Plauderecke 7

27. September 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

Forum-300x199Pünktlich zur Veröffentlichung der Summary for Policymakers des 5. IPCC Sachstandsberichtes eröffnen wir unsere Plauderecke 7.

Anregungen, Wünsche, Kritik, Hinweise, Kurioses oder Erstaunliches. All das ist hier gut aufgehoben.

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403 Kommentare
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  1. Ich mach dann mal den Anfang. Nachdem man aufgrund der medialen Berichterstattung in den letzten Jahren den Eindruck gewinnen musste, die Eisbedeckung in der Arktis kennt nur einen Trend, und zwar zu immer weniger Eis, mussten dieses Jahr ein Dutzend private Boote gerettet werden, weil sie bei der Passage im Eis stecken geblieben waren. Die in dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr 60% größere Eisbedeckung hat Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg zu einer interessanten Aussage gebracht:

    „Früher hing die Eisbedeckung in der Nordwestpassage vom Klima ab. Jetzt ist das Wetter bestimmend“

    Ich versuche nach wie vor einzuordnen, was Herr Notz damit denn nun sagen will. Gab es früher kein Wetter in der Arktis? Oder ist es so wie immer? Alles was nicht ins Weltbild passt ist Wetter, alles was passt ist Klima.

  2. Da mache ich doch gleich mal den Anfang: Ludwig Trepl hat auf seinem Blog eine interessante Behauptung aufgestellt, und auch gut begründet: Biodiversität läßt sich nicht messen:

    Ob es aber zehn oder hundert oder hunderttausend Ökosysteme in einem bestimmten Raum gibt, ist völlig Sache willkürlicher oder fragestellungsabhängiger Definition, und man hat darum immer die Möglichkeit, Art und damit Zahl der Ökosysteme so zu definieren, daß es früher weniger gab als heute, und es gibt zudem die Möglichkeit, die Gewichtung der Vielzahl der Ökosysteme im Verhältnis etwa zur Vielzahl der Arten so hoch anzusetzen, daß statt eines Sinkens der Biodiversität insgesamt eine Erhöhung „nachgewiesen“ werden kann.

    Oder umgekehrt.

  3. Hm, zufrüh gefreut.

  4. Und ick schieß wieder mal janz quer…..

    Die grüne Journaille hat versagt

    Die Bundestagswahl ist ein Weckruf für den Journalismus. Die Bürger sind viel konservativer als die Medien Glauben machen wollen. Zeit zum Aufwachen………….

    Über die Stimmungslagen in den Redaktionen liegen keine so klaren Daten vor. Doch die Erhebungen, die es gibt, lassen dort eine klare grüne Mehrheit vermuten. Zusammen mit den Sympathien für die SPD und eine insgesamt öko-soziale Politik liegen weite Teile der Medien also nicht auf der Höhe der Zeit. Rechnet man die Stimmen von CDU, CSU, FDP und AfD zusammen, so ergibt sich daraus eine klare Mehrheit. Doch diese findet sich in der medialen Berichterstattung kaum wieder.

    Wertkonservative und marktwirtschaftliche Positionen werden als „rechts“ oder „neoliberal“ abgewertet. Noch immer wird die „Energiewende“, wie eine aktuelle Studie aus der Schweiz ergab, von deutschen Journalisten geradezu verherrlicht. Manche Blätter sind nicht einmal bereit, über die Kritik an Wind- und Solarparks zu berichten.

    Journalisten, die sich den Sinn für Zahlen und Stimmungen bewahrt haben, deuten diese Wahlergebnisse auch als das, was sie sind: Ein Weckruf für die deutsche Medienlandschaft, die Scheuklappen abzulegen und mit klarem Blick die Wirklichkeit aufzunehmen.

    Direkt mal ein schöner Artikel vom Cicero, der das ganze Dilemma aufzeigt, dat wir hier schon lange bemängelt haben.
    Nur……ob die eingefahrenen Gleise jemals von der derzeitigen Journaille verlassen werden können, wage ich erstmal zu bezweifeln.
    Naja, wenigstens ein paar Journalisten scheinen dat begriffen zu haben……mal schaun, wie es weiter gehen wird.
    H.E.

  5. Rudolf Kipp schrieb am 27. September 2013 10:12:

    Die in dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr 60% größere Eisbedeckung hat Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg zu einer interessanten Aussage gebracht:

    “Früher hing die Eisbedeckung in der Nordwestpassage vom Klima ab. Jetzt ist das Wetter bestimmend”

    Ich versuche nach wie vor einzuordnen, was Herr Notz damit denn nun sagen will. Gab es früher kein Wetter in der Arktis? Oder ist es so wie immer? Alles was nicht ins Weltbild passt ist Wetter, alles was passt ist Klima.

    Herr Notz redet von der Nordwestpassage, Sie von der gesamten Arktis.

    Und wenn man den Satz schon auf die Arktis bezieht: Die Eisdecke ist inzwischen anscheinend so dünn, dass das Wetter einen viel größeren Einfluss auf das Sommerminimum hat als früher — siehe Sturm letztes Jahr im Sommer bzw. die Wetterbedingungen dieses Jahr.

    Sie können sich also aussuchen, warum Sie mit Ihrem ironischen Seitenhieb falsch liegen 🙂

  6. #1. Rudolf Kipp

    Ich versuche nach wie vor einzuordnen, was Herr Notz damit denn nun sagen will. Gab es früher kein Wetter in der Arktis? Oder ist es so wie immer? Alles was nicht ins Weltbild passt ist Wetter, alles was passt ist Klima.

    Wenn das nicht so traurig wäre, könnte man sich glatt totlachen über solch ein verschrobenes Gelaber. Merken diese Typen denn gar nichts mehr? Wohl nicht.

    karl.s

  7. Ach Gottchen…..nun wacht auch endlich mal der Bundesverbandes Energie- und Wasserwirtschaft auf und möchte gern die neue Regierung drängeln, doch dringend an der Wende was zu wenden.

    „Wir haben keine Zeit“

    Die Energiewirtschaft nutzt das politische Vakuum. Die Hauptgeschäftsführerin des Bundesverbandes Energie- und Wasserwirtschaft, Hildegard Müller, stellt ein neues Modell für den Strommarkt vor.

    Haben Sie im politischen Berlin sondiert, wer ihr Konzept mitträgt?

    Es ist ein Angebot für die neue Bundesregierung, das einmütig von der Branche mitgetragen wird. Und zwar unabhängig von der Größe der Unternehmen. Dabei kommt es nicht darauf an, wer regiert. Die Fragen, die beantwortet werden müssen, sind dieselben. Da neben dem Bund stets auch die Länder beim Thema Energiewende gefragt sind, haben wir ohnehin mit allen Koalitionskonstellationen zu tun, die man sich nur vorstellen kann…..

    5 Jahre zu spät, schön das ihr auch endlich aus dem Mußtopf kommt…….vorher war doch alles eitel Sonnenschein, weil ja die kleinen Versorger und Stadtwerke Morgenluft schnupperten und sich ganz tolle Marktanteile versprachen , die man den 4 Großen abknöpfen wollte.
    Plötzlich gehts auch euren eigenen Kraftwerken an den Kragen………und gaaaanz plötzlich meldet ihr euch um den eigenen Arsch zu retten, bähh….wie durchsichtig.
    Die Lage muss echt beschissen sein…….und wenn man dann noch bedenkt, das wir 17 einzelne Energiewenden haben……17 unterschiedliche Interessenlagen, die man irgendwie auf eine Spur bringen muss…..dann wünsch ich allen Beteiligten ein fröhliches Hauen und Stechen…………….denn das wird kommen, wie das Amen in der Kirche.

    Wer zu spät kommt, den bestraft die Steckdose.
    H.E.

  8. @ Heinz.

    Ha, aber in Bezug auf den Cicero war ich erster.

  9. @Quentin
    Ach menno……..obwohl, ick könnte ja anmerken, das bei Dir keine Uhrzeit der Veröffentlichung verzeichnet ist……egal, 2 Dumme, ein Gedanke….*grins*
    Onkel Heinz…………. der zweite Platz ist ein Trostpreis

  10. @Marvin
    Welches Klima hätten wir den gerne?

    Definition des Klimas

    Je nach Entwicklungsstand der Klimaforschung gibt es verschiedene Definitionen (vgl. Hupfer, 1991).

    In der geografischen Klimatologie wird Klima von J. Blüthgen wie folgt definiert:

    Das geografische Klima ist die für einen Ort, eine Landschaft oder einen größeren Raum typische Zusammenfassung der erdnahen und die Erdoberfläche beeinflussenden atmosphärischen Zustände und Witterungsvorgänge während eines längeren Zeitraumes in charakteristischer Verteilung der häufigsten, mittleren und extremen Werte.

    In der meteorologischen Klimatologie wird Klima nach M. Hendl wie folgt definiert:

    Klima ist die örtlich charakteristische Häufigkeitsverteilung atmosphärischer Zustände und Vorgänge während eines hinreichend langen Bezugszeitraums, der so zu wählen ist, dass die Häufigkeitsverteilung der atmosphärischen Zustände und Vorgänge den typischen Verhältnissen am Bezugsort gerecht wird.

    Die Definition des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) ist wie folgt:

    Climate in a narrow sense is usually defined as the “average weather”, or more rigorously, as the statistical description in terms of the mean and variability of relevant quantities over a period of time ranging from months to thousands or millions of years. The classical period is 30 years, as defined by the World Meteorological Organization (WMO). These quantities are most often surface variables such as temperature, precipitation, and wind. Climate in a wider sense is the state, including a statistical description, of the climate system.

    Definition nach J.v. Hann 1883:

    Klima beschreibt „die Gesamtheit aller meteorologischen Erscheinungen, die den mittleren Zustand der Atmosphäre an irgendeiner Stelle der Erdoberfläche charakterisieren.“

    C.D. Schönwiese schrieb 1995:

    „Klima ist die statistische Beschreibung der relevanten Klimaelemente, die für eine nicht zu kleine zeitliche Größenordnung die Gegebenheiten und Variationen der Erdatmosphäre hinreichend ausführlich charakterisiert.“
    http://de.wikipedia.org/wiki/Klima

    Hmm, eine Statistik kann auch schon Eis machen……???
    Onkel Heinz……………..gibt auch mal den Erbsenzähler

  11. #1 Weil ich gerade über den Artikel gestolpert bin, aus dem das Zitat von Herrn Notzke wohl stammt, reiche ich das einfach mal hier nach:

    „Weil die Eisbedeckung lockerer ist, werden die Schollen mobiler -- und können weiter nach Süden treiben“, erklärt Dirk Notz vom Max-Planck-Institut für Meteorologie in Hamburg das scheinbare Paradoxon, von dem Cottier berichtete.

    „Früher hing die Eisbedeckung in der Nordwestpassage vom Klima ab. Jetzt ist das Wetter bestimmend“, so Notz. Und weil sich die Winde schnell ändern können, wird auch die Eissituation unberechenbarer.

    Da Wind eher zu Wetter als zu Klima gehört, ergeben die Äusserungen im Artikel eigentlich einen Sinn. Warum man da rumrätseln muss, bleibt mir ein Rätsel …

  12. Kräht der Hahn auf dem Mist, ändert sich das Klima oder’s bleibt wie es ist.

  13. #11

    “Früher hing die Eisbedeckung in der Nordwestpassage vom Klima ab. Jetzt ist das Wetter bestimmend”, so Notz.

    Ich glaube, es wäre klarer gewesen, wenn er es so formuliert hätte:
    „Früher wurde die Eisbedeckung in der Nordwestpassage vom Klima bestimmt. Jetzt hängt sie vom Wetter ab.“

    Allzu tief darf man da wahrscheinlich nicht schürfen*, aber einen gewissen Sinn ergibt das doch. So etwa in der folgenden Art: wenn es in der Sahara heiß und trocken ist, liegt es am Klima; wenn es in Deutschland heiß und trocken ist, liegt es am Wetter.

    *Denn wenn die Eisbedeckung vom Wetter abhängt, dann liegt das ja auch am Klima.

  14. #11. Marvin Müller

    Da Wind eher zu Wetter als zu Klima gehört, ergeben die Äusserungen im Artikel eigentlich einen Sinn. Warum man da rumrätseln muss, bleibt mir ein Rätsel …

    Es bleibt bei allem wischiwaschi die Frage, hatten wir früher kein Wetter und haben wir heute kein Klima? Rätsel über Rätsel 😉

    karl.s

  15. @Onkel Heinz
    ich hab den Artikel mit der Hildegard auch gelesen und mir ist aufgefallen, dass sie es immer noch vermeidet, klar die Ursache zu benennen. Sie hat gesagt (ungefähr): Weil Strom aus fossilen Kraftwerken weniger nachgefragt wird, sinken deren Betriebsstunden und deshalb werden sie unwirtschaftlich.
    Dass die eigentliche Ursache dafür die Vorrangeinspeisung von Grünstrom ist, hat sie vermieden zu sagen. Das wär vielleicht als Handlungsanleitung zu verstehen gewesen. So weit wollte sie wohl doch nicht aus dem Gebüsch raus kommen. Wenn man den Paragrafen und den mit der Bezahlung nicht abgenommen Grünstroms streicht, hat sich der ganze Spuk von alleine erledigt. Geht aber nicht, weil dann die nächste Bankenkrise kommt, weil die grünen Weltretterinvestoren ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Aber wir könnten ihnen mit einem kleinen Aufschlag auf den Strompreis.. aber jetzt hör ich auf.

  16. Apropos Nordwestpassage.
    Gerade ging ein Kohlefrachter durch, die „Nordic Orion“. Allerdings mit Hilfe eines Eisbrechers.

    Offenbar sind die Verhältnisse dort nicht wesentlich anders als 1969, als der Tanker ‚Manhattan‘ seine legendäre Fahrt vollbrachte. Ist eben Glück und wetter, wie es da oben aussieht; das wusste schon die Mannschaft der USS ‚Skate‘, einem Nuklear-U-Boot, das 1962 direkt am Nordpol in eisfreiem Wasser auftauchen konnte.

    Es gibt, wie so oft bei den Lieblingsaufregern der Klimaalarmisten, einfach eine sehr, sehr grosse Menge von variablen, aus denen dann die gerade passenden herausgesucht werden -- man findet IMMER etwas, das zur eigenen Agenda passt.
    Hier gibt’s ein paar Fakten zur allgemeinen Belustigung.

  17. Fortsetzung der Diskussion hier:
    Offenbar habe ich mich bei den BBC-Nachrichten wirklich nicht verhört. In der FAZ steht es so ähnlich, im gleichen höchst alarmierenden Tonfall:

    Der Meeresspiegel steigt schneller als bislang gedacht. Davor warnt der Weltklimarat IPCC im ersten Teil seines neuen Reports, dessen Kernthesen am Freitag in Stockholm vorgestellt wurden. Selbst bei größten Vorsorgemaßnahmen erhöht sich der Spiegel demnach bis zum Jahr 2100 wahrscheinlich um 26 Zentimeter, im ungünstigsten Fall sogar um 82 Zentimeter. In seinem vierten Sachstandsbericht von 2007 hatte der IPCC noch einen Anstieg zwischen 18 und 59 Zentimetern vorhergesagt. Durch einen höheren Meeresspiegel könnten Inseln und flache Küstengebiete dauerhaft überflutet werden.

    Die Temperatur auf der Erde könnte bis zum Jahr 2100 bei verschiedenen Szenarien um 1,5 bis 4 Grad Celsius steigen, heißt es in dem Bericht. Außerdem halten die Klimaforscher es für äußerst wahrscheinlich, dass der Mensch die Hauptursache der Erwärmung seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist. Sie gaben dafür eine Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent an. Zuvor war man davon ausgegangen, dass die Wahrscheinlichkeit bei 90 Prozent liegt. Hitzewellen träten künftig sehr wahrscheinlich öfter auf und hielten länger an, heißt es in der Zusammenfassung.

    Auch hier keine Erwähnung der Diskrepanz zwischen Modellen und Meßwerten. Das Fazit: alles ist nur noch schlimmer als es bisher dargestellt wurde.

  18. Und die Alarmisten schieben weiter Panik: Die Uno warnt in ihrem neuen Klimareport vor einem sehr schnellen Anstieg des Meeresspiegels. Es drohen Hitzewellen, viele Gletscher könnten komplett verschwinden, für Regionen wie Deutschland sagen die Forscher mehr Starkregen voraus. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick.

  19. #16. Tritium

    Hier gibt’s ein paar Fakten zur allgemeinen Belustigung.

    das passt natürlich nicht in das Alarmistenschema. Dies genausowenig (aus Blümel: 20 000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte….)

    Es zeigte sich ein überraschendes Ergebnis: Hier in den nördlichsten Landmassen der Erde erwartete man eigentlich eine recht stabile Klimasituation. Eine intensive geomorphologische Spurensuche und Grabungstätigkeit förderte datierbare Ablagerungen zu Tage, vor allem Humus-Horizonte, die beweisen, dass allein in den letzten 3 600 Jahren die hochpolaren Gletscher NordSpitzbergens mindestens siebenmal kräftige Vorstöße und entsprechende Rückschmelzphasen erlebt haben (Abb. 2). Diese Schwankungen blieben innerhalb der Reichweite, die das Rückschmelzen der Gletscher seit dem Jahr 1850 – dem Ende der ,Kleinen Eiszeit’ – vollzogen haben (Abb. 4).

    karl.s

  20. #17. Fluminist

    Das Fazit: alles ist nur noch schlimmer als es bisher dargestellt wurde.

    wie schon gesagt, es war nichts anderes zu erwarten. Die Negierung der Realität trägt mittlerweile schon paranoide Züge.

    karl.s

  21. Tritium schrieb am 27. September 2013 12:36

    Apropos Nordwestpassage.
    Gerade ging ein Kohlefrachter durch, die “Nordic Orion”. Allerdings mit Hilfe eines Eisbrechers.

    Das ist der Artikel aus dem Herr Kipp in #1 zitierte …

  22. Fluminist schrieb am 27. September 2013 12:47

    Offenbar habe ich mich bei den BBC-Nachrichten wirklich nicht verhört. In der FAZ steht es so ähnlich, im gleichen höchst alarmierenden Tonfall:

    Auch hier keine Erwähnung der Diskrepanz zwischen Modellen und Meßwerten. Das Fazit: alles ist nur noch schlimmer als es bisher dargestellt wurde.

    Nach den kurzen BBC-Nachrichten machen Sie jetzt also einen kurzen FAZ Artikel zur Basis der Annahme, die Pause der Erwärmung würde nicht thematisiert. Wäre es nicht günstiger, die eigentliche SPM daraufhin zu prüfen? Sowohl Spiegel als auch BBC schreiben auf ihren Webseiten, dass das Thema Teil des SPM ist … (Der DLF sprach die Pause in einem Bericht zu Stockholm auch gerade an …)

  23. Wäre es nicht günstiger, die eigentliche SPM daraufhin zu prüfen?

    Den gibts auf http://www.climatechange2013.org/

  24. @Marvin Müller:

    Nach den kurzen BBC-Nachrichten machen Sie jetzt also einen kurzen FAZ Artikel zur Basis der Annahme, die Pause der Erwärmung würde nicht thematisiert. Wäre es nicht günstiger, die eigentliche SPM daraufhin zu prüfen?

    Es ist keine Annahme, sondern eine Beobachtung, daß die Pause der Erwärmung im naheliegenden Zusammenhang mit dem neuen IPCC-Bericht weder in den BBC-Radionachrichten noch im FAZ-Bericht thematisiert worden sind.
    Sehen Sie, es geht mir nicht darum, was im SPM drinsteht, das ist ein anderes Thema. Worauf ich hinweisen will, ist nur das, daß mainstreamigste Medien sehr beunruhigende alarmierende Meldungen bringen, die — wie Sie mit Ihrem Hinweis auf ‚die eigentliche SPM‘ ja auch implizieren — nur die eine Seite der Medaille sind.

    Da ist in der FAZ von Erwärmungsszenarien die Rede, ohne die Frage, ob diese Szenarien in der jüngeren Vergangenheit als Modelle erfolgreich waren und warum nicht, überhaupt nur anzusprechen: was für den Gebrauch des Normalbürgers, der sich aus der FAZ (oder eben aus dem Radio) informiert und nicht die SPM oder gar den ganzen IPCC-Bericht lesen will, klar suggeriert: keinerlei Entwarnung, die schlimmsten Prognosen werden noch übertroffen, und die wissenschaftliche Theorie, auf denen diese Prognosen beruhen, wurde mit noch größerer Wahrscheinlichkeit bestätigt als bisher.

    Wenn derselbe Normalbürger sich daran erinnert, erst vor wenigen Wochen in der FAZ gelesen zu haben, daß die auf Grundlage der Modellszenarien erwartete Erwärmung in den letzten Jahren ausgeblieben ist, dann wird er sich wundern; und vermutlich den Konflikt dadurch lösen, daß er die letzte Meldung, als neuesten Stand der Sache, für bare Münze nimmt.

  25. @ Marvin Müller #22
    Fällt es Ihnen schwer einfach zur Kenntnis zu nehmen, dass der BBC in seinen Nachrichten und die FAZ die Pause ausklammert und stattdessen die Situation so darstellen, als böte der jetzige IPCC Report ausschließlich eine weitere Steigerung der Katastrophenszenarien? Was den Meeresspiegel angeht sind die Projektionen ja tatsächlich leicht nach oben geschraubt worden. Bei der Klimasensitivität allerdings leicht nach unten. Das findet man allerdings wenn, dann im Kleingedruckten. Wohingegen das „Alles immer schlimmer“ oft schon in den Überschriften zu finden ist:

    Spiegel:

    Klimawandel ändert unsere Welt grundlegend
    Die Uno warnt in ihrem neuen Klimareport vor einem sehr schnellen Anstieg des Meeresspiegels. Es drohen Hitzewellen, viele Gletscher könnten komplett verschwinden, für Regionen wie Deutschland sagen die Forscher mehr Starkregen voraus. …

    Welt:

    Weltklimarat warnt vor steigendem Meeresspiegel
    Der Weltklimarat schlägt Alarm: Der Meeresspiegel steigt deutlich schneller als bislang gedacht. Außerdem drohen internationale Klimaziele verfehlt zu werden. Experten fürchten gravierende Folgen.


    Süddeutsche

    Meeresspiegel steigt schneller als befürchtet
    Die Erderwärmung nimmt weiter zu und der Meeresspiegel wird stärker ansteigen als bislang angenommen.

    FAZ

    UN-Bericht: Meeresspiegel steigt stärker als erwartet
    Der Weltklimarat warnt in seinem neuesten Bericht vor einem Anstieg des Meeresspiegels um 26 bis 82 Zentimeter bis zum Jahr 2100. Das Ziel, den Temperaturanstieg auf zwei Grad zu begrenzen, könnte verfehlt werden.

    Für Erbsenzähler bietet übrigens der FAZ-Artikel so einiges. Was ist z.B. an dem folgenden Satz zu bemängeln, Herr Müller? Oder echauffieren Sie sich nur, wenn auf der Skeptiker-Seite jemand aus Ihrer Sicht missverständlich formuliert? Das hier ist nämlich nicht missverständlich, sondern grenzt an Irreführung:

    Der Meeresspiegel steigt schneller als bislang gedacht. Davor warnt der Weltklimarat IPCC im ersten Teil seines neuen Reports, dessen Kernthesen am Freitag in Stockholm vorgestellt wurden.

  26. Lieber MM:

    Das ist der Artikel aus dem Herr Kipp in #1 zitierte …

    Ja.
    Und die anderen Artikel? Ist doch interessant, dass schon anno 1969 die Nordwestpassage möglich war, wenn man genug PS und einen Eisbrecher hat. Sieht jedenfalls nicht nach Klimaerwärmung aus.
    Wobei das arkische Seeeis ja sowieso völlig gleichgültig ist, da es ja ein LOKALES Phänomen ist und ein höchst variables dazu. Eben typisch für alarmistische Propaganda. Man erkennt da sehr schön das primitive Strickmuster mit der vom IPCC und PIK gearbeitet wird, aber das war es auch schon.

  27. Ursache des Klimawandels sei hauptsächlich Kohlendioxid (CO2), das der Mensch mit Abgasen in die Luft blase. Der Klimarat ist sich dabei „zu 95 Prozent sicher“, im vorigen Bericht lag die Sicherheit noch bei 90 Prozent. Die Zahl beruht nicht auf statistischer Berechnung, sondern auf einer Abstimmung unter Fachleuten.

    Der LINK

    Wie schön, dass Wissenschaften jetzt schon eine „Abstimmungsfrage“ ist.

    Die Temperaturprognosen wurden übrigens nach unten korrigiert. Das wird aber nicht in den Medien in den Mittelpunkt gestellt, sondern die leicht nach oben korrigierten Prognosen zum Meeresspiegelanstieg. Diese liegen allerdings deutlich unter den Prognosen zum Meeresspiegelanstieg von PIK und Co. Das wird ebenfalls nicht erwähnt. In den Medien (Tagesschau 12:00) fehlt auch jegliche Aussage zu der seit ca. 15 Jahren stagnierenden Globaltemperatur. Ach wie schön. Ich mache mir die Welt, …

  28. P.S.:

    Schön finde ich auch, dass in der Tagesschau von 12:00 und im Radio ein „Experte“ des WWF seine „Expertise“ abgibt. Ich wusste gar nicht, dass der WWF Wissenschaft/ Klimawissenschaft betreibt.

  29. Rudolf Kipp schrieb am 27. September 2013 13:38

    @ Marvin Müller #22
    Fällt es Ihnen schwer einfach zur Kenntnis zu nehmen, dass der BBC in seinen Nachrichten und die FAZ die Pause ausklammert

    Wie man an meinem Hinweis auf die Diskrepanz zwischen BBC-Nachrichten und BBC-Webseite unschwer erkennen kann, habe ich das zur Kenntnis genommen. Ich habe doch sogar darauf hingewiesen.

    Ich hatte nur den Eindruck, es ginge in http://www.science-skeptical.de/blog/plauderecke-6/0010440/#comment-343426 um den SPM. Ich bin mir auch relativ sicher, dass es da noch darum ging. Das es inzwischen um die Darstellung des SPM in den Medien geht, kann man schlecht mir anlasten.

    Für Erbsenzähler bietet übrigens der FAZ-Artikel so einiges. Was ist z.B. an dem folgenden Satz zu bemängeln, Herr Müller? Oder echauffieren Sie sich nur, wenn auf der Skeptiker-Seite jemand aus Ihrer Sicht missverständlich formuliert?

    Ich weiss nicht, warum Sie jetzt den Meeresspiegel ins Spiel bringen, ich habe doch lediglich auf Flumists Anmerkung reagiert, die Pause würde im SPM nicht vorkommen. Schieben Sie mir doch jetzt nicht Dinge unter, die ich überhaupt nicht sagen wollte …

    Und wenn wir im Kontext Pause bleiben und daraufhin mal den von Ihnen referenzierten Spiegel-Artikel nehmen, zitiert dort Bojanowski auch die Diskussion zur Pause, so daß wir diesen Teil der Diskussion (SPM/Pause) jetzt hoffentlich beenden können …

  30. @ #29

    Schieben Sie mir doch jetzt nicht Dinge unter, die ich überhaupt nicht sagen wollte …

    Wollte ich gar nicht, ich war nur daran interessiert, ob die Fehlerhafte Formulierung in dem FAZ-Artikel Ihnen auch sauer aufschlägt, oder ob sie nur bei Skeptikern so ein Erbsenzähler sind. Das hätten wir damit geklärt.

  31. Rudolf Kipp schrieb am 27. September 2013 14:20

    Wollte ich gar nicht, ich war nur daran interessiert, ob die Fehlerhafte Formulierung in dem FAZ-Artikel Ihnen auch sauer aufschlägt, oder ob sie nur bei Skeptikern so ein Erbsenzähler sind. Das hätten wir damit geklärt.

    Das haben wir nicht geklärt. Da ich keine Ahnung habe, was der SPM zur Meerespiegelerhöhung schreibt und daher auch nicht beurteilen kann, ob die FAZ dort korrekt berichtet, habe ich auf Ihre Frage nicht geantwortet.

  32. Apropos Spiegel. Dieser Kommentar:

    Neuer Weltklimabericht -- Das Wissen ist da, jetzt muss gehandelt werden

    hätte genau so auch schon 2007 erscheinen können. Und es hat sich im neuen Bericht ja auch nicht wirklich viel geändert. Meeresspiegelanstieg leicht rauf, dafür Klimasensitivität leicht runter. Unsicherheit der Modelle wird anerkannt, weil diese die lange Stagnation nicht vorhergesehen haben, dafür das Vertrauen der Wissenschaftler von 90 auf 95% gestiegen. Und die Presse macht daraus alles wäre noch schlimmer als befürchtet.

    Man hätte sich also all das Geld für den IPCC-Bericht, die Konferenzen, die Flugreisen, die Pressekonferenzen und die journalistischen Artikel sparen können und einfach das Material von 2007 recyceln. Das wäre mal richtig Öko gewesen.

  33. …weil diese die lange Stagnation nicht vorhergesehen haben, dafür das Vertrauen der Wissenschaftler von 90 auf 95% gestiegen

    .
    😀
    Ja, das lässt sich Lächerlichkeit nicht mehr überbieten. Dümmlichste Propaganda, die sofort ins Auge fällt. Man muss schon extrem schamlos sein, um so etwas zu verkünden.
    Aber im Jahr 2000 war es ja auch zu 95% sicher, dass es keine warmen Winter mehr geben würde:

    Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagt der Wissenschaftler Mojib Latif vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie.
    „Durch den Einfluss des Menschen werden die Temperaturen bei uns mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent noch weiter steigen“

  34. Ein interessanter spinoff des Klimareports:

    To stand the best chance of keeping the planetary warming below an internationally agreed target of 3.6 degrees Fahrenheit above preindustrial levels and thus avoiding the most dangerous effects of climate change, the panel found, only about 1 trillion tons of carbon can be burned and the resulting gas spewed into the atmosphere.
    Just over half that amount has already been emitted since the beginning of the Industrial Revolution, and at current rates of energy consumption, the trillionth ton will be released around 2040, according to calculations by Myles R. Allen, a scientist at the University of Oxford and one of the authors of the new report. More than 3 trillion tons of carbon are still left in the ground as fossil fuels.

    Seit Beginn der Industrialisierung wurden 0,5 Billionen Tonnen Kohlenstoff verbrannt. Bis etwa 2040, anlso in 27 Jahren, werden voraussichtlich nocht einmal 0,5 Billionen Tonnen verbrannt, Steigerung eingerechnet.
    Mehr als 3 Billionen Tonnen sind noch zu holen.
    Das steht in einem recht krassen Widerspruch zum Club of Rome, nicht wahr?
    Denn es heisst, dass die Vorräte an fossilen Brennstoffen selbst bei steigendem Verbrauch noch rund 100 bis 150 Jahre reichen, ohne dass es zu wesentlichen Preissteigerungen (die Sparsamkeit auslösen könnten) kommt.

  35. Korrektur:

    Steigerung eingerechnet.

    Steiigerung eingerechnet noch vielleicht 100 Jahre Reichweite, ohne Steigerung >150 Jahre.

  36. Ja, das lässt sich Lächerlichkeit nicht mehr überbieten. Dümmlichste Propaganda, die sofort ins Auge fällt. Man muss schon extrem schamlos sein, um so etwas zu verkünden.

    Lest mal die Kommentare zu dem alarmistischen Springer Bericht:
    http://www.bild.de/politik/ausland/klima/klima-schock-report-meeresspiegel-steigt-staerker-als-erwartet-32578404.bild.html

    Der Gegenwind lässt vermuten, dass sich so einige inzwischen informieren. Selten gibt es auch so viele Kommentare zu einzelnen Artikeln.

    Der Immerschlimmerismus hat ein Glaubwürdigkeitsproblem!

    Uwe F • vor 3 Stunden
    Der Mensch ist für Vieles verantwortlich. Für die Verspargelung der Landschaften mit vogelvernichtenden und fledermauszerhackenden Ungetümen. Für die riesigen Flächen von Solarparks, die früher einmal Felder und Wiesen waren. Für die Monokulturen in der Landwirtschaft. Wo früher einmal Felder für Nahrungsmittel waren sind heute Anbauflächen für Pflanzen, die nicht mehr gegessen, sondern die verheizt werden. Für die daraus resultierende Nahrungsmittelknappheit und dem damit verbundenen Hunger in der 3. Welt. Für die Abholzung des Regenwaldes, da Flächen für den Anbau von E10 Pflanzen benötigt werden.
    Für eines ist der Mensch aber definitiv nicht Schuld: Für die hier rausposaunte globale Erderwärmung.

    Hu Sum • vor 3 Stunden
    Wenn man mal in unserem Lande bleibt… die großen überlieferten Sturmfluten (z.B. 1362 oder 1648) mit vielen, vielen Toten zeigen doch eindeutig, dass es schon weit vor der industriellen Revolution diese Wetter-Kapriolen gab. Seit ewigen Zeigen gibt es Klimaschwankungen! Was also soll mal wieder der vollkommen überzogene und panikmachende Report???

    Der erste Beobachter • vor 2 Stunden
    Alles Unsinn. Der Meeresspiegel steigt schon seid der letzten Eiszeit, mal schneller und mal langsamer. Statt die wichtigste Erkenntnis zu veröffentlichen, nämlich das die IPCC endlich die Sonne als Faktor anerkennt, wird wieder nur auf die Tränendrüse gedrückt. Der Mensch muss trotz aller Fakten einfach schuld sein.

    echa Rota • vor 2 Stunden
    „Aber jeder, der daran zweifelt, möge mal aus dem Fenster schauen. Jeder hier in New York erinnert sich an (den Wirbelsturm) „Sandy”. Jeder im Mittleren Westen hat die Stürme dort erfahren. Wie kann man jetzt noch ernsthaft sagen, da sei nichts?”

    Es gab also einen Wirbelsturm und das ist der Beweis für einen vom Mensch verursachten Klimawandel? Ist das ihr Ernst Frau Christina Figueres? Haben sie keine besseren Argumente. Dann könnten sie auch behaupten dass es nachts dunkel wird liegt am Klimawandel! Diese Fraunhat nicht einmal ansatzweise wissenschaftliche Kenntnisse geschweige denn eine Meteorologische Ausbildung. Sie plappert nur nach was ihr vorgesagt wird. Da könnte man auch Claudia Roth da hin setzen, die erzählt auch immer so wirres Zeug.

    Miya Brown • vor 3 Stunden
    Na das sind doch mal gute Nachrichten -- und genau passend zur jetzigen Steuerdebatte! 🙂

    Ham burger • vor 2 Stunden
    @wrong way: So ist es. Mit solchen und moralischen Themen lässt sich besonders der Michel gern in die Irre führen und segnet am schnellsten Steuererhöhungen ab, die im Rest der Welt zu wütenden Protesten führen würden.
    Deutschland ist so ziemlich das einzige Land weltweit, dass ihre Bürger seit etlichen Jahren für die ach so gefährdete Umwelelt massivst schröpft. Dass eine Hohe Zahl hochrangiger Wetterforscher und Wissenschaftler längst aufgeklärt haben, dass es diese Wetterumschwünge damit einhergehenden Naturkatastrophen seit Millionen von Jahren gibt und völlig normal sind, wird wie immer schön vom Mainstream und den Politikern verschwiegen.

    Flecha Rota • vor 2 Stunden
    Diese Scharlatane haben bisher mit jeder „Vorhersage“ falsch gelegen, wie kommen diese Zauberlehrlinge auf die Idee dass ihnen noch einer ihren Hunbug abnimmt? Ich lese immer nur was von Prognosen und Einschätzungen!? Zur Jahrtausendwende haben diese Komiker vorhergesagt dass es in unseren Breitengraden keine Winter mit Eis und Schnee mehr geben wird. Und!? Selbst das, und da geht es ja nur um 10 Jahre, war total falsch. Davon abgesehen hat sich das Klima in den letzten 15 Jahren nachweislich nicht weiter erwärmt aber das lassen diese Hexenmeister immer aussen vor weil es nicht in ihre Prognosen passt. Ich könnte mir eine Klimavorhersage für die nächsten 80 Jahre aus der Nase ziehen und die wäre genauso richtig oder genauso falsch wie der Humbug den die hier wieder veröffentlichen. Alles was die bisher prognostiziert haben war falsch, warum soll es jetzt auf einmal stimmen? Ich nehme die überhaupt nicht mehr Ernst, da geht es doch nur noch darum die Jobs zu sichern.

    Geronymo Stiel • vor 3 Stunden
    Der Weltklimarat ist voller Panikparasiten. Menschen, die von der Angst anderer Leben und deshalb ein Interesse daran haben, diese weiter zu schüren. Am Ende stehen so absurde Aussagen wie diese:

    „Nie war es dem Bericht zufolge seit Beginn der Wetteraufzeichnungen wärmer als zwischen 2001 und 2010. „Mehr Temperaturrekorde sind gebrochen worden als in jedem anderen Jahrzehnt”, sagte der Generalsekretär der Weltmeteorologieorganisation WMO, Michel Jarraud.“

    Zwischen 2001 und 2010 ist die Jahresdurchschnittstemperatur der Erde -entgegen all der katastrophistischen Modelle- so gut wie gar nicht angestiegen, also konzentriert man sich auf Temperaturrekorde und schlägt Alarm. Dass man in den letzten Jahren feststellen musste, dass man in Wirklichkeit so gut wie überhaupt keine Ahnung, wie das Klima funktioniert, verschweigt man lieber und bekämpft Kritiker mit allen Mitteln. Was für eine tolle Wissenschaft.

  37. @Marvin Müller #29, der Vollständigkeit halber:

    Ich hatte nur den Eindruck, es ginge in http://www.science-skeptical.de/blog/plauderecke-6/0010440/#comment-343426 um den SPM. Ich bin mir auch relativ sicher, dass es da noch darum ging. Das es inzwischen um die Darstellung des SPM in den Medien geht, kann man schlecht mir anlasten.

    In dem verlinkten Kommentar von mir ging es nicht um den SPM, sondern darum, wie er in den Radionachrichten knapp auf die wesentliche Aussage zusammengefaßt wurde, also nur um die Medienrezeption. Ich sehe jetzt, wie Ihr falscher Eindruck durch das Zitat, das ich übernommen wurde, entstehen konnte, das tut mir leid; ich meine, daß meine Absicht durch den Kommentar #24 explizit klargestellt ist. Es ist etwas dreist, mir zu unterstellen („noch“ … „inzwischen“) ich hätte irgendwie zwischendurch das Thema gewechselt.

    Ich weiss nicht, warum Sie jetzt den Meeresspiegel ins Spiel bringen, ich habe doch lediglich auf Flumists Anmerkung reagiert, die Pause würde im SPM nicht vorkommen.

    Das habe ich nirgends angemerkt, und es fiele mir auch nicht ein, das zu behaupten.

    Schieben Sie mir doch jetzt nicht Dinge unter, die ich überhaupt nicht sagen wollte …

    Es wäre nett, wenn Sie sich mir gegenüber auch daran halten würden.

  38. Korrektur zu #37

    … durch das Zitat, das ich übernommen hatte

  39. Fluminist schrieb am 27. September 2013 17:08

    @Marvin Müller #29, der Vollständigkeit halber:

    Ich hatte nur den Eindruck, es ginge in http://www.science-skeptical.de/blog/plauderecke-6/0010440/#comment-343426 um den SPM. Ich bin mir auch relativ sicher, dass es da noch darum ging. Das es inzwischen um die Darstellung des SPM in den Medien geht, kann man schlecht mir anlasten.

    Ich sehe jetzt, wie Ihr falscher Eindruck durch das Zitat, das ich übernommen wurde, entstehen konnte, das tut mir leid; ich meine, daß meine Absicht durch den Kommentar #24 explizit klargestellt ist. Es ist etwas dreist, mir zu unterstellen (“noch” … “inzwischen”) ich hätte irgendwie zwischendurch das Thema gewechselt.

    Das wollte ich nicht -- ich wollte nur nochmal deutlich machen, was meine Annahmen waren und dass jetzt etwas diskutiert wird, das nicht mehr zu meinen Annahmen passt. Da ich mich bezüglich Ihres ursprünglichen Anliegens geirrt, hatte sind natürlich auch meine Anmerkungen teilweise nicht zutreffend. Haken wir das doch einfach als Missverständnis ab.

    Ich weiss nicht, warum Sie jetzt den Meeresspiegel ins Spiel bringen, ich habe doch lediglich auf Flumists Anmerkung reagiert, die Pause würde im SPM nicht vorkommen.

    Das habe ich nirgends angemerkt, und es fiele mir auch nicht ein, das zu behaupten.

    Das weiss ich jetzt, Sie haben auch erkannt, wie ich zu der falschen Annahme kam -- dabei können wir es eigentlich belassen.

    Schieben Sie mir doch jetzt nicht Dinge unter, die ich überhaupt nicht sagen wollte …

    Es wäre nett, wenn Sie sich mir gegenüber auch daran halten würden.

    Eigentlich bemühe ich mich darum sowas zu vermeiden. In Ihrem Falle war es ein nachvollziehbares Missverständnis -- was Herrn Kipps Motivation war … naja, schweigen wir drüber.

  40. Lieber Herr Krüger #28,

    sie schreiben:

    „Schön finde ich auch, dass in der Tagesschau von 12:00 und im Radio ein “Experte” des WWF seine “Expertise” abgibt. Ich wusste gar nicht, dass der WWF Wissenschaft/ Klimawissenschaft betreibt.“

    Nun ja, der WWF ist eine Lobbyistenorganisation.
    Der SPM entsteht zwischen Klimaforschern und Politikern, die die Formulierungen aushandeln, ist also von der Natur her kein wissenschaftlicher Bericht, sondern ein Lobbyistenbericht.

    Ein WWF-Experte ist deshalb als Bürger qualifiziert seine Meinung dazu abzugeben, egal was er studiert hat.
    Er ist ebenso qualifiziert wie wir hier oder andere Bürger auch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  41. Wenn man sieht wie die 95% und oder die „very likely“ im SPM zustande kommen denkt man
    unwillkürlich an „klimatest dimap“

  42. Um ihr Anliegen durchzusetzen, bedienen sich die Anti-Fracking-Aktivisten der Methode, Kinder zu instrumentalisieren und zu indoktrinieren. Diese Methode ist aus totalitären politischen Systemen bekannt (DDR-sozialisierte erinnern sich). Mehr dazu hier: http://wp.me/p2yGlN-ev

  43. Hallo allerseits,
    weiß jemand was bei einem Brand von einer Photovoltaikanlage für Giftstoffe entstehen?
    Bei mir in der Nähe ist gerade ein Stall mit ner Anlage abgefackelt.
    Aber bevor spekuliert wird, Brandursache wird es eh erst in den nächsten Wochen geben!

    Grüße Brutha

  44. An sich ist der Brand einer PV-Anlage harmlos.
    Das Problem ist eher, dass sie recht leicht abfackelt, weil nun mal Elektrizität im Spiel ist.

  45. Gerade fällt mir die aktuelle Drucksache 15/3959 des Landtages von Baden-Württemberg in die Finger. Sie befasst sich mit Gefahren durch Photovoltaikanlagen bei Bränden und Hochwasser.

    Dort heißt es auf S. 4 mit Bezug auf die Feuwehr: Bei Einsätzen mit Photovoltaikanlagen sind Gefahren durch herabstürzende Teile, durch Elektrizität und durch Atemgifte vorhanden. Vor diesen Gefahren schützen sich die Einsatzkräfte durch die bei jedem Brand zu beachtenden Verhaltensregeln.

    http://www2.landtag-bw.de/WP15/Drucksachen/3000/15_3959_d.pdf

  46. Die Auflösung für meine in #25 gestellte Frage (Was ist z.B. an dem folgenden Satz zu bemängeln) hat heute Ulli Kulke in einem Artikel in der Welt geliefert.

    (…) Die meisten Journalisten machen den Alarmismus mit

    Und auch die Journalisten hauen in die altbewährte Kerbe: „Der Meeresspiegel steigt schneller“, heißt es allenthalben im Dienst des vermeintlich Guten, dem man sich verschrieben hat. Tatsache ist, dass er laut neuem IPCC-Bericht keineswegs schneller steigt, dass man lediglich – mal wieder – die Erwartung über seinen Anstieg nach oben geschraubt hat.

    Seit Langem schon hat sich in den Medien der Brauch eingeschlichen, Aussagen der Klimaforscher über lediglich geschätzte künftige Phänomene ins Präsens zu übersetzen, als wären sie bereits Realität, vor allem in plakativen Überschriften.

  47. Fundstück

    UN-Klimachefin schlägt AlarmKlimawandel noch schneller und stärker als befürchtet
    Wie stark erwärmt sich die Erde, wie hoch steigt der Meeresspiegel? Angesichts der Ergebnisse des neuen Weltklimarat-Berichts schlägt die UN-Klimachefin Alarm: Der Klimawandel schreite noch schneller und stärker voran als erwartet…

    Weiß jemand auf welchen Bericht sich die gute Frau bezieht? Der aktuelle kanns wohl kaum sein…

  48. # 47
    Die hat wahrscheinlich das Interview mit Levermann vom PIK in der Bild gelesen.

  49. Phönix hat gestern die Reden auf dem Länderrat der Grünen, soweit ich das bis jetzt sehe, komplett gesendet. Ich habe es aufgezeichnet und schon rund 10 Reden angeschaut. Das ist gar nicht so uninteressant wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Hier scheint sich wirklich ein Genetationenwechsel anzukündigen, weg vom linken Klassenkampf hin zum konservativen Ökologismus, mit ein paar Elementen aus liberalem Gedankengut dekoriert.

    Und gerade diejenigen die den konservativen Ökologismus propagieren, bekräftigen um so mehr eine notwendige ökologische Transformation der Gesellschaft. Das hört sich erst einmal wie ein Widerspruch an, ist es aber nicht.

    Das ist erst einmal nur ein erster Eindruck, bislang habe ich erst ein Drittel der rund 5stündigen Aufzeichnung gesehen. Aber wenn sich das so fort setzt, dann bekommen wir es mit einem viel ernst zu nehmenden Gegner zu tun als bislang. Vor allem weil dann die Unterschiede zwischen der Merkel-CDU und den GRÜNEN immer geringer werden.

  50. @Quentin

    Ein schönes Zitat dazu aus der Süddeutschen:

    „Das Putengeschnetzelte ist alle, die Soja-Pfanne noch gut gefüllt. Den Grünen ist die Lust auf Vegetarisches offenkundig vergangen. Davon zeugt die Mittagstheke, die die Partei im Vorraum ihres kleinen Parteitags aufgebaut hat. „

    Die Rezepte und die Medizin der Grünen sind immer für die anderen Gedacht. Veggie-Day schaffen die also noch nicht mal auf ihrem eigenen Parteitag.

    Was wir im Wahlkampf gesehen haben waren möglicherweise die autoritären Vorgaben vom Trittin.

    Grüße
    Günter

  51. Warum gibt es aus Richtung IPCC und den zugeordneten Politikaktivisten nie die folgende Position von Björn Lomborg:

    Wir sollten akzeptieren, dass es die globale Erwärmung gibt. Aber wir sollten auch akzeptieren, dass die aktuellen Strategien kostspielig sind und wenig Nutzen bringen. Die aktuellen Technologien zur Erzeugung grüner Energie sind noch viel zu teuer und produzieren noch zu wenig, um damit bestehende Energieträger zu ersetzen. Für beinahe 15 Billionen Euro wird man die Temperaturen am Ende des Jahrhunderts um vernachlässigbare 0,05 Grad Celsius gesenkt haben. Wir brauchen Investitionen in Forschung und Entwicklung, um die Kosten der grünen Energie zu senken und ihren Nutzen zu steigern. Wenn Sonnenenergie und andere grüne Technologien kostengünstig zu erwerben sein werden, haben wir das Problem der globalen Erwärmung gelöst – und zwar ohne Angst.

  52. @Günter Heß #51

    Warum gibt es aus Richtung IPCC und den zugeordneten Politikaktivisten nie die folgende Position von Björn Lomborg

    Die Antwort scheint mir auf der Hand zu liegen: weil dies nicht den Interessen des IPCC und der zugeordneten Politaktivisten entspricht.

    Warum? Weil diese Interessen eine -- allem Anschein nach -- möglichst alarmistische Darstellung verlangen. Und warum? Weil die auf klimawissenschaftlicher Seite Beteiligten -- allem Anschein nach -- meinen, nur so die für die Klimaforschung fliessenden Geldströme absichern zu können. Und weil die klimapolitisch Verantwortlichen die klimapolitische Deutungshoheit um jeden Preis erhalten wollen, selbst wenn die wissenschaftliche Rechtfertigung dabei zur scheinwissenschaftlichen Farce verkommt.

    Der behauptete Zweck -- Schutz des Klimas -- ist dagegen reines Blendwerk. Klar, nur wer ernsthaft etwas für das Klima (ob das überhaupt möglich ist, mal unterstellt) tun wollte, würde so wie Lomborg oder auch wie HvStorch argumentieren.

    Jedenfalls kann ich mir das Verhalten der Beteiligten nicht anders erklären.

  53. @MM, #31
    Der von Ihnen selbst verlinkte SPM 2013 sagt zum Meeresspiegel Folgendes:

    It is very likely that the mean rate of global averaged sea level rise was 1.7 [1.5 to 1.9] mm yr–1 between 1901 and 2010, 2.0 [1.7 to 2.3] mm yr–1 between 1971 and 2010 and 3.2 [2.8 to 3.6] mm yr–1 between 1993 and 2010. Tide-gauge and satellite altimeter data are consistent regarding the higher rate of the latter period. It is likely that similarly high rates occurred between 1920 and 1950.

    Irreführend dabei ist, dass eine Vergleichbarkeit nahegelegt wird. Die ist m.E. nicht gegeben, weil es sich a) um unterschiedlich lange Zeiträume handelt und b) die Vergleichbarkeit der zugrundeliegenden, auf unterschiedliche Weise gewonnenen Daten nicht automatisch gegeben ist. Man kann doch nicht den Zeitraum 1901-2010 nehmen (2,0 mm), und aus der Gegenüberstellung mit dem kürzeren Zeitraum 1993-2010 bei völlig anderer Messmethode schliessen (3,2 mm, Satellitenmessung), der Anstieg hätte sich beschleunigt ?!?

    Ich habe auch mal den alten SPM (2007) überflogen. Dort werden nicht die gleichen Zeitabschnitte betrachtet, so dass auch von da her eine Vergleichbarkeit nicht möglich ist. Ein nach Erkenntnisstand SPM 2013 stärkerer Anstieg im Vergleich zum SPM 2007 lässt also auch nicht belegen.

    Aber was störts? Wie man aus dem von Rudolf Kipp in #25 zitierten FAZ ersieht, funktioniert das gegenüber den willig zu täuschenden, links-grünen Journalisten problemlos. Die verbreiten brav das Märchen des immer schneller steigenden Meeresspiegels.

    ***

    Anmerkung: dass der Meeresspiegelanstieg in den letzten Jahren erheblich schwächelt, wird im SPM nicht mal erwähnt -- na gut, klimatisch ist das vielleicht noch zu früh.

  54. @Climateobservator #52

    Ja diesen Eindruck habe ich auch. Das ist wie Pfründe sichern früher am Hof des Königs.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  55. @Climateobservator #53

    Sie fragen:

    Man kann doch nicht den Zeitraum 1901-2010 nehmen (2,0 mm), und aus der Gegenüberstellung mit dem kürzeren Zeitraum 1993-2010 bei völlig anderer Messmethode schliessen (3,2 mm, Satellitenmessung), der Anstieg hätte sich beschleunigt ?!?

    Das sind jetzt zunächst zwei Messergebnisse die eine erhöhte Zunahme zwischen 1993 und 2010 verglichen mit 1901 -- 2010 anzeigen.
    Was wollen sie denn sonst daraus schließen?
    Stimmt die Messung und geben die Messmethoden in überlappenden Zeiträumen ein vergleichbares Ergebnis ist der Schluss korrekt. Das scheint ja der Fall zu sein:

    Tide-gauge and satellite altimeter data are consistent regarding the higher rate of the latter period.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  56. Günter Heß schrieb am 29. September 2013 09:15 in #51:

    Warum gibt es aus Richtung IPCC und den zugeordneten Politikaktivisten nie die folgende Position von Björn Lomborg: …

    Sie sind doch sonst immer so gegen Verallgemeinerungen 🙂 Es gibt auch in diesen Kreisen bekannte Vertreter, die schon seit Jahren sage, dass Solar und Wind noch nicht so weit sind und man eher Gelder in die Forschung zu Kernkraftwerken der 4. Generations stecken sollte. Das folgende Zitat passt eigentlich genau zu der hier vorherschenden Meinung (aus dem dot earth blog):

    Can renewable energies provide all of society’s energy needs in the foreseeable future? It is conceivable in a few places, such as New Zealand and Norway. But suggesting that renewables will let us phase rapidly off fossil fuels in the United States, China, India, or the world as a whole is almost the equivalent of believing in the Easter Bunny and Tooth Fairy.

  57. Climateobservator schrieb am 30. September 2013 00:32:

    @MM, #31
    Der von Ihnen selbst verlinkte SPM 2013 sagt zum Meeresspiegel Folgendes: … Irreführend dabei ist, dass eine Vergleichbarkeit nahegelegt wird.

    Hmm, ich glaube, Herr Kipp meinte was anderes. Er hat ja die Antwort auf seine „Frage“ inzwischen in der Welt gefunden. Und dort ging es eher um die dumme Eigenschaft der deutschen Grammatik, dass man in der Zukunft liegende Dinge auch im Präsens formulieren kann und den Umgang der Journalisten mit dieser Eigenschaft. Daher würde ich eher denken, Herrn Kipp meinte, die Aussage der FAZ „Der Meeresspiegel steigt schneller als bislang gedacht.“ bezieht sich auf

    E.6 Sea Level
    Global mean sea level will continue to rise during the 21st century (see Figure SPM.9). Under all RCP scenarios the rate of sea level rise will very likely exceed that observed during 1971–2010 due to increased ocean warming and increased loss of mass from glaciers and ice sheets. {13.3–13.5}

    Ob Herr Kipp sich nun bezüglich dessen irrt, was die FAZ meint oder ob die Jounalisten sich hier auf „E6 Sea Level “ beziehen und dabei schlampig mit der Verwendung des Präsens für in der Zukunft liegende Dinge umgegangen sind … Der Artikel ist kurz genug, um das im Unklaren zu lassen. (Und da „Sea Level Rise“ eines der Steckenpferde von Herrn Kipp ist, wird er hier wohl besonders empfindlich auf Formulierungen reagieren…)

  58. @Marvin Müller #57
    So wie ich Herrn Kipp verstanden hatte, geht es nicht nur um die Verwendung des Präsens für die Zukunft, sondern auch um die Verwendung des Indikativs für bedingte Aussagen oder Mutmaßungen. Aber die Grammatik beiseite, von „the rate of sea level rise will very likely exceed that observed during 1971-2010“ („die Geschwindigkeit des Meeresspiegelanstiegs wird sehr wahrscheinlich die im Zeitraum 1971-2010 beobachtete übertreffen“) zu „der Meeresspiegel steigt schneller als bisher gedacht“ ist es doch ein sehr weiter Weg.

  59. Ich hatte das mit dem Meeresspiegel tatsächlich in etwa so gemeint, wie es Fluminist in #58 verstanden hat. Es geht hier weniger um sprachliche, als vielmehr um inhaltliche Schlamperei. Und diese Formulierungen findet sich ja nicht nur in der FAZ, sondern nahezu überall. Erst heute morgen habe ich im Deutschlandfunk gehört, dass der Meeresspiegel schneller steigt als bislang angenommen. Der Hörer kann daraus jetzt verschiedenes machen, aber bestimmt nicht das, was im Report wirklich drinsteht. Nämlich dass die Forscher ihre Modelle geändert haben und in ihren Projektionen jetzt annehmen/befürchten oder was auch immer, dass der Meeresspiegel in der Zukunft etwas stärker steigen könnte, als man bislang angenommen hat.

    Jetzt könnte man noch hinzufügen, dass der gemessene Meeresspiegelanstieg im AR5 auch höher angegeben wird als im AR4. Das liegt allerdings eher daran, dass im AR4 von gemittelten Stationsdaten ausgegangen wurde und die zeigten einen Anstieg von 2,3 mm/Jahr. Jetzt nimmt man als Basis wohl die Topex/Poseidon/Jason1&2. Und diese zeigen 3,2 mm/Jahr. (Was sie trotz der Verlangsamung des Anstiegs seit einigen Jahren tun, den zahlreichen Adjustments sei Dank…)

    Man kann die Verwirrung jetzt also auf zweierlei Weise stiften. Die aktuellen Meldungen beziehen sich allerdings auf die jetzt höheren projizierten Werte, welche beinahe unisono als Faktum hingestellt werden.

    Ich werde die nächsten Tage mal einen Update zum Thema Meeresspiegel Messungen und Projektionen schreiben. Dazu wird gerade in vielen Medien doch ungeprüft viel Blödsinn verbreitet.

  60. Ach ja, noch was. Herr Levermann wollte heute Morgen im DLF auch ncoh unbedingt loswerden, dass die gemeldeten 80 cm Anstieg als Meldung falsch wären. Es müsste 1m sein. Er will wohl die 20 cm des 20. Jahrhunderts ebenfalls dem anthropogenen Anstieg zurechnen, weil diese ja zum größten Teil aufgrund der menschlich verursachten Erwärmung zustande gekommen wären.

  61. Jetzt nimmt man als Basis wohl die Topex/Poseidon/Jason1&2. Und diese zeigen 3,2 mm/Jahr.

    Dazu ein paar Anmerkungen von The washington Times Sea level rise: Climate change and an ocean of natural variability

    Satellite specifications claim a measurement accuracy of about one or two centimeters. How can scientists then measure an annual change of three millimeters, which is almost ten times smaller than the error in daily measurements? Measuring tools typically must have accuracy ten times better than the quantity to be measured, not ten times worse.
    Die Satelliten haben eine Meßgenauigkeit von etwa 1 -2 Centimeter. Wie können Wissenschaftler dann damit einen jährlichen Anstieg von drei Millimetern messen, fast zehnmal weniger als der fehler der der täglichen Messungen? Typischerweise müssen Messinstrumente zehn mal genauer sein als die Meßgroße, nicht zehn mal ungenauer.


    The same measurement taken by each of the three satellites, TOPEX, JASON-1, and JASON-2, differs by 75 millimeters and must be corrected.

    Bei den selben Messungen differieren die Wetrte der Satelliten TOPEX, JASON-1, and JASON-2 um 75 Millimeter und müssen Korrigiert werden.

  62. Die Kalibration der Satellitendaten scheint noch ein ganz eigenes Thema zu sein. Was ich darüber auf die Schnelle gefunden habe erhöht jedenfalls nicht mein Vertrauen in die Messgenauigkeit im 1/10tel mm Bereich. Allein bei der drift rate wird ein Fehler von +/- 0,4 mm angegeben.

    Monitoring Altimeter Drift Using Tide Gauges | CU Sea Level …

    Overview of the Calibration/Validation of OSTM/Jason-2

    Tide Gauge Calibration Sites

  63. @ Tritium #61

    Die Satelliten haben eine Meßgenauigkeit von etwa 1 -2 Centimeter. Wie können Wissenschaftler dann damit einen jährlichen Anstieg von drei Millimetern messen, fast zehnmal weniger als der Fehler der der täglichen Messungen?

    Da passt Einiges nicht zusammen.
    Die Altimeter der Satelliten Topex/Poseidon, Jason1 und Jason2 sollen eine Messgenauigkeit von ca. +/- 15 mm haben (Missionsaufgabe lt. Wiki „besser 4cm“).
    Das ist aber nur die halbe Miete, denn die sog. Messgenauigkeit betrifft lediglich die Strecke Meeresoberfläche  Satellit. Es bedarf aber noch einer genauen Ort/Höhen-Bestimmung des Satelliten um überhaupt brauchbare Daten zu erzielen. Ob hier der Messfehler kleiner ist, wage ich zu bezweifeln. Da die vorgegebene Umlaufhöhe des Satelliten Apogäum = 1344km und Perigäum 1331km wegen der nunmal vorhandenen Neigung so eines Satelliten gen Erde zu driften, einer ständigen Kontrolle und ggf. Korrekturen bedarf, dürfte es wohl fraglich sein, hier die Höhe +/- 0 zu halten.

    Ach ja, da ist ja auch noch die sicherlich immer spiegelglatte und ebene Fläche der Ozeane. Zur gleiche Problematik hatte ich schon mal vor 1 ½ Jhr. einen Kommentar. losgelassen.

    Herzliche Grüße aus dem Moos

  64. @rudolf und co.

    Was ich darüber auf die Schnelle gefunden habe erhöht jedenfalls nicht mein Vertrauen in die Messgenauigkeit im 1/10tel mm Bereich

    hier wird seitens der wissenschaftler mal wieder messunsicherheit mit der standardabweichung verwechselt 😉
    da wird, analog zu den temperaturmessungen, mal wieder vergessen das die standardabweichung nur eine messunsicherheitskomponente ist.

    ps: den begriff messgenauigkeit gibt es nicht :p

  65. @ michael m.

    Messgenauigkeit ist eine Trivialbezeichnung und kein technischer Begriff, das ist klar. Allerdings fällt es mir etwa in Bezug auf die Meeresspiegel-Satellitenmessungen schwer, mich präzise auszudrücken. Wenn die University of Colorado die Steigungsrate beim Meeresspiegel mit 3,2 +/- 0,4 mm angibt, dann weiß ich schlicht nicht, wo der Wert von 0,4 mm herkommt. Die tatsächliche Unsicherheit der Messungen sollte (Bauchgefühl) wohl eher um eine Größenordnung größer sein.

  66. #65

    Meeresspiegel mit 3,2 +/- 0,4 mm

    das is die standardabweichung 😉

  67. Echt? So simpel? (Und so wenig nah an dem was es eigentlich sein sollte, nämlich eine Darstellung der Messunsicherheit. Aber dass das eine gern für das andere genommen wird hast Du weiter oben ja bereits geschrieben.)

  68. das is die standardabweichung

    Ja. aber welche? einfach, zweifach, dreifach?
    Wenn’s die einfache ist, dann liegt der tatsächliche Wert mit 99% Wahrscheinlichkeit bei 3,2 +/- 1,2 mm. Kann also auch bei 2,0 mm liegen und das heisst, dass der beschleunigte Anstieg nicht nachweisbar ist.

  69. das is die standardabweichung

    Ja. aber welche? einfach, zweifach, dreifach?
    Wenn’s die einfache ist, dann liegt der tatsächliche Wert mit 99% Wahrscheinlichkeit bei 3,2 +/- 1,2 mm. Kann also auch bei 2,0 mm liegen und das heisst, dass der beschleunigte Anstieg nicht nachweisbar ist.

    zumindest in meiner branche gilt das ungeschriebene gesetz, das unsicherheiten für k = 2 angegeben werden (95% vertrauensbereich).
    wie es in der wissenschaft ist kann ich nicht sagen…

    und @tritium, die standardabweichung sagt nichts über den tatsächlichen (den wahren) wert aus!
    diese ist nur ein maß für die streuung der werte um ein mittel. nicht mehr und nicht weniger…

    um eine aussage über einen wahren wert treffen zu können muss man (um es mal fachlich korrekt auszudrücken) ein messunsicherheitdbudget unter berücksichtigung aller korrekturen und deren messunsicherheiten bilden.

    das dies üblicherweise nicht erfolgt kann man an den lächerlich geringen (vermeintlichen) messunsicherheiten erkennen, siehe z.b mittlere gobaltemperatur oder wie hier angesprochen beim meerespegelanstieg.

  70. @ michael m:

    Der Unterschied zwischen Präzision und Richtigkeit ist mir sehr wohl bewusst, danke! 🙂

    Doch das Hauptproblem mit IPCC-Daten ist ja leider, dass diese sehr oft mit ausserordentlicher Kreativität bearbeitet werden, siehe ‚Hockeystik‘. Man kann sich keinesfalls darauf verlassen, dass da ehrlich oder nach anerkannten Regeln gearbeitet wird und infolge dessen sind für mich diese Angaben wie 3,2 +/- 0,4 ganz einfach wertlos, so lange nicht genauestens dargelegt ist, wie sie zustande kamen -- und direkte Messungen waren es ganz sicher nicht!
    Klar kann man mit vielen, vielen Messungen eine recht gute Aussage über relative Veränderungen wie z.B. den Anstieg eines Pegels machen, auch wenn das Messgerät Probleme mit der absoluten Kalibration und der Empfindlichkeit hat.
    ABER solche Datenoperationen öffnen auch ein weites Feld für Manipulationen aller Art und wer einmal log, dem glaubt man nicht mehr.

  71. Klar kann man mit vielen, vielen Messungen eine recht gute Aussage über relative Veränderungen wie z.B. den Anstieg eines Pegels machen, auch wenn das Messgerät Probleme mit der absoluten Kalibration und der Empfindlichkeit hat.

    das funzt in der realität aber auch nur für lurze zeiträume, da es immer noch sowas wie drifts und querempfindlichkeiten gibt, oder um es allgemeiner zur fassen systematische unsicherheiten die vom betrag und der richtung mehr oder minder unbekannt sind…

    ps: wollt ich nur noch hinzufügen, da diese sehr wichtigen punkte gern vergessen werden 🙂

  72. #55, Günter Heß

    Stimmt die Messung und geben die Messmethoden in überlappenden Zeiträumen ein vergleichbares Ergebnis ist der Schluss korrekt.

    Ja … wenn es sich um vergleichbare Zeiträume handelt. Und ich würde den Schluss nicht als „korrekt“, sondern als „plausibel“ bezeichnen. Man kann auch nicht einfach von der Hand weisen, dass die Unterschiedlichkeit der Messmethoden Einfluss auf die Messergebnisse haben kann.

    Wissenschaft ist die Kultur des Zweifels, nicht der Gewissheit.

  73. #65, Rudolf Kipp
    Wir dürfen aber nicht übersehen: Für die Öffentlichkeitswirkung sind die angegebenen Unsicherheiten reine Optik und sollen den Eindruck von Seriösität verstärken. Letztendlich geht es im SPM einzig darum, den Eindruck wissenschaftlich begründeter Gewissheit zu suggerieren.

    Meine ich.

  74. Ein paar kleine Anekdoten aus dem grünen Fundi-Geschehen:

    In Russland inhaftierte Greenpeace-Mitglieder leiden unter Kälte im Gefängnis
    (Zumindest in Rußland wird Greenpeace in Zukunft für mehr Erwärmung eintreten, um nicht mehr so frieren zu müssen)

    Sehr unterhaltsam, auch den anderen Links folgen. Man kann sich daran ein kleines Psychogramm der Greenpeace-Motivation und deren Rechtsverständnis aber auch vom Sendungsbewußtsein der Aktivisten verschaffen.
    Hier scheinbt es wohl die Richtigen zu treffen.
    Amüsant ist insbesondere auch:

    Mit der Ernährung gibt es aber Probleme. Zwei der Verhafteten sind Vegetarier und das Gefängnis-Essen ist für sie total ungeeignet. Sie bitten um Vitamine und Obst“, so die Kommissionschefin.

    Wer eine Lebensführung hat, die besondere Rücksichtnahmen und Einsicht der Mitmenschen erfordert, sollte vielleicht selber rücksichtsvoller sein.
    Dumm auch, wenn man fremdes Eigentum besetzt, gegen Regelungen des Völker- und Seerechtes verstößt und nicht daran denkt, für die Sicherheitsbehörden eine Tupperdose mit der notwendigen Ernährung zur Übergabe bereitzuhalten.

  75. Greenpeace entrollt Banner bei Schalke-Spiel

    heutige ntv Meldung zum Champions-Leag Spiel zwischen Basel und Schalke.

    Greenpeace machte in letzter Zeit immer wieder mit Protestaktionen gegen Gazprom Schlagzeilen. So ketteten sich Aktivisten am Tag danach in Berlin an Säulen von Gazprom-Tankstellen, wie die Organisation mitteilte. Ende September hatten Mitglieder bereits versucht, ein Transparent an einer Ölplattform in der Arktis zu entrollen. Russische Grenzschützer stürmten daraufhin das Schiff der Aktivisten und nahmen sie fest.Zwei der insgesamt 30 inhaftierten Umweltschützer wurden nun offiziell von der russischen Justiz wegen bandenmäßiger Piraterie angeklagt. Dafür sieht das russische Gesetz bis zu 15 Jahre Haft vor.

    Bin gespannt wie Putin reagiert.

  76. Na super, wenn die Nazikeule nicht mehr zieht, wird flugs mal wieder die „Klimaleugner”-Mottenkiste aufgemacht.

    Sammelbecken der Verschwörungstheorien

    AFD Nach taz-Recherchen dominieren Leugner des Klimawandels Energieausschuss der Anti-Euro-Partei

    ……natürlich mit den Klima-Oberleugnern Michael Limburg und Günter Keil.

    Doch die angeblich „persönliche Meinung“, dass der Mensch keinen relevanten Einfluss auf das Klima hat, ist in der Partei weit verbreitet. Von den 15 Mitgliedern des „Bundesfachausschusses Energiepolitik“, der für das Thema zuständig ist, gehören nach taz-Recherchen mindestens zwölf eindeutig zum Lager der Klimaskeptiker. Darunter ist etwa Michael Limburg, Vizepräsident des Europäischen Instituts für Klima und Energie EIKE (siehe Text rechts), die wichtigste Stimme der deutschen Klimaleugner. Im Internetdiskussionsforum des Instituts ist ein großer Teil der AfD-Arbeitsgruppe aktiv und wirbt dort teilweise für die Mitarbeit in der Partei.

    Klar positioniert hat sich auch Günter Keil, der zunächst als Sprecher der Gruppe agierte. Er unterschrieb -- ebenso wie zwei weitere der heutigen AfD-Energieexperten -- 2009 einen offenen Brief, in dem Kanzlerin Angela Merkel aufgefordert wird, sich von der „Pseudoreligion“ des Klimawandels zu distanzieren, weil es „keine CO2-kausal begründbare globale Erwärmung“ gebe……

  77. Lieber Climateobservator #72,

    Ja … wenn es sich um vergleichbare Zeiträume handelt.

    Nein. Diese Bedingung wird nicht gebraucht. Man kann den Mittelwertsatz der Differentialrechnung benutzen und für beliebige Intervalle mittlere Steigungen berechnen und diese vergleichen.

    Und ich würde den Schluss nicht als “korrekt”, sondern als “plausibel” bezeichnen.

    Wenn sie zu einem späteren Zeitpunkt über ein anderes Intervall unter Berücksichtigung der Messunsicherheit eine höhere Rate messen ist es korrekt eine Beschleunigung zu folgern. Schließlich ist „Beschleunigung“ genau so definiert. Es wäre falsch eine Abbremsung oder eine gleichförmige Rate zu folgern.
    Beschleunigung als Schlussfolgerung ist richtig und nachvollziehbar bzw. korrekt und plausibel.

    Man kann auch nicht einfach von der Hand weisen, dass die Unterschiedlichkeit der Messmethoden Einfluss auf die Messergebnisse haben kann.

    Nein man muss nachweisen, dass die Methoden vergleichbar sind und das wurde ja auch getan indem „tide gauge“ und Satellitenmessungen verglichen wurden:

    Tide-gauge and satellite altimeter data are consistent regarding the higher rate of the latter period.

    Sie schreiben:

    Wissenschaft ist die Kultur des Zweifels, nicht der Gewissheit.

    Aber des begründeten Zweifels. Was ist konkret ihre Beobachtung oder ihre Erkenntnis die sie die Messmethode und das Ergebnis bezweifeln läßt, dass die spätere Rate größer ist als diie Rate über den größeren Zeitraum?

    Alles in Zweifel zu ziehen ohne konkrete Begründung ist einfach und auch eine verbreitete Methode der Medien die wir oft kritisieren.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  78. @Günter Heß #77:

    Man kann den Mittelwertsatz der Differentialrechnung benutzen und für beliebige Intervalle mittlere Steigungen berechnen und diese vergleichen.

    Hmm. Der Mittelwertsatz der Differentialrechnung besagt, daß es (Differenzierbarkeit vorausgesetzt) mindestens einen Punkt im Intervall gibt, an dem die Steigung gleich der mittleren Steigung ist. Inwiefern das Ihrem Argument (gegen das ich ansonsten nichts einwende) nützt, ist nicht ganz klar.

  79. #74:

    Wer eine Lebensführung hat, die besondere Rücksichtnahmen und Einsicht der Mitmenschen erfordert, sollte vielleicht selber rücksichtsvoller sein.
    Dumm auch, wenn man fremdes Eigentum besetzt, gegen Regelungen des Völker- und Seerechtes verstößt und nicht daran denkt, für die Sicherheitsbehörden eine Tupperdose mit der notwendigen Ernährung zur Übergabe bereitzuhalten.

    Die ‚Aktivisten‘ sind eben durch ihre 5. Kolonne in Deutschland verwöhnt, die noch jeden Schotterer als Widerstandskämpfer in warme Deckchen hüllte und hätschelte, statt den Rechtsstaat zu verteidigen und das Recht anzuwenden.
    Wer eine Straftat begeht, ist für die Folgen haftbar, sei es finanziell (Castor-Zug 1 Stunde anhalten = 400.000 € Polizei-Einsatzkosten) oder für die Umstände von ‚Unterkunft und Verpflegung‘.
    So gesehen ist in diesem Fall Rußland mehr Rechtsstaat als Deutschland.

  80. Lieber Herr Fluminist #78,

    um eine Beschleunigung zu berechnen braucht man die Raten an zwei realen Punkten der tatsächlichen Kurve die man bei verrauschten Messdaten oft nicht kennt.
    Wenn man jetzt mit linearer Regression oder mit dem Geodreick vom Prinzip her Sekanten durch die virtuelle reale Kurve legt, aber in der Realität eben durch die verrauschte Messkurve, dann garantiert der Mittelwertsatz, dass die berechnete Steigung auch irgendwo im Intervall der virtuellen Kurve existiert und man mit Recht auf eine physikalische Beschleunigung schließen darf.

    Nehmen wir an der Mittelwertsatz gilt nicht, dann würden sie unter Umständen Steigungen bestimmen, die nirgendwo im Intervall der virtuellen Kurve existieren, da könnten sie in der Tat nicht auf eine physikalische Beschleunigung schließen.

    Aber sie haben Recht fürs Argument bräuchte man es vermutlich nicht unbedingt,
    aber wir sind ja in der Plauderecke

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  81. #80
    Lieber Herr Heß,

    vielen Dank für die Erläuterung.

    Noch eine Anmerkung zu Climaobservators „vergleichbaren Zeiträumen“ (#72). Da schwebte offenbar im Hinterkopf der Gedanke, daß eine per linearer Regression aus dem kürzeren Zeitraum errechnete Steigung mit einer größeren Unsicherheit behaftet ist als die aus dem größeren Zeitraum, weil sie auf weniger Datenpunkten basiert.
    Das ändert natürlich nichts daran, daß man die Steigungen trotzdem vergleichen kann, nur muß man die Unsicherheiten berücksichtigen, bevor man die Nullhypothese (gleiche Steigung) ablehnt.

  82. @Fluminist #81

    Ja das wäre eine Interpretationsmöglichkeit gewesen.

    Ich hatte aber befürchtet, dass er dieses irreführende Argument meint mit der Sinuskurve, das im Internet herumgeistert und letztens auch mal wieder bei EIKE auftauchte.

    Deshalb meine Klarstellung.

    Kann aber sein, dass ich seine Äußerungen missverstanden habe.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  83. Was tröten die Netzfrauen?

    Der gefährlichste Moment in der Geschichte der Menschheit

    “Bei der Sicherung der Brennelemente im Lagerbecken der Einheit 4 in Fukushima geht es um unser aller Überleben!”

    …… Nur noch zwei Monate trennen uns von der größten Gefahr für die Menschheit seit der Krise um die Raketen auf Kuba.

    Es gibt keine Entschuldigung dafür, jetzt nicht zu handeln. Die Spezies Mensch muss all ihre Fähigkeiten mobilisieren, um die eingelagerten abgebrannten Brennelemente der Einheit 4 in Fukushima zu sichern…….

    Dieses Geschreibsel ist so hanebüchen, dass man es überhaupt nicht kommentieren muss.

    …..und wer sind diese „Netzfrauen”?

    Wir sind Kanzlerin, Bildungsministerin, Verbraucherministerin, Familienministerin, Gesundheitsministerin, Finanzministerin, Verteidigungsministerin, Wirtschaftsministerin, Umweltministerin und sogar Entwicklungsministerin in einer Person.

    Wow! Multiple Kompetenz! …….oder doch eher multiple Dummheit?

  84. Dumm gelaufen:

    Justiz klagt alle Greenpeace-Aktivisten wegen Piraterie an
    Die russische Justiz hat zwei Wochen nach dem spektakulären Greenpeace-Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis alle 30 inhaftierten Umweltschützer als Piraten angeklagt. In der Stadt Murmansk leiteten Fahnder gegen die Besatzungsmitglieder des Aktionsschiffs „Arctic Sunrise“ offiziell Verfahren wegen bandenmäßiger Piraterie ein. Das gab die nationale Ermittlungsbehörde am Donnerstag bekannt.
    Den Männern und Frauen aus etwa 20 Ländern drohen jeweils bis zu 15 Jahre Haft.

  85. #81

    Da schwebte offenbar im Hinterkopf der Gedanke, daß eine per linearer Regression aus dem kürzeren Zeitraum errechnete Steigung mit einer größeren Unsicherheit behaftet ist als die aus dem größeren Zeitraum, weil sie auf weniger Datenpunkten basiert.

    Witzigerweise ist ja die mittlere Steigung (wenn man nicht Steigungen, sondern die Datenpunkte mißt, zwischen denen die Steigungen liegen) allein durch den ersten und letzten Datenpunkt bestimmt. Viele Datenpunkte dazwischen bringen daher gar keine weitere Information. Ob die mittlere Steigung in der 2.Hälfte eines Intervalls größer ist als die mittlere Steigung im ganzen Intervall, läuft also auf die Frage hinaus, ob der einzelne Datenpunkt , mit dem die 2. Hälfte anfängt, unter der Verbindungsgeraden des 1. und letzten Datenpunkts liegt oder nicht.
    Weil man den einzelnen Datenpunkten nicht so vertraut, wird wohl vorher geglättet (z.B. mit gleitenden Mitteln), aber das obige Prinzip bleibt das gleiche, nur daß man die geglätteten Werte verwendet.

    Das, was ich oben über die größere Unsicherheit wegen weniger Daten geschrieben hatte, stimmt also nicht.

  86. @Fluminist

    Das ist genau der Punkt. Allerdings eine gewisse Qualität an Signal zu Rauschverhältnis mus schon sein, sonst kann man die Gerade nicht sauber bestimmen. Das nutzte man früher zum Beispiel beim Auswerten von Titartionskurven auf Millimeterpapier. Im Bereich des Umschlagspunktes hat man aber in der Regel nur wenige Messpunkte, trotzdem bekommt man eine gute Genauigkeit hin.

    Grüße
    Günter Heß

  87. #84. Tritium

    Dumm gelaufen:

    Tja, so was kommt von sowas. Da haben sich die GreenpiXXer aber die Falschen ausgesucht. Bleibt die Frage, ob die Russen das jetzt durchziehen und die selbsternannten Weltenretter tatsächlich nach „Sibirien“ schicken oder es bei der Drohgeste belassen.

    karl.s

  88. #87

    Bleibt die Frage, ob die Russen das jetzt durchziehen und die selbsternannten Weltenretter tatsächlich nach “Sibirien” schicken oder es bei der Drohgeste belassen.

    Da die russische Justiz in der Vergangenheit wenig Verständnis für Weltenretter, gleich welcher Herkunft, gezeigt hat (der Rote-Platz-Flieger und Pussy Riot fallen mir spontan ein), tippe ich mal auf Sibirien.

  89. #77 Günter Heß

    Ja … wenn es sich um vergleichbare Zeiträume handelt.

    Nein. Diese Bedingung wird nicht gebraucht. Man kann den Mittelwertsatz der Differentialrechnung benutzen und für beliebige Intervalle mittlere Steigungen berechnen und diese vergleichen.

    Tatsächlich? Warum zieht man dann zwecks Unterscheidung zwischen Klima und Wetter die 30-Jahres-Grenze? Wieso unterscheidet man dann überhaupt zwischen Wetter und Klima? Offensichtlich spielt die Länge eines Zeitraums sehr wohl eine Rolle, Herr Heß.

    Ansonsten fällt mir noch auf, dass Sie in #77 rein formal argumentieren. Dabei verliert man den Blick für das Ganze. Es ist doch sehr weit hergeholt, anzunehmen, dass die stärkere Steigerungsrate des Meeresspiegels wundersamerweise ausgerechnet dann eingesetzt haben soll, als die Satellitenmessungen begannen? Hier ist — jenseits formaler Betrachtungen — äußerste Skepsis angebracht.

    #81 Fluminist

    Noch eine Anmerkung zu Climaobservators “vergleichbaren Zeiträumen” (#72). Da schwebte offenbar im Hinterkopf der Gedanke, daß eine per linearer Regression aus dem kürzeren Zeitraum errechnete Steigung mit einer größeren Unsicherheit behaftet ist als die aus dem größeren Zeitraum, weil sie auf weniger Datenpunkten basiert.

    Nicht ganz. Es ist eher die folgende Überlegung: Wenn man eine beliebige Datenkurve betrachtet und einen beliebigen kurzen und langen Zeitausschnitt nimmt (wobei der kurze Teil des langen Zeitausschnittes ist), dann gibt der längere Zeitausschnitt den Gesamttrend besser wieder als der kurze. Der kann nämlich einen sehr viel „steileren“ Verlauf aufweisen, der wenig bis nichts mit dem Gesamttrend zu tun hat.

    #82 Günter Heß

    Ich hatte aber befürchtet, dass er dieses irreführende Argument meint mit der Sinuskurve, das im Internet herumgeistert und letztens auch mal wieder bei EIKE auftauchte.

    Ich weiss nicht genau, worauf Sie sich da beziehen.

  90. #89

    Es ist doch sehr weit hergeholt, anzunehmen, dass die stärkere Steigerungsrate des Meeresspiegels wundersamerweise ausgerechnet dann eingesetzt haben soll, als die Satellitenmessungen begannen?

    Das kommt auf die Sichtweise an. Wenn man von AGW ausgeht, dann war der technologische Fortschritt, der es erlaubt Satelliten in die Umlaufbahn zu bringen, mit den erhöhten CO2-Emissionen verbunden, die dann für die mit den Satelliten gemessenen Effekte ursächlich waren. Das wäre also weder weit hergeholt noch ein Wunder.

    Was die vergleichbaren Zeiträume anbelangt, sehe ich keinen wesentlichen Unterschied zwischen dem, was ich geschrieben hatte, und dem was Sie schreiben. Am besten wir lassen es dabei, daß wir uns im wesentlichen einig sind.

  91. “Sibirien”

    Ich tippe auf abschreckende Haftstrafen, die aber nicht vollzogen werden, statt dessen Abschiebung und natürlich Verbot von Greenpisspeace in Rußland als ‚Kriminelle Vereinigung‘.
    Das erfüllt den Zweck und spart nachträglichen Hickhack.

  92. @Climateobservator

    Ich weiss nicht genau, worauf Sie sich da beziehen.

    Darauf

    Bild 9. Die Sinusfunktion (oben) hat im Prinzip die Steigung Null. Betrachtet man jedoch Zeiträume, die kürzer sind als eine Periode, so kann man je nach Wahl der Anfangs- und Endzeitpunkte aufwärts oder abwärts zunehmende Steigungen „beweisen“ (Grafik: Viscount Monckton [EIMO])

    Diese Aussage ist so getätigt irreführend.

    Eine allgemeine Funktion hat nicht eine Steigung.

    Allgemein gesehen kann man nur eine mittlere Steigung in einem Intervall angegeben oder die Ableitung an einem Punkt der Funktion.

    Eine Funktion hat eine Ableitung, aber das ist wieder eine Funktion.

    Die lokale Steigung in einem kleinen Intervall um einen Punkt der Funktion ist näherungsweise gleich der Ableitung an diesem Punkt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  93. @Climateobservator

    Tatsächlich? Warum zieht man dann zwecks Unterscheidung zwischen Klima und Wetter die 30-Jahres-Grenze? Wieso unterscheidet man dann überhaupt zwischen Wetter und Klima? Offensichtlich spielt die Länge eines Zeitraums sehr wohl eine Rolle, Herr Heß.

    Aber nicht für die Berechnung und Vergleichbarkeit von mittleren Steigungen, wenn man genügend lange Zeiträume mit einem ausreichenden Signal zu Rausch -- Verhältnis betrachtet reicht das.

    Dann kann man eben auch die mittleren Steigungen in verschiedenen Zeiträumen vergleichen.

    Was ich damit sagen will ist im Grunde folgendes. Oft wird die Klimaforschung dafür kritisiert, dass sie das tun was in allen anderen Fachbereichen auch gemacht wird. Man betrachtet das Signal zu Rausch Verhältnis in dem Zeitraum, legt eine Gerade durch, berechnet die Vertrauensbereiche und erhält die Steigung in dem Bereich.
    Anschließend macht man das in einem anderen Bereich.
    Überlappen sich die beiden Vertrauensbereiche nicht, kann man eine Aussage treffen in dem man beide Steigungen vergleicht. Dafür können die Intervalle durchaus unterschiedlich sein.

    Ihre Kritik kann man nun so interpretieren, als ob das nicht zulässig wäre.
    Das wollte ich klarstellen. denn es ist zulässig.

  94. @Climateobservator

    Ansonsten fällt mir noch auf, dass Sie in #77 rein formal argumentieren. Dabei verliert man den Blick für das Ganze. Es ist doch sehr weit hergeholt, anzunehmen, dass die stärkere Steigerungsrate des Meeresspiegels wundersamerweise ausgerechnet dann eingesetzt haben soll, als die Satellitenmessungen begannen? Hier ist — jenseits formaler Betrachtungen — äußerste Skepsis angebracht.

    Das können sie ja hinterfragen, da bin ich bei Ihnen. Das muss man dann aber auf Basis der unterschiedlichen Messmethoden tun.
    Satelliten und Pegelstandsmesser. Fragen, ob die vergleichbar und vor allem konsistent sind.

    Im AR5 wird es zumindestens behauptet, das sollte man mal hinterfragen.

  95. @Climateobservator

    Nicht ganz. Es ist eher die folgende Überlegung: Wenn man eine beliebige Datenkurve betrachtet und einen beliebigen kurzen und langen Zeitausschnitt nimmt (wobei der kurze Teil des langen Zeitausschnittes ist), dann gibt der längere Zeitausschnitt den Gesamttrend besser wieder als der kurze. Der kann nämlich einen sehr viel “steileren” Verlauf aufweisen, der wenig bis nichts mit dem Gesamttrend zu tun hat.

    Das ist richtig, aber der steilere Verlauf ist eine Beobachtung die man veröffentlichen und beschreiben darf.
    Der Text den sie oben mit irreführend bezeichnet haben hat nichts anderes getan, als eine Beobachtung zu beschreiben.

  96. @Climateobservator

    Noch eine Bemerkung.
    Im Grunde bin ich ganz bei Ihnen man sollte den Trend des Meeresspiegelanstieges und seine Extrapolation
    immer wieder skeptisch hinterfragen.

    Allerdings finde ich eben auch, dass wir hier vor allem in der Plauderecke unsere Argumente schärfen sollten.
    Es bringt weniger, wenn wir auf IPCC-Berichte mit einfach angreifbaren Argumenten reagieren.

    Deshalb finde ich es wichtig so etwas zu diskutieren und dabei unsere Argumente zu verbessern.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  97. @ Heinz Eng (und natürlich auch an alle anderen Interessierten): Du hattest nach dem „Elektrofracking“ gefragt, das es nicht gibt. Ich habe auf meinem Blog alle Varianten des Hydraulic Fracturings kurz beschrieben: http://tinyurl.com/o6u4798

  98. @Istvan

    Danke für die kurze Zusammenstellung der Frackingmethoden……auch wenn mein „Elektrofracking“ wohl nur eine Erfindung sein sollte.

    Ach, wenn ick schon mal am Schreiben bin……..das ZDF (oh Wunder) hat ne schöne Doku gebastelt…….

    Dämmwahn oder Klimarettung?
    Vom Sinn und Unsinn der energetischen Sanierung

    Dächer dämmen, Häuser einpacken, Fenster dicht machen. Die energetische Sanierung ist ein Milliardengeschäft – für Energieberater, Handwerker, Architekten und die Industrie. Wie sinnvoll aber ist der enorme finanzielle Aufwand für Hausbesitzer und Mieter? ZDFzoom begibt sich auf Spurensuche.

    Und hier noch das Video auf Youtube…..
    http://www.youtube.com/watch?v=JZGfE3VyUjQ

    Tja…..wenn an der DIN-Norm Vertreter der Bauindustrie beteiligt sind, wenn die theoretische Energiebedarfsrechnung oft 30% über den tatsächlichen Energiebedarf eines Hauses liegt, wundert es niemand, das der Staat derart bekloppte Sanierungen erzwingen will.
    Und wieder ein schwachsinniges Gesetz….das uns Lobbyisten auf Kosten unserer Brieftasche übergeholfen haben.
    Naja……den Specht freut es und den Fassadensanierern bringt es gutes Geld………wie jede andere staatlich erzwungene Konjukturmaßnahme auf Kosten des kleinen Bürgers.

    Wäre ich Immobilienbesitzer……hät ick den Kram schon längst verkauft……..da man mir ja gleichzeitig aufzwingen will, die Mieten nicht steigen zu lassen.
    Im Lande der Bekloppten und Bescheuerten…….Deutschland einig Klimawahn-Nation.
    Würg und wech
    H.E.

  99. @ Heinz Eng: Aufklärung tut not.Dafür sind Blogs heutzutage so wichtig und notwendig. Denn auf die Mainstream-Medien ist bezüglich neutraler oder sachlicher Information längst kein Verlass mehr. Bezüglich des Themas Hydraulic „Fracking“ Fracturing verstieg sich sogar Prof. Harald Lesch dazu, diejenigen, die das Fracturing planen und durchführen als Drogenkonsumenten zu diffamieren. Unglaublich, aber leider wahr.
    Beleg mit weiterführenden Infos hier: http://wp.me/p2yGlN-ei

  100. „Electrofracing“ ist ein Bezeichnung von Exxon für eine erforschte, aber nicht eingesetze Methode um in der Lagerstätte (in-situ) aus Ölschiefer Erdöl zu gewinnen. Dabei werden hydraulisch Rissen erzeugt( bis dahin wie beim normalen „Fracking“, die mit einem Zement dem kleine Petrolkokskügelchen zugegeben sind verfüllt werden. Dann legt man eine elektrische Spannung an um das Gestein gleichmäßig zu heizen, und gewinnt das Schwelöl über normale Förderbohrungen. Das ganze Areal wird über einen Frostwall, erzeugt durch Rohre in denen das Kältemittel Ammoniak fließt, von der Umgebung abgeschirmt.
    Ein zufällig rausgepickter Treffer mit „Exxon Electrorac“:

    http://www.ceri-mines.org/documents/29thsymposium/papers09/Paper_03-4_Symington-Bill.pdf

    Das Ganze scheint zu funktionieren, aber zu teuer zu sein
    alle Angaben ohne Gewähr

  101. @ heraklit: Der Beschreibung nach handelt es sich um eine Maßnahme, die nach dem Hydraulic Fracturing angewendet werden soll. Danach wird dann das Gestein aufgeheizt, um Öl fließfähig zu machen. Macht man heute schon: Es wird dabei allerdings hochtemperierter Dampf in die Lagerstätte verpresst, um das Gestein aufzuheizen und somit das Öl fließfähiger zu machen. Wird in Dtl. seit ca 40 Jahren betrieben.

  102. Ja, die Rissbildung selbt erfolgt nicht elektrisch, sondern hydraulisch,was danach kommt, gehört nicht zum eigentlichen „Fracking“. Nichtsdestotrotz wird der Begriff benutzt.

  103. Nebenbei bemerkt:
    Man KANN grundsätzlich mit elektrischen Entladungen ganz gut Stoßwellen erzeugen, die sicher auch Gestein aufbrechen.

  104. @ #102 Herakilt: Richtig, Der Begriff „Fracturing“ wird im Paper, auf das Sie verweisen, benutzt. Letzten Endes wird aber ein Prozess beschrieben, der dem eigentlichen Fracturing folgt. Ein sehr interessanter Artikel, den Sie verlinkt haben. Vielen Dank.

  105. #95 Günter Heß

    Der Text den sie oben mit irreführend bezeichnet haben hat nichts anderes getan, als eine Beobachtung zu beschreiben.

    Ok, noch mal ganz ruhig: der von mir zitierte Text …

    It is very likely that the mean rate of global averaged sea level rise was 1.7 [1.5 to 1.9] mm yr–1 between 1901 and 2010, 2.0 [1.7 to 2.3] mm yr–1 between 1971 and 2010 and 3.2 [2.8 to 3.6] mm yr–1 between 1993 and 2010. Tide-gauge and satellite altimeter data are consistent regarding the higher rate of the latter period. It is likely that similarly high rates occurred between 1920 and 1950.

    … beschreibt eine Beobachtung, ok. Dabei werden 3 verschieden lange, sich teilweise überlappende Zeiträume mit unterschiedlichen Steigungsraten aufgelistet. Ok, formal scheint nichts daran auszusetzen sein … und doch … wird durch die unkommentierte Reihenfolge der Angaben 1,7mm -- 2,00mm -- 3,2mm unausgesprochen der Eindruck unterstützt, der Meeresspiegelanstieg hätte sich beschleunigt. Warum dies ganz und gar nicht so sein muss, habe ich versucht anhand einer idealisierten Sinuskurve zu illustrieren. Dort ist skizziert, warum ein kürzerer Zeitraum die „wirkliche“ Anstiegsrate schlechter trifft, als ein längerer Zeitraum.

    Ok, ich kann mir Ihre Antwort schon vorstellen: „Sie interpretieren etwas hinein, was dort nicht steht“. Hm, tja … vielleicht, vielleicht auch nicht? Die Verfasser dieses Textes könnten billigend in Kauf genommen haben, dass solch ein Eindruck entsteht. Wer kann das wissen oder gar nachweisen? Niemand. Wäre das Absicht, dann wäre es eine sehr geschickte Kaschierung gewisser (nichtwissenschaftlichen) Absichten der Verfasser.

    #96 Günter Heß

    Allerdings finde ich eben auch, dass wir hier vor allem in der Plauderecke unsere Argumente schärfen sollten. Es bringt weniger, wenn wir auf IPCC-Berichte mit einfach angreifbaren Argumenten reagieren. Deshalb finde ich es wichtig so etwas zu diskutieren und dabei unsere Argumente zu verbessern.

    Da stimme ich Ihnen ohne wenn und aber zu, Herr Heß. Ausserdem danke ich für die geduldige Diskussion.

    Mit freundlichen Grüßen
    C-O

  106. #92, Günter Heß
    Ihre Kritik des Monckton-Textes zu Bild 9 unterschreibe ich! Sie begründen damit formal sauber, warum der Monckton-Text mangelhaft formuliert — ohne aber den Inhalt der Aussage zu berühren! Zum „Beweis“ formuliere ich mal richtiger:

    Bild 9. Oben ist eine Sinusfunktion dargestellt. Wählt man einen Zeitraum, der zum gleichen Phasenzeitpunkt der Sinusfunktion beginnt und endet, und ermittelt davon den Mittelwert, so ist die mittlere Steigung des Intervalls gleich 0. Betrachtet man jedoch Zeiträume, die kürzer sind als eine Periode, so kann man je nach Phasenlage der Anfangs- und Endzeitpunkte aufwärts oder abwärts zunehmende Steigungen „beweisen“.

    Auch wenn es hier nicht so ganz passt, kann ich mir folgenden kleinen Hinweis nicht verkneifen: zum korrekten Erfassen einer zyklischen Schwingung gilt das Abtasttheorem. Wenn man das verstanden hat, bekommt man ein Gespür, warum Messinterval und Dauer des Messzeitraums zyklischer Schwingungen relevant sind. 1) Bei schlecht gewähltem Messintervall werden bestimmte zyklische Eigenheiten des abgetasteten Signals verdeckt und 2) bei schlecht gewählter Messdauer wird eine Signalveränderung gemessen, die nicht dem wirklichen Mittelwert entspricht.

    Da man sinnvollerweise davon ausgehen muss, dass im hochkomplexen globalen Klimasystem auch der Meeresspiegel quasi-zyklischen Pegelschwankungen unterschiedlicher (und auch ungenügend bekannter) Art und Länge unterworfen ist, kann man nicht irgend ein beliebiges Messintervall nehmen und daraus einen „Verstärkung“ oder „Abschwächung“ des Anstiegs des Meeresspiegels ableiten.

    ***

    Alles natürlich meiner bescheidenen Meinung nach, und nein -- ich kann es nicht beweisen. Wohl aber mich von Vernunft und Logik leiten lassen.

    Beste Grüsse
    C-O.

  107. #90 Fluminist

    Das kommt auf die Sichtweise an. Wenn man von AGW ausgeht, …

    Von einer nicht den Regeln der Falsifikation unterzogenen These sollte man eben nicht ausgehen.

  108. #107 Climateobservator

    Das kommt auf die Sichtweise an. Wenn man von AGW ausgeht, …

    Von einer nicht den Regeln der Falsifikation unterzogenen These sollte man eben nicht ausgehen.

    Sicher, sollte man nicht. Viele Leute tun das aber trotzdem.

  109. Gleichgeschaltete Medien…..da dürfen sich auch unverblümt Präsidenten des Umweltbundesamtes zur Volkserziehung melden…………….

    Deutschland muss weg von der Kohle
    Von Jochen Flasbarth

    Klimaschutz und Energiewende sind untrennbar miteinander verbunden. Ohne Klimaschutz hätte man nach dem Atomausstieg auch auf einen fossilen Energiemix setzen können, garniert mit ein wenig mehr an Sonnen- und Windenergie. Doch verantwortbar wäre das mit Blick auf den Klimawandel nicht gewesen. ………….

    Das Dreamteam der Energiewende, Erneuerbare in Kombination mit flexiblen Gaskraftwerken, kommt nicht recht voran, weil billige Kohlekraftwerke, die noch laufenden Atomkraftwerke und die betriebskostenarmen Erneuerbaren den Strompreis so stark drücken, dass moderne, klimafreundliche Gaskraftwerke nicht mehr ausreichend verdienen können. Das zu ändern, ist die wichtigste Aufgabe der kommenden Jahre. Diese Reform ist noch wichtiger als die sicher notwendigen Anpassungen beim Erneuerbare-Energien-Gesetz.

    Eine wichtige Stellschraube dafür muss in Brüssel gedreht werden: Der nach wie vor schwächelnde Emissionshandel braucht eine dauerhafte solide Grundlage. Deutschland kann und sollte jetzt endlich wieder an die Spitze der Reformkräfte rücken.

    Ach ja, sind es nicht gerade die Erneuerbaren, die den Emissionionshandel zur Sau gemacht haben?
    Will man jetzt den Kohlestrom künstlich verteuern, damit Gas (Gerd) wieder in die Gewinnzone kommt?
    Und wenn schon Gas….warum nicht auch konsequenterweise im eigenen Land Gefracktes benutzen?

    Naja, was will man schon verlangen, wenn Trittin einen Ex- Präsidenten des Naturschutzbunds Deutschland (NABU) ins Amt hieft……..und die letzte Bundesregierung diesen auch noch zum Präsident des Umweltbundesamts gemacht hat, dann muss es uns nicht wundern, das man uns weiterhin Scheiße als Gold verkaufen will.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Jochen_Flasbarth

    Naja, für uns als Enverbraucher wird sich eh nix verändern…..höchstens der Strompreis….nämlich nach oben.
    Die EE-Lobbyisten kämpfen mit unfähren Tricks.
    H.E.

  110. @ Heinz #109

    Deutschland muss weg von der Kohle

    So wie es aussieht könnten die Wünsche des UBA schneller Realität werden, als einem lieb sein kann:

    Energiewende: RWE erwägt Aus für Braunkohletagebau Garzweiler
    …Nach Angaben aus der Konzernspitze prüft RWE danach den Abriss weiterer Orte und neue Investitionen in den Ausbau des Reviers zu stoppen, wie es in dem Bericht heißt. Begründet werde dies damit, dass der Betrieb der großen Kraftwerke rund um Garzweiler sich immer seltener rentiere. Das wachsende Angebot von Wind- und Solarenergie lasse die Preise an den Strombörsen so stark fallen, dass Kraftwerke immer seltener am Netz seien.

    Also nicht nur die teuren Gaskraftwerke, auch die billige Braunkohle rechnet sich nicht mehr. Da kommt also noch einiges auf uns Stromkunden zu, was wir zu berappen haben, damit die bisherigen Kraftwerke weiterhin am Netz bleiben. Die Rechnung, die Wind und Sonne nicht schicken, wird immer fetter.

  111. #110. Rudolf Kipp

    Die Rechnung, die Wind und Sonne nicht schicken, wird immer fetter.

    Ja, wir werden in Bälde hören und lesen, um wieviel die EEG Umlage in 2014 steigen wird.

    karl.s

  112. Ein Kommentar bringt die Misere auf den Punkt:

    Versorgungssicherheit bedeutet, dass der Erzeugungspark JEDERZEIT in der Lage sein muss, den aktuellen Strombedarf in jeder selben Sekunde zu decken. Das können erneuerbare nicht, dafür braucht man grundlastfähige Kraftwerke. Wenn D aus der Kernkraft aussteigt, sind Braunkohlekraftwerke die grundlastfähigen Kraftwerke mit den günstigsten Erzeugungskosten. Wenn selbst diese nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können, bedeutet dies, dass es kein grundlastfähigen Kraftwerke mehr gibt, die man wirtschaftlich betreiben kann. Um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten müssten die Stromverbraucher daher nahezu für den gesamten Kraftwerkspark ein Entgelt dafür zahlen, dass sie vorgehalten werden können (Kapazitätsmarkt) und das wird SEHR TEUER! Strom“speicherung“ von erneuerbaren Energien ist keine wirtschaftliche Alternative, da hier zweimal Energie in eine andere Form umgewandelt werden muss, was stets mit hohen Verlusten verbunden ist.

  113. @ karl.seegert

    Ja, wir werden in Bälde hören und lesen, um wieviel die EEG Umlage in 2014 steigen wird

    Worin die Kosten für den erforderlichen Netzausbau, die Schattenkraftwerke und die Stromspeicher darin natürlich nicht enthalten sein werden. Diese wird man, so sie denn anfallen, irgendwo in der Netzgebühr verstecken.

  114. @Rudi
    Dahingehend möchte ich den neuen Artikel von Günter Keil bei EIKE dringends empfehlen……

    Die Verstaatlichung der Energiewirtschaft

    Der jute Mann hat mal sämtlichen Schwachsinn der letzten Wendejahre zusammengesammelt und analysiert, eben all das, was wir hier häppchenweise so vom uns geben…..und das Ergebnis ist verheerend.
    Wir sollten zusehen, den Artikel auch bei uns hier einzustellen…….die konzentrierte Sprengkraft dieser Analyse dürfte auch unseren Lesern ganz gut gefallen.
    Ick frag mal drüben an…….

    Onkel Heinz…………….ich habs doch schon immer gesagt, die E-Wende ist physikalischer Dünnschiss

  115. @ Heinz #114
    Jetzt auch bei uns. Günter Keil hat uns bereits vor einiger Zeit seine Genehmigung gegeben, seine Texte jederzeit bei uns zu publizieren.

  116. Apropos Energiewende-Schutzgelderpressung……..is zwar schon etwas älter, kann hier vllt auch schon mal verlinkt worden sein……is aber trotzdem hoch aktuell…..

    Wenn die Natur unter die Räder kommt

    Selbst Naturschutzgebiete sind nicht mehr tabu für Windkraftinvestoren. Seltene Tiere können zwar Autobahnen stoppen – aber für die Energiewende werden sie bedenkenlos geopfert. Doch der Widerstand wächst. Oft stehen Grüne gegen Grüne.
    --
    Die regelrechten Präventivschläge gegen Vögel finden mittlerweile in einem Ausmaß statt, das auch die Behörden alarmiert. Im unterfränkischen Rhön-Grabfeld-Kreis legen Unbekannte schon seit Längerem mit Nervengift präparierte Köder aus. Allein zwischen März und April 2013 verendeten dort fünf Rotmilane und ein Schwarzmilan an dem toxischen Futter. Fast im Wochenrhythmus trifft es weitere Greifvögel.

    Ja meine lieben Mitleser und Freunde der Erneuerbaren………wie man das ja von der Mafia gewohnt ist, wird eben alles rigeros vernichtert, wat dem Drogenhandel….ähm Ausbau der NIE im Wege steht.
    Bestechung von Bürgermeistern und Kommunen, terrorisieren von Gegnern…….und allerlei anderes unappetitliches Verhalten kennen wir ja schon……..das man jetzt neuerdings auch vor Mord nicht mehr zurückschreckt…..selbst wenns „bloß“ Piepmätze sind…….dürfte eine neue Dimension des Wahns der Deutschen sein, die mich als Naturfreund nicht nur erschreckt….sondern auch tierisch wütend macht.
    Sollte ick jemand bei derart schändlichen Machenschaften auf frischer Tat erwischen……..hätte wohl anschließend der Staatsanwalt etwas Mehrarbeit.

    Tja, und da die Regierung dieses Treiben nicht mehr stoppen kann oder will……..wird es auch bald keine Naturschutzgebiete mehr geben, sobald diese eventuelle einem Windrad im Wege stehen.

    Wenn man bedenkt…..das wir noch 20.000 -- 40.000 Windräder dazu bekommen sollen…….können wir uns von unsere Landschaft schon mal leise weinend verabschieden……macht also noch schön viele Fotos……damit wenigstens die Erinnerung an ehemals schönen Landschaften auf Bild festgehalten sind.

    Es gibt Tage….da verfluche ich die deutschen Waffengesetze.
    Onkel Heinz……….sooooo entsteht HASSSSSSS

  117. #111

    Ja, wir werden in Bälde hören und lesen, um wieviel die EEG Umlage in 2014 steigen wird.


    Strom wird schon wieder teurer

    2014 wird die Ökostromumlage auf 6,3 Cent ansteigen. Für einen durchschnittlichen Haushalt bedeutet das rund 35 Euro Mehrkosten pro Jahr -- obwohl der Strompreis an den Börsen sinkt.

  118. ja auch bei der FAZ zu lesen

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/oekostrom-foerderung-eeg-umlage-steigt-auf-6-3-cent-12609291.html

    Hier auch noch „interessant“ das SRU geseiere

  119. # 117

    Völlig falsch!
    Die EEG-Umlage steigt von 2013 auf 2014 um 18,8 %. Und die MWSt. komm auch noch oben drauf!

    So liest sich das ganze doch viel besser, so ist es der Michel gewohnt. Wozu eine Steuerdiskussion?

  120. Broder -- Michel von Tell im Gespräch mit Henryk M. Broder 2013

  121. Gerade in den Tagesthemen zum Thema PISA-Studie für Erwachsene:

    Frage: Wieviele Windenergieanlagen ersetzen ein Atomkraftwerk?
    Richtige Antwort: 596
    Ich denke, Weihnachten wäre ein guter Zeitpunkt für einen flächendeckenden und mehrtägigen BlackOut.

  122. eh sich alle totlachen, wir sollten überlegen, mit was wir heizen

  123. #122. Lentje

    Frage: Wieviele Windenergieanlagen ersetzen ein Atomkraftwerk?

    Schon der Fragesteller ist durchgefallen. Es gibt nämlich doch blöde Fragen 😉

    karl.s

  124. Der WDR-„Energieexperte“ kommentiert mal wieder. Dieses Mal zum Thema Braunkohle. Wie gewohnt grün-ideologisch, bar jeder Sachkenntnis und hochgradig polemisch nahe dem Boulevard-Niveau:

    http://tinyurl.com/m58fxbr

  125. Gute und böse Salz-Endlager:

    Quecksilber ist ein Problem, vor allem in den Händen von dezentralen Bürger-Goldschürfern, die die notwendige Sorgfalt beim Umgang damit nicht einhalten. Die Industrienationen haben seit Minamta ihre Lektion gelernt.
    Doch große Mengen des giftigen Stoffs müssen endgelagert werden.
    Um den Stoff für alle Ewigkeit sicher zu einzuschliessen, werden Salzstöcke bevorzugt:

    Der lange Schatten einer Quecksilber-Katastrophe

    Aber sind die denn sicher?
    Ja gewiss!

    In Deutschland kämen als Endlager drei Salzbergwerke infrage, sagt Jörg Friedrich vom Umweltbundesamt. Bei Heilbronn, Zielitz bei Magdeburg und im nordhessischen Herfa-Neurode, wo schon reichlich Giftmüll untertage liegt.
    In ihnen könnte der Stoff zwischen Hunderte Meter dicken Salz-Schichten untergebracht werden. „Das Salz fließt langsam und umschließt im Lauf der Zeit das Quecksilber vollständig“, erläutert Friedrich.
    Im Gegensatz zu Atommüll strahle Quecksilber nicht und verändere somit nicht das Gestein, dennoch müsse man die Eignung der Lager genauestens untersuchen. Insgesamt, so schätzt der Experte, werden EU-weit 30.000 Tonnen anfallen, die man irgendwo unterbringen müsse – „weit weg von der Biosphäre und das für immer“.

    Jetzt wissen wir endlich, worin das Problem des radioaktiven Mülls besteht: Er strahlt und das macht die an sich perfekten Salzstock-Endlager kaputt! Das ‚Gestein wird verändert‘, wohlgemerkt ‚hunderte Meter dicke‘ Schichten und das magische Böse bricht aus!
    Und solcher hanebüchene Blödsinn wird kommentarlos gedruckt und geglaubt…

  126. man achte auf die kommentare 😀


    Claudia Roth besucht Flüchtlinge aus Lampedusa

    Der Winter naht und die Situation der Flüchtlinge am Berliner Oranienplatz muss dringend verbessert werden. Bei ihrem Besuch im Camp hat Claudia Roth sich deshalb für ihre humanitäre Aufnahme eingesetzt.


  127. Editorial
    Klima

    Warum man den Forschern misstrauen muss.
    Der Fluch der Entwicklungshilfe, die denen am meisten schadet, denen sie zu helfen vorgibt.
    Von Roger Köppel

  128. Tja, das System wird zunehmend unterwandert………von Bullshit.
    Nun hat auch ein Gründungsmitglied von Wikipedia die Nase voll.

    Manchmal ist es schön,
    wenn man einfach Konsequenzen ziehen kann.

    Austrittserklärung

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Im Jahre 2004 habe ich als eines von etwa dreißig Gründungsmitgliedern in Berlin die Wikimedia Deutschland aus der Taufe gehoben. Einen Verein, an dessen Satzung ich maßgeblichen Anteil hatte, und dessen satzungsgemäße Aufgabe auch heute noch die “Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte” ist. Trotz teilweise gegenteiliger Auffassungen über Richtung und Erfolg des Projektes Wikipedia bin ich seit der Gründung Mitglied geblieben, weil die Freien Inhalte und ihre Erstellung über Wikis mir stets ein Anliegen geblieben sind.

    Mit einigem Entsetzen muss ich jetzt allerdings feststellen, dass dieser Verein, unter anderem aus meinen Mitgliedsbeiträgen, mit 80000 Euro ein Projekt finanziert, das “Diversität für Wikipedia” erreichen soll – was auch immer hier noch erreicht werden soll in einem von einer internationalen Gemeinschaft motivierter Freiwilliger getriebenen Projekt.

    Ziel von uns Gründungsmitgliedern der Wikimedia Deutschland war die Förderung freien Wissens, mit besonderem Focus auf die Enzyklopädie Wikipedia. Unser Ziel war es keinesfalls, Pseudowissenschaften wie die sogenannten Gender-Studies mit fünfstelligen Beträgen zu finanzieren, um Vorschläge zu erarbeiten wie innerhalb der Wikipedia-Community Probleme gelöst werden sollten, die keine sind.

    Im Gegenteil: Wikipedia und Wikimedia waren der Aufklärung verschrieben. Das scheint Geschichte zu sein. Vortragstitel wie “Towards the Democracy of Knowledge: Bringing Gender Diversity to Wikipedia”, mit denen etwa eine Frau Buchem vorgibt, Forschung zu betreiben, zeugen von gegenteiliger Geisteshaltung. Hier geht es nicht mehr um freie Inhalte, Aufklärung, Wissenschaft oder auch nur Lehre, hier geht es ausschließlich ums leistungslose Abgreifen von Förder- und wie in diesem Fall Drittmitteln mittels inhaltsleerer Phrasen, nachdem genau zu diesem Zweck durch die nun Geförderten erfolgreich ein Popanz aus imaginierten Problemen aufgebaut wurde, die dringenst “analysiert” werden müssten.

    Einen Verein, der solch pseudowissenschaftliche, parareligiöse “Forschungs”-Felder aus Mitglieds- und Spendenbeiträgen finanziert, will ich nicht weiter unterstützen.

    Ich erkläre daher mit sofortiger Wirkung meinen Austritt aus der Wikimedia Deutschland Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.

    Mit kaum noch bedauernden Grüßen

    Ulrich Fuchs

    Genderforschung………….pseudowissenschaftlich, parareligiös………schön, das es auch andere Menschen gibt, die das genau so sehen wie Onkel Heinz, schade aber das Wikipedia immer mehr von linksgrünen Interessen verseucht wird, was wir ja bezüglich Klimawandel eh schon seit Jahren wissen. Das dann auch noch ein paar Weiber unbedingt Wikipedia gendergerecht zurechtmatschen wollen……ist wohl das Maß voll oder die Flasche leer.

    Naja…..die PISA-Studie für Erwachsene zeigt ja schon in Ansätzen die zunehmende Verblödung der Nation……warum soll da Wikipedia vor verschont bleiben, wir marschieren im Gleichschritt, politisch hochkorrekt, geschlechtslos…..in den Untergang.
    Der Westen stirbt den selben Tod wie jede andere dekadente Gesellschaft vor ihm……vllt kann ja mal ein neuer Krieg wieder das Hirn zurecht rücken, damit wir endlich wieder die wichtigen Dinge des Lebens neu schätzen zu lernen.

    Ich bin schon gespannt drauf, wann die Wikipedia-Artikel in http://de.wikipedia.org/wiki/Eurythmien übersetzt werden, damit dann auch Waldorfschüler diese Texte verstehen.

    Eines schönen Tages in der Zukunft werden Historiker (ehemalige Affen) sich fragen, wann die Devolution der Menschheit eigentlich begann……….kann ick euch ganz genau sagen……….HEUTE, HIER und JETZT.

    Winke winke……….wir schaffen uns ab.
    H.E.

  129. Danke an Heinz:

    LIFE (Laser induced Fusion Energy / Fusionsreaktor mit laserinduzierter Trägheitszündung) machte einen weiteren großen Fortschritt:

    Laser fusion experiment yields record energy at Lawrence Livermore’s National Ignition Facility

    Early calculations show that fusion reactions in the hot plasma started to self-heat the burning core and enhanced the yield by nearly 50 percent, pushing close to the margins of alpha burn, where the fusion reactions dominate the process
    ——
    erste Berechnungen zeigen, dass Fusionsreaktionen im heissen Plasma die Temperatur des brennenden Kerns aufrechterhielten und so die Ausbeute an Energie um nahezu 50% steigerten, nahe an die Grenze, an der die Fusionsreaktionen allein den Brennprozess dominieren.

    Das heisst, dass wieder ein sehr wesentlicher Schritt zum Fusionsreaktor gemacht wurde.
    An sich rechneten die Forscher schon Ende 2012 mit einem ersten ‚Schuß‘, der mehr Energie liefert, als die Zündung kostet. Unvorhergesehene Instabilitäten verhinderten dies jedoch. Nun scheint man auf dem Weg zu sein, durch verbesserte Ziele (Kleine, gefrorene Kügelchen aus Deuterium und Tritium) und einer anderen Modulation der Laser diese Schwierigkeiten auszuräumen.
    Der kommerzielle Fusionsreaktor rückt dadurch wieder näher, das ehrzeizige Ziel der Forscher ist es, möglicherweise innerhalb der 2030er Jahre, also lange bevor ITER dazu imstande ist, echte Fusionskraftwerke zur Stromerzeugung zu ermöglichen.

    Bei den Zeit- und Forschungsplänen muss übrigens bedacht werden, dass die National Ignition Facility nur ’nebenbei‘ an der Laser-Fusion arbeitet. Grundsätzlich ist das eine miltärische Einrichtung, die sowohl an Kernwaffen wie an Laserwaffen arbeitet (Vielsagend ist zum Beisiel, dass die Hochleistungslaser, die dort eingesetzt sind, laut Spezifikation mit LKW transportabel sein müssen -- Was nur für Waffensysteme Sinn macht, die man zur Front bringen muss)

  130. #130

    (Vielsagend ist zum Beisiel, dass die Hochleistungslaser, die dort eingesetzt sind, laut Spezifikation mit LKW transportabel sein müssen — Was nur für Waffensysteme Sinn macht, die man zur Front bringen muss)

    … oder für einen LKW mit Fusionsantrieb … 😉

  131. Eine interessante Entwicklung

    Die deutschen Klimaweltmeister subventionieren den Kohlestrom.

  132. @ Heinz Eng:

    Bei Wikipedia werden auch noch vernünftige Menschen wie meinereiner zitiert (Hydraulic Fracturing). *grins*

    Hierzu würde ich gerne deine Meinung hören: http://wp.me/p2yGlN-fe

    Gegen Ergänzungen hätte ich auch nichts einzuwenden.

    MfG

    Istvan

  133. Mal ne Frage anlässlich des Länderschulvergleichs.

    Wir hätten in der 9. Klasse so einen Test nie und nimmer korrekt ausgefüllt, bis auf ein paar Schüler.
    Stattdessen irgendwie dagegen protestiert und Quatsch geantwortet.

    Ist so ein Test überhaupt vergleichbar?

  134. @Istvan

    Braunkohle und Umsiedlung……ups, da wern ja ein paar Dörfler umgesiedelt…..und meist sind die Buden nachher besser als vor der Vertreibung.
    Um den Saftsäcken die Munition zu rauben……in China wurden 1,3 Millionen Menschen umgesiedelt um den 3-Schluchten-Staudamm bauen zu können….also Erneuerbare Energien…….Wasserkraft……sowas von nachhaltig, dat geht auf keine Kuhhaut mehr.
    Der Mensch hat zwar das Recht zu leben…..aber keiner sagt wo……..und in welcher Behausung.
    Und alle wollen 24/365 Strom aus der Steckdose…..wie der da aber rein kommt…interessiert keine Sau.
    Ergo……..lass sie babbeln.
    H.E.

  135. @ Günter Heß #134

    Ist so ein Test überhaupt vergleichbar?

    Na ja, zumindest bezüglich des Papiers. Da ist wohl das handelsübliche Klopapier für hinterlistige Zwecke besser geeignet.

    meint der Moosgeist

  136. Bernhard Lassahn auf der Achse:

    Ein Neger mit Gazelle zagt im Regen nie!

    Darf man „Neger“ sagen? Oder singen? Diese Frage wurde beim Deutschen Kinderlied-Kongress in Hamburg aufgeworfen, zu dem es schon im Vorfeld einen Kinderliederwett-bewerb zum Thema „Toleranz“ gab. Ich sollte dazu auch einen kleinen „Impuls“ geben. Er durfte, wie mir versichert wurde, getrost ein wenig scharf sein – wie Löwensenf, den man dazugibt. Das habe ich gerne getan. Ich hatte mir dazu den Artikel „Dünkel und Empörung“ aus der Süddeutschen Zeitung von Andrian Kreye ausgedruckt und mich, wie Tarzan von Liane zu Liane schwingend, von Zitat zu Zitat durch den Text hindurchgehangelt.

    sehr lang und sehr gut!

    @admins
    könnt ihr mal versuchen, könnt ihr versuchen diesen beitrag hier zu veröffentlichen?

  137. Energy daily vom gestrigen Tag berichtet, dass Electricite de France SA (EDF) kurz vor dem Abschluss eines Auftrags über 14 Mrd. Pfund (16,5 Mrd. €) für den Bau und Betrieb von zwei Kernkraftwerken steht. Sie sollen in Hinkley Point (County of Somerset) an der Südwestküste von England entstehen, wo es bereits zwei in Betrieb befindliche und zwei stillgelegte Reaktoren gibt.
    Das Ganze wird als „Lackmustest“ für die Zukunft der Atomindustrie in Europa interpretiert.

  138. #137

    Darf man „Neger“ sagen? Oder singen?

    Nein. 😉

  139. @ W.Rassbach #139

    Darf man „Neger“ sagen? Oder singen?

    NEIN!!!
    ABER glücklich der, der einen hat

  140. Wieder einmal ein ausgezeichneter Artikel von C. A. Gebauer:

    … Die politischen Inhalte können also intellektuell auf Kirmesniveau herabsinken. Solange sie mit ernstem Gesicht und in Krawatte verpackt vorgetragen werden, gelten sie dem flüchtigen Beobachter (und Wähler) immer noch als seriös. Konkret: Gregor Gysi kann einen Zehn-Euro-Mindestlohn fordern, Jürgen Trittin einen Veggie-Day und Sigmar Gabriel Euro-Bonds. Sie alle gelten dennoch im flüchtigen politischen Diskurs unverbrüchlich als ernsthafte und ernstzunehmende Gesprächspartner. Dieser Mechanismus hat uns über die Jahrzehnte die phantastischsten Phänomene beschert: Energiesparlampen, Mülltrennung, Rauchverbot, Frauenparkplätze, öffentlich-rechtlichen Rundfunk zur flächendeckenden Versorgung der deutschen Bevölkerung mit Informationen im (zunehmend generell WLAN-freien) Jahre 2013 und so unendlich vieles mehr. …

  141. @ michael m. #137

    könnt ihr versuchen diesen beitrag hier zu veröffentlichen

    Guter Artikel von Lassahn. Aber thematisch schon ein Stück von unseren Themen hier entfernt.

  142. Vera Lengsfeld auf der Achse des Guten zu den Koalitionsgesprächen. Ganz groß.


    Die schwarz-rot-grüne Groteske

    Seit Tagen bekommen die Wähler ein absurdes Theater geboten, dessen Peinlichkeit nur noch von den begleitenden Kommentaren in den Mainstreammedien übertroffen wird.
    „Sondierungsgespräche“ heißt das Schmierenstück, in dem uns vorgeführt wird, dass sich die Politik einen feuchten Kehricht um den Wählerwillen schert. Mehr noch, die Damen und Herren Koalitionssucher gehen davon aus, dass die Wähler ohne Murren den Kakao, durch den man sie zieht, auch noch trinken werden…
    Weiterlesen…

  143. Claudia Kempfert zur Energiepolitik. “Über Energieverbrauch reden, statt über Preise!”:

    Und noch etwas ist schädlich daran, dass man nur über Preise spricht, und diese gar staatlich auf niedrigem Niveau halten will: ein niedriger Preis begünstigt Verschwendung; das kann man in vielen Ländern der Welt beobachten – in den USA aber auch in Russland. Je teurer ein Gut wird, desto sparsamer und vor allem vorsichtiger geht man damit um. Einkommensschwachen Haushalten sollten wir in der Tat helfen, Energie einzusparen – obwohl die Geringverdiener ja ohnehin schon wenig Energie verbrauchen.

  144. Henryk M. Broder: „Die Skurrilität gehört zum Kerngeschäft der EU?“

  145. #144. Rudolf Kipp

    Claudia Kempfert zur Energiepolitik. “Über Energieverbrauch reden, statt über Preise!”:

    Könnte man dieser Frau nicht mal aus dem Verkehr ziehen, dieser Blödsinn ist ja nicht auszuhalten 😉

    karl.s

  146. Nun floppt auch die „Bürgerleitung“, eigentlich sollten mit derartigen Projekten Akzeptanz für den Netzausbau geschaffen werden:

    Zuvor waren bereits 160.000 Haushalte in der Region angeschrieben worden.

    Am Ende beteiligten sich 100 Haushalte, die zusammen eine Million Euro investierten. Theoretisch hätten sich die Bürger über die Anleihe mit maximal 15 Prozent an dem 210 Mio. Euro teuren Projekt beteiligen können – also 31,5 Mio. Euro.

    100 von 160.000, das sind nach Adam Riese 0,0625%. Na ja, wenigstens kann nun das Porto für die Direktwerbung bezahlt werden.

  147. @Qentin Quencher #147
    Die 0,0625% sind immer noch mehr als der 0,039% CO2 Anteil 😉

  148. @Rudolff Kipp #144
    Ganz nach dem Motto….
    WIR (Ideologen-Führer) ZWINGEN (per Gesetze und Verordnungen) ALLE (Untertanen) GLEICH (Kern des Sozialismus) ARM (Mangelgesellschaft)!

  149. Schöner Artikel: Chevron wehrt sich … http://nypost.com/2013/10/14/chevrons-landmark-lawsuit-exposes-greenmail/

  150. Jetzt im Presseclub: Energiewende

    http://www.phoenix.de/livestream/

  151. Oh jeh, geballte Inkompetenz in Verbindung mit Polemik und Ideologie.

  152. @Quentin

    Die Runde hat ein ähnliches Niveau, wie wenn medizinische Laien über Herztransplantation fachsimpeln.

  153. @ Quentin Quencher #152

    Ja Quentin, das überschreitet sogar die Schmerzgrenze bei Vollnarkose.

  154. #152 ff.

    Trauerspiel, so wenig Sach- und Fachkenntnis, blamabel -- Diskussionsleitung eingeschlossen.
    „Scheitern wird sie nicht, die Energiewende“ -- auch die Wirtschaftswoche hat leider nicht die Beste/den Besten geschickt.

  155. Es gab vor einigen Wochen schon einmal einen Presseclub, der sich mit dem Thema befasste. Ein Schreiberling der TAZ war voll und ganz davon überzeugt, das Windkraft das Versorgungsproblem lösen könnte, denn schließlich wehe Wind irgendwo in Deutschland immer. Zum Zeitpunkt, als er das sagte, erbrachten die WKA keine 10 Prozent der installierten Leistung von 30 GW.

  156. Als im »Presseclub nachgefragt« Zuschauerfragen beantwortet wurden, waren betretene Gesichter zu sehen, als ein Anrufer schilderte, dass in Florida der Strom rund ein Drittel kostet, in Frankreich die Hälfte. Mit dieser simplen Argumentation haben die Verfechter der Energiewende ihre Probleme, und ich frage mich schon einige Zeit, ob es nicht strategisch möglicherweise besser ist, immer wieder auf diese Unterschiede hinzuweisen.

    Wer will kann sich ja informieren, warum, weshalb, was so ist, wie es ist. Das gilt für jedes Thema. Es aber in eine Slogan zu verpacken der gleichzeitig einen Standpunkt erkennen lässt, das müsste uns gelingen. „Im übrigen, der Strom in den USA kostet ein Drittel, in Spanien die Hälfte“. Warum macht ihr unseren Strom so teuer? Soll das ein Erfolgsmodell sein?

  157. Maxeiner & Miersch auf die „Achse des Guten“ zu

    Wohlstand und Wildnis

    Die Annahme, Wirtschaftswachstum, Industrialisierung und Technisierung seien die größten Feinde der Natur, gehört zum Kanon der gängigen Überzeugungen, die selten in Frage gestellt werden. Dabei haben sie mehr mit Filmschnitt zu tun, als mit messbaren Tatsachen. In Tausenden TV-Berichten zu Umweltthemen aller Art sehen wir diese immer gleichen Montagen: Blumenwiesen, grüne Wälder, Schmetterlinge und klare Gebirgsbäche werden in Kontrast gesetzt zu rauchenden Schloten, Atomkraftwerken und Staus auf Autobahnkreuzungen. Hier die Idylle und dort der moderne Moloch.

    Uns kam dieser so eingängige Kontrast schon immer ein bisschen billig vor. Denn, wenn man reist, gewinnt man einen anderen Eindruck. Die Brennpunkte der Naturzerstörung liegen nicht in den reichen Industrieländern wie Deutschland oder den Vereinigten Staaten. Brandrodungen, verseuchte Flüsse und Seen, massenhaftes Abschlachten von Wildtierbeständen finden dort statt, wo die Menschen am ärmsten sind. Nicht Fabriken und Büros fressen sich in die Wildnis, sondern Plantagen, Viehweiden und Ackerbau.

    Aber genau das ist das propagierte Zukunftsbild unserer grünroten Weltverbesserer.

    karl.s

  158. Herrlicher Versprecher von Leggewie: Empörkömmling….

    http://www.lisa.gerda-henkel-stiftung.de/videos_watch.php?nav_id=4592

  159. Do the Math: Solar Panels and Hockey Sticks
    Posted on October 21, 2013 by Guest Blogger

    Guest essay by Chris Yakymyshyn

    Vermonter Bill McKibben was recently quoted in Salon Magazine:

    “The roof of my house is covered in solar panels. When I’m home, I’m a pretty green fellow. But I know that that’s not actually going to solve the problem.”

    This is a very interesting comment. He had solar panels installed on his home, even though he knew it would not ‘solve’ the CO2 problem.

    so schnell wird der hockeystick wiederbelebt 😀

  160. Die Klimakatastrophe nimmt ihren Lauf…

    False widow spiders force Forest of Dean school closure

    A school has been forced to close because of an outbreak of Britain’s most venomous spider.
    The Dean Academy, in the Forest of Dean, said it „had identified an issue with false widow spiders“ in its ICT block and other areas of the site.
    A letter from vice-principal Craig Burns to parents said the school would be shut on Wednesday to be fumigated.
    Conservationists believe a change in the climate could be the cause of an increase in sightings of the species.


  161. Rohstoff CO2: Ein Traum wird wahr

    Bereits seit 2011 vermarktet die isländisch-amerikanische Firma Carbon Recycling International (CRI) CO2-basiertes Methanol als Beimischung zu Benzin. „Das Methanol hat eine um 90 % bessere Klimabilanz als fossiler Kraftstoff“, weiß Norbert Schmitz, Geschäftsführer der ISCC GmbH aus Köln. „Damit zeigt bereits die erste Anlage für CO2-basiertes Methanol bessere Ergebnisse als jeder Biokraftstoff“, ergänzt Michael Carus, Geschäftsführer des nova-Instituts.

    ein typischer kritikloser VDI artikel…
    und die idee, aus bösem co2 gutes co2 zu machen, wie scheinbar von der EU angedacht, ist auch doll. ich nutze das co2 einfach ein zweites mal und schon ist es nicht mehr klimaschädlich 😉

  162. Frage an die Experten insbesondere tritium, Rainer Klute fragt auf FB nach ob jemand etwas genaueres wüßte. Auf Twitter hat jemand die Behauptung aufgestellt in Kernreaktoren würde Tritium hergestellt und verkauft werden. Was ist dran? und warum nicht. Wer kann direkt an Rainer oder über mich. Danke.

  163. #163
    Tritium hat eine relativ kurze Halbwertszeit und muß daher kunstvoll hergestellt werden, z.B. durch Neutroneneinfang von Lithium 6.
    Die Neutronen entnimmt man dabei praktischerweise einem Kernreaktor (NB nicht unbedingt in einem Kernkraftwerk), der reichlich freie Neutronen abstrahlt.

  164. #163. Karl Rannseyer

    lies mal hier. Ist zwar schon etwas älter, aber das Prinzip denke ich, gilt nach wie vor.

    karl.s

  165. Danke!

  166. was zum schmökern


    The IPCC Report
    Looking into the 5th IPCC report

  167. Ouh, danke. Ich hab schon.

  168. noch was zum schmökern

    Die Grünen – ein Programm der Zersetzung

  169. @ Rannseyer # 163:
    Tritium in Kernkraftwerken ist ein Problem, da man es praktisch nicht aus dem Wasserkreislauf raus bekommt.
    Andererseits sind es nur sehr kleine Mengen und da 3H eine sehr kurze biologische Halbwertzeit hat (Wird ja in Form von Wasser aufgenommen und Wasser verlässt den menschlichen Körper wieder sehr schnell) lässt man die kleinen Mengen in den Vorfluter.
    Für eine Produktion oder Extraktion sind diese Mengen auch einfach zu klein, man benötigt Kernreaktoren mit möglichst hohem Flux (Neutronenfluß), Kraftwerke sind dafür nicht geeignet.

    Ein bisschen 3H hab‘ ich übrigens zu Haus, in meinem Stoker&Yale-M1-Kompass sorgt es für die Nachtbeleuchtung.
    Das ist auch -- neben anderem -- der Grund für die Herstellung: 3H ist ein reiner Alphastrahler und daher hervorragend für die Herstellung von nachtleuchtenden Skalen etc geeignet, ausserhalb des Gehäuses ist die Strahlung gleich null und die relativ kurze HWZ sorgt für eine natürliche ‚Selbstzerstörung‘ in einem angemessenen Zeitraum, falls der Stoff freigesetzt wird. Im zivilen Bereich findet man es weniger, aber beim Militär wird eine Menge davon verbraucht.

  170. @Tritium,
    Kleine Korrektur einer Verwechslung. Tritium hat Neutronenüberschuß und ist ein Betastrahler.
    Es emittiert ein Elektron und ein Antineutrino, da ein Neutron zu einem Proton zerfällt, dabei entsteht
    3He.
    Grüße
    Günter Heß

  171. Ich gebe mal einen Tipp ab. Morgen erscheint in der KlimaLounge von Rahmstorf garantiert ein Artikel über Stürme und dem Sturm in Norddeutschland.

  172. @ 172

    Auf den Schwachsinn vom Rahmstorf muss man nicht warten, hier ein Kommentar aus tagesschau.de (der Kürze wegen nur eingefügt):

    Am 29. Oktober 2013 um 08:39 von Pavicsits Wilhelm
    Ursache der Wetterextreme

    Kriterium der Wetterextreme ist der verstärkte Verdunstungsantrieb. Hiefür genügt die Erhöhung der Temperatur-Spitzenwerte, weil die Verdunstungsrate zur Temperaturerhöhung exponentiell ansteigt. Diese ergibt sich durch die vermehrte Bildung von reflektierenden Kondensstreifen und Wolken. Immer dann, wenn -- eindimensional gesehen -- die Sonne im blauen Feld steht, scheint sie einmal voll direkt und zusätzlich noch als Reflexion von den Kondensstreifen und Wolken, was an deren Weiß bis strahlendem Weiß erkennbar ist. Zum Reflexionseffekt kommt noch ihr Treibhauseffekt.

  173. 2 Fragen an die Experten

    1.
    Wenn CO2 eingespart werden soll, ist es dann nicht vernünftiger, komplett alle Verbrennungskraftwerke zu schließen und ausschliesslich Kernkraftwerke einzusetzen?

    2.
    Wenn die globale Erwärmung gestoppt werden soll, ist es dann nicht vernünftiger, jeglichen wärmerzeugenden Prozess zu verbieten?

    Bei Variante 2 sind natürlich Kernkraftwerke auch nicht mehr notwendig.

  174. Ist es nicht putzig im olafproduzierenden Ökodeutschland, da geht wiedermal eine Meldung um die Welt und unser Politbüro weiß immer noch nicht, wie sie es uns beibringen wollen, ohne die nachhaltige Gehirnwäsche zu beschädigen.

    Größtes Ölfeld der Welt in Australien entdeckt

    Z.Z. findet man nur größte Felder , wenn sie im Nahen Osten und Afrika liegen gibt es auch gleich Krieg.

    Das australische Feld hat einen Wert von 20 Billionen Dollar und könnte die ganze Welt versorgen. Eine kleine Firma besitzt es und die Ölmultis verhandeln schon angestrengt. Ich denke nur dieser Fund hat Syrien vor der Zerbombung gerettet. Die Saudis werden sauer sein. Auf Dauer wird der Preis der fossilen in den Keller gehen , schon wegen ihres Überangebotes.

    Aber auch deswegen, gestern rief ich dort an. Die 1 MW Anlage wird schon ausgeliefert, die kleine 10 KW Anlage wartet noch auf die deutsche Genehmigung. Der Herr sagte, Anmeldung ist möglich, sie haben für Kleinverbraucher schon ein zweites Angebot .
    LENR wird Öl und Gas verdrängen.

  175. Die Prantlprawda beginnt, ihre Leser vorsichtig mit physikalischen Gesetzmäßigkeiten bekannt zu machen, nicht ohne weiterhin Hoffnung auf warmes Lutscheis zu machen.
    „Die europäische Netzfrequenz von 50 Hertz muss peinlich genau eingehalten werden, neigt aber zu Schwankungen, wenn eingespeiste und abgerufene Energie nicht genau übereinstimmen.“
    Ein Verbund Erneuerbarer versucht in der Praxis, seine Leistung dem Bedarf anzugleichen:
    http://www.sueddeutsche.de/wissen/gruene-kraftwerke-koennen-blackouts-verhindern-1.1807962

  176. Interessantes Paper

  177. Herr Heß,

    MWP und LIA globale Ereignisse, das muß NicoBäcker erfahren 😉

  178. Der Volksentscheid über die Rekommunalisierung der Berliner Stromversorgung ist knapp gescheitert. Bei einem Auszählungsstand von rund 99 Prozent der Stimmen votierten 23,8 Prozent der Stimmberechtigten mit Ja, wie die Landeswahlleiterin am Abend mitteilte. Damit wurde das erforderlichen Quorum von einem Viertel aller Berliner Wahlberechtigten verfehlt.

    Mal wieder eine gute Nachricht meint
    JH

  179. Quelle zu # 179

  180. #179. Jürgen Hartung

    Mal wieder eine gute Nachricht meint

    moin, moin

    ja, ist es tasächlich. Die Berliner sind nicht auf die grüne Propaganda reingefallen. „Und das ist gut so“ !

    karl.s

  181. Hier mal ein Beitrag auf „Die Freie Welt“ über die Zukunft der FDP und insbesondere die Rolle von Schäffler darin.

    Die Konrad-Adenauer-Stiftung schreibt dem “Liberalen Aufbruch” um Frank Schäffler letztlich eine wichtige Rolle zu, um wieder bei liberalen Wählern punkten zu können. Schäffler stehe nicht nur für einen euro-kritischen Kurs, sondern ist auch ein klarer Gegner einer schleichenden „Sozialdemokratisierung“ der Gesellschaft. So sei die Schäffler-Gruppe anschlussfähig für alle Strömungen in der FDP, die den Sozialliberalismus ablehnen. Dazu zähle als Verbündeter der aus Sachsen stammende stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende Holger Zastrow, der immer wieder davor warnt, dem Zeitgeist hinterher zu laufen. Man müsse sich mit festen Überzeugungen als Alternative zu den anderen Parteien darstellen.

    karl.s

  182. #181

    #179. Jürgen Hartung

    Mal wieder eine gute Nachricht meint

    moin, moin

    ja, ist es tasächlich. Die Berliner sind nicht auf die grüne Propaganda reingefallen. “Und das ist gut so” !

    karl.s

    öhm, wieso?
    die berliner waren wirklich so doof und sind darauf reingefallen!
    den einziges ziel des Volksbegehrens über die Rekommunalisierung der Berliner Energieversorgung war die gründung von

    § 1 Rechtsform und Sitz
    (1) Das Land Berlin errichtet zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben für die Energieversorgung rechtsfähige Anstalten
    öffentlichen Rechts mit Namen
    1. Berliner Stadtwerke (Stadtwerke),
    2. Berliner Netzgesellschaft (Netzgesellschaft).

    das gesetz zur gründung des ökostadtwerkes wurde am 24.10.2013 beschlossen und „Berlin Energie“ bewirbt sich bereits um die konzessionen für das netz 😉

    ps:
    hab gerad beim linksuchen was lustiges gefunden 😀
    also, falls euch ma wieder wer mit subventionen für fossile energien kommt…

    hier habe ihr eine zitierbare keule:

    Das geht nicht nur auf Kosten der Umwelt, sondern auch der Gesellschaft: 20 Millionen Euro Steuergelder flossen allein 2010 in den Erhalt fossiler Energieträger.

    muahahaha, das is ja geil!
    noch so ne stilblüte:

    Vor etwa einem Jahr verkündete der Konzern dann aber, man müsse die Vereinbarungen „den heutigen Marktbedingungen anpassen“ und schob unter anderem den Umbau des Braunkohlekraftwerks Klingenberg an der Rummelsburger Bucht, gegen das es schon breiten Protest von der Bevölkerung gab, auf die lange Bank.

    da verschiebt der ‚feind‘ ein projekt, gegen das eh schon protestiert wird, und dann hält man ihm diese verschiebung auch noch vor…

  183. @183

    +n

  184. Per Twitter meldete Peter Altmaier:

    Gute Nachricht fürs Klima: heute haben sich CDU/CSU darauf verständigt, den europäischen Emissionshandel wieder flott zu machen #backloading

    Ein paar Zwitscherer haben dann auch gleich angefragt, ob die SPD denn nicht gefragt würde und die Union nun eine Minderheitenregierung anstrebet.

    Doch Spaß beiseite. Das sogenannte Backloading ging schon mal schief, und zwar im Europaparlament. Ob die Mehrheitsverhältnisse nach der nächsten Europawahl so sind, dass das nun besser durchsetzbar ist, sei dahin gestellt.

    Es sind zwei Sachen die mich hier gleich wieder aufregen. Da wurde gerade erst vor einem halben Jahr über dieses Thema abgestimmt, doch da das Ergebnis nach Ansicht von Merkel und Altmaier nicht befriedigend ist, lässt man eben noch mal abstimmen. Zumindest wird es versucht. Das zweite ist, dass genauso dilettantisch weiter gemacht wird wie gehabt.

  185. #185. Quentin Quencher

    Das zweite ist, dass genauso dilettantisch weiter gemacht wird wie gehabt.

    Hast Du wirklich ernsthaft was anderes erwartet? Ich nicht. Diesbezüglich gebe ich mich keinerlei Illussionen hin. Politiker können nun mal nicht zugeben, dass ihre früheren Entscheidungen falsch gewesen sind. Es geht also so lange weiter, bis es wirklich nichts mehr geht. Und das kann noch dauern.

    karl.s

  186. Abenteuer Energiewende:

    Rückbau in 10 Sekunden.

  187. #183. michael.m

    moin micha,

    öhm, wieso?

    ich hatte mehr das im Blick

    Zum Ende des Jahres 2014 läuft der Konzessionsvertrag für das Berliner Elektrizitätsnetz mit Vattenfall aus. Dies bietet die Chance zur Rekommunalisierung der Elektrizitätsnetze und zur Gründung eines Stadtwerks. Eine echte Energiewende kann nur gelingen, wenn der öffentliche Einfluss auf Energieproduktion und -verteilung erhöht wird. Ziel ist eine ökologische, sozial gerechte, demokratisch kontrollierte Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien.

    karl.s

  188. @ kalt.seegert #186

    Nein, ich habe nichts anderes erwartet. Aber die Dreistigkeit hat mich dann doch erstaunt, und die Verlogenheit. Was ist nur mit den großen Volksparteien passiert? Wir schlittern in eine Demokratiekrise, nicht nur wegen Europa, sondern auch weil die Parteien zu viel Macht haben. Die Listenplätze sind ein Übel. Parteiinterner Filz und Klüngelei werden wichtiger als der Wähler.

    Leider habe ich keine direkten Kontakte zur CDU/CSU, gerne möchte ich nämlich wissen, was hinter den Kulissen nach dem gescheiterten ersten Backloadingversuch geschehen ist. Das war ja eine namentliche Abstimmung und viele aus der UNION haben dagegen votiert. Hier würden mich mal die Aufzeichnungen der NSA von Merkels Handy interessieren.

  189. #189. Quentin Quencher

    Leider habe ich keine direkten Kontakte zur CDU/CSU, gerne möchte ich nämlich wissen, was hinter den Kulissen nach dem gescheiterten ersten Backloadingversuch geschehen ist.

    Das würde ich auch gern wissen, zumal die Ablehnung ja auch u.a. durch den Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU gut begründet war.

    Berlin (ots) -- Zur Abstimmung am 3. Juli 2013 zum Emissionshandel im EU-Parlament erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU e.V.: Backloading ist und bleibt eine Kostenbelastung für die Industrie!

    „Die Herausnahme von 900 Millionen Emissionsrechten aus dem CO2-Zertifikatehandel wäre ein tiefgreifender Eingriff in einen funktionsfähigen Markt. Die beabsichtigte Verteuerung der Zertifikate würde die deutsche und die europäische Industrie unnötig belasten, und das in einer Zeit, in der wir sowieso darum kämpfen, dass die Deindustrialisierung Europas nicht weiter fortschreitet“ erklärt Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates.

    Niemand sollte sich dadurch Sand in die Augen streuen lassen, dass die Zustimmung zum Backloading mit einem Fonds versüßt wird, in den zwei Drittel der zurückgehaltenen Zertifikate fließen und aus dem ab 2016 der Abbau des CO2-Ausstosses von energieintensiven Unternehmen gefördert werden soll. Eine Fondslösung wäre weiterer EU-Interventionismus -- und das ausgerechnet bei einem Instrument wie dem bewusst marktwirtschaftlich angelegten Zertifikatehandel. Das Backloading ist und bleibt eine Kostenbelastung, die es den Unternehmen zusätzlich erschwert, in effizientere und klimaschützende Technologien zu investieren.

    karl.s

  190. #189. Quentin Quencher

    ergänzend dazu mal ein Artikel aus der FAZ v. 12.12.2012.

    Altmaier u.Umweltministerium waren grundsätzlich dafür. Rösler u. Wirtschaftsministerium strikt gegen das backloading. Rösler ist nicht mehr da, also kann Altmaier jetzt nochmal versuchen, das Ding umzudrehen. Seine Chancen stehen nicht unbedingt schlecht, denn dass es damals nicht dazu kam, war m.E. hauptsächlich auch der Haltung Deutschlands zu verdanken. Entscheidend wird wohl sein, was seitens der EU zukünftig priorisiert wird, entweder der sog. „Klimaschutz“ oder aber wirtschaftlicher Aufschwung. Beides geht nicht zusammen.

    karl.s

  191. Peter Boehringer bringt es auf den Punkt

    Selten zeigt sich klarer als in diesen Tagen der großkoalitionären Verhandlungen um „unsere“ Regierungsagenda der kommenden vier Jahre, durch wen, für wen und mit welchen Absichten dieses Land regiert wird. Die Mächte hinter der offiziellen Macht überlassen inzwischen nichts mehr dem Zufall. In 16 für mehrere Monate tagenden Arbeitsgruppen mit (inklusive ungewählten Teilnehmern und externen „Beratern“) Hunderten von Beteiligten wird derzeit bis ins Detail alles vorweggeregelt, was der Bundestag in den kommenden Jahren mit dann mindestens 75-prozentigen Mehrheiten abnicken wird. Spielraum für wirkmächtige Debatten im Parlament oder für eine Gesetze noch beeinflussende oder gar vorschlagende Legislative gewählter Abgeordneter wird es in einer solchen Demokratur künftig nicht mehr geben. Die Exekutive und ihre Sponsoren im Hintergrund haben die deutsche Legislative bereits heute bis 2017 gleich- und ausgeschaltet. Die Politik der kommenden vier Jahre kann nun in fast allen großen und auch detaillierten Punkten maximalst bürgerfern zementiert werden – zumal ja über 15 Prozent der liberalen oder anderweitig freiheitlichen Wählerstimmen im neuen Berliner Raumschiff-Parlament gar nicht mehr erst vertreten sind.

    Der Begriff „Demokratur“ ist gut.

    karl.s

  192. Die Mächte hinter der offiziellen Macht überlassen inzwischen nichts mehr dem Zufall.

    Wer sind die denn? 😉

  193. Heute um 21 Uhr. Die öffentlich-rechtlichen Verblender walten wohl mal wieder ihres Amtes. Gestern in Hart aber Fair wurde ja auch schon wieder Stimmung für die EE gemacht. Muss der Pöbel wieder auf Linie gebracht werden?

  194. @ Karl S.
    #188

    Eine echte Energiewende kann nur gelingen, wenn der öffentliche Einfluss auf Energieproduktion und -verteilung erhöht wird. Ziel ist eine ökologische, sozial gerechte, demokratisch kontrollierte Energieversorgung auf der Basis erneuerbarer Energien.

    die fakten wurden doch schon geschaffen!

    ich zitier mich mal selber

    das gesetz zur gründung des ökostadtwerkes wurde am 24.10.2013 beschlossen und “Berlin Energie” bewirbt sich bereits um die konzessionen für das netz 😉

    die forderungen wurden also schon erfüllt 😉

  195. @QQ
    #185

    Es sind zwei Sachen die mich hier gleich wieder aufregen. Da wurde gerade erst vor einem halben Jahr über dieses Thema abgestimmt, doch da das Ergebnis nach Ansicht von Merkel und Altmaier nicht befriedigend ist, lässt man eben noch mal abstimmen. Zumindest wird es versucht. Das zweite ist, dass genauso dilettantisch weiter gemacht wird wie gehabt.

    frag ihn doch mal, bzw reib es ihm unter die twitter-nase 😀

  196. Was zum Lesen


    NEU! Die erfolgreichsten Gehirnwäsche-Techniken. Der Globalisierungs-Fanatiker. (Oktober 2013)

    Ein Psychogramm der Westlichen-Werte-Demokratie.

  197. @Energiewände #194

    Dazu eine schöne Rezension.

  198. Ein kleines Kuriosum:

    A wind turbine that cost the Welsh government £48,000 to buy has been generating an average of just £5 worth of electricity per month. […]
    … there had been mechanical problems with the turbine and that throughout 2012 it was only operating at 26% of its capacity. Some improvements have been made and as of January this year it has been operating at 68%.
    But if it continues to operate at 68% capacity then it will generate 55.25 kWh per month -- electricity with a value of £8.84.
    At that rate it would take around 452 years to offset the cost of buying and installing the turbine.
    The company which manufactured the turbine, Quiet Revolution, said mechanical problems were not the main reason for its performance -- it was the location.

    [Eine Windturbine, für die die Regierung von Wales £48,000 bezahlt hat, hat im Durchschnitt pro Monat Elektrizität im Wert von nur £5 erzeugt. […] Es gab mechanische Probleme mit der Turbine, und sie lief 2012 nur mit 26% ihrer Kapazität. Nach Verbesserungen lief sie seit Januar diese Jahres mit 68%. Wenn sie weiterhin mit 68% der Kapazität läuft, dann wird sie im Monat 55.25 kWh produzieren, im Wert von £8.84. Die Beschaffungs- und Baukosten der Turbine wären dann nach etwa 452 Jahren amortisiert. Der Hersteller der Turbine, Quiet Revolution, wies darauf hin, daß nicht mechanische Probleme der Hauptgrund für die (geringe) Leistung wären, sondern der Standort.]

    Das ist nachhaltig!

  199. Den Unterschied zwischen qualitativen und quantitativen Umfragen erklärt Dr. Thomas Petersen:

    Doch eines sind qualitative Methoden nicht: Verlässlich. Die protokollierten Reaktionen bleiben Einzelfälle, die typisch oder auch untypisch sein können. Ihre Ergebnisse lassen sich nicht auf die Gesamtbevölkerung verallgemeinern, schon gar nicht zu Mengenangaben hochrechnen. Nicht selten führen sie sogar mit ihrer intuitiven Überzeugungskraft in die Irre. Die Interpretation bleibt letztlich subjektiv, die Resultate haben keinerlei Beweiskraft.

    Ist vielleicht nicht ganz uninteressant in Hinblick auf die vielen Umfragen die zu jedem Mist gemacht werden.

  200. Möchte an dieser Stelle auf zwei Beiträge auf meinem Blog hinweisen, die sich mit der aktuellen Diskussion um das Thema Schiefergasexploration im Speziellen und Hydraulic Fracturing im Allgemeinen befassen. Zweiterer Artikel zeigt dabei das dogmatische, rechthaberische, realitätsferne sowie absolutistische Verhalten von Bürgerinitiativen/Umweltaktivisten auf.

    http://tinyurl.com/q9nq8zm

    und:

    http://tinyurl.com/qxn8qhw

  201. Kritiker nennen es bereits einen Offenbarungseid: Koalition streicht zentrales Ziel für Energieeffizienz:

    Bislang wollte die Bundesregierung den Stromverbrauch gegenüber 2008 bis 2020 um zehn Prozent senken. Bis Freitag fand sich diese Vorgabe auch noch im Entwurf für das Abschlussdokument der Arbeitsgruppe Energie. In der Fassung vom Samstag war der entsprechende Satz dann verschwunden.

    Andere Vorgaben für mehr Energieeffizienz, die sich noch im Energiekonzept der schwarz-gelben Bundesregierung fanden, wurden in der Arbeitsgruppe gar nicht erst diskutiert

    Ich zitiere hier nur den Spiegel, der Effizienz mit Einsparung verwechselt. Wenn ich mich richtig erinnere hat Peter ein paar Texte veröffentlicht, in dem er gerade auf diesen Unterschied hinweist.

  202. Ist euch schon mal die ähnlichkeit des UN Climate Change Conference Logos

    http://www.berlin-klimaschutz.de/sites/default/files/imagecache/sidebar_logo/uploads/logos/logounfccc.png

    http://www.dradio.de/images/101539/landscape/

    http://www.abendblatt.de/img/fotogalerie/crop111505632/0588722319-ci3x2l-w620/Kinderdienst-Fachleute-und-Politiker-sprechen-ueber-das-Klima.jpg

    mit dem Logo des Senders Comedy Central aufgefallen…….kann es sein das die uns schon seit Jahren kräftigst verarschen?

    http://crispycontent.de/wp-content/uploads/2012/03/comedy-central.jpg

  203. Und jetzt festhalten. Wer denkt,es kann nicht mehr schlimmer kommen irrt.
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/11/polizei-staat-soll-gesinnung-ueberwachen-deutschland-flirtet-mit-der-diktatur/

  204. Na toll, da müssen sie Gustl Mollath wieder einsperren 😉

    Da springen sofort alle ddr Reflexe wieder an,
    Nur mit den guten erneuerbaren können wir die Welt retten, bitte sofort in Texas speichern 😉
    Ich finde auch heizen mit Weizen gut, die Energie muß auch teurer werden….

    Was wird mit Josef hier bei itccs.org ? Bleibt er ein guter?
    (rechts bei importent links kann man auf deutsch übersetzen mit international translation link)

  205. Für alle, die glauben, es gebe eine Trendwende bei der globalen Erwärmung sei folgende, leicht nachvollziehbare statistische Auswertung verschiedener Temperaturdatensätze empfohlen:

    http://www.scilogs.de/relativ-einfach/globale-temperaturkurve/

    Resumé: Eine Trendwende bezüglich der letzten 15 Jahre ist daraus aus wissenschaftlicher Sicht nicht zu entnehmen

  206. @ #206

    Die meisten hier werden sich bei der Betrachtung von Temperaturverläufen wohl zunächst an die ungefilterten Daten halten. Schließlich ist eine Glättung ja immer auch eine Verringerung des Informationsgehaltes.

    Man kann solche Techniken anwenden, etwa wenn man eine Entwicklung in den Daten verschleiern möchte. Die Stagnation der letzten Jahre etwa ist bei einer Mittelung über 15 Jahre, wie das von Ihnen verlinkte Beispiel zeigt, nicht mehr sichtbar.

    Sie sollten übrigens nicht den Fehler machen hier von einer „Trendwende“ zu sprechen. Dieser Ausdruck impliziert eine Wertung der Daten, die diese so nicht erlauben. Wenn Sie hingegen davon sprechen, dass die Temperaturen in den letzten 15 Jahren nicht mehr angestiegen sind, bringen Sie lediglich zum Ausdruck, was die Daten nun einmal zeigen.

  207. Zu dem in #206 verlinkten Artikel ist der Kommentar von Georg Hoffmann erwähnenswert (meine Hervorhebung):

    …Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Phase von x Jahren ohne positiven Trend vorkommt? Und zwar (im Gegensatz zu den hier auch erwaehnten Phasen um 1980 und 1990 herum) OHNE einen groeszeren Vulkanausbruch [El Chichon und Pinatubo] rein aus der internen Variabilitaet des Klimas. Die Antwort lautet, dass dies (bei 15 Jahre annaehernd flachen Trends) mittlerweile sehr unwahrscheinlich ist, oder -mit anderen Worten -- dass die Modelle entweder die interne Variabilitaet unterschaetzen (1) oder den Erwaermungstrend ueberschaetzen (2). Beide Moeglichkeiten haben natuerlich einige Konsequenzen. Es aendert nicht die gesamte Klimaforschung, aber es ist auch nicht voellig vernachlaessigbar

    .
    So deutlich hat er das in seinem Blog bislang noch nicht gesagt.

  208. Dagmar Dehmer hat im Cicero einen unmöglichen Artikel über den jüngsten Thyphoon im Pazifik geschrieben, auch in Warschau scheint es ja ein großes Thema zu sein. Mir ist die Hutschnur geplatzt und ich habe deshalb folgenden Kommentar beim Cicero abgegeben. Keine Ahnung ob er frei geschaltet wird.

    Es ist einfach zu verlockend diesen Thyphoon als Beispiel für all die Katastrophen her zunehmen, die man ja die ganze Zeit vorhersagte. Wem interessiert es da schon, dass es diese Stürme so in der Gegend schon immer gab, die Katastrophe aber nicht von den Stürmen kommt, sondern menschlichen Ursprung hat. Es ist die Armut in diesem Land die erst das Unwetter zur Tragödie macht. Und die Armut ist hausgemacht, da ist kein westliches, oder östliches, Land Schuld, sondern vor allem Korruption. Diese Geißel hat verhindert, dass breite Bevölkerungsschichten geradezu schutzlos den Umweltgefahren ausgesetzt sind und waren.

    Wenn etwas für die Menschen getan werden kann, dann ist es das, dass sie in die Lage versetzt werden sich besser vor den Umweltgefahren schützen zu können. Das geht nur mit mehr allgemeinen Wohlstand, und einer Gesellschaft in der die Geißel der Korruption nicht alle Aktivitäten lähmt.

    Aber Wohlstand ist natürlich für solche Grünschreiberlinge wie Frau Dehmer ein rotes Tuch, passt so gar nicht in die allseits verkündete Ethik wonach wir Verzicht üben müssen, besser mit der Natur zu leben hätten. Die Philippinos lebten mit der Natur, das ist ihnen auch zum Verhängnis geworden. Das Streben muss daher sein, sich davon unabhängig zu machen. Aber solche Gedanken sind natürlich Blasphemie in der grünen Pseudoreligion.

  209. Als stiller Mitlerser erlaube ich mir folgenden Link zu Posten.

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/warum_sollten_wir_in_deutschland_noch_einen_cent_in_neue_anlagen_investiere

    Die Energiewende wirkt, die Deindustrialisierung Deutschlands nimmt Fahrt auf. Offensichtlich von unseren grünroten Bessermenschen so gewollt.

  210. @Quentin

    Was es wohl kosten würde Schutzräume
    zu bezahlen.
    Ich schätze die EEG Umlage reicht.

  211. Die Europäische Union und Japan sind die Verlierer der Umbrüche, die sich derzeit auf den internationalen Energiemärkten vollziehen. Davor sagt die Internationale Energieagentur IEA voraus -- und rät zu einem unpopulären Gegenmittel.

    Weil Energie in diesen Regionen schon jetzt vergleichsweise teurer ist und es kaum Aussicht gibt, dass sich das ändert, dürften energieintensive Industriezweige verstärkt in die Schwellenländer und die USA abwandern. Das wiederum hieße: Die EU und Japan werden ihre traditionelle Exportstärke nach und nach verlieren.

    http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/prognose-der-internationalen-energieagentur-usa-haengen-die-welt-ab/9065970.html

  212. Ja Günter, das ist der Punkt. Mit noch soviel Phantastilionen Euro oder Dollar oder Renminbi wird nicht verhindert dass der nächste Thypoon kommt. Und wenn der philippinische Gesandte in Warschau nun herzzerreißend die Tränendrüse drückt, dann ändert es nichts daran, dass Klimaschutz, so radikal er auch sein mag, in Hinblick auf kommende Eventualitäten raus geschmissenes Geld ist.

    Ich habe mir gerade die ARTE-Sendung »Philosophie« angeschaut, die hatte das Thema »Natur« und hier wurde auch ein Beispiel gebracht, wie unterschiedlich Naturgewalten auf die Menschheit wirken. Ein Erdbeben in Los Angeles und eines auf Haiti wurden verglichen, beide ungefähr gleich stark, doch bei dem einen gab es 57 Opfer, beim anderen Hunderttausende.

    Noch mal zu dem philippinischen Gesandten. Ich würde ihn erst mal fragen, ob denn die gängige Praxis abgeschafft ist, dass Hilfslieferungen, auch und gerade von Hilfsorganisationen, verzollt werden müssen. Da könnte ich ein paar Stories erzählen, gerade von den Philippines. Ich habe die Korruption nicht umsonst so herausgehoben erwähnt. Bevor ich das Klima rette, muss ich erst einmal den eigenen Laden in Ordnung bringen, das hilft den Leuten viel mehr.

    Das soll aber nicht heißen, dass nun nicht geholfen werden soll. Die Leute die es getroffen hat, die können wirklich nichts dafür.

  213. Nachtrag. Gerade der Thyphoon macht deutlich wie unsinnig Klimaschutz ist. Das heißt, wenn er Geld kostet, und das tut er überall. Jeder Groschen ist zuviel, wegen der Fehlallokation.

  214. Lieber Herr Heß, bezüglich #211:

    Das waren genau auch meine spontanen Gedanken.
    Ich äusserte sie in der ‚Welt‘ so:

    Wir haben inzwischen in Deutschland über 400 Milliarden € in völlig nutzlose ‚Klimaschutzmaßnahmen‘ gepumpt, die unter anderem dazu verwendet wurden, phillippinischen Urwald zu roden um dort Palmöl für ‚Bio‘-Sprit anzubauen.
    Wie viel hätte man für diese ungeheure Summe in Ländern wie den Phillippinen oder Bangla Desh für den Katastrophenschutz tun können!
    Müssen wir uns nicht fragen, ob wir an den 10.000 Toten mitschuldig sind, WEIL wir ‚Klimaschutz‘ betrieben haben?

  215. Lieber Herr Tritium,

    schuldig scheint mir überfrachtet, aber ich denke wir haben schon eine Verantwortung, wenn wir etwas tun
    sinnvolle Massnahmen zu unterstützen.

    Ich Grunde sind wir aber Weltmeister der guten Absichten. Am deutschen Wesen soll die Welt genesen.
    Insofern haben wir wohl nichts gelernt. Offensichtlich wollen wir uns als überlegen ansehen. Zur Zeit haben wir die Strömung bei der grünen Farbe die halten sich für uns überlegen im Klimaschutz. Aber wenn man von außen drauf guckt ist nichts dahinter. Wir haben einen doppelt so hohen CO2-Footprint wie Frankreich halten uns aber für Klimaweltmeister.
    Wie peinlich ist das denn.

  216. @ Quentin Quencher # 213:

    Betreffs Hilfslieferungen:

    Hier lehnt man sich bequem und pharisäerhaft zurück und meint, mit dem ‚Klimaschutz‘ hätte man ja schon seine Pflicht erfüllt.
    Die Regierung der USA hat umgehend Aufklärungsflugzeuge und Hubschrauber, alles was greifbar war, sowie einen Verbindungsstab zu den Philippinen geschickt und derzeit ist bereits eine Flotte der Navy auf See, um zu helfen.
    Das gleiche passierte in Haiti und nach dem Tsunami auf den Phillippinen vor etlichen Jahren: Die enormen Ressourcen der Amphibischen Streitkräfte wurden blitzschnell und vorbehaltlos für humanitäre Zwecke zur Verfügung gestellt und Lazarette, Sanitäter, Wasserversorgung, Elektrizität, Kommunikation, Nahrungsmittel, See- Luft- und Landtransport, Pioniereinheiten für Räumung und Instandsetzung und Sicherungskräfte zeigten, was ein ‚Guter Nachbar‘ ist -- Sehr, sehr weit über die Möglichkeiten von irgendwelchen NGO’s hinaus, die natürlich nicht im entferntesten die Ressourcen und die Organisation für ähnliches haben oder haben könnten.
    Rate mal, was den Phillipinos -- damit meine ich die einfachen Leute, die Bevölkerung -- besser gefällt, wer da besser weg kommt, die deutschen Gutmenschen mit ihrer Überheblichkeit oder die, die wirklich Hilfe brachten.

    Dass die korrupten und unfähigen Regierungen dieser Länder das anders sehen, ist naürlich ein anderes, sehr trauriges Kapitel. Denn momentan ist tatsächlich die phillippinische Regierung der Hemmschuh. Die USA haben praktisch unbegrenzte Hilfe zugesagt, aber sie brauchen das Einverständnis bzw. eine ‚Bitte‘ der Regierung die damit auch akzeptieren muss, dass fremde Streitkräfte sich natürlich nicht vom Zoll kontrollieren lassen und ihre eigenen Gesetze mitbringen und souverän agieren. Anders geht es auch gar nicht, das ist kein ‚Imperialismus‘, sondern die Kommandostrukturen (Grundsätzlich ausgelegt auf eine ‚Besatzungsmacht‘) sind einfach festgelegt und eingeübt und können ad hoc nicht geändert weden, ohne die Organisation zu lähmen.
    Tja, und deshalb gibt es die notwendige ‚Bitte‘ der phillippinischen Regierung noch nicht und deshalb werden viele Menschen sterben…

  217. #215. Tritium

    Wie viel hätte man für diese ungeheure Summe in Ländern wie den Phillippinen oder Bangla Desh für den Katastrophenschutz tun können!
    Müssen wir uns nicht fragen, ob wir an den 10.000 Toten mitschuldig sind, WEIL wir ‘Klimaschutz’ betrieben haben?

    Das ist genau die richtige Fragestellung, mit der man die Protagonisten der Heilslehre vom AGW konfrontieren muß. Erst diese schiere Dimension, die 400 Milliarden betreffen ja nur „D“, macht begreifbar, was da fehlläuft. Rechnet man die weltweit vergeudeten Beträge zusammen, dürfte eine Summe rauskommen, die kaum zu begreifen ist.

    karl.s

  218. Klasse Beitrag auf „eigentümlich frei“ von Igor Ryvkin

    Das Liberty Rescue Team in Aktion

    Am 2. November 2013 fanden sich zehn Personen in Gelsenkirchen zusammen. Sie wussten nicht, was sie erwarten würde, denn vor allem war es die Grüne Jugend (GJ), die in der Vergangenheit wegen ihres fanatischen Ökologismus und Linksextremismus negativ auffiel. Aus Sorge um ihre Autos parkten die Zehn abseits. Die Plakate klebten sie noch auf dem Parkplatz auf die vorbereiteten Banner und starteten ihren Marsch. Auf den Plakaten waren Sprüche zu lesen wie „Grün ist das neue Braun“, „Ökofaschismus – Nein danke“, „USB Sticks saved more trees than you“, „Frauenquote auch für Baustellen und Bergwerke“. Auf dem Weg zum Aktionsort trafen sie auf eine Gruppe Jugendlicher, die offensichtlich der GJ angehörten. Den ganzen Weg zu der staatlichen Schule, in der eine Bundeskonferenz der Greenies stattfand, ließen sich die Demonstranten anpöbeln, so dass die Befürchtung aufkam, gleich auf einen ganzen Haufen solcher Typen zu treffen.

  219. Stellt euch mal vor, es ist Klimakonferenz und keiner geht hin………..ok, Wunschtraum eines Skeptikers…….zumindest hat aber schon jemand den Anfang gemacht, nämlich Australien.

    Australien erklärt der Wissenschaft den Krieg

    Die Uno-Klimakonferenz, die am Montag in Warschau beginnt, wird ohne einen Regierungsvertreter aus Australien stattfinden. Das gab Premierminister Tony Abbott bekannt. Die neue Regierung werde nicht einmal einen Staatsekretär zu den Gesprächen in Polen schicken. …..

    Schon während des Wahlkampfes hatte Tony Abbott klar gemacht, er werde die von der vorherigen Laborregierung eingeführte Klimasteuer abschaffen. Auch eine minimale Abgabe auf die historisch hohen Gewinne der Bergbauunternehmen soll ersatzlos gestrichen werden. Damit spiegeln Abbott und die liberal-konservative Regierung ihre generell klimaskeptische Haltung wider. Der Premierminister hatte schon als Oppositionsführer gemeint, Klimawandelwissenschaften seien „Mist“.

    Kaum Premierminister setzte er seine skeptische Position um. Nur ein paar Stunden im Amt schaffte Abbott die Klimakommission ab…………

    Jaja, da schäumt die Wut der deutschen Klimazwerge in den Medien gewaltig auf, wie kann er sich wagen, die Religion in Frage zu stellen, der kann ja nur des Teufels sein (Kohlelobbyist)……dieser australische Verräter.
    Die Klimafroscher bangen um ihren gemütlichen Posten…….die Beamten der Klimaangstmaschinerie zittern um ihre Existenz……..die Blase ist geplatzt und nun gucken die dumm aus der Wäsche, die mit Angstmacherei den Pöbel gefügig machen wollten, so kann gehen, wenn man in einer Demokratie lebt.

    Egal……Deutschland macht weiter bis zum Endsieg gegen den Klimawandel…..und wenn Australien nicht einsehen will, das der böse Mensch daran schuld ist, schicken wir mal kurz die Bundeswehr vorbei, den dusseligen Buschbewohnern werden wir nachhaltig Manieren beibringen, wo kommen wir denn da hin, wenn das die anderen Nationen nun auch machen wollten.
    Währet den Anfängen………….hier schert niemand aus, jetzt…..wo wir es endlich geschafft haben den doofen Pöbel einzutrichtern, das er Ablass zu zahlen hat, damit ihm der erboste Wettergott nicht bei nächster Gelegenheit mit einen Blitz erschlägt.

    Grins…………..ich liebe Australien….
    H.E.

  220. Es gibt doch noch Ereignisse die mir ein breites Grinsen abfordern……wie dat hier:

    Nach Demo: Polizei prüft Vorgehen der Windkraftkritiker

    Demonstranten blockieren bei einer Infoveranstaltung zum Bürgerwindpark Sailershäuser Wald einen Waldweg……………

    Windkraftskeptiker demonstrierten am Rande der Veranstaltung. Reinhold Scheuring aus Kleinmünster, im Hauptberuf der Leiter des Kernkraftwerks in Grafenrheinfeld, forderte als Anlieger des Windparks Häckner auf, Zwischenergebnisse der Windpotenzial-Studie zu nennen und bemängelte die Transparenz der GUT. Auf Transparenten prangerten die Demonstranten Naturzerstörung und eine Verringerung der Lebensqualität durch die Windräder an. Da die Demonstranten kurzzeitig einen Waldweg blockierten, verständigte Revierförster Hans Stark eine Polizeistreife, die jedoch nicht eingreifen musste.

    Peter Firsching von der Haßfurter Polizei behält sich nach eigenen Angaben dennoch eine Prüfung der Angelegenheit vor. Er erklärte auf Anfrage dieser Zeitung, dass Demonstrationen unter freiem Himmel anzukündigen sind. Zudem erfülle das Blockieren von Wegen und Zufahrten den Straftatbestand der Nötigung………….

    Gucke mal einer Schau, da benutzt doch jemand rotzfrech die grünen Demo-Methoden…….und schon labert jemand von Nötigung, was für ein geiler Treppenwitz. ……………...Windradskeptiker.…………….was es nich so alles gibt, grins.
    H.E.

  221. @ karl seegert, # 218:

    Ich habe mir mal angeschaut, was die ‚Jahrhundertkatastrophe‘ in Haiti (Erdbeben 2010, 220.000 Tote) so etwa gekostet hat.
    Man spricht von 14 Milliarden US$, Haiti gilt als bisher teuerste Naturkatastrophe. Lassen wir mal ausser acht, dass von diesen 14 Milliarden sehr viel in falsche Kanäle lieft, bleibt das entscheidende:
    Wir könnten mit den unnützen 20 Milliarden €, die wir derzeit allein für die EEG-Subventionen zahlen, ganz allein die Hilfe für zwei solcher Naturkatastrophen pro Jahr finanziell stemmen!
    Dabei würde übrigens, so ganz nebenbei, auch mehr als genug Geld in die deutsche Wirtschaft zurückfliessen, ist also keineswegs so, dass das Geld ‚weg‘ wäre.

    Ein anderes Beispiel: Bei uns, im teuren Deutschland, kostet 1 Kilometer Deich zwischen 2 und 5 Millionen €.
    Mit 20 Milliarden € könnten wir Jährlich den Bau von 4000 Kilometern Schutzdeich finanzieren (In armen Ländern mit billiger Arbeitskraft noch viel mehr) -- Das ist 7 mal länger als die Küstenlinie von Bangla Desh!

  222. …Zudem erfülle das Blockieren von Wegen und Zufahrten den Straftatbestand der Nötigung………….

    Und das ‚Schottern‘ von Castor-Bahngleisen ist…?

  223. #223. Tritium

    Und das ‘Schottern’ von Castor-Bahngleisen ist…?

    Nötigung + Sachbeschädigung + Gefährdung der öffentlichen Sicherheit. Sogar der öffentliche Aufruf zum Schottern ist bereits strafbar.

    karl.s

  224. @ Karl:

    war rhetorisch gemeint.

    ‚Schottern‘ hat sogar einen eigenen Paragrafen und der ist ziemlich heftig:

    § 315 StGB – Gefährliche Eingriffe in den Bahn-, Schiffs- und Luftverkehr

    (1) Wer die Sicherheit des Schienenbahn-, Schwebebahn-, Schiffs- oder Luftverkehrs dadurch beeinträchtigt, dass er
    1.
    Anlagen oder Beförderungsmittel zerstört, beschädigt oder beseitigt,
    2.
    Hindernisse bereitet,
    3.
    falsche Zeichen oder Signale gibt oder
    4.
    einen ähnlichen, ebenso gefährlichen Eingriff vornimmt,

    und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen oder fremde Sachen von bedeutendem Wert gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren bestraft.

    (2) Der Versuch ist strafbar.

    (3) Auf Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr ist zu erkennen, wenn der Täter
    1.
    in der Absicht handelt,
    a)
    einen Unglücksfall herbeizuführen oder
    b)
    eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, oder
    2.
    durch die Tat eine schwere Gesundheitsschädigung eines anderen Menschen oder eine Gesundheitsschädigung einer großen Zahl von Menschen verursacht.

    Der öffentliche Aufruf dazu ist:

    § 125 StGB – Landfriedensbruch

    (1) Wer sich an
    1.
    Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder Sachen oder
    2.
    Bedrohungen von Menschen mit einer Gewalttätigkeit,

    die aus einer Menschenmenge in einer die öffentliche Sicherheit gefährdenden Weise mit vereinten Kräften begangen werden, als Täter oder Teilnehmer beteiligt oder wer auf die Menschenmenge einwirkt, um ihre Bereitschaft zu solchen Handlungen zu fördern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft, wenn die Tat nicht in anderen Vorschriften mit schwererer Strafe bedroht ist.

  225. Erste Auflösungserscheinungen bei den Grünen?

    Aus Protest gegen die rot-grüne Energiepolitik in RLP will sich der grüne Ortsverband Kelberg auflösen

  226. Ein Nachtrag zu # 217:

    Inzwischen ist für die US-Hilfsaktion ausser der Trägerflotte, die zwar schnell verfügbar, aber für den Katastropheneinsatz nur bedingt (hauptsächlich durch Bereitstellung von Luftaufklärung, SAR und Kommunikation) geeignet ist, eine MEU (Mobile Expeditionary Unit -- Amphibische Landungsflotte) der Marineinfantrie mobilisiert. Zwei Dock-Landungsschiffe, die neben Hilfsgütern und Pioniergerät auch extrem geländegängige Amphibien-Kettenfahrzeuge bringen, sind bereits auf See. Zusätzlich sind V 22 Ospreys (Schwenkrotorflugzeuge, die senkrecht starten und landen können) auf Abruf bereit, um disloziert zu werden und die Verbindung mit unzugänglichen Gebieten herzustellen.

    Das Hauptproblem dabei ist, dass die philippinische Regierung offenbar etwas dagegen hat dass das Volk die Stars and Stripes sieht und an der Allmacht der eigenen Regierung zweifelt. Denn über die Erlaubnis, helfen zu DÜRFEN(!) wird noch -- wenn auch still -- verhandelt.
    Natürlich sehen die USA das (auch) als PR-Aktion und wollen es publizistisch nutzen, aber was schadet das, solange es dem Wohl der Opfer dientt?
    Jedenfalls weniger als die Haltung der philippinischen Regierung, die sichtlich eher eine ganze Menge Elend für die Bevölkerung in Kauf nimmt als zuzugeben dass sie überfordert ist und lieber ihren Nimbus der Macht und Souveränität auf Kosten der Bevölkerung bewahren möchte.
    Wie diese traurigen ‚Verhandlungen‘ ausgehen, wird sch in etwa ein bis zwei Tagen zeigen, denn dann sind die Schiffe vor der Küste und können eingesetzt werden.

    Ach ja: Deutsche Hilfsorganisationen haben derweil 25 Tonnen Decken und Plastikplanen sowie 5 Experten des THW zur Erkundung in Marsch gesetzt. Die deutsche Regierung hat großzügigerweise ihre erste Hilfszusage von 500.000 € um1 Million € aufgestockt. Das ist etwa so viel, wie wir für 30 MINUTEN EEG-Subventionen ausgeben

  227. @Tritium

    Die Amis schicken gleich mal Flugzeugträger, der große Vorteil hier: Große Kapazitäten zur Seewasserentsalzung. Soweit ich weiß, ist die »George Washington« nukleargetrieben. Das müsste doch eigentlich gleich Greenpeace und Co. auf den Plan rufen, die gegen den Einsatz derart unverantwortlicher Technik protestieren können.

    Im übrigen, Du hast völlig Recht, die Unfähigkeit der philippinischen Behörden schreit zum Himmel.

  228. Soweit ich weiß, ist die »George Washington« nukleargetrieben.

    Ja.
    Und in ihren Heimathäfen sind die Träger sowohl als Notfallkrankenhäuser als auch als Notfall-Kraftwerke für den Zivilschutz eingeplant. Der Antrieb ist Nuklear-Elektrisch, d. h. erst wird Strom erzeugt und der Strom treibt dann über E-Motoren die Schrauben. Der Strom kann aber auch an Land geleitet werden, die Träger haben ‚Steckdosen‘ und können eine Großstadt versorgen, wenn’s sein muss.

  229. Hallo Freunde,

    ich habe ganz gute Qulle der Informationen zum COP19, der in Warschau stattfindet:
    Schlüsselwort: CO2 Emissionen
    http://www.wnp.pl/tematy_serwis/,1615_0_0.html
    Da findet man interessante Themen:

    „Unabhängige Organisationen werfen der Regierung zu enge Zusammenarbeit mit Konzernen beim COP19 vor“
    „Unabhängige Organisationen kritisieren den Handel mit CO2-Emissionen“
    „Chef von Greenpeace: Wir erwarten konkrete Lösungen“
    „Stahlindustrie rechnet mit CO2-Emissionsrechten ab“

  230. Die F.A.Z. veröffentlichte vor ein paar Tagen einen kritischen Artikel zum Taifun „Hainan”.

    Spiel mit Katastrophen

    Politik sollte nicht mit Ängsten spielen, schon gar nicht mit Katastrophen. Es ist deshalb unvorsichtig und unangebracht, den Taifun „Haiyan“ dazu zu missbrauchen, der UN-Klimakonferenz in Warschau vorzuwerfen, zu wenig gegen den Klimawandel zu tun. Den Opfern in den Katastrophengebieten muss schnelle und großangelegte Hilfe zuteil werden; die wird und sollte nicht aus Warschau kommen……

    Dieser Artikel von Jasper von Altenbockum veranlasst nun den selbsternannten Klima-Volkspolizisten Klaus Jarchow zu folgendem Auswurf:

    Der Klima-Jasper

    Nun ja – ich kenne keinen seriösen Wissenschaftler, der je behauptet hätte, dass dieser klimatische Zusammenhang ‘simpel’ und nicht ‘komplex’ sei. Das Beiwort ‘komplex’ ist mit jedem Klimamodell sogar unauflöslich verbandelt. Was der Jasper von Altenbockum uns aber damit insinuieren will, ist, dass simple Leugner angesichts einer komplexen Klimalage allemal auch recht hätten. Gerade eine Extremwetterlage wie Haiyan bewiese demnach vor allem eins, dass es gar keinen Klimawandel gibt, sondern nur eine höchst erfreuliche ‘Klimawandel-Pause’, die diesen Taifun gebar, so wie einst die Jungfrau das Kind – und die blöde ‘Munich Re’ möchte ihre Siebensachen doch bitte zurück in ihren Tüddelbüddel zu den anderen Fakten packen. Dabei war der elfte November elf Uhr elf meines Wissens doch schon gestern.

    Jasper von Altenbockum jedenfalls marschiert faktisch Arm in Arm mit jenen ideologischen Leugnern des Klimawandels vom rechten Rand, die sich derzeit am Rande des wissenschaftlich Seriösen zu Demonstrationen gegen die Klimaforschung versammeln, weil sie – vom Holocaust bis zur Erderwärmung – schon immer der Ansicht waren, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Von diesen Vorgängen erfahren wir leider erst auf Seite zwei:

    “Die “Nationale Bewegung”, eine Sammlungsorganisation der polnischen Rechten, verlangte schon am Sonntag auf einem “Antigipfel” in Warschau, die polnische Regierung müsse in der EU weiterhin alle Versuche, eine wirksamere Klimapolitik einzuführen, durch ihr Veto verhindern.”


    Naja – kein Wunder. Polen hängt ja auch an der Kohle wie das Ferkel an der Zitze …

    ……jawoll, Rampenaufsicht Jachow entgeht nix…. und ab fönf Uhr fönfondvörzig wörd zoröckgeschossen!

  231. Klaus Jarchow

    und Ich dachte der hieß Jeschow, N.I….wie man sich irren kann.

  232. #226. ConsztanzeW

    Erste Auflösungserscheinungen bei den Grünen?

    Schön wäre es ja. Aber so recht mag ich nicht dran glauben. Bemerkenswert ist es aber trotzdem 🙂

    karl.s

  233. Naja, Karl, es ist ja nicht nur bei den Grünen so.

    Die Mitglieder von BUND, NABU usw. sind ja teils auch hörbar unzufriedener mit der ‚grossen‘ Verbandspolitik, die ja bedingungslos für NIE eintritt und machen ihrem Ärger Luft, siehe Austritt Enoch zu Guttenberg als prominentes Beispiel.

  234. #234. Tritium

    Die Mitglieder von BUND, NABU usw. sind ja teils auch hörbar unzufriedener mit der ‘grossen’ Verbandspolitik, die ja bedingungslos für NIE eintritt und machen ihrem Ärger Luft, siehe Austritt Enoch zu Guttenberg als prominentes Beispiel.

    Es passiert schon was, auch und vor allem in den regionalen Verbänden. Mit diesen Leuten kann man sich teilweise sogar ganz normal und sachlich über den ganzen Unfung unterhalten. Da rumort es auch gewaltig. Von Auflösungserscheinungen würde ich aber noch nicht unbedingt sprechen.

    karl.s

  235. Wir Deutschen blechen für die Energiewende und werden möglicherweise bitterer betrogen als wir es uns vorstellen können. Ein französischer Geheimdienstbericht erklärte Anfang des Jahres, dass die 3000 bis 4000 Kilometer neu zu bauenden, immens teuren Stromleitungen in Deutschland nicht wirklich haufenweise Strom aus Windräderparks im Meer in den Rest der Republik befördern sollen, sondern hauptsächlich Atomstrom aus Osteuropa und Russland.


    Neues deutsches Stromnetz soll RUSSISCHEN ATOMSTROM transportieren

    “Das Geheimprojekt trägt den Namen ‘Interconnection Kaliningrad Region Power System – German Power System’. Bis zum Jahr 2018 werden demnach von der russischen Enklave Kaliningrad 560 Kilometer Unterseekabel und zwanzig Kilometer Landkabel durch die Ostsee gebaut, welche dann an die der Öffentlichkeit schon bekannten neu geplanten Stromautobahnen angeschlossen werden sollen.”

    Kann das jemand aus der Branche verifizieren?

  236. @Heint und Tritium

    meine E-Mail-Adresse ist kaputt. Meine derzeit gültige ist aus dem Kommentaren zu entnehmen.

  237. @f. Feuerstein #236

    Vom prinzip kann man dem artikel zustimmer. ABER erst, nachdem man die VT wegdenkt 😉

    Bekannt ist:
    1) die russen bauen (bzw wollen) in der ecke 2 kkw’s
    2) einer d er beiden bloecke soll wohl primaer fuer den stromexport (genn dt) gebaut werden
    3) dafuer wird eine kabel benoetigt werden ist logisch
    4) optimale koppelstelle ist dafuer die ostsee.
    4a) u.a. weniger streitereien mit den anrainer staaten
    4b) es muss keine extra trasse fuer die anbindung gebaut werden

    PS: fuer solche infos benoetigt man keinen geheimdienst… 😉

  238. Tritium,
    was meinst du, ist Glyphosat gefährlich?
    Monsanto kills Missbildungen durch Glyphosat vom BfR ignoriert Teil 2

    Von dieser Professorin aus Leipzig las ich kürzlich, dass sie keine Studie zu Glyphosat beginnen konnte, weil sie 100km um Leipzig keine unbelasteten Menschen für eine Vergleichsgruppe finden konnte.

  239. Not Welcome: UN climate summit in Poland greeted by 50,000 angry Poles rallying against UN

    As more than 50,000 enthusiastic Poles gathered in downtown Warsaw on Monday to celebrate National Independence Day, with millions more watching on live television, CFACT president David Rothbard was invited to the stage to deliver an impassioned address celebrating freedom and warning against the dangerous and oppressive climate agenda of the UN.

    CFACT warns 50,000+ against UN climate agenda

    Before what was one of the largest audiences to ever hear a speech denouncing UN global warming policies, Rothbard said he was honored to stand with the Poles in a “new battle for freedom against those who would use environmental and climate alarmism to steal away our liberties and give international bureaucrats control over our energy sources, our daily lives, our prosperity, and our national sovereignty.”

    The address was carried live on national television and covered by a large number of international media outlets. It took place just as the UN was kicking off its COP19 climate conference a few kilometers away.

  240. @Michael

    also mit anderen Worten, wenn man den ganzen Verschwörungskram weglässt, bleibt das übrig:

    -- deutsche KKW werden abgebaut
    -- Windmühlen an/in der Ostsee stehen als teure Deko herum
    -- Strom kommt aus Russland

    Ist da womöglich das NIE-Problem schon als solches erkannt worden, und dieser Anschluss sozusagen eine Meidbewegung.

  241. #240 Casper

    As more than 50,000 enthusiastic Poles gathered in downtown Warsaw on Monday to celebrate National Independence Day, with millions more watching on live television, CFACT president David Rothbard was invited to the stage to deliver an impassioned address celebrating freedom and warning against the dangerous and oppressive climate agenda of the UN.

    davon hast bei uns in den rot-grün ideologisch unterwanderten Medien natürlich nichts gelesen und nichts gehört.

    karl.s

  242. @ Casper:

    Sag‘ mal, wie sind denn so die Aussichten auf richtig schönen Schnee in Warschau?
    Ich würd‘ Tränen lachen, wenn’s ein Kopenhagen 2.0 gäbe!

  243. #243. Tritium

    mit Schnee ist da wohl leider nicht zu rechnen, schade eigentlich 😉 siehe hier (Schnee ist gestreift)

    karl.s
    .

  244. Neues Ungemach droht mit Einführung der IED-Richtlinie der EU, weitgehend von den Medien unbemerkt, den Betreibern von Großfeuerungsanlagen. U.a. die 13. BImSchV wurde in Zuge der nationalen Umsetzung dieser Richtlinie in Deutschland geändert, indem viele Grenzwerte (nicht alle, v.a. die Jahremittelwerte) drastisch verringert wurden, was einige Betreiber in Schwierigkeiten bringen wird, und zwar, die Werte einhalten zu können und dass die Kessel einer erhöhten Korrosion ausgesetzt sind. Nun haben die Kraftwerksbetreiber mehrere Übel an den Hacken: Emissionshandel, Einspeisevorrang der NIEs und die IED-Richtlinie.

    Viele Kraftwerke, auch die moderneren, müssen damit saniert werden. Wer das nicht will oder kann, bekommt noch eine Testlaufzeit zugestanden und das wars dann.

    Interessant ist, dass die Grenzwerte nicht für Spitzenlastanlagen und Notanlagen gelten, also für jene, die bei Ausfall der NIEs einspringen müssen. Somit hat man unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes mehr Dreck in der Luft, sollte so ein Fall zum Tragen kommen.

  245. @ karl.seegert #242
    Selbstverständlich, nicht. In deutschen Medien findet man kaum Info darüber, dass wir am 11.11 unseren Unabhängigkeitstag gefeiert haben, und die Nationalisten immer mehr an Bedeutung gewinnen. Grund dafür ist die Tatsache, dass politische Schicht in eigener Welt lebt und kein Interesse an die Wähler hat. Junge Generation (die nach 89′ geboren wurde) fühlt sich im Stich gelassen und betrogen, wendet sich an patriotische Mythologie und erkämpft sich Stück für Stück ihre eigene Welt. Die Teilnahme an Demos nimmt jährlich zu; in 2009 gab es nur 300 Teilnehmer, in 2010 ein paar Tausend. In 2011 gab es etwa 10000 + ein Besuch der Anarchisten aus Deutschland. Letztes Jahr gab es noch mehr Teilnehmer -- etwa 20000. Dieses Jahr wurde auch ein Rekord gebrochen und je nach Angabenquelle gab es zwischen 50000-100000 Teilnehmer.
    Die Jungs wollen keine Gender und Multi-Kulti Politik. Die CO2 Politik finden sie als Hochverrat!

    PS. Ich bin ein gebürtiger Warschauer 😉

    @ Tritium, #243
    Nein, es wird nur der Bodenfrost erwartet…

  246. …es wird nur der Bodenfrost erwartet…

    Besser als nichts!
    Vor allem, weil es so etwas wie Bodenfrost ja schon seit 13 jahren praktisch nicht mehr geben dürfte.

  247. Somit hat man unter dem Deckmäntelchen des Klimaschutzes mehr Dreck in der Luft, sollte so ein Fall zum Tragen kommen.

    Der Fall kommt ja ständig zum Tragen, wenn NIE ausgeregelt werden müssen.
    Schon die Bentek-Studie konstatierte einen deutlichen Anstieg der Luftverschmutzung dank NIE:

    How Less Became More: Wind, Power and Unintended Consequences in the Colorado Energy Market

    Contrary to their stated goals, implementation of RPS in Colorado and Texas appear to be adding to the air pollution problem, especially in areas where older plants are cycled more frequently. This is particularly problematic when cycled coal facilities are located near major urban centers.

    Im Gegensatz zu den bekannten Zielen hat die Einführung von Erneurbaren Energieerzeugern in Colorado und Texas das Problem der Luftverschmutzung vrstärkt, vor allem in Gebieten, in denen ältere anlagen häufiger geregelt werden. Dies ist besonders problematisch, wenn Kohle-Regelkraftwerke in der Nähe von Ballungsräumen stehen.

  248. Tritium , #247

    Der Winter in Polen soll als mild ausfallen -- sagte mir vor 4 Monaten ein Imker, der das Bienenverhalten vor dem Winter beobachtet. Verhalten sich die Bienen im Herbst aggressiv und suchen intensiv nach Nektar, so kann man sicher von strengerem Winter ausgehen. In diesem Herbst war es umgekehrt, die Bienen waren ruhig und suchten gelassen nach Nektar. Ich habe auch in NRW bis Mitte Oktober die Bienen beobachtet, so gehe ich eher von milderen Witterungsbedingungen aus.

  249. @Casper #249
    Vielleicht hat das Verhalten der Bienen auch etwas damit zu tun, weil die Bienen noch genug Futter im Oktober gefunden haben. Im Winter gibt es so oder so nichts für die Bienen zu finden. Die fallen nämlichen in eine Art Winterschlaf. Und wichtig für ein Bienenvolk ist nur das Überleben der Königin. Es wird also alles daran gesetzt, dass die Königin gut durch den Winter kommt und da werden schon mal einige Arbeiterbienen, vor dem Winter, aus dem Bau gehetzt und zum Tode verurteilt. Das Bienenleben ist eben kein Schlecker-Modernes-Energieleben.

  250. @Tritium #248

    die KWs zur Notversorgung und Spitzenlastabdeckung haben nur eine begrenzte Betriebsstundenzahl im Jahr. Ich weiß nicht, wie man verfährt, wenn diese erreicht werden. Allerdings macht das ältere KWs, die schon abgeschrieben sind, viel wirtschaftlicher, während selbst moderne KWs, die die neuen Grenzwerte einhalten müssen, immer weniger rentabel werden.

  251. @Constanze

    Seit April 2013 gilt die neue Industrieemissions-Richtline (IE-Richtlinie, IED). Sie betrifft die Betreiber von größeren technischen Anlagen und soll in der gesamten EU ein hohes Niveau an Gesundheits- und Umweltschutz sicherstellen. Gleichzeitig soll damit Wettbewerbsnachteilen durch unterschiedliche Emissionsstandards, Genehmigungs- und Überwachungspraktiken entgegenwirkt werden.

    Wettbewerbsnachteile entgegenwirken……….da lach ich erstmal ne Runde……..als ob „Südland“ nicht eh schon vor lauter Schulden kaum noch aus den Augen gucken kann……die einzigen, die das wieder termingerecht in aller Konsequenz umsetzen werden…… sind wir dämlichen Deutschen.

    Wenn ich daran denke, was ick wegen der neuen Grenzwerte der TA-Luft in unsere Anlage investieren musste, wird mir heut noch übel. Und dann wundern sich die Idioten, das die Wärmepreise immer mehr nach oben schießen…….der Bürger hats doch und Rentner schwimmen ja bekanntlich nur so in Geld.
    Naja….noch ein Grund mehr, das die Industrie sich neue Standorte sucht…….
    H.E.

  252. @Heinz,

    Wettbewerbsnachteile entgegenwirken……….da lach ich erstmal ne Runde……..als ob “Südland” nicht eh schon vor lauter Schulden kaum noch aus den Augen gucken kann……die einzigen, die das wieder termingerecht in aller Konsequenz umsetzen werden…… sind wir dämlichen Deutschen.

    *Lach*

    Genau das war auch mein Gedanke.

  253. …Wettbewerbsnachteile entgegenwirken…

    Um eines geht es dabei jedenfalls nicht: Umweltschutz!

    Bei der Reduzierung von Emissionen kann man als Faustregel sagen, dass die Kosten mit zunehmenden ‚Reinheitsgrad‘ nicht linear, sondern logarithmisch steigen*:
    Wenn 90% Rückhaltung x € kosten wird die Verbesserung auf 99% wahrscheinlich auch mindestens x € Kosten und 99,9% noch mal mindestens x €
    Doch während die erste Summe x eine Verbesserung um 90% brachte, bringt die zweite Stufe nur noch 9 % und die dritte gar nur noch 0,9%.
    Geht es mir also wirklich um Umweltschutz, dann schraube ich nicht die Forderungen für die ohnehin guten ‚Umwelzschützer‘ hoch, sondern ich konzentriere mich auf die ‚Dreckschleudern‘. Das heisst, ich kümmere mich überhaupt nicht um Deutschland, da die Standards dort ohnehin hoch sind und auch eingehalten werden, sondern ich saniere die Schadstoffquellen in in den Ländern, die in punkto Umweltschutz am Ende der Skala sind, weil ich dadurch für das investierte Geld den grössten Ertrag bekomme.
    Für eine Super-Kläranlage in Deutschland, die es schafft, das Abwasser noch mal minimal besser zu reinigen, kann ich doch in rückständigen Ländern 10 und mehr einfache Kläranlagen für Orte bekommen, die bisher überhaupt keine haben!
    Im Sinn einer ‚Angleichung‘ muss es doch darum gehen, dass jedermann den gleichen Anspruch auf eine gute Umwelt hat, nicht wahr?
    Das kann und sollte, im Interesse einer maximale Effizienz, dann sogar bedeuten, die Standards NIEDRIGER zu setzen als bei den Top-Performern, also in Deutschland die Grenzwerte zu erhöhen und etwas laxeren Umweltschutz zu betreiben, um mit den Einsparungen, die sich daraus ergeben, die Bedingungen für die schlechtesten Performer zu verbessern -- Deutschland würde dann das Opfer eines etwas schlechteren Umweltschutzes bringen, aber insgesamt würde es allen sehr viel besser gehen! Das wäre wirklich gerecht, im Sinn einer echten solidarischen Gemeinschaft, der es wirklich um das Wohl ihrer Bürger geht.

    * Ein praktisches Beispiel:
    Gewöhnliche Kochsalz kostet pro kg etwa 0,50 €. Es ist etwa 98% rein,
    ‚Analysenrein‘ kostet das Kilo schon 7,20 €. Da sind dann aber immer noch einige Milligramm Verunreinigungen drin.
    Will ich ich wirklich reines Salz, muss ich die Qualität ‚Suprapur‘ kaufen. Dann sind noch höchstes ein paar Mikrogramm Verunreinigungen drin. Aber das Kilo kostet 800 €!

    Ein paar Gramm Verunreinigungen zu entfernen, war also relativ billig, nicht mal 7 € hat das gekostet.
    Aber die letzten paar MILLI-Gramm zu entfernen,kostete mehr als das hunderfache!

  254. # 254 Tritium
    Das ist für mich der Kommentar der Woche. Und genau darüber wünschte ich mir einen ganzen Artikel.

  255. @Heinz,

    ich ducke mich mal schon vorsorglich ab, aber die TA Luft ist eine Auffangregelung für alle Anlagen, wo es keine speziellen Regelungen gibt. Und ich nehme an, dass Du irgendwie mit einem Kraftwerk zu tun hast. Da ist die TA Luft nun nicht einschlägig, sondern die 13. BImSchV, die Verordnung über Großfeuerungsanlagen?

    Aber egal, im Kern passt es schon.

  256. @f. Feuerstein #236

    siehe KKW Kaliningrad NPP
    BALTIC NPP

    Es gibt Widerstände von Polen und Litauen, die eigene KKW planen und ebenso wie ROSATOM den Strom exportieren wollen.

    BALTIC1 soll 2016 ans Netz gehen , BALTIC2 in 2017.
    Nach den neuesten Informationen muss aber BALTIC1,2 bei der vorgezogenen Stilllegung der Blöcke 3 und 4 am KKW Leningrad deren Leistung ersetzen , bis diese Blöcke fertiggestellt sind.

    Die grüne Lobby in De ist aber parallel dazu dabei, durch die Erhöhung der CO2 -Abgabe in der EU und Deutschland die Voraussetzungen zu schaffen, dass danach der Import von CO2 freien Strom vom NPP nach De ein wirtschaftlicher Erfolg wird . Angeblich wirken da rot-grün-schwarz vollkommen uneigennützig zusammen , ROSATOM muss da nicht finanziell überzeugen wie bei GAZPROM.

    Alshtom wird wahrscheinlich die Turbinen lieferen, die Franzosen sollten also wissen, was da geplant ist..

  257. Wenn nicht hier, wo dann soll ich DAS hier loswerden:

    „Da passiert Unglaubliches“, sagt Wael Hmaidan, Präsident des Dachverbands der Klimaschutzorganisationen CAN. Und das brauche Bilder: Im Saal der Pressekonferenz treten deshalb als Japaner ausgewiesene Aktivisten auf am Boden liegende Philippiner ein.

    http://www.tagesschau.de/ausland/klimagipfel-japan100.html

    Und kein Wort der Kritik an dieser widerwärtigen Aktion bei der Tagesschau. Taifuns dieser Stärke hatte es auch schon vor 50 Jahren gegeben.

  258. @HansB
    Nun Deutschland wird eben ein attraktiver Strommarkt mitten in der EU.
    Im Grunde löst sich dann ja auch für Europa das Problem mit unseren Leistungsbilanzüberschüssen ala Krugman.
    Das sage ich schon lange, dass notleidende europäische Staaten uns Strom verkaufen sollten.
    Desertec in Griechenland statt in Marokko.
    Das ist besser als für Rettungsschirme nichts zu bekommen oder 20 Milliarden pro Jahr als Soli für die Reichen zu versenkend die weniger gut Verdienenden zu schröpfen.
    Schalten wir doch perspektivisch alle unsere Stromerzeuger ab.
    Nur noch Importe.
    Günter Heß

  259. Hallo,
    nachdem mein letzter Kommentar im Nirvana verschwunden ist, probiere ich es nochmal.

    Was passiert eigentlich mit NIE-Anlagen (insb. PV) die 20 Jahre alt sind. Damit gilt dann das EEG ja nicht mehr. Müssen die Betreiber der Anlagen dann selbständig Abnehmer für ihren Zufallsstrom suchen und Verträge mit diesen aushandeln? Oder gelten dann die neuen EEG Vergütungssätze mit/ohne Abnahmeverpflichtung? Oder funktionieren die Anlagen dann sowieso nicht mehr? Oder hat daran noch kein Politiker gedacht? (Könnte der wahrscheinlichste Fall sein 😉 )
    Weiß da jemand Bescheid drüber?

    Danke schon mal vorab.

  260. #260 Mohrfan,

    fragen Sie auch mal Windradbetreiber oder -befürworter, warum sie denn die Flächen für Windräder in der Regel pachten und nicht kaufen. 40.000 € Pacht für ein Windrad über 20 Jahre sind 800.000 € für ein Grundstück (1ha Wald), das tatsächlich nur etwa 8.000 € wert ist.
    Ich habe noch nie eine befriedigende Antwort bekommen. Wenn man Strom gleich für die nächsten Generationen „regenerativ“ erzeugen möchte, wäre es doch naheliegend das Grundstück als Eigentum zu haben. Meine Vermutung: Die Windradbetreiber wissen genau, dass diese Finanzblase platzen wird und ihre GmbH sich nach 20 Jahren verabschieden und den Grundstückseigentümer auf den Abrißkosten sitzen lassen wird.
    Mfg

  261. Möchte auf ein interessantes Interview mit Hans von Storch hinweisen:

    https://www.shz.de/schleswig-holstein/panorama/ein-klimaforscher-gegen-die-panikmacher-id4131551.html

  262. Schon von ‚Climate Crimes‘ gehört?

    „Umweltverbrechen im Namen des Klimaschutzes, Ein Film von ULRICH EICHELMANN“


    Jetzt in der Vollversion (deutsch) auf Youtube (54 min.)

  263. @260 Mohrfan,
    theoretisch würde dann der Einspeisevorrang wegfallen und die Betreiber müssten sich dann für ihre Produktion selber Abnehmer suchen und dan rentiert sich der ganze Mist nicht mehr .
    Die Realität wird daher etwas anders aussehen, da sorgen schon die politischen Verhältnisse dafür , es wählen ja die dümmsten Stromkälber ihre Abzocker selber.
    Beispiel Österreich: Das dortige „EEG“ hatte für Faulgaskraftwerke sehr kurze Laufzeiten, sodass vor zwei jahren schon die ersten aus der Subvention gefallen sind und als Folge davon reihenweise Konkurs anmelden mussten. In Österreich gelten aber ähnliche grüne „EineHand wäscht die andere“ politische Prozesse wie bei uns , auf österreichisch: der Novak lässt mich nicht verkommen.
    Man hat also ganz schnell das Gesetz geändert und die Faulgasbetreiber behalten auch in Zukunft ihre Subventionen bis des werkl ausananderfoit!
    Das wird in Deutschland nicht anders werden, an Korruption lassen wir uns von den Nachbarstaaten auf keinen Fall übertreffen!

  264. Staat und Kirche scheinen noch andere Verbrechen zu begehen

    Eine globale Pressemitteilung vom Internationalen Tribunal für Verbrechen durch Kirche und Staat (ITCCS) und dem Vorstand der Brüsseler Zentrale

  265. …Faulgaskraftwerke…

    🙂
    Ich konnte in den letzten Tagen feststellen, dass meine Wortschöpfung Faulgas™ sich rasant im Web verbreitet, keineswegs nur hier in ScSk.
    Es scheint, dass die Zeit dafür reif war; ein sehr erfreulicher Gedanke!

  266. Ich bin der Meinung, wir sollten dringend etwas gegen geologischen Aktivitäten unternehmen, insbesondere Vulkane.

    Could volcanoes be causing Antarctic ice loss?
    […]
    From 2002 to 2011, the average annual rate of Antarctic icesheet loss increased from about 30 billion tonnes to about 147 billion tonnes, the UN’s panel of climate scientists reported in September.
    [..]
    Evidence for this comes from recently deployed sensors that recorded two „swarms“ of seismic activity under Mary Byrd Land, a highland region of West Antarctica, in 2010 and 2011.

    Using ice-penetrating radar, the team found an intriguing elliptically-shaped deposit, measuring about 1,000 square kilometres (386 square miles) in the area, at a depth of 1,400 metres (4,550 feet).

  267. Tja, während unsere Propaganda-Medien vom GEZ-Zwangsanstalten sich üner die bösen Japaner auskotzen……ich erinnere, die miesen fiesen Asiaten mit den pösen, pösen BummBumm-Kraftwerken………….ham se irgendwie vergessen, das neuerdings ein weiterer Mitspieler die Seiten zur Achse der bösen Klimaschweine gewechselt hat, Australien.

    Australien schert aus dem CO2-Wahn und der Klimaschutzpolitik aus und zeigt, wie es geht.

    Deutschland jetzt ohne den bisher wichtigen Unterstützer Australien

    Bei den Klimakonferenzen der Vergangenheit hat sich Deutschland immer wieder mit den damals rot/grünen australischen Vertretern die Bälle zugespielt. Ohne Australien als modernes Industrieland an der Seite, wäre es noch deutlicher gewesen, dass Deutschland mit seiner Klimapolitik und der Energiewende unter den relevanten Industrieländern, nachdem auch Kanada 2011 ausstieg, weitgehend isoliert ist. Dass diese Information vermutlich überrascht, liegt vor allem daran, dass die deutschen Medien darüber fast nichts berichten, sondern im Gegenteil, nur positive, aber meist verzerrte Meldungen verbreiten, wie besonders deutlich nach der letzten Konferenz in Kopenhagen.

    Wenn das nicht schon übel klingt……..dann sollte man sich mal die Maßnahmen der neuen australischen Regierung zu Gemüte führen…..

    Der neue Premierminister Tony Abbot hatte den Wählern versprochen, sofort nach der Wahl alle relevanten Gesetze, die Rot/Grün auf den Weg gebracht hatte, zu kassieren. Und er legt ein wirklich rasantes Tempo vor. Zunächst regelte er das Asylantenproblem (http://kpkrause.de/2013/08/03/auch-die-einwanderung-konnte-ein-wahlthema-sein/), dann löste er am 28. Oktober 2013 sein Versprechen ein, die Soldaten aus Afghanistan bis Weihnachten 2013 nach Hause zu holen und den Krieg dort zu beenden. Im gleichen Atemzug ordnete er an, in Canberra das Grabmahl des unbekannten Soldaten wieder in den alten Zustand zu versetzen, welches die Sozialisten unwürdig verändert hatten. Schon in der ersten Amtswoche schloss er im Umweltministerium die Hauptabteilung (Climate Change) und ordnete an, sämtliche staatlichen Zahlungen für die Erforschung des Klimawandels einzustellen. Vor allem aber setzte er mit Greg Hunt einen neuen Umweltminister ein, der in der Klimaszene als profilierter Gegner des Dogmas vom ‚menschengemachten Klimawandel’ bekannt ist. Als wichtigste Maßnahme jedoch wird er schnellstens die Abschaffung des Carbon-Tax-Gesetzes durchsetzen.

    Woher nimmt diese Regierung die Gewissheit das Richtige zu tun? Was bewegt Tony Abbot den Reportern in die Blöcke zu diktieren: Man-made Climate Change is bullshit!?

    Man-made Climate Change is bullshit! ……Man-made Climate Change is bullshit!…….Man-made Climate Change is bullshit!…………….ich könnt dat jetzt 1000 mal wiederholen, weil es so geil is…….und weil es den Rahmstorf im Dreieck springen lässt……….wahrscheinlich hat er in seinen Büro vor lauter Wut den australischen Kontinent vom Globus getilgt……oder das Ding gleich aus dem Fenster geworfen.

    Warschau wird ne echte Lachnummer……..denn die Restwelt will nich mehr mitspielen beim lustigen Transformationsspielchen……………..und vllt, ganz im hintersten Winkel seiner Klimaseele hat Herr R. aus P. tierische Angst………auch bald seiner staatlichen Fördergelder beraubt zu werden……nach der nächsten Wahl.

    Egal…..wir Deutschen werden bis zum bitteren Ende unserer Nation, das Klima weiter retten……denn wir sind die Guten……wir sind die Edlen………wir sind die, die der restlichen Welt zeigen, was es heißt deutscher Klimaschützer zu sein.

    In diesen Sinne………links um und im Gleichschritt Marsch.
    H.E.

  268. ich muss ma kurz ganz weit in den offtopic gehn 😀

    mir is gerad ne idee beim lesen von zettels raum gekommen…

    Zitat

    Zitat von Calimero im Beitrag #18
    Ich kenne mich da nicht so aus, aber wird ein Beamten-Bruttogehalt genauso geschröpft wie ein Nichtbeamtensalär? Sprich: Wenn er jetzt brutto auch mehr hat, ist dann sein Netto zwangsläufig auch höher?

    und muss vermutlich seine Krankenversicherung komplett selbst zahlen, die Kosten dafür sind stark von Gesundheitszustand, Alter, Familie, etc. nicht aber dem Gehalt abhängig, da er kaum eine Chance haben dürfte in die GKV zu wechseln.

    öhm, greift bei der derzeitigen gesetzeslage nicht auch das problem von obamacare?

    ich versichere mich in jungen jahren privat und wechsle, wenn ich krank bin, in den ‚gkv-tariv‘ der privaten versicherung?

    is das so offensichtlich oder hab ich da nen denkfehler?

  269. ist das so offensichtlich oder hab ich da nen denkfehler?

    weder noch, es ist mit der alten Formel “ mehr Netto vom Brutto“ bzw. “ mehr Brutto durch Netto“ in geistiger Übereinstimmung zu bringen.

  270. Heinz,

    Man-made Climate Change is bullshit!

    natürlich genau wie

    irak weapons of mass destruction

    oder der Rettungsschirm hier einfach erklärt 😉

    heizen mit Weizen natürlich auch, Scheiße verbrennen auch, Windmühlenflügel heizen auch …

  271. Gysi: „Ich bin dieses Duckmäusertum sowas von leid“

  272. Peak Oil ist tot!
    mindestens seit 1954…

    Der gegenwärtige Stand der Kohleverflüssigung.
    Von Dr.-Ing. Ludwig Schuster, München.

    Die Treibstoffe spielen im heutigen Wirtschaftsleben eine derart bedeutende Rolle, daß man fast von einem Zeitalter des Benzines sprechen kann.

    Es ist deshalb nicht verwunderlich, wenn die gewaltig gestiegene Erdölproduktion mit Bedenken betrachtet wird und man für die Zukunft besorgt ist, die natürlich noch einen um das Vielfache gesteigerten Benzinbedarf mit sich bringt. Man schätzt das gesamte Erdölvorkommen der Erde auf etwa 12 Milliarden Tonnen; bei einer jährlichen Förderung von 200 Millionen To. (d. i. die Förderung im Jahre 1929) müßte der Erdölvorrat in 50 Jahren, bei stärkerer Förderung noch früher erschöpft sein.

    😀

    ps: hier findet man die ausgaben des polytechnischen journals von 1820 -- 1931…
    sehr lesenswert

  273. Aus dem Hintergrundpapier internationale Klimafinanzierung des Bundesumweltministeriums vom 21.11.2013

    Zusagen der EU mit 7,2 Milliarden EUR und der Bundesregierung mit rund 1,26 Mrd. EUR wurden mit 7,34 Milliarden (EU) bzw. 1,29 Milliarden (Deutschland) übererfüllt.

    Im Jahr 2013 plant Deutschland aktuell, als öffentliche Klimafinanzierung knapp 1,8 Milliarden EUR (im Vergleich zu 1,66 Milliarden EUR im Jahr 2012) bereit zu stellen.

    Der größte Teil der DE U Finanzierung für REDD+ und Biodiversität , die 2012 € 413 Millionen umfasste, erfolgt über die bilaterale Zusammenarbeit des BMZ und des BMU.

    Es ist im Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2014 beabsichtigt, die vorgesehenen Mittel in das kommende Jahr zu überführen und die mittelfristige Finanzplanung anzupassen.

    Die IKI war wichtiger Teil der deutschen Fast -- Start -- Finanzierung und wird auch weiter eine zentrale Roll e spielen. Seit 2008 wurden 365 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 1,15 Milliarden EUR zugesagt.

    Mit den Geldern aus dem Anpassungsfonds werden Projekte in den Entwicklungsländern zur Anpassung an den Klimawandel finanziert. Auf der Klimakonferenz in Warschau hat Deutschland noch für 2013 30 Millionen Euro für diesen Fonds zugesagt.

    Aus dem EKF-Anteil des BMU fließen 40 Millionen EUR in das gemeinsam, mit dem britischen Ministerium für Energie und Klimawandel (DECC) geförderte, NAMA-Programm Die 2011 von BMU und BMZ gegründete und aus dem EKF finanzierte „Deutsche Klimatechnologie Initiative“ (DKTI) fördert die Verbreitung von Klimatechnologien, die grundsätzlich technisch erprobt sind, aber in Schwellen- und Entwicklungsländern noch auf Hindernisse bei der Markteinführung stoßen. Die DKTI kombiniert Maßnahmen der technischen und finanziellen Zusammenarbeit. Bisher haben BMU und BMZ Projekte mit einem Gesamtvolumen von mehr als 1 Milliarde EUR (inklusive KfW-Darlehen) zugesagt.

    Hervorhebung durch mich

  274. Aus dem Hintergrundpapier internationale Klimafinanzierung des Bundesumweltministeriums vom 21.11.2013

    Verdeckte Korruption, bzw. „Nützliche Aufwendungen“ zur Beeinflussung der Machtcliquen vor Ort… mit Klima hat das eigentlich nichts zu tun.

  275. Climate Change 2013
    Working Group I: Physical Science Bias

    oder

    International Politactivists Construct Catastrophy for the future

  276. Gefunden
    auf der Klimazwiebel

  277. Oder hier

  278. http://www.n-tv.de/wissen/Erderwaermung-blieb-15-Jahre-aus-article11789091.html

    Laut dem ehemaligen Ted „300 Millionen Menschen sind genug“ Turner Sender n-tv und Rahmstorf sind jetzt „Datenlücken“ am fehlenden Temperaturanstieg schuld, berichtet n-tv.de:

    In der Nordpolregion schritt die Erwärmung in einem weitaus rascheren Tempo voran als angenommen. Bei den Messwerten aus der Arktis hatte man sich all die Jahre über offenbar grob verschätzt – wenn die Datenlücken überhaupt gefüllt worden waren. Cowtan und Way wandten für ihre Studie eine neue Rechenmethode an. Sie ersetzten die Schätzwerte durch Satellitenmessungen. Die beziehen sich zwar nicht auf den Boden, sondern auf höhere Schichten. Doch die beiden Wissenschaftler fanden eine Methode, um aus den Satellitendaten auf die Temperaturen am Boden zu schließen. Bezieht man die so ermittelten Werte in die Gesamtberechnung ein, ergibt sich auch für die letzten Jahre eine fortschreitende Erderwärmung. Das Ergebnis ist einerseits überraschend, andererseits entspricht es genau dem, womit Forscher auf der Basis von Klimamodellen ohnehin gerechnet haben.

    Die neue Studie sorgt für Diskussionen. Manch ein Wissenschaftler ist froh, dass die Erwärmungspause nun als Illusion entlarvt wurde, andere sind von der neuen Formel und ihrer Anwendbarkeit nicht überzeugt. Wie auch immer die jetzt gewonnenen Daten letztlich zu bewerten sind, eines zeigen sie in jedem Fall: Die bisherigen Berechnungsmethoden waren nicht der Weisheit letzter Schluss. Und die Argumente der Klimaskeptiker stehen auf auffallend tönernen Füßen.

    Man kann die Sache drehen und wenden wie man will, der Klimawandel ist offenkundig: Meeresspiegel steigen, das Arktiseis schmilzt rapide, extreme Wetterereignisse werden häufiger. Der Klimawandel pausiert nicht. Der Klimaschutz ist es, der eine Pause macht.

    OK… Ich such also so lange nach Daten und finde eine Methode, damit diese zum „Erwarteten“ passt, und dann kann man die Sache „drehen und wenden, wie man will“…

    Die Zipfelmützen werden es wieder glauben, nur damit das anerzogene Weltbild nicht ins wanken gerät. Man müsste ja sonst sein Gehirn einschalten -- und denken tut bekanntlich weh!

  279. Interessante Umfrage

    What is the main message of this video?

    We now understand climate change better than we used to do.28%7 votes

    We now know that climate change is a bigger problem than we used to think.0%0 votes
    We now know that we must cut greenhouse gas emissions faster than we used to think.12%3 votes

    The IPCC is a corrupt organization, infiltrated by environmentalists and profiteers.48%12 votes

    Climate change is a hoax.0%0 votes
    We have not learned much since the previous IPCC report.12%3 votes

    25 Total Votes

  280. In Panorama geht es auch um Fliegen.

  281. Geil!

    Die Schrottstudie von Gilles-Éric Séralini wurde durch das Journal Food and Chemical Toxicology am Donnerstag, den 28. November zurückgezogen. Diese Studien soll angeblich bewiesen haben, dass gentechnisch veränderter Mais bei Ratten Tumore hervorruft.

    http://www.sueddeutsche.de/wissen/streit-um-gentechnik-fachjournal-zieht-veroeffentlichung-zu-genmais-und-ratten-zurueck-1.1831247

    Greenpiss und Konsorten wird das allerdings nicht stören, sich in ihren Kampf gegegn die Gentechnik weiter darauf zu berufen: Denn Richard Goodman, der in der Redaktion des Fachjournals arbeitet, war 1997 bis 2004 bei Monsanto angestellt. Verschwörung von Monsanto also…..

  282. # 282:
    Ich hab’s auch gesehen.
    Es war aber nicht gerade in den Schlagzeilen, wie bei der Vorstellung; ein windelweicher Widerruf auf Seite drei, der ‚ausgewogen‘ berichtete, dass die Macher der ‚Studie‘ natürlich weiterhin behaupten, sie hätten recht.
    Für den gemeinen Durchsnittsleser ist der Propagandazweck also erreicht: ‚Gen‘ ist wahnsinnig gefährlich und man sollte es sicherheitshalber besser verbieten.

  283. Ja. Aber die Originalmeldung liest sich so:

    Neue Studie beweist: Genmais verursacht Krebs! … oder so ähnlich

    Für diese Schmierfinken ist so eine Studie an Ratten, egal wie gut oder schlecht sie ist, bereits ein Beweise. Das sind starke Behauptungen, ohne das geringste Wissen (oder Aussagen, dann nenne ich das bewusste Manipulation) darüber, wie solche Studien gemacht werden, welche Aussagekraft sie haben und welche Fehlerquellen.

    Und dann wundert man sich, wieso manche Leute meinen, in normalen Lebensmitteln wären keine Gene. Deutschland verblödet.

    *Kopf->Tischkante*

  284. Und dann wundert man sich, wieso manche Leute meinen, in normalen Lebensmitteln wären keine Gene. Deutschland verblödet.

    Das beste was ich mal sah, war Gemüse, garantiert ‚Atomfrei‘!

  285. LOL, also ich esse ausschließlich Dinge, die Atome UND Gene enthalten. Ok, Salz ist vielleicht genfrei, ist aber auf die Dauer etwas eintönig und ungesund.

  286. Die Ökos bekommen Schnappatmung:

    Im Koalitionsvertrag wurde die Verlangsamung der Energiewende beschlossen. In einem Interview soeben im ZDF hat Altmaier sogar die Notwendigkeit von Reservekraftwerken, aus dem Ruder laufender Kosten und fehlender Stromspeicher thematisiert. Zudem sollen die CO2-Einsparungsziele nach unter korrigiert werden. Leider soll es beim Atomausstieg bleiben.

    Es bleibt spannend.

  287. @ConstanzeW #287
    Ein schönes Beispiel dafür ist ein Artikel von Kai Niebert, Professor für Nachhaltigkeit und laut klimaretter.info SPD-Vordenker. Ich weiss zwar nicht, was der wirklich für einen Lehrstuhl hat, aber es ist schon richtig lustig welche akademischen Bezeichnungen heute so gehandelt werden.

  288. Professor für Didaktik der Naturwissenschaften
    an der Leuphana Universität Lüneburg

    10.2001 -- 06.2006 Stu­dies on bio­logy, che­mis­try und poli­tics for secon­dary schools

  289. Ist das nicht eher ein Nacherzähler statt ein Vordenker.
    Liest sich doch eher wie die übliche Klimapropaganda als IPCC und COP19.

  290. Oh Hilfe …

    nun hab ich das gelesen was der Typ verzapft hat …. mir ist schlecht und ihr seid schuld. wenn das vordenken ist, dann möchte ich lieber auswandern.

  291. @Helium
    Bäh………..ick zeig Dir mal ein richtiges Brechmittel…….auch von diesen Herren.
    http://www.vorwaerts.de/artikel_archiv/25532/profit-essen-zukunft-auf.html

    Um die Atomkraft in die Verlängerung zu bringen, werden landauf landab von Vertretern der Atomlobby und schwarz-gelben Regierungen Vorzüge und Sicherheit deutscher Atommeiler gepriesen. Wie es um die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke wirklich steht, erfährt man auf den Leukämiestationen deutscher Kinderkrebszentren: Je dichter ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit an Leukämie zu erkranken, wie eine Studie des Kinderkrebsregisters 2007 ergab. Auch wenn im Moment noch Unklarheit über die Ursachen besteht, ist der Zusammenhang zwischen der Nähe eines Atomkraftwerks zum Wohnort und der Leukämierate bewiesen. Und er hat schon unzählige Kinder das Leben gekostet.

    Jojo……….Leukämie-claster………war da nich mal was?

    Wir müssen uns entscheiden: Entweder sind wir bereit, heute 50 Euro pro Bundesbürger im Jahr investieren -- und dafür eine Rendite von rund 17 Prozent zu erwirtschaften, Marktführer in Erneuerbaren Energien und Effizienzweltmeister zu werden. Oder aber kommende Genera-tionen zahlen 1250 Euro jährlich, um Schäden zu kompensieren -- und nicht um Werte zu erwirtschaften.

    Dat hat der Typ 2010 gelabert………….inzwischen zahlt der Bundesbürger weit über 100 Euro im Jahr um das Klima um hundertstel Grad zu schützen………..und die Renditen sind inzwischen bei höchstens 6% gelandet……wer soll dieses Gelaber eigentlich noch ernst nehmen?
    Chefeinpeitscher der EE-Mafia……..der sich nicht zu schade ist, den längst widerlegten Dünnschiss immer wieder zu verbreiten.
    Göbbels hätte seine wahre Freude dran.
    H.E.

  292. Wie es um die Sicherheit deutscher Atomkraftwerke wirklich steht, erfährt man auf den Leukämiestationen deutscher Kinderkrebszentren: Je dichter ein Kind an einem Atomkraftwerk wohnt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit an Leukämie zu erkranken, wie eine Studie des Kinderkrebsregisters 2007 ergab. Auch wenn im Moment noch Unklarheit über die Ursachen besteht, ist der Zusammenhang zwischen der Nähe eines Atomkraftwerks zum Wohnort und der Leukämierate bewiesen

    Die gleichen Cluster kann man (wenn man sich nur die richtigen Entfernungen aussucht, wie in der besagten Studie) auch um gotische Kathedralen und Windräder finden.

    Angewandte, statistische Artefaktforschung

  293. Die gleichen Cluster kann man (wenn man sich nur die richtigen Entfernungen aussucht, wie in der besagten Studie) auch um gotische Kathedralen und Windräder finden.

    Und vor allem rund um die Orte, in denen Grüne Parteitage abgehalten wurden und rund um die Wohnorte Grüner Spitzenpolitiker!

  294. Die Dinger kenn ich ja schon. Bleibt nicht aus wenn man im Nukleartechnikbereich arbeitet und nebenher noch den Strahlenschutzbeauftragten gibt …

    War da nicht auch was mit der erhöhten Leukämierate rund um geplante Standorte? Btw. die Sache mit der Leukämie und den clustern kann man sehr schön am Computer simulieren

  295. @ Gerhard Straten #288

    Ich weiss zwar nicht, was der wirklich für einen Lehrstuhl hat

    Na den doch. Absolut erfolgsbezogen.

  296. #295
    Helium, es gab auch schon symptome von .beschwerden‘, welche durch funkmasten hervorgerufen wurden. Sinngemaesse reaktion des tkom sprechers: “was soll dann erst werden, wenn die den funkmasten in betrieb nehmen?„ 😀

    Das war uebrigens das erste mal, das mir die telekom sympatisch war^^

  297. hat wer den World Energy Outlook 2013 (Released on 12 November 2013) in gänze gelesen (kostet leider geld 🙁 )?

    hab mir mal den factsheet zu gemüte geführt und habe ne frage zum ersten punkt:

    Global energy demand will grow to 2035, but government policies can influence the pace. In the New Policies Scenario, our central scenario, global energy demand increases by one-third from 2011 to 2035. Demand grows for all forms of energy, but the share of fossil fuels in the world’s energy mix falls from 82% to 76% in 2035. Low -- carbon energy sources (renewables and nuclear) meet around 40% of the growth in primary energy demand. Nearly half of the net increase in electricity generation comes from renewables.

    * wie hoch ist der anteil der NIE an der stromerzeugung und wie setzen sich die NIE dabei zusammen und wie hoch ist der anteil der KKW’s? sowohl in 2035 und ‚heute‘.
    * wie hoch ist der anteil der NIE und der KKW an der primärenergie ‚heute‘ und in 2035?

    PS: NIE inkl. wasserkraft, auch wenn diese formal nicht zu den NIE gehört.

  298. nachtrag zu #298

    * welche szenarien wurden betrachtet und welche randbedingungen / annahmen wurden getroffen?

    ps: gibts das ding auch irgendwo gratis zum download?

  299. Über den Unsinn der Häuserdämmung. Erstaunlich kritischer Bericht und noch erstaunlicher, dass der vom WDR gemacht und gesendet wurde.
    Wärmedämmung: Die große Energiesparlüge

  300. Das ist kein Unsinn 😉 das ist eine Geldbeschaffungsmaßnahme, danke Genscher 😉

    Godfrey Bloom drückt es richtig aus 😉

    Godfrey Bloom: Der Staat ist eine Institution des Diebstahls

  301. Jetzt Martin Lindner im Livestream
    http://www.fdp.de/Bundesparteitag/1355b483/

  302. Ziemlich hohe Geräuschkulisse auf den Plätzen. M. Lindner spricht, doch eine große Unruhe bei den Deligierten.
    Jetzt Rössler.

  303. FDP-Sonderparteitag.

    Mehrere Redner sprechen Gerüchte an, dass bereits quasi ein Putsch gegen Ch. Lindner im Gange ist. Einer von den Julis mokierte sich darüber, dass nun verstärkt darüber diskutiert werde, und gezielt gestreut, dass Chr. Lindner mit einer Firma pleite gegangen wäre.

    Mehrfach wurde angemahnt, dass die Geräuschkulisse zu hoch sei. Viele Diskussion im Hintergrund, leider nicht zu sehen im Livestream, doch ständiges Gemurmel vernehmbar.

  304. Christian Linder mit 79,04 % zum neuen Vorsitzenden der FDP gewählt

  305. Steht Lindner dem Genscher nahe?

  306. Kubiki 1. stellvertretender Vorsitzender. 89,87 Prozent

    Jetzt Vorstellung Schäffler, Kampfkandidatur gegen Strack-Zimmermann (Vorschlag Chr. Lindner)

  307. Oh je:

    Schäffler 24,8 %
    Strack-Zimmermann 71,6 %

  308. Na dann: Tschüß, FDP!
    Nix gelernt…

  309. Das war es dann mit der FDP! Nicht mehr wählbar für uns Marktwirtschaftler und freiheitsliebenden eigenständigen und selbstständigen Bürger Deutschlands!
    Mal schauen, was die AfD jetzt so macht und in ihr Europa-Landtagswahlprogramm aufnimmt/verankert….?!

  310. R.I.P.

  311. Ich habe noch kein klares Bild davon, was die Abstimmungen beim FDP-Sonderparteitag bedeuten. Uwe Barth aus Thüringen hat sich zur Energiewende kritisch geäußert, aber ansonst war das kein Thema. Zastrow aus Sachsen hat gar nicht mehr kandidiert, Schäffler ist vernichtend geschlagen worden und die Ausprache (ich habe nicht alles gesehen, deshalb mit Vorbehalt) drehte sich um alles mögliche, doch nicht um Energiewende oder Euro.

    Irgendwie machte diese Veranstaltung einen Eindruck von Orientierungslosigkeit, zwar wurden allenthalben liberale Werte beschworen, doch was greifbares war nicht dabei. Gut, jetzt ging es nicht um ein Programm, sondern um Köpfe, doch ich bin sowieso der Meinung, dass Köpfe wichtiger sind als Programme. Demzufolge man aus der Wahl schon die Richtung erkennen könnte.

    Großer Verdruss war über die CDU und Merkel zu spüren. Ob der anhält, wird man sehen. Momentan sieht alles nach einer Annäherung an die Sozialdemokraten aus, ohne natürlich die Union aus dem Blick zu nehmen.

    Bezüglich Energiewende oder Eurorettung erwarte ich aber von der FDP keine Impulse mehr.

    Die Kampfabstimmung zwischen Birkner und Wissing ging zugunsten Wissing aus. Beide werden in einem Beitrag bei liberale.de erwähnt, bezeichnend die Überschrift des Artikels: Schwarz-Rot gefährdet erfolgreiche Energiewende

    Mal schauen ob morgen noch was kommt, insgesamt stimmt mich aber das was ich heute sah und hörte wenig zuversichtlich dass man mit der FDP noch einen Blumentopf gewinnen könnte.

  312. @Quentin Quencher #312
    Ich neige ja nicht so dazu, Leute zu diffamieren, aber was das in ihrem Link geäussert wird ist doch wirklich völlig bescheuert. Birkner beklagt die Bremse bei der Off-Shore-Windkraft in völliger Verkennung der Tatsache, dass Niedersachsen hier keine Werte generiert, sondern nur einen möglichst grossen Kuchen aus der Ausplünderung der Bürger haben will und Wissing macht sich sich Gedanken darüber, dass Teile der Wirtschaft vor dieser Ausplünderung ein bischen geschützt werden sollten, damit noch ein Rest Wertschöpfung in diesem Lande verbleibt. Wenn das die Themen der FDP sind, dann ist der Vertrag zur GroKo ja noch ein echter Lichtblick.

  313. @ Gerhard Straten

    Wenn ich mich richtig erinnere, dann hatten wir den Birkner hier schon mal zu Thema, weiß aber nicht mehr wo und mit was.

    Auf der Seite vom Sonderparteitag sind auch einige Reden als Video zu sehen, komischerweise ist die von Uwe Barth nicht dabei, und der ist immerhin als zweiter stellvertretender Vorsitzender gewählt worden. Auch im Liveticker wird nicht auf seine Argumente bezüglich der Energiewende und des Euros eingegangen, er hatte sich da sehr kritisch geäußert.

    Nun ja, für mich hat dieser Sonderparteitag auch was gutes, mir fällt der Abschied von der FDP, in die ich in der Vergangenheit doch einige Hoffnung gesetzt hatte, nun weniger schwer. Was aber nicht heißt, dass die an der Seite der Sozialdemokraten, bei einer Ampelkoalition beispielsweise, nicht auch noch wichtig werden könnte.

    Nun ja, momentan muss man sowieso nach Europa schauen, die nächste Europawahl dürfte interessant werden. Nicht wegen den Ergebnissen in Deutschland, sondern vor allem in Frankreich. Dann steht noch das Verfahren gegen die deutsche Energiewende an, davor hat Merkel am meisten Angst. Ich glaube nicht, dass es zu der befürchteten Nachzahlung kommt, dass wissen die in Brüssel und Straßburg auch dass so was politischer Selbstmord für Europa wäre, aber es werden Aushandlungsprozesse statt finden. Gibst du mir, so gebe ich dir.

    Bei der AfD weiß man momentan auch nicht so recht woran man ist, wenn nur die Hälfte der Medienberichte stimmt, so sind es doch einige interne Querelen, wobei nicht klar ist, wie es ausgehen wird. Ich habe aber die Hoffnung, dass gerade in Bezug auf den Ökologismus, die AfD nicht so anfällig ist. Allerdings, als liberale Partei möchte ich die AfD auch nicht bezeichnen. Vielleicht ein bisschen in der Tradition der Nalionalliberalen.

    Die meiste Hoffnung setze ich momentan auf den Wirtschaftsflügel der CDU. Sollte allerdings Hessen zum Vorbild werden, dass die sich nun mit den Grünen ins Nest legen, dann sieht es auch da düster aus. Momentan rennen alle rum wie eine aufgeschreckte Hühnerschar und keiner weiß wo es hingehen soll. Vielleicht bringt die Europawahl ein bisschen Klärung rein.

  314. Jetzt habe ich es wieder. Der Birkner war in einem Beitrag von Peter Heller das Thema: Schlimm wäre das nicht…

    Nun ist mir auch klar, dass in dem ersten Link zum Beitrag von liberal.de die Postitionen Birkners so stark verkürzt dargestellt worden, dass sie in die Aussage die der Artikel machen will passen.

  315. Fundstück aus dem Sachunterricht der 3. Klasse.

    Klima ist 30 Jahre stabil

  316. Zu #314

    Ich sehe die Position der FDP bezüglich Energiepolitik nicht so negativ. Immerhin hat Lindner erkannt, dass die Energiepolitik der FDP eine Profilierungsmöglichkeit bietet. Neben mehreren Wortmeldungen in den letzten zwei Wochen, die Energiewende marktwirtschaftlich zu gestalten und die Umverteilung zu beenden, hat er in seiner Antrittsrede gesagt, dass der Umbau des Energiesystems die physikalischen Randbedingungen berücksichtigen muss, was, wie jedem ScSk-Leser klar ist, die Abkehr von der Energiewende bedeuten müßte.
    Außerdem hat der JuLi-Vorsitzende im Phönix-Interview gestern eingestanden, dass die FDP das Thema Enegie verschlafen hat.

    So wie sich die Sache im Moment darstellt, sieht man hier ein Thema, bei dem sich die FDP außerhalb des Bundestages in der breiten Bevölkerung Gehör verschaffen kann, weil mit steigenden Kosten, der Druck auf die Politik größer werden wird, und sonst keine Partei kurzfristig Abhilfe schaffen möchte.
    Von hier, bis zur Abkehr vom Energiekonzept 2050 ist ein weiter Weg. Aber ich würde die FDP in dieser Beziehung nicht vorschnell abschreiben.

  317. FDP…..neeee
    Es wird mal Zeit den Gülleeimer über dieses Parteien-Wrack auszukippen……und das ham se sich ganz alleine zuzuschreiben.

    Zuvor hatte sich der Parteitag von Lindners Bewerbungsrede mitreißen lassen. „Die Zeit der Trauer ist zu Ende“, rief der in den Saal. „Ab heute bauen wir die FDP vom Fundament neu auf.“

    In groben Zügen skizzierte er die Grundzüge einer liberalen Partei nach seinen Vorstellungen. Die müsse für Marktwirtschaft, Bürgerrechte, Leistungsgerechtigkeit und Europa stehen. Empfehlungen, die FDP in Richtung der „nationalökonomischen Bauernfängertruppe“ AfD zu verschieben, erteilte Lindner eine klare Absage: „Mit nur einem Zentimeter in Richtung der Eurohasser würden wir unsere Seele verlieren.“

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article122682387/Neuer-FDP-Chef-geht-die-AfD-frontal-an.html

    Bauernfänger….Eurohasser……Ja nee is klar, man wurschtelt weiter und bekeift ausgerechntet die eigenen Leute und die AfD…….und warum?
    Janz einfach……..Herr Lindner hatte sich “ 6 until 9 June 2013 in Hertfordshire, UK“ gerade die ideologischen Leitlinien einbleuen lassen, kann ja wohl nicht angehen, das hier eine Partei plötzlich ausschwenkt aus der schönen neuen Welt der Bilderberger.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Teilnehmern_an_Bilderberg-Konferenzen

    Interessant sind da nämlich 2 Themen…..
    -Nationalism and populism
    -Politics of the European Union
    Immer weiter so, bis endlich das Freihandelsabkommen mit den USA in Sack und Tüten ist………dann kriegen wir Deutschen dann über Umwegen das Gen-Zeuch, dat wir ja so vehement ablehnen………selbst wenn wir nationale Gesetze dafür ändern müssten.
    Und sorry, wenn das jetzt auch etwas altmodisch klingt…….wer als Mann mehr Probleme mit kommenden Geheimratsecken hat als sich mal vernünftig mit den Euro-Skeptikern auseinanderzusetzen……dem trau ick keinen Meter weit.
    Und mal ehrlich „““dass der Umbau des Energiesystems die physikalischen Randbedingungen berücksichtigen muss“““…..ist dermaßen Wischiwaschi dat ick erstmal ne Stunde in den Keller musste um den Lachanfall zu überstehen………denn ein großflächiger Ausbau mit schweineteuren E-Speichern wäre ja auch ne physikalische Notwendigkeit, wenn man die Energiewende bis zum blutigen Ende weiter durchziehen will.

    Sorry FDP…….noch ne billige Kopie der CDU/SPD/Grüne brauchen wir nicht auch noch……und euer so-genannte Aufbruch ist der zukünftige Abbruch eurer Partei…………sowas brauch kein Mensch mehr, damit macht ihr euch endgültig entbehrlich.
    Wozu habt ihr eigentlich ein liberales Institut…..wenn ihr doch wieder den alten Scheiß weiter macht?

    Winke winke…….2017 zählt man euch dann zu den „Sonstigen“…..und dat habt ihr euch auch redlich verdient.

    H.E.

  318. @317.Mad-2-Max
    Die FDP soll ganz einfach sagen, dass diese Partei (FDP) gegen die Energiewende und für die Abschaffung des EEG ist. Und wenn die FDP Führung dies nicht so äußern will bzw. kann ,dann ist diese Partei auch nicht wählbar. Ein klares Bekenntnis braucht es und keine schwammigen Floskeln. Das Interview beim ZDF „Berlin direkt“ war mehr als peinlich für Lindner und für die FDP Partei….http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2045698/Berlin-direkt-vom-08.-Dezember-2013#/beitrag/video/2045698/Berlin-direkt-vom-08.-Dezember-2013
    So eine schwammige und gequierlten Schwachsinn, was Hr. Lindner da von der Latte lässt. Von der Marktwirtschaft und der Freiheit ist die Lindner-FDP soweit entfernt, wie die Erde vom Galaxiehaufen Abell 2218!

  319. #306. W.Rassbach

    Steht Lindner dem Genscher nahe?

    ja, das ist sein großes Vorbild, dem es nachzueifern gilt. Und damit ist klar, dass mit der FDP kein Staat mehr zu machen ist. Die Chance wurde verpasst. Die „graue Eminenz“ hat im Hintergrund ganze Arbeit geleistet.

    karl.s

  320. #312. Quentin Quencher

    Auch von Kubicki ist nichts, aber auch gar nichts zu erwarten!

    siehe abgeordnetenwatch.de vom 02.05.2012 (so denkt der heute noch)

    Die Energiewende baut auf einem breiten gesellschaftlichen und politischen Konsens auf. Alle Parteien in Deutschland sind sich einig in dem Ziel, die vollständige Versorgung der Bevölkerung durch erneuerbare Energien zu erreichen. Wie die genaue Struktur der Energieversorgung aussehen wird, ist zwar bis heute noch nicht absehbar. Schleswig-Holstein hat jedoch große Chancen, von der Energiewende zu profitieren. Ein Schwerpunkt wird in Schleswig-Holstein der Ausbau der Windenergie sein. Damit dies gelingen kann, müssen wir hierfür die richtigen Weichen schnellstmöglich stellen.

    karl.s

  321. #318. Heinz Eng

    Sorry FDP…….noch ne billige Kopie der CDU/SPD/Grüne brauchen wir nicht auch noch……und euer so-genannte Aufbruch ist der zukünftige Abbruch eurer Partei…………sowas brauch kein Mensch mehr, damit macht ihr euch endgültig entbehrlich.
    Wozu habt ihr eigentlich ein liberales Institut…..wenn ihr doch wieder den alten Scheiß weiter macht?

    Winke winke…….2017 zählt man euch dann zu den “Sonstigen”…..und dat habt ihr euch auch redlich verdient.

    vollste Zustimmung Heinz. Ich hoffe mal, dass Schäffler, Zastrow & Co. jetzt die richtigen Schlüsse ziehen. Jetzt noch zu sagen, wir wollen die FDP von innen heraus verändern, zieht ab sofort nicht mehr. Es kann jetzt nur noch heißen, Austritt und Gründung einer neuen „echten“ liberalen Partei, wenn denn die Hürde AfD zu groß für diese Leute ist. Das Land braucht eine liberale Partei. Und wo steht geschrieben, dass es neben der FDP (zumindest dem Namen nach noch liberal) nicht eine zweite liberale Partei geben kann? Richtig: Nirgends. Also Herr Schäffler, die Zeiten des Redens sind vorbei, ab jetzt ist Handeln angesagt.

    karl.s

  322. @Karlchen
    Man sollte der FDP gerichtlich untersagen das Wort „Liberal“ zu benutzen ………..Vorspiegelung falscher Tatsachen……….oder so ähnlich.
    Wir sind aber nicht die Einzigen, die sich enttäuscht von dieser sozialistischen Hungertruppe abwenden…..

    http://www.freiewelt.net/wer-hatte-gedacht-10018392/

    Kurz mit Lindner kann man die FDP “vergessen”. Ich schrieb ja Sargnagel und nun auch noch Totengräber.

    Da ich die FDP nicht mehr sehen und hören möchte, hat er meinen vollsten Segen. Soll er die Partei doch komplett zerstören. Die blöden FDPler haben es doch wirklich nicht besser verdient….

    “Dass die Liberalen bei ihrem Neuanfang einen Rechtsruck vermieden und dem Euro-Skeptiker Frank Schäffler einen Platz im Präsidium verwehrt haben, ist vor diesem Hintergrund durchaus bemerkenswert. Trotz miserabler Umfragedaten widerstehen sie der Versuchung, nach dem Vorbild der österreichischen FPÖ nun mit national-populistischen Tönen neue Anhänger zu fischen…”“

    Einen „Rechtsruck vermieden“ ….also gibt man offen zu, ganz links zu sein…….wer einen Schäffler irgendwie recht verortet, hat wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank.

    Oder hier bei EF…..

    Neue dimap-Studie zeigt zugleich klare Wählerpotentiale

    Die Meinungsforscher von „dimap“ haben zwischen dem 8. und 14. November 2013 untersucht, welche politischen Themen „FDP-affine“ Wähler von dieser Partei gern wieder nach vorne gebracht wüssten. 48 Prozent derjenigen Befragten, die zugleich erklärten, im Frühjahr 2014 „eventuell“ wieder FDP wählen zu wollen, gaben bei dieser Erhebung an, es sei für sie wichtig, die sogenannte Euro-Stabilisierung zu kritisieren. 56 Prozent dieser Gruppe wünschten sich darüber hinaus sogar generell, den Einfluss Europas auf die deutsche Politik zu begrenzen.

    Als wären diese Zahlen nicht für sich allein schon interessant genug, erweist ein weiterer Blick auf die Details Bemerkenswertes: Auch 62 Prozent derjenigen, die im Frühjahr 2014 „sicher“ wieder FDP wählen wollen, erklärten, sie wünschten sich, den Einfluss Europas auf die deutsche Politik zu begrenzen.

    http://ef-magazin.de/2013/12/06/4722-fdp-euro-realisten-stellen-mehrheit-an-der-parteibasis

    Wer die Sorgen der Menschen als populistischen Nationalismus in die rechte Ecke stellt………….sollte sich mal fragen, in welchen Diensten er unsere Nation ausverkaufen soll…………..Herr Lindner, was ham Sie den Bilderbergern versprochen, kommen se mal raus mit den Schmalzstullen……..ach ich vergass, absolutes Stillschweigen wurde garantiert.
    Die Eliten verarschen uns nach Strich und Faden…………und die FDP gefällt sich weiterhin oder neuerdings darin, dessen Steigbügelhalter zu spielen.
    Danke……….für nichts, ihr dürft jetzt wegtreten.
    Onkel Heinz…………..wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären se schon längst verboten.

  323. Aus erster Hand (wenn auch aus der Konserve):
    Lindner zur Energiepolitik in seiner Antrittsrede

    40:00 -- 44:52

  324. Wie GRÜNE ticken, echt krank die Typen. Sie hier. Aber mittlerweile wird nicht mehr alles hingenommen, was aus der Ecke kommt.

    Die Verhüllungsaktion der Grünen erweist sich jetzt zunehmend als Rohrkrepierer, denn immer mehr Bürger protestieren gegen die Diffamierung einer ganzen Generation in Deutschland, die aus Trümmern heraus den Wiederaufbau und letztlich das deutsche Wirtschaftswunder möglich machte. In Zeitungen wie Internetforen schlägt der Aktion große Ablehnung entgegen.

  325. Meine Mama war auch Trümmerfrau in Berlin……..bei 2 Stullen täglich den physischen Zusammenbruch näher als manch Grüner dem Veggie-Day, hat sie gerackert bis ihr das Blut im Arsch gekocht hat.
    Jeder………wirklich jeder, der es auch nur im mindesten wagt diese Frauen in den Dreck zu ziehen…….zieh ick per körperlicher Züchtigung zur Verantwortung.

    Es gibt eine rote Linie……..ab der ich echt eklig werde…….und die wurde hiermit bei weitem überschritten.

    Ekel Olfred……….ersatzweise Pitbull in Beiss-Wahn

  326. @heß #316

    Was ist denn sachunterricht???
    Is das was neumodisches was unter den ‚linken‘ eingefuehrt wurde?

  327. keine ahnung obs hier schon mal verlinkt wurde.

    Die Rettung der Welt ist ersatzlos gestrichen

    24.11.2013 · Der Klima-Beirat der Regierung hat hoch gepokert. Und verloren. Es gelang nicht, an der Demokratie vorbei zu tricksen.
    Von Friederike Haupt

  328. und schon wieder geht die welt fast unter 😉

    7100-mal schädlicher als Kohlenstoffdioxid
    Klimaforscher entdecken neues Treibhausgas

  329. endlichkeit der ressourcen mal anders und hoch drei 😀


    Hätten wir – unrealistisches Beispiel – von heute auf morgen kein Öl und damit kein Benzin mehr, könnten wir nicht auf Pferdewagen umstellen. Wir haben heutzutage weder genügend Pferde noch genügend Wagen. Und das Volumen, das mittlerweile transportiert wird, wäre mit Pferdewagen ohnehin nicht zu bewältigen.

  330. Michael m. schrieb am 10. Dezember 2013 17:42

    @heß #316

    Was ist denn sachunterricht???
    Is das was neumodisches was unter den ‘linken’ eingefuehrt wurde?

    Dürfte das sein, was in Sachsen Sachkunde heisst -- und das ist fest in CDU Hand … (Heimatkunde dürfte ein anderer alternativer Name dafür sein)

  331. Sieh mal einer an, welche Erkenntnisse hier auf einmal aus einer ganz unerwarteten Ecke kommen:

    Wie Windräder die Umwelt zerstören […]
    Unter dem Vorwand, die Umwelt zu schützen, wird die Landschaft zerstört. Es ist an der Zeit, die Stromerzeugung durch „Stahlkolosse“, die eine Gesamthöhe von zweihundert Metern erreichen können, zu beenden.
    […]
    Aber die Zerstörung der deutschen Kulturlandschaft schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Kein Wunder. Für ein Windrad, das an einem durchschnittlichen Standort in Deutschland im Jahr sechs Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, wird pro Jahr eine Pacht von 60 000 Euro gezahlt. An windreichen Standorten in Norddeutschland steigen die jährlichen Einnahmen der Grundbesitzer auf 90 000 Euro.

    Sollten die Linken jetzt diese Argumentationslinie aufgreifen, muß man ihnen, ob man will oder nicht, gratulieren und darf den uneinsichtigen anderen Parteien eine Nase drehen.
    Leider ein Schritt mehr zu einer dunkelroten Regierung früher oder später!

  332. Bis zu 50 cm Klimaerwärmung in Israel

    Ist natürlich nur Wetter…

  333. @Tritium
    Nicht zu vergessen:
    In Kairo fällt nach 112 Jahren wieder Schnee.
    Schaufelt die Klimaerwärmung doch einfach Weg -- nennt man „Mitigation“ ggfs auch „Adaptation“ 😀

  334. Energiewende soll diskreditiert werden -- ACHTUNG ACHTUNG -- Frau Prof. Dr. Claudia Kemfert

    Viele Mythen Jungs und Mädels …. is mal wieder ziemlich peinlich.

    Die deutsche Energiewende ist komplex und es gibt kräftige Gegner. Claudia Kemfert, Energieökonomin vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung kennt den Kampf hinter den Kulissen und publiziert über Zusammenhänge.

    Es gibt sehr viele Mythen. Ein Mythos ist der, dass behauptet wird, dass wir in Deutschland permanent Atomstrom aus Frankreich oder Tschechin importieren müssten. Das stimmt nicht. Wir haben in Deutschland einen Stromüberschuss und wir exportieren Strom preiswert in diese Länder.

    http://www.dw.de/kemfert-energiewende-soll-diskreditiert-werden/a-17284602

  335. @ Andreas Baumann #335

    Ein Mythos ist der, dass behauptet wird, dass wir in Deutschland permanent Atomstrom aus Frankreich oder Tschechin importieren müssten. Das stimmt nicht. Wir haben in Deutschland einen Stromüberschuss und wir exportieren Strom preiswert in diese Länder.

    Ist die Frau Professor tatsächlich so dumm unbedarft oder ist das bewusste Desinformation.

  336. Mit einem abgeschlossenem Studium der Wirtschaftswussenschafften weiß Frau Kemfert sehr genau, dass Elekrizität ein Handelsgut ist, das zeitgleich mit der Nachfrage produziert werden muss.
    Ergo betreibt sie bewusste Desinformation, sie ist ein Dr. Marlboro.

  337. #335 336, 337
    Aber, aber, Leute.

    Spätestens seit „Roth“ wissen wir doch, dass „Claudia“ kein Namen, sondern die Beschreibung eines geistigen Zustandes ist.

  338. ui…, hier schon seit paar jahren zulesen und jetzt auch endlich von der öffentlichkeit entdeckt:

    De-Industrialisierung Deutschlands hat begonnen

    In Deutschland hat einer Studie der Deutschen Bank zufolge eine schleichende De-Industrialisierung eingesetzt. Schuld seien die steigenden Strompreise als Folge der Energiewende.

  339. Hoppsala, wieder etwas was gegen die „Endlichkeit“ geht

    Engineers have created a continuous chemical process that produces useful crude oil minutes after they pour in harvested algae

    http://www.pnnl.gov/news/release.aspx?id=1029

    Vielleicht kann das einer mal beurteilen der sich näher damit auskennt.

  340. Vielleicht auch eine Veranstaltung mit potenziell zahlreicher Teilnahme von ScSk-Aktiven:

    Nuklearia e.V. ‏@Nuklearia

    Am 18. Februar präsentiert das @Atomforum den Film @PandorasPromise im CinemaxX Berlin. Regisseur @RobertStoneFilm wird auch dabei sein.

    Falls es irgendwie möglich ist, ginge ich da schon gerne hin, auch wenns nach Berling ne Ecke zu fahren ist.

  341. Ich bekomme so verschiedene Newsletter auch aus der Richtung „Investitionsempfehlungen“. Einfach weil hier mitunter von neuen Entwicklungen berichtet wird, die zur Geldanlage angeboten werden (mir geht es nicht um Geldanlage, sondern nur um die News). Und so trudelte heute eine Meldung ein, von der ich allerdings nicht weiß wie seriös diese ist. Es geht um Petroplex:

    New Oil Shale Field Could Be Largest Ever Discovered in the U.S. Project „Petroplex!“

    […]

    According to an October 16, 2013 Forbes report:

    „… the region [Petroplex] is producing more oil than the pipelines can handle…“ and „New infrastructure is being laid to send oil from the Petroplex straight to the refinery center in Houston… “

    And on October 21, CNBC reported:

    „Oil flows like water in the Petroplex.“

    And it’s all because of the technological revolution in hydraulic fracturing developed in the United States.

    As you read this oil workers are rushing into the Petroplex like army ants.

    And it’s easy to see why…

    Large parts of the Petroplex shale are between 3,500 and 4,000 feet thick. That’s about ¾ of a mile in length.

    That’s huge. Nothing like it has ever been discovered before.

    To give you an idea of how big that is, the Bakken in North Dakota is between 10 and 25 feet thick; and the Eagle Ford in South Texas is around 35 feet thick.

    Both the Bakken and Eagle Ford are currently producing a combined two million barrels of oil equivalent per day. That’s more than the oil produced by OPEC members Ecuador, Angola, and Qatar.

    And in a few short years, the Bakken and Eagle Ford will be producing more oil than OPEC members Libya, Algeria, Kuwait, Nigeria, and Venezuela.

    But the Petroplex in West Texas is much, much bigger…

    The sheer size of it is mind-boggling. In terms of square miles, the Petroplex is bigger than the states of Maryland, Vermont, New Hampshire, Massachusetts, Hawaii, Connecticut, Delaware, and Rhode Island.

    In fact, it’s twice the size of New Jersey.

    And large parts of its shale is so thick, it’s like finding 140 Bakkens — or over 100 Eagle Fords — stacked on top of one another.

    Ich kann mir fast nicht vorstellen, dass dieses Gebiet so ergiebig zu sein verspricht.

    Hat irgendjemand dazu noch ein paar Informationen die die Darstellung bestätigen oder widerlegen könnten? Danke.

    Die ganze Präsentation hier:
    http://www.angelnexus.com/o/web/53724

  342. Klingt nach Thomas Gold 😀

  343. Herr Gans

    bitte Thomas Gold einfach in Wiki besuchen.
    Dann können Sie sich diesen Kommetar sparen.
    Nicht jede Idee die man entwickelt muss auch zutreffen.
    So ist das halt in der Wissenschaft. Und das gilt auch für Thomas Gold.
    Klingelt es bei Nachnamen nicht?

    Gruß
    Steinzeit

  344. @Steinzeit
    Smiley übersehen ?
    😀
    Ich weiß schon, wer das ist / war 😀

  345. #343-345,

    gehts auch ausführlicher füt dumme Ossis?

  346. Was hat das zu bedeuten?
    New York Post: Inside the Saudi 9/11 coverup

  347. Einfach herrlich, wie sich unsere Kritiker wieder bei Hoffmann aufregen.

    http://scienceblogs.de/primaklima/2013/11/16/dies-und-das-also-alles-tipptopp-mit-der-globalen-erwarmung/#comment-52359

    Und Folgekommentare.

    Da kommen mir von Lachen glatt die Tränen. 😉

  348. @Micha
    Lass doch die Kleinen….ham ja sonst nix vom Leben.
    Onkel Heinz………Fest der Liebe……ausnahmsweise mal keine Hiebe

  349. @Heinz

    Besonders erheiternd fand ich „axel“:

    Ja, der gute Jan Perlwitz hat enormes Durchhaltevermögen bewiesen, das schafft man nur mit täglichem Trainung und exzellenter Fitness. Schade, dass er gesperrt wurde von Krüger, die Krügers et al waren doch noch gar nicht mit dem gesamten Skeptikerpanoptikum durch, es fehlte z.b. noch die Diskussion des “Hockeysticks”.

    Jetzt mal Spaß beiseite: Jan hat im Selbstversuch todesmutig sämtliche typischen Diskussionsvermeidungsstrategien der Hardcoreskeptiker offengelegt. Was uns alle interessieren könnte (zumindest die, die bei EIKE etc. schon mal posten):

    Was ist die richtige Strategie dagegen? Wie geht man damit um?

    Ich glaube, Jan hat nicht die richtige Strategie gefunden, sein Punkt, den er anfangs anbringen wollte, ging dann völlig unter in der Flut der Ablenkungsthemen. Ich tendiere dazu, konsequent beim eigenen Thema zu bleiben, und zwar so lange, bis es ausdiskutiert ist, z.B. in der Form:

    “Herr Krüger (Hr. XY), ich bin gerne bereit, das Thema XY mit Ihnen zu diskutieren, wir sollten vorher aber meinen Einwand aus Kommentar # XY zu Ende diskutieren.”

    Was meinen die anderen skeptikerblogerfahrenen Mitleser? War Perlwitz effektiv? Falls nein, was sind eure Gesprächsstrategien?

    Ich frage mich, glauben die das wirklich? Perlwitz als Sperrspitze der Klimaforscher, welcher sich todesmutig in die Höhle des Löwens begeben hat, um neue Strategien gegen die Klimaskeptiker zu erproben? 😉

    Eher ein verirrter Geist. Ich frage mich immer noch, wie kann man als Klimaforscher welcher beim MPI im Hamburg unter Graßl und beim NASA-GISS unter Hansen tätig war so tief sinken? Vom Klimaforscher zum Klimaaktivisten. Eigentlich traurig.

  350. @Micha
    Ach….das musst Du ihm nachsehen…….wir sind der Feind und der muss mit allen Mitteln bekämpft werden…..selbst wenn es der Inhalt der Latrine ist, irgendwas geht doch immer.
    Guck mal…als auserwählter Staatsdiener muss man halt die Linie verteidigen……das is eben nun mal so, wenn der Judas-Lohn mit fetten Scheinen winkt………der Witz aus den USA kann ja schlecht nach Perlen tauchen, so oft der im Internet die fiesen Skeptiker bekämpft.
    Wenns Spass macht…lass ihn doch….denn die Argumente seinerseits, waren schon vor 10 Jahren Schnee von gestern.

    Jesus im Schnee……..hoffentlch entsrprach die Krippe wenigstens den Energieeinsparverordnungen der Bundesregierung.
    MfG
    H.E.

  351. Zu #342: Ich habe noch mal ein bisschen nachgeschaut. Das was in dem Newsletter als „Petroplex“ bezeichnet wird, ist nach einer Karte ein Gebiet das auch Wolfberry/Spreaberry, Wolfcamp und Cline Shale genannt wird.

    Und das was man da so findet (hier und hier), scheint die Darstellung zu bestätigen, dass es sich um Vorkommen handelt, die Bakken oder Eeagl Ford weit in den Schatten stellt.

  352. Quentin,
    Mit dem ‚Petroplex‘-Feld wär‘ ich vorsichtiger in der Einschätzung.
    Das ist ein Vorkommen, das sich über etliche Counties (Landkreise) in Texas erstreckt. Nicht sehr groß also.

    Gemäß dieser Karte CONUS Shaleplays der EIA
    liegt das Gebiet westlich des Barnett- und nordwestlich des Eagle Ford-Felds, dort, wo ‚Permian Basin‘ steht. Östlich ist ein ‚gestapeltes‘ (stacked) Vorkommen, das geologisch alte und tiefe Barnett-Woodford und das junge und flache Avalon Bone Spring.
    ‚Höffig‘ ist das Gebiet ganz bestimmt, aber weshalb soll es um ein vielfaches ergiebiger sein als die nahe benachbarten Felder? Kann sein, dass Texas mit diesen Vorkommen insgesamt mal so bedeutend wird wie die Nummer eins, das Marcellus-Feld (das sogar drei ‚gestapelte‘ Öl/Gas-Formationen übereinander vorweist, wobei bisher hauptsächlich nur die mittlere, eben Marcellus selbst, ausgebeutet wird), aber sehr viel mehr? Ich zweifle.

  353. Ja, Tritium, ich bin vorsichtig mit voreiligen Aussagen oder Schlüssen, nur neugierig was an den Aussagen dran sein könnte. In dem NYT-Artikel heißt es:

    “We have one of the thickest sedimentary wedges in the world,” Dr. Van Nieuwenhuise said.

    Sedimentary rock in the Gulf of Mexico can reach 50,000 feet in thickness, whereas it is about 3,000 feet thick near the Atlantic coastline, he said. That means that Texas could theoretically drill deeper than current onshore norms of about 10,000 feet to 15,000 feet.

    Ein Ansatz könnte sein, dass das Sedimentgestein dort eben besonders dick ist, bis zu 15x dicker als an anderen Plätzen, und, dass es besonders ölhaltig ist, da das Gebiet über lange Zeit ein seichtes Meer gewesen ist, mit eben den entsprechenden Ablagerungen.

    Wie auch immer, eines scheint sicher, die von entsprechend interessierter Seite immer mal wieder zu hörende Meinung, der Shaleboom könnte in den Vereinigten Staaten schnell wieder vorbei sein, scheint reines Wunschdenken zu sein.

  354. @Quentin

    aber auch nicht ohne Schwierigkeiten.
    Royal Dutch Shell musste im August 2 Mrd abschreiben

    Grüße
    Günter

  355. Heinz Eng schrieb am 21. Dezember 2013 00:44:

    @Micha
    Ach….das musst Du ihm nachsehen…….wir sind der Feind und der muss mit allen Mitteln bekämpft werden…..selbst wenn es der Inhalt der Latrine ist, irgendwas geht doch immer.

    Es wird zwar niemanden interessieren, aber für einen eher Aussenstehenden liest sich das total anders. Wenn man sich mal mit etwas Abstand den „Extremwetter einmal anders: In Kairo fällt nach 112 Jahren wieder Schnee“-Thread durchliest und dabei folgendes Zitat im Hinterkopf hat:

    sein Punkt, den er anfangs anbringen wollte, ging dann völlig unter in der Flut der Ablenkungsthemen.

    dann kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass da was dran ist. Was hatten denn z.B. der Grassl-Schirm in einer Diskussion über statistische Betrachtungen der Wintertemperatur zu suchen? Und wer hat die eingebracht? Woher kamen all die Themen, die nichts mit der eigentlichen Diskussion zu tun hatten? Ein wenig selbstkritische Sich wäre da manchmal nicht schlecht.

    Man kann mit ein wenig Erfahrung in der Diskussion hier eigentlich sogar noch viel weiter gehen und z.B. in Anlehnung an Goodwins Law ein Krügersches Law ableiten, das dann in etwa lauten würden: „Mit der Länge einer Diskussion geht die Wahrscheinlichkeit, dass Herr Krüger persönliche Details in die Diskussion einbringt, gegen 1.“ Man kann sicher auf Kombinationen aus Winter und Latif bilden und was noch erstaunlicher ist Winter und dem Grassl Schirm.

    Ich warte irgendwie auf den Tag an dem eine Diskussion wenigstens mal mit einem „agree to disagree“ endet statt abzugleiten oder gar … Aber ich habe (bis auf wenige Ausnahmen) wenig Hoffnung, das mal zu erleben.

  356. @Admin
    Bitte bitte mach Plauderecke acht auf. Die Ladezeiten sind gefühlt Stunden.
    Danke.
    mit weihnachtlichen Grüßen
    HD

  357. @Marvin Müller

    sein Punkt, den er anfangs anbringen wollte, ging dann völlig unter in der Flut der Ablenkungsthemen.

    dann kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass da was dran ist.

    Also wenn ich mich recht erinnere hat Herr Perlwitz zu meinem Argument bzgl. den Aerosolen und den kalten Wintern in Deutschland nicht Stellung bezogen. Habe es mehrfach versucht. Vergebens. Es kam weder eine Zustimmung, noch eine Absage, ob Aerosole nun zu den kalten Winter im 20 Jh. (bis ca. 1980) entscheidend beigetragen haben und ob es deshalb nicht besser wäre den Referenzwert 1981-2010 zu wählen. Da war nichts, wirklich nichts zu machen. Diesbezüglich haben ich diverse Zitate von Hansen verlinkt, welche meine Aussage untermauern. Herr Perlwitz hat sich blind und blöd gestellt. Wie soll man mit solchen Leuten also umgehen?

    Also dachte ich mir: Wenn er zu diesem Thema nicht Stellung beziehen will, dann vielleicht zu anderen? Ebenfalls Fehlanzeige. Perlwitz streitet Zitate von seinem Kollegen Latif zu den angeblich kommenden Wärmewintern ab, …, ebenso andere Prognosen und Aussagen seiner Kollegen Hansen und Graßl, die fehl gelaufen sind.

    Tja, Marvin schon blöd, wenn Herrn Perwitz (als Experte, als der er sich ja selbst sieht) die Argumente fehlen.

  358. @Marvin
    Trotz Deiner Korrektheit muss ich anmerken….das ein Thread nach 50 Kommentaren immer ein Eigenleben entwickelt…..ob man das nun mag oder nicht….das is so.
    Das man über seinem Gegner etwas mehr herausfinden möchte…..um dessen Argumente besser verstehen zu können….liegt in der Natur des Menschen, nur das ich mir inzwischen verkneife, meine Suchergebnisse zu öffentlich zu präsentieren.

    Im Prinzip ist der kleinliche Wettkampf zwischen Warmaholics vs. Skeptiker eh nur eine Sache der Unterhaltung…….denn die große Politik lässt sich von uns nicht beeinflussen.
    Ergo…zugucken bis die das an die Wand gefahren haben….alles andere kostet nur zu viel Nerven.
    H.E.

  359. @Heinz

    Im Blog von Hoffmann findet ja gerade ein wahrer Shittstorm gegen ScSk Dich mich, etc. statt. Ich würde mich mit denen nicht mehr abgeben. Zeitverschwendung. Außerdem, viel Feind, viel Ehr.

    Und es gilt, nur wer den Gegner kennt, kann sich auch verteidigen. Das müssten doch gerade die Sachfreunde bei Hoffmann wissen.

    Der axel macht sich ja glatt in die Hose aus Angst vor mir.

  360. @Micha
    Lach…das is eher ein laues Lüftchen, was die da noch aufbringen können…..die Worte eines Verzweifelten, dem man im Sandkasten das Förmchen geklaut hat…mehr nicht.
    Der linke Gedanke mittels Klimakatastrophe wieder so ne Art Kommunismus einzuführen, elektrisiert die da drüben…..wem die ganze Chose aber am Ende nutzt….geht dann wieder über ihren Horizont.
    Während wir uns gegenseitig mit wissenschaftlichen Wattebällchen bewerfen, sterben pro Minute hunderte von Menschen auf dieser Welt……….wat anscheinend niemand so richtig interessiert….sind ja eh nur ein paar arme Schlucker, die sowieso nur die Überbevölkerung des Planeten anheizen.
    Nimms logger……wir wern hier eh nix dran ändern an ihren Glauben………..ab einen bestimmten Punkt stellen se halt auf Durchgang.
    H.E.

  361. Leute, alles Gute im neuen Jahr wünsche ich Euch!

  362. +++ Klimaticker Dezember +++ Sonnenflaute, Novemberrekord, Elefantenmist

    22.12.2013 · Was macht eigentlich die Apokalypse? Unser Glossenticker mit ernsten Nachrichten zum Klimawandel und ihren (weniger ernsten) Pointen. Ein Update zur Sonne, der Extremwärme in Russland , der wachsenden Wassernot und Klimasprünge.
    VonJoachim Müller-Jung
    ++ 22. November. Wieder ein Freispruch für die Sonne. Wie man es auch dreht und wendet in den Klimamodellen, die schwankende Sonnenintensität bleibt ein minimaler Faktor. Einen neuen Versuch, das Sonnenrätsel zu lösen, haben jetzt Gabriele Hegerl und ihre Kollegen von der University of Edinburgh unternommen. Sie haben die Daten für die vergangenen tausend Jahre, die man aus der Analyse von Klimaarchiven wie Baumringen gewonnen hat, mit unterschiedlichen Strahlungsantrieben zu rekonstruieren versucht. Neben den Vulkanausbrüchen, die für teilweise jahrelange Verdunkelung und damit Abkühlung der Atmosphäre verantwortlich waren, hat man in dem Modellexperiment auch durchgespielt, wie der globale Temperaturverlauf mit einer hypothetisch starken -- beziehungsweise schwachen -- Klimawirkung der Sonne übereinstimmt. Ergebnis: Nur zwei Strahlungsantriebe zeigen eine gute Korrelation: Die Vulkanausbrüche vor der Zeit von 1900, danach die starke Zunahme der Treibhausgaskonzentrationen. Selbst im Maunder-Minimum, der Periode im 17. und 18. Jahrhundert mit ungewöhnlich schwacher Sonnenaktivität, die für die „Kleine Eiszeit“ verantwortlich gemacht wird, dürfte der Einfluss auf die Globaltemperatur kaum größer als 0,15 Grad gewesen sein. „Wir können die solare Strahlungswirkung als starken Antrieb der Klimaerwärmung im zwanzigsten Jahrhundert ausschließen“, schreiben die Forscher in „Nature Geoscience“ (doi: 10.1038/ngeo2040). Damit rückt eine Wiederaufnahme der Jahrtausende alten Untersuchungen zur meteorologischen Wirkung der Sonne auf die Ausprägung der Jahreszeiten näher. Möglicherweise hat sich, während Astronomen und Klimaforscher unentwegt auf die Sonnenflecken starren, der Erdeinstrahlungswinkel in historischen Dimensionen verändert. Dafür spricht zumindest die in Flora und Fauna nachgewiesene Verschiebung des Jahreszeitenbeginns. Die größten Chancen, dieser astronomisch-klimatologischen Sensation auf die Spur zu kommen, haben die Chinesen. Ihr „Jadehäschen“ auf dem Mond richtet seit etwa einer Woche unentwegt seine Roboteräuglein auf die Erde.+++
    +++ 22. November. Gerüchte über das Ende der globalen Erwärmungspause -- des „Hiatus“ -- machen die Runde. Der Grund: Die November-Daten des amerikanischen National Climatic Data Center zeigen rekordverdächtige Werte. Mit einer Temperaturabweichung von plus 0,78 Grad über dem langjährigen Monatsmittel von 12,9 Grad erklimmt der November 2013 die Wärmespitze der vergangenen 134 Grad. Über den Landflächen lag die Abweichung sogar bei plus 1,43 Grad, der zweithöchste Wert nach 2010. Hauptursache ist ein extrem warmer November in Russland (siehe NOAA-Karte). Der Protest der Homosexuellen-Szene gegen die diskriminierenden Gesetze der russischen Regierung hat ursächlich wohl nichts damit zu tun. Auch das von Präsident Wladimir Putin wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele in Sotchi angeordnete politische Tauwetter wird nicht im Zusammenhang mit dem russischen Klimawandel gesehen. Viel wahrscheinlicher ist auch eine andere Kausalität: Der warme November hat das Herz Putins erweicht und eine ungewöhnliche soziale Milde erzeugt. Wurde die psychologische Wirkung der Klimapolitik etwa unterschätzt? Klar ist: Sollte sich der Zusammenhang in retrospektiven Studien erhärten lassen, könnte das ganz neue politische Optionen beispielsweise für Nordkorea und China eröffnen. Mit der Klimaerwärmung rückt eine klimatisch bedingte Öffnung autokratischer Regime in Reichweite. +++

    +++ 16. Dezember. Die Chancen, dass wir bald genauer Bescheid wissen, wie sich der prognostizierte Klimawandel in der Natur und auf die menschlichen Sphären auswirkt, stehen besser denn je. Das ist die Selbstdiagnose eines internationalen Forschungskonsortiums, das aus dreißig Gruppen in zwölf Ländern besteht. Zum ersten Mal wurden Befunde aus der Landwirtschaft, Hydrologie und Ökosystemforschung systematisch mit der Klimaforschung verknüpft und Computermodelle miteinander verglichen. Die ersten Ergebnisse dieses Inter-Sectoral Impact Model Intercomparison Project (ISI-MIP) sind jetzt in einem Sammelband der amerikanischen Nationalen Akademie der Wissenschaften veröffentlicht worden. Ein Resultat etwa lautet: Bei einer weiteren globalen Erwärmung von drei Grad würde die absolute Wasserknappheit (definiert als weniger als jährlich 500 Kubikmeter pro Kopf) nicht mehr nur ein bis zwei Prozent, sondern zehn Prozent der Menschen treffen. Das Risiko einer absoluten Wasserknappheit für 40 Prozent der Weltbevölkerung steigen. Allerdings sind die regionalen Unterschiede stark ausgeprägt: Im Mittelmeerraum, dem Nahen Osten, im Süden der Vereinigten Staaten und in Südchina wird es die Menschen wird es besonders trocken, wie aus den Studien deutlich wird. Der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Hans Joachim Schellnhuber, einer der Initiatoren und Hauptautoren des Modellvergleichprojektes, sieht in der Zusammenarbeit der Forscher einen Ausweg, die Blindheit „vieler Entscheidungsträger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels“ zu beseitigen. Er vergleicht das mit einem Elefanten im Zimmer: „„Viele Entscheidungsträger ziehen es vor, sich gegenüber den Auswirkungen der globalen Erwärmung blind zu stellen, während viele Wissenschaftler ihren Blick nur auf sehr spezielle Aspekte des Klimawandels fokussieren. So ähneln wir den Blinden aus der Fabel, die unterschiedliche Teile des gleichen Elefanten berühren: beim Ergreifen des Rüssels ist einer von ihnen davon überzeugt, eine Schlange in der Hand zu halten, ein anderer hält den Schwanz für ein Seil. Um das Tier wirklich zu erkennen, müssen sie miteinander reden, um die unterschiedlichen Teile zu identifizieren und zusammen zu setzen.“ Wer in der Klimapolitik vorne und wer hinten am Elefanten zieht, lässt Schellnhuber offen. Hauptsache die Karawane zieht weiter. Was mit dem Mist geschieht, den die Elefanten hinterlassen, gibt es noch keine Einigung.+++
    +++ 4. Dezember. Das Klima kann sich zwar innerhalb weniger Jahrzehnte radikal ändern, das heißt aber ncht, dass alle das Drama zur gleichen Zeit erleben. Am Ende der letzten Eiszeit vor rund 12.040 Jahren, in der extrem schwankungsreichen Jüngeren Dryas, war die plötzliche Erwärmung in der Eifel schon in vollem Gang. 1200 Kilometer weiter nördlich in Südnorwegen dagegen kam es erst 120 Jahre später zu dem Temperaturanstieg. Das haben Achim Brauer vom Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ in Potsdam und Christine Lane von der Universität Oxford bei Sedimentanalysen im Meerfelder Maar in der Eifel und Krakenes-See herausgefunden. Referenzmarke war die Asche des isländischen Vulkans „Katla“, der vor 12140 Jahren ausgebrochen war. Wie die Forscher in der Zeitschrift “Geology“ (Nr. 41, 12, S. 1251) berichten, ging die Klimaänderung hier wie dort rasch vor sich, in der Eifel deutlich vor dem Vulkanausbruch, in Norwegen danach. „Die Polarfront, also die atmosphärische Trennfläche zwischen der Polarluft und der Luft der mittleren Breiten brauchte aber über 100 Jahre für ihren Rückzug von der geographischen Breite der Eifelmaare bei 50 Grad auf ihre Lage in Südnorwegen bei 62 Grad“, meint Brauer. Das ist in Zeiten des Internets natürlich anders. Sobald in Australien eine neue Jahrhundertdürre ausbricht, wird man am Vogelsberg bei Frankfurt selbstverständlich schon im nächsten Frühjahr ein Gartengieß- und Autowaschverbot verhängen. Das Vorsorgeprinzip ist den Europäern schließlich heilig.+++

  363. Ein sehr schönes Interview in der FAZ (falls nicht schon verlinkt).

    Hans Rosling: Gegenfrage: Warum hat Deutschland seinen Kernkraftwerke zugunsten der Kohlekraftwerke stillgelegt?
    FAZ: Eigentlich müssen Sie das Angela Merkel fragen. Aber Fukushima hat dabei eine zentrale Rolle gespielt.
    HR: Kein Mensch ist durch das Reaktorunglück ums Leben gekommen. Bis zum Ausstieg hatte die Welt Deutschland als das kompetenteste Land der Welt angesehen, um Atomkraftwerke zu betreiben. Deutschland war Vorbild und hat jetzt viele Länder entmutigt. Sie setzen jetzt auf Kohlekraftwerke. Das ist nicht schlau. Es ist sogar unverantwortlich.
    FAZ: Deutschland fördert aber wie kaum ein zweites Land erneuerbare Energien.
    HR: Die reichen Länder haben es zudem versäumt, ihre CO2-Emissionen zu reduzieren in den letzten 20 Jahren. Und jetzt verlangen sie von armen Ländern, ihre Emissionen zu reduzieren. Das ist lächerlich. Die einzig angemessene Zahl ist die Emission pro Kopf. Und da liegen die Industrienationen noch weit vorne. Und noch etwas: Deutschland hat in der EU Strafzölle auf chinesische Solarzellen durchgesetzt. Das versteht keiner. Wenn du Krieg führst und jemand dir Waffen dafür liefern will, dann ist es dumm, diese Waffen mit Strafzöllen zu belegen.
    FAZ:Deutschland will seine Solarindustrie schützen.
    HR: In der Konsequenz heißt das nichts anderes: Die Deutschen nehmen ihre Solarindustrie wichtiger als den Schutz vor dem Klimawandel. Das ist unseriös. Und die klugen Leute in Ankara, Peking und Pretoria registrieren das ganz genau.

  364. Falls noch nicht bekannt, soeben in der Welt gelesen:

    http://www.welt.de/wirtschaft/energie/article123850709/Deutschlands-Atomausstieg-fehlt-die-Rechtsgrundlage.htm

  365. Hier ein ganz ausgezeichnetr Artikel auf „ef“ von Werner Reichel über den gesellschaftlichen Zustand Europas.

    Ein Auszug daraus:

    Dem gemeinen Bürger wird jedenfalls stets derselbe Meinungseintopf inklusive dem politisch korrekten Koordinatensystem serviert: An einem Ende der Skala (am bösen) stehen: Kapitalismus, (Neo-) Liberalismus, freie Marktwirtschaft, Atomkraft, Gentechnik, Männlichkeit, Unternehmertum, traditionelle Familienstrukturen, Fleischkonsum, Eigenverantwortung oder strenge Zuwanderungskriterien. All das gilt es zu bekämpfen und auszumerzen, sei es mit Quoten, Gesetzen, Gewalt, Zuckerbrot und Peitsche, Propaganda, Marketing oder (Um-)Erziehung. Die Mittel werden von Jahr zu Jahr drastischer, das politische Koordinatensystem immer weiter nach links verschoben. Haltungen, die vor zehn Jahren noch als bürgerlich galten, werden heute als rechts oder rechtsextrem bekämpft. Die einstmals konservativen europäischen Parteien wie ÖVP oder CDU passen ihre Überzeugungen und Ziele an das kontinuierlich nach links driftende politische Koordinatensystem brav und ohne großes Murren an. Im grünen Bereich des politisch korrekten Wertekatalogs finden sich: Linke, Feminismus, Gender-Mainstreaming, Buntheit, Greenpeace, Keynesianismus, Multikulti, Neosozialismus, Patchworkfamilien, Veggie-Day, Planwirtschaft, Windräder oder Einkaufstaschen aus fair gehandelter Jute. Das Ziel der europäischen neosozialistischen Gesellschaftsingenieure scheint jedenfalls ein gegenderter, technik- und fortschrittsfeindlicher, staatsgläubiger, antikapitalistischer, öko-muslimischer Einheitsbürger zu sein. Aber wo es genau hingehen soll, dürften die Apologeten der Öko-Gender-Multikulti-Ideologie selbst nicht so genau wissen. Jedenfalls will man, so wie einst der „g’schupfte Ferdl“, möglichst schnell dort sein. Vorerst geht es deshalb primär um die Zerstörung „überkommener Strukturen und Traditionen“, um das Ende des reaktionären, repressiven, kapitalistischen, patriarchalen Schweinesystems.

  366. Prokon ist insolvent. In Schieflage geratene Windparkbetreiber Prokon hat Insolvenz angemeldet. Das Amtsgericht Itzehoe hat das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.
    http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/verfahren-eroeffnet-prokon-ist-insolvent/9370710.html

  367. Die sogenannten Genussrechte bei Prokon werden mit 1,4 Milliarden Euro angegeben. Bei ca. 75000 Genussrechteinhabern ergibt das etwa eine Summe von 18.600 Euro pro Investor. Wenn das nun futsch ist, dann hält sich mein Mitleid allerdings arg in Grenzen.

    Hoffen wir mal, dass das eine Lehre ist für die Bürger, denen nun auch beim Netzausbau und Bürgerwindparks windige Beteiligungsmöglichkeiten angeboten werden.

  368. @Quentin Quencher #368

    Hoffen wir mal, dass das eine Lehre ist für die Bürger, denen nun auch beim Netzausbau und Bürgerwindparks windige Beteiligungsmöglichkeiten angeboten werden.

    Das wäre zu hoffen, aber daß da keine voreiligen Schlüsse gezogen werden, versucht man schon zu verhindern:

    Wenn Prokon Insolvenz anmelden müsste, würde dies wahrscheinlich in Teilen der Öffentlichkeit als Niederlage für die Erneuerbaren wahrgenommen. Stattdessen solle deutlich gemacht werden, dass nicht das eigentliche Geschäftsmodell der Erzeugung und Vermarktung von Regenerativstrom, sondern vielmehr die Kapitalstruktur des Unternehmens Schuld an dieser Entwicklung trägt, findet Jamal El Mallouki von dem Regenerativ-Investor „LeihDeinerUmweltGeld“.

    Überhaupt wird auf dieser Seite Seelenlabsal für die Abgezockten Anleger angeboten:

    Ein schlechtes Gewissen ist nicht nötig. Wer nicht in der Lage ist, so schnell zu reagieren, kann sich sagen, dass nicht er an der Prokon-Misere schuld ist, sondern das Unternehmen selbst.

    — Na dann ist ja alles in Ordnung!

    Prokon-Chef Rodbertus hat zwar angegeben, dass er sich eine Begründung wünscht, aber letztlich ist das Leben kein Wunschkonzert, auch schließlich für seine Anleger nicht, wie sich ja jetzt zeigt.

    — Fair ist fair, man sitzt ja schließlich im selben Boot!…?

  369. Nun, Tetzel war damals ehrlicher:
    Er sagte seinen investoren von vorn herein, dass die nur himmlichen Lohn erwarten können, aber keine 8-prozentige Verzinsung auf Erden.
    Ansonsten predigte er jedoch das gleiche:

    Wenn das Geld in Kasten klingt
    Im nu die Temperatur absinkt!

    Tetzels Hölle war allerdings höllisch und nicht klimatisch.

  370. Kinners, es gibt schon sehr lange eine plauderecke 8…
    😉

  371. Menno, …. Abschlagsrechnung für Energie gekommen….. Ich arbeite bald nur noch für die Stadtwerke…… Ich bin doch kein Besserverdienender, wie das Klientel der grünen Pest.

  372. auf Focus online
    Und ich Depp dachte immer, die „Deutsche Energiewende“ wäre ein Erfolgs- und Exportmodell 😉

    Manchmal braucht es schon einen neuen Minister, damit ganz schlichte Wahrheiten erhört werden.

    Wirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel listete gestern im Bundestag die schnöden Fakten des Grünstroms auf: Die Förderung der erneuerbaren Energien verschlingt dieses Jahr zwischen 22 und 24 Milliarden Euro. Jedes Jahr kommen noch ein paar Milliarden obendrauf. Die ungebrochene Kostendynamik sei der Grund dafür, so Gabriel, das kein einziges anderes Land der deutschen Energiewende bisher gefolgt sei.

  373. Und was macht der Bürger, der in Geiselhaft dieser Vollidioten ist und sich nicht wehren kann?

  374. Auswandern…

    Die Industrie macht’s schon vor.

  375. Gerade eben in Phönix Teile der Rede von Aiwanger, Freie Wähler, gehört, er spricht über die Energiewende und stellt sich glühender Befürworter dieser dar. Hochpeinlich die Argumentation: „Von mir aus können sie das Gas abstellen, wir haben die Sonne in Bayern.“ Das war noch harmlos.

    Wenn es eine Partei gibt, die zur Europawahl nicht wählbar ist, dann eine solche.

  376. Für die Leser in und um Berlin

    EUROPA IN DER KRISE. PROBLEMDIAGNOSE UND ZUKUNFTSPERSPEKTIVEN
    Andreas Voßkuhle: Europa als Rechtsgemeinschaft?! Gefährdungen und Herausforderungen
    Donnerstag, 6. März 2014, 19 Uhr
    Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften
    Akademiegebäude am Gendarmenmarkt
    Leibniz-Saal, Eingang Markgrafenstraße 38, 10117 Berlin

    Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Programm:

    Europa als Rechtsgemeinschaft?! Gefährdungen und Herausforderungen
    Andreas Voßkuhle
    Präsident des Bundesverfassungsgerichts
    Akademiemitglied

    Hinweis gefunden bei L.I.S.A

  377. #372-#377
    Bitte geht mal rüber in die Plauderecke 8, obwohl die auch schon „voll“ ist.
    JH

  378. #376. Quentin Quencher

    „Von mir aus können sie das Gas abstellen, wir haben die Sonne in Bayern.” Das war noch harmlos.

    Ich wußte gar nicht, dass bei den Bajuwaren die Sonne durchgängig 24 h scheint, phänomenal 😉

    karl.s

  379. @ Karl:
    Das ist in der bayerischen Verfassung und der Nationalhymne so festgelegt

    Gott mit dir, du Land der Bayern,
    deutsche Erde, Vaterland!
    Über deinen weiten Gauen
    ruhe Seine Segenshand!
    |: Er behüte deine Fluren,
    schirme deiner Städte Bau
    Und erhalte dir die Farben
    Seines Himmels, weiß und blau!

    Die Farben des bayerischen Himmels sind also per Gesetz und göttlichem Beistand weiß und blau.
    Vob ‚Nacht‘ steht da nix!

  380. #380. tritium

    Die Farben des bayerischen Himmels sind also per Gesetz und göttlichem Beistand weiß und blau.

    dann kann ja nix mehr schiefgehen 😉 Da fällt mir ein, unsere vorpommerschen Farben sind ja auch weiß und blau, wenn das man kein Fingerzeig ist. Von Aiwanger lernen, heißt siegen lernen, jawoll 🙂

    karl.s

  381. Leider, lieber Karl,

    muss ich deinem Optimismus trügen, da Vorpommern weitgehend heidnisch ist. Da kommen doch Zweifel auf.

    Wir hier in Bayern sind gut christkatholisch und können daher der himmlischen Gnade und der 24-stündigen PV-Leistung gewiss sein, wie sich ja schon so wunderbar im ebenfalls christkatholischen Spanien zeigte, wo erwiesenermassen PV-Anlagen auch des nachts Strom einspeisten, was von ketzerischen Zungen zwar mit schnöden ‚Dieselgeneratoren‘ herabgesetzt wurde, doch das zeugt nur von einem Mangel an Gottvertrauen und die gottgewollte bayerische Regierung lässt so etwas gar nicht erst aufkommen!

  382. #382. Tritium

    muss ich deinem Optimismus trügen, da Vorpommern weitgehend heidnisch ist. Da kommen doch Zweifel auf.

    Gut, ja, das ist natürlich ein Argument 🙂

    karl.s

  383. Ein interessanter Blick aus Amerika auf Russlands Interesse, Frscinv in Europa zu behindern: http://www.unc.edu/depts/diplomat/item/2014/0105/op/op02smith_frac.html

  384. @ Heraklit:
    Ist eigentlich nicht neu, aber richtig gut und auf den Punkt gebracht.
    Dass unsere Ökos nichts anderes sind als Putins fünfte Kolonne (Mit Gas-Gert an der Spitze) werden die aber nie kapieren, dazu sitzt auch der von den Vätern vererbte Antiamerikanismus (Der wiederum ein direktes Erbe des Dritten Reichs ist) zu tief.
    LOL, die 68er wollten alles anders machen und wurden zu Abziehbildern, dumpfer Nationalismus gepaart mit pseudoreligiöser Naturschwärmerei, virulenter Antisemitismus als Sahnehäubchen obendrauf.

    Wenn ich Zeit dinde, werde ich den Artikel mal übersetzen, als kleinen Blick in die Welt jenseits des deutschen Pressezauns.
    Vorläufig dankeschön für den Link! 🙂

  385. Meine Antwort auf eine Bemerkung von Axel/Andreas in der Klimazwiebel wurde gelöscht. Wer es trotzdem lesen will, das hatte ich geschrieben:

    So ein Humbug: Der IPCC hilft dabei, damit die Menschen in China, Afrika oder anderswo ihr Schicksal als Menschenwerk begreifen. Das wissen die auch so schon, das hat aber nichts mit Klima oder Wetter zu tun, sondern mit Korruption, Demokratiedefiziten, Freiheitsrechten und ungerecht empfundener Verteilung. Und dergleichen mehr.

    Das einzige was der IPCC mit solchem Mist bewirkt, ist, dass die die Regierungen in China, Afrika oder anderswo sich diese Steilvorlage nicht entgehen lassen und Geldforderungen an die reicheren Länder stellen um ihr Missmanagement welches durch Korruption, und und und, entstanden ist zu überdecken.

    Das IPCC erklärt den Menschen ihr Schicksal. Ich schmeiß mich weg.

  386. Wenn der Artikel in der Welt sich bestätigt, dann wird es jetzt wirklich richtig absurd. In ihrer Analyse zur Möglichkeit des Abschaltens von Grafenrheinfeld schreibt die Bundesnetzagentur:

    Aber auch ein anderer Parameter erweist sich bei der amtlichen Bewertung der Versorgungssicherheit als entscheidend. So heißt es auf Seite 15 im Bericht der Bundesnetzagentur wörtlich: „Ebenfalls wurde die Annahme nachgereicht, wonach vom Betrieb des französischen Kernkraftwerks Fessenheim im Winterhalbjahr 2015/16 auszugehen ist und die Bedarfsrechnung entsprechend angepasst.“

    Will man so die Akzeptanz der Energiewende torpedieren oder kennzeichnet das nur die völlige Hilflosigkeit in die man sich hineinmanöveriert hat?

  387. Es geht noch absurder:
    Aus Angst vor Blackouts wird Staatskraftwerk geplant

    Die Bundesnetzagentur hält die Stromversorgung Süddeutschlands im Winter mittelfristig nicht mehr für uneingeschränkt sicher. Der Grund ist, dass immer mehr konventionelle Kraftwerke im Zuge der Energiewende aus dem Markt gedrängt werden.
    Deshalb empfiehlt die Aufsichtsbehörde über den Energiemarkt der Bundesregierung, den Bau eines Reservekraftwerks „administrativ“ zu veranlassen, um Stromausfälle im Winter 2017/2018 zu verhindern. Die Ausschreibung zum Bau des ersten staatlichen Kraftwerkprojektes der Nachkriegszeit wird von der Behörde bereits vorbereitet.

    Die Parasiten haben den Wirt ausgesaugt…

  388. Hallo Quentin #386,
    Im Grunde ist das die Quintessenz des Klimaberichts.
    Man erklärt den Menschen die Naturereignisse und die er täglich beobachtet durch Klimawandel.
    Grüße
    Günter

  389. Ein nettes Fundstück aus dem Web:


    Die Energiewende, oder „vom Reiten eines toten Pferdes“

    Es gibt eine alte Weisheit der Dakota-Indianer: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“

    Was macht die Deutsche Politik?
    · Die Regierung bleibt auf dem Pferd sitzen und erklärt ohne Unterlass: Damit sind wir die Vorreiter
    · Claudia Kempfert erklärt, dass ein Pferd „besser, schneller und billiger“ tot ist.
    · Die Grünen bestehen darauf, dem Pferd den ökologischen Nutzen zu erklären, um es zu neuen Taten anzuspornen.
    · Die Roten wollen den bisherigen Pfleger des Pferdes entlassen und einen neuen einstellen. Er soll das tote Pferd besser trainieren, so dass es zu alter Vitalität zurückfindet.
    · Die Ökolobby fordert, dass man zusätzliche Mittel locker macht, um die Leistung des Pferdes zu erhöhen und besorgt eine stärkere Peitsche.
    · Das Energieministerium besucht anderer Orte, um zu sehen, wie man dort tote Pferde reitet.
    · Die Presse ändert die Kriterien, die festlegen, wann ein Pferd tot ist. Sie stellt fest, dass die anderen auch tote Pferde reiten und erklärt dies zum Normalzustand.
    · Das Ökoinstitut schirrt mehrere tote Pferde zusammen an, damit sie schneller werden.
    · Die gläubige Gemeinde friert das Pferd ein und wartet auf eine neue Technik, die es uns ermöglicht, tote Pferde zu reiten.

  390. http://derstandard.at/1397520724517/KWK-Anlagen-werden-zu-Kraft-Schulden-Kopplung

  391. Die Kuriositäten nehmen kein Ende. Hier geht es um Baked Beans
    .

  392. Ich wünsche schon mal allen ein schönes und erholsames Osterfest, wobei das mit erholsam zu Feiertagen ja immer so eine Sache ist 🙂

    karl.s

  393. Es gibt momentan keinen klaren Off-Topic Diskussionsbereich. Dieser Thread hier ist fast ein Jahr alt -- man fragt sich, ob man ihn benutzen kann. Die Plauderthemen von Herrn Heß sind doch so spezifisch, dass man da nicht offtopic rein will. Kann man jemand der Admins da etwas tun?

    Heinz Eng schrieb am 5. August 2014 12:48

    @Marvin
    Da sind se wieder, die erbsenzählenden Miesmacher…….und ja, isch haben fertisch, Flasche leer.

    Heinz, der andere Artikel ist trotz seiner 200 Kommentare noch recht nahe beim Thema und ich würde mich freuen, wenn er es bleibt. Daher meine Bitte, das in einer Plauderecke fortzusetzen, da eure Diskussion keinen Bezug mehr zum Thema hatte. Ich würde nämlich gerne noch lesen wollen, zu welchem Schluss Herr Heller noch kommt … Das war nicht gegen Dich gerichtet und sollte auch die Diskussion nicht unterbinden …

  394. @Marvin
    OK…..akzeptiert.

    H.E.

  395. Die anstehenden Herbst- und Wintermonate dürften die Bewohner der Aargauer Gemeinde Oberlunkhofen vor ungewohnte Herausforderungen stellen. Während Herr und Frau Schweizer von der Arbeit zurückkommen, müssen sie vielleicht für zwei Stunden auf ihre Haushaltsgeräte verzichten.

    http://www.blick.ch/news/strom-sperre-am-abend-oberlunkhofen-dreht-seinen-buergern-den-saft-ab-id3169013.html

  396. Wow die EEG-Umlage sinkt 2015 pro kWh…..wir sind geretten um sagenhafte 0,07 Cent………wo ist der Champagner?

  397. #397. Andreas Baumann

    Wow die EEG-Umlage sinkt 2015 pro kWh…..wir sind geretten um sagenhafte 0,07 Cent………wo ist der Champagner?

    Aber bitte nur einen Fingerhut voll, mehr gibt dieser Wahnsinnseinsparbetrag nicht her 😉

    karl.s

  398. Ok lassen wir den Schaumwein. Aber bei meinem durchschnittlichen Strom Verbrauch kann ich mir dafür fette 2-3 Kugeln Eis im Jahr mehr gönnen!!! Yes!

    Frei nach Trittin.

  399. och Mist mal wieder zu früh gefreut!

    Jetzt steigt dafür wohl das Netzentgeld

    Die Entgelte, mit denen sich die Netzbetreiber für den Stromtransport bezahlen lassen, steigen zum Teil im zweistelligen Prozentbereich -- und sie machen immerhin rund ein Fünftel der Stromkosten aus.

    http://www.handelsblatt.com/technologie/das-technologie-update/energie/strompreis-verbraucher-koennten-erneut-mehr-bezahlen/10865070.html

    Also doch 8 Kugeln Eis im Jahr weniger

  400. @Andi

    Mist, Du warst schneller….
    bezeichnend ist wieder mal der Chef von Lichtblick…..

    Sie reicht unter den untersuchten Unternehmen von knapp 170 Euro bis 305 Euro. „Im Windschatten der Energiewende drehen die Netz-Monopolisten erneut an der Preisschraube“, schimpft Lichtblick-Chef Heiko von Tschischwitz.

    Lichtblick ist ein reiner Stromhändler (vorrangig aus norwegischen Wasserkraftwerken) ……findet Ökostrom super…..meckert aber dann rum, das wir Netzbetreiber den einheimischen Zufallsstrom auch irgendwie ins Netz bringen MÜSSEN.

    Gibbet eigentlich noch was Verlogeneres als diesen Wohlfühlstromhändler, der auf Kosten der Norweger seinen Strom grün färben kann?

    Der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) rechnet auch in Zukunft mit weiter steigenden Nutzungsentgelten für die Stromnetze. „In den nächsten zehn Jahren sind wegen des Zubaus von dezentralen Photovoltaik- und Windenergieanlagen Investitionen von rund 25 Milliarden Euro allein in die Verteilnetze notwendig“, teilte der Verband mit.

    Wer A) sagt……Ausbau der Zufallsstromerzeuger bis ins Unendliche……muss eben auch mit B), idiotischen, nutzlosen Netzausbau wegen der Energiewende, leben.

    Degegen muss ich, ganz gegen meine Intentionen, diesmal die Grünen loben……

    Die Landtagsfraktionen der Grünen in Ostdeutschland und Bayern haben sich vor kurzem für ein bundesweit einheitliches Nutzungsentgelt ausgesprochen. Die Verbraucher im Osten und in strukturschwachen Regionen im Westen seien mit den höchsten Nutzungsentgelten belastet und hätten deshalb auch die höchsten Strompreise zu bezahlen. Das habe eine Studie des Leipziger Instituts für Energie ergeben.

    http://www.wiwo.de/unternehmen/energie/strompreise-hoehere-netzgebuehren-verteuern-den-strom/10873684.html

    Nich nur, das man uns wegen einer irren Ideologie die Landschaft mit Scheiße vollballert….ne, wir dürfen den Kackmist auch noch über unsere Netzentgelte bezahlen…..damit sich grüne Wohlfühl-Bessermenschen in den Großstädten ihre mickrige Moral etwas aufhübschen können.

    Ihr habts bestellt…………nun beschwert euch nich, wenn wir euch nun die Rechnung präsentieren……blöde Bande.

    E-O (wegen Verwechslungsgefahr aktiviere ich auch hier wieder meinen alten Blubbersack….Energie-Ossi)

  401. Hier noch einige Beweise zur emissionslosen Energiegewinnungstechniken.

    https://youtu.be/nsZkp0y9pao

    Nich hauen tun

  402. Zudem wer die Karte Infraschall spielt, auch unerwünschte Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen hat. Was ist mit Straßen und Bahnlinien, mit Fabriken und Flughäfen? Auf eine diesbezügliche Frage eines Besuchers konnte Stiller nur achselzuckend antworten, man müsse natürlich alle potentiellen Quellen betrachten. Da führt am Ende auch der Weg vieler Windkraftgegner zur Deindustrialisierung.

    Ich verzieh mich lieber gleich in die Plauderecke.

    Sehr geehrter Herr Heller,
    als die Flüsse noch verdreckt waren und man besser noch nicht einmal den Zeh hineinsteckte, führte der Beschluss diese wieder zu reinigen auch nicht zur Deindustrialisierung.
    Es ist eine zukunftsfähige Innovation die Abwässer zu klären und die Luft durch Filter sauber zu halten. Letztendlich gestalte ich dadurch meine Umwelt verträglich , also hier und jetzt.
    Ob die nächste Generation noch genauso handelt? Sie könnte, weil wir die Technik dafür entwickelt haben. Sie muss aber nicht, sie hat immer noch die Freiheit sich anders zu entscheiden.

    Weil es keine Unbedenklichkeitserklärung für die Windenergie gibt, dürfen wir sie nicht nutzen? Das ist das Vorsorgeprinzip in Reinkultur. Man ersetze einfach in diesem Satz „Windenergie“ durch „Gentechnik“, durch „Nanomaterialien“ oder auch durch „Kernenergie“, um zu erkennen, welchen Irrweg diese Argumentation darstellt. Indizien sind eben keine Beweise. Und wie wenig vertrauenswürdig viele medizinische Studien sein können (zu geringe Fallzahlen, mangelhafte Analyse sich überlagernder Effekte), ist durch jüngste Beispiele aus der Pharmakologie ja gut bekannt.

    Wenn sich Indizien ergeben ist es Aufgabe der Forschung diese zu Beweisen.
    Ein Indiz, bzw. eine Beobachtung war Grundlage einer Langzeitstudie an 140 Flugzeugmechaniker und Piloten über 10 Jahre.
    Es wurde beobachtet, dass ein Flugzeugmechaniker aufgrund eines Epileptischen Anfalls zu nah an ein Triebwerk lief.
    Im Umfeld laufender Triebwerke zu arbeiten ist kein Arbeitsplatz für Epileptiker, weil derjenige während des Anfalls die Kontrolle über sich verliert und dadurch Lebensgefahr besteht.

    An Epilepsie erkrankt zu sein ist ein Ausschlusskriterium dort zu arbeiten. Im Verlauf der Studie erlitten 14 Arbeiter mindestens einen epileptischen Anfall.

    Weitere neurologische Auswirkungen waren Veränderungen im Verhalten -- Aggressivität, Depressionen.

    In Hinblick auf zukünftige Raumfahrtunternehmen, z.B. eine bemannte Reise zum Mars, wäre es wohl nicht wünschenswert, wenn die Besatzung depressiv oder aggressiv wird, oder wichtige Aufgaben nicht ausführen kann aufgrund eines epileptischen Anfalls.

    Ein weiteres Indiz, welches sich im Verlauf der Studie ergab, war die Herzbeutelverhärtung durch Einlagerung von Kollagen ohne entzündliche Prozesse.

    Um den Verursacher (Infraschall, tieffrequenter Schall (ILFN)) sozusagen einzukreisen wurden Tierversuche an Ratten durchgeführt. Unter Laborbedingungen, welche überlagernde Effekte ausschließen, konnte der krankhafte Einbau von Kollagen nachgewiesen werden.

    Seit Veröffentlichung der Studie im Jahr 2000 wurden über 1000 Menschen in unterschiedlichen Belastungssituationen (Freizeiteinrichtungen, Schienenverkehr, U-Bahn, Büro usw.) untersucht.
    Die gesundheitlichen Auswirkungen durch ILFN wurde immer wieder bestätigt.

    Anders wie bei uns haben die Gerichte in Portugal (wo die Forschung staatlich gefördert durchgeführt wird) den Nachweis von Zellveränderungen durch Einlagerung von Kollagen ohne entzündliche Prozesse akzeptiert.
    Um sozusagen Forschungsprojekt zu werden, müssen strenge Kriterien erfüllt werden, um andere Belastungen von vornherein auszuschließen.

    So wurde eine Familie im Umkreis eines Windparks mehrere Jahre regelmäßig untersucht. Zusätzlich wurde in dem Hof Schlachtvieh aus einer bestimmten Zucht untergebracht und als Vergleich ein Tier aus der gleichen Zucht an einem weit entfernten Ort ohne vergleichbare Belastung.

    Bei den Tieren auf dem Hof konnte die krankhafte Einlagerung von Kollagen nachgewiesen werden.
    Aufgrund dieses Nachweis veranlasste das Gericht 2011, dass eine WEA abgebaut werden musste und drei weitere nachts nicht mehr betrieben werden durften.

    Inzwischen akzeptiert das Gericht (in Portugal) auch den Nachweis wenn unter dieser Belastung eine Verringerung der Atemfrequenz bei den Anwohnern gemessen werden kann. Auch bekannt als Atemdepression welche durch neurologische Fehlfunktion verursacht wird. Somit haben wir Epilepsie, Depression, Aggression und Atemdepression durch neurologische Veränderungen durch ILFN.
    Das Gericht veranlasste daraufhin 2014, dass auch die drei WEA welche nachts nicht mehr betrieben werden durften, abgebaut werden mussten. Ob noch weitere WEA stillgelegt werden müssten, damit die Familie wieder gemeinsam auf ihren Hof leben könnte interessiert das Gericht nicht, da nur diese vier Anlagen Gegenstand der Klage waren, die anderen wurden später errichtet.

    Nun kann man argumentieren, diese Familie und die Tiere sind ja nur eine geringe Probandenzahl.
    Man könnte aber auch sagen, dass diese Fallstudie im Kontext mit der Langzeitstudie und den weiteren 1000 Probanden steht, die mittlerweile untersucht wurden.

    Genauso die Untersuchungen von Prof. Krahé, welcher an der Machbarkeitsstudie mitgearbeitet hat.
    Er hat unter Laborbedingungen an einer geringen Probandenzahl dokumentiert, das fluktuierender Infraschall neurologische Veränderungen bewirkt, die im EEG messbar sind. Es führt zur Synchronisation der Gehirnwellen, wie es von Epileptikern bekannt ist, welche Flackerlicht ausgesetzt werden. Auch diese Untersuchung steht im Kontext zu der Langzeitstudie und ist letztendlich nur eine Ergänzung um die Wirkungsweise, warum 14 Arbeiter mindestens einen Anfall hatten.

    Wir wohnten 800 m von zwei 1,5 MW WEA und unser Sohn hatten nicht nur einen Anfall mehr wie sonst, sondern seine EEG -- Aufzeichnungen hatten sich stark negativ verändert und auch die Art und Dauer der Anfälle.

    Was ist mit Straßen und Bahnlinien, mit Fabriken und Flughäfen? Der Zusammenhang mit der Ausbreitung von Allergien, Tinitus und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern durch ILFN wird beschrieben und ist nachvollziehbar, wenn man sich damit beschäftigt.

    Wir brauchen keine Deindustrialisierung, bzw. eine Abschaffung von Straßen und Fabriken, sondern Innovationen, welche dazu führen das krankmachende tieffrequente Schallwellen gar nicht erst entstehen.
    Schon mal mit Bose Kopfhörern geflogen? Diejenigen verstehen was ich meine, ein(e) ruhigerer Flug (Welt) ist einfach angenehmer.

    Mit freundlichen Grüßen
    Helga Hung

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