Ruinen, paar zutrauliche Eingeborene (freun sich über Bananen), freie Raubtiere, Gruppenermäßigung & Schießerlaubnis. [Afrikanische Wärter werden noch gesucht.]

  62. @ nLeser #61

    Afrikanische Wärter werden noch gesucht.

    Das ist Rassismus pur 😉

  63. @moosi

    Das ist Rassismus pur

    …..na denn schon lieber Sexismus pur!

  64. Lieber nLeser,
    das wäre nicht neu, denn schon Tacitus sagte dies:

    Terra etsi aliquanto specie differt, in universum tamen aut silvis horrida aut paludibus foeda, umidior, qua Gallias, ventosior qua Noricum ac Pannoniam adspicit…
    Ups…
    Nochmal:
    Obgleich sich das Land bezugs seiner Gestalt beträchtlich unterscheidet, ist es doch im Allgemeinen entweder rauh vor Wäldern oder gräßlich vor Sümpfen…

    Am bemerkenswertesten fand ich, dass die Germanen schon immer sehr an Prognosen geglaubt haben:
    Auspizien und Losorakel beobachten sie mehr als je irgendjemand:
    …und wie man sieht, hat sich die Methode bis heute kaum verändert:
    Das Verfahren der Losorakel ist einfach. Eine von einem früchtetragenden Baum abgeschnittene Rute schneiden sie in Stäbchen und diese, durch gewisse Zeichen unterschieden, streuen sie blindlings und zufällig über ein weißes Tuch. Hierauf betet, wenn sich öffentlich beratschlagt werden sollte, der Priester der Gemeinde, wenn aber privat, der Hausvater selbst zu den Göttern, gen Himmel sehend, und hebt dann je drei einzelne Stäbchen auf und deutet die aufgehobenen gemäß des zuvor eingeprägten Zeichens.
    Schon damals waren also stochastisch-probabilistische Methoden als zuverlässige Basis für fundierte Zukunftsvorhersagen in Gebrauch, ebenso Herr Schellnhuber als Gemeindepriester.

    Die Politik ist auch nicht neu, eine S21-Demokratie:
    Über die Dinge von geringerer Wichtigkeit beratschlagen die Oberhäupter; über wichtigeres alle, doch so, dass auch diejenigen Dinge, deren Entscheidung beim Volk liegt, bei den Oberhäuptern durchdacht werden.

    Na, und Ökohäuser, mit erneuerbarer Bio-Heizung sind ja gar nicht neu, die gab’s in Germanien schon immer! Herr Umweltministrer, das sollte Sie interessieren:
    Gewöhnlich erschließen sie auch unterirdische Höhlen und beschweren diese von oben her mit viel Mist: ein Zufluchtsort für den Winter

    Ansonsten herrschten allerdings etwas andere Sitten (Ich stelle mir gerade vor, wie Alice Schwarzer durch ein Zeitloch fällt *Grins*):
    Äußerst selten kommen bei einem so zahlreichen Volk Ehebrüche vor, deren Bestrafung augenblicklich und den Ehemännern überlassen ist: mit abgeschnittenen Haaren treibt der Ehemann sie vor den Augen der Verwandeten nackt aus dem Haus und jagt sie mit Schlägen durch das ganze Dorf; denn für preisgegebene Sittsamkeit gibt es keine Gnade:

    Die Sozialfürsorge und soziale Gerechtigkeit wurde allerdings auch damals schon groß geschrieben:
    Wem auch immer von den Sterblichen den Zutritt zu seinem Haus zu verwehren, gilt als Frevel; jeder nimmt ihn, mit einen nach seinem Habe bereiteten Essen, auf. Hat das Essen nicht ausgereicht, ist der, der eben noch Gastgeber gewesen war, nun Wegweiser zu einer anderen Herberge und zugleich Mitgänger; sie gehen ungeladen zum nächsten Haus.

    Dazu noch ein Schluck Bier:
    Zum Getränk dient eine Flüssigkeit aus Gerste oder Weizen, zu einer gewissen Weinähnlichkeit vergoren

    Wer mehr erfahren will:
    GERMANIA

  65. Danke lieber Tritium für diese Einblicke in die germanische Volsseele! Vielleicht steckt mehr Wahrheit drin, als es der belustigte Leser annimmt. Übrigens: Ich wollte in den nächsten Jahren gern nachdenken / nachlesen zum Untergang des großen römischen Reiches. Hat das ohne Lateinkenntnis überhaupt eine Sinn? Sollte man seine restliche Lebenszeit nicht besser mit den Feinheiten der böhmischen Braukunst verbringen? mfG

  66. Lieber nLeser:

    Ich bin mir sicher, dass die Degustation markomannischer Getränke besonders gut geeignet ist, eine Brücke in die Zeit der Römer zu schlagen ,-)

    Nun bin ich selber kein Lateiner, doch denke ich, dass die Quellen ohne alle Einschränkungen in den Übersetzungen zugänglich sind -- siehe Tacitus oben.
    Die Endphase des Imperiums ist zweifellos ein sehr spannendes Thema, es genügt vielleicht der Hinweis, dass die Zeitgenosen vom ‚Untergang‘ des Imperiums überhaupt nichts bemerkten, Die im nachhinein als Zeitenwende deklarierte Absetzung des Romulus Augustulus durch Odoakar erschien den Zeitzeugen als relativ unbedeutender und gewöhnlicher politischer Vorgang, vielleicht vergleichbar einem Misstrauensvotum im Bundestag mit Regierungswechsel. Niemand hatte damals den Eindruck ‚Nun ist das Reich untergegangen‘! Das schälte sich erst nach Jahrzehnten langsam heraus und stand noch länger gar nicht so fest.

    Ich wünsche viele Erkenntnisse und vor allem viel Vergnügen bei dieser Reise in die Vergangenheit.
    …und Prost 😉

    (Ich bin selbst historisch recht interessiert. Wir können auch gerne mal via Mail über das Thema diskutieren damit es hier nicht zu sehr ins OT entgleitet. Ich denke, die Admins sind wohl gerne bereit die Verbindung herzustellen)

  67. @Tritium

    (Ich bin selbst historisch recht interessiert. Wir können auch gerne mal via Mail über das Thema diskutieren damit es hier nicht zu sehr ins OT entgleitet. Ich denke, die Admins sind wohl gerne bereit die Verbindung herzustellen)

    …..nee, nee, dafür is jetzt der Onkel Heinz zuständig, siehe Kontaktvermittlungs-Thread

  68. #64. Tritium

    Schon damals waren also stochastisch-probabilistische Methoden als zuverlässige Basis für fundierte Zukunftsvorhersagen in Gebrauch, ebenso Herr Schellnhuber als Gemeindepriester.

    und Merkel als „Seherin“ 😉

    karl.s

  69. @Karlchen

    Merkel als Seherin……….und mit dreiblättrigen Windspielen und glitzernden Sonnenspiegel versuch wir die Götter milde zu stimmen.

    H.E.

  70. Ach übrigens, was ich Schwarz/Gelb besonders vorwerfe……das Sie den Umbau des Umweltministeriums und den Umweltamtes durch Trittin nicht rückgängig gemacht haben, das die selben Typen dasitzen, die Rot/Grün dort installiert haben, das die selben Typen immer noch mit ihren bekloppten Studien das deutsche Volk verarschen.

    Mutti war 2005 als Umwelttussi bei Bilderberg………und heute haben wir das Ergebnis.
    Sorry, bei einer Energiewende die von Anfang an Irrsinn war, glaub ich nicht mehr an Zufälle.

    So, prügelt jetzt, ich hab trotzdem recht.
    Onkel Heinz……….der mit der wahren Glaskugel

  71. @All

    Auf Phönix heute 17:00 Uhr das Quintett ist sehenswert

    Varus

  72. @ Varus

    Ich glaube ich habe die Sendung schon mal gesehen, weil ich eigentlich etwas darüber schreiben wollte, dann aber doch nicht so viele interessante Aspekte fand. Es ist sicher eine Wiederholung, da der Moderator Sloterdijk von Richard David Precht (wer bin ich, und ja wie viele) abgelöst worden ist.

    Ich werde mir es aber morgen trotzdem noch mal runterladen und anschauen, vielleicht war ich damals nur ein wenig unkonzentriert.

  73. Apropos deutscher zwanghafter/krankhafter Zwang unbedingt CO2 einsparen zu wollen.

    CO2-Sprint

    Der weltweite Ausstoß des Gases Kohlendioxid (CO2) hat ein neues Rekordniveau erreicht: 34 Milliarden Tonnen CO2 gelangten 2011 in die Erdatmosphäre….

    In der EU ist der Ausstoß 2011 demnach leicht gefallen, er betrage nun 7,5 Tonnen pro Kopf im Jahr. China erzeuge jeder Bürger jährlich durchschnittlich 7,2 Tonnen CO2 -- das sei ein Anstieg um neun Prozent gegenüber 2010.

    China produziert schon seit Jahren mehr Kohlendioxid aus als jedes andere Land der Welt -- daran zweifelt niemand mehr. Unklar ist jedoch die genaue Menge des Treibhausgases, die aus China stammt. Ein internationales Forscherteam kam unlängst zu dem Schluss, dass die Emissionen des Landes 20 Prozent höher sein könnten als bislang angenommen.

    Man kann also mit Fug und Recht behaupten, das Deutschland und dessen Klimaschutz (würg) bemühungen global irrelevant geworden sind, das einzige was wir erreichen ist, das wir uns gerade selber abschaffen.

    Dazu ein empfehlenswerter Text eines eingewanderten rumänischen Ingieneurs …..

    Ist Deutschland zu retten ?

    Aber Vorsicht, bisweilen etwas politisch unkorrekt.
    MfG
    H.E.

  74. Es scheint nicht nur Klima und Energie zu geben, auch im Gesundheitswesen läft etwas nicht richtig?
    Wir sind Zielobjekte gigantischer Ausbeutung

  75. So langsam scheint der Öko-Energie-Wandel einen Kipp-Punkt in den Medien zu erreichen.
    So steht heute ganz vorn in der online-FAZ

    Die Erzeugung von Biokraftstoffen birgt erhebliche ökologische Gefahren: Das geht nach Informationen der F.A.Z. aus einer Analyse der Wissenschaftsakademie Leopoldina hervor. So verbrauche die Produktion von Bioethanol, Biodiesel oder Biogas mehr Fläche und verursache mehr Treibhausgase als andere regenerative Energiequellen.

    und

    Die Nationalakademie Leopoldina hält den Bioenergiesektor in Deutschland für eine Fehlentwicklung. Sie stellt sich damit vehement einer immer mächtiger werdenden Lobby entgegen -- nicht zuletzt innerhalb der ökologischen Bewegung.

    Und auch bei der Klimaforschung sammeln die Rebellen ihre Kräfte gegen das IPCC-Empire.

    Vielleicht ist die Hoffnung auf eine Ernüchterung in Deutschland verfrüht oder verfehlt, aber was geballt und wiederholt in der Zeitung steht, wirkt auf die Dauer politisch — Angst vor den Medien schafft in den Köpfen der politischen „Elite“ , was die Vernunft nicht vermag.

  76. @Flumi
    Wat nützen deutsche Medien, wenn die EU-Beklopptokratie weiter macht, als ob nix gewesen wäre…

    Brüssel will Emissionszertifikate vom Markt nehmen

    EU-Kommissarin Connie Hedegaard will heute Pläne vorstellen, künftig aktiv in den Handel einzugreifen.
    Demnach erwägt die Brüsseler Behörde Zertifikate zeitweise vom Markt zu nehmen, um die stark gefallenen Preise zu stützen. Die Pläne der EU-Kommission stoßen aber auf starken Widerstand der Industrie, die höhere Kosten fürchten.

    Ja, Madame hat ja ihre Auftraggeber zu bedienen die am CO2-Handel ne fette Mark verdienen, ist doch völlig wurscht das Europa schon heute am finanziellen Abgrund steht, wir müssen ja weiterhin den Klima-Musterknaben spielen.
    Anscheinend will da jemand Europ noch schneller putt machen als es ohnehin gerade schon passiert……..Nachtigall, ick hör Dir trapsen.

    Die spinnen doch alle…..
    H.E.

  77. Die wohlmeinenden grünökologischen Vollidioten werden dann mal auch noch den Rettungsschirm für CO2Zertifikate erfinden, einen CO2ESM , da kann Deutschland mal gleich 30 Mrd. reinblasen 😉

    Wusste ich doch, dass die Rassentheorie Schwachsinn ist, der nordischen Rasse kann nicht automatisch Intelligenz zugesprochen werden 😉

  78. #75. Fluminist

    Vielleicht ist die Hoffnung auf eine Ernüchterung in Deutschland verfrüht oder verfehlt, aber was geballt und wiederholt in der Zeitung steht, wirkt auf die Dauer politisch — Angst vor den Medien schafft in den Köpfen der politischen “Elite” , was die Vernunft nicht vermag.

    moin Flumi,

    nein, die Hoffnung ist m.E. weder verfrüht noch verfehlt. Alles braucht aber seine Zeit. Die Medien haben angefangen sich einzuschießen. Was früher mit großem Tam Tam hochgejubelt wurde, wird jetzt in gleicher Weise zu Grabe getragen. Mir ist dabei völlig egal, ob das Infragestellen oder die Abkehr von der irrationalen sog. „Energiewende“ aus Einsicht oder Angst vor den Medien geschieht. Hauptsache es passiert 🙂

    karl.s

  79. Hier mal was Interessantes auf Novo

    Radioaktivität: Kleine Dosis, große Angst
    Von Lutz Niemann

  80. Noch mal Novo, noch interessanter

    Berliner Nervenkrisen: Ein Aufruf zu mehr Bedächtigkeit
    Von Matthias Heitmann

  81. Lustig: SPD-Fraktion stellt Große Anfrage zur Energiewende

    … Gefragt wird zudem danach, welche direkten Kosten bis 2020 und bis 2030 anfielen, wenn statt des Ausbaus der erneuerbaren Energien konventionelle Kraftwerkspark in Deutschland erneuert würde.

    Auf die Antwort bin ich auch gespannt.

  82. Sieht ja so aus, als wolle die tante SPD beim neuen Trend ‚Sozialverträglichkeit‘ Trittbrett fahren. Haben sich in der führungsetage wohl daran erinnert, dass ihre Stammklientel sich (immer noch) zumeist aus den Opfern der Energiewende rekrutiert und nicht aus em besserverdienenden Beamtenmilieu aus dem sie selbst stammen.

    Frau Merkel hat aber auch ein wirklich feines Näschen für die aktuelle Windrichtung und wie sie zuerst den Grünen ihr Kernthema ‚Kernkraft‘ wegnahm und nun den Anwalt der kleinen Leute gibt und damit die Kernkompetenz der SPD an sich reisst, ist bewundernswert. Die Frau ist eine echte Vollblutpolitikerin -- allerdings nur in Bezug auf die Rafinesse ihrer Züge.

  83. Ja Tritium, das dachte ich auch, als ich die Meldung im Newsticker von IWR las. Heute morgen habe ich mir nun mal diese Große Anfrage der SPD-Fraktion im Orginal angesehen (PDF | 89,2 KB). Und da ist der Tenor schon wieder ganz anders. Die wollen zwar auf den Zug aufspringen, die das Duo Altmaier und Merkel mit dem Ziel „Bezahlbarkeit“ in Fahrt gebracht haben, doch sieht es danach aus, als ob man einen schwarzen Peter für die Preisentwicklung der NIE sucht. So die geht die Frage Nr. 32/33 in diese Richtung:

    Um welchen Betrag steigen die Netznutzungsentgelte für private und ge- werbliche Endkunden aufgrund der Ausnahmeregelung für die energiein- tensive gewerbliche Wirtschaft und die Land- und Forstwirtschaft seit dem Jahr 2000 (bitte für die einzelnen Maßnahmen nach Jahren aufschlüsseln)?

    Wie hoch sind die Einnahmeausfälle der öffentlichen Haushalte durch die Steuerbegünstigungen für die energieintensive gewerbliche Wirtschaft und die Land- und Forstwirtschaft bei der Strom- und Energiebesteuerung und die daraus resultierenden Mindereinnahmen bei der Umsatzsteuer seit dem Jahr 2000 (bitte für die einzelnen Maßnahmen nach Jahren aufschlüsseln)?

    Insgesamt sind es 137 Fragen, ich habe sie mir noch nicht alle durchgelesen, hatte auch noch was anderes zu tun. Doch spätestens wenn darüber eine Antwort der Bundesregierung vorliegt und es möglicherweise eine Debatte gibt, dann sollten wir uns damit beschäftigen.

  84. …..hatte letzte Woche übrigens das Vergnügen einer Zugfahrt von Prag nach Bad Schandau mit wunderbarem Stehplatz am geöffneten Fenster eines überfüllten IC (natürlich ohne Klimaanlage) bei 33°C. Es mutete schon fast surreal an, während der ganzen 130 km durch das Böhmische Becken nicht einen einzigen Vogelschredder in der Landschaft zu sehen…..

    …… doch dann hatte Neu-Spargelland mich wieder……

  85. Christoph Hörstel Ich verließ ARD=ZDF weil ich nie mehr zuviel Lügerei mitorganisieren wollte

    Ein Verschwörungspraktiker, weil er weiß wovon er redet?

  86. eher ein ausschliesslich ein verschörungstheoretiker

  87. Der Hörstel hat schwer einen an der Waffel. Ich habe mir mal seine Website angeschaut -- kann man nicht ernst nehmen den Typ.

  88. und nun noch mal lesbar:

    eher ausschliesslich ein verschwörungstheoretiker

  89. Hat die politisch anbefohlene Abschaffung der Glühbirne vielleicht auch damit zu tun, dass gewisse Kreise Interesse an dem Wolfram für andere Zwecke hatten?
    Nur son Gedanke

  90. Das ist wenigstens mal eine Verschwörungstheoorie mit etwas Tiefgang 🙂

  91. Heute auf Seite 1 der gedruckten BILD……..ein Umfrage zu den Sorgen der Deutschen.
    Aber Vorsicht, ich konnte dat Dingens nirgendwo verifizieren, es ist keine Quelle angegeben und im Netz auch nix zu finden.

    Deutsche weniger ängstlich

    Die Deutschen blicken 2012 zuversichtlicher in die Zukunft als noch im vergangenen Jahr! Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag der Telekom.


    Platz 1…..Geldentwertung mit 47%
    .
    .
    Platz 9….Radioaktive Verstrahlung mit 24%

    Viel interessanter ist eigentlich, was NICHT da steht……Angst vorm Klimawandel.
    Wenn einer von den Anwesenden die richtige Studie finden würde, könnte man vllt auch diesen Punkt mal näher beleuchten, so aber müssen wir uns mit dieser Meldung erstmal zufrieden geben.

    MfG
    H.E.

  92. Interessanter Artikel bei NOVO:

    Fortschrittsdebatte: Der Sozialismus ist tot. Weiter geht’s!

    Von Brendan O‘Neill

    Vor dem Aufstieg des Sozialismus behaupteten Pfarrer, Politiker und Professoren, Hunger werde durch natürliche Grenzen der Natur verursacht, die es einfach nicht zuließen, genug Nahrung für alle Menschen zu produzieren. Es sei einfach nicht genug für alle da! Oder man führte Gier oder Faulheit ins Feld. Einige Reiche seien so sehr damit beschäftigt, sich die besten Stücke vom Braten zu schnappen, dass sie gar nicht merken, wenn andere Leute dabei leer ausgehen.

    Doch dann kam der Sozialismus und sagte: „Nein. Die Probleme der Menschheit sind nicht naturgegeben, sie sind auch kein Produkt menschlicher Unmoral. Sie sind sozialer Natur. Also lasst sie uns beheben!”

    Dieser Anspruch wurde inzwischen vollständig aufgegeben – und zwar vor allem von jenen, die sich heute selbst als Sozialisten bezeichnen. Mit dem Aufstieg des grünen Denkens und der Idee, dass die böse Menschheit Mutter Natur alle Ressourcen raube, erleben wir die Rückkehr naturalistischer Deutungsmuster zur Erklärung wichtiger sozialer Probleme. Und mit dem Banker-Bashing im Zuge der Finanzkrise -- den Angriffen auf die Champagner-süffelnden Typen in Nadelstreifenanzügen -- sehen wir die Renaissance des kleingeistigen moralistischen Vorurteils, dass menschliche Habgier an den Problemen der Menschheit schuld sei.

  93. Was Bürokratur so alles anrichtet:

    Einmal davon abgesehen, dass es höchst fragwürdig ist, ob Mehrweg-Glasflaschen überhaupt ‚ökologisch‘ sind, wenn man deren hohes Transportgewicht und den enormen Energie- und Wasserverbrauch beim Spülen der Flaschen betrachtet, wird die Mehrwegflasche sicherlich völlig absurd, wenn sie zum Wiederbefüllen nach Amerika geschippert werden muss.

    Die mexikanische ‚Corona‘-Brauerei macht das so, denn Gesetz ist Gesetz:

    Radeberger lenkt im Corona-Pfandstreit ein
    „Die Flaschen der Marke Corona wurden und werden auch weiterhin in Deutschland gesammelt, sortiert, in Kisten verpackt und dann über Belgien nach Mexiko transportiert, wo sie dann wiederbefüllt werden“. Ändern würde sich hingegen, dass deutsche Verbraucher ab sofort Corona nicht mehr nur in neuen Flaschen erhalten. „Die Vorgaben des deutschen Mehrwegsystems gelten eben auch im fernen Mexiko -- und so kommen nun eben die „deutschen“ Flaschen auch wieder in Deutschland in den Kreislauf“

    Der Haupteffekt dieses Schildbürgerstreichs dürfte sein, dass Deutschland in Mexiko ab sofort als Irrenhaus angesehen wird. Eine richtig gute internationale Werbung für den selbsternannten Öko-‚Vorreiter’…

  94. Hörstel kenne ich jetzt zwei Tage und ich denke, er war schon in Kabul vor Ort und liegt mit seiner Darstellung um Lichtjahre dichter am Geschehen in Syrien als ARD-ZDF.

    Für ARD-ZDF kämpfen in Syrien Freiheitskämpfer gegen den Tyrannen Assad.
    Dem englischen Leser wird beigebracht, dass es von Vorteil ist, sich auf die Kampferfahrung der Al-Qaida zu verlassen.

    „Are they good fighters?“ he threw the question rhetorically into the room. „Yes, they are, but they have a problem with executions. They capture a soldier and they put a pistol to his head and shoot him. We have religious courts and we have to try people before executing them. This abundance of killing is what we fear. We fear they are trying to bring us back to the days of Iraq and we have seen what that achieved.“

    Was nun , Al Qaida wird vom Westen als Terrorgrund verfolgt und bringt gleichzeitig Erfahrung und Waffen und Ausbildung und Tod für den Freiheitskampf der Syrer?

    Al-Qaida turns tide for rebels in battle for eastern Syria

    Welcher Propaganda soll ich glauben?

    Propagandakrieg in Syrien nach libyschem Modell

  95. also
    erstens: das hörstel ein verschwörungstheoretiker ist schliesst nicht aus, dass er in einzelaspekten näher an der wahrheit liegen könnte.
    zweitens: dass in ARD und ZDF nicht immer völlig objektiv berichtet wird ist nichts neues
    drittens: daraus zu schliessen hörstel sei objektiv glaubwürdiger als ARD und ZDF dürfte ein trugschluss sein
    viertens: es gibt auch noch andere medien als ARD und ZDF, aber schlussendlich kommt keiner drunrum bei interesse an einem thema selbständig tiefer zu graben und fakten zu checken.
    fünftens: ist eine selbständige faktenrecherche nicht möglich muss man prüfen welche sekundärquellen einem plausibel erscheinen
    sechstens: gerade bei dingen, die man selbst nicht vollständig überschauen kann, sollte man sich im klaren darüber sein, dass man zwar eine eigene meinung haben kann, die man auf grund vorliegender informationen und zuverlässigkeitseinstufungen der quellen vornimmt, diese meinung aber deswegen nicht zwangsläufig objektiv ist.
    siebtens: die eine allumfassende wahrheit gibt es bei konflikten wie in syrien definitiv nicht.
    achtens: in syrien war es durchaus zu anfang eine bewegung unterdrückter bürger, was daraus wurde ist eine ganz andere frage, und sicherlich spielen da auch extremisten wie al-kaida eine rolle.
    neuntens: etc. pp

  96. @ Tim #92

    Der Novo-Artikel ist wirklich lesenswert. Ich hatte zwar auch schon angemerkt, dass die Nachhaltigkeitsvorstellungen im Grunde sehr konservativ sind, das hat O‘Neill ja auch noch mal deutlich gemacht:

    Mit dem Aufstieg des grünen Denkens und der Idee, dass die böse Menschheit Mutter Natur alle Ressourcen raube, erleben wir die Rückkehr naturalistischer Deutungsmuster zur Erklärung wichtiger sozialer Probleme.

    Doch seine Schlussfolgerung, dass der Sozialismus tot ist und auch nicht wiederbelebt werden könne, ist schon sehr rigoros. Allerdings denke ich, er könnte Recht haben. Wenn sich allerdings aus den Überresten des Sozialismus etwas entwickelt wie:

    Was wir tun können, ist aber ihrer rigoros fragenden Haltung gegenüber dem gesellschaftlichen Status quo nachzueifern -- zu schauen, was heute den Fortschritt der Menschheit behindert und dann überlegen, wie wir diese Herausforderung annehmen und überwinden können.

    dann würde es mich freuen.

  97. #95. Helium

    kann ich in allen Punkten so mit unterschreiben. Da Syrien aus geostrategischer Sicht von immenser Bedeutung für den Großraum „Naher Osten“ ist, bleibt natürlich eine Einflussnahme der verschiedensten Interessengruppen weltlich wie religiös (Großmächte wie USA u. Rußland, natürlich Israel, Türkei, dann Iran sowie Hisbollah, Al -- Kaida und und und) nicht aus. Jeder versucht über seine Stellvertreter vor Ort, das Ruder in die eigene genehme Richtung zu reißen. Auf der Strecke bleibt dabei aber ganz sicher das ursprüngliche Ziel.

    karl.s

  98. Die FDP bei der aktuellen FORSA Sonntagsumfrage zur Bundestagswahl bei 5%!

  99. Helium,
    ich denke halt anders,
    wenn ARD und ZDF fröhlich über Klimawandel und EE berichten, dass sich mir die Nackenhaare kräuseln, frage ich mich, wie sieht es mit ihrer „Wahrheit“ denn auf anderen Gebieten aus.
    Da haben wir den arabischen Frühling, wer hat sich nur diesen Namen ausgedacht? Rings um das Mittelmeer ist ein grausames Töten in Gang gesetzt worden, in Irak und Libyen hält es an. War der Balkan der Test?
    Das Schema ist das Gleiche.Al Kaida scheint die schnelle Eingreiftruppe zu sein, die alles in Gang setzen kann und für Schlafmützen auch noch als Terrorziel dient. Der Guardian schreibt doch , wie der Engländer das begreifen soll, sie morden zwar ein bißchen viel, wenn aber die Bilder Assad schwächen, sind die Menschen doch für gutes Ziel von den Al Kaidas massakriert worden.

  100. #92 Tim Hardenberg ,

    Einige Reiche seien so sehr damit beschäftigt, sich die besten Stücke vom Braten zu schnappen, dass sie gar nicht merken, wenn andere Leute dabei leer ausgehen.

    Doch dann kam der Sozialismus und sagte: „Nein. Die Probleme der Menschheit sind nicht naturgegeben, sie sind auch kein Produkt menschlicher Unmoral. Sie sind sozialer Natur. Also lasst sie uns beheben!”

    ich denke , Reiche waren so. Nur der Sozialismus kam nicht so einfach, normal will den keiner. Dann kamen ein paar Reiche auf die Idee, dem Volk den Sozialismus so schmackhaft zu machen, dass sie ihn wollten, weil sie damit noch mehr Leute leer ausgehen lassen konnten.

    Mit dem Ökologismus können sie jetzt sogar noch die grenzenlose Eroberung der Welt durch die von Ausbeutung berfreiten kleinen Kommunisten begrenzen, wer will schon Mutter Erde schädigen.

    Insofern ist Sozialismus und Ökologismus nicht kompatibel. Ich sollte in der ddr auch solidarisch sein und teilen, wusste aber, dass meine avantgardististische Partei vorhat, dass sie die Bedürfnisse der kleinen Kommunisten immer besser befriedigen will. Im Sozialismus , jedem nach seinen Leistungen und dann im Kommunismus , jedem nach seinen Bedürfnissen.

    Nach Genscher sollen wir seit 1970 das Teilen lernen, wahrscheinlich, bis jeder wie im Mittelalter lebt 😉

  101. @ Varus #71

    Ich habe mir die Sendung mit Schätzing und Ganteför nun angeschaut und auch auf Youtube hochgeladen. Ist doch nicht ganz uninteressant. Wesentlich neue Aspekte werden nicht vorgetragen, doch wenn man davon ausgeht, dass das Publikum für diese Sendung nun nicht unbedingt diejenigen sind, die die Klimadebatte in ihren Einzelheiten verfolgen, dann ist es gar nicht so schlecht gemacht. Falls ich die Zeit dazu finde, werde ich vielleicht noch ein paar Zeilen darüber schreiben. Ganteförs Ansatz, zuerst das Augenmerk auf die menschliche Pupulation zu richten, ist zwar nicht ganz falsch, aber es scheint mir so, als ob dies ein Argument ist, von dem er weiß, dass es die Gegner nicht angreifen können.

    Bei Schätzing fiel mir auf, dass er überhaupt keine durchgängige Argumentationskette hat. Da sind viele Brüche drin. Zum einen sagt er auf das Argument von Ganteför -- dass man in sehr ferner Zeit das Erdklima beieinflussen müsse um die Auswirkungen der nächsten Eiszeit abzumildern -- dass er es problematisch findet in ein so kompliziertes Gebilde wie das Klima einzugreifen, andererseits aber heute aber alle Möglichkeiten genutzt werden sollen, um dieses Klima zu schützen. Was denn nun?

    Mal schauen ob ich dies noch ein wenig ausformulieren kann. Vorerst mal hier das Video:

  102. @Quentin

    …..danke für das Hochladen des Videos. Dieses Gespräch hinterlässt auch bei mir einen etwas ambivalenten Eindruck. Interessant finde ich u.a. Ganteförs Aussage: „Wissenschaft sollte keine Angst verbreiten” (5:20) und Schätzings witzigen Vergleich: „Es hat in der Geschichte der Erde eine Phase gegeben….. da haben Cyanobakterien mit Sauerstoff die Erde verpestet” (22:30).

    Etwas problematisch finde ich allerdings Aussagen wie:

    Sloterdijk: „Wäre es möglich, die Chinesen zu dieser Technik zu bekehren, würde allein in China mehr CO2 eingespart…..” (30:20)

    ….das klingt doch irgendwie sehr nach der Notwendigkeit, den Rest der Welt zum „richtigen Verhalten” zu missionieren…. „Am deutschen Wesen muss die Welt genesen?”…. oder was?

    Alles in allem trohnte auch hier das Dogma vom „CO2-Ausstoß als Ursache allen Übels“ als absolute, „bewiesene” Wahrheit. Weder Schätzing noch Ganteför stellen diesen absurden Glaubenssatz in Frage.

    Ganteför: „Die CO2-Emissionen schießen nach oben” (27:10)

    ….ohne dass m.E. bisher in irgend einer Weise prüffähig nachgewiesen werden konnte, wieviel Prozent des Zuwachses am atmosphärischen CO2 überhaupt menschlicher Verursachung zuzurechnen sind, und wieviel davon z.B. aus ozeanischen oder anderen (juvenilen) Quellen stammt.

    Safranski: „Erdgas geht auch nicht, dann sind wir vom Russen abhängig” (49:05)

    ….zu diesem Satz wird leider mit keinem Wort auf die mittlerweise deutlich veränderte Rohstoffsituation mit unkonventionellem Öl und Gas (oder gar zu Konzepten wie der LFTR) eingegangen.

    Schade, dass die vier Gesprächspartner bei Energiethemen keine „Praktiker”, oder prollig ausgedrückt: „Frontschweine im deutschen Energieversorgungs-Alltag” sind….. na ja, schließlich heißt die Sendung ja auch „Philosophisches Quartett”.

    Dennoch ist das Video – bei aller Ambivalenz, die beim Betrachter möglicherweise verbleibt – ein sehenswertes Gespräch, das sehr viele Denkanstöße setzen kann. Auch die Buchtipps zu Josef Reichholf und Joachim Radkau am Ende der Sendung fand ich sehr hilfreich.

  103. Die Bodenschätze von Griechenland! Dirk Müller bei Anne Will 23.05.2012 -- die Bananenrepublik

  104. @Quentin

    Auch von mir ein Dank für´s hochladen. Mir gefiel das wohltuend ruhige und pragmatische Denken des Herrn Ganteför.

    @Tim

    Ich glaub nicht, das auch nur einer von beiden eingeladen wäre, wenn sie auch noch das CO2 freisprechen würden.

    Varus

  105. @ Varus & Tim

    Ich komme doch nicht dazu diese Woche etwas zu der Sendung zu schreiben. So wie das halt ist im Leben, entweder man zuviel Zeit, oder zuwenig.

    Was mich ein bisschen stört an Ganteförs Argumentation ist, dass er die menschliche Population so in den Mittelpunkt stellt. Ich kaufe ihm nicht ab, dass dies sein Hauptanliegen für die Zukunft ist. Im Grunde zeigt er, dass er ein Menschenfreund ist. Es sieht Chancen für eine positive Weiterentwicklung der Menschheit, und die Energiefrage, die er immer anführt, möchte er nicht nur gelöst wissen wegen der Population, sondern wegen dem Wohlstand für die Menschen. Andere Probleme hält er für lösbar.

    Ich denke, er sieht eigentlich momentan kein Problem mit der Bevölkerungsentwicklung, sondern eher in der Bekämpfung der Armut. Dass er dennoch diese Thema so in den Mittelpunkt rückt, hat wohl damit zu tun, dass es ein ausgezeichnetes Argument ist denjenigen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die die Menschen grundsätzlich als Schädlinge des System Erde betrachten.

  106. Ähmm, ick hätte da mal ne Grafik, die ick zur Diskussion stellen möchte.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Verlauf_Kohlendioxidgehalt-2012-08-05.png&filetimestamp=20120508175733

    Diese Grafik ist so nur im deutschsprachigen Wikipedia unter „Kohlendioxid“ zu finden, aber nicht in der englischen Version.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kohlenstoffdioxid
    http://en.wikipedia.org/wiki/Carbon_dioxide

    Gibbet Auffälligkeiten oder ist dat Ding technisch in Ordnung?

    MfG
    H.E.

  107. Diese Grafik ist so nur im deutschsprachigen Wikipedia unter “Kohlendioxid” zu finden, aber nicht in der englischen Version.

    Stimmt nicht ganz, hier ist das Ding auch.

  108. @Onkel Heinz #106

    Verfasser ist ein gewisser Robert A. Rohde.

  109. @Flumi und Struppi.

    Danke für die Hinweise………mir geht es aber nur um die eigentliche Grafik……und ob daran was auszusetzen ist.

    MfG
    H.E.

  110. Naja, Heinz, ich kann nur mein allgemeines Unbehagen über Gasmessungen von Eisbohrkernen äussern.

    Erst mal diffundieren Gase ganz schön, wenn sie dafür -zigtausend Jahre Zeit haben. Das bedeutet, dass vor allem Extremwerte wohl ganz schön geglättet werden. Wenn du das hier anschaust, siehst du z. B., dass ein Zeitabschnitt von 100.000 -- 102.210, also über 2200 Jahre, auf 26 cm komprimiert ist.
    Dann ist daran zu denken, dass CO2 verstoffwechselbar ist und selbst die Antarktis nicht steril ist.
    Gut wasserlöslich ist das Zeug auch noch, so dass es denkbar ist, dass sich in den prösen obersten Schichten durch Tauen und Gefrieren und ähnliche Prozesse eine andere Gaszusammensetzung ausbildet als in der freien Atmosphäre.

    Sicher wird das berücksichtigt, aber dennoch würde ich manche Aussagen -- gerade so eine wie ‚höchste CO2-Konzentration in Millionen Jahren -- mit grosser Vorsicht geniessen.

  111. Der deutsche Ursprung des modernen Schulsystems

    Charlotte Thomson Iserbyt
    “Skull and Bones ist ein Orden an der Universität Yale, er rekrutiert jedes Jahr 15 neue Mitglieder aus den ersten Semestern. Bonesmen an der WallStreet finanzierten Hitler und Stalin. Man erschuf den Kommunismus. Sie schufen 3 verschiedene Arten von Sozialismus: Den bolschewistischen Sozialismus in Russland, den Faulenzer-Sozialismus in den Vereinigten Staaten und den Nationalsozialismus unter Hitler.

    Die Bücher untersuchen die Finanzierung, die Zuwendungen durch Wallstreet, durch die Internationalen Bankiers an die 3 Formen des Sozialismus. Der Orden verwandelt ausserdem das Amerikanische Bildungswesen von einem klassischen akademischen System in ein System der Abrichtungsmethoden aus der Tierdressur. Der Orden konnte das furchtbare System der reizbasierten Tierabrichtung – basierend auf Leuten wie Pavlov, Skinner und Wilhelm Wundt – aus deutschen Labors Holen und es im amerikanischen Bildungssystem etablieren.”

    Das erklärt aber einiges.

  112. #106. Heinz Eng,

    und dann die Form der Grafik, Mann`s Hockeystick läßt grüßen. Da bin ich schon immer mal mehr als skeptisch 🙂 . Wie Tritium in #110 schon schreibt, das ist mit großer Vorsicht zu genießen.

    karl.s

  113. @Tritium

    Ähnliche Erfahrungen hab ick auch gemacht, als ich mich mal vor langer Zeit mit dieser Problematik beschäftigt hatte.
    Anfangs wurde das Eis erhitzt um das ausströmende Gasgemisch zu analysieren, dann ging man dazu über, dat Eis aus den Kernen klein zu hacken, um die Gasblasen da raus zu holen.
    Antauprozesse sollte eher bei Bohrkernen aus Grönland zu erkennen sein, bei der Antarktis wohl eher nicht, wenn ich die Temperaturrekos da so sehe.

    Hmm, aber ähnlich wie beim Hockeystick hat man ja ab 1960 zirka…..dann die gemessenen CO2-Werte in diese Grafik eingefügt, was mich jetzt interessieren würde, wie sehen die Konzentrationen nun in den Bohrkernen ab 1960 aus?

    Gibbet da aktuelle Kurven um die mal mit den Messungen vergleichen zu können?
    H.E.

  114. @ Heinz # 113:
    Nein, gibt es nicht wirklich.
    Das spätere Eis fällt ja als Schnee und wird erst mal zu einer Art Firn, mit offenen Poren.
    Erst, wenn es im Lauf der Zeit durch weiteren Schnee immer mehr komprimiert wird, schliessen sich die Poren und die Luftblasen werden von der Atmosphäre isoliert.
    Ich kann jetzt nicht aus dem Stegreif sagen, wieviele Jahre es dauert, bis die Luftkanäle sich geschlossen haben und wie tief man bohren muss, bis man die obere Firnschicht durchdringt, aber von den aktuellen, sehr hohen CO2-Konzentrationen gibt es keine ‚klassischen‘ Eisbohrkerne.

  115. Gibt es unabhängige Daten zum früheren CO2-Gehalt, irgendwelche Isotopenverhältnisse C13/C12 bei Baumringen o.ä.??

  116. #113. / #114

    Heinz u. Tritium

    ich habe mal gelesen, dass das Firnstadium ca. bis in 80 -- 100 meter reicht. Erst danach sind die Lufteinschlüsse defacto von der Aussenwelt abgekoppelt und interagieren nicht mehr. Die untere Firnschicht kann dabei etwa ein Alter von durchaus bis 2.500 a haben. Inerhalb des Firns kann immer noch ein Gasaustausch erfolgen, so dass das Gas wesentlich jünger ist (bis die genannten 2.500 a) als das „echte“ Eis unter der Firnschicht, wo kein Gasaustausch mehr erfolgen kann.

    Gruß
    karl.s

  117. achgut.com (Maxeiner):

    Württembergische Grüne gegen Wald

    War nicht irgendwann mal vom Waldsterben die Rede? “Es ist nicht fünf vor zwölf. Sondern es ist längst zwölf Uhr gewesen. Die Sturzfahrt ist in den freien Fall übergegangen”, beschrieb Moritz Leuenberger 1984 das definitive Ende des Waldes. Verena Grendelmeier Nationalrätin der LDU/EVP assistierte im gleichen Jahr:
 „Wir stehen am Rande eines Abgrundes, einer Katastrophe.“ 
Und jetzt das. Keck widersetzt sich der dunkle Tann den politischen Prognosen. Heimtückisch machen sich Lärchen, Tannen und Ahorne über den rasierten Milka-Rasen her, der von untersubventionierten Bergbauern verlassen wurde. Wohin das führen kann, sehen wir in Österreich, wo massive Bauminvasionen Bären zurück in die Alpentäler lockten, und in Deutschlands Osten, wo die Wölfe in zurückeroberte Territorien vordringen. Auch Uhu und Schwarzstorch gehören zu den Trittbrettfahrern der verhängnisvollen Selbstbegrünung des Planeten. Sie tun das ohne uns zu fragen und ohne die Zustimmung von Politikern und Bundesräten. Da erhebt sich selbstverständlich die Frage: Dürfen die das?

  118. Tim,
    ist ja putzig, der neoliberale Wald macht was er will , erst stirbt er nicht, jetzt vermehrt er sich.
    Ein Ökoinstitut solle die Gründe erforschen. Liegen da rechtsradikale Absichten vor ? Hat der Verfassungsschutz V-Bäume eingeschleust? Man weiß es noch nicht . Ist der deutsche reinrassige Mischwald doch nicht ungefährlich ?
    Ist die Kuh wirklich nicht lila?

  119. #117 / #118.

    Tim u. Bächlein

    wie der Wald das nun auch anstellt, er macht es falsch. Sterben darf er nicht, wachsen darf er nicht. Aber ist das denn per se schlecht, dass er wächst? Ich denke mal, nein und ist sicherlich auch dem heute etwas höheren Nahrungsangebot (sprich: CO2) für die Bäume geschuldet. Den Grünlingen kann man eben nix recht machen. Verdammich auch 😉

    karl.s

  120. #111 ,
    noch Ergänzungen , zwei Bücher von Sutton:
    http://reformed-theology.org/html/books/best_enemy/index.html
    http://reformed-theology.org/html/books/bolshevik_revolution/index.html

  121. Mutti, Mutti ich trau mir nich……halts Maul und latsch endlich rein, ins Fettnapf………..

    Sorry Leute, diese Ungeheuerlichkeit kann einfach nicht kommentarlos so stehen bleiben.
    Nachdem http://ef-magazin.de/ und Zettel sich dazu geäussert haben, trau ick mich jetzt auch, meinen ganz eigenen Senf dazu zu liefern.

    Jeder von uns hat noch die medialen Ereignisse um den Tsunami und anschließender Reaktorkatastrophe in Japan stark in Erinnerung.
    Währende zehntausende Menschen ihr Leben verloren, während hunderttausende ihr Heim verloren und um ihre Toten weinen mussten, gab es in deutschen Medien nur ein Thema……..ätsche bätsche, euch doofen Japanern ist endlich ein KKW um die Ohren geflogen.
    Diese mediale Schadenfreude, diese mediale Verachtung von leidenden Menschen, die großspurige Besserwissermentalität ist mir besonders im Hinterstübchen geblieben.
    Während sich die öffentlich rechtlichen deutschen Medien weigerten einen Spendenaufruf zu senden, waren in Deutschland plötzlich die Geigerzähler und Jodtabletten ausverkauft.
    Das schäbige Ende kennen wir alle…..den Atomausstieg.
    Damals beschäftigte mich eine Frage ganz besonders…..haben die Medien die Regierung vor sich her getrieben oder lagen die Pläne für den Tag X schon lange in den Schubfächern der Redakteure?

    Wir alle beobachten entsetzt und erschüttert derzeit einen medialen Vorgang, für dessen Beschreibung mir einfach die Worte fehlen um meine Abscheu, Unverständnis und auch Mitleid ausdrücken zu können.

    Eine junge Dame, die sich Jahre lang gequält hat um an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen, eine junge Dame, die einzig den „Fehler“ gemacht hat sich in einen Mann zu verlieben der einer falschen Partei angehört(e), eine völlig unbekannte und unauffällige Frau wurde den Mob auf brutalst möglicher Art und Weise zum Frass hingeworfen.
    Menschenjagd, Hexenverfolgung, Sittenhaft und ein Hass der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt, dieses Gefühl hatte sich schon nach sehr kurzer Zeit eingestellt, als ich die Ereignisse um diese Dame mitbekam.

    Rein rechtlich ist die NPD immer noch legal und in einigen Landtagen vertreten, rein demokratisch gibt es ganz andere Mittel um diese Typen der Lächerlichkeit preis zu geben oder politisch in den Boden zu versenken……..aber……
    Für mich war die Hatz auf diese Frau eine Generalprobe, denn wir sollten alle daran denken, was passiert wenn die rechte Brut erlegt ist.
    Wir alle sollten uns fragen, wer dann das Ziel der nächsten Medien-Kampagne werden könnte, wie es ja schon in abgeschwächter Version Herr Vahrenholt erlebt hatte.

    Auffällig bei der aktuellen Schmutzkampagne ist das wirken der Springerpresse………Muttis Freundin hat anscheinend ganz prima ihren Job erledigt und die restliche Meute hat ganz freiwillig mitgeheult, wie ein Rudel Wölfe.
    Nun sollen anscheinend deutsche Sportler einer Gesinnungskontrolle über sich ergehen lassen, die FDP schweigt bis heute eisern und einzig ein einziger Politiker, Thomas de Maizière hat die arme Frau verbal verteidigt.

    Bisher war meine größte Sorge die Energiewende, nun aber muss ich feststellen, das unsere Demokratie irgendwie……hmm, ich find dazu keine passenden Worte…….verkommt.

    Spiel nicht mit Schmuddelkindern……….in diesen schrecklichen Sinne, prügeln sie jetzt.

    H.E.

  122. #121
    ” 
Guten Tag, ich komme von der Partei und soll die Gesinnung überprüfen…” 


    Man wird wirklich sprachlos. Immerhin erhält man aus dem allgemeinen Schweigen, dem impliziten Gutheißen der Hexenjagd auf die potentielle Gedankenverbrecherin eine klare Antwort auf die Frage, wie das damals passieren konnte, die Ausgrenzung, Verunglimpfung und Beseitigung ganzer Bevölkerungsteile vor aller Augen. So sind die Menschen nun offenbar einmal. Und daß hier zum Halali nicht auf eine Bevölkerungsgruppe, sondern eine Einzelne geblasen wird (aber was nicht ist, kann ja noch werden: schließlich gilt es längerfristig den Gleichheitsgrundsatz zu wahren), macht die Sache nur noch unappetitlicher.

    Dabei hatten wir doch seinerzeit, in den 90er Jahren, eigentlich gehofft, die Zeiten, in denen man nur mit dem richtigen Parteibuch und erwiesener Gesinnungsfestigkeit studieren, aufs Sportfest fahren usw. durfte, gehörten endgültig der Vergangenheit an! Aber das wäre wohl auch zu schön gewesen — manches kommt eben immer wieder.

    Oder man kann’s so sehen wie Karl Valentin: ”Früher war sogar die Zukunft besser!”

  123. Beruhigt Euch, das ist eine reine Trainingsveranstaltung, damit die Reflexe weiter funktionieren, wird jede Möglichkeit benutzt und Deutschland funktioniert. Der antrainierte Beisreflex auf rechtsradikale Gefahren, hoffentlich kommt jetzt nicht gleich raus, dass er ein V-Mann war. Ähnlich wäre es , wenn ihr Freund im KKW arbeitete 😉

    Aus #111:

    Der Orden verwandelt ausserdem das Amerikanische Bildungswesen von einem klassischen akademischen System in ein System der Abrichtungsmethoden aus der Tierdressur. Der Orden konnte das furchtbare System der reizbasierten Tierabrichtung – basierend auf Leuten wie Pavlov, Skinner und Wilhelm Wundt – aus deutschen Labors Holen und es im amerikanischen Bildungssystem etablieren.”

    Das war vor hundert Jahren, jetzt funktioniert es überall.

    ‚Bildung ist ein System der aufgezwungenen Ahnungslosigkeit und Unwissenheit‘

  124. @Onkelchen Heinz

    Gesinnungsterror und Sippenhaft gab es in allen Diktaturen. Waren es jetzt Einzelpersonen oder Gruppen ( Parteien ). Das Einzige was Sie gemeinsam hatten war der finanzielle Hintergrund.

    PS. Tu dir den Gefallen und ruf an wenn Du mehr Info´s haben willst´t . Es gehört nicht in diesen Blog.

    Varus

  125. @W.Rassbach

    Keine Ahnung wie man sich hier älteren Post´s sucht, aber kramen Sie mal nach dem User Zyniker.

    Varus

  126. #121. Heinz Eng

    Eine junge Dame, die sich Jahre lang gequält hat um an den Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen, eine junge Dame, die einzig den “Fehler” gemacht hat sich in einen Mann zu verlieben der einer falschen Partei angehört(e), eine völlig unbekannte und unauffällige Frau wurde den Mob auf brutalst möglicher Art und Weise zum Frass hingeworfen.
    Menschenjagd, Hexenverfolgung, Sittenhaft und ein Hass der mir das Blut in den Adern gefrieren lässt, dieses Gefühl hatte sich schon nach sehr kurzer Zeit eingestellt, als ich die Ereignisse um diese Dame mitbekam.

    moin Heinz,

    jo Heinz, schäbig, sehr schäbig die von den Medien initiierte „Hexenjagd“!! Das spiegelt aber auch die moralische Verkommenheit eines Gutteils unserer sogenannten „Qualitätsjournalisten“ wieder. Pfui Deibel! Ich rechne es unserem Verteidigungsminister, aber auch unserem Landesfürsten (Sellering SPD) hoch an, dass diese sich davon eindeutig distanzieren. Nach allem, was ich jetzt so mitbekommen habe, heißt dieses Vorgehen kaum jemand gut. Und das ist auch gut so.

    karl.s

  127. #121-126
    Immerhin, jetzt finden doch die einen oder anderen endlich klare Worte:

    Wir erwarten Fair-Play im Sport, aber auch im Umgang mit Sportlern.
    Der Fall Drygalla darf nicht dazu führen, Gesinnungsschnüffelei wiederzubeleben, wie wir sie aus dem DDR-Sport noch gut in Erinnerung haben. Die Abschaffung der Unschuldsvermutung und die Einführung der Sippenhaft sind mit unserer freiheitlich demokratischen Grundordnung unvereinbar und werden von der FDP-Bundestagsfraktion strikt abgelehnt. Der Respekt vor dem Privat- und Berufsleben muss wieder einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert bekommen. Das gilt nicht nur für den Sport.

    Die Vernunft hat also wenigstens noch eine Stimme, das macht Hoffnung.

  128. #121–127

    ….auch St. Nikolaus hat sich dazu zu Wort gemeldet:

    Präses Schneider fordert Reue von Nadja Drygalla

    Jeden Morgen liest Präses Nikolaus Schneider die Tageslosung in der Bibel. Das hat der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) selbstverständlich auch am Montag gemacht, als Schneider in London die Olympischen Spiele besuchte. Und so stieß Schneider auf einen Bibelvers, der ihm wichtige Anregungen für eine aktuelle Diskussion gab: „Wenn ein Gottloser von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so soll’s ihm nicht schaden, dass er gottlos gewesen ist“, las Schneider bei Hesekiel (33,12).

    …..na wie schön, dann dürfen ja künftig auch die bösen „Klimawissenschaftsleugner” auf Milde hoffen, so sie denn bereit sind, von ihrem schändlichen, blasphemischen Denken abzulassen und ihre Untaten ehrlich zu bereuen.

  129. #121. -- 128.

    aktuell zum Thema „Hexenjagd“ ein passender Beitrag von Broder hier.

    Richtig spannend wird die Sache, wenn die Schuldigen schon feststehen, bevor das Unglück eingetreten ist. Nein, nicht die üblichen Verdächtigen, die für alles herhalten müssen, also Freimaurer, Juden und Vegetarier, diesmal sind es Nörgler, die quer zum politischen Mainstream liegen. „Spiegel online“ hat vor ein paar Tagen die „zehn gefährlichsten Politiker Europas“ porträtiert, „zehn Scharfmacher“, die „das Projekt Europa ernsthaft in Gefahr“ bringen.

    karl.s

  130. #128. Tim Hardenberg

    …..na wie schön, dann dürfen ja künftig auch die bösen „Klimawissenschaftsleugner” auf Milde hoffen, so sie denn bereit sind, von ihrem schändlichen, blasphemischen Denken abzulassen und ihre Untaten ehrlich zu bereuen.

    Hallo Tim,

    das wird nix nützen, Milde nur insoweit, dass man dann ggf. nicht im „höllischen Fegefeuer“ schmoren muß. Real wäre die Rübe ab, wenn es nach einigen radikalen Alarmisten gehen würde.

    karl.s

  131. @karlchen

    …..ja, der Broder bringt es wieder mal auf den Punkt:

    …..Die Technik ist alt, geändert hat sich nur die Terminologie. Zur Zeit von Giordano Bruno hießen die Abweichler „Häretiker“, später waren es „Volksschädlinge“ und „Staatsfeinde“. Und wenn es mit dem Sozialismus in der Praxis nicht so klappen wollte, wie es in der Theorie festgelegt wurde, dann lag es nicht an der Theorie, sondern an den „negativen Elementen“, die dem Fortschritt im Wege standen.

    Heute wird die Europa-Idee so verbissen verteidigt wie noch vor 25 Jahren die Idee des Sozialismus. Und sie wird genauso enden. Da heißt es, beizeiten für Entlastung sorgen und schon ein paar Sündenböcke bereitstellen. Das ist proaktives Katastrophenmanagement. Man bestellt den Krankenwagen zum Unfallort und wartet darauf, dass es knallt.

  132. Alles kann man nicht mehr sagen, er ist wegen diesem Blogbeitrag entlassen worden
    Die Memoranden 1. und 2. der Katastophe von Hellas. Ein Werk der Söhne der Finsternis von der EU-Kommission, der EZB und dem IWF

    Schreiben an die Bundesministerin für Arbeit und Soziales

    War dies der Grund?

    Nach dem 2. Weltkrieg ist ein Deutschland entstanden, in dem die Wahrheit in der Sprachregelung von der Zionisten verdreht werden, in dem das deutsche Volk überwacht wird und die Machthaber in Deutschland eine eigene, volksferne Kaste von Lakaien der Zionisten bilden. Das gilt insbesondere für die stalinistisch-zionistische Kanzlerin von heute und Trägerin des Leo-Baeck-Preises, der rein jüdischen Loge B’ nai B’ rith der BRD.

    Oder dies?

    Die so genannte Gerechtigkeit in der BRD dient ausschließlich den deutschen d.h. den jüdischen Interessen und das ist der Hauptgrund, dass Deutschland bis heute unter der Besatzung des internationalen politischen Zionismus liegt und leidet.

  133. Wie ich sehe, möchte sich keiner mit VT befassen, aber hier gibt es eine Fortsetzung zu den Bonesman.

    Prof. Antony Sutton Wall Street Hitler und die russische Revolution

  134. @Bächlein

    „Sascha’s Welt”. VT oder einfach nur ’n Fall für die Klapse?

    Sascha313 alias Genosse Norbert Gernhardt (gekürt 2011 zum „Besten Blog der Woche” von der „kritischen und mündigen DDR-Bürgerin” Nadja), der sich gern auf den großen Humanisten Stalin beruft, weiß ganz genau, wo der Feind steht:


    Der Feind ist zynisch und schlau …

    Wer aber ist der Feind? Und wo finden wir ihn? Woran kann man ihn erkennen? Zugegeben, wir hätten uns gerne mit freundlicheren Themen befaßt, denn wir wissen: „Auch der Haß gegen die Niedrigkeit verzerrt die Züge“ (Brecht). Doch wir haben die Gegensätzlichkeiten nicht gemacht. Wir haben die Feindschaft nicht herausgefordert, wir haben sie nicht hervorgebracht. Sie ist einfach da, und das nicht erst seit gestern. Es ist jedoch ebenso falsch wie hinterhältig, uns zu empfehlen, dem Schläger auch noch die andere Wange hinzuhalten, anstatt sich zu wehren…

  135. Bei ihm war die Psyop so erfolgreich, da kommt er ohne Hilfe nicht mehr raus 😉

  136. achgut.com (Röhl):

    Still no satisfaction

    …. „He´s tellin´me more and more.“ No satisfaction.

    Liegt es am Sommerloch, oder was? Debatten scheinen auf, die mich null interessieren. Sollte Hermann Hesse wiederentdeckt werden? Ist Facebook eine Gefahr für die junge Menschheit? Übernehmen Neonazis bald die Macht in Deutschland? Schmelzen die Polkappen, stirbt der Minkwal aus? Couldn´t care less. Und, ehrlich gesagt, was Glaubensgemeinschaften mit den Schniedelwutz ihrer männlichen Nachkommen anstellen, juckt mich nicht. Noch weniger, ob Frauen beschnittene oder unbeschnittene Pimmel besser finden. Will die Details gar nicht wissen, törnt mich ab. Steuer-CDs, Kita-Gebühren, das Elend von Schauspielerinnen, die nach Anfangserfolgen keine Rollen mehr kriegen – bin ich sehr herzlos, wenn ich gestehe, dass mir das alles am Arsch vorbei geht?

    Was mich interessiert, ist eher dies: wie will sich ein Land, das in Zukunft ganz erheblich für die südliche Hälfte Europas mit aufzukommen haben wird, dessen Politiker aber gleichzeitig die eigene De-Industrialisierung beschlossen haben („Energiewende“), wie will sich so ein Gemeinwesen für die Zukunft präparieren? Könnte darüber nicht mal was im Radio kommen?

  137. Hör auf mit Beten, Mama
    Es ist vollbracht
    Du hast es gewußt
    Dein Junge sitzt endlich mit an der Macht
    Mitten im Kreise der Herren
    Gedient wird hier längst nicht mehr
    Man hat sich geschickt abgesetzt
    Das Volk sieht derweil fern

    Wir kontrollieren jeden Sender
    Alles wird vorgedacht
    Erst wenn der Fernseher aufhört zu denken
    Tut er was man ihm sagt
    Wir bespitzeln jeden unserer Gegner
    Speichern jedes schwarze Schaf
    Den, der zu dumm ist sich zu vermummen
    Kriegen wir umso eher brav

    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Einer ging leider baden
    Doch wir warfen ihn noch rechtzeitig über Bord
    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Den Ablaß in unserem Namen
    Das „C“ strahlt über uns riesengroß

    Wir nehmen die Lust am Demonstrieren
    Machen den Boden unter den Füßen heiß
    Damit sich der Letzte seinen Mund verbrennt
    Und sich auf die Zunge beißt
    Die paar aufrechten Querdenker
    In den eigenen Reih’n
    Sind gut für’s Gesicht nach außen
    Intern ebnen wir sie ein

    Wir wahren unser Pokerface
    Nach guter alter Manier
    Gefühle sind Luxus
    Weil wir hart sind, sind wir hier
    Wir finden Folter unfein, Mama
    Nichts gegen ’nen kleinen Schreck
    Unsere Freunde, sind’s auch Folterknechte
    Kriegen immer ihren Scheck
    Wer seinen Nächsten liebt

    Wir geben uns unverbindlich christlich
    Manche nennen das Blasphemie
    Die Sucht nach Macht schweißt uns zusammen
    Wir schämen uns nie
    Mit den Reichen können wir prächtig
    Die Armen wollen nur an ihr Geld
    Wir schützen und mehren es redlich
    Und werden wieder gewählt

    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Einer ging leider baden
    Doch wir warfen ihn noch rechtzeitig über Bord
    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Den Ablaß in unserem Namen
    Das „C“ strahlt über uns riesengroß

    Wir wahren unser Pokerface nach guter alter Manier
    Gefühle sind Luxus, weil wir hart sind
    sind wir hier
    Wir sind aus Gnade zu spät geboren
    Haben mit Hitler nichts mehr am Hut
    Wir sind Kreuzritter des Fortschritts
    Zuviel Vergangenheit tut nicht gut
    Den blick nach vorn

    So wahr mir Gott helfe
    Hab ich geschworen
    Aber der ist eben ab und zu nicht bei mir
    Und dann bin ich total verlor’n
    Für dich bin ich der Größte, Mama
    Ich fühl‘ mich manchmal so klein
    Bin auch nur ein Mensch
    Und ohne dich so allein

    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Einer ging leider baden
    Doch wir warfen ihn noch rechtzeitig über Bord
    Mit Gott auf unserer Seite
    Jesus in einem Boot
    Den Ablaß in unserem Namen
    Das „C“ strahlt über uns riesengroß

  138. Das ist der richtige Link
    Die Memoranden 1. und 2. der Katastophe von Hellas. Ein Werk der Söhne der Finsternis von der EU-Kommission, der EZB und dem IWF

  139. Oh mein Gott, nun wollen uns die Systemmedien wohl völlig verblöden.

    Wie Kuba zur Insel der Energiesparer wurde

    Kuba feiert eine neue Revolution: Die Regierung hat Petroleumkochern, Strom fressenden Kühlschränken und Glühlampen den Kampf angesagt. Die Insel, die in Industrienationen noch immer als rückständig gilt, wurde so zum nachhaltigsten Land der Welt.

    Castro erzog sein Volk mit neuen Stromtarifen zum Energiesparen

    Castro verkündete damals in einer Fernsehansprache: „Wir warten nicht, bis Treibstoff vom Himmel fällt, denn wir haben etwas Wichtigeres entdeckt: Energie sparen. Das ist so, als würde man auf ein riesiges Ölvorkommen stoßen.“…

    ….So diktatorisch das auch wirken mag, Castros Energiesparprogramm feiert große Erfolge. Heute verbraucht die Karibikinsel 34 Prozent weniger Petroleum, 37 Prozent weniger Flüssiggas und 80 Prozent weniger Benzin. Kubas Pro-Kopf-Energieverbrauch beträgt nur ein Achtel des Verbrauchs eines US-Haushalts. Die Energie-Revolution hat Kuba innerhalb weniger Jahre zum nachhaltigsten Land der Welt gemacht, wie die Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) bereits 2006 befand…..

    Ja liebe Leser, hier wird uns unverfroren vorgejubelt das Armut schön macht…….schön doof nämlich.

    250 Biogasanlagen wurden in den vergangenen 20 Jahren allein in der Provinz Matanzas gebaut. 2011 hat die Europäische Union entschieden, weitere 250 Anlagen innerhalb der nächsten drei Jahre zu finanzieren…..

    Dafür springen Sponsoren aus Europa ein, darunter „KarEn“, ein Berliner Verein zur Förderung alternativer Energien in der Karibik, ebenso die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ und der deutsche Verein „Eurosolar“. Dessen 2010 verstorbener Präsident Hermann Scheer, Träger des alternativen Nobelpreises, gebührt das Verdienst, dem ökologischen Umbau der Insel eine dauerhafte Grundlage verschafft zu haben. Schon bei seinem Besuch im Jahr 1994 schlug er Fidel Castro vor, in Havanna eine Schwesterorganisation der Eurosolar zu etablieren. Sie sollte den Kubanern helfen, ihre Technologien und Projekte eigenständig anzugehen. Die Organisation „Cubasolar“ bildet seitdem die Grundlage für den Aufbau der „Revolución Energética“.

    Mal abgesehen von den klimatischen Bedingungen in Kuba………sieht man mal wieder, wer seine Wichsgriffel ganz toll mit Diktaturen schütteln kann, wer schon mal austestet wie die „Transformation“ denn funktionieren könnte.

    Sorry, dieser Spiegel-Artikel ist wohl mit abstand das widerlichste Propagandamachwerk, wat ich die letzten Monate lesen musste in der deutschen System-Presse.

    Würg und wech
    H.E.

  140. #139. Heinz Eng

    Ja liebe Leser, hier wird uns unverfroren vorgejubelt das Armut schön macht…….schön doof nämlich.

    Hallo Heinz,

    Kuba als Beispiel für Energiesparen, dümmer gehts nimmer. Man sollte mal unsere „Qualitätsjournalisten“ für eine paar Monate hinschicken. Aber nix mit klimatisiertem Hotelzimmer, normale Unterkunft Havanna Innenstadt. Ich wünsche viel Spass dabei.

    karl.s

  141. @Karlchen

    Dieser Text ist erschienen im Magazin „natur“, Ausgabe 08/2012

    Dat ist eigentlich das Erschreckende an der Sache, ein Fachblatt dat ja von unseren „Warmaholics-Freunden“ immer so schön in die Höhe gehoben wird, als allein seeligmachendes Medium für Klimafreaks und sonstige Bekloppte.
    Dat der Spiegel diesen Müll übernommen hat………ist nun nix aussergewöhnliches…..bei denen säuft ja auch gelegentlich der Kölner Dom ab.

    Als ich dat Dingens gelesen hatte, stellte sich ein Gefühl ein, dat man am besten beschreiben kann mit :……..wollen die mich verarschen?……….dumm nur, das die gelben Kommunisten in Asien da ne ganz andere Schiene fahren, mehr Kohle, mehr Kernkraft, mehr Wohlstand…trotz Diktatur.

    Eigentlich glaube ich ja nicht an die globale Verschwörung von „versteckten Hintermännern“, aber wenn man sich diesen ganzen Müll anguckt, dann versteh ich das einfach nicht mehr, dat läuft meinen Verständnis und gesunden Menschenverstand einfach zuwider.

    Ein schmetterndes Juchu für die zunehmende Verblödung der Deutschen………
    Onkel Heinz……Kuba fällt also aus als Auswanderungsalternative

  142. @Onkel Heinz #139

    ….jawoll, der SPIEGEL ist jetzt endgültig auf dem Niveau von JUNGE WELT angekommen!

    Danke Commandante!

  143. achgut.com (Lengsfeld):

    Mit dem Maximo Lider in die schöne neue Ökodiktatur

    Wie viel Zynismus, Dummheit, Verblendung gehören eigentlich dazu, um einen von Spiegel- Online aktuell publizierten, ursprünglich in „Natur“ erschienenen Artikel „Wie Kuba die Insel der Energiesparer wurde“ zu schreiben und zu verbreiten?

    Die Autorin, passenderweise Entenmann geheißen, bastelt eifrig an der Ente von der „nachhaltigen“ Öko-Idylle Kuba. Dabei offenbart sie eine Weltsicht, wie einst das notorische Kommunistenpaar aus Amerika, das 1937 durch die Hungergebiete der Ukraine fuhr, aus den Zugfenstern heraus die sterbenden Bauern sah und anschließend bescheinigte, die von Stalin inszenierte Hungersnot sei lediglich eine Erfindung der Feinde der Sowjetunion.
    Was Frau Entenmann zu veröffentlichen wagt, sieht aus wie eine bitterböse Satire auf den Klimaschutzwahn, ist aber ernst gemeint. Deshalb kann man den Text nicht als misslungenen Witz abtun, sondern muss sich ernsthaft damit auseinandersetzen. ….

  144. #111:

    Charlotte Thomson Iserbyt
    “Skull and Bones ist ein Orden an der Universität Yale, er rekrutiert jedes Jahr 15 neue Mitglieder aus den ersten Semestern. Bonesmen an der WallStreet finanzierten Hitler und Stalin. Man erschuf den Kommunismus. Sie schufen 3 verschiedene Arten von Sozialismus: Den bolschewistischen Sozialismus in Russland, den Faulenzer-Sozialismus in den Vereinigten Staaten und den Nationalsozialismus unter Hitler.

    America -- Freedom To Fascism (Deutsch)
    Faulenzer Sozialismus ist aber auch nicht wirklich lustig.

  145. #139
    Bruttoglücksprodukt wieder einmal… beim Happy Planet Index liegt Kuba zwar hinter Paradiesen wie Vietnam, Kolumbien, Nicaragua und Bangladesh nur auf Platz 12, aber wir (Deutschland auf Platz 46) können auf alle Fälle vom Máximo Líder noch viel lernen (das Rezept fürs ewige Leben scheint er nebenbei auch gefunden zu haben)! Das wird aber noch ein harter Weg; im Moment können wir erst einmal Kyrgystan (38) oder, wir sind nun einmal ehrgeizig, der dominikanischen Republik (33) nacheifern.

  146. #143. / #145.

    Tim und Flumi,

    Was Frau Entenmann zu veröffentlichen wagt, sieht aus wie eine bitterböse Satire auf den Klimaschutzwahn, ist aber ernst gemeint. Deshalb kann man den Text nicht als misslungenen Witz abtun, sondern muss sich ernsthaft damit auseinandersetzen. ….

    ja, ja, Kuba. Mit dem Kuba Hemingways hat das Land heute leider, leider nichts mehr zu tun. Ich hatte beruflich des öfteren dort zu tun, ist aber schon ein paaaar Jährchen her. Die Menschen dort kennen nichts anderes als den Mangel, den Mangel an allem, was sich mit Einstellung der Hilfslieferungen ab 1990 (aus DDR und SU) noch weiter verschärft hat. Sie sind genügsam, aber ich denke, mit der von der „Ente“ beschriebenen Zwangsmaßnahmen zum angeblichen „Klimaschutz“, respektive zur „Weltenrettung“ ist auch dort die Toleranzgrenze überschritten worden. Wenn ich ohnehin in ärmlichen Verhältnissen lebe, ist mir erst einmal die Klimazukunft in 100 a so was von wurscht, da ist mir das Hemd doch wesentlich näher als die Hose, sprich: Essen, Trinken, sauberes Wasser und Strom in ausreichender Menge! Aber weit gefehlt, nichts von dem ist ausreichend und schon gar nicht in hoher Qualität vorhanden. Eben staatlich organisierte Mangelverwaltung. Aber genau das ist es, was unsere Öko-Ideologen sich für uns so vorstellen. Wer schon mal sehen will, wie unsere Zukunft tatsächlich aussehen könnte, sofern diese Öko-Idioten es tatsächlich schaffen, Deutschland zu deindustrialisieren, sollte unbedingt mal nach Kuba fahren. The Future ist now.

    karl.s

  147. @Tim #143

    Hihi, erstmal liebe Grüße an Vera……unsere nette heimliche Mitleserin, toller Text dat.

    Armut als Vorbild der Glücksbärchenfraktion, blöd nur wenn dieser Zustand in geistige Armut konvertiert, Enten können davon wahrscheinlich ein Lied singen……aber uffgepasst, nicht zur Jagdsaison in den Weiher latschen.

    Happy-Planet-Index……eigentlich müsste Deutschland da am letzten Platz stehen, denn wenn sich ein Deutscher tatsächlich mal wagt glücklich zu sein, schlägt unvermittelt und mit höchster Effizienz sein schlechtes Gewissen zu.
    Dat Glück ist nur von unseren Enkeln gepumpt, dat Glück ist schlecht fürs Klima, ein Deutscher hat gefälligst die nächsten 1001 Jahre nicht glücklich zu sein, nachdem wat er 33-45 der Welt angetan hat.

    Ein glücklicher Deutscher ist ein Fall für die Nervenheilanstalt, wann endlich wird dieses hemmungslose Lachen und Freuen verboten, wann endlich bezahlt die Krankenkasse die Gesichts-OP, nach der die Mundwinkel endlich glücklos nach unten hängen?
    Miesepeter an die Macht, verklagt eure Nachbarn, verklagt die Gören wegen akustischer Emission, verklagt den tattrigen Schmidt der immer noch ungestraft Rauchen darf, verklagt die miesen Fleischfresser, verklagt den Zoo als Tierknast……..vltt ist ein Deutscher nur dann glücklich, wenn er einen anderen Menschen mal wieder so richtig das Leben zur Hölle gemacht hat.

    PS. Deswegen flüchte ich im Urlaub auch in den Süden……..wo ick jeden Deutschen sofortigst aus dem Weg gehe, denn die paar Tage lasse ich mir mein Glücklichsein von nix und niemand nehmen, basta.

    Onkel Heinz……Jeder ist seines Glückes Schmied

  148. Ach übrigens………ist euch schon mal aufgefallen dat der Spiegel zu diesen Kuba-Armuts-Jubel-Artikel keinen Kommentarbereich geöffnet hatte?
    Wahrscheinlich war dem Redakteur bei diesen geistigen Dünnschiss bewusst, dat der Pöbel brutalst möglich die Gülle Eimerweise drüber verschüttet hätte………..

    Denn sie wussten, was sie taten…..

    H.E.

  149. @Onkel Heinz #147

    Happy-Planet-Index……eigentlich müsste Deutschland da am letzten Platz stehen, denn wenn sich ein Deutscher tatsächlich mal wagt glücklich zu sein, schlägt unvermittelt und mit höchster Effizienz sein schlechtes Gewissen zu.

    …..Die Klimawerkstatt der TU München und des Chiemgauer e. V. hat dazu extra ’nen Fragebogen für den „Happy Planet Index” entwickelt und hält natürlich auch gleich die passenden Ratschläge für den Konsum-Pöbel bereit:

    Nachhaltiger Glücksindex
    Wie wir Wohlbefinden und Wohlstand messen und nachhaltig optimieren?

    „Nachhaltiger Glücksindex ist gleich Lebenserwartung mal Zufriedenheit geteilt durch den Kohlendioxidausstoß

    Strategien zur qualitativen Optimierung

    Der Happy-Planet-Index kann sowohl individuell, in Gruppen als auch kollektiv optimiert werden. Das Warten auf „die Politik“ ist der falsche Weg, denn die Politik braucht eine breite Basis für mehrheitsfähige Entscheidungen.

    Die Fragestellungen lauten:

    1. Wie minimiere ich den persönlichen Fußabdruck, ohne an Zufriedenheit und Glück einzubüßen?
    2. An welchen Stellen erhöhe ich mein persönliches Glück, ohne den Fußabdruck zu vergrößern?

    Strategien, Maßnahmen

    5 F: Fleisch reduzieren, weniger Auto- Fahren ,
    kaum oder nie Fliegen , Leben wie im Fass ,
    mit Freude auf kleinem Fuße leben

    …..Leben wie im Fass, ja klaro….. wenn da genügend Whiskey drin is, wird dat sischer janz lustisch !!!

  150. Martin Allen: Churchills Friedensfalle.

    Wie erkenne ich eine VT?
    Martin Allen schrieb sein Buch nach Dokumenten aus dem Außenministerium. Im Wiki heißt es , die seien gefälscht.

    Die englische Heßakte ist noch bis 2017 gesperrt.

    Welchen Grund soll denn die Geheimhaltung der HeßAkte haben, außer dem, dass die Akten des Außenministeriums richtig sind?

  151. @Rassbach
    VT……ich kenn se alle, von hohler Erde samt Nazi-Ufos über Chemtrails bis hin zu den Protokollen der Dummen von Dingsda, vom Kampf der „Kaukasia“ gegen den weißen Drachen und all dem anderen Zeuchs was noch so durchs Internet fleucht.

    Aber……nachdem ich einen gewissen Grad an Wahn erreicht hatte……beschloss ich, damit Schluss zu machen.

    Ick will es einfach nicht mehr wissen.

    Denn wenn ick das weiß, kann ich daran nix ändern ausser mein Hirn zu martern, denn wenn ich was daran ändern könnte, wäre ich wahrscheinlich schon Tod, denn laut VT lassen ja die Gruppen nix leben, wat ihnen gefährlich werden könnte.
    Sorry mein Freund, ick kümmer mich lieber um Sachen, wo ick wirklich a bisserl was verändern könnte.

    MfG
    H.E.

  152. @Tim
    Ach nöööö, Du willst mich wohl foltern bis der Arzt kommt…..

    Aber mal ernsthaft, ick habe mal quergelesen und innerhalb sekundenbruchteilen dat gefunden, was wichtig ist.

    Dat Wohlbefinden wird wesentlich durch zwei Faktoren beeinflusst……..Familie und Gesundheit.
    Tja, und da wird gerade in Deutschland kräftig dran gearbeitet, diese Keimzelle der Gesellschaft nachhaltig zu zerstören.
    Die ganze Gender-Mainstream-Blase samt Aufhetzung der Geschlecher, Kinder als finanzielle Belastung, Alte als nervige Belastung…….selbst die antiautoritäre Erziehung zeigt heute wat se Wert war, ein Dreck.

    Erst wenn man mal mit offenen Augen in „Südland“ dat Familienleben beobachtet, merkt man was Deutschland für ein egoistischs Spiesserland geworden ist, wo man Kindergärten bis vor kurzem verklagen konnte mit Hilfe von „Emissionsschutzgesetzen“ (TA-Lärm), weil griesgrämige Mitmenschen dat Kinderlachen uff´n Sack ging.

    In Deutschland ist nämlich eins gestorben…..die Toleranz gegenüber unseren Mitmenschen und deren Macken.
    Dat haben wir ersetzt durch Gesetze, jeder klagt gegen jeden, ganze Horden von Rechtsverdrehern verdienen sich dumm und dämlich, nur die Mitmenschlichkeit bleibt auf der Strecke.
    Der deutsche Leistungserbringer ergibt sich in Oberflächlichkeiten, tiefe Gefühle der Zuneigung oder Freundschaft werden als Schwäche gewertet, der Mensch als funktionierende Maschiene und nicht mehr als fühlendes Lebewesen definiert.
    Kleiner Tip zu meiner These……..einfach mal 3 Tage privaten Verblödungsstrahler gucken, dann weißte wat die Stunde geschlagen hat in Deutschland.

    Onkel Heinz…..ein Stück weit traurig

  153. Heinz,
    stimmt, grauenhaft, was da alles rumgeistert, da gibt es sogar Idioten, die glauben nicht an die menschgemachte Erderwärmung und an die Rettung der Menschheit durch Vogelschredder und Krähenspiegel. 😉

    Ich halte mich an Geschichte, die ist auch grauenhaft verdreht und es interessiert mich 😉

  154. @Rassbach

    Versteh mich mal nicht falsch, diese Phase in der Du Dich gerade befindest, hab ick schon hinter mir.

    Wenn Du Dich mit dem Kram beschäftigst, stößt Du am Ende auch auf die technischen Hilfsmittel die sich regierende bedienen werden um Massenaufstände niederzuschlagen, sei es mittels Mikrowellen, Lichtblitzen oder Akustik, Drohnen sind in diesen Zusammenhang auch nützliche Dingelchen um die Aufrührer aus den Verkehr zu ziehen.

    Sorry, was nützt mir das Wissen, wenn ich dann am Ende erkennen muss, dat ick am kürzeren Hebel sitze.
    Sorry, nachdem ich letztendlich erkennen musste das die sogenannte Energiewende zu einen Selbstläufer geworden ist, der erst durch den Zusammenbruch überdacht werden wird, hat sich in mir eine fatale Stimmung der Hilflosigkeit eingestellt, die da sagt………macht doch, ihr werdet schon sehen was ihr davon habt…….

    Mein Hirn arbeitet technisch auf „Problemlösungsmodus“…….dummerweise findet es trotz größter Anstrengung keine Lösung unseres gesellschaftlichen Problems.
    Aus Effizensgründen habe ich diesbezüglich auf Stromsparmodus umgeschaltet……..ick tu meine Seele nicht mehr mit Zeuch belasten, die ick eh nicht ändern kann, so bleibt mehr Zeit für „persönliches Glück“.

    Nix für ungut, ick bin jedenfalls den Wahn gerade noch von der Schippe gehüpft…..mal sehen wann Du soweit bist.

    Liebe Grüße……vom Geläuterten

  155. Heinz,

    Back to the Roots….wer hat uns diesen Mist eingebrockt?

    Wenn du das beantwortet haben willst, mußt du schon gehörig Müll trennen.

    Diesen Kram, den du nennst habe ich maximal überflogen und verworfen, da hast du aber noch die jüdische Weltverschwörung vergessen, samt esoterischer Errettung.

    Frau Iserbyt aus #111 ist aber kein Fake und mich wundert, dass es kein Interesse hervorruft. Dort kommt der Mist her .

  156. @Tim Hardenberg #149
    Na toll, nachhaltig muß der Glücksindex auch noch sein. Die Strategien und Maßnahmen sind aber noch bedenklicher als es oben in #149 aussieht:

    Vom individuellen zum kollektiven Handeln

    5 F: [s.o.]

    Gemeinschaften bilden

    Da haben wir es wieder: Kollektivierung als Lösung aller Probleme. Das Leben des Einzelnen und seine Vorstellungen davon, was er daraus machen will, zählen nichts, nur das Leben des Kollektivs ist von Bedeutung.
    Welches Kollektiv (Klasse, Volk, Spezies o.ä.) das ist, hängt ein bißchen vom Narrativ ab, aber das Prinzip ist immer das gleiche: Individualismus ist böse, der bourgeoise Eigenbrötler, der nicht beim großen Transformationswerk mittun will und auf sein Eigentum aufpaßt (“hortet“) statt dem Kollektiv zu vertrauen, ist umzuerziehen oder zu eliminieren.

    Der zweite Schritt ist die Entkommerzialisierung und die Rückbesinnung auf lokale Selbstversorgungsstrukturen. Angefangen beim eigenen Garten, der z. B. in Permakulturweise bewirtschaftet wird, über die Mitarbeit bei Gemeinschaftsprojekten, Nachbarschaftshilfe und ähnliches.

    Wehe dem, der da keine rechte soziale Gesinnung an den Tag legt! Das gibt CO2-Strafpunkte!
    Glücklicherweise ist aber aller Anfang leicht:

    Das Schöne am Happy Planet Index ist, dass man mit wenig schmerzhaften Dingen anfangen kann. Es beginnt mit Mülltrennung und dem Einsatz energieeffizienter Geräte.

    … und geht dann folgerichtig nach und nach auf die schmerzhaften Dinge über?
    Am Vorbild Bhutan sieht man, wie das Glück fachgerecht optimiert wird:

    Die Mitarbeiter gehen meist zu Fuß zu zufällig ausgewählten Haushalten im Land, um die ganze Familie mehrere Stunden zu befragen. Jedes Jahr werden mehrere Tausend Fragebögen ausgewertet und zum einen die Zufriedenheit, der Gesundheitszustand, die Bildung und ähnliches umfassend gemessen und Wünsche und Verbesserungsvorschläge aufgezeichnet und zusammengefasst. Diese Erhebungen dienen der Ausarbeitung von Fünf-Jahres-Plänen der Regierung.

    Kommt doch irgendwie bekannt vor…

  157. @Flumi

    Da haben wir es wieder: Kollektivierung als Lösung aller Probleme. Das Leben des Einzelnen und seine Vorstellungen davon, was er daraus machen will, zählen nichts, nur das Leben des Kollektivs ist von Bedeutung.

    …..und im „Ökodorf” Sieben Linden wird gezeigt, wie das geht. Nette, kleine beschauliche Hobbit-Welt übersatter grüner Bessermenschen. Und überall klebt natürlich das Etikett „Bio” drauf. Triefend vor „Nachhaltigkeit”…… aber Hauptsache, der Glücksindex stimmt!

    …..so wie beim Waldmensch Wolfgang Hamacher (3:35):

    Der Natur hat er manche Weisheit abgelauscht. Wenn es um Reinlichkeit geht, folgt er dem Esel. Der rollt sich in der Erde, wenn das Haar fettet – und so halten sich Staub und Fett die Waage…. und so ist es gut!

    …..also: folgen wir einfach dem Esel…. und alles wird knut!

    (Spätestens dann stellt sich jedoch die nächste schwierige Frage: Welchem Esel?)

  158. @Flumi #145

    Bruttoglücksprodukt wieder einmal… beim Happy Planet Index liegt Kuba zwar hinter Paradiesen wie Vietnam, Kolumbien, Nicaragua und Bangladesh nur auf Platz 12, aber wir (Deutschland auf Platz 46) können auf alle Fälle vom Máximo Líder noch viel lernen…..

    …..nee, nee, nee…. hab’s doch gewusst: Castro-Land ist das Paradies auf Erden schlechthin, auch wennse nur auf Platz 12 kommen! Dafür hamse „Urban Farming“!


    Havanna: Die Urban-Farming Metropole
    (mit Video!)

    Die kubanische Hauptstadt Havanna zählt weltweit zu den führenden Städten in puncto Urban-Farming. In der Millionen-Metropole werden 50 Prozent aller Nahrungsmittel direkt vor Ort angebaut – auf organischer Basis. Zunächst aufgrund des US-Embargos. Seit der Lockerung jedoch mit steigender Anzahl. So gab es bereits Mitte der 1990er Jahre über 26.000 Gartenparzellen. Und so liegt es nahe, dass die zahlreichen Gärten am Boden und auf Hausdächern von einem eigenen Ministerium verwaltet und koordiniert werden……

    …..wobei mit dem letzten Satz (im Zitat) eigentlich auch wieder alles gesagt ist.

  159. @Tim
    Is ja wie Berlin kurz nach dem Krieg………..Selbstversorger um den Hunger zu besiegen.

    Meine seelige Mutti hat mir da so einige Geschichten erzählt……Schwarzmarkt und so, Kartoffelklau in der Provinz, Essenmarken, Steinekloppen bei 2 Bemmen am Tag, muss echt ne scheiß Zeit gewesen sein.
    Tja, unsere wohlstandsverwöhnten Beamtenkindergrünlinge werden sich umgucken wenn diese Mangelzeiten wieder kommen.
    Gott sei Dank hab ick noch als Kind gelernt wie man sich mit primitivsten Mitteln über Wasser hält…………wegen mir kann der Notstand ruhig kommen, ick bin vorbereitet.

    Wenn es dem Esel zu wohl ist, geht er aufs Eis tanzen.

    Dat ist die exakte Beschreibung unserer wohlstandsverweigernden Öko-Jugend, die nie Hunger schieben musste.
    In diesen Sinne, jute Nacht Freunde.
    H.E.

  160. #158. / #159.

    moin Tim und Heinz,

    hier mal für den geneigten Betrachter ein paar visuelle Eindrücke über die propagierte Glückseligkeit in Kuba.

    karl.s

  161. Was ‚urban farming‘ in Havanna betrifft, eine kleine Anekdote:

    In vielen Wohnungen werden illegal Schweine gehalten, gewöhnlich in der Badewanne. Damit die sich nicht durch ihr Quieken verraten, trennt man ihnen die Stimmbänder durch. Das hat sich für die Ärzte in Havanna zu einer recht lukrativen ’schwarzen‘ Einnahmequelle entwickelt.
    Ist das nicht idyllisch?

  162. @Karlchen

    Sach mal, dat sieht ja stellenweise aus wie Berlin nach Kriegsende…….

    Ach übrigens, wat uns dann bei folgender Ökodiktatur auch passieren könnte…

    Bis 1959 hatte Kuba ein Dutzend Gefängnisse………heute sind es über 300.

    @Tritium

    …………Das fängt im übrigen auch nicht erst an, wenn das Hotel in Betrieb ist. Zuerst muss es ja mal gebaut werden. Das ist eine Quelle der reinen Freude für Heerscharen von Kubanern, denn im Durchschnitt werden für den Bau eines kubanischen Hotels etwa doppelt so viel Materialien verwendet, wie eigentlich nötig wären. Die andere Hälfte verschwindet auf dem Schwarzmarkt, und die Fälle sind Legion, wo Dutzende von renovierten oder neu erstellten Privathäusern ausschliesslich mit Baumaterial errichtet wurden, das eigentlich für ein neues Hotel bestimmt war….

    Dat erinnert mich stark an alte DDR Zeiten, wenn man da nämlich mal in die Hände geklatscht hätte mit den Ruf „VEB raus“ wären wohl fast alle Datschen in sich zusammengefallen.
    NOT macht erfinderisch und ick als Techniker hab da schon mal ein riesen Vorteil, zumal ick ja den Mangel noch kenne.
    Dumm nur für verwöhnte Öko-Altbau-Soziopädagogen, denn allein vom Labern wird man nich satt.
    MfG
    H.E.

  163. #161. Tritium

    Ist das nicht idyllisch?

    und man beachte die hohen hygienischen Standards 😉

    karl.s

  164. #162. Heinz Eng

    Dat erinnert mich stark an alte DDR Zeiten, wenn man da nämlich mal in die Hände geklatscht hätte mit den Ruf “VEB raus” wären wohl fast alle Datschen in sich zusammengefallen.

    jo Heinz, wat willst machen. Mangelwirtschaften haben das so an sich, egal an welchem Punkt der Erde man wohnt. Nur auf Dauer ist das System nicht aufrecht zu erhalten. Irgendwann entlädt sich der dadurch erzeugte Frust auch. Bei einem eher bei anderen später.

    karl.s

  165. @Karlchen

    Tritiums Link ist echt geil.
    Kuba erinnert mich mehr und mehr an die alte DDR, denn auch dort gibbet eine Zweiklassengesellschaft, die Leute mit und die Leute ohne Dollar.
    Was dem gemeinen Ossi seine Wetsverwandschaft war, sind den Kubaner die Exilkubaner.
    Diese spülen Kuba Jahr für Jahr 1 Mrd. Dollar ins Land, die dann in speziellen Läden (in der DDR hießen die „Intershop“) vom Staat abgeschöpft werden, denn es gibt keinerlei Einfuhrbegrenzungen für den Dollar.

    Fidel Castro hat da eine sozusagen erneuerbare Geldquelle gefunden, denn Jahr für Jahr werden diese Beträge nach Kuba überwiesen.

    http://www.artoffer.com/Kuba-Land-und-Leute-Wirtschaft/?content=4

    Von Kuba lernen, heißt Überleben lernen…..Fidel kann nur froh sein, dat die dort nicht so´ne strengen Winter haben wie wir, ansonsten wäre der gammelige Rest seine Wirtschaft schon längst zusammengebrochen.
    MfG

  166. @Tritium & Karlchen #160/161

    …..real existierender Surrealismus.

    Angesichts der übersprudelnden Lobeshymnen des Qualitätsmediums SPIEGEL (offenbar in völliger Umnachtung geschrieben) über das Ökosozialistische Paradies in der Karibik kommt mir da nur noch die Galle hoch.

    Wie Kuba zur Insel der Energiesparer wurde

    Inzwischen hellt sich die Situation in Stadt und Land auf. Aus der Not der vergangenen Jahre, so befahl Regierungschef Fidel Castro schon vor sechs Jahren, solle eine Tugend werden, die unter dem Namen „Revolución Energética“ firmiert und neben Solarenergie alle denkbaren ökologischen Alternativen einsetzt. Castro verkündete damals in einer Fernsehansprache: „Wir warten nicht, bis Treibstoff vom Himmel fällt, denn wir haben etwas Wichtigeres entdeckt: Energie sparen….

    Wie es bereits vor 10 Jahren in einem Pamphlet der Uni Rostock über den großen Humanisten Che Guevara mit glühender Begeisterung beschworen wurde, ist der Sozialismus…..

    Ernesto Che Guevara und die Veränderung der Gesellschaft – der neue Mensch (S. 12)

    Der Sozialismus ist nicht die rechnerische Summe der Konsumgüter einer bestehenden Gesellschaft, sondern das Ergebnis des durch ideologische Erziehung erreichten, bewussten Handelns der Individuen im Rahmen der Gesellschaft. Mit fortschreitender Planung wird die Wirtschaft im Idealfall in allen ihren Bereichen zunehmend automatisiert, die Produktivität des Arbeiters optimiert und Arbeit zur gesellschaftlichen Verpflichtung. Der neue Mensch arbeitet nicht um des Gewinns willen, sondern für die Gesellschaft und für die Revolution. Die Stärke des neuen Systems ist die Befreiung des Menschen vom ökonomischen Zwang.

    ….. und so sieht der Besucher das ökosozialistische Paradies:

    ….. Mittlerweile befinden wir uns in Havanna… langsam aber sicher geht es dem Ende unserer Ferien entgegen. Ehrlich gesagt bin ich nicht unglücklich darüber, da die Hauptstadt extrem anstrengend ist. Wir haben volle zwei Tage gebraucht bis wir einigermassen damit klar gekommen sind. Hier ist es heiss, es stinkt, die Jineteros und auch die Bettler sind unerträglich aufdringlich und die Infrastruktur ist dermassen baufällig, dass man nie weiss wenn einem irgendetwas auf den Kopf fällt……

    Für mich war diese Reise einmal mehr auch ein Kennenlernen meiner persönlichen Grenzen. Ich stehe dem Sozialismus völlig verständnislos gegenüber, da ich keinen einzigen Vorteil eines solchen Systems erkennen kann. Die ganze Wirtschaft befindet sich unter staatlicher Kontrolle. Aufgrund des fehlenden Wettbewerbs hat man weder Auswahl noch Qualität. Damit die Kubaner ihre Grundbedürfnisse abdecken können erhalten sie monatlich ein Markenheft, mit dem die Güter bezogen werden können.

    Wir haben ein Volk kennen gelernt, das entweder träge in den Tag hineinlebt und sich mit den gegebenen Umständen zufrieden gibt oder tagtäglich auf ein neues den Kampf für ein paar zusätzliche Devisen aufnimmt, damit es sich auch mal mehr als das absolute Minimum leisten kann……

    Quelle: guckst du hier

  167. @Tim Hardenberg #166
    Nach leichter Überarbeitung ist der gute alte Che auch für uns wieder topaktuell:

    Die große Transformation ist nicht die rechnerische Summe des Umweltverbrauchs einer bestehenden Gesellschaft, sondern das Ergebnis des durch ideologische Erziehung erreichten, bewussten Handelns der Individuen im Rahmen der Gesellschaft. Mit fortschreitender Planung wird die Wirtschaft im Idealfall in allen ihren Bereichen zunehmend dekarbonisiert, der ökologische Fußabdruck des Arbeiters optimiert und Nachhaltigkeit zur gesellschaftlichen Verpflichtung. Der neue Mensch arbeitet nicht um des Gewinns willen, sondern für die Gesellschaft und für die Umwelt. Die Stärke des neuen Systems ist die Befreiung des Menschen vom ökonomischen Zwang.

  168. Tja, Freunde, den Ökosozialismus in seinem Lauf halten eben weder Ochs noch Esel auf.

    Darüber jubelt natürlich auch die taz:

    Solar auf Zielgerade

    ENERGIEWENDE Alle Verhinderungsversuche sind gescheitert: Die Branche ist dynamisch, und die Technik steht an der Grenze der Wirtschaftlichkeit

    Die völlig falsche Rechnung

    Man kann es nicht mehr anders sagen: Die Gegner des Solarzeitalters sind grandios gescheitert….

    Jawohl, die Botschaft ist so schlicht, und doch wird sie oft verkannt: Photovoltaik operiert heute hart der Grenze der Wirtschaftlichkeit. Und je mehr die Politik versucht diese Technik zu bremsen, umso schneller und furioser wird sie am Ende die Schwelle der Rentabilität überschreiten. Geht die Politik zu rabiat vor, wird zwar am Ende die deutsche Solarbranche auf der Strecke bleiben, doch der Siegeszug des Solarstroms an sich ist in Deutschland nicht mehr zu stoppen.

    …..da kann man sicher noch ’ne ganze Menge von Fidel Castros bewährter Politik lernen!

  169. @Flumi #167

    …..hi hi….. ja is kompatibel!

    Pass aber auf, dass du mit deinem Ideenreichtum nicht am Ende noch in den Nachhaltigkeitsrat oder in ’nen Ethikrat berufen wirst 😉

  170. So Freunde wider des Wahns……ick hab hier mal ne kleine Sommerloch-Satiere.

    Zukunft Biomasse. Vorsicht Satire!

    Berlin. Nach dem Sommerlochfüller des Grünen-Hinterbänklers Wiedumir Öcidier, der für homoide Biomassekrematorien plädiert hat, herrscht im politischen Berlin helle Aufregung. Seine Parteikollegen und Kolleginnen sind voll des Lobes: „…ein konsequente Entwicklung des Nachhaltigkeitsgedankens“(Clausia Rot-Grün) „…endlich verabschieden wir uns von finsteren mittelalterlichen Bräuchen. Ein Aufbruch in ein modernes Zeitalter!“ (Renitente Kühninknast) Unterdessen herrscht bei den Regierungsparteien blanke Aufregung. Dark Angela meinte: „Für diese Vorschläge ist es noch zu früh.“ Ihr Partei Vize Folger Nachkauer wurde da schon deutlicher: „Wir können nicht immer alles und schon gar nicht so schnell auf dem Rücken der Energiewende durchsetzen ohne diese zu gefährden“.

    Wiedumir Öcidier hatte vorgeschlagen Leichname zukünftig nicht mehr über traditionelle Erd- und Feuerbestattungen sondern in extra dafür gebauten Biogasanlagen in erneuerbare Energie umzuwandeln………………….

    Na dann, viel Spass.
    H.E.

  171. #168. Tim Hardenberg

    aus deinem Link:

    BERNWARD JANZING

    Der Kampf um die Einspeisevergütung ist out. Die Menschen reden jetzt von Energieautarkie

    na supi, wie wäre es denn mit der sofortigen Streichung der Einspeisevergütung nebst Abklemmen vom öffentlichen Netz. Dann kann die Branche doch mal beweisen, was so tatsächlich in ihr steckt! Aber ich habe so die Befürchtung, dass da jemand seinen Mund ziemlich vollgenommen hat.

    karl.s

  172. #170. Heinz Eng

    Wiedumir Öcidier hatte vorgeschlagen Leichname zukünftig nicht mehr über traditionelle Erd- und Feuerbestattungen sondern in extra dafür gebauten Biogasanlagen in erneuerbare Energie umzuwandeln………………….

    das gibt Ärger mit der Organlobby, komplett ausgeweidet ist da nicht mehr so viel Biomasse über. (Das ist auch Satire 🙂 )

    karl.s

  173. #172

    komplett ausgeweidet ist da nicht mehr so viel Biomasse über

    Keine Satire: da ergibt sich eher ein Problemstoffentsorgungs- und -endlagerungsproblem. Einerseits Quecksilber, andererseits akkumulierte (z.B. in Knochen eingelagerte) Schadstoffe, auch Antibiotika und dergleichen.

    Das wird kompliziert, all die Umweltbestimmungen und Grenzwerte einzuhalten.
    ___________________

    @Tim Hardenberg #169
    Bei der wachsenden Ironieresistenz kann das in der Tat gefährlich werden… ;^)

  174. @Onkel Heinz #170

    …..aber Vorsicht, auch das birgt erhebliche Risiken für die Umwelt!

    Sauber sterben

    Immer mehr Menschen, so Frau Schaefer, würden sich Gedanken um ihren postmortalen ökologischen Fußabdruck machen. „Schließlich,“ so die Abgeordnete, „wird man am Ende in der Umwelt begraben.“ Und dies sei eine erhebliche Belastung, denn „bei der Verwesung können Medikamentenrückstände und Schwermetalle ins Grundwasser gelangen.“

  175. # 168

    Moin Tim, ich hab mir diesen Text doch tatsächlich angetan … meine Fresse, ob der selbst glaubt was der schreibt?
    Wieder einer dieser ASMD-Mathematiker (Addition Subtraktion …)

    ist es an der Zeit anzuerkennen, dass die Photovoltaik sich nicht mehr kleinkriegen lässt

    jo da hat er Recht stimmt prima Geldanlage für Grundbesitzer

    hart der Grenze der Wirtschaftlichkeit…..Gerne genommen: der Strompreis im Großhandel als Referenz. Der nämlich liegt bei nur rund 5 Cent je Kilowattstunde; daran bemessen ist Solarstrom auch heute mit Preisen von rund 16 Cent aus Neuanlagen tatsächlich noch teurer. Doch der Vergleich ist ein Phantom, völlig irrelevant.
    Der Hausbesitzer nämlich rechnet völlig anders: Nutzt er Strom vom Dach, spart er rund 24 Cent für jede nicht aus dem Netz bezogene Kilowattstunde

    Ne Ne Ne mal bei der Wahrheit bleiben, er nutzt keine Energie vom Dach er nutzt die aus dem Netz seine wird eingespeißt und prima vergütet, nämlich von der Allgemeinheit, weswegen wir auch einen stetig wachsenden Anstieg haben. Autarki gibt es in DE nicht.

    Nun kann ein Privathaushalt zwar nie den gesamten Strom vom Dach nutzen (außer mit Speichern, aber die kosten wieder Geld). Doch auch der überschüssige Strom ist noch mehr wert als die 5 Cent an der Börse.

    Ja Kollege merkst´e was….ne scheinbar nicht! Der Strom ist mehr „Wert“ als an der Börse…. könnte er ja nicht sein , wenn er nicht irgendwie quer finanziert wird

    Alles Weitere ist pure Arithmetik. Verbraucht ein Haushalt ein Drittel seines Solarstroms anstelle von Netzstrom und verheizt die verbleibenden zwei Drittel anstelle von Öl, ergibt sich ein gemittelter Gegenwert des Solarstroms von etwa 14 Cent je Kilowattstunde. Gelingt es gar mit der Hälfte des Solarstroms Netzstrom zu ersetzen, bringt jede Kilowattstunde vom Dach 16 bis 17 Cent ein. Damit ist die Photovoltaik auch ohne Subvention und Einspeisevergütung eine wirtschaftliche Alternative. Und jede weitere Steigerung der Öl- und Gaspreise macht sie noch attraktiver.

    Ach Arithmetik ich nenne es bei ihm doch lieber wie oben ASMD-Mathematiker. Ja bitte keine Subventionen mehr tolle Idee!

    Damit ist die Frage, über die Politik heute noch entscheiden kann, längst nicht mehr die, ob der Photovoltaikausbau rasant weitergeht -- dieses Thema ist durch

    Jo, dass liegt allerdings daran das man so tolle Einspeisevergütungen bekommt und der Häuslebauer es als Anlage begreift und zwar eine von der Allgemeinheit subventionierte.

    …… Solarforschung und Solarhandwerk längst einen sich selbst tragenden Solarmarkt im Blick haben. Wer mit Solarinstallateuren und Solarforschern spricht, spürt diese Dynamik. Man trifft auf Menschen, die nicht mehr länger um Einspeisevergütungen kämpfen wollen. Auf Menschen, die an Konzepten arbeiten, um den Eigenverbrauch möglichst hoch zu bringen. Auf Menschen, die plötzlich auch das Wort Energieautarkie im Munde führen.

    Was fällt mir dazu ein ??… Mhhhh ich glaube Tschaka Tschaka Tschaka trifft es am besten. Ach und immer noch ..hier nix Autarkie möglich.

    blicken natürlich alle auf das Thema Stromspeicher, hoffend, dass die technische Entwicklung der Speicher voranschreitet und die Preise weiter sinken. Alle Solarfirmen arbeiten derzeit an solchen Systemen, weil damit der eleganteste Absprung in die Wirtschaftlichkeit möglich wäre.

    Ja ja träum träum, an der Energiespeicherung arbeiten seit etlichen Jahrzehnten schon ganz andere Leute, Prognosen auf Speicher mit genügender Energiedichte liegen allerdings >50 Jahre. Na da wird wohl wahrscheinlich längst eine andere Gewinnungsart vorliegen.

    Auch hier ist die Rechnung banal: Heute ist Strom vom Dach etwa 8 Cent billiger als Strom aus der Steckdose. Speicher sind also wirtschaftlich, wenn sie inklusive Batterieverschleiß die Kilowattstunde für 8 Cent zwischenspeichern können. Schon bald wird die Differenz bei 15 Cent liegen, denn Solarstrom wird immer billiger, Netzstrom aber teurer. Damit ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich auch Stromspeicher im Keller lohnen.

    Ja solange das EEG so existiert, wird der Stromteurer werden wegen dieser Solarpaddel und Windmühlen. Also Autarki und keine Netzeinspeisung mehr …….ups dann wird es sein wie in jedem anderen Land dieser Erde, es würden keine PV Anlagen existieren außer in Nischen.

    Und dann wird es spannend. Man wird erleben, wie sich erste Häuser von der allgemeinen Stromversorgung weitgehend abklemmen -- und die Photovoltaik gewissermaßen wieder dort ankommt, wo sie einst begann. In den achtziger Jahren bauten Solarpioniere sogenannte Inselanlagen mit Batterie, weil die Stromversorger sich weigerten, den Strom abzunehmen. In Zukunft werden Bürger ihren Solarstrom speichern, weil sie ihn zu lausigen Einspeisekonditionen nicht mehr hergeben wollen.

    Ja bitte keine Einspeisevergütung mehr, dadurch auch keine zusätzlichen Hochspannungsleitungen etc. pp. und zwar ab jetzt!

    Und das Ganze wird wirtschaftlich sein, egal welchen Korridor die Konservativen sich dann wieder ausdenken.

    Ach daher weht der Wind kleiner Ideologe, wäre mir durch den Text ja gar nicht aufgefallen.

    Ein Mensch der lieber Kinderbuchautor hätte werden sollen….ach nee dann werden ja schon die Kinder indoktriniert, obwohl werden sie jetzt auch schon.
    Ist auch immer schön zu sehen, wie solche Leute in einer immer globalisierten … -- ja ich nenne es mal Welt, weil es wesentlich mehr als nur Wirtschaft ist, ein
    dermaßen regionales Denken an den Tag legen.

  176. @Karlchen

    Aus Prinzip sollte der Organhandel aus nachhaltigen Gründen verboten werden, denn Organspenden verlängert nur unnötig das von Gott gegebene Mindesthaltbarkeitsdatum und somit auch den CO2-Fussabdruck des Geretteten.

    Denn merke, wenn der Mensch die Filzlaus des Planeten ist, sollten lebensverlängernde Massnahmen vermieden werden, Du gibst ja den Flöhen auf Deinen Hund auch kein zusätzliches Kraftfutter, oder?

    Achtung, Ironie mit leicht zynischen Einschlag

    Ups…ich muss wech

  177. Ach noch eine Anmerkung:

    Was machen denn dann die Personen ohne Eigenheim, die ja die große Masse darstellen?
    Ach ich vergaß Entschuldigung, die finanzieren natürlich die Eigenheimbesitzer mit PV-Anlage.
    Mein Fehler.

  178. @Flumi

    Bei der wachsenden Ironieresistenz kann das in der Tat gefährlich werden… ;^)

    …..dat war schon inne selige DDR 1.0 so, da konnteste schon für unkorrekte Schreibweise, z.B. für „Sozialistische Einheizpartei Deutschlands” Stress kriegen mit der Partei, die immer Recht hatte….

  179. Im Sozialismus gehen Theorie und Praxis Hand in Hand!

    Theorie:

    Die Partei, die Partei, die hat immer Recht! […]
    Sie hat uns alles gegeben,
    Ziegel zum Bau und den großen Plan.
    Sie sprach: Meistert das Leben,
    Vorwärts Genossen packt an.

    Praxis:

    im Durchschnitt werden für den Bau eines kubanischen Hotels etwa doppelt so viel Materialien verwendet, wie eigentlich nötig wären. Die andere Hälfte verschwindet auf dem Schwarzmarkt, und die Fälle sind Legion, wo Dutzende von renovierten oder neu erstellten Privathäusern ausschliesslich mit Baumaterial errichtet wurden, das eigentlich für ein neues Hotel bestimmt war

  180. @Andreas

    Und dann wird es spannend. Man wird erleben, wie sich erste Häuser von der allgemeinen Stromversorgung weitgehend abklemmen

    weitgehend?…….wenn Kabel ab, dann is der Anschluss tot, nich nur irgendwie oder gelegentlich oder temporal.

    Der Hausbesitzer nämlich rechnet völlig anders: Nutzt er Strom vom Dach, spart er rund 24 Cent für jede nicht aus dem Netz bezogene Kilowattstunde

    Joo, so nebenbei geht der Kommune/Stadt die Konzessionsabgaben flöten, so nebenbei verdient der Verteilnetzbetreiber immer weniger an der Durchhleitungsgebühr un d Papa Staat geht die Öko und Märchensteuer flöten und ja, auch die EEG-Umlagen müssen dann auf noch weniger Schultern verteilt werden.

    Die Kommunen und der Staat holen sich die Steuerausfälle eben auf andere Art und Weise wieder, nur der Solardachlose Penner aus dem Mehrfamilienhaus guckt blöd aus der Wäsche, wie immer eigentlich.

    PS. Der Schreiberling aus der TAZ macht hier nur a bisserl Werbung für die sterbende Solarlobby, also sollte man den Schmarren nich so ernst nehmen. Es gab mal damals ein Typen, der sprach noch vom Endsieg obwohl die Russen schon vor seinen Bunker standen, Durchhalteparolen liegen den Deutschen im Blut………kann man nix gegen machen.
    H.E.

  181. @Andreas Baumann

    Was machen denn dann die Personen ohne Eigenheim, die ja die große Masse darstellen?

    ….keine Panik, selbstverständlich ist an alles gedacht:

    Die durch Zwangs-EEG-Strompreiserhöhungen zusätzlich eingenommene Mehrwertsteuer ist bestens dazu geeignet, die zukünftig wachsende Zahl von Hartz4-Empfängern (ohne eigenes Dach) weiterhin alimentieren zu können.

  182. @Onkel Heinz

    Durchhalteparolen liegen den Deutschen im Blut………kann man nix gegen machen.

    …..außerdem hatten wir ja gerade das Beispiel (Cuba), wie man selbst im Angesicht einer Trümmerlandschaft das verordnete Ökoparadies bejubeln kann. Man muss sich nur an die Regeln „effizienter Kommunikation” halten:

    Wiederhole, wiederhole, wiederhole!

    Andere machen es seit Jahrzehnten vor. Egal wie dünn Deine Aussage sein mag, egal wie schwach Dein Argument sein sollte, egal wie gezielt fehlinterpretierend Deine Begriffsverwendung ist … wiederhole, wiederhole, wiederhole!

    Verinnerliche das! Wer die stärkste sprachliche Durchdringung der Gesellschaft erreicht und die grösste Hartnäckigkeit zeigt, wird gewinnen. Sprachlich zählt Masse, nicht Klasse.

    Beispiele dafür, dass Politaktivisten dank dieser einfachen aber effektiven Strategie mit den plattesten Aussagen und oft nahezu ohne (angreifbare) Fakten erfolgreich waren, gibt es genügend…..

  183. #181. Tim Hardenberg

    Die durch Zwangs-EEG-Strompreiserhöhungen zusätzlich eingenommene Mehrwertsteuer ist bestens dazu geeignet, die zukünftig wachsende Zahl von Hartz4-Empfängern (ohne eigenes Dach) weiterhin alimentieren zu können.

    Das nennt man dann Quersubventionierung 😉

    karl.s

  184. @karlchen

    ….oder „Mischfinanzierung”

  185. Apropos „Mischfinanzierung”:

    Jürgen Trittin über Umverteilung: Der Staat und die Vermögenden

    …..Wenn der gescheiterte Einbrecher von seinem Opfer verlangt, es müsse ihm bei dem Diebstahl und anschließend auch bei der Flucht helfen, wenn der Tyrann, nachdem er den Bogen überspannt hat, von seinen Knechten verlangt, sie müssten ihm helfen, seine Tyrannei durch noch mehr Arbeit in Knechtschaft weiterzuführen, so wirkt das in der Tat grotesk.

    Doch die Herren Funktionäre und grünen, gelben, schwarzen und roten Genossen sind noch an den Hebeln der Macht und deshalb ist nach der Überschrift nun der letzte Satz des in dem Falle grünen Genossen Trittin so bedenklich: „Mehr Teilhabe gibt es nur mit mehr Staat…“.

    Konsequent zu Ende gedacht heißt das: Die totale Teilhabe gibt es mit dem totalen Staat.

    Na, wenn das keine Aussichten sind!

  186. #186. Tim Hardenberg

    „Mehr Teilhabe gibt es nur mit mehr Staat…“.

    Konsequent zu Ende gedacht heißt das: Die totale Teilhabe gibt es mit dem totalen Staat.

    Trittihn leidet wahrscheinlich auch schon an Alzheimer. Das Projekt „totale Teilhabe“ ist doch 1989 grandios gescheitert. Vielleicht sollte ihm das noch mal einer sagen 🙂

    karl.s

  187. @Tim Hardenberg #157

    …..also: folgen wir einfach dem Esel…. und alles wird knut!
    (Spätestens dann stellt sich jedoch die nächste schwierige Frage: Welchem Esel?)

    Na ist doch klar: immer dem Esel, der aufs Glatteis geht, und nie dem Esel, der zusammen mit Ochs den …ismus in seinem Lauf aufhalten will.

    Aber mal im Ernst: man mag sich wundern, daß die großen Weltrettungspläne immer auf Kollektivismus hinauslaufen. Und auf den ersten Blick sehen die Analogien, die wir hier zwischen dem Ökologismus und den regimetragenden Ideologien der Vergangenheit ziehen, wie billige Vorwürfe aus, die nicht wirklich greifen, weil die Ökos doch nur unser aller Bestes wollen. Die Parallelen liegen aber deutlich auf der Hand, und das hat vielleicht folgenden einfachen Grund.

    Wenn sich so eine selbsternannte intellektuelle Waffe, sei es nun Lenin, olle Adolf, Mao oder der eine oder andere besser ungenannte Zeitgenosse, hinsetzt und darüber nachgrübelt, wie denn nun alle Probleme der Menschheit (oder des ihm genehmen Teils derselben) zu lösen seien, so findet er auf diese kollektive Frage natürlich nur eine kollektive Antwort. Er kann die Probleme der Menschenmasse nur begreifen und lösen, wenn er sie als homogene Masse ohne individuelle Abweichungen, Wünsche und Ideen auffaßt. Auch er kann letztlich nicht mehr als eine simple Rechnerei: hier soviel Lebensraum, da soviel Stück Mensch. Trotz der überragenden geistigen Leistung, die er sich zubilligt, kann er die Vielfalt der Meinungen und Fähigkeiten nicht erfassen und nicht berücksichtigen, weil er sie nicht planen und steuern kann. Auf den Gedanken, daß diese pluralistische Vielfalt der Individuen nicht nur ein schützenswerter Wert an sich, sondern auch die Quelle alles bisherigen Fortschritts und die einzige, eigentliche Zukunftschance der Menschheit sein könnte, kommt er nicht, weil dies das sofortige Ende seiner Pläne wäre und seinem Selbstbild als außergewöhnlich durchblickender Vordenker und Retter der Welt widerspräche. Auf die Idee, mit gutem Vorbild voranzugehen und seine Vorgaben an die Allgemeinheit selbst exemplarisch als erster auszuführen, kommt er deshalb nicht, weil er sich selbst (wie jeder andere auch) natürlich nicht als Teil eines Kollektivs, sondern als (in seinem Falle auch noch besonders begabtes) Individuum wahrnimmt.

    Also kommt mutatis mutandis immer das gleiche heraus: Mißachtung des Individuums zugunsten der Kollektivs, Planwirtschaft, Abgrenzung der Hirten gegen ihre Schafte, Stagnation des wirklichen Fortschritts, Aufbau einer rhetorischen Scheinwelt zur Verdeckung dieser Stagnation, Propaganda und Gedankenkontrolle zum Schutz dieser Scheinwelt vor unangenehmen Fragen, Verurteilung der Kritiker als Defaitisten. Und wieder schlägt es 1984.

  188. @Flumi #187

    Auf die Idee, mit gutem Vorbild voranzugehen und seine Vorgaben an die Allgemeinheit selbst exemplarisch als erster auszuführen, kommt er deshalb nicht, weil er sich selbst (wie jeder andere auch) natürlich nicht als Teil eines Kollektivs, sondern als (in seinem Falle auch noch besonders begabtes) Individuum wahrnimmt.

    ….zu glauben, die „Menschheit” funktioniere so wie eine MÄRKLIN-Modelleisenbahn, ist einer der immer wiederkehrenden Grundirrtümer von Weltenrettern.

    „Aktivisten”, „Revolutionäre”, „Vorreiter”, „Vorhut”…. oder welche anderen Wortungetüme man dafür wählen mag, es läuft immer wieder darauf hinaus, dass solche Leute sich selbst als „Elite” fühlen, der das unwissende Volk nachzufolgen habe. Dass sich daraus zwangsläufig nur ein totalitäres Herrschaftssystem wie in Orwells „1984” entwickeln kann, vermögen sie in ihrem Wahn, die Welt retten zu müssen, nicht zu begreifen, zumal sie ja der Überzeugung sind, sich selbst in edelster Weie für die Welt aufzuopfern.

    Ernesto Che Guevara und die Veränderung der Gesellschaft – der neue Mensch (S. 16)

    Die Partei übernimmt nach der Revolution die Rolle, welche der bewaffneten Avantgarde im Guerillakrieg zukam. D. h. sie mobilisiert die Volksmassen durch ihr Vorbild, sich der revolutionären Bewegung anzuschließen und somit diese in eine Bewegung des Volkes umzuwandeln. In diesem Modell stellt die Partei zunächst eine Minderheit dar, die aber auf Grund der ihr zukommenden Rolle als Elite anerkannt wird. Um zur angestrebten Massenpartei zu werden, muss sie durch ihr eigenes Vorbild erzieherisch auf die Massen wirken, damit die Massen in ihrer ideologischen Entwicklung den gleichen Stand erreichen, wie die „Vorhut“. Sie übt durch ihr Vorbild einen moralischen Druck auf die Gesellschaft aus. Ihre grundlegenden Eigenschaften sind u. a. Bereitschaft zur Aufopferung, Unterstützung von Genossen sowie die Fähigkeit, konkrete Taten für die Allgemeinheit und den Einzelnen leisten zu können. Guevara schreibt dazu: „Die Menschen müssen ihr Denken durch eigene Überzeugung verändern, und die beste Weise, sie zu einer Veränderung des Denkens zu bewegen, ist das Beispiel der wahren Revolutionäre.”

  189. achgut.com (Maxeiner & Miersch):

    Vorbild Kuba

    …… Wer es noch ein bisschen sparsamer mag, so möchten wir hinzufügen, der sollte nach Nordkorea reisen, wo energiesparend gehungert wird. Dass dort ebenfalls gütige Führer mit der nachhaltigen Ertüchtigung des Volkes beschäftigt sind, wissen wir von der 2002 verstorbenen Schriftstellerin, einstigen Nationalsozialistin und Kandidatin der Grünen für das Amt des Bundespräsidenten, Luise Rinser. Die beschrieb vor genau 25 Jahren (ebenfalls in der Zeitschrift „Natur“) den damaligen Diktator Kim II Sung, neben Stalin und Pol Pot wohl einer der grausamsten kommunistischen Diktatoren des 20. Jahrhunderts, als fürsorglichen Naturliebhaber und Umweltfreund. Und kam zu dem Schluss: „Ein halbes Jahrhundert Erziehung des koreanischen Volkes müsste ein international wirksames Beispiel werden.“

    Demokratie ist irgendwie unökologisch, lernen wir aus solchen Elaboraten deutscher Schriftsteller und Journalisten. Und der kritische Verstand ist ein Hindernis, das zum zwecke der Weltrettung beseitigt werden muss. Wirklich nachhaltig scheint uns in diesem Zusammenhang eigentlich nur die konsequente Verblödung, aus der heraus solche Phrasen immer wieder gedroschen werden.

  190. Muß beschämt feststellen, daß mich vor einem halben Jahrhundert auch diese Revolutionsromantik erfaßt hatte. Inzwischen sollte genug Zeit für Aufklärung vergangen sein, denke ich.

  191. @nLeser #190

    ….kein Grund, sich zu schämen, immerhin hast DU ja schließlich „Selber denken” gelernt…… was man von vielen leider nicht sagen kann. Dazu passend, ein Kommentar von Zettel:

    Zettels Meckerecke: Raus aus dem Kapitalismus! Die Aussteigernation zeigt ihr Gesicht. Ist Deutschland schon reif für den Sozialismus?

    »Acht von zehn Bundesbürgern wünschen sich angesichts der europaweiten Krise eine neue Wirtschaftsordnung. (…) Zwei von drei Befragten misstrauen … bei der Lösung der Probleme den Selbstheilungskräften der Märkte. Der Kapitalismus sorge weder für einen „sozialen Ausgleich in der Gesellschaft“ noch für den „Schutz der Umwelt“ oder einen „sorgfältigen Umgang mit den Ressourcen“.«

    Was will sie also, diese Mehrheit der Deutschen? Den Sozialismus wie gehabt, eine Wiedererrichtung der DDR? Oder doch lieber eine DDR 2.0 ohne MfS?

  192. Leider ist eine DDR systembedingt nur mit MfS zu haben.
    Denn ‚Sozialismus‘ heisst ja Lenkung von oben ohne Mitsprachrerechte der Subjekte -- wenn jeder nach seiner Facon selig würde, wäre ja der Markt wieder da.
    Deshalb müssen Abweichler aufgespürt und unschädlich gemacht werden.

    Warum hat denn z.B. die DDR ihre Untertanen in ein riesiges Arbeitslager eingesperrt? Weil jenseits der Grenze besserer verdienst für die leistungsfähigsten winkte. Das führte zum Beispiel für einen wahren Exodus der Ärzte. Und schon hat man einen zutiefst humaitären Grund -- Die Gesundheitsversorgung der Bevölkerung -- der es nicht nur erlaubt, sondern sogar gebietet, auf Grenzverletzer zu schiessen!

  193. Hier mal ein Thema, dat wir ja nun schon zu Klimadingens bei Wikipedia negativ in Erfahrung bringen konnten….

    Wissenschaftsblog: „Deutsche Wikipedia wird als Plattform von Ideologen missbraucht“

    Das von dem Bildungsforscher Michael Klein geführte Blog „Kritische Wissenschaft“ stellt eine zunehmende ideologische Ausrichtung von Einträgen in der deutschen Sektion der Internet-Enzyklopädie Wikipedia fest. So ergaben exemplarische Gegenüberstellungen von Beiträgen in der deutschen Wikipedia mit Beiträgen zum selben Thema im englischen Vorbild, dass die deutschen Einträge von der feministischen Ideologie verzerrt und einseitig dargestellt werden…….

    …So weist Michael Klein darauf hin, dass ein einzelner Wikipedianer in einem Zeitraum von 44 Tagen 2.500 Einträge, Änderungen, Meldungen und Diskussionsbeiträge durchführte, womit der Betreffende rund zehn Stunden am Tag ausschließlich mit der Wikipedia beschäftigt gewesen sein müsse…..

    ……Das Problem liegt also nicht mehr wie bisher darin, dass in der Wikipedia schlicht Menschen mit unterschiedlichen Meinungen in Konflikte geraten. Stattdessen werden diffamierende Darstellungen und willkürliche Benutzersperren von offenbar entsprechend ideologisierten Administratoren der Wikipedia gestützt. In Online-Foren, wo diese Entwicklung diskutiert wird, ist inzwischen von einem „Filz von Administratoren und Benutzern, die Partei ergreifen und sich gegenseitig Gefälligkeiten erweisen“, die Rede.

    Hier handelt es sich um den Feminismus……..unsere Erfahrungen bei Einträgen zu Klimathemen waren ähnlich, aktive Aktivisten schafften es ziemlich schnell in den Rang eines Administrators zu kommen und waren anschließend in der Lage, jeden Eintrag zu löschen oder User zu sperren, ganz nach Lust und Laune.
    Wir hatten sogar mal ne Zeit lang die Historie einiger Klima-Themen protokolliert, immer die selben Nicks, immer die selben Löschversuche…….dummerweise wurden uns das Forum vernichtet, wo wir diese Daten abgelegt hatten.

    Als, sobald etwas mit Politik, Feminismus, Klimawandel bei Wikipedia zu tun hat……..größte Vorsicht beim zitieren.
    Ick hab mir inzwischen angewöhnt erst die Diskusion und die History anzugucken, bevor ich wat aus Wiki zitiere, gegebenenfalls auch andere Quellen mit ein zu beziehen.

    MfG

  194. Wer mal etwas lächeln möchte……..
    Ich präsentiere das BUM in „leichter Sprache“:

    Das Wichtigste für die deutsche Umwelt-Politik ist: Nachhaltigkeit.
    Nachhaltigkeit heißt: So zu leben und zu handeln,
    dass man die Umwelt schont.
    Dass man nicht alles verbraucht und kaputt macht.
    Die Natur muss sich immer wieder gut erneuern können.
    Ein Land kann wirtschaftlich stark sein, ohne die Natur und die Menschen auszubeuten.
    Alle Menschen sollen heute gut und gesund leben.
    Und wir müssen dafür sorgen:
    Dass auch unsere Kinder und Enkel auch noch
    gut und gesund leben können.

    Deutschland ist ein großes Vorbildfür viele Länder.

    -Weil sich Deutschland stark macht für die Umwelt.
    -Das BMU ist auch weltweit aktiv in der Umwelt-Politik.

    Das BMU macht sich dafür stark:

    -- Dass der Klima-Wandel in der Welt gestoppt wird.
    -Dass die vielen verschiedenen Lebewesen in der Welt geschützt werden

    http://www.bmu.de/barrierefreiheit/leichte-sprache/doc/48513.php

    Ausnahmsweise mal…..no comment
    H.E.

  195. @Onkel Heinz

    Ausnahmsweise mal…..no comment

    ….der ist auch wirklich nicht nötig.

  196. Bärbel Höhn: „Blumenwiesen statt Mais“

    Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag, Bärbel Höhn, plädierte gegenüber der F.A.S. Zeitung für „Änderungen im Fördersystem“ der Bioenergie. Sie schlug vor, die Gewinnung von Biomasse aus Wildkräuterwiesen stärker zu fördern. „Die Zukunft der Bioenergie heißt Blumenwiesen statt Mais“, sagte Höhn.

  197. politplatschquatsch:

    Offener Brief einer besorgten Bürgerin

    Ich bin eine besorgte Bürgerin. Kürzlich erzählte mir ein Bekannter (Physiklehrer), dass die Abschaffung der Glühbirne in Europa das Weltklima in diesem Jahrhundert in der Größenordnung von einem Trillionstel-Grad Celsius beeinflussen würde. Ich war erschrocken. Als Grundschullehrerin (45, schlank, gutaussehend, vielseitig interessiert, Nichtraucherin, humorvoll, ZEIT-Abonnentin) weiß ich: Eine Trillion ist wahnsinnig viel! Dieses Ziel rechtfertigt alle Anstrengungen……

  198. @T-H
    Herrlich -- danke für den Link 🙂

  199. #197. Tim Hardenberg

    klasse Artikel, Tim. Als Zeit-Leserin ist man immer auf der Höhe der Zeit! 😉

    karl.s

  200. Auch ganz interessant:
    Die Schwarzkopf-Stiftung ist eng verbandelt mit der Stiftung Mercator, hinter der die Metro AG steckt und die wiederum:
    Stiftung Mercator und PIK gründen mit 17 Millionen Euro neues Institut
    gehört zu den Drahtziehern des PIK.
    Nebenbei ist auch noch die ‚Robert-Bosch-Stiftung‘ da drin und deren Name erklärt die Ziele schon hinreichend.

    …und all die linksgrünen Trottel glauben doch tatsächlich, sie wären gaaaanz tolle ‚Antikapitalisten‘. 😀

  201. Nun wollen wir aber auch nicht immer so destruktiv sein.
    Hier ist ein vielversprechender neuer Ansatz zur verbesserten Abfalltrennung:

    Bitte helfen Sie uns trennen

  202. im Stehen
    oder im Sitzen?

  203. Hallo zusammen,
    weiss jemand etwas hierzu?
    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/knapp-dem-blackout-entkommen/
    Onkel Heinz vielleicht?

  204. @Hans Dampf

    Hmm, davon weiß ick ooch nix, nur das ich vor paar Tagen wieder die Benachrichtigung von 50Hertz hatte wegen verstärkten Windaufkommen (9000 MW), Montag kann ich vllt mehr sagen, wenn ick mal meine betrieblichen Kontakte spielen lasse.
    PS. Wir hatten heute Streß mit Vorbereitungen der besonderen Art……vllt ist da dieses Vorkommnis untergegangen.
    H.E.

  205. @Hans Dampf

    Ok, ick hab mal bei der EEX nachgeguckt………anscheinend war am 30. 08. und auch heute noch was im Busch.
    http://www.transparency.eex.com/de/daten_uebertragungsnetzbetreiber/stromerzeugung/ungeplante-nichtbeanspruchbarkeiten-von-erzeugungseinheiten%20≥%20100%20MW

    Hmm, eine auffällige Häufung und dann auch ausgefallene Braunkohle-Kapazitäten um die 1000 MW + den ganzen anderen Erzeugern, dat gibt zu denken.

    Der Energie-Ossi

  206. #204 Onkel Heinz,
    danke für die Aufmerksamkeit. Bin gespannt wie ein Flitzebogen auf Deine Analyse.

  207. Lieber Hans….
    Naja, ick versuchs mal……aber versprich Dir nicht zu viel.

    Erstmal hab ick eine Kraftwerksliste gesucht um die Zahlen zu vergleichen.

    Bei den Kraftwerke, die ausgefallen sind, scheint es sich vor allem um RWE Stromerzeuger zu handeln .
    Grevenbroich -- Neurath F (BoA 2+3) + eventuell auch die kleineren Blöcke
    Niederaußem K (BoA 1) + die kleinen Blöcke

    Das alles scheint im Netzgebiet von Amprion geschehen zu sein.

    2 Kraftwerksblöcke von 1100 MW die innerhalb von 7 min hintereinander ausfallen…lässt auf große Probleme im Übertragungsnetz schließen, zumal der ganze Ärger wohl schon am 28.08.2012 angefangen hat und auch noch zu bestehen scheint.
    Unser Glück ist wohl das nahe Wochenende und der jahreszeitlich bedingte relativ geringe Strombedarf……im Winter bei minus 10°C wäre das wohl verheerend gewesen.

    Ach so, hier noch mal die vollständige Liste von der EEX

    Wind und Sonne scheinen zwischen den 26.- 31.08. keine großen Sprünge gemacht zu haben, na gut, am 26.08. waren mal ne weile knapp 12.000 MW Windstrom in ganz Deutschland unterwegs…….reißt mich aber trotzdem nich vom Hocker.
    So, mehr kann ich dazu auch net sagen, ich jedenfalls tippe auf Probleme im ÜB-Netz, ob die nun durch Kraftwerksausfälle passiert sind oder eigene Störungen hatten….keine Ahnung.
    MfG
    H.E.

  208. @Hansi
    Kleiner Nachtrag
    Dat Dingens scheint sich ab 10:00 Uhr kaskadenartig vorwärts bewegt zu haben und einige Kraftwerke hats wohl etwas schlimmer erwischt, weil deren Wiederinbetriebnahme erst nach dem 01.09.2012 anvisiert wurden……..hmm, wird imer komischer, der Störfall.
    Der Energie-Ossi

  209. Boah eyh……..ick kann mich jetzt „Wahrsager erster Klasse“ nennen.

    Patzer im RWE-Vorzeigekraftwerk

    RWE muss Pannen im neuesten Kraftwerkstyp eingestehen, auf den der Stromkonzern große Hoffnungen für die Energiewende setzt. Am vergangenen Donnerstag musste die Erzeugungstochter RWE Power innerhalb von zehn Minuten zwei Großgeneratoren des Typs BoA vom Netz nehmen. „Wir hatten einen Fehler in der Leittechnik“, bestätigte ein Unternehmenssprecher am Montag. Der abrupte Ausfall der Leistung von 2100 Megawatt führte kurzfristig zu Netzschwankungen, konnte aber doch von den Netzbetreibern gemeistert werden……….
    Doch am Donnerstag versagte die von Siemens gelieferte Leittechnik, eigentlich der technische Clou der beiden Großgeneratoren. Um 14.03 Uhr ging zunächst Block Neurath G in die Knie. Sieben Minuten später folgte der Nachbarblock Neurath F, sagte eine Sprecherin der Bundesnetzagentur. Nach Daten, die die Kraftwerksbetreiber im Internet veröffentlichen, zog sich der Ausfall bis in die frühen Freitagmorgenstunden hin. Eine weitere Panne ereilte RWE am Standort Weisweiler, wo am Freitag ein großer älterer Block ausfiel. Zwischen beiden Vorfällen gibt es laut RWE Power keinen ursächlichen Zusammenhang.

    Aber…..so richtig zufrieden bin ick mit diesen Aussagen nicht…….
    Zeit—--KW-Ausfall
    10:00—-200 MW
    10:40—-695 MW
    11:12—-468 MW
    12:00—-346 MW
    13:00—-200 MW
    13:28—-186 MW
    13:45—-144 MW
    14:03—1050 MW
    14:10—1050 MW
    15:30—-676 MW

    Die RWE Meldung is mir zu lapidar, zu viele KW Ausfälle an einen Tag…….naja, RWE is ja bekannt dafür nicht alles zu erzählen.
    H.E.

  210. achgut.com (Reiger):


    Energiewende: Es klemmt an allen Ecken

  211. # 139:

    Wie Kuba zur Insel der Energiesparer wurde

    Heinz, die Kubaner sparen aber wirklich ganz doll Energie:

    Kuba liegt stundenlang in Dunkelheit
    Ein Blackout hatte in weiten Teilen Kubas stundenlang die Lichter ausgehen lassen. Millionen Menschen waren betroffen. In Dunkelheit lagen vor allem die Westhälfte der sozialistischen Karibikinsel inklusive der Hauptstadt Havanna mit seinen 2,2 Millionen Einwohnern.
    Stromausfälle sind angesichts der maroden Infrastruktur auf Kuba keine Seltenheit, aber so heftig hatte es die Insel seit Jahren nicht mehr erwischt. Während der „Energie-Revolution“ hatte Kuba 2004 unter dem damaligen Staatschef Fidel Castro viele große Stromgeneratoren angeschafft, um die defizitären Elektrizitätswerke zu entlasten. Die chronische Schwäche des Netzes wurde dadurch aber nicht behoben.

  212. @Tritium

    Hatte ich vor Kurzem auch schon gelesen………..das reinste Öko-Paradis, meinste nicht auch?
    Naja….ham wa schon mal ein Vorgeschmack, wenn dat bei uns so weiter geht mit der gewendeten Energie.

    MfG
    H.E.

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