Plauderecke 3

2. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

Hier die dringend benötigte Plauderecke 3, weil der Vorgänger mit jetzt 400 Kommentaren mehr als überläuft.

 

 

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

446 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Michael M.,

    vielen Dank für Ihre Unterstützung auf dem Klimazwiebel-Thread „Anfrage im Bundestag“. Ich konnte Sie erst nicht zuordnen, aber dann dämmerte es doch.

    Ein wenig muss ich Herrn Krauss ja dann doch in Schutz nehmen. Er störte sich halt an meinem Diskussionstil.
    Außerdem hatte er mich immerhin zu einem meiner seltenen Blogposts Anfang des Jahres inspiriert:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/von_den_baktaman_lernen/

    Mein erster Beitrag zu diesem Klimazwiebel-Thread war auch weniger auf das eigentliche Thema (Ott) gezielt, sondern lediglich eine Reaktion auf Krauss´ Behauptung, dass die „Energiewende“ als solche an der FDP scheitert. Mit ein bisschen bösem Willen könnte man diese Auffassung mit der Dolchstoßlegende vergleichen oder auch eine Parallelität zur „der Klassenfeind ist schuld“-Rhetorik der untergegangenen DDR sehen.

    Und eben dies fand ich enttäuschend. Im Prinzip ist der Ansatz der Klimazwiebel nicht schlecht. Gerade weil sich aus Messdaten oder Modellierungsergebnissen nicht eineindeutig eine bestimmte Politik ableiten lässt, könnte der distanzierte Blick eines Soziologen oder Kulturanthropologen erhellende Einsichten liefern. Ich nerve die beste Ehefrau von allen schon seit Jahren mit dem Spruch, dass die Wissenschaftshistoriker in 100 Jahren sicher viel Spaß -- und Arbeit -- mit unserer grün-gesunden Epoche haben werden.

    Leider war der Versuch, die Debatte mit ein paar elementaren Fakten zu erden, wenigstens vordergründig nicht erfolgreich. Das kann man aber auch nicht erwarten. Selbst im privaten Umfeld kann das dauern. So hatte ich im Frühjahr eine buchstäbliche stundenlange Diskussion bis in die frühen Morgenstunden mit einer Schulfreundin (kennt mich seit 40 Jahren und kann mich leiden…), die meinte, man könne gleichzeitig aus den Fossilen und der Kernkraft aussteigen. Am nächsten Tag spricht sie mich an, Zitat: „ich bin immer noch nicht für Atomkraft -- aber jetzt verstehe ich wenigstens, was Du meinst“. Ist halt ein mühsames Geschäft…

  2. Hier mal ein -- wie ich finde -- erhellender Artikel über die „Grünen Schweizer Malthusjünger“ auf NovoArgumente.

    Lesen Sie beispielsweise, wie ECOPOP die Menschheit als „Vorboten der globalen Katastrophe“ beschreibt: „Die gesamte Biosphäre bildet ein fein ausgewogenes Ökosystem. Wenn dieses Gleichgewicht dadurch gestört wird, dass ein pflanzlicher oder tierischer Organismus unverhältnismäßig stark zu wachsen beginnt, wird diese Entwicklung normalerweise durch natürliche Prozesse beendet. Die Menschheit hat jedoch gelernt, diese Mechanismen durch Wissenschaft und Technik zu umgehen. Folglich wird eine globale Katastrophe unvermeidbar, wenn das Wachstum der menschlichen Bevölkerung nicht gestoppt werden kann.” [3]

    In den Augen von ECOPOP ist die Fähigkeit des Menschen zur Innovation, zur Abwehr von Hunger und Katastrophen mit Hilfe von Wissenschaft und Technik und zu glücklicherem, gesünderem, und längerem Leben nichts Positives. Sie bedauern vielmehr, dass unser Leben nicht durch „natürliche Vorgänge“ verkürzt wird, da dies das Gleichgewicht unseres Ökosystems störe. Man fragt sich, ob diese Menschen jubelten, als der Tsunami Japan traf, oder eine Party feierten, während sie die Nachrichten über das Erdbeben in Haiti hörten. Hurra, das Gleichgewicht der Natur wurde wiederhergestellt!

    karl.s

  3. Kleine „Guck-Empfehlung“ für Leute mit wachen Verstand und Sinn für feinsinnigenn Humor…..

    Andreas Rebers…….Auf der Flucht.
    Kabarett vom Feinsten, Wortspiele das einem die Ohren schlackern, politisch derart unkorrekt, das es mich wundert, das dieses Genie noch bei den öffentlich Rechtlichen auftreten darf……neben Dieter Nuhr dat derzeit Beste uff´n Markt.

    Ich versuch mal paar Zeilen zu zitieren….
    -Ick bin Links und Reich, was ja derzeit gesellschaftlich voll anerkannt wird.
    -Seine imaginäre Nachbarin…..Frau Hammer, geborene Sichel…Alleinerziehend, Lehrerin und Vegetariarin….
    -Deutscher mit Migrationshintergrund……weil Schlesier und allerlei sonstige Wortspiele, die man manchmal erst beim zweiten Hinhören schnallt.
    -Brot für die Welt…….aber die Wurst bleibt hier

    Kleiner Wermutstropfen…….er ist kein besonderer Freund der Kernkraft, wat aber allgemein verschmerzbar ist bei dem, wat er so alles raushaut.
    Übrigens…..auch kein übler Musiker…..man muss aber ganz genau auf den Text achten, da haut er nämlich die schärfsten Brocken raus.
    Ick empfehle alle 3 Teile zu gucken………ein gesellschaftlicher Rundumschlag, der sich gewaschen hat.
    MfG
    Onkel Heinz…….und seine satirische Seite

  4. Herr Rannseyer,
    geben Sie mir die Chance, es zu begreifen.

    Herr Rassbach wenn Sie diesen Zusammenhang nicht verstehen, kann ich Ihnen auch nicht helfen. Aber auch das ist in Ordnung.
    Im übrigen ist das inzwischen total am Thema vorbei.

    hier ist das Thema egal.
    Peltzig hat Fakten aneinander gereiht, bis es lustig wurde, ohne GS etwas unterzuschieben.
    Das hat er nicht mal erwähnt, rein zufällig war GS auch aktiv, als es galt, Greece in der EWU unterzubringen.Wie Goldman Sachs den Griechen zur Seite sprang

    Corrigan räumte ein, dass der Swap die griechische Verschuldung um einen „relativ geringen, aber nicht insignifikanten“ Betrag gedrückt hat.

    Janich favorisiert nur die österreichische Schule der Ökonomie. Freilich mag er keine Geldgeschäfte zum Nachteil der Sparer.

  5. @ Schulze, #1:

    Nach der völlig unberechtigten und unkommentierten Löschung eines Kommentars von Quentin, der sich ebenfalls kritisch mit der Attitüde Werner Krauss‘ (der übrigens Mails an mich mit „Krauß“, also mit „ß“ unterzeichnet hat) auseinandersetzte, habe ich stillschweigend sämtliche Aktivitäten auf der Klimazwiebel eingestellt. Ich hätte ohnehin keine Zeit mehr dafür, aber aus meiner Sicht ist auch das Konzept der Seite völlig gescheitert. Und zwar an den Machern.

    Offensichtlich hat man sich die Klimazwiebel genau nicht als eine Plattform gedacht, auf der sich Skeptiker und Alarmisten begegnen können. Offensichtlich hat man nur mehr eine neue Kommunikationsstrategie zu etablieren versucht, um die Skeptiker von etwas zu überzeugen. Zumindest hat man gemerkt, daß die immer schrillere Apokalypsen-Rhetorik die Skeptiker nur noch skeptischer macht. Was man aber bis heute nicht verstanden hat ist die Fähigkeit der Skeptiker, mit dem eigenen Irrtum zu kalkulieren (was eigentlich gerade die Grundvoraussetzung skeptischen Denkens ist).

    Anders ausgedrückt: Als Skeptiker kann ich nur nutzbringend mit Menschen anderer Haltung kommunizieren, wenn diese sich darüber klar sind, auch irren zu können. Die Macher der Klimazwiebel lassen aber keinen Zweifel erkennen. Man ist sich trotz aller verbalen Klimmzüge immer absolut sicher, mit seiner Sicht der Dinge richtig zu liegen. Und dementsprechend werden Skeptiker dort nur als Menschen gesehen, die sich irren, obwohl sie eigentlich klug genug sein müssten, das zu erkennen. Dies führt zu einer etwas herablassenden Art, die insbesondere Krauss seit neuestem verstärkt an den Tag legt. Aber nicht nur bei ihm ist das so. Schaut man genauer hin, stellt man fest, daß keiner der Autoren dort auch nur im geringsten daran interessiert ist, die skeptische Haltung zu verstehen. Eine Grundvoraussetzung für eine wirkliche Diskussion ist damit nicht gegeben. Die Klimazwiebel ist nicht (mehr), was sie zu sein vorgibt.

  6. Was mich in dieser Plauderecke mal besonders interessiert, ist die Meinung der Leser zu Science Skeptical.

    Wie sollte/kann sich der Blog inhaltlich/konzeptionell/organisatorisch in Zukunft weiterentwickeln?

    Wir sind ja mal als Seite gestartet, auf der die Klimaforschung kritisch betrachtet wird. Dann wurde die Klimapolitik ein Hauptthema, dann Energietechnik und Energiepolitik. Letztere Themen bestimmen heute (nachdem in drei Jahren 570 Artikel gepostet wurden) den Blog. Aber auch „Ernährung“, „Umweltpolitik allgemein“ und „die Umweltbewegung allgemein“ werden von uns immer wieder beleuchtet. Über die drei Jahre hinweg haben wir einen enormen Anstieg der Besucherzahlen und der Kommentarzahlen erlebt. Viele unserer Kommentatoren sind mit hunderten, teils sehr ausführlichen und inhaltlich hochwertigen, Beiträgen fast schon Autoren geworden (was mich immer zu der Frage treibt, warum vieles nicht einfach gleich als Artikel hier eingestellt wird?). Auch arbeiten wir mehr oder weniger intensiv und mehr oder weniger strategisch mit anderen Blogs zusammen.

    Die Artikel verfassen und einstellen, den Blog zu pflegen, die „Nachbarn“ im Web zu beobachten (und sich (manchmal) mit ihnen abzusprechen) usw. bedeutet eine enorme Arbeitsbelastung für einige wenige Köpfe hier. Die, zumindest was mich betrifft, aktuell und in Zukunft so nicht mehr getragen werden kann.

    Das bringt mich zu folgender Kernfrage: Wie gewinnen wir mehr profilierte, kompetente und scharfzüngige Autoren? Oder sollten wir das besser nicht versuchen und weiterhin nur auf das derzeitige Team setzen?
    (die Zugriffszahlen und damit auch die Bedeutung des Blogs korrelieren direkt mit der Anzahl der eingestellten Texte, was nicht überrascht)

    Aber ich habe noch ein paar mehr Debattenanregungen:

    Viele Leser hier sehen den Blog mittlerweile eher als „Forum“ in dem man sich über „Gott und die Welt“ austauscht und jeder einfach mal die Themen aufmacht, die er wichtig findet -- ganz unabhängig von dem, was die Artikel vorgeben. Aus meiner Sicht aber passt das nicht mit der Technologie und dem Konzept der Seite zusammen. Ein „Diskussionsforum“ wie etwa „Zettels kleines Zimmer“ wäre eben eine völlig andere Herangehensweise. Brauchen wir das? Wenn ja: Wer soll es einrichten und pflegen? Oder können die, die auf diese Art und Weise kommunizieren wollen, dies nicht gleich bei Zettel machen?

    Oder sollte man gar, ähnlich wie bei Zettel, die Kommentarfunktion abschalten und gleich in einem noch zu schaffenden Forum diskutieren?

    Oder sollte man, um die Autoren und deren Texte wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken (und damit auch die Gewinnung neuer Autoren zu unterstützen) stärker moderieren, eine „Freischaltung“ von Beiträgen einführen und OT-Beiträge konsequent nicht zulassen?

    Wie würden Sie als Nutzer reagieren, wenn die Kommentarfunktion bei einzelnen Texten in Zukunft gesperrt wäre, weil der Autor (aus welchen Gründen auch immer) das so möchte?

    Und ganz sicher fallen unseren Lesern noch mehr Themen ein, über die man mal sprechen möchte.

    Ich würde mich hier in der Plauderecke über eine offene Debatte freuen, nehmen Sie kein Blatt vor den Mund (aber bitte innerhalb einer gesitteten Kommunikationskultur, nicht außerhalb).

  7. @Heller

    Oder sollte man gar, ähnlich wie bei Zettel, die Kommentarfunktion abschalten und gleich in einem noch zu schaffenden Forum diskutieren?

    Durch Abschalten der Kommentarfunktion (oder Umleiten in einen separaten Bereich) würde dieser Blog wohl sehr viel von seiner Lebendigkeit einbüßen (was auch z.T. einträte, wenn hier – wie bei EIKE – alle Kommentare ausnahmslos einer Freischaltung bedürften). Dann wäre das – so wie achgut oder eigentümlich frei – eine reines Informationsportal. Wollen die Blogbetreiber so etwas?

    Wie würden Sie als Nutzer reagieren, wenn die Kommentarfunktion bei einzelnen Texten in Zukunft gesperrt wäre, weil der Autor (aus welchen Gründen auch immer) das so möchte?

    Bei bestimmten Themen, über die nach Ansicht des jeweiligen Autors nur INFORMIERT, aber nicht DISKUTIERT werden sollte, ist dies vielleicht überlegenswert….. ist jedoch die Frage, ob die hier schreibenden Autoren solche Einschränkungen überhaupt wollen. Wichtiger finde ich jedoch, dass jeder Teilnehmer vor Abgabe eines Kommentars gewissenhaft prüft, in welchen Thread sein Beitrag passt – für nicht passende Kommentare gibt es ja hier die Plauderecke…. aber das hat doch bisher auch recht gut geklappt….. oder? Ansonsten finde ich die hier stattfindende Meinungsvielfalt und Kompetenz der Teilnehmer (….leider mit lange geduldeten Ausnahmen durch schwafelnde Trolle) beispielhaft für andere kritische Blogs.

  8. @Peter Heller

    Viele Leser hier sehen den Blog mittlerweile eher als “Forum” in dem man sich über “Gott und die Welt” austauscht und jeder einfach mal die Themen aufmacht, die er wichtig findet — ganz unabhängig von dem, was die Artikel vorgeben. Aus meiner Sicht aber passt das nicht mit der Technologie und dem Konzept der Seite zusammen.

    Da haben Sie natürlich vollkommen recht. Andererseits lebt dieser Blog auch von der regen und im großen und ganzen sachlichen Kommentartätigkeit. Das „Off-Topic“-Problem mag für den Autor u.U. unangenehm sein, andererseits ist eine gewisse Toleranzbreite hier nicht schlecht, denn die einzelnen Themen sind nicht immer leicht abzugrenzen und ein auf den ersten Blick fernerliegender Gesichtspunkt kann letztlich doch auch ganz aufschlußreich oder erhellend sein.

    Daß die Kommentare zu einem Artikel thematisch abdriften, liegt oft wohl nur daran, daß Kommentatoren auf frühere Kommentare antworten, ohne immer den Bezug zum ursprünglichen Artikel zu prüfen. Vielleicht wäre es daher das Beste, wenn Autoren, denen es dabei zu bunt wird, allzu abwegige Kommentare (mit einem Hinweis) in die Plauderecke verschieben, wo dann (schon aus Trägheitsgründen mit großer Wahrscheinlichkeit) die weitere Diskussion stattfindet?

    Die offene Art, wie dieser Blog sich derzeit präsentiert, ist mir sehr sympathisch und paßt zur skeptischen Grundstimmung; bei Moderation ergäbe sich allzu leicht der Ruch der Zensur und Propaganda. Insofern scheint mir der Status quo nicht sonderlich verbesserungsbedürftig.

    Zettel hat durch die Anmeldepflicht einen Trollfilter und ein Druckmittel; aber sein „kleines Zimmer“ ist eben eher ein Diskutierclub. Hier ist die Zielsetzung anders. Bisher hat sich übrigens jeder Troll noch über kurz oder lang getrollt; und unermüdliche Dampfplauderer sind ja eigentlich noch keine echten und zertifizierten Trolle, solange noch andere Kommentatoren immer wieder etwas von dem von ihnen Gesagten interessant genug finden, darauf zu antworten. (Don’t feed the trolls!)

    Skepsis ist geistige Offenheit, und die ist am besten durch formale Offenheit des Blogs zu vermitteln.

  9. @ Hardenberg:

    Durch Abschalten der Kommentarfunktion (oder Umleiten in einen separaten Bereich) würde dieser Blog wohl sehr viel von seiner Lebendigkeit einbüßen (was auch z.T. einträte, wenn hier – wie bei EIKE – alle Kommentare ausnahmslos einer Freischaltung bedürften). Dann wäre das – so wie achgut oder eigentümlich frei – eine reines Informationsportal.

    Nun ja, mangelnde Lebendigkeit kann ich weder bei Zettel (sein Forum hat immer fast 1.000 Mitglieder und fast 90.000 Beiträge) noch bei EIKE erkennen. Was natürlich wegfiele, wären direkte Gespräche, die meist nur immer weiter vom Thema wegführen. Viele nutzen ja unser System auch als eine Art „Chatroom“, weil man eben immer sofort auf etwas antworten kann.

    Wichtiger finde ich jedoch, dass jeder Teilnehmer vor Abgabe eines Kommentars gewissenhaft prüft, in welchen Thread sein Beitrag passt – für nicht passende Kommentare gibt es ja hier die Plauderecke…. aber das hat doch bisher auch recht gut geklappt….. oder?

    Hat es wirklich? Das kann man auch anders sehen. Gerade die „schwafelnden Trolle“ werden wir ja nicht los, ohne Moderation. Momentan bleibt uns nur die Möglichkeit einer konsequenten Sperrung. Was nicht immer auf Verständnis trifft und was ich eigentlich auch nicht möchte. Wir waren aus meiner Sicht viel zu häufig in der Vergangenheit zu diesem Mittel gezwungen. Beiträge, die schon viele Stunden online waren, nachträglich wieder zu löschen (nachdem sich möglicherweise auch noch ein separater Diskussionsstrang dazu entwickelt hat), ist auch nicht das Beste.

    Ich könnte mir vorstellen, daß eine konsequente Moderation zu weniger, aber dafür gehaltvolleren Kommentaren mit eher mehr als weniger Artikelbezug führt. Die Leute überlegen doch besser, wenn Sie wissen, daß Sie noch die Moderationshürde nehmen müssen. Außerdem reduziert die Moderation den Vorteil der „Rentner“ (s. den Fall Schuster), die unglaublich viel Zeit haben und damit einen Blog in kurzer Zeit völlig dominieren können. Jeder einzelne Kommentar -- auch von denen, die sich eher selten zu Wort melden, gewinnt dadurch an Bedeutung.

    Wollen die Blogbetreiber so etwas?

    Keine Sorge. Ich (immerhin habe ich das Thema ja mal losgetreten) denke über vieles nach. Entschieden ist aber noch nichts. Falls sich hier nun mehrere Dutzend Nutzer gegen eine Moderation aussprechen, wird sicher auch keine etabliert. Aber ich will nicht nur darüber sprechen. Sondern auch über die inhaltliche Ausrichtung u.v.m. (ich habe beispielweise vor, über die Feiertage mal einen Text hier einzustellen, der nicht so sehr viel mit Energiewende oder Klimaschutz zu tun hat). Letztendlich erhoffe ich mir auch von dieser Diskussion, daß der ein oder andere sich aufrafft, und auch als Autor aktiv wird. Kompetenz ist ja genug da.

  10. Lieber Herr Heller,
    gern will ich meinen Beitrag zur Diskussion leisten.

    1) wie sollte/kann sich der Blog inhaltlich/konzeptionell/organisatorisch in Zukunft weiterentwickeln?

    Das ist natürlich auch eine „strategische“ Entscheidung der Blog-Macher. Ist es ihnen wichtiger, die Qualität der Artikel zu steigern, oder die Zugriffszahlen, oder die thematische Ausrichtung der Artikel. Das ist ja sicher nicht ausschliesslich davon abhängig, in welche Richtung der Feedback nun deuten wird.

    Ich meine, dass die Themen „Ernährung“, „Umweltpolitik“ und „Umweltbewegung“ weniger zur Ausrichtung von Science Skeptical passen. Im Untertitel von Science Skeptical heisst es ja „Wissenschaft kritisch hinterfragt“. Und das ist es, in welche Richtung Science Skeptikal sich ausweiten könnte. In Zukunft sollten für meinen Geschmack die Themenbereiche Klima, Klimapolitik, Energietechnik und -Politik ergänzt werden um Raumfahrt, Astronomie, Astrophysik und Kernphysik. Ich für meinen Teil hatte ja mal auf die Veröffentlichung von zwei Artikeln zur (Nicht-)Überlichtgeschwindigkeit von Neutrinos verzichtet — und zwar, weil das leider nicht zur Ausrichtung von Science Skeptikal passt -- siehe Themenübersicht rechte Spalte. Ich hatte das bedauert.

    Ich denke, „Markenzeichen“ von Science Skeptikal könnte bleiben, ggf. auch gesellschaftliche und politische Implikationen zu beleuchten. (Man vergleiche mal AstroNews -- da stehen zwar Raumfahrt, Astronomie und Astrophysik im Mittelpunkt, aber niemals gesellschaftliche / politische Wechselwirkungen derselben).

    2) Leserzuschriften / Postings

    Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal eine PM an Rudolf geschickt, in der ich angeregt hatte, dass die Threads alter Artikel geschlossen werden sollten (leider ohne Antwort). Es hat sich nach meinem Eindruck mittlerweile eine Praxis eingebürgert -- wie Sie auch bemerken, Herr Heller -- dass die Threads der Artikel zunehmend als Forum „missbraucht“ werden. Ich weiss nicht, was den einen oder anderen Schreiber dazu veranlasst, plötzlich bei einem mehrere Jahre alten Artikel zu posten. Auch wenn es inhaltlich dort anschliesst, beginnt doch damit eigentlich eine neue Diskussion ?!?

    Auch ufern Postings zu manchen Artikel in einer Weise aus, dass ich mich immer frage: wieso denn nun bei diesem Artikel. Naja, was bleibt einem als Leser auch anderes übrig, als das, was man sagen will, an irgend einen Artikel zu „kleben“.

    Zettel-Lösung?

    Für diese klammheimliche Verwandlung in ein Forum wäre die Zettel-Lösung gar nicht schlecht, das ist natürlich auch eine Frage des technischen und personellen Aufwands und eine Kostenfrage. Aber vielleicht würde erst einmal der Ausbau der Plauderecke genügen -- und zwar so, dass die Leser/innen sanft dazu gedrängt werden, sich dort „auszutoben“ und nicht bei den Artikeln. Postings sollten in separaten Plauderecken für Klima, Klimapolitik, Energiepolitik gebündelt werden. Bei den Artikeln sollten — zum Beispiel — nach 4 Wochen keine Postings mehr eingestellt werden können. Das müsste natürlich automatisiert geschehen.

    3) wie gewinnen wir mehr profilierte, kompetente und scharfzüngige Autoren? Oder sollten wir das besser nicht versuchen und weiterhin nur auf das derzeitige Team setzen?

    Wenn profiliertere, kompetentere und scharfzüngigere Autoren zu gewinnen wären, und sei es nur als Gastautoren, kann denn dagegen irgend etwas sprechen? Ich meine nein. Um die zu gewinnen, müssten sie aber von der Qualität des Blogs genügend angetan sein und den Eindruck haben, a) das thematische Umfeld stimmt und b) dies nütze der Reichweite ihrer Artikel.
    Es wäre — sozusagen als flankierende Massnahme -- sinnvoll, dass die Frequenz, in der Artikel erscheinen erhöht wird. Dabei würde ich die hohe Frequenz z.B. bei EIKE kritisch sehen — dort habe ich bei manchen Artikeln den Eindruck, die geht zu Lasten der inhaltlichen Qualität.

    Es gibt unter den aktiven Postern erkennbar einige Leute, deren Qualität der Postings danach schreit, dass diese besser einen Artkel verfassen sollten.

    Soweit erst einmal von mir. Ich hoffe damit ein bisschen nützlichen Input geliefert zu haben.

    Beste Grüsse
    C-O alias Climateobservator — der mit dem Zwieback ;-).

  11. Nachtrag:
    Wenn man in der Administration des Blogs die Statistiken zu den Artikeln verfolgt (Zugriffszahlen), dann sagen die zum Teil weniger über das Interesse an diesen Artikeln bei den Besuchern von Science Skeptikal aus, als darüber, welche Artikel am stärksten als Forum-Ersatz herhalten müssen. Das ist natürlich wenig hilfreich für die Beurteilung, bei welchen Artikeln sich das Interesse der Besucher wirklich bündelt.

    Auch dies spricht imho dafür, die Postings zu den Artikeln in irgendeiner Weise zu begrenzen. Ich muss aber sagen, dass ich eine Moderation wie bei Eike weniger gut finden würde.

  12. Meine sehr geehrten stillen Leserinnen und Leser

    Ick wäre hiermit hocherfreut, wenn einige von Euch den Mut aufbringen, zu der von Herrn Heller angesprochenen Zukunft dieses Blogs, Eure freie Meinung zu äussern.
    Und ja, ick hab auch nichts dagegen, wenn Ihr mich mal richtig rund macht………wer Angst vor Entdeckung hat, darf auch komplett anonymisiert seine Kritik loslassen.

    Zur Erklärung……..ick habe die starke Befürchtung, das meine Objektivität im letzten Jahr all zu sehr gelitten hat und nix ist schlimmer als eingefahrene Wege oder Denkblockaden, die man alleine nicht mehr durchbrechen kann.
    Deswegen werde ich mich an dieser Diskussion nur sehr spärlich beteiligen, vllt hilft uns der frische und unverbrauchte Wind von aussen……….ist zumindest meine stille Hoffnung.

    Na dann, frisch ans Werk liebe Leser.
    MfG
    Heinz Eng

  13. @Peter Heller
    Noch ein Nachtrag: wenn man sich die Monats-Statistik des Blogs anschaut, dann fällt auf, dass es mit November 2011 einen schlagartigen Anstieg der Besucherzahlen um mehr als 50% gegeben hat. Die Zahlen sind zwar in den Folgemonaten wieder etwas zurückgegangen, liegen aber immer noch deutlich über den Zugriffszahlen davor.

    Ich bin mir nicht darüber im klaren, ob daran nur äußere Einflüsse schuld sind (das kopenhagen-konzil?), oder ob das auch interne Gründe hatte — aus denen sich Hinweise für die zukünftige Ausrichtung von Science Skeptikal ziehen lassen könnten? Möglicherweise können Sie als Blog-Macher das besser.

  14. @Heller

    Gerade die “schwafelnden Trolle” werden wir ja nicht los, ohne Moderation. Momentan bleibt uns nur die Möglichkeit einer konsequenten Sperrung.

    ….das sehe ich nicht so. Da wäre – regelmäßige Moderation vorausgesetzt – noch die sehr wirkungsvolle, zügige Verschiebung von „Schwafelpostings” in den Off-Topic-Bereich (sog. „Vormüll”), OHNE gleich in den Verdacht von „Zensur” zu gelangen, was außerdem den nicht unwesentlichen Vorteil hätte, dass Diskussionen innerhalb eines Threads nicht ausufern (….so wie im Fall des unermüdlichen Users „Artur”) und der Blogbetreiber dadurch auch kompetenten Kommentatoren keine „gelben Karten” wegen „unangemessener Wortwahl” mehr zu erteilen bräuchte.

    Ähnlich wurde es z.B. letztes Jahr mal im Fall „Team-Thorsten” erfolgreich praktiziert, soweit ich mich richtig erinnere. Außerdem könnte man dann noch den Off-Topic-Bereich regelmäßig (z.B. im Wochenrhythmus) löschen.

  15. @Rainer (ich fang mal mit dem du an 😀 )

    Ein wenig muss ich Herrn Krauss ja dann doch in Schutz nehmen. Er störte sich halt an meinem Diskussionstil.

    das er sich an deinem diskussionstil gestört hat, war wohl eher der tatsache geschuldet, das er in seinem vorherigen post nur rum gebrabbelt hat und auf einmal mit fakten konfrontiert wurde, auf welche er, mangels wissen, einfach nicht reagieren konnte. das sieht man an seiner ewig langen und nichtssagenden antwort 😉

  16. #5

    Nach der völlig unberechtigten und unkommentierten Löschung eines Kommentars von Quentin, der sich ebenfalls kritisch mit der Attitüde Werner Krauss’ (der übrigens Mails an mich mit “Krauß”, also mit “ß” unterzeichnet hat) auseinandersetzte, habe ich stillschweigend sämtliche Aktivitäten auf der Klimazwiebel eingestellt. Ich hätte ohnehin keine Zeit mehr dafür, aber aus meiner Sicht ist auch das Konzept der Seite völlig gescheitert. Und zwar an den Machern.

    das fand ich übrigends sehr schade! die wurden, in meinen augen (also das bisl was ich so mitbekommen hatte), jedes mal in grund und boden argumentiert. besonders wo es um die skeptiker an sich ging.

  17. Danke Peter, dass Du diese Frage gestellt hast. Und dir, C-O, ebenfalls vielen Dank für die konstruktiven Anmerkungen. Ich will versuchen auch einige Gedanken beizutragen.

    Ausrichtung des Blogs, Themengebiete?
    Es hat sich gezeigt, dass die hier behandelten Themen sich nicht gegenüber anderen Bereichen abgrenzen lassen. Kultur, Soziologie und Politik spielen eine immer größere Rolle, da mit dem Thema Energiegewinnung, also die Lebensader unserer Gesellschaft, alle diese Dinge verknüpft sind. Die Dispute die geführt werden beziehen sich ja weniger auf strittiger Fakten, sondern mehr um politische Überzeugungen, Ideologien.

    Das ist eine Änderung gegenüber den Anfängen dieses Blogs und auch der ganzen Diskussion um den Klimawandel. Die Unterscheidung zwischen Skeptiker und Alarmisten stammt ja auch noch aus dieser Zeit, und drückt eigentlich nur die unterschiedliche Deutung von physikalischen Vorgängen aus. Auf dieser Ebene wird immer noch viel gestritten, und dies ist auch notwendig, doch nehmen politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Belange heute einen weit größeren Raum ein. Damit werden aber wiederum weitere Themenbereiche tangiert: Bildung, Religion, Wirtschaft, das ganze Spektrum der Politik und darüber hinaus.

    Ich weiß auch nicht wie man hier eine Eingrenzung der Themen vornehmen kann, und vielleicht ist das auch der falsche Denkansatz. Möglicherweise wäre es besser zu formulieren für welche Menschen wir hier zu schreiben vorhaben. Zukunftsoptimismus gegen Zukunftspessimismus, um eine Polarität darzustellen. Ganz sicher gibt es dafür aber noch bessere Beschreibungen.

    Kommentarfunktion, Forum, Chat?
    Hier ist, aus meiner Sicht, eine Änderung zwingend notwendig. Wir haben hier zu den Artikeln oftmals eine Flut von Kommentaren, von denen nur ein Bruchteil auf das Thema der Diskussion eingehen. Die mitunter durchaus ausgezeichneten Kommentare gehen unter und werden später auch nicht mehr gelesen. Und es ist völlig egal welches Thema eingebracht wurde, die Diskussionen laufen dann immer aufs Gleiche hinaus. Und das betrifft nicht nur die Trolle, von denen die schon die Rede war, die waren hier eigentlich ehrer selten. Alles läuft auf ein Schwarz-Weiß-Muster hinaus, die andern sind wahlweise dumm oder hinterhältig, meist beides. Derartiges Verhalten wird natürlich durch Trolle noch gefördert, doch ist auch ohne diese deutlich zu sehen. Ohne strenge Moderation bekommt man diese Entgleisungen nicht in den Griff. Davon bin ich überzeugt.

    Die Lösung wäre tatsächlich die Trennung in ein Forum, wo jeder einbringen kann was er gerade möchte, ohne Moderation; und einen redaktionellen Teil, in dem die Thesen der jeweiligen Artikel besprochen werden. Ob es deswegen ein separates Forum geben muss, wage ich nicht zu entscheiden. Wahrscheinlich genügt es die Plauderecke, so ähnlich wie von C-O vorgeschlagen, als Raum für freie Meinungsäußerungen oder sonstigen Hinweisen zu erhalten. Mit der Schaffung der Off-Topic-Arena wurde dies schon versucht, die Plauderecke ist im Prinzip nichts anderes.

    Ich muss jetzt hier abbrechen, melde mich später heute am Abend noch mal dazu.

  18. @#6
    *wie gewinnt man autoren
    keine ahnung, ich selber bin ein schlechter schreiberling

    Viele Leser hier sehen den Blog mittlerweile eher als “Forum” in dem man sich über “Gott und die Welt” austauscht und jeder einfach mal die Themen aufmacht, die er wichtig findet — ganz unabhängig von dem, was die Artikel vorgeben.

    ich würde vorschlagen, das die autoren die wahl haben, ihre artikel kommentieren zu lassen.

    ansonsten würde ich eher die moderatorenbasis erhöhen. z.b. wird unter einem artikel, welcher nur themenkonform kommentiert werden soll, ein hinweis eingefügt: „dieser artikel wird moderiert. alles was nicht zum thema passt wird in die plauderecke / offtopic verschoben“. genügend qualifizierte stammleser, mit autorenhintergrund, gibt es ja.

    weiterhin bin ich aber der meinung, das der besondere reiz von scb, neben der qualität der beiträge, auch die möglichkeit der direkten diskussion ist.

    Viele unserer Kommentatoren sind mit hunderten, teils sehr ausführlichen und inhaltlich hochwertigen, Beiträgen fast schon Autoren geworden (was mich immer zu der Frage treibt, warum vieles nicht einfach gleich als Artikel hier eingestellt wird?)

    nennt die kommentatoren doch mal beim namen 🙂 vieleicht wissen die gar ni, das ihre beiträge soclhe qualitäten haben-

    Ich hatte ja vor einiger Zeit schon mal eine PM an Rudolf geschickt, in der ich angeregt hatte, dass die Threads alter Artikel geschlossen werden sollten

    finde, dies ist eine gute idee und ein schritt in die richtige richtung. wer dennoch was zu thema x sagen will, kann ja in der plauderecke auf besagten artikel verweisen.

    ps: keine ahnung was ihr gegen trolle habt. die stehen immerhin unter naturschutz!
    und ich persönlich finde die meist auch ganz lustig. artur ist ein schönes beispiel 😉

  19. genügend qualifizierte stammleser, mit autorenhintergrund, gibt es ja.

    da fehlt was…
    meinte, genügend stammleser, welche hier moderieren könnten.

  20. Hallo Herr Heller und Alle,

    Vorab:
    ScSk gehört zu meiner meist täglichen Pflichtlektüre wie manche Zeitung (auch online).

    und:
    Never change a running system. Und wenn es sein muss, dann Schrittchen nach Schrittchen.

    Wenn ich Sie Herr Heller richtig verstanden habe, dann geht es Ihnen darum die Qualität der Seite zu verbessern ohne als Betreiber eine Unmenge Zeit hineinstecken müssen. Sie erwarten mit Ihren Fragen viel, die in einem einzigen Kommentar für meist stiller Mitleser zu beantworten, zumindest mir unmöglich ist. Deswegen nach und nach. Weitere Kommentare werden folgen.

    Zur Organisation zur Seite:
    Die Frequenz der Beiträge ist noch so gering, dass man allen Artikeln folgen kann. Z. B. bei Eike geht das aufgrund der vielen Artikel nicht mehr. Das macht Eike dann eher langweilig. Vieles wird nicht mehr gelesen.
    Wünschenswert wäre bei einer (nicht nur) Steigerung der Artikelanzahl eine Unterteilung nach Themen. Etwa so als grober Vorschlag: Klima/Energie/Meeresspiegel/Trinkwasser/Abwasser …… Vielleicht kann man mal rumfragen, über welche Themen die Leser gerne mehr wissen möchten. Ein nach Stichworten angelegtes Archiv wäre wünschenswert. Ich könnte mir vorstellen, dass auch ich in einem Bereich als Autor was schreiben würde, wo ich mich kompetent fühle.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heinz Reeg

  21. @ michael m. #16

    Ich hatte mir den Kommentar, der dann gelöscht wurde, abgespeichert. Hier ist er nachzulesen.

  22. Ähm, Onkel Heinz wirft mal ein Aspekt in die Runde……die News….die vllt eine eigene Rubrik werden könnten ohne das wir Kommentatoren immer die eigentliche Diskussion stören müssen, weil uns Meldungen einfach zu wichtig erscheinen.

    Ich gebe auch Quentin Recht, denn inzwischen berührt der Klimawahn schon viel zu viele Themen, einschließlich einer ausser Rand und Band laufenden Energiewende, wie soll man da noch Themen klar auseinanderhalten.
    Ganz wichtig in meinen Augen ist, wie man im Ausland über uns Deutsche denkt, wie man im Ausland gewisse Themen angeht……wer auf den Klimazug aufspringt oder nur das europäische Klimaschutzbedürfnis für seine eigenen finanziellen Zwecke ausnutzt.

    Und nochmals…….Rudolf und Herr Heller sind die Eigentümer…ick bin lediglich Gast……egal wie die Entscheidung am Ende aussehen wird, hab ick mich zu fügen.
    Das heißt unter Umständen, auch meine hiesigen Aktivitäten komplett einzustellen.
    Im Prinzip wurde alles gesagt…….nun müssen wir ohnmächtig die weiteren Entwicklung des Klimaschutzwahns hilflos mit ansehen.
    Juten Abend allerseits
    Heinz Eng

  23. #21

    kenn ich 🙂 hatte das damals verfolgt und fand es in summe sehr lustig. ‚honest broker‘ und so 😉

  24. Alle mal herhören.

    Aus der Tagesschau:

    Wenn man seine Weihnachtsaussenbeleuchtung am Haus komplett ausLEDs
    zusammensetzt, kann man sogar Energie sparen.

    Also Völker hört die Signale:
    Bringt Weihnachstbeleuchtung fürs Klima an eure Häuser!

    Grüße
    Günter Heß

  25. Mein Wunsch: Abschaltung der Kommentarfunktion. 🙂

  26. @Günter Heß

    Also Völker hört die Signale:
    Bringt Weihnachstbeleuchtung fürs Klima an eure Häuser!

    ….nee, dat verletzt am End’ noch die religiösen Gefühle bestimmter Bevölkerungsgruppen.

  27. @24 Herr Heß, funktioniert das auch, wenn ich bislang keine Weihnachtsbeleuchtung hatte…..?

  28. @21 Quentin Quencher,

    danke für den Hinweis, das ist mir damals entgangen. Es handelt sich also um einen Wiederholungstäter…immerhin wurde ich nicht gleich gelöscht.

  29. @nLeser

    Mein Wunsch: Abschaltung der Kommentarfunktion.

    Aber nur, wenn Du täglich ein Artikel schreibst.
    H.E.

  30. Lieber Herr Schulze,

    für unser Gutmenschenbürgertum mit ihren Lippenbekenntnissen ist ja das sogenannte „RelativEnergieSparen“ Programm. Denn die halbwissen, dass Einstein vor allem gezeigt haben soll: Alles ist relativ.

    Deshalb „relativ Energie sparen“ bringt Wachstum und ein gutes Gewissen. Also kaufen Sie LED Weihnachtsbeleuchtung auch wenn sie bisher keine hatten. Philips und Osram werden es Ihnen danken.

    Auch unsere Promis retten die Eisbären bei der Arctic Challenge mit SUVs relativ:
    http://kia-presse.de/press/unternehmen/11_10_13_pm%20kia%20sponsert%20fulda%20challenge.aspx

    Die 20 schwarzen Kia-SUVs sind serienmäßige Allrad-Modelle mit den Spezifikationen für den kanadischen Markt inklusive der in kalten Regionen üblichen zusätzlichen Motorheizung. Angetrieben werden sie von leistungsstarken Benzinern: der Sportage von einem 2,4-Liter-Vierzylinder mit 176 PS, der Sorento von einem 3,5-Liter-Sechszylinder mit 276 PS. Beide Motoren sind mit einer Sechsgang-Automatik kombiniert.

    Sie sehen.Das sind 2.4 bzw. 3.5 Liter Autos. Statt Futter für 276 Pferde muss man nur noch Weizen für den Biosprit eines Autos anbauen.

    Da können Sie sicher nicht mithalten 🙂

    Vor allem nicht beim Milchmädchendreisatz die neue Mathedisziplin für den ÖkoGeoBioLeistungskurs.

    Wenn die die verschlissenen runderneuerten Reifen hinterher verbrennen ist das quasi runderneuerbare Energie.
    Auch der Flug in die Arktis spart relativ Energie denn die sind ja sicher zusammen hin geflogen.

    „Plane sharing“ sozusagen.

    Grüße
    Günter Heß

  31. @heß

    gabs heut nen clown zum abendbrot? 😀

  32. Rainer Schulze schrieb am 3. Dezember 2012 21:46

    @21 Quentin Quencher,

    danke für den Hinweis, das ist mir damals entgangen. Es handelt sich also um einen Wiederholungstäter…immerhin wurde ich nicht gleich gelöscht.

    Ich habe zur Zeit eine Nichtveröffentlichungsquote von 50% auf Eike und überlege schon jedesmal, ob ich mir den Aufwand mache, einen Kommentar zu schreiben, wenn der eh nicht veröffentlicht wird …

  33. @michael m.
    nehmen Sie Journalismus heutzutage noch ernst? 🙂
    Tagesschau, Heute Journal oder Morgenmagazin zu Klimawandel und Energie ist Realsatire, da kommt
    der Welke nicht mit. Spaß muss sein.

  34. #33
    das war wirklich ihr ernst?
    oO
    roflmao

    hab zumindest

    Also Völker hört die Signale:
    Bringt Weihnachstbeleuchtung fürs Klima an eure Häuser!

    für nen scherz gehalten 😀

  35. Ich habe zur Zeit eine Nichtveröffentlichungsquote von 50% auf Eike und überlege schon jedesmal, ob ich mir den Aufwand mache, einen Kommentar zu schreiben, wenn der eh nicht veröffentlicht wird …

    50% is doch ok…
    meine quote liegt bei 0%!

    hab mich wohl einmal zu oft kritisch darüber geäußert, das ich meinen vollen namen nicht veröffentlichen will.
    seit dem bin ich bei eike geblockt. aber was solls, das leben geht weiter 😉

  36. Ok, erst einmal vielen Dank für die interessanten Beiträge.

    Ich muß mir das alles erst mal durch den Kopf gehen lassen. Und vielleicht kommen ja noch mehr Hinweise und Ideen. Deswegen nur ein paar kurze Statements:

    Quentin:

    Möglicherweise wäre es besser zu formulieren für welche Menschen wir hier zu schreiben vorhaben. Zukunftsoptimismus gegen Zukunftspessimismus, um eine Polarität darzustellen.

    Das gefällt mir ganz außerordentlich gut. Den Namen des Blogs werden wir ganz sicher nicht ändern, er ist ja eine eingeführte Marke. Aber ich habe schon länger überlegt, Rudolf vorzuschlagen, den Untertitel zu ändern oder zumindest zu ergänzen.

    C-O:

    Ich meine, dass die Themen “Ernährung”, “Umweltpolitik” und “Umweltbewegung” weniger zur Ausrichtung von Science Skeptical passen.

    Sehe ich anders. Bzw. andersherum. Die Umweltbewegung ist ja eine Glaubensgemeinschaft. Und die „Klimakatastrophe“ ist nur ein Aspekt dieser Geisteshaltung.

    Eng:

    Rudolf und Herr Heller sind die Eigentümer

    Nö, nur Rudolf. Ich bin Co-Admin und nach Rudolf der mit den meisten Texten. Aber Rudolf entscheidet letztendlich über das, was wir hier diskutieren.

    Mein Aufruf war auch mit Rudolf nicht abgesprochen. Es ist tatsächlich so, daß sich intern eine gewisse Unzufriedenheit breit machte. Das wurde mir in den letzten Tagen auch von einigen stillen Mitlesern mitgeteilt, die ich persönlich kenne.

    Was mich sehr freut, ist, daß die Frequenz der Artikel offensichtlich ausreicht. Besser mehr Qualität, tiefere Analysen und „originale Inhalte“ statt mehr Buchstaben -- das sehe ich ähnlich. Wenn die Leser uns treu bleiben, auch wenn mal 1-2 Wochen nichts Neues erscheint, um so besser. Ich habe keine Ahnung, C-O, woher der Peak im November 2011 stammt. Wir haben eigentlich immer dann Zugriffsrekorde, wenn die Achse auf uns verlinkt (auch nicht überraschend, bei deren Reichweite). Eine Moderation (also „Freischaltung“) wird bislang überwiegend abgelehnt.

    Dann noch michael m.:

    nennt die kommentatoren doch mal beim namen vieleicht wissen die gar ni, das ihre beiträge soclhe qualitäten haben-

    Doch,doch, die wissen das. Ich bin ja frech und provoziere gerne, daher werfe ich mal drei Namen in den Raum (aber es gibt noch mehr):

    Tritium (bislang nur ein Artikel? -- Hallo!?)
    Günter Heß (auch nur ein Text, aber ich weiß, vielbeschäftigt in der High-Tech-Branche)
    Wolfgang Flamme (haut als Kommentator immer alles kurz und klein -- wo bleibt der Mumm, sich der Meute auch mal als Autor zu stellen? -- ist nicht böse gemeint…)

    Heinz Reeg:

    Wenn ich Sie Herr Heller richtig verstanden habe, dann geht es Ihnen darum die Qualität der Seite zu verbessern ohne als Betreiber eine Unmenge Zeit hineinstecken müssen.

    Wie gesagt, ich bin eigentlich nicht der Betreiber. Aber Sie haben schon recht. Ich bin faul -- oder überarbeitet, je nachdem. Die Beiträge hier zeigen mir aber, daß es sich lohnt, den Blog zu verbessern. Und natürlich: Was auch immer wir tun, ist mit mehr Arbeit verbunden als bislang. Kommentare wie der Ihre bauen mich aber schon wieder auf. Offensichtlich haben wir so viel nicht falsch gemacht bislang.

  37. @marvin

    100% mein ich, da steht ja nichtveröffentlichungsquote ^^

  38. Tritium (bislang nur ein Artikel? — Hallo!?)
    Günter Heß (auch nur ein Text, aber ich weiß, vielbeschäftigt in der High-Tech-Branche)
    Wolfgang Flamme (haut als Kommentator immer alles kurz und klein — wo bleibt der Mumm, sich der Meute auch mal als Autor zu stellen? — ist nicht böse gemeint…)

    genau an diese herren dachte ich auch 😉

  39. @michael m.
    Völker hört die Signale war ein Scherz von mir. Ich hatte schlecht formatiert. Das erste Zitat ist aus der Tagesschau.
    Grüße
    Günter Heß

  40. Eine Moderation (also “Freischaltung”) wird bislang überwiegend abgelehnt.

    moderation bedeutet ja nicht zwingend freischaltung.
    es ist noch nicht so lange her,das themenfremde kommentare in die plauderecke verschoben wurden.
    warum funzt das jetzt nicht mehr?
    können das nur die admins und der autor? wenn ja, dann kann man die rechte sicher erweitern…

    so als denkanstoß

  41. #39
    hätte mich aber auch ni gewundert wenn es so im öffentlich rechtlichen gelaufen wäre.

  42. @ Müller:

    Ich habe zur Zeit eine Nichtveröffentlichungsquote von 50% auf Eike und überlege schon jedesmal, ob ich mir den Aufwand mache, einen Kommentar zu schreiben, wenn der eh nicht veröffentlicht wird …

    Das kann eben passieren, wenn man moderiert. Ich verstehe schon, daß die Leser hier das daher eher ablehnen. Bei mir ist es so: ich versuche es nur ein einziges Mal. Und dann nie wieder. In der „Klimalounge“ habe ich beispielsweise das Kommentieren in dem Moment stillschweigend beendet, als Rahmstorf mal einen meiner Kommentare tatsächlich nicht freigeschaltet hat (ist schon lange her, ich weiß nicht mal mehr, worum es ging). Das lasse ich mir halt nicht bieten, ich bleibe dann einfach ganz weg. Ohne weiteren Kommentar.

    Bei EIKE allerdings haben die Betreiber ein echtes Problem mit vielen Stammlesern, die teils sehr wütend, manchmal sogar bösartig und haßerfüllt agieren. Sie sind ja eine beliebte Zielscheibe für diese Leute und vielleicht blockiert man Sie auch deswegen, um die Debatte nicht abgleiten zu lassen. Ist nicht fair Ihnen gegenüber, keine Frage.

    Ich möchte damit sagen, daß ich eine solche Situation hier vermeiden möchte. Und ich hatte immer mal wieder das Gefühl, daß wir uns dahin bewegen, langsam, aber stetig.

    @ michael m.:

    hab mich wohl einmal zu oft kritisch darüber geäußert, das ich meinen vollen namen nicht veröffentlichen will

    Also hier bleiben wir bei der Möglichkeit der Pseudonyme. Alles andere ist ja auch lächerlich. Der EIKE-Klarnamenzwang ist ein Witz. Man gebe sich einfach einen Namen, der irgendwie echt klingt, und schon ist man dabei.

  43. Also hier bleiben wir bei der Möglichkeit der Pseudonyme.

    pseudonym is zumindest bei mir übertrieben. ich gebe nur meinen nachnamen nicht bekannt. wenn doch könnte es sein, das ich innerhalb kürzester zeit meinen job los bin 😉

  44. #43 michael m.
    😀 Das verstehe ich, Mr. Michael Mann. 😀

  45. #44

    hrhr :p

    und jetzt, gute nacht 🙂

  46. @Marvin Müller
    Wenn man sich bei Eike z.B. die Postings von „N.Fischer“ und „NicoBaecker“ aushält, weiss ich gar nicht, warum man Sie dort boykottiert.

  47. Sehr geehrter Herr Dr. Peter Heller

    Mir ist durchaus bewusst das ich ein Stück weit zur Unzufriedenheit in diesen Blog beigetragen habe.
    Meine, durch nichts zu entschuldigenden Ausfälle Ihnen gegenüber, die leider viel zu weit unter die Gürtellinie gegangen sind, waren unnötig und komplett kontraproduktiv.
    Um es mal mit mit meinen Worten zu sagen, ich habe mit meinem Arsch mehr eingerissen als ich mit den Händen wieder aufbauen konnte.

    Deshalb nochmals für alle Beteiligten, hiermit entschuldige ich mich in aller Form und aus tiefsten Herzen bei Herrn Heller und auch Quentin für meine verbalen Ausraster, die so nie hätten geschehen dürfen.
    Gut, rückgängig lässt sich das nicht mehr machen und ick muss für meinen Mist auch moralisch gerade stehen, abdrücken war und ist nicht meine Art.
    So, dat sollte als Vorwort reichen…..musste ick einfach noch mal los werden.

    Mein eigentliches Problem sehe ich hier ganz wo anders…….ich schaffe es nicht mehr, noch irgendwo in der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands ein positives Fünkchen zu erkennen, zu tief hat sich unser Land schon im Schlammloch festgefahren.

    Ich habe in der letzten Zeit ernsthaft darüber nachgedacht mich von den Admins hier freiwillig für mindestens einen Monat sperren zu lassen.
    Erstens.) Bin ich neugierig, wie sich dieser Blog ohne meinen negativen Input weiter entwickelt.
    Und zweitens.) Bring ich nicht die nötige Disziplin auf, nicht doch wieder in einen schwachen Moment hier meinen Senf zu hinterlassen.
    Nun gut, ick schlaf nochmal ne Nacht drüber und werde dann morgen entscheiden.
    Mit freundlichsten Grüßen
    Heinz Eng

  48. Nachtrag zu #17

    Neue Autoren
    Egal ob es Änderungen im Blog gibt, oder nicht, weitere Autoren würden sicherlich zur Bereicherung und Attraktivität beitragen. Doch wie man die gewinnen sollte -- hmm. Die hängt wohl auch ein bisschen mit den Themen zusammen, die hier besprochen werden sollen.

    Wir könnten auch die vielen tollen und inhaltsvollen Kommentare nutzen, und sie in eigenen Artikeln separat besprechen, etwas so: „XXY schrieb im Kommentar xxxxxxxx folgendes: ZITAT. Aus einem Kommentar wird somit ein neuer Artikel mit einem eigenen Diskussionsstrang. Damit ließe sich auch eine Kultur der Gegenrede etablieren und es bräuchte überhaupt keine Veränderung im Blog.

    Noch ein Beispiel: Hier gab es kurz das Thema ob das Nichtproduktion von Energie und die damit verbundene Entschädigung der Betreiber. Herr Flamme wies darauf hin, dass dies kostengünstiger ist, als ein Ausbau der Netze. Stark verkürzt dargestellt. Tritium meinte dazu: „Es geht schliesslich um die grundsätzliche Frage, ob die NICHTPRODUKTION einer Ware erstattet werden soll, die keinen Markt hat — Ist ja schliesslich ziemlich irrsinnig, so etwas überhaupt per Gesetz zu beschliessen. Sogar dann, wenn es nur eine einzige kWh gewesen wäre, ist die politische Entscheidung und der Geist, der hinter ihr steht, höchst bedeutend und diskussionswürdig.“ Meine persönliche Meinung ist, dass beide Recht haben, dieser Aspekt aber wirklich diskutiert werden sollte.

    Zurück zu „Neue Autoren.“ Hier kann ich mir gut vorstellen, dass es für viele Kommentatoren oder auch stille Leser nicht einfach ist, aus der Masse hervorzutreten und eine Solovorstellung in Form eines Artikels zu geben. Eine Handreichung seitens des Blogs wäre da nicht schlecht. Zum Beispiel mit einer Email-Adresse platzieren, über die Texte eingereicht werden, so dass der Autor gewissermaßen an das Rampenlicht herangeführt wird und er/sie die Unsicherheit verliert, ob denn das geschriebene auch gut genug für den Blog ist. Das wäre allerdings mit weiterer Arbeit verbunden, und da sollten sich zusätzliche Leute finden um die Blogbetreiber zu unterstützen.

    Meine Vorschläge in Stichpunkten: Handreichung für neue Autoren und Kultur der Gegenrede.

    Letzteres geht natürlich nicht, wenn man nur immer danach schaut, wie denn die angenommenen politischen Gegner darauf reagieren. Dies führt nur zu einer Abhängigkeit vom Gegner, und schafft eine Vorzensur im Kopf.

  49. @michael m. #43

    ich gebe nur meinen nachnamen nicht bekannt. wenn doch könnte es sein, das ich innerhalb kürzester zeit meinen job los bin

    …und auch noch Deinen Hockeyschläger.

  50. @Heller #36

    Den Namen des Blogs werden wir ganz sicher nicht ändern, er ist ja eine eingeführte Marke. Aber ich habe schon länger überlegt, Rudolf vorzuschlagen, den Untertitel zu ändern oder zumindest zu ergänzen.

    …dem Rudolf liegen dazu seit längerem auch schon Vorschläge von mir vor.

  51. @michael m.

    Wolfgang Flamme (haut als Kommentator immer alles kurz und klein — wo bleibt der Mumm, sich der Meute auch mal als Autor zu stellen? — ist nicht böse gemeint…)

    Ich sehe mich durchaus als Autor meiner Kommentare und stelle diese eben dadurch auch zur Diskussion.
    Daß ich mich auf Kommentare, Einwände und hin und wieder eine kurze Überschlagsrechnung oder Verfahrensbeschreibung beschränke entlastet mich insofern, als daß ich mir so die Mühe eines abgerundeten Traktats, wuchtiger Überschriften und nichtssagender, copyrightfreier Teaserbildchen erspare.

  52. @Peter Heller

    (#36) Was mich sehr freut, ist, daß die Frequenz der Artikel offensichtlich ausreicht. Besser mehr Qualität, tiefere Analysen und “originale Inhalte” statt mehr Buchstaben — das sehe ich ähnlich. Wenn die Leser uns treu bleiben, auch wenn mal 1-2 Wochen nichts Neues erscheint, um so besser.

    Der Blog wirkt natürlich lebendiger und für die Leser interessanter, wenn sich die Titelseite öfters einmal ändert — dieser Überlegung entspringt wohl auch z. T. der Gedanke mehr Autoren zu rekrutieren. Aber es tut sich eben nicht immer soviel Neues, und einige der Hauptthemen des Blogs — Klimadebatte, Energiewende z.B. — sind derzeit in dem aussichtslosen ideologischen Stellungskrieg, der Pattsituation festgefahren, die hier bereits seit längerem vorhergesagt wurden. Material für einen neuen Artikel ist daher nicht immer leicht zu finden.

    Andererseits hat Science Skeptical bereits einen Fundus von hervorragenden Artikeln, die oft nichts an Aktualität verloren haben und immer noch interessant sind, aber nur im Archiv dahinschlummern. Wäre es nicht eine Idee, auf der Hauptseite einen weiteren Kasten (z.B. neben „Artikel“ und „Blog“) aufzumachen, in dem in relativ häufigem Wechsel der eine oder andere ältere Artikel, der vielleicht gerade wieder relevant ist oder zeigt, wie treffend einige Prognosen waren, präsentiert und so wieder in Erinnerung gerufen wird?

  53. @Wolfgang Flamme #51

    daß ich mir so die Mühe eines abgerundeten Traktats, wuchtiger Überschriften und nichtssagender, copyrightfreier Teaserbildchen erspare.

    Um die Überschriften und nichtssagenden Bilder braucht man sich nicht zu kümmern, da leistet Rudolf Kipp hervorragende Arbeit (bei meinen beiden Artikeln war ich von seiner Bilderauswahl geradezu begeistert).
    Einen zusammenhängenden Text muß der Autor allerdings schon liefern.

  54. @ Eng:

    Mein eigentliches Problem sehe ich hier ganz wo anders…….ich schaffe es nicht mehr, noch irgendwo in der gesellschaftlichen Entwicklung Deutschlands ein positives Fünkchen zu erkennen, zu tief hat sich unser Land schon im Schlammloch festgefahren.

    Genau das ist das Problem. Wie Quentin oben sinngemäß schrieb, sollte das ein Blog für Optimisten sein. Sie sind keiner. Sie ersetzen in Ihrer Argumentation auch nur die eine Katastrophe durch die andere. Ich argumentiere anders. Erstens leben wir in einem ziemlich geilen Land in einer ziemlich geilen Zeit. Zweitens habe ich keine Lust, mir von Untergangspropheten gleich welcher Färbung die Laune verderben zu lassen. Drittens steht uns eine goldene Zukunft bevor -- und weder „Energiewende“, noch „Klimaschutz“, noch „Nachhaltigkeit“ werden daran etwas ändern können.

    Man schaue sich das heutige Interview mit Dennis Meadows bei SpOn an. Er sagt sinngemäß: Ok, der Weltuntergang kommt halt später, aber er kommt. Etwas anderes, Herr Eng, sagen Sie ja auch nicht. Nur daß Meadows den Weltuntergang kommen sieht, weil man nicht genug „Klimaschutz“ usw. betreibt und Sie sehen ihn kommen, weil es zuviel „Klimaschutz“ usw. gibt.

    Beides ist eben Unfug. Mit Negativvisionen erreicht man auch die Menschen nicht, das haben die Klimaalarmisten noch immer nicht eingesehen. Tatsächlich ist das richtige Argument: Klimaschutz et al. sind völlig irrelevant. Für das Klima, aber auch für die Gesellschaft. Sie eignen sich nicht als Werkzeug zur Umerziehung, weil die Menschen am Ende immer einfach nur Spaß haben wollen und sich nicht umerziehen lassen. Und sie können nicht verhindern, daß wir uns weiter entwickeln, daß wir uns weiter ausbreiten und unsere Fähigkeiten zur Gestaltung der Welt immer weiter ausweiten. Er kann nicht verhindern, daß die Menschheit immer reicher, freier, gesünder und glücklicher wird.

    Das ist, grob formuliert, eine Haltung die dieser Blog aus meiner Sicht vertreten sollte. Der Kampf gegen den Ökologismus funktioniert nicht, wenn wir seine Anhänger in Ängstlichkeit überbieten. Man muß dem Wettlauf der Angst eine Alternative entgegensetzen.

  55. #54. Peter Heller,

    Das ist, grob formuliert, eine Haltung die dieser Blog aus meiner Sicht vertreten sollte. Der Kampf gegen den Ökologismus funktioniert nicht, wenn wir seine Anhänger in Ängstlichkeit überbieten. Man muß dem Wettlauf der Angst eine Alternative entgegensetzen.

    meine volle Zustimmung, Herr Heller. Daher sollte auch dieser Kampf gegen den Ökologismus, gegen diesen grünen, mittlerweile alle Lebensbereiche durchdringenden Irrationalismus, weiterhin ein zentraler Bestandteil dieses Blogs bleiben. Denn davon geht ein Großteil dessen, was hier kritisch diskutiert wird, aus. Science Sceptical ist seit 2010 meine „Stammlektüre“, auch wenn ich mich -- nicht nur aus Zeitgründen -- nicht zum Autor berufen fühle 🙂 . Auf keinen Fall würde ich eine Moderation gutheißen. Ansonsten finde ich das Gesamtkonzept stimmig, welches meiner Meinung nach keine großen Änderungen bedarf. Eine Ausweitung der Themen, wie von C-O in #10. aufgeführt

    In Zukunft sollten für meinen Geschmack die Themenbereiche Klima, Klimapolitik, Energietechnik und -Politik ergänzt werden um Raumfahrt, Astronomie, Astrophysik und Kernphysik.

    könnte ich mir aber auch auch vorstellen.

    Gruß
    karl.s

  56. Sehr geehrter Herr Dr. Peter Heller

    Vielen Dank für Ihre mehr als klare Antwort, das macht mir meine nachfolgende Entscheidung um einiges leichter.

    So langsam begreife ich, was mich immer an Ihnen gestört hat, nämlich der schon fast zwanghafte Hang zum übersteigerten Optimismus. Ich habe bisher noch nicht erkennen können, woher Sie diesen Optimismus schöpfen und werde das wohl auch nicht bis an mein Lebensende begreifen.
    Für mich als Realist stellt sich die Welt etwas anders dar, sei es der arabische Frühling, der sich gerade zum Winter des religiösen Mittelalters entwickelt, sei es die derzeitige Eurokrise, die das Potential hat unsere mühsam zusammengeflickte Union zu sprengen, sei es die unbremsbare Energiewende in Deutschland, sei es die fehlende Wahlalternative in 2013, sei es die immer mehr ausufernde Verbotsorgie samt Einschrängungen der Bürgerrechte bis tief in die Privatssphäre, sei es die völlig idiotische Gleichmacherrei der Geschlechter…….u.v.m., ich sehe da zwar keinen Weltuntergang aber ein mögliches Konfliktpotential für eine gesellschaftliche Entwicklung, die unter Umständen in einer menschlichen Tragödie enden könnte.

    Wir Skeptiker stehen einem gewaltigen Heer gegenüber, das die Wissenschaft, die Medien und die Politik hinter sich versammelt hat, die mit schier unendlich vielen NGO´s jede Gegenmeinung im Keim ersticken können, dem haben wir nix, rein garnix mehr entgegenzusetzen, selbst der mickrige Versuch meinerseits hier ein kleines loses Netzwerk zu gründen, erstickte an der Angst, das man uns fehlende Transparenz vorwerfen könnte.
    Wir sind nix weiter als ein Haufen skeptischer Individualisten, die sich ungern von anderen Skeptikern etwas sagen lassen. Wir schreiben seit Jahren ganz schlaue Artikel die vllt von anderen Leuten auch gelesen werden aber am Ende haben wir absolut nix erreicht….die Energiewende latscht weiter als ob es kein Morgen gibt, die Konsequenzen sind zumindest für mich fachlich klar voraussehbar, kein Wunder also, das ich in dieser langen Zeit zum Fatalisten mutiert bin.
    Im Gegensatz zu Ihnen sehe ich nirgendwo eine goldene Zukunft für Deutschland……eher die finsteren Vorboten einer erneuten Knechtschaft, egal wie sie sich auch demnächst nennen wird.

    Aus diesem Grunde wende ich hiermit folgende Bitte an Sie und Rudi.
    Ich wünsche das Sie mein Autorenaccount und meine beiden E-Mails bis zum 01.01.2013 für diese Webseite sperren, beginnend ….ab sofort….
    Ich werde mich ersteinmal zurückziehen und den beginnenden Denkprozess weiter führen, um aber der schon an Sucht erinnernden Mitteilungsbedürftigkeit Meinereiner einen Riegel vorzuschieben, ist die freiwillige Sperrung dringend nötig.
    Sehen Sie es positiv, das ist mein Weihnachtsgeschenk an Sie, nun müssen Sie mal ne Weile keine Angs haben, das olle Eng hier wieder unterirdisch herumpoltert, ist doch auch mal ganz schön, gelle.

    Mit freundlichen Grüßen
    Heinz Eng

    Nur ein wahrer Skeptiker ist in der Lage, sich und seine Thesen auch gelegentlich auf den Prüfstand zu stellen.

  57. @Peter Heller #54

    Wie Quentin oben sinngemäß schrieb, sollte das ein Blog für Optimisten sein. (…) Erstens leben wir in einem ziemlich geilen Land in einer ziemlich geilen Zeit. Zweitens habe ich keine Lust, mir von Untergangspropheten gleich welcher Färbung die Laune verderben zu lassen. Drittens steht uns eine goldene Zukunft bevor — und weder “Energiewende”, noch “Klimaschutz”, noch “Nachhaltigkeit” werden daran etwas ändern können.

    Lieber Herr Heller,
    mehr Optimismus ist bestimmt kein verkehrtes Konzept. Aber dieser Optimismus klingt mir doch ein bisschen zu überdreht, wenn Sie schreiben, wir lebten „in einem ziemlich geilen Land in einer geilen Zeit“ und hätten eine „goldende Zukunft“ vor uns. Dem kann ich mich auch beim besten Willen wirklich nicht anschliessen.

    Sicher, auf die gesamtgesellschaftliche Entwicklung (Energiepolitik, Umweltzerstörung unter dem Banner des „Klima“-Schutzes, Aushöhlung der Bürgerrechte, drohender wirtschaftlicher Niedergang, die Euro-Kriese, die dramatische demographische Entwicklung etc. pp.) so zu reagieren, wie Heinz Eng mag wirklich zu destruktiv sein — weil: dieser Weg einfach vollkommen perspektivlos ist — aber stattdessen alles in rosa zu färben, kann es ja meine Ansicht nach auch nicht sein.

    Kurz gesagt: mehr Optimismus — Ja, aber nicht übertrieben, sondern mit Augenmaß und dem Bewusstsein für die Realität, wie sie sich nun einmal entwickelt.

    Beste Grüsse

  58. Lieber C-O,

    Ich finde Peter Hellers Optimismus keineswegs übertrieben. Auch mal völlig davon abgesehen, dass man Leute eher mit Optimismus gewinnen kann, sondern finde ich dies auch in Hinblick auf die Situation insgesamt angebracht. Sogar global gesehen. Die Möglichkeiten und Chancen der Menschheit mehren sich, wie es wahrscheinlich noch nie zuvor in der Geschichte zu sehen war.

    Das Klima- und Energiegedöns wird wieder aufhören, so wie die Flagellanten des ausgehenden Mittelalters verschwanden. Insgesamt wird diese Klimawandelhysterie eine kleine Episode in der Geschichte bleiben. Dass uns das momentan einen Haufen Geld kostet und noch mehr Ärger bereitet, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Welt sich einen Dreck um diese Pessimisten schert. Die Entwicklung wird evolutionär weiter gehen, zum Wohle der Menschen.

  59. Ich könnte jetzt mit tausenden Weblinks antworten. Ich nehme mal nur zwei:

    this is another indication of the extraordinary world in which we live

    Ich könnte diesen Satz von Kennedy jeden Tag hunderte Male sagen, wenn ich mich so in der Gegend umschaue.

    Ich meine:

    So etwas schenkt man heute Kindern zu Weihnachten. Einfach so. Das sagt doch wohl alles über unsere Welt.

  60. @Quentin

    Die Möglichkeiten und Chancen der Menschheit mehren sich, wie es wahrscheinlich noch nie zuvor in der Geschichte zu sehen war …. dass die Welt sich einen Dreck um diese Pessimisten schert. Die Entwicklung wird evolutionär weiter gehen, zum Wohle der Menschen.

    Uups, ja -- was die Menschheit als Ganzes angeht, widerspreche ich nicht. 😉

  61. Püüh, also was jetzt mich selber betrifft, da schreib’ ich später was. Brauch’ noch etwas zeit.

    Eine kurze Anmerkung jedoch, betreffend

    Zukunftsoptimismus gegen Zukunftspessimismus

    Da möchte ich folgendes zu Bedenken geben:
    „Wissenschaft kritisch hinterfragt“ ist neutral.
    Mein Einwand wäre allenfalls, den starken technischen Einschlag zu honorieren.. Warum nicht ‚Wissenschaft und Technik kritisch hinterfragt’?

    Sich jedoch einem Zukunftsoptimismus zu verschreiben ist Parteinahme. Die Neutralität ist damit ganz offiziell über Bord.
    Könnte ich mich auch nicht damit identifizieren.
    Das möchte ich mit einem Beispiel erklären.
    Manche wissen wohl, dass ich ganz vehement gegen die Verteufelung des DDT bin.
    Bin ich deshalb aber ein ‚Optimist’ und winke ab ‚Wird schon nichts passieren!’?
    Keineswegs!
    Tatsächlich krieg’ ich als Chemiker ganz schön Bauchschmerzen von dem Molekül:
    Es ist persistierend (langlebig). Macht man mit der Freisetzung eines solchen Stoffs einen Fehler, kann man mindestens für Jahrzehnte nicht korrigieren. Persistierende Substanzen sollten meiner Meinung nach grundsätzlich nicht gezielt ausgetragen werden und wenn doch, dann nur nach Güterabwägung.
    Dann ist das Zeug auch noch lipophil und halogeniert. Ganz schlecht! Es lagert sich ins Fettgewebe ein, bis dass der Tod es scheidet und es hat wegen der starken Elektronegativität der Halogene das Potential ausserordentlich hoher biologischer Aktivität. Ist ja auch nicht ohne Grund für Insekten ein sehr starkes Gift!
    Deshalb bin ich tatsächlich FÜR ein Verbot! Also ein Pessimist?
    Ich habe etwas andere Gründe als die Öko-Verbieter, Ich halte Hysterie für ebenso falsch wir eine rosa Brille. Ich wäge ab:
    Für Innenräume ja, so lange es nichts besseres gibt, auf Feldern auf keinen Fall, denn inzwischen haben wir sogar mehrere Klassen volatiler Insektizide die nur ganz kurz gezielt wirken und dann zerfallen, manchmal bereits nach Stunden. Solche Stoffe sind natürlich weitaus fehlertoleranter bei der Freisetzung und sollten möglicht nur noch verwendet werden.
    Also ‚Optimist’ bin ich ganz und gar nicht und deshalb auch kein Kämpfer für den ‚Zukunftsoptimismus.

    Ich habe nur etwas dagegen, dass die Hetzer gegen das DDT bedenkenlos über Leichen gehen um ihre Ideologie durchzusetzen und dass sie skrupellos lügen um ans Ziel zu kommen. Aber das ist Totalitarismus, eine Gefahr für die Freiheit, nicht die Gesundheit.

  62. Lieber Tritium,

    was hat der Einsatz von DDT mit Zukunftsoptimismus zu tun?

  63. Also, Tritium, man kann nun wirklich vieles über diesen Blog sagen. Aber „neutral“ sind wir ganz sicher nicht.

    Wir vertreten doch nun dezidiert eine bestimmte Haltung. „Skeptisch“, klar, aber genügt das auch weiterhin? Wo uns das Klimathema trotz Doha nicht einmal mehr einen eigenen Artikel wert ist?

    Außerdem frage ich mich, wie Quentin, was denn nun Ihre Einschätzung vojn DDT mit Pessimismus oder Optimismus zu tun hat.

  64. @Peter Heller #54

    Wie Quentin oben sinngemäß schrieb, sollte das ein Blog für Optimisten sein.

    Optimismus als Grundhaltung, gewissermaßen als Gegengewicht zum Skeptizismus, ist schon ratsam, aber übertriebener, aufgeputschter Optimismus ist letztlich nicht überzeugend, sondern wirkt wie ein Versuch der Autosuggestion. Die technologische Zuversicht, die beispielsweise aus der US-Alltagskultur der 50er Jahre sprach (mit Werbesprüchen für „atomic“ Waschpulver und „radioactive“ Zahnpasta), paßt hinten und vorne nicht in die heutige Zeit, und wer versucht, dem übertriebenen Pessimismus und dem absurden ökologistischen Haß auf die Menschheit ein Bild einer verchromten, lichten und pastellfarbenen Technozukunft nach dem Muster der SF vor einem halben Jahrhundert entgegenzuhalten, wird kein Verständnis und keine Nachfolger, sondern nur Kopfschütteln und Spott ernten.

    Vielleicht sieht man das als Zukunftsforscher anders, aber als Normalteilnehmer der heutigen Welt sieht man, auch ohne auf den Ökoleim zu gehen, viele Bedrohungen für die individuelle Freiheit, die unsere Vorfahren mühevoll und langwierig für uns errungen haben. Wohlstand, Gedanken- und Redefreiheit, persönliche Sicherheit sind eben nicht nur nicht selbstverständlich, sondern auch sehr leicht wieder zu verlieren, und wenn man sich unter diesem Aspekt in der weiteren und näheren Welt umsieht, kann einem schon etwas bange werden. Der Einschätzung von Quentin Quencher #58

    Das Klima- und Energiegedöns wird wieder aufhören, so wie die Flagellanten des ausgehenden Mittelalters verschwanden. Insgesamt wird diese Klimawandelhysterie eine kleine Episode in der Geschichte bleiben. Dass uns das momentan einen Haufen Geld kostet und noch mehr Ärger bereitet, darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Welt sich einen Dreck um diese Pessimisten schert. Die Entwicklung wird evolutionär weiter gehen, zum Wohle der Menschen.

    kann ich mich schon anschließen, mit Ausnahme des letzten Nachsatzes. Die Entwicklung geht immer weiter und nichts währt ewig: das ist aber für diejenigen, denen es gerade recht gut geht, eher eine Drohung. Sicher, jedes Zwangssystem hat irgendwann sein Ende, die Sowjetunion hat nur gute 70 Jahre gedauert, aber im Vergleich mit einem Menschenleben hat das dennoch sehr viel Leidpotential.

    Sicherlich hat der technische Fortschritt vieles, was noch vor wenigen Jahrzehnten unmöglich und die reinste Hexerei schien, jetzt möglich gemacht.

    (#59) So etwas schenkt man heute Kindern zu Weihnachten. Einfach so. Das sagt doch wohl alles über unsere Welt.

    Das sagt leider nicht alles über unsere Welt. Auf der gibt es auch maßgebliche Leute, die alles mit Plänen und Vorschriften regeln zu können meinen (z.B. EU-Verbot der Jugendarbeitslosigkeit); es gibt die verbohrtesten religiösen Ideologen; es gibt eine sich immer weiter voranschiebende Denunziationskultur der PC-Sprachvigilanten. Man könnte meinen, das sei nur eine Nebenschau zu den tollen technischen Leistungen der Menschheit, aber leider ist das nicht so. Die Kinder, die heute Mobiltelefone, Roboterbausätze, Computer geschenkt bekommen, sehen diese mit anderen Augen als wir, für die diese Dinge in unserer Kindheit ferne, vielleicht nie realisierbare Träume gewesen waren, Träume, die das Interesse an Technik und Naturwissenschaften geweckt haben. Welche Träume geben wir den Kindern heute?

  65. Hmmm, versuchen wir es mal anders:

    Ich spiel‘ jetzt mal den Marvin Müller (Verzeihung 😉 ):

    Wieso behauptet ihr, ihr stündet für ‚Zukunftsoptimismus‘?
    Ihr lehnt das grosse Zukunftsprojekt ‚Energiewende‘ mit allen Mitteln ab, habt an allem etwas auszusetzen, behauptet, das funktioniert nie und wagt es, euch OPTIMISTEN zu nennen?
    Der ganze Blog ist voller pessimistischer Unheilsprophezeihungen und die wahren Optimisten sind doch genau auf der Seite zu finden, die ihr bis aufs Messer bekämpft!
    Wo sind denn EURE Visionen?
    Wir, die angeblichen ‚Pessimisten‘, arbeiten an der Zukunft! Wir machen aus Wüsten Kraftwerke, aus Wind und Wellen unerschöpfliche Energie und ihr murrt und jammert und saugt die letzten Tropfen Öl aus der Erde um dann mit leeren Händen da zu stehen. DAS soll Optimismus sein?

    Der Begriff ‚Optimismus‘ ist zu unscharf.
    Gut gemeint. Richtig. Ich würde auch in einer ‚freundlichen‘ Umgebung jederzeit anerkennen. Aber man kann uns das nur allzu leicht um die Ohren hauen, weil eben im Schlagwort ‚Optimismus‘ zu wenig Substanz drin ist um es zu okkupieren.

    Nicht, dass ich das nun als Vorschlag bringen möchte, aber wäre nicht zum Beispiel ‚Skeptizismus statt Dogmatismus‘ deutlich treffender?

  66. @Tritium #65

    Nicht, dass ich das nun als Vorschlag bringen möchte, aber wäre nicht zum Beispiel ‘Skeptizismus statt Dogmatismus’ deutlich treffender?

    ….treffender schon…… dann aber lieber: SKEPTISCH STATT DOGMATISCH.

    Bitte nicht noch mehr Ismen, von diesen schrecklichen Wortungetümen gibt es schon mehr als genug:
    Marxismus, Botulismus, Rheumatismus, Stalinismus, Alkoholismus, Islamismus, Kretinismus……..

  67. #65 Stimmt genau. Wer z.B. auf Kernkraft vertraut, ist nur zuversichtlich hinsichtlich des Nutzens bestehender bzw. greifbar in Aussicht stehender Technologie. Wer aber auf „EE“ setzt und meint, die erheblichen Schwankungen im Energiestrom, den Sonne und Wind uns schicken (ohne Rechnung, versteht sich), könnten durch Aufskalierung des Ganzen auf kontinentales Format und/oder eine mysteriöse uns irgendwann noch rechtzeitig in den Schoß fallende Speichertechnik ausgeglichen werden — das sind die wahren Optimisten!

    So klar und deutlich in der Aussage kenne ich Marvin Müller eigentlich gar nicht …

  68. Wenn man Dinge einen Namen gibt, bekommen Sie auch eine Beschreibung welche über das hinaus geht, was der Namen genau genommen aussagt.

    Als ich den Spruch vom Zukunftsoptimimus schrieb, hatte ich weniger daran gedacht hier im Blog irgendwelche Unetikettierungen vorzuschlagen, sondern es sollte eher eine Geistes- und Grundhaltung ausdrücken die den Blog begleiten sollte. Für eine Zukunft der Möglichkeiten und der Freiheiten, letzteres ist Grundvoraussetzung. Ohne Freiheit keine Möglichkeiten. An Friede, Freude und rosa Zukunft habe ich nicht gedacht. Gerade die Freiheit wird uns von den Zukunftspessimisten genommen. Deshalb muss die Freiheit auch jeden Tag verteidigt werden.

    Aber es lohnt sich diese zu verteidigen, weil wir eben in einer Welt der Möglichkeiten leben, und in der Zukunft wird es noch mehr geben.

    Wie der Spruch lautet, der unterhalb Science-Skeptical erscheinen ist erst mal egal. Zuerst sollten wir uns über die grobe Richtung Gedanken machen, danach kann ein passender Begriff gewählt werden.

    Allerdings reden wir hier über etwas, was uns gar nicht gehört: Science-Skepital. Es ist Rudolfs Blog und ich weiß nicht wie er zu dieser Diskussion hier steht.

  69. Rudolf schaut wahrscheinlich interessiert zu. 😉

    Ich denke auch, wir reden hinsichtlich „Optimismus“ total aneinander vorbei. Ich verstehe dahinter auch eher eine Grundhaltung, wie Quentin das oben so schön beschrieben hat.

    Ansonsten, Tritium, kann ich die Antwort auf #65 am besten mit einem Artikel geben. Kommt irgendwann.

  70. Sagt mal, seid ihr jeck? Da verabschiedet sich ein Heinz Eng, der wie kein anderer die Fähigkeit hat, komplizierte Sachverhalte mit allgemein verständlichen Worten zu erklären. Sicher hat er manchmal den Bogen überspannt, aber er hat auch persönlich die Hosen heruntergelassen, so dass jedermann seine Gedankengänge nachvollziehgen kann. Bei Primaklima feixen sie sich einen, wenn sie sehen was hier los ist.
    Ihr seid nur noch eine Handbreit davon entfernt, selber zu „Gutmenschen“ zu werden. Deswegen kommt vorerst, trotz Ankündigung, kein weiterer Kommentar von mir.

  71. Für eine Zukunft der Möglichkeiten und der Freiheiten, letzteres ist Grundvoraussetzung. Ohne Freiheit keine Möglichkeiten

    Yepp!
    Ganz genau das ist es.
    Pluralität, Liberalität, Konkurrenz. ‚Markt‘ Wettstreit.

    Das hat mit Naturwissenschaft gar nichts zu tun. Im Grunde sind wir Gegner des Ökologismus (Verzeihung, aber hier passt der -ismus perfekt! 😉 ) weil wir auf der Basis unserer Kenntnisse in Natur- und Ingenieurwissenschaft und durch mathematischen Verstand zu dem Schluss kamen, dass der ‚Grosse Plan‘ technisch niccht funktionieren kann. Aber das hatte zur Folge, dass der Fokus auf ein ganz anderes Feld gerichtet wurde, weil die eigentliche Wurzel des Übels ja nicht im falschen Plan liegt, sondern in den politischen Methoden mit denen der Plan (und für die der Plan) prropagiert wurde.
    Und letztendlich glaube ich nicht, dass (Ausser vielleicht Marvin M.) jemand widersprechen wird, wenn ich sage, dass der technische Energie-Plan nur ein austauschbares und im Grunde belangloses Vehikel für den ganz anderen politischen(!) Plan eines totalitären ‚Öko-Staats‘ darstellt.

    PS:
    Ich möchte auch mal darauf hinweisen, dass die Öko-Politik im Grunde genommen primitivster ‚Stammtisch‘ ist: „Klare Linie“ „Blutsauger!“ „Kurzer Prozess!“ „Enteignen!“ „Lobbyistenpack!“ -- das kennen wir doch nur zu gut. Und das ist Stammtisch nach dem fünften Bier.
    Das hat mit Wissenschaft und Technik schon gleich gar nichts zu tun, ist aber ein zentrales Wesensmerkmal der ‚Bewegung‘ (Und wer weiss, wie affin ich zur Geschichtswissenschaft bin, weiss, dass ich das Wort ‚Bewegung‘ sehr bewusst gewählt habe).

  72. @ Fluminist # 67:
    Ja, so ist es. Unser Optimismus ist recht überschaubar.
    Wir sind keineswegs jubelnd stürmende ‚Aantgarde‘, sondern ausgesprochen Konservativ.
    Wir wollen keine unausgegorene Revolution, sondern das, was echte Konservative wollen: Auf dem bestehenden aufbauen, fortführen was sich bewährt hat, Neues aus bestehendem entwickeln, aussondern, was sich überlebt hat. Kontinuität. Evolution.
    Natürlich muss man sich klar machen, dass der Konservative durch ganze Welten vom Reaktionär getrennt ist, aber oft mit ihm gleichgesetzt wird. Der Reaktionär will Stillstand oder Rückschritt. Kontinuierliche Weiterentwicklung ist ihm schon ein Greuel.

  73. Ich denke, die Frage nach der ‚Moral‘ der DDT-Geschichte hat sich wohl jetzt schon von selbst geklärt.
    Deshalb nur ergänzend:
    Ich wollte damit zeigen, wie wenig ‚optimistisch‘ meine Haltung tatsächlich ist und wie wenig ich mich mit dem Etikett eines ‚Optimisten‘ schmücken könnte oder möchte. Ich bin nämlich ein ganz schöner Bedenkenträger. Das DDT passte als Beispiel, weil ich naturgemäss da durchblicke und Wissen bringt Bedenken, aber natürlich auch die Fähigkeit zur Abwägung. Nur Unwissende können bedenkenlos jubeln oder bedenkenlos verdammen.

    Und, da sich der Strang ja weiter entwickelt hat, noch ein paar sukzessie Anmerkungen:
    Skepsis ist keine Waffe, die auf ein festes Ziel fixiert ist. Dann wäre es zwar vielleicht noch Skepsis aber eher eine, die zur Demagogie missbraucht wird.
    Ich sehe mich eigentlich nicht als Frontkämpfer oder ‚Partei‘, sondern tatsächlich als Neutraler. Dass ich gerne ein paar Ökos zum Frühstück verspeise, ist nicht Hass oder Grabenkampf, sondern der Tatsache geschuldet, dass aus diesem Lager so viel geballte Unvernunft verschleudert wird. Sollte es aber mal der Fall sein, dass Ökos was vernünftiges wollen, werde ich sie ohne weiteres unterstützen und verteidigen.

    Aber das wichtigste ist sicher, dass wir alle erkannt haben, dass der Begriff ‚Optimist‘ sehr viel vielschichtiger und unschärfer!) ist, als man auf den ersten Blick glaubt. Wir besetzten den Begriff ganz unterschiedlich, da stimm‘ ich Ihnen völlig zu, Herr Heller und auf Ihren Artikel freu‘ ich mich.

  74. Irgendwie habe ich das Gefühl, Tritium und Fluminist, Sie verwechseln „Optimist“ mit „Phantast“. Das ist nicht dasselbe.

    Wir sind keineswegs jubelnd stürmende ‘Aantgarde’, sondern ausgesprochen Konservativ.
    Wir wollen keine unausgegorene Revolution, sondern das, was echte Konservative wollen: Auf dem bestehenden aufbauen, fortführen was sich bewährt hat, Neues aus bestehendem entwickeln, aussondern, was sich überlebt hat. Kontinuität. Evolution.

    Nun ja, ich bin eigentlich nicht konservativ, sondern liberal, jedenfalls nach den gängigen Definitionen des bundesdeutschen politischen Spektrums. Ich denke, das Neue entwickelt sich weit weniger aus dem Bestehenden, als aus gezielten Regelbrüchen. Wer sagt, der Mensch könne nicht fliegen?

    @ Reeg:

    Da verabschiedet sich ein Heinz Eng

    Das glauben Sie doch selbst nicht.

    Ihr seid nur noch eine Handbreit davon entfernt, selber zu „Gutmenschen“ zu werden.

    Hmm, ich finde die Debatte hier äußerst hochwertig und nutzbringend. Weiter als wir kann man wohl kaum vom Gutmenschentum entfernt sein, das wird aus meiner Sicht mit jedem Beitrag deutlicher.

  75. @reeg

    Sehen Sie es positiv, das ist mein Weihnachtsgeschenk an Sie, nun müssen Sie mal ne Weile keine Angs haben, das olle Eng hier wieder unterirdisch herumpoltert, ist doch auch mal ganz schön, gelle.

    der heinz kommt schon wieder 🙂

  76. Nun wenn wir schon beim Optimismus sind.

    Ich bin optimistisch, dass wir gemeinsam in einer liberalen Gesellschaft die Herausforderungen der Zukunft meistern können.

    Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam die Lösung erarbeiten können.

    Ich bin nicht überzeugt, dass wir jetzt schon die Lösungen kennen.

    Ich glaube vor allem nicht daran, dass einzelne Eliten die nötigen Lösungen jetzt schon kennen.

    Wer glaubt er kenne jetzt die Lösungen der Zukunft leidet an Selbstüberschätzung.

    Ich würde also einen fortschrittlichen liberalen Optimismus eines Demokraten der vom gemeinsamen Erfolg überzeugt ist von einem selbstüberschätzenden egozentrischen Optimismus einer Elite unterscheiden die davon überzeugt ist Recht zu haben.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  77. Herr Heß,

    Ich würde also einen fortschrittlichen liberalen Optimismus eines Demokraten der vom gemeinsamen Erfolg überzeugt ist von einem selbstüberschätzenden egozentrischen Optimismus einer Elite unterscheiden die davon überzeugt ist Recht zu haben.

    das haben Sie gut gesagt!

    Nur eben -- Optimismus ist, wie man hier wieder sieht, so vieldeutig, dass sich jeder damit identifizieren kann und dann bleibt im Grunde nur so eine positiv besetzte leere Hülse wie bei ‚Nachhaltigkeit‘.

    Tatsächlich ist es schwierig, einen Begriff zu finden, der klar zwischen dem , sagen wir mal ‚arroganten‘ Optimismus der selbsternannten Öko-Elite und dem Quencher/Heller-Optimismus (den ich sehr wohl in seiner Absicht verstehe und auch billige, aber semantisch für zu sehr angreifbar halte) klar differenziert.

    Zuversicht?
    Kommt vielleicht schon näher. Zuversichtlich könnte ich mich ohne weiteres nennen. Klingt abwägender, Bedenken schliessen Zuversicht nicht aus.
    Hat ein Warmist Zuversicht? Eher nicht, denn er hat ja Angst, aber er kann natürlich grundsätzlich auch zuversichtlich dran glauben, dass die ‚Energiewende‘ gelingt.
    Also nein.

    Jetzt geh‘ ich mal weiter weg:
    Gelassenheit?
    Das sieht gut aus. Der Quencher/Heller-Optimismus ist zweifellos geeignet, die zukünftigen Herausforderungen gelassen zu erwarten.
    Kann ein Warmist gelassen sein? Nein. Denn er ist ja angstgetrieben. Er kann optimistisch sein, ist aber davon überzeugt, dass unausweichlich eine enorme und sehr schwierige Aufgabe auf uns zukommt, die grösste Anstrengungen erfordert. Gelassen kann man da selbst bei grossem Optimismus nicht sein.
    Gelassenheit statt Hysterie , so ähnlich könnte man die beiden Pole möglicherweise beschreiben.

    Aber nun hab‘ ich genug genörgelt 😉
    Schluss damit.
    Ich hab‘ meine Bedenken genannt, will aber keineswegs apodiktisch sein. ‚Zukunftsoptimismus‘ ist jedenfalls ein positv besetztes Wort, das Wort ist keineswegs falsch und meine Bedenken der (dialektischen) Missverständlichkeit sind lediglich Anregung zur Abwägung und nicht Ablehnung.

    Na, Herr Kipp hat sich ja so schön herausgehalten, dass er nun ganz wunderbar den Schiedrichter geben kann, der er sowieso ist 🙂

  78. Tolle Diskussion hier -- und die in der eigentlich geschmähten -- Plauderecke!

    Hier einige Wünsche bzw. Anregungen von mir, zur Qualifizierung dieser meiner Favoriten-Site:
    -- nicht zu viel Änderungen, zumindest keine überhasteten

    -- keine Moderation, die an sich nützlich sein kann, aber auch durch die entstehenden Zeitverzögerungen der Beiträge nervt
    -- Erhöhung des Anteils der Themas“ Chemie im täglichen Leben“ im Vergleich zu den Hauptthemen Klima/Energie

    Für letzteres noch eine kurze Begründung:
    Es gibt unter den Autoren, Kommentatoren und sicher auch unter den stillen Lesern viele Chemiker (mich eingeschlossen).
    Regelmäßig werden in den Medien alarmistische Meldung über die „böse“ Chemie in Nahrungsmitteln, Gebrauchsgegenständen oder bei an sich kleinen Havarien gebracht.
    Beispiele der letzten Tage waren z.B. Mineralöl in Schokolade von Weihnachtskalendern, Softdrinks erhöhen Prostatakrebs-Risiko usw.
    Bei EU.L.E. der Partner-Site werden solche Themen zwar auch behandelt, aber das dauert oft solange, bis das ganze schon durch ist.
    Nun könnte man den Einwand bringen, das sind Biertischthemen, die gehören nicht auf eine Website , die einen gehobenen Anspruch hat.
    Dann würden wir allerdings wirklich den Maistream-Medien das Feld überlassen.
    Und es sind keine Biertischthemen sondern tatsächlich wissenschaftlich dikussionswürdige Probleme (Bsp. Mineralöl in Schokolade):
    . Ist die Untersuchung auf Stoffe, für die es keine Grenzwerte gibt, überhaupt sinnvoll oder befriedigt das nur die Auftraggeber und insbesondere die Analytiker, die nun zeigen, was sie können und dafür auch noch gut bezahlt werden.
    . Kann man wirklich mit GC-MS Kohlenwasserstoffe bezüglich Selektivität, Präzission und Richtigkeit in Schokolade nachweisen
    . Welche Menge an Kohlenwasserstoffen nimmt ein Kind im Vergleich dazu, auf wenn man es mit Vaseline- haltigen Mittel z.B. schminkt…
    JH
    .

  79. Tritium schrieb am 4. Dezember 2012 16:50

    Hmmm, versuchen wir es mal anders:

    Ich spiel’ jetzt mal den Marvin Müller (Verzeihung ):

    Naja, das ging ja gründlich daneben. Sowas würden Sie von mir nicht zu hören bekommen …

    Eigentlich schade, dass da wieder mal so ein Ding kommen musste -- da hatte ich endlich mal einen Ihrer Texte verstanden (das DDT-Beispiel) und mich gewundert, warum die anderen das nicht verstanden haben und dann kommt wieder so ein Ding hinterher …

  80. @ 56 Heinz Eng
    Bleiben Sie hier , ich habe wenig Ahnung von Energie!
    Herzliche Grüße JH

  81. Ob man nun optimistisch oder zuversichtlich ist ist sicher eine Frage der inneren Einstellung und bei einem realistsich denkenden Menschen auch eine Frage der Einschätzung der Situation und der gegebenen Möglichkeiten. Es geht aber bei der Auseinandersetzung mit der günen Bewegung eher darum, für was ich denn optimistisch bin.
    Es gibt in der Ökobewegung sicher eine Gruppe deren Optimismus sich darin begründet, dass man glaubt, die Menschen auf so eine Art neuer Bescheidenheit einstimmen zu können. Die da pessimistisch sind halten das für nicht machbar oder nicht ausreichend genug und verfallen auf malthusianisches Gedankengut.
    Der Mainstream predigt aber gerade einen Optimismus der sich auf die Entwicklung von ’nachhaltigen‘ Technologien gründet und darin eine positive Zukunft sieht. In diesem Blog steht man dieser Haltung eher pessimistich gegenüber und die neue Bescheidenheit will man wohl nicht.
    Es sollte also darum gehen die Schwächen der ’nachhaltigen Technologien‘ schonungslos aufzudecken und ein alternatives Konzept von echtem High-Tech aufzuzeigen mit dem es wirklich eine positive Zukunft für die Menschheit geben kann.
    Ich finde, das ist eigentlich ganz gut gelungen und wenn der Pessimismismus aufkommt, dass man damit nichts bewegt und auf uns grosser Schaden zukommt, dann ist das bei den gängigen Mainstreamthesen nur zu verständlich. Rückschläge gibt es aber immer, da braucht man nur in die Historie zu gucken. Ich finde da einen Optimismus, wie Herr Heller ihn äussert, nur erfrischend.

  82. Ich hab zwar jetzt nichts mehr beigetragen, aber ich finde die Durchleuchtung des Begriffs „Optimismus“ hat gut getan.

  83. Sowas würden Sie von mir nicht zu hören bekommen …

    Ja, MM,
    aber wenn Sie an sich arbeiten, klappt’s vielleicht eines Tages! 🙂

  84. #71. Tritium

    PS:
    Ich möchte auch mal darauf hinweisen, dass die Öko-Politik im Grunde genommen primitivster ‘Stammtisch’ ist: “Klare Linie” “Blutsauger!” “Kurzer Prozess!” “Enteignen!” “Lobbyistenpack!” — das kennen wir doch nur zu gut. Und das ist Stammtisch nach dem fünften Bier.
    Das hat mit Wissenschaft und Technik schon gleich gar nichts zu tun, ist aber ein zentrales Wesensmerkmal der ‘Bewegung’ (Und wer weiss, wie affin ich zur Geschichtswissenschaft bin, weiss, dass ich das Wort ‘Bewegung’ sehr bewusst gewählt habe).

    wohl wahr, wohl wahr! Irgendwo habe ich letztens gelesen, dass die Ökos, im Grunde genommen, das neue Klein-Speßbürgertum mit all seinen negativen Auswüchsen darstellen. Ich glaube, dass trifft es ganz gut. Denn dieses Speßbürgertum war ja auch eine tragende Säule der „Bewegung“. Nur hat diese heute eben eine andere Farbe.

    karl.s

  85. #70. Heinz Reeg

    Sagt mal, seid ihr jeck? Da verabschiedet sich ein Heinz Eng,

    moin Herr Reeg,

    ich würde es äußerst schade finden, aber ich glaube das nicht. Und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass das hier irgendeiner ernsthaft will, denn grundsätzlich verfolgen wir hier doch alle das gleiche Ziel, auch wenn es sicherlich unterschiedliche Sichtweisen über den Weg und die Art und Weise dahin gibt.

    In diesem Sinne

    karl.s

  86. (#54) Wie Quentin oben sinngemäß schrieb, sollte das ein Blog für Optimisten sein.

    Vor allem hätte ich gedacht, es sollte ein Blog für Skeptiker sein. Und ich meine Skeptiker nicht im verdrehten, verfälscht spezifischen Sinn von „Klimaskeptiker“ (hinter dem sich oft nur ein Dogmatiker der anderen Richtung versteckt), sondern im eigentlichen, allgemeineren Sinn.

    „Skepsis“ wird zwar landläufig oft als negativ gesehen, als Ablehnung, Krittelei, Zweifel, aber ursprünglich bedeutet es nur „Schau“. Ein genaues Hinsehen, gerade da, wo auf den ersten, vorurteilsbehafteten Blick alles klar scheint. Das Gegenteil der Skepsis ist ein starres Festhalten an vorgefaßten Ideen, ein hastiges Springen zu Fehlschlüssen und überstürzten Handlungen: eben das, was wir z.B. an der „Energiewende“ in allen ihren verschiedenen Definitionen (Kernkraftausstieg, NIE-Ausbau, Energiesparpläne etc.) bemängeln.

    Ich habe mich hier des öfteren für die Beibehaltung der Nutzung der Kernenergie ausgesprochen und Nachteile der „EE“ angesprochen. Nicht, weil ich ein dogmatischer Freund der Nuklearwirtschaft wäre oder die Gefahren nicht erkennen oder einschätzen könnte. Ich weiß sehr gut, daß radioaktive Stoffe sehr gefährlich sein können, so wie viele chemische Verbindungen, und daß im Umgang mit jeder Form von energieintensiver Technologie immer größte Umsicht und Verantwortung erforderlich ist — das gilt für Kernkraftwerke ebenso wie für Staudämme oder Biogasanlagen. Ich bin auch nicht von Natur gegen alternative Energiegewinnungsmöglichkeiten. Als vor etwa 30 Jahren Experimente mit großen Windgeneratoren (z.B. GroWiAn) durchgeführt wurden, war ich beeindruckt und meinte im ersten Überschwang auch, das könnte ein interessantes Zukunftsmodell sein; inzwischen sehe ich es anders, da die Nachteile nur allzu deutlich auf der Hand liegen.
    Ich bin also kein vom Himmel gefallener Kernkraftfreund und EE-Gegner. Aber ich sehe, daß aufgrund dogmatischer Ideensetzungen einerseits eine sehr zweckmäßige und (dare I say it) umweltfreundliche Technik verteufelt und abgeschafft wird, andererseits die erheblichen grundsätzlichen technischen und ökologischen Probleme einer anderen Technik einfach übersehen und unter den Teppich gekehrt werden. Das ist eine Herausforderung für den Skeptiker, auch hier genauer hinzusehen und am Lack zu kratzen, um den darunterliegenden Rost freizulegen.

    Die Ausrichtung des Blogs und sein Themenkreis sollten also schon aufgrund seines Namens klar sein: Skepsis im Blick auf die Wissenschaft, und vor allem die Vorgänge in Gesellschaft und Politik, die sich auf Wissenschaft stützen oder mit der Aura der Wissenschaft umgeben.

  87. @Fluminist
    Ich schliese mich deinen Gedanken zum Begriff „Skeptiker“ an. Skepsis heisst, zu hinterfragen, was Mehrheiten zum allgemein anerkanntes Wissen erklären, wieviel Substanz wirklich dahinter steckt. Skepsis heisst auch querzudenken um Trugbildern auf die Schliche zu kommen, nicht einfach zu schlucken oder nachzuplappern, was (angebliche oder wirkliche) Autoritäten gleich welcher Art als „Wissen“ verbreiten. Ganz besonders gilt das gegenüber Presse und Medien, denn die dort wirkenden Figuren strapazieren den gesunden Menschenverstand zum Teil in erheblichen Maß und spielen sich zu oft als ideologische Belehrer auf.

    Zur Skepsis gibt es also allen Anlass. Und liefert nicht schon Goethe die Berechtigung für eine skeptische Grundhaltung gegenüber den angeblich gefestigten „Wahrheiten“, die in der Gesellschaft verbreitet werden, in Worte gefasst?

    Man muss das Wahre immer wiederholen,
    weil auch der Irrtum um uns her immer wieder gepredigt wird
    und zwar nicht von einzelnen,
    sondern von der Masse, in Zeitungen und Enzyklopädien,
    auf Schulen und Universitäten.
    Überall ist der Irrtum obenauf, und es ist ihm wohl und behaglich
    im Gefühl der Majorität, die auf seiner Seite ist.

    Wer skeptisch auf das Weltgeschehen und auf menschliches Wissen zu schaut, kann sich dabei auch auf ein Wort von Ghandi berufen:

    Aus einem Irrtum wird keine Wahrheit,
    auch wenn man ihn noch so weit verbreitet,
    und aus einer Wahrheit wird kein Irrtum,
    auch wenn kein Mensch sie sieht.

    Überspitzt gesagt sind Mehrheiten die Basis für den grösst mögliche Irrtum, dem eine Gesellschaft folgen kann. Dauerhaft dagegen halten können nur die, die sich dessen bewusst sind.

    Wenn dieser Weblog also „Skeptical“ in seinem Namen führt, so ist das -- hoffentlich -- Ausdruck solcher Art Aufgewecktheit und solcher Bereitschaft, zu hinterfragen und sich nicht von „Mehrheiten“ irritieren zu lassen.

  88. @C-O #87

    Skepsis heisst, zu hinterfragen, was Mehrheiten zum allgemein anerkanntes Wissen erklären, wieviel Substanz wirklich dahinter steckt.

    Für das Prinzip von „Skepsis” (hier im Blognamen unter dem Begriff „Wissenschaft kritisch hinterfragt”) gibt es einen sehr schönen und anschaulichen Vergleich von Gottfried Schatz aus dem Interview „Das Rätsel unserer Lebensenergie” (SF „Sternstunde”), zusammengestellt von Quentin in diesem Artikel.

    Gottfried Schatz (ab 4:48): „Das bedeutet auch, dass Wissenschaft immer auch ein Spiel sein sollte, indem wir Modelle aufstellen wie Schneemänner, die wir dann mit Experimenten – sprich Schneebällen – beschießen, um sie zu zerstören. Und wenn wir den Schneemann zerstört haben, sagen wir: „Aha, der ist deshalb kaputt gegangen, weil… dieser Teil ist ein bisschen zu schwach gebaut worden…. machen wir einen besseren Schneemann”. So sollte Wissenschaft funktionieren. In der Wirklichkeit …..ist es so, dass die Leute sagen: „Das ist mein Schneemann. Wagt ja nur nicht, einen Schneeball drauf zu schießen”…. und das bedeutet, dass die Wahrheitssuche leidet….”

    Letzteres ist leider die traurige Wirklichkeit, wie die politisch korrekte „Klimawissenschaft” heute betrieben wird….. und wogegen wir uns hier zur Wehr setzen. Denn wir sind – wie Gottfried Schatz es sagt – immer nur Wahrheitssucher, niemals Wahrheitsbesitzer.

    Das sehr sehenswerte komplette Gespräch „Das Rätsel unserer Lebensenergie” kann man sich hier ansehen.

  89. Liebe Diskutanten,
    als stiller Leser habe ich soeben bei Wetter24.de diesen Artike von Frank Abel gefunden
    http://tinyurl.com/b9rtog9.

  90. Ich würde also einen fortschrittlichen liberalen Optimismus eines Demokraten der vom gemeinsamen Erfolg überzeugt ist von einem selbstüberschätzenden egozentrischen Optimismus einer Elite unterscheiden die davon überzeugt ist Recht zu haben.

    herr heß, auch wenn sie mit ihrer aussage recht haben, ist diese jedoch viel zu kompliziert 😉

    wir leben heute in einer bunte-bilder-welt. da muss alles möglichst einfach erklärbar sein.

  91. @michael m.

    sie schreiben:

    „wir leben heute in einer bunte-bilder-welt. da muss alles möglichst einfach erklärbar sein.“

    Glauben Sie, dass die Leser hier von bunten Bildern und einfachen Erklärungen zu beeindrucken sind?

    Niemand kann ein komplexes Thema einfach erklären, wenn er die Komplexität nicht verstanden hat. Deshalb ist die Suche nach einer Erklärung im Dialog selten fruchtbar, wenn jeder nur einfache Argumente schreibt.

    Bei komplexen Themen muss man sich schon zusammenraufen und die Komplexität auch durchdenken, in der Regel sogar durcharbeiten.

    Die Medienwelt wimmelt in der Tat von stark vereinfachten Erklärungen.
    Nehmen Sie in der Klimadebatte als Beispiel das berühmte Paper von G&T. Da haben die Autoren stark vereinfachte und somit physikalisch missverständliche Erklärungen widerlegt.

    Oder aber der Begriff Liberalismus der wird oft vereinfachend als „laissez faire“ im Sinne eines „Wirtschaftsliberalismus“erklärt und damit angreifbar. In Wirklichkeit ist die liberale Einstellung vieler Demokraten wesentlich komplexer und eigentlich die Grundvoraussetzung für unsere Demokratie

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  92. #91
    wenn ich nicht komplett den faden verloren hab, gehts hier doch um mögliche grundausrichtungen von scb?
    diese sollte in meinen augen schon mit einfachen worten, alo in form von bunten bildern, erklärbar sein.

    sieht man ja schon an den vielfältigen beiträgen zum verständnis des begriffes optimismus.

    ich selber sehe mich zb eher als realist. für die menschheit in summe bin ich recht positiv eingestellt, für die menschen in deutschland sehe ich, zumindest in der näheren zukunft, eher ’schlechte‘ zeiten (stichwort german angst oder auch der um sich greifende zukunftspesimismus). beisiele dafür gibets ja zur zeit recht häufig zu beobachten.

    ps: für komplexität gibets ja die artikel und zugehörige diskussionen 🙂

  93. aso @heß

    inhaltlich liegen wir si ziemlich auf einer linie. sprich, ich unterschreibe ihre hier getätigten aussagen sofort.

    in der praxis ist dies leider nicht ganz so einfach.

    ich glaube ian stewart und jack cohen haben dafür den schönen spruch ‚lügen für kinder‘ geprägt.

  94. @91, Herr Heß,

    das Problem -- insbesondere wenn man mit Nicht-Naturwissenschaftlern oder -Technikern spricht -- ist eine noch vertretbare Reduzierung der Komplexität zu finden. Kollegen in der Werbung oder im Vertrieb kann ich nicht damit kommen, dass man in Klimamodellen nicht-lineare. partielle Differentialgleichungen auf einem endlichen Gitter lösen muss, wobei das ganze sensitiv auf Anfangs- und Randbedingungen ist.

    Wie heißt es so schön im Kommunikatoren-Dummdeutsch: Man muss die Leute dort abholen, wo sie sind.

    Das ist jetzt keinesfalls ein Plädoyer für die Absenkung des inhatlichen Anspruchs auf diesem Blog. Nur gibt es schon einen Zielkonflikt zwischen Detailtreue und Reichweite. M.E. darf ein Beitrag auch erst einmal „oberflächlicher“, plakativer sein -- sofern man in der Lage ist, bspw. auf der Kommentarseite nachzulegen.

  95. Lieber Herr Schulze,

    Sie schreiben:

    „M.E. darf ein Beitrag auch erst einmal “oberflächlicher”, plakativer sein — sofern man in der Lage ist, bspw. auf der Kommentarseite nachzulegen“

    Selbstverständlich darf ein Beitrag das. Man sollte dann nur geistig darauf vorbereitet sein,
    dass die Vereinfachung Ansatz für berechtigte Kritik bietet sofern man sie nicht deutlich benannt hat.
    Bei naturwissenschaftlichen Themen müssen Sie sich im klaren sein, dass sie mit vereinfachten Erklärungen nichts widerlegen oder belegen können.
    Man liest ja auf EIKE auch Sätze so ähnlich wie „wenn Die CO2 Konzentration ansteigt und die Temperatur nicht damit korreliert, also ist die Treibhaustheorie falsch“
    Das ist plakativ, aber so verkürzt eben auch falsch.

    In den Naturwissenschaften gibt es eben nur wenige die die Gabe haben komplexe System aus mehreren nichtlinearen Differentialgleichungen einfach und korrekt zu beschreiben. Die Wahrscheinlichkeit jemanden davon in den Kommentarspalten zu treffen ist sehr klein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  96. @ Rainer Schulze

    Wie heißt es so schön im Kommunikatoren-Dummdeutsch: Man muss die Leute dort abholen, wo sie sind.

    Nun, ich denke, die Leute sind nicht nur unterschiedlich tief in die Thematik eingedrungen, sondern gehen sie auch aus verschiedenen Richtungen an. Technik, Naturwissenschaft, Kultur, Religion, Politik und so weiter, sind die Ausgangspunkte von denen man sich allen Themen dieser Welt nähern kann. Und entsprechend verschieden sind dann auch die Texte in welchen Gedanken und Erkenntnisse verarbeitet werden.

    Canetti beschreibt in seiner Autobiographie wie bei Tumulten in Wien (aus der Erinnerung, ich habe es gerade nicht vorliegen) eine aufgebrachte Menge eine Behörde in Brand steckt. Einer der Beamten steht abseits und jammert: „Die Akten! Die Akten!“ Für ihn war nur dieser Aspekt wichtig: „Seine Arbeit, seine Akten.“ Die Menschen nahm er nicht war, mit ihren Bedürfnissen und Träumen, oder auch mit ihrer Aggressivität und Sturheit.

    Das Leben ist vielfältig, und die Menschen sind so verschieden, wie es die Anzahl der Menschen ausdrückt. Nicht mit jedem Text erreicht man alle. Wer das versucht, mischt zuerst alle Faben miteinander auf einer Palette und bringt sie erst dann auf die Leinwand.

    Ich will damit nur sagen, wir müssen die Menschen nicht irgendwo abholen, sondern nur unsere Bilder vorlegen die wir haben. Wenn diese Bilder aber nur in einer Farbe gemalt sind, wird sich der Betrachter bald abwenden.

  97. @michael m.

    Ich habe auch nur das Vorgehen beschrieben

    1. Im Dialog gemeinsam die Komplexität durchdenken. Alleine schafft man das nicht.
    2. Versuchen die Botschaft rüberzubringen

  98. Herr Heß,

    meiner Meinung nach haben Sie doch schon weiter oben die Wirkung beschrieben. Öffentliche Medien bieten nur noch Realsatire, von der Oliver Welke schön leben kann, er muß seine Kollegen nur wörtlich nehmen.

    Die Ursache ist für mich klar, die Gegenmeinung ist in Deutschland ausgeschlossen. Oder sehe ich das falsch?

    Benny Peiser hat einen ähnlichen Zustand für GB beschrieben.Die Parteien sind alle alarmistisch aber seine Foundation hat wenigstens einen kleinen Teil der Medien zu Berichterstattung über die Argumente der Ketzer ermutigt.

    Vorgestern Wissen vor, die Botschaft , Speicherproblem gelöst, PSW zu teuer, ein Kernphysiker hat schon vor Fukushima die Idee von 100m dicken Betonkugeln gehabt, die man im Meer versenkt, drüber drei Windrädchen….

    Pelzig, bei dem Goldmann Sachs Beitrag benutzte er nur Fakten, jetzt macht er Singer und Marie Luise Dött nieder, mit Propaganda, ohne Fakten.
    Was witziges war doch dabei, Latif bekam den Titel, Experte für globale Erwärmung ein Meeresbiologe kann alles, konnte ich doch lachen

  99. Test, ist ein Beitrag gefiltert?

  100. In den Naturwissenschaften gibt es eben nur wenige die die Gabe haben komplexe System aus mehreren nichtlinearen Differentialgleichungen einfach und korrekt zu beschreiben.

    Angesichts der bedeutenden finanziellen Zuwendungen an das PIK fiel mir, als ‚pouläre‘ Beschreibung, dies ein:
    Zweifellos ist die Börse ein ähnlich komplexes, nichtlineares System wie das Klima.
    Allerdings wäre es unendlich viel leichter, das Geschehen an der Börse zu modellieren als das Klima, denn die bestimmenden Faktoren der Börse sind nicht nur deutlich einfacher, sondern vor allem auch besser bekannt und es liegen auch sehr zuverlässige und aussagekräftige Messwerte vor.
    Um an der Börse erfolgreich zu agieren, sind zudem nur relativ kurzfristige Prognosen nötig.
    Warum finanziert sich das PIK dann nicht selbst? Wenn es über das Knowhow und die Ausstattung verfügt, langfristige Klimaprognosen mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erstellen, müsste es dem Institut ein leichtes sein, höchst erfolgreich an der Börse zu spekulieren und sich mit den Gewinnen selbst zu finanzieren. Dabei ist es dem PIK natürlich selbst überlassen, ob diese Spekulationen nun kurz- mittel- oder langfristig geplant werden, so dass auch der ‚Wetter/Klima‘ -- Einwand („Jaaa, Klima ist ja nicht Wetter, wir wissen nicht, was nöächstes Jahr passiert, aber wir können dafür sagen, was in 100 Jahren sein wird“) nicht greift. Es gibt für jede nur denkbare Art der Prognose geeignete Börsenwetten und daher keine denkbare Ausrede.
    Das wäre also ein sehr schönes ‚Hic rhodos, hic salta!’* -- ‚Jetzt zeig‘ was du kannst!‘

    * Ein griechischer Fünfkämpfer der länger im Ausland war, prahlte, dass er in Rhodos einen gewaltigen Sprung getan habe. Die Umstehenden Leute glaubten ihm nicht und forderten ihn auf seine Worte durch Taten zu bestätigen. Sie sagten: „Hic Rhodos, hic salta“ (Hier ist Rhodos, springe hier).

  101. Lieber Herr Rassbach,

    sie schreiben:

    „Die Ursache ist für mich klar, die Gegenmeinung ist in Deutschland ausgeschlossen. Oder sehe ich das falsch?“

    War das nicht schon immer schwer in Deutschland?

    Nehmen Sie den Historikerstreit. Das ist ein gutes Beispiel. Da wurde Nolte doch durch Behauptungen und Verdrehungen von Habermas und den Medien ebenso in die Ecke gestellt wie jetzt Singer von Pelzig.
    Der antiwissenschaftliche Diskussionsstil von Habermas ist peinlich für die Geisteswissenschaften. Die Geisteswissenschaften hätten diese antiwissenschaftliche Argumentationsmethode ablehnen müssen. Das die Geisteswissenschaften solchen Bias nicht entgegentreten und entgegengetreten sind lässt tief blicken und zeigt meines Erachtens was der Zeitgeist oft ist. Eine Meinungs-Diktatur des Konsens.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß.

  102. Herr Heß,

    so war es in der ddr, ich dachte nicht, dass dies in der freiheitlich demokratischen Grundordnung möglich ist.
    Dann ist wohl die Meinungs-Diktatur des Konsens eine neue Form des Sozialismus, fühlt sich für mich so an.
    Einen Unterschied gibt es , Sozialismus ist demütigend und führte bei Widerspruch nach Bautzen.

    Das hier ist nur demütigend, aber nur, wenn man es merkt. Obwohl michael m. sprach von drohenden Jobverlust bei eigener Meinung, ein bißchen Berufsverbot ist schon dabei.

    Das ist noch schärfer

    Van Rompuy warnt vor Demokratisierung in der EU

    Die Eliten scheinen sich für eine Art neuer Sozialismus entschieden zu haben. Da ist auch die alte akademische Wissenschaft nicht mehr vorhanden, eher eine weisungsgebundene Form davon.

    Den Historikerstreit bekam ich nicht mit, haben Sie da einen Link? Habe schnell Wiki überflogen.

    Das Problem hatte ich mit meinem Chef etwa 1986. Gorbi machet Glasnost und in einem Sputnikheft aus Rußland stand etwas von den Gulags. Ich unterstrich Massenmord, Konzentrationslager, Massenerschießungen, verhungern…. und gab es meinem Chef mit der Frage, wo ist der Unterschied zw. Stalin und den Nationalsozialisten.
    Mein Chef verwarnte mich sofort, wenn darüber öffentlich spreche, müsse er mich melden, ich hielt vor Schreck die Schnauze. Nach der Wende wunderte ich mich, dass es nicht üblich war, den alten Allierten zu kritisieren.Ich hatte keine Erklärung dafür.

  103. Lieber Herr Rassbach,

    zum Historikerstreit kann ich das Buch „Singuläres Auschwitz“ Hrsg. Mathias Brodkorb empfehlen. Ein echtes Muß.

    Ich glaube nicht, dass man die Bundesrepublik mit der DDR vergleichen kann.

    Wir haben in der Bundesrepublik eine freiheitliche Grundordnung. Aber das heißt nicht, dass man nicht um die Demokratie und die Freiheit kämpfen mus.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  104. Herr Rassbach

    Ein Link

  105. @Günter Hess

    Ich glaube nicht, dass man die Bundesrepublik mit der DDR vergleichen kann.

    So wenig, wie die DDR mit dem Nazi-Regime zu vergleichen war. Trotzdem machen Sie es sich so ein bisschen zu einfach. Arnold Vaatz, CDU-Vize, hat für mein Empfinden am besten ausgedrückt, was mit einem „Vergleich“ gemeint ist :

    (…) Es ist ein erbarmungsloser Konformitätsdruck, der von einer postreligiösen Gesellschaft ausgeht, die ihren arbeitslos gewordenen religiösen Sensus ausleben will. Dieser Konformitätsdruck hat eine Gleichschaltung der Gesellschaft verursacht, die zwar mit den Formen von Gleichschaltung wie dies aus der Geschichte der europäischen Diktaturen kennen, nicht identisch ist, jedoch ganz ähnliche Züge aufweist. Die Strafe für Widerspruch ist heute allerdings (zum Glück noch nicht!) Haft oder Liquidation, sondern nur die Verbannung aus der medialen Relevanzzone.

  106. Unglaublich,

    Griechenland verfügt über Erdgasvorkommen, die nicht nur alle Energie-, sondern auch Finanzprobleme des Landes lösen können und internationale Investoren anlocken werden, heißt es in einem Bericht der Deutschen Bank.

    Die deutsche Bank gibt in Rußland bekannt und hier? Muß erst die Megaverschuldung für Deutschland unterschrieben sein?
    Ich kann mir auch keinen Gläubiger griechischer Staatsanleihen vorstellen, der für 30 bis 40% an Griechenland verkauft.
    Bei diesen Bodenschätzen sind die doch mehr als 100% wert.

  107. @ C-O #105

    Zitat Vaatz: Die Strafe für Widerspruch ist heute allerdings (zum Glück noch nicht!) Haft oder Liquidation, sondern nur die Verbannung aus der medialen Relevanzzone.

    Das wird sich aber auf die Dauer nicht aufrecht erhalten lassen. Gerade das Internet zeigt ja, dass auch Meinungen und Überzeugungen die sich nicht dem Konformitätsdruck beugen beugen, ihren Weg in die Öffentlichkeit finden.

    Ich finde es auch sehr gewagt von Herr Vaatz derartige Vergleiche aufzustellen. Dieses »zum Glück noch nicht!« lässt suggerieren, dass eine Entwicklung in einen derartigen totalitären Staat möglich wäre. Mit dieser Annahme würden wir unseren Gegnern mehr Macht und Kraft zugestehen als sie tatsächlich haben.

    In Wirklichkeit springen die Kreis und hyperventilieren, weil ihre Konstrukte eines nach dem anderen zusammenbrechen. Zwar in einem anderen Zusammenhang, doch auch hier anwendbar finde ich diese Aussage:

    Es ist ein Kennzeichnen von Abstiegsideologien, dass die Anlässe für Erregungen immer kleiner werden, während der dafür aufgewendete Sprachbombast immer größer, pathetischer, wilder und aggressiver wird.

  108. @Quentin #107

    Dieses »zum Glück noch nicht!« lässt suggerieren, dass eine Entwicklung in einen derartigen totalitären Staat möglich wäre. Mit dieser Annahme würden wir unseren Gegnern mehr Macht und Kraft zugestehen als sie tatsächlich haben.

    Eine solche Entwicklung kann ja leider auch nicht ausgeschlossen werden, zumindest das Streben bestimmter Kräfte danach. Wer das herunterspielt, ist m.E. etwas naiv. …… Insofern sehe ich nicht, dass so eine Bemerkung wie die o.g. von Arnold Vaatz der gegnerischen Seite mehr Macht gibt, sondern sie trägt vielmehr zur Klarheit über die tatsächlichen Bedrohungen unserer freiheitlichen Werteordnung bei.

  109. Lieber Quentin,

    du hast natürlich Recht, wenn du das Wort ‚Abstiegsideologie‘ in die Diskussion wirfst. Ein sehr treffender Ausdruck!

    Leider ist jedoch der Zusammenbruch oft mit den grössten Folgeschäden verbunden. Ich will da gar nicht vom letzten Krieg reden, als gerade in der Endphase der ‚Abstiegsidologie‘, nachdem längst alles verloren war, unsere Städte brannten und die Verlustzahlen am höchsten waren.
    Ich denke vielmehr daran, dass die ganze NIE-Gesetzgebung schon jetzt auf Jahrzehnte in die Zukunft fortgeschrieben ist und die eigentlichen Zahlungen ja erst beginnen. Diese Tendenz wird sich fortsetzen. Mit allen Mitteln wird versucht, die zukünftigen Parlamente und damit das Volk vor die tatsächlich ‚alternativlose‘ und ‚unumkehrbare‘ Tatsache zu stellen, dass sie ihrer Souveränität beraubt werden, weil (‚pacta sunt servanda‘) die eingegangenen Verpflichtungen sowohl zur Zahlung von Subventionen als auch international nun einmal keinen Spielraum lassen -- Warum denn sonst dieser hysterische Schrei nach noch grösserer Selbstverpflichtung auf der Klimakonferenz?*

    Ich denke also, momentan wäre es am klügsten zu vermitteln, dass langfristige gesetzliche Verpflichtungen ein Unding sind, so lange es noch gar keine echte Strategie gibt, also:
    Ohne genau durchkalkulierten Masterplan keine neuen Kosten-Baustellen!
    Es geht eben nicht an, wie bisher irgendwelche Prozent-Zahlen bis zum Jahr X zu geloben, ohne gleichzeitig dazu zu sagen, was dazu nötig ist und wie viel es kosten wird. Im Grunde genommen eine Selbstverständlichkeit, aber an diese simplen kaufmännischen Tugenden muss man erinnern, da sie bisher schlicht ignoriert wurden.
    Ich sage das vor allem deshalb, weil das für die Unentschiedenen und die Zweifler, also die breite Masse zwischen Warmisten und Skeptikern, einsichtig und gut vermittelbar ist; es ist einfach taktisch geschickter, erst mal nicht die ‚Wende aus der Wende‘ zu verlangen, sondern für Augenmaß und Zurückhaltung zu plädieren, das kommt gerade bei den Indifferenten immer gut an 😉

    * So gesehen macht übrigens auch ‚Rösler stoppen, Klimagipfel retten‘ Sinn, denn da geht es tatsächlich darum,. Rösler bzw das, wofür er steht, durch vertraglich eingegangene Verpflichtungen zu immobilisieren.

  110. @Tritium #109

    ‘pacta sunt servanda’

    Das soll wohl ein Witz sein. Beim Euro beispielsweise wurden mittlerweile alle vereinbarten Regeln gebrochen, außer der, daß wir ihn überhaupt haben. Auch der Tanz um die Kernkraft in Deutschland, der Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg, sieht nicht gerade so aus, als hielte man höheren Orts längerfristige Verträge für das Papier wert, auf dem sie stehen.

    Es scheint mir sogar ein grundsätzliches Problem der gegenwärtigen Zeit zu sein (die ich u.a. deshalb nicht ganz so „ziemlich geil“ finden kann wie Herr Heller), daß ein so fundamentales Zivilisationsgut wie die Rechtssicherheit und Vertragstreue, noch dazu von oben her, mehr und mehr ignoriert und dadurch in Frage gestellt wird. Wenn unsere Lenker mit Hunderten von Milliarden um sich werfen, und noch dazu mit gutem Gewissen, weil es sich ja bloß um aus dem Nichts erschaffene Phantasiebeträge handelt, reine Rechnungseinheiten, wie kann man da längerfristig dem Mann auf der Straße davon überzeugt halten, daß er für die paar Hundert Kröten, mit denen er im täglichen Leben umgeht, und das Kleingedruckte der Verträge, die er unterschrieben hat, im vollen Umfang und ggf. hochnotpeinlich geradezustehen hat?

    Aber in den luftigen Höhen der internationalen Politik ist eben alles anders, quod licet Iovi non licet bovi. Da gelten Verträge genauso lange, wie sie opportun sind; danach macht man eben wieder neue.

  111. @ Fluminist:
    Ich persönlich sehe die Zukunft der Solardachbesitzer auch sehr viel weniger rosafarben als denen suggeriert wird.
    Ob die letzte Rate in 20 Jahren tatsächlich bezahlt wird, ist eher fraglich.
    Aber es ist eben der Fahrplan der Ökos, vertragliche ‚Fakten‘ zu schaffen um die Souveränität der folgenden generation auszuhebeln. Das gilt übrigens für alle derartigen ‚Bewegungen‘. Am liebsten wollen die ja ihre Mode ‚tausendjährig‘ festklopfen.

    Zwei Anmerkungen dazu:
    Auf dem Höhepunkt der repressiven US-Alkoholprohibition jubelten deren Anhänger, dass ‚Eher ein Kolibri mit dem Washington Monument am Schwanz zum Mars fliegen wird‘, bevor das in der Verfassung(!) festgeschriebene Alkoholverbot aufgehoben würde.
    17 Jahre später (also VOR dem Ende der 20-Jahres-Garantie für PV!) flog der Kolibri zum Mars, die Prohibition wurde durch einen weiteren Verfassungszusatz (‚Amendment‘) aufgehoben.
    Die ‚Brennelementsteuer‘ ist ein Sündenfall, den wahrscheinlich die NIE-Profiteure noch einmal bitter bereuen werden, denn hier wurde formal das Recht eingehalten, aber auf geradezu räuberische Manier durch Erfindung einer neuen Steuer umgangen.
    Auf gleiche Weise kann z. B. eine ‚Luftraumsteuer‘ für Windräder formal die Verträge unangetastet lassen, aber praktisch aushebeln und die Subventionsgewinne abschöpfen. Für einen Finanzminister ist das hochattraktiv, da dann de facto die Bürger eine neue Steuer bezahlen, die EEG-Umlage wandert dann eben in den Staatssäckel (Natürlich nur, um den Bedürftigen zu helfen, die die hohen stromsteuern nicht bezahlen können blablablah…) statt in private Hände.

  112. @Quentin #107

    Zitat Vaatz: Die Strafe für Widerspruch ist heute allerdings (zum Glück noch nicht!) Haft oder Liquidation, sondern nur die Verbannung aus der medialen Relevanzzone.

    Das wird sich aber auf die Dauer nicht aufrecht erhalten lassen. Gerade das Internet zeigt ja, dass auch Meinungen und Überzeugungen die sich nicht dem Konformitätsdruck beugen beugen, ihren Weg in die Öffentlichkeit finden.

    Sehe ich ganz genauso. Ich hätte anstelle von Herrn Vaatz aber geschrieben „Verbannung aus der medialen Relevanzzone, üble Nachrede und berufliche Benachteiligung“.

    Ich finde es auch sehr gewagt von Herr Vaatz derartige Vergleiche aufzustellen. Dieses »zum Glück noch nicht!« lässt suggerieren, dass eine Entwicklung in einen derartigen totalitären Staat möglich wäre.

    Also, die Biographie von Arnold Vaatz spricht dafür, dass er weiss, was er da sagt. Er hat gravierende Repressalien eines Unrechtssystems am eigenen Leib erlebt. Er meint das nicht so, wie du schreibst, sondern dass eine Entwicklung in einen Staat möglich wäre, der zwar nicht identische, aber ähnliche Züge wie ein totalitärer Staates aufweisen würde:

    Das hier die Plauderecke ist, darf ich meine Gedanken dazu noch ein wenig ausbreiten:

    Erst einmal sind und bleiben die Mittel zur Durchsetzung von Gesetzen in unserer „Demokratie“ rechtsstaatlich legitime Mittel, nicht Mord, Folter oder Isolationshaft. Was nützt das aber, wenn Gesetze auf rechtsstaatliche Weise zur Gültigkeit gelangen, deren rechtsstaatlicher Charakter mangelhaft oder nicht vorhanden ist? Ein Beispiel sehe ich im neuen Nichtrauchergesetz von NRW. Es ist zumindest teilweise ein Willkürgesetz, denn es verbietet völlig grundlos das Rauchen selbst in Raucherclubs mit der Pseudo-Begründung des „Nichtraucherschutzes.“ Zur Durchsetzung genügen die rechtsstaatlichen Mittel — Geldstrafen, und schliesslich Kriminialisierung mit der Folge der vollkommenden Mittellogiskeit für die Betroffenen, wenn sie die Unterwerfung dauerhaft verweigern. Das bedeutet, der „demokratische Rechtsstaat“ erreicht die gleiche vollkommenene Unterwerfung unter Willkür-Gesetze wie eine totalitäre Diktatur, wenn die Willkür nicht zu stark ausgeprägt ist, und kann berechtigterweise deren menschenverachtende Mittel weit von sich weisen. Formal keine totalitäre Diktatur, hätte er eben doch ähnliche Züge.

    Das Nichtraucher-Gesetz in NRW ist eines demokratischen Gemeinwesens unwürdig. Obwohl ich Nichtraucher bin, verletzt dieses „Gesetz“ mein Rechtsempfinden deutlich. Wenn böse Zungen dies als Staatsterror bezeichnen würden, so würde ich nicht widersprechen. Pfeinfenrauchen z.B., dieses kulturelle Erbe, darf nicht mehr in Clubs Gleichgesinnter gepflegt werden? Was ist das anderes, als ideologisch begründeter Staatsterrror?

  113. @ C-O #112

    Ich stimme natürlich zu, die unverschämte Regulierungsflut und -wut ist einer freien Gesellschaft nicht würdig. Und gemäß dem Spruch »wehret den Anfängen« ist es angebracht darauf hinzuweisen, wohin eine derartige Intoleranz führt. Das Nichtrauchergesetz in NRW ist eine Schande. Auch den Ausführungen von Fluminist und Tritium ist nicht viel hinzuzufügen.

    Die Biographie von Arnold Vaatz ist für mich recht interessant, und möchte die Gelegenheit nutzen, wir sind ja in der Plauderecke, ein paar Gedanken zu »ostdeutschen Lebensläufen« zu äußern.

    Vaatz hat sich offensichtlich nicht verbiegen lassen und war auch bereit für seine persönlichen Überzeugungen gravierende Nachteile, bis hin zu Gefängnis und Zwangsarbeit, in Kauf zu nehmen. Er hat somit einen Stachel abgewehrt, den nämlich, welcher einem eingepflanzt wird wenn man etwas tun muss was man aber zutiefst verachtet. Das macht ihn heute frei ohne Groll zurück blicken zu können. Diejenigen die sich diesem Stachel nicht erwehrt haben, ergehen sich nun gern in Rechtfertigungsnarrativen und verklären ihr eigene Vergangenheit so als dass sie sich selbst als in der Opposition befindlich sahen. Was aber in den seltensten Fällen auch so war. Meist waren es Opportunisten, leicht erkennbar dadurch, das sie sich in einem permanenten Zustand der Befehlserwartung befinden.

    Ein Befehl ist, nach Canetti, ein Stachel den man eingepflanzt bekommt, der als Fremdkörper immer Abstoßungsreaktionen hervorruft. Aber nur der ausgeführte Befehl hinterlässt einen solch persönlichkeitsverändernden Stachel. Man merkt den Menschen an, kann es fühlen, wenn sie einen derartigen Stachel in sich tragen. Menschen die unter diktatorischen Verhältnissen aufgewachsen sind, haben diesen fast ausnahmslos. Es sei denn, man ist jemand wie Vaatz, der sich erfolgreich dagegen gewehrt hat.

  114. @C-O

    OK. Aber Konformitätsdruck hat ja weniger etwas mit dem System zu tun als mit den Menschen und deren Respekt und der Wertschätzung vor der Meinung Anderer und von Meinungsvielfalt.

  115. @QQ
    01.01.2013
    Egal…..es gibbed Menschen, die ihrerseits Stachel setzen…….und sich zu den „Guten“ zählen.
    Ich sehe da keinen Unterschied.
    Und wieder wech……..endgültig.
    H.E.

  116. @QQ

    Man merkt den Menschen an, kann es fühlen, wenn sie einen derartigen Stachel in sich tragen. Menschen die unter diktatorischen Verhältnissen aufgewachsen sind, haben diesen fast ausnahmslos. Es sei denn, man ist jemand wie Vaatz, der sich erfolgreich dagegen gewehrt hat.

    was für ein pseudointellektueller, „selbst“ beweihräuchernder Quatsch. „Selbst“ ist hier Canetti oder Vaatz -- oder, wer sich angesprochen fühlt.

  117. Stachel-Nachtrag
    Sorry, ick kann den stillen Leser einfach nicht mit der einen Zeile sitzen lassen, die mir versehentlich raus gerutscht ist.
    Manchmal ist es ganz nützlich den Pitbull ausbruchssicher wegzusperren und die kalte Logik den Ton angeben zu lassen.

    Der Stachel des Ostdeutschen war nicht die Diktatur, war nicht der Mangel und war auch nicht die Dauerpropaganda….nein, es war der Verrat. Ob es der beste Freund war, ob es ein netter Arbeitskollege war…….selbst in der eigenen Familie gab es sie, die einem an die Stasi verraten haben.
    Und dieser Verrats-Stachel rumort nun schon geraumer Zeit wieder in meinen Eingeweiden……besonders als ich die Rede der „von der Leyen“ anlässlich des CDU-Parteitages auszugsweise vernehmen musste.
    Deutschland ist ja so toll….hat über 80 Nobelpreisträger, ist Europameister bei den Anmeldungen von Patenten…und allerlei anderen Rotz, der uns suggerieren soll, wie gut es uns doch in Wirklichkeit geht.
    Man könnte denken, das hätte ein gewisses Doktorchen aus den eigenen Reihen diktiert…….weswegen mir der inzwischen dritte Anlauf, diesen Blog in eine Richtung zu drücken die mir im tiefsten Inneren widerstrebt, besonders aufgefallen ist.
    Macht korrumpiert….und schlimmsten Falles erleben wir es gerade jetzt wieder Live und in Farbe mit. Ok, vorher hab ich dagegen aufbegehrt, mit Mitteln die sich im nachhinein als völlig untauglich herausgestellt haben…….diesmal aber werde ich nicht mehr dagegen ankämpfen, das dieser Blog auch im weißen Turm aufsteigt, diesmal sag ich endgültig Aufwiedersehen.

    Ich kann mit allem leben, selbst mit fanatischen Gegnern…….aber bei Verrat zieh ich nun mal die eiskalten Konsequenzen, ich werde daran auf keinen Fall teilnehmen.

    PS. Quentin, Du legst in der letzten Zeit eine Intoleranz an den Tag die mich erschreckt……ist dat nur Deinem Ego geschuldet oder ist dat Dein Auftrag?
    H.E.

  118. Herr Heß,
    danke für den Link zum Historikerstreit, ich denke jetzt habe ich einen Überblick.
    Habermas ist tatsächlich peinlich, als Schüler der Frankfurter Schule von Adorno und Horckheimer ist das aber auch zu erwarten.
    Bei der Intensität, mit der Habermas gegen Historiker vorgeht, müssten die Historiker unbedingt weitermachen. Wenn da nichts zu verbergen ist oder die Geschichte komplett richtig verstanden wäre, müsste sich Habermas nicht so verhalten, wie ddr Funktionäre, wenn die führende Rolle der Partei in Gefahr war.

    Unabhängig davon, was der Wahrheit am nächsten liegt, muß der offene Streit das Normale sein in der freiheitlichen Ordnung..

    Die Energiewende wird nicht offen dikutiert, der angebliche Klimawandel auch nicht, die Geschichte auch nicht, was lässt der Meinungswächterrat eigentlich zu, um das demokratische Gefühl aufrechtzuerhalten

  119. Heinz,
    nimm das doch nicht so ernst. Irren kann doch jeder.
    In #54 irrt auch Herr Heller, obwohl er es besser wissen müsste.

    Er sagt sinngemäß: Ok, der Weltuntergang kommt halt später, aber er kommt. Etwas anderes, Herr Eng, sagen Sie ja auch nicht. Nur daß Meadows den Weltuntergang kommen sieht, weil man nicht genug “Klimaschutz” usw. betreibt und Sie sehen ihn kommen, weil es zuviel “Klimaschutz” usw. gibt.

    Du bist nicht die Rückseite der Medaille Meadows 😉

    Dennis ist ein Ideologe, der gut dafür bezahlt wurde, diesen höllischen Unsinn von den Grenzen des Wachstums aufzuschreiben, den auch Peter Heller gut analysieren kann. Klimaschutz ist ein ideologischer Begriff, Vielleicht ist dieser Begriff geschützt aber Klima kann man nicht schützen, ist eh nur eine Statistik aus 30 Tagen Wetter.

    Du hast nie behauptet, was Peter Heller sagte(zuviel Klimaschutz) Du kritisierst immer treffsicher die Physiklosigkeit der Energiewende. , welche direkt lt. WBGU in die Diktatur führen wird. Dann kann auch QQ seine Stacheltheorie selbst ausprobieren.

    In der ddr war es einfacher die Diktatur des Proletariats zu erkennen, jetzt ist es schwieriger. Muß man sich nicht automatisch, wenn man den Unsinn der E Wende erkennt, Sorgen machen um die freiheitlich demokratische Grundordnung?

  120. @ Heinz,

    Verrat, Enttäuschung, Kränkung, Misstrauen haben mit dem Befehlsstachel nichts zu tun, überhaupt nichts. Im übrigen hast du schon mal wieder etwas auf dich bezogen, obwohl du gar nicht gemeint warst. Wenn ich dich meine, dann sage ich es auch.

    Ein Befehl setzt keine persönliche Bekanntschaft, Kommunikation oder sonstigen sozialen Kontakt voraus, der wird übermittelt und man hat kann diesem Befehl ausweichen oder folgen. Beides mit entsprechenden Konsequenzen, wie wir am Beispiel Vaatz sehen.

    Du gehst aber sofort auf die persönliche Schiene, und sprichst von Verrat. Verrat kann es nur geben, wenn es vorher Vertrauen gegeben hat. Du solltest nicht gleich beleidigt spielen und mich intolerant nennen, wenn du schon Schwierigkeiten hast die Bedeutung der Begriffe zu erfassen.

  121. @Peter Heller #54

    Das ist, grob formuliert, eine Haltung die dieser Blog aus meiner Sicht vertreten sollte.

    Leider sind Visionen und Realität diametral verschieden. Und angesichts dessen, was u.a. in Deutschland passiert stimmt mich eigentlich relativ wenig optimistisch -- das muß auch irgendwie mit der deutschen Mentalität der devoten Untertänigkeit zusammen hängen, Obrigkeiten, auch vermeintliche, machen zu lassen, in dem Glauben, die werden schon das Richtige machen. Und wer mit Volksfürsorge und Versicherungen für / gegen jeden quer sitzenden Furz groß geworden ist, der wird sich so schnell nicht radikal ändern und dem Vorsorgeprinzip, wenn auch manchmal zähneknirschend, weiterhin keine Absage erteilen.
    Anders kann man sich auch 16 Jahre Kohl und und 7 + X Jahre Merkel nicht erklären.
    Und das IPCC müsste, wenn nicht hinter Schloss und Riegel, dann doch in die Anstalt.

  122. @QQ
    Sorry, aber Canetti kann ich nicht ernst nehmen.
    Den Menschen gäbe es nicht, wäre er nicht sozial.
    Dass er wie jedes Tier eine Fluchtdistanz hat, ist normal und nicht a-sozial. „Seine“ Masse ist für mich nicht sozial, weil in der permanent diese Fluchtdistanz überschritten wird und von daher zur Aggressivität führen kann, zumindest zur Nervosität mit möglichen Überreaktionen.

  123. @ Krishna,

    auch du redest komplett an dem vorbei was ich sagte. Ich sagte nicht, dass der Mensch nicht sozial wäre. Im übrigen sprichst du:

    “Seine” Masse ist für mich nicht sozial

    Ja sage mal, in welchen Kindergarten sind wir denn hier. Du nimmst ein Aspekt, den des Befehls -- so wie ich ihn in die Diskussion einbrachte, und du schließt auf den ganzen Canetti und seine Darstellung von Macht.

  124. Tschuldigung. …seine Darstellung von Masse sollte es heißen.

  125. Nanu, nach Pelzig befasst sich nun auch Klaus Kleber mit den Rackern von Goldman Sachs. Mario hat Griechenland mit fit für den Euro gemacht, ein paar kleine Finanz-swap-Tricks und der Euro floß reichlich nach Griechenland. Jetzt haftet der europäische Steuerzahler und Mario kümmert sich wieder. Auch putzig aber Klaus macht ein ernstes Gesicht.
    Ist bestimmt eine Info nach dem Motto, aber gesagt haben wir es euch, selber Schuld.

    Super Mario Draghi

  126. @QQ
    Verrat an der Sache……reicht das denn nicht?
    Wir sind hier angetreten um den Klimagläubigen und Energiewendefanatiker den Marsch zu blasen….Hart, brutal aber allermeist mit der Wahrheit punktend. Plötzlich is die verbale Härte nicht mehr gefragt, plötzlich sollen wir hier nur noch weichgespült den Pseudo-Skeptiker spielen……damit ein paar stille Leser nicht die Nase rümpfen……ne mein Freund, so nicht.
    Bitte komm jetzt nicht wieder mit der Definition von Worten, das ödet mich nur an……ich bezeichne die Dinge bei dem Namen, den ich früher für entsprechende Bedeutungen gelernt habe. Intoleranz…..hast Du auch bei EIKE bewiesen, wolltest den Admin zwingen Kommentare zu löschen, die Dir nicht in den Kram gepasst haben. Du warst auch einer der Ersten hier, die laut über die Abschaffung der Kommentarfunktion nachgedacht haben, was ich als Mitautor und Kommentator hier als doppelten Verrat ansehe.
    Wo bleibt der liberale Gedanke, wenn wir alles wegbeissen, wat nicht zu 100% unserer Agenda entspricht?
    Wo ist noch der Unterschied zu den Warmaholics…..die ja teilweise schon toleranter sind als wir, auch wenn se nur über ihre Gegner lachen.

    Joo, wir wollen auch in den weißen Turm……schwebt es sich doch so wunderbar über den Wolken, ohne die grausamen Realitäten der bundesdeutschen Gegebenheiten sehen zu müssen. Angeblich bist Du ja Handwerker, gehst aber regelmäßig in die Luft, wenn ick von Blaumännern spreche, schämst Du Dich etwa für Deinen niederen Stand?
    Ach übrigens…..für mich sind auch Günter Hess und Tritium „Blaumänner“….denn die Herren haben in der Wirtschaft gearbeitet, Prozesse optimiert und ihr Wissen durch Erfahrung bestätigen oder erweitern können……und wenn dann mal ne These daneben lag, konnten sie anhand echter Daten sich selber korrigieren.
    Es wäre mir eine Ehre gewesen, mit diesen beiden Herren zusammenarbeiten zu dürfen…..denn ick zieh vor jedem den Hut, der Onkel Heinz noch was beibringen kann.

    Es wird Zeit nachzufragen was Du und Dr. Heller hier wirklich veranstalten wollen……das eigene Ego pflegen (was ich menschlich sogar noch verstehen kann) oder auftragsgemäß eine neue Agenda einzuführen.
    Diese Frage brennt mir seit Monaten unter den Nägeln…..weil ich Vollblut-Skeptiker bin und meine Alarmglocken eine sehr empfindliche Toleranzschwelle haben, und das hat auch etwas mit meiner DDR-Herkunft zu tun, die wohl zunehmend für einige hier zum Problem wird.

    Jut, manche werden sagen das ich etwas übertreibe, manche werden sagen das ich zu sehr ins persönliche gehe……..aber keiner, in Worten „NULL“ kann mir vorwerfen, das ich nicht versucht habe die Friedenspfeife rüber zu reichen.
    Diese wurde aber hartherzig ausgeschlagen und sogar versucht mich derart zu provoziere um endlich wieder den Pitbull hervorzuloggen……um mich anschließend wieder schön abstrafen zu können.
    Ich bin ich, ich bin politisch vorbelastet, ick bin mehrfach betrogen und verraten worden…..und den Rest darf sich hier jeder mal selber durch den Kopp gehen lassen.

    H.E.

  127. @QQ

    Du nimmst ein Aspekt, den des Befehls — so wie ich ihn in die Diskussion einbrachte, und du schließt auf den ganzen Canetti und seine Darstellung von Macht.

    Ich nehme Canetti wie er sich darstellt, und in seinem Bild stimmt was nicht. Wenn Dir meine Erwiderung nicht gefällt ist das nicht gleichbedeutend mit Kindergarten. Deine Toleranzgrenze tendiert gegen Null, kann das sein ?
    Es mein gutes Recht, die Gedankengänge Canettis zu hinterfragen und meine Meinung dazu zu äußern. Herr Lehrer.
    Ich bin kein Befehlsempfänger, sind wir uns da einig ?

  128. @QQ

    auch du redest komplett an dem vorbei was ich sagte. Ich sagte nicht, dass der Mensch nicht sozial wär

    Vielleicht ist Deine Ausdrucksweise unklar ?
    Vielleicht ist Dein zitierter Canetti der Meinung, der Mensch sei nicht sozial ?

    Im übrigen schreib ich weiter oben, bei meinem Einstieg hier:

    “Selbst” ist hier Canetti oder Vaatz ---- oder, wer sich angesprochen fühlt.

    Scheint wohl der Fall zu sein.

  129. Hallo Heinz,

    so sehr ich deine bodenständige Meinung schätze.
    Aber frag Dich doch mal selbstkritisch folgendes:
    Wieviel von jenen denen Du hier den „Marsch blasen“ willst lesen wohl mit?

    Pflegst Du nicht auch Dein eigenes Ego wie wir Alle?

    Ehrlich gesagt sehe ich ScienceSkeptical als Diskussionsforum da passt meines Erachtens „Marsch blasen“ für Leser die gar nicht da sind nicht wirklich rein.

    Wobei ich nichts dagegen habe, wenn das mal gelegentlich heraus platzt.

    Ich schließe mich aber daher Herrn Heller an. Wir sollten hier gemeinsam Lösungen entwickeln.

    Grüße
    Günter

  130. @Heinz
    Ich kann Seine Gedankengänge ziemlich gu nachvollziehen.
    Wäre Schade, wenn Du gingest, statt hier weiterhin die Zähne zu zeigen. Dir dürfte aufgefallen sein, das meine Postings hier inzwischen gegen null tendierten. Es gibt hier kaum noch Themen die mich zur Diskussion animieren. Nein, mein täglicher Blick hier auf die Seiten führt(e) zu zunehmender Ernüchterung.

  131. @Günter Hess

    Wieviel von jenen denen Du hier den „Marsch blasen“ willst lesen wohl mit?

    Wer liest hier überhaupt mit ?
    Kann es sein, dass hier reichlich selbst-Bauchpinselei betrieben wird ?

  132. @Lieber Günter
    Ok…ich pflege mich gelegentlich etwas ungünstig auszudrücken……Goldwaagen sind daher unbrauchbar.
    Ego-Pflege……ok, nenn es in meinen Fall eher…mit den Kopp durch die Wand gehen…..dat trifft es wohl eher.
    Vllt will ich noch im alten Jahr eine Entscheidung erzwingen weil mir der derzeitige Zustand so garnit gefällt, vllt sehe ich auch schon die Flöhe husten….vllt ist dat sogar schon paranoid, ick schließ erstmal keine Variante aus. Sollte es sich herausstellen das ich meilenweit daneben liegen, sollte es sich herausstellen, das meine Art hier nicht mehr erwünscht ist……kein Problem, ich kann auch mit Würde verlieren.
    Ist es am Ende nicht der Tatsache geschuldet, das Skeptiker ganz besondere Individualisten mit besonders harten Kopp sind?

    PS. Ich sehe keine gemeinsame Lösung, wenn es nur so ablaufen darf, wie es einige Herren hier vorbestimmen wollen.
    Ganz liebe Grüße
    Heinz Eng

  133. @Heinz

    Ist es am Ende nicht der Tatsache geschuldet, das Skeptiker ganz besondere Individualisten mit besonders harten Kopp sind?

    So ist es.

  134. @Günter Heß #114

    Aber Konformitätsdruck hat ja weniger etwas mit dem System zu tun als mit den Menschen und deren Respekt und der Wertschätzung vor der Meinung Anderer und von Meinungsvielfalt.

    Konformitätsdruck gibt es bereits bei Herdentieren, die Albinos ausgrenzen und von der Herde trennen. Wir habe dem Ganzen einen moralischen / ethischen Mantel über gezogen.
    Meinungsvielfalt und Konformitätsdruck klintg eigentlich eher wie ein Widerspruch.

  135. Meinungsvielfalt und Konformitätsdruck klintg eigentlich eher wie ein Widerspruch.

    Was natürlich kein Fehler ist . hat aber leider in gewissen Zeiten nicht geholfen.

  136. sorry, das „Wir habe dem Ganzen einen moralischen / ethischen Mantel über gezogen.“ wollte ich eigentlich einfügen.

  137. @Krishna
    Ick weiß, Du bist leider schon viel zu selten hier, wat ick aber aus verständlichen Gründen mehr als verstehe.
    Zum Trost kann ick aber sagen, das mich ein paar alte Freunde/innen angeschrieben hatten und diesbezüglich die eine oder andere wortgleiche Kritik geäussert haben.

    Dat beste Beispiel diesbezüglich ist das „gelbe Forum“, wo das Zugpferd wegen interner Streitigkeiten auch die Hufe gestreckt hat……vllt ist dat eben der Lauf der Dinge, nix hält ewig.
    Vllt sind wir alten Urgesteine auch nur noch unzeitgemäß……bloggende Steinkohle, Urmenschen mit geistigen Faustkeil…..uneinsichtige Tattergreise.
    MfG
    H.E.

  138. @ Heinz

    Verrat an der Sache……reicht das denn nicht?

    Nein, das reicht nicht. Und an welcher Sache denn? Du machst genau das, was ich schon seit langer Zeit der „Gegenseite“ vorwerfe. Du unternimmst eine Klassifizierung in „Die und Wir“ und versucht auch noch zu bestimmen, was das „Wir“ bedeutet. Füllst das mit den Inhalten von denen du denkst sie wären wichtig und richtig. Was glaubst du eigentlich warum ich hier über solche Dinge wie die „mosaische Unterscheidung“ schreibe. Weil solche Unterscheidungen den Blick auf Lösungen verstellt. Der Gegner muss besiegt, oder wahlweise bekehrt werden, ohne dem gibt es keine Zukunft oder die Apokalypse kommt. Dies geht aber an jeder Lebenswirklichkeit vorbei.

    Wir haben heute nun mal eine Situation wie sie eben ist, und die muss der Ausgangspunkt für darstellbare Wege in die Zukunft sein. Ob wir diese heutige Situation nun schön oder grässlich finden spielt keine Rolle.

    Bitte komm jetzt nicht wieder mit der Definition von Worten, das ödet mich nur an……ich bezeichne die Dinge bei dem Namen, den ich früher für entsprechende Bedeutungen gelernt habe.

    Ach ja, und ich habe zu lernen was d e i n e Interpretationen der jeweiligen Worte sind? Sag mal, ist dir die Lächerlichkeit einer solchen Aussage nicht bewusst? Wir haben hier als Werkzeug der Kommunikation nur das geschriebene Wort. Oder wie stellst du dir das sonst vor?

    Ich finde deine Auftritte hier zunehmend unverschämt, eben weil du mit dem Anspruch daherkommst, zu wissen was ein Skeptiker ist, oder warum er das ist. Und jeder der nicht in dein Schema passt, schadet der großen Sache. Denk da mal in diesem Zusammenhang über Toleranz nach.

    Was EIKE betrifft: Hast Du irgendeine Idee warum dort Texte von mir erschienen sind? Ich weiß es nicht, kann auch nur raten, angefragt hatte bei mir niemand und beworben habe ich mich auch nicht. Ich fühlte mich geschmeichelt, doch gleichzeitig sah ich auch die Gefahr, als Wichsvorlage irgendwelcher Verschwörungstheoretiker zu dienen. Dem habe ich vorgebeugt.

    Kurz und Gut, Heinz. Du machst auf mich einen sehr verbitterten Eindruck und vielleicht musst Du einfach nur lernen wieder zu Mitstreitern Vertrauen zu gewinnen, auch wenn die nicht deinem Schema eines Skeptikers entsprechen. Ohne Vertrauen wird man, entschuldige bitte die persönlichen Worte, nämlich genau so verbittert wie du es bist.

    Ich lasse mich jedenfalls nicht in deine Micky-Maus-Form eines Skeptikers pressen, schon der Versuch, dass Du das mit anderen machst, ist für mich, als ob du vorschreiben könntest, was andere zu denken haben. Und das genau, mein lieber Heinz, ist mein wunder Punkt und meine rote Linie. Leute die das versuchen werde ich bekämpfen. Es liegt an dir zu entscheiden, ob du da dazu gehören willst.

  139. @QQ

    EIKE….jut, ick wusste nicht, das dort ein Artikel ohne Deine Genehmigung eingestellt worden ist, dat gehört sich einfach nicht, zumal es ja auch dat Copyright gibt.

    Skeptiker…..in unseren Fall in erster Linie der Zweifel am menschengemachten Klimawandel und der daraus entstandenen deutschen Energiewende……die gerade dabei ist unser Land zu zerstören.
    Haben wir diesbezüglich einen Konsens?
    Wenn nicht, haben wir uns wohl nix mehr weiter zu sagen……..weil wir wohl prinzipbedingt aneinander vorbeireden müssen.
    Ick hab meinen eigenen Kopp und interpretiere eben auch so, wie es mir die eigenen Gedanken und Erfahrungen es vorgeben, dat mag manchen stören……lässt sich aber net vermeiden weil ick mich niemals verbiegen lasse.
    Verbittert…..ist dat ein Wunder?
    Die Energiewende geht brachial ihren Weg, ohne auch nur ein einzigen Einwand unsererseits zur Kenntnis zu nehmen.
    Die Wand ist da….für ne Vollbremsung ist es viel zu spät…….aber wir philosophieren lieber über den Optimismus, den man ja trotzdem haben muss als guter Staatsbürger.
    Mein Optimismus beschränk sich dahingehend, das ich privat Vorsorge getroffen habe und für den Tag nach dem Urknall die passenden Vorbereitungen erarbeitet habe, mehr auch nicht.
    Vorbeugen ist besser als nach hinten fallen…….dat hätte wohl 1933 auch ne Menge Scheiße verhindern können.

    Trotz Deines langen Kommentars weiß ich immer noch nicht, wie Du Dir wirklich den Entwicklungspfad dieser Website vorstellst……Philosophie und Götterkunde oder der Schiefer im Fleisch des Mainstreams?

    Rote Linien…..ham uns Ossis am Ende auch nicht davon abgehalten die alte Bagage zum Teufel zu jagen.
    H.E.

  140. @Krishna Gans

    Wer liest hier überhaupt mit ?
    Kann es sein, dass hier reichlich selbst-Bauchpinselei betrieben wird ?

    bei knapp 200000 Lesern die letzten 3 Monate denke ich das nicht.

  141. @ Heinz Eng

    Geht´s noch? Ist Dir was zu Eng? Wenn Du Frust hast, geh in´n Wald und schrei Holz an oder geh in ´n Keller Holzhacken, wäre besser als Deine Selbstdemontage hier zu lesen.

  142. # 118, 119
    Man mag über mich herfallen, wenn ich etwas ketzere:
    Philosophen sind für mich Pfaffen ohne Bibel. Also Schwafler, die ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Ich wüsste nur sehr wenig, was sie wirklich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen hätten und das wenige wird durch die Speichelleckerei, der sie sich vorzugsweise befleissigen, im negativen Sinn mehr als aufgewogen.
    Auf einen Luther, der die ohnehin vorhandene Strömung der Emanzipation aufgriff und so dem Bauernaufstand die Legitimation gab, kommen -zig andere, die das Gottesgnadentum der Unterdrücker fundamentierten und Luther selbst bekam Angst vor der eigenen Tat und kroch zu Kreuz, nicht dem katholischen, aber dem des Feudalismus.
    Ein Marx sah Elend, aber er beutete es eher selbst aus, als Legitimation für seine kruden und oft geradezu absurden Thesen und schadete dadurch dem Fortschritt der Menschheit mehr, als er nutzte; es musste erst durch die Sozialdemokratie zurecht gebogen werden, was er durch seine Demagogie verzerrte.
    Die grosse französische Revolutiion kam aus dem urbanen Volk und wurde von Philosophen eher missbraucht und dann zum Blutbad aufgestachelt. Nicht die philosophischen Aktivisten, nicht Montesquieu und Rousseau gaben den Anstoß, die Gärung setzte schon sehr viel früher ein: Das Volk bewarf schon den Trauerzug Ludwigs XIV (des ‚Sonnenkönigs‘) im Jahr 1715, 75 Jahre vor der Revolution, mit Steinen.
    War die Sklavenbefreiung, eine der ganz wenigen grossen Sternstunden der Menschheit, das Werk eines Philosophen? Verbindet sich damit ein ‚grosser‘ Name? Keineswegs! Es waren Bürger, Kaufleute, ernsthaft religiöse Menschen, aber auch Freidenker, eine bunte Mischung, die ohne grosse Worte einfach ein Gefühl des Unrechts wahrnahmen, ohne einer ‚Schule‘ anzugehören, es war einfach der Lauf der Zeit und lange liberale Traditionen, die einen Paradigmenwechsel hervor brachten. Und es waren Kaufleute, die mit ihrem Geld und Politiker, die mit Instinkt handelten und leztendlich war es die kumulierte Wirtschaftskraft und die damit finanzierte Kampfkraft der Royal Navy, die auf höchst unphilosophische Weise, nämlich durch die Drohung mit nackter und ‚Völkerrechtswidriger‘ Gewalt, zum Umschwung führte*
    Und das, was die Menschheit wirklich voran brachte, angefangen vom Feuer bis zur Kerntechnik, das kam von den Ingenieuren und den Naturwissenschaften. Deren Taten schufen die Basis, auf der sich Entwicklungen überhaupt erst manifestieren konnten, denn man braucht Überfuss, um neues schaffen zu können.

    * Der Slave Trade Act von 1807 machte jedes Schiff, das Sklaven transportierte, egal unter welcher Flagge, zum ‚Piraten‘, was eine völlige Missachtung der nationalen Souveränität der anderen Staaten und der Freiheit der Meere gleichkam und Brasilien wurde zur Annahme einer entsprechenden Vereinbarung durch eine Seeblockade und der Drohung einer Beschiessung der Küstenstädte ‚überredet‘.
    Das war keine Macht der Worte, sondern der Kanonen!

  143. @ all

    Weihnachtsstreß? Jahresendpanik? Zuviel Glühwein im Kopf? Das ist der Hammer was hier im Moment abgeht. Kriegt Euch wieder ein und fangt an zu Denken, Ihr hört Euch an wie Baumkuschler, denen die Eurythmie-Schuhe abhanden gekommen sind. Peinlich Jungs, nur noch peinlich.

  144. @ Quentin Quencher

    #113

    ….
    Ein Befehl ist, nach Canetti, ein Stachel den man eingepflanzt bekommt, der als Fremdkörper immer Abstoßungsreaktionen hervorruft. Aber nur der ausgeführte Befehl hinterlässt einen solch persönlichkeitsverändernden Stachel. Man merkt den Menschen an, kann es fühlen, wenn sie einen derartigen Stachel in sich tragen. Menschen die unter diktatorischen Verhältnissen aufgewachsen sind, haben diesen fast ausnahmslos. Es sei denn, man ist jemand wie Vaatz, der sich erfolgreich dagegen gewehrt hat.

    Selbst, wenn ein Canetti so etwas von sich gegeben haben sollte, so gehört doch diese Interpretation wohl eher in den Bereich der pseudophilosophischen Betrachtungen jemandes, der sich mit der Spannbreite und Tragweite des Begriffes *Befehl“ schlechthin noch nicht auseinandergesetzt hat.
    Also, dass die Menschen, die schon mal einem Befehl folgegeleistet haben, an ihren Stacheln erkennbar sein sollen, ist ja wohl Baby-Esoterik hoch 3. Das würde ja dann bedeuten, dass der größte Teil der ehemaligen DDR Bürger als Igel durch die Gegend laufen. Da war nämlich fast alles „Befehl“ was von „Oben“ kam, mitunter sogar das Zähneputzen.

    #120


    Verrat, Enttäuschung, Kränkung, Misstrauen haben mit dem Befehlsstachel nichts zu tun, …

    Richtig, das pseudophilosophische Gebilde „Befehlsstachel“ hat mit den von Heinz benannten Realitäten in der ehem. DDR wie z.B. Verrat, Enttäuschung, Kränkung und Misstrauen nichts, aber auch gar nichts zu tun.

    Verrat kann es nur geben, wenn es vorher Vertrauen gegeben hat.

    Ach gucki mal da. Was schreibt „Onkel Heinz“ dazu?
    ZITAT: „Der Stachel des Ostdeutschen war nicht die Diktatur, war nicht der Mangel und war auch nicht die Dauerpropaganda…nein, es war der Verrat. Ob es der beste Freund war, ob es ein netter Arbeitskollege war selbst in der eigenen Familie gab es sie, die einem an die Stasi verraten haben.“TATIZ
    Kann ja mal passieren, dass man den Text, auf den man sich bezieht und antwortet, nicht gelesen hat.

    Du solltest nicht gleich beleidigt spielen und mich intolerant nennen…

    Meinst Du dies hier als Beispiel Deiner Tolleranz?
    ZITAT „ und ich darf Ihnen versichern, dass ich dem Tun hier nicht mehr länger tatenlos zuschauen werde. Da wird ein eisiger Wind wehen wenn ich mal richtig los lege. Der ist aber auch dringend notwendig. ” ZATIZ

    …wenn du schon Schwierigkeiten hast die Bedeutung der Begriffe zu erfassen.

    Welche Bedeutung? Deine Bedeutung?
    Welche Begriffe? Deine Begriffe?

    meint der Moosgeist

  145. Wenn Herr Eng sagt, dass die Energiewende dieses Land an die Wand fährt und dass Einwände von Kritikern geradezu ignoriert werden, dann hat er m.E. damit einfach recht. Ein Blog wie dieses, kann da aber sicher nichts daran ändern. Dass aber auch Nichtfachleute hier mal Fakten dazu vorgesetzt bekommen, ist einfach wichtig. Wir alle wissen nicht, wie dieses grüne Experiment aus Optimismus für ein Leben in einem Paradies und der Gier der Nachhaltigkeitsprofiteure letztendlich ausgehen wird aber Leiden kommt bestimmt. Warum soll man also nicht auch einmal Konzepte diskutieren, die mit der Zukunft nach dem Crash zu tun haben oder sich darüber unterhalten, welche Mechanismen zu so einer Fehlentwicklung führen können? Das Leben auf der Erde geht schliesslich weiter, auch wenn Deutschland sich ins Abseits manöveriert. Der Streit hier ist jedenfalls völlig überflüssig. Das ist hier doch keine Kampftruppe und was einen nicht interessiert, braucht man ja nicht zu lesen.

  146. Jaaa, und was diesen Zank hier angeht, as seh‘ ich ‚philosophisch‘.
    So lange dieser Blog mir etwas bringt, ganz egoistisch, so lange partizipiere ich und wenn das zusätzlich zum Nutzen des Blogs und seiner Botschaft ist, ist es win-win.
    Wenn nicht -- es ist nicht mein Blog…

    Klingt hart?
    Die wirkungsvollste Kooperation, die wir kennen, die des Markts, läuft genau nach dem Schema ab: Individueller Egoismus führt zum Nutzen aller.
    Hat auch kein Philosoph erfunden, sondern das Volk, ohne es zu wissen und ohne Programm. Das philosophische Ideal der ‚verschworenen Gemeinschaft‘ die hehren Zielen nachmarschiert, hat nichts als Ineffizienz und Unheil gebracht.
    Im ürigen ist wahrer Skeptizismus genau die Eigenschaft, die ganz bestimmt zu allerletzt instrumentalisiert werden kann, schon der Versuch ist absurd. Es kann sich immer nur um ein Zweckbündnis auf Zeit handeln, ganz pragmatisch und ganz ohne Fahne und Marschmusik.
    Denn sonst wäre es ja kein Skeptizismus.
    Wer diesen Blog als Kampfisntrument gegen die Klimahysterie sehen will, hat zwar durchaus recht und in gewisser weise bin ich da auch ‚Mitkämpfer‘, aber ohne als solcher anzutreten und ohne dass ich mich diesem Ziel je unterordnen würde, denn das liefe dann darauf hinaus, dass an mich die Forderung nach ‚Parteidisziplin‘ gestellt werden könnte und das kommt nicht in Frage.

  147. @Heinz #126

    Wir sind hier angetreten um den Klimagläubigen und Energiewendefanatiker den Marsch zu blasen….Hart, brutal aber allermeist mit der Wahrheit punktend. Plötzlich is die verbale Härte nicht mehr gefragt, plötzlich sollen wir hier nur noch weichgespült den Pseudo-Skeptiker spielen……damit ein paar stille Leser nicht die Nase rümpfen……ne mein Freund, so nicht.

    Lieber Heinz,
    mir geht es vorrangig darum, den „Klimagläubigen und Energiewendefanatikern“ mit Argumenten !!! entgegenzutreten, und dabei die Argumente in den Kommentaren nicht durch überemotional geladene Sprache zu entwerten (dazu neigst du in deinen Kommentaren leider — wenn ich auch sehe, dass du über die Emotionaliät zu deinen Argumenten findest). Das ist etwas völlig anderes als dein Vorwurf der „weich gespülten Pseudo-Skeptiker“. Ich denke übrigens, es geht nicht nur um „ein paar stille Leser“ — wie du schreibst — sondern hoffentlich um immer mehr Interessierte, die in der ideologisch verseuchten Medien-Gesellschaft in Blogs Orientierung und Bestärkung in ihren eigenen Bedenken suchen.

    Ich sehe nicht, dass die grundsätzliche Ausrichtung dieses Blogs geändert werden soll, aber der Ton in manchen Kommenaren ist durchaus verbesserungswürdig,. Der Begriff „Optimismus“ ist ja schon ausführlich beleuchtet worden, und du kannst sehen, dass es dazu unterschiedliche Ansichten gibt. Wenn ich z.B. Peter Hellers Artikel lese, dann fällt auf, dass er versucht lösungsorientiert zu schreiben. Das ist bei seiner beruflichen Ausrichtung kein Wunder. Vielleicht hat er bei seinem Wunsch nach „mehr Optimismus“ auch diese Lösungsorientierung im Hinterkopf. Aber das kann aber nicht jeder.

    Ich denke, der einzige Weg führt über Argumente und Überzeugungsarbeit, um der von oben indoktrinierten Mainstream-Denke beharrlich entgegenzuwirken. Emotionen ja, aber dosiert. Gegen hartnäckige, faktenresistente Dogmatiker ist „verbale Härte“ nicht verboten, denke ich. Wobei die Frage ist, was du unter „verbaler Härte“ verstehst.

  148. @ Karl Rannseyer:# 143:

    Weihnachtsstreß?

    Nicht schlecht beobachtet. Denn schaut man genau hin, trieft der Zank von Sentimentalität.
    Von allen Seiten.

  149. @ Heinz

    Ich bin müde, muss ins Bett, deshalb nur kurz:

    Skeptiker…..in unseren Fall in erster Linie der Zweifel am menschengemachten Klimawandel und der daraus entstandenen deutschen Energiewende……die gerade dabei ist unser Land zu zerstören.
    Haben wir diesbezüglich einen Konsens?

    Ja, weitestgehend. Ich denke wir werden erhebliche Einbußen haben, das Land zerstören werden sie nicht. Es zwar immer wieder von Primat der Politik gesprochen, doch dies halte ich für eine Einbildung. Siehe auch Peter Hellers Text diesbezüglich. Aber die Politik der sogenannten „Nachhaltigkeit“, du merkst ich gehe ein wenig weiter als bei der Betrachtung nur der Energiewende, diese Politik hat und wird erheblichen Schaden anrichten.

    Trotz Deines langen Kommentars weiß ich immer noch nicht, wie Du Dir wirklich den Entwicklungspfad dieser Website vorstellst……Philosophie und Götterkunde oder der Schiefer im Fleisch des Mainstreams?

    Nichts von alle dem, oder auch alles. Der Mainstream interessiert mich nicht, vor allem weil nicht größenwahnsinnig bin und mir einbilde mit meinem hier, oder sonstwo, geäußerten Gedanken könnte ich dem Mainstream irgendetwas entgegensetzen.

    Ich schreibe nur für Skeptiker, will niemanden überzeugen, sondern nur darauf aufmerksam machen, dass es für alles was uns umgibt, es auch alternative Perspektiven gibt die man betrachten sollte. Schon allein deswegen, um einer geistigen Inzucht vorzubeugen. Und weil ich dieses Schreiben, zumindest was die Artikel betrifft, als Arbeit an mir selbst betrachte. Ich setze mich mit einem Thema auseinander weil ich dem was mich beschäftigt auf den Grund gehen möchte. Wenn dies dann dazu führt, das eine oder andere in der politischen Auseinandersetzung von Nutzen ist, dann ist das ein Kollateralnutzen, aber nicht meine ursprüngliche Absicht.

    Ich will mich auch nicht mit „Alarmisten“ streiten, die werden an wirtschaftlichen, technischen und gesellschaftlichen Entwicklungen scheitern (in der Reihenfolge). Dann wenn dieses Scheitern so offensichtlich geworden ist dass es eingestanden werden muss, diese Situation haben wir global bereits und bei uns sehr bald, möchte ich eine Idee haben, welchen Ausweg „wir“ anbieten können.

    Einen solchen Weg zu finden, wäre eine Riesenaufgabe für einen Blog wie diesen. Ich habe diesen Weg noch nicht gefunden.

    @ Tritium

    Ich gebe den Kanonen keine Macht und kann mir auch nicht vorstellen, dass du das wörtlich meinst. Dein Philosphenbashing ist allerdings so unter aller Sau, dass du damit alle andern deiner Argumente diskreditiert hast, eben weil auch du scheinbar der Meinnung bist, die Wahrheit zu kennen. Lese dir das noch mal durch:

    Philosophen sind für mich Pfaffen ohne Bibel. Also Schwafler, die ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Ich wüsste nur sehr wenig, was sie wirklich zum Fortschritt der Menschheit beigetragen hätten und das wenige wird durch die Speichelleckerei, der sie sich vorzugsweise befleissigen, im negativen Sinn mehr als aufgewogen.

    @ moosgeist

    Hast du von Anfang an mitgelesen? Scheinbar nicht. Es ging um Vaatz und ich erklärte an Hand des Befehlsstachels, dass der Vaatz diesen nicht bekommen hat, weil er dem Befehl nicht gefolgt ist. Da war auch meine Erklärung dazu etwas zu knapp und möglicherweise missverständlich. Auf jeden Fall hat ein Befehl nichts mit dem zu tun, was Heinz als Stachel empfunden hat.

    In „Masse und Macht“ schreibt Canetti über 40 Seiten nur von diesem Befehl. Zusätzlich noch diese Seiten in denen dieser Aspekt mit anderen in Verbindung gebracht wird. Das kann ich hier nicht alles zitieren und hier muss ich einfach um Vertauen bitten, dass ich mir meine Deutung nicht aus der Nase gezogen habe, sonden dieses fundiert ist.

  150. @Heinz Eng #132
    Lieber Heinz,
    es geht nicht darum ob du „meilenweit“ daneben liegst, recht hast oder unrecht, oder „verlierst“. Wer will denn das entscheiden? Aber musst du deinen Blickwinkel hier zum Mass aller Dinge erklären? Nur weil Andere andere oder verbesserte „Methoden“ vorschlagen oder anstreben?

    Nichts gegen deine Position, aber musst du diese hier derart grossartig thematisieren? Du solltest wirklich mal darüber nachdenken, was Quentin dir in #138 geschrieben hat.

    Es sollte in diesem Blog darum gehen, Argumente zu sammeln und darzustellen, die dabei helfen, der Kritik an den gegenwärtigen gesellschaftlichen Fehlentwicklungen weitere Substanz zuzufügen. Und nicht den gegenwärtigen Zustand als Ende aller Tage zu verstehen, wutschnaubend in der Ecke zu stehen und „alles Scheisse“ zu brüllen. Auch eine Öko-Diktatur im Mantel der Demokratie ist auf Dauer zum Scheitern verurteilt, unklar sind nur die Umstände. Insofern bin ich Optimist (gegen meine Natur). Wer den Blick weitet, erkennt die Relativität von allem.

  151. @Karl #141 #143
    Recht hast du !

    Ja, und was H.E da verzapft hat wirklich was von einer Selbstdemontage. Der Junge hat ein Problem.

  152. @ QQ:
    Dass wir hier frei unsere Meinung sagen können, verdanken wir ganz schlicht und brutal der Tatsache, dass wir auch Kanonen haben.
    Ich weiss nicht, wie alt du bist, aber ich habe noch erlebt wie unsere Freiheit mit Panzern und Kanonen vor der marxistischen Philosophie geschützt wurde und geschützt werden MUSSTE, denn einen anderen Weg gab es nicht. Das war wirklich mal was ‚alternativloses‘.
    Das meine ich sehr ernst und diese Zeiten sind auch nicht vorbei. Es war in DIESEM Jahr, als nur zwei Carrier Battle Groups der US Navy mit der Drohung ihrer Waffen, also mit nackter Gewalt, die Sperrung der Strasse von Hormuz durch den Iran verhindern konnten. Nur wegen dieser Kriegsmaschinen sitzen wir jetzt im warmen und haben einen laufenden PC vor uns. Denn durch die Strasse von Hormuz fliesst unser Öl.
    Ich nehme aber an, du hast das gar nicht mitbekommen, stimmt’s?

    Aber du kannst mir natürlich gerne erläutern, was Philosophen denn nun für den Fortschritt der Menschheit getan haben. Kann nur EINER davon sich beispielsweise mit Herrn Dr. rer. nat. Haber / Dr. ing. Bosch und Herrn Dr rer. nat. Liebig messen, deren Brot wir und 7 Milliarden anderer Menschen täglich essen?
    Oder hat einer von ihnen sonst etwas wirklich grosses geleistet?
    War zum Beispiel Henri Dunant, der Schöpfer des Internationalen Komittees vom Roten Kreuz, dieser großartigen humanitären Insttution, etwa ein Philosoph?
    Der war Kaufmann…

  153. Au fein, endlich wird mal Tacheles geredet………eeeeendlich.

    @Karlchen aus der Kälte
    Mist, ick hab keine Axt und würde auch ungern Bäume töten wollen….und anschreien geht ja nu jarnich, denk doch mal an die armen Winterschläfer. 🙂

    Im Prinzip waren meine heutigen Texte das Emotionsloseste, was ich im Stande bin auf Papier zu bringen, wenn gewisse Übertreibungen den Kampfgeist einiger Kommentatoren angeheizt haben, hat sich die Sache schon gelohnt. Die Idee von Gerhard find ick zum Beispiel Klasse, nachdenken was später kommt und sich darauf bestmöglich vorzubereiten.
    Auch Tritium hat nochmal deutlich gemacht, das Philosophen nicht die Welt bewegen, max. in ihrer verdrehten Gedankenwelt versuchen sie zu erklären, damit konnte ick noch nie besonders ville anfangen, sorry.

    @Quentin
    Genau, geistige Inzucht bedeutet Stillstand……aber zu abgehobene Texte werden von vielen einfach nicht angenommen, am Ende ist es die Mischung von allem….die, wie es scheint aber sooo nicht mehr gewünscht ist, zumindest ist das mein persönlicher Eindruck.

    Selbstdemontage……könnte auch Einsicht in die Notwendigkeit sein oder dem Fatalismus geschuldet, der mich im Gedanken an Deutschland ergriffen hat. Und ja, dat hat nix mit dem Fest der Liebe zu tun…….weder positiv noch negativ……..es hat sich halt nach der Eröffnung der dritten Plauderecke einfach so ergeben.

    Nun jut, ick hab nun mehr oder weniger meinen Standpunkt klar gemacht und werde im Stillen der weiteren Diskussion folgen, ohne weiteren Senf von mir zu geben.
    Ick guck mal, wie sich dat hier entwickelt, ick hab ja noch genug Zeit bis zum 01.01.2013……falls wir den Weltuntergang überleben, *grins*

    H.E.

  154. @Tritium
    Schnarch. Eigentlich schlafe ich schon. Aber, dein Philosophie-Bashing ärgert mich richtig.

    Deine Panzer- und Kanonenzählerei ist lächerlich. Philosophie ist Triebkraft und Ausdruck menschlicher Kultur. Philosophie gibt es im Grunde genommen so lange, wie Menschen denken können.. Wenn du Philosophie für wertlos hälst, wozu brauchen wir Musik? Literatur? Kunst? Alles Müll?

    Aber du kannst mir natürlich gerne erläutern, was Philosophen denn nun für den Fortschritt der Menschheit getan haben. Kann nur EINER davon sich beispielsweise mit Herrn Dr. rer. nat. Haber / Dr. ing. Bosch und Herrn Dr rer. nat. Liebig messen,

    Das ist so blödsinnig, als wolltest du den Sinn eines Zollstocks mit dem Argument bestreiten, man könne damit kein Gewicht messen. Du legst an die Philosophie einen völlig absurden, unsinnigen Masstab. Philosophie setzt da an, wo die Wissenschaft am Ende ist. Eine positive Philosophie gibt dir Lebensmut und Tatkraft, um zu leisten, was du so grosskotzig meinst, der Philosophie gegenüberstellen zu müssen, werter Freund!

    „Marxistische Philosphie“ — was soll denn das für ein absurder schwarzer Schimmel sein? Marxismus ist Dogmatismus. Dogmatismus ist der Tod der Philosophie. Kann es sein, das der Begriff „Philosphie“ bei denen, die den real existierenden Sozialismus „geniessen“ durften, total missgedeutet und verseucht worden ist, und so noch immer fest im Kopf verankert ist? Kann ich aufgrund deiner offensichtlich total destruktiven Einstellung zur Philosophie nur vermuten.

  155. Ich kann die Tritiumsche Einstellung zur Philosophie schon verstehen. Diese ‚Wissenschaft‘ ist nun wirklich ein Feld, wo sich Mengen von Intellektuellen mit abstrusen Ideen tummeln. Die werden dann auch noch gefeiert und in unserem mediealen Zeitalter zu Koryphäen. Aber man sollte vielleicht auch bedenken, dass das Nachdenken über die Struktur des Wissens auch Fortschritte bringt. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass naturwissenschaftliche Leistungen ohne die Klarheit des Denkens, wie sie sich zum Beispiel in Kants oder auch anderer Arbeiten finden, nicht möglich gewesen wären Die Philosophie hat uns doch letztendlich dazu gebracht den Glauben zu hinterfragen und wirklich nach Wissen zu streben. Die Philosophen wären auch heute gefragt, sich mal darum zu kümmern, wo in der Wissenschaft Glaube gepredigt wird und wo wirklich geforscht und Erkenntnis gesucht wird.

  156. @ Quentin Quencher #149

    Hast du von Anfang an mitgelesen? Scheinbar nicht. Es ging um Vaatz und ich erklärte an Hand des Befehlsstachels, dass der Vaatz diesen nicht bekommen hat, weil er dem Befehl nicht gefolgt ist. Da war auch meine Erklärung dazu etwas zu knapp und möglicherweise missverständlich. Auf jeden Fall hat ein Befehl nichts mit dem zu tun, was Heinz als Stachel empfunden hat.

    Stell Dir vor, ich lese tatsächlich die Kommentare bevor ich darauf antworte.
    C-O brachte in #105 ein Zitat von Arnold Vaatz, aus dem sich eine interessante kleine Diskussion entwickelte über die Konsequenzen einer Nonkonformität heutzutage. Vaatz dann in Zusammenhang mit dem „Canetti-Stachel“ zu stellen blieb dann schon Dir überlassen. Wo oder wie hat denn Vaatz wider diesen „Canetti-Stachel“ gelöckt? Seine Verweigerung zu einer Wehrersatzübung kann es wohl nicht gewesen sein. Ihm einen Heiligenschein zu verpassen, bestand kein Anlass. So wie ihm ist es vielen in der ehem. DDR ergangen. Was ihn auszeichnet ist das, dass er wohl kein Wendehals ist.

    In „Masse und Macht“ schreibt Canetti über 40 Seiten nur von diesem Befehl. Zusätzlich noch diese Seiten in denen dieser Aspekt mit anderen in Verbindung gebracht wird. Das kann ich hier nicht alles zitieren und hier muss ich einfach um Vertrauen bitten, dass ich mir meine Deutung nicht aus der Nase gezogen habe, sondern dieses fundiert ist.

    Schön für Dich, dass Du Canetti liest. Ich kenne Einige die das nicht tun und das sind auch integere Personen. Und was die 40 Seiten anbelangt, lies sie nochmal, vielleicht kommst Du dann darauf, was Canetti mit seinem „Befehl“ und dem „Stachel“ wirklich zu meinen glaubt.

    meint der Moosgeist

  157. @ C-O

    Danke für die Erläuterungen. Mich regt Tritiums Philosophen-Bashing immer noch auf. Die kurze Nacht hat keine Beruhigung gebracht. Ich hätte nicht gedacht, dass ein offensichtlich ansonst nicht dummer Mensch solch einen Unfug von sich geben kann. Philosophie ist einfach alles, selbst die Feststellung, dass die Philosophen der Menschheit keinen Fortschritt gebracht hätten. Es ist schon lange her, dass ich etwas derartig dämliches gelesen habe. Als ob man Philosophie von irgend etwas abspalten könnte.

    Tritium, und ein paar andere auch noch, bekommen einen Beissreflex beim Wort Philosphie. OK, weiß der Geier woher diese dissoziative Störung kommt, sie ist sicher nicht spezifisch ostdeutsch, vielleicht aus der Abneigung gegen die Vorstellung, dass es so viele Philosophen wie Menschen gibt. Deutlicher kann man »Bildungsferne« nicht ausdrücken.

    Für mich war die bisherige Diskussion auch recht lehrreich. Zeigt sich doch wie wirksam das konstruieren von Gruppen ist. Wie sagte Heinz:

    Philosophie und Götterkunde oder der Schiefer im Fleisch des Mainstreams?

    Ohne diesen Ausspruch noch weiter bewerten zu wollen, zeigt sich doch hier damit die ganze Dilemma auch der Denkweise Tritiums. Durch diese Gruppierungen entstehen Feindschaften und führen dazu, dass sich sich selbst ansonst Unbeteiligte der ihr genehmen Gruppe zuordnen.

    Blaumänner gegen Sesselfurzer, Philosophen gegen Praktiker usw.usf. Dies sind konstruierte Gegensätze, die aber, wenn sie denn einmal zu Klassifizierung eingesetzt werden, eine polarisierend wirken.

  158. @ moosgeist

    Seine Verweigerung zu einer Wehrersatzübung kann es wohl nicht gewesen sein. Ihm einen Heiligenschein zu verpassen, bestand kein Anlass. So wie ihm ist es vielen in der ehem. DDR ergangen. Was ihn auszeichnet ist das, dass er wohl kein Wendehals ist.

    Ex-DDRler lassen sich grob in drei Kategorien einteilen, idealtypisch natürlich nur, es gibt Überschneidungen. Es sind zwei Minderheiten und eine Mehrheit.

    Erste Minderheit ist fokussiert auf die Diktatur, begriff sich in Opposition zu dieser.

    Zweite Minderheit ist nach wie vor überzeugt, dass der Sozialismus die bessere Gesellschaftsform ist, nur mit der Durchführung hatte ging einiges schief.

    Die Mehrheit zeichnet sich durch Arrangementgedächtnis aus. Das privat erlebte steht im Vordergrund. Dieser Rückzug ins Private war auch eine Flucht vor den Zumutungen der Diktatur. Im Nachhinein wird diese Flucht oft als Opposition dargestellt.

    Zitat frei nach Günther Heydemann. Wurde also der Flucht ins Private verhindert, oder aber die Diktatur wirkte bis ins Private hinein, fühlte man sich gezwungen sich anzupassen. „Die älteste Wirkungsform des Befehls ist die Flucht“, schreibt übrigens auch Canetti. Wenn es aber keinerlei Fluchtraum mehr gibt, bedeutet dies, dass man sich dem Befehl stellen musste. Befolgen oder nicht befolgen, man hatte nur diese Wahl. Im Prinzip ist das wie bei einem Vergewaltigungsopfer. Dieses kann seine Situation erträglicher machen, indem es auf Gegenwehr verzichtet.

    Wenn ich von weit verbreiteten Opportunismus in der ExDDR spreche, dann tue ich dies nicht um diese Opportunisten herabzuwürdigen, dieser Opportunismus war Überlebensstrategie. Die ganze Tragweite was Diktaturen mit Menschen anrichten wird in solchen Beschreibungen deutlich.

    Aber was rede ich eigentlich zu dir, gerade sehe ich, dass du auch folgendes von dir gegeben hast:

    Schön für Dich, dass Du Canetti liest. Ich kenne Einige die das nicht tun und das sind auch integere Personen.

    Auch dieser Satz ist an Dämlichkeit kaum zu überbieten.

  159. @ C-O #154

    Hallo C-O

    So ganz Unrecht hat Tritium nicht, wenn er die Frage aufwirft, ob und was Philosophen zum Fortschritt der Menschheit getan haben könnten.

    Schaut man so in die Vergangenheit, selbst auch in die Antike, so lässt sich doch feststellen, dass die „Philosophie“ immer dann ihre Blütezeit zu haben scheint, wenn das Volk Zeit und Muße hat sich den „schönen Künsten“ hinzugeben. Philosophen, wie sie wir heute kennen, gehören sicherlich zu den Intelligenteren unter den Intellektuellen aber es sind doch eben nur Schöngeister, die sich an ihren eigenen Träumen ergötzen und meinen alle Welt mit diesen Träumen beglücken zu müssen. Einige sind auch einfach nur eitel und wollen der Öffentlichkeit ihre „Gehirnakrobatik“ vorführen.

    Obwohl, bei den Philosophen der Antike ist ein Differenzierung schon angebracht. Da gab es die Phantasten die einfach nur Spaß an der Akrobatik des Denkens hatten und doch recht merkwürdige Gedankenergebnisse ablieferten. Paradebeispiel ist da sicherlich Platon mit seiner Politeia, einem von ihm favorisieren Staat, mit einer Dreiklassengesellschaft, einer absoluten Philosophen-Diktatur, Ausmerzung unerwünschten/unwerten Lebens sowie alleinige Lufthoheit über die Kinderbetten und die Erziehung und Trennung der Kinder von der Mutterbrust ab in staatlicher Obhut/Gewalt. Der war letztlich Spiritus Rektor so mancher brutalen Gewaltherrschaft und auch der Hierarchie der katholischen Kirche.
    Auf der anderen Seite gab es die Realisten, die „beschreibenden Philosophen“, wie z.B. Thales und Aristoteles, die eigentlichen Begründer der Mathematik und der Naturwissenschaften und somit auch die Wegbereiter der modernen Technik, ohne die es die Kanonen wohl nicht geben würde, unter deren Schutz unsere heutigen Philosophen ihre teilweise feuchten Träume wohl kaum ausleben könnten.

    Die übelsten Typen sind jedoch Wissenschaftler, die von sich glauben zum Philosophen berufen zu sein. Hier schießt vor allem unser lieber PIKadero Schellnhuber mit seiner großen „Transformation“ den Vogel ab.

    Schöne Grüße aus dem verschneiten Moos

  160. @ Gerhard Straten #155
    Bingo.

    Tritium hatte sein „abledern“ in #142 ja immerhin mit den Worten eingeleitet:

    Man mag über mich herfallen, wenn ich etwas ketzere

    Das „hat er nun davon“. Aber Tritium schreibt oft scharfsinnige und kompetente Kommentare zu Klima und Energie. Das darf man nicht vergessen.

  161. @moosgeist #159

    Hallo moosgeist,

    niemand will hier (hoffentlich) die Philosophie „heiligsprechen“, nur: die totale, grundsätzliche Negation der Philosophie kann es nicht sein. Um das zu erkennen, muss man wirklich kein Philosoph sein. Philosophie ist ein derartig weites Feld, unter dem sich unendlich viel subsummieren lässt. Positives und Negatives. Deshalb hast du ein gutes Stichwort gebracht: Differenzierung. Differenzierung ist essentiell, wenn man sich mit so einem Mega-Thema wie Philosophie nähert, denke ich. Aber Philosophie steht hier bei ScSk nicht im Fokus. Und ist eigentlich auch nicht mein Feld.

    Beste Grüsse.

  162. @ C-O #161

    Hallo C-O,

    Und ist eigentlich auch nicht mein Feld.

    Da sind wir dann schonmal Zwei 🙂

    schöne Grüße aus dem Moos

  163. Ich würde an dieser Stelle gerne Bezug nehmen auf Herrn Straten in #145:

    Das ist hier doch keine Kampftruppe und was einen nicht interessiert, braucht man ja nicht zu lesen.

    Genau. Und deswegen vielleicht mal zurück zur Sachebene.

    Bei mir ist das so: Ich kann schlecht den Alarmisten vorwerfen, eine vorsorgende Politik, die Risiken auszuschließen sucht, die erstens (noch) nicht eingetreten sind und zweitens auch auf ganz andere Weise eintreten können, wäre falsch (Beispiel Klimaschutz), eine solche dann aber in einem ganz anderen Zusammenhang wieder einfordern (Beispiel Energiewende).

    Vereinfacht ausgedrückt: Die Alarmisten sagen, wenn der Klimawandel dann mal irgendwann einsetzt, gibt es mehr (oder schlimmere) Stürme. Gegenargument: Kann sein, muß aber nicht. Und vor allem kann es sein, daß es auch dann mehr (oder schlimmere) Stürme gibt, wenn Klimaschutz konsequent umgesetzt wird. Zufallsbedingt oder durch andere Einflüsse. Nach meiner Auffassung sollte man daher einfach nichts tun, überhaupt nichts. Die Alarmisten aber fordern Aktionismus bis hin zur „Großen Transformation“. Möglicher Interessensausgleich (denn darum geht es in einer pluralen Demokratie: um den Ausgleich zwischen unterschiedlichen Interessen): Anpassung. Ist immer sinnvoll, gleich was kommt.

    Sollten vor diesem Hintergrund wir bei der Energiewende die Rolle der Alarmisten einnehmen? Also die Energiewende als total gefährlich hinstellen, weil das Risiko von Stromausfällen steigt (bspw.)? Und eine vorsorgende Politik einfordern, die dieses Risiko zu mindern sucht? Solange es den Stromausfall nicht wirklich gegeben hat, ist das aus meiner Sicht keine besonders kluge Idee.

    Je länger es dauert, bis der Klimawandel einsetzt, desto blöder stehen die Alarmisten da. Je länger es dauert, bis der große Blackout kommt, desto blöder stehen allerdings auch wir Energiewendegegner da. So, wie die Menschen aufhören, den Klimalarmisten zu glauben, so hören sie dann auch auf, uns „Energiewendealarmisten“ zu glauben.

    Ich mag daher nur mit dem argumentieren, was tatsächlich bereits eingetreten ist (also bspw. Kostenexplosion). Untergangsphantasien sind meine Sache nicht, weder beim Klima, noch bei der Energie.

    Es gibt eine Menge klügere Möglichkeiten, die Energiewende zum Scheitern zu bringen. Beispielsweise:

    -- Man schaffe das EEG ab. (Daran arbeiten im Moment eine Menge Leute in Politik und Verwaltung sehr intensiv, was auch nicht immer so in den Medien steht (die ohnehin nicht mehr die Realität spiegeln, sondern nur eine mediale Parallelwelt.))
    -- Man erfinde/entdecke/entwickle alternative, neue Energietechnologien/Energieträger. Ändere also das technische/ökonomische Umfeld der Energiewende massiv (bspw. Schiefergas, Schieferöl, Thorium und was da alles noch kommen mag…)
    -- Man erfinde/entdecke/entwickle eine neue Technologie, die alle haben wollen und die unseren Energiebedarf massiv in die Höhe treibt. Etwas mit großem Nutzen, vergleichbar dem Automobil, dem Flugzeug oder dem Computer.

    Nun darf/möchte ich ja hier nicht über meine berufliche Arbeit berichten. Deswegen soll mal die Information genügen, daß ich mich im Job mit allen diesen drei Aspekten befasse. Und in jedem Fall wäre das Ergebnis eine Welt, die mir weit besser gefällt, als die bestehende.

    Das meinte ich oben mit Optimismus. Statt zu verargumentieren, Energiewende und/oder Klimawandel wären der Untergang (sind sie eben beide nicht), sollte man das Bessere als den Feind des Guten beschreiben. Wenn eben so viele Menschen die Energiewende gut finden (und das ist wohl leider immer noch so), sollte man denen etwas präsentieren, was sie vielleicht noch viel besser finden…

    Noch einmal Kriterium 3:

    Man erfinde/entdecke/entwickle eine neue Technologie, die alle haben wollen und die unseren Energiebedarf massiv in die Höhe treibt. Etwas mit großem Nutzen, vergleichbar dem Automobil, dem Flugzeug oder dem Computer.

    Hat da jemand eine gute Idee? Ich hatte das im vergangenen Jahr schon einmal gefragt, aber die Resonanz war nicht so groß.

  164. Deine Panzer- und Kanonenzählerei ist lächerlich.

    Sind wir uns darüber einig, dass wir letztendlich Kinder einer urbanen Kultur sind, dass Städte die Keimzelle des Fortschritts sind?
    Städte und ihre Kultur konnten sich erst spät durchsetzen. Das lag schlicht daran, dass analphabetische Reiterhorden eine äusserst hohe Kampfkraft hatten, bis die Fortschritte der Wehrtechnik ihnen Einhalt geboten. Vorher waren Städte einfach eine lukrative und leichte Beute und deshalb gar nicht in der Lage, ihre Kultur wirklich fort zu entwickeln.
    Und das gilt auch heute noch: Es ist wunderschön, herrliche Gedankengebäude zu entwickeln und zu diskutieren. Aber es ist nur dank der Kanonen möglich, die diese Insel der Freiheit beschützen.
    Die Welt ist nämlich kein Ponyhof.

    Eine positive Philosophie gibt dir Lebensmut und Tatkraft

    Also muss Philosophie, um ihre Qualitäten zu zeigen, ‚positiv’ sein und ist so etwas wie eine Gute-Laune-Pille?
    Das überzeugt nicht.

    Marxismus ist Dogmatismus. Dogmatismus ist der Tod der Philosophie

    Philosophen sind nun einmal bevorzugt dogmatisch, gründen ‚Schulen’ und meinen, die letzte, endgültige Wahrheit gefunden zu haben. Ist wohl so etwas wie eine Berufskrankheit.
    Marx wird übrigens ausdrücklich als Philosoph bezeichnet und nicht als Dogmatiker und es klingt eher nach einer Ausrede, eine missglückte Philosophie als ‚Dogmatismus’ auszugrenzen und so zu tun als hätte sie mit irgendeiner ‚echten’ Philosophie nichts zu tun.

    Nachdenken über die Struktur des Wissens… Klarheit des Denkens

    Zustimmung!
    Als geistige Fingerübung und Schulung ist Philosophie ausgezeichnet. Das zeichnet aber zum Beispiel auch juristisches Denken aus.
    Wenn man das philosophische Produkt dann auch noch mit der gebotenen Vorsicht behandeln würde, als bloße Etüde des Geists mit stets nur vorläufigem, unvollständigem und aus dem Zeitgeist geborenen Charakter (Ich möchte sogar noch weiter gehen und sagen, dass das beste, was Philosophie überhaupt leisten kann, nicht mehr ist ist als eine ‚Reportage‘ des Zeitgeists), wäre auch alles in Ordnung. Doch diese Bescheidenheit ist Philosophen in der Regel leider nicht gegeben.

    Schaut man so in die Vergangenheit, selbst auch in die Antike, so lässt sich doch feststellen, dass die „Philosophie“ immer dann ihre Blütezeit zu haben scheint, wenn das Volk Zeit und Muße hat sich den „schönen Künsten“ hinzugeben.

    Das ist natürlich richtig. Sagte ich ja auch, sogar sehr zentral: Man braucht erst einmal Überfluss, um neues zu schaffen.
    In der Antike findet man aber vor allem das Beispiel des Imperium Romanum, einer so imposanten Schöpfung, dass sie heute noch mythologische Emotionen auslöst.
    Dieses Imperium war gekennzeichnet von einem nüchternen Pragmatismus, der sich darauf konzentrierte, aktuelle Probleme möglichst effektiv zu lösen (also gewissermassen ‚handwerklich‘ an sie heran zu gehen) und diese höchst unphilosophische Art führte ganz ohne grossen Plan zur Größe.

  165. @ Peter # 163

    Na ja, Raumfahrt mal auf jeden Fall. Shuttleservice zum Mond um dort Urlaub zu machen, zu kuren etc. Durch die geringere Schwerkraft lassen sich bestimmt auch ein paar geile Ergebnisparks dort bauen.

    Die Chinesen planen wohl schon Versuche mit „Gemüse vom Mond“.

  166. @Tritiums „Philosophen-Bashing“:
    Habe mich auch seit Jugend her für Philosophie interessiert, fand aber, daß vertiefte mathematisch-naturwissenschaftliche Bildung, mit dem Training für logisches und differenziertes Denken und dem Mißtrauen gegenüber schwammig oder gar nicht definierten Begriffen, die sie mit sich bringt, es fortschreitend immer schwerer macht, dem verbosen Geschwurbel etwas abzugewinnen. Vor allem, weil außer der momentanen geistigen Erbauung am Ende nichts herauskommt als die Einsicht, daß man nichts genaues weiß. Insofern kann ich Tritiums Ausfall, bei aller Liebe für die Philosophie als Mutter aller Wissenschaft, schon erklären und verstehen.

    Oder, frei nach Lichtenberg:

    Die Philosophie ist eine hohe Geisteskunst, aber die Philosophen taugen oft den Henker nicht.

  167. @C-O #154

    Kann es sein, das der Begriff “Philosphie” bei denen, die den real existierenden Sozialismus “geniessen” durften, total missgedeutet und verseucht worden ist, und so noch immer fest im Kopf verankert ist?

    Definitiv nein.

  168. @ Quentin, #165:

    Ja.

    Siehe hier.

  169. @alle
    Diese Streiterei hier hat vielleicht ein Gutes: sie zeigt den stillen Genießern (und auch den Aktiven hier), daß es sich hier nicht um eine eingeschworene Interessengemeinschaft handelt, sondern um — wie Heinz Eng richtig bemerkt hat — dickschädlige Individuen, die nur ihren Senf zum Generalschlamassl abgeben ihre konstruktiven Vorschläge zur Gestaltung einer besseren Zukunft beitragen wollen.

    Die Diskussion um die Ausrichtung des Blogs hat hier wohl die eine oder andere fundamentale Diskrepanz zutage gefördert, aber das bedeutet nur, daß die Skepsis funktioniert: nämlich solange hier keine Gesinnungspolizei aktiv wird. Deshalb muß ich ehrlich zugeben, daß mir ein eisiges Frösteln durch die Knochen ging, als ich das von moosgeist in #144 zitierte QQsche Diktum

    ZITAT „ und ich darf Ihnen versichern, dass ich dem Tun hier nicht mehr länger tatenlos zuschauen werde. Da wird ein eisiger Wind wehen wenn ich mal richtig los lege. Der ist aber auch dringend notwendig. ” TATIZ

    seinerzeit las und insgeheim hoffte es werde nie wirksam werden.

    Denn das ist Skepsis: unerbittlich tolerant.

  170. @ Fluminist # 169

    Ich will es jetzt mal mit dem Lüftchen bewenden lassen. Eigentlich gäbe schon noch einiges zu sagen, doch wenn es am schönsten ist, soll man aufhören, wie es so schön heißt.

  171. @Tritium #164

    Lieber Tritium,

    wir müssen uns über Philosophie überhaupt nicht einigen. Das ist hier bei ScSk nicht das Thema. Ich schätze deine Postings zu Energie- und Klimafragen, auch zu den gesellschaftlichen Implikationen weiterhin sehr.
    Beste Grüsse.

  172. @Fluminist #169

    Diese Streiterei hier hat vielleicht ein Gutes: sie zeigt den stillen Genießern (und auch den Aktiven hier), daß es sich hier nicht um eine eingeschworene Interessengemeinschaft handelt,

    Sehe ich ähnlich. Die sogenannten KlimaSkeptiker sind eben nicht eine eingeschworene, gleichgerichtete Truppe (dieses Bild wird ja gerne von den „Klima-Alarmisten“ bemüht), sondern Menschen die — bei allen unterschiedlichen Interessen, Ansichten und Qualifikationen — die Gemeinsamkeit haben, der AGW-Klimathese, der „Klima“-, Umwelt- und Energie-Politik kritisch gegenüberstehen.

  173. @Peter Heller #163

    Sollten vor diesem Hintergrund wir bei der Energiewende die Rolle der Alarmisten einnehmen? Also die Energiewende als total gefährlich hinstellen, weil das Risiko von Stromausfällen steigt (bspw.)?

    Nein nicht vorrangig deswegen, sondern weil sie volkswirtschaftlich & sozialpolitisch desaströs ist. Sie verteuert alle Konsumartikel, und sie steigert die Kosten der gesamten Industrie und des Gewerbes, wodurch dessen Entwicklung gebremst wird, Produktion stagniert, Ansiedlung neuer Betriebe verhindert wird, Arbeitslosigkeit zunimmt. Diese Effekte wirken jetzt schon. Das ist allerdings „abstraktes“ Wissen, das man nicht hart beweisen kann, weil wir keine Parallelwelt ohne „Energiewende“ zum Vergleich heranziehen können. Deswegen ist es wichtig, diese Mechanismen mit guten Argumenten anschaulich zu erklären.

    Man erfinde/entdecke/entwickle eine neue Technologie, die alle haben wollen und die unseren Energiebedarf massiv in die Höhe treibt. Etwas mit großem Nutzen, vergleichbar dem Automobil, dem Flugzeug oder dem Computer. Hat da jemand eine gute Idee?

    Kommerzielle Raumfahrt, Urlaub im Orbit 🙂

  174. @Heller #163

    Noch einmal Kriterium 3:

    Man erfinde/entdecke/entwickle eine neue Technologie, die alle haben wollen und die unseren Energiebedarf massiv in die Höhe treibt. Etwas mit großem Nutzen, vergleichbar dem Automobil, dem Flugzeug oder dem Computer.

    Hat da jemand eine gute Idee? Ich hatte das im vergangenen Jahr schon einmal gefragt, aber die Resonanz war nicht so groß.

    Das hängt mit der Frage zusammen, die ich oben #64 gestellt habe: Welche Träume haben unsere Kinder?
    Das Auto erfüllte das alte Bedürfnis nach Mobilität, Erweiterung des Handlungsspielraums und der Entdeckungsmöglichkeiten. Das Flugzeug erfüllte überdies den alten Menschheitstraum vom Fliegen. Der Computer erfüllte zunächst das Bedürfnis, der Materie seinen Willen aufzwingen zu dürfen (à la Golem), ferner in Form von Büromaschinen und Robotern die Hoffnung auf Arbeitserleichterung, schließlich, vernetzt, das Bedürfnis nach weltweiter Kommunikation. Die neue Generation wächst in einem technologischen Schlaraffenland auf.

    Gibt es noch einen Traum, den wir uns nicht erfüllt haben? Die Reise ins Weltall, wie in #173 vorgeschlagen, ist (glaube ich) nicht so tragfähig und wirksam, da sie im erdnahen Orbit auf einem reinen Novelty-Effekt beruht, der sich bald abnutzen wird. Der praktische Nutzen (Telekommunikationssatelliten) ist aber längst da und nichts neues mehr. Und die Reise ins fernere Weltall hat zwei gravierende Nachteile: sie dauert idiotisch lange und das Ziel ist trostlos leer und menschenfeindlich.

    Und sonst? Gedankenlesen? Keine Kunst in einer Welt, in der zunehmend alle dasselbe denken.
    Unsichtbar werden? Schon in Arbeit, aber da stößt man wohl an physikalische Grenzen.
    Alle Krankheiten besiegen? Na das wäre was! Da wird auch schon seit längerem viel geforscht und gearbeitet und man sich die schönsten Hoffnungen machen. Aber so Ruckzuck geht auch hier nichts.

    Also was können wir uns noch wünschen? Gloriam in Excelsis Deo & Pacem Hominibus — den Menschen Frieden auf Erden. Das ist aber mittlerweile weniger eine technische als eine ideologische, massenpsychologische Frage, denn die Technologie, die erforderlich wäre, alle Menschen mit einem bescheidenen Maß an Wohlstand zu versorgen, ist bereits vorhanden. Sie wird nur aus Gier, Verblendung, Angst nicht dafür verwendet.

  175. Bei einem neuen Energie-Großverbraucher bin ich skepisch, ob sich da etwas tun könnte:

    Die grössten Energiemengen geben wir für ‚animalische‘ bedrüfnisse aus: Wärme, Nahrung, Kleidung, Fortbewegung. Diese Bedürfnisse sind allerdings weitestgehend befriedigt, ein grosser ‚Ruck‘ ist da kaum zu erwarten, eher ein langsamer, stetiger Anstieg.
    Kommunikation ist zwar, aufgrund der Masse der Informationen, die transferiert werden, ebenfalls zu einem Energiegroßverbraucher geworden, zeigt aber den Trend, der immer mehr zu Anwendungen geht, die eher auf energiearmen Prozessen beruhen.
    Wirklicher Großverbrauch setzt auch voraus, dass es eine Massenanwendung sein muss, für praktisch jedermann erschwinglich, denn in der Bilanz macht ja das Kleinvieh den Mist.
    Urlaub im Weltraum, so spektakulär die Energiekosten eines Starts auch sein mögen, wird aber noch für sehr lange nur ein Kick für eine sehr, sehr kleine Minderheit bleiben. Und wenn es einmal wirklich eine Massenanwendung wird, dann wird es wohl eher auf einem ‚Fahrstuhl zum Weltraum‘ basieren als auf Raketenstarts.

  176. Man erfinde/entdecke/entwickle eine neue Technologie, die alle haben wollen und die unseren Energiebedarf massiv in die Höhe treibt. Etwas mit großem Nutzen, vergleichbar dem Automobil, dem Flugzeug oder dem Computer.

    Hat da jemand eine gute Idee? Ich hatte das im vergangenen Jahr schon einmal gefragt, aber die Resonanz war nicht so groß.

    Ich glaube, dass weniger neue Großverbraucher entwickelt werden, als dass bisherige und deren Weiterentwicklungen mehr Menschen zur Verfügung stehen werden (China, Indien, APAC, SCA…).

    Der Energieverbrauch verhält sich weitgehend proportional zum Sozialprodukt / Wohlstand (auch wenn einige meinen, dieses entkoppeln zu können indem sie „Wohlstand“ im Orwell’schen Sinne neu definieren…). Somit ist wachsender Wohlstand der eigentliche Trigger des Energiebedarfs -- und da haben mindestens 2/3 der Weltbevölkerung Nachholbedarf.

  177. Das wäre doch eine Möglichkeit für eine neue Energie :

    Auch wenn ich die praktische Nutzung der neuen sauberen Energie der freien Raumenergie bereits erfolgreich im Labor nachweisen konnte -- ich habe meine Forschungsarbeiten einstellen müssen. Das ist schade, denn die saubere Energie wäre für die Menschen eigentlich wichtig.
    Für alle Menschen, die meine Ergebnisse noch sehen mögen, lasse ich meine Internet-Inhalte noch stehen -> Sie können nach unten scrollen.

    Turtur, Prof. Dr.rer.nat.

    .Die Vakuumfeldenergie
    Aus der Sicht der Schulwissenschaft gibt es die Raumenergie, schon seit 100 Jahren.
    .

  178. @Heller #163

    3-D Print endlich Haushaltstauglich und so gern ich Auto fahre, fliegen im Individualverkehr würde mir persönlich etliche Stunden am Steuer ersparen und so manchen Tunnel hier überflüssig machen.
    Den ersten Schritt in der privaten Raumfahrt hat SpaceX erfolgreich bewältigt, weitere werden folgen. Hätte ich das Geld über, würde ich in Aktien privater Raumfahrtunternehmen investieren, um meinen Enkeln und Urenkeln ein gutes „Taschengeld“ zu schaffen.

  179. Zusatz #178

    Was Großverbraucher angeht hätte ich gern einen Linearbeschleuniger, ein „Katapult“ das Raumfahrzeuge in die Umlaufbahn beschleunigt.

  180. fliegen im Individualverkehr würde mir persönlich etliche Stunden am Steuer ersparen und so manchen Tunnel hier überflüssig machen.

    Das wird es wohl vorerst nicht geben. Die ganzen Autofahrer als Privatpiloten unterwegs, Himmel hilf, absolut undenkbar. Nicht nur von der Menge her, auch weisen viele nicht die nötigen Voraussetzungen auf. Automatisierung der Aufgabe ist auf lange Sicht auch nicht drin.

  181. @ Rassbach:

    Ich würde mich freuen, wenn Sie ganz schnell darauf hinweisen, daß Ihr Beitrag #177 satirisch gemeint war. Würde jedenfalls helfen, falls Sie bei künftigen Kommentaren auch weiterhin ernstgenommen werden wollen.

    @ all:

    Boah, was sind denn alle so phantasielos bzw, wunschlos glücklich !?

    Allein in Schätzings „Limit“ finden sich trotz aller Trivialität locker mal 50 Kandidaten für zukünftige Energieverbraucher entsprechender Größenordnung. Ich möchte dieses Buch eigentlich nicht empfehlen, dachte aber, daß es aufgrund seiner Auflage auch hier bekannt sein sollte.

    Liest denn hier niemand mehr SciFi?

    @ Rannseyer:

    Sie retten meinen Tag.

    3-D Print endlich Haushaltstauglich

    Volltreffer. Ist aber nur der Anfang. Wie wäre es mit dem Drucken auch größerer Strukturen? Beispielsweise ganzer Häuser?

    Oder, wenn wir bei kleineren Dingen bleiben, kann man hier wunderbar nachlesen, zu was das führen kann: Diamond Age

    fliegen im Individualverkehr

    Bingo.Aus meiner Sicht der Hauptgewinn.

    Ich hätte da auch noch einen (für den Moment):

    Haushaltsroboter -- und zwar richtige, nicht nur so halbgares Zeugs wie momentan.

  182. @ anorak 2:

    Geht nicht, gibts nicht:

    MyCopter

  183. @anorak2
    Da oben ist wesentlich mehr Platz als am Boden, nicht so eindimensional denken 😉 .

    Im Gegensatz zu ökologischen Erfordernissen wird vielfach prophezeit, dass der Verkehr im 21. Jahrhundert weiter zunimmt. Nur werden unsere Autos fliegen oder auf Schienen hoch über den Straßen gleiten und die Züge in unterirdischen Netzen verkehren. Dies sind keine Utopien, sondern wird schon bald Realität sein. Die Pläne für solche Projekte sind ausgereift, teilweise gibt es funktionstaugliche Prototypen.

    auch weisen viele nicht die nötigen Voraussetzungen auf. Automatisierung der Aufgabe ist auf lange Sicht auch nicht drin.

    Hallo?! Es gibt ILS und Autopilot und jeder neuere Airbus ist heute in der Lage selbständig zu landen.
    Und dann kommt das dazu:

    Doch schon jetzt entwickelt die NASA ein vollautomatisches Flugleitsystem für Kleinstflieger mit dem dann auch Flugautofahrer ohne eigenes Zutun ans Ziel gelangen.

  184. @Peter Heller
    Danke für den Buchtip, wollte es gleich auf meinen Wunschzettel setzen-war schon ´drauf 🙂 .

    Wie wäre es mit dem Drucken auch größerer Strukturen? Beispielsweise ganzer Häuser?

    Na wenn das kein Hausgebrauch ist 😉 . Na klar doch, der Vorläufer dazu war der Plattenbau, die Forschung und Entwicklung in die Richtung ist auch schon recht weit gediehen, wenn man die Veröffentlichungen so verfolgt,
    http://www.trendsderzukunft.de/d-shape-reale-hauser-ohne-zement-und-steine-aus-dem-3d-drucker/2012/02/22/
    Menschen wie Götter, besser, alles an einem Tag
    oder hier .
    Haushaltsroboter, hm, erstmal müßte man eine energiequelle haben die klein/stark genug ist damit der sich autonom und frei bewegen kann.

  185. Perry Rhodan

    -Den Hyperraum anzapfen um Energie zu gewinnen, gespeichert in Plasma, das die Raumfahrzeuge mitführen.
    -Aus Energie Materie machen
    -Energetische Schutzschilde um auch mit höheren Geschwindigkeiten durchs All zu brausen oder Raumbasen vor Meteroitenbeschuss zu schützen + lichtschnelle Antriebe
    -Nano-Maschinen die in der Größe einer Streichholzschachtel mitgeführt werden können und am Einsatzort die umgebende Materie (Sand) benutzen um in Arbeitsgröße zu wachsen.
    -Besiedlung des Sonnensystems…….anschließend erforschen der Milchstrasse
    -Besiedlung der Meere-unterirdisch mit Eigenversorgung

    Stanislaw Lem
    -Eine komplette Kopie eines Menschen schaffen samt gespeicherten Hirninhalt (ständig aktualisiert)…..um bei Unfalltod die Kopie als neues Original weiter leben zu lassen.

    In Betracht ziehen, das die Lichtgeschwindigkeit keine absolute Grenze der Fortbewegung sein muss.
    Interessantes Thema…..macht spass drüber nachzudenken
    H.E.

  186. So, der Artikel zur Debatte über Optimismus und technische Fortschritte ist jetzt online. Er stellt auch die versprochene Antwort auf Tritiums Kommentar #65 dar. Wäre schön, wenn wir die Diskussion an dieser Stelle weiterführen könnten.

  187. Im AKW Gundremmingen tropft’s
    Block C geht vom Netz

    Diesmal führt ein tropfender Messstutzen zur Abschaltung des Block C eines der leistungsstärksten Atomkraftwerke Deutschlands. Die Betreiber von Gundremmingen betonen aber, dass es sich nicht um eine Schnellabschaltung gehandelt habe.

    quelle:

    ups…
    jetzt fehlen ca. 1,2GW. bleiben noch 1,3GW über 😉

    ps: ich glaube, gelesen zu haben, das wir diesen winter 2,5GW reservekraftwerke eingekauft haben. findet jemand ne quelle dazu oder bin ich nur zu blöd? hab gerad nix gefunden. danke!

    pps: auch wenns böse is,… irgendwie find ichs lustig^^

  188. @Heinz
    Von Lem fasziniert mich immer (wieder) die „Summa technologiae“

  189. @Karl Rannseyer #183

    Da oben ist wesentlich mehr Platz als am Boden, nicht so eindimensional denken 😉 .

    Das weiß ich, ich bin selbst Ultraleichtpilot. Aber die Vorstellung, dass ungefähr 10.000 mal soviele solcher Gefährte wie bisher unterwegs sein sollen, macht mir dann doch ein bisschen Angst. So weit trägt das Big Sky Principle nicht. Mal abgesehen davon, dass viele der Leute die nötige Verantwortung schon am Erdboden vermissen lassen.

    auch weisen viele nicht die nötigen Voraussetzungen auf. Automatisierung der Aufgabe ist auf lange Sicht auch nicht drin.

    Hallo?! Es gibt ILS und Autopilot und jeder neuere Airbus ist heute in der Lage selbständig zu landen.

    Was glaubst du, warum die Piloten trotzdem nicht abgeschafft werden? Wenn der AP in eine Situation gerät, die in der Programmierung nicht abgebildet ist, schaltet er sich sofort ab und übergibt an die menschlichen Piloten. Es genügt schon, dass ein Sensor ausfällt. Glaubst du wirklich, man könne Millionen von Berufspendlern, vom Unternehmensberater bis zur Putzfrau, darauf schulen?

    Doch schon jetzt entwickelt die NASA ein vollautomatisches Flugleitsystem für Kleinstflieger mit dem dann auch Flugautofahrer ohne eigenes Zutun ans Ziel gelangen.

    Obwohl die Aufgabe im Prinzip einfacher ist als das vollautomatische Automobil, seh ich das auch nicht. Maschinen können nicht für jede denkbare Situation vorprogrammiert werden. Bei Millionen solcher Vehikel in der Luft wird die Aufgabe dann außerdem wieder so komplex wie das Autofahren.

  190. Das Hauptproblem der automatischen Verkehrsführung ist doch, dass die meisten Autofahrer sich das Lenkrad nicht aus der Hand nehmen lassen wollen, weil das Gefühl des ‚Kommandos‘ für sie befriedigender ist als die Entspannung als Passagier.
    Das Auto ist einfach zu sehr ‚Spielzeug‘ statt Fortbewegungsmittel.

  191. Herr Heller,

    @ Rassbach:

    Ich würde mich freuen, wenn Sie ganz schnell darauf hinweisen, daß Ihr Beitrag #177 satirisch gemeint war. Würde jedenfalls helfen, falls Sie bei künftigen Kommentaren auch weiterhin ernstgenommen werden wollen.

    Warum würden Sie sich freuen? Sie sind doch angeblich für Innovation?
    Wenn ich das täte, was ihr anerzogenes Gewissen scheinbar von mir fordert, würde ich ja ganz normales setteld physikalisches Grundwissen ignorieren, wie auch die E Wende Fanatiker. Der Kasimir Effekt wird doch sogar bei der Produktion der schnellsten PC berücksichtigt und Feynman, Schrödinger und Heisenberg haben das auch nicht verdient.

    Warum soll ich denn nun eigentlich ganz privat betriebene Grundlagenforschung von Prof. Dr. Turtur als Satire bezeichnen?

    Unter diesen Umständen möchte ich natürlich nicht ernst genommen werden , ich leugne keine Physik.

    Ich suchte mit Ihrem Auftrag nach Innovationen. Raumenegie muß es nach Einstein geben und Prof. Turtur zweifelt nicht an den Grundlagen, obwohl in der Einstein Physik noch jede Menge postulierte Annahmen sind, ähnlich wie in der Klimascheinphysik . Als nächstes werden wir auf das Postulat Quarks verzichten müssen, dann muß der Propagandist Ranga seine Sendung umbenennen 😉

    Wird aber noch dauern, denn auch Physik wird politisch betrieben, spätestens , als Nikola Tesla seinen Geldgeber verlor, mit dem Hinweis, an seinen Erfindungen lässt sich kein Taxameter anbringen.

    Das sagt der Politische Ökologismus:

    „Es wäre katastrophal für uns, wenn wir eine Quelle sauberer, billiger, reichlicher Energie entdecken würden aufgrund dessen, was wir damit tun könnten. Wir müssen nach Energiequellen suchen, die uns keinen Überschuß an konzentrierter Energie bieten, mit der wir Unheil für die Erde und für uns gegenseitig anrichten könnten“. (Amory Lovins, in Mother Jones, November/Dezember, 1977)

    Das will er, auch Innovationen Schau dir deine Wunschwelt an
    freundlich zur Verfügung gestellt vom Friedensnobelpreisträger. habe gerade Baroso und Konsorten auf dem Balkon in Oslo gesehen.

  192. Hier wären auch echte Innovationen möglich Potentialwirbel, neu entdeckte Eigenschaften des elektrischen Feldes, verändern das physikalische Weltbild grundlegend!
    Energieübertragung per Skalarwellen, hier gibt es den Bausatz für 800 €.

    Das Militär forscht schon lange, Railgunexperiment, input 16MW qutput 399 GW, won kam das her ?

    Dr. Meyl wurde von der Arbeit der Strahlenschutzkommission ausgeschlossen, er hätte bei den Handynetzen die neuesten Forschungen berücksichtigt, war aber politisch nicht gewollt.

  193. @Rassbach #191
    Na gut, wenn das so ist, dann muß ich doch noch meinen defaitistischen Quark dazu abgeben.
    Die „Raumenergie“ ist, soweit ich erkennen kann, ein spekulativer Mischmasch aus der tatsächlich vorhandenen, aber praktisch nutzlosen quantentheoretischen Nullpunktsenergie und der kosmologisch postulierten „dunklen Materie/Energie“, von der man bisher nichts weiß außer daß sie mit der gewöhnlichen Materie nur über die extrem schwache Gravitationskraft wechselwirkt. Wie daraus eine Energiequelle werden soll, ist noch ziemlich unklar, so wie auch ob die dunkle Materie wirklich existiert.

    Was Turtur im Laborversuch nachgewiesen hat, ist bisher nur die Wirkungsweise eines elektrostatischen (extrem schwachen und gar nicht neuen) Motors.

    Natürlich ist es nicht ausgeschlossen, daß eines Tages neue physikalische Effekte entdeckt werden, die zu einer energietechnischen Revolution führen. Diese werden sich aber erst im Rahmen der Skepsis, ohne die keine echte Naturwissenschaft möglich ist, bewähren müssen. Tachyonen u. dgl. sind ein schönes Gedankenspielzeug für SF-Freunde, aber ein überzeugender Nachweis fehlt bisher.

    Das hat auch wenig mit politischer Lenkung zu tun. Freilich wird heute viel Wissenschaft über die Finanzierung politisch gesteuert, aber wahre Naturwissenschaftler sind einerseits nicht so leicht zu überzeugen, andererseits nicht so leicht von ihren Erkenntnissen abzubringen. Die Reaktion in der Physikerwelt auf die angeblichen überlichtschnellen Neutrinos war bezeichnend und im Grunde sehr beruhigend: neugieriges Interesse, aber große Skepsis angesichts des Widerspruchs zu weithin bewährter Theorie.
    Geld ist wichtig, aber wenn es darum geht zu entdecken, was die Welt im Innersten zusammenhält, da kennt der wahre Physiker nichts als seine wissenschaftliche Neugier.

  194. Ich habe auch den Kommentar #192 von Herrn Rassbach hierhin verschoben. Mag sich jeder sein eigenes Bild davon machen. Ich kann nur sagen: Dies hier ist kein Forum für Esoterik. Dafür gibt es andere Plätze im Netz. An dieser Stelle sind Themen wie „Raumenergie“ oder „elektromagnetische Skalarwellen“ schlicht falsch aufgehoben. Ich bitte die Leser daher um Disziplin, jeder weitere Kommentar zum Thema wird gnadenlos gelöscht.

  195. #193

    Ich bitte die Leser daher um Disziplin, jeder weitere Kommentar zum Thema wird gnadenlos gelöscht.

    Liegt es daran, daß mein zu #191 geschriebener Kommentar hier nicht erschienen, sondern wohl im Spam gelandet ist?

  196. @ Fluminist:

    Nein, der war ohne mein Zutun im Spam-Filter gelandet. Habe ihn freigeschaltet, aber damit ist Feierabend. Herr Rassbach ist seine Botschaft losgeworden, ich widerspreche der Vorstellung aufs Schärfste, irgendwelche bahnbrechenden wissenschaftlichen Erkenntnisse würden absichtlich unterdrückt . Auch missbillige ich jede Debatte über esoterischen Kram in diesem Forum. Das ist hier so wenig Thema, wie Fußballergebnisse oder Kochrezepte.

    Ich vermute, es juckt vielen in den Fingern, Herrn Rassbach die Meinung zu sagen. Aber dann muß ich ihm auch wieder Gelegenheit geben, zu antworten. Ergo: Ende der Debatte. Wie gesagt, jeder kann sich sein eigenes Bild machen. Und es dann auch für sich behalten.

  197. @Peter Heller #196

    Ich vermute, es juckt vielen in den Fingern …

    Das ist jetzt aber echt anstrengend!

  198. Herr Rannseyer,
    haben Sie eine Idee, warum der Film „the soviet story“ , vielen Dank nochmal für den Link, in Deutschland nicht gezeigt wird?

  199. @W.Rassbach #198
    Ideen hætte ich einige, nur keine ist schlüssig. In Deutschland werden viele Filme nicht gezeigt, aus den unterschiedlichsten Gründen.
    Aber wenn Sie wollen können Sie ihn bei amazon kaufen.

  200. @W.Rassbach #198

    Where to see the film
    See below for upcoming screening dates and locations.To arrange a screening in your city please contact sovietstoryfilm@gmail.com.
    […]
    September 7, 2011 – Berlin (Germany) – 6:00 pm – German Bundestag, assembly hall of the CDU/CSU parliamentary group, Platz der Republik 1, 11011 Berlin. Screening organized by MP Arnold Vaatz, CDU/CSU parliamentary group.

    Hat diese Vorführung in Berlin nicht stattgefunden? Wurde sie vom geheimen Weltordnungsrat unter fadenscheinigen Vorwänden verhindert?

    Was hindert W.Rassbach daran, bei der angegebenen Emailadresse um eine Vorführung in seiner Stadt anzusuchen?

  201. Herr Rannseyer,
    ich auch aber ich nehme an, darüber können wir nicht diskutieren wegen political correctness? Ich muß vorsichtig sein, wie in alten Zeiten.

    Fluminist,
    danke für den Link, ich hatte meine Ministerpräsidentin,auch CDU,im Frühjahr persönlich nach dem Film gefragt- die Geschichte müsse doch korrigiert werden- sie sagte, sie kenne ihn nicht, ich gab ihr die damals noch erfolgreiche Adresse von vimeo. Sie war anscheinend bei A.Vaatz’s Veranstaltung nicht dabei.

    Deutschland Radio Kultur hat schon damals, nach der Uraufführung im EU Parlament, gesagt, dieser Film wäre eine Provokation. Kann die geschichtliche Wahrheit, ich nehme an, die Historiker haben sich Mühe gegeben, eine Provokation sein?

  202. #201

    Kann die geschichtliche Wahrheit, ich nehme an, die Historiker haben sich Mühe gegeben, eine Provokation sein?

    Mit der „geschichtlichen Wahrheit“ ist es so eine Sache, denn Geschichte ist doch zu einem guten Teil immer Interpretation. Als „Semnadtsat‘ mgnoveniy vesny“ in der DDR gezeigt wurde („17 Augenblicke des Frühlings“), hatte das wohl auch den Anspruch „geschichtlicher Wahrheit“, bei dem Bierernst, mit dem da die unwahrscheinlichsten Ereignisse und Daten berichtet werden. Ob in der Sowjetunion oder DDR wirklich jemand daran geglaubt hat, ist natürlich eine andere Frage. Diese Serie hat dennoch ihre (ahistorischen) Qualitäten und wurde nicht umsonst fester Bestandteil der sowjetischen Alltagskultur (unendlich viele „Stirlitz“-Witze z.B.).
    Aber heute würde man diese Fernsehserie schon aus zwei Gründen nicht in Deutschland zeigen: einerseits weil die SS-Leute viel zu menschlich dargestellt werden, andererseits weil die gezeigte „Geschichte“ des April 1945 reine Sowjetpropaganda ist.

    Zwischen Nicht-Zeigen und (Besitz und Handel) Verbieten besteht aber ein himmelweiter Unterschied.

  203. @W.Rassbach #201

    darüber können wir nicht diskutieren wegen political correctness?

    Doch, wir könnten schon darüber diskutieren ich werde mich aber nicht in Vermutungen ergehen die zu nichts führen. Wie Fluminist schon schrieb, wurde der Film öffentlich vorgeführt, Sie könnten ihn sogar bestellen oder hier nocheinmal ansehen.
    Die so genannte political correctness interessiert mich einen feuchten Kehricht, hat mich in der DDR schon nicht interessiert.

  204. Rassbach, Rassbach, Rassbach, was fange ich mit Ihnen an?

    Sagen Sie mal: Was wollen Sie überhaupt hier?

    Es geht hier nicht um Kochrezepte, nicht um Fußball, es geht hier eben auch nicht um den Nahost-Konflikt (siehe den Rentner, den wir rausgeschmissen haben) und auch nicht um Raumenergie oder sonstige Esoterik. Und um den Stalinismus geht es hier auch nicht. Ist es denn so schwierig, sich auch in der Plauderecke daran zu halten? So schwierig? Können Sie das nicht irgendwo anders besprechen?

    Keine Ahnung übrigens, ob Sie ehemaliger DDR-Bürger sind und daher nun völlig von der Tatsache überrascht werden, daß Stalin ein Verbrecher war. Bei uns im Westen stand das nie in Zweifel. Der Inhalt des Films, von dem sie annehmen, er würde absichtlich unterdrückt, ist wohl jedem Wessi inhaltlich geläufig. Von der Kooperation zwischen Stalin und Hitler über die Verantwortlichkeit für das Massaker von Katyn, bis hin zu den Stalinschen Massenmorden an der eigenen Bevölkerung.

    Das ist hier nicht nur im Fernsehen rauf und runter dokumentiert worden, sondern bei uns in Westdeutschland sogar in den Schulen unterrichtet und besprochen worden. Es mag Sie verwundern, aber wahrscheinlich hat die überwiegende Mehrheit der deutschen Mitbürger da einfach keinen Nachholbedarf.

    Und die, die ihn haben sollten, interessieren sich vielleicht insgesamt nicht für Geschichte. Wenn der Film hier im Fernsehen nicht gezeigt wird, mag das ganz profane Gründe haben (bspw. finanzielle). Hunderte andere Stalin-Dokumentationen sind gezeigt worden, rauf und runter, immer wieder. Bei uns war der Archipel Gulag ein Bestseller.

    Punkt. Thema geschlossen.

  205. Lieber Herr Rassbach.

    ‚Die‘ geschichtliche Wahrheit gibt es nicht.
    Jedenfalls nicht in dem Sinn, den Sie meinen, nämlich als eine Art apodiktisches Urteil.

  206. Herr Heller,
    bitte machen Sie nichts mit mir. Ich hatte als gelernter ddr Bürger die letzten Tage nur die Info von Herrn Heß zum Historikerstreit belesen, damit bin ich fertig und da Herr Rannseyer hier zugegen war, stellte ich ihm eine einfache Frage. Ich muß mich wegen meines Nichtwissen auch nicht schämen, meine Ministerpräsidentin wußte es auch nicht.
    Alles ist gut, die Bundeszentrale für politische Bildung hat alles im Griff:

    Schulbücher stehen für staatlich approbiertes und hinreichend legitimiertes Wissen, das von den Deutungseliten einer Gesellschaft als relevant eingestuft und als gesichert verstanden wird.[5] Sie bieten einen Anhaltspunkt dafür, welche Fragestellungen, Perspektiven, Methoden und Erkenntnisse aus der Fachwissenschaft als Mainstream-Wissen anerkannt werden.

  207. @ Rassbach:

    😉

    (Glauben Sie mir einfach: Niemand in Deutschland dürfte Stalin verteidigen, ohne mächtig Ärger zu bekommen. Da unterscheiden sich Stalin und Hitler im Ansehen der Öffentlichkeit nun wirklich überhaupt nicht. Die Relativierung oder Nicht-Relativierung des Holocaust ist ein völlig anderes Thema, das sollte man nicht vermischen.)

  208. ich bekam gerade einen netten Newsletter, den möchte ich euch nicht vorenthalten:

    http://www.online-shop-angebote.de/mail2/browser.php?key=191AA-0D-01-07C36D8F9F6F187A15BAD978FBDCE41A-B86020B58598F54CAC&rid=01_02_04_2E5

  209. @ Andreas Baumann:

    „Ölsand-Experte

    Arrrggghhhh!

    Das Wort wird noch mal zur Lachnummer der gesamten Öko-Religion. 😀

  210. oh gott noch was

    Schneefall lässt Meeresspiegel schneller steigen

    Die Klimaerwärmung sorgt dafür, dass es in der Antarktis mehr schneit. Forscher hofften, dass dadurch der Meeresspiegel langsamer steigt. Doch nun zeigt ein Modell, dass das Gegenteil der Fall ist.

    http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article111971347/Schneefall-laesst-Meeresspiegel-schneller-steigen.html

  211. @Andreas #210

    …..schade, dass die Gebrüder Grimm net mehr leben, Frau Winkelmann vom PIK könnte ihnen heute prima Stoff für neue Bestseller liefern.

    Ein Team um Ricarda Winkelmann vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung widerlegt mit seinem Computermodell die These, dass der erhöhte Schneefall den Meeresspiegel absenken könnte….

    …..Durch die Höhendifferenz wiederum wird der Übergang vom Festlandeis zum Schelfeis steiler, und das Eis wird viel schneller in die Schelfe gedrückt. Die Folge: Der Meeresspiegel steigt. Der fallende Schnee sorgt also für weniger Eis.

    …..tja, Winkelmanns Chef, der GröSchAZ, weiß eben ganz genau, wie man die „wissenschaftliche Interpretations-Lufthoheit” behält:

    Vor allem die Untersuchung komplexer Entwicklungen wie der Abnahme der Artenvielfalt, der globalen Umweltverschmutzung oder des Klimawandels ist zunehmend auf Computersimulationen angewiesen. Winkelmanns Chef am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, geht davon aus, dass in Zukunft dort, und nicht mehr in Beobachtung und Experiment, die wissenschaftliche »Interpretations-Lufthoheit« liegen wird.

    Quelle:
    guckst du hier

  212. Tim,

    Gammeldaten statt Gammelfleisch, eine Mülldatentrennung 😉

  213. Gott ist verantwortlich für die E Wende, nicht Frau Merkel, meint Dr. Keil bei Eike.

    Dann ist dieser Masterplan So ist in Deutschland im Jahr 2050 Strom nicht teurer als heute. Und 100% erneuert auch von Gott 😉
    hängt kein Preisschild dran, aber 84 GW GUDs, und keine Investoren.

  214. @Bächlein #213

    ….tja, wo GOTT drauf steht, ist auch GOTT drin, gelle?

  215. Im Mainsteam steht das nicht. Der Fall Mollath nimmt die Dimensionen der Affäre Dreyfuss an
    Sie machen was sie wollen.

    .

  216. Um mal das Raucherthema mal aus dem falschen in den richtigen Platz zu nehmen hier die neuen Pläne der EU,

    Der Kampf gegen das Rauchen geht in die nächste Runde. Diesmal will die EU nicht nur noch großflächigere und abschreckende Warnhinweise auf den Verpackungen vorschreiben – es sollen gleich ganze Produktarten aus dem Verkehr gezogen werden.

    und letztlich geht es wie viele schon vorher schrieben nicht um die Raucher sondern um das Gängeln und umerziehen erwachsener Menschen, die Durchsetzung von Zielen gegen die Selbstbestimmung und das Eigentum am eigenen Körper und Leben.

    Es geht um die Entgrenzung staatlichen Wirkens. Es geht um die Freiheit eines jeden – nicht im romantischen Sinne qualmender Cowboys wie sie früher in Werbespots der Tabakindustrie zu sehen waren, sondern um die ganz konkrete Freiheit, selbst über sein Leben, seinen Konsum und auch die Risiken, die man bereit ist einzugehen, zu entscheiden.

  217. falls sich hier wer für bedeutende öl- und gasfunde in 2012 interessiert, hier mal eine recht gute zusammenfassung:
    The Top 5 Oil & Gas Plays for 2012

  218. @Heinz
    Mann, ist der QQ jetzt aber dünnhäutig geworden, löscht glatt seinen Artikel, weil er gelobt wurde, er es nicht erkannt hat und Löschen des lobenden Beitrags angedroht hat. Kritik äußern verboten, Mann o Mann o Mann.

  219. @Heinz -- Nachtrag
    ich habe so das Gefühl zu wissen, warum mein Auftauchen hier sich maßlos reduziert hat. Ich kann auch Deine Reaktionen voll nachvollziehen.
    Schade.

  220. @Krishna

    Nun ja…….das Leben is ne ständige Lernsache…….manchmal muss man auch lernen, dat man selber das blöde Arschloch ist, dat andere Menschen extrem vor de Birne haut.
    Ok, ick habs nun begriffen, Dank vieler netter Menschen, die mir mal anständig den Kopp gewaschen haben…….aber manche haben eben dat Kriegsbeil viel zu lange in der Hand, als es wieder einbuddeln zu können.
    Ick hab mit geneigter Omme die Hand zur Versöhnung ausgestreckt…….und zumindest bei Dr. Heller die Bereitschaft gesehen, meine unterirdischen Ausraste wenigstens noch einmal durchgehen zu lassen………wofür ich Ihn sehr dankbar bin………aber Quentin ….keine Ahnung.

    Ansonsten, kein weiterer Kommentar zur Angelegenheit…….da Onkel Heinz immer noch lernfähig ist, zieht er eben seine Konsequenzen.
    Liebe Grüße an meinen alten Kampfgefährten aus noch älteren Ökologismus-Zeiten, Krishna
    Onkel Heinz…….Ekel mit weichem Kern

  221. @Heinz
    Soo über sie Stränge geschlagen hast Du eigentlich nicht, dass es diese Reaktionen hier hätte provozieren müssen.
    Jeder lässt sich mal hinreißen, aber das hier derart die Leitplanken aufgestellt werden ist m.E. schon etwas grenzwertig.
    Ansonsten natürlich die besten Grüße zurück -- lass Dich nicht unterkriegen !
    Ich frage mich die letzten Tage des öfteren, ob Rudolf seinen eigentlichen, ursprünglichen Blog noch wieder erkennt, der ja so ein wenig auch Nachfolger von „Ökologismus“ sein (s/w)ollte.

  222. @Krishna
    Ups….während ich noch meine Antwort wohlüberlegt in die Tasten gehauen hab……is wohl ne Menge passiert.

    Weeßte, alter Freund…..ick gloobe, wir sind im Klimakampf ein Stück weit abgehärteter als Andere.
    Man, wat haben wir uns mit der Gegenseite noch gefetzt……..da is olle Energie-Ossi inzwischen nur noch ein weichgespülter Schatten seiner selbst…..ist dat nun dat Alter?
    Ups….Du hast ja da auch einen fetten Vorsprung…….ohne jetzt gehässig zu sein……aber olle Moosgeist schlägt Dich trotzdem um Längen…….und auf seine fundierte, dem langen Leben geschuldeter Erfahrung, hält oller Heinz…der relative Pimpf, ne Menge.
    Joo, es is grausam im eigenen Sumpf der Gefälligkeiten zu ersaufen….genau dat, wat Deine Kritik ausdrücken sollte.
    Janz liebe Grüße an Dich, altes Klima-Schlachtross.
    Onkel Heinz…….ein Stück weit enttäuscht von QQ

  223. @HNeinz
    Hast du ne Ahnng, was Moosgeist auf dem Buckel hat ?
    Und was meinst Du in Bezug auf Vorsprung ?
    Wer, wieviel ?
    😀

  224. @Heinz
    Ich sag nur „planck, Newton, LHars, Carbon-Neutral, die diversen Waldschrate und wie die alle hießen, die meinten die Weisheit mit Löffeln gefressen haben, und nur ein grobes Sieb in Händen hielten.

  225. zu haben natürlich


  226. Batteriehersteller in der Krise
    Droht den Elektroautos das Aus?

    Mit ihren Akkumulatoren sollte der Automarkt revolutioniert werden. Doch die Bilanz für 2012 ist verheerend. Sie ist sogar so schlecht, dass beim Vorzeigehersteller Fisker seit zwei Monaten keine Hybridautos mehr produziert werden. Jetzt wird bei den Batterieherstellern heftig aussortiert.

  227. Carnivoren

    “Ein Rahmschnitzel hätte ich gerne.”

    “Mit Pommes?”

    “Ja bitte.”

    “Möchten Sie lieber unser buntes Gemüse dazu oder vorher einen frischen Beilagensalat?”

    “Ich nehme das Gemüse.”

    “Sehr gerne, der Herr. Was darf ich Ihnen denn zuerst bringen, das Fleisch oder die Beilagen?”

    “Eigentlich wollte ich das alles zusammen essen.”

    “Das wird nicht gehen, mein Herr, das Fleisch müssten Sie schon in unserem Carnivoren-Zimmer nebenan einnehmen. Die neue Vegetarierschutzverordnung, Sie wissen schon…”

    “Nein, weiß ich nicht!”

    “Seit dem 1. August ist es nicht mehr gestattet hier im Gastraum Fleisch zu verzehren, zum Schutze der vielen Vegetarier vor Cholesterinen und tierischen Proteinen und Fetten.”

    “Ach was, davon habe ich ja noch gar nichts gehört.”

    “Das ist wegen dem Passivessen. Die Vegetarier möchten natürlich nicht an Magenkrebs und Aderverfettung sterben, nur weil sie jahrelang in der Gastronomie zum Passivessen durch das Einatmen vom Dunst fleischlicher Nahrung gezwungen werden.”
    .
    .
    .
    .
    “Also gesagt haben die Vegetarier es zumindest mal, dass sie jetzt alle zu mir kommen werden.”

    “Ja und, kommen die auch?”

    “Nein. In Wirklichkeit läuft mein Geschäft seitdem ganz miserabel.”

    “Also ist das Gesetz doch Scheiße, oder?”

    “Das schon, aber es ist sehr gesund!”

    Wer Ähnlichkeiten entdeckt……..hat ganz richtig gedacht…..
    Grins und wech
    H.E.

  228. @ Heinz Eng
    🙂

  229. Hier was für die Selbstindoktrination.

    Heinz: Da sehnst Du Dich nach ML zurück 🙂

  230. @229 Heß,

    die Organe der Deutschen Ökologistischen Republik sind nicht länger willens, Ihre energiewendefeindliche Hetze hinzunehmen. Melden Sie sich umgehend zu einer Schulung zum Thema „Klimaschutz und Klimaanpassung“ in Bremen!

    Spaß beiseite: Ist Bremer—Hochschulen nicht ein Widerspruch in sich…? Naja, von irgendwas müssen die auch leben.

  231. Neinnein, das passt schon, mit den bremer Hochschulen. Hier in Bayern nennen wir die zwar Hauptschulen, aber Bayern liegt ja auch höher.

  232. #231

    rofl

    das war jetzt aber gemein^^

  233. @Günter
    Sach mal…….ick hab gerade so schön zu Abend gegessen, ……..Verblödung global…schlägt mir immer so schnell uff´n Magen.

    UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“

    Die Vereinten Nationen (UN) haben für die Jahre 2005 bis 2014 die Weltdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgerufen. Die UNESCO wurde international mit der Koordinierung der Dekade beauftragt. Mit dieser Weltdekade signalisieren die Vereinten Nationen und die UNESCO: Nachhaltige Entwicklung betrifft alle. Wir stehen vor großen Herausforderungen, die nur gemeinsam bewältigt werden können. Wir haben die Verantwortung und die Möglichkeit, unser Leben so zu gestalten, dass alle gut leben können – zukünftige Generationen ebenso wie Menschen in anderen Teilen der Welt. Um weltweit das dafür notwendige Denken und Handeln zu entwickeln und zu stärken, zu verbreiten und dauerhaft zu verankern, bedarf es einer umfassenden globalen Bildungsinitiative.
    Das Ziel der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ist es, allen Menschen Bildungschancen zu eröffnen, die es ermöglichen, sich Wissen und Werte anzueignen sowie Verhaltensweisen und Lebensstile zu erlernen, die für eine lebenswerte Zukunft und eine positive gesellschaftliche Veränderung erforderlich sind (UNESCO 2005). Alle Mitgliedstaaten der UNESCO sind aufgefordert, sich auf nationaler Ebene mit allen Kräften für dieses Ziel einzusetzen.
    Bildung für nachhaltige Entwicklung
    -betrifft jeden
    -ermöglicht den kontinuierlichen Prozess der nachhaltigen Entwicklung
    -schafft individuelle und gesellschaftliche Zukunftschancen
    -fördert lokale und globale Verantwortung
    -trägt zur Akzeptanz für Veränderungsprozesse in der Gesellschaft bei
    -ist eine Querschnittsaufgabe und hat eine integrierende Funktion.

    Jojo…nachhaltig die Bildung in die Tonne kloppen, PISA lässt grüßen.
    Wer dachte, die Idioten säßen nur in Deutschland……weit gefehlt.
    Der Sozialismus wird siegen…….und wer dagegen anquatscht……..wir können Bautzen auch ganz schnell wieder aufmachen.
    Onkel Heinz…….zu Weihnachten gruseln, jaaaaanz toll dat

  234. Hallo Heinz,
    positiv denken. Vielleicht ist ja 2014 der Spuk vorbei, wenn alle festgestellt haben,
    dass die Bonzen weiterhin um die Welt jetten und nachhaltig Kohle verbrennen.
    Wir werden dann auch festgestellt haben, dass es eine neue Sorte von Bonzen gibt die den Rahm abschöpfen.
    Das sin die Funktionäre der NGOs und der UN.
    Oder kannst du es Dir leisten jedes Jahr auf einer Klimakonferenz Urlaub zu machen.
    Grüße
    Günter

  235. Allen hier Schreibenden und Lesenden
    ein frohes geruhsames Weihnachtsfest,
    ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Neues Jahr

    Wünscht der Geist aus dem Moos

  236. @moosi

    …..schließe mich dem an (nachdem es mit dem Weltuntergang mal wieder net so richtig geklappt hat):

    Wünsche den Autoren, Blogbetreibern und allen hier Mitlesenden und Mitschreibenden fröhliche Weihnachten….. und auch im neuen Jahr genug Energie, um dem Irrsinn weiter die Stirn zu bieten.

    Tim, der Struppige 🙂

  237. Zum Fest der Liebe ein Vorschlag eines Grazer Professors: Tod allen Klimaskeptikern!

    Las gerade: Ein veritabler Grazer Musikprofessor (Richard Parncutt,) ist strikt gegen die Todesstrafe – außer für Klimaskeptiker. (http://joannenova.com.au/2012/12/death-threats-anyone-austrian-prof-global-warming-deniers-should-be-sentenced-to-death/). Ich kann die Seite des Herrn Parncutt nicht öffnen. Ist vielleicht wegen der großen Nachfrage inzwischen geschlossen. Sei es drum. Wer sich an Inquisition, Hexenverfolgung, Nazis und Gulag erinnert fühlt…
Frohe Weihnachten

    Bergmeister


  238. Auch von mir Allen ein frohes, geruhsames, stressfreies Weihnachtsfest, u.U. mit einem Ausflug in den nächsten Biergarten ?
    😀
    Die Ösis sind immer gut drauf 😀 -- der ist allemal das was man so über den einen oder anderen sagt : Schluchtenscheißer.
    Die Kanaille hat die Seite wieder vom Netz genommen, WUWT hat ihm auch einige Zeilen „gegönnt“

  239. Frohe Weihnachten

    Günter Heß

  240. Ich wünsche ebenfalls allen Autoren, Kommentatoren, den stillen Mitlesern und natürlich auch den Blogbetreibern ein geruhsames und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch in das Jahr 2013.

    Mit besten Grüßen

    karl.s

  241. Ich bin ja ein dezidierter Atheist, aber gute Wünsche, die sind weder von einem Glauben noch von einem Termin abhängig.
    Ich schliesse mich sehr, sehr gerne an und wünsche allen schöne Tage und eine gute Zukunft! 🙂

  242. Ich wünsche allen ein besinnliches Weihnachtsfest
    JH

  243. Auch von mir die besten Wünsche an alle………..möget ihr im Kreise eurer Familie und/oder Freunde ein paar friedliche und besinnliche Tage verbringen.
    Und ja nun……ein paar Tage ohne Grabenkämpfe tut auch mal ganz gut, temporaler Waffenstillstand auch der Pro-Klimaerwärmungsfraktion…..zum Prügeln ham wa dann im neuen Jahr noch genug Zeit.

    Onkel Heinz……..Kriegsbeil eingebuddelt

  244. Huch. Na, lieber spät als gar nicht … ähem … ding ding …
    Auch ich wünsche allen Diskutanten ein paar ruhige und besinnliche weihnachtliche Feiertage. Und sollte es draussen zu warm erscheinen (z.B. in München mit plus 21 Grad) …. einfach an den bei minus 57 Grad 😀 tauenden 😀 Permafrostboden in Sibirien denken.

  245. Allen hier ein Frohes Fest und ´nen guten Rutsch in´s Jahr 2013, viel Erfolg und Gesundheit.

    Für alle die sich jetzt so fühlen …

    Gute Nacht 😉

  246. Euch auch allen alles Gute. der klimazirkus geht allerdings auch an Weihnachten ungehemmt weiter: 20,7 Grad in München wird presseweit postuliert wenngleich es auch nur eine Messstellen ist und die anderen 15 bis 16 Grad zeigen

  247. d er von einer offiziellen DWD-Messstation in München festgehaltene Höchstwert betrug an Heiligabend genau 16,2 Grad -- auch das allerdings ein Rekord für München, da der bisherige Wert von 14,5 Grad aus dem Jahr 1977 deutlich übertroffen wurde.

    Ohne tolle Zählen geht’s nicht. Und merkt wiederholt sibirien Kaeltewelle= Wetter, München 20,7 Grad irgendeines Thermometers= Klima… so liesst sich es.

  248. @Andreas #246

    +20,7°C in München sind ein ebenso schlüssiger Beweis für die menschengemachte Erderhitzung wie die –57°C in Sacha (Sibirien). Wer das irgendwie anzweifelt oder in Frage stellt, über den komme der heilige Zorn des Professors aus Graz.

    ….ach ja, Proskriptionslisten gibbed auch schon

  249. Was den Atheismus angeht, lieber Tritium: Ältere Leser, insbesondere ostdeutscher Herkunft, erinnert das warme und regnerische Weihnachts-Wetter an den Jahreswechsel 1978/79 und wir sollten hoffen oder beten, daß sich diese Andeutung als Spinnerei herausstellt … Alles Gute!

  250. Ach und die Antarktis taut auch schneller auf als gedacht. Die Messwerte sind zwar lückenhaft teilweise auch gar nicht vorhanden, aber durch interpolation von Schätzungen konnte klar ein Temperaturanstieg berechnet werden!

  251. @ nleser:
    Ich will jezt nicht vermuten, dass für dich der Winter 78/79 nun die Strafe des Herrn für die gottlose SED war.
    Tatsächlich war es nämlich ein erster Test des HAARP-Systems das sich später als effektivste Waffe des kalten Kriegs zeigen sollte; nicht umsonst klagten SED-Funktionäre hinter vorgehaltener Hand, die vier schlimmsten Erzfeinde des Sozialismus seien Frühling, Sommer, Herbst und Winter. 😉

  252. Vorbei ist das Fest der Liebe……jetzt gibbet wieder anständig Hiebe.

    @Tim-Unlustig
    Ick hab mir mal den (würg) Text des Professors, der ja fieserweise sofort in den Analen des Internets eingegangen ist ( http://www.webcitation.org/6D8yy8NUJ )……..übersetzen lassen, weiß jetzt aber nicht, ob das Satire sein soll oder aber, ob der Typ ein Fall für die Klapsmühle ist.

    Also…..Todesstrafe ab eine gewisse Anzahl zukünftiger Toter (ne Millionen sollte es wohls schon sein) für Leute, die anzweifeln, das am derzeitigen Wetter überwiegend der Mensch schuld sein soll.
    Hmm, warum nur den Boten töten……sollte da nicht konsequenterweise jeder aufs Schafott, der sich wagt ein Kohlekraftwerk zu bauen?
    Sollte nicht jeder an die Wand gestellt werden, der sich wagt Erdöl aus den Laib Gajias abzupumpen?
    Oh man….wenn ick so weiter denke, fallen mir ne Menge Menschen ein, die diesbezüglich abgeknallt werden könnten…..oder aber, wer sowas zum besten gibt, durchgeknallt zu sein scheint.
    Mord als staatlich sanktioniertes Mittel um den hypothetischen Tod nachfolgender Nachkommen zu rechtfertigen…….hmmm, ick wär nich Ick, wenn mir da nicht auch was anderes zu einfallen würde.

    Was wäre wenn……die derzeitigen Klimaschutzmassnahmen nix am zukünftigen Klima ändern könnten?
    Was wäre dann unser Essen im Tank oder in der Biogasanlage?
    Mord…..mittels Aushungerns der Ärmsten der Armen, sollte man den Verursacher eines Teils des HEUTIGEN Elends nicht auch über die Klippe schubsen (mit 2 Tonnen Blei an den Füssen)?

    Ok…..dat ist wohl unsere heutige intellektuelle Elite……..

    Ich will nicht, um ein Heiliger zu sein. Ich möchte nur meine Enkel und Urenkel, und die menschliche Rasse im Allgemeinen, um die Welt zu genießen, ich habe es genossen, so viel wie ich haben es genossen. Und um dieses Ziel zu erreichen Ich denke, es für ein paar Köpfe rollen gerechtfertigt ist. Macht mich das verrückt? Ich glaube nicht. Ich bin sicherlich weit weniger verrückt als die Menschen heute, die sich für die Todesstrafe für den täglichen Fälle von Mord, meiner Meinung nach. Und wie sie habe ich die Freiheit der Rede, die eine sehr wertvolle Sache ist.

    Seit wann steht „Aufruf zum Mord“ unter Redefreiheit?
    Die eigentlich erschreckende Frage aber ist……….wie viele Menschen haben diesen Prof. still nickend Beifall geklatscht?
    Warum eigentlich, spielt sich schon wieder ein Ösi als Retter der Welt auf?
    Irrenhaus war gestern…….heute sind die Insassen wohl allesamt unter den Intellektuellen zu finden.

    Juten Rutsch zusammen……wer weiß, ob wir nicht bald alle ein Kopp kürzer sein werden.
    Onkel Heinz………absolut Fassungslos.

  253. @Böhser Onkel #252

    Ick hab mir mal den (würg) Text des Professors…..übersetzen lassen, weiß jetzt aber nicht, ob das Satire sein soll oder aber, ob der Typ ein Fall für die Klapsmühle ist.

    ….also ich weiß es. Satire geht anders.

  254. @Timmi der Wuffi

    Hihi, mein erster innerer Impuls beim Lesen dieses Schunds sagte mir natürlich, der Typ hat einen an der Waffel……..aber dann fielen mir die ganzen tollen Intelligenzbestien ein, die jedes Wort solange durch den intellektuellen Fleischwolf drehen, bis anschließend dat ganze Gegenteil dabei raus kommt.
    Sozusagen vorauseilender Gehorsam meinerseits…..man könnte ja missverstanden werden…….und der Prof. ja nur ne provokante These aufgestellt hat um uns „Wachzurütteln“….ein Denkanstoß in die richtige Richtung mit absichtlich überzogenen Forderungen.

    Ick hätt aber ooch sagen können, da gabs vor 80 Jahren auch schon so ein Spinner, der einer Religionsgemeinschaft das Elend der Menschheit angedichtet hatte, um so dessen geplante Vernichtung zu rechtfertigen……..und heute sind wir, die Typen mit der falschen Religion, eben die neue Gefahr für die zukünftige Menschheit.

    Boah eh, über was man sich inzwischen schon ne Waffel macht……geht eigentlich auf keine Kuhhaut mehr.
    Mein knallhartes Fazit…….der Typ gehört von der Uni geworfen und zum Idiotentest angemeldet.
    Onkel Heinz……..der gaaaanz phöse Onkel

  255. Selbstverständlich ist dieser (Musik-)Professor ein lupenreiner Faschist. Da gibt es nichts zu deuteln. Er verwendet ja sogar genau die gleiche Begründung wie Hitler: „Wenn wir die Juden nicht vernichten, dann müssen das unsere Kinder büßen!“. Der ‚Daseinskampf‘ für die Erhaltung der ‚Rasse‘ legitimierte jede Scheußlichkeit und jedes Blutvergiessen, aber auch jede Forderung nach noch mehr ‚Opfern‘ der ‚Volksgmeinschaft‘.
    Dieser Herr Parncutt hat das nur in die moderne Terminologie übersetzt, mit der sich der Faschismus neuerdings tarnt.
    Man sieht, Berthold Brecht hatte recht:
    „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem die kroch!“
    Doch im Grunde genommen ist das ohrenbetäubende Schweigen, mit dem diese öffentlich publizierte Volksverhetzung (Immerhin ein Straftatbestand nach § 130 StGB bzw § 283 ÖStGB!) wahrgenommen wird, das weitaus grössere Problem.
    Das bigotte Spießbürger-Milieu des Mainstreams echauffiert sich über einen Guttenberg und einen Wulff, wegen Marginalien, wie sie jeder unter dem Sofa hat, doch die öffentlichen Vernichtungsphantasien eines Neofaschisten, der immerhin Staatsbeamter und Universitätsprofessor ist, werden mit gleichgültigem Achselzucken totgeschwiegen.
    Warum ist dieser Herr noch im Amt?
    Eine sofortige Suspendierung bis zur dienst- und strafrechlichen Aufarbeitung wäre eigentlich das wenigste, was man erwarten müsste, wenn dies noch eine lebenskräftige Demokratie wäre.

  256. @Tritium
    Ick war mal neugierig, wie der feine Herr eigentlich tickt…..und bin auf Widerliches gestoßen.
    Linksgrüner Multikulultifanatiker mit mörderischen Tendenzen zum Neusprech.

    Abstract. Es wird vorgeschlagen, in den (österreichischen) Medien nebensächliche Hinweise
    auf die Hautfarbe und insbesondere das Wort „Schwarzafrikaner“ zu vermeiden; verschiedene
    gesellschaftliche Gruppen gleich zu behandeln; und insgesamt mehr Positives über die in
    Europa lebenden AfrikanerInnen zu berichten. Diese vorläufigen Richtlinien werden ausführlich
    begründet und mit Beispielen illustriert. Zu ihrer Unterstützung werden dann relevante
    Ergebnisse der aktuellen multidisziplinären Forschung im Bereich Rassismus herangezogen.
    Der Begriff „Rasse“ kann biologisch bzw. genetisch nicht begründet werden und ist vielmehr
    eine gesellschaftliche Konstruktion. Es gibt keinen nachweisbaren kausalen Zusammenhang
    zwischen Hautfarbe und Verhalten. Rassismus ist in erster Linie ein gelerntes und daher
    veränderbares Denk- und Handlungsmodell. Rassistische Übergriffe, Ausländerhetze usw.
    sind in Österreich und anderen europäischen Ländern häufig, Tendenz steigend; um wirksam
    vorzugehen werden die Medien aufgefordert, jeglichen rassistischen Sprachgebrauch bewusst
    zu vermeiden.

    Qualle

    Dat schlimme daran……seine Fans ticken ähnlich und wenn dann solche Menschen im Schuldienst arbeiten, gibbet so einiges an Unappetitlichkeiten.

    Was uns hier aber wirklich zu denken geben sollte………warum diese Hetzer und Leugner der gesellschaftlichen Realität geduldet oder gar protegiert werden.
    Ach menno…..ick wollt mich doch nicht mehr uffregen.
    H.E.

  257. Tja, Heinz:
    Der neue Faschismus wird nicht sagen:“Ich bin der Faschismus“ Er wird sagen: „Ich bin der Antifaschismus“
    Indem die alten Worthülsen und Symbole geradezu manisch heraufbeschworen werden, wird keineswegs ‚Antifaschismus‘ zelebriert, sondern der Weg für den Neofaschismus bereitet, denn dadurch wird suggertiert dass alles wo KEIN Hakenkreuz drauf steht, eben auch KEIN Faschismus sei.
    Doch Worthülsen und Symbole sind leicht austauschbar, was wirklich zählt, sind die asisinhalte, in Bezug auf die Denkweise, die Radikalität, das Feindbild und die Menschenverachtung.
    Das alles steigt wieder grinsend aus der Grube.

  258. @Tritium
    In guter alter Tradition……..schwöre ab oder Du wirst im Fegefeuer des Scheiterhaufens vergehen.
    Geistig im Mittelalter……..aber ansonsten für jeden Müll Toleranz einfordern…..dann noch der Gender-Unsinn oben drauf und schon ham wa ne großflächige Umerziehungslage( r).
    Am Ende kommt dann das geschlechtsneutrale, supertolerante Menschlein, das widerspruchslos den Arbeitssklaven spielt……versüsst mit a bisserl Brot und Spiele, erzogen zum absoluten Egoismus (als Individualismus getarnt) und schon ham wa den „neuen Menschen“……..oder den als Mensch getarnten Roboter.

    UN-Jahrzehnt der Nachhaltigkeit……….inzwischen glaube ich auch, das das Ganze voll durchgeplant ist.
    Unrecht wird in Recht umgewandelt…….gesunder Menschenverstand als Rassismus oder Frauenunterdrückung gebrandmarkt und der Klimawandel als solcher, das neue Mittel die Menschheit umzuerziehen.
    An Tagen wie heute bin ick traurig, dat der Weltuntergang wieder nicht geklappt hat……..so aber, geht unser Leiden erbarmungslos weiter.
    Würg und jaanz weit wech
    H.E.

  259. @Onkel Heinz #256

    …..in dem unappetitlichen Pamphlet, das Du aus dem Internet gefischt hast…

    Strategien gegen Rassismus in Medien: Vorläufige Richtlinien

    Richard PARNCUTT (Karl-Franzens-Universität Graz)

    ….wird die Frage nach Satire oder geistiger Umnachtung des Autors ziemlich klar beantwortet.

    Neben solch unentbehrlichen und höchst hilfreichen Handlungsanweisungen für rassistische (….pfui!) Medienschaffende in Österreich, wie:

    Richtlinie Nr. 1: Nebensächliche Hinweise auf Hautfarbe vermeiden! (Entwurf)

    ÖsterreicherInnen afrikanischer Herkunft nicht als „Afrikaner“, sondern als AfrikanischÖsterreicherInnen bezeichnen oder auf das Herkunftsland hinweisen, z.B. ÖsterreicherIn äthiopischer Herkunft.

    …..beschäftigt sich der Herr Musikologe erstaunlicherweise nicht nur mit „Forschung” über eine „[r]evolutionäre Melodie der Babysprache”, sondern auch als Rassen- und Klimaforscher:

    [S. 13 ff. des o.g. Pamphletes] Auch Körperform und -größe sind kausal mit Klima verbunden: sie hängen von den Stoffwechselreaktionen auf Hitze und Kälte in der verschiedenen geographischen Breiten ab.[57] Das Überleben in kälteren Ländern wird durch einen relativ langsamen Wärmeverlust, der durch eine relativ kleine Gesamthautfläche im Vergleich zur Körpermasse – also durch einen relativ großen Körper – gefördert.[58] Aus dem gleichen Grund tendieren ungeschützte Körperteile (Arme, Beine) in kälteren Ländern kürzer und dicker zu sein, als in wärmeren Ländern.[59] Durchschnittlich haben warmblütige Tiere in kälteren Ländern rundere, schwerere Körper und kleinere Glieder. Diese zoologischen Prinzipien gelten für Menschen genauso wie für Tiere; Menschen sind insofern anders, als Migrationen von Menschen nicht (nur) durch instinktives Verhalten, sondern (auch) durch bewusste Intention und komplexe soziale Organisation gesteuert werden und daher auch relativ schnell erfolgen können.

    Ist schon höchst interessant, womit sich ein vom österreichischen Steuerzahler finanzierter und mit Professorentitel dekorierter Musikologe so die Zeit vertreibt, solange er nicht mit dem Fordern der Todesstrafe für Klimaleugner beschäftigt ist.

    Da komme ich gern nochmal auf jemand anders (auch aus Österreich) zurück, der mal treffend festgestellt hat:

    Ich habe zeitlebens immer alle diese Titel und die, die sie tragen, gehaßt. Sie sind mir so widerwärtig, wie nichts sonst. Wenn ich das schon höre: Universitätsprofessor! wird mir schlecht. Ein solcher Titel ist ja geradezu meistens der Beweis für einen besonders außerordentlichen Dummkopf. Je ungeheuerlicher sich ein solcher Titel anhört, ein desto größerer Dummkopf trägt ihn..…” (Thomas Bernhard, Auslöschung)

  260. @Tim

    Joo, nich nur den Anti-Rassi miemen, ne….auch noch das Binnen I glorifizieren, bäh.
    Echt jetzt, der hat voll ein Sprung in seiner Klangschüssel.
    Stellt sich nur die Frage…dummer Mitläufer oder Chefeinpeitscher, da bin ick mir noch nicht so sicher……..oder aber „handeln im Auftrag“…….eins so ekelhaft wie dat andere.
    Bestimmt wird der auch gerne mal als „Experte“ hinzugezogen………..Brechreiz inklusive.
    H.E.

  261. @Onkel Heinz

    Stellt sich nur die Frage…dummer Mitläufer oder Chefeinpeitscher…

    …..nee, der glaubt, was er glaubt. Da gibt’s nur eine Lösung für den Herrn Musikprofessor: ’n separates schalldichtes, gut gepolstertes Arbeitszimmer.… ick kenn Institute, die ham sowas…. sogar mit 24-Stunden-Rundum-Betreuung. Kost’ zwar auch Steuergelder, is aber sicher billiger als ’n Professorengehalt.

  262. +20,7°C in München sind ein ebenso schlüssiger Beweis für die menschengemachte Erderhitzung wie die –57°C in Sacha (Sibirien).

    Ist dir nicht aufgefallen, dass diese ausserordentliche Wärmeperiode vor allem gezeigt hat, dass die Klimahysterie zu ende ist?
    Tatsächlich hat es doch keiner gewagt, wie früher, sofort aufzuheulen: ‚Seht, das ist der Beweis! Wir haben recht! Das wird noch schlimmer!‘
    Ganz eindeutig schämen sich die Alarmisten inzwischen solchen Unsinn zu äusssern mit dem sie noch vor kurzem so schnell bei der Hand waren wie Pawlows Hund, wenn es Futter gab. Sie wissen, dass sie nur noch Langeweile und Spott ernten. Genau so sang- und klanglos endeten auch Waldsterben, Ozonloch und Eiszeit, sie versickerten einfach.
    Bald wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben…

  263. @Tritium

    Bald wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben…

    ….als Zwischendurch-Sau eignet sich natürlich jederzeit das „Extremwetter”.

  264. @Tim

    …..oder „Überbevölkerung“.
    Duck und wech.
    H.E.

  265. #263

    Ja das HH-Abendblatt Titelträger heute auch mit
    Extremwetter spaltet Europa.

  266. Android Autokorrektur

    Titelträger = titelte

  267. Lieber Tritium!

    Ihre lockeren SED-Sprüche zeigen mir an, daß meine gallebittere Andeutung wohl doch noch zu kryptisch war. Bis Mitte Januar dazu nichts weiter. Bleiben Sie gesund & guter Dinge!

  268. @Tritium #255
    Mal wieder auf den Punkt, Tritium (Beifall klatsch) !!!

  269. Bezüglich Richard PARNCUTT………………..

    Ich möchte öffentlich entschuldigen all jenen, die durch Texte, die vorher an dieser Adresse gebucht wurden beleidigt wurden. Ich habe Ansprüche, die nicht korrekt waren und Vergleiche, die völlig unangemessen, was ich zutiefst bedauere waren. Ich möchte auch all denen, die die Zeit und die Mühe machten, ihre Gedanken in E-Mails Aktien danken.

    Im Oktober 2012 schrieb ich folgendes auf dieser Seite: „Ich habe immer die Todesstrafe in allen Fällen dagegen, und ich habe immer eine klare und konsequente Haltung von Amnesty International in dieser Frage unterstützt Die Todesstrafe ist barbarisch, rassistisch. ist teuer, und oft durch Fehler angewendet werden. „Ich möchte bestätigen, dass dies in der Tat ist meine Meinung. Ich bin ein Mitglied von Amnesty International für mindestens 14 Jahre, und ich bewundere und unterstützt ihre konsequente Haltung in dieser Frage.

    Richard Parncutt, 27. Dezember 2012

    Die Meinungen auf dieser Seite geäussert wurden sind die persönlichen Meinungen des Autors.

    http://www.uni-graz.at/~parncutt/climatechange.html

    Na gugge mal einer Schau…….nu ist der Testballon geplatzt mit einem lauten Knall.
    Scheixxe schreiben und auf die Reaktionen warten……..die wohl doch verhehrender waren als erwartet…..oder die Uni hat ihm den Marsch geblasen und er hat zähneknirschend diese Entschuldigung geschrieben.
    Boah ehy……….böses Internet, gaaaaanz böses…….

    Grins und wech
    Onkel Heinz………Grinsen am Freitag

  270. Sehr guter Essay über den Herrn Professor Töterich auf Tapfer im Nirgendwo !!!

  271. Damit das Bild vollständig wird, darf allerdings nicht nur dieser akademische Neofaschist als ‚Einzeltäter‘ betrachtet werden.
    Er ist nur Mitläufer, der im Klimawandel ein geeignetes Vehikel für seine Phantasien sieht. Aber WARUM ausgerechnet im ‚Klimawandel‘?

    Vergessen wir nicht, dass Herr Schellnhuber sich selbst nur zu gerne in der Rolle des Robbespierre sehen würde, wie es ja in den Verlautbarungen des Essener Klima-Kongresses ungeniert gesagt wurde:

    „Democratic regimes are not well prepared for the level of participation that is required: Can free democratic societies cope with the effects of grave changes in the global climate, or might authoritarian regimes possibly be better placed to enforce the necessary measures?“

    Die ‚Grosse Transformation‘ nach dem Modell der maoistischen ‚Grossen Kulturrevolution‘ (Weil Demokratien ja so schlecht in der Lage seien, diese grosse Herausforderung zu meistern) ist ebenso klar totalitär (und Verfassungswidrig!) wie die Visionen von Herrn Parncutt und es ist bekanntlich nur ein kleiner Schritt vom Pranger zum Schafott.

  272. Schellnhuber und Parncutt sollte man nicht in einen Topf schmeissen. Ich weiss auch nicht, ob man sie als Neofaschisten bezeichnen sollte. Es gibt da sicher Paralellen zum Faschismus aber der Begriff ist duch die Nazis einfach anders vorbelastet. Schellnhuber ist sicher antidemokratisch. Der weiss sich einfach im Besitz der Wahrheit und will diese Überlegenheit gegenüber dem Pöbel auch ausspielen. Parncutt hat einfach Angst. Der sieht den Fortschritt der Menschheit nur negativ und kommt nicht aus seinem Denken heraus, dass die Menschen letztendlich ihre eigene Grundlage zerstören. Er will dem durch menschenverachtende Regeln entgegentreten. Es ist ja nicht nur der Klimawandel sondern auch die HIV-fördernde Antikondompolitik des Vatikans. In so einer Denkweise können natürlich Demagogen wie Schellnhuber ihre Anhänger finden. Diese negative Sichtweise und der mangelnde Optimismus für die Zukunft ist einfach der Nährboden für die Herrschaft der Wissenden ala Schellnhuber.

  273. @Heinz

    Die Karl-Franzens-Universität Graz ist bestürzt und entsetzt über die Ansicht und distanziert sich davon klar und deutlich. Die Universität legt größten Wert, dass die Wahrung aller Menschenrechte zu den obersten Prinzipien der Universität Graz gehört und menschenverachtende Aussagen mit aller Entschiedenheit zurückgewiesen werden. Die Universität weist zusätzlich mit Nachdruck darauf hin, dass eine rein persönliche Ansicht, die nicht im Zusammenhang mit der wissenschaftlichen Arbeit steht, auf universitären Webseiten nicht toleriert wird.

    The University of Graz is shocked and appalled by the article and rejects its arguments entirely. The University places considerable importance on respecting all human rights and does not accept inhuman statements. Furthermore, the University of Graz points out clearly that a personal and individual opinion which is not related to scientific work cannot be tolerated on websites of the University.

    Helmut Konrad
    Dean, Faculty of Humanities and the Arts

    von hier

  274. @Heinz
    Dem blieb nichts weiter übrig, als seinen Mordaufruf vom Netz zu nehmen, auch hiernach,
    was der Lord Monckton dazu schreibt

  275. @ Gerhard Straten #272

    Schellnhuber und Parncutt sollte man nicht in einen Topf schmeissen. Ich weiss auch nicht, ob man sie als Neofaschisten bezeichnen sollte.

    Wenn es richtig ist (und das ist es ohne Zweifel), dass der Begriff „Faschismus“ für alle antiliberalen autoritären und totalitären Ideologien schlechthin gilt, dann baden beide in der gleichen trüben Brühe. So gesehen liegt Tritium mit seinen Ausführungen durchaus richtig.

    Es gibt da sicher Parallelen zum Faschismus aber der Begriff ist durch die Nazis einfach anders vorbelastet.

    Man sollte nicht den weitverbreiteten und allzu gerne kolportierten Fehler begehen, und den Faschismus auf den Nationalsozialismus reduzieren. Die Nazis waren ohne Zweifel Faschisten. Das gilt aber auch für Bolschewisten, Kommunisten, Sozialisten, Maoisten usw. im wesentlichen also für alle totalitären Regime. Faschisten glauben sich im Besitz eines „natürlichen“ Anspruchs auf Herrschaft über ihre Mitmenschen. Sie dulden keine ihrer Weltanschauung widersprechende Meinung und sind bereit ggf. Gewalt anzuwenden um ihre Meinungs- und Deutungshoheit durchzusetzen.

    Schellnhuber ist sicher antidemokratisch. Der weiss sich einfach im Besitz der Wahrheit und will diese Überlegenheit gegenüber dem Pöbel auch ausspielen. Parncutt hat einfach Angst. Der sieht den Fortschritt der Menschheit nur negativ und kommt nicht aus seinem Denken heraus, dass die Menschen letztendlich ihre eigene Grundlage zerstören.

    Schellnhuber ist von beiden sicherlich der Intelligentere und versteht es seine Absichten so geschickt zu verklausulieren und hinter wohlfeilen Worten zu verstecken, aber sein Ziel ist knallhart. Er will Demokratie und freie Meinung abschaffen und an deren Stelle eine wie auch immer geartete „Weltregierung“ mit einheitlicher Weltanschauung und einem „wohlwollenden“ Herrscher an der Spitze installieren.
    Parncutt hingegen ist ein primitiver Trottel, der rechtzeitig auf einen Zug aufspringen möchte, um ein kommodes Plätzchen zu ergattern. Er ist der typische Konvertit, der glaubt jetzt besonders laut und radikal das Vorgekaute nachplärren zu müssen.
    Beide aber sind gefährlich, weil sie gleich- oder ähnlich Gesinnte erreichen und evtl. inspirieren könnten.

    Schellnhuber weiß genau, dass „der“ Klimawandel ein alter Hut mit Preißelbeeren ist und für ihn lediglich als Gaul taugt, mit dem er seine intellektuellen Paraden vorführen kann. Er versteht es zugegebener Weise recht gut auf diesem Gaul seine Kür zu reiten. Drehte er bisher seine Pirouetten um die „globale Erwärmung“, so sind derzeit Piaffen ums „Extremwetter“ angesagt, da wird dann auch schon mal wieder die alte Traversale mit dem Meeresspiegel vorgeführt oder der „sterbende Eisbär“ dargeboten. Er hat aber auch in Rahmstorf einen guten Stallknecht, der rabiat jeden angeht, der dem heiligen Gaul zu nahe kommt.

    Dagegen ist doch Parncutt mit seinem Ziegenbock ein armes Schwein. Wer hört schon auf einen Prekarier mit einem Doktorat in Musik, Psychologie und Physik, wenn PIKaderos der Klimafront laut pfeifend durch die Gassen ziehen. Der weiß doch noch nichtmal was Klima ist. Wahrscheinlich glaubt der sogar, das sei eine Mehlspeis zum umhängen.

  276. @ Krishna Gans #274

    Hallo Krishna,

    o weia, jetzt kriegt der arme Professor für physikalische Philosophenmusik auch noch Haue dafür, dass er die Welt vor den pöhsen, pöhsen Klimaketzern retten wollte. Was werden da bloß der PIKoPapst, sein Kardinal und seine Priester in Potsdam zu sagen? Hat der etwa dem Großinquisitor die Liste aus der Schublade geklaut?

    feixt der Moosgeist

  277. @ Gerhard Straten # 272:
    Ich werfe die beiden nicht in einen Topf.
    Während Parncutt ganz ohne Zweifel ein in der Wolle gefärbter Neofaschist ist, ist Schellnhuber einfach nur naiv, politisch ungebildet und gedankenlos.
    Sehen wir uns das doch mal näher an, was Parncutt sagt:

    -- Wir stehen vor grossen historischen Herausforderungen bei denen es um nichts weniger als als das Glück und sogar den pysischen Fortbestand unserer Gemeinschaft geht.
    -- Um diese Gemeinschaft auch in der Zukunt zu erhalten, sind grosse Anstrengungen und Oper unter der Leitung einer erleuchteten Elite notwendig
    -- Die Härte des Kampfs ist dadurch gerechtfertigt, dass wir dies zur Zukunftssicherung unserer Nachkommen tun, die sonst einer existentiellen und tödlichen Bedrohung ausgesetzt wären.
    -- es gibt eine Gruppe von Menschen, deren Ansichten und Handlungen so schädlich sind, dass dass wir sie mit physischem Zwang bis hin zur Tötung daran hindern müssen, unseren Anstrengungen zu schaden

    Das ist, wie man sieht, EXAKT das, was Hitler über Juden, Bolschewiken etc. dachte und sagte. Dass Herr Parncutt daneben geradezu hysterisch gegen etwas kämpft, das er ‚Rassismus‘ nennt, macht ihn nicht anders oder gar zum ‚Antifaschisten‘. Das scheint nur so, wenn man sehr oberflächlich ist. Denn er verwendet zwar nicht das Wort ‚Rasse‘, wenn er zwischen ‚uns‘ und den ‚anderen‘ unterscheidet, aber er lehrt klare Unterscheidungsmerkmale (Nicht die krumme Nase, aber den krummen Glauben der Feinde) als Ausschlußkriterien, die die Gesellschaft ebenso effektiv und willkürlich in schwarz und weiss spalten wie das Kriterium der Herkunft.
    Natürlich tun das auch Kommunisten. Die redeten nicht von Hautfarbe und krummen Nasen, aber Bourgeoisie und Proletariat waren genau so schwarz und weiss.

    Warum ich dann Faschismus sage? Erstens natürlich, weil die Mordphantasien dieses Herrn so exakt mit Hitler deckungsgleich sind. Aber zusätzlich erscheint es aus historischen Gründen angebracht. Der Faschismus nährte und nährt sich aus den bourgeoisen Milieu, dem auch Herr Parncutt angehört. Faschismus will keinen umstürzlerischen Klassenkampf, sondern gibt sich restaurativ. Faschismus ist übrigens ein Begriff, der durch Mussolini und nicht Hitler geprägt wurde. Faschismus war z. B. auch spanisch und ungarisch. Hitler war nicht allein und nicht einmal ‚Vorreiter‘, sondern entwickelte daraus die Sonderform des Nationalsozialismus die ebenso eine Perversion war wie Pol Pots mörderischer Steinzeit-‚Kommunismus‘.

    Was nun Herrn Schellnhuber betrifft, so stimmt dieser ganz zweifellos den ersten beiden Thesen von Parncutt uneingeschränt und der dritten zum mindesten bedingt zu.
    Damit ist er ein Wegbereiter.
    Heute wird oft verwundert gefragt, wie etwas wie der Nationalsozialismus denn überhaupt in der Gesellschaft Fuß fassen konnte. Nun, wir erleben es gerade mit! Schellnhubersche Naivität pflasterte den Weg bis die nackte Fratze sich zeigte und es kein Zurück mehr gab*. Das Bürgertum schlitterte ungewollt immer tiefer und weiter in den Rachen, nicht, weil es die Juden pysisch vernichten und in den Krieg ziehen wollte, sondern weil es so attraktiv war, die eigenen kleinen Vorurteile, den leider nur allzu menschlichen diffusen Hass und Neid, die spießbürgerliche ‚Moral‘ und Bigotterie in die ‚Bewegung‘ zu projizieren.**
    Wer historisch gebildet ist, der weiss, dass daraus eine wirklich totalitär-faschistische Bestie wachsen kann (Kann! Nicht muß!), wenn die weiteren Umstände günstig sind, und wehrt deshalb den Anfängen.
    —-
    * Schade, dass ich das nicht als Beispiel verlinken kann: Antiquarisch bekam ich einmal eine Biografie eines gewissen Marschall von Bieberstein in die Hand. Es war eine ’nationalsozialistische‘ Biografie ganz im Zeitgeist. Doch: Spottend wird die Angst der Juden vor Herrn v. Bieberstein lächerlich gemacht, im Tenor von: ‚Die tun ja gerade so als ob wir Nationalsozialisten sie umbringen wollten!‘ -- Die mörderischen Konsequenzen wurden von den Mitläufern einfach komplett ausgeblendet!

    **Wie das geht, zeigte sich auch sehr schön bei der Raucherdiskriminierungs -- ‚Bewegung‘!

  278. Macht es nicht zu kompliziert, Schelli ist die Ursache und Panci das Ergebnis. 😉

    Schelli ist Berater unserer Kanzlerin, zuvor von der Queen als commander of the order des british empire geadelt.
    Panci ist ein armer Irrer, der Angst vorm Weltuntergang hat.

  279. Das ist wichtiger:

    Italienisches Gericht verurteilt Deutsche Bank
    19.12.2012, 16:35 Uhr, aktualisiert 19.12.2012, 20:39 Uhr

    Vier Finanzinstitute, darunter die Deutsche Bank, sind des schweren Betrugs für schuldig befunden worden. Hintergrund sind riskante Zinswetten gegen Städte und Kommunen. Geldbuße und Gewinnabschöpfung werden fällig.

    Mailand:Riskante Zinswetten gegen Städte und Kommunen kosten die Deutsche Bank und andere Investmentbanken nun auch in Italien Geld und Reputation. Ein Gericht in Mailand befand die Deutsche Bank, die Schweizer UBS, die US-Bank JP Morgan und die deutsch-irische Depfa am Mittwoch des schweren Betrugs für schuldig.

    Vielleicht können sich nun auch deutsche Kommunen im Wirtschaftsgebiet brd wieder entschulden? 😉

    Mit den gleichen Swapgeschäften wurde auch Griechenland in den Euro gelotst, um die EU auszuplündern.

    Dagegen ist der CO2 Betrug ein Kinderspiel 😉

  280. @moosgeist #275 @tritium #277
    Ich will hier keine Faschismusdebatte vom Zaun brechen. Vieles, was sie beide sagen, ist sicher korrekt. Ich halte die Verwendung des Begriffs ‚Faschimus‘ für menschenverachtende Vorstellungen jedweder Art speziell hier in Deutschland für nicht besonders sinnvoll. Die Gleichsetzung Faschist-Nazi erfolgt hier meistens automatisch. Dass weder Parncutt noch Schnellnhuber Nazis sind oder auch nur einer rechtsextremen Partei nahestehen dürfte für die meisten Leute ersichtlich sein. Man entwertet die eigenen Argumente gegen Rechthaberei und und Durchsetzung seines Standpunktes gegen die elementaren Rechte anderer durch den Gebrauch des Begriffes Faschismus. Die wenigsten werden sich sich mit dem, was den Faschismus eigentlich kennzeichnet, auseinandergesetzt haben.

  281. @Tritium #277

    Sehen wir uns das doch mal näher an, was Parncutt sagt:

    — Wir stehen vor grossen historischen Herausforderungen bei denen es um nichts weniger als als das Glück und sogar den pysischen Fortbestand unserer Gemeinschaft geht.
    
-- Um diese Gemeinschaft auch in der Zukunt zu erhalten, sind grosse Anstrengungen und Oper unter der Leitung einer erleuchteten Elite notwendig

    Wegbereiter und Nährboden für solches Gedankengut findet man u.a. in Manifesten wie diesem, in denen scheinheilig „Gute Gesetze zur Regenerierung unserer Welt” gefordert werden:

    Politik-Aktionsplan des World Future Council (WFC), Juni 2012
    Unsere gemeinsame Zukunft schützen Gute Gesetze zur Regenerierung unserer Welt

    Unsere größte Herausforderung

    Wir sind die Hüter allen zukünftigen Lebens auf der Erde. Unsere Entscheidungen haben größere und langfristigere Auswirkungen als jemals zuvor. Die miteinander verbundenen vielfältigen Krisen, die unsere gemeinsame Zukunft bedrohen, verschärfen sich stetig. Sie gefährden nun all unsere Errungenschaften, Pläne und Hoffnungen.

    Gesunde Ökosysteme sichern unsere unverzichtbaren Lebensgrundlagen wie Nahrung, Wasser, Sauerstoff, Heilpflanzen, erneuerbare Ressourcen, sowie unser Einkommen und seelisches Wohlbefinden -- doch die biologische Vielfalt nimmt drastisch ab. Unsere Wälder, Lebensgrundlage für 1,6 Milliarden der Ärmsten, schrumpfen immer weiter. Unser Mutterboden – die Grundlage unserer Zivilisation – wird unwiederbringlich erodiert. Die empfindlichen Ökosysteme der Meere, Flüsse und Seen, von denen die Menschheit abhängt, gehen an Überfischung und Verschmutzung zugrunde. Milliarden unserer Mitmenschen verlieren zunehmend ihre grundlegende Überlebensbasis. Nuklearwaffen stellen eine existenzielle Bedrohung dar, stehen doch 2.000 von ihnen noch immer in höchster Alarmbereitschaft zum Abschuss bereit. Das zunehmende Klimachaos droht unseren Planeten in den nächsten Jahrzehnten zunehmend unbewohnbar zu machen. In den letzten fünfzig Jahren ist der Säuregehalt der Ozeane um über 30% gestiegen, während die Eisdecke im arktischen Sommer um mehr als 50% dünner geworden ist.

    Kosten

    Billionen Dollar an Kosten, die auf die Umwelt und zukünftige Generationen externalisiert wurden, müssen nun bezahlt werden. Vieles von dem, was heute als „Vermögen“ oder „Wohlstand“ bezeichnet wird, verschwindet, sobald diese Kosten fällig werden…….

    …..Tod, Verdammnis und Weltuntergang – aber es gibt Rettung !!!…. also genauso, wie es seit Jahrtausenden von frommen Männern gepredigt wird.

    Die Anhänger dieser ökoreligiösen Ideologie, ob Schellnhuber, Parncutt, Töpfer o.a., vereint allerdings ein zwanghaftes Verlangen, sich als Hüter oder gar Retter dieser Welt aufspielen zu müssen, wobei sie sich selbst ein gottgegebenes Recht zubilligen, einer künftigen Weltlenkungs-Elite anzugehören, denen der Rest der Menschheit uneingeschränkt und freudig zu folgen hat….. was für eine absurde Idee!

    Das Endziel soll dann das leuchtende Ökoparadies sein, wie im Bilderbuch, in dem alle Menschen und Tiere friedlich und glücklich auf einer heilen Mutter Erde miteinander leben (natürlich vegan) und alles gerecht teilen – also genauso wie im biblischen Paradies – oder (Herr Töpfer lässt grüßen) wie im Königreich Bhutan, wo statt des BIP das „Bruttoglücksprodukt” Maß aller Lebensqualität ist.

    Eine sehr fromme Vorstellung vom Leben auf dieser Erde, wobei allerdings die große Menge „Ungläubiger”, Häretiker, Leugner, Ketzer und Abtrünniger die größte Hürde darstellt. Methoden physischer Ausrottung oder Unschädlichmachung dieser „Störer des befohlenen Glaubens” haben sich jedoch niemals als „nachhaltig” erwiesen, weder in Zeiten der Inquisition noch im Nationalsozialismus oder in kommunistischen Diktaturen jeglicher Couleur. Deshalb ist der Weg der langfristigen Gehirnwäsche / nachhaltigen (Um)erziehung des Konsum-Pöbels zu Verzicht und Askese sowohl effizienter als auch gewinnbringender.

    Das passende Glaubensdogma („Konsum = CO2 = Hitzetod des Planeten”) existiert ja, es kann jedem Idioten erklärt werden und wurde ja bereits über viele Jahre hinweg „nachhaltig” in viele Köpfe eingepflanzt, deren Träger nunmehr heute zu den „Gläubigen” oder zumindestens zu „stillen Mitläufern” gehören, die man nur noch dazu erziehen muss, dass sie von ihren bisherigen „Sünden” ablassen.

    ….tja, aber leider macht selbst Gläubigen (….bestes Beispiel ist der „Rheinische Katholizismus”) das „Sündigen” mehr Spaß, als Frömmigkeit und Askese….. und daran wird sich wohl auch in den nächsten Jahrzehnten nix ändern (…..obwohl an einer anderen Religionsfront unsere salafistischen Mitbürger bereits hart daran arbeiten)

    …..bäh, und dann noch diese gottverdammten Leugner, Nörgler, Zweifler und anderen Häretiker, die den frommen Öko-Tempel nunmehr fast zum Einsturz bringen….

    Kein Wunder, dass nunmehr Ökoreligioten wie der Herr Musikologe aus Graz durchdrehen und nach der Heiligen Inquisition schreien.

  282. Zum Fall des Grazer Todesprofessors haben sich auch Vahrenholt & Lüning geäußert:

    …..Auch die Medien haben sich hier einen Vorwurf gefallen zu lassen. Durch ihre schlampig recherchierten und tendenziösen Artikel, Radioaustrahlungen und TV-Sendungen richten sie mit ihren Klimaalarm-Arien bei leichtgläubigen und emotional instabilen Mitmenschen viel Schaden an. Es wäre höchste Zeit, dass die ausgewogene Wissenschaft in der Berichterstattung wieder die Oberhand gewinnt und die pure mediale Lust am Klimaalarmismus verdrängt. Gerade in Staaten wie Deutschland und Österreich sollten Fakten heute mehr zählen als ideologische Überzeugungen.

  283. Lieber Gerhard Straten,

    Ich verstehe den Einwand sehr wohl, hatte aber auch nicht die Absicht, ausgerechnet hier in der Plauderecke ein tumbes Publikum aufzuklären, sondern mich mit intelligenten Menschen auszutauschen. Da ist eine Analyse des Wesens des Faschismus sicher nicht fehl am Platz.
    Das gilt sogar um so mehr, als tatsächlich die ‚antifaschistische Erziehung‘ in Deutschland (West und Ost!) völlig versagte und durch ihre Fixierung auf die NS-spezifischen Parolen und Symbole eher dazu half, das Wesen des Faschismus zu verschleiern und so statt Aufklärung eher einen Nährboden bereitete.
    Ist es da nicht wichtig, auch einmal anzusprechen dass Typen wie dieser Grazer Professor eine viel, viel grössere Gefahr sind als ein paar tumbe, besoffene Glatzen in Hoyerswerda?

  284. @Tritium #283

    Ist es da nicht wichtig, auch einmal anzusprechen dass Typen wie dieser Grazer Professor eine viel, viel grössere Gefahr sind als ein paar tumbe, besoffene Glatzen in Hoyerswerda?

    Da haben sie völlig Recht. Die glatzköpfigen Springerstiefeltypen sind ein Relikt. Sie richten sicher noch Unheil an, sind aber wohl wirklich nicht die große Gefahr für unsere Demokratie. Es stellt sich nur die Frage, wie ein Bewusstsein entstehen kann, dass es die Freiheit des Einzelnen und sein Handeln im Interesse des Fortschritts ist, das uns eine Zukunft garantiert. Angst ist sicher nicht zu vernachlässigen aber wenn sie sich als Wissen um den zerstörerischen Einfluss des Menschen auf seine eigenen Lebensgrundlagen tarnt, dann wird sie ausgenutzt um eigene Vorstellungen durchzusetzen auf Kosten der Freiheit. Parncutt ist vielleicht schon ein Opfer solcher Kampagnen und diese Opferkönnen dann richtig gefährlich werden.

  285. Ergänzung zu #283:

    Adorno hat einmal gesagt:

    „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschismus in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr des Faschistmus in der Maske der Demokraten

    Dieser Satz in die Zeit des Klima-Alarmismus transferiert muss lauten:

    „Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschismus in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr des Faschistmus in der Maske der Klima-Alarmisten

    Und das meine ich ernst !

    Wenn ich auch — trotz allem — ein gewisses Grundvertrauen in die demokratischen Strukturen unserer (europäischen) Gesellschaften habe, so wird diese Sorge durch den geistig-intellektuellen Tiefflug des Herr Parncutt unter dem Etikett einer angesehenen Universität nicht gerade verringert.

    Der Nazi-Faschismus manifestierte sich zuerst auch nur in Büchern („Mein Kampf“). Die taten ja niemanden etwas zuleide, könnte man argumentieren. Und wenn Deutschlands demokratischer Widerstand dem Nationalsozialismus standgehalten hätte, dann wären die Nazis wohlmöglich in ihren Phantasien stecken geblieben, niemand könnte ihnen heute die geschehenen schrecklichen Verbrechen vorhalten. Wenn! Heute muss man vertrauen, das die — ja: faschistischen — Phantasien klimaalarmistischer Irrläufer, die die Menscheit um viele Millionen Menschen reduzieren wollen, ihre Wirkkraft nie werden entfalten können.

    @G.Straten #280
    Ich gebe Ihnen insofern recht, als das der Begriff „Faschismus“ nicht inflationär gebraucht werden sollte, jeder so verwendete Begriff verschleisst sich so schliesslich bis zur Beliebigkeit. Was — ich sag mal: extremistische — Vertreter der Klimaalarmisten betrifft, halte ich die Anwendung dieses Begriffs aber leider für angemessen.

    Wann soll man denn einen Vertreter einer Weltanschauung als Faschisten einordnen dürfen, wenn nicht dann, da er über systematische Todesstrafen ernsthaft „philosophiert“ ?

  286. C-O,

    Wenn ich auch — trotz allem — ein gewisses Grundvertrauen in die demokratischen Strukturen unserer (europäischen) Gesellschaften habe,

    Sind das die gleichen Grundüberzeugungen, die Ideologen im real existierenden Sozialismus von der Gesetzmäßigkeit seines Sieges vermittelten?
    Seit wann schützen demokratische Strukturen pseudowissenschaftlichen Unsinn?
    Das sind zwar Strukturen aber keineswegs demokratische.

    Adorno war speziell für die Umerziehung der Deutschen nach WKII zuständig, ihm würde ich mißtrauen. Kreidefressende Umerzieher können es nicht gut meinen.

    Das ist auch von Adorno:

    „Also: möchten die Horst Güntherchen in ihrem Blut sich wälzen und die Inges den polnischen Bordellen überwiesen werden, mit Vorzugsscheinen für Juden.“

    „Alles ist eingetreten, was man sich jahrelang gewünscht hat, das Land vermüllt, Millionen von Hansjürgens und Utes tot“ (1. Mai 1945).

    Theodor W. Adorno: „Briefe an die Eltern“ 1939 bis 1951. Frankfurt a. M.: Suhrkamp, 2003.

  287. Herr Rassbach,

    mir stösst so einiges sauer auf.

    Macht es nicht zu kompliziert, Schelli ist die Ursache und Panci das Ergebnis.

    Das ist eindeutig viel zu primitv.

    Mit den gleichen Swapgeschäften wurde auch Griechenland in den Euro gelotst, um die EU auszuplündern.

    Der Spruch klingt fatal nach den alles im geheimen lenkenden ‚Finanzjuden‘, die an allem schuld sind. Das ist gar nicht so weit weg von der Denkweise des Herrn Parncutt.

    Seit wann schützen demokratische Strukturen pseudowissenschaftlichen Unsinn?
    Das sind zwar Strukturen aber keineswegs demokratische.

    Dass eine Demokratie pseudowissenschaftlichen Unsinn stützen kann, ist völlig selbstverständlich. Es muss ja nur eine erhebliche Anzahl der Bürger entsprechendes glauben und dementsprechend wählen. Eine Demokratie verbietet nichts ausser der Abschaffung der Demokratie. Ansonsten herrscht vollkommene Narrenfreiheit.
    Und kryptische Hinweise auf die grosse Verschwörung hinter der Demokratie könen Sie sich -- wiederum -- sparen.
    Das gilt auch und besonders für diese Formulierung:

    Adorno war speziell für die Umerziehung der Deutschen nach WKII zuständig

    Die Grosse Verschwörung, die Adorno ‚zuständig‘ machte, existiert zweifellos in Ihrem Kopf doch es wäre besser, wenn Sie sie da drin liessen.

    Was die Adorno-Zitate betrifft, bin ich sicher, dass anno ’45 in vielen Köpfen noch ganz andere Hassphantasien tobten. Auslöser gab es ja genug, nicht wahr?
    (Dass ausgerechnet ich, dessen Einstellung zu dieser Gilde ja nicht gerade freundlich ist, wegen Ihnen genötigt werde, einen Philosophen in Schutz zu nehmen, sollte Ihnen vielleicht auch zu denken geben; Sie sind dort, wo Sie stehen, sehr, sehr einsam.)

  288. Ein recht informativer Artikel:
    Polnische Quittung für deutsche Energiewende
    Deutschland, das ökologische Weltgewissen: Mit dem Atomausstieg und der Energiewende wollte die Bundesregierung der Welt ein nacheifernswertes Vorbild sein. Geblendet vom eigenen Heiligenschein, hat sie allerdings übersehen, dass andere für diesen grünen Imagegewinn zahlen müssen und unter ihm zu leiden haben.
    So hat Deutschland für sein Ökostrom-Wunder die Stromnetze der Nachbarstaaten in Anspruch genommen, ohne um Erlaubnis zu fragen und ohne dafür zu bezahlen. Jetzt ziehen Polen und Tschechien den Stecker und bauen gewaltige Schalter an den Grenzen auf, weil sie für den ohnehin ungebetenen Import deutschen Grünstroms keinen Blackout riskieren wollen.

  289. Tritium,

    Das ist eindeutig viel zu primitv.

    Schellnhuber vetritt eindeutig primitive Doktrinen (WBGU,PIK), und ist Kanzlerinberater, während Panci an den Bäuchen von schwangeren Frauen die Wirkung von Tonleitern erforscht. Kein Wunder wenn er da Angst bekommt.

    Dass eine Demokratie pseudowissenschaftlichen Unsinn stützen kann, ist völlig selbstverständlich. Es muss ja nur eine erhebliche Anzahl der Bürger entsprechendes glauben und dementsprechend wählen. Eine Demokratie verbietet nichts ausser der Abschaffung der Demokratie. Ansonsten herrscht vollkommene Narrenfreiheit.

    Na klar doch, dann könnten doch die Medien unserer Demokratie den pseudowissenschaftlichen Unsinn der Klimaleugner gleichermaßen berichten. Tun sie aber nicht. Warum wohl?

    In Mailand findet ein Prozeß statt, nicht gegen die

    im geheimen lenkenden ‘Finanzjuden’, die an allem schuld sind.

    , sondern gegen vier Banken, die Mailand ausplünderten mit Swap Geschäften. Dann warten in Italien noch 600 Gemeinden, die auch entschädigt werden wollen. In Italien gibt es noch Staatsanwaltschaften, die nicht weisungsgebunden sind. Es muß sogar Richter geben, die nicht weisungsgebunden sind.

    Oder hat das Handelsblatt VT verzapft?????

    Gibt es nicht in Deutschland unzählige Kommunen, die nach dem gleichen Muster zur Kreditumschuldung reingelegt wurden?

    Die Umerziehung der Deutschen wurden in den SHAEF Gesetzen befohlen und Adorno arbeitete nunmal an diesem Frankfurter Institut mit, welches auch dafür zuständig war. Ich wurde von Moskau umerzogen, ich kann da nicht mitreden.
    Ich gebe zu, Adorno kann ich nicht leiden.

  290. @W.Rassbach #286

    Sind das die gleichen Grundüberzeugungen, die Ideologen im real existierenden Sozialismus von der Gesetzmäßigkeit seines Sieges vermittelten?

    Wohl kaum.

    Seit wann schützen demokratische Strukturen pseudowissenschaftlichen Unsinn?

    Tun sie das? Das plappern von pseudowissenschaftlichem Usinn ist erlaubt und völlig legal. Solange die Demokratie „gesund“ ist, können beliebig viele Leute beliebig viel pseudowissenschaftlichen Unsinn plappern, ohne dass deshalb Grund zur Besorgnis bestände. Problematisch kann es nur werden, wenn substantielle Parameter der Demokratie angeknabbert werden (Freiheit und Selbstbestimmung). Das der Ökologismus eine Gefahr ist, darüber sind sich wohl die meisten hier einig.

    Was Adorno angeht — ich bin nun weiss Gott kein Freund von diesem Herrn, aber mit dem zitierten Spruch hat er etwas gesagt, was ich für sehr weitsichtig halte. Ich „übersetze“ es noch mal extra für Sie anhand eines abgewandelten Volksmärchens, also völlig „adornofrei“:

    Wenn Schneewittchen sich nicht vom Wolf im Schafspelz hätte fressen lassen, dann wäre sie in Zukunft besser auf der Hut gewesen. — und als besonders schlaues Mädchen täte sie gut daran, sich weniger vor Schafspelzen zu hüten, denn vor anderen vermeintlich harmlosen Tieren. Der Wolf (Faschismus) wäre nämlich dumm, sich ein zweites Mal im Schafsfell anzuschleichen, stattdessen ist mit Ziegenfell, Gänsekleid oder ähnlichem (Ökologie) zu rechnen.

  291. Ein „Briefwexel” in Sachen „Professor Töterich”:

    Grazer Gschichten

    [Broder]: …..bleibt also noch die frage, warum sie diesen irren nicht “innerhalb von 2 stunden nach bekanntwerden des sachverhalts” gefeuert oder ihm wenigstens ein temporäres hausverbot bis zur klärung des sachverhalts erteilt haben. weil er auf seine mitgliedschaft bei ai hinwies? weil er sich selbst quasi für unzurechungsfähig erklärte? hat er die listen mit den potentiellen todeskandidaten auch im zustand verminderter zurechnungsfähigkeit verfasst? diese fleißarbeit zeugt eher vom gegenteil.

    würden sie sich mit den notwendigen disziplanarischen maßnahmen ebenso viel zeit lassen, wenn einer ihrer kollegen dazu aufgerufen hätte, alle juden oder muslime oder vegetarier umzubringen? oder vielleicht alle akademiker?

    der irre mag den ruf der uni beschädigt haben. sie haben ihn mit ihrer reaktion nachhaltig ruiniert. herzlichen glückwunsch!

  292. Es geht auch ohne Hinrichtung der Klimaleugner! Der neue Co-Präsident des Club of Rome, Ernst Ulrich von Weizsäcker, hat zündende Ideen, um die Welt zu retten:

    „Die Ausplünderung des Planeten stoppen“

    Seite 2

    WIWO: Das klingt zu schön, um wahr zu sein. Eine einzige Maßnahme rettet die Welt?

    Weizsäcker: Erstaunlich, nicht wahr! Aber es ist so. Noch als Leiter des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie habe ich ausrechnen lassen, wie es sich im Modell des Club of Rome auswirkt, wenn die Ressourcenproduktivität jedes Jahr um vier Prozent steigt. Was war die Folge? Stabilisierung! Der ganze Unterschied zwischen Kollaps und Stabilisierung ist eine Steigerung der Ressourcenproduktivität um vier Prozent pro Jahr.

    WIWO: Und wie bekommen wir diese dauerhafte Steigerung hin?

    Weizsäcker: Indem wir die Preise für Energie und Rohstoffe in Höhe des jährlichen Fortschritts bei der Ressourcenproduktivität per Steuer kontinuierlich erhöhen. Das setzt Hersteller, Handel und Verbraucher unter Handlungszwang.

    Seite 3

    WIWO: Wenn Energie und Rohstoffe knapp und teuer werden, entsteht Preisdruck doch auch ohne staatliche Eingriffe.

    Weizsäcker: Zeitweise sah es ganz danach aus.

    WIWO: Und inzwischen ist es anders?

    Weizsäcker: Jetzt brüsten sich die Amerikaner, dass sie mit Fracking riesige Mengen zusätzlichen Gases aus den Gesteinsschichten heraussprengen können, und auch beim Öl hat sich das Angebot vorübergehend enorm ausgeweitet. Alles dem Markt zu überlassen bedeutet, das Problem nicht ernst zu nehmen. Nur wenn der Staat den Ressourcenverbrauch kontinuierlich verteuert, kommen wir in Richtung einer grünen Wirtschaft voran.

    Effizienz und Wirtschaftlichkeit? Wozu? …. Einfach die Preise rauf, bis der Arzt kommt. Dann hört dieses ewige Strom-verbrauchen von ganz alleine auf! Der Pöbel wird das ganz schnell begreifen.

  293. Allen Autoren, Kommentatoren und sonstigen Freunden von Science Skeptical einen guten Rutsch ins Neue Jahr!
    Und denken Sie daran: Viele Böller fundamentieren die grüne Umweltplakette!
    JH

  294. Danke
    allen hier, Lesenden wie Schreibenden, einen guten Rutsch und mögen sich alle Wünsche erfüllen, die jeder für sich und sein Umfeld getroffen hat, vor allem natürlich Gesundheit !

  295. Historie des Wendewahns……03.01.2013

    Staat kassiert Hälfte des Strompreises

    Über 30 Milliarden Euro werden die Stromkunden in Deutschland im kommenden Jahr voraussichtlich mit ihrer Stromrechnung für Steuern, Abgaben und staatlich verordnete Umlagen zahlen. Das sind fast sieben Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, wie der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) am Donnerstag in Berlin prognostizierte. Rund die Hälfte des Strompreises entfalle damit künftig auf staatlich induzierte Bestandteile…….

    Stadtwerke attackieren Energiepolitik der Bundesregierung

    charfe Kritik an der Energiepolitik der Bundesregierung übt der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU). Die Versorgungssicherheit mit Strom sei nicht mehr gewährleistet, sagte VKU-Präsident Ivo Gönner der F.A.Z (Donnerstagsausgabe) in einem Interview.

    Immer mehr Kraftwerke auch kommunaler Eigentümer verdienten am Strommarkt kein Geld, zugleich fehlten vor allem in Süddeutschland Kapazitäten. Es könne nicht sein, dass nur noch „schmutzige“ Braunkohlekraftwerke Geld verdienten, „der ganze Rest nicht mehr und am Ende nur noch abgeschriebene ,Dreckschleudern‘ und übersubventionierte Erneuerbare ins Netz kommen“. Mit Blick auf die Energiewende beklagte er: „Da läuft einiges schief.“…………………


    Offenbar 1550 Ausnahmeregelungen

    Der Netzbetreiber Tennet hat erhebliche Probleme bei den Anschlüssen der Windparks in der Nordsee. Tennet ist nach eigenen Angaben für den Anschluss von zehn Offshore-Projekten mit einer Kapazität von 5500 Megawatt und Kosten von rund sechs Milliarden Euro zuständig……………….

    Der SPD-Chef forderte die Schaffung eines Energieministeriums. „Zurzeit streiten sich sechs Minister um die Zuständigkeit in der Bundesregierung. Das Ergebnis: Es passiert gar nichts“, klagte Gabriel. Künftig müssten erst die Netze gebaut und dann die erneuerbaren Energien dort zugebaut werden, wo es Stromleitungen gebe. „Zurzeit geschieht das zum Teil umgekehrt: Wir bauen, ohne zu wissen, wie wir hinterher den Strom transportieren.“

    Immer deutlicher, immer brutaler sind die Auswirkungen einer komplett ungesteuerten, Lobbygetriebenen Energiewende zu erkennen. Die Kosten für Endkunden explodieren, Megainvestitionen in den Ausbau der Stromnetze heute, sind die weitere Kostentreiber morgen, Stadtwerke müssen inzwischen um ihre Einnahmen fürchten……….und die SPD entdeckt plötzlich ihr Herz für die Armen, obwohlö se damals diesen ganzen Dreck zusammen mit den Grünen erst so richtig ins Laufen gebracht haben.
    Ach gucke an……der Erzengel, der fette fordert plötzlich ein „Energieministerium“….das die SPD damals ja mal logger selbst hätten gründen können als se an der Macht waren…..jetzt das Maul aufzureissen ist ja wohl ein Witz.
    Ende Teil 1

  296. Historie des Wendewahns……03.01.2013 (2)

    CSU will Garantien zum Ökostrom einführen

    Geht es nach der CSU, sollen Betreiber von großen Wind- und Solarparks künftig eine bestimmte Menge an Strom garantieren.

    Mit diesen Garantien, die ähnlich wie beim Emissionshandel durch handelbare Zertifikate erreicht werden, könnten moderne Gaskraftwerke finanziert werden, so der Plan der CSU. Auch Biogasproduzenten würden so einen Anreiz erhalten, ihre Energie flexibel und ausgleichend einzuspeisen, berichtet die dpa über den Entwurf für die Klausur der CSU-Landesgruppe in Wildbad Kreuth kommende Woche. ……..

    Hans-Josef Fell, Energiesprecher der Grünen, zeigte sich wenig begeistert von den Ideen. Die CSU könne nicht hohe Strompreise beklagen und dann durch höhere Entschädigungen für Landwirte beim Netzausbau diese weiter hochtreiben, sagte Fell der dpa. Zudem kritisierten die Grünen, dass Ökostromproduzenten nicht zur Finanzierung umweltschädlicher Gaskraftwerke gezwungen werden dürften.

    Im Prinzip kein schlechter Vorschlag….nur das die EE-Kriegsgewinner wohl am Ende noch höhere Einspeisegebühren verlangen werden.
    Den eigentlichen Vogel abgeschossen………oder noch besser, die völlige Ahnungslosigkeit zeigt uns hier aber der altbekannte EE-Lobbyist H.J.Fell von den Grünen.
    Fast jede Studie zur 100% Vollversorgung mit EE betrachtet auch die nötigen Speicher, inzwischen kristalisiert sich ja die Umwandlung von überschüssigen Zufallsstrom in Methan/Wasserstoff……..um dann in Mangelzeiten in Gaskraftwerken oder GuD in Strom rückzuverwandeln.
    Tja Herr Fell…..es reicht nicht nur seine Finger in diversen EE-Lobbyvereinen drin zu haben…….man sollte als Energiesprecher einer Partei auch die Energiekonzepte kennen, die im eigenen Haus die Runde machen.

    Hans-Josef Fell, Vorsitzender EUROSOLAR ………darf ich Sie mal daran erinnern, wat Sie 2005 noch fett gefordert haben?
    Fell und Scheer: Neue Kohle- und Gaskraftwerke überflüssig

    Zur heute vorgelegten Studie „Das deutsche Ausbaupotential Erneuerbarer Energien im Stromsektor“ erklären Hans-Josef Fell, Vorsitzender EUROSOLAR Deutschland und Hermann Scheer, Präsident von EUROSOLAR: „Die alten Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke lassen sich vollständig durch Erneuerbare Energien ersetzen – so das Ergebnis der Studie des Institute for Sustainable Solutions and Innovations (ISUSI), die im Auftrag von EUROSOLAR erstellt wurde.“……..

    EUROSOLAR fordert die Energiewirtschaft dazu auf, auf den Neubau von Gas- und Kohlekraftwerken zu verzichten und ihre eigenen Investitionen auf den weiteren Ausbau Erneuerbarer Energien und Einsparinvestitionen zu konzentrieren.

    So schnell können sich die Zeiten und die Halbwertzeiten von Studien ändern, wenn man aber nicht bereit ist sich geistig auf veränderte Verhältnisse und Anforderungen der Energiewende einzustellen……sollte man sein Geld einsacken und den Posten räumen bei den Grünen.

    Tag für Tag kommt die Wand ein Stück näher, unfähige Politiker aller Parteien sabbeln nur dat, wat ihnen vorher die entsprechende Lobby aufgeschrieben hat……..und der kleine Bürger darf zahlen und sparen das die Schwarte kracht.
    2013 fängt energetisch so an, wie das Jahr 2012 geendet hat…………beschissen.
    H.E.

  297. Na also. Geht doch!

    Jeder zweite Deutsche spart beim Heizen

    Gas und Strom werden immer teurer. Viele Deutsche ziehen nun die Konsequenzen: Sie drehen die Heizung herunter und ziehen dicke Pullover an. Jeder Zweite spart mittlerweile Energie – sogar beim Kochen.

    Rohkost ist sowieso gesünder! Und warm duschen verweichlicht!

  298. Eine Nachlese zu Herrn Parncutt, er hat es immerhin nun auch in den ‚Spiegel‘ geschafft:

    „Todesstrafe für Leugner des Klimawandels“

    …Dass er sich mit seinem radikalen Gedankenspiel in die Nesseln setzen könnte, muss ihm bewusst gewesen sein. „Die Leute werden sagen, dass Parncutt letztlich übergeschnappt ist“, schrieb er damals. Würde sein Beitrag allerdings erst im Jahr 2050 herausgekramt und veröffentlicht, werde er auf Zustimmung und Bewunderung stoßen. „Wer weiß, vielleicht würde der Papst mich sogar heiligsprechen“ -- vorausgesetzt, dass es dann noch einen Papst gebe.
    Nun muss Parncutt allerdings erst mal ein Gespräch mit seinen Chefs überstehen. In den nächsten Tagen muss er vor der Rektorin der Universität, Christa Neuper, und dem Dekan der Geisteswissenschaftlichen Fakultät Helmut Konrad erscheinen. Danach will die Hochschule über dienstrechtliche Konsequenzen entscheiden. Die Staatsanwaltschaft Graz hat bereits erklärt, dass sie keine Ermittlungen einleiten wird. Nicht jede misslungene Formulierung sei strafbar, sagte ein Sprecher.

    Naja, da erübrigt sich jeder weitere Kommentar…

  299. achgut.com (Kulke):

    Energiewende führt zur Müslikrise

  300. achgut.com (Pirincci):

    Wie “Sound of Music” vom grünen Panikorchechster übertönt wurde

    …..Warum also diese Inflation an blödsinnigen Gesetzen? Es gibt dafür zwei Gründe. Einmal einen psychologischen. Schon in den Siebzigern schwamm die deutsche Gesellschaft in einem solch unglaublichen Wohlstand, daß sie sich den Luxus erlauben konnte, sich mit deppertem Zeug zu beschäftigen (…..) Langeweile, sonst nichts. Die Gründe, weshalb meine Eltern damals nach Deutschland kamen, waren da etwas handfester Art. Unter anderem, damit die Kinder im Winter nicht erfrieren, weil man sich kein Brennholz leisten konnte. Naja, anderseits wäre es im Einklang mit der Natur gewesen…..

    …..Der zweite Grund, weshalb der Umweltscheiß in Deutschland anbetungswürdiges Gottniveau erreicht hat, ist einfacher zu erklären. Weil ehemalige Maoisten, Marxisten, Kommunisten, Kinderficker (nicht vergessen, eine der Hauptforderungen der jungen Grünen war, Kinderficken zu legalisieren, Volker Beck hält dafür weiterhin die wortwörtliche Stange) und andere Wegelagerer in der Mitte der Siebziger gemerkt haben, daß in einem Land, in dem ein einfacher Arbeiter alle fünf Jahre ein fabrikneues, bar bezahltes Auto kaufen kann (…..) Und wenn man selbst grün war, also eine Art unschuldige Pflanze, war der andere automatisch Beton. Und das ist der wahre Grund, weshalb die Kaste der Grünen seit diesem erfolgreichen Brainwash vierlagiges Toilettenpapier benutzt und du, lieber Leser, dreilagiges und weshalb die keinen Wein unter dreißig Euro trinken und du Bier aus der Plastikflasche und warum ein derart häßlicher Mann wie Joschka Fischer bis jetzt 700 blutjunge Frauen gefickt hat und du nur eineinhalb……

  301. Tim,
    geiler Artikel, ein Deutscher dürfte das nicht so schreiben, ich jedenfalls nicht ….. 😉

    Resümee: Sämtliche Umweltgesetze nach 1975 abschaffen, auch den Katalysator und so einen Scheiß. Es hat in Deutschland zu keiner Zeit eine nennenswerte Umweltverschmutzung gegeben. Es war alles eine Lüge. Ach übrigens: Hatte man Umweltgesetzen früher den Anschein von Wissenschaftlichkeit gegeben, so bedarf es heutzutage gar keinen mehr. Nicht einmal einen Grund dafür.

    Kein Katalysator-keine Nanopartikel, die mühelos Zellwände in der Lunge durchdringen.
    Wieder Blei ins Benzin? Besser als 1% Benzol ohne Saugrüssel an der Tanke.
    Das Blei könnte auch aus der Energiesparlampe genommen werden 😉

    C-O,

    #290 Vielleicht müssen wir nicht mehr aufpassen, dass jemand kommt, vielleicht sind sie schon da und Adorno hat sie übersehen,der gute Mann.
    Vielleicht ist Schneewitchen nicht von Wolf gefressen worden, vielleicht hielt man sie für ein Kind ?
    Rote in grünen Wolfspelzen?

  302. @Bächlein

    Das Blei könnte auch aus der Energiesparlampe genommen werden

    ….apropos „Energiesparlampe”: Bitte Petition mit unterzeichnen!

    Aufhebung des Glühbirnenverbots

  303. Wer viel Zeit zum Lesen hat: Bei Donna Laframboise gibt es AR5 WG2 -Unterlagen

    http://nofrakkingconsensus.com/2013/01/08/the-secret-santa-leak/

  304. Ich habs geahnt Jetzt offiziell: Es gibt keine globale Erderwärmung 😉

    nur den Klimawandel kann nun wirklich jeder beobachten 😉

  305. @ W.Rassbach #304

    Nun, die sog. „Globale Erwärmung“ tragen die Klimafuzzies schon seit einiger Zeit heimlich still und leise zu Grabe. Jetzt machen die Typen wohl endgültig den Deckel drauf. Anscheinend wurde das Met-Office für den Abgesang auserkoren.

    Die nächste Sau, die durch die Dörfer getrieben werden soll, wurde ja schon in letzter Zeit für alle sichtbar gemästet und spazieren geführt. Sie wird „Extremwetter“ genannt und ist ein direktes Kind des potenten Ebers „Klimawandel“.

    So schnell lassen sich diese Staatsknetejäger nicht von den Futtertrögen vertreiben.

  306. #305 moosgeist

    So schnell lassen sich diese Staatsknetejäger nicht von den Futtertrögen vertreiben.

    moin moosi,

    und solange es Leutchen gibt, die immer wieder darauf hereinfallen, wird der große Subventionstopf immer schön offen bleiben. Und die Dukaten quellen nur so heraus, wie beim Märchen vom Goldesel 😉 .

    karl.s

  307. @ karl.seegert #306

    Moin moin Karl,

    Hast Du was anderes erwartet? Wir leben ja schlie0lich in einer Kleptokratie.

    schöne Grüße aus dem vernebelten Moos

  308. 307. moosgeist

    Hast Du was anderes erwartet? Wir leben ja schlie0lich in einer Kleptokratie.

    ne, nicht wirklich 😉

    und hier mal ein -- wie ich finde -- guter Beitrag zu den Kosten menschlicher Energie (aktuell auf EIKE); falls nicht schon gelesen.

    gruß
    karl.s

  309. @Tim #300
    Toller Artikel. Den sollte man diesem Jonas und Konsorten „zwangsverfüttern“. 😉

  310. @C-O

    ja, der Artikel ist klasse.

  311. achgut.com (Kulke):

    Eine Pause ist eine Pause

  312. #311. Tim Hardenberg

    achgut.com (Kulke):

    Eine Pause ist eine Pause

    ich bin ja mal auf die Kommentare aus dem Hause PIK gespannt, die wahrscheinlich so ausfallen werden:

    …..unsere britischen Kollegen irren…..unsere Berechnungen zeigen eindeutig steil nach oben……es ist alles viel schlimmer als gedacht….etc. etc. 🙂

    karl.s

  313. @karlchen #312

    ….ich denk’ eher, die neue Sau, die bald brüllend durch’s Klimadorf gejagt wird, heißt „Extremwetter”. Denn das gibt’s in schöner Regelmäßigkeit (irgendwo auf der Welt) und die MSM sind stets begierig, darüber zu „berichten”.

    …..und bis zur Bedrohung durch Apophis is noch a bissi Zeit, das hebe mer uns für später auf.

  314. Die Sau rennt doch schon 😉

  315. Eine Pause ist eine Pause

    Das entscheidende daran ist folgendes:
    Diese ‚Pause‘ wurde nicht prognostziert.
    Ergo wurde sie von Klimafaktoren verursacht, die nicht bekannt sind.
    Diese Faktoren sind STÄRKER als der CO2-Einfluss, da sie ihn mühelos übertönen.
    Ergo ist der Kenntnisstand der Klimatologie nicht ausreichend, um Prognosen zu erstellen.
    Sie wissen nicht WAS das für Faktoren sind und deshalb können sie natürlich auch nicht wissen, wie sich diese in Zukunft auswirken.

    ‚The science is NOT settled!‘, die Klimatologen sind, was die Wechselwirkungen der verschiedenene Faktoren betrifft, weitgehend ahnungslos.
    Das bedeutet, dass diese ‚Korrektur‘ des Met Office über die simple Blamage hinaus eine sehr grosse grundsätzliche Bedeutung hat: Es ist das Eingeständnis(!), dass die Klimaprognosen derzeit ganz einfach das Werk von unwissenden Scharlatanen sind!

  316. #314. W.Rassbach

    Die Sau rennt doch schon 😉

    und quiekt wie angestochen mit Blick auf Australien 😉

  317. #315. Tritium

    Kevin Trenberth schon 2009:

    „Fakt ist, wir können im Moment das Fehlen der Erwärmung nicht erklären, und es ist ein Hohn, daß wir es nicht können.”

    Daran hat sich bis heute nix geändert. Da geht es hin, das AGW 🙂

    karl.s

  318. @Tritium #315

    ‘The science is NOT settled!’, die Klimatologen sind, was die Wechselwirkungen der verschiedenene Faktoren betrifft, weitgehend ahnungslos.

    …schlimmer als das.

    Einem Herr PIK-Direktor Schellnhuber, der sich immerzu rühmt, so ungeheuer viel von nichtlinearen komplexen Systemen und Chaosforschung zu verstehen, wäre – wenn dies denn den Tatsachen entspräche – vorzuwerfen, dass er dann vorsätzlich und zum materiellen Nutzen seines Instituts die Öffenlichkeit täuscht….. oder aber: er hat nix aber auch gar nix von diesem Prinzip verstanden und blendet allein aus Ignoranz und eitler Selbstgefälligkeit („Selbsternannter Retter des Weltklimas!”) die wissenschaftlich belegbare Realität aus.

    Die Botschaft und ihr Prophet

    Die erste echte Verbindung zwischen Chaostheorie und Klimawandel legte Schellnhuber erst im Jahr 1991 in Deutschland vor. Damals errechnete er anhand der Form von Rußpartikeln, ob die beim Rückzug aus Kuwait von Saddam Hussein in Brand gesteckten Ölquellen tatsächlich einen Klimawandel verursachen könnten.

    ….offenbar kennt er von der Chaostheorie nur das Zitat vom Schmetterlingseffekt (…..und hat es zudem auch noch falsch verstanden).

  319. #318. Tim Hardenberg

    Schellnhuber meint, dass wir auf lange Sicht Schiffbruch erleiden, wenn wir der Rationalität nicht endlich Kredit geben. „Wer an die Gesetze der Physik nicht glaubt, der wird irgendwann von dieser Wirklichkeit eingeholt werden.“

    Damit hat er sogar Recht! Nur nicht so, wie er es meint. Und die Wirklichkeit ist ihm schon ganz dicht auf den Fersen. Ist aber irgendwie auffallend ruhig geworden um die selbsternannte geistige Wunderwaffe, oder kommt mir das bloß so vor.

    karl.s

  320. ZETTEL:

    Zitat des Tages: „Die Grünen“, Partei der Verbieter

    ….. Dieses Denken läuft auf einen Staat hinaus, der in seiner Fürsorglichkeit alles so reguliert und bestimmt, wie es nach Ansicht der herrschenden Schicht für die Menschen, die Umwelt, die Tiere usw. am besten ist. Es ist Denken in der Tradition des Jakobinertums; das Gegenteil von freiheitlichem Denken.

    Ja, gibt es denn gar nichts, was die Grünen noch erlauben wollen? Doch. Caspari:

    Manche restriktive Regelung wollen die Grünen … aufheben. Sie wollen Cannabis legalisieren und pflegen auch sonst eine entspanntere Drogenpolitik. Und die Bremerin Neddermann setzt sich vehement dafür ein, das Tanzen an sogenannten stillen Feiertagen wieder zu erlauben.

    Ist das nicht begeisternd? Die Bürger, die sonst gegängelt und bevormundet werden sollen, dürfen immerhin noch kiffen und tanzen.

  321. achgut.com (Frank):

    Die Gruppenmoral der Mageren

    ….. Ein einfacher Test hilft die Absichten sich moralisch gerierender Gruppen schnell einzuschätzen: Je heftiger sie die Vertreter einer differenzierten Sichtweise als „Leugner“ bekämpfen, je bereitwilliger das Wort „Sünde“ -- noch dazu in absurden Wortverbindungen wie Esssünde, Klimasünde, Umweltsünde – im Mund geführt wird, desto eindeutiger ist ihre „Ethik“ als reine Fassade zu erkennen. Es ging nie um Seelenheil, Reinheit oder Volkes Wohl, so wenig wie es heute um Klima, Gesundheit oder Tierschutz geht. Es geht nur um die Durchsetzung eigener Interessen auf Kosten anderer.

    Der größte Feind solchen Treibens ist Fachwissen. Weil aber in den Lehrplänen die Naturwissenschaften immer öfter durch Kommunikation, Marketing oder Genderthemen ersetzt werden, haben es die Lebensstilmoralisten immer leichter, Karriere zu machen. Ihre wachsenden Netzwerke sorgen dafür, dass Führungspositionen bevorzugt mit Glaubensgenossen besetzt werden, die inzwischen ganze Beraterbranchen legitimieren, die Bevölkerung zu gängeln. Dies schützt die Schwindler vor der Entlarvung und hält die vermeintlichen Sünder noch fester an der kurzen Leine. …..

  322. #320. Tim Hardenberg

    Ist das nicht begeisternd? Die Bürger, die sonst gegängelt und bevormundet werden sollen, dürfen immerhin noch kiffen und tanzen.

    moin Tim,

    Und getanzt wird nach Marschmusik 😉

    karl.s

  323. #321. Tim Hardenberg

    achgut.com (Frank):

    Die Gruppenmoral der Mageren

    voll auf den Punkt getroffen, Gutmenschentum in Reinkultur. Da kann man nur immer wieder appellieren, lasst es nicht soweit kommen. Jeder, dem seine Freiheit und die Freiheit seiner Kinder, Enkel etc. am Herzen liegt, kann und muß dagegen etwas tun. Wohin Diktaturen führen, hat uns die eigene Vergangenheit gezeigt. Aber auch die Gegenwart liefert dafür genügend Beispiele. Das in diesem Zusammenhang immer wieder zu hörende Argument: „Das wird schon nicht so schlimm werden“ ist eine völlige Verkennung der tatsächlichen Ziele und der Methoden zur Zielerreichung des Gutmenschentums in grünem Gewande.

    karl.s

  324. Joo, und nun rollt langsam aber unaufhörliche die nächste Sau auf uns zu…………Fleisch.

    Und woher bekomme ich jetzt mein Steak?

    An deutschen Hochschulen wird das vegetarische Angebot ständig erweitert -- sehr zum Ärger der Fleischliebhaber. Die erste Veggie-Mensa gibt es in Berlin. Sie hat enormen Zulauf. …….

    …Dass die Nachfrage nach vegetarischem Essen steigt, liege auf jeden Fall auch an den Frauen. „Auf dem Campus für Geisteswissenschaften, wo überwiegend Frauen studieren, werden deutlich mehr vegetarische Gerichte verkauft. Die Ingenieure und Maschinenbauer essen nicht nur mehr Fleisch, sondern auch größere Portionen….

    Als Frankfurt einen Veggi-Day organisierte, hat Siegmar Gleim viele böse Emails von Fleischessern erhalten, die ihre Entscheidungsfreiheit durch solche Aktionen beschnitten sehen. Auf youtube.com äußert sich der Vorsitzende des Vegetarierbundes, Sebastian Zösch, zu dieser Gegenbewegung: „Es gibt natürlich immer Leute, die abblocken. Ich meine, das war bei der Einführung des Frauenwahlrechts so, und das wird auch bei der zunehmenden Abschaffung des Fleisches so sein.“ Freilich ein gewagter Vergleich, denn auch in Zukunft wird sicherlich nicht auf jeden die Aussage zutreffen: Gemüse ist mein Fleisch.

    Ein Trost zumindest ham wa noch…….die Fleischesser wehren sich aktiv gegen die Bevormundung.
    Der Vergleich „Frauenwahlrecht und zunehmende Abschaffung von Fleisch“………zeigt uns mal wieder wie irre diese Typen in Wahrheit sind. Fleischesser als Gegenbewegung……..langsam gehen mir diese Veggi-Aktivisten voll auf die Ketten.
    Ick bin tolerant, wegen mir kann jeder essen was er mag und wenn derjenige Fleisch aus moralischen Gründen ablehnt…… ist das eine reine Privatsache.
    Aber wenn ihr mir an mein Essen wollt……..dann gibbed Haue……denkt nicht, dat wird diesmal auch so einfach wie gegen die Raucher, diesmal fliegt ihr aus der Kneipe.

    Ach übrigens, die meisten Veggis sind eh a bisserl minderbemittelt, zumindest die in den Kneipen Veggi-Essen verspeisen…….denn in den Soßen oder selbst im Gemüse kann sich unter Umständen auch so einiges an tierischen Produkten verstecken und bisher hats kaum einer von diesen Typen geschmacklich gemerkt.

    Hmmm, ick werd mir wohl heute ein fettes Steak brutzeln…….ein paar Wiener als Gemüse dazu und Pommes als vegetarische Beilage, lecker.
    Onkel Heinz………bis hierher und nicht weiter……..the red Line

  325. @karl.s #323

    Das in diesem Zusammenhang immer wieder zu hörende Argument: “Das wird schon nicht so schlimm werden” ist eine völlige Verkennung der tatsächlichen Ziele und der Methoden zur Zielerreichung des Gutmenschentums in grünem Gewande.

    Viel schlimmer, Karl ! Wer „aus der Geschichte gelernt hat“ (wie es so selbstlobend heisst) — dem müssten bei solch Beschönigungsversuchen doch eigentlich die Ohren klingen, meinst du nicht? Ist das nicht die gleiche Art von Reaktion, wie im dritten Reich von der Bevölkerung auf die Judenverfolgung reagiert wurde? Wird schon nicht so schlimm sein!

    Wir wissen alle, wohin das geführt hat. Nur sind die heutigen Grünen Jakobiner w-e-i-t geschickter als ihre plumpen braunen Vorgänger. Sie wollen niemanden mehr töten. Sie wollen nur die totale Unterdrückung jeder Individualiltät, die absolute Vorherrschaft IHRER Ideologie.

  326. @C-O #325

    Sie wollen nur die totale Unterdrückung jeder Individualiltät, die absolute Vorherrschaft IHRER Ideologie

    Das ist ja eigentlich nichts Neues. Das hatten frühere Ideologien auch schon an sich. Ich glaube aber die totalitäre ökologische Richtung hat im Grunde keine Chance. Der Boden ihrer Narrative ist immer der Verzicht. Das mag zwar in Teilen der Gesellschaft, die glauben alles zu haben, gut ankommen aber da, wo es weh tut, wird sich schnell Widerstand regen. Ene Zukunftsperspektive die vor allem junge Menschen auf die Dauer mitreisst ist das auch nicht und die ständigen Bedrohungen unserem Planeten gegenüber nutzen sich auch sehr schnell ab.

  327. @Gerhard Straten

    Das ist ja eigentlich nichts Neues. Das hatten frühere Ideologien auch schon an sich. Ich glaube aber die totalitäre ökologische Richtung hat im Grunde keine Chance.

    Auf Dauer nicht, denke ich auch. Doch …

    …. leider werden die vom totalitären Ökologismus hinterlassenen Verwüstungen ähnlich tiefgreifend sein, wie bei früheren Ideologien. Das kann uns nicht gleichgültig sein, meine ich.

    Die Geschichte wiederholt sich nicht, ihre Muster wohl.

    Und zwar deshalb, weil der Mensch eben so ist, wie er ist. Die breite Masse tickt im Prinzip heute und in Zukunft so wie schon vor tausend Jahren. Der Mensch wird also auch in Zukunft, nach überstandener Klima- und Öko-Hysterie, erneut in vergleichbarer Weise auf gleichartigen Mist hereinfallen (ich glaube, diese Vorhersage ist beinahe trivial). Und die zukunftigen Protagonisten werden ähnlich auftreten, wie die klerikalen, die braunen, die roten oder die grünen Vorturner: selbstherrlich und von der Richtigkeit Ihrer Narrative überzeugt, skrupellos in der Durchsetzung Ihres Wahns.

    Na, vielleicht gibts zwischendurch auch mal kulturelle Lichtblicke, in denen Freiheit, Selbstbestimmung und Erfindungsgeist des Menschen neu aufblitzen. Soll ja auch in der Vergangenheit vorgekommen sein. Wo das hinführen wird … keine Ahnung. Ich möchte mal in fünfhundert Jahren Mäuschen sein, nur ganz kurz. 😉

  328. @C-O #327
    Gucken sie mal über Deutschland hinaus. Die Menschen sind dabei ihre Zukunft positiv zu gestalten. Es ist ja auch nicht verkehrt, wenn man die Risiken, wie z.B. den Klimawandel, mit in das Kalkül einbezieht. Man wird dann sehr schnell sehen, dass man das nicht kalkulieren kann und sich nur selbst im Wege steht, wenn man die Risiken, die damit zusammenhängen ausschliessen will. Ein Musterbeispiel dafür ist ja die Energiewende in unserem Lande. Die „positive“ Besetzung der Themen, wie rassische Überlegenheit, Primat der Arbeit, Freiheit in Selbstbestimmung, ausreichend Nahrung für alle und Anderes mehr fehlt dem Ökologismus völlig. Das ist einfach eine Bewegung der Satten, die ihren Staus Quo bewahren wollen und jedes Risiko scheuen, was das in Frage stellen könnte. Auch in diesem Lande werden die abnehmen. Insofern habe ich eigentlich keine Sorge, dass es da nicht bald Lichtblicke gibt.

  329. Grüne verbieten?

  330. mal was lustiges

    Ein Todesstern für 850.000.000.000.000.000 Dollar

    Zehntausende US-Bürger hatten den Bau eines Todessterns wie in „Star Wars“ für die nationale Sicherheit gefordert. Die US-Regierung hat darauf geantwortet – und Baukosten für das Projekt beziffert.

  331. hab gerad ein informatives und kurzes video zum thorium-flüssigsalzreaktor entdeckt. is zwar nix neues, aber trotzdem gut.

    Thorium Reactors

  332. Interessantes Projekt:

    MarsOne: Stiftung will ohne Staat zum Mars
    von Henning Lindhoff

  333. #332. Tim Hardenberg

    Hallo Tim,

    ja, interessant. Der Zeitrahmen scheint mir persönlich etwas zu forsch angesetzt. Aber prinzipiell sehe ich das Projekt nicht als unrealistisch an. Schön, dass es noch den „Entdeckergeist“ gibt. Die Zukunft der Menschheit liegt ohnehin für mich nicht auf der Erde. Der Mars ist dafür ein wichtiger, aber eben auch nur ein erster Schritt, praktisch zum „Üben“ 😉

    karl.s

  334. So, jetzt wird’s mal wieder unappetitlich:

    Nach Günter Grass der sagen musste, „was unbedingt gesagt werden muss”….. nach Richard Parncutt, der „Kopf-ab” für alle Klimawandelleugner forderte….. nun also der nächste der verwirrten alten Männer, der greise Präsident der AdK, Klaus Staeck:

    Freiheit als Ersatzreligion

    Warum nur muss ich immer wieder an die Waffenlobby denken, wenn Wortmeldungen der sogenannten Klimaskeptiker auftauchen? Das sind jene, die mich sofort als Klimawandelhysteriker und Weltverbesserer outen, weil ich mir Gedanken darüber mache, wie wir den Treibhauseffekt aus unserer CO2-Überproduktion überstehen können und wie die Erde für bewohnbar bleibt. Ja, es gibt sie, die Leugner und Relativierer, die als gut vernetzte und hochaktive Lobbyisten im Internet mit zahllosen Einträgen alles negieren, was den globalen Klimawandel als von Menschen gemachte Gefahr beschreibt. Es ist an der Zeit, die Programme aller Parteien auf die konkreten Vorschläge zum Klimaschutz abzuklopfen….

    …..Die Lobbyisten der Klimawandel-Leugnungsindustrie müssen sich hinter den Waffenlobbyisten nicht verstecken. Unterschiede gibt es lediglich in der letalen Konsequenz. Bei Gebrauch einer Waffe erfolgt die Wirkung schneller.

    ….jetzt ham mer schon ’ne Klimawandel-Leugnungsindustrie…. nach Ansichten von Herrn Staeck also ’n Haufen schießwütiger Cowboys, deren Kugeln nur etwas langsamer fliegen…. wie poetisch…… dagegen war’n die Absonderungen von Richard Parncutt geradezu trocken und einfallslos, gelle?

  335. Oha! Freiheit ist also nur so ’ne komische Religion, sozusagen Opium für’s Volk.
    Herr Staek hat sich damit leider glasklar als Verfassungsfeind geoutet, denn zufälligerweise ist ‚Freiheit‘, neben dem Recht, das Fundament unseres Grundgesetzes.
    Herr Staek wendet sich also gegen etwas, dem er selbst es verdankt, dass er noch frei ist und dass er überhaupt noch lebt, denn in einem unfreien Staat, wie er sich den wohl so wünscht, wäre er schon vor vielen Jahren von Gestapo/Stasi/KGB ‚umerzogen‘ worden.
    Das zeigt wieder mal schön, wie man in linksgrünen Kreisen wirklich denkt: Freiheit und Recht gelten nur so lange, wie sie der eigenen Machtübernahme dienlich sind und dafür instrumentalsiert werden können, aber dann werden andere Saiten aufgezogen…

  336. @Tritium #335
    Der Titel ‚Freiheit als Ersatzreligion‘ muss nicht auf Herrn Staeck zurückgehen. In dem Artikel steht eigentlich nichts über Freiheit ausser über den Freiheitsbegriff im Zusammenhang mit Waffen in Amerika und dem Slogan „Nicht das Klima ist bedroht, sondern unsere Freiheit“.
    Herr Staeck hat sich wahrscheinlich nie mit dem Klimawandel beschäftigt und glaubt wohl einfach an die Bedrohung unserer Zukunft bei Beibehaltung unserer Lebensweise. Er hat sich wahrscheinlich auch mit den Argumenten für Waffenbesitz nie beschäftigt und hält Europa gegenüber den USA bei der Behandlung dieses Themas für weit überlegen. Das ist einfach das Problem userer intellektuellen Elite, dass sie den Vorstellungen ihrer Geistesverwandten unkritisch folgen und sich nicht mehr mit Daten und Fakten beschäftigen um sich eine eigene Meinung zu bilden. Bei beiden Themen (Klima und Waffenbesitz) wird einfach nicht mehr nachgedacht. Das ist so und alle, die ich schätze, denken so. Diese Haltung ist es, die aufgebrochen werden muss. Die Unterstellung, dass einer der Überzeugung ist, dass Freiheit nur solange von Bedeutung ist, wie sie der eigenen Machtübernahme dient, hilft da nicht weiter.

  337. @Gerhard Straten

    Herr Staeck hat sich wahrscheinlich nie mit dem Klimawandel beschäftigt und glaubt wohl einfach an die Bedrohung unserer Zukunft bei Beibehaltung unserer Lebensweise.

    …..das sieht Herr Staeck sicher ganz anders. Ich denke, er glaubt, was er glaubt. auf jeden Fall schwingt bei ihm die gleiche pathologische Angst vor dem Popanz der Klimakatastrophe mit wie bei dem Irren aus Graz.

    Unaufhaltsam in die Klimakatastrophe

    Was steht uns zehn Jahre nach dem Umweltgipfel von Rio bevor, die Energiekrise oder die Klimakatastrophe? Oder beides, weil die Probleme der Energiekrise in den nächsten Jahrzehnten nur mit selbstmörderischer Ignoranz gegenüber dem drohenden Klimadesaster zu bewältigen sind?

    Wenn man nicht nur an die eigene Lebenszeit denkt, sondern an die nächsten vier bis fünf Generationen der Weltbevölkerung, dann kann einem angst und bange werden. Die 27 EU-Staaten hatten sich vorgenommen, bis 2050 den Ausstoß von Treibhausgasen um mindestens 80 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Um dieses Ziel zu erreichen, genügt nicht nur der politische Wille.

    Es muss alle, die CO2 in die Atmosphäre blasen, auch Geld kosten. Abgerechnet wird in erworbenen Zertifikaten. Dies sollte – so die Vorstellung der europäischen Regulierungsbehörden – die Stromerzeuger veranlassen, in erneuerbare Energie zu investieren. Der von Solarzellen oder Windrädern erzeugte Ökostrom wird in die Netze eingespeist und die traditionelle Verwandlung von Kohle in Strom dürfte sich dank der Emissionszertifikate als immer teurer und damit letztlich unwirtschaftlich erweisen…..

    ….dass er sich damit zum nützlichen Idioten der NIE-Profiteure macht, dürfte dabei ein Nebenprodukt sein.

  338. @Tim Hardenberg #337
    Ichh kenn Herrn Staeck nicht persönlich und auch diesen Typen aus Graz nicht. Ich glaube aber nicht, dass beide Profiteure der NIEs sind. Sie plappern nur einfach nach, was ihnen ihr Umfeld vorgibt. Dazu kommt natürlich noch die persönliche Befindlichkeit oder auch ihr Angstempfinden. Ich bin selber auch von der Ausbildung her Geisteswissenschaftler und weiss, was es bedeutet, wenn man sich für intelligent hält aber wissenschaftliche (im Sinne von Sientific) Aussagen nicht durchschauen kann. Wenn man dann auch noch irgendwie wichtig ist, bezieht man Position. Das ist dann der Standpunkt des Umfeldes. Für eine Erarbeitung eines eigenen Standpunktes fehlt einfach das Interesse. Die Musik, die Kunst oder Fragen der Gesellschaft liegen ja auch viel näher. Die Erkenntniss, dass das Fundament unserer Gesellschaft auf dem Verständnis der Natur liegt, schiebt man da leicht von sich weg. Für manche ist ja die Gestaltung von Kleidung das Leben und wenn sie davon leben können, ist das ja auch in Ordnung. Nur wenn die dann die dominierend prägenden in unserer Gesellschaft werden, dann läuft irgendetwas schief. Ich wusste nicht, dass sich Herr Staeck zu Klima und Energie schon öfter geäussert hatte. Insofern haben sie recht, er macht sich zum nützlichen Idioten der NIE-Profiteure.

  339. @ Gerhard Straten # 336:
    Stimmt. Ich hätte den Text ordentlich lesen müssen.

  340. Geht es der „Waffenlobby“ wirklich um die Aufrechterhaltung des Mrd.Geschäfts?
    geht es nicht vielmehr um den zweiten Verfassungszusatz, der dem amerikanischen Volk die Abwehr von Angriffen auf die Freiheit ermöglichen soll, mit gleichwertigen Waffen?

    Fiel mir mal eben ein, weil Steack diesen für ihn falschen Bezug zw. Waffen/Klimaschutz zur Freiheit herstellt.
    Bisher dachte ich auch, verrückte Amis, was wollen sie mit soviel privaten Waffen.
    Die Gründerväter haben aber den 2. Verfassungszusatz zur Abwehr von Angriffen auf die Freiheit eingeführt.

  341. Hier mal was aktuelles aus dem „windigen“ offshore Bereich

    Strabag baut vorerst nicht

    WIEN/CUXHAVEN. Der börsenotierte europäische Baukonzern Strabag SE schiebt seine geplanten Investitionen im Bereich Schwerkraftfundamenttechnologie für Offshore Wind bis auf Weiteres auf. Das geht aus einer offiziellen Mitteilung von Dienstag (15. Januar) hervor.

    Mehrere 100 Millionen Euro wollte das Unternehmen über die kommenden Jahre in den Bau einer Fabrik (das Foto zeigt ein Modell) und von Spezialschiffen zum Transport der selbst entwickelten Beton-Schwerkraftfundamente für Offshore-Windkraftanlagen aufwenden.

    Hans Peter Haselsteiner, Vorstandsvorsitzender der Strabag SE, erläuterte die Hintergründe: „Wir haben uns trotz unserer Fortschritte bei der Schwerkraftfundament-Technologie entschieden, vorerst nicht in den Bau von Fabriken und Spezialschiffen im Bereich Offshore Wind zu investieren. Es sprechen derzeit noch zu viele Gründe dagegen – von der unklaren rechtlichen Situation und unklaren Zukunft der Energiepolitik am deutschen Markt bis hin zur fehlenden Speichertechnologie für Strom aus erneuerbaren Quellen und zur fehlenden Transportmöglichkeit der Energie vom Erzeuger zum Verbraucher.“ Als Standort für das Strabag-Projekt war die Hafenentwicklungsfläche in Cuxhaven vorgesehen. Hier steht auch ein Testfundament des Konzerns, an dem mit großem Aufwand Untersuchungen für den Offshore-Betrieb vorgenommen worden waren……………

  342. achgut.com (Kulke):

    Normal oder extrem?

    …..Letztlich geht es um die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist, und welche Tendenz derzeit herrscht. Die kann sich ändern, und wie gesagt: Dass Wissenschaftler, die mit ihren Vorhersagen aktiv in die Politik eingreifen wollen, hinterher nicht einfach sagen können, okay, sorry, wir haben uns geirrt – dies dürfte jedem einleuchten.

    Tragisch wird es allerdings, wenn sich auch Journalisten dazu aufschwingen, in jenen Menschen, die kritisch mit den Aussagen der Wissenschaftler umgehen, die sich die Freiheit nehmen, selbst zu entscheiden, die (heiße) Luft im Glas oder das Wasser darunter zu betrachten, lediglich gut bezahlte Lobbyisten zu sehen. In der “Berliner Zeitung” werden sie mit der Waffenlobby der USA gleichgesetzt. „Unterschiede gibt es lediglich in der letalen Konsequenz. Bei Gebrauch einer Waffe erfolgt die Wirkung schneller“. Da wundere man sich nicht, wenn manche Zeitgenossen dann vollends ausrasten wie Richard Parncutt, Musikprofessor an der Uni Graz, der auf der Homepage jener Universität die Todessstrafe für diejenigen forderte, die den Klimawandel bestreiten.

  343. @W.Rassbach

    Streichen Sie den ersten (Frage-)Satz, und Sie liegen genau richtig -- wenn wir die Freiheit durch ihren Träger ersetzen.

    Grundsätzlich waren die Gründerväter ja gut d’rauf -- wer von ihnen hätte jedoch geglaubt, dass ein Präsident ‚klare Vorstellungen vom Wesen‘ ihrer Verfassung zum Anlass nähme, einen Völkermord ungeheuren Ausmaßes zu initiieren -- anstatt sie einfach zu lesen?

    Wenn man sich sowohl davor („..though we never thought that we could loose there’s no regret…“) als auch danach selbst nur ganz beiläufig die Aktivitäten der US-Regierungen anschaut, muss man sich wundern, dass die im Grunde arglosen US-Bürger ihre Arsenale inzwischen nicht schon längst um satellitengestützte Boden/Boden oder Boden/Luft-Abwehrsysteme erweitert haben…

    Mit sehr freundlichen Grüßen

  344. @ Schülke (als Antwort, hier eingestellt, da OT)

    Und von Ökologie haben Sie viel ahnung oder ?

    Sie bestimmt auch nicht. Sie benutzen das Wort Ökologie als politischen Kampfbegriff, indem Sie solche Worte wie ökologischen Fußabdruck benutzen usw. Es gibt aber verschiedene Herangehensweisen an den Begriff Ökologie und selbst unter Wissenschaftlern ist höchst umstritten, welche Aussagen die Wissenschaft Ökologie überhaupt trifft. Als Beispiel hier, Ludwig Trepl

    Drittens: Naturschutz kann nicht einfach angewandte Ökologie sein in dem Sinn, wie man etwa sagen könnte, daß die Elektrotechnik angewandte Elektrophysik ist, d. h. daß sie deren Erkenntnisse zu technischen Zwecken anwendet. Denn Entsprechendes gilt für das Verhältnis von Ökologie und Naturschutz nur in technischen Detailfragen. Das aber, was den Naturschutz an dem, womit sich die Ökologie befaßt, besonders interessiert, sind Erkenntnisse, die den Naturschutz überhaupt zu begründen erlauben und die ihn motivieren. Dazu gibt es aber nicht die Erkenntnisse der Ökologie, auf die man sich einigermaßen verlassen könnte. Es gibt hier nicht einen Stand der Wissenschaft, sondern einen seit vielen Jahrzehnten anhaltenden Dauerstreit.

    Die Ökobewegung, vor allem der Bereich den wir hier Ökologismus nennen, beruft sich nur auf einen Standpunkt innerhalb des Streites um Ökologie, es gibt aber auch andere, die vor allem der Ansicht widersprechen, bei der Natur handelt es sich um so etwas wie einem Superorganismus, einem fragilen noch dazu. Solche Haltungen werden nur noch von Leuten vertreten, die der Ideologie Ökologismus anhängen, aber mit der Wissenschaft Ökologie nicht viel zu tun haben.

    Es tut mir leid, Herr Schülke, ich muss mich der Einschätzung anschließen, dass Sie hier nur wiederkäuend das vertreten, was ihrer Ideologie entspricht. Ich kann und will Sie davon nicht abbringen, dennoch sollten Sie lernen Thesen kritisch zu hinterfragen, auch wenn diese ihnen erst einmal plausibel erscheinen.

  345. Ist zwar hier sehr OT, aber man sollte es trotzdem lesen:

    Martenstein
    Über seinen Austritt aus der EU

    Demnächst sollen in der EU die Mentholzigaretten verboten werden, wie Helmut Schmidt sie raucht. Sind Mentholzigaretten schädlicher als Zigaretten ohne Menthol? Nein. Außerdem will die EU alle Zigaretten verbieten, die einen Durchmesser von weniger als 7,5 Millimetern besitzen. Und auf allen Päckchen werden Horrorbilder von kranken Menschen zu sehen sein. Die Begründung lässt sich in folgendem Satz zusammenfassen: Rauchen ist unvernünftig.

    Meiner Ansicht nach steckt hinter solchen Maßnahmen ein neues Verständnis vom Staat und seinen Aufgaben. Der Staat ist ein Erzieher. Er soll nicht nur das Zusammenleben regeln, nein, er vertritt eine Idee vom richtigen Leben. Bisher war so was eher die Spezialität von Diktaturen. Dass Zigaretten nicht insgesamt verboten werden, hängt damit zusammen, dass der Staat die Steuereinnahmen natürlich behalten möchte. Erzieher sind oft ein bisschen inkonsequent, das weiß ich aus eigener Erfahrung…..

  346. politplatschquatsch:

    Klimaforscher graben NASA aus

    Ist die US-Weltraumbehörde Nasa in Wirklichkeit viel älter als bisher angenommen? Bisher waren Wissenschaftler und Lexikaverlage weltweit davon ausgegangen, dass die National Aeronautics and Space Administration der USA am 29. Juli 1958 gegründet worden sei -- Präsident Eisenhower hatte mit dem „National Aeronautics and Space Act“ angeblich auf den Sputnik-Schock reagieren wollen. Doch neue Daten des renommierten Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) lassen vermuten, dass die Nasa tatsächlich schon viel älter ist: Eine aktuell vorgelegte PIK-Studie „basiert auf Daten aus 131 Jahren von mehr als 12.000 Punkten rund um die Welt, die von der US-Weltraumbehörde Nasa erhoben wurden“, wie die staatliche deutsche Nachrichtenagentur dpa recherchiert hat. …..

  347. Tim, du verstehst das nicht.
    So was wird ‚Modelliert‘
    Wnn ich Daten von vor 130 Jahren brauche, dann mache ich ein Modell, das mir sagt, welche Temperaturen es damals gehabt haben muss. Also das war ein MODELL der NASA, unter der Annahme, dass es schon damals eine NASA gegeben hätte und diese Modell-NASA liefert dann die Modell-Daten.
    Diese Modell-Daten kann ich dann dazu verwenden, ein Modell zu kalibrieren das mir die Modelldaten berechnet, die die NASA in 100 Jahren messen wird.
    Und schon ist der klimawandel bewiesen!

  348. @Tritium

    ….yep, so einfach isses!

  349. achgut.com (Kulke):

    Die verloren gegangene Erwärmung

  350. @admin

    Hallo Rudolf,

    nur ’ne kleine technische Frage am Rande: Klappt das eigentlich wieder, in die Kommentare youtube-Videos mit dem Zusatz „player_embedded#!” einzubetten?

    Gruß
    Tim

  351. Eine unangenehme Wahrheit

    “Climate Crimes”: Naturschützer klagt Klimaschutz an

    Der Filmemacher Ulrich Eichelmann, 17 Jahre lang engagiertes Mitglied bei österreichischen WWF und Jahrzehnte im Naturschutz tätig, dokumentiert uns jetzt in seinem aufrüttelnden Film „Climate Crimes“, dass der Zusammenhang eher umgekehrt gilt: Er zeigt, wie sehr weltweit viele Biotope, Arten, Lebensräume und auch das kulturelle Erbe tatsächlich bedroht sind – allerdings „nicht vom Klimawandel, sondern vom Klimaschutz und dem, was in seinem Namen geschieht“, wie er resümmiert.

  352. #351

    ….und hier ist der Trailer dazu:

  353. Wer kann zur Kritik der praktischen Anwendung von quasi nachwachsenden Speicherflüssigkeiten wie bspw. LOHC oder N-Ethyl-Carbazol (sollen in Zukunft die fossilen, endlichen Energiespeicher Öl, Gas und Kohle ablösen) etwas beitragen? Ich bin gerade in einer Diskussion dazu.
    Tritium als Chemiker, wer evtl. noch?

    Danke, Hans

  354. #352

    oO
    wow, der trailer is böse!
    sollter der film verbreitung finden und halbwegs halten was der trailer verspricht, kann ich mir die reaktionen gut vorstellen 😀

  355. Tritium als Chemiker, wer evtl. noch?

    Leider nicht. Die sagen mir gar nichts.
    Aber ich schau morgen mal nach.

  356. und noch einer der sich verabschieden wird….. ja die 10000e Arbeitsplätze die die EE geschaffen hat

    Teures Solargeschäft

    Richtig teuer wird für Bosch der Ausflug in die Solarenergie. Der Geschäftsbereich Fotovoltaik verursachte 2012 ein Minus von gut einer Milliarde Euro. Der ruinöse Preiskampf mit Billiganbietern aus Asien setzt den Stuttgartern zu. Die Sonderabschreibung lag 2012 bei 600 Millionen Euro, der operative Verlust bei 450 Millionen Euro.

    Damit hat Bosch bei Solar Energy seit 2009 insgesamt zwei Milliarden Euro verloren. Man prüfe nun alle Alternativen, sagte Denner – und schloss damit einen Ausstieg nicht aus. Bei Bosch sind in diesem Bereich 3000 Mitarbeiter tätig. Siemens hatte sich kürzlich nach hohen Verlusten aus dem Solargeschäft verabschiedet.

    ……………………..

    Die wichtigste Säule bleibt bei Bosch weiterhin das Geschäft als Autozulieferer, das leicht wuchs. Die Kraftfahrzeugtechnik steuerte 30,9 der 52,3 Milliarden Euro vom Umsatz bei.

    An einen schnellen Siegeszug des Elektroautos glaubt Denner nicht

  357. Ahjo, wenn davon hier noch niemand etwas ghört hat, so kann man das einfach abtun. Wenn das irgendwo interessant wird, dann wird sich auch jemand finden der das vermarktet. Der Umkehrschluss gilt allerdings nicht:
    Die Vermarktung induziert nicht das das Produkt wirklich interessant ist. Siehe ee.

  358. @ HansB:

    N-Ethyl-Carbazol
    Also, das Zeug soll als Adsorber für Wasserstoff dienen. Der Wasserstoff bildet eine instabile Verbindung mit dem Stoff und kann wieder ausgegast und als Brennstoff für Brennstoffzellen verwendet werden. Selber treibt das N-Ethyl-Carbazol nichts an, es bleibt praktisch unverändert und kann immer wieder ‚betankt‘ werden.
    -- Die Energiedichte soll höher sein als bei Akkus, ist aber immer noch sehr viel niedriger als bei Benzin.
    -- Das ‚Tanken‘ (Beladen mit Wasserstoff) muss unter Druck geschehen, dauert einige Zeit und es muss auch Wärme abgeführt werden. Ist also gar nicht so einfach.
    -- Um den Wasserstoff frei zu setzen, muss der Stoff auf 100 °C erhitzt werden.
    -- UND das Zeug ist ein chemischer Kampfstoff, alles andere als harmlos!

  359. Ahjo, wenn davon hier noch niemand etwas ghört hat, so kann man das einfach abtun. Wenn das irgendwo interessant wird, dann wird sich auch jemand finden der das vermarktet.

    Das würde ich so nicht unterschreiben.
    Niemand ist allwissend und es ist auch nicht ganz so, dass der Markt das schon richtet.
    Wenn die Wasserstoffspeicherung mit dem Zeug wirklich was ganz tolles und sogar konkurrenzfähiges wäre, könnte trotzdem der Staat erst mal gefragt sein, um ein ‚Tankstellenentz‘ zu fördern und vor allem Normen für die Anschlüsse etc zu schaffen.

  360. @Tritium
    Können wir direkt in Kontakt treten, ich möchte mein Thema hier im offenen Forum nicht breittreten?
    Ich habe bisher keine Möglichkeit gefunden an Deine email zukommen (ich müsste Sie zwar noch aus längst vergangenen Zeiten in einem anderen Forum haben aber das Datenwachstum in meinem Computer liegt exponentiell über meinem Gedächtnis.

  361. @ 353

    quasi nachwachsenden Speicherflüssigkeiten wie bspw. LOHC oder N-Ethyl-Carbazol (sollen in Zukunft die fossilen, endlichen Energiespeicher Öl, Gas und Kohle ablösen) etwas beitragen?

    Hallo HansB!
    Als Ergänzung zu Tritium:
    -- weder LOHC (Abkürzung für H2-Speicherverfahren) noch N-Ethyl-Carbazol sind „nachwachsende“ Speicherflüssigkeiten.
    -- weder reiner noch wie auch immer „gespeicherter“ Wasserstoff steht als Primärenergieträger wie Öl, Gas oder Kohle zur Verfügung sondern muss aus Wasser oder organischen Verindungen energieintensiv und mit Wirkungsgradverlusten hergestellt werden. Demzufolge kann er auch nichts ablösen.
    Ansonsten finden Sie einiges zu LOHC in der Wikipedia
    JH

  362. weder reiner noch wie auch immer “gespeicherter” Wasserstoff steht als Primärenergieträger wie Öl, Gas oder Kohle zur Verfügung sondern muss aus Wasser oder organischen Verindungen energieintensiv und mit Wirkungsgradverlusten hergestellt werden. Demzufolge kann er auch nichts ablösen.
    Ansonsten finden Sie einiges zu LOHC in der Wikipedia

    Hallo Jürgen Hartung,
    danke für die Antwort, das ist mir schon klar dass Energie nicht aus dem Nirwana wächst und insbesondere H2 extrem flüchtig und reaktionsfähig ist, sodass entsprechende Lager nicht existieren. .
    Entschuldige bitte dass ich diesen Satz einfach aus dem Originaltext kopiert habe, ich bin davon ausgegangen dass man hier nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen muss,

    Die einschlägigen Literaturstellen zu LOHC und N-Ethyl-Carbazol habe ich natürlich vorher schon abgegrast
    . Was ich eigentlich gebraucht hätte, wären Anwendungskritische Texte dazu gewesen wo denn Probleme bei der Verwendung auftreten könnten .
    Hans

  363. @ HansB
    Aus Ihrem Kommentar @ 353 konnte ich nicht entnehmen, dass Sie einen Originalzext zitieren.Wenn in dem Originaltext tatsächlich die Sentenz

    quasi nachwachsenden Speicherflüssigkeiten wie bspw. LOHC oder N-Ethyl-Carbazol (sollen in Zukunft die fossilen, endlichen Energiespeicher Öl, Gas und Kohle ablösen)

    steht, dann lohnt es sich m.E. nicht, sich mit diesem auseinanderzusetzen.
    Insofern gebe ich netseal @357 recht.
    Eine Auseinandersetzung mit der insbesondere in der fränkischen Presse -- vor ca einem halben Jahr (?) -- völlig hochgejubelten Erfindung der Gruppe um Prof. Arlt (Uni Erlangen-Nürnberg) lohnt sich vielleicht wissenschaftlich, die Grundlagenforschung betreffend, aber nicht in Bezug auf die Medieninhalte.
    Übrigens macht man sich heute schon bei Borax in die Hose und da soll nun ausgerechnet ein Blaukreuzkampfstoff das „Benzin der Zukunft“ werden.
    meint JH

  364. Leider bestimmen aber die Medieninhalte das Verständnis von Politikern und der von den „Qualitäts“-Boulevard-Medien abhängigen Menschen die den Kern unserer Demokratie darstellen. Das mag uns gefallen oder nicht, aber wenn man sich bei bestimmten Themen nicht rechtzeitig zu Wort meldet, dann dürfen wir aber auch nicht jammern, wenn mittlerweile völlig unsinnige Energiespeicherkonzepte von den Entscheidungsträgern (und denen fehlt einfach in der Regel jegliche eigene Kompetenz) als Begründung dafür gesehen werden, dass die wesentlichen Probleme der fossile Atomwende gar nicht existieren.
    Die Hoheit über den grünen Stammtischdiskussionen (die dann von anderen Parteien unkritisch übernommen werden) hat eben nichts mit realer Risikobewertung zu tun, was man bei der sehr speziellen Bewertung von Themen wie Feinstaub, Strahlenbelastung, „Elektrosmog“ , Gentechnik oder Verlust der Biodiversität durch Vermaisung u.ä. immer wieder feststellen kann .

    Zur Kampfstoff-Thematik: Meines Wissens wurde N-Ethylcarbazol im Ersten Weltkrieg nur als „Maskenbrecher“ eingesetzt, das durch einen starken Niesreiz die betroffenen Personen zwingen sollten die Gasmaske abzunehmen und sich dadurch dem eigentlichen Kampfstoffe auszusetzen. D.h. das wäre eher ein emotionelles Argument aber auf die Dauer wohl nicht durchzuhalten. Auch die EU-Gefahrstoffverordnung Einstufung „reizend“ hält wohl bei echten „Bio-Wasserstoff“ Fanatikern nicht lange vor.
    Carbazol steht zwar auch auf der Liste der Stoffe mit Verdacht auf krebserzeugender Wirkung, aber auf der steht auch Heizöl.
    Auch auf Google Scholar habe ich als eigentlicher Nichtfachmann leider nichts passendes dazu gefunden.

    Deshalb meine Frage hier im Forum….

  365. @363
    Das Fragment

    „quasi nachwachsenden Speicherflüssigkeiten wie bspw. LOHC oder N-Ethyl-Carbazol (sollen in Zukunft die fossilen, endlichen Energiespeicher Öl, Gas und Kohle ablösen) “

    stammt aus einem Diskussionspapier einer Regierungsfraktion.

  366. Tritium,
    zu „seufz“
    Terror in North Africa: are Westerners pulling the strings?
    English-speaking jihadis seen in Mali, as a Canadian is reported to have co-ordinated Algeria attack

  367. #358

    N-Ethyl-Carbazol
    Also, das Zeug soll als Adsorber für Wasserstoff dienen. Der Wasserstoff bildet eine instabile Verbindung mit dem Stoff und kann wieder ausgegast und als Brennstoff für Brennstoffzellen verwendet werden. Selber treibt das N-Ethyl-Carbazol nichts an, es bleibt praktisch unverändert und kann immer wieder ‘betankt’ werden.
    -- Die Energiedichte soll höher sein als bei Akkus, ist aber immer noch sehr viel niedriger als bei Benzin.
    -- Das ‘Tanken’ (Beladen mit Wasserstoff) muss unter Druck geschehen, dauert einige Zeit und es muss auch Wärme abgeführt werden. Ist also gar nicht so einfach.
    -- Um den Wasserstoff frei zu setzen, muss der Stoff auf 100 °C erhitzt werden.
    -- UND das Zeug ist ein chemischer Kampfstoff, alles andere als harmlos!

    Exotherme Bindungsreaktion? Das sieht gar nicht gut aus für den Wirkungsgrad…

  368. @ HansB:
    Es gibt eigentlich nicht viel mehr über das N-Ethyl-Carbazol zu sagen:
    Es ist ein Hilfsstoff in der wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebstechnik.
    Daraus leitet sich die Beurteilung ab.
    Das heisst:
    Zuerst muss die’Wassserstoffwirtschaft‘ betrachtet werden, ganz grundsätzlich.
    Dann muss sie Brennstoffzelle als fahrzeugantrieb betrachtet werden, wieder ganz grundsätzlich.
    Und erst dann kommt das N-Ethyl-Carbazol als systemkomponente, die jedoch keine besonders grosse Bedeutung hat. Man könnte das Gas ja auch in einer Druckflasche mitführen.

    Zur Speicherdichte:
    195 Gramm N-Ethyl-Carbazol können 12 Gramm Wasserstoff speichern. Das entspricht, da Wasserstoff sehr leicht ist, 144 Liter Gas unter Normalbedingungen. Komprimiert man das Gas jedoch auf die technisch üblichen 200 Bar, sind es nur noch 0,72 Liter.
    Das N-Ethyl-Carbazol hat da also einen deutlichen Vorsprung, der muss aber wiederum mit der Heizung erkauft werden, die zur Freisetzung des Wasserstoffs bei Temperaturen um 100°C benötigt wird.

    Selbstverständlich ist diese Speicherdichte aber immer noch sehr viel schlechter als die von Benzin und würde man statt Wasserstoff Erdgas tanken, dann könnte man in einem 200 Bar-Tank von der Masse her 8 x mehr Brennstoff mitführen, bei ähnlichem Brennwert.

    Um das mal direkt zu vergleichen, nehmen wir ein Volumen von 1 Liter.
    Da könnten wohl so 700 Gramm N-Ethyl-Carbazol darin untergebracht werden. Folglich.

    Wasserstoff in N-Ethyl-Carbazol: 45 Gramm
    Wasserstoff 200 bar: 17 Gramm
    Methan 200 Bar: 133 Gramm
    Benzin: 750 Gramm
    Das nur mal zur Abschätzung, Brennwert und Wirkungsgrad müssten natürlich auch noch einfliessen. Aber man kann eines ganz klar sagen: N-Ethyl-Carbazol kann keine Wunder bewirken.

  369. Exotherme Bindungsreaktion? Das sieht gar nicht gut aus für den Wirkungsgrad…


    Die Hydrierung soll bei 70 Bar und 150 °C erfolgen und setzt 50 kJ/Mol frei.

    Die Dehydrierung kostet entsprechend, ist ja klar.

  370. Neues aus ZETTELS MECKERECKE:

    Zettels Meckerecke:
    „Brüderle und die anderen schamlosen Böcke in Nadelstreifen“. Die linke Diffamierungskampagne gegen die FDP ist angelaufen

  371. Das Handelsblatt meldet:

    Nach Recherchen des Handelsblattes hat die Netztochter der Stadtwerke Wuppertal die Lieferantenrahmenverträge mit den Flexstrom-Tochtergesellschaften Löwenzahn Energie und Optimal Grün fristlos gekündigt und ihnen die Netzzugänge zum 18. Januar entzogen.

    Warum gerade diese beiden Öko-Strom-Anbieter abgeschaltet wurden, und nicht auch andere Tochterfirmen von Flexstrom, ist aus der Meldung nicht zu entnehmen.

  372. #370. Tim Hardenberg

    Zettels Meckerecke:
    “Brüderle und die anderen schamlosen Böcke in Nadelstreifen”. Die linke Diffamierungskampagne gegen die FDP ist angelaufen

    jo Tim, it´s Wahlkampf. Davon werden wir wohl noch einiges in den nächsten Monaten zu hören und zu lesen kriegen.

    karl.s

  373. Jetzt drehen se völlig durch.

    Erstes deutsches Klimaschutzgesetz in NRW

    Gestern hat der Landtag von Nordrhein-Westfalen das erste deutsche Klimaschutzgesetz mit gesetzlichen Klimaschutzzielen verabschiedet.

    Damit folgt der Landtag dem Gesetzesentwurf der Landesregierung. Im Klimaschutzgesetz sind verbindliche Minimierungsziele für Treibhausgase festgelegt. Bis 2020 sollen sich demnach die CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um 22 % reduzieren, bis 2050 sogar um mind. 80 %. Rot-Grün und die oppositionellen Piraten hatten für das Gesetz gestimmt, CDU und FDP es als wirtschafts- und standortfeindlich abgelehnt.

    Die Grünen ernannten Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter beim Klimaschutz in Deutschland. „Wenn wir ab Herbst mit der SPD die Bundesregierung stellen, wollen wir schnellstmöglich auch auf Bundesebene ein Klimaschutzgesetz durchsetzen -- mit konkreten Vorgaben und verbindlichen Zielen, wie die Treibhausgasminderung um 40 % bis 2020 und 95 % bis 2050 unter das Niveau von 1990“, bliesen die Grünen bereits jetzt zum Angriff für den Wahlkampf. Man wolle dann alle zwei Jahre ein aktualisiertes Maßnahmenpaket vorlegen, das unabhängige Experten jährlich auf Wirksamkeit und Kosteneffizienz überprüfen sollen. (sg)

    Kein Kommentar
    H.E.

  374. #373

    Die Grünen ernannten Nordrhein-Westfalen zum Vorreiter beim Klimaschutz in Deutschland.

    Sie waren ja schon Vorreiter beim deutschen Ausstieg aus der Nuklearforschung (Hamm-Uentrop), nur immer weiter so!
    — Aber sind die, die sich für Vorreiter halten, nicht eher eigentlich die Enfants Perdus?

    Forlorn Hope ist ein militärischer Begriff, der sich aus dem niederländischen Begriff „verloren hoop“ ableitet, nicht aus dem Englischen. Gemeint ist damit der sogenannte „verlorene Haufen“, was im weiteren, ins Englische übertragenen Sinne „lost heap“ bezeichnet. Eine zum Tode verdammte Vorhut wäre eine passende deutsche Beschreibung.

    Geprägt wurden beide, der Begriff und der Mythos Forlorn Hope im Englischen Bürgerkrieg. Das auf der Seite des Parlaments kämpfende Forlorn Hope Regiment war eine Freiwilligen-Truppe, viele waren Puritaner und andere Protestanten, unter ihnen wohl auch viele Männer holländischer Herkunft. Diese Truppe war für eine gewisse Zähigkeit und religiösen Fanatismus bekannt.

    Es gibt einige militär-historische Entsprechungen zu dieser Art von Vorhut. Zum Beispiel „Les Enfants perdus“ im Französischen oder die Knabenschaften der Eidgenossen.

  375. #373

    au kacke oO

  376. Leider werden die grünen Heuchler das Gesetz doch nicht anwenden um die ökologisch wertvollen Braunkohle und Steinkohlekraftwerke in NRW endlich stillzulegen und statt dessen auf den Wind zu warten.

    Dabei wäre das wenigstens einmal ein tolles Erlebnis wenn in NRW von der Bahn bis zu den Dauerfernsehkonsumenten der sozialen Brennpunkte alles stillsteht.
    Und die grünroten Qualitätsblätter würden dann sofort auf die pösen Stromversorgerkonzerne losgehen wollen , die den Wind verspekuliert und verschoben hätten, aber der Strom würde ihnen dazu fehlen .

  377. Meldung auf IWR.de:

    Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat wiederholt eine Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) angekündigt. In der Phoenix-Sendung „Unter den Linden“ (Ausstrahlung heute, 22.15 Uhr)

    Phoenix.de, oben rechts ist ein Link zum Livestream

  378. achgut.com (Peiser):

    James Lovelock’s Mea Culpa

  379. Und mr. Maseraties sonnenwelt ist auch so ziemlich am ende, solarworld kann nur noch ein schuldenschnitt retten.

  380. Was heißt am Ende. Für ein Schloß reichts noch.

  381. Ja natürlichnicht fuer ihn auskommen maserati und anwesen sind sicher. Nur die kleinen kotzen ab wie immer

  382. @Günter
    Jaja, bei Asbeck sehen wir doch, das unsere Stromsubventionen gut angelegt sind, gelle.
    Der amerikanische Traum….vom Nichtsnutz zum Multimillionär………Lobbyismus is ne feine Sache, wenn man sie zielgerichtet einsetzt und dann auch noch das grüne Gesindel hinter sich weiß.
    Das mir jetzt aber kein Neid aufkommt…..der Herr war als Unternehmer eben Spitzenklasse und reichlich schlau, noch schnell seine Knete in Sicherheit zu bringen, bis seine Firma endgültig den Bach runter geht.

    Diese Meldung kam heut auch auf Seite 3 der „Bild am Sonntag“……….und zum Hohn und Verarschung des Lesers, durfte unsere kleine Claudia vom linksgrünen Wirtschaftsforschungsinstitut auch ihren Senf dazu geben.

    Sündenbock Ökostrom!

    Der Strompreis steigt. Schuld daran ist nicht der Atomausstieg. Schuld ist das schlechte Management der Politik, zu wenig Wettbewerb, hohe Gewinne der Konzerne und falsche Abgaben……

    Dabei ist eine Strompreisbremse möglich: Dazu muss der Wettbewerb gestärkt, die Energiewende effizienter gemanagt und die Steuern gesenkt werden. Die Bundesregierung sollte aufhören, den erbitterten „Kampf um Strom“ durch Lügen und Legenden anzuheizen. Ökostrom ist allemal billiger als die Milliardengräber der Kernkraft und dazu eine Investition in Deutschlands Wirtschaftskraft.

    Jut, die Regierung hat ne Menge grünen Mist gebaut, mit dem damals schon rot/grün angefangen hat……aber wenn ein Solar-Kriegsgewinnler mal so eben ein Schloß von unseren Subventionen kaufen kann, dann is ja wohl Deine Ausrede etwas zu durchsichtig, gelle Frau Professor ?!.

    Nun jut, alles bloss Peanats gegen den Shitstorm, der gerade gegen Brüderle läuft. Nun steht fest das er wohl Spitzenkandidat der FDP wird……..und plötzlich und unerwartet fällt einer Reporterin ein, das er sie in einer Tanzbar, weit nach Mitternacht, anzüglich angelabert hat. Nee Leute, dat war nich gestern oder vorige Woche, dat Dingens is nun schon ein Jahr her.
    Tja, und wieder mal der „Stern“…….wir erinnern uns, das Wurschtblatt, das sich mit gefälschten Hitlertagebüchern schon mal voll zum Keks gemacht hat, dat versucht nun mit abgestandenen Kaffee den Pöbel in Wallung zu bringen.

    Dazu klare Worte von einem weiteren FDP-Herren, Wolfgang Kubicki auf einer weiteren Seite der BamS….

    „Ich flirte für mein Leben gern. Aber nicht mehr mit Journalistinnen“

    Welche Beweggründe vermuten Sie für die Veröffentlichung?
    Der „Stern“ behauptet, er wolle damit das Thema Sexismus in der Politik aufgreifen. Ich sehe einen ganz anderen Grund: Hier soll ein Hoffnungsträger der FDP mutwillig beschädigt werden. Die „Stern“-Chefredaktion sollte sich die Frage stellen, ob sie das Blatt auf ein Niveau bringen will, dass man es nicht mehr empfehlen kann…..

    Handelt es sich um einen Tabubruch, und was bedeutet er für das Verhältnis von Politikern und Journalisten?
    Ich bin jetzt vier Jahrzehnte in der Politik: Das ist ganz klar ein Tabubruch. Denn bislang waren abendliche Gespräche, ob beim Essen oder nach einem Parteitag an der Hotelbar, ein durch Vertraulichkeit geschützter Bereich. Ich ziehe für mich klare Konsequenzen daraus: Ich werde künftig keine Journalistinnen mehr als Wahlkampfbegleitung in meinem Fahrzeug mitnehmen. Und ich werde künftig Situationen wie Gespräche an der Hotelbar meiden, wenn Journalistinnen beteiligt sind. Denn natürlich rutscht einem da schon mal eine lockere und nicht gelungene Bemerkung heraus. Jetzt muss ich damit rechnen, dass das gegen mich verwendet wird.

    Janz klar, dat werte Frollein und der Stern haben ihrer eigenen Zunft geschadet……..und der schale Beigeschmack dieser Schmierenkomödie, legt sich jedem beim Lesen der persönlichen Anklage der armen Frau Reporterin, wie ein gewisser Modergeschmack brechreizerzeugend auf die Zunge.
    So sind die rotzgrünen Medien nun mal, wenn es gilt einen unliebsamen Politiker los zu werden, man sammelt jeden Dreck um ihn dann zeit/-zielgenau aufzuwärmen um diese Person anschließend massiv zu schädigen.

    PS. Aufgrund innenparteilicher Gründe kann ick den Brüderle auch net ab…….aber diese Aktion vom Stern zeigt uns wieder mal die ganze Widerlichkeit und Verkommenheit unserer Medien.
    Wenns nach mir ginge, hätte die FDP den Kubicki aufstellen sollen, dann wären die 5% bei der nächsten BT-Wahl sicher.
    Aber nach mir gehts ja nicht, die zerlegen sich lieber von ganz alleine.
    Onkel Heinz…….mit dem Wort zum Sonntag

  383. @Heinz

    Heute im Presseclub hat das eine 72jährige Zuschauerin formuliert.
    Früher haben die Menschen im Verhältnis mehr für Lebensmittel ausgegeben und weniger für Autos. Das haben die ja damals sicher bewusst entschieden.
    Da heute die normalen Lebensmittel billig sind und die Bioprodukte teurer muss man eben die Menschen ändern, dass sie auch heute im Verhältnis mehr für Lebensmittel zahlen als für Autos.
    Eine andere Zuschauerin fand, dass sie es nicht gut findet, wenn die Fleischtheken heute so voll sind.
    Ein Zuschauer meinte 1986 war es gut, weil durch Tschernobyl viele Menschen Biomilch gekauft haben.

    Die beiden Journalistinnen wussten ganz genau dass Bio gut ist und wir zur Biolandwirtschaft zurück müssen, wegen der Gesundheit, der Umwelt , den Tieren und dem Klima und deshalb soll die EU den Biobauern mehr Geld geben als den konventionellen Bauern. Vorgabe durch die Politik ist Trumpf, damit wir Menschen nicht überlegen müssen ob wirr gutes Bio oder pöhse ganz normale Lebensmittel kaufen.

    Die beiden Journalisten wussten alles nicht ganz so genau und waren skeptischer der Bioideologie gegenüber und waren eher für die freie Entscheidung der Käufer
    Und fanden, dass in der öffentlichen Debatte nicht alle Argumente auf den Tisch kommen. Einige Argumente in der Biodebatte ähneln der Esoterik.

    Da sieht man es mal wieder Frauen sind intelligenter, die wissen alles ganz genau, ohne jeden Zweifel und können deshalb auch sehr gut die richtigen Entscheidungen für uns unmündige Bürger treffen.

    Frau Künast hat ja auch die Weichen für den Biosprit
    gestellt. Die wußte es damals ganz genau.

    Und heute weiß sie es auch wieder ganz genau und spricht sich gegen den Biosprit aus.

    Frau Knast ist sehr intelligent. Die weiß immer alles ganz genau.

    Schönen Sonntag
    Günter

  384. @Heinz

    Die Aussagen im Presseclub der beiden Journalistinnen werden heute nur von der folgenden Aussage auf EIKE getoppt:

    CO2 emittiert in der unteren Atmosphäre NICHT!

    Damit ist der Treibhauseffekt widerlegt. Mehr Argumente braucht man als Ideologe nicht.

    Bio ist gut und hilft der Umwelt und der Gesundheit und CO2 emittiert nicht. Das sind die Worte zum Sonntag. Da gelingt die Ideo-Synthese.

    Und da sage noch einer Ideologen gibt es nur in der Bioszene

    Grüße
    Günter

  385. @Günter

    Ach ja Frauen…….da könnt ick Bücher schreiben noch und nöcher, wenn ick denn schreiben könnt.
    Ick als Frauenversteher und Frauenexperte sage zu diesen Thema nur eins……..ick blick bei der Damenwelt bis heut noch nich durch.
    Vom blöden Blondchen die sich einen Versorger sucht um nich arbeiten zu müssen…..bis zur Superemanze, die es schon als eine Beleidigung empfindet, wenn Mann ihr die Tür aufhält, die Bandbreite all dessen was da kreucht und stöhnt ist enorm.
    Ick bevorzuge starke, emanzipierte Frauen, die selbstbewusst auch die dümmste Anmache abblocken können……wo man erst die Stelle suchen muss, wo und an welche sie für Komplimente empfänglich ist…….und ick sag Dir mal im Vertrauen, Frauen können sooooooo böse gucken, das Du am liebsten vor Scham im Boden versinken magst.
    Frauen setzten ganz bewusst ihre Waffen ein, Frauen können uns schneller um den Finger wickeln als Du Aua sagen kannst…….und wenn ick so manche Pärchen sehe, komm ick doch ins grübeln.

    Aber eins kotzt mich schon seit langem an……Gender-Mainstream……..denn wer behauptet, das die beiden Geschlechter absolut gleich sind, hat noch nie ne Trulla vor dem Schuhladen gesehen oder musste sich stundenlang die verbalen Ergüsse über sich ergehen lassen, die so manche Dame ab 2 Promille imstande ist, von sich zu geben.

    Mit se leben kann man net, aber ohne se geht auch net…….alte Weisheit, die auch noch morgen ihre Gültigkeit behält.

    Ups…….ich hab mich irgendwie gehen lassen, bestimmt kommt gleich jemand oder Etwas, das mir ganz genau erklärt, das Frauen vom anderen Stern sind und wir lächerlichen Kerle froh sein dürfen, das noch nicht alle lesbisch geworden sind.

    Jaa Cheffin……..ich bring mal schnell den Müll runter, für 2-3 Stunden, kicher.
    Gesegneter, menschelnder Sonntag euch allen da draussen, egal welches Geschlecht auch immer.
    Onkel Heinz……duck und wech

  386. IWR.de/news meldet:

    Einem Bericht von Wind power monthly zufolge habe der Windenergie-Sektor in China 2012 einen Verlust in Höhe von 1,6 Mrd. US-Dollar erlitten, weil der Windstrom zu erheblichen Teilen nicht abgenommen werden konnte.

    Dazu der Bericht auf Windpower Monthly

    Qin said government curtailment had forced 20-30% wind turbines to a standstill on average across the country, and the ratio amounted to 40-50% in some places in 2012.

  387. Oh jeh auch das noch. Jetzt benutzen die in den USA doch die moralisch so einwandfreie Windkraft für die Montage von Kernwaffen.
    Siemens wins wind turbine order for nuclear weapons facility.

  388. Nochmal ne Kleinigkeit zu Brüderle und der derzeitigen Sexismusdebatte.

    Die Verlogenheit dieser Reporterin hat ganz neue Dimensionen angenommen. Man denkt ja, bei der Schmach und Anmache des Brüderle hätte diese Dame sich schmollend im vorigen Jahr zurückgezogen und möglichst viel Abstand zwischen sich und diesen alten Sack und Macho gehalten.
    Scheiße wars……..denn wie Photos in der aktuellen Papierausgabe des FOCUS beweisen, ist sie lächelnd neben Brüderle bei einer Betriebsbesichtigung in Osnabrück am 10.01.2013 zu sehen.
    Dies war heute auch der große Aufhänger bei der BILD, auf der Titelseite und auch Seite 2.

    Der liebe Stern fährt also tatsächlich eine Kampange gegen den neuen FDP-Führungskader und dat ganze Gefasel von blöder Anmache ist bloss ein Ablenkungsmanöver um am Ende der FDP zu schaden.

    Sexismus……..und wie nennt man es, wenn 15 -- 20 Frauen um einen Mann buhlen?

    Späte Auferstehung eines Rosenkavaliers

    Warum der Sender nach für Fernsehmaßstäbe unendlich langen acht Jahren auf den Rosenkavalier setzt? Liebe sei nach wie vor ein Thema, das die Menschen bewege, sagt RTL auf Anfrage von stern.de. Und in der Tat: Der Zeitpunkt scheint günstig. Der Hype um Kuppelshows ist seit Jahren ungebrochen: Millionen fieberten in der Vergangenheit mit, wenn auf RTL Eltern von schwer vermittelbaren Stubenhockern Schwiegertöchter suchten oder einsame Bauern dank Inka Bause ihren ersten Kuss bekamen. Durchschnittlich 7,71 Millionen Zuschauer sahen die siebte Staffel von „Bauer sucht Frau“. Warum also nicht noch einmal den Bachelor ins Rennen schicken? In den USA ist die Sendung schließlich schon längst zum Dauerbrenner avanciert. Im Gegensatz dazu startete die erste Staffel der Show in Deutschland zwar quotenmäßig zunächst nicht sehr erfolgreich, legte dann aber gegen Ende richtig zu: Mit rund zweieinhalb Millionen Zuschauern zwischen 14 und 49 Jahren fuhr das Finale das insgesamt beste Ergebnis der Staffel ein. Der Marktanteil lag damit bei guten 19,2 Prozent…………………

    Welch eine Schizophrenie……auf der einen Seite reichen ein paar dumme Sprüche um einen Aufstand der Blöden zu inzenieren und auf der anderen Seite schmachten Millionen Frauen vor der Glotze einen derartigen medialen Schrott hinterher. Dschungelcamp, ähnlich beknackt und trotzdem vom „Stern“ mit einer täglichen Sondermeldung geadelt.

    Boah ey, gibbed eigentlich eine noch verlogenere Debatte als den Gender-Mainstream?
    Joo, die Energiewende…….da wird dann mit ähnlich bescheuerten Umfragen das Volk manipuliert.
    Was mich aber so richtig aufregt……das die Medien denken, das dat Volk inzwischen völlig bescheuert ist und rein garnix mehr schnallt.
    So…..dat mal zu dieser Debatte, die an mir Macho nicht folgenlos vorbeigegangen ist.
    H.E.

  389. @ Quentin Quencher #387

    Jetzt benutzen die in den USA doch die moralisch so einwandfreie Windkraft für die Montage von Kernwaffen.

    Das ist doch nur logisch und konsequent zuende gedacht. Windkraft und Kernwaffen sind beide nachhaltig und somit automatisch okologistisch korrekt.

  390. Apropos gehässig…..
    Wer von uns kennt sie nicht, die grünen Bessermenschen, die mit ihren stinkenden Holz- und Pelletheizungen geprotzt haben, wie ökologisch wertvoll sie doch sind…….und nun gibbet auch für diese Typen die Klatsche….

    Brennholz wird knapp

    28.01.2013 · Das Brennholz für Haushalte wird knapp. Das hat die Arbeitsgemeinschaft der Rohholzverbraucher mitgeteilt. Der Bedarf sei so stark gestiegen, dass die Kapazitätsgrenze des in Deutschland verfügbaren Holzes erreicht sei. ………………

    Joo, wir machen „Energiewende“ und plötzlich werden die natürlichen Resourcen knapp…..wie kann denn dat passieren?
    Biomasse…….der klimaneutrale Schwachsinn der in Deutschland ausgebrochen ist, zeigt mal wieder das Öko-Bessermenschen nicht weiter gucken können als ein Schwein scheißt.
    Unabhängig von den Ölpreisen….war ja immer so ein beliebtes Argument……bis se nun langsam merken, das sich so gut wie alles nach dem Ölpreis richtet, selbst Holz, denn dat is nun mal „Marktwirtschaft“…..Angebot und Nachfrage bestimmen am Ende den Preis, da nützt die beste Ideologie nix.
    Onkel Heinz………Lachen am Montag, versüsst den Rest der Woche

  391. Dezentrale Energie?

    NASA bestätigt kalte Fusion .??

  392. @E.O. #390
    Der Thorsten wird „begeistert“ sein -- „peak Holz“ 😀

  393. @Krishna

    Grins…..genau an den Spinner und Waldschrat dachte ich, als ich den Kommentar geschrieben habe.
    Naja, der T. hat ja auch nix dagegen, wenn man ihm in seinen Wäldchen auch noch Windräder reinpappt…….wir können ja dann irgendwo anders Ersatzpflanzungen machen, gelle.
    Bloss blöd, das an diesen Stellen schon der Energiemais rumlungert…….da pappen wir eben die Städte mit immer mehr Bäumen zu, scheiß doch auf die unterirdische Infrastruktur, die besonders gerne von Baumwurzeln zerstört wird.

    Grüne Bessermenschen………man muss nur oft genug mit dem Kopp mit voller Wucht die nächste Mauer rammen, dann hat das Hirn anschließend die passende Konsistenz um den Klimaschützer spielen zu können.
    Bähhhh, auf die Bäume ihr Affen, der Wald wird gefegt.
    E-O…….H.E.

  394. @Zettel
    Da bei Dir drüben gerade die Brüderle-Affaire im Gespräch ist, wollt ick mich mal bei Dir anmelden…….dauert aber ne Weile, so das ich hier schnell mal einen weiteren Bildbeweis der Zusammenarbeit Himmelreich/Brüderle verlinke.

    http://www.bild.de/politik/inland/rainer-bruederle/fdp-spitze-steht-in-sexismus-debatte-voll-hinter-bruederle-28285008.bild.html

    Da is Brüderle bei einer Betriebsbesichtigung in Osnabrück am 10.01.13 zu sehen, dicht neben ihn steht die werte Dame und lächelt ihn an.
    Noch interessanter ist aber die Umfrage…….“Sollte Rainer Brüderle sich entschuldigen?“…..74% der Leser haben mit „NEIN“ geantwortet, von knapp 29.000 Abstimmungen.
    Das steht krass im Gegensatz zu den medial verbreiteten 90% Deutschen, die angeblich die Entschuldigung fordern.

    „War es richtig vom Stern, die Geschichte zu drucken?“…….haben 73% der Leser mit NEIN beantwortet, von knapp 25.000 Abstimmungen.

    Soviel zur Bashing-Kampangne des Stern gegen die FDP und speziell dessen Spitzenkandidaten.
    MfG
    Heinz Eng

  395. Boah ey, die Sexismus-Debatte lässt aber auch die letzten linken Ratten aus ihre Löcher krauchen……….das einem hart arbeitenden deutschen Herren ohne Herrenrassenalüren sogar noch das Mittag vom Wochenende aus dem Hals rinnt……

    Denn der weiße Mann wird bedroht, von der Demografie und vom Feminismus. Da ist es kein Wunder, wenn er etwas gegen Muslime hat und Probleme mit Frauen. Wie schmollende Sünder versuchen sie jetzt, sich aus der Affäre zu ziehen, die alten und die alternden Männer, wenn sie beklagen, wie trostlos hierzulande geflirtet wird, oder davor warnen, dass die Sexismus-Debatte am Ende zum Verbot gemischter Saunas führen könnte. Aber ihre Zeit geht langsam zu Ende. Und mit ihr eine breitbeinige, selbstverliebte, schenkelklopfende, männerbündlerische, brutale Unkultur. Das ist kein Verlust.

    Und welcher Selbsthasser hat das aufs digitale Papier erbrochen?

    Jakob Augstein vom Spiegel.

    Nun fragen sich sicherlich einige Leser, warum jetzt Onkel Heinz derart auf „Sexismus“ rumreitet, anstatt jetzt die neusten Pläne vom Umweltdickerchen lachhaft zu machen?
    Energiewende, Non-Profit, Nachhaltigkeit……Gender-Mainstream, Multikulti-Kuschelkurs………alles dient nur einem Ziel, der Zerstörung unsere Gesellschaft und dessen Strukturen………Schaffung eines gebügelten Typ vom neuen Menschen, der nicht mehr nachfragt, der nix mehr in Frage stellt……..der wortlos dem folgt, was ihm von „Oben“ befohlen wird.
    Willige Arbeitssklaven als Ausleihkomponente, möglichst anspruchslos….besser noch Gesichtslos…..am allerbesten nach Kambodschanischen Ex-Vorbild, kollektiv selbstüberwachend und selbsttötend……damit ein paaar Pappnasen den neuen Lebensstil der Massen bestimmen können.
    Die Einschläge des Irrsinns kommen immer näher…….hoffentlich verrecke ich vorher auf natürliche Art und Weise…..denn diese Zukunft hab ich schon hinter mir.

    Elendiges Mediengesocks………verkrabbelt euch endlich wieder im Mausoleum am roten Platz……..und haltet endlich euer unverschämtes Maul.
    Brech und wech
    H.E.

  396. #395. Heinz Eng

    Hallo Heinz,

    kann es sein, dass der Augstein in letzter Zeit ein bißchen viel Unsinn schreibt, um das mal vorsichtig auszudrücken 😉 So einen Quatsch habe ich ich ja schon lange nicht mehr gelesen. „Der weiße Mann wird bedroht…….“, ich schmeiß mich weg.

    karl.s

  397. @Karlchen

    Stimmt, ging es vor Kurzem nich noch um Antisemitismus?

    Sorry, ick hab ja nix dagegen, wenn man den Irren in der Anstalt Papier und Bleistift gibt……….aber muss das dann nachher unbedingt auch inner Zeitung abdrucken?

    Ups…….böser Heinz, pfui….ab in die Ecke und schäm dich.
    Duck und wech
    H.E.

  398. #397. Heinz Eng

    Stimmt, ging es vor Kurzem nich noch um Antisemitismus?

    jo, siehe die Süddeutsche.de

    Es war keine Meinungsäußerung, sondern eine Feinderklärung, als kürzlich das Simon Wiesenthal Center in Los Angeles seine Top Ten-Liste der weltweit gefährlichsten antisemitischen und anti-israelischen Verleumder publizierte. Auf Platz neun des Rankings setzte es den deutschen Journalisten Jakob Augstein, den Herausgeber der Wochenzeitung Freitag, der im vergangenen Jahr in seinem spiegel.online-Blog die Politik der aktuellen israelischen Regierung mehrmals scharf attackiert hatte.

  399. @Karlchen

    Jojo….sa kann man sich die deutsche Schuld am Holocaust auch schönreden……..und per Energiewende zeigen wir dann der Welt, wo der Frosch die Locken hat.

    Bäh, nun muss man sich als Deutscher sogar schämen, für die Verbrechen unserer Großeltern und für die faulen Ausreden der Linken um diese Schande in einen Opferstatus umzumünzen.
    Doppel-Bähhh…..weil dat sich immer mehr dem annähert, was uns die NPD-Idioten unterjubeln wollen………naja, auch die Grünen pflegen einen verschärften Nationalismus, denn wenn Deutschland die Energiewende nicht packt, wer denn sonst auf der Welt.
    Doitsche Inschenöre machen dat schon…….wie auch die V2……Klimakampf-Endsieg…….ein dreifaches Hurra.

    Ups……..jetzt wirds mir echt zu politisch unkorrekt……….ick muss mir unbedingt Lenins Bibel noch mal einführen, denn den Sozialismus (Ökologismus) hält weder Ochs noch Esel in seinen Lauf auf.
    Freiheit.,….wie gewonnen (1989), so zerronnen (2013).
    Heul und wech.
    H.E.

  400. @Ups, ein Wort verschluckt….

    Bäh, nun muss man sich als Deutscher sogar doppelt schämen, für die Verbrechen unserer Großeltern und für die faulen Ausreden der Linken um diese Schande in einen Opferstatus umzumünzen.

    So, nun hats auch Sinn
    H.E.

  401. @Zettel/Wamba
    Falls Sie hier mitlesen sollten.

    Ich habe die Mitgliedschaft von Onkel Heinz beendet. Es handelte sich um den bekannten Troll, der regelmäßig hier aufzutreten versucht, zuletzt als „Horst Huber“.

    Wamba

    Mitgliedschaft beenden ist ok………….aber ich verwahre mich vehement dagegen, mich jemals als etwas anderes als „Heinz Eng“, „Onkel Heinz“ oder „Energie-Ossi“ im Internet angemeldet zu haben, zumal ick mich tatsächlich in Zettels Zimmer heute erstmalig angemeldet habe.
    Ick bin zwar ein fieser Arsch, wenns gegen Esotheriker, grüne Bessermenschen, Nazis, Kommunisten…..geht, aber als Troll-Hopper hab ick mich noch nie hervorgetan, denn diesen Mist betreibt meist immer die Gegenseite und mir is die Zeit dafür einfach zu schade.
    Nix für ungut…….wenn ick unerwünscht bin, geh ick freiwillig……..aber ick lass mir nix unterschieben, wat ick nich gemacht hab.
    Trotzdem nette Grüße an Zettels Zimmer
    Heinz Eng

  402. NOVO ARGUMENTE:

    Wasser: Eine unendliche Ressource
    Von Christian Strunden

    Über nichts beklagt sich der Mensch mehr als über das schlechte Wetter. Für den Mitteleuropäer bedeutet schlechtes Wetter Regen und Wolken. Er leidet also an einem Zuviel an flüssigem oder gasförmigem Wasser. Gleichzeitig scheut er keine Mühen und Kosten, um seinen Verbrauch von genau diesem Wasser zu reduzieren. Was geht hier vor?

    Trotz aller „Weltwassertage“, „Welt-Wasser Foren“, 2013 als „UNO-Jahr der Zusammenarbeit im Wasserbereich“ etc. nimmt die Wasserdiskussion immer mehr sektiererische Züge an. Wenn aber schon Kindergartenkinder anfangen sich Sorgen um ausreichendes Trinkwasser machen, ist die Zeit für eine unsentimentale Beantwortung folgender Fragen gekommen: Wird Wasser zunehmend knapp? Kann man es „sparen“? ….. weiterlesen

  403. Ich hoffe mal dass die heutige Sendung „Unter den Linden“ keine Aufzeichnung ist und auf die aktuellen Entwicklungen eingegangen werden kann. Zu Gast sind Prof. Claudia Kemfert (Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)) und Prof. Michael Hüther (Direktor Institut der deutschen Wirtschaft). Thema der Sendung: „Energiewende -- der teure Irrtum?“

  404. Heinz Eng schrieb am 28. Januar 2013 11:18

    Joo, wir machen “Energiewende” und plötzlich werden die natürlichen Resourcen knapp…..wie kann denn dat passieren?

    <sarkasmus>Ach Herr Eng, jetzt kommen Sie doch nicht mit dem Märchen, dass Ressourcen knapp werden könnten. Das hat doch Herr Rassbach hier in aller Ausführlichkeit geschildert, dass das nicht der fall sein kann …</sarkasmus>

  405. Die Sarkasmus-Ressourcen sind jedenfalls völlig erschöpft

  406. Marvin,
    und was meinen Sie nun?

    Pik Öl Ja
    Pik Holz miemals ???? 😉

    Hüther; Absenkung der Förderung hin zu einer Welt der gleichen Förderung (gerade bei phönix)

    Kemfert , atommüll muß auch noch endgelagert werden , alles wird gefördert 😉

    Die Bayern sind für Klimaklmpnern
    Wie schrauben Forscher am Thermostat der Erde?

    Die Erde erwärmt sich immer mehr. Verrückte Erfinder und geniale Ingenieure aus dem Bereich Climate Engineering wollen deshalb am Thermostat der Erde drehen. Das soll zum Beispiel mit einem Sonnenschirm im All funktionieren. Oder mit einer Art Kohlendioxid-Staubsauger. Ist das Klimamachen wirklich eine gute Idee?

    Ich glaub, sie knallen alle durch……

    Kemfert, wir brauchen GasKW, sie laufen zwar nicht mehr oft aber sie müssen gefördert werden……

    Ich schalt ab— unerträglich….

  407. Günter Heß chrieb am 27. Januar 2013 17:00

    … Mehr Argumente braucht man als Ideologe nicht.

    Bio ist gut und hilft der Umwelt und der Gesundheit und CO2 emittiert nicht. …

    … und die Zinseszinsfunktion hat einen linearen Verlauf …

    Und da sage noch einer Ideologen gibt es nur in der Bioszene

    Nein, garantiert nicht … (oder sind wir hier in der Bioszene?)

  408. @Lieber Zettel

    Onkel Heinz ist übrigens so wenig der Blogger Heinz Eng, wie das mit Nicht-richtig-funktioniert-haben stimmte. So etwas gehört zum Repertoire dieses Trolls.

    Ähm, wie kann ick Dir nur begreiflich machen, dat olle Eng tatsächlich bei Dir eine Mitgliedschaft beantragt hat…..unter Onkel Heinz.

    Dat mit dem korrigierten Foto hab ick deswegen gemacht, weil ick beim fertigen Kommentar nur den Link in Textform gesehen hab und nicht als eingebettetes Foto.
    Oh man, nun muss ick ooch schon beweisen, das ick, ick bin.
    Mutti hilf…….ach Mist, geht ja auch net mehr, heul.
    H.E.

  409. Marvin,
    wen haben Sie denn jier ausgemacht, der behauptet, CO2 emittiert nicht?

    Zins? ein weites Feld
    Ändern Sie Wiki, dort stehen noch wachsende Mikroben als Beispiel für exponentielles Wachstum. 😉

  410. @Marvin
    Nu haste mich erwischt………..aber ick kontere Dir einfach mal logger aus er Hüfte.
    Holz ist deswegen eine begrenzte Resource, weil dat Zeuch so elendig langsam nachwächst…….zumindest länger als wir es verheizen, als Ölersatz.
    Obwohl……wenn wir die Hälfte der Stadtbäume in den Ofen schmeissen……ham wa im Herbst auch nicht mehr das Problem mit dem glitschigen Laub uff de Straßen, ups, war das jetzt unökologisch?
    H.E.

  411. Heinz Eng schrieb am 28. Januar 2013 23:15

    @Marvin
    Nu haste mich erwischt…

    Quark, ich hab Dich nicht erwischt. Ich habe das doch extra mit entsprechenden tags gekennzeichnet, um klar zu machen, dass das nicht so gemeint ist, wie es da steht ….

  412. W.Rassbach schrieb am 28. Januar 2013 23:11

    Marvin,
    wen haben Sie denn jier ausgemacht, der behauptet, CO2 emittiert nicht?

    Herr Heß hatte jemand ausgemacht, der das behauptet, nicht ich. Aber derjenige verirrt sich ab und an auch hierher -- zum Glück eher selten. (Hoffentlich habe ich jetzt nicht „Jehova“ gesagt …)

    Zins? ein weites Feld
    Ändern Sie Wiki, dort stehen noch wachsende Mikroben als Beispiel für exponentielles Wachstum.

    Warum sollte ich da was ändern, Zinseszins steht doch da zusammen mit Mikroben als Beispiel drin …

  413. @Marvin
    Hihi…..ick weiß….aber Dein Sarkasmus hat meine Phantasie angeregt…….dat haste nu davon, ätsch.

    MfG
    H.E.

  414. Ressourcen können auch nicht knapp werden. Wenn sie knapp werden, sind sie keine Ressourcen mehr.

    Wir verwenden Ressourcen ja nicht zum Selbstzweck, sondern um damit Werte zu erzeugen. Diese Wertschöpfung, die letztendlich unsere Fähigkeit steigert, weitere und andere Ressourcen zu erschließen, kann tatsächlich sehr lange anwachsen. Jedenfalls länger, als man sinnvollerweise darüber nachdenken sollte oder könnte. Das Universum ist eben ziemlich groß.

    Regenerative Ressourcen aber sind durch ihre Regenerationsrate begrenzt. Bei manchen können wir die Regenerationsrate allerdings durch technische Eingriffe in einem gewissen Umfang manipulieren. Diese werden dann aber Teil der Technosphäre und sollten gedanklich von den anderen sich erneuernden Rohstoffen getrennt behandelt werden (bspw. Weizen, Schweine, Kühe und in einem gewissen Umfang eben auch Bäume).

    Nachhaltigkeit erfordert, die regenerativen Ressourcen nicht über das Maß ihrer natürlichen Regenerationsfähigkeit hinaus zu nutzen. Technische Eingriffe um diese zu steigern werden von den Ökologisten nahezu vollständig abgelehnt. Nachhaltigkeit bedeutet also, künstlich Wachstumsgrenzen zu definieren, die man eben durch die Nutzung sich nicht regenerierender Ressourcen überwinden könnte (und zwar auch nur durch diese). Ab einem gewissen Punkt, der wohl bereits erreicht ist, wäre damit kein Wachstum mehr möglich. Infolge der Entropie (Korrosion, Erosion usw.) bedeutet Wachstumsverzicht aber in jedem Fall Schrumpfung. Das ist das eigentlich kritische an dieser modernen Naturreligion.

    Wachstum ist gleichzeitig notwendige und hinreichende Bedingung dafür, daß uns die Ressourcen niemals ausgehen.

    Einen Text dazu habe ich gerade in der Mache, kann aber noch dauern.

  415. Heinz Eng schrieb am 28. Januar 2013 23:48

    @Marvin
    Hihi…..ick weiß….aber Dein Sarkasmus hat meine Phantasie angeregt…….dat haste nu davon, ätsch.

    Das klingt ja irgendwie so, als ob mich das berühren müßte. Tut es nicht. Das einzige Holz, das ich so verbrenne, liegt in Form von Kohle aufm Grill 🙂 (gut, dass wir hier in der Plauerecke sind …)


  416. Keine Blackout-Gefahr
    Netzbetreiber geben Entwarnung

    Trotz frostiger Temperaturen in Deutschland ist die Gefahr von Blackouts gebannt. Anders als noch im vergangenen Jahr gibt es dank Ökostrom und höherer Effizienz genügend Strom. Panikmache sei fehl am Platz, sagt ein Netzbetreiber. Einen Engpass gibt es bei Brennholz.


    Stand 27.01.2013


    Starkwind bringt zu viel Strom
    Kaltreserve wird angezapft

    Es ist paradox: Weil Deutschlands Windkraftanlagen in den nächsten Tagen zu viel Strom produzieren, muss die Kaltreserve angefahren werden, die das Stromnetz vor kritischen Situationen bewahren soll. Würde das nicht geschehen, würden die Netze mancherorts durch die massive Einspeisung zu stark belastet.


    Stand 29.01.2013

    die welt is böse 😉

  417. Marvin,

    und was meinen Sie nun?

    Pik Öl Ja
    Pik Holz niemals ???? 😉

    da haben Sie nicht geantwortet, können Sie sich nicht entscheiden?

    Warum sollte ich da was ändern, Zinseszins steht doch da zusammen mit Mikroben als Beispiel drin …

    Die Mikroben stehen bei exponentiellen Funktionen wie auch bei logistischen Funktionen als Beispiel.

    Marvin rechnen Sie, wenn sich nur eine Mikrobe seit 1970, als Meadows seinen Schwachsinn erfunden hat, exponentiell bis heute vermehrt hätte, sagen wir mal mit der Geschwindigkeit alle 10 sec. verdoppelte Anzahl selbiger, wir würden die Mikrobenberge auf der Erde sehen, oder?

  418. @Marvin
    Ups, ich vergass…..the Erbsenzähler is in the House……..
    Du schreibst Sachen, wo ick nie weiß wat Du meinst, dafür antworte ick mit Zeuch, dat Dich nie interessiert…..im Grunde genommen, wären wir DAS ideale Ehepaar.

    Grins und wech…….
    Onkel Heinz….is aber leider schon vergeben

  419. Ha, wir werden es dem Pöbel schon abgewöhnen, dass er sich Tag für Tag mit klimaschädlichen BicMacs und Würstchen vollstopft !!!

    Fleischsteuer gegen Klimagase

    Eine schwedische Behörde schlägt eine Abgabe auf den Klimakiller Fleisch vor. Sie fordert, dass mindestens die ganze EU mitmachen soll.

    STOCKHOLM taz | Will man den Klimagasausstoß der Landwirtschaft vermindern, muss die Fleischproduktion weltweit sinken. Eine dem schwedischen Landwirtschaftsministerium unterstellte Behörde, das Jordbruksverket, hat dazu nun einen konkreten Vorschlag gemacht: die Einführung einer Fleischsteuer. Ihre Höhe soll darauf basieren, wie groß der Klimagasausstoß der jeweiligen Tierhaltung und damit der Fleischproduktion war

    In dem am Dienstag vorgelegten Bericht „En hållbar köttkonsumtion“ („Eine nachhaltige Fleischproduktion“) hält das Amt eine solche Fleischsteuer für einen Weg, um zusammen mit begleitenden Maßnahmen den Fleischkonsum insgesamt zu senken, aber auch dafür sorgen zu können, das aus Klimagesichtspunkten „schädlichste“ Fleisch vom Markt zu verdrängen. ….

    …..dann wird IKEA als nächstes wohl Tofu-Kötbullar anbieten.

  420. Fleischsteuer gegen Klimagase

    Und Umweltsteuer auf ‚Bio‘-Sprit?
    Wäre ja genau so logisch.

    Immerhin zeigt das, daß andere Länder auch raffgierige Finanzminister haben.
    Herrn Schäuble ist ja der verminderte Mehrwertsteuersatz auf Lebensmitteln schon lange ein Dorn im Auge. Die Harzer fressen ja zu viel und denen geht es überhaupt zu gut.

  421. Bürger können sich erstmals am Bau einer Stromleitung beteiligen

    29.01.2013 · Weil es starke Widerstände gegen neue Stromtrassen gibt, sollen die Bürger am Netzausbau beteiligt werden. In Schleswig-Holstein startet ein Pilotprojekt: Bürger, die sich mit eigenem Geld am Ausbau beteiligen, bekommen rund 5 Prozent Zinsen.

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzbetreiber-verspricht-5-prozent-rendite-buerger-koennen-sich-erstmals-am-bau-einer-stromleitung-beteiligen-12043901-l1.html

  422. und noch mal was ….irgendwie lustiges … wenns nicht so traugig wäre

    http://www.mopo.de/nachrichten/neues-internetportal-hamburger-sollen-mit-windenergie-waschen,5067140,21436678.html

  423. Nuclear fuel tax ‚formally unconstitutional‘
    The clear and final decision announced today by the Hamburg Tax Court (Finanzgericht Hamburg) sends the matter to the Constitutional Court -- the only court in Germany that can declare the law invalid.

    Der Atomausstieg wird dann wohl doch noch etwas teurer.

  424. @ Michael + Tritium
    Sehr witzisch Kollejen, wer schomal mit Arbeitsschuhen auf der Kesseldecke „Schlittschuh“ gelaufen ist, der weiß wovon dat Onkel Heinz spreschen tut. Krematorium, hörma, wennse Streit suchen tust bisse bei mir anne falsche Adresse, ich werd Dir mit Krematorium …
    Das war alles ganz doll schlimm damals, wir hatten ja nix 😉 . Was wir geflickt und getschinscht haben geht auf kein Kuhfell drauf. PT 100 und Ausgleichswiderstände messen und wickeln, geht gar nicht, ich hab das gehaßt wie die Pest. Alles hinter der Wartenwand umringt von zerstörten Quecksilberschweinchen, ich hab mich davor gedrückt wenn und wo es nur ging. Und dann diese verschixxenen Hydraulischen Stellantriebe teilweise mit angebautem PID-Regler, schweineschwer und träge wie ´n Ozeandampfer.
    Naja egal, der Haufen ist jetzt nicht mal mehr das, etwas Dynamit und ein paar Bagger und Laster haben aus dem alten HKW ´ne grüne Wiese gemacht. Sieht auch besser aus jetzt da.

  425. Ach äh Heinz, ich bin nicht weg, ich lese immer fleißig mit 🙂 ,ich muß nicht immer meinen Senf dazu geben, dazu bin ich meist eh zu spät. Wenn ich die Zeit zum lesen hab ist meist schon alles gegessen.

  426. #424
    hihihi

    3x7 MW + 1x2MW in Reserve , eine Dampfturbine mit 12MW Generator.

    meintest du

    Kesseldecke

    oder nen großen backofen? 😛

    *nochschnellerwegrenn*

  427. @Karlchen mit der Wiese

    Hihi…….wer zu spät kommt, den bestraft Onkel Heinz. *grins*
    Nun ja….die ärmlichen Bastelzeiten sind ja Gott sei Dank vorbei, heute gibbet ja alles……ähm, mit 6-8 Wochen Lieferzeit….oder die Ersatzteilgarantie is abgelaufen oder die Produktion eingestellt oder es gibt für „billig“ Geld den Nachfolgeregler……..oder, oder, oder.
    Früher hatten wir Schwarzlager, weil es kaum was gab……nun ham wa Schwarzlager, weil keiner mehr Ersatzteile lagert.
    Mit Hydraulik hab ick Gott sei Dank nix mehr zu tun……dafür aber pneumatische Ventile…..und Plasteluftschläuche die sich nach ein paar Jahren in Wohlgefallen auflösen.
    Dazu noch das §ß§&%$% Umweltbundesamt samt ständig verschärften Grenzwerten bei der TA-Luft, ….und den entsprechend teuren Umbaumassnahmen…..Siemens-Staralüren…..und, und, und.
    Als Techniker und Erhalter der Infrastruktur biste der letzte Arsch…….Bürokratie aus allen Ecken, Aktenberge die möglichst Jahrtausende gelagert werden sollten….gehen alte Kollegen in den Vorruhestand, gehen Netzkenntnisse und Erfahrungen flöten………und am Ende hat man dann die grünen Besserwisser am Hals, die Dir auch noch sagen wollen, wie das alles ökologisch wertvoll in der Zukunft laufen soll.
    Janz ehrlich?……..es macht keinen Spass mehr.
    Im nächsten Leben werd ick Soziopädagoge mit Peitsche…..dumm labern kann ick ja heute schon.
    Würg und wech
    Onkel Heinz…….trotzdem sind wir unseren Kunden was schuldig, ne anständige Versorgung nämlich

  428. @ rene # 423:

    Ich habe schon bei den ersten Diskussionen um die Brennelementsteuer gesagt, dass dieser Schuß nach hinten los geht:
    1. Es handelt sich um eine kalte Enteignung, genau wie bei den KKW-Zwangsstillegungen.
    2 Viel wichtiger aber:
    Es wird da ein Präzendezfall geschaffen über den die Kernkraftgegner noch jammern werden.
    Warum?
    Wenn staatlicher Willkür erst einmal die Tür geöffnet wird, kann man sie nicht mehr so leicht schliessen. Wenn auf KKWs einfach eine Steuer erhoben wird, um Gewinne abzuschöpfen, dann kann man das auch mit Windrädern und PV-Anlagen machen. Entweder es gibt Vertrauensschutz oder es gibt ihn nicht.
    Und siehe da: BUM Altmaier zielt bereits in diese Richtung.
    Von Anfang an haben NIE-Investoren viel zu blauäugig geglaubt, die 20-jährige Subventionsgarantie sei eine absolut sichere Sache, unumstösslich und gut wie Gold. Dem ist nicht so, in 20 Jahren kann viel geschehen und es gibt genügend Möglichkeiten, auf Umwegen Geld abzuschöpfen ohne formal Zusagen zu brechen.
    Zumal in der Rentendiskussion auch schon der folgenschwere Satz fiel dass der Staat NICHT verpflichtet ist, einmal gemachte Zusagen auch einzuhalten.

  429. Apropos Klerus
    Uff eens hab ick noch gewartet……bewahrt die Schöpfung, sonst gibbet Sinflut…….macht nüscht, ick hab Schlauchboot, die Flüsse werden sich rot färben, macht nüscht, ick hab 1A Wasserfilter……..eine Heuschreckenplage wird über euch kommen, macht nüscht, ick hab Insektenspray……u.s.w.

    Der heutige Mensch ist Dank Fortschritt mit technischen Mitteln ausgestattet….die einem das Überleben sichert, wer die nich nutzt, is selber schuld.
    Dat einzige Verbrechen heutzutage ist, das man anderen Menschen diese technischen Errungenschaften nicht gönnt und damit absichtlich deren Gefährdung durch Naturgewalten aussetzt.
    Und da hat „Gott“ bisher noch nie geholfen……..da musste dann immer dat technische Hilfswerk oder die Feuerwehr ran.

    Naja, als Atheist muss ick eben Eigenverantwortung übernehmen und kann die nicht auf ein höheres Wesen abwälzen.

    Duck und janz weit wech
    H.E.

  430. Nicht nur Energie soll teuer werden, Wasser auch. Hier fehlen noch Unterschriften:

    Wasser und Sanitäre Grundversorgung sind ein Menschenrecht

  431. Frau Roth ist auch für Sexismus zuständig, DIE Männer müssen umerzogen werden sagt sie gerade bei Maybrit Illner (das ist die , welche auf Prof. Sinns Festellung “ In Fukushima starbem keine Menschen durch Radioaktivität “ antwortete, “ aber sie werden noch alle sterben „

    Markus Lanz findet auch, da müssen wir unbedingt drüber reden….. Scheißprogramm für die GEZ Zwangsgebühr…

    Von was soll abgelenkt werden, dank Himmelreich?

    Dabei gibt es jede Menge Tote, das Sterben hat in Lybien noch nicht aufgehört, in Syrien ist es voll im Gange und in Mali wird es gerade begonnen. Das Prinzip ist fast gleich und hier beschreibt es ein MdB von den Linken ganz genau:

    Um was es wirklich geht in Mali: geostrategischen Interessen

  432. Thomas (vom Sachsensumpf9 möchte Drohnen haben für uns und von unserem Steuergeld bezahlen. Sie töten sauber und sicher.

    Träume in Infrarot

    Von Abé, Nicola

    Ein Soldat nimmt sich vor, der Beste seines Jahrgangs zu sein. Es gelingt ihm, er wird Drohnen-Pilot einer Spezialeinheit der amerikanischen Luftwaffe in New Mexico. Er tötet Dutzende Menschen. Bis er eines Tages nicht mehr so weitermachen kann.

    Zahlen sind da auch bekannt, so sauber töten Drohnen nicht.

    The Children Killed by America’s Drones. “Crimes Against Humanity” committed by Barack H. Obama.

    Obama 2013 Pakistan drone strikes

  433. Lieber W. Rassbach:
    Wenn du so leicht auf so plumpe Propaganda hereinfällst wie die gegen Drohnen, dann hast du nichts aus der DDR gelernt.
    Nur, um dir das mal in Erinnerung zu rufen:
    Die Ziele der Drohnen sind Massenmörder, die sich gegen diese Waffe nicht wehren können und deshalb auf die Tränendrüsen von leichtgläubigen Gutmenschen drücken, als Flak-Ersatz.
    Und so billig:
    Im Jemen machen sie ja nicht mal ein paar gefälschte Fotos, nö, die sind so primitiv dass sie bloß ein paar Namen aus dem Telefonbuch abschreiben und einfach behaupten, die wären alles Drohnenopfer.
    In Afghanistan haben die Taliban wenigstens ein paar Kinder geschlachtet und nachträglich in den Einschlag gelegt und dann fotografiert, damit das ein bisschen Substanz bekommt. Aber für dich reicht ja schon eine Liste mit erfundenen Namen. Das ist paranoid im im klinischen Sinn.
    Und dann noch auf der Primitiv-Propagandaseite von ‚Global Research‘ -- Schäm dich.

    Und bitte: Kein ‚vielleicht doch‘ oder am besten gar keine Antwort -- Über so einen Müll diskutiere ich nicht. Ich konstatiere lediglich dass es nervt.

  434. Tritium,

    Massenmörder gehören vor Gericht. Der Patriot Act ist nicht mit der Menschenrechtskonvention vereinbar. Wenn ich Verbrecher verfolgen will kann ich mich nicht wie ein solcher verhalten.

    Ich glaube, es war bei Anne Will als Jan van Aken, ein Linker, eh du mich fragst, ich habe mur Mitleid mit Linken, aber dieser telefonierte vor der Sendung mit einem deutschen Entwicklungshelfer und er sagte, morgens wurden 8 holzsammelnde Frauen, die an einem Nähkurs teilnahmen, von einer Hellfire getötet. Es wurde sogar danach berichtet.
    Isaf-Truppe: Acht Frauen bei Nato-Luftangriff in Afghanistan getötet

    Ich habe wenigstens soviel aus der ddr gelernt, dass ich heute froh bin, nicht mit Hellfire „befreit “ worden zu sein. Es geht auch unblutig.

    Was will Deutschland mit Drohnen suchen? Nach Mali verleihen?

  435. @ Tritium

    Du ließt tatsächlich noch die Texte die W.Rassbach hier verlinkt?

  436. @ W. Rassbach:
    Wie ich bereits sagte: Über so einen Müll diskutiere ich nicht. Ich konstatiere lediglich dass es nervt.

    @ Quentin Quencher:
    „The Children Killed by America’s Drones“ erinnerte mich an einen Artikel, mit dem sich der Spiegel gnadenlos blamierte:
    Die haben doch tatsächlich gefakte Bilder der Taliban von einem höchst ominösen Mittelsmann, der sich als Fotograf ausgab, als ‚Beweis‘ für die Gräuel des Drohnenkriegs veröffentlicht, obwohl die Tarnstory meilenweit gegen den Wind stank: Ein absoluter Tiefpunkt des deutschen Journalismus.
    Ich wollte deshalb mal sehen, wie diese schwachsinnige Hetzpropaganda sich wohl entwickelt.

  437. @Tritium, Rassbach, Quentin

    Selbst wenn man sog. „Augenzeugenberichte” (per Video) als „Beweise” für irgendwas heranziehen will, muss man schon mehr als naiv sein.

    Beispiel Videobericht von BBC News (Gaza, 14.11.2012):

    In Minute 2:12 wird ein verletzter Mann von vier Leuten weggetragen. Und dann beachte man, wer gleich darauf, bei Minute 2:43, seelenruhig durchs Bild spaziert.

  438. #437. Tim Hardenberg

    In Minute 2:12 wird ein verletzter Mann von vier Leuten weggetragen. Und dann beachte man, wer gleich darauf, bei Minute 2:43, seelenruhig durchs Bild spaziert.

    Hallo Tim,

    schlampig geschriebenes Drehbuch 🙂

    karl.s

  439. Ach ja, die rothe Türken-Claudi…………warum wundert es mich nicht, das diese schizophren Scherbe wieder mal ungefragt ihr Maul aufreissen muss?

    Solange in Deutschland Frauen aus religiösen Gründen oder weil sie vom eigenen Mann gezwungen werden, in Ganzkörpersäcken rumzulaufen, brauchen wir uns über den verklemmten Sexismus des weißen, aussterbenden Mannes nicht unterhalten.
    Solange die Ehre eines Mannes/Bruder/ am Jungfernhäutchen der eigenen Tochter/Schwester hängt, brauch man sich nich übern alten Sack uffregen, der angeheitert und angenervt ein paar ungeschickte Komplimente macht.

    Oh mein Gott, wie verlogen ist dieses Land inzwischen geworden, während ein paar selbsternannte Superemanzen am liebsten alle Männer in den Knast schicken wollen, die einer Dame mal auf die Brust starren, verkommt Facebook gerade zur Kupplerin für notgeile Menschen, die sich mal eben zum Bumsen verabreden.

    Während schon ein verunglücktes Kompliment als Sexismus gebrandmarkt wird, müssen sich Frauen in gewissen deutschen Problemgebieten Sachen anhören die uff keine Kuhhaut mehr geht, einschließlich Grabscherei und schlimmeres, dummerweise dürfen die dat aber nicht öffentlich brandmarken, weil se sich ansonsten des Rassismus schuldig machen würden.

    VERLOGEN…..VERLOGEN….und nochmals VERLOGEN, wat gerade wieder mal in deutschen Medien die Runde macht.
    Onkel Heinz………ick bin zwar kein Star……..aber holt mich endlich hier raus

  440. Bärbel Höhn auf Twitter:

    Wir brauchen beim Netzausbau nicht nur Expertenkommissionen, sondern durch die Bürger auch den anderen, kritischen Blick auf die Projekte!

    Nur zu, ihr lieben Grünen, damit helft ihr ihr kräftig mit beim schaufeln fürs Energiewendegrab. Hätte gar nicht gedacht dass wir am gleichen Seil ziehen.

  441. @Quentin #440

    ….die zwitschernde Bärbel:

    @Oldperl wir haben heute preußisches Planungsverfahren, das die Bürger wütend macht. Wir brauchen ein Verfahren, wo sie mitgestalten können.

    ….ha, „mitgestalten”, dat isses …….Frau Höhn erinnert sich wahrscheinlich an die alten DDR-Kampfparole: „Arbeite mit – plane mit – regiere mit”….. also jeder „Bürger”-Depp darf a bisserl seinen Senf dazugeben, damit’s schön nach Demokratie riecht.

  442. ups: Wind turbine collapses in high wind

    „I would not want to live next to one“.

  443. @Quentin #442

    …..wat willste, die Dinger fallen doch dauernd um.

  444. @admin

    …..ähm Rudolf, ich glaube, wir brauchen dringend ’n Update: Plauderecke 4.0

  445. @ Tim #144

    Recht hast Du. Kommt sofort.

  446. Ich mache hier jetzt dicht. Weiter geht´s in Plauderecke 4.