Plauderecke-Sonderedition „Holz“

5. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses

Da sich das Interesse für den Wald und dessen Verheizung anscheinend doch wieder mehrt, mach ick doch ganz einfach einen extra Thread für auf.

Für all die lieben Mitmenschen, die den Wald vor lauter Bäume nicht sehen wollen, das Brett vorm Kopf als den Nabel der Welt ansehen oder grundsätzlich nur den Balken im Auge des anderen erkennen……….hier ist Platz, hier kann gehobelt werden bis die Späne fliegen, Hauptsache niemand sägt ausgerechnet an den Ast rum, auf dem er gerade sitzt.

Holzauge sei wachsam und wohl dem der genug Holz vor der Hütte hat…….der Winter könnte wieder verdammt kalt werden.

Heinz Eng……………..bitte nicht so eng sehen, denn Humor ist , wenn man trotzdem lacht.

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30 Kommentare
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  1. So Thorsten……………..hier gehts weiter.

    H.E.

  2. Gute Idee. Einen Kummerkasten hatte ich ja schon mal eingerichet. 😉

    @Förster Thorsten

    Nochmals:

    1. Die Waldfläche in Deutschland beträgt nach der zweiten Bundeswaldinventur 11.075.798 (11,1 Mio.) Hektar.

    2. Deutschland hat 3,4 Milliarden Kubikmetern Holz in 11,1 Millionen Hektar Wald.

    3. Die Dichte von trockenen Laubholz/ Nadelholz beträgt ca. 500-700 kg/m³

    4. Absolut trockenes Laubholz/ Nadelholz hat einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg.

    5. Somit ergibt sich ein gesamter Heizwert für die deutschen Wälder von 3,4 Mrd. x 600 kg x 5 kWh/kg = 10.200 Mrd. kWh = 10.2 Mio. GWh

    6. In Deutschland beläuft sich der Primärenergieverbrauch auf rund 4 Mio. GWh/Jahr. Diesen könnten die deutschen Wälder für rund 2 1/2 Jahre decken.

    Zu den Holzzuwächsen:

    1. Der jährliche Holzzuwachs in Deutschland liegt bei 11 Kubikmetern pro Hektar. Auf die Gesamtwaldfläche bezogen, sind dies rund 110 Millionen Kubikmeter Holz

    2. Der Holzverbrauch in Deutschland lag 2009 bei 94 Millionen Kubikmetern. Es sind also noch 110-94=16 Millionen Kubikmeter Holz davon ungenutzt (0,016 Milliarden Kubikmeter)

    2. Die Dichte von trockenen Laubholz/ Nadelholz beträgt ca. 500-700 kg/m³

    3. Absolut trockenes Laubholz/ Nadelholz hat einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg

    4. Somit ergibt sich ein gesamter Heizwert von 0,016 Mrd. x 600 kg x 5 kWh/kg = 48 Mrd. kWh = 0,048 Mio. GWh

    5. In Deutschland beläuft sich der Primärenergieverbrauch auf rund 4 Mio. GWh/Jahr.

    6. Ca. 1 % am Primärenergieverbrauch würden die noch ungenutzten Holzzuwächse also hergeben.

    Die Frage ist dann noch, wie viel der ungenutzten Holzzuwächse kann man überhaupt noch der Nutzung zuführen? Bestimmt nicht alles. Und wie viel Energie ist dazu erforderlich? Ist das überhaupt wirtschaftlich und energetisch sinnvoll?

    Thorsten, Sie behaupten:

    Die Forstbehörden gegen von 4 % potentiellem Anteil am der Primärenergiebedarf aus.

    4% wovon? Wo steht sowas?

  3. @Micha
    Hihi………eigentlich wollt ick dat Dingens „Thorsten Seifert Gedächtnis Blog“ nennen, hatte dann aber doch etwas Skrupel.

    Ähm…ich komm auf ein paar andere Zahlen, guck mal hier:
    http://www.aktion-holz.de/infothek

    MfG
    H.E.

  4. @Thorsten

    Und noch eine Berechnung.

    1. Der Energieholzverbrauch der privaten Haushalte in der BRD betrug 2005 20,703 Mio. Kubikmeter (0,02073 Milliarden Kubikmeter)

    2. Die Dichte von trockenen Laubholz/ Nadelholz beträgt ca. 500-700 kg/m³

    3. Absolut trockenes Laubholz/ Nadelholz hat einen Heizwert von ca. 5 kWh/kg

    4. Somit ergibt sich ein gesamter Heizwert von 0,02073 Mrd. x 600 kg x 5 kWh/kg = 62,19 Mrd. kWh = 0,06219 Mio. GWh

    5. In Deutschland beläuft sich der Primärenergieverbrauch auf rund 4 Mio. GWh/Jahr.

    6. Ca. 1,5 % am Primärenergieverbrauch sind das

  5. @Thorsten

    Ach jetzt kneifen Sie Herr Eng? Sie haben die Zahlen hier reingeworfen, ich habe die den Primärenergieanteil der Kernenergie gegenübergestellt der auch nicht berauschend ist.

    Tja Thorsten……Äpfel und Birnen…….der Anteil der Stromversorgung am Primäenergiebedarf liegt wohl bei 22%…..Holz wird aber gerne bei der Raumheizung eingesetzt…..weswegen Dein Einwand mit der Kernkraft irrelevant ist.
    Da ick befürchte, das Du mit der Kernkraft ein weiteres Schlachtfeld eröffnen möchtest, werde ich mich dazu nicht weiter äussern………..denn wir sind im Wald und da singen bekanntlich die Vögelein, wenn se nich vorher geschreddert wurden.

    Onkel Heinz………..sturer Holzkopf

  6. @Heinz Eng

    Ich unterteile das mal, damit der Kommentar durchkommt aufgrund der vielen LINKS.

    Ich habe die Zahlen zu dem Zuwachs/ Verbrauch hierher:

    LINK1

    LINK2

  7. PS

    Die Dichte des Holz findet sich hier

    Der Heizwert findet sich hier und hier

  8. PS

    Die Dichte des Holz findet sich hier

    Der Heizwert findet sich hier

  9. Ihr seid da aber wieder mächtig auf die Nebelkerze abgefahren, weg vom eigentlichen Thema.
    Ihr nehmt den Waldschrat viel zu wichtig.
    Der öffnet ’nen Nebenkriegsschauplatz und Ihr macht ’nen neuen Thread auf -- das kann echt nicht wahr sein !

  10. PPS

    Der Primärenergieverbrauch von Deutschland findet sich hier.

  11. @Micha
    Meine Quelle sagt……Zuwachs 120 Mio Festmeter (2011) …….abgehackt 70 Mio Festmeter……..bleiben 50 Mio übrig.
    Der Einfachhalber habe ich 500 Kg/Festmeter (überwiegend Fichte) angesetzt und einen Heizwert von 4,5 kWh/Kg…..durch den Mix Pellet/Scheitholz/Hackschnitzel.
    Primärenergiebedarf…..3.750 Mrd kWh

    Bleibt noch die Frage….wenn ick dieses Jahr die 50 Mio Fm Überschüsse komplett mit weghacke……wie ist dann nächstes Jahr der Waldzuwachs……gleich oder kleiner?

    Onkel Heinz……….gerade ein Brett vorm Kopp

  12. @Krishna
    Da sich das Thorsten nicht abwimmeln lässt, soll er wenigstens nicht den schönen Artikel von Peter weiter besudeln.
    Ihr seid mir schon ein paar Leutchens……das Auflockern von Threads ist janz nett……aber eine extra Plauderecke ist ooch wieder Scheiße……könnt ihr Euch endlich mal auf eines einigen?
    Man……..hier kann man es wohl niemanden Recht machen……………..

    Onkel Heinz………aufrichtig enttäuscht

  13. @Heinz

    Mit deinen Zahlen komme ich auch auf 3%.

    Wenn 50 Mio. übrig bleiben würden. Ich nehme da aber lieber die Zahlen des Bundesministeriums, demnach bleicben nur 16 Mio. übrig.

    @Krishna

    Keine Panik.

  14. @Micha
    Ok……..zwei Stühle, drei Meinungen……na mal gucken, wie viel Holz bei Thorsten übrig bleibt, natürlich mit sauberer Quelle, hoffe ick doch.
    H.E.

  15. @Heinz

    Der Unterschied ist: In meiner Berechnung gehe ich nicht davon aus, was abgehackt wird, sondern was letztendlich verbraucht wird. Also was Deutschland letztendlich in Jahr aus Inland und Ausland an Holz verbraucht. Denn was verbraucht wird muss auch wieder irgendwo nachwachsen. Wenn nicht in Deutschland, dann anderswo.

  16. Ich weiß, ich steh im Wald, denn ich wohne drin. So viel Holz, wie da nachwächst, kann ich sowieso nicht im Kachelofen verbrennen. Und den Sturmbruch, den Lichtschnitt und das abgestorbene vertrocknete Holz kann ich auch nicht verbrennen, es ist einfach zu viel. Die vielen dünnen Ästchen Schnittgut zu schreddern, wäre hinausgeworfenes Geld für Strom. Ich mache am Lagerfeuer lieber Asche draus, die ich im Gelände verteile. Aufgrund der Hanglage ist eine forstwirtschaftliche Nutzung ausgeschlossen. Es rechnet sich nicht.

    Wo immer ich in Deutschland im Wald spazieren ging, fand ich zum Verkauf geschlagene Stämme, die im Wald vergammelten, weil plötzlich sich der Verkauf nicht mehr lohnte. Die Preise waren gesunken. Und wenn die Stämme zu lange liegen, taugen sie nicht einmal mehr als Brennholz.

    Wenn morgen der Orkan Xaver vorbei ist, schaue ich nach Sturmbruch.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  17. @Micha
    Und so sind wir wieder am Anfang angelangt………..Waldschrats Märchenstunde:

    Wir haben heute deutlich mehr Holzzuwachs als jährlichen Holzverbrauch. Da gibt es noch Potential. Und: Moderne Holzheizungen verbrennen sehr sauber und nahezu CO2-neutral!

    Das ökologische Potential, ganz Deutschland mit Erneuerbaren und NawaRo zu 100% zu versorgen…….und auch dieses mal hat der Waldschrat auf ganzer Linie versagt, das heraus zu arbeiten, ist uns Beide prima gelungen.

    Viele Dank für die gute Zusammenarbeit………..lach und wech
    Onkel Heinz……………liebt es bei Windstärke 10 zerstörte Leitungen zu flicken

  18. @Heinz Eng,

    eine weise Entscheidung von Dir die Diskussion zu verschieben!

    @Heinz Eng, Michael Krüger

    Macht es Euch nicht so schwer. Hier (meine etwas ältere) Zahlen:

    Heizöl- und Gasverbrauch in Deutschland ca. 750 Mrd. KWh
    Wald in Deutschland ca. 11 Mio. ha, Holzbestand ca. 3,4 Mrd. m³
    Holzzuwachs ca. 4 m³/ha p.a.
    Mittlerer Heizwert von Holz ca. 1.600 KWh/m³

    Würde der GESAMTE Wald zu Heizzwecken genutzt, ergäbe sich ein jährlicher Ertrag von 44 Mio. m³ mit ca. 70 Mrd KWh. Man könnte also mit ALLEM Holz noch nicht mal 10% Gas- oder Öl ersetzen.

    Tatsächlich werden üblicherweise etwa 15%(?) des Einschlags als Brennholz genutzt, d. h. es sind dann gerade mal 1,4% was an Gas- oder Öl ersetzt werden könnte.

    Daran wird deutlich, dass Holz in großen Mengen importiert werden muss (und wird), um den Anstieg der Holzheizungen zu befeuern. Der Import kommt im wesentlichen aus dem Osten (Polen, Bulgarien, Rumänien…) nicht nach dem Nachhaltigkeitsprinzip aber z. T. kriminellen Bedingungen. Somit werden Pelletheizer damit nicht „öko“ sondern Umweltschweine.

    PS:
    Würde man sofort das Heizen mit Gas/Öl komplett auf Holz umstellen wie es etwa der grünen Energieexpertin Bärbel Höhn vorschwebt, dann wäre der jetzige Waldbestand in rd. 7 Jahren verschwunden.

    Fazit:
    Seifert labert nur Bullshit!

  19. @Heinz, Hans Kolpak, Thorsten

    Wir haben heute deutlich mehr Holzzuwachs als jährlichen Holzverbrauch. Da gibt es noch Potential. Und: Moderne Holzheizungen verbrennen sehr sauber und nahezu CO2-neutral!

    Wenn ich nicht die Zahlen des Bundesministeriums nehme, sondern die der Presse, so sieht es noch schlechter für unseren Thorsten aus!

    110 Millionen Kubikmeter Holzzuwachs stehen da gegenüber von 1,3 Kubikmeter Holzverbrauch pro Kopf und Jahr, d.h bei 80,5 Mio. Einwohner komme ich auf 105 Millionen Kubikmeter Holzverbrauch für Deutschland! Es wird also jetzt schon fast soviel verbraucht wie nachwächst!

    Das passt auch zu den Ergebnissen von EUwood!

    Hier nochmal abschließend die Entwicklung bzgl. Überschüsse und Defizite beim Holz nach EUwood für die BRD

    http://i307.photobucket.com/albums/nn314/KruegerMichael/EUwood-BRD-Ueberschuss-Defizit.gif

    Wenn es so weiter geht beim Holz, kommen wird alsbald ins Defizit.

  20. @Heinz #12

    …das Auflockern von Threads ist janz nett……aber eine extra Plauderecke ist ooch wieder Scheiße

    Der Thread „Holz“ geht halt über eine lockere Kaffee- Pause hinaus und wertet Thorsten darüber hinaus unnötig und sinnlos auf.

  21. @Heinz Reeg

    Würde man sofort das Heizen mit Gas/Öl komplett auf Holz umstellen wie es etwa der grünen Energieexpertin Bärbel Höhn vorschwebt, dann wäre der jetzige Waldbestand in rd. 7 Jahren verschwunden.

    Zu dem Ergebnis bin ich auch gekommen.

    http://klimakatastrophe.wordpress.com/2010/11/17/schlechte-flachen-bilanz-fur-erneuerbare-energien/#comment-3022

  22. @Tritium (#362 im anderen Thread)

    Das haben Sie sehr gut ausgedrückt. Die Römer haben (im weströmischen Reich)nicht auf Fortschritt gesetzt, sondern hauptsächlich auf (heute würde man sagen) regenerative Rohstoffe und vermeintlich „billige Energie“ in Form von Tributzahlungen (EEG), Sklaven (Leiharbeit, 1€Jobber-viele Arbeitsplätze-sic))!. Ein wichtiges Importgut waren u.a. begehrte Weißtannen aus dem nördlichen Alpenraum für Weinfässer und Bauholz.

    Der wesentliche Grund für den Untergang des weströmischen Reiches war meiner Meinung nach hauptsächlich seine wirtschaftliche Schwäche und mangelnde Konkurenzfähigkeit.

    Wissen und Bildung z. B. über Bautechnik oder Wasserversorgung wurden nicht an die „Barbaren“ weitergegeben (siehe PISA) bzw. verweigert. Die Barbaren wurden auf die Ideologie Pax Romana eingeschworen (siehe „Friedensbewegung“). Blinder Hass der Barbaren (Ökologisten und Kapitalismusgegner) gegen technische, medizinische und soziale Errungenschaften der Römer wurden als „römisch“ (fossilatomar) difamiert, negiert und abgelehnt.
    Ist natürlich nur eine krude Idee von mir und Parallelen zu heute nur zufällig 🙂

  23. Es sollte klar sein dass das meiste aus dem Ökologismus GLAUBENSSÄTZE sind -oder so wirken.
    Peter Boghossian hat untersucht, wie man Gläubige zum nachdenken bringt und wie nicht. Mit Daten und Fakten, wie hier exempliert, geht es nicht.
    Sam Harris spricht mit Boghossian auf seiner HP.
    http://www.samharris.org/blog/item/street-epistemology

  24. Zitate:
    „the book is really about getting people to think critically—the atheism part is just a by-product. “
    „“Epistemology” basically means how one knows what one knows. In the context of a faith-based intervention, one can also look at epistemology as a belief-forming mechanism.“
    A key principle in helping people abandon faith and embrace reason is to focus on how one acquires knowledge. As I said, interventions should not target conclusions that someone holds, or specific beliefs, but the processes used to form beliefs.“
    Q: What do you consider to be the core commitments of a healthy epistemology?
    A: 1) An understanding that the way to improve the human condition is through reason, rationality, and science. Consequently, the words “reason” and “hope” would be forever wedded, as would the words “faith” and “despair.”
    2) The willingness to revise one’s beliefs.
    3) Saying “I don’t know” when one doesn’t know.

    Auch als e-book erhältlich.

  25. Heinz Eng schrieb am 5. Dezember 2013 14:23

    So Thorsten……………..hier gehts weiter.

    Haben sich jetzt einige Leute science skeptical als Readers-Edition-Ersatz ausgesucht? Ich dachte gestern, ich hätte mich verirrt. Herr Krüger schreibt (gefühlt wie immer) einen dünnen Artikel, der provoziert (was sein einziges Ziel zu sein scheint) und dann gehts im Dreieck Krüger/Gans/Seiffert munter mit gegenseitigen Vorwürfen los. Dann begibt sich auch noch ein Teil der Stammleser hier auf dieses Niveau runter und mischt munter mit -- endlich mal wieder die Sau rauslassen.
    Die mehr an Sachdisskussion interessieren reagieren frustriert.

    Als ich nach langer Zeit mal wieder einen Krügerschen Artikel gesehen habe, habe ich genau sowas befürchtet. Kann nur hoffen, dass das nicht so weitergeht…

  26. Hätte ich auch nicht gedacht, dass ich einmal Marvin Müller (#25) zu 100% zustimmen muss.

  27. Altes aus der Rubrik…………….hab ick euch doch schon vor Jahren gesagt….

    Deutsche Stadtwerke schlagen Alarm wegen Bilanzlöchern

    „Vielen drohen Löcher in der Bilanz“, sagte der Präsident des Verbandes kommunaler Unternehmen (VKU), Ivo Gönner, der „Süddeutschen Zeitung“ (Donnerstagsausgabe). „Für die Wirtschaftlichkeit der Stadtwerke ist die Lage eine Gefahr.“

    Zu schaffen macht den Stadtwerken, dass ihre Kraftwerke wegen des anhaltenden Booms bei erneuerbaren Energien immer seltener laufen. Damit gerät auch der Angriff der Stadtwerke auf die großen Energiekonzerne ins Stocken. Nach dem beschleunigten Atomausstieg witterten die 900 Stadtwerke in Deutschland eigentlich ihre Chance. Mit einem beispiellosen Milliardenprogramm planten Städte den Angriff auf die Energiekonzerne Eon, RWE, EnBW und Vattenfall. Die Hoffnungen seien „drastisch geschrumpft“, räumt Gönner nun ein. „Viele Stadtwerke sind dem Fanfarenstoß gefolgt, den Wettbewerb zu beleben und selbst Strom zu erzeugen. Sie wollten Kunden mit eigenem Strom versorgen. Das bekommt derzeit vielen nicht gut.“ Die Folgen dürften bald Kommunen spüren. Den hohen Ausgaben für Kraftwerke stünden kaum Einnahmen gegenüber, warnt Gönner. Viele Städte müssten derzeit viel Geld in die Hand nehmen, um ihre Stadtwerke zu stabilisieren. Mit Folgen auch für deren Finanzlage: „Ausschüttungen an die Kommunen sinken, denen es finanziell oft schon schlecht geht. Jetzt brechen auch noch sicher geglaubte Einnahmen weg. Wir erleben da ein neues Dilemma für Kommunen.“, sagte Gönner. „In vielen Regionen, etwa dem Ruhrgebiet, wird das in den nächsten Jahren zum ernsten Problem.“

    Wer rechnen kann ist klar im Vorteil………………denn während sich jeder konventionelle Stromerzeuger nach Fahrplan richten muss…..können die NIE unverblümt und schonungslos einspeisen bis der Arzt kommt, dumm nur, wenn Gier auf der einen Seite und Hass auf die 4 Großen auf der anderen Seite, das Hirn abschalten lässt.
    NULL Mitleid von meiner Seite.

    Homann kritisiert Koalitionsvertrag

    Es ist kaum die Tinte trocken unter dem Koalitionsvertrag, da hagelt es Kritik von allen Seiten. Nicht nur, dass die Verbände der erneuerbaren Energien Sturm laufen wegen eines Abwürgens der Energiewende. Auch der Chef der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, übt Kritik. Sorgen bereiteten ihm die neuen Ziele beim Ausbau der erneuerbaren Energien, 40–45 % bis 2025 und 55–60 % bis 2035, erklärte er bei der Veranstaltung Regionales Energiegespräch des Forum Instituts am 3. Dez. 13 in Bonn. Der Grund: Sie lägen unter den Werten, auf denen die aktuellen Netzausbauszenarien basieren und mit denen die Bundesnetzagentur derzeit einen intensiven Dialog für mehr Akzeptanz mit den Bürgern beim Netzausbau führe. Die neuen Zahlen hätten nicht nur zur Folge, dass die Ausbauszenarien neu berechnet werden müssten, sondern auch Rückzieher von im Dialog angesprochenen Vorhaben erforderlich seien. …………….

    Aus dienstliche Gründen werde ick mich hier hüten………gegen diesen Mann etwas zu sagen……..denkt euch euer Teil alleine.

    Bei dem Regionalen Energiegespräch in Bonn sprach auch Dr. Jürgen Pfeiffer, Wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Ihm gehe die anvisierte Reform des EEG-Gesetzes nicht weit genug, da sie für bestehende Anlagen einen weitgehenden Bestandsschutz vorsehe und deren Betreiber nicht zu einem angemessen Beitrag am Ausbau der erforderlichen Infrastruktur verpflichte. Nach seiner Einschätzung wären sofortige Vergütungskürzungen oder eine Photovoltaik-Steuer notwendig. Die Kosten für die EEG-Umlage liefen vollständig aus dem Ruder und gefährdeten den Wirtschaftsstandort Deutschland massiv. „Derzeit fahren wir mit 120 km/h auf eine Wand zu. Mit der angestrebten Reform des EEG-Gesetzes sind es immer noch 70 km/h.“

    Lach………liest der gute Mann von der CDU hier vllt mit?
    Und ja…………es muss erst den totalen Zusammenbruch geben, denn der technische Sachverstand muss sich einer Religion beugen, die kreuzzugähnliche Tendenzen aufweist………………

    Amen
    H.E.

  28. Thorsten,
    wieviele Bäume hast du schon gepflanzt und wieviel CO2 hast du gebunden? Ich finde dich nicht auf der Bestenliste 😉

  29. @Admin, wo sind meine Beiträge geblieben (vom 5.12.).

  30. Guten Tag Spicywiener,

    mit diesem Hinweis auf Peter Boghossian ist in meinem Gehirn ein Knoten geplatzt. HERZLICHEN DANK für diesen Lesetipp!

    Jahrzehntelang konnte ich nicht erklären, was Religionsideologen umtreibt. Danach verzweifelte ich an den PolitikIdeologen. Jetzt setze ich mich mit den Wissenschaftsideologen auseinander.

    Der Denkansatz von Peter Boghossian hilft mir, die Nuss endlich zu knacken. Ich wusste nie, wo ich bei Dogmen den Hebel ansetzen kann. Es ist ein Unterschied, selbst einen Erkenntnisgewinn zu schaffen oder einen anderen Menschen zu bewegen.

    Die Diskussionen um das Brennholz sind für mich bedeutungslos. Mit Muskelkraft spalte ich das Holz, das ich mit Benzinkettensägen und Elektrokettensägen auf ofengerechten Längen gekürzt habe. Außerdem gibt es noch unbehandelte Holzabfälle wie bespielsweise Einwegpaletten. Für das Holz selbst zahle ich weder Cent noch Pfennig.

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

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