Solarstraße SolarRoadWays: Es führt ein Weg nach Nirgendwo …

11. April 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik

solar_2-1Christain Anders hat einst in der ZDF-Hittparade gesungen „Es fährt ein Zug nach Nirgendwo“. Selbes könnte man auch über das Projekt Solar Road Ways sagen.

Eine Solarstraße mit einen Projektwert von 4,5 Millionen Dollar erzeugt bisher Strom im Gegenwert von 36,86 Dollar. In dem Projekt Solar Road Ways sollten Straßen mit Solarpaneelen gepflastert werden. Vor 10 Jahren hielten die Investoren und Projektbetreiber das noch für eine tolle Idee. Was daraus inzwischen geworden ist, hier ein Überblick.

Es gibt viel Platz auf den Straßen. Wenn man diese doppelt nutzt, erhalten wir Energie von der Sonne umsonst, so die grandiose Idee.

Hier eine Auflistung der Finanzierung des Solar-Road-Ways-Projektes:

100.000 Dollar – eine Zuwendung im Jahre 2009 aus dem Verkehrsministerium der USA [Dept. SBIR] für eine „Phase I einer Machbarkeits-Studie“.

750.000 Dollar – eine weitere SBIR-Zuwendung im Jahre 2011 für Phase II, um einen Solar-Parkplatz zu entwickeln und zu bauen. Der ausgewählte Parkplatz war 4 X 11 Meter groß.

2,2 Millionen Dollar – im Jahre 2014 von den immer leicht zu Beeindruckenden für eine Kampagne.

750.000 Dollar im Jahre 2015 vom SBIR für mehr Forschung

750.000 Dollar im Jahre 2016 vom SBIR für noch mehr Forschung.

Macht zusammen nach Adam Riese 4,55 Millionen Dollar.

Und was wurde damit gemacht?

1. Es entstand ein Solarparkplatz. Hier zu sehen mit den Gründern des Unternehmens. Die Frage sei erlaubt, was passiert eigentlich mit der Stromerzeugung wenn Autos dort parken?

solar_1-12. Es wurde mit einigen Paneelen ein kleines Stück Test-Solar-Straße gebaut. Gelegen in Sandpoint in Idaho. 25 der ersten 30 Paneele gaben innerhalb der ersten wenigen Wochen ihren Geist auf. Sie wurden ersetzt durch Paneele, welche dann abblätterten. Die Blätterpaneele wurden schließlich auch ersetzt. Was passiert, wenn LKWs darüber fahren kann man sich denken.

solar_2-1Wie auch immer, das System war jetzt einige Zeit mit 30 Paneelen auf einen nachts beleuchteten Hinterhof in Betrieb. Das System wurde am 22. März 2017 in Betrieb genommen. Es lief nunmehr über 378 Tage, und in dieser Zeit wurden etwa 246 kWh Strom erzeugt. Im Mittel wurden 0,65 kWh pro Tag erzeugt. Damit können Sie gerade mal einen kleinen Staubsauger, eine Stunde am Tag betreiben. Der erzeugte Strom hat in den USA einen Gegenwert von 36,86 Dollar. In Deutschland würde der erzeugte Strom den Stromkunden 74 Euro kosten. An der Strombörse hätte der Strom hingegen nur einen Gegenwert von unter 10 Euro. Gekostet hat die Erzeugung aber 4.450.000 Dollar!

Hier die aktuelle Solarstromproduktion vom Projekt SolarRoadWays.

https://enlighten.enphaseenergy.com/pv/public_systems/V3vh1173801/overview

Quellen: wattsupwiththat, eike

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3 Kommentare
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  1. Es spricht sich unter den sonst so schlauen Okologisten leider nicht herum. Nachts wird es dunkel und Strom lässt sich großtechnisch nicht vernünftig speichern. Noch eine Frage zur „kostenlosen“ Sonnenenergie? Die öffentliche Hand verschleudert offensichtlich sehr viel Geld für Unsinn. Wegen „Sozialschmarotzern“ in meiner Klientel Flüchtlinge und Bewährungshilfe, mache ich mir keinen Kopf mehr. Der Fisch stinkt vom Kopf her, auch in der neuen Regierung, eben besonders in Deutschland.

  2. Oder hier ein solarer Radweg in Amsterdam nach 2 Monaten.

    https://www.deorkaan.nl/wp-content/uploads/2014/12/solaroad_vorst-uitgelicht.jpeg

  3. Noch ein Bild vom Projekt SolarRoadWays.

    https://i.imgur.com/OvgLPfn.jpg

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