Regierung plant Kürzung der EE-Vergütung

19. Januar 2013 | Von | Kategorie: Blog

200px-N-tv_Logo_2011.svgNoch vor der kommenden Bundestagswahl plant die Regierung einen bedeutenden Einschnitt bei der Finanzierung der sogenannten Erneuerbaren Energien. Nach Informationen von n-tv sollen Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien gestrichen werden, wenn der Strom ins Netz eingespeist, aber gar nicht benötigt wird.

Die Bundesregierung will einem Zeitungsbericht zufolge noch vor der Bundestagswahl im Herbst gesetzliche Maßnahmen gegen den Anstieg der Strompreise ergreifen. Im Frühjahr solle im System zur Förderung erneuerbarer Energien eine sogenannte Strompreisbremse eingebaut werden, berichtet die „Rheinische Post“ aus Düsseldorf unter Berufung auf Regierungskreise. Demnach sollten die Vergütungen für Strom aus erneuerbaren Energien gestrichen werden, wenn der Strom in das Netz eingespeist, aber wegen mangelnder Nachfrage nicht benötigt werde.

Das wäre ein bedeutender Schritt auf dem Weg zur Abschaffung des Gesetzes zum Vorrang „Erneuerbarer Energien“ (EEG). Damit dürften die Gewinne der Wind- und Solarpark-Betreiber einen gehörigen Dämpfer erhalten. Und damit ist auch klar, von welcher Seite der größte Wiederstand gegen das Gesetz zu erwarten ist. Von den Profiteuren der Subventionierung der ineffizienten Stromerzeugung.

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62 Kommentare
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  1. Das wäre das ende von Wind und Solar.

    Die Windräder sind ja ohnehin nicht so besonders profitabel, viele Besitzer klagen, dass die Gewinne gerade mal reichen, um die Bankkredite zu bedienen und Pleiten gab es auch schon etliche.
    Ich schätze, dass ein Einkommensverlust von 10% schon reichen dürfte, um das Geschäft zu vermasseln.
    Bei PV ist das Problem, dass alle Anlagen pünktlich zur selben Zeit einspeisen wollen, Mittags. Da ist sehr schnell der Punkt erreicht, an dem kein Bedarf mehr da ist.

    Voraussehbar ist natürlich die Reaktion: Slebstverständlich werden die Finsterlinge der grossen Konzerne beschuldigt werden, dass sie absichtlich die Produktion der konventionellen Kraftwerke nicht herunterfahren um die lästige Konkurrenz zu ermorden.
    Aber das ist tatsächlich ein Problem so einer Regelung: Was für Auflagen werden denn die Betreiber der konventionellen Kraftwerke bekommen, um möglichst viel NIE-Strom ins Netz zu lassen? Da sehe ich schon wieder einen Rattenschwanz von Verordnungen, Nachbesserungen, Regeln und Ausnahmen und Bewertungen am Horizont -- und nicht zuletzt auch Prozesse!

    Ganz wichtig ist natürlich, ob diese Regelung dann auch für bestehende Anlagen gelten soll; an sich wäre das ein Verstoß gegen die Bestandssicherung und Rechtssicherheit. Denn genau genommen ist es ja so etwas wie eine Enteignung.
    Das ist um so spannender, als die KKW-Betreiber wegen so einer indirekten Enteignung gerade klagen und für die Zwangsstillegungen Schadensersatz fordern.

  2. Lieber Tritium,

    warum sollte für die bestehenden Anlagen etwas anderes gelten, als für die Altersversorgung?

    Die wird auch geschmälert, wenn die Allgemeinheit die bisherige Versorgung nicht mehr zahlen kann (oder will). Ist hier genau so. Für die bestehenden Anlagen kann man nominell die gleichen Vergütungen zahlen (Besitzstandswahrung) und erhebt dann (je nach Alter der betreffenden Anlage) eine mit der Anpassung des EEG einzuführende „Strompreisbegrenzungsabgabe“ (je höher die Differenz zwischen Einspeisevergütung und Großhandelspreis bei der Strombörse ist, desto höher), die den Stromverbrauchern mit einer Gutschrift auf den Energieverbrauch mit der Stromrechnung jährlich auszuzahlen ist. Es gibt keinen Anspruch der Anlagenbereiber, dass zukünftig keine neuen Steuern und Abgaben erhoben werden…

    Nicht zu vergessen eine Anpassung der Rückbaupflicht -- nämlich Bildung einer Rücklage, um den Grund und Boden wieder so herzurichten, wie er vor der Aufstellung der umweltschädigenden Windmühlen war -- so dass hier nicht die Allgemeinheit einspringen muss, sondern der Eigentümer der Anlage.

  3. @Frischling

    Nicht zu vergessen eine Anpassung der Rückbaupflicht — nämlich Bildung einer Rücklage, um den Grund und Boden wieder so herzurichten, wie er vor der Aufstellung der umweltschädigenden Windmühlen war — so dass hier nicht die Allgemeinheit einspringen muss, sondern der Eigentümer der Anlage.

    ….das sind z.B. allein ca. 1.600 Tonnen für ein einziges mit Bewehrungsstählen vollgepacktes Betonfundament einer WKA der 2.0-MW-Klasse …..

  4. @ Frischling:
    Ja, das ist völlig richtig, das hatte ich auch im Kopf als ich schrieb, ich erwähnte es nur nicht.
    Die kaltlächelnde Erklärung damals, dass der Staat NICHT verpflichtet ist, einmal gemachte Zusagen auch einzuhalten, war so etwas wie eine kalte Dusche für mich und ich kann nur alle die Leute schon jetzt bedauern, die im Vertrauen auf die staatlichen Zukunftsversprechungen eine ‚Riester-Rente‘ abschlossen.
    Zudem gibt es für die von Ihnen angeführten Möglichkeiten ein sehr schönes Beispiel namens ‚Brennelementsteuer‘ für die Kernkraftwerke.
    Eine ‚Luftraumsteuer‘ für WKAs oder eine ‚Lichtsteuer‘ für PV wären genau so denkbar.

  5. Zur Frage, ob die Betreiber von Windmühlen und Fotovoltaikanlagen ein Recht auf Bestandsschutz haben, empfehle ich, einmal über § 138 BGB nachzudenken. Zitat:

    (1) Ein Rechtsgeschäft, das gegen die guten Sitten verstößt, ist nichtig.
    (2) Nichtig ist insbesondere ein Rechtsgeschäft, durch das jemand unter Ausbeutung der Zwangslage, der Unerfahrenheit, des Mangels an Urteilsvermögen oder der erheblichen Willensschwäche eines anderen sich oder einem Dritten für eine Leistung Vermögensvorteile versprechen oder gewähren lässt, die in einem auffälligen Missverhältnis zu der Leistung stehen.

    Ich denke, vor allem der Absatz 2 greift hier. Es kann ja gar keinen Zweifel darüber geben, dass die Betreiber der NIE-Anlagen eine Zwangslage, nämlich die Tatsache, dass ich den Zwängen des Gesetzgebers unterworfen bin, ausnutzen, um mir eine Ware zu verkaufen, deren Preis in einem „auffälligen Missverhältnis zu der Leistung“ steht. Sie zwingen mich, überteuerten und, was die Versorgungssicherheit betrifft, absolut wertlosen Strom zu Mondpreisen zu kaufen. Ein solches Verhalten verstößt m.E. ganz eindeutig gegen die „guten Sitten“.

    Ich erinnere auch daran, dass ich im Konfirmandenunterricht vor über 50 Jahren Luthers Auslegung des 7. Gebots -- „Du sollst nicht stehlen!“ -- gelernt habe. Sie lautet:

    Wir sollen Gott fürchten und lieben, dass wir unsers Nächsten Geld oder Gut nicht stehlen, noch mit falscher Ware oder Handel an uns bringen …

    Dass die Betreiber der NIE-Anlagen im Grunde nichts anderes als Diebe sind, die mein Geld“mit falscher Ware oder Handel“ an sich bringen, ist für mich eindeutig. Einen Rechtsanspruch auf Vertrauensschutz halte ich daher für abwegig.

  6. @ Frischling
    @ 3 -- Tim Hardenberg
    Die Annahme ist zwar rechtlich korrekt, aber ich skizziere mal, wie es laufen wird:
    Jeder Windpark, der meist innerhalb eines definierten Zeitraumes gebaut wurde, wird nach Ablauf der Nutzungszeit in einem ebenso kurzen Zeitraum rückgebaut werden müssen.
    Üblicherweise werden für jeden Windpark eigene GmbH’s gegründet oder bei absehbarem Ende werden die Windparks mit gleichzeitigem Rückbaudatum rechtzeitig (!) auf einzelne GmbHs aufgesplittet.
    Die GmbHs werden zum Ende hin Verbindlichkeiten aufbauen, indem Rechnungen auf Ziel bezahlt werden und das dafür vorhandene Geld aus dem Unternehmen gezogen wird.
    Am Ende wird eine insolvente GmbH dastehen, dessen Verbindlichkeiten mindestens so groß sind, wie die Rückstellungen zum Rückbau. Diese Rückstellungen werden nicht insolvenzfest sein, weshalb die GmbH-Geschäftsführer rechtlich wegen Insolvenzverschleppung möglicherweise nicht greifbar sein werden (es steht ja noch genügend Geld für die Verbindlichkeiten zur Verfügung).
    Mit Erlöschen der GmbH wird die Betriebsgenehmigung verfallen und der Park wird rückgebaut werden müssen.
    Mangels Masse der GmbH übernimmt das der Verpächter des Landes wo die Anlagen stehen -- der geht auch insolvent, worauf nach Zwangsversteigerung über das Vermögen des Verpächters (sofern der nicht klugerweise seine WKA-Ländereien ebenfalls in eine GmbH ausgelagert hat) noch soviel Schulden übrigbleiben, dass die Allgemeinheit für den Rückbau aufkommen wird.
    Oder noch besser: Der Pächter sieht es kommen und verkauft die Standorte der WKA (ein paar hundert m2) an die Betreiber für ’nen Appel und Ei an die Betreiberfirma und ist seine Sorgen los.

    Fazit: Die Kosten der Windkraft werden so oder so immer in voller Höhe bei der Allgemeinheit landen -- von der Wiege bis zur Bare (der WKA).

  7. Und damit ist auch klar, von welcher Seite der größte Wiederstand gegen das Gesetz zu erwarten ist. Von den Profiteuren der Subventionierung der ineffizienten Stromerzeugung.

    Ja, aber ich glaube, da wird man diesmal keine Rücksicht mehr drauf nehmen. Merkel will in jedem Fall wiedergewählt werden! Und nur darum geht es derzeit, insbesondere auch vor dem Hintergrund des Wahlausganges in Niedersachsen.
    Merkel zeigt einmal mehr, dass Sie Politik nach Stimmungslage betreibt. Die Stimmung ist gerade so, gemäß Umfrage vom Wochenende in meiner regionalen Ostseezeitung, dass gut 80% (grob) nicht bereit sind, noch mehr Geld für die sogenannte „Energiewende“ auszugeben. Langsam, ganz langsam scheinen aufgrund der aktuellen Stromkostenerhöhugen auch die sonst eher Uninteressierten zu schnallen, dass das Ganze ein Fass ohne Boden ist.

    karl.s

  8. @F.Strobel #6

    Jeder Windpark, der meist innerhalb eines definierten Zeitraumes gebaut wurde, wird nach Ablauf der Nutzungszeit in einem ebenso kurzen Zeitraum rückgebaut werden müssen.

    ….wobei es (nicht wenige?) Onshore-Anlagen gibt, die auf Grund von erheblichen Fundamentschäden bereits nach 10 Jahren Nutzungsdauer Schrott sind und zurückgebaut werden müssten (hab leider keine Zahlen dazu), seitens der Hersteller spricht man auch nicht gern über dieses Problem …. logisch, das würde ja die Investoren abschrecken.

    „Fundamentschäden an Windenergieanlagen sind inzwischen zwar als Risiko bekannt, doch sind Schäden nach wie vor weitgehend unsichtbar. Sie werden oft immer noch unterschätzt und sie sind folgenreich: Hohe Reparaturkosten, Regressansprüche von Betreibern, Anlagenabschaltung, Totalausfall oder gar Totalverlust….” (Quelle)

    „Aufgrund der Höhe der Windturbinen, ihrer Kopflastigkeit und dem damit verbundenen Hebel sind die Fundamente hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Diese werden über einen Flanschanschluss vom Turm in eine Stahlkonstruktion abgeleitet. Gelingt das nicht, sind Risse in Fundamenten, Betonabplatzungen und wackelnde Turbinen die Folge….” (Quelle)

    „Die Fundamente vieler Windturbinen bilden Risse, bröckeln, rosten. Hersteller haben das Problem lange ignoriert. Nun erforschen nicht nur sie, sondern auch die Windmüller die Ursachen. Werden Konstruktionsfehler nachgewiesen, kann das die Anlagenbauer teuer zu stehen kommen….” (Quelle)

  9. @Onkel Heinz

    Schau doch mal auf die Seite von Wilfried Heck, der hat – wie immer – sehr interessante Neuigkeiten, u.a. zu Preisentwicklung (für mich leider meist Böhmische Dörfer)…..

    20.01.2013
    Wasserkraftstrom aus Norwegen? Was kann einen aufgeklärten Ökomann oder eine aufgeklärte Ökofrau dazu bewegen, sich von deutschen Stromversorgern zum Kauf dafür verleiten zu lassen? Manche Wasserkraftwerke in Norwegen liegen über 1.000 km Luftlinie von der deutschen Nordgrenze in Schleswig-Holstein entfernt. Und dann noch mal einige hundert Kilometer bis zum gewissenhaften Haushalt nach Kleckersdorf in Süddeutschland! Es gibt auch noch andere Strecken nach Deuschland -- über Skandinaviens riesige Übertragungsnetze nach Dänemark oder über Finnland und Schweden nach DE. Aber was solch ein Unfug? …..weiterlesen

  10. …..noch’n Fundstück bei Wilfried Heck:

    21.01.2013

    Hätten Sie das gedacht? Im Jahr 2012 ist elektrischer Strom billiger geworden!
    Gegenüber 2011 ist sein Preis um 10,6% gesunken! Das meldet das Statistische Bundesamt Wiesbaden. Aber natürlich nicht für Otto Normalo. Für die Weiterverteiler unseres spezifisch deutschen Ökostrom-Mix. Dazu zählen natürlich auch die gerne so ‚ökologisch-nachhaltig‘ agierenden Stadtwerke. Insbesondere jene, in denen auch grüne Politiker in den Aufsichtsräten sitzen und das SAGEN haben. Beispielweise in Darmstadt mit seinem grünen Oberbürgermeister Jochen Partsch als Vorsitzender des Gremiums „HEAG Südhessische Energie AG (HSE)“ und deren Ökostromtochter ENTEGA -- als eine der größten „Ökostromanbieter aus Überzeugung“ in Deutschland. Und wohin wandern die durch die Strompreissenkung entstandenen, aber nicht an die Kunden weiter gereichten Gewinne? …..

    weiterlesen

  11. Schon lange her habe ich behauptet, dass Merkel mit Fukushima-Geschichte die Grünen blamieren wollte. Na gut, Divide et impera…

  12. Solange die PV-, Wind- und Geothermie- Betreiber zur Klientel von Hrn. Seehofer und der ostdeutschen CDU Ministerpräsidenten gehören, wird sich da unter dem Strich sicher nichts ändern. Das zeigt uns besonders der bemerkenswerte Einsatz dieser Abzock-Entourage als vor einem halben Jahr die Subventionen nur geringfügigst an den Markt angepasst werden sollten. Sofort waren diese Brüder zur Stelle und haben zuerst einmal die Anpassung gestoppt, dann hinausgeschoben und zum Schluss zur Farce verkommen lassen.
    Sollten diese Anti-Spree-Gurken-Ideen (wesentliche Errungenschaft der DDR-Ökononomie und jetzt DDR2.0: Gurken werden zu 100 Pfenning angekauft und dann zu 50 pf. über HO wieder verkauft) sich auch nur geringfügig bei ihren Freunden auswirken , dann wird eben an anderer Stelle abgezockt um das eigene Klientel nicht zu verschrecken. Die ersten Ideen aus der CSU laufen schon in diese Richtung: Reduzierung der Stromsteuer (die ja dem Sozialhaushalt zu Gute kommt), dafür weiter Steigerung von EEG und zur Kompensation eben dann Erhöhung der Sozialversicherungsbeiträge.
    Solche Leute haben immer noch einen Ausweg im Hinterkopf, den sie auch ohne Rücksicht durchsetzen.

  13. Schon gelesen?

    welt

    Martin

  14. Schon gelesen?

    Diese Meldung über diese „Notbremse beim EEG“ geht durch alle Medien, doch das Umweltministerium hat noch nicht einmal eine Presseerklärung heraus gegeben.

    Eines aber ist nun klar, der Versuch von Altmaier/Merkel das EEG aus dem Bundestagswahlkampf heraus zu halten, ist gescheitert. Auch ein Erfolg der FDP.

    In der Phönix-Sendung „Unter den Linden“ hat er ja schon ähnliche Gedanken geäußert:

    „Wir haben in Deutschland die Situation, überall, dass sich die Ausgaben sehr nach den Einnahmen richten. Das ist so im Staatshaushalt, das ist so in der Sozialversicherung, es ist so in anderen Bereichen. Deshalb kann es beim Thema Energiewende nicht nur so sein, dass sich die Einnahmen nach den Ausgaben richten.“

    Diese Aussage hatte ich mir beim Zuschauen mitgeschrieben. Falls das die Kernaussage dieses neuen Konzepts ist, bedeutet es lediglich ein weiter so, nur nicht mehr ganz so dreist.
    Siehe auch: Peter Altmaier und Marie Antoinette.

  15. „Wir haben in Deutschland die Situation, überall, dass sich die Ausgaben sehr nach den Einnahmen richten. Das ist so im Staatshaushalt, das ist so in der Sozialversicherung, es ist so in anderen Bereichen. Deshalb kann es beim Thema Energiewende nicht nur so sein, dass sich die Einnahmen nach den Ausgaben richten.“

    Echte Energiewende-Dialektik, die unser knuddeliger Knutersatz, der WiWaWendebär von der Saar da vorstellt, frei nach Radio Eriwan:
    „Im Kapitalismus beutet der Mensch den Menschen aus!“ -- „Und im Sozialismus?“ -- „Da isset umjekährt“

  16. @EEG-Kriegsgewinnler

    Hihi…..wie von mir vorhergesagt, gehts jetzt auch euch an den Kragen.

    Die Einspeisevergütung für Neuanlagen soll flexibilisiert werden. Investoren müssen demnach damit rechnen, dass sie eine Anlage in Betrieb nehmen, die Einspeisevergütung aber erst einige Monate später erhalten, wenn das EEG-Konto wieder ausgeglichen ist.
    Besitzer bestehender Ökostromkraftwerke sollen über einen sogenannten Energie-Soli an den Kosten der EEG-Umlage beteiligt werden. Dieser besagt, dass sie für eine gewisse Zeit auf Teile der Vergütung verzichten.
    Eigenverbrauch: Wer Strom selbst herstellt und verbraucht, musste bisher die Umlage nicht zahlen. Das gilt auch für Industrieunternehmen, die konventionelle Kraftwerke auf dem eigenen Grundstück betreiben. Künftig sollen diese nun auch EEG-Umlage zahlen.

    SPON

    Rendite winke, winke…….während sich die Hersteller ein Schloss nach den anderen kaufen, werdet ihr jetzt auch geschröpft…..wie auch die Leutchens, die sich Aktien dieser Subventionsgräber zugelegt haben, sollte die derzeitige Regierung den Arsch in der Hose haben, diese Gesetze durchs Parlament und Bundesrat zu kriegen.

    Aber da seh ick eigentlich noch schwarz……zu sehr werden die Lobbyverbände wieder auf die Tränendrüse drücken, na mal abwarten, wat passiert.
    H.E.

  17. #16. Heinz Eng

    während sich die Hersteller ein Schloss nach den anderen kaufen

    Heinz, Du meinst sicherlich diesen „Schlossherren“

    2008 hatte Asbeck mit Übernahmeplänen für die deutschen Opelfabriken von sich Reden gemacht. Zuletzt hatte der 53-jährige Unternehmer am Freitag negative Schlagzeilen gemacht: Sein Konzern Solarworld in Bonn war im letzten Quartal 2012 tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Nun sollen die Gläubiger bei einem Schuldenschnitt auf einen Teil ihres Geldes verzichten. „Weitere Anpassungen auf der Lohnkostenseite“ seien möglich, sagte Asbeck. Solarworld hat bereits rund 500 Stellen abgebaut und beschäftigt inzwischen rund 2500 Menschen.

    karl.s

  18. @Karlchen
    Jenau diesen Typen…..

    Seine Hoffnung ruht unter anderem auf dem Erlass eines Großteils der 1,04 Milliarden Euro Schulden durch Banken: „Der Kapitalschnitt ist für meine Firma notwendig.“
    Andererseits träumt er von Anti-Dumpingmaßnahmen der EU gegen China. Asbeck: „Die Chinesen produzieren zu den gleichen Kosten wie wir in Freiberg. Doch sie verkaufen … viel billiger. Das ist ein Unding!“ Tatsächlich leitete die EU im Herbst letzten Jahres ein Anti-Subventions-Verfahren gegen China ein. Die Kommission ermittelt wegen des Verdachts illegaler Beihilfen für die Solarindustrie. Ausgang ungewiss.

    BILD

    Süffisant der letzte Satz……
    Währenddessen richtet sich Asbeck sein neues Schloss ein…

    Jojo……nur die Strompreiserhöhungen haben absolut nix mit den Erneuerbaren zu tun, Pionierehrenwort (hinter dem Rücken gekreuzte Finger).
    Bessermenschen wollen belogen werden……..fürs Selbstwertgefühl, die Erde gerettet zu haben.
    Onkel Heinz……die Welt dreht am Rad und Deutschland haut die Fliehkraft als erstes aus der Bahn

  19. Ja hat der Altmeier diesen Blog gelesen?

    Siehe

    obwohl -- der Titel ist etwas zu hoch gegriffen. NOCH hat er GAR NICHTS gestoppt -- sondern nur eine Absicht erklärt…

    An den Taten wollen wir ihn messen -- und am Ergebnis.

    Ich bin auf das Jaulen der GrünGutMenschen mit Anteilen an den unweltschädlichen Windmühlen mal gespannt.

  20. #18. Heinz Eng

    Handelsblatt zu Asbeck u. Solarworld

    Solarworld steht das Wasser bis zum Hals. Damit der Solarkonzern überlebe, sei eine Restrukturierung der Verbindlichkeiten sowie ein Umbau des Geschäfts erforderlich, teilte Solarworld am Donnerstagabend mit. Seinen Kapitalgebern will der Konzern, der Ende September knapp 2.500 Beschäftigte zählte, nun weitreichende Zugeständnisse abtrotzen. Von Januar bis September 2012 verbuchte Solarworld einen operativen Verlust von 189,6 Millionen Euro und verbrannte 60 Prozent seiner liquiden Mittel sowie 40 Prozent des Eigenkapitals.
    ………
    Für Asbeck ist China schuld an der Misere seines Unternehmens. Er warf der chinesischen Solarbranche in den vergangenen Monaten immer wieder vor, eine „ruinöse Abwärtsspirale“ in Gang gesetzt zu haben. Dies sei nur mit staatlicher Hilfe möglich, denn auch die Chinesen seien keine „Hexenmeister“.

    Mir kommen gleich die Tränen. Die selbst erhaltenen Subventionen sowie die indirekten Subventionen für die Krähenspiegelbesitzer werden dann mal schnell ausgeblendet. Der Sack hätte keine Millionen verdient ohne diese Subventionsorgie in Deutschland.

    karl.s

  21. Ganz oben auf der Seite des Bundeswirtschaftsministeriums: Rösler begrüßt die Vorschläge zur Strompreisbremse

    Beim Bundesumweltministerium finde ich nichts. Keinen Hinweis, keine Presseerklärung, gar nichts. Vielleicht bin ich auch zu blöd um richtig zu suchen und irgendwo ist eine Meldung versteckt, doch eigentlich bin beim Suchen von Infos sonst nicht so dumm.

    Da fällt mir natürlich die Aussage Altmaiers besonders ins Auge:

    „Ich habe an dem Konzept seit Herbst letzten Jahres mit einem engen Kreis loyaler Mitarbeiter gearbeitet.“

    Der Spiegel titelte ja, Altmaier überrumpelt Rösler, für mich sieht es aber geradezu danach aus, als ob auch das eigene Ministerium überrumpelt worden ist. Also nur mal hypothetisch, wenn ich Altmaier wäre, dann würde ich beim Thema „Notbremse EEG“ meinem Ministerium auch nicht vertrauen. Der Beamtenapparat ist ja von den Vorgängern übernommen wurden:

    1 Walter Wallmann * 1932 CDU 6. Juni 1986 22. April 1987
    2 Klaus Töpfer * 1938 CDU 7. Mai 1987 17. November 1994
    3 Angela Merkel * 1954 CDU 17. November 1994 27. Oktober 1998
    4 Jürgen Trittin * 1954 GRÜNE 27. Oktober 1998 22. November 2005
    5 Sigmar Gabriel * 1959 SPD 22. November 2005 28. Oktober 2009
    6 Norbert Röttgen * 1965 CDU 28. Oktober 2009 22. Mai 2012
    7 Peter Altmaier)

    Ist nur so eine Vermutung, kann das noch nicht belegen, doch meine Spürnase sagt mir, das da was dran sein könnte.

  22. @Frischling
    Aufjaulen……aus dem Link der Welt

    Die Grünen sparten allerdings nicht mit Kritik: „Altmaiers Vorschläge sind reiner Populismus, schon weil sie wieder einmal unkonkret und zum Teil auch noch widersprüchlich sind, um umgesetzt werden zu können“, sagte der energiepolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Oliver Krischer: „Irgendwelche gesetzlichen Deckel für die EEG-Umlage helfen nichts. Das ist Planwirtschaft und sorgt für einen Zusammenbruch des Ausbaus der Erneuerbaren Energien.“

    Energiepolitischer Sprecher der Grünen/Schlag mich 90……Oliver Krischer

    Krischer ist in Heimbach (Eifel) aufgewachsen. Nach dem Abitur und Zivildienst studierte er Biologie an der RWTH Aachen. Von 1997 bis 2002 war er Mitarbeiter der Bundestagsabgeordneten Michaele Hustedt. Von 2002 bis 2009 war er dann wissenschaftlicher Mitarbeiter der Landtagsfraktion NRW der Grünen im Bereich Energie, Landwirtschaft und Landesplanung……

    Oliver Krischer ist unter anderem Mitglied in BUND, NABU, im Verein Netzwerk Bergbaugeschädigter e.V [1] und im Tierschutzverein Kreis Düren. Von 2001 bis 2006 war er Vorsitzender der Biologischen Station im Kreis Düren. Zusätzlich war er von 2002 bis 2008 Vorstandsmitglied im Förderverein Nationalpark Eifel.[2] Seit Oktober 2010 ist er als Nachfolger von Jürgen Roters Vorsitzender des Fördervereins.[3] Hier beschäftigt er sich insbesondere mit den Themen „Lärmbelastung im Nationalpark“, „nationalparkverträgliche Entwicklung der NS Ordensburg Vogelsang“, dem Einsatz von Rückepferden im Nationalpark und der Ausweisung weiterer Nationalparke in NRW. Außerdem ist Oliver Krischer seit dem 12. November 2011 Mitglied des Vorstandes von Eurosolar.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Krischer

    Vorstand von EUROSOLAR………..Danke Herr Ober, mein Glas ist noch voll.
    Grüner Filz,, so weit das Auge reicht, Biologen als Energieexperten, Pfaffen als Bewahrer der Fotovoltaik……und Gott ist schon lange über alle Berge, weil sein Experiment gründlichst in die Hose gegangen ist.

    Mutti, Mutti……….er hat stundenlang gebohrt……
    Es gibt nicht genug Alkohol auf dieser Erde um sich diesen Schwachsinn noch schönsaufen zu können.
    H.E.

  23. @Quentin

    Ist nur so eine Vermutung, kann das noch nicht belegen, doch meine Spürnase sagt mir, das da was dran sein könnte.

    Joo, jute Spürnase……..denn meine Kritik seit Jahren war ja genau dat Thema, man hat die Bürokraten übernommen, die Rot/Grün im BUM hinterlassen hat, dat is nun die Rache dafür.
    Spürnasen und Bauchgefühl…….oder der siebente Sinn, hat der Menschheit bisher oft zum Überleben genutzt, warum nicht auch heute?
    MfG
    Heinz Eng

  24. @Karlchen

    Dat is noch viel schlimmer als Du denkst.

    Kein Wort verliert der Ex-Grünen-Politiker jedoch darüber, dass auch Solarworld dick von Subventionen profitiert. Bekannt ist die indirekte Unterstützung durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) seit mehr als einem Jahrzehnt. Das garantiert Käufern und Betreibern von Solaranlagen feste Einspeisesätze für ihren Strom in einem Zeitraum von 20 Jahren. Die Zeche zahlen Verbraucher und Unternehmen.
    Von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt blieben aber die direkten staatlichen Hilfen, die Solarworld seit Langem einstreicht. Dabei geht es auch um Summen, die Asbeck von amerikanischen US-Steuerzahlern einsammelt.

    WIWO

    Achso…….direkte Subventionen….

    Demnach erhielt Solarworld zwischen 2003 und 2011 in Deutschland staatliche Fördergelder in Höhe von mehr als 130 Millionen Euro etwa zur Standortförderung für strukturschwache Regionen. In den USA habe Solarworld Steuergutschriften in Höhe von mehr als 82 Millionen Dollar erhalten, um die Kapazität einer dortigen Solarfabrik zu erweitern.
    Dazu komme ein voller Grundsteuererlass über fünf Jahre am Solarworld-Standort in Hillsboro im US-Bundesstaat Oregon.

    Ex-Grüner und Erzkapitalist……Dank selbstinitiierter Gesetzgebung (EEG) den fetten Reibach machen……..um anschließend dat ergaunerte Privatvermögen in Sicherheit zu bringen……….und diese Typen wagen es sich auch noch gegen die Energiekonzerne zu wettern, päh, die sind kein Stück besser.
    Lügenbolde, so weit man blicken kann…….und ick muss den Mist mitbezahlen……..inzwischen 3 Blutsauger (Konzerne, EE, Staat).
    Hilfe…..mein gesunder Menschenverstand ist gerade dabei sich zu verabschieden.
    H.E.

  25. @ Quentin:

    Beim Bundesumweltministerium finde ich nichts. Keinen Hinweis, keine Presseerklärung, gar nichts. Vielleicht bin ich auch zu blöd um richtig zu suchen und irgendwo ist eine Meldung versteckt, doch eigentlich bin beim Suchen von Infos sonst nicht so dumm.

    Ich schreibe ungern anhand von Sekundärquellen. Deswegen war auch mein erster Blick, als die Meldung kam, der auf die Seiten des BMU. Und ich finde ebenfalls nichts. Ich möchte als Wahlbürger solche Papiere gerne in voller Länge aus erster Hand lesen, da ich ja weiß, daß Journalisten Botschaften oft verdrehen und auch oft schlicht nicht verstehen und/oder richtig einordnen können.

    Sobald also jemand Altmaiers Papier in voller Länge findet, bitte hier Link posten. Ich finde es außergewöhnlich frech, das ganze nicht sofort im Internet für Interessierte bereitzustellen, sondern es zunächst nur den Medien zu übermitteln.

  26. Hilfe…..mein gesunder Menschenverstand ist gerade dabei sich zu verabschieden.
    H.E.

    Nur die Ruhe 😉 , gerade hält das „Projekt Sonnenkönig“ Eingang in die Systemmedien der Hofberichterstattung. Offensichtlich wird selbst denen Deutschland jetzt zu bunt… oder die sehen anhand der Pleitewelle in ihrer Branche, dass das mit dem vertuschen, verschleiern und vergrünen auf Dauer nicht profitabel ist- weil es einfach keiner mehr liest.

  27. #21. Quentin Quencher

    Deine Spürnase trügt Dich nicht 😉

    hier dazu mal was von Günter Keil auf achgut.com

    Es wird vielen als Rätsel erscheinen, daß ausgerechnet die derzeitige Regierung aus CDU/CSU und FDP eine Politik betreibt, die man nur von einer von den GRÜNEN geführten Regierung erwarten könnte. Am deutlichsten wird das bei der Energiepolitik, die heute nur noch eine Untermenge einer Klima-Angstpolitik ist. Für diese äußerst merkwürdige Situation gibt es historische Gründe:
    Die GRÜNEN bekamen 1998 als Juniorpartner der SPD mit der Zuständigkeit für das Bundesumweltministerium BMU die entscheidenden politischen Werkzeuge zur Umsetzung ihrer Politik in Form von staatlichen Gesetzen und Verordnungen in die Hände.

    Nach einer relativ kurzen Zeitspanne waren die meisten Fachbeamten des Ministeriums kaltgestellt, versetzt oder hinausgemobbt und durch ideologisch gefestigte Neuzugänge aus den verschiedenen Öko-Instituten ersetzt worden – und seither versorgen diese Leute ihre Minister mit „Sprechzetteln“ ,Leitungsvorlagen, Pressemeldungen und Gesetzesentwürfen.

    Daran hat sich auch unter den späteren Ministern Gabriel, Röttgen und Altmeier, die beiden letzteren immerhin von der CDU, absolut nichts geändert. Sie hätten die fachliche Kompetenz ihres Hauses durch wesentliche personelle Veränderungen wiederherstellen müssen – und sie taten nichts dergleichen. Die Bilanz eines völligen Versagens. Die Konsequenz dieses Versagens ist die vollständige Steuerung der selbst fachlich unbedarften BMU-Minister durch die grüne Beamtenschar. Es ist daher so, als ob immer noch Jürgen Trittin Minister wäre.

    Geändert hat sich außerdem der Bereich der faktischen Zuständigkeit dieses grünen Ministeriums: Der für die Energiepolitik zuständige Wirtschaftsminister Rösler ließ sich anscheinend widerstandslos jegliche Initiative aus den Händen nehmen und heute ist das BMU das tatsächlich entscheidende Energieministerium – mit dem Wirtschaftsministerium als nur noch leise quengelndem Anhang.
    Das alles geschah und geschieht allerdings mit Zustimmung und Duldung durch die Kanzlerin, die diesem Treiben leicht ein Ende setzen könnte – wenn sie es nicht genau so wollte.
    Die Energiepolitik wird seither von den GRÜNEN bestimmt, und das wird sehr erfolgreich in enger Zusammenarbeit mit den ebenfalls sehr von Grünen besetzten Zeitungs- und TV-Redaktionen durchgeführt, die Druck auf das Parlament und die Regierung ausüben.

    Deshalb besetzt allein das BMU auch das Thema Wärmeversorgung, bei dem die nächste Welle von Zwangsmaßnahmen vorbereitet wird und von dem weiter unten die Rede sein soll.

  28. Hier was offizielles vom BMU: Zusamenfassung auf der Website
    dort findet man dann diesen Langtext 7 Seiten

  29. @karlchen #20

    Solarworld steht das Wasser bis zum Hals. Damit der Solarkonzern überlebe, sei eine Restrukturierung der Verbindlichkeiten sowie ein Umbau des Geschäfts erforderlich, teilte Solarworld am Donnerstagabend mit.

    …..aha, „Umbau des Geschäfts” nennt man so was.

    Solarworld-Chef Frank Asbeck kaufte Schloss „von meinem privaten Vermögen“

    Auch Günther Jauch hatte zunächst Interesse an dem Remagener Anwesen gehabt. Bei der gemeinsamen Besichtigung habe Jauch aber eingewandt: „Da hast Du keine Sonne.“

    Darauf sagte Gottschalk: „Wo ich bin, scheint die Sonne.“ Da passt es ja jetzt, dass Sonnenkönig Asbeck neuer Besitzer des Schlosses wird. Dass die Nachricht vom millionenschweren Kauf jetzt publik wird, kommt für Asbeck jedoch eher zu einem unpassenden Zeitpunkt: Am Donnerstag war bekannt geworden, dass die Gläubiger seines zuletzt tief in die roten Zahlen gerutschten Konzerns Solarworld bei einem Schuldenschnitt auf einen Teil ihres Geldes verzichten sollen.

    ….hää? Wie? Sonnenkönig? Wohl eher „Brauner Zwerg” und ganz bestimmt „Supermassives Schwarzes Loch”.

  30. @Mad-2-max
    Herzlichen Dank für den Link zum BMU…..besonders der Langtext hat mich derart von den Socken gehauen, dat ick erstmal in aller Ruhe verdauen muss.

    Dieser Zustand ist Wasser auf die Mühlen der Gegner der Energiewende, er gefährdet aber auch ganz konkret die Planungs- und Investitionssicherheit für viele, insbesondere mittelständische Unternehmen. Für Millionen von Beziehern kleiner und mittlerer Einkommen stellt die EEG-Umlage inzwischen eine ganz erhebliche persönliche Belastung dar.

    Dat, wat wir hier schon seit Jahren predigen….

    Noch schwerer wiegt, dass ein Ende dieser Entwicklung nicht in Sicht zu sein scheint. In der Vergangenheit hat der Anstieg der Umlage regelmäßig alle Prognosen und Befürchtungen übertroffen, Gegenmaßnahmen haben bislang keinen durchschlagenden Erfolg gehabt. Auch für das kommende und die weiteren Jahre kann die Höhe der EEG-Umlage derzeit nicht seriös prognostiziert werden, weil sie nicht nur vom Ausbaubautempo der Erneuerbaren Energien, sondern von weiteren Faktoren abhängig ist:

    Welche Gegenmassnahmen bitte?
    Unkontrollierter Ausbau aufgrund der Gier der Anleger?

    Zwar stand von Anfang an fest, dass die Energiewende nicht zum Nulltarif zu haben war. Es war aber ein schwerer Geburtsfehler des EEG, dass zwar Fördertatbestände geschaffen, aber keinerlei Belastungs- und Kostenobergrenzen festgelegt wurden.

    Boah ey….dat stellen die nun nach fast 20 Jahren unkontrollierten Ausbau der NIE auch endlich mal fest?
    Tatbestand……..janz richtig meine Damen und Herren, Tatbestand des Diebstahls….des staatlich angeordneten Diebstahls am Eigentum derer, die sich mangels Kapital und Lobby nicht wehren können, ausser sich wegzuhängen.

    Ähmm, wat ist da passiert mit dem BMU………hat da die Realitätsbombe eingeschlagen?
    Ick bin umso mehr erschüttert, umso öfters ich mir den Langtext durchlese.

    Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder………
    H.E.

  31. Ich hatte da noch so einen Spruch im Ohr, musste aber erst mal suchen, der war nämlich schon im Oktober letzen Jahres hier erschienen:

    Die Debatte nimmt mächtig Fahrt auf. Wenn Altmaier glaubte, er könne mit seinem Konzept das Geschehen steuern, hat er sich geirrt. Stattdessen hat er Schleusen geöffnet, die sich nun nicht mehr schließen lassen. Das EEG wird fallen. Und zwar ganz sicher nach der Niedersachsen- und noch vor der Bundestagswahl. Diese Prognose wage ich.

    Sieht so aus, als ob die Prophezeiung wahr wird.

  32. @Quentin
    Joo, Dr. Heller hatte den richtigen Riecher…..und die Altanlagenbesitzer jetzt den Zonk.
    Eigenverbrauch wird mit EEG-Umlage bestraft……oder zu einer Einmalsteuer verdonnert.
    Die Industrie bekommt die Sonderstellung weggenommen und dem BMU geht inzwischen der Arsch auf Grundeis.

    Inzwischen sind die Grenzen der Belastungsfähigkeit durch zusätzliche Kosten der Energiewende fast erreicht: Alleine die noch ausstehenden Umlagekosten für bereits bisher zugesagte Einspeisevergütungen für Bestandsanlagen dürften sich bis zum Jahre 2020 auf 150 bis 170 Mrd. Euro belaufen.

    Und wat hat uns das BMU in den letzten Jahren mit ihren regelmäßigen EE-Jubelmeldungen genervt……und nun dat.
    Aber…….das Gesetz muss durch den Bundesrat und seit der letzten Wahl haben sich die Mehrheitsverhältnisse gegen die schwarz/gelbe Bundesregierung gewendet, weswegen ich arg bezweifle, das dieses Gesetz tatsächlich im August 2013 ratifiziert wird.

    PS. Bei Röttgen wär dat nich passiert.
    H.E.

  33. Die 7 Seiten haben es in sich.

    Der Vorstoß von Altmaier geht in die richtige Richtung und muss nur konsequent bis zu Ende gebracht werden.

    Es geht mir nicht darum, dass Eigenverbraucher einen „Soli“ zahlen (eine verniedlichende Bezeichnung einer unangenehmen Last, ähnlich wie „Windpark“ (= Ansammlung umweltschädlicher, potthässlicher Industrieanlagen in bisher schönen Landschaften und landschaftlich bewirtschafteten Wäldern und Feldern) oder „Entsorgungspark“ (= Müllhalde)), sondern für die von ihnen in Anspruch genommene Dienstleistung.

    Diese sind: Benutzung fremder Netze zur Einspeisung und Bereitstellung von Regelenergie (Kurzfristiger Ausgleich von schnellen Einspeiseschwankungen (15-min-Leistung) und Reserveenergie (zum Ausgleich langzeitlicher Minder- oder nicht-Einspeisung (Solar: bei Nacht, Wind: bei Flaute) durch konventionelle Kraftwerksbetreiber.

    Die notwendige Reserve ergibt sich aus der Anschlussleistung (= max. Einspeisung in kW), die (maximal) notwendige Regelenergie aus Anschlussleistung/15min. Damit wäre anhand der von den Netzbetreibern erhältlichen Betriebs- und Kostendaten ein verursachergerechter Beitrag = Netzgebühr für Einspeiser errechenbar -- maximal die von Endverbrauchern zu zahlenden Netzgebühren / kWh.

    Mir ist nicht bekannt, dass das EEG die kostenfreie Benutzung von Netzen durch Einspeiser vorschreibt -- lediglich der Preis für die Zwangsabnahme von erzeugtem Strom und nicht abgenommenen Strom (als „Entschädigung“) ist dort geregelt. Daher ist eine Inanspruchnahme aller EEG-Einspeiser vollkommen gerechtfertigt. Schließlich geht es diesen doch um „das Klima“, nicht etwa um „Gewinn“.

    Ein EEG-Einspeiser könnte diese Kosten vollständig einsparen, wenn er ausschließlich Selbsterzeuger / Verbraucher ist -- und sich vom allgemeinen Stromnetz abkoppelt (ohne dass die Möglichkeit eines Anschlusses besteht). Wenn er angeschlossen bleibt, sich aber nicht voll versorgen lässt, wäre eine hohe Grundgebühr bei niedrigem Verbrauchstarif angemessen -- oder eine höchstbegrenzte Flatrate.

    Wenn er in der Lage ist, gleichmäßig und zuverlässig eine garantierte Einspeisung zu liefern (also entsprechend einer zu vereinbarenden Tageskennlinie) kann er den Umfang der Regelleistung (15-min-Leistung) bestimmen bis hin zur vollständigen Einsparung, wenn er selber z.B. Ausgleichsspeicher bereitstellt.

    Die Beteiligung der Industrie an EEG-Kosten ist kontraproduktiv. Hier werden zwei Gruppen gegeneinander ausgespielt -- Industrie und Endkunde -- und der Endkunde zahlt die Zeche. Durch höhere Preise, Verlust von Arbeitsplätzen, wenn Firmen nicht mehr wettbewerbsfähig sind (Geiz ist für Verbraucher erzwungenermaßen geil, wenn er mangels Freiheit der Entscheidung nicht mehr bestimmen kann, wofür er wieviel Geld ausgibt). Hier gilt für jeden Arbeitgeber / Firma das gleiche Modell wie bei der Mehrwertsteuer: Das ist ein durchlaufender Posten -- nur nicht explizit im Preis ausgeworfen.

    Die Grüngutmenschen jammern schon vom Ende der Energiewende, der von diesen Subventionen / Zwangszahlungen auf Dauer vollkommen abhängige, und trotzdem Pleite gehende Industriezweig jammert auch -- keine Planungssicherheit mehr! Also: Sicherer kann es doch nicht mehr sein -- Endlich sind Ansätze zu erkennen, dass der Investor, wie in einer Marktwirtschaft üblich, das Risiko der Investition trägt. Nun -- Planungssicherheit im Sinne von Zwangsabnahmen und Preisgarantien gibt es nur in der Planwirtschaft, jedoch auch dort nur nach dem Motto „Planen heißt, den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen, und nicht in einer Marktwirtschaft.

    Ich als Verbraucher habe einen Anspruch auf Planungssicherheit -- im Rahmen einer sich verändernden Welt -- mit der Chance, mich auf diese Änderungen langsam einstellen zu können und dem Recht, meine Entscheidungsfreiheit zu behalten. Einem Subventionsempfänger gestehe ich auch eine Planungssicherheit zu -- nämlich dass er sich darauf einstellen kann, dass die Geschenke aufhören, wenn die subventionierte Leistung nicht den von mir, dem Kunden geforderten Kriterien entspricht und erkennbar wird, dass dieses Ziel auch nicht erreichbar ist. Dauerhafte Zahlungen für unbrauchbare Leistungen haben in einer Marktwirtschaft keinen Platz.

    Was hat die Energiewende bisher erreicht?

    -- Kostensteigerungen für den Endverbraucher bei schlechterem Produkt
    -- Ersatz herkömmlicher Wärmekraftwerke -- Fehlanzeige -- wegfallende Wärmekraftwerke werden ersetzt durch -- Wärmekraftwerke, lediglich die Wärmequelle variiert (Kohle, Gas)
    -- Verschandelung wertvoller Landschaften -- das Land der Horizonte ist kaum noch diesen Namen wert, der Hunsrück und die Eifel verspargelt, im Westerwald geht’s auch los
    -- Maismonokulturen für stinkende Gärtanks zu Lasten von Nahrungsmittelanbau
    -- Riesige, ehemalige landwirtschaftliche Nutzflächen / Erholungsgebiete zugestellt von Solarpaneelen
    -- Zwangsmaßnahmen für Hausbesitzer (Dämmwahn, Zwang von teuren, in der Wirkung umstrittenen EE-Maßnahmen bereits bei kleinen Baumaßnahmen an Häusern (Dach sanieren, Heizung modernisieren)) als Kostentreiber für Mieter und Eigentümer
    -- Absehbare Zwangsmaßnahmen zum Lastmanagement = Rationierung von Energie (von der Werbung als „Smart Grid“ bezeichnet = Fremdsteuerung des eigenen Hauses / der eigenen Wohnung)
    -- ein riesiges Entsorgungsproblem in Deutschland -- wohin mit den ausgedienten Solarpaneelen, Stahlbetonfundamenten der WKA, den Verbundwerkstoffen der WKA, dem Hausisolierungssondermüll?
    -- ein wachsendes soziales Problem -- „Energiearmut“, die es ohne EEG nicht gäbe.

    und das alles unter der Überschrift: Verzicht und Verlust der persönlichen Freiheit. Erzwungener Verzicht auf Wohlstand, Mobilität, Lebensqualität.

    Nun -- bei der Bundestagswahl haben wir die Wahl:

    Soll die Partei, die alles, was das Leben (persönlich) lebenswert macht verbieten und regulieren möchte, uns also systematisch unsere Freiheit nimmt, weiter unser Leben bestimmen? Sollen die Parteien, die diesem Ansatz folgen, dafür auch noch honoriert werden?

    Wer nicht wählt, stimmt zu! Also: hin zur Wahl, und eine (kleine) Partei wählen, die sich von diesem Irrsinn explizit distanziert. Die lokalen Wahlkreiskandidaten fragen, was davon halten -- und den direkt wählen (Erststimme), der sich gegen diesen Irrsinn stellt und die Zweitstimme der „kleinen Partei“ geben, die für die freiheitliche demokratische Grundordnung mit ihrem Tun und Wirken steht.

    Minister Altmaier: An den Taten und Ergebnissen wollen wir ihn messen. Die Worte vernehm ich wohl, allein …

  34. @Frischling
    Ahh…..ein Auskenner…..vllt auch noch aus meiner Branche, *grins*.?!

    Na egal auch, wir sollten immer wieder betonen…..nein, sogar ins Land hinausschreien……die Energiewende hat noch nicht einmal angefangen. Das, was unsere lieben lobbyhörigen Politiker von grün bis schwarz als Energiewende bezeichnen, ist im Grund genommen bisher nur eins, das sinn- und planlose Hinpappen von Zufallsstromerzeugern in deutschen Landen, hervorgerufen durch ein Gesetz, das sich fast nach „Schutzgelderpressung“ anfühlt……Du zahlen für Klima, sonst mach ick Dich Messer…….und Dank Profitinteresse des deutschen Bürgers ist dat jetzt zu einer Lawine geworden, die alles vernichtet wat ihr im Weg steht.
    Bähh, die schöne neue Welt der Grünsbesudelten, ohne Kapitalistenschweine und ohne Profit……beginnt mit einer Lüge, der erneuerbaren Lüge, sozusagen.

    Zumindest sollte man anerkennen, das man jetzt versucht die Handbremse anzuziehen….und Rotz/Grün sollten froh sein, das dat Mutti mit ihren Dickerchen anleiert, sonst ständen se eventuell nach der Wahl vor dem selben Problem, ihren Wähler die Wahrheit verkünden zu müssen.

    Zumindest steht jetzt fest, warum Mutti den Röttgen über die Klinge springen lassen MUSSTE……der hätte nämlich nicht kampflos seine grüne Ideologie fallen lassen….und starke Männer mag Mutti nun wirklich nicht in ihrem Dunstkreis.

    Einzig Deine These zu den Wahlen stimm ick nicht zu……bäh, kleine Parteien…..die dann schneller umkippen als Du Hurra brüllen kannst, da hab ick keine Hoffnung, guck Dir nur mal an was aus den gehypten „Piraten“ geworden ist.
    Einmal an der Macht gerochen, verwandeln sich fast alle Menschen in egoistische Zombis mit Fraktionszwang, so sieht die deutsche Grausamrealität nun mal aus.
    Sollte eine Partei wirklich mal gefährlich fürs mafiöse System werden, sorgen dann die Medien schon dafür, dat die nie hochkommen werden, siehe Brüderle-Bashing.
    Naja…gucken wir mal ob dat Dickerchen Mauern einrennen kann oder dort nur als Fettfleck endet…..ick wag mir zumindest keine Prognose dahingehend.
    MfG
    H.E.

  35. @Frischling #33

    Also: hin zur Wahl, und eine (kleine) Partei wählen, die sich von diesem Irrsinn explizit distanziert.

    …..da gibbed m.W. nur eine einzige bei uns, und die ist bisher leider nicht durch intensive Öffentlichkeitsarbeit aufgefallen (…..die meisten Leute ham noch nie was von der PdV gehört). Auch seit der mehr als bescheidenen Stimmenzahl bei der NRW-Landtagswahl 2012 (0,1%) scheint sich da leider nichts signifikant zu ändern.

    Wenn ich richtig informiert bin, bemüht sich allerdings die WA2013 derzeit um eine Zusammenarbeit mit der PdV.

  36. Fundstück bei Wilfried Heck:

    27.01.2013
    Für einen Millionenbetrag hat der Sonnenkönig Franz Asbeck das Schloss Marienfels am linken Ufer des Mittelrheins gekauft. Darüber berichtet der SPIEGEL online und diverse andere Publikationen. Und zahllose Emotionen schwappen über und lassen den Frust über die hochsubventionierte Solarbranche spüren, welche es trotz sogenannten Anschubfinanzierungen in Milliardenhöhe nicht geschafft hat, ein eigenes Standbein aufzubauen und zu festigen. Neben all den zahlreichen Leser-Emotionen stellt sich aber auch die Frage, welchen Nutzen die Solarwirtschaft dem deutschen Volk mit seinen vom EE-Wahn getroffenen Politikern alleine dem Klimaschutz gebracht hat? ….. weiterlesen

  37. Na endlich: Das deutsche Volk bettelt um die Erhöhung der Strompreise !!!

    FOCUS: Verbraucher würden höhere Strompreise akzeptieren

    …Eine Mehrheit der Deutschen sieht die Energiewende einer Umfrage zufolge als Investition in eine bessere Energieversorgung. Mehr als zwei Drittel seien bereit, dafür auch höhere Anfangskosten zu tragen, ergab eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage im Auftrag der Umweltorganisation Germanwatch. Deren politischer Geschäftsführer Christoph Bals erklärte, die Wähler seien weitblickender als Umweltminister Peter Altmaier (CDU)….

  38. Zum BMU-langtext: ist euch aufgefallen, das in der fußnote 3 von einer Reaktivierung des emissionshandels geschrieben wird?
    Hab ich was verpasst?

  39. #34, Heinz Eng (Onkel Heinz?)

    Danke für die Blumen -- ich habe tatsächlich vor 20 Jahren E-Technik studiert und vieles kommt, gerade wenn ich Ihren Beiträgen folge, wieder. Mein Schwerpunkt ist allerdings Nachrichtentechnik (50 Hz ~ Gleichstrom) -- elektrische Energietechnik und Maschinen waren jedoch mit dabei. In komplexen Systemen wie bei uns im Betrieb mit dezentraler, echt autarker Stromversorgung für 7/24/365 für IT bei der auch unter unkooperativen Bedingungen (unsere „Nachbarn“ tendieren dazu, unsere Infrastruktur zu zerschießen) Leben von der Funktion abhängen, spielt die Stromerzeugung ebenso eine Rolle, wie die der Verbraucher. Daher ist mir das Thema „Energiewende“ mit allen Folgen in der Systematik durchaus geläufig, so dass mir zumindest nicht so einfach ein X für ein U vorgemacht werden kann. Und deshalb bin ich so empfindlich, wenn ich erkennen muss, dass der Feind (in Form von Unwissenden, jedoch Gläubigen) im eigenen Lager sitzt…

    Meine Lieblingseinleitung für Einlassungen der „Gläubigen“ beginnt mit: „Ich gehe davon aus, dass….“. Man kann dann direkt auf Durchzug schalten, denn das bedeutet, dass der „Gläubige“ die Grundbedingungen für seine Ausführungen nicht geprüft hat und damit, wie in der Mathematik in der vollständigen Induktion, zwar (oft logisch und nachvollziehbar) den Schluss von N auf N+1 darstellt, jedoch das Gelten der Anfangsbedingung mangels Prüfung nicht nachweisen kann -- und damit der „Beweis“ mangels wahrer Voraussetzungen ins Leere geht.

    Na ja -- und bezüglich der „kleinen Partei“ (ich hatte tatsächlich die PdV (#35) im Blick) -- man soll die Hoffnung nie aufgeben. Hauptsache, die Machtgewohnten bekommen einen Dämpfer -- und wenn das (die Abwahl) einmal funktioniert hat, ist es, wie immer, wenn ein Präzedenzfall geschaffen ist, beim zweiten Male einfacher.

  40. @Frischling
    Hihi..man erkennt seine Schweine am Gang……und Du kannst mich nennen wie Du magst…..Onkel Heinz is mir aber fast dat liebste, zumindest bei Freunden.
    Egal……ich höre auch auf Arschloch…..denn Namen sind eh Schall und Rauch…zumindest im I-Net.

    Ähm….ick bin eigentlich auch nur ein 400 Volt Phasenkomiker, muss beim Rest auch erst meine Kollegen fragen….hab aber das Gefühl einer 110 KV-Station selber am eigenen Leib erfahren dürfen…….wenn man körperlich die Hochspannung fühlen kann, wenn man ein wahnsinnigen Respekt vor diese Spannungseben bekommt, ick bin zwar ein Großmaul, hab aber doch Bammel, wenn es um wirklich böse Spannungen geht.

    Ansonsten….Du machst Dein Job klasse und schreibst dementsprechend fachgerecht hier Dein Psalm, ergo hat olle Heinzi nix zu meckern.
    Übrigens….seit einigen Monaten trauen sich immer mehr E-Fachleute aus ihre Löcher…..und dat, mein Freund…..find ick persönlich Wunderbar, nu steh ick wenigstens nich mehr auf den einsamen Posten des einzigen Bremsers.

    Häng Dich rein, streit Dich zur Not sogar mit mir……Hauptsache wir können den Irrsinn der Energiewende den Otto und der Ottine näher bringen.
    Nochmals….einen herzlichen Willkommensgruß von Kollege zu Kollege…….ick bin Choleriker, aber auch ganz schnell wieder unten, wenns um Profis geht….und ick lerne unheimlich gerne dazu und hoffe, auch dich intellektuell aussaugen zu dürfen.
    Wie gesagt……nix wird so heiß gegessen wie gekocht.
    MfG
    H.E.

  41. Was zu erwarten war……..der wütende Shitstorm bricht über Altmaier herein.

    Altmaier trifft Biogasbranche kalt

    Der Biogasbranche in Deutschland weht schon seit einiger Zeit ein
    heftiger Gegenwind in die Segel – doch mit der jüngst verkündeten
    Deckelung der EEG-Umlage durch Bundesumweltminister Peter Altmaier
    schlagen nun die emotionalen Wellen hoch: „Das ist ein völlig
    unverständliches Schwarzer-Peter-Spiel, anmaßend und schädlich für die
    gesamte Branche“, wetterte Josef Pellmeyer bei der Eröffnung der
    Jahrestagung des Fachverbandes Biogas in Leipzig……

    Zwar wurde mit 446 Ausstellern der Vorjahresrekord leicht und bei der
    Ausstellungsfläche mit 17200 Quadratmetern sogar deutlich übertroffen,
    doch im letzten Jahr brach der Zubau von Biogaskapazitäten um rund 80
    Prozent ein. Uwe Leprich vom Institut für ZukunftsEnergieSysteme
    (IZES) rechnete denn auch vor, dass die Bioenergie unter den
    derzeitigen Rahmenbedingungen nur sehr verhaltene Zukunftsaussichten
    im Mix der Erneuerbaren habe.

    Wie ick schon vor einiger Zeit vorhergesagt habe, ist die Bioenergiebranche der erste Verlierer im Wettrennen der Bekloppten, dafür ist der Aufschrei umso höher.
    Tja Leutchens…..die absehbare Entwicklung folgt rein logischen Algoritmen…..ihr wart von Angang an nur als Ausgleichshansel für Wind und Sonne gedacht aber mir wollte ja damals keiner glauben.
    Dat habt ihr nun davon.

    Energiewende: Widerstand gegen Altmaiers Strompreis-Bremse

    Die geplante Strompreis-Bremse von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) stößt auf deutliche Kritik bei Großverbrauchern und in der Ökostrom-Branche. Die Opposition machte am Dienstag deutlich, das Vorhaben spätestens im Bundesrat scheitern zu lassen……

    …Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) kündigte bereits an, das geplante Einfrieren der Ökostrom-Umlage im Bundesrat stoppen zu wollen. „Wir können die selbst gesetzten Klimaschutzziele nicht erreichen, wenn wir jetzt auf einmal den Ausbau der Regenerativen verlangsamen“, sagte Kretschmann in Brüssel….

    ….Auch Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte Altmaiers Vorhaben ein Scheitern voraus: „Die Altmaier-Pläne haben keine Aussicht auf Umsetzung. Weder in der Koalition noch gegenüber dem Bundesrat.“ Sie gefährdeten allein durch die Ankündigung und die Verunsicherung Milliardeninvestitionen. Dies sei Altmaier aber egal. „Er macht eine CDU-Wahlkampfshow auf Kosten von Zehntausenden Beschäftigten.“….

    Ja liebe zukünftige Wähler……guckt euch genau an, wer euch demnächst noch tiefer in die Stromtaschen greifen will, guckt euch an, wem es Scheißegal ist ob die Energiekosten noch schneller explodieren, guck euch an, wer mit der faulen Ausrede Klimaschutz die Verarmung eines großen Teils der deutschen Bevölkerung massiv vorantreibt, während in China wöchentlich ein Kohlekraftwerk nach dem anderen entsteht.
    Guckt Euch ganz genau an, wer seine Lobbyisten bedient und daran verdient…….denn je lauter der Aufschrei, desto höher die Eigeninteressen.

    Naja, eigentlich war der Sturm der Entrüsteten genau so vorhersehbar……wer jahrelang ungezügelt Subventionen abgreift, der lässt sich diese Fettlebe nun mal nicht gerne wegnehmen, es ist ja nur der Bürger, der dafür blechen muss….und höchstwahrscheinlich im September dafür sorgt, das er noch mehr zu zahlen hat.
    Ende Teil 1

  42. Dazu eine bestechende Analyse in der FAZ….

    Altmaiers Griff ins Perpetuum Mobile

    29.01.2013 · Kein Wunder, dass die Welt der Erneuerbaren aufheult. Wer sich mit dem EEG anlegt, hat es mit der Heiligen Schrift der Energiewende zu tun. …..
    Es hat nur wenige Stunden gedauert, bis Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) die Reaktionen auf seine „Strompreis-Sicherung“ bekam, die er befürchtet hatte. Denn wer sich mit dem „EEG“ anlegt, hat es mit der Heiligen Schrift der Energiewende zu tun, deren komplizierte Welt zwar vor Paradoxien nur so strotzt, die aber so erfolgreich war wie kaum ein Gesetz davor….

    Der Urknall ist bis heute noch zu hören, auch wenn sich die Rahmenbedingungen grundlegend verändert haben. Es sei ein „schwerer Geburtsfehler“ des EEG gewesen, schreibt Altmaier in seinem Konzept, „dass zwar Fördertatbestände geschaffen, aber keinerlei Belastungs- und Kostenobergrenzen festgelegt wurden.“

    Tja Herr Minister, dat ham die Gründungsväter dieses verbrecherischen Gesetzes ja auch mit Absicht nicht vorgesehen, man wollte doch seiner Klientel nicht auch noch die Handbremse ansetzten…….wenn man schon mal Milliarden verdienen kann um sich anschließend in Schlössern rumzuwälzen.
    Joo, die grünen Führer werden kämpfen bis die letzte Patrone verschossen ist, sie werden auch dann noch Steine werfen, spucken, beissen und kratzen…..die Kreuzritter des Sonnenlichts werden für Gaia (oder ihr Bankkonto) über Leichen gehen…….das Gemetzel wird grausam werden, die ersten Opfer können wir dann am Ende aus den Sozialwohnungen kratzen.

    Es gibt zwei Alternativen……entweder selber auswandern oder aber dieses verlogene Gesindel rauswerfen…..aber da der Deutsche geduldig bis zum Endsieg ist, werden sich wohl die letzten Leistungsträger verdünnisieren, leider.
    Es verspricht interessant zu werden, die nächste Wahl.
    H.E.

  43. Eigentlich eine interessante Entwicklung innerhalb der CDU.

    Wie ich oben erwähnt habe gab es einen ganz piratenmäßigen internen Online-Dialog für Parteimitglieder.
    Obwohl das Ergebnis (bezüglich der mehrheitlichen Ablehnung der „Energiewende“ in der gegebenen Form) im Leitantrag des Vorstandes für den Bundesparteitag keinerlei Erwähnung, bzw. Berücksichtigung fand, wurde einer der bestbewerteten Mitgliedervorschläge jetzt -gewissermaßen- umgesetzt. Dieser beinhaltete die Abschaffung des EEG als Schwert und Schild des öko-industriellen Komplexes.

    Ich bin schon etwas überrascht, obwohl ich pessimistisch ob der Durchsetzbarkeit bin (Bundesratsmehrheit) und hier auch bezüglich des tatsächlichen Durchsetzungswillens.

    Will man traditionellen Wählerschichten ein Placebo verabreichen, nach dem Motto, „wir haben es ja versucht“ und wurde deshalb das Ergebnis der Niedersachsenwahl abgewartet?

    Oder hat der WiWa-Wendebär das vergangene Jahr nur gut geschauspielert -- er war eigentlich nie ein ausgewiesener Kernkraftgegner, obschon „Klimagläubig“…

    Man wird sehen.

  44. @ Onkel Heinz #40

    nu steh ick wenigstens nich mehr auf den einsamen Posten des einzigen Bremsers.

    Nu mach ma hier nich den Breiten, der einzige Bremser bist Du hier schon lange nicht mehr 🙂 .

  45. @Onkel Heinz #42

    ….wenn man schon mal Milliarden verdienen kann um sich anschließend in Schlössern rumzuwälzen.

    Pioniere der Großen Transformation mit Hang zum Zweitschloss:

    Solarworld-Chef kauft Gottschalks Burg. Und ich will auch eine.

    Ganz so schlecht scheint das Solargeschäft in den vergangenen Jahren jedenfalls nicht gelaufen zu sein: Für Asbeck ist Marienfels bereits das Zweitschloss: Seit 2008 gehört dem “Solarkönig” auch das nahe gelegene Jagdschloss Calmuth, einstiger Sitz der “Internationalen Film-Union”.

    Stadt, Wald, Schloss und der Sonnenkönig Frank Asbeck

    Januar 22, 2009 von admin

    Frank Asbeck, Chef des Bonner Weltunternehmens Solarworld, ist ein umtriebiger Zeitgenosse. Der grüne Vorzeigeunternehmer und Liebling der Börse, der zuletzt mit seinem Angebot den Opel Konzern zu übernehmen für Schlagzeilen sorgte, liebt es auch privat gern groß und prächtig.

    Asbeck hat ein Faible für alte Häuser, engagiert sich großzügig für zahlreiche soziale Projekte, fährt einen schwarzen Maserati mit 300 PS und – Frank Asbeck liebt die Jagd.….

    …..Der neue Nachbar von Thomas Gottschalk, dem das angrenzende Schloss Marienfels gehört, sorgt nun mit weiteren Kaufplänen für Unmut im Remagener Stadtrat und in wachsenden Teilen der Bevölkerung….

    …..Denn Frank Asbeck möchte den Remagener Stadtwald kaufen. Der Remagener Wald ist zu 90 Prozent in Privatbesitz, zehn Prozent gehören der Stadt. Und um diesen Teil ist nun ein Streit zwischen Teilen des Stadtrates und dem Remagener Bürgermeister Herbert Georgi ausgebrochen….

    …..wie wär’s, wenn der Herr Reichsjägermeister gleich das ganze Siebengebirge aufkauft….. inkl. Dritt-, Viert- und Fünftschloss? Plus ausreichend Gesinde natürlich.

    Waidmanns Heil!

  46. Was du heute kannst erlegen, brauchst du morgen nicht mehr hegen.

  47. @Karlchen aus der Kälte

    „Bremser“…altes Pseudonym für BMSR……Betriebs-Meß-Steuer- und Regelungstechniker.

    Als solcher……bin ick bisher wirklich noch der Einzige……..*grins*
    MfG
    H.E.

  48. @Testpilot #46

    …..na denn man Prost!

  49. #45. Tim Hardenberg

    …..wie wär’s, wenn der Herr Reichsjägermeister gleich das ganze Siebengebirge aufkauft….. inkl. Dritt-, Viert- und Fünftschloss? Plus ausreichend Gesinde natürlich.

    Waidmanns Heil!

    Du neidest dem „King“ of the Sun doch wohl nicht seinen „Erfolg“ 😉 Er hat schließlich „hart“ dafür „gearbeitet“, unser feister Maseratifahrer und Großkotz.

    karl.s

  50. @ Bremser Heinz #47
    Biste nich! Ich hab zwar inzwischen noch zwei vollwertige Berufsausbildungen hinter mir mit Abschluß, aber jeder fängt mal „klein“ an 😉 . Gab nich nur in Teltow ’ne BBS für BMSR 🙂

  51. @karlchen #49

    Du neidest dem “King” of the Sun doch wohl nicht seinen “Erfolg”… Er hat schließlich “hart” dafür “gearbeitet”,

    ….nun denn, so darf er auch nach Müh’ und Schweiß den wohlverdienten Lohn genießen ….in seinem Schlösslein klein (wahrscheinlich dekoriert mit Hirschgeweihen und Eberköpfen) ….. und auf die Jagd sich freu’n…..

    Ja ja, die Jagdleidenschaft, die wussten auch die Großen Führer des Arbeiter-und-Bauern-Paradieses Erich Honecker, Günter Mittag und Horst Sindermann sehr zu schätzen….

    „Das Volk finanzierte überaus großzügig die Jagdleidenschaften der drei Herren.”

    ……ach ja? Kommt mir irgendwie bekannt vor.

  52. @Karlchen aus der Kälte

    BBS

    ….hi hi, hast ja sogar noch die alten Kürzel drauf.

  53. @Karlchen die Wundertüte

    Ach menno…….ok, neuer Versuch……ick bin der einzige Bremser hier, der in einen Großkraftwerk seinen Beruf erlernt hat.

    So, da kommste nich mehr mit, wetten?
    Grins und……..wech
    H.E.

  54. alter , ach komm

    Deutschland soll Wüstenstrom aus Ägypten bekommen
    29.01.2013, 17:10 Uhr

    exklusiv Beim Besuch des ägyptischen Präsidenten in Berlin will die deutsche Wüstenstrominitiative Desertec am Mittwoch ein Abkommen mit dem Land unterschreiben. Ägypten soll Strom aus erneuerbaren Energien liefern.

    http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/kooperation-deutschland-soll-wuestenstrom-aus-aegypten-bekommen/7704274.html

  55. @ Tim Taler 😉 so’n alter Sack bin ich noch nicht, daß ich das vergessen hätte 🙂
    @ Onkel Großkraftwerker Heinz

    3x7 MW + 1x2MW in Reserve , eine Dampfturbine mit 12MW Generator. Stimmt, besonders groß waren wir nicht aber auch nicht gerade klein, damals das 2.Größte der Stadt. Die Quecksilber-Schwimmermeßgeräte waren meine besondere „Leidenschaft“, bis die Membrangeräte kamen und kurz darauf von den piezoelektrischen Fühlern abgelöst wurden, aber da war ich dann schon auf’m Sprung …

  56. @Karlchen……Mini-Kraftwerker

    Ok, dat zählt auch……..ach ja, unsere 8-Stellen-Messstellenschreiber waren Russenware…..und auch so schwer, Kabel flicken in 60 Meter Höhe bei gefühlten 1000 grad…..am Ende Schichten fahren, Nachts um 3 die Augen schwer, dafür Morgens Lärm im Wohnheim, Quecksilberschweinchen…..Pt 100 in der Kohlemühle, besser gesagt der klägliche Überrest vom Schleifprozess, Löcher in den Hosen von der Rauchgasanalysemessung……..und ein herrlicher Blick auf die gammelige Landschaft aus knapp 70 Metern Höhe.
    Ach war dat schön.
    Ok, ick geb mir geschlagen, zumindest konnt ick Dich mal wieder aus Deinen kalten Loch loseisen, is ja auch mal wat schönet.
    Onkel Heinz……ok, nu doch zu zweit

  57. #
    Olle heinz, ich hab einige bremser, die auch in nem großkraftwerk gelernt haben, beim arbeiten erlebt 😉

    Das is ni unbedingt etwas, womit man sich rühmen muss :p

    *duckundrenn*

  58. 3x7 MW + 1x2MW in Reserve , eine Dampfturbine mit 12MW Generator.

    War das das städtische Krematorium mit Energierückgewinnung? 😀
    *Macht die Reaktorschleuse von innen zu*

  59. Ich geh mal in die Plauderecke …

  60. Hmm, nachdem gestern noch medienübergreifend der große Shitstorm über Altmaier hereingebrochen ist, siehts heute dagegen sehr still in den großen Medien aus.
    Ok, ein paar Lobbyisten sind heut noch aus dem Musstopf gekommen, was soweit ja klar war, auch der Sonnenpapst Alt musste sein Senf dazu geben aber trotzdem ist es erschreckend ruhig geblieben.

    Sowohl der SPD-Wirtschaftsminister des Freistaats als auch die Thüringer Solarindustrie lehnen die Vorschläge des Bundesumweltministers für eine „Strompreis-Sicherung“ ab. Sie sehen den Ausbau der Erneuerbaren in Deutschland dadurch massiv gefährdet.

    Tja, dafür kam mir dann etwas unter, dat hatte ick bisher noch jarnich im Zielradar……die EUROSOLAR-Parlamentariergruppe.

    Die EUROSOLAR-Parlamentariergruppe ist seit vielen Jahren ein unübersehbares und unüberhörbares Kraftzentrum. Immer wenn es um Erneuerbare Energien ging, schalteten sich die Mitglieder aktiv in die Gesetzgebungsprozesse ein und vertraten gemeinsame und abgestimmt Standpunkte. Dabei ist EUROSOLAR nicht die Lobby-Vereinigung des Industriezweigs der Erneuerbaren Energien und auch nicht der verlängerte parlamentarische Arm der Solar-, Wind und Wasserkraft- sowie der Biomasse Unternehmen. ……

    Hmm, da ick bei Eurosolar keine Namen gefunden hab, musste ick mal die Suchfunktion beim Deutschen Bundestag bemühen.
    http://suche.bundestag.de/search_bt.do …..einfach mal „Eurosolar“ eingeben und staunen.
    die Linke, SPD und Grüne…..war ja klar, ausgerechnet die Parteien, die sich angeblich um Soziales kümmern und hinterrücks dann die Bürger aussaugen wie Dracula persönlich.
    Da sitzen se, die zum Schaden des deutschen Volkes an den EEG rumpfuschen um ihre Klientel mit Aufträge zu versorgen oder die eigenen Aktien zu stützen.
    Schwarz/Gelb is ja schon grenzwertig…….aber ich bete zu Gott (und dat als Atheist) dat sowas nie und nimmer Regierungsgewalt bekommt, denn dann….kann wohl selbst ick mir den Strom nicht mehr leisten.
    Bähhhh………………..
    ich muss wech
    H.E.

  61. Tja, lieber HE,

    der lange Arm von Hermann Scheer+ eben…
    http://www.novo-argumente.com/magazin.php/archiv/novo108_76

  62. Es is mal wieder Zeit………etwas Wende-Irrsinn zu verbreiten.

    Viel Kritik an Altmaier-Vorschlag

    Der stellvertretende energiepolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Dirk
    Becker zweifelt an der Sinnhaftigkeit des Konzepts: „Die Vorschläge des Bundesumweltministers Peter Altmaier zur Kostendämpfung des EEG sind unausgegoren und bewirken statt einer Preisbremse eine Investitionsbremse in Erneuerbare-Energien-Anlagen. Der dünnhäutig wirkende Umweltminister spricht die eigentliche Ursache für die steigende EEG-Umlage, nämlich steigende Differenzkosten bei sinkenden Börsenpreisen, zwar an, schlägt jedoch keine einzige Maßnahme zur Lösung des eigentlichen Problems vor.

    Nun ja, dat die Energiewendekriegsgewinnler uff de Barikade gehen, sollte an dieser Stelle niemand mehr wundern.
    Dat aber ein SPD Politiker wieder mal von nix ne Ahnung hat, ist zwar auch nix neues aber deswegen besonders perfide.
    Dank fester Einspeisegebühren halten die Zufallsstromerzeuger die Hand auf und wollen 20 Mrd. Euro bar auf die Kralle, woher die Knete kommt ist denen völlig egal. Durch die staatlich verordnete Pflich jedes Watt dieser Zufallsströmlinge abnehmen zu müssen, spielt gelegentlich die Börse Monopoly…….was dann Politdummschwätzer zu Aussagen hinreissen lässt, die von völliger Ahnungslosigkeit zeugt.

    Tja, dafür schaffen dann andere Beteiligte, die immer noch „Marktwirtschaft“ spielen müssen….Tatsachen.

    Eon will weitere Kraftwerke in Europa schließen

    Schuld sei der ungesteuerte Zuwachs erneuerbarer Energien und der daraus folgende Niedergang des europäischen Emissionshandels. Neben weiteren Kostensenkungen und Effizienzverbesserungen überprüfe Eon in diesem Zusammenhang auch die Stilllegung von Kraftwerken……

    Ähm Emissionshandel……..müssen am Ende auch wir Stromkunden bezahlen…..Pest oder Cholera…..EEG oder Handel mit Luft, wir sind immer die Blöden.

    Tja und weil die Zufallsströmlinge zu teilweise bekloppten Strompreisen an der Börse führen, gibbet ein paar schlaue Leutchens, die damit auch noch Geld verdienen.

    Windenergie wärmt Flensburg

    Überschüssiger Strom aus erneuerbaren Energien wird in Flensburg in Fernwärme umgewandelt. Das Projekt sei bisher bundesweit einmalig……
    Für die Stadtwerke rechne sich der Kessel bereits ab einem Strompreis von unter 10 € pro MWh. Im Normalfall liegt der Börsenpreis für Strom bei rd. 50 € pro MWh.

    Toller Plan, während als die Miefquirle 70-150 Euro/MWh fest abkassieren dürfen……verbraten wir dann die temporalen Überschüsse für 10 Euro/MWh……..und die Differenz zahlt mal wieder der Stromkunde, der sich nicht wehren kann, ausser seinen Strombezug komplett einzustellen.

    Der Fehler liegt im System………nämlich dem absoluten Einspeisevorrang der NIE-Schmarotzer.
    Wenn also Altmaier wirklich epochal die Axt dazwischen kloppen will, muss er diesen bescheuerten Vorrang kippen…….so das die Schmarotzer bei Nichterzeugung auch keine Knete mehr bekommen, so und nich annerscher humpelt der Duracel-Hase.
    Dafür aber….liebe Leserinnen und Leser……..fehlt ihm und seiner Cheffin der Mut.

    Onkel Heinz………Widerstand ist zwecklos, ihr werdet trotzdem assimiliert

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