Schaltet die Sonne sich ab?

22. Mai 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Diese, zugegebenermaßen etwas reißerisch-naive Überschrift aus einer norwegischen Zeitung läßt erst einmal Bild-Zeitungsniveau vermuten. Man sollte sich jedoch nicht davon täuschen lassen, nachfolgend die Übersetzung eines Interviews von Hans Christian Hansson (VG) mit Prof. Jan-Erik Solheim.


Die globale Erwärmung könnte zu Ende sein, meint der norwegische Professor – und prophezeit beißend kalte Winter für die kommenden Jahre.
Jan-Erik Solheim erkennt die Sonne und ihr verhalten nicht wieder. Während einer langen Karriere hat der Astrophysiker und Professor den Himmelskörper, welcher Licht, Wärme und Wachstum gibt, beobachtet. Die letzten Jahre haben ihn immer mehr erstaunt. Die Sonne wurde schwächer und schwächer.
„Es ist nicht leicht zu sagen, wie es sich entwickelt.“ Aber in einem ist er sich inzwischen sicher : Es wird in den kommenden Jahren nicht wärmer werden auf der nördlichen Halbkugel. Wenn Sie dachten, der letzte Winter war kalt – die Chance, daß die kommenden Winter genau so schlimm wenn nicht schlimmer werden, ist groß, prophezeit der Professor.
Solheim meint, die Erklärung kann in der so genannten Sonnenflecken-Aktivität liegen. Sonnenflecken sind kleine, dunkle Bereiche auf der Sonnenoberfläche. Sie sind kälter als die Umgebung, aber umgeben von aktiven Gebieten mit massiven Energieausbrüchen. Die Flecken treten normalerweise in einem 11-Jahres-Rhythmus auf, aber die Länge variiert.
“Kurz gesagt ergeben viele Sonnenflecken mehr Energie“ sagt Solheim.
Jahrelang wurde diskutiert, welchen Einfluß die Sonnenflecken auf die Erde und besonders auf das Klima haben.

Über große Zeiträume des letzten Jahrhunderts gab es sehr viele Sonnenflecken. Einige meinen, daß die Erwärmung, derer wir Zeuge wurden, teilweise dadurch erklärt werden kann.
Forscher haben diese These bislang weder beweisen noch widerlegen können. Aber nun, seit die Sonne sich derart merkwürdig aufführt, kann sich daraus eine Möglichkeit ergeben, Klarheit über dieses Phänomen zu erlangen.
Die Forschung des britischen Sonnenexperten Professor Mike Lockwood hat wichtige Anhaltspunkte ergeben. Er hat den Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und kalten Wintern in der Schweiz, Großbritannien und den USA untersucht.
Die Hypothese steht : Die reduzierte Solaraktivität erhöht die Wahrscheinlichkeit  kalter Winter  – in jedem Fall für Europa.

Der Sonnenflecken-Zyklus 23 ist vorbei. Nummer 24 hat so lange auf sich warten lassen, daß die Forscher kaum verstehen, was stattgefunden hat. Nun hat er gerade erst begonnen.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß, wenn sich eine längere Pause zwischen zwei Zyklen einschleicht, der nachfolgende schwach wird. Eventuell folgt sogar eine ganze Serie schwacher Zyklen. Die Veränderungen gegenüber den vorherigen Jahrhunderten könnten groß werden.
„Es gibt starke Anzeichen, daß die Anzahl der Flecken nun weniger als die Hälfte der Sonnenflecken als im 23. Zyklus ergeben wird“ , sagt Solheim.
Wenn der Sonnenflecken-Zyklus nun wirklich so schwach ausfällt, wie der Osloer Professor und viele seiner Kollegen annehmen, werden die Forscher endlich etwas Handfesteres über die Bedeutung der Sonnenflecken für das irdische Klima aussagen können.
Indirekt können sie auch die Antwort auf die Frage zur Stärke des so genannten Treibhauseffekts bekommen.

Solheim hat jahrelang nicht nur die Sonnenflecken-Aktivitäten, sondern auch die Temperaturen verschiedener Orte in Norwegen untersucht. Der Forscher schrieb viele Berichte, in denen er schlußfolgerte, daß, je länger ein Sonnenflecken-Zyklus dauert, desto niedriger die mittlere Temperatur ausgewählter Orte in Norwegen in der nächsten Periode ist. Der Sonnenflecken-Zyklus, der nun zu Ende ging, war überraschend lang. Wir müssen viele hundert Jahre zurückgehen, um etwas ähnliches zu finden.
Zwischen 1640 und 1715 erlebte Europa eine Periode, in der man keine Flecken beobachten konnte. Die Wissenschaft beschreibt diesen Zeitraum als das „Maunder Minimum“ .

Image von Wikipedia

„Das war die so genannte kleine Eiszeit“ , erklärt Solheim. Auch damals folgte die Kälte einer längeren Erwärmungsphase.
Die Klimaveränderung kam plötzlich und war brutal. Stürme peitschten Meer und Land, zerstörten Schiffe – und in London fror sogar die Themse zu. An vielen Orten brachen Hungersnöte aus. Es war so schlimm, daß manche glaubten, Europa würde von bösen Mächten verwüstet. Viele Frauen wurden verbrannt, um den Fluch brechen.
Die Ursache bei der Sonne zu suchen, daran dachte niemand.
Ein Phänomen, daß dabei ist, sich zu wiederholen?

Einzelne Forscher meinen, wir haben soeben ein Maximum erlebt, welches es in den letzten 7000 Jahren nicht gab.
„In großen Teilen des 19. Jahrh. zeigte die Sonne eine deutliche Zunahme der Sonnenflecken-Aktivität“ , erklärt Jan-Erik Solheim.
Die Temperatur der Erde ist gestiegen.“ Aber ich bin nicht so sicher, daß man sagen kann, die Klimaveränderung ist vom Menschen gemacht. Ich denke, die Bedeutung des CO2 für die Klimaveränderung ist übertrieben“ sagt der Forscher.
Der Erwärmung zum trotz – in den Zeiten die da kommen, denkt Solheim, ist es die Abkühlung, um die es gehen wird.
„Wir sind nun auf dem Weg aus einer 200 Jahre dauernden Erwärmungsphase. Es sieht fast so aus, als ob die Sonne sich „abgeschaltet“ hat. Was in den nächsten hundert Jahren passieren wird, läßt sich nicht so einfach sagen. In jedem Fall, für die nächsten 20 bis 30 Jahre erwarten die Experten kältere Winter, eine schwächere Sonne und mehr Wind aus dem Norden für uns in Europa.“
„ Ich bin kann nicht davon absehen, daß die kleine Eiszeit des 16. und 17. Jahrh. sich wiederholen kann – auf jeden Fall bis zu einem gewissen Grade. Ich denke, die Erwärmung des 19. Jahrh. wird mehr oder weniger ausgeglichen werden. Das gilt vor allem für die nördliche Halbkugel“ , meint Solheim und sieht „ einen klaren Zusammenhang zwischen der Länge eines Sonnenflecken-Zyklus und den Temperaturen in den Zeiten danach.
Die letzte Sonnenfleckenperiode, von 1996 bis 2008, war ganze 3 Jahre länger als der vorhergehende Zyklus.
Das kann nach Meinung von Solheim, dazu führen, daß die Temperaturen in Norwegen die nächsten 10-12 Jahre um 1-2º niedriger ausfallen.

Es sind viele Theorien anhängig, wie die Sonnenflecken auf das Erdklima wirken.
Dänische Forscher haben herausgefunden, daß die Solaraktivität Einfluß auf die Menge niedriger Wolken hat, welche für ihre abkühlende Wirkung auf das Klima bekannt sind. Mit vielen niedrigen Wolken gelangt die lebensspendende Strahlung der Sonne ganz einfach nicht auf den Boden.
Wenn die Sonne aktiv ist, sendet sie einen Sonnenwind aus, der ein Magnetfeld mit sich führt, welches uns gegen die kosmische Strahlung abschirmt. Wenig kosmische Strahlung ergibt weniger Wolken und somit wärmeres Wetter.
Eine niedrige Sonnen-Aktivität führt zu einem dementsprechend schwachen Magnetfeld, was wiederum zu mehr Wolkenbildung führt, wodurch es kälter wird.

Niemand konnte diese Hypothese bislang vollständig bestätigen, aber das wird derzeit am CERN in Genf näher untersucht.     ( das Interview fand vor dem 12.05.2011 statt, inzwischen ist da doch Neues / d. Übers. mit Dank an Michael Krüger)
Sonnen-Physiker und Senior Advisor Pål Brekke vom Norwegischen Raumfahrtzentrum denkt, die Theorie könnte stimmen. Er gibt zu, daß ihn das Verhalten der Sonne verblüffe.
„ Sie war ungewöhnlich ruhig in den letzten 2-3 Jahren. Die Sonne ist in einer Art tiefem Minimum. Und das dauerte viel länger als erwartet.“ Brekke meint, die Sonne zeigt klare Zeichen, daß sie schwächer wird.
„Aber ich denke nicht, daß wir eine klare Antwort vor Ende des nächsten Zyklus bekommen, oder erst noch einen später.“
Der Physiker meint, wir werden jetzt wirklich erkennen, wie wichtig die Sonne für das Klima ist und welche Bedeutung der menschliche Einfluß hat.
„Das ist eine unglaublich spannende Zeit die vor uns liegt! Wir wissen, daß die globale Temperatur in den letzten 8-10 Jahren nicht gestiegen ist, während gleichzeitig der CO2-Ausstoß um 25% gestiegen ist. Die CO2-Zunahme hat also nicht zu einer besonderen Erwärmung geführt. Die Frage ist nun, ob es da natürliche Prozesse gibt, die dem entgegenwirken …“

Auch Professor für Physiogeographie Ole Humlum an der Universität zu Oslo, weiß genau, wie er die derzeitigen Signale des lebensspendenden Himmelskörpers interpretieren soll.
„Die Sonne verhält sich auf eine Art und Weise, wie wir sie bislang nur selten gesehen haben. Es ist nicht leicht zu sagen, wie das endet. Ich wäre jedoch sehr überrascht, wenn das Klima wärmer würde in der nächsten Zeit“ , sagt er.

Gefunden bei den Klimasrealisten.


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26 Kommentare
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  1. Momentan sieht es nicht gut aus für die Apokalyptiker, die ausbleibende weitere Erderwärmung zwingt sie zu immer abenteuerlicheren Erklärungsversuchen. Doch in den Mainstream-Medien ist das so noch nicht angekommen. Einzelne TV-Sender sind da mitunter die Ausnahme, der MDR manchmal, zum Beispiel.

    Auf der Klimazwiebel wird auf eine Sendung am Mittwoch, 25.05.11, hingewiesen, die im Ankündigungstext schon mal die Erwartung nährt, dass hier etwas objektiver als gewöhnlich an diese Problematik gegangen wird.

    Diese Sendung geht der Frage nach, inwieweit der Klimawandel menschlich erzeugt oder eher zyklisch ist. Die Wissenschaft ist sich in der Interpretation der in ihrer Anzahl unendlich anmutenden Fakten, Theorien und Modellvorstellungen vom Wetter alles andere als einig. Es gibt lautstarke und auch ernst zu nehmende Stimmen vom Klimaschwindel. Die Mainstream-Medien verbreiten ein klares und sich täglich erneuerndes Bild der kommenden Katastrophe. Wenn Politiker appellieren, den Klimawandel zu verhindern, wissen sie dann wirklich, wovon sie reden?

    Ich habe mir auf jeden Fall schon mal den Videorekorder programmiert.

  2. Wenn die Sonne aktiv ist, sendet sie einen Sonnenwind aus, der ein Magnetfeld mit sich führt, welches uns gegen die kosmische Strahlung abschirmt.

    Also das ist so nicht richtig. Das Magnetfeld, welches die Erde vor der kosmischen Strahlung und dem Sonnenwind schützt entsteht der allgemeinen Meinung nach im innern der Erde (Geodynamo). Der Sonnenwind kann jedoch das Erdmagnetfeld „verformen“. Polarlichter sind ja ganz grob eine Wechselwirkung zwischen Sonnenwind und Erdmagnetfeld.

    Wenig kosmische Strahlung ergibt weniger Wolken und somit wärmeres Wetter.
    Eine niedrige Sonnen-Aktivität führt zu einem dementsprechend schwachen Magnetfeld, was wiederum zu mehr Wolkenbildung führt, wodurch es kälter wird.

    Das ist mir so jetzt nicht bekannt. Gibt es dazu fundierte Quellen?

  3. @Goofy

    Das ist mir so jetzt nicht bekannt. Gibt es dazu fundierte Quellen?


    Update on the CERN CLOUD experiment

    Ansonsten nach Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen googeln.

  4. @Quentin
    Du weißt, daß es sich um eine Radiosendung handelt ?

  5. @ Goofy

    Die Aussage im Text ist, anders als Sie schreiben, völlig korrekt. Das Magnetfeld der Sonne hält die harte kosmische Strahlung ab. Das Erdmagnetfeld hält vor allem niederenergetische Strahlung und auch Partikel, wie den Sonnenwind, von uns fern. Durch Interaktion mit dem (wechselhaft starken) Sonnenwind kommt es zu der von Ihnen beschriebenen Verformung des Erdmagnetfeldes.

    Dass weniger kosmische Strahlung zu weniger Wolken führt wurde zuerst von Henrik Svensmark und Eigil Friis-Christensen gefunden:

    Svensmark, H. und Friis-Christensen, E.: Variation of cosmic ray flux and global cloud coverage -- a missing link in solar-climate relationships. J. Atm. Sol. Terr. Phys. 59 (1997), 1225

    Kosmische Strahlung, Sonnenwind und Wolkenausbreitung

    Svensmark war es auch, der das CLOUD Projekt am CERN in Genf ins Leben gerufen hat. Dort wird der Einfluss von kosmischer Strahlung auf die Wolkenbildung seit 2009 experimentell untersucht.

    Einen guten Überblick über das CLOUD Experiment finden Sie auf der Homepage des britischen Wissenschaftsjournalisten Nigel Calder.

  6. @ Krishna

    Peinlich, peinlich. Du hast natürlich Recht. So was passiert wenn man eine Vollzugsmeldung macht, aber eigentlich nur die Absicht hat das geschilderte zu tun.
    http://www.mdr.de/mediathek/radio-live/524774.html

  7. @ Goofy

    Das ist mir so jetzt nicht bekannt. Gibt es dazu fundierte Quellen?

    Wie Rudolf schon schrieb ist die Aussage im Text richtig und die Ihrige falsch. Ich habe im Atikel die neuesten Ergebnisse der Forschung von Svensmark verlinkt und auch die Seite und den Artikel auf RE von Michael Krüger , der diese Ergebnisse in seinem dortigen Artikel beschreibt. Für Sie aber gerne noch mal hier, hier und hier.
    MfG
    Karl Rannseyer

  8. @Quentin
    Muß Dir nicht peinlich sein, weil Du, wenn Du Radio teilweise über ASTRA hörst, wie ich das z.T. mache, ist der Videorekorder durchaus angebracht, nur siehst Du nichts, Du hörst nur.
    Aber Du wohnst doch galub‘ ich eh‘ „drüben“, oder ? Dann nimmst Du mit dem Kasettenrekorder auf…
    oder am PC online und Mitschnitt….

  9. @ Quentin Quencher

    … Doch in den Mainstream-Medien ist das so noch nicht angekommen. …

    Hei Quentin, die VG in der der Artikel erschien ist eigentlich total MSM, insofern echt bemerkenswert. In Norwegen glaubt inzwischen weniger als die Hälfte der befragten an den AGW, ich denke sollten die Leute auf dem Land befragt werden ist diese Zahl weitaus beeindruckender, da diese Menschen noch näher an der Natur sind als die Durchschnittsnorweger in den Städten. Die Klimarealisten bekommen so langsam auch immer öfter Gehör in den MSM. Ich hoffe das die Blase so langsam an Luft verliert, das geht wahrscheinlich so wie bei ´nem Luftballon, zum Schluß geht´s dann richtig schnell …

  10. @ Krishna

    nein, ich wohne nicht mehr „drüben“. Dort habe ich mich schon Anfang der 80er vom Acker gemacht. Jetzt wohne ich hier.

  11. @Quentin
    Nun, vom roten Regen in die grüne Traufe…..

  12. Was in den nächsten hundert Jahren passieren wird, läßt sich nicht so einfach sagen. In jedem Fall, für die nächsten 20 bis 30 Jahre erwarten die Experten kältere Winter, eine schwächere Sonne und mehr Wind aus dem Norden für uns in Europa.“

    Gnade uns Gott und unserer Brieftasche.
    Nach Auswertung der Betriebszahlen von 2010 kann ich bestätigen, das der Wärmeabsatz zum Vorjahr um 15% gestiegen ist.
    In Anbetracht rückläufiger Einwohnerzahlen in meiner Gegend, liegt wohl der tatsächliche Anstieg bei 16 -- 18%.
    Meine selbst ermittelte Jahresmitteltemperatur bestätigt diese Zahlen, denn diese lag um gut einem Grad niedriger als 2009.
    Toll wenn man manchmal nicht auf irgendwelche fremden Statistiken angewiesen ist……………..wenigstens bei diesen Zahlen kann mich also keiner bescheissen.

    Onkel Heinz…………….denkt mit grausen an die neueste Betriebskostenabrechnung.

  13. Heinz Eng schrieb am 23. Mai 2011 09:00

    Meine selbst ermittelte Jahresmitteltemperatur bestätigt diese Zahlen, denn diese lag um gut einem Grad niedriger als 2009.
    Toll wenn man manchmal nicht auf irgendwelche fremden Statistiken angewiesen ist……………..wenigstens bei diesen Zahlen kann mich also keiner bescheissen.

    Was haben Sie gegen die offizellen Zahlen? Die offizielle Mitteltemperatur für Deutschland liegt 2010 1,4°C unter 2009 , weisen also sogar noch eine stärkere Abweichung nach unten aus, als Ihre selbstgemessene Mitteltemperatur …

  14. @Müller

    Die offizielle Mitteltemperatur für Deutschland liegt 2010 1,4°C

    Ok, ick runde nun mal gerne auf oder ab……..exakt waren es bei mir 1,31 Grad negative Abweichung zu 2009.

    Was haben Sie gegen die offizellen Zahlen?

    Ganz einfach, weil ich diese nicht überprüfen kann. Im Laufe der letzten Jahre habe ich schmerzlich lernen müssen mich nur noch auf mich selbst zu verlassen. Sind dann mal ausnahmsweise offizielle Zahlen meinen eigenen Zahlen ähnlich, ist das eher eine Selbstbestätigung.
    Im harten Geschäftsleben musste man als Ossi erstmal lernen, das einem jeder, wirklich jeder nur über den Tisch ziehen will…….das prägt einem dementsprechend.

    Tja lieber Herr Müller, das sind jahrzehntelange Erfahrungen, die man nicht an der Uni lernen kann, die muss man schon selber machen, wenn diese auch mit vieel Lehrgeld erkauft werden mussten.

    Ups, ich schweife schon wieder ab, sorry.

    MfG
    Heinz Eng

  15. Heinz Eng schrieb 23. Mai 2011 10:03

    Sind dann mal ausnahmsweise offizielle Zahlen meinen eigenen Zahlen ähnlich, ist das eher eine Selbstbestätigung.

    Herr Krüger argumentiert gern nit den Zahlen, der scheint sie für vertrauenswürdig zu halten. Daher würde ich ja
    normalerweise fragen, wie denn die sonstigen Abweichungen aussahen, wenn das hier die Ausnahme war. Aber da das wohl wieder nur in abfälligen Bemerkungen mir gegenüber endet, lass ich das lieber. Ich hätte gar nicht erst was anmerken sollen, aber ich lerns anscheinend nie …

  16. @Marvin Müller

    Aber da das wohl wieder nur in abfälligen Bemerkungen mir gegenüber endet, lass ich das lieber. Ich hätte gar nicht erst was anmerken sollen, aber ich lerns anscheinend nie …

    Nu mal ganz ruhig Herr Müller.
    Herr Eng hat lediglich darauf hingewiesen das seine Temp.-beobachtungen sich mit dem Trend der Berechnung des Wärmeabsatzes in Korrelation befindet, dann hat er Ihre Frage beantwortet.

    Im harten Geschäftsleben musste man als Ossi erstmal lernen, das einem jeder, wirklich jeder nur über den Tisch ziehen will…….das prägt einem dementsprechend.

    Hat sich ganz gewiss nicht auf Sie bezogen sondern lediglich auf die Erfahrung die viele Ex-DDR Bürger nach der Wende machen mußten.
    Das man den offiziell gelieferten Zahlen nicht unkritisch gegenüberstehen sollte haben doch eine Reihe Debatten im Vorwege erwiesen.

    Herr Krüger argumentiert gern nit den Zahlen, der scheint sie für vertrauenswürdig zu halten.

    Wenn Herr Krüger diese Zahlen so hinnimmt, ist dies Sache von Herrn Krüger, muß doch aber nicht zwingend für Herrn Eng gelten, oder?

  17. @Müller

    Aber da das wohl wieder nur in abfälligen Bemerkungen mir gegenüber endet……..

    NÖÖÖ, verkneif ich mir, denn der Klügere gibt nach…..also ich.
    Ansonsten hatte ja Karlchen weitestgehend schon das Wichtigste zusammengefasst.

    Ach übrigens, weil ich gerade so schön meine Statistik vor mir liegen habe, fällt mir noch etwas auf.
    Seit 2007 steigen die Wärmeabsatzmengen trotz rückläufig verlaufenden Kundenzahlen leicht an, was wiederum eine weiteres Frage erzeugt.
    Inwieweit sind Jahresmitteltemperaturen überhaupt Betriebskostenrelevant?
    Sind Jahresmitteltemperaturen überhaupt ein Indikator für durchschnittliches Wetter?
    Sind die Sonnenvorgänge, die dieser Artikel beschreibt, schon längst im Gange?

    Hmm, muss ich mal drüber nachgrübeln.

    MfG
    Heinz Eng

  18. Karl Rannseyer schrieb am 23. Mai 2011 14:18:

    Nu mal ganz ruhig Herr Müller.
    Herr Eng hat lediglich darauf hingewiesen das seine Temp.-beobachtungen sich mit dem Trend der Berechnung des Wärmeabsatzes in Korrelation befindet, dann hat er Ihre Frage beantwortet.

    Manchmal wünsche ich mir Ihre Fähigkeit zur selektiven Wahrnehmung. Die Ankündigung des Abrutschens ins persöhnliche finden Sie in dem von Ihnen nicht näher betrachteten Teil. Und während sich meine Frage auf die offiziellen Jahresmitteltemperaturen bezog, wurde daraus durch geschicktes Umdrehen der Reihenfolge eine Vorlage für eine Diskussion allgemeiner Natur.

    Heinz Eng schrieb am 23. Mai 2011 15:12:

    Inwieweit sind Jahresmitteltemperaturen überhaupt Betriebskostenrelevant?

    IMHO sind sie das nicht. Ein knackig kalter Winter mit einem heissen Sommer kann zu den gleichen Mitteltemperaturen führen wie ein milder Winter und ein eher kühler Sommer. Letzteres dürfte durch weniger Heizung/Kühlung zu geringeren Betriebskosten führen.

  19. Hallo liebe Mitmenschen
    Das sich die aktivität der Sonne verändert, verwundert nicht. Besucht einfach den folgenden link und macht euch selbst ein bild der lage:
    http://stereo.gsfc.nasa.gov/beacon/
    klickt dort die stereo ahead und behind sun an, wählt die 2048 auflösung und schaut euch die bilder durch…dann wird es euch ins auge stechen…dort sind jede menge an extraterrestischen raumschiffen (spährische kugeln und kreuzförmige objekte mit einer kugel in der mitte aus der laserartige strahlen abgefeurt werden können, die alle mindestens die grösse unserer erde besitzen (habe mehrere bilder davon) die unsere sonne regelrecht abschälen(auch hierzu habe ich jede menge bilder)..ich beobachte das seit mehreren monaten täglich und kann es immer noch nicht fassen…nichtsdestotrotz ist es wahr. hinter der sonne parkt das mutterschiff, das grösser als die sonne selbst (und aus dem die objekte auch immer wieder hervorkommen!!!!) zu erkennen am strukturierten sich nie verändernden schatten mit querlinien in regelmäßigen abständen..so wünsche euch viel spass beim beobachten und alles gute.
    Sonnensturm

  20. @Marvin Müller

    Tut mir leid Herr Müller, selbst wenn Sie dies

    Tja lieber Herr Müller, das sind jahrzehntelange Erfahrungen, die man nicht an der Uni lernen kann, die muss man schon selber machen, wenn diese auch mit vieel Lehrgeld erkauft werden mussten.

    meinen, kann ich Ihren Blickwinkel nicht nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist das lediglich eine zur Schau-Stellung von Lebenserfahrung.
    Ansonsten erklären Sie sich doch etwas deutlicher.

  21. @Müller

    Ein knackig kalter Winter mit einem heissen Sommer kann zu den gleichen Mitteltemperaturen führen wie ein milder Winter und ein eher kühler Sommer.

    Danke, das wollte ich hören.
    Selbst wenn Jahr 2xxx die selbe Jahresdurchschnittstemperatur hatte wie Jahr 2yyy, heißt das noch lange nicht, das ich auch die selbe Energiemenge verbraucht habe (bei gleichbleibenden persönlichen Gewohnheiten).

    Somit ergibt sich, das die Jahresmitteltemperatur nicht genug aussagefähig ist, selbst in einen klein begrenzten lokalen Ort.
    Das wiederum macht die Jahresmitteltemperatur als statistische Zahl doch etwas fragwürdig.

    MfG
    Heinz Eng

  22. @ Sonnensturm

    Hallo lieber Mitmensch,
    vielen Dank für Deinen Beitrag hier, aber ich glaube Deine Theorie ist nicht ganz an den realen Möglichkeiten einer derart hoch entwickelten Spezies, mit so gewaltigen Raumschiffen welche größer als unsere Sonne sind, orientiert. Ich werde Dich lieber Sonnensturm auch nicht fragen mit welchen technischen Mitteln diese „Aliens“ (oder sind´s die Ami´s) die

    …unsere sonne regelrecht abschälen …

    , stattdessen werde ich einen unserer lieben Admins bitten Deinen nicht uninteressanten Beitrag in die Off-topic-Arena zu verschieben, damit er uns trotzdem erhalten bleibt 🙂 , der Beitrag.

    @ Admin
    Eventuell ist es ja möglich eine Spezielle Rubrik für solche und andere allgemein nicht einzuordnenden „Fälle“ einzurichten, so etwas wie ne Freak-Show auf ´nem Rummelplatz oder Kirmes, ´n Kuriositätenkabinett.
    Danach wäre es schön wenn der Beitrag des lieben Sonnensturm´s dahin verschoben würde. Meinen herzlichsten Dank im voraus.

  23. @ admin

    Eventuell ist es ja möglich eine Spezielle Rubrik für solche und andere allgemein nicht einzuordnenden “Fälle” einzurichten, so etwas wie ne Freak-Show auf ´nem Rummelplatz oder Kirmes, ´n Kuriositätenkabinett.
    Danach wäre es schön wenn der Beitrag des lieben Sonnensturm´s dahin verschoben würde. Noch einmal meinen herzlichsten Dank im voraus.

  24. Ich verweise mal aus aktuellem Anlaß auf Readers Edition mit entsprechenden Links -- Sonnenforscher schlagen Alarm

  25. @ Krishna Gans

    Hei Krishna, danke für die Links.
    Im Großen und Ganzen bestätigen die Ami´s damit Prof. Solheim und seine ärgsten Befürchtungen. Ich hab die leise Ahnung ein „Niedrigenergie-Haus“ zu bauen war die richtige Entscheidung. Das Wetter hier zur Zeit, manche sprechen von grünem Winter, ist allerbestes Zeugnis und Warnung für die kommende Eiszeit, die weltliche wie auch die geistige.

  26. „Die Erfahrung hat gezeigt, daß, wenn sich eine längere Pause zwischen zwei Zyklen einschleicht, der nachfolgende schwach wird. Eventuell folgt sogar eine ganze Serie schwacher Zyklen. Die Veränderungen gegenüber den vorherigen Jahrhunderten könnten groß werden.
    „Es gibt starke Anzeichen, daß die Anzahl der Flecken nun weniger als die Hälfte der Sonnenflecken als im 23. Zyklus ergeben wird“ , sagt Solheim.“

    Was ist bloß mit der Sonne los? Wenige Monate vor dem feurigen Gipfel des aktuellen solaren 11-Jahres-Zyklus droht nun die Sonne plötzlich fleckenlos zu werden. Dabei sollte unser Mutterstern doch gerade jetzt wie ein Sommersprossengesicht aussehen. Aber die Flecken spielen einfach nicht mit.

    Es bestätigt sich so langsam aber sicher was Prof. Solheim da als Vermutung dahin gestellt hatte.

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