Plaudern wir über – „Climate Science Is Not Settled“

21. September 2014 | Von | Kategorie: Blog

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Im Wall Street Journal ist ein Artikel  erschienen über den Klimawandel und Klimapolitik von Steven E. Koonin einem ehemaligen Unterstaatssekrätär in der Obamaadministration. Lesen wir seinen Artikel „Climate Science is not settled“ und plaudern danach darüber.

 

 

 

 

Da lesen wir also:

Although the Earth’s average surface temperature rose sharply by 0.9 degree Fahrenheit during the last quarter of the 20th century, it has increased much more slowly for the past 16 years, even as the human contribution to atmospheric carbon dioxide has risen by some 25%. This surprising fact demonstrates directly that natural influences and variability are powerful enough to counteract the present warming influence exerted by human activity.Yet the models famously fail to capture this slowing in the temperature rise. Several dozen different explanations for this failure have been offered, with ocean variability most likely playing a major role. But the whole episode continues to highlight the limits of our modeling.

Schau an die Computermodelle sind begrenzt.

These and many other open questions are in fact described in the IPCC research reports, although a detailed and knowledgeable reading is sometimes required to discern them. They are not „minor“ issues to be „cleaned up“ by further research. Rather, they are deficiencies that erode confidence in the computer projections. Work to resolve these shortcomings in climate models should be among the top priorities for climate research.

Schau an es gibt Defizite die das Vertrauen in die Computerprojektionen erodieren.

Yet a public official reading only the IPCC’s „Summary for Policy Makers“ would gain little sense of the extent or implications of these deficiencies. These are fundamental challenges to our understanding of human impacts on the climate, and they should not be dismissed with the mantra that „climate science is settled.“

Schau an die „Summary for PolicyMakers“ zu lesen reicht nicht aus.

Individuals and countries can legitimately disagree about these matters, so the discussion should not be about „believing“ or „denying“ the science.

Schau an es ist legitim anderer Meinung zu sein.

Any serious discussion of the changing climate must begin by acknowledging not only the scientific certainties but also the uncertainties, especially in projecting the future. Recognizing those limits, rather than ignoring them, will lead to a more sober and ultimately more productive discussion of climate change and climate policies. To do otherwise is a great disservice to climate science itself.

Schau an in der Naturwissenschaft muss man vor Allem die Unsicherheiten klar benennen und zur Kenntnis nehmen.

Dr. Koonin was undersecretary for science in the Energy Department during President Barack Obama’s first term and is currently director of the Center for Urban Science and Progress at New York University. His previous positions include professor of theoretical physics and provost at Caltech, as well as chief scientist of BP,BP.LN +0.42% where his work focused on renewable and low-carbon energy technologies.

 

 

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18 Kommentare
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  1. Auch das
    ist anscheinend typisch für den Klimawandelhype.

    Da wird das Aussterben einer Art eben schnell dem Klimawandel zugeschrieben und der Artikel kommt beim Peer-Review durch.

    Der Widerspruch aber von einem Skeptiker wird beim Peer-Review zurückgewiesen.

    Nur peinlich, dass die ausgestorbene Art wiederentdeckt wurde.

    Die Apostel des „Science is settled“ haben von Naturwissenschaft keine Ahnung.

  2. Ach ja……Prognosen und andere Lügen.

    21.09.2014
    Schon in 30 Jahren wird es auf der Erde zu warm sein

    Vor dem UN-Klimagipfel in New York mahnen Wissenschaftler eindringlich: Falls der CO2-Ausstoß weiter so hoch bleibt wie derzeit, überschreitet er in etwa 30 Jahren einen kritischen Wert. Insgesamt dürfe die Menschheit nur etwa 3700 Milliarden Tonnen Kohlendioxid ausstoßen, damit sich die Erde um nicht mehr als zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit erwärmt.

    20.01.86
    Tod im Treibhaus

    Deshalb haben jetzt Wissenschaftler und Forschungsinstitute nachdrücklich und mit seltener Einmütigkeit vor dem „CO2-Klima-Problem“ (so der Meteorologe Hermann Flohn) gewarnt:
    * Von „einer nahen, drohenden Klimakatastrophe“ spricht
    der „Arbeitskreis Energie der Deutschen Physikalischen
    Gesellschaft“ (DPG) in einer Stellungnahme, mit der das
    Expertengremium am Mittwoch die ser Woche an die Öffentlichkeit treten will. Wenn die Emissionen von Kohlendioxid und Spurengasen nicht sofort wirkungsvoll
    eingeschränkt würden, käme es „vermutlich schon in ein bis zwei Jahrzehnten“ zu „deutlichen
    Klimaveränderungen“ dann würde es „aller Voraussicht nach zu spät sein“.

    26.02.1979
    Tod im Treibhaus

    Schon geringfügige Klimaschwankungen. so warnten die Fachleute auf dem Genfer WMO-Kongreß, dürften auf dem übervölkerten Planeten in Zukunft schwerste Katastrophen auslösen, etwa Hungersnöte oder Seuchen, die viele hundert Millionen Erdbewohner dahinraffen würden. Ein schärferer und globaler Klima-Kurswechsel könnte sogar ein Menschheitsdesaster nach sich ziehen….

    Denn Klimaschwankungen, so haben Forscher am Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie unlängst anhand von Computer-Modellrechnungen dargelegt, folgen keinem Gesetz, sondern dem Zufall: Eine unvorhersagbare Zufallsaddition von bestimmten Klima-Faktoren könnte danach jederzeit eine neue Eiszeit auslösen.

    35 Jahre Klimaprognosen…….schon lustig, wenn man sich das mal wieder in Erinnerung bringt.
    Heinz Eng

  3. Gerade aus dem gerade noch vom Zerfall bedrohten UK zurück. Die Briten betrachten selbst so etwas mit Sachlichkeit und Ruhe. Heute um 6:00h der deutsche Radiowecker mit Horrormeldungen rechtzeitig zum Klimagipfel.
    Die Opferbereitschaft der (deutschen) Bevölkerung muß vorbereitet werden. Es drohen gigantische Gefahren vom Klima!
    Wo die realen Gefahren drohen, das wird verschwiegen. Ideologen, Ökoprofiteure, Politiker und „kriminelle“ Kreise leben ja gut davon. Der „mündige“ Bürger bezahlt seinen eigenen Ruin, so wie im Mittelater seine eigene Hinrichtung.

  4. Es ist erschütternd, wenn man sich Prognosen und Handlungsempfehlungen von angeblichen Wissenschaftlern anschaut. Wie wenig davon zutreffend ist, dürfte ja bei einem Kaffeesatzleser nicht verwundern, bei angeblich seirösen Wissenschaftlern aber sehr wohl.

    Man weiß über das Klimasystem bei Weitem zu wenig, um die jeweiligen Rückkopplungen hinreichend qualitativ zu verstehen. Um so mehr deren Quantifizierungen. Auf dieser Basis ist es nicht anders als Scharlatanerie zu nennen, wenn man auf Computersimulationen verweist und dameit einen Anspruch äußert, die Realität hinreichend abzubilden.

  5. Der Artikel scheint der Renner im Wall Street Journal zu sein. Steht momentan an Platz eins, nach diesen Kriterien:

    Content engaging our readers now, with additional prominence accorded if the story is rapidly gaining attention. Our WSJ algorithm comprises 30% page views, 20% Facebook, 20% Twitter, 20% email shares and 10% comments.

    Zusätzlich am Ende des Artikels diese Info:
    There are 2419 comments,
    3380 people watching.

  6. Hallo zusammen,

    der ganze Artikel wird in Kürze in deutscher Übersetzung erscheinen!

    Chris Frey

  7. Hallo Herr Frey,

    das ist super

    Grüße
    Günter Heß

  8. Climate Science könnte ja damit anfangen, sich für die Lügen der letzten 25 Jahre zu entschuldigen und in drei Zeilen zu sagen, was settled ist. Michael Mann hat uns ja mit seiner Hockeystick die MWP und die LIA gestohlen, jetzt lese ich, er sie uns schon 2008 wieder zurückgegeben, nur Lügen Wiki hat sie nicht abgebildet.

    PNAS 2008

    http://www.pnas.org/content/105/36/13252/F3.large.jpg

  9. Aber sie bereiten noch teureren Blödsinn als die Energiewende im Bundestag für uns vor
    -- Climate Engineering--
    Mit der nicht gesettlede science lässt sich noch viel mehr anrichten, wir wissen nicht warum es z.Z. nicht wärmer wird aber am Klimawandel dürfen wir nicht mehr zweifeln, noch schlimmer:

    Nicht mehr umstritten ist hingegen, dass der Klimawandel »menschengemacht« ist (Braunmühl 2011)

    Wer ist denn nun wieder Braunmühl?
    Also wir wissen nicht warum es nicht warm wird aber der menschengemachte Klimawandel geht voran und wir müssen dafür bezahlen.

  10. Ergänzung zu #6: Der Artikel steht jetzt als deutsche Übersetzung beim EIKE hier:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klimawissenschaft-ist-nicht-settled/

    Chris Frey

  11. Chris Frey 1. Oktober 2014 19:35

    Ergänzung zu #6: Der Artikel steht jetzt als deutsche Übersetzung beim EIKE hier:

    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/klimawissenschaft-ist-nicht-settled/

    Der Übersetzte Artikel zeigt wieder mal schön, wie weit weg Eike von der Wissenschaft ist. Der Autor stellt zum Anfang Dinge heraus, die aus seiner Sicht in der Wissenschaft unstrittig sind, um dann den Fokus auf Dinge zu lenken, sie strittig oder mit großen Unsicherheiten behaftet sind. Die als unstrittig herausgepickten Dinge werden auch quer über die meisten skeptischen Plattformen als unstrittig dargestellt.

    Was macht Eike daraus: Stellt erst mal klar, dass auch diese elementaren Dinge aus Eike-Sicht strittig sind:

    Die grundlegende Frage lautet auch nicht, ob die Menschen das Klima beeinflussen. Das ist kein Scherz: Es gibt unter den Wissenschaftlern wenig Zweifel daran, dass die kontinuierliche Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre das Klima beeinflussen, im Wesentlichen erzeugt durch CO2-Emissionen durch den konventionellen Verbrauch fossiler Treibstoffe. (Anmerkung der Redaktion: Darüber wird zu Recht heftig gestritten) Auch gibt es kaum Zweifel daran, dass das CO2 in der Atmosphäre viele Jahrhunderte lang verbleiben wird. (Anmerkung der Redaktion: Diese Aussage teilen wir nicht, die Verweilzeit dürfte bei wenigen Jahren liegen) Der heutige Einfluss menschlicher Aktivitäten scheint vergleichbar mit der inhärenten natürlichen Variabilität des Klimasystems selbst. (Anmerkung der Redaktion: Diese Aussage teilen wir nicht)

    Echt abgefahren.

    Wußten Sie von diesen redaktionellen Anmerkungen zu Ihrem Text, Herr Frey? Also bevor die gemacht wurden …

  12. @Günther Heß

    Any serious discussion of the changing climate must begin by acknowledging not only the scientific certainties but also the uncertainties, especially in projecting the future. Recognizing those limits, rather than ignoring them, will lead to a more sober and ultimately more productive discussion of climate change and climate policies. To do otherwise is a great disservice to climate science itself.

    Schau an in der Naturwissenschaft muss man vor Allem die Unsicherheiten klar benennen und zur Kenntnis nehmen.

    Das haben Sie jetzt aber stärker formuliert, als es im Originaltext steht :). Sind das alarmistische Tendenzen?

  13. Marvin,
    das ist im Sozialismus so. Wenn ich was kritisieren will, muß ich erst die bestehende Propaganda bestätigen.
    Sonst hätte WSJ nicht gedruckt.

  14. @Marvin Müller #12

    Na ja. In dem Text steht ja sinngemäß, dass das IPCC für den Summary for Policymakers die Unsicherheiten ignoriert.
    Das ist naturwissenschaftlich gesehen unseriös, politisch aber normal.
    Insofern habe ich milde formuliert.

    Recognizing those limits, rather than ignoring them

  15. @Marvin Müller #11,

    Auch gibt es kaum Zweifel daran, dass das CO2 in der Atmosphäre viele Jahrhunderte lang verbleiben wird. (Anmerkung der Redaktion: Diese Aussage teilen wir nicht, die Verweilzeit dürfte bei wenigen Jahren liegen)

    Während Koonin von der Abklingzeit (IPCC: Response time oder Adjustment time) einer Konzentrationserhöhung spricht die wohl mehrere Jahrhunderte beträgt, spricht EIKE von der Austauschzeit (IPCC: turnover time) in der die gesamte Menge des CO2 in der Atmosphäre einmal umgewälzt wird in der Biosphäre und der Oberflächenschicht des Ozeans. Diese Austauschzeit beträgt mehrere Jahre.

    Die erste Zeit Zeit ist im Grunde die Verweilzeit einer erhöhten Konzentration und die zweite Zeit die mittlere Verweilzeit eines CO2-Moleküls.

    Der Kohlenstoffzyklus wird durch ein System modelliert, das aus 4 Reservoiren besteht mit unterschiedlichen Austauschraten, deshalb sind die beiden Zeiten unterschiedlich.

    Von EIKE werden also Äpfel mit Birnen verglichen.

    Grüße
    Günter Heß

  16. Günter Heß schrieb am 2. Oktober 2014 20:38:

    @Marvin Müller #12

    Na ja. In dem Text steht ja sinngemäß, dass das IPCC für den Summary for Policymakers die Unsicherheiten ignoriert.
    Das ist naturwissenschaftlich gesehen unseriös, politisch aber normal.
    Insofern habe ich milde formuliert.

    Bei den anderen Zitaten hatten Sie immer sinngemäß den Inhalt des Zitats wiedergegeben. Daher ist mir wohl entgangen, dass das bei diesem Zitat nicht mehr der Fall war und es statt dessen um eine allgemeine Einschätzung ging …

  17. @Marvin Müller

    Wie so oft verraten sie ja ihre eigene Übersetzung nicht
    und schwadronieren nur darum herum.
    Möglichst nichts konkretes, um keine Position beziehen zu müssen.
    So nehme ich häufig ihre Beiträge wahr.

    Aber vielleicht irre ich mich. Schreiben sie mal was konkretes. Übersetzen sie es doch.

    Was steht also ihrer Meinung nach in dem Zitat?

  18. Günter Heß 3. Oktober 2014 11:36

    @Marvin Müller

    Wie so oft verraten sie ja ihre eigene Übersetzung nicht

    Ich dachte nicht, dass das wirklich nötig wäre. Aber ich kann das gerne nachreichen:

    Jede ernsthafte Diskussion über den Klimawandel muss damit beginnen, nicht nur die wissenschaftlichen Gewissheiten, sondern auch die Unsicherheiten anzuerkennen — vor allem die Unsicherheiten in den Projektionen der Zukunft. Diese Grenzen zu erkennen statt sie zu ignorieren, wird zu einer nüchterneren (sachlicheren?) und letztendlich produktiveren Diskussion des Klimawandels und der Klimapolitik führen. Es anders zu tun (Alles andere?) ist ein Bärendienst für die Klimaforschung selbst.

    Dieses „nicht nur/sondern auch“ ist in meinem Sprachverständnis etwas anderes als ein „vor allem“. Daher habe ich mir erlaubt, mal nachzufragen.
    Aber jetzt, wo ich das geschrieben habe, sehe ich auch, wo das „vor allem “ herkommt. Sie haben (vielleicht unbewusst) die Hervorhebung einer Kategorie der Unsicherheiten zu der zentralen Aussage des Absatzes gemacht. Das war aber „nur“ eine Spezialisierung der Unsicherheiten …

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